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Schön Klinik Bad Staffelstein

Talkback
Foto - Schön Klinik Bad Staffelstein

Am Kurpark 11
96231 Bad Staffelstein
Bayern

76 von 100 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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113 Bewertungen

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"Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an..."

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Der Austausch unter den Ärzten und Therapeuten war so gut wie lückenhaft, ich habe mich sehr "gesehen" gefühlt.
Kontra:
Leider war der sehr große essensraum für Traumapatientienten sehr reizüberflutend, aber trotzdem ein gutes "Übungsfeld".
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am Ende des Jahres 2017 habe ich mich für eine Traumatherapie angemeldet und konnte Ende Januar anreisen. Ich war sehr dankbar dafür und es tat einfach nur sehr gut, von Anfang das Gefühl zu haben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und in guten Händen zu sein.Überall bemerkte ich die fränkische Gastfreundlichkeit, auch außerhalb der Klinik. Sowie eine Dankbarkeit wichtig ist, ist auch das tiefe persönliche Einlassen sowie auch einen gewissen Vertrauenensvorschuß in das gesamte Therapeuten und Schwesternteam.Klar ist das mit dem Krankheitsbild nicht einfach,doch es lohnt sich sehr. Vor allem, wenn einem mal das ein oder andere Therapieangebot erst mal "befremdlich" vor kommt, doch anschauen oder auch ausprobieren lohnen sich erfahrungstechnisch sehr, vor allem konnte ich mir in der Körpertherapie, in der Kunsttherapie und in der Psychotherapie (Gruppe und Einzel)ein breites Spektrum an Handswerkzeug zu legen und gut für mich schon in Notsituationen einsetzen, da ich es in der Klinik in liebevoller und humorvoller Begleitung ausprobieren konnte, auch Nachts.Das gesamte Konzept der Traumatherapie kam mir sehr entgegen, vor allem dass es rund um die Uhr das Team der Co Therapeuten gibt. Hinzu kam, dass ich auch ein großes Glück hatte, besonders liebenswerte und mutige Frauen kennnlernen zu dürfen. Das war von besonderem Wert. Daher lohnt es sich, auch sehr offen, ehrlich und respetkvoll miteinander um zu gehen, so konnten wir diese doch sehr anstrengende Zeit (12 Wochen) gut miteinander auch lachen und natürlich auch weinen.So fuhr ich dann mit großer Erleichterung Mitte April glücklich nach Hause, wo es natürlich weiter geht, das Gelernte weiter zu üben und um zu setzen und sich nicht wieder aus den Augen zu verlieren.Also, wer den Gedanken hegt, eine Thrapie in diesem Rahmen zu machen, der Mut lohnt sich und ein Satz eines Körpertherapeuten bleibt mir besonders im Kopf:"Sie alle sind Heldinnen"! Mein Mut und dieser Satz trägt mich auch an schweren Tagen.

Staffelstein war die beste Entscheidung meines Lebens!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014-17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Respekt und Geduld gegenüber Patient_innen
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression
Erfahrungsbericht:

Liebe Leserinnen und Leser dieses Berichts,

ich hoffe, dass diesen ganz viele zu Gesicht bekommen, da ich unbedingt meine Erfahrungen mit der Schön Klinik in Staffelstein teilen möchte.
Ich war in meiner dunkelsten Lebenszeit insgesamt vier Mal dort, auf der Station für Essstörungen. Am Anfang habe ich die starren Regeln gehasst (bzw. meine Esst. möchte das nicht) und ich bin ziemlich angeeckt. Das Team arbeitet mit relativ harten Konsequenzen und ich brauchte einen zweiten Anlauf (Aufenthalt), um das System annehmen zu können: Eine starke Krankheit braucht einen starken Gegner. Als ich wieder zurückkam wurde ich genauso herzlich wieder aufgenommen - das Team wusste genau, zwischen Essstörung und Person zu unterscheiden und die Wertschätzung und den Respekt nie zu verlieren.
Es waren wirklich intensive Wochen und Monate. Jetzt, 1,5 Jahre später und nach einem 1,5-jährigen Aufenthalt in einer TWG im Anschluss an die Klinik (Empfehlung der Klinik), geht es mir wirklich gut. Ich kann von mir behaupten, dass ich mein Leben noch einmal geschenkt bekommen habe. Und dazu ein neues Studium, einen tollen Job, viel Kraft und Lebensfreude.
Ich möchte nicht sagen, dass ich geheilt bin. Unangenehme Gedanken und Gefühle sind immer noch da und werden es wohl immer bleiben. Aber ICH bin stärker und kann mich immer wieder dafür entscheiden, nicht nach ihnen zu handeln.
Ich danke dem ganzen Team - meiner Therapeutin, der Körper- und Kunsttherapie und vor allem den Co-Therapeuten für eine intensive, ehrliche und unglaubliche hilfreiche Begleitung. Danke für die Geduld und das Herzblut und danke für auch witzige Momente, die alles etwas leichter gemacht haben.

Jeder/Jede, der/die sich für Staffelstein entscheidet, kann ich nur beglückwünschen... und wünsche viel KRAFT und AUSDAUER, die Hilfe anzunehmen. Es lohnt sich - IMMER!

Liebe Grüße
AKS

Starthilfe auf dem Weg raus aus der Essstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch wenn man nicht nach 9 Wochen geheilt aus der Klinik gehen kann, es lohnt sich!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich wurde stets über die nächsten Schritte aufgeklärt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr bemühte und einfühlsame Ärzte)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Etwas längere Wartezeit)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer, groß und hell mit Balkon)
Pro:
einfühlsame Therapeutin, Co-Therapie, Vernetzung des gesamten Teams, Einzelzimmer, schöne Gegend, (Intervall-)Konzept, Erfahrung auf dem Gebiet, Angewandte Ernährungstherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach 4 Jahren Kampf mit der Essstörung entschied ich mich nach langen hin und her doch für eine Klinik. Die Angst war natürlich zunächst groß, vor den ganzen Veränderungen, aber ich kann jetzt im Nachhinein sagen, dass es sich wirklich lohnt!

Obwohl es sich um eine Klinikkette handelt (Schön Kliniken) hatte ich keineswegs das Gefühl, dass ich nur eine Nummer im System war, sondern habe mich stets als Mensch gesehen gefühlt. Das liegt auch an dem Setting: rund um die Uhr sind für einen Co- Therapeuten auf der Station verfügbar, mit denen man bei jeglichen Problemen reden kann. Ich habe sie dabei stets als eine große Hilfe wahrgenommen, sie wirkten immer sehr einfühlsam und halfen einem wo sie nur konnten. Zusätzlich bekommt man natürlich einen Bezugstherapeuten, der mit einem die Einzeltherapien durchführt. Man hat in der Woche normalerweise ein kurzes und ein langes Einzel. Sollte man aber mal mehr Gesprächsbedarf haben, konnte man auf seinen Therapeuten auch zusätzlich zählen. Überhaupt war es sehr beeindruckend, wie vernetzt das gesamte Team ist. Abgesehen von den Co´s und dem Therapeuten hat man noch 4 mal die Woche Gruppentherapien, mehrmals Körpertherapie (auch sehr hilfreich!), Kunsttherapie, poststationärePlanung, je nachdem noch Dinge wie Angewandte Ernährungstherapie, Impulstraining... ich kann nur sagen lasst euch überraschen, man kann aus allem definitiv etwas mitnehmen! Auch der mir zugeteilte Arzt war sehr gründlich und geduldig und hat immer alles genauestens erklärt.

Beim Essen gibts ein Phasenkonzept: Tisch 1,2 und 3, wobei die Freiheiten und Eigenverantwortung nach und nach gesteigert werden.Zunächst immer begleitet, dann nur noch mittags und dann frei. Zusätzlich gibt's am Anfang nach den Mahlzeiten noch eine "Achtsamkeit- und Selbstschutzzeit", wobei ein schön gestalteter Raum zur Verfügung steht. (zur Vorbeugung von Erbrechen usw)

Probiert es aus, vielleicht lohnt es sich für euch genauso wie für mich! ein Versuch ist es Wert :)

Möge ich jetzt wohlwollend und fürsorglich mit mir selbst sein, an meine Ziele denken und für ein Leben mit Gefühlen, Spontanität und Energie für meine Fähigkeiten besonnen handeln.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich kann sie wirklich nur empfehlen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke für so viel hilfreiches Wissen!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wirklich tolle Teamarbeit und nachvollziehbares Konzept!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Bezugstherapeutin, Körpertherapeutenteam, Co-Therapeuten, Teambesprechungen, Gruppentharapien, Essen, Konzept, extrem wertschätzender und fürsorglicher Umgang, Ansprechpartner rund um die Uhr
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa, Depression
Erfahrungsbericht:

Zuerst einmal ein riesiges Lob und fettes Dankeschön an die Therapeuten, die Ärzte, das Konzept u. die Arbeitsweise, ich kann die positiven Bewertungen nur bestätigen!

Erfahrungsbericht:

Nach Jahren mit der ES, habe ich mich, trotz großer Ängste und obwohl ich eig. unbedingt zuerst meine Ausbildung abschließen wollte, dazu entschieden mir doch sofort nochmal stat. Hilfe zu holen. Im Nachhinein wirklich die Beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich konnte aus den Aufenthalten mehr mitnehmen, als „nur“ die notwendige Gewichtszunahme und regelmäßiges Essen, es war vielmehr Lernen fürs Leben, was ich mir eig. für jeden Menschen wünschen würde.

