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Fachklinik Heiligenfeld

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Euerdorfer Straße 4 - 6
97688 Bad Kissingen

42 von 72 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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126 Bewertungen

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Lebensverändernde Einsichten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (bis auf die Doppelzimmer)
Pro:
liebevolle Athmosphäre, fachliche Kompetenz, therapeutisches Angebot
Kontra:
7 Doppelzimmer i.d. Fachklinik
Krankheitsbild:
Depression, Traumafolgestörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich so schlechte Bewertungen gelesen habe, möchte ich meinen Eindruck schildern, auch wenn der Aufenthalt in der Fachklinik länger zurückliegt.
Zu Beginn war ich überwältigt von der achtsamen zurückhaltenden und doch lievollen Athmosphäre. Ich bin selbst Krankenschwester und kann sagen in diesem Haus würde ich gerne arbeiten. So stelle ich mir den Umgang mit Patienten vor.
Aufgrund der Athmospäre, der guten Therapeuten und des unglaublich vielfältigen Therapieangebotes war es mir möglich tief in meinem Inneren anzukommen und mich zu öffnen. Es sind Dinge an die Oberfläche gekommen deren Ausmaß an Auswirkung auf mein Leben ich nicht im Entferntesten geahnt hatte. So konnte ich vieles nach und nach verstehen, vor allem mich selbst. Ich kann liebevoller auf mich schauen und mich selbst besser verstehen und annehmen. Bis heute haben sich Schuld-und Schamgefühle, die mich mein ganzes Leben begleitet haben fast aufgelöst. Ich brauche keinen "Schuldigen mehr, was sich in meinen Beziehungen positiv ausgewirkt hat. Mein Leben ist einfacher geworden unbd glücklicher.
Nach der Entlassung bin ich erst in ein Loch gefallen und es ging mir sehr schlecht. Dieser Zustand besserte sich zunehmend.Heute denke ich das Veränderungen und Einsichten mich erschüttert haben - im positiven Sinn und das der "Einbruch" eine natürliche Reaktion darauf war. Heute fühle ich mich lebensvoll und gesund. Ich bin voller Dankbarkeit für die Zeit in Heiligenfeld.
Kritikpunkt: das es nicht nur Einzelzimmer gibt. Ich hatte ein Einzelzimmer, Mitpatienten aber nicht. Das war häufig Thema.Sehr behindernd. Ich hätte mich in meinen Prozess sehr gestört gefühlt.

Wo bleibt die Achtsamkeit und der Respekt vor den Menschen die auf Entwicklung hoffen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die neueren Zimmer wirken freundlich
Kontra:
altes Gebäude und Doppelzimmer sind abgelebt und lieblos
Krankheitsbild:
posttraumatische Belatungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich bin am 08.06.2016 in der fachklinik heiligenfeld angekommen und hätte gerne mich auf die vielen Möglichkeitend der Therapie dort eigelassen. die Umgebung ist schön dort und auch die Grundstimmung und die Menschen sind freundlich und wertschätzend. Doch einen Punkt kann ich nicht verstehen. ich habe ein Doppelzimmer erhalten und dann alles Mögliche unternommen um doch noch in ein Einzelzimmer zu kommen, wenigstens nach einer Woche wechseln zu können, doch keine Change. Acht oder zehn Wochen in einem Doppelzimmer ist für mich keine Change auf Öffnung, angehen meiner Probleme oder gar Heilung. Ohne einen Schutzraum, Rückzugaraum, Privatsphäre kann ich mich nicht öffnen und an mir arbeiten. Also bin ich wieder am nächsten Tag abgereist und stehe nun wieder im Luftleeren Raum da. Wie können die Ärzte in der Resulution Aufruf zum Leben schreiben wir wollen uns für ein Zusammenleben angagieren, in dem unser Herz aufgeht, unsere Seele atmet und gleichzeitig sind sie so stur und uneinsichtig und zwingen mich in ein Doppelzimmer, wo meine Geschichte gerade von kindesbeinen an ein stetiger Einbruch in diesen Schutzraum war und ich in einem Doppelzimmer wieder dieser Willkür ausgesetzt bin und sofort eine Retraumatisierung erlebt habe.Doch genau dieses soll nicht sein, davor wartnt gerade der Entlassungsbericht aus der Heiligenfelder Klinik in Uffenheim, wo ich vor fast genau einem Jahr Entlassen wordern bin.
Schade finde ich die rigiden Regeln in einer Klinik die von Achtsamkeit und Menschenwürde spricht.

2 Kommentare

schnucki122 am 12.06.2016

Ich finde gerade Menschen die wegen einem Trauma in eine Klinik gehen, sollten die Möglichkeit haben sich zurück ziehen zu können .Es sollte ein Muss sein ein Einzelzimmer zu haben
Ja ich weiss das man mit denen nicht reden kann .Die haben ihre Einstellung und weichen nicht einen mm davon ab .Einfach nur traurig
Eigentlich sollte es in einer Therapie sowieso sein das man alleine auf Zimmer ist .Man ist den ganzen Tag mit den Energien von andern zugeballert ,da muss man einfach auch mal alleine sein können .
Also ihr HF denkt mal darüber nach und kommt von eurem veralterten Denkmuster weg .Es reicht schon wenn die Zimmer total veraltert sind :-(

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die Frage aller Fragen ist: "wie führe ich mein Kind spazieren"

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Achtsamkeit
Kontra:
Achtsamkeit ( scherz )
Krankheitsbild:
PTBS, Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach heftiger innerer und äusserer Abwehr gelang es mir, mich auf die Gegebenheiten der Klinik einzulassen. EINES nehme ich in jedem Fall mit: es gilt, zu FORMULIEREN, was mit mir ist, was ich denke und was ich gerne hätte. Und ja - das BENENNEN habe ich (wieder)gelernt :-) Mir war die therapeutische Arbeit nach dem " Herrenalber Modell" seit Jahren vertraut - und ich durfte hier einen - sehr nötigen - " liebevollen Rundumschlag" mitnehmen.
Herzlichen Dank. - für die Gelassenheit, mit der man mich hat "toben" - und auflehnen lassen - so lange, bis ich realisierte, dass mir kein einziger Mensch etwas BÖSES will - sondern ich das einfach mal voraussetzte. DANN kam die wirkliche Arbeit.
Trotz aller Befürchtungen: meine Autonomie habe ich nicht verloren - sondern ganz im Gegenteil - ich habe sie endlich wieder gefunden - MICH sehr eigenverantwortlich an die Hand nehmen können - und es wirkt und wirkt ........ Freilich braucht es meine bedingungslose Aufmerksamkeit immer und ständig. Doch das Geschenk, was ich dafür bekomme, ist grandios: das pralle Leben.

es war eine gute Zeit! schwer UND verdammt gut

1 Kommentar

bine310 am 20.05.2016

Hallo Waschmaschine,

Habe ich das in deinem Bericht richtig verstanden, dass in der Fachklinik das 12 Schritte Programm praktiziert wird?.
Wäre für eine Antwort sehr dankbar.
Gruß bine

dennoch eine Ausnahmeerscheinung bei Klinikwahl

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (kommt immer drauf an was man selber daraus macht)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (große Fachkompetenz)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept-/Ausrichtung, spirituelles Bewußtsein
Kontra:
u.a. das gesamte Gesundheitssystem an sich
Krankheitsbild:
PTBS, Traumapatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte mich hier bdanken für die intensive Zeit, die ich in der Fachklinik verbracht habe. Natürlich gibt es auch Kritikpunkte im Klinikkonzept, Ablauf etc., da ich jedoch auch selber beruflich lange im sozial-psychiatr. Bereich tätig bin/war und zudem auch langjährige ambulante Traumatherapieerfahrungen habe, kann ich nur sagen dass man(n)/frau seine Ansprüche nicht zu hoch setzen sollte. Für den durchschnittlichen Klinikalltag-/Komfort ist die Fachklinik Heiligenfeld immer noch sehr gut aufgestellt, obwohl sie zu den gleichen Bedingungen arbeiten muss wie sämtliche andere psychiatr. Kliniken in Deutschland und diese sind i.d.R. immer wirtschaftlich orientiert/vorgegeben!
Ich persönlich wußte die Atmosphäre die dort gelebt und gepflegt wird, sehr zu schätzen. Nämlich dass nicht nur ausschließlich schulmedizinische Aspekte in der Behandlung eine Rolle spielen, sondern auch sog. ganzheitliche Ansätze berücksichtigt werden, insbesondere Spiritualität.
Man kann ja davon halten was man will, aber defakto bedeutet es dass erstmal jeder und jede Patientin auch immer als Individum betrachtet wird mit ihren seelisch-geistigen Fähigkeiten und Möglichkeiten.
Da aber auch niemand zu Offenheit, Aufgeschlossenheit und emotionale Tiefe gezwungen werden kann ist es hier recht schwierig mit der Eigenverantwortung.
Ich habe hier so oft bei den Erfahrungsberichten rausgelesen dass viele offensichtlich regelrecht danach verlangen "versorgt" zu werden, was für mich aber eher was mit der eigenen Bedürftigkeit zu tun hat?!
Ich selbst hatte auch natürlich meine Konflikte dort mit bestimmten Therapeuten, aber rückblickend würde ich sagen dass alle nur ihr bestes getan haben und dass natürlich niemand perfekt ist und auch dem Personal Fehler unterlaufen.
Das soll für mich aber hier kein Anlass sein, meine persönliche Verantwortung kleinzureden um somit nicht mit meinen eigenen Schwächen auseinandersetzen zu müssen. Denn dies war und ist es immer noch, mein Hauptanliegen warum ich in Heiligenfeld war. Meine Diagnosen und meine Krankheitsgeschichte (ca. 20 Jahre!) ist ja jetzt auch nicht wirklich neu, um dies als Vorwand zu benutzen mich von jeglicher Verantwortung freizusprechen.
Und es ist abwägig zu erwarten dass eine gesamte Klinik sich den Bedürfnissen bzw Erwartung/Forderungen Einzelner unterwirft/beugt, wäre ja ein Armutszeugnis für sie.

2 Kommentare

tomri am 10.05.2016

Hallo,sorry aber ich habe grade ein Problem dieser Bewertung zu folgen .Ich kann doch nicht von Patienten die in einem absoluten Tief sind und total depressiv u voll traumatisiert verlangen das sie genauso das Programm durchziehen wie z.B. Patienten die ein Burn out haben .Denke auch eine Klinik kann individuell auf das Krankheitsbild des Patienten eingehen .
Was hat das mit Eigenverantwortung zu tun oder da versorgt zu werden????
Wenn ich was am Herz habe brauch ich andere Medis wie jemand der was mit den Nieren hat .Genauso ist es bei den Therapien .Ich kann doch kein Patient der jahrelang daheim isoliert war plötzlich in eine Gruppe mit 130 Leuten stecken und dann auch noch sagen ,sie müssen oder sie können dann gehen.
Tztztz da fehlt mir jegliches Verständnis.Eigenverantwortung war das genau dieser Mensch aus freien Stücken eine Klinik aufgesucht hat um sich der Problematik zu stellen .In kleinen Schritten ist das zu realisieren ,aber bestimmt nicht so wie es da gehandhabt wird .Was hat der Patient wenn er ständig zusammenbricht weil das einfach zu viel ist .Warum kann man da nicht anfangen solche Menschen in kl.Gruppen zu schicken und schauen ..Step by Step
kopfschüttel u du erzählst das du im sozialen Bereich tätig warst oh weia die armen Menschen sag ich nur

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Danke!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
hohe Fachliche und menschliche Kompetenz, Konzept baut auf Eigenverantwortung
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout und Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai/Juni 2015 in Heiligenfeld. Nachdem ich eben die Bewertungen der letzten Monate gelesen habe, möchte ich auch eine Rückmeldung geben. Für mich war die Klinik ein Ort um körperlich und seelisch zur Ruhe zu kommen und gleichzeitig an meinen Themen zu arbeiten. Ich bin mit dem Entschluss in die Klinik gefahren mir meine Traumata und Ängste zu betrachten und habe Unterstützung und viele Impulse bekommen um mich selbst wieder zu entdecken! Der Vorwurf der Sektennähe erklärt sich mir durch den esoterischen und sehr humanistischen Ansatz der befremdlich wirken kann . Ich habe erlebt, dass die Eigenverantwortung sehr im Mittelpunkt steht!! Das ist eine echte Herausforderung, wenn es einem schlecht geht!! Auch das habe ich erlebt. Für mich war die Zeit eine Offenbarung an die ich total gern denke und die mich immer wieder daran erinnert gut zu mir zu sein!! Dankeschön an die Patientengemeinschaft und das therapeutische und pflegende Team!!

