• Medizinfo Logo
  • gesuendernet.de Logo

Klinik Windach

Talkback
Image

Schützenstraße 100
86949 Windach
Bayern

50 von 79 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
Eigene Bewertung abgeben

80 Bewertungen

Sortierung
Filter

Jederzeit empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Lage, ärztliche Behandlung
Kontra:
Zweibettzimmer
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Ärzte leisten eine hervorragende Arbeit, sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppentherapie.
Besonders hervorheben möchte ich Therapieangebote wie QiGong und Meditativer Tanz.
Einzelzimmer würden viele Patienten schneller gesunden lassen.

WIE soll es weitergehen?

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ich fühle mich geborgen, auch Dank meiner sehr guten Therapeutin.
Kontra:
Ungünstige Abläufe in zweierlei Speisesälen. Fehlendes Freizeitangebot am Wochenende. Häufige Verzweiflungstaten beunruhigen sehr.
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Erfahrungsbericht:

Sehr zu empfehlen für Akutsituationen.
Personal sehr freundlich.

Therapeuten sehr unterschiedlich und teilweise mit gefährdendem Verhalten.

Fazit für mich: Ich würde jederzeit wieder hierher kommen - bei freier Therapeutenwahl.

Windach pro und kontra

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (lange Wartezeit)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (unabdingliche Unterstützung durch Fluoxetin)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (gutes Essen, gute Auswahl)
Pro:
nettes Reinigungspersonal
Kontra:
eine gewisse Überheblichkeit
Krankheitsbild:
Grübel-und Kratzzwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor etwa drei Jahren in dieser Klinik
Mein Neurologe hat mich auf die lange Wartezeit (mindestens 1-2 Jahre) hingewiesen und das das zu lange ist.

Das Sekretariat dort sagte mir, da ich keine akute Zwangsstörung hätte- sondern seit langer Zeit unter Grübelzwängen leide, dass es bis zum Termin mindestens 2 Jahre dauern könnte und dringendere Fälle Vorrang hätten.

Nach 2 Jahren wurde ich aufgenommen.

Von Mitpatienten habe ich dann später erfahren, dass diese jede(!) Woche in Windach angerufen haben.Mehr nachhaken wäre wohl nützlicher gewesen, als sich mit der Situation abzufinden!

Dem dortigen Chefarzt erzählte ich auch von diesem Vorgang. Er war sehr überrascht und sagte, er wolle sich schon im eigenen Interesse um die Sache kümmern. Leider ging das dann unter.

Konzept der Klinik (Flooding) halte ich für gut.Freundlichkeit und Kompetenz: sehr gut. Ich kann die Klinik empfehlen, aber : offen sein und mitmachen!
Vorschlag einer Therapeutin eine Theatergruppe ins Leben rufen! Wäre sicher Super für Patienten, sich anders als nur immer verbal auszudrücken!

AM MEISTEN HAT MIR DIE KREISTANZGRUPPE GEHOLFEN! Nur auf die Schritte zu konzentrieren und mich endlich einmal fallenlassenzu können!
Eine wunderbare Leiterin!

Meine Kritik : Wir füllten dort sehr viele Formulare aus (Forschung zu: genetische/epigenetische Wurzeln von Zwängen)

Ich würde mir darüber eine Rückmeldung von der Klinik wünschen, zumal sie nach Aussage einer Therapeutin die "beste Klinik" ist


Medikamenteinnahme:
Fluoxetin 6omg zu reduzieren auf 2o mg ging bei mir n u r in diesem geschützten Raum der Klinik!

Ab der Entlassung ging es mir wesentlich schlechter und es dauerte, bis ich meinen (Alltags) alltag wieder bewältigen konnte.

Mein Neurologe hier meinte, auch Windach müsse einsehen. dass es ohne Medikament oft eben nicht geht!
Meine Enttäuschung:Obwohl ich gut kooperierte und Neues ausprobierte: Nochmalige Aufnahme nur unter bestimmten Bedingungen.


Mit freundlichem Gruß!

Der störende Patient

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Ärzte
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Patient stört den Ablauf Urlaubs Krankheitsvettretungen nicht geregelt Einen Arzt zu sprechen unmöglich auch für Patienten diese werden hin und her geschickt bis sie die lust verlieren einen Arzt zu sprechen

Tolle Klinik, gute Therapien

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therpeuten, komplettes Personal sehr sehr freundlich. Machen alles möglich, was möglich zu machen ist.
Kontra:
Geräuschpegel und Hitze im Speisesaal
Krankheitsbild:
schwere Depressionen, PTBS, Sozialphobie, Persönlichkeitsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war knapp 9 Wochen in Windach und kann sagen, dass ich rundum zufrieden war.
Mein erster Tag war schlimm, bin mit Migräne angereist und kam zu spät, ich wurde gleich rundgeführt und auf mein Zimmer gebracht. Dann gab es auch schon Mittagessen und im Anschluss erfolgte der Arzttermin und das erste Psychologische Gespräch. Danach wurde alles besser!! :) Ich wurde schnell in eine Gruppentherapie eingeteilt, hatte 2 mal die Woche Einzelgespräche und mir wurde später noch eine weitere Gruppentherapie zugeteilt. Ich hatte richtig was zu tun. 5 mal die Woche Gruppentermine, einmal offene Gruppe ohne Therapeuten und 2 Einzelsitzungen.
Sport wird natürlich auch angeboten, malen, tanzen etc...ich habe nichts davon wahrgenommen, weil ich mich damit überfordert gefühlt hätte.
Ich hab sehr viel Hilfe und Unterstützung durch meine Therapeutin erfahren, Sie hat mich immer wieder in die richtige Richtung gelenkt, ohne mir vorzubeten was ich zu tun habe. Ich hatte tolle Gruppenmitglieder, mit denen ich außerhalb der Sitzungen wenig zu tun hatte, die mich aber während der Gruppe unglaublich unterstützt haben und meine Probleme sehr ernst genommen haben. Großes Lob auch an den Koch, da ich krank bin und mich nur bestimmt ernähren kann. Es wurde so vieles möglich gemacht. Die Co Therapeuten, auch ganz großes Kino. Ich habe mich rundum wohl und gut aufgehoben gefühlt.

Logisch sollte sein, dass jede Therapie ein Angebot und eine Chance ist, arbeiten muss man selbst an sich. Therapeuten sind keine Wunderheiler!!! Es liegt immer an einem selbst wie sehr man sich einlässt und bereit ist Hilfe anzunehmen und was zu verändern.

Ach ja und das mit der zwei Klassen Gesellschaft....
Ja, es gibt einen Speisesaal für Kassenpatienten und einen für Privatpatienten, aber deshalb, weil diese mehr Auswahl haben. Ich konnte daran nichts schlimmes finden. Wie soll es auch sonst geregelt werden? Ich hatte Privatpatienten in meiner Gruppe und die sind dort keineswegs anders behandelt worden.

Schlechte Organisation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 01.2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
guter Rundum Service (nicht die Behandlung) schicke Zimmer (Neubau)
Kontra:
zuwenig Personal um das anspruchvolle Konzept richtig umzusetzen
Krankheitsbild:
frühkindliche komplexe entwicklungs PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit der Einweisung Verdacht auf PTBS.
Ja depressiv war und bin ich auch noch.
Dann haben Sie lange gesucht und es ging langsam ganz langsam voran. Ich gab mir sehr viel Mühe aber es dauerte bis ich und die Therapeutin soweit waren.
Dann ging Sie in den Urlaub (ups da hat sie vergessen mir Bescheid zu geben). Die Vertretung war halt nur Vertretung und es ging 14 Tage gar nicht weiter. Dann die Aussage "jetzt reicht die Zeit nicht mehr".!! Das ist sehr schlecht!!
Ich sag ja immer nie irgendwas sondern bin immer der Meinung meines Gegenübers aber zum Schluß hin wieder Urlaub (und wieder ups vergessen mir Bescheid zu geben)
Jetzt geht mir dann doch der Hut hoch. Ich hab ein
frühkindliches Komplexes Entwicklungstrauma und mein Aufenthalt dort war meine Chance endlich Fortschritte zu machen nach Jahrelangen Psychobehandlungen und es geht derart Schief.
Ich kann ja nicht zur Krankenversicherung gehen und sagen was da los war geschweige denn dass die das glauben und danach einfach in eine andere klinik einrücken. Also ich bin sehr enttäuscht. Ich habe vorher alle möglichen Kliniken abgecheckt und die Klinik Windach war mein Wunschkandidat.
Die Philisophie ist sehr gut. Es liegt daran, dass zuwenig Personal da ist und Sie sich bei Urlaub etc nicht ebsprechen. Man hat schon gemerk im Januar machen alles Urlaub die keine Kinder haben und das sind da sehr viele.
Immerhin meine Depression war dann deutlich besser aber deswegen war ich ja nicht da. Die Depression kommt wieder ohne Behandlung der PTBS. Also unterm Strich war ich Umsonst da.

Trauma-Team: menschlich und fachlich toll aufgestellt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Organisation, Behandlungskonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
komplexe PTBS (Frauengruppe)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Liebe Traumatisierten, ich schreibe selten Bewertungen, weil ich etwas paranoid bin. ;)

Diese Klinik hat meine Erwartungen jedoch derart übertroffen, dass ich Betroffene wirklich ermutigen möchte, sich dort helfen zu lassen. Das Trauma Team ist fachlich und menschlich erste Sahne. Sie haben ein sehr gut durchdachtes Übergabe-System, indem sie sich sehr regelmäßig über die Patienten austauschen und so ein wirklich effizienter Ablauf herrscht.

Man lernt hier, wie man sich selbst helfen kann und dass die eigenen Reaktionen nicht etwa gestört, sondern menschlich sind. Das führt letztlich dazu, dass man wieder Vertrauen zu sich selbst fassen kann. Da man ja langfristig sein eigener Behandler werden muss, ist Vertrauen in diesen Behandler wichtig. ;)

Geheilt geht man sicher nicht, aber so gestärkt, dass man die Chance hat, sich langfristig gut zu helfen.

Der Kontakt zu anderen Betroffenen öffnet einem zudem die Augen, was das eigene Verhalten angeht. Vom Grunde her, ist es nämlich sehr ähnlich.

Ich bin sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die sich unsere Geschichten antun und es schaffen mit Ihrer Empathie Wunden zu heilen. Danke Fr. H. und Fr. B. !
Sie und auch Ihre Kolleginen, waren mir eine heilsame Lebenserfahrung.

Die Unterbringung war wie im Hotel, ich habe mich direkt geschämt dort zu 'residieren'. Leckeres Essen, Schwimmbad, schöne Landschaft , rund um die Uhr Betreuung, kostenloses Wlan. Ich habe mich als Kassenpatient wie ein Privatpatient behandelt gefühlt.
Wie sagt man heute: "nice" ;)

Späte Warnung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Seit ich vor einigen Jahren in dieser Klinik war, geht es mir täglich schlechter. Ich hatte zunächst einen guten Eindruck und hätte kurz nach der Klinik diese auch weiter empfohlen. Weil rundum versorgt, weg von den Problemen, dass ist erst mal wie Urlaub und tut gut. Störend waren lange Wartezeiten auf freie Therapieplätze und das Zweibettzimmer.
Aber die Nachwirkungen waren sehr negativ.
Mir wurde erklärt, dass ich Borderliner bin und egozentrisch. Dazu wurden mir entsprechend Bücher empfohlen. Ich weiss jetzt also, dass ich furchtbar bin. Und kann es täglich nachlesen. Leider schaffe ich es aber immer noch nicht komplett zu erkennen wo ich im Alltag entsprechend Handel. Ich bin also nicht ausreichend krankheitseinsichtig.
Vor der Klinik konnte ich arbeiten - danach nicht mehr wirklich. Ich habe lange dafür gekämpft meine Arbeit wieder zu machen, inzwischen aber aufgegeben. Ich war und bin zu verunsichert.
Langjährige Freunde können mich weder bei Berderline noch bei egozentrisch wieder finden, aber das sind ja normale Menschen. Ein Psychotherapeut, erst Recht eine Oberärztin, erkennt schon nach der ersten Sitzung beides eindeutig.
Weitere Therapien haben bestätigt, dass ich ein furchtbarer Mensch und nur eine Belastung für diese Welt bin.

als menschliches Wrack entlassen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Reinigungspersonal und Rezeption sind am freundlichsten was aber für die Krankheit nicht relevant ist!
Kontra:
im Nachhinein gesehen,die schlimmsten Wochen meines Lebens!
Krankheitsbild:
Schwere Depression, chronisches Schmerzsyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

bin krank in die Klinik und habe sie als menschlicher Wrack verlassen.
Suizid war für mich nie eine Option, jetzt gibt es Momente(vor denen ich mich sehr fürchte) wo ich Suizid als einzige Lösung sehe!
Das 2 Klassen System ist in dieser Klinik sehr deutlich zu spüren. Als Privatpatient bekommt man die angemessene Behandlung, als Kassenpatient dient man als Lückenfüller für die Therapien wo gerade ein Platz frei ist. Genau so verhält es sich bei den Zimmern und Speisesaal. Der Speisesaal für die Kassenpatienten ist im Sommer total überhitzt und mit einem Geräuschpegel der kaum auszuhalten ist.
Ärzteteam überlastet und immer mit einem Auge auf die Uhr.Dann wird das Gespräch schon mal abgebrochen egal wie das Befinden des Patienten gerade ist. Wenn man Glück hat bekommt man einen guten Therapeuten mit Erfahrung, wenn nicht, einen Schulabgänger !!!
Empathie ist für manche Mitarbeiterinnen der Medizinischen Zentrale (besonders Nachts)ein Fremdwort!man wird einfach nicht ernst genommen.

Immer wieder Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Psychologin, Einzel- und Gruppentherapie, Mitpatienten
Kontra:
Speißesaal
Krankheitsbild:
Sozial Phobie, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte lange Angst vor Kliniken und große Zweifel am Nutzen. So kam ich in die Klinik, nicht sehr hoffnungsvoll.
Ich wurde eines besseren belehrt und hätte schon viel früher nach Windach gehen sollen.
Die Psychologin weiß genau was sie tut und wo sie ansetzen muss, die Mitarbeiter dort sind alle sehr nett und wissen was sie tun.

Wenn man bereit ist mitzuarbeiten, dann kann man dort viel erreichen.

Etwas nervig und für mich schwierig war die Situation im Speißesaal, der war einfach zu voll. Aber man muss bedenken, man ist nicht auf Urlaub.
Auch das Zweibettzimmer ist natürlich
gewöhnungsbedürftig.

Die Angebote dort sind toll, und die Gegend einfach nur wunderschön.

Insgesamt, ein toller Ort um an sich zu arbeiten und weiter zu kommen.

Eigenständige Fortführung des Lebens wieder möglich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Co-Therapie, Gruppentherapie, SST, Sport-und Freizeitangebot, Qualität der Speisen
Kontra:
Lärmpegel Speisesaal, Wartezeit für Therapieplatz
Krankheitsbild:
PTBS, rezidivierende depressive Störung, Panikstörung, Somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei ernsthaftem Interesse an einem Therapieplatz, bitte komplett durchlesen!

Therapiedauer: 12 Wochen

Da es sich um meinen ersten Klinikaufenthalt handelte, war ich vor Antritt dessen dementsprechend verunsichert, vorzugsweise aufgrund meiner komplexen und bereits Jahre lang, manifestierten Symptomatik.
Es gibt lediglich einen ausschlaggebenden Aspekt, den ich zu bemängeln habe - nämlich die Differenz der vereinbarten und der tatsächlichen Wartedauer zur Aufnahme in der Klinik. Zweiterer bezieht sich auf den Lärmpegel-sowie Platzmangel im Speisesaal - wobei dieser nebensächlich für mich war, weil die Qualität der Therapie für mich von oberster Priorität war.
Für Mitpatienten, die sich über die Zusatzleistungen bei den Privatpatienten aufgeregt haben, hatte ich keinerlei Verständnis - es steht schließlich jedem Frei, sich diese Leistungen zusätzlich gegen Aufpreis dazuzuwählen.
Ein normaler Alltag war für mich vor der Klinik nicht mehr möglich - eine Verbesserung meines Zustandes schien mir unmöglich. Die ersten 2 Wochen in der Klinik waren sehr gewöhnungsbedürftig für mich - es ging durch die Verarbeitung des Ganzen auch erst bergab, statt bergauf - was mich zunächst sehr entmutigte. Was mir in der Klinik zusätzlich Halt gab, waren nicht nur die meines Erachtens nach ausgezeichneten Therapeutinnen, sondern auch die Mitpatienten, aus denen einige zu richtigen Freunden wurden - auch nach der Klinik. Leider vergessen manche Mitpatienten häufig, dass es sich bei den Therapeuten nicht um Zauberer handelt, die die Symptomatik mit einem Fingerschnipser wegzaubern können - sie dienen einem eher als Wegweiser, um erneut den richtigen Weg einzuschlagen. Damit möchte ich sagen, dass jeder einen Willen und eine Ladung Geduld mit sich selbst benötigt um erfolgreich ins neue Leben starten zu können.
Mein Leben hat sich um 180 Grad gewendet, ein normaler Alltag ist wieder möglich, ein Gefühl von Lebensfreude ebenso.


Hochachtungsvoll T.W.

Einseitige Anhörung

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann nicht gut sein, da nur eine Seite befragt wird!!!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Familie wurde zerstört
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unser Sohn war in der Klinik Patient
(Depressionen).
Nach dem Aufenthalt wurde der Kontakt zu uns abgebrochen.
Wir wussten nicht warum und wieso?
Die Angehörigen wurden nicht befragt.
Wir dachten ihm wird geholfen, aber es wurde unsere
Familie zerstört. Wir hatten ein gutes Verhältnis
und nun sind wir Eltern ausgeschlossen aus dem Leben unseres Sohnes. Bis heute geht es meinem Sohn nicht besser. Im Gegenteil so habe ich ihn noch nie erlebt!!

In jeder Hinsicht untragbar

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich bin entsetzt)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es gab 3 Wochen lang keine Beratung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es gab 3 Wochen lang keine mediz. Behandlung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Eigene Termine werden nicht eingehalten bzw. dauernd verschoben)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Baustellenlärm, gute Ausstattung nur für Privatpatienten)
Pro:
Essensqualität akzeptabel
Kontra:
Hohe Automation, inhumanes Grundsystem
Krankheitsbild:
Depression, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Grauenhaft! Das schlimmste, was mir jemals passiert ist... Unfreundliches Aufnahmepersonal gleich nach Ankunft. Trotz legitimen Hinweises auf informationelle Selbstbestimmung und Ablehnung eines Fotos wurde ich des Raumes verwiesen, später wurde trotzdem ein Foto von mir gemacht. Wertsachen hinterlegen kostet Kaution, obwohl im Infoblatt "was sie mitbringen müssen" kein Hinweis auf Geld für Kautionen genannt wird. Drei Wochen lang keine Zuweisung eines "Paten" für den Einstieg, ebenso lange kein einziges Beratungsgespräch mit zuständigem Psychologen (Zuständigkeit wechselte willkürlich) Initialgespräche mit profilierungssüchtigem und sehr von sich selbst überzeugten Jüngling als Cotherapeut, der sich in gemeinsamen Runden lediglich über das Verhalten mancher Patienten lustig macht. Falsche Unterstellungen des Cotherapeuten auf nicht eingehaltene Termine. Restriktives WLAN, Empfang nur im Gang. Sehr entmündigendes Kantinensystem mit äußerst beschränkten Zeiten. Zwei-Klassen-Gesellschaft in Form von zwei getrennten Kantinen. Ehepaar (sie Privatpatientin, er Kassenpatient) darf daher beim Essen nicht im selben Raum/am selben Tisch sitzen! Tee trinken im Zimmer ist nicht erlaubt. Ich wiederhole: Grundbedürfnis "trinken" ist eingeschränkt! Man sitzt ständig vor Bildschirmen und füllt Fragebögen aus, es fühlt sich an wie in einer automatisierten, unpersönlichen Fließbandhalle mit seelenlosen Maschinen. Ich werde fälschlicherweise als "suizidgefährdet" eingestuft. 50% der Termine wurde verschoben und teils gestrichen. In der zweiten Woche bekomme ich eine ernste Stirnhöhlenentzündung, Ärzte in medizinischer Zentrale sind nie in Sicht oder in "wichtigen Sitzungen", die Medikamentenausgabe nimmt mich nicht ernst, meine Zurechnungsfähigkeit wird in Frage gestellt, man gibt mir nach schmerzhafter und unnötiger Diskussion nur eine Ibuprofen. Nach 3 Wochen breche ich Aufenthalt ab.

Fazit: Maximal unsozial, entmündigend, dreist und selbstgerecht. Herzlose Maschinenwelt.

1 Kommentar

Evi70 am 22.07.2018

Lieber Sebastian, nachdem ich Deinen Kommentar las,war ich sehr verunsichert,da auch ich nach Windach in die Klinik sollte.Nun bin ich wieder zurück und möchte Dir und allen anderen die Deinen Beitrag lesen sagen,dass ich diese Klinik als hoch professionell ,freundlich und hilfreich empfunden habe.
Wenn Windach das Schlimmste ist,was Dir bis jetzt passiert ist,beneide ich Dich sehr.
Ich möchte nicht auf alle Punkte eingehen,nur soviel. Trinken gibt es 24/7 an den Wasserspendern,Tee bis 23Uhr in der Cafeteria. Ja,im Speisesaal ist es warm,aber man kann auch mal selbst ein Fenster öffnen....
Leider hast Du vergessen zu erwähnen,das die Tresorkaution am Ende des Aufenthalts zurückgezahlt wird.
Grundsätzlich sollte man,wenn man nach Windach geht offen und bereit für die Therapien sein. Es ist nicht immer angenehm und das „Tief“ kommt bei jedem früher oder später. Aber auch das bringt Dich weiter und Dir wird jederzeit geholfen,wenn man sich helfen lässt. Manchmal ist das unbequem und tut weh,aber Du bist dort um zu lernen damit umzugehen. Wie gesagt man muss natürlich WOLLEN. Ich habe nur positive Erfahrungen in Windach gemacht,von den Therapeuten bis zu den Verwaltungs,MZ und Rezeptionsangestellten,Küchen und Reinigungskräften und möchte allen raten sich selbst ein Bild zu machen und sich nicht verunsichern zu lassen.
Dir lieber Sebastian wünsche ich viel Optimismus, Gesundheit und Erfolg für die Zukunft.

Zu viele Negativpunkte während des Aufenthalts

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Negativpunkte überwiegen leider)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (hiermit meine ich die Einzelgespräche. Sie waren eigentlich gut, manchmal fühlte ich mich teilweise zu sehr bevormundet, aber in der Therapie macht man einiges mit, was man im Nachhinein dann kritischer sieht und im Alltag eher ablehnen würde)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (rein medikamentöse Behandlung kaum in Anspruch genommen.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (siehe Entlassbericht, ansonsten war die Verwaltung o.k..)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (im Großen und Ganzen o.k., bis auf das Zweibettzimmer)
Pro:
Gute Einzeltherapiegespräche, meist gutes Essen
Kontra:
Gruppensitzungen (Schwerpunkt der Therapie) für mich nicht zielführend (vielleicht profitieren andere Patienten jedoch mehr davon); Entlassbericht merkwürdig, da nicht mit Patient durchgesprochen
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Obwohl ich sehr motiviert in die Klinik gekommen bin und 9 Wochen dort verbracht habe, hat mir das Ganze nicht viel weiter geholfen. Was den äußeren Rahmen anbelangt, fand ich es sehr anstrengend, in einem Zweibettzimmer untergebracht zu sein, besonders, wenn die Mitbewohnerin Schnarcherin ist.
Die verschiedenen Bausteine der Gruppentherapie, wie u.a. Wahrnehmungstraining und kommunikative Bewegungstherapie, waren teilweise interessant, brachten mich jedoch bezüglich der Zwangsbewältigung nicht sonderlich viel weiter. Auch die Gruppe 1x wöchentlich ohne Therapeut empfand ich nicht als zielführend, des weiteren gibt es einen Pflichtausflug freitags ebenfalls ohne Therapeut, der immer ganz nett, aber bezüglich des Zwangs ziemlich sinnfrei war.

Die ständige Protokollführung über den Zwang sowie deren Verlesen in der Gruppe, besonders in der sog. Flooding-Zeit (Reizüberflutung), brachte mich eher noch mehr unter Druck, teilweise empfande ich es wie in der Schule, verstärkt durch das doch etwas arg lehrerhafte und im Ton unangemessene Verhalten einer Cotherapeutin. Als Patient verfällt man m.E. in eine gewisse Regression.

Ziemlich negativ war für mich, dass meine Haupttherapeutin die letzten zwei Wochen meine Klinikaufenthalts nicht mehr da war, und ich nur 2 äußerst knapp bemessene Kurzsitzungen bei einer sichtlich überarbeiteten Vertretungsärztin hatte, dafür hatte ich einige gute Gespräche mit meinem Cotherapeuten, der sich sehr viel Mühe gab.

Alles in allem würde ich sagen, dass die Klinik eher für Leute mit offensichtlichen Zwängen wie z.B. einem Waschzwang geeignet ist, weniger für Leute mit Grübelzwang oder gedanklichen Zwängen.

Befremdend war der Entlassbericht, der u.a. eine
Fehldiagnose und einige irritierende Bemerkungen enthielt, selbst mein behandelnder Therapeut außerhalb der Klinik konnte den Bericht so nicht
nachvollziehen. Es ist komisch, dass der Entlassbericht vor Fertigstellung nicht noch einmal mit dem Patienten selber besprochen wird.

Tolle Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle waren sehr nett und gaben sich wirklich mühe.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tolle Klinik,

alle waren sehr freundlich und hilfsbereit.

Nicht für jeden geeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Therapiekonzept für mich ungeeignet)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Nach der Behandlung mehr Probleme als vorher)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Verwaltung gut; Abläufe med. Abteilung gemischt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (gepflegtes Gebäude)
Pro:
Ländliches Umfeld, angenehme Unterbringun, vielfältiges Essen
Kontra:
wenig Flexibiltät in Bezug auf Therapiewechsel
Krankheitsbild:
Depression, kombinierte Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit einer Depression und ging mit einer Depression, Suizidgedanken, Ängsten und wieder aktiver Zwangshandlung.
Das Klinikgebäude wirkt freundlich und gepflegt. Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig mit Holzmöbeln eingerichtet. Das Essen ist sehr gut. Die Küche ging sehr gut auf meinen Nahrungsallergie ein.
Es gibt ein Angebot für freie Aktivitäten aus den Bereichen Sport, Kreativität und Kultur.

Die Therapie bestand für mich aus Burn-Out-Gruppe, Einzeltherapie, Sport und kommunikativer Bewegungstherapie.
In der Burn-Out-Gruppe fühlte ich mich falsch. Jedes mal fragte ich mich, was ich dort solle, da ich die Probleme nicht hatte oder nicht verstand. Ein Wechsel in eine andere Gruppe wurde abgelehnt.
In der Einzeltherapie hatte ich massive Kommunikationsprobleme mit dem Therapeuten. Weder konnte ich mich verständlich machen, noch verstand ich, was man von mir wollte. In dreieinhalb Wochen habe ich zwei Traumata bearbeitet und den Abschlussbericht erstellt. Geblieben ist die ganze Angst und das Entsetzen ohne zu wissen, wie ich damit umgehen kann. Solange ich alles unterdrückt habe, war es einfacher damit zu leben.
Seit dem Ende der Therapie in Windach kämpfe ich wieder gegen Suizidgedanken. Außerdem ist eine Zwangshandlung, die ich seit Jahren gut im Griff hatte, wieder aktiv geworden.

Ausländerfeindlich

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Meine Frau kommt aus Vietnam und hat wegen einer Aufnahme dort angerufen. Sie war vorher schon mal wegen einer Aufnahme da. Beide Male wurde ihr die Aufnahme offensichtlich wegen ihrer Herkunft( sie ist Ausländer) angeblich würde sie kein Deutsch verstehen) verweigert. Wie ich als Deutscher bestätigen kann, versteht sie die deutsche Sprache sehr gut. In dieser Klinik gibt es nur deutsche Patienten. Ich gehe davon aus, dass man dort Ausländer nicht annimmt.
Ich kann niemand empfehlen, sich dort anzumelden. Ein besogter Bürger

1 Kommentar

Lang-Rollin am 06.04.2018

Da das Therapiekonzept der Klinik stark auf Gruppentherapie basiert, sind ausreichende Sprachkenntnisse für eine erfolgreiche Behandlung notwendig. Alle Patienten mit ausreichenden Sprachkenntnissen für die Therapiegruppen sind herzlich willkommen. Die Herkunft spielt dabei keine Rolle. Die Sprachkenntnisse sowie andere Voraussetzungen für die Behandlung werden ggf. in einem ausführlichen ärztlichen Vorgespräch geprüft.
Ihre Klinik Windach

Sechs Wochen - keine Rechnung bis heute, kein Arztbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Sporteinrichtungen waren sehr viele vorhanden
Kontra:
Ich mag keine Sport
Krankheitsbild:
ADHS, Borderline, bipolar I,
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wahrscheinlich brauche ich das hier, um endlich abschließen zu können.

Die Klinik Windach liegt auf dem Land. Es gibt 1 Lebensmittelladen, der teurer ist als Bio-Supermärkte,1 Wirtshaus das damals die ganzen sechs Wochen lang geschlossen war. Es sind es 4km zur nächsten Einkaufsmöglichkeit. Die Kost in der Klinik ist mittelmäßig bis ausgezeichnet. Ansonsten ist im Umkreis der Ammersee, 2 Wirtshauswe in 3km Entfernung, 1 Klosterwirtschaft St. Ottilien.

Die medizinische Versorgung läßt schwer zu wünschen übrig. Für ein Medikament, daß ich mir ersatzweise über meinen Hausarzt als Rezept besorgen musste, weil die Klinik nicht in der Lage war, wurde ich geschimpft (ja klar! Keine Ahnung über die körperlichen Beschwerden der Patienten und abzocken mit Standart-Medis bei polyphosis nasi während der Ernteeinfuhr der Bauern !- ne Leute ohne mich)...

Die Unterbringung war zum Schluss gut. Am Anfang war ein Kollege im 2-Zimmer, der sich tagelang beschwert hat, daß ich zu laut schnarche (siehe oben: polyphosis nasi ohne Medikamente) und darum darauf gedrängt hat, daß ich in ein anderes Zimmer verlegt werde. Was auch keine Besserung gebracht hat, nachdem dieser Patient daraufhin in Kaufbeuren in die Psychiatrie überwiesen wurde. Danach wurde es aber für mich erträglicher. Wahrscheinlich auch weil ich dann mein Medikament vom (Haus)Arzt hatte.

Es gab max. 4 Anwendungen am Tag.
Den Rest der Zeit war frei. Das kann toll sein, wenn man sich regenerieren will, gefordert wird man gar nicht.

Die psychologische Abteilung ist sehr bemüht. Aber nachdem man mich entließ, habe ich bis heute keinen Arztbericht erhalten. Dass muss daran liegen, daß ich mich um eine weitere Einrichtung umsehen sollte. Das habe ich nie getan, heute geht es mir blendend. Und ich werde nie wieder Psychopharmaka nehmen oder eine Pyschoklinik besuchen müssen. Ausser ich möchte mir "helfen" lassen.

Das ist ein Verbesserung, die ohne Windach nie möglich gewesen war, obwohl die Klinik NICHTS dazu tat.

Top

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapie ist erfolgsversprechend
Kontra:
Zu kurze einzeltherapie
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin in der Klinik am 4.1.2018 Eingecheckt und bin mit dem ganzen Ablauf sehr zufrieden.Alles was angeboten wird ist sehr lobenswert und zu empfehlen.

Viel Potenzial dank Therapeuten verschenkt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Schlechte Einzeltherapie)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Gutes Sportangebot aber Zwei-Klassen-Unterbringung)
Pro:
Sportangebot, Gruppensitzungen, Essen
Kontra:
Einzeltherapie, Kassenpatienten sind Patienten zweiter Klasse, Drei-Bett-Zimmer
Krankheitsbild:
Depression, Suizidgedanken, evtl. Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Zeitraum Okt bis Nov 17 in der Klinik Windach, vornehmlich aufgrund von Depressionen.

Die Klinik an sich ist ein schönes Gebäude, doch im inneren merkte man eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Privatpatienten waren im Neubau. Diese Zimmer waren modern, mit Fernseher, Regenwalddusche, LED-Beleuchtung uvm. Ich als Kassenpatient war im Altbau. Diese Zimmer sind minimalistisch eingerichtet: Betten, Schränke, Schreibtische, funktionales Bad, spärliche Beleuchtung. Außerdem bekam ich, obwohl mir anders versprochen, ein Drei-Bett-Zimmer.

Das Sportangebot bietet viel. Es gibt ein Schwimmbad, Kraftraum, zwei Sporthallen, Kicker- und Billardtische und sogar eine Sauna!
Gemeinsame Sportaktivitäten wie Walking oder Yoga werden auch angeboten.

Zu essen gibt es drei mal täglich Gerichte, die man sich über ein Bedienterminal ausgesucht hat. Morgens ein Buffet, Abends circa alle 3 Tage ein Buffet, sonst immer nach Wahl.

Die Gruppensitzungen waren sehr hilfreich. Es gab pro Woche vier Stück. Es wurden Therapiethemen besprochen, Biografien gehalten und die Ziele bzw. das Resumee der Wochen diskutiert.
Dagegen war die Einzeltherapie der Horror. Ich wollte eine Testung auf Borderline, weil mein ambulanter Therapeut einen Verdacht dazu hatte. Dies wurde abgewiesen. Genauso wäre ich gerne in die Gruppe der Esspatienten gekommen was er aber nicht für nötig fand (trotz Esstagebuch das ich ihm vorlegte).
Er fuhr vornehmlich sein Schema F. Ich bin dadurch rückfällig geworden was SSV angeht. Erst als er die Wunden sah, fing er langsam an zu begreifen.
Wechseln durfte ich nicht mit der Begründung: "Sie müssen mich nicht mögen, aber sie können doch mit mir arbeiten".

Schlussendlich brach ich nach 5 von 7 Wochen ab, wegen dem Therapeut und den Drei-Bett-Zimmern. Heute, 2 Monate später stehe ich wieder am selben Punkt wie vor der Klinik, was ich sehr enttäuschend finde.

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Klinik viel Potenzial hat, man aber den richtigen Therapeuten erwischen muss.

Windach hat mein Leben gerettet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal, egal ob Putzfrau, Service, Psychologen, Ärzte, Therapeuten etc.
Kontra:
---
Krankheitsbild:
Schwere Depression mit einhergehender Sozialphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hätte damals, als ich an der Klinik ankam nie gedacht das mir (noch) jemand helfen kann.

Nun, Windach hat es geschafft :)

Bei meinem knapp achtwöchigem Aufenthalt habe ich mich immer willkommen und wohlgefühlt.
Das gesamte Personal war immer freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Die Qualität und die Auswahl an Therapien sehr gut und auch sehr vielfältig.
Auch die Ausstattung und angebotene Freizeitaktivitäten waren weit mehr als durchschnittlich.

Ich denke sehr gerne an Windach zurück, mir wurde dort sehr geholfen :)

Vielen Dank Frau R, Frau P und Frau Z :)

Hilfe zur Selbsthilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Essen, Zimmer
Kontra:
zu kleines Schwimmbad
Krankheitsbild:
depressive Episode, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Während meines Aufenthaltes habe ich mich sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt.
Sowohl die Therapiesitzungen als auch die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten haben mir das Heimweh erträglich gemacht.
Dank des freundlichen und kompetenten Personals konnte ich bereits nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung verspüren. Mir wurden Techniken vermittelt, die ich nun lerne, im Alltag anzuwenden.
Die Küche verdient einen großen Lob. Nicht nur die Auswahl der Gerichte war fantastisch - es wurde auf Wünsche eingegangen. Die Qualität des Essens war einwandfrei - geschmacklich TOP.
Wenn man sich für diese Klinik entscheidet, muss man sich auf anstrengende Arbeit einstellen. Man wird hier nicht geheilt entlassen, sondern lernt in zahlreichen Sitzungen mit der Problematik umzugehen und an die eigenen „Fehler“ ranzugehen.

Super kompetent

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten sind super
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Kann aus meinem Klinikaufenthalt nur positives berichten. Ärzte und Therapeuten kennen sich bestens mit der Thematik “Zwang“ aus. Habe mich sehr wohl gefühlt.
Das gesamte Team ist sehr nett und einfühlsam.

Klinik ist super

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Total nettes Personal in jeder Branche zu jeder Uhrzeit erreichbar
Kontra:
Krankheitsbild:
Schmerztherapie nach einer Bandscheiben Operation
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in dieser Klinik 8 Wochen. Jeder Tag war für mich eine Bereicherung es wird einem Zugehört und versucht jedem zu helfen der sich helfen lassen möchte. Angefangen beim Empfang bis hin zu den Reinigungskräften waren alle sehr sehr freundlich. Zudem hatte ich eine Spitzen Therapeutin und Ärztin (Dr. Krupp) in einem. Die mich 8 Wochen lang mit sehr viel Einfühlvermögen und mit sehr viel Geduld betreut hat, natürlich bin ich nicht komplett geheilt in do einer kurzen Zeit wäre dies auch nicht möglich, aber ich habe sehr viel gelernt und auch sehr viel mitgenommen sodass ich es jetzt versuche es umzusetzen soweit es geht. Oberarzt Dr. Beckenbauer war so bemüht um seine Patienten da herscht richtig Teamarbeit unter den Ärtzen und Therapeuten, man muss seine Story nicht jedem einzelnen Arzt von Anfang an erzählen. Das ist in anderen Kliniken nicht so. Da muss man jedem der zur Türe reinkommt seine Story von Anfang an erzählen und mindestens 3x das selbe! Schade finde ich dass hier soviel negative Erfahrungen drin stehen die ich nicht nachvollziehen kann. Denn ich bin seit Monaten in den verschiedensten Schmerzkliniken gewesen und keines der Kliniken war annähernd so gut wie diese in Windach. Hier an der Stelle bedanke ich mich sehr für das Engagement jeder einzelnen Mitarbeiter in Windach die wirklich ihr bestes geben um uns Patienten zu helfen. Ich hatte auch die Möglichkeit dort vereinzelt Patienten näher kennen zu lernen. Einige haben die Aufnahme nicht als Chance gesehen und haben sich komplett daneben benommen. Und selbstverständlich ist das was uns in Windach angeboten wurde auch nicht!! Ich selber habe 5 Monate auf den Platz gewartet und habe versucht jede Sekunde dort sinnvoll zu nutzen. Wenn es wieder nötig sein sollte dann jederzeit Windach. Das war keine Klinik es war wie ein 5* Hotel es gab Bettenbelegung zu zweit oder einzeln in welcher Klinik hat man so eine Ausstattung. Es waren auch zum großteil sehr nette Mitpatienten dabei

1 Kommentar

Zahra78 am 28.12.2017

deine Bewerbung kann ich nur bestätigen!

sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Erfahrungsbericht:

Sehr gute Klinik mit individuell angepastem Behandlungskonzept. Sehr guter klinikinterner Informationsfluß.
Sehr gute Unterbringung und Verpflegung.

Unter aller Kanone

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
vereinzelt Mitpatienten
Kontra:
siehe Bericht
Krankheitsbild:
Sozialphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das einzige was man in Windach lernt, ist wie man wieder das Saufen anfängt. Ich war im November 2016 dort, wegen meiner Sozialphobie, davor ein halbes Jahr trocken, und wurde von den Mitpatienten angegiftelt, im ansässigen Italiener regelmäßig ein paar Bierchen mit zu trinken. Das Ende vom Lied war der Rauswurf, aber Achtung(!), das ist nur die Spitze des Eisberges, denn: Der Leiter dieser Klinik vereinbarte mit mir, mich schriftlich nach 3,5 Wochen als "geheilt" zu entlassen, und rief in meinem Beisein meinen Stiefvater an, um ihm zu versichern, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei - aus Sorge, ich würde eine negative Kritik über diese "Klinik" im Internet verfassen.
Mittlerweile wissen meine Eltern davon, insofern kann ich auch endlich eine Kritik verfassen, in "Sheldon Cooper"-Manier. Die für mich zuständige "Psychologin" ging in den wenigen Sitzungen nicht einmal auf mich ein, stattdessen gab es immer nur Vorwürfe, wieso ich denn dies und das falsch mache - zusätzlich gab sie mir nicht einmal die Hand, und meckerte an meiner Frisur herum. Ich habe noch nie etwas derartig Unprofessionelles erlebt.. leider ist mir der Name dieser Frau nicht mehr bekannt.
Man wird dort als Kassenpatient auch nicht sonderlich gut behandelt - während Privatpatienten ihr Einzelzimmer, ihren Flachbildfernseher, einen eigenen Speisesaal plus besserer Mahlzeit, und mehr Therapien haben. Im Gang zum "Neubau" wimmelt es übrigens nur so von Spinnen, was wahrscheinlich bis jetzt noch der Fall ist.

MfG SK

2 Kommentare

TimHo am 31.12.2017

Also ist die Klinik schuld das du außerhalb der Klinik beim Italiener nicht "Nein" sagen kannst und du wieder anfängst zu saufen?

Glaube nicht!