Es ist kein einfacher Weg, nein, u. auch kein kurzer (ich bin auch noch lange nicht am Ende), aber er ist zu schaffen. Ich war am Anfang auch erst verzweifelt, als ich von dem hörte, was nun anstand. Es war anders u. mehr, als ich mir vorgestellt hatte, aber es ist ein Prozess, den man schrittweise anpackt u. ein Weg, den man nicht alleine gehen muss.

Auch wenn es hart war, ging ich schließlich sogar über mein ursprüngl. Ziel hinaus, bis zu einem Punkt, den ich früher für unmöglich hielt, denn obwohl es meiner ES spürbar nicht gefällt, stehe ich hinter dem Prinzip der Klinik u. bin überzeugt, dass man damit eine ES (egal welche!) wirklich bewältigen kann (->KEIN Mäst-Prinzip!)

Das wichtigste jedoch ist, dass ich so viel mehr Lebensqualität zurückgewonnen habe:
wieder Freude u. Begeisterung empfinden können, mehr Lust und Kraft für Hobbies, mehr Konzentration, Geduld u. endlich wieder das Gefühl eine Person zu sein, mehr ICH zu sein, mit mir selbst besser klar zu kommen (gerade auch tiefer liegende Themen u. aufrechterhaltende Faktoren werden mit behandelt)

Das alles hätte ich in dieser, eig. kurzen, Zeit niemals ohne diese tolle Unterstützung geschafft.

Ich kann deshalb nur jeden ermutigen sich nicht von all den Ängsten aufhalten zu lassen, sondern sich für die schwierige Zeit der Bewältigung Unterstützung zu holen, egal zunächst in welcher Form. Und wenn du nun schon soweit bist, diese Rezession zu lesen, gibt es für dich sicher einen guten Grund dazu. Jeder hat das Recht auf Hilfe, egal an welchem Punkt du gerade stehst. Du kannst nur dazugewinnen. Es geht um dein Leben, hol es dir zurück! Mach jetzt den ersten od. nächsten Schritt, jeder einzelne davon ist wichtig. „Durch die Angst ist aus der Angst!“; spricht auch die Erfahrung.

Sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung/ Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik nur weiterempfehlen!

Hergekommen bin ich um ehrlich zusein mit dem Gedanken ich werde es sowieso nie schaffen.
Nun bin ich zum 4 mal in der Klinik gewesen aber nicht weil ich es nicht geschafft habe sondern weil die Klinik nach einen super Konzept arbeitet ( Intervall-Therapie)

Der Klinikalltag ist sehr strukturiert und die Therapien sind sehr hilfreich ( Körpertherapie, Psychotherapie Gruppe sowohl auch Einzel und ...)
Das ganze Team ist immer am laufenden und man hat rund um die Uhr einen Ansprechpartner.

Natürlich ist es in einer Klinik anstrengend und es wäre gelogen wenn ich sagen würde das mir manches nicht komisch vorgekommenen ist und ich hinter jeder Entschuldigung gestanden bin.
Aber im Nachhinein macht alles Sinn!

Ich finde es auch sehr gut, dass das Konzept und die Therapie relativ streng gehalten sind.
Durch die durchdachte- Strenge hat die Essstörung weniger Raum und man wir vor sich selbst geschützt!

Die Zimmer sind wirklich mehr als okey!
Es gibt ein Doppelzimmer und sonst lautet Einzelzimmer. Jedes Zimmer hat einen Balkon, Fehrnseher und ein eigenes Badezimmer.

Das Durchschnittsalter ist bei ca 20-25 Jahren aber ich finde es sehr schön das auch manche hier sind die schon etwas älter sind.
Ich finde jeder profitiert von jedem egal wie jung oder alt, wir alle sind dort weil wir krank sind und Unterstützung brauchen da spielt das Alter keine Rolle!

Also ich kann die Klinik jedem nur ans Herz legen, machen und den Willen haben etwas zuverändern muss man selbst, hat man das bekommt man hier die beste Unterstützung und Therapie!

1 Kommentar

HannaJa am 12.04.2018

Sind dort auch Mehrbettzimmer? Also mit mehr als 2 Personen? Und gilt das, was du geschrieben hast auch für das alte Gebäude, wo die Kassenpatienten untergebracht sind?

Liebe Grüße

Aufbruch

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (die lange Wartezeit ist zermürbend)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
abgestimmter Austausch im Behandlungsteam
Kontra:
möglicherweise übersehen von Symptomen somatischer statt rein psychosomatischer Natur
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich war 2017 2x zur Traumabehandlung in der Schönklinik (10 Wo; 12 Wo) und möchte meine Erfahrungen teilen. "Ehemalige", selbst betroffene können einem vielleicht einen anderen Eindruck als beratende Bekannte/ professionelle Fachkräfte vermitteln, der natürlich trotzdem immer subjektiv ist!

Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Man bekommt gleich zu Beginn einen "Paten", einen Mitpatienten der gleichen Station zur Seite gestellt, der den Einstieg erleichtert. Fragen beantworten einem aber auch die Pflege, die ich als sehr zugewandt, einfühlsam und geduldig erlebt habe, andere Mitpatienten und natürlich die Bezugstherapeutin. Du lernst gleich am 1./2. Tag die unterschiedlichen Therapien kennen und ich habe mich nach ca 2 Wochen gut ausgekannt. Die interdisziplinäre Arbeit des Teams (Körper-, Kunst-, Einzel-, themenbezogene Gruppentherapien) sind aufeinander abgestimmt und die Therapie insgesamt (z.B. Stabilisierung, Konfrontation, Integration) ist nachvollziehbar strukturiert. Der Zeitraum von 12 Wochen (wie bei mir) klingt erstmal wahnsinnig lang! macht aber Sinn. Man braucht ja das Vertrauen, um sich überhaupt einlassen zu können, und -machen wir uns nichts vor- Traumatherapie ist verdammt anstrengend! Es treten vielleicht zusätzliche körperliche Symptome auf und wir beschäftigen uns mit den schlimmsten Zeiten unseres Lebens. Wofür? Damit es endlich besser werden darf! Vor der Therapie habe ich irgendwie den Alltag geschafft, aber Lebensfreude war das nicht.

Nach den Aufenthalten (die Intervalle finde ich persönlich hilfreich, um an "tiefere Schichten" zu kommen, bzw. einen Anker zu haben, wenn das Bearbeitete zuhause weiter wirkt) denke ich häufiger, "so habe ich mir das vorgestellt :)". Natürlich ist nicht alles gut (öfter Albträume; neue Verhaltensweisen in Beziehungen sind ungewohnt und nicht leicht; neue, intensivere - auch unangenehmere Gefühle möchten integriert werden), aber ich habe das Gefühl, dass das Leben ist. Dafür lohnt es sich!

Ein anfang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Körpertherapie, essenbegleitung
Kontra:
Nur schema f
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 wochen dort wegen meiner Essstörung. Ich durchlief alle 3 phasentische. Essen schmeckte und menge ok.
Therapien körper und gruppe fast täglich.
Leider bekam ich kein intervall angeboten. Und man arbeitet nach schema f. Man muss sich ausgang erarbeiten. Die klinik bzw station ist streng.

Alles Bestens

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super freundliche Physiotherapeuten, aber auch alle anderen Mitarbeiter. Ärzte hatten immer ein offenes Ohr.
Kontra:
Viele Vorträge
Krankheitsbild:
Hüfte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich (53 Jahre, weiblich ) hatte mir die Klinik, aufgrund der Bewertungen ,ausgesucht. Mir war es wichtig, die Klinik wieder nach kurzer Zeit und nach erfolgreicher Behandlung , zu verlassen. Dies war voll gegeben.
Ich war mehr als zufrieden. Hatte einen tollen Physiotherapeuten und auch das drum herum hat super geklappt.
Ich muss auch sagen - es hat bei mir alles funktioniert. Schon die Aufnahme war reibungslos. Alle super nett und hilfsbereit. Das war auch so über den gesamten Zeitraum. Man konnte sich immer an alle wenden, egal ob es die Schwestern , Therapeuten oder auch die Mitarbeiter im Speisesaal oder in der Cafeteria waren. Jeder war für einen da und auch sehr freundlich.
Auch fühlte ich mich von den Ärzten sehr gut betreut.
Mein Fazit - alles richtig gemacht und ich kann die Klinik nur empfehlen !!!

Gewöhnungsbedürftig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Schade nur wegen Zweibettzimmer)
Pro:
Nette freundliche Therapeuten und Co Therapeuten.Gutes Essen
Kontra:
Das Konzept des Setpoints....
Krankheitsbild:
Esstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik selber ok.
Nur das Konzept der Esstörungsbehandlung echt krass????????
Wenn man nicht in der Gewichtskurve ist darf man nicht aus der Klinik raus.
Ich fühlte mich Anfangs echt wie im Knast????
Für extrem Untergewichtige(unter BMI 17) kann man noch verstehen aber für dieses strenge Konzept dazu braucht man echt Nerven!
Für Untergewichtige ist die Klinik echt zu empfehlen.

Aber wenn man Esstörungsgedanken hat und sein "normalen" BMI hat dann kann man einem nicht mehr wirklich helfen.
Denn laut setpoint ist das gewicht sehr weit über dem normalen BMI.
Und man hat das Gefühl es geht nur ums auffuttern (mesten).Danach bist geheilt????.
Hauptsache du hältst dein Gewicht.
Das war etwas enttäuschend.

Vor allem das ich die Gedanken immer noch habe....

