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Fachklinik Heiligenfeld

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Euerdorfer Straße 4 - 6
97688 Bad Kissingen

28 von 46 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
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Ich bin ein Therapieerfolg

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bin froh, dass ich den Schritt machte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles in Allem passte es.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Der Schwerpunkt liegt auf Psychosomatik, das sollte man einfach wissen.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Einige Tage waren mehr Praktikanten da, die waren ziemlich pampig. Aber als wieder die normalen Angestellten da waren - die waren total freundlich und hilfsbereit)
Pro:
gesundes Essen, gute Therapeuten, vielfältige Therapien
Kontra:
Ausfälle, Vertretungen der Therapeuten (Urlaub, Krankheit)
Krankheitsbild:
rez. Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 07/14 - 10/14 für 10 Wochen in der FK und ich kann mich nur Positives berichten. Ich hatte keine Erwartungen und keine Wünsche. Und ich habe wirklich vieles positives erfahren.

Ich hatte sehr gute Therapeuten und habe mir, die für mich passenden Therapien rausgesucht und auch bekommen.

Es war für mich ein richtiger wow-Effekt. Ich bin sehr dankbar und glücklich mit dem, was ich in der FK erfahren durfte. Für mich war alles stimmig und passte. Ich würde sogar sagen wollen, dass es für mich die Rettung war.

Das Essen, für manche Mäkelpunkte... Ich kann verstehen, Fleischliebhaber leiden. Aber wenn man aufgeschlossen ist und vieles probieren mag, dann findet man ein großes Angebot an gesunder Nahrung. Alles mochte ich auch nicht. Aber es war immer genügend leckerer Sachen im Angebot.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt und das, was ich mir mitnehmen konnte, ist unbezahlbar. Das Konzept ist rundum passend für jeden was dabei. Man muss sich halt nur die richtigen Therapien aussuchen und ein stückweit Vertrauen haben. Das hatte ich. Ich dachte mir, was zu mir passt, wird schon kommen. Keine Erwartungen, keine Ansprüche. Mein einziger Wunsch war, dass mir geholfen wird. Und ich bin wirklich total überrascht worden.

Ich bin ein Therapieerfolg :)

Mir geht es jetzt saugut, was will ich mehr. Dank FK und meiner tollen Therapeuten.

Die Gemeinschaft ist die Therapie - leider fehlt viel vom Rest!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Mir wurden Kenntnisse in Bereichen versprochen, die es nicht gab.)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Siehe unten. Außerdem kaum Zeit der Therapeutin für die Dokumentation, daraus folgend schlechte Qualität und unbrauchbar für Weiterbehandlung.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Die Verwaltung war immer freundlich und ansprechbar, der Klinikalltag gut organisiert.)
Pro:
Patientengemeinschaft. Gemeinschaftsräume. Kreativräume offen. Tolles Essen.
Kontra:
Therapeutenmangel. Zu wenig Kerntherapien. Zu wenig Einzeltherapien. Keine Zeit für Netzwerkarbeit.
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heiligenfeld 2012 war für mich der Ort der idealen Patientengemeinschaft. Ich habe dort Geborgenheit, Liebe und Freundschaft erfahren. Vor allem waren mit und meinen Mitpatienten die gegenseitige Anerkennung und Akzeptanz wichtig. In verschiedenen selbstgewählten Aufgaben für die Patientengemeinschaft (z.B. Dekoration, Texte raussuchen, Kino organisieren...) konnte man sich ausleben.

ABER, und das wog für mich schwer:

Der harte professionell-therapeutische Kern war schwach. Sowohl zeitlich als auch inhaltlich fragwürdig.

Es finden 3 Vormittage Gruppentherapie mit jeweils zwei Bezugstherapeuten statt - theoretisch. Praktisch war die Rede vom "unbezahlten Urlaub" und von langfristigen Krankschreibungen, mit Therapeutenmangel und -rumgetausche als Folge. In der Gruppe war Raum für 1) Begrüßungen/Verabschiedungen, 2) akute Befindlichkeiten und 3) nur ganz am Rande die Chance zum Bearbeiten langfristiger Schwierigkeiten.

Die 20min Einzeltherapie pro Woche, dann noch bei wechselnden Therapeuten, und dafür sehr viel Massen-Kreativ-Therapien empfand ich als Kostendrücken und nicht als absichtliche Ausgestaltung.

Die Klinik und ihr Personal bauen viel auf Selbstzufriedenheit mit dem eigenen Image als spirituell-ganzheitliche Klinik und "Vorreiter".

Patienten mit Burnout, leichten Depressionen und Motivationsproblemen, die an sich fest im Leben standen, waren voll begeistert hier. Mitpatienten mit durchgreifenderen Problemen (schwere Essstörungen oder PTBS, somatische Beschwerden, auch Borderline) klagten hier entweder über zu viel Freiheit, unpassende Methoden oder mangelnde Ressourcen für ihre Problematik.

Die Patienten erarbeiten inhaltlich, wie es nach der Klinik weitergehen kann, die Klinik macht aber kaum Netzwerkarbeit und die Sozialarbeit bietet genau einen Termin pro Patient während der gesamten Therapie an.

Insgesamt: Stark verbesserungswürdig. Die Therapiearbeit großteils an die Patientengemeinschaft abzugeben finde ich verantwortungslos.

1 Kommentar

miasvoice am 23.08.2014

hai, ich kann mich deinem kommentar nur anschließen. so habe ich es auch erlebt. dir alles liebe, mia

Mein Name ist nicht Trauma ;-)

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gamala-Gamala ;-)
Kontra:
Zu kurze Einzelgespräche, Essensraum zu klein für die vielen Patienten/innen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein erster Aufenthalt in der FK HF ist fast 2 Jahre her und wirkt immer noch nach. Nach der zugegebenermaßen anfänglichen Verwirrung konnte ich mich gut auf das Konzept einlassen.
Besonders mein letztes Forum bleibt mir im Gedächtnis, hier herzlichen Dank an den CA für eine sehr persönliche und emotionale Aufstellung.
Ich habe nicht immer das bekommen, was ich wollte, aber immer das, was ich brauchte. Taketina war für mich eine Bereicherung, danke für die Intensivwoche.
Die Lamaspaziergänge waren toll, selten habe ich so viel über Menschen gelernt!
Die (selbst traumatisierte) Therapeutin der Frauengruppe schien jedoch manchmal überfordert bei der Bemühung, das Beste für uns zu geben.
HF ist eine Herausforderung, und ich brauchte für die Therapie viel Kondition. Es wurde gearbeitet und konfroniert, man muss die Wahrheit vertragen können, aber ich wurde auch aufgefangen und gehalten.
Viele schreiben, die Therapeuten hätten sich anders verhalten sollen, "es soll mit mir gemacht werden".Ich habe die Erfahrung gemacht, dass REDEN hilft! Eigenverantwortung wird gefordert für ein selbstbestimmtes erwachsenes Leben. Und nicht zuletzt: Wie du kommst gegangen...
Hilfe gab es zu jeder Zeit, auch vom CA. Nicht zuletzt möchte ich hier das engagierte Pflegepersonal erwähnen. Danke für so manches Herzpflaster, eine sehr tröstliche Idee. Die "Körperärztin" war in meinem Fall sehr bemüht und sorgfältig.
Schwierig finde ich jedoch auch die nur 20-minütigen Einzelgespräche pro Woche, und dass alles in die Gruppe eingebracht werden muss. Nicht alles kann man vor allen besprechen, auch, wenn man dadurch viel einbringt und sicher immer etwas von der Arbeit mit den anderen mitnimmt.
Für mich war das Meiste rund - von den Einweisungsgruppen bishin zur Entlassungsvorbereitung.
Der erste Aufenthalt hat mich in die richtige Richtung geschubst. Ich hoffe nun auf eine baldige Wiederaufnahme zum intensiven Weiterarbeiten.
Denn: Mein Name ist NICHT Trauma :-)

Positive Erfahrungen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Individuell wurde auf mich als Patientin eingegangen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Die körperlichen Beschwerden waren zweitrangig)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles gut organisiert)
Pro:
Reittherapie, Lamaspaziergänge, geschützte Frauengruppe, die farbenfrohe Gestaltung des Neubaus
Kontra:
-
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Vorfeld habe ich mich schon mit dieser recht farbenfrohen Klinik angefreundet. Beim Recherchieren konnte ich herausfinden, daß es eine geschützte Frauengruppe gibt, was mir ein stimmiges Gefühl schenkte. So bemühte ich mich um einen Platz und siehe da, es funktionierte.

Zu meinem Glück begleitete mich während meines 6- wöchigen Aufenthalts eine wirklich sehr einfühlsame, liebevolle und sehr kompetente Traumtherapeutin. Klar, Traumata aufzudecken und diese zu bearbeiten läßt viele Gefühle an die Oberfläche kommen. Täglich begleiteten mich Trigger, Flashbaks und Dissoziationen und das gesamte Team hat mich immer wieder "aufgefangen" und "gehalten". DANKE dafür .

Mit einem Satz bin ich in die Klinik gekommen. "ich bin total verhungert und verdurstet" und mit einem Satz bin ich nach Hause gegangen, den mir der jemand mit auf den Weg gegeben hat. "Dann ist es wichtig langsam zu trinken!"

Ein zweiter 8-wöchiger Aufenthalt war auch sehr turbulent. Zuerst geschützte Frauengruppe, wo ich auch zuerst auf eine überforderte, junge Therapeutin gestoßen bin. Konnte dann jedoch,, nach Absprache, in eine gemischte Gruppe wechseln, wo ich wiederum eine wunderbare Traumatherapeutin erleben durfte. Nun gut, mit dem männlichen Co-Therapeuten hatte ich es nicht so leicht, aber das lag wohl auch an meiner "Geschichte"...

Toll war die Reittherapie, die Lamaspaziergänge, die Einzelgespräche und die verschiedensten Begegnungen dort.
Bei beiden Aufenthalten hatte ich auch ein echt schönes Einzelzimmer, somit Rückzugsmöglichkeiten.

Ich bin immer noch "langsam am trinken" damit ich mich bei der Aufarbeitung nicht "verschlucke"... ich lasse mir die Zeit, die ich dazu brauche um "heil" zu werden !

Mir haben die Klinikaufenthalte wirklich weitergeholfen und ich bin dankbar diese gefunden zu haben.

Ich wünsche jedem auf seinem "Heilungsweg" treue Wegbegleiter.

