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Fachklinik Heiligenfeld  

97688 Bad Kissingen

Adresse: Euerdorfer Straße 4 - 6, 97688 Bad Kissingen

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Fachbereich

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Gesamtzufriedenheitrecht gute Erfahrung
Qualität der Beratungrecht gute Beratung
medizinische Behandlungweniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläuferecht gute Organisation
Anzahl der Bewertungen64

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Bewertungen 64 Bewertungen

Patienten nicht mit Medikamente zur innerlichen Ruhe bringen sondern durch die Therapien. Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Feld berichtet als Patient  29.04.2012

Pro:

Konzept der Klink

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2012

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich bin ein Mensch ohne irgendwelche Glaubensrichtungen und es hat mir Kraft gegeben in einer gr. Gemeinschaft wo Achtsamkeit, Grenzen setzen und auch das nein sagen dürfen eine wichtige Rolle neben der Therapie sind.
Ich konnte in den Gruppentherapien ungeniert über meine Probleme sprechen und die Therapeuten sind unwahrscheinlich einfühlsam darauf eingegangen um die notwendigen Ursachen dieser zu erkennen.
Ich würde jederzeit wieder in diese Klinik gehen und diese all meinen Verwandten und Freunden empfehlen.
Ich habe ein schönes Zimmer mit Balkon und genügend Platz um all meine privaten Sachen unter zu bringen.
Das Essen ist hervorragend es wird sehr gesund gekocht und es gibt sehr viel vegetarische Gerichte die wunderbar schmecken. Obst wird am Tag mindestens 2x angeboten.
Man kann sich in der Klinik frei bewegen und hat bis ca. 23.00 Uhr Ausgang aber man nutzt das nicht weil man am Ende vom Tag ziemlich müde ist.
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Pro Heiligenfeld Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
einszweidrei berichtet als Patient  16.01.2012

Pro:

großes Engagement von Therapeuten u.a. Mitarbeitern

Kontra:

einige der Indikationsgruppensitzungen Depression

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Vor meinem Aufenthalt habe ich lange recherchiert, um die richtige Klinik zu finden, auch hier bei "Klinikbewertungen". Da gab es, so wie jetzt, sehr gute & sehr schlechte Bewertungen. Das hat mich zu der Zeit unglaublich verunsichert. Jetzt kann ich meine eigene Bewertung abgeben & hoffe, einigen Suchenden Mut zu machen, es mit HF zu versuchen. Das Gesamtkonzept finde ich sehr ausgereift & hab auch die Offenheit der Belegschaft für weitere Verbesserungen geschätzt. Ich bin vor allem meiner Therapeutin sehr dankbar für ihre Hilfe. Ich weiß, daß wahrscheinblich nicht alle Leute meiner Kerngruppe das gleiche denken. Aber ich fand ihre Professionalität sehr beeindruckend, so daß trotz der wenigen und kurzen Einzelgespräche sich jedesmal schnell die Probleme herauskristallisiert haben. Ich kann nur raten, bevor man in eine Psychosom. Klinik fährt, vorher Erfahrung mit Gruppentherapie zu machen (bei mir war es die Selbsthilfegruppe für Depression in meiner Stadt). Gruppentherapien funktionieren natürlich anders als Einzelth. Ich denke beide haben ihre Berechtigung bei der Therapie von Depression. Ich war übrigens in einem Doppelzimmer untergebracht und habe dort meine Herzensschwester gefunden! Unsere Beziehung ist nun auch in unsere Leben nach Heiligenfeld integriert, das war ein aktiver Prozess. Ich habe auch Kontakt zu einigen anderen Patienten, die ich heute zu meinen besten Freunden zähle. Das liegt sicher am gemeinsamen Verständnis und der Kommunikation, die HF mitgeprägt hat. Nach 8 Wochen habe ich mich geheilt gefühlt, ein Jahr später, sehe ich das leider (noch?) nicht so. Aber HF fühlt sich heute wie wunderbares Schatzkästchen an. Eine wichtige Station auf meinem Weg. Das Folgende hab ich aus einem Post ("horstmann" für HF RG) geklaut ..."alles was falsch läuft ist in einem selbst verankert. die anderen, auch Therapeuten sind nur der spiegel. das heisst nicht, das sie ohne fehler sind, aber dann immer wieder bei sich selbst schauen." sehe ich auch so.
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sehr heilsamer ort Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 corazon berichtet als Patient  13.01.2012

Pro:

gutes konzept,einfühlsame therapeut_innen, lecker essen

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

ich bin 2008 in einem sehr schlechten zustand in der klinik angekommen. ich hatte auch starke körperliche symptome, die sehr beeinträchtigend waren.
ich habe mich in der klinik sehr gut aufgehobengefühlt. dder umgang der therapeut-innen war achtsam und wertschätzend.ich war am anfang etwas skeptisch, da es kaum einzelgespräche gibt, aber die gruppenangebote und die patientengemeinschaft haben sich für mich als sehr hilfreich erwiesen.
etwas anstrengend fand ich das forum, das als pflichtveranstaltung nicht zu umgehen war . viele tragen dort ihr elend öffentlich vor, was sehr belastend ist, vor allem wenn es einem selbst nicht gut geht. zudem ist man durch den therapeutischen prozess auch sehr offen und sensibel. gab aber auch dort manch berührende und heilsame momente.
mir ging es am ende des aufenthaltes deutlich besser als zu beginn. ich bin sehrdankbar für alles was ich dort erleben durfte. kann die klinik uneingeschränkt weiter empfehlen.
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Häuptlinge Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 GelbeKarte berichtet als Patient  04.11.2011

Pro:

das Konzept ist grundsätzlich gut für spirituelle Menschen

Kontra:

Überforderung, Doppelzimmer, Autorität

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (eine Mitpatientin mit chron. Krankheit wär fast gestorben) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

08

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Acht Wochen Heiligenfelfd und seither geht es mir wesentlich besser - ich bin arbeitsfähig. lebensfroh denn es sind einige Heilungen in Heiligenfeld geschehen, vielen Dank dafür.
Aber es gibt auch wirklich Anlass zu Kritik

Ich hatte nach sechs Wochen!! endlich eine tragfähige Kerngruppe (vorher waren alle Diagnosen durcheinandergeschmissen: Psychotiker, Borderliner, Ärzte, ausgebrannte Therapeuten). In sechs Wochen hatte ich vier Gruppentherapeuten und unzählige Praktikanten.

Das Konzept - besonders die Rituale in Foren, Großgruppen, die Abschieds-Heulkreise, Patientenmitsprachen, der besondere Umgang mit dem Thema Schmerz und Verlust, der Zugang zur Spriritualität, die Möglichkeiten zu malen, zu tanzen, das sind sehr gelungene Ansätze. Ganz besonders hervorzuheben ist die Meditation - Das war mir am wichtigsten.
Rahmenbedingungen: Doppelzimmer, lauter Essraum, Salate tiefgekühlt, Sperrmüllsofas, Sport bei -10Grad im Freien: naja man ertrug es mit Fassung.

Eigentlich unzulässig ist der Umgang der Klinik mit seinen Angestellten: die wurden hin und hergejagt, hier ne Gruppe, dann Meditation anleiten( ohne Ahnung davon) von hier nach da, den Traumen der stets unter großen Druck stehenden KlientInnen ausgeliefert - das wäre sicher verbesserungsfähig. Die Klinik platzt aus allen Nähten, das Personal ist krank und teilweise wirklich dem Anspruch der oft therapieerfahrenen Klienten überhaupt nicht gewachsen. Oft kriegt man plumpe Ratschläge - naja, es spart vielleicht Geld - aber es geht schwer zu Lasten der Qualität. Was echt ätzend ist, dass man die erste Woche komplett von den ca, 100 Praktikantinnen zwischengelagert wird und auch in den letzten zwei letzten Wochen wieder von den attraktiven Kids bespaßt wird. Das war zwar nett, aber ich war in HF weil ich massive Schwierigkeiten hatte, und einige Themen habe ich eben dann wieder nach Hause mitgenommen. Lustig ist der Aufmarsch der Häuptlinge - die Oberärzte erscheinen stets rechts und links flankiert mit ihren Untertanen, naja wers braucht, es war ein schönes Bild

Also - wer spirituell aus der Fassung ist, der sollte dorthin. Ich kenne keine andere Klinik mit diesem Schwerpunkt. Allerdings kochen die hf eben nur mit lauwarmen Wasser

Kommentare

Kommentar von heigala67  am 05.01.2012
Sehr treffend beschrieben, kann alles restlos bestätigen. Nur: warum hält man dann so eine Klinik für "empfehlenswert"???
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DANKE DASS ES EUCH GIBT! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 miasvoice berichtet als Patient  15.10.2011

Pro:

man wird als mensch liebevoll geachtet

Kontra:

fällt mir nichts wesentliches ein

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (einzigartiges konzept) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (immer freundliche ansprechpartner) beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden (danke) beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (bissi chaotisch aber liebenswert) recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 2005 für leider nur 6 Wochen in der Fachklinik Heiligenfeld. Mehr zahlte die Rentenversicherung nicht. Es war eine intensive und sehr heilsame Zeit und ich profitiere heute noch davon. Meine Bezugstherapeuten waren einfach nur genial, menschlich, liebevoll.... Sehr gut fand ich die Dichte des Angebots, ich konnte an meinen Themen dranbleiben und lösen. Gerade letzte Woche war ich wieder zu einem Wochenendseminar an der Fachklinik Heiligenfeld und bin sehr angenehm bewegt von der liebevollen und heilsamen Atmosphäre an diesem einzigartigen Ort.

7 Kommentare

Kommentar von der_wolf  am 20.10.2011
das ist ja ein fixer kommentar

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Kommentar von Imotepp  am 29.10.2011
fake
Kommentar von miasvoice  am 04.11.2011
soso imotepp... ein fake...
dann lass uns doch wetten... 10.000 Euro sind doch sicher kein problem für so ein grosse klappe. im ernst wir machen einen wettvertrag beim rechtsanwalt. ich weise nach dass ich tatsächlich in hf war und bekomme von dir 10T€. Umgekehrt bekommst du 10T€ wenn ich es dir bzw. dem RA als Instanz nicht nachweisen kann. Ich werde die 10T€ der Stiftung Heiligenfeld spenden. du kannst die summe auch gerne noch erhöhen, null problemo. na, wie is?
lg dein "fake"
Kommentar von miasvoice  am 04.11.2011
UND JETZT NOCHMAL MIT MEHR SACHLICHKEIT!

Wie ich aus Deinen Kommentaren und Schilderungen heraushöre wurdest Du davon überrascht, dass das Konzept der Heiligenfelder Kliniken auf Gruppentherapie basiert. Es gab zu meiner Zeit in der Tat nur ein Einzelgespräch von etwa 20-30 min wo in erster linie der weitere theraverlauf geplant war. Aber: Eigentlich weiß jeder der nach Heiligenfeld geht dass es dort keine Einzelthera gibt sondern Gruppenthera. Es liegt doch in Deiner eigenen Verantwortung Dich im Vorfeld zu informieren was Dich da erwartet. Du hast nach §xyz SGB das Recht Dir eine Klinik zu wählen. Nun gut, Du bist also irgendwann nach HF gegangen und warst komplett überrascht dass es keine einzelthera für dich gab.

Warum bist Du nicht einfach wieder gegangen???

Nein, Du hast jemanden einen Platz weggenommen und bist geblieben und hast dich fürchterlich aufgeregt. Man hat Dir in Gesprächen offenbar das Klinikkonzept erläutert. Glaubst Du wirklich eine Klinik kann mal so von hier auf jetzt sein Konzept den Sonderwünschen eines Einzelnen anpassen? Also wenn ich so enttäuscht gewesen wäre wie Du, ich hätte die Koffer gepackt und mir eigenverantwortlich eine Klinik gesucht.

Aber du bist dageblieben. okay. dann warst du auch im plenum und hast die grandiosen erfolge die deine mitpatienten erfahren haben miterlebt. Und Du weißt ganz genau, dass mal locker 90% der Patienten zauberhafte Erfolge haben. Und natürlich gibt es auch Menschen bei denen HF nicht helfen konnten. Dich zum Beispiel weil sie dir nicht erhoffte einzelthera geboten haben. Aber du hast Dich doch EIGENVERANTWORTLICH entschieden dort zu bleiben.

Und was machst Du nun? Offensichtlich bitter enttäuscht führst Du hier einen kleinen privaten Kreuzzug gegen die Heiligenfelder Kliniken. Du diffamierst die Leistung von vielen Menschen. Hast Du das mal aus der Perspektive gesehen?

Und hast Du Dir mal Gedanken macht, wem Du mit Deinem hasserfüllten Handeln schadest? Etwa HF? Du weißt die haben Wartelisten, bei denen geht Dein kleiner Kreuzzug im Grundrauschen unter. Und trotzdem geht man auf Dich zu und bietet Dir Gespräche und Hilfe an, wofür Du natürlich nur Hohn und Spott übrig hast.

Merkst Du nicht wie Du Dich hier selber zur Witzfigur degradierst? Da Du in HF warst, musst Du ja auch ein irgendwie geartetes seelisches Problem haben. Wie wäre es wenn Du gegen Deine Krankheit mal einen Kreuzzug führst.

Hey, Heiligenfeld ist eine der gesuchtesten Kliniken Deutschlands. Mit einzigartigem Konzept. Die gehören zu Deutschlands besten Arbeitgeber. Nicht nur Leidende, auch Theras und Verwaltungsleute reissen sich darum nach HF zu kommen. Der Gründer von HF hat das Bundesverdienstkreuz bekommen. Und Du kennst die Erfolge der anderen Menschenkinder vom Plenum.

Du kannst doch nicht wirklich glauben, dass Dich jemand Ernst nimmt.

Wo eine Tür zu geht, geht eine auf. Also hake HF nun endlich mal ab. Ich kann Deine Enttäuschung wirklich verstehen. Aber Du bist da grad sowas von auf dem Holzweg.
Wenn Du sagst, okay, ich war in HF aber es war Scheiße, gut, akzeptiert. Aber sich mit einer derartigen Verbissenheit auf dieser site rumzutreiben und gegen HF zu wettern und zu DIFFAMIEREN, das ist völlig inakzeptabel.

Mann, mach ne neue Tür auf und kümmer Dich um Deine leidende Seele.

glg mia
Kommentar von der_wolf  am 05.11.2011
mia, süße oder süßer, weiss ja nicht, was du so von dir gibst ist abwertend. ist doch schön, wenn du dir heute noch einen darauf ... kannst das es für dich toll und schön und gut war, es sei dir gegönnt, aber andere patienten sind eben teilweise nicht gut dort aufgehoben oder gar traumatisiert worden. auch ich habe dort, trotz bester vorbereitung, keine sehr hilfreichen erfahrungen gemacht; außer für die erweiterung meines anekdotenschatzes. das ist aber nicht der sinn der sache. und wenn nicht hier wo soll 'man' und auch frau und wer auch immer sonst noch sich denn sonst 'ausrotzen'. die klinik interessiert das nicht und trotzdem gibt es diese erfahrungen. wenn du wirklich dort etwas gelernt hättest, würdest du mit mitfühlendem herzen verstehen können, das andere weiter der hilfe GUTER therapeuten bedürfen und nicht solchen narzißstischen schnickschnacks. mia, alles klar, süße/süßer?
Kommentar von Imotepp  am 07.11.2011
Ich bleibe dabei: ich schildere Fakten und habe darum gebeten, mir zu erklären, was an meiner Darstellung nicht den Fakten entspricht.
Wie gesagt: mir geht es nicht darum, diese Klinik zu diffamieren oder mich zu rächen.
Viele Menschen machen dort für sie heilsame Erfahrungen, wann habe ich das je geleugnet?
Mir geht es um den Umgang mit denen, die sich dort nicht gut aufgehoben fühlen.
Sind die alle selber schuld? Darf man die, wie Du, beschimpfen?
Ich kann Deinen Zorn nicht nachvollziehen.
Kommentar von Imotepp  am 07.11.2011
Nachtrag zum Thema Gruppen-/Einzeltherapie: Die Klinik verspricht mehr, als 10 - 20 Min. "Einzeltherapie pro Woche (siehe Homepage).
Aber darum geht es gar nicht. Mal abgesehen von ständig wechselnden und häufig unerfahrenen Therapeuten; So, wie ich es erlebt habe, wird in manchen Gruppen Gruppentherapie mit schwarzer Pädagogik verwechselt.
Das finde ich sehr schade, weil ich das Konzept der Klinik eigentlich gut finde.
Ich bleibe dabei: letztlich herrscht permanter Personalmangel, gute Therapeuten werden verheizt, schlechte können sich austoben.
Es wird meditiert und medikamentiert und damit viel Geld für wenige verdient.

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gute erfahrung gemacht Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 frau-mitte-40 berichtet als Patient  11.10.2011

Pro:

sehr lebendig, sehr menschlich

Kontra:

... mir fällt nix ernstes ein ...

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2006

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

ich war vor 2006 wg. burnout und depression in der klinik und denke selten aber gerne an die zeit zurück. fühle mich heute deutlich selbstbewusster und stabiler, heiligenfeld war einer von vielen schritten in die richtige richtung.

sehr berührt hat mich die arbeit in der kerngruppe. ich hatte wohl glück, trotz häufigem wechsel (krankheit urlaub..) gab es sowas wie einen roten Faden... , ca 1/3 aller patienten waren nicht so zufrieden mit ihrer gruppe oder den therapeuten.

ganz wichtig das (freiwillige) angehörigentreffen: unter ca. 50 fremden menschen hatte ich ich rahmen einer angeleiteten struktur innerhalb weniger minuten eine begegnung mit meiner mutter, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte, plötzlich fielen die masken, schmerz und liebe kamen zum vorschein… unser verhältnis ist immer noch nicht gut, aber nicht mehr soo grottenschlecht wie vorher, diese eine begegnung hatten wir, komme was wolle, dafür bin ich sehr dankbar.

das therapeutische angebot war vielseitig + wer wollte konnte abends und am wochenende viel im rahmen der therapeutischen gemeinschaft unternehmen, z.B. sauna, offene massageabende, malsaal, chorgruppe, ausflüge u.v.m.

für mich und viele andere war es ein geschützter rahmen neues auszuprobieren und kraft zu tanken. einzelne schwache patienten die zu krank waren um wenigstens ansatzweise gut für sich zu sorgen, sich sozial zu verhalten und sich ggfls. abzugrenzen, schienen überfordert in der lebendigen und dichten atmospäre.

ich arbeite selber therapeutisch und habe durch meinen job mehrere psychiatrische kliniken kennengelernt. die erfahrungen der einzelnen patienten sind immer hoch individuell und DIE eine methode oder perfekte klinik für alle gibt es nicht.

ich fand heiligenfeld freundlich, unkonventionell, modern, offen, selbstbestimmt, verspielt, kreativ…

mir hat der aufenthalt 2006 sehr gut getan, kann mir nicht vorstellen, dass sich in der zwischenzeit dramatisch viel verändert hat?
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Es wird Zeit, eine Gruppe zu gründen, die diese Zustände kritisiert und Betroffene unterstützt Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Imotepp berichtet als Patient  22.08.2011

Pro:

Gutes Konzept

Kontra:

Realität sieht anders aus

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (Warum, steht im Text.) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (Warum, steht im Text.) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Zu viel Psychopharmaka.) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden (Ständig fehlte Personal.) sehr schlechte Organisation

Weiterempfehlen:

nein

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Mir reicht es jetzt!

Sicher gibt es nicht wenige Menschen, die in dieser Fachklinik positive Erfahrungen machen und etwas wertvolles mit nach Hause nehmen.
Aber wie, auch hier in den Kommentaren, teilweise damit entschuldigt und entkräftet wird, wie dort mit Menschen umgegangen wird, die traumatisiert oder sonstwie schwierig sind, das ist aus fachlicher und menschlicher Perspektive einfach unanständig.
Ich gönne jedem seine positiven Erfahrungen mit dieser Klinik von Herzen.
Aber wer noch nicht vor Ort war und wochenlang um eine angemessene Behandlung gerungen hat, ohne sie zu erhalten, der sollte schweigen, wovon er nicht sprechen kann.
Außerdem gibt es aktive Versuche der Klinik, das Meinungsbild auf dieser Seite in ihrem Sinne positiv zu beeinflussen. Jede/r Ehemalige kennt die schriftlichen Aufforderungen, genannt "Newsletter", in denen dazu aufgefordert wird, genau auf dieser (kritischen) Seite positive Kommentare bzgl. des eigenen Klinikaufenthaltes zu posten.
Viele Probleme in dieser Klinik ließen sich mit etwas Geld und gutem Willen lösen, z.B. der permanente, extrem hohe Krankenstand unter den TherapeutInnen, der auf eine chronische Unterbesetzung und konzeptionelle Überforderung zurück zu führen ist.
Es.erscheint wenig sinnvoll, PatientInnen, die ja eh schon mit einem konkreten biographischen Leidensdruck und oftmals monatelangen Wartezeiten anreisen, reihenweise Transpersonale Erfahrungen (siehe Klinikkonzept auf der klinikeigenen Homepage) anzubieten, gleichzeitig über 50% der PatientInnen psychopharmakologisch zu medikamentieren und all das soll dann von i.d.R. sehr jungen (unter 30) und überlasteten TherapeutInnen aufgefangen und bearbeitet werden, weil die "besseren" in der PARKklinik Privatpatienten behandeln.

Mein Vorschlag: Es wird Zeit, eine Gruppe zu gründen, die diese Zustände kritisiert und Betroffene dabei unterstützt, sich auszutauschen und alternative Lösungen zu finden.

Wenn sich genug Leute melden, mache ich die Organisation. :o)

16 Kommentare

Kommentar von Heiligenfeld_Kliniken  am 16.09.2011
Es ist tatsächlich wahr, dass viele unserer Patienten positiv resümieren, und ich finde wichtig, deren Einschätzung gelten zu lassen. Allerdings ist uns klar, dass auch kritische Eindrücke und Bewertungen existieren. Wir sind immer wieder in Diskussion mit den Patienten, um Anregungen und Kritik zu hören und darauf reagieren zu können. Schade, dass nicht jedes Gespräch darüber gelingt.
Für weitere Anregungen sind wir jederzeit offen, gerne auch telefonisch oder persönlich.
Mit unserem Newsletter halten wir unsere ehemaligen Patienten auf dem Laufenden. Selbstverständlich unterbleibt der postalische Versand sofort, wenn wir davon Kenntnis erfahren, dass ihn jemand nicht erhalten möchte. Dazu schreiben Sie bitte einfach eine E-Mail mit Ihrem Namen an info@heiligenfeld.de.

Herzliche Grüße aus Bad Kissingen

Michael Koch - Leitender Arzt der Fachklinik Heiligenfeld

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Kommentar von großesmkleineeier  am 18.09.2011
Ich finde, dass der Kommentar des leitenden Arztes eine Verhöhnung der zuvor geäußerten Meinung darstellt und entfernt werden sollte.
Kommentar von Imotepp  am 05.10.2011
Herr Dr. Koch.
Wenn Sie so offen für Anregungen und Kritik sind, wie Sie hier behaupten, dann nehmen Sie doch mal Stellung zu der hier geäußerten Kritik.

MjG,

Jung
Kommentar von frau-mitte-40  am 11.10.2011
ich zitiere: Es wird Zeit, eine Gruppe zu gründen .... die Betroffene ... unterstützt, sich auszutauschen und alternative Lösungen zu finden. Wenn sich genug Leute melden, mache ich die Organisation. :o)

super idee! eine freundin von mir hat vor 2 jahren eine affinity-gruppe (nach paul ferrini) gegründet: 13 klare, undogmatische, leicht verständliche regeln geben struktur, die gruppe findet 14tägig in wechselnder besetzung in verschiedenen wohnzimmern statt - und begleitet mich seit über 2 jahren , durch echte krisen in immer wieder neuland, feine sache, kann ich nur dringend weiter empfehlen!

es gibt hilfe von aussen, aber immer nur so viel wie man selber annehmen kann und das gesundheitssystem platzt aus allen nähten...
Kommentar von Imotepp  am 13.10.2011
Danke für diese gönnerhafte Geste.
Aber mir geht es nicht um Selbsthilfe und Gruppendynamik, sondern um reale Verbesserungen in dieser Klinik im Sinne der Patienten.
Wer Monate oder länger gewartet hat und dann durch Krankheit, Therapeutenwechsel und ignorante leitende Ärzte, die Ruhe im Karton wollen, keine angemessene Chance bekommt, kann sich bemühen, wie er will. Klappe halten oder Koffer packen ist die Devise. Sehr schade.
Kommentar von der_wolf  am 14.10.2011
Imotepp, ich kann Dir nur beipflichten, da ich Ähnliches erlebt habe. Ich habe auch Hilfe gesucht und wurde sehr enttäuscht. Ganz ohne Selbstmitleid: so, wie Heiligenfeld das macht, geht das nicht. Gerade wenn man wirklich Hilfe braucht, sehr bedürftig ist sozusagen, ist man sehr verletzbar. Ich habe mich hinterher wieder gefangen, aber ich möchte nicht wissen wieviele Leute unnötigerweise total abgeschmiert sind und wohlmöglich noch an sich selbst gezweifelt haben.
Kommentar von miasvoice  am 15.10.2011
@imotepp,
warum schreibst du "herr dr. koch". ich denke das zeigt schon deine einstellung gegenüber kliniken und ich fürchte dir ist momentan von niemanden zu helfen. therapieresistent sozusagen. und ja... immer sind die anderen schuld.

wenn DU unzufrieden warst, okay, respektiert. aber hier suchen menschen infos zu kliniken. du solltest sie nicht manipulieren nur weil du gefrustet bist. du weißt doch ganz genau (PLENUM) dass locker weit über 90% aller Patienten tolle Erfolge haben.

Bevor Du hier Verschwörungstheorien in die Welt setzt und bitterböse Dinge schreibst, guck doch mal nach Deinem Anteil. Und statt pauschaler Anwürfe komme mit Fakten. Herr Koch hat Dir eine Kommunikation angeboten. Schreib doch mal und sage wer Dir wann was getan hat.

Und bevor Du nun eine giftige Antwort tippst: Wo hier auf der site bietet eine Kliniksleiter ein direktes Gespräch an? Viel Spaß beim suchen.

Sorry, Du aber ich bin grad echt sauer. Wenn DU enttäuscht bist ist das okay. aber mach doch nicht die klinik für dein scheitern verantwortlich.
Kommentar von mudddi  am 15.10.2011
Heiligenfeld weiss alles besser; Gesprächsangebote sind nicht wirklich ernst gemeint sondern Verhöhnung.
Im übrigen: die Kritik stimmt zu 100 %; Finger weg von diesen Heiligenfeld-Kliniken; wären was für Sektenbeauftragte...
Kommentar von der_wolf  am 16.10.2011
weißt Du, miasvoice oder wie du heissen magst, es ist eine frechheit von dir, egal ob du sauer bist oder nicht, meinungen die auf erfahrung beruhen in den dreck zu ziehen, nur weil du anscheinend glück gehabt hast oder weniger sensibel bist als andere. für die welle, die heiligenfeld mit seinen angeboten macht, ist dort vieles nicht professionell und würde einer rigiden untersuchung nicht standhalten. du bist so herrlich kritikfrei. mach bitte nicht noch einmal das erfahrene leid anderer runter. und was diesen doc koch angeht: der bekommt ja auch richtig schotter dafür, dass er in der mittagspause hier mal eben zwei zeilen reinhackt. das kann ich auch. der weiß doch genau, dass er nicht greifbar ist. blablabla
Kommentar von mudddi  am 24.10.2011
So ist es. einen "Stresstest" würde diese Klinik nicht bestehen. Fast nichts, was in den Prospekten steht, wird annähernd eingehalten.
Kommentar von Imotepp  am 25.10.2011
An miasvoice: Herrn Dr. Koch nenne ich so, weil er sich selber so nennt. Wo ist das Problem?
Ich glaube nicht, das noch ein Gespräch mit ihm mehr bringt, als die, die ich während meines Aufenthaltes mit ihm geführt habe. Er ist Teil des Problems, das diese Klinik hat.
Was die Fakten angeht: lies doch nochmal meine Klinikbewertung und sage mir dann bitte, was an den von mir genannten Fakten nicht stimmt.
Dass es sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dieser Klinik gibt, ist ja offensichtlich und, wie gesagt, ich gönne jedem seine positiven Erfahrungen mit dieser Klinik von Herzen.
Mir geht es um den Umgang dieser Klinik, z.B. von Herrn Dr. K, mit Menschen, die auf Grund der - behebbaren - und von der Klinikleitung zu verantwortenden Mißstände in dieser Klinik eben nicht die Behandlung erfahren, die die Klinik selbst verspricht.
Das hat nichts damit zu tun, dass der Patient nicht will oder "therapieresistent" ist.
Oder findest Du es richtig oder normal, dass ein Krankenhaus (diesen Status hat die Kinik formal) kranke Patienten rausschmeisst, die um eine angemessene Behandlung bitten?
Stell Dir vor, Dein Arm ist gebrochen. Dir wird aber der Fuss in Gips gelegt. Du beschwerst Dich, z.B. bei Herrn Dr. K, und wirst aufgefordert, diese Behandlung zu akzeptieren oder das Krankenhaus innerhalb von Stunden zu verlassen.
DAS kritisiere ich. Und finde es unverantwortlich.
Da hier eigene Erfahrungen dazu dienen sollen, anderen möglichen Patienten eine Orientierung zu geben, verstehe ich Deine Kritik an meinem Beitrag nicht.
So war es für mich, als ich da war.
Nichts ist erfunden und ich bin kein Fake.

