Klinik Windach

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Schützenstraße 100
86949 Windach
Bayern

48 von 76 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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Spitzen Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das Arrangement aller Mitarbeiter ist top
Kontra:
Kann mich nicht beschweren
Krankheitsbild:
Depresionen Mobbing
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo.
Ich bin absolut von der Klinik begeistert.
So viel Freundlichkeit, Arrangement, und Kompetenz findet man selten.
Und das in allen Gebieten.
Von der Reinigungsfrau, über Küche bis zur obersten Etage.
Lediglich im Bereich der Medizinischen Versorgung
sind anscheinend die Hänge gebunden. Es wird allerding sofort gehandelt und wenn nötig
in ein Krankenhaus gebracht.

Windach ist nicht die Lösung, sondern das Problem

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Völlig falsche Diagnosestellung und Behandlung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (völlig unzureichend)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Findet faktisch nicht statt)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ständige Probleme bei der Zimmerbelegung (Schnarchen, mangelnde Hygiene) werden nicht geregelt)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Völlig in die Jahre gekommen, Doppelzimmerbelegung ist eine Katastrophe)
Pro:
Umgebung
Kontra:
Völlig ungeeignet, wenn man Hilfe sucht und erwartet
Krankheitsbild:
Psychosomatisch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann nach 6 Wochen Windach in der Station 1 nur ein Fazit ziehen: Katastrophal!
Anstelle das einem dort geholfen wird, liefert man sich dort sog. Pyschotherapeuten und Cotherapeuten aus, die auf dem Patienten rumhaken und schikanieren. Dies gilt zumindest für die Station 1. Das Spießrutenlaufen beginnt schon bei der Anreise. Obwohl die Verwaltung über eine spätere Anreise informiert wurde, nimmt dies der sog. Therapeut sofort zum Anlass, um zu behaupten, der Patient wäre unzuverlässig. Obwohl der Patient keine Verantwortung dafür trägt, zieht sich dieses Thema die ganze Zeit durch. Danach werden wahllos Diagnosen verteilt, nicht nur auf psychischem Gebiet und an die Krankenkasse gemeldet Alle Vorerkrankungen der letzten 100 Jahre werden als Aufnahmediagnose klassifiziert. Wahrscheinlich um mehr Geld für den Aufenthalt zu bekommen. Gleiches gilt auch für die Abrechnung von Leistungen. Häufig fallen Therapien aus, trotzdem werden diese gegenüber der Krankenkasse abgerechnet. Eine Betreuung auf allgemeinmedizinischem Gebiet findet defacto nicht statt. Morgends darf man sich um 08.45 Uhr vor dem sog. Arztzimmer einfinden und bekommt, wenn man Glück hat, die Ärztin kurz zu sehen. Mehr aber auch nicht. Häufig ist es auch nur die Vertretung von der Vertretung. Konkrete Fragen/Probleme können nicht geklärt werden. Die eigentlichen Probleme, von denen man gehofft hatte, kann man nicht bearbeiten. Einzeltherapie findet viel zu wenig statt und dann bei einem Therapeuten, der eine völlige Fehlbesetzung ist und sich ein Spaß daraus macht, den Patienten noch mehr runterzumachen.
Dazu kommt noch die Gruppentherapie, die theoretisch zwei Mal in der Woche auf dem Plan steht. Dabei sitzt neben der Therapeuten noch ein sog.Co-Therapeut, der in Wirklichkeit ein Krankenpfleger o.ä. und dann in Windach noch qualifiziert wurde und damit auf die Patienten losgelassen wird. Was dann dort in den Gruppen abgeht, ist eine Katastrophe. Windach war vielleicht mal gut,die Zeiten sind vorbei.

1 Kommentar

Kaktusbrot am 03.05.2020

Sorry für deine schlechten Erfahrungen. Die Klinik ist super.
Die Co Therapeuten sind Pfleger mit langer Zusatzausbildung. Sie unterstützen und komplettieren deinen Prozess. Ja man kann Pech haben mit seinem Therapeuten, dann muss man wechseln das geht ohne Probleme.
Sie sind aber keine Autowerkstatt in der unter die Haube geschaut wird und dann ein neues Teil alles wieder zum Laufen bringt. Es war evtl nicht die richtige Zeit oder der richtige Ort für dich.

Danke für die Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke vielen Dank für den Erfolg und die Hoffnung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Medizinische Behandlung und Therapie ist sehr gut
Kontra:
Als gesetzlich versicherter im Doppelzimmer zu sein ist nicht immer das richtige aber das ist in allen Kliniken so
Krankheitsbild:
Entwicklungstrauma ( kombinierte Persönlichkeitsstörung), Rezidivierende Depression, ADHS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Absolut Toll,

Ich war vor 2 Jahren bereits schon mal da. Diesmal war es sehr viel besser. Das lag aber daran, dass ich damals noch nicht bereit war meine Probleme und mein Leben auszupacken und anfangen konnte es in Ordnung zu bringen. Der Empfang war perfekt, das Zimmer ebenfalls. Die Möglichkeiten mit swimming Pool, Volleyball, Kraftraum (tolle Geräte) Sauna etc. sind erstklassig. Alles hat für mich 4 Sterne Niveau, weniger Krankenhauscharakter sondern eher wie ein Hotel.
Man kommt sich nicht krank vor und die Umgebung vermittelt Wertschätzung und Schutz, das hat den Vorteil, dass ich mich gleich besser gefühlt habe
und nicht wie in einem anderen Krankenhaus als kranker Mensch mit Plastikgeschirr und Jogginghosen überall. Das Essen ist abwechsungsreich und auf sehr gutem Nivaeu. Das hilft sehr und ist sicher Teil des Konzeptes. Alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt. Ich bin mitte Dezember angekommen, es lief trotzdem wie am Schnürchen. Egal ob gesetzlich oder Privat immer steht die Würde und Unterstützung des Patienten im Vordergrund.
Bei einem Zusammenbruch stehen Ärzte Therapeuten und Co`s rund um die Uhr bereit.
Alle beteiligten um mich herum waren gut über meine Probleme informiert.
Das Herzstück, die Einzeltherapie:
Bei den Therapeuten gibt es von super bis, naja geht so, alles. Ich hatte Glück. Aber wenn man nicht zufrieden ist einfach melden und man kann wechseln.
Die Gruppen sind auch auf die Therapie gut abgestimmt, unterstützen und erweitern die Genesung. Der Erfolg hängt von dir ab. Niemand kann dir deine Schmerzen nehmen ausser dir, die nötige Hilfe ist da.
Ich habe geweint aus Dankbarkeit, das gabs noch nie. Ich bin gegangen und war stärker und glücklicher (cool).
Es wird anstrengend (geh auf den Problem zu) aber überfordert nicht, denke daran du kommst mit dir und gehts mit dir. Kümmere dich um dich sorge dafür dass du dir zutraust mit den Problemen fertig zu werden, lass dich nicht ablenken, geh los es wird besser.

Nicht wirklich geeigenet für Zwangspatienten

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Siehe Text
Kontra:
Siehe Text
Krankheitsbild:
Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Personal der Klinik, von der Putzfrau bis zu den Psychologen, ist bemüht ihr Bestes zu geben.

Das Problem ist, dass der Fisch vom Kopf aus stinkt. Das Sparen wurde so dermaßen übertrieben, dass man als Zwangspatient zwar 12-14 Wochen dort ist, aber in der Summe vielleicht nur 2-3 Wochen wirklich Therapie bekommt.

Man sitzt fast jeden Tag in der Gruppe. Die Therapeuten hören zu. Wenn die Theraupeuten was gefragt werden, wird manchmal einfach garnicht oder nur ausweichend geantwortet.

Die Wünscche, mehr Einzelgespräche zu bekommen, wird ignoriert. Kein Wunder auch, das Personal fehlt an jeder Ecke. Die Therapeuten sind auch überdurchschnittlich viel krank. Vielleicht haben manche auch schon innerlich gekündigt.

Das Essen sagen viele ist gut. Finde ich nicht. Es gibt fast 5 Tage nur Schweinfleisch. Das eine vegatariscche Menü ist nicht anderes als eine Resteverwertung. Abendessen ist kastastrophal. Ab und zu gibt es was Warmes, aber ist meist wieder mit Fleisch zubreitet.

Der Hinweis an m. Th., dass ich ein Einzelzimmer benötige hat niemanden interessiert. Der Th.hat gesagt er kümmert sich drum, aber nix ist passiert. Als man nachhakte, hat man einfach abgewunken.

Ganz frech ist auch, dass man einen Anruf bekommt zur Stationären Aufnahme, wenn man aber weiß, dass der Th. zwei Wochen nun in Urlaub ist.

Weihnachten und Neujahr kann man vergessen. Fast 2 Wo keine richtige Therapie erhalten.