Massenabfertigung /Kritikunfähig

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (wurde ständig vertröstet,zu meist unhöflich am Infopult)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
nix
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Traumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Massenabfertigung!
Hurra ich habe es überlebt!
Aufenthalt vom 27.11.2013 bis 31.12.13.Schmücken sich mit fremden Federn!Ich war dort wegen Traumartherapie/sexueller Mißbrauch,Gewalterfahrung.Gelockt wird mit speziell für Frauen.Zum Lachen.
Täglich wurde ich mit mindest 20 neuen Männern in den Gruppen,Tanztherapie usw.,zusammen gebracht!!In der Traumagruppe,wurde ich unteranderem v einer "Traumatherapeutin" Frau Ring... therapiert,sie wurde auf hauseigener Heilpraktikerschule ausgebildet.
Witzig,für schwerst traumatisierte,absolut der falsche Ansatz.Unfähig!
Ich bin doch kein Versuchskaninchen!Fühlte mich nicht sicher aufgehoben!
Die andere Therapeutin,war gar nicht ausgebildet für eine Traumatherapie!
Als ich um Therapeutenwechsel bat,wurde ich innerhalb kurzer Zeit,2 Std,unehrenhaft,ohne Geld für das Zugtickit,am Sylvestermorgen entlassen und hinausbefördert,vom Chefarzt persönlich.
Ganz negative Stimmung,Medikamente für die Phsyche werden gerne eingesetzt.
Patienten in Not,müssen von anderen Patienten aufgefangen werden.Notdienst schwach besetzt,überfordert.Die Lösung,noch mehr Medikamente!Ruhigstellung.
Pariert der Patient nicht,wurde mit Sanktionen-Rauswurf gedroht!
Viele Patienten waren nicht glücklich darüber dort gelandet zu sein!
Ich habe bis jetzt gebraucht,um den Schock (Traumaverstärkung)den ich erfahren habe aufzulösen,um wieder an eine weitere Therapie zu denken.
Leute ich rate Euch bleibt dort fern!!!!Vergeudete Zeit!Da gibt es bessere Möglichkeiten.Vor allem finde ich es auch bedenklich,das die ihre Leute selber ausbilden.Was durch so eine "Abhänigkeit",das Arbeitsklima nicht besonders schön gestaltet.
Unmöglich der Laden.In der Rosenklinik,ja da ist alles besser.Deutlich 2 Klassen Medizin!!!!
Ich bin dort nicht am 1.Tag gegangen,13 Monate auf einen Platz warten mußte u ich wirklich in Not war.Die Hoffnung auf die eine tolle,fantastiche,studierte Trauma-Therapeutin im Haus,die mir verweigert wurde,hielt mich dort.Aber alles wurde verschlimmert.Schade!

2 Kommentare

schnucki122 am 29.04.2016

Auch hier kann ich das bestätigen
keiner ist Kritik fähig
wenn es dir nicht passt ,kannste gehen so einfach isses

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vielen Dank für 10 Wochen in denen ich wieder Lebensfreude erlangte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (eine bessere Versorgung kann ich mir nicht vorstellen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (besonders Patientenbezogen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr hohe therapeutische Kompetenz)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alle Mitarbeiter sind in das Konzept und ins Leitbild mit einbezogen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (ein Ort um wieder zu sich zu finden)
Pro:
hohe therapeutische Kompetenz, ein heilsames Konzept, positives Menschenbild
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatisches Belastungssyndrom, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund meiner, zum Teil traumatischen, Lebensgeschichte hatte ich bereits Krankenhaus und Therapieerfahrung. U.A. hatte sich mein Sohn vor 8 Jahren das Leben genommen. Danach konnte ich mir selbst nicht mehr helfen - hatte selbst einen Suizidversuch. Nach Intensivstation, nach Monaten Psychiatrie und genauso vielen Monaten Reha hat mein Körper und meine "Ratio" (mein Denkvermögen) wieder halbwegs funktioniert - mein Körper abgekoppelt von meinen Gefühlen, abgekoppelt von meinen Emotionen, abgekoppelt von meiner Psyche. Kaum genug Kraft für den Alltag, lebe ich im sozialen Rückzug, nur noch für meine anderen Kinder und für meine Frau. Gedanklich in der traurigen Vergangenheit oder in der angsterfüllten Zukunft - "Mich" und "Mein Sein" halte ich gegenwärtig nicht aus. So kam ich nach Heiligenfeld.
Mir ging es sehr schlecht und ich war sehr froh über das klar strukturierte Angebot. Das Konzept der Klinik ist außergewöhnlich und ich glaube, dass jeder der sich darauf einlässt, sehr viel davon profitieren kann.
Die Atmosphäre, die in Heiligenfeld initiiert wird, macht es mir möglich uneingeschränkt zu vertrauen, mich zu öffnen und mich auf jede Therapie einzulassen, die mir angeraten und geboten wird. In Heiligenfeld gibt es soviel unterschiedliche Kompetenzen und es gibt keine Therapie, aus der ich nichts mitgenommen habe. Mir ist es wichtig drei Besonderheiten hervorzuheben:
- meine Kerngruppentherapeuten, Frau Schö. und Herr Sche. sind etwas ganz Besonderes;
- die Intensivwoche im TaKeTiNa,
- meine Mitpatienten
Wer in Fachklinik Heiligenfeld geht, sollte sich m.E. über folgendes klar sein:
- auf Therapie muss man sich einlassen.
- Therapie erfordert Offenheit und Ehrlichkeit zu sich selbst und zum Therapeuten
- Therapie erfordert (therapeutische) Arbeit.
- Therapeuten können Dich nur begleiten - gehen musst Du selbst.
- Therapie heißt sich verändern, dazu gehört auch Veränderung und loslassen.
Es ist mir wichtig Danke zu sagen - an das gesamte Heiligenfeld-Team.

1 Kommentar

bine310 am 13.04.2016

Hallöchen,

ich fahre hoffentlich auch bald nach Heiligenfeld.

Es ist schön mal wieder eine schöne und dankbare Bewertung zu lesen. Das lässt mich hoffen, dass es dort doch nicht so grausam ist wie vorher beschrieben wurde.

Gruß Bine310

Meine Erfahrung 2015

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Taketina, Heilkraft der Stimme, Patientengemeinschaft, Verpflegung
Kontra:
"unterwegs verloren gegangen zu sein"
Krankheitsbild:
Depression und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer Wartezeit von 15 Monaten war ich im Jahr 2015 zum wiederholten Mal in der FK. Bis zu meinem erneuten Aufenthalt hatte mich fast täglich mit meinen Themen auseinandergesetzt. Ich startete hoch motiviert und engagiert.
Mein Kernthema wurde im Forum vom Oberarzt abgewürgt. Vier Gruppentherapeuten und sieben Einzeltherapeuten bewerteten und kommentierten mein Kernthema sehr unterschiedlich bis hin zum abtun bzw. ignorieren.
Ich stand mit meinen beiden existentiellen Hauptthemen allein da und fand selten eine therapeutische Unterstützung.
Ich wurde scheinbar nicht gesehen, trotz ständigem Rufen. Es ging mir immer schlechter. "Ich kann nicht mehr" - waren meine Worte in der Pflege und das als sog. erfahrener Patient. Meine Situation und meinen Zustand hatte ich in allen Wochenberichten geschildert und auch bei den Einzel- und Gruppengesprächen dargelegt.
Ich hatte mir Hilfe und Unterstützung gewünscht und leider nicht bekommen. Ich hatte das Gefühl "unterwegs verloren gegangen zu sein".
Es war Urlaubszeit, auch gab es Vertretungen wg. Krankheit. Diese Unruhe und Anspannung war deutlich auch für mich als Patient spürbar.
Mein Kernthema ist mir bewusst, es ist ungelöst und spürbar. Daran wollte ich in HF weiterarbeiten und möglichst auflösen.
Schade, dieser letzte Aufenthalt hat mir dbzgl. sehr wenig gebracht.
Für mich entspricht diese Erfahrung von 2015 nicht dem Leitbild von HF, der Achtsamkeit, dem Gesehen werden, dem ständigen Dialog - so meine Erfahrung.
An die Geschäftsführung hatte ich einen schriftlichen Erfahrungsbericht als Rückmeldung über meinen Aufenthalt gegeben. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Ist das achtsam, im Dialog m.d.Patienten und auf Augenhöhe?
Mit meiner Entlassung ging es mir schlechter als vor dem Aufenthalt. Allein meine Stärke, die ich auch vor dem Aufenthalt hatte, war meine Recource.
Nach wie vor ist HF für mich noch etwas Besonderes,- wenn das Konzept auch gelebt wird. Das ist auch meine Motivation zur aktuellen Bewertung.

enttäuschend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
einige der Therapeuten
Kontra:
der andere Teil des Therapeutenteams
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

enttäuscht
das Klinik-Konzept nicht realisiert.
Viel Überforderung spürbar.
Hausstimmung unterschwellig negativ.

6 Kommentare

enttäuscht2016 am 27.02.2016

da meine Unzufriedenheit über die Klinik mittels Wochenberichten, Forum und Kerngruppengesprächen sehr wohl bekannt war, bedarf es hier keines Angebotes von Seiten der Klinik, dass ich mit der Klinik nochmals in Kontakt treten sollte. Es war lange genug Zeit zu einem Gespräch.
Retraumatisiert zu sein fühlt sich zu Hause einfach mal richtig suizidfördernd an. Ich kann nur auf das Vertauen, was ich schon vor der Klinik an Stärken hatte.

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Enttäuschung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Therapie
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2015 in der FK Heiligenfeld,es war das reinste Desaster.
Für mich steht leider auch fest niemals wieder HF
Die Therapeuten waren sich in der KG uneinig ,demzufolge war das gesamte Klima eine schlechte Energie.
Ich fühlte mich mit meiner Problematik nicht ernst genommen ,mußte den ständigen Druck in der KG aushalten .
Wenn ich die Therapeuten ansprach kam kaum eine Reaktion und ich stand mit meinen ganzen Problemen alleine da.hatte keinerlei Hilfestellung von den Therapeuten .
Ich würde diese Klinik in meinem Bekanntenkreis niemanden empfehlen
Im nachhinein ärgere ich mich das ich für sowas 2 Jahre Wartezeit in Kauf nahm .
Nach meiner Entlassung ging ich ambulant zu meinem Therapeuten ,der so erschrocken über meinen Zustand war ,das er mich am liebste wieder in eine andere Klinik geschickt hätte .
Da ich jetzt alle anderen Bewertungen gelesen habe traute ich mich jetzt hier auch zu schreiben,habe lange mit mir gekämpft . Aber ich will meine Erfahrungen an andere weiter geben .Die grösste Enttäuschung ,leider mehr Schein als Sein :-(

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 23.02.2016

Sehr geehrter Wolfgang1112,

zunächst einmal möchten wir uns für Ihren Beitrag bedanken.
Ihre Kritik regt uns dazu an, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.

Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass Sie von Ihrem Aufenthalt bei uns nicht wie erwartet profitieren konnten. Die Bedürfnisse und das Wohlergehen jedes einzelnen Patienten stehen für uns im Mittelpunkt.
Unser Fachpersonal ist überdurchschnittlich gut ausgebildet und verfügt über langjährige Berufserfahrung.
Allerdings sollte der Umgang mit Patienten und Angehörigen angemessenen sein und dies gehört auch zu unserem Leitbild.Daher möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen, wenn Sie sich nicht gerecht behandelt gefühlt haben.

