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Klinik Windach

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Schützenstraße 100
86949 Windach
Bayern

58 von 94 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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128 Bewertungen

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Top!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Kunsttherapie, Eutonie, Cafeteria
Kontra:
Essensituation,
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

zu erst möchte ich erwähnen, dass ich wirklich begeistert bin von der Klinik. Die Einzeltherapie war super, Gruppentherapie ebenfalls. Gut durchdachtes System und hat viel Raum gelassen für jeden individuell. Kunsttherapie war sehr hilfreich, was ich wirklich nicht dachte. Eutonie fand ich nach anfänglicher Skepsis super.

In der Klinik wird viel getan, dass man sich wohl fühlt. Besonders hervorheben möchte ich die Cafeteria, die sich echt immer bemühen, einem die therapiefreien Zeiten so schmackhaft wie möglich zu machen.

Kritik:
Der Speisesaal ist eine Katastrophe. Es war zu heiß, zu eng, zu laut! Eine Klimaanlage, ein Deckenventilator... irgendwas um das Essen angenehmer zu machen. Dann alle Patienten zur gleichen Zeit. Der Geräuschpegel war echt nicht schön. Mein Tipp: Die Essenszeit in zwei Durchgängen machen. Die Patienten werden an den Tischen bunt durcheinander gewürfelt. Da kann es dann schon mal passieren, dass man einem anderen auf den Schlipps tritt. Ich fände es besser, wenn man nach Gruppen aufgeteilt würde. Somit lernt man sich dann schneller kennen, was auch zu einer schnelleren Öffnung in der Gruppentherapie führt Ich hab das wirklich sehr leckere Essen nur immer schnell hinter mich gebracht. Leider!

Der Kiosk in der Cafeteria schließt zu früh. Wenn das personell nicht anders gehandhabt werden kann, dann vielleicht ein Getränkeautomat?

Die jungen Erwachsenen.... tja, was soll man da sagen. Ich muss gestehen, ich wusste manchmal nicht, warum die da sind. Faktisch war vielen nicht klar, dass sie sich in einer Klinik befinden und Rücksichtnahme ist ein Fremdwort. Darum wäre es schön, wenn es mehr Konsequenzen für Fehlverhalten gäbe.

Ansonsten, wer nicht mitmacht, sich nicht öffnet, wird in den Therapien nichts erreichen. Je mehr man von sich preis gibt, desto höher der Erfolg. Die Therapeuten wollen einem nichts schlechtes. Die wollen helfen.

Ich hatte einen schönen Aufenthalt, konnte sehr viel umsetzen und natürlich muss ich jetzt ambulant weiter machen. Keine Frage. Windach ist keine Autowaschstraße. Einmal durchgefahren und schon bist Du wieder sauber bzw. gesund. Ich habe das so empfunden, dass mir erst mal wieder auf die Füße geholfen wurde. Dann konnte ich wieder stehen und dann wurde die Lust geweckt, wieder laufen zu lernen. Wieder Spaß zu haben im Leben, Freude zu erleben. Dann kam der erste Schritt und dann die Entlassung. Jetzt geht es zu Hause weiter.

Enttäuscht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zimmer Service top)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (War immer gut)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Passt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Waren immer gut)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Gut)
Pro:
Therapeutin Fr Heckel
Kontra:
Sie ist klasse
Krankheitsbild:
Trauma Panik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo ,
Ich war schon 4 mal dort , und war bis dahin auch sehr zufrieden . Was ich für sehr fragwürdig halte seit letztem Jahr, das immer mehr Jugendliche dort sind die das ganze nicht ernst nehmen, und das mit einer Party, Alkoholzeit absitzen , dass man als mitpatient sich nicht mehr wohl oder sicher fühlen kann . Ich habe es selber erlebt , wie aggressiv und lautstark es bei meinem letzten Aufenthalt war , dass man die Musik und Geschrei duldete von der MZ und man als Patient Werder reden noch telefonieren konnte . Mein Besuch war genauso entsetzt wie ich und fragte mich , ob ich mir sicher bin das ich da auch richtig sei , ich als Trauma und Panikpatientin fühlte mich sehr unsicher und ratlos , das niemand vom Personal das Verhalten untersagte oder reagierte . Das musste auch schon länger so gehen , denn das Reinigung und kioskpersonal bestätigten meine befürchtungern , das das Verhalten geduldet wird , und nicht gehandelt wird . Vielmehr musste ich noch die Erfahrung machen das ich mich wehrte , als ich morgens aggressiv angeschrien und auf mich zukommende Jugendliche mit der Hand stoppte und die Grenze überschritten wurde was das Personal der MZ sehr wohl mitbekam , aber wieder mal nichts gesehen und gehört hatte , und musste mich rechtfertigen und man sagte mir , das das ein Verstoß gegen die Hausordnung sei und wurde entlassen . Für mich unverständlich, und unakzeptabel was ich auch meiner versicherung wie auch der Ärztekammer mitteilte , denn das geht gar nicht . Ich möchte mich in einer Klinik sicher fühlen und das ist nicht mehr gegeben , so dass ich die Klinik nicht mehr für Patienten mit angst Trauma und Panik empfehlen kann , und nur hoffe , dass in Zukunft solche Vorfälle nicht mehr passieren und gehandelt wird von seiten der Klinik und zwar zum Schutz der Patienten, die den Aufenthalt dringend benötigen und auch erst nehmen .

DU musst es wollen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal, Einzeltherapie, Körperpsychotherapie
Kontra:
Unterscheidung zwischen gesetzlich und privat Versicherten
Krankheitsbild:
Schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Was andere über diese Klinik erfahren sollten, ist vor allem die Tatsache, dass in dieser Klinik Hilfe zur Selbsthilfe angeboten wird.
Das impliziert meines Erachtens Folgendes. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Erkrankung Sie derart in die Knie gezwungen hat, dass Sie keinerlei Energie mehr haben, aufzustehen, um einen beschwerdefreien Alltag zu leben. Sie sind an einem Punkt angekommen, an dem Sie Hilfe brauchen. Ich betrachte die Klinik und die dort stattfindende Therapie als helfende Hände. Hände, die versuchen, Sie zu greifen, Sie hochzuziehen, Sie zu stützen und dann die ersten Schritte mit Ihnen zu gehen. Bis dass Sie sich wieder so sicher fühlst, dass Sie alleine weitergehen können.
Entscheidend ist dabei, dass Sie das Angebot annehmen. Dass Sie auch nach der Hand greifen, dass Sie sich hochziehen lassen, dass Sie sich stützen lassen. Anders kann Hilfe doch gar nicht funktionieren. Wenn ich nicht mitarbeite, dann kann ich auch nicht erwarten, dass sich Besserung einstellt! Wenn ich nicht nach der Hand greife, brauche ich nicht zu erwarten, dass ich plötzlich wieder auf den Beinen stehe usw...
Im Kontakt mit Mitpatienten habe ich das jedoch leider häufig erlebt und in den Klinikbewertungen findet sich ebendieses auch leider wieder. Was höchst bedauerlich ist.
An mir selbst kann ich bezeugen, wie wichtig die Bereitschaft ist, die Dinge angehen/ändern/bearbeiten zu WOLLEN. Und dann kann die Behandlung sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppentherapie sehr bereichernd und vor allem hilfreich sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich in Krisensituationen jederzeit meinen Therapeuten und meine Station aufsuchen konnte und mir umgehend Hilfe angeboten wurde. Die Kommunikation zwischen Therapeuten, Ärzten und Co-Therapeuten ist meiner Erfahrung nach ausgezeichnet. Die Atmosphäre lädt meiner Meinung nach zum Erholen, Distanzieren und an-sich-arbeiten ein. Aber: DU musst es wollen! :)

1 Kommentar

FelixNord am 13.05.2017

Hallo und vielen Dank.

Ich war selbst vor knapp zwei Jahren für ca. drei Monate dort und habe es extrem ähnlich empfunden (s.u.).
Besser hätte ich es nicht ausdrücken, beschreiben können ????????????!

P.S. Meine dortigen Erfahrungen resp. Erkenntnisse helfen mir bis heute ...
Herzliche Grüße, Felix

Absolut zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn Out / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Klinik und Fachpersonal sind super und das in allen Bereichen. Als Patient fühlte ich mich hier sehr gut aufgehoben und empfehle diese Klinik auch mit gutem Gewissen weiter. Hervorzuheben sind die freundlichen Mitarbeiter in den Speisesäälen,wie auch an der Rezeption, die auf jeden Wunsch eingehen und versuche diesen auch umzusetzen. Eben freundlich, fleißig und sehr zuvorkommend.

2 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

ich hoffe ihr Karma wird sie für diese Lügen verfolgen

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Hier macht Therapie Spaß

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
respektvoller Umgang
Kontra:
Kunsttherapie
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schicke voraus, dass ich meinen Kommentar allen denen schreibe, die sich vorab eine Meinung bilden wollen. Ich bin seit über 30 Jahren in der Medizin aktiv und habe viele Kliniken von innen gesehen, kenne also die Abläufe und Probleme.
Windach ist keine Waschstraße, in dem man krank reingeht und glänzend wieder rauskommt. Hier steht jeder Patient (M/W) im Mittelpunkt, eine Schar von sehr fleißigen, freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern gegenüber.
Seit Jahrzehnten wollen wir als mündige Patienten wahrgenommen werden und das ist gut so. Windach setzt fest darauf, dass Du weißt, warum Du da bist. Sei also nicht enttäuscht, wenn man Dich nicht zu Deinem Erfolg trägt, sondern Dir das Laufen vermittelt. Drum prüfe zuerst was Du selber willst, ob Du aktiv oder passiv sein möchtest! Deine Einstellung entscheidet maßgeblich über Deinen Erfolg. Wenn Du Dich nur bespielen und bedienen lassen möchtest, dann gehe bitte woanders hin und verkürze anderen die Wartezeit auf einen sehr guten Therapieplatz. Eine Vollkaskomentalität ist für alle hinderlich. Ich war im Februar bis Anfang April in Windach und gesetzlich, ohne Zusatzversicherung, versichert. (gekürzte Fassung) Der einzige Ort, wo Du bedient wirst ist der Speisesaal. Tischdecke, richtiges Besteck, Servietten und vieler Dinge mehr. Das Personal ist so freundlich und höflich, wie Du mit ihnen selbst umgehst. Du kannst in der Regel zwischen drei Mahlzeit wählen. Es wird alles täglich frisch zubereitet und warm serviert.
In Windach habe ich viele sympathische Menschen kennengelernt, die mir guttaten. Ich habe Windach für mich als angenehme Zwischenstation wahrgenommen und ich kenne jetzt die Baustellen an denen ich in der ambulanten Therapie weiterarbeite. Ich habe die Klinik hochzufrieden verlassen. Wie gesagt, die größte Ressource bist Du selbst.
Ich danke allen Mitarbeitern! Windach – hier macht Therapie Spaß!
Lenting, den 09.04.17 MP