Neurologen hat die Klinik nicht. Als Ärzte springen nur sehr junge unerfahrene Allgemeinmediziner rum, die sich nicht mal trauen ein Medikament abzusetzen ohne den Chefarzt zufragen.

Wer wirklich was Schweres hat, wie Zwänge, ist hier falsch. Wer "nur" Depressionen hat, wird vielleicht glücklich, weil man genug Mitpatienten kennenlernt, die einem guttun.

Ja kein Einzelzimmer auf eigene Kosten nehmen. Im Altbau kostet es 91 und im Neubau 135 Euro. Obwohl man dann als Privatpatient gilt, darf man aber nichts vom Privatpatientenbuffet was nehmen. Gezwungen auf diese L. ver.

Körperliche Beschwerden ignoriert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Lage, die Ruhe
Kontra:
Körperliche Beschwerden werden nicht ernstgenommen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Lange ist es her, ich war 2014 Patient, 7 Wochen, möchte dazu meinen Kommentar schreiben. Nach 2 Todesfällen, Depression, burnout, Bluthochdruck, Erschöpfungssyndrom, kam ich dort an. Ich ließ mich auf alle Therapien ein, privat bezahlt auch auf eine Pferdetherapie im Ort, was mir zugeschwollene Augen verursachte (Antihistamine). Ein Versuch mit Antidepressiva verursachte Hallunzinationen, ich vertrug es nicht (wurde abgesetzt). Mein Augenlicht (grauer Star war bekannt), verschlechterte sich innerhalb 3 Wochen, ich konnte nicht mehr Autofahren (es sollte seelisch sein). Mehrmaliges Bitten zum Augenarzt zu dürfen nutzte nichts. Wie ich mit dem Auto heimfahren sollte wußte ich nicht, 1 Tag vor der Heimreise fuhr ich mit dem Bus nach Landsberg zu einem Augenarzt, trotz Verbot der Klinik (wegen "Krankheitsphobie"), der schweren Grauen Star auf beiden Augen feststellte und versuchte mit einer Brille, die bis zum Abend beim Optiker fertiggestellt wurde, mir die 200 km-Heimfahrt am nächsten Tag zu ermöglichen. Ich mußte mich immer wehren wegen bestehenden körperlichen Gesundheitsproblemen ernst genommen zu werden, notfalls forderte ich meine Augentropfen, mein Antihistamin, meinen Augenarztbesuch sachlich, aber fix und fertig, ein. Im Entlaßbericht (da ich ja, verbotenerweise beim Augenarzt war)bekam ich eine neue Diagnose zur Depression: "Histrionische Persönlichkeitsstörung". Ich ging bis zur Geschäftsleitung, die es dann im Entlaßbericht gestrichen hat. Das Ende vom Lied? Ich kam mit der Notbrille nach Hause, 2 Monate später wurden beide Augen wegen Grauem Star operiert, ich bekam je 1 neue Linse, auf einem Auge sogar eine neue Hornhaut transplantiert. Ich bin heute noch stolz auf meine "hinstrionische" Reaktion, die beinahe in meinen psychologischen "Lebenslauf" als Diagnose aufgenommen worden wäre. Ich habe mir, wegen des Traumas in Windach, dann eine andere psychosomatische Klinik gesucht, die mir auch geholfen hat. Windach - ein Trauma - nicht zu empfehlen.

1 Kommentar

Wellenbrecher am 08.03.2020

Leider kann ich nur bestätigen,dass Windach gerne Fehldiagnosen gibt und sich nicht adäquat um die Patienten kümmert.

Etwas verunsichert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gutes therapeutisches Angebot ,guter Service im Bereich Reinigung ,Mahlzeiten und Organisation.
Kontra:
Entlassung zu frühzeitig.
Krankheitsbild:
Depressionen u. Ängste
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Jahr 2013 in der psychosomatischen Klinik Windach.
Ich war mit den außertherapeuthischen Dingen sehr zufrieden.
Auch die Aufnahme funktionierte reibungslos seitens der Klinik.
Leider muss ich jedoch die Einzeltherapie kritisieren ,denn hier entstanden im Laufe der Therapie größere ,einseitige Konflikte.
Am Anfang war ich recht glücklich endlich eine vollstationäre Therapie erhalten zu können und eine freundliche Therapeutin ergattert zu haben. Anfänglich verstand ich mich mit meiner Psychologin sehr gut ,mir wurde sogar Verständnis für meine Probleme gegenübergebracht . So verhielt es sich etwa die ersten zwei Wochen ,danach gab es allerdings eine Kehrtwende in der Beziehung. Alles begann damit das meine Therapeutin zu Recht meine lebensfremde und sehr unselbstständige Art in Lebenspraktischen Dingen kritisierte.
Daraus erwuchs sich ein Konflikt in dem meine Therapeutin behauptete ich hätte die Entscheidung eine Therapie zu machen nicht frei getroffen sondern hätte mich dem Willen meiner Eltern unterworfen.
Egal wie oft ich widersprach sie hielt weiterhin an ihrer These fest. In der ersten Woche meinte sie auch, das es sinnvoller wäre meine Tabletten nicht mehr zu nehmen ,da sie keinerlei Wirkung zeigten. Leider handelte ich daraufhin vorschnell ,nahm sie nicht mehr im festen Glauben meine Therapeutin unterstützt meine Entscheidung. Daraufhin spitzte sich der Konflikt zu und sie beendete die auf 6 Wochen angesetzte Therapie nach 4 Wochen.
Klar war es falsch die Medikamente einfach abzusetzen, doch später behauptete sie ,das nie gesagt zu haben ,meinte sogar ich belüge sie. Außerdem drohte sie mir ich würde in der Psychiatrie landen bei meinem Verhalten und malte den Teufel an die Wand.
Obwohl ich wahnsinnig viel ambulante Therapieerfahrung besitze und die daran beteiligten Psychologen nie auch nur ein Problem mit mir als Person hatten ,mich alle sehr schätzten für meine Willen zur Besserung blieb die Psychologin dabei mich herauswerfen zu wollen.

Klinik Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Erfahrene Therapeuten und geschultes Personal
Kontra:
Krankheitsbild:
Chronische Schmerzen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Allein die Lage der Klinik ist schon eine Wohltat für die Seele. Das gesamte Klinikpersonal ist ausnehmend freundlich und hilfsbereit. Die Therapeuten sind kompetent und hören zu ohne zu urteilen. Die Gespräche sind befreiend. Die Zimmer sind sauber und ordentlich, es gibt eine ansprechende Cafeteria und die Verpflegung ist gut und abwechslungsreich.
Ich kann diese Klinik guten Gewissens weiterempfehlen.

Postitive Rückmeldung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ein wunderbarer Ort zum Heilen
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist bestens organisiert und die Struktur des Tages dort hilft sehr bei einer Depression wieder in einen geregelten Tagesablauf zu kommen.

Gewisse Sachen erfordern ein Maß an Eigeninitiative, aber dies fördert eher als es hindert.

Mit der medizinischen und therapeutischen Betreuung war ich sehr zufrieden.

Das Essen und die Auswahl ist sehr gut. Das Personal in allen Bereichen ist überaus freundlich und motiviert.

Die Lage der Klinik ist phantastisch - es ist sehr ruhig (trotz der Autobahnnähe) und es überwiegt das Blöken der Schafe beim Einschlafen.

Ratsam ist es ein Fahrrad mitzunehmen, um den dortigen Radius zu vergrößern. 20 Minuten um zum Ammersee zu radeln, sind perfekt für eine kleine Auszeit zwischendurch.

Kurzum: ich war sehr zufrieden und bin nach 6,5 Wochen gestärkt aus der Klinik gegangen.

Schöne Klinik, nichts für schwer depressive Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte, Therapeuten, Personal
Kontra:
Sprechzeiten, Programm außerhalb der Termine
Krankheitsbild:
Depression, Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 Wochen in der Klinik in Windach.
Das Arzt und Therapeuten Personal ist sehr nett und auch kompetent. Doch es ist sehr schwer einen Arzt zu sprechen außerhalb der Sprechzeiten von 8:45 - 9:00. Wenn es einem schlecht geht muss man sich melden und es dauert erstmal bis man jemanden sprechen kann. Für Patienten denen es richtig schlecht empfehle ich die Klinik nicht, da man sehr auf sich alleine gestellt ist.
Ansonsten fühlt sich die Klinik wie ein Hotel an. Schwimmbad, gutes Essen, Cafeteria mit schöner Terrasse, Sportraum usw.
Aber wie gesagt, für Patienten denen es sehr schlecht geht empfehle ich die Klinik nicht.
Am Wochenende und an den freien Tagen gibt es meistens kein Programm und muss sich selber um sich kümmern.
Der Speisesaal ist sehr laut, warm. Ziemlich unangenehm dort zu Speisen.