Ansonsten sind die Therapeuten und Co Therapeuten nett.
Nur viele auch sehr jung(mich persönlich hat es gestört da ich das Gefühl hatte manche hatten noch nicht so viel Erfahrung)

Die Zimmer(gibt's auch Doppelzimmer) sind ziemlich abgewohnt,besonders das Badezimmer(verrostete Heizkörper).

Positiver Erfahrungen mit der Reha-Einrichtung der Schön-Klinik Bad Staffelstein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
s. Erfahrungsbericht
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Hüft-TEP rechts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Aufnahme klappte reibungslos und unkompliziert.

Untergebracht war ich in einem sauberen und zweckmäßig eingerichteten Einbettzimmer.

Die ärztliche und medizinische Betreuung war sehr gut.

Die Therapie für die Hüft-TEP nach dem entsprechenden Programm war sehr erfolgreich. Ich konnte bereits in der dritten Rehawoche mit ärztlichem Einverständnis innerhalb der Gebäude ohne Stützen laufen. Zum Zeitpunkt der Entlassung nach drei Wochen Reha durfte ich bereits Auto fahren (Hüft-OP am 05.01.2018, Reha-Beginn 11.01.2018).

Die Verpflegung war ebenfalls sehr gut. Das Frühstück und das Abendessen konnte man sich an einem Büffet selbst zusammenstellen. Das Mittagessen war abwechslungsreich und ausreichend.

Resümee: Die Schön-Klinik kann ich ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

Knie TEP

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Freundlichkeit, Schwestern, Zimmer, Bad, Essen.
Kontra:
Vorträge -Ernährung- alt eingefahren
Krankheitsbild:
Knie TEP rechts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin 50 Jahre alt und weiblich.
Die Schön Klinik Bad Staffelstein hat mir sehr gut gefallen. Ein straffes Therapieprogramm mit freundlichen und fachkompetente Physiotherapeuten. Am besten hat mir die Fitnesshalle gefallen. Die Therapeuten waren immer nett und hatten immer ein Lächeln für jeden Patient. Man konnte, wenn die Anzahl der Patienten wenig war, jedes Gerät ausprobieren und einige Zeit verweilen. Die Medizinische Zentrale war immer sehr höflich und konnten mir immer helfen. Die Eingangshalle hat mir sehr gut gefallen, weil immer Tageslicht vorhanden war. Wenn doch mal die Sonne sich blicken lies, bemerkte man dies sehr angenehm. Sehr freundliche Bedienung in der Cafeteria. Leider machte diese um 19 Uhr zu. Aber man konnte sich trotzdem noch aufhalten.

Für "die perfekte Essgestörte" geeignet - ansonsten schwierig, individuelle gehört zu werden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015, 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Wenn man Schmerzen hat, wird das immer auf die ES geschoben)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Körpertherapeuten, Kunsttherapeutin, Landschaft, Essen, Zimmer
Kontra:
Schema F-Behandlung, unerfahrene Therapeuten, reine Verhaltenstherapie
Krankheitsbild:
Anorexie, Bulimie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in dieser Klinik im Sommer 2015 mit leicht ausgeprägter Bulimie und im Sommer 2017 mit schwerer Bulimie/ Anorexie und Depression.
2015 hat mich komplett von der Bulimie weggeholt, allerdings in die Anorexie getrieben. Das hätte mir aber auch bei jeder anderen Klinik passieren könne, da ich dort schon am untersten Rand vom Normalgewicht war.
2017 bin ich nochmals hin, weil ich, nachdem ich durch die Anorexie 2016 wieder 25 kg zunehmend musste, in die Bulimie zurückgekehrt bin. Zudem kamen mit dem für mich hohen (BMI22) Gewicht meine Depressionen verstärkt wieder. Dahingehend hat mir der zweite Aufenthalt von 9 Wochen auch sehr gut geholfen. Ich kam mit einer schwergradigen Depression und bin mit einer leichtgradigen gegangen.
Der Bulimie habe ich leider kein Ende setzen können. Trotz zwei Stunden ASG-Zeit nach jedem Essen (Zeit, wo man in einem Raum sitzen bleibt, sich selbst beschäftigt und aushalten muss), Ausgangssperre und begleiteten MZ hat sich die ES im Laufe der Zeit Schlupflöcher gesucht. Ich muss aber auch anmerken, dass ich mich extrem schlecht öffnen kann und ich mich vor allem für meine bulimische Seite sehr schäme. Wäre ich wohl offener damit umgegangen, hätte ich mehr aus dem Aufenthalt ziehen können.
Die Regeln für Anorexie-Patienten sind sehr hart, man bekommt aber beim geeigneten Mitmachen und sichtbaren Erfolgen der Kurve viele Freiheiten.
Was mich riesig stört an der Klinik, ist das Behandeln nach Schema F. Wenn man die die "perfekte" Essgestörte ist und manche Verhaltensweisen zb nicht hat, wird einem nur gesagt: wenn Ihnen das nicht passt, dann können Sie gehen.
Und das finde ich unglaublich schade, weil das Vertrauen zum Therapeuten dadurch wegfällt. Die Therapeuten auf der Essstörungsstation sind weit ich es überblicken kann alle nicht sehr liebenswürdig und es dreht sich meist nur um die Gewichtsskurve, statt tiefergehende Dinge zu behandeln.
Landschaft und Essen sind beides top!!! Körpertherapeuten möchte ich besonders empfehlen!!!

Das Leben wieder l(i)eben lernen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Habe mich in einer sehr schweren Zeit rundum bestens betreut gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetente Bezugstherapeutin und leitender Psychologe)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Meine körperlichen Probleme wurden ernstgenommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vom ersten Kontakt über die Einbestellung (Fr. J.-S. :-))bis zur Nachbehandlung habe ich mich sicher und toll unterstützt gefühlt)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer für jeden)
Pro:
Sehr erfahrene, kompetente und wertschätzende Therapeuten
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach mehreren z.T. guten Psychosomatik- und zuletzt extrem schlimmen Psychiatrieaufenthalten war meine Angst und mein Misstrauen in die Behandlung recht groß. Ich war überrascht über die große Wertschätzung und Empathie, die mir hier entgegengebracht wurde. Ich wäre ohne das gewachsene Vertrauen wohl nicht in der Lage gewesen, mich mit meinen schwersten Themen auseinanderzusetzen und zuzumuten.
Das Team tauschte sich bestens aus, so dass jeder (Kunst-, Körper-, Co- und Bezugs-) Therapeut meist wusste, was mich gerade beschäftigt. So liefen die versch. Therapien ineinander verzahnt und ich konnte aus vielen Stunden neue Erkenntnisse gewinnen. Die 24-h-besetzte Co-Therapie war in therapiefreien Zeiten kompetenter Ansprechpartner und für die tägliche Achtsamkeitsgruppe zuständig.
In der Traumagruppe (4mal wöchentlich) werden krankheitsrelevante, persönliche und organisatorische Themen besprochen, wobei das eigentliche Trauma nicht genannt wird.
Schwierig fand ich z.T. das enge Zusammensein so vieler schwer belasteter Patientinnen, da bedarf es einer guten, gesunden Abgrenzungsfähigkeit. Mittlerweile sind die Trauma- wohl reine Frauengruppen. Die Klinik arbeitet bei Bedarf mit Intervallen, die individuell geplant werden.
Es gibt ein kleines "Sportstudio" und ein Schwimmbad, die zu festen Zeiten benutzt werden dürfen.
Besonders möchte ich noch meiner tollen Bezugstherapeutin Frau Stammler und Herrn Dr. Svitak danken, dass Sie auch in schweren Krisen an mich geglaubt und mich bestens unterstützt haben.
Wenn man sich überhaupt in einer Klinik wohl und gut aufgehoben fühlen kann, dann hier. Wertvoll finde ich auch, dass der Fokus auch auf den vorhandenen Ressourcen liegt und man nicht auf die Krankheit reduziert wird. Ich persönlich bin dabei zu entdecken, dass das Leben neben Funktionieren und Kämpfen auch noch schönere Momente bereit hält. Gesund bin ich noch lange nicht, aber auf einem gelegentlich liebevolleren Weg zu mir, meinen Bedürfnissen und Wünschen.

Gute Klinik mit einzelnen Schwächen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (bei einer somatoformen Schmerzstörung wäre physikalische Therapie durchaus angebracht, und nicht einfach nur Schmerztabletten verordnen)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
keine Physiotherapie, Küche, Speisesaal
Krankheitsbild:
schwere Depression, Somatisierungstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Organisation war top, schon am Vortag meiner Aufnahme wurde ich von meiner Bezugstherapeutin angerufen. Sie hat sich vorgestellt und mir den Ablauf des ersten Tages erklärt. Dort angekommen lief alles reibunglos.
Mit meiner Bezugstherapeutin war ich sehr zufrieden, ich empfand sie als sehr kompetent, und endlich hatte ich mal jemanden gefunden, bei dem ich mich ernstgenommen fühlte. Dies trifft auch auf den leitenden Psychologen, Dr. Svitak, zu. Er ist sehr einfühlsam und trifft wirklich den Nagel auf den Punkt. So viel Verständnis habe ich noch bei keinem Arzt (egal welcher Fachrichtung) bekommen.
Viele Erfahrungen konnte ich in der Körpertherapie machen, das ging manchmal ganz schön an die Substanz. Die Körpertherapeuten leisten wirklich ganze Arbeit, sind alle sehr freundlich.
1x pro Woche treffen sich alle Therapeuten, dann werden die Patienten besprochen, so sind alle Therapeuten immer auf dem aktuellen Stand.
Wer meint, er könne dort auch orthopädisch mitbehandelt werden, da es dort eine orthopädische Abteilung gibt, hat Pech gehabt. Wegen meiner Rückenschmerzen bekam ich immer nur die Antwort "deshalb sind sie nicht da", ich konnte Tabletten bekommen.
Nicht gut fand ich das Essen (ja, es ist eine Klinik...), es gab viel Konserven. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten wird es schwierig,die Küche hat es bei mir (und auch anderen Patienten) nicht geschafft, darauf vernünftig einzugehen.
Der Speisesaal ist groß und sehr laut. Morgens und abends Buffet, mittags Salatbuffet (immer das Gleiche, oft schon angetrocknet oder mit braunen Rändern, Spargel/ Bohnen etc. aus Konserve), Hauptgericht wird serviert. Dadurch ist eine ernorme Unruhe, da die Servicekräfte ständig durch die Gegend rennen und auch schon immer wieder die Tische abräumen, owohl andere Patienten am Tisch noch essen.
Sehr wenig Angebote für die Freizeit, die sind dann meist auch noch kostenpflichtig.
Fazit: Therapie gut, der Rest mit Schwächen

Ist das hilfreich?