MFG, Imotepp
Kommentar von tjalv  am 08.12.2011
hallo,
ich kann die Bewertung voll unterstützen:
heiligenfeld hat ein extremes problem mit der Darstellung nach außen und der realität.
kritik hört man dort nicht gerne, nach außen und in den Medien sind sie die vorzeige-klinik no 1, mit preisen versehen usw..
Kommentar von tjalv  am 08.12.2011
ich muss noch was hinzufügen:
mein Aufenthalt ist nun schon 10 Jahre her, aber anscheinend hat sich wirklich nichts geändert.
imotepp kann ich in allen punkten nur recht geben!
vor allem kränkt mich noch heute, wie ich wochenlang um Hilfe gerungen habe und abgespeist wurde.
interessant finde ich auch das Thema Sekte…
es geht dort wirklich so zu: wer mitmacht, dem wird geholfen. wer das nicht kann, wird fallen gelassen.
unter den Patienten galt übrigens die Verbindung von heiligefeld zu einer sehr namhaften Sekte als offenes Geheimnis!
Kommentar von heigala67  am 05.01.2012
Imotepps Kritik und alle bestätigenden Kommentare decken sich voll und ganz mit meinen Erfahrungen in HF. Ebenso wie Imotepp gönne ich allen Patienten von Herzen Ihre positiven Erfahrungen und glaube auch, dass sie tatsächlich stattfanden, nur muss man auch aus fachlicher Sicht sagen:
Wenn neben diesen positiven Erfahrungen gleichzeitig gehäuft derartig negative Erfahrungen möglich sind, geht es dort auch nicht heilsamer zu, als in jedem x-beliebigen gestörten Familiensystem. Wenn eine solche Klinik dem Anspruch, DURCHGÄNGIG als Geborgenheit und Sicherheit spendender Ort zu dienen, nicht standhalten kann, erfüllt sie ihre Grundfunktion nicht und muss eigentlich von der Bildfläche verschwinden.
Ich stimme zu, dass man eigentlich eine Interessengemeinschaft gründen müsste, allein um zu verhindern, dass Gelder aus dem (gemeinschaftlichen) Gesundheitssystem in solch mangelhafte und potentiell gefährliche Projekte fliessen. Es ist also neben dem persönlichen "Frust" durchaus auch ein gesundheitspolitisches Anliegen. Darüber hinaus natürlich Mitgefühl mit potentiellen Patienten.
Ich empfehle jedem, der schlechte Erfahrungen gemacht hat, diese - nach kritischer Überprüfung seiner selbst - der Krankenkasse mitzuteilen.
Kommentar von suchend_12  am 16.03.2012
Sekte?
Kann mir bitte mal jemand die Sekte nennen?
Ich möchte nicht von einer Sekte beeinflusst werden!
Kommentar von Heiligenfeld_Kliniken  am 27.03.2012
Sehr geehrte/-r suchend_12

mein Name ist Dr. Joachim Galuska und ich bin Gründer, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor der Heilgenfeld Kliniken in Bad Kissingen und Waldmünchen. Gerne möchte ich zu Ihrer Frage Stellung nehmen.

Leider werden wir gelegentlich mit Sekten-Gerüchten konfrontiert. Natürlich fühlen sich Menschen, die zu uns in die Klinik kommen wollen, durch solche Verleumdungen verunsichert. Wir empfinden diese Gerüchte als absolute Rufschädigung, sind empört und gehen derzeit juristisch gegen diejenigen vor, die aktiv diese Gerüchte in die Welt setzen und damit bewusst Rufschädigung und Geschäftsschädigung zu betreiben versuchen.

Um Ihre Frage zu beantworten: Bei den Heiligenfeld Klinken handelt es sich selbstverständlich um keine Sekte, sondern um ein Familienunternehmen.

Wir behandeln aber seit unserer Gründung zahlreiche Patienten, die aus Sekten ausstiegen, in eine Krise geraten sind und einen neuen Weg suchen. Gleichzeitig finanzieren wir in Bad Kissingen eine Teilzeit-Stelle der katholischen Kurseelsorge in Bad Kissingen und haben einen Pavillon der Religionen im Kurpark gebaut, der Andachtsstätten für fünf Weltreligionen und eine für die offene Spiritualität enthält. Gerne möchte ich auch an dieser Stelle Dr. Jürgen Lohmayer vom Referat für Weltanschauen-, Religions- und Sektenfragen des Bistums Würzburg zitieren, der von der örtlichen Tageszeitung auf dieses Thema angesprochen wurde: Wir haben dort selbst eine katholische Kurseelsorgerin, wenn das eine Sektenklinik wäre, wären wir dort nicht präsent".

Wir integrieren in unser ganzheitliches Therapiekonzept in offener und undogmatischer Weise die spirituelle Dimension des Menschseins, sodass Menschen gleich welcher Glaubensrichtung diese Themen mit in die Therapie einbringen können. Wir halten Momente des Innehaltens und der Besinnung für wichtig, um einen festen Kontakt zu sich und dem eigenen Leben zu finden. Alle meditativen, seelsorgerischen und spirituellen Angebote sind komplett freiwilliger Natur.

Sollten Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Unser Aufnahmeteam beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen unter der Telefonnummer 0971/840.

Herzlichst
Dr. Joachim Galuska

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Nicht zu empfehlen! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 rea1 berichtet als Patient  23.06.2011

Pro:

nichts

Kontra:

alles

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

nein

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Der Aufenthalt hier war vertane Zeit, schlimmer noch, mir ging es im Anschluss noch schlechter als vorher. Zum Teil unfähige und überforderte Therapeuten. Es gab nur Großgruppen, ohne Rückmeldung vom Therapeuten. Von der vielgepriesenen ganzheitlichen Behandlung und Achtsamkeit sowie der tragenden therapeutischen Gemeinschaft keine Spur. Für chronisch Kranke mit langjährigen Krankheitsverlauf ist die Klinik in keinster Weise geeignet!
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Effektiv, ganzheitlich, von der Theorie in die Praxis Klinischer Fachbereich:  Schmerztherapie
 renat berichtet als Patient  23.05.2011

Pro:

Sehr empfehlenswert

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2006

Erfahrungsbericht:

Nach einer Odysee war diese Klinik das Beste, was mir über die DAK genehmigt wurde.
Mein besonderer Dank gilt Frau Dr. Hauschild, Dr. Galuska, den Tanztherapeuten, Musiktherapeuten, Taketina, Mitpatienten uva. ! ca 2 Jahre dauerte die Nachwirkung u. die Verarbeitung, die vielen praktischen "Werkzeuge" mit in den Alltag waren eine enorme Unterstützung !
Geeignet für Menschen, die authentisch u. verantwortungsvoll sich auf die interessanteste Reise zu sich selbst begeben und selbst bestimmt leben möchten.
Es ist beeindruckend, dass ich nach so vielen Jahren immer noch zum Patiententreffen, Seminaren eingeladen u. über Allgemeines informiert werde.
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Der Ort an dem die Heilung der Seele beginnen kann Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Eva32 berichtet als Patient  26.03.2011

Pro:

Menschlichkeit, Auchtsamkeit, Intensivwochen + Angehörigentage

Kontra:

Das Essen war oft nicht mein Geschmack.

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Die Fachklinik Heiligenfeld ist für mich ein Ort an dem die Heilung meiner Seele - nach 3 Jahren Burn-out und Depressionen - begonnen hat.

Ich wurde herzlich in der Klinik aufgenommen; von meinem "Paten" achtsam in die Klinikgemeinschaft eingeführt; ein paar Mitpatienten sind durch die intensiv durchlebte Zeit wichtige "Seelenverwandte" in meinem Leben geworden, die ich nicht mehr missen möchte und mir wurde von allen Ärzten, Pflegern und Mitarbeitern so viel Menschlichkeit und Achtsamkeit entgegengebracht wie noch nirgendwo in meinem Leben.

Dies war jedoch nur möglich, weil ich mich auf den Heilungsprozess eingelassen und hart an mir gearbeitet habe. Ich bin oft an meine Grenzen gestoßen, habe geweint, hatte schlaflose Nächte und dachte, dass ich meine Lebensfreude und -energie nie wieder zurückgewinnen werde.

Damit möchte ich sagen, dass Heiligenfeld keine Kur! und auch kein Wellnesshotel ist!

Durch die vielen verschiedenen Therapieangebote (wie Maltherapie, Arbeitsleben, Nordic Walking, Taketina, Heilkraft der Stimme, Wassergymnastik, Aggressionsgruppe, Frauengruppen, uvm.) konnte ich mir meinen Wochenplan individuell auf meine Bedürfnisse abgestimmt zusammenstellen. Dabei half mir meine Therapeutin, die genau wußte welche Gruppen für meinen Heilungspross wichtig sind.

Ein Schlüssel für meine Heilung ist, die in Heiligenfeld angewannte, "Körpertherapie". In den Therapiestunden wird nicht nur über die Krankheit geredet, sondern die tiefsitzenden Erinnerungen, Erlebnisse und Traumatas werden durch Körperübungen, Symbole, Mantren,... in unser Bewußtsein zurückgeholt und intensiv bearbeitet.

Mein Glück war es, dass ich an einer sogenannten Intensiv-Woche teilnehmen konnte. Im Rahmen dieser intensiven Gruppenarbeit zum Thema "Vertrauen zu sich, zu Gott, zu anderen Menschen", hat sich mein Knoten begonnen zu lösen und sich mir ein neuer Weg für die Zukunft gezeigt hat.

Meine Körpertherapeutin in Erlangen (die auch schon in Heiligenfeld gearbeitet hat - und somit den Geist in sich trägt) hat mit mir an meine ersten Schritte angeknüpft und mir geholfen den Blick von der Vergangenheit in die Zukunft zu lenken.

2 Kommentare

Kommentar von Imotepp  am 22.08.2011
Hallo Eva.

Falls es Dich überhaupt gibt.
Ich war vor ca. 2 Jahren auch da.
Chaos, schlecht ausgebildete TherapeutInnen, ein greller Kontrast zur Selbstdarstellung der Klinik.
Als ich da war (und ich bin KEIN Fake), hatte man/frau 15-20 min pro Woche (!) Einzelsitzung. Nicht nur ich, dass ging da ALLEN PatientInnen so.
Also mit Körpertherapie in irgendwelchen Sitzungen war da nichts und von Ehemaligen, die wieder da waren, weiss ich, dass sich daran auch nichts geändert hat.
Außerdem ist das Essen da hervorragend, was m.E. dafür spricht, dass Dein Beitrag von Klinikpersonal geschrieben wurde. Irgendwas muss man/frau/fake ja kritisieren, damit es glaubwürdig klingt.
In der Klinik wird mit gelben und roten Karten in der Gruppentherapie (laut Klinik-Konzept das Herzstück der therapeutischen Arbeit)gearbeitet. Wer unerwünschtes Verhalten an den Tag legt, kriegt Gelb. Z.B., wenn man/frau es wagt den Therapeuten zu kritisieren. Oft heisst das für die PatientInnen: lass sein, weswegen Du hier bist.
Nochmal Gelb, z.B. weil man den Frühsport verschlafen hat, und man/frau ist RAUS. Ohne Anschlussbehandlung.
In meiner Gruppe hatten 5 von 10 eine "Gelbe". Teilweise wg. Nichtigkeiten, Beschwerden oder weil man/frau dem/der Therapeutin auf den Fuss getreten ist.
Wer´s nicht glaubt: bitte melden, kann alles mit Namen, Daten und Zeugen belegen.
Therapeutisch ist das eine Katastrophe für den einzelnen, der oft über ein Jahr warten muss, bis Er/Sie in diese achtsame Atmosphäre kommen darf.
Wer ankommt, mus 144€ Kurtaxe an die Gemeinde Bad Kissingen zahlen, auch wenn er das Klinikgelände 4 Monate lang nicht verlässt.
Wer mit Akut-Einweisung da ist (mind. 50%) und/oder Hartz-IV ist, muss das nicht zahlen. Die Klinik besteht trotzdem darauf. Nur, wenn man/frau eine Riesenwelle macht, obwohl man gerade mit ganz anderen Dingen beschäftigt ist, kriegt man das Geld zurück.
Klar gibt es auch helle Momente und interessante Angebote.
Aber wenn das therapeutische Angebot nicht stimmt (die Hälfte aller TherapeutInnen ist unter 30, ein Krankenstand von ca. 15% ist DIE REGEL), bringt der ganze Aufenthalt nichts und man muss Jahre warten, um erneut in eine (andere) Klinik aufgenommen zu werden.
Leider alles wahr.
Erkundigt Euch: die Klinik ruft in "Newslettern" alle Ehemaligen dazu auf, doch bitte "positive" Kritiken auf dieser Seite zu hinterlassen.
Mehr oder besseres Personal (der KONZERN "Kliniken Heiligenfeld", der von einer Hand voll Männer gemolken wird, die richtig reich geworden sind) wird aber nicht eingestellt.
Wer sich beschwert, wird aufgefordert, seinen Koffer zu packen und am nächsten Tag abzureisen.
Z.B. vom charmanten Herrn Dr. Koch, einem der leitenden Chefärzte.

Sind das Verhaltensweisen einer "guten" Klinik"

MfG

Jung

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Kommentar von miasvoice  am 15.10.2011
imotepp: "Als ich da war (und ich bin KEIN Fake), hatte man/frau 15-20 min pro Woche (!) Einzelsitzung. Nicht nur ich, dass ging da ALLEN PatientInnen so."

JAAAAA!!! Stimmt! Und das weiss auch jeder der da hingeht! Außer DIR mal wieder. Das Heiligenfelder Konzept basiert fast exklusiv auf Gruppentherapie. Steht auch auf der homepage! Die wöchentlichen Einzelgespräche dienen zur Steuerung des weiteren Therapieverlaufs.

Sie dienen nicht dazu dass ein IMOTEPP seinen Seelenmüll ablädt.

WARUM BIST DU ÜBERHAUPT NACH HEILIGENFELD GEGANGEN UND HAST EINEM MENSCHENKIND EINEN THERAPIEPLATZ STREITIG GEMACHT???

Du hast doch genau gewusst dass es da nur Gruppenthera gibt.

Ich denk mal, Du bist Dir das Problem. Es ist augenfällig wie sehr Du Dir und Deinem negativismus selber im Weg stehst. Anstatt zu nöhlen und zu motzen könntest du ja mal an dir arbeiten.

*kopfschüttel*

und bitte verschon mich mit deinem bitterbösen antwortsgelaber. ich les es sowieso nicht.

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Spirituell, unkonventionell, Therapie hat Tiefe Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Marcusj berichtet als Patient  15.03.2011

Pro:

Unkonventionalität ist willkommen

Kontra:

nein

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Die spirituelle Komponente bei der Klinikwahl war mir wichtig, als Arzt kenne ich ganz gut die verschiedenen Kliniken. Mein unkonventionelles Verhalten wurde akzeptiert. Die Therapie dort hat Tiefe. Der Kontakt zwischen den Patienten ist intensiv. Das Programm ist nicht zu umfangreich. Und bringt Spaß. Es gibt kein Sex-Verbot. Viele Möglichkeiten wie Trommeln, freiwillige gute Vorträge, Schwimmen, Sauna, Meditation, Malraum mit viel Materialien, Musikinstrumente etc.. Bad Kissingen ist schön. schöne Spaziergänge, Einkaufsmöglichkeiten, schöne Cafes.

5 Kommentare

Kommentar von Seeking  am 24.03.2011
Können Sie mir die 12-Schritte-Therapie ausführlicher erklären. Ich verstehe den Sinn und den Ablauf der Therapie nicht ganz. Es ist für mich sehr gegensätzlich. Ich kann mir darunter nichts vorstellen. Es hört sich sehr nach christlichem Glauben an aber mit dem "Sex erlaubt" hört es sich wieder gar nicht nach einem Glaubensbekenntnis an.
Herzlichen Dank für eine ausführliche Erklärung.

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Kommentar von agnes456  am 17.05.2011
Alles nachvollziehbar. Bzgl. "Sex ist erlaubt": War selbst dort zweimal, und habe bei entsprechenden Mitpatienten sehen können, dass der Sex sie eher von der Therapie und den Kernthemen ablenkte... und sie so nicht so viel Erfolg hatten. Urlaub soll das Ganze ja auch nicht sein, oder?
Kommentar von horstmann  am 31.05.2011
welche 12 schritte? davon ist doch gar nicht die rede. das wird in anderen Kliniken gemacht.
in heiligenfeld wird NICHT mit dem 12 schritte programm gearbeitet. und von christentum ist NUN gar nicht die rede sondern von spiritualität.
und sexverbot bedeutet das in manchen psychosomatischen Kliniken der nahe kontakt zwischen den geschlechtern nicht erlaubt bzw sogar untersagt ist, weil man sich dadurch in den augen dieser kliniken der therapie entziehen könnte.
mehr nicht.
in heiligenfeld ist das nicht so, aber der therapeut sollte informiert werden, falls sich etwas entwickelt hat um die entwicklung im auge zu behalten. das muss natürlich nicht öffentlich gemacht werden. das ist alles.
Kommentar von flauchersteg  am 24.06.2011
Entwurf einer Werbebroschüre oder eigener Erlebnisbericht?
Ein seltsam oberflächlicher Urlaubsbericht - so schreibt niemand, der sich als Arzt in einer psychosomatischen Klinik wochenlang mit der Lebensbedrohung seiner Krankheit auseinandergesetzt hat. Mir hilft er bei der Wahl einer Klinik nicht weiter.
Kommentar von Imotepp  am 15.12.2011
Finde auch, dass hört sich wie ein Fake an.

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Fachklinik Heiligenfeld eine große Enttäuschung! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Kriegerin berichtet als Patient  02.02.2011

Pro:

Essen, Klinikgelände, Pflege, Malraum

Kontra:

falsche Gruppe,überforderte Ärztin, nachäffender Oberärzt

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (weil ich MEHR gebraucht hätte) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (weil ich keine HILFE für meinen Prozess erfahren habe) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden (das war meine überforderte Ärztin) keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Erfahrungsbericht:

Also ich muß sagen, daß das Klinikkonzept sich nicht individuell auf die Bedürfnisse der einzelnen Person richtet, sondern in einer Gesamtheit ohne - wie in meinem Fall - tiefergehende Begleitung der Therapeuten, die jedoch extrem notwendig gewesen wäre.
Ich z.B. bin persönlich sehr enttäuscht, wie mit mir als Patientin umgegangen wurde - auch durch die Oberärzte.
Wenn eine zuständige Ärztin - ohne Zusatzausbildung! - mir gegenüber im Einzelgespräch äußert, sie wäre mit mir und meiner Problematik überfordert und könne mir nicht helfen, empfehle mir aber ein PTBS-Buch, was ich lesen solte, später dann auch noch der Oberarzt mir gegenüber laut äußert: Ich solle mir sagen, die Therapie ist gescheitert!...weil keiner der zuständigen Personen es für notwendig erachtet hat, sich mit meiner Person und deren Prozess näher zu befassen und evtl. Maßnahmen zu ergreifen, dann ist das wirklich ein ARMUTSZEUGNIS DER BESONDEREN ART!
Auch wurde meine Essstörung nicht behandelt! Man sah dies nicht als notwendig an, obwohl ich bereits unter anfänglicher Adipositas leide.

Ich kann daher nur für die Gruppe mit PTBS-Störungen raten, Euch genau zu informieren.
Nur um schneller aufgenommen werden zu können, werden Patienten in irgendwelche Gruppen gesteckt, die jedoch für den einzelnen nicht so sinnvoll ist, weil man möglicherweise in die falsche Gruppe landet, die niemals einen guten Therapieverlauf bewirkt, wie es die wirklich richtige Gruppe durchaus tun könnte.

Die Klinik selbst und das Essen ist durchaus positiv und das Gelände ist schön bepflanzt. Der Malraum ist für jeden offen und läd jeden zum kreativen Sein ein.
Die Zimmer sind gut ausgestattet, das Pflegeteam sehr sehr nett und betreut auch sehr gut. Die haben jedoch auch die meiste Arbeit mit auffangen von den Patienten.
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Super Klinik Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 feelgood90 berichtet als Patient  17.12.2010

Pro:

Therapeuten, Pflege, Ärtzte, Take Tina, Intensivwoche, Kreative Medien

Kontra:

neues Raucherhaus zu klein und zu kalt, Selbstführung 3, fehlender Wasserautomat...

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Also ich war mit der Fachklinik Heiligenfeld sehr zufrieden.
So viel Menschlichkeit und Herzlichkeit hab ich noch an keinem Ort erlebt..
Die Therapeuten waren sehr gut aber auch alle anderen Mitarbeitern sind mit ganzem Herz bei ihrer Arbeit...
Wenn ich nochmal Probleme bekommen würde, würde ich aufjedenfall wieder in die Fachklinik Heiligenfeld kommen.
Ich bin froh das es so eine gut Klinik gibt mit so super Leitlinien...
Aber auch die Patientengemeinschaft war super, man konnte immer mit jemanden reden, wenn es einem schlecht ging.
Meine Lieblingstherapie war TakeTina, diese Therapie hat mir so viel Lebensfreude und Geborgenheit gegeben und war super geleitet von den beiden Therapeuten Herr. Rihm und Herr Abdelsayed.. Ich war 12 Wochen in Heiligenfeld war eine sehr lange Zeit, aber in dieser Zeit hab ich so viel für mein weiteres Leben gelernt, wo nicht mit Geld bezahlbar ist.
Der Aufenthalt in Heiligenfeld für mich war ein Geschenk....
Durch den Aufenthalt in Heiligenfeld geht es mir im Moment richtig gut, ich habe wieder Lebensfreude entwickelt und neue Hobbys wie Tischtennis spielen & ich male sehr oft Zuhause..
Ich führe ein ganz anderes Leben wie vorher...
Ich habe wieder Ziele für meine Zukunft, die ich verwirklichen möchte & schaue wieder viel optimistischer in meine Zukunft & freue mich auf neue Herausforderungen..
Danke für die wunderschöne Zeit in Heiligenfeld.......

4 Kommentare

Kommentar von schutzteufel am 17.12.2010
eindeutig das thema verfehlt

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Kommentar von schutzteufel am 17.12.2010
ich hab das thema verfehlt :-), sorry, war unweihnachtlich, mir war der bericht zu einseitig positiv
Kommentar von feelgood90  am 18.12.2010
Was willst du mir denn sagen? Ich war rundum zufrieden mit der Klinik... Warum sollte ich was schlechtes schreiben wenn es gut war? Geht dich doch nichts an wie meine Meinung zu der Klinik ist..
Kommentar von schutzteufel am 04.01.2011
Dann geht es Dich aber auch nichts an wie meine Meinung zu deinem Bericht und zu der Klinik ist :-). In diesem Sinne: frohes neues Jahr!

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für Kundalini-Krisen nicht kompetent Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 ikjbmb berichtet als Patient  14.12.2010

Pro:

kann bei "normalen" Problemen okay sein

Kontra:

schlechte Kompetenz zu spirituellen Krisen

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Wer wegen eines Kundalini-Prozesses nach Heiligenfeld geht, sollte sich das gut überlegen (außer es hat sich seit 2005 etwas geändert). Außer den Gründern selbst (die keine Therapiegruppen leiten) kennt sich niemand wirklich mit dem Thema aus. Ich war explizit deshalb dort und wurde für die Transpersonale Gruppe eingeteilt. Im Erstgespräch stellte sich heraus, dass der Psychologe keinerlei Ahnung hat von transpersonaler Psychologie hat, Stansilav Grof nicht kennt und Regression von medialen Fähigkeiten oder Einheitserlebnissen nicht unterscheiden kann. Sicher kommt beides in solchen Prozessen vor, aber alles in einen Topf zu werfen, ist einfach sehr falsch.
Ich habe nach 4 Wochen abgebrochen, und das war im Rückblick richtig so. Zum Glück habe ich auf mich selbst gehört, dadurch bin ich wieder zu Kräften gekommen.

Die Therapeuten in der Gruppentherapie haben gegeneinander gearbeitet, sehr schlechtes Klima.
Die spirituelle Krisen Info-Gruppe war überwiegend gut, wenn auch die Leiterin z.T. zu recht extremen Standpunkten neigt ("wer im Kloster lebt, hat eine Borderline-Persönlichkeit, weil dadurch die Welt in gut und böse gespalten wird"... okay, kann sicher sein, muss aber nicht immer so sein).
Essen: gut, kreative Gruppen: okay, aber für mich z.T. auch unterfordernd; Räume: schön;
Wenn man den richtigen Therapeuten hat und wenn man zu etwas konventionelleren Themen dorthin geht, kann´s gut sein, denken ich.

2 Kommentare

Kommentar von Indian  am 01.01.2011
welche Klinik ist nach deiner Meinung auf "Kundalini-Prozesses" eingestellt? Ich glaube keine!

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Kommentar von heigala67  am 05.01.2012
Wer mit einem derartigen Aufwand bezüglich Hilfe in spirituellen Krisen Werbung betreibt, SOLLTE es sein!

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Neues und Lebendiges schöpfen! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 jotto berichtet als Angehöriger eines Patienten  19.11.2010

Pro:

absolut natürlicher und meschenliebender, sympathischer umgang bzw. behandlung

Kontra:

etwas kostenintensiv

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Erfahrungsbericht:

Ein natürlicher und meschenliebender, sympathischer Umgang zu den Patienten bzw. der Behandlung erwartete meinen Freund in Bad Kissingen. Seinen Aussagen zu folge, hat sein Leben eine wieder überwiegend lebenswerte Wendung erfahren. Liegt es nun an den besonderen Umständen, Kenntnissen und Methoden der Einrichtung, oder etwa an einer möglicherweise nicht so starken Erkrankung? Oder an dem ganzheitlichen, integrativen Gesamtkonzept? Eine Frage die genauso wenig leicht oder eindeutig zu beantworten ist, wie die nach der psychischen Erkrankung an sich? Ich denke jedoch das dieser Ort der Achsamkeit und Spiritualität einen Menschen Neues und Lebendiges schöpfen und die Seele wieder heilen läßt.

3 Kommentare

Kommentar von schutzteufel am 20.11.2010
in nomine patris et filii et spiritus sancti

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Kommentar von akkordi  am 27.11.2010
Hallo,
kannst Du mir etwas über die aktuellen Wartezeiten für die Fachklinik sagen? Was genau meinst du mit kostenintensiv? würde mich über eine antwort freuen.
viele grüsse
Kommentar von Achim56bay  am 07.12.2010
Ich überlege auch gerade, ob diese Klinik für mich passend wäre. Die Wartezeiten liegen zur Zeit bei 2-4 Wochen!