Begeistert und dankbar

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten und Umgebung
Kontra:
Zweibettzimmer sind eine sehr große Herausforderung
Krankheitsbild:
Depressionen, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen,

ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, dort meine Probleme zu bearbeiten. Persönlich habe ich mich immer gut aufgehoben und Ernst genommen gefühlt.Es war wirklich harte Arbeit! Aber wenn man Vertrauen in die Therapeuten hat und sich auf die Therapien einlassen kann,geht es auch endlich aufwärts!

Das ganze Umfeld (Mitarbeiter, Umgebung) erleichtert den Aufenthalt. Ich konnte tatsächlich auch mal die "Seele baumeln lassen!"

Ich persönlich bin sehr zufrieden wieder nach Hause gefahren, konnte ich doch einen "riesen großen Brocken" dort zurücklassen!

Danke für alles!!!

Kein Weg und keinerlei Unterstützung aus jeglichen Problemen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008/2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche?)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche?)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Konfrontationen bringen nichts)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Einzelne Aspekte
Kontra:
Langzeiteffekte
Krankheitsbild:
Anorexie ohne oberflächlichem Schlankheitswahn
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich fühle mich auf‘s Äußerste erniedrigt, bedrängt, in die Ecke gedrängt, missachtet, nicht respektiert wie ernst genommen,

kann mich noch gut an die Zeit davor erinnern, zwar keine glückliche Jugendliche, aber ich war weder aggressiv noch habe ich meine Mitmenschen gehasst, fühlte ich mich aus der Gesellschaft ausgeschlossen, ich habe mich wohl gefühlt zwar nicht in meiner Haut, jedoch meiner Umgebung, hatte ein Leben.

Meine Haut, Akne war recht schwer dort, fühlte mich deshalb in Gruppe bedrängt, durchgängig als „trotzig“ angegangen, genauso wegen meiner Familie, zu der ich seit Jahren aus gutem Grund Kontakt abgebrochen habe, es seither halte, ich fühlte mich zu gedrängt und in einem gewissen Licht gesehen ohne typische Anorexie Probleme wie Oberflächlichkeit und Figur Wahn!

Chefarzt Telefontermin am 29.04.2019 ...? Ich musste noch am selben Tag in die Klinik der LMU für Psychiatrie und Psychotherapie nach dem Telefonat.

Ich zittere, mir kommt öfter mein Mageninhalt hoch, kann nicht schlafen, bin teilweise vollkommen fertig, es nimmt oft kein Ende, aber ich habe aber gelernt mit zu leben, umzugehen auf nicht strafendem, nicht erniedrigendem, mich bloß stellendem Weg und ich bin mir sicher ich kann es hinter mir lassen, jedoch nur mit Respekt, Verstand und Reife, nicht seltsamen Sprüchen und Art und Weisen mit einem Menschen zu reden.
Meine Haut ist mir gleich, solange ich keine Beschwerden habe und sie pflege, Akne macht keinen Menschen aus.

Ich möchte weiterkommen in meinem, erwachsenen Leben mit Respekt und Miteinander, etwas leisten in einer Gesellschaft, die es verdient, teilzuhaben und zu nehmen wie zu geben, die sich bemüht, wenn auch nicht fehlerlos, aber sich dafür nicht als gänzlich unfehlbar sieht,
nicht zurück in Familie, Krankheiten, Moralpredigten und Ärger und diesen Abschnitt hinter mir lassen, wo ich auch leben und enden mag, hier, auf halbem Weg oder am anderen Ende der Welt, die Türen sind offen, ich willkommen.

1 Kommentar

Wellenbrecher am 11.05.2019

Ich habe auch sehr schlechte Erfahrungen in dieser Klinik gemacht.Diese Klinik ist sehr schlecht.

Jederzeit empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Lage, ärztliche Behandlung
Kontra:
Zweibettzimmer
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Ärzte leisten eine hervorragende Arbeit, sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppentherapie.
Besonders hervorheben möchte ich Therapieangebote wie QiGong und Meditativer Tanz.
Einzelzimmer würden viele Patienten schneller gesunden lassen.

WIE soll es weitergehen?

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ich fühle mich geborgen, auch Dank meiner sehr guten Therapeutin.
Kontra:
Ungünstige Abläufe in zweierlei Speisesälen. Fehlendes Freizeitangebot am Wochenende. Häufige Verzweiflungstaten beunruhigen sehr.
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Erfahrungsbericht:

Sehr zu empfehlen für Akutsituationen.
Personal sehr freundlich.

Therapeuten sehr unterschiedlich und teilweise mit gefährdendem Verhalten.

Fazit für mich: Ich würde jederzeit wieder hierher kommen - bei freier Therapeutenwahl.

Windach pro und kontra

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (lange Wartezeit)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (unabdingliche Unterstützung durch Fluoxetin)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (gutes Essen, gute Auswahl)
Pro:
nettes Reinigungspersonal
Kontra:
eine gewisse Überheblichkeit
Krankheitsbild:
Grübel-und Kratzzwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor etwa drei Jahren in dieser Klinik
Mein Neurologe hat mich auf die lange Wartezeit (mindestens 1-2 Jahre) hingewiesen und das das zu lange ist.

Das Sekretariat dort sagte mir, da ich keine akute Zwangsstörung hätte- sondern seit langer Zeit unter Grübelzwängen leide, dass es bis zum Termin mindestens 2 Jahre dauern könnte und dringendere Fälle Vorrang hätten.

Nach 2 Jahren wurde ich aufgenommen.

Von Mitpatienten habe ich dann später erfahren, dass diese jede(!) Woche in Windach angerufen haben.Mehr nachhaken wäre wohl nützlicher gewesen, als sich mit der Situation abzufinden!

Dem dortigen Chefarzt erzählte ich auch von diesem Vorgang. Er war sehr überrascht und sagte, er wolle sich schon im eigenen Interesse um die Sache kümmern. Leider ging das dann unter.

Konzept der Klinik (Flooding) halte ich für gut.Freundlichkeit und Kompetenz: sehr gut. Ich kann die Klinik empfehlen, aber : offen sein und mitmachen!
Vorschlag einer Therapeutin eine Theatergruppe ins Leben rufen! Wäre sicher Super für Patienten, sich anders als nur immer verbal auszudrücken!

AM MEISTEN HAT MIR DIE KREISTANZGRUPPE GEHOLFEN! Nur auf die Schritte zu konzentrieren und mich endlich einmal fallenlassenzu können!
Eine wunderbare Leiterin!

Meine Kritik : Wir füllten dort sehr viele Formulare aus (Forschung zu: genetische/epigenetische Wurzeln von Zwängen)

Ich würde mir darüber eine Rückmeldung von der Klinik wünschen, zumal sie nach Aussage einer Therapeutin die "beste Klinik" ist


Medikamenteinnahme:
Fluoxetin 6omg zu reduzieren auf 2o mg ging bei mir n u r in diesem geschützten Raum der Klinik!

Ab der Entlassung ging es mir wesentlich schlechter und es dauerte, bis ich meinen (Alltags) alltag wieder bewältigen konnte.

Mein Neurologe hier meinte, auch Windach müsse einsehen. dass es ohne Medikament oft eben nicht geht!
Meine Enttäuschung:Obwohl ich gut kooperierte und Neues ausprobierte: Nochmalige Aufnahme nur unter bestimmten Bedingungen.


Mit freundlichem Gruß!

Der störende Patient

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Ärzte
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Patient stört den Ablauf Urlaubs Krankheitsvettretungen nicht geregelt Einen Arzt zu sprechen unmöglich auch für Patienten diese werden hin und her geschickt bis sie die lust verlieren einen Arzt zu sprechen

Tolle Klinik, gute Therapien

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therpeuten, komplettes Personal sehr sehr freundlich. Machen alles möglich, was möglich zu machen ist.
Kontra:
Geräuschpegel und Hitze im Speisesaal
Krankheitsbild:
schwere Depressionen, PTBS, Sozialphobie, Persönlichkeitsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war knapp 9 Wochen in Windach und kann sagen, dass ich rundum zufrieden war.
Mein erster Tag war schlimm, bin mit Migräne angereist und kam zu spät, ich wurde gleich rundgeführt und auf mein Zimmer gebracht. Dann gab es auch schon Mittagessen und im Anschluss erfolgte der Arzttermin und das erste Psychologische Gespräch. Danach wurde alles besser!! :) Ich wurde schnell in eine Gruppentherapie eingeteilt, hatte 2 mal die Woche Einzelgespräche und mir wurde später noch eine weitere Gruppentherapie zugeteilt. Ich hatte richtig was zu tun. 5 mal die Woche Gruppentermine, einmal offene Gruppe ohne Therapeuten und 2 Einzelsitzungen.
Sport wird natürlich auch angeboten, malen, tanzen etc...ich habe nichts davon wahrgenommen, weil ich mich damit überfordert gefühlt hätte.
Ich hab sehr viel Hilfe und Unterstützung durch meine Therapeutin erfahren, Sie hat mich immer wieder in die richtige Richtung gelenkt, ohne mir vorzubeten was ich zu tun habe. Ich hatte tolle Gruppenmitglieder, mit denen ich außerhalb der Sitzungen wenig zu tun hatte, die mich aber während der Gruppe unglaublich unterstützt haben und meine Probleme sehr ernst genommen haben. Großes Lob auch an den Koch, da ich krank bin und mich nur bestimmt ernähren kann. Es wurde so vieles möglich gemacht. Die Co Therapeuten, auch ganz großes Kino. Ich habe mich rundum wohl und gut aufgehoben gefühlt.