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Körpertherapie, Kunsttherapie, Boxsack
Kontra:
Alb-Traumastation
Krankheitsbild:
PTBS, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gerne würde ich Ähnliches berichten können wie rockeloh, habe auch während meines Aufenthalts nur Gutes von den Depressions- und Burnoutgruppen gehört. Leider stellte sich dies auf der Traumastation komplett anders dar, so dass eine Onlinetherapie mit einem Social Bot als Gegenüber eventuell effektiver gewesen wäre. Statt Empathie und wohlwollender Begleitung nur Druck, Bevormundung, Stereotype und Therapie aus dem Lehrbuch - für Borderliner.

Die größte  Schwierigkeit: eine komplett heterogene Gruppe aus rund 12 Frauen, mit einem Schweregrad von einfacher bis schwerster komplexer PTBS. Mit letzterer schienen weder Therapeuten noch das pflegerische Team ausreichend Erfahrung zu haben. Aber statt die Überforderung einzugestehen und denjenigen Patienten, denen hier offensichtlich nicht geholfen werden konnte, bei der Suche nach einer fachlich spezialisierten Einrichtung behilflich zu sein, wurde diesen in Krisen nur geraten: "Halten Sie sich an Ihre Mitpatienten". Das geht nicht lange gut...

Viele Patienten mit Traumafolgestörungen sind Meister im Aushalten. Sie sollten eigentlich dazu ermutigt werden, "Nein" zu sagen, Selbstvertrauen zu gewinnen und ihren eigenen Weg zu gehen. Schöne Theorie, aber bitte nicht in der Klinik umsetzen.
Viele Abbrüche während meines viel zu langen Aufenthalts regten das Team nicht zum Umdenken an, stattdessen wurde der Druck verstärkt. Ich selbst bin leider viel zu lange dort geblieben - Meisterin im Aushalten plus Hoffnung auf hilfreiche Wegweiser.

Gekommen mit einer mittelgradigen Depression plus PTBS ging ich mit einer schweren. Entlassungsmanagement Fehlanzeige. Ob die ambulante Behandlung daheim sichergestellt ist, interessiert niemanden.

Es läge noch ein langer Weg vor mir, weissagte man mir am Ende. Das mag wohl sein. Aber bis aus dieser Station ein geschützter Raum für traumatisierte Menschen wird, fließt  sicher auch noch viel Wasser den Main hinunter.

Schade. Traurig. Und wenig hilfreich.

Einfach nur gut!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nix
Krankheitsbild:
Angst und Panikstörungen, Depression, Burn Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eigentlich ist alles schnell erklärt: man nehme sämtlich positive und lobende Aussagen und schon ist das zusammen, was ich erlebt habe. Alle negativen Bemerkungen habe ich so nicht erlebt und kann ich somit nicht bestätigen. Natürlich kommt es immer darauf an, welche Erwartungshaltung jemand hat. Meistens sind z.B. die, die über das wirklich fantastische Essen meckern diejenigen, bei denen ich zu Hause nicht in den Kühlschrank schauen möchte. Wie viele andere Patienten, die das erste mal stationär in einer Akutpsychosomatik aufgenommen werden, war auch ich voller Angst und Sorgen über das Kommende: Unterbringung, Therapeuten, Gruppenzusammenstellung,Therapieprogramm, Freizeit, Besuchsregelung und Ausgang...alles Dinge, die einen total verunsichern. Aber...alles easy...vom ersten Kontakt in der Klinik bis zum letzten, nur nette und warmherzige Menschen, die allesamt hochprofessionell ihren Job machen.

Nach knapp 8 Wochen Aufenthalt, gehe ich nur sehr ungern und trauere der wichtigen und schönen Zeit hinterher. Aber durch eine insgesamt prima vernetzte und gut organisierte Therapie, geht es mir um einiges besser und ich fühle mich gestärkt für das, was kommt.

Nochmal ein großes Lob an meine einfühlsame Bezugstherapeutin und ihre Kollegin, an die netten Kollegen/innen des MZ und der Co-Therapie, die stets gut gelaunten Körpertherapeuten, meine Kunsttherapeutin (die es mir ermöglicht hat, meine theoretischen Inhalte künstlerisch umzusetzen), das gesamte Personal der hervorragenden Küche, meine aufmerksame Reinigungsfrau, der Rezeption, das immer freundliche Personal des Patientenmanagements und meiner Therapiegruppe, die aus lauter super netten Menschen bestand.

Vielen herzlichen Dank für alles!

Es tut sehr gut zu wissen, dass es einen solchen Ort gibt an den man zurück kommen kann, wenn es einen wieder erwischen sollte!

1 Kommentar

Joe378 am 05.05.2018

Hallo. Freut mich das dir der Aufenthalt gefallen und vor allem gut tat.. Ich hätte da eine Frage.. Weil ich gelesen habe das du auch Ängste hast.. Sind Therapeuten auch mit einem raus um sich der Ängste zu stellen? Quasi Verhaltenstherapie! Ich frage nur weil ich von vorherigen Kliniken und auch die schön Klinik das bestätigt bekommen habe und bei den anderen Kliniken kein Therapeut sich die Zeit genommen hat mit mir mich meiner Angst zu stellen.. Ich habe alle Unterlagen schon fertig und warte auf einen Termin. Hoffe sehr das du mir weiter helfen kannst. Mfg Joe

Enttäuschend

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Krankenschwestern, Ärztin, Oberarzt, Essen
Kontra:
Terminplanung, Abendgestaltung, Cafeteria, Bad
Krankheitsbild:
Knie TEP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hier herrscht offensichtlich eine 2 Klassen Medizin. Eine Lounge nur für Privatpatienten an der jeder vorbei laufen muß der in den Speisesaal geht. Dort sitzen die Privatpatienten hinter einer Glastrennwand vom gemeinen Volk getrennt.
Es gab fast täglich wegen Terminänderungen einen neuen Behandlungsplan. Papierverschwendung grenzenlos!
Sehr wenig Einzeltherapien, viele Gruppen 0-8-15. In der Gruppe in der ich war, war die ersten beiden Male ein Therapeut da, ab dann leitete ein Schüler alleine die Gruppe für den Rest meines Aufenthaltes.
Die Schwestern sind wirklich sehr nett und hilfsbereit. Ebenso meine Einzeltherapeutin, sie hat mein Knie sehr gut behandelt, vielen Dank! Leider hatten wir zu wenig Termine, aber da kann sie nichts dafür.
Die Terminvergabe, ein Fall für sich. Ich bekam, für vom Arzt verordnete Therapien, keine Termine und somit nicht die Therapie in ausreichendem Maße die mir gut getan hätte, mir geholfen hätte.

Bad Staffelstein kann ich bestens empfehlen

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Meine Erwartungen wurden alle ü bertroffen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich fragte sehr viel und wusste am Schluss alles)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (auch Behandlungen , die nicht die Orthopädie betreffen , wurden durchgeführt. Schnell und unkomp,liziert)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (in Saozialfragen wurde mir viel weitergeholfen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Überall sehr freundliches Person
Kontra:
Ein eingewachsener Faden wujrde erst am letzten Tag von einer Physiotherapeutin erkannt
Krankheitsbild:
TEP Knie Op linkes Bein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schön Klinik Bad Staffelstein ist eine Klinik, die all meine Erwartungen übertroffen haben!
Ein straffes, aber sehr Erfolg bringendes Therapieprogramm, auch Samstags und Sonntags.
Freundliche und fachkompetende Physiotherapeuten, die mir alles genauestens erklärten und sehr hilfsbereit waren.
Sehr freundliches Personal in der Medizinischen Zentrale (MZ)
Sehr übnersichtliche und helle Halle, in der man bei schlechtem Wetter seine Runden drehen kann.
Im Raum der Stille kann man Lose ziehen. Wie sie fallen, bestimmt GOTT
Sehr freundliche Empfangsdamen an der Rezeption
Ein sehr fachkompetender Oberarzt der Orthopädie, die für alle Fragen ein offenes Ohr hatte und alle meine Fragen beantwortete

Die Schönklinik ist eine gute Wahl

Orthopädie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte, Schwestern, Therapeuten, Essen, Zimmer
Kontra:
Fällt mir nichts dazu ein
Krankheitsbild:
TEP linkes Knie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war nach einer Knie-OP (TEP linkes Knie) für drei Wochen in der Schönklinik Bad Staffelstein. Wir kannten die Klinik schon, weil mein Mann bereits vor über drei Jahren nach einem Schlaganfall dort sehr gut betreut wurde. Deshalb kam für uns gar keine andere Klinik in Frage. Die Wahl war wieder sehr gut. Vom ersten Tag an fühlten wir (ich habe als Begleitperson mit in seinem Zimmer gewohnt) uns sehr gut aufgehoben und betreut. Alle Ärzte, Schwestern und Therapeuten waren äußerst kompetent, freundlich und hilfsbereit. Alle hatten immer ein offenes Ohr, wenn wir Probleme hatten. Das Zimmer war sehr geräumig und schön eingerichtet. Das Essen war sehr gut. Alleine das Salatbüfett mittags erwartet man in einer Klinik nicht.