Um Ihren Einzelfall besser verstehen zu können, bieten wir Ihnen ein telefonisches Gespräch an. Wir würden uns freuen, wenn Sie hierzu auf uns zukommen, entweder telefonisch unter 0971 84-0 oder per E-Mail an info@heiligenfeld.de.

Herzliche Grüße

Ihr Heiligenfeld-Team

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Niemals mehr HF

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (alles in Allem ein Albtraum)
Pro:
Patientengespräche
Kontra:
Klinik personal
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auch in HF Fachklinik
Leider war meine Erfahrung dort alles andere als gut.
Es gibt ein Konzept das alle einhalten müssen ganz egal welche Diagnose man hat . Man wird gezwungen in Gruppen zu gehen egal ob man Panik hat oder nicht .Das ist dort so extrem man wird unter Druck gesetzt wenn man sich weigert oder auch versucht es zu erklären warum es nicht geht .Eigentlich sollte man den Therapieplan mit dem Patienten zusammen besprechen was machbar ist und was nicht :Kritik ist absolut nicht angebracht. Ich hatte dort einen Magen-Darm Infekt und musste trotzdem an allem teilnehmen. Auf mein Bitten hin mich ins Bett zu legen bekam ich eine Aussage das ich ja damit den Therapiefortschritt behindere.Also als ob ich mir ausgesucht hätte krank zu werden .Andere Mitpatienten hatten Fieber und mussten an dem Programm teilnehmen
Im Nachhinein ist alles so programmiert entweder funktionierst du oder du kannst gehen . Die Kommunikation zwischen dem Personal ließ auch zu wünschen übrig .Man spürte das die beiden Therapeuten die die Kerngruppe leiteten sich nicht verstanden denn jeder sagte dir was anderes .Fazit Einmal HF und nie wieder .Mehr Schein als Sein. Mir ging es in der Klinik viel schlechter als vorher .Auch wurden viele Stunden damit verbracht irgendwelche Rituale zu machen für mich verlorene Therapiezeit.Vieles wurde auf die Patienten abgeschoben wo eigentlich das Personal zuständig war:Ich komme in eine Klinik weil es mir selbst schlecht geht und nicht für irgendwelche Ämter zu übernehmen oder Patienten durch die Klinik zu führen
Ausserdem finde ich es unverschämt eine Kurtaxe von 3,50 pro Tag zu zahlen

5 Kommentare

bine310 am 06.02.2016

Auweia das hört sich nicht gut an.

Ich bin dort auch angemeldet und soll voraussichtlich im Juni hin. Einen Therapieplatz in einer anderen Klinik habe ich nun abgesagt. Nun macht mir dein Bericht echt Angst. Wenn jemand krank ist, habe ich das noch nie erlebt, dass er trotzdem an Therapieprogrammen teilnehmen muss ob das nun Fieber oder Magen Darm ist. Wo gibt es denn sowas. Ich bin echt geschockt und stark am überlegen ob ich dort hin soll.

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danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
herz
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war dieses Jahr vom 24. 09.-18.11.2015

als Patientin in der Fachklinik Heiligenfeld....

und wollte mich noch einmal bedanken...

Dieser Aufenthalt war ein grosses Geschenk für mich...

ich bin voller Dankkeit für die vielen menschlichen Begegnungen...

Mein Dank geht an Alle deren Aufmehrsamkeit
dem Wohl der Patienten gilt....

wenn ich an meinen Aufenhalt denke ,wird mir ganz warm ums HERZ.....

wünsche ALLEN ....eine gute ZEIT...

Margit Fricke

So geht man nicht mit Menschen um

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Umgang mit Ängsten und Selbstbestimmungsrecht der Patienten
Krankheitsbild:
PTBS, Dissoziation, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

So kann man mit Menschen nicht umgehen!
Obwohl ich im Vorfeld in den Aufnahmeunterlagen angegeben habe, dass aufgrund meiner Erkrankung und Ängste eine Behandlung nur durch weibliche Ärzte und Therapeuten wichtig ist, wurde ich gleich am ersten Tag zu einem Arzt geschickt. Da ich eine körperliche Untersuchung von diesem nicht durchführen lassen konnte, wurde mir am zweiten Tag vor einer Gruppe mitgeteilt, ich müsse am nächsten Tag abreisen, wenn ich nicht unterschreibe, mich notfalls auch von Männern behandeln zu lassen.
Alle meine Versuche zur Kooperation (ich kann es versuchen, mir Mühe geben, das als Behandlungsziel akzeptieren) wurden ignoriert. Sie bestanden auf die Unterschrift und reagierten meiner Meinung nach teilweise unprofessionell und emotional, als ich diese nicht leisten konnte. Auf meinen Einwand, dass ich diese Information doch schon im Vorfeld gegeben habe, erhielt ich nur die Antwort, ich solle halt eine Beschwerde schreiben.
Gerade für eine Klinik, die so tut als hätte sie ein ach so tolles Menschenbild, finde ich es unmöglich, einen Menschen anreisen zu lassen, zu destabilisieren und dann wieder nach Hause zu schicken. Auch dass das erste Gruppentreffen ohne therapeutische Anleitung stattfand, empfand ich als Überforderung für manche Gruppenmitglieder. Und der Speisesaal ist viel zu eng und zu klein für die vielen Patienten.

2 Kommentare

HP_DPsy am 23.01.2016

Haben Sie die Untersuchung von einer Frau ausschliesslich vielleicht aus religioesen Gruenden gewuenscht?

Mir scheint das Verhalten in der Klinik doch etwas eigenartig, Ihrer Schilderung nach.

Eine therapeutische Zuwendung bedarf doch -mindestens- des Respekts vor der persoenlichen Integritaet, Ihrer Integritaet, gleichwie!

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Waten sehr hilfreiche 12 Wochen

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten sind super , enge Zusammenarbeit
Kontra:
Leider etwas zuviel tofu
Krankheitsbild:
Posttramatische belastungsstörrung borderline und deppresionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also ich war 2015 12 Wochen in der fachklinik in heiligenfeld. ..und kann nur sagen , daß das Konzept der klinik sehr gut ist...Zumindest habe ich es so erfahren. ..und bin sehr froh das ich diesen Weg gegangen bin. ..Denn mich hat die Klinik in all meinem wegen hilfreich begleitet und unterstützt. ...und ich würde es jeder zeit wieder tun...

Genährt in Körper, Geist und Seele. Dankeschön!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Vollwertige Nahrung, schönes Ambiente, kluges Konzept, kompetentes und sehr freundliches Personal
Kontra:
Es gibt zwar wenige Doppelzimmer aber es gibt sie, personelle Engpässe während der Urlaubszeit
Krankheitsbild:
PTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

"Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!"
( Johann Wolfgang von Goethe )

so wie in dem Zitat von Goehte beschrieben, hab ich mich 13 Wochen lang ich in der Fachklinik Heiligenfeld gefühlt.
Eine gute Basis für einen erfolgreichen Therapieverlauf.

Das Konzept der Klinik ist, aus meiner Sicht, klug durchdacht,durch Jahre lange Erfahrung geprägt und offen für neue Ideen.
Die Grundatmosphäre ist von Respekt und Wertschätzung durchtränkt.

Besonders die kreativ therapeutischen Angebote bieten viel Raum, sich selbst entdecken zu können und seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Ich habe eine gute Mischung aus Anleitung zur Selbsthilfe und auch des aufgefangen-werdens erfahren.
Der Mensch wird in seiner Ganzheit erfasst, ich wurde zu jeder Zeit mit meinen Anliegen ernst genommen.

Die Patientengemeinschaft bildet einen wesentlichen Anteil des Konzeptes. Jeder kann hier üben, seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden, sich mit seinen Fähigkeiten-Talenten in Form von Ämter einbringen und so seinen Anteil für das Gelingen und die Atmosphäre beitragen. Das ist besonders für Menschen wertvoll , die sich krankheitsbedingt von der Gesellschaft zurückgezogen haben.

Da sich jeder Selbst, inklusive seiner Verhaltensmuster mitbringt, gibt es innerhalb der therapeutischen Gruppen/Gemeinschaft genügend Gelegenheiten sich mit seinen Themen auseinander zu setzen , neues ausprobieren und so zu wachsen. Dies alles in einem geschützten Rahmen ist ein wirklich tolles Experimentierfeld.

Ich bin in der Zwischenzeit von der Effektivität von Gruppentherapie überzeugt.

Das Gefälle von Therapeut und Patient ist sehr niedrig aber durchaus professionell abgegrenzt,

Die Therapeuten mit denen ich zu tun hatte waren sehr kompetent und wirkten auf mich authentisch.

Rund um die Schulferien-Urlaubszeit waren einige Therapeuten sehr ausgelastet und wirkten teilweise gestresst. An dieser Stelle ist das Konzept aus meiner Sicht noch ausbaufähig und Handlungsbedarf notwendig.

DANKE FÜR DIE MENSCHLICHKEIT

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Von den Zimmerdamen über die Therapeuten bis hin zu den dem technischen Personal einfach nur Klasse !!!
Kontra:
Vegetarier sind zufriedener
Krankheitsbild:
" burn out "
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hier bin ich Mensch.
In der HF Klinik fühlte ich mich sofort wohl.
Bereits bei den Vorgesprächen und bei der Anmeldung sowie bei der Ankunft und dem Beziehen des sauberen und gemütlichen, großen Zimmers war ich angekommen.
Durch Mitpatienten aus der Kerngruppe bekommt man einen ersten Überblick durch einen Rundgang.
Abends ist es ruhig und man kann im gegenüberliegenden Park eine Rund drehen
Durch meinen Aufenthalt habe ich wieder Lebensfreude und einiges für den weiteren Lebensweg gelernt.

DANKE AN HERRN BUCH UND SEINE MITARBEITER

Therapie ...Daumen hoch

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (bis auf das Zimmer)
Pro:
Tolle Therapeutin ,sehr gute Kerngruppe
Kontra:
veralterte Einrichtung im Zimmer ( sehr Verschmutzter Teppich z.B ...Essen war mir zu gesund ..zu viel Tofu ...hätte gerne mal mehr Fleisch gehabt wie vlt 2 mal pro Woche
Krankheitsbild:
Trauma Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2013 für 10 Wochen in der Fachklinik .Ich stehe auch jetzt wieder auf der Warteliste .Kann nur sagen ich fand die Klinik echt super.Hatte das Glück an die tollste Therapeutin zu kommen ..die so auf ihre Patienten einging habe mich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch recht schnell dort wohl gefühlt. Kann diese neg. Bewertungen echt nicht nachvollziehen ..ausser die Klinik hätte sich die letzten 2 Jahre geändert .Aber das sehe ich ja dann.Das einzigste was mir nicht gefiel war ein dunkles Zimmer und auch die Zimmereinrichtung war nicht auf dem modernen Stand

Ehen werden zerstört

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Erfahrungsbericht:

Als ich meine Partnerin während ihres Aufenthalts besuchte, waren wir in der Stadt etwas spazieren. Als wir dort Arm in Amr standen und sie einen Therapeuten von sich sah, stieß sie mich weg und meinte: "Am Montag muss ich in der Therapie wieder über dich schimpfen. Dort drüben steht ein Therapeut von mir, wenn der das sieht, mache ich mich lächerlich".

Bald danach wurde ihr in der Therapie geraten, sich von mir zu trennen.
Als Angehöriger bleibe ich völlig außen vor, kein Gespräch mit den Therapeuten, nichts. Ich durfte nur nach der Therapie erfahren, dass das Fallbeil gefallen ist.
Jetzt bin auch ich ein Fall für die Therapie.

