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Caduceus Klinik

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Niendorfer Weg 5
29549 Bad Bevensen
Niedersachsen

8 von 14 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
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24 Bewertungen

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Hauptsache abwimmeln

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kleine Tüte Mitleid gabs
Kontra:
Respektloses Verhalten, Retraumatisierung, Menschenverachtend
Krankheitsbild:
Komplexe Traumatisierung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe zwei Jahre gewartet, da ich auf der Warteliste stehe. Man hat mich bis zuletzt angelogen. Selbst eine Woche vorher hieß es noch, beim Telefonat wird dann der Aufnahmetermin mitgeteilt. Da hieß es dann, man könne mich nicht mehr behandeln. Angeblich sei ein Arzt abgesprungen, den man nicht ersetzen könne und sonstwelche Organisationsprobleme des Krankenhauses, die nicht wirklich überzeugend klangen. Abgewimmelt werden mit seltsamen Begründungen nach zwei Jahren Wartezeit. Das kenne ich schon von der Trauma Ambulanz in Berlin und scheint wohl Masche zu sein, um Bewerber abzubauen. Kein Mensch kann sein Leben zwei Jahre im Voraus planen. Das ist der Plan erster Teil. Wenn dann doch Patienten hartnäckig sind folgt Plan B. Die Betroffenen sitzen jahrelang zuhause, weil sie keine Behandlung kriegen und die Gesetze forden schnelle Genesung für den ersten Arbeitsmarkt. Krankes System. Menschenverachtend. Opferschädigend.

Der gute Caduceus Stern

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Entlassungsvorbereitung sollte optimiert werden!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr hilfsbereit, sehr freundlich)
Pro:
Persönliche Zuwendung
Kontra:
Nachsorge
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit dem Aufenthalt in der Caduceus- Klinik bin ich rundum zufrieden, wenngleich es natürlich nicht alles perfekt sein kann und werden wird. Für mich war die Behandlung und Begleitung ausgehend von der körperl. Basis über die therap Angebote bis hin zur spirituellen Ebene optimal. Ich konnte alle meine Fragen und Probleme einbringen, bekam auf alle von mir eingebrachten Symptome Antworten, die mir letztlich weiter halfen,nicht immer sofort oder zeitnah; das kann so auch nicht geschehen, bei der Komplexität der eigenen Verstrickungen. Es waren immer wieder `Puzzleteilchen`, die ich bekam, die sich,die ich, dann allmählich zu einem Gesamtbild formte/n. Ich kann nur für mich sagen, dass ich von allen, egal ob Arzt, Bezugstherapeutin, Kunst-Ergotherapeutinnen, Körpertherapeuten, Klinikleiter und vor allem auch vom Pflegepersonal!(und in gewisser Weise sogar vom Reinigungs- und Küchenpersonal)ein Optimum an Zuwendung,Aufmerksamkeit und fachlicher Behandlung bekam. Nach gut 5 Wochen war mir klar, dass ich `gesättigt` nach Hause fahren kann und das Ganze erst einmal allein nutzen und `verdauen` muss. Hier nun setze ich allerdings mit einer Kritik an. Die zwei Nachsorgeinheiten mit 70 Minuten für 5-7 Personen sind eindeutig viel zu wenig! Es bräuchte eine `Brücken-versorgung- und Begleitung`, die mindestens einen halben Tag pro wöchentl. Treffen umfassen und die über einen Überganszeitraum von 4-6 Wochen laufen müsste! Das `Loch`, das dann nach der Klinik kommt, ist schon bitter und schwer auszuhalten! Es fehlt auch eine entsprechende Vorbereitung auf dieses `Loch`. Die Vorbereitung auf die Entlassung und auf das, was dann i. d. R. kommt sollte intensiviert und aktiv seitens der TherapeutInnen eingebracht werden. Das wäre leistbar, innerhalb des Behandlungssettings. Die Nachsorge an sich, wie ich sie mir vorstelle, scheitert mit Sicherheit erst einmal an der nicht vorhandenen Kassenleistung. Die Not- wendigkeit scheint mir jedoch gegeben und sollte seitens der Kassen einmal überdacht werden, zumal ein guter Übergang ins Alltagsleben mit Sicherheit auch eine prophylaktische Wirkung haben dürfte.

1 Kommentar

Sailing2014 am 19.02.2014

da auch bei mir der Platz zu eng war, ergänze ich meine Bewertung mit meinem KOmmentar...

Das Verhältnis unter den PatientInnen war sehr herzlich und von großer Solidarität geprägt, wenngleich Konflikte nicht ausgeschlossen wurden und auch ausgetragen wurden. Die Zusammensetzung der Patientenschaft ändert sich naturgemäß ständig, das kann auch mal nervig und anstrengend sein.

Die Zimmer sind klein aber fein, finde ich. Das Essen ist ja gut, bio und vegetarisch, doch nach 3 Wochen wird das Ganze schon ein wenig eintönig, was die Geschmackslage angeht und – mal ein Stück (bio)Fleisch und mal einen guten Fisch, zur Abwechslung, das würde das Wohlbefinden der nicht(nur) Vegetarier sicher erhöhen! Die Gans zu Weihnachten war dann eines der kulinarischen `high-lights`, aber das vegetarische Buffet zu Sylvester war dem ebenbürtig!

Die Abgelegenheit des Hauses ist schön, macht aber das Zurückkommen in den Alltag nicht unbedingt leichter, Bad Bevensen kann gut für `Belastungserprobungen` dienen, ist halt schon etwas gewöhnungsbedürftig, na ja, schon ok. Die Landschaft wirkt etwas eintönig, der Wald um die Klinik herum hat aber viele kleine `Wunder` zu bieten, trägt zur heilsamen Atmosphäre des Ortes bei.

Schlussendlich kann ich `Caduceus` denen nur empfehlen, die auch spirituell nach Antworten auf ihren Zustand, ihre Erkrankung, ihr Leiden suchen; wer spirituell `nichts am Hut hat`, der dürfte hier wahrscheinlich manches als recht befremdlich oder abwegig oder gar belastend empfinden - dann besser eine andere Klinik, die mehr somatisch ausgerichtet ist!

Sehr gut war für mich zum Abschluss das Retreat in der Waldhütte. Kann ich nur empfehlen!

Ein guter Ort für eine Auszeit

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Lage
Kontra:
Spiritualität
Krankheitsbild:
Depressionen, Ängste, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im März 2013 war ich für 6 Wochen in der Caduceus-Klinik in Bad Bevensen.
Eingewiesen wurde ich aufgrund von Depressionen, Ängsten und einer vermutlichen PTBS.
Ich möchte kurz die wichtigsten Pro's und Kontra's abgeben, damit zukünftige Patienten wissen, was auf Sie wartet.