3 Kommentare

Blasi2 am 09.04.2017

Hallo mipi 58 dann müssten wir uns ja kennen und ich bin ganz deiner Meinung

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Klasse Klinik toll organisiert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr zufrieden mit Frau Dr.Stöckle sie brachte mir am meisten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Drei Bett Zimmer ist nicht so toll)
Pro:
Alles super und freundlich angefangen von den reinigungskräften bis zur Küche
Kontra:
Finde momentan nichts negatives
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik finde ich spitze es wurde mir sehr viel aufgezeigt und geholfen.Konnte wieder Kraft und Energie tanken

3 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

also wer schon die Küche und Sauberkeit lobt, der muss an einer Wahrnehmungsstörung leiden
absolut das Gegenteil von dem was ich erlebt habe

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ist eine gute Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Würde es jeden empfehlen der pyschische probleme hat und eine Verhaltentherapie machen soll
Mir hat es sehr viel gebracht und nehme viel mit

Diese Klinik ist nur so gut wie ihre Pychologen und da hatten wir leider Pech

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Der Unterschied zwischen privat Versicherte und Kassenpatienten ist enorm.)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen und Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Tochter war in dieser Klinik (leider).
Sie leidet unter Depressionen und Angstzustände.
Leider kam sie an eine Psychologin die meiner Meinung nach eine Zumutung für viele Patienten ist. Anstatt ihr Ängste zu nehmen schürte sie ihre Ängste noch mehr an. Sie durfte nicht mehr am Essentisch ihrer Gruppe sitzen, sie trennte die Mitbewohnerin mit der sie sich sehr gut verstand aus ihrem Zimmer (beide Mädchen weinten danach). Sie durfte nicht mehr an der Gruppentherapie teilnehmen usw.
Meine Tochter hatte nur noch Angst vor dieser sog. Psychologin. Hätte ich das gewusst wäre sie nie in diese Klinik gegangen. Sie brach die Behandlung mit noch mehr Ängsten und Depressionen ab.

3 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

so war es bei meinem Aufenthalt auch
statt die Angst zu nehmen wurde nur noch darüber gesprochen was für Ängste die Leute haben und ob die anderen nicht auch noch Angst vor etwas haben, dass andere hier geschildert haben
so wurde bei mir nur noch eine zusätzliche angst geweckt...

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Proffessionelle Begleitung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Respekt u.Höflichkeit
Kontra:
Dreibettzimmer,ein no go
Krankheitsbild:
Burnout u. Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo zusammen,
seit meinem Aufenthalt sind schon wieder drei Jahre vergangen,doch ich habe diese 10 Wochen als sehr bereichernd u.als wertgeschätzt erlebt.Hatte zuvor Mobbing mit einem totalen zusammenbruch u.war vor Windach in einer anderen Klinik...vergeblich.Fühlte mich von Anfang an als gern gesehener Gast und nicht als Patientin.
Für mich ist es stehts wichtig u. von unglaublichem Vorteil,selbst an mir zu arbeiten denn das kann kein Arzt u.noch so guter Therapeut tun.das Dreibettzimmer setzte mir sehr zu in meiner sehr genervten Situation,dies war die grösste Belastung für mich...
Jede Klinik kann jedoch nur dazulernen,auch eben an uns Patienten !!!
Doch ich denke bis heute an die sehr liebevolle u.ehrliche Art von meiner damaligen Ärztin u. Psychologin zurück,die mir in dieser schweren Zeit eine Stütze u. Hilfe war in meiner unermüdlichen Persönlichkeitsarbeit in punkto Selbstwert u.Stärken.
Sie gab mir den nötigen Respekt zurück,den ich bis dahin verloren hatte u. dies werde ich Ihr niemals vergessen-nur,wie gesagt war dies eine sehr harte Arbeit-von nix kommt nix!!!
Alles in Allem habe ich mich in Windach sehr aufgehoben gefühlt,mit allen Mitarbeitern dort immer freundlich behandelt u. auch umsorgt worden,es kommt doch auch drauf an wie ich auf andere zugehe u.insofern war ich sehr gerne beim Sport wie auch in der Cafeteria...die netten Damen dort waren für mich eine grosse Bereicherung!!!
Und von der sehr engagierten Sozialberatung kann ich ebenfalls sehr Positives in punkto Beruf berichten,so eine klasse Frau an dieser wichtigen Stelle für mich als Patient war u. ist sehr wertvoll-DANKE-hatte danach im Geschäft einen viel besseren Einstieg!!
Würde gerne mal wieder nach Windach gehen,falls es notwendig werden sollte,es war für mich der beste Anfang nach so harten Schlägen!!!

2 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

aha welcher normale Mensch sollte geschlagene 3 Jahre später erst einen super Kommentar abgeben?
also ich bitte euch, leichter kann man einen Fake der Klinik nicht inszinieren

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Unbegreifliches Therapeutenverhalten

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatambulanz der Klinik Windach
Krankheitsbild:
Somatisierungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hier geht es nicht um einen stationären Aufenthalt in der Klinik, sondern die vergebliche Bemühung, in der der Klinik angeschlossenen Ambulanz eine einigermaßen fachgerechte Behandlung zu bekommen.Es geht dabei um meinen Sohn, dem ich als Fachfrau diese Stelle- vom Renommee der Klinik überzeugt- leider empfohlen habe. Mein Sohn- augenblicklich in einer sehr schwierigen Lebensphase- bekam nach längerer Wartezeit endlich einen Termin bei einer in der Ambulanz tätigen Psychotherapeutin. Das Erstgespräch verlief wohl nach den Regeln der Kunst. Ein Anamnesebogen wurde ausgefüllt. Soweit so gut. Über die Qualität der probatorischen Sitzungen möchte ich nichts sagen. Als diese jedoch vorbei waren und ein Antragsbericht geschrieben werden sollte- meldete sich die Therapeutin krank. Ihrer Ankündigung, sich wieder zu melden kam sie nicht nach. Nach vielen vergeblichen Nachfragen bequemte sie sich zu einem Rückruf. Sie arbeite nicht mehr in der Ambulanz, es "sei schön gewesen" mit ihm als Patienten.. tschüss! Auf Nachfrage bei der Leitung der Ambulanz erfuhr er, dass gar keine Akte über die Probatorik angelegt sei und auf einen neuen Therapeuten müsse er nun warten. Entschuldigung keine! Natürlich verzichtete er darauf, hat inzwischen einen anderen verantwortungsvollen Therapeuten gefunden. Mein Sohn hat gottlob stabile soziale Verhältnisse und Unterstützung. Wie müsste sich ein psychisch schwerkranker Patient, der diesen Rückhalt nicht hat, fühlen? Die Gefahr eines schweren Zusammenbruchs mit Suizid wäre nicht auszuschließen. Es ist bedauerlich, dass in der hochgepriesenen Ambulanz dieser bekannten Klinik derartige schwere und gefährliche "ärztliche" Behandlungsfehler passieren.

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

das ist echt unter aller Sau, aber bestätigt nur meine Meinung zu dem Laden, Kompetenz sieht für mich anders aus

da sollte man sich echt überlegen, ob man da hingeht oder einfach bissel mehr Wartezeit in Kauf nimmt und in ne bessere Klinik geht

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Hier wird Dir geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
schon alles gesagt
Kontra:
kein Kaffee zur Mittagszeit, unterirdischer Sozialdienst
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode, Morbus Parkinson
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war nun 12 Wochen dort in stationärer Behandlung und bin nahezu als "geheilt" entlassen worden. Die Klinik ist ansprechend in Bezug auf die Zimmer (Einzelzimmer) den Lounge-Bereich, Speisesaal und Empfang. Die Gruppenräume sind nicht ganz der "Hit". Das Essen war ordentlich, bis auf ein paar exotische Speisen, für Vegetarier etwas zu wenig im Angebot.
Reinigungspersonal top - sehr freundlich
Bedienungspersonal top - sehr freundlich
medizinischer Dienst bis auf 1 Person top
ärztliche Betreuung top, fachärztliche Betreuung ebenso.
Nicht zu vergessen die hervorragenden Therapeuten.
Hut ab.
Einzige Kritik: unterirdischer Sozialdienst.
Meine Gesamtmeinung: sehr empfehlenswert.

6 Kommentare

Stefan84 am 10.12.2016

ich glaube kaum, dass es eine realistische Bewertung ist

man braucht ja nur mal einen Blick auf die durchschnittliche Bewertung werfen, die wesentlich schlechter ist

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gelungener Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Co Therapeuten, Reinigungskräfte, Küche, Cafeteria....
Kontra:
3 Bett Zimmer
Krankheitsbild:
PTBS, Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik Windach ist wirklich sehr gut. Ich war 14 Wochen in Behandlung, und habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Das Therapieangebot ist sehr umfangreich und meine Therapeuten waren alle sehr einfühlsam und fachlich sehr kompetent. Das Ambiente ist sehr angenehm, die Küche ist super.
Ich war rundum zufrieden und würde bei Bedarf jederzeit erneut zur Behandlung hingehen.

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

haha 3 Bett Zimmer und sehr zufrieden :D
keine einzige Person in solch einem Zimmer hat je was andres gemacht als gemeckert, für mich sieht die Bewertung getürkt aus

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Erfahrungen mit Therapie Zwangsstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Freundlichkeit des Personals, Lage der Klinik (ruhig)
Kontra:
Größe der Kantine (eng,laut), mangelnder Therapieerfolg
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war ca. 8 Wochen in Windach mit der Diagnose Zwangsstörung.

Wer die Wunderheilung sucht, wird Sie dort leider auch nicht finden.

Die Therapie besteht aus:
ca. 1,5 Std.Einzeltherapie pro Woche
3x Gruppentherapie
1x Wahrnehmungstraining
2x KBT

Hiervon wird auch nicht abgerückt, da man häufig an der Belastungsgrenze arbeitet. Sprich, wer meint er hätte jeder Zeit einen Ansprechpartner, der wird enttäuscht sein.

Zu empfehlen ist die Klinik, wenn man noch wenig Erfahrung mit Zwängen hat, eher Zwangshandlungen als Zwangsgedanken vorliegen, eher weniger Medikamente (z.B. mit Neuroleptika kein Flooding möglich) nimmt, eine gut therapiebare Situation in der Vergangenheit hat.