Was im Prospekt der Klinik steht (Einbeziehung der Angehörigen, kein Rat zur Trennung außer bei Gewalt) hat nichts mit dem zu tun, was dort wirklich passiert.

Bei der meinem Besuch fiel mir auch das Merkblatt zu sexuellen Beziezungen zwischen Patienten auf. Diese sind geduldet, sollen aber den Therapeuten gemeldet werden. In der Klinik gibt es einen Kondomautomaten.

Es wundert mich nicht, dass dort viele Ehen in die Brüche gehen.

Für Ehepartner würde ich diese Klinik daher nicht empfehlen.

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 26.08.2015

Liebe/r Kranker2,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir stehen Kritik offen gegenüber und nehmen sie als Ansporn, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.
Wir verstehen Ihre Aufregung und es tut uns leid, dass Sie diese Erfahrung machen mussten. Jedoch möchten wir betonen, dass unser Therapiekonzept explizit den Schutz bestehender und oft über Jahre gewachsener Bindungen (Ausnahme: akute Gewalt/Gefahr) beinhaltet. Fokus der Behandlung bei konflikthaften Entwicklungen in der Partnerschaft ist immer die konstruktive Bewältigung und damit eine Stärkung der Beziehung. Dies vermitteln wir unseren Patienten auch und raten dringend von einer überstürzten Trennung bei laufender Behandlung ab. Dennoch können wir natürlich nicht verhindern, dass jemand kurzfristig einen solchen Entschluss fasst und dann auch umsetzt. Wir möchten Ihnen versichern, dass dies nicht in unserem Behandlungsinteresse steht.

Falls Sie gern persönlich dazu Rückmeldung geben oder mehr über den Stellenwert von Beziehungen in unserem Konzept erfahren möchten, bieten wir Ihnen an, per E-Mail über info@heiligenfeld.de oder unter der Telefonnummer 0971 84-0 mit uns in Kontakt zu treten, damit wir Ihnen ggf. ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Klinik vermitteln können.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Ein Geschenk!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
das Miteinander-Konzept
Kontra:
Wartezeit---evtl eines der wenigen DZ bekommen
Krankheitsbild:
Borderline---Esstörung---emot Instabilität
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wohnt man nicht im Einzugsbereich, sollte man sich auf eine lange Wartezeit (2,5 Jahre) einstellen.
Für eine Krankenhauseinweisung in eine Akutklinik sehr lange.
Es lohnt sich!
Ein Geschenk!
Alles ist überfliessend:
Therapieangebote---Verpflegung---Angebote der Patienten untereinander.
Man kann nicht alles nutzen---aber die Oase ist eine Welt, die man sich zuhause aufbauen sollte!
Es gibt kaum Einzelgespräche---das Konzept ist auf die Patientengemeinschaft aufgebaut--und funktioniert!!!
Die hauptsächliche Therapie findet untereinander statt---ein Übungsfeld für die Welt!!
Wird nicht aufdeckend gearbeitet, so wird stabilisierend gearbeitet.
Für manch einen Patienten erscheint es erst als "zuwenig"---doch das achtsame "im Jetzt sein" ist Übung mehr als genug!!!
Lässt man sich drauf ein, wird einem bewußt, wie schwierig die Umsetzung ist---und wieviel Geduld es braucht, um dranzubleiben.
Taketina--Heilkraft der Stimme---Lamaspaziergang---Atmen---Körperdynamk---Reiten---Garten---Kerngruppe---Forum---Plenum---Patientenversammlung---Meditation---Esstruktur---usw usw----Transfer--Nachsorge---und alles begleitet von der Pflege, die man immer aufsuchen kann, wenns grad nicht mehr weitergeht...getragen vom gut zusammengewachsenen Team der Therapeuten und Ärzte.
Ich bin begeistert---auch, wenn der Übergang von Klinik ins Zuhause schwer-schwer ist!!!

schlimme zustände seit 15 jahren gleich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2000   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
tolle räumlichkeiten
Kontra:
patienten werden im stich gelassen
Krankheitsbild:
depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war vor 15 jahren in heiligenfeld und kann das was hier geschrieben wird nur bestätigen: schon damals konnte man hier mit leichten beschwerden sich ganz gut entspannen und ein bisshcne urlaub machen, mit schwerem problem keine chance und wurde alleine gelassen, oft abschiebung in benachbarte psychiatrie. bei mir auch re-traumatisierung und anschließend 10w tagesklinik. auch damals schon war hier kritik absolut unerwünscht. bin nie das gefühl los geworden, dass hinter der klinik mehr dahinter steckt (scietology ?). warnung !!!

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 20.07.2015

Sehr geehrte/-r tjalv,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir nehmen Kritik jeder Art zur Kenntnis und sehen sie als Ansporn, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.

Zu einigen Iher Aussagen möchten wir Stellung nehmen.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Menschen, die zu uns in die Klinik kommen wollen, sich durch solche Sektengerüchte verunsichert fühlen. Wir empfinden diese Gerüchte als absolute Rufschädigung, sind empört und gehen derzeit juristisch gegen diejenigen vor, die aktiv diese Gerüchte in die Welt setzen und damit bewusst Rufschädigung und Geschäftsschädigung zu betreiben versuchen.
Bei den Heiligenfeld Klinken handelt es sich selbstverständlich um keine Sekte, sondern um ein Familienunternehmen. Wir behandeln aber seit unserer Gründung zahlreiche Patienten, die aus Sekten ausgestiegen, in eine Krise geraten sind und einen neuen Weg suchen.

Wir integrieren in unser ganzheitliches Therapiekonzept in offener und undogmatischer Weise die spirituelle Dimension des Menschseins, sodass Menschen gleich welcher Glaubensrichtung diese Themen mit in die Therapie einbringen können. Wir halten Momente des Innehaltens und der Besinnung für wichtig, um einen festen Kontakt zu sich und dem eigenen Leben zu finden. Wichtig ist uns dabei auch, Dogmatismus und Bekehrung zu konfrontieren: Bei Mitarbeitern und den Menschen, die hier begleitet werden gleichermaßen. Alle meditativen, seelsorgerischen und spirituellen Angebote sind freiwilliger Natur.

Ihr Einzelfall ist aufgrund der Anonymität dieses Portals für uns leider nicht nachvollziehbar. Deswegen bieten wir Ihnen an, sich persönlich mit uns in Verbindung setzen. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@heiligenfeld.de oder rufen Sie uns an unter 0971 84 0.

Ihr Heiligenfeld-Team

Nicht zu empfehlen

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
nicht zu empfehlen
Krankheitsbild:
Psychische Probleme, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Was ist los in dieser Klinik? Ich kann ebenfalls bestätigen, dass mein Partner der momentan noch in der Klinik behandelt wird, sich aufeinmal getrennt hat.Und das, während meines Besuches am Wochenende bei ihm in der Klinik! Gehört das zum Therapie-Konzept der Heiligenfeld Kliniken? Warum werden hier langjährige Beziehungen zerstört, statt den Patienten und auch Ihren Angehörigen zu helfen? Ich bin maßlos enttäuscht und verzweifelt.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 20.07.2015

Liebe/r Stern263,

zunächst einmal möchten wir uns für Ihren Kommentar bedanken. Wir stehen Kritik offen gegenüber und nehmen sie als Ansporn, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.
Zu einigen Ihrer Aussagen möchten wir Stellung nehmen. Unser Therapiekonzept beinhaltet explizit den Schutz bestehender und oft über Jahre gewachsener Bindungen (Ausnahme: akute Gewalt/Gefahr). Fokus der Behandlung bei konflikthaften Entwicklungen in der Partnerschaft ist immer die konstruktive Bewältigung und damit eine Stärkung der Beziehung. Dies vermitteln wir unseren Patienten auch und raten dringend von einer überstürzten Trennung bei laufender Behandlung ab.
Dennoch können wir natürlich nicht verhindern, dass jemand kurzfristig einen solchen Entschluss fasst und dann auch umsetzt.
Dass Sie diese Erfahrung leider machen mussten, tut uns leid. Wir möchten Ihnen versichern, dass dies nicht in unserem Behandlungsinteresse steht. Falls Sie gern persönlich dazu Rückmeldung geben oder mehr über den Stellenwert über Beziehungen in unserem Konzept erfahren möchten, bieten wir Ihnen an, per E-Mail über info@heiligenfeld.de oder unter der Telefonnummer 0971 84-0 mit uns in Kontakt zu treten, damit wir Ihnen ggf. ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Klinik vermitteln können.

Ihr Heiligenfeld-Team

Psychologie

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
nicht zu empfehlen
Krankheitsbild:
Psychische Probleme
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war in Betreuung dort in der Klinik zur Behandlung.Am Anfang gab es auch echt schnell positive Fortschritte...waren auch einmal zu Besuch dort.Dann kam der große Knall...Mein Mann trennt sich aufeinmal von uns...als ich anrief um mit dem Psychologen zu reden wurde mir nur mitgeteilt man meldet sich bei mir!Leider bis jetzt nichts...Tolle Klinik...zerstört Familien...super Hilfe...

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 24.06.2015

Liebe/-r unbekannt4,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Um unsere internen Prozesse zu verbessern, sind wir für jede Art von Kritik dankbar.

Wir verstehen Ihre Aufregung. Unsere Ärzte und Therapeuten stehen den Patienten und deren Angehörigen während der Behandlung in der Fachklinik Heiligenfeld bei Bedarf gerne zu Angehörigengesprächen zur Verfügung. Allerdings möchten wir betonen, dass wir in der therapeutischen Behandlung nicht zu Beziehungsabbrüchen raten. Die Patienten entscheiden selbst, wie sie mit ihren Beziehungen umgehen und treffen diesbezüglich ihre Entscheidungen eigenverantwortlich.

Um Ihren Einzelfall besser nachvollziehen zu können bitten wir Sie, uns Ihr Anliegen nochmals telefonisch unter der Telefonnummer 0971 84-0 zu schildern oder schreiben Sie eine E-Mail an info@heiligenfeld.de.

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Ihr Heiligenfeld-Team

Ich habe gelernt mich und das Leben zu lieben! Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hab mich sehr wohl gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hart aber herzlich)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Freundlich und geduldig)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super Therapeuten - Dreamteam auch in Kreativmedien
Kontra:
Lange Wartezeit
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits zum zweiten Mal in der Heiligenfeld Klinik und kann sie mit gutem Gewissen jedem nur weiter empfehlen.
Was sich so viele auf die Fahne schreiben "die ganzheitliche Behandlung" wird hier auch gelebt. In den verschiedensten Gruppen lernt man mit den Traumata zu leben, sie zu verstehen, Zusammenhänge von Verhalten und Trauma erkennen. Gerade als Traumapatient hat man gelernt eine Maske zu tragen. Ja nicht erkennen lassen was mich quält - wie viele Schmerzen ich mit mir schleppe ---- seit Jahren. Zu leicht wurde dies in der Vergangenheit ausgenutzt. Bei mir war es so krass, dass ich oft die eigene Gefühle nicht mehr erkannt habe. Ich bin den beiden Therapeutinnen der Frauengruppe enorm dankbar, dass sie das für mich undenkbare geschafft haben : weg von der Suizidgefahr und hin zu einem vollmündigen Bejahen des 3. Lebensabschnittes. Therapiegeschenke wie die Intensivwoche oder auch die Patientengemeinschaft die "wie im richtigen Leben" funktioniert und uns oft einen Spiegel vorhält - sowohl vom eigenen Verhalten als auch von den Problemen die wir mit einige Mitmenschen haben. Ich fand hier in Heiligenfeld immer die notwendige Hilfestellungen sowohl in der Pflege als bei den beiden Gruppentherapeuten und manchmal auch bei den anderen Teilnehmerinnen der Frauengruppe. Ich blicke dankbar zurück auf eine erfolgreiche und schöne Zeit in Heiligenfeld und kann es wirklich nur jedem empfehlen, der an sich arbeiten möchte : hier wird dir geholfen - hier findest du positive Unterstützung

2 Kommentare

Lustig65 am 01.11.2015

Es ist schon interessant , dass die Autoren der positiven Kommentare und Beiträge von Patienten in diesem Forum oftmals davon sprechen, dass sie bereits zum x - ten Male zu Aufenthalten in dieser Institution waren. Dann kann die Heilung ja nicht sehr effektiv gewesen sein. Vielmehr scheint der Eindruck sich zu festigen, dass hier eine Art Abhängigkeit zu dieser Institution entstanden zu sein scheint, und das auf Kosten der Krankenkassen. Ein Geschäftsmodell, welches vor allem Sekten auszeichnet. Deren Jünger kommen meist auch immer wieder zurück und werden somit gemolken.