Pro:
- das Essen (Bio, Vollwert, 3-Gänge - ganz im Ernst, wer über das Essen in der Caduceus meckert, der hat sich vorher von Fast-Food ernährt... viele haben dort abgenommen)

- die Lage (mitten im Wald, sehr viel Ruhe, zur Innenstadt abgegrenzt durch einen Kanal, man kann hier Richtung zur Ruhe kommen)

- die Ausstattung (Die Zimmer sind sehr klein, aber vollkommen ausreichend und schön eingerichtet, sehr puristisch. Der Essbereich ist leider etwas klein für 30 Patienten, aber soll wohl innerhalb der nächsten Jahre vergrößert werden. Man kann Fahrräder ausleihen und ist dann schnell in der Stadt, super!)

- die behandelnden Psychologen (die meisten Psychologen fand ich sehr nett, auch wenn man natürlich nicht mit allen warm wird, ist ja im normalen Leben auch so. Die Kunst- und Ergotherapeuten fand ich wirklich herausragend gut und haben mir letztendlich viel mehr gebracht, als die Einzelgespräche mit den Bezugstherapeuten.)

- die Pflegekräfte (wie schon oft zuvor erwähnt: ein großes Bravo! Ganz, ganz tolle, engagierte und warmherzige Pflegekräfte!)

- die Mitpatienten (man kann sich aus dem Weg gehen, wenn man das möchte. Sich abzugrenzen lernt man ja auch gerade in dieser Klinik. Man kann aber auch gut beisammen sein. Sich auszutauschen, mitzubekommen, dass man nicht alleine ist, das ist die halbe Miete.)

Kontra:

- Medizinische Betreuung? (leider gar nicht. Beide Ärzte sind sehr komisch und distanziert. Was medizinisch geleistet wird, ist wöchentliches auf die Waage stellen und Gespräche. Behandelt wird dort eigentlich nur mit homöopathischen Kügelchen oder Bachblüten... Auch bei Fragen zu Psychopharmaka, welche sicherlich von der Hälfte der Patientenschaft genommen wird, weiß keiner Rat.

1 Kommentar

Radio789 am 14.01.2014

Ich kommentiere meinen Bericht, weil der Platz alle war...

Kontra:

- Soma (für eine psychoSOMATISCHE Klinik hätte ich mehr erwartet... hier kommen Menschen hin, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen ebenfalls an somatischen Symptomen leiden, wie Kopf-, Bauch-, Gliederschmerzen, Rückenproblemen, Schwindel, Herzrasen, Tinnitus, Sehproblemen,... somatisch wird in dieser Klinik jedoch nichts getan. Manche Patienten bekommen Massagen oder Physiotherapie verschreiben. Ich betone MANCHE, v.A. die Privatpatienten und die dann auch am laufenden Stück. Ich selbst habe mir 2x Massagen innerhalb der 6 Wochen erkämpft, sowie 1x Physiotherapie. Es gibt keinen Sportraum, kein Schwimmbereich, nichts. Morgens gibt es eine "Walk-Gruppe", die eher spazieren geht... das einzige, was wirklich ganz gut war, war die Rückenschule, die von einem sehr netten Physiotherapeuten gemacht wurde.)

- Spiritualität (ohne mich hier als vollkommen unspirituell abstempeln zu wollen: die Spiritualität wurde einem quasi angelabert. In jeder Meditation, jeder ISO-Gruppe, einfach überall ist die Rede von irgendeinem spirituellen Kram, "Teil des Universums" und blabla. Die Sache ist ist. Ich denke, dass das viele ganz toll fanden, also kann ich hier nur für mich sprechen und ich persönlich war wahnsinnig genervt.)

- Die Therapeutenwechsel (Therapeutenwechsel, Kurs-Ausfälle: ja, es stimmt. Und das war blöd, aber auch kein Weltuntergang. Wie hier schon jemand vor mir schrieb, der Therapeutenwechsel kann auch manchmal eine positive Wende sein. Die Ausfälle jedoch sind wirklich blöd. Dies ist der Größe der Klinik zu verschulden.)

Also, geht in die Klinik wenn ich einen Ort der Ruhe braucht und erwartet nicht zu viel, vor allem keine Heilung. Aber erwartet, dass es Veränderungen geben wird und ihr irgendwie, irgendwo weiter kommt. Vielleicht an ganz anderen Stellen als denen, von denen ihr es euch erhofft hattet.
Wenn ihr spirituelle Begleitung - im Sinne der Caduceus - braucht, dann umso besser. Wenn ihr so wenig spirituell seid wie ich es bin, dann hört einfach nicht hin.

Nicht bei psychosomatischen Problemen und Ängsten zu empfehlen.

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Schöne Lage
Kontra:
Kein wertschätzender Umgang
Krankheitsbild:
Depressionen, Angstzustände
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zum ersten Mal vor 5 Jahren in dieser Klinik und zu 80 Prozent zufrieden, darum bin ich auf meine Antragstellung im Jahr 2013 abermals nach erneuter Prüfung der Klinik von meiner Psychaterin eingewiesen worden.
Dieser jetzige Aufenthalt war zu 90 Prozent schlecht und für mich eine reine Schikane. Therapieausfälle bei der Bezugstherapeutin sowie auch anderen Therapien, das heißt, erst einen halben Tag vorher wurden diese Änderungen bekanntgegeben. Eine Woche lang wurde ich wegen einer Berichtanforderung bezügl. eines anderen Klinikaufenthaltes schikaniert trotz meiner Bitte um ein paar Tage Bedenkzeit, auch um mit meiner einweisenden Ärztin die Angelegenheit zu besprechen. Mir wurde jeden Tag zwei Mal das Anforderungsschreiben hingelegt bezüglich meiner Unterschrift, entweder von den Schwestern oder dem Chefarzt, selbst auf den Klinikfluren wurde ich abgefangen. Nach ca. 1 Woche war plötzlich nicht mehr die Rede von dem Arztbefundbericht, sondern man sagte mir ganz einfach ohne weitere Abklärung, dass ich in 2 Wochen entlassen werden solle mit dem Argument, man könne mir nicht helfen.
Auch das Essen war nicht besonders schmackhaft, was nützt mir dann die Biokost.
Von respektvollem Umgang habe ich ebenfalls nichts gemerkt. Auf jeden Fall kam ich mir nicht Ernst genommen vor und bin sehr enttäuscht. Auch war wieder zu Hause angekommen mein Zustand in keiner Weise besser als vor der Einweisung.
Ich kann diese Klinik auf keinen Fall empfehlen.