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die dunkle seite der veranstaltung Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
schutzteufel berichtet als Patient  18.10.2010

Pro:

angenehme Patientengemeinschaft

Kontra:

geldmaschine krankenhausbetrieb

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2003

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Es wird dort eine Form der Behandlung bevorzugt, die darauf abzielt ungewöhnliche Erfahrungen herbeizuführen. Dadurch soll das Gefühl geweckt werden, dass das Leben der Patienten sich auf dramatische Weise verändern kann. Es zeigt sich jedoch bald, bei dem einen früher, bei dem anderen später, dass die eigentlichen Probleme keineswegs gelöst sind. Problematische Aspekte der benutzten Therapiemethoden werden nicht thematisiert. Pseudolösungen sind unbefriedigend, zerstreuen lediglich das Dilemma und eine möglicherweise vorhandene existentielle Verzweiflung kann sich noch verstärken. Irgendetwas an diesen universellen Ideen scheint nicht stimmig zu sein. Das Phänomen der Übertragung und Gegenübertragung (Projektionen) wird meiner Meinung nach wegen der unverhältnismässig optimistischen Einschätzung des therapeutischen Gesamtgeschehens zu sehr vernachlässigt. Es wird angenommen, dass der Patient sich aufgrund der vermeintlich hochwirksamen therapeutischen Methoden derart schnell verändern werde, dass der Beziehungsaspekt der Therapie relativ vernachlässigt werden könne. Doch die Methoden sind nicht so wirksam. Nach einer hoffentlich eintretenden Phase der Desillusionierung wird vielen klar, dass die vermeintlich längst überwundenen Probleme weiterhin bestehen, wenn auch vielleicht in einer oberflächlich veränderten Form. Dies ist m. E. die Ursache dafür, dass viele Therapien in den Alltag hinein unglücklich enden (das berühmte Therapieloch danach) und es vielen Patienten danach schwerfällt wieder eine vertrauensvolle Beziehung zu einem ambulanten Therapeuten aufzubauen. Also: gut aufpassen!!!
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Wendepunkt meines Lebens Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Arwen71 berichtet als Patient  15.09.2010

Pro:

Kreativtherapie-Auswahl, Sportmöglichkeiten

Kontra:

Medizinische Versorgung

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (Die Zeit dort war ein Geschenk für mich!) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (Sehr viele Informationsmöglichkeiten) beste Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden (Arzt war mit Hyposensibilisierung total überfordert) keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden (Wirkte auf mich unorganisiert und chaotisch) keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ja, für mich war der Klinikaufenthalt ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben. Endlich hatte ich mir eingestanden, dass ich es nicht länger schaffe die Starke zu sein. Die FK gab mir die Möglichkeit, einmal auszuprobieren, wie es ist, schwach zu sein. Wie ich auf die Gemeinschaft wirkte, ob ich es überhaupt konnte: Hilfe annehmen. Richtig, dort wird man nicht BÉ-HANDELT man muss selbst HANDELN. Ich durfte die Erfahrung machen, dass ich genauso geliebt werde, auch wenn ich schwach bin. Ich muss nicht immer stark sein, darf Fehler machen und Bedürftig sein. Aber ich muss lernen, dann auch Hilfe anzunehmen. Ich stellte fest, dass ich ANGST davor hatte, Hilfe anzunehmen aus der Befürchtung, wieder etwas dafür geben zu müssen.
Ich denke, wer wirklich an sich selbst arbeiten möchte, ist hier gut aufgehoben. Menschen, die BE-HANDELT werden wollen, sind hier falsch. Für mich war die Theorie dort auch sehr gut. Denn so lernte ich mich selbst besser zu verstehen, Muster zu erkennen und hatte so die Möglichkeit etwas zu verändern.
Mir fiel es sehr schwer nach 6 Wochen wieder heimzufahren. Der Übergang war gnadenlos. Mir wurde unterstellt, eine Gehirnwäsche bekommen zu haben und es wurde eine Gebrauchsanleitung gefordert. Ja, ich habe gelernt mich besser abzugrenzen, mich in meiner Bedürftigkeit zu zeigen und nicht mehr "Mülleimer" für die Probleme und Sorgen anderer zu sein, wenn ich selbst Hilfe brauche. Somit war ich fürs Umfeld einfach unbequem geworden - auch für meinen Mann. Ich wünsche mir sehr, dass in das Klinikkonzept noch eine Möglichkeit einfließen würde, eine Woche mit Partner dort zu verbringen, damit er auch besser verstehen könnte, was dort an Eigenarbeit zu leisten ist und warum manches in Zukunft anders laufen wird.

Kommentare

Kommentar von ronjasita  am 07.10.2010
Hallo Arwen 71

ich kann dir bei vielem nur zustimmen was du schreibst. mir ging es bei vielen dingen sehr ähnlich. bei dingen die du vor dem klinikaufenthalt erlebt und gefühlt hast finde ich mich auch sehr wieder.

ich wünsche Dir alles Gute lg ronjasita
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Auf keinen Fall für schwer Kranke geeignet!! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Maike75 berichtet als Patient  27.08.2010

Pro:

nett angelegter Klinikkomplex, schöne Ausstattung, Essen gewöhnungsbedürftig aber sehr gut

Kontra:

fachliche Inkompetenz bei Ärzten, Therapeuten und der Pflege

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (keine Verbesserung meines Krankheitszustandes) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (absolute Inkompetenz) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden (nette Mitarbeiter die sich kümmern) beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Mir persönlich hat der 3 Monate lange Aufenthalt nichts gebracht. Ich wurde tief verunsichert, permanent überfordert, in meinen Ängsten nicht ernst genommen.
Ich kam in die Klinik, weil mein Psychiater eine ambulante Weiterbehandlung aufgrund einer schweren depressiven Episoden nicht mehr für verantwortbar hielt. Ich wollte auf keinen Fall in eine Psychiatrie, zum einen weil ich dort selbst arbeite und weiß, dass nicht viel Zeit für den Einzelnen da ist, und auch, weil ich an sich viel von Psychotherapie halte und eine ganzheitliche Behandlung wollte.
Heiligenfeld kam mir sehr spirituell, fast schon esoterisch-abgedreht vor, mit sektenähnlichen Großveranstaltungen, die ich aus fachlicher und therapeutischer Sicht für grenzwertig halte. Von Medikamenten scheint dort keiner der Ärzte eine Ahnung zu haben. Es ist nicht zu Erkennen, welchen Facharzt die leitenden Ärzte der beiden Abteilungen haben.
Während meines Aufenthaltes ging es mir immer schlechter, was daran lag, dass für mich zu diesem Zeitpunkt wichtige Medikamente abgesetzt wurden, im Gegenzug aber keine weitere medikamentöse Einstellung stattfand (was bei einer schweren Depression laut Behandlungsleitlinie aber die Therapie der ersten Wahl ist).
Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass die Klinik auf keinen Fall für Menschen mit einer schweren Depression, Psychosen oder auch Traumatisierung geeignet ist. Alle "akut Erkrankten" sollten sich einen Aufenthalt dort meiner Meinung nach sehr genau überlegen. Ich war suizidal, hatte aber ein Zimmer im höchsten Stock mit Balkon... dass ich mich nicht umgebracht habe, lag daran, dass es sehr liebe Mitpatienten gab, die viel mit mir gesprochen haben und stundenlang mit mir spazieren gegangen sind. Ärzte, Therapeuten und die Pflege (die ich zum Großteil absolut inkompetent finde!!!) gaben mir das Gefühl mich nicht genug anzustrengen und manipulativ zu sein...
Nach meiner Entlassung stellte mein Psychiater zu Hause die Medikamente neu ein und nach 6 Wochen war ich wieder halbwegs auf dem Damm.
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Super Klinik Klinischer Fachbereich:  Suchttherapie
janb berichtet als Patient  23.08.2010

Pro:

therapeutisches Reiten, Einzelgespräche, Psychologin Frau Laufer, nette Menschen

Kontra:

Rauchereck unten sind zu wenig Bänke und Überdachung wär ganz gut.

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo :)

also ich war in Juli 2010 -> 3 Wochen in der Fachklinik Heiligenfeld in der Krisengruppe, und ich komme bald auch wieder nach Heiligenfeld für eine Langzeittherapie.
Ich kann nur berichten von den 3 Wochen wo ich dort war.
Also ich war mit der Klinik sehr zufrieden, ich kann diese Klinik nur empfehlen. Die Menschen die man dort kennen lernt sind so nett, und es sind auch sehr gute Therapeuten. Was ich noch sehr gut fande war das sehr gesunde essen..

mfg Jan
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Ganzheitliches Konzept stimmt auf jeden Fall Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
clajes berichtet als Patient  14.08.2010

Pro:

Gemeinschaft,Therapieangebote,Freizeit,Stille Spazieren im Park,die Stadt

Kontra:

mitlerweile zuviele Angebote war etwas überfordernd

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (Ich bin ein riesen Schritt weitergekommen) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (Ich konnte alles fragen und bekam Antwort) beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden (Ich fühlte mich ernst genommen.) beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden (Könnte freundlicher sein,teilweise kam ich mir abgewiesen vor beim Aufnahmeverfahren) keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006/2008/2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich habe gerade einige Erfahrungsberichte gelesen und mich macht das betroffen.Ich denke das Ganzheitliche Konzept was dort angeboten wird stellt eine Art Wärme und Nähe her die viele von uns Jahre, Jahrzehnte ja beinah das ganze leben schmerzlich vermissen mussten,das dieser Schmerz nicht in 8 oder sogar 12 Wochen gänzlich heilen kann ist klar.Ich war schon 3 mal dort und bin jedesmal ein Stück mit der Härte draussen konfrontriert worden.Ich bin sensibler für mich und meine Bedürfnisse und Mich als Mensch geworden und fand es phasenweise sehr schwer mich wieder zurechtzufinden,habe dann aber Step by Step das gelernte trotz vieler Widerstände in mein Leben integriert und so gemerkt das ich wieder eheblich profitert habe.Es liegt an jedem selbst was er aus den Angeboten macht,ich habe mehr als einmal gemerkt wenn ich mich selbst überwinde dann mache ich heilsame Erfahrungen.Der Schlüssel ist Eigenverantwortung und die Gelegenheit zu nutzen in einem geschütztem Umfeld sich zu auszuloten,sich besser kennenzulernen.
Die Zimmer sind sehr angenehm zu bewohnen und mit Liebe hergerichtet ich habe mich sehr wohl gefühlt auch weil ich es mir persönlich gestalten konnte,das Essen ist sehr ausgewogen und gesund.Der Kontakt zum Pflegepersonal ist immer möglich Tag und Nacht bekam ich einen Ansprechpartner.Und natürlich die Patientengemeinschaft die das ganze Konzept trägt ist unglaublich heilsam,selbstverständlich mit den üblichen Konflikten wie sie jeder aus Familien kennt.Ich bin und war sehr zufrieden und würde sie für jeden der sich entwickeln will empfehlen.
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Ein sehr achtsamer Ort Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 ronjasita berichtet als Patient  14.07.2010

Pro:

Rhythmustherapie, Heilkraft der Stimme, Selbststeuerung

Kontra:

Der Oberarzt

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war sieben Wochen im GZ Heiligenfeld.
Lieben Gruß an alle die von der Zeit vom 5. Mai bis 23. Juni 2010 auch da waren.

Bevor ich nach HF ging, war ich auch schon auf dieser Seite. Es macht mich zutiefst traurig, was ich da lese.
Die ganzen negativ Berichte kann ich NICHT bestätigen.

Für mich war HF das Beste was mir passiert ist.

Sicherlich bekommt man die Lösungen nicht auf dem Silbertablett serviert. Man muss selbst zu Seinem Glück beitragen. Es ist jedem selbst seine Aufgabe sein Leben leichter zu gestalten. In HF wird Selbstverantwortung groß geschrieben. Ich für mein Empfinden sage, es ist gut so.

Auch ich kam in HF immer wieder an meine Grenzen und wurde mit Dingen konfrontiert die ich nicht sehen wollte. Aber wer glaubt in HF mit Samthandschuhen angefasst zu werden, nach dem Motto: "Wasch mich, aber mach mich nicht nass", der ist fehl am Platz.

Wer sich dagegen selbst begegnen will und sich und seine Lebensgeschichten ansehen möchte, also es WIRKLICH will, auch mit den nicht so schönen Dingen, der ist in HF genau richtig.

Ich habe in HF mein "inneres Kind" entdeckt und bin an tiefe Gefühle drangekommen, die ich lange verschüttet habe. Es war eine harte Zeit, aber wer bereit ist sich anzusehen und an sich zu arbeiten der ist in HF am richtigen Ort.

Die Therapieangebote sind sehr vielfältig und jeder bekommt das, was ihn weiterbringt in irgendeiner Art und Weise!!!
Essen auch sehr gut.

Die Therapeuten sind fachlich kompetent und sehr sehr menschlich. An dieser Stelle einen besonderen Dank an Frau Köhler, Frau Strick, Frau Weissensel und Frau Kuhlmann.

Das einzig Negative, das man über HF sagen kann: Schade wenn man diesen heilsamen, achtsamen Ort wieder verlassen muss. Solch einen Ort an dem man so viel Liebe und Achtung bekommt findet man nicht so schnell wieder. Die Realität sieht leider anders aus.

Auch ich bin nicht gesund entlassen worden und in der Realität angekommen. Und es ist echt schwer. Aber dank HF weiß ich, was alles in mir steckt und dass ich mein Leben schaffen kann.

Das Beste für mich war die Patientengemeinschaft!!! So viel Liebe und Achtsamkeit an einem Ort. Wundervoll.

HF kann man nicht beschreiben, man muss es selbst erleben.

Ich würde jederzeit wieder nach HF gehen.

7 Kommentare

Kommentar von Imotepp  am 25.07.2010
Hallo an alle echten ForumsteilnehmerInnen.

Tut mir leid, aber Bewertungen wie diese halte ich für gefaked, also aus dem Umfeld der Klinik eingestellt.
Ich war selber vor nicht einem Jahr da und möchte dringend abraten.
In den ca. drei Monaten meines Aufenthaltes herrschte eine Urlaubs-, aber vor allem Kranheitsquote von ca. 10% - 15%.
Also ständige Therapeutenwechsel für fast alle Patienten.
Die Gruppen, in denen der Schwerpunkt der Arbeit liegt, werden bestenfalls von EINEM halbwegs ausgebildeten Therapeuten geleitet.
Werden die krank, hat man es unter Umständen mit therapeutisch nicht qualifizierten Ärzten/Ärztinnen oder SozialarbeiterInnen zu tun.
Das wird dann eklig.
In allen Gruppen werden bei Bedarf "gelbe Karten" verteilt. Zum Beispiel, wenn man/frau nicht um 7:00 Uhr morgens bei Minusgraden joggen möchte.
Oder seine Medikamente nicht nimmt.
Oder die Ärztin einen Authoritätskomplex an den PatientInnen auslebt. Als ich da war, hatten 5 von 10 Gruppenmitgliedern eine solche.
Kriegt man noch eine, fährt man/frau, in welcher Verfassung auch immer, nach Hause oder in die Psychatrie.
Mindestens 70% aller PatientInnen bekommen Psychopharmaka; zum Teil höhere Dosen als vorher.
Ich will deutlich sagen: ich beschreibe hier die dunkle Seite dieser Klinik. Es gibt auch eine helle.
Aber über die ist hier schon genug geschrieben worden.
Ich kenne nur die Fachklinik Heiligenfeld und möglicherweise sind die Schattenseiten dieser Klinik kleiner, als die der Anderen oder des Durchschnitts.
Trotzdem kann ich einen Aufenthalt nicht empfehlen, wenn man/frau nicht stabil genug ist, sich eventuell auch massiv wehren zu können.

Mit den besten Grüßen an alle Suchenden

Imotepp

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Kommentar von Imotepp  am 25.07.2010
P.S.: Eins möchte ich hinzu fügen: wenn man/frau Glück hat - und das kommt durchaus vor - hat meinen einen lohnenden Aufenthalt. Das sind die positiven Kommentare.
Hat man/frau dieses Glück nicht, hat man/frau Pech...

Beste Grüße, auch an alle Ehemaligen,

Imotepp
Kommentar von *wir*  am 07.08.2010
Hallo Imotepp!

Ich habe deinen Kommentar gelesen und ehrlich gesagt ärgert mich es wenn du einfach behauptest die positiven bewertungen der klinik wären gefaked! Jeder macht andere Erfahrungen. Wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hast ist das sehr schade aber gönne doch denen den es anders ging ihre. Ich habe auch eine positive Bewertung abgegeben und die ist ehrlich.
Das jede klinik auch schattenseiten hat ist normal und auch in heiligenfeld kann man die nicht wegreden. Aber von der Klinik abzuraten aufgrund deiner Erfahrung ist vielleicht voreilig und schade für die Leute die sich für diese Klinik interessieren und davon verunsichern lassen.

Jeder hat die Möglichkeit die Klinik sich vorher anzuschauen und sich mit dem Konzept auseinander zu setzen.

Die Klinik ist sicherlich nicht für jeden geeignet aber auch nicht für niemanden.


Grüße
*wir*
Kommentar von ronjasita  am 19.08.2010
hallo imotepp

schade dass du solche negativen erfahrungen in HF machen musstest...aber nicht jeder hat diese erfahrungen so erlebt wie du...also lass den menschen die in HF positives erlebt haben bitte ihre eigene meinung. und was ich da schreibe ist mein éigenes empfinden und ehrlich....ich habe aus HF sehr viel positives mitgenommen....klar gibt es auch negatives....aber für mich überwiegt das Gute.


für dich tut es mir sehr leid wenn du so viel negatives empfunden hast.
ich wünsche dir, dass du auch einen ort entdeckst an dem du auch positive endeckungen machen kannst.
Kommentar von ronjasita  am 19.08.2010
hallo imotepp

schade dass du solche negativen erfahrungen in HF machen musstest...aber nicht jeder hat diese erfahrungen so erlebt wie du...also lass den menschen die in HF positives erlebt haben bitte ihre eigene meinung. und was ich da schreibe ist mein éigenes empfinden und ehrlich....ich habe aus HF sehr viel positives mitgenommen....klar gibt es auch negatives....aber für mich überwiegt das Gute.


für dich tut es mir sehr leid wenn du so viel negatives empfunden hast.
ich wünsche dir, dass du auch einen ort entdeckst an dem du auch positive endeckungen machen kannst.
Kommentar von schutzteufel am 14.10.2010
hallo imo!Ich war 2003 dort, ist also schon eine Weile her. Ich kann Deine Aussagen über die dunkle Seite von Heiligenfeld jedoch aus meiner eigenen Erfahrung heraus vollumfänglich bestätigen. Ob die positiven Berichte hier nun gefaked sind oder nicht ist dabei letztlich auch egal, einiges wahres ist wohl dran, wichtig ist allerdings, dass Du mit wirklich keiner Silbe übetrieben und die volle Wahrheit gesprochen hast. Abseits vom Therapiegeschehen habe ich dort z. B. auch gute Mitpatienten kennengelernt, aber z. B. das alberne Spiel mit den Karten gab es auch damals schon. Wenn man dort keine Hilfe, sondern Unterhaltung suchen würde hätte es sogar was Lustiges :-), so aber nicht. Was ich eminent wichtig finde ist deine abschliessende Bemerkung über sich-zur-Wehr-setzen können. Mit dem Rest meiner Selbstachtung habe ich mich damals nach 2 Wochen vorzeitig selbst entlassen, da ich erkennen musste, dass bei der Abwägung Beschädigung contra Nutzen ein Übergewicht Richtung Nachteile bestand. Im Prinzip ist man, und das ist leider die bittere Wahrheit, dort nur gut aufgehoben, wenn man lediglich ein wenig defekt oder äußerst kritiklos oder völlig therapieunerfahren ist. Ansonsten: Puuuuh! Ich könnte noch 2 Seiten schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Es tat nur gut, dass sich meine Beobachtungen mit den deinen gedeckt haben, denn sonst könnte ich meinen es wäre alles nur gut dort.
Vieles ist dort halt Show, so isses eben. Und wer wieder in den Alltag geht, der wird schon merken was Sache ist. Dir und allen die dies wohlwollend lesen alles Gute, schutzteufel
Kommentar von Maike75  am 16.11.2010
Ich möchte nur sagen, dass das was du schreibst sehr gut beschreibt, wie Heiligenfeld meiner Erfahrung nach "läuft". Wenn ein Patient stabil genug ist, sich zur Wehr setzen kann und seine Bedürfnisse kennt, dann kann ich mir vorstellen, dass Heiligenfeld einen Raum bietet, um sich zu entwickeln. Ist jemand aber aufgrund seiner akuten Krankheitsphase sehr durchlässig, wenig abgrenzungsfähig und auf empathisches Verständnis angewiesen (was dann übrigens der Persönlichkeit und nicht der Krankheit zugeschrieben wird! also unselbstaändig, will nicht gesund werden, verweigert Angebote, dependent, manipulativ), dann findet man wenig "Schutzmöglichkeiten" und Verständnis (Ausnahme sind die Mitpatienten). Mir kam es so vor, dass sich die Therapeuten und Ärzte sehr schnell eine Meinung bilden...ich habe eine echte Zusammenarbeit und ein gemeinschaftliches planen der Therapie sehr vermisst. Die Behandlung war "von oben herab" nach dem Motto, wir wissen was gut für dich ist, wenn du anderer Meinung bist, dann ist das falsch... das finde ich unprofessionell! Eine qualifizierte psychiatrische Behandlung habe ich dort weder bei mir noch bei den mir nahestehenden Personen erlebt! Bei mir wurde die Gruppe nachdem die Psycholgin für unbestimmte Zeit ausfiel von einer unerfahrenen Therapeutin übernommen, die meines Wissens keine psychologische oder psychotherapeutische Ausbildung hat. Mein Eindruck war, dass sie mit der Gruppe komplett überfordert war und die therapeutischen Interventionen oft sehr undurchdacht und fachlich inkompetent wirkten.

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Ich hatte den Mut mich damit Auseinander zu setzen und habe jetzt die Kraft daran zu arbeiten Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
BuLey berichtet als Patient  21.06.2010

Pro:

Gesamtkonzept / Eigenverantwortung /Patientengemeinschaft

Kontra:

nicht ohne eigene innere Bereitschaft

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden (es war richtig dort hin zu gehen) recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden (auch wenn ich nicht studieren wollte, ich habe viel über die Thematik gelernt) recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (meine Hochachtung) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Zum Glück habe ich dieses Forum hier erst nach meinem Klinikaufenthalt entdeckt.
Die vielen negativen Erfahrungen kann ich so nicht bestätigen.

Mein Fazit:18 Monate warten haben sich - für MICH - gelohnt.

Das drumherum Verwaltung/Küche/HouseKeeping : (was ist heute schon perfekt?) war ok ! Nicht das Kempinski aber ordentlich und solide, noch dazu wenn ich mich daran erinnere wie sich manche Patienten benommen haben.

Auch hinter einem scheinbar arroganten Leitenden Arzt kann ein guter Therapeut stecken. Mich hat das Polarisieren, die manchmal verunsichernde Konfrontation voran gebracht. Mir ging es darum, mich mit MIR auseinander zu setzen und dafür konnte ich in HF ein Fundament legen. Ja, ich wurde auch mit erschütternden Dingen konfrontiert, die ich verdrängt hatte ohne sie je richtig verarbeitet zu haben. Aber die Art und Weise mit der mich meine Therapeuten dabei begleitet haben war sehr hilfreich und förderlich. Ich habe hier Anstöße bekommen und wurde durch Therapeuten und Mitpatienten dabei begleitet mich selbst zu hinterfragen, prägende Ereignisse aus meinem bisherigen Leben zu betrachten und deren Auswirkungen auf meine Entwicklung zu erkennen.
Auch wenn ich definitiv kein religiöser oder spiritueller Mensch bin habe ich gelernt Werkzeuge wie Meditation und Körpertherapie für mich zu nutzen. Und ich werde wohl nie vergessen, was ein Monochord in einem auslösen kann, wenn man bereit ist sich darauf einzulassen.Ich habe wiederentdeckt wie reizvoll die Kleinigkeiten der Natur sein können, oder wie schön es sein kann sich über ein selbstgemaltes unvollkommenes Bild zu freuen.
Sie sollten nicht nach HF gehen, wenn Sie glauben: DIE werden mich jetzt heilen.

Du verläßt HF anders als Du es betreten hast .

@ Angehörige: wenn eines ihrer Familienmitglieder nach HF geht, rechnen Sie bitte nicht damit, das der oder die-jenige anschließend noch oder weiter so funktioniert wie vorher.
Aber glauben Sie mir für den /die-jenige kann es so gut sein.
Denken Sie dabei nicht an sich sondern die/den Betreffenden Menschen.

2 Kommentare

Kommentar von ronjasita  am 14.07.2010
Hallo BuLey

Danke was Du an dei Angehörigen schreibst. Das ist echt wichtig, das die das lesen.
Leider geht es mir genau so. Ich bekomme wieder den Druck von meinen Angehörigen zu sein wie vor HF. Sie können mich nicht verstehen.

Ich kann mich Deinem Erleben in HF nur anschließen.
Alles Gute für Dich, achte gut auf Dich.
Ronjasita

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Kommentar von Arwen71  am 15.09.2010
Ja, das mit den Angehörigen kann ich nur voll und ganz unterstützen! Ich finde es die einzig richtig große Lücke im Konzept. Denn wenn man sich auf alles dort einlässt, um wieder ein Leben zu haben, nicht nur für andere zu leben, dann kommt man nach Hause und das ganze Umfeld ist mit einem überfordert. Mir wurde unterstellt, eine Gehirnwäsche bekommen zu haben. Ob irgendwo die Gebrauchsanleitung dabei sei ...
Die Fachklinik war für mich als Mensch ein schwerer, anstrengender Aufenthalt mit vielen Höhen und Tiefen (Herbst 2008). Ich konnte das erste Mal in meinem Leben ICH sein mit allen Schwächen, Fehlern, ... Endlich musste ich nicht mehr die Starke sein und wurde dennoch gemocht. Herzlichen Dank nochmal an die Therapeutische Gemeinschaft. Ich hatte stets das Gefühl, getragen zu werden.
Schwer wurde es erst, als es darum ging, diese neuen Erkenntnisse zu Hause umzusetzen. Ich würde mir wünschen, dass Partner und Freunde mehr die Möglichkeit haben, ein Stück des Klinik-Weges mitzugehen, z.B. durch eine Partner-Woche oder so etwas.

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Immer wieder Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Dumbo67 berichtet als Patient  06.06.2010

Pro:

Patientengemeinschaft, TaKeTiNa, das Gelände

Kontra:

das Abendessen ist sehr eintönig, der weite Weg zum Fitness-Raum in der Luitpold-Klinik

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (auch als weniger spiritueller Mensch kann man in Heiligenfeld "heil(er) werden") beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden (klar gibt es ach mal "Probleme", aber man hört zu.) beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden (Allein schon die Freundlichkeit, das findet man nicht überall) beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2006/2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Bin erst kürzlich auf diese Seite gestoßen, aber was ich hier lese ist doch teilweise sehr befremdlich. In Heiligenfeld war ich einmal zur Reha 2006/2007 und dann zur Krankenhausbehandlung in 2009. Ich habe 11 Monate auf diesen Platz gewartet und schon diese Tatsache läßt Rückschlüsse zu, WIE gut die Klinik ist. Sicher, auch da ist einiges im Argen, was man allerdings mehr den gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern zurechnen muss.

Ich kann nur dem sagen, der an Heiligenfeld etwas "auszusetzen" hat : fahrt 30 Kilometer weiter zur Psychosomatischen Klinik in Bad Neustadt und da werdet Ihr Heiligenfeld noch nachtrauern.

Die Unterbringung, die Verpflegung, das Therapieangebot, alles ist absolut in Ordnung und vielseitig. Wenn jemand mit einem Herzinfarkt in ein Krankenhaus gebracht wird, interessiert ihn oder sie auch nicht, ob das Zimmer karg ist. Hauptsache, die Behandlung stimmt. Ich war im letzten Jahr in dem 50er-Jahre-Bau 11 Wochen untergebracht. 10 davon in eim Zimmer, das zwar etwas verwohnt war und wo man sich im Badezimmer in die 70er zurückversetzt fühlte, aber ich hatte meinen Rückzugsort und das war die Hauptsache.

Das Therapieangebot ist teilweise durch die begrenzte Teilnehmerzahl eingeschränkt, aber mit Geduld und dem Gedanken im Hinterkopf :"..auch die anderen Patienten möchten gesund werden..", läßt sich das ertragen.

Wer einmal eine Intensivwoche in HF mitgemacht hat, der weiss, wie engagiert das Therapeuten- und Pflegeteam in dieser Klinik ist. Von 07:30 bis 21:30 Betreuung. Hört sich zwar stressig an, ist aber sagenhaft.

Wenn es etwas an Heiligenfeld auszusetzen gibt, dann ist es nur folgendes : Wenn man von Heiligenfeld weg geht, dann verläßt man eine so liebevolle, behütete und achtvolle Umgebung, wie man sie nirgends sonst findet. Selbst die Transfergruppe und die Nachsorge hat mich nicht auf diese Erkenntnis vorbereiten können. Denn die Umwelt ist leider ganz anders.

Ich bin zwar nicht gesund entlassen worden, habe aber einiges über mich gelernt, was mich heute noch begleitet. Und ich habe sooooo viele liebenswerte Menschen kennengelernt....
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Sehr zu empfehlen Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 TineB berichtet als Patient  30.05.2010

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo,
ich war 12 Wochen in Behandlung dort und kann nur sagen wer mit dem Konzept der Klinik etwas anfangen kann, der ist dort sehr gut aufgehoben.
Die Zimmer sind schön und geräumig, etwas karg, doch man darf sie sich individuell gestalten. Schließlich ist man ja nicht nur für eine paar Tage dort und das Zimmer ist für einige Wochen Dein Zuhause.
Jede Therapie Anwendung wird individuell auf den Patienten abgestimmt und ist jederzeit änderbar.
Durch eine Umstellung in der Verwaltung, kam es ab und zu, zu Verzögerungen oder Terminverschiebung. Aber alles sehr freundlich und immer mit guter Laune.
Die Küche und das Essen ist sehr gut, auch für Allergiker wird dort große Rücksicht genommen und dementsprechend gekocht.
Das Personal ist sehr Nett und sehr hilfsbereit.
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Positivmeldung Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Ruppi berichtet als Patient  07.05.2010

Pro:

Therapeuten, Küche, Verwaltung, Gebäude, Mitpatienten

Kontra:

Pflegepersonal

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Also, ich war vor nicht geraumer Zeit für insgesamt 10 Wochen in der Fachklinik in Heiligenfeld.
Wenn ich die hier abgegebenen Berichte so lese - rückwirkend betrachtet - so werde ich echt traurig.
Zum einen gibt es Kliniken in Deutschland in denen wirklich eine "Massenabfertigung" herrscht, und bei denen eine Patientenanzahl von 120 - 200 Leuten Wunschvorstellung wäre. Die Fachklinik ist dagegen fast schon familiär.
Zum anderen habe ich den Eindruck, dass sich hier überwiegend nur Menschen "verewigen" die schlechtes Erfahren haben. Und das ist schade. Nicht nur ich, sondern auch 90% meiner damaligen Mitpatienten war wirklich zufrieden und fühlten sich geborgen und gut aufgehoben.
Ich kann somit jedem neuen Patienten nur empfehlen, sich selbst ein Bild dort zu machen. Und übrigens gibt es auch dort die Möglichkeit die Klinik vorab anzusehen. Also keine Ausreden!
Wer allerdings nur Wert auf Luxus liegt oder erwartet, dass "nur andere" ihn heilen - ganz nach der Devise: Ich will von anderen geheilt werden, mit Watte angefasst werden und ein Wellnessprogramm haben, dürfte wohl nicht nur in Heiligenfeld fehl am Platze sein.
Egal wegen was man dort oder irgendwo anders hingeht, es gilt immer: Jeder ist seines Glückes Schmied - Thema Eigenverantwortung.
Und wenn das Zimmer karg ist -verdammt noch mal- dann muss ich es mir halt gemütlich einrichten, denn Zuhause ist das halt auch so! Und ein bischen kreativ dürfte ja wohl jeder sein!
Wer nicht selbst wirklich an sich arbeitet oder arbeiten will, wird nie und niergends gesund werden. So ist das halt nun man im Leben.
Lange Rede kurzer Sinn, ich kann Heiligenfeld nur empfehlen, jeder gibt sich dort Mühe, von der Küche bis hin zu den Therapeuten.
Ich und viele andere würden wieder in die Klinik gehen.
Und nur so nebenbei, damit kein falscher Eindruck entsteht, nein ich bin nicht gesund dort hingegangen und war auch nicht wegen "kleinigkeiten" dort.
Also Leute, nicht abschrecken lassen, selbst hinschauen und ne eigene Meinung bilden. Und niemand wird gezwungen dort zu bleiben!
In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Genesung.