Das System Scientology funktioniert genau so.

Jeder der sich überlegt zu dieser sektiererischen Institution der Heiligenfeldgruppe geht, oder diese empfiehlt, sollte sich diesen Umstand bewusst machen.

Vorsicht ist geboten- gerade bei labilen Patienten.

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Applaus, Applaus!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Interdisziplinär, innovativ, engagiert
Kontra:
Bürokratisch, etwas sehr eso
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2014 verbrachte ich vier Monate in der Fachklinik Heiligenfeld und bin sehr zufrieden.
Der allergrößte Pluspunkt ist aus meiner Sicht, dass die MitarbeiterInnen extrem interdisziplinär arbeiten und (untereinander) gut vernetzt sind, dass sie nicht nur ihr "Handwerk" beherrschen, sondern über verschiedenste Zusatzqualifikationen verfügen und die Herangehensweisen/Lösungansätze auch mal unorthodox sein können - falls nötig - aber immer pragmatisch und unaufgeregt bleibt. Das ist aus meiner Sicht viel angesichts der Themen und Probleme, die sich in so einer Klinik zusammenfinden können ...

Das Therapieangebot ist breitgefächtert - es ist nicht immer alles für alle geeignet oder hilfreich, aber jede/r findet was.

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die große Mehrheit der Angestellten machen ihren "Job" mit viel Engagement und Liebe. Dies gilt vor allem, ausdrücklich aber nicht nur, für die beiden Therapeutinnen in der Frauengruppe, die immer für alle ein Ohr, besonders aber ein offenes Herz hatten - weit über das normale Maß hinaus und gepaart mit viel Menschlichkeit und Humor.

Von der therapeutischen Arbeit erlebte ich die aller meisten der Angestellten als sehr erfahren und versiert, wobei auch da wieder die Frauengruppentherapeutinnen zur Spitzenklasse gehören.

Die Leitung der Klinik ist sehr zugänglich und präsent, das viel beschwörene ganzheitliche Konzept in großen Teilen im Fokus. Klar ist nicht alles super, manchmal ist die Bürokratie und die Verwaltung sehr ausgeprägt, und natürlich sind nicht alle MitarbeiterInnen Weltklasse - vor allem nicht immer!
Aber alles in allem: Applaus, Applaus, Applaus!

1 Kommentar

BuntesSchaf am 07.05.2015

Hallo Drachengang, kann deine Beobachtungen nur voll bestätigen. War auch 14 Wochen beim "Dreamteam" der Frauengruppe und wie du voll zufrieden. Sie haben ein ausgeprägtes Fingerspitzengefühl wenn es darum geht, den Zugang zu den ihnen anvertrauten Patientinnen zu finden.
Auch wenn es nicht immer leicht war jeden einzelnen Schritt der Behandlung zu verstehen - so oft geht es ja ans Eingemachte, wenn das jahrelang mitgeschleppte Trauma behandelt werden soll - so muss ich volle Zufriedenheit attestieren im nachhinein. Die angebotene Hilfestellungen der beide hervorragende Therapeutinnen trugen auch enorm dazu bei, die neuen Errungenschaften so zu verankern, dass ich die Erfolge auch im Alltag übertragen konnte.
Um unser Trauma überleben zu können, lernten wir zu kämpfen. Da einen neuen Weg einschlagen zu trauen und auch mal auf andere vertrauen zu können, die es wirklich gut mit mir meinten, war eins der tollsten Errungenschaften. Dank der beiden Therapeuten und der freundliche Unterstützung meiner Mitpatienten lernte ich wieder das Leben lieben. Dafür bin ich unheimlich dankbar.
Und wie du auch schon sagtest - dieses Lob geht auch am Pflegepersonal, die Kreativtherapeuten, die Ärzte ..... Es war eine harte aber eine sehr erfolgreiche Zeit. Nachträglich noch mal Dankeschön an alle!!!!!

Neue Lebensperspektiven

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich kann die Klinik nur weiterempfehlen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (intern sehr gut behandelt-falls nötig auch externe Behandlung möglich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (immer ein offenes Ohr- sehr hilfsbereit und freundlich)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachlich und Menschlich top
Kontra:
zu wenig Fleisch
Krankheitsbild:
PTBS und Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war von August 2014 bis November 2014 in der Fachklinik Heiligenfeld wegen PTBS und Borderline-Störung. Es war meine zweite stationäre Behandlung. 2012 war ich in der Ehrenwallsch' Klinik in Ahrweiler, die hat mir leider nicht so viel gebracht. Man muss sich an das Konzept der Gruppentherapie gewönnen. Wenn man dann bereit ist sich zu öffnen kann einem wirklich geholfen werden. Ich hatte natürlich auch Glück in einer Gruppe zu sein wo die Dynamik sehr gross war. Als Haupttherapeuten hatten wir H. Fr R. und O. Lu. die beiden im Team sind fast nicht zu übertreffen. Beide sind sehr kompetent und menschlich. Meine Dissoziationen wurden ernst genommen und auch wirksam behandelt. Komme heute fast ohne Dissoziationen im Alltag aus. Meine Alpträume wurden dank der Behandlung auch weniger. Ich habe wieder mehr Körpergefühl durch die Reittherapie und Lamaführung erworben. Durch die Gespräche habe ich auch wieder gelernt meinen eigenen Körper anzunehmen , zu lieben. Der Austausch mit Mitpatienten tat auch immer wieder gut. Hatte das Glück an einer Intensivwoche teilzunehmen, sehr anstrengend aber es lohnt sich !! Das Pflegepersonal ist sehr nett und menschlich aber leider unterbesetzt aber sie geben ihr bestes. Das gesamte Team ist sehr hilfsbereit, man bemerkt auch das regelmässig ein Austausch unter den Therapeuten ist, sie sind gut untereinander informiert. Der Patient der Mensch steht im Mittelpunkt.

1 Kommentar

rhenakus76 am 11.04.2015

Hi Fasim,
dann müssten wir noch eine weile zusammen in der Gruppe gewesen sein oder? Ich kam in der I-Woche.
Und den rest kann´ich so nur beipflichten!
Nur Leider ist O.L nachher mit Herrn C. in eine Gruppe gekommen und bekammen dafür zu F.R Fr. M.M

liebe grüße aus düsseldorf

Hausverbot für Angehörige

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
null
Kontra:
Gehirnwäsche
Krankheitsbild:
Panikattacken seit Kindheit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heute fuhr ich in die Heiligenfeldklinik nach Bad Kissingen um mit einem Therapeuten zu sprechen.
Dieser Herr fuhr mich sofort an, was ich hier zu suchen hätte und ich könne hier nicht einfach auftauchen ich bin kein Patient. Worauf ich erwiderte nein ich nicht, aber mein Mann und ich will jetzt wissen, was da gespielt wird…. Er pflaumte mich weiterhin an ich hätte genau 10 Minuten! Als wir dann in ein Zimmer gegangen sind, hat nur er geredet. Sobald ich etwas sagen wollte hat er dreimal stopp! Stopp! Stopp! Geschrien. Allein das ist ja schon nicht normal…. Als ich ihm erklären wollte, dass es hier nicht um Eifersucht oder überhaupt um unsere Beziehung oder Ehe gehen würde, sondern um ein Problem aus der Kindheit meines Mannes, wollte er mir gar nicht zuhören und hat mir eine „Paartherapie“ empfohlen. Mein Mann könne nicht ohne mich und ich könne nicht ohne meinen Mann leben – ja so ist das halt in einer guten Ehe!!!
Überhaupt, wenn jeden Mittwoch Kuschelstunde angeboten wird und im EG ein Kondomautomat aufgestellt ist und „diese Sache“ einfach dazu gehört, da frag ich mich doch ernsthaft was da gespielt wird. Den Patienten ist es jederzeit gestattet Frauen mit aufs Zimmer zu nehmen. Und auch andere Frauen haben erzählt „wie gut Ihnen das getan hätte…. „
Und? Soll man da nicht eifersüchtig sein??? Zu guter Letzt, nachdem mich dieser Therapeut noch ein paar mal mit seinem stopp! Stopp! Stopp! Bewusst aggressiv unterbrochen hatte. Meinte er ICH wäre aggressiv und er erteilt mir sofortiges Hausverbot!! Was will er denn damit bezwecken?? Was soll ich denn anrichten???
Bei jeder Sitzung müssen sich erst mal alle an den Händen fassen und sich danach statt mit den Therapeuten mit anderen Patienten beschäftigen und austauschen. Frauen werden auf Matratzen auf den Knien der anderen geschaukelt und jeder muss dann "Handauflegen"Was soll denn dieser Käse bringen?? Totale Gehirnwäsche und Manipulationen von Patienten!!!

16 Kommentare

rhenakus76 am 25.03.2015

Hallo,
Ich kenne dich nicht, und weiss nicht wo das Problem genau liegt,aber du machst hier eine Unterstellung nach der anderen, klar werden dort Beziehungen unter mitpatienten geduldet, aber jeder ist alt genug zu wissen was er tut. Der nächste Hammer du unterstellst der Klinik Gehirnwäschen zu machen,ich war dort von Oktober 2014 bis Januar 15 ich kann davon nichts berichten, einen kurschatten hatte ich auch nicht. Ob man jede Therapie gut finden muss steht auf einen anderen Blatt Papier. Aber wenn du da so aufgetaucht bist und so aggro dann muss man sich über die Reaktion nicht ändern. Da ich da aber nicht dabei war. Kann ich das nicht beurteilen. Nur bitte bei allem Ärger wäre es gut sachlich zu bleiben. Liebe grüße

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Klinik an sich ist zu empfehlen, nur vorsicht vor der Frauengruppe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gutes Therapieangebot, gute Mitgestaltungsmöglichkeiten, Essen
Kontra:
Wartezeiten für kreative Therapien, Frauengruppe
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für die heutige Zeit muss ich einfach sagen, dass Heiligenfeld noch absolut zur Kategorie "gute psychosom. Klinik“ gehört.
Durch das vielfältige Therapieangebot war es mir schnell möglich an meinen Themen weiter zu arbeiten. Die Klinikleitung ist spitze und verkörpert genau, mit was Heiligenfeld wirbt: Humanität, Empathie und dass der Patient mit all dem, was er mitbringt wertgeschätzt wird.
Die Rahmenbedingungen finde ich somit hervorragend. Leider lassen die Therapeutinnen der Frauengruppe davon nichts in ihre Therapie mit einfließen! Was ich dort erlebt habe ist unglaublich und es ist mir absolut unverständlich, dass diese teilweise hartherzige und kalte Therapie von der Klinikleitung entweder nicht gesehen oder einfach toleriert wird. Und da ich selbst mehr als ein Jahr auf diesen Therapieplatz gewartet habe, finde ich es unbedingt notwending, diese Erfahrung weiter zu geben.
Ich bin in eine Frauengruppe gegangen um einen geschützten Therapierahmen für ein schweres Trauma zu finden. Ich habe hier zu Hause Gott sei Dank eine super Therapeutin und weiß daher, was therapeutische Qualtiät bedeutet. Und es kann nicht sein, dass man zu Hause erstmal dutzende seiner Therapiestunden darauf verwenden muss, die Erlebnisse mit den Therapeutinnen der Frauengruppe aufzuarbeiten. „Geschützter Rahmen“ bedeutet dort in der Realität leider: Empathie und Verständnis geht gegen null. Egal in welcher Traumaphase man sich gerade befindet, das einzige Konzept das dort gekannt wird ist: Sofort alles in der Gruppe anschauen und durcharbeiten (wer braucht schon zuerst Stabilität?!). Ich habe gesehen, dass jemand der eine Störung angemeldet hat (man hebt den kleinen Finger, als Zeichen dafür, dass die Situation nicht mehr auszuhalten ist und man sofort Hilfe braucht) von besagter Therapeutin mit genervtem Augenrollen kommentiert wurde!! Ich dachte am Anfang immer, das kann doch nicht wahr sein, wieso sagt da niemand was? Aber die Therapeutin strahlt einfach sowas wie eine grundsätzliche Strenge aus. Ja, ich habe es dann angesprochen und kann euch nur sagen: Macht das bloß nicht,die (Therapeutin) kann mit Kritik überhaupt nicht umgehen…
Soviel zur Frauengruppe!
Echt schade, dass eine Klinik, die ihr Werbeschild auf Humanität gründet so etwas geschehen lässt.
Insgesamt jedoch ist zu sagen, dass es dort auch viele wirlich spitzenmäßige Therapeuten gibt. Wer also Glück hat kann dort echt viel für seine Genesung rausholen.

