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Schön Klinik Bad Staffelstein

Talkback
Foto - Schön Klinik Bad Staffelstein

Am Kurpark 11
96231 Bad Staffelstein
Bayern

81 von 104 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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104 Bewertungen

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Sehr starres Therapiekonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Es kommt sehr auf den Gesprächspartner an)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zwar nur EZ, aber eher alt und angewöhnt, aber ok)
Pro:
Tolle Co Therapeuten und Therapiegruppen, strenge Regeln, nur Einzelzimmer, Möglichkeit zur Intervalltherapie
Kontra:
Starres Konzept von dem nicht abgewichen wird, Klinikleitung und Therapeuten lassen keine Argumente und andere Konzepte gelten,manche Therapeuten menschlich unzumutbar, wer nicht mitspielt und Ziele erreicht wird gegangen
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde 2 mal in Bad Staffelstein behandelt und war mit dem ersten Aufenthalt an sich zufrieden. Im zweiten wurde jedoch immer klarer, dass die Klinik sehr eingefahren ist in ihrem Konzept. Sie Weichen kein Stück davon ab und wenn man als Patient damit nicht klar kommt, muss man gehen.
Man sollte sich als Patient der Essstörungsstation im klaren sein, dass die Klinik mit dem Setpoint arbeitet und man deren Zielsetzung erreichen muss, andernfalls ist laut Klinik eine "Heilung" der Essstörung gar nicht möglich. Das Setpoint Konzept ist nicht für jeden was und sollte man damit nicht 100% einhergehen "wird man gegangen" und als nicht behandelbar abgestempelt.
Eine vernünftige Argumentation wird nicht zugelassen und als symptomatisch abgestempelt.
Des weiteren empfinde ich meine Bezugstherapeutin des ersten Aufenthaltes rückblickend zwar als fachlich vllt kompetent, aber menschlich war sie unter aller Sau. Beim zweiten Aufenthalt habe ich den Therapeuten gewechselt und das Abschlussgespräch bei ihr gehabt und sie sagte mir, dass es Ressourcenverschwendung wäre, wenn ich in eine andere Klinik gehen würde. Sie sehen NUR IHR Konzept als richtig an und lassen keine andere Meinung gelten.

Die Therapeuten und die Oberärztin sind festgefahren und stur. Die Co Therapeuten sind meist sehr nett und bemüht. Die anderen Therapeuten (Körper, Kunst) sind fachlich Top und sehr hilfsbereit, vor allem Körper hat mir viel gebracht.

Klinik behandelt Patienten nicht kompetent - bezieht sich nur auf Meinungen der vorbehandler

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Einige wenige gute co-therapeuten
Kontra:
Therapeuten helfen nicht weiter
Krankheitsbild:
Atypische Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Hier wichtige Informationen vorab, bevor Sie Sich stationär in die Behandlung nach Bad Staffelstein begeben.

Ich leide unter einer atypischen Anorexie mit nebendiagnose zwangsstörung und Depression.

Bevor ich nach Bad Staffelstein ging befand ich mich direkt davor in der Tagesklinik der Schön klinik münchen.

Ich unterbrach bewusst dort meinen Aufenthalt und entschied mich von mir aus! Stationär in Behandlung zu gehen.

Ich wurde nämlich nach nur 7 Wochen Behandlungsdauer in München aus der Essstörungsgruppe rausgenommen und in die Depressionsgruppe gesteckt. Das entschied die Oberärztin, die für die Essstörungsgruppe zuständig ist, dort.
Ich Entschied mich also weiter an der esssymptomatik im stationären setting zu arbeiten, da niemand mir plausibel glaubhaft machen kann, dass ich nach nur 7 Wochen Behandlung eine Störung in den Griff bekomme, die bereits 21 Jahre andauert.
In Bad Staffelstein angekommen lief alles anfangs noch einigermaßen den Umständen entsprechend. Das setting im stationären ist sehr anders.
Doch mit erhalt des entlassbericht es aus München verweigerten mir die Ärzte jegliche weitere Behandlung und entliesen mich sofort.

Im entlassbericht meiner vorherigen Klinik wurde einem weiteren stationären Aufenthalt abgeraten.

Die Ärzte und Therapeuten, vor allem der leitende Oberarzt in der Facharzt Visite ! Machten sich nicht die Mühe, sich ein eigenes Bild von mir zu machen.

Sie entliesen mich augenblicklich mit Erhalt des Briefes und das obwohl ich für den Aufenthalt in der klinik meinen wg platz in einer therapeutischen Wohngemeinschaft hergeben musste.
Untergewichtig müsste ich sein! Erst dann wären die Kliniken verpflichtet, mich zu behandeln.
Trotz großer Schwierigkeiten im ess verhalten! Entlässt mich die Klinik ohne mir zu helfen, wie es jetzt für mich weitergehen soll.

Diese Klinik hilft nur Schwerst Untergewichtigen Menschen!
Für alle anderen Gruppen aus dem essstörungsbereich ist es fragwürdig

1 Kommentar

Babsi4022 am 05.02.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte mich hiermit offiziell für meine geschriebene Klinik Bewertung entschuldigen und darauf hinweisen, dass ich diese zu einem Zeitpunkt größter Anspannung und Frustration geschrieben habe.

Ich möchte hiermit ganz klar betonen, dass ich aus guten Gründen in die Klinik nach Bad Staffelstein ging. Ich wollte dort zum größten Teil in die geleitete Erprobung um weitere Symptome der enrkrankung zu bewältigen.

Ich möchte betonen, dass mir die Therapie geholfen hat, auch wenn diese zeitlich leider sehr beschränkt war.

Die Gruppen therapien gaben mir theoretisch viel an Wissen, Erfahrung und vor allem Austausch mit anderen Gruppen Mitgliedern.

Auch die Therapeuten und Ärzte arbeiten mit einem an einem hilfreichen und zielführenden Therapie Plan.

Ich konnte von diesem leider sehr kurzen Aufenthalt profitieren und hoffe, bald wieder in die Klinik gehen zu können.

Die Therapeuten sind in den Gesprächen sehr hilfreich und anregend. Vor allem aber die co-thrrpauten haben mich in der Zeit größter Anspannung stets gut beraten und begleiten können.

Vielen Dank für die kurze Zeit

Schmerzen kann man in den Griff bekommen.

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gute Lage. Große Zimmer. Gutes Essen.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wer viel Fragt bekommt auch viele Antworten.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ärzte jederzeit ansprechbar)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wenn man sich auskennt recht einfach. Beim ersten Besuch etwas schwierig.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Ich mag es hell und strukturiert.)
Pro:
Über Jahre beständiges Personal. Ärzte und Physiotherapeuten sind gut informiert bzw. vorbereitet. Schneller Therapiebeginn
Kontra:
Teils lange Wege im Haus zu den verschiedenen Therapien und Behandlungen
Krankheitsbild:
Orthopädische Schmerztherapie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach mehreren orthopädisch bedingten OP's, kannte ich die Klinik durch AHB's bzw. Reha's und mir wurde immer sehr geholfen. Nun bekam ich die Möglichkeit als einer der ersten Patienten an einer Schmerztherapie teilnehem zu dürfen.

Nach jahrelangen Schmerzen und etlichen OP's durch einen Unfall 2011 wurde ich im November 2018 für 10 Tage stationär als Schmerzpatientin behandelt. Es dauerte 2 Tage bis ich mich auf die komplexe Therapie einlassen konnte. So leicht bin ich mit konservativen Methoden nicht zu überzeugen. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Natürlich wurde ich nicht geheilt aber ich habe gelernt mit den Schmerzen umzugehen. Der Psychologische Beistand während des Aufenthaltes war für mich unheimlich wichtig und die größte Unterstützung.
Zu Hause fängt man leider an zu schludern. Es erfordert so viel Disziplin an sich zu arbeiten um nicht wieder zurückzufallen und sich von den Schmerzen runter ziehen zu lassen. Das ist nicht einfach. Haushalt, Job, Kinder, Freunde....jedem möchte man es recht machen und keiner soll merken wie es einem wirklich geht. Auch möchte man nicht immer bedauert werden.
Wenn es für mich die Möglichkeit gibt nach ca. 1 Jahr wieder eine stationäre Schmerztherapie oder Schmerzreha machen zu dürfen, dann sicher wieder in der Schön Klinik Bad Staffelstein.

Ich habe mich sehr gut aufgehoben und behandelt gefühlt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Empfehlenswert)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr verständlich und umsetzbar für mich als Patient)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Transparent, auf Wünsche wurde jederzeit eingegangen, klare Erklärung bezüglich der (Behandlungs-)Strategien)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Infos bei Änderungen sehr schnell, überall freundliches Personal und jederzeit hilfsbereit, Strukturen jederzeit erkennbar)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Mir fehlten optimalere Rückzugsräume in entsprechender Anzahl. Überall Einzelzimmer - Ausstattung ohne Bemängelung)
Pro:
Individuelles Eingehen auf mich als Patient. Sehr gute, umfassende Betreuung
Kontra:
Lautstärke im Speisesaal für mich teils schwierig
Krankheitsbild:
PTBS in Verbindung mit Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich (männlich) war jetzt zum zweiten Aufenthalt (Traumatherapie) in der Klinik. Mein Eindruck jedesmal identisch positiv.
Zwischen den Aufenthalten (5 Monate) gab es allem Anschein nach Änderungen in der Struktur sowie Neuordnung einzelner Bereiche (Trauma), die mir als Patient aber nur sekundär aufgefallen sind und für mich keinerlei Auswirkungen hatten.

Personal:
Überall immer freundlich und hilfsbereit. Von der Rezeption, über Patientenmanagement hin zur med. Pflege, (Bezugs-)Therapeuten und Co-Therapie, bis Reinigungspersonal und Haustechnik. Bei technischen Problemen war 10 Minuten nach Meldung(!) bereits die Haustechnik vor Ort. Respekt!
Bezugstherapeutin ist sehr gut. Ich hatte schnell Vertrauen und konnte mich somit auf alles einlassen. Mir wurde immer viel Zeit eingeräumt!
Zuständiger Oberarzt ebenfalls sehr gut auf mich eingehend. Alle sind offen und transparent mit mir umgegangen. Fragen und Probleme wurden immer ernst genommen und darauf eingegangen.
Co-Therapie und med. Personal in der MZ immer(!) freundlich, hilfsbereit und um mich bemüht, was zugegebenermaßen sicherlich nicht immer einfach für sie war.
Die Körpertherapeuten machen super Arbeit und runden in enger Abstimmung mit der psychosomatischen Therapie die Behandlung erst effektiv ab.