Nichts für Traumapatienten

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
unerfahrenen Therapeuten, Patienten werden überfordert und nicht ernstgenommen
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen eines konkreten beruflichen Traumas in der Fachklinik. Dennoch konnte ich erst auf mehrfache Nachfrage in die Indikationsgruppe "Berufliche Traumatisierung". Statt dessen wurde immer versucht mich in das allgemeine Depressionsprogramm zu drängen.

Trotz meiner Traumadiagnose wurde ich in die Grußße des Holotropen Atmens geschickt. Ein starkt aufdeckendes Verfahren, das bei Trauma kontraindiziert ist - wie ich jetzt weiß. Ein für mich folgenschwerer Behandlungsfehler, seither dissoziiere ich und bin arbeitsunfähig.

Die Behandlung war allgemein stark konfrontativ, was -wie ich jetzt weiß-nicht der modernen Traumatherapie entspricht. Ich habe mich gegen einzelne Behandlungen gewehrt, da sie mich überfordert haben und es mir zunehmend schlechter ging, ich auch starke körperliche Schmerzen entwickelte. Damit wurde ich jedoch nicht ernst genommen. Mein Eindruck war, dass die Therapeuten nur dann eine Entwicklung sehen, wenn der Patient zusammenbricht und weint.
In den Einzelgesprächen von ca. 20 Minuten wöchentlich war keine Zeit die sonstigen Therapien aufzuarbeiten.

Der Klinikaufenthalt hat meinen Zustand stark verschlimmert. Erst seit einer Reha bin ich wieder alltagstauglich, aber noch lange nicht arbeitsfähig.

Für Traumapatienten ist die Klinik eine Katastrophe. Die Bezugstherapeuten sind nicht darin ausgebildet und dazu meist sehr jung und unerfahren. Aber alle sehr von sich und der Heiligenfeld-Religion überzeugt.

Der leitende Arzt sagte zu mir: "Wenn Sie das Programm hier durchhalten wollen, müssen Sie Antidepressiva nehmen". Das kann nicht Sinn eines Klinikaufenthaltes sein... ich bereue sehr, nicht gleich wieder abgereist zu sein, sondern auf den "guten Ruf" vertraut zu haben.

1 Kommentar

Sommerwiese am 12.05.2014

Hallo, es tut mir leid, daß du die Klinik aus deiner Sicht so erlebt hast !

Vor meinem Aufenthalt habe ich mich mit dieser Klinik schon im Vorfeld intensiv auseinandergesetzt. Somit konnte ich herausfinden, daß es eine geschützte Frauengruppen gibt. Ein erstes Gefühl von Wohlbefinden stellte sich damit ein und ich bemühte mich auch dort einen Platz zu bekommen.
Und siehe da, es funktionierte! Hinzu kam noch, daß ich eine wunderbare, sehr einfühlsame und kompetente Traumatherapeutin erleben durfte, die mich nicht nur gehalten, sondern durch alle "Schmerzstufen" begleitet hat. Dazu gehörten auch über die 5 Sinne tägliche Trigger, Flashbacks und Dizzoziationen zu
erleben. Der Aufenthalt war wirklich anstrengend und hat mich oft an meine Grenzen gebracht, doch das gesamte Team hat mir beiseite gestanden und mich "gehalten". Dafür kann ich gar nicht oft genug DANKE sagen!

Nach dem 6 wöchigen Aufenthalt ging es auch mir zuhause wesentlich schlechter, weil vieles in mir am Arbeiten war. Leider hatte ich keine therapeutische Begleitung vor Ort gehabt und stand da mehr oder weniger alleine da.

Eineinhalbjahre später wurde ich wieder in dieser Klinik aufgenommen, war zuerst in einer geschützten Frauengruppe, wo auch ich eine überforderte und junge Therapeutin erlebt habe. Doch ich konnte in eine gemischte Gruppe wechseln, wo ich wieder eine wunderbare, einfühlsame, liebevolle Traumatherapeutin erleben durfte. Mit dem männlichen Co-Therapeuten kam ich nicht so gut klar, hat aber vielleicht auch mit meiner Thematik zusammengehangen.

Nun, ich glaube, daß ich das "geschickt" bekommen habe, was ich in diesem Moment brauchte und ich habe es angenommen. Traumata aufzudecken und zu bearbeiten ist ja kein Prozeß den wir in 6 Wochen abschließen können....

Mein letzter Aufenhalt war übrigens 2008, sicherlich hat sich einiges verändert, so ist das Leben eben und das ist auch gut so !

Ich wünsche dir auf dem Weg deiner "Heilung" Wegbegleiter die dir gut tun.

Nie wieder

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009/2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Selbstverliebtes system, Ärztliche Versorgung
Krankheitsbild:
PTBS , Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin der meinung, dass leute mit einer schweren bis mittelschweren PTBS bzw. Essstörung in diesen kliniken nichts zu suchen haben aufgrund der überwiegenden gruppentherapien und wenigen ärztlichen u. therapeutischen betreuung.
dazu kommen therapeuten,die sich für unfehlbar halten und egal was mit den patienten ist jederzeit vom oberarzt gedeckt werden.
entweder man funktioniert so wie die klinik sich das vorstellt, oder man hat pech (rote karte oder retraumatisierung).

Besondere Klinik-Trotzdem Kritik

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 08,09,13
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Fehlende vorherige Komunikation-mit einem Arzt oder Therapeuten)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Anfragen werden manchmal-merkwürdig abgewimmelt)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (Arzt der Parkklinik war sehr professionell und Gründlich)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (könnte respektvoller mit wartenen Patienten umgehen,und genervte Drohungen sein lassen)
Pro:
Taketina,offen für Alternative Medikation(Homöppatie,Bachblüten)
Kontra:
Zu viele gute Therapeuten und Ärzte sind weg,zuviel Veränderung,lange Wartezeit
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Fachklinik Heiligenfeld hat eine besondere Sache die einzigartig ist in Deutschland,Sie bezieht Spiritualität mit ein in die Behandlung.
Ganz besonders an der Fachklinik war für mich Taketina und die Kunsttherapie
Nun zu meiner Kritik
PTBS Patienten in einem Zweibettzimmer bis zum Ende hin zu lassen geht nicht und Frauen mit Gewalterfahrung durch Männer,sollten gleich in eine geschützte Frauengruppe,da hab ich mir mehr Unterstützung gewünscht,die ich trotz reden nicht bekommen habe.
Ich bekam Zusatzeinzel mit meinem Bezugstherapeuten von vorherigen Aufenthalten,da er aber nicht mit mir Therapeutisch arbeiten wollte,hatte das eher zur folge das ich gefrustet war.

Meine Empfehlung für andere die eine Behandlung dort anstreben,es ist keine spezielle Traumaklinik,daher sollte man sich auch vorher gut informieren ob es sich lohnt 1 bis 2 Jahre auf einen Platz zu warten,manchmal hat man Glück und es passt grad alles perfekt zusammen und man profitiert auch und dann kann es auch passieren,das vieles nicht mehr passt,dann hat man über 1 Jahr gewartet und geht gefrustet raus.

Ich bin sehr traurig,das ich diesmal keine so guten Erfahrungen machen konnte,der Wandel der Zeit ist nun auch in der Fachklinik angekommen,es ist keine Insel mehr auf der man sich in Ruhe selbst findet.

Mein Fazit gut informiert ist die halbe Miete und wenn möglich auch vorher die Klinik mal anschauen.

für immer dankbar

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 03, 06, 10   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (und im rekapitulieren der jahre immer zufriedener)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (und im rekapitulieren der jahre immer zufriedener)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
glänzende therapeuten, einige sind wahre meister
Kontra:
probleme gibt es überall, insbesondere wenn man seinen fokus darauf setzt
Krankheitsbild:
PTBS, Borderline, Depressionen, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

auf holyfield trifft in jedem fall folgendes zu: wie es in den wald reinschallt, so schallt´s auch wieder raus!
heiligenfeld ist ein riesiger spiegel mit variabel einstellbarem vergrößerungsglas - eine seelenwaschmaschine de lux. es hängt zum großteil von einem selbst ab, was man in heiligenfeld erlebt, aber wenn man sich nur ein bisschen drauf einlässt, kann man seeeeehr viel lernen und an seinen seelischen verletzungen wachsen. ich jedenfalls bin unendlich dankbar, für das was dort möglich gemacht wird. natürlich leben wir in einer zeit der konkurrenz auf allen ebenen und auch heiligenfeld ist ein wirtschaftsunternehmen in dem nicht immer alles rund läuft, aber ich denke, wer sich hier beklagt, klagt auf hohem niveau und sollte maybe mal seine anspruchshaltung reflektieren.

großartig war für mich taketina, atemtherapie, meditation, forum, esstörungsgruppe, selbststeuerung etc. - eigendlich alles.

und es war nicht immer alles schön. es war anstrengend und aufreibend - aber bewusstwerdung tut nun mal weh, weil da soviel scham auch ist ,ach ja und unser lieber freund DAS EGO.

heiligenfeld wirkt bei mir sehr lange nach. vieles habe ich auch erst nach jahren verstanden. jedenfalls tut es mir äußerst gut, zu wissen: da ist ein guter platz um inspiration zur heilung zu bekommen (denn die muss ich schon selber machen) und ich bin gespannt auf meinen nächsten baldigen aufenthalt.

ich habe bei allen drei aufenthalten immer die erfahrung gemacht: 1. kommt alles anders und
2. als man denkt. früher hab ich mir immer einen plan gemacht, was ich alles bearbeiten will, aber so funktioniert das nicht. beim nächsten mal lasse ich alles auf mich zukommen.

1 Kommentar

Wunderblumen am 02.07.2014

klingt ein bisschen zu sehr nach einem kommentar vom klinikpersonal.

Chaotisch, mit zu wenig Personal

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Nette Mitarbeiterin im Sozialen Dienst
Kontra:
Zu wenig Personal, zu wenig notwendige Gruppenplätze, zu schlechte Betreuung, zu wenig Individualität, zu weite Wege, zu wenig Zeit,...
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für einen Großteil der Gruppenangebote werden die Patienten der Fachklinik, der Parkklinik Nord/Süd und der Rosengartenklinik ein einen Topf geworfen und in verschiedene Gruppen in die verschiedenen Kliniken verteilt.
Dadurch lohnt sich, auch auf die anderen Kliniken einen Blick zu werfen.

