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Redaktionsblog

Auszug aus einem Telefonat

13.03.2014 unter Redaktion

„Sie sind doch nicht ernsthaft der Meinung, Laien können medizinische Leistungen beurteilen, oder?“
„Sind Sie etwa Journalist, Fachanwalt für Medienrecht oder Online-Redakteur?“
„Nein, ich bin Mediziner.“
„Und trotzdem sind Sie in der Lage die Inhalte einer Internetseite zu beurteilen.“
„Aber das lässt sich doch überhaupt nicht vergleichen.“
„Gut, aber was lässt sich denn vergleichen? Was kann ich beurteilen? Was können Sie beurteilen? Sind Sie Mechaniker, Koch, Lehrer, Kaufmann, Schauspieler, Reinigungskraft oder Politiker?“
„Das hat gar nichts damit zu tun und die Medizin ist sehr viel komplexer und daher schwer zu verstehen.“
„Demnach würde sich die freie Meinungsäußerung also auf weniger komplexe Felder beschränken und nur Mediziner dürften sich über die Leistungen der Mediziner äußern. Und wer bewertet, welche Felder für Laien zu komplex sind?
Ihre Sichtweise deckt sich nicht mit unserem Verständnis von freier Meinungsäußerung und wir nehmen keine Berichte von der Seite, nur weil sie nicht von medizinischem Fachpersonal abgegeben wurden.
Wenn jedoch die Regeln der freien Meinungsäußerung überschritten wurden, können Sie uns einen Bericht gerne als Verstoß melden. Und das können Sie, obwohl Sie kein Online-Redakteur sind.“

...

Die meisten Gespräche, die wir als Redaktion führen sind sehr konstruktiv und von gegenseitigem Respekt geprägt. Manchmal müssen wir Grundsatzdiskussionen führen und unser Verständnis für die Seite vertreten. Wir finden das in Ordnung, denn schließlich müssen auch wir uns kritischen Fragen stellen und unsere Entscheidungen rechtfertigen.

Falsche Klinik bewertet

24.01.2014 unter Datenänderung, Redaktion, Eingriffe

Eine Klinik hat sich bei uns in der Redaktion gemeldet und mitgeteilt, dass ein Nutzer mit seinem Erfahrungsbericht eine andere Klinik meinte.
Das kommt gerade in Kurorten vor, denn an manchen Orten liegen die Klinik nahe aneinander und die Namen der Kliniken klingen ähnlich. Solche Hinweise freuen uns, denn den Nutzern bringen falsch platzierte Erfahrungsberichte keine tatsächliche Hilfe. Sobald wir einen Hinweis bekommen, prüfen wir, ob ein Missverständnis vorliegt. Grundsätzlich gehört das zu unseren täglichen Aufgaben und der Fall ist kaum ein Blogeintrag wert, aber in dem Fall forderte die Klinik die sofortige Entfernung des Erfahrungsberichts. Bevor Forderungen geäußert werden und ggf. mit Anwälten gedroht wird, sollten Missverständnisse ausgeräumt sein und auch der Nutzer sollte sich äußern dürfen.
Wenn in dem Bericht deutlich ist, dass ein Missverständnis vorliegt, nehmen wir den Bericht vorerst von der Seite, fragen beim Nutzer nach und verschieben dann den Bericht zum richtigen Klinikeintrag. Wird ein Missverständnis jedoch nicht deutlich, bitte wir den Nutzer erst um eine Rückmeldung, bevor wir den Bericht von der Seite nehmen. Und wenn keine Rückmeldung vom Nutzer kommt, entfernen wir dann gerne den Bericht.
Wir sind dankbar, wenn unsere Nutzer – und dazu zählen wir auch die Klinikmitarbeiter – uns Beiträge melden. Allerdings kann man uns ohne Drohungen und Forderungen auf Beiträge hinweisen.