Essen:
Buffet mit guter Auswahl. Qualitativ ohne Beanstandung.

Qualitätsmanagementsystem wird gelebt. Lob und Kritik ernst genommen und in sehr kurzer Zeit individuell persönlich reagiert.

Rundum habe ich den Eindruck dass das Gesamtprogramm optimal auf mich als Patient abgestimmt ist. Der Patient allgemein ist keine Nummer sondern wird wertgeschätzt, als Mensch gesehen und behandelt. Tolle Vernetzung aller an der Behandlung Beteiligter.
Immer wieder kam in vielen Patientengesprächen zum Ausdruck: "Ich war schon in mehreren Kliniken, aber hier ist es echt am Besten!"
Abschließend:
Ich habe für die Bewertung die "rosa Brille" abgenommen und kann mit zeitlichem Abstand nach der Entlassung nur positiv bewerten.

Erfolgreiche Reha

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Orthopädie super
Kontra:
Organisation nicht so gut
Krankheitsbild:
Knie OP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ärztin und Therapeuten sind sehr freundlich,gehen auf Patienten ein,
fachlich gut ausgebildetes Personal!
Es war eine schöne,erfolgreiche Reha!

Wer was ändern möchte, ist hier richtig...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
man wird als Mensch wahrgenommen, ist keine Nummer
Kontra:
Zimmer teilweise sehr abgewohnt
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nun bin ich seit fast zwei Wochen wieder daheim und möchte auch mal berichten. Krank werden sollte man nicht, die medizinische Versorgung ist schon sehr mager, ok ich war nicht örthopädisch da, hätte mir jedoch trotzdem mehr Hilfe gewünscht. Dennoch hatte ich mich entschieden zu bleiben, war auch gut so. Angekommen bin ich da liefen die Vorbereitungen zur Umstellung der reinen Traumagruppe in Trauma mit Essstörung, wobei ich im Vorfeld darüber informiert war. Was mir hierbei nicht gefiel waren die spärlichen Informationen die es gab, immer schön Häppchenweise. Für jemanden wie mich, die Änderungen nicht mag und schwer mit umgehen kann , war es schwierig, jedoch ich habe es geschafft und darauf bin ich stolz. Mit den meisten Regeln kann ich was anfangen, manche machen Sinn, andere weniger. Es gibt auch Dinge die sehe ich relativ negativ. Zimmerdiagnostik hat zu meiner Zeit nicht stattgefunden, daran hätte ich schon stark zu knabbern. Auch das mit dem Essen gehen gemeinsam und die dafür gegebene Zeit war mir teilweise zu kurz. Das es unter Mitpatientinnen darum ging ob jeder die Basisportionen isst oder nicht, war mir dann zuviel an Kontrolle, ich hake es mal als Symptome der Essstörung ab, macht es aber auch zwischenmenschlich nicht einfacher. Positiv empfand ich den extra Tisch für Binge Eating und ich hoffe inständig dieser bleibt bestehen. Nicht jeder ist dafür geschaffen, täglich mit wechselnden Menschen am Tisch zu sitzen. Was mir sehr geholfen hat war das Aet, angeleitete kochen sowie die vielfältigen Rezepte. Ich würde mir wünschen die Traumagruppe würde wieder wie zu meinem ersten Aufenthalt gemischt sein, wer seine Essstörung behandeln möchte kann dies tun, sollte jedoch nicht Aufnahmebedingung sein. Positiv empfand ich zumindest meistens die Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche, Körpertherapie fiel zwar oft aus, wenn stattgefunden war es sehr hilfreich. Die Co Therapie ist stets besetzt, haben auch immer ein offenes Ohr, dies gilt auch für die Pflegekräfte. Alles in allem konnte ich für mich neue Wege finden, mit Dingen anfangen abzuschließen. Ich habe gelernt mit Hilfe von vielen Expo's im hier und jetzt zu bleiben. Besonders bedanken möchte ich mich bei meiner Bezugstherapeutin sowie beim gesamten Körpertherapie Team, die mir sehr geholfen haben.
Wer hart an sich arbeiten mag und Dinge ändern möchte, dem kann ich die Klinik ans Herz legen. Bleibt bei euch und euren Themen...

Gut aufgehoben für das Bekämpfen einer Essstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (professionelle und kompetente Therapueuten. Gehen auf jeden individuell ein.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr viel Geduld wird aufgebracht. Für Fragen haben sie immer ein offenes Ihr.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Man wird gut betreut und unterstützt. Bei Beschwerden ist die medizinische Zentrale rund um die Uhr verfügbar.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Allgemein wird viel wert darauf gelegt, dass man sich wohlfühlen kann.)
Pro:
Co Therapeutin sind für Gespräche und Anliegen immer da. Vertrauensvolle Bezugs - und Körpertherapeuten.
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit fast 3 Jahren kämpfe ich nun gegen meine Essstörung an. Zwei längere stationäre Aufenthalte habe ich hinter mir. Einer davon war die Schön Klinik Bad Staffelstein. Vorerst war ich skeptisch und wollte sofort wieder weg. Die Klinik hat viele Regeln. Einem mag es zu Anfang unvorstellbar und unmöglich erscheinen. Doch jede Regel wird einem erklärt und ergibt einen Sinn. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Mir als Mensch hat es rückwirkend gut getan, dass meine Krankheit so in die Mängel genommen wurde. Es war schwer und es tat weh. Natürlich - ich meine, wir kämpfen doch gegen etwas an, was wir zu einem Teil doch gar nicht los lassen wollen...
Was die Klinik in Bad Staffelstein ausmacht ist zum großen Teil das Intervallkonzept, welches dort angeboten wird. Ich bin froh, dass ich es annehmen durfte. Es bedeutet, dass es nicht nur einen Aufenthalt gibt, sondern, dass man nach mehreren Wochen das geschützte Gelände verlässt und eine Transfererprobung durchführt. Um gelerntes selbstständig umzusetzen. Nach einer Zeit kehrt man in die Kliik zurück und arbeitet daran, was draußen in der Welt gut bzw. nicht ganz so gut geklappt hat.
Die Therapeuten auf der Station sind alle vertrauensvoll, ehrlich und einfühlsam. Sie helfen uns auf dem Weg der Bewältigung. Man muss aber auch wollen. Sonst kann man noch so viel tun - solange man es für sich selbst nicht möchte, bringt alles nichts. Es wird auch sehr viel Wert auf Eigenverantwortung gelegt.

Ich kann die Klinik nur von Herzen für jeden empfehlen, der bereit ist, für sein Leben zu kämofen.

Alles Glück der Welt

Tip Top

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
CMD Kieferbehandlung
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Tumor/Bandscheiben Vorfall Hals
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat ihren guten Ruf, den Therapeuten zu verdanken. Sehr gut ausgebildete Therapeuten, in der Massageabteilung wird Herzlichkeit groß geschrieben.
Alle Masseure streben den Erfolg/Heilung des Patienten an. Eine einzigartige und gesamtheitliche CMD Behandlung durfte ich ebneso erfahren und erleben.
Ich bin ambulant deswegen schon sehr lange in Behandlung aber kein Vergleich dazu.

Traumatherapie Top!!!! mit Essstörung ein Flop

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mein Ziel erreicht)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Unterstützung in der schweren Zeit)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungunzufrieden (Mangelnde Kompetenz, Medikamente abgesetzt weil zu teuer!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Bis auf extrem lange Wartezeiten bei Intervall Therapie)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Zimmer renovierbedürftig, Stühle im Zimmer und Balkon nur für schlanke Menschen geeignet. Fehlender Tisch auf'n Balkon, kein Kühlschrank, keine Klimaanlage im ganzen Haus)
Pro:
Top Therapeutin, sehr gute Betreuung durch das kompetente Personal,geschützte Rahmenbedingungen.
Kontra:
Fürchterliches Essen, billige Produkte, abgelaufene Lebensmittelindustrie, Dosenfutter?, Cafeteria viel zu teuer!
Krankheitsbild:
PTBS, Traumatherapie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Traumatherapie absolut Top mit einer sehr kompetente Trauma Therapeutin.
Ich war 2017 und als Intervall Therapie 2018 je 12 Wochen in der Klinik.
Ich kann mich nur Positiv ausdrücken was das Konzept der Traumatherapie angeht. Die gute Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche und Therapien funktioniert sehr gut. Ich habe mich gut aufgenommen gefühlt, ebenso bekam ich sehr viel Unterstützung, besonders in der Zeit der Konfrontation, habe ich mich sicher gefühlt und ernstgenommen.
PPT Frau St. hat mich mit viel Kompetenz und Unterstützung in der gesamten Therapie begleitet und Dank ihrer Hilfe mein Trauma so gut bearbeitet, dass ich ein fast normales Leben wieder führen kann.
Immerwieder hat sie mich motiviert, auch wenn's besonders schlimm war,weiter zu machen. Absolute Fachkompetenz.
Körpertherapie, Kunsttherapie und Gruppentherapie runden das komplette Angebot ab.
Kunsttherapie hätte ich sehr gerne öfters gehabt, das kommt da leider zu kurz.
Ich habe viel mitgenommen und werde viele Sachen auch Zuhause umsetzen.

Leider gibt es diese sehr wertvolle Traumatherapie nicht mehr!!

Jetzt heißt es Essstörung in folge einer PTBS. Also wenn du Glück hast und zu deinem Trauma noch eine Essstörung hast, hast du die Chance einen Platz zur Traumatherapie zu bekommen!!??

In der letzten Woche meines Aufenthalts dürfte ich noch die neue "Therapie " mit erleben.