So sitzen dann in völlig überfüllten Gruppen, in viel zu kleinen Räumen, bei viel zu wenig Personal Patienten zusammen, die 2 Jahre Wartezeit hatten (Kassenpatienten) und welche die nur wenige Wochen warten mussten (PP)beisammen.
Auf den Einzelnen kann in diesen Gruppen absolut nicht eingegangen werden. Mit Hilfe von Praktikanten wird versucht der akute Personalmangel auszugleichen. Diese sind mit den Krisensituationen, die regelmäßig aus diesen Gruppen heraus entstehen jedoch teilweise vollkommen überfordert.

Spätestens alle 6-8 Wochen wiederholt sich exakt der Inhalt der Gruppenstunde, manchmal leider auch schon in der folgenden Woche.

Durch den großen Personalmangel gibt es leider auch viel zu wenige Gruppenangebote. So gibt es Patienten, die viele Wochen damit verbringen zu "warten", bis ein Platz in der für sie notwendigen Gruppe frei wird.
Hat man dann einen Platz erhalten, kann es jedoch noch sein, dass man parallel ein Einzelgespräch hat, was Vorrang hat.

Leider waren zu meiner Zeit viele Therapeuten erkankt, sodass Gruppen einfach ganz ausfielen.

Die Fluktuation des Personals ist sehr groß, sodass teilweise Gruppen nahezu wöchentlich einen neuen anleitenden Therapeuten bekommen.

Aufgrund des Systems, dass jede Gruppenveranstaltung wieder in einer anderen Klinik stattfindet, verbringen einige Patienten den ganzen Tag nur damit, gehetzt von einer Klinik zur anderen zu kommen.

Alles in allem entsteht viel Frust und Enttäuschung bei den Patienten, die sehr viel Hoffnung in ihren Aufentahlt setzen.

zweimal hilfreich, auch ohne Einzel

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004/2006   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (bis auf fehlende Einzel gut)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (besser geht sicher immer u. ohne Einzel ists so lala)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (die spielt offensichtlich eine untergeordnete Rollee)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (ohne Probleme)
Pro:
schöner Ort, tolles Haus, gutes Konzept
Kontra:
hohe Krankheitsrate, kaum Einzel
Krankheitsbild:
kompl. PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Heilwerden. Eigentlich waren es sogar zwei, denn ich durfte zweimal in den Genuss einer Behandlung dort kommen. Genuss ist natürlich relativ, da es ja um ziemlich harte Arbeit ging u. die war teilweise grenzwertig. Zumindest in meinem Fall habe ich es so erlebt. Ein wunderbarer Platz, mit ganzheitlichem Konzept. Die Spiritualität u. auch das Vollwertessen, ist sicher nicht für jeden das richtige, für mich hat es prima gepasst. Meine Zimmer waren in beiden Aufenthalten im Neubau, der nach ökologischen Prinzipien gebaut wurde u. was ich für mich spüren konnte. Es gibt dort viele schöne Plätze (innen u. außen) u. zu meiner Zeit war auch die Gemeinschaft sehr heilsam. Da es viele Berührungspunkte mit den Mitpatienten gibt, kann es auch Reibung geben, die, so glaube ich, sogar gewünscht ist. Mir hat auch die Mischbausubstanz, aus alt u. neu, sehr gut gefallen. Die kleine Sauna, mit Minischwimmbecken fand ich ebenso schön u. wohltuend, wie die tollen Gruppenräume u. den großen Saal. Da war offensichtlich viel Liebe zum Detail bei der Konzeption dabei. Das Team war, wie häufig in diesen Kliniken, oft durch Krankheit o. Kündigung dezimiert, was aber der Behandlung, aus meiner Sicht, damals keinen Abbruch getan hat. Ich konnte dort wichtige Schritte machen u. werde die insgesamt sechs Monate, also zweimal drei (ja, das gab es mal) nicht vergessen. Was sicher immer sehr wichtig ist, ist die Zusammensetzung der Mitpatienten u. die eigene Motivation. Für mich war es stimmig u. ich bin dankbar. Leider gibt es so gut wie keine Einzel, was für mich nicht gut war. Wichtig fand ich die Schweigetage u. die Intensivwoche. Da ich sowohl im Sommer als auch im Winter da war, kann ich außerdem sagen, dass ich nie Langeweile hatte. Es geht auch ohne TV u.dergleichen.Schöne Natur, Meditationen, Chanten, Singen im Chor oder die Disco waren ebenso klasse, wie zusammen zu spielen. Muss man halt mögen.

Jedem das seine

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Man hätte erkennen müssen dass das Therapiekonzept für mich nicht geeignet ist)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (nach den Regeln der Kunst)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Korrekter Ablauf)
Pro:
Eine Erfahrung Klüger
Kontra:
Mein Zustand hat sich nach der Behandlung nicht gebessert
Krankheitsbild:
Depression mit psychotischen Symptomen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das Caring der Mitarbeiter steht an oberster Stelle ( Wellness und Therapieprogramm für das Team ). Ich habe nichts gegen solide Supervision der Therapeuten aber es kann nicht angehen das die Therapie der eigenen Mitarbeiter auf Kosten der Patienten geht. Patienten werden sich selbst überlassen "Patensystem" Das ist nicht nur gefährlich sondern auch Abwälzung von therapeutischer Intervention auf vollstationäre Patienten die das meiner Meinung nach nicht leisten können. Ich als eher vorsichtig ausgedrückt Status orientierter und extrem konservativer Privatpatient fühlte mich da völlig deplaziert. Als dann noch ein Mitarbeiter den Besuch meines Lebenspartners verhindern wollte der Anzug und Krawatte getragen hat, 35 Jahre älter war als ich und nicht in dieses Konzept passte war von meiner Seite aus der Krieg erklärt. Ich lasse mir nicht mein Privates Umfeld zerstören nur weil das nicht in dieses "alternative solidarisch geprägte" Therapiekonzept passt. Das mein Zimmer nur einmal wöchentlich gereinigt wurde und ich mein Bett selber machen mußte war mein geringstes Problem. Diese Klinik ist sicher für einige Leute geeignet die kein Wert auf Zweiklassenmedizin legen und offen sind für alternative und spirituelle Begegnungen und keine Berührungsängste zu Menschen aus unterschiedlichen sozialen Strukturen haben.

Achtsamkeit ... dort auf jeden Fall nicht

Klinischer Fachbereich: Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
-
Kontra:
ich wurde beklaut und mir wurde nicht geholfen
Krankheitsbild:
Burnout, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Therapeut ict nicht in der Lage Namen seiner Gruppe aus 8 Personen bestehend richtig zu schreiben oder zuzuordnen-->traurig!! Leitender Arzt unterbricht das einzigste persönliche Patientengespräch und läst keine weiteren Fragen zu weil Mittagspause ist-->traurig!! Obwohl es polizielich bekannt ist dass auf dem zugewiesenen Parkplatz der Fachklinik Benzindiebstahl stattfindet werden ahnungslose Patienten auf diesen Parkplatz verwiesen. Ich wurde bestohlen in dieser Klinik!!
Die wenigsten Therapiestunden fangen pünktlich an!!
Mein Therapeut war unfähig sich kleindung anzuziehen die weder am Pullover noch an den Socken Löcher hatten!! Mein Therapeut war nicht in der Lage eine Gruppe von 6 Patienten so zu leiten, dass nicht der Eindruck von hoffnungsloser Überforderung aufkommt.
Mein Therapeut musste mehrmals an meine Anliegen erinnert werden und hat es bis zuletzt nicht geschafft diesen nachzukommen. Esse war eigentlich eine Auswahl von 2 Gerichten suggeriert worden. Tatsächlich gab es immer ein Gericht...!
Alles in allem Viel Show und Schein und die Fakten sehen anders aus... --> nie wieder gehe ich dorthin!! meine LEBENS-Zeit ist mir dafür zu schade....

2 Kommentare

Alemania am 11.09.2013

Lieber Mitbetroffener,
das Erscheinungsbild der Therapeuten kann ich nur bestätigen.

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Im "Heiligen-Feld" auf dem Weg zu mir selbst

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Sozialberatung hat mir sehr nützliche Hinweise gegeben. Danke Fr. L.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Therapeuten, Kerngruppe, Essen, Ambiente
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat ein wunderschönes Ambiente und wirkt optisch nach Außen eher wie ein Wellness-Spa, denn wie eine Klinik und ist vom Gesamtaufbau m.E. eine Wohlfühloase. Es herrscht eine spezielle Energie, die gleich beim Betreten des Geländes fühlbar ist.
Meine beiden Aufenthalte in der Fachklinik (2007 und 2008) waren für mich der Auftakt auf dem Weg zu meinem wahren Selbst und zählen zu den intensivsten und schönsten Zeiten meines Lebens. Mir ist selten ein Ort begegnet wo so viel Achtsamkeit und Menschlichkeit herrscht. Das Therapiekonzept hat mich nachhaltig überzeugt und mir Schritt für Schritt geholfen mein Störungsbild zu verstehen, in die Eigenverantwortung zu gehen, mich abzugrenzen und den Weg zu meinem wahren Selbst geebnet. Wann immer ich Hilfe oder Unterstützung brauchte, habe ich sie erhalten, egal ob von Mitpatienten, dem Pflegepersonal oder auch den Therapeuten und Ärzten. Ich wurde in die komplette Therapiegestaltung mit einbezogen und niemals übergangen oder gezwungen etwas zu tun, das ich nicht wollte. Wenn ich Fragen hatte wurde mir erklärt, wozu es dient und da sich die Therapieerfolge recht schnell abzeichneten, lernte ich zu vertrauen. Dem Konzept, den Therapeuten, mir selbst und schlussendlich dem Leben an sich. Ich bin heute nach wie vor davon überzeugt, dass nichts zufällig geschieht, sondern alles einem tieferen Sinn folgt, auch wenn ich ihn nicht immer gleich erkenne und das jeder in dieser Klinik genau das findet, was er braucht, bzw. sein Thema ist um in seiner Entwicklung einen Schritt weiter zu gehen. Die Frage ist nur, inwieweit der Patient bereit ist, sich darauf einzulassen und das "Muster" dahinter zu erkennen. Der Satz, Kennen Sie das aus Ihrem bisherigen Leben Fr. K, wenn ja, woher? hat sich nachhaltig in mich eingebrannt, so dass ich auch heute inne halte und nachspüre.
Ich kann diese Klinik guten Gewissens jedem weiter empfehlen, der innerlich wirklich bereit ist, sich selbst und seiner Geschichte zu begegnen.

