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Klinik Windach

Talkback
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Schützenstraße 100
86949 Windach
Bayern

59 von 100 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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101 Bewertungen

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Der störende Patient

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Ärzte
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Patient stört den Ablauf Urlaubs Krankheitsvettretungen nicht geregelt Einen Arzt zu sprechen unmöglich auch für Patienten diese werden hin und her geschickt bis sie die lust verlieren einen Arzt zu sprechen

Tolle Klinik, gute Therapien

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therpeuten, komplettes Personal sehr sehr freundlich. Machen alles möglich, was möglich zu machen ist.
Kontra:
Geräuschpegel und Hitze im Speisesaal
Krankheitsbild:
schwere Depressionen, PTBS, Sozialphobie, Persönlichkeitsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war knapp 9 Wochen in Windach und kann sagen, dass ich rundum zufrieden war.
Mein erster Tag war schlimm, bin mit Migräne angereist und kam zu spät, ich wurde gleich rundgeführt und auf mein Zimmer gebracht. Dann gab es auch schon Mittagessen und im Anschluss erfolgte der Arzttermin und das erste Psychologische Gespräch. Danach wurde alles besser!! :) Ich wurde schnell in eine Gruppentherapie eingeteilt, hatte 2 mal die Woche Einzelgespräche und mir wurde später noch eine weitere Gruppentherapie zugeteilt. Ich hatte richtig was zu tun. 5 mal die Woche Gruppentermine, einmal offene Gruppe ohne Therapeuten und 2 Einzelsitzungen.
Sport wird natürlich auch angeboten, malen, tanzen etc...ich habe nichts davon wahrgenommen, weil ich mich damit überfordert gefühlt hätte.
Ich hab sehr viel Hilfe und Unterstützung durch meine Therapeutin erfahren, Sie hat mich immer wieder in die richtige Richtung gelenkt, ohne mir vorzubeten was ich zu tun habe. Ich hatte tolle Gruppenmitglieder, mit denen ich außerhalb der Sitzungen wenig zu tun hatte, die mich aber während der Gruppe unglaublich unterstützt haben und meine Probleme sehr ernst genommen haben. Großes Lob auch an den Koch, da ich krank bin und mich nur bestimmt ernähren kann. Es wurde so vieles möglich gemacht. Die Co Therapeuten, auch ganz großes Kino. Ich habe mich rundum wohl und gut aufgehoben gefühlt.

Logisch sollte sein, dass jede Therapie ein Angebot und eine Chance ist, arbeiten muss man selbst an sich. Therapeuten sind keine Wunderheiler!!! Es liegt immer an einem selbst wie sehr man sich einlässt und bereit ist Hilfe anzunehmen und was zu verändern.

Ach ja und das mit der zwei Klassen Gesellschaft....
Ja, es gibt einen Speisesaal für Kassenpatienten und einen für Privatpatienten, aber deshalb, weil diese mehr Auswahl haben. Ich konnte daran nichts schlimmes finden. Wie soll es auch sonst geregelt werden? Ich hatte Privatpatienten in meiner Gruppe und die sind dort keineswegs anders behandelt worden.

Schlechte Organisation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 01.2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
guter Rundum Service (nicht die Behandlung) schicke Zimmer (Neubau)
Kontra:
zuwenig Personal um das anspruchvolle Konzept richtig umzusetzen
Krankheitsbild:
frühkindliche komplexe entwicklungs PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit der Einweisung Verdacht auf PTBS.
Ja depressiv war und bin ich auch noch.
Dann haben Sie lange gesucht und es ging langsam ganz langsam voran. Ich gab mir sehr viel Mühe aber es dauerte bis ich und die Therapeutin soweit waren.
Dann ging Sie in den Urlaub (ups da hat sie vergessen mir Bescheid zu geben). Die Vertretung war halt nur Vertretung und es ging 14 Tage gar nicht weiter. Dann die Aussage "jetzt reicht die Zeit nicht mehr".!! Das ist sehr schlecht!!
Ich sag ja immer nie irgendwas sondern bin immer der Meinung meines Gegenübers aber zum Schluß hin wieder Urlaub (und wieder ups vergessen mir Bescheid zu geben)
Jetzt geht mir dann doch der Hut hoch. Ich hab ein
frühkindliches Komplexes Entwicklungstrauma und mein Aufenthalt dort war meine Chance endlich Fortschritte zu machen nach Jahrelangen Psychobehandlungen und es geht derart Schief.
Ich kann ja nicht zur Krankenversicherung gehen und sagen was da los war geschweige denn dass die das glauben und danach einfach in eine andere klinik einrücken. Also ich bin sehr enttäuscht. Ich habe vorher alle möglichen Kliniken abgecheckt und die Klinik Windach war mein Wunschkandidat.
Die Philisophie ist sehr gut. Es liegt daran, dass zuwenig Personal da ist und Sie sich bei Urlaub etc nicht ebsprechen. Man hat schon gemerk im Januar machen alles Urlaub die keine Kinder haben und das sind da sehr viele.
Immerhin meine Depression war dann deutlich besser aber deswegen war ich ja nicht da. Die Depression kommt wieder ohne Behandlung der PTBS. Also unterm Strich war ich Umsonst da.

Trauma-Team: menschlich und fachlich toll aufgestellt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Organisation, Behandlungskonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
komplexe PTBS (Frauengruppe)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Liebe Traumatisierten, ich schreibe selten Bewertungen, weil ich etwas paranoid bin. ;)

Diese Klinik hat meine Erwartungen jedoch derart übertroffen, dass ich Betroffene wirklich ermutigen möchte, sich dort helfen zu lassen. Das Trauma Team ist fachlich und menschlich erste Sahne. Sie haben ein sehr gut durchdachtes Übergabe-System, indem sie sich sehr regelmäßig über die Patienten austauschen und so ein wirklich effizienter Ablauf herrscht.

Man lernt hier, wie man sich selbst helfen kann und dass die eigenen Reaktionen nicht etwa gestört, sondern menschlich sind. Das führt letztlich dazu, dass man wieder Vertrauen zu sich selbst fassen kann. Da man ja langfristig sein eigener Behandler werden muss, ist Vertrauen in diesen Behandler wichtig. ;)

Geheilt geht man sicher nicht, aber so gestärkt, dass man die Chance hat, sich langfristig gut zu helfen.

Der Kontakt zu anderen Betroffenen öffnet einem zudem die Augen, was das eigene Verhalten angeht. Vom Grunde her, ist es nämlich sehr ähnlich.

Ich bin sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die sich unsere Geschichten antun und es schaffen mit Ihrer Empathie Wunden zu heilen. Danke Fr. H. und Fr. B. !
Sie und auch Ihre Kolleginen, waren mir eine heilsame Lebenserfahrung.

Die Unterbringung war wie im Hotel, ich habe mich direkt geschämt dort zu 'residieren'. Leckeres Essen, Schwimmbad, schöne Landschaft , rund um die Uhr Betreuung, kostenloses Wlan. Ich habe mich als Kassenpatient wie ein Privatpatient behandelt gefühlt.
Wie sagt man heute: "nice" ;)

Späte Warnung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Seit ich vor einigen Jahren in dieser Klinik war, geht es mir täglich schlechter. Ich hatte zunächst einen guten Eindruck und hätte kurz nach der Klinik diese auch weiter empfohlen. Weil rundum versorgt, weg von den Problemen, dass ist erst mal wie Urlaub und tut gut. Störend waren lange Wartezeiten auf freie Therapieplätze und das Zweibettzimmer.
Aber die Nachwirkungen waren sehr negativ.
Mir wurde erklärt, dass ich Borderliner bin und egozentrisch. Dazu wurden mir entsprechend Bücher empfohlen. Ich weiss jetzt also, dass ich furchtbar bin. Und kann es täglich nachlesen. Leider schaffe ich es aber immer noch nicht komplett zu erkennen wo ich im Alltag entsprechend Handel. Ich bin also nicht ausreichend krankheitseinsichtig.
Vor der Klinik konnte ich arbeiten - danach nicht mehr wirklich. Ich habe lange dafür gekämpft meine Arbeit wieder zu machen, inzwischen aber aufgegeben. Ich war und bin zu verunsichert.
Langjährige Freunde können mich weder bei Berderline noch bei egozentrisch wieder finden, aber das sind ja normale Menschen. Ein Psychotherapeut, erst Recht eine Oberärztin, erkennt schon nach der ersten Sitzung beides eindeutig.
Weitere Therapien haben bestätigt, dass ich ein furchtbarer Mensch und nur eine Belastung für diese Welt bin.

als menschliches Wrack entlassen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Reinigungspersonal und Rezeption sind am freundlichsten was aber für die Krankheit nicht relevant ist!
Kontra:
im Nachhinein gesehen,die schlimmsten Wochen meines Lebens!
Krankheitsbild:
Schwere Depression, chronisches Schmerzsyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

bin krank in die Klinik und habe sie als menschlicher Wrack verlassen.
Suizid war für mich nie eine Option, jetzt gibt es Momente(vor denen ich mich sehr fürchte) wo ich Suizid als einzige Lösung sehe!
Das 2 Klassen System ist in dieser Klinik sehr deutlich zu spüren. Als Privatpatient bekommt man die angemessene Behandlung, als Kassenpatient dient man als Lückenfüller für die Therapien wo gerade ein Platz frei ist. Genau so verhält es sich bei den Zimmern und Speisesaal. Der Speisesaal für die Kassenpatienten ist im Sommer total überhitzt und mit einem Geräuschpegel der kaum auszuhalten ist.
Ärzteteam überlastet und immer mit einem Auge auf die Uhr.Dann wird das Gespräch schon mal abgebrochen egal wie das Befinden des Patienten gerade ist. Wenn man Glück hat bekommt man einen guten Therapeuten mit Erfahrung, wenn nicht, einen Schulabgänger !!!
Empathie ist für manche Mitarbeiterinnen der Medizinischen Zentrale (besonders Nachts)ein Fremdwort!man wird einfach nicht ernst genommen.