NEIN DANKE! Für mich sind das zu viele Regelungen, die mich meine Selbstbestimmung weg nimmt. Ich bin kein Kind mehr und muss bestraft werden, wenn ich die Regeln nicht einhalte.
Mag seine Berechtigung haben bei Patienten mit Anorexie, Bulimie und Magersucht haben, aber bestimmt nicht auf Traumatherapie und Übergewicht. Drohungen mit Entlassung, wenn man sich nicht fügt ist für mich ein NO GO !!
Für mich Gefahr der Retraumatisierung!!

Ich hoffe für uns Trauma Patienten, das die Schön Klinik sich ihren guten Ruf der Traumatherapie nicht aufs Spiel setzt!
Oder sind wir zu teuere Langzeit Patienten?
Schade für uns!

Empfehlenswert

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Es wird intensiv daran gearbeitet, schnell wieder auf die Beine zu kommen
Kontra:
Wenn man will, findet man überall etwas zu meckern.
Krankheitsbild:
Ischämischer Schlaganfall
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war hier zur Reha nach einem Ischämischen Schlaganfall.

Er kam beatmet in die Klinik, es wurde intensiv daran gearbeitet, das er schnell wieder selbständig atmet. Was auch nach relativ kurzer Zeit super klappte. Er wurde dort eingeliefert: Bettlägerisch. Er wurde entlassen nach 3 Monaten: mit viel neuem Selbstwertgefühl und vorallem auf seinen eigenen Beinen. Wir können diese Klinik nur empfehlen. Wir haben uns dort super aufgehoben gefühlt. Unser Sohn (5) hat dort auch nie gestört, egal wann oder wo er mal unterwegs war. Es war alles sehr Familiär zum Schluß.

Auch die Entlassung wurde super geplant vom Sozialdienst.

Wir danken der Klinik von Herzen für alles!

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr zu empfehlen!!!sehr professioneller&wertschätzender Umgang...Man ist hier wirklich noch als Mensch in der Klinik und nicht nur eine Fallnummer.Das ist nicht mehr selbstverständlich heutzutage!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche(Bezugstherapeutin,Co&Körpertherapie,Ärzte etc.) ist einzigartig.Dadurch ist eine optimale Behandlung möglich.Manchmal war es echt witzig wie schnell der Informationsfluss stattfand:-))
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept,vertrauensvolle und einfühlsame Bezugstherapeutin!!!ebenso tolle Co- und Körpertherapeuten,Co-Therapeuten>jederzeit als Ansprechpartner bei Krisen/Problemen,Körpertherapie sehr hilfreich,Einzeltherapie!,Gruppentherapie(man muss sie nur nutzen)
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach jahrelangem Leben&Kampf mit der Essstörung(und einigen Klinikaufenthalten) habe ich Anfang des Jahres nochmal all meinen Mut zusammen genommen&mich für einen stationären Aufenthalt entschieden, Zuvor hatte ich nie wirklich loslassen können,sondern immer wieder zurückgerudert in die Essstörung.
Es war also meine letzte Chance nochmal neu anzufangen

Ich bin in den letzten 2 Aufenthalten nun über Grenzen gegangen die für mich noch vor kurzem undenkbar gewesen wären.Viele viele Tränen sind geflossen und oft habe ich es kaum ausgehalten vor lauter Angst&Zweifel...aber ich machte weiter!

Das Konzept d. Klinik ist wirklich sehr gut&vor allem auf (wenn man dran bleibt:-))langfristigen Erfolg in der Bewältigung ausgelegt:

1. Die Klinik arbeitet mit einem Intervallkonzept,d.h die Behandlung ist nicht mit einem Aufenthalt erledigt sondern man ist eine gewisse Zeit stationär in d. Klinik & dann aber auch wieder daheim...so kann man d.Zeit auswerten&dann weiter an Themen arbeiten
2:Desweitern arbeitet die Klinik nach der Setpointtheorie,d.h nicht nur d.offizielle Normalgewicht zählt für die Bewältigung,sondern der individuelle Setpoint(Gewichtsbereich wo sich der Körper einpendelt wenn man regelmäßig und ausreichend isst ohne Gegensteuerung)

Die Bewältigung der ES ist ein langer&sehr anstrengender Weg...und das tolle an der Klinik ist,das man auch dann nicht allein gelassen wird sobald das Gewicht passt(wie es in vielen anderen Kliniken der Fall ist)sondern man trozdem weiter professionelle Unterstützung erhält und auch die darunterliegenden Themen bearbeitet werden können.Gerade mit erreichen des Setpointes wird es nämlich nochmal so richtig schwierig...

Ich habe die Chance genutzt&bin auf dem Weg Richtung Ziel zu Rudern.Wie weit der Weg noch ist weiß ich nicht,aber es ist der Richtige!
Der Wind dreht auch jetzt ständig, mal sind keine Wellen da&das Rudern geht ganz leicht, aber machmal sind sie so groß,das es mir alles abverlangt die Richtung beizubehalten...Aber ich halte durch,setz gelernte Strategien ein,kämpfe,halte zwischendurch an Häfen an(Intervalle)und werde (meine Ruder:-))nicht loslassen um ans Ziel zukommen

Auch nach vielen Jahren mit der Essstörung kann ich sagen:Es ist nie zu spät sich zu Entscheiden,zu Überwinden u sich auf den Weg zu machen!

Danke an das gesamte ZVMTeam und vor allem meiner Bezugstherapeutin für die tolle Unterstützung!

Bewertung Psychosomatik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War vom 17.08.bis 4.09 in der Schön Klinik BadStaffelstein Bereich
Psychosomatik wegen Depressionen. Ich kann diese Klinik nur Empfehlen
Frau Georgi und Herr Süssmann sind überaus kompetent und motiviert.
Während der 7 Wochen halfen mir vor allem die Einzel und Gruppentherapie
Der beiden genannten Therapeuten.
Die Bewegungstherapeuten besonders Sind ebenfalls sehr motiviert
Ich empfehle diese Klinik zu 100 % weiter
Tipp. Alles ausprobieren Geduld haben

Sehr hilfreich und empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Klinikkonzept, vertrauensvolle Therapeuten, einfühlsame Betreuung, Intervallvereinbarung, Einzel- und Gruppentherapie, interne Kommunikation
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Anfangs konnte ich mich mit dem Wort „Klinik“ nicht anfreunden und ich schämte mich dafür. Die Regeln waren ungewohnt, jedoch merkte ich jeden weiteren Tag, dass es sich lohnt, sich auf das Konzept einzulassen. Die Körper- und Einzeltherapien waren sehr hilfreich und auch motivierend. Es ist wichtig offen und ehrlich zu sein - auch den Therapeuten zu vertrauen, um die durchdachte Unterstützung anzunehmen. Nennenswert ist auch die gute interne Kommunikation im hilfsbereiten und engagierten Therapeutenteam. Das Intervallkonzept ist sehr gut, um die Situationen zu Hause zu erproben. Die angewandte Ernährungstherapie hat mir geholfen, das alltagsnahe Kochen wieder zu erlernen und die Portionsgrößen einschätzen zu können. Die Lage der Klinik, das Zimmer und das nette Personal sind sehr angenehm.

Vor meinen Aufenthalten hatte ich kaum ein Selbstwertgefühl. Meine Therapeutin hat es jedoch geschafft, mir meine Krone auf mein ICH aufzusetzen, sodass ich hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann (Ananas-Style). Nun kann ich meine Aufenthalte in der Schön Klinik in Bad Staffelstein als eine der besten Entscheidungen in meinem Leben benennen.

Vielen Dank für die schöne und hilfreiche Zeit!!!

Sehr hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Ausstattung ist wirklich gut für ein Krankenhaus. Man hat ein Einzelzimmer, das zwar nicht mehr ganz neu, aber top ausgestattet ist.)
Pro:
Gut durchdachte Therapien, gute interne Kommunikation, tolle Therapeuten, nettes Personal, engmaschige Nachsorge, Intervallkonzept, relativ kleine und übersichtliche Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als Intervallpatientin war ich nun schon zum zweiten Mal in der Schön Klinik Bad Staffelstein und ich bin wirklich überzeugt vom Konzept der Klinik.

Die Regeln auf der Essstörungsstation sind streng, aber genau das hat mir sehr geholfen. Am Anfang war es für mich wichtig, die Verantwortung abzugeben; mit der Zeit konnte ich mir aber viele Freiheiten wieder erarbeiten und habe gelernt, auch angemessen damit umzugehen.

Besonders gut finde ich das Intervallkonzept der Klinik. Von vielen Kliniken wird man alleingelassen, sobald man im Normalgewicht ist bzw. die Essstörung nicht mehr so ausgeprägt ist. In meinen Augen ist aber genau dieser Zeitpunkt richtig schwierig und die Bewältigung ist damit noch lange nicht abgehakt.
In Bad Staffelstein kommen deshalb viele Patienten mehrmals, aber dafür tendenziell nicht so lange am Stück wie in anderen Kliniken. Dadurch kann man immer wieder auswerten, wie die Zeit zuhause lief und wo noch Schwierigkeiten sind. Zudem wird man auch mit anderen Themen, die hinter der Essstörung stecken, nicht alleingelassen, sondern erfährt professionelle Unterstützung. Nur, weil die Essstörung dann nicht mehr so präsent ist, wird man nicht weniger ernst geworden.

Beeindruckend finde ich auch immer wieder die Kommunikation innerhalb der Klinik. Die Co-, Körper-, Kunst- und Einzeltherapeuten, sowie Ärzte stehen in sehr engem Kontakt. Dieser Austausch gewährleistet, dass die Therapien gut genutzt werden können und Ziele auch wirklich umgesetzt werden.

Am wichtigsten war für mich, dass auch meine Erfahrungen im zwischenmenschlichen Bereich fast durchweg positiv waren. Die Therapeuten (insbesondere Frau K.!) sind sehr engagiert, bemüht und sie kennen sich wirklich sehr gut aus. Ich bin nicht zum ersten Mal in Therapie und ich muss ehrlich sagen, dass die Expertise der Klinik vorbildlich ist!!!

Ich kann die Klinik nur jedem ans Herz legen, der wirklich gesund werden möchte!