3 Kommentare

Adreane52 am 13.02.2015

hallo Sascha,

man liest ja nicht viel gutes, war vor 2 jahren das letzte mal dort und komm jetzt am 18.02 wieder hin da geht mir der arsch schon ein bisserl auf grundeis! ich komm in die Frauengruppe das letzte mal war ich bei Herrn Riehm wo es sehr gut war, aber gut mal schaun was dieses mal raus kommt.
hab jetzt auch einen guten tip bekommen von meiner Psychologin das die Panorama klinik im Allgäu auch sehr gut sein soll die ich im nächsten jahr testen werde, da ich schwere Traumen habe sowie auch Borderline hoffe das die mir helfen können. aber gut jetzt geh ich ert mal wieder nach Heiligenfeld und schau wie es mir dort geht wünsch dir weiter alles gute und auf bald wieder!

Liebe Grüße

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Auf Reha dort und gut behandelt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Weil es für mich ein Segen dort war.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wurde imner gut infomiert!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Psyche top, normal arzt naja!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten,Therapieangebot, Mitpatienten
Kontra:
Pflege Teilweise, Essen Teilweise, sonst nichts!
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen,
Ich war vom 22.10.14 - 14.01.2015 in der Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen, in der Trauma Struktur gruppe bei Herrn F.R. und Herrn O.L, leider war es nach 3 Wochen so das Herr O.L die gruppe gewechselt hat und eine Frau. M.M die Bühne betrat, Sie hat in so einer Gruppe nichts verloren, Grund sie ist nicht fähig eine Gruppe zu leiten, das alles hier niederzuschreiben würde leider den Rahmen kippen, Im großen und ganzen haben mir die 12 Wochen sehr viel eingebracht wenn ich da so an meinen Aufenthalt 2007 in Isny denke, war diese Klinik also die jetzt in Kissingen vom Konzept her eine bombe für mich, und dort macht man auch wirklich Trauma Arbeit.
Und das Therapieprogram sucht seinesgleichen, wer hier nichts findet dem ist leider nicht mehr wirklich zu helfen, sorry aber das ist nun mal meine Meinung!
Taketina alleine schon ein Traum, Reittherapie auch sehr gut, und die anderen Angebote sind auch ok, was Vielen dort wohl fehlt sind längere Einzel, dazu sei aber gesagt das HF nun mal auf Gruppentherapie ausgerichtet ist, Die Vorstellung hat mir ehrlich gesagt am Anfang auch angst gemacht, Aber ich bin eines Besseren belehrt wurden.
Worüber man sicher Streiten kann, ist das Essen, wobei ich gleich sage das essen ist nicht Schlecht, aber die Küche ist sehr vegetarisch bzw. vegan ausgelegt, versteht mich bitte nicht Falsch brauche nicht jeden tag Fleisch, aber am Abend fast nur Käse ist wirklich nicht der Burner, genug gemeckert, Und ich kenne keine Reha Klinik zumindest im Psychosomatischen Setting wo ich auch nachts raus kann, und einen Schlüssel habe um wieder reinzukommen. Also die Selbstbestimmung ist schon groß. Ein kleines negatives ding habe ich doch noch, Die Pflege ist in meinen Augen Teilweise sehr überfordert, kommt aber auch drauf an wer so da ist! So nun belasse ich es erst einmal wer fragen hat darf gerne nachfragen, ach ja kommt sicher wer alles sei so Positiv von mir, ich wurde nicht bezahlt, und arbeite nicht dort :P

Ich bin ein Therapieerfolg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bin froh, dass ich den Schritt machte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles in Allem passte es.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Der Schwerpunkt liegt auf Psychosomatik, das sollte man einfach wissen.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Einige Tage waren mehr Praktikanten da, die waren ziemlich pampig. Aber als wieder die normalen Angestellten da waren - die waren total freundlich und hilfsbereit)
Pro:
gesundes Essen, gute Therapeuten, vielfältige Therapien
Kontra:
Ausfälle, Vertretungen der Therapeuten (Urlaub, Krankheit)
Krankheitsbild:
rez. Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 07/14 - 10/14 für 10 Wochen in der FK und ich kann mich nur Positives berichten. Ich hatte keine Erwartungen und keine Wünsche. Und ich habe wirklich vieles positives erfahren.

Ich hatte sehr gute Therapeuten und habe mir, die für mich passenden Therapien rausgesucht und auch bekommen.

Es war für mich ein richtiger wow-Effekt. Ich bin sehr dankbar und glücklich mit dem, was ich in der FK erfahren durfte. Für mich war alles stimmig und passte. Ich würde sogar sagen wollen, dass es für mich die Rettung war.

Das Essen, für manche Mäkelpunkte... Ich kann verstehen, Fleischliebhaber leiden. Aber wenn man aufgeschlossen ist und vieles probieren mag, dann findet man ein großes Angebot an gesunder Nahrung. Alles mochte ich auch nicht. Aber es war immer genügend leckerer Sachen im Angebot.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt und das, was ich mir mitnehmen konnte, ist unbezahlbar. Das Konzept ist rundum passend für jeden was dabei. Man muss sich halt nur die richtigen Therapien aussuchen und ein stückweit Vertrauen haben. Das hatte ich. Ich dachte mir, was zu mir passt, wird schon kommen. Keine Erwartungen, keine Ansprüche. Mein einziger Wunsch war, dass mir geholfen wird. Und ich bin wirklich total überrascht worden.

Ich bin ein Therapieerfolg :)

Mir geht es jetzt saugut, was will ich mehr. Dank FK und meiner tollen Therapeuten.

Die Gemeinschaft ist die Therapie - leider fehlt viel vom Rest!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Mir wurden Kenntnisse in Bereichen versprochen, die es nicht gab.)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Siehe unten. Außerdem kaum Zeit der Therapeutin für die Dokumentation, daraus folgend schlechte Qualität und unbrauchbar für Weiterbehandlung.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Die Verwaltung war immer freundlich und ansprechbar, der Klinikalltag gut organisiert.)
Pro:
Patientengemeinschaft. Gemeinschaftsräume. Kreativräume offen. Tolles Essen.
Kontra:
Therapeutenmangel. Zu wenig Kerntherapien. Zu wenig Einzeltherapien. Keine Zeit für Netzwerkarbeit.
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heiligenfeld 2012 war für mich der Ort der idealen Patientengemeinschaft. Ich habe dort Geborgenheit, Liebe und Freundschaft erfahren. Vor allem waren mit und meinen Mitpatienten die gegenseitige Anerkennung und Akzeptanz wichtig. In verschiedenen selbstgewählten Aufgaben für die Patientengemeinschaft (z.B. Dekoration, Texte raussuchen, Kino organisieren...) konnte man sich ausleben.

ABER, und das wog für mich schwer:

Der harte professionell-therapeutische Kern war schwach. Sowohl zeitlich als auch inhaltlich fragwürdig.

Es finden 3 Vormittage Gruppentherapie mit jeweils zwei Bezugstherapeuten statt - theoretisch. Praktisch war die Rede vom "unbezahlten Urlaub" und von langfristigen Krankschreibungen, mit Therapeutenmangel und -rumgetausche als Folge. In der Gruppe war Raum für 1) Begrüßungen/Verabschiedungen, 2) akute Befindlichkeiten und 3) nur ganz am Rande die Chance zum Bearbeiten langfristiger Schwierigkeiten.

Die 20min Einzeltherapie pro Woche, dann noch bei wechselnden Therapeuten, und dafür sehr viel Massen-Kreativ-Therapien empfand ich als Kostendrücken und nicht als absichtliche Ausgestaltung.

Die Klinik und ihr Personal bauen viel auf Selbstzufriedenheit mit dem eigenen Image als spirituell-ganzheitliche Klinik und "Vorreiter".

Patienten mit Burnout, leichten Depressionen und Motivationsproblemen, die an sich fest im Leben standen, waren voll begeistert hier. Mitpatienten mit durchgreifenderen Problemen (schwere Essstörungen oder PTBS, somatische Beschwerden, auch Borderline) klagten hier entweder über zu viel Freiheit, unpassende Methoden oder mangelnde Ressourcen für ihre Problematik.

Die Patienten erarbeiten inhaltlich, wie es nach der Klinik weitergehen kann, die Klinik macht aber kaum Netzwerkarbeit und die Sozialarbeit bietet genau einen Termin pro Patient während der gesamten Therapie an.

Insgesamt: Stark verbesserungswürdig. Die Therapiearbeit großteils an die Patientengemeinschaft abzugeben finde ich verantwortungslos.

1 Kommentar

miasvoice am 23.08.2014

hai, ich kann mich deinem kommentar nur anschließen. so habe ich es auch erlebt. dir alles liebe, mia

Mein Name ist nicht Trauma ;-)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gamala-Gamala ;-)
Kontra:
Zu kurze Einzelgespräche, Essensraum zu klein für die vielen Patienten/innen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein erster Aufenthalt in der FK HF ist fast 2 Jahre her und wirkt immer noch nach. Nach der zugegebenermaßen anfänglichen Verwirrung konnte ich mich gut auf das Konzept einlassen.
Besonders mein letztes Forum bleibt mir im Gedächtnis, hier herzlichen Dank an den CA für eine sehr persönliche und emotionale Aufstellung.
Ich habe nicht immer das bekommen, was ich wollte, aber immer das, was ich brauchte. Taketina war für mich eine Bereicherung, danke für die Intensivwoche.
Die Lamaspaziergänge waren toll, selten habe ich so viel über Menschen gelernt!
Die (selbst traumatisierte) Therapeutin der Frauengruppe schien jedoch manchmal überfordert bei der Bemühung, das Beste für uns zu geben.
HF ist eine Herausforderung, und ich brauchte für die Therapie viel Kondition. Es wurde gearbeitet und konfroniert, man muss die Wahrheit vertragen können, aber ich wurde auch aufgefangen und gehalten.
Viele schreiben, die Therapeuten hätten sich anders verhalten sollen, "es soll mit mir gemacht werden".Ich habe die Erfahrung gemacht, dass REDEN hilft! Eigenverantwortung wird gefordert für ein selbstbestimmtes erwachsenes Leben. Und nicht zuletzt: Wie du kommst gegangen...
Hilfe gab es zu jeder Zeit, auch vom CA. Nicht zuletzt möchte ich hier das engagierte Pflegepersonal erwähnen. Danke für so manches Herzpflaster, eine sehr tröstliche Idee. Die "Körperärztin" war in meinem Fall sehr bemüht und sorgfältig.
Schwierig finde ich jedoch auch die nur 20-minütigen Einzelgespräche pro Woche, und dass alles in die Gruppe eingebracht werden muss. Nicht alles kann man vor allen besprechen, auch, wenn man dadurch viel einbringt und sicher immer etwas von der Arbeit mit den anderen mitnimmt.
Für mich war das Meiste rund - von den Einweisungsgruppen bishin zur Entlassungsvorbereitung.
Der erste Aufenthalt hat mich in die richtige Richtung geschubst. Ich hoffe nun auf eine baldige Wiederaufnahme zum intensiven Weiterarbeiten.
Denn: Mein Name ist NICHT Trauma :-)

Positive Erfahrungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Individuell wurde auf mich als Patientin eingegangen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Die körperlichen Beschwerden waren zweitrangig)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles gut organisiert)
Pro:
Reittherapie, Lamaspaziergänge, geschützte Frauengruppe, die farbenfrohe Gestaltung des Neubaus
Kontra:
-
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Vorfeld habe ich mich schon mit dieser recht farbenfrohen Klinik angefreundet. Beim Recherchieren konnte ich herausfinden, daß es eine geschützte Frauengruppe gibt, was mir ein stimmiges Gefühl schenkte. So bemühte ich mich um einen Platz und siehe da, es funktionierte.