Gute Therapeuten - mit Ärzten nicht zufrieden

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Bezüglich Ärzte unzufrieden; Therapeuten gut)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Essen,
Kontra:
Ärzte, Qualität des Bettes mäßig
Krankheitsbild:
Schulter-OP, Rotatorenmanschette
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach Schulter-OP für 3 Wochen zur Reha in der Schön-Klinik. Aufnahme durch Arzt sehr allgemein und nicht auf den Patienten wirklich eingehend.
Auch die Visiten im Schnelldurchlauf (mit einer Schulter-OP gehört man anscheinend eher nicht zur Zielgruppe dieser Einrichtung).

Therapeuten meist sehr gut und engagiert (aber Einzeltherapie meist nur 2x in der Woche).

Essen wirklich gut. Vor allem das Salatbüffet sehr ansprechend und vielfältig.

Habe den Mut etwas zu verändern!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: ab 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Körper-, Co-, Psychotherapeuten; umfassende stetige Betreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Erfahrungsbericht:

Nach großen Kämpfen mit mir selbst und der Essstörung, profitiere ich unglaublich vom Konzept und den Therapeuten dieser Klinik.
Zu Wissen und zu Spüren, dass es da "etwas" und "viele" gibt, die dir helfen möchten, gegen das Monster in dir etwas ausrichten zu können.

Ich bin nun seit langer Zeit dort Patientin (mit immer länger werdenden Erpobungsphasen zu Hause) und habe nicht nur am Ernährungs- und Gewichtsmanagement (was selbstverständlich die Basis darstellt), sondern auch an den "tiefer liegenden Baustellen" (bswp. Perfektionismus, Körperakzeptanz, Selbstwert, soziale Kompetenzen etc.) eine Menge verändern können.
Besonders der Körpertherapie und den Einzelgesprächen, sowie der steten Möglichkeit mit einem der Co-Therapeuten sprechen und sich Hilfe holen zu können bin ich wahnsinnig dankbar.

Ja, es ist ein langer, oft schmerzender und unangenehmer Weg, aber er birgt unzählige Geschenke;
mehr Selbstvertrauen, verbesserter Umgang mit sich selbst und somit auch mit Anderen, weniger Lügen, weniger Scham, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben und einfach mehr Platz im Kopf für die bunte, fröhliche Welt da draussen.


Egal wo ihr hingeht, egal welche Hilfe ihr in Anspruch nehmen könnt; das A und O ist der Entschluss aus der Qual entfliehen zu wollen, etwas zu ändern, das Leben leben zu wollen!

"Der Rucksack wird nicht leichter, aber Dein Rücken stärker."

1 Kommentar

Chris771 am 03.12.2017

Danke für diesen ehrlichen mutmachenden Beitrag.
Ich schaue mit Sorge, Angst und Hoffnung auf den vor mir liegenden Klinikaufenthalts..ich hoffe auf Hilfe im Kampf gegen die Bestie..

Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015-2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Team, freundlicher Umgang, individuelle Unterstützung
Kontra:
/
Krankheitsbild:
Essstörung (Anorexie)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

"Mögest du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn du die alte Straße nicht mehr gehen kannst."- Irischer Segenswunsch

Nach mehreren Behandlungen in Kliniken und einer therapeutischen Wohngruppe begann ich aus eigener Motivation und durch Empfehlung meiner Hausärztin eine Therapie in der Schönklinik Bad Staffelstein. Ich bin bis heute dankbar, mich für diesen Weg entschieden zu haben!

Durch das umfassende Konzept der Psychosomatik konnte ich zunächst neben der Krankheitsakzeptanz den Entschluss der Bewältigung festigen und individuell meine Ziele und Schritte auf dem Weg fokussieren. Die Bereiche Ernährungsmanagement, Körperakzeptanz, Sozialkompetenz, Emotionale Kompetenz und Perfektionismus wurden in der Einzel-, Körper-, Gruppen- und Kunsttherapie nach individueller Problemlage behandelt.
Durch die fachliche Kompetenz aller Therapeuten und des gesamten Teams lernte ich hilfreiche und wichtige Strategien, um meinen Weg der Bewältigung zu gehen.
Im Rahmen der Therapie war für mich das Intervall-konzept der Klinik, in welchem ein Wechsel aus stationären Aufenthalten und häuslichen Erprobungen vorgesehen ist, eine große Chance meine Erfahrungen zu sammeln und diese gemeinsam mit den Therapeuten zu evaluieren.
Ein großer Dank geht dabei u.a. an das Team der Körpertherapie, die mich über zwei Jahre lang begleitet und unterstützt haben.
Im Sommer 2017 konnte ich die Behandlung meiner Essstörung in der Schönklinik Bad Staffelstein erfolgreich beenden.
Ich möchte allen Betroffenen Mut machen, diesen Schritt zu gehen, Hilfe anzunehmen, zu vertrauen und dranzubleiben, da die Bewältigung ein langer Prozess ist.
Heute kann ich sagen: "Es lohnt sich" :)

Kann ich gerne weiterempfehlen

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
fachliche Kompetenz bei allen Mitarbeitern
Kontra:
fällt mir nichts ein
Krankheitsbild:
OP nach Spinalkanalstenose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als fast 65-Jähriger machte eine Operation an der LWS eine AHB erforderlich.
Obwohl oft zu lesen ist, dass man sich die in Frage kommende Klinik deutschlandweit selber aussuchen darf, hatte ich mich für eine Klinik zu entscheiden, die max. 100 km entfernt vom Wohnort liegt.
Das Bauchgefühl führte mich in die Schön-Klinik nach Bad Staffelstein - eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte!
Vorab wurde ich schriftlich von der Klinik über alles Wissenswerte rund um meine Anreise und den Aufenthalt informiert.
Am Anreisetag wurde ich freundlich, einfühlsam und sachkundig empfangen, bezog mein wirklich großzügiges Zimmer mit Balkon, Flachbild-TV (u. a. mit sky-Empang) - ein Hausrundgang rundete die Begrüßung ab.
Die folgenden Tage und Wochen waren geprägt von meinem Zustand angepassten Behandlungen und Therapien, einzeln und auch in Gruppen.
Äußerst kompetente Ärzte, Schwestern, Therapeuten, Masseure und anderes Fachpersonal halfen mir, mit meiner gesundheitlichen Situation bewusster umzugehen und - wo möglich - eine Linderung der Einschränkungen bei gleichzeitiger Reduzierung der Schmerzmedikation zu erreichen.
Unterhaltsame Angebote im kulturellen, informativen und sportlichen Bereich konnten in der Freizeit genutuzt werden.
Auch den Mitarbeitern im technischen Bereich, der Küche und dem Service möchte ich an dieser Stelle ein ganz dickes Lob für ihre Arbeit aussprechen!
Insgesamt also ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter der Klinik,die meinen Aufenthalt für mich sehr erfolgreich gestaltet haben!

Fachkompetenz und Menschlichkeit

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (weiter so)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (super)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Arzt hat immer Zeit für ein Gespräch)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Der Patient wird immer mit Namen angesprochen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Matratzten durchgelegen)
Pro:
Es wird auf jeden Patienten persönlich eingegangen
Kontra:
Krankheitsbild:
nach OP BWS L5/S1 und BWS 7/8 u. 9/10
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war am Anfang von der Größe dieses Hauses überwältigt. Doch schon nach einigen Tagen hatte ich einen sehr guten Eindruck. Auch bei einer solchen Größe kann sehr viel Menschlichkeit, Geborgenheit und Liebe duch das Personal vermittelt werden. Ich bekam von jedem (das heißt: ob Arzt, Hauswirtschaftskraft, Therapeut, Servicekraft, Schwestern, Handwerker, ...) immer einen freundichen Gruß im vorübergeh, ein kleines Lächeln und egal wen ich ansprach immer eine freundliche, zufriedenstellende Hilfe bzw. Antwort. Jeder war bemüht einen Wunsch oder ein Anliegen schnell zu erfüllen. Es ist unfär jemanden besonders herauszuheben, ich hatte das Gefühl, dass jeder auf seinem Gebiet das Beste gibt. Auf mein Krankheitsbild wurde sehr genau eingegangen. Es wurde immer gefragt, ob ich mit den Anwendungen zufrieden bin und ob ich alles vertrage. Ich werde wenn möglich nur noch in diese Klinik zur Reha gehn und empfehle es auch jedem, der mich fragt. Wenn man Sorgen oder Probleme hat war immer jemand mit einem offenen Ohr zu finden. Einfach super, war für mich dieser Aufenthalt. Nach 5 Wochen kann ich behaupten ich habe mich wohl gefühlt und dies hat sehr zum Heilungspozeß beigetragen. Nocheinmal vielen Dank an Alle und bewahren Sie Ihre Menschlichkeit. Das tut gut.