Danke für die professionelle Unterstützung!!!

Leistungssteigerung im Privatbereich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Einze!- und Gruppentherapien
Kontra:
Obiges
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen einer Essstörung mehrmals in der Klinik zur stationären Behandlung. Im Großen und Ganzen war die Therapie okay. Allerdings haben mich einige Dinge schon sehr gestört. Da ist zunächst die Tatsache dass ich, obwohl ich Chefarztbehandlung vereinbart hatte, die Chefärztin in 10 Wochen zweimal zu sehen bekam, und auch das nur nach mehrfachen Insistieren. Die Visiten wurden, wie bei Patienten ohne Chefarztbehandlung von der Oberärztin ubernommen. D.h. auch ohne Zusatzleistung "Chefarzt" wäre ich ärztlich genauso versorgt gewesen. Als Nächstes hat mich verärgert, dass - wegen organisatorisch Probleme? - es nicht möglich war, das von der K!Unum beworbene größere Angebot von Mahlzeiten zu bekommen. Gleiches gilt für die Einnahme der Mahlzeiten im wesentlich ruhigeren Speisesaal und das Bedienen am Büffet für Privatpatienten. Diese Leistungen könnte man letztlich auch nur für die letzten Tage des Aufenthaltes abrufen. Abgerechnet wurden diese Leistungen jedoch für den gesamten Aufenthalt. Das ist m. E. schon grenzwertig. Wenn dies organisatorisch nicht ermöglicht werden kann, denke ich dass es ehrlicher wäre zu sagen, dass in diesem Bereich keine Privatpatienten aufgenommen werden können.

Da die Bewältigung einer Essstörung ohnehin schon langwierig und heftig ist, kann man auf diesen durch die Klinik verursachten Stress wirklich verzichten.

Fazit: Wenn ihr wegen einer Essstörung in die Klinik geht, macht es keinen Sinn Zusatzleistungen zu vereinbaren - außer für den Klinikbetreiber.

Nichts für Menschen die sich nicht wehren können

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
sie entschuldigen sich für alles
Kontra:
das müssen sie ja können haben ja anscheinend übung
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo
Die Klinik mag ja nicht schlecht sein für jemanden der noch persönlich schalten und walten kann,aber für jemanden der sich nicht äußern kann ist diese Klinik nichts .Sie verletzen das Recht auf körperliche Unversehrtheit und wollen alles mit einer Floskel als Entschuldigung wieder weg machen.ich meine dieses kann man so nicht einfach bereinigen .Zudem wenn man sich umschaut sieht man schon Dinge die zur Fixierung dienen, laut der Klinik ihren angaben werden die natürlich nicht benutzt oder sind natürlich nicht dazu gedacht, da fragt man sich wieso stehen sie dann da? Für jemand der keine Ahnung hat, fällt dieses natürlich nicht auf man kann es ja nicht im Auge behalten da sie einen nur von 16-19 Uhr einlassen . Desweiteren ist bei einer Außentemperatur von 30 Grad nicht mal eine Klimaanlage oder ein anderes Kühlsystem vorhanden so das die Patienten die sich nicht mal den Schweiß abwischen können in ihren eigenen Saft schwimmen und es niemand für nötig hält diesen mal abzuwischen.Da bekommt man noch die Aussäuerung der Patient hat erhöhte Temperatur also wenn ich bei über 30 Grad Zimmertemperatur noch zugedeckt bin habe ich auch erhöhte Temperatur aber das scheint dort niemanden zu interessieren .
Ich kann nur sagen sehr schlechter Platz für wehrlose Personen

Klinik die mit Herz und Expertise behandelt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Erfahrenes Team, Herzlichkeit, Privatsphäre ,tolle Zimmer ,gute Betreuung
Kontra:
Lange Wartezeiten
Krankheitsbild:
Traumtherapie (PTBS)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Schön Klinik in Bad Staffelstein mit voller Überzeugung und Zufriedenheit weiterempfehlen.
Ich war insgesamt zwei Mal dort ,das letzte Mal zu einer dreimonatigen Traumatherapie und es war für mich das größte Geschenk,das ich mir selbst hätte machen können.
Das Traumateam hat eine große Expertise ,man nimmt sich Zeit und ist eine Person und keine Nummer.
In allen Therapiebereichen steht man als Patient im Vordergrund und jeder Mitarbeiter ist mit Herz und Kopf dabei ,damit man Stück für Stück weiterkommt.
Die Vernetzung untereinander ist toll ,sodass jeder im Team über alles informiert ist!
Die Einzelzimmer mit Balkonzugang sind ein großer Luxus,sowie die ruhige und wunderschöne Landschaft um die Klinik herum!
Auch das Essen ist wirklich hochwertig und abwechslungsreich,auch wenn es abends kontinuierlich Brotzeit gibt.
Gerade für diesen Fachbereich kann ich jedem nur wünschen ,die langen Wartezeiten in Kauf zu nehmen - es lohnt sich!!!

Schlechtes Menagement

Orthopädie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Mit allen Behandlungen bezüglich seiner Beweglichkeit war mein Mann sehr zufrieden.
Kontra:
Mit den Schwestern kam er nicht gut klar.
Krankheitsbild:
Hüft-Op
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein erster Eindruck dieser Klinik war sehr positiv.
Mein Mann wurde an der Hüfte operiert und war nach der Narkose ziemlich hilflos. Für seine Rehabilitation wurde Ihre Klinik vorgeschlagen. Es wurde uns der Anreisetag direkt vom Krankenhaus mitgeteilt,aber nicht der Entlassungstag. Vielmehr wurde mir dann vor Ort gesagt, dass der Entlassungstag auf dem Behandlungsplan meines Mannes steht. Den hatte ich aber leider nicht und mein Mann hat diesen überhaupt nicht registriert. Ich hatte also große Schwierigkeiten mit dem Entlassungstag; denn ich hatte eine Fewo in Staffelstein gebucht und wollte meinen Mann nach 3 Wochen dann mit nach Hause nehmen. Vor Ort erfuhr ich dann plötzlich, dass mein Mann schon nach 18 Tagen entlassen werden soll. Eine Schwester teilte mir mit, dass die Krankenkasse nicht mehr bezahlt und das sei schon seit 10 Jahren so. Mein Mann könnte ja noch ein paar Tage mit in die Ferienwohnung und ein paar Tage Urlaub anhängen (allerdings schwierig mit dem Laufen nach einer Hüft-OP). Nachdem ich mich dann mit der Kasse und der behandelnden Ärztin in Verbindung gesetzt hatte, hat es gerade noch so geklappt, dass mein Mann volle 3 Wochen bleiben konnte. Ich könnte noch einiges mitteilen, aber das war es im Groben. Ausgerechnet in der Adam-Riese-Stadt hat die Woche nur 6 Tage!! Sehr seltsam!

Eine lohnende Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (gut)
Pro:
Therapieangebot aller Art
Kontra:
Speisenangebot
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

10 Wochen war ich in Bad Staffelstein und nehme sehr gute Erfahrungen mit. Sehr intensiv war die Einzeltherapie bei meiner Bezugstherapeutin, nochmals vielen Dank. Es hat mich sehr weitergebracht. Ebenso Dank an eine weitere Therapeutin, sie war immer ansprechbar. Dank an den Arzt, er hat´s immer noch mal auf den Punkt gebracht
Sehr gut gefallen haben mir Struktur und Aufbau der Psychotherapiegruppe, gut geleitet von o.g. Therapeuten. Überraschend war die Körpertherapie, da habe ich erst an Sport gedacht. Aber nein, es war Therapie auf körperlicher, geistiger und spielerischer Ebene. Habe mich dort fast immer "abgeholt" gefühlt und es war spannend meine eigene Entwicklung zu spüren. Dank an die Herren für das reichhaltige Angebot an Tai Chi, Yoga, Atemübungen, Symbole und Bogenschießen und vieles mehr.
Was gibt's noch zu schreiben: großzügiges Einzelzimmer. Die reguläre Reinigungsfrau war sehr gut. Im Patientenmanagement sehr freundliche Mitarbeiter, ebenso die meisten MA im Service.
Nicht gefallen hat mir das Essen: langweilig, zu viele Fertigprodukte, abends immer kalt mit Wurst und Käse. Aber ich war appetitlos, also nicht so wichtig für mich.
Ich würde die Klinik jederzeit weiterempfehlen, das therapeutische Konzept, die Vernetzung der einzelnen Abteilungen, die Pflegemitarbeiter und CO-Therapie waren ausgezeichnet.
Nicht gefallen haben mir die kleinen Therapiegruppenräume, die viel zu heiß waren und Ventilatoren, die nicht genutzt wurden konnten, weil sie zu laut waren.

"Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an..."

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Der Austausch unter den Ärzten und Therapeuten war so gut wie lückenhaft, ich habe mich sehr "gesehen" gefühlt.
Kontra:
Leider war der sehr große essensraum für Traumapatientienten sehr reizüberflutend, aber trotzdem ein gutes "Übungsfeld".
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am Ende des Jahres 2017 habe ich mich für eine Traumatherapie angemeldet und konnte Ende Januar anreisen. Ich war sehr dankbar dafür und es tat einfach nur sehr gut, von Anfang das Gefühl zu haben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und in guten Händen zu sein.Überall bemerkte ich die fränkische Gastfreundlichkeit, auch außerhalb der Klinik. Sowie eine Dankbarkeit wichtig ist, ist auch das tiefe persönliche Einlassen sowie auch einen gewissen Vertrauenensvorschuß in das gesamte Therapeuten und Schwesternteam.Klar ist das mit dem Krankheitsbild nicht einfach,doch es lohnt sich sehr. Vor allem, wenn einem mal das ein oder andere Therapieangebot erst mal "befremdlich" vor kommt, doch anschauen oder auch ausprobieren lohnen sich erfahrungstechnisch sehr, vor allem konnte ich mir in der Körpertherapie, in der Kunsttherapie und in der Psychotherapie (Gruppe und Einzel)ein breites Spektrum an Handswerkzeug zu legen und gut für mich schon in Notsituationen einsetzen, da ich es in der Klinik in liebevoller und humorvoller Begleitung ausprobieren konnte, auch Nachts.Das gesamte Konzept der Traumatherapie kam mir sehr entgegen, vor allem dass es rund um die Uhr das Team der Co Therapeuten gibt. Hinzu kam, dass ich auch ein großes Glück hatte, besonders liebenswerte und mutige Frauen kennnlernen zu dürfen. Das war von besonderem Wert. Daher lohnt es sich, auch sehr offen, ehrlich und respetkvoll miteinander um zu gehen, so konnten wir diese doch sehr anstrengende Zeit (12 Wochen) gut miteinander auch lachen und natürlich auch weinen.So fuhr ich dann mit großer Erleichterung Mitte April glücklich nach Hause, wo es natürlich weiter geht, das Gelernte weiter zu üben und um zu setzen und sich nicht wieder aus den Augen zu verlieren.Also, wer den Gedanken hegt, eine Thrapie in diesem Rahmen zu machen, der Mut lohnt sich und ein Satz eines Körpertherapeuten bleibt mir besonders im Kopf:"Sie alle sind Heldinnen"! Mein Mut und dieser Satz trägt mich auch an schweren Tagen.

