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Fachklinik Heiligenfeld

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Euerdorfer Straße 4 - 6
97688 Bad Kissingen

47 von 80 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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134 Bewertungen

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Eine Klinik des Systems, nicht interessiert am Menschen, sondern an Durchlauf

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
-
Kontra:
Alles, besonders unfähige Therapeuten und Oberarzte
Krankheitsbild:
Ptbs
Erfahrungsbericht:

Nach so einer langen Wartezeit, erhofft man sich eine Klinik mit fähigen Therapeuten und Ärzten. Doch schnell wurde klar, dass nicht der Mensch im Vordergrund steht, sondern ein entmündigtes, funktionierendes Wesen, wellches alle vorgegebenen Abläufe ohne wenn und aber durchläuft. Alternative "Rauswurf". Meiner Freundin ging es nach den 12 Wochen Traumatherapie schlechter als vorher.
Viele wurden in der Zeit rausgeworfen, da sie nicht so mitmachen konnten wie sie sollten. So werden alle nicht konformen rausgeschmissen. Andere bekommen Medikamente um ruhig zu sein und wiederrum andere werden in die Psychatrie abgeschoben.
Wäre meine Freundin keine starke Persönlichkeit, hätte ihr der Aufenthalt jegliche Lebensgrundlage entzogen.
Insgesamt sollte die Klinik weniger Wert auf Schein legen, sondern auf das Anliegen der Patienten eingehen. Dazu ist nicht viel nötig als zuhören und erkennen was diese Person in seinem Kern stärkt.
Die anderen Patienten sind nicht die Thrapeuten!!!!
Ich empfehle der Klinik ab und an eine Supervision zu machen und von dem hohen Roß absteigen und sich stattdessen bemühen ihr Geld durch eine gute Arbeit zu verdienen. Menschen mit guter Werbung in die Klinik zu locken, um weder individuell auf sie einzugehen und diese sich selbst zu überlassen, ist fahrlässig!
Für einen kleinen Kurzurlaub bei Burn Out ist diese Klinik zu empfehlen. Für wirkliche Krankheitsbilder nicht!

Anspruch nach Menschlichkeit und Ganzheitlichkeit nicht annähernd gerecht werdend

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (enttäuschend)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (absolut mangelhaft, schrecklich)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (absolut mangelhaft, vorhandene Probleme aktualisierend und verstärkend)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (eine Frechheit 2 Mal die Kurtaxe zu berechnen, bei finanzieller Schwachheit, bei gleichzeitiger Vorgauckelung die Heiligenfeld würde sozial Schwache unterstützen)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (sollte normal sein bei einer Klinik solchen Rufes)
Pro:
-
Kontra:
eine Menge
Krankheitsbild:
Traumatherapie
Erfahrungsbericht:

Nach langer Wartezeit und Hoffnung kam meine Freundin in die Fachklinik Heiligenfeld. Der sich immer weiter nach hinten schiebende Termin, verhinderte ein eingehen auf das unmittelbare Leben.
Ich beobachtete wie sie voller Enthusiasmus und Motivation ihre erste Therapie zu machen, in die Klinik ging.
Nach kurzer Zeit, bekam ich mit dass es ihr immer schlechter ging und sie mit Phrasen abgewimmelt wuirde. Entweder war der gute Herr Psychiater im Urlaub oder die anwesende Ärztin belächelte sie und bestand darauf sie zu stabilisieren. Meine Freundin ist Yogalehrerin und kennt genug Methoden um sich zu stabilisieren. Aufgrund der traumatischen Kindheit, suchte sie die Klinik af, um ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen. Jegliche kreative Therapie wurde ihr mit der Begründung "wir arebiten nicht aufdeckend, sondern stabilisierend" verwehrt.
WÄre sie nicht stabil gewesen, wäre sie schon bei der Verlängerung von 1 auf 3 Jahre Wartezeit zusammengebrochen.
Doch sie ließ sich nicht entmutigen und hielt durch. Doch ihr Aufenthalt in der Klinik war schlimmer als die 3 Jahre Wartezeit. Ich bekam mit wie sie immer mehr zunahm, Angstausbrüche, Alpträume und extreme Existenzängste hatte und nicht ein Therapeut weit und breit, der sich ihrer annahm. Die Frechheit ist dass im Abschlussbericht steht, keine somatischen Schmerzen, wobei wir täglich telefonierten und sie vor Schmerzen nicht mal schlafen konnte. Es gibt noch viele Unstimmigkeiten im Abschlußbericht. Liebe Therapeuten der Heiligenfeld Klinik, sie haben es hier mit Menschen zu tun. Diese kommen zu ihnen weil ihre Klinik den Ruf hat menschlich/ ganzheitlich zu arbeiten. In unserem Fall hat bis zum Oberarzt hin jeder versagt. Werden Menschen den nur als Rohmaterial für die Absicherung der finanziellen Auslastung gewertet/benutzt?

Hotel Heiligenfeld All Inclusive

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nach 3 Jahren Wartezeit, absolut enttäuscht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (laut Ärztin würde ich somatische Schmerzen in den Griff bekommen, indem ich wieder anfange zu rauchen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Knieprobleme wurden ignoriert und 4 Wochen mit extra walken belastet.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Über Jahreswechsel darf man die Kurtaxe 2 Mal zahlen. Als finanziell schwacher Mensch bin ich jetzt nach 9 Monaten immer noch dabei diese abzustottern)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Vier Sterne Hotel. Hat man nichts ernstes, ist es bestimmt nett sich eine Auszeit zu nehmen!)
Pro:
Gute Therapiemöglichkeiten sind vorhanden
Kontra:
Therapiemöglichkeiten werden verwehrt; Entmündung des Patienten
Krankheitsbild:
Traumatherapie
Erfahrungsbericht:

Nicht alles ist Gold was glänzt. Ich habe mich aufgrund der guten Kritik auf die Warteliste der Heiligenfeldklinik setzten lassen. Wartezeit betrug 1 Jahr, welches sich jedoch immer um weitere 6 Monate verlängerte. Nach 3 Jahren Wartezeit kam ich endlich in der Klinik an.
Um es nicht ganz lang zu machen...die Ärztin in meiner Gruppe und der sehr angesehene Therapeut haben in jeder Linie versagt. Ich wurde permanent nicht wahrgenommen, belächelt aufgrtund meiner somatischen Schmerzen und einem falschen Behandlungskonzept ausgesetzt.
Jedes meiner Wünsche einen kreativen Ausdruck für mein Gefühlsleben zu finden, wurde mit der Begründung "Es würde eine Psychose auslösen" abgetan. Ich durfte an keiner kreativen Therapie teilnehmen, doch mit kaputten Knien durfte ich jeden Tag bis zum umfallen walken gehen. Insgesammt war ich 12 Wochen in der Klinik...meine erste Therapiesitzung war nach 8 Wochen und die zweite nach 12 Wochen. Der angesehene Therapeut war häufig im Urlaub und die Ärztin völlig mit sich selbst überfordert. Vom entwürdigenden, entmündigenden Umgang des Oberarztes ganz zu schweigen.
Die nutzlich erscheinenden Behandlungen wurden alle verwehrt, stattdessen ein "Kommen sie doch nächstes Jahr wieder" und das wenn es drum geht nach langer Zeit wo es gilt Therapie anzubieten. Ich hatte nicht das Gefühl als ein ganzheitlicher Mensch betrachtet zu werden, sondern nach Schema F abgefertigt zu werden.
Eine Frechheit ist der vorgefertigte Abschlussbericht, der Unwahrheiten enthält.
Insgesamt finde ich dass die Kosten von ca 15000€ für 3 Monate Therapie ,ohne auf den Menschen wirkliche eingehende Therapie einfach verschwendetes Geld ist. Ich empfand die Heiligenfeld Klinik eher als ein Ort, wo man sich alle 2 Jahre lang am reichhaltigen Buffet den Bauch vollschlagen kann, statt einer wirksamen auf Menschen eingehenden Therapie. Nach der Therapie wars schrecklicher als vor der Therapie. Ich möchte diese Klinik kein zweites Mal aufsuchen.

1 Kommentar

schnucki122 am 22.09.2016

Leider kann ich das alles nur bestätigen .
Auch ich habe 2,5 Jahre auf den Therapieplatz gewartet ,leider war es mehr Schein als Sein .Diese Klinik ist definitiv nichts für Traumapatienten .
Ein angeblich ausgebildeter Traumatherapeut hatte so viel Gefühl wie Elefant ,und der hat glaub ich mehr .
Ganz zu schweigen vom Menschlichen
Der OA war kein Deut besser
Fazit
Einmal da ...nie wieder
kam schlimmer raus wie rein
schon traurig

Ganzheitlich und nachhaltig wirksam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006,2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gemeinschaft,Umgebung,Ganzheitliches Konzept
Kontra:
Wartezeit ist ne Herrausforderung
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte heute einfach nochmal meine Erfahrungen mit der Fachklinik aktuell hier teilen, da ich nochmal da hingehen möchte und viele sehr negative Meinungen hier niederschreiben was auch vielen Angst einjagt die vielleicht noch nie dort waren.

Gleich vorweg ich gehe gern mehrfach dort hin weil das Konzept nachhaltig wirkt und eher das ambulante Versorgungssystem sehr hakt und da viel mehr gemacht werden müsste.

Nun aber zu meinen Erfahrungen in der Fachklinik die Wartezeiten 1- 2 Jahre, sind wirklich eine Herrausforderung ,dennoch ist das normal und sollte einen nicht davon abhalten dort hinzugehen,das Konzept ist ganzheitlich und wer Spiritualität für sich sehr wichtig findet wird dort viele Angebote bekommen das mit einzubeziehen was allerdings auch freiwillig ist,ausserdem ist positv an dieser Klinik das man mit Medikamenten sparsam ist und man auch alternative Heilmittel bekommt.

Sinnvoll ist immer auch das habe ich vor meinem ersten Aufenthalt 2006 auch so gemacht sich auf der Internetseite zu informieren und wenn möglich auch die Kennlernangebote zu nutzen und zu gucken ob einem das wirklich etwas bringt.Ich habe das Vertrauen in die Klinik gewonnen und gefestigt weil das was versprochen wird auch genauso gemacht wird und ich mich über jede einzelne Therapie vorab informieren konnte und auch mal was neues ausprobiert habe wie z.b.Taketina.

Wunder kann man in der intensiven und eigentlich auch eher kurzen Zeit durchschnittlich 10 -12 Wochen nicht erwarten aber mich hat jeder Aufenthalt in eine gesunde Richtung gelenkt und das meiste an Arbeit mach sowieso ich, Therapien unterstützen nur nehmen einem aber nichts ab.

Insgesamt sei nur gesagt informiert euch auf der Internetseite und macht eure eigenen Erfahrungen mit dem Konzept wenn das nichts ist weiß man das auch schon wenn man die Seite findet bleibt man interessiert wird das auch etwas bringen.

Verantwortungs- und Respektloser Umgang mit Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: vll 2025
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche Verwaltung ... hängt nur ein Schild)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Da stirbt es sich früher ...
Kontra:
Verantwortungs- und Respektloser Umgang mit Menschenleben
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Erfahrungsbericht:

Stehe seit fast 3 Jahren auf der Warteliste und habe mich mit Hund angemeldet.

Die Klinik hält es nicht mal für nötig sich mal zu melden oder eine kurze Info abzugeben.

Eine Respektlosigkeit und ein furchtbarer Umgang
mit den Patienten.

Bin schon vorab enttäuscht !

4 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 12.09.2016

Sehr geehrte Soraya111,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Hierzu möchten wir gerne Stellung nehmen.
Uns ist sehr daran gelegen, unsere internen Prozesse kontinuierlich zu überdenken bzw. zu verbessern. Das haben wir auch getan, indem wir aus der Vergangenheit gelernt haben. Aus diesem Grund geben wir nur noch dann Rückmeldung, wenn der exakte Aufnahmetermin final feststeht.
Hintergrund ist, dass die Aufnahme mit einer Reihe an Regularien verbunden ist. Umso größer war die Enttäuschung künftiger Patienten, wenn der Aufnahmetermin noch einmal verschoben werden musste. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass der Aufnahmetermin definitiv feststehen muss, bevor wir ihn kommunizieren.
Dass es bei Ihnen durchaus länger dauern kann, hängt damit zusammen, da Sie Ihren Aufenthalt mit Ihrem Hund begehen möchten. Da wir allerdings nur ein Hundezimmer haben, können wir an dieser Stelle nicht so flexibel agieren, wie wir es gerne möchten.