Schritt für Schritt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutenteam, Freundlichkeit, Wertschätzung
Kontra:
Medizinische Versorgung nicht optimal bei psychosomatischem Krankheitsbild
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Seit einem Monat bin ich nun wieder daheim. Zwölf Wochen habe ich in der Schön Klinik Bad Staffelstein verbracht.
Die Zeit dort war sehr prägend und lehrreich für mich. Ich habe mich selbst neu und intensiver kennengelernt. Das therapeutische Team ist wirklich klasse. Von den Körpertherapeuten und den Einzeltherapeuten über das Team der Co-Therapeuten und der Medizinischen Zentrale... Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt. Verstanden. Gefordert. Sicher. Geschützt. In diesem Rahmen war es mir möglich Verhaltensweisen auszuprobieren, die mir Angst machen, zuzulassen Gedanken zu denken, für die ich mich schäme, Erinnerungen hochzuholen, vor denen ich seit Jahren davonlaufe. Und die Erfahrung zu machen, dass ich daran nicht zerbreche, sondern, dass es mich stärker macht.
Ich bin nicht gesund. Das ist zu viel verlangt von zwölf Wochen Traumatherapie... Aber ich bin auf dem Weg ein gutes Stück weitergekommen. Ich trage das alles schon so lange mit mir rum. Da braucht es einfach eine Weile. Geduld, Beharrlichkeit, Ausdauer, nur nicht aufgeben, immer weiter Schritt für Schritt. Das habe ich dort gelernt. Ich kann viel mehr aushalten, als ich denke. Meine Gefühle können mir nichts antun. Sie zeigen mir nur, dass ich lebe. Es ist das, was ich daraus mache. Die Klinik hat mich ein Stück näher zu mir selbst geführt, wer auch immer das sein mag, ich suche noch. Aber ich fühle mich wieder mehr wie ich. Ich habe mehr Bodenhaftung. Ich kämpfe mich durch den Alltag, kann kleine Dinge wieder genießen, kann vor Erschöpfung weinen, Überforderung zugeben, ich fühle mich wieder... All das ist ein Schritt zurück ins Leben. Ich habe noch einige Schritte vor mir. Aber die Klinik hat mich erst mal wieder aufgerichtet. Mich auf die Beine gestellt. Mir Handwerkszeug gegeben, mit dem ich mich jetzt erst mal durchkämpfen kann. Letztlich hängt es an uns selbst. Lass dich auf die Therapie ein und sie wird dir helfen. Seit der Klinik schaffe ich es ein bisschen mehr wieder zu leben und nicht nur zu überleben. Rückblickend war jeder Tag wertvoll und wichtig. Auch die Tage, an denen ich komplett unzufrieden ins Bett bin. Die Tage, an denen ich mir die Augen ausgeweint habe und die Tage, an denen ich mal wieder von ganzem Herzen lachen konnte.
Vielleicht war das jetzt alles zu persönlich und individuell. Aber das wäre das, was ich lesen wollen würde. Wie es den Menschen jetzt geht.
CMR

1 Kommentar

Chris771 am 03.12.2017

Danke dir für deine Worte! Sie machen mir Mut!

Rundum zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzelzimmer und Einzeltherapie
Kontra:
fehlender Kühlschrank im Zimmer
Krankheitsbild:
PTBS und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Konzept der Psychosomatischen Abteilung unterscheidet sich DEUTLICH von der Behandlungsart anderer Kliniken - z.B. die Körpertherapie,...ich habe mich als Traumapatientin sehr gut aufgenommen und behandelt gefühlt.
Meine Einzeltherapeutin war spitze.
Einzelzimmer mit Dusche und TV - echt klasse.
Menüwahl zu Mittag incl. Bedienung, Buffet morgens und abends.
Es war möglich, abends noch Tischtennis oder Badminton in den Hallen zu spielen.
Die Betreuung - durch Therapeuten, Medizinische Zentrale, Co-Therapie,... kann ich nur loben.
Mein Aufenthalt war rundem erfolgreich, jetzt geht`s an die Umsetzung zu Hause.

Sehr empfehlenswert im Bereich der Psychosomatik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
TherapeutInnen, MZ, Co-Therapie, gutes Essen, schönes Zimmer, ...
Kontra:
Nichts! :)
Krankheitsbild:
Soziale Ängste, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Ende 2016 sechs Wochen in dieser Klinik und kann nur Positives über sie sagen. Ich habe dort sehr viel für mich mitnehmen können und bin der Klinik und den Menschen dort noch heute sehr dankbar.
Wissenswertes: Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern, Fernseher ist kostenlos nutzbar. Die Zimmer sind sehr geräumig & geschmackvoll eingerichtet, habe mich darin sofort wohlgefühlt, die Rückzugsmöglichkeit war mir sehr wichtig. Es gibt kostenloses Tafelwasser und einen Heißwasserspender. Negativ ist nur das recht teure WLAN (1 Stunde kostet 1 €) und v.a. Telefon (Grundgebühr pro Tag 1,50 €, zzgl. 0,15 € pro Gesprächsminute ins dt. Festnetz; man muss das Telefon aber nicht zwingend anmelden, ich selbst habe es nicht gemacht). Ich habe größtenteils meinen eigenen Smartphone-Tarif zum Telefonieren/Surfen genutzt, was auch okay war. Einkaufsmöglichkeiten gibt es fußläufig erreichbar in der Stadt. Der Kurpark ist wunderschön für Spaziergänge, die Umgebung sehr reizvoll. Die Klinikmitarbeiter sind alle sehr nett und hilfsbereit. Die Schwestern/Pfleger der Medizinischen Zentrale und der Co-Therapie sind für Patienten jederzeit ansprechbar, die Therapeuten sind großartig und auch die Reinigungskräfte und das gesamte Servicepersonal sind klasse. Die Zusammenarbeit & Kommunikation des Teams ist vorbildlich.
Zu den Therapien: Bis zu 5x pro Woche war Körpertherapie - sehr abwechslungsreich, mit wechselnden Therapeuten und Übungen, z.B. Entspannung, Bogenschießen und Federball. Kunsttherapie fand 1x pro Woche statt, ist natürlich nicht jedermanns Sache, mir hat es Spaß gemacht. 4x pro Woche fand die Gruppentherapie statt, die für mich sowohl die anstrengendste als auch die wertvollste Therapie war. Zudem gab es 1,5 Stunden pro Woche Einzeltherapie, bei der ich sehr viele wertvolle Anregungen und Denkanstöße erhielt. Mein ganz herzlicher Dank geht an die beiden TherapeutInnen, ich habe aus den Therapiestunden sehr viel für mich mitnehmen können. Danke für Alles! :)

Nächstes Mal eine andere Klinik

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Krankenschwestern, Patientenmangagement, Essen
Kontra:
desinteressierte Ärzte
Krankheitsbild:
HWS Bandscheibenvorfälle mit Cages C 5/6 und C 6/7
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als orthopädischer Patient bekam ich ein Zimmer auf der Neurologie mit einem wackligem, kaputten Krankenbett und erst nach mehrmaligem Nachbohren - dauerte 1 Woche!, bekam ich ein anderes Zimmer auf der orthopädischen Station. Die Ärzte sind desinteressiert, die Visiten wurden im Schnelldurchlauf durchgeführt. Keine gezielten Fragen zum Beschwerdebild, kein Betrachten der Narbe - gar nichts!. Nur "wie geht es Ihnen". Ich musste direkt nach meinen Blutergebnissen und nach den Röntgenbildern nachfragen. Ebenso musste ich mich selbst darum kümmern, das IRENA-Programm zu bekommen. Dr. D. meinte auf diese Nachfrage ganz lapidar: "Da gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, der verschreibt Ihnen auch Massagen"! Beim Versuch, diesem Arzt zu erklären, dass ich starke Schmerzen habe im Schulter/Nackenbereich und deswegen auch nicht schlafen kann meinte er: "Sie müssen mehr Schmerztabletten nehmen, sonst gefährten Sie Ihre Therapie"! Aha - ich dröhne mich also zu und kann dann auf die Nachfrage des Arztes antworten: "Super, keine Schmerzen, alles prima"? Und bei den therapeutischen Übungen kann ich mich aufgrund fehlender Schmerzen womöglich selbst schaden (erklärten mir mehrere Therapeuten)!
Prinzipiell dauerten die Therapien meistens gerade mal so 15 bis 20 min. statt 30 min. wie es im Therapieplan angegeben wird. Apropo Therapieplan. Fast täglich ändert sich da etwas! Am Ende meiner 5-wöchigen Reha hatte ich eine fast 50 Blätter umfassende Mappe. Und wurde als arbeitsunfähig entlassen vor über 1 Woche. Auf den Abschlußbericht warte ich noch.
In der Klinik sind viele betagte Patienten, einige wirkten orientierungslos. Andere mussten im Essbereich häufig länger auf Hilfe warten, so dass einige gehfähige Patienten die Bedienung für die Patienten mit Krücken übernahmen. Sprich, das Essen vom Büffet zum Tisch tragen oder etwas holen. Da besteht noch Verbesserungsbedarf.

