Schön Klinik Bad Staffelstein

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Foto - Schön Klinik Bad Staffelstein

Am Kurpark 11
96231 Bad Staffelstein
Bayern

105 von 136 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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136 Bewertungen

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Gute Ansätze - Für Menschen, die nicht auf die "normalen" Methoden ansprechen, ungeeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Zeit wurde sich genommen, leider kein nachhaltiger Behandlungserfolg)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Beschwerden wurden recht schnell beantwortet, leider meist ohne nennenswertes Ergebnis)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer waren okay, ist schließlich kein Hotel)
Pro:
Bezungstherapeutin, guter Gruppenzusammenhalt, nette Mitpatienten
Kontra:
Misslungene Tablettenumstellung, Unterschiede zwischen Privat-/ und Kassenpatienten
Krankheitsbild:
Rezidivierende Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wurde Ende März darüber informiert, dass ich für einen stationären Klinikaufenthalt vorgemerkt bin und die Wartezeit noch sechs bis acht Wochen dauern würde. Dies war nicht der Fall, denn ich durfte erst Anfang Juli kommen und war dann gut acht Wochen in Behandlung.

In die Klinik bin ich auf Anraten meiner Ärztin gegangen, was ich im Nachhinein ziemlich bereue. Ich war nämlich vor dem Aufenthalt in Bad Staffelstein wieder halbwegs stabil, sodass sich sogar die Therapeuten und Ärzte vor Ort etwas gewundert haben, warum ich überhaupt da bin...

Mit der ersten Nacht in der Klinik sind meine Schlafstörungen zurückgekehrt, die sich fast komplett durch meine Aufenthaltsdauer gezogen haben. Auch die Tablettenumstellung auf ein schlafförderndes Antidepressivum hat keinen Effekt gebracht.

Von den Methoden (Traumreise, Progressive Muskelentspannung, Malen) hatte ich bereits vorher vieles ausprobiert, sodass ich damit nichts wirklich anfangen konnte. Und unter dem Begriff "Bewegungstherapie" hatte ich mir erhofft, mich auch sportlich einmal richtig auspowern zu können. Fehlanzeige, hier wurde auch sehr viel Wert auf "Achtsamkeit" gelegt und mit den Thai Chi-Übungen konnte ich überhaupt nichts anfangen.

Die Möglichkeit, dreimal die Woche abends ins kleine Bewegungsbad zu gehen, habe ich hingegen gerne genutzt. Obwohl es oft ausgefallen ist.

Die Atemtherapie hat sich im Nachhinein auch als schlechte Übung für mich erwiesen, da ich allgemein schon sehr fokusiert auf mein inneres bin, sodass dies den Effekt nur noch verstärkt hatte und ich diese auch noch "kontrollieren" wollte/musste.

Meine Bezugstherapeutin war sehr nett und ich bin mit ihr sehr gut klar gekommen. Erarbeitet haben wir Strategien zur Selbstberuhigung, auch diese Übungen sind mir nach der Klinik als Bumerang entgegengekommen. Ich wollte diese geradezu unter Zwang anwenden, um die depressive Phase noch abwenden zukönnen. Tja, leider steckte ich schon mittendrin....

Sehr gute Klinik für Schmerztherapie

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Bis aufs Essen, Speisesaal, Freizeitangebote)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Chefarzt, Therapeuten, Stationsärzte, Schwestern
Kontra:
Essen, Speisesaal, Freizeitangebote, Umkleideräume im Bewegungsbad zu kalt
Krankheitsbild:
Chronische Schmerzen mit Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Danke für die erfolgreiche Schmerztherapie, ebenfalls ein herzliches Dankeschön an alle Therapeuten, Psychologen, Stationsärztinnen, Stationsschwestern und Personal auf der Station.ich würde jederzeit wieder eine Schmerztherapie in der Klinik machen.
Problematisch finde ich die Situation im Speisesaal, die nicht im Geringsten ein Wohlfühlgefühl aufkommen lässt, ebenso die Speisen. Auch die Cafeteria lädt nicht gerade zum Verweilen ein.
Da ich mit meinem eigenen PKW angereist bin, konnte ich in den in der Nähe liegenden Restaurants gutes fränkisches Essen und Atmosphäre genießen.
Alles in allem kann ich die Klinik für eine Schmerztherapie nur empfehlen

Danke

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Ärzte und Vernetzung untereinander
Kontra:
Krankheitsbild:
HWS (OP), LWS und chr. Schmerzsyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Oktober 2019 für zehn Tage Patientin in der Klinik, um eine multim. Schmerztherapie durchzuführen. Zuerst verstand ich das Konzept nicht, was aber sicher größtenteils an meinem schlechten Zustand bei der Einlieferung lag.

Die Therapeuten, ob Physiotherapeuten, Masseure, Musik- oder Schmerztherapeuten, sind alle fachlich top, freundlich und sehr angagiert. Ebenso die Ärzte und Psychologen. Die Vernetzung untereinander klappt und die Therapie wurde flexibel auf mich angepasst.
Ich konnte viele Strategien mit nach Hause nehmen um in Zukunft meine Kraft besser einzuteilen und letztlich damit weniger Schmerzen erleiden zu müssen. Bei chronischen Patienten kann natürlich keiner zaubern. Aber wenn man sich auf die Therapie einlässt, erzielt man gute Ergebnisse. Ich hoffe nicht dass ich muss, aber wenn, dann würde ich sofort wieder in diese Klinik gehen.
Das Zimmer war freundlich und blitz sauber, das Essen hat mir geschmeckt und die Schwestern sind einfach nur lieb.
Ich kann nicht verstehen, wenn hier jemand schreibt, er wäre unfreundlich behandelt worden. Vielleicht dann einfach mal vor der eigenen Tür kehren....

Schlechtes und Gutes

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Patientenmanagement)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr kompetent, sehr nett)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ärzte und Therapeuten, Empfangsbereich, Freizeitgestaltung
Kontra:
Patientenmanagement, Essen, Putzpersonal
Krankheitsbild:
Schwere depressive Episode, Agoraphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Patientenmanagement:
- telefonisch, genervt, bevormunden, anmaßend

Essen:
- von Jahr zu Jahr einfallsloser, Büffet schnell leergeräumt und nicht wieder aufgefüllt,
Brötchen früher vom Bäcker, jetzt nur noch aufgebacken, Vollkornbrötchen schnell vergriffen,Sauberkeit auf den Fluren und in den Toiletten lässt sehr zu wünschen

Ärzte und Therapeuten:
- sehr kompetent, sehr nett, empathisch, hilfsbereit

Empfangsbereich:
- sehr nette und freundlichen Mitarbeiterinnen

Gute Reha Klinik

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Super physio Therapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Knie TEP rechts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai 2019 in dieser Klinik und war sehr zufrieden . Einzelzimmer mit Balkon, was will man mehr, großes Zimmer , zweckmäßig eingerichtet.
Das Essen war zu jeder Mahlzeit in Büffetform , jede Woche wechselnd und es war zufriedenstellend. Mittags war es nicht so toll, Frühstück und Abendessen gut.
Physiotherapeuten sehr kompetent und immer freundlich, hilfsbereit. Die Ärzte und Schwestern immer für einen da, immer sehr kompetent. Ich würde die Klinik empfehlen.
Man sollte auch Bedenken
, dort ist man zum gesund werden und nicht zum Vergnügen !!!


Vielen Dank
Birgit Weiser

1 Kommentar

Manu2019 am 07.11.2019

Hi, hab mal ne kurze Nachfrage zu deinem Bericht hier.
Du schreibst die Mahlzeiten werden immer als Bufett serviert. Aber hier haben einige geschrieben, dass es Mittags eben kein Buffett gibt sondern Salat ja, aber die Hauptmahlzeit nicht im Buffett-Form sondern nur einen Teller. Stimmt das oder wurde es geändert mitlerweile?

LG

1a Klinik für Orthopädische Rehabilitation

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
multimodulare Konzeption, flexible Anpassung der Therapien, komplexe Behandlungen
Kontra:
Lauter Speisesaal
Krankheitsbild:
Arthrosen Knie nach OP, Sprunggelenkprobleme nach Weber A Fraktur,
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Schön Klinik hat drei integrierte Kliniken (Orthopädie, Neurologie, Psychosomatik), die im Wesentlichen in drei Flügeln baulich getrennt sind.
Meine Bewertung erstreckt sich auf die Orthopädie. Das zugewiesene Zimmer war geräumig und auf orthopädische Bedürfnisse allgemein ausgerichtet, d.h. ohne Teppich. Der orthopädische Trakt ist daher etwas hellhörig. Die Zimmer sind zudem durch Trockenbauwände getrennt. Jedes Zimmer hat einen Balkon mit Sitzgelegenheit.
Der Chefarzt ist freundlich und den Patienten zugewandt. Er erscheint kompetent. Dies gilt auch für die weiteren Ärzte.
Die Klinik verfolgt einen multimodularen Ansatz. Die Therapien sind aufeinander abgestimmt und werden bei Bedarf aufgrund des Feedback von Patienten und Therapeuten sofort angepasst. Der Patient ist gehalten, eigeninitiativ Übungen auf seinem Zimmer zu absolvieren und auch für den Heimgebrauch zu erlernen, auch am Wochenende. Auf Nachfrage werden insbesondere bei der Physiotherapie und der Ergotherapie zahlreiche Übungen für den Alltag vermittelt, um auch nach der Reha weiter an sich arbeiten zu können.
Die Termine sind manchmal ambitioniert getaktet, dass z.B. nacheinander 3 Termine lückenlos absolviert werden müssen, so dass etwaigen Hilfsmittel für alle 3 Termine mitgeführt werden müssen. Dies fordert Körper und Geist und eine etwas größere Tasche (z.B. für Trainingstherapie, Schwimmen und Physiotherapie). Dies ist aber im Wesentlichen auch für gehbehinderte Personen leicht zu bewältigen, weil die Wege relativ kurz sind. Alle Therapeuten waren sehr kompetent, engagiert und freundlich.
Das Essen ist für eine Großküche sehr gut. Der Speiseraum ist jedoch subjektiv Empfunden sehr laut.
Unbedingt mitnehmen: Trainingsmatte für Zimmer, Faszienrolle oder/ und -ball, Wärmflasche, Thermobecher, Rucksack oder Tasche.
Fazit: Die richtige Klinik für ambitionierte, eigeninitiative Patienten, die selber an der Genesung arbeiten und die Chance einer Reha wirklich nutzen wollen.

Regeln mit Sinn!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017-19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzelzimmer, engagierte Therapeuten, Lage, AET und TAKE, Intervall-Konzept
Kontra:
für TAKE und die Erprobung Hunger- und Sättigung muss man selbst für das Essen aufkommen
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat sehr strenge Regeln (z.B. Ausgangsregelung, Essensmengen, Esszeiten,…). Die viele am Anfang, gerade wenn man noch mitten in der Erkrankung steckt, nicht nachvollziehen können und hier als "Freiheitsberaubung" oder "Mesten" bezeichnet werden. Auch können sie nervig sein, wenn man „weiter“ ist und sie eigentlich nicht (mehr) braucht. Aber in dem Bereich ES sind diese Regeln sinnvoll, denn wo wird hier nicht geschummelt und getrickst.
Ich habe anfangs etwas gebraucht, dort meinen Platz zu finden und die Regeln für mich zu akzeptieren. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass wenn man gewillt ist und sich an Abmachungen hält, die Therapeuten sehr entgegenkommend sind und auch sehr individuell gearbeitet wird. Es sind junge Therapeuten, aber diese sind sehr engagiert!!

Das Intervall-Konzept ist hilfreich. So hatte ich die Möglichkeit, das Erlernten stückchenweise daheim umzusetzen, was wiederum in der Klinik ausgewertet wird. Währenddessen hat man ebenfalls engen Kontakt zu seinen Bezugstherapeuten, die einem Beiseite stehen, wenn Problemen aufkommen.

Zu meiner Anfangszeit (vor knapp 3Jahren) hatte man noch eine Art „Stammgruppe“. Dadurch war das Arbeiten sehr intensiv, da man sich kannte. Im Laufe der Zeit wurde das Konzept der Klinik (Therapie-Anzahl, Therapie-Dauer, Zusammensetzung der Therapiegruppen) verändert. Da meine Aufenthalte immer kürzer wurden, habe ich hier nicht mehr so den Überblick gehabt. Dennoch merkte ich, dass sich manche Inhalte der Therapie weiterentwickelt haben und es sich stimmig anfühlte.

Unterm Strich kann ich jedem die Klinik nur empfehlen. Besonders das Intervall-Konzept und die damit verbundenen enge Begleitung hat mir sehr geholfen, die Inhalte in meinem Alltag umzusetzen und dran zu bleiben. Es geht nicht von heute auf morgen und man muss sich auf die Regeln/ Konzept einlassen. Im Nachhinein ergeben sie alle Sinn!

Schmerztherapie

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alles super
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Fibromyalgie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es war eine super Klinik. Super Behandlung, gute Ärzte,guter Ablauf

Super Klinik mit nachhaltigem Konzept und sehr gutem Personal

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
+ Vernetzung der Therapeuten untereinander, Individualität des Patienten, Intervallkonzept, Essen
Kontra:
- im Sommer z.T. im Gebäude sehr heiß
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Schön Klinik Bad Staffelstein wirklich von ganzem Herzen jedem empfehlen, der an einer Essstörung erkrankt ist!

Zu Beginn wirkt alles sehr streng und es gibt Vieles, das zunächst recht schwer zu akzeptieren ist. Dabei muss man sich allerdings vor Augen führen, dass diese Regeln nicht den Patienten seiner Freiheitsrechte berauben, sondern nur dessen Krankheit einschränken sollen, sodass es im Laufe des Aufenthalts/der Aufenthalte meist noch lockerer wird.

Sowohl über das Konzept der Klinik als auch das Personal kann ich nur Positives berichten. Die Therapeuten arbeiten nach der Setpointtheorie, die für jeden Patienten einen anderen Gewichtsbereich vorsieht, der sich anhand verschiedener Faktoren schätzen lässt und an dem sich das Gewicht bei einem normalen Essverhalten einpendelt. Dazu sieht die Klinik meist von einem einzigen langen Aufenthalt ab, arbeitet stattdessen mit Intervallen. Man ist also einige Zeit dort, erprobt dann, wie man danach zuhause zurecht kommt, geht wieder in die Klinik, um zu Hause ausgemachte noch vorhandene Schwierigkeiten zu bearbeiten, geht wieder nach Hause, erprobt, kommt zurück in die Klinik, usw. Meiner Meinung nach der einzige Weg, eine ES langfristig zu bewältigen. Ich selbst war bisher dreimal in Bad Staffelstein, ein vierter Aufenthalt ist geplant und ich habe mich sowohl in der Klinik als auch der Zeit zu Hause sehr gut aufgehoben gefühlt.

Man merkt, wie es dem gesamten Personal (Bezugs-, Co-, Kunst- und Körpertherapeuten, Oberärztin, Damen der Medizinischen Zentrale, selbst Rezeptionistinnen) wirklich um den Patienten geht, man nicht einfach eine Nummer im System ist, die abgehandelt wird. Alle Therapeuten sind untereinander umfassend vernetz, wissen über alles Bescheid, wodurch sehr individuell auf die Bewältigung des Einzelnen eingegangen werden kann.
Für mich war und ist die Klinik deshalb die Rettung und ich kann sie jedem empfehlen, der dazu bereit ist, auch selbst etwas zu ändern und mitzuarbeiten!

Sehr gute Klinik für Patienten mit einer mittelschweren Depression

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute Psycho- und Körpertherapeuten
Kontra:
Viel Müll beim Frühstück (könnte umweltfreundlicher gestaltet werden)
Krankheitsbild:
mittelschwere Depression und Burnout
Erfahrungsbericht:

Ich wurde aufgrund eines Burnouts und einer mittelschweren Depression in der Schön-Klinik aufgenommen. Vom ersten bis zum letzten Tag habe ich mich gut therapiert gefühlt. Nach 8 Wochen habe ich die Klinik gestärkt und mit einem Koffer voller Strategien wieder verlassen.
Meinen positiven Verlauf des Aufenthalts habe ich hauptsächlich den drei Psychotherapeutinnen, sowie dem Team der Körpertherapeuten zu verdanken.
Das Personal der psychotherapeutischen Abteilung nimmt die Patienten mit einer immer sehr freundlichen Art auf, so dass man sich in dieser schwierigen Lebenssituation hier sehr wohl und angekommen fühlt.
Ich kann die Klinik mit gutem Gewissen empfehlen und würde diese immer wieder aufsuchen, falls es mir wieder schlechter gehen sollte.

Abschiebung ins Pflegeheim erwünscht

Neurochirurgie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Ergo Physio
Kontra:
Ärzte und Sozialberatung
Krankheitsbild:
Schlaganfall
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Patient wurde mit keiner Silbe auf das Leben nach Schlaganfall Reha vorbereitet. Ärzte waren nicht gesprächsbereit und Sozialberatung hat uns im Stich gelassen. Abschiebung ins Pflegeheim wurde unterstützt. Entlassungsbrief war missverständlich und Pflege teilweise unverschämt. Ergo und Physio waren okay und evtl. noch das Essen.

Scmerztherapie nach LWS OP

Schmerztherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gutes Personal)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Kenntnisse der Therapeuten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Temineinhaltung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (keine grosse Wartezeit)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Grosse Zimmer)
Pro:
Gute Betreuung
Kontra:
Cafeteria zu kurz offen
Krankheitsbild:
LWS und HWS Probleme
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 10 Tage in der Schmerztherapie war voll zufrieden mit den Schwester den Therapeuten den Ärzten den Küchenpersonal und den Psychologen alle sehr freundlich und erklärten alles Bestens. Es wurde mir noch nie so gut erklärt wie dort. Die Betreuung war bestens Speisen sehr abwechslungsreich und gut. Würde wieder hingehen. Einziges Mango die Cafeteria schliesst sehr bald 19 Uhr Wochenende 17 Uhr und die Ausgangszeiten sind sehr kurz Tgl. bis 22 Uhr. Zimmer sind gross und geräumig.

Fühlte mich als Orthopädie-Patientin in der falschen Klinik

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Verpflegung
Kontra:
nur oberflächliche ärztliche Beteuung
Krankheitsbild:
2. Hüft-OP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vom 8. August 2019 bis 26. August 2019, war ich als Hüft-OP-Patientin in der Schön-Klinik in Bad Staffelstein. Diese Anschlussheilbehandlung hätte regulär bis zum 29. 8. dauern sollen, aber drei Tage wurden gleich von Anbeginn an gekürzt, obwohl die Krankenkasse drei Wochen genehmigt hat. Aber das einfach mal nur vorweg.
Als Hüft-Op-Patientin fühlte ich mich nicht gut aufgehoben, obwohl die Physiotherapie-Behandlung gut war, aber von den Ärztinnen fühlte ich mich regelrecht abgefertigt.
Die Stühle in den Wartebereichen, sowie auch in der Halle waren für Patienten wie mich völlig ungeeignet. Desgleichen fehlten für Gehilfengängerinnen- und Gänger überall im Haus - auch auf den Zimmern - solch einfache Befestigungsklammern um seine Stöcke einzurasten. Mir fehlten auch eine etwas gemütliche Aufenthaltszone in diesem kalten Gebäude, zumal auch das sogenannte Café total ungemütlich war und auch wieder mit diesen ungeeigneten Stühlen ausgestattet war. Auch gab es nur eine erhöhte Toilette im Behinderten-WC. Sehr störend, obwohl hauptsächlich am Wochenende, das Kindergeschrei von den Besuchern in dieser kahlen und lauten Halle, da war an Ruhe nicht zu denken. Ja und insgesamt blieb an der Sauberkeit im gesamten Haus, auch auf den Zimmern einiges zu Wünschen übrig. Zum Abschluss will ich aber auch nach etwas positives berichten, die Verpflegung war sehr gut und schmackhaft. Trotzdem würde ich nicht mehr in diese Klinik gehen.

PFLEGE

Unfallchirurgie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

vielleicht sollte man mal in den Keller schauen, Gartenebene!! für mich persönlich eine KATHASTROPHE

Solide Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzelzimmer, Personal, Klinikorganisation
Kontra:
Therapieangebot
Krankheitsbild:
affektive Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Solide Einzelzimmer, kleines hauseigenes Schwimmbad, solides Buffett.

Therapien: Gruppe (5h/wöchentlich), Einzeltherapie (1,5h/Woche), Kunsttherapie (2,5 bis 3h/Woche), Körpertherapie (2,5 bis 3h/Woche), Entspannung (1h/Woche), Krafttraining/Spaziergang/Spiele (1h/Woche), Atemtherapie (1h/Woche), ggf. noch Spiel & Spaß am Abend = Achtsamkeit/Selbstschutz (2x 20 Minuten pro Woche) oder andere "Spezialtherapien" (z.B. Selbstfürsorgegruppe, Massage).

Freundliches Personal, gute Organisation. Im Großen und Ganzen aber wenig abwechslungsreich, wenig individuell, wenig patientenorientiert ("Standardprogramm" für alle).

Privatpatienten erhalten wesentlich mehr Therapien (v.a. Massage etc.), häufiger auch als Einzeltherapie.

Insgesamt sehr wenige Bewegungsangebote (aber Möglichkeit zur Schwimmhallen- und Fitnessraumnutzung, viele Wander-/Radwege in der Umgebung, Therme und Badesee in der Nähe).

unbedingt empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
in kurzer Zeit ein großer Erfolg
Kontra:
Selbstüberwindung ist nötig
Krankheitsbild:
Essstörung (Bulimie, Binge Eating)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Da ich von Kindesbeinen an, also in meinem Fall seit über 40 Jahren an einer Essstörung leide, die zunehmend eskalierte und auch eine ambulante Therapie keinerlei Erfolg zeigte, entschloss ich mich zu einer stationären Behandlung in der Schön Klinik in Bad Staffelstein. Anfang 2019 war ich dann für 8 Wochen stationär dort in Behandlung und bin begeistert.
In den ersten Tagen fiel es mir sehr schwer mich auf die strengen Regeln dort einzulassen und der Erfahrung der Therapeuten zu vertrauen. Nachdem ich jedoch die Erfahrung machte mit meinen Befürchtungen, Fragen und Anregungen ernst genommen zu werden, fiel es mir letztlich leicht mich anzuvertrauen.
Die vielen Therapien und die intensive Auseinandersetzung mit mir selbst und dem Input der Therapeuten haben mich in sehr kurzer Zeit sehr weit gebracht. Ich kann wirkich nur jedem empfehlen eine Therapie dort in Betracht zu ziehen, wenn bislang nichts Anderes geholfen hat. Die Bereitschaft sich auf das Konzept in der Klinik einzulassen, ein bisschen Selbstüberwindung und aktive Mitarbeit sind allerdings schön nötig um voranzukommen. Wer dazu bereit ist, wird viel dazu lernen.
Erwähnen möchte ich unbedingt auch die wundervolle Landschaft um die Klinik, die ihren Teil dazu beitragen hat, dass es mir zunehmend besser ging. Allabendlich konnte ich herrliche Sonnenuntergänge von meinem Fenster aus beobachten, während Hasen vor dem Fenster hoppelten und auch der Nebel am Morgen war schön. Eine friedliche Welt, die viel Ruhe schenkt.

1 Kommentar

vollmond2207 am 13.08.2019

Hallo, kannst du mir bitte sagen wie es mit den Tischen im Speisesaal ist? Es gab mal speziell einen Tisch für Bing Eating, gibt es den noch? Vg

Ausgeklügeltes, nachhaltiges Konzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich kann diese Klinik allen Patientinnen mit Essstörung weiterempfehlen.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Gruppentherapien, Personal
Kontra:
tlw. Essen, WLAN-Kosten
Krankheitsbild:
Bulimie, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zu Beginn diesen Jahres für ca 2 Monate in der Schön Klinik Bad Staffelstein. Zuvor habe ich in den letzten Jahren mit Hilfe ambulanter und stationärer Therapie (in einer anderen Klink) versucht der Essstörung zu entkommen. Erst mit dieser Klinik bin ich auf meinem Weg der Krankheitsbewältigung so weit gekommen.

Ich habe mich von dem gesamten Personal ernst genommen gefühlt und mir wurde kompetent geholfen. Es war sehr hilfreich für mich einen Raum zu haben, an dem ich an meinen Baustellen arbeiten konnte und dabei immer wieder aufgefangen wurde.
Das Konzept der Klinik ist sehr ausgeklügelt und nachhaltig angelegt. In unterschiedlichen Gruppentherapien habe ich viel über mich, meine Essstörung und Strategien für die Bewältigung gelernt. Auch die Einzeltherapie hat mich von vorne herein voran gebracht. Meine Therapeutin hat mich ernst genommen, mir zielführende Fragen gestellt und mit mir gemeinsam zielorientiert unterschiedliche Strategien erarbeitet, um gesund zu werden.

Das Ernährungsmanagement wird in der Klinik konsequent und hilfreich behandelt. In unterschiedlichen "Phasen" wurde mir langsam, aber auch mit Zutrauen und Vertrauen gespickt immer mehr Freiheit und Flexibilität zugetraut. Zwar habe ich mich immer wieder stark konfrontiert gefühlt, doch kann ich besonders rückwirkend sagen, dass dies genau richtig war.

Es gibt nahezu nur Einzelzimmer, was ich sehr wichtig bei einer psychosomatischen Erkrankung finde. Dadurch hatte ich einen Raum, an dem ich einfach mit mir in Ruhe sein konnte.

Neben einer umfangreichen und kompetenten Therapie in der Klnik bietet das Drumherum viele Möglichkeiten, um die Wochenenden und Therapiepausen gut zu füllen.

Das A und O (wie in jeder anderen Therapie auch) ist es, sich auf das Konzept einzulassen und den Therapeut*innen einen Vertrauensvorschuss zu gewähren.

Eine Chance die man nutzen sollte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017-18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Personal, Lage, Zimmer, Therapien, Essen
Kontra:
Zu kleiner Aufenthaltsraum (ASG)
Krankheitsbild:
Esstörung, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war als Privatpatientin für zwei Intervalle, wegen einer Esstörung mit Depressionen, stationär in der Klinik.
Ich kann nur gutes über die Klinik und das Personal sagen.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mich auf die Klinik und das Konzept einzulassen, aber das ist normal und wenn man dem ganzen eine Chance gibt gewöhnt man sich schnell ein und kann viel von dort mitnehmen.
Man muss sich an allgemeine Regeln (z.B. Portionsgrößen, Ausgang) halten, was einem Anfangs schwer fällt doch nach einer Weile leichter wird und auch Sinn ergibt.
Trotz allgemeiner Abläufe wird man dort als Individuum wahrgenommen, so kann man in Einzel-,Gruppen- und Körpertherapie neben allgemeinen Themen auch viele eigene Dinge einbringen.
Die Co-Therapie die man rund um die Uhr nutzen kann ist ein wunderbares Konzept und auch wenn man Anlaufschwierigkeiten damit hat sollte man sich überwinden diese zu nutzen.
Ich persönlich konnte aus allen Therapien einiges für mich mitnehmen, dort werden unter anderem Themen wie z.B. Körperakzeptanz, Emotionsregulation, Ernährungsmanagement und Transfer in den Alltag behandelt.
In Therapien und Freizeit lernt man auch viele der Mitpatientinnen kennen woraus sich oft gute Freundschaften entwickeln.
Das Intervallkonzept ist wunderbar, weil man zwar alle Dinge im der Klinik besprechen und üben kann, zuhause jedoch wieder unerwartete Schwierigkeiten auftreten, die im nächsten Aufenthalt besprochen werden können.
Therapie und Bewältigung brauchen Zeit, mit ein paar Wochen Klinik ist das nicht getan - was einem klar sein sollte. Wenn man jedoch bereit ist sich einzulassen und etwas ändern will ist man in Bad Staffelstein mehr als gut aufgehoben.

Tolle familiäre Klinik mit gut durchdachtem Behandlungskonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017-2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (bis auf eine Ausnahme ausschließlich Einzelzimmer (auch für Kassenpatienten))
Pro:
Intervallbehandlung, sehr gute Vernetzung der Therapeuten untereinander
Kontra:
Häufiger Wechsel der Bezugstherapeuten
Krankheitsbild:
Anorexie, Depression, soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit über zwei Jahren war ich nun immer wieder im Rahmen der Intervallbehandlung auf der Essstörungsstation der Schönklinik in Bad Staffelstein.

Vor meinem ersten Aufenthalt hatte ich bereits mehrmals/mehrere Jahre lang versucht, mit Hilfe von ambulanter Therapie die Essstörung in den Griff zu bekommen. Im Nachhinein kann ich jedoch sagen, dass die "richtige" Bewältigung erst mit der Behandlung in Staffelstein begann.

Auch wenn v.a. die ersten Wochen der stationären Behandlung aufgrund der vielen sehr strengen Regeln (die aber nötig sind) ziemlich schwer waren und ich oft darüber nachdachte, das ganze abzubrechen, kann ich im Nachhinein sagen, dass es die beste Entscheidung war, dranzubleiben und der Essstörung nicht nachzugeben.