Staffelstein war die beste Entscheidung meines Lebens!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014-17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Respekt und Geduld gegenüber Patient_innen
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression
Erfahrungsbericht:

Liebe Leserinnen und Leser dieses Berichts,

ich hoffe, dass diesen ganz viele zu Gesicht bekommen, da ich unbedingt meine Erfahrungen mit der Schön Klinik in Staffelstein teilen möchte.
Ich war in meiner dunkelsten Lebenszeit insgesamt vier Mal dort, auf der Station für Essstörungen. Am Anfang habe ich die starren Regeln gehasst (bzw. meine Esst. möchte das nicht) und ich bin ziemlich angeeckt. Das Team arbeitet mit relativ harten Konsequenzen und ich brauchte einen zweiten Anlauf (Aufenthalt), um das System annehmen zu können: Eine starke Krankheit braucht einen starken Gegner. Als ich wieder zurückkam wurde ich genauso herzlich wieder aufgenommen - das Team wusste genau, zwischen Essstörung und Person zu unterscheiden und die Wertschätzung und den Respekt nie zu verlieren.
Es waren wirklich intensive Wochen und Monate. Jetzt, 1,5 Jahre später und nach einem 1,5-jährigen Aufenthalt in einer TWG im Anschluss an die Klinik (Empfehlung der Klinik), geht es mir wirklich gut. Ich kann von mir behaupten, dass ich mein Leben noch einmal geschenkt bekommen habe. Und dazu ein neues Studium, einen tollen Job, viel Kraft und Lebensfreude.
Ich möchte nicht sagen, dass ich geheilt bin. Unangenehme Gedanken und Gefühle sind immer noch da und werden es wohl immer bleiben. Aber ICH bin stärker und kann mich immer wieder dafür entscheiden, nicht nach ihnen zu handeln.
Ich danke dem ganzen Team - meiner Therapeutin, der Körper- und Kunsttherapie und vor allem den Co-Therapeuten für eine intensive, ehrliche und unglaubliche hilfreiche Begleitung. Danke für die Geduld und das Herzblut und danke für auch witzige Momente, die alles etwas leichter gemacht haben.

Jeder/Jede, der/die sich für Staffelstein entscheidet, kann ich nur beglückwünschen... und wünsche viel KRAFT und AUSDAUER, die Hilfe anzunehmen. Es lohnt sich - IMMER!

Liebe Grüße
AKS

Starthilfe auf dem Weg raus aus der Essstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch wenn man nicht nach 9 Wochen geheilt aus der Klinik gehen kann, es lohnt sich!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich wurde stets über die nächsten Schritte aufgeklärt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr bemühte und einfühlsame Ärzte)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Etwas längere Wartezeit)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer, groß und hell mit Balkon)
Pro:
einfühlsame Therapeutin, Co-Therapie, Vernetzung des gesamten Teams, Einzelzimmer, schöne Gegend, (Intervall-)Konzept, Erfahrung auf dem Gebiet, Angewandte Ernährungstherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach 4 Jahren Kampf mit der Essstörung entschied ich mich nach langen hin und her doch für eine Klinik. Die Angst war natürlich zunächst groß, vor den ganzen Veränderungen, aber ich kann jetzt im Nachhinein sagen, dass es sich wirklich lohnt!

Obwohl es sich um eine Klinikkette handelt (Schön Kliniken) hatte ich keineswegs das Gefühl, dass ich nur eine Nummer im System war, sondern habe mich stets als Mensch gesehen gefühlt. Das liegt auch an dem Setting: rund um die Uhr sind für einen Co- Therapeuten auf der Station verfügbar, mit denen man bei jeglichen Problemen reden kann. Ich habe sie dabei stets als eine große Hilfe wahrgenommen, sie wirkten immer sehr einfühlsam und halfen einem wo sie nur konnten. Zusätzlich bekommt man natürlich einen Bezugstherapeuten, der mit einem die Einzeltherapien durchführt. Man hat in der Woche normalerweise ein kurzes und ein langes Einzel. Sollte man aber mal mehr Gesprächsbedarf haben, konnte man auf seinen Therapeuten auch zusätzlich zählen. Überhaupt war es sehr beeindruckend, wie vernetzt das gesamte Team ist. Abgesehen von den Co´s und dem Therapeuten hat man noch 4 mal die Woche Gruppentherapien, mehrmals Körpertherapie (auch sehr hilfreich!), Kunsttherapie, poststationärePlanung, je nachdem noch Dinge wie Angewandte Ernährungstherapie, Impulstraining... ich kann nur sagen lasst euch überraschen, man kann aus allem definitiv etwas mitnehmen! Auch der mir zugeteilte Arzt war sehr gründlich und geduldig und hat immer alles genauestens erklärt.

Beim Essen gibts ein Phasenkonzept: Tisch 1,2 und 3, wobei die Freiheiten und Eigenverantwortung nach und nach gesteigert werden.Zunächst immer begleitet, dann nur noch mittags und dann frei. Zusätzlich gibt's am Anfang nach den Mahlzeiten noch eine "Achtsamkeit- und Selbstschutzzeit", wobei ein schön gestalteter Raum zur Verfügung steht. (zur Vorbeugung von Erbrechen usw)

Probiert es aus, vielleicht lohnt es sich für euch genauso wie für mich! ein Versuch ist es Wert :)

Möge ich jetzt wohlwollend und fürsorglich mit mir selbst sein, an meine Ziele denken und für ein Leben mit Gefühlen, Spontanität und Energie für meine Fähigkeiten besonnen handeln.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich kann sie wirklich nur empfehlen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke für so viel hilfreiches Wissen!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wirklich tolle Teamarbeit und nachvollziehbares Konzept!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Bezugstherapeutin, Körpertherapeutenteam, Co-Therapeuten, Teambesprechungen, Gruppentharapien, Essen, Konzept, extrem wertschätzender und fürsorglicher Umgang, Ansprechpartner rund um die Uhr
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa, Depression
Erfahrungsbericht:

Zuerst einmal ein riesiges Lob und fettes Dankeschön an die Therapeuten, die Ärzte, das Konzept u. die Arbeitsweise, ich kann die positiven Bewertungen nur bestätigen!

Erfahrungsbericht:

Nach Jahren mit der ES, habe ich mich, trotz großer Ängste und obwohl ich eig. unbedingt zuerst meine Ausbildung abschließen wollte, dazu entschieden mir doch sofort nochmal stat. Hilfe zu holen. Im Nachhinein wirklich die Beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich konnte aus den Aufenthalten mehr mitnehmen, als „nur“ die notwendige Gewichtszunahme und regelmäßiges Essen, es war vielmehr Lernen fürs Leben, was ich mir eig. für jeden Menschen wünschen würde.

Es ist kein einfacher Weg, nein, u. auch kein kurzer (ich bin auch noch lange nicht am Ende), aber er ist zu schaffen. Ich war am Anfang auch erst verzweifelt, als ich von dem hörte, was nun anstand. Es war anders u. mehr, als ich mir vorgestellt hatte, aber es ist ein Prozess, den man schrittweise anpackt u. ein Weg, den man nicht alleine gehen muss.

Auch wenn es hart war, ging ich schließlich sogar über mein ursprüngl. Ziel hinaus, bis zu einem Punkt, den ich früher für unmöglich hielt, denn obwohl es meiner ES spürbar nicht gefällt, stehe ich hinter dem Prinzip der Klinik u. bin überzeugt, dass man damit eine ES (egal welche!) wirklich bewältigen kann (->KEIN Mäst-Prinzip!)

Das wichtigste jedoch ist, dass ich so viel mehr Lebensqualität zurückgewonnen habe:
wieder Freude u. Begeisterung empfinden können, mehr Lust und Kraft für Hobbies, mehr Konzentration, Geduld u. endlich wieder das Gefühl eine Person zu sein, mehr ICH zu sein, mit mir selbst besser klar zu kommen (gerade auch tiefer liegende Themen u. aufrechterhaltende Faktoren werden mit behandelt)

Das alles hätte ich in dieser, eig. kurzen, Zeit niemals ohne diese tolle Unterstützung geschafft.

Ich kann deshalb nur jeden ermutigen sich nicht von all den Ängsten aufhalten zu lassen, sondern sich für die schwierige Zeit der Bewältigung Unterstützung zu holen, egal zunächst in welcher Form. Und wenn du nun schon soweit bist, diese Rezession zu lesen, gibt es für dich sicher einen guten Grund dazu. Jeder hat das Recht auf Hilfe, egal an welchem Punkt du gerade stehst. Du kannst nur dazugewinnen. Es geht um dein Leben, hol es dir zurück! Mach jetzt den ersten od. nächsten Schritt, jeder einzelne davon ist wichtig. „Durch die Angst ist aus der Angst!“; spricht auch die Erfahrung.

Sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung/ Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik nur weiterempfehlen!