Immer wieder Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Psychologin, Einzel- und Gruppentherapie, Mitpatienten
Kontra:
Speißesaal
Krankheitsbild:
Sozial Phobie, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte lange Angst vor Kliniken und große Zweifel am Nutzen. So kam ich in die Klinik, nicht sehr hoffnungsvoll.
Ich wurde eines besseren belehrt und hätte schon viel früher nach Windach gehen sollen.
Die Psychologin weiß genau was sie tut und wo sie ansetzen muss, die Mitarbeiter dort sind alle sehr nett und wissen was sie tun.

Wenn man bereit ist mitzuarbeiten, dann kann man dort viel erreichen.

Etwas nervig und für mich schwierig war die Situation im Speißesaal, der war einfach zu voll. Aber man muss bedenken, man ist nicht auf Urlaub.
Auch das Zweibettzimmer ist natürlich
gewöhnungsbedürftig.

Die Angebote dort sind toll, und die Gegend einfach nur wunderschön.

Insgesamt, ein toller Ort um an sich zu arbeiten und weiter zu kommen.

Eigenständige Fortführung des Lebens wieder möglich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Co-Therapie, Gruppentherapie, SST, Sport-und Freizeitangebot, Qualität der Speisen
Kontra:
Lärmpegel Speisesaal, Wartezeit für Therapieplatz
Krankheitsbild:
PTBS, rezidivierende depressive Störung, Panikstörung, Somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei ernsthaftem Interesse an einem Therapieplatz, bitte komplett durchlesen!

Therapiedauer: 12 Wochen

Da es sich um meinen ersten Klinikaufenthalt handelte, war ich vor Antritt dessen dementsprechend verunsichert, vorzugsweise aufgrund meiner komplexen und bereits Jahre lang, manifestierten Symptomatik.
Es gibt lediglich einen ausschlaggebenden Aspekt, den ich zu bemängeln habe - nämlich die Differenz der vereinbarten und der tatsächlichen Wartedauer zur Aufnahme in der Klinik. Zweiterer bezieht sich auf den Lärmpegel-sowie Platzmangel im Speisesaal - wobei dieser nebensächlich für mich war, weil die Qualität der Therapie für mich von oberster Priorität war.
Für Mitpatienten, die sich über die Zusatzleistungen bei den Privatpatienten aufgeregt haben, hatte ich keinerlei Verständnis - es steht schließlich jedem Frei, sich diese Leistungen zusätzlich gegen Aufpreis dazuzuwählen.
Ein normaler Alltag war für mich vor der Klinik nicht mehr möglich - eine Verbesserung meines Zustandes schien mir unmöglich. Die ersten 2 Wochen in der Klinik waren sehr gewöhnungsbedürftig für mich - es ging durch die Verarbeitung des Ganzen auch erst bergab, statt bergauf - was mich zunächst sehr entmutigte. Was mir in der Klinik zusätzlich Halt gab, waren nicht nur die meines Erachtens nach ausgezeichneten Therapeutinnen, sondern auch die Mitpatienten, aus denen einige zu richtigen Freunden wurden - auch nach der Klinik. Leider vergessen manche Mitpatienten häufig, dass es sich bei den Therapeuten nicht um Zauberer handelt, die die Symptomatik mit einem Fingerschnipser wegzaubern können - sie dienen einem eher als Wegweiser, um erneut den richtigen Weg einzuschlagen. Damit möchte ich sagen, dass jeder einen Willen und eine Ladung Geduld mit sich selbst benötigt um erfolgreich ins neue Leben starten zu können.
Mein Leben hat sich um 180 Grad gewendet, ein normaler Alltag ist wieder möglich, ein Gefühl von Lebensfreude ebenso.


Hochachtungsvoll T.W.

Einseitige Anhörung

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann nicht gut sein, da nur eine Seite befragt wird!!!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Familie wurde zerstört
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unser Sohn war in der Klinik Patient
(Depressionen).
Nach dem Aufenthalt wurde der Kontakt zu uns abgebrochen.
Wir wussten nicht warum und wieso?
Die Angehörigen wurden nicht befragt.
Wir dachten ihm wird geholfen, aber es wurde unsere
Familie zerstört. Wir hatten ein gutes Verhältnis
und nun sind wir Eltern ausgeschlossen aus dem Leben unseres Sohnes. Bis heute geht es meinem Sohn nicht besser. Im Gegenteil so habe ich ihn noch nie erlebt!!

In jeder Hinsicht untragbar

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich bin entsetzt)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es gab 3 Wochen lang keine Beratung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es gab 3 Wochen lang keine mediz. Behandlung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Eigene Termine werden nicht eingehalten bzw. dauernd verschoben)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Baustellenlärm, gute Ausstattung nur für Privatpatienten)
Pro:
Essensqualität akzeptabel
Kontra:
Hohe Automation, inhumanes Grundsystem
Krankheitsbild:
Depression, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Grauenhaft! Das schlimmste, was mir jemals passiert ist... Unfreundliches Aufnahmepersonal gleich nach Ankunft. Trotz legitimen Hinweises auf informationelle Selbstbestimmung und Ablehnung eines Fotos wurde ich des Raumes verwiesen, später wurde trotzdem ein Foto von mir gemacht. Wertsachen hinterlegen kostet Kaution, obwohl im Infoblatt "was sie mitbringen müssen" kein Hinweis auf Geld für Kautionen genannt wird. Drei Wochen lang keine Zuweisung eines "Paten" für den Einstieg, ebenso lange kein einziges Beratungsgespräch mit zuständigem Psychologen (Zuständigkeit wechselte willkürlich) Initialgespräche mit profilierungssüchtigem und sehr von sich selbst überzeugten Jüngling als Cotherapeut, der sich in gemeinsamen Runden lediglich über das Verhalten mancher Patienten lustig macht. Falsche Unterstellungen des Cotherapeuten auf nicht eingehaltene Termine. Restriktives WLAN, Empfang nur im Gang. Sehr entmündigendes Kantinensystem mit äußerst beschränkten Zeiten. Zwei-Klassen-Gesellschaft in Form von zwei getrennten Kantinen. Ehepaar (sie Privatpatientin, er Kassenpatient) darf daher beim Essen nicht im selben Raum/am selben Tisch sitzen! Tee trinken im Zimmer ist nicht erlaubt. Ich wiederhole: Grundbedürfnis "trinken" ist eingeschränkt! Man sitzt ständig vor Bildschirmen und füllt Fragebögen aus, es fühlt sich an wie in einer automatisierten, unpersönlichen Fließbandhalle mit seelenlosen Maschinen. Ich werde fälschlicherweise als "suizidgefährdet" eingestuft. 50% der Termine wurde verschoben und teils gestrichen. In der zweiten Woche bekomme ich eine ernste Stirnhöhlenentzündung, Ärzte in medizinischer Zentrale sind nie in Sicht oder in "wichtigen Sitzungen", die Medikamentenausgabe nimmt mich nicht ernst, meine Zurechnungsfähigkeit wird in Frage gestellt, man gibt mir nach schmerzhafter und unnötiger Diskussion nur eine Ibuprofen. Nach 3 Wochen breche ich Aufenthalt ab.

Fazit: Maximal unsozial, entmündigend, dreist und selbstgerecht. Herzlose Maschinenwelt.