Durch das gesamte Team aus Bezugstherapeuten, Co-Therapeuten/Pflege, Kunst- und Körpertherapeuten, sowie Ärzten habe ich mich immer sehr gut unterstützt gefühlt. Dank der guten Vernetzung der Therapeuten untereinander konnte ich die Therapien sehr gut für micht nutzen und an meinen Themen arbeiten.
Auch wenn es anfangs oft schwer ist, sich zu öffnen, lohnt es sich, den Therapeuten zu vertrauen und ehrlich zu sein- denn nur so kann die gebotene Unterstützung optimal nutzen.

Die relativ kleine Anzahl an Patientinnen im Essstörungsteam und die dadurch gegebene individuelle Behandlung macht es möglich, dass man sich hier als Mensch und nicht nur als "Fall" fühlt.

Ich kann diese Klinik guten Gewissens jedem weiterempfehlen, der wirklich etwas ändern und an sich arbeiten möchte. Es ist nicht einfach - ganz im Gegenteil. Aber wenn man den Willen hat, die Essstörung bewältigen zu wollen, bekommt man in Staffelstein die dafür nötige Unterstützung und Begleitung.

Es lohnt sich!

1 Kommentar

Petra1234567 am 22.06.2019

Schönen guten Morgen,
Ich werde auch nach Bad Staffelstein kommen.
Meine Frage an Sie, es sind alles Einzelzimmer dort?
Oder muss man für ein Einzelzimmer extra aufkommen als Kassenpatient?
Ich möchte nur ungern ein Zimmer mit jemandem für solch eine lange Zeit teilen.
Das beschäftigt mich sehr.
Lieben dank im Voraus für eine Antwort.
Ihnen ein tolles sonniges Wochenende.
Liebe Grüße
Petra

Bandscheiben-REHA

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Reha nach Bandscheiben-OP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hohe Patientenorientierung, sehr nettes Personal und hochqualifizierte Therapeuten, insgesamt äußerst positive und für die Rehabilitation förderliche Atmosphäre. Kann die Klinik auf jedenfalls weiterempfehlen. War 4 Wochen zur ambulanten Behandlung ( da in der näheren Region wohnhaft)

Für mich die beste Klinik für Psychosomatik bisher

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einen kleinen Minuspunkt habe ich,das WLAN ist viel zu teuer und unzuverlässig.)
Pro:
Super Psychologen,Körpertherapeuten als auch das Team der Medezinischen Zentrale und der Co-Therapie . Essen ist auch top für eine Klinik,daher super Küchenteam.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression und ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe 9 Wochen in der Psychosomatik der Klinik verbracht.
Es war für mich nicht der erste Aufenthalt in einer Klinik,und ich kann sagen das dies die beste Klinik ist,in der ich war.
Dort sind super Psychologen die sich wirklich mit einem auseinander setzen und auch mal nachforschen was mit einem überhaupt los ist,nicht wie in vielen anderen Kliniken.Habe eine neue Diagnose bekommen,mit der ich schon lange lebe aber nie wusste warum ich mich so verhalte,und das ist super weil ich jetzt dagegen arbeiten kann.
Es wird in vielen Bereichen gearbeitet sowohl in Gruppentherapie als auch Einzel Therapie,und nicht zu vergessen die Körpertherapie,die sich in einzelne Bereiche aufgliedert und mir auch sehr geholfen hat. Zum Thema Gruppentherapie kann ich nur sagen das man dort aktiv mitarbeiten muss nur so kann man sich dort viel rausziehen.Es ist wirklich Arbeit aber nur so kann man etwas erreichen,was viele nicht so sehen.Es ist kein Urlaub auf einem Ponnyhof oder sonst wo.
Alle Therapeuten sind untereinander vernetzt und jeder weiß über einen Bescheid. Auch das Team der Medizinischen Zentrale un der Co Therapie ist einfach super,es ist zu jederzeit jemand da der einen Unterstützt wenn man ein Problem hat.Jeder in der Klinik ist sehr freundlich und hilfsbereit.
Kann auch nicht verstehen wie sich manche über das Essen beschweren.Leckeres Essen mit viel Auswahl. Man darf nicht vergessen das es immer noch eine Klinik ist und kein 5 Sterne Hotel.Zimmer sind auch top und immer sauber.
Der nächste Aufenthalt ist für mich schon geplant.
Fazit,top Klinik für Psychosomatik!!!

Tolle Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tolles Team und Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im April 2019 für 6 Wochen in der Klinik auf Grund meiner jahrelangen Essstörung und war mehr als zufrieden. Ich habe zuvor oft gehört wie streng die Klinik sein soll, das stimmt zwar, aber die Regeln die einzuhalten sind, haben Ihre Daseins Berechtigung und sind meiner Meinung nach absolut hilfreich. Das Team von Ärzten, Psychologen und Therapeuten, oder auch Pflegern, ist besonders zu loben. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt und Vorallem gut versorgt und aufgehoben. Ich bin zum Intervall angemeldet und werde im Oktober wieder zurückgehen, ich freue mich sogar schon, weil ich die Klinik so toll finde. Absolute zu empfehlen.

sehr zu empfehlen, sehr kompetente Unterstützung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (viele Therapien, gute Zusammenarbeit)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
meine Bezugstherapeutin, Co-Therapie, Körpertherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach drei Intervallen kann ich viel Positives über die Klinik Bad Staffelstein berichten.
Auch wenn der Anfang aufgrund der Regeln und des Konzeptes schwierig war, da sich die Essstörung sehr dagegen gewehrt hat, kann ich im Nachhinein nur sagen, dass für mich die "Regeln" sehr wichtig waren, um an den Punkt anzugelangen, an dem ich nun stehe.
Auch nach Rückschritten stand mir meine Therapeutin immer zur Seite und hat mich motiviert, weiterzumachen. Ich habe viel in den Klinikaufenthalten gelernt und konnte die Erprobungen zuhause gut meistern.

Man wird durch viele Instanzen (Bezugstherapeutin, Co-Therapie, Ärzte) und viele Therapien (Kunsttherapie, Körpertherapie, Gruppentherapie, Einzeltherapie) von allen Seiten begleitet (vor allem auch von Frau K.) und kann sich jederzeit Unterstützung einholen.
Im Verlauf der Aufenthalte wird der Fokus immer mehr auf Eigenverantwortung, auch im Bezug auf Essen, gelegt - was für mich sehr wichtig ist!

Durch das Dranbleiben im Kampf gegen die Essstörung komme ich meinem Ziel, ein selstbestimmtes Leben führen zu können, immer näher.

1 Kommentar

M-Lili am 07.05.2019

Hey, kann ich dich bezüglich der Klinik ein paar Fragen stellen?????

Ziel ist es die Krankheit langfristig in den Griff zu bekommen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Meine Therapeutin, Körpertherapie, Intervallbehandlung, Meistens Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war die letzten 3 Monate in Bad Staffelstein in der Essstörungs- und Traumagruppe. Ich habe mich für diese Klinik entschieden, da es keine andere Klinik gibt, die zugleich die Essstörung, aber auch das Trauma behandelt und das war mir wichtig.

Von den insgesamt 11 Wochen meines Aufenthaltes konnte ich sehr profitieren, sodass ich meine Entscheidung hier her gegangen zu sein, nicht bereue. Zu Beginn der Therapie ist vieles noch ungewohnt, was sich aber mit etwas radikaler Akzeptanz schnell legt. Es gibt einfach ein paar Regeln, an die man sich halten muss, was aber völlig in Ordnung ist, sprich: Portionsgrößen beim Essen, Ausgangsregelungen, Regeln für Trauma Konfrontationen. Diese Regeln sind besonders für die Essstörung am Anfang vielleicht schwierig, aber auch wichtig, es geht ja schließlich darum gesund zu werden. Bei Schwierigkeiten zwischen den Therapiezeiten konnte man sich zudem jederzeit an die Co-Therapie (Pflegeteam) wenden.

Begleitend zur Einzeltherapie (2 x die Woche), gibt es noch Körpertherapie (ca. 4 x die Woche), Kunsttherapie und Psychotherapeutische Gruppen (Trauma-, Ziele-, Emotions- und Essstörungsbewältigungsgruppe). Am meisten profitiert habe ich, neben der Körpertherapie, von der Einzeltherapie, da ich eine sehr gute Therapeutin hatte, die mir einiges bewusst gemacht hat und immer versucht hat mit mir Lösungen zu finden.

Es gab natürlich auch Zeiten, in denen ich an Allem gezweifelt habe, aber ich denke das gehört dazu. In diesen Situationen habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Team sehr daran interessiert ist, gemeinsam einen Weg zu finden.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Schönklinik Bad Staffelstein jederzeit weiterempfehlen würde. Die Regeln und das Konzept sind durchdacht (manchmal sieht man das allerdings erst hinterher) und dem Team geht es darum dem Patienten langfristig zu helfen. Und das ist sehr gut, denn was nützt es immer wieder in eine Klinik zu gehen, wenn zuhause immer wieder alles beim Alten ist?

Herzliche, kompetente Mitarbeiter und gutes Konzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016-19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Unterstützung des Teams
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Schon ein paar Mal war ich in der Klinik in Bad Staffelstein und möchte gerne ein wenig von meinen Erfahrungen berichten.
Zunächst einmal kann ich sagen, dass ich insgesamt in allen Aufenthalten zufrieden war und mich sehr gut aufgehoben gefühlt habe. Die Mitarbeiter sind wirklich freundlich und herzlich. Alle Patienten werden mit Namen angesprochen und die Vernetzung zwischen den Mitarbeitern ist optimal, sodass ich mich nie wie „irgendeine Nummer“ gefühlt habe. Das Konzept auf der Essstörungsstation ist ,meiner Meinung nach, sehr gut. Natürlich soll man eine bestimmte Menge von Anfang an essen, aber das sind ganz normale Portionen und man wird keinesfalls „gemästet“. Außerdem bekommt man durch die Co-Therapeuten (das Pflegeteam) viel Unterstützung dabei und kann sich jederzeit an sie wenden.
Das ganze Team will die Patienten bestmöglich unterstützen und manchmal leuchten einem möglicherweise bestimmte Regeln nicht ein, aber irgendwo hat alles einen sinnvollen Hintergrund. Im Laufe des Aufenthalts bekommt man dann immer mehr Freiheiten und Eigenverantwortung.
Das Therapieprogramm besteht grob gesagt aus Köpertherapie (dort wird alles Mögliche gemacht und die Körpertherapeuten sind super!), Kunsttherapie, Essstörungsbewältigungsgruppe, soziale/emotionale Kompetenzgruppe, Wochenziel- und Problemlösegruppe. Außerdem Einzeltherapie und Alltagstransfer (eine Art Selbsthilfegruppe). Durch die verschiedenen Therapien kann man auf unterschiedliche Weisen seine Themen bearbeiten und ich finde man kann von allen profitieren.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Möglichkeit einer Intervallbehandlung. Das heißt, dass die Patienten nach dem Klinikaufenthalt für eine gewisse Zeit nach Hause gehen (die Zeit ist sehr individuell, aber meist zwischen 6 Wochen und 6 Monaten) und dann wieder in der Klinik aufgenommen werden. Die Intervalle werden in jedem Aufenthalt neu vereinbart und ich persönlich habe dies bisher als sehr hilfreich erlebt, denn man hat die Möglichkeit immer wieder zu Hause zu prüfen, wie es „läuft“ und was noch Schwierigkeiten bereitet.
Ich habe in meinen Aufenthalten viele gute Strategien kennengelernt und viel Unterstützung erfahren dürfen. Ohne die Klinikaufenthalte wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin. Deswegen möchte ich Euch ermutigen, den Schritt zu wagen und Euch Hilfe zu holen. Ihr müsst das nicht allein schaffen!

Sehr gute Zusammenarbeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
zusammenarbeit des Therapeutenteams, Eingehen auf individuelle Probleme
Kontra:
Zimmergestaltung
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befinde mich seit 2017 in der Intervallbehandlung der psychosomatischen Abteilung in der Schön Klinik Bad Staffelstein.
Mit dem Konzept bin ich wirklich zufrieden. Die Therapeutin und das Pflegeteam geben sich große Mühe, sodass ich überwiegend das Gefühl habe nicht nur Patientin xy zu sein. Auch außerhalb der festen Therapiezeiten fand ich meistens ein offenes Ohr und Unterstützung bei meinen individuellen Problemen.
Das Team der Essstörungsstation arbeitet sehr gut zusammen. Die Personen, mit denen man häufger in Kontakt ist sind gut über die aktuelle Situation der einzelnen Patientinnen informiert. Dadurch ist es möglich in den zusätzlichen Therapien Themen aus der Einzeltherapie zu bearbeiten.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Erfolge anerkannt und wertgeschätzt werden. Ebenso habe ch erlebt, dass man auch nach "Fehlern" oder Rückschritten Hilfe angeboten bekommt.
Für eine gute Zusammenarbeit muss man sich auf das Konzept einlassen. Sicher geht es oft nicht von jetzt auf gleich, aber aus meiner Sicht lohnt es sich!

Ich fühlte mich wie eine Nummer.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen, Unterbringung
Kontra:
Therapie
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Erfahrungsbericht:

Meine persönliche Erfahrung und Meinung:
Mir kommt es vor, als sei diese 'Klinik' ein Hotel, in dem fürs gute Gefühl Therapie angeboten wird. Ich finde, dass die Menschlichkeit an vielen Ecken fehlt und man einfach so durchgeschleust wird. Es fehlt an Individualität. Eigene Meinung wurde selten ernst genommen.
Wir Trauma-Patienten sind sowieso Menschen die viel aushalten können.. Und in der Klinik muss man das des öfteren. Es gibt so viele teilweise unverständlichen Regelungen, sodass man in ständiger Angst leben muss, rausgeworfen zu werden. Ich war nicht zufrieden und habe mir eine andere Klinik gesucht.

Die Klassentrennung ist übrigens sehr auffällig und teilweise diskriminierend. Es geht halt ums liebe Geld.

3 Kommentare

wuschel96 am 18.03.2019

Hallo, da ich selbst in den nächsten Tagen in die Klinik komme ( PTBS + Depression ) bin ich von Ihrer Kritik etwas verunsichert. Was sind das für Regeln wegen denen man Angst haben muss, raus zu müssen?
Wie lange waren Sie dort? Macht man alles in Gruppen? Und wie sieht es mit Freizeit aus? Darf man raus in die Stadt Kaffee trinken oder am WE zum Essen mit Besuch?
Falls Sie noch mehr Infos für mich haben, freue ich mich.
Danke fürs antworten und Grüße!

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Super

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles positiv für mich
Kontra:
Krankheitsbild:
Bandscheibenvorfall L5
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Super Planung von der Therapieplanung
Ärztliche Betreuung echt toll, tolle, liebe Ärzte
Physiotherapie und die therapeutische Behandlung einfach wunderbar...hab mich sehr wohl gefühlt und mir haben die vier Wochen sehr gut getan und auch geholfen, sodass ich nach vier Wochen schmerzfrei bin und um eine OP gekommen bin...einfach klasse diese Klinik

Es geht nicht um den Mensch, sondern uns Profit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013,2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Verpflegung
Kontra:
Nicht ernst genommen werden, nicht als Mensch gesehen werden, Klassentrennung
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2013 in Prien und habe dort schon schlechte Erfahrungen gemacht! Sobald man vom Gewicht nicht mehr in die 'Norm' passt, wird man sofort als essgestört abgestempelt und befindet sich plötzlich auf Stationen und Therapien, die man nicht benötigt. Die einen im Gegenteil schaden. Ich Kämpfe noch heute mit den Folgen, weil mir Dinge ei gepflanzt wurden, die einfach nicht wahr sind.
Trotzdem wollte ich Bad Staffelstein eine Chance geben. Aber die Klinik ist wie jede Schön klinik. Ich fühlte mich behandelt wie eine Nummer. Null Individualität, Schubladendenken, Machtspielchen auf Kosten der Patienten. Wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde: es geht nur um Profit. Die strikte Klassentrennung finde selbst ich als Privatpatient absolut schlimm. Mir fehlte an vielen Stellen Freundlichkeit und Ernst genommen werden. Als Trauma Patientin nicht zu empfehlen. Retraumatisierung.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass es keine reine Traumastation mehr gibt, sondern nur noch in Verbindung mit Essstörung. Und ich glaube dass es da um Trauma geht.
Ich bin froh eine andere Klinik gefunden zu haben, wo ich an meinen wirklichen Themen arbeiten kann.

1 Kommentar

Fly5 am 11.03.2019

Ich meinte, dass es nicht um trauma geht auf der Station Trauma mit Essstörung

Nicht mehr zu empfehlen.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Therapeuten
Krankheitsbild:
Depressionen und Angst und Panik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich finde es sehr übertrieben wenn man aus der Klinik rausgeworfen wird, nur weil man auf dem Zimmer ein Bedarfsmedikament hat. Ich kann nicht mal ohne dieses aus dem Haus gehen, aber das interessierte keinen. Im Gegenteil, der Therapeutin der ich das anvertraut habe war das egal. Sie hat mein Vertrauen missbraucht und hat es gleich weiter erzählt. Eine Medikamenten Umstellung haben sie auch nicht auf die Reihe gebracht.

Perfekte empathische Betreuung

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Vater ist am Freitag, 1. März 2019, nach zweimonatigem Aufenthalt verstorben. Ich selber war an seinen letzten Tagen glücklicherweise noch bei ihm. Er hat es gut getimt, zu sterben, als ich nicht da war und hat es meiner Mutter erspart, ihn noch schwerstkrank zu erleben. Ich kann es nicht arg genug machen, da ich auch die Situation vorher in Weiden erleben musste- ich habe den Vergleich!
Ich fange an an der Rezeption, gehe über die Mitarbeiter in der Cafeteria, beim Sozialdienst weiter zu den Ärzten, über das Pflegepersonal zu den Therapeutinnen. Phänomenal, einmalig, wirklich. Die Menschen sind empathisch und einfühlsam und man hat meinen Vater liebevoll und perfekt betreut u- im richtigen Moment- auch die Bremse gezogen. Mit mir, als engagierter Angehörigen, ist man freundlich und entgegenkommend umhergegangen, man hat mich eingewiesen, unterstützt und meine Grenzen angenommen. Als mein Vater nur noch leiden musste,, hat man mit mir offen kommuniziert und dann alles getan, um es ihm leichter zu machen. Ich bin dankbar, dass ich, nach den Erfahrungen in Weiden , das noch erleben durfte und mein Vater ohne Stress und Schmerzen dort einschlafen durfte. Ich möcuaif diesem Wege mich nochm für alle Bemühungen und die perfekte Betreuung bedanken.

Anja Beck

Die sympathische Klinik mit kompetenter Therapie

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmereinrichtung etwas veraltet und abgenutzt; kein Freizeitbereich)
Pro:
Einzelbehandlungen bei Physiotherapeuten
Kontra:
kein Freizeitbereich vorhanden
Krankheitsbild:
Versteifung Lendenwirbelsäule, Bandscheibenvorfälle
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

sehr angenehme Atmosphäre, schönes, helles Gebäude

Personal bis auf sehr wenige Ausnahmen von der Putzfrau bis zum Chefarzt sehr freundlich und aufmerksam

schöne große Einzelzimmer mit Balkon

fantastisches Essen: große Auswahl an Salaten, alles frisch und knackig, warme Speisen zum Selbstzusammenstellen, alles frisch gekocht

Therapie wird im Baukastenprinzip individuell zusammengestellt, eigene Vorstellungen und Wünsche werden sofort berücksichtigt

Physiotherapeuten sehr kompetent und sorgfältig, man hat einen festen Bezugstherapeuten, großes Repertoire an Therapien, auch TCM, habe hier viele hilfreiche Informationen und Anregungen bekommen; Schmerzsymptomatik nach den Behandlungen immer sehr abgeschwächt

sehr gut funktionierende Abläufe, Änderungen werden sehr gut und schnell kommuniziert, gutes Ineinandergreifen von Therapeuten und Ärzten

einziges Manko: es gibt keinen Freizeitbereich für die noch etwas fitteren Patienten (gemütliche Sitzecken, Billard, Kicker etc), sodass nach Therapieende am Abend alles auseinanderläuft und jeder auf seinem Zimmer verschwindet

Sehr starres Therapiekonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Es kommt sehr auf den Gesprächspartner an)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zwar nur EZ, aber eher alt und angewöhnt, aber ok)
Pro:
Tolle Co Therapeuten und Therapiegruppen, strenge Regeln, nur Einzelzimmer, Möglichkeit zur Intervalltherapie
Kontra:
Starres Konzept von dem nicht abgewichen wird, Klinikleitung und Therapeuten lassen keine Argumente und andere Konzepte gelten,manche Therapeuten menschlich unzumutbar, wer nicht mitspielt und Ziele erreicht wird gegangen
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde 2 mal in Bad Staffelstein behandelt und war mit dem ersten Aufenthalt an sich zufrieden. Im zweiten wurde jedoch immer klarer, dass die Klinik sehr eingefahren ist in ihrem Konzept. Sie Weichen kein Stück davon ab und wenn man als Patient damit nicht klar kommt, muss man gehen.
Man sollte sich als Patient der Essstörungsstation im klaren sein, dass die Klinik mit dem Setpoint arbeitet und man deren Zielsetzung erreichen muss, andernfalls ist laut Klinik eine "Heilung" der Essstörung gar nicht möglich. Das Setpoint Konzept ist nicht für jeden was und sollte man damit nicht 100% einhergehen "wird man gegangen" und als nicht behandelbar abgestempelt.
Eine vernünftige Argumentation wird nicht zugelassen und als symptomatisch abgestempelt.
Des weiteren empfinde ich meine Bezugstherapeutin des ersten Aufenthaltes rückblickend zwar als fachlich vllt kompetent, aber menschlich war sie unter aller Sau. Beim zweiten Aufenthalt habe ich den Therapeuten gewechselt und das Abschlussgespräch bei ihr gehabt und sie sagte mir, dass es Ressourcenverschwendung wäre, wenn ich in eine andere Klinik gehen würde. Sie sehen NUR IHR Konzept als richtig an und lassen keine andere Meinung gelten.

Die Therapeuten und die Oberärztin sind festgefahren und stur. Die Co Therapeuten sind meist sehr nett und bemüht. Die anderen Therapeuten (Körper, Kunst) sind fachlich Top und sehr hilfsbereit, vor allem Körper hat mir viel gebracht.

Klinik behandelt Patienten nicht kompetent - bezieht sich nur auf Meinungen der vorbehandler

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Einige wenige gute co-therapeuten
Kontra:
Therapeuten helfen nicht weiter
Krankheitsbild:
Atypische Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Hier wichtige Informationen vorab, bevor Sie Sich stationär in die Behandlung nach Bad Staffelstein begeben.

Ich leide unter einer atypischen Anorexie mit nebendiagnose zwangsstörung und Depression.

Bevor ich nach Bad Staffelstein ging befand ich mich direkt davor in der Tagesklinik der Schön klinik münchen.

Ich unterbrach bewusst dort meinen Aufenthalt und entschied mich von mir aus! Stationär in Behandlung zu gehen.

Ich wurde nämlich nach nur 7 Wochen Behandlungsdauer in München aus der Essstörungsgruppe rausgenommen und in die Depressionsgruppe gesteckt. Das entschied die Oberärztin, die für die Essstörungsgruppe zuständig ist, dort.
Ich Entschied mich also weiter an der esssymptomatik im stationären setting zu arbeiten, da niemand mir plausibel glaubhaft machen kann, dass ich nach nur 7 Wochen Behandlung eine Störung in den Griff bekomme, die bereits 21 Jahre andauert.
In Bad Staffelstein angekommen lief alles anfangs noch einigermaßen den Umständen entsprechend. Das setting im stationären ist sehr anders.
Doch mit erhalt des entlassbericht es aus München verweigerten mir die Ärzte jegliche weitere Behandlung und entliesen mich sofort.

Im entlassbericht meiner vorherigen Klinik wurde einem weiteren stationären Aufenthalt abgeraten.

Die Ärzte und Therapeuten, vor allem der leitende Oberarzt in der Facharzt Visite ! Machten sich nicht die Mühe, sich ein eigenes Bild von mir zu machen.

Sie entliesen mich augenblicklich mit Erhalt des Briefes und das obwohl ich für den Aufenthalt in der klinik meinen wg platz in einer therapeutischen Wohngemeinschaft hergeben musste.
Untergewichtig müsste ich sein! Erst dann wären die Kliniken verpflichtet, mich zu behandeln.
Trotz großer Schwierigkeiten im ess verhalten! Entlässt mich die Klinik ohne mir zu helfen, wie es jetzt für mich weitergehen soll.

Diese Klinik hilft nur Schwerst Untergewichtigen Menschen!
Für alle anderen Gruppen aus dem essstörungsbereich ist es fragwürdig

1 Kommentar

Babsi4022 am 05.02.2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte mich hiermit offiziell für meine geschriebene Klinik Bewertung entschuldigen und darauf hinweisen, dass ich diese zu einem Zeitpunkt größter Anspannung und Frustration geschrieben habe.

Ich möchte hiermit ganz klar betonen, dass ich aus guten Gründen in die Klinik nach Bad Staffelstein ging. Ich wollte dort zum größten Teil in die geleitete Erprobung um weitere Symptome der enrkrankung zu bewältigen.

Ich möchte betonen, dass mir die Therapie geholfen hat, auch wenn diese zeitlich leider sehr beschränkt war.

Die Gruppen therapien gaben mir theoretisch viel an Wissen, Erfahrung und vor allem Austausch mit anderen Gruppen Mitgliedern.

Auch die Therapeuten und Ärzte arbeiten mit einem an einem hilfreichen und zielführenden Therapie Plan.

Ich konnte von diesem leider sehr kurzen Aufenthalt profitieren und hoffe, bald wieder in die Klinik gehen zu können.

Die Therapeuten sind in den Gesprächen sehr hilfreich und anregend. Vor allem aber die co-thrrpauten haben mich in der Zeit größter Anspannung stets gut beraten und begleiten können.

Vielen Dank für die kurze Zeit

Schmerzen kann man in den Griff bekommen.

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gute Lage. Große Zimmer. Gutes Essen.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wer viel Fragt bekommt auch viele Antworten.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ärzte jederzeit ansprechbar)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wenn man sich auskennt recht einfach. Beim ersten Besuch etwas schwierig.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Ich mag es hell und strukturiert.)
Pro:
Über Jahre beständiges Personal. Ärzte und Physiotherapeuten sind gut informiert bzw. vorbereitet. Schneller Therapiebeginn
Kontra:
Teils lange Wege im Haus zu den verschiedenen Therapien und Behandlungen
Krankheitsbild:
Orthopädische Schmerztherapie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach mehreren orthopädisch bedingten OP's, kannte ich die Klinik durch AHB's bzw. Reha's und mir wurde immer sehr geholfen. Nun bekam ich die Möglichkeit als einer der ersten Patienten an einer Schmerztherapie teilnehem zu dürfen.

Nach jahrelangen Schmerzen und etlichen OP's durch einen Unfall 2011 wurde ich im November 2018 für 10 Tage stationär als Schmerzpatientin behandelt. Es dauerte 2 Tage bis ich mich auf die komplexe Therapie einlassen konnte. So leicht bin ich mit konservativen Methoden nicht zu überzeugen. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Natürlich wurde ich nicht geheilt aber ich habe gelernt mit den Schmerzen umzugehen. Der Psychologische Beistand während des Aufenthaltes war für mich unheimlich wichtig und die größte Unterstützung.
Zu Hause fängt man leider an zu schludern. Es erfordert so viel Disziplin an sich zu arbeiten um nicht wieder zurückzufallen und sich von den Schmerzen runter ziehen zu lassen. Das ist nicht einfach. Haushalt, Job, Kinder, Freunde....jedem möchte man es recht machen und keiner soll merken wie es einem wirklich geht. Auch möchte man nicht immer bedauert werden.
Wenn es für mich die Möglichkeit gibt nach ca. 1 Jahr wieder eine stationäre Schmerztherapie oder Schmerzreha machen zu dürfen, dann sicher wieder in der Schön Klinik Bad Staffelstein.

Ich habe mich sehr gut aufgehoben und behandelt gefühlt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Empfehlenswert)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr verständlich und umsetzbar für mich als Patient)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Transparent, auf Wünsche wurde jederzeit eingegangen, klare Erklärung bezüglich der (Behandlungs-)Strategien)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Infos bei Änderungen sehr schnell, überall freundliches Personal und jederzeit hilfsbereit, Strukturen jederzeit erkennbar)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Mir fehlten optimalere Rückzugsräume in entsprechender Anzahl. Überall Einzelzimmer - Ausstattung ohne Bemängelung)
Pro:
Individuelles Eingehen auf mich als Patient. Sehr gute, umfassende Betreuung
Kontra:
Lautstärke im Speisesaal für mich teils schwierig
Krankheitsbild:
PTBS in Verbindung mit Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich (männlich) war jetzt zum zweiten Aufenthalt (Traumatherapie) in der Klinik. Mein Eindruck jedesmal identisch positiv.
Zwischen den Aufenthalten (5 Monate) gab es allem Anschein nach Änderungen in der Struktur sowie Neuordnung einzelner Bereiche (Trauma), die mir als Patient aber nur sekundär aufgefallen sind und für mich keinerlei Auswirkungen hatten.