Super,Mega,Tolle,Liebevolle Therapeuten!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapeutisch wirklich Top!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Freizeitangebote sind eher für ältere Menschen und meistens kostenpflichtig)
Pro:
Rund um Versorgung
Kontra:
rein Psyschosomatik Therapie,orthopädische Therapien gibt es leider keine
Krankheitsbild:
Traumapatientin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor kurzem für 12 Wochen in der Traumagruppe.Ich hatte eine super tolle Bezugstherapeutin,der ich viel zu verdanken habe!auch alle anderen Therapeuten sind sehr liebevoll und kompetent!Genauso die Co-Therapeuten und das Pflegepersonal!Die Rundum Betreuung ist Top!Ich fühlte mich dort sehr gut aufgehoben.Die Zusammenarbeit der Therapeuten geht Hand in Hand.Die Zeit dort war sehr intensiv und ich habe so viel gelernt!Auch wenn es manchmal sehr anstrengend und erschöpfend war,hat es sich gelohnt sich zu öffnen und die Traumakonfrontationen anzugehen.Ich kann es jedem nur weiter empfehlen!!!Die Therapeuten geben ihr Bestes um zu unterstützen und zu helfen!Wenn ich irgendwann wieder in eine Klinik gehen sollte,würde ich wieder nach Staffelstein gehen (-:
Die Klinik ist zwar nicht die Neueste aber die Zimmer sind ok.Rein Therapeutisch gesehen bin ich über-zufrieden!!!Und das ist es was zählt!!!

DANKEEEEE AN ALLE!!!!
Frau Stammler,Herr Svitak,Frau Seiler,Herr Eggers,Herr Kastner,Herr Grünzinger,Herr Kestl,Frau Gieschen...

Liebe Grüße

die starke Felsentaube mit Denzel Washington (-;

Patient als Nummer

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Beratung fand nicht statt)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Ärzte waren inkompetent; Therapeuten freundlich, aber kaum Einzelanwendungen)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Alle Freizeitangebote in den drei Wochen entfielen mangels Anmeldungen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer sind hübsch, sauber und praktisch)
Pro:
Verpflegung und Zimmer
Kontra:
Therapieplan
Krankheitsbild:
Künstliches Kniegelenk
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war drei Wochen zur Anschlussheilbehandlung nach einer Knie-OP in der Klinik und machte folgende Erfahrungen:
Alle Mitarbeiter sind sehr freundlich, teilweise auch hilfsbereit. Der Patient ist eine Nummer und wird auf sein geschädigtes Körperteil reduziert. So erhielt ich nur Anwendungen für das operierte Knie, obwohl andere Beschwerden vorlagen. Selbst eine Taubheit des anderen Beines wurde nicht beachtet und ignoriert. Die Anwendungen fanden meist in sehr heterogenen Gruppen statt, auf den Einzelnen und seine individuellen Bedürfnisse wurde nicht eingegangen.
Die ärztliche Betreuung ist sehr oberflächlich und nicht kompetent. Ich hatte insgesamt vier Visiten bei vier verschiedenen Ärzten. Keiner kannte mich, einer sprach mich auf meine Hüftoperation an, die ja nicht hatte.
Insgesamt erinnerte mich alles an einen rein wirtschaftlich orientierten Betrieb, in welchem die Patienten während ihrer Anwesenheit durchgeschleust werden. Glücklicherweise bin ich geistig fit und konnte mich so bei Abläufen und Örtlichkeiten selbst zurechtfinden. Vielen älteren Patienten gelang dies nicht und sie waren wegen mangelnder Hilfe maßlos überfordert.
Was ich im Vergleich zu bereits durchgeführten Reha-Maßnahmen vermisst habe, waren Anwendungen aus dem Bereich der Entspannung und dem psychosozialen Bereich. Wie gesagt:Knie links-das war's.

Therapievernetzung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Vernetzung, Betreuung
Kontra:
beim Essen gibt es Defizite und ein Frauentag im Schwimmbad und MTT wäre für uns Traumatpatienten sehr hilfreich
Krankheitsbild:
PTBS, Essstörung, FMS, Dossoziationen; Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin als Traumapatientin in die Klinik eingewiesen worden,meine PTBS umschließt eine Essstörung, FMS und Dissoziationen die schwerwiegende Auswirkungen wie Amnesie Orientierungslosigkeit Kontrollverlust und motorischen Ausfällen ein. Anfänglich war ich überfordert mit der Größe und dem Konzept der Klinik und war mir nicht sicher ob das das Richtige für mich ist. Ich erkannte schnell, das die Vernetzung zwischen Therapeuten, Körpertherapeuten, CO-Therapie und den Schwestern der med. Zentrale seines Gleichen sucht. Ich war Tag und Nacht rundum versorgt und auch bei Schwierigkeiten ausserhsalb der Therapiezeiten war die Unterstützung durch meine Therapeutin sehr zeitnah und auch zeitintensiv da. Wir konnten die Zusammenhänge meiner Erkrankungen filtern und ein verständliches Konzept erarbeiten welches mir die Möglichkeit eröffnet auch zu Hause daran weiterzuarbeiten. Da ich zur eigendlichen Traumabehandlung nochmal in die Klinik gehen werde, habe ich das Angebot von meiner Therapeutin erhalten monatlichen e-mail Kontakt mit ihr zu halten und in schwierigen Situationen Jederzeit mit ihr in Kontakt zu treten.Dieses Angebot ist aussagekräftig genug um die therapeutische Qualität der Klinik darzustellen. Abschliessend möchte ich sagen, wer in die Klinik geht um an sich und seinen Problemen hart zu arbeiten ist in der Schönklinik sehr gut aufgehoen, wer in eine Klinik geht um sich zu erholen und Spass zu haben, ist dort fehl am Platze.

Sehr zufrieden!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der schön Klinik Bad staffelstein, bin ich sehr zufrieden gewesen, es ist ein durchdachtes Konzept und ein Hand in Hand arbeiten aller Bereiche!!! Sehr zu empfehlen!

Gute Klinik für Ptbs

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Zusammenarbeit aller Bereiche, Traumatherapeutin
Kontra:
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Infos:
Gruppen-, Körper-, Kunst- und Einzeltherapie,ärztl Hilfe bilden das Grundgerüst,
Liebe, erfahrene Co Therapeuthen unterstützen und helfen(z.B. wenn es evtl einmal zu hart wird in der Gruppe,oder z.Unterstützung beim richtigen Anw. der Skillskette, zum Erlernen/Üben von Hilfe holen/ Reden usw)
Das MZ (med. Zentrum)ist rund um die Uhr mit sehr netten Krankenpfl.pers. besetzt

Einzelzimmer mit TV und Balkon (WLAN und Telefon kann man an der Rezeption kostenpflichtig anmelden)

Erfahrungsbericht:
Ich war nun bereits 2 x in der Klinik, da ich zu Hause nicht mehr zurechtkam und Angst trotz Isolierung immer größer wurde.
Lernen, was Ptbs ist, erkennen, dass ich eventuell doch nicht verrückt/ verkehrt bin und langsam den Verstand verliere, in der Gruppe zu sehen, dass es auch Andere mit ähnlichen Gedanken/ Empfindungen und Problemen gibt, hat mir Vieles erleichtert und klarer sehen lassen. Sich im Einzel auf Traumakonfrontation einzulassen, war neu, ungewohnt und unendlich schwer, aber sinnvoll.
Beim 2ten Aufenth. konnte ich mich auch emotional auf die Therapie einzulassen, was ich mir bis dahin NIEMALS vorstellen konnte.
Es wäre jetzt toll, wenn ich berichten könnte, dass nun Alles gut ist.
Leider nein,
doch ich habe dort "Rüstzeug" bekommen, um jetzt zu Haus zurecht- und vorwärtszukommen. An guten und auch an den doofen Tagen;
ich habe gelernt, im Moment "kleinere Brötchen zu backen", das was gerade ist, anzunehmen und damit zu arbeiten, Rückschläge zu akzeptieren,immer wieder aufzustehen, neu versuchen, weitermachen. In der Klinik bekam ich jede erdenkliche Hilfestellung, gleichzeitig aber auch die Rückzugsmöglichkeiten, die ich brauchte. Es lag zu jederzeit in meiner Hand,in wie weit ich mich auf Therapieen einlassen wollte/ konnte.
Ich empfehle diese Klink jedem mit diesem Krankheitsbild.
Es ist hart, aber lohnenswert.

Meine Therapeutin war klasse, nicht nur fachlich extrem kompetent, sondern auch sehr geduldig, einfühlsam und - was mir s e h r wichtig war- ehrlich. Ich verdanke ihr unendlich viel

Was mich sehr verwundert hat, ist, wie sehr manche Stunde in der Körpertherapie mich "kalt erwischt" hat und wieviel ich dort über mich lernen konnte/musste.