Eine Erfahrung aus der Caduceus-Klinik 2013

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Der wichtigste Faktor ist man selbst.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (besser geht wohl immer, optimal wäre Heilung)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (für mich wars nicht so toll, aber ok)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ohne Probleme u. sehr nett)
Pro:
relative Freiheit, viele gute TherapeutInnen, schöner Platz
Kontra:
Zimmer ohne Schlüssel, nicht alle Zimmer haben WC
Krankheitsbild:
PTSD
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine kurze Beschreibung meiner Erfahrungen. Ich habe hier im Forum auch vorher geschaut u. will nun meinen Beitrag zu einer möglichen Orientierung leisten. Also diese Klinik ist was Besonderes, ein Kleinod in der Psychoklinikenlandschaft. Das soll nicht heißen, dass alles nur super wäre, nein, nein, aber etwas wirklich Besonderes. Besonders gelegen, mitten im Wald, besonders geführt, von spirituellen Menschen, besonders bekocht, von Vollwert-vegitarischer-bio-Küche, besonders bewohnt, nämlich in Zimmern ohne Abschließmöglichkeit, besonders begleitet, von engagiertem u. fähigem Personal u. eine besondere Gemeinschaft, von überwiegend Frauen. An diesem Ort kann man seine seelischen Wunden verstehen lernen u. ein Stück Heilung erfahren. Wer auf eine Runderneuerung hofft, ist sicher nicht am richtigen Platz. Es ist Arbeit, die schmerzt u. zwickt. Es ist Besinnung, die auch anstrengend ist. Dabei gibt es, außer zwischenmenschlichen Kontakten u. der Natur, sowie Möglichkeiten zur Kreativität, keine Ablenkungen, wie etwa TV o.ähnliches. Was es aber sehr wohl gibt, ist eine ungewöhnliche Freiheit auf allen Ebenen. Im Wesentlichen ist man selbst für den Verlauf verantwortlich, kann mitbestimmen, wobei "mit" wichtig ist, denn auch hier gibt es Fach -u. Sachzwänge. Wie auch in anderen Kliniken u. wer schon eine Weile auf der "Heilungsroad" unterwegs ist, kennt das ja, sind auch hier die Aufenthaltszeitfenster sehr zusammengestrichen auf ca.6-8 Wo. Die Therapie schien mir sehr auf die Personen u. deren Themen zugeschnitten zu sein u. weniger nach Lehrbuch. Wer auf klassische Behandlungsverfahren z.B. die VT hofft, ist eher an der falschen Adresse. Ein gewisses Maß an eigener Spiritualität ist für das Verständnis der angebotenen, eher tiefenpsychologisch-ganzheitlich ausgerichteten Therapie hilfreich. Wer keine Angst vor intensiven Begegnungen mit sich u. anderen hat, findet hier einen wunderbaren Ort. Die Nähe mit den ca. 30 Patienten u. das dichte Programm fordern u.fördern.

1 Kommentar

irrlicht am 29.08.2013

...ich kommentiere mich mal selber, denn es passte nix mehr in meinen Beitrag. Eines ist mir noch wichtig u. das kam auch schon in anderen Bewertungen zur Sprache, ja es gibt ziemlich häufig Therapeutenwechsel. Das ist nicht optimal u. auch belastend, gerade wenn man an schwierigen intimen Themen arbeiten muss. Dennoch, es ist vor allem der Größe der Klinik geschuldet, wenn häufiger die BehandlerInnen wechseln, denn Planung ist mit wenig Personal eher schwierig u. irgendwann müssen alle mal in den Urlaub, zur Weietbildung o. werden einfach mal krank. Es fiel in meinem Aufenthalt aber fast nichts aus! Die wichtigsten Veranstltungen wurden immer realisiert u. ebenso alle Einzel, von denen es eh mehr als in anderen Kliniken gibt!Zudem hat mir der Therapeutinnenwechsel auch noch eine zusätzliche u. positiv ergänzende Erfahrung beschert, was zwar nicht immer so ist, aber in meinem Fall schon. Wechsel können also auch bereichernd sein u. davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Es gibt außerdem noch ganz viele tolle Mitarbeiter, die für den individuellen Prozess sehr hilfreich sein können.

Super Konzept

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
...Alles.... :)
Kontra:
Keins
Krankheitsbild:
Posttraumatisiert
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 28.5- 16.7 2013 stationär in der Caduceus Klinik. Es war das beste was mir passieren konnte. Ich fühlte mich vom ersten Moment an gut aufgenommen und aufgefangen.Ein dickes Lob von mir an die Pflege,an meine Bezugstherapeutin,den leitenden Arzt der Klinik. Das er furchteinflössend sein soll und Mitpatienten Angst vor ihm haben,kann ich hier nicht bestätigen.Ich habe selten einen so liebenswerten Menschen kennengelernt,der auch mit viel Fürsorge unsere Gruppentherapie geleitet hat!!!Ein Danke auch an die super Küche und das Reinigungspersonal. Ihr seid super!!!!!!!

Traumatisierter Aufenthalt...

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011/2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Meine Bezugstherapeutin,Einzelzimmer
Kontra:
Chefarzt, meine Ärztin, Mittagessen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011/2012 für 6 Wochen in der Klinik. Der gesamte Aufenthalt entwickelte sich für mich zum Alptraum. Gleich am ersten Tag bekam ich von einer Schwester und meiner Ärztin zu hören, das sie nur die Seele behandeln und nicht das Körperliche. In der Gruppentherapie wurde es grundsätzlich begrüßt laut zu schreien, um sich zu schlagen, histerisch zu werden und null Rücksicht auf Andere zu nehmen. Die Gruppenleitung war zu keiner Zeit in der Lage dies zu unterbinden. Fakt war, das nicht nur ICH, sondern auch Mitpatientinnen, die wie ich PTBS haben, schreiend u. voller Panik den Raum verließen. Ein Auffangen außerhalb der Gruppen gab es nicht. Die Schwestern waren mehr mit Teamsitzungen beschäftigt, als uns Patienten aufzufangen.
Es gab viele Therapieausfälle bzw Wechsel in der Einzeltherapie u. Ergotherapie uvm.
Medizinisch war es der reinste Alptraum gewesen. Warum ? Ich wurde nicht als Ganzes gesehen. Ich habe entzündliches Rheuma. Sie wollten mir wichtige Medikamente weg nehmen, ohne ein Hintergrundwissen zu haben. Es war ein reiner Kampf um alles gewesen. KG, Massage und Osteopathie gab es nur für Auserwählte. Die, die es wirklich gesundheitlich hätten gebraucht, wurden vertröstet.
Weiter hatte man das Gefühl, das Traumapatienten anstrengend sind. Burnout Patienten dagegen bevorzugt wurden. Der Klinikchef machte einen sehr autoritären Eindruck und ließ es uns sehr deutlich spüren. Viele Patienten hatten eine große Angst vor ihm gehabt und das nicht zu unrecht.
Ich entwickelte dort eine dissoziative Störung, die völlig unter dem Teppich gekehrt wurde. Ich war alleine mit mir und wusste damit nicht umzugehen. Auch musste ich bei meiner Ankunft, der Therapeutin u. Oberarzt alles erzählen, was mit meinem Trauma zu tun hat. Es gab keinen Schutz für mich. Auch habe ich zu keiner Zeit eine Stabilisierung erlernt in den 6 Wochen. Ich musste völlig ungeschützt immer wieder über alles reden. So rutschte ich immer tiefer u. bekam keine Hilfe. Als positiv hat sich zum Ende meine Bezugstherapeutin gezeigt. Sie hat für mich gekämpft wie eine Löwin. Doch leider reichte es nicht aus. Ich kann die Klinik nicht empfehlen bei PTBS.