Zu meinem Glück begleitete mich während meines 6- wöchigen Aufenthalts eine wirklich sehr einfühlsame, liebevolle und sehr kompetente Traumtherapeutin. Klar, Traumata aufzudecken und diese zu bearbeiten läßt viele Gefühle an die Oberfläche kommen. Täglich begleiteten mich Trigger, Flashbaks und Dissoziationen und das gesamte Team hat mich immer wieder "aufgefangen" und "gehalten". DANKE dafür .

Mit einem Satz bin ich in die Klinik gekommen. "ich bin total verhungert und verdurstet" und mit einem Satz bin ich nach Hause gegangen, den mir der jemand mit auf den Weg gegeben hat. "Dann ist es wichtig langsam zu trinken!"

Ein zweiter 8-wöchiger Aufenthalt war auch sehr turbulent. Zuerst geschützte Frauengruppe, wo ich auch zuerst auf eine überforderte, junge Therapeutin gestoßen bin. Konnte dann jedoch,, nach Absprache, in eine gemischte Gruppe wechseln, wo ich wiederum eine wunderbare Traumatherapeutin erleben durfte. Nun gut, mit dem männlichen Co-Therapeuten hatte ich es nicht so leicht, aber das lag wohl auch an meiner "Geschichte"...

Toll war die Reittherapie, die Lamaspaziergänge, die Einzelgespräche und die verschiedensten Begegnungen dort.
Bei beiden Aufenthalten hatte ich auch ein echt schönes Einzelzimmer, somit Rückzugsmöglichkeiten.

Ich bin immer noch "langsam am trinken" damit ich mich bei der Aufarbeitung nicht "verschlucke"... ich lasse mir die Zeit, die ich dazu brauche um "heil" zu werden !

Mir haben die Klinikaufenthalte wirklich weitergeholfen und ich bin dankbar diese gefunden zu haben.

Ich wünsche jedem auf seinem "Heilungsweg" treue Wegbegleiter.

Nichts für Traumapatienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
unerfahrenen Therapeuten, Patienten werden überfordert und nicht ernstgenommen
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen eines konkreten beruflichen Traumas in der Fachklinik. Dennoch konnte ich erst auf mehrfache Nachfrage in die Indikationsgruppe "Berufliche Traumatisierung". Statt dessen wurde immer versucht mich in das allgemeine Depressionsprogramm zu drängen.

Trotz meiner Traumadiagnose wurde ich in die Grußße des Holotropen Atmens geschickt. Ein starkt aufdeckendes Verfahren, das bei Trauma kontraindiziert ist - wie ich jetzt weiß. Ein für mich folgenschwerer Behandlungsfehler, seither dissoziiere ich und bin arbeitsunfähig.

Die Behandlung war allgemein stark konfrontativ, was -wie ich jetzt weiß-nicht der modernen Traumatherapie entspricht. Ich habe mich gegen einzelne Behandlungen gewehrt, da sie mich überfordert haben und es mir zunehmend schlechter ging, ich auch starke körperliche Schmerzen entwickelte. Damit wurde ich jedoch nicht ernst genommen. Mein Eindruck war, dass die Therapeuten nur dann eine Entwicklung sehen, wenn der Patient zusammenbricht und weint.
In den Einzelgesprächen von ca. 20 Minuten wöchentlich war keine Zeit die sonstigen Therapien aufzuarbeiten.

Der Klinikaufenthalt hat meinen Zustand stark verschlimmert. Erst seit einer Reha bin ich wieder alltagstauglich, aber noch lange nicht arbeitsfähig.

Für Traumapatienten ist die Klinik eine Katastrophe. Die Bezugstherapeuten sind nicht darin ausgebildet und dazu meist sehr jung und unerfahren. Aber alle sehr von sich und der Heiligenfeld-Religion überzeugt.

Der leitende Arzt sagte zu mir: "Wenn Sie das Programm hier durchhalten wollen, müssen Sie Antidepressiva nehmen". Das kann nicht Sinn eines Klinikaufenthaltes sein... ich bereue sehr, nicht gleich wieder abgereist zu sein, sondern auf den "guten Ruf" vertraut zu haben.

1 Kommentar

Sommerwiese am 12.05.2014

Hallo, es tut mir leid, daß du die Klinik aus deiner Sicht so erlebt hast !

Vor meinem Aufenthalt habe ich mich mit dieser Klinik schon im Vorfeld intensiv auseinandergesetzt. Somit konnte ich herausfinden, daß es eine geschützte Frauengruppen gibt. Ein erstes Gefühl von Wohlbefinden stellte sich damit ein und ich bemühte mich auch dort einen Platz zu bekommen.
Und siehe da, es funktionierte! Hinzu kam noch, daß ich eine wunderbare, sehr einfühlsame und kompetente Traumatherapeutin erleben durfte, die mich nicht nur gehalten, sondern durch alle "Schmerzstufen" begleitet hat. Dazu gehörten auch über die 5 Sinne tägliche Trigger, Flashbacks und Dizzoziationen zu
erleben. Der Aufenthalt war wirklich anstrengend und hat mich oft an meine Grenzen gebracht, doch das gesamte Team hat mir beiseite gestanden und mich "gehalten". Dafür kann ich gar nicht oft genug DANKE sagen!

Nach dem 6 wöchigen Aufenthalt ging es auch mir zuhause wesentlich schlechter, weil vieles in mir am Arbeiten war. Leider hatte ich keine therapeutische Begleitung vor Ort gehabt und stand da mehr oder weniger alleine da.

Eineinhalbjahre später wurde ich wieder in dieser Klinik aufgenommen, war zuerst in einer geschützten Frauengruppe, wo auch ich eine überforderte und junge Therapeutin erlebt habe. Doch ich konnte in eine gemischte Gruppe wechseln, wo ich wieder eine wunderbare, einfühlsame, liebevolle Traumatherapeutin erleben durfte. Mit dem männlichen Co-Therapeuten kam ich nicht so gut klar, hat aber vielleicht auch mit meiner Thematik zusammengehangen.

Nun, ich glaube, daß ich das "geschickt" bekommen habe, was ich in diesem Moment brauchte und ich habe es angenommen. Traumata aufzudecken und zu bearbeiten ist ja kein Prozeß den wir in 6 Wochen abschließen können....

Mein letzter Aufenhalt war übrigens 2008, sicherlich hat sich einiges verändert, so ist das Leben eben und das ist auch gut so !

Ich wünsche dir auf dem Weg deiner "Heilung" Wegbegleiter die dir gut tun.

Nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009/2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Selbstverliebtes system, Ärztliche Versorgung
Krankheitsbild:
PTBS , Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin der meinung, dass leute mit einer schweren bis mittelschweren PTBS bzw. Essstörung in diesen kliniken nichts zu suchen haben aufgrund der überwiegenden gruppentherapien und wenigen ärztlichen u. therapeutischen betreuung.
dazu kommen therapeuten,die sich für unfehlbar halten und egal was mit den patienten ist jederzeit vom oberarzt gedeckt werden.
entweder man funktioniert so wie die klinik sich das vorstellt, oder man hat pech (rote karte oder retraumatisierung).

1 Kommentar

Tamara3 am 15.01.2016

Deine Einschätzung kann ich nur bestätigen. Für Traumapatienten ist die Klinik gefährlich. Ich habe 2006 eine schwere Retraumatisierung in der Klinik erfahren, durch genau den Bezugsarzt und Therapeuten, der zur Kategorie selbstverliebt gehört und meiner Meinung nach, nicht nur verantwortungslos und unprofessionell war, sondern auch selbst gestört ist.

Was sich in einigen Bewertungen geschockter oder retraumatisierter Patienten, wieder spiegelt, dass sie mit dem selben Arzt schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Es gibt dort durchaus gute Therapeuten und daher auch gute Erfahrungen. Doch kann man die Therapeuten vor der Behandlung schlecht ausprobieren und testen. Das ist das Problem.
Systemfehler. Da die Chemie einfach stimmen muss.

In meiner Kerngruppe hatten die Hälfte der Patienten eine gelbe Karte erhalten und wollten "ausbrechen" oder wechseln, weil sie falsch eingeschätzt und behandelt wurden, doch war das in der Gruppe nicht möglich. Ich habe von Anfang an gemerkt, dass ich mich in der falschen Gruppe befand und falsch eingeschätzt und darauf fokusiert worden bin.

Ich hätte sofort die Klinik verlassen sollen, anstatt meinen sozialen Kompetenzen zu vertrauen, was später dazu geführt hat, dass ich innerhalb 3 Stunden, mit einer roten Karte, das Gebäude verlassen musste, weil der Arzt zu unfähig war, eine Affekthandlung von mir, als Affekthandlung zu erkennen und mich aufzufangen, anstatt bis Ende der Gruppensitzung über mich zu reden. Mich dann in der Teamsitzung zu besprechen und mir anschließend die rote Karte zu verpassen. Damit war ich für die Klinik abgehakt !! Meine Affekthandlung war, die Kerngruppe verlassen zu haben, weil ich mit meinem Anliegen (Traumaerfahrung) seit Tagen übergangen wurde.

Auf der aktuellen website der Klinik ist auch keine Transparenz zu sehen, was die Besetzung der Therapeuten und Ärzte angeht. Dass man sich schon vorab ein Bild machen kann. Es reicht, wenn von 6 TherapeutInnen 2 unprofessionell sind, ganz unabhängig von ihrem Titel oder Ausbildungsgrad und man ausgerechnet in deren Kerngruppe gerät. Einige, die das selbe Problem hatten, haben die Klinik vorzeitig verlassen.

Mit offener Kritik kann die Klinik, entgegen ihrer floskelartigen Beteuerungen, nicht umgehen....


Ich hoffe, du konntest dich erholen

Besondere Klinik-Trotzdem Kritik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 08,09,13
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Fehlende vorherige Komunikation-mit einem Arzt oder Therapeuten)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Anfragen werden manchmal-merkwürdig abgewimmelt)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (Arzt der Parkklinik war sehr professionell und Gründlich)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (könnte respektvoller mit wartenen Patienten umgehen,und genervte Drohungen sein lassen)
Pro:
Taketina,offen für Alternative Medikation(Homöppatie,Bachblüten)
Kontra:
Zu viele gute Therapeuten und Ärzte sind weg,zuviel Veränderung,lange Wartezeit
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Fachklinik Heiligenfeld hat eine besondere Sache die einzigartig ist in Deutschland,Sie bezieht Spiritualität mit ein in die Behandlung.
Ganz besonders an der Fachklinik war für mich Taketina und die Kunsttherapie
Nun zu meiner Kritik
PTBS Patienten in einem Zweibettzimmer bis zum Ende hin zu lassen geht nicht und Frauen mit Gewalterfahrung durch Männer,sollten gleich in eine geschützte Frauengruppe,da hab ich mir mehr Unterstützung gewünscht,die ich trotz reden nicht bekommen habe.
Ich bekam Zusatzeinzel mit meinem Bezugstherapeuten von vorherigen Aufenthalten,da er aber nicht mit mir Therapeutisch arbeiten wollte,hatte das eher zur folge das ich gefrustet war.