Man muss sich darüber im klaren sein, dass es ein Krankenhaus ist. Zwar ein recht angenehmes, aber eben kein Hotel.
Krankenhaus bedeutet auch, dass man mit Dingen konfrontiert wird, die einem im Alltag evtl. nicht passieren, wie z.B. Patienten mit schlimmen Geschichten und entsprechenden Reaktionen.

Die Behandlung setzt auf zwei Stränge:
Generell wird man ohne die Beseitigung der Ursachen weiterhin Zwänge haben, da sich diese dann häufig eine neues Themenfeld suchen. Schließlich erfüllen Sie ja, wenn auch ziemlich schlecht, einen Zweck.
a) Symptome. Zwangshandlungen und/oder Gedanken mittels Flooding
b) Ursachen. SORCK-Schema, Biographie, Anamnesebogen. z.B. Konflikt mit den Eltern, Probleme in der Beziehung, Frustration im Job...Diese Themen können häufig erst nach der Klinik angegangen werden.


FAZIT:
Es ist sehr individuell was am Ende der Therapie rauskommt. Einen Versuch ist es wert. Bitte aber nicht als letzte Chance betrachten, denn dann könnte man ziemlich enttäuscht sein.

1 Kommentar

Stefan84 am 28.10.2016

man kann es auch kurz zusammenfassen:
sehr wenige Einheiten pro Woche und ungewisses Ende, da keine Rundumbetreuung gewährleistet wird und man am Personal spart

Immer wieder sowie herzlichen Dank!

Neurochirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (... Käme immer wieder!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Danke für diese Betreung/Behandlung über knapp 12 Wochen.
Kontra:
... m.E. dürfte die kaufmännische Leitung teamfähiger mit (fast allen) MITarbeitern am Gast sein ...
Krankheitsbild:
Depression; Bipolarität
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo, selbstredend ist eine nicht erfolgreiche Therapie erst recht sowie vor allem für die kranke Person / dessen Angehörige nicht befriedigend!

Gleichermaßen sollte m.E. die Wahrheit eingehalten werden.

Fakt ist: Genau so wie in den mir anderen bekannten Kliniken wird die Tendenz zu suizidalen Gedanken in Windach GENAUESTENS geprüft. Alles andere wäre nicht nur aus humanitären sondern gleichermaßen versicherungstechnischen, -rechtlichen Aspekten unhaltbar wie unrealistisch.
BY THE WAY: Selbstmord-Gefährdung ist selbst laut der Homepage der Klinik Windach KONTRA-indikativ (aus den dort bekannten Gründen).

Jeder darf nach meiner Meinung zu allem eine individuelle Einstellung haben.
Dieses betrifft hier so einige Beiträge; BITTE bleibt sachlich und fair.
Ich empfand die fachliche (psycho-) therapeutische wie tagtägliche (Service im Restaurant, Bistro, Empfang, Verwaltung, Zimmer / Sauberkeit, ...) Betreung als überdurchschnittlich hilfreich wie auch persönlich!

Ich war in 2015 für ca. 12 Wochen dort und fühlte mich von der ersten bis zur letzten Minute mehr als gut aufgehoben, aber gerade zu jeder psycho-therapeutischen Behandlung gilt wie im realen Leben: Man sollte sich darauf einlassen, öffnen und wie man in den Wald hineinruft, ...
UNsachlichtkeit nervt und ist den Mitmenschen gegenüber UNfair!

Herzliche Grüße, besten Dank, Felix

P.S. Während meines sehr langem Aufenthaltes wegen Depressionen und Bipolarität lernte ich dort sehr viele Menschen offen kennen und nach meiner Einschätzung gingen die ALLERmeisten gestärkt heim. Die restlichen etwa 10% werden dort wenigstens mit neuen Perspektiven ihren weiteren Weg beschritten haben.
P.S. Ich stehe selbst nach knapp elf Monaten noch mit vielen in Kontakt!



--> Genaue Einzelheiten folgen. Nur störten mich bisher einige allgemeine Beurteilungen!

3 Kommentare

humbug1 am 28.07.2016

Als bevorzugter Privatpatient und wahrscheinlich noch Glück gehabt ist es immer leichter begeistert zu sein. Was Ich Ihnen auch gönne. Aber von sich auf Andere schliessen passt halt auch nicht.

Die Aussage der GENAUESTEN Prüfung von Suizidalität stimmt keinesfalls!!! Aus eigener Erfahrung, war auch in Windach.

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Therapie mit dem Holzhammer. Schlechtester Klinikaufenthalt bisher

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
-
Kontra:
Therapien richten mehr Schaden an, als das sie nutzen
Krankheitsbild:
Angsstörung / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ja es ist richtig, es dauerte bei mir auch über eine Woche bis die Therapien so richtig los gingen, weil vorher kein Platz in den Gruppen war. Aber das war gar nicht mal das schlimmste.

Mir wurden gegen meine Bedenken innerhalb weniger Wochen meine beiden Medikamente abgesetzt (Etwas was bei den ca. 7-8 Patienten mit denen ich Kontakt hatte ausnahmslos und planlos gemacht wurde) Resultat war eine deutliche Verschlechterung meiner Angststörung, so daß ich nach meinem Aufenthalt monatelang nicht mehr das Haus verlassen konnte, was vor dem Klinikaufenthalt kein Problem war. Außerdem hatte ich eine über den ganzen Tag anhaltende starke Angst.
Vorher hatte ich "nur" heftigste und täglich Panikattacken, aber aus dem Haus gehen konnte ich und die Angst war nicht ständig.

Die Agoraphobie ging bald nach dem Absetzen der Medis los und man schickte mich daher in der Gruppe 2 mal die Woche in die Stadt. Die heftigen Angstzustände mit Todesängsten hielten dabei jedesmal stundenlang an. Aus Angst, wie andere Patienten aus der Gruppe geworfen zu werden und im Vertrauen in die Ärzte das es besser werden würde, ließ ich diese Tortur über mich ergehen ohne das eine Besserung durch diese Holzhammermethode eintrat.

Man hatte nur die Wahl entweder schafft man das stundenlang auszuhalten, oder man flog aus der Gruppe. Nach dem Motto: Wer nicht kann, will nur nicht. Schrittweise, mit professioneller Unterstützung nach draußen gehen, war nicht.

Als ich dann einige Monate später wieder in die Klinik wollte (ich hatte den ganzen Tag Todesängste und konnte nicht aus dem Haus) wurde mir gesagt, das man mich nicht aufnimmt, da ich die letzten Monate keine ambulante Therapie gemacht hatte. Das ich das nicht konnte, weil ich ja nicht mehr aus dem Haus konnte, interessierte nicht. Warum ich trotz meiner Erfahrung gerade dort angerufen habe weiß ich heute auch nicht. Vermutlich wusste ich in meiner Verzweiflung mir nicht anderes zu helfen.

Zum Glück nahm mich dann eine andere Klinik auf.

2 Kommentare

Monisch am 14.10.2016

Hallo,
Sie haben wohl glücklicherweise eine andere Klinik gefunden.
Da ich auch auf der Suche nach einer geeigneten Klinik bin: Können Sie mir mitteilen, welche Klinik Sie aufgenommen hat und wie waren die Erfahrungen dort. Herzlichen Dank.

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Lebensverändernd

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Absetzten der vorherigen Medikamente, Konzept der Co-Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einer schweren Zwangserkrankung nach Windach gekommen, unter der ich seit 30 Jahren litt.
Kurz bevor ich in Windach aufgenommen wurde, hatte ich einen so schweren Rückfall, dass ich in einer Klinik meines Heimatortes neben SSRI noch Neuropleptika bekommen habe, um irgendwie den Tag zu überstehen. Die Nebenwirkungen dieser Medikamtente sind aber so stark (extreme Konzentrationsstörungen, Denkstörungen, Muskelabbau, Persönlichkeitsveränderung...), dass ein normales Leben nicht möglich ist.
In Windach ist mir zum ersten Mal in meinem Leben hinsichtlich meiner Zwangserkrankung wirklich geholfen worden und ich kann heute ein (fast) normales Leben führen, für meinen Sohn sorgen, arbeiten, Spaß haben und ganz ohne Medikamente auskommen.
Ich kann jedem mit einer Zwangserkrankung nur empfehlen, zu versuchen, einen Therapieplatz in Windach zu bekommen

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

nach dieser Bewertung sollte man mal die 10 Bewertungen über und unter ihr lesen und sich ein Bild von der Lage machen, da wird jedenfalls ein ganz anderes Bild beschrieben
auch die Statistik ganz oben zeigt ganz deutlich ein wesentlich schlechteres Bild was die Qualität anbelangt

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Falsche Diagnose, falsche Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Es dauerte Monate bis der Entlassungsbericht da war. Es wäre aber wahrscheinlich besser gewesen, sie hätten ihn ganz vergessen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Wunderschöne Umgebung, gutes Gruppenkonzept für junge Erwachsene
Kontra:
Unfähige Psychologen und exremes Schubladendenken
Krankheitsbild:
Nicht erkanntes ADHS im Erwachsenenalter, daraus resultierende Depression und Angststörung.
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es ist nun schon ein Jahr her seit unsere Tochter in Windach behandelt wurde. Sie kam dort hin mit einer schweren Depression und einer generalisierten Angststörung.

Als stationär privat Zusatzversichte stand ihr für einige Wochen ein Einzelzimmer zu, was sie dann aber verlassen musste. Wir hätten den Aufpreis gerne selber weiter gezahlt, aber die Chefarztvisiten waren nicht hilfreich, sodass sie genauso gut im 3-Bettzimmer aufgehoben war.

Über das Essen bzw. die Äußerlichkeiten kann und will ich mich als Mutter nicht auslassen, schließlich war ich nur zu Besuch dort. Aber wirklich schlimm fand ich die Behandlung. Es dauerte wochenlang (ja, wirklich wochenlang) bis unsere Tochter überhaupt in eine Gruppe aufgenommen wurde. Bis dahin hatte sie nahezu keine Behandlung, weil die meisten Therapien bei Jugendlichen gruppenspezifischer Natur waren. Man hat sie weitestgehend sich selbst überlassen. An "langen Wochenenden" fand keine Behandlung statt. Nach Hause durfte man aber auch nicht, sondern musste untätig ausharren.