Wir hoffen, Ihnen an dieser Stelle weitergeholfen zu haben. Gerne können Sie uns auch noch einmal direkt per E-Mail an info@heiligenfeld.de oder telefonisch unter der 0971 84-0 kontaktieren.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Kraftakt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Fachliche und menschliche Kompetenz, Konzept der Eigenverantwortung
Kontra:
nur 20 Minuten Einzelgespräche in der Woche sind zu wenig. Es sollten 2x 30 Min. sein.
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von Feb. Bis April 2015 hatte ich in der FK HF meinen 10wöchigen stationären Aufenthalt. Hab mich sehr wohlgefühlt und die therapeutische Gemeinschaft hat mit gehoblfe, um aus meinem seelischen Tief heraus- zukommen. Das Personal (egal ob Therapeuten, Ärzte, Pflege, Küche, Housekeeping und PM) waren freundlich, liebevoll und fürsorglich; kurz Achtsamkeit wird hier wirklich groß geschrieben.
Mein Zimmer war relativ eng und der Stuhl vom Schreibtisch immer an das Bett anschlug. Ohne die freundliche Hilfe einer Zimmerfrau, wäre es nicht einmal möglich gewesen einen anderen Schreibtisch zu erhalten. Nachdem dieser ausgetauscht worden war, konnte man das Zimmer ertragen. Weitere Kritikpunkte: schäbiger Teppichboden, dunkle Zimmerdecke(lässt den Raum klein wirken).
Heutzutage sind Doppelzimmer nicht mehr für Erwachsene Menschen angesagt, zumal wenn man im therapeutischen Prozess steckt, benötigt man dringend einen Rückzugs- ort. Das ist im Doppelzimmer nicht gegeben. Möglich das dies ein junger Mensch aushält.
Man hat mir genügend Zeit zugestanden, mich zu öffnen. Ich brauchte diese 10 Wochen. Mit 5-6 Wochen wäre ich nicht gedient gewesen, wie mir in diesem Sommer 2016 in der RK bewußt wurde. Außerdem waren hier die Therapeuten sehr jung, ohne viel Lebenserfahrung.

Für komplexe, schwere Störungsbilder eher nicht geeignet.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keine Bearbeitung der eigentlichen Symptomatik)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (eine erbetene Beratung fand leider nicht statt)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (angeordnete körperl. Untersuchung wurde nicht durchgeführt; in der Kerngruppe fand die Therapie sehr oft mit nur einem anstatt der zwei zuständigen Therapeuten statt)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (med. Sonderkost durfte nicht direkt mit der Küche besprochen werden, sondern musste über die Ernährungsberaterin - die schlecht erreichbar war und zudem nicht kompetent wirkte - laufen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (das Patientenzimmer war hotelartig, die Therapieräume - bis auf eine Ausnahme - ansprechend; kein Krankenhausflair)
Pro:
tiergestützte Therapien, Nähe zur Natur, sparsamer Einsatz von Psychopharmaka, Essen
Kontra:
Wartezeit von fast 3 Jahren, Großgruppen, 8 Zwei-Bett-Zimmer ohne Möglichkeit des Umzugs in ein Ein-Bett-Zimmer, keine Einzeltherapien, Speisesaal eng und überfüllt
Krankheitsbild:
BPS, Depressionen, Dissoziationen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 8 Wochen in Heiligenfeld und leider alles andere als zufrieden. Mir war vor der Aufnahme nicht klar, dass in dieser Klinik die therapeutische Gemeinschaft DEN Kern der Behandlung bildet, was heißt, dass großen Wert darauf gelegt wird, dass sich die Patienten der Gemeinschaft gegenseitig unterstützen, tragen und therapieren. Der Kontakt untereinander hat einen größeren Stellenwert als die therapeutische Beziehung zu den Ärzten und Therapeuten, was sich auch darin widerspiegelt, dass es nur ein Einzelgespräch von 20-25 Minuten pro Woche beim Bezugstherapeuten gibt, in welchem der Therapieplan, Organisatorisches oder ein Thema, was innerhalb einer Gruppe bearbeitet werden könnte, kurz besprochen werden. Der Vorteil der Gemeinschaft mag sein, dass man als Neuankömmling sehr schnell in Kontakt zu den verschiedensten Mitpatienten kommt und sofort Anschluss findet. Allerdings bedeutet „therapeutische Gemeinschaft“ in erster Linie, dass in Großgruppen von 45 bis 140 Patienten auf engem Raum gearbeitet wird, was für mich persönlich eine große Herausforderung darstellte. In all diesen Gruppen besteht Anwesenheitspflicht und es ist nicht möglich, von einer bestimmten Gruppe befreit zu werden oder den Raum zu verlassen, wenn es einem zu viel bzw. zu belastend oder triggernd wird. Nur in absoluten Ausnahmesituationen – z.B. wenn ein Patient in eine starke Dissoziation oder Krise gerät – wird man von einem Praktikanten zur Pflege gebracht, wo der Patient Selbststeuerungsübungen anwenden soll, um sich selbst aus dem Zustand zu befreien. Leider ist die Pflege dauerhaft unterbesetzt (die Mitpatienten sind aufgrund des Konzepts in erster Linie Ansprechpartner und Helfer), sodass es in meinem Fall in Krisensituationen mehrmals dazu kam, dass ich lange vor dem Pflegestützpunkt saß und auf Personal wartete. Die angebotenen Therapiebausteine wie „Beziehung & Kommunikation“, „Lebensführung“, „Selbststeuerung“ usw. sind vom Ansatz her zwar gut,... (...Fortsetzung siehe unten!)

3 Kommentare

Buchstabensalat am 29.07.2016

(...Fortsetzung...)
allerdings bleibt die Umsetzung an der absoluten Oberfläche, so dass das meiste lediglich angerissen und in den Raum geworfen wird, was ich persönlich als sehr schade und Zeit verschwendend empfinde. Um innerhalb der Kerngruppe, in welcher ca. 10 Patienten drei mal wöchentlich für 100 Minuten zusammenkommen, an seinen persönlichen Baustellen arbeiten zu können, braucht es als Grundvoraussetzung den Mut, sich mit seinem Thema vor anderen Menschen zu öffnen und sein Anliegen beim Sammeln der Themen der einzelnen Gruppenteilnehmer auch gegen die anderen Themen durchsetzen zu können. Sind diese zwei Fähigkeiten nicht vorhanden oder nur schwach ausgeprägt, sei es bedingt durch die persönliche Biografie, die Persönlichkeit oder durch die psychische Störung, wird von Seiten der Gruppentherapeuten auch keine Unterstützung angeboten sein Thema einzubringen, sodass der Patient die Zeit in der Klinik mehr oder weniger als Zuschauer absitzt.
Ich glaube, dass die Klinik gut geeignet ist für Menschen, die sich an einem Punkt in ihrem Leben befinden – sei es durch eine leichte Krise oder ein Burnout -, an dem sie etwas Konkretes verändern möchten oder müssen und dabei den Austausch zwischen Menschen mit ähnlichen Fragestellungen und eine Auszeit vom Alltag suchen. Auch als Reha-Behandlung vor dem Wiedereinstieg ins Berufsleben mag die Klinik Pluspunkte bieten. Für Menschen mit komplexen und lang anhaltende, schweren psychiatrischen Krankheitsbildern würde ich die Klinik nicht empfehlen, da das Klinikkonzept vom Patienten ein relativ hohes Funktionsniveau und Kompetenzen, sowie ein relativ hohes Maß an emotionaler Stabilität voraussetzt. Auch sollte man als Patient über gute Fähigkeiten der Abgrenzung verfügen, da man ansonsten von den Themen der Mitpatienten unter Umständen überwältigt wird, diese nicht (er)tragen kann und sich im dauerhaften Hochstress befindet, was in der totalen Erschöpfung endet. Ein WG-artiges Miteinander sollte man ebenfalls mögen und aushalten können. Es ist zwar sehr angenehm, dass die Klinik vom Ambiente her absolut nicht wie ein Krankenhaus wirkt, allerdings bringt dies auch den Nachteil mit sich, dass die Wege zur Pflege – je nachdem in welchem Gebäude man untergebracht ist – unter Umständen sehr weit sind und die Kontaktaufnahmemöglichkeit im Vergleich zu anderen psychiatrischen / psychosomatischen Akutkrankenhäusern daher (z.B. in der Nacht) eher...(...Fortsetzung siehe unten!)

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Wieder ein Ja zum Leben/ Lebensfreude

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mehr Einzelgespräche)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Verschiedene Zimmer könnten erneuert werden)
Pro:
Interdisziplinares Team sehr guter Austausch
Kontra:
Nur 20 Minuten Einzeltherapie pro Woche, wenig
Krankheitsbild:
Ptbs DIS, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Patient steht als Mensch im Mittelpunkt. Jeder darf hier so sein wie er ist. Gutes interdisziplinares Team. Ganzheitliches Konzept. Grosse Auswahl an Therapiemöglichkeiten, abgesprochen mit dem Patienten. Von der Patientengemeinschaft getragen.war 14 Wochen dort, Folgetherapie 2014 12 Wochen. Zu jedem Zeitpunkt als Patient- Mensch ernstgenommen. Auch Ärztliche Leitung sehr nahe am Patienten. Top Unterstützung im Prozess, von der Küche bis zum Oberarzt/ ärztin alle freundlich und mehr als engagiert. Da schwere Traumatas sicherlich noch ein weiterer Aufenthalt nötig, erleichtert dass es so eine Klinik gibt !! Weiter so

Frauengruppe: Gute Diagnose, erfolgreiche Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012+2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Freundliche Gestaltung der Räume)
Pro:
Therapeutinnen der Frauengruppe, Therapieangebot, Essen
Kontra:
Lange Wartezeit
Krankheitsbild:
PTBS, Agoraphobie mit Panikattacken, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Therapeutinnen (Frauengruppe) waren absolut verläßlich, kompetent, unterstützend und gaben mich nie auf, egal wie schweirig es war! Am Anfang stand erst einmal eine zutreffende Diagnose. Ich habe den Umfang meiner Krankheit bis dahin nicht gewußt (und dann nicht gewollt). Es gelang mir mit der engagierten Hilfe der Therapeutinnen und eigener harter Arbeit (ja, fördern und fordern ist Konzept) meine Panikattacken zu analysieren und zu minimieren. Ich habe keine Panikattacken mehr! Ich habe viel über mich gelernt, meine Grenzen erst erkannt und dann eingehalten, ein besseres Körpergefühl entwickelt. Ich habe vertraut und gewagt. Ich habe danach wieder meine Arbeit aufgenommen. Kurz gesagt: Ich habe unglaublich viel erreicht und bin sehr, sehr dankbar.
Beide Aufenthalte waren unterschiedlich, da diese in der Kerngruppe auf die Patientinnen ausgerichtet ist: Es wurde immer stabilisiert, es wurde aber auch Traumaarbeit geleistet, wo notwendig (und zwar kompetent und aufarbeitend).
Es gibt überwiegend Gruppentherapie in der Fachklinik, Einzelgespräche mit Therapeuten nur 1x wöchentlich. Das sollte man wissen. Ich fand es zunächst hart, aber ich hätte in Einzelgesprächen nicht so viel erreicht. In Gruppenarbeit bekam ich einen Spiegel vorgehalten und musste mich auseinandersetzen. Mir wurde hier erst vieles klar, was ich vorher erfolgreich verdrängt hatte.
Es gibt ein gutes Therapieangebot: Indikationsgruppen, Kreativtherapien uvm.