1 Kommentar

Evi70 am 22.07.2018

Lieber Sebastian, nachdem ich Deinen Kommentar las,war ich sehr verunsichert,da auch ich nach Windach in die Klinik sollte.Nun bin ich wieder zurück und möchte Dir und allen anderen die Deinen Beitrag lesen sagen,dass ich diese Klinik als hoch professionell ,freundlich und hilfreich empfunden habe.
Wenn Windach das Schlimmste ist,was Dir bis jetzt passiert ist,beneide ich Dich sehr.
Ich möchte nicht auf alle Punkte eingehen,nur soviel. Trinken gibt es 24/7 an den Wasserspendern,Tee bis 23Uhr in der Cafeteria. Ja,im Speisesaal ist es warm,aber man kann auch mal selbst ein Fenster öffnen....
Leider hast Du vergessen zu erwähnen,das die Tresorkaution am Ende des Aufenthalts zurückgezahlt wird.
Grundsätzlich sollte man,wenn man nach Windach geht offen und bereit für die Therapien sein. Es ist nicht immer angenehm und das „Tief“ kommt bei jedem früher oder später. Aber auch das bringt Dich weiter und Dir wird jederzeit geholfen,wenn man sich helfen lässt. Manchmal ist das unbequem und tut weh,aber Du bist dort um zu lernen damit umzugehen. Wie gesagt man muss natürlich WOLLEN. Ich habe nur positive Erfahrungen in Windach gemacht,von den Therapeuten bis zu den Verwaltungs,MZ und Rezeptionsangestellten,Küchen und Reinigungskräften und möchte allen raten sich selbst ein Bild zu machen und sich nicht verunsichern zu lassen.
Dir lieber Sebastian wünsche ich viel Optimismus, Gesundheit und Erfolg für die Zukunft.

Zu viele Negativpunkte während des Aufenthalts

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Negativpunkte überwiegen leider)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (hiermit meine ich die Einzelgespräche. Sie waren eigentlich gut, manchmal fühlte ich mich teilweise zu sehr bevormundet, aber in der Therapie macht man einiges mit, was man im Nachhinein dann kritischer sieht und im Alltag eher ablehnen würde)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (rein medikamentöse Behandlung kaum in Anspruch genommen.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (siehe Entlassbericht, ansonsten war die Verwaltung o.k..)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (im Großen und Ganzen o.k., bis auf das Zweibettzimmer)
Pro:
Gute Einzeltherapiegespräche, meist gutes Essen
Kontra:
Gruppensitzungen (Schwerpunkt der Therapie) für mich nicht zielführend (vielleicht profitieren andere Patienten jedoch mehr davon); Entlassbericht merkwürdig, da nicht mit Patient durchgesprochen
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Obwohl ich sehr motiviert in die Klinik gekommen bin und 9 Wochen dort verbracht habe, hat mir das Ganze nicht viel weiter geholfen. Was den äußeren Rahmen anbelangt, fand ich es sehr anstrengend, in einem Zweibettzimmer untergebracht zu sein, besonders, wenn die Mitbewohnerin Schnarcherin ist.
Die verschiedenen Bausteine der Gruppentherapie, wie u.a. Wahrnehmungstraining und kommunikative Bewegungstherapie, waren teilweise interessant, brachten mich jedoch bezüglich der Zwangsbewältigung nicht sonderlich viel weiter. Auch die Gruppe 1x wöchentlich ohne Therapeut empfand ich nicht als zielführend, des weiteren gibt es einen Pflichtausflug freitags ebenfalls ohne Therapeut, der immer ganz nett, aber bezüglich des Zwangs ziemlich sinnfrei war.

Die ständige Protokollführung über den Zwang sowie deren Verlesen in der Gruppe, besonders in der sog. Flooding-Zeit (Reizüberflutung), brachte mich eher noch mehr unter Druck, teilweise empfande ich es wie in der Schule, verstärkt durch das doch etwas arg lehrerhafte und im Ton unangemessene Verhalten einer Cotherapeutin. Als Patient verfällt man m.E. in eine gewisse Regression.

Ziemlich negativ war für mich, dass meine Haupttherapeutin die letzten zwei Wochen meine Klinikaufenthalts nicht mehr da war, und ich nur 2 äußerst knapp bemessene Kurzsitzungen bei einer sichtlich überarbeiteten Vertretungsärztin hatte, dafür hatte ich einige gute Gespräche mit meinem Cotherapeuten, der sich sehr viel Mühe gab.

Alles in allem würde ich sagen, dass die Klinik eher für Leute mit offensichtlichen Zwängen wie z.B. einem Waschzwang geeignet ist, weniger für Leute mit Grübelzwang oder gedanklichen Zwängen.

Befremdend war der Entlassbericht, der u.a. eine
Fehldiagnose und einige irritierende Bemerkungen enthielt, selbst mein behandelnder Therapeut außerhalb der Klinik konnte den Bericht so nicht
nachvollziehen. Es ist komisch, dass der Entlassbericht vor Fertigstellung nicht noch einmal mit dem Patienten selber besprochen wird.

Tolle Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle waren sehr nett und gaben sich wirklich mühe.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tolle Klinik,

alle waren sehr freundlich und hilfsbereit.

Nicht für jeden geeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Therapiekonzept für mich ungeeignet)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Nach der Behandlung mehr Probleme als vorher)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Verwaltung gut; Abläufe med. Abteilung gemischt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (gepflegtes Gebäude)
Pro:
Ländliches Umfeld, angenehme Unterbringun, vielfältiges Essen
Kontra:
wenig Flexibiltät in Bezug auf Therapiewechsel
Krankheitsbild:
Depression, kombinierte Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit einer Depression und ging mit einer Depression, Suizidgedanken, Ängsten und wieder aktiver Zwangshandlung.
Das Klinikgebäude wirkt freundlich und gepflegt. Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig mit Holzmöbeln eingerichtet. Das Essen ist sehr gut. Die Küche ging sehr gut auf meinen Nahrungsallergie ein.
Es gibt ein Angebot für freie Aktivitäten aus den Bereichen Sport, Kreativität und Kultur.

Die Therapie bestand für mich aus Burn-Out-Gruppe, Einzeltherapie, Sport und kommunikativer Bewegungstherapie.
In der Burn-Out-Gruppe fühlte ich mich falsch. Jedes mal fragte ich mich, was ich dort solle, da ich die Probleme nicht hatte oder nicht verstand. Ein Wechsel in eine andere Gruppe wurde abgelehnt.
In der Einzeltherapie hatte ich massive Kommunikationsprobleme mit dem Therapeuten. Weder konnte ich mich verständlich machen, noch verstand ich, was man von mir wollte. In dreieinhalb Wochen habe ich zwei Traumata bearbeitet und den Abschlussbericht erstellt. Geblieben ist die ganze Angst und das Entsetzen ohne zu wissen, wie ich damit umgehen kann. Solange ich alles unterdrückt habe, war es einfacher damit zu leben.
Seit dem Ende der Therapie in Windach kämpfe ich wieder gegen Suizidgedanken. Außerdem ist eine Zwangshandlung, die ich seit Jahren gut im Griff hatte, wieder aktiv geworden.

Ausländerfeindlich

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Meine Frau kommt aus Vietnam und hat wegen einer Aufnahme dort angerufen. Sie war vorher schon mal wegen einer Aufnahme da. Beide Male wurde ihr die Aufnahme offensichtlich wegen ihrer Herkunft( sie ist Ausländer) angeblich würde sie kein Deutsch verstehen) verweigert. Wie ich als Deutscher bestätigen kann, versteht sie die deutsche Sprache sehr gut. In dieser Klinik gibt es nur deutsche Patienten. Ich gehe davon aus, dass man dort Ausländer nicht annimmt.
Ich kann niemand empfehlen, sich dort anzumelden. Ein besogter Bürger

1 Kommentar

Lang-Rollin am 06.04.2018

Da das Therapiekonzept der Klinik stark auf Gruppentherapie basiert, sind ausreichende Sprachkenntnisse für eine erfolgreiche Behandlung notwendig. Alle Patienten mit ausreichenden Sprachkenntnissen für die Therapiegruppen sind herzlich willkommen. Die Herkunft spielt dabei keine Rolle. Die Sprachkenntnisse sowie andere Voraussetzungen für die Behandlung werden ggf. in einem ausführlichen ärztlichen Vorgespräch geprüft.
Ihre Klinik Windach

Sechs Wochen - keine Rechnung bis heute, kein Arztbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Sporteinrichtungen waren sehr viele vorhanden
Kontra:
Ich mag keine Sport
Krankheitsbild:
ADHS, Borderline, bipolar I,
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wahrscheinlich brauche ich das hier, um endlich abschließen zu können.

Die Klinik Windach liegt auf dem Land. Es gibt 1 Lebensmittelladen, der teurer ist als Bio-Supermärkte,1 Wirtshaus das damals die ganzen sechs Wochen lang geschlossen war. Es sind es 4km zur nächsten Einkaufsmöglichkeit. Die Kost in der Klinik ist mittelmäßig bis ausgezeichnet. Ansonsten ist im Umkreis der Ammersee, 2 Wirtshauswe in 3km Entfernung, 1 Klosterwirtschaft St. Ottilien.