Personal:
Überall immer freundlich und hilfsbereit. Von der Rezeption, über Patientenmanagement hin zur med. Pflege, (Bezugs-)Therapeuten und Co-Therapie, bis Reinigungspersonal und Haustechnik. Bei technischen Problemen war 10 Minuten nach Meldung(!) bereits die Haustechnik vor Ort. Respekt!
Bezugstherapeutin ist sehr gut. Ich hatte schnell Vertrauen und konnte mich somit auf alles einlassen. Mir wurde immer viel Zeit eingeräumt!
Zuständiger Oberarzt ebenfalls sehr gut auf mich eingehend. Alle sind offen und transparent mit mir umgegangen. Fragen und Probleme wurden immer ernst genommen und darauf eingegangen.
Co-Therapie und med. Personal in der MZ immer(!) freundlich, hilfsbereit und um mich bemüht, was zugegebenermaßen sicherlich nicht immer einfach für sie war.
Die Körpertherapeuten machen super Arbeit und runden in enger Abstimmung mit der psychosomatischen Therapie die Behandlung erst effektiv ab.

Essen:
Buffet mit guter Auswahl. Qualitativ ohne Beanstandung.

Qualitätsmanagementsystem wird gelebt. Lob und Kritik ernst genommen und in sehr kurzer Zeit individuell persönlich reagiert.

Rundum habe ich den Eindruck dass das Gesamtprogramm optimal auf mich als Patient abgestimmt ist. Der Patient allgemein ist keine Nummer sondern wird wertgeschätzt, als Mensch gesehen und behandelt. Tolle Vernetzung aller an der Behandlung Beteiligter.
Immer wieder kam in vielen Patientengesprächen zum Ausdruck: "Ich war schon in mehreren Kliniken, aber hier ist es echt am Besten!"
Abschließend:
Ich habe für die Bewertung die "rosa Brille" abgenommen und kann mit zeitlichem Abstand nach der Entlassung nur positiv bewerten.

Erfolgreiche Reha

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Orthopädie super
Kontra:
Organisation nicht so gut
Krankheitsbild:
Knie OP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ärztin und Therapeuten sind sehr freundlich,gehen auf Patienten ein,
fachlich gut ausgebildetes Personal!
Es war eine schöne,erfolgreiche Reha!

Wer was ändern möchte, ist hier richtig...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
man wird als Mensch wahrgenommen, ist keine Nummer
Kontra:
Zimmer teilweise sehr abgewohnt
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nun bin ich seit fast zwei Wochen wieder daheim und möchte auch mal berichten. Krank werden sollte man nicht, die medizinische Versorgung ist schon sehr mager, ok ich war nicht örthopädisch da, hätte mir jedoch trotzdem mehr Hilfe gewünscht. Dennoch hatte ich mich entschieden zu bleiben, war auch gut so. Angekommen bin ich da liefen die Vorbereitungen zur Umstellung der reinen Traumagruppe in Trauma mit Essstörung, wobei ich im Vorfeld darüber informiert war. Was mir hierbei nicht gefiel waren die spärlichen Informationen die es gab, immer schön Häppchenweise. Für jemanden wie mich, die Änderungen nicht mag und schwer mit umgehen kann , war es schwierig, jedoch ich habe es geschafft und darauf bin ich stolz. Mit den meisten Regeln kann ich was anfangen, manche machen Sinn, andere weniger. Es gibt auch Dinge die sehe ich relativ negativ. Zimmerdiagnostik hat zu meiner Zeit nicht stattgefunden, daran hätte ich schon stark zu knabbern. Auch das mit dem Essen gehen gemeinsam und die dafür gegebene Zeit war mir teilweise zu kurz. Das es unter Mitpatientinnen darum ging ob jeder die Basisportionen isst oder nicht, war mir dann zuviel an Kontrolle, ich hake es mal als Symptome der Essstörung ab, macht es aber auch zwischenmenschlich nicht einfacher. Positiv empfand ich den extra Tisch für Binge Eating und ich hoffe inständig dieser bleibt bestehen. Nicht jeder ist dafür geschaffen, täglich mit wechselnden Menschen am Tisch zu sitzen. Was mir sehr geholfen hat war das Aet, angeleitete kochen sowie die vielfältigen Rezepte. Ich würde mir wünschen die Traumagruppe würde wieder wie zu meinem ersten Aufenthalt gemischt sein, wer seine Essstörung behandeln möchte kann dies tun, sollte jedoch nicht Aufnahmebedingung sein. Positiv empfand ich zumindest meistens die Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche, Körpertherapie fiel zwar oft aus, wenn stattgefunden war es sehr hilfreich. Die Co Therapie ist stets besetzt, haben auch immer ein offenes Ohr, dies gilt auch für die Pflegekräfte. Alles in allem konnte ich für mich neue Wege finden, mit Dingen anfangen abzuschließen. Ich habe gelernt mit Hilfe von vielen Expo's im hier und jetzt zu bleiben. Besonders bedanken möchte ich mich bei meiner Bezugstherapeutin sowie beim gesamten Körpertherapie Team, die mir sehr geholfen haben.
Wer hart an sich arbeiten mag und Dinge ändern möchte, dem kann ich die Klinik ans Herz legen. Bleibt bei euch und euren Themen...

Gut aufgehoben für das Bekämpfen einer Essstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (professionelle und kompetente Therapueuten. Gehen auf jeden individuell ein.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr viel Geduld wird aufgebracht. Für Fragen haben sie immer ein offenes Ihr.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Man wird gut betreut und unterstützt. Bei Beschwerden ist die medizinische Zentrale rund um die Uhr verfügbar.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Allgemein wird viel wert darauf gelegt, dass man sich wohlfühlen kann.)
Pro:
Co Therapeutin sind für Gespräche und Anliegen immer da. Vertrauensvolle Bezugs - und Körpertherapeuten.
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit fast 3 Jahren kämpfe ich nun gegen meine Essstörung an. Zwei längere stationäre Aufenthalte habe ich hinter mir. Einer davon war die Schön Klinik Bad Staffelstein. Vorerst war ich skeptisch und wollte sofort wieder weg. Die Klinik hat viele Regeln. Einem mag es zu Anfang unvorstellbar und unmöglich erscheinen. Doch jede Regel wird einem erklärt und ergibt einen Sinn. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Mir als Mensch hat es rückwirkend gut getan, dass meine Krankheit so in die Mängel genommen wurde. Es war schwer und es tat weh. Natürlich - ich meine, wir kämpfen doch gegen etwas an, was wir zu einem Teil doch gar nicht los lassen wollen...
Was die Klinik in Bad Staffelstein ausmacht ist zum großen Teil das Intervallkonzept, welches dort angeboten wird. Ich bin froh, dass ich es annehmen durfte. Es bedeutet, dass es nicht nur einen Aufenthalt gibt, sondern, dass man nach mehreren Wochen das geschützte Gelände verlässt und eine Transfererprobung durchführt. Um gelerntes selbstständig umzusetzen. Nach einer Zeit kehrt man in die Kliik zurück und arbeitet daran, was draußen in der Welt gut bzw. nicht ganz so gut geklappt hat.
Die Therapeuten auf der Station sind alle vertrauensvoll, ehrlich und einfühlsam. Sie helfen uns auf dem Weg der Bewältigung. Man muss aber auch wollen. Sonst kann man noch so viel tun - solange man es für sich selbst nicht möchte, bringt alles nichts. Es wird auch sehr viel Wert auf Eigenverantwortung gelegt.

Ich kann die Klinik nur von Herzen für jeden empfehlen, der bereit ist, für sein Leben zu kämofen.

Alles Glück der Welt

Tip Top

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
CMD Kieferbehandlung
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Tumor/Bandscheiben Vorfall Hals
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat ihren guten Ruf, den Therapeuten zu verdanken. Sehr gut ausgebildete Therapeuten, in der Massageabteilung wird Herzlichkeit groß geschrieben.
Alle Masseure streben den Erfolg/Heilung des Patienten an. Eine einzigartige und gesamtheitliche CMD Behandlung durfte ich ebneso erfahren und erleben.
Ich bin ambulant deswegen schon sehr lange in Behandlung aber kein Vergleich dazu.

Traumatherapie Top!!!! mit Essstörung ein Flop

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mein Ziel erreicht)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Unterstützung in der schweren Zeit)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungunzufrieden (Mangelnde Kompetenz, Medikamente abgesetzt weil zu teuer!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Bis auf extrem lange Wartezeiten bei Intervall Therapie)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Zimmer renovierbedürftig, Stühle im Zimmer und Balkon nur für schlanke Menschen geeignet. Fehlender Tisch auf'n Balkon, kein Kühlschrank, keine Klimaanlage im ganzen Haus)
Pro:
Top Therapeutin, sehr gute Betreuung durch das kompetente Personal,geschützte Rahmenbedingungen.
Kontra:
Fürchterliches Essen, billige Produkte, abgelaufene Lebensmittelindustrie, Dosenfutter?, Cafeteria viel zu teuer!
Krankheitsbild:
PTBS, Traumatherapie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Traumatherapie absolut Top mit einer sehr kompetente Trauma Therapeutin.
Ich war 2017 und als Intervall Therapie 2018 je 12 Wochen in der Klinik.
Ich kann mich nur Positiv ausdrücken was das Konzept der Traumatherapie angeht. Die gute Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche und Therapien funktioniert sehr gut. Ich habe mich gut aufgenommen gefühlt, ebenso bekam ich sehr viel Unterstützung, besonders in der Zeit der Konfrontation, habe ich mich sicher gefühlt und ernstgenommen.
PPT Frau St. hat mich mit viel Kompetenz und Unterstützung in der gesamten Therapie begleitet und Dank ihrer Hilfe mein Trauma so gut bearbeitet, dass ich ein fast normales Leben wieder führen kann.
Immerwieder hat sie mich motiviert, auch wenn's besonders schlimm war,weiter zu machen. Absolute Fachkompetenz.
Körpertherapie, Kunsttherapie und Gruppentherapie runden das komplette Angebot ab.
Kunsttherapie hätte ich sehr gerne öfters gehabt, das kommt da leider zu kurz.
Ich habe viel mitgenommen und werde viele Sachen auch Zuhause umsetzen.

Leider gibt es diese sehr wertvolle Traumatherapie nicht mehr!!

Jetzt heißt es Essstörung in folge einer PTBS. Also wenn du Glück hast und zu deinem Trauma noch eine Essstörung hast, hast du die Chance einen Platz zur Traumatherapie zu bekommen!!??

In der letzten Woche meines Aufenthalts dürfte ich noch die neue "Therapie " mit erleben.

NEIN DANKE! Für mich sind das zu viele Regelungen, die mich meine Selbstbestimmung weg nimmt. Ich bin kein Kind mehr und muss bestraft werden, wenn ich die Regeln nicht einhalte.
Mag seine Berechtigung haben bei Patienten mit Anorexie, Bulimie und Magersucht haben, aber bestimmt nicht auf Traumatherapie und Übergewicht. Drohungen mit Entlassung, wenn man sich nicht fügt ist für mich ein NO GO !!
Für mich Gefahr der Retraumatisierung!!

Ich hoffe für uns Trauma Patienten, das die Schön Klinik sich ihren guten Ruf der Traumatherapie nicht aufs Spiel setzt!
Oder sind wir zu teuere Langzeit Patienten?
Schade für uns!

Empfehlenswert

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Es wird intensiv daran gearbeitet, schnell wieder auf die Beine zu kommen
Kontra:
Wenn man will, findet man überall etwas zu meckern.
Krankheitsbild:
Ischämischer Schlaganfall
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war hier zur Reha nach einem Ischämischen Schlaganfall.

Er kam beatmet in die Klinik, es wurde intensiv daran gearbeitet, das er schnell wieder selbständig atmet. Was auch nach relativ kurzer Zeit super klappte. Er wurde dort eingeliefert: Bettlägerisch. Er wurde entlassen nach 3 Monaten: mit viel neuem Selbstwertgefühl und vorallem auf seinen eigenen Beinen. Wir können diese Klinik nur empfehlen. Wir haben uns dort super aufgehoben gefühlt. Unser Sohn (5) hat dort auch nie gestört, egal wann oder wo er mal unterwegs war. Es war alles sehr Familiär zum Schluß.

Auch die Entlassung wurde super geplant vom Sozialdienst.

Wir danken der Klinik von Herzen für alles!

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr zu empfehlen!!!sehr professioneller&wertschätzender Umgang...Man ist hier wirklich noch als Mensch in der Klinik und nicht nur eine Fallnummer.Das ist nicht mehr selbstverständlich heutzutage!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche(Bezugstherapeutin,Co&Körpertherapie,Ärzte etc.) ist einzigartig.Dadurch ist eine optimale Behandlung möglich.Manchmal war es echt witzig wie schnell der Informationsfluss stattfand:-))
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept,vertrauensvolle und einfühlsame Bezugstherapeutin!!!ebenso tolle Co- und Körpertherapeuten,Co-Therapeuten>jederzeit als Ansprechpartner bei Krisen/Problemen,Körpertherapie sehr hilfreich,Einzeltherapie!,Gruppentherapie(man muss sie nur nutzen)
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach jahrelangem Leben&Kampf mit der Essstörung(und einigen Klinikaufenthalten) habe ich Anfang des Jahres nochmal all meinen Mut zusammen genommen&mich für einen stationären Aufenthalt entschieden, Zuvor hatte ich nie wirklich loslassen können,sondern immer wieder zurückgerudert in die Essstörung.
Es war also meine letzte Chance nochmal neu anzufangen

Ich bin in den letzten 2 Aufenthalten nun über Grenzen gegangen die für mich noch vor kurzem undenkbar gewesen wären.Viele viele Tränen sind geflossen und oft habe ich es kaum ausgehalten vor lauter Angst&Zweifel...aber ich machte weiter!

Das Konzept d. Klinik ist wirklich sehr gut&vor allem auf (wenn man dran bleibt:-))langfristigen Erfolg in der Bewältigung ausgelegt:

1. Die Klinik arbeitet mit einem Intervallkonzept,d.h die Behandlung ist nicht mit einem Aufenthalt erledigt sondern man ist eine gewisse Zeit stationär in d. Klinik & dann aber auch wieder daheim...so kann man d.Zeit auswerten&dann weiter an Themen arbeiten
2:Desweitern arbeitet die Klinik nach der Setpointtheorie,d.h nicht nur d.offizielle Normalgewicht zählt für die Bewältigung,sondern der individuelle Setpoint(Gewichtsbereich wo sich der Körper einpendelt wenn man regelmäßig und ausreichend isst ohne Gegensteuerung)

Die Bewältigung der ES ist ein langer&sehr anstrengender Weg...und das tolle an der Klinik ist,das man auch dann nicht allein gelassen wird sobald das Gewicht passt(wie es in vielen anderen Kliniken der Fall ist)sondern man trozdem weiter professionelle Unterstützung erhält und auch die darunterliegenden Themen bearbeitet werden können.Gerade mit erreichen des Setpointes wird es nämlich nochmal so richtig schwierig...

Ich habe die Chance genutzt&bin auf dem Weg Richtung Ziel zu Rudern.Wie weit der Weg noch ist weiß ich nicht,aber es ist der Richtige!
Der Wind dreht auch jetzt ständig, mal sind keine Wellen da&das Rudern geht ganz leicht, aber machmal sind sie so groß,das es mir alles abverlangt die Richtung beizubehalten...Aber ich halte durch,setz gelernte Strategien ein,kämpfe,halte zwischendurch an Häfen an(Intervalle)und werde (meine Ruder:-))nicht loslassen um ans Ziel zukommen

Auch nach vielen Jahren mit der Essstörung kann ich sagen:Es ist nie zu spät sich zu Entscheiden,zu Überwinden u sich auf den Weg zu machen!

Danke an das gesamte ZVMTeam und vor allem meiner Bezugstherapeutin für die tolle Unterstützung!

Bewertung Psychosomatik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War vom 17.08.bis 4.09 in der Schön Klinik BadStaffelstein Bereich
Psychosomatik wegen Depressionen. Ich kann diese Klinik nur Empfehlen
Frau Georgi und Herr Süssmann sind überaus kompetent und motiviert.
Während der 7 Wochen halfen mir vor allem die Einzel und Gruppentherapie
Der beiden genannten Therapeuten.
Die Bewegungstherapeuten besonders Sind ebenfalls sehr motiviert
Ich empfehle diese Klinik zu 100 % weiter
Tipp. Alles ausprobieren Geduld haben

Sehr hilfreich und empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Klinikkonzept, vertrauensvolle Therapeuten, einfühlsame Betreuung, Intervallvereinbarung, Einzel- und Gruppentherapie, interne Kommunikation
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Anfangs konnte ich mich mit dem Wort „Klinik“ nicht anfreunden und ich schämte mich dafür. Die Regeln waren ungewohnt, jedoch merkte ich jeden weiteren Tag, dass es sich lohnt, sich auf das Konzept einzulassen. Die Körper- und Einzeltherapien waren sehr hilfreich und auch motivierend. Es ist wichtig offen und ehrlich zu sein - auch den Therapeuten zu vertrauen, um die durchdachte Unterstützung anzunehmen. Nennenswert ist auch die gute interne Kommunikation im hilfsbereiten und engagierten Therapeutenteam. Das Intervallkonzept ist sehr gut, um die Situationen zu Hause zu erproben. Die angewandte Ernährungstherapie hat mir geholfen, das alltagsnahe Kochen wieder zu erlernen und die Portionsgrößen einschätzen zu können. Die Lage der Klinik, das Zimmer und das nette Personal sind sehr angenehm.

Vor meinen Aufenthalten hatte ich kaum ein Selbstwertgefühl. Meine Therapeutin hat es jedoch geschafft, mir meine Krone auf mein ICH aufzusetzen, sodass ich hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann (Ananas-Style). Nun kann ich meine Aufenthalte in der Schön Klinik in Bad Staffelstein als eine der besten Entscheidungen in meinem Leben benennen.

Vielen Dank für die schöne und hilfreiche Zeit!!!

Sehr hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Ausstattung ist wirklich gut für ein Krankenhaus. Man hat ein Einzelzimmer, das zwar nicht mehr ganz neu, aber top ausgestattet ist.)
Pro:
Gut durchdachte Therapien, gute interne Kommunikation, tolle Therapeuten, nettes Personal, engmaschige Nachsorge, Intervallkonzept, relativ kleine und übersichtliche Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als Intervallpatientin war ich nun schon zum zweiten Mal in der Schön Klinik Bad Staffelstein und ich bin wirklich überzeugt vom Konzept der Klinik.

Die Regeln auf der Essstörungsstation sind streng, aber genau das hat mir sehr geholfen. Am Anfang war es für mich wichtig, die Verantwortung abzugeben; mit der Zeit konnte ich mir aber viele Freiheiten wieder erarbeiten und habe gelernt, auch angemessen damit umzugehen.

Besonders gut finde ich das Intervallkonzept der Klinik. Von vielen Kliniken wird man alleingelassen, sobald man im Normalgewicht ist bzw. die Essstörung nicht mehr so ausgeprägt ist. In meinen Augen ist aber genau dieser Zeitpunkt richtig schwierig und die Bewältigung ist damit noch lange nicht abgehakt.
In Bad Staffelstein kommen deshalb viele Patienten mehrmals, aber dafür tendenziell nicht so lange am Stück wie in anderen Kliniken. Dadurch kann man immer wieder auswerten, wie die Zeit zuhause lief und wo noch Schwierigkeiten sind. Zudem wird man auch mit anderen Themen, die hinter der Essstörung stecken, nicht alleingelassen, sondern erfährt professionelle Unterstützung. Nur, weil die Essstörung dann nicht mehr so präsent ist, wird man nicht weniger ernst geworden.

Beeindruckend finde ich auch immer wieder die Kommunikation innerhalb der Klinik. Die Co-, Körper-, Kunst- und Einzeltherapeuten, sowie Ärzte stehen in sehr engem Kontakt. Dieser Austausch gewährleistet, dass die Therapien gut genutzt werden können und Ziele auch wirklich umgesetzt werden.

Am wichtigsten war für mich, dass auch meine Erfahrungen im zwischenmenschlichen Bereich fast durchweg positiv waren. Die Therapeuten (insbesondere Frau K.!) sind sehr engagiert, bemüht und sie kennen sich wirklich sehr gut aus. Ich bin nicht zum ersten Mal in Therapie und ich muss ehrlich sagen, dass die Expertise der Klinik vorbildlich ist!!!

Ich kann die Klinik nur jedem ans Herz legen, der wirklich gesund werden möchte!

Danke für die professionelle Unterstützung!!!

Leistungssteigerung im Privatbereich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Einze!- und Gruppentherapien
Kontra:
Obiges
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen einer Essstörung mehrmals in der Klinik zur stationären Behandlung. Im Großen und Ganzen war die Therapie okay. Allerdings haben mich einige Dinge schon sehr gestört. Da ist zunächst die Tatsache dass ich, obwohl ich Chefarztbehandlung vereinbart hatte, die Chefärztin in 10 Wochen zweimal zu sehen bekam, und auch das nur nach mehrfachen Insistieren. Die Visiten wurden, wie bei Patienten ohne Chefarztbehandlung von der Oberärztin ubernommen. D.h. auch ohne Zusatzleistung "Chefarzt" wäre ich ärztlich genauso versorgt gewesen. Als Nächstes hat mich verärgert, dass - wegen organisatorisch Probleme? - es nicht möglich war, das von der K!Unum beworbene größere Angebot von Mahlzeiten zu bekommen. Gleiches gilt für die Einnahme der Mahlzeiten im wesentlich ruhigeren Speisesaal und das Bedienen am Büffet für Privatpatienten. Diese Leistungen könnte man letztlich auch nur für die letzten Tage des Aufenthaltes abrufen. Abgerechnet wurden diese Leistungen jedoch für den gesamten Aufenthalt. Das ist m. E. schon grenzwertig. Wenn dies organisatorisch nicht ermöglicht werden kann, denke ich dass es ehrlicher wäre zu sagen, dass in diesem Bereich keine Privatpatienten aufgenommen werden können.

Da die Bewältigung einer Essstörung ohnehin schon langwierig und heftig ist, kann man auf diesen durch die Klinik verursachten Stress wirklich verzichten.

Fazit: Wenn ihr wegen einer Essstörung in die Klinik geht, macht es keinen Sinn Zusatzleistungen zu vereinbaren - außer für den Klinikbetreiber.

Nichts für Menschen die sich nicht wehren können

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
sie entschuldigen sich für alles
Kontra:
das müssen sie ja können haben ja anscheinend übung
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo
Die Klinik mag ja nicht schlecht sein für jemanden der noch persönlich schalten und walten kann,aber für jemanden der sich nicht äußern kann ist diese Klinik nichts .Sie verletzen das Recht auf körperliche Unversehrtheit und wollen alles mit einer Floskel als Entschuldigung wieder weg machen.ich meine dieses kann man so nicht einfach bereinigen .Zudem wenn man sich umschaut sieht man schon Dinge die zur Fixierung dienen, laut der Klinik ihren angaben werden die natürlich nicht benutzt oder sind natürlich nicht dazu gedacht, da fragt man sich wieso stehen sie dann da? Für jemand der keine Ahnung hat, fällt dieses natürlich nicht auf man kann es ja nicht im Auge behalten da sie einen nur von 16-19 Uhr einlassen . Desweiteren ist bei einer Außentemperatur von 30 Grad nicht mal eine Klimaanlage oder ein anderes Kühlsystem vorhanden so das die Patienten die sich nicht mal den Schweiß abwischen können in ihren eigenen Saft schwimmen und es niemand für nötig hält diesen mal abzuwischen.Da bekommt man noch die Aussäuerung der Patient hat erhöhte Temperatur also wenn ich bei über 30 Grad Zimmertemperatur noch zugedeckt bin habe ich auch erhöhte Temperatur aber das scheint dort niemanden zu interessieren .
Ich kann nur sagen sehr schlechter Platz für wehrlose Personen

Klinik die mit Herz und Expertise behandelt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Erfahrenes Team, Herzlichkeit, Privatsphäre ,tolle Zimmer ,gute Betreuung
Kontra:
Lange Wartezeiten
Krankheitsbild:
Traumtherapie (PTBS)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Schön Klinik in Bad Staffelstein mit voller Überzeugung und Zufriedenheit weiterempfehlen.
Ich war insgesamt zwei Mal dort ,das letzte Mal zu einer dreimonatigen Traumatherapie und es war für mich das größte Geschenk,das ich mir selbst hätte machen können.
Das Traumateam hat eine große Expertise ,man nimmt sich Zeit und ist eine Person und keine Nummer.
In allen Therapiebereichen steht man als Patient im Vordergrund und jeder Mitarbeiter ist mit Herz und Kopf dabei ,damit man Stück für Stück weiterkommt.
Die Vernetzung untereinander ist toll ,sodass jeder im Team über alles informiert ist!
Die Einzelzimmer mit Balkonzugang sind ein großer Luxus,sowie die ruhige und wunderschöne Landschaft um die Klinik herum!
Auch das Essen ist wirklich hochwertig und abwechslungsreich,auch wenn es abends kontinuierlich Brotzeit gibt.
Gerade für diesen Fachbereich kann ich jedem nur wünschen ,die langen Wartezeiten in Kauf zu nehmen - es lohnt sich!!!

Schlechtes Menagement

Orthopädie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Mit allen Behandlungen bezüglich seiner Beweglichkeit war mein Mann sehr zufrieden.
Kontra:
Mit den Schwestern kam er nicht gut klar.
Krankheitsbild:
Hüft-Op
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein erster Eindruck dieser Klinik war sehr positiv.
Mein Mann wurde an der Hüfte operiert und war nach der Narkose ziemlich hilflos. Für seine Rehabilitation wurde Ihre Klinik vorgeschlagen. Es wurde uns der Anreisetag direkt vom Krankenhaus mitgeteilt,aber nicht der Entlassungstag. Vielmehr wurde mir dann vor Ort gesagt, dass der Entlassungstag auf dem Behandlungsplan meines Mannes steht. Den hatte ich aber leider nicht und mein Mann hat diesen überhaupt nicht registriert. Ich hatte also große Schwierigkeiten mit dem Entlassungstag; denn ich hatte eine Fewo in Staffelstein gebucht und wollte meinen Mann nach 3 Wochen dann mit nach Hause nehmen. Vor Ort erfuhr ich dann plötzlich, dass mein Mann schon nach 18 Tagen entlassen werden soll. Eine Schwester teilte mir mit, dass die Krankenkasse nicht mehr bezahlt und das sei schon seit 10 Jahren so. Mein Mann könnte ja noch ein paar Tage mit in die Ferienwohnung und ein paar Tage Urlaub anhängen (allerdings schwierig mit dem Laufen nach einer Hüft-OP). Nachdem ich mich dann mit der Kasse und der behandelnden Ärztin in Verbindung gesetzt hatte, hat es gerade noch so geklappt, dass mein Mann volle 3 Wochen bleiben konnte. Ich könnte noch einiges mitteilen, aber das war es im Groben. Ausgerechnet in der Adam-Riese-Stadt hat die Woche nur 6 Tage!! Sehr seltsam!

Eine lohnende Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (gut)
Pro:
Therapieangebot aller Art
Kontra:
Speisenangebot
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

10 Wochen war ich in Bad Staffelstein und nehme sehr gute Erfahrungen mit. Sehr intensiv war die Einzeltherapie bei meiner Bezugstherapeutin, nochmals vielen Dank. Es hat mich sehr weitergebracht. Ebenso Dank an eine weitere Therapeutin, sie war immer ansprechbar. Dank an den Arzt, er hat´s immer noch mal auf den Punkt gebracht
Sehr gut gefallen haben mir Struktur und Aufbau der Psychotherapiegruppe, gut geleitet von o.g. Therapeuten. Überraschend war die Körpertherapie, da habe ich erst an Sport gedacht. Aber nein, es war Therapie auf körperlicher, geistiger und spielerischer Ebene. Habe mich dort fast immer "abgeholt" gefühlt und es war spannend meine eigene Entwicklung zu spüren. Dank an die Herren für das reichhaltige Angebot an Tai Chi, Yoga, Atemübungen, Symbole und Bogenschießen und vieles mehr.
Was gibt's noch zu schreiben: großzügiges Einzelzimmer. Die reguläre Reinigungsfrau war sehr gut. Im Patientenmanagement sehr freundliche Mitarbeiter, ebenso die meisten MA im Service.
Nicht gefallen hat mir das Essen: langweilig, zu viele Fertigprodukte, abends immer kalt mit Wurst und Käse. Aber ich war appetitlos, also nicht so wichtig für mich.
Ich würde die Klinik jederzeit weiterempfehlen, das therapeutische Konzept, die Vernetzung der einzelnen Abteilungen, die Pflegemitarbeiter und CO-Therapie waren ausgezeichnet.
Nicht gefallen haben mir die kleinen Therapiegruppenräume, die viel zu heiß waren und Ventilatoren, die nicht genutzt wurden konnten, weil sie zu laut waren.

"Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an..."

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Der Austausch unter den Ärzten und Therapeuten war so gut wie lückenhaft, ich habe mich sehr "gesehen" gefühlt.
Kontra:
Leider war der sehr große essensraum für Traumapatientienten sehr reizüberflutend, aber trotzdem ein gutes "Übungsfeld".
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am Ende des Jahres 2017 habe ich mich für eine Traumatherapie angemeldet und konnte Ende Januar anreisen. Ich war sehr dankbar dafür und es tat einfach nur sehr gut, von Anfang das Gefühl zu haben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und in guten Händen zu sein.Überall bemerkte ich die fränkische Gastfreundlichkeit, auch außerhalb der Klinik. Sowie eine Dankbarkeit wichtig ist, ist auch das tiefe persönliche Einlassen sowie auch einen gewissen Vertrauenensvorschuß in das gesamte Therapeuten und Schwesternteam.Klar ist das mit dem Krankheitsbild nicht einfach,doch es lohnt sich sehr. Vor allem, wenn einem mal das ein oder andere Therapieangebot erst mal "befremdlich" vor kommt, doch anschauen oder auch ausprobieren lohnen sich erfahrungstechnisch sehr, vor allem konnte ich mir in der Körpertherapie, in der Kunsttherapie und in der Psychotherapie (Gruppe und Einzel)ein breites Spektrum an Handswerkzeug zu legen und gut für mich schon in Notsituationen einsetzen, da ich es in der Klinik in liebevoller und humorvoller Begleitung ausprobieren konnte, auch Nachts.Das gesamte Konzept der Traumatherapie kam mir sehr entgegen, vor allem dass es rund um die Uhr das Team der Co Therapeuten gibt. Hinzu kam, dass ich auch ein großes Glück hatte, besonders liebenswerte und mutige Frauen kennnlernen zu dürfen. Das war von besonderem Wert. Daher lohnt es sich, auch sehr offen, ehrlich und respetkvoll miteinander um zu gehen, so konnten wir diese doch sehr anstrengende Zeit (12 Wochen) gut miteinander auch lachen und natürlich auch weinen.So fuhr ich dann mit großer Erleichterung Mitte April glücklich nach Hause, wo es natürlich weiter geht, das Gelernte weiter zu üben und um zu setzen und sich nicht wieder aus den Augen zu verlieren.Also, wer den Gedanken hegt, eine Thrapie in diesem Rahmen zu machen, der Mut lohnt sich und ein Satz eines Körpertherapeuten bleibt mir besonders im Kopf:"Sie alle sind Heldinnen"! Mein Mut und dieser Satz trägt mich auch an schweren Tagen.

Staffelstein war die beste Entscheidung meines Lebens!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014-17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Respekt und Geduld gegenüber Patient_innen
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression
Erfahrungsbericht:

Liebe Leserinnen und Leser dieses Berichts,

ich hoffe, dass diesen ganz viele zu Gesicht bekommen, da ich unbedingt meine Erfahrungen mit der Schön Klinik in Staffelstein teilen möchte.
Ich war in meiner dunkelsten Lebenszeit insgesamt vier Mal dort, auf der Station für Essstörungen. Am Anfang habe ich die starren Regeln gehasst (bzw. meine Esst. möchte das nicht) und ich bin ziemlich angeeckt. Das Team arbeitet mit relativ harten Konsequenzen und ich brauchte einen zweiten Anlauf (Aufenthalt), um das System annehmen zu können: Eine starke Krankheit braucht einen starken Gegner. Als ich wieder zurückkam wurde ich genauso herzlich wieder aufgenommen - das Team wusste genau, zwischen Essstörung und Person zu unterscheiden und die Wertschätzung und den Respekt nie zu verlieren.
Es waren wirklich intensive Wochen und Monate. Jetzt, 1,5 Jahre später und nach einem 1,5-jährigen Aufenthalt in einer TWG im Anschluss an die Klinik (Empfehlung der Klinik), geht es mir wirklich gut. Ich kann von mir behaupten, dass ich mein Leben noch einmal geschenkt bekommen habe. Und dazu ein neues Studium, einen tollen Job, viel Kraft und Lebensfreude.
Ich möchte nicht sagen, dass ich geheilt bin. Unangenehme Gedanken und Gefühle sind immer noch da und werden es wohl immer bleiben. Aber ICH bin stärker und kann mich immer wieder dafür entscheiden, nicht nach ihnen zu handeln.
Ich danke dem ganzen Team - meiner Therapeutin, der Körper- und Kunsttherapie und vor allem den Co-Therapeuten für eine intensive, ehrliche und unglaubliche hilfreiche Begleitung. Danke für die Geduld und das Herzblut und danke für auch witzige Momente, die alles etwas leichter gemacht haben.

Jeder/Jede, der/die sich für Staffelstein entscheidet, kann ich nur beglückwünschen... und wünsche viel KRAFT und AUSDAUER, die Hilfe anzunehmen. Es lohnt sich - IMMER!

Liebe Grüße
AKS

Starthilfe auf dem Weg raus aus der Essstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch wenn man nicht nach 9 Wochen geheilt aus der Klinik gehen kann, es lohnt sich!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich wurde stets über die nächsten Schritte aufgeklärt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr bemühte und einfühlsame Ärzte)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Etwas längere Wartezeit)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer, groß und hell mit Balkon)
Pro:
einfühlsame Therapeutin, Co-Therapie, Vernetzung des gesamten Teams, Einzelzimmer, schöne Gegend, (Intervall-)Konzept, Erfahrung auf dem Gebiet, Angewandte Ernährungstherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach 4 Jahren Kampf mit der Essstörung entschied ich mich nach langen hin und her doch für eine Klinik. Die Angst war natürlich zunächst groß, vor den ganzen Veränderungen, aber ich kann jetzt im Nachhinein sagen, dass es sich wirklich lohnt!

Obwohl es sich um eine Klinikkette handelt (Schön Kliniken) hatte ich keineswegs das Gefühl, dass ich nur eine Nummer im System war, sondern habe mich stets als Mensch gesehen gefühlt. Das liegt auch an dem Setting: rund um die Uhr sind für einen Co- Therapeuten auf der Station verfügbar, mit denen man bei jeglichen Problemen reden kann. Ich habe sie dabei stets als eine große Hilfe wahrgenommen, sie wirkten immer sehr einfühlsam und halfen einem wo sie nur konnten. Zusätzlich bekommt man natürlich einen Bezugstherapeuten, der mit einem die Einzeltherapien durchführt. Man hat in der Woche normalerweise ein kurzes und ein langes Einzel. Sollte man aber mal mehr Gesprächsbedarf haben, konnte man auf seinen Therapeuten auch zusätzlich zählen. Überhaupt war es sehr beeindruckend, wie vernetzt das gesamte Team ist. Abgesehen von den Co´s und dem Therapeuten hat man noch 4 mal die Woche Gruppentherapien, mehrmals Körpertherapie (auch sehr hilfreich!), Kunsttherapie, poststationärePlanung, je nachdem noch Dinge wie Angewandte Ernährungstherapie, Impulstraining... ich kann nur sagen lasst euch überraschen, man kann aus allem definitiv etwas mitnehmen! Auch der mir zugeteilte Arzt war sehr gründlich und geduldig und hat immer alles genauestens erklärt.

Beim Essen gibts ein Phasenkonzept: Tisch 1,2 und 3, wobei die Freiheiten und Eigenverantwortung nach und nach gesteigert werden.Zunächst immer begleitet, dann nur noch mittags und dann frei. Zusätzlich gibt's am Anfang nach den Mahlzeiten noch eine "Achtsamkeit- und Selbstschutzzeit", wobei ein schön gestalteter Raum zur Verfügung steht. (zur Vorbeugung von Erbrechen usw)

Probiert es aus, vielleicht lohnt es sich für euch genauso wie für mich! ein Versuch ist es Wert :)

Möge ich jetzt wohlwollend und fürsorglich mit mir selbst sein, an meine Ziele denken und für ein Leben mit Gefühlen, Spontanität und Energie für meine Fähigkeiten besonnen handeln.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich kann sie wirklich nur empfehlen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke für so viel hilfreiches Wissen!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wirklich tolle Teamarbeit und nachvollziehbares Konzept!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Bezugstherapeutin, Körpertherapeutenteam, Co-Therapeuten, Teambesprechungen, Gruppentharapien, Essen, Konzept, extrem wertschätzender und fürsorglicher Umgang, Ansprechpartner rund um die Uhr
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa, Depression
Erfahrungsbericht:

Zuerst einmal ein riesiges Lob und fettes Dankeschön an die Therapeuten, die Ärzte, das Konzept u. die Arbeitsweise, ich kann die positiven Bewertungen nur bestätigen!

Erfahrungsbericht:

Nach Jahren mit der ES, habe ich mich, trotz großer Ängste und obwohl ich eig. unbedingt zuerst meine Ausbildung abschließen wollte, dazu entschieden mir doch sofort nochmal stat. Hilfe zu holen. Im Nachhinein wirklich die Beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Ich konnte aus den Aufenthalten mehr mitnehmen, als „nur“ die notwendige Gewichtszunahme und regelmäßiges Essen, es war vielmehr Lernen fürs Leben, was ich mir eig. für jeden Menschen wünschen würde.

Es ist kein einfacher Weg, nein, u. auch kein kurzer (ich bin auch noch lange nicht am Ende), aber er ist zu schaffen. Ich war am Anfang auch erst verzweifelt, als ich von dem hörte, was nun anstand. Es war anders u. mehr, als ich mir vorgestellt hatte, aber es ist ein Prozess, den man schrittweise anpackt u. ein Weg, den man nicht alleine gehen muss.

Auch wenn es hart war, ging ich schließlich sogar über mein ursprüngl. Ziel hinaus, bis zu einem Punkt, den ich früher für unmöglich hielt, denn obwohl es meiner ES spürbar nicht gefällt, stehe ich hinter dem Prinzip der Klinik u. bin überzeugt, dass man damit eine ES (egal welche!) wirklich bewältigen kann (->KEIN Mäst-Prinzip!)

Das wichtigste jedoch ist, dass ich so viel mehr Lebensqualität zurückgewonnen habe:
wieder Freude u. Begeisterung empfinden können, mehr Lust und Kraft für Hobbies, mehr Konzentration, Geduld u. endlich wieder das Gefühl eine Person zu sein, mehr ICH zu sein, mit mir selbst besser klar zu kommen (gerade auch tiefer liegende Themen u. aufrechterhaltende Faktoren werden mit behandelt)

Das alles hätte ich in dieser, eig. kurzen, Zeit niemals ohne diese tolle Unterstützung geschafft.

Ich kann deshalb nur jeden ermutigen sich nicht von all den Ängsten aufhalten zu lassen, sondern sich für die schwierige Zeit der Bewältigung Unterstützung zu holen, egal zunächst in welcher Form. Und wenn du nun schon soweit bist, diese Rezession zu lesen, gibt es für dich sicher einen guten Grund dazu. Jeder hat das Recht auf Hilfe, egal an welchem Punkt du gerade stehst. Du kannst nur dazugewinnen. Es geht um dein Leben, hol es dir zurück! Mach jetzt den ersten od. nächsten Schritt, jeder einzelne davon ist wichtig. „Durch die Angst ist aus der Angst!“; spricht auch die Erfahrung.

Sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung/ Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik nur weiterempfehlen!

Hergekommen bin ich um ehrlich zusein mit dem Gedanken ich werde es sowieso nie schaffen.
Nun bin ich zum 4 mal in der Klinik gewesen aber nicht weil ich es nicht geschafft habe sondern weil die Klinik nach einen super Konzept arbeitet ( Intervall-Therapie)

Der Klinikalltag ist sehr strukturiert und die Therapien sind sehr hilfreich ( Körpertherapie, Psychotherapie Gruppe sowohl auch Einzel und ...)
Das ganze Team ist immer am laufenden und man hat rund um die Uhr einen Ansprechpartner.

Natürlich ist es in einer Klinik anstrengend und es wäre gelogen wenn ich sagen würde das mir manches nicht komisch vorgekommenen ist und ich hinter jeder Entschuldigung gestanden bin.
Aber im Nachhinein macht alles Sinn!

Ich finde es auch sehr gut, dass das Konzept und die Therapie relativ streng gehalten sind.
Durch die durchdachte- Strenge hat die Essstörung weniger Raum und man wir vor sich selbst geschützt!

Die Zimmer sind wirklich mehr als okey!
Es gibt ein Doppelzimmer und sonst lautet Einzelzimmer. Jedes Zimmer hat einen Balkon, Fehrnseher und ein eigenes Badezimmer.

Das Durchschnittsalter ist bei ca 20-25 Jahren aber ich finde es sehr schön das auch manche hier sind die schon etwas älter sind.
Ich finde jeder profitiert von jedem egal wie jung oder alt, wir alle sind dort weil wir krank sind und Unterstützung brauchen da spielt das Alter keine Rolle!

Also ich kann die Klinik jedem nur ans Herz legen, machen und den Willen haben etwas zuverändern muss man selbst, hat man das bekommt man hier die beste Unterstützung und Therapie!

3 Kommentare

HannaJa am 12.04.2018

Sind dort auch Mehrbettzimmer? Also mit mehr als 2 Personen? Und gilt das, was du geschrieben hast auch für das alte Gebäude, wo die Kassenpatienten untergebracht sind?

Liebe Grüße

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Aufbruch

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (die lange Wartezeit ist zermürbend)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
abgestimmter Austausch im Behandlungsteam
Kontra:
möglicherweise übersehen von Symptomen somatischer statt rein psychosomatischer Natur
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich war 2017 2x zur Traumabehandlung in der Schönklinik (10 Wo; 12 Wo) und möchte meine Erfahrungen teilen. "Ehemalige", selbst betroffene können einem vielleicht einen anderen Eindruck als beratende Bekannte/ professionelle Fachkräfte vermitteln, der natürlich trotzdem immer subjektiv ist!

Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Man bekommt gleich zu Beginn einen "Paten", einen Mitpatienten der gleichen Station zur Seite gestellt, der den Einstieg erleichtert. Fragen beantworten einem aber auch die Pflege, die ich als sehr zugewandt, einfühlsam und geduldig erlebt habe, andere Mitpatienten und natürlich die Bezugstherapeutin. Du lernst gleich am 1./2. Tag die unterschiedlichen Therapien kennen und ich habe mich nach ca 2 Wochen gut ausgekannt. Die interdisziplinäre Arbeit des Teams (Körper-, Kunst-, Einzel-, themenbezogene Gruppentherapien) sind aufeinander abgestimmt und die Therapie insgesamt (z.B. Stabilisierung, Konfrontation, Integration) ist nachvollziehbar strukturiert. Der Zeitraum von 12 Wochen (wie bei mir) klingt erstmal wahnsinnig lang! macht aber Sinn. Man braucht ja das Vertrauen, um sich überhaupt einlassen zu können, und -machen wir uns nichts vor- Traumatherapie ist verdammt anstrengend! Es treten vielleicht zusätzliche körperliche Symptome auf und wir beschäftigen uns mit den schlimmsten Zeiten unseres Lebens. Wofür? Damit es endlich besser werden darf! Vor der Therapie habe ich irgendwie den Alltag geschafft, aber Lebensfreude war das nicht.

Nach den Aufenthalten (die Intervalle finde ich persönlich hilfreich, um an "tiefere Schichten" zu kommen, bzw. einen Anker zu haben, wenn das Bearbeitete zuhause weiter wirkt) denke ich häufiger, "so habe ich mir das vorgestellt :)". Natürlich ist nicht alles gut (öfter Albträume; neue Verhaltensweisen in Beziehungen sind ungewohnt und nicht leicht; neue, intensivere - auch unangenehmere Gefühle möchten integriert werden), aber ich habe das Gefühl, dass das Leben ist. Dafür lohnt es sich!

Ein anfang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Körpertherapie, essenbegleitung
Kontra:
Nur schema f
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 wochen dort wegen meiner Essstörung. Ich durchlief alle 3 phasentische. Essen schmeckte und menge ok.
Therapien körper und gruppe fast täglich.
Leider bekam ich kein intervall angeboten. Und man arbeitet nach schema f. Man muss sich ausgang erarbeiten. Die klinik bzw station ist streng.

Alles Bestens

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super freundliche Physiotherapeuten, aber auch alle anderen Mitarbeiter. Ärzte hatten immer ein offenes Ohr.
Kontra:
Viele Vorträge
Krankheitsbild:
Hüfte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich (53 Jahre, weiblich ) hatte mir die Klinik, aufgrund der Bewertungen ,ausgesucht. Mir war es wichtig, die Klinik wieder nach kurzer Zeit und nach erfolgreicher Behandlung , zu verlassen. Dies war voll gegeben.
Ich war mehr als zufrieden. Hatte einen tollen Physiotherapeuten und auch das drum herum hat super geklappt.
Ich muss auch sagen - es hat bei mir alles funktioniert. Schon die Aufnahme war reibungslos. Alle super nett und hilfsbereit. Das war auch so über den gesamten Zeitraum. Man konnte sich immer an alle wenden, egal ob es die Schwestern , Therapeuten oder auch die Mitarbeiter im Speisesaal oder in der Cafeteria waren. Jeder war für einen da und auch sehr freundlich.
Auch fühlte ich mich von den Ärzten sehr gut betreut.
Mein Fazit - alles richtig gemacht und ich kann die Klinik nur empfehlen !!!

Gewöhnungsbedürftig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Schade nur wegen Zweibettzimmer)
Pro:
Nette freundliche Therapeuten und Co Therapeuten.Gutes Essen
Kontra:
Das Konzept des Setpoints....
Krankheitsbild:
Esstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik selber ok.
Nur das Konzept der Esstörungsbehandlung echt krass????????
Wenn man nicht in der Gewichtskurve ist darf man nicht aus der Klinik raus.
Ich fühlte mich Anfangs echt wie im Knast????
Für extrem Untergewichtige(unter BMI 17) kann man noch verstehen aber für dieses strenge Konzept dazu braucht man echt Nerven!
Für Untergewichtige ist die Klinik echt zu empfehlen.

Aber wenn man Esstörungsgedanken hat und sein "normalen" BMI hat dann kann man einem nicht mehr wirklich helfen.
Denn laut setpoint ist das gewicht sehr weit über dem normalen BMI.
Und man hat das Gefühl es geht nur ums auffuttern (mesten).Danach bist geheilt????.
Hauptsache du hältst dein Gewicht.
Das war etwas enttäuschend.

Vor allem das ich die Gedanken immer noch habe....

Ansonsten sind die Therapeuten und Co Therapeuten nett.
Nur viele auch sehr jung(mich persönlich hat es gestört da ich das Gefühl hatte manche hatten noch nicht so viel Erfahrung)

Die Zimmer(gibt's auch Doppelzimmer) sind ziemlich abgewohnt,besonders das Badezimmer(verrostete Heizkörper).

Positiver Erfahrungen mit der Reha-Einrichtung der Schön-Klinik Bad Staffelstein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
s. Erfahrungsbericht
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Hüft-TEP rechts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Aufnahme klappte reibungslos und unkompliziert.

Untergebracht war ich in einem sauberen und zweckmäßig eingerichteten Einbettzimmer.

Die ärztliche und medizinische Betreuung war sehr gut.

Die Therapie für die Hüft-TEP nach dem entsprechenden Programm war sehr erfolgreich. Ich konnte bereits in der dritten Rehawoche mit ärztlichem Einverständnis innerhalb der Gebäude ohne Stützen laufen. Zum Zeitpunkt der Entlassung nach drei Wochen Reha durfte ich bereits Auto fahren (Hüft-OP am 05.01.2018, Reha-Beginn 11.01.2018).

Die Verpflegung war ebenfalls sehr gut. Das Frühstück und das Abendessen konnte man sich an einem Büffet selbst zusammenstellen. Das Mittagessen war abwechslungsreich und ausreichend.

Resümee: Die Schön-Klinik kann ich ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

Knie TEP

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Freundlichkeit, Schwestern, Zimmer, Bad, Essen.
Kontra:
Vorträge -Ernährung- alt eingefahren
Krankheitsbild:
Knie TEP rechts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin 50 Jahre alt und weiblich.
Die Schön Klinik Bad Staffelstein hat mir sehr gut gefallen. Ein straffes Therapieprogramm mit freundlichen und fachkompetente Physiotherapeuten. Am besten hat mir die Fitnesshalle gefallen. Die Therapeuten waren immer nett und hatten immer ein Lächeln für jeden Patient. Man konnte, wenn die Anzahl der Patienten wenig war, jedes Gerät ausprobieren und einige Zeit verweilen. Die Medizinische Zentrale war immer sehr höflich und konnten mir immer helfen. Die Eingangshalle hat mir sehr gut gefallen, weil immer Tageslicht vorhanden war. Wenn doch mal die Sonne sich blicken lies, bemerkte man dies sehr angenehm. Sehr freundliche Bedienung in der Cafeteria. Leider machte diese um 19 Uhr zu. Aber man konnte sich trotzdem noch aufhalten.

Für "die perfekte Essgestörte" geeignet - ansonsten schwierig, individuelle gehört zu werden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015, 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Wenn man Schmerzen hat, wird das immer auf die ES geschoben)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Körpertherapeuten, Kunsttherapeutin, Landschaft, Essen, Zimmer
Kontra:
Schema F-Behandlung, unerfahrene Therapeuten, reine Verhaltenstherapie
Krankheitsbild:
Anorexie, Bulimie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in dieser Klinik im Sommer 2015 mit leicht ausgeprägter Bulimie und im Sommer 2017 mit schwerer Bulimie/ Anorexie und Depression.
2015 hat mich komplett von der Bulimie weggeholt, allerdings in die Anorexie getrieben. Das hätte mir aber auch bei jeder anderen Klinik passieren könne, da ich dort schon am untersten Rand vom Normalgewicht war.
2017 bin ich nochmals hin, weil ich, nachdem ich durch die Anorexie 2016 wieder 25 kg zunehmend musste, in die Bulimie zurückgekehrt bin. Zudem kamen mit dem für mich hohen (BMI22) Gewicht meine Depressionen verstärkt wieder. Dahingehend hat mir der zweite Aufenthalt von 9 Wochen auch sehr gut geholfen. Ich kam mit einer schwergradigen Depression und bin mit einer leichtgradigen gegangen.
Der Bulimie habe ich leider kein Ende setzen können. Trotz zwei Stunden ASG-Zeit nach jedem Essen (Zeit, wo man in einem Raum sitzen bleibt, sich selbst beschäftigt und aushalten muss), Ausgangssperre und begleiteten MZ hat sich die ES im Laufe der Zeit Schlupflöcher gesucht. Ich muss aber auch anmerken, dass ich mich extrem schlecht öffnen kann und ich mich vor allem für meine bulimische Seite sehr schäme. Wäre ich wohl offener damit umgegangen, hätte ich mehr aus dem Aufenthalt ziehen können.
Die Regeln für Anorexie-Patienten sind sehr hart, man bekommt aber beim geeigneten Mitmachen und sichtbaren Erfolgen der Kurve viele Freiheiten.
Was mich riesig stört an der Klinik, ist das Behandeln nach Schema F. Wenn man die die "perfekte" Essgestörte ist und manche Verhaltensweisen zb nicht hat, wird einem nur gesagt: wenn Ihnen das nicht passt, dann können Sie gehen.
Und das finde ich unglaublich schade, weil das Vertrauen zum Therapeuten dadurch wegfällt. Die Therapeuten auf der Essstörungsstation sind weit ich es überblicken kann alle nicht sehr liebenswürdig und es dreht sich meist nur um die Gewichtsskurve, statt tiefergehende Dinge zu behandeln.
Landschaft und Essen sind beides top!!! Körpertherapeuten möchte ich besonders empfehlen!!!

Das Leben wieder l(i)eben lernen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Habe mich in einer sehr schweren Zeit rundum bestens betreut gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetente Bezugstherapeutin und leitender Psychologe)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Meine körperlichen Probleme wurden ernstgenommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vom ersten Kontakt über die Einbestellung (Fr. J.-S. :-))bis zur Nachbehandlung habe ich mich sicher und toll unterstützt gefühlt)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer für jeden)
Pro:
Sehr erfahrene, kompetente und wertschätzende Therapeuten
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach mehreren z.T. guten Psychosomatik- und zuletzt extrem schlimmen Psychiatrieaufenthalten war meine Angst und mein Misstrauen in die Behandlung recht groß. Ich war überrascht über die große Wertschätzung und Empathie, die mir hier entgegengebracht wurde. Ich wäre ohne das gewachsene Vertrauen wohl nicht in der Lage gewesen, mich mit meinen schwersten Themen auseinanderzusetzen und zuzumuten.
Das Team tauschte sich bestens aus, so dass jeder (Kunst-, Körper-, Co- und Bezugs-) Therapeut meist wusste, was mich gerade beschäftigt. So liefen die versch. Therapien ineinander verzahnt und ich konnte aus vielen Stunden neue Erkenntnisse gewinnen. Die 24-h-besetzte Co-Therapie war in therapiefreien Zeiten kompetenter Ansprechpartner und für die tägliche Achtsamkeitsgruppe zuständig.
In der Traumagruppe (4mal wöchentlich) werden krankheitsrelevante, persönliche und organisatorische Themen besprochen, wobei das eigentliche Trauma nicht genannt wird.
Schwierig fand ich z.T. das enge Zusammensein so vieler schwer belasteter Patientinnen, da bedarf es einer guten, gesunden Abgrenzungsfähigkeit. Mittlerweile sind die Trauma- wohl reine Frauengruppen. Die Klinik arbeitet bei Bedarf mit Intervallen, die individuell geplant werden.
Es gibt ein kleines "Sportstudio" und ein Schwimmbad, die zu festen Zeiten benutzt werden dürfen.
Besonders möchte ich noch meiner tollen Bezugstherapeutin Frau Stammler und Herrn Dr. Svitak danken, dass Sie auch in schweren Krisen an mich geglaubt und mich bestens unterstützt haben.
Wenn man sich überhaupt in einer Klinik wohl und gut aufgehoben fühlen kann, dann hier. Wertvoll finde ich auch, dass der Fokus auch auf den vorhandenen Ressourcen liegt und man nicht auf die Krankheit reduziert wird. Ich persönlich bin dabei zu entdecken, dass das Leben neben Funktionieren und Kämpfen auch noch schönere Momente bereit hält. Gesund bin ich noch lange nicht, aber auf einem gelegentlich liebevolleren Weg zu mir, meinen Bedürfnissen und Wünschen.

Gute Klinik mit einzelnen Schwächen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (bei einer somatoformen Schmerzstörung wäre physikalische Therapie durchaus angebracht, und nicht einfach nur Schmerztabletten verordnen)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
keine Physiotherapie, Küche, Speisesaal
Krankheitsbild:
schwere Depression, Somatisierungstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Organisation war top, schon am Vortag meiner Aufnahme wurde ich von meiner Bezugstherapeutin angerufen. Sie hat sich vorgestellt und mir den Ablauf des ersten Tages erklärt. Dort angekommen lief alles reibunglos.
Mit meiner Bezugstherapeutin war ich sehr zufrieden, ich empfand sie als sehr kompetent, und endlich hatte ich mal jemanden gefunden, bei dem ich mich ernstgenommen fühlte. Dies trifft auch auf den leitenden Psychologen, Dr. Svitak, zu. Er ist sehr einfühlsam und trifft wirklich den Nagel auf den Punkt. So viel Verständnis habe ich noch bei keinem Arzt (egal welcher Fachrichtung) bekommen.
Viele Erfahrungen konnte ich in der Körpertherapie machen, das ging manchmal ganz schön an die Substanz. Die Körpertherapeuten leisten wirklich ganze Arbeit, sind alle sehr freundlich.
1x pro Woche treffen sich alle Therapeuten, dann werden die Patienten besprochen, so sind alle Therapeuten immer auf dem aktuellen Stand.
Wer meint, er könne dort auch orthopädisch mitbehandelt werden, da es dort eine orthopädische Abteilung gibt, hat Pech gehabt. Wegen meiner Rückenschmerzen bekam ich immer nur die Antwort "deshalb sind sie nicht da", ich konnte Tabletten bekommen.
Nicht gut fand ich das Essen (ja, es ist eine Klinik...), es gab viel Konserven. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten wird es schwierig,die Küche hat es bei mir (und auch anderen Patienten) nicht geschafft, darauf vernünftig einzugehen.
Der Speisesaal ist groß und sehr laut. Morgens und abends Buffet, mittags Salatbuffet (immer das Gleiche, oft schon angetrocknet oder mit braunen Rändern, Spargel/ Bohnen etc. aus Konserve), Hauptgericht wird serviert. Dadurch ist eine ernorme Unruhe, da die Servicekräfte ständig durch die Gegend rennen und auch schon immer wieder die Tische abräumen, owohl andere Patienten am Tisch noch essen.
Sehr wenig Angebote für die Freizeit, die sind dann meist auch noch kostenpflichtig.
Fazit: Therapie gut, der Rest mit Schwächen

Ist das hilfreich?