Die Therapeutin brachte keine zusammenhängende Therapie zustande und stocherte mal hier, mal dort herum. Es schien fast so, als würde man in Google Symptome eingeben und heraus kam: eine Diagnose. Dummerweise erwies diese sich als FALSCH. Im Entlassungsbericht steht Borderline, aber tatsächlich leidet sie unter zu spät erkanntem ADHS. Letzteres wurde im gleichen Jahr in einer anderen Klinik erkannt und behandelt. Nun ist sie wieder gesund. Obwohl der Oberarzt in Windach ihr prophezeit hat, dass sie die Persönlichkeitsstörung niemals loswerden wird (ist ja auch sehr aufbauend in einem solchen Zustand). Es ist sehr schade, dass von den behandelnden Ärzten folgenschwere Diagnosen leichtfertig in Berichten manifestiert werden. Dort bleiben sie für immer erhalten und können auch durch neuere Diagnosen nicht aufgehoben werden, was einem jungen Menschen schnell die berufliche Laufbahn zerstören kann.

Herzlichen Dank nach Windach!

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Andrea1234 am 12.06.2016

Hallo liebe Sonne114,

eine Frage in welcher Klinik war Ihre Tochter danach???

Liebe Grüße und alles Gute

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Eine Klinik zum Wohlfühlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gute Therapeuten und Ärzte
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist sehr empfehlenswert. Während meines Aufenthaltes war ich in einem 2 Bettzimmer untergebracht ohne weitere Probleme. Die Zimmer sind komfortabel mit einem zweckmäßigen Bad. Das Personal war stets freundlich und hilfsbereit. Meine Ärztin Fr. Scherer-Mack und meine Therapeutin Fr. Beier sind sehr kompetent gewesen und haben sehr zu meiner Genesung beigetragen.
Sehr empfehlenswert war mein KBT-Kurs bei Hr. Ziesecke und meine Kunsttherapie bei Fr. Krose.
Insgesamt kam ich mir während meines Aufenthaltes nicht wie in einer Klinik vor, sondern eher wie in einem Hotel. Ich denke das Empfinden ist für jeden anders, aber wenn man bereit ist und sich auf die Therapeuten und Ärzte einlässt, kann man mit großem Gewinn aus der Klinik gehen.

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

haha wie in einem Hotel :D
da hat wohl jemand Wahrnehmungsstörungen, wenn man den ganzen Dreck und veraltetes Zeug in den Zimmern nicht sieht
es war eine Zumutung dort zu sein

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Einfach gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (wenig Pflanzen, Stationen sehr spartanisch, Rest sehr gut)
Pro:
Belegschaft, Therapeuten, Essen, Atrium, etc.
Kontra:
Kein Rückzugsort, Autobahnlärm
Krankheitsbild:
Depressionen, generalisierte Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr zufrieden über den Aufenthalt und meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

Der Eingangstbereich sowie die Caffeteria ( Preise in Ordnung ) und Terasse macht schonmal einen guten Eindruck und läd zum gemeinsamen erholen / spielen / quatschen ein. Terasse Südseite, enorm groß sowie ein schöner Ausblick. Bei der Ankunft wurde ich sehr nett empfangen & durch die Klinik geführt. Geduldsam und freundlich. Anschliesend habe ich das Zimmer bezogen welches zwar schlicht aber durchaus angenehm gehalten ist. ( Betten sehr weich, Kopfkissen unerträglich daher am besten eigenes mitnehmen falls Nackenprobleme eh schon vorhanden sind )

Dann geht es auch schon los mit Vorstellungsgesprächen bei den Therapeuten & man soll ( man muss nicht unbedingt ) schon am Ankunftstag in die Gruppe. Die Gruppe ( junge Erwachsene ) hat mich seit der ersten Minute herzlich aufgenommen und ein Gefühl vermittelt, genau am richtigen Platz zu sein. Die ersten Tage sind enorm überfordernd aber nach 4-5 Tagen fühlte ich mich schon sehr wohl. Mit jeder Gruppe / einzeltherpaie merkte ich deutlich die Fortschritte meinerseits. Super Therapeutenteam! Es war eine unglaublich schöne Zeit ich habb nun sehr viel Lebenskraft und fühle mich deutlich besser.
danke an die Therapeuten & meine Gruppen!

Zu bemengeln finde ich sind nur Kleinigkeiten.
Die Stationen sehr fade gestaltet. Kaum Pflanzen. Bei den Buffets fast alles mit Fleisch oder Majo was als Vegetarier & Majohasser sehr mies ist. Ansonsten ist das Essen sehr lecker nur ein wenig unterwürzt. Ob man schnarcht interresiert die Klinik nur im Anmeldebogen sonst ist es ihnen scheis egal!
Ansonsten empfehle ich diese Klinik absolut weiter!

2 Kommentare

Stefan84 am 29.03.2016

verzeiht mir ein kurzes, aber lautes Lachen

ich kam ebenfalls mit einer Depression (Burnout) hin und machte dies bereits Wochen im voraus deutlich

doch dauerte es bei mir geschlagene 4 Wochen (bei mehrmaligem Reklamieren) bis ich endlich in die Burnoutgruppe kam

dies dauerte so lange, weil angeblich kein Platz frei war, man aber mein Zimmer nicht ungenutzt lassen wollte (man macht ja gutes und vor allem sehr viel Geld mit dem Zimmer)

während ich warten musste kamen andere Patienten, welche auf der Privatstation angeschlossen waren sofort in Gruppen

das ist für mich ein unhaltbarer Zustand, dass man nur wegen der Stationszugehörigkeit wochenlang warten muss und kostbare Zeit sinnlos verstreicht

oder reicht euch bei einem stationären Aufenthalt, in dem viel geschafft und aufgearbeitet werden muss, dass man läppische 2 mal 45 min. mit einem Therapeuthen spricht pro Woche?

auch erinnerte man sich nicht daran, was ich Wochen zuvor mit der Verwaltung abgeklärt hattte: EINZELZIMMER

dafür schob man mir einen höllisch lauten Dauerschnarcher rein

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Schwerste medizinische Mängel

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Angenehme Gesamtatmosphäre
Kontra:
Entlassung in schwer destabilisiertem Zustand nach Re-Traumatisierung
Krankheitsbild:
Depression / Burn-Out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In einer schönen Gegend gelegen, zeichnet sich die Klinik durch eine angenehme Gesamtatmosphäre aus, die insbesondere von den Mitarbeiterinnen im Service und an der Rezeption getragen wird; mit Essen und Unterbringung war ich zufrieden. Als hilfreich erlebte ich Achtsamkeits- und Körperübungen; im Wesentlichen erlebte ich jedoch schwerste medizinische Mängel. In Zuständigkeit einer unerfahrenen Therapeutin, die unter Aufsicht eines statushohen Ärzteteams stand, wurde ich zehn Wochen lang emotional aktiviert – ein Vorgehen, das Bestürzung bei einer anschließend aufgesuchten Beratungsstelle hervorrief. Darüber hinaus traten unmittelbar nach einer Therapiemaßnahme neue, drastische Symptome auf. Anstatt die Möglichkeit einer mittlerweile mehrfach ärztlich festgestellten Re-Traumatisierung ernst zu nehmen, relativierte man meine Beschwerden, erstellte reine Ausschlussdiagnosen und entließ mich im Zustand völliger emotionaler Dekompensation. Auch bei einem Gespräch über eine mögliche Wiederaufnahme wurde das für Therapeuten Offenkundige kleingeredet, so dass Sofortmaßnahmen unterblieben. Dass man das gesamte Störungsbild erschlossen hatte, zeigt sich daran, dass in dem Klinikbericht genau die Symptome nicht erwähnt werden, die typischerweise nach Traumata auftreten – ein medizinethisch verstörender Vorgang, der für Entsetzen bei Kriseninterventionsstellen sorgte. Potentielle Patienten sollten wissen: Anstelle von fehlerfreundlicher „kritischer Selbstreflexion“ (Klinikleitbild) werden auch klinische Einschätzungen benutzt, um Verantwortung für unerwünschte Behandlungsverläufe von sich zu weisen – auch wenn dies für den geschädigten Patienten heißt, dass Folgetherapien verzögert und erschwert werden.
Ich rate davon ab, sein geistiges Wohl dieser Klinik anzuvertrauen.

2 Kommentare

Stefan84 am 29.03.2016

das kommt mir sehr bekannt vor

wie mir auch andere Patienten berichtet haben, wird so immer verfahren, wenn man mit dem Standardprogramm nicht weiter kommt

am Ende ist natürlich immer der Patient schuld, der nicht mitgeholfen hat

aber warum behält einen die Klinik dann volle 10 Wochen dort?

WEGEN DEM GELD!!!

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grauenhaft

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
-
Kontra:
nicht aufzuzählen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war total enttäuscht als ich wieder zu Hause war

einfach nichts von dem was ich mir von einem Aufenthalt versprochen habe bzw. von dem was mein Therapeut zu Hause mir in Aussicht stellte, konnte gehalten werden

mit den Therapeuten vor Ort klappte es bereits von Anfang an nicht, auch kritische Rückmeldungen schmetterte man sofort ab und suchte die Schuld dafür nur bei mir

in Windach entsprach nichts den Anpreisungen der Internetseite, alles war heruntergekommen wo man nur genauer hinsah, es wird nur für Privatpatienten aufgeschönt und als Kassenpatient wird man in 3 Bett Zimmer abgeschoben

wie in anderen Berichten zu lesen war ist der Pool kaum beheizt, somit unnutzbar und die Speisen werden i.d.R. schon von einem Schnellimbiss übertroffen, im Wasch-/Trockenraum wurde Kleidung entwendet und so sind die meisten angepriesenen Freizeitmöglichkeiten nur mit Partnern der Klinik, die abkassieren wollen

Tolle Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Patienten
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, Mittelschwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt vier Monate in Windach und muss sagen dies ist eine klasse Klinik, da die Klinik Hotelcharakter hat meinen viele Sie seien auch in einem Hotel, jedoch ist es eine Klinik. Ich war von allem begeistert und zufrieden, denn wenn man ernsthaft mitarbeitet bekommt man auch jegliche Hilfe. Nur wer meint er wäre auf Urlaub und nur meckert der stößt auf Widerstand, was meiner Meinung nach richtig ist. Selbst als bei meinem verkapselten Trauma der Ausbruch kam, war die Krisenintervention absolut beispielhaft. Was auch noch klasse ist hier wird nicht einfach mit Antibiotika geschossen sondern erst nachgeschaut und untersucht was für Antibiotika man braucht.Das Essen war in der ganzen Zeit bis auf zweimal absolut okay und das in 16 Wochen.
Die Dreibett-Zimmer gehören ab März 2016 der Vergangenheit an und trotzdem hatte ich zweimal in dieser Zeit einen Wechsel und kam mit allen super aus. Wir hatten immer auf dem Zimmer einen guten Zusammenhalt und viel Spaß, dass liegt auch an einem selbst. Was mich am meisten gestört hat in dieser Klinik sind die ewigen Gespräche über andere Patienten und das verbreiten von NICHTWISSEN, da gab es immer welche die nichts anderes zu tun hatten, statt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Ich freue mich auf jeden Fall auf meinen nächsten Aufenthalt und bin mit Tränen in den Augen weg gegangen.
Besonders hervorheben möchte ich noch das in der Physio, der Cafeteria, am Empfang und in der MZ besonders liebe Menschen sind, die immer freundlich und zuvorkommend waren und einen auch mal aufbauten, wenn sie merkten es geht einem schlecht.
Richtlinien muss es geben, denn wenn jeder machen dürfte was er wollte wäre es das komplette Chaos und das haben Patienten die sich nicht unterordnen können noch nicht begriffen.
Übrigens war ich über Weihnachten und hatte trotzdem alle Anwendungen und Termine was ich ganz klasse fand.