3 Kommentare

Kommentar von Kleine84  am 30.05.2010
Also dem kann ich mich nur anschließen.
Mich macht es auch sehr traurig das alles hier zu lesen. Ich war vorher schon in einer anderen Klinik und kann nur sagen, dass Heiligenfeld meine "letzte Hoffnung" war. Klar passt nicht immer alles zu 100%, aber mir hat der Aufenthalt sehr geholfen und ich würde jederzeit wieder hingehen.
Man kann es eben nicht jedem recht machen und überall läuft mal was schief (einen der Oberärzte fand ich auch absolut daneben), aber so ist das eben.
Ich würde vielen wirklich empfehlen die Klinik zu besuchen und sich ein eigenes Bild zu machen.
Bestes Beispiel sind einzelne niedergelassene Therapeuten... der eine kommt super gut mit XY klar, der andere wiederrum überhaupt nicht...

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Kommentar von TineB  am 30.05.2010
Hallo ihr Lieben
Also ich muss schon sagen, das es erstaunlich ist mit welcher Abneigung hier die Klinik beschrieben wird.
Ich war selbst auch für zwölf Wochen in der Fachklinik und habe nur positives zu berichten.
Mir wurde dort wunderbar geholfen und ich empfehle jedem sich im Internet über diese Klinik zu erkundigen.
Über all diese Empörungen wegen Sekten und diese Spiritualität,sagen nur darüber etwas aus,das sich niemand dieser Personen vorher über die Klinik in die er geht erkundigt hat. Das finde ich äußert schade. Ich habe mir meine Klinik selbst gesucht und war mehr als zufrieden was mir in der Fachklinik alles angeboten wurde. ALLE Therapeuten dort verstehen ihr Handwerk, es kann natürlich vor kommen das die Chemie nicht stimmt.Das Essen dort ist sehr gut und auch mit Allergien, ich bin ein ziemlich schwerer Fall davon, wird vollkommen Rücksicht genommen.
Auch ich habe, wie Ruppi schon geschrieben hat, nur ein paar ganzwenige Leute dort getroffen die etwas unzufrieden waren. Aus meinem Kreis der Klinik, gibt es viele die schön öfters dort waren und ich würde sofort wieder dort hingehen wenn es für mich nötig wär.Noch etwas ist wichtig, DU musst an Dir arbeiten um einen Erfolg zu finden, nicht die Therapeuten,die zeigen dir aber den Weg zu Dir.So ist es jedenfalls mir ergangen und dafür bin ich sehr Dankbar.
Liebe Grüße TineB
Kommentar von kuckuck  am 02.07.2010
Dies ist ein "Bewertungsforum" für gemachte Erfahrungen in Klinik-Einrichtungen...und wie man sieht, gibt es untereschiedliche Erfahrungen....
-sehr überheblich empfinde ich die Äußerungen,
"wer nicht wirklich an sich arbeitet-oder arbeiten will"
ich glaube genug Leute tun das...das halte ich für eine Ausrede !!
Auch, sich die Klinik "vorab" ansehen zu können-man sieht einen Tag im Außn nicht, wie innerliche Abläufe gehandhabt werden-das sollte jedem klar sein!!
Es ist doch schön, wenn einige Patienten andere Erfahrungen machen-allerdings muß ich dazu sagen, daß mir aufgefallen ist, daß die überwiegenden positiven Berichte mit langen
Aufenthalts-Zeiten (10-12Wochen)...sowie öfteren schnellen
2 und 3-Aufhalten in dieser Klinik...teils vom Patienten gewünscht-teils von der Klinik angeraten, zusammenhängen..

-bei Aufarbeitung-gerade wenn man selbst an sich arbeitet-oder arbeiten will-und auf das Thema Selbstverantwortung für sein Leben zu übernehmen, sind solche langen und kurzzeitigen NEU-KLINIK-BESUCHE nicht gerade ratsam...
Hinzu kommt, daß viele Patienten sich in "Gesellschaft"
wohler fühlen, wie zu Hause, wo sie Allein-sind oder in
Konfliktsituationen, wie z.B.Partnerschaft, Beziehungen und
Familie!

Ich erinnere mich nur an 3 Leute aus unserer Gruppe

Bei einigen Patienten überwiegt schon die "Bequemlichkeit"
sich dort wohlzufühlen-
Essen alles wird vorgesetzt-herrliche Umgebung-schöner Garten...sorry, aber die waren auch stets begeistert von Heiligenfeld!!
Es gab aber auch andere, die dort nur eine "KUR" machen wollten-und entsetzt waren über das volle Programm dort!

Es gibt eben solche und solche Patienten in einer Klinik-
es kommt immer auf den "eigenen Grund" an, weswegen man
dort ist.....
und dem Einen gefällt es weniger, dem anderen mehr, je nachdem welche Bedürfnisse dot abgedeckt werden oder nicht!

Wenn es aber soweit geht, das Patienten mit körperlichen
Problemen nicht zum Arzt gelassen werden-oder nicht genug
betreut werden-dann ist das eher bedenklich
dies gilt auch für manche Therapie-Ansätze!
Wenn das gesamte Therapeuten-Team nicht weiß, wie es einen
Patienten einorden soll-dann finde ich das noch bedenklicher
und zeugt nichtgerade von fachlicher Kompetenz...und wer solche ERfahrungen dort gemacht hat, hat auch ein REcht es zu äußern...
daran braucht einen nichts "traurig" zu machen...

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Nicht nochmal Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 ithil berichtet als Patient  03.02.2010

Pro:

Therapeutin an der Front

Kontra:

fast alles andere

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen Patientin in Heiligenfeld. Rückblickend würde ich diese Klinik definitiv nicht empfehlen.

NEGATIV:
*Massenabfertigung (120 Patienten)
*Großgruppenveranstaltungen wirken sektenähnlich, beklemmend, erdrückend - sind aber Pflicht. Leicht beeinflussbare und labile Personen kommen leicht in einen "Sog" der Masse
*die angepriesene Menschlichkeit und Achtsamkeit wird v.a. in den höheren Ebenen mit Füßen getreten. Der leitende "Arzt" ist selbstherrlich, arrogant und erniedrigt Patienten vor aller Augen - natürlich alles nur mit therapeutischer Indikation.
*keine medizinische Versorgung. Körperliche Beschwerden werden nicht ernst genommen, wenn man überhaupt mal einen Termin bekommt. Arztbesuche außerhalb sind NICHT erwünscht. Eine Mitpatientin ist auf eigene Faust zum Facharzt gegangen --> schwere Lungenentzündung
*wer Kritik äußert, steht auf der imaginären schwarzen Liste
*fachlich und menschlich unqualifizierte Therapeuten, bis auf wenige Ausnahmen
*wer Ängste hat, sich vor vielen Menschen zu öffnen, geht total unter und hat halt Pech gehabt
*katastrophaler, unsensibler und retraumatisierender Umgang mit Dissoziation und Flashbacks von manchen Ärzten/Therapeuten
*es gäbe noch einige erwähnenswerte Punkte, in anderen Kommentaren kann man dies aber auch nachlesen
*instabile und leicht beeinflussbare Personen sollten es sich 3x überlegen, ob sie in HF eine Therapie machen



POSITIVES:
*Küche - nettes Personal, gutes Essen (aber gewöhnungsbedürftig für manche Mägen)
*das Raucherhäuschen - der einzige "normale" Ort
*einige gut qualifizierte und menschliche Pflegekräfte
*Kontakt zu Mitpatienten
*und last but not least meine damalige Therapeutin, deretwegen ich die Therapie auch nicht abgebrochen habe. Kompetent, engagiert, fordernd/fördernd, menschlich, warmherzig und so fern von der ganzen Pseudo-Spiritualität. Ohne sie wäre ich keine 2 Wochen geblieben

9 Kommentare

Kommentar von kuckuck  am 09.02.2010
Pseudo-Spirituell ist das richtige Wort, Sie sprechen mir aus dem Herzen!!!
Ich war vor einigen Jahren dort-esscheint ja immer noch der gleiche ZUSTAND zu herrschen, wie damals!!!
Übrigens, Menschen mit Kundalini-Erfahrungenen sein vor dieser
Klinik ebenfalls gewarnt-man hat hier 0 Ahnung!!!

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Kommentar von kuckuck  am 09.02.2010
Pseudo-Spirituell ist das richtige Wort, Sie sprechen mir aus dem Herzen!!!
Ich war vor einigen Jahren dort-esscheint ja immer noch der gleiche ZUSTAND zu herrschen, wie damals!!!
Übrigens, Menschen mit Kundalini-Erfahrungenen sein vor dieser
Klinik ebenfalls gewarnt-man hat hier 0 Ahnung!!!
Kommentar von Clara-Marie  am 13.02.2010
Es gibt in der Fachklinik im Grunde nur eine Therapeutin, die fachlich wirklich hoch qualifiziert ist und gleichzeitig menschlich Wärme vermittelt: Und diese ist blond und füllig. Richtig? ;)
Kommentar von *wir*  am 15.02.2010
Hallo ithil!

Schade das du solche Erfahrungen machen mustest und heiligenfeld für so einen unachtsamen Ort erlebt hast!

Mich macht es traurig sowas zu lesen da meine Eindrücke und Erfahrungen dieser Klinik andere sind! Viele nehmen den Oberarzt so wahr wie du es geschrieben hast ... das ist schade. Ich durfte ihn letztes Jahr mal ganz anders erleben ... sehr achtsam und wertschätzend.

Ich habe es auch so erlebt das man ganz schön für sich einsetzen muss gerade wenn es um außerplanmäßige termine geht ... es ist schwierig aber nicht unmöglich.

Im übrigen bin ich eine der labilen die dazu neigt in großen Mengen unter zu gehen! ... hmm bin ich aber dort ein Glück nicht!

Jeder geht seinen eigenen Weg!


Ich wünsche dir das du einen Ort für dich findest, wo du wachsen kannst und heilsame Erfahrungen machst!

liebe Grüße
*wir*
Kommentar von kuckuck  am 09.03.2010
zu Clara-Marie :-)

Nein, leider kannte ich diese Dame nicht, schade, es war zu meiner Zeit ein füllige, dunkelhaarige Dame dort (Haarfarben können ja wechseln:-) )von der die Patienten, die in ihrer Gruppe waren, diese Äußerungen machten....
Ich habe dort auch "eine" sehr gute und herzliche Ärztin,
die auch Gruppentherapie machte für 1 Woche gehabt...leider
verließ sie die Klinik.....
Kommentar von NellyRY  am 17.04.2010
An der Klinik gibt es wenige gute Therapeuten, aber die wenigen sind enorm in ihrem Können.
Füllig und blond? Da muss ich zustimmen, durch diese Therapeutin hat sich meine Lebensqualität zu 100% geändert!!! Ich verdanke ihr viel!
Kommentar von ronjasita  am 24.04.2010
Hallo

Ich gehe wahrscheinlich ab 12. Mai 2010 in die Fachklinik Heiligenfeld.
Das ist mein erster stationären Aufenthalt in solch einer Klinik.
Wer kann mir bitte Auskunft über die Strukturgruppe geben, die dort behandelnden Therapeuten und sonst noch so??
Was nimmt man denn so mit in die Klinik?? also ich meine, was sollte man auf jeden Fall dabei haben und was darf man nicht haben? darf ich Handy mitnehmen?
Wär schön, wenn mir jemand Auskunft geben kann.
Danke, liebe Grüße Ronjasita
Kommentar von kuckuck  am 06.05.2010
Handy kannst du mitnehmen-aber nur "außerhalb" der Klinik benutzen-TV ist nicht erlaubt, es sei denn du bist Privatpatient-es gibt aber einen Gemeinschaft-Tv-Traum dort-ein Cass. oder MP 3, im Zimmer ist kein Radio-etwas zu lesen und wer es mag, etwas Deko für das Zimmer, es ist reichlich karg (bunte Tücher usw.) vielleicht etwas zum Schreiben-Malen).....und einpaar leichte Schlappen für Innen und weil man sich oft die Schuhe ausziehen muß, wenn man die Gruppenräume betritt...
zu Essen gibt es dort genug :-) solltest du irgendwelche Allergien auf Mahrungsmittel haben-vom Arzt Bescheinigung
mitnehmen-sonst gehen sie nicht darauf ein...und wichtige Medikamente, die du vielleicht einnehmen mußt,
hatte damals mein Notfallset für Insektenstiche vergessen-meine Tochter schickte es gleich nach,leider ist es
bei mir nie angekommen, sondern verschwand irgendwo in der Klinikverwaltung und ich mußte die ganze Zeit ohne herumlaufen...
die ärztl. Versorgung ist nicht doll-wenn du irgendwelche arge Beschwerden hast-gehe auswärts zum Arzt!!
Viel Glück!
Kommentar von münchnerkindl  am 12.05.2011
Das pseudospirituelle Flair und die Art und Weise wie eine zu verabschiedene Patientin der es sehr schlecht ging vor dem Plenum der Patienten und Ärzte behandelt wurde war auch der Grund warum ich nach dem einer Infoveranstaltung davon abgesehen habe mich dort behandeln zu lassen.

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Kritisches Denken angebracht Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Clara-Marie berichtet nicht als Patient, sondern als sonstig Betroffener  24.01.2010

Pro:

Engagierte Mitarbeiter an der Basis

Kontra:

Anmutungen an eine Glaubensgemeinschaft

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Erfahrungsbericht:

Heiligenfeld wird in streng hierarchischer Struktur geleitet. Der eine Arzt fungiert dabei als Führungsperson. Neben seiner Tätigkeit als Arzt ist er auch Lehrer in buddhistischer Meditation (Ayya Khema), Ehrenbeirat des "Spiritual Emergence Network", Mitbegründer des "Instituts für Transpersonale Studien" und Vorstandsmitglied des "Deutschen Kollegiums für Transpersonale Psychologie".
Trotz dieser ganz enormen Anhäufung von Qualifikationen tritt im menschlichen Kontakt häufig der Eindruck auf, dass abweichende Meinungen nicht gewürdigt werden. Kritikfähigkeit wirkt in ganz Heiligenfeld generell unerwünscht, je höher die Hierarchie-Ebene, desto ausgeprägter (Chef-, Oberärzte).

Heiligenfeld wartet zudem als "Feld der Heilung" mit allerlei Heilsversprechen auf, die Klinik möchte Werte vermitteln, die "verankert im Absoluten, Spirituellen, Göttlichen" liegen, beispielsweise die "Entfaltung von Humanität an einem Ort, an dem Wunden behandelt werden, die durch mangelnde Humanität entstanden sind" oder auch "menschlicher Gewinn, der sich in Erfüllung, Sinn, Glück und Genuß ausdrückt".
Eine sehr hohe Anzahl von Patienten wie Mitarbeitern berichtet hier auch tatsächlich, genau das gefunden zu haben was sie bisher vergeblich gesucht hätten. Viele der Patienten wie auch etliche der Mitarbeiter werden auf der Suche nach einem anderen Leben, nach Bewusstseinserweiterung, Selbsterfahrung und Sinn von der Unternehmensphilosophie Heiligenfelds angelockt und finden in Heiligenfeld emotionale Sicherheit.
Durch wiederholte "Intervall-Behandlungen" und/oder Wochenend-Angebote der Akademie des Hauses (zu erheblichen Preisen) wird Patienten dann die Möglichkeit geschaffen, sich auch nach Aufenthalt in der Klinik weiter oder wieder im Umfeld der Klinik zu binden.
Zweifeln jedoch Patienten oder Mitarbeiter an Heiligenfeld, oder der Wirksamkeit der Therapie, wird zum Teil eine erhebliche Härte des Systems deutlich.

Insgesamt sollten sich Patienten sehr gut überlegen, was sie sich von Heiligenfeld versprechen und inwieweit sie sich stabil genug für ein Umfeld halten, das teilweise eher dem einer Glaubensgemeinschaft denn einer durch gesetzliche Krankenkassen finanzierter Fachklinik anmutet.

3 Kommentare

Kommentar von ithil  am 03.02.2010
Du hast meine Gedanken in Worte gefasst!
Vielen Dank dafür

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Kommentar von Brigitta  am 26.03.2010
Hallo, ich war über Weihnachten 2008 in Heiligenfeld. Das war mein 2. Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik.
Was Du hier schreibst klingt mir sehr nach hohen Erwartungen an Heiligenfeld. Ich hatte die Klinik auch wegen der spirituellen Orientierung u.a. gewählt, ich konnte auch eine sehr gute Aura an dem Ort dort immer wieder spüren, wenn ich mich darauf konzentriert hatte.
Die strenge Hierarchie dort habe ich auch bemerkt, konnte mir aber egal sein, nachdem ich ja als Patient da war.
Was mir an dem Oberarzt aber aufgefallen ist, er war sehr sensitiv was das Anliegen der Patienten betraf, als sie sich in der Vorstellungsrunde äusserten. Auch was meinen Fall betrifft, traf er den Kern meines Problems. Das half mir sehr, an meiner Gesundung zu arbeiten. Was mir auch sehr half, war die Aufforderung und gleichzeitig die Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen (im Mal- und Werkraum, der immr offen war - sogar bis in die nacht - das ging in der anderen Klinik nicht)und auch für die Gemeinschaft zu engagieren: ich malte und bastelte, ohne ans Material denken zu müssen, hielt auch mal Meditationen ab und organisierte schliesslich Bauchtanzabende für Frauen. V.a. dies brachte mir eine tiefgehende Erfahrung, die mich stabilisierte und gesunden liess. Der Aufhebens, den ich mit dem unfähigen Gruppen-Therapeuten hatte - und erst die Gruppe- alles Fälle, die mich kaum tangierten- war schnell vergessen. Was für mich zählte, war der herzliche Kontakt unter den Patienten, die alle offen für spirituelle Werte waren und meine Möglichkeiten des Engagements als auch des Rückzuges. (Dort sind übrigens sexuelle Kontakte unter den Patienten erlaubt)

Für mich als spiritueller Mensch war der Aufenthalt im Nachhinein gesehen sehr hilfreich.

Liebe Grüsse
Kommentar von Maike75  am 27.08.2010
Ich kann deine Erfahrungen nur bestätigen. Die Oberärzte wirken beide äußerst narzistisch und überheblich. Ich hatte den "kleineren" der beiden und denke, dass er von Psychiatrie keine Ahnung hat. Das betrifft meinen Fall aber auch den einer psychosekranken Mitpatientin (die schließlich doch, wie die zuständige Psychologin es schon länger vermutet hatte, in die Psychiatrie musste) und eine Kerngruppenmitpatientin, die schließlich von selbst die Behandlung abbrach, nachdem ihre Medikamente umgestellt wurden und sie so schwere Nebenwirkungen hatte (Sie brach tagelang, hatte massive Gleichgewichts- und Orientierungsstörungen). Die Pflege war nicht in der Lage, sich um sie zu kümmern und hätte die Kerngruppe nicht die Versorgung übernommen (was absolut nicht die Aufgabe der Mitpatienten ist!), dann hätte sie nicht mal etwas zu essen bekommen. Der leitende Arzt war nicht in der Lage, die Situation in den Griff zu bekommen... fachlich absolut nicht nachvollziehbar, inkompetent und meiner Meinung nach verantwortunglos und absolut unmenschlich was da passiert ist.

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da will ich nie wieder hin Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
PFT berichtet als Patient  06.01.2010

Pro:

Begegnungen mit Mitpatienten, das schöne Haus

Kontra:

alles andere

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

07

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 14 Wochen in der Fachklinik Heiligenfeld. Und ich kann nur davon abraten. Gleich in der ersten Woche wurde eigentlich schon sehr deutlich wie die Klinik arbeitet, denn eine Frau, die nicht damit einverstanden war, eine bestimmte Therapiegruppe mitzumachen, wurde vor der ganzen Gruppe vor die Wahl gestellt: Entweder Du machst das jetzt mit oder Du hast fünf Minuten Zeit, Dich zu verabschieden. Argument: Du bist hierher gekommen, weil Du Hilfe brauchst, jetzt wissen wir, was gut für Dich ist. Wenn Du eine andere Meinung hast, bist Du einfach nicht erst zu nehmen. Du weisst nämlich nicht, was gut für Dich ist.

Es wurde mit einem gelbe Karten-System gearbeitet: Bei einem Verstoß gegen die Regeln, gab es eine gelbe Karte, bei zwei gelben Karten flog man raus. Wobei dieser "Verstoß" großzügig auszulegen war, das konnte auch mal in meinen Augen eine Lapalie sein. Im Großen und Ganzen kam es mir so vor als sei es einfach ein Mittel, damit man macht, was der Therapeut für sinnvoll häst auch wenn man ganz deutlich merkt, dass es eigentlich kontraproduktiv ist.

Bei Konflikten mit Therapeuten sah es auch schlecht aus: Ein Wechsel war nie möglich, ein Gespräch mit jemandem anders auch nicht. Einzelgespräche waren sowieso nicht vorgesehen. Alles wurde in einer Gruppe von etwa 10 Leuten besprochen, manchmal war da einfach keine Zeit für "Deine" Probleme. Dann wurde man mit einem kurzen "Nein, jetzt ist keine Zeit für Dich" abgespeist, egal wie dringend es war, oft ohne Begründung.

Damit man das durchhält, gibt die Klinik (für mein Empfinden) großzügig Medikamente.

Auch die Therapeuten untereinander hatten Konflikte, das hat man manchmal allzu deutlich mitbekommen: Einer hat Dir was zugesagt, der andere abgesat, obwohl man sich darauf eingestellt hat, zum Schluss ging es wohl weniger um mich als um den Machtkampf zwischen den Therapeuten.

Zu guter Letzt habe ich auch noch eine Fehldiagnose bekommen, wurde dementsprechend nicht richtig behandelt.

Ich habe leider nicht die Kraft gehabt, die Klinik vorzeitig zu verlassen und bedauere das sehr.
Mit diesem System aus Druck und "nur wir wissen, was gut für Dich ist" wurde bei mir mehr Schaden angerichtet als es genutzt hat

5 Kommentare

Kommentar von D2  am 12.04.2010
Meine Tochter war 12 Wochen (2009) in der Klinik und kam total verändert zurück. Dieses Jahr ein Suizidversuch. Die Familie brach auseinader, das Sorgerecht für die Kinder ist weg. Das alles spitzte sich nach Heiligenfald so dramatisch zu. Wo ist da die Verantwortung von diesen Einrichtungen?

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Kommentar von NellyRY  am 17.04.2010
Ich war 12 Wochen in Heiligenfeld und ich habe meine Therapeutin wechseln können, ohne viel Aufwand!
Kommentar von Maike75  am 27.08.2010
Ich möchte etwas zu der Kerngruppenarbeit sagen. Unsere Gruppe wurde von einer Psychologin geleitet, die leider nach 4 Wochen schwer erkrankt ist. Wir bekamen solange ich das war (weitere 8 Wochen) keine zweite Therapeutin mehr. Die Therapeutin, die mit uns alleine blieb, eine junge Kunsttherapeutin, war in meinen Augen ziemlich überfordert und wurde von der Klinikleitung schon im Stich gelassen, da ich unsere Gruppe zu diesem Zeitpunkt für nicht einfach hielt.
Zur Frage "Wer darf ein Thema einbringe" kann ich folgendes sagen. In unserer Gruppe durfte jeder sein Anliegen vorbringen und dann stimmte die Gruppe darüber an, wer drankommen sollte... kann man sich ja lebhaft vorstellen, dass das weder objektiv noch nach Bedürftigkeit abläuft. Wenn man Pech hatte, kam man halt nur alle 3 Wochen mal dran.
Kommentar von Maike75  am 27.08.2010
Dein Satz " Ich habe leider nicht die Kraft gehabt, die Klinik vorzeitig zu verlassen und bedauere das sehr.
Mit diesem System aus Druck und "nur wir wissen, was gut für Dich ist" wurde bei mir mehr Schaden angerichtet als es genutzt hat" hat mich zu Tränen gerührt, weil es genau meine Gefühle nach meinem Aufenthalt beschreibt. Ich werde noch einmal versuchen mit Heiligenfeld in Kontakt zu treten, weil ich das ganze, was mir dort passiert ist nicht vergessen und abschließen kann.
Kommentar von heigala67  am 05.01.2012
@PFT und Maike75:
Eure Berichte rühren mich ebenfalls sehr. Ihr klingt sehr klar und sachlich.

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mir hat`s geholfen! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
*wir* berichtet als Patient  28.12.2009

Pro:

das Therapieangebot TAKETINA und die beiden Therapeuten dazu! :)

Kontra:

Wenn es mit einem Kerngruppentherapeuten nicht klappt wird es schwierig Lösungen zu finden

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (ich habe viel mitgenommen) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (hat sich verbessert) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006/2008/2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich bin letztes Jahr zum dritten Mal in Heiligenfeld gewesen und werde wahrscheinlich nochmals hingehen. Die Therapien haben mir bisher sehr weiter gebracht auch wenn so manch positives erst einige Zeit nach der Therapie zum Vorschein kam. ICh finde die Therapie in Heiligenfeld nicht einfach, da es zum Teil sehr konfrontativ ist. Das kann sehr unangenehm sein aber hin und wieder durchaus hilfreich. In der Klinik wird sehr auf Eigenverantwortung geachtet, was ich sehr gut finde. Ich habe sehr viel Unterstützung erfahren auch von Therapeuten die nicht direkt Bezugstherapeuten aus der Kerngruppe waren. Für die Offenheit und die Bereitschaft bin ich sehr dankbar. Man kann sehr viel Unterstützung in der Klinik bekommen aber man muss sie sich auch von selbst holen, was nicht immer leicht ist. Mit meiner Kerngruppentherapeutin war ich sehr zufrieden. Sie ist sehr persönlich und natürlich und hat mich sehr unterstützt. Ich konnte mich auf sie verlassen.
Positiv fand ich auch das ich bei der Auswahl der Therapien Nachmittags mitentscheiden konnte und immer schauen kann was mir wirklich gut tut und mir weiterhilft. Man ist nicht für den ganzen Aufenthalt auf bestimmte Therapieangebote fixiert. manchmal ist es ein wenig blöd wenn man auf einen Platz eines Therapieangebotes warten muss aber bisher bin ich immer reingekommen.
Bei meinem letzten Aufenthalt hatte ich einen Konflikt mit meinem Kerngruppentherapeuten, der sich nicht lösen lies. Der Umgang damit war schwierig. Ich hätte mir mehr Offenheit gewünscht. Schließlich ist es ganz normal das man nicht mit jedem Therapeuten kann. Insgesamt fand ich das sehr schade.

Nicht alles was ich in dieser Klinik erfahren habe war angenehm und nicht alles ist perfekt gelaufen aber im Ergebnis zählt das mich bisher jeder Aufenthalt weitergebracht hat.
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Newsletter-Forderung Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
emmy berichtet als Patient  27.12.2009

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Erfahrungsbericht:

Als ehemalige Patientin bekomme ich regelmäßig den Newsletter. Das freut mal mehr mal weniger, erinnert je nach persönlicher Verfassung positiv oder weniger angenehm an alte Zeiten. In dem aktuellen Newsletter empfiehlt die Klinik folgendes:"Schreiben Sie etwas positives zu Ihren Erfahrungen in Heiligenfeld ins Internet....Wir freuen uns auf Ihren Beitrag unter www.klinikenbewertungen.de". Was ist nur aus dieser Klinik geworden??? Haben die Heiligenfelder das nötig. Hier bestätigt sich leider das Bild, dass es in der Klinik größte Mühe gibt mit Kritik konstruktiv umzugehen und eben vieles unter das Deckmäntelchen der "Achtsamkeit + piep-piep-piep" geschoben wird. Schade.

