Drei intensive Monate, die mich weitergebracht haben
- Pro:
- Das Zusammenspiel aller Therapieangebote, die wertschätzende Begleitung und der Raum zur aktiven Mitgestaltung des eigenen Therapieprozesses.
- Kontra:
- Keine wesentlichen Kritikpunkte
- Krankheitsbild:
- Depression und Persönlichkeitsstörung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Von Juni bis September 2026 habe ich ein Quartal in der Tagesklinik verbracht. Rückblickend bin ich mit meinem Aufenthalt und der Behandlung rundum zufrieden.
Schon die vorbereitenden Gespräche mit einer Person aus dem Therapeut waren für meinen Weg in die Tagesklinik sehr wertvoll.
Besonders überzeugt hat mich das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche: Einzeltherapie (Frau Pe.), Gruppentherapie (Frau Wi.), Sozialarbeit (Frau Ro.), Kunsttherapie (Frau Sc.), Musiktherapie (Frau Ba.), Sporttherapie (Herr Im.), ärztliche Begleitung (Frau Nu.), NADA-Akupunktur (Frau Ko.) und Bezugsbetreuung (Herr Pa.). Alle haben auf ihre Weise zu meinem Therapieprozess beigetragen. Mein Dank gilt ebenso dem gesamten Team und allen Mitarbeiter im Hintergrund.
Entscheidend war für mich, meinen eigenen Weg zu finden, den Aufenthalt aktiv mitzugestalten und Verantwortung für meinen Therapieprozess zu übernehmen. Dazu gehörten die kontinuierliche Reflexion und der Austausch mit den Therapeut:innen, Bezugsbetreuer:innen und ganz wesentlich meinen Mitpatient:innen. Auch unterschiedliche Sichtweisen und schwierige Situationen haben mir geholfen, mich selbst neu zu betrachten.
Ich habe mich als Mensch gesehen, respektiert und wertgeschätzt gefühlt und zugleich den nötigen Raum bekommen, meinen eigenen Weg zu gehen.
Drei Monate intensive Arbeit an sich selbst sind anstrengend und zugleich ungemein wertvoll. Auch die vorgesehenen Ruhezeiten waren wichtig, um Erlebtes wirken zu lassen und Gedanken zu sortieren.
Ich verlasse die Tagesklinik mit vielen Erkenntnissen, neuen Perspektiven und großer Dankbarkeit. Vieles wird mich über diese Zeit hinaus begleiten.
Vielen Dank an alle und ganz besonders an meine Mitpatient:innen für diese wichtige Zeit.


2 Kommentare
Verpflegung karg und nicht vollständig. Habe mir als ich erfuhr dass es Menüwahl gibt den Wochenplan selber geholt. Trotzdem bekam ich erst am letzten Tag mein Wahlmittagessen Salate und Nachtisch fehlten immer. Zum Frühstück und Abenbrot gab es immer das Gleiche, 2 Scheiben Käse. Keine Wurst etc.