  • Alle Kommentare anzeigen

Schade um die Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (sehr auskunfstfreundliches Personal)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Regeln wie im "Kindergarten")
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Komfort-Verpflegung-Lage
Kontra:
behandlung der eigentlichen Symtomatik
Krankheitsbild:
manisch-depressive Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die psychosomatische Klinik Windach ist, meiner Meinung nach, nach Ausstattung- Komfort-Verpflegung-Sportangeboten und Lage als gut zu bewerten. Leider herrscht Psychotherapeutenmangel, so das man keine Möglichkeit hat, zu wechseln. Wenn man also gerade einen Therapeuten erwischt mit dem eine Zusammenarbeit, für einen selber nicht möglich ist, hat man leider nur zwei Möglichkeiten: Abbrechen was dringenst zu empfehlen ist, damit es einem hinterher nicht schlechter geht wie vorher (keine Angst man muss dann nicht selber für die Kosten aufkommen) oder
die Zeit rumzukriegen und auszuhalten, was bei vielen Patienten der Fall ist,da sie wegen zu wenig Durchsetzungsvermögen und Angststörungen in die Klinik kommen.
Dafür war mir meine Zeit zu schade!

Außerdem werden körperliche Schmerzen und Schäden nicht abgeklärt und gar nicht behandelt, z.Bsp. wird bei Bandscheibenvorfall empfohlen, vor einer Sporttherapie ein Schmerzmittel einzunehmen, um diese Stunde zu überstehen. obwohl man als Patient spürt das es nach jeder Stunde schlechter wird und die Schmerzen unerträglich werden. Diese Schmerzmittel schlagen irgendwann auf den Magen. Folge: Magenkrämpfe-Durchfall-Erbrechen.
Wenn ich also meinen 3 wöchigen Aufenthalt bewerten soll, fällt er leider sehr negativ aus,denn was nützt mir die schönste Einrichtung, wenn es mir zunehmend schlechter geht.

Tolle Klinik mit kleinen Mängeln

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Insbesondere die Einzeltherapie war gut)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (manchmal weiß einer vom anderen nicht...)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzel- und Gruppentherapie
Kontra:
zu wenig Rückzugsmöglichkeiten
Krankheitsbild:
Depressionen, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war sechs Wochen in Windach wegen Burnout und Depressionen; mir hat der Aufenthalt sehr viel gebracht.

Wer bereit ist, sich auf die Therapien einzulassen, bekommt Input und Hilfe. Mit einer passiven, ablehnenden Haltung kommt man dort nicht weiter.

Die jungen Erwachsenen empfand ich als Ü50 nicht als störend... ja, sie sind manchmal laut und ungestüm - aber reden hilft... abgesehen davon ist Windach zwar eine Klinik, aber eben auch kein Friedhof, und das ist gut so!

Nicht so toll fand ich den lauten, engen Speisesaal und die Tatsache, daß es innerhalb der Klinik nur sehr wenige Rückzugsmöglichkeiten gibt.

Daß man für eine ganze Woche nur zwei Handtücher, einen Duschvorleger und ein Badetuch gestellt bekommt, fand ich gewöhnungsbedürftig/ zu wenig.

Seltsam finde ich, daß das Mitbringen/ Benutzen von Wasserkochern verboten ist - in den Zimmern der Privatstation aber welche zur Verfügung gestellt werden.

Top!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Kunsttherapie, Eutonie, Cafeteria
Kontra:
Essensituation,
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

zu erst möchte ich erwähnen, dass ich wirklich begeistert bin von der Klinik. Die Einzeltherapie war super, Gruppentherapie ebenfalls. Gut durchdachtes System und hat viel Raum gelassen für jeden individuell. Kunsttherapie war sehr hilfreich, was ich wirklich nicht dachte. Eutonie fand ich nach anfänglicher Skepsis super.

In der Klinik wird viel getan, dass man sich wohl fühlt. Besonders hervorheben möchte ich die Cafeteria, die sich echt immer bemühen, einem die therapiefreien Zeiten so schmackhaft wie möglich zu machen.

Kritik:
Der Speisesaal ist eine Katastrophe. Es war zu heiß, zu eng, zu laut! Eine Klimaanlage, ein Deckenventilator... irgendwas um das Essen angenehmer zu machen. Dann alle Patienten zur gleichen Zeit. Der Geräuschpegel war echt nicht schön. Mein Tipp: Die Essenszeit in zwei Durchgängen machen. Die Patienten werden an den Tischen bunt durcheinander gewürfelt. Da kann es dann schon mal passieren, dass man einem anderen auf den Schlipps tritt. Ich fände es besser, wenn man nach Gruppen aufgeteilt würde. Somit lernt man sich dann schneller kennen, was auch zu einer schnelleren Öffnung in der Gruppentherapie führt Ich hab das wirklich sehr leckere Essen nur immer schnell hinter mich gebracht. Leider!

Der Kiosk in der Cafeteria schließt zu früh. Wenn das personell nicht anders gehandhabt werden kann, dann vielleicht ein Getränkeautomat?

Die jungen Erwachsenen.... tja, was soll man da sagen. Ich muss gestehen, ich wusste manchmal nicht, warum die da sind. Faktisch war vielen nicht klar, dass sie sich in einer Klinik befinden und Rücksichtnahme ist ein Fremdwort. Darum wäre es schön, wenn es mehr Konsequenzen für Fehlverhalten gäbe.

Ansonsten, wer nicht mitmacht, sich nicht öffnet, wird in den Therapien nichts erreichen. Je mehr man von sich preis gibt, desto höher der Erfolg. Die Therapeuten wollen einem nichts schlechtes. Die wollen helfen.

Ich hatte einen schönen Aufenthalt, konnte sehr viel umsetzen und natürlich muss ich jetzt ambulant weiter machen. Keine Frage. Windach ist keine Autowaschstraße. Einmal durchgefahren und schon bist Du wieder sauber bzw. gesund. Ich habe das so empfunden, dass mir erst mal wieder auf die Füße geholfen wurde. Dann konnte ich wieder stehen und dann wurde die Lust geweckt, wieder laufen zu lernen. Wieder Spaß zu haben im Leben, Freude zu erleben. Dann kam der erste Schritt und dann die Entlassung. Jetzt geht es zu Hause weiter.

Enttäuscht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zimmer Service top)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (War immer gut)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Passt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Waren immer gut)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Gut)
Pro:
Therapeutin Fr Heckel
Kontra:
Sie ist klasse
Krankheitsbild:
Trauma Panik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo ,
Ich war schon 4 mal dort , und war bis dahin auch sehr zufrieden . Was ich für sehr fragwürdig halte seit letztem Jahr, das immer mehr Jugendliche dort sind die das ganze nicht ernst nehmen, und das mit einer Party, Alkoholzeit absitzen , dass man als mitpatient sich nicht mehr wohl oder sicher fühlen kann . Ich habe es selber erlebt , wie aggressiv und lautstark es bei meinem letzten Aufenthalt war , dass man die Musik und Geschrei duldete von der MZ und man als Patient Werder reden noch telefonieren konnte . Mein Besuch war genauso entsetzt wie ich und fragte mich , ob ich mir sicher bin das ich da auch richtig sei , ich als Trauma und Panikpatientin fühlte mich sehr unsicher und ratlos , das niemand vom Personal das Verhalten untersagte oder reagierte . Das musste auch schon länger so gehen , denn das Reinigung und kioskpersonal bestätigten meine befürchtungern , das das Verhalten geduldet wird , und nicht gehandelt wird . Vielmehr musste ich noch die Erfahrung machen das ich mich wehrte , als ich morgens aggressiv angeschrien und auf mich zukommende Jugendliche mit der Hand stoppte und die Grenze überschritten wurde was das Personal der MZ sehr wohl mitbekam , aber wieder mal nichts gesehen und gehört hatte , und musste mich rechtfertigen und man sagte mir , das das ein Verstoß gegen die Hausordnung sei und wurde entlassen . Für mich unverständlich, und unakzeptabel was ich auch meiner versicherung wie auch der Ärztekammer mitteilte , denn das geht gar nicht . Ich möchte mich in einer Klinik sicher fühlen und das ist nicht mehr gegeben , so dass ich die Klinik nicht mehr für Patienten mit angst Trauma und Panik empfehlen kann , und nur hoffe , dass in Zukunft solche Vorfälle nicht mehr passieren und gehandelt wird von seiten der Klinik und zwar zum Schutz der Patienten, die den Aufenthalt dringend benötigen und auch erst nehmen .

DU musst es wollen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal, Einzeltherapie, Körperpsychotherapie
Kontra:
Unterscheidung zwischen gesetzlich und privat Versicherten
Krankheitsbild:
Schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Was andere über diese Klinik erfahren sollten, ist vor allem die Tatsache, dass in dieser Klinik Hilfe zur Selbsthilfe angeboten wird.
Das impliziert meines Erachtens Folgendes. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Erkrankung Sie derart in die Knie gezwungen hat, dass Sie keinerlei Energie mehr haben, aufzustehen, um einen beschwerdefreien Alltag zu leben. Sie sind an einem Punkt angekommen, an dem Sie Hilfe brauchen. Ich betrachte die Klinik und die dort stattfindende Therapie als helfende Hände. Hände, die versuchen, Sie zu greifen, Sie hochzuziehen, Sie zu stützen und dann die ersten Schritte mit Ihnen zu gehen. Bis dass Sie sich wieder so sicher fühlst, dass Sie alleine weitergehen können.
Entscheidend ist dabei, dass Sie das Angebot annehmen. Dass Sie auch nach der Hand greifen, dass Sie sich hochziehen lassen, dass Sie sich stützen lassen. Anders kann Hilfe doch gar nicht funktionieren. Wenn ich nicht mitarbeite, dann kann ich auch nicht erwarten, dass sich Besserung einstellt! Wenn ich nicht nach der Hand greife, brauche ich nicht zu erwarten, dass ich plötzlich wieder auf den Beinen stehe usw...
Im Kontakt mit Mitpatienten habe ich das jedoch leider häufig erlebt und in den Klinikbewertungen findet sich ebendieses auch leider wieder. Was höchst bedauerlich ist.
An mir selbst kann ich bezeugen, wie wichtig die Bereitschaft ist, die Dinge angehen/ändern/bearbeiten zu WOLLEN. Und dann kann die Behandlung sowohl in der Einzel- als auch in der Gruppentherapie sehr bereichernd und vor allem hilfreich sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich in Krisensituationen jederzeit meinen Therapeuten und meine Station aufsuchen konnte und mir umgehend Hilfe angeboten wurde. Die Kommunikation zwischen Therapeuten, Ärzten und Co-Therapeuten ist meiner Erfahrung nach ausgezeichnet. Die Atmosphäre lädt meiner Meinung nach zum Erholen, Distanzieren und an-sich-arbeiten ein. Aber: DU musst es wollen! :)

1 Kommentar

FelixNord am 13.05.2017

Hallo und vielen Dank.

Ich war selbst vor knapp zwei Jahren für ca. drei Monate dort und habe es extrem ähnlich empfunden (s.u.).
Besser hätte ich es nicht ausdrücken, beschreiben können ????????????!

P.S. Meine dortigen Erfahrungen resp. Erkenntnisse helfen mir bis heute ...
Herzliche Grüße, Felix

Absolut zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn Out / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Klinik und Fachpersonal sind super und das in allen Bereichen. Als Patient fühlte ich mich hier sehr gut aufgehoben und empfehle diese Klinik auch mit gutem Gewissen weiter. Hervorzuheben sind die freundlichen Mitarbeiter in den Speisesäälen,wie auch an der Rezeption, die auf jeden Wunsch eingehen und versuche diesen auch umzusetzen. Eben freundlich, fleißig und sehr zuvorkommend.

2 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

ich hoffe ihr Karma wird sie für diese Lügen verfolgen

  • Alle Kommentare anzeigen

Hier macht Therapie Spaß

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
respektvoller Umgang
Kontra:
Kunsttherapie
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schicke voraus, dass ich meinen Kommentar allen denen schreibe, die sich vorab eine Meinung bilden wollen. Ich bin seit über 30 Jahren in der Medizin aktiv und habe viele Kliniken von innen gesehen, kenne also die Abläufe und Probleme.
Windach ist keine Waschstraße, in dem man krank reingeht und glänzend wieder rauskommt. Hier steht jeder Patient (M/W) im Mittelpunkt, eine Schar von sehr fleißigen, freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern gegenüber.
Seit Jahrzehnten wollen wir als mündige Patienten wahrgenommen werden und das ist gut so. Windach setzt fest darauf, dass Du weißt, warum Du da bist. Sei also nicht enttäuscht, wenn man Dich nicht zu Deinem Erfolg trägt, sondern Dir das Laufen vermittelt. Drum prüfe zuerst was Du selber willst, ob Du aktiv oder passiv sein möchtest! Deine Einstellung entscheidet maßgeblich über Deinen Erfolg. Wenn Du Dich nur bespielen und bedienen lassen möchtest, dann gehe bitte woanders hin und verkürze anderen die Wartezeit auf einen sehr guten Therapieplatz. Eine Vollkaskomentalität ist für alle hinderlich. Ich war im Februar bis Anfang April in Windach und gesetzlich, ohne Zusatzversicherung, versichert. (gekürzte Fassung) Der einzige Ort, wo Du bedient wirst ist der Speisesaal. Tischdecke, richtiges Besteck, Servietten und vieler Dinge mehr. Das Personal ist so freundlich und höflich, wie Du mit ihnen selbst umgehst. Du kannst in der Regel zwischen drei Mahlzeit wählen. Es wird alles täglich frisch zubereitet und warm serviert.
In Windach habe ich viele sympathische Menschen kennengelernt, die mir guttaten. Ich habe Windach für mich als angenehme Zwischenstation wahrgenommen und ich kenne jetzt die Baustellen an denen ich in der ambulanten Therapie weiterarbeite. Ich habe die Klinik hochzufrieden verlassen. Wie gesagt, die größte Ressource bist Du selbst.
Ich danke allen Mitarbeitern! Windach – hier macht Therapie Spaß!
Lenting, den 09.04.17 MP

3 Kommentare

Blasi2 am 09.04.2017

Hallo mipi 58 dann müssten wir uns ja kennen und ich bin ganz deiner Meinung

  • Alle Kommentare anzeigen

Klasse Klinik toll organisiert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr zufrieden mit Frau Dr.Stöckle sie brachte mir am meisten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Drei Bett Zimmer ist nicht so toll)
Pro:
Alles super und freundlich angefangen von den reinigungskräften bis zur Küche
Kontra:
Finde momentan nichts negatives
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik finde ich spitze es wurde mir sehr viel aufgezeigt und geholfen.Konnte wieder Kraft und Energie tanken

3 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

also wer schon die Küche und Sauberkeit lobt, der muss an einer Wahrnehmungsstörung leiden
absolut das Gegenteil von dem was ich erlebt habe

  • Alle Kommentare anzeigen

ist eine gute Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Würde es jeden empfehlen der pyschische probleme hat und eine Verhaltentherapie machen soll
Mir hat es sehr viel gebracht und nehme viel mit

Diese Klinik ist nur so gut wie ihre Pychologen und da hatten wir leider Pech

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Der Unterschied zwischen privat Versicherte und Kassenpatienten ist enorm.)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen und Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Tochter war in dieser Klinik (leider).
Sie leidet unter Depressionen und Angstzustände.
Leider kam sie an eine Psychologin die meiner Meinung nach eine Zumutung für viele Patienten ist. Anstatt ihr Ängste zu nehmen schürte sie ihre Ängste noch mehr an. Sie durfte nicht mehr am Essentisch ihrer Gruppe sitzen, sie trennte die Mitbewohnerin mit der sie sich sehr gut verstand aus ihrem Zimmer (beide Mädchen weinten danach). Sie durfte nicht mehr an der Gruppentherapie teilnehmen usw.
Meine Tochter hatte nur noch Angst vor dieser sog. Psychologin. Hätte ich das gewusst wäre sie nie in diese Klinik gegangen. Sie brach die Behandlung mit noch mehr Ängsten und Depressionen ab.

3 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

so war es bei meinem Aufenthalt auch
statt die Angst zu nehmen wurde nur noch darüber gesprochen was für Ängste die Leute haben und ob die anderen nicht auch noch Angst vor etwas haben, dass andere hier geschildert haben
so wurde bei mir nur noch eine zusätzliche angst geweckt...

  • Alle Kommentare anzeigen

Proffessionelle Begleitung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Respekt u.Höflichkeit
Kontra:
Dreibettzimmer,ein no go
Krankheitsbild:
Burnout u. Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo zusammen,
seit meinem Aufenthalt sind schon wieder drei Jahre vergangen,doch ich habe diese 10 Wochen als sehr bereichernd u.als wertgeschätzt erlebt.Hatte zuvor Mobbing mit einem totalen zusammenbruch u.war vor Windach in einer anderen Klinik...vergeblich.Fühlte mich von Anfang an als gern gesehener Gast und nicht als Patientin.
Für mich ist es stehts wichtig u. von unglaublichem Vorteil,selbst an mir zu arbeiten denn das kann kein Arzt u.noch so guter Therapeut tun.das Dreibettzimmer setzte mir sehr zu in meiner sehr genervten Situation,dies war die grösste Belastung für mich...
Jede Klinik kann jedoch nur dazulernen,auch eben an uns Patienten !!!
Doch ich denke bis heute an die sehr liebevolle u.ehrliche Art von meiner damaligen Ärztin u. Psychologin zurück,die mir in dieser schweren Zeit eine Stütze u. Hilfe war in meiner unermüdlichen Persönlichkeitsarbeit in punkto Selbstwert u.Stärken.
Sie gab mir den nötigen Respekt zurück,den ich bis dahin verloren hatte u. dies werde ich Ihr niemals vergessen-nur,wie gesagt war dies eine sehr harte Arbeit-von nix kommt nix!!!
Alles in Allem habe ich mich in Windach sehr aufgehoben gefühlt,mit allen Mitarbeitern dort immer freundlich behandelt u. auch umsorgt worden,es kommt doch auch drauf an wie ich auf andere zugehe u.insofern war ich sehr gerne beim Sport wie auch in der Cafeteria...die netten Damen dort waren für mich eine grosse Bereicherung!!!
Und von der sehr engagierten Sozialberatung kann ich ebenfalls sehr Positives in punkto Beruf berichten,so eine klasse Frau an dieser wichtigen Stelle für mich als Patient war u. ist sehr wertvoll-DANKE-hatte danach im Geschäft einen viel besseren Einstieg!!
Würde gerne mal wieder nach Windach gehen,falls es notwendig werden sollte,es war für mich der beste Anfang nach so harten Schlägen!!!

2 Kommentare

Stefan84 am 07.05.2017

aha welcher normale Mensch sollte geschlagene 3 Jahre später erst einen super Kommentar abgeben?
also ich bitte euch, leichter kann man einen Fake der Klinik nicht inszinieren

  • Alle Kommentare anzeigen

Unbegreifliches Therapeutenverhalten

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatambulanz der Klinik Windach
Krankheitsbild:
Somatisierungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hier geht es nicht um einen stationären Aufenthalt in der Klinik, sondern die vergebliche Bemühung, in der der Klinik angeschlossenen Ambulanz eine einigermaßen fachgerechte Behandlung zu bekommen.Es geht dabei um meinen Sohn, dem ich als Fachfrau diese Stelle- vom Renommee der Klinik überzeugt- leider empfohlen habe. Mein Sohn- augenblicklich in einer sehr schwierigen Lebensphase- bekam nach längerer Wartezeit endlich einen Termin bei einer in der Ambulanz tätigen Psychotherapeutin. Das Erstgespräch verlief wohl nach den Regeln der Kunst. Ein Anamnesebogen wurde ausgefüllt. Soweit so gut. Über die Qualität der probatorischen Sitzungen möchte ich nichts sagen. Als diese jedoch vorbei waren und ein Antragsbericht geschrieben werden sollte- meldete sich die Therapeutin krank. Ihrer Ankündigung, sich wieder zu melden kam sie nicht nach. Nach vielen vergeblichen Nachfragen bequemte sie sich zu einem Rückruf. Sie arbeite nicht mehr in der Ambulanz, es "sei schön gewesen" mit ihm als Patienten.. tschüss! Auf Nachfrage bei der Leitung der Ambulanz erfuhr er, dass gar keine Akte über die Probatorik angelegt sei und auf einen neuen Therapeuten müsse er nun warten. Entschuldigung keine! Natürlich verzichtete er darauf, hat inzwischen einen anderen verantwortungsvollen Therapeuten gefunden. Mein Sohn hat gottlob stabile soziale Verhältnisse und Unterstützung. Wie müsste sich ein psychisch schwerkranker Patient, der diesen Rückhalt nicht hat, fühlen? Die Gefahr eines schweren Zusammenbruchs mit Suizid wäre nicht auszuschließen. Es ist bedauerlich, dass in der hochgepriesenen Ambulanz dieser bekannten Klinik derartige schwere und gefährliche "ärztliche" Behandlungsfehler passieren.

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

das ist echt unter aller Sau, aber bestätigt nur meine Meinung zu dem Laden, Kompetenz sieht für mich anders aus

da sollte man sich echt überlegen, ob man da hingeht oder einfach bissel mehr Wartezeit in Kauf nimmt und in ne bessere Klinik geht

  • Alle Kommentare anzeigen

Hier wird Dir geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
schon alles gesagt
Kontra:
kein Kaffee zur Mittagszeit, unterirdischer Sozialdienst
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode, Morbus Parkinson
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war nun 12 Wochen dort in stationärer Behandlung und bin nahezu als "geheilt" entlassen worden. Die Klinik ist ansprechend in Bezug auf die Zimmer (Einzelzimmer) den Lounge-Bereich, Speisesaal und Empfang. Die Gruppenräume sind nicht ganz der "Hit". Das Essen war ordentlich, bis auf ein paar exotische Speisen, für Vegetarier etwas zu wenig im Angebot.
Reinigungspersonal top - sehr freundlich
Bedienungspersonal top - sehr freundlich
medizinischer Dienst bis auf 1 Person top
ärztliche Betreuung top, fachärztliche Betreuung ebenso.
Nicht zu vergessen die hervorragenden Therapeuten.
Hut ab.
Einzige Kritik: unterirdischer Sozialdienst.
Meine Gesamtmeinung: sehr empfehlenswert.

6 Kommentare

Stefan84 am 10.12.2016

ich glaube kaum, dass es eine realistische Bewertung ist

man braucht ja nur mal einen Blick auf die durchschnittliche Bewertung werfen, die wesentlich schlechter ist

  • Alle Kommentare anzeigen

gelungener Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Co Therapeuten, Reinigungskräfte, Küche, Cafeteria....
Kontra:
3 Bett Zimmer
Krankheitsbild:
PTBS, Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik Windach ist wirklich sehr gut. Ich war 14 Wochen in Behandlung, und habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Das Therapieangebot ist sehr umfangreich und meine Therapeuten waren alle sehr einfühlsam und fachlich sehr kompetent. Das Ambiente ist sehr angenehm, die Küche ist super.
Ich war rundum zufrieden und würde bei Bedarf jederzeit erneut zur Behandlung hingehen.

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

haha 3 Bett Zimmer und sehr zufrieden :D
keine einzige Person in solch einem Zimmer hat je was andres gemacht als gemeckert, für mich sieht die Bewertung getürkt aus

  • Alle Kommentare anzeigen

Erfahrungen mit Therapie Zwangsstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Freundlichkeit des Personals, Lage der Klinik (ruhig)
Kontra:
Größe der Kantine (eng,laut), mangelnder Therapieerfolg
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war ca. 8 Wochen in Windach mit der Diagnose Zwangsstörung.

Wer die Wunderheilung sucht, wird Sie dort leider auch nicht finden.

Die Therapie besteht aus:
ca. 1,5 Std.Einzeltherapie pro Woche
3x Gruppentherapie
1x Wahrnehmungstraining
2x KBT

Hiervon wird auch nicht abgerückt, da man häufig an der Belastungsgrenze arbeitet. Sprich, wer meint er hätte jeder Zeit einen Ansprechpartner, der wird enttäuscht sein.

Zu empfehlen ist die Klinik, wenn man noch wenig Erfahrung mit Zwängen hat, eher Zwangshandlungen als Zwangsgedanken vorliegen, eher weniger Medikamente (z.B. mit Neuroleptika kein Flooding möglich) nimmt, eine gut therapiebare Situation in der Vergangenheit hat.

Man muss sich darüber im klaren sein, dass es ein Krankenhaus ist. Zwar ein recht angenehmes, aber eben kein Hotel.
Krankenhaus bedeutet auch, dass man mit Dingen konfrontiert wird, die einem im Alltag evtl. nicht passieren, wie z.B. Patienten mit schlimmen Geschichten und entsprechenden Reaktionen.

Die Behandlung setzt auf zwei Stränge:
Generell wird man ohne die Beseitigung der Ursachen weiterhin Zwänge haben, da sich diese dann häufig eine neues Themenfeld suchen. Schließlich erfüllen Sie ja, wenn auch ziemlich schlecht, einen Zweck.
a) Symptome. Zwangshandlungen und/oder Gedanken mittels Flooding
b) Ursachen. SORCK-Schema, Biographie, Anamnesebogen. z.B. Konflikt mit den Eltern, Probleme in der Beziehung, Frustration im Job...Diese Themen können häufig erst nach der Klinik angegangen werden.


FAZIT:
Es ist sehr individuell was am Ende der Therapie rauskommt. Einen Versuch ist es wert. Bitte aber nicht als letzte Chance betrachten, denn dann könnte man ziemlich enttäuscht sein.

1 Kommentar

Stefan84 am 28.10.2016

man kann es auch kurz zusammenfassen:
sehr wenige Einheiten pro Woche und ungewisses Ende, da keine Rundumbetreuung gewährleistet wird und man am Personal spart

Immer wieder sowie herzlichen Dank!

Neurochirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (... Käme immer wieder!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Danke für diese Betreung/Behandlung über knapp 12 Wochen.
Kontra:
... m.E. dürfte die kaufmännische Leitung teamfähiger mit (fast allen) MITarbeitern am Gast sein ...
Krankheitsbild:
Depression; Bipolarität
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo, selbstredend ist eine nicht erfolgreiche Therapie erst recht sowie vor allem für die kranke Person / dessen Angehörige nicht befriedigend!

Gleichermaßen sollte m.E. die Wahrheit eingehalten werden.

Fakt ist: Genau so wie in den mir anderen bekannten Kliniken wird die Tendenz zu suizidalen Gedanken in Windach GENAUESTENS geprüft. Alles andere wäre nicht nur aus humanitären sondern gleichermaßen versicherungstechnischen, -rechtlichen Aspekten unhaltbar wie unrealistisch.
BY THE WAY: Selbstmord-Gefährdung ist selbst laut der Homepage der Klinik Windach KONTRA-indikativ (aus den dort bekannten Gründen).

Jeder darf nach meiner Meinung zu allem eine individuelle Einstellung haben.
Dieses betrifft hier so einige Beiträge; BITTE bleibt sachlich und fair.
Ich empfand die fachliche (psycho-) therapeutische wie tagtägliche (Service im Restaurant, Bistro, Empfang, Verwaltung, Zimmer / Sauberkeit, ...) Betreung als überdurchschnittlich hilfreich wie auch persönlich!

Ich war in 2015 für ca. 12 Wochen dort und fühlte mich von der ersten bis zur letzten Minute mehr als gut aufgehoben, aber gerade zu jeder psycho-therapeutischen Behandlung gilt wie im realen Leben: Man sollte sich darauf einlassen, öffnen und wie man in den Wald hineinruft, ...
UNsachlichtkeit nervt und ist den Mitmenschen gegenüber UNfair!

Herzliche Grüße, besten Dank, Felix

P.S. Während meines sehr langem Aufenthaltes wegen Depressionen und Bipolarität lernte ich dort sehr viele Menschen offen kennen und nach meiner Einschätzung gingen die ALLERmeisten gestärkt heim. Die restlichen etwa 10% werden dort wenigstens mit neuen Perspektiven ihren weiteren Weg beschritten haben.
P.S. Ich stehe selbst nach knapp elf Monaten noch mit vielen in Kontakt!



--> Genaue Einzelheiten folgen. Nur störten mich bisher einige allgemeine Beurteilungen!

3 Kommentare

humbug1 am 28.07.2016

Als bevorzugter Privatpatient und wahrscheinlich noch Glück gehabt ist es immer leichter begeistert zu sein. Was Ich Ihnen auch gönne. Aber von sich auf Andere schliessen passt halt auch nicht.

Die Aussage der GENAUESTEN Prüfung von Suizidalität stimmt keinesfalls!!! Aus eigener Erfahrung, war auch in Windach.

  • Alle Kommentare anzeigen

Therapie mit dem Holzhammer. Schlechtester Klinikaufenthalt bisher

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
-
Kontra:
Therapien richten mehr Schaden an, als das sie nutzen
Krankheitsbild:
Angsstörung / Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ja es ist richtig, es dauerte bei mir auch über eine Woche bis die Therapien so richtig los gingen, weil vorher kein Platz in den Gruppen war. Aber das war gar nicht mal das schlimmste.

Mir wurden gegen meine Bedenken innerhalb weniger Wochen meine beiden Medikamente abgesetzt (Etwas was bei den ca. 7-8 Patienten mit denen ich Kontakt hatte ausnahmslos und planlos gemacht wurde) Resultat war eine deutliche Verschlechterung meiner Angststörung, so daß ich nach meinem Aufenthalt monatelang nicht mehr das Haus verlassen konnte, was vor dem Klinikaufenthalt kein Problem war. Außerdem hatte ich eine über den ganzen Tag anhaltende starke Angst.
Vorher hatte ich "nur" heftigste und täglich Panikattacken, aber aus dem Haus gehen konnte ich und die Angst war nicht ständig.

Die Agoraphobie ging bald nach dem Absetzen der Medis los und man schickte mich daher in der Gruppe 2 mal die Woche in die Stadt. Die heftigen Angstzustände mit Todesängsten hielten dabei jedesmal stundenlang an. Aus Angst, wie andere Patienten aus der Gruppe geworfen zu werden und im Vertrauen in die Ärzte das es besser werden würde, ließ ich diese Tortur über mich ergehen ohne das eine Besserung durch diese Holzhammermethode eintrat.

Man hatte nur die Wahl entweder schafft man das stundenlang auszuhalten, oder man flog aus der Gruppe. Nach dem Motto: Wer nicht kann, will nur nicht. Schrittweise, mit professioneller Unterstützung nach draußen gehen, war nicht.

Als ich dann einige Monate später wieder in die Klinik wollte (ich hatte den ganzen Tag Todesängste und konnte nicht aus dem Haus) wurde mir gesagt, das man mich nicht aufnimmt, da ich die letzten Monate keine ambulante Therapie gemacht hatte. Das ich das nicht konnte, weil ich ja nicht mehr aus dem Haus konnte, interessierte nicht. Warum ich trotz meiner Erfahrung gerade dort angerufen habe weiß ich heute auch nicht. Vermutlich wusste ich in meiner Verzweiflung mir nicht anderes zu helfen.

Zum Glück nahm mich dann eine andere Klinik auf.

2 Kommentare

Monisch am 14.10.2016

Hallo,
Sie haben wohl glücklicherweise eine andere Klinik gefunden.
Da ich auch auf der Suche nach einer geeigneten Klinik bin: Können Sie mir mitteilen, welche Klinik Sie aufgenommen hat und wie waren die Erfahrungen dort. Herzlichen Dank.

  • Alle Kommentare anzeigen

Lebensverändernd

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Absetzten der vorherigen Medikamente, Konzept der Co-Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einer schweren Zwangserkrankung nach Windach gekommen, unter der ich seit 30 Jahren litt.
Kurz bevor ich in Windach aufgenommen wurde, hatte ich einen so schweren Rückfall, dass ich in einer Klinik meines Heimatortes neben SSRI noch Neuropleptika bekommen habe, um irgendwie den Tag zu überstehen. Die Nebenwirkungen dieser Medikamtente sind aber so stark (extreme Konzentrationsstörungen, Denkstörungen, Muskelabbau, Persönlichkeitsveränderung...), dass ein normales Leben nicht möglich ist.
In Windach ist mir zum ersten Mal in meinem Leben hinsichtlich meiner Zwangserkrankung wirklich geholfen worden und ich kann heute ein (fast) normales Leben führen, für meinen Sohn sorgen, arbeiten, Spaß haben und ganz ohne Medikamente auskommen.
Ich kann jedem mit einer Zwangserkrankung nur empfehlen, zu versuchen, einen Therapieplatz in Windach zu bekommen

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

nach dieser Bewertung sollte man mal die 10 Bewertungen über und unter ihr lesen und sich ein Bild von der Lage machen, da wird jedenfalls ein ganz anderes Bild beschrieben
auch die Statistik ganz oben zeigt ganz deutlich ein wesentlich schlechteres Bild was die Qualität anbelangt

  • Alle Kommentare anzeigen

Falsche Diagnose, falsche Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Es dauerte Monate bis der Entlassungsbericht da war. Es wäre aber wahrscheinlich besser gewesen, sie hätten ihn ganz vergessen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Wunderschöne Umgebung, gutes Gruppenkonzept für junge Erwachsene
Kontra:
Unfähige Psychologen und exremes Schubladendenken
Krankheitsbild:
Nicht erkanntes ADHS im Erwachsenenalter, daraus resultierende Depression und Angststörung.
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es ist nun schon ein Jahr her seit unsere Tochter in Windach behandelt wurde. Sie kam dort hin mit einer schweren Depression und einer generalisierten Angststörung.

Als stationär privat Zusatzversichte stand ihr für einige Wochen ein Einzelzimmer zu, was sie dann aber verlassen musste. Wir hätten den Aufpreis gerne selber weiter gezahlt, aber die Chefarztvisiten waren nicht hilfreich, sodass sie genauso gut im 3-Bettzimmer aufgehoben war.

Über das Essen bzw. die Äußerlichkeiten kann und will ich mich als Mutter nicht auslassen, schließlich war ich nur zu Besuch dort. Aber wirklich schlimm fand ich die Behandlung. Es dauerte wochenlang (ja, wirklich wochenlang) bis unsere Tochter überhaupt in eine Gruppe aufgenommen wurde. Bis dahin hatte sie nahezu keine Behandlung, weil die meisten Therapien bei Jugendlichen gruppenspezifischer Natur waren. Man hat sie weitestgehend sich selbst überlassen. An "langen Wochenenden" fand keine Behandlung statt. Nach Hause durfte man aber auch nicht, sondern musste untätig ausharren.

Die Therapeutin brachte keine zusammenhängende Therapie zustande und stocherte mal hier, mal dort herum. Es schien fast so, als würde man in Google Symptome eingeben und heraus kam: eine Diagnose. Dummerweise erwies diese sich als FALSCH. Im Entlassungsbericht steht Borderline, aber tatsächlich leidet sie unter zu spät erkanntem ADHS. Letzteres wurde im gleichen Jahr in einer anderen Klinik erkannt und behandelt. Nun ist sie wieder gesund. Obwohl der Oberarzt in Windach ihr prophezeit hat, dass sie die Persönlichkeitsstörung niemals loswerden wird (ist ja auch sehr aufbauend in einem solchen Zustand). Es ist sehr schade, dass von den behandelnden Ärzten folgenschwere Diagnosen leichtfertig in Berichten manifestiert werden. Dort bleiben sie für immer erhalten und können auch durch neuere Diagnosen nicht aufgehoben werden, was einem jungen Menschen schnell die berufliche Laufbahn zerstören kann.

Herzlichen Dank nach Windach!

2 Kommentare

Andrea1234 am 12.06.2016

Hallo liebe Sonne114,

eine Frage in welcher Klinik war Ihre Tochter danach???

Liebe Grüße und alles Gute

  • Alle Kommentare anzeigen

Eine Klinik zum Wohlfühlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gute Therapeuten und Ärzte
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist sehr empfehlenswert. Während meines Aufenthaltes war ich in einem 2 Bettzimmer untergebracht ohne weitere Probleme. Die Zimmer sind komfortabel mit einem zweckmäßigen Bad. Das Personal war stets freundlich und hilfsbereit. Meine Ärztin Fr. Scherer-Mack und meine Therapeutin Fr. Beier sind sehr kompetent gewesen und haben sehr zu meiner Genesung beigetragen.
Sehr empfehlenswert war mein KBT-Kurs bei Hr. Ziesecke und meine Kunsttherapie bei Fr. Krose.
Insgesamt kam ich mir während meines Aufenthaltes nicht wie in einer Klinik vor, sondern eher wie in einem Hotel. Ich denke das Empfinden ist für jeden anders, aber wenn man bereit ist und sich auf die Therapeuten und Ärzte einlässt, kann man mit großem Gewinn aus der Klinik gehen.

2 Kommentare

Stefan84 am 28.10.2016

haha wie in einem Hotel :D
da hat wohl jemand Wahrnehmungsstörungen, wenn man den ganzen Dreck und veraltetes Zeug in den Zimmern nicht sieht
es war eine Zumutung dort zu sein

  • Alle Kommentare anzeigen

Einfach gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (wenig Pflanzen, Stationen sehr spartanisch, Rest sehr gut)
Pro:
Belegschaft, Therapeuten, Essen, Atrium, etc.
Kontra:
Kein Rückzugsort, Autobahnlärm
Krankheitsbild:
Depressionen, generalisierte Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr zufrieden über den Aufenthalt und meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

Der Eingangstbereich sowie die Caffeteria ( Preise in Ordnung ) und Terasse macht schonmal einen guten Eindruck und läd zum gemeinsamen erholen / spielen / quatschen ein. Terasse Südseite, enorm groß sowie ein schöner Ausblick. Bei der Ankunft wurde ich sehr nett empfangen & durch die Klinik geführt. Geduldsam und freundlich. Anschliesend habe ich das Zimmer bezogen welches zwar schlicht aber durchaus angenehm gehalten ist. ( Betten sehr weich, Kopfkissen unerträglich daher am besten eigenes mitnehmen falls Nackenprobleme eh schon vorhanden sind )

Dann geht es auch schon los mit Vorstellungsgesprächen bei den Therapeuten & man soll ( man muss nicht unbedingt ) schon am Ankunftstag in die Gruppe. Die Gruppe ( junge Erwachsene ) hat mich seit der ersten Minute herzlich aufgenommen und ein Gefühl vermittelt, genau am richtigen Platz zu sein. Die ersten Tage sind enorm überfordernd aber nach 4-5 Tagen fühlte ich mich schon sehr wohl. Mit jeder Gruppe / einzeltherpaie merkte ich deutlich die Fortschritte meinerseits. Super Therapeutenteam! Es war eine unglaublich schöne Zeit ich habb nun sehr viel Lebenskraft und fühle mich deutlich besser.
danke an die Therapeuten & meine Gruppen!

Zu bemengeln finde ich sind nur Kleinigkeiten.
Die Stationen sehr fade gestaltet. Kaum Pflanzen. Bei den Buffets fast alles mit Fleisch oder Majo was als Vegetarier & Majohasser sehr mies ist. Ansonsten ist das Essen sehr lecker nur ein wenig unterwürzt. Ob man schnarcht interresiert die Klinik nur im Anmeldebogen sonst ist es ihnen scheis egal!
Ansonsten empfehle ich diese Klinik absolut weiter!

2 Kommentare

Stefan84 am 29.03.2016

verzeiht mir ein kurzes, aber lautes Lachen

ich kam ebenfalls mit einer Depression (Burnout) hin und machte dies bereits Wochen im voraus deutlich

doch dauerte es bei mir geschlagene 4 Wochen (bei mehrmaligem Reklamieren) bis ich endlich in die Burnoutgruppe kam

dies dauerte so lange, weil angeblich kein Platz frei war, man aber mein Zimmer nicht ungenutzt lassen wollte (man macht ja gutes und vor allem sehr viel Geld mit dem Zimmer)

während ich warten musste kamen andere Patienten, welche auf der Privatstation angeschlossen waren sofort in Gruppen

das ist für mich ein unhaltbarer Zustand, dass man nur wegen der Stationszugehörigkeit wochenlang warten muss und kostbare Zeit sinnlos verstreicht

oder reicht euch bei einem stationären Aufenthalt, in dem viel geschafft und aufgearbeitet werden muss, dass man läppische 2 mal 45 min. mit einem Therapeuthen spricht pro Woche?

auch erinnerte man sich nicht daran, was ich Wochen zuvor mit der Verwaltung abgeklärt hattte: EINZELZIMMER

dafür schob man mir einen höllisch lauten Dauerschnarcher rein

  • Alle Kommentare anzeigen

Schwerste medizinische Mängel

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Angenehme Gesamtatmosphäre
Kontra:
Entlassung in schwer destabilisiertem Zustand nach Re-Traumatisierung
Krankheitsbild:
Depression / Burn-Out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In einer schönen Gegend gelegen, zeichnet sich die Klinik durch eine angenehme Gesamtatmosphäre aus, die insbesondere von den Mitarbeiterinnen im Service und an der Rezeption getragen wird; mit Essen und Unterbringung war ich zufrieden. Als hilfreich erlebte ich Achtsamkeits- und Körperübungen; im Wesentlichen erlebte ich jedoch schwerste medizinische Mängel. In Zuständigkeit einer unerfahrenen Therapeutin, die unter Aufsicht eines statushohen Ärzteteams stand, wurde ich zehn Wochen lang emotional aktiviert – ein Vorgehen, das Bestürzung bei einer anschließend aufgesuchten Beratungsstelle hervorrief. Darüber hinaus traten unmittelbar nach einer Therapiemaßnahme neue, drastische Symptome auf. Anstatt die Möglichkeit einer mittlerweile mehrfach ärztlich festgestellten Re-Traumatisierung ernst zu nehmen, relativierte man meine Beschwerden, erstellte reine Ausschlussdiagnosen und entließ mich im Zustand völliger emotionaler Dekompensation. Auch bei einem Gespräch über eine mögliche Wiederaufnahme wurde das für Therapeuten Offenkundige kleingeredet, so dass Sofortmaßnahmen unterblieben. Dass man das gesamte Störungsbild erschlossen hatte, zeigt sich daran, dass in dem Klinikbericht genau die Symptome nicht erwähnt werden, die typischerweise nach Traumata auftreten – ein medizinethisch verstörender Vorgang, der für Entsetzen bei Kriseninterventionsstellen sorgte. Potentielle Patienten sollten wissen: Anstelle von fehlerfreundlicher „kritischer Selbstreflexion“ (Klinikleitbild) werden auch klinische Einschätzungen benutzt, um Verantwortung für unerwünschte Behandlungsverläufe von sich zu weisen – auch wenn dies für den geschädigten Patienten heißt, dass Folgetherapien verzögert und erschwert werden.
Ich rate davon ab, sein geistiges Wohl dieser Klinik anzuvertrauen.