3 Kommentare

Bella68 am 30.05.2013

Hallo,

das muß ja eine traumhafte Klinik sein. Besser noch als im Paradies!

  • Alle Kommentare anzeigen

Die Klinik kann ich NUR empfehlen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
man ist nie alleine in der FK
Kontra:
die Zeit ging wie im Flug
Krankheitsbild:
PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung), Deppresionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

meine Erfahrung in der FK Heiligenfeld war sehr posetiv, ich habe dort gelernt mich zu öffnen...nicht den ganzen Kummer mit mir rumzutragen, es war nicht leicht...da ich demnach auch schuldgefühle hatte und angst hatte mich zu öffnen und ausgelacht zu werden, evtl. sogar beschimpft zu werden. In der Klinik fühlte ich mich von anfang an sehr voll....die mitpatienten haben auch ein großen teil dazu beigetragen mich SICHER zu fühlen. das essen...nagut...ist nicht jedermann sache...aber eines ist sicher verhungern tut man sicherlich dort nicht. die zimmer sind sauber....auch wenn das eine oder andere zimmer nicht gerade hoch modern ist...aber ehrlich gesagt ist man ja auch nicht dort um urlaub zu machen. ich kann die klinik empfehlen...man kann sich mal so richtig fallen lassen.

Du möchtest Heilung ? Hier findest Du den Weg

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Klinikkonzept
Kontra:
Verwaltung
Krankheitsbild:
Deppression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Liebe Leser

Sehr viel wird hier geschrieben, positives und negatives. Das Bild von der Fachklinik wird hier stets aus Ansichten des einzelnen dargestellt. Ich kann jeden nur raten schauen sie sich die Internet Seite der Klinik an und bewerten sie für sich selber ob es Ihnen zusagt oder nicht. So habe ich es auch getan und für mich entschieden das ich dort hin möchte.
Die Fachklinik bietet jedem Speziell auf sein Krankheitsbild die verschiedensten Gruppentherapien an. Es gibt auch die Möglichkeit ein Gruppe zu wechseln. Wie schon erwähnt ist die Einzeltherapie einmal wöchentlich und sehr kurz, meines Erachtens vollkommen ausreichend. In der Gruppe selbst zu arbeiten ist wesentlich besser und fördert den eigenen Heilungsprozess enorm. Die Klinik versucht jedem seinen eigenen ganzheitlichen "Spiegel" zu betrachten, wenn man sein Spiegelbild sieht, dann ist auch der erste Schritt in seine eigene Heilung getan. Vergessen darf man nicht, das nur ich an mir arbeiten kann, somit geben die Therapeuten, auch Ambulante Therapeuten, mir die "Werkzeuge" womit ich auf mich persönlich bezogen, arbeiten kann. Sehen , Erkennen, Fühlen und Handeln, so habe ich Heiligenfeld kennengelernt und es hat sich viel in meinem Leben positiv verändert. Die Klinik lebt mit ihren Strukturen und ihren Regeln, sie einzuhalten fällt vielleicht einigen schwer doch brauchen wir sie alle. Achtsamkeit und Verständnis werden dort gelebt. Wenn es auch bei einigen mal passiert ist das ein Therapeuten wechsel war, dann ist hier Achtsamkeit gefragt, denn auch sie alle sind nur Menschen und können einmal Krank sein oder einfach ausfallen. Wer dies nicht möchte und auch nicht kann, ist dort wirklich falsch. Freiraum hat es auch sehr viel, die tolle Landschaft und auch Ausflüge in die Stadt und Umgebung sind wirklich schön. Die Küche und das Essen sind hervorragend, auch für Allergiker nur zu empfehlen. Etwas Probleme hingegen gab es in der Verwaltung ab und zu. Ansonsten wirklich schöne Zimmer tolles Personal.

1 Kommentar

TineB am 15.05.2013

Was ich noch anmerken möchte, die Wartezeiten sind zwar sehr lang und der Aufenthalt dort ja auch und das Jahr hat eben nur 52 Wochen. Bitte Verständnis dafür,ich musste ebenfalls 2009 15 Monate warten viele Menschen möchten dorthin. Danke Liebe Grüße

Mein Gastbesuch als zukünftiger Patient

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gastbesuch als zukünftiger Patient)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gastbesuch als zukünftiger Patient)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mein Eindruck als zukünftiger Patient)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gastbesuch als zukünftiger Patient)
Pro:
Empathisch, emotional, achtsam, offen und stimmig
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depression und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Klinik für Psychosomatik habe ich mich nach intensiver Suche für die Fachklinik Heiligenfeld entschieden und angemeldet. Als erfahrener Patient mit einer zuletzt Negativerfahrung habe ich Wert auf Empathie, Offenheit, Emotionalität, Patientenorientierung, Therapiekonzept, Therapieangebot, Intensität und Professionalität gelegt. Als Gast habe ich das Angebot genutzt, mir vorab ein Bild von der Klinik zu machen. Dieser Tag war für mich sehr wichtig und bestätigt meine Entscheidung für diese Klinik, so dass ich am liebsten dort geblieben wäre. Alles ist stimmig und das ist für mich ein wesentlicher Schritt für meinen zukünftigen Aufenthalt dort. Ich freue mich auf meinen Aufenthalt und hoffe, dass mein Wunschtermin berücksichtigt werden kann.

Aufenthalt war Geschenk des Himmels

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
hohe Kompetenz bei allen Mitarbeitern
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen in der Fachklinik und bin unendlich dankbar für die Zeit dort,weil ich gelernt habe ,mich wieder ganz zu fühlen . Bemerkenswert das reichhaltige und kompetente Therapieangebot mit achtsamen Therapeuten.War sehr froh über mein Einzelzimmer als Rückzugsort,liebte die kulinarischen Köstlichkeiten und die Gemeinschaft zwischen den Patienten.Es war für mich genau das richtige Maß zwischen sich aufgehoben fühlen und gefordert werden,eine wahre Gratwanderung!

5 Kommentare

Sonnenblume57 am 19.04.2013

"Bemerkenswert das reichhaltige und kompetente Therapieangebot mit achtsamen Therapeuten.War sehr froh über mein Einzelzimmer als Rückzugsort,liebte die kulinarischen Köstlichkeiten"
-
Oh Gott, wie peinlich.
Wenn das kein Klinikeintrag ist, fress ich einen Besen.
Wer soll denn glauben, dass das ein authentischer Patientenbericht ist?
Das könnt ihr Doch besser, oder!?!

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Es war ein mal

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Nette Menschen gibt es überall
Kontra:
Nicht mehr das was es mal war
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war nun das Zweitemal in der Klink, nur leider konnte ich diesmal feststellen, dass sich ein paar Jahre später alles verändert hat. Leider ist diese Klink mit Ihrem gutem Ruf und Auszeichnungen den sie hat oder hatte, übergegangen zu einer Gelddruckkinik. Es wird nicht mehr das gelebt was einst mal war. Leider kann ich von Achtsamkeit und Ganzheitliches integratives Behandlungskonzept nicht wirklich etwas sehen. Die Psychologen sind meist selber reif für die Insel. "meine supjektive Meinung" Irgendwie ist da der Wurm drin. Ich kann nur sagen, mir hat es nicht viel gebracht. Leider, hatte so viel Hoffnung.
Auch den Mitarbeitern gegenüber z.B.(Zimmerfrauen) da gibt es keine Wertschätzung wie so stark beworben.

liebevolle, behütende Atmosphäre

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich würde die Klinik auf jeden Fall empfehlen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Beratung war zufriedenstellend)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (obwohl noch ziemlich jung, sehr kompetenter Arzt)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Das Eingebundensein in eine Gemeinschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
mittelschwere Depression/Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am Anfang fühlte ich mich verständlicherweise unsicher, war aber überrascht wie schnell man in einer sehr liebevollen Atmosphäre, auch von den anderen Patienten aufgenommen wurde. In der Gruppentherapie, die dreimal wöchentlich stattfindet, wurde man ernst genommen und konnte sich frei äußern. Trotz meiner anfänglichen Skepsis war die Atmosphäre respektvoll, egal, was man von sich gegeben hat und vor allem, wenn es einem nicht gut ging. Mit meinem Therapeuten und Arzt hatte ich wohl großes Glück. Er war einfühlsam und empathisch und ich konnte gut mit ihm arbeiten. Unsere Gruppe hatte auch wenig Therapeutenwechsel. Das ist wohl auch nicht immer so. Das Therapieangebot war vielseitig und man konnte auch immer wieder abwechseln, wenn man etwas anderes ausprobieren wollte. Das Essen war ausgezeichnet, sehr gesund und abwechslungsreich. Auch das Pflegepersonal, das uns oft aufgefangen hat, wenn es uns schlecht ging, war zum großen Teil verständis- und liebevoll. Die Zimmer sind teilweise etwas in die Jahre gekommen, aber absolut ausreichend. Auch über das Personal der Verwaltung konnte man sich absolut nicht beschweren, sie waren freundlich und kompetent. Was mir sehr gefallen hat, es wird sehr viel Wert darauf gelegt, die Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein des Einzelnen zu stärken. Das hat mir sehr gut getan und bei mir auch gut funktioniert. Das Einzige was ich mir noch wünschen würde, wäre dass das Sportangebot noch etwas vielseitiger wäre. Ingesamt kann ich die Klinik uneingeschränkt empfehlen.

10 Kommentare

Kranke1337 am 06.04.2013

Waren Sie Patientin in der Akutpsychosomatik oder Reha?
Mir wurde nämlich am Telefon mitgeteilt dass man 2!!!! Jahre auf einen Platz in der Akutpsychosomatik warten muss, wenn man in die "Traumagruppe" möchte. In welche Gruppe wurden Sie denn eingeteilt?
2 Jahre finde ich eine sehr, sehr lange Wartezeit für eine "normale" Klinik, die nicht wie das "Asklepios Fachklinikum Göttingen" oder das "Traumhaus Bielefeld" einen besondern Ruf genießt besonders auf Frauen mit Traumafolgestörungen spezialisiert zu sein...

Es sollen über 500 Patienten auf der Warteliste stehen... Ist es die Warterrei wirklich wert oder verkauft sich die Klinik über wert?

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Kritik scheint unerwünscht.