Manipulation durch Klinikmitarbeiter

20.12.2013 unter Eingriffe, Redaktion

In dieser Woche meldete ein Nutzer uns einen Manipulationsverdacht und wie bei jedem Hinweis, haben wir den Fall ausführlich geprüft. Dieses mal bestätigte sich der Verdacht.
Bei der Prüfung deckten wir nicht nur einen manipulierten Bericht auf, denn Klinikmitarbeiter der besagten Kliniken hatten neben positive Berichte zur eigenen Klinik auch negative Berichte zu Kliniken der Umgebung abgegeben.
Das geht natürlich nicht und wir haben gleich eingegriffen.
In solchen Fällen nehmen wir die manipulierten Berichte nicht von der Seite. Wir lassen die Berichte auf der Seite stehen, nehmen sie aus der Gesamtbewertung der jeweiligen Klinik und kommentieren sie von Seiten der Redaktion. Das machen wir nicht um die Klinik an den Pranger zu stellen, sondern weil wir unsere Nutzer informieren wollen. Dieses Vorgehen deckt sich mit unserem Verständnis von Transparenz.
Außerdem sind Manipulationen ein Problem für uns, unseren Nutzern und den Kliniken, die auf natürlichem Wege positive Erfahrungsberichte bekommen.
Unsere Kommentierungen sollen auch eine abschreckende Wirkung haben.

Relaunch der Seite Klinikbewertungen.de

01.12.2013 unter Redaktion

Endlich ist es geschafft. Wie bei solchen Projekten üblich mit etwas Verspätung, aber es hat sich gelohnt und mit dem Resultat sind wir sehr zufrieden. Die Seite sieht toll aus und wir hoffen, den Nutzern gefällt es.

An den Funktionen hat sich nicht so viel geändert. Im Vordergrund stehen nach wie vor die Berichte, Kommentare und Anfragen der Nutzer. 

Geändert hat sich die Darstellung der Klinikeinträge, bei denen sich jetzt auch die Kliniken vorstellen können. Wir haben das auch schon vorher eingebaut, aber jetzt ist es noch deutlicher geworden. Aus unserer Sicht ist es in Ordnung, wenn auch die Kliniken mit deutlich markierten Informationen beitragen.

Auch die Blogfunktion ist neu. Hier wird unsere Redaktion von ihrer Arbeit an der Seite berichten. Wir wollen so verdeutlichen, wie wir arbeiten und womit wir es bei der täglichen Arbeit zu tun haben.

Für die Blogeinträge ist unser Online-Redakteur zuständig. Fragen zu den Einträgen bitte an feedback@medizinfo.com  

Neu ist auch eine mobile Version der Seite und einzelne Berichte können in die persönliche Merkliste aufgenommen werden.

Lob

29.11.2013 unter Redaktion, Sonstiges

Ein ganz lieber Nutzer schrieb uns eine lobende Nachricht. Gar nicht viel, nur dass er den Service und die Seite klasse findet.
Wir haben uns sehr darüber gefreut. Gerade als Redakteure eines Bewertungsportals hat man es oft mit den „Problemfällen“ zu tun. Dann ist es besonders schön, wenn sich ab und zu ein zufriedener Nutzer bei uns meldet.
Ähnlich geht es vermutlich einem Beschwerdemanager in einer Klinik. In seinem Job muss er sich um die Beschwerden kümmern, aber manchmal will er mal positives Feedback hören.

Zum Glück kann er auf Klinikbewertungen.de auch positive Erfahrungsberichte lesen.
 

 

Google+, Facebook und Twitter

22.11.2013 unter Redaktion, Sonstiges

Neu bei Klinikbewertungen.de:

Einzelne Berichte können jetzt durch einen einfachen Klick via Google+, Facebook, Twitter und E-Mail verbreitet werden.
Das ist ganz toll, denn so können mehrere Menschen die Erfahrungsberichte bei uns auf der Seite lesen.

Allerdings möchten wir die Nutzer darauf aufmerksam machen, dass sie nicht völlig unbedacht Berichte auf anderen Seiten veröffentlichen sollen. Wir bemühen uns sehr, die Anonymität der Nutzer zu sichern und wir wollen uns schützend vor die Nutzer stellen. Durch die Veröffentlichung auf anderen Seitem gefährden die Nutzer eventuell die Anonymität. Für viele ist das kein Problem, dennoch sollte man sich vor einem Klick schon Gedanken machen.
Fragen hierzu beantworten wir gerne.

feedback@medizinfo.com

Entfernte Berichte

Wir setzen uns für die freie Meinungsäußerung ein. Allerdings hat auch die freie Meinungsäußerung ihre Grenzen und als verantwortliche Herausgeber wollen und müssen wir dies berücksichtigen. Freie Meinungsäußerung bedeutet nicht, dass man alles schreiben darf.
Beleidigungen sind für uns nicht zu vertreten und sie sind nicht von der freien Meinungsäußerung gedeckt. Wenn ein Nutzer Beleidigungen abgibt, greifen wir ein. Dazu sind wir verpflichtet.
Wir wollen so wenig wie möglich eingreifen, denn jeder Eingriff provoziert eine Reaktion. Man wirft uns Feigheit vor oder beschuldigt die Klinik uns unter Druck zu setzen.
Unsere Entscheidungen müssen wir immer rechtfertigen und deswegen werden die betroffenen Nutzer immer per E-Mail über eine Entfernung oder Änderung informiert. Wir nehmen nie Beiträge von der Seite, ohne den betroffenen Nutzer hierüber zu informieren.