Ich lese hier viel Kritik und möchte zu 2 Punkte aufgreifen:
1. Heiligenfeld würde Ehen zerstören: Meine Ehe war und ist schwierig. Meine Therapeutin bot mir und meinem Mann ein gemeinsames Gespäch an. Zu keinem Zeitpunkt und nicht einmal ansatzweise wurde mir nahegelegt, die Ehe zu beenden. Im Gegenteil: Man empfahl mir, weitreichende Entscheidungen wie Trennung nicht während der Behandlung zu treffen.
2. Sektenverdacht: Nein, konnte ich nicht feststellen, hätte ich auch nicht toleriert.

Ich würde wieder dort Therapie machen.

eingeschränkt empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kreativtherapien, Räumlichkeiten, um Menschlichkeit bemüht
Kontra:
Doppelzimmer, starres Konzept, zu junge Therapeuten
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2015 für 12 Wochen dort. Leider im Doppelzimmer, was sehr stressig war. Angesichts der Tatsache, dass ich zu Hause aufgrund von ständiger jahrelanger Pflege Angehöriger kaum Raum für mich habe, sehr schwierig. Außerdem gab es eine Vielzahl von allgemeinen Großgruppenangeboten( z.B. ein oberflächliches Kommunikationstraining) die für Menschen, die bereits Klinikerfahrung/Therapieerfahrung haben, eher Zeit Fresser denn hilfreich sind. Ärgerlich, wenn betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten (auch HF muss bei den KK viele Behandlungseinheiten abrechnen, damit Geld reinkommt für die Extras, die es dort auch gibt; Doppelzimmer kann man gegen Eigenbeitrag bekommen) als therapeutische Maßnahmen ausgegeben werden. Ehrlichkeit wäre hier angebracht.
Die Therapeuten sind zum Teil sehr jung und unerfahren. Warum schafft es die Klinik nicht, (Lebens-)erfahrene Therapeuten an sich zu binden?
Spiritualität: hier wäre mehr Freiwilligkeit gut. Nicht jeder hat eine Antenne dafür und es muss Möglichkeiten geben, da nicht mit zu machen, ohne schief angesehen zu werden.
Oftmals erhält die therapeutische Gemeinschaft dadurch einen zwanghaften Charakter.
Es gibt aber auch Gutes: Das Gelände und die Therapieräume, sowie das Essen. Kreativtherapien, TaKeTiNa. Die insgesamt zugewandte und individuelle Begegnung mit den Patienten weicht von einer 0815 -Klinik positiv ab.
Kein Focus auf Medikamente.
Ansprechbare Klinikleitung, die aber wohl selbst nicht so viel Handlungsspielraum hat.
Ich würde diese Klinik wegen des starren Konzepts und des esoterischen Rahmens nicht unbedingt weiter empfehlen - wenn es denn gute Alternativen gäbe. Diese sehe ich aber zur Zeit kaum.
Es gibt dort viele Freiräume, die andere Kliniken nicht bieten.Für Menschen, die anfällig für "Heilslehren" sind, nicht so gut geeignet. Man muss sich schon gut abgrenzen können, um nicht "süchtig" nach dieser Kunstwelt zu werden, oder sie mit dem real-Life zu verwechseln ( den Eindruck hatte ich bei vielen Patienten dort).

Nicht geeignet für Menschen mit ADHS oder Autismus-Spektrum-Störung, zumindest dann nicht, wenn diese Themen auch in der Therapie berücksichtigt werden sollen. Davon hat man da wirklich keine Ahnung.

Lebensverändernde Einsichten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (bis auf die Doppelzimmer)
Pro:
liebevolle Athmosphäre, fachliche Kompetenz, therapeutisches Angebot
Kontra:
7 Doppelzimmer i.d. Fachklinik
Krankheitsbild:
Depression, Traumafolgestörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich so schlechte Bewertungen gelesen habe, möchte ich meinen Eindruck schildern, auch wenn der Aufenthalt in der Fachklinik länger zurückliegt.
Zu Beginn war ich überwältigt von der achtsamen zurückhaltenden und doch lievollen Athmosphäre. Ich bin selbst Krankenschwester und kann sagen in diesem Haus würde ich gerne arbeiten. So stelle ich mir den Umgang mit Patienten vor.
Aufgrund der Athmospäre, der guten Therapeuten und des unglaublich vielfältigen Therapieangebotes war es mir möglich tief in meinem Inneren anzukommen und mich zu öffnen. Es sind Dinge an die Oberfläche gekommen deren Ausmaß an Auswirkung auf mein Leben ich nicht im Entferntesten geahnt hatte. So konnte ich vieles nach und nach verstehen, vor allem mich selbst. Ich kann liebevoller auf mich schauen und mich selbst besser verstehen und annehmen. Bis heute haben sich Schuld-und Schamgefühle, die mich mein ganzes Leben begleitet haben fast aufgelöst. Ich brauche keinen "Schuldigen mehr, was sich in meinen Beziehungen positiv ausgewirkt hat. Mein Leben ist einfacher geworden unbd glücklicher.
Nach der Entlassung bin ich erst in ein Loch gefallen und es ging mir sehr schlecht. Dieser Zustand besserte sich zunehmend.Heute denke ich das Veränderungen und Einsichten mich erschüttert haben - im positiven Sinn und das der "Einbruch" eine natürliche Reaktion darauf war. Heute fühle ich mich lebensvoll und gesund. Ich bin voller Dankbarkeit für die Zeit in Heiligenfeld.
Kritikpunkt: das es nicht nur Einzelzimmer gibt. Ich hatte ein Einzelzimmer, Mitpatienten aber nicht. Das war häufig Thema.Sehr behindernd. Ich hätte mich in meinen Prozess sehr gestört gefühlt.

Wo bleibt die Achtsamkeit und der Respekt vor den Menschen die auf Entwicklung hoffen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die neueren Zimmer wirken freundlich
Kontra:
altes Gebäude und Doppelzimmer sind abgelebt und lieblos
Krankheitsbild:
posttraumatische Belatungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich bin am 08.06.2016 in der fachklinik heiligenfeld angekommen und hätte gerne mich auf die vielen Möglichkeitend der Therapie dort eigelassen. die Umgebung ist schön dort und auch die Grundstimmung und die Menschen sind freundlich und wertschätzend. Doch einen Punkt kann ich nicht verstehen. ich habe ein Doppelzimmer erhalten und dann alles Mögliche unternommen um doch noch in ein Einzelzimmer zu kommen, wenigstens nach einer Woche wechseln zu können, doch keine Change. Acht oder zehn Wochen in einem Doppelzimmer ist für mich keine Change auf Öffnung, angehen meiner Probleme oder gar Heilung. Ohne einen Schutzraum, Rückzugaraum, Privatsphäre kann ich mich nicht öffnen und an mir arbeiten. Also bin ich wieder am nächsten Tag abgereist und stehe nun wieder im Luftleeren Raum da. Wie können die Ärzte in der Resulution Aufruf zum Leben schreiben wir wollen uns für ein Zusammenleben angagieren, in dem unser Herz aufgeht, unsere Seele atmet und gleichzeitig sind sie so stur und uneinsichtig und zwingen mich in ein Doppelzimmer, wo meine Geschichte gerade von kindesbeinen an ein stetiger Einbruch in diesen Schutzraum war und ich in einem Doppelzimmer wieder dieser Willkür ausgesetzt bin und sofort eine Retraumatisierung erlebt habe.Doch genau dieses soll nicht sein, davor wartnt gerade der Entlassungsbericht aus der Heiligenfelder Klinik in Uffenheim, wo ich vor fast genau einem Jahr Entlassen wordern bin.
Schade finde ich die rigiden Regeln in einer Klinik die von Achtsamkeit und Menschenwürde spricht.

3 Kommentare

schnucki122 am 12.06.2016

Ich finde gerade Menschen die wegen einem Trauma in eine Klinik gehen, sollten die Möglichkeit haben sich zurück ziehen zu können .Es sollte ein Muss sein ein Einzelzimmer zu haben
Ja ich weiss das man mit denen nicht reden kann .Die haben ihre Einstellung und weichen nicht einen mm davon ab .Einfach nur traurig
Eigentlich sollte es in einer Therapie sowieso sein das man alleine auf Zimmer ist .Man ist den ganzen Tag mit den Energien von andern zugeballert ,da muss man einfach auch mal alleine sein können .
Also ihr HF denkt mal darüber nach und kommt von eurem veralterten Denkmuster weg .Es reicht schon wenn die Zimmer total veraltert sind :-(

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die Frage aller Fragen ist: "wie führe ich mein Kind spazieren"

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Achtsamkeit
Kontra:
Achtsamkeit ( scherz )
Krankheitsbild:
PTBS, Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach heftiger innerer und äusserer Abwehr gelang es mir, mich auf die Gegebenheiten der Klinik einzulassen. EINES nehme ich in jedem Fall mit: es gilt, zu FORMULIEREN, was mit mir ist, was ich denke und was ich gerne hätte. Und ja - das BENENNEN habe ich (wieder)gelernt :-) Mir war die therapeutische Arbeit nach dem " Herrenalber Modell" seit Jahren vertraut - und ich durfte hier einen - sehr nötigen - " liebevollen Rundumschlag" mitnehmen.
Herzlichen Dank. - für die Gelassenheit, mit der man mich hat "toben" - und auflehnen lassen - so lange, bis ich realisierte, dass mir kein einziger Mensch etwas BÖSES will - sondern ich das einfach mal voraussetzte. DANN kam die wirkliche Arbeit.
Trotz aller Befürchtungen: meine Autonomie habe ich nicht verloren - sondern ganz im Gegenteil - ich habe sie endlich wieder gefunden - MICH sehr eigenverantwortlich an die Hand nehmen können - und es wirkt und wirkt ........ Freilich braucht es meine bedingungslose Aufmerksamkeit immer und ständig. Doch das Geschenk, was ich dafür bekomme, ist grandios: das pralle Leben.

es war eine gute Zeit! schwer UND verdammt gut

1 Kommentar

bine310 am 20.05.2016

Hallo Waschmaschine,

Habe ich das in deinem Bericht richtig verstanden, dass in der Fachklinik das 12 Schritte Programm praktiziert wird?.
Wäre für eine Antwort sehr dankbar.
Gruß bine

dennoch eine Ausnahmeerscheinung bei Klinikwahl

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (kommt immer drauf an was man selber daraus macht)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (große Fachkompetenz)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept-/Ausrichtung, spirituelles Bewußtsein
Kontra:
u.a. das gesamte Gesundheitssystem an sich
Krankheitsbild:
PTBS, Traumapatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte mich hier bdanken für die intensive Zeit, die ich in der Fachklinik verbracht habe. Natürlich gibt es auch Kritikpunkte im Klinikkonzept, Ablauf etc., da ich jedoch auch selber beruflich lange im sozial-psychiatr. Bereich tätig bin/war und zudem auch langjährige ambulante Traumatherapieerfahrungen habe, kann ich nur sagen dass man(n)/frau seine Ansprüche nicht zu hoch setzen sollte. Für den durchschnittlichen Klinikalltag-/Komfort ist die Fachklinik Heiligenfeld immer noch sehr gut aufgestellt, obwohl sie zu den gleichen Bedingungen arbeiten muss wie sämtliche andere psychiatr. Kliniken in Deutschland und diese sind i.d.R. immer wirtschaftlich orientiert/vorgegeben!
Ich persönlich wußte die Atmosphäre die dort gelebt und gepflegt wird, sehr zu schätzen. Nämlich dass nicht nur ausschließlich schulmedizinische Aspekte in der Behandlung eine Rolle spielen, sondern auch sog. ganzheitliche Ansätze berücksichtigt werden, insbesondere Spiritualität.
Man kann ja davon halten was man will, aber defakto bedeutet es dass erstmal jeder und jede Patientin auch immer als Individum betrachtet wird mit ihren seelisch-geistigen Fähigkeiten und Möglichkeiten.
Da aber auch niemand zu Offenheit, Aufgeschlossenheit und emotionale Tiefe gezwungen werden kann ist es hier recht schwierig mit der Eigenverantwortung.
Ich habe hier so oft bei den Erfahrungsberichten rausgelesen dass viele offensichtlich regelrecht danach verlangen "versorgt" zu werden, was für mich aber eher was mit der eigenen Bedürftigkeit zu tun hat?!
Ich selbst hatte auch natürlich meine Konflikte dort mit bestimmten Therapeuten, aber rückblickend würde ich sagen dass alle nur ihr bestes getan haben und dass natürlich niemand perfekt ist und auch dem Personal Fehler unterlaufen.
Das soll für mich aber hier kein Anlass sein, meine persönliche Verantwortung kleinzureden um somit nicht mit meinen eigenen Schwächen auseinandersetzen zu müssen. Denn dies war und ist es immer noch, mein Hauptanliegen warum ich in Heiligenfeld war. Meine Diagnosen und meine Krankheitsgeschichte (ca. 20 Jahre!) ist ja jetzt auch nicht wirklich neu, um dies als Vorwand zu benutzen mich von jeglicher Verantwortung freizusprechen.
Und es ist abwägig zu erwarten dass eine gesamte Klinik sich den Bedürfnissen bzw Erwartung/Forderungen Einzelner unterwirft/beugt, wäre ja ein Armutszeugnis für sie.