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Essen, manche Gruppen
Kontra:
Beschwerden fanden keinerlei Raum
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte mir nach so langer Zeit doch noch die Mühe machen, eine Kritik zu schreiben. Die Heiligenfeld Fachklinik wirbt u.a. damit, dass hier ein persönlicher Kontakt eine „natürliche und liebevolle Atmosphäre“ schaffe. Als Leidgeprüfte kann ich dies nicht bestätigen und vermisste dort ganz deutlich die Erfüllung dieses Versprechens wie auch anderer Versprechen.
Ich bin enttäuscht und verärgert über deren Umgang mit Patienten, sobald diese sich beschweren. Der Umgang mit mir war mehrfach schlampig, regelrecht respektlos und auch einschüchternd. Das geht in einer psychotherapeutischen Klinik gar nicht.
In späteren Gesprächen mit Anderen kam ebenfalls zum Vorschein, dass Beschwerden nicht erhört wurden oder als pathologisch erklärt wurden. Auch letzteres passt leider nicht immer, da sind PatientInnen aber verunsicherbar. Am unmittelbaren Umgang mit Unmut zeigt sich viel, hier hätte ich wesentlich mehr Achtsamkeit erwartet.
Es sollte natürlich generell klar sein, dass es sich bei so einer Behandlung um eine Phase von einigen Wochen handelt, da dürfen die Erwartungen nicht zu hoch sein. Ist das nicht klar, lernt man es in diesen Wochen. Einige TherapeutInnen wirkten jedoch ebenfalls noch sehr lernbedürftig und dabei teilweise regelrecht arrogant. Und zumindest möchte man doch erwarten können, gut aufgehoben zu sein.
Nicht so gut fand ich, dass die Klinik sehr groß und voller Menschen-Gewusel ist und den ganzen Tag sehr viel an Eindrücken auf einen einströmt. Als teilweise gut erlebt habe ich das allgemeine Konzept wie die Einbeziehung der Gemeinschaft, manche Therapeuten und das Essen.
Ich möchte nachfolgenden PatientInnen wünschen, dass die Fachklinik weniger Arbeit in Außenwirkung und Werbung zu stecken beginnt und sich mehr der respektvollen Anteilnahme und der achtsamen Begleitung widmet.

vorsicht bitte lesen die Packungsbeilage oder fragen sie Ihren Arzt

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Jetzt nochmal ganz deutlich """""""war"""""" Heiligenfeld jemals eine gute Klinik , oder eine Alternative hat es spätestens jetzt seit meinem Aufenthalt Jannuar 2013 diesen Anspruch vollends verloren , nicht das sie gewöhnlich geworden ist sie sind dabei auch noch so überfordert , das es meiner Meinung nach, Grenzwertig ist wie die Arbeit dort geleistet wird, und viele Patienten mit denen ich da war enorme verschlechterungen oder keine Veränderungen Ihrer lebenssituationen zeigten, und einige direkt in die Psychatrie übergingen, sich dort besser aufgehoben fühlten als in Heiligenfeld. Fachklinik

An der Rezeption abserviert

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: ????
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Ein Besuchertag ist eine tolle Idee
Kontra:
Ein wenig mehr Entgegenkommen wär schön
Krankheitsbild:
Depressionen
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich zweimal in der Fachklinik Heiligenfeld zum Besuchstag angemeldet, da ich diese Möglichkeit noch bei keiner anderen Klinikg gesehen habe.
Als ich den 1. Termin leider absagen musste, teilte man mir mit, daß ich garnicht auf ihrer Liste stand.
Beim zweiten angemeldeten Termin am 05. Februar 2013 stand ich um 14:35 Uhr an der Rezeption der Fachklinik Heiligenfeld und wurde 1. nicht reingelassen, weil ich 5 Minuten zu spät kam und 2. wurde ich nicht eingelassen, weil ich (schon wieder!) nicht auf der Liste stand. Obwohl ich bei dieser telefonischen Anmeldung ein längeres Gespräch mit der Mitarbeiterin hatte, weil ich noch eine Bekannte mitnehmen wollte und es nur noch einen freien Platz gegeben haben soll.
Ich fahre über 500 Kilometer, um diese Klinik kennen zu lernen. Eine Klinik, die durch fehlende Ausschilderung vor Ort und einer unklaren Beschreibung von Mitarbeiterinnen der benachbarten Luitpoldklinik schwer zu finden war.
Und dann werde ich so kalt und gnadenlos abserviert? Ich musste tatsächlich unverrichteter Dinge wieder abreisen! So geht man nicht mit Menschen um, schon garnicht mit psychisch angeknacksten Menschen, die in dieser Klinik Hilfe suchen.
Wenn ich aus dem Umkreis von Bad Kissingen kommen würde, könnte ich es eventuell verstehen, dass man „Zuspätkommer“ nicht mehr einlässt. Aber meine Anreise war doch um einiges länger.

Ich hätte gerne meine Entscheidung getroffen, nachdem ich mir ein Bild von Ihrer Klinik gemacht hätte und nicht aufgrund der Art und Weise wie ich stattdessen daran gehindert wurde.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 11.03.2013

Sehr geehrte Macchia,
das Plenum ist eine geschützte Veranstaltung, in der Patienten sich verabschieden und begrüßt werden. Sie berichten über ihre bisherige Geschichte und über ihre Therapieerlebnisse. Aus diesem Grund, also wegen der Einführung und Begrüßung der Besucher, ist ein Zuspät-Kommen nicht möglich. Das ist natürlich tragisch in einem Fall, in dem eine Besucherin so weit gefahren ist, was wir sehr bedauern.

Sollten Sie uns eine zweite Chance zum Besuch geben, dann würde ich das gerne persönlich für Sie organisieren. Bitte wenden Sie sich hierzu an folgende Telefonnummer: 0971 84-4125.

Herzliche Grüße
Michael Koch
Leitender Arzt Fachklinik Heiligenfeld

Vom Vollwert zur abgespeckten Mogelpackung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
essen
Kontra:
Psychotherapie
Krankheitsbild:
Lebensprobleme
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heiligenfeld - Mogelpackung
Also ich war vor 12 Jahren, 1999 in der Fachklinik war hab ich eher gute Erfahrungen gemacht.
Hatte vor diesem Klinikaufenthalt Angst, meine guten Erfahrungen und meine hohen Erwartungen zu enttäuschen. Und ich muss sagen, leider habe ich mich für diese Klinik entschieden. In der Zwischenzeit sind drei weiter Kliniken entstanden, und die Fachklinik ist so das abgespeckte Stiefkind im Konzern und ist nicht mehr Hauptaugenmerk und konzentrierte Energie der Konzernleitung, sie kümmert sich schlichtweg warscheinlich aus Zeitgründen nicht mehr um die FK(es müssen ja noch weitere Klinikiken gegründet werden). Gab es bei meinem ersten Aufenthalt 1999 nur eine Klinik in der Privatpatienten und Kassenpatienten noch gemischt waren, gibt es nun eine Trennung Parkklinik Privat und Fachklinik gesetztlich Versicherte. Dies spiegelt sich in der Therapeutenlandschaft wieder, in der Fachklinik sind wohl aus kostengründen, frisch von der Uni sehr junge Therapeuten rekrutiert. Mein erster Gedanke war, wie kann ich mich da mit meinen Lebensproblemen anvertrauen, und wie können die jungen Leute mir vertrauensvoll und vor allem Lebenserfahren und fachlich zur Seite stehen, wenn ich mehr Therapieerfahrung habe als der Therapeut. Durch den regen spirituellen Therapietourismus, von den anderen Kliniken des Konzerns in die Fachklinik, herscht eine Unruhe die dem einlassen und der Hingabe bzw. das konzentrierte Arbeiten in den Therapieangeboten sehr erschwert. Dauernde Störungen durch verspätete ankommende Therapiebesuche. Ständige Vertretungen und keine Therpieangebote die regulär stattfindenen.Der Einzige Lichtblick war das Essen, vollwertig und gesundes Essen.Also mein Fazit ist ich kann die Fachklinik nicht weiter empfehlen, aus meiner persönlichen zweiten Erfahrung.Ich Hatte das Gefühl, den Wunsch "Ich komme nach Hause", dies wurde durch meinen zweiten Aufenthalt enttäuscht.

4 Kommentare

tomtron am 29.01.2013

Für wen ist die FK, für eine bestimmte Zielgruppe was ist mit der Vielfalt und der Unterschiedlichkeit, in unserer Gesellschaft. Ich bin enttäuscht von der Leitung der Fk und von dem Therpeutenteam, die eine Teil der Gesellschaft ansprechen die lenkbar sind. Eigensinnige Querdenker oder verquerte Eigensinnige gehören 2013 nicht mehr zur Zielgruppe der FK. Wie schade. Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht

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es gibt keine bessere klinik

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
sehr gute Therapien
Kontra:
gewöhnungsbedürftiges Essen
Krankheitsbild:
Borderline,PTBS,Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war 10 wochen in der Fachklinik und ich kann es jedem raten der diese krankheit hat dort hin zu gehen. klar kommt man nicht geheilt nachhause, aber man lernt dort mit dem umzugehn und es ist nicht nur einmalig sondern mann sollte es nach 9 monaten wieder holen, so hat man es mir dort gesagt. Ich habe lange nach einer klinik gesucht und jetzt endlich bin ich fündig geworden, es gibt keine bessere. ich bin für dieses jahr schon wieder angemeldet und ich freu mich drauf. Ich heiße Adreane und komm aus Füestenfeldbruck.

1 Kommentar

tosci am 28.11.2013

Das sehe ich auch so das ist die Beste Klinik überhaupt!
Ich habe die gleiche Diagnosen und war sehr zufrieden war auch 2012 dort, ende des Jahres und habe jetzt erst mal Ambulant viel energetisch gearbeitet, was mir auch gut tat und dieses erlernte von HF noch verstärkte!
Alles gute dir! :-) <3

Jetzt kümmere ich mich um mich!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2012 im Herbst für 5 Wochen in der Fachklinik Heiligenfeld und kann diese Klinik nur empfehlen.