Anhaltende Probleme mit T-Onlineadressen

25.10.2013 unter Technisch

Seit einiger Zeit bekommen wir häufig Rückmeldungen von Nutzern, die eine leere Freischaltemail von uns bekommen haben. Betroffen sind nur T-Online-Emailadressen. Allerdings sind nicht alle T-Online-Nutzer davon betroffen.

Leider können wir das Problem nicht beheben, aber wir können betroffene Nutzer „von Hand“ freischalten. Betroffene Nutzer können sich einfach per Email an uns wenden:

feedback@medizinfo.com

Redaktionskontakt per Email

11.10.2013 unter Technisch, Redaktion

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist der Kontakt zu unseren Nutzern – dazu zählen wir auch die Kliniken. Uns kann man gut anrufen und wir sind auch fast immer freundlich in den Gesprächen.

Emails sind uns allerdings lieber, denn so haben wir vorher die Gelegenheit uns den Fall anzuschauen und können präziser antworten. Bei einem Anruf können wir den Bericht nicht vorher raussuchen und müssen oft allgemein über die Regeln der Meinungsäußerung sprechen. Man kann uns auch eine Email schicken, den Fall schildern und um einen Rückruf bitten. Auch das machen wir.

Auf jeder Seite findet sich der Kontakt zur Redaktion. Hier steht eine Emailadresse, die Telefonnummer und es gibt ein Kontaktformular.

Wer allerdings eine Antwort per Email von uns wünscht, sollte unbedingt eine gültige Emailadresse in das Formular eingeben. Und wir bemühen uns auch in Emails freundlich zu sein.

Email und Passwort

04.10.2013 unter Technisch

Die Anmeldung klappt nur mit der Emailadresse und dem Passwort. Nicht mit dem Nutzernamen und dem Passwort.

Und bevor man es stundenlang versucht und sich dann darüber aufregt, dass die “scheiß” Seite nicht ordentlich funktioniert, kann man sich einfach an uns wenden. Wir reagieren normalerweise sehr schnell und helfen gerne.

feedback@medizinfo.com

Liste der besten Kliniken in Deutschland

27.09.2013 unter Redaktion

Oft schreiben uns Nutzer an, die sich eine Liste der besten Kliniken in Deutschland wünschen. Bei uns gibt es keine entsprechende Liste und wir empfehlen keine Kliniken. Es wäre falsch und wir könnten es gar nicht. Bei uns gibt es Berichte von Nutzern, die bereits Erfahrungen gesammelt haben und dabei spielen die persönlichen Erwartungen, die Bedürfnisse und auch die eigene Persönlichkeit eine große Rolle.
Was für den einen Nutzer eine Katastrophe war, kann für den nächsten Nutzer unerheblich sein. Der eine Nutzer achtet mehr auf die medizinische Betreuung, für einen anderen kann die Beratung oder Aufklärung der wichtigste Punkt sein. Es gibt einige, für die ist ein freundliches Miteinander wichtig. Wir haben alle unterschiedliche Meinungen und daher ist es wichtig, die Erfahrungsberichte zu lesen. Nur so können wir beurteilen, ob die Information für uns relevant ist. Eine Liste mit den besten Kliniken des Landes wäre für den Kliniksuchenden vielleicht einfacher - man müsste nicht die ganzen Erfahrungsberichte lesen und Informationen selbst bewerten. Aber einfach ist in dem Fall nicht besser. Die Erfahrungsberichte sind wertvolle Informationsquellen und sie müssen gelesen werden. Wir trauen unseren Nutzer zu, den Informationsgehalt selbst zu filtern.

 

Selbstständige Änderungen

20.09.2013 unter Eingriffe, Datenänderung, Redaktion

Oft werden wir gefragt, warum die Nutzer nicht selbstständig die Beiträge auf Klinikbewertungen.de ändern können. Das liegt daran, dass wir die Verantwortung für die Veröffentlichung bei uns auf der Seite tragen. Gelegentlich kommt es zu rechtlichen Auseinandersetzungen aufgrund der Inhalte bei uns auf der Seite. Nach unserem Rechtsverständnis ist es bei uns die Inhalte zu vertreten, was eben auch die rechtlichen Aspekte umfasst. Es wäre nicht vertretbar, wenn sich der Inhalt eines Beitrags während eines Rechtsstreits ohne unser Wissen ändern würde. Daher müssen Änderungen über uns laufen.