Die medizinische Versorgung läßt schwer zu wünschen übrig. Für ein Medikament, daß ich mir ersatzweise über meinen Hausarzt als Rezept besorgen musste, weil die Klinik nicht in der Lage war, wurde ich geschimpft (ja klar! Keine Ahnung über die körperlichen Beschwerden der Patienten und abzocken mit Standart-Medis bei polyphosis nasi während der Ernteeinfuhr der Bauern !- ne Leute ohne mich)...

Die Unterbringung war zum Schluss gut. Am Anfang war ein Kollege im 2-Zimmer, der sich tagelang beschwert hat, daß ich zu laut schnarche (siehe oben: polyphosis nasi ohne Medikamente) und darum darauf gedrängt hat, daß ich in ein anderes Zimmer verlegt werde. Was auch keine Besserung gebracht hat, nachdem dieser Patient daraufhin in Kaufbeuren in die Psychiatrie überwiesen wurde. Danach wurde es aber für mich erträglicher. Wahrscheinlich auch weil ich dann mein Medikament vom (Haus)Arzt hatte.

Es gab max. 4 Anwendungen am Tag.
Den Rest der Zeit war frei. Das kann toll sein, wenn man sich regenerieren will, gefordert wird man gar nicht.

Die psychologische Abteilung ist sehr bemüht. Aber nachdem man mich entließ, habe ich bis heute keinen Arztbericht erhalten. Dass muss daran liegen, daß ich mich um eine weitere Einrichtung umsehen sollte. Das habe ich nie getan, heute geht es mir blendend. Und ich werde nie wieder Psychopharmaka nehmen oder eine Pyschoklinik besuchen müssen. Ausser ich möchte mir "helfen" lassen.

Das ist ein Verbesserung, die ohne Windach nie möglich gewesen war, obwohl die Klinik NICHTS dazu tat.

Top

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapie ist erfolgsversprechend
Kontra:
Zu kurze einzeltherapie
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin in der Klinik am 4.1.2018 Eingecheckt und bin mit dem ganzen Ablauf sehr zufrieden.Alles was angeboten wird ist sehr lobenswert und zu empfehlen.

Viel Potenzial dank Therapeuten verschenkt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Schlechte Einzeltherapie)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Gutes Sportangebot aber Zwei-Klassen-Unterbringung)
Pro:
Sportangebot, Gruppensitzungen, Essen
Kontra:
Einzeltherapie, Kassenpatienten sind Patienten zweiter Klasse, Drei-Bett-Zimmer
Krankheitsbild:
Depression, Suizidgedanken, evtl. Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Zeitraum Okt bis Nov 17 in der Klinik Windach, vornehmlich aufgrund von Depressionen.

Die Klinik an sich ist ein schönes Gebäude, doch im inneren merkte man eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Privatpatienten waren im Neubau. Diese Zimmer waren modern, mit Fernseher, Regenwalddusche, LED-Beleuchtung uvm. Ich als Kassenpatient war im Altbau. Diese Zimmer sind minimalistisch eingerichtet: Betten, Schränke, Schreibtische, funktionales Bad, spärliche Beleuchtung. Außerdem bekam ich, obwohl mir anders versprochen, ein Drei-Bett-Zimmer.

Das Sportangebot bietet viel. Es gibt ein Schwimmbad, Kraftraum, zwei Sporthallen, Kicker- und Billardtische und sogar eine Sauna!
Gemeinsame Sportaktivitäten wie Walking oder Yoga werden auch angeboten.

Zu essen gibt es drei mal täglich Gerichte, die man sich über ein Bedienterminal ausgesucht hat. Morgens ein Buffet, Abends circa alle 3 Tage ein Buffet, sonst immer nach Wahl.

Die Gruppensitzungen waren sehr hilfreich. Es gab pro Woche vier Stück. Es wurden Therapiethemen besprochen, Biografien gehalten und die Ziele bzw. das Resumee der Wochen diskutiert.
Dagegen war die Einzeltherapie der Horror. Ich wollte eine Testung auf Borderline, weil mein ambulanter Therapeut einen Verdacht dazu hatte. Dies wurde abgewiesen. Genauso wäre ich gerne in die Gruppe der Esspatienten gekommen was er aber nicht für nötig fand (trotz Esstagebuch das ich ihm vorlegte).
Er fuhr vornehmlich sein Schema F. Ich bin dadurch rückfällig geworden was SSV angeht. Erst als er die Wunden sah, fing er langsam an zu begreifen.
Wechseln durfte ich nicht mit der Begründung: "Sie müssen mich nicht mögen, aber sie können doch mit mir arbeiten".

Schlussendlich brach ich nach 5 von 7 Wochen ab, wegen dem Therapeut und den Drei-Bett-Zimmern. Heute, 2 Monate später stehe ich wieder am selben Punkt wie vor der Klinik, was ich sehr enttäuschend finde.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Klinik viel Potenzial hat, man aber den richtigen Therapeuten erwischen muss.

Windach hat mein Leben gerettet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal, egal ob Putzfrau, Service, Psychologen, Ärzte, Therapeuten etc.
Kontra:
---
Krankheitsbild:
Schwere Depression mit einhergehender Sozialphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hätte damals, als ich an der Klinik ankam nie gedacht das mir (noch) jemand helfen kann.

Nun, Windach hat es geschafft :)

Bei meinem knapp achtwöchigem Aufenthalt habe ich mich immer willkommen und wohlgefühlt.
Das gesamte Personal war immer freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Die Qualität und die Auswahl an Therapien sehr gut und auch sehr vielfältig.
Auch die Ausstattung und angebotene Freizeitaktivitäten waren weit mehr als durchschnittlich.

Ich denke sehr gerne an Windach zurück, mir wurde dort sehr geholfen :)

Vielen Dank Frau R, Frau P und Frau Z :)

Hilfe zur Selbsthilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Essen, Zimmer
Kontra:
zu kleines Schwimmbad
Krankheitsbild:
depressive Episode, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Während meines Aufenthaltes habe ich mich sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt.
Sowohl die Therapiesitzungen als auch die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten haben mir das Heimweh erträglich gemacht.
Dank des freundlichen und kompetenten Personals konnte ich bereits nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung verspüren. Mir wurden Techniken vermittelt, die ich nun lerne, im Alltag anzuwenden.
Die Küche verdient einen großen Lob. Nicht nur die Auswahl der Gerichte war fantastisch - es wurde auf Wünsche eingegangen. Die Qualität des Essens war einwandfrei - geschmacklich TOP.
Wenn man sich für diese Klinik entscheidet, muss man sich auf anstrengende Arbeit einstellen. Man wird hier nicht geheilt entlassen, sondern lernt in zahlreichen Sitzungen mit der Problematik umzugehen und an die eigenen „Fehler“ ranzugehen.

Super kompetent

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten sind super
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Kann aus meinem Klinikaufenthalt nur positives berichten. Ärzte und Therapeuten kennen sich bestens mit der Thematik “Zwang“ aus. Habe mich sehr wohl gefühlt.
Das gesamte Team ist sehr nett und einfühlsam.

Klinik ist super

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Total nettes Personal in jeder Branche zu jeder Uhrzeit erreichbar
Kontra:
Krankheitsbild:
Schmerztherapie nach einer Bandscheiben Operation
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in dieser Klinik 8 Wochen. Jeder Tag war für mich eine Bereicherung es wird einem Zugehört und versucht jedem zu helfen der sich helfen lassen möchte. Angefangen beim Empfang bis hin zu den Reinigungskräften waren alle sehr sehr freundlich. Zudem hatte ich eine Spitzen Therapeutin und Ärztin (Dr. Krupp) in einem. Die mich 8 Wochen lang mit sehr viel Einfühlvermögen und mit sehr viel Geduld betreut hat, natürlich bin ich nicht komplett geheilt in do einer kurzen Zeit wäre dies auch nicht möglich, aber ich habe sehr viel gelernt und auch sehr viel mitgenommen sodass ich es jetzt versuche es umzusetzen soweit es geht. Oberarzt Dr. Beckenbauer war so bemüht um seine Patienten da herscht richtig Teamarbeit unter den Ärtzen und Therapeuten, man muss seine Story nicht jedem einzelnen Arzt von Anfang an erzählen. Das ist in anderen Kliniken nicht so. Da muss man jedem der zur Türe reinkommt seine Story von Anfang an erzählen und mindestens 3x das selbe! Schade finde ich dass hier soviel negative Erfahrungen drin stehen die ich nicht nachvollziehen kann. Denn ich bin seit Monaten in den verschiedensten Schmerzkliniken gewesen und keines der Kliniken war annähernd so gut wie diese in Windach. Hier an der Stelle bedanke ich mich sehr für das Engagement jeder einzelnen Mitarbeiter in Windach die wirklich ihr bestes geben um uns Patienten zu helfen. Ich hatte auch die Möglichkeit dort vereinzelt Patienten näher kennen zu lernen. Einige haben die Aufnahme nicht als Chance gesehen und haben sich komplett daneben benommen. Und selbstverständlich ist das was uns in Windach angeboten wurde auch nicht!! Ich selber habe 5 Monate auf den Platz gewartet und habe versucht jede Sekunde dort sinnvoll zu nutzen. Wenn es wieder nötig sein sollte dann jederzeit Windach. Das war keine Klinik es war wie ein 5* Hotel es gab Bettenbelegung zu zweit oder einzeln in welcher Klinik hat man so eine Ausstattung. Es waren auch zum großteil sehr nette Mitpatienten dabei

1 Kommentar

Zahra78 am 28.12.2017

deine Bewerbung kann ich nur bestätigen!

sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Erfahrungsbericht:

Sehr gute Klinik mit individuell angepastem Behandlungskonzept. Sehr guter klinikinterner Informationsfluß.
Sehr gute Unterbringung und Verpflegung.

