Feedback zum stationären Aufenthalt in der Parkland-Klinik (2025)
- Pro:
- -
- Kontra:
- Nicht empfehlenswert
- Krankheitsbild:
- Eßstörung
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Basierend auf den Erfahrungen während der Behandlung unserer Tochter im Bereich der Akut-Psychosomatik sowie im Austausch mit weiteren Betroffenen, sehen wir von einer Weiterempfehlung der Parkland-Klinik ab. Unsere Kritikpunkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• Behandlung von Essstörungen: Wir haben wahrgenommen, dass Patienten – insbesondere bei Vorliegen von Normalgewicht – eine mangelnde therapeutische Ernsthaftigkeit entgegengebracht wurde. Diese Herangehensweise birgt das Risiko, das Krankheitsbild zu verstärken, und kann den Heilungsprozess massiv gefährden.
• Traumatherapeutischer Ansatz: Im Bereich der Traumafolgestörungen stellten wir defizitäre Strukturen fest. Erlebtes wurde teilweise relativiert oder infrage gestellt. Besonders kritisch bewerten wir Tendenzen zur Schuldumkehr (Victim Blaming), die bis in die Leitungsebene hinein erkennbar waren.
• Professionelle Haltung: Der Umgang mit den Patienten war aus unserer Sicht durch mangelnde Empathie und eine fehlende Kommunikation auf Augenhöhe geprägt. Zudem nahmen wir eine geringe Bereitschaft zur konstruktiven Annahme von Kritik wahr.
• Täter-Opfer-Dynamik: Besorgniserregend empfanden wir Aussagen des Personals, die als schützend gegenüber Tätern interpretiert werden können, was einer fachgerechten Traumatherapie widerspricht.
Fazit: Aufgrund der beschriebenen Defizite halten wir das therapeutische Umfeld der Klinik für die Behandlung von Essstörungen und Traumafolgestörungen für unzureichend.


1 Kommentar
Finde es gerade seltsam, der Klinikaufenthalt liegt 10 Jahre zurück! Somit ist diese Klinikbewertung in meinen Augen überhaupt nicht mehr zielführend. Ist in meinen Augen völlig irreführend und sollte gelöscht werden.