Logisch sollte sein, dass jede Therapie ein Angebot und eine Chance ist, arbeiten muss man selbst an sich. Therapeuten sind keine Wunderheiler!!! Es liegt immer an einem selbst wie sehr man sich einlässt und bereit ist Hilfe anzunehmen und was zu verändern.

Ach ja und das mit der zwei Klassen Gesellschaft....
Ja, es gibt einen Speisesaal für Kassenpatienten und einen für Privatpatienten, aber deshalb, weil diese mehr Auswahl haben. Ich konnte daran nichts schlimmes finden. Wie soll es auch sonst geregelt werden? Ich hatte Privatpatienten in meiner Gruppe und die sind dort keineswegs anders behandelt worden.

Schlechte Organisation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 01.2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
guter Rundum Service (nicht die Behandlung) schicke Zimmer (Neubau)
Kontra:
zuwenig Personal um das anspruchvolle Konzept richtig umzusetzen
Krankheitsbild:
frühkindliche komplexe entwicklungs PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit der Einweisung Verdacht auf PTBS.
Ja depressiv war und bin ich auch noch.
Dann haben Sie lange gesucht und es ging langsam ganz langsam voran. Ich gab mir sehr viel Mühe aber es dauerte bis ich und die Therapeutin soweit waren.
Dann ging Sie in den Urlaub (ups da hat sie vergessen mir Bescheid zu geben). Die Vertretung war halt nur Vertretung und es ging 14 Tage gar nicht weiter. Dann die Aussage "jetzt reicht die Zeit nicht mehr".!! Das ist sehr schlecht!!
Ich sag ja immer nie irgendwas sondern bin immer der Meinung meines Gegenübers aber zum Schluß hin wieder Urlaub (und wieder ups vergessen mir Bescheid zu geben)
Jetzt geht mir dann doch der Hut hoch. Ich hab ein
frühkindliches Komplexes Entwicklungstrauma und mein Aufenthalt dort war meine Chance endlich Fortschritte zu machen nach Jahrelangen Psychobehandlungen und es geht derart Schief.
Ich kann ja nicht zur Krankenversicherung gehen und sagen was da los war geschweige denn dass die das glauben und danach einfach in eine andere klinik einrücken. Also ich bin sehr enttäuscht. Ich habe vorher alle möglichen Kliniken abgecheckt und die Klinik Windach war mein Wunschkandidat.
Die Philisophie ist sehr gut. Es liegt daran, dass zuwenig Personal da ist und Sie sich bei Urlaub etc nicht ebsprechen. Man hat schon gemerk im Januar machen alles Urlaub die keine Kinder haben und das sind da sehr viele.
Immerhin meine Depression war dann deutlich besser aber deswegen war ich ja nicht da. Die Depression kommt wieder ohne Behandlung der PTBS. Also unterm Strich war ich Umsonst da.

Trauma-Team: menschlich und fachlich toll aufgestellt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Organisation, Behandlungskonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
komplexe PTBS (Frauengruppe)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Liebe Traumatisierten, ich schreibe selten Bewertungen, weil ich etwas paranoid bin. ;)

Diese Klinik hat meine Erwartungen jedoch derart übertroffen, dass ich Betroffene wirklich ermutigen möchte, sich dort helfen zu lassen. Das Trauma Team ist fachlich und menschlich erste Sahne. Sie haben ein sehr gut durchdachtes Übergabe-System, indem sie sich sehr regelmäßig über die Patienten austauschen und so ein wirklich effizienter Ablauf herrscht.

Man lernt hier, wie man sich selbst helfen kann und dass die eigenen Reaktionen nicht etwa gestört, sondern menschlich sind. Das führt letztlich dazu, dass man wieder Vertrauen zu sich selbst fassen kann. Da man ja langfristig sein eigener Behandler werden muss, ist Vertrauen in diesen Behandler wichtig. ;)

Geheilt geht man sicher nicht, aber so gestärkt, dass man die Chance hat, sich langfristig gut zu helfen.

Der Kontakt zu anderen Betroffenen öffnet einem zudem die Augen, was das eigene Verhalten angeht. Vom Grunde her, ist es nämlich sehr ähnlich.

Ich bin sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die sich unsere Geschichten antun und es schaffen mit Ihrer Empathie Wunden zu heilen. Danke Fr. H. und Fr. B. !
Sie und auch Ihre Kolleginen, waren mir eine heilsame Lebenserfahrung.

Die Unterbringung war wie im Hotel, ich habe mich direkt geschämt dort zu 'residieren'. Leckeres Essen, Schwimmbad, schöne Landschaft , rund um die Uhr Betreuung, kostenloses Wlan. Ich habe mich als Kassenpatient wie ein Privatpatient behandelt gefühlt.
Wie sagt man heute: "nice" ;)

Späte Warnung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Seit ich vor einigen Jahren in dieser Klinik war, geht es mir täglich schlechter. Ich hatte zunächst einen guten Eindruck und hätte kurz nach der Klinik diese auch weiter empfohlen. Weil rundum versorgt, weg von den Problemen, dass ist erst mal wie Urlaub und tut gut. Störend waren lange Wartezeiten auf freie Therapieplätze und das Zweibettzimmer.
Aber die Nachwirkungen waren sehr negativ.
Mir wurde erklärt, dass ich Borderliner bin und egozentrisch. Dazu wurden mir entsprechend Bücher empfohlen. Ich weiss jetzt also, dass ich furchtbar bin. Und kann es täglich nachlesen. Leider schaffe ich es aber immer noch nicht komplett zu erkennen wo ich im Alltag entsprechend Handel. Ich bin also nicht ausreichend krankheitseinsichtig.
Vor der Klinik konnte ich arbeiten - danach nicht mehr wirklich. Ich habe lange dafür gekämpft meine Arbeit wieder zu machen, inzwischen aber aufgegeben. Ich war und bin zu verunsichert.
Langjährige Freunde können mich weder bei Berderline noch bei egozentrisch wieder finden, aber das sind ja normale Menschen. Ein Psychotherapeut, erst Recht eine Oberärztin, erkennt schon nach der ersten Sitzung beides eindeutig.
Weitere Therapien haben bestätigt, dass ich ein furchtbarer Mensch und nur eine Belastung für diese Welt bin.

als menschliches Wrack entlassen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Reinigungspersonal und Rezeption sind am freundlichsten was aber für die Krankheit nicht relevant ist!
Kontra:
im Nachhinein gesehen,die schlimmsten Wochen meines Lebens!
Krankheitsbild:
Schwere Depression, chronisches Schmerzsyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

bin krank in die Klinik und habe sie als menschlicher Wrack verlassen.
Suizid war für mich nie eine Option, jetzt gibt es Momente(vor denen ich mich sehr fürchte) wo ich Suizid als einzige Lösung sehe!
Das 2 Klassen System ist in dieser Klinik sehr deutlich zu spüren. Als Privatpatient bekommt man die angemessene Behandlung, als Kassenpatient dient man als Lückenfüller für die Therapien wo gerade ein Platz frei ist. Genau so verhält es sich bei den Zimmern und Speisesaal. Der Speisesaal für die Kassenpatienten ist im Sommer total überhitzt und mit einem Geräuschpegel der kaum auszuhalten ist.
Ärzteteam überlastet und immer mit einem Auge auf die Uhr.Dann wird das Gespräch schon mal abgebrochen egal wie das Befinden des Patienten gerade ist. Wenn man Glück hat bekommt man einen guten Therapeuten mit Erfahrung, wenn nicht, einen Schulabgänger !!!
Empathie ist für manche Mitarbeiterinnen der Medizinischen Zentrale (besonders Nachts)ein Fremdwort!man wird einfach nicht ernst genommen.