Unter aller Kanone

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
vereinzelt Mitpatienten
Kontra:
siehe Bericht
Krankheitsbild:
Sozialphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das einzige was man in Windach lernt, ist wie man wieder das Saufen anfängt. Ich war im November 2016 dort, wegen meiner Sozialphobie, davor ein halbes Jahr trocken, und wurde von den Mitpatienten angegiftelt, im ansässigen Italiener regelmäßig ein paar Bierchen mit zu trinken. Das Ende vom Lied war der Rauswurf, aber Achtung(!), das ist nur die Spitze des Eisberges, denn: Der Leiter dieser Klinik vereinbarte mit mir, mich schriftlich nach 3,5 Wochen als "geheilt" zu entlassen, und rief in meinem Beisein meinen Stiefvater an, um ihm zu versichern, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei - aus Sorge, ich würde eine negative Kritik über diese "Klinik" im Internet verfassen.
Mittlerweile wissen meine Eltern davon, insofern kann ich auch endlich eine Kritik verfassen, in "Sheldon Cooper"-Manier. Die für mich zuständige "Psychologin" ging in den wenigen Sitzungen nicht einmal auf mich ein, stattdessen gab es immer nur Vorwürfe, wieso ich denn dies und das falsch mache - zusätzlich gab sie mir nicht einmal die Hand, und meckerte an meiner Frisur herum. Ich habe noch nie etwas derartig Unprofessionelles erlebt.. leider ist mir der Name dieser Frau nicht mehr bekannt.
Man wird dort als Kassenpatient auch nicht sonderlich gut behandelt - während Privatpatienten ihr Einzelzimmer, ihren Flachbildfernseher, einen eigenen Speisesaal plus besserer Mahlzeit, und mehr Therapien haben. Im Gang zum "Neubau" wimmelt es übrigens nur so von Spinnen, was wahrscheinlich bis jetzt noch der Fall ist.

MfG SK

2 Kommentare

TimHo am 31.12.2017

Also ist die Klinik schuld das du außerhalb der Klinik beim Italiener nicht "Nein" sagen kannst und du wieder anfängst zu saufen?

Glaube nicht!

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Schade um die Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (sehr auskunfstfreundliches Personal)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Regeln wie im "Kindergarten")
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Komfort-Verpflegung-Lage
Kontra:
behandlung der eigentlichen Symtomatik
Krankheitsbild:
manisch-depressive Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die psychosomatische Klinik Windach ist, meiner Meinung nach, nach Ausstattung- Komfort-Verpflegung-Sportangeboten und Lage als gut zu bewerten. Leider herrscht Psychotherapeutenmangel, so das man keine Möglichkeit hat, zu wechseln. Wenn man also gerade einen Therapeuten erwischt mit dem eine Zusammenarbeit, für einen selber nicht möglich ist, hat man leider nur zwei Möglichkeiten: Abbrechen was dringenst zu empfehlen ist, damit es einem hinterher nicht schlechter geht wie vorher (keine Angst man muss dann nicht selber für die Kosten aufkommen) oder
die Zeit rumzukriegen und auszuhalten, was bei vielen Patienten der Fall ist,da sie wegen zu wenig Durchsetzungsvermögen und Angststörungen in die Klinik kommen.
Dafür war mir meine Zeit zu schade!

Außerdem werden körperliche Schmerzen und Schäden nicht abgeklärt und gar nicht behandelt, z.Bsp. wird bei Bandscheibenvorfall empfohlen, vor einer Sporttherapie ein Schmerzmittel einzunehmen, um diese Stunde zu überstehen. obwohl man als Patient spürt das es nach jeder Stunde schlechter wird und die Schmerzen unerträglich werden. Diese Schmerzmittel schlagen irgendwann auf den Magen. Folge: Magenkrämpfe-Durchfall-Erbrechen.
Wenn ich also meinen 3 wöchigen Aufenthalt bewerten soll, fällt er leider sehr negativ aus,denn was nützt mir die schönste Einrichtung, wenn es mir zunehmend schlechter geht.

Tolle Klinik mit kleinen Mängeln

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Insbesondere die Einzeltherapie war gut)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (manchmal weiß einer vom anderen nicht...)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzel- und Gruppentherapie
Kontra:
zu wenig Rückzugsmöglichkeiten
Krankheitsbild:
Depressionen, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war sechs Wochen in Windach wegen Burnout und Depressionen; mir hat der Aufenthalt sehr viel gebracht.

Wer bereit ist, sich auf die Therapien einzulassen, bekommt Input und Hilfe. Mit einer passiven, ablehnenden Haltung kommt man dort nicht weiter.

Die jungen Erwachsenen empfand ich als Ü50 nicht als störend... ja, sie sind manchmal laut und ungestüm - aber reden hilft... abgesehen davon ist Windach zwar eine Klinik, aber eben auch kein Friedhof, und das ist gut so!

Nicht so toll fand ich den lauten, engen Speisesaal und die Tatsache, daß es innerhalb der Klinik nur sehr wenige Rückzugsmöglichkeiten gibt.

Daß man für eine ganze Woche nur zwei Handtücher, einen Duschvorleger und ein Badetuch gestellt bekommt, fand ich gewöhnungsbedürftig/ zu wenig.

Seltsam finde ich, daß das Mitbringen/ Benutzen von Wasserkochern verboten ist - in den Zimmern der Privatstation aber welche zur Verfügung gestellt werden.

Top!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Kunsttherapie, Eutonie, Cafeteria
Kontra:
Essensituation,
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

zu erst möchte ich erwähnen, dass ich wirklich begeistert bin von der Klinik. Die Einzeltherapie war super, Gruppentherapie ebenfalls. Gut durchdachtes System und hat viel Raum gelassen für jeden individuell. Kunsttherapie war sehr hilfreich, was ich wirklich nicht dachte. Eutonie fand ich nach anfänglicher Skepsis super.

In der Klinik wird viel getan, dass man sich wohl fühlt. Besonders hervorheben möchte ich die Cafeteria, die sich echt immer bemühen, einem die therapiefreien Zeiten so schmackhaft wie möglich zu machen.

Kritik:
Der Speisesaal ist eine Katastrophe. Es war zu heiß, zu eng, zu laut! Eine Klimaanlage, ein Deckenventilator... irgendwas um das Essen angenehmer zu machen. Dann alle Patienten zur gleichen Zeit. Der Geräuschpegel war echt nicht schön. Mein Tipp: Die Essenszeit in zwei Durchgängen machen. Die Patienten werden an den Tischen bunt durcheinander gewürfelt. Da kann es dann schon mal passieren, dass man einem anderen auf den Schlipps tritt. Ich fände es besser, wenn man nach Gruppen aufgeteilt würde. Somit lernt man sich dann schneller kennen, was auch zu einer schnelleren Öffnung in der Gruppentherapie führt Ich hab das wirklich sehr leckere Essen nur immer schnell hinter mich gebracht. Leider!

Der Kiosk in der Cafeteria schließt zu früh. Wenn das personell nicht anders gehandhabt werden kann, dann vielleicht ein Getränkeautomat?

Die jungen Erwachsenen.... tja, was soll man da sagen. Ich muss gestehen, ich wusste manchmal nicht, warum die da sind. Faktisch war vielen nicht klar, dass sie sich in einer Klinik befinden und Rücksichtnahme ist ein Fremdwort. Darum wäre es schön, wenn es mehr Konsequenzen für Fehlverhalten gäbe.