2 Kommentare

Stefan84 am 29.03.2016

das kommt mir sehr bekannt vor

wie mir auch andere Patienten berichtet haben, wird so immer verfahren, wenn man mit dem Standardprogramm nicht weiter kommt

am Ende ist natürlich immer der Patient schuld, der nicht mitgeholfen hat

aber warum behält einen die Klinik dann volle 10 Wochen dort?

WEGEN DEM GELD!!!

  • Alle Kommentare anzeigen

grauenhaft

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
-
Kontra:
nicht aufzuzählen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war total enttäuscht als ich wieder zu Hause war

einfach nichts von dem was ich mir von einem Aufenthalt versprochen habe bzw. von dem was mein Therapeut zu Hause mir in Aussicht stellte, konnte gehalten werden

mit den Therapeuten vor Ort klappte es bereits von Anfang an nicht, auch kritische Rückmeldungen schmetterte man sofort ab und suchte die Schuld dafür nur bei mir

in Windach entsprach nichts den Anpreisungen der Internetseite, alles war heruntergekommen wo man nur genauer hinsah, es wird nur für Privatpatienten aufgeschönt und als Kassenpatient wird man in 3 Bett Zimmer abgeschoben

wie in anderen Berichten zu lesen war ist der Pool kaum beheizt, somit unnutzbar und die Speisen werden i.d.R. schon von einem Schnellimbiss übertroffen, im Wasch-/Trockenraum wurde Kleidung entwendet und so sind die meisten angepriesenen Freizeitmöglichkeiten nur mit Partnern der Klinik, die abkassieren wollen

Tolle Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Patienten
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, Mittelschwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt vier Monate in Windach und muss sagen dies ist eine klasse Klinik, da die Klinik Hotelcharakter hat meinen viele Sie seien auch in einem Hotel, jedoch ist es eine Klinik. Ich war von allem begeistert und zufrieden, denn wenn man ernsthaft mitarbeitet bekommt man auch jegliche Hilfe. Nur wer meint er wäre auf Urlaub und nur meckert der stößt auf Widerstand, was meiner Meinung nach richtig ist. Selbst als bei meinem verkapselten Trauma der Ausbruch kam, war die Krisenintervention absolut beispielhaft. Was auch noch klasse ist hier wird nicht einfach mit Antibiotika geschossen sondern erst nachgeschaut und untersucht was für Antibiotika man braucht.Das Essen war in der ganzen Zeit bis auf zweimal absolut okay und das in 16 Wochen.
Die Dreibett-Zimmer gehören ab März 2016 der Vergangenheit an und trotzdem hatte ich zweimal in dieser Zeit einen Wechsel und kam mit allen super aus. Wir hatten immer auf dem Zimmer einen guten Zusammenhalt und viel Spaß, dass liegt auch an einem selbst. Was mich am meisten gestört hat in dieser Klinik sind die ewigen Gespräche über andere Patienten und das verbreiten von NICHTWISSEN, da gab es immer welche die nichts anderes zu tun hatten, statt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Ich freue mich auf jeden Fall auf meinen nächsten Aufenthalt und bin mit Tränen in den Augen weg gegangen.
Besonders hervorheben möchte ich noch das in der Physio, der Cafeteria, am Empfang und in der MZ besonders liebe Menschen sind, die immer freundlich und zuvorkommend waren und einen auch mal aufbauten, wenn sie merkten es geht einem schlecht.
Richtlinien muss es geben, denn wenn jeder machen dürfte was er wollte wäre es das komplette Chaos und das haben Patienten die sich nicht unterordnen können noch nicht begriffen.
Übrigens war ich über Weihnachten und hatte trotzdem alle Anwendungen und Termine was ich ganz klasse fand.

1 Kommentar

stefanbender84@gmx.de am 08.03.2016

schreib doch gleich eine Werbung zu diesem Laden

so eine verlogene Bewertung ist nicht zu fassen

kein normaler Patient würde hier schreiben ab wann 3 Bett Zimmer nicht mehr vorhanden sind

ich kenne keine einzigen Patienten, der bei Medikamenten erst auf alles mögliche gecheckt wurde, ob er es auch verträgt, so wurde auch bei mir einfach nur gefragt was ich für Beschwerden habe und nach 0815 wurde mir ein Zeug gegeben, dass 0 half

selbst bei so Lapalien wie schnupfen und husten konnten sie nicht helfen, ich schnupfte und hustete eine ganze Woche lang rum und selbst der Tag Nacht Rythmus verschob sich während des Aufenthaltes, ich sprach dies beim Therapeuthen an, aber dem schien es scheiß egal zu sein

diese Klinik war unfähig auch nur annähernd zu helfen

so musste ich geschlagene 3 Wochen warten, um in eine unnütze Gruppe zu kommen, in der ich die Kommunikation üben soll, aber da ich Emotionen nicht benennen kann, war das rausgeschmissene Zeit, vielmehr wollte man einen nur beschäftigen

dann nach ganzen 4 Wochen kam ich in die Burn Out Gruppe wo man lediglich von Folien den Text ablies und dann darüber sprach, was also selbst ein Praktikant hätte machen können

diese Klinik ist eine Beleidigung für jede fähige Klinik

Teil 2

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Siehe vorheriger Bericht
Kontra:
Siehe vorheriger Bericht
Krankheitsbild:
Depression, somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach dem allgemeinen Bericht jetzt ein paar Details.

Die Zimmer sind von der Größe ok, mit großem Fenster, also hell und freundlich mit Parkettboden. Die Möbel sind aus hellem Holz, nicht super modern, aber man kann damit leben. Aber die Vorhänge sind echt hässlich. Der Balkon ist groß und man schaut ins Grüne (und auf eine Schafweide^^). Da er Richtung Süden geht, hat man fast den ganzen Tag Sonne und kann auf den Liegestühlen entspannen. Der Schrank ist leider nicht so groß und hat nen kleinen Safe. Aber unter dem Bett ist noch ein bisschen Stauraum. Es gibt nen Tisch mit 3 Stühlen.
Das Bad ist weiß und hat ne große Dusche, mit Mauer und Glas, also kein Duschvorhang. Die Klinik stellt 2 kleine und ein mittleres Handtuch und ne Fußmatte. Handseife muss man leider selbst mitbringen.

Es gibt Sessel und Tische in der Lobby und eine Cafeteria mit großer Terrasse. Dort gibt's Kaffee und Kuchen, Getränke, Süßigkeiten, zusätzlich Waschmittel, Duschgel, Zahnbürsten etc. Außerdem kann man dort Flaschen kaufen, die man mit Wasser oder Tee befüllen kann. Abends trifft man sich dort mit den Mitpatienten zum spielen und quatschen. Im Konferenzraum werden auf der Leinwand regelmäßig Filme gezeigt. Außerdem gibt es einige Fernsehräume und im Keller Tischtennis, Billard und nen Kicker. Dort sind auch physio, Pool, Sauna, die Turnhalle in der abends Volleyball etc gespielt werden kann und die Fitnessgeräte, die aber nix für Profis sind.

Es gibt 2 Waschmaschinen und 2 Trockner, aber ein eigener kleiner Wäscheständer (zb für die Heizung) ist nicht verkehrt, wenn man den öffentlichen trockenraum nicht mag.

Die Umgebung ist bis auf die Autobahn sehr grün und optimal für Spaziergänge. Im Ort gibt es nen leider ziemlich teuren Edeka, ne Bank und nen Italiener. Aber landsberg ist ganz in der Nähe und auch ohne Auto fährt immer mal jemand. Der Klinikbus fährt zur S-Bahn nach München.

Das war jetzt mal das wichtigste. Ich wünsche euch ne schöne Zeit und komm diesen Sommer wieder! :)

1 Kommentar

Stefan84 am 15.02.2016

klingt geradezu wie ein Werbeprospekt der Klinik selbst

erscheint mir sehr gefaked

die Wahrheit sieht gänzlich anders aus

im Trockenraum wurden öfters Kleidungsstücke entwendet und der Pool ist so oft untertemperiert, dass viele Patienten sich erkältet haben

das Leute immer wieder dort hingehen, wo man ihnen eh nicht helfen konnte ist mir unverständlich

Jederzeit wieder!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Freundliches Personal (von den Therapeuten bis zur Putzfrau), schöne Umgebung, tolles Essen
Kontra:
Nach dem Aufenthalt in 2 anderen Kliniken, gar nichts mehr ;)
Krankheitsbild:
Depression, somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits 2x in Windach und jedes Mal sehr zufrieden. Was Menschen, die noch nie in einer psychosomatischen Klinik waren von Anfang an wissen sollten, man wird dort nicht geheilt. Man muss selber arbeiten und durch probieren rausfinden, was hilft. Die Klinik gibt uns verschiedene Hilfen mit, die man dann eben selbst im Alltag umsetzen muss. Das ist nicht leicht und erfordert Disziplin, den Willen zur Veränderung und die Bereitschaft zu kämpfen. Besonders die erste Zeit Zuhause ist extrem schwer, da uns in der Klinik fast alles abgenommen wird und alles so einfach erscheint. Der Weg zur Heilung ist meist eben sehr lang und man kann nicht in wenigen Wochen erwarten, dass die in der Klinik all unsere Probleme lösen können. Sie arbeiten mit uns am wesentlichen, um uns wieder lebensfähig zu machen.

Klar, die 3-Bett-Zimmer sind nicht optimal, man muss sich eben mit den anderen arrangieren. Allerdings sind Zimmerwechsel jederzeit problemlos möglich und ich kam bei beiden Aufenthalten wunderbar zurecht. Kommt eben auf die Einstellung an und was man daraus macht.

Und ja, die Klinik ist kein Neubau, aber wenn man sich über Kleinigkeiten aufregt, statt sich auf das wesentliche zu konzentrieren, findet man natürlich den ein oder anderen Mangel. Aber es ist alles da was man braucht. Und sich über das Alter beschweren und dann über den Baulärm zu meckern... Naja.

Das Essen kann ich nur loben. Man kann es eben nicht immer jedem recht machen, aber wer Lebensmittelintoleranzen oder ähnliches hat, bekommt wöchentlich ein persönliches Gespräch mit dem Chefkoch, der das Menü der kommenden Woche mit einem durchgeht und es individuell anpasst. Hab ich in anderen Kliniken schon ganz anders erlebt!

Auch über die Therapie an sich kann ich nur positives berichten. Natürlich läuft es nach nem bestimmten Schema ab, trotzdem geben sie ihr bestes auf die individuellen Bedürfnisse von jedem einzugehen.

Kann die Klinik jedem empfehlen, der bereit ist was zu ändern.

1 Kommentar

Stefan84 am 15.02.2016

was für ein Quatsch, das trifft keineswegs die Realität

in Wahrheit war das Essen ekelhaft, einseitig und wiederholte sich ständig, oft unterschieden sich die 3 Menüs lediglich durch das weglassen bzw. hinzufügen von Fleisch bzw. Fisch

Alternativen für Vegetarier war oft nur der Beilagensalat oder Spätzle mit Soße

auch ein Zimmerwechsel ist geradezu nicht machbar

der Schuppen ist durch die Profitgier brechend voll und sollte man den Jackpot mit 1-2 Schnarrcher ziehen, dann kann man eine geruhsame Nacht vergessen

auch die Ärzte unterschieden sich in Sachen Qualität und Einsatz stark anhand der jeweiligen Station

wenn man Chefarztbehandlung wählt bekommt man eine fähige Therapeutin, die sich bemüht, aber wenn man Kassenpatient ist, dann hört man nur von anderen Patienten was man dort besseres hätte machen können, die Therapeuten sind unmotiviert und stellen sich stur, wenn sie nicht ihren 0815 Plan abfahren können

wenn man sie darauf anspricht, dann wird in der Gruppensitzung auf einen eingehackt, was einem einfallen würde sowas zu sagen

einfach ein Scheißladen

ich

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
depression,angst panick ,trauer,trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo zusammen.
mein vatter leidet sehr stark unter schwere Depression,Angst und panick Attacken,Trauma und trauer ..eindlich für solche Beschwerde braucht mann Mindes 12 Wochen,,aber leider würde mein vatter in 9 Wochen entlassen,,es war ein schock für die ganze Familie und übrigens mein vatter ist Selbstmord gefährdet also nur 2015 hat er 5 mal versucht .3mal willte er aufhängen zum glückhat ihm mei mutter gerettet...und paar mal mit oberdoses Tabletten......und wie gesagt habe die zustand von mein Vatter ist verschlechtet...
ich erkenne meine liebes Vatter nicht mehr...ein tolles vatter kann jeder Kind wünschen,,,ein Vatter die sich kaputt macht das sene Familie gut geht besonders seine Kinder,,,und dazu seine Krankheiten.......
ich wird dieb Klinik veranwortlich machen wenn mein vatter sich weh tut oder sich das leben weg nehmt,,ich bin bereit bis zu Ministerium zu kontaktieren oder schreiben oder anrufen wenn es mein vatter was passiert,,,,,,,wie kann ein Klinik eine kranke instabile Patient einfach so entlassen,,es ist verantwortungslos von die Klinik oder von sein Arzt.0
wer will mich helfen egal wie kann mir gern schreiben(bobriss68@yahoo.de).

3 Kommentare

saruza am 09.02.2016

Es tut mir leid, dass es Ihrem Vater nicht gut geht. Selbstmordgefährdete Patienten werden jedoch in Windach, soweit ich weiß, nicht behandelt. Wenn es so akut ist, wäre ein Aufenthalt in einer geschlossenen Klinik wahrscheinlich notwendig.
Die Aufenthaltsdauer von 2-3 Monaten ist bei einer Angststörung völlig normal. Mehr wird selten von den Kassen genehmigt.

  • Alle Kommentare anzeigen

einmal und nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
siehe Bericht
Krankheitsbild:
Angststörung, soziale Phobien
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich kann nicht fassen wie furchtbar ein Klinikaufenthalt sein kann

gerade in einer psychosomatischen Klinik sollte man Menschlichkeit und Feingefühl voraussetzen können

dachte ich zumindest

zutiefst enttäuscht und mit mehr Problemen als vor der Anreise fuhr ich wieder heim

dort hatten meine Ärzte alle Hand zu tun bis ich wieder stabilisiert war

nun habe ich erst die furchtbaren Erlebnisse verarbeiten können und kann nur andere vor einem Aufenthalt waren

es fing bereits mit einem schlechten Bauchgefühl an als ich meine 1. von insgesamt 3 Bezugstherapeuten (in nur 4 Wochen) kennenlernte

es harmonisierte absolut nicht und wenn einem etwas nicht passte wurde einfach behauptet man will nicht mitarbeiten
dabei versuchte ich jeden Scheiß aus und wenn es nicht half oder sogar die Angstzustände verschlimmerte wollte ich damit aufhören, um wieder stabil zu werden, doch wird man dort zu Sachen gezwungen, die vllt. in der Masse ankommt, aber auf die individuellen Bedürfnisse wird keine Rücksicht genommen

und wenn man dies offen anspricht wird man vor der Gruppe niedergemacht, was man sich einbilde so etwas zu behaupten etc.

für mich steht fest, dass es hier nur um Schema F geht und wem das nicht hilft, der hat halt pech

auch wird einfach überall gespart, so gibt es Essen, bei dem mir regelmäßig schlecht wurde, es herrscht Baulärm, weil kein Schallschutz vorhanden ist, noch nicht mal billigste Produkte wie etwa eine Seife im Bad wird gestellt

ansonsten wird auch nur oberflächlich gereinigt, wenn man genauer hinsieht entdeckt man überall Dreck und Mängel in den Zimmern

NIE WIEDER!!!

Sehr gute Erfahrungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Personal
Kontra:
drei bett Zimmer
Krankheitsbild:
Depression, borderline, Panik, bipolare Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in Windach ging von Anfang August bist Anfang Oktober!
Meiner Meinung nach war es die bete Entscheidung die ich treffen konnte. Bis kurz vor meinem Aufenthalt war ich der Meinung dass mir nichts helfen könnte. Die Klinik folgt einem bestimmten Konzept: du musst dir selber helfen wollen! Alles ist ein kann kein muss. Du musst nicht reden du musst nicht essen du musst nicht mitmachen oder Medikamente nehmen. Es ist deine eigene Entscheidung. Und ich habe die Erfahrung gemacht dass wenn man gesund werden will, man relativ schnell entscheiden kann was einem an Programm hilft und was nicht!
Vom Personal hab ich immer vermittelt bekommen dass ich stets in Sicherheit bin egal wann ich welches Problem hatte ich wurde sofort ernst genommen und alle haben versucht mir zu helfen.
Ich finde es ein bisschen kleinkariert über das essen oder die zimmer zu meckern denn eine Klinik ist kein hotel! Es ist immernoch ein Krankenhaus und dafür wird man dort noch richtig verwöhnt.
Nach meinem Aufenthalt bin ich Expertin für meine Krankheit geworden ich bin NICHT geheilt!! Aber ich weiß zumindest wie es jetzt weiter gehen kann wenn ich nur will! Die Klinik fängt dich auf, Arbeiten musst du aber selbst es wird keine wunderheilung geschehen.
Natürlich habe ich auch Menschen kennengelernt die nicht zufrieden waren ABER niemand ist gezwungen zu bleiben sollte jemand nicht zurecht kommen ist es jeder zeit möglich zu gehen! Deswegen kann ich Kommentare wie "die zeit war eine einzige Strapaze" nicht verstehen.
Für mehr Details oder Infos kann man mich gerne kontaktieren ich freue mich immer wieder wenn ich über dir Klinik sprechen und erzählen kann :)

4 Kommentare

Stefan84 am 04.11.2015

diese "Bewertung" voller Rechtschreibfehler liest sich nicht so offensichtlich wie zuletzt, dennoch sehr nach dem was die Mitarbeiter vor Ort einem sagen, sprich es liest sich meiner Meinung nach wie die Bewertung der Klinik selbst und sieht nach einem Fake aus
daher habe ich es bereits gemeldet

selbst die Tatsache, dass jemand in einem 3 Bett Zimmer zufrieden sein soll ist gerade zu ein Witz, denn einfach jeder mit dem ich gesprochen habe, stöhnte über die 3 Bett Zimmer, denn immer war etwas mit den Mitbewohnern

das Essen und die Zimmer entsprechen in keinster Weise meiner Erwartungen, da ich zuvor in Scheidegg war und dort war alles Top, in Windach hingegen klagten viele über zügige Zimmer und Flure, selbst die Wassertemperatur sank von Tag zu Tag und das Fleisch war zäh und meist ungenießbar

  • Alle Kommentare anzeigen

Sehr schlechte Qualität

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

die Zeit war eine einzige Strapaze

gerade als Vegetarierin hat man eine sehr geringe Auswahl bei den Menus, die sich doch sehr schnell wiederholt, der Kartoffelsalat schien eine Fertigpampe aus dem Großmarkt zu sein und sonst erinnerte auch vieles an die Produkte eines Fast Food Ladens

die Zimmer sind oft in einem renovierungsbedürftigen Zustand, überall findet man Macken, die nicht behoben werden, es zog und ohne Einzelzimmer hat man fast zu 100% eine Schnarcherin im Zimmer

die Therapeuten arbeiten nach meinem Empfinden nach einem forgefertigten Schema und wer nicht reinpasst, der hat halt Pech
so äußerte es auch ein Mitpatient in einer Gruppensitzung und statt auf eine andere Art auf ihn einzugehen wurde er von der Gruppenleiterin volle 45 min. lang scharf angegangen was er sich doch herausnehmen und die Motivation in der Gruppe untergraben würde

so etwas ist einer psychosomatischen Klinik unwürdig

auch wurden die Problemfelder mit den Therapeuten nur oberflächlich behandelt, zunehmend wurde nahegelegt die Chefarztvisite und Bücher der Mitarbeiter zu kaufen

ich werde nie wieder hingehen

1 Kommentar

@Manu am 28.11.2015

Liebe Ines,

ich habe deinen Bericht soeben interessiert gelesen, da ich überlege, nochmals in die Klinik zu gehen. Leider muss ich Stefan zum Teil Recht geben. Nicht für jeden Patienten ist das dortige Dreibettzimmer eine gute Lösung, sodass sich viele Reibereien Hier und Da entwickelt hatten. Ich kann dir aber absolut Recht geben mit der dortigen psychosomatischen Behandlung. Nach einem 16 wöchigen Aufenthalt hatte sich dies gerade im Nachhinein bestätigt. Allerdings störte mich eins wirklich enorm: das Essen. Ich erwarte niemals ein Hotel oder ein Drei Gänge Menü, jedoch kann ich wie andere ehemalige Patienten aus 2014 berichten, dass das Essen dort wirklich sehr zu wünschen übrig lässt. Insbesondere wenn man eine Laktoseunverträglichkeit hat, dies dem Chefkoch mitteilt und man mittags eine Tomaten-Sahne-Suppe serviert bekommt. Meine Frage: Hat sich deines Erachtens an dem Essen etwas gebessert. Auf der Homepage liest man, dass dort auf Bioprodukte umgestellt worden sei. Ich würde es mir sehr wünschen, denn ich hatte aufgrund des dortigen Essens wirklich erhebliche Magenbeschwerden, was aber mit den psychosomatischen Symptomen zusammenhängt, leider aber seitens der Küche nicht beachtet wurde. Ich würde mich über eine Rückmeldung von dir oder aber auch von einem anderen der dies liest und etwas dazu berichten kann, sehr freuen.

Schlechter geht es nicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist niemanden zuzumuten und mir ist nicht begreiflich wie die in den Rankings so weit oben landen konnte. Evtl. wurde hier genauso gut recherchiert wie bei den Rankings des ADAC.

Die Verwaltung ist eine Katastrophe, ist meist überfordert und erinnert sich nicht an vorherige Absprachen.

Die Ausstattung ist selbst in Zimmern von Privatpatienten unterirdisch. So wird einfach an allem gespart. Nicht einmal eine Seife gibt es im Bad. Decke und Kopfkissen sind am ehesten mit der Qualität vom Kik vergleichbar. Auch zieht es im gesamten Gebäude und der Pool wird nach Lust und Laune geheizt. Die Wassertemperatur sank von Tag zu Tag und viele Patienten meiden den Bereich, da es schlicht nicht aufzuhalten war. Selbst bin ich nach 2 Wochen wegen der sinkenden Temperatur erkrankt.

Daraufhin gab es von der sog. medizinischen Zentrale, welche von inkompetenten Hilfskräften besetzt wird, lediglich Vitamin C und Zink Tabletten statt Hustensaft und Medikamente gegen den Schnupfen.

Das Essen ist durchgängig von einer konstanten mieserabelen Qualität geprägt. So hat selbst das Pressfleisch von Aldi und Lidl eine bessere Konsestenz. Auch gibt es nur zum Frühstück mehr als Wasser. Hier zeigt sich nur wieder wie diese Klinik an allen Ecken und Enden geizt.

Wenn man nicht bereit ist einen Aufschlag für die "Chefarztbehandlung" zu zahlen, wobei dies sich nur durch 2 mal 5 min. Visite pro Woche vom Standard abhebt, der wird einfach auf eine "Kassenstation" abgeschoben und wie Dreck behandelt.

Die Gruppen führten weder bei mir noch (auf Nachfragen) bei anderen Teilnehmern zu irgendeiner Besserung.

Die Einzelstunden bei den Therapeuten werden nach Schema F durchgeführt und wenn man darauf nicht anspringt, dann hat man Pech und kann die zeit in Windach nur absitzen. Selbst bei Problemen wie entfallener Lebenswillen und Schilderungen zu Suizidgedanken wird auf Durchzug geschaltet und schnell das Thema gewechselt. Man will nicht hören was nicht 0815 ist.

3 Kommentare

hans5 am 22.10.2015

Selten so einen schwachsinnigen Text wie Ihren gelesen. Anscheinend sind Sie ziemlich verbittert wenn Sie hier solche Unwahrheiten erzählen zu müssen. Gottseidank entsprechen die meisten anderen Bewertungen der Wahrheit.

  • Alle Kommentare anzeigen

Klinikaufenthalt Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
siehe Erfahrungsbericht
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Posttraumatische Belastungsstörung, Panikstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von August bis Ende September 2015 in der Klinik Windach auf der Station 7. Für das ausserordentlich gute und übergreifende Behandlungs- und Betreuungskonzept bin ich sehr dankbar.

Das Personal war immer hilfsbereit und freundlich.

Die Zimmer und die gesamte Klinik sehr sauber und rundum ansprechend.

Das Essen war sehr abwechslungsreich (3 Menüs zur Auswahl) und ausgewogen,für eine Klink sehr gut

Die verschiedenen Gruppentherapien (Perspektivengruppe, Gestaltungs- und Bewegungstherapie) waren für mich sehr hilfreich.

Die Therapiestunden mit meiner Bezugstherapeutin haben mir am meisten weitergeholfen. Sie war für mich die kompetenteste Person, der ich mein vollstes Vertrauen entgegenbringen konnte.

Die Zeit in der Klinik war für mich auch eine Zeit der Betrachtung und in sich zu gehen.

Insgesamt kann ich sagen, dass ich mit neuem Lebensmut in die Zukunft blicke. Danke für die großartige Unterstützung auf dem Weg dahin.

Die Freizeitgestaltung lässt keine Wünsche unerfüllt. Schwimmbad, Sauna, Fitnessraum und Turnhalle, in der Nähe der wunderschöne Ammersee, das Kloster St. Ottilien und die wunderschöne alte Stadt Landsberg a. Lech.

Es kann und darf nicht angehen, das Patienten, die nicht auf das Klinikkonzept eingehen und nicht eigeninitiativ mitarbeiten, die Therapeuten, Ärzte und alles was zur Klinik gehört für ihren Misserfolg verantwortlich machen.

2 Kommentare

Stefan84 am 22.10.2015

der Text liest sich wie ein Inserat der Klinik

erweckt also den Eindruck, dass ein Mitarbeiter der Klinik die Bewertung geschrieben hat

ich habe ganz andere negative Erfahrungen in allen Bereichen gemacht

selbst bei Rückmeldungen bei Einzelterminen zum zugeteilten Therapeuten wie "haben Lebenswillen verloren" oder "täglich stundenlange Zukunftsängste" wurde auf Durchzug gestellt und schnell das Thema gewechselt

auch beim Thema "stetig steigendes Aggressions- und Wutlevel" wurde kein Medikament gereicht
dies wurde erst zu Hause von meinem HAUSarzt gemacht

ein Armutszeugnis für die "Qualität" dieses Hauses

  • Alle Kommentare anzeigen

Klinik windach Weiterempfehlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachlich top. Essen und Personal super
Kontra:
Dreibettzimmer Schlimm
Krankheitsbild:
Depression und angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 23.06- Mitte August in der Klinik windach wegen Angst und Depression.
Mir könnte zum Teil geholfen werden die therapeuten sind sehr nett und vorallem sehr gut ausgebildet .
Frau Hirzel und Frau gabrecht möchte ich gern Danke sagen, die Klinik kann stolz sein solch guten Mitarbeiter zu haben
Die Einzel waren sehr intensiv und haben mir persönlich am meisten gebracht.
Ich muss weiter machen was ich in der Therapie gelernt habe weil in der kurzen Zeit geht man nicht gesund nach Hause, aber der Weg stimmt.
Möchte mich auch bei Fr. Koller bedanken und bei der diätassistentin tolle Arbeit die sie da machen.
Küchenpersonal möchte ich auch hervorheben toll vorallem Fr. Asti ich hoffe sie wird übernommen.
Kann die Klinik weiter empfehlen dort weiß man was man tut.
Eins noch was negativ war man entlässt schnell Leute wenn von anderen Beschwerden kommen, das ist sehr schade.
Übrigens das Essen ist für eine Klinik top.

Insuffizientes Behandlungskonzept für schwere Zwangsstörung!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (v. a. therapeutische Beratung)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (kaum erhalten)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (schnell und unkompliziert)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
schöne ruhige Lage, moderne Zimmer, freundliches Personal (Rezeption, Anmeldung, Küche etc.)
Kontra:
3-Bett Zimmer für Kassenpatienten, oberflächliches therapeutisches Konzept nach Schema F
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, ADHS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer diesen Jahres Patientin in der psychosomatischen Klinik Windach.
Nach dem obligatorischen Aufnahmegespräch habe ich nicht wie zuerst angekündigt 6 - 8 Wochen sondern ca. 4 Monate auf die Aufnahme gewartet!
Am Tag der Aufnahme wurde ich freundlich empfangen und, nachdem die Formalitäten erledigt waren, durchs Haus geführt und über die Abläufe in der Klinik informiert. Es folgten weiter die therapeutische und medizinische Aufnahme.
Bereits im Laufe der 1. Woche musste ich leider feststellen, dass die krankheitsspezifischen Therapiegruppen (mit Therapeuten) nicht den größten Anteil des Therapieplans ausmachten.
Auch die Einzeltherapie, mit 50 Minuten pro Patient pro Woche, ist meines Erachtens nicht ausreichend.
Auf Nachfrage, ob in individuellen Fällen ein intensiveres Expositionstraining (ein wichtiger Faktor bei der Behandlung schwerer Zwangsstörungen) möglich wäre, erhielt ich die Antwort, dass hierfür keine Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass sich das Therapeutenteam an einem standardisierten Schema orientiert und keine individuellen Besonderheiten berücksichtigt. Wer nicht ins Behandlungskonzept passt wird demnach identifiziert und aussortiert (also entlassen).
Daher kann ich diese Klinik, was die therapeutische Behandlung von Zwangsstörungen betrifft, nicht weiterempfehlen!

Meine Angst ist weg, war 6 Monate dort.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1983   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
nette Ärzte mit Verständnis
Kontra:
.
Krankheitsbild:
Angstzustände, Depressionen,
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Tolle Klinik, ist schon lange her das ich dort war, haben mir super geholfen, ich würde diese Klinik besstens empfehlen.

1 Kommentar

Stefan84 am 22.10.2015

absoluter Blödsinn

Perfekt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 14/15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (3-Bett-Zimmer sind sehr belastend)
Pro:
Betreuung
Kontra:
das Essen könnte besser sein
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Aufenthalt in Windach war super. 3 Jahre vorher war ich bereits in Engelthal starioniert, was allerdings vollkommen sinnlos war.

In Windach war der Aufenthalt sehr angenehm. Das Personal war (mit sehr wenigen Ausnahmen) super freundlich.
Meine Therapeutin/Ärztin Fr. Braun war einfühlsam und wusste immer die richtigen Worte. Ich bin ihr für die tolle Betreuung sehr dankbar. Auch ein großes Lob und Dankeschön an Fr. Scharl, Fr. Kendler, Hr. Andresen und alle anderen Therapeuten, Ärzte, etc.

2 Kommentare

sina12 am 24.04.2015

Hallo,
gibt es in Windach spezielle Gruppen für Ängste? Wie oft hat man Einzeltherapie?
Über eine Antwort würde ich mich freuen.

  • Alle Kommentare anzeigen

Klinikbewertung Windach (Teil 4)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Ein weiteres Problem sind auch die Urlaube der behandelnden Therapeuten. Aus meinem 4-köpfigen Therapeutenteam haben im Laufe meines Aufenthaltes ALLE einen Urlaub über einige Wochen gemacht. Mein Haupttherapeut war zwischendrin 3,5 Wochen lang weg. Ich hab von mehreren Mitpatienten gehört, dass es ihrer Behandlung massiv geschädigt hat, dass ihr Therapeut gegen Ende ihrer Behandlung plötzlich weg war. Dann steht man im Regen da.


Man kann fast jedes Wochenende für eine Übernachtung nach Hause fahren, wenn man das möchte, und es keinen behandlungshinderlichen Effekt hat. Das sorgt dafür, dass die Klinik am Wochenende wie ausgestorben ist. Therapien gibt es am Wochenende auch überhaupt keine.


Internet gibt es nur an klinikeigenen PCs und im Atrium, aber auch nur, wenn man an der Rezeption einen Bon mit Guthaben gekauft hat, der 2 Stunden hält. Ich empfehle einen Internetstick. Der Empfang ist recht gut, wenn man auf den Balkon dafür geht.

Alkohol kann man abends in der Cafeteria kaufen. Allerdings wird man bei regelmäßigem Alkoholkonsum zu einem Alkoholvertrag verpflichtet. Wenn man dann mit Alkohol im Blut erwischt wird (es gibt regelmäßig Tests) fliegt man aus der Klinik.


Die Medizinische Zentrale ist rund um die Uhr geöffnet und man kann sich Hilfe holen. Man muss allerdings auch jede einzelne Tablette dort holen, man darf keine bei sich selber aufbewahren.

Einzeltherapie gab es in der Zwangsgruppe 50 Minuten pro Woche. In den anderen Gruppen waren es aber glaube ich doppelt so viel.


Wichtig ist auch:
Privatpatienten haben einige Vorzüge, aber als Kassenpatient muss man folgendes selber mitnehmen: Föhn, Seife, Shampoo / Duschgel, Waschmittel, Bademantel und Wecker. Sonst muss man darauf hoffen, dass die Mitpatienten im Zimmer das bereits haben.


Insgesamt kann ich die Klinik Windach guten Gewissens empfehlen, der Behandlungserfolg ist aber von Person zu Person unterschiedlich, deswegen auch die gespaltenen Meinungen hier bei den Bewertungen.

1 Kommentar

horst21100 am 24.11.2015

Wenn man sich an die Regeln hält dann kann einem nicht passieren. Das ist im jeden krankenhaus so. Das mit dem Alkohol ist so eine Sache, man kann ihn Trinken oder nicht. Aber alles in Maßen. Und Seife, Shampo und Föhn usw. kann man von zu Hause mitbringen oder im Ort im Supermarkt kaufen.

Klinikbewertung Windach (Teil 3)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Wird man von Schnarchern zu sehr gestört, bekommt man ein vorübergehendes Einzelzimmer oder der Schnarcher wird über Nacht in ein solches verlegt. Bei der Bettenzentrale kann man jederzeit Zimmerwechsel-Wünsche angeben. Man kann auch zu Bekannten in ein Zimmer wechseln, wenn dort jemand auszieht.


Das Frühstück beginnt um 07:15 Uhr und endet um 08:45 Uhr. Das Mittagessen ist um 12:15 Uhr und ist meistens akzeptabel bis sehr schmackhaft. Man hat die Auswahl zwischen 3 Gerichten (Privatpatienten 4; die Privatpatienten haben übrigens auch einen eigenen Speisesaal). Das Abendessen war allerdings meiner Meinung nach, und so ging es auch den meisten meiner Mitpatienten, unterirdisch. Wer Hunger mitbringt, hat da schon verloren. Es gibt oft nur einen Salat und man muss sich am Butterbrot satt knabbern oder bestellt sich von der Pizzeria aus dem Dorf etwas zur Klinik.

Zum Zeit verbringen gibt es die Cafeteria. Dort ist meistens am Abend bis zur Nachtruhe einiges los (23 Uhr). Man kann sich dort auch viele Süßigkeiten kaufen.
Das Atrium liegt abgeschieden im Neubau und ist voll mit Puzzles. Es ist von allen Seiten aus einsehbar und war für mich nie der ideale Rückzugsort. Es gibt keinen idealen Rückzugsort.

Nachtruhe ist um 11 und wer auch nur eine Minute länger auf den Gängen oder in einem anderen Zimmer rumgurkt, muss mit einer Abmahnung oder einem Klinikrausschmiss rechnen. Die Klinikleitung ist da gnadenlos. Einmal wäre fast unser gesamtes Zimmer aus der Klinik geworfen worden, weil wir uns nach der Nachtruhe noch mit einer Mitpatientin unterhalten haben. Überhaupt hat man von vielen Geschichten gehört, dass Leute teils aus legitimen teils aus völlig nichtigen Gründen aus der Klinik geworfen wurden. Die sind wahr.
Und ich finde es unverantwortlich, Patienten, die sich in einem kritischen Gesundheitszustand befinden und Hilfe brauchen, von einem Tag auf den anderen aufgrund kleiner Verstöße direkt vor die Tür zu setzen.

1 Kommentar

horst21100 am 24.11.2015

Nach 23 Uhr hat auch kein anderer Patient auf fremde Zimmer mehr was zu suchen. Dafür ist auch die Hausordnung gemacht.

Klinikbewertung Windach (Teil 2)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Die Fitnessangebote sind nicht allzu zahlreich. Es wird zum Beispiel Walken, Morgengymnastik, Wassergymnastik und "Gesunder Rücken" angeboten. Beim Walken trifft man sich in der Früh um 8 und läuft dann aber getrennt los. Im Endeffekt kann man sich auch einfach privat mit Mitpatienten verabreden und dann zu einer anderen Zeit gehen. Man kann bis zu zwei Sportangebote auswählen. Die sind nicht verpflichtend, aber wenn man 2x unentschuldigt abwesend war, wird man aus der Teilnehmerliste gestrichen. Das hat aber weiterhin keine Konsequenzen. Jeder Patient ist selbst verantwortlich, wie viel von dem Angebot er nutzen möchte.
Es gibt auch einen Fitnessraum. Wer viel Kraftsport treiben möchte, den wird die Ausstattung allerdings eher enttäuschen. Der Raum ist winzig. Es gibt nur 5 Geräte und man muss ich wie zu den anderen Fitnessangeboten vorher anmelden und darf den Raum nur 2x die Woche betreten.

Im Keller befindet sich ein Schwimmbad, das die meiste Zeit geöffnet hat (abends bis 21:30 Uhr). Dazu gehört eine Sauna. Beides ist wunderschön eingerichtet, sauber und sehr gepflegt. Die Wassertemperatur ist angenehm kühl.

Ebenfalls im Keller befindet sich ein Kicker, eine Tischtennisplatte und ein Billardtisch. Schläger und Stöcke müssen für Kaution an der Rezeption ausgeliehen werden (10 Euro).


Außerhalb der Therapien ist es oft recht schwierig, etwas zu unternehmen, wenn man selber kein Auto besitzt. Die Klinik liegt sehr abgelegen und Landsberg ist als nächstgrößere Stadt mit dem Auto ca. 20 Minuten entfernt. Busanbindung gibt es keine. Es gibt nur einen klinikeigenen Shuttlebus, der einen zum Bahnhof Geltendorf fährt, von wo aus man mit dem Zug nach München fahren kann.
Meistens ist man allerdings auf Mitpatienten angewiesen.

Die Zimmer sind gemütlich und schön eingerichtet. Die Tatsache, dass man als Kassenpatient nur 3-Bett-Zimmer bekommt, stößt vielen unbequem auf. Viele Leute haben Probleme mit Schnarchern. Zimmerwechsel sind aber meistens möglich.

Klinikbewertung Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Schönes Ambiente, viele kompetente Therapeuten, freundliches Personal
Kontra:
Abgeschiedene Lage, Bevorteilung von Privatpatienten, Einseitiges Behandlungskonzept, Oft lange Wartezeichen
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung; Soziale Phobie; Dysthymia
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2014 in der Klinik Windach wegen Zwängen und Depressionen.
Ich hatte mich bereits im Sommer 2013 angemeldet, aber aufgrund eines Fehlers meines behandelnden Therapeuten bin ich erst ein paar Monate später in die Warteschlange aufgenommen worden.

In der Klinik ging es vom ersten Tag an mit dem vollen Programm los. Das liegt daran, dass die Zwangsgruppe genau wie die Essgestörten-Gruppe einen festen Therapieplan hat, während bei anderen Krankheiten man erst langsam in die einzelnen Therapien eingeführt wird und es auch passieren kann, dass man die ersten Wochen fast keine Termine hat.
Mich persönlich hat der schnelle Beginn nicht gestört, es fiel einem aber schon auf, dass etwas übertrieben wurde. Ein Mitpatient war seit einer Stunde in der Klinik und wurde von einer Therapeutin direkt während dem Auspacken abgeholt und in die erste Gruppentherapie gebracht.

Ein Großteil der Behandlung besteht aus Gruppentherapien. Das ist auch eindeutig das erklärte Konzept. In meiner Gruppe war es aber so, dass die Gruppentherapien für viele nicht sehr hilfreich waren. Es wurde sich zwar viel Zeit genommen auf die Probleme der einzelnen Patienten einzugehen, aber im Endeffekt fehlten oft die entscheidenden Anstöße zur Veränderung.
Genau wie bei der Biographie:
Einmal die Woche stellt ein Patient seinen Familienstammbaum und seinen Lebenslauf vor den anderen dar, aber das schien in niemandem etwas wachzurütteln, was ihm nicht eh schon bewusst war.