Kommentare

Kommentar von rodaro  am 20.12.2010
ich war 1999 nach dem tod meiner mutter für 12 wochen in heiligenfeld.die zeit dort war sehr hilfreich jedoch nicht wegen der therapien, sondern wegen der mitpatienten.die gruppe fand ich nicht hilfreich, da mich viele sachen wegen meiner gealterfahrung antriggerte.überflüssig fand ich auch morgens um 7.00 uhr den pflichtsport.vor allem wenn man mit schlafstörungen in die klinik kommt.eine stunde länger schlafen, wäre tausendmal hilfreicher gewesen.
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PTBS Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
lioba berichtet als Patient  19.12.2009

Pro:

Behandlungskonzept

Kontra:

Aufnahmeverfahren

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Die Behandlung hat mir sehr geholfen. Eine Intervallbehandlung war angeraten. Jetzt warte ich schon über ein Jahr auf den Platz für das nächste Intervall. Das ist fast nicht mehr zu ertragen. Ich habe zusätzliche Symptome entwickelt, die nicht nötig gewesen wären.

Kommentare

Kommentar von krümel71  am 02.01.2010
hallo lioba! Kann Deinen Ärger über die Wartezeit sehr gut nachvollziehen. Ich warte auch schon seit November 08 auf einen Platz. Für mich ist es aber der erste Aufenthalt in Heiligenfeld. Bin schon etwas nervös! Ich rechne jetzt noch mit ca. 6 Wochen Wartezeit. Liebe Grüße
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Eine gute Zeit Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Shangri-La berichtet als Patient  21.11.2009

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden (hohe Flukutation der Ärzte und Therapeuten) beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (teilweise etwas chaotisch) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Im Sommer 09 verbrachte ich knapp 8 Wochen in der Fachklinik Heiligenfeld.

Die Unterbringung
Die Klinik besteht aus mehren Gebäuden: Dem historischen Hauptgebäude aus dem 19. Jh., einem Nebengebäude aus der selben Zeit, einem nicht so schönen Bau aus den 50ern, sowie zwei architektonisch sehr gelungene Neubauten aus den 90ern. Die Zimmer in den älteren Gebäuden sind fast alle liebevoll saniert und wohnlich, doch gibt es noch Zimmer die einer Renovierung harren. Die Unterbringung erfolgt in Einzel- oder Doppelzimmer, wobei es wesentlich weniger Doppelzimmer als Einzelzimmer gibt. Daher bedarf es ein bisschen Glück, um nicht in einem Doppelzimmer untergebracht zu werden. Wenn man erst einmal in einem Doppelzimmer einquariert wurde, kann ein Wechsel entweder nur gegen Zahlung eines Einzelzimmerzuschlags, aus terapeutischen Gründen oder wegen Unzumutbarkeit erfolgen. Als Schnarcher galt für mich (bzw. für meinen Mitbewohner) das Letztere und so bekam nachträglich ein kleines aber sehr schönes Einzelzimmer im Neubau zugewiesen. Auf den Zimmern gibt es kein Fernsehgerät, das Mitbringen einer eigenen Glotze ist nicht gestattet. Fernsehjunkies haben allerdings die Möglichkeit, ihrer Sucht in einem Fernsehraum zu frönen. In allen Gebäuden herrscht strengstes Rauchverbot, jedoch es gibt auf dem Klinikgelände mehrere Raucherecken und eine halboffene Raucherhütte.

Die Verwaltung
Die Mitarbeiter der Verwaltung sind alle samt sehr nett und hilfsbereit. Sie bemühen sich redlich, das eigene Verwaltungs-Chaos zu beherrschen, aber es gelingt ihnen nicht immer.

Die Küche
Ein tolles Küchenteam zaubert tagtäglich eine hervorragende und abwechslungsreiche Vollwert-Mahlzeiten die bei mir keine Wünsche offen ließ. Man hat die Auswahl zwischen zwei Hauptgerichten und einem großen Salat. Samstags (und Feiertags) wird gebruncht. Trotzdem kam bei mir irgendwann der Punkt, an dem es mich nach Fast-Food gelüstete. Gottseidank gibt es in unmittelbarer Nähe zur Klink ein bekanntes US-amerikanisches Schnell-Restaurant.

Das therapeutische Angebot
Das zentrale Element der Therapie ist die Gruppentherapie innerhalb einer Kerngruppe, bestehend aus etwa 10 Leuten. Meines Erachtens wären kleine Gruppen von Vorteil, da jeder bei einer kleineren Gruppe mit seinem Thema öfter zu Wort kommen würde. Sport, bzw. Bewegung spielt eine ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Behandlung. Das Besondere an dem Konzept der Fachklinik sind die frei wählbaren und teilweise sehr außergewöhnlichen Therapieangebote, die zum größten Teil sehr viel mit Spiritualität und persönlicher Weiterentwicklung zu tun haben. Dafür sollte man offen sein, mechanistisch und stur naturwissenschaftlich denkende Menschen werden sich dabei garantiert nicht wohl fühlen. Von allen Patienten wird Eigenverantwortung für ihren Heilungsweg erwartet. Mit der passiven Erwartung, man werde dort "gesund gemacht", kommt man nicht weit. Ebenfalls wird erwartet, daß man ein Ehrenamt für die Patientengemeinschaft übernimmt, sei es der Fahrradverleih, der Chor, die Patientenbibliothek oder eines der vielen weiteren Ämter.

Die Therapeuten, Pfleger und Ärzte
Bei den Therapeuten ist es in der Fachklinik Heiligenfeld leider nicht anders als sonst wo: Man trifft dort neben den hervorragenden Persönlichkeiten auf mittelmäßige und unterdurchschnittlich gute Therapeuten. Hinzu kommt, daß dort auch viele sehr junge Berufseinsteiger arbeiten. Als End-Dreißiger hatte ich manchmal Probleme damit. Als einen negativen Punkt muss ich hier die hohe Fluktuation von (Körper-)Ärzten und (im etwas geringerem Maße) von Therapeuten erwähnen. Ein wenig mehr Kontinuität würde hier die Behandlungsqualität verbessern. Ich kam mit meinem Kerngruppentherapeuten leider nicht zurecht. Dies wurde jedoch aufgefangen durch meine sehr gute Erfahrung in den anderen Therapieangeboten und vor allem durch die Patientengemeinschaft. Rund um die Uhr stehen den Patienten im Notfall sehr gut geschulte Pfleger/innen zur Verfügung, die stets ein offenes Ohr haben. An dieser Stelle einen Gruß und einen besonderen Dank an Frau Roeder, die Nachtseele der Klinik!

Die Patientengemeinschaft
Für mich persönlich war die Patientengemeinschaft der wichtigste Therapeut. Viele Rituale, Offenheit und Achtsamkeit lassen eine ganz besondere und sehr heilsame Atmosphäre unter den Patienten dieser Klinik entstehen. Weiteres kann ich an dieser Stelle nicht dazu sagen - man muß es erlebt haben.

Weiteres
Die Wartezeit auf einen Behandlungsplatz in der Fachklinik schlüsselt sich nach der Dringlichkeit, dem Wohnort und dem dortigen Versorgungsgrad auf. Menschen aus Hamburg oder Berlin müssen teilweise bis zu 15 Monaten warten, Leute aus der Umgebung haben sehr viel kürzere Wartezeiten zu erwarten. Während des Aufenthalts in der Fachklinik ist der Konsum von Alkohol und illegalen Drogen ist streng untersagt und kann zum Abbruch der Therapie seitens der Klinik führen. Eigene Fernsehgeräte sind, wie bereits gesagt, ebenfalls nicht erlaubt, es steht ein Fernsehraum zur Verfügung. Das Mitbringen eines eigenen Rechners ist nur in Ausnahmefällen gestattet. Für kurze Internetrecherchen oder für das Abrufen von Mails stehen allen Patienten für eine halbe Stunde pro Tag zwei Computer zur Verfügung. Waschmaschinen und Trockner sind vorhanden. Übrigens: Von 100 Patienten sind etwa 80 weiblich. Der Männeranteil ist also sehr gering.

Mein persönliches Fazit
Meine Zeit in der Fachklinik Heiligenfeld war eine sehr wichtige und heilsame Erfahrung in einer tollen Umgebung. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die mir sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Die Mischung aus herkömmlich psychologischen und spirituellen Elementen hat mich näher zu mir geführt, mir Kraft gegeben und mir so den besten Start in ein besseres Leben ermöglicht. Als „geheilt“ wurde ich nicht entlassen – aber ich bin auf dem Weg. Vieles, was ich dort gelernt habe, praktiziere ich weiterhin im Alltag. Ich kann diese Klinik trotz kleiner Mängel uneingeschränkt empfehlen.

2 Kommentare

Kommentar von Kleine84  am 30.05.2010
Ich war auch im Sommer 2009 da und finde deinen Beitrag sehr schön formuliert. Besser hätte ich es nicht schreiben können.
Danke!

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Kommentar von TineB  am 30.05.2010
Auch ich war im Sommer 2009 da, Danke für die tolle Zeit.Ein toller Bericht dem ich mich nur anschließen kann.
Drücke euch
GLG TineB

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Licht und Schatten Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Murmel24 berichtet als Patient  11.11.2009

Pro:

gute Therapeuten, gutes Essen, gutes Konzept

Kontra:

lange Wartezeiten, die bauliche Situation

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2009 für acht Wochen als Patient in der Fachklinik. Die "angedrohte" Wartezeit für Kassenpatienten, die mit einer Akuteinweisung dort angemeldet sind, betrug laut telefonischer Auskunft 14 Monate! Ich habe trotzdem meine Unterlagen dort hingeschickt und habe nach zwei Wochen einen Platz bekommen und war drei Wochen nach Antragstellung in Bad Kissingen. Ich hatte also Glück; auch in der Zuteilung der Bezugstherapeuten hatte ich großes Glück, hatte ich hier ein kompetentes Team mit viel Erfahrung und dem nötigen Fingerspitzengefühl für die Gruppe. Diese Erfahrung haben aber nicht alle Patienten dort gemacht und die Qualität der Therapeuten war sehr unterschiedlich. Zur Küche ist nur zu sagen, dass sie einsame Spitze ist; sowohl das Personal, dass sich sehr stark engagiert hat, als auch die Qualität und die Vielfältigkeit des Essens waren beeindruckend. Da ich mit Übergewicht zu kämpfen hatte, waren meine Befürchtungen hier ganz klar: Halte bloß dein Gewicht! Doch nach acht Wochen hatte ich über acht Kilo abgenommen, und ich habe dabei nicht einmal gehungert. Auch dies ein Verdienst der Küche. Ein weiterer Pluspunkt ist die Einbettung der Patienten in den Klinikablauf. Vom Konzept und der Umsetzung in den täglichen Ablauf war dies das überzeugendste Konzept, was ich im Rehabereich bislang kennengelernt hatte.
Nach soviel Licht hier auch einige Schattenseiten: Die Gebäude und die Zimmer der Fachklinik sind schon in die Jahre gekommen, sie haben jedoch einen gewissen -morbiden - Charme, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Für mich war die Unterbringung kein großer Kritikpunkt. Kritischer war bei mir, dass mein Aufenthalt dort davon abhängig war, wielange ich wirtschaftlich noch tragbar war. Da ich auf Medikamente aufgrund einer chronischen Erkrankung angewiesen war, gab es auch hierzu keine kostengünstigere Alternative; ich lag über dem Tagessatz, den die Klinikfür mich kalkulierte. Und so waren es sehr wahrscheinlich wirtschaftliche Gründe, die meinen Aufenthalt nach acht Wochen beendeten (ich hatte eine unbefristete Kostenzusage meiner Kasse vorliegen.)
Im administrativen Bereich halte ich es für angebracht, Nachbesserugen vorzunehmen. Mein Fazit: jederzeit wieder, es hat mir viel gebracht, jedoch sollte der Transfer des Erlebten in den Alltag intensiviert werden. Mein Tipp: Sich einfach mal drauf einlassen.

Kommentare

Kommentar von MSR  am 28.12.2009
Hallo,
habe eine Akuteinweisung für Bergisch Gladbach oder Gummersbach. Lt. Krankenkasse habe ich aber Krankenhauswahl. Leider ist das in jeder Klinik aber anders und für Akut gibt es lt. eben geführtem Telefonat 15 Mon. Wartezeit in Heiligenfeld. Was für Unterlagen hast du denen denn eingeschickt? Arbeitet diese Klinik mit dem "12-Schritte-Programm" und mit "Bonding"? Mein Hauptproblem ist Co-Abhängigkeit und abhängige Beziehungen und daraus resultierende sehr schlimme Depressionen, d.h. ich bin - inzwischen - arbeitsunfähig. Zudem muss ich mich im Frühjahr beruflich neu orientieren.
Danke für deine Hilfe, ich hoffe es geht dir inzwischen wieder gut.
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Es eilt ein guter Ruf voraus - der ist aber wohl eher auf der Flucht Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Eule1981 berichtet als Patient  26.10.2009

Pro:

viel Alternatives (Meditation), Verpflegung super

Kontra:

keine Struktur, Verwaltungschaos und permanent wechselnde Therapeuten

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Nach langen hin und her habe ich mich jetzt doch entschieden, hier noch einen Bericht zu hinterlassen. Damit die nächsten schlauer sind.

Ich war 2008 ab September für 8 Wochen dort, über die Deutsche Rentenversicherung. Leider war ich kein Bayer, was die Wartezeit extrem verlängerte. Genau genommen habe ich im Februar meinen Bescheid bekommen und Ende September konnte ich kommen.

Mir hat meine Körpertherapeutin diese Klinik empfohlen, da ihr eben ein sehr guter Ruf vorauseilte. Nachdem ich von dort weg war, kann ich nur sagen, der Ruf war auf der Flucht. Ich hatte mich vorab im Internet interessiert und alles klang sehr positiv, weshalb ich auch gern dahin wollte.

Vor Ort musste ich dann leider feststellen, dass es nicht ideal war. Bei uns war es z.B. so, dass aufgrund der hier schon oft genannten Fluktuation in 6 von 8 Wochen kein fester Gruppentherapeut zur Verfügung stand und die Vertretung spätestens alle zwei Wochen gewechselt ist. Hinzu kam, dass es zwar dort prinzipiell eine Menge Therapieangebote gibt (die zum Teil auch mit Patienten der Parkklinik gemeinsam stattfanden) war eine Therapiegruppe aber voll, konnte man da halt einfach nicht hin. Ich selbst habe erst nach der fünften Woche einen Platz in der Wasserentspannung (Wassertragen) bekommen, da ich eigentlich nach der sechten Woche fahren sollte, war das sehr sinnvoll. Wir hatten auch den Eindruck, dass es für Patienten der Parkklinik nie ein Problem gab, eine Gruppe zu bekommen (das ist im übrigen der privatklinische Bereich).

In Sachen Verwaltung war man auch besser beraten, wenn man von allem einen Durchschlag hatte und wusste, wer was wann wohin gefaxt hatte. Verlängerungen kamen zum Teil erst am letzten Tag, bzw. einige Therapeuten haben auch schon mal ganz vergessen, einen solchen Antrag überhaupt zu stellen. War für manche echt am Nervenzusammenbruch vorbei. In Anbetracht, dass ich mich in den Wochen mal um nix kümmern sollte (das jedenfalls die Empfehlung meines Therapeuten) hat sich die Klinik echt selbst in den Hintern getreten.

In Bezug auf die Wohnsituation muss ich mich der vorherigen Bewertung anschließen. Die Zimmer sind z.T. sehr klein und dunkel (jedenfalls im Altbau) und manche bräuchten dringend eine Renovierung. Es machte nicht wirklich Spaß dort im Zimmer zu sein. Leider fehlte mir ein richtiger Aufenthaltsraum. Eine gemütliche Ecke (außer der einen Fernsehecke) zum sitzen, spielen und faul sein fehlte leider total.

Ein Lob aussprechen muss man der Küche und den Bedienungskräften. Die waren super organisiert, haben alles immer mit Liebe zurecht gemacht und organisieren alle 6 Wochen einen tollen Themenabend. Mädels ihr habt uns manchmal den Tag gerettet.

Naja, insgesamt sage ich ganz klar, ich hab da hin gewollt nun hab ich den Schaden. Nochmal würde ich mir diese Klinik auf keinen Fall aussuchen. Aufgrund der Tatsache, dass man am besten schon bei der Anreise wissen muss, was man will, würde ich diese Klinik an "Erstpatienten" schonmal gar nicht empfehlen.

3 Kommentare

Kommentar von Anna66  am 26.10.2009
Hallo,

möchte mal was zur Wartezeit sagen: Man hat mir heute in der Anmeldung mitgeteilt, die Wartezeit beträgt zur Zeit 1-3 Monate, wenn man einen Reha-Antrag bei seiner Krankenkasse stellt. Dann soll es wohl wesentlich schneller gehen, als bei normaler Krankenhauseinweisung (da kann es bis zu 12 Monaten dauern). Mit so einer schnellen Aufnahme habe ich gar nicht gerechnet! Kann mir jmd. ein Feedback dazu geben?

Zu den Zimmern: Du, Eule, schreibst Altbau, demnach gibt es auch einen Neubau? Und ist es wirklich so laut an der Hauptverkehrsstraße, wie schon angemerkt wurde? Hört man nachts in den Zimmern Verkehrslärm? Wäre für mich der Horror! Würde mich über eine Antwort sehr freuen!

Liebe Grüße, Anna

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Kommentar von Eule1981  am 07.11.2009
Hallo Anna,

also zu den Zimmern: Der komplette hintere Klinikteil ist neu gebaut. Ein Flügel davon hat auch die Fenster zu Straße. Ich kann dir aber nicht sagen, inwiefern das laut ist. Eigentlich liegt die Klinik ziemlich oberhalb der Straße - aber es ist schon möglich. Ich bin da unempfindlich, andere Patienten fühlten sich auch im Altbau gestört - das ist echt von jedem selbst abhängig.

Zur Wartezeit: Es ist wohl so, dass es mit ner Krankenhauseinweisung schneller geht als mit ner Rehaeinweisung. Zusätzlich ist es abhängig wo du her kommst - ich bin wie gesagt kein Bayer - da hat es zusätzlich länger gedauert. Die Klinik ist soweit ich weiß in die bayrische Regionalversorgung eingebunden und damit sind die regionalen Patienen auch eher dran. Was die Auskünfte von der Klinik selbst angeht, da wäre ich vorsichtig. Mir wurden im Januar 2008 4 Monate in Aussicht gestellt - gedauert hat es dann 8. Ich bin am Telefon immer nur wieder vertröstet worden. Aber das ist meine Erfahrung - kann ja jetzt schon wieder anders sein.
Kommentar von kuckuck  am 28.11.2009
Hallo Anna

Das stimmt, es kommt darauf an, wo die Zimmer liegen, ich hatte eines gegenüber dem Hauptgebäude zur Strasse gelegen, zwar von der Strasse ab, zum Innenhof zu-aber da ich im Sommer dort war, wo man viel die Fenster offen hatte, war oft enormer Benzingeruch von der Strasse her zu riechen...
(das Klinikgelände liegt oberhalb, wie auf einem Berg, rechts hoch von einer vielbefahrenen Straße)

Auch auf dem Flur, der nach hinten zur Straße lag und wo die
Fenster ebefalls geöffnet waren, war diese Abgase enorm-
nichts für Menschen mit Atemwegsproblemen.

An manchen Tagen, vor allem Abends (nicht immer)hingen
diese Abgasedüfte über dem gesammten Klinikgelände..aber nicht dauerhaft, mehr so in der Hauptverkehrszeit...
nicht gearde praktisch emfand ich auch, daß man, um in den
gegenüberliegenden Wald-Bach-Auenbereich zu kommen-genau über diese Strasse mußte......oder man mußte ganz hintenherum einen Riesenumweg laufen,

um über einen beampelten Übergang zu kommen...

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Einige Ärzte spielten ihe Macht aus, gebärdeten sich wie Gurus Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 lebowsky berichtet als Patient  07.09.2009

Pro:

Essen war gut, Taketina-Therapeut+

Kontra:

Arroganz einiger Ärzte, hohe Fluktuation

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 2005 in der Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen. Meine Erfahrungen waren leider nicht positiv.

Lage und Ambiente der Klinik erinnerten mich an den "Zauberg" Thomas Manns, die Gebäude wirkten öde, die Zimmer waren sehr klein und dunkel. Es herrschte eine morbide Stimmung, was nicht nur an der Jahrezeit lag. Die Wirkung auf Depressive kann man sich ausmalen.

Idealerweise respektieren Ärzte die Patienten, konfrontieren sie mit ihren Fehlern, begegnen ihnen aber ansonsten mit Achtung. Dies war bei Heiligenfeld nicht der Fall.

Einige Therapeuten waren sehr arrogant und unfreundlich. Ärzte haben in solchen Kliniken naturgemäß große Macht, die in Heiligenfeld von einigen über Gebühr ausgenutzt wurde.
So wurden Patienten abgefertigt und unfreudlich behandelt. ein Oberarzt gebärdete sich in der Vollversammlung manchmal wie ein Guru und machte Patienten lächerlich. Dies widerspricht dem vielgepriesenen "Geist" der Klinik, der Unternehmensphilophie, nach der Achtsamkeit und Respekt herrschen sollten.

Die Fluktuation unter dem Personal, insbesondere unter den Fachärzten, war hoch. Der Arzt in meiner Kerngruppe war leider ungeeignet und verfügte über keine Empathie. Er ließ es z.B. zu, dass Teilnehmer der Gruppe von Mitpatienten fertig gemacht wurden. Dies glich einer Retraumatisierung. Von "Achtsamkeit" keine Spur. Die Co-Therapeutin war kompetent, freundlich und behutsam, konnte sich jedoch gegen den Arzt leider nicht durchsetzen. Ich war nicht der einzige Patient der Gruppe, der sich über ihn beschwerte.

Positiv anzumerken ist, dass der Arbeitsverhältnis des besagten Arztes nach der Probezeit nicht verlängert wurde. Auch mit der abendlichen Meditation und der Vollwertkost war ich zufrieden. Der Therapeut der die "Taketina"-Therapie durchführte, war kompetent und einfühlsam.

Der Chefarzt sollte sich m. E. nicht nur auf Verwaltungsabläufe konzentrieren, sondern auch therap. Behandlungen durchführen.

Der Aufenthalt in Heiligenfeld war für mich leider kontraproduktiv.
Müsste ich noch einmal in eine psychosomatische Klinik, würde ich mir eine andere Klinik suchen.

3 Kommentare

Kommentar von sunshine_spring  am 14.10.2009
Kann nur voll und ganz zustimmen. War selbst im September in der Parkklinik. Werde auch noch einen längeren Bericht hier schreiben. War furchtbar enttäuscht, wie sehr sich die "Eigenwerbung" bzw. Vorabinfos der Klinik dem widersperchen, was tatsächlich geboten wird. Die Fluktuation der Therapeuten war wirklich massiv - ich hatte nach zwei Wochen Aufenthalt das erste Einzelgespräch mit einem Therapeuten. Meine zuständige Therapeutin war anfangs angeblich beurlaubt; später stellte sich heraus, dass sie in eine andere Abteilung gewechselt ist und überhaupt nicht mehr kommen wird. Individuelle Betreuung also mehr als schlecht. Auch hat bei uns die Gruppenkonstellation nicht harmoniert. Die Arroganz einiger Therapeuten, sowie Defizite in der Betreuung (auch medizinisch) kann ich nur bestätigen.

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Kommentar von Luis12 am 19.11.2009
Da bin ich ja froh, daß meine Aufnahme hier nicht klappte. Trotz Einweisung musste ich ein halbes Jahr warten, kam dann zur Adula-Klinik in Oberstdorf. Ich empfehle, dort mal die Bewertungen zu lesen - es ist in Psychosomatischen Kliniken wohl überall ähnlich.
Kommentar von Indian  am 01.01.2011
Hattest du den Arzt Szalay? 1 Jahr vorher hatte ich ihn bei der Gruppe gehabt. Er passte überhaupt zu dieser Klinik. Er war sehr arrogant. Niemand wollte bei ihm die Einzelstunde wahrnehmen. Ich machte Beschwerde über ihn, hat aber Nichts geholfen.

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Eine hilfreiche und bereichernde Zeit Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 seppel berichtet als Patient  11.08.2009

Pro:

Konzept / Therapeuten / Essen / Therapieangebote

Kontra:

Verwaltungsabläufe waren nicht immer optimal

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (für mich ohne Frage empfehlenswert) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (Therap. Beratung war sehr hilfreich) beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden (sehr freundliches Pflegepersonal) beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (Koordination der einzelnen Stellen könnte verbessert werden) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war letzten Herbst sechs Wochen lang im Gesundheitszentrum Heiligenfeld. Die Zeit dort war für mich nicht einfach, aber heilsam.
Jetzt, mehr als ein halbes Jahr nach meinem Aufenthalt, kann ich sagen, dass in dieser Zeit die Grundsteine für Veränderungen gelegt wurden.

Die Therpieauswahl ist sehr groß, ebenso wie das Meditationsangebot. Es war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Termine drängten sich oft dicht hintereinander, aber es war durchaus zu schaffen.
Was ich als extrem positiv empfand war auch, dass man zu nichts gezwungen wurde. Wenn es einem in einer Therapie z. B. nicht möglich war mitzumachen, war es kein Problem, sich an den Rand zu setzen und zuzuschauen - dies kann für traumatisierte Menschen wichtig sein.
Die Therapeutinnen/Therapeuten empfand ich als sehr fähige Menschen, welche die Patienten zwar forderten, aber nicht überforderten. Jeder wurde in seinem eigenen Tempo begleitet. Manches wurde sehr direkt gesagt, was nicht jedermanns Sache ist.

Das Essen war hervorragend, keine Zusatz- und Konservierungsstoffe, sehr viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch, für mich ein Schlaraffenland. Ein Lob auf das Küchenpersonal - immer freundlich und gut gelaunt.

Die verwaltungstechnischen Abläufe waren nicht immer gut und manchmal war es nötig, am Ball zu bleiben, aber das war für mich zweitrangig.

Die Ausstattung des Gesundheitszentrums war damals wegen der dunklen Farben eher deprimierend. Dies soll aber jetzt behoben worden sein, anscheinend sind die Zimmer renoviert worden.

Was bleibt noch zu sagen? Natürlich gibt es Menschen, die in Heiligenfeld nicht klar kommen. Das waren z. B. Menschen, die dachten, sei könnten ohne eigenes Zutun in ein paar Wochen "repariert" entlassen werden.
Die meisten, die ich in der Zeit kennenlernen durfte, waren aber zufrieden. Nicht jedem ging es bei der Entlassung gut, denn machen wir uns nichts vor, in ein paar Wochen Reha kann man auch nicht alle Probleme lösen, aber man kann Wege aufzeigen.

Ich würde auf jeden Fall sofort und ohne zu zögern wieder in diese Klinik gehen. Ich habe mich selbst ein Stück wiedergefunden und darüber bin ich sehr froh. Ich habe gespürt, dass ich die Kraft und den Mut habe, meine Probleme anzugehen und zwar in meinem ganz eigenen Tempo.
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Ein sehr heilsamer Ort Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 eresi berichtet als Patient  10.07.2009

Pro:

Gemeinschaftsgefühl

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (ist schon besser geworden) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Das heilsame an dieser Klinik ist das gesamte Konzept was auf Gruppenarbeit beruht.Ganz besonders wichtig waren mir das Begrüssungs und Abschiedsplenum,weil ich mich in meinen 3 Aufenthalten erst danach richtig in der Gemeinschaft fühlen konnte.Die klinik brachte mich jedesmal ein Stück weiter auch wenn es nicht immer leicht ist sich seinen eigenen Widerständen zu stellen so ist es dort leichter,weil dort der Mensch als ganzes geachtet wird und das war mir besonders wichtig.
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Heiligenfeld - auf dem Weg zu einem guten Leben Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
Sdde berichtet als Patient  29.06.2009

Pro:

Therapien und Patientengemeinschaft

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Eine Bitte an alle zukünftigen Patienten: Lassen Sie sich bitte nicht von einzelnen Negativberichten aus dieser Reihe abhalten, diese Klinik kennzulernen. Sicher gibt es auch Patienten, denen Heiligenfeld nicht gefallen hat. Nach meinem Eindruck, handelt es sich dabei um eine unter fünf Prozent liegende Minderheit. Besonders habe ich mich über die Schilderung des Herren geärgert, der über einen vermeintlichen Guru schreibt. Dieser Therapeut wird - und das ist alles - von vielen Patienten geschätzt, weil er entscheidend ihr Leben verbessert hat.

Zum Schluss: Heiligenfeld hat mein Leben zu einem besseren gemacht!