1 Kommentar

itzeburg1 am 24.08.2013

Hallo Schopo!
Mit Interesse habe ich Deinen Kommentar über Deinen Aufenthalt in der caduceus Klinik gelesen. Ich war 2009 zum 1. Mal dort.
Ich gebe Dir Recht, daß der Chefarzt nicht wirklich ein Sympathieträger ist. Ich mochte ihn auch nicht. Meine heftigen Dissoziationen hat er einfach ignoriert.
Trotzdem schwöre ich auf diese Klinik.
Für mich bedeutete der Aufenthalt 2009, daß das Kind endlich einen Namen erhielt. Nämlich PTBS.
Bewußt habe ich mich jetzt wieder für diese Klinik entschieden, weil gerade dieses komplett durchorganisierte System von Hausmeistern, Putzkräften, Küchenangestellten, Krankenschwestern und Ärzten mir 2009 sehr geholfen haben.
PTBS ist eine sehr schwere Erkrankung. Ich habe in den letzten 4 Jahren viele Höhen und Tiefen (mehrfach Suizdversuche)erlebt. Und ich lebe heute gerne !!! und habe sehr konkrete Zukunftspläne.
In 3 Tagen gehe ich wieder in diese Klinik. Ich weiß, daß ich meine Entscheidung nicht von einem Menschen und/oder Arzt abhängig gemacht habe.
Mir wurde einfach nur SEHR geholfen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut, diese Erkrankung zu bewältigen.
Viele Grüße
itzeburg

Retraumatisierung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2011/2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
-/-
Kontra:
Behandlung,Aufnahme und Entlassung
Krankheitsbild:
Traume
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zum Jahreswechsel 2011/12 war meine beste Freundin und ehemalige Partnerin in der Klinik.
Sie war durch eigene körperliche Erkrankungen und das lange Sterben ihrer
Mutter sehr erschöpft und wollte sich psychsomatisch behandeln lassen.
Während ihres Aufenthaltes in der Klink besuchte ich sie einmal. Sie war in einem furchtbaren Zustand und wirkte irgendwie weggetreten.
Sie war vollkommen verändert und ist es bis heute. Sie konnte nicht durch Bad Bevensen gehen ohne in „Lähmungen“ zu fallen, sie saß in einem Cafe mit totaler Panik und war nicht mehr präsent. Sie
hatte einen Igelball in der Hand und rollte diesen völlig abwesend.
Später erfuhr ich, das sie in eine sogenannte Dissoziative Lähmung geraten war. Es dauerte damals
lange bis sie wieder ansprechbar war. Meine Freundin meinte jedoch, es würde ihr immer wieder gesagt werden, wenn sie zu Hause sei, würde der funktionierende Anteil sofort wiederkommen.
Leider glaubte ich den Aussagen und dachte, es würde zur Therapie gehören. Ich bedaure sehr, dass
ich meine Freundin nicht sofort ins Auto packte und sie mit nach Hause nahm oder in eine andere
Klinik brachte.
Nun, nach einem Jahr, hat sich ihr Zustand noch immer nicht verbessert. Die Klinik behauptet ja , daß
diese Dissuzuationen schon vorher bestanden hätten.
Ich kann beschwören, daß das nie der Fall war. Ich war ja 15 Jahre ihr Lebenspartner.
Sie wurde in der Klinik über lange Zeiträume einfach in Lähmungen, die sie nie zuvor hatte, liegengelassen und hatte schlimmste Retraumatisierungen durchleiden müssen.
Sie war für viele Menschen wie ein wichtiger Fels in der Brandung. Vor allen Dingen aber ist ihr Leben zerstört durch diesen Klinikaufenthalt.
Sie ist dadurch ängstlich Geworden ,lebt nur noch zurückgezogen. Ssie leidet auf allen Ebenen und ich muss sagen, obwohl sie trotzdem sehr viel versucht, ist es ihr bisher leider nicht gelungen aus diesen bedrückenden Zuständen herauszukommen.
Vorsicht vor der Klinik ,sofern ein Trauma besteht!!!

1 Kommentar

Bella68 am 15.06.2013

Einfach unglaublich was offenbar in dieser Klinik abgeht.

aller guten Dinge sind 3?

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (es mangelte an Freundlichkeit und respektvollem Umgang)
Pro:
Das Pflegepersonal ist super engagiert!!!!
Kontra:
zu häufige Änderungen des Therapieplans/Therapeutenwechsel
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei meinem inzwischen 3. Aufenthalt habe ich díe Erfahrung gemacht, dass Therapie nicht nur im Einzelgespräch mit der Therapeutin stattfindet. Dass Ergotherapie und die Patientengemeinschaft dies Mal die wichtigsten Dinge für mich waren und dass diese Erkenntnis sehr kostbar und wichtig war. Leider muss ich erwähnen, dass ich mehrmals die Einzel- und die Gruppentherapeutin wechseln musste, was für mich eine gute Arbeits- und Vertrauensbasis unmöglich machte. Das war eine ziemlich negative Erfahrung für mich.
Das Essen war nicht mein Fall, aber ich wusste vorher auf was ich mich in dieser Hinsicht einlasse.
Die Betreuung/Begleitung durch das Pflegepersonal war menschlich zugewandt und kompetent.
Die medizinische Betreuung, die ich leider intensiv benötigte, war ebenfalls sehr gut.
Meine abschließende Erfahrung war: Man musste sich in erwachsener Weise darum kümmern, dass man bekommt, was man braucht. Nicht bequem, aber sinnvoll.