Weitere Therapieangebote sind Gestaltung, Fitness und Selbstwirksamkeit. Beim Selbstwirksamkeitstraining fährt man meistens nach München oder zumindest unter Leute, und versucht, sich mutige Sachen zu trauen, zu denen man sich sehr überwinden muss; zum Beispiel ins Rathaus gehen und den Bürgermeister nach einem Autogramm fragen oder sich in einem Sexshop beraten lassen. Ich persönlich hatte nie Selbstwirksamkeitstraining, das ist eher ein wichtiger Bestandteil von Patienten mit Depressions-Diagnose....

Wer will und kann,wird hier viel erreichen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008/2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Der Rest!
Kontra:
3Bettzimmer(schlimm)
Krankheitsbild:
Vestibularisparoxysmie re.,gen.Angststörung,Depressionen,PTBS,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
ich war 2mal in der Klinik Windach.
Ich leide an einer schweren körperlichen Erkrankung,Generalisierter Angststörung,Depressionen,Panik beim Essen,PTBS.
Ich konnte während meines Aufenthaltes dort viel erlernen.Nach dem ich Jahrelang die Wohnung nicht mehr verließ,konnte ich dort meine Aktionsradius erweitern.Zunächst bis vor die Klinik,dann in der Umgebung und mit der Co-Therapeutin auch in den Ort.
Alle Therapien waren gut,ich hatte immer das Gefühl das man sich bemüht.Das ich einen Epileptikerhelm tragen mußte und den Rollator zum laufen brauch,erscherte mir so einiges.Ich schämte mich sehr,und diverse Erfahrungen verbesserten das nun natürlich nicht.Ein Aufenthalt hier benötigt viel Kraft.Man muß vieles ertragen,auch wenn mans nicht hören mag,es entspricht doch der Wahrheit.Zumindest war es bei mir der Fall.Ich bin mir sicher das die da schon wissen was sie tun.Was hab ich geheult,konnte kaum im Essensraum essen(Angst vor den vielen Leuten,Verschuckangst,ect),aber es verbesserte sich doch ein wenig...Leider konnte ich das Erlernte nach meinem Aufenthalt zu Hause nicht umsetzen,so das ich jetzt wieder wie vorher da stehe,was allerdings Krankheitsbedingt ist.Meine Therapeutin hatte dies allerdings vorher gesehen und das im Abschlußbericht mit ein gebracht.Bei mir ist das einfach schwierig.Trotzdem kann ich nichts negatives berichten über alle vom Personal,Ärzten,Therapeuten,ect...
Bei der sogenannten Konfrontationstherapie isses schwer.Ich mußte z.B auch alleine in einem Bus sitzen,nach einer Fahrt.Für mich die Hölle,nach schwerem Busunfall.Es wird einfach auch so unterschiedlich gehandhabt.Mein jetzt behandelnder Therapeut ,hält diese Art von Konfrontation für Mist.
Das schlimmste da ist die Unterbringung im 3Bettzimmer.Für mich die Hölle.Keine Ruhe,kein Rückzugsort,für jemanden der das Haus nicht gerne verläßt,wirklich schlimm.
Das Essen ist super....oft saß ich heulend vor dem Teller weil ich nicht essen konnte.
Ich find die Klinik super!

Klinik Windach als Lebensretter

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gesamtes Ambiente
Kontra:
nächtliche Kontrollen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Anfang Februar kam ich total fertig und niedergeschlagen in die Klinik. Vorher war ich noch nie in psychotherapeutischer Behandlung. Vor dem Klinikaufenthalt hatte ich panische Angst. Aufgrund meiner schweren Depressionen blieb mir jedoch keine andere Wahl und entschied mich zu diesem Schritt. Schon kurz nach der Aufnahme merkte ich,dass diese Klinik nicht mit anderen zu vergleichen ist. Es herrscht hier eine Ruhe, die mich schon nach einer Woche Aufenthalt wieder Hoffnung schöpfen ließ.Nach sechs Wochen Aufenthalt wurde ich als anderer Mensch wieder entlassen. Mein Leben macht mir wieder Freude. Allen Ärzten, Therapeuten Co-Therapeuten, Mitarbeiter der medizinischen Zentrale usw.für die Hilfe aufrichtigen Dank.

Mut euer Selbst zu finden und es zu lieben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Sehr wertvolle und individulle Therapie Angebote
Kontra:
Die Tiefe des Schwimmbeckens
Krankheitsbild:
Depression / Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine persönlichen Erfahrungen waren und sind immer noch sehr wertvoll und inspirierend für mich. Klinik Windach half mir, mit den unterschiedlichsten Therapien, meine eigene Mitte und somit mein wahres liebenswertes,lebenswertes Ich zu finden! Danke dafür! Meine Dankbarkeit gilt allen Mitarbeitern und Therapeuten der Klinik Windach.

Ganz besonderen Dank an Alle, die gemeinsam mit mir,sich zwischen den 09.10.2013-04.12.2013 Hilfe und Unterstützung suchten und fanden. Ihr seit für immer in meinem Herzen, den jeder einzelne von euch hat mir durch seine Einmaligkeit geholfen, zu mir selbst zu finden.

DANKE AN EUCH ALLE DIE IHR MIR, EURE ZEIT GESCHENKT HABT!ES WAR EINFACH WUNDERBAR, DAS ICH JEDEN EINZELNEN VON EUCH KENNENLERNEN DURFTE!DANKE FÜR DAS EINMALIGES MITEINANDER MIT EUCH!

Ich möchte allen die Ihr euch unsicher seit sagen. "Seid mutig und findet eure wahre,einzigartige Persönlichkeit, die, die ihr in Wirklichkeit seid." Ich kann euch diese Klinik wirklich, mit den besten Erfahrungen ans Herz legen. Diese 8 Wochen waren das beste was mir passieren konnte. Seit offen für die Therapien!
Auch ich hatte angst mich manchen Aufgaben zu stellen, es war nicht immer leicht!
Doch der Erfolg gibt der Klinik recht, mit Ihren Konzept, jeden zu helfen, der auch Hilfe annehmen kann und möchte!

Habt Vertrauen zu den Therapeuten und zu Euch!

In liebe
eure Marion/Oberpfalz

Super Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (100% zum weiterempfehlen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (auch Nebendiagnosen werden bei Bedarf behandelt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (jederzeit erreichbar)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Cotherapie, Atmosphäre, Therapie, Konzept, 3er-Zimmer (ja, ich fand sie gut)
Kontra:
wenig Körpertherapie, wenig vegetarische Essensauswahl
Krankheitsbild:
Essstörung, Magersucht (PTBS, Borderline, Depressionen)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 14 Wochen in der Essstörungsgruppe u kann fast nur positiv berichten. Ich war sehr überrascht, wie wohl ich mich dort gefühlt habe und wie qualifiziert das Angebot war.

Das Angebot bestand in der Woche aus 4x Gruppentherapie mit Therapeuten (1 Therapeut & 1 Cotherapeut), 1x Gruppe ohne Therapeut, 2x Gestaltungstherapie, 3x Bewegung, 2x Kochen u 1x Einzeltherapie.

Der Schwerpunkt ist auf der Gruppe, daher wenig Einzeltherapie und vieles abhängig von Mitpatienten. Bei Bedarf, kann man Termine bei einem Cotherapeuten bekommen, ich hatte jede Woche 2x ein Cotherapeutengespräch, welche sehr hilfreich waren! Leider gibt es keine Körpertherapie, da man in Bewegung eher Sport im Schonprogramm und Selbstverteidigung macht. Die Kochtherapie hat leider auch wenig individuelle Ernährungsberatung angeboten, jedoch konnte man erlernen, was normale Portionen sind und bei Bedarf immer nachfragen.

Die ersten Wochen sind sehr streng, wobei fast die volle Verantwortung in der Gruppe liegt. Man muss 3 Wochen Strukturessen machen mit vorgegebenen Mahlzeiten u Zeit, ab dem ersten Tag mit verbotenen Lebensmittel, jedoch gutes Essen. Man darf die erste Zeit nicht allein sein, ist fast 24h in der Gruppe. Freiheiten erreicht man durch die Montage und Gewichtszunahme. Es gibt eine 2-stündige Klosperre und erst ab dem 5ten Montag bzw. ab einem bestimmten Gewicht, darf man seine Angehörigen sehen und allein aus der Klinik gehen. Bis zum Mindestgewicht min. BMI 19 muss man jede Woche 700g zunehmen mit einem 4-Strich-System.

Die Therapie war sehr qualifiziert, vorallem die Cotherapie hat mir viel gebracht und ich habe auf Bedarf mehr Termine bekommen. Die Therapeutin war sehr liebevoll, vorsichtig u kompetent. Die Cotherapeuten hatten viel Erfahrung, wodurch auch Nebendiagnosen behandelt werden können. Für die Zeit nach der Klinik wird auch geholfen. Trotzdem sehr streng und ich musste wegen Suizidgedanken vorübergehend in die Psychiatrie.

Ich kann die Klinik sehr weiterempfehlen!

Gott sei Dank Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (guter u. gezielter Ablauf)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (immer hilfsbereit, wohlwollend, offen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (ev. auf Gewichtsbeachtung einen Schwerpunkt legen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alles kompetent, schnell, effizient u. gut vernetzt)
Pro:
Ruhe, kompetente pschy. u. ärztl. Hilfe
Kontra:
keine Massagen u.a., veraltete u. oft kaputte Krafttrainingsgeräte
Krankheitsbild:
Burnout u. Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin über 8 Wochen in der Klinik Windach gewesen wg. Burnout u. Depressionen. Dort wurde ich von den Ärzten, Therapeuten, Verwaltungspersonal u. sonst. Mitarbeitern sehr freundlich empfangen. Auch der Umgang der Mitpatienten untereinander ist sehr offen, ehrlich und hilfsbereit gewesen. Man hat als Patient viel Freiheiten und Freizeiten die jeder für sich nützen kann im Rahmen der Vorgaben der Klinik Windach. Das Essen empfand ich zu fast 100 % sehr gut u. abwechslungsreich, die Sauberkeit in der Klinik u. im 2-Bettzimmer war super. Ich war zudem sehr zufrieden mit meiner Pschyologin Frau H. die immer drei Einzelsitzungen in der Woche abgehalten hatte. Die verpflichtenden Gruppensitzungen waren anstrengend, aber hilfreich. Auch der Sport wie Walken, Gerätetraining, Pilatis, Qui Gong, Spazierengehen, Radfahren, Wandern sind für mich sehr hilfreich gewesen. Auch die dortige Ruhe, die Langsamkeit haben mir geholfen ruhiger zu werden. Gott sei Dank bin ich positiv u. klarer denkend ohne Depressionen zurückgekommen. Alles dort ist eine Holschuld, Du selber solltest Dich öffnen und einbringen und alles bearbeiten, was Du kannst. Ich bin dankbar u. froh, dass es solch eine Klinik gibt, die einem hilft das Leben neu strukturiert danach zu beginnen. Ich bleibe auf meinem Wege weiterhin u. hoffe nie mehr in eine Klinik gehen zu müssen.

1 Kommentar

Novalis am 27.03.2014

Der Kommentar trifft es meines Erachtens sehr gut.
Inzwischen sind es drei Jahre, dass ich nach insgesamt neun Wochen aus der Klinik in Windach entlassen wurde.
Selbstverständlich können die Ärzte der Klinik nicht zaubern, aber sie können Wege aufzeigen.
Mir jedenfalls haben sie damals geholfen mich von meinen Ängsten und Zwängen zu befreien, die mir das Leben zur Hölle machten.
Der Punkt ist, man muss die aufgezeigten Wege gehen und zwar selber.
Das tut manchmal weh und kann einem von niemandem abgenommen werden.
Trotzdem ist es der einzige Weg um aus dem Dunkel herauszukommen und die Klinik in Windach ist eine sehr gute Startbasis hierfür.

Windach ein guter Ort um gesund zu werden!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Agoraphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in Windach wegen einer Angsstörung und ich kann fast nur gutes berichten.
Ich habe mich von Anfang an sehr gut betreut und wohl gefühlt. Man kann es in einem Dreibettzimmer aushalten und wenn es wirklich nicht klappen sollte, darf man jederzeit das Zimmer wechseln.
Die Therapieangebote waren reichlich und ich habe sehr schnell gute Fortschritte gemacht. Besonders zufrieden war ich mit meiner Therapeutin Frau G. Ich hatte von Anfang das Gefühl, dass sie mich versteht und sich Gedanken um mich macht. Sie hatte immer ein offenes Ohr, konnte mir meine Probleme verständlich erklären und mir gute Tipps geben. Dabei hat sie immer viel Verständnis und Humor gezeigt und ab und an auch von sich berichtet, was ich persönlich sehr toll fand.
Das Essen, die sportlichen Angebote und die Aufenthaltsräume lassen nichts zu wünschen übrig.
Einziges Manko für mich war, dass zu wenig Kurse zum Thema Entspannung angeboten wurden. Gerade für Angstpatienten ist "Runterkommen" extrem wichtig.
Im Großen und Ganzen hatte ich eine zwar anstrengende, aber auch superschöne Zeit in Windach, in der ich tolle Menschen und mich selbst besser kennengelernt habe. Ich kann mit meinen Ängsten nun besser umgeben und fühle mich wieder freier und selbstständiger!
Wenn man offen ist und etwas ändern will, kann man in Windach viel erreichen!

1 Kommentar

sina12 am 28.09.2013

Hallo, solche Berichte muntern einen auf. Wie oft hat man Einzeltherapie als Kassenpatient? Wie ist so das Durchschnittsalter in der Klinik? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Aufenthalt unserer Tochter/ Zwänge, Depressionen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Fehlender Therapieerfolg, Verschlechterung des Zustands unserer Tochter, Überhebliche Ärzte
Krankheitsbild:
Zwänge, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter leidet schon sehr lange an Zwängen und Depressionen. So entschieden wir uns dazu, eine für das Krankheitsbild entsprechende Spezialklinik aufzusuchen. Wir glaubten diese in der Klinik Windach gefunden zu haben. Nach acht Wochen konnten wir unsere Tochter das erste Mal mit nach Hause nehmen. Ihr Zustand hatte sich in dieser Zeit erheblich verschlechtert, sie sprach kaum ein Wort zu uns. Wir entschlossen uns in direkten Kontakt mit den Ärzten zu treten und die Gründe zu erörtern. Uns entgegnete man von oben herab, aber erklärte uns die Gründe. Zudem sei es wichtig, dass unsere Tochter noch weitere vier Wochen in dieser Klinik therapiert werden müsse. Nach zwei weiteren Wochen konnten wir sie wieder über das Wochenende mit nach Hause nehmen. So hatten wir unsere Tochter noch nie zuvor gesehen. Wir nahmen erneut Kontakt mit den Ärzten und der Therapeutin auf. Diese wollten den Aufenthalt unserer Tochter nochmals verlängern. Als wir unsere Zweifel über den möglichen Erfolg dieses Aufenthalts äußerten, entgegnete man uns arrogant, "Sie können das nicht beurteilen, lassen sie unsere Arbeit machen, was haben sie den eigentlich gelernt?". Eine derartige Äußerung und der fehlende Behandlungserfolg bestätigten uns in der Entscheidung die Behandlung vorzeitig abzubrechen. Die Klinik Windach ist aus unserer Sicht nicht empfehlenswert, da es unserer Tochter nach dem Aufenthalt deutlich schlechter geht. Wir werden wieder eine herkömmliche Klinik, ohne zweifelhafte Spezialisierung aufsuchen und sind enttäuscht und traurig, dass es unserer Tochter nach einem so langen Aufenthalt sehr schlecht geht. Die positiven Bewertungen dieser Klinik sind für uns nicht nachvollziehbar.

2 Kommentare

Stefan84 am 21.10.2015

das weckt Erinnerungen in mir

ich bin nach dem Aufenthalt in einem weit schlechteren Zustand als vor Antritt

dies kümmerte dort keinen

auch waren viele all zu überheblich und arrogant

  • Alle Kommentare anzeigen

Immer und immer wieder nach WEindach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012-2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
3-Bett Zimmer
Krankheitsbild:
Agoraphobie, Depressionen und Schmeren
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War 10 Wochen in Windach und kann nur positives, Naja, bis auf die 3-Bett Zimmer, berichten.
Alle ohne Ausnahme waren sehr nett und hilfbereit, denke auch hier ist der Spruch "wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück" passend wenn ich hier die Kritiken lese.
Ich brauchte Hilfe und die bekam ich. Hab ja einen Packen an Krankheiten (Depressionen, versch. Agoraphobien und chronische Schmerzen) mitgebracht. Sicher verbringen die in Windach keine Wunder und es gibt auch keine Pille die -Schwupps- alles verschwinden lässt, aber wenn man gewillt ist an sich zu arbeiten wird manches besser. Das an sich arbeiten ist wirklich Schwerstarbeit aber nur so kann es klappen.
Meine Co-Therapeutin fuhr 2x mit mir nach München und danach versuchte ich es alleine, trotz Panikattacke am Anfang gelang es mir, von Mal zu Mal besser und heute geht zuminderst das Eine tatellos.
Hier heißt es nicht, so jetzt bin ich da und jetzt macht mal, Nein, ohne über seinen eigenen Schatten zu springen läuft gar nichts. Sollte ich mal wieder, was ich nicht hoffe, in so eine Klinik müssen, dann jederzeit und nur nach Windach.
Ich finde es toll, dass die Klinik nicht nach Klinik aussieht und div. Freizeitmöglichkeiten angeboten werden.
Auch wenn man kein Auto hat, es finden sich immer Mitpatienten die nach Landsberg zum Einkaufen fahren.
So, diejenigen die an ihren Krankheitsbild etwas ändern wollen, kann ich die Klinik nur empfehlen. Hab Mitpatienten gehabt die schon öfters in Windach waren und ich denke, das spricht für sich.
Windach 2012/13 ich war dabei... :-)

Klinik nicht so gut wie ihr Ruf

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Sehr tolerantes Haus
Kontra:
Organisation misserabel
Krankheitsbild:
Depression, Agoraphobie, Angst, Zwang
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik hat zwar einen sehr guten Ruf, es gibt aber dennoch einiges zu beanstanden. Was positiv ist, ist eigentlich, dass man machen kann, was man will. Wenn man die Therapien nicht wahrnehmen möchte, weil schönes Wetter ist und man lieber Baden geht, kann man das einfach so, ohne Konsequenzen tun. Man darf auch Autofahren, und kommen und gehen wann man will, man braucht nur gute Ausreden. Die Therapeuten erscheinen jedoch relativ unerfahren. Die Therapiemöglichkeiten sind sehr begrenzt, deshalb wahrscheinlich auch der freizügige Ausgang. Es gibt sogar Alkohol in der Klinik, wer keinen "Alkoholvertrag"! hat, kann sich jederzeit in oder außerhalb der Klinik einen "hinter die Binde kippen". Das ganze erinnert irgendwie ein ein Privatsanatorium. Allerdings ist man, wenn man wirklich psychisch angeschlagen ist und kognitive Probleme hat, ziemlich aufgeschmissen, denn die Organisation ist ziemlich misserabel. Mann muss zusehen, wie man sich durch den Wust an Aushängen und Plänen selbst orientiert, Termine auf den ausgegebenen Plänen überschneiden sich und entweder müht man sich durch oder man fällt durchs Raster und wird vergessen. Essen ist gut, allerdings bedeutet der Speisesaal Lärm und Stress. Das Ambiente ist mittelmäßig. 3- Bett- Zimmer bedeuten allerdings für Manche, die sich nicht verstehen, auch Stress und lenkt vom Eigentlichen ab.

3 Kommentare

linord am 31.05.2013

Der Artikel hat mich sehr aufgebracht. Wenn ich in so einer Klinik bin, dann weiß ich nicht weiter und lasse mir helfen. Und denke nicht an Vergnügen.Was heißt hier-Man kan machen was man will-. Dann bin ich nocht nicht tief genug unten. Ich war 2009 und 2010 in Windach und weiß das da alles sehr großzügig abläuft, aber ich finde das sehr gut weil der Charakter einer Klinik da so nicht aufkommt.In meinen Aufenthalt war auch schönes Wetter, ich wäre nie auf den Gedanken gekommen eine Therapie deswegen ausfallen zu lassen. dazu war mir alles zu Wertvoll.
Klar hängt unten im Durchgangsflur viel aus.Erstens- kann ich in Ruhe lesen,weil Zeit habe ich da genug und Zweitens- einen Mitpatienten oder Therapeuten fragen.
Das Therapieangebot war genau auf mich zugeschnitten und super gut. Ich habe alles mit meiner Therapeutin Frau H. ab-und besprochen. Autofahren, Wochenende usw.
Ich habe mir diese Klinik ausgesucht obwohl sie ca. 850km von meinen Heimatort liegt.Und ich kann sie nur loben. Ich hatte wohl eine andere Einstellung. Viele warten auf einen Platz da und ich durfte da hin. Bin soooo froh und glücklich, das ich in einen harten Prozess alles in Windach lassen konnte.Bin Kassenpatientin

  • Alle Kommentare anzeigen

Beste Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 12/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles außer...
Kontra:
medizinische Versorgung
Krankheitsbild:
Depression/Burn-Out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist einschränkungsfrei weiterzuempfehlen! Das gesamte Personal ist mehr als nur aufmerksam und macht alles, um den Aufenthalt so hilfreich und angenehm wie möglich zu gestalten, sogar zur Weihnachtszeit.
In der Klinik herrscht eine herzliche Atmosphäre, die die Therapiezeit in der "Käseglocke"erträglicher macht.
Die Einzel- wie Gruppentherapien werden sehr gut "auf den Laib geschneidert" und durchgeführt.
Hervorzuheben ist auch das hervorragende Küchenpersonal. Der Küchenchef persönlich nimmt sich jede Woche für Esssonderlinge (wie mich) mit vielen Nahrungsmittelunverträglichkeiten viel Zeit, den Menüplan völlig unkompliziert hervorragend anzupassen...
Auch die Freizeitgestaltung wird einem durch ein gutes Klinikangebot, und der sehr guten Lage leicht gemacht. Es finden sich auch unter den Patienten sehr schnell Interessensgruppen.

Schlechte Erfahrung mit Therapeutin

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (in Bezug auf meine Therapeutin)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (in Bezug auf meine Therapeutin, sonst zufrieden)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Co-Therapeuten, Klinikausstattung.... vieles!
Kontra:
Meine Therapeutin, Dreibettzimmer, Unflexibilität
Krankheitsbild:
Chronische Schmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bevor die Frage aufkommt, warum ich erst vier Jahre nach meinem Klinikaufenthalt diese Bewertung abgebe:
Mir wurde dazu geraten, damit ich endlich mit diesem Thema abschließen kann, das mich immer noch sehr bewegt.

Es war mein zweiter Aufenthalt in der Klinik innerhalb von zwei Jahren, wobei ich vom ersten nur profitiert habe. Beim zweiten Mal wurde ich einer sehr jungen Therapeutin zugeteilt, die es schaffte, mich innerhalb kürzester Zeit in die schlimmste Depression mit Suizidgedanken zu treiben. Meine Bitte um eine andere Therapeutin wurde mit der Begründung abgelehnt, dass wegen Krankheit und Urlaub keine zur Verfügung stünden. Daraufhin musste ich mich auch noch der Wut der Therapeutin stellen, weil ich von ihr wegwollte. Der Terror ging dann die vollen 9 Wochen weiter.

Mein großer Dank gilt meiner persönlichen Co-Therapeutin, die erkannte, in welch schlimmen seelischen Zustand ich mich befand und es schaffte, mich einigermassen aufzufangen.

Leider ging es nicht nur mir so. Ein Mitpatienten der Schmerzgruppe hat wegen dieser Therapeutin den Aufenthalt abgebrochen.

Ansonsten kann ich nichts Negatives über die Klinik sagen. Sowohl die Ausstattung (außer den Dreibettzimmern!) als auch der Service des Hauspersonals und das Essen waren gut.

Die Co-Therapeuten der SST-Gruppe wie auch die Stationsärztin waren aufmerksam und fürsorglich. Leider konnten sie nicht wettmachen, was die Therapeutin angerichtet hat.
Ich hoffe für alle Patienten, dass sie ihren Beruf mittlerweile an den Nagel gehängt hat.
Und ein Appell an alle: Besteht auf einen anderen Therapeuten, wenn ihr mit Eurem nicht klar kommt.

Ich würde nach diesem Erlebnis nie wieder nach Windach gehen, spreche aber trotzdem eine Empfehlung für die Klinik aus.

H.P.

Fast alles Super

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Klinikinterne Kommunikation in der Organisation klappt nicht immer)
Pro:
Therapie und Freizeitangebot
Kontra:
3-Bett Zimmer
Krankheitsbild:
Burnout, Depression, somatome Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Rundum freundliches Personal von den Reinigungskräften bis zum Therapeuten machte es mir leicht mich wohlzufühlen und "runterzukommen". Zu Beginn man als Patient erstmal einige Zeit (meist 2 Wochen) um "runterzukommen" d.h. das Programm wird langsam gestartet ...nicht ganz leicht für Burnoutpatienten die erstmal mit Power und 150% Einsatz sich die Gesundung erarbeiten wollen ...aber hilfreich (andere Symtomatiken werden am Anfang zu 100% ausgelastet). Das Therapieangebot ist Umfang- und Facettenreich von Physiotherapie bis Selbstverteidigung, Achtsamkeitstraining (MBSR), Qi Gong, bis spazieren gehen oder im Sommer Radfahren ist Therapiebegleitend ein umfangreiches Angebot vorhanden. Die Therapeuten sind unterschiedlich von der Herangehensweise und durchweg professionell, Schwierigkeiten haben da häufiger Zwangspatienten ..aber das ist teilweise Krankheitsbedingt. Die Essen ist hervorragend und das gesamte Servicepersonal ausgesprochen aufmerksam, freundlich und zugewandt. Ich kann die Klinik nur empfehlen die Unternehmungsmöglichkeiten, Therapieangebote könnten kaum besser sein. Die 3-Bettzimmer sind jedoch nicht mehr OK ..allein die Zusammenlegung von schwierigen Krankheitsbildern macht es einigermassen schwer die Zimmersituation nicht gleich zur Therapieinhalt zu machen.

nicht empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn Out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann aus meiner Erfahrung raten, nicht in diese Klinik zu gehen, da alles nur oberflächlich behandelt wird und auf das ausschlaggebende nicht geachtet wird.
Ich war acht Wochen da und es wurde nur oberflächlich rumgeplänkelt oder zu Medikamenten geraten, anstatt mal zusammen mit mir an die Sache ranzugehen.
Die acht Wochen waren für mich leider Zeitverschwendung und brachten nur Frust weil ich nicht weiter kam.
Nun bin ich in Behandlung bei einer super Psychotherapeutin und kann jedem der psychosomatisch erkrankt ist, nur raten sich einen guten Therapeuten zu suchen und intensiv mit ihm an sich zu arbeiten.
Das bringt viel mehr als in der Klinik zu sitzen und seine Zeit mit spazieren gehen, "Sport als Ausgleich" oder Gruppentherapien die nur zusätzlich belasten zu vertun.

Klinikbewertung Windach

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Verhaltenstherapie
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Depression, Agoraphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die psychosomatische Klinik Windach ist eine sehr gute Klinik mit sehr guten Ärzten, Therapeuten und Co-Therapeuten.
Ich wurde wg.-
einer mittelgradigen depressiven Episode, Agoraphobie mit Panikstörung und sozialer Phobie
- 12 Wochen lang behandelt.
...
Ich bekam:
-2xwöchentlich Einzeltherapie
-3xdie Woche Problemlösegruppe (2. - 12 Woche)
-3xdie Woche Selbstsicherheitstraining (4. - 8. Woche)
-2xdie Woche Angstbewältigungstherapie mit jew. 2xdie Woche Besprechung der Aussentermine (8 - 12.Woche)
Es wird auch Gestaltungstherapie anboten, die ich aber nicht nutzen konnte wg.der oben genannten Gruppen.
Zusätzlich wird Gymnastik und Muskeltraining angeboten und es gibt ein Schwimmbad mit Saunabereich.
Die Klinik ist eine sehr schöne Klinik die nicht an ein Krankenhaus erinnert. Auch die medizinische Zentrale ist sehr gut organisiert und es sind IMMER!!!! Co-Therapeuten vor Ort, die egal wann um welche Uhrzeit bereit sind zu helfen. Falls die Einzeltherapie mit 2 Std.wöchentlich nicht ausreicht kann man zusätzlich Co-Therapeutengespräche beantragen. Mein Arzt und Therapeut+Co Therapeuten war super und ich habe dem Team viel zu verdanken. Der Oberarzt ist sehr bemüht jeden Patienten nach der Aufnahme persönlich kennenzulernen und nimmt sich immer Zeit wenn man ein Anliegen und Fragen hat. Die Klinik bietet für Kassenpatienten ohne Zusatzzahlung 3-Bett Zimmer an. Es ist natürlich gewöhnungsbedürftig manchmal mehrere Stunden auf so engen Raum (ca.25qm²)zusammen zu wohnen aber man gewöhnt sich schnell daran. Ausweichbereiche gibt es genügen (Ruheräume,Atrium,Caféteria).
Das Essen ist sehr gut ( ich beurteile jetzt allgemein, da ich Vegetarier bin und viele Dinge nicht gegessen habe)
Ich kann mit absoluter Zufriedenheit die Klinik Windach als psychosomatische Klinik weiterempfehlen.

1 Kommentar

sina12 am 25.09.2013

Danke für solche Beiträge, die munterne einen auf. Gibt es für jeden Kassenpatienten 2mal die Woche Einzeltherapie und zusätzlich Gruppentherapie? Über eine Antwort freue ich mich.

Nach langem Leidensweg, endlich Erleichterung!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Motivation der Therapeuten, Verpflegung, Reinigung, Freizeitangebot
Kontra:
3-Bett Zimmer
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt dauerte insgesamt 12 Wochen bis Ende Februar 2013. Meine Leiden wurden sehr gelindert und ich bin davon überzeugt, daß ich durch die Hilfen die ich dort erhalten habe, diese sich noch weiter verbessern lassen. Wichtig ist, daß man für die Therapie offen ist und aktiv mitwirkt. Es wird auch Zeit eingeräumt, den Patienten an die Therapie behutsam heranzuführen. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, ob der/die Therapeut/in zu einem paßt. Ist das nicht der Fall, sollte man dies rechtzeitig mitteilen (sollte man nach der 3 Sitzung wissen). Werden Bestandteile der Therapie nicht richtig verstanden, sollte man nachfragen auch mehrmals wenn nötig. Oft kommt das Verständnis auch mit der Zeit, es ist also wichtig geduldig zu sein.
Die ersten beiden Wochen wurde ich in einem 3-Bett Zimmer untergebracht (gesetzl. versichert). Aufgrund meiner Erkrankung war ich damit jedoch hoffnungslos überfordert, sodaß ich ein therapeutisches EZ erhalten habe. Für diese Unterstützung war und bin ich sehr dankbar. Erst danach konnte ich mich auf die Therapie einlassen. Das ist zugleich mein größter Kritik-Punkt an dieser Klinik. Egal mit welchen Problemen man zu kämpfen hat, ein 3-Bett Zimmer ist einfach sehr kontraproduktiv.
Die Behandlung war meiner Meinung nach recht professionell (lt. Focus-Ranking Ausg. Juli/August 2012, liegt es in Sachen Zwangsstörung deutschlandweit sogar auf Platz 1).
Ich finde, daß man in diesem KH auch viele Freiheiten hat, man fühlt sich keineswegs eingesperrt. Natürlich ist es wichtig und im Interesse aller Patienten, dass die Bettruhezeiten eingehalten werden.
Schlußendlich kann ich die Klinik sehr empfehlen. Man sollte keine Wunder erwarten, wenn man sich aber auf die Therapie einläßt (was durchaus bedeuten kann, sich manchmal zu überwinden) sollte eine deutliche Besserung eintreten. Von fundamentaler Bedeutung ist die Bereitschaft, daß was man gelernt und an Werkzeugen an die Hand bekommen hat auch nach der Entlassung weiter im Alltagsleben umzusetzen. Dazu gehören auch Änderungen in seinem Leben vorzunehmen, die einer nachhaltigen Genesung im Wege stehen!

Die Empfehlung hat sich gar nicht bestätigt.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Freundliche und gut gelaunte Physiotherapeuten
Kontra:
Krankheitsorientiert statt lösungsorientiert
Krankheitsbild:
Burn Out / Mobbing
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Größter Malus ist die ausschließliche Ausstattung mit 3-Bettzimmern. Das ergibt ständigen Streß unter den Patienten. Anstatt sich mit den eigenen Belastungen zu beschäftigen muß man sich mit den zusätzlichen Problemen auseinandersetzen. Nimmt das überhand geht die Therapie schief. Die Klinik interessiert das nicht.
Rückzugsmöglichkeiten um allein zu sein bestehen nicht.
Die Therapie ist dem Ruf nicht mehr entsprechend. Die Therapeutin war mit meinen komplexen Belastungen überfordert. Wenn man mit dem Thema Mobbing in die Klinik geht sollte in 6 Wochen doch mal die Situation am Arbeitsplatz wenigstens ansatzweise besprochen werden, was bei mir nicht geschehen ist.
Das Hauspersonal ist durchweg sehr freundlich und die Versorgung sehr gut. Das 'Begleitprogramm' vielfältig. Schön ist, dass am Abend und am WE die Werkstatt zu malen und werkeln offen ist und dass durch Patienten organisierte Veranstaltungen stattfinden können.
Leider liegt die Klinik zwischen Autobahn und Bach eingeklemmt, was kurze Spaziergänge sehr einseitg macht.
Am Ort ist quasi nichts los. Wer kein Auto hat muß sich gerne in der Klinik aufhalten bzw. spazieren gehen.

Sehr gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 10/2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich angekommen bin und die Termine mehr wurden, wurde mir sehr schnell klar, dass dieser Aufenthalt nur was bringt wenn man sich öffnet und sich den Problemen stellt.
Dies konnte ich sehr schnell und es war nicht immer einfach, aber danach ging es mir besser.
Ich hatte sehr zügig meinen Maßnahmenplan erstellt und wusste was ich nach dem Aufenthalt zu tun ist.
Ich kann nur positives berichten, ich hatte noch das Glück das Pilotprojekt einer Neuen Gruppe "MBSR" teilnehmen zu können. Hierzu nochmals vielen Dank an alle Therapeuten.
Es war etwas Neues und ich war offen gegenüber diesen Dingen. Mir persönlich tat es einfach gut und meiner Seele und Körper auch. Ein großes Lob geht noch an Frau Lorenz und Ihren Team die mich nach einer Sportverletzung sehr gut behandelt haben. Meiner Ärztin und Therapeutin Fr. Sönnichsen und Hr. Hauke kann ich herzlichst danken.
Nach dem mich der Alltag wieder hat und ich mir täglich zwischen 1,5-2 Stunden nur für mich gönne, geht es mir besser wie je zuvor.
Herzlichen Dank an MBRS-Team, Therapeuten, Ärzte, MZ, Verwaltung, Küche, Empfang, Cafeteria,Reinigungsdienst..
Es war eine sehr anstrengende aber auch schöne und sehr intensive Zeit die ich in Windach verbringen durfte.
Zu den negativen Äußerungen, kann ich nur sagen;
Es gibt überall Regeln und wenn man sich denen stellt und auch richtig mitarbeitet wird dieser Aufenthalt ein voller Erfolg.
Diese Regeln (23h Bettruhe, keine Besuche nach dieser Zeit auf dem Zimmer usw.) sind was ganz normales und Bedarf es bei so vielen Mitpatienten an Disziplin, ansonsten würde jeder machen was er will.
Wenn sich jeder daran hält, ist der Aufenthalt sehr angenehm.
Ich hoffe ich kann das gelernte auf Dauer umsetzten und denke ein Aufenthalt benötige ich nicht mehr, allerdings wenn es mal doch nicht mehr gehen würde auf jeden Fall wieder nach Windach kommen.
Ich wünsche alle Patienten viel Erfolg und den Therapeuten die nötige Geduld und Energie die für uns notwendig ist!
Sportlicher Gruß
R.K.

Verständnislosigkeit

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe Bericht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (Therapie)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (für eine Bewertung noch zu früh)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe Bericht und ein Vorgespräch war auch nicht möglich)
Pro:
Beginn der Gesprächstherpie
Kontra:
Abbruch wegen einem Grund der sich mir so nicht erschließt
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Mutter einer seit einem Jahr erkrankten 26jährigen Tochter,bin ich sehr erschüttert über folgenden Ablauf: Beginn des Klinikaufenthalts am 06.11.2012,sehr gute Anfangsphase-ich hatte schon fast nicht mehr daran geglaubt-Ende der Behandlung am 19.11.2012.Meine Tochter wurde entlassen,weil sie am Vorabend um einige Minuten die Hausordnung bzgl. Nachtruhe überzogen hatte.Sie hatte keinerlei sonstige Verfehlungen,wie mir ihr Therapeut in einem persönl.Gespräch versichert hat.Er selbst sei gegen eine Entlassung,könne aber nichts machen.Sehr traurig!!! Leider geht es meiner Tochter sehr schlecht und die Empfehlung der Klinik war nur:notfalls nicht zu lange warten und den Notarzt rufen???Leider beginnt nun die Suche nach einer vernünftigen Therapie,Ärzten und Klinik wieder von Neuem.Von einer Klinik wie Windach hätte ich mehr Mitgefühl und Verantwortung erwartet.Eine weitere Bewertung kann ich nicht abgeben----es hatte ja gerade erst begonnen.
Ich fühle mich als Angehörige sehr im Stich gelassen von einer Berufsgruppe die eigentlich wissen müßte was wirklich wichtig ist.

laut, stressig, wenig einladend

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
schnelle Aufnahme (da Privatpatient?!)
Kontra:
allein als Kranker bewältigt man kaum die Anmeldung/ Papierkrieg
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Habe meinen Ehepartner dorthin gebracht und war doch entsetzt, wie unorganisiert es da zugeht. Mein Partner ist aufgrund seiner labilen psychischen Lage gar nicht in der Verfassung, all die Formalitäten allein zu bewältigen. Im Speiseraum ist es unerhört laut, mein Partner schafft es nicht, dorthin zugehen. Und auch ansonsten bin ich wenig überzeugt. Nachts ist es laut (Zimmer sind hellhörig, nicht jeder scheint sich an die Regeln zu halten), Personal steht unangemeldet zu jeder Tages-/ Nachtzeit im Zimmer.
Ist man bereits in sehr depressiver Stimmung - hier wird diese erst einmal nochmal schlechter. Habe ein sehr schlechtes Gewissen, meinen Partner dorthin gebracht zu haben...
Mein Partner bräuchte Ruhe und ist nun dort einem lauten und hecktischem Klinikleben ausgesetzt. Und irgendwie weiß links nicht, was rechts macht...

Eine Klinik die einen Freiheiten schenkt und Leben

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ein rundherum Sorglospaket mit geforderter Eigeninitiative zur Veränderung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (die war wirklich absolut super, wirkte schon in der Klinik, und jetzt erst)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kümmern sich und sind immer freundlich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (schnell und kompetent, auch die Sozialtherapie)
Pro:
ein starkes Team, super Motivation der Mitarbeiter, herzliche Atmosphäre
Kontra:
2mal von 168 Mahlzeiten war das Essen net so super, aber einwandfrei
Krankheitsbild:
MULTIPLE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

8 Wochen Aufenthalt, mit 5 Therapiestunden Einzeltherapie pro Woche und 4x Gruppentherapie (Schema und KBT je 2) ich war schon ein Jahr wegen meiner muiltiplen Störungen krank, Tendend Chronifizierung. Diese 8 Wochen waren pures Gold wert. Ich wollte von mir aus hier her und das ist auch wichtig selbst eine Entscheidung für sich zu treffen und dann auch durch zu ziehen. Es war hart und ich verstand erst so gar nicht, was und wie ich hier an mir arbeite, aber auf ein mal bewegte sich etwas und dann immer mehr und auf verschiedenen Ebenen, das war toll, ein richtig großes Lob an die Klinik, die die so super in sich vernetzt zusammenarbeitet , meinen Therapeuten Herrn Dr. Gerstner, der jetzt leider nicht mehr dort ist. Ein Mann der im Einzel wie als Gruppentherapeut in der Schematherapie ein Engagement zeigt und es schafft einen zu motivieren und auch dazu anstößt sich zu bewegen, und der weiß wo er den Hebel ansetzen muss. Ein Spitzenlob für meinen Cotherapeuten Herrn Bechtold, der hat mich aufgefangen und mir Türen geöffnet um zu Sehen. KBT war dann auf leichten Sohlen die Krönung und offenbarte eine Wahrheit die weh tat und hilfreich zugleich war. Ja es war hart, geschenkt wird einem nichts, dazu bin ich auch nicht hergekommen. Die Klinik ist sauber, eher ein Hotelflair, ein super Essen, und sehr liebe Bedienungen die mit zum Teil mütterlichen Charme und fast verhätschelnd um mein leibliches Wohl besorgt waren. (neben der Küche natürlich) Die Rezeption war sehr freundlich und aufmerksam, die Zimmerreinigung freundlichst und schnell und sauber. Fitness, ja wie es einem beliebt und der Kiosk ein kleines Augenzwinkern an Sympathie. Der medizinische Dienst war für einen da, ... und ich bin ein Mensch der selten (das darf ich noch lernen) lobt, aber wenn hier einer nicht weiterkommt, dann macht er zu wenig mit. Wer her kommt und Haare in der Suppe sucht wird Sie finden, will ich das? nein. Ich wollte, brauchte und bekam Hilfe.

5* Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Grüße und ein Großes LOB an Dr. Eisenack)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nicht lange überlegen - diese Klinik wählen!