1 Kommentar

stefanbender84@gmx.de am 08.03.2016

schreib doch gleich eine Werbung zu diesem Laden

so eine verlogene Bewertung ist nicht zu fassen

kein normaler Patient würde hier schreiben ab wann 3 Bett Zimmer nicht mehr vorhanden sind

ich kenne keine einzigen Patienten, der bei Medikamenten erst auf alles mögliche gecheckt wurde, ob er es auch verträgt, so wurde auch bei mir einfach nur gefragt was ich für Beschwerden habe und nach 0815 wurde mir ein Zeug gegeben, dass 0 half

selbst bei so Lapalien wie schnupfen und husten konnten sie nicht helfen, ich schnupfte und hustete eine ganze Woche lang rum und selbst der Tag Nacht Rythmus verschob sich während des Aufenthaltes, ich sprach dies beim Therapeuthen an, aber dem schien es scheiß egal zu sein

diese Klinik war unfähig auch nur annähernd zu helfen

so musste ich geschlagene 3 Wochen warten, um in eine unnütze Gruppe zu kommen, in der ich die Kommunikation üben soll, aber da ich Emotionen nicht benennen kann, war das rausgeschmissene Zeit, vielmehr wollte man einen nur beschäftigen

dann nach ganzen 4 Wochen kam ich in die Burn Out Gruppe wo man lediglich von Folien den Text ablies und dann darüber sprach, was also selbst ein Praktikant hätte machen können

diese Klinik ist eine Beleidigung für jede fähige Klinik

Teil 2

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Siehe vorheriger Bericht
Kontra:
Siehe vorheriger Bericht
Krankheitsbild:
Depression, somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach dem allgemeinen Bericht jetzt ein paar Details.

Die Zimmer sind von der Größe ok, mit großem Fenster, also hell und freundlich mit Parkettboden. Die Möbel sind aus hellem Holz, nicht super modern, aber man kann damit leben. Aber die Vorhänge sind echt hässlich. Der Balkon ist groß und man schaut ins Grüne (und auf eine Schafweide^^). Da er Richtung Süden geht, hat man fast den ganzen Tag Sonne und kann auf den Liegestühlen entspannen. Der Schrank ist leider nicht so groß und hat nen kleinen Safe. Aber unter dem Bett ist noch ein bisschen Stauraum. Es gibt nen Tisch mit 3 Stühlen.
Das Bad ist weiß und hat ne große Dusche, mit Mauer und Glas, also kein Duschvorhang. Die Klinik stellt 2 kleine und ein mittleres Handtuch und ne Fußmatte. Handseife muss man leider selbst mitbringen.

Es gibt Sessel und Tische in der Lobby und eine Cafeteria mit großer Terrasse. Dort gibt's Kaffee und Kuchen, Getränke, Süßigkeiten, zusätzlich Waschmittel, Duschgel, Zahnbürsten etc. Außerdem kann man dort Flaschen kaufen, die man mit Wasser oder Tee befüllen kann. Abends trifft man sich dort mit den Mitpatienten zum spielen und quatschen. Im Konferenzraum werden auf der Leinwand regelmäßig Filme gezeigt. Außerdem gibt es einige Fernsehräume und im Keller Tischtennis, Billard und nen Kicker. Dort sind auch physio, Pool, Sauna, die Turnhalle in der abends Volleyball etc gespielt werden kann und die Fitnessgeräte, die aber nix für Profis sind.

Es gibt 2 Waschmaschinen und 2 Trockner, aber ein eigener kleiner Wäscheständer (zb für die Heizung) ist nicht verkehrt, wenn man den öffentlichen trockenraum nicht mag.

Die Umgebung ist bis auf die Autobahn sehr grün und optimal für Spaziergänge. Im Ort gibt es nen leider ziemlich teuren Edeka, ne Bank und nen Italiener. Aber landsberg ist ganz in der Nähe und auch ohne Auto fährt immer mal jemand. Der Klinikbus fährt zur S-Bahn nach München.

Das war jetzt mal das wichtigste. Ich wünsche euch ne schöne Zeit und komm diesen Sommer wieder! :)

1 Kommentar

Stefan84 am 15.02.2016

klingt geradezu wie ein Werbeprospekt der Klinik selbst

erscheint mir sehr gefaked

die Wahrheit sieht gänzlich anders aus

im Trockenraum wurden öfters Kleidungsstücke entwendet und der Pool ist so oft untertemperiert, dass viele Patienten sich erkältet haben

das Leute immer wieder dort hingehen, wo man ihnen eh nicht helfen konnte ist mir unverständlich

Jederzeit wieder!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Freundliches Personal (von den Therapeuten bis zur Putzfrau), schöne Umgebung, tolles Essen
Kontra:
Nach dem Aufenthalt in 2 anderen Kliniken, gar nichts mehr ;)
Krankheitsbild:
Depression, somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits 2x in Windach und jedes Mal sehr zufrieden. Was Menschen, die noch nie in einer psychosomatischen Klinik waren von Anfang an wissen sollten, man wird dort nicht geheilt. Man muss selber arbeiten und durch probieren rausfinden, was hilft. Die Klinik gibt uns verschiedene Hilfen mit, die man dann eben selbst im Alltag umsetzen muss. Das ist nicht leicht und erfordert Disziplin, den Willen zur Veränderung und die Bereitschaft zu kämpfen. Besonders die erste Zeit Zuhause ist extrem schwer, da uns in der Klinik fast alles abgenommen wird und alles so einfach erscheint. Der Weg zur Heilung ist meist eben sehr lang und man kann nicht in wenigen Wochen erwarten, dass die in der Klinik all unsere Probleme lösen können. Sie arbeiten mit uns am wesentlichen, um uns wieder lebensfähig zu machen.

Klar, die 3-Bett-Zimmer sind nicht optimal, man muss sich eben mit den anderen arrangieren. Allerdings sind Zimmerwechsel jederzeit problemlos möglich und ich kam bei beiden Aufenthalten wunderbar zurecht. Kommt eben auf die Einstellung an und was man daraus macht.

Und ja, die Klinik ist kein Neubau, aber wenn man sich über Kleinigkeiten aufregt, statt sich auf das wesentliche zu konzentrieren, findet man natürlich den ein oder anderen Mangel. Aber es ist alles da was man braucht. Und sich über das Alter beschweren und dann über den Baulärm zu meckern... Naja.

Das Essen kann ich nur loben. Man kann es eben nicht immer jedem recht machen, aber wer Lebensmittelintoleranzen oder ähnliches hat, bekommt wöchentlich ein persönliches Gespräch mit dem Chefkoch, der das Menü der kommenden Woche mit einem durchgeht und es individuell anpasst. Hab ich in anderen Kliniken schon ganz anders erlebt!

Auch über die Therapie an sich kann ich nur positives berichten. Natürlich läuft es nach nem bestimmten Schema ab, trotzdem geben sie ihr bestes auf die individuellen Bedürfnisse von jedem einzugehen.

Kann die Klinik jedem empfehlen, der bereit ist was zu ändern.

1 Kommentar

Stefan84 am 15.02.2016

was für ein Quatsch, das trifft keineswegs die Realität

in Wahrheit war das Essen ekelhaft, einseitig und wiederholte sich ständig, oft unterschieden sich die 3 Menüs lediglich durch das weglassen bzw. hinzufügen von Fleisch bzw. Fisch

Alternativen für Vegetarier war oft nur der Beilagensalat oder Spätzle mit Soße

auch ein Zimmerwechsel ist geradezu nicht machbar

der Schuppen ist durch die Profitgier brechend voll und sollte man den Jackpot mit 1-2 Schnarrcher ziehen, dann kann man eine geruhsame Nacht vergessen

auch die Ärzte unterschieden sich in Sachen Qualität und Einsatz stark anhand der jeweiligen Station

wenn man Chefarztbehandlung wählt bekommt man eine fähige Therapeutin, die sich bemüht, aber wenn man Kassenpatient ist, dann hört man nur von anderen Patienten was man dort besseres hätte machen können, die Therapeuten sind unmotiviert und stellen sich stur, wenn sie nicht ihren 0815 Plan abfahren können

wenn man sie darauf anspricht, dann wird in der Gruppensitzung auf einen eingehackt, was einem einfallen würde sowas zu sagen

einfach ein Scheißladen

ich

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
depression,angst panick ,trauer,trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo zusammen.
mein vatter leidet sehr stark unter schwere Depression,Angst und panick Attacken,Trauma und trauer ..eindlich für solche Beschwerde braucht mann Mindes 12 Wochen,,aber leider würde mein vatter in 9 Wochen entlassen,,es war ein schock für die ganze Familie und übrigens mein vatter ist Selbstmord gefährdet also nur 2015 hat er 5 mal versucht .3mal willte er aufhängen zum glückhat ihm mei mutter gerettet...und paar mal mit oberdoses Tabletten......und wie gesagt habe die zustand von mein Vatter ist verschlechtet...
ich erkenne meine liebes Vatter nicht mehr...ein tolles vatter kann jeder Kind wünschen,,,ein Vatter die sich kaputt macht das sene Familie gut geht besonders seine Kinder,,,und dazu seine Krankheiten.......
ich wird dieb Klinik veranwortlich machen wenn mein vatter sich weh tut oder sich das leben weg nehmt,,ich bin bereit bis zu Ministerium zu kontaktieren oder schreiben oder anrufen wenn es mein vatter was passiert,,,,,,,wie kann ein Klinik eine kranke instabile Patient einfach so entlassen,,es ist verantwortungslos von die Klinik oder von sein Arzt.0
wer will mich helfen egal wie kann mir gern schreiben(bobriss68@yahoo.de).