Retraumatisierung und Vernachlässigung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2011/12   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (statt unzufrieden lieber kathastrophal)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
das ist in diesem Fall irrelevant
Kontra:
Behandlung,Aufnahme und Entlassung
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte alle warnen,die mit Traumafolgen in diese Klinik gehen und Hilfe erwarten.Sie werden bitter enttäuscht und
wie im Fall meiner Lebensgefährtin schwer geschädigt und das
vielleicht für immer.Traumatische Erlebnisse aus der Kindheit lagen vor.Vielleicht durch den rigiden Zwang in den Gruppen der
Klinik mitzuarbeiten und wahrscheinlich durch das stümperhafte Vorgehen und die Unachtsamkeit der Therapeutinnen,die noch
ständig wechselten,wurde meine Lebensgefährtin retraumatisiert,mit schwersten Dissoziationen, verbunden mit
langanhaltenden und wiederholten vollständigen Lähmungen.Sie
wurde stundenlang in diesen Zustand in ihrem Zimmer liegenge-
lassen und vollständig vernachlässigt.Es war die Hölle für sie.Es gab einfach keine Hilfe.Warum:Gehörte Nichthilfe zur Therapie?Personalmangel?Inkompetenz?0-Achtsamkeit?
Keine Ahnung!Jedenfalls:Unglaublich und Entsetzlich!
Wenn meine Lebensgefährtin wolle,könne sie ja die Behand-
lung abbrechen,wurde gesagt.Aber wie denn?Sie wurde in einen Zustand kindlicher Regression versetzt und konnte
sich nicht entscheiden und sie und die Angehörigen wurden beruhigt
und belogen,denn es wurde gesagt,die Disssoziationen würden verschwinden,wenn sie wieder zu haus sei.

Nichts davon:die Dissoziationen sind heute 6 Monate danach
immer noch da,auch Lähmungen und Ohnmachten.Wir finden
keine Behandlung und ih Leben ist eingeschränkt bis unmög-
lich.
Die Klinik hat sich schwer "schuldig"gemacht und das unter
dem Firmenlabel "Achtsamkeit".
Ein schwer und nachhaltig Betroffener

1 Kommentar

serafin73 am 14.12.2013

Ihr Erfahrungsbericht berührt mich sehr tief. Empfehle Ihnen, sich über ein in Deutschland bedauerlicherweise (in anderen Ländern schon...) nicht als "Krankheit" anerkanntes Leiden zu informieren. Es nennt sich CFS/ME (Chronic Fatigue Syndrome/ Myalgische Enzephalomyelitis. In Deutschland gibt es einen Verein, bei dem Sie weitere Unterstützung/ Informationen finden Fatigatio e.V. Hoffe, dies hilft Ihrer Freundin und Ihnen.

Ein Ort der Heilung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
TherapeutInnen und Schwestern
Kontra:
das Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Besonders beeindruckt hat mich die liebevolle und fürsorgliche Unterstützung, ohne mich klein machen zu müssen. Meine Bedürftigkeit wurde genauso gesehen wie meine Professionalität.
Alle TherapeutInnen die ich erleben durfte (bis auf eine), beeindruckten mich durch ihre Zugewandtheit und ihre Fachkenntnis.
Die Schwestern sind äußerst kompetent und leisten hervorragende Arbeit. Beeindruckt hat mich auch die Vernetzung untereinander, alle wissen über das jeweilige 'Arbeitsthema' Bescheid. Das hat leider Auswirkungen auf die Erreichbarkeit, durch die vielen Besprechungen ist es manchmal schwierig, ins Schwesternzimmer zu kommen.
Die Zimmer sind alle Einzelzimmer und zum Wohlfühlen. Leider gibt es keinen Aufenthaltsraum (ein echtes Manko), aber dafür sind die Therapieräume (Kunst und Ergo) und der Speiseraum nutzbar. Schade fand ich, dass keine Musiktherapie mehr angeboten wird.
Kunsttherapie und Ergotherapie reihten sich in den gesamttherapeutischen Prozess ein, waren sehr intensiv und eben nicht nur 'Malen und Basteln'.
Das Essen fand ich ausgesprochen schlecht, es gab fast nur Kohl und Hülsenfrüchte. Viele hatten Verdauungsprobleme. Leider war es meist auch nicht besonders schmackhaft - ich kenne wesentlich bessere vegetarische, regionale und saisonnale Küche. Als der Koch eine Woche in Urlaub war, war das Essen deutlich besser! Abends gab es den immer gleichen Käse und sehr viel Wurst (nicht Bio!).
Die Lage der Klinik ist toll, im Wald und doch in Laufnähe zum Ort. Es gibt die Möglichkeit, für wenig Geld (5.- € für den gesamten Aufenthalt) Fahrräder auszuleihen!
Das therapeutische Angebot ist vielfältig. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit des Retreats: Rückzug für 2-3 Tage in eine Hütte auf dem Gelände unter spiritueller Begleitung. Insgesamt spielt Spiritualität in der Klinik eine große Rolle. Die Teilnahme an Meditationen und ähnlichen Angeboten ist absolut freiwillig.
Da es 'nur' 31 Plätze gibt, ist die Athmosphäre sehr familiär. Alle kennen sich!

Heilung für Körper, Geist und Seele

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetente Begleitung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vielfalt von Behandlungstechniken)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gutes Eingehen auf medizinische Belange)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zuverlässige und freundliche Damen)
Pro:
Ganzheitlichkeit des Konzeptes
Kontra:
fällt mir nichts ein
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Einfühlsame Aufnahme,Kompetente Schweastern und insgesamt
Personal, Tolle Therapieangebote, kompetente Ärzte und Psychologen, sowie andere Therapeuten, gute Absprachen innerhalb des Teams, bei Therapieausfall sofortiger Ersatz, spiritueller Ansatz für den, der sich einlassen möchte, familiär geborgener Schutzraum, Lage in der Natur ist heilsam, gute Ernährung, bewußter Umgang mit der Umwelt, Pat. werden in Dienste miteingebunden, die beste Zeit meines Lebens, tolle Nachsorge

Heilung in Freiheit

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Herzqualität
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Caduceus ist ein Ort der Heilung in Freiheit. Verzicht auf Fernsehen, Handy und Internet ist empfohlen. Alle Entscheidungen, sei es für Ausflüge, Heimfahrten, Kontakt mit Angehörigen, etc., trifft der Patient allein. Therapeuten begleiten den Prozess.
Auf Caduceus wird jeder Mensch gesehen, wie er ist und hat dadurch selbst die Möglichkeit, sich zu sehen. Das ist eine tolle Erfahrung. Manchmal auch erschreckend. Jede Erfahrung ist eingebettet in das fantastische therapeutische Programm aus Gestalttherapie, Maltherapie, Tanztherapie und Außengruppe. Das Team ist perfekt vernetzt und bis zur Reinigungskraft arbeiten alle am Prozess jedes Patienten mit.
Die Zimmer sind - nach der Renovierung alle - freundlich, baubiologisch und zum Wohlfühlen. Das biologisch-vegetarische Essen manchmal ungewöhnlich, aber perfekt, um bei sich zu bleiben.
Caduceus schenkt wundervolle Begegnungen, Erfahrungen und den Ausblick auf ein erfülltes, glückliches Leben.