1 Kommentar

Wellenbrecher am 11.05.2019

Windach ist eine schlechte Klinik,die mich vor Jahren ins Abgrundtiefe gebracht hatte.Die Ärzte und Krankenschwestern fast alle sehr oberflächlich und arrogant, wenig Empathie.Als ich die Klinik verlassen hatte, war ich viel kränker als zuvor.Absolut nicht zu empfehlen,

Immer wieder Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Psychologin, Einzel- und Gruppentherapie, Mitpatienten
Kontra:
Speißesaal
Krankheitsbild:
Sozial Phobie, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte lange Angst vor Kliniken und große Zweifel am Nutzen. So kam ich in die Klinik, nicht sehr hoffnungsvoll.
Ich wurde eines besseren belehrt und hätte schon viel früher nach Windach gehen sollen.
Die Psychologin weiß genau was sie tut und wo sie ansetzen muss, die Mitarbeiter dort sind alle sehr nett und wissen was sie tun.

Wenn man bereit ist mitzuarbeiten, dann kann man dort viel erreichen.

Etwas nervig und für mich schwierig war die Situation im Speißesaal, der war einfach zu voll. Aber man muss bedenken, man ist nicht auf Urlaub.
Auch das Zweibettzimmer ist natürlich
gewöhnungsbedürftig.

Die Angebote dort sind toll, und die Gegend einfach nur wunderschön.

Insgesamt, ein toller Ort um an sich zu arbeiten und weiter zu kommen.

Eigenständige Fortführung des Lebens wieder möglich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Co-Therapie, Gruppentherapie, SST, Sport-und Freizeitangebot, Qualität der Speisen
Kontra:
Lärmpegel Speisesaal, Wartezeit für Therapieplatz
Krankheitsbild:
PTBS, rezidivierende depressive Störung, Panikstörung, Somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei ernsthaftem Interesse an einem Therapieplatz, bitte komplett durchlesen!

Therapiedauer: 12 Wochen

Da es sich um meinen ersten Klinikaufenthalt handelte, war ich vor Antritt dessen dementsprechend verunsichert, vorzugsweise aufgrund meiner komplexen und bereits Jahre lang, manifestierten Symptomatik.
Es gibt lediglich einen ausschlaggebenden Aspekt, den ich zu bemängeln habe - nämlich die Differenz der vereinbarten und der tatsächlichen Wartedauer zur Aufnahme in der Klinik. Zweiterer bezieht sich auf den Lärmpegel-sowie Platzmangel im Speisesaal - wobei dieser nebensächlich für mich war, weil die Qualität der Therapie für mich von oberster Priorität war.
Für Mitpatienten, die sich über die Zusatzleistungen bei den Privatpatienten aufgeregt haben, hatte ich keinerlei Verständnis - es steht schließlich jedem Frei, sich diese Leistungen zusätzlich gegen Aufpreis dazuzuwählen.
Ein normaler Alltag war für mich vor der Klinik nicht mehr möglich - eine Verbesserung meines Zustandes schien mir unmöglich. Die ersten 2 Wochen in der Klinik waren sehr gewöhnungsbedürftig für mich - es ging durch die Verarbeitung des Ganzen auch erst bergab, statt bergauf - was mich zunächst sehr entmutigte. Was mir in der Klinik zusätzlich Halt gab, waren nicht nur die meines Erachtens nach ausgezeichneten Therapeutinnen, sondern auch die Mitpatienten, aus denen einige zu richtigen Freunden wurden - auch nach der Klinik. Leider vergessen manche Mitpatienten häufig, dass es sich bei den Therapeuten nicht um Zauberer handelt, die die Symptomatik mit einem Fingerschnipser wegzaubern können - sie dienen einem eher als Wegweiser, um erneut den richtigen Weg einzuschlagen. Damit möchte ich sagen, dass jeder einen Willen und eine Ladung Geduld mit sich selbst benötigt um erfolgreich ins neue Leben starten zu können.
Mein Leben hat sich um 180 Grad gewendet, ein normaler Alltag ist wieder möglich, ein Gefühl von Lebensfreude ebenso.


Hochachtungsvoll T.W.

Einseitige Anhörung

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann nicht gut sein, da nur eine Seite befragt wird!!!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Familie wurde zerstört
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unser Sohn war in der Klinik Patient
(Depressionen).
Nach dem Aufenthalt wurde der Kontakt zu uns abgebrochen.
Wir wussten nicht warum und wieso?
Die Angehörigen wurden nicht befragt.
Wir dachten ihm wird geholfen, aber es wurde unsere
Familie zerstört. Wir hatten ein gutes Verhältnis
und nun sind wir Eltern ausgeschlossen aus dem Leben unseres Sohnes. Bis heute geht es meinem Sohn nicht besser. Im Gegenteil so habe ich ihn noch nie erlebt!!

1 Kommentar

Hai08 am 02.07.2019

Auch mein Kind hat nach einem Aufenthalt in dieser Klinik den Kontakt zur Familie abgebrochen!!!

Was ist hier nur passiert...?

Eine Familientragödie ungeahnten Ausmaßes ...

In jeder Hinsicht untragbar

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich bin entsetzt)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es gab 3 Wochen lang keine Beratung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es gab 3 Wochen lang keine mediz. Behandlung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Eigene Termine werden nicht eingehalten bzw. dauernd verschoben)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Baustellenlärm, gute Ausstattung nur für Privatpatienten)
Pro:
Essensqualität akzeptabel
Kontra:
Hohe Automation, inhumanes Grundsystem
Krankheitsbild:
Depression, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Grauenhaft! Das schlimmste, was mir jemals passiert ist... Unfreundliches Aufnahmepersonal gleich nach Ankunft. Trotz legitimen Hinweises auf informationelle Selbstbestimmung und Ablehnung eines Fotos wurde ich des Raumes verwiesen, später wurde trotzdem ein Foto von mir gemacht. Wertsachen hinterlegen kostet Kaution, obwohl im Infoblatt "was sie mitbringen müssen" kein Hinweis auf Geld für Kautionen genannt wird. Drei Wochen lang keine Zuweisung eines "Paten" für den Einstieg, ebenso lange kein einziges Beratungsgespräch mit zuständigem Psychologen (Zuständigkeit wechselte willkürlich) Initialgespräche mit profilierungssüchtigem und sehr von sich selbst überzeugten Jüngling als Cotherapeut, der sich in gemeinsamen Runden lediglich über das Verhalten mancher Patienten lustig macht. Falsche Unterstellungen des Cotherapeuten auf nicht eingehaltene Termine. Restriktives WLAN, Empfang nur im Gang. Sehr entmündigendes Kantinensystem mit äußerst beschränkten Zeiten. Zwei-Klassen-Gesellschaft in Form von zwei getrennten Kantinen. Ehepaar (sie Privatpatientin, er Kassenpatient) darf daher beim Essen nicht im selben Raum/am selben Tisch sitzen! Tee trinken im Zimmer ist nicht erlaubt. Ich wiederhole: Grundbedürfnis "trinken" ist eingeschränkt! Man sitzt ständig vor Bildschirmen und füllt Fragebögen aus, es fühlt sich an wie in einer automatisierten, unpersönlichen Fließbandhalle mit seelenlosen Maschinen. Ich werde fälschlicherweise als "suizidgefährdet" eingestuft. 50% der Termine wurde verschoben und teils gestrichen. In der zweiten Woche bekomme ich eine ernste Stirnhöhlenentzündung, Ärzte in medizinischer Zentrale sind nie in Sicht oder in "wichtigen Sitzungen", die Medikamentenausgabe nimmt mich nicht ernst, meine Zurechnungsfähigkeit wird in Frage gestellt, man gibt mir nach schmerzhafter und unnötiger Diskussion nur eine Ibuprofen. Nach 3 Wochen breche ich Aufenthalt ab.

Fazit: Maximal unsozial, entmündigend, dreist und selbstgerecht. Herzlose Maschinenwelt.

1 Kommentar

Evi70 am 22.07.2018

Lieber Sebastian, nachdem ich Deinen Kommentar las,war ich sehr verunsichert,da auch ich nach Windach in die Klinik sollte.Nun bin ich wieder zurück und möchte Dir und allen anderen die Deinen Beitrag lesen sagen,dass ich diese Klinik als hoch professionell ,freundlich und hilfreich empfunden habe.
Wenn Windach das Schlimmste ist,was Dir bis jetzt passiert ist,beneide ich Dich sehr.
Ich möchte nicht auf alle Punkte eingehen,nur soviel. Trinken gibt es 24/7 an den Wasserspendern,Tee bis 23Uhr in der Cafeteria. Ja,im Speisesaal ist es warm,aber man kann auch mal selbst ein Fenster öffnen....
Leider hast Du vergessen zu erwähnen,das die Tresorkaution am Ende des Aufenthalts zurückgezahlt wird.
Grundsätzlich sollte man,wenn man nach Windach geht offen und bereit für die Therapien sein. Es ist nicht immer angenehm und das „Tief“ kommt bei jedem früher oder später. Aber auch das bringt Dich weiter und Dir wird jederzeit geholfen,wenn man sich helfen lässt. Manchmal ist das unbequem und tut weh,aber Du bist dort um zu lernen damit umzugehen. Wie gesagt man muss natürlich WOLLEN. Ich habe nur positive Erfahrungen in Windach gemacht,von den Therapeuten bis zu den Verwaltungs,MZ und Rezeptionsangestellten,Küchen und Reinigungskräften und möchte allen raten sich selbst ein Bild zu machen und sich nicht verunsichern zu lassen.
Dir lieber Sebastian wünsche ich viel Optimismus, Gesundheit und Erfolg für die Zukunft.