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Körpertherapie, Kunsttherapie, Boxsack
Kontra:
Alb-Traumastation
Krankheitsbild:
PTBS, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gerne würde ich Ähnliches berichten können wie rockeloh, habe auch während meines Aufenthalts nur Gutes von den Depressions- und Burnoutgruppen gehört. Leider stellte sich dies auf der Traumastation komplett anders dar, so dass eine Onlinetherapie mit einem Social Bot als Gegenüber eventuell effektiver gewesen wäre. Statt Empathie und wohlwollender Begleitung nur Druck, Bevormundung, Stereotype und Therapie aus dem Lehrbuch - für Borderliner.

Die größte  Schwierigkeit: eine komplett heterogene Gruppe aus rund 12 Frauen, mit einem Schweregrad von einfacher bis schwerster komplexer PTBS. Mit letzterer schienen weder Therapeuten noch das pflegerische Team ausreichend Erfahrung zu haben. Aber statt die Überforderung einzugestehen und denjenigen Patienten, denen hier offensichtlich nicht geholfen werden konnte, bei der Suche nach einer fachlich spezialisierten Einrichtung behilflich zu sein, wurde diesen in Krisen nur geraten: "Halten Sie sich an Ihre Mitpatienten". Das geht nicht lange gut...

Viele Patienten mit Traumafolgestörungen sind Meister im Aushalten. Sie sollten eigentlich dazu ermutigt werden, "Nein" zu sagen, Selbstvertrauen zu gewinnen und ihren eigenen Weg zu gehen. Schöne Theorie, aber bitte nicht in der Klinik umsetzen.
Viele Abbrüche während meines viel zu langen Aufenthalts regten das Team nicht zum Umdenken an, stattdessen wurde der Druck verstärkt. Ich selbst bin leider viel zu lange dort geblieben - Meisterin im Aushalten plus Hoffnung auf hilfreiche Wegweiser.

Gekommen mit einer mittelgradigen Depression plus PTBS ging ich mit einer schweren. Entlassungsmanagement Fehlanzeige. Ob die ambulante Behandlung daheim sichergestellt ist, interessiert niemanden.

Es läge noch ein langer Weg vor mir, weissagte man mir am Ende. Das mag wohl sein. Aber bis aus dieser Station ein geschützter Raum für traumatisierte Menschen wird, fließt  sicher auch noch viel Wasser den Main hinunter.

Schade. Traurig. Und wenig hilfreich.

2 Kommentare

HPC am 14.10.2018

Vielleicht mal anfragen in der Hochgrath-Klinik in Wolfsried. Sehr gutes Feedback ehemaliger Klienten mit PTBS/Traumafolgestörung, Mehrfachtrauma. Da eine Klinik auch immer zu einem "passen" muss, ist das nur ein Hinweis zu einer Möglichkeit. Die telefonische Beratung dort war sehr kompetent und sehr freundlich. Alles Gute!

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Einfach nur gut!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nix
Krankheitsbild:
Angst und Panikstörungen, Depression, Burn Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eigentlich ist alles schnell erklärt: man nehme sämtlich positive und lobende Aussagen und schon ist das zusammen, was ich erlebt habe. Alle negativen Bemerkungen habe ich so nicht erlebt und kann ich somit nicht bestätigen. Natürlich kommt es immer darauf an, welche Erwartungshaltung jemand hat. Meistens sind z.B. die, die über das wirklich fantastische Essen meckern diejenigen, bei denen ich zu Hause nicht in den Kühlschrank schauen möchte. Wie viele andere Patienten, die das erste mal stationär in einer Akutpsychosomatik aufgenommen werden, war auch ich voller Angst und Sorgen über das Kommende: Unterbringung, Therapeuten, Gruppenzusammenstellung,Therapieprogramm, Freizeit, Besuchsregelung und Ausgang...alles Dinge, die einen total verunsichern. Aber...alles easy...vom ersten Kontakt in der Klinik bis zum letzten, nur nette und warmherzige Menschen, die allesamt hochprofessionell ihren Job machen.

Nach knapp 8 Wochen Aufenthalt, gehe ich nur sehr ungern und trauere der wichtigen und schönen Zeit hinterher. Aber durch eine insgesamt prima vernetzte und gut organisierte Therapie, geht es mir um einiges besser und ich fühle mich gestärkt für das, was kommt.

Nochmal ein großes Lob an meine einfühlsame Bezugstherapeutin und ihre Kollegin, an die netten Kollegen/innen des MZ und der Co-Therapie, die stets gut gelaunten Körpertherapeuten, meine Kunsttherapeutin (die es mir ermöglicht hat, meine theoretischen Inhalte künstlerisch umzusetzen), das gesamte Personal der hervorragenden Küche, meine aufmerksame Reinigungsfrau, der Rezeption, das immer freundliche Personal des Patientenmanagements und meiner Therapiegruppe, die aus lauter super netten Menschen bestand.

Vielen herzlichen Dank für alles!

Es tut sehr gut zu wissen, dass es einen solchen Ort gibt an den man zurück kommen kann, wenn es einen wieder erwischen sollte!

1 Kommentar

Joe378 am 05.05.2018

Hallo. Freut mich das dir der Aufenthalt gefallen und vor allem gut tat.. Ich hätte da eine Frage.. Weil ich gelesen habe das du auch Ängste hast.. Sind Therapeuten auch mit einem raus um sich der Ängste zu stellen? Quasi Verhaltenstherapie! Ich frage nur weil ich von vorherigen Kliniken und auch die schön Klinik das bestätigt bekommen habe und bei den anderen Kliniken kein Therapeut sich die Zeit genommen hat mit mir mich meiner Angst zu stellen.. Ich habe alle Unterlagen schon fertig und warte auf einen Termin. Hoffe sehr das du mir weiter helfen kannst. Mfg Joe

Enttäuschend

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Krankenschwestern, Ärztin, Oberarzt, Essen
Kontra:
Terminplanung, Abendgestaltung, Cafeteria, Bad
Krankheitsbild:
Knie TEP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hier herrscht offensichtlich eine 2 Klassen Medizin. Eine Lounge nur für Privatpatienten an der jeder vorbei laufen muß der in den Speisesaal geht. Dort sitzen die Privatpatienten hinter einer Glastrennwand vom gemeinen Volk getrennt.
Es gab fast täglich wegen Terminänderungen einen neuen Behandlungsplan. Papierverschwendung grenzenlos!
Sehr wenig Einzeltherapien, viele Gruppen 0-8-15. In der Gruppe in der ich war, war die ersten beiden Male ein Therapeut da, ab dann leitete ein Schüler alleine die Gruppe für den Rest meines Aufenthaltes.
Die Schwestern sind wirklich sehr nett und hilfsbereit. Ebenso meine Einzeltherapeutin, sie hat mein Knie sehr gut behandelt, vielen Dank! Leider hatten wir zu wenig Termine, aber da kann sie nichts dafür.
Die Terminvergabe, ein Fall für sich. Ich bekam, für vom Arzt verordnete Therapien, keine Termine und somit nicht die Therapie in ausreichendem Maße die mir gut getan hätte, mir geholfen hätte.

Bad Staffelstein kann ich bestens empfehlen

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Meine Erwartungen wurden alle ü bertroffen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich fragte sehr viel und wusste am Schluss alles)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (auch Behandlungen , die nicht die Orthopädie betreffen , wurden durchgeführt. Schnell und unkomp,liziert)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (in Saozialfragen wurde mir viel weitergeholfen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Überall sehr freundliches Person
Kontra:
Ein eingewachsener Faden wujrde erst am letzten Tag von einer Physiotherapeutin erkannt
Krankheitsbild:
TEP Knie Op linkes Bein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schön Klinik Bad Staffelstein ist eine Klinik, die all meine Erwartungen übertroffen haben!
Ein straffes, aber sehr Erfolg bringendes Therapieprogramm, auch Samstags und Sonntags.
Freundliche und fachkompetende Physiotherapeuten, die mir alles genauestens erklärten und sehr hilfsbereit waren.
Sehr freundliches Personal in der Medizinischen Zentrale (MZ)
Sehr übnersichtliche und helle Halle, in der man bei schlechtem Wetter seine Runden drehen kann.
Im Raum der Stille kann man Lose ziehen. Wie sie fallen, bestimmt GOTT
Sehr freundliche Empfangsdamen an der Rezeption
Ein sehr fachkompetender Oberarzt der Orthopädie, die für alle Fragen ein offenes Ohr hatte und alle meine Fragen beantwortete

Die Schönklinik ist eine gute Wahl

Orthopädie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte, Schwestern, Therapeuten, Essen, Zimmer
Kontra:
Fällt mir nichts dazu ein
Krankheitsbild:
TEP linkes Knie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war nach einer Knie-OP (TEP linkes Knie) für drei Wochen in der Schönklinik Bad Staffelstein. Wir kannten die Klinik schon, weil mein Mann bereits vor über drei Jahren nach einem Schlaganfall dort sehr gut betreut wurde. Deshalb kam für uns gar keine andere Klinik in Frage. Die Wahl war wieder sehr gut. Vom ersten Tag an fühlten wir (ich habe als Begleitperson mit in seinem Zimmer gewohnt) uns sehr gut aufgehoben und betreut. Alle Ärzte, Schwestern und Therapeuten waren äußerst kompetent, freundlich und hilfsbereit. Alle hatten immer ein offenes Ohr, wenn wir Probleme hatten. Das Zimmer war sehr geräumig und schön eingerichtet. Das Essen war sehr gut. Alleine das Salatbüfett mittags erwartet man in einer Klinik nicht.

Gute Therapeuten - mit Ärzten nicht zufrieden

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Bezüglich Ärzte unzufrieden; Therapeuten gut)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Essen,
Kontra:
Ärzte, Qualität des Bettes mäßig
Krankheitsbild:
Schulter-OP, Rotatorenmanschette
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach Schulter-OP für 3 Wochen zur Reha in der Schön-Klinik. Aufnahme durch Arzt sehr allgemein und nicht auf den Patienten wirklich eingehend.
Auch die Visiten im Schnelldurchlauf (mit einer Schulter-OP gehört man anscheinend eher nicht zur Zielgruppe dieser Einrichtung).

Therapeuten meist sehr gut und engagiert (aber Einzeltherapie meist nur 2x in der Woche).

Essen wirklich gut. Vor allem das Salatbüffet sehr ansprechend und vielfältig.

Habe den Mut etwas zu verändern!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: ab 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Körper-, Co-, Psychotherapeuten; umfassende stetige Betreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Erfahrungsbericht:

Nach großen Kämpfen mit mir selbst und der Essstörung, profitiere ich unglaublich vom Konzept und den Therapeuten dieser Klinik.
Zu Wissen und zu Spüren, dass es da "etwas" und "viele" gibt, die dir helfen möchten, gegen das Monster in dir etwas ausrichten zu können.

Ich bin nun seit langer Zeit dort Patientin (mit immer länger werdenden Erpobungsphasen zu Hause) und habe nicht nur am Ernährungs- und Gewichtsmanagement (was selbstverständlich die Basis darstellt), sondern auch an den "tiefer liegenden Baustellen" (bswp. Perfektionismus, Körperakzeptanz, Selbstwert, soziale Kompetenzen etc.) eine Menge verändern können.
Besonders der Körpertherapie und den Einzelgesprächen, sowie der steten Möglichkeit mit einem der Co-Therapeuten sprechen und sich Hilfe holen zu können bin ich wahnsinnig dankbar.

Ja, es ist ein langer, oft schmerzender und unangenehmer Weg, aber er birgt unzählige Geschenke;
mehr Selbstvertrauen, verbesserter Umgang mit sich selbst und somit auch mit Anderen, weniger Lügen, weniger Scham, mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben und einfach mehr Platz im Kopf für die bunte, fröhliche Welt da draussen.


Egal wo ihr hingeht, egal welche Hilfe ihr in Anspruch nehmen könnt; das A und O ist der Entschluss aus der Qual entfliehen zu wollen, etwas zu ändern, das Leben leben zu wollen!

"Der Rucksack wird nicht leichter, aber Dein Rücken stärker."

1 Kommentar

Chris771 am 03.12.2017

Danke für diesen ehrlichen mutmachenden Beitrag.
Ich schaue mit Sorge, Angst und Hoffnung auf den vor mir liegenden Klinikaufenthalts..ich hoffe auf Hilfe im Kampf gegen die Bestie..

Mit Mut fangen die schönsten Geschichten an

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015-2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Team, freundlicher Umgang, individuelle Unterstützung
Kontra:
/
Krankheitsbild:
Essstörung (Anorexie)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

"Mögest du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn du die alte Straße nicht mehr gehen kannst."- Irischer Segenswunsch

Nach mehreren Behandlungen in Kliniken und einer therapeutischen Wohngruppe begann ich aus eigener Motivation und durch Empfehlung meiner Hausärztin eine Therapie in der Schönklinik Bad Staffelstein. Ich bin bis heute dankbar, mich für diesen Weg entschieden zu haben!

Durch das umfassende Konzept der Psychosomatik konnte ich zunächst neben der Krankheitsakzeptanz den Entschluss der Bewältigung festigen und individuell meine Ziele und Schritte auf dem Weg fokussieren. Die Bereiche Ernährungsmanagement, Körperakzeptanz, Sozialkompetenz, Emotionale Kompetenz und Perfektionismus wurden in der Einzel-, Körper-, Gruppen- und Kunsttherapie nach individueller Problemlage behandelt.
Durch die fachliche Kompetenz aller Therapeuten und des gesamten Teams lernte ich hilfreiche und wichtige Strategien, um meinen Weg der Bewältigung zu gehen.
Im Rahmen der Therapie war für mich das Intervall-konzept der Klinik, in welchem ein Wechsel aus stationären Aufenthalten und häuslichen Erprobungen vorgesehen ist, eine große Chance meine Erfahrungen zu sammeln und diese gemeinsam mit den Therapeuten zu evaluieren.
Ein großer Dank geht dabei u.a. an das Team der Körpertherapie, die mich über zwei Jahre lang begleitet und unterstützt haben.
Im Sommer 2017 konnte ich die Behandlung meiner Essstörung in der Schönklinik Bad Staffelstein erfolgreich beenden.
Ich möchte allen Betroffenen Mut machen, diesen Schritt zu gehen, Hilfe anzunehmen, zu vertrauen und dranzubleiben, da die Bewältigung ein langer Prozess ist.
Heute kann ich sagen: "Es lohnt sich" :)

Kann ich gerne weiterempfehlen

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
fachliche Kompetenz bei allen Mitarbeitern
Kontra:
fällt mir nichts ein
Krankheitsbild:
OP nach Spinalkanalstenose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als fast 65-Jähriger machte eine Operation an der LWS eine AHB erforderlich.
Obwohl oft zu lesen ist, dass man sich die in Frage kommende Klinik deutschlandweit selber aussuchen darf, hatte ich mich für eine Klinik zu entscheiden, die max. 100 km entfernt vom Wohnort liegt.
Das Bauchgefühl führte mich in die Schön-Klinik nach Bad Staffelstein - eine gute Wahl, wie sich herausstellen sollte!
Vorab wurde ich schriftlich von der Klinik über alles Wissenswerte rund um meine Anreise und den Aufenthalt informiert.
Am Anreisetag wurde ich freundlich, einfühlsam und sachkundig empfangen, bezog mein wirklich großzügiges Zimmer mit Balkon, Flachbild-TV (u. a. mit sky-Empang) - ein Hausrundgang rundete die Begrüßung ab.
Die folgenden Tage und Wochen waren geprägt von meinem Zustand angepassten Behandlungen und Therapien, einzeln und auch in Gruppen.
Äußerst kompetente Ärzte, Schwestern, Therapeuten, Masseure und anderes Fachpersonal halfen mir, mit meiner gesundheitlichen Situation bewusster umzugehen und - wo möglich - eine Linderung der Einschränkungen bei gleichzeitiger Reduzierung der Schmerzmedikation zu erreichen.
Unterhaltsame Angebote im kulturellen, informativen und sportlichen Bereich konnten in der Freizeit genutuzt werden.
Auch den Mitarbeitern im technischen Bereich, der Küche und dem Service möchte ich an dieser Stelle ein ganz dickes Lob für ihre Arbeit aussprechen!
Insgesamt also ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter der Klinik,die meinen Aufenthalt für mich sehr erfolgreich gestaltet haben!

Fachkompetenz und Menschlichkeit

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (weiter so)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (super)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Arzt hat immer Zeit für ein Gespräch)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Der Patient wird immer mit Namen angesprochen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Matratzten durchgelegen)
Pro:
Es wird auf jeden Patienten persönlich eingegangen
Kontra:
Krankheitsbild:
nach OP BWS L5/S1 und BWS 7/8 u. 9/10
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war am Anfang von der Größe dieses Hauses überwältigt. Doch schon nach einigen Tagen hatte ich einen sehr guten Eindruck. Auch bei einer solchen Größe kann sehr viel Menschlichkeit, Geborgenheit und Liebe duch das Personal vermittelt werden. Ich bekam von jedem (das heißt: ob Arzt, Hauswirtschaftskraft, Therapeut, Servicekraft, Schwestern, Handwerker, ...) immer einen freundichen Gruß im vorübergeh, ein kleines Lächeln und egal wen ich ansprach immer eine freundliche, zufriedenstellende Hilfe bzw. Antwort. Jeder war bemüht einen Wunsch oder ein Anliegen schnell zu erfüllen. Es ist unfär jemanden besonders herauszuheben, ich hatte das Gefühl, dass jeder auf seinem Gebiet das Beste gibt. Auf mein Krankheitsbild wurde sehr genau eingegangen. Es wurde immer gefragt, ob ich mit den Anwendungen zufrieden bin und ob ich alles vertrage. Ich werde wenn möglich nur noch in diese Klinik zur Reha gehn und empfehle es auch jedem, der mich fragt. Wenn man Sorgen oder Probleme hat war immer jemand mit einem offenen Ohr zu finden. Einfach super, war für mich dieser Aufenthalt. Nach 5 Wochen kann ich behaupten ich habe mich wohl gefühlt und dies hat sehr zum Heilungspozeß beigetragen. Nocheinmal vielen Dank an Alle und bewahren Sie Ihre Menschlichkeit. Das tut gut.

Schritt für Schritt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutenteam, Freundlichkeit, Wertschätzung
Kontra:
Medizinische Versorgung nicht optimal bei psychosomatischem Krankheitsbild
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Seit einem Monat bin ich nun wieder daheim. Zwölf Wochen habe ich in der Schön Klinik Bad Staffelstein verbracht.
Die Zeit dort war sehr prägend und lehrreich für mich. Ich habe mich selbst neu und intensiver kennengelernt. Das therapeutische Team ist wirklich klasse. Von den Körpertherapeuten und den Einzeltherapeuten über das Team der Co-Therapeuten und der Medizinischen Zentrale... Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt. Verstanden. Gefordert. Sicher. Geschützt. In diesem Rahmen war es mir möglich Verhaltensweisen auszuprobieren, die mir Angst machen, zuzulassen Gedanken zu denken, für die ich mich schäme, Erinnerungen hochzuholen, vor denen ich seit Jahren davonlaufe. Und die Erfahrung zu machen, dass ich daran nicht zerbreche, sondern, dass es mich stärker macht.
Ich bin nicht gesund. Das ist zu viel verlangt von zwölf Wochen Traumatherapie... Aber ich bin auf dem Weg ein gutes Stück weitergekommen. Ich trage das alles schon so lange mit mir rum. Da braucht es einfach eine Weile. Geduld, Beharrlichkeit, Ausdauer, nur nicht aufgeben, immer weiter Schritt für Schritt. Das habe ich dort gelernt. Ich kann viel mehr aushalten, als ich denke. Meine Gefühle können mir nichts antun. Sie zeigen mir nur, dass ich lebe. Es ist das, was ich daraus mache. Die Klinik hat mich ein Stück näher zu mir selbst geführt, wer auch immer das sein mag, ich suche noch. Aber ich fühle mich wieder mehr wie ich. Ich habe mehr Bodenhaftung. Ich kämpfe mich durch den Alltag, kann kleine Dinge wieder genießen, kann vor Erschöpfung weinen, Überforderung zugeben, ich fühle mich wieder... All das ist ein Schritt zurück ins Leben. Ich habe noch einige Schritte vor mir. Aber die Klinik hat mich erst mal wieder aufgerichtet. Mich auf die Beine gestellt. Mir Handwerkszeug gegeben, mit dem ich mich jetzt erst mal durchkämpfen kann. Letztlich hängt es an uns selbst. Lass dich auf die Therapie ein und sie wird dir helfen. Seit der Klinik schaffe ich es ein bisschen mehr wieder zu leben und nicht nur zu überleben. Rückblickend war jeder Tag wertvoll und wichtig. Auch die Tage, an denen ich komplett unzufrieden ins Bett bin. Die Tage, an denen ich mir die Augen ausgeweint habe und die Tage, an denen ich mal wieder von ganzem Herzen lachen konnte.
Vielleicht war das jetzt alles zu persönlich und individuell. Aber das wäre das, was ich lesen wollen würde. Wie es den Menschen jetzt geht.
CMR

1 Kommentar

Chris771 am 03.12.2017

Danke dir für deine Worte! Sie machen mir Mut!

Rundum zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzelzimmer und Einzeltherapie
Kontra:
fehlender Kühlschrank im Zimmer
Krankheitsbild:
PTBS und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Konzept der Psychosomatischen Abteilung unterscheidet sich DEUTLICH von der Behandlungsart anderer Kliniken - z.B. die Körpertherapie,...ich habe mich als Traumapatientin sehr gut aufgenommen und behandelt gefühlt.
Meine Einzeltherapeutin war spitze.
Einzelzimmer mit Dusche und TV - echt klasse.
Menüwahl zu Mittag incl. Bedienung, Buffet morgens und abends.
Es war möglich, abends noch Tischtennis oder Badminton in den Hallen zu spielen.
Die Betreuung - durch Therapeuten, Medizinische Zentrale, Co-Therapie,... kann ich nur loben.
Mein Aufenthalt war rundem erfolgreich, jetzt geht`s an die Umsetzung zu Hause.

Sehr empfehlenswert im Bereich der Psychosomatik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
TherapeutInnen, MZ, Co-Therapie, gutes Essen, schönes Zimmer, ...
Kontra:
Nichts! :)
Krankheitsbild:
Soziale Ängste, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Ende 2016 sechs Wochen in dieser Klinik und kann nur Positives über sie sagen. Ich habe dort sehr viel für mich mitnehmen können und bin der Klinik und den Menschen dort noch heute sehr dankbar.
Wissenswertes: Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern, Fernseher ist kostenlos nutzbar. Die Zimmer sind sehr geräumig & geschmackvoll eingerichtet, habe mich darin sofort wohlgefühlt, die Rückzugsmöglichkeit war mir sehr wichtig. Es gibt kostenloses Tafelwasser und einen Heißwasserspender. Negativ ist nur das recht teure WLAN (1 Stunde kostet 1 €) und v.a. Telefon (Grundgebühr pro Tag 1,50 €, zzgl. 0,15 € pro Gesprächsminute ins dt. Festnetz; man muss das Telefon aber nicht zwingend anmelden, ich selbst habe es nicht gemacht). Ich habe größtenteils meinen eigenen Smartphone-Tarif zum Telefonieren/Surfen genutzt, was auch okay war. Einkaufsmöglichkeiten gibt es fußläufig erreichbar in der Stadt. Der Kurpark ist wunderschön für Spaziergänge, die Umgebung sehr reizvoll. Die Klinikmitarbeiter sind alle sehr nett und hilfsbereit. Die Schwestern/Pfleger der Medizinischen Zentrale und der Co-Therapie sind für Patienten jederzeit ansprechbar, die Therapeuten sind großartig und auch die Reinigungskräfte und das gesamte Servicepersonal sind klasse. Die Zusammenarbeit & Kommunikation des Teams ist vorbildlich.
Zu den Therapien: Bis zu 5x pro Woche war Körpertherapie - sehr abwechslungsreich, mit wechselnden Therapeuten und Übungen, z.B. Entspannung, Bogenschießen und Federball. Kunsttherapie fand 1x pro Woche statt, ist natürlich nicht jedermanns Sache, mir hat es Spaß gemacht. 4x pro Woche fand die Gruppentherapie statt, die für mich sowohl die anstrengendste als auch die wertvollste Therapie war. Zudem gab es 1,5 Stunden pro Woche Einzeltherapie, bei der ich sehr viele wertvolle Anregungen und Denkanstöße erhielt. Mein ganz herzlicher Dank geht an die beiden TherapeutInnen, ich habe aus den Therapiestunden sehr viel für mich mitnehmen können. Danke für Alles! :)

Nächstes Mal eine andere Klinik

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Krankenschwestern, Patientenmangagement, Essen
Kontra:
desinteressierte Ärzte
Krankheitsbild:
HWS Bandscheibenvorfälle mit Cages C 5/6 und C 6/7
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als orthopädischer Patient bekam ich ein Zimmer auf der Neurologie mit einem wackligem, kaputten Krankenbett und erst nach mehrmaligem Nachbohren - dauerte 1 Woche!, bekam ich ein anderes Zimmer auf der orthopädischen Station. Die Ärzte sind desinteressiert, die Visiten wurden im Schnelldurchlauf durchgeführt. Keine gezielten Fragen zum Beschwerdebild, kein Betrachten der Narbe - gar nichts!. Nur "wie geht es Ihnen". Ich musste direkt nach meinen Blutergebnissen und nach den Röntgenbildern nachfragen. Ebenso musste ich mich selbst darum kümmern, das IRENA-Programm zu bekommen. Dr. D. meinte auf diese Nachfrage ganz lapidar: "Da gehen Sie zu Ihrem Hausarzt, der verschreibt Ihnen auch Massagen"! Beim Versuch, diesem Arzt zu erklären, dass ich starke Schmerzen habe im Schulter/Nackenbereich und deswegen auch nicht schlafen kann meinte er: "Sie müssen mehr Schmerztabletten nehmen, sonst gefährten Sie Ihre Therapie"! Aha - ich dröhne mich also zu und kann dann auf die Nachfrage des Arztes antworten: "Super, keine Schmerzen, alles prima"? Und bei den therapeutischen Übungen kann ich mich aufgrund fehlender Schmerzen womöglich selbst schaden (erklärten mir mehrere Therapeuten)!
Prinzipiell dauerten die Therapien meistens gerade mal so 15 bis 20 min. statt 30 min. wie es im Therapieplan angegeben wird. Apropo Therapieplan. Fast täglich ändert sich da etwas! Am Ende meiner 5-wöchigen Reha hatte ich eine fast 50 Blätter umfassende Mappe. Und wurde als arbeitsunfähig entlassen vor über 1 Woche. Auf den Abschlußbericht warte ich noch.
In der Klinik sind viele betagte Patienten, einige wirkten orientierungslos. Andere mussten im Essbereich häufig länger auf Hilfe warten, so dass einige gehfähige Patienten die Bedienung für die Patienten mit Krücken übernahmen. Sprich, das Essen vom Büffet zum Tisch tragen oder etwas holen. Da besteht noch Verbesserungsbedarf.

Super,Mega,Tolle,Liebevolle Therapeuten!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapeutisch wirklich Top!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Freizeitangebote sind eher für ältere Menschen und meistens kostenpflichtig)
Pro:
Rund um Versorgung
Kontra:
rein Psyschosomatik Therapie,orthopädische Therapien gibt es leider keine
Krankheitsbild:
Traumapatientin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor kurzem für 12 Wochen in der Traumagruppe.Ich hatte eine super tolle Bezugstherapeutin,der ich viel zu verdanken habe!auch alle anderen Therapeuten sind sehr liebevoll und kompetent!Genauso die Co-Therapeuten und das Pflegepersonal!Die Rundum Betreuung ist Top!Ich fühlte mich dort sehr gut aufgehoben.Die Zusammenarbeit der Therapeuten geht Hand in Hand.Die Zeit dort war sehr intensiv und ich habe so viel gelernt!Auch wenn es manchmal sehr anstrengend und erschöpfend war,hat es sich gelohnt sich zu öffnen und die Traumakonfrontationen anzugehen.Ich kann es jedem nur weiter empfehlen!!!Die Therapeuten geben ihr Bestes um zu unterstützen und zu helfen!Wenn ich irgendwann wieder in eine Klinik gehen sollte,würde ich wieder nach Staffelstein gehen (-:
Die Klinik ist zwar nicht die Neueste aber die Zimmer sind ok.Rein Therapeutisch gesehen bin ich über-zufrieden!!!Und das ist es was zählt!!!

DANKEEEEE AN ALLE!!!!
Frau Stammler,Herr Svitak,Frau Seiler,Herr Eggers,Herr Kastner,Herr Grünzinger,Herr Kestl,Frau Gieschen...