Ansonsten, wer nicht mitmacht, sich nicht öffnet, wird in den Therapien nichts erreichen. Je mehr man von sich preis gibt, desto höher der Erfolg. Die Therapeuten wollen einem nichts schlechtes. Die wollen helfen.

Ich hatte einen schönen Aufenthalt, konnte sehr viel umsetzen und natürlich muss ich jetzt ambulant weiter machen. Keine Frage. Windach ist keine Autowaschstraße. Einmal durchgefahren und schon bist Du wieder sauber bzw. gesund. Ich habe das so empfunden, dass mir erst mal wieder auf die Füße geholfen wurde. Dann konnte ich wieder stehen und dann wurde die Lust geweckt, wieder laufen zu lernen. Wieder Spaß zu haben im Leben, Freude zu erleben. Dann kam der erste Schritt und dann die Entlassung. Jetzt geht es zu Hause weiter.

Enttäuscht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zimmer Service top)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (War immer gut)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Passt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Waren immer gut)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Gut)
Pro:
Therapeutin Fr Heckel
Kontra:
Sie ist klasse
Krankheitsbild:
Trauma Panik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo ,
Ich war schon 4 mal dort , und war bis dahin auch sehr zufrieden . Was ich für sehr fragwürdig halte seit letztem Jahr, das immer mehr Jugendliche dort sind die das ganze nicht ernst nehmen, und das mit einer Party, Alkoholzeit absitzen , dass man als mitpatient sich nicht mehr wohl oder sicher fühlen kann . Ich habe es selber erlebt , wie aggressiv und lautstark es bei meinem letzten Aufenthalt war , dass man die Musik und Geschrei duldete von der MZ und man als Patient Werder reden noch telefonieren konnte . Mein Besuch war genauso entsetzt wie ich und fragte mich , ob ich mir sicher bin das ich da auch richtig sei , ich als Trauma und Panikpatientin fühlte mich sehr unsicher und ratlos , das niemand vom Personal das Verhalten untersagte oder reagierte . Das musste auch schon länger so gehen , denn das Reinigung und kioskpersonal bestätigten meine befürchtungern , das das Verhalten geduldet wird , und nicht gehandelt wird . Vielmehr musste ich noch die Erfahrung machen das ich mich wehrte , als ich morgens aggressiv angeschrien und auf mich zukommende Jugendliche mit der Hand stoppte und die Grenze überschritten wurde was das Personal der MZ sehr wohl mitbekam , aber wieder mal nichts gesehen und gehört hatte , und musste mich rechtfertigen und man sagte mir , das das ein Verstoß gegen die Hausordnung sei und wurde entlassen . Für mich unverständlich, und unakzeptabel was ich auch meiner versicherung wie auch der Ärztekammer mitteilte , denn das geht gar nicht . Ich möchte mich in einer Klinik sicher fühlen und das ist nicht mehr gegeben , so dass ich die Klinik nicht mehr für Patienten mit angst Trauma und Panik empfehlen kann , und nur hoffe , dass in Zukunft solche Vorfälle nicht mehr passieren und gehandelt wird von seiten der Klinik und zwar zum Schutz der Patienten, die den Aufenthalt dringend benötigen und auch erst nehmen .

DU musst es wollen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal, Einzeltherapie, Körperpsychotherapie
Kontra:
Unterscheidung zwischen gesetzlich und privat Versicherten
Krankheitsbild:
Schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Was andere über diese Klinik erfahren sollten, ist vor allem die Tatsache, dass in dieser Klinik Hilfe zur Selbsthilfe angeboten wird.
Das impliziert meines Erachtens Folgendes. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Erkrankung Sie derart in die Knie gezwungen hat, dass Sie keinerlei Energie mehr haben, aufzustehen, um einen beschwerdefreien Alltag zu leben. Sie sind an einem Punkt angekommen, an dem Sie Hilfe brauchen. Ich betrachte die Klinik und die dort stattfindende Therapie als helfende Hände. Hände, die versuchen, Sie zu greifen, Sie hochzuziehen, Sie zu stützen und dann die ersten Schritte mit Ihnen zu gehen. Bis dass Sie sich wieder so sicher fühlst, dass Sie alleine weitergehen können.
Entscheidend ist dabei, dass Sie das Angebot annehmen. Dass Sie auch nach der Hand greifen, dass Sie sich hochziehen lassen, dass Sie sich stützen lassen. Anders kann Hilfe doch gar nicht funktionieren. Wenn ich nicht mitarbeite, dann kann ich auch nicht erwarten, dass sich Besserung einstellt! Wenn ich nicht nach der Hand greife, brauche ich nicht zu erwarten, dass ich plötzlich wieder auf den Beinen stehe usw...
Im Kontakt mit Mitpatienten habe ich das jedoch leider häufig erlebt und in den Klinikbewertungen findet sich ebendieses auch leider wieder. Was höchst bedauerlich ist.
An mir selbst kann ich bezeugen, wie wichtig die Bereitschaft ist, die Dinge angehen/ändern/bearbeiten zu WOLLEN. Und dann kann die Behandlung sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppentherapie sehr bereichernd und vor allem hilfreich sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich in Krisensituationen jederzeit meinen Therapeuten und meine Station aufsuchen konnte und mir umgehend Hilfe angeboten wurde. Die Kommunikation zwischen Therapeuten, Ärzten und Co-Therapeuten ist meiner Erfahrung nach ausgezeichnet. Die Atmosphäre lädt meiner Meinung nach zum Erholen, Distanzieren und an-sich-arbeiten ein. Aber: DU musst es wollen! :)

1 Kommentar

FelixNord am 13.05.2017

Hallo und vielen Dank.

Ich war selbst vor knapp zwei Jahren für ca. drei Monate dort und habe es extrem ähnlich empfunden (s.u.).
Besser hätte ich es nicht ausdrücken, beschreiben können ????????????!

P.S. Meine dortigen Erfahrungen resp. Erkenntnisse helfen mir bis heute ...
Herzliche Grüße, Felix

Absolut zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn Out / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Klinik und Fachpersonal sind super und das in allen Bereichen. Als Patient fühlte ich mich hier sehr gut aufgehoben und empfehle diese Klinik auch mit gutem Gewissen weiter. Hervorzuheben sind die freundlichen Mitarbeiter in den Speisesäälen,wie auch an der Rezeption, die auf jeden Wunsch eingehen und versuche diesen auch umzusetzen. Eben freundlich, fleißig und sehr zuvorkommend.

2 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

ich hoffe ihr Karma wird sie für diese Lügen verfolgen

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Hier macht Therapie Spaß

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
respektvoller Umgang
Kontra:
Kunsttherapie
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schicke voraus, dass ich meinen Kommentar allen denen schreibe, die sich vorab eine Meinung bilden wollen. Ich bin seit über 30 Jahren in der Medizin aktiv und habe viele Kliniken von innen gesehen, kenne also die Abläufe und Probleme.
Windach ist keine Waschstraße, in dem man krank reingeht und glänzend wieder rauskommt. Hier steht jeder Patient (M/W) im Mittelpunkt, eine Schar von sehr fleißigen, freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern gegenüber.
Seit Jahrzehnten wollen wir als mündige Patienten wahrgenommen werden und das ist gut so. Windach setzt fest darauf, dass Du weißt, warum Du da bist. Sei also nicht enttäuscht, wenn man Dich nicht zu Deinem Erfolg trägt, sondern Dir das Laufen vermittelt. Drum prüfe zuerst was Du selber willst, ob Du aktiv oder passiv sein möchtest! Deine Einstellung entscheidet maßgeblich über Deinen Erfolg. Wenn Du Dich nur bespielen und bedienen lassen möchtest, dann gehe bitte woanders hin und verkürze anderen die Wartezeit auf einen sehr guten Therapieplatz. Eine Vollkaskomentalität ist für alle hinderlich. Ich war im Februar bis Anfang April in Windach und gesetzlich, ohne Zusatzversicherung, versichert. (gekürzte Fassung) Der einzige Ort, wo Du bedient wirst ist der Speisesaal. Tischdecke, richtiges Besteck, Servietten und vieler Dinge mehr. Das Personal ist so freundlich und höflich, wie Du mit ihnen selbst umgehst. Du kannst in der Regel zwischen drei Mahlzeit wählen. Es wird alles täglich frisch zubereitet und warm serviert.
In Windach habe ich viele sympathische Menschen kennengelernt, die mir guttaten. Ich habe Windach für mich als angenehme Zwischenstation wahrgenommen und ich kenne jetzt die Baustellen an denen ich in der ambulanten Therapie weiterarbeite. Ich habe die Klinik hochzufrieden verlassen. Wie gesagt, die größte Ressource bist Du selbst.
Ich danke allen Mitarbeitern! Windach – hier macht Therapie Spaß!
Lenting, den 09.04.17 MP