Eine wertschätzende und schützende Atmosphäre im Haus, ein ganzheitlicher Therapieansatz und hohe fachliche Kompetenz der Fachleute in der Klinik zeichnen für mich ein stimmiges Gesamtbild.
In einer sich immer schneller drehenden Welt hat mir Heiligenfeld die Chance gegeben ruhig zu werden, Stille und Achtsamkeit als Kraftquelle zu erfahren, zwischenmenschliche Begegnungen voll Wärme und Anerkennung mit Einzelnen und in der Gruppe zu erleben.
Die Idee des gezielten Einsatzes von Ritualen bei der Aufnahme in die Klinik, bei den freiwilligen Ritualen im sogenannten Forum (einer Art Patientenversammlung mit therapeutischen Charakter) und bei der Verabschiedung fand ich ebenfalls sehr stimmig, denn auch Rituale gehen uns in der modernen Welt zusehends verloren. Dabei geben sie Halt, Orientierung und Kraft.
Auch wenn ich zurückblickend sagen muss, dass ich zu früh abgereist bin, so konnte ich in meiner Zeit dort doch viele Muster in mir entdecken und beginnen zu verändern. Muster die mir schon seit langem immer wiederkehrende Depressionen verursachten und mich letztlich auch in den Burnout getrieben haben, beginnen sich nun aufzulösen. Die Klinik hat mir dazu konkrete Methoden und neue Sichtweisen und Haltungen gegenüber mir Selbst vermittelt. Diese tragen nun zur Vermeidung von Depressionen in der Zukunft jeden Tag bei.
Außerdem möchte ich die Einbeziehung spiritueller Gesichtspunkte und Aspekte menschlichen Lebens und Leidens, in den Therapieprozess in Heiligenfeld kurz erwähnen.
Die Einbeziehung spiritueller Dimensionen des Menschseins und somit auch der psychischen Leiden erscheint mir als sehr sinnvoll. Bestetigt wird dies nicht zuletzt von wissenschaftlichen Studien denen nach Menschen, die es schaffen sich mit einer "höheren Kraft" zu verbinden, völlig unabhängig von Religiösen oder weltanschaulichen Ausrichtungen, Krisen besser bewältigen und Notsituationen heiler überstehen können. Meine eigene spirituelle Seite hat mir Heiligenfeld jedenfalls wieder nahe gebracht.
Eine besonders Erfahrung hat mir die Rythmustherapie TaKeTiNa ermöglicht.

Besondere Zeit

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Eigenverantwortung, Freiheit, Sicherheit, gutes Essen
Kontra:
manchmal zu viel Eigenverantwortung
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2010 sechs Wochen lang in Heiligenfeld und ich kann die Klinik Jedem empfehlen, der mit einer Essstörung kämpft. In meinem Fall war es Magersucht mit Sportzwang und Depressionen und mit 19 Jahren war ich damals eine der Jüngsten dort, was ich aber keinesfalls als Nachteil empfand.

Ich werde dieses Jahr in Waldmünchen sein, weil ich in der Fachklinik früher gehen musste (berufliche Gründe), und werde weiter an mir arbeiten. Denn darum geht es in den Heiligenfeld Kliniken.
Denn: Niemand kann erwarten, dass Therapeuten einem die Arbeit abnehmen, und es wird schwer werden, anstrengend, traurig,...wenn man sich darauf einlässt. Aber es wird sich lohnen!
Die Klinik bietet einem die Sicherheit sich fallen zu lassen und sich zu öffnen, und traut man sich das zu tun, wird es einem auch besser gehen.

Man hat auch als Essgestörte recht viele Freiheiten, d.h. niemand sitzt am Tisch daneben und zwingt einen Patienten alles auf zu essen, sondern man führt ein Essstagebuch und das wird dann gemeinsam bewertet. Wöchentliches Wiegen ist Pflicht, aber man muss das Gewicht nicht erfahren, wenn man das nicht möchte.
Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass es teils zu viele Freiheiten waren und ich dann eine Zeit lang durch gekommen bin mit sehr wenig Essen, weil ich in der sog. "Phase 2" war und dort das Esstagebuch nicht mehr kontrolliert wird. Aber wie gesagt, das ist eben die Eigenverantwortung, denn nach der Klinik wird auch niemand mit dir deine Nahrungszufuhr besprechen. ;)

Die Klinik an sich ist sehr schön, in der Nähe gibt es einen Park und die Stadt Bad Kissingen ist auch sehenswert.

Das Essen an sich war ebenfalls sehr gut, gesund, ausgewogen, und die Atmosphäre im Speisesaal empfand ich als angenehm. Es gibt auch einen Schweigetisch, falls jemand mal seine Ruhe möchte. ;)

Diesen "esoterischen Flair", den Manche bemängeln, kann ich nachvollziehen, doch ich fand es nicht weiter tragisch, da hier Partizipation keinesweges verpflichtend ist.

Ganzheitliche Klinik an elf Monaten des Jahres

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Rhythmustherapie, Indikationsgruppen
Kontra:
therapeutische Beziehungskontinuität
Krankheitsbild:
PTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Patient in der Fachklinik. Ich hatte diese Klinik ganz bewußt wegen ihres Konzeptes, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und eine ganzheitliche Sichtweise von Krankheit vertritt, gewählt. Vor allem war mir Beziehungskontinuität zu den Bezugstherapeuten in der Kerngruppe wegen meiner PTBS sehr wichtig. Wie es im Leben so ist, gibt es Gutes und weniger Gutes an Erfahrungen zu berichten.
Als bereichernd und heilend empfand ich die Rhythmustherapie sowie viele der Indikationsgruppen. Auch ist die Freundlichkeit und Geduld der Damen an der Rezeption, das Küchenteam und die Reinigungskräfte lobend zu erwähnen. Sie trugen zu einer Wohlfühlathmosphäre bei. Enttäuschend und teilweise sehr belastend emfand ich für mich die Gruppentherapie. Es wird viel von Achtsamkeit gesprochen in Heiligenfeld. Das erlebte Chaos im August, was die teilweise nicht transparent gemachten, bzw. sehr kurzfristig angesagten Therapeutenabwesenheiten - beide Therapeuten waren relativ kurzfristig im Urlaub - angeht, hat mit dieser Begrifflichkeit m.E. nicht viel zu tun. Andere Mitpatienten aus anderen Gruppen berichteten über ähnliche Zustände. Dies trug zu einem Zustand der innere und äußerer Verunsicherung bei. Für einen Menschen mit PTBS ein wirklich schwierig auszuhaltender Zustand.
Trotz allem konnte ich insgesamt von dem Therapieansatz profitieren und möchte diese Erfahrung nicht missen. Vielleicht sollte die Personalplanung seitens der Klinikleitung überdacht werden.
Ich empfehle diese Klinik weiter, wenn auch nicht zur Urlaubszeit.

trau schau wem

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2003   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Schlimmer noch als diese zynischen Kommentare eines mit genau dieser Aufgabe, Nebelkerzen zu werfen, beauftragten fremdgesteuerten klinikabhängigen Arztes, der seinen Eid missbraucht, finde ich die Zensur durch klinikbewertungen selbst. Von dort werden unliebsame Kommentare einfach gelöscht, obwohl sie den einen oder anderen weiterbringen könnten. Damit ist der Nährboden für die Verhöhnung hilfesuchender Patienten natürlich gesichert. Letztlich ist auch klinikbewertungen abhängig von den Werbegeldern derer über die sie eigentlich informieren sollten. Leider.

Heilsames aufregendes Heiligenfeld

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kerngruppe,Heilkraft der Stimme,Umgebung,Essen
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2007 in der Fachklinik und habe die intensivste
Zeit meines Lebens dort verbracht.
Ich denke jeden Tag an die Impulse , Momente, an eine
Zeit im Jetzt.
Eine Zeit nur für mich.
Danke Fr.Za.und Fr.Rö.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 06.11.2012

Liebe Anni,
vielen Dank für Ihr positives Feedback!
Herzliche Grüße
Michael Koch
Leitender Arzt Fachklinik Heiligenfeld

Chaoshaufen -Therapieschritte der "Heilung" versaut

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2002   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Für Menschen mit spiritueller Krise zur " spirituellen Selbstverwirklichung"
Kontra:
Quantität der Therapien keine Qualität in der Behandlung mit Patienten
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dass ich mich heute nwieder in einer seel. Krise befinde und meine jetzige Therapeutin HF als "Die "Klinik" empfiehlt,drängt mich dazu, etwas zu meinem "Heilungsprozess" zu sagen: Nie wieder! Ich bin damals kraftlos, mit Tendenz durch große Fa- milienprobleme den Halt zu verlieren in diese kostenintensive Klinik. Therapieangebot umfasssend, vielversprechend (..zu ei- nem besseren Leben..) Der Weg der Heilung glich eher einer therap. geleiteten Irrfahrt, einmal durch den Wind. Weg der "Achtsamkeit" durch Therapeuten geprägt, Motto: Du bist hier, weil DU krank bist und nur wir wissen,was gut für dich ist.
Eine vernünftige gemeinsame Wegbegleitung für Bewältigung- strategien und Lösungen somit ausgeschlossen. Gelbe/rote Karten als letztes Mittel, die Not nicht zu erkennen, sondern als Effekt der Nötigung, z.B. wenn Arzt die Mandelentzündung nicht sofort erkenntund man laut Therapeut trotzdem zum Frühsport muss. In Kerngruppe: Entscheidung der persönl. An- liegen aus der Stimmung der Gruppe und therap. Übungen he- raus, selbst wenn Pat. am anderen Ende des Geschehens stand und dies mit Wochenbericht und Vorsprechen im 15min. Einzelgespräch/Woche dementierte und irgendwann mit großem ? da hängenblieb. Respektierung persönl. Grenzen?? Die Intensivwoche (Taketina, ich fühlte mich wie in einem in- dischen Tempel) brachte alle restlichen "Strukturen" ganz zum Erliegen. Ergebnis: Nach Klinik, Behandlung wegen Unruhe und Anspannung mit Diazepam (Valium), ohne dass etwas in nächster Zeit vorwärts ging oder sich entwickeln konnte.
Fazit: Wer das Unkonventionelle, anthroposophisch ange- hauchte Flair mit biologisch wertvoller Küche in Mensaatmos-
phäre und seine Spiritualtät im Herumhüpfen in bunten Woll- socken zu verschiedenen Klängen, Musik in einem dicht gedrängten Behandlungsplan verschiedenster Therapien er- fahren will und damit klarkommt, o.k.-
Menschen, die die konkrete Lösung oder Rüstzeug für die Bewältigung ihrer Probleme suchen, könnten sich leicht verirren.

4 Kommentare

der_wolf am 23.10.2012

Ich möchte Dir sagen, dass ich sehr gut nachempfinden kann wie sehr Du enttäuscht wurdest, Hilfe suchend. Ich kann nur zustimmen, dass Heiligenfeld ein rein gewinnorientierter Gewerbebetrieb mit dem Mäntelchen des Professionellen ist.