2 Kommentare

tomri am 10.05.2016

Hallo,sorry aber ich habe grade ein Problem dieser Bewertung zu folgen .Ich kann doch nicht von Patienten die in einem absoluten Tief sind und total depressiv u voll traumatisiert verlangen das sie genauso das Programm durchziehen wie z.B. Patienten die ein Burn out haben .Denke auch eine Klinik kann individuell auf das Krankheitsbild des Patienten eingehen .
Was hat das mit Eigenverantwortung zu tun oder da versorgt zu werden????
Wenn ich was am Herz habe brauch ich andere Medis wie jemand der was mit den Nieren hat .Genauso ist es bei den Therapien .Ich kann doch kein Patient der jahrelang daheim isoliert war plötzlich in eine Gruppe mit 130 Leuten stecken und dann auch noch sagen ,sie müssen oder sie können dann gehen.
Tztztz da fehlt mir jegliches Verständnis.Eigenverantwortung war das genau dieser Mensch aus freien Stücken eine Klinik aufgesucht hat um sich der Problematik zu stellen .In kleinen Schritten ist das zu realisieren ,aber bestimmt nicht so wie es da gehandhabt wird .Was hat der Patient wenn er ständig zusammenbricht weil das einfach zu viel ist .Warum kann man da nicht anfangen solche Menschen in kl.Gruppen zu schicken und schauen ..Step by Step
kopfschüttel u du erzählst das du im sozialen Bereich tätig warst oh weia die armen Menschen sag ich nur

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Danke!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
hohe Fachliche und menschliche Kompetenz, Konzept baut auf Eigenverantwortung
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout und Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai/Juni 2015 in Heiligenfeld. Nachdem ich eben die Bewertungen der letzten Monate gelesen habe, möchte ich auch eine Rückmeldung geben. Für mich war die Klinik ein Ort um körperlich und seelisch zur Ruhe zu kommen und gleichzeitig an meinen Themen zu arbeiten. Ich bin mit dem Entschluss in die Klinik gefahren mir meine Traumata und Ängste zu betrachten und habe Unterstützung und viele Impulse bekommen um mich selbst wieder zu entdecken! Der Vorwurf der Sektennähe erklärt sich mir durch den esoterischen und sehr humanistischen Ansatz der befremdlich wirken kann . Ich habe erlebt, dass die Eigenverantwortung sehr im Mittelpunkt steht!! Das ist eine echte Herausforderung, wenn es einem schlecht geht!! Auch das habe ich erlebt. Für mich war die Zeit eine Offenbarung an die ich total gern denke und die mich immer wieder daran erinnert gut zu mir zu sein!! Dankeschön an die Patientengemeinschaft und das therapeutische und pflegende Team!!

Massenabfertigung /Kritikunfähig

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (wurde ständig vertröstet,zu meist unhöflich am Infopult)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
nix
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Traumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Massenabfertigung!
Hurra ich habe es überlebt!
Aufenthalt vom 27.11.2013 bis 31.12.13.Schmücken sich mit fremden Federn!Ich war dort wegen Traumartherapie/sexueller Mißbrauch,Gewalterfahrung.Gelockt wird mit speziell für Frauen.Zum Lachen.
Täglich wurde ich mit mindest 20 neuen Männern in den Gruppen,Tanztherapie usw.,zusammen gebracht!!In der Traumagruppe,wurde ich unteranderem v einer "Traumatherapeutin" Frau Ring... therapiert,sie wurde auf hauseigener Heilpraktikerschule ausgebildet.
Witzig,für schwerst traumatisierte,absolut der falsche Ansatz.Unfähig!
Ich bin doch kein Versuchskaninchen!Fühlte mich nicht sicher aufgehoben!
Die andere Therapeutin,war gar nicht ausgebildet für eine Traumatherapie!
Als ich um Therapeutenwechsel bat,wurde ich innerhalb kurzer Zeit,2 Std,unehrenhaft,ohne Geld für das Zugtickit,am Sylvestermorgen entlassen und hinausbefördert,vom Chefarzt persönlich.
Ganz negative Stimmung,Medikamente für die Phsyche werden gerne eingesetzt.
Patienten in Not,müssen von anderen Patienten aufgefangen werden.Notdienst schwach besetzt,überfordert.Die Lösung,noch mehr Medikamente!Ruhigstellung.
Pariert der Patient nicht,wurde mit Sanktionen-Rauswurf gedroht!
Viele Patienten waren nicht glücklich darüber dort gelandet zu sein!
Ich habe bis jetzt gebraucht,um den Schock (Traumaverstärkung)den ich erfahren habe aufzulösen,um wieder an eine weitere Therapie zu denken.
Leute ich rate Euch bleibt dort fern!!!!Vergeudete Zeit!Da gibt es bessere Möglichkeiten.Vor allem finde ich es auch bedenklich,das die ihre Leute selber ausbilden.Was durch so eine "Abhänigkeit",das Arbeitsklima nicht besonders schön gestaltet.
Unmöglich der Laden.In der Rosenklinik,ja da ist alles besser.Deutlich 2 Klassen Medizin!!!!
Ich bin dort nicht am 1.Tag gegangen,13 Monate auf einen Platz warten mußte u ich wirklich in Not war.Die Hoffnung auf die eine tolle,fantastiche,studierte Trauma-Therapeutin im Haus,die mir verweigert wurde,hielt mich dort.Aber alles wurde verschlimmert.Schade!

3 Kommentare

schnucki122 am 29.04.2016

Auch hier kann ich das bestätigen
keiner ist Kritik fähig
wenn es dir nicht passt ,kannste gehen so einfach isses

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vielen Dank für 10 Wochen in denen ich wieder Lebensfreude erlangte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (eine bessere Versorgung kann ich mir nicht vorstellen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (besonders Patientenbezogen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr hohe therapeutische Kompetenz)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alle Mitarbeiter sind in das Konzept und ins Leitbild mit einbezogen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (ein Ort um wieder zu sich zu finden)
Pro:
hohe therapeutische Kompetenz, ein heilsames Konzept, positives Menschenbild
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatisches Belastungssyndrom, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund meiner, zum Teil traumatischen, Lebensgeschichte hatte ich bereits Krankenhaus und Therapieerfahrung. U.A. hatte sich mein Sohn vor 8 Jahren das Leben genommen. Danach konnte ich mir selbst nicht mehr helfen - hatte selbst einen Suizidversuch. Nach Intensivstation, nach Monaten Psychiatrie und genauso vielen Monaten Reha hat mein Körper und meine "Ratio" (mein Denkvermögen) wieder halbwegs funktioniert - mein Körper abgekoppelt von meinen Gefühlen, abgekoppelt von meinen Emotionen, abgekoppelt von meiner Psyche. Kaum genug Kraft für den Alltag, lebe ich im sozialen Rückzug, nur noch für meine anderen Kinder und für meine Frau. Gedanklich in der traurigen Vergangenheit oder in der angsterfüllten Zukunft - "Mich" und "Mein Sein" halte ich gegenwärtig nicht aus. So kam ich nach Heiligenfeld.
Mir ging es sehr schlecht und ich war sehr froh über das klar strukturierte Angebot. Das Konzept der Klinik ist außergewöhnlich und ich glaube, dass jeder der sich darauf einlässt, sehr viel davon profitieren kann.
Die Atmosphäre, die in Heiligenfeld initiiert wird, macht es mir möglich uneingeschränkt zu vertrauen, mich zu öffnen und mich auf jede Therapie einzulassen, die mir angeraten und geboten wird. In Heiligenfeld gibt es soviel unterschiedliche Kompetenzen und es gibt keine Therapie, aus der ich nichts mitgenommen habe. Mir ist es wichtig drei Besonderheiten hervorzuheben:
- meine Kerngruppentherapeuten, Frau Schö. und Herr Sche. sind etwas ganz Besonderes;
- die Intensivwoche im TaKeTiNa,
- meine Mitpatienten
Wer in Fachklinik Heiligenfeld geht, sollte sich m.E. über folgendes klar sein:
- auf Therapie muss man sich einlassen.
- Therapie erfordert Offenheit und Ehrlichkeit zu sich selbst und zum Therapeuten
- Therapie erfordert (therapeutische) Arbeit.
- Therapeuten können Dich nur begleiten - gehen musst Du selbst.
- Therapie heißt sich verändern, dazu gehört auch Veränderung und loslassen.
Es ist mir wichtig Danke zu sagen - an das gesamte Heiligenfeld-Team.

1 Kommentar

bine310 am 13.04.2016

Hallöchen,

ich fahre hoffentlich auch bald nach Heiligenfeld.

Es ist schön mal wieder eine schöne und dankbare Bewertung zu lesen. Das lässt mich hoffen, dass es dort doch nicht so grausam ist wie vorher beschrieben wurde.

Gruß Bine310

Meine Erfahrung 2015

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Taketina, Heilkraft der Stimme, Patientengemeinschaft, Verpflegung
Kontra:
"unterwegs verloren gegangen zu sein"
Krankheitsbild:
Depression und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer Wartezeit von 15 Monaten war ich im Jahr 2015 zum wiederholten Mal in der FK. Bis zu meinem erneuten Aufenthalt hatte mich fast täglich mit meinen Themen auseinandergesetzt. Ich startete hoch motiviert und engagiert.
Mein Kernthema wurde im Forum vom Oberarzt abgewürgt. Vier Gruppentherapeuten und sieben Einzeltherapeuten bewerteten und kommentierten mein Kernthema sehr unterschiedlich bis hin zum abtun bzw. ignorieren.
Ich stand mit meinen beiden existentiellen Hauptthemen allein da und fand selten eine therapeutische Unterstützung.
Ich wurde scheinbar nicht gesehen, trotz ständigem Rufen. Es ging mir immer schlechter. "Ich kann nicht mehr" - waren meine Worte in der Pflege und das als sog. erfahrener Patient. Meine Situation und meinen Zustand hatte ich in allen Wochenberichten geschildert und auch bei den Einzel- und Gruppengesprächen dargelegt.
Ich hatte mir Hilfe und Unterstützung gewünscht und leider nicht bekommen. Ich hatte das Gefühl "unterwegs verloren gegangen zu sein".
Es war Urlaubszeit, auch gab es Vertretungen wg. Krankheit. Diese Unruhe und Anspannung war deutlich auch für mich als Patient spürbar.
Mein Kernthema ist mir bewusst, es ist ungelöst und spürbar. Daran wollte ich in HF weiterarbeiten und möglichst auflösen.
Schade, dieser letzte Aufenthalt hat mir dbzgl. sehr wenig gebracht.
Für mich entspricht diese Erfahrung von 2015 nicht dem Leitbild von HF, der Achtsamkeit, dem Gesehen werden, dem ständigen Dialog - so meine Erfahrung.
An die Geschäftsführung hatte ich einen schriftlichen Erfahrungsbericht als Rückmeldung über meinen Aufenthalt gegeben. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Ist das achtsam, im Dialog m.d.Patienten und auf Augenhöhe?
Mit meiner Entlassung ging es mir schlechter als vor dem Aufenthalt. Allein meine Stärke, die ich auch vor dem Aufenthalt hatte, war meine Recource.
Nach wie vor ist HF für mich noch etwas Besonderes,- wenn das Konzept auch gelebt wird. Das ist auch meine Motivation zur aktuellen Bewertung.

enttäuschend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
einige der Therapeuten
Kontra:
der andere Teil des Therapeutenteams
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

enttäuscht
das Klinik-Konzept nicht realisiert.
Viel Überforderung spürbar.
Hausstimmung unterschwellig negativ.