3 Kommentare

Blasi2 am 09.04.2017

Hallo mipi 58 dann müssten wir uns ja kennen und ich bin ganz deiner Meinung

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Klasse Klinik toll organisiert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr zufrieden mit Frau Dr.Stöckle sie brachte mir am meisten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Drei Bett Zimmer ist nicht so toll)
Pro:
Alles super und freundlich angefangen von den reinigungskräften bis zur Küche
Kontra:
Finde momentan nichts negatives
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik finde ich spitze es wurde mir sehr viel aufgezeigt und geholfen.Konnte wieder Kraft und Energie tanken

3 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

also wer schon die Küche und Sauberkeit lobt, der muss an einer Wahrnehmungsstörung leiden
absolut das Gegenteil von dem was ich erlebt habe

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ist eine gute Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Würde es jeden empfehlen der pyschische probleme hat und eine Verhaltentherapie machen soll
Mir hat es sehr viel gebracht und nehme viel mit

Diese Klinik ist nur so gut wie ihre Pychologen und da hatten wir leider Pech

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Der Unterschied zwischen privat Versicherte und Kassenpatienten ist enorm.)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen und Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Tochter war in dieser Klinik (leider).
Sie leidet unter Depressionen und Angstzustände.
Leider kam sie an eine Psychologin die meiner Meinung nach eine Zumutung für viele Patienten ist. Anstatt ihr Ängste zu nehmen schürte sie ihre Ängste noch mehr an. Sie durfte nicht mehr am Essentisch ihrer Gruppe sitzen, sie trennte die Mitbewohnerin mit der sie sich sehr gut verstand aus ihrem Zimmer (beide Mädchen weinten danach). Sie durfte nicht mehr an der Gruppentherapie teilnehmen usw.
Meine Tochter hatte nur noch Angst vor dieser sog. Psychologin. Hätte ich das gewusst wäre sie nie in diese Klinik gegangen. Sie brach die Behandlung mit noch mehr Ängsten und Depressionen ab.

3 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

so war es bei meinem Aufenthalt auch
statt die Angst zu nehmen wurde nur noch darüber gesprochen was für Ängste die Leute haben und ob die anderen nicht auch noch Angst vor etwas haben, dass andere hier geschildert haben
so wurde bei mir nur noch eine zusätzliche angst geweckt...

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Proffessionelle Begleitung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Respekt u.Höflichkeit
Kontra:
Dreibettzimmer,ein no go
Krankheitsbild:
Burnout u. Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo zusammen,
seit meinem Aufenthalt sind schon wieder drei Jahre vergangen,doch ich habe diese 10 Wochen als sehr bereichernd u.als wertgeschätzt erlebt.Hatte zuvor Mobbing mit einem totalen zusammenbruch u.war vor Windach in einer anderen Klinik...vergeblich.Fühlte mich von Anfang an als gern gesehener Gast und nicht als Patientin.
Für mich ist es stehts wichtig u. von unglaublichem Vorteil,selbst an mir zu arbeiten denn das kann kein Arzt u.noch so guter Therapeut tun.das Dreibettzimmer setzte mir sehr zu in meiner sehr genervten Situation,dies war die grösste Belastung für mich...
Jede Klinik kann jedoch nur dazulernen,auch eben an uns Patienten !!!
Doch ich denke bis heute an die sehr liebevolle u.ehrliche Art von meiner damaligen Ärztin u. Psychologin zurück,die mir in dieser schweren Zeit eine Stütze u. Hilfe war in meiner unermüdlichen Persönlichkeitsarbeit in punkto Selbstwert u.Stärken.
Sie gab mir den nötigen Respekt zurück,den ich bis dahin verloren hatte u. dies werde ich Ihr niemals vergessen-nur,wie gesagt war dies eine sehr harte Arbeit-von nix kommt nix!!!
Alles in Allem habe ich mich in Windach sehr aufgehoben gefühlt,mit allen Mitarbeitern dort immer freundlich behandelt u. auch umsorgt worden,es kommt doch auch drauf an wie ich auf andere zugehe u.insofern war ich sehr gerne beim Sport wie auch in der Cafeteria...die netten Damen dort waren für mich eine grosse Bereicherung!!!
Und von der sehr engagierten Sozialberatung kann ich ebenfalls sehr Positives in punkto Beruf berichten,so eine klasse Frau an dieser wichtigen Stelle für mich als Patient war u. ist sehr wertvoll-DANKE-hatte danach im Geschäft einen viel besseren Einstieg!!
Würde gerne mal wieder nach Windach gehen,falls es notwendig werden sollte,es war für mich der beste Anfang nach so harten Schlägen!!!

2 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

aha welcher normale Mensch sollte geschlagene 3 Jahre später erst einen super Kommentar abgeben?
also ich bitte euch, leichter kann man einen Fake der Klinik nicht inszinieren

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Unbegreifliches Therapeutenverhalten

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatambulanz der Klinik Windach
Krankheitsbild:
Somatisierungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hier geht es nicht um einen stationären Aufenthalt in der Klinik, sondern die vergebliche Bemühung, in der der Klinik angeschlossenen Ambulanz eine einigermaßen fachgerechte Behandlung zu bekommen.Es geht dabei um meinen Sohn, dem ich als Fachfrau diese Stelle- vom Renommee der Klinik überzeugt- leider empfohlen habe. Mein Sohn- augenblicklich in einer sehr schwierigen Lebensphase- bekam nach längerer Wartezeit endlich einen Termin bei einer in der Ambulanz tätigen Psychotherapeutin. Das Erstgespräch verlief wohl nach den Regeln der Kunst. Ein Anamnesebogen wurde ausgefüllt. Soweit so gut. Über die Qualität der probatorischen Sitzungen möchte ich nichts sagen. Als diese jedoch vorbei waren und ein Antragsbericht geschrieben werden sollte- meldete sich die Therapeutin krank. Ihrer Ankündigung, sich wieder zu melden kam sie nicht nach. Nach vielen vergeblichen Nachfragen bequemte sie sich zu einem Rückruf. Sie arbeite nicht mehr in der Ambulanz, es "sei schön gewesen" mit ihm als Patienten.. tschüss! Auf Nachfrage bei der Leitung der Ambulanz erfuhr er, dass gar keine Akte über die Probatorik angelegt sei und auf einen neuen Therapeuten müsse er nun warten. Entschuldigung keine! Natürlich verzichtete er darauf, hat inzwischen einen anderen verantwortungsvollen Therapeuten gefunden. Mein Sohn hat gottlob stabile soziale Verhältnisse und Unterstützung. Wie müsste sich ein psychisch schwerkranker Patient, der diesen Rückhalt nicht hat, fühlen? Die Gefahr eines schweren Zusammenbruchs mit Suizid wäre nicht auszuschließen. Es ist bedauerlich, dass in der hochgepriesenen Ambulanz dieser bekannten Klinik derartige schwere und gefährliche "ärztliche" Behandlungsfehler passieren.

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

das ist echt unter aller Sau, aber bestätigt nur meine Meinung zu dem Laden, Kompetenz sieht für mich anders aus

da sollte man sich echt überlegen, ob man da hingeht oder einfach bissel mehr Wartezeit in Kauf nimmt und in ne bessere Klinik geht

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Hier wird Dir geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
schon alles gesagt
Kontra:
kein Kaffee zur Mittagszeit, unterirdischer Sozialdienst
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode, Morbus Parkinson
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war nun 12 Wochen dort in stationärer Behandlung und bin nahezu als "geheilt" entlassen worden. Die Klinik ist ansprechend in Bezug auf die Zimmer (Einzelzimmer) den Lounge-Bereich, Speisesaal und Empfang. Die Gruppenräume sind nicht ganz der "Hit". Das Essen war ordentlich, bis auf ein paar exotische Speisen, für Vegetarier etwas zu wenig im Angebot.
Reinigungspersonal top - sehr freundlich
Bedienungspersonal top - sehr freundlich
medizinischer Dienst bis auf 1 Person top
ärztliche Betreuung top, fachärztliche Betreuung ebenso.
Nicht zu vergessen die hervorragenden Therapeuten.
Hut ab.
Einzige Kritik: unterirdischer Sozialdienst.
Meine Gesamtmeinung: sehr empfehlenswert.

6 Kommentare

Stefan84 am 10.12.2016

ich glaube kaum, dass es eine realistische Bewertung ist

man braucht ja nur mal einen Blick auf die durchschnittliche Bewertung werfen, die wesentlich schlechter ist

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gelungener Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Co Therapeuten, Reinigungskräfte, Küche, Cafeteria....
Kontra:
3 Bett Zimmer
Krankheitsbild:
PTBS, Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik Windach ist wirklich sehr gut. Ich war 14 Wochen in Behandlung, und habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Das Therapieangebot ist sehr umfangreich und meine Therapeuten waren alle sehr einfühlsam und fachlich sehr kompetent. Das Ambiente ist sehr angenehm, die Küche ist super.
Ich war rundum zufrieden und würde bei Bedarf jederzeit erneut zur Behandlung hingehen.