Ein heilsamer Ort!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Konzept und Atmosphäre sind stimmig)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Intensive Kontaktaufnahme vor der Behandlung)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Spezialangebote wie Massagen und Osteopathie)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Unkompliziert und freundlich)
Pro:
Liebevolle Begleitung
Kontra:
Bad Bevensen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Caduceus-Klinik von meiner Aufnahme als Trauma-Patient bis zur Entlassung als einen sehr heilsamen Ort erlebt.
Die Atmosphäre des Hauses ist von einer wundervollen Achtsamkeit und einem bereichernden Zusammensein geprägt.
Die Einzelgespräche mit meiner (gut für mich) bodenständigen und zielorientierten Therapeutin, die Gruppensitzungen (mit Aufstellungen, von denen nicht nur der/die Aufstellende profitiert), sowie Kunst- und Ergotherpie haben mir Erkenntnisse gebracht, von denen ich vor meinem Aufenthalt in der Caduceus-Klinik nicht einmal eine leise Ahnung hatte.
Das Haus legt großen Wert auf Spiritualität, welche durch die schöne Lage unterstützt wird. Wem jedoch zum Beispiel Meditationen nicht liegen, braucht auch nicht daran teilnehmen.
Ohhnehin wird, anders als in anderen Kliniken, sehr viel Gewicht auf die Selbständigkeit, Freiheit und Ressourcen der einzelnen PatientInnen gelegt.
Tragende Säule einer erfolgreichen Therapie ist in der Caduceus-Klinik auch eine intensive Patientengemeinschaft.
Jeder Neuankömmling hat einen Paten/eine Patin, der/die sich die ersten Tage um einen guten Einstieg im Klinikalltag kümmert.
Dank Unterbringung in zwar kleinen, aber schönen Einzelzimmern ist es kein Problem, sich so viel zurückzuziehen, wie es sich gerade richtig anfühlt.
Für eine Klinik ist die Verpflegung ausgesprochen gut. Es wird vegetarisches Bio-Food gereicht, Fleischesser bekommen abends Aufschnitt (nicht Bio;-).
Konzept der Caduceus-Klinik ist auch eine Abstinenz von TV, www. und Mobilfunk innerhalb des Hauses. Das schmeckt nicht jedem; doch für mich war es völlig ok, ein paar Wochen auf Fernsehen und Internet-Surfen zu verzichten. Schließlich bin ich dort gewesen, um an und mit mir zu arbeiten und nicht, um mich zu zerstreuen.
Einziger Nachteil: Bad Bevensen ist strunzlangweilig. Aber auch das lässt sich verschmerzen. Zumal die Klinik-Umgebung soviele schöne Naturerlebnisse bietet - für mich als Großstädter war auch dies eine tolle Erfahrung.

1 Kommentar

wirru am 20.04.2011

ja und ja und ja,ich kann jedes einzelne Wort von dir unterstreichen.

Gruselig

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2003
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Der Klinikaufenthalt war traumatisch)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich erlebte einen Vertrauensbruch mit der Haupttherapeutin)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (oberflächlich)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Die äußeren Bedingungen
Kontra:
Die Psychotherapie
Erfahrungsbericht:

// Positiv:
Die äußeren Bedingungen könnten nicht besser sein: Reizarm, wunderschöne Alleinlage mitten im Wald, eine Jod-Salz-Therme im Ort. Die Atmosphäre wird v.a. von den warmherzigen Pflegekräften und von den Therapien (außer der Psychotherapie) bestimmt.

Das Einzige, was mir in dieser Einrichtung gut getan hat, waren die Kontakte zu den MitpatientInnen und das Bio-Essen.

// Negativ:
Ich kann nur von mir als Patientin berichten: Falsche Diagnose, dem entsprechen falsch behandelt, habe diese Klinik nicht als Traumpatientin besucht, habe sie aber als Traumapatientin verlassen. Ich kann nur vor dem psychotherapeutischen Angebot warnen: Ich hatte den Eindruck, diese TherapeutInnen waren allesamt entweder inkompetent oder überlastet bis hin zur Patientengefährdung. M.E. müsste die Klinik deswegen geschlossen werden. Kann nur davor warnen!

Jetzt werden vielleicht einige denken, dass diese Reaktion ein Teil meiner Krankheit bzw. meines psychischen Problems ist. Das ist nicht der Fall, denn ich habe später an anderer Stelle Heilung erfahren und vor allem die richtige Hauptdiagose bekommen.

Als ich meinen Entlassungsbericht las, bin ich fast vom Stuhl gefallen: Die dortigen Interpretationen meines Verhaltens ließen nur die Schluss zu, dass ich wohl nicht in das Standardverfahren der Behandlung in der caduceus-Klinik passe. Das hat sich später auch bestätigt.

Ich überlege, die Klinik sogar zu verklagen - nicht wegen mir persönlich, sondern um andere Menschen zu schützen. V.a. den Klinikleiter habe ich als therapeutisch inkompetent, ignorant, kritikunfähig und zu keinem Dialog auf Augenhöhe bereit erlebt. Ich wollte das erst gar nicht glauben, dass so etwas möglich ist.

Ich kann nur jedem dazu raten, ein persönliches Vorgespräch mit dem Klinikleiter zu führen und dann auf die eigene innere Stimme zu hören.

Ziemlich gruselig war das ganze für mich.

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wirru am 15.01.2011

2003 ist laange her.Außer dem Klinikleiter wird kaum noch jemand von damals dort sein.Ich weiß wie man sich fühlt wenn man nicht gut behandelt wird,mir ist es in einer anderen Klinik so ergangen.In der Caduceusklinik habe ich gute Erfahrungen gemacht.Ich weiß dass schwere Dinge immer wieder hochkommen,aber in 8 Jahren haben sich vielleicht Dinge auch verändert.