Hergekommen bin ich um ehrlich zusein mit dem Gedanken ich werde es sowieso nie schaffen.
Nun bin ich zum 4 mal in der Klinik gewesen aber nicht weil ich es nicht geschafft habe sondern weil die Klinik nach einen super Konzept arbeitet ( Intervall-Therapie)

Der Klinikalltag ist sehr strukturiert und die Therapien sind sehr hilfreich ( Körpertherapie, Psychotherapie Gruppe sowohl auch Einzel und ...)
Das ganze Team ist immer am laufenden und man hat rund um die Uhr einen Ansprechpartner.

Natürlich ist es in einer Klinik anstrengend und es wäre gelogen wenn ich sagen würde das mir manches nicht komisch vorgekommenen ist und ich hinter jeder Entschuldigung gestanden bin.
Aber im Nachhinein macht alles Sinn!

Ich finde es auch sehr gut, dass das Konzept und die Therapie relativ streng gehalten sind.
Durch die durchdachte- Strenge hat die Essstörung weniger Raum und man wir vor sich selbst geschützt!

Die Zimmer sind wirklich mehr als okey!
Es gibt ein Doppelzimmer und sonst lautet Einzelzimmer. Jedes Zimmer hat einen Balkon, Fehrnseher und ein eigenes Badezimmer.

Das Durchschnittsalter ist bei ca 20-25 Jahren aber ich finde es sehr schön das auch manche hier sind die schon etwas älter sind.
Ich finde jeder profitiert von jedem egal wie jung oder alt, wir alle sind dort weil wir krank sind und Unterstützung brauchen da spielt das Alter keine Rolle!

Also ich kann die Klinik jedem nur ans Herz legen, machen und den Willen haben etwas zuverändern muss man selbst, hat man das bekommt man hier die beste Unterstützung und Therapie!

3 Kommentare

HannaJa am 12.04.2018

Sind dort auch Mehrbettzimmer? Also mit mehr als 2 Personen? Und gilt das, was du geschrieben hast auch für das alte Gebäude, wo die Kassenpatienten untergebracht sind?

Liebe Grüße

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Aufbruch

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (die lange Wartezeit ist zermürbend)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
abgestimmter Austausch im Behandlungsteam
Kontra:
möglicherweise übersehen von Symptomen somatischer statt rein psychosomatischer Natur
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich war 2017 2x zur Traumabehandlung in der Schönklinik (10 Wo; 12 Wo) und möchte meine Erfahrungen teilen. "Ehemalige", selbst betroffene können einem vielleicht einen anderen Eindruck als beratende Bekannte/ professionelle Fachkräfte vermitteln, der natürlich trotzdem immer subjektiv ist!

Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Man bekommt gleich zu Beginn einen "Paten", einen Mitpatienten der gleichen Station zur Seite gestellt, der den Einstieg erleichtert. Fragen beantworten einem aber auch die Pflege, die ich als sehr zugewandt, einfühlsam und geduldig erlebt habe, andere Mitpatienten und natürlich die Bezugstherapeutin. Du lernst gleich am 1./2. Tag die unterschiedlichen Therapien kennen und ich habe mich nach ca 2 Wochen gut ausgekannt. Die interdisziplinäre Arbeit des Teams (Körper-, Kunst-, Einzel-, themenbezogene Gruppentherapien) sind aufeinander abgestimmt und die Therapie insgesamt (z.B. Stabilisierung, Konfrontation, Integration) ist nachvollziehbar strukturiert. Der Zeitraum von 12 Wochen (wie bei mir) klingt erstmal wahnsinnig lang! macht aber Sinn. Man braucht ja das Vertrauen, um sich überhaupt einlassen zu können, und -machen wir uns nichts vor- Traumatherapie ist verdammt anstrengend! Es treten vielleicht zusätzliche körperliche Symptome auf und wir beschäftigen uns mit den schlimmsten Zeiten unseres Lebens. Wofür? Damit es endlich besser werden darf! Vor der Therapie habe ich irgendwie den Alltag geschafft, aber Lebensfreude war das nicht.

Nach den Aufenthalten (die Intervalle finde ich persönlich hilfreich, um an "tiefere Schichten" zu kommen, bzw. einen Anker zu haben, wenn das Bearbeitete zuhause weiter wirkt) denke ich häufiger, "so habe ich mir das vorgestellt :)". Natürlich ist nicht alles gut (öfter Albträume; neue Verhaltensweisen in Beziehungen sind ungewohnt und nicht leicht; neue, intensivere - auch unangenehmere Gefühle möchten integriert werden), aber ich habe das Gefühl, dass das Leben ist. Dafür lohnt es sich!

Ein anfang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Körpertherapie, essenbegleitung
Kontra:
Nur schema f
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 wochen dort wegen meiner Essstörung. Ich durchlief alle 3 phasentische. Essen schmeckte und menge ok.
Therapien körper und gruppe fast täglich.
Leider bekam ich kein intervall angeboten. Und man arbeitet nach schema f. Man muss sich ausgang erarbeiten. Die klinik bzw station ist streng.

Alles Bestens

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super freundliche Physiotherapeuten, aber auch alle anderen Mitarbeiter. Ärzte hatten immer ein offenes Ohr.
Kontra:
Viele Vorträge
Krankheitsbild:
Hüfte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich (53 Jahre, weiblich ) hatte mir die Klinik, aufgrund der Bewertungen ,ausgesucht. Mir war es wichtig, die Klinik wieder nach kurzer Zeit und nach erfolgreicher Behandlung , zu verlassen. Dies war voll gegeben.
Ich war mehr als zufrieden. Hatte einen tollen Physiotherapeuten und auch das drum herum hat super geklappt.
Ich muss auch sagen - es hat bei mir alles funktioniert. Schon die Aufnahme war reibungslos. Alle super nett und hilfsbereit. Das war auch so über den gesamten Zeitraum. Man konnte sich immer an alle wenden, egal ob es die Schwestern , Therapeuten oder auch die Mitarbeiter im Speisesaal oder in der Cafeteria waren. Jeder war für einen da und auch sehr freundlich.
Auch fühlte ich mich von den Ärzten sehr gut betreut.
Mein Fazit - alles richtig gemacht und ich kann die Klinik nur empfehlen !!!

Gewöhnungsbedürftig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Schade nur wegen Zweibettzimmer)
Pro:
Nette freundliche Therapeuten und Co Therapeuten.Gutes Essen
Kontra:
Das Konzept des Setpoints....
Krankheitsbild:
Esstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik selber ok.
Nur das Konzept der Esstörungsbehandlung echt krass????????
Wenn man nicht in der Gewichtskurve ist darf man nicht aus der Klinik raus.
Ich fühlte mich Anfangs echt wie im Knast????
Für extrem Untergewichtige(unter BMI 17) kann man noch verstehen aber für dieses strenge Konzept dazu braucht man echt Nerven!
Für Untergewichtige ist die Klinik echt zu empfehlen.

Aber wenn man Esstörungsgedanken hat und sein "normalen" BMI hat dann kann man einem nicht mehr wirklich helfen.
Denn laut setpoint ist das gewicht sehr weit über dem normalen BMI.
Und man hat das Gefühl es geht nur ums auffuttern (mesten).Danach bist geheilt????.
Hauptsache du hältst dein Gewicht.
Das war etwas enttäuschend.

Vor allem das ich die Gedanken immer noch habe....

Ansonsten sind die Therapeuten und Co Therapeuten nett.
Nur viele auch sehr jung(mich persönlich hat es gestört da ich das Gefühl hatte manche hatten noch nicht so viel Erfahrung)

Die Zimmer(gibt's auch Doppelzimmer) sind ziemlich abgewohnt,besonders das Badezimmer(verrostete Heizkörper).

Positiver Erfahrungen mit der Reha-Einrichtung der Schön-Klinik Bad Staffelstein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
s. Erfahrungsbericht
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Hüft-TEP rechts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Aufnahme klappte reibungslos und unkompliziert.

Untergebracht war ich in einem sauberen und zweckmäßig eingerichteten Einbettzimmer.

Die ärztliche und medizinische Betreuung war sehr gut.

Die Therapie für die Hüft-TEP nach dem entsprechenden Programm war sehr erfolgreich. Ich konnte bereits in der dritten Rehawoche mit ärztlichem Einverständnis innerhalb der Gebäude ohne Stützen laufen. Zum Zeitpunkt der Entlassung nach drei Wochen Reha durfte ich bereits Auto fahren (Hüft-OP am 05.01.2018, Reha-Beginn 11.01.2018).

Die Verpflegung war ebenfalls sehr gut. Das Frühstück und das Abendessen konnte man sich an einem Büffet selbst zusammenstellen. Das Mittagessen war abwechslungsreich und ausreichend.

Resümee: Die Schön-Klinik kann ich ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

Knie TEP

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Freundlichkeit, Schwestern, Zimmer, Bad, Essen.
Kontra:
Vorträge -Ernährung- alt eingefahren
Krankheitsbild:
Knie TEP rechts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin 50 Jahre alt und weiblich.
Die Schön Klinik Bad Staffelstein hat mir sehr gut gefallen. Ein straffes Therapieprogramm mit freundlichen und fachkompetente Physiotherapeuten. Am besten hat mir die Fitnesshalle gefallen. Die Therapeuten waren immer nett und hatten immer ein Lächeln für jeden Patient. Man konnte, wenn die Anzahl der Patienten wenig war, jedes Gerät ausprobieren und einige Zeit verweilen. Die Medizinische Zentrale war immer sehr höflich und konnten mir immer helfen. Die Eingangshalle hat mir sehr gut gefallen, weil immer Tageslicht vorhanden war. Wenn doch mal die Sonne sich blicken lies, bemerkte man dies sehr angenehm. Sehr freundliche Bedienung in der Cafeteria. Leider machte diese um 19 Uhr zu. Aber man konnte sich trotzdem noch aufhalten.