1 Kommentar

Stefan84 am 13.11.2015

diese Klinik ist Mist

Nicht zu empfehlen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Reinigungspersonal, Essen
Kontra:
3 Bett Zimmer, Angebote im Haus, Medikamenteneinstellung, Nachtwachen, die ohne klopfen das Zimmer betreten (Privatsphäre!), Organistation/Terminmangement
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrung war leider, dass mir während meines Aufenthaltes nicht wirklich geholfen wurde, sondern Dinge oberflächlich angekratzt wurden, aber nicht wirklich auf das eigentliche Problem eingegangen wurde.
Außerdem fand ich, dass sich teilweise rausgesucht wurde mit was man aus meinem Leben arbeiten will, auch wenn es in Bezug auf meine Krankheit irrrelevant war.
Es wurde nicht gemeinsam nach Lösungsansätzen meines Problems gesucht sondern immer nur psychologischen Allgemeinmodele aufgezeigt die ich bereits aus meiner eigenen Ausbildung kannte, mich aber nicht weiterbrachte.
Ich bin sehr schockiert darüber, dass bereits am zweiten Tag versucht wurde, mir Medikamente zu verordnen, obwohl man mich noch nicht mal richtig kannte.
Als ich mich weigerte sie zu nehmen, wurde ich mehr oder weniger als "selbst Schuld wenn es Ihnen so geht" hingestellt.
Des Weiteren ist es ein Unding in einer psychosomatischen Klinik 3-Bett Zimmer zu haben und für 1 oder 2 Bett Zimmer einen total überteuerten Preis zu verlangen.
Ich denke Menschen kommen in diese Klinik um an Ihren vorhanden Problemen zu arbeiten und sich nicht wieder mit neuen Problemen auseinandersetzen zu wollen (die in einem 3 Bett Zimmer mit der Zeit automatisch kommen)
Als ich entlassen wurde benötigte ich ein Schreiben für meine Krankenkasse, damit ich weiter eine psychotherapeutische Therapie haben kann.
Ich musste zweimal anrufen um es dann 2 Monate später endlich im Briefkasten zu haben.
Meine Therapie konnte ich darauf hin erst nach einem enormen Aufwand und zwei Monate später beginnen, was für mich und meine Störung wieder gravierende Rückschläge bedeutet.

Ich erwarte von einer psychosomatischen Klinik mit solch enormen Zusatzkosten mehr!!!

1 Kommentar

horst21100 am 16.01.2013

Hallo Kathiii
Ich möchte Dir nur so viel sagen Du warst in einer Klinik, und in einer Klinik ist es üblich das das Pflegepersonal unangemeldet im Zimmer steht. Das ist auch in einer anderen Klinik gang und gebe. Das hat auch was mit Sicherheit zu tun.

Sehr empfehlenswerte Klinik - würde jederzeit wieder hingehen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: September - Dezember 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
kompetente Therapeuten & nettes Personal
Kontra:
3-Bett-Zimmer
Krankheitsbild:
Burn-Out, Depression & Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die erste Woche steht jedem Patienten frei zur Verfügung und man kriegt auch eine Führung durch die gesamte Klinik.

Die Therapeuten und Ärzte sind sehr kompetent und kümmern sich um jedes Anliegen auch wenn es manchmal etwas länger dauert. Der Aufenthalt ist aber kein Zuckerschlecken! Die Therapie wird auf jeden Patienten extra abgestimmt. Es gibt z. B. eine Trotzkopf- und Selbstsicherheitsgruppe, Gestaltungstherapie etc
An dieser Stelle möchte ich mich auch sehr bei meinem Arzt und Therapeuten Hr. Zimmermann bedanken, der mir die Augen in die Realität öffnete - auch wenn es viele Nerven und Tränen gekostet hat!

Die Einrichtung ist wirklich hervorragend. Bis auf die Zimmer, die einem Jugendherbergsstil entsprechen kann man dagegen absolut nichts einwenden. Man ist ja auch nur zum Schlafen dort und befindet sich sowieso die meiste Zeit entweder in einer Therapie, anderen Anwendung oder unten im Café. Die Preise dort sind völlig akzeptabel!

Sollte man mit einem "Mitbewohner" ein Problem haben, kann man nach ärztlicher Absprache auch in ein anderes Zimmer ziehen.

Das Restaurant ist sehr schön, das Essen auch sehr abwechslungsreich. War fast 3 Monate in der Klinik und täglich stehen jedem 3 Gerichte - davon 1x vegetarisch zur Auswahl. Von der Suppe bis zum Dessert wird man bedient - auch dort nettes Personal.

Unter der Woche kann man sich die restliche Freizeit individuell gestalten. Als Freizeitprogramm stehen z.B. Nordic Walking, Spannungsregulation, Entspannung nach Jacobson, Qi Gong, Meditation, Gestalten uvm. zur Verfügung. In der Klinik befinden sich außerdem noch eine Sauna, Infrarotkabine, Schwimmbad, ein Billard- und ein Tischtennistisch und ein Atrium mit Bibliothek. Waschmaschinen (gegen Gebühr) und ein Trockenraum sind ebenfalls vorhanden. Sollte man sich auch mal außerhalb von Windach aufhalten wollen, ist ein Auto oder Fahrrad sehr empfehlendwert! Einkaufsmöglichkeiten für das Wichtigste hat man aber auch vor Ort.

Ein augezeichnetes Krankenhaus!!!

Windach - sehr empfehlenswert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (überdurchschnittlich guter Service und schönes Haus)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (viele junge Therapeuten mit guten Ansätzen und gutem Coaching durch Klinikleitung)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (sehr kompetente Therapeuten; nicht psychosomatische Beschwerden müssen an andere Krankenhäuser/Ärzte überwiesen werden)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Mehrbettzimmer machen Informationen Betroffener zu Folge Probleme)
Pro:
extrem aufmerksames und engagiertes Personal
Kontra:
Urlaubszeit führt zu Therapeutenwechsel
Krankheitsbild:
Schmerzpatient
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist uneingeschränkt zu empfehlen. Sowohl therapeutisches Personal, wie auch nicht therapeutisches Personal sind sehr engagiert und freundlich. Anwesen (inkl. Turnhallen, Hallenbad, Sauna, Fitnessraum), Zimmer, Verpflegung und Sportangebote sind sehr gut. Das Essen ist nicht mit "normalem" Krankenhausessen vergleichbar. Mittags und Abends kann aus mehreren Menüs ausgewählt werden. Manches Hotel könnte sich da eine Scheibe abschneiden. Wer keine Sossen mag, sollte das bei der Bestellung einfach dazu sagen, denn Sosse ist bei fast jeder Mahlzeit dabei. In der Klinik wird großer Wert auf die Selbstverantwortung des Patienten gelegt. Wer fest vorgegebene Programme erwartet, ist hier fehl am Platz. Man kann aus einer Vielzahl abwechslungsreicher Sport-, Entspannungs- und Freizeitangebote auswählen, ist aber auch selbst verantwortlich sich einzutragen und mitzumachen. In der Klinik werden viele junge Therapeuten beschäftigt, die ihren Job sehr gut machen. Neben der Einzeltherapie werden verschiedenste Gruppentherapien angeboten. Dies ermöglicht einen Austausch mit anderen Patienten, was sehr hilfreich sein kann. Während der Haupturlaubszeit fallen leider immer wieder Sport- und Therapieangebote aus bzw. man muss sich auf einen anderen Bezugs-Therapeuten einstellen. Die Co-Therapeuten der jeweiligen Station stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung. In Windach ist man als Patient zwar sehr selbstverantwortlich, wenn man aber Unterstützung/Hilfe aktiv anfordert, dann ist diese uneingeschränkt da. Schön ist, dass man in der ersten Woche wenig Programm hat, um in Ruhe ankommen zukönnen. Also keine Panik, wenn die Gruppenzuordnung erst später kommt ;-) In der Klinik wird kostenpflichtiger WLAN-Zugang und PC-Zugang angeboten. Alle bekannten mobilen Sticks konnten leider nur EDGE-Empfang mit entsprechend eingeschränkter bis teilweise sehr schlechter Empfangsqualität erreichen. Ich würde immer wieder nach Windach gehen und kann es nur wärmstens empfehlen.

Tolle Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Alles !!! Besonders Frau Dasch!
Kontra:
Unterschiede zwischen Privat- u. Kassenpatienten
Krankheitsbild:
Depressionen/Angst
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als ich vor gut 2 Monaten meine Aufnahmebescheinigung für Windach bekommen habe, habe ich in den Klinikbewertungen gestöbert und riesig große Panik bekommen.
Ich dachte es könnte nichts schlimmeres für mich geben.
Ich fuhr natürlich trotzdem hin und war durch und durch positiv überrascht. Die meisten negativen Erfahrungen, die ich hier gelesen habe, trafen überhaupt nicht zu.
Ich hatte eine super Therapeutin!!! (Vielen Dank Frau Dasch!!!!)
Sämtlich Mitarbeiter der Klinik waren stets freundlich und sehr bemüht.
Das Essen war leider nichts für Leute die gerne ein paar Kilos weniger haben möchten. In gut 2 Monaten habe ich nur 2 Essen dabei gehabt, die mir nicht so schmeckten. Das lag allerdings nicht daran, das sie schlecht zubereitet gewesen wären, sondern nur nicht meinen pers. Geschmack trafen.
Alles andere war erstklassig und könnte locker mit einem gehobenen Restaurant mithalten.
Die Zimmer sind alle nett eingerichtet. Es gibt 1,2 und 3-Bett Zimmer. Sehr viele haben einen Balkon. Jedes Zimmer besitzt ein kleines Bad mit WC, Waschbecken und Dusche.
Bis auf das Wochenende kam jeden Tag das Reinigungspersonal zum putzen, saugen oder Handtücher austauschen. Ich habe mich in meinen 2-Bettzimmer sehr wohl gefühlt!
Der übrige Rest der Klinik ist ebenfalls sehr schön. Es kam mir am Anfang erst etwas unübersichtlich vor, aber das hat sich sehr schnell gelegt. Die Klinik hat ein kleines Schwimmbad das man in den Abendstunden sowie am WE nutzen kann. Die gilt auch für die Sauna, die Infrarotkabine und das Solarium.
Man hat auch die Möglichkeit abends in der großen Turnhalle Tischtennis, Badminton oder Volleyball zu spielen. Es sind auch mehrere Ergometer vorhanden.
In der Freizeit kann man Billiard, Kicker oder Brettspiele spielen (die können gegen ein Pfand i.H.v. 10 EUR ausgeliehen werden) oder im Atrium puzzeln (P. können auch ausgeliehen werden).
Es ist sinvoll ein Fahrrad mitzubringen, da nur in einem Nachbarort welche ausgeliehen werden können.
Ohne Auto auch nicht einfach möglich.

2 Kommentare

Nicki76 am 12.08.2012

Hier noch ein paar Tipps:
- Handtücher brauchen nicht mitgenommen werden.
- Ich würde 1-2 Trinkflaschen z.B. von Tupper mitnehmen, da man dort nu Wasser an Spendern bekommt und sich sonst vor Ort die Flaschen kaufen muß.
- Wer gerne spielt sollte sich ein Kartenspiel o.ä. mitnehmen, da man nur bis 19 Uhr Spiele leihen kann.
- Für die Schlüssel (Zimmer + Tresor) muß ein Pfand i.H.v. zusammen 35 EUR hinterlegt werden, das man natürlich zurück bekommt.
- Waschmittel nehmen die meisten Patienten von zu Hause mit, da der Supermarkt vor Ort sehr teuer ist.Zum Waschen braucht man 50 Cent Stücke. Allerdings kostet das Waschen je nach Programm immer 1 oder 2 EUR, da nur glatte EUR Beträge registriert werden.
Es gibt einen Trockenraum und 3 Trockner, sowie 2 Bügelbretter + Bügeleisen.
- Bettwäsche + Handtücher (+ Bademantel bei Privatpatienten) werden von der Klinik gestellt
- Es gibt 3 Fernsehräume. Ein Patient konnte in seinem Zimmer mit dem Laptop fernsehen und teilweise haben Patienten ihren eigenen Fernseher mitgebracht, der mal mehr mal weniger funktionierte. Allerdings sind sie nicht gerne in der Klinik gesehen. Ich sehe selbst auch sehr viel zu Hause u. hätte mir nie vorstellen können 2 Monate ohne aszukommen, aber mir ging es wie den meisten: Ich habe dieses Gerät gar nicht vermißt.
- Handys funktionieren soweit ich das mitbekommen habe sehr gut in den Zimmern. Im Untergeschoss gab es oft Funklöcher.
- Wer die Möglichkeit hat sollte unbedingt eine private Zusatzversicherung vorher abschließen, da aus meiner Sicht die Unterschiede zu Kassenpatienten sehr deutlich sind.
(Essen, Essensraum, Zimmer, Freundlichkeit des Personals im Speisesaal, Häufigkeit der Einzelsitzungen, Gruppenteilnahme usw.)
- Ich würde einige Kleiderbügel mitnehmen, da man T-Shirts darauf besser trocknen kann, wenn man den Trockner nicht nutzen will.
- Für die Turnhalle braucht man Schuhe mit heller Sohle.
- Wer plant mal einen Ausflug nach München zu machen, kann sich am Empfang eine Fahrkarte für 6 EUR leihen, mit der man ab Geltendorf mit dem Zug nach München hin und zurückkommt, sowie in München mit den übrigen öffentlichen Verkehrsmittel fahren kann.
- Ein Fahrrad ist sehr sehr sinnvoll!!!

Ich hoffe ich konnte euch damit weiterhelfen.
Falls ihr noch Fragen habt, beantworte ich sie sehr gerne.
Viel Spaß in Windach!!! Das ist wirklich eine sehr tolle Klinik mit netten u. kompetenten (Co-)Therapeuten, tolllen Therapiemöglichkeiten sowie einer sehr schönen Umgebung.
Mir hat es dort sehr gefallen und viel gebracht.
Gebt der Klink eine Chance und geht dort Vorurteilsfrei an alles ran.

  • Alle Kommentare anzeigen

Danke Windach

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich hatte Top-Therapeuten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Darf leider den Arzt nicht nennen - er war super)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Haus, Personal, Betreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang 2011 in Windach, eine Zeit, an die ich mich sehr gerne zurück erinnere. Umso mehr drängt es mich, hier meine Eindrücke zu schildern, nachdem ich eben die vielen negativen Beurteilungen gelesen habe.

Es versteht sich von selbst, dass man in solch einer Klinik nur Erfolg haben kann, wenn man bereit ist, selbst aktiv mit zu arbeiten.

Die Betreuung bei den Einzel- und Gruppentherapien empfand ich äußerst positiv.

Ich habe seit dem Aufenthalt in Windach mehr
Lebensfreude
Selbstbewusstsein
Durchsetzungsvermögen

Danke Windach

Ein Sauha.......!!!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (WIRKLICH MANGELHAFT!!)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (kann ich nicht genau sagen)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
ALLES
Krankheitsbild:
Zwangsstörung/Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nabend erstmal!! Spreche über mich und ein guter Freund

Ich muss ehrlich berichten dass diese Klinik ist ein einziger Misthau...ist!!!
Komme aus dem AUSLAND und wollte mich für die Gruppe Zwangsstörung anmelden ,,habe dem Psycholog meine Probleme erklärt der daraufhin bestand dass ich unbedingt eine machen soll!! Paar Wochen später bekam ich eine ABSAGE
MANGELHAFTE MOTIVATION
KANN MICH NICHT IN DIE GRUPPE INTEGRIEREN XDD??!
DAS DOCH EINE EINZIGE FRECHHEIT!!!!!!
Habe genug negatives über diese Klinik gehört klar gibt es auch positive Fälle ... aber sowas finde ich einfach unverschämt und die Psychologen machten auch nicht wirklech ein sympatischen Eindruck!! Das Personal empfand ich als genervt und kalt!! Ein Freund war da und hat mir berichtet er wurde dort mangelhaft beraten in sein 10 Wochen man habe ihm nie richtig zugehört und das Personal war wir mir bereits bekannt wurde sehr genervt!!

Das meine ehrliche MEINUNG!!!

Burn-out

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (mit Burnout rein mit Depressionen wieder heim)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (stur nach Chekliste und Schubladendenken. Therap. wollte mir immer wieder Phobien und Traumen einreden. Auf das eigentliche Problem wurde leider kaum eingegangen)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Keine Therapieplätze für mich frei - überlastet - 6 Wochen nur Zeit totschlagen und versuchen selbst etwas zu machen - Sport)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Planung könnte besser sein. Mitarbeiter der Med.Zentrale (Blutdruckmessen) waren sehr freundlich und kompetent - das wars auch schon)
Pro:
Gutes Essen, nettes Servicepersonal
Kontra:
Total überlastet, keine vernüftige Therapie, zu wenig kompetente Therapeuten
Krankheitsbild:
Burn-out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen in Windach wegen eines zweiten Burnouts.
In den ersten 3 Wochen passierte nicht viel, hatte genügend Zeit für mich. Ich nutze sehr viele offenen Therapien. In dieser Zeit wurde Therap. krank. Ich wurde hin und her geschoben. Danach passierte auch nichts. War in 6 Wochen nur in 4 Gruppenstunden.
Ersatz-Therap. arbeitete streng nach Checkliste und Schubladendenken. Mir wurde versucht immer wieder Phobien und Traumatas einzureden, welche ich aber überhaupt nicht haben kann. Hatte in den 6 Wochen leider nur 2 gute Gespräche mit dem Stationsarzt, von diesen 2 Gesprächen konnte ich einiges mit nach Hause nehmen. Das war´s dann aber auch- Danach ich wurde immer wieder auf´s "Abstellgleis" geschoben.
Leider war ich nicht der Einzige, dem so erging!
Besser als die Therap. waren die Mitpatienten. Hier bekam ich mehr Infos und Tipps.
Am Abschlusstag, wurde ich zuvor in der Gruppe lächerlich und fertig gemacht. Im anschließenden Gespräch wurden all meine letzten Fragen auch noch abgeblockt: " Das geht mich nichts mehr an" "fragen Sie ihren ambulanten Therapeuten" "Bitte gehen sie Jetzt"
Ich bin mit Depressionen und geringen Selbstwertgefühl wieder nach Hause gefahren.
Mein ambulanter Therapeut war schockiert. Jetzt, nachdem ich schon wieder einige Monate
Im Berufsleben bin, schlucke ich mehr Tabletten als in Windach, bin antriebslos und meine Zeit in Windach kommt mir immer wieder wie ein Alptraum hoch.
Leider war die Therapie erfolglos bis destruktiv, ich habe mir von der „Besten Klinik????“ mehr erwartet.

Ich fühlte: Hier hat man keine Zeit für Patenten, die sind eher lästig.

Wahrscheinlich bin ich jetzt vom Burnout geheilt ---- Wie wieder Windach

Ja, wieder - aber nur falls unbedingt notwendig

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Stimmiges Gesamtkonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen/Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang 2012 in Windach und es war gut.
Die Einzel- und Gruppentherapien greifen ineinander und es war alles aufeinander abgestimmt.

Am Anfang wird man erst mal in Ruhe gelassen und es dauert bis zu drei Wochen bis man in die Gruppen geht. Das ist mit einem Burnout in Ordnung, um erst mal selbst zur Ruhe zu kommen..

Das Sportangebot ist ausgezeichnet. Eine Sporthalle, Fitness, Schwimmhalle, Sauna... wer sich bewegen will findet hier was er braucht. Viele Sport und Spielgeräte kann man auch ausleihen.

Für Kreative gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten. Man muß sich rauspicken, worauf man Lust hat.

So therapieintensiv die Werktage sind, so schwierig sind die Wochenenden, an denen es keine Angebote gibt. Ab Freitag mittag ist die Klinik fast ausgestorben und man ist quasi sich selbst überlassen.

Ein echtes Plus ist die Küche. Nach 6 Wochen hatte ich zum ersten mal den Eindruck, daß sich der Speiseplan wiederholt. Oft ist es sehr phantasievoll und für einen Norddeutschen gibt es immer mal wieder völlig unbekannte regionale Spezialitäten. Daß es mal so gar nicht nach meinem Geschmack war, war sehr selten.

Ich möchte keine keine Psychoklinik wieder von innen sehen. Aber wenn, dann weiß ich daß ich in Windach gut aufgehoben wäre.

Windach war für den Wind!!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Gute Gegend,freundliches Reinigungspersonal
Kontra:
3 Bettzimmer,Unfähiges Personal,schlechte Organisation
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Lieder zählt in dieser Klinik nur die Kohle und nicht der Mensch. Das Personal ist größtenteils nicht hilfsbereit.Meine Mitpatienten und ich kamen und sehr häufig vor,als würden wir ihnen nur zur Last fallen.Notwendige Medikamente wurden einfach ohne Zustimmung abgesetzt.Bei Bedarfsmedikamenten z.Bsp. bei Hals oder Kopfschmerzen mußte ich regelrecht hinterher betteln.Ich warte nun auf einen Therapieplatz in der Klinik Scheidegg oder Bad Kissingen,die beide einen ausgezeichneten Ruf haben und auch nur Einzelzimmer anbieten.Und bei denen noch der Mensch im Mittelpunkt steht und dementsprechend behandelt wird!!!

Windach-einmal und nie wieder

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War 7 Wochen in der Klinik Windach.Leider bin ich so raus gekommen wie ich gekommen bin.Zur Ruhe kam ich auch nicht,dies ging weder im einem 3-Bettzimmer,was ich bei einer psychosomatischen Erkrankung sowieso als unzumutbar halte noch aufgrund dem hohen Geräuschpegel auf dem Flur.Nachtruhe war erst um 00.00 Uhr.In dieser Klinik kann man täglich in der hauseigenen Cafeteria Alkohol bekommen,dies ist sonst auch nicht üblich für ein normales Krankenhaus.Zu den Therapiestunden kamen mehrfach die Ärzte zu spät oder die Stunden die ohnehin mit 3 Stunden pro Woche viel zu niedrig angesetzt sind fielen gleich ganz aus.Nach einer Woche war meine Therapeutin bereits krank und mit dem Vertretungsarzt hatte ich keine Chemie.Auf meinen Wunsch zu einem andren Arzt zu wechseln,bekam ich nur eine sehr patzige Antwort,das ein Wechsel nicht möglich ist von einer Schwester.Ein Einzelfall war das nicht,denn ich war auch mehrmals Zeuge,wo Patienten die um Hilfe baten vom einem Teil des Personals in einem forschen Ton abgespeist worden sind.Richtige Betreuung ,absolute Fehlanzeige! Im Zimmer werden die Patienten ganz sich selber überlassen.Es gab keine Oberarztvisite,keine Depressionsgruppe sowie keine Neueinstellung eines für mich notwendigen Medikaments. Dies alles war selbstverständlich im BKH,auch als Kassenpatient. Fast täglich waren Diebstähle an der Tagesordnung und dagegen wird rein gar nichts unternommen. Das Essen war mal gut,mal weniger gut,aber nichts für Leute die grade eine Diät machen wollen.Eine Klimaanlage fehlt im gesamten Haus.Fazit:Wer wirklich Hilfe braucht,sollte sich eine andre Klinik suchen.Für mich persönlich heißt es einmal und nie wieder!!!

Hat Vor-u. Nachteile

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
3 - Bettzimmer ( Jugendherbergambiente )
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

zum zweitenmal war ich in Windach. Da ich körperliche Einschränkungen hatte, konnte ich nicht alles angebotene mitmachen. Angebote gab es reichlich. Ein großes Lob den Angestellten, freudlich, höflich, mit einigen Ausnahmen, die gibt es aber überall. Mein ehemaliger Arzt und Therapeut übernahm zu meinen Glück wieder meine Behandlung. Ein " Berufener " der in seiner Tätigkeit aufgeht, ich fühlte mich wie beim erstenmal verstanden.
Meine Hochs und Tiefs, sie wurden erkannt und in Gruppen u. Einzelgesprächen behandelt. Ich gehe etwas positiver in das Leben draußen.
Das größte Mango in dieser Klink sind die 3-Bettzimmer, ein ständiges Umziehen. Selbst hatte ich die erste Woche einen Nervenkrieg. Ein umziehen war möglich und dann kam erst die Entspannung. Das Essen war reichhaltig und sehr gut. Der Speisesaal sehr beengt, aber man muß ja viele Leute unterbringen, so wie es in den Zimmern auch der Fall ist.
Was ich nicht so gut fand, ich bin Raucherin und fühlte mich als Patientin 2- Klasse. Obwohl auch Therpeuten und Personal rauchen, gab es nur bei Regenwetter ein " Hundehüttchen ". Zweimal da, Fazit 70% Raucher der Rest kommen ohne aus. Was mir auch aufviel, das Personal steht unter einen emensen Druck, Angestellte und auch die Therapeuten. Mein Eindruck, die Geschäftsleitung sollte mal humaner werden, in sich gehen, sie haben doch fähige Therapeuten im Haus. Fazit aus meinen Aufenthalten, ich würde guten Gewissens keine Empfehlung geben für diese Klinik.
Geldverdienen mit Kranken ist das oberste Gebot.
Schade, denn die Umgebung bietet auch viel Möglichkeiten, vorausgesetzt man hat ein Auto dabei.
Patienten mit Bullemie und Magersucht, sind bestimmt gut aufgehoben, da ich meist nur positives hörte. Aber auch viel die abgebrochen haben aus den verschiedentes Gründen.
Zum Schluss noch, die Gespräche mit Mitpatienten sind am wertvollsten gewesen, man merkt man sitzt nicht alleine im Boot, wenn es draußen im Leben blitzt u. donnert. Einige Freunde gewonnen habe, Danke das ihr noch da seid.

Zurück ins Leben

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Mitarbeiterklima, Therapeuten, Umgebung
Kontra:
3-Bett-Zimmer,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war dort 9 Wochen Patient. Meine Diagnose Depression. Hatte bereits mehrere Therapien , ambulant und auch stationär, und Therapeuten hinter mir. Obgleich die Klinik ein recht großes Haus ist, fühlte ich mich zu keiner Zeit als Patient XY, sondern von Anfang an als Person wahrgenommen!! Die Einzeltherapie, der vor allem eine sehr gründliche Anamnese vorrausging, war sehr effizient. Aufgrund von fundierten und begründeten Empfehlungen nahm ich an Gruppentherapien teil, die mir halfen, den Auslösern meiner seit meiner Jugend immer wiederkehrenden depressiven Schüben auf die Spur
zu kommen. - Diese Erfahrung gibt mir eine neue, andere
Lebensperspektive. - In dieser Klinik hat für mich alles !! ge-
paßt: die Umgebung , die Mitarbeiter -innen , auch im nicht
therapeutischen Bereich; ich hatte den Eindruck, daß dort ein
gutes Arbeitsklima herrscht. Das Essen war abwechslungs-
reich und ausgewogen und selbst nach 9 Wochen nicht lang-
weilig. Als Kassenpatient durfte ich in einem 3-Bett-Zimmer
nächtigen, was nicht so toll ist- einziges Manko- aber mit ein
wenig good will, und Anwendung z.T. neu erlernter Fertig-
keiten, geht auch dies. Im Haus gibt es genügend Möglich-
keiten " für Sich" zu sein, ohne sich erklären oder sich recht-
fertigen zu müssen ( habe ich alles schon erlebt).
Anzumerken ist noch, daß es von Vorteil ist "mobil" zu sein. Es
gibt zwar einen Fahrdienst zum nächsten Bahnhof, aber der
fällt z.B. am WE flach!! Fahrrad fahren ist hier supertoll. Also, wenn irgendmöglich Rad mitbringen!
Mein Fazit: In Windach wird alles getan, damit man sich wohl-
fühlen "kann". Dazu gehören bekanntlich auch mehrere Fakto-
ren, die nicht in der Macht der dort Verantwortlichen liegen.
Ich habe für mein Ziel dort die richtigen Voraussetzungen
gefunden. Es liegt eben vieles auch an einem selbst!

gute Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Hausausstattung, Kunsttherapie
Kontra:
Erfahrungsbericht:

Ich war 2009 in der Klinik und kann nur sagen, dass ich dem Team sehr viel zu verdanken habe. Hier im Forum sind die Meinungen ja teilweise sehr drastisch und negativ, aber das kann ich von meinem Aufenthalt nicht behaupten.

Ich möchte nicht mehr auf die Rahmenbedingungen eingehen, die sind hier ja schon oft genannt. Insgesamt alles top.

Das Therapieangebot war wie gemacht für mich. Das heißt aber nicht, dass es ein Zuckerschlecken gewesen wäre, im Gegenteil. Ich bin wegen Depressionen gekommen, und ich musste mir einiges anhören, besonders in der Einzeltherapie. Allerdings hatte ich mir noch vor dem Aufenthalt gesagt, dass ich mir wirklich alles erstmal anhören möchte, bevor ich Unangenehmes gleich ablehne. Ich kenne mich und weiß, dass ich schnell mal beleidigt sein kann. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass das zu allererst mal mein Fehler ist und andere vielleicht oft genug doch recht haben, wenn sie mir was ins Gesicht sagen. So war es auch in der Klinik, und ich muss sagen, dass das am Anfang sehr mühsam für mich war. Mein junger, aber sehr kompetenter Therapeut hielt aber meiner mürrischen Art ziemlich viel entgegen und ließ sich nicht abhalten, mir weiterhin den Spiegel vorzuhalten. Das hat mir sehr sehr viel gebracht. Um es kurz zu machen: ich bin seither fast symptomfrei. Ich habe zwar fast ein Jahr gebraucht, bis ich wieder voll leistungsfähig war und wieder vollzeit arbeiten konnte, aber das lag hauptsächlich an der körperlichen Erschöpfung, psychisch geht es mir seither sehr sehr viel besser. Alles braucht seine Zeit. Und wer sich auf die Angebote einläßt und nicht gleich die Therapeuten anklagt, wenn mal was nicht so ist wie man es sich vorstellt, wird hier viel mitnehmen können.

----Was ist mit der Klinik Windach passiert---

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
----jeden Tag freundliche Reinigungskräfte---
Kontra:
ohne Namen ein ungerechtes PRO
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

An die Klinikleitung. Leider werden keine Namen gewünscht. Schade. Nur so könnte sich die Spreu vom Weizen trennen!!!

Super viel Erfolg

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Freizeitangebote, Essen
Kontra:
3-'Bett-Zimmer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war sehr zufrieden mit der Klinik. Die Therapieangebote sind 99% super, persönlich fehlte mir musikalische Therapiemöglichkeit, daß fände ich super und die Zeiten für offene Therapiegruppen überschneiden sich ziemlich arg, so daß ich Entspannungstherapien und Gestaltung nicht mehr Besuchen konnte. Das Spektrum von Sport-Einzel-Gruppen-Gestaltungstherapien und Außengruppen sind spitze. Ein großes Minus sind die 3 Bett-Zimmern, maximal 2 Bett sollte die Kassenpatientenausstattung sein, denn man verbringt doch eine lange Zeit in einer psychosomatischen Klinik. Ganz toll war das Schwimmbad mit Infrarotkabine und Sauna in einer schönen Wellnesslandschaft herrlich zum Entspannen. Abends spielten wir Patienten untereinander viel Sport in den Turnhallen z.B. Tischtennis, Volleyball, Badmington, Basketball ect. Im Atrium konnte ich super Ruhe holen, Puzzle spielen, Buch lesen herrlicher Entspannungsraum. Und für die Gemütlichkeit sorgte die Cafeteria für angenehme Stunden zwischen den Therapien oder abends. Lecker tolles Eisangebot, schön gekühlte Getränke und alles süßes was das Herz begehrt zu super fairen Preisen. Das Essen in der Klinik war zu 90% gut. Es gab nicht jeden Tag etwas was mir schmeckte aber im großen und ganzen war es lecker. Das Personal im Essensraum sowie die Athmosphäre ist sehr freundlich und durch viel Tageslicht sehr angenehm. Die fleißigen Bienchen und Hände die das komplete Haus sauber halten sind super freundlich und ordentlich. Die Physioabteilung war toll z.B. Wassergymnastik, Konditionsgymnastik, Wirbelsäulentherapie, Ergometer, Geräteraum,Walking, Massage,Fango; KG einfach alles herrlich gut ausgestattet und freundlich. Meine Ärzte und Therapeuten waren alle super lieb und sehr gut..natürlich ist eine solche Therapie sehr hart aber die Klinik Windach und sein tolles Team haben mir geholfen heute wieder im Leben sein und stehen zu wollen. Vielen lieben Dank, und wenn ich wieder Hilfe brauche komm ich wieder. DAANNKKEEE!!

Schlechter als sein Ruf

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen - sehr gut! Gute Anbindung nach München
Kontra:
Therapie wenig effizient, viel unnötiges Gelaber
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang des Jahres dort aufgrund einer Zwangsstörung.

Viel Licht und Schatten:

Der Hauptteil der Therapie besteht in einer Gruppentherapie.
Leider ist dies zumeist wenig therapiedienliches Gequatsche, um ehrlich zu sein häufig Zeitverschwendung.

Konfrontationstheapie (Flooding)wiederum gut.
Insgesamt eher enttäuchend

Furchtbar wars....

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Hat nichts geholfen, leider.)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Beraten wird man dort nicht. Man wird in Schubladen gesteckt und wer die Therapeuten nicht als Übermenschen betrachtet, der hat schon verloren.)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Schöne Umgebung
Kontra:
überhebliche Therapeuten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in Windach wegen meiner chronischen Schmerzen und habe dort wirklich mein blaues Wunder erlebt. Ich bin bisher selten in meinem Leben so respektlos behandelt worden.
Mein behandelnder Therapeut hat mir von Beginn an gesagt, er möchte mich "auf Augenhöhe" behandeln, tatsächlich ist genau das Gegenteil passiert. Als ich einen Konflikt mit einer Mitbewohnerin erwähnte, wurde mir nur gesagt, dass das mein ungelöster Autonomie-Konflikt aus der Kindheit sei. Sobald man sich über etwas beschwerte - und davon gab es viel - wurde es einem umgedreht und zum eigenen Problem ausgelegt.
In der Zeit, in der ich dort war (Februar und März 2012), gingen Gerüchte um, dass fünf Therapeuten gleichzeitig entlassen wurden. Ich habe mitbekommen, dass die guten Physiotherapeuten dort gekündigt haben.
Chaotisch ist es dort sowieso, ich kam ständig in neue Gruppen und wurde wieder herausgerissen.
Man muss schon eine starke Persönlichkeit haben, um Windach für sich nutzen zu können und sich gegen die überheblichen Therapeuten durchzusetzen, die sich schon sehr g'scheit vorkommen.
Nach drei Wochen ging es mir so schlecht, dass ich alles abbrach und nach Hause fuhr.
Allerdings habe ich gehört, dass es bei den Leuten mit Zwängen und Panikattacken gut geholfen hat.
Das Essen war nicht so gut, lauter Fertigsaucen und kein Obst.
Und Wochen lang mit zwei fremden Frauen in einem Zimmer zu sein, ist nicht so einfach.
Was ich dort für mich gelernt habe, ist, dass kein Mensch automatisch ok ist oder helfen kann, nur weil er studierter Psychologe ist.
Und übrigens: Zum einfach nur ein bisschen erholen ist es gar nicht so schlecht dort. Schönes Schwimmbad, schöne Sauna, ein Raum zum Puzzeln usw.
Fazit: Wenn die Therapeuten und die Mehrbettzimmer und das Fertigessen nicht wäre, könnte Windach mit seiner schönen Umgebung ein richtig toller Ort sein.

Hoffendlich nicht noch einmal.

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Meine Therapeutin
Kontra:
Medizinische Betreuung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das war mein 2 Aufenthalt in dieser Klinik , mein erster Aufenthalt dort war sehr gut und auch erfolgreich.
Dieses mal leider nicht .
Da ich an einer chronischen körperlichen Erkrankung leide und dadurch psychische Probleme bekomme habe ich dort leider nich die Hilfe bekommen die ich mir erhofft hatte.
Die Zimmer sind auf der privatstation im neubau freundlich und hell.
Für die Kassenpatienten sind dreibettzimmer vorgesehen, was ich in einer solchen Einrichtung unglaublich finde ,in jedem normalem
Krankenhaus sind Zweibettzimmer standard.
Die Damen die das Zimmer reinigen sind sehr freundlich.
Das essen ist ok halt Fertigsoßen..
Das Personal also Co Therapeuten , die Damen an der medizinischen zentrale usw. sind teilweise sehr abgestumpft , und wenig hilfsbereit.
Man fühlt sich entmündigt, da man um jede Halstablette betteln muss.Die medizinische Betreuung wahr von oberster Seite schlichtweg eine Katastrophe , Gott sei dank hatte ich eine sehr gute Bezugstherapeutin .

Psycho

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Essen und Räumlichkeiten ,Pflegepersonal sehr nett)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (keine Ahnung)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (völlig überfordert ..Ärztin mit eigenen Problemen)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Aufnahme/ Unterbringung/ Freizeitaktivitätenhem
Kontra:
Behandlung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Patient wurde aufgrund seiner Depression auf eigenen Wunsch eingewiesen.Die Anmeldung verlief unkompliziert.
Er sollte ca 6 Wochen in Behandlung bleiben.
Dem Patient wurde nach ca. 3 Wochen suggeriert das er nicht reif genug sei und deswegen nicht behandelt werden kann.Psychopharmaka lehnte er Gottseidank ab.
Weiter wurde ihm mitgelteilt das die Depression das Verschulden der Mutter sei.Seine direkte Kritik an der Ärztin wurde ihm als arrogant ausgelegt.Egal was er machte es gab keine Hilfe zur Selbstthilfe und Ermutigung.Dann wurde er einfach Aufgrund der Ärztin die unfähig war ihn zu behandeln entlassen.Der Patient sagte, sie habe ein Problem mit ihm.Wenn es eine Übertragung ist dann muss man den Patienten an einen anderen Arzt verweisen.
Fazit der Patient war verzweifelter als vorher.Er musste seine Heimreise am Wochenende ,ca .200 km, mit Fahrad und Gepäck selber organisieren.Weil die Eltern sich zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause befanden.Das zeigt wie herzlos diese Ärztin war.
Es hätte schon gereicht ihm einfach nur zuzuhören,erzählte er mir.Der genaue Behandlungsverlauf wurde ihm nach mehrmaligem schriftverkehr auch über Krankenkasse und Hausarzt zugestellt.Da steht genau drin das es gar keine Behandlung gab alles Wischi-Waschi.

Diese Klinik ist sehr empfehlenswert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte, Therapeuten, Kompetenz, Behandlung
Kontra:
nichts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Also ich habe jahrelang gebraucht, um mich zu einem stationären Klinikaufenthalt durchzuringen. Ich leide seit ca. meinem 11 Lebensjahr unter Zwängen. Als sich dann meine Krankheit so massiv verschlimmerte, habe ich mich entschlossen nach Windach zu gehen.
Es war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Die Ärzte, Therapeuten und Co-Therapeuten sind dort sehr kompetent. Sicher ist die Therapie kein "Zuckerschlecken", aber die Ärzte und Therapeuten versuchen alles, um einen möglichst gut "vorwärts" zu bekommen und dass ein guter Behandlungserfolg erzielt wird. Ich habe dort sehr viel über meine Krankheit gelernt und wie man damit umgehen, bzw. sie bekämpfen kann. Auch das andere Personal ist sehr freundlich. Man wird rundum versorgt und auch das Freizeitangebot ist prima. Von sportlichen Aktivitäten, Entspannungsübungen, Filmvorträgen über klassisches Musikhören im Atrium ist alles geboten. Auch das Essen in der Klinik war sehr gut. Ich war ca.10 Wochen dort und ich habe kein einziges Mal das gleiche Mittagessen (man kann unter 3-Menüs auswählen) gehabt.
Wenn man zwischen den einzelnen Behandlungen mal "Freizeit" hat, ist auch der Ammersee nur ca. 5 Minuten entfernt.
Also ich muss ganz ehrlich sagen, trotz meiner Krankheit und meiner Angst vor einem Klinikaufenthalt, war dieser Sommer in der Klinik für mich der schönste Sommer seit Jahren....ich habe auch viele "neue" Freunde in der Klinik gefunden und wir sind auch jetzt noch in Kontakt und werden es auch bleiben. Ich bin froh, dass es eine Klinik wie Windach gibt. Ein Aufenthalt dort ist es auf jeden Fall wert und ich würde jederzeit wieder dorthin gehen.

super klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007, 2009, 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeuten sehr kompetent. behandlung sehr erfolgreich
Kontra:
drei bett zimmer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war schon fünf mal in der klinik in windach wegen borderline, posttraumatischer belastungsstörung, depressionen, dissiotiative zustände. Es ist die aller beste klinik in der ich je war. die therapeuten sind total super, echt kompetent und ich bin jedes mal ein sehr großes stück weitergekommen. Die therapie ist sehr individuell gestaltet worden. da ich sehr viele probleme mit gruppen habe, hatte ich viele einzelgespräche. zwei pro woche bei meiner therapeutin, zwei pro woche beim co therapeuten, zweimal in der woche einzel gestaltung. ich habe in den aufenthalten einige an therapien dort gemacht, und habe nirgends unqualifizierte therapeuten erlebt.
auch in der medizinischen zentrale ist das personal super nett. da es mir oft richtig schlecht ging, war ich sehr oft notfall mäßig beim bereitschaftsdienst oder beim nacht personal. es hat mir immer sehr geholfen.
die putzfrauen sind auch total nett, cafeteriapersonal bis auf ein paar kleinigkeiten auch okay.
das einzige was ichnicht so gut finde sind die drei bett zimmer. in psychosomatischen kliniken gibt es sowas ja kaum mehr und ich finde dass das echt langsam verbesserungswürdig ist, da man bei so einer art an behandlung oft auch mal zeit für sich braucht. ich hatte das glück dass ich in einem zwei bett zimmer untegebracht war und das war echt super.
ich bin mega zufrieden mit dieser klinik, biin auch noch in kontakt mit den therapeuten dort und werde wenn nötig mir dort immer wieder hilfe holen.
nur zu empfehlen.
der anfang ist oft schwer... gebt euch zwei wochen zeit zum eingewöhnen, dann fühlt man sich dort shcon wohl

Auf Kosten der Patienten.