Zu viele Negativpunkte während des Aufenthalts

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Negativpunkte überwiegen leider)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (hiermit meine ich die Einzelgespräche. Sie waren eigentlich gut, manchmal fühlte ich mich teilweise zu sehr bevormundet, aber in der Therapie macht man einiges mit, was man im Nachhinein dann kritischer sieht und im Alltag eher ablehnen würde)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (rein medikamentöse Behandlung kaum in Anspruch genommen.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (siehe Entlassbericht, ansonsten war die Verwaltung o.k..)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (im Großen und Ganzen o.k., bis auf das Zweibettzimmer)
Pro:
Gute Einzeltherapiegespräche, meist gutes Essen
Kontra:
Gruppensitzungen (Schwerpunkt der Therapie) für mich nicht zielführend (vielleicht profitieren andere Patienten jedoch mehr davon); Entlassbericht merkwürdig, da nicht mit Patient durchgesprochen
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Obwohl ich sehr motiviert in die Klinik gekommen bin und 9 Wochen dort verbracht habe, hat mir das Ganze nicht viel weiter geholfen. Was den äußeren Rahmen anbelangt, fand ich es sehr anstrengend, in einem Zweibettzimmer untergebracht zu sein, besonders, wenn die Mitbewohnerin Schnarcherin ist.
Die verschiedenen Bausteine der Gruppentherapie, wie u.a. Wahrnehmungstraining und kommunikative Bewegungstherapie, waren teilweise interessant, brachten mich jedoch bezüglich der Zwangsbewältigung nicht sonderlich viel weiter. Auch die Gruppe 1x wöchentlich ohne Therapeut empfand ich nicht als zielführend, des weiteren gibt es einen Pflichtausflug freitags ebenfalls ohne Therapeut, der immer ganz nett, aber bezüglich des Zwangs ziemlich sinnfrei war.

Die ständige Protokollführung über den Zwang sowie deren Verlesen in der Gruppe, besonders in der sog. Flooding-Zeit (Reizüberflutung), brachte mich eher noch mehr unter Druck, teilweise empfande ich es wie in der Schule, verstärkt durch das doch etwas arg lehrerhafte und im Ton unangemessene Verhalten einer Cotherapeutin. Als Patient verfällt man m.E. in eine gewisse Regression.

Ziemlich negativ war für mich, dass meine Haupttherapeutin die letzten zwei Wochen meine Klinikaufenthalts nicht mehr da war, und ich nur 2 äußerst knapp bemessene Kurzsitzungen bei einer sichtlich überarbeiteten Vertretungsärztin hatte, dafür hatte ich einige gute Gespräche mit meinem Cotherapeuten, der sich sehr viel Mühe gab.

Alles in allem würde ich sagen, dass die Klinik eher für Leute mit offensichtlichen Zwängen wie z.B. einem Waschzwang geeignet ist, weniger für Leute mit Grübelzwang oder gedanklichen Zwängen.

Befremdend war der Entlassbericht, der u.a. eine
Fehldiagnose und einige irritierende Bemerkungen enthielt, selbst mein behandelnder Therapeut außerhalb der Klinik konnte den Bericht so nicht
nachvollziehen. Es ist komisch, dass der Entlassbericht vor Fertigstellung nicht noch einmal mit dem Patienten selber besprochen wird.

Tolle Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle waren sehr nett und gaben sich wirklich mühe.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tolle Klinik,

alle waren sehr freundlich und hilfsbereit.

Nicht für jeden geeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Therapiekonzept für mich ungeeignet)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Nach der Behandlung mehr Probleme als vorher)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Verwaltung gut; Abläufe med. Abteilung gemischt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (gepflegtes Gebäude)
Pro:
Ländliches Umfeld, angenehme Unterbringun, vielfältiges Essen
Kontra:
wenig Flexibiltät in Bezug auf Therapiewechsel
Krankheitsbild:
Depression, kombinierte Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit einer Depression und ging mit einer Depression, Suizidgedanken, Ängsten und wieder aktiver Zwangshandlung.
Das Klinikgebäude wirkt freundlich und gepflegt. Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig mit Holzmöbeln eingerichtet. Das Essen ist sehr gut. Die Küche ging sehr gut auf meinen Nahrungsallergie ein.
Es gibt ein Angebot für freie Aktivitäten aus den Bereichen Sport, Kreativität und Kultur.

Die Therapie bestand für mich aus Burn-Out-Gruppe, Einzeltherapie, Sport und kommunikativer Bewegungstherapie.
In der Burn-Out-Gruppe fühlte ich mich falsch. Jedes mal fragte ich mich, was ich dort solle, da ich die Probleme nicht hatte oder nicht verstand. Ein Wechsel in eine andere Gruppe wurde abgelehnt.
In der Einzeltherapie hatte ich massive Kommunikationsprobleme mit dem Therapeuten. Weder konnte ich mich verständlich machen, noch verstand ich, was man von mir wollte. In dreieinhalb Wochen habe ich zwei Traumata bearbeitet und den Abschlussbericht erstellt. Geblieben ist die ganze Angst und das Entsetzen ohne zu wissen, wie ich damit umgehen kann. Solange ich alles unterdrückt habe, war es einfacher damit zu leben.
Seit dem Ende der Therapie in Windach kämpfe ich wieder gegen Suizidgedanken. Außerdem ist eine Zwangshandlung, die ich seit Jahren gut im Griff hatte, wieder aktiv geworden.

Ausländerfeindlich

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Meine Frau kommt aus Vietnam und hat wegen einer Aufnahme dort angerufen. Sie war vorher schon mal wegen einer Aufnahme da. Beide Male wurde ihr die Aufnahme offensichtlich wegen ihrer Herkunft( sie ist Ausländer) angeblich würde sie kein Deutsch verstehen) verweigert. Wie ich als Deutscher bestätigen kann, versteht sie die deutsche Sprache sehr gut. In dieser Klinik gibt es nur deutsche Patienten. Ich gehe davon aus, dass man dort Ausländer nicht annimmt.
Ich kann niemand empfehlen, sich dort anzumelden. Ein besogter Bürger

1 Kommentar

Lang-Rollin am 06.04.2018

Da das Therapiekonzept der Klinik stark auf Gruppentherapie basiert, sind ausreichende Sprachkenntnisse für eine erfolgreiche Behandlung notwendig. Alle Patienten mit ausreichenden Sprachkenntnissen für die Therapiegruppen sind herzlich willkommen. Die Herkunft spielt dabei keine Rolle. Die Sprachkenntnisse sowie andere Voraussetzungen für die Behandlung werden ggf. in einem ausführlichen ärztlichen Vorgespräch geprüft.
Ihre Klinik Windach

Sechs Wochen - keine Rechnung bis heute, kein Arztbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Sporteinrichtungen waren sehr viele vorhanden
Kontra:
Ich mag keine Sport
Krankheitsbild:
ADHS, Borderline, bipolar I,
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wahrscheinlich brauche ich das hier, um endlich abschließen zu können.

Die Klinik Windach liegt auf dem Land. Es gibt 1 Lebensmittelladen, der teurer ist als Bio-Supermärkte,1 Wirtshaus das damals die ganzen sechs Wochen lang geschlossen war. Es sind es 4km zur nächsten Einkaufsmöglichkeit. Die Kost in der Klinik ist mittelmäßig bis ausgezeichnet. Ansonsten ist im Umkreis der Ammersee, 2 Wirtshauswe in 3km Entfernung, 1 Klosterwirtschaft St. Ottilien.

Die medizinische Versorgung läßt schwer zu wünschen übrig. Für ein Medikament, daß ich mir ersatzweise über meinen Hausarzt als Rezept besorgen musste, weil die Klinik nicht in der Lage war, wurde ich geschimpft (ja klar! Keine Ahnung über die körperlichen Beschwerden der Patienten und abzocken mit Standart-Medis bei polyphosis nasi während der Ernteeinfuhr der Bauern !- ne Leute ohne mich)...