Faktoren wie Essen, Beratung, Zimmer - die ich für unwichtig halte - sind alle als gut bis sehr gut zu bezeichnen.
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Super Klinik Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
WolkeAnja berichtet als Patient  16.06.2009

Pro:

Sie bemühen sich sehr um das Wohl der Patienten

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich fand es super wie man dort erst genommen worden ist und man vieles mit einen Bearbeiten konnte sie waren alle sehr agajiert zu Helfen und da zu sein.
Vorallem wurde man als Mensch gesehen und wertgeschätzt
Du Zimmer sind unterschiedlich aber sehr gemutlich.
Das essen war sehr gut sehr wahlreich
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Neue Lebenserfahrung Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Mariella08 berichtet als Patient  05.06.2009

Pro:

Information, Zwischenmenschlicher Umgang, Biokost, Freiräume

Kontra:

Verwaltungsabläufe, enger Zeitplan zwischen Therapien

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallöchen,
ich war 2008 als Patientin in der Fachklinik. Anfangs hatte ich Probleme da ich mir mit einer "fremden" Person ein Doppelzimmer teilen sollte und ich es gewöhnt war alleine zu leben.
Die Einführungstage waren sehr informativ gestaltet und ich kam mir nicht wie ein Patient, sondern wie ein wertgeschätzter Kunde vor (so wie es auch sein sollte). Als der Stundenplan nach 1 Woche los ging, hatte ich mich schon etwas eingewöhnt, was ich auf die Einführungswoche zurückführe und sehr positiv fand.
Mit den Therapeuten kam ich von Anfang an erstaunlich gut zurecht, da ich sie nicht, wie in anderen Therapien bevormundend sondern begleitend erlebte.
Negativ fiel mir auf, dass es in der bestehenden Kerngruppe eine Hirarchie gab, in der die die länger da waren das Wort hatten. Dies änderte sich aber im Laufe der Zeit, als diese Personen abgereist waren und ich empfand die folgende Zeit als Gleichbehandlung eines jeden Gruppenmitgliedes.

Ein Lob an das Essen, ich habe noch nie so viel Respekt gegenüber Nahrungsmitteln empfunden und noch nie so gerne gegessen als in der Klinik.
Negativ empfand ich allerdings die Enge im Speisesaal. :-((

Die Theraphien waren individuell auf mich abgestimmt und ich erhielt zum ersten Mal treffende Informationen über meine Krankheitsbilder.
Besonders hervorheben muss ich die umfangreiche Information von Seiten der Ärzte bezüglich den Krankheitsbildern.

Zum Schluss möchte ich allerdings anmerken, dass der Übergang von diesem geschützten Umfeld zurück in die Realität so wahnsinnig schwer fällt, dass ich aus diesem Grund keinen Folgeaufenthalt mehr durchführen würde.
Die Realität ist anders, schnelllebig und hart, keiner nimmt Rücksicht, so ist die Gefahr erneut abzustürzen sehr groß.

Liebe Grüße an Ehemalige, Patienten und die die es noch werden wollen.
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Heiligenfeld - die Möglichkeit von der Raupe zum Schmetterling zu werden Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Christine46 berichtet als Patient  16.05.2009

Pro:

Kerngruppenarbeit in spezielllen Frauengruppen

Kontra:

man sollte nicht zu lärmempfindlich sein - Klinik liegt an einer vielbefahrenen Straße

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war nun schon das zweite Mal, innerhalb eines Jahres, hier in Heiligenfeld für 14 Wochen. Ich habe diese Klinik in allen Bereichen, sei es Pflege, Therapeuten, Zimmerpersonal und Küchenpersonal als äußerst zuvorkommend erlebt. Als Traumapatientin, die von vielen Ängsten gefangen ghalten wird, durfte ich erleben, hier nicht nur Patientin mit einer Nummer zu sein, sondern auch ein Mensch mit Körper Geist und Seele. Fachlich bestens ausgebildete Therapeuten und Krankenschwestern gaben mir das Gefühl jederzeit Hilfe annehmen zu dürfen. Besonders wohltuend und hilfreich ist die Struktur, die es der Patientengemeinschaft ermöglicht, sich gegenseitig zu tragen und so ein heilendes Gefäß füreinander zu sein. Jeder, egal mit welcher spiritueller Ausrichtung, findet hier die Möglichkeit auf eigene spirituelle Rescourcen zurück zu greifen. Zahlreiche Kreagruppen lassen einen ganz neue Fähigkeiten entdecken.

Kommentare

Kommentar von kuckuck  am 13.09.2009
Ich habe leider gegenteilige Erfahrungen machen müssen-
auch ich hatte eine Trauma und viele Ängste-das Team war nicht mal in der Lage mich "einzuordnen"..in der Gruppe wurde
keinerlei Dialog untereinander zugelassen..der Therapeut
machte seine Co-Therapeutin vor der Gruppe runter-auch ich konnte diese Macht-Patriachat dort deutlich spüren-von Achtsamkeit und Respekt keine Spur-Re-Traumatisierung...und ich war auch nur 6 Wochen dort und nicht monatelang und gleich 2x in einem Jahr....
komisch, da sprechen wir von einer Klinik!!!
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sehr geschützter liebevoller raum Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 clown2009 berichtet als Patient  15.05.2009

Pro:

ohne maske einfach ich selbst sein dürfen

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (sehr respektvoller umgang) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (sehr gute nachsorge) beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden (zufriedenstellend , dem system geschuldet) recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (klinik wird von menschen geführt, da menschelts halt mal.) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

ich war 3 monate in der fachklinik und habe einen unglaublich achtsamen, liebe und respektvollen umgang erlebt.das einlassen auf die für mich ungewohnte gruppentherapie hat viel mut erfordert.ich habe von dieser therapieform sehr provitiert, durch die arbeiten anderer mitglieder sind meine themen immer wieder angestoßen worden und ich konnte viele erfahrungen für mich übernehmen. mit meinen indikationen wurde äußerst vorsichtig umgegangen und mir wurde viel verständnis und empathie entgegengebracht
der umgang der patienten untereinander war äußerst behutsam und von achtung geprägt. die bereitschaft sich gegenseitig mental zu stützen und zu motivieren war tief beeindruckend. das konzept der klinik ist herausragend, die umsetzunng wird durch menschen ausgeführt. fehler, welche sicher passieren sind menschlich und machen die klinik lebendig und sympatisch.
ich würde die klinik all den menschen empfehlen wollen, welche sich auf dieses konzept einlassen wollen, nur dann kann es auch wirkung zeigen.
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Heilung in Heiligenfeld Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Conny57 berichtet als Patient  13.05.2009

Pro:

Sehr gut ausgebildetes Personal von Reinigungsfrauen bis zum Chefarzt

Kontra:

Essen ist nicht jedermanns Geschack

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich habe hier in Heiligenfeld 3 Monate verbracht und kann nur sagen, ich bin dankbar dass es diesen Ort gibt. Hier kann man in jeder Hinsicht "Mensch" sein, so wie man eben ist.
Man bekommt sehr viel "Werkzeug" an die Hand, um auch zu Hause wieder ein besseres Leben führen zu können.

2 Kommentare

Kommentar von relled56  am 15.05.2009
Hallo,
ich bin neu hier, suche eine klinik, die auf mich eingeht, mir hilft, ist Heiligenfeld die richtige für mich.

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Kommentar von Conny57  am 17.05.2009
Das ist wirklich eine sehr achtsame und mit bestem Personal ausgestattete Klinik. Man kann sie sich im Vorfeld auch mal ganz unverbindlich anschauen. Mir hat der Aufenthalt hier sehr geholfen und ich würde jederzeit wieder dort hin fahren.

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sicherer Ort Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Sonne2009 berichtet als Patient  13.05.2009

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist für mich ein sehr sicherer Ort an dem sehr liebevoll und achtsam mit allen umgegangen wird. Man findet immer Unterstützung wenn man sie braucht. Die Atmosphäre ist sehr familiär. Die Zimmer sind sehr schön und die Küche ist sehr abwechslungsreich. Einfach ein perfektes Umfeld zur Heilung von Körper und Seele
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Pseudospiritualität Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
master berichtet als Angehöriger eines Patienten  03.05.2009

Pro:

Essen

Kontra:

Guru-Therapien

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Nachdem meine Liebste in Heiligenfeld mit überraschenden Therapieansätzen (wie z. B. Grossgruppen, die eher an Sektierertum erinnerten, als an eine seriöse Therapieform) konfrontiert wurde, haben wir dieses Haus eingehend analysiert. Unsere Ergebnisse:
Die "spirituelle" Ausrichtung Heiligenfelds erscheint primär als kluge Marketingstrategie - und als verlockende Fassade. Vieles erscheint für eine deutsche Reha-Klinik ungewöhnlich. In welcher Klinik in D sonst kann ein Arzt, der weder Facharzt ist, noch promoviert, als Leitender Arzt tätig sein?!? Und genau dieser Arzt tritt eher als "Priester" oder "Guru" auf - in Ermangelung fachlichen Wissens?
Die Klinik rühmt sich allseits als bester Arbeitgeber in D. Das klingt honorig. Fakt ist jedoch, dass die Fluktuation insb. von Fachärzten überproportional hoch ist. Ein ständiges Kommen und wieder Gehen. Warum, wenn der Arbeitgeber so toll sein soll? - Nun. Insider aus der Klinik berichten konkret, wie solch ein Titel erlangt wird. Und das klingt bedenklich...
Der ärztliche Direktor dieser Klinik, den wir mehrfach erleben konnten, verblüfft durch eine erstaunliche Getriebenheit und ansteckende Unruhe. Sein eigenes Konzept scheint bei ihm selbst nicht zu greifen, wie jeder auf Veranstaltungen wahrnehmenn kann.
Man sollte sehr genau prüfen, welche Erwartung man als Patient hat.

4 Kommentare

Kommentar von heigala67  am 04.05.2009
Kann das Meiste des hier Gesagten leider nur nachdrücklich bestätigen. Würde allerdings nicht finden, daß es - insbesondere was die psychotherapeutische und "spirituelle" Kompetenz angeht - auf einen Facharzttitel etc. ankäme. Echte Kompetenz in diesen Dingen entspringt meist einem eigenen, bewußt gegangenen Leidensweg, der letzten Endes zu fundamentaler Aufrichtigkeit, Klarheit, Respekt vorm Nächsten und Demut im Alltag führen sollte - Dinge, die ich in Heiligenfeld nicht nur bei besagtem OA zutiefst vermißt habe. Die dadurch erzeugte Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit kommt dann allerdings für den betroffenen Patienten einer Katastrophe gleich.
Zugunsten der dort beschäftigten Menschen müßte man allerdings noch sagen, daß sie in einem sich irgendwie gerade selbst zerstörenden System gefangen sind. Natürlich bedeutet es andererseits, daß sich nur die Menschen (noch) dort befinden, die eine spezielle Resonanz zu diesem Thema haben (diesbezüglich habe ich auch über mich selbst und meinen Aufenthalt dort nachgedacht). Unter solchen Aspekten war natürlich auch ein vordergründig "mißglückter" Aufenthalt in HF nicht umsonst.
Wes Geistes Kind dort herrscht, konnte ich schon beim Betrachten des wunderbaren Belegschaftsschaubilds in der Eingangshalle sehen: Streng hierarchisch thront die Führungsspitze über den restlichen MA, die Küchenhilfen und Handwerker brav zuunterst... Eigentlich war da schon extremer Widerwille bei mir und diese Weltsicht hatte nichts mit der mir als "spirituell" vertrauten Weltsicht gemeinsam. Trotzdem bin ich nach HF gegangen (2009)...und man konnte nur sagen: Im Anfang war tatsächlich alles drin! Es artete zu einer tiefen Gesamtenttäuschung aus. Ich habe das Haus nach gerade mal zwei Wochen (und kritischer Abwägung des Pro und Kontra)fast fluchtartig wie im Schock verlassen, obwohl ich im Normalfall sehr dazu neige, die Dinge ordentlich abzuschließen. Ich bin selbst vom Fach und verfüge über viel Vorerfahrung (Therapien,Aufstellungen, Workshops etc.), welche in keinster Weise gewürdigt wurde. Nachhaltig empört bin ich über den zwischenmenschlichen Umgang, der wirklich nicht - wie ein Kritiker auf dieser Website schrieb - auf Augenhöhe erfolgte. Das ist in meinen Augen nicht IRGENDEIN Mangel, sondern Mangel an der Basis. Es ist für die psychotherapeutische Qualität geradezu erbärmlich, wenn sich echtes Vertrauen - wenn überhaupt - höchstens in ein paar versteckten Nischen (unter vier Augen) entwickeln kann. Der Tenor war vielmehr, daß Mitpatienten mir oft (insbesondere bezüglich ihrer spirituellen Anliegen) etwas wie dieses sagten: "Ja spinnst Du? Das erzähl' ich doch DENEN nicht!" Da muß man schon staunen. Für mich bedeutet das bezüglich einer Therapie, daß mans dann gleich sein lassen kann!
Traurig machte mich auch die Beobachtung, daß genau die (wenigen verbliebenen) Therapeuten, die mir mit großer Echtheit und Klarheit gesegnet schienen, extrem erschöpft und unglücklich wirkten.
Für mich ist es eine traurige Erfahrung, da der Ort selbst mit einer außergewöhnlichen Kraft gesegnet ist und die Kraft, die aus der alltäglichen Achtsamkeitspraxis zweifelsfrei hervorgeht, durch eben jene Zustände glattweg wieder zerstört wird.
Ein großer Teil des Heiligenfelder Schicksals ist sicher durch die übertriebene Expansion erzeugt worden. Systemtheotetisch ließe sich sagen, daß gewisse Dinge einfach nicht mehr zu verwirklichen sind, sobald eine Organisation eine gewisse Größe überschritten hat. Diese Dinge sind damit unwiderruflich zerstört. So betrachtet ist HF wahrscheinlich ein Opfer seiner Einbindung in unser (superkrankes!) Gesundheitssystem. Was die soeben beurteilten Leute und auch die Leitung bis zu einem gewissen Grade entschuldigt....oder auch nicht.

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Kommentar von meta  am 09.08.2009
Ich kenne die FK HF aus ihren Anfängen in den 90er Jahren:
übermäßig spirituell ausgerichtet, ein - meines Erachtens - extrem narzistischer Chefarzt, unruhig und nervös und sehr auf sein Wirken nach Außen gerichtet. Damals zum Teil Therapeuten/-innen mit "dubiosen" Weiterbildungszertifikaten.
Kommentar von Luis12 am 19.11.2009
Also auch hier so, wie ich es in psychosomatischen Kliniken in Grönenbach und Oberstdorf erleben durfte: man kommt an, macht sich pflichtschuldigst in Gruppen auf, glaubt, das würde therapeutisch wertvoll sein. Dabei behalten die gewieften Therapie-Erfahrenen ihre Befindlichkeiten für sich oder spielen ihre Show ab, um sich interessant zu machen mit Verlängerungs-Bonus. Wer wie ich an das Therapie-Konzept glaubt, gerät bei solchen Begleitern schnell unter die Räder. "Hilferufe" im Komitee wurden einen Tag vorher so verabredet: "Du, ich mache dann mal morgen einen Hilferuf für Dich!" Nur nichts Spontanes bitte. Mir haben beide Aufenthalte sehr geschadet. Deshalb werde ich in Gruppen immer nur sagen: "Mir geht es eigentlich ganz gut!", obwohl es mir schlecht geht. Weil niemand da ist, weder Therapeutin noch Gruppenmitglieder, der daran ein irgendwie gestaltetes Interesse hätten. Da kamen dann höchstens solche Therapeuten-Deutsch-Kommentare wie "Fühlst Du Dich jetzt wieder als Opfer?" oder "Nimm das jetzt einfach mal so an!" Na prima! Ich habe vieles in diesen Kliniken als absurdes Theater empfunden, hätte statt auf der Klinik-Kleinkunst-Bühne lieber erfahren, wie ich mich Problemen im wirklichen Leben entgegenstellen kann. Leider war ich auch nicht Mißbrauchsopfer, Alkoholiker, Suchtkranker sondern bloß ein Depressiver ohne größeren Anspruch oder Recht, wahrgenommen zu werden. 12 Wochen psychosomatische Klinik verglichen mit 12 Wochen Psychiatrie fallen meiner Meinung nach klar zugunsten der Psychiatrie aus - dort gibt es Fachkräfte. Wer wie ich dort das Glück hatte, Therapiegruppen zu erleben, in denen ohne Rumquatscherei und Stochern im Dunkeln Therapie gemacht wurde - o h n e W o r t e - , sondern mit Musik-Therapie, Gesangstherapie oder Ergotherapie, der konnte sich dadurch besser ausdrücken und wurde wahrgenommen! Bei der Musiktherapie kam es darauf an, mit irgendeinem Instrument seiner Wahl (ohne das Musikinstrument zu "beherrschen") sich und seine Stimmungslage anderen Patienten durch Töne mitzuteilen. Dort habe ich ein so positives Feedback erlebt, daß ich erstmal weinend zusammenklappte. Aus Dankbarkeit, von anderen angenommen worden zu sein! Grönenbach, Oberstdorf? Fehlanzeige! Dort war sich jeder selbst der Nächste im Jammer- und Sympathie-Wettbewerb.
Kommentar von Dan1  am 27.08.2010
Ich habe gerade Ihren Beitrag gelesen und würde mich gern austauschen. Nachdem mein Mann aus der Klinik zurückgekehrt ist, ist er völlig verstört und verändert, ich suche Antworten. Ist es möglich, mit Ihnen und Ihrer Frau einmal darüber zu sprechen? Danke!

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Zweiklassen Unterschied gravierend! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Chakra berichtet als Patient  03.05.2009

Pro:

Größtenteils die Patientengemeinschaft (bis auf Ausnahmen vornehmlich bei den Privatpatienten, einige Therapeuten, Oberarzt B., Schwestern, Küche, therapeutisches Reiten.

Kontra:

Einige Therapeuten sehr arrogant, Massenabfertigung.

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden (Wobei der zweite Aufenthalt als unzufrieden einzuordnen ist!) keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden (Beim ersten Mal Top, beim zweiten Mal Flop!) keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden (Dr. H. war eine Wucht!) recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006/2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war zwei Mal in Heiligenfeld, allerdings im GZ (Gesundheitszentrum). Einmal im Winter und einmal im Sommer des darauf folgenden Jahres. D.h. ein halbes Jahr Pause zwischen drin.
Das Haus hat den Charme eines Luftschutzbunkers gehabt. Die Zimmer sind dunkel mit Nasszelle in Plaste. Für Patienten mit schweren Depressionen sehr ungeeignet wie ich finde.
Die Zimmer wurden einmal wöchentlich gereinigt und den Rest der Woche musste man dies selber bewerkstelligen, nebst Bett machen.
Was mich aber am meisten gestört hatte war, das die Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatient bzw. Patienten die über die DRV dort ankamen. Die Privatpatienten die in den Parkliniken untergebracht waren, hatten wahre Tanzsäle als Zimmer und ein wunderschönes Bad. Alles sehr sauber und schön was daran lag das die Privatpatieneten das Zimmer täglich gereinigt und das Bett gemacht wurde. Dort wurde auch öfters das Handtuch gewechselt, was im GZ nur einmal in der Woche geschah.
Es gab auch des Öfteren von einigen Privatpatienten die sich darüber beschwerten das die GZler in "ihrem" Haus oder sogar zum Essen kämen. D.H. sich darüber beschwerten das die GZler am Sonntag zum Brunch in die Parkklinik Süd kamen.
Der erste Aufenthalt dort war soweit ganz gut und die Therapeutin ist auf meine Probleme eingegangen und ist sensibel an vielen Situationen heran gegangen. Einige Behandlungen habe ich als Einzel bekommen sowie auch mehrere Einzel außer der Reihe. Von der Behandlungsseite her konnte ich größtenteils nicht klagen.
Sehr positiv habe ich das therapeutische Reiten erlebt, was mich schon etwas weiter gebracht hatte.

Ganz anders beim zweiten Aufenthalt wo ich wieder im selbigen Haus untergebracht war, was aber nicht so schlimm war weil ich wusste was mich erwartet.
Schlimm war der Therapeut den ich hatte; denn ich hatte nicht mehr, wie erhofft meine alte Therapeutin, die nach Waldmünchen gewechselt hatte ein Paar Tage vor meiner Ankunft. Der Therapeut setzte sich auf ein solch hohen Thron und zeigt jedem die kalte Schulter. 0 Einfühlungsvermögen. Er war auch schnell mit Verweisen der Klinik bei der Hand.
Die Wochen die ich dort war bin ich am laufenden Band retraumatisiert worden weil ich so gut wie nie ein Angebot wahrnehmen konnte auf Grund von Zusammenbrüchen.
Und auf Fragen warum und wieso das so wäre ist der Herr auch nicht eingegangen bzw. wollte darauf nicht eingehen. Nur die Vorhaltung wieso ich denn die Gruppe verlassen hätte und ich zur Schwester musste. Aißerplanmäßige Einzel gab es gar nicht, ganz im Gegenteil, der Herr machte sich noch lustig über einen.
Ich war nicht der einzigste Patient der Probleme mit dem Therapeut hatte. Fast ständig standen Klärungen zwischen Therapeut und einem Patienten an.
Alles in allem war der zweite Aufenthalt kontraproduktiv.
Man hat gemerkt das der Sprit den Heiligenfeld ausmachte so langsam wich in Form von Massenabfertigung, das Therapeuten häufig krank oder im Urlaub waren. Hinzu kam der der Expandierungswahn der Geschäftsleitung.
Hinter den Kulissen, also im Kollegium muss es auch ziemlich wild zur Sache gehen was man auch gemerkt hat das manche Therapeuten sehr angespannt aus den Teamsitzungen kamen.
Wenn ich heute noch einmal vor die Wahl gestellt werden würde ob Heiligenfeld oder nicht, würde ich mir eine andere Klinik suchen!

4 Kommentare

Kommentar von Chakra  am 03.05.2009
Edit: Beim ersten Aufenthalt hatte ich auch die Gelegenheit für Nachsorgegespräche. Die nahm ich dankend an. Beim zweiten Mal wurde dahin gehend nichts gesagt oder angeregt!

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Kommentar von Herbert123456de  am 20.05.2009
Hallo, darf ich fragen ob du in waldmünschen warst oder in einer anderen klinik, soll da jetzt auch hin, und ein horor wäre es wenn das mit den zimmern dort stimmen würde, vielleicht antwortest mir mal.

LG Herbert
Kommentar von Chakra  am 21.05.2009
Hallo Herbert

Nein, dass war in Bad Kissingen. Das Haus nennt sich heute meines Wissens nach Residenz. Bzw. war das GZ die Schwesterklinik zur Fachklinik.
Ich hoffe ich konnte helfen?
Mit freundlichen Grüßen
Kommentar von Chakra  am 21.05.2009
Hallo Herbert

Nein, dass war in Bad Kissingen. Das Haus nennt sich heute meines Wissens nach Residenz. Bzw. war das GZ die Schwesterklinik zur Fachklinik.
Ich hoffe ich konnte helfen?
Mit freundlichen Grüßen

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hervoragende Nachsorge Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Damaris berichtet als Patient  24.04.2009

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

War letzte Woche zu meinem Nachsorgegespräch in Heiligenfeld, wird da nach 6 Wochen Entlassung angeboten.
Noch ein Grund diese Klinik zu empfehlen, war schon in meheren Kliniken aber das habe ich zum erstenmal erlebet.
Echt Klassee!
Auch gibt es einmal die Wochen die Möglichkeit in der Telefonsprechstunde mit seinem Therapeuten Kontakt aufzunehmen.
Also auch sehr gute Nachsorge.
Ansonsten gibt es immer wieder Patienten die nicht wirklich bereit sind ihre Themen anzugehen und da natürlich die anderen Schuld sind, hier natürlich das Klinikonzept und die Therapeuten. Also die Kritikberichte auch unter diesem Aspekt betrachten.
Wer bereit ist sich auf die Therapie einzulassen ist da bestens aufgehoben.

2 Kommentare

Kommentar von Blackpanic  am 28.04.2009
Ich hatte kein Nachsorgegespräch! Sauerrei!

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Kommentar von versuchtobjektivzusein  am 23.03.2010
leider muss ich mich anschließen.Es ist auch mehr als unachtsam, dass es keine Kliniknachbetreuung telefonischer Art gegeben hat von therapeutischer Seite-also aktiv zumindest eine Befindlichkeitsnachfrage.

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Beste Klinik Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 b30 berichtet als Patient  04.04.2009

Pro:

Super Therapeuten, geniales Umfeld

Kontra:

eventuell die Gewöhnung an Gruppentherapien

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (Ich kann nur jedem Raten der ein Psychosomatisches Problem hat, besteht auf diese Klinik) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (sehr gut) beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (Sicher kann man bei der Verwaltung einige Abstriche in der Organistaion machen, manchmal leicht Chaotisch) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist einfach ein genialer Ort, nicht nur da er sehr geschützt ist sondern dort gehen die Menschen (Therapeuten wie Patienten) sehr achtsam miteinander um. Meine Erfahrung für meinen Bereich ist einfach genial. Ich hatte zwei SUPER Klasse Therapeuten in meiner Kerngruppe und durfte verschieden Indikationsgruppen nutzen (u.a. Holotropes Atmen) nach meinem 6 wöchigen Aufenthalt fühle ich mich ein Stück weit neu geboren und habe gemerkt, wie viel ich im Alltag ändern muß um meine Gesundheit weiter zu erhalten. Hierzu haben neben den Therapeuten ganz klar die ganze Patientengemeinschaft und die vielen guten Gespräche beigetragen. Ungewohnt ist es sicherlich erst einmal fast alles in Gruppentherapien zu bewältigen, aber alles in allem gesehen ist dies ein Konzept welches auf die wirkliche Welt enormen positiven Einfluß hat. Ich kann diese Klinik und auch Ihr Konzept zu 100 % weiterempfehlen. Nach über 5 Jahren mit meinem Problem (Übelkeit) kann ich behaupten, ohne Heilienfeld wäre mein Leben sicher in weitere negative Bahnen gelaufen, daher nochmals recht herzlichen Dank an alle.
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Scheinheiligenfeld Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
mrwise berichtet als Patient  19.03.2009

Pro:

spirituelle Inspiration/Widerspiegelungen

Kontra:

Hierarchie im Haus/ "entmündigte" Patienten

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Erfahrungsbericht:

Nachdem ich mit viel Nachdruck und Panikattacke für meine Bedürfnisse einstehen musste um überhaupt ein eigenes Zimmer zu erhalten, landete ich bei einem Gruppentherapeuten bei dem die Chemie nicht stimmte. Ergebnis war dann ein katastrophaler Entlassungsbericht, der mich mit einer Persönlichkeitsstörung stigmatisieren sollte und einem ausgesprochenen"Fluch", man erkenne schon wie es mit mir weiterginge.
Unverantwortlich das einem verunsicherten Traumapatienten leise und sanft aber kolossal bestimmt und energisch gleichzeitig einimpfen zu wollen. Viele Patienten wurden ohne Klärung aus der Klinik entlassen, weil sie sich nicht an vorgegebene sogeannte "Verhaltensverträge" hielten.
Ein Therapeut äußerte selbst:"Hier istv ja sowieso alles chaotisch". Statt zuzugeben, dass es dort keinen Entwicklungsfortschritt für individulle Störungasbildder geben kann, weil die Klinik zunehmend seit 2007 unorganisierter wurde, wird der Spieß umgedreht und dem vermeintlichen "Fehlverhalten" der Patienten angelastet. Wer devot und brav war und immer reumütig die Schuld bei sich sah, -etwas pauschal beschrieben- ok- wurde angenehmer behandelt- Achtsamkeit aus der buddhitstisvchen Lehre entnommen spielte eine große Rolle- aber daswar mehr Show- denn man wurde sehr entmünigend behandelt, wenn man sich verteidigen wollte oder etwas gerade rücken wollte. Man darf nicht zu harmoniesüchtig sein und muss lernen die Dinge konkret anzusprechen- für sich einstehen- das möchte ich noch lernen. Shit happens.
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nix für Gruppenphobiker/Verantwortungsloses Personal inden Chefetagen Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 versuchtobjektivzusein berichtet nicht als Patient, sondern als sonstig Betroffener  13.03.2009

Pro:

Umfeld, Patientengemeinschaft

Kontra:

Kein Eingehen auf individuelle Diagnose/starke Bevormundung!