6 Kommentare

enttäuscht2016 am 27.02.2016

da meine Unzufriedenheit über die Klinik mittels Wochenberichten, Forum und Kerngruppengesprächen sehr wohl bekannt war, bedarf es hier keines Angebotes von Seiten der Klinik, dass ich mit der Klinik nochmals in Kontakt treten sollte. Es war lange genug Zeit zu einem Gespräch.
Retraumatisiert zu sein fühlt sich zu Hause einfach mal richtig suizidfördernd an. Ich kann nur auf das Vertauen, was ich schon vor der Klinik an Stärken hatte.

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Enttäuschung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Therapie
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2015 in der FK Heiligenfeld,es war das reinste Desaster.
Für mich steht leider auch fest niemals wieder HF
Die Therapeuten waren sich in der KG uneinig ,demzufolge war das gesamte Klima eine schlechte Energie.
Ich fühlte mich mit meiner Problematik nicht ernst genommen ,mußte den ständigen Druck in der KG aushalten .
Wenn ich die Therapeuten ansprach kam kaum eine Reaktion und ich stand mit meinen ganzen Problemen alleine da.hatte keinerlei Hilfestellung von den Therapeuten .
Ich würde diese Klinik in meinem Bekanntenkreis niemanden empfehlen
Im nachhinein ärgere ich mich das ich für sowas 2 Jahre Wartezeit in Kauf nahm .
Nach meiner Entlassung ging ich ambulant zu meinem Therapeuten ,der so erschrocken über meinen Zustand war ,das er mich am liebste wieder in eine andere Klinik geschickt hätte .
Da ich jetzt alle anderen Bewertungen gelesen habe traute ich mich jetzt hier auch zu schreiben,habe lange mit mir gekämpft . Aber ich will meine Erfahrungen an andere weiter geben .Die grösste Enttäuschung ,leider mehr Schein als Sein :-(

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 23.02.2016

Sehr geehrter Wolfgang1112,

zunächst einmal möchten wir uns für Ihren Beitrag bedanken.
Ihre Kritik regt uns dazu an, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.

Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass Sie von Ihrem Aufenthalt bei uns nicht wie erwartet profitieren konnten. Die Bedürfnisse und das Wohlergehen jedes einzelnen Patienten stehen für uns im Mittelpunkt.
Unser Fachpersonal ist überdurchschnittlich gut ausgebildet und verfügt über langjährige Berufserfahrung.
Allerdings sollte der Umgang mit Patienten und Angehörigen angemessenen sein und dies gehört auch zu unserem Leitbild.Daher möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen, wenn Sie sich nicht gerecht behandelt gefühlt haben.

Um Ihren Einzelfall besser verstehen zu können, bieten wir Ihnen ein telefonisches Gespräch an. Wir würden uns freuen, wenn Sie hierzu auf uns zukommen, entweder telefonisch unter 0971 84-0 oder per E-Mail an info@heiligenfeld.de.

Herzliche Grüße

Ihr Heiligenfeld-Team

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Niemals mehr HF

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (alles in Allem ein Albtraum)
Pro:
Patientengespräche
Kontra:
Klinik personal
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auch in HF Fachklinik
Leider war meine Erfahrung dort alles andere als gut.
Es gibt ein Konzept das alle einhalten müssen ganz egal welche Diagnose man hat . Man wird gezwungen in Gruppen zu gehen egal ob man Panik hat oder nicht .Das ist dort so extrem man wird unter Druck gesetzt wenn man sich weigert oder auch versucht es zu erklären warum es nicht geht .Eigentlich sollte man den Therapieplan mit dem Patienten zusammen besprechen was machbar ist und was nicht :Kritik ist absolut nicht angebracht. Ich hatte dort einen Magen-Darm Infekt und musste trotzdem an allem teilnehmen. Auf mein Bitten hin mich ins Bett zu legen bekam ich eine Aussage das ich ja damit den Therapiefortschritt behindere.Also als ob ich mir ausgesucht hätte krank zu werden .Andere Mitpatienten hatten Fieber und mussten an dem Programm teilnehmen
Im Nachhinein ist alles so programmiert entweder funktionierst du oder du kannst gehen . Die Kommunikation zwischen dem Personal ließ auch zu wünschen übrig .Man spürte das die beiden Therapeuten die die Kerngruppe leiteten sich nicht verstanden denn jeder sagte dir was anderes .Fazit Einmal HF und nie wieder .Mehr Schein als Sein. Mir ging es in der Klinik viel schlechter als vorher .Auch wurden viele Stunden damit verbracht irgendwelche Rituale zu machen für mich verlorene Therapiezeit.Vieles wurde auf die Patienten abgeschoben wo eigentlich das Personal zuständig war:Ich komme in eine Klinik weil es mir selbst schlecht geht und nicht für irgendwelche Ämter zu übernehmen oder Patienten durch die Klinik zu führen
Ausserdem finde ich es unverschämt eine Kurtaxe von 3,50 pro Tag zu zahlen

5 Kommentare

bine310 am 06.02.2016

Auweia das hört sich nicht gut an.

Ich bin dort auch angemeldet und soll voraussichtlich im Juni hin. Einen Therapieplatz in einer anderen Klinik habe ich nun abgesagt. Nun macht mir dein Bericht echt Angst. Wenn jemand krank ist, habe ich das noch nie erlebt, dass er trotzdem an Therapieprogrammen teilnehmen muss ob das nun Fieber oder Magen Darm ist. Wo gibt es denn sowas. Ich bin echt geschockt und stark am überlegen ob ich dort hin soll.

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danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
herz
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war dieses Jahr vom 24. 09.-18.11.2015

als Patientin in der Fachklinik Heiligenfeld....

und wollte mich noch einmal bedanken...

Dieser Aufenthalt war ein grosses Geschenk für mich...

ich bin voller Dankkeit für die vielen menschlichen Begegnungen...

Mein Dank geht an Alle deren Aufmehrsamkeit
dem Wohl der Patienten gilt....

wenn ich an meinen Aufenhalt denke ,wird mir ganz warm ums HERZ.....

wünsche ALLEN ....eine gute ZEIT...

Margit Fricke

So geht man nicht mit Menschen um

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Umgang mit Ängsten und Selbstbestimmungsrecht der Patienten
Krankheitsbild:
PTBS, Dissoziation, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

So kann man mit Menschen nicht umgehen!
Obwohl ich im Vorfeld in den Aufnahmeunterlagen angegeben habe, dass aufgrund meiner Erkrankung und Ängste eine Behandlung nur durch weibliche Ärzte und Therapeuten wichtig ist, wurde ich gleich am ersten Tag zu einem Arzt geschickt. Da ich eine körperliche Untersuchung von diesem nicht durchführen lassen konnte, wurde mir am zweiten Tag vor einer Gruppe mitgeteilt, ich müsse am nächsten Tag abreisen, wenn ich nicht unterschreibe, mich notfalls auch von Männern behandeln zu lassen.
Alle meine Versuche zur Kooperation (ich kann es versuchen, mir Mühe geben, das als Behandlungsziel akzeptieren) wurden ignoriert. Sie bestanden auf die Unterschrift und reagierten meiner Meinung nach teilweise unprofessionell und emotional, als ich diese nicht leisten konnte. Auf meinen Einwand, dass ich diese Information doch schon im Vorfeld gegeben habe, erhielt ich nur die Antwort, ich solle halt eine Beschwerde schreiben.
Gerade für eine Klinik, die so tut als hätte sie ein ach so tolles Menschenbild, finde ich es unmöglich, einen Menschen anreisen zu lassen, zu destabilisieren und dann wieder nach Hause zu schicken. Auch dass das erste Gruppentreffen ohne therapeutische Anleitung stattfand, empfand ich als Überforderung für manche Gruppenmitglieder. Und der Speisesaal ist viel zu eng und zu klein für die vielen Patienten.

2 Kommentare

HP_DPsy am 23.01.2016

Haben Sie die Untersuchung von einer Frau ausschliesslich vielleicht aus religioesen Gruenden gewuenscht?

Mir scheint das Verhalten in der Klinik doch etwas eigenartig, Ihrer Schilderung nach.

Eine therapeutische Zuwendung bedarf doch -mindestens- des Respekts vor der persoenlichen Integritaet, Ihrer Integritaet, gleichwie!

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Waten sehr hilfreiche 12 Wochen

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten sind super , enge Zusammenarbeit
Kontra:
Leider etwas zuviel tofu
Krankheitsbild:
Posttramatische belastungsstörrung borderline und deppresionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also ich war 2015 12 Wochen in der fachklinik in heiligenfeld. ..und kann nur sagen , daß das Konzept der klinik sehr gut ist...Zumindest habe ich es so erfahren. ..und bin sehr froh das ich diesen Weg gegangen bin. ..Denn mich hat die Klinik in all meinem wegen hilfreich begleitet und unterstützt. ...und ich würde es jeder zeit wieder tun...

Genährt in Körper, Geist und Seele. Dankeschön!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Vollwertige Nahrung, schönes Ambiente, kluges Konzept, kompetentes und sehr freundliches Personal
Kontra:
Es gibt zwar wenige Doppelzimmer aber es gibt sie, personelle Engpässe während der Urlaubszeit
Krankheitsbild:
PTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

"Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!"
( Johann Wolfgang von Goethe )

so wie in dem Zitat von Goehte beschrieben, hab ich mich 13 Wochen lang ich in der Fachklinik Heiligenfeld gefühlt.
Eine gute Basis für einen erfolgreichen Therapieverlauf.

Das Konzept der Klinik ist, aus meiner Sicht, klug durchdacht,durch Jahre lange Erfahrung geprägt und offen für neue Ideen.
Die Grundatmosphäre ist von Respekt und Wertschätzung durchtränkt.

Besonders die kreativ therapeutischen Angebote bieten viel Raum, sich selbst entdecken zu können und seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Ich habe eine gute Mischung aus Anleitung zur Selbsthilfe und auch des aufgefangen-werdens erfahren.
Der Mensch wird in seiner Ganzheit erfasst, ich wurde zu jeder Zeit mit meinen Anliegen ernst genommen.

Die Patientengemeinschaft bildet einen wesentlichen Anteil des Konzeptes. Jeder kann hier üben, seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden, sich mit seinen Fähigkeiten-Talenten in Form von Ämter einbringen und so seinen Anteil für das Gelingen und die Atmosphäre beitragen. Das ist besonders für Menschen wertvoll , die sich krankheitsbedingt von der Gesellschaft zurückgezogen haben.

Da sich jeder Selbst, inklusive seiner Verhaltensmuster mitbringt, gibt es innerhalb der therapeutischen Gruppen/Gemeinschaft genügend Gelegenheiten sich mit seinen Themen auseinander zu setzen , neues ausprobieren und so zu wachsen. Dies alles in einem geschützten Rahmen ist ein wirklich tolles Experimentierfeld.

Ich bin in der Zwischenzeit von der Effektivität von Gruppentherapie überzeugt.

Das Gefälle von Therapeut und Patient ist sehr niedrig aber durchaus professionell abgegrenzt,

Die Therapeuten mit denen ich zu tun hatte waren sehr kompetent und wirkten auf mich authentisch.

Rund um die Schulferien-Urlaubszeit waren einige Therapeuten sehr ausgelastet und wirkten teilweise gestresst. An dieser Stelle ist das Konzept aus meiner Sicht noch ausbaufähig und Handlungsbedarf notwendig.