Für "die perfekte Essgestörte" geeignet - ansonsten schwierig, individuelle gehört zu werden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015, 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Wenn man Schmerzen hat, wird das immer auf die ES geschoben)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Körpertherapeuten, Kunsttherapeutin, Landschaft, Essen, Zimmer
Kontra:
Schema F-Behandlung, unerfahrene Therapeuten, reine Verhaltenstherapie
Krankheitsbild:
Anorexie, Bulimie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in dieser Klinik im Sommer 2015 mit leicht ausgeprägter Bulimie und im Sommer 2017 mit schwerer Bulimie/ Anorexie und Depression.
2015 hat mich komplett von der Bulimie weggeholt, allerdings in die Anorexie getrieben. Das hätte mir aber auch bei jeder anderen Klinik passieren könne, da ich dort schon am untersten Rand vom Normalgewicht war.
2017 bin ich nochmals hin, weil ich, nachdem ich durch die Anorexie 2016 wieder 25 kg zunehmend musste, in die Bulimie zurückgekehrt bin. Zudem kamen mit dem für mich hohen (BMI22) Gewicht meine Depressionen verstärkt wieder. Dahingehend hat mir der zweite Aufenthalt von 9 Wochen auch sehr gut geholfen. Ich kam mit einer schwergradigen Depression und bin mit einer leichtgradigen gegangen.
Der Bulimie habe ich leider kein Ende setzen können. Trotz zwei Stunden ASG-Zeit nach jedem Essen (Zeit, wo man in einem Raum sitzen bleibt, sich selbst beschäftigt und aushalten muss), Ausgangssperre und begleiteten MZ hat sich die ES im Laufe der Zeit Schlupflöcher gesucht. Ich muss aber auch anmerken, dass ich mich extrem schlecht öffnen kann und ich mich vor allem für meine bulimische Seite sehr schäme. Wäre ich wohl offener damit umgegangen, hätte ich mehr aus dem Aufenthalt ziehen können.
Die Regeln für Anorexie-Patienten sind sehr hart, man bekommt aber beim geeigneten Mitmachen und sichtbaren Erfolgen der Kurve viele Freiheiten.
Was mich riesig stört an der Klinik, ist das Behandeln nach Schema F. Wenn man die die "perfekte" Essgestörte ist und manche Verhaltensweisen zb nicht hat, wird einem nur gesagt: wenn Ihnen das nicht passt, dann können Sie gehen.
Und das finde ich unglaublich schade, weil das Vertrauen zum Therapeuten dadurch wegfällt. Die Therapeuten auf der Essstörungsstation sind weit ich es überblicken kann alle nicht sehr liebenswürdig und es dreht sich meist nur um die Gewichtsskurve, statt tiefergehende Dinge zu behandeln.
Landschaft und Essen sind beides top!!! Körpertherapeuten möchte ich besonders empfehlen!!!

Das Leben wieder l(i)eben lernen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Habe mich in einer sehr schweren Zeit rundum bestens betreut gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetente Bezugstherapeutin und leitender Psychologe)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Meine körperlichen Probleme wurden ernstgenommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vom ersten Kontakt über die Einbestellung (Fr. J.-S. :-))bis zur Nachbehandlung habe ich mich sicher und toll unterstützt gefühlt)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer für jeden)
Pro:
Sehr erfahrene, kompetente und wertschätzende Therapeuten
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach mehreren z.T. guten Psychosomatik- und zuletzt extrem schlimmen Psychiatrieaufenthalten war meine Angst und mein Misstrauen in die Behandlung recht groß. Ich war überrascht über die große Wertschätzung und Empathie, die mir hier entgegengebracht wurde. Ich wäre ohne das gewachsene Vertrauen wohl nicht in der Lage gewesen, mich mit meinen schwersten Themen auseinanderzusetzen und zuzumuten.
Das Team tauschte sich bestens aus, so dass jeder (Kunst-, Körper-, Co- und Bezugs-) Therapeut meist wusste, was mich gerade beschäftigt. So liefen die versch. Therapien ineinander verzahnt und ich konnte aus vielen Stunden neue Erkenntnisse gewinnen. Die 24-h-besetzte Co-Therapie war in therapiefreien Zeiten kompetenter Ansprechpartner und für die tägliche Achtsamkeitsgruppe zuständig.
In der Traumagruppe (4mal wöchentlich) werden krankheitsrelevante, persönliche und organisatorische Themen besprochen, wobei das eigentliche Trauma nicht genannt wird.
Schwierig fand ich z.T. das enge Zusammensein so vieler schwer belasteter Patientinnen, da bedarf es einer guten, gesunden Abgrenzungsfähigkeit. Mittlerweile sind die Trauma- wohl reine Frauengruppen. Die Klinik arbeitet bei Bedarf mit Intervallen, die individuell geplant werden.
Es gibt ein kleines "Sportstudio" und ein Schwimmbad, die zu festen Zeiten benutzt werden dürfen.
Besonders möchte ich noch meiner tollen Bezugstherapeutin Frau Stammler und Herrn Dr. Svitak danken, dass Sie auch in schweren Krisen an mich geglaubt und mich bestens unterstützt haben.
Wenn man sich überhaupt in einer Klinik wohl und gut aufgehoben fühlen kann, dann hier. Wertvoll finde ich auch, dass der Fokus auch auf den vorhandenen Ressourcen liegt und man nicht auf die Krankheit reduziert wird. Ich persönlich bin dabei zu entdecken, dass das Leben neben Funktionieren und Kämpfen auch noch schönere Momente bereit hält. Gesund bin ich noch lange nicht, aber auf einem gelegentlich liebevolleren Weg zu mir, meinen Bedürfnissen und Wünschen.

Gute Klinik mit einzelnen Schwächen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (bei einer somatoformen Schmerzstörung wäre physikalische Therapie durchaus angebracht, und nicht einfach nur Schmerztabletten verordnen)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
keine Physiotherapie, Küche, Speisesaal
Krankheitsbild:
schwere Depression, Somatisierungstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Organisation war top, schon am Vortag meiner Aufnahme wurde ich von meiner Bezugstherapeutin angerufen. Sie hat sich vorgestellt und mir den Ablauf des ersten Tages erklärt. Dort angekommen lief alles reibunglos.
Mit meiner Bezugstherapeutin war ich sehr zufrieden, ich empfand sie als sehr kompetent, und endlich hatte ich mal jemanden gefunden, bei dem ich mich ernstgenommen fühlte. Dies trifft auch auf den leitenden Psychologen, Dr. Svitak, zu. Er ist sehr einfühlsam und trifft wirklich den Nagel auf den Punkt. So viel Verständnis habe ich noch bei keinem Arzt (egal welcher Fachrichtung) bekommen.
Viele Erfahrungen konnte ich in der Körpertherapie machen, das ging manchmal ganz schön an die Substanz. Die Körpertherapeuten leisten wirklich ganze Arbeit, sind alle sehr freundlich.
1x pro Woche treffen sich alle Therapeuten, dann werden die Patienten besprochen, so sind alle Therapeuten immer auf dem aktuellen Stand.
Wer meint, er könne dort auch orthopädisch mitbehandelt werden, da es dort eine orthopädische Abteilung gibt, hat Pech gehabt. Wegen meiner Rückenschmerzen bekam ich immer nur die Antwort "deshalb sind sie nicht da", ich konnte Tabletten bekommen.
Nicht gut fand ich das Essen (ja, es ist eine Klinik...), es gab viel Konserven. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten wird es schwierig,die Küche hat es bei mir (und auch anderen Patienten) nicht geschafft, darauf vernünftig einzugehen.
Der Speisesaal ist groß und sehr laut. Morgens und abends Buffet, mittags Salatbuffet (immer das Gleiche, oft schon angetrocknet oder mit braunen Rändern, Spargel/ Bohnen etc. aus Konserve), Hauptgericht wird serviert. Dadurch ist eine ernorme Unruhe, da die Servicekräfte ständig durch die Gegend rennen und auch schon immer wieder die Tische abräumen, owohl andere Patienten am Tisch noch essen.
Sehr wenig Angebote für die Freizeit, die sind dann meist auch noch kostenpflichtig.
Fazit: Therapie gut, der Rest mit Schwächen

Ist das hilfreich?

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Körpertherapie, Kunsttherapie, Boxsack
Kontra:
Alb-Traumastation
Krankheitsbild:
PTBS, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gerne würde ich Ähnliches berichten können wie rockeloh, habe auch während meines Aufenthalts nur Gutes von den Depressions- und Burnoutgruppen gehört. Leider stellte sich dies auf der Traumastation komplett anders dar, so dass eine Onlinetherapie mit einem Social Bot als Gegenüber eventuell effektiver gewesen wäre. Statt Empathie und wohlwollender Begleitung nur Druck, Bevormundung, Stereotype und Therapie aus dem Lehrbuch - für Borderliner.

Die größte  Schwierigkeit: eine komplett heterogene Gruppe aus rund 12 Frauen, mit einem Schweregrad von einfacher bis schwerster komplexer PTBS. Mit letzterer schienen weder Therapeuten noch das pflegerische Team ausreichend Erfahrung zu haben. Aber statt die Überforderung einzugestehen und denjenigen Patienten, denen hier offensichtlich nicht geholfen werden konnte, bei der Suche nach einer fachlich spezialisierten Einrichtung behilflich zu sein, wurde diesen in Krisen nur geraten: "Halten Sie sich an Ihre Mitpatienten". Das geht nicht lange gut...

Viele Patienten mit Traumafolgestörungen sind Meister im Aushalten. Sie sollten eigentlich dazu ermutigt werden, "Nein" zu sagen, Selbstvertrauen zu gewinnen und ihren eigenen Weg zu gehen. Schöne Theorie, aber bitte nicht in der Klinik umsetzen.
Viele Abbrüche während meines viel zu langen Aufenthalts regten das Team nicht zum Umdenken an, stattdessen wurde der Druck verstärkt. Ich selbst bin leider viel zu lange dort geblieben - Meisterin im Aushalten plus Hoffnung auf hilfreiche Wegweiser.

Gekommen mit einer mittelgradigen Depression plus PTBS ging ich mit einer schweren. Entlassungsmanagement Fehlanzeige. Ob die ambulante Behandlung daheim sichergestellt ist, interessiert niemanden.

Es läge noch ein langer Weg vor mir, weissagte man mir am Ende. Das mag wohl sein. Aber bis aus dieser Station ein geschützter Raum für traumatisierte Menschen wird, fließt  sicher auch noch viel Wasser den Main hinunter.