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Eine Energiequelle!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Unglaublich nette Schwestern und Therapeuten!
Kontra:
Das Essen... :-(
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war zweimal, 2005 und 2008, in der Caduceus, und obwohl die Aufenthalte beide ungewöhnlich kurz waren (3 Wochen) ist es unglaublich, was sie bewirkt haben. Insbesondere 2005, als ich dort in einem psychisch total desolaten Zustand ankam, bin ich dort sehr gut aufgefangen worden. Der "Geist des Hauses" ist geprägt von einem sehr achtsamen Umgang, miteinander, mit sich selbst, aber auch von Seiten der Therapeuten und ganz, ganz besonders der Schwestern. Auch wenn das Haus sehr spirituell ausgerichtet ist: Niemandem wird etwas aufgenötigt, was er nicht möchte, nur viele Angebote werden gemacht.
Die (Einzel-!)Zimmer sind sehr schön,z.T.mit eigener Terrasse,Telefon,eigener Dusche etc. und wohnlich gestaltet,kein Gedanke an "Klinik". 2x Einzel-,2x Gruppentherapie pro Woche,dazu Ergo (Filzen, Speckstein, Töpfern)-,Kunsttherapie oä. und andere Angebote nach Absprache (Yoga, Gartengruppe, Walken, Bioenergetischer Tanz, Traumreisen). Medizinische Visite ist wöchentlich. Leider sind meist zu wenig Termine für Massagen frei...
Einziges Manko in meinen Augen: Das Essen. Vegetarisch und Bio allein ist nicht schlimm, es gibt auf dem Buffett meist genug zur Auswahl-aber etwas schmackhafter wäre nett, war damals ein ständiger Disput mit der Leitung.(Vielleicht inzwischen geklärt?) Auch ungewöhnlich: Viel Selbstorganisation der Patienten,"Patenschaften" für Neuankömmlinge etc. Man fühlt sich sehr schnell heimisch (Gesamtpatientenzahl 26!),wird aber in Ruhe gelassen, wenn man nicht reden möchte.
Zur Organisation:Man hat viiiiel Zeit!Manchmal einen ganzen Nachmittag NICHTS-das muss man erstmal aushalten können lernen. TV gibts selbstredend nicht. Dafür ist die Lage einfach unvergleichlich: Wie ein Schlösschen mitten im Wald.
Mein Fazit: Energiequelle pur.

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ocean am 15.12.2010

wird in dieser klinik auch musiktherapie angeboten? lg

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Ich kann die Klinik nur aus vollem Herzen empfehlen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Würde jederzeit wieder dorthin gehen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr umfassend und geduldig)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ganzheitliche Ausrichtung, Kleine Patienten"gemeinschaft", "Energieort", wunderbare Schwestern
Kontra:
Nichts (vielleicht im Bereich "Nachsorge")
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach sehr negativen Erfahrungen in einer psychatrischen Klinik bin ich im Jahr 2009 mit großen Ängsten in die Caduceus-Klinik gereist.
Was ich dort erfahren und erlebt habe, hat mein Leben sehr nachhaltig und im positiven Sinne verändert!

Schon der Ort, das Klinikgelände, ist unglaublich energiegeladen. Die Schwestern sind äußerst kompetent (z.T. mit Zusatzausbildungen in Homöopathie, Tanztherapie, Bachblüten, Aromatherapie etc.).
Insgesamt sind der Ort und die Mitarbeiter sehr lebenszugewandt.

Das Therapieangebot ist vielfältig und auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt (u.a. Einzeltherapie, Gruppentherapie, Ergotherpie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Imaginative Übungen, Außengruppe (Arbeiten im Gelände), Tai Qi, Fertigkeitentraining, PMR, Ressourcengruppe, Biodynamischer Tanz, Tanz und Bewegung, Bioenergetische Übungen und Meditationsangebote).

Der Gemeinschaft der Patienten wird im therapeutischen Konzept eine wichtige Rolle zugewiesen: Jede/R übernimmt Aufgaben für die Gemeinschaft und muss dabei auch auf sich selber achten: Eine gute Übung für das Leben außerhalb der Caduceus-Mauern. Die Gespräche mit Mitpatienten könnten aus meiner Sicht fast als therapeutisches Zusatzangebot mit in die Leistungen aufgenommen werden :-) (war für mich eine große Bereicherung).

Selten habe ich mich so aufgehoben und beschützt gefühlt (ohne dabei das Gefühl zu haben, dass andere die Verantwortung für mich übernehmen). Auch und gerade für Patienten mit dissoziativen Störungen kann ich diese Klinik aus meinen eigenen Erfahrungen heraus mit gutem Gewissen empfehlen.

Lediglich der Bereich "Nachsorge" könnte vielleicht noch verbessert werden bzw. stärker in den Klinikaufenthalt integriert werden - im Sinne von: "wie geht es nach der Klinik weiter - welche konkreten Schritte werde ich zuhause als erstes unternehmen etc.?".

DANKE

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
ganzheitliches Konzept
Kontra:
einige Zimmer mit Gemeinschaftstoilette auf dem Gang
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 08/2009 bis 09/2009 Patient in der Klinik. Ich kam ohne Vorbereitung und nähere Informationen dort an. Nur durch die Empfehlung meines Arztes.
Als erstes beeindruckten mich Umgebung, Räumlichkeiten (vor allem Einzelzimmer) und die Ansprache von Schwestern und Mitpatienten.
Hervorzuheben sind das in sich stimmende ganzheitliche Konzept (wobei jedem freigestellt ist, ob er z. B. an den Meditationen teilnimmt), die kurzen Wege zwischen den Ärzten und mitbehandelnden Therapeuten und Schwestern und den überall auffangenden Augen und Armen.
Ich war während meines Aufenthaltes 3 x aufgrund zugespitzter Krisen kurz davor, in ein anderes KH eingewiesen zu werden. Mit Hilfe aller konnte ich meinen Aufenthalt in der Klinik aber fortführen.
Für mich hat caduceus gebracht, daß das Kind endlich einen Namen bekommen hat. Die Professionalität des Personals war in allen Bereichen zu spüren.
Ein Wort noch zum Essen: Es mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, zum Mittag nur Gemüse zu bekommen. Aber das Essen trug dazu bei, daß man hinterher nicht so schwer belastet ist und seine Therapien mit voller Aufmerksamkeit erleben und gestalten konnte. Und für die Nicht-Vegetarier gab es zum Abendbrot ja auch Wurst satt. :)
Ich sage aus tiefstem Herzen "DANKE, caduceus"!!!

1 Kommentar

sinalco am 21.04.2011

Danke für deinen schönen Bericht!

wertvolle Impulse mitgenommen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gr. Achtsamkeit den Menschen gegenüber
Kontra:
kein Aufenthaltssraum außer Essraum
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich war gleich zu Beginn meines Aufenthaltes von gr. Dankbarkeit erfüllt. dort "gelandet" zu sein. Die geogr. Lage, das Haus u das Zi. waren (trotz Baulärms;-}) sehr ansprechend.
Sehr wohltuend empfand ich die positive Atmosphäre, die von Ärzten, Schwestern, Therapeuten, Küche, den Hausangest. u schließl. auch den MitpatientInnen getragen wurde. Ich habe mich in allen Bereichen dort abgeholt gefühlt, wo ich stand und habe durch die hervorragende interdiszipl. Arbeit dort aus vielen Bereichen Kraft schöpfen u Erkenntnisse gewinnen können. Mein Weg ist hier natürlich nicht zu Ende, aber ich fühle mich -gut mit Handwerkszeug ausgestattet- gerüstet für die nächsten Schritte!
Ich würde mich wieder dort in Behandlung begeben!