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (auf die Therapeutengemeinschaft bezogen) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Katastrophale KG-Koordinierung/Patient soll sich fügen) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen,

2007 war ich Patient in heiligenfeld und ich war in einer geschlechtshomogenen Gruppe. Die Gruppenleitung war ein Arzt ohne Fachtherapeutische Ausbildung.Das allein ist kein KO Kreterieum in der Bewertung jedoch wird es eines , wenn sich Inkompetenzen bewahrheiten- leider. Meine Sympathie für diese Person war von Beginn an negativ. Ich wusste bei der ersten Begegnung nicht, dass die Gruppe von dieser Person geführt wird. Als sie mir dann zugeteilt wurde, habe ich beschlossen es "zu versuchen" und mich auf den T. einzulassen um mein strenges "EntWertungssystem", das ich in meinem Elternhaus verinnerlicht hatte, zu überwinden- ein Fehler, aus dem ich eigentlich lernen sollte: Wenn mein Gefühl mir sagt, die Chemie stimmt nicht, dann sollte ich es nicht immer wieder versuchen:"Schließlich ist erwiesen, dass man in den ersten Sekunden entscheidet, ob es passt oder nicht. Da ich aber als Traumapatient meine Wahrnehmung öfter in Frage stelle, war dies mein Verhängnis, denn ich benötigte längere Zeit um "zu erkennen"- Als ich mir selbst nicht eingestehen wollte, dass ich den T. nicht ab konnte, begann der Teufelskreis. Als ich dann die Gruppe nicht mehr wechseln konnte und ich einen fadenscheibnigen Grund angab, es aber zu müssen, und mich aus harmoniegründen nicht direkt mit d.T. konfrontieren wollte, weil ich u.a. sowie so überreizt war-wendete ich mich vertauensvoll an das Pflegepersonal. Tja- und dann landete ich in der Borderlinegruppe, obwohl ich eine andere Diagnose habe. Es hieß, ich spielte die Therapeuten untereinander aus. Wenn ich konkret fragte, was denn eigentlich los wäre, ich hätte das Gefühl etwas stimme nicht, etwas anderes würde mir erzählt als Tatsache ist, da wurde ich nicht aufgeklärt. Während ich dieses hier schreibe, wird mir klar, dass ich auch einiges profeziert habe und im Grunde mein verhalten widergespiegelt wurde letztendlich- man hatte mir auch nicht die Wahrheit gesagt- aber mich "zur Strafe" mit einer neuen Diagnose geschmückt.Dieser sthe ich ambivalent gegenübr. In einer Klinik in meinem heimatort, wo ich wenige Wochen später tagesstationär mich selbst einwies, weil ich selbstmordgefährdet war- verneinte man diese Diagnose- allerdings ist die B-line D. auch eine der kostspieligsten wie ich vermute für die KK. Eventuell schreibt die Chefärztin dieser Klinik die Patienten schneller gesund? Nunja- ich bi auch misstrauisch von Natur aus;-)

jedenfalls bin ich destbilisiert aus der Klinik entlassen worden und man wollte mich bereits früher entlassen, aus mir unerkklärlichen Gründen! Ich fragte immer nach und es hieß ich habe Verträge gebrochen. Mehr nicht. Hm.
Dabei kam ich meinen Tehmen so nah wie nie zuvor. der T. sagtebei der Entlassung:"Glauben Sie , ich sehe schon sehr bei Ihnen, es gibt Einiges abzusehen." Eine unverantwortliche Äußerung, bei der man mich im Ungewissen ließ!Ich fühle mich fast wie" verflucht"Ich trank nach dem Aufenthalt exzessiv Alkohol und hatte mehrere Affairen. der Entlssaungsbrief ließ fast 2 Monate auf sich warten! Mein Hausarzt legte sofort Widerspruch gegen den Bericht ein, weil er mich in ein unmögliches Licht rückte. Einige vermutetetn bereits in der Klinik, dass der T. stark polarisiert. Diese Person ist mittlerweile Oberarzt. Eine machtzentrierte Person, die die ihr inne habende Position inder Gruppenleiterfunktion nicht fachgerecht ausgeübt hat und nun zum Glück "nur ihr Unheil"-zumindest bei manchen?! als Oberarzt ausübern darf.
ALSO:Die Werbung der Klinik, dass das Team sich kooperativ austauscht und stark ist inder gleichgerechten Mitarbeiterführung übersetze ich nach meinen Erfahrungen als"Therapeutensturheit was die Diagnoosekataloge betrifft"und Eingeschworene Gemeinschaft ind er ein Gleichgestellte Arzt-Patientenverhältnis nicht erwünscht ist. Scheinheiliogenfeld trifft es haargenau.

Das Umfeld und spirituell nutzbare Therapieangebot ist geschmackssache- rundet das Begleitprogramm toll ab.Allerdings psychotherapeutisch ist die Klinik verantwortungslos am Arbeiten und völlig chaotisch organisiert. Wenn man die Therapeuten nicht so ernst nimmt und ein Softprogramm möchte- dann nix wie ab in die Klinik.
Ich möchte allerdings ernsthaft konzentriert an meinen Grundproblemen arbeiten.

Good luck.

Kommentare

Kommentar von Luis12 am 31.12.2009
Das Konzept solcher Kliniken lautet offensichtlich: den Patienten in eine "therapeutische Krise" zu treiben, um ihn dann wie in einem boot-camp per Gehirnwäsche zu einem folgsamen Mitglied einer Gruppe von Lämmern zu machen. Dazu muß man zuallererst aber schon mal ein Lamm sein. Bei mir ist das Hineinstoßen in die "therapeutische Krise" eher geeignet, aus einem trauernden Depressiven einen zähnefletschenden Wolf zu machen, ohne daß meine Probleme in irgendeiner Weise gesehen geschweige denn abgearbeitet wurden . . .
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Veränderung möglich Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
rabinovitch berichtet als Patient  04.03.2009

Pro:

intensive Atmosphäre

Kontra:

Verwaltung könnte besser sein

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Vielfalt des Angebots.

-Starke Patientengemeinschaft
- fähiges team, insbesondere Intensivwoche
- gute Verpflegung
-ordentliches Zimmer
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Hervorragende Klinik bei psychischen Erkrankungen Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Damaris berichtet als Patient  02.03.2009

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hervorragendes Konzept, individuelle Behandlung der jeweiligen Symptomatik, breites Angebot an Kreativ- u. Zusatzgruppen die man sich in absprache mit dem Therapeuten zusammenstellen kann. Sehr gut vernetztes Team mit sehr hoher Kompetenz, regelmäßige Angebot von Extraprogrammen wie z. B. Intensivwoche (war für mich sehr hilfreich)
Kann ich einfach nur ohne Bedenken empfelen.

Kommentare

Kommentar von versuchtobjektivzusein  am 19.03.2009
Welcher ScheinheiligenfeldOberarzt hat das denn geschrieben *scherz* *zwinker*
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Leider nur die 4 ins Zeugnis Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 klb berichtet als Patient  20.02.2009

Pro:

Zimmerservice und Essen sehr gut

Kontra:

Rest ausreichen

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (chaotisches Management) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden (teilweises Desinteresse) keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

- Überfüllter Speise saal, Essen lecker, verviges Chaos bei der Essensausgabe
- Selbstverliebter Oberarzt
- Therapeuten teilweise ohne Zeitmanagement
- überforderte Pflege

Kommentare

Kommentar von Eule1981  am 25.04.2009
Ich gebe dir voll und ganz recht....diese Klinik kann man wirklich nur strukturstarken Patienten empfehlen. Was du dir da nicht selber organisierst, dass kriegst du nicht. Und Patienten die sich nicht trauen zu fragen, gehen völlig unter. Du kannst da echt verschwinden. Meiner Meinung nach kann man diese Klinik nur Leuten empfehlen, die Therapieerfahrung haben und genau wissen was sie wollen.
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therapieintensiv, angenehme Atmosphäre Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 luigi berichtet als Patient  16.02.2009

Pro:

gutes Gesamtkonzept

Kontra:

Umsetzung nicht immer optimal

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war im Jahr 2008 neun Wochen in dieser Klinik. Die Wartezeit im Vorfeld betrug dreieinhalb Monate; Krankenhauseinweisung: ich bin Kassenpatient und war zum ersten Mal in stationärer therapeutischer Behandlung.
Ich versuche meine Erfahrungen hier in möglichst objektiver Form zu beschreiben, ohne allzusehr bewerten zu wollen; denn es kommt immer sehr auf den Einzelnen an, was die Qualität der Erfahrungen betrifft, die er schließlich macht.
Allerdings möchte ich auch kritikwürdige Punkte herausstellen.
Die Kernkompetenz und das Konzept waren insgesamt überzeugend (vielleicht ein bisschen zu dynamisch). Bei der Umsetzung haperte es gelegentlich, was durch organisatorisches Chaos und unzureichende allgemeinärztliche Unterstützung (daraus manchmal resultierender Inkompetenz bei schulmedizinischen Untersuchungen z.B.) verursacht war.
Bei mir persönlich ging das Behandlungskonzept doch eher auf.
Die Unterbringung (in meinem Fall: Einzelzimmer) und der Tagesablauf bildeten einen Rahmn, der medidative und kontemplative Selbsterfahrung begünstigte, wobei der Schwerpunkt in der Arbeit an sich selbst lag.
Die Klinik ist meiner Meinung nach nicht zu empfehlen, wenn die Bereitschaft des Einzelnen, sich zu verändern, nicht gegeben ist. Auch einige Mitpatienten, die unter beruflichem Burn- Out litten, fühlten sich dort nicht sehr aufgehoben und manchmal auch unverstanden.
In den Kern- Therapie- Gruppensitzungen (dreimal in der Woche; ca. zwei Stunden, ganz genau weiß ich es nicht mehr) wurde viel Wert auf eigene Mitwirkung gelegt. Das war für mich zu Beginn schwierig, denn ich bin ein eher zurückhaltender Mensch, was das Offenlegen des inneren Erlebens betrifft.
Die Therapeuten arbeiteten mit unterschiedlichen Methoden und Konzepten, wobei die Kerngruppen nach Patienten mit ähnlich gearteter Problematik eingeteilt wurden und die Methoden darauf- wie ich finde: leider nicht immer glücklich - abgestimmt wurden (hier spielten oft organisatorische Probleme eine Rolle).
Für mich persönlich war vor allem die Patientengemeinschaft, in der ich mich sehr aufgehoben fühlte, eine wichtige Stütze für eine gelungene Therapie. Es waren bis auf wenige Ausnahmen aufgeschlossene und hilfreiche Mitpatienten. Es gab viel persönlichen Austausch untereinander, getragen von gegenseitigem Respekt und Verständnis.
Ich muss an dieser Stelle kritisch anmerken, dass ich ohne die Hilfe durch Mitpatienten möglicherweise die Therapie nicht gut durchgestanden hätte, denn in der Gruppentherapie, die sehr dynamisch verlief, wurde ich gelegentlich an Traumata herangeführt, mit denen ich mich anschließend alleingelassen fühlte- teilweise hilf- und ratlos, weil in der Gruppe oft nicht genug Zeit und Raum war, diese zu bearbeiten und zu transformieren. Bei solchen oder ähnlichen Problemen verwiesen meine teilweise überlasteten Therapeuten auf Hilfe durch das Pflegepersonal, die ich ergänzend in Anspruch nehmen könnte. Das finde ich persönlich problematisch, weil die therapeutischen Kompetenzen des Pflegepersonals völlig unterschiedlich waren (abhängig davon, wer gerade zufällig Dienst versah, von "gut" bis "sauschlecht").
Schwierig waren auch diese eigenartigen Forums- veranstaltungen, die von einigen Patienten zur Selbstdarstelllung benutzt wurden und die mir überhaupt nicht weitergeholfen haben, ich war danach meistens total "im Eimer".
Es hieß von Seiten der Klinikleitung, hier solle dem Individuum die Gelegenheit gegeben werden, "Kraft" aus der Gemeinschaft zu schöpfen; ich habe hier von Einzelnen- manchmal nicht sehr glaubwürdige- "Tränendrüsen"- Stories gehört und habe gemerkt, dass mein Energieniveau im Laufe dieser Veranstaltungen sank. Meiner Meinung nach sollte man nur im gefestigten Zustand da teilnehmen; leider sind es Pflichtveranstaltungen.
Allerdings habe ich mich, wie ich fairerweise zugeben muss, recht schnell von diesen oder ähnlichen Strapazen erholt, da es in dieser Klinik viele Gelegenheiten und Möglichkeiten gibt, wieder Kraft zu tanken. Ich habe die Klinik- Umgebung, falls mir diese esoterische Bemerkung an dieser Stelle gestattet sei, als "heilendes Feld" erlebt.
Zusammenfassend: ich habe mich insgesamt wohl gefühlt, das Essen war gelegentlich besser als in so manchem Sterne- Restaurant; die Umgebung und die Tagesstruktur begünstigten das Arbeiten an sich selbst; durch Tagebuch- führen und Wochenbericht- schreiben stellt sich langsam über die Wochen eine geistige Klarheit ein, die den Kopf frei macht und gut tut.
Wenn man 'ne Pause vom mitunter anstrengenden Therapiealltag brauchte, konnte man immer gesellige Mitpatienten im "Freiluft-" Raucher- Häuschen finden, wo man ja nicht gezwungen war, unbedingt selber zu rauchen...
Oh, bevor ich es vor lauter Lobhudelei vergesse, hier noch ein wichtiger Kritikpunkt: die Einzeltherapiesitzungen waren übrigens nicht der Rede Wert, ich hatte teilweise zehn Minuten in der Woche! Lächerlich. Also, wer Wert auf sowas legt, dem empfehle ich: unbedingt eine andere Klinik wählen!
Ansonsten: Bad Kissingen ist sehr behäbig, Zwangskurtaxe von ermäßigt 80 Euro, nervig; im Sommer ist es allerdings dort herrlich zum Radfahren und Wandern; in der Klinik können Fahrräder ausgeliehen werden und das Freizeitangebot ist auch sonst ganz passabel. Ausgang war - soweit ich mich erinnere- bis 22:30. Allerdings war ich nach dem anstrengenden Tagesprogramm oft so k.o., dass mir der Sinn selten danach stand.
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Der reinste Psychoterror! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 panicgirl berichtet als Patient  28.01.2009

Pro:

Essen, Zimmer Top

Kontra:

Therapie Flop

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (vorher medizinisch abchecken lassen!) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 7,5 Wochen in der Fachklinik und hab dann abgebrochen, da ich diesen Horrortrip nicht länger ertragen konnte.
Ich bin wegen einer Angststörung und Panikattacken hingegangen, die sich dort gleich richtig verschlimmert hatten. Aber natürlich musste ich trotzdem an all den Gruppenveranstaltungen teilnehmen, was wirklich der Horror war! Es wurde gesagt, wenn es einem schlecht geht, könne/solle man zur Pflege gehen. Ich war anfangs fast täglich dort und bekam jedes Mal nicht geholfen. Man macht nur blöde Erdungsübungen oder bekommt Rescue-tröpfchen (Bachblüten), was halt so gut wie gar nichts bringt! Auf die Frage hin, ob ich denn ein Medikament bekommen könnte, sagte mein Arzt und Therapeut nur, das sei bei mir nicht nötig. Ich bekam nicht mal Baldrian verschrieben…(und ohne Verschreibung bekommt man dort nichts, nicht mal ne Aspirin!! Lächerlich)
Ich bin oft beim Essen heulend aus dem Speißesaal gerannt vor Panik oder gar nicht erst runter gegangen, weil es einfach nicht ging. Doch interessiert hat das niemanden, obwohl ich es jedes Mal meinem Therapeuten gesagt habe und um Hilfe gebeten habe!

Auch ganz schlimm ist, dass man während den Gruppenveranstaltungen (und das Klinikkonzept besteht nur daraus) nichts trinken darf, nicht auf Toiletten gehen darf oder den Raum verlassen darf, es sei denn es ist ein extremer Notfall. Die Fenster dürfen nicht geöffnet werden, da sonst „die Energie weggeht“. Lächerlich! Ich sehe keinen Sinn darin, knapp 2 Stunden in einer Großgruppe zu verharren ohne auch nur ein Schluck trinken zu dürfen, und das als Panikpatient. Es geht natürlich, aber nur auf ärztliche Anweisung und die muss man erstmal bekommen.

Die Erfahrung der Therapeuten lässt auch zu wünschen übrig. Ich zumindest war mit meinem nicht wirklich glücklich. Jedes Mal wenn wir mit meinem Thema in der Gruppe auch nur ein kleines Bisschen in die Tiefe gegangen sind, hat er abgebrochen und ist zu einer anderen Person übergegangen. Ich solle das Ganze doch erstmal „sacken lassen“ hieß es. Meiner Meinung nach, hatte er einfach nur Schiss davor, weiter zu gehen. Und dann bekomme ich vorgeworfen, ich flüchte und will nicht an die Sache rangehen. Aha!
Oft hatte ich Panik in der Gruppentherapie und wollte nur noch raus. Manchmal hab ich was gesagt, was zwar gehört aber nicht beachtet wurde. Andere Male wollte ich mich nur auf den Boden setzten oder an die Wand, was ich natürlich nicht durfte. Ich wurde gezwungen auf dem Stuhl sitzen zu bleiben bis zum Ende… Schocktherapie oder was??
Dann die 20 Minuten Einzelgespräch in der Woche bringen natürlich auch so gut wie nichts. Es wurde meist genau auf die Zeit geachtet, auch wenn Themen noch nicht fertig behandelt waren. In der Gruppentherapie scheint es bei jedem Therapeuten anders zu laufen, aber bei mir war es schrecklich. Eine Person war an der Reihe und der Rest hat dagehockt und geschwiegen. Es war wie ein Dialog zwischen Therapeut und Patient mit ein paar Zuschauern außen herum. Wozu dann Gruppentherapie, wenn der Rest einfach nur dasitzt und zuhört…zumal ja jeder andere Diagnosen hat, so dass man nicht immer sagen kann, man profitiert von dem Gelaber anderer.

Irgendwie hatte man das Gefühl, alle stecken unter einer Decke und keiner will einem helfen. Ständig wird davon geredet „sich zu erden“, „achtsam zu sein“, „für sich zu sorgen“ und man wird ständig gefragt „was es braucht“. Es ist als ob alle (Pflege, Therapeuten, Ärzte) ein Schema F in Kopf haben und versuchen das bei jedem Patienten anzuwenden, obs klappt oder nicht, ist egal.
Nach gewisser Zeit wurde ich von meinem Therapeuten nicht mehr Ernst genommen, sondern bekam einen Stempel auf die Stirn gedrückt, was mich auch die Pflege hat spüren lassen. Es kamen eben immer die selben Sprüche… außerdem wurde mir am Ende ein Vorwurf daraus gemacht, dass ich so oft bei der Pflege war.

Was auch sehr genervt hat, waren die ganzen Rituale. Das sog. „Forum“, bei dem alle Patienten teilnehmen müssen (einmal die Woche), dient dazu sein ganz persönliches Ritual durchführen zu können. Man kann sich z.B. rückwärts in eine Menschenmenge fallen lassen oder sich von ausgewählten Personen umarmen lassen oder was einem eben so einfällt. Danach wird jedem „Energie gegeben“ durch Hände aneinander reiben und dann hochhalten. Es ist meiner Meinung nach fraglich, ob es gut ist, dass jeder jedem seine Energien spendet… immerhin sind ja alle dort psychisch belastet und wer will schon die schlechten Energien von anderen abbekommen? Jedenfalls müssen eben wieder alle anderen außen herum hocken und zuschaun, wenn einer sein tolles Ritual durchführt. Danach ist man meistens total geschafft und KO, da man nicht drum herum kommt, die Leidensgeschichten der anderen mit anzuhören, was einem persönlich ja auch eher schlecht als gut tut oder?!
Bei manchen Gruppenveranstaltungen muss man einen Resonanzkreis bilden (jeder hält sich an den Händen und allen geht’s suuuper), was ich auch für absolut unnötig halte!
Man kann nur für sich sprechen, doch von meinen Mitpatienten erfuhr ich, dass sie ebenfalls v.a. mit der Traumabearbeitung unzufrieden waren und wenig Fortschritte gemacht haben.


Es gibt aber auch Positives zu berichten: Das Essen, v.a. an Weihnachten und Silvester, wo es ein riesiges Büffet gab, war wirklich gut. Teilweise war es etwas eintönig, aber alles in allem gut.
Die Zimmerfrauen waren wirklich sehr nett, kamen jedoch nur einmal die Woche zum putzen und alle 2 Wochen zum Betten beziehen.
Der Empfang bei der Anreise ist auch Klasse. Man wird von einer der wirklich netten Rezeptionsdamen begrüßt und bekommt sämtliche Infos und wird auf sein Zimmer gebracht. Die Zimmer sind sehr unterschiedlich. Die meisten sind echt schön. Andere haben ein minikleines Bad, aber eigentlich sind sie in Ordnung. Es ist ja nicht für immer.

Mir geht es jetzt nach dem Klinikaufenthalt schlechter als zuvor, so schlecht wie zu Anfang meiner Panikattacken!

Ich empfehle diese Klinik wirklich niemandem!!

2 Kommentare

Kommentar von meta  am 09.08.2009
Mir, als Panikpatientin, ging es 1992 (Anfänge der FK HF) ebenso: Als ich aus der Klinik entlassen wurde ging es mir extrem viel schlechter als vorher. Ich habe die Klinik zivilrechtlich verklagt und auch - was den von mir vorgeworfenen Behandlungsfehler betraf - vom Gericht Recht bekommen.

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Kommentar von Luis12 am 22.11.2009
Da ich das hier Beschriebene in Grönenbach und Oberstdorf durchmachen "durfte", ist mein Vertrauen in Gruppen und Gruppentherapeuten gleich Null. Eine Einzeltherapie empfinde ich in jedem Fall besser. Da darf ich sagen, was ich fühle, ohne mich in Gefahr zu begeben, der Gruppe zu mißfallen, ihr Zeit wegzunehmen. Tatsächlich habe ich Gruppen als im Wettstreit miteinander um die Gunst der Therapeutin empfunden. Die Gruppenrituale in solchen Kliniken empfinde ich im nachhinein als völligen krankmachenden Blödsinn. Pfadfinderrituale im Landschulheim ohne Ausichtspersonal. In Grönenbach fühlte ich nach 11 Wochen Gruppe meine kalte Wut aufsteigen, weil ich mich nicht wahrgenommen fühlte und nichts an mir therapieren konnte. Diese Wut hat mich gerettet - vor der Klinik. Meine Abschiedsrede vor allen Patienten in Versform endete mit dem Satz: "Ihr seht es ganz klar an meiner Minik: es gibt auch ein Leben nach der Klinik!" Dafür gab es sogar spontan Beifall - das tat gut. 14 Tage nach meiner Entlassung saß ich wegen Suzizidgefahr als Patient im Landeskrankenhaus in B. Schöner Erfolg der Gruppentherapie, oder?

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Bei einem Wochenendseminar in der Klinik wurde ich retraumatisiert: auch ich sage äußerste Vorsicht ist angezeigt!! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Warnungen berichtet nicht als Patient, sondern als sonstig Betroffener  14.01.2009

Pro:

Der Kurs kann sehr wirksam sein

Kontra:

leider kann das Seminar auch seelisch stark verletzen

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Da ich noch einige Problempunkte und Verhaltensweisen bei mir verbessern wollte, entschloss ich mich zu einem Wochenendseminar in der Fachklinik Heiligenfeld : Die Göttinnen-Reise - Entdeckung der Weiblichkeit-.
Ich hatte schon Therapieerfahrung, aber nicht in spitueller Hinsicht. Ich habe mich ungeschützt und vertrauensvoll in die vorgegebene Vorstellungswelt hineinbegeben. Dies wurde mir gleich in den ersten Stunden zum Verhängnis. Ich stürtze in ein schwarzes Loch und sagte dies auch in der Runde. Im weiteren Verlauf des Seminares ging mir es öfters nicht gut, so dass andere Teilnehmerinnen mir Literatur über Traumaheilung nannten. Aber seitens der Seminarleitung wurde die Schwere meines Befindens nicht erkannt.
Da nützt es auch nichts, wenn alle übrigen Punkte, wie Atmosphäre, Freundlichkeit, Leiterinnen, Teilnehmerinnen.... Räume, Essen...sehr angenehm waren.
In der Folge musste ich mich wegen des sehr sehr starken seelichen Schmerzes, den nun wieder vorhandenen Depressionen und Vielem mehr in eine Klinik zur Behandlung begeben.

Ich kann nur eindringlich davor warnen , nicht für jede Frau ist dieses Seminar heilsam!!!!
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Eine heilsame Zeit in einer guten Gemeinschaft Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
kamikaze berichtet als Patient  14.12.2008

Pro:

Atmosphäre im Haus

Kontra:

./.

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (Insgesamt passte alles gut zusammen) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war sechs Wochen in Heiligenfeld, untergebracht im Gesundheitszentrum. Die Therapieangebote entsprechen denen der Fachklinik. Die Mitarbeiter, egal ob Therapeuten/innen, Schwestern, Zimmerfrauen oder Küchenpersonal, waren alle sehr freundlich und hilfsbereit. Für mich war es eine sehr wichtige Zeit. Hier konnte ich abseits vom Stress wieder zu mir kommen. Das Therapieangebot ist vielfältig und abgestimmt. Vormittags findet das Pflichtprogramm statt, nachmittags kann man aus dem Kreativangebot auswählen. Das Gesundheitszentrum liegt direkt am Kurpark, bis in die Stadt sind es nur wenige Gehminuten.
Die Gruppentherapie war nicht immer einfach, hat mir aber sehr geholfen. Insgesamt wird hier der achtbare Umgang untereinander groß geschrieben. Ich fühlte mich hier jederzeit sicher und gut aufgehoben.

Die Zimmer sind von der Ausstattung her nicht besonders ansprechend. Allerdings kommt es darauf an, in welchem Flügel man untergebracht ist. Die Gemeinschaftsräume sind hell und ansprechend gestaltet.
Insgesamt war es für mich eine sehr bereichernde Erfahrung, auch wenn sie teilweise sehr anstrengend war. Ich habe hier viele liebe Menschen kennen und schätzen gelernt. Wer bereit ist, an sich zu arbeiten, kann hier viel gewinnen.
Ich würde jederzeit wieder in diese Klinik gehen.

Kommentare

Kommentar von heiliger.strohsack  am 29.12.2008
Guckt doch mal in die Klinikbewertungen über die Parkklinik Heiligenfeld. Auch ganz aufschlussreich.
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Kompetent Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Tillmo berichtet als Patient  23.11.2008

Pro:

Einfühlsame und kompetente Mitarbeiter

Kontra:

Häufiger Therapeutenwechsel

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Einfühlsames und kompetentes Personal. Ich arbeite selber in einer psychosomatischen Klinik und beurteile diese somit auf der Ebene eines Patienten als auch auf der Sach- und Fachebene.
Ich kann sie jedem Menschen der/die bereit ist sich auf einen Therapieprozess einzulassen nur empfehlen.

2 Kommentare

Kommentar von kuckuck  am 15.12.2008
Ich komme vom Fach und kann nur das Gegenteil behaupten....

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Kommentar von Luis12 am 29.11.2009
Zuviel Fachwissen ist der Therapie wohl eher abträglich, da gerät man eher ins Nachdenken . . .

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Insgesamt gut - aber... Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Emmy berichtet als Patient  04.01.2008

Pro:

Atmosphäre im Haus

Kontra:

Therapiekonzepte wenig durchschaubar

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Insgesamt sehr netter Umgang zwischen Patienten und Personal; Achtsamkeits - "Getue" nervt weil normale Aggressionen / Ärger / Wut keinen Raum finden. Wesentliche Standartkonzepte für psychosomatische Erkrankungen fehlen, zugunsten eines sehr vielfältigen alternativen Angebotes; für die ambulante Nachsorge jedoch nur extrem schwer umzusetzen. Therapeuten wechselten häufig; Bezug zu "seinem/meinem" Therapeuten fehlte leider völlig. Therapiekonzepte wenig durchschaubar, wenn überhaupt vorhanden; Therapeuten - Qualität sehr fragwürdig, weil überwiegend wenig Erfahrung besonders bei "psychiatrischeren"Krankheitsbildern, insb. posttraumatische Belastungsstörungen wurden häufig unstrukturiert sich selbst überlassen. Beziehungen unter den Pat. - auch sexuelle - wurden wenig kritisch reflektiert. Essen, Zimmer, Schwimmbad TOP

16 Kommentare

Kommentar von merle07  am 06.03.2008
Wie war während deines Klinikaufenthaltes die Patienkonstellation prozentual mehr Frauen oder Männer? Die Altersstruktur der Patienten interessiert mich ebenso.
Wie wurden Rauchvebote gehandhabt und bekommt man problemlos auf Antrag ein Fernseh aufs Zimmer?
Werden in jedem Fall Medikamente verabreicht oder geht es manchmal auch ohne? Danke für die Antworten.