DANKE FÜR DIE MENSCHLICHKEIT

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Von den Zimmerdamen über die Therapeuten bis hin zu den dem technischen Personal einfach nur Klasse !!!
Kontra:
Vegetarier sind zufriedener
Krankheitsbild:
" burn out "
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hier bin ich Mensch.
In der HF Klinik fühlte ich mich sofort wohl.
Bereits bei den Vorgesprächen und bei der Anmeldung sowie bei der Ankunft und dem Beziehen des sauberen und gemütlichen, großen Zimmers war ich angekommen.
Durch Mitpatienten aus der Kerngruppe bekommt man einen ersten Überblick durch einen Rundgang.
Abends ist es ruhig und man kann im gegenüberliegenden Park eine Rund drehen
Durch meinen Aufenthalt habe ich wieder Lebensfreude und einiges für den weiteren Lebensweg gelernt.

DANKE AN HERRN BUCH UND SEINE MITARBEITER

Therapie ...Daumen hoch

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (bis auf das Zimmer)
Pro:
Tolle Therapeutin ,sehr gute Kerngruppe
Kontra:
veralterte Einrichtung im Zimmer ( sehr Verschmutzter Teppich z.B ...Essen war mir zu gesund ..zu viel Tofu ...hätte gerne mal mehr Fleisch gehabt wie vlt 2 mal pro Woche
Krankheitsbild:
Trauma Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2013 für 10 Wochen in der Fachklinik .Ich stehe auch jetzt wieder auf der Warteliste .Kann nur sagen ich fand die Klinik echt super.Hatte das Glück an die tollste Therapeutin zu kommen ..die so auf ihre Patienten einging habe mich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch recht schnell dort wohl gefühlt. Kann diese neg. Bewertungen echt nicht nachvollziehen ..ausser die Klinik hätte sich die letzten 2 Jahre geändert .Aber das sehe ich ja dann.Das einzigste was mir nicht gefiel war ein dunkles Zimmer und auch die Zimmereinrichtung war nicht auf dem modernen Stand

Ehen werden zerstört

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Erfahrungsbericht:

Als ich meine Partnerin während ihres Aufenthalts besuchte, waren wir in der Stadt etwas spazieren. Als wir dort Arm in Amr standen und sie einen Therapeuten von sich sah, stieß sie mich weg und meinte: "Am Montag muss ich in der Therapie wieder über dich schimpfen. Dort drüben steht ein Therapeut von mir, wenn der das sieht, mache ich mich lächerlich".

Bald danach wurde ihr in der Therapie geraten, sich von mir zu trennen.
Als Angehöriger bleibe ich völlig außen vor, kein Gespräch mit den Therapeuten, nichts. Ich durfte nur nach der Therapie erfahren, dass das Fallbeil gefallen ist.
Jetzt bin auch ich ein Fall für die Therapie.

Was im Prospekt der Klinik steht (Einbeziehung der Angehörigen, kein Rat zur Trennung außer bei Gewalt) hat nichts mit dem zu tun, was dort wirklich passiert.

Bei der meinem Besuch fiel mir auch das Merkblatt zu sexuellen Beziezungen zwischen Patienten auf. Diese sind geduldet, sollen aber den Therapeuten gemeldet werden. In der Klinik gibt es einen Kondomautomaten.

Es wundert mich nicht, dass dort viele Ehen in die Brüche gehen.

Für Ehepartner würde ich diese Klinik daher nicht empfehlen.

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 26.08.2015

Liebe/r Kranker2,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir stehen Kritik offen gegenüber und nehmen sie als Ansporn, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.
Wir verstehen Ihre Aufregung und es tut uns leid, dass Sie diese Erfahrung machen mussten. Jedoch möchten wir betonen, dass unser Therapiekonzept explizit den Schutz bestehender und oft über Jahre gewachsener Bindungen (Ausnahme: akute Gewalt/Gefahr) beinhaltet. Fokus der Behandlung bei konflikthaften Entwicklungen in der Partnerschaft ist immer die konstruktive Bewältigung und damit eine Stärkung der Beziehung. Dies vermitteln wir unseren Patienten auch und raten dringend von einer überstürzten Trennung bei laufender Behandlung ab. Dennoch können wir natürlich nicht verhindern, dass jemand kurzfristig einen solchen Entschluss fasst und dann auch umsetzt. Wir möchten Ihnen versichern, dass dies nicht in unserem Behandlungsinteresse steht.

Falls Sie gern persönlich dazu Rückmeldung geben oder mehr über den Stellenwert von Beziehungen in unserem Konzept erfahren möchten, bieten wir Ihnen an, per E-Mail über info@heiligenfeld.de oder unter der Telefonnummer 0971 84-0 mit uns in Kontakt zu treten, damit wir Ihnen ggf. ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Klinik vermitteln können.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Ein Geschenk!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
das Miteinander-Konzept
Kontra:
Wartezeit---evtl eines der wenigen DZ bekommen
Krankheitsbild:
Borderline---Esstörung---emot Instabilität
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wohnt man nicht im Einzugsbereich, sollte man sich auf eine lange Wartezeit (2,5 Jahre) einstellen.
Für eine Krankenhauseinweisung in eine Akutklinik sehr lange.
Es lohnt sich!
Ein Geschenk!
Alles ist überfliessend:
Therapieangebote---Verpflegung---Angebote der Patienten untereinander.
Man kann nicht alles nutzen---aber die Oase ist eine Welt, die man sich zuhause aufbauen sollte!
Es gibt kaum Einzelgespräche---das Konzept ist auf die Patientengemeinschaft aufgebaut--und funktioniert!!!
Die hauptsächliche Therapie findet untereinander statt---ein Übungsfeld für die Welt!!
Wird nicht aufdeckend gearbeitet, so wird stabilisierend gearbeitet.
Für manch einen Patienten erscheint es erst als "zuwenig"---doch das achtsame "im Jetzt sein" ist Übung mehr als genug!!!
Lässt man sich drauf ein, wird einem bewußt, wie schwierig die Umsetzung ist---und wieviel Geduld es braucht, um dranzubleiben.
Taketina--Heilkraft der Stimme---Lamaspaziergang---Atmen---Körperdynamk---Reiten---Garten---Kerngruppe---Forum---Plenum---Patientenversammlung---Meditation---Esstruktur---usw usw----Transfer--Nachsorge---und alles begleitet von der Pflege, die man immer aufsuchen kann, wenns grad nicht mehr weitergeht...getragen vom gut zusammengewachsenen Team der Therapeuten und Ärzte.
Ich bin begeistert---auch, wenn der Übergang von Klinik ins Zuhause schwer-schwer ist!!!

schlimme zustände seit 15 jahren gleich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2000   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
tolle räumlichkeiten
Kontra:
patienten werden im stich gelassen
Krankheitsbild:
depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war vor 15 jahren in heiligenfeld und kann das was hier geschrieben wird nur bestätigen: schon damals konnte man hier mit leichten beschwerden sich ganz gut entspannen und ein bisshcne urlaub machen, mit schwerem problem keine chance und wurde alleine gelassen, oft abschiebung in benachbarte psychiatrie. bei mir auch re-traumatisierung und anschließend 10w tagesklinik. auch damals schon war hier kritik absolut unerwünscht. bin nie das gefühl los geworden, dass hinter der klinik mehr dahinter steckt (scietology ?). warnung !!!

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 20.07.2015

Sehr geehrte/-r tjalv,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir nehmen Kritik jeder Art zur Kenntnis und sehen sie als Ansporn, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.

Zu einigen Iher Aussagen möchten wir Stellung nehmen.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Menschen, die zu uns in die Klinik kommen wollen, sich durch solche Sektengerüchte verunsichert fühlen. Wir empfinden diese Gerüchte als absolute Rufschädigung, sind empört und gehen derzeit juristisch gegen diejenigen vor, die aktiv diese Gerüchte in die Welt setzen und damit bewusst Rufschädigung und Geschäftsschädigung zu betreiben versuchen.
Bei den Heiligenfeld Klinken handelt es sich selbstverständlich um keine Sekte, sondern um ein Familienunternehmen. Wir behandeln aber seit unserer Gründung zahlreiche Patienten, die aus Sekten ausgestiegen, in eine Krise geraten sind und einen neuen Weg suchen.

Wir integrieren in unser ganzheitliches Therapiekonzept in offener und undogmatischer Weise die spirituelle Dimension des Menschseins, sodass Menschen gleich welcher Glaubensrichtung diese Themen mit in die Therapie einbringen können. Wir halten Momente des Innehaltens und der Besinnung für wichtig, um einen festen Kontakt zu sich und dem eigenen Leben zu finden. Wichtig ist uns dabei auch, Dogmatismus und Bekehrung zu konfrontieren: Bei Mitarbeitern und den Menschen, die hier begleitet werden gleichermaßen. Alle meditativen, seelsorgerischen und spirituellen Angebote sind freiwilliger Natur.

Ihr Einzelfall ist aufgrund der Anonymität dieses Portals für uns leider nicht nachvollziehbar. Deswegen bieten wir Ihnen an, sich persönlich mit uns in Verbindung setzen. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@heiligenfeld.de oder rufen Sie uns an unter 0971 84 0.

Ihr Heiligenfeld-Team

Nicht zu empfehlen

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
nicht zu empfehlen
Krankheitsbild:
Psychische Probleme, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Was ist los in dieser Klinik? Ich kann ebenfalls bestätigen, dass mein Partner der momentan noch in der Klinik behandelt wird, sich aufeinmal getrennt hat.Und das, während meines Besuches am Wochenende bei ihm in der Klinik! Gehört das zum Therapie-Konzept der Heiligenfeld Kliniken? Warum werden hier langjährige Beziehungen zerstört, statt den Patienten und auch Ihren Angehörigen zu helfen? Ich bin maßlos enttäuscht und verzweifelt.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 20.07.2015

Liebe/r Stern263,

zunächst einmal möchten wir uns für Ihren Kommentar bedanken. Wir stehen Kritik offen gegenüber und nehmen sie als Ansporn, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.
Zu einigen Ihrer Aussagen möchten wir Stellung nehmen. Unser Therapiekonzept beinhaltet explizit den Schutz bestehender und oft über Jahre gewachsener Bindungen (Ausnahme: akute Gewalt/Gefahr). Fokus der Behandlung bei konflikthaften Entwicklungen in der Partnerschaft ist immer die konstruktive Bewältigung und damit eine Stärkung der Beziehung. Dies vermitteln wir unseren Patienten auch und raten dringend von einer überstürzten Trennung bei laufender Behandlung ab.
Dennoch können wir natürlich nicht verhindern, dass jemand kurzfristig einen solchen Entschluss fasst und dann auch umsetzt.
Dass Sie diese Erfahrung leider machen mussten, tut uns leid. Wir möchten Ihnen versichern, dass dies nicht in unserem Behandlungsinteresse steht. Falls Sie gern persönlich dazu Rückmeldung geben oder mehr über den Stellenwert über Beziehungen in unserem Konzept erfahren möchten, bieten wir Ihnen an, per E-Mail über info@heiligenfeld.de oder unter der Telefonnummer 0971 84-0 mit uns in Kontakt zu treten, damit wir Ihnen ggf. ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Klinik vermitteln können.

Ihr Heiligenfeld-Team

Psychologie

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
nicht zu empfehlen
Krankheitsbild:
Psychische Probleme
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war in Betreuung dort in der Klinik zur Behandlung.Am Anfang gab es auch echt schnell positive Fortschritte...waren auch einmal zu Besuch dort.Dann kam der große Knall...Mein Mann trennt sich aufeinmal von uns...als ich anrief um mit dem Psychologen zu reden wurde mir nur mitgeteilt man meldet sich bei mir!Leider bis jetzt nichts...Tolle Klinik...zerstört Familien...super Hilfe...

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 24.06.2015

Liebe/-r unbekannt4,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Um unsere internen Prozesse zu verbessern, sind wir für jede Art von Kritik dankbar.

Wir verstehen Ihre Aufregung. Unsere Ärzte und Therapeuten stehen den Patienten und deren Angehörigen während der Behandlung in der Fachklinik Heiligenfeld bei Bedarf gerne zu Angehörigengesprächen zur Verfügung. Allerdings möchten wir betonen, dass wir in der therapeutischen Behandlung nicht zu Beziehungsabbrüchen raten. Die Patienten entscheiden selbst, wie sie mit ihren Beziehungen umgehen und treffen diesbezüglich ihre Entscheidungen eigenverantwortlich.