3 Kommentare

saruza am 09.02.2016

Es tut mir leid, dass es Ihrem Vater nicht gut geht. Selbstmordgefährdete Patienten werden jedoch in Windach, soweit ich weiß, nicht behandelt. Wenn es so akut ist, wäre ein Aufenthalt in einer geschlossenen Klinik wahrscheinlich notwendig.
Die Aufenthaltsdauer von 2-3 Monaten ist bei einer Angststörung völlig normal. Mehr wird selten von den Kassen genehmigt.

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einmal und nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
siehe Bericht
Krankheitsbild:
Angststörung, soziale Phobien
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich kann nicht fassen wie furchtbar ein Klinikaufenthalt sein kann

gerade in einer psychosomatischen Klinik sollte man Menschlichkeit und Feingefühl voraussetzen können

dachte ich zumindest

zutiefst enttäuscht und mit mehr Problemen als vor der Anreise fuhr ich wieder heim

dort hatten meine Ärzte alle Hand zu tun bis ich wieder stabilisiert war

nun habe ich erst die furchtbaren Erlebnisse verarbeiten können und kann nur andere vor einem Aufenthalt waren

es fing bereits mit einem schlechten Bauchgefühl an als ich meine 1. von insgesamt 3 Bezugstherapeuten (in nur 4 Wochen) kennenlernte

es harmonisierte absolut nicht und wenn einem etwas nicht passte wurde einfach behauptet man will nicht mitarbeiten
dabei versuchte ich jeden Scheiß aus und wenn es nicht half oder sogar die Angstzustände verschlimmerte wollte ich damit aufhören, um wieder stabil zu werden, doch wird man dort zu Sachen gezwungen, die vllt. in der Masse ankommt, aber auf die individuellen Bedürfnisse wird keine Rücksicht genommen

und wenn man dies offen anspricht wird man vor der Gruppe niedergemacht, was man sich einbilde so etwas zu behaupten etc.

für mich steht fest, dass es hier nur um Schema F geht und wem das nicht hilft, der hat halt pech

auch wird einfach überall gespart, so gibt es Essen, bei dem mir regelmäßig schlecht wurde, es herrscht Baulärm, weil kein Schallschutz vorhanden ist, noch nicht mal billigste Produkte wie etwa eine Seife im Bad wird gestellt

ansonsten wird auch nur oberflächlich gereinigt, wenn man genauer hinsieht entdeckt man überall Dreck und Mängel in den Zimmern

NIE WIEDER!!!

Sehr gute Erfahrungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Personal
Kontra:
drei bett Zimmer
Krankheitsbild:
Depression, borderline, Panik, bipolare Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in Windach ging von Anfang August bist Anfang Oktober!
Meiner Meinung nach war es die bete Entscheidung die ich treffen konnte. Bis kurz vor meinem Aufenthalt war ich der Meinung dass mir nichts helfen könnte. Die Klinik folgt einem bestimmten Konzept: du musst dir selber helfen wollen! Alles ist ein kann kein muss. Du musst nicht reden du musst nicht essen du musst nicht mitmachen oder Medikamente nehmen. Es ist deine eigene Entscheidung. Und ich habe die Erfahrung gemacht dass wenn man gesund werden will, man relativ schnell entscheiden kann was einem an Programm hilft und was nicht!
Vom Personal hab ich immer vermittelt bekommen dass ich stets in Sicherheit bin egal wann ich welches Problem hatte ich wurde sofort ernst genommen und alle haben versucht mir zu helfen.
Ich finde es ein bisschen kleinkariert über das essen oder die zimmer zu meckern denn eine Klinik ist kein hotel! Es ist immernoch ein Krankenhaus und dafür wird man dort noch richtig verwöhnt.
Nach meinem Aufenthalt bin ich Expertin für meine Krankheit geworden ich bin NICHT geheilt!! Aber ich weiß zumindest wie es jetzt weiter gehen kann wenn ich nur will! Die Klinik fängt dich auf, Arbeiten musst du aber selbst es wird keine wunderheilung geschehen.
Natürlich habe ich auch Menschen kennengelernt die nicht zufrieden waren ABER niemand ist gezwungen zu bleiben sollte jemand nicht zurecht kommen ist es jeder zeit möglich zu gehen! Deswegen kann ich Kommentare wie "die zeit war eine einzige Strapaze" nicht verstehen.
Für mehr Details oder Infos kann man mich gerne kontaktieren ich freue mich immer wieder wenn ich über dir Klinik sprechen und erzählen kann :)

4 Kommentare

Stefan84 am 04.11.2015

diese "Bewertung" voller Rechtschreibfehler liest sich nicht so offensichtlich wie zuletzt, dennoch sehr nach dem was die Mitarbeiter vor Ort einem sagen, sprich es liest sich meiner Meinung nach wie die Bewertung der Klinik selbst und sieht nach einem Fake aus
daher habe ich es bereits gemeldet

selbst die Tatsache, dass jemand in einem 3 Bett Zimmer zufrieden sein soll ist gerade zu ein Witz, denn einfach jeder mit dem ich gesprochen habe, stöhnte über die 3 Bett Zimmer, denn immer war etwas mit den Mitbewohnern

das Essen und die Zimmer entsprechen in keinster Weise meiner Erwartungen, da ich zuvor in Scheidegg war und dort war alles Top, in Windach hingegen klagten viele über zügige Zimmer und Flure, selbst die Wassertemperatur sank von Tag zu Tag und das Fleisch war zäh und meist ungenießbar

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Sehr schlechte Qualität

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

die Zeit war eine einzige Strapaze

gerade als Vegetarierin hat man eine sehr geringe Auswahl bei den Menus, die sich doch sehr schnell wiederholt, der Kartoffelsalat schien eine Fertigpampe aus dem Großmarkt zu sein und sonst erinnerte auch vieles an die Produkte eines Fast Food Ladens

die Zimmer sind oft in einem renovierungsbedürftigen Zustand, überall findet man Macken, die nicht behoben werden, es zog und ohne Einzelzimmer hat man fast zu 100% eine Schnarcherin im Zimmer

die Therapeuten arbeiten nach meinem Empfinden nach einem forgefertigten Schema und wer nicht reinpasst, der hat halt Pech
so äußerte es auch ein Mitpatient in einer Gruppensitzung und statt auf eine andere Art auf ihn einzugehen wurde er von der Gruppenleiterin volle 45 min. lang scharf angegangen was er sich doch herausnehmen und die Motivation in der Gruppe untergraben würde

so etwas ist einer psychosomatischen Klinik unwürdig

auch wurden die Problemfelder mit den Therapeuten nur oberflächlich behandelt, zunehmend wurde nahegelegt die Chefarztvisite und Bücher der Mitarbeiter zu kaufen

ich werde nie wieder hingehen

1 Kommentar

@Manu am 28.11.2015

Liebe Ines,

ich habe deinen Bericht soeben interessiert gelesen, da ich überlege, nochmals in die Klinik zu gehen. Leider muss ich Stefan zum Teil Recht geben. Nicht für jeden Patienten ist das dortige Dreibettzimmer eine gute Lösung, sodass sich viele Reibereien Hier und Da entwickelt hatten. Ich kann dir aber absolut Recht geben mit der dortigen psychosomatischen Behandlung. Nach einem 16 wöchigen Aufenthalt hatte sich dies gerade im Nachhinein bestätigt. Allerdings störte mich eins wirklich enorm: das Essen. Ich erwarte niemals ein Hotel oder ein Drei Gänge Menü, jedoch kann ich wie andere ehemalige Patienten aus 2014 berichten, dass das Essen dort wirklich sehr zu wünschen übrig lässt. Insbesondere wenn man eine Laktoseunverträglichkeit hat, dies dem Chefkoch mitteilt und man mittags eine Tomaten-Sahne-Suppe serviert bekommt. Meine Frage: Hat sich deines Erachtens an dem Essen etwas gebessert. Auf der Homepage liest man, dass dort auf Bioprodukte umgestellt worden sei. Ich würde es mir sehr wünschen, denn ich hatte aufgrund des dortigen Essens wirklich erhebliche Magenbeschwerden, was aber mit den psychosomatischen Symptomen zusammenhängt, leider aber seitens der Küche nicht beachtet wurde. Ich würde mich über eine Rückmeldung von dir oder aber auch von einem anderen der dies liest und etwas dazu berichten kann, sehr freuen.

Schlechter geht es nicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist niemanden zuzumuten und mir ist nicht begreiflich wie die in den Rankings so weit oben landen konnte. Evtl. wurde hier genauso gut recherchiert wie bei den Rankings des ADAC.

Die Verwaltung ist eine Katastrophe, ist meist überfordert und erinnert sich nicht an vorherige Absprachen.

Die Ausstattung ist selbst in Zimmern von Privatpatienten unterirdisch. So wird einfach an allem gespart. Nicht einmal eine Seife gibt es im Bad. Decke und Kopfkissen sind am ehesten mit der Qualität vom Kik vergleichbar. Auch zieht es im gesamten Gebäude und der Pool wird nach Lust und Laune geheizt. Die Wassertemperatur sank von Tag zu Tag und viele Patienten meiden den Bereich, da es schlicht nicht aufzuhalten war. Selbst bin ich nach 2 Wochen wegen der sinkenden Temperatur erkrankt.

Daraufhin gab es von der sog. medizinischen Zentrale, welche von inkompetenten Hilfskräften besetzt wird, lediglich Vitamin C und Zink Tabletten statt Hustensaft und Medikamente gegen den Schnupfen.

Das Essen ist durchgängig von einer konstanten mieserabelen Qualität geprägt. So hat selbst das Pressfleisch von Aldi und Lidl eine bessere Konsestenz. Auch gibt es nur zum Frühstück mehr als Wasser. Hier zeigt sich nur wieder wie diese Klinik an allen Ecken und Enden geizt.

Wenn man nicht bereit ist einen Aufschlag für die "Chefarztbehandlung" zu zahlen, wobei dies sich nur durch 2 mal 5 min. Visite pro Woche vom Standard abhebt, der wird einfach auf eine "Kassenstation" abgeschoben und wie Dreck behandelt.

Die Gruppen führten weder bei mir noch (auf Nachfragen) bei anderen Teilnehmern zu irgendeiner Besserung.

Die Einzelstunden bei den Therapeuten werden nach Schema F durchgeführt und wenn man darauf nicht anspringt, dann hat man Pech und kann die zeit in Windach nur absitzen. Selbst bei Problemen wie entfallener Lebenswillen und Schilderungen zu Suizidgedanken wird auf Durchzug geschaltet und schnell das Thema gewechselt. Man will nicht hören was nicht 0815 ist.