Die Unterbringung war zum Schluss gut. Am Anfang war ein Kollege im 2-Zimmer, der sich tagelang beschwert hat, daß ich zu laut schnarche (siehe oben: polyphosis nasi ohne Medikamente) und darum darauf gedrängt hat, daß ich in ein anderes Zimmer verlegt werde. Was auch keine Besserung gebracht hat, nachdem dieser Patient daraufhin in Kaufbeuren in die Psychiatrie überwiesen wurde. Danach wurde es aber für mich erträglicher. Wahrscheinlich auch weil ich dann mein Medikament vom (Haus)Arzt hatte.

Es gab max. 4 Anwendungen am Tag.
Den Rest der Zeit war frei. Das kann toll sein, wenn man sich regenerieren will, gefordert wird man gar nicht.

Die psychologische Abteilung ist sehr bemüht. Aber nachdem man mich entließ, habe ich bis heute keinen Arztbericht erhalten. Dass muss daran liegen, daß ich mich um eine weitere Einrichtung umsehen sollte. Das habe ich nie getan, heute geht es mir blendend. Und ich werde nie wieder Psychopharmaka nehmen oder eine Pyschoklinik besuchen müssen. Ausser ich möchte mir "helfen" lassen.

Das ist ein Verbesserung, die ohne Windach nie möglich gewesen war, obwohl die Klinik NICHTS dazu tat.

Top

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapie ist erfolgsversprechend
Kontra:
Zu kurze einzeltherapie
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin in der Klinik am 4.1.2018 Eingecheckt und bin mit dem ganzen Ablauf sehr zufrieden.Alles was angeboten wird ist sehr lobenswert und zu empfehlen.

Viel Potenzial dank Therapeuten verschenkt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Schlechte Einzeltherapie)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Gutes Sportangebot aber Zwei-Klassen-Unterbringung)
Pro:
Sportangebot, Gruppensitzungen, Essen
Kontra:
Einzeltherapie, Kassenpatienten sind Patienten zweiter Klasse, Drei-Bett-Zimmer
Krankheitsbild:
Depression, Suizidgedanken, evtl. Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Zeitraum Okt bis Nov 17 in der Klinik Windach, vornehmlich aufgrund von Depressionen.

Die Klinik an sich ist ein schönes Gebäude, doch im inneren merkte man eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Privatpatienten waren im Neubau. Diese Zimmer waren modern, mit Fernseher, Regenwalddusche, LED-Beleuchtung uvm. Ich als Kassenpatient war im Altbau. Diese Zimmer sind minimalistisch eingerichtet: Betten, Schränke, Schreibtische, funktionales Bad, spärliche Beleuchtung. Außerdem bekam ich, obwohl mir anders versprochen, ein Drei-Bett-Zimmer.

Das Sportangebot bietet viel. Es gibt ein Schwimmbad, Kraftraum, zwei Sporthallen, Kicker- und Billardtische und sogar eine Sauna!
Gemeinsame Sportaktivitäten wie Walking oder Yoga werden auch angeboten.

Zu essen gibt es drei mal täglich Gerichte, die man sich über ein Bedienterminal ausgesucht hat. Morgens ein Buffet, Abends circa alle 3 Tage ein Buffet, sonst immer nach Wahl.

Die Gruppensitzungen waren sehr hilfreich. Es gab pro Woche vier Stück. Es wurden Therapiethemen besprochen, Biografien gehalten und die Ziele bzw. das Resumee der Wochen diskutiert.
Dagegen war die Einzeltherapie der Horror. Ich wollte eine Testung auf Borderline, weil mein ambulanter Therapeut einen Verdacht dazu hatte. Dies wurde abgewiesen. Genauso wäre ich gerne in die Gruppe der Esspatienten gekommen was er aber nicht für nötig fand (trotz Esstagebuch das ich ihm vorlegte).
Er fuhr vornehmlich sein Schema F. Ich bin dadurch rückfällig geworden was SSV angeht. Erst als er die Wunden sah, fing er langsam an zu begreifen.
Wechseln durfte ich nicht mit der Begründung: "Sie müssen mich nicht mögen, aber sie können doch mit mir arbeiten".

Schlussendlich brach ich nach 5 von 7 Wochen ab, wegen dem Therapeut und den Drei-Bett-Zimmern. Heute, 2 Monate später stehe ich wieder am selben Punkt wie vor der Klinik, was ich sehr enttäuschend finde.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Klinik viel Potenzial hat, man aber den richtigen Therapeuten erwischen muss.

Windach hat mein Leben gerettet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal, egal ob Putzfrau, Service, Psychologen, Ärzte, Therapeuten etc.
Kontra:
---
Krankheitsbild:
Schwere Depression mit einhergehender Sozialphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hätte damals, als ich an der Klinik ankam nie gedacht das mir (noch) jemand helfen kann.

Nun, Windach hat es geschafft :)

Bei meinem knapp achtwöchigem Aufenthalt habe ich mich immer willkommen und wohlgefühlt.
Das gesamte Personal war immer freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Die Qualität und die Auswahl an Therapien sehr gut und auch sehr vielfältig.
Auch die Ausstattung und angebotene Freizeitaktivitäten waren weit mehr als durchschnittlich.

Ich denke sehr gerne an Windach zurück, mir wurde dort sehr geholfen :)

Vielen Dank Frau R, Frau P und Frau Z :)

Hilfe zur Selbsthilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Essen, Zimmer
Kontra:
zu kleines Schwimmbad
Krankheitsbild:
depressive Episode, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Während meines Aufenthaltes habe ich mich sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt.
Sowohl die Therapiesitzungen als auch die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten haben mir das Heimweh erträglich gemacht.
Dank des freundlichen und kompetenten Personals konnte ich bereits nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung verspüren. Mir wurden Techniken vermittelt, die ich nun lerne, im Alltag anzuwenden.
Die Küche verdient einen großen Lob. Nicht nur die Auswahl der Gerichte war fantastisch - es wurde auf Wünsche eingegangen. Die Qualität des Essens war einwandfrei - geschmacklich TOP.
Wenn man sich für diese Klinik entscheidet, muss man sich auf anstrengende Arbeit einstellen. Man wird hier nicht geheilt entlassen, sondern lernt in zahlreichen Sitzungen mit der Problematik umzugehen und an die eigenen „Fehler“ ranzugehen.

Super kompetent

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten sind super
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Kann aus meinem Klinikaufenthalt nur positives berichten. Ärzte und Therapeuten kennen sich bestens mit der Thematik “Zwang“ aus. Habe mich sehr wohl gefühlt.
Das gesamte Team ist sehr nett und einfühlsam.

Klinik ist super

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Total nettes Personal in jeder Branche zu jeder Uhrzeit erreichbar
Kontra:
Krankheitsbild:
Schmerztherapie nach einer Bandscheiben Operation
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in dieser Klinik 8 Wochen. Jeder Tag war für mich eine Bereicherung es wird einem Zugehört und versucht jedem zu helfen der sich helfen lassen möchte. Angefangen beim Empfang bis hin zu den Reinigungskräften waren alle sehr sehr freundlich. Zudem hatte ich eine Spitzen Therapeutin und Ärztin (Dr. Krupp) in einem. Die mich 8 Wochen lang mit sehr viel Einfühlvermögen und mit sehr viel Geduld betreut hat, natürlich bin ich nicht komplett geheilt in do einer kurzen Zeit wäre dies auch nicht möglich, aber ich habe sehr viel gelernt und auch sehr viel mitgenommen sodass ich es jetzt versuche es umzusetzen soweit es geht. Oberarzt Dr. Beckenbauer war so bemüht um seine Patienten da herscht richtig Teamarbeit unter den Ärtzen und Therapeuten, man muss seine Story nicht jedem einzelnen Arzt von Anfang an erzählen. Das ist in anderen Kliniken nicht so. Da muss man jedem der zur Türe reinkommt seine Story von Anfang an erzählen und mindestens 3x das selbe! Schade finde ich dass hier soviel negative Erfahrungen drin stehen die ich nicht nachvollziehen kann. Denn ich bin seit Monaten in den verschiedensten Schmerzkliniken gewesen und keines der Kliniken war annähernd so gut wie diese in Windach. Hier an der Stelle bedanke ich mich sehr für das Engagement jeder einzelnen Mitarbeiter in Windach die wirklich ihr bestes geben um uns Patienten zu helfen. Ich hatte auch die Möglichkeit dort vereinzelt Patienten näher kennen zu lernen. Einige haben die Aufnahme nicht als Chance gesehen und haben sich komplett daneben benommen. Und selbstverständlich ist das was uns in Windach angeboten wurde auch nicht!! Ich selber habe 5 Monate auf den Platz gewartet und habe versucht jede Sekunde dort sinnvoll zu nutzen. Wenn es wieder nötig sein sollte dann jederzeit Windach. Das war keine Klinik es war wie ein 5* Hotel es gab Bettenbelegung zu zweit oder einzeln in welcher Klinik hat man so eine Ausstattung. Es waren auch zum großteil sehr nette Mitpatienten dabei

1 Kommentar

Zahra78 am 28.12.2017

deine Bewerbung kann ich nur bestätigen!

sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Erfahrungsbericht:

Sehr gute Klinik mit individuell angepastem Behandlungskonzept. Sehr guter klinikinterner Informationsfluß.
Sehr gute Unterbringung und Verpflegung.