Schade. Traurig. Und wenig hilfreich.

2 Kommentare

HPC am 14.10.2018

Vielleicht mal anfragen in der Hochgrath-Klinik in Wolfsried. Sehr gutes Feedback ehemaliger Klienten mit PTBS/Traumafolgestörung, Mehrfachtrauma. Da eine Klinik auch immer zu einem "passen" muss, ist das nur ein Hinweis zu einer Möglichkeit. Die telefonische Beratung dort war sehr kompetent und sehr freundlich. Alles Gute!

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Einfach nur gut!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nix
Krankheitsbild:
Angst und Panikstörungen, Depression, Burn Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eigentlich ist alles schnell erklärt: man nehme sämtlich positive und lobende Aussagen und schon ist das zusammen, was ich erlebt habe. Alle negativen Bemerkungen habe ich so nicht erlebt und kann ich somit nicht bestätigen. Natürlich kommt es immer darauf an, welche Erwartungshaltung jemand hat. Meistens sind z.B. die, die über das wirklich fantastische Essen meckern diejenigen, bei denen ich zu Hause nicht in den Kühlschrank schauen möchte. Wie viele andere Patienten, die das erste mal stationär in einer Akutpsychosomatik aufgenommen werden, war auch ich voller Angst und Sorgen über das Kommende: Unterbringung, Therapeuten, Gruppenzusammenstellung,Therapieprogramm, Freizeit, Besuchsregelung und Ausgang...alles Dinge, die einen total verunsichern. Aber...alles easy...vom ersten Kontakt in der Klinik bis zum letzten, nur nette und warmherzige Menschen, die allesamt hochprofessionell ihren Job machen.

Nach knapp 8 Wochen Aufenthalt, gehe ich nur sehr ungern und trauere der wichtigen und schönen Zeit hinterher. Aber durch eine insgesamt prima vernetzte und gut organisierte Therapie, geht es mir um einiges besser und ich fühle mich gestärkt für das, was kommt.

Nochmal ein großes Lob an meine einfühlsame Bezugstherapeutin und ihre Kollegin, an die netten Kollegen/innen des MZ und der Co-Therapie, die stets gut gelaunten Körpertherapeuten, meine Kunsttherapeutin (die es mir ermöglicht hat, meine theoretischen Inhalte künstlerisch umzusetzen), das gesamte Personal der hervorragenden Küche, meine aufmerksame Reinigungsfrau, der Rezeption, das immer freundliche Personal des Patientenmanagements und meiner Therapiegruppe, die aus lauter super netten Menschen bestand.

Vielen herzlichen Dank für alles!

Es tut sehr gut zu wissen, dass es einen solchen Ort gibt an den man zurück kommen kann, wenn es einen wieder erwischen sollte!

1 Kommentar

Joe378 am 05.05.2018

Hallo. Freut mich das dir der Aufenthalt gefallen und vor allem gut tat.. Ich hätte da eine Frage.. Weil ich gelesen habe das du auch Ängste hast.. Sind Therapeuten auch mit einem raus um sich der Ängste zu stellen? Quasi Verhaltenstherapie! Ich frage nur weil ich von vorherigen Kliniken und auch die schön Klinik das bestätigt bekommen habe und bei den anderen Kliniken kein Therapeut sich die Zeit genommen hat mit mir mich meiner Angst zu stellen.. Ich habe alle Unterlagen schon fertig und warte auf einen Termin. Hoffe sehr das du mir weiter helfen kannst. Mfg Joe

Enttäuschend

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Krankenschwestern, Ärztin, Oberarzt, Essen
Kontra:
Terminplanung, Abendgestaltung, Cafeteria, Bad
Krankheitsbild:
Knie TEP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hier herrscht offensichtlich eine 2 Klassen Medizin. Eine Lounge nur für Privatpatienten an der jeder vorbei laufen muß der in den Speisesaal geht. Dort sitzen die Privatpatienten hinter einer Glastrennwand vom gemeinen Volk getrennt.
Es gab fast täglich wegen Terminänderungen einen neuen Behandlungsplan. Papierverschwendung grenzenlos!
Sehr wenig Einzeltherapien, viele Gruppen 0-8-15. In der Gruppe in der ich war, war die ersten beiden Male ein Therapeut da, ab dann leitete ein Schüler alleine die Gruppe für den Rest meines Aufenthaltes.
Die Schwestern sind wirklich sehr nett und hilfsbereit. Ebenso meine Einzeltherapeutin, sie hat mein Knie sehr gut behandelt, vielen Dank! Leider hatten wir zu wenig Termine, aber da kann sie nichts dafür.
Die Terminvergabe, ein Fall für sich. Ich bekam, für vom Arzt verordnete Therapien, keine Termine und somit nicht die Therapie in ausreichendem Maße die mir gut getan hätte, mir geholfen hätte.

Bad Staffelstein kann ich bestens empfehlen

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Meine Erwartungen wurden alle ü bertroffen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich fragte sehr viel und wusste am Schluss alles)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (auch Behandlungen , die nicht die Orthopädie betreffen , wurden durchgeführt. Schnell und unkomp,liziert)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (in Saozialfragen wurde mir viel weitergeholfen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Überall sehr freundliches Person
Kontra:
Ein eingewachsener Faden wujrde erst am letzten Tag von einer Physiotherapeutin erkannt
Krankheitsbild:
TEP Knie Op linkes Bein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schön Klinik Bad Staffelstein ist eine Klinik, die all meine Erwartungen übertroffen haben!
Ein straffes, aber sehr Erfolg bringendes Therapieprogramm, auch Samstags und Sonntags.
Freundliche und fachkompetende Physiotherapeuten, die mir alles genauestens erklärten und sehr hilfsbereit waren.
Sehr freundliches Personal in der Medizinischen Zentrale (MZ)
Sehr übnersichtliche und helle Halle, in der man bei schlechtem Wetter seine Runden drehen kann.
Im Raum der Stille kann man Lose ziehen. Wie sie fallen, bestimmt GOTT
Sehr freundliche Empfangsdamen an der Rezeption
Ein sehr fachkompetender Oberarzt der Orthopädie, die für alle Fragen ein offenes Ohr hatte und alle meine Fragen beantwortete

Die Schönklinik ist eine gute Wahl

Orthopädie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte, Schwestern, Therapeuten, Essen, Zimmer
Kontra:
Fällt mir nichts dazu ein
Krankheitsbild:
TEP linkes Knie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war nach einer Knie-OP (TEP linkes Knie) für drei Wochen in der Schönklinik Bad Staffelstein. Wir kannten die Klinik schon, weil mein Mann bereits vor über drei Jahren nach einem Schlaganfall dort sehr gut betreut wurde. Deshalb kam für uns gar keine andere Klinik in Frage. Die Wahl war wieder sehr gut. Vom ersten Tag an fühlten wir (ich habe als Begleitperson mit in seinem Zimmer gewohnt) uns sehr gut aufgehoben und betreut. Alle Ärzte, Schwestern und Therapeuten waren äußerst kompetent, freundlich und hilfsbereit. Alle hatten immer ein offenes Ohr, wenn wir Probleme hatten. Das Zimmer war sehr geräumig und schön eingerichtet. Das Essen war sehr gut. Alleine das Salatbüfett mittags erwartet man in einer Klinik nicht.

Gute Therapeuten - mit Ärzten nicht zufrieden

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Bezüglich Ärzte unzufrieden; Therapeuten gut)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Essen,
Kontra:
Ärzte, Qualität des Bettes mäßig
Krankheitsbild:
Schulter-OP, Rotatorenmanschette
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach Schulter-OP für 3 Wochen zur Reha in der Schön-Klinik. Aufnahme durch Arzt sehr allgemein und nicht auf den Patienten wirklich eingehend.
Auch die Visiten im Schnelldurchlauf (mit einer Schulter-OP gehört man anscheinend eher nicht zur Zielgruppe dieser Einrichtung).

Therapeuten meist sehr gut und engagiert (aber Einzeltherapie meist nur 2x in der Woche).

Essen wirklich gut. Vor allem das Salatbüffet sehr ansprechend und vielfältig.

Habe den Mut etwas zu verändern!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: ab 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Körper-, Co-, Psychotherapeuten; umfassende stetige Betreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Erfahrungsbericht:

Nach großen Kämpfen mit mir selbst und der Essstörung, profitiere ich unglaublich vom Konzept und den Therapeuten dieser Klinik.
Zu Wissen und zu Spüren, dass es da "etwas" und "viele" gibt, die dir helfen möchten, gegen das Monster in dir etwas ausrichten zu können.

Ich bin nun seit langer Zeit dort Patientin (mit immer länger werdenden Erpobungsphasen zu Hause) und habe nicht nur am Ernährungs- und Gewichtsmanagement (was selbstverständlich die Basis darstellt), sondern auch an den "tiefer liegenden Baustellen" (bswp. Perfektionismus, Körperakzeptanz, Selbstwert, soziale Kompetenzen etc.) eine Menge verändern können.
Besonders der Körpertherapie und den Einzelgesprächen, sowie der steten Möglichkeit mit einem der Co-Therapeuten sprechen und sich Hilfe holen zu können bin ich wahnsinnig dankbar.

Ja, es ist ein langer, oft schmerzender und unangenehmer Weg, aber er birgt unzählige Geschenke;
mehr Selbstvertrauen, verbesserter Umgang mit sich selbst und somit auch mit Anderen, weniger Lügen, weniger Scham, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben und einfach mehr Platz im Kopf für die bunte, fröhliche Welt da draussen.


Egal wo ihr hingeht, egal welche Hilfe ihr in Anspruch nehmen könnt; das A und O ist der Entschluss aus der Qual entfliehen zu wollen, etwas zu ändern, das Leben leben zu wollen!

"Der Rucksack wird nicht leichter, aber Dein Rücken stärker."

1 Kommentar

Chris771 am 03.12.2017

Danke für diesen ehrlichen mutmachenden Beitrag.
Ich schaue mit Sorge, Angst und Hoffnung auf den vor mir liegenden Klinikaufenthalts..ich hoffe auf Hilfe im Kampf gegen die Bestie..

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