Anwendungen Top, Schwestern und Organisation Flop

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Fragen bei Visite gut beantwortet)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Bei Erkältung schlechte Reaktion der Ärztin)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Patientenmgmt freundlich, Rest chaotisch)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (das Haus ist älter, aber alles funktional und gut)
Pro:
Physio- und Sporttherapeuten hilfsbereit und kompetent
Kontra:
Umgangston der Schwestern auf MZ der Orthopädie extrem unfreundlich
Krankheitsbild:
Reha Nachsorge nach Hüft TEP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt wurde vorab beantragt und das klappte gut. Die Aufnahme war freundlich und schnell.
Bei Ankunft in meinem Zimmer war das Zimmer vom Vorgänger noch schmutzig, obwohl ich gegen Ende der gewünschten Ankunftszeit gekommen bin. Es gab gelbe Flecken an den Fliesen im Bad, die während meines ganzen Aufenthaltes nicht entfernt wurden. Schliesslich habe ich mir selbst Putzmittel besorgt, um das zu entfernen, was mit gestört hat.
Die Ausstattung des Zimmers war ok, das Haus ist schon etwas älter.
Ich habe mir sämtliches Infomaterial der Klinik durchgelesen, jedoch haben die Schwestern auf der MZ dann komplett andere Abmeldezeiten etc. festgelegt und es wurde in einem total unfreundlichen Ton mitgeteilt. Ich mußte mich an insgesamt 4 Abteilungen wenden und fast einen Aufstand machen, damit ich ein dickes Kissen zwischen die Kniee bekomme wg. der HÜFT TEP wg. Auskugeln. Es empfiehlt sich, selber Kopfkissen mitzubringen, da die Kissen sehr dünn u. älter sind. Es wurde insgesamt 3 mal der Verband gewechselt ohne daß die Schwestern die Hände desinfiziert haben, dies habe ich dem Oberarzt bei der Visite mitgeteilt, danach wurde auf Hygiene geachtet. Die Schwestern haben sich auch des öfteren vor den Patienten gestritten und waren insbesondere mit älteren Patienten sehr unfreundlich. Der Umgangston der Schwestern trägt so wirklich nicht zur Genesung bei und ich habe versucht, die MZ zu meiden, wo es nur ging.
Das Positive waren die Anwendungen und die sehr kompetenten und freundlichen Physio- und Sporttherapeuten. Auch wurde bei der Therapie Planung Rücksicht auf medizinische Bedürfnisse genommen. Bei der Visite wurden alle Fragen gut beantwortet.
Schliesslich wurden zum Abschluss bei der Entlassung am 14.12.16 noch widersprüchliche Papiere ausgestellt. Laut Arztbrief war ich arbeitsunfähig und lt. Entlassungsschein arbeitsfähig. Ich mußte insgesamt 3 x reklamieren und bekam dann erst am 28.12.16 einen Entlassungsschein, der mit dem Arztbrief übereinstimmte.

Er lebt noch

Lungenheilkunde
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Gartenebene)
Pro:
Ärzte und Pflegepersonal
Kontra:
Krankheitsbild:
Reha mit Beatmungsmschine
Erfahrungsbericht:

Nach der Entfernung der linken Lungenhälfte, Zusammenklappen der restlichen rechten Lungenhälfte, Lungenentzündung und anschließender Lungenembolie wurde ich zwei Wochen nach der OP als Pflegefall in die Schön Klinik in Bad Staffelstein eingewiesen. Ich konnte nicht mehr selbständig atmen. Von den vier Stationen, in denen ich behandelt wurde, ist mir nur die "Gartenebene" bezüglich Sauberkeit und ärzlicher Kompetenz in unguter Erinnerung geblieben.
(Stationsarzt war in Urlaub.)

Es braucht Mut und Durchhaltevermögen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alle Ärzte,Therapeuten,Pflegepersonal und die Dame die mein Zimmer sauber gemacht hat waren sehr freundlich und hilfsbereit.
Kontra:
Das Essen hat stark nachgelassen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin so froh dass ich mich durchgerungen habe eine Traumatherapie zu machen. Ich bin mit sehr viel Angst in die Klinik gefahren. Die Therapie war auch sehr schwierig und anstrengend. Aber sie hat sich gelohnt.Ich habe mir gewünscht dass ich einfach einen Schalter umdrehe und alles wird gut. Den Schalter gibt es nicht. Ich allein kann mir nur helfen. Ich hatte zu meiner Psychotherapeutin sehr viel Vertrauen, dass sie mich auffängt wenn´s mir schlecht geht. Mit diesem Wissen habe ich auch den Mut gehabt ein Stück über meine Grenzen zu gehen. Dies wurde auch belohnt, denn ich weiß jetzt, dass ich die Verantwortung für mich selber übernehmen muss.
Ich wurde am 20.12.2016 entlassen. Mein Leben ist jetzt etwas freier. Die Schuldgefühle und die Scham ist weniger geworden.Ich nehme mir jetzt viel mehr Zeit für mich. Sicher gibt es Tage wo ich wieder in alte Denkmuster rutsche das bleibt nicht aus. Doch ich weiß mir jetzt zu helfen.

Ich möchte mich bei meiner Therapeutin recht herzlich bedanken. Sie hat mir immer Mut zugesprochen dass ich das schaffe.

Es ist ein neuer Weg ins Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die sehr gute aufeinander abgestimmte Therapie
Kontra:
Wenig Abwechslung beim Abendessen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Ende Juli diesen Jahres bis Mitte Oktober.
Vorher war ich schon in anderen Kliniken aber so eine gute Therapie habe ich noch nicht gehabt.

Mir hat es sehr geholfen und als Trauma Patienten sind die Therapeuten mit uns sehr rücksichtsvoll umgegangen.
Ich habe viel gelernt und fühle mich auch jetzt noch nach dem ich schon wieder mehr als 4 Wochen zuhause bin sehr wohl.
Meinen Alltag, den ich vor der Therapie nicht mehr geschafft habe bekomme ich jetzt sehr gut hin.

Die Unterbringung war in Einzelzimmern was ich persönlich als super wichtig empfunden habe. Dort hatte jeder seinen Rückzugsort. Auch einen Fernseher konnten wir kostenfrei nutzen.

Wer so eine Therapie machen möchte sollte sich aber bewusst werden, dass es sehr schwierig ist und ich bin sehr oft an meine Grenzen in der Konfrontation gekommen.
Es gab aber sehr gute Mitarbeiter die sich um ihre Patienten gekümmert haben.

Auch von so einer Klink kann man trotzdem keine Wunder erwarten. Das Trauma bleibt, aber der Umgang damit wird viel einfacher.
Ich bereue es nicht, dass ich die 12 Wochen in der Klinik geblieben bin.

Hiermit möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei den Mitarbeitern des C4-Teams bedanken. Macht weiter so!

2 Kommentare

aufdemWeg am 03.01.2017

Danke, Hummel ????70, das ist eine sehr hilfreiche Bewertung für mich. Für mich wird die Therapie jetzt erst beginnen & ich bin megaaufgeregt...

In so ca 1-3 Wochen geht's los, ich hab schon mächtig "... die Hosen ???? voll ..."

Doch die Website der Klinik finde ich sehr gut sortiert, informativ und spannend durch die vielen Bilder - mal schauen, ich will auch zugleich jetzt endlich ???? loslegen ?????????????

lebenneu

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Offen sein für Neues

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
alle sehr einfühlsam für die Patienten und haben immer Zeit für einen
Kontra:
Krankheitsbild:
Traumapatientin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin zur Zeit noch Patient in der Klinik Bad Staffelstein wegen einem Trauma. Ich werde in 3 Tagen entlassen.

Die Traumatherapie umfasst einmal Gruppentherapie, Körpertherapie, Achtsamkeit,Einzeltherapie sowie Kunsttherapie.

Ich haben in den 12 Wochen gelernt das jeder Baustein sehr wichtig war und ich aus den Stunden sehr, sehr viel mitnehme. Viele Dinge sind bei uns in Vergessenheit geraten und hier haben wir die Zeit und den Raum diese Dinge wieder zu erlernen. Man muss offen an die einzelnen Therapien herangehen dann kann man eine Menge mitnehmen und einen Teil davon hoffentlich auch umsetzen. Bei der Traumatherapie ist es ein auf und ab. Aber ich habe gelernt damit umzugehen und ich sinke nicht mehr in die Hoffnungslosigkeit und Scham sowie Angst ab.

Hier in der Klinik hat man die Zeit sich die Dinge genauer anzuschauen und nicht immer zu unterdrücken oder wegzuschieben, auch dies habe ich hier gelernt zuzulassen, sowie auch wieder die Gefühle.

Ich bin sehr froh darüber das ich hier einen Platz bekommen habe und so viel positives mitnehmen konnte.

Nochmals vielen Dank Schön Klinik Bad Staffelstein

3 Kommentare

Valerie3 am 21.09.2016

ich stehe auf der Warteliste für eine Traumatherapie. Wie ist das mit den Zimmern? Sind das Einzel- oder Doppelzimmer? Gibt es gratis WLAN? Können wir als Patienten die Sportmöglichkeiten (z.B. Fitnessraum) der Klinik frei benutzen? Wie lange bleiben durchschnittlich Traumapatienten dort? Oder ist das immer sehr individuell und von der Krankenkasse abhängig?
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zuversicht für die erste schwere Zeit zu Hause...
GLG

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ein uberzeugendes Konzept und viel Herzlichkeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einfühlsame Menschen. Wirksame Therapiemischung
Kontra:
wenn es überhaupt etwas gibt wäre es der volle und daher laute Speiseraum. 1Std. Mittagessen ist knapp wenn alle gleichzeitig kommen.
Krankheitsbild:
Depression somatische Störungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann nur immer wieder betonen wie positiv meine Erfahrung hier in der Schön Klinik Bad Staffelstein war. Das gesamte Personal von der Putzfrau bis zu den Ärzten war sensationell. Ich fühlte mich von Anfang an verstanden und gut aufgehoben. Man hatte wirklich das Gefühl daß einem alle helfen möchten gesund zu werden. Auch die Vorgehensweise hat mich überzeugt. Das gesamt Konzept stimmt hier ein Rädchen greift ins andere. Die Therapiemaßnahmen haben bei mir eine gute Wirkung gezeigt eine gelungene Mischung der verschiedenen Therapien. Achtsamkeit, Bewegung, Massagen und Gespräche alles war gut aufeinander abgestimmt. Ich gehe nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge.. ..

Reha

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zur Reha nach einer Operation an der Schulter! Alle Behandlungen bei Therapeuten und Ärtzen waren einwandfrei und sehr zufriedenstellend

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