Liebe Grüße

die starke Felsentaube mit Denzel Washington (-;

Patient als Nummer

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Beratung fand nicht statt)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Ärzte waren inkompetent; Therapeuten freundlich, aber kaum Einzelanwendungen)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Alle Freizeitangebote in den drei Wochen entfielen mangels Anmeldungen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer sind hübsch, sauber und praktisch)
Pro:
Verpflegung und Zimmer
Kontra:
Therapieplan
Krankheitsbild:
Künstliches Kniegelenk
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war drei Wochen zur Anschlussheilbehandlung nach einer Knie-OP in der Klinik und machte folgende Erfahrungen:
Alle Mitarbeiter sind sehr freundlich, teilweise auch hilfsbereit. Der Patient ist eine Nummer und wird auf sein geschädigtes Körperteil reduziert. So erhielt ich nur Anwendungen für das operierte Knie, obwohl andere Beschwerden vorlagen. Selbst eine Taubheit des anderen Beines wurde nicht beachtet und ignoriert. Die Anwendungen fanden meist in sehr heterogenen Gruppen statt, auf den Einzelnen und seine individuellen Bedürfnisse wurde nicht eingegangen.
Die ärztliche Betreuung ist sehr oberflächlich und nicht kompetent. Ich hatte insgesamt vier Visiten bei vier verschiedenen Ärzten. Keiner kannte mich, einer sprach mich auf meine Hüftoperation an, die ja nicht hatte.
Insgesamt erinnerte mich alles an einen rein wirtschaftlich orientierten Betrieb, in welchem die Patienten während ihrer Anwesenheit durchgeschleust werden. Glücklicherweise bin ich geistig fit und konnte mich so bei Abläufen und Örtlichkeiten selbst zurechtfinden. Vielen älteren Patienten gelang dies nicht und sie waren wegen mangelnder Hilfe maßlos überfordert.
Was ich im Vergleich zu bereits durchgeführten Reha-Maßnahmen vermisst habe, waren Anwendungen aus dem Bereich der Entspannung und dem psychosozialen Bereich. Wie gesagt:Knie links-das war's.

Therapievernetzung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Vernetzung, Betreuung
Kontra:
beim Essen gibt es Defizite und ein Frauentag im Schwimmbad und MTT wäre für uns Traumatpatienten sehr hilfreich
Krankheitsbild:
PTBS, Essstörung, FMS, Dossoziationen; Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin als Traumapatientin in die Klinik eingewiesen worden,meine PTBS umschließt eine Essstörung, FMS und Dissoziationen die schwerwiegende Auswirkungen wie Amnesie Orientierungslosigkeit Kontrollverlust und motorischen Ausfällen ein. Anfänglich war ich überfordert mit der Größe und dem Konzept der Klinik und war mir nicht sicher ob das das Richtige für mich ist. Ich erkannte schnell, das die Vernetzung zwischen Therapeuten, Körpertherapeuten, CO-Therapie und den Schwestern der med. Zentrale seines Gleichen sucht. Ich war Tag und Nacht rundum versorgt und auch bei Schwierigkeiten ausserhsalb der Therapiezeiten war die Unterstützung durch meine Therapeutin sehr zeitnah und auch zeitintensiv da. Wir konnten die Zusammenhänge meiner Erkrankungen filtern und ein verständliches Konzept erarbeiten welches mir die Möglichkeit eröffnet auch zu Hause daran weiterzuarbeiten. Da ich zur eigendlichen Traumabehandlung nochmal in die Klinik gehen werde, habe ich das Angebot von meiner Therapeutin erhalten monatlichen e-mail Kontakt mit ihr zu halten und in schwierigen Situationen Jederzeit mit ihr in Kontakt zu treten.Dieses Angebot ist aussagekräftig genug um die therapeutische Qualität der Klinik darzustellen. Abschliessend möchte ich sagen, wer in die Klinik geht um an sich und seinen Problemen hart zu arbeiten ist in der Schönklinik sehr gut aufgehoen, wer in eine Klinik geht um sich zu erholen und Spass zu haben, ist dort fehl am Platze.

Sehr zufrieden!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der schön Klinik Bad staffelstein, bin ich sehr zufrieden gewesen, es ist ein durchdachtes Konzept und ein Hand in Hand arbeiten aller Bereiche!!! Sehr zu empfehlen!

Gute Klinik für Ptbs

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Zusammenarbeit aller Bereiche, Traumatherapeutin
Kontra:
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Infos:
Gruppen-, Körper-, Kunst- und Einzeltherapie,ärztl Hilfe bilden das Grundgerüst,
Liebe, erfahrene Co Therapeuthen unterstützen und helfen(z.B. wenn es evtl einmal zu hart wird in der Gruppe,oder z.Unterstützung beim richtigen Anw. der Skillskette, zum Erlernen/Üben von Hilfe holen/ Reden usw)
Das MZ (med. Zentrum)ist rund um die Uhr mit sehr netten Krankenpfl.pers. besetzt

Einzelzimmer mit TV und Balkon (WLAN und Telefon kann man an der Rezeption kostenpflichtig anmelden)

Erfahrungsbericht:
Ich war nun bereits 2 x in der Klinik, da ich zu Hause nicht mehr zurechtkam und Angst trotz Isolierung immer größer wurde.
Lernen, was Ptbs ist, erkennen, dass ich eventuell doch nicht verrückt/ verkehrt bin und langsam den Verstand verliere, in der Gruppe zu sehen, dass es auch Andere mit ähnlichen Gedanken/ Empfindungen und Problemen gibt, hat mir Vieles erleichtert und klarer sehen lassen. Sich im Einzel auf Traumakonfrontation einzulassen, war neu, ungewohnt und unendlich schwer, aber sinnvoll.
Beim 2ten Aufenth. konnte ich mich auch emotional auf die Therapie einzulassen, was ich mir bis dahin NIEMALS vorstellen konnte.
Es wäre jetzt toll, wenn ich berichten könnte, dass nun Alles gut ist.
Leider nein,
doch ich habe dort "Rüstzeug" bekommen, um jetzt zu Haus zurecht- und vorwärtszukommen. An guten und auch an den doofen Tagen;
ich habe gelernt, im Moment "kleinere Brötchen zu backen", das was gerade ist, anzunehmen und damit zu arbeiten, Rückschläge zu akzeptieren,immer wieder aufzustehen, neu versuchen, weitermachen. In der Klinik bekam ich jede erdenkliche Hilfestellung, gleichzeitig aber auch die Rückzugsmöglichkeiten, die ich brauchte. Es lag zu jederzeit in meiner Hand,in wie weit ich mich auf Therapieen einlassen wollte/ konnte.
Ich empfehle diese Klink jedem mit diesem Krankheitsbild.
Es ist hart, aber lohnenswert.

Meine Therapeutin war klasse, nicht nur fachlich extrem kompetent, sondern auch sehr geduldig, einfühlsam und - was mir s e h r wichtig war- ehrlich. Ich verdanke ihr unendlich viel

Was mich sehr verwundert hat, ist, wie sehr manche Stunde in der Körpertherapie mich "kalt erwischt" hat und wieviel ich dort über mich lernen konnte/musste.

Anwendungen Top, Schwestern und Organisation Flop

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Fragen bei Visite gut beantwortet)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Bei Erkältung schlechte Reaktion der Ärztin)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Patientenmgmt freundlich, Rest chaotisch)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (das Haus ist älter, aber alles funktional und gut)
Pro:
Physio- und Sporttherapeuten hilfsbereit und kompetent
Kontra:
Umgangston der Schwestern auf MZ der Orthopädie extrem unfreundlich
Krankheitsbild:
Reha Nachsorge nach Hüft TEP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt wurde vorab beantragt und das klappte gut. Die Aufnahme war freundlich und schnell.
Bei Ankunft in meinem Zimmer war das Zimmer vom Vorgänger noch schmutzig, obwohl ich gegen Ende der gewünschten Ankunftszeit gekommen bin. Es gab gelbe Flecken an den Fliesen im Bad, die während meines ganzen Aufenthaltes nicht entfernt wurden. Schliesslich habe ich mir selbst Putzmittel besorgt, um das zu entfernen, was mit gestört hat.
Die Ausstattung des Zimmers war ok, das Haus ist schon etwas älter.
Ich habe mir sämtliches Infomaterial der Klinik durchgelesen, jedoch haben die Schwestern auf der MZ dann komplett andere Abmeldezeiten etc. festgelegt und es wurde in einem total unfreundlichen Ton mitgeteilt. Ich mußte mich an insgesamt 4 Abteilungen wenden und fast einen Aufstand machen, damit ich ein dickes Kissen zwischen die Kniee bekomme wg. der HÜFT TEP wg. Auskugeln. Es empfiehlt sich, selber Kopfkissen mitzubringen, da die Kissen sehr dünn u. älter sind. Es wurde insgesamt 3 mal der Verband gewechselt ohne daß die Schwestern die Hände desinfiziert haben, dies habe ich dem Oberarzt bei der Visite mitgeteilt, danach wurde auf Hygiene geachtet. Die Schwestern haben sich auch des öfteren vor den Patienten gestritten und waren insbesondere mit älteren Patienten sehr unfreundlich. Der Umgangston der Schwestern trägt so wirklich nicht zur Genesung bei und ich habe versucht, die MZ zu meiden, wo es nur ging.
Das Positive waren die Anwendungen und die sehr kompetenten und freundlichen Physio- und Sporttherapeuten. Auch wurde bei der Therapie Planung Rücksicht auf medizinische Bedürfnisse genommen. Bei der Visite wurden alle Fragen gut beantwortet.
Schliesslich wurden zum Abschluss bei der Entlassung am 14.12.16 noch widersprüchliche Papiere ausgestellt. Laut Arztbrief war ich arbeitsunfähig und lt. Entlassungsschein arbeitsfähig. Ich mußte insgesamt 3 x reklamieren und bekam dann erst am 28.12.16 einen Entlassungsschein, der mit dem Arztbrief übereinstimmte.

Er lebt noch

Lungenheilkunde
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Gartenebene)
Pro:
Ärzte und Pflegepersonal
Kontra:
Krankheitsbild:
Reha mit Beatmungsmschine
Erfahrungsbericht:

Nach der Entfernung der linken Lungenhälfte, Zusammenklappen der restlichen rechten Lungenhälfte, Lungenentzündung und anschließender Lungenembolie wurde ich zwei Wochen nach der OP als Pflegefall in die Schön Klinik in Bad Staffelstein eingewiesen. Ich konnte nicht mehr selbständig atmen. Von den vier Stationen, in denen ich behandelt wurde, ist mir nur die "Gartenebene" bezüglich Sauberkeit und ärzlicher Kompetenz in unguter Erinnerung geblieben.
(Stationsarzt war in Urlaub.)

Es braucht Mut und Durchhaltevermögen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alle Ärzte,Therapeuten,Pflegepersonal und die Dame die mein Zimmer sauber gemacht hat waren sehr freundlich und hilfsbereit.
Kontra:
Das Essen hat stark nachgelassen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin so froh dass ich mich durchgerungen habe eine Traumatherapie zu machen. Ich bin mit sehr viel Angst in die Klinik gefahren. Die Therapie war auch sehr schwierig und anstrengend. Aber sie hat sich gelohnt.Ich habe mir gewünscht dass ich einfach einen Schalter umdrehe und alles wird gut. Den Schalter gibt es nicht. Ich allein kann mir nur helfen. Ich hatte zu meiner Psychotherapeutin sehr viel Vertrauen, dass sie mich auffängt wenn´s mir schlecht geht. Mit diesem Wissen habe ich auch den Mut gehabt ein Stück über meine Grenzen zu gehen. Dies wurde auch belohnt, denn ich weiß jetzt, dass ich die Verantwortung für mich selber übernehmen muss.
Ich wurde am 20.12.2016 entlassen. Mein Leben ist jetzt etwas freier. Die Schuldgefühle und die Scham ist weniger geworden.Ich nehme mir jetzt viel mehr Zeit für mich. Sicher gibt es Tage wo ich wieder in alte Denkmuster rutsche das bleibt nicht aus. Doch ich weiß mir jetzt zu helfen.

Ich möchte mich bei meiner Therapeutin recht herzlich bedanken. Sie hat mir immer Mut zugesprochen dass ich das schaffe.

Es ist ein neuer Weg ins Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die sehr gute aufeinander abgestimmte Therapie
Kontra:
Wenig Abwechslung beim Abendessen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Ende Juli diesen Jahres bis Mitte Oktober.
Vorher war ich schon in anderen Kliniken aber so eine gute Therapie habe ich noch nicht gehabt.

Mir hat es sehr geholfen und als Trauma Patienten sind die Therapeuten mit uns sehr rücksichtsvoll umgegangen.
Ich habe viel gelernt und fühle mich auch jetzt noch nach dem ich schon wieder mehr als 4 Wochen zuhause bin sehr wohl.
Meinen Alltag, den ich vor der Therapie nicht mehr geschafft habe bekomme ich jetzt sehr gut hin.

Die Unterbringung war in Einzelzimmern was ich persönlich als super wichtig empfunden habe. Dort hatte jeder seinen Rückzugsort. Auch einen Fernseher konnten wir kostenfrei nutzen.

Wer so eine Therapie machen möchte sollte sich aber bewusst werden, dass es sehr schwierig ist und ich bin sehr oft an meine Grenzen in der Konfrontation gekommen.
Es gab aber sehr gute Mitarbeiter die sich um ihre Patienten gekümmert haben.

Auch von so einer Klink kann man trotzdem keine Wunder erwarten. Das Trauma bleibt, aber der Umgang damit wird viel einfacher.
Ich bereue es nicht, dass ich die 12 Wochen in der Klinik geblieben bin.

Hiermit möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei den Mitarbeitern des C4-Teams bedanken. Macht weiter so!

2 Kommentare

aufdemWeg am 03.01.2017

Danke, Hummel ????70, das ist eine sehr hilfreiche Bewertung für mich. Für mich wird die Therapie jetzt erst beginnen & ich bin megaaufgeregt...

In so ca 1-3 Wochen geht's los, ich hab schon mächtig "... die Hosen ???? voll ..."

Doch die Website der Klinik finde ich sehr gut sortiert, informativ und spannend durch die vielen Bilder - mal schauen, ich will auch zugleich jetzt endlich ???? loslegen ?????????????

lebenneu

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Offen sein für Neues

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
alle sehr einfühlsam für die Patienten und haben immer Zeit für einen
Kontra:
Krankheitsbild:
Traumapatientin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin zur Zeit noch Patient in der Klinik Bad Staffelstein wegen einem Trauma. Ich werde in 3 Tagen entlassen.

Die Traumatherapie umfasst einmal Gruppentherapie, Körpertherapie, Achtsamkeit,Einzeltherapie sowie Kunsttherapie.

Ich haben in den 12 Wochen gelernt das jeder Baustein sehr wichtig war und ich aus den Stunden sehr, sehr viel mitnehme. Viele Dinge sind bei uns in Vergessenheit geraten und hier haben wir die Zeit und den Raum diese Dinge wieder zu erlernen. Man muss offen an die einzelnen Therapien herangehen dann kann man eine Menge mitnehmen und einen Teil davon hoffentlich auch umsetzen. Bei der Traumatherapie ist es ein auf und ab. Aber ich habe gelernt damit umzugehen und ich sinke nicht mehr in die Hoffnungslosigkeit und Scham sowie Angst ab.

Hier in der Klinik hat man die Zeit sich die Dinge genauer anzuschauen und nicht immer zu unterdrücken oder wegzuschieben, auch dies habe ich hier gelernt zuzulassen, sowie auch wieder die Gefühle.

Ich bin sehr froh darüber das ich hier einen Platz bekommen habe und so viel positives mitnehmen konnte.

Nochmals vielen Dank Schön Klinik Bad Staffelstein

3 Kommentare

Valerie3 am 21.09.2016

ich stehe auf der Warteliste für eine Traumatherapie. Wie ist das mit den Zimmern? Sind das Einzel- oder Doppelzimmer? Gibt es gratis WLAN? Können wir als Patienten die Sportmöglichkeiten (z.B. Fitnessraum) der Klinik frei benutzen? Wie lange bleiben durchschnittlich Traumapatienten dort? Oder ist das immer sehr individuell und von der Krankenkasse abhängig?
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Zuversicht für die erste schwere Zeit zu Hause...
GLG

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ein uberzeugendes Konzept und viel Herzlichkeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einfühlsame Menschen. Wirksame Therapiemischung
Kontra:
wenn es überhaupt etwas gibt wäre es der volle und daher laute Speiseraum. 1Std. Mittagessen ist knapp wenn alle gleichzeitig kommen.
Krankheitsbild:
Depression somatische Störungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann nur immer wieder betonen wie positiv meine Erfahrung hier in der Schön Klinik Bad Staffelstein war. Das gesamte Personal von der Putzfrau bis zu den Ärzten war sensationell. Ich fühlte mich von Anfang an verstanden und gut aufgehoben. Man hatte wirklich das Gefühl daß einem alle helfen möchten gesund zu werden. Auch die Vorgehensweise hat mich überzeugt. Das gesamt Konzept stimmt hier ein Rädchen greift ins andere. Die Therapiemaßnahmen haben bei mir eine gute Wirkung gezeigt eine gelungene Mischung der verschiedenen Therapien. Achtsamkeit, Bewegung, Massagen und Gespräche alles war gut aufeinander abgestimmt. Ich gehe nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge.. ..

Reha

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zur Reha nach einer Operation an der Schulter! Alle Behandlungen bei Therapeuten und Ärtzen waren einwandfrei und sehr zufriedenstellend

Einfach nur gut

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (manchmal lange Pausen zwischen den Anwendungen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (mehr Sonnenschirme vor allem im Bereich des Kneipbeckens)
Pro:
Die Freundlichkeit und Fachkompetenz
Kontra:
Krankheitsbild:
Kreuzbandplastik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr sehr freundliches Personal und kompetente Therapeuten!!! Ärzte sind einfach top!!!

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013-2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Medizinische Versorgung, Co-Therapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Schön Klinik und ihr Konzept sind das Beste was mir passieren konnte.
Seit 2013 gehe ich in regelmäßigen Abständen stationär in die Schön Klinik nach Bad Staffelstein, um mit wichtiger Unterstützung, intensiv an der Bewältigung der Essstörung zu arbeiten. Dank der Hilfe und der engen Zusammenarbeit habe ich schon viel geschafft.
Ja, am Anfang wird man kurz gehalten & man hat wenig Entscheidungsmöglichkeiten, doch ich denke, dass es wichtig für uns als betroffene ist, wenn die Krankheit noch so stark ist. Die Achtsamkeit- und Selbstschutzgruppe dient nicht dazu uns zu bestrafen, oder einzusperren, lediglich die Essstörung soll eingesperrt werden. Man sollte es nicht als Strafe, sondern als Chance sehen. Für mich hat es sich als sehr hilfreich bewährt, mich nach den Mahlzeiten mit etwas wohltuendem zu beschäftigen, nicht alleine zu sein & die Angst vor Mahlzeiten & Lebensmitteln auszuhalten. Denn ich konnte die Erfahrung machen, dass die Angst weniger wird, wenn man sich überwindet in die Angst zu gehen & sie auszuhalten. Angepasst an die Fortschritte die man während der Therapie macht, durchläuft man 3 Phasen. Phase 1 ist von der Co-Therapie bei allen Mahlzeiten begleitet und man bekommt das Essen gerichtet. Ab Phase 2 nimmt man schon am „TAKE-Programm“ teil. D.h., dass man sich mittags selbstständig portioniert und Frühstück und Abendessen vom Buffet nimmt. Außerdem ist nur noch das Mittagessen von einem Therapeuten begleitet. In Phase 3 ist keine Mahlzeit mehr begleitet und man kann, in Absprache mit dem Bezugstherapeuten, frei auswärts essen gehen. Jeder Patient wird Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit begleitet und je weiter man geht,je mehr man mitarbeitetet, desto freier wird man wieder.
In den Gruppentherapien wird besonders auf die Schweigepflicht geachtet. Jedes Thema ist gleich wichtig und die Unterstützung untereinander ist meist unheimlich groß. Das Soziale und Emotionale Kompetenztraining hilft einen Umgang mit schwierigen Situationen und Gefühlen zu erlernen. Von der Körpertherapie konnte ich sehr viel profitieren. Dort geht es nicht ums Körpergefühl oder den Körper an sich. Ich habe dort gelernt, meinen Körper neu zu spüren und eigene Fähigkeiten neu zu entdecken. Die Körpertherapeuten gehen situationsorientiert und individuell auf das Bedürfnis der Gruppe und einzelner Mitglieder, ein.
TRAUT EUCH, ES LOHNT SICH!!!

2 Kommentare

JeLi16 am 17.07.2016

In der Kunsttherapie wird man von einer Kunsttherapeutin begleitet und kann seine Gefühle, Gedanken oder anderen Bedürfnissen freien Lauf lassen.
Die Klinik arbeitet mit der sogenannten Intervalltherapie, sofern man bereit ist, die Krankheit zu bewältigen. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man sich dafür entscheidet, die Krankheit zu bewältigen und dran bleibt, steht das komplette Therapeutenteam, die Co-Therapie und die Ärzte hinter einem und man kann mit jeder Form von Unterstützung rechnen. Jedoch tun muss man es selbst, wie in jeder anderen Klinik auch. Die Co-Therapie ist jederzeit für einen erreichbar und hat immer ein offenes Ohr oder einen guten Rat. Auch bei den Ärzten kann man sich jederzeit einen Termin geben lassen, ohne große Wartezeit. In jedem Aufenthalt wurde mir bewusst, dass ich mit allen Anliegen ernst genommen werde.
Das Therapeutenteam bewerte ich als sehr kompetent und fair.

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Für mich persönlich nicht die richtige Klinik zur Bewältigung meiner Bulimie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Zimmer, Lage
Kontra:
Therapeuten, potioniertes Essen
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe leider sehr schlechte Erfahrung mit dieser Klinik! Therapeuten sind sehr jung und unerfahren, sie halten sich stur an ihr Konzept! Ständiger Therapeutenwechsel, wg. Urlaub, Krankheit, Schwangerschaft auch nicht unbedingt förderlich!
Außerdem sollte man ständig irgendwelche Fragebögen ausfüllen und an einer Studie teilnehmen, was mit der Zeit echt genervt hat!
Das Essen war an sich echt top! Allerdings bekommt man es portioniert vorgesetzt! Zwar die einfachste und bequemste Variante, nur wirklich förderlich bei seiner Essstörungsbewältigung auch nicht wirklich - zumindest für mich!
Was für mich sehr hilfreich war, war die eine Visite bei Chefärztin Fr. Dr. R! Danke dafür

1 Kommentar

lilienfee am 26.06.2016

Das stimmt aber nicht ganz. Am Tisch 1 wird portioniert, damit man ein Gefühl für Normalität bekommt und wieder anfängt regelmäßig die erforderliche Menge zu essen. Am Tisch 2 wendet man das Gelernte an und portioniert selbst, das Mittagessen ist therapeutisch begleitet, weil das Portionieren vom Mittagessen viel schwerer ist.
Am Tisch 3 portioniert man komplett alleine. Und danach gibt es noch die AET, wo man auch lernt zu kochen und dort selbst zu portionieren.

Fragebögen musste ich auch ausfüllen, diese dienen allerdings keiner Studie, sondern sind essstörungsspezifische Fragen, aus denen die Therapeuten erkennen, wo wir Fortschritte machen und wo noch Probleme auftreten.

Ich hatte auch eine junge Therapeutin. Erst war ich sehr skeptisch, aber sie hat es wirklich drauf und versteht etwas von ihrem "Handwerk". Aber ich habe auch alle Therapeuten als TOP erlebt. Na klar sind die Therapeuten untereinander abgesprochen und verfolgen streng eine gemeinsame Linie, aber das ist auch wichtig für den Behandlungserfolg. Ich kenne es ja von mir, das mogeln, manipulieren, verhandeln... Wären die Therapeuten nicht alle einer Meinung und würde nicht an einem Strang ziehen, ergäbe das Therapiekonzept keinen Sinn!

Ich finde es immer schwer Kliniken zu bewerten. Gerade psychosomatische. Ich war leider auch nicht erfolgreich, aber es liegt nicht an der Klinik, es liegt an mir. Ich bewerte mittlerweile Dinge ganz anders. Ich kann für mein Scheitern nicht andere verantwortlich machen und nach Dingen suchen warum es nicht passte. Aber ich kann an mir arbeiten, genau hin sehen was falsch lief, offen sein und beim nächsten Versuch anders zu machen und aus meinen Fehlern lernen.

Bad Staffelstein - NIE WIEDER

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
nettes Personal in MZ, Kantine und Putztruppe, Körpertherapie war interessant
Kontra:
kein Therapeutenwechsel möglich, persönlich keine gute Berreuung durch Therapeut
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde mit einer mittelschweren Depression eingewiesen und auch mit einer mittelschweren Depression entlassen.Mein Aufenthalt wurde von der Klinik gekürzt & es wurde gesagt ich hätte zuviele Baustellen,aber es wurde nicht effektiv an einem Thema gearbeitet.Ich kam mit dem Therapeuten nicht zurecht.Er hat mich nicht verstehen wollen & kam darüber hinaus zu unseren Gesprächen auch immer zu spaet.Entschuldigungen Fehlanzeige.Wir mussten wöchentlich einen langen Test durchführen.Ich musste diesen 2xmachen, weil er ihn 2xaufgespielt hat.Entschuldigung Fehlanzeige.Ich kam als Patient mit Schlafstörungen in ein Zimmer direkt am Treppenhaus.Konnte erst eine Woche spaeter umziehen & musste dafür 50€ bezahlen. Das war von Anfang an nicht gut organisiert.In diesem Zimmer sind viele ausgezogen & haben über Schlafprobleme geklagt.Zu gutter letzt wurde auch noch eine Fehldiagnose in den Entlassungsbrief aufgenommen,die sich mit Untersuchungsergebnissen widerlegen laesst, aber man ist nicht bereit den Fehler auszubessern.Man sollte sich genau ueberlegen ob man diese Schoenklinik waehlt.Man hat einen geregelten Tagesablauf,was ich prinzipiell nicht schlimm finde,aber man hat keine Moeglichkeit Alternativen zu waehlen, wenn einem etwas nicht zusagt, z.B.Kunstunterricht. Man muss sich dem Tagesablauf genauso unterziehen, wie es von der Klinik vorgesehen ist, ohne Alternativen.Das sollte man vorher einfach bedenken.Die Türen werden um 22Uhr verschlossen,so dass man keine Moeglichkeit hat nach 22Uhr das Haus zu verlassen oder wieder herein zukommen.Darauf muss man sich im Vorfeld auch einstellen koennen.Für mich als Raucher nicht prickelnd. Oberärztin (unfreundlich) und Therapeut empfand ich nicht als kooperativ,wenn man um etwas gebeten hat. Sie gehen nicht direkt auf Patienten ein.Therapeuten konnten sich in den Gruppentherapien nicht gut durchsetzten.War chaotisch & nervenaufreibend.Im großen und Ganzen "nicht empfehlenswert".ich habe mich nicht wohl gefühlt.

1 Kommentar

ricito123 am 29.08.2017

Hey,
deine Erfahrung kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es ähnlich. Magst Du mich mal kontaktieren? Also eine mir eine Nachricht schreiben? Ich würde Dich gerne ein zwei Sachen fragen, kann Dir jedoch leider nicht schreiben.
Ich würde mich sehr freuen :) Danke und liebe Grüße

Trau Dich- es lohnt sich :)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013,2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
individuelle gute therapeutische Betreuung, bunter "Blumenstrauß" an verschiedenen Therapieangeboten
Kontra:
manchmal lange Wartezeiten bei Untersuchungen (Blutabnahmen, Konsile in anderen medizinischen Abteilungen)
Krankheitsbild:
Anorexia nervosa, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen der Essstörung bereits einige Male in unterschiedlichen Kliniken und hatte in der Schönklinik das erste Mal das Gefühl, dass ich WIRKLICH an der Krankheitsbewältigung arbeiten konnte. Die verschiedenen Therapien (Einzelgespräche, Essstörungsbewältigungsgruppe, Problemlösegruppe, Emotionale und soziale Kompetenzgruppe, Körpertherapie, Kunsttherapie, Wochenziel- und Stationsgruppe, Alltagstransfer) sind gut aufeinander abgestimmt und durch Kleingruppen mit den gleichen Personen hatte ich schnell das Vertrauen mich einzubringen. Ihr gestaltet die Gruppen mit dem, was ihr an Fragen und Problemen mitbringt, und Gruppenregeln (z.B. alles Gesagte bleibt im Raum; jedes Thema ist gleich wichtig; wenn wir kritisieren, dann nur das Verhalten und nicht die Person...)und die therapeutische Begleitung geben den geschützen Rahmen, den "man" braucht, um sich mit Ängsten und sehr persönlichen Themen auseinandersetzen zu können.
Die klare Struktur bei den Mahlzeiten (zu Beginn begleitet- später mehr Eigenverantwortung) und die Schutzauflagen, die sehr individuell abgestimmt werden, haben mir geholfen, wieder Portionen einschätzen zu lernen, flexibler im Essverhalten zu werden und meine Grenzen besser wahrzunehmen.
Das Konzept ist echt top durchdacht- und alle vermeindlichen Einschränkungen machen Sinn! Was habe ich am Anfang über "Dauer-ASG (Achtsamkeits- und Selbstschutzgruppenzeit)" geflucht- und bin im Nachhinein so froh, dass ich dadurch aus dem "Fahrwasser alter Verhaltensmuster" aussteigen konnte.
Dort wird mit einem Intervallkonzept gearbeitet, sodass die Aufenthaltsdauer sehr unterschiedlich sein kann und Themen auch in verschiedenen Aufenthalten besprochen werden können. Das macht die Vereinbarkeit mit Beruf/ Studium/Familie einfacher!
Ich will leben und irgendwann frei von "dem Ganzen" sein. Das Verhalten zu verändern ist natürlich nicht immer leicht, aber dort hatte ich das Gefühl, die Unterstützung zu bekommen, die ich brauchte- und es hat sich gelohnt.