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Organisiertes Chaos, keine Kritikbereitschaft

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (ständige Therapeutenwechsel, arrogante Leitung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (welche Beratung?)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (sehr viele Medikamente werden verschrieben)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Küche gut, Verwaltung unfreundlich)
Pro:
Essen, Einzelzimmer, nette Mitpatienten
Kontra:
eigene Ansprüche werden nicht eingelöst
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn man so liest was die Klinik verspricht, dann hört sich das erstmal gut an. Einzeltherapie, Gruppentherapie, respektvoller Umgang und so. Wenn man aber erst mal da ist, muß man feststellen, das ein ziemliches Chaos herrscht. Ständig sind Therapeuten krank (darüber sollte sich die Leitung mal Gedanken machen) oder im Urlaub. Die, die da sind müssen dann auch die vertreten die fehlen. Also ständige Wechsel. Leider.
Andere Patienten, die schon öfters da waren haben erzählt, daß das immer so ist.
Wenn man sich beschwert, wird man von dem leitenden Arzt abgebügelt. Alles ist in Ordnung, der Patient ist schuld. Bleiben ohne zu murren oder sofort abreisen. Ich war sehr entäuscht und wütend und werde mich bei meiner Kasse beschweren.

1 Kommentar

HPB68 am 23.01.2013

Ich habe selber auch viele Therapeutenwechsel in der Kerngruppe erlebt aber habe sie u. a auch als bereichernd erlebt.
Ich habe außerdem auch die Erfahrung gemacht, dass bei jenen Patienten denen die Wechsel am ehesten zu schaffen machten, Beziehungsabbrüche ohnehin ein großes Thema war. Und selbst eine gute Planung scheitert wenn Personal krank wird und Kassen sparen wollen.

Ort der Heilung und Entdeckung des Selbst

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (habe mich selbst in den schwersten Stunden noch aufgehoben gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
100% durchdachtes Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin in diesem Frühling für 12 Wochen in Heiligenfeld gewesen. Diese Klinik erlebte ich als einen Ort um sich zu öffnen, Vertrauen zu fassen um sich fallen lassen zu können und sich mit seiner Persönlichkeit und in der Umwelt zu erleben und zu entdecken.
Sehr wichtig waren für mich zur Heilung die zwischenmenschlichen Beziehungen, die man in Heiligenfeld erlebt. Einerseits die zu den Therapeuten und dann natürlich zu den Mitpatienten. Es wird in der Fachklinik sehr großen Wert auf die Patientengemeinschaft gelegt und das hat mir als ein Mensch der vorher fast nur alleine war, sehr sehr gut getan.
Besonders wichtig und hilfreich war für mich auch die Stunden in der Kerngruppe, jedoch auch in den Kreativtherapien. Ich habe an der Rhytmustherapie (TakeTiNa) teilgenommen und es hat mir emotional sehr viel gezeigt. "Sie haben alle Zeit der Welt" und Fehler sind da, um gemacht zu werden.
Ich fand anfangs die Begrüßungs- und Abschiedszeremonien total übertrieben, bis ich sie komplett durchlaufen hatte. Heute kann ich sicher sagen "die sind so wichtig".
Dieses gesamte Konzept ist so gut und einfühlend durch dacht, ich kann kein Kontra daran finden - auch wenn das jetzt wie ne Lobeshymne klingt, was es ja auch ist.
Danke und weiter so nach Heiligenfeld!!

Auf dem Weg... zu mir....

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Menschlichkeit, Empathie, Therapieangebote
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, chronischer Schmerzpatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Zeit in der Fachklinik Heiligenfeld ist eine der besten Erfahrungen meines Lebens. Die Therapeuten sind überwiegend genial, das Essen, die Unterbringung u.v.m. sehr gut! Man fühlt sich gut angenommen, wertgeschätzt und die zahlreichen Rituale geben einem das Gefühl von Wärme, Geborgenheit und ein Zugehörigkeitsgefühl. Um das Gelernte (und das ist unglaublich viel positives!) zu Hause umsetzen zu können nimmt man an sg. Transfer Gruppen Teil, in denen man Ziele formuliert und gemeinsam erarbeitet, wie man Konkrete Dinge im Alltag so verändern kann, dass man zufrieden leben kann. Ich konnte viel mitnehmen auch wenn ich noch immer an meinen Problemen arbeiten muss. Eigentlich sind alle Mitarbeiter sehr nett, verständnisvoll und immer für einen da.. Ich kann auch nur die Masseurin empfehlen (Geheimtipp: ein Engel) !!

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 10.08.2012

Liebe Kiara_36,
vielen Dank für Ihren positiven Kommentar über Ihren Aufenthalt in der Fachklinik Heiligenfeld. Wir freuen uns sehr darüber, dass Sie sich bei uns wohlgefühlt haben und geben gerne Ihr Feedback an unsere Mitarbeiter weiter.
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende aus Bad Kissingen
Michael Koch
Leitender Arzt Fachklinik Heiligenfeld

konzept nicht verwässerm

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (diagnosen haun halt immer rein)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
mitmenschlichkeit und haltung gegenüber krisen
Kontra:
zuviele wechselnde anleiterinnen bzw therapeutinnen
Krankheitsbild:
burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wir können die Welt nicht ändern, aber unsere Antwort auf die Welt können wir ändern - dieser Satz eines Arztes dort hat für mich weiterhin Gültigkeit. Nun ist es so, daß ich mich selbst und meine Grenzen klarer spüren kann als vorher. Daher kann ich es mir jetzt auch leisten, mein Herz zu öffnen. Selbst wenn meine Sehnsucht nach Gemeinschaft noch nicht erfüllt ist, so weiß ich nun, dank vieler erfahrener und engagierter Therapeutinnen, daß es nicht die Sehnsucht ist, die falsch ist. Eigentlich ist gar nix an mir falsch. Und andere ticken oft auch richtig. Aber halt nicht immer. Es macht mir immer mehr Spaß, mich abzugrenzen. Das ist das Beste. Das Konzept der Heiligenfeld Unternehmung finde ich klasse. Das einzige, was mich bedrückt und genervt hat, war die anfängliche große Zahl verschiedener Therapeutinnen und Anleiterinnen sowie der ersatzbedingte oder krankheitsbedingte Wechsel der Kerngruppentherapeutinnen. Denn: Ich habe es nicht zu verantworten, daß aus der einen FachKlinik nun vier Kliniken geworden sind. Die Lücken, die dadurch entstehen, sind meines Erachtens tatsächliche Lücken oder Überbrückungen und nicht Auswirkung problematischer Interaktion im Team. Egal wie erfahren oder unerfahren, aus meiner Sicht sind alle Therapeutinnen zutiefst engagiert - sie können bloß nicht zaubern. 20 min bleiben 20 min wöchentlich, das mag für ein Arztgespräch lange sein, für ein psychotherapeutisches Einzelsetting ist es kurz. Würde trotzdem wieder hingehen. Habe gelernt, bei mir zu bleiben und dieTherapiepausen auch so zu nutzen.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 10.08.2012

Liebe whitney,
vielen Dank für Ihr positives Feedback zu Ihrem Aufenthalt in der Fachklinik Heiligenfeld. Wir freuen uns sehr darüber.
Gerne möchte ich auch zu Ihrem Kritikpunkt des häufigen Therapeutenwechsels Stellung nehmen: Wir haben in den Heiligenfeld Klinken ein komplexes Gesundheitsmanagementsystem für unsere Mitarbeiter. Leider können wir krankheitsbedingte Ausfälle dadurch nicht gänzlich verhindern. Wir bemühen uns aber, die durch Ausfälle verursachten Unannehmlichkeiten für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten. Es tut mir leid, dass es bei Ihnen an dieser Stelle zu Problemen gekommen ist. Selbstverständlich nehmen wir Ihren Kritikpunkt sehr ernst und nehmen ihn zum Anlass, die Vertretungsregelungen weiter zu optimieren. Vielen Dank.
Ich wünsche Ihnen persönlich viel Kraft und alles Gute für Ihren persönlichen Weg.
Herzliche Grüße
Michael Koch
Leitender Arzt Fachklinik Heiligenfeld

Hierarchische Therapien sind suggestiv aber ohne Wert

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Der Arzt hat Recht.)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Beratung ist Gebot)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Somatisch ok)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (Wie bei den Scientologen)
Pro:
Erholung in Demut
Kontra:
Das Über Ich wird sadistisch verinnerlicht
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Paychosomatik und Esotherik haben nichts miteinander zu tun. Oder glaubt jemand wirklich dass ein Chirurg mit Gebeten operiert?? So sieht die Therapie aus. Glaube ist sicher wichtig . Nur löst niemand damit innerseelische Konflikte.

4 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 10.08.2012

Lieber Herr Müller,

mein Name ist Dr. Joachim Galuska und ich bin Gründer, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor der Heilgenfeld Kliniken in Bad Kissingen und Waldmünchen.

Gerne möchte ich zu Ihrem Kommentar Stellung nehmen: Wir integrieren in unser ganzheitliches Therapiekonzept in offener und undogmatischer Weise die spirituelle Dimension des Menschseins, sodass Menschen gleich welcher Glaubensrichtung diese Themen mit in die Therapie einbringen können. Wir halten Momente des Innehaltens und der Besinnung für wichtig, um einen festen Kontakt zu sich und dem eigenen Leben zu finden. Alle meditativen, seelsorgerischen und spirituellen Angebote sind komplett freiwilliger Natur.

Wir werden leider gelegentlich mit Sekten-Gerüchten konfrontiert. Wir sind ein reines Familienunternehmen, das seit über 20 Jahren besteht, und sind selbstverständlich keine Sekte. Wir empfinden diese Gerüchte als absolute Rufschädigung und gehen derzeit juristisch gegen diejenigen vor, die aktiv diese Gerüchte in die Welt setzen.

Gerne möchte ich auch an dieser Stelle Dr. Jürgen Lohmeyer vom Referat für Weltanschauen-, Religions- und Sektenfragen des Bistums Würzburg zitieren: "Wir haben in den Heiligenfeld Kliniken selbst eine katholische Kurseelsorgerin, wenn das eine Sektenklinik wäre, wären wir dort nicht präsent".