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

haha 3 Bett Zimmer und sehr zufrieden :D
keine einzige Person in solch einem Zimmer hat je was andres gemacht als gemeckert, für mich sieht die Bewertung getürkt aus

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Erfahrungen mit Therapie Zwangsstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Freundlichkeit des Personals, Lage der Klinik (ruhig)
Kontra:
Größe der Kantine (eng,laut), mangelnder Therapieerfolg
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war ca. 8 Wochen in Windach mit der Diagnose Zwangsstörung.

Wer die Wunderheilung sucht, wird Sie dort leider auch nicht finden.

Die Therapie besteht aus:
ca. 1,5 Std.Einzeltherapie pro Woche
3x Gruppentherapie
1x Wahrnehmungstraining
2x KBT

Hiervon wird auch nicht abgerückt, da man häufig an der Belastungsgrenze arbeitet. Sprich, wer meint er hätte jeder Zeit einen Ansprechpartner, der wird enttäuscht sein.

Zu empfehlen ist die Klinik, wenn man noch wenig Erfahrung mit Zwängen hat, eher Zwangshandlungen als Zwangsgedanken vorliegen, eher weniger Medikamente (z.B. mit Neuroleptika kein Flooding möglich) nimmt, eine gut therapiebare Situation in der Vergangenheit hat.

Man muss sich darüber im klaren sein, dass es ein Krankenhaus ist. Zwar ein recht angenehmes, aber eben kein Hotel.
Krankenhaus bedeutet auch, dass man mit Dingen konfrontiert wird, die einem im Alltag evtl. nicht passieren, wie z.B. Patienten mit schlimmen Geschichten und entsprechenden Reaktionen.

Die Behandlung setzt auf zwei Stränge:
Generell wird man ohne die Beseitigung der Ursachen weiterhin Zwänge haben, da sich diese dann häufig eine neues Themenfeld suchen. Schließlich erfüllen Sie ja, wenn auch ziemlich schlecht, einen Zweck.
a) Symptome. Zwangshandlungen und/oder Gedanken mittels Flooding
b) Ursachen. SORCK-Schema, Biographie, Anamnesebogen. z.B. Konflikt mit den Eltern, Probleme in der Beziehung, Frustration im Job...Diese Themen können häufig erst nach der Klinik angegangen werden.


FAZIT:
Es ist sehr individuell was am Ende der Therapie rauskommt. Einen Versuch ist es wert. Bitte aber nicht als letzte Chance betrachten, denn dann könnte man ziemlich enttäuscht sein.

1 Kommentar

Stefan84 am 28.10.2016

man kann es auch kurz zusammenfassen:
sehr wenige Einheiten pro Woche und ungewisses Ende, da keine Rundumbetreuung gewährleistet wird und man am Personal spart

Immer wieder sowie herzlichen Dank!

Neurochirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (... Käme immer wieder!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Danke für diese Betreung/Behandlung über knapp 12 Wochen.
Kontra:
... m.E. dürfte die kaufmännische Leitung teamfähiger mit (fast allen) MITarbeitern am Gast sein ...
Krankheitsbild:
Depression; Bipolarität
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo, selbstredend ist eine nicht erfolgreiche Therapie erst recht sowie vor allem für die kranke Person / dessen Angehörige nicht befriedigend!

Gleichermaßen sollte m.E. die Wahrheit eingehalten werden.

Fakt ist: Genau so wie in den mir anderen bekannten Kliniken wird die Tendenz zu suizidalen Gedanken in Windach GENAUESTENS geprüft. Alles andere wäre nicht nur aus humanitären sondern gleichermaßen versicherungstechnischen, -rechtlichen Aspekten unhaltbar wie unrealistisch.
BY THE WAY: Selbstmord-Gefährdung ist selbst laut der Homepage der Klinik Windach KONTRA-indikativ (aus den dort bekannten Gründen).

Jeder darf nach meiner Meinung zu allem eine individuelle Einstellung haben.
Dieses betrifft hier so einige Beiträge; BITTE bleibt sachlich und fair.
Ich empfand die fachliche (psycho-) therapeutische wie tagtägliche (Service im Restaurant, Bistro, Empfang, Verwaltung, Zimmer / Sauberkeit, ...) Betreung als überdurchschnittlich hilfreich wie auch persönlich!

Ich war in 2015 für ca. 12 Wochen dort und fühlte mich von der ersten bis zur letzten Minute mehr als gut aufgehoben, aber gerade zu jeder psycho-therapeutischen Behandlung gilt wie im realen Leben: Man sollte sich darauf einlassen, öffnen und wie man in den Wald hineinruft, ...
UNsachlichtkeit nervt und ist den Mitmenschen gegenüber UNfair!

Herzliche Grüße, besten Dank, Felix

P.S. Während meines sehr langem Aufenthaltes wegen Depressionen und Bipolarität lernte ich dort sehr viele Menschen offen kennen und nach meiner Einschätzung gingen die ALLERmeisten gestärkt heim. Die restlichen etwa 10% werden dort wenigstens mit neuen Perspektiven ihren weiteren Weg beschritten haben.
P.S. Ich stehe selbst nach knapp elf Monaten noch mit vielen in Kontakt!



--> Genaue Einzelheiten folgen. Nur störten mich bisher einige allgemeine Beurteilungen!

3 Kommentare

humbug1 am 28.07.2016

Als bevorzugter Privatpatient und wahrscheinlich noch Glück gehabt ist es immer leichter begeistert zu sein. Was Ich Ihnen auch gönne. Aber von sich auf Andere schliessen passt halt auch nicht.

Die Aussage der GENAUESTEN Prüfung von Suizidalität stimmt keinesfalls!!! Aus eigener Erfahrung, war auch in Windach.

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Therapie mit dem Holzhammer. Schlechtester Klinikaufenthalt bisher

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
-
Kontra:
Therapien richten mehr Schaden an, als das sie nutzen
Krankheitsbild:
Angsstörung / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ja es ist richtig, es dauerte bei mir auch über eine Woche bis die Therapien so richtig los gingen, weil vorher kein Platz in den Gruppen war. Aber das war gar nicht mal das schlimmste.

Mir wurden gegen meine Bedenken innerhalb weniger Wochen meine beiden Medikamente abgesetzt (Etwas was bei den ca. 7-8 Patienten mit denen ich Kontakt hatte ausnahmslos und planlos gemacht wurde) Resultat war eine deutliche Verschlechterung meiner Angststörung, so daß ich nach meinem Aufenthalt monatelang nicht mehr das Haus verlassen konnte, was vor dem Klinikaufenthalt kein Problem war. Außerdem hatte ich eine über den ganzen Tag anhaltende starke Angst.
Vorher hatte ich "nur" heftigste und täglich Panikattacken, aber aus dem Haus gehen konnte ich und die Angst war nicht ständig.

Die Agoraphobie ging bald nach dem Absetzen der Medis los und man schickte mich daher in der Gruppe 2 mal die Woche in die Stadt. Die heftigen Angstzustände mit Todesängsten hielten dabei jedesmal stundenlang an. Aus Angst, wie andere Patienten aus der Gruppe geworfen zu werden und im Vertrauen in die Ärzte das es besser werden würde, ließ ich diese Tortur über mich ergehen ohne das eine Besserung durch diese Holzhammermethode eintrat.

Man hatte nur die Wahl entweder schafft man das stundenlang auszuhalten, oder man flog aus der Gruppe. Nach dem Motto: Wer nicht kann, will nur nicht. Schrittweise, mit professioneller Unterstützung nach draußen gehen, war nicht.

Als ich dann einige Monate später wieder in die Klinik wollte (ich hatte den ganzen Tag Todesängste und konnte nicht aus dem Haus) wurde mir gesagt, das man mich nicht aufnimmt, da ich die letzten Monate keine ambulante Therapie gemacht hatte. Das ich das nicht konnte, weil ich ja nicht mehr aus dem Haus konnte, interessierte nicht. Warum ich trotz meiner Erfahrung gerade dort angerufen habe weiß ich heute auch nicht. Vermutlich wusste ich in meiner Verzweiflung mir nicht anderes zu helfen.

Zum Glück nahm mich dann eine andere Klinik auf.

2 Kommentare

Monisch am 14.10.2016

Hallo,
Sie haben wohl glücklicherweise eine andere Klinik gefunden.
Da ich auch auf der Suche nach einer geeigneten Klinik bin: Können Sie mir mitteilen, welche Klinik Sie aufgenommen hat und wie waren die Erfahrungen dort. Herzlichen Dank.

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