Das bedeutet nicht, dass wir die Inhalte nicht ändern können oder wollen. Die Nutzer können uns einfach eine Email mit ihren Änderungswünschen schreiben. Noch ein Hinweis – die Bearbeitung ist leichter, wenn die Nutzer dabei ihren Nutzernamen nennen.

Übrigens wollen wir mit dem Vorgehen auch die Nutzer schützen. Wenn nur wir Inhalte bearbeiten können, bringt es nichts die Nutzer unter Druck zu setzen.

Entfernung von Namensnennungen

13.09.2013 unter Namensnennung, Eingriffe, Redaktion, Recht

Eine Klinikmitarbeiterin an und war sehr aufgebracht, denn ihr Name war in einem Erfahrungsbericht genannt. Das wollte sie auf keinen Fall und sie forderte die sofortige Entfernung. Namensnennungen finden wir nicht gut und wir wollen nicht, dass Einzelpersonen an den Pranger gestellt werden. Zudem respektieren wir den Wunsch nach Anonymität. Nicht jeder will seinen Namen im Netz finden. Schon gar nicht ungefragt. Rechtlich gesehen sind Namensnennungen allerdings zulässig und einige Ärzte wünschen sich das explizite Herausstellen ihre Einzelleistung. Wir halten da nicht viel von, aber zulässig ist. Für uns, ist es in Ordnung, die Namensnennungen auf Wunsch zu entfernen und wir fordern immer alle Kliniken dazu auf, bei eventuellen Namensnennungen die betroffenen Personen zu fragen, ob dies erwünscht ist. Falls nicht, nehmen wir die Namensnennung gerne von der Seite. Eine E-Mail an uns reicht und schon nehmen wir die entsprechende Nennung von der Seite. Am liebsten ist uns eine freundliche Email. Wer vor dem eigentlichen Anliegen mit rechtlichen Schritten droht, macht ein freundliches Miteinander unnötig schwer. Wir bemühen uns allerdings trotzdem nett zu bleiben.
Ein Hinweis an alle Nutzer: Ein Erfahrungsbericht – egal ob positiv oder negativ – kommt wunderbar ohne Namensnennung aus. Eine Klinik sollte als Gesamteinheit gesehen werden und das Herausstellen einer Einzelleistung wird oft den anderen Mitarbeitern nicht gerecht. Eine gute Leistung beruht meistens auf ein funktionierendes Team. Und umgekehrt kann eine schlechte Leistung nur selten einer einzelnen Person vorgeworfen werden.   

„Der Patient ist bekannt“

06.09.2013 unter Eingriffe, Recht, Redaktion

Es meldete sich ein Klinikmitarbeiter mit der Bitte einen Bericht von der Seite zu nehmen. Als Argument meinte er „der Patient ist uns bekannt“. Anhand der geäußerten Erfahrung, könne der Mitarbeiter erkennen, wer den Bericht geschrieben hat.
Für uns als Herausgeber spielt es bei der Feststellung, ob ein Bericht zu vertreten ist, keine Rolle, ob der Nutzer in der Klinik bekannt ist. Wir müssen urteilen, ob Tatsachenbehauptungen zu belegen sind, ob Schmähkritik geäußert wurde oder ob irgendwie sonst die Regeln der freien Meinungsäußerung überschritten wurden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Klinik die wahre Identität des Nutzers erkennen kann. Eine Tatsache ist wahr oder unwahr, egal wer sie äußert. Gerade das unterscheidet eine Tatsachenbehauptung von einer Meinungsäußerung.
Für Hinweise über fragwürdige Inhalte sind wir immer dankbar, aber es reicht eben nicht uns mitzuteilen, dass man die wahre Identität kennt. Das alleine ist nie eine Grundlage um einzugreifen.
Wir greifen nur dann ein, wenn wir ausreichende Gründe erkennen können und die Begründung „wir haben Ihren Bericht von der Seite genommen, weil die Klinik Ihre Identität kennt“ kann keine Grundlage für die Begrenzung der freie Meinungsäußerung sein.

Noch ein Hinweis zu unterschiedlichen Begründungen. „Das kann nicht sein…“ ist bei der Feststellung, ob ein Beitrag zu vertreten ist oder nicht, wenig hilfreich.