2 Kommentare

aufdemWeg am 04.01.2017

Ein sehr gelungener, da informativer Bericht! Danke! Das nimmt mir etwas die Unsicherheit - macht alles einfacher!

Ich habe einen Riesenrespekt vor der Therapie. Bald gehts auch für mich los! Auf denn!

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Zurück ins Leben...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
professionelle Traumatherapie
Kontra:
Abgrenzung Kassen-/Privatpatienten
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor dem Klinikaufenthalt habe ich aufgrund meiner Traumata überlebt. In der Schön Klinik Bad Staffelstein hat mir das Therapeuten Team den Weg in's Leben gezeigt und jetzt lebe ich. Die Traumatherapie von Januar bis März 2016 war für mich persönlich ein voller Erfolg und ich fühle mich wie neugeborenen. Alle Therapeuten, die mich betreut haben, waren sehr professionell und motiviert, mich auf dem Weg zur Heilung zu unterstützen und waren für mich gute Wegbegleiter. In der Konfrontationsphase hat meine Bezugstherapeutin mit mir viele “Baustellen“ bearbeitet und mir die Möglichkeit aufgezeigt, meine schlimmen Erlebnisse aus der Vegangenheit wegzulegen, so dass ich nicht mehr Sklave meiner Traumata bin. Ich danke dem gesamten Team für ihre ausgezeichnete Arbeit und Begleitung in einer schweren und anstrengenden Zeit.

Ein GROSSES Dankeschön

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 03/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zu jerzeit Ansprech- Person)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Ärzte immer ansprechbar)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Wüsste im Moment keinen Schwachpunkt)
Pro:
Station Orthopädie
Kontra:
Krankheitsbild:
Linke Hüft OP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach erfolgreicher Hüft OP in der Schönklinik Fürth wurde zur weiteren Behandlung die Schönklink in Bad Staffelstein ausgewählt.Was für eine gute Auswahl ich damit getroffen habe , wusste ich im Vorfeld noch nicht.Bei meiner Ankunft wurde ich von einer Ärztin über alles aufgeklärt , was für mich wichtig war.Dieses Gespräch schaffte in mir neue Hoffnung, da meine Werte nach der Operation nicht in Ordnung waren. Meine Belegung auf die Station im 2. Stock der Orthopädie kann ich als Glücksfall betrachten. das Personal in diesen Bereich , egal welche Schicht immer freudlich und hilfsbereit und sei der Arbeitsdruck noch so groß. Was diese Personen leisten ist einmalig . Nochmals herzlichen Dank .
Was die Küche in diesen 18 Tagen zauberte , muss man gesehen haben, eine Auswahl vom Feinsten. ein Hotel hat kein besseres Angebot. Wenn jetzt natürlich beim Lesen des Artikels die Zweifler fragen wo war der denn, muss ich leider sagen , dass um gesund zu werden ,jeder mit machen muss!!!

Gutes Konzept, aber ....

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Behandlungskonzept)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Aufnahmegespräch mit Herrn Dr. S.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Kassenpatienten dürften nicht als Privatpatienten aufgenommen werden)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr nettes Personal
Kontra:
Zwei Klassensystem
Krankheitsbild:
Schwere Depressione, Angst-Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in der Klinik, aufgenommen wurde ich als Privatpatient (was ich erst bei Anreise erfahren habe), da dort Plätze in den Gruppen (Gruppengespräche, Körpertherapie, Kunst usw.) frei waren. Die erste Woche hatte ich mein Zimmer auf der Privatstation und bin dann auf Normalstation umgezogen. Die Zimmer sind alle sehr schön ausgestattet, großzügig und mit Balkon. Meine Therapeuten und Ärzte waren sehr nett und einfühlsam, es fiel mir leicht mitzuarbeiten. Dann kam das Unglaubliche, nach 5 Wochen wurde mir mitgeteilt, dass Privatpatienten anreisen und ich meinen Platz in den privaten Gruppen frei machen muss. Es war nie die Rede davon, denn auf so was hätte ich mich sicherlich nicht eingelassen. Drei Mitpatienten und ich waren davon betroffen. Man gibt sein Leben mit allem Preis, was nicht leicht ist und dann muss man sich komplett auf neue Therapeuten und Gruppen einstellen. Kontraproduktiv ... Ich hatte meine Krankenkasse darüber informiert, die mir den sofortigen Abbruch des Aufenthaltes anbot. Aber ich blieb und wollte für mich noch Positives herausholen. Es war auch soweit ok, aber der neue Therapeut .. unglaublich. Nicht in der Lage eine Gruppentherapie zu leiten, er lässt niemand ausreden, kommt immer zu spät. Er macht sein Ding. Aber 2 Wochen gehen rum, das hätte ich keine 8 Wochen ausgehalten. Ja, jetzt war ich halt Kassenpatient. Das Privatpatienten andere Zimmer haben oder eine Privatlounge benutzen ist für mich unrelevant. Eine ärztliche oder therapeutische Behandlung in einer psychosomatischen Klinik in 2 Klassen aufzuteilen ist unglaublich, bzw. man sollte nicht Kassen- als Privatpatienten aufnehmen. Trotz allem ist das Behandlungsteam sehr nett und kompetent. Das Essen ist sehr gut, die Damen an der MZ sind spitze. Der Speisesaal ist sehr laut und dadurch ungemütlich, die Klinik liegt am Kurpark und 5 Min. von der Stadt entfernt. Trotz allem habe ich mich wohlgefühlt und bin dankbar, dass es mir viel besser geht.

Rückblickend das Beste, was mir passieren konnte!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
sehr intensive und gute Psychotherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit Beginn meines Studiums hat sich meine Symptomatik wieder verschlimmert und mir wurde klar, dass ich ohne einen stationären Aufenthalt nicht mehr aus diesem Teufelskreis raus kommen würde. So habe ich mich nach verschiedenen Kliniken umgeschaut und mich vor allem auch über die Schön Klinik informiert, weil diese mir von meiner ersten Therapeutin ans Herz gelegt wurde. Und es hat sich herausgestellt, dass diese Wahl die beste war, die ich je hätte treffen können!!!

Dank des gut durchdachten Konzepts lernte ich nach und nach, wie eine regelmäßige und ausreichende Mahlzeitenstruktur auszusehen hat und konnte in den verschiedenen Phasen, die man durchläuft, immer mehr Eigenverantwortung übernehmen.
Die Regeln, die es gibt, sind alle nachvollziehbar und haben ihren Sinn. Sie schützen uns Patienten vor der tückischen Essstörung und sollen keineswegs eine Bestrafung sein.

Das ganze Therapeuten Team ist sehr verständnisvoll, einfühlsam und vor allem überaus kompetent und es weiß, was es tut.
Sobald der Grundstock wieder hergestellt ist - man sich also nicht mehr im lebensbedrohlichen Bereich befindet - kann man in der Einzeltherapie an den Themen arbeiten, die hinter der Esssörung stecken und das eigentliche Problem sind.

Dazu gibt es noch eine Vielzahl an Gruppentherapien, die Körpertherapie und die Kunsttherapie, die auch alle sehr intensiv und hilfreich sind. Vor allem hat mir der Erfahrungsaustasch mit den anderen Mitpatienten sehr geholfen und ich fühlte mich mit meinen Problemen nicht mehr so alleine.

Insgesamt fühlte ich mich also sehr wohl in Bad Staffelstein und konnte viel aus der Therapie mitnehmen. Im Rückblick war es wirklich die richtige Entscheidung und ich würde sie immer wieder treffen!

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und Mut, um diesen Schritt zu gehen und die Essstörung los zu lassen.
Es lohnt sich wirklich!

Viel Erfolg!

Schön Klinik Bad Staffelstein - für mich ein Weg in ein neues/gesundes Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Betreuung, gutes Essen, gutes Konzept
Kontra:
teilweise Personalmangel (Pflegedienst)
Krankheitsbild:
Anorexie / Magersucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Da ich nicht mehr so weiter "leben" wollte, habe ich mich nach einem Gespräch bei der Beratungsstelle dazu entschieden, in eine Klinik zu gehen.
Hier wurde mir die Schön Klinik in Bad Staffelstein ans Herz gelegt.
Da es für mich die erste therapeutische Behandlung und somit auch der erste stationäre Aufenthalt war, kannte ich mich hierzu überhaupt nicht aus und habe der Beraterin vertraut. Ende Dezember 2014 habe ich mich dann bei der Klinik angemeldet.
Was ich nicht wusste war, dass die Wartezeiten ziemlich lange sind.
Rückmeldung kam sehr bald, leider aber auch mit der Info, dass eine Aufnahme noch dauert, da es mehrere Anfragen gibt.
Mitte Mai war es dann so weit - Einzug in die Schön Klinik. Da ich sehr blauäugig war und überhaupt nicht wusste, was auf mich zu kommt, war am Anfang alles ziemlich aufregend und neu. Ich hab mich aber gleich auf das Konzept eingelassen und
DIE KLINIK WAR DAS BESTE WAS MIR PASSIEREN KONNTE!!!!
12 Wochen lang hatte ich Zeit, wieder eine Essensstruktur zu lernen, richtige Portionen einschätzen zu können und wieder am Leben teilzunehmen!
Die Basisportionen sind wirklich normale Portionen und nicht überdimensional, außerdem schmeckt das Essen echt gut und es ist für jeden was dabei.
Auch die Betreuung war sehr gut!
Man wird hier nicht als "Nummer" behandelt sondern wirklich individuell und es wird einem richtig zugehört und auf Probleme eingegangen.
Natürlich gibt es auch Regeln, aber meiner Meinung nach sind diese sinnvoll und wichtig!
Auch der Kontakt zu den anderen Mitpatientinnen tat mir sehr gut - da ich meine Sorgen und Probleme ansprechen konnte und mich Verstanden gefühlt habe.

Ich kann die Klinik in Bad Staffelstein nur jedem wärmstens ans Herz legen, der sich für einen Weg aus der Essstörung entscheidet.
Meldet euch rechtzeitig an - es lohnt sich für ein gesundes Leben zu kämpfen!

1 Kommentar

lilienfee am 21.02.2016

Hallo, ich bin auch bald in der Klinik und habe schon große Angst und einige Fragen. Wonach richtete sich eigentlich die Aufenthaltsdauer. Wird diese zu Beginn besprochen und hat man da ein Mitspracherecht? Ist neben einer Behandlung der Essstörung dort auch eine Traumatherapie möglich? Wie oft und lange die Woche ist Einzeltherapie? Und wie ist so die Altersstruktur? Habe Angst mit 39 Jahren die Älteste dort zu sein.

Vielen Dank schon mal und einen schönen Sonntag!
LG :)

Mein toller Aufenthalt in der Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles war positiv
Kontra:
Das ich nicht in die Orthopädie kam wegen meiner Schmerzen am Knie
Krankheitsbild:
schwere Depressionen,Angststörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai in dieser tollen Klinik,meine erster Eindruck war schon positiv,aber was ich dann erlebte,war einfach der Hammer!!! Ich litt und leide unter schweren Depressionen,Anststörungen und mir ging es einfach schlecht. Aber meine Therapeutin Frau K. war so eine einfühlsame und gute Therapeutin,die mir half,einfach auch meine Stärken wieder zu beleben. Mich wieder durchzusetzen. Ich konnte wieder lachen,hatte Spass an vielen Dingen,leider habe ich ein kaputtes Knie und eine Kalkschulter,die mir die Körpertherapie verdarben,weil ich nur noch Schmerzen hatte. Hervorheben möchte ich da Herrn G. der alles so locker machte und mit Spass. Das Bogenschiessen wird immer in meiner Erinnerung bleiben,soviel Spass dabei. Dann die Gruppengespräche,einfach toll. Der Doktor S. ein unkomplizierter Arzt,zu dem man sofort Vertrauen hat. Frau DR. W. muss man erst näher kennen,sie hat eine etwas rauhe Art,aber ist in Wirklichkeit eine sehr gute Ärztin,mit Herz. Ja und dann die Zimmer,einfach schön,das Reinigungspersonal,meine Dame hiess Maria,ein Dank an sie persönlich,für alles was ich brauchte,wurde gesorgt. Das Essen war einem 4Sterne Hotel gleich,wer da meckert,hat einen Knall,es gibt Salate genug,tolle Käseplatten,das Mittagessen ist reichlich und ein Abnehmen dort,geht kaum. Ich fahre im August wieder hin und setze meine Therapie fort und freue mich jetzt schon. Ganz lieben Dank auch an das Patientenmanagment,Frau W. und an alle liebe Grüsse .

1 Kommentar

SCHOENesKonzept am 13.08.2015

Hört sich mal wieder an, als wäre der Beitrag von einem Marketing Mitarbeiter der Klinik verfasst worden. Fakt ist, die Klinik mag sich für Privatpatienten anfühlen wie eine Kurklinik mit allem möglichen Komfort. Herausragend natürlich die Lounge, zugänglich allerdings nur für Privatpatienten, der "Pöbel der 2.ten Klasse", Kassenpatient, muß draufzahlen oder draussen bleiben. Diese 2 Klassen Medizin ist zum kotzen. Fachlich gesehen der absolute Horror. Psychologen mit gerade abgeschlossenem Studium, ohne Lebenserfahrung, halten sich stur an ihren Plan. Psychologen wechseln ist nicht möglich. Das ganze Schön-Kliniken Konzept ist nur auf Profit ausgerichtet, der (Kassen-) Patient wird "ruhig gestellt" mit ausreichend und zugegeben guter Nahrung.

12 wöchige Therapien zur vollen Zufriedenheit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015-12Wo   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gesamtes Umfeld mit Betreuung und Behandlungen bzw. Therapien bestens)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kompetente freundliche Beratungen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (fachkompetent und sehr gewissenhaft)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr gut organisiert)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (im gesamten Umfeld fühlt man sich sehr wohl)
Pro:
Kompetenz, Freundlichkeit, Professionalität
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Schwere Depression mit chronischer Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt war vom 07.01.-01.04.2015 und ich
kann diese Klinik bestens empfehlen. Alle Anwendungen und Therapien können als sehr gut eingeschätzt werden. Man fühlt sich umsorgt und man wird "ernst" genommen. In jeden Bereich habe ich eine hohe Kompetenz erleben dürfen. Es wird jeden einzelnen Patient eine freundliches, einfühlsames Umfeld gegeben. Das ganze medizinische Personal ist als sehr kompetent einzuschätzen. Man kann von den Team nicht unbedingt jemanden hervorheben, weil alle sehr gut und lobenswert sind, trotzdem möchte ich Herrn Dr. Svitak (Chef Psychosomatik), Frau Claudia Georgi (Dipl. Psychologin) und Frau Melanie Anna Müller (Dipl.Psychologin) besonders danken. Das gesamte Patientenmanagement hat über den Empfang, Reinigung, Verpflegung usw. in voller Zufriedenheit funktioniert. Die Verplegung ist besonders schmackhaft und man kann es ohne weiteres mit einen guten Hotelessen vergleichen. Der Chefkoch fragt sogar regelmäßig an den Patiententischen nach, ob alles recht ist. Trotz des teilweisen hohen Krankenstand des Personals (Grippewelle) waren die Behandlungen und Therapien nie gefährdet, was für eine hohe Qualität spricht. Ich kann diese professionelle Klinik nur sehr positiv bewerten, was mir auch Mitpatienten bestätigen.

1 Kommentar

SCHOENesKonzept am 13.08.2015

Hört sich mal wieder an, als wäre der Beitrag von einem Marketing Mitarbeiter der Klinik verfasst worden. Fakt ist, die Klinik mag sich für Privatpatienten anfühlen wie eine Kurklinik mit allem möglichen Komfort. Herausragend natürlich die Lounge, zugänglich allerdings nur für Privatpatienten, der "Pöbel der 2.ten Klasse", Kassenpatient, muß draufzahlen oder draussen bleiben. Diese 2 Klassen Medizin ist zum kotzen. Fachlich gesehen der absolute Horror. Psychologen mit gerade abgeschlossenem Studium, ohne Lebenserfahrung, halten sich stur an ihren Plan. Psychologen wechseln ist nicht möglich. Das ganze Schön-Kliniken Konzept ist nur auf Profit ausgerichtet, der (Kassen-) Patient wird "ruhig gestellt" mit ausreichend und zugegeben guter Nahrung.

Bullemie besiegen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
tolle Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Bullemie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist klasse.Das Personal ist sehr freundlich und immer da.Ich war wegen einer Essstörung da und ich kann es jedem empfehlen.Das Konzept macht Sinn.Man lernt das Essen wieder neu.alles was man im Alltag umsetzen kann und was wichtig ist.Man lernt die Basisportionen,das selber schöpfen.Eigenverantwortung wieder erlernen.Es ist streng,aber das braucht man auch.Vertrauen gegen Vertrauen.die Therapie und Therapeuten sind klasse. Es ist immer jemand da.Mir hat es mega geholfen,vorallem man kann immer wieder kommen zum Intervall.Eine Essstörung zu bewältigen braucht Zeit deshalb ist der Intervall wichtig und gut.kenne ich sonst bei keiner Klinik.Wenn man zu Hause ist,kann man den Emailkontakt vereinbaren um zu sehen wie es läuft.
Nur Mut es ist die beste Klinik von allen.ich soreche aus eigener Erfahrung.Hier ist man in den richtigen Händen um gesund zu werden.Vorallem man hat ein eigenes Zimmer mit Fernseher.

1 Kommentar

meer73 am 02.05.2015

Hallo...ich werde bald dort sein.können sie mir sagen ob es WLAN gibt und was es kostet? Vielen Dank!

die beste Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alle arbeiten eng miteinander zusammen
Kontra:
gibt es nicht
Krankheitsbild:
PTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 12 Wochen in der Schönklinik und kann einfach nur sagen, diese Klinik ist einfach nur Spitze. Alle Therapien sind aufeinander abgestimmt, das Team berät sich untereinander und jeder Therapeut weiß immer und zu jeder Zeit Bescheid, eine ganz enge Zusammenarbeit. Meine Psychologin Frau B. ist die beste Therapeutin, die man sich vorstellen kann. Sie hat alles aus mir rausgeholt, einfühlsam und menschlich. Ich war begeistert. Kunst- und Körpertherapie sowie Gruppentherapie, alles sehr sehr gute Therapeuten, in der Körpertherapie ein sehr gut durchdachtes Konzept, die Therapeuten gehen auf jeden einzelnen ein. Mein Lieblingstherapeut Herr E. hat wirklich jeden aus seinem Loch geholt. Ich habe so viele Fortschritte gemacht, hab so viele Dinge bearbeiten können, auch die Traumatherapie wurde so einfühlsam durchgeführt, ich konnte mich in ein Nest fallen lassen und wurde von jedem emotional aufgefangen, egal ob Therapeut oder Schwester. Das Essen war super lecker und sehr abwechslungsreich. Die Zimmer sehr geschmackvoll eingerichtet und für jeden ein Einzelzimmer, was für den Rückzug sehr wichtig ist. Es wird Bogenschießen angeboten, Tai Chi, Yoga, Atemübungen, viele übergreifende sportliche Übungen immer in Verbindung mit Achtsamkeit. Die Gruppentherapie war sehr gut strukturiert, ich habe dort sehr viel gelernt und versuche jetzt im Alltag so viel wie möglich umzusetzen. Wenn man bereit ist, sich auf die Therapie einzulassen, dann kann man unheimlich viel davon profitieren und alle helfen einem weiter. Wenn es mir schlecht ging, war immer Hilfe da, auch nachts von den netten Schwestern oder mal vom Bezugstherapeuten ein Gespräch zwischendurch. Sie alle kümmern sich rührend, hier wird der Patient als Mensch gesehen. Ich gehe im nächsten Jahr zur Weiterbehandlung auf jeden Fall wieder in diese Klinik, für mich ist das die beste. Und Bad Staffelstein liegt ganz idyllisch an 3 Seen, wo man in therapiefreien Zeiten spazieren gehen kann. Danke an das gesamte Team!

1 Kommentar

Manu1971 am 17.03.2016

Hallo,ich gehe in Kürze zur Traumatherapie nach Bad Staffelstein. Was hat man da so für Therapien?

Grüß Manu

Wann, wenn nicht jetzt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Strategien, Verfahrens- und Vorgehensweise für Bewältigung der Krankheit
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Lange habe ich überlegt ob ich in die Klinik gehen soll, um meine Essstörung zu behandeln. Ich hatte mich total dafür geschämt, konnte und wollte nie darüber reden und schob es immer vor mir her. Ich wusste ich bin krank, hatte aber Angst vor einer Klinik um den Schritt schneller zu wagen.

Im Nachhinein: Ein rießen Fehler, dass ich so lange gewartet habe. Die Krankheit zerstörte fast mein Leben, meine Familie, meine Freunde und mich selbst. Ich musste etwas ändern um meine Träume und Ziele zu verwirklich und so entschloss ich mich für einen Klinikaufenthalt.

Das beste was ich machen konnte! Kompetente Betreuung und Aufnahme und ein gutes und erfolgreiches System.
Nun konnte ich meine Probleme angehen, mich nach und nach öffnen und sah, wie vielfältig und komplex die Krankheit eigentlich war und wie ich dagegen ankämpfen und damit umgehen kann.
Das wichtigste war natürlich die Mahlzeitenstruktur, was mir gleichzeitig auch Angst machte. Ich stellte aber fest, völlig unberechtigt!!
Die Portionen sind absolut ok und zu schaffen und die völlig normale Basis. Ausserdem ist es ein ausgewogenes Angebot an Gerichten die auch wirklich total lecker schmecken!
Also keine Sorge, die Portionen sind hier wirklich kein Problem.

Therapheuten und Angestellte sind sehr verständnisvoll und hilfsbereit. Die Gruppengespräche und -themen sind wahnsinnig hilfreich und unterstützen die Krankheitsbewältigung ungemein.
Auch die Strategien und Hilfe der anderen Patienten sind wirklich Gold wert.
Hier versteht man sich gegenseitig, jeder hat das gleiche Problem und weis wie es ist.

Glaubt mir, zögert nicht so lange, das ist verschwendete Zeit. Geht in die Klinik und kämpft gegen die Krankheit und für Ziele!

1 Kommentar

Karu am 01.04.2015

Hmm. Klingt für mich irgendwie so Allgemein, das ich glaube das hat kein Patient geschrieben. Ist nur meine Subjektive Empfindung.

trotz guter Ausstattung nur bedingt empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Pflege, Körper- und Kunsttherapie
Kontra:
Einzel- und Gruppentherapien
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Computer-Tests, Fragebögen, neue ICD Diagnosen – wer das sucht, ist hier richtig. Vom guten Essen, Schwimmhalle und luxoriösen Zimmern bietet die Klinik für Privatpatienten eine Hotel-Atmosphäre. Auch die Freundlichkeit der Angestellten bleibt positiv in Erinnerung.
Während die Sport- und Kunsttherapien rundum gut bewertet wurden, muss man sich über die Organisation häufig Kritik anhören. Das Angebot auf Probleme einzugehen besteht nur offiziell. Man gerät in eine starre Klinik-Maschinerie. Das Abarbeiten von Plänen, Tests und Visiten nach „Krankenkassenvorgaben“ gibt für eigene Anliegen keinen cm Platz. Es erfordert sehr-sehr selbstbewusstes Handeln des Patienten um Änderungen zu erhalten. Von vielen Patienten wird das System aus Visiten, Untersuchungen, Tests und Gruppentherapien als "Zahnrad", "Mühle" oder "verwaltungstechnischer Moloch" beschrieben. Augen-Zu-und-Durch bei Einzeltherapien (15 min warten und dann 30 min Abarbeiten von ICD-Diagnose-Bögen) ist Pflicht.
Die Qualität der Einzel- und Gruppentherapien ist unterschiedlich. Ich hätte gerne verzichtet zugunsten sinnvoller Therapien. Die über 100 € / 30 min von der Kasse sind jedoch lukrativer für die Klinik als Kunst- und Körperanwendungen für 25 € / 90 min.
Da die Einzel- oder Gruppentherapeutin oft auch in einer Chefarztvisite die Abfragen und Testauswertungen übernimmt, bleibt kein Platz für eigene Anliegen. Ein Therapeutenwechsel aufgrund eines fehlenden Vertrauensverhältnisses ist unmöglich. Fehlende Erfahrung der Therapeutinnen hätten aufgefangen werden können durch ein flexibleres Therapiekonzept.
Die mir vorgesetzte hochschwangere Einzel-Therapeutin war ein Bulldozer die keinerlei Abweichungen von ihren Listen zuließ. Abgesehen von einer recht guten Vertretungsstunde war jede Einzeltherapie und Visite eine bedauerlich Pflicht zum stillhalten. Der Patientenkontakt bleibt in positiver Erinnerung. Freue mich über Erfahrungsaustausch.

Schön Klinik - stets zufrieden in der "C1"

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Eine Klasse-Klinik in allen Bereichen.
Kontra:
Leider zu wenige Körpertherapie-Einzel für den einzelnen Patienten.
Krankheitsbild:
Depressionen und Schmerzen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Zum dritten Mal war ich in Bad Staffelstein und wurde psychosomatisch behandelt. Von der Chefärztin Dr. Rauh über den psychologischen Leiter Dr. Svitak, die Oberärztin Dr. Eichhorn und Ärztin Mette bis hin zu den Therapeuten - insbesondere Frau Georgi von der "C1" - ist diese Klinik mit den besten Ärzten und Therapeuten versorgt, die man sich denken kann.

Auch in der Körpertherapie sind nur Fachleute am Werk und wenn man Herrn Grünzinger (wahrlich eine Koryphäe auf seinem Gebiet) bekommt, ist man in den allerbesten Händen.

In der Massageabteilung tut sich neben allen Masseuren und Masseurinnen mit Frau Büchel eine junge Masseurin hervor, die sich hervorragend mit der Kiefermassage "CMD" auskennt.

Die Stationsschwestern und -pfleger sind bestens ausgebildet und stehen einem mit Rat und Tat zur Seite - und das Tag und Nacht.

Wenn man sich den Speiseplan der Klinik ansieht, denkt man eher an die Speisekarte eines richtig guten Restaurants. Was in diesem "Krankenhaus" auf den Tisch kommt, ist erwähnenswert.

Die Zimmer sind groß, zum Teil erst vor kurzem renoviert und mit einem Balkon ausgestattet. Auch hier wähnt sich der Patient eher in einem guten Mittelklasse-Hotel, als in einem Krankenhaus.

Und "last, but not least" - sämtliche Damen und Herren des Patientenservice, der Rezeption, des Speisesaals und des Reinigungspersonals machen ihre Arbeit stets zu der Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten.

Beste Klinik zur Essstörungsgewältigung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Regelmäßigkeit beim Essen
Kontra:
Krankheitsbild:
Magersucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Anfangs war ich unsicher ob ich den Schritt in eine Klinik wagen soll. Aber da eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend war habe ich mich dazu entschlossen diesen Weg zu gehen. Zunächst wollte ich nicht so weit weg von meinem Wohnort um in unmittelbarer Nähe meine vertrauten Personen zu haben. Aber meine ambulante Therapeutin hat mir diese Klinik in Bad Staffelstein empfohlen, da es die Beste im Bereich Psychosomatik/ Essstörung sei. Und deshalb habe ich mich dazu entschlossen in diese Klinik zu gehen, auch wenn es eine sehr schwere Entscheidung war. Die ersten 2 Tage waren schrecklich für mich, am liebsten wäre ich wieder nach Hause gefahren. Aber als ich dann "richtig angekommen" bin und ich die Mitpatientinnen kennen gelernt habe, hat sich das alles schnell geändert. Die Therapie die dort angeboten wird und der Austausch von Erfahrungen zwischen den Mitpatientinnen die ähnliche Probleme hatten wie ich - hat mir sehr geholfen.
Ich würde jederzeit wieder auf diese Klinik zurück greifen, wenn ich merke, dass meine Essstörung wieder schlimmer wird.
Durch die Zeit in der Klinik habe ich einfach gelernt, was wirklich wichtig ist und worum es überhaupt geht. Sie hat mir eine sehr sehr gute Grundlage gegeben, auf der ich zu Hause aufbauen kann und mit dem ich weiterhin mit meiner amulanten Therapeutin und Ernährungsberaterin arbeiten kann.