3 Kommentare

hans5 am 22.10.2015

Selten so einen schwachsinnigen Text wie Ihren gelesen. Anscheinend sind Sie ziemlich verbittert wenn Sie hier solche Unwahrheiten erzählen zu müssen. Gottseidank entsprechen die meisten anderen Bewertungen der Wahrheit.

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Klinikaufenthalt Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
siehe Erfahrungsbericht
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Posttraumatische Belastungsstörung, Panikstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von August bis Ende September 2015 in der Klinik Windach auf der Station 7. Für das ausserordentlich gute und übergreifende Behandlungs- und Betreuungskonzept bin ich sehr dankbar.

Das Personal war immer hilfsbereit und freundlich.

Die Zimmer und die gesamte Klinik sehr sauber und rundum ansprechend.

Das Essen war sehr abwechslungsreich (3 Menüs zur Auswahl) und ausgewogen,für eine Klink sehr gut

Die verschiedenen Gruppentherapien (Perspektivengruppe, Gestaltungs- und Bewegungstherapie) waren für mich sehr hilfreich.

Die Therapiestunden mit meiner Bezugstherapeutin haben mir am meisten weitergeholfen. Sie war für mich die kompetenteste Person, der ich mein vollstes Vertrauen entgegenbringen konnte.

Die Zeit in der Klinik war für mich auch eine Zeit der Betrachtung und in sich zu gehen.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich mit neuem Lebensmut in die Zukunft blicke. Danke für die großartige Unterstützung auf dem Weg dahin.

Die Freizeitgestaltung lässt keine Wünsche unerfüllt. Schwimmbad, Sauna, Fitnessraum und Turnhalle, in der Nähe der wunderschöne Ammersee, das Kloster St. Ottilien und die wunderschöne alte Stadt Landsberg a. Lech.

Es kann und darf nicht angehen, das Patienten, die nicht auf das Klinikkonzept eingehen und nicht eigeninitiativ mitarbeiten, die Therapeuten, Ärzte und alles was zur Klinik gehört für ihren Misserfolg verantwortlich machen.

2 Kommentare

Stefan84 am 22.10.2015

der Text liest sich wie ein Inserat der Klinik

erweckt also den Eindruck, dass ein Mitarbeiter der Klinik die Bewertung geschrieben hat

ich habe ganz andere negative Erfahrungen in allen Bereichen gemacht

selbst bei Rückmeldungen bei Einzelterminen zum zugeteilten Therapeuten wie "haben Lebenswillen verloren" oder "täglich stundenlange Zukunftsängste" wurde auf Durchzug gestellt und schnell das Thema gewechselt

auch beim Thema "stetig steigendes Aggressions- und Wutlevel" wurde kein Medikament gereicht
dies wurde erst zu Hause von meinem HAUSarzt gemacht

ein Armutszeugnis für die "Qualität" dieses Hauses

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Klinik windach Weiterempfehlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachlich top. Essen und Personal super
Kontra:
Dreibettzimmer Schlimm
Krankheitsbild:
Depression und angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 23.06- Mitte August in der Klinik windach wegen Angst und Depression.
Mir könnte zum Teil geholfen werden die therapeuten sind sehr nett und vorallem sehr gut ausgebildet .
Frau Hirzel und Frau gabrecht möchte ich gern Danke sagen, die Klinik kann stolz sein solch guten Mitarbeiter zu haben
Die Einzel waren sehr intensiv und haben mir persönlich am meisten gebracht.
Ich muss weiter machen was ich in der Therapie gelernt habe weil in der kurzen Zeit geht man nicht gesund nach Hause, aber der Weg stimmt.
Möchte mich auch bei Fr. Koller bedanken und bei der diätassistentin tolle Arbeit die sie da machen.
Küchenpersonal möchte ich auch hervorheben toll vorallem Fr. Asti ich hoffe sie wird übernommen.
Kann die Klinik weiter empfehlen dort weiß man was man tut.
Eins noch was negativ war man entlässt schnell Leute wenn von anderen Beschwerden kommen, das ist sehr schade.
Übrigens das Essen ist für eine Klinik top.

Insuffizientes Behandlungskonzept für schwere Zwangsstörung!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (v. a. therapeutische Beratung)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (kaum erhalten)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (schnell und unkompliziert)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
schöne ruhige Lage, moderne Zimmer, freundliches Personal (Rezeption, Anmeldung, Küche etc.)
Kontra:
3-Bett Zimmer für Kassenpatienten, oberflächliches therapeutisches Konzept nach Schema F
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, ADHS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer diesen Jahres Patientin in der psychosomatischen Klinik Windach.
Nach dem obligatorischen Aufnahmegespräch habe ich nicht wie zuerst angekündigt 6 - 8 Wochen sondern ca. 4 Monate auf die Aufnahme gewartet!
Am Tag der Aufnahme wurde ich freundlich empfangen und, nachdem die Formalitäten erledigt waren, durchs Haus geführt und über die Abläufe in der Klinik informiert. Es folgten weiter die therapeutische und medizinische Aufnahme.
Bereits im Laufe der 1. Woche musste ich leider feststellen, dass die krankheitsspezifischen Therapiegruppen (mit Therapeuten) nicht den größten Anteil des Therapieplans ausmachten.
Auch die Einzeltherapie, mit 50 Minuten pro Patient pro Woche, ist meines Erachtens nicht ausreichend.
Auf Nachfrage, ob in individuellen Fällen ein intensiveres Expositionstraining (ein wichtiger Faktor bei der Behandlung schwerer Zwangsstörungen) möglich wäre, erhielt ich die Antwort, dass hierfür keine Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass sich das Therapeutenteam an einem standardisierten Schema orientiert und keine individuellen Besonderheiten berücksichtigt. Wer nicht ins Behandlungskonzept passt wird demnach identifiziert und aussortiert (also entlassen).
Daher kann ich diese Klinik, was die therapeutische Behandlung von Zwangsstörungen betrifft, nicht weiterempfehlen!

Meine Angst ist weg, war 6 Monate dort.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1983   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
nette Ärzte mit Verständnis
Kontra:
.
Krankheitsbild:
Angstzustände, Depressionen,
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Tolle Klinik, ist schon lange her das ich dort war, haben mir super geholfen, ich würde diese Klinik besstens empfehlen.

1 Kommentar

Stefan84 am 22.10.2015

absoluter Blödsinn

Perfekt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 14/15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (3-Bett-Zimmer sind sehr belastend)
Pro:
Betreuung
Kontra:
das Essen könnte besser sein
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Aufenthalt in Windach war super. 3 Jahre vorher war ich bereits in Engelthal starioniert, was allerdings vollkommen sinnlos war.

In Windach war der Aufenthalt sehr angenehm. Das Personal war (mit sehr wenigen Ausnahmen) super freundlich.
Meine Therapeutin/Ärztin Fr. Braun war einfühlsam und wusste immer die richtigen Worte. Ich bin ihr für die tolle Betreuung sehr dankbar. Auch ein großes Lob und Dankeschön an Fr. Scharl, Fr. Kendler, Hr. Andresen und alle anderen Therapeuten, Ärzte, etc.

2 Kommentare

sina12 am 24.04.2015

Hallo,
gibt es in Windach spezielle Gruppen für Ängste? Wie oft hat man Einzeltherapie?
Über eine Antwort würde ich mich freuen.

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Klinikbewertung Windach (Teil 4)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Ein weiteres Problem sind auch die Urlaube der behandelnden Therapeuten. Aus meinem 4-köpfigen Therapeutenteam haben im Laufe meines Aufenthaltes ALLE einen Urlaub über einige Wochen gemacht. Mein Haupttherapeut war zwischendrin 3,5 Wochen lang weg. Ich hab von mehreren Mitpatienten gehört, dass es ihrer Behandlung massiv geschädigt hat, dass ihr Therapeut gegen Ende ihrer Behandlung plötzlich weg war. Dann steht man im Regen da.


Man kann fast jedes Wochenende für eine Übernachtung nach Hause fahren, wenn man das möchte, und es keinen behandlungshinderlichen Effekt hat. Das sorgt dafür, dass die Klinik am Wochenende wie ausgestorben ist. Therapien gibt es am Wochenende auch überhaupt keine.


Internet gibt es nur an klinikeigenen PCs und im Atrium, aber auch nur, wenn man an der Rezeption einen Bon mit Guthaben gekauft hat, der 2 Stunden hält. Ich empfehle einen Internetstick. Der Empfang ist recht gut, wenn man auf den Balkon dafür geht.

Alkohol kann man abends in der Cafeteria kaufen. Allerdings wird man bei regelmäßigem Alkoholkonsum zu einem Alkoholvertrag verpflichtet. Wenn man dann mit Alkohol im Blut erwischt wird (es gibt regelmäßig Tests) fliegt man aus der Klinik.


Die Medizinische Zentrale ist rund um die Uhr geöffnet und man kann sich Hilfe holen. Man muss allerdings auch jede einzelne Tablette dort holen, man darf keine bei sich selber aufbewahren.

Einzeltherapie gab es in der Zwangsgruppe 50 Minuten pro Woche. In den anderen Gruppen waren es aber glaube ich doppelt so viel.


Wichtig ist auch:
Privatpatienten haben einige Vorzüge, aber als Kassenpatient muss man folgendes selber mitnehmen: Föhn, Seife, Shampoo / Duschgel, Waschmittel, Bademantel und Wecker. Sonst muss man darauf hoffen, dass die Mitpatienten im Zimmer das bereits haben.


Insgesamt kann ich die Klinik Windach guten Gewissens empfehlen, der Behandlungserfolg ist aber von Person zu Person unterschiedlich, deswegen auch die gespaltenen Meinungen hier bei den Bewertungen.

1 Kommentar

horst21100 am 24.11.2015

Wenn man sich an die Regeln hält dann kann einem nicht passieren. Das ist im jeden krankenhaus so. Das mit dem Alkohol ist so eine Sache, man kann ihn Trinken oder nicht. Aber alles in Maßen. Und Seife, Shampo und Föhn usw. kann man von zu Hause mitbringen oder im Ort im Supermarkt kaufen.

Klinikbewertung Windach (Teil 3)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Wird man von Schnarchern zu sehr gestört, bekommt man ein vorübergehendes Einzelzimmer oder der Schnarcher wird über Nacht in ein solches verlegt. Bei der Bettenzentrale kann man jederzeit Zimmerwechsel-Wünsche angeben. Man kann auch zu Bekannten in ein Zimmer wechseln, wenn dort jemand auszieht.