Meine Empfehlung für andere die eine Behandlung dort anstreben,es ist keine spezielle Traumaklinik,daher sollte man sich auch vorher gut informieren ob es sich lohnt 1 bis 2 Jahre auf einen Platz zu warten,manchmal hat man Glück und es passt grad alles perfekt zusammen und man profitiert auch und dann kann es auch passieren,das vieles nicht mehr passt,dann hat man über 1 Jahr gewartet und geht gefrustet raus.

Ich bin sehr traurig,das ich diesmal keine so guten Erfahrungen machen konnte,der Wandel der Zeit ist nun auch in der Fachklinik angekommen,es ist keine Insel mehr auf der man sich in Ruhe selbst findet.

Mein Fazit gut informiert ist die halbe Miete und wenn möglich auch vorher die Klinik mal anschauen.

für immer dankbar

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 03, 06, 10   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (und im rekapitulieren der jahre immer zufriedener)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (und im rekapitulieren der jahre immer zufriedener)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
glänzende therapeuten, einige sind wahre meister
Kontra:
probleme gibt es überall, insbesondere wenn man seinen fokus darauf setzt
Krankheitsbild:
PTBS, Borderline, Depressionen, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

auf holyfield trifft in jedem fall folgendes zu: wie es in den wald reinschallt, so schallt´s auch wieder raus!
heiligenfeld ist ein riesiger spiegel mit variabel einstellbarem vergrößerungsglas - eine seelenwaschmaschine de lux. es hängt zum großteil von einem selbst ab, was man in heiligenfeld erlebt, aber wenn man sich nur ein bisschen drauf einlässt, kann man seeeeehr viel lernen und an seinen seelischen verletzungen wachsen. ich jedenfalls bin unendlich dankbar, für das was dort möglich gemacht wird. natürlich leben wir in einer zeit der konkurrenz auf allen ebenen und auch heiligenfeld ist ein wirtschaftsunternehmen in dem nicht immer alles rund läuft, aber ich denke, wer sich hier beklagt, klagt auf hohem niveau und sollte maybe mal seine anspruchshaltung reflektieren.

großartig war für mich taketina, atemtherapie, meditation, forum, esstörungsgruppe, selbststeuerung etc. - eigendlich alles.

und es war nicht immer alles schön. es war anstrengend und aufreibend - aber bewusstwerdung tut nun mal weh, weil da soviel scham auch ist ,ach ja und unser lieber freund DAS EGO.

heiligenfeld wirkt bei mir sehr lange nach. vieles habe ich auch erst nach jahren verstanden. jedenfalls tut es mir äußerst gut, zu wissen: da ist ein guter platz um inspiration zur heilung zu bekommen (denn die muss ich schon selber machen) und ich bin gespannt auf meinen nächsten baldigen aufenthalt.

ich habe bei allen drei aufenthalten immer die erfahrung gemacht: 1. kommt alles anders und
2. als man denkt. früher hab ich mir immer einen plan gemacht, was ich alles bearbeiten will, aber so funktioniert das nicht. beim nächsten mal lasse ich alles auf mich zukommen.

2 Kommentare

Wunderblumen am 02.07.2014

klingt ein bisschen zu sehr nach einem kommentar vom klinikpersonal.

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Chaotisch, mit zu wenig Personal

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Nette Mitarbeiterin im Sozialen Dienst
Kontra:
Zu wenig Personal, zu wenig notwendige Gruppenplätze, zu schlechte Betreuung, zu wenig Individualität, zu weite Wege, zu wenig Zeit,...
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für einen Großteil der Gruppenangebote werden die Patienten der Fachklinik, der Parkklinik Nord/Süd und der Rosengartenklinik ein einen Topf geworfen und in verschiedene Gruppen in die verschiedenen Kliniken verteilt.
Dadurch lohnt sich, auch auf die anderen Kliniken einen Blick zu werfen.

So sitzen dann in völlig überfüllten Gruppen, in viel zu kleinen Räumen, bei viel zu wenig Personal Patienten zusammen, die 2 Jahre Wartezeit hatten (Kassenpatienten) und welche die nur wenige Wochen warten mussten (PP)beisammen.
Auf den Einzelnen kann in diesen Gruppen absolut nicht eingegangen werden. Mit Hilfe von Praktikanten wird versucht der akute Personalmangel auszugleichen. Diese sind mit den Krisensituationen, die regelmäßig aus diesen Gruppen heraus entstehen jedoch teilweise vollkommen überfordert.

Spätestens alle 6-8 Wochen wiederholt sich exakt der Inhalt der Gruppenstunde, manchmal leider auch schon in der folgenden Woche.

Durch den großen Personalmangel gibt es leider auch viel zu wenige Gruppenangebote. So gibt es Patienten, die viele Wochen damit verbringen zu "warten", bis ein Platz in der für sie notwendigen Gruppe frei wird.
Hat man dann einen Platz erhalten, kann es jedoch noch sein, dass man parallel ein Einzelgespräch hat, was Vorrang hat.

Leider waren zu meiner Zeit viele Therapeuten erkankt, sodass Gruppen einfach ganz ausfielen.

Die Fluktuation des Personals ist sehr groß, sodass teilweise Gruppen nahezu wöchentlich einen neuen anleitenden Therapeuten bekommen.

Aufgrund des Systems, dass jede Gruppenveranstaltung wieder in einer anderen Klinik stattfindet, verbringen einige Patienten den ganzen Tag nur damit, gehetzt von einer Klinik zur anderen zu kommen.

Alles in allem entsteht viel Frust und Enttäuschung bei den Patienten, die sehr viel Hoffnung in ihren Aufentahlt setzen.

Jedem das seine

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Man hätte erkennen müssen dass das Therapiekonzept für mich nicht geeignet ist)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (nach den Regeln der Kunst)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Korrekter Ablauf)
Pro:
Eine Erfahrung Klüger
Kontra:
Mein Zustand hat sich nach der Behandlung nicht gebessert
Krankheitsbild:
Depression mit psychotischen Symptomen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das Caring der Mitarbeiter steht an oberster Stelle ( Wellness und Therapieprogramm für das Team ). Ich habe nichts gegen solide Supervision der Therapeuten aber es kann nicht angehen das die Therapie der eigenen Mitarbeiter auf Kosten der Patienten geht. Patienten werden sich selbst überlassen "Patensystem" Das ist nicht nur gefährlich sondern auch Abwälzung von therapeutischer Intervention auf vollstationäre Patienten die das meiner Meinung nach nicht leisten können. Ich als eher vorsichtig ausgedrückt Status orientierter und extrem konservativer Privatpatient fühlte mich da völlig deplaziert. Als dann noch ein Mitarbeiter den Besuch meines Lebenspartners verhindern wollte der Anzug und Krawatte getragen hat, 35 Jahre älter war als ich und nicht in dieses Konzept passte war von meiner Seite aus der Krieg erklärt. Ich lasse mir nicht mein Privates Umfeld zerstören nur weil das nicht in dieses "alternative solidarisch geprägte" Therapiekonzept passt. Das mein Zimmer nur einmal wöchentlich gereinigt wurde und ich mein Bett selber machen mußte war mein geringstes Problem. Diese Klinik ist sicher für einige Leute geeignet die kein Wert auf Zweiklassenmedizin legen und offen sind für alternative und spirituelle Begegnungen und keine Berührungsängste zu Menschen aus unterschiedlichen sozialen Strukturen haben.

Achtsamkeit ... dort auf jeden Fall nicht

Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
-
Kontra:
ich wurde beklaut und mir wurde nicht geholfen
Krankheitsbild:
Burnout, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Therapeut ict nicht in der Lage Namen seiner Gruppe aus 8 Personen bestehend richtig zu schreiben oder zuzuordnen-->traurig!! Leitender Arzt unterbricht das einzigste persönliche Patientengespräch und läst keine weiteren Fragen zu weil Mittagspause ist-->traurig!! Obwohl es polizielich bekannt ist dass auf dem zugewiesenen Parkplatz der Fachklinik Benzindiebstahl stattfindet werden ahnungslose Patienten auf diesen Parkplatz verwiesen. Ich wurde bestohlen in dieser Klinik!!
Die wenigsten Therapiestunden fangen pünktlich an!!
Mein Therapeut war unfähig sich kleindung anzuziehen die weder am Pullover noch an den Socken Löcher hatten!! Mein Therapeut war nicht in der Lage eine Gruppe von 6 Patienten so zu leiten, dass nicht der Eindruck von hoffnungsloser Überforderung aufkommt.
Mein Therapeut musste mehrmals an meine Anliegen erinnert werden und hat es bis zuletzt nicht geschafft diesen nachzukommen. Esse war eigentlich eine Auswahl von 2 Gerichten suggeriert worden. Tatsächlich gab es immer ein Gericht...!
Alles in allem Viel Show und Schein und die Fakten sehen anders aus... --> nie wieder gehe ich dorthin!! meine LEBENS-Zeit ist mir dafür zu schade....

2 Kommentare

Alemania am 11.09.2013

Lieber Mitbetroffener,
das Erscheinungsbild der Therapeuten kann ich nur bestätigen.

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Im "Heiligen-Feld" auf dem Weg zu mir selbst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Sozialberatung hat mir sehr nützliche Hinweise gegeben. Danke Fr. L.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Therapeuten, Kerngruppe, Essen, Ambiente
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat ein wunderschönes Ambiente und wirkt optisch nach Außen eher wie ein Wellness-Spa, denn wie eine Klinik und ist vom Gesamtaufbau m.E. eine Wohlfühloase. Es herrscht eine spezielle Energie, die gleich beim Betreten des Geländes fühlbar ist.
Meine beiden Aufenthalte in der Fachklinik (2007 und 2008) waren für mich der Auftakt auf dem Weg zu meinem wahren Selbst und zählen zu den intensivsten und schönsten Zeiten meines Lebens. Mir ist selten ein Ort begegnet wo so viel Achtsamkeit und Menschlichkeit herrscht. Das Therapiekonzept hat mich nachhaltig überzeugt und mir Schritt für Schritt geholfen mein Störungsbild zu verstehen, in die Eigenverantwortung zu gehen, mich abzugrenzen und den Weg zu meinem wahren Selbst geebnet. Wann immer ich Hilfe oder Unterstützung brauchte, habe ich sie erhalten, egal ob von Mitpatienten, dem Pflegepersonal oder auch den Therapeuten und Ärzten. Ich wurde in die komplette Therapiegestaltung mit einbezogen und niemals übergangen oder gezwungen etwas zu tun, das ich nicht wollte. Wenn ich Fragen hatte wurde mir erklärt, wozu es dient und da sich die Therapieerfolge recht schnell abzeichneten, lernte ich zu vertrauen. Dem Konzept, den Therapeuten, mir selbst und schlussendlich dem Leben an sich. Ich bin heute nach wie vor davon überzeugt, dass nichts zufällig geschieht, sondern alles einem tieferen Sinn folgt, auch wenn ich ihn nicht immer gleich erkenne und das jeder in dieser Klinik genau das findet, was er braucht, bzw. sein Thema ist um in seiner Entwicklung einen Schritt weiter zu gehen. Die Frage ist nur, inwieweit der Patient bereit ist, sich darauf einzulassen und das "Muster" dahinter zu erkennen. Der Satz, Kennen Sie das aus Ihrem bisherigen Leben Fr. K, wenn ja, woher? hat sich nachhaltig in mich eingebrannt, so dass ich auch heute inne halte und nachspüre.
Ich kann diese Klinik guten Gewissens jedem weiter empfehlen, der innerlich wirklich bereit ist, sich selbst und seiner Geschichte zu begegnen.

5 Kommentare

Bella68 am 30.05.2013

Hallo,

das muß ja eine traumhafte Klinik sein. Besser noch als im Paradies!

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