Auf den Weg geschickt...

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
teamarbeit des gesammten personals,verpflegung,geborgenheit und wärme allzeit
Kontra:
aufenthaltsraum,med.sprechstunde,mehr körperliche bewegung,öftre musiktherapie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2010 Patientin und habe mich selten so liebevoll und aufmerksam behandelt gefühlt...es gibt auch einiges was verbessert werden müsste...Nachsorge!!!Ansonsten hat ein SEHR wichtiger{auch schmerzhafter}“anderer Weg begonnen.Auch mir geht es nicht besser im Gegenteil,aber in MEINEM Fall wäre es auch seltsam ...i
Ich bin dankbar ,in DIESER Klinik gewesen zu sein¡Ich habe um einen 2ten Aufenthalt gebeten...ich hoffe sehr darauf.
Übrigens hatte ich die beste Therapeutin die Ich mir wünschen konnte...und die Schwestern sind Engelsgleich....Danke

Klinik o.k., Traumatherapie mangelhaft

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (gilt nur für die Einzeltherapie)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gutes Essen, schöne Zimmer, tolle Schwestern
Kontra:
Überforderte Therapeuten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine sehr geschützte und Geborgene Stimmung. Wunderbares Gelände. Traumatherapeutin war jedoch total überfordert. Wenig Stabilisierung und keinerlei Nachsorge. Fühlte mich nicht aufgebaut. Mein Zustand war danach schlechter als vorher. Aufgrund von Personalmangel war eine Verlängerung nicht möglich, sodaß ich jetzt einen erneuten Aufenthalt in einer Psychatrie brauche, um wieder stabilisiert zu werden.
Insgesamt kann ich die Klinik sehr empfehlen. War einfach zum falschen Zeitpunkt da.

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isafee am 07.04.2010

wir müssen zum selben zeitpunkt dortgewesen sein ...ich versehe deine kritik aber auch deine trotzdem empfehlende bewertung..ich wünsch dir kraft und mut auf deinem weg...

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Nicht für jeden geeignet

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Man kommt wieder einen Zugang zu sich selbst.
Kontra:
Zu wenig Stabilisierung.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Pro:sehr engagiertes Personal, warme und "weiche" Atmosphäre, prima Zimmer, viel Ruhe, Essen definitiv nur für Liebhaber von vegetarischer Biokost, interessante Therapieangebote, spiritueller Schwerpunkt
Kontra: viel zu wenig Stabilisierung und starke Fixierung auf Regression sowie traumatische Erlebnisse, EMDR nur in seltenen Ausnahmesituationen, nur selten konstruktiver Umgang mit Kritik!!! in Einzel- oder Gruppengesprächen, gesunder Umgang mit Aggressionen (zur Vorbereitung auf das Leben nach der Klinik) fehlt fast völlig, Nachbetreuung findet in der Regel nicht statt

Heilung für die Seele

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Die geringe Anzahl der Patienten im Haus
Kontra:
Die Gemeinschaftsräume entbehren etwas an Gemütlichkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine sehr achtsame, heilsame und absolut patientenorientierte Umgebung wird vom ganzen Team der Klinik geschaffen. Die therapeutischen Angebote sind sehr vielseitig und werden immer als Angebot verstanden, um für sich selbst neue Ressourcen und Heilungsmöglichkeiten zu finden.
Die Zimmer sind durchweg Einzelzimmer und ausgesprochen liebevoll eingerichtet. Das Essen ist vollwertig, überwiegend vegetarisch und absolut lecker!

2 Kommentare

Dakini81 am 25.01.2010

Hallo! Ich bin neu hier. Kann man hier Private Nachrichten austauschen? Habe vor in die Caduceus Klinik zu gehen und würde
gerne ein paar Details erfragen- wäre das möglich?
Ganz lieben Gruß,
Dakini

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Der Weg zu mir

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 07
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
eine wunderbar sichere Atmosphäre, die für einen Traumapatienten wie mich extrem wichtig war
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mich wundert es, dass diese Klinik hier noch nicht bewertet wurde???
Wie auch immer, ich war von Dez. 07.-Feb.08 dort und in diesen 8 Wochen habe ich mehr erreicht als in monatelangen Aufenthalten in einer anderen Klinik.
So einen warmherzigen, liebevollen, wertschätzenden Umgang habe ich noch nie erlebt. Das Leben in der Klinik ist eher "einfach", d.h. die Zimmer sind sehr klein, aber gemütlich und liebevoll eingerichtet, es gibt ausschließlich BioKost und so etwas wie einen Fernseher oder eine Cafeteria sucht man dort vergebens.
Man wird dort von sehr guten Therapeuten betreut, die unter anderem viel Erfahrung mit Traumatherapie haben. Die meisten Pflegekräfte haben eine therapeutische Zusatzqualifikation und betreuen die Gruppen häufig gemeinsam mit einer Therapeutin.
So richtig kann ich gar nicht beschreiben was ich dort erlebt habe, ich weiß jedoch, dass sich mein Leben seit diesem Aufenthalt verändert hat und das in positivem Sinne!

Diese kleine Klinik (26 Plätze) liegt inmitten eines wunderschönen Waldes, total ruhig und wunderschön!!

9 Kommentare

Wolfsfrau am 28.05.2009

Das hört sich ja in der Tat gut an...
Auch ich habe versucht, einen Platz in der Klinik zu bekommen, eine Akuteinweisung hatte ich schon. Dann bin ich aber an dem Vorgespräch (Telefonat) mit dem Chefarzt "gescheitert". Ich habe selten einen so arroganten und abweisenden Menschen erlebt, der mich im Prinzip total abgeschmettert hat und als ich vor Verzweiflung nur noch weinen konnte, das Telefonat mit den Worten "Das hat wohl keinen Sinn weiterzusprechen, dann beenden wir das Gespräch jetzt mal" beendet hat. Ich habe dann einen weiteren Versuch gestartet, extra im Beisein meiner Freundin, damit sie mithören kann und mir sagen kann "ob ich mir etwas einbilde oder ich zu empfindlich bin". Aber sie hatte genau dieselbe Einschätzung und meinte nur: "Das war ja wohl das Allerletzte, wie der mit Dir gesprochen hat." Ich habe dann darauf "verzichtet" in diese Klinik zu gehen...

Na ja, wer weiß, wozu es gut war....

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