Um Ihren Einzelfall besser nachvollziehen zu können bitten wir Sie, uns Ihr Anliegen nochmals telefonisch unter der Telefonnummer 0971 84-0 zu schildern oder schreiben Sie eine E-Mail an info@heiligenfeld.de.

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Ihr Heiligenfeld-Team

Ich habe gelernt mich und das Leben zu lieben! Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hab mich sehr wohl gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hart aber herzlich)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Freundlich und geduldig)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super Therapeuten - Dreamteam auch in Kreativmedien
Kontra:
Lange Wartezeit
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits zum zweiten Mal in der Heiligenfeld Klinik und kann sie mit gutem Gewissen jedem nur weiter empfehlen.
Was sich so viele auf die Fahne schreiben "die ganzheitliche Behandlung" wird hier auch gelebt. In den verschiedensten Gruppen lernt man mit den Traumata zu leben, sie zu verstehen, Zusammenhänge von Verhalten und Trauma erkennen. Gerade als Traumapatient hat man gelernt eine Maske zu tragen. Ja nicht erkennen lassen was mich quält - wie viele Schmerzen ich mit mir schleppe ---- seit Jahren. Zu leicht wurde dies in der Vergangenheit ausgenutzt. Bei mir war es so krass, dass ich oft die eigene Gefühle nicht mehr erkannt habe. Ich bin den beiden Therapeutinnen der Frauengruppe enorm dankbar, dass sie das für mich undenkbare geschafft haben : weg von der Suizidgefahr und hin zu einem vollmündigen Bejahen des 3. Lebensabschnittes. Therapiegeschenke wie die Intensivwoche oder auch die Patientengemeinschaft die "wie im richtigen Leben" funktioniert und uns oft einen Spiegel vorhält - sowohl vom eigenen Verhalten als auch von den Problemen die wir mit einige Mitmenschen haben. Ich fand hier in Heiligenfeld immer die notwendige Hilfestellungen sowohl in der Pflege als bei den beiden Gruppentherapeuten und manchmal auch bei den anderen Teilnehmerinnen der Frauengruppe. Ich blicke dankbar zurück auf eine erfolgreiche und schöne Zeit in Heiligenfeld und kann es wirklich nur jedem empfehlen, der an sich arbeiten möchte : hier wird dir geholfen - hier findest du positive Unterstützung

2 Kommentare

Lustig65 am 01.11.2015

Es ist schon interessant , dass die Autoren der positiven Kommentare und Beiträge von Patienten in diesem Forum oftmals davon sprechen, dass sie bereits zum x - ten Male zu Aufenthalten in dieser Institution waren. Dann kann die Heilung ja nicht sehr effektiv gewesen sein. Vielmehr scheint der Eindruck sich zu festigen, dass hier eine Art Abhängigkeit zu dieser Institution entstanden zu sein scheint, und das auf Kosten der Krankenkassen. Ein Geschäftsmodell, welches vor allem Sekten auszeichnet. Deren Jünger kommen meist auch immer wieder zurück und werden somit gemolken.

Das System Scientology funktioniert genau so.

Jeder der sich überlegt zu dieser sektiererischen Institution der Heiligenfeldgruppe geht, oder diese empfiehlt, sollte sich diesen Umstand bewusst machen.

Vorsicht ist geboten- gerade bei labilen Patienten.

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Applaus, Applaus!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Interdisziplinär, innovativ, engagiert
Kontra:
Bürokratisch, etwas sehr eso
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2014 verbrachte ich vier Monate in der Fachklinik Heiligenfeld und bin sehr zufrieden.
Der allergrößte Pluspunkt ist aus meiner Sicht, dass die MitarbeiterInnen extrem interdisziplinär arbeiten und (untereinander) gut vernetzt sind, dass sie nicht nur ihr "Handwerk" beherrschen, sondern über verschiedenste Zusatzqualifikationen verfügen und die Herangehensweisen/Lösungansätze auch mal unorthodox sein können - falls nötig - aber immer pragmatisch und unaufgeregt bleibt. Das ist aus meiner Sicht viel angesichts der Themen und Probleme, die sich in so einer Klinik zusammenfinden können ...

Das Therapieangebot ist breitgefächtert - es ist nicht immer alles für alle geeignet oder hilfreich, aber jede/r findet was.

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die große Mehrheit der Angestellten machen ihren "Job" mit viel Engagement und Liebe. Dies gilt vor allem, ausdrücklich aber nicht nur, für die beiden Therapeutinnen in der Frauengruppe, die immer für alle ein Ohr, besonders aber ein offenes Herz hatten - weit über das normale Maß hinaus und gepaart mit viel Menschlichkeit und Humor.

Von der therapeutischen Arbeit erlebte ich die aller meisten der Angestellten als sehr erfahren und versiert, wobei auch da wieder die Frauengruppentherapeutinnen zur Spitzenklasse gehören.

Die Leitung der Klinik ist sehr zugänglich und präsent, das viel beschwörene ganzheitliche Konzept in großen Teilen im Fokus. Klar ist nicht alles super, manchmal ist die Bürokratie und die Verwaltung sehr ausgeprägt, und natürlich sind nicht alle MitarbeiterInnen Weltklasse - vor allem nicht immer!
Aber alles in allem: Applaus, Applaus, Applaus!

1 Kommentar

BuntesSchaf am 07.05.2015

Hallo Drachengang, kann deine Beobachtungen nur voll bestätigen. War auch 14 Wochen beim "Dreamteam" der Frauengruppe und wie du voll zufrieden. Sie haben ein ausgeprägtes Fingerspitzengefühl wenn es darum geht, den Zugang zu den ihnen anvertrauten Patientinnen zu finden.
Auch wenn es nicht immer leicht war jeden einzelnen Schritt der Behandlung zu verstehen - so oft geht es ja ans Eingemachte, wenn das jahrelang mitgeschleppte Trauma behandelt werden soll - so muss ich volle Zufriedenheit attestieren im nachhinein. Die angebotene Hilfestellungen der beide hervorragende Therapeutinnen trugen auch enorm dazu bei, die neuen Errungenschaften so zu verankern, dass ich die Erfolge auch im Alltag übertragen konnte.
Um unser Trauma überleben zu können, lernten wir zu kämpfen. Da einen neuen Weg einschlagen zu trauen und auch mal auf andere vertrauen zu können, die es wirklich gut mit mir meinten, war eins der tollsten Errungenschaften. Dank der beiden Therapeuten und der freundliche Unterstützung meiner Mitpatienten lernte ich wieder das Leben lieben. Dafür bin ich unheimlich dankbar.
Und wie du auch schon sagtest - dieses Lob geht auch am Pflegepersonal, die Kreativtherapeuten, die Ärzte ..... Es war eine harte aber eine sehr erfolgreiche Zeit. Nachträglich noch mal Dankeschön an alle!!!!!

Neue Lebensperspektiven

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich kann die Klinik nur weiterempfehlen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (intern sehr gut behandelt-falls nötig auch externe Behandlung möglich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (immer ein offenes Ohr- sehr hilfsbereit und freundlich)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachlich und Menschlich top
Kontra:
zu wenig Fleisch
Krankheitsbild:
PTBS und Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war von August 2014 bis November 2014 in der Fachklinik Heiligenfeld wegen PTBS und Borderline-Störung. Es war meine zweite stationäre Behandlung. 2012 war ich in der Ehrenwallsch' Klinik in Ahrweiler, die hat mir leider nicht so viel gebracht. Man muss sich an das Konzept der Gruppentherapie gewönnen. Wenn man dann bereit ist sich zu öffnen kann einem wirklich geholfen werden. Ich hatte natürlich auch Glück in einer Gruppe zu sein wo die Dynamik sehr gross war. Als Haupttherapeuten hatten wir H. Fr R. und O. Lu. die beiden im Team sind fast nicht zu übertreffen. Beide sind sehr kompetent und menschlich. Meine Dissoziationen wurden ernst genommen und auch wirksam behandelt. Komme heute fast ohne Dissoziationen im Alltag aus. Meine Alpträume wurden dank der Behandlung auch weniger. Ich habe wieder mehr Körpergefühl durch die Reittherapie und Lamaführung erworben. Durch die Gespräche habe ich auch wieder gelernt meinen eigenen Körper anzunehmen , zu lieben. Der Austausch mit Mitpatienten tat auch immer wieder gut. Hatte das Glück an einer Intensivwoche teilzunehmen, sehr anstrengend aber es lohnt sich !! Das Pflegepersonal ist sehr nett und menschlich aber leider unterbesetzt aber sie geben ihr bestes. Das gesamte Team ist sehr hilfsbereit, man bemerkt auch das regelmässig ein Austausch unter den Therapeuten ist, sie sind gut untereinander informiert. Der Patient der Mensch steht im Mittelpunkt.

1 Kommentar

rhenakus76 am 11.04.2015

Hi Fasim,
dann müssten wir noch eine weile zusammen in der Gruppe gewesen sein oder? Ich kam in der I-Woche.
Und den rest kann´ich so nur beipflichten!
Nur Leider ist O.L nachher mit Herrn C. in eine Gruppe gekommen und bekammen dafür zu F.R Fr. M.M

liebe grüße aus düsseldorf

Hausverbot für Angehörige

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
null
Kontra:
Gehirnwäsche
Krankheitsbild:
Panikattacken seit Kindheit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heute fuhr ich in die Heiligenfeldklinik nach Bad Kissingen um mit einem Therapeuten zu sprechen.
Dieser Herr fuhr mich sofort an, was ich hier zu suchen hätte und ich könne hier nicht einfach auftauchen ich bin kein Patient. Worauf ich erwiderte nein ich nicht, aber mein Mann und ich will jetzt wissen, was da gespielt wird…. Er pflaumte mich weiterhin an ich hätte genau 10 Minuten! Als wir dann in ein Zimmer gegangen sind, hat nur er geredet. Sobald ich etwas sagen wollte hat er dreimal stopp! Stopp! Stopp! Geschrien. Allein das ist ja schon nicht normal…. Als ich ihm erklären wollte, dass es hier nicht um Eifersucht oder überhaupt um unsere Beziehung oder Ehe gehen würde, sondern um ein Problem aus der Kindheit meines Mannes, wollte er mir gar nicht zuhören und hat mir eine „Paartherapie“ empfohlen. Mein Mann könne nicht ohne mich und ich könne nicht ohne meinen Mann leben – ja so ist das halt in einer guten Ehe!!!
Überhaupt, wenn jeden Mittwoch Kuschelstunde angeboten wird und im EG ein Kondomautomat aufgestellt ist und „diese Sache“ einfach dazu gehört, da frag ich mich doch ernsthaft was da gespielt wird. Den Patienten ist es jederzeit gestattet Frauen mit aufs Zimmer zu nehmen. Und auch andere Frauen haben erzählt „wie gut Ihnen das getan hätte…. „
Und? Soll man da nicht eifersüchtig sein??? Zu guter Letzt, nachdem mich dieser Therapeut noch ein paar mal mit seinem stopp! Stopp! Stopp! Bewusst aggressiv unterbrochen hatte. Meinte er ICH wäre aggressiv und er erteilt mir sofortiges Hausverbot!! Was will er denn damit bezwecken?? Was soll ich denn anrichten???
Bei jeder Sitzung müssen sich erst mal alle an den Händen fassen und sich danach statt mit den Therapeuten mit anderen Patienten beschäftigen und austauschen. Frauen werden auf Matratzen auf den Knien der anderen geschaukelt und jeder muss dann "Handauflegen"Was soll denn dieser Käse bringen?? Totale Gehirnwäsche und Manipulationen von Patienten!!!