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Kommentar von seppel  am 28.07.2008
Hallo, ich habe eine Zusage für die Fachklinik Heiligenfeld erhalten und habe ein paar Fragen. Hat man auch Freizeit bzw. kann man abends die Klinik verlassen? Besteht die Möglichkeit, einen Fernseher mitzunehmen bzw. auszuleihen? Gibt es Sportmöglichkeiten / Sauna im Haus? Hat jemand Erfahrungen bei Nahrungsmittelallergien gemacht? Wie ist das menschliche Klima? Wie lange musstet ihr zwischen Bewilligungsbescheid und Anreise warten?? Habt ihr Tipps für mich?
Herzlichen Dank für die Antworten, seppl
Kommentar von Gonzo  am 10.08.2008
Hi
Ja man darf die Klinik abends verlassen-ich glaube bis 22 Uhr..allerdings ist das Programm dort sehr umfangreich, daß man abends ganz schön "geschafft" ist..am Wochende hat man dann genug Freizeit, auch für Ausflüge in die Umgegend
TV + Radio, sowie PC mitbringen ist nicht erlaubt-man soll sich mit der Therapie auseinandersetzen und in die Stille gehen-es steht aber ein TV-Gerät in einem Art Gemeinschafts-durchgang-raum...dort kann man sich dann hinsetzen...ein PC steht auch zur Verfügung-dort muß man sich aber stündlich eintragen...ist aber nur zu bestimmten Zeiten zugänglich
Sauna nein-aber ein kleines Schwimmbad-das ist abends auf-
darf man aber nur benutzen wenn 2 Personen anwesend sind...
Sportmöglichkeiten im Haus nicht..Fahrräder stehen zum Verleih...oder halt Wandern gehen im Wald oder schwimmen/Bad ist aber sehr klein und flach
Bei Nahrungsmittelallergie-oder Unverträglichkeiten unbedingt vom Arzt bescheinigen lassen-sonst gibt es nur normales Essen..und vorher nochmal ärztich durchchecken lassen-die ärtzliche Versorgung ist schlecht-Anwendungen
wie Massagen-Bäder o.ä. gibt es dort nicht
Bei mir waren es 7 Monate nach Bewilligung-aber nur mit Druck-habe dann dort von Mitpatienten erfahren-sie haben teilweise zwischen 9-12 Monaten warten müssen (waren aber überwiegend Kassenpatienten (Private bekommen schnellstens
einen Platz)
Ich wünsche Dir alles Gute und wünsche Dir-Du machst bessere Erfahrungen dort-als ich sie hatte Gruss Gonzo
Kommentar von Gonzo  am 10.08.2008
Ein Nachtrag noch zum Rauchverbot
In der Klinik ist es untersagt-es stehen aber Rauchplätze 1 im Freien und einer im Geschützen Raum auf dem Klinikgelände zur Verfügung-man braucht nicht mal weit zu laufen :-)...
In der Klinik und auf dem Klinikgelände herrscht Handy-Verbot
Kommentar von Gonzo  am 10.08.2008
Nein es geht auch ohne Medikamente-kommt natürlich immer auf
das Krankheitsbild an-wenn sie es dort für "erforderlich" halten-werden Medikamente eingesetzt...
Bei meinem Aufenthalt waren ca 2/3 Frauen-und 1/3 Männer dort....ganz junge Menschen wenig...meißt zwischen Ende 20
bis Mitte 60.....über die Menschlichkeit möchte ich mich zu dieser Klinik nicht äußern-
hoffe ich konnte helfen einige Fragen zu beantworten
Kommentar von seppel  am 15.08.2008
Hallo,
vielen Dank für die ausführlichen Infos. Das hilft mir auf jeden Fall weiter. Ich werde einen Stapel Bücher mitnehmen. Am Telefon sagte man mir, ich müsste mit einer Wartezeit von 4-5 Monaten rechnen. Bin leider kein Privatpatient. Die Allergien lasse ich mir bescheinigen. Ich lass mich mal überraschen.
Danke, Gruß seppl
Kommentar von Blackpanic  am 20.08.2008
4-5 Monate?
Zu mir haben sie gesagt, eine Wartezeit von 2-6 Wochen.
Kommentar von Eule1981  am 24.08.2008
...ja, ja.....da leidige Thema Wartezeit....ich habe seit Mitte Februar eine Zusage für diese Klinik (über Deutsche Rentenversicherung)....und seit dem warte ich...Termine werden immer 14 Tage vor Anreise bekannt gegeben...bis jetzt habe ich noch keinen....also ich hab mir abgewöhnt die Aussagen vom Aufnahmetelefon ernst zu nehmen...es kostet nur Nerven....seit inzwischen Mitte Juli bin ich auf Warteplatz 7 seit etwa 14 Tagen auf Platz 5....wie die ihre Warteliste abarbeiten ist unklar...ich bin inzwischen der Meinung, dass Privatpatienten (da kann man mehr Geld kassieren) und Patienten mit Krankenhauseinweisung (geringerer Verwaltungsaufwand) bevorzugt werden....also wie gesagt 6 Monate Wartezeit ist nix....
Kommentar von seppel  am 01.09.2008
Hallo,
soviel ich weiß, ist die Zusage der Deutschen Rentenversicherung nur sechs Monate gültig. Danach müsste der Antrag neu gestellt werden. Ich stehe jetzt auch auf der Warteliste, an welcher Stelle - keine Ahnung! Wahrscheinlich bekommt man bevor man den Antrag gestellt hat eine andere Auskunft und wenn die Unterlagen raus sind, kann man warten. Ich weiß auch nicht, wie ich die Zeit überbrücken soll. Kann man sich, wenn es zu lange dauert, eine andere Klinik aussuchen??

Ein Bekannter war vor einigen Wochen in der Nähe und sagte, die Klinik liegt direkt an einer Hauptverkehrsstraße. Außerdem sei das Gelände recht klein, nicht so wie im Internetauftritt. Die Klinik der DRV soll zentraler und ruhiger liegen.

Kann man die Klinik vor Antritt noch wechseln??
Gruß seppl
Kommentar von Blackpanic  am 02.09.2008
Hallo Seppel,

also wenn du genau für diese Klinik eine Zusage hast, würd ich nicht wechseln. Das hättest du, wenn dann gleich sagen müssen. War bei mir auch mal so. Hab aber gleich nach der Genehmigung gesagt das ich in einer andere Klinik möchte und hat dann auch geklappt. Ich weiß nicht wieviel Zeit bei dir schon verstrichen ist. Wenn du in eine andere Klinik gehen möchtest dauert es halt einfach, bis die dann wieder deine vollständigen Unterlagen ( Arztbericht, Psychologe...) haben und dann kommst du ja wieder auf eine Wartelise in der anderen Klinik und das alles dauert dann sehr lang.

Was anderes noch: Lass doch Heiligenfeld einfach auf dich zukommen und hör nicht so viel auf andere. In jeder Klinik gibt es Einschränkungen. Du wirst nie die perfekte finden. Ich wollte am Anfang auch nicht nach Heiligenfeld, aber ich denke ich sammel jetzt halt einfach meine eigene Erfahrugn mit dieser Klinik.

Alles Gute

Blackpanic
Kommentar von seppel  am 05.09.2008
Hallo blackpanic,
wahrscheinlich hast du recht und ich sollte alles auf mich zukommen lassen. Vielleicht komme ich ja in Heiligenfeld endlich mal zur Ruhe. Im modernen Berufsleben muss man immer "on the top" sein, muss schnell entscheiden, anpassungsfähig und flexibel reagieren. Nur kein Schwäche zeigen. Wie soll man da auch abschalten und abwarten können? Danke für den Hinweis, ich denke du hast recht
Gruß seppl
Kommentar von Eule1981  am 08.09.2008
@ seppel...

...ich kann dich bezüglich der Gültigkeit des Bescheides beruhigen...im Prinzip hast du recht, der Bescheid ist nur 6 Monate gültig...liegt es jedoch an der Klinik, dass du die Reha vor Ablauf der 6 Monate nicht antreten kannst (weil eben die Warteliste zu lang ist) bleibt der Bescheid weiter gültig...ich hatte gleiche Bedenken, habe mich aber bei der DRV rückversichert...
Kommentar von kuckuck  am 15.12.2008
Hallo Seppl

Hoffe Du hast es bis heute geschafft nach Heiligenfeld zu kommen :-))))
Sie haben einen herrlichen Garten-ein Teil der Klinik liegt
am Hang oberhalb einer Hauptstrasse-da roch es im Sommer schon mal nach Abgasen-aber das war mehr auf dem Flur-da habe ich die Fenster zugemacht :-))))
Es ist egal, ich hatte eine Krankenhauseinweisung, damit kommt man auch nicht schneller rein-die wurde dann nach einiger Zeit ungültig und ich mußte mir eine neue
besorgen...das stimmt schon, wenn sie erstmal die Unterlagen haben dann dauert es.....da hilft nur Druck-nerven-anrufen-oder mit Klinikwechsel drohen-leider
Beamte oder Private haben einen Platz innerhalb 8 Tagen...
und die Organisation ist irgendwie chaotisch dort...mir wurde fest zugesagt, an einem Samstag abreisen zu können,
da ich wegen Panikattaken im Zug nicht allen reisen konnte-
ja und an dem Mittwoch-Nachmittag vor dem Samstag hieß es dann plötzlich, sie müssen sofort die Klinik verlassen-ihre Kasse zahlt nicht mehr bis Samstag....der Therapeut ließ sich nicht blicken, sondern schickte die anzulernende Co-Therapeutin vor(fand ich sehr daneben)...die drückte mit eine Liste mit preiswerten Hotels in die Hand...und als ich den Oberarzt daruf ansprach, das es mir fest zugesagt wurde-wollte keiner mehr davon etwas wissen..und ich bekam zu hören, wir machen hier keine Ausnahmen (jemand aus meiner Gruppe-ihm passierte das gleiche...er konnte noch eine Woche bleiben-aus dem Notfalltopf-??????)....
deshalb bin ich von diesem Haus der Gemeinschaft und Achtsamkeit bedient und sage nie wieder.......
auch kenne ich noch einige Leute von dort....besser ist es bei keinem geworden...und das lag sicher nicht an uns selbst
die Zimmer sind spartanisch eingerichtet-in den Doppelzimmern gab es oft Differenzen....aber die Küche, die
ist absolut SPITZE...Bio und alles sehr lecker...allerdings
wenig Fleisch,was die männlichen Besucher immer bemängelten-Nachmittags Kuchen (Vollwert)2 oder 3 mal die Woche-Samstags
Brunch von 9 bis 11....leider war es sehr eng -teils überbelegt und laut dort als ich da war (muß ja nicht immer sein)...nicht zu empfehlen ist auch die Zeit im Juni, dann ist dort Sommerfest und die Ehemaligen stürmen das Haus :-)
dann ist es total voll und ungemütlich dort.....
so nun kann sich jeder selbst überlegen, ob er dorthin möchte...ich kann nur sagen, das warten hat sich nicht gelohnt...schade um die Zeit
Kommentar von kuckuck  am 15.12.2008
Hach....habe gerade gelesen, da hat noch jemand das Gleiche
mit der Abreise erlebt wie ich...interessant....die Geschichten gleichen sich sehr.....
Kommentar von Blackpanic  am 24.01.2009
Hallo,

mir ist genau das gleiche passiert!Und das auch noch nach der Intensivwoche wo man ja ziemlich offen und sehr sensibel ist. Bin dann heim gefahren und hab die AOK solange bearbeitet bis ich meine Kostenzusage in der Hand hatte. Dann in der Klinik angerufen und da hieß es dann es wären keine Betten mehr frei. Hab dann echt ungelogen 50 mal angerufen und genervt und siehe da auf einmal war ein Bett frei. Also wieder hin und Therapie weiter gemacht. Das ich durch diesen Zwischenfall natürlich um einiges zurückgeworfen wurde ist klar, hab 4 Wochen gebraucht um mich von diesem "schock" zu erholen. Und das Schlimme für mich ist, das die Klinik und die Krankenkasse sich gegenseitig die Schuld geben. Na ja machen kann man nichts.
Kommentar von Luis12 am 23.11.2009
Kann es sein, daß eine Klinik mit der künstlichen Gruppenwelt süchtig macht? Das wahre Leben ist draußen: da ist niemand zum Festhalten, da muß man sich (heimlich) selbst in den Arm nehmen und sich durchkämpfen. Ich habe so meine Zweifel, ob Kliniken dieser Art fit fürs Leben machen, sondern durch das Zurückfahren der Patienten auf regressives Verhalten eher die Gewfahr beinhalten, daß sich Patient - bildlich gesprochen - ohne Therapeut und Gruppe noch nicht mal mehr allein die Schuhbänder binden kann. Es gibt auch draußen im Leben Gemeinschaften: Sportvereine, der Deutsche Alpen-Verein, auf Windjammern Urlaub machen, alles Dinge, die das vorhandene Mutpotential stärken. Ein Beispiel: trotz meiner Depression und Suiziddruck war es für mich ein positives Abenteuer, mit Bergkameraden in schweißtreibender Kletterei auf Gipfel zu steigen, auf Berghütten zu übernachten, mich auf einmal stark, mutig und glücklich zu erleben! Von Depression und Suiziddruck kein Gedanke mehr. Ich hatte eher in Jammer-Gruppen das Gefühl (da ich dummerweise sensibel bin), mir jede traurige Geschichte von anderen zusätzlich zu meinem eigenen traurigen Film reinzuziehen, bis ich fast platzte (oder implodierte, da ich meine Gefühle nicht laut herausschreien konnte, wer hätte sie auch hören wollen?) Eine Woche Bergurlaub hat mir mehr gebracht als 12 Wochen Klinik. Da konnte ich zwar alle Klini-Regeln nachher auswendig, aber war proppenvoll mit negativen Schilderungen meiner Mitpatienten. Leider habe ich noch keinen Gruppentherapeuten erlebt, der einer Gruppe positiven Schwung und Lebensfreude vermittelt hätte. Stattdessen wurde immer nur an Problemen herumgekratzt, nicht in die Tiefe gegangen - dauerte wohl zu lange? - und der "aufgerissene" Patient wurde dann mit seinen Problemen alleinegelassen, sollte sich wohl gar schämen, daß er nach Aufforderung durch Therapeuten sich erklärt hatte.

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Kompetenter, liebevoller Umgang Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 antje berichtet als Patient  31.10.2007

Pro:

Menschliche Wärme + Kompetenz

Kontra:

Der Übergang zurück in den Alltag fällt vielen sehr schwer.

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik ist der Umgang unter den Patienten und von Therapeuten und Pflegepersonal mit den Patienten sehr liebevoll. Das Therapieangebot ist gut strukturiert, individuell auf Patienten abgestimmt und für diese auch nachvollziehbar. Besonderer Wert wird auf die Patientengemeinschaft gelegt (wöchentliche Patientenversammlungen z.B.)
Die Kompetenz der Therapeuten, Ärzte, Pflege ist sehr hoch und es ist zu spüren, dass das Arbeitsklima stimmt.
Die Räumlichkeiten sind gut, es wird darauf geachtet, dass man sich über einige Wochen hinweg wohlfühlen kann.
Das Essen ist Vollwertkost, für einige sicher gewöhnungsbedürftig, aber sehr gesund und immer mehr als genug und liebevoll angerichtet.

Kommentare

Kommentar von kuckuck  am 15.12.2008
Lach :-))))))
Das habe ich auch gedacht, als ich das gelesen habe :-)))
Von Kompetenz habe ich damals nichts gemerkt und die Therapeuten wechselten im Minutentakt (um nicht zu sagen verliesen die Klinik genervt-habe heute noch mit einer Th. Kontakt)von einem Arbeitsklima was stimmt, lach....
aber wir hatten in der Zeit auch Mitpatienten, die ja alles
so positiv sahen...Licht und Liebe ... und spätenstens
am Essens-Büfett wurde sich dann um eine Hähnchenkeule gezankt-oder vorgedrängelt :-))
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Sehr guter Ruf: stimmt so nicht mehr Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Georch berichtet als Patient  27.10.2007

Pro:

Gutes Klima - Patientengemeinschaft

Kontra:

Fast-Frauenklinik - ziemlich junges Personal

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (Der gute Ruf stimmte für mich Älteren nicht mehr) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (kein langjährig erfahrenes Fachpersonal) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden (Zeckenbiß gut behandelt) recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden (einerseits sehr nett, andererseits umständlich/langwierig) keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Als Mensch unter Menschen: gutes Klima in der Patientengemeinschaft, in der vieles selbst organisiert wird. Das bekommt insbesondere jungen Menschen wohl sehr gut, geht aber auf die Dauer auf Kosten der Älteren bzw. Erfahrenen.
Die Qualität der psychologischen Betreuung dürfte für 'durchschnittliche' Anforderungen sehr gut genügen, bei problematischen Themen sind die zumeist jüngeren und überwiegend weiblichen Therapeuten schnell an ihrer Grenze (ohne es selbst zu merken). Zudem ist die Fachklinik im Grunde eine Frauenklinik: ca. 85 % der Patienten sind weiblich. Von ehemaligen Patienten war zu erfahren, dass die Qualität der Klinik in den letzten Jahren sehr nachgelassen hat. Vermutete Gründe: Einspar-Notwendigkeiten, es ging das Gerücht, die Klinik wolle expandieren. Vielleicht hat führte die Auszeichnung des Klinikleiters (man of the year) und der Gesamtklinik (bester Umgang mit Mitarbeiterschaft) auch zu Unachtsamkeiten zu lasten der Patienten. - Ansonsten: wunderbares Essen, eine sehr schöne Stadt, schöne Umgebung, gut zum Radfahren usw.
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positiv überrascht Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Micha berichtet als Patient  29.08.2007

Pro:

Selbstständigkeit wird hier gefordert u. gefördert

Kontra:

einige unzufriedene Mitpatienten geblieben in ihrer Opferrolle

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

ich fühlte mich hier als Mensch unter Menschen, bekam die Unterstützung die ich brauchte (Respekt, Anteilnahme, Liebe)
selbstständiges Handeln im Sinne der eigenen Heilung ist hier gefordert und wird gefördert
die Athmosphäre empfand ich als sehr angenehm und willkommen heißend, was mir sehr half, Neues zu wagen und dabei positive Erfahrungen zu machen
sehr auffallend ist hier die Unterstützung unter Patienten in positiv-konstruktiver Weise und die Qualität der versch. Therapieangebote und das wunderbare Essen

Kommentare

Kommentar von Gonzo  am 26.07.2008
man kann auch alles durch eine rosarote Brille sehen-
spätestens am Büfett erkannte man die Menschen!!
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Ich wurde an der Klinik traumatisiert. Äußerste Vorsicht geboten. Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Hypathia berichtet als Patient  23.08.2007

Pro:

Personal ist ehrlich engagiert, viel wird angeboten

Kontra:

Die extremen Kürzungen der Kostenträger ( Dauer des Aufenthaltes, Arztgespräche) passen nicht in das Klinikkonzept. Patienten müssen es ausbaden.

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (Man müsste den Patienten sagen, dass sie sich nicht zu sehr einlassen dürfen, wenn die Zeit gar nicht reicht.) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Auch ich wurde medizinisch nicht ernst genommen) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden (Am Anfang sehr viel Information. Man kommt sich vor wie an der Uni) keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich wurde an der Klinik traumatisiert. Mußte mich anschließend in psychiatrische Behandlung begeben und Psychopharmaka nehmen, was davor noch nie der Fall war.
Die Kürzungen der Kostenträger, was Dauer des Aufenthaltes und Arzt/Therapeutengespräche angeht, gehen sehr auf Kosten der Patienten und der Therapeuten und Ärzte. Der ehemalig gute Geist und das Konzept der Klinik hat sich dem nicht angepaßt.
Viele meiner Mitpatienten mussten das auch miterleben und waren sehr enttäuscht, fühlten sich falsch behandelt, zu früh entlassen und schlechter als davor.
Die Klinik ist längst nicht mehr das, was ihr guter Ruf ein mal war und äüßerste Vorsicht ist geboten.
Die Psyche ist kein Auto! Besser sich nicht zu viel erwarten!

5 Kommentare

Kommentar von Gonzo  am 26.07.2008
Kann ich nur bestätigen,auch ich wurde in der Klnik in der ich ein Trauma be/verarbeiten sollte,neu traumatisiert-stand völig neben mir als ich die Klinik "verlassen mußte"...(einen unkompetenten Therapeuten-der genug Probleme mit seiner Eitelkeit hatte-das Team wußte mich nicht einzuordnen-waren sich uneinig)
ich konnte derzeit nur mit Begleitung reisen und mir wurde zugesagt bis zu einem Samstag dort bleiben zu können-weil ich nur am Wochenende abgeholt werden konnte-am Mittwoch hat mich die Co-Therapeutin um 14 Uhr zu sich bestellt und mir mitgeteilt-ich habe die Klinik "sofort" zu verlassen, der Kostenträger würde nicht mehr zahlen-dabei haben sie einen Notfalltopf für solche Fälle-ich war völlig aufgelöst und hatte einen RR von 180/110...was hier niemanden interessierte-durch Engagement der Therapeutin
konnte ich noch 1 Nacht dort schlafen (das Zimmer war ehe bis Samsatgs nicht belegt). Meine Tochter merkte als Einzige, daß ich suizidgefährdet war, rief ihren Arbeitgeber an und setzte sich am nächsten morgen gleich in den Zug, um mich abzuholen-gegen 10 Uhr wollte ich die Klinik verlassen und wurde noch dumm vom Oberarzt der Abteilung angemacht-der meinte-hier gibt es keine Sonderausnahmen ????? und ich hätte um 10 Uhr in der Gruppe zu erscheinen!!!-meine Abholperson könne ja warten!!

Der Therapeut soll ausgeflippt sein vor Wut-das ich nicht mehr zu Gruppe kam-Bericht von den Mitpatienten.
Mir war schon aufgefallen-daß in der Klinik ein ziemliches
Patriachat herrscht-und die Patienten wie kleine Kinder behandelt wurden-m it Schuldzuweisungen-emotionaler ERpressung und Bloßstellung vor der Gruppe-seine Meinung durfte man zu allem nicht sagen-man hatte zu schweigen-
die Therapeuten waren entweder krank oder wechselten, wie das tägliche Hemd-die Patienten wurden nicht ausreichend informiert über Termine-verpaßte man was-wurde einem die Schuld zugewiesen-einige Nachtschwestern waren sehr unhöflich und die ärztliche Versorgung war eine Katastrophe....
es gab natürlich auch einige nette Leute unter dem Personal-wenn auch nur wenige
Versammlungen fanden in einem Raum satt-teils mit 100 Leuten
und im Sommer war es dort oft unerträglich stickig-die Tür mußte aber zu bleiben!
Der Therapietag war vollgestopft und oft konnte man alles auf einmal garnicht "verarbeiten"-das Konzept suche ich ebenfalls heute noch--
aber Unmengen von Formularen für Statistiken und Klinikumfragen,ganze Mappen voll-sollte der Patient schnellstens bearbeiten und abgeben.
Zimmer sind karg-klitzekleine Dusche-aber sauber-kein TV erlaubt-kein Radio im Zimmer, von 17-18 Uhr Stunde der Stille- aber im ganzen Haus nur Türenschlagen und Lärm!!
die Verpfegung dort ist gut-aber der Eßsaal teilweise so überfüllt-das kein durchkommen war-laut-hekisch.....

Naturheilmittel-Homöop. nichts-nur Chemie......
Bei nächtlichen Angstattaken ist das Schwesternzimmer oft nicht besetzt-obwohl man dorthinkommen soll-dann ist die Schwester unterwegs -muß über das Nottelfon angerufen werden-ist dann schon mal gnatterig und kommt manchmal erst nach 10 Minuten mit einer anderen Patientin-mit der sie dann für 20 Minuten im Schwesternzimmer verschwindet......man muß dann eben solange warten!!
Am Ende bekam ich nicht mal einen Entlassungsbericht mit-
war vergessen worden-genau wie das Abschlußgespräch....

Heiligenfeld-Achtsamkeit-Stunde der Stille-ich empfand es
als die Scheinheiligkeit pur......
ich mußte hinterher dringend in ambulante Therapie.....
der Ruf dieses Hauses ist lange verweht
und eine Nachsorge, wie im Klinikprospekt angegeben-fand bei keinem statt-der in der Zeit Mitpatient war-sie kamen
alle kränker wieder
ich kann diese Klinik wirklich keinem empfehlen

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Kommentar von meta  am 19.09.2008
Hallo,

ich kann das nur bestätigen: Ich war in der Anfangszeit der Fachklinik Heiligenfeld dort und habe mehr als schlechte Erfahrungen gemacht; nach 3 Monaten stationär war ich deutlich schlechter "drauf" als zum Zeitpunkt meines Ankommens.
Ein, meines Erachtens, völlig narzistischer Chefarzt, der natürlich bei Privatpatienten alles privat abrechnet, sich aber keine Minute Zeit während des Aufenthaltes genommen hat. - Ob das zu wünschen gewesen wäre, wage ich inzwischen sehr zu bezweifeln.
Meines Erachtens war die Behandlung dort damals völlig realitätsfremd, nur "nährende" Verfahren, die einem den Wiedereinstieg in den Alltag mehr als erschwerten.
Hätte ich damals nicht einen so guten Hausarzt gehabt, wäre ich heute wohl nicht mehr am Leben.
Eine Nachsorge wurde für den Wohnort - zumindest in meinem Fall - nicht einmal angedacht.
Alles Gute
Kommentar von lolalola  am 08.12.2008
hallo,
ist schon interessant, wer hier zu welchen Kliniken welche Kommentare schreibt: da fährt ein GONZO offensichtlich von Klinik zu Klinik (jeweils Psychosomatische), hat zu jeder einen Haufen Kritik, die deutlich macht, dass es ihm mehr um die Betriebsmängel der Einrichtungen als um seine eigene Veränderung geht ...
Wie soll das anderen bei der Suche nach Hilfe helfen?
Man findet immer was, was einem nicht passt. Und was anderen passt, passt mir noch lange nicht. So ist das eben. Da kann man lange an den äußeren Bedingungen rummäkeln.
Schade, dass mich niemand fragt, ob ich das wirklich mit meinen Renten- und Krankenversicherungsbeiträgen fördern will!
Lolalola
Kommentar von kuckuck  am 15.12.2008
-siehe Kommentar weiter unten- zu lolalola
Kommentar von versuchtobjektivzusein  am 19.03.2009
lest meinen Kommentar dazu,versuchtobjektivzusein

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Längst nicht so gut wie ihr Ruf Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Sona berichtet als Patient  22.08.2007

Pro:

gabzheitlicher Ansatz

Kontra:

auch somatische Beschwerden werden psychosomatisiert

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2003

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich habe mir während meines Aufenthaltes dort den Arm gebrochen, das wurde nicht behandelt. Mir wurde gesagt, ich wolle durch vorgeschobene Schmerzen Aufmerksamkeit erlangen. Schmerzmittel wurden mir verweigert.
ICh sollte auch mit dem Auto nach Hause fahren, hatte aber keine Kraft im Arm, zum Glück habe ich das nicht versucht.
Insgesamt ging es mir nach dem Aufenthalt wesentlich schlechter als zu Beginn.
Erst als ich zu Hause war wurde die Diagnose gestellt und ich konnte wieder zur Ruhe kommen.

4 Kommentare

Kommentar von Hypathia  am 23.08.2007
Was Dir passiert ist, ist mir auch passiert. Bekam dort eine schwere Virusinfektion und es wurde auch erst als psychisch abgetan und nicht behandelt. Erst nachdem es ganz offensichtlich war, bekam ich Medizin.
Vermute aber, dass das wohl der selbe Arzt/Therapeut war.
Weiss auch von anderen, dass sie ähnliches erlebt haben. Meine Bewertung steht unter "Hypathia"

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Kommentar von kuckuck  am 15.12.2008
Hallo
Ich möchte auf den Kommentar eingehen-ich kenne mehrere
ehemalige Mitpatientinnen, die in verschiedenen Häusern waren-und unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben-meißt aber eher negative-und die sind krank-aber leider durch diese Einrichtungen auch nicht gesünder geworden....

Zu einem Klinikaufenthalt gehört nun mal, daß man über alles reflektiert und sie sollen dazu dienen, das den Menschen geholfen wird....leider aber ist das oft nicht der
Fall.....und das soll weitergegeben werden als Info...
was der Einzelne macht und wie er handelt ist ja ihm selbst
überlassen,
also sollte man sich nicht über die Kassenbeiträge die man zahlt aufregen (die Patienten zahlen sie schließlich auch) und so tun als wollten die kranken Menschen dort Urlaub machen, nur weil sie Einrichtungen kritisieren...
oder druchblicken lassen, die Leute wollen ja alle nichts für sich tun...oder würden von Klinik zu Klinik reisen...
-das ist leider eine typische Einstellung von Vielen-
auch ich mußte leider einige Häuser besuchen ohne richtge Hilfe zu erfahren...hatte teils gleiche Erfahrungen...
es hat den Kassen viel Geld gekostet-und mich viel Kraft...aber da sollte man
ansetzen...denn die Kassen kürzen und kürzen..die Verwaltungen der Kliniken kürzen und kürzen, denn die Klinikbetreiber sind genauso profitausgerichtet wie Industriekonzerne...und das geht auf das Niveau der Kliniken, sowie des Personals-oder Küchen und Räumlichkeiten
und der Patient bleibt auf der Strecke....genauso wie die Kosten...
das sollten Sie als Beitragszahler mal überdenken...und sich an die Kasse wenden-an die sie ihre Beiträge zahlen,
scheinbar suchen sie ja nur alle Kliniken ab, um negative
Kommentare zu sammeln.....

Sein sie froh, wenn sie nicht davon betroffen sind
Kommentar von kuckuck  am 15.12.2008
Sorry der Kommentar war für lolalola
Kommentar von lolalola  am 20.12.2008
hallo,
tut mir leid, wenn ich auch zu kritisch klang. Ich BIN betroffen, deshalb schaue ich in die Kommentare, nicht um sie zu sammeln. Klar kürzen alle, und am Ende auch an der Qualität. Was mich hier nur stört, und das wollte ich kommentieren, ist der verachtende Ton, der teilweise denjenigen entgegenkommt, die gute Erfahrungen gemacht haben, und teilweise auch denjenigen, die in solchen Kliniken engagiert arbeiten. Die habe ich auch schon kennengelernt.
Wenn ein Armbruch nicht richtig behandelt wird, ist das sch... - aber ALLES in braun-weiß darzustellen, hilft der Realität auch nicht zum Durchbruch.
Gruß, L.

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