Das Frühstück beginnt um 07:15 Uhr und endet um 08:45 Uhr. Das Mittagessen ist um 12:15 Uhr und ist meistens akzeptabel bis sehr schmackhaft. Man hat die Auswahl zwischen 3 Gerichten (Privatpatienten 4; die Privatpatienten haben übrigens auch einen eigenen Speisesaal). Das Abendessen war allerdings meiner Meinung nach, und so ging es auch den meisten meiner Mitpatienten, unterirdisch. Wer Hunger mitbringt, hat da schon verloren. Es gibt oft nur einen Salat und man muss sich am Butterbrot satt knabbern oder bestellt sich von der Pizzeria aus dem Dorf etwas zur Klinik.

Zum Zeit verbringen gibt es die Cafeteria. Dort ist meistens am Abend bis zur Nachtruhe einiges los (23 Uhr). Man kann sich dort auch viele Süßigkeiten kaufen.
Das Atrium liegt abgeschieden im Neubau und ist voll mit Puzzles. Es ist von allen Seiten aus einsehbar und war für mich nie der ideale Rückzugsort. Es gibt keinen idealen Rückzugsort.

Nachtruhe ist um 11 und wer auch nur eine Minute länger auf den Gängen oder in einem anderen Zimmer rumgurkt, muss mit einer Abmahnung oder einem Klinikrausschmiss rechnen. Die Klinikleitung ist da gnadenlos. Einmal wäre fast unser gesamtes Zimmer aus der Klinik geworfen worden, weil wir uns nach der Nachtruhe noch mit einer Mitpatientin unterhalten haben. Überhaupt hat man von vielen Geschichten gehört, dass Leute teils aus legitimen teils aus völlig nichtigen Gründen aus der Klinik geworfen wurden. Die sind wahr.
Und ich finde es unverantwortlich, Patienten, die sich in einem kritischen Gesundheitszustand befinden und Hilfe brauchen, von einem Tag auf den anderen aufgrund kleiner Verstöße direkt vor die Tür zu setzen.

1 Kommentar

horst21100 am 24.11.2015

Nach 23 Uhr hat auch kein anderer Patient auf fremde Zimmer mehr was zu suchen. Dafür ist auch die Hausordnung gemacht.

Klinikbewertung Windach (Teil 2)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Die Fitnessangebote sind nicht allzu zahlreich. Es wird zum Beispiel Walken, Morgengymnastik, Wassergymnastik und "Gesunder Rücken" angeboten. Beim Walken trifft man sich in der Früh um 8 und läuft dann aber getrennt los. Im Endeffekt kann man sich auch einfach privat mit Mitpatienten verabreden und dann zu einer anderen Zeit gehen. Man kann bis zu zwei Sportangebote auswählen. Die sind nicht verpflichtend, aber wenn man 2x unentschuldigt abwesend war, wird man aus der Teilnehmerliste gestrichen. Das hat aber weiterhin keine Konsequenzen. Jeder Patient ist selbst verantwortlich, wie viel von dem Angebot er nutzen möchte.
Es gibt auch einen Fitnessraum. Wer viel Kraftsport treiben möchte, den wird die Ausstattung allerdings eher enttäuschen. Der Raum ist winzig. Es gibt nur 5 Geräte und man muss ich wie zu den anderen Fitnessangeboten vorher anmelden und darf den Raum nur 2x die Woche betreten.

Im Keller befindet sich ein Schwimmbad, das die meiste Zeit geöffnet hat (abends bis 21:30 Uhr). Dazu gehört eine Sauna. Beides ist wunderschön eingerichtet, sauber und sehr gepflegt. Die Wassertemperatur ist angenehm kühl.

Ebenfalls im Keller befindet sich ein Kicker, eine Tischtennisplatte und ein Billardtisch. Schläger und Stöcke müssen für Kaution an der Rezeption ausgeliehen werden (10 Euro).


Außerhalb der Therapien ist es oft recht schwierig, etwas zu unternehmen, wenn man selber kein Auto besitzt. Die Klinik liegt sehr abgelegen und Landsberg ist als nächstgrößere Stadt mit dem Auto ca. 20 Minuten entfernt. Busanbindung gibt es keine. Es gibt nur einen klinikeigenen Shuttlebus, der einen zum Bahnhof Geltendorf fährt, von wo aus man mit dem Zug nach München fahren kann.
Meistens ist man allerdings auf Mitpatienten angewiesen.

Die Zimmer sind gemütlich und schön eingerichtet. Die Tatsache, dass man als Kassenpatient nur 3-Bett-Zimmer bekommt, stößt vielen unbequem auf. Viele Leute haben Probleme mit Schnarchern. Zimmerwechsel sind aber meistens möglich.

Klinikbewertung Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Schönes Ambiente, viele kompetente Therapeuten, freundliches Personal
Kontra:
Abgeschiedene Lage, Bevorteilung von Privatpatienten, Einseitiges Behandlungskonzept, Oft lange Wartezeichen
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung; Soziale Phobie; Dysthymia
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2014 in der Klinik Windach wegen Zwängen und Depressionen.
Ich hatte mich bereits im Sommer 2013 angemeldet, aber aufgrund eines Fehlers meines behandelnden Therapeuten bin ich erst ein paar Monate später in die Warteschlange aufgenommen worden.

In der Klinik ging es vom ersten Tag an mit dem vollen Programm los. Das liegt daran, dass die Zwangsgruppe genau wie die Essgestörten-Gruppe einen festen Therapieplan hat, während bei anderen Krankheiten man erst langsam in die einzelnen Therapien eingeführt wird und es auch passieren kann, dass man die ersten Wochen fast keine Termine hat.
Mich persönlich hat der schnelle Beginn nicht gestört, es fiel einem aber schon auf, dass etwas übertrieben wurde. Ein Mitpatient war seit einer Stunde in der Klinik und wurde von einer Therapeutin direkt während dem Auspacken abgeholt und in die erste Gruppentherapie gebracht.

Ein Großteil der Behandlung besteht aus Gruppentherapien. Das ist auch eindeutig das erklärte Konzept. In meiner Gruppe war es aber so, dass die Gruppentherapien für viele nicht sehr hilfreich waren. Es wurde sich zwar viel Zeit genommen auf die Probleme der einzelnen Patienten einzugehen, aber im Endeffekt fehlten oft die entscheidenden Anstöße zur Veränderung.
Genau wie bei der Biographie:
Einmal die Woche stellt ein Patient seinen Familienstammbaum und seinen Lebenslauf vor den anderen dar, aber das schien in niemandem etwas wachzurütteln, was ihm nicht eh schon bewusst war.

Weitere Therapieangebote sind Gestaltung, Fitness und Selbstwirksamkeit. Beim Selbstwirksamkeitstraining fährt man meistens nach München oder zumindest unter Leute, und versucht, sich mutige Sachen zu trauen, zu denen man sich sehr überwinden muss; zum Beispiel ins Rathaus gehen und den Bürgermeister nach einem Autogramm fragen oder sich in einem Sexshop beraten lassen. Ich persönlich hatte nie Selbstwirksamkeitstraining, das ist eher ein wichtiger Bestandteil von Patienten mit Depressions-Diagnose....

Wer will und kann,wird hier viel erreichen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008/2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Der Rest!
Kontra:
3Bettzimmer(schlimm)
Krankheitsbild:
Vestibularisparoxysmie re.,gen.Angststörung,Depressionen,PTBS,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
ich war 2mal in der Klinik Windach.
Ich leide an einer schweren körperlichen Erkrankung,Generalisierter Angststörung,Depressionen,Panik beim Essen,PTBS.
Ich konnte während meines Aufenthaltes dort viel erlernen.Nach dem ich Jahrelang die Wohnung nicht mehr verließ,konnte ich dort meine Aktionsradius erweitern.Zunächst bis vor die Klinik,dann in der Umgebung und mit der Co-Therapeutin auch in den Ort.
Alle Therapien waren gut,ich hatte immer das Gefühl das man sich bemüht.Das ich einen Epileptikerhelm tragen mußte und den Rollator zum laufen brauch,erscherte mir so einiges.Ich schämte mich sehr,und diverse Erfahrungen verbesserten das nun natürlich nicht.Ein Aufenthalt hier benötigt viel Kraft.Man muß vieles ertragen,auch wenn mans nicht hören mag,es entspricht doch der Wahrheit.Zumindest war es bei mir der Fall.Ich bin mir sicher das die da schon wissen was sie tun.Was hab ich geheult,konnte kaum im Essensraum essen(Angst vor den vielen Leuten,Verschuckangst,ect),aber es verbesserte sich doch ein wenig...Leider konnte ich das Erlernte nach meinem Aufenthalt zu Hause nicht umsetzen,so das ich jetzt wieder wie vorher da stehe,was allerdings Krankheitsbedingt ist.Meine Therapeutin hatte dies allerdings vorher gesehen und das im Abschlußbericht mit ein gebracht.Bei mir ist das einfach schwierig.Trotzdem kann ich nichts negatives berichten über alle vom Personal,Ärzten,Therapeuten,ect...
Bei der sogenannten Konfrontationstherapie isses schwer.Ich mußte z.B auch alleine in einem Bus sitzen,nach einer Fahrt.Für mich die Hölle,nach schwerem Busunfall.Es wird einfach auch so unterschiedlich gehandhabt.Mein jetzt behandelnder Therapeut ,hält diese Art von Konfrontation für Mist.
Das schlimmste da ist die Unterbringung im 3Bettzimmer.Für mich die Hölle.Keine Ruhe,kein Rückzugsort,für jemanden der das Haus nicht gerne verläßt,wirklich schlimm.
Das Essen ist super....oft saß ich heulend vor dem Teller weil ich nicht essen konnte.
Ich find die Klinik super!

Klinik Windach als Lebensretter

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gesamtes Ambiente
Kontra:
nächtliche Kontrollen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Anfang Februar kam ich total fertig und niedergeschlagen in die Klinik. Vorher war ich noch nie in psychotherapeutischer Behandlung. Vor dem Klinikaufenthalt hatte ich panische Angst. Aufgrund meiner schweren Depressionen blieb mir jedoch keine andere Wahl und entschied mich zu diesem Schritt. Schon kurz nach der Aufnahme merkte ich,dass diese Klinik nicht mit anderen zu vergleichen ist. Es herrscht hier eine Ruhe, die mich schon nach einer Woche Aufenthalt wieder Hoffnung schöpfen ließ.Nach sechs Wochen Aufenthalt wurde ich als anderer Mensch wieder entlassen. Mein Leben macht mir wieder Freude. Allen Ärzten, Therapeuten Co-Therapeuten, Mitarbeiter der medizinischen Zentrale usw.für die Hilfe aufrichtigen Dank.

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