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
-
Kontra:
Keine Chance auf Therapieerfolg
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schwere Depression. Ein Jahr Wartezeit auf die Aufnahme. 6 Wochen Klinikaufenthalt (geplant). Dann, in der Klinik: Therapiesitzung anstatt bei psychologischem oder wenigstens ärztlichem Psychotherapeut lediglich bei Arzt (ohne dass man mir das mitteilte), und das lediglich ein mal pro Woche. Erst nach mehr als drei Wochen erste Teilnahme an Gruppen-Therapiesitzungen (angeblich aufgrund Überfülltseins). Verlängerung des Klinikaufenthalts (geplant) um 4 Wochen, also auf insgesamt 10 Wochen. Nach etwa der ersten verlängerten Woche (Weihnachtswoche mit kaum Personal und keiner Therapie)... Endergebnis: ich kam depressiver aus der Klinik heraus als ich hinein ging. Ich war erst einmal vier Wochen im Bett und weitere drei Monate kaum ansprechbar.

Geldverschwendung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Ordentliches Essen
Kontra:
Der Rest
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Geldverschwendung: Kurzsichtigkeit, keinerlei Kooperation oder Verständnis, Überforderung des "Therapeuten".

9 Wochen Windach - jederzeit wieder!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Erstklassige Therapeuten
Kontra:
Fettes, kohlenhydratlastiges Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 9 Wochen in Windach. Und ich hätte nie gedacht, dass ich nach einem Aufenthalt dort fast wieder die Alte sein würde. Ich hatte mit Dr. Zimmermann einen hervorragenden Therapeuten, der es gleich zu Beginn verstand, mich richtig einzuschätzen und mir entsprechende Hilfen zu geben. Ein großer Menschenkenner und Menschenfreund. Daneben ist eigentlich alles andere praktisch unwichtig, denn dank meines Therapeuten bin ich wieder auf die Füße gekommen.

Die Gestaltungstherapie hat mir Freude gemacht und mich oft entspannt, wenn ich sehr down war.

Weniger gut fand ich das Sportangebot. Das Gerätetraining ist mit deutlich zu wenig Geräten ausgestattet und langweilig. Die Wassergymnastik, die mir eigentlich viel Spaß gemacht hätte, war für das kleine Becken mit zuvielen Patienten belegt. Schön wäre es gewesen, wenn sowas wie Aerobic, Zumba oder Jazzgymnastik - jeweils abgestuft nach Leistungsgruppen - im Angebot wäre. Aber leider Fehlanzeige.

Das Zimmer (Einzelzimmer) war schön, aber mit 76 EUR eigener Zuzahlung pro Tag - bei Zimmern mit Balkon wird es noch mehr - deutlich überteuert. Dabei ist der Preis noch ohne Chefarztbehandlung. Hier wird für meine Begriffe nur Geschäft gemacht.

Das Essen ist deutlich zu fett und kohlenhydratlastig, Gemüse mehr oder weniger Fehlanzeige. Hier müsste dringend was verbessert werden!

Da die Klinik ziemlich abseits liegt, wäre es wichtig, dass man sich dort ein Fahrrad mieten könnte. Wer nicht die Möglichkeit hat, sein eigenes mitzubringen, kann sich nur zu Fuß rund um die Klinik bewegen. Ansonsten ist man auf das Auto angewiesen.

Das gesamte Personal, ob im medizinisch-therapeutischen Bereich oder am Empfang, in der Cafeteria, im Speisesaal oder im Reinigungsbereich, ist mir uneingeschränkt freundlich entgegen gekommen.

Fazit: Wer hauptsächlich Wert auf den therapeutischen Erfolg legt, ist in Windach bestens aufgehoben.

Ein guter Start für einen langen Weg

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hat mir wahrscheinlich das Leben gerettet)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Einzeltherapeutin, ärztliche Betreuung, nettes Servicepersonal, Gruppentherapie, Flexibilität beim Anreisetermin, Terasse, Physiotherapie, Schwimmbad & Sauna
Kontra:
leider wenig Privatsphäre wg. 3-Bett-Zimmer, recht lange Wartezeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Somer 2011 für knapp 10 Wochen wegen mittelgradigen wiederkehrenden Depressionen und starken Prüfungsängsten in Windach und bin sehr froh, dass ich dort in Behandlung war.

Leider war die Wartezeit im Voraus sehr lange (ca. 6 Monate). Als ich dann den Aufnahmetermin bekommen habe, wäre das am Dienstag vor Pfingsten gewesen. Da ich über die Feiertage einen Kurzurlaub gebucht hatte, fragte ich in der Klinik, ob es sinnvoll wäre, dort anzureisen oder erst eine Woche später. Da nicht vorgesehen ist, dass man länger als 1 Nacht außerhalb der Klinik verbringt, wurde mir geraten erst eine Woche später zu kommen. So habe ich das auch gemacht und ich finde es schön, wie flexibel und freundlich das Personal war.

Bei meiner Therapeutin war ich ehrlich gesagt zuerst ein wenig skeptisch. Sie war sehr jung (schätzungsweise um die 30). Allerdings habe ich ganz schnell gemerkt, dass sie ihre Arbeit sehr gut macht. Die Teams besprechen sich ja auch ständig untereinander, so dass immer viele verschiedene Ansichten und Lösungsvorschläge in die Therapie mit einfließen.
Im Nachhinein bin ich sehr dankbar, genau bei dieser Therapeutin gelandet zu sein - über vieles hätte ich mit einem Mann oder einer älteren Therapeutin (ich bin erst Anfang 20) wohl nicht sprechen können. Das ich das konnte, war meiner Meinung nach ausschlaggebend für den Therapieerfolg.

Von der medizinischen Betreuung war ich auch ganz überrascht. Da meine Blutwerte schon bei der ersten Abnahme nicht ganz gut waren, wurden sie eine Woche später gleich nochmal überprüft. Sie waren sogar noch schlechter geworden - vor allem die Leberwerte. Also hat meine behandelnde Ärztin ein langes Gespräch über die möglichen Ursachen und das weitere Vorgehen mit mir geführt. Es wurden weiterhin beinahe wöchentlich die Werte gecheckt und sogar ein Ultraschall sämtlicher innerer Organe durchgeführt (obwohl ja hauptsächlich die Leber verdächtig war.)


- Fortsetzung folgt -

1 Kommentar

tinuvil_713 am 14.09.2011

- Fortsetzung -

Das Servicepersonal auf den Zimmern und im Speisesaal war supernett - besonders, wenn man auch freundlich zu ihnen war. Aber wie man in den Wald hineinruft, so kommt es ja bekanntlich auch zurück.
Das Essen war am Anfang super lecker. Leider war der Koch während meines Aufenthalts für ca. 3 Wochen im Urlaub. Der Aushilfskoch war nicht ganz so gut. Als dann aber der eigentliche Koch wieder da war, war das Essen echt wieder gut. Obwohl ich wie gesagt fast 10 Wochen da war, hat sich das Mittagsangebot bis zum Schluss nicht wirklich wiederholt (vielleicht insgesamt 5 Gerichte gab es in dieser Zeit zweimal).

Mit der Physiotherapie war ich auch zufrieden. Ich war dort 3x, weil ich mir einen Zug im Nackenbereich geholt hatte und es mit Schmerztabletten und Warmhalten nicht besser wurde. Habe jedes mal eine Massage mit anschließender Fangopackung bekommen und nach einer Woche war es wieder gut. Wirklich schön, bei sowas mal massiert zu werden :)

Die Unterbringung im 3-Bett-Zimmer war für mich im Grunde kein Problem. Nur irgendwann bekommt man einen Lagerkoller, wenn mal wirklich nur selten man ungestört telefonieren kann und auch sonst wenig Privatsphäre hatte.
In meiner Zeit in Windach hatte ich einige Mitbewohnerinnen. Nur mit einer bin ich wirklich nicht ausgekommen. Ich habe mit meiner Therapeutin darüber gesprochen und ein paar Tage später durfte ich zu zwei Mädels ziehen, die ich schon etwas kannte. Das war wirklich gut für mich!

Alles in Allem bin ich wirklich froh, dass ich nach Windach gegangen bin. Wahrscheinlich hat mir der Aufenthalt da das Leben gerettet. (Ich hatte in den Wochen zuvor z. T. starke Suizidgedanken).
Mir geht es jetzt besser und darüber bin ich sehr froh.

Für alle, die vielleicht noch ein paar falsche Vorstellungen haben: man kann nicht da hin gehen und erwarten, dass man sich hinterher nie wieder schlecht fühlt. Und man darf auch nicht davon ausgehen, dass ein Therapieerfolg von alleine kommt. Dafür muss man schon was tun!

Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Aufenthalt in Windach wirklich ein guter Start für den langen (und auch teils noch sehr steinigen) Weg ist, auf den man sich machen muss.

So, ich hoffe, ich konnte allen, die darübe nachdenken nach Windach zu gehen, ein Wenig Zuversicht und Hoffnung geben.

Liebe Grüße
tinuvil_713

Schöner Schein, katastrophales Ergebnis

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010/2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Unterkunft, gutes Essen, Sport- und Entspannungsprogramm, Schwimmhalle, Wassergymnastik, Freundlichkeit des Pflegepersonals, Engagement einzelner Ärzte
Kontra:
Ärzte in der höheren Hirarchie, die sich besonders schlau vorkommen und damit immensen Schaden anrichten
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die psychosomatische Klinik Windach verfügt über eine gute Ausstattung (gute Zimmer, nobler Speisesaal, gutes Essen, Schwimmhalle, vielseitiges Sport- und Entspannungsprogramm, Atrium, in dem man Lesen und klassische Musik hören kann, Nordic-Walking-Kurse) und macht nach außen einen seriösen Eindruck, aber bei mir ist alles schiefgelaufen, was wohl daran lag, daß sich meine behandelnde Ärztin, in deren Name bereits der Begriff "Halbgott in Weiß" steckte, und auch der ärztliche Direktor bei meiner Diagnostizierung und Behandlung gründlich verspekuliert haben. Ich kam hierher wegen einer Erschöpfungsdepression und mehrerer Hörstürze und erhoffte mir Hilfe bei der Lösung meiner aktuellen Probleme, stattdessen wurde in meiner Vergangenheit gewühlt. Außerdem wurde ein Antidepressivum, das mir bislang gut geholfen hatte, ausgeschlichen, weil meine Behandler glaubten, es gehe auch ohne Medikamente. Dieses stellte sich jedoch als fataler Irrtum heraus, denn mein Zustand verschlechterte sich daraufhin rapide und meine Behandler standen dieser Entwicklung mehr oder minder hilflos gegenüber. Es fehlte nicht an gutgemeinten Versuchen, mir zu helfen (Wachtherapie, Ausprobieren anderer Medikamente), jedoch fruchteten diese alle nichts. Schließlich wurde vermutet, ich würde am Asperger-Syndrom leiden, eine Diagnose, die von anderen Ärzten, die mich später betreuten, als an den Haaren herbeigezogen gewertet wurden. Meine behandelnde Ärztin in Windach ging am Schluß dazu über, mich regelrecht zu beschuldigen, ich sei aufgrund meiner Lebensweise (Single-Dasein, kein Sex, keine Kenntnis von Lebensqualität) selber schuld an meinem Zustand und resümierte zu guter Letzt: "Sie waren mit der Therapie hier einfach überfordert."
Schließlich, als die Krankenversicherung meinen Aufenthalt in Windach nicht mehr zahlte, wurde ich in eine andere Klinik abschoben.

Ich habe mitbekommen, daß der Aufenthalt in Windach anderen Patienten schon geholfen hat (zumindest vordergründig), bei mir war das jedoch leider nicht der Fall.

Nie mehr Windach

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Schlechtes Personal
Kontra:
nette Reinigungskräfte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Windach >< unter aller S..><
War 6 Wochen in Windach und hätte noch 3 Wochen absitzen sollen. Hab jedoch meine Sachen gepackt und bin von doprt Geflüchtet. Therapeutin auf Teilzeit. Somit höchstens 2 Einzelgespräche in der Woche = 1,5 Stunden !! Bin wegen Angsstörung und PTBS eingewiesen worden. Behandelt wurde ich auf "Problemlösung" ??!! Großer wirbel wurde gemacht, als der Dr "Gargamel" bei mir Diabetes festgestellt hat. Als ich ihm erklärte, er solle doch bitte den ihm vorliegenden Arztbericht lesen, dann würde er sehen, dass ich seit gut 15 Jahren an Zucker erkrankt bin, sagte er mir, dass er diese Berichte nie liest. Diese Liste könnte ich ewig weiter führen. Untergebracht wurde ich in einem 3 Bett Zimmer. Einentlich kein Problem.....doch meine Mitbewohner waren extreme Alkoholiker. Ich habe die mehrfach gemeldet. Ich konnte kaum schlafen, da bis in die Morgenstunden gefeiert wurde. Eines Tages kam eine Kontrolle auf´s Zimmer. Mein Schrank, mein Bett, meine Taschen wurden Kontrolliert. Im Nachbarschrank sah der Kontrolleur 2 Flachen Bier. Er lachte nur und ging. Einen Tag darauf wurde mir unterstellt, dass ich Bier auf das Zimmer gebracht hätte und ich Alkoholiker sei. Erschrocken erklärte ich, dass ich doch diese Sauferei meiner Mitbewohner mehrfach gemeldet habe und ich doch Antialkoholiker sei. Unbeeindruckt wurde ich unter druck gesetzt. Mein Zimmerkollege durfte die Bier behalten.... Sehrsehr seltsam. Wenn man glück hat und einen guten Therapeuten bekommt, mag Windach zum aushalten sein. Jedoch kann ich diese Klinik nicht empfehlen

3 Kommentare

Nikito am 31.07.2011

Ja, das ist sehr schade, dass die Qualität des Aufenthaltes so sehr von einzelnen Personen abhängig ist. Ich selbst war in 2011 in der Klinik und hatte sehr viel Glück mit meinen Therapeutinnen. Ich habe aber auch von einigen Mitpatienten schreckliches gehört und miterlebt.

  • Alle Kommentare anzeigen

Danke Windach

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Personal vom Service, Ihr seid die Größten!!!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Erstberatungen müssen deutlich besser werden.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Es geht mir wieder Gut.
Kontra:
Große Startschwierigkeiten.
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War 11/10 bis 01/11 in der Klinik. Grundsätzlich hat mir die Zeit sehr sehr geholfen. Meine Erkenntis, der wichtigste Arzt ist der Patient selber. Hat einige Zeit gedauert bis ich dass begriffen hatte. Meine Erfahrung mit dem med. therap. Personal, von sehr schlecht bis sehr gut war alles dabei. Ein ganz großes Dankeschön an das Service-Personal (Essen, Bistro, Reinigung etc.), Ihr macht einen tollen Job. Die Organisation und Verwaltung zum Teil eine Katastrophe. Die Klinik muss sich klar machen, dass es vielen Patienten sehr schwer fällt sich im normalen Leben zu Recht zu finden. Und dann in die Klinik, fremdes Umfeld, fremde Leute und die Gewissheit ich bin ein Psycho, da sollte einem der Einstieg leichter gemacht werden. Ich habe mich bei der Oberärztin beschwert, und bekam zu Antwort, ich würde sie unter Druck setzen. Ich war stinksauer. Könnte dies Absicht sein, denn bekanntlich sind ja Wut und Ärger mit die stärksten Emotionen ???? Und um Emotionen geht es ja in der Therapie!!! Die Klinik ist an sich sehr schön. War im Privatbereich untergebracht (Doppelzimmer). Die anderen Stationen kann ich schlecht berurteilen. Schwimmbad, Turnhalle und Sauna super. Der Bereich Fitness ist ein Witz. Ganz wichtig der Kontakt und die Gespräche mit den Mitpatienten, hat mir sehr geholfen. Vielen Dank an alle.

Miißhandlung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
nie wieder Windach
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Während meines 3wöchigen Klinikaufenthaltes in der Klinik Windach wurde ich noch nie so herabwürdigend und Menschen unwürdig Behandelt wie in dieser Klinik.
Dies ist eine praktische Erfahrung.
Nie nie wieder Windach!!!
Ich kam kränker heraus als ich dort hin ging.

Uneingeschränkt empfehlenswert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von Anfang Februar bis Mitte April 2011 in der Klinik und kann sie nur uneingeschränkt weiter empfehlen.
Sämtliche Therapeuten die ich kennen gelernt habe verstehen ihr Geschäft und das gesamte Klinikumfeld ist so gehalten, dass man auch einen längeren stationären Aufenthalt ohne größere Schäden durchstehen kann.
Ich bin überaus froh, dass ich mich nach langem Zögern zum Gang nach Windach durchgerungen habe.
Dank der erfolgreichen Therapie dort, kann ich jetzt wieder aktiv am Leben teilnehmen und bin nicht mehr nur ein Spielball meiner Ängste.

Ich kann die Klinik nur weiterempfehlen!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Der stationäre Aufenthalt, alle Therapien und meine Bereitschaft an mir zu arbeiten, haben dazu geführt, das für mich ein neues Leben beginnt!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle sehr freundlich!)
Pro:
Konzept, Ärzte, Therapeuten
Kontra:
-
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

- Sehr gute medizinische Versorgung
- Viele Therapieangebote und offene Angebote
- Sehr kompetente Ärzte, Therapeuten
- Sehr gutes und hilfreiches therapeutisches Konzept
- Sehr gute Sozialtherapie/Beratung
- Tolle Sportangebote (Ergometer, Gerätetraining, Wassergymnastik, Wirbelsäulengymnastik, Entspannung nach Jakobsen...

- Schwimmbad, Sauna, Infrarotkabine im Haus (Badetücher, Handtücher werden vom Haus gestellt)
- Billard, Tischtennis, Kicker
- Tolle Lage (viele Möglichkeiten zum Spazieren gehen, Wandern, Radl fahren...)

- Zimmer hell und schön eingerichtet (Balkon mit Liegestühlen)
sehr sauber / sehr freundliches Reinigungspersonal

- Sehr gute Küche! Abwechslungsreich (man kann zwischen 3 Menüs wählen)

- Cafe im Haus + Terrasse (sehr freundliches Personal - faire Preise). Leider öffnet das Cafe am Wochenende erst um 13.00 Uhr.

- Entspannung, Rückzug... im Attrium (besonders gut hat mir die klassische Musik gefallen)!

- DieTherapiefilme sind sehr empfehlenswert!

Vorsicht ist mehr als angemssen!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2006   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (schädigend)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nein
Kontra:
Erfahrungsbericht:

Ich kann als Psychologin von dieser Klinik nur abraten und jeden Patienten ausdrücklich warnen. Mein Mann wurde in dieser Klinik durch die Gabe von Psychopharmaka und Fehldiagnosen, 3 verschiedene Diagnosen in einer Woche, massiv geschädigt. Wir führen noch heute einen Prozess deshalb gegen dieses Haus. Suchen Sie für sich und Ihre Angehörigen einen Ort mit ehrlichen, respektvollen und kompetenten Ärzten, die nicht nur darauf aus sind, möglichst viele Patienten unter Psychopharmaka zu setzen, die in der Lage und Willens sind eine gute diagnostische Arbeit zu leisten, und die ihre Patienten und deren Angehörige respektieren sowie auch die Meinungen der Menschen hier auf dem Forum.

Gute Therapieansätze - schlechte Therapeuten

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gestalttherapie - Sport
Kontra:
Therapeuten
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es gibt gute Ansätze. Das Selbstsicherheitstraining ist gut und ich habe gelernt mit unangenehmen Situationen umzugehen. Man entwickelt Strategien zum Nein sagen. Die Freizeitmöglichkeiten bieten einiges. Mir hat das Volleyball Spielen viel Spaß gemacht.

Pech hatte ich mit meinen Therapeuten. Ich hatte nie das Gefühl, dass es um mich geht.
Ich habe nur noch zugeschaut und mich gewundert, warum Krankenkassen solchen Leuten Geld geben.

Ganz prima dagegen ist die Gestalttherapie einzeln und in der Gruppe. Ich habe auf meinen Bildern immer wieder neues über mich entdeckt. Wenn man an den problematischen Stellen gezielt weitermalt, dann kann das auch heilen helfen.

Die Chefarztvisiten sind pure Geldabzocke. Am Anfang kommen Sätze wie „Sie müssen sich jetzt erst eingewöhnen.“, gegen Ende heisst es: „Sie müssen sich gedanklich wieder an Ihr Leben zuhause gewöhnen“. Was soll dieser Quatsch?

Summa summarum: Man muss gesund genug sein, um das für sich Passende herauszusuchen. Dann ist es empfehlenswert.

2 Kommentare

meyer@medizinfo.com am 21.04.2011

Hinweis der Redaktion:

Diese Beiträge von dent42 und Chephren wurden höchstwahrscheinlich von derselben Person abgegeben.

Rasmus Meyer – www.klinikbewertungen.de

  • Alle Kommentare anzeigen

sehr zu empfehlen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (würde wieder hingehen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hat mir für meinen Alltag sehr viel gebracht)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (wesentlich besser als mein Hausarzt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (läuft alles rund, typisch Klinik eben)
Pro:
sehr gute Therapeuten
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik jederzeit weiter empfehlen. Ich war dort nun mehrmals, was ja schon für sich spricht, weil ich ja sonst eine andere Klinik gewählt hätte.
Ich war dort wegen Persönlichkeitsstörung und Depression und kann sagen, dass es mir ohne die Klinik heute wesentlich schlechter ginge. Das therapeutische Angebot ist in meinen Augen ausreichend vorhanden. Es ist ein Mix aus Einzel- und Gruppentherapien. Ich wurde niemals gezwungen in eine Gruppentherapie zu gehen. Wenn es einem in der Gruppe nicht gefällt, kann man das mit dem Einzeltherapeuten klären und sucht gemeinsam etwas anderes. Viele beklagen, die Anzahl der Einzeltherapien sei zu gering, dass kann ich nicht unterschreiben. Gerade das feed back der Mitpatienten in den Gruppen hat mir immer sehr geholfen, dass kann keine Einzeltherapie in dieser Art leisten.
Wenn ich bei persönlichen Krisen einen Ansprechpartner gebraucht habe, konnte ich mich stets an einen Co Therapeuten wenden. Das bringt jedes Mal nochmals eine andere Sichtweise des Problems.

Verpflegung:
Das Essen ist gut, auch nach vielen Wochen geht man gerne zum Essen.

Versorgung:
Die Einzelzimmer für Privatpatienten kann man nur als luxuriös bezeichnen. Riesig groß, eigene Dusche, Handtücher, Wasserkocher und Tee, super sauber, großer Balkon mit Liegestuhl, Telefon.

Sportangebot:
Es gibt eine Turnhalle, ein Schwimmbad, Tischtennis, Volleyball, Badminton, Walking, Billard. Das Angebot ist für untrainierte bis hin zu trainierten sehr ausgewogen.

Freizeit:
Die Klinik bietet einen kleinen Zeitschriftenverkauf, eine sehr unsortierte Bibliothek, diverse Freizeitspiele, Filmabende und eine Cafetria. Ein Klavier steht zur Verfügung. Ganz lustig ist die Tatsache, dass man Alkohol trinken darf, dass scheint ein Zusage an bayrischer Biertrinkgewohnheiten zu sein. Sehr ich etwas kritisch, da es auch Patienten mit Alkoholverbot gibt, ich habe aber nie erlebt, das es Probleme gab.
Die Klinik ist sehr großzügig, bzw. es wird sehr wenig kontrolliert

Ein kleiner Nachteil zum Schluß. der Einstieg in die Klinik am ersten Tag ist er teuer. Man muß für die Schlüssel (Zimmer, Tressor) und den Pulsmesser ein Pfand hinterlegen, was man aber am Ende ja wieder bekommt.

Nicht ALLES perfekt aber durchaus zu empfehlen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Lage, Klinikeinrichtung, Großteil der Therapien
Kontra:
Kleinigkeiten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Natürlich ist nicht alles perfekt, aber die Klinik ist durchaus empfehlenswert.
Ich habe sehr gute Ansätze gefunden und konnte mich auch körperlich erholen. Ich habe aber auch erkannt, dass dies nur der Anfang war und man erst mal lernen muss das alles im "richtigen Leben" umzusetzen . Das ist nicht einfach und oftmals sehr anstrengend. Jedoch konnte ich mir in Windach eine gute Basis schaffen. Wie bereits so oft erwähnt ist natürlich Mitarbeit und Eigeniniative gefragt.
Es gibt ein vielfältiges (offenes und geschlossenes ) Gruppenangebot sowie ein sehr gutes Sportangebot (Walking, Ergo, Geräte, Aquajogging......) egal wie der Fitnesslevel ist- für jeden etwas dabei. Ebenso besteht die Möglichkeit sich Massagen/ Fango verschreiben zu lassen . Leider gab es eine Umstellung der Therapiepläne, wodurch sich viele Angebote überschnitten. Aber das Problem ist scheinbar in Bearbeitung.
Auch muß man sagen, daß nicht jede Gruppe harmoniert und nicht jedes Thema einem weiterhilft. Aber das Angebot ist vielfältig und wenns mal nicht passt muß man es ansprechen!
Die Atmosphäre in der Klinik ist angenehm und erinnert wirklich eher an ein Hotel. Die Verpflegung ist" soweit" ok .-)
Auswahl aus 3 oder 4 Menüs. Verhungern tut niemand. Im Speisesaal bekommt man einen festen Platz zugewiesen.
Nachteilig finde ich die Unterbringung in den 3- Bett Zimmern.
Ich habe deswegen die Wahlleistung Einzelzimmer"gebucht", welche aber, im Vergleich zu anderen Kliniken, hier zu teuer ist. Windach ist eine sehr offene Klinik in der es zwar auch Regeln gibt , aber man trotzdem viele Freiheiten genießt. Einzige Bedingung 23 Uhr bzw. 24 Uhr auf dem Zimmer sein. An- und Abmeldung tagsüber nicht nötig. Auch über mangelndes Freizeitangebot kann man nicht klagen - Filme, Spieleausleih, Badminton, Tischtennis , Sauna, Schwimmbad, Billard, Kicker, Donnerstagsdisco, verbilligte Fahrkarten für den Großraum München für Ausflüge usw.

Also keine Angst vor Windach .-)) trotz einiger Negativberichte!

1 Kommentar

chica72 am 13.03.2011

Nachtrag:
Einzig dort funktionierende Internetsticks sind O2 und D1 , Badehandtuchverleih - in der Privatstation werden auch Bademäntel gestellt , Rauchen auf dem Balkon verboten aber gegenüber der Klinik kein Problem:-)
Waschmaschinen und Trockner vorhanden ( Kleingeld und Waschmittel nicht vergessen :-) Supermarkt im Ort aber teuer, im Nachbarort Landsberg gibt es Aldi, Lidl etc., Briefmarken und Zeitschriften an der Rezeption erhältlich.
Am besten eigene Trinkflasche mitnehmen für Wasserspender,
Teebeutel und Heißwasser kostenlos in der Cafeteria, Mitnahme von Wasserkochern aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Man kann jedoch einen in der Klinik kaufen ( Kaffeepulver nicht vergessen)- Zimmer in der Privatstation sind mit Kocher ausgestattet....ach ja und das eigene Kopfkissen ist nicht schlecht .-))))

Beste Behandlung!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Exzellenter Chefarzt, hervorragende Therapeuten
Kontra:
- gar nichts!
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach mehrwöchigem Aufenthalt in der Klinik, bin ich nachträglich dankbar und froh, genau in Windach gewesen zu sein.
Durch die exzellente fachliche u.menschliche Führung v. H.Prof. Zaudig u. seinem hervorragenden Therapeutenteam konnte ich meine Krankheit eindämmen und meinen körperlichen Gesamtzustand deutlich bessern. Meine Therapeuten gingen mit s. viel Feingefühl u. fachl. Kompetenz auf den Grund meiner Problematik ein. Die Therapiestunden wurden von ihnen immer bestens vorbereitet, so dass man das Vertrauen zueinander s. gut aufbauen konnte.Die ges. Dosierung aller Vorgänge zeugt von einem hohen Maß an Fachwissen u. Erfahrung. - H.Prof Zaudig besitzt die einmalige Gabe, komplexe Zusammenhänge früh zu erkennen. Er greift die Dinge genau da auf, wo sie im Tiefsten tatsächlich sind u.führt d. Menschen verantwortungsvoll, gezielt u. souverän zur Heilung hin.Durch seiner außergewöhnlichen aufmerksamen u. menschlichen Art gibt er einem s. viel Kraft.
Einige, wenige Patienten stören leider durch ihrer ewigen Nörglerei u. einer falscher Vorstellung bzgl. ihres Aufenthaltes die Abläufe.
Solche Menschen achten weder auf den Zustand der anderen Mitpatienten, noch würdigen sie die außergewöhnlich hohe Leistung des Klinikteams. Die verwechseln Recht mit Unrecht indem sie eine Klinik mit einem Erlebnishotel gleichziehen und hoch qualifizierte Therapeuten zu Animateuren degradieren.
Nach dem Motto: "jetzt bin ich hier...jetzt macht mal und bringt mein Leben in Ordnung !" - funktioniert es aber nirgendwo!!! Solche Dauernörgler u. Quertreiber nehmen leider nur anderen Hilfsbedürftigen, schlichtweg den kostbaren Behandlungsplatz weg.
Wenn man selber erkennt, wie viel man durch sich selbst bewirken kann, hat man schon ein andere Vorgehensweise begriffen. Dann weiss man auch die Leistung dieses gesamten Klinikteams zu schätzen. Man kann da nur dankbar sein, dass es diese Klinik, diesen Chefarzt u. diese Therapeuten gibt... Menschen die mit vollem Einsatz ihr bestes geben!

Note 1 + , besser geht es nicht

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin beruflich im Gesundheitsmanagementbereich tätig. Einige mir pers. bekannte Patienten verbrachten jeweils mehrere Wochen in der Klinik.
Ich habe sie während der Dauer des Aufenthalts auch besucht.

Einstimmig von allen: Therapieen allererster Güte, hervorragende hochengagierte Therapeuten, Chefarzt Prof. Zaudig hochkompetent, menschlich und sympathisch, Sport und Rahmenprogramm für jeden etwas dabei.
Jeder wirklich jeder hat nach Abschluss seines Aufenthalts ein Feedback an mich weiter gegeben.
Jedem Patienten hat der Aufenthalt viel gebracht , alle waren begeistert und sind psychisch sehr gestärkt wieder nach Hause gefahren.
Natürlich ist dafür auch notwendig, dass ich als Patient mitarbeite.
Als ich einen Patient besuchte, gingen wir am Abend in der Ortsgastsätte essen.

Was mich sehr wunderte: Am Nebentisch wo eine Gruppe von ca 15 Klinikbewohnern sass, gingen die Gläser hoch, Sektflaschen auf dem Tisch und das reichlich, nach kurzer Zeit die Stimmung am Siedepunkt.
Ich trinke auch gerne mal ein Glas Wein, aber muss das sein?

Diese Leute wundern sich dann, wenn Ihnen der Aufenthalt nicht das bringt, was Sie sich vorstellen.
Es handelt sich hier um eine Klinik und nicht um ein Party -Hotel. Anscheinend verstehen das manche Patienten nicht.

Normalerweise gehe ich , wenn ich Patient bin,nach dem Abendessen auf mein Zimmer und ruhe, damit ich für den naechsten Tag fit bin.
Das bin ich allein mir, den sehr engagierten Therapeuten und allen denen schuldig, die sich um das Wohlergehen der Patienten bemühen
Sonst sollte man auf den Ballermann fahren

Mir liegt die Beurteilung von einigen Patienten vor und bei der Bewertung aller Meinungen kann man hier nur die 1 + geben.

Und im Gegensatz zu sog. "Kritikern" wie Chepru oder anderen, die dies anonym abgeben müssen, sehr traurig ! , stehe ich hierzu mit meinem Namen
C. Reitmaier

1 Kommentar

Tine62 am 09.03.2011

Verzeihung, "Kritiker wie Chefren" soll es lauten.

Alles erträglich bis gut - Mitarbeit des Patienten ist Bedingung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Man muss sich den Aufenthalt selbst mitgestalten, dann wird alles gut: Also: Nur Mut!!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (die therapeutische Behandlung war besser als die "medizinische")
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
ruhige und schöne Lage, Therapieangebot, Sportangebot, Ausflugsmöglichkeiten
Kontra:
medikamentöse Versorgung im Krankheitsfall, teilweise unfähige Therapeuten, ohne Auto läuft weniger
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war ca. elf Wochen in der Klinik.
Mein Aufenthalt war anstrengend, aber während der Freizeitphasen, die vor allem in den ersten und letzten Wochen reichlich waren gab es genügend Raum zur Verarbeitung der Therapieerkenntnisse und von zu Hause mitgebrachtem Stress:
Für Musiker steht im großen Gruppensaal ein Klavier, für Künstler gibt es Kunsträume, jeden Abend werden Filme und während der Fußballsaison, die aktuellen Spiele übertragen. Auch die Umgebung (Ammersee, München, Kloster St. Ottilien, Therme Wörishofen) bieten viel Abwechslung. Spaziergänge mit Mitpatienten und die berühmten Schafe waren das Highlight.

Aber ich will nicht nur von Freizeit reden.
Vor allem die Gruppentherapien (Offene Gesprächsgruppe, Selbssicherheitstraining, Körpertherapie) brachten bei mir Erfolge. Dazu zählen auch die Gespräche mit Patienten ähnlicher Krankheitsgeschichte, die in Windach auch im Speisesaal (bei Ess- und Zwangsstörungen) zusammengesetzt und gruppiert werden.
Die Qualität einzelner Therapeuten lässt jedoch zu wünschen übrig und auch im Krankheitsfall (Grippe, Verstauchung, oder ähnliches) fühlt man sich oftmals unterversorgt, da nicht alle Medikamente von der Klinik gestellt werden können und die Apotheke im Ort nicht immer geöffnet hat und zudem wenn man krank ist auch zu Fuß nicht so leicht zu erreichen ist (wie gesagt: Ein Auto ist absolut von Vorteil, wenn dieses nicht vorhanden ist, sollte man genügend Hygieneartikel und Lieblingstee, etc. schon von zu Hause mitbringen).

Internet gibt es übrigens gegen nicht sehr billige Gebühr in Form von W-Lan im Foyer und an vier PCs ---> Websticks sind die Lösung. Ausdrucken funktioniert auch nicht so einfach.

Am Ende kommt es aber darauf an, was man aus seinem Aufenthalt macht und mit welcher Einstellung man dorthin geht/fährt. Und wenn etwas schief läuft kann man das einer beliebigen Vertrauensperson (Therapeut/Verwaltung/etc.) mitteilen. Dann wird dies geändert (z.B. Zimmerwechsel, Therapeutenwechsel)

Insgesamt ganz ordentlich

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Verpflegung, Freizeitangebot
Kontra:
2-Klassen Gesellschaft (Medizin), Bürokratie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich muss hier die Klinik mal weiterempfehlen. Im Großen und Ganzen ist die medizinische Betreuung sehr gut. Ich konnte nach der Hälfte meines Aufenthaltes sogar auf eigenen Wunsch die Therapeutin wechseln. Ansonsten muss ich sagen, dass mir hier sehr geholfen wurde. Natürlich ist da auch Eigeninitiative notwendig.

Entsetzen über diverse Klinikbewertungen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: noch nicht
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine)
Pro:
Kontra:
Erfahrungsbericht:

Seit über 15 Jahren "leide" ich unter Panikstörungen, im letzten Jahr kamen schwere Depressionen dazu. Somit habe ich mich jetzt entschlossen, in eine Klinik zu gehen.
Ich bin erschüttert über die vielen negativen Beurteilungen, für diverse Kliniken. Nicht nur für Windach.
UM WAS GEHT ES DENN HIER???
Um gutes Essen, Wellnessbereich???, Freizeit, SINGELBÖRSEN???
Ich dachte es geht darum, einen Platz zu finden, wo Personen wie mir geholfen wird. Wenn man seit so vielen Jahren unter psychosomatischen Beschwerden leidet, will man etwas über Therapiekonzepte, Therapieerfolge oder auch nicht, Therapeuten etc erfahren und nicht über Nebensächlichkeiten informiert werden.DENN ES GIBT MEHR MENSCHEN DIE WAHRLICH HILFE BRAUCHEN, ALS SOLCHE, DIE SICH NUR BESCHWEREN. Es wäre schön, wenn die Menschen, die ihre Bewertungen abgeben, nicht vergessen, um was es hier geht. UND VOR ALLEM OBJEKTIV BLEIBEN. Und somit Menschen wir mir helfen könnten und nicht nur noch mehr verunsichern. Danke!!!

3 Kommentare

Windach am 15.02.2011

Hallo! Leider wird die Statistik durch den obigen Beitrag massiv verschlechtert, der Schuss ging nach hinten los!
Meine Frage: sollen wir die Kliniken schönreden für (d)einen "schmerzarmen", angstfreien und angenehmen Aufenthalt?

  • Alle Kommentare anzeigen

Es war eine tollte Zeit !!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gute Behandlung, super Mitpatienten, schönes Umfeld...
Kontra:
Natürlich sind nicht alle Abläufe optimal
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich hier viele negative Berichte gelesen habe, zwingt es mich meine sehr positiven Erfahrungen schildern.

Bevor ich nach Windach gegangen bin schaute ich mir einige Kliniken an und verglich die Behandlungskonzepte. Sicherlich ist in Windach nicht alles optimal (aber wo im Gesundheitssystem ist das schon), im Vergleich zu anderen Kliniken ist Windach meiner Meinung nach spitze!! (wahrscheinlich abhängig von der Erkrankung) Sicherlich mag es auch an einem selber, bzw. der eigenen inneren Einstellung liegen, wie effektiv der Aufenthalt ist (" Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es hinaus"). Ich bin mit einer sehr positiven Einstellung und SEHR GUT VORBEREITET in die Klinik gegangen, und habe dort Erfolge erzielt die ich woanders höchstwahrscheinlich nie erzielt hätte. Ähnlich geht es anderen ehemaligen Mitpatienten mit denen ich noch immer im Kontakt stehe. Wir hatten in Windach richtig viel (!!!) Spaß, große Behandlungserfolge und denken ALLE sehr gerne an die tolle Zeit in Windach zurück.
Auch damals gab es in der Klinik Patienten die immer "gegen alles" waren, "alles blöd" fanden und andere, aufgeschlossene Leute die die Dinge annahmen und probierten möglichst viel mitzunehmen. Ich gehörte zu letzteren.

Natürlich kann man das Ein oder Andere (zurecht) kritisieren. Man kann aber auch auf das gucken was gut ist und funktioniert und wird auch da eine Menge finden.

Im übrigens möchte ich potentiellen Patienten noch den Tipp geben, dass es generell in der Gesellschaft eher üblich ist sich zu beschweren bzw. Kritik zu üben, als zu loben. Zur Beruhigung: Ich kenne viele Leute die hier eine positive Bewertung abgeben könnten!!!

3 Kommentare

Chephren am 07.02.2011

"Es war eine tolle Zeit" ist Ihre Überschrift.

Wer aus einem ernsthaften Grund in die Klinik geht, kann diese Zeit per se nicht als toll empfinden: es ist immer harte und schmerzhaft Arbeit. Es drängt sich einem der Verdacht auf, dass Sie gar kein Patient sind, sondern ein Claqueur aus dem Klinikpersonal.

  • Alle Kommentare anzeigen

In anderen Kliniken seid Ihr besser aufgehoben

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Wenig
Kontra:
Starre Verwaltungsabläufe, Therapeuten, 3-Bettzimmer, Atmosphäre, Speisesaal, Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann jedem nur raten um diese Klinik einen Bogen zu machen. Geht nach Scheidegg oder Oberstdorf, dort geht es menschlicher zu! Ich kann mich meinem Vorredner in den meisten Punkten nur anschließen.

1 Kommentar

Nikito am 24.05.2011

vielen Dank für den Hinweis "Scheidegg". Diese Klinik macht im Internet einen Top-Eindruck. Werde versuchen dort einen Therapieplatz zu bekommen.

Niemand sollte in der Hoffnung nach Windach gehen, dass es ihm danach besser geht

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Niemand sollte glauben, dass es ihm danach besser geht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (für ein modernes Krankenhaus ist die Ausstattung schlecht, man wird in umliegende Praxen und Kliniken verwiesen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (teilweise recht bieder und langsam)
Pro:
Ruhige Lage, Essen
Kontra:
sehr schlechte psychologische Betreuung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Man spürt sehr schnell, dass es sich um einen "Betrieb" handelt, der vor allem wirtschaftlich geführt wird. Es gibt sehr viele Gruppenangebote, da diese gegenüber den Kassen am vorteilhaftesten abgerechnet werden können. Die Einzeltherapie - eigentlich das Herzstück eines Aufenthalts - ist auf zwei Stunden die Woche beschränkt. Dies kann man meines Erachtens auch ambulant bewerkstelligen. Das hat sogar den Vorteil, dass man am richtigen Leben teilnimmt und nicht die künstliche Klinikwelt thematisiert.
Obwohl ich in der Klinik viele nette Menschen kennengelernt habe, komme ich auch nicht umhin zu sagen, dass sehr viele Patienten den Aufenthalt als eine Art "Zusatzurlaub auf Krankenkasse" ansehen. Es gibt auch Leute, die sagen einem direkt ins Gesicht, dass sie jetzt x-te Klinik besuchen, um endlich die Krankenrente genehmigt zu bekommen. Wer mit einem ernsthaften Problem in die Klinik kommt, der überlegt sich dann schon, ob er hier wirklich gut aufgehoben ist. Dazu kommen viele ehemalige Junkies, die von ihrem Verhalten doch eher eigenartig sind und denen man aus dem Weg gehen sollte. Den Therapeuten interessiert sowas nicht, denn der Verdienst ist bei allen Patiente derselbe.