16 Kommentare

rhenakus76 am 25.03.2015

Hallo,
Ich kenne dich nicht, und weiss nicht wo das Problem genau liegt,aber du machst hier eine Unterstellung nach der anderen, klar werden dort Beziehungen unter mitpatienten geduldet, aber jeder ist alt genug zu wissen was er tut. Der nächste Hammer du unterstellst der Klinik Gehirnwäschen zu machen,ich war dort von Oktober 2014 bis Januar 15 ich kann davon nichts berichten, einen kurschatten hatte ich auch nicht. Ob man jede Therapie gut finden muss steht auf einen anderen Blatt Papier. Aber wenn du da so aufgetaucht bist und so aggro dann muss man sich über die Reaktion nicht ändern. Da ich da aber nicht dabei war. Kann ich das nicht beurteilen. Nur bitte bei allem Ärger wäre es gut sachlich zu bleiben. Liebe grüße

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Klinik an sich ist zu empfehlen, nur vorsicht vor der Frauengruppe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gutes Therapieangebot, gute Mitgestaltungsmöglichkeiten, Essen
Kontra:
Wartezeiten für kreative Therapien, Frauengruppe
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für die heutige Zeit muss ich einfach sagen, dass Heiligenfeld noch absolut zur Kategorie "gute psychosom. Klinik“ gehört.
Durch das vielfältige Therapieangebot war es mir schnell möglich an meinen Themen weiter zu arbeiten. Die Klinikleitung ist spitze und verkörpert genau, mit was Heiligenfeld wirbt: Humanität, Empathie und dass der Patient mit all dem, was er mitbringt wertgeschätzt wird.
Die Rahmenbedingungen finde ich somit hervorragend. Leider lassen die Therapeutinnen der Frauengruppe davon nichts in ihre Therapie mit einfließen! Was ich dort erlebt habe ist unglaublich und es ist mir absolut unverständlich, dass diese teilweise hartherzige und kalte Therapie von der Klinikleitung entweder nicht gesehen oder einfach toleriert wird. Und da ich selbst mehr als ein Jahr auf diesen Therapieplatz gewartet habe, finde ich es unbedingt notwending, diese Erfahrung weiter zu geben.
Ich bin in eine Frauengruppe gegangen um einen geschützten Therapierahmen für ein schweres Trauma zu finden. Ich habe hier zu Hause Gott sei Dank eine super Therapeutin und weiß daher, was therapeutische Qualtiät bedeutet. Und es kann nicht sein, dass man zu Hause erstmal dutzende seiner Therapiestunden darauf verwenden muss, die Erlebnisse mit den Therapeutinnen der Frauengruppe aufzuarbeiten. „Geschützter Rahmen“ bedeutet dort in der Realität leider: Empathie und Verständnis geht gegen null. Egal in welcher Traumaphase man sich gerade befindet, das einzige Konzept das dort gekannt wird ist: Sofort alles in der Gruppe anschauen und durcharbeiten (wer braucht schon zuerst Stabilität?!). Ich habe gesehen, dass jemand der eine Störung angemeldet hat (man hebt den kleinen Finger, als Zeichen dafür, dass die Situation nicht mehr auszuhalten ist und man sofort Hilfe braucht) von besagter Therapeutin mit genervtem Augenrollen kommentiert wurde!! Ich dachte am Anfang immer, das kann doch nicht wahr sein, wieso sagt da niemand was? Aber die Therapeutin strahlt einfach sowas wie eine grundsätzliche Strenge aus. Ja, ich habe es dann angesprochen und kann euch nur sagen: Macht das bloß nicht,die (Therapeutin) kann mit Kritik überhaupt nicht umgehen…
Soviel zur Frauengruppe!
Echt schade, dass eine Klinik, die ihr Werbeschild auf Humanität gründet so etwas geschehen lässt.
Insgesamt jedoch ist zu sagen, dass es dort auch viele wirlich spitzenmäßige Therapeuten gibt. Wer also Glück hat kann dort echt viel für seine Genesung rausholen.

3 Kommentare

Adreane52 am 13.02.2015

hallo Sascha,

man liest ja nicht viel gutes, war vor 2 jahren das letzte mal dort und komm jetzt am 18.02 wieder hin da geht mir der arsch schon ein bisserl auf grundeis! ich komm in die Frauengruppe das letzte mal war ich bei Herrn Riehm wo es sehr gut war, aber gut mal schaun was dieses mal raus kommt.
hab jetzt auch einen guten tip bekommen von meiner Psychologin das die Panorama klinik im Allgäu auch sehr gut sein soll die ich im nächsten jahr testen werde, da ich schwere Traumen habe sowie auch Borderline hoffe das die mir helfen können. aber gut jetzt geh ich ert mal wieder nach Heiligenfeld und schau wie es mir dort geht wünsch dir weiter alles gute und auf bald wieder!

Liebe Grüße

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Auf Reha dort und gut behandelt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Weil es für mich ein Segen dort war.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wurde imner gut infomiert!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Psyche top, normal arzt naja!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten,Therapieangebot, Mitpatienten
Kontra:
Pflege Teilweise, Essen Teilweise, sonst nichts!
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen,
Ich war vom 22.10.14 - 14.01.2015 in der Fachklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen, in der Trauma Struktur gruppe bei Herrn F.R. und Herrn O.L, leider war es nach 3 Wochen so das Herr O.L die gruppe gewechselt hat und eine Frau. M.M die Bühne betrat, Sie hat in so einer Gruppe nichts verloren, Grund sie ist nicht fähig eine Gruppe zu leiten, das alles hier niederzuschreiben würde leider den Rahmen kippen, Im großen und ganzen haben mir die 12 Wochen sehr viel eingebracht wenn ich da so an meinen Aufenthalt 2007 in Isny denke, war diese Klinik also die jetzt in Kissingen vom Konzept her eine bombe für mich, und dort macht man auch wirklich Trauma Arbeit.
Und das Therapieprogram sucht seinesgleichen, wer hier nichts findet dem ist leider nicht mehr wirklich zu helfen, sorry aber das ist nun mal meine Meinung!
Taketina alleine schon ein Traum, Reittherapie auch sehr gut, und die anderen Angebote sind auch ok, was Vielen dort wohl fehlt sind längere Einzel, dazu sei aber gesagt das HF nun mal auf Gruppentherapie ausgerichtet ist, Die Vorstellung hat mir ehrlich gesagt am Anfang auch angst gemacht, Aber ich bin eines Besseren belehrt wurden.
Worüber man sicher Streiten kann, ist das Essen, wobei ich gleich sage das essen ist nicht Schlecht, aber die Küche ist sehr vegetarisch bzw. vegan ausgelegt, versteht mich bitte nicht Falsch brauche nicht jeden tag Fleisch, aber am Abend fast nur Käse ist wirklich nicht der Burner, genug gemeckert, Und ich kenne keine Reha Klinik zumindest im Psychosomatischen Setting wo ich auch nachts raus kann, und einen Schlüssel habe um wieder reinzukommen. Also die Selbstbestimmung ist schon groß. Ein kleines negatives ding habe ich doch noch, Die Pflege ist in meinen Augen Teilweise sehr überfordert, kommt aber auch drauf an wer so da ist! So nun belasse ich es erst einmal wer fragen hat darf gerne nachfragen, ach ja kommt sicher wer alles sei so Positiv von mir, ich wurde nicht bezahlt, und arbeite nicht dort :P

Ich bin ein Therapieerfolg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bin froh, dass ich den Schritt machte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles in Allem passte es.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Der Schwerpunkt liegt auf Psychosomatik, das sollte man einfach wissen.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Einige Tage waren mehr Praktikanten da, die waren ziemlich pampig. Aber als wieder die normalen Angestellten da waren - die waren total freundlich und hilfsbereit)
Pro:
gesundes Essen, gute Therapeuten, vielfältige Therapien
Kontra:
Ausfälle, Vertretungen der Therapeuten (Urlaub, Krankheit)
Krankheitsbild:
rez. Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 07/14 - 10/14 für 10 Wochen in der FK und ich kann mich nur Positives berichten. Ich hatte keine Erwartungen und keine Wünsche. Und ich habe wirklich vieles positives erfahren.

Ich hatte sehr gute Therapeuten und habe mir, die für mich passenden Therapien rausgesucht und auch bekommen.

Es war für mich ein richtiger wow-Effekt. Ich bin sehr dankbar und glücklich mit dem, was ich in der FK erfahren durfte. Für mich war alles stimmig und passte. Ich würde sogar sagen wollen, dass es für mich die Rettung war.

Das Essen, für manche Mäkelpunkte... Ich kann verstehen, Fleischliebhaber leiden. Aber wenn man aufgeschlossen ist und vieles probieren mag, dann findet man ein großes Angebot an gesunder Nahrung. Alles mochte ich auch nicht. Aber es war immer genügend leckerer Sachen im Angebot.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt und das, was ich mir mitnehmen konnte, ist unbezahlbar. Das Konzept ist rundum passend für jeden was dabei. Man muss sich halt nur die richtigen Therapien aussuchen und ein stückweit Vertrauen haben. Das hatte ich. Ich dachte mir, was zu mir passt, wird schon kommen. Keine Erwartungen, keine Ansprüche. Mein einziger Wunsch war, dass mir geholfen wird. Und ich bin wirklich total überrascht worden.

Ich bin ein Therapieerfolg :)

Mir geht es jetzt saugut, was will ich mehr. Dank FK und meiner tollen Therapeuten.

Die Gemeinschaft ist die Therapie - leider fehlt viel vom Rest!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Mir wurden Kenntnisse in Bereichen versprochen, die es nicht gab.)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Siehe unten. Außerdem kaum Zeit der Therapeutin für die Dokumentation, daraus folgend schlechte Qualität und unbrauchbar für Weiterbehandlung.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Die Verwaltung war immer freundlich und ansprechbar, der Klinikalltag gut organisiert.)
Pro:
Patientengemeinschaft. Gemeinschaftsräume. Kreativräume offen. Tolles Essen.
Kontra:
Therapeutenmangel. Zu wenig Kerntherapien. Zu wenig Einzeltherapien. Keine Zeit für Netzwerkarbeit.
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Heiligenfeld 2012 war für mich der Ort der idealen Patientengemeinschaft. Ich habe dort Geborgenheit, Liebe und Freundschaft erfahren. Vor allem waren mit und meinen Mitpatienten die gegenseitige Anerkennung und Akzeptanz wichtig. In verschiedenen selbstgewählten Aufgaben für die Patientengemeinschaft (z.B. Dekoration, Texte raussuchen, Kino organisieren...) konnte man sich ausleben.

ABER, und das wog für mich schwer:

Der harte professionell-therapeutische Kern war schwach. Sowohl zeitlich als auch inhaltlich fragwürdig.

Es finden 3 Vormittage Gruppentherapie mit jeweils zwei Bezugstherapeuten statt - theoretisch. Praktisch war die Rede vom "unbezahlten Urlaub" und von langfristigen Krankschreibungen, mit Therapeutenmangel und -rumgetausche als Folge. In der Gruppe war Raum für 1) Begrüßungen/Verabschiedungen, 2) akute Befindlichkeiten und 3) nur ganz am Rande die Chance zum Bearbeiten langfristiger Schwierigkeiten.

Die 20min Einzeltherapie pro Woche, dann noch bei wechselnden Therapeuten, und dafür sehr viel Massen-Kreativ-Therapien empfand ich als Kostendrücken und nicht als absichtliche Ausgestaltung.

Die Klinik und ihr Personal bauen viel auf Selbstzufriedenheit mit dem eigenen Image als spirituell-ganzheitliche Klinik und "Vorreiter".

Patienten mit Burnout, leichten Depressionen und Motivationsproblemen, die an sich fest im Leben standen, waren voll begeistert hier. Mitpatienten mit durchgreifenderen Problemen (schwere Essstörungen oder PTBS, somatische Beschwerden, auch Borderline) klagten hier entweder über zu viel Freiheit, unpassende Methoden oder mangelnde Ressourcen für ihre Problematik.

Die Patienten erarbeiten inhaltlich, wie es nach der Klinik weitergehen kann, die Klinik macht aber kaum Netzwerkarbeit und die Sozialarbeit bietet genau einen Termin pro Patient während der gesamten Therapie an.

Insgesamt: Stark verbesserungswürdig. Die Therapiearbeit großteils an die Patientengemeinschaft abzugeben finde ich verantwortungslos.

1 Kommentar

miasvoice am 23.08.2014

hai, ich kann mich deinem kommentar nur anschließen. so habe ich es auch erlebt. dir alles liebe, mia

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