Unter aller Kanone

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
vereinzelt Mitpatienten
Kontra:
siehe Bericht
Krankheitsbild:
Sozialphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das einzige was man in Windach lernt, ist wie man wieder das Saufen anfängt. Ich war im November 2016 dort, wegen meiner Sozialphobie, davor ein halbes Jahr trocken, und wurde von den Mitpatienten angegiftelt, im ansässigen Italiener regelmäßig ein paar Bierchen mit zu trinken. Das Ende vom Lied war der Rauswurf, aber Achtung(!), das ist nur die Spitze des Eisberges, denn: Der Leiter dieser Klinik vereinbarte mit mir, mich schriftlich nach 3,5 Wochen als "geheilt" zu entlassen, und rief in meinem Beisein meinen Stiefvater an, um ihm zu versichern, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei - aus Sorge, ich würde eine negative Kritik über diese "Klinik" im Internet verfassen.
Mittlerweile wissen meine Eltern davon, insofern kann ich auch endlich eine Kritik verfassen, in "Sheldon Cooper"-Manier. Die für mich zuständige "Psychologin" ging in den wenigen Sitzungen nicht einmal auf mich ein, stattdessen gab es immer nur Vorwürfe, wieso ich denn dies und das falsch mache - zusätzlich gab sie mir nicht einmal die Hand, und meckerte an meiner Frisur herum. Ich habe noch nie etwas derartig Unprofessionelles erlebt.. leider ist mir der Name dieser Frau nicht mehr bekannt.
Man wird dort als Kassenpatient auch nicht sonderlich gut behandelt - während Privatpatienten ihr Einzelzimmer, ihren Flachbildfernseher, einen eigenen Speisesaal plus besserer Mahlzeit, und mehr Therapien haben. Im Gang zum "Neubau" wimmelt es übrigens nur so von Spinnen, was wahrscheinlich bis jetzt noch der Fall ist.

MfG SK

2 Kommentare

TimHo am 31.12.2017

Also ist die Klinik schuld das du außerhalb der Klinik beim Italiener nicht "Nein" sagen kannst und du wieder anfängst zu saufen?

Glaube nicht!

  • Alle Kommentare anzeigen

Schade um die Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (sehr auskunfstfreundliches Personal)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Regeln wie im "Kindergarten")
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Komfort-Verpflegung-Lage
Kontra:
behandlung der eigentlichen Symtomatik
Krankheitsbild:
manisch-depressive Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die psychosomatische Klinik Windach ist, meiner Meinung nach, nach Ausstattung- Komfort-Verpflegung-Sportangeboten und Lage als gut zu bewerten. Leider herrscht Psychotherapeutenmangel, so das man keine Möglichkeit hat, zu wechseln. Wenn man also gerade einen Therapeuten erwischt mit dem eine Zusammenarbeit, für einen selber nicht möglich ist, hat man leider nur zwei Möglichkeiten: Abbrechen was dringenst zu empfehlen ist, damit es einem hinterher nicht schlechter geht wie vorher (keine Angst man muss dann nicht selber für die Kosten aufkommen) oder
die Zeit rumzukriegen und auszuhalten, was bei vielen Patienten der Fall ist,da sie wegen zu wenig Durchsetzungsvermögen und Angststörungen in die Klinik kommen.
Dafür war mir meine Zeit zu schade!

Außerdem werden körperliche Schmerzen und Schäden nicht abgeklärt und gar nicht behandelt, z.Bsp. wird bei Bandscheibenvorfall empfohlen, vor einer Sporttherapie ein Schmerzmittel einzunehmen, um diese Stunde zu überstehen. obwohl man als Patient spürt das es nach jeder Stunde schlechter wird und die Schmerzen unerträglich werden. Diese Schmerzmittel schlagen irgendwann auf den Magen. Folge: Magenkrämpfe-Durchfall-Erbrechen.
Wenn ich also meinen 3 wöchigen Aufenthalt bewerten soll, fällt er leider sehr negativ aus,denn was nützt mir die schönste Einrichtung, wenn es mir zunehmend schlechter geht.

Tolle Klinik mit kleinen Mängeln

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Insbesondere die Einzeltherapie war gut)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (manchmal weiß einer vom anderen nicht...)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzel- und Gruppentherapie
Kontra:
zu wenig Rückzugsmöglichkeiten
Krankheitsbild:
Depressionen, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war sechs Wochen in Windach wegen Burnout und Depressionen; mir hat der Aufenthalt sehr viel gebracht.

Wer bereit ist, sich auf die Therapien einzulassen, bekommt Input und Hilfe. Mit einer passiven, ablehnenden Haltung kommt man dort nicht weiter.

Die jungen Erwachsenen empfand ich als Ü50 nicht als störend... ja, sie sind manchmal laut und ungestüm - aber reden hilft... abgesehen davon ist Windach zwar eine Klinik, aber eben auch kein Friedhof, und das ist gut so!

Nicht so toll fand ich den lauten, engen Speisesaal und die Tatsache, daß es innerhalb der Klinik nur sehr wenige Rückzugsmöglichkeiten gibt.

Daß man für eine ganze Woche nur zwei Handtücher, einen Duschvorleger und ein Badetuch gestellt bekommt, fand ich gewöhnungsbedürftig/ zu wenig.

Seltsam finde ich, daß das Mitbringen/ Benutzen von Wasserkochern verboten ist - in den Zimmern der Privatstation aber welche zur Verfügung gestellt werden.

Top!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Kunsttherapie, Eutonie, Cafeteria
Kontra:
Essensituation,
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

zu erst möchte ich erwähnen, dass ich wirklich begeistert bin von der Klinik. Die Einzeltherapie war super, Gruppentherapie ebenfalls. Gut durchdachtes System und hat viel Raum gelassen für jeden individuell. Kunsttherapie war sehr hilfreich, was ich wirklich nicht dachte. Eutonie fand ich nach anfänglicher Skepsis super.

In der Klinik wird viel getan, dass man sich wohl fühlt. Besonders hervorheben möchte ich die Cafeteria, die sich echt immer bemühen, einem die therapiefreien Zeiten so schmackhaft wie möglich zu machen.

Kritik:
Der Speisesaal ist eine Katastrophe. Es war zu heiß, zu eng, zu laut! Eine Klimaanlage, ein Deckenventilator... irgendwas um das Essen angenehmer zu machen. Dann alle Patienten zur gleichen Zeit. Der Geräuschpegel war echt nicht schön. Mein Tipp: Die Essenszeit in zwei Durchgängen machen. Die Patienten werden an den Tischen bunt durcheinander gewürfelt. Da kann es dann schon mal passieren, dass man einem anderen auf den Schlipps tritt. Ich fände es besser, wenn man nach Gruppen aufgeteilt würde. Somit lernt man sich dann schneller kennen, was auch zu einer schnelleren Öffnung in der Gruppentherapie führt Ich hab das wirklich sehr leckere Essen nur immer schnell hinter mich gebracht. Leider!

Der Kiosk in der Cafeteria schließt zu früh. Wenn das personell nicht anders gehandhabt werden kann, dann vielleicht ein Getränkeautomat?

Die jungen Erwachsenen.... tja, was soll man da sagen. Ich muss gestehen, ich wusste manchmal nicht, warum die da sind. Faktisch war vielen nicht klar, dass sie sich in einer Klinik befinden und Rücksichtnahme ist ein Fremdwort. Darum wäre es schön, wenn es mehr Konsequenzen für Fehlverhalten gäbe.

Ansonsten, wer nicht mitmacht, sich nicht öffnet, wird in den Therapien nichts erreichen. Je mehr man von sich preis gibt, desto höher der Erfolg. Die Therapeuten wollen einem nichts schlechtes. Die wollen helfen.

Ich hatte einen schönen Aufenthalt, konnte sehr viel umsetzen und natürlich muss ich jetzt ambulant weiter machen. Keine Frage. Windach ist keine Autowaschstraße. Einmal durchgefahren und schon bist Du wieder sauber bzw. gesund. Ich habe das so empfunden, dass mir erst mal wieder auf die Füße geholfen wurde. Dann konnte ich wieder stehen und dann wurde die Lust geweckt, wieder laufen zu lernen. Wieder Spaß zu haben im Leben, Freude zu erleben. Dann kam der erste Schritt und dann die Entlassung. Jetzt geht es zu Hause weiter.

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