Für normal Versicherte sind die Zimmer eine Totalkatastrophe. Drei Personen wohnen auf relativ engem Raum. Das führt regelmäßig zu Konflikten, die dann auch in die Gruppentherapie hineingetragen werden. Man fragt sich dann abermals: "Bin ich deswegen nach Windach gekommmen?"

Wer wie ich Privatpatient ist, hat Anspruch auf ein Einzelzimmer. Hat man dann noch ein Auto (öffentliche Verkehrsmittel gibt es quasi nicht), kann man sich schon ein wenig entspannen.

Das Essen ist wirklich ganz gut, auch nach acht Wochen ist es immer noch abwechslungsreich.

Für Privatpatienten: Von einer Cherfarztbehandlung ist uneingeschränkt abzuraten!

6 Kommentare

Hamburg1860 am 29.01.2011

Ich glaube da war jemand noch nicht in anderen Kliniken.
Stimmt die 2 Stunden Einzeltherapie und die Dreibettzimmer sind nicht ideal. Im Vergleich zu anderen Kliniken aber echter Luxus.

  • Alle Kommentare anzeigen

Jugendherberge... Null-Punkte

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Runtergekommen, Planlose Therapieansätze)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Therapeuten machen ihren Job, weil sie Geld dafür bekommen, nicht für die Patienten)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (hat keine Medizinische Behandlung stattgefunden)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (wie gesagt, Planlos, Konzeptlos, Kopflos... SINNLOS)
Pro:
Essen, Schwimmbad und Reinigungspersonal
Kontra:
Man zieht einem die Kohle aus der Tasche, wo es nur geht. Keinerlei Konzept erkennbar.
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Bin seit 10 Tagen hier und bis jetzt ist es echt eine Null-Punkte-Veranstaltung hier...

1. Es kostet erst einmal alles Geld, Zimmerschlüssel 50 Euro Kaution, Zimmersafe 25 Euro Kaution, Wasserflasche (die man für die Wasserspender braucht) 1,80 Euro... usw. Telefon 15 Euro Kaution - 0.70 Euro pro Tag (ob man anruft oder nicht) und 0.50 Euro pro Einheit...

2. Bin Privatpatient... Zimmer ist ok. Vor zwei Tagen gab es einen Rohrbruch im Keller... Patienten stehen unter der Trockendusche... Keine Durchsage, weil Lautsprecher im Neubau nicht funktionieren... Klasse...

3. Die "Holzklasse" liegt in 3-4 Bett-Zimmern, was dazu führt das einige hier einen Lagerkoller bekommen und Nachts im Atrium nächtigen... Sieht dann aus wie im Pennerwohnheim...

4. Bis auf 4 Gespräche mit meinem "betreuenden Therapeuten" ist noch nicht viel an Therapie passiert. Man bekommt einen Zetter in die Hand gedrückt, auf denen einge "offene Therapien" stehen und dann mach mal... Null Planung, null Konzept...

5. Einzig Gute ist das Schwimmbad, das ist neu und schön gemacht. Und die Verpflegung ist wirklich gut. Aber ansonsten... geht lieber in den Puff, da habt ihr mehr Spass und Erholung für weniger Geld... Zahlt nur dummerweise die Kasse nicht... :-)

Ach ja... und dann habe ich noch am Nachbarstisch erlebt, wie man binnen 2 Stunden einfach mal vor die Türe gesetzt wird, wenn die Krankenkasse keine weitere Kostenzusage ausspricht... da macht man sich dann auch so seine Gedanken.

7 Kommentare

Andrina am 17.01.2011

öhm,also 4 bett zimmer gibts hier eigentlich nicht,jedenfalls hab ich davon noch nichts gehört...im artrium oder im notfallnachtlager schlafen die,die aufgrund ihrer mitpatienten(schnarcher....) nicht schlafen können und selbst das bleibt in der regel höchstens 2 nächte so,es wird auch gleich nach einer besseren regelung gesucht.
und solche fälle sind auch nicht die regel!!!
natürlich sind 3 bett zimmer auch nicht gerade der himmel auf erden,aber ich bin ja hier um therapiert zu werden und nicht um urlaub zu machen...wenn das stört,kann ja gern eine zusatz-versicherung abschließen(ist halt verdammt teuer)
und wenn du dich in einem puff besser beraten und aufgehoben fühlst,na dann,viel spaß!das nenn ich mal therapie....

ich selbst war auch vor einem jahr schon mal hier und muss leider auch einiges bemängeln was die organisation angeht...aber ansonsten ist es hier wirklich gut!
muss einfach jeder für sich selbst rausfinden,was ihm oder ihr am meisten bringt und was er sich von der therapie wünscht oder erhofft.wunderheiler sind hier halt leider keine,die dir alles aus der nase ziehen oder dich nach 6 wochen aufenthalt komplett verwandelt und gesund nach hause schicken...sollte es irgendwo so eine klinik geben,sagt bescheid,dann wechsel ich natürlich dahin und lass mich eines besseren belehren ;)

ansonsten bleibt zu sagen: dem einen gefällts und hilfts,dem einen nicht...es lässt sich nichts verallgemeinern,jeder mensch ist anders und hat andere bedürfnisse und ansprüche.und wenn alles gleich und supi wäre,wärs ja auch langweilig ;)

  • Alle Kommentare anzeigen

Hier fühlt man sich Verstanden und Geborgen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2003
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Für mich war alles positiv. Habe viele Freunde gewonnen.
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von August bis Dezember 2003 in dieser Klinik als psychosomatischer Patient. Bin von der Klinik sehr begeistert und war seit dem schon mehrmals dort als "Gast" wenn auch nur für ein paar Stunden, nur um wieder neue Kraft zu tanken. Werde demnächst wieder hin fahren um wieder Kraft zu tanken. Wenn der Anlass nicht so traurig wäre, könnte man meinen man ist im Urlaub. Der Service ist vom besten. Ich bin nur Kassenpatient, wurde aber fast wie ein Privatpatient behandelt. Ein ganz ganz dickes Lob an das Personal. Die Zimmer sind einfach aber trotzdem schön.

4 Kommentare

Leni28a am 28.12.2010

Hallo,
wie ist es mit Besuchen am Wochenende? Darf man auch am Wochenende nach Hause fahren bzw. über Nacht wegbleiben?

  • Alle Kommentare anzeigen

DANKE Windach hilft wirklich

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Der Informationsaustausch unter den Therapeuten
Kontra:
Schwimmbad und Sauna leider noch nicht nutzbar
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich werde am Donnerstag (nach 8 Wochen Aufenthalt) die Klinik verlassen. Als ängstliche, ausgebrannte Patientin bin ich aufgenommen worden und jetzt kann ich die Klinik als ein "neuer Mensch" verlassen. Ich habe in Windach viel über mich gelernt und werde entsprechendes Werkzeug für zuhause mitnehmen. In diesem Zusammenhang viel lieben Dank an meine Therapeuten (Frau Merkert, Herr Maidl u.v.a.)!!

1 Kommentar

piere0907 am 01.12.2010

Dies geht nicht in die Bewertung mit ein!!

Hallo Zusammen,

ich leide an Angststörungen mit Panikattacken.
Habe hier einige Berichte gelesen und hätte gerne gewusst, ob die Klinik für mich mit meinem Krankheitsbild auch etwas ist und mir helfen könnte.
Ich bin 39 Jahre und leide an der Krankheit seit 15 Jahren.
Bin ein Familienmensch und war noch nie so lange von zu Hause weg. FRAGE:
- wie läuft so ein Tag für einen Angstpatienten ab
- welche Abwechslungsmöglichkeiten gibt es
- als Kassenpatient würde ich auch gerne wissen ob man gleichwertig mit Privatversicherten Personen behandelt wird
- und eine der wichtigsten Fragen ist die Klinik Kompetent für mein Krankheitsbild
- wie ist ein Kassenpatient untergebracht (Personen im Zimmer und so)
- habe hier gelesen das man abends eingesperrt wird!!
STIMMT das wirklich, wenn ja ist das ein Unding!

Die Internetseite spricht mich nicht so an als die von Roseneck, aber man kann ja nicht wissen wie es dort ist. Vielleicht hat jemand dort auch schon ein Erfahrung gemacht und kann mir diese schreiben.

Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!!

DANKE und GRUß
Rene

Erster Kontakt und Anmeldeverfahren

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Behandlung kann ich nicht beurteilen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (soweit ich weiß macht nur die Oberärztin (?) EMDR aber ist ja auch keine Spezial-Trauma-Klinik)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
unkompliziert, schnell, freundlich, flexibel
Kontra:
sauna und schwimmbad derzeit noch in reparatur, dürfte aber nicht mehr so lange dauern
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vor 2 Wochen habe ich mir die Klinik spontan angesehen. Obwohl ich keinen Termin hatte, bin ich sehr freundlich und hilfsbereit behandelt worden. Einen Aufnahmetermin hätte ich für Ende August bekommen, d.h. es wären im Ganzen nur 4 Wochen Wartezeit gewesen trotz Hin- und Her mit der Kasse. Es gibt andere Kliniken, die sagen einem gar nichts, bevor nicht die Kostenübernahmezusage eingegangen ist! Ich habe mich nur gegen Windach entschieden, weil ich schonmal in einer ähnlichen Klinik war und mir die Kasse für die Zweitbehandlung eine spezialisiertere Klinik empfohlen hat (Windach hat laut Kasse eine sehr guten Ruf bei Essstörungen, an denen ich aber nicht leide). Auch auf meine Absage reagierte die Klinik freundlich und nicht etwa mit Vorwürfen oder Drohungen.
Es gibt einen kostenlosen Patientenparkplatz sehr nah am Haus (haben viele andere Kliniken nicht) und die Klinik liegt sehr schön in der Natur. Soweit ich das vom 1-Mal-Sehen beurteilen kann, sind die Patienten von Alter/Geschlecht her gemischt. Ich schreibe das, weil ich gelesen hatte, es wäre eine "Kinderklinik".

Nie wieder Windach

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Hab ich keine bekommen)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Total falsch behandelt worden)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Die Verwaltung und die Abläufe waren okay!)
Pro:
Essen Nasszelle Speisesaal Medikation eingestellt
Kontra:
Psychotherapeut Langeweile einfach fast alles
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nie wieder werde ich in diese Langweilige Klinik gehen obwohl ich vorher begeistert war.
Wie ich nun aber besseren beleehrt worden bin, hat mein Psychotherapeut in Windach mein Trauma ohne meine Zustimmung einfach aufggemacht, was man nie sollte.
Er hat auch nicht erkannt, dass es zwei Traumata sind und außerdem hat er trotz unzahlreichen Tests übersehen, dass ich an einer Persönlichkeitsstörung leide.
Leider konnte ich an den Sportlichen aktivitäten nie teilnehmen, da ich Antibiotika bekam.
Mein Therapeut verschwieg mir auch, dass es Gruppen gibt, also konnte ich auch hier nicht teilnehmen.
Das einzigste positive waren die Mitpatienten und das Essen der Speisesaal und die Nasszelle.
Mir war stink langweilig.
Am anfang ging es mir nach Windach ein Jahr lang besser doch danach wurde es so schlimm wie niemals zu vor!
Was noch positiv war, dass meine Medikation abgesetzt wurde, aber dafür nehme ich heute das dreifache.
Fazit
Nie wieder Windach! der Therapeut machte zuerst einen guten eindruck. Doch heute weis ich es besser und alle Ärzte und Sozialpädagogen sagten, dass man Traumata nie öffenen darf wenn ein Patient dazu noch nicht bereit ist. Jetzt muss ich dies ausbaden, denn es sit jetzt dadurch eine chronische komplexe Posttraumatische Belastungsstörung geworden!

1 Kommentar

Crystal am 31.01.2011

Dann mach doch eine Hypnose-Therapie. Soll ziemlich erfolgreich bei Deiner Erkrankung sein. Aber suche Dir nur seriöse Therapeuten bzw Hypnotherapeuten. Bloss die Finger weg von ominösen "Heilpraktikern"!!!

Nie wieder Windach - Teil III Schluß

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen, nette Mitpatienten
Kontra:
therapeutische und vor allem med. Betreuung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

- Fortsetzung Teil III -

Ich habe mich lieber ans Außen gewandt als an Therapeuten dort....dies fand ich sehr traurig.....

Sehr enttäuscht war ich auch, daß kaum "Körpertherapie" angeboten wird. Außer "progressiver Muskelentspannung" (ich war hinterher noch mehr angespannt) und 3 Hometrainern gibt es nichts. Da Angst ja auch aufgestaute Energie ist, hätte ich mir hier mehr zum Abbau gewünscht. Auch eine Atemtherapie hätte ich für sehr gut befunden. Einfach mehr den Körper und die Seele mal als Einheit sehen und evtl. auch den umgekehrten Weg nutzen (über den Körper an die Seele...)

Postiv bemerken möchte ich das gesamte Personal, das nichts mit Therapie oder "medizinischer Versorgung" zu tun hatte, also alle Damen im Speisesaal oder an der Anmeldung z.B. - besonders die Damen im Speisesaal waren sehr nett. Auch war mein Zimmer sehr schön und groß und das Essen war sehr gut (aber war nützt das schon....?). Eine Therapeutin war dann dennoch gut, nämlich die Gestalungs-/Kunsttherapeutin.....sie war einfühlsam und hat mich gefördert.

Am Ende der 6 Wochen konnte ich immerhin kleinere Strecken zu Fuß gehen (ich konnte anfangs einfach gar nichts) und 2-3, einmal 5 km alleine Auto fahren (mit ziemlicher Angst). Zu verdanken habe ich diesen (kleinen) Fortschritt mir selbst und der Unterstützung einiger netter Mitpatienten.
Durch eine private Veränderung ging es mir dann (zu Hause) später 1-2 Jahre deutlich besser, danach Rückfall. Leider ist es jetzt ziemlich chronisch geworden.
Dennoch: Nie wieder Windach!

Ich freue mich aber für ALLE, denen es geholfen hat. Angst ist die Hölle und schön, daß es doch vielen geholfen hat. Für mich war's definitiv nicht das Richtige.

Nie wieder Windach - Teil 2

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
gutes Essen, nette Mitpatienten
Kontra:
therapeutische und "mediz." Betreuung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Fortsetzung

Da ich unter sehr starken Ängsten litt, war mir Vertrauen besonders wichtig. Der Co-Therapeut versprach mir, bei einer Expo nur das zu tun, was vorher genau besprochen war. Weit gefehlt.....totaler Vertrauensbruch.....
Von anderen Angstpatienten weiß ich, daß öfter so vorgegangen wird: z.B. soll man 1 Stockwerk mit dem Aufzug fahren (mit Co-Therapeut) und dann wieder aussteigen. Mittendrin hält der Therapeut aber den Aufzug mittels Schlüssel an.....
Andere erzählten mir von einem 3 km langen Fußmarsch ohne Wasser (und natürlich ohne Handy). Wir hatten damals im Sommer zeitweise 35 Grad.....
Meiner Meinung nach nicht "harte Methoden", sondern u.U. erneutes Trauma....
Grundsätzlich darf man in Windach nichts Körperliches haben oder irgendwie krank werden. Denn hier ist ALLES "rein psychisch". Ich hatte vor und während meinem Aufenthalt so starke Atembeklemmungen, 24 Stunden am Tag...dies konnte nicht mehr nur von der Angst kommen. Ich bat eine Ärztin um Untersuchung, evtl. beim Lungenarzt. Diese Ärztin machte mir dann recht Angst, ich würde dort dann hingefahren und dann würde dort eine Bronchoskopie gemacht...(totaler Unsinn)....außerdem darf man sich nicht auswärtig behandeln lassen, so lange man dort ist. Ich kämpfte also weiterhin mit Luftnot. Zu Hause war ich dann beim Lungenarzt. Deutlich verringerte Ausatemwerte, Diagnose Asthma.
Ich bin durchaus der Meinung, Angst und Asthma verstärken sich und können miteinander zu tun haben. Trotzdem bin ich dort nicht ernst genommen worden. Später natürlich entsprechend behandelt worden.
Ein weiterer Punkt, den ich als ganz schlimm empfand, war der nächtliche - ich nenne es mal - "Einschluß". Man mußte um 22.30 Uhr im Zimmer sein, um 23 Uhr im Bett. Dies wurde jede Nacht kontrolliert. Man hatte seine Tür zugesperrt, es wurde dann aufgesperrt, eine "gute Nacht" gewünscht und wieder zugesperrt. Theoretisch konnte man natürlich wieder aufsperren und hätte raus gehen können. Dies war aber untersagt, außer man hätte einen wichtigen Grund.....man mußte dann zum Co-Therapeuten und dies erörtern.
Wo sind wir denn eigentlich......
Ich hatte zur Zeit meines Aufenthalts viel Handy-Kontakt zu meiner früheren Therapeutin und auch zu meinem Hausarzt.

2 Kommentare

chiemseeschnuppe am 04.07.2010

Hallo angst123,
warum schreibt man seine Bewertung erst 5 Jahre nach dem Klinikaufenthalt? DAS kann ich nicht verstehen....

  • Alle Kommentare anzeigen

Windach - nie wieder......

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
gutes Essen, nette Mitpatienten
Kontra:
theapeutische und medizinische Betreuung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo!

Also, ich wundere mich über die vielen scheinbar positiven Erfahrungen in Windach. Ich wurde im Sommer 2005 wegen einer massiven Angststörung mit Agoraphobie dort eingewiesen. Dank einer Zusatzversicherung (Privatpatient im Krankenhaus/Klinik) war ich innerhalb von 2 bis 2 1/2 Wochen dort. Gott sei Dank hatte ich dadurch ein Einzelzimmer, was zugegebenermaßen recht schön war - im Gegensatz zu den 3-Bett-Zimmern (jugendherbergsmäßig) der Patienten ohne entsprechende Versicherung.

Nun zur Behandlung: Ich habe mich in der therapeutischen Betreuung überhaupt nicht wohl gefühlt. Meine Therapeutin für Einzelgespräche war zwar einigermaßen freundlich, beurteilte mich aber meiner Meinung nach oft falsch. Mein Hausarzt ließ mich später mal den Abschlußbericht lesen. Alle ambulanten Therapeuten vorher diagnostizierten eine Angststörung mit Agoraphobie (ausgeprägt). Laut der Therapeutin in Windach litt ich aber außerdem unter einer mittelschweren Depression (klar ist man fertig wegen der Angst) und einer Persönlichkeitsstörung! Nie vorher und nachher war je die Rede davon. Außerdem stand in dem Bericht, ich leide unter ständigen Spannungskopfschmerzen. Ich konnte mir zunächst nicht erklären, wo sie das hernahm, später fiel mir ein, daß ich am Tag der Einlieferung so sehr geweint habe (als meine Familie wieder heimfuhr und ich so in Panik geriet) ,daß ich ihr sagte, ich könne heute nicht mehr mit ihr sprechen, da ich schon Kopfweh vom vielen weinen hatte. Und schon litt ich unter dauerndem Spannungskopfschmerz.
Die medizinische Versorgung ist eine Totalkatastrophe. Es gibt so ein Zimmerchen, nannte sich medizinische Zentrale oder so ähnlich - da konnten sich die Patienten, die eine Medikation oder Bedarfsmedikation hatten, ihre Pillen abholen (übrigens eine seltsam anmutenende Situation...manchmal standen da einige hintereinander an...) Außerdem hieß es, man könne sich hier hin wenden, wenn mal was wäre. Man wendet sich dorthin lieber nicht. Ich habe dort sehr unfreundliches olles Personal erlebt mit Oberschwestermentalität.
Die Co-Therapeuten waren sehr unterschiedlich. Ein-, zweimal hatte ich normale Menschen, der letzte Co-Therapeut, den ich bekam, schien zunächst ganz nett. - Fortsetzung folgt -

Windach... ich habe wieder Freude am Leben

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Windach hat mir mein Leben gerettet)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einfach sagenhaft!!!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
1oo% Einsatz aller Mitarbeiter der Klinik
Kontra:
zu wenig Obst
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei mir sind es seit heute drei Wochen seit ich daheim angekommen bin. Ich war neun Wochen und einen Tag in der Klinik.
Die Therapeuten und Co-Therapeuten waren ebenfalls bei mir einfach sagenhaft! Ebenso die Ärzte, das Servicepersonal, die Zimmermädchen und auch alle anderen Mitarbeiter dieser Klinik. Seit 2,5 Jahren leide ich unter Burn out mit Depressionen. Dank dieser tollen Unterstützung dort habe ich endlich wieder Lust auf das Leben! Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, sich wieder an dem Duft der Natur zu erfreuen, was bei mir durch die Depressionen unmöglich war. Ich habe vor mich hin vegetiert und unglaublich gelitten.
Die Mitpartienten dort sind einfach klasse, es ist immer etwas geboten und jeder findet dort Anschluss! (An dieser Stelle schicke ich einen dicken Schmatz an Miri, die ich sehr vermisse) Da ich gesetzlich Versichert bin, wurde ich in einem sehr schönen Dreibettzimmer untergebracht mit Balkon. Das Glück war auf meiner Seite, denn dieser war mit Alpenblick bei klarer Sicht. Jedem Patient steht zusätzlich ein kleines Kopfkissen und eine Stoffdecke zur Verfügung! Jedoch darf diese nicht mit aus der Klinik genommen werden, im Sommer ist es ratsam für Ausflüge eine eigene mitzubringen. Das Bad hat eine schöne Glasdusche. Das Essen ist hervorragend und die Cafeteria hat erschwingliche Preise mit guter Qualität. Die Medizinische Zentrale (in dieser erhält man seine tägliche Mediaktion, falls vorhanden) ist sehr nett, wenn man auch nett zu ihnen ist. Die sportliche Seite kommt auch nicht zu kurz, leider war das Schwimmbad geschlossen wegen einem Brand. Aber es wird komplett saniert und ist evtl. jetzt schon wieder verfügbar. Einmal in der Woche findet eine Disco statt, täglich werden diverse Filme (auch teils therapieunterstützende) im Konferenzraum gezeigt. Auch die Kreativität kann man dort sehr gut ausleben. Viele dieser Sachen sind komplett kostenlos und die anderen zu günstigen Preisen zu erwerben. Der Speisesaal ist wundervoll mit vielen runden Tischen und sehr hell. Im Hause stehen außer im Speisesaal 2 Wasserspender zur Verfügung. Die passenden Trinkflaschen kann man für 1,5o€ kaufen und das Wasser ist kostenfrei. Der große Parkplatz vor dem Haus ist kostenfrei. Danke an alle Therapeuten und Ärzte und Mitpatienten!!!

2 Kommentare

PrinzessinWindachI. am 13.07.2010

Zu o.g. Bericht möchte ich noch hinzufügen, dass ich dort eine Lungenentzündung hatte. Meine ärtzliche Versorgung war einwandfrei und auch die Vorsorgung auf dem Zimmer einmalig. Auch mit meinem Abschlussbericht bin ich sehr zufrieden, alles sehr ausführlich, so dass meine Therapeutin daheim gleich wieder mit mir weiterarbeiten kann.

  • Alle Kommentare anzeigen

Boderline ... es gibt Hoffnung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ich habe wieder Mut gefasst!
Kontra:
Da fällt mir nichts ein!
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin seit 2 Tagen nach eine 9-wöchigen Aufenthalt in der Klinik Windach wieder zu Hause und muss sagen, die Zeit hat mir sehr viel gebracht.

Meine Therapeutin, die Co-Therapeutin und die Sozialtherapeutin waren erstklassig. Dort wurde mir erst mal klar an was ich überhaupt leide. Das Familiengespräch unter Leitung meiner Therapeutin war für meine Kinder und für mich sehr wichtig und vereinfachte die Rückkehr in die "normale Welt". Ich erlernte Strategien die mir die ersten Schritte in ein "normals" Leben zeigten. Und ich habe wieder neuen Mut. Auch die Nachsorge kommt in Windach nicht zu kurz. Meine Therapeutin telefonierte mit meiner Psychologing zu Hause und die Sozialtherapeutin kümmerte sich um einen Termin beim sozialpsychiatrischen Dienst!

Die Sozialtherapeutin ist sehr engagiert. Nachdem ich ein 3/4 Jahr meine Post nicht mehr aufgemacht hatte sortierte sie mit mir alle meine Briefe, heftete sie in einen Ordner, führte Telefonate und schrieb mit mir alle Gläubiger an. So ein Engament ist nicht selbstverständlich.

Ich hatte das Glück, immer sehr liebe Zimmerkolleginnen zu haben und fühlte mich dort sehr wohl. Die Patienten dort sind alle etwas Besonderes. Man findet immer ein offenes Ohr, kann lachen und auch mal weinen. Ich selbst habe dort sehr viele Freundschaften gefunden.

Das Essen ist erstklassig und das Personal ebenfalls! Alle sehr freundlich und hilfsbereit. Die Zimmer sind freundlich eingerichtet und sehr sauber. Die Umgebung rund um die Klinik ist ebenfalls sehr schön! Oft vergisst man, dass man sich in einem Krankenhaus befindet!

Windach ist eine sehr offene Klinik, in der es ein paar sehr strenge Regeln gibt: Pünktlich im Bett, kein Alkohol und Zigaretten auf dem Zimmer und kein Fernsehen im Zimmer ... diese Regeln gibt es nicht ohne Grund! Anstatt im Zimmer zu sitzen und zu glotzen trafen wir uns in der Cafeteria, spielten Gesellschaftsspiele und unterhielten uns einfach; es war wirklich schön!

Alles in Allem eine erstklassige Klinik die ich jederzeit weiter empfehlen kann!

1 Kommentar

nordlidi am 20.06.2010

Liebe Miri,genau was du so beschrieben hast, empfand ich auch.Meine Therapeutin tat auch mehr für mich als sie tun mußte.War bemüht in allen situationen mir zu helfen und war äußerst fürsorglich. Ein einfacher dank ist da zu wenig.Vielen danke Frau H. für ihre tolle arbeit an meiner person. Miri Dir alles gute. Zi.209, das nordlicht

Windach heilt!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die engagierten und kompetenten Therapeuten
Kontra:
nichts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Anfang 2010 war ich für 9 Wochen wegen einer schweren Depression in Windach. Entgegen anderer Rückmeldungen habe ich zügig einen Platz bekommen und wurde auch am Telefon freundlich beraten und aufgenommen.

Besonders beeindruckt hat mich das Gesamtkonzept der Klinik, in der die linke Hand sehr wohl weiß was die rechte tut. Die Einzel- und Gruppentherapien waren sehr gut aufeinander abgestimmt. Alle Therapeuten die ich kennen gelernt habe waren ausgesprochen engagiert und kompetent.

Wobei der "Erfolg" einer Psychotherapie immer vom eigenen Engagement und der Bereitschaft, aktiv am Therapieprozess mitzuarbeiten, abhängt. Windach ist eine KLINIK in der man massive eigene Probleme mit hochkompetenter fachlicher Unterstützung intensiv angehen kann. Wer die Klinik mit einem Wellness-Hotel verwechselt oder vergleicht, liegt leider neben der Spur. Für gute Therapie wird nun mal keine üppige Saunalandschaft benötigt... (ok, die wird nach dem Brand eh komplett erneuert :-) ) Die Entspannungs- und Sportmöglichkeiten die die Klinik anbietet sind aus meiner Sicht durchaus ausreichend, um für den nötigen Ausgleich zu sorgen.

Das Essen ist qualitativ und geschmacklich sehr gut, jedoch etwas üppig und kohlehydrat-lastig. Es haben viele Patienten über Gewichtszunahme geklagt.

Der einzige Punkt den ich ungünstig fand war der mangelnde Zugriff aufs Internet, der für Patienten mit eigenem PC nur in einem Raum möglich ist (Atrium). Ausgerechnet bei diesem handelt es sich aber um einen Ruhebereich, so dass sich andere teils durch das Öffnen der Laptoptasche oder Tippgeräusche gestört fühlten. Dieses Problem kann aber mit einem USB-Surfstick umgangen werden, mit dem man vom Zimmer aus mailen und surfen kann.

Mit den Mitpatienten haben sich viele intensive freundschaftliche Kontakte ergeben, die wir auch nach der Entlassung aufrecht erhalten. Zum Thema "Singlebörse" kann ich nur sagen, dass man bei der Aufnahme unterschreibt, keine Beziehungen zu Mitpatienten einzugehen, da dies den Therapieprozess stören kann.

Ich kann die Klinik nur uneingeschränkt weiter empfehlen und würde mich dort sofort wieder behandeln lassen. Mein Leben hat sich um 180 Grad zum Positiven verändert.

1 Kommentar

Abraxas am 23.06.2010

Windach verweigerte die Aufnahme weil ich u.a. auch Diabetiker war, Diskreminierung, ausserdem hiess es würde mich als armer Mensch dort nicht wohl fühlen, wenn die Reichen dort protzen, meine Problematik interessierte nicht, ständig wurde auf Adipositas ausgeredet was nie mein Problem war.

Windach works!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Die Verwaltung und Organisation klappt im Normalbetrieb hervorragend, im Krisenfall scheint die Verwaltung jedoch leicht überfordert)
Pro:
alles
Kontra:
Logisitsche Organisation nach Brand
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen zur Behandlung meiner schweren Depression und eines Burn Outs in der Klinik Windach.
In dieser zeit bin ich nicht nur aus meiner Depression gekommen, sondern habe mein Leben entsprechend umgestallten können, um einen Rückfall so unwahrscheinlich wie möglich zu machen.
Sowohl die Einzel- wie auch die Gruppentherapien waren sehr persönlich auf mich bzw. die Gruppenteilnehmer zugeschnitten und von hoher fachlicher wie auch menschlicher Kompetenz.

Was das nicht-therapeutische angeht, so kann ich ebenfalls nahezu nur positives berichten. Das Essen ist hervorragend und das Personal freundlich. Die Lage und Umgebung der Klinik empfand ich ebenfalls als positiv.

Einziges Manko war, daß nach einem Brand im Saunabereich Sauna, Solarium und Schwimmbad wegen Renovierung wochenlang nicht nutzbar waren. In dieser Zeit hätte ich mir gewünscht, daß den Patienten mehr Alternativangebote zur Kompensation der fehlenden Einrichtungen gemacht worden wären und dei Kommunikation über die einschränkungen transparenter gewesen wäre. Der Vorteil nun ist allerdings ein komplett renovierter Wellnessbereich ;)

Abschliessend kann ich nur sagen, daß ich aus Windach als stabiler, ausgeglichener, fröhlicher Mensch zurückgekehrt bin, was ich zu Beginn der Therapie nicht für möglich gehalten hätte.

Willst Du kompetente Therapie, dann ab nach Windach!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles klasse!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetent!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hervorragend!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Überhaupt keine Probleme!)
Pro:
Alles
Kontra:
Kein Kaffeautomat
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 9 Wochen wegen mittlere Depression, Angst- und Panikattacken in der Klinik. Dazu kam Entzug vom Tavor.
Es gab für mich in dieser Zeit keinen einzigen Grund mich zu beschweren.
Die Therapie war hervorragend und die ganze Betreuung auch.
Dadurch ich mit der starken Wille gesund zu werden dahin gegangen bin, hat es sehr viel gebracht. Es waren auch schwere Momente in der Therapie aber die Therapeuten wissen ganz genau was sie machen. Um so schneller man sich öffnet um so schneller greift die Therapie zu.
Das Essen war vielfaltig und sehr lecker.
Das ganze Personal ist sehr nett und freundlich.
Die Patienten sind sehr aufmerksam und lieb.
Ich habe so netten Menschen da kennen gelernt!
Diese Klinik ist eine Empfehlung wert.

mercedes unter den psychosomatischen kliniken

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
alles
Kontra:
3 bettzimmer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war in der zeit ab 9.februar 2010 7 wochen in windach und kann die klinik nur in den höchsten tönen loben.essen super,service super,ärzte super.........also nichts zu meckern.außer dass die zimmer 3 bett zimmer sind.(schnarcher-nichtschnarcher).
die zeit in der klinik hat mir auch viel gebracht.

1 Kommentar

pierre1 am 17.04.2010

Hallo kana43 ,

ich bin froh , eine neue positive Bewertung zu lesen . Freut mich , das es Dir gefallen und etwas gebracht hat . Ich gehe im Mai . Hast Du positive Erfahrungen gehört von Mitpatienten , die Angst-,Panik-,Depressionen-,Persönlichkeitsstörungen haben ? Liebe Grüße , Pierre

Persönlicher Erfahrungsbericht für Klinik Windach

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 6 Wochen in Windach. Mein Fazit: enttäuschend und vernichtend. Diese Klinik hat den Ruf als “Mercedes Benz” unter den Psychosomatischen Kliniken nicht (oder nicht mehr) verdient!! Auch ist die Bezeichnung “Akutkrankenhaus” wohl mehr als widersprüchlich, da unter Umständen mit bis zu 9 Monaten Wartezeit (je nach Gruppe) zu rechnen ist!

Angefangen hat der Ärger mit der Tatsache, dass bei der Antragstellung und der nachfolgenden Wartephase sehr unflexibel und unfair vorgegangen wird. Konkret bedeutet das, dass bei mir ein Vorgespräch durchgeführt wurde und der Verdacht nahe liegt, dass die Gutachterin mit ihrer Diagnose fahrlässig war, unkorrekt lag und persönliche bzw. soziale Umstände für eine akute Aufnahme nicht berücksichtigt wurden. Selbst bei Schülern wie mir, die nun mal an zeitliche Rahmenbedingungen aufgrund von Schule gebunden sind, macht das Haus keine Ausnahme! Auch hoffte ich, dass mein vorangegangener Aufenthalt im Bezirkskrankenhaus und die dortige Antragstellung das Aufnahmeverfahren im Sinne einer Anschlussbehandlung beschleunigen würde! Weit gefehlt!

In meinem Falle hatte ich nur die Möglichkeit, zwischen Juni und September 2009 einen Krankenhaus-Aufenthalt zu absolvieren, da mit Beginn des Schuljahres Mitte September das Wiederholungsjahr für mich als Schüler Priorität hatte. Es handelte sich wohlgemerkt um den Abitur-Jahrgang und ich hatte im Schuljahr 2009/10 nur noch einmal die Chance, das Jahr zu bestreiten, da ich im Vorjahr aus gesundheitlichen Gründen den Schulbesuch einstellen musste.

Was bedeutete das für mich?
Ich habe nach dem Vorgespräch Mitte Juli kein weiteres Zeichen von Windach erhalten. Der Antrag wurde im Juni gestellt. Trotz Bitten per Telefon und Schrifverkehr mit Patientenaufnahmeleitung und sogar Geschäftsleitung wurde ich mit nervenzehrendem Warten und Ungewissheit konfrontiert. Ich habe insgesamt 5 Monate gewartet. Für Ende November wurde der Aufnahmetermin verkündet. Da war es dann leider zu spät, da das Schuljahr im vollen Gange war. Schweren Herzens musste ich aufgrund meines gesundheitlichen Zustandes und meiner psychischen Erschöpfung die Behandlung in Windach antreten. Letztendlich aber war das Schuljahr wieder gelaufen. Ich habe es wiederum vorzeitig beenden müssen!...(Forts. unten)

2 Kommentare

hans5 am 25.04.2010

Der Begriff Akutkrankenhaus bedeutet nur das akute Fälle aufgenommen werden. Also nicht zur Nachsorge oder REHA sondern eben nur akute Fälle. Wenn jedoch ein Klinikum voll ist kann auch keiner aufgenommen werden ist doch klar oder.....

  • Alle Kommentare anzeigen

Persönlicher Erfahrungsbericht für Klinik Windach

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

... (Forts.) Ein Skandal und moralisch höchst bedenklich, wenn man bedenkt, dass ich als Schüler eben diesen schulischen Druck und die zeitlichen Vorgaben im Sommer aufgrund des erneuten Schulbesuchs einhalten musste! Ich hatte im Sommer viel Zeit und befand mich auch in einer akuten Phase, in der eine Behandlung wichtiger gewesen wäre, als eben erst im Winter! Typischer Fall von künstlichem Stress und Unflexibilität!!!

Das war aber noch nicht das Ende der Fahnenstange:

Die Bewertung der Einrichtung fällt meinesachtens ernüchternd aus: 3-Bett-Zimmer-Lösung!?! Sind wir im Mittelalter? Es darf sich derjenige glücklich schätzen, der keine Schlafprobleme hat, keine Schnarcher im Zimmer hat und von Intrigen oder Zickenterror geschützt ist, weil er angenehme Zimmergenossen hatte. Ein Lotteriespiel! Die Zimmerzugehörigkeit kann sich erheblich auf den gesamten Behandlungserfolg auswirken, da zusätzlicher Stress vorprogrammiert sein kann!!

Ich habe als Patient einen Boxraum (oder ähnliches) vermisst. Ich finde es unverzichtbar, zum Abbau von Agressionen, von Ärger und Wut, eine Möglichkeit der Verarbeitung zu haben! Es werden in den Therapien oftmals viele Emotionen freigelegt und deshalb bedarf es auch eines angemessenen Umgangs, um Unterdrückung vorzubeugen.

Der “Fitnessraum” ist ungenügend. In der Größe einer Besenkammer und mit wenigen Geräten ausgestattet bietet er wenig Gelegenheit für ein ausgedehntes Sportprogramm. Die Anmeldung hat eine mehrwöchige (!!) Wartezeit zur Folge. Das bedeutet auch, dass ich nur nach Terminvorgabe (i.d.R. 2 mal wöchentlich) den Raum besuchen darf. Am Wochenende ist geschlossen! Für mich sind o. g. Punkte ein dickes Minus!!

Die Klinik lebt von Eintragungen für Therapieangebote und Anmeldungen, was ich persönlich zwar nachvollziehen kann, aber oft auch ein flexibles Handeln von Patienten vermissen lässt! (Weiß ich denn zwangsläufig bis zum Mittag, ob ich abends gerne in die Sauna etc. möchte???)

Die Sauna ist ein Witz. Viel zu klein, viel zu alt!

Fazit: Von der Bauweise und Einrichtung her hat das Haus einen großen Nachholbedarf! Ich habe als Patient den Wohlfühl-Charakter vermisst, weil ich schon andere Einrichtungen beurteilen konnte und daher Vergleiche ziehen kann!
...(Fortsetzung unten)

1 Kommentar

Fel am 11.05.2010

Du hast einen Boxraum vermisst? Vielleicht hättest du mal in die kleine Turnhalle gehen und Dich am Boxsack abreagieren sollen ;)

Persönlicher Erfahrungsbericht für Klinik Windach

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

...(Forts.)

Gesamt-Fazit: Wer mit 2-Klassen-Gesellschaft (Privatpatienten vs. Krankenkassenpatienten) kein Problem hat (Betten, Behandlung, Wartezeit), wird zurecht kommen! Andererseits sind für mich o. g. Punkte beim Antragsverfahren als auch bei der Behandlung selber für eine Bewertung niederschmetternd und inakzeptabel! Speziell beim Warten auf den Therapieplatz und dem langen Gezerre im Vorfeld habe ich mich oft gefragt, wo die Würde als Mensch, als Individuum bleibt!! Privatpatienten werden bevorzugt behandelt! Für Prioritäten und Dringlichkeiten als wartender Patient bleibt kein Raum. Es wird einfach ignoriert!

PS: Was sollen eigentlich diese unqualifizierten Spaßbewertungen von zukünftigen potentiellen Patienten? Erst antreten, dann bewerten - lautet die Devise! Für Info-Austausch gibt’s andere Foren, ihr Idioten!

7 Kommentare

Salisa am 09.03.2010

Servus! Wegen was warst Du dort? Wie sieht das Program für Angstpatienten aus? War selber in Roseneck, und glaub mir, das war ein totales Desaster. Auch Roseneck hat einen sehr guten Ruf, aber frag mich nicht woher. Wünsche Dir für die Zukunft alles erdenklich Gute.

  • Alle Kommentare anzeigen

Klinikaufenthalt 2010

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo . Ich habe mich , nachdem es mir die letzten Monate wieder sehr schlecht geht , von meinem Arzt einweisen lassen . Ich habe schon eine Zusage aber noch keinen Termin . Vielleicht kann mir jemand über die Therapie bei Persönlichkeitsstörung , Angststörung und Depressionen berichten . Ich hoffe sehr , das ich in Windach Hilfe bekomme und nette Menschen kennen lerne . Bis dann

Angst und Panikstörung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 09/10
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einfach eine reine Erholung und eine möglichkeit sich selbst zu finden!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Alles super
Kontra:
Gibt es Nichts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann über die klinik NUR positives berichten.
Vom ambiente bis zur Therapie...es war einfach alles super...ich war von dez 09 bis januar 10 dort und es war die beste entscheidung die ich je getroffen habe dorthin zu gehen!
Und mir viel es sehr sehr schwer von dort wieder gehen zu müssen.
Die therapeuten sind super und gehen auf die problematik genau ein!Man hat sehr sehr viel freiraum und kann mit seiner Freizeit machen was man will!
Und wie der eine Schreibt, es wäre eine reine singlebörse.....
Wenn sich dort 2 menschen treffen,mögen und verlieben dann ist das deren Sache und das kann in jeder anderen Klinik auch passieren...das hat rein garnichts mit der Therapie dort zutun!
Anscheinend warst oder bist du Neidisch...Und anscheinend warst du zur gleichen zeit dort wie ich und dann weiss ich worauf du anspielst....echt traurig!