Herzliche Grüße
Dr. Joachim Galuska

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Masslose Enttäuschung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
ganzheitlicher Ansatz - spirituelles Konzept
Kontra:
Theorie und Praxis klafft zu weit auseinander
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein therapeutischer Prozess verlief ca. 6 Wochen lang sehr gut und wurde von gegenseitigem Vertrauen getragen. Bei der Aufnahme wurde mir bei Bedarf eine Verlängerung in Aussicht gestellt, aber obwohl ich mich nach ca. 6-7 Wochen in einer akuten Krise befand, in der ich glaubte, auseinanderzufallen und nicht mehr alleine zurecht zu kommen, wurde eine Verlängerung abgelehnt. Zunächst wurde behauptet, die AOK habe den Antrag abgelehnt. Telefonisch erfuhr ich dann, dass dort nie ein Antrag einging... Damit verlor ich jegliches Vertrauen und stürzte richtig ab... Meine Rückmeldungen meiner prekären Befindlichkeit wurden nicht ernst genommen oder gingen einfach unter. Denn wir hatten 5 verschiedene Bezugstherapeuten in 6-7 Wochen; wahrscheinlich fühlte sich gar niemand zuständig. Ich wurde auch von der Klinikleitung daran gehindert, im Forum (Großgruppe, wo jeder sich mitteilen kann) über meine Erfahrungen zu sprechen.

In meiner Not bat ich per E-mail um eine schnelle Aufnahme in eine Tagesklinik nach meiner Entlassung. Die baten um eine Anmeldung durch meine Ärzte. Eine Unterstützung und Anmeldung wurde mir ausdrücklich zugesichert... nur deshalb konnte ich mich wieder etwas stabilisieren...

Jetzt erfahre ich zuhause, dass man mich weder angemeldet hat noch wurde mir bis jetzt mein Entlassbericht zugeschickt. Ich fühle mich voll hintergangen, Fehler sollen wohl vertuscht werden und ich komme mir vor, wie ein "Bauernopfer"... So viel zu der propagierten Achtsamkeit im Umgang miteinander!

Einzelne Therapeuten sind wohl kompetent und liebevoll, aber letzten Endes passen auch die sich wahrscheinlich nur dem System oder den Vorgaben der Klinikleitung an. Es geht nicht um das Wohl des Einzelnen. Und leider bin ich auch kein Einzelfall. Zu viele Patienten haben die Klinik weinend und uneffektiv protestierend verlassen, solange ich dort war. Meistens ging es um eine bestimmte Ärztin oder die Art der Leitung. Ich wünsche von ganzem Herzen, dass der Geist in dieser Klinik sich wieder ändern mag.

8 Kommentare

Kiara_36 am 31.07.2012

Dem kann ich nicht zustimmen, auch ich war 2012 da und habe viele Patienten kommen und gehen sehen (ich war 8 Wochen da!). Keiner ging traurig und weinend nach Hause

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Patienten nicht mit Medikamente zur innerlichen Ruhe bringen sondern durch die Therapien.

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Konzept der Klink
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin ein Mensch ohne irgendwelche Glaubensrichtungen und es hat mir Kraft gegeben in einer gr. Gemeinschaft wo Achtsamkeit, Grenzen setzen und auch das nein sagen dürfen eine wichtige Rolle neben der Therapie sind.
Ich konnte in den Gruppentherapien ungeniert über meine Probleme sprechen und die Therapeuten sind unwahrscheinlich einfühlsam darauf eingegangen um die notwendigen Ursachen dieser zu erkennen.
Ich würde jederzeit wieder in diese Klinik gehen und diese all meinen Verwandten und Freunden empfehlen.
Ich habe ein schönes Zimmer mit Balkon und genügend Platz um all meine privaten Sachen unter zu bringen.
Das Essen ist hervorragend es wird sehr gesund gekocht und es gibt sehr viel vegetarische Gerichte die wunderbar schmecken. Obst wird am Tag mindestens 2x angeboten.
Man kann sich in der Klinik frei bewegen und hat bis ca. 23.00 Uhr Ausgang aber man nutzt das nicht weil man am Ende vom Tag ziemlich müde ist.

Pro Heiligenfeld

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
großes Engagement von Therapeuten u.a. Mitarbeitern
Kontra:
einige der Indikationsgruppensitzungen Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor meinem Aufenthalt habe ich lange recherchiert, um die richtige Klinik zu finden, auch hier bei "Klinikbewertungen". Da gab es, so wie jetzt, sehr gute & sehr schlechte Bewertungen. Das hat mich zu der Zeit unglaublich verunsichert. Jetzt kann ich meine eigene Bewertung abgeben & hoffe, einigen Suchenden Mut zu machen, es mit HF zu versuchen. Das Gesamtkonzept finde ich sehr ausgereift & hab auch die Offenheit der Belegschaft für weitere Verbesserungen geschätzt. Ich bin vor allem meiner Therapeutin sehr dankbar für ihre Hilfe. Ich weiß, daß wahrscheinblich nicht alle Leute meiner Kerngruppe das gleiche denken. Aber ich fand ihre Professionalität sehr beeindruckend, so daß trotz der wenigen und kurzen Einzelgespräche sich jedesmal schnell die Probleme herauskristallisiert haben. Ich kann nur raten, bevor man in eine Psychosom. Klinik fährt, vorher Erfahrung mit Gruppentherapie zu machen (bei mir war es die Selbsthilfegruppe für Depression in meiner Stadt). Gruppentherapien funktionieren natürlich anders als Einzelth. Ich denke beide haben ihre Berechtigung bei der Therapie von Depression. Ich war übrigens in einem Doppelzimmer untergebracht und habe dort meine Herzensschwester gefunden! Unsere Beziehung ist nun auch in unsere Leben nach Heiligenfeld integriert, das war ein aktiver Prozess. Ich habe auch Kontakt zu einigen anderen Patienten, die ich heute zu meinen besten Freunden zähle. Das liegt sicher am gemeinsamen Verständnis und der Kommunikation, die HF mitgeprägt hat. Nach 8 Wochen habe ich mich geheilt gefühlt, ein Jahr später, sehe ich das leider (noch?) nicht so. Aber HF fühlt sich heute wie wunderbares Schatzkästchen an. Eine wichtige Station auf meinem Weg. Das Folgende hab ich aus einem Post ("horstmann" für HF RG) geklaut ..."alles was falsch läuft ist in einem selbst verankert. die anderen, auch Therapeuten sind nur der spiegel. das heisst nicht, das sie ohne fehler sind, aber dann immer wieder bei sich selbst schauen." sehe ich auch so.

sehr heilsamer ort

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
gutes konzept,einfühlsame therapeut_innen, lecker essen
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich bin 2008 in einem sehr schlechten zustand in der klinik angekommen. ich hatte auch starke körperliche symptome, die sehr beeinträchtigend waren.
ich habe mich in der klinik sehr gut aufgehobengefühlt. dder umgang der therapeut-innen war achtsam und wertschätzend.ich war am anfang etwas skeptisch, da es kaum einzelgespräche gibt, aber die gruppenangebote und die patientengemeinschaft haben sich für mich als sehr hilfreich erwiesen.
etwas anstrengend fand ich das forum, das als pflichtveranstaltung nicht zu umgehen war . viele tragen dort ihr elend öffentlich vor, was sehr belastend ist, vor allem wenn es einem selbst nicht gut geht. zudem ist man durch den therapeutischen prozess auch sehr offen und sensibel. gab aber auch dort manch berührende und heilsame momente.
mir ging es am ende des aufenthaltes deutlich besser als zu beginn. ich bin sehrdankbar für alles was ich dort erleben durfte. kann die klinik uneingeschränkt weiter empfehlen.

Häuptlinge

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 08   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (eine Mitpatientin mit chron. Krankheit wär fast gestorben)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
das Konzept ist grundsätzlich gut für spirituelle Menschen
Kontra:
Überforderung, Doppelzimmer, Autorität
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Acht Wochen Heiligenfelfd und seither geht es mir wesentlich besser - ich bin arbeitsfähig. lebensfroh denn es sind einige Heilungen in Heiligenfeld geschehen, vielen Dank dafür.
Aber es gibt auch wirklich Anlass zu Kritik

Ich hatte nach sechs Wochen!! endlich eine tragfähige Kerngruppe (vorher waren alle Diagnosen durcheinandergeschmissen: Psychotiker, Borderliner, Ärzte, ausgebrannte Therapeuten). In sechs Wochen hatte ich vier Gruppentherapeuten und unzählige Praktikanten.

Das Konzept - besonders die Rituale in Foren, Großgruppen, die Abschieds-Heulkreise, Patientenmitsprachen, der besondere Umgang mit dem Thema Schmerz und Verlust, der Zugang zur Spriritualität, die Möglichkeiten zu malen, zu tanzen, das sind sehr gelungene Ansätze. Ganz besonders hervorzuheben ist die Meditation - Das war mir am wichtigsten.
Rahmenbedingungen: Doppelzimmer, lauter Essraum, Salate tiefgekühlt, Sperrmüllsofas, Sport bei -10Grad im Freien: naja man ertrug es mit Fassung.

Eigentlich unzulässig ist der Umgang der Klinik mit seinen Angestellten: die wurden hin und hergejagt, hier ne Gruppe, dann Meditation anleiten( ohne Ahnung davon) von hier nach da, den Traumen der stets unter großen Druck stehenden KlientInnen ausgeliefert - das wäre sicher verbesserungsfähig. Die Klinik platzt aus allen Nähten, das Personal ist krank und teilweise wirklich dem Anspruch der oft therapieerfahrenen Klienten überhaupt nicht gewachsen. Oft kriegt man plumpe Ratschläge - naja, es spart vielleicht Geld - aber es geht schwer zu Lasten der Qualität. Was echt ätzend ist, dass man die erste Woche komplett von den ca, 100 Praktikantinnen zwischengelagert wird und auch in den letzten zwei letzten Wochen wieder von den attraktiven Kids bespaßt wird. Das war zwar nett, aber ich war in HF weil ich massive Schwierigkeiten hatte, und einige Themen habe ich eben dann wieder nach Hause mitgenommen. Lustig ist der Aufmarsch der Häuptlinge - die Oberärzte erscheinen stets rechts und links flankiert mit ihren Untertanen, naja wers braucht, es war ein schönes Bild

Also - wer spirituell aus der Fassung ist, der sollte dorthin. Ich kenne keine andere Klinik mit diesem Schwerpunkt. Allerdings kochen die hf eben nur mit lauwarmen Wasser

2 Kommentare

heigala67 am 05.01.2012

Sehr treffend beschrieben, kann alles restlos bestätigen. Nur: warum hält man dann so eine Klinik für "empfehlenswert"???

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