Ich kann die klink wie gesagt nur weiter empfehlen!

4 Kommentare

Salisa am 14.02.2010

Hallo Kaja,

freut mich, dass dir die Klinik so gut geholfen hat. Wie sieht's denn dort mit den Expos aus? Wie lange hat es gedauert, bis du in die Angstgruppe kamst? Wie wieviele Expos hattest du dann mit einem Therapeuten an deiner Seite und wieviele danach, alleine aber angeleitet?

Gruß
Salisa

  • Alle Kommentare anzeigen

Für Schmerzpatienten völlig ungeeignet! Vorsicht!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Hier kann sich jeder Patient nur selbst helfen!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Patienten wehrt euch!)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Medizinische Leistung mangelahft!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Koordination der Einzeltermine sinnfrei!)
Pro:
fällt mir nichts ein ! sorry!
Kontra:
Kompetenzfrei bei Schmerztherapie !!
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war 2009 insgesamt 2 Monate als Schmerzpatientin in Windach. Vor einigen Jahren wurde bei mir Fibromyalgie diagnostiziert.
Als ich letztes Jahr zu einer Psychologin in Augsburg ging, die auch Allgemeinärztin ist, meinte diese es wäre gut für mich in die Psychosomatische Klinik Windach zu gehen. Dort wurde ich mit meinen Schlafstörungen gleichmal in ein 3 Bett- Zimmer gesteckt! Es war der reinste Horror! Ohne Schlaftabletten hatte ich nacht`s nahezu keine Chance zur Ruhe zu kommen. Ich hatte bereits seit Wochen extreme Schmerzen in beiden Beinen. Die Ärztin in der Klinik meinte hierzu : ich hätte nur Schmerzen aufgrund traumatischer Ereignisse! Die Haut merkt sich alles! Also, alles nur Einbildung! Mit diesen dicken, schmerzenden Beinen wurde ich auch noch in die Gymnastikstunde geschickt! Die Gymnastik habe ich verweigert. Vor 4 Wochen bin ich in einer Rheumaklinik bewusstlos zusammengebrochen. Mein Blutdruck wurde ständig labiler. Jetzt stellte sich heraus daß die Schmerzen in den Beinen von inneren Krampfadern kommen. Meine Beine wurden immer dicker und blaue Besenreisser haben sich gebildet. Heute kann ich mich nicht mehr ohne Kompressions-Strumpfhose auf den Beinen halten. Wer übernimmt für solche Behandlungsfehler die Verantwortung????

Diese Klinik ist für Schmerzpatienten völlig ungeeignet !! Es gibt keine fachärztliche Versorung außerhalb des psychischen Behandlungsbereiches.

Dafür, daß es mir heute noch schlechter geht und ich wertvolle Zeit verloren habe zahlt die Krankenkasse ein Vermögen !!!

Hotel zur lockeren Schraube

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Nix
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist eine Singlebörse in ihrer reinsten Form. Was dort abgeht ist nichts anderes als ein geselliges beisammen sein und eine reine Singlebörse.

2 Kommentare

Kaja1110 am 10.02.2010

Ich glaube da spricht der Pure Neid!Bist du in die klinik gegangen das man dir hilft, oder über dich nadere aufzuregen!Is besser so denn da muss man nicht an seinen eigenen problemen arbeiten ne!!!

  • Alle Kommentare anzeigen

Bulimisch , depressiv u. tablettensüchtig!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Beste, was mir passieren konnte!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Umfassend und gründlich)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gute Vorbereitung, dann klappt alles!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Unkompliziert und zügig!)
Pro:
Gruppendynamik, Therapeutenqualität
Kontra:
eigentlich nix
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war als Bulimiekranke im Herbst 10 Wochen in Windach und bin in kürzester Zeit - allerdings auch unter schwierigsten Bedingungen - ein Riiiiiiesenstück vorwärts gekommen. Durch das Strukturessen lernte ich, was es heißt, normale Portionen zu essen und dank der Toilettensperre auch auszuhalten, es zu behalten!

Ich konnte meine Benzo-Abhängigkeit dort ausschleichen und meine Depressionen bildeten sich nach und nach zurück.

Ich bin jetzt seit 1,5 Monaten daheim und das Leben ist wahrlich kein Zuckerschlecken! Aber OHNE Windach und den umfassenden Einsatz aller Ärzte, Therapeuten und Co-Therapeuten, wäre ich wahrscheinlich heute NICHT MEHR AM LEBEN!! D A N K E !!!

Besonders empfehlen möchte ich die Therapeuten Dr. Lennarz und den Co-Therapeuten Herrn Guggemos. Diese beiden leben für ihren Job und man glaubt erstmals wieder, dass tatsächlich vllt. alles gut werden könnte!

Ganz kurz: Örtlichkeiten total schön, Personal ganz lieb und unkompliziert, Therapiemaßnahmen hart aber gut, Essen gaaaaanz lecker und viel Auswahl!

Ich lernte, meinen Körper irgendwie in Ruhe zu lassen (ich glaube, ich bin die einzige übergewichtige Bulimiekranke unter lauter Dünnlingen gewesen und das machte mir anfangs immens zu schaffen), und neuen Mut zu fassen. Es war ein langer, steiniger und tränenreicher Weg, ABER DIE LETZTE INSTANZ FÜR MICH und das EINZIG RICHTIGE, dass ich es - nach 3 - 4 mal verschieben ENDLICH gemacht und durchgezogen habe!!

Ich habe Heimweh nach Windach! Moni C.

1 Kommentar

Shine am 14.12.2009

Hallo, herzlichen Dank für dein Angebot, ich komme sehr gerne darauf zurück. So wie es aussieht, werde ich in der Woche um den 8.1 nach Windach gehen, und freue mcih natürlich über gaaanz viel Infos, vorallem diese, welche mir die Angst vorm zunehmen nehmen. wie kann man dich erreichen?? lg

Alles in allem sehr gut!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeutische Behandlung,Gruppen,Physio
Kontra:
Medizinische Betreuung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist auf jedenfall empfehlenswert!Therapeutisch 1A!!!Nur medizinisch hackts ganz schön...Wer keine Tabletten will,kann alles(!)kriegen(mir wollten sie abhängig machende anti-depressiva verabreichen,obwohl stark dosierte baldrian tabletten ihre wirkung auch getan haben),und wer was will und sogar teilweise braucht,kriegt gar nichts.Auch in dem Thema Schweinegrippe wurde einerseits überreagiert,andererseits an den notwendigen Stellen extrem nachgelassen(hatte anscheinend selbst die schweinegrippe...hat nur keiner überprüft mit dem kommentar:"wir haben das vergessen...!")
Das Essen ist super,die Lage auch und der großteil der Patienten sehr nett.Was die Zimmerbelegung angeht,sollten die Verantwortlichen das ganze besser planen...
Trotz ein paar kleiner Probleme hat mir die kur sehr geholfen und ich kann jedem nur dazu raten!
Wie gesagt:die Therapeuten sind sehr kompetent und wissen genau was sie tun!

Nur Mut es gibt nichts was mehr hilft!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
nichts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Bericht ist vor allem für die Patienten geschrieben die sehr unsicher sind und für die das Wort KLINIK ein rotes Tuch ist.
Mein Mann hatte wirklich sehr schwere Depressionen mit allem was die Kankheit so mit sich bringt.
Er wollte aber zuerst auf keinen Fall in eine Klinik. Eigentlich, so meinte er sind es ja alle anderen die in eine Klinik gehören aber er nicht.
Erst als er ganz am Boden war und gar nicht mehr konnte, er niemanden mehr liebte unsere vier Kinder, unsere Freunde seine Kollegen,geschweige denn sich selbst, erst als er alles aufgeben wollte hat er gemerkt "das bin ich nicht" was passiert mit mir?
Er ging nach Windach und zwar sage und schreibe acht Wochen.Freiwillig!! Er hätte jederzeit gehen dürfen wenn er es gewollt hätte aber er war sehr glücklich dort hat tolle Therapeuten hat auch alles mitgemacht was ihm empfohlen wurde.Heute sagt er, es war die beste Entscheidung denn er kann sich nicht erinnern dass es ihm je so gut ging.
Ich auch nicht! Jetzt lebt er und die ganze Familie mit.
Ich danke an dieser Stelle allen Angestellten der Windachklinik, denn ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen.
Die Therapeuten sind sehr kompetent und schauen wirklich tief in die Seele. Auf liebevolle Weise.
Ein Tipp für Angehörige der Patienten:
Durchhalten- auch wenn sie ihren Partner jetzt nicht mehr wiedererkennen und er ihnen nur noch weh tut. Nach Windach ist alles wieder gut.Aber auch danach sind Therapien noch wichtig nicht aufgeben. Alles wird gut. Das war und ist unser Motto.
Es kommt natürlich auf jeden Patienten selbst mit an ob er mit macht und sich auch helfen läßt.
Uns hat es nur geholfen und ich bin froh dass ich es ausgehalten hab.
Alles Liebe und Gute mit ein bischen Gottvertrauen wird in Windach jeder wieder der Mensch der er eigentlich ist,
und auch noch mit einer Menge Freunden nach Hause gehen.
Und noch was.In Windach sind alle Schichten vom Harz 4 Empfänger bis zum Kardiologen und es sind die meisten die sehr nett sind. Netter als viele andere " hier draußen"

Absolut empfehlenswert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
Handtuchwechsel nur 1x pro Woche ;-)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Behandlung in Windach(war wegen Depressionen dort) nur durchweg positiv beurteilen. Das Personal ist äußerst kompetent, die therapeutischen Angebote sind super und Lage/Unterkunft/Verpflegung gut. Vorraussetzung ist natürlich, dass man selbst was erreichen will und sich auf die Therapie einlässt!

1 Kommentar

BOtt am 25.09.2009

Hallo!

Ich bin derzeit auf einer Suche nach einer angemessenen Klinik. Mein Hausarzt hat mir die Klinik Windach empfohlen. Die Internetseite finde ich ja sehr ansprechend aber das sagt ja leider nicht soo viel aus. Wie ist das denn dort. Gibt es eine Art Fitnessstudio?Kann man sich ein Fahrrad/Auto mieten?WIeviel Freizeit hat man insgesamt?Wird man zum Essen gezwungen?

Würde mich sehr über ein paar Informationen freuen.

Viele Grüße
Barbara

Wagen sie den Schritt in ein neues Leben

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Gesamtpaket stimmt.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr zu empfehlen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapeuten sehr Kompetent (Fr. Mehl))
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten und Co hervorragend
Kontra:
3- Bettzimmer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat den Flair eines Wellnesshotels. Die Therapeuten so wie das restliche Personal sind sehr Kompetent. Es wird einem zu jeder Zeit das Interesse an der eigenen Person vermittelt.
Die Gestaltung der Tagesabläufe wird individuell auf jeden Patienten abgestimmt.
Die Lage der Klinik ist wunderschön.
Essen: *****
Sauberkeit: *****
Ausstattung*****
Freizeitangebot****

1 Kommentar

elvirabüchele am 28.01.2010

Wellnesshotel? Flair? Gutes Essen?

Frage: haben sie schon mal ein Wellness- Hotel von innen gesehen? Darf man beides überhaupt miteinander vergleichen? (Kopfschüttel)

Flair - ja! allerdings nicht in der Klinik sondern direkt am Ammersee.

...2006 liegt schon etwas zurück, als ich dort 2009 war gab es nahezu jeden Tag Bohnen und blähendes Kohlgemüse in allen Variationen. Die Mitpatienten die mit mir am selben Tisch gesessen haben, hatten oft geheult vor Bauchschmerzen wegen den blähenden Kohlgerichten und den vielen Bohnen. Ich habe das Zeug nicht angerührt und war oft auswärts zum Essen. Bis mir eines Tages der Kragen platzte und ich mich bei meiner Ärztin beschwert habe. Dann gab es plötzlich keine Kohlgerichte und keine Bohnen mehr ( jedenfalls solange ich noch dort in der Klinik bis Anfang August 09 war). Der Kaffee ist der Supergau für alle Menschen die an Lebensmittel- Allergieen leiden! (Konservierte Brühe mit Wasser aufgegossen.) Es gibt zu vieles aus der Dose! Ob Pilze für die Soße, Gemüse oder Obst - es geht auch frisch!

Windach ist klasse, kann die Bewertungen unten nicht nachvollziehen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Bin entsetzt über die teilweise krass-negativen Bewertungen der Rezensenten vor mir. Daher melde ich mich als ehemalige Patientin nochmal zu Wort.

Jeder ist seines Glückes Schmied. Wir mögen krank sein, aber wir sind dennoch erwachsen und zunächst einmal selbst dafür verantwortlich, unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Die Welt wird sich nicht für uns ändern, nur wir können unseren Umgang mit ihr ändern, wenn wir besser klarkommen wollen.

Die Verantwortung beginnt damit, dass man sich die von der Klinik Windach zugesandten Infos gründlich durchliest und gezielt nachfragt, wenn dennoch offene Fragen bleiben. Meiner Erfahrung nach ist das Personal dort stark überlastet. Aber wenn man konkret fragt und nicht nur rumlabert, wird einem sehr wohl auch konkrekt geantwortet.

Die Therapeuten dort sind erstklassig. Die Zimmer sind es auch, ebenso das Essen, die schöne Landschaft mit guter Luft drumherum, das angebotene offene Programm, etc.

Kritisch wird es, wenn man kein Auto hat, ohne Handy kommt oder ein spontaner Stadtmensch ist, der weder planen, noch entscheiden kann. Weil:

- Die Klinik liegt abgelegen. Der nächste S-BAHNhof ist 8 km entfernt (Geltendorf) und im Ort gibt es weder Internetcafe noch Aldi (also auch keine Medion-Telefonbons).

- Telefonieren von der Klinik aus ist möglich, aber sauteuer.

- Es gibt nur einen PC für sämtliche Patienten, gegen Entgelt.

Ergo lauten meine Tipps:

- möglichst mit Auto kommen, ansonsten geistig-seelisch-moralisch darauf einstellen, dass man sich rechtzeitig einen Platz im (kostenlosen) Klinik-Shuttle zur S-Bahn reservieren oder einen Mitpatienten finden muss, der bereit ist, einen mitzunehmen, wenn man am Wochenende in die Stadt will

- Handy mitnehmen und für Medion Mobile ausreichend Ladebons beschaffen

- Laptop mit mobile Internetflat von Aldi bzw. Hofer mitnehmen (komplettes Starterset gibt es für EUR 79,--) und Skype installieren, falls ihr kein Handy besitzt - dann könnt Ihr telefonieren bis zum Abwinken

- alles vorher einkaufen, was Ihr erwartungsgemäss nicht im Windacher Nah und Gut bekommen werdet.

Die Therapie vor allem für Zwangspatienten setzt sehr darauf, dass man eine Übung daraus macht, andere um Hilfe zu bitten bzw. selbst nach Lösungen aus vermeintlich schwierigen Notlagen zu suchen. Du hast kein Auto? Finde jemand der eines hat und bringe ihn dazu, Dich mitzunehmen! Du weisst nicht wie? Versetz Dich in die Lage des Autofahrers... auf welche Ansage hin würdest Du jemand freiwillig mitnehmen???

Dein Arzt hat nicht genug Zeit? Äußere Dein Bedüfnis danach, bzw. teile mit, dass es Dich ÄRGERT, dass dem so ist! Das ist doch eben der Witz an der Therapie, dass Du genau diese Dinge hier lernen sollst!

usw.

Was das mit den telefonischen Auskünften betrifft: Ich war natürlich nicht dabei, als die weiter unten geschilderten Situationen auftraten. Meiner Erfahrung nach ist das Personal dort überlastet, man muss schon konkret fragen, die haben keine Zeit für Palaver, oder sich das Leid der Welt anzuhören! Aber man bekommt seine Auskunft und in meinem Fall war sie auch stets korrekt.

Das mit dem Null-Kontakt bei den Eltern des 18jährigen kann ich mir nur mit Datenschutz erklären. Wieso kümmert er sich nicht selbst bzw. erteilt seinen Eltern die ausdrückliche, schriftliche Genehmigung, es für ihn zu tun, falls er das nicht schafft (weil er vielleicht zu krank dafür ist)? Seht es mal aus der Klinikbrille: Da könnte ja jeder anrufen und sich erkundigen... woher sollen die wissen, dass es wirklich die Eltern sind, dass der Sohn damit einverstanden ist und ... glaubt Ihr echt, die haben jedes Einzelschicksal noch im Kopf, bei den vielen Sachen, die denen da um die Ohren fliegen... täglich???

Mannometer....

Höflickeit sieht anders aus

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: --
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (soll angeblich gut sein)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
---
Kontra:
erster Eindruck vernichtend
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Broschüren, Infos ok

Hatte Interesse, um als Patient dort hin zu gehen

Hätte mir zumindest ein telefonisches Arztgespräch gewünscht, nichts, ansonsten waren die Leute am Telefon recht patzig

Gehen sie doch besser nach Roseneck, da waren sie ja schon einmal, sagten sie kürzlich zu mir

Eigenwerbung sieht anders aus, als wenn Roseneck Windach überlegen sei

Könnte man genau sagen: einer macht Werbung für VW, sagt aber, ach, kaufen sie doch besser einen BMW

Aufgrund meiner telefonischen Erfahrungen kommt ein Aufenthalt auch in 100 Jahren nicht in Frage

2 Kommentare

Andrina am 11.09.2009

Hallo,
ich habe mich um einen Therapieplatz in der Klinik Windach beworben und bin bis jetzt positiv überascht über die guten Einträge :)
Jedoch habe ich noch ein paar Fragen,die die ehemaligen mir evtl beantworten können:

-darf man sein handy behalten?
-gibt es eine kontaktsperre?
-darf ich besuch bekommen?

wäre nett,wenn mir da jemand antworten geben könnte :D

zu den negativbewertungen die ich hier bisher gelesen habe:
ich finde sie absolut halt- und sinnlos!
solche bewertungen tragen bei instabilen personen zur ablehnung eines klinischen aufenthalts bei!eine frechheit!
erst überlegen und dann schreiben!!
da ich weiß,wie richtig negative bewertungen aussehen(siehe hochgrat klinik wolfsried,die ich daraufhin strikt abgelehnt habe),lass ich mich von diesem mist garantiert nicht beeinflussen!
es gibt nun mal regeln,sonst hätte das alles kaum sinn.und es sollte wohl helfen,sich den klinik prospekt zu beginn gründlich durchz zu lesen und sich zu informieren und sich erst dann bewerben!

  • Alle Kommentare anzeigen

Endlich bei den Profis

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Hoch qualifizierte Mitarbeiter, sehr gute Methoden, Freundlichkeit des Personals, sehr gute Küche, sehr schönes Ambiente, gutes Sportangebot
Kontra:
So mancher unvernünftige und rücksichtslose Mitpatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer langen Odyssee von Arzt zu Arzt und von Therapeut zu Therapeut: Endlich angekommen bei den Profis!
Ein hochmotiviertes, sehr engagiertes Team von Therapeuten und Co-Therapeuten macht dort einen sehr, sehr guten Job. Zuerst fällt auf, dass alle Mitarbeiter in allen Bereichen sehr freundlich sind und sich sehr um das Wohl der Patienten kümmern. Außerdem hatte ich das Gefühl, für die mich Bahandelnden jetzt im Moment der wichtigste Patient überhaupt zu sein. Immer ansprechbar, immer interessiert und vor allem immer gut informiert. Die Therapie war sehr effektiv, ich kam große Schritte voran, konnte Wünsche äußern, das Vorgehen absprechen und fühlte mich nie übergangen oder nicht ernst genommen. Obwohl man davon ausgehen muss, dass das Personal schon viele viele Lebensgeschichten gehört hat, hat man nie das Gefühl, auf abgestumpfte Routine zu stoßen, sondern auf interessiertes und wirklich engagiertes Arbeiten an dem Problem, das sich gerade stellt.
Natürlich kommt es auch auf einen selbst an, wie man in den Wald hineinruft...
Die Atmosphäre ist ein klein wenig, wie in einem Wellnesshotel: sehr gute Küche, gepflegter Speisesaal, gepflegtes Ambiente, schöne Umgebung, gutes Sportangebot, schöne Feizeitgestaltung möglich, viel Freiheit und lockerer Umgang. Leider gab es einige Patienten, die sich deshalb aufführten, als wären sie beim "Ballermann" und nicht in einer Klinik.
Dass die Klinik abgelegen in dem kleinen Ort liegt, habe ich als Gewinn empfunden. Man konzentriert sich auf den Grund des Aufenthalts und fällt leichter auf sich selbst zurück. Und wer leise, zurückhaltende Zerstreuung sucht, der findet sie auch: in vielen Kleinoden rund um den Ort und auch in Windach selbst.

Im nachhinein betrachtet fast eine Wellnessklinik ;-)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Als Privatpatient zu empfehlen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Sozialberatung war sehr hilfreich)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (es gibt sicher bessere Therapeuten in der Klinik - ich hatte leider nicht die optimale Betreuung und nicht den Mut einen Wechsel zu fordern)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Planungsinstumente von gestern)
Pro:
Zimmer, Sozialtherapie, Lage
Kontra:
"meine" Arztin/Therapeutin - muss nicht für alle Therapeuten dort gelten, Essen, Schwimmbad
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es war mein 1. Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik, ich war 8 Wochen als Privatpatientin dort.

Eigentlich war ich wegen Psychischenproblem dort (Erschöpfung/Depression) wurde aber wegen meiner Adipositas der Adipositasgruppe zugeteilt... was selbst lt. Aussage des Chefarztes bei mir eher eine Begleiterscheinung war - damit wurden meine anderen Problem erst in der 2. Hälfte mehr zum Thema... das war dann aber zu kurz und vorallem nicht intensiv genug.

Die mich betreuende Ärztin war gleichzeitig meine Therapeutin und ich hatte immer das Gefühl sie nimmt meine Probleme nicht ernst... die Gesprächstherapien hielt sie auch immer sehr kurz... vermutlich um Zeit zu haben noch eine Zigarette zu rauchen (häufig auch in ihrem Behandlungsraum .. man konnte es riechen). Den Anamnesebogen hat sie vermutlich nie gelesen... von ihr gestellte Aufgaben hat sie bis zum nächste mal vergessen und auch nicht nachgefragt... dafür versorgte sie mich regelmäßig mit neuen Büchern zur Selbsttherapie vermutlich.

Beim Essen fehlt ein Salatbuffet und die tägliche Möglichkeit für Obst .. so kam dies immer etwas zu kurz.

Der Sozialtherapeut war sehr nett und setzt sich für den Patienten ein.

Die Klinik befindet sich zwar in einem kleinen Ort... daher ist es gut ein eigenes Auto dabei zu haben... aber dann ist man ja flexibel und kann die Freizeit (habe relativ viel gehabt) sehr abwechslungsreich gestalten.

Die Zimmer der Privatstation sind sehr großzügig ... ich würde mich nie als Kassenpatient dort einweisen lassen da man in der Regel in 3-Bett-Zimmern untergebracht wird ... in denen dann keine Privatsphäre mehr möglich ist.
Dass keine Fernseher auf den Zimmern erlaubt sind muss man sich erst gewöhnen. Es besteht auch kein Internetanschluss auf den Zimmern und der einzige öffentliche PC war teilweise noch defekt.

Das Wasser im Schwimmbad fand ich etwas zu kalt zumal ich auch noch an chronischen Schmerzen leide.

Physikalische Therapien sind nur sehr begrenzt möglich - da zu wenig Kapazität vorhanden ist.

Es gibt leider auch keinen Raum für MTT ... die 3 Trainingsfahrräder stehen im Gang zum Schwimmbad... beim trainieren blickt man auf eine kahle Wand... ist nicht sehr motivierend.

Die Planung der Termine erfolgt nicht Computer gestützt so kommt es immer wieder zu Überschneidungen und der Patient muss sich um eine Verschiebung kümmern.

Im Großen und Ganzen kann ich die Klinik aber empfehlen ... es gibt ja auch andere Ärzte/Therapeuten in der Klinik.. man muss halt ggf. den Mut aufbringen und einen Wechsel beantragen... leider war ich nicht mutig genug.

Nicht zuletzt möchte auch nicht vergessen das freundliche Personal sowohl im Speisesaal und in der Cafeteria als auch die netten Raumpflegerinnen zu erwähnen.

Ich würde jederzeit wieder in die Klinik gehen ... zumal ich inzwischen einen anderen Blickwinkel zu meiner Krankheit habe und weis dass ich nach 8 Wochen nicht als die "Alte" entlassen werden kann... sondern dass sich daran ein langer Prozess anschließt der Hochs und Tiefs hat... und ich vielleicht auch nie mehr die "Alte" werde sondern mit meinen Einschränkungen leben lernen muss und vielleicht auch ab und zu wieder mal Hilfe dabei brauche.

2 Kommentare

hans5 am 12.04.2009

Möchte niemandem zu nahe treten aber sind 30 Grad celsius Beckentemperatur wirklich zu kalt??? Durch die warme Umgebungstemperatur kommt einem das Wasser natürlich kälter vor aber fakt ist 30 Grad Celsius ist die Beckentemperatur

(dies schreibt einer der es wissen muss)

  • Alle Kommentare anzeigen

Inkompetent und Arrogant

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keine Angaben möglich)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
ehemals guter Ruf
Kontra:
verschlimmerte Zustand eines pot. Patienten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wir sind entsetzt, mit welcher Ignoranz und Verantwortungslosigkeit Mitarbeiter der psychosomatischen Klinik Windach (die bisher einen sehr guten Ruf genoss) in gehobener Position mit ihren Patienten umgeht. Des Weiteren sind wir sprachlos, welche Unhöflichkeit und Arroganz wir als Angehörige seitens verantwortlicher Ärzte und von Teilen des Klinikpersonals aus Windach erfahren mussten.

Chronologischer Kurzbericht:

Unser Sohn leidet seit Herbst 2007 unter erheblichen psychischen Problemen. Seit Januar 2008 ist er in psychotherapeutischer sowie psychiatrischer Behandlung. Der weitere Besuch der Schule (Gymnasium) schied krankheitsbedingt für ihn aus. Die ihn behandelnden Spezialisten (Psychiater, Psychotherapeut) empfahlen im Frühjahr dringend die Behandlung in einer psychosomatischen Klinik und entschieden sich dafür, ihn in der psychosomatischen Klinik Windach anzumelden.

Nachdem wir den Anmelde- und Fragebogen Anfang Juni 2008 ausgefüllt an die Klinik zurück schickten, begann die übliche Wartezeit auf einen Therapieplatz. Wir hegten die Hoffnung, dass die Therapie um den Zeitraum der Sommerferien begonnen und abgeschlossen werden kann, damit unser Sohn seine letzte Chance auf Wiederholung der 11. Gymnasiumsklasse wahrnehmen kann.

Anfang Juli wollten wir (Eltern) in Windach telefonisch nachfragen, ob wir eine Auskunft bzgl. eines möglichen Aufnahmetermins bekommen könnten. Die Auskunft, die wir erhielten war die, dass wir keine Auskunft erhalten würden, da unser Sohn volljährig ist. Als deshalb unser Sohn nachfragte, teilte man ihm mit, dass zur Aufnahme nur noch ein Arztbericht fehlen würde. Er verständigte darauf hin den ihn behandelnden Arzt für Psychiatrie, welcher den Arztbericht sofort verschickte.

Die Aufnahme stand nun kurz bevor und unser Sohn freute sich gewaltig auf die nun ich Sichtweite befindliche Hilfsmöglichkeit. Am 4.08.08 erhielt er von seinem behandelnden Arzt die Auskunft, dass er vor der Aufnahme in Windach eine stationäre Entgiftung in einer regionalen Klinik durchführen müsse. Eine geeignete Klinik war schnell gefunden und signalisierte Aufnahmebereitschaft. Nun wurde vom behandelnden Arzt versucht, einen exakten Aufnahmetermin mit Windach abzustimmen, weil Windach einen nahtlosen Übergang zwischen Entgiftung und Aufnahme forderte. Dieser Termin konnte aber von Windach kurzfristig nicht genannt werden – insgesamt dauerte das Hin und Her zwischen dem behandelnden Arzt, dem Psychologen (der sich einschaltete, weil es dem Patienten immer schlechter ging) und Windach um dieses Thema 3 Wochen!!!

Als wir (Eltern) am 20.08.08 Kontakt zu Windach suchten und bekamen, teilte man uns lediglich mit, es läge nicht an Windach, dass unser Sohn noch nicht aufgenommen wurde, mehr könne man uns aber nicht sagen (O-Ton des Arztes). Weiteres nachfragen (wir wollten es verstehen) war erfolglos. Wir fühlten uns in dieser Situation ziemlich hilflos. Da es unserem Sohn, bedingt auch durch diese Situation der Hinhaltetaktik, zusehends schlechter ging, durchlebten wir eine sehr schwierige Zeit.

Am 21.08 ereilte unseren Sohn schließlich ein Anruf des Arztes, der ihm telefonisch (!!!) eine schnelle Absage erteilte. Immerhin fragte dieser noch nach, ob er, unser Sohn, jetzt arg enttäuscht sei. Nach diesem unglaublichen Telefonat war Windach für uns fernmündlich nicht mehr erreichbar und reagierte auch nicht auf unsere (auf AB gesprochenen) Wünsche um Rückruf. Der behandelnde Arzt unseres Sohnes meinte, man berufe sich in Windach nun offenbar auf den Diagnosehinweis „Differentialdiagnostik Borderline empfohlen“. „Man könne keine Persönlichkeitsstörungen wie Borderline behandeln!“ wurde ihm angeblich mitgeteilt. Dies, obwohl dieser Hinweis in Windach bereits kurz nach der Anmeldung mit dem Arztbrief bekannt gewesen war. Dies auch, obwohl Windach ausdrücklich mit der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen wirbt.

Wir erlebten nun noch einmal verschärft, was es heißt, dieser Willkür ohne jegliche Erklärung, ohne jeglichen Schutz, völlig hilflos ausgeliefert zu sein.

Die gesamte Lebensplanung unseres Sohnes ist seitdem negativ beeinträchtigt, weil er die Sondergenehmigung Wiederholung der 11. Jahrgangsstufe im Gymn. nicht mehr wahrnehmen kann, d. h. die Inkompetenz der Windacher Ärzte oder der dortigen Verwaltung, hat den weiteren Lebensweg unseres Sohnes nachhaltig zerstört. Windach hat uns in eine schwere Krise gestürzt, die ablehnende Nachricht führte zur gänzlichen Instabilität unseres Sohnes und lotste unsere Familie an den Rand des psychischen Abgrunds.

Einziger Lichtblick und Rettung in letzter Minute, war für unsere Familie und unseren Sohn die schnelle Aufnahme und die phantastische Betreuung in der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen. Dem dortigen Team gebührt allergrößter Dank für die schnelle Hilfe in dieser schwierigen, z. T. lebensbedrohenden Phase.

Wir schrieben wir einen langen offenen Beschwerdebrief per Einschreiben mit Rückschein an die Windacher Klinikleitung, weil wir die Auswirkungen des dortigen Tuns kommunizieren und eine Erklärung haben wollten. Zudem sind wir der Auffassung, dass die Klinik Windach mit der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems, dem streben nach einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und der Kundenzufriedenheit ein Interesse an Aufklärung haben müsste. Weit gefehlt: Am 11.09.08 wurde uns der Eingang unseres Schreibens per Rückschein bestätigt. Bis zum heutigen Tag (Januar 2009) befanden es die Windacher Ärzte nicht für notwendig, sich zu dem vorgeworfenen Sachverhalt in irgendeiner Weise zu äußern.

Wir haben im Nachhinein gehört, dass sich die Klinik seit einem Personalwechsel massiv verschlechtert haben soll. Unsere im Vorfeld gemachten Erfahrungen können dies nur bestätigen.

Im Januar 2009 wurde unser Sohn nun endlich in einer „Helios Klinik“ aufgenommen, um dort seine Therapie zu beginnen. Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis der Behandlung, und können diese Klinik, ihr Konzept und den Umgang mit Angehörigen usw. auf Grund der bisher gemachten Erfahrungen, Bestens weiter empfehlen.

Kontakt: rueger10@yahoo.de

7 Kommentare

Muc am 14.03.2009

In der Klinik Windach sind viele Patienten, die keinerlei Kontakt nach außen wollen. Dies ist von den Patienten so gewollt. Die Patienten wollen in der Regel einfach mal völlig ihre Ruhe haben. Desweiteren bekommt NIEMAND Auskunft der einfach anruft und irgendwas über irgendeinen Patienten wissen will. In der Regel nicht mal der beste Freund oder eben der Ehemann oder Ehefrau. Und wenn irgendein Besuch kommt für einen Patienten und der Patient hat in der Klinik angegeben, daß er keinen sehen will - auch dann ist es so, daß der Patient beschützt wird und seinem Wunsch von der Klinik aus entsprochen wird. Und dies ist auch richtig so. Denn ein Patient will gesund werden und nicht ständig von außen bedrängt werden.

Wenn Ihr Sohn volljährig ist, dann ist es die Sache Ihres Sohnes sich mit Windach zu verständigen.

Ausser Sie haben Vollmacht alles für Ihn zu regeln.
Ich finde es nicht schön, daß Sie die Klinik so durch den Schmutz ziehen. Sie können die Klinik überhaupt nicht beurteilen, da Sie die Klinik überhaupt nicht kennen.

Ist Ihnen eigentlich bewußt, daß Sie dadurch Patienten ganz massiv beeinflussen. Dies ist nicht schön. Ich selbst war 2x in Windach - jeweils für mehrere Wochen - und ich kann wirklich sagen, daß Windach der Mercedes unter den psychosomatischen Kliniken ist!

Die Ärzte dort werden schon ihre Gründe gehabt haben warum Ihr Sohn dort zu dem Zeitpunkt nicht aufgenommen werden konnte. Und scheinbar fehlte Ihnen bzw. Ihrem Sohn auch die Zeit. Dies ist natürlich eine schlechte Basis.

In Windach ist man in der Regel mehrere Wochen. Der Großteil mind. 6 Wochen, manche sind über Monate dort.

Alles Gute für Ihren Sohn!

  • Alle Kommentare anzeigen

Man geht auf den Patienten nicht ein

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Man kann sehr viel Reden aber nur unter Patienten
Kontra:
Mitten in der Pampa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es fallen sehr viel Therapien aus.Sind für Allergiker nicht geeignet.Gehen nur naxh schema F vor.Habe mich auch bei der AOK beschwert.

4 Kommentare

elvirabüchele am 28.01.2010

Daß von Seiten der Ärzte keine Rücksicht auf Allergiker genommen wird kann ich nur Bestätigen! Ich vertrage keine Nahrung mit Gluten. Das hat dort niemand interessiert! Erst als ich lautstark und aufgebracht zu meiner Ärztin ging und mich Beschwert habe hat sie reagiert.

  • Alle Kommentare anzeigen

Sehr empfehlenswert, auch für Trichotillomanie

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (knapper Personalschlüssel)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
hoher Komfort, noch höhere Kompetenz
Kontra:
relativ entlegen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war fast 10 Wochen lang in der Klinik Windach zur Behandlung meiner Trichotillomanie und kann sie nur wärmstens empfehlen. Zwar ist die Störung so selten, dass zur selben Zeit leider kein anderer Betroffener da war - dennoch habe ich mich in der "Zwangsgruppe" sehr wohlgefühlt und viele Parallelen entdeckt, v.a. in den Gruppengesprächen, die mir verhaltenstechnisch weitergeholfen haben.

Die Therapeuten sind hochkompetent und -motiviert. Auch das sonstige Personal ist freundlich und hilfsbereit, von der Putzfrau über die Küche bis zur Rezeption, oder in der medizinischen Zentrale.

Die Klinik liegt ca. 6 km vom S-Bahnhof Geltendorf entfernt; es gibt zwar einen Shuttle-Bus, aber der letzte fährt um 17:25 und dann steht leider nur noch ein einziges Taxiunternehmen zur Verfügung. Wer die Möglichkeit hat, sollte also lieber mit dem Auto kommen, v.a. wenn er auch werktags mal nach Landsberg am Lech, München oder die sonstige Umgebung erkunden möchte.

In Windach selbst gibt es momentan lediglich einen kleinen Supermarkt, eine DHL/Poststation mit angeschlossenem Schreibwarenladen, ein paar Banken (mit Geldautomaten) und ansonsten... nichts, es ist wirklich ein Kaff, allerdings eingebettet in eine wunderschöne Landschaft, die zum Wandern, Walken und Joggen einlädt.

Die Küche ist hervorragend, und die Zimmer sind grosszügig bemessen / ausgestattet.

Leider gibt es nur einen einzigen PC für sämtliche Patienten. Parkplätze gibt es umsonst auf dem Klinikgelände; Schwimmbad (mit grossem Beckenn, keine Pfütze) und (getrennte) Sauna sowie Turnhallen, etc. sind kostenlos nutzbar; es gibt ein offenes Programm (Jacobsen, Wirbelsäulengymnastik, Muskelentspannung, Konditionstraining, etc.) und und und...

Auch die drei Münz-Waschmaschinen und Trockner sind von bester Qualität, es gibt einen Trockenraum, etc.

Wohlfühlklinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007 + 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wäre am liebsten für immer dort geblieben)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Bei Aufnahme bekommt man einen sogenannten "Paten" (ein Patient der schon länger im Haus ist) an die Hand. Er informiert und zeigt dem Neuankömmling alles was notwendig, interessant und wichtig ist.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ärzte haben zu wenig Zeit für Patienten.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Koordination der Abläufe kommt einem so manches Mal sehr komisch vor. Vielleicht gehört dies aber auch zu den Therapien.)
Pro:
Zimmer, gesamtes Personal (inkl. Therapeuten), Umgebung, Schwimmbad, Essen (inkl. der selbstgemachten Kuchen), Gestaltung, sportl. Möglichkeiten
Kontra:
Raucherhütte, Bänke draussen zu wenig, Atrium stickige Luft
Erfahrungsbericht:

Die Klinik Windach ist superschön im Grünen gelegen. Es gibt 3-Bett-Zimmer, 2-Bett- u. Einzelzimmer. Das Haus ist sehr gepflegt und alle Ärzte, Therapeuten, Pfleger usw. geben wirklich ihr Bestes. Das Essen und die selbstgemachten Kuchen in der Cafeteria sind hervorragend. Die Zimmer sind hell, freundlich und haben einen gehobenen Standard.

Ich selbst war 2x 8 Wochen in der Klinik Windach. Die Therapien dort sind hart, man lernt sehr viel (auch und besonders) über sich selbst. Mir persönlich hat Windach sehr gut getan. Leider ist es so, daß meine Lebenssituation nicht besonders toll ist - daher wird der Genesungsprozess bei mir dauern. Eine Umsetzung des Gelernten ist schwierig.

Der Patientenzusammenhalt ist Klasse.

Sehr kompetent bei Panikattacken

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2002
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
perfektes Ambiente, nicht wie Krankenhaus
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit einer großen Panikstörung kam ich damals nach Windach. Mein Therapeut - Dr. Konermann - hat aus mir soviel Details herausbekommen, die sonst keiner aus mir rausbekommen hätte.
Mir ging es Tag für Tag besser. Hier habe ich gelernt, mit der Krankheit gut umgehen zu können, wenn sie auch nie geheilt wurde, was fast unmöglich ist.
Neben den Einzeltherapien haben mir auch die Gruppentherapien sehr gut geholfen, denn man merkt, dass man nicht allein ist.

Windach-das Non plus Ultra

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 02-06
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapie spitzenmäßig
Kontra:
nichts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach jahrzehntelangen Therapien in verschiedenen Einrichtungen durfte ich endlich in der Klinik Windach d i e Therapie erfahren. Ich hatte 3 wunderbare Therapeuten, das Dreamteam überhaupt. Als erstes Herrn Stefan Ruppert, Psychologe, dann Herrn Norbert Wildgruber, Co-Therapeut und Frau Huber, Körpertherapeutin. Diese 3 haben für mich als Patient mit einer Borderline-Störung ein zwar langedauerndes aber unglaublich erfolgreiches Therapiekonzept gestaltet. Sie waren verständnisvoll, streng, gütig, eben alles zur richtigen Zeit. Sie haben mir nicht das Gefühl gegeben, unmündig oder verrückt zu sein, sondern sie gaben mir das Gefühl, ein wertvoller Mensch zu sein. Zusätzlich zu der hervorragenden Therapie möchte ich noch anfügen, daß für mich auch das ganze Drumherum gestimmt hat. Es gab eine abwechslungsreiche und gutschmeckende Ernährung und das gesamte Personal, ob Reinigungsfrauen, Speisesaaldamen, die Damen der Rezeption waren allesamt sehr freundlich zu mir, so daß ich ein heimeliges Gefühl dort hatte, halt gut aufgehoben.
Dafür möchte ich mich nochmals ganz herzlich bedanken
Elke Ehegartner

1 Kommentar

Blue am 15.09.2009

Hallo Elke!
Kannst du dich noch erinnern, Sommer 2006 in Windach. Erika, wir hatten viel Spaß in dieser super Klinik. Saßen zusammen am Tisch!
Ganz liebe Grüße...
Erika