Ziel erreicht

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 12/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Zielorientierte, fachkompetente, freundliche Behandlung
Kontra:
die üblichen Hürden der Gesundheitspolitik
Krankheitsbild:
LWS-Spondylodese+Cages nach Spinalkanalstenose /Spondylolisthese
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

- Sehr freundliche und auskunftsbereite Mitarbeiter bei telefonischen Anfragen in der Patienteninformation
- pünktlicher Abholservice vom Bahnhof
- Sehr freundlicher Empfang in einer ansprechenden großräumigen Magistrale, dem 'gläsernen Mittelschiff' der Klinik
- Organisatorisch sehr gut durchstrukturierte Klinik,
- eine Flut von Fragebögen und Informationsblättern ist beim ersten Eindruck verwirrend, aber in Ruhe doch gut zu bewältigen
- Zimmer ist hell, freundlich und geräumig, mit Balkon
- Bad ist praktisch und sauber
- schon kurz nach der Aufnahme auf Station gründliche ärztliche Aufnahmeuntersuchung mit ausführlicher Besprechung von Anamnese bis Ziel der Reha
- Ärztliche Hilfe ist jederzeit abrufbar
- Eine aufschlussreiche Führung durch die Klinik erklärt die generellen Abläufe sowie die in den einzelnen Therapiebereichen
- Beginn des Therapieplanes am Folgetag, sehr umfangreiches Programm in Theorie und Praxis.
- Vorträge sehr informativ und verständlich
- Pflege- und Physioteam sehr freundlich und hilfsbereit
- Trainingseinheiten genau abgestimmt auf Diagnose, soviel wie möglich, nicht mehr als darf - immer in Absprache mit dem Patienten.
- Heimische Küche ist immer besser aber Verpflegung hier ist gut und bietet Abwechslung.

Nach 3 Wochen verlasse ich die Klinik in guter Mobilität und gut motiviert zu Fortführung weiteren Aufbautrainings sowie reichlich Wissen über neue erforderliche Verhaltensmuster im Beruf und Alltag.

*** Mein Ziel der Reha ist erreicht!

Top Klinik!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Top psychologische & ärztliche Betreuung
Kontra:
--
Krankheitsbild:
Mittelschwere Depression, Burn out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ursprünglich habe ich mir sehr schwer getan, mich in eine Psychosomatische Klinik einweisen zu lassen. Mein erster Eindruck war, dass ich von der ersten Minute an sehr fürsorglich behandelt wurde und man mir das Gefühl gab, es geht hier nur um mich.
Die Angestellten an der Rezeption, das Pflegepersonal, die Psychologen, die Ärzte sowie die weiteren Therapeuten waren ausnahmslos erstklassig. Ich kann nicht sagen, dass man sich auch nur ein Tag (von insgesamt 12Wochen) schlechter umsorgt wurde als die anderen. Das Zimmer (Einbettzimmer) war sehr gut eingerichtet und das Essen war von sehr hoher Qualität und stets geschmackvoll zubereitet.
Kurz um: Ich würde in keine andere Klinik gehen als nach Bad Staffelstein.
Man sollte ja nie alle Punkte verteilen, weil jede Klinik Steigerungspotential hat, aber ich wüsste nicht was man hier noch weiter ändern kann. TOP Klinik!!!!

Wurde das erste Mal im Leben ernstgenommen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Konnte sehr vom Aufenthalt profitieren)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Aufnahme und Patientenservice sehr nett und reibungslos)
Pro:
Therapeuten sind immer gesprächsbereit
Kontra:
Oberärztin ist oft zu Launenhaft
Krankheitsbild:
Bulemie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mittlerweile drei mal in der Klinik, 2013 10 Wochen und 2014 einmal 8 Wochen und dann nochmal 7 Wochen.

Ich kann die Klinik jedem nur wärmstens empfehlen. Am Anfang erscheinen einem diese vielen Regeln und auch die sogenannten Basisportionen utopisch.....aber im Lauf der Zeit merkt man, dass alles nur zum eigenen Wohl ist.

Die Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte arbeiten Hand in Hand, tauschen sich regelmäßig aus und sind immer für einen da, auch wenn man zwischen rein ein Problem hat, man kann immer kommen und wird immer ernst genommen.

Positiv überrascht war ich von Anfang an von der Unterbringung. Einzelzimmer, es gibt nur ein Doppelzimmer, mit eigenem Bad, schöner Ausstattung und kleinem Balkon. Das Essen ist wirklich Top, mit anderen Kliniken gar nicht zu vergleichen, der Koch geht regelmäßig herum und frägt nach der Zufriedenheit..

Die Gruppentherapien finden regelmäßig auch in Urlaubs- oder Krankheitszeiten statt (kenn ich ganz anders) und sind sehr produktiv, es wird wert darauf gelegt dass auch alle teilnehmen, jeder kann sich individuell einbringen und wird ernst genommen. Es gibt auch ganz tolle Körpertherapien, allerdings hat hier seit der Umstrukturierung in diesem Jahr die Regelmäßigkeit etwas gelitten.

Ich leide bereits seit meiner Kindheit unter der Essstörung und der Depression - ich habe Staffelstein verlassen mit dem Gefühl, dass ich das erste mal im Leben ernst genommen wurde und die Therapeuten, incl. Urlaubsvertretung, haben ernsthaft mit mir gearbeitet und mit mir soviele für mich passende Strategien erarbeitet, so dass ich mich Stück für Stück aus der Krankheit herausarbeiten kann. Klar gibt es viele Regel und Verbote wenn das Gewicht nicht paßt, hat es wurden auch immer Kompromisse gesucht, so dass ich damit klar kam. Auch jetzt wo ich wieder zuhause bin kann ich mich immer an meine dortige Therapeutin wenden, die mich ggf auch anruft. Sehr gut findeich auch diese Intervall Therapie, in der man das Gelernte für einen kürzen Zeitraum zu Hause versucht umzusetzen und dann im nächsten Aufenthalt schauen kann wo es noch massiv hapert.
Und auch wichtig sind die vielen Gespräche mit den Mitpatientinnen von denen man immens profitieren kann, habe dort viele Freunde gefunden
Fazit: Man muss bereit sein, sich auf das dortige Konzept einzulassen, aber man hat nichts zu verlieren. Für die Therapeuten dort ist man keine Nummer, sondern wenn man dementsprechende ersthaft mitarbeitet in ers

kompetente persönliche Betreuung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
individuelle Therapieinhalte
Kontra:
Krankheitsbild:
F32.1 Mittelgradige depressive Episode, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Sehr gute Unterbringung
Sehr gute und persönliche Psychotherapie
Gutes abwechslungsreiches Essen
Sehr angenehmer und entspannter Aufenthalt

Ich war 10 Wochen in dieser Klinik. Ich kam völlig hoffnungslos hierher. Die Therapeuten und die Gruppe haben mir geholfen mein Leben wieder in die Hand zu nehmen und wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen.
Ich habe es hier geschafft mich beruflich neu zu orientieren und nach erfolgreichen Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen meinen bisherigen Arbeitsvertrag zu kündigen und die Klinik mit einem neuen zu verlassen.

Sehr zu loben sind die Therapeuten, die einem viele Möglichkeiten aufzeigen. In der Körpertherapie wird einem viel vorgestellt. Nicht alles empfinde ich für mich als richtig, aber vieles hat mich begeistert und das werde ich weiterhin tun (Badmington, Walken, Atemübungen usw.).

Falsche Erwartungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Küche, Zimmer, Körpertehrapie
Kontra:
Psychlogische Betreuung zu wenig und viel zu junge nur weibliche Psychologen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Na ja, Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Auch Zusagen bezüglich der Behandlung wurden nicht eingehalten.
Körpertherapie OK, gute Therapeuthen.
NUr die psychologische Betreuung bestnad aus nur sehr sehr jungen Damen............mein Eindruck war, das Erfahrung fehlt.
Im Großen und Ganzen haben mi die gut 6 Wochen leider nichts gebracht. Aber das kann anderen Patienten zum Glück ja anders ergehen. Hoffentlich

Gerne wieder!

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
diverse Brüche u.a. untere Extremitäten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von Anfang an wurden meine Therapiewünsche im Bereich der Orthopädie berücksichtigt.
Die Betreuung durch die Therapeuten war kompetent, sehr engagiert und effizient.Die KrankengymnastInnen arbeiteten mit viel Liebe und Freundlichkeit, aber auch mit Durchsetzung- eine gute Mischung!Die Massagen etc. waren so wohltuend und wirkungsvoll.
Die Schwestern und Pfleger waren immer freundlich und hilftsbereit, die Ärzte immer erreichbar- da war leider viel Wechsel, so dass kein Arzt-Patient-Verhältnis aufgebaut werden konnte- letztlich war das aber auch nicht unbedingt nötig, da daheim der Orthopäde wieder vertrauter Ansprechpartner war.
Ich habe große Fortschritte gemacht und bin gut gefördert worden. In der Reha konnte ich meine Eigenständigkeit wieder voll erreichen.
Im psychischen Bereich erfuhr ich leider keine Unterstützung- ich war wegen den Folgen eines Unfalls zur Reha.
Ich hatte schon einige Rehamaßnahmen nach verschiedenen Ursachen erlebt und habe mich im Ganzen gesehen nie so gut versorgt gefühlt wie in Bad Staffelstein.
Das Essen war sehr lecker und abwechslungsreich, immer sehr schön angerichtet,immer mindesten vier verschiedene Salate, das Sevicepersonal immer hilfsbereit und freundlich.
Rundrum wars eine gute Erfahrung!Danke!

Erfahrungsbericht 2014

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 201$   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gesamtkonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aufgrund von Essstörungen habe ich im Sommer 2013 beschlossen, eine stationäre Therapie zu machen. Aus der ambulanten Gruppentherapie wurde ich von Teilnehmerinnen auf die Schön Klinik in Bad Staffelstein aufmerksam gemacht. Zwei von ihnen waren selbst dort und berichteten sehr positiv von der Therapiezeit.
Die Aufnahme verlief reibungslos und die Telefonate mit dem Patientenservice erlebte ich als angenehm. Die Damen waren sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Wenige Tage vor Behnadlungsbeginn in der Klinik rief sogar die behandelnde Psychologin bei mir zu Hause an, um sich kurz vorzustellen und mich ein klein wenig kennen zu lernen.
In der Klinik selbst habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Das Klinikkonzept ist sehr streng, aber absolut durchdacht und hilfreich.
Durch die Zusammenarbeit im Team wussten sowohl das Pflegepersonal, die Ärzte und alle Therapeuten Bescheid, was gerade am Tag aktuell war. Ich hatte immer das Gefühl, dass mich jeder ganz genau kennt.
Die begleiteten Mahlzeiten am Phasentisch eins und zwei und die vorgegebenen Essensmengen, die anfangs vielleicht riesig erscheinen, sind absolut hilfreich und wichtig. Auch die individuelle Betreuung half mir sehr, die Essstörung ein großes Stück weit mehr loszulassen.
Sowohl die Psychologen als auch die Ärzte und Therapeuten sind absolut kompetent und stets auf dem neuesten Stand.
Wichtig ist, sich auf das Konzept einzulassen und bereit zu sein, an sich selbst zu arbeiten und sich zu verändern.

Es steht und fällt mit den Bezugstherapeuten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (sehr positiv aber Kunst- und Körpertherapeuten)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden ("Privatversichtert" steht über allem)
Pro:
Hilfsbereite Pflege, Essen
Kontra:
Extreme Klassengesellschaft- teilw. ohne Rücksicht auf Verluste
Krankheitsbild:
ES/PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mehrere Monate in der Klinik auf einer reinen Essstörungsstation. Es waren gesetzlich Versicherte und Private gemeinsam und der Unterschied bestand in kleineren Sachen (mehr Essensauswahl, Zugang zur Lounge, eine halbe Stunde mehr Einzeltherapie/Woche und mehr Einzel-Körpertherapien). Kann gut damit leben. Gen Ende der Behandlung wurde eine Umstrukturierung sehr deutlich- Privat-Versicherte mit einer ES wurden mit nur einer Therapeutin in den 3. Stock verlegt; das Schön Café büßte etwas ein für eine neue Lounge für Privatpatienten; die gesetzlich Versicherten mit Depres. oä fanden sich plötzlich gemischt mit den ES-lern wieder. Teilweise klappten die Gruppen nicht mehr- inzwischen ist das wohl besser gelöst.

Sehr positiv empfand ich das Einzelzimmer, was jeder für sich hat und damit einen Rückzugsraum. Ebenfalls sehr bemüht war die medizinische Versorgung- sofern angeordnet und benötigt haben regelmäßig EKG und Blutwertkontrollen statt gefunden. Positiv auch die Pflege!
Da ich mit einer ES ua dort war, war das Konzept mir wichtig- was individuell mit den Therapeuten abgesprochen wird. An die Basisportionen muss sich dennoch jeder mindestens halten. Das Essen wird sich alle 7-8 Wochen wiederholen, schmeckt aber mit sehr wenigen Ausnahmen ausgezeichnet.
Positiv waren die Körpertherapien- leider ist aus Mangel an Körpertherapeuten einiges ausgefallen.

Mein großer Kritikpunkt sind die Einzeltherapien- durch die Umstrukturieung wurde in einer laufenden Traumatherapie abgebrochen- was sich sehr negativ auswirkte bei mir. Zudem arbeitete die entsprechende Therapeutin sehr nach Lehrbuch- negativ. Individualität ist nicht der große Pluspunkt. Auch wenn sofort bei Beginn festgestellt wird, dass die Chemie nicht passt, durfte eine Mitpatientin nicht wechseln-sie hat ihren Aufenthalt abgebrochen. Chaotisch wirken die Ausgansregeln-besonders bei Niedrig-BMI.
Empfehlung für ES-ja. Für weitere Erkrankungen (PTBS z.B.) deutliches NEIN.

Traut euch!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte, Therapeuten und Pflegeteam legen sich wirklich ins Zeug!
Kontra:
Es sollte etwas mehr auf Hygiene und Sauberkeit geachtet werden!
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Schön Klinik nur weiter empfehlen. Am Anfang habe ich wirklich gedacht, ich halte es keine 2 Wochen aus, weil ich einfach nicht mehr konnte. Viel zu große Portionen und viel zu oft Essen (in meinen Augen), man bekommt nur Verbote und darf sich fast gar nicht mehr frei bewegen. Nach 8-wöchigem Aufenthalt muss ich zugeben, dass ich mich noch immer nicht an die Portionsgrößen gewöhnt habe und mein Magen mir ständig weh tut. Aber ich weiß, dass die Portionsgrößen normal und das regelmäßige und ausreichende Essen für den Weg in die Gesundheit absolut nötig und wichtig sind!
Und die "Verbote" waren genau das Richtige. Die Therapeuten, Ärzte und das Pflegeteam wissen genau wie der Hase läuft und wie sie einen "knacken" können. Auch wenn ich am Anfang dachte: "Wollen die mich eigentlich verarschen?" hat es am Ende doch extrem viel geholfen. Das war zwar mein erster Klinikaufenthalt und ich glaube nicht, dass ich um einen Weiteren herumkomme, da ich bereits seit 10 Jahren unter der Essstörung leide, aber es hat mir wirklich so viel gebracht. Ich konnte so viel mitnehmen und habe richtig viel gelernt. Jetzt gilt es die erlernten Strategien zu Hause umzusetzen und weiter zu üben!
Also: Meldet euch an! Traut es euch zu! Es kann nur Bergauf gehen!!!

Die Verwaltung hält sich nicht an Schweigepflichten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Magersucht, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin 22 Jahre alt. Vergangene Woche hat meine Mutter in der Klinik angerufen und Informationen bezüglich meiner Anmeldung ,(Aufnahmebogen) Aufnahmetermin auf der psychosomatischen Station erhalten. Wie soll man so als Patient ( in meinem Fall "Interessent") Vertrauen in eine Klinik bekommen die telefonisch Informationen an Dritte weitergibt die vertraulich sind!Das ist nicht mal rechtens! Ich bin sprachlos!

Empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Spitzenteam gute Zusammenarbeit zwischen Ärzte, Therapeuten und Pflegeteam)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (lieber einmal zu viel als zu wenig untersucht - super)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (von Anfang bis Ende wird einem geholfen)
Pro:
Fühlt sich gut betreut
Kontra:
Unterschied zwischen Privat und Kassenpatient
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War für sechs Wochen in der Schön Klinik. Bin heute genau eine Woche wieder zu Hause. Umsetzen des Erlernten, fällt momentan sehr schwer.
Aber zurück zur Klinik, ich habe mich dort sehr wohlgefühlt, behütet und man wird dort von der ersten Minute an nicht allein gelassen. Sicherlich hatte ich das Glück in eine sehr nette Gruppe aufgenommen worden zu sein. Die Pflege, Ärzte und Therapeuten leisten großartiges. Essen ist prima, jedoch merkt man sehr stark den Unterschied zwischen Privat und Kassenpatienten. Geschirr, Thermoskannen etwas veraltet, auch sehr verschmutzt. Essenauswahl bei Privaten natürlich auch deutlich besser. Regeln für Essgestörte sind sehr streng, haben aber auch Ihren Sinn. Ich bin der Meinung, dass wenn ich möchte, dass mir geholfen werden soll, muss man sich auf das Konzept einlassen. Nicht immer leicht, aber effektiv. Generell möchte ich noch sagen, dass die Zimmer sehr schön eingerichtet sind, leider hatte ich Pech beim Reinigungspersonal, wurde wirklich nicht sauber geputzt, z.B. Haare der Nachbarpatientin in meinem Bad, staub gewischt wurde sowieso nicht, habe ich dann selbst gemacht, aufgebettet wurde die letzten zwei Wochen nur sporadisch, und die letzte Woche hatte sie wohl keine Lust mehr irgendetwas zu erledigen, außer freundlich zu grüssen. Alles in allem kann ich die Klinik nur weiterempfehlen.

Super Lage zum abschalten und sehr kompetente Therapeuten!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Natur
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik macht auf den ersten Blick einen sehr freundlichen Eindruck und das konnte ich auch bestätigen. Das Personal, die Pfleger und Therapeuten sind alles sehr nett und hilfsbereit.
Das Essen in der Klinik ist super und entspricht nicht dem üblichen Klinikessen. Man kann jeden Tag zwischen zwei Gerichten am Mittag auswählen und bekommt noch Vorspeise und Dessert dazu. Morgens und Abends gibt es Buffet, welches auch sehr ausreichend ist.
Die Klinik liegt in einer wunderschönen Gegend. Der perfekte Ort, um Abstand von dem Alltag und Stress zu bekommen. Die kleine Stadt ist super zu Fuß zu erreichen und dort gibt es genug Einkaufsmöglichkeiten!

Pflegepersonal untragbar

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Lage
Kontra:
Hygiene
Krankheitsbild:
Schlaganfall
Erfahrungsbericht:

Mein Opa hatte innerhalb einer Woche 2 Schlaganfälle. Um das Schlucken wieder zu lernen wurde er nach Bad Staffelstein gebracht.Sein Zustand war da stabil.
Erster Eindruck: Hygiene wird nicht groß geschrieben. Der Boden ist dreckig, das Pflegepersonal nicht nur ruppig und unverschämt zu sich nicht wehren könnenden Patienten, sondern auch teilweise schmuddelig. Die Becher in denen die Sondennahrung mit den Tabletten war standen offen da, Schlauch wird nicht durchgespült, Hemd wird obwohl Patient darauf erbrochen hat nicht gewechselt...etc.
Die Besuchszeiten sind von 15:00 bis 19:00 Uhr, das ist ja in Ordnung, wenn morgens die Anwendungen sind. Der Zustand meines Opas hat sich dort aber verschlechtert und meine Oma, die im Hotel nebenan war, durfte trotz des kritischen Zustands nicht zu meinem Opa. Das finde ich dann schon sehr fragwürdig, aber nach meiner Auffassung will das Pflegepersonal bei seiner "Arbeit" nicht beobachtet werden. Ein anderer vernünftiger Grund ist nicht bekannt.
Mittlerweile wurde er Gott sei dank auf die Intensivstation nach Coburg verlegt. Nachdem meine Mutter dort aufgeräumt hat...
Die Klinik ist für Menschen die sich selbst helfen können, bestimmt gut, aber für noch auf Pflege angewiesene Menschen NICHT zu empfehlen! (Obwohl im Internet ganz toll beschrieben)

Ich wurde verstanden!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Note 1)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Note 1)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Note 1)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Note 1)
Pro:
die gesamte Klinik
Kontra:
die Zeit verging zu schnell
Krankheitsbild:
Depression / Burn out
Erfahrungsbericht:

Auf Empfehlung meiner Krankenkasse verbrachte ich 7 Wochen stationär in der Klinik. Rückblickend war die Empfehlung ein "Hauptgewinn". Aber alles der Reihe nach. Wegen einer schweren Depression/Burn out war diese Klinik mein dritter stationärer Aufenthalt innerhalb von zwei Jahren. Vom ersten Tag an passte hier einfach alles. Vom Empfang bei der Ankunft, über die erstklassige ärztliche Betreuung,die Psychologen, Therapeuten, Stationspersonal bis hin zu den Reinigungskräften, alles top professionel und immer freundlich und zuvorkommend.
Entscheidend für mich war, dass ich vom ersten Tag an im "Kern" verstanden wurde und die Behandlung entsprechend darauf abgestimmt wurde.
Ich wurde nicht als Nummer sondern als Mensch von der ersten bis zur letzten Minute meines Aufenthaltes behandelt. Die Vernetzung im ganzen Haus untereinander sucht seinesgleichen!! Meine "Themen" brauchte ich nicht jedem neu erzählen. Ein offenes Ohr fand sich auch immer wenn eins notwendig war.
In den 7 Wochen konnte ich den "Knoten" in mir endlich lösen und verspüre jetzt ein ganz neues, ungewohntes Lebensgefühl. Ich wurde bestärkt in meinen Stärken und meine Schwächen wurden als "du bist so wie du bist" bezeichnet hingenommen. In den Therapien konnte ich ganz neue oder verdrängte Fähigkeiten wieder aufleben lassen.
Ich durfte auch "faul" sein !! Was für ein Glücksmoment!!!! Zum Schluss möchte ich euch folgendes mitgeben:
Das wichtigste ist 1. die Krankheit als Krankheit auch zu akzeptieren (ich brauchte leider fast 2 Jahre dafür!!) 2. Zeit: die Dauer ist bei jedem anders (auch wenn du es nicht glauben willst), die Zeit dafür beeinflusst aber nicht du sondern dein Körper. Du kannst nur dazu beitragen in dem du dich 3. öffnest, ehrlich zu dir selbst bist dich zu ändern und Hilfe auch zulässt. Glaubt mir das Leben ist es wert.
Ich wünsche euch Kraft und Zuversicht, die "Anleitung" dazu erhaltet Ihr in der Schön Klinik Bad Staffelstein, das übrigens in traumhafter Landschaft bei Bamberg.

3 Kommentare

Pummeline am 22.05.2014

Hallo Oberpfälzer,

Ihre Bewertung klingt wirklich motivierend. Ich wollte Sie fragen, wie lange Sie auf einen Platz gewartet haben? Ich habe telefonisch eine Wartezeit von 3-4 Monaten durchgegeben bekommen :-(

Freue mich auf Ihre Antwort!

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Die Therapie hat ihren Sinn!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das ganze Personal,Therapeuten, Pflegepersonal, Hausservice, Servicepersonal immer sehr aufmerksam und freundlich. Einzelzimmer-Luxus, kaum Krankenhausatmosphäre zu spüren.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich konnte aus sämtlichen Therapieangeboten das passende für mich herausfiltern. Und ich konnte mich bei allen großen und kleinen Problemen konnte ich mich jederzeit an das Pflegepersonal wenden.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die ärztlichen Visiten haben mich in der Therapie sehr unterstützt und auch dort hatte ich das Gefühl verstanden zu werden und nicht einfach nur eine "Nummer" zu sein, sondern die Patientin Frau...)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich hatte in der Zeit als die Anmeldung für die Klinik lief sehr viel E-mail und telefonischen Kontakt mit einer sehr kompetenten Frau aus dem Patientenservice!)
Pro:
Ich fühlte mich einfach verstanden vorallem unter den Mitpatientinnen. Wir sitzen alle im gleichen Boot und auch wenn jeder für sich kämpft, ist man nicht alleine!!!
Kontra:
Die "Privatisierung" die praktiziert wird halte ich im Bezug auf eine "gemischte Station sowohl Essstörung als auch andere psychische Erkrankungen" für nicht sinnvoll! Desöfteren Personalmangel!
Krankheitsbild:
Anorexia nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Irgendwann, da kam der Zeitpunkt, wo ich und mein Körper nicht mehr konnten! So verbrachte ich, von Anfang Nov. 2013-Mitte Feb. 2014, 3 1/2 Monate in der SchönKlinik Bad Staffelstein Psychosomatik Station E1 aufgrund einer Anorexie. Mir wurde die Klinik von meiner ambulanten Therapeutin empfohlen. Ich kann nach meiner Therapiezeit dort sagen, JA, auch ich kann die Klinik in Bezug auf Essstörungen empfehlen! Hätte ich jemanden mit dieser Erkrankung in meinem Freundes-oder Familienkreis, ich würde ihn an den Haaren herbeischleifen, GENAU DORT HiN! Am Anfang dachte ich mir, "was wollen die da eigentlich von mir", "soviel isst doch kein Mensch" (in Bezug auf die Portionsgrößen), befinde ich mich nicht in meiner Gewichtskurve muss ich mit diversen "Verboten" rechnen. Die erste Zeit war mehr als hart, ich hatte einige Momente wo ich mein Köfferchen gepackt hätte und nach Hause gefahren wäre! Es hat bei mir lange gedauert, bis ich gemerkt habe, das die Therapie genauso wie sie ist, mit all ihren Regeln, Verboten und sich die Freiheit wieder zurück zu erkämpfen, ihren Sinn hat! Sonst kann man diesen wichtigen ersten Schritt eine Essstörung zu bewältigen, niemals gehen! Ich bin seit 4 Wochen zu Hause(ambulante Therapie 1x pro Woche, alle 2 Wochen Selbsthilfegruppe) Zu Hause weht einfach ein anderer Wind... So das ich die Zeit in der Klinik im Nachhinein umso mehr zu schätzen weiß! Das Therapieangebot, die Gepräche mit allen Therapeuten, dem Pflegepersonal, bei dem ich mich jederzeit ausweinen konnte und vorallem die Gespräche mit den Mitpatientinnen waren für mich unglaublich stärkend und wichtig! Auch wenn in der ein oder anderen ärztlichen Visite die Tränen geflossen sind, hat es mich wichtige Schritte nach vorne gebracht! Eine psychischen Störung ist über Jahre hinweg eingefahren und braucht Zeit zur Bewältigung! Durch die Unterstützung der Klinik und mit meinem "Strategienkoffer" bin ich jetzt auf dem Weg aus der Erkrankung! Auch wenn er nicht einfach ist!

1 Kommentar

aufdemWeg am 04.01.2017

Danke, Grün30, für diese informative Bewertung und die Silderung Deiner Erfahrung.

Nein!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
pflegepersonal lieb
Kontra:
keine klinik für essstörungen obwohl es groß da steht
Krankheitsbild:
magersucht
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

gar nicht gut viel zu riskant für magersüchtige!
passen gar nicht auf bmi ausgang mit unter 11 bmi hallo

Zurück im Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Einfühlsame Therapeuten, professionelle, Organisation
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach (zu) langem Zögern hatte ich mich endlich überwunden, mir professionelle Hilfe gegen meine Depression angedeihen zu lassen. Nach achtwöchiger Behandlung (Januar - März 2014) frage ich mich, warum ich mich so lange dagegen gewehrt hatte.
Ich habe die Klinik tatsächlich als anderer Mensch verlassen. Dies wird mir auch von meiner Umgebung so zurückgemeldet.
Besonderen Anteil daran hatten natürlich meine Therapeutin und der leitende Psychologe. Bereits beim vorab geführten Telefonat fühlte ich mich zu 100% verstanden. Darin beschrieb er meine Situation und Gefühle genau mit den Bildern und Begriffen, die mir selbst dazu im Sinn waren.
Dies setzte sich während der Behandlung fort. Meine behandelnde Psychologin vermittelte mir von Anfang an das Gefühl, sich in meine Lage hineinversetzen zu können. Dadurch konnte sie genau an den richtigen Stellen ansetzen.
Ergänzt wurde die Therapie sehr eindrucksvoll durch die Körpertherapien, die mir eine völlig neue Sicht auf meinen Körper eröffneten.
Darüber hinaus unterstützte die professionelle Organisation des Hauses von der Aufnahme über die Versorgung bis zu den angenehmen Extras die Therapie. Während meines Aufenthalts fühlte ich mich willkommen, sicher und geborgen.
Die interessante Umgebung ließ mich trotz der niedrigen Temperaturen endlich wieder auch körperlich aktiv werden. Auch dadurch habe ich neue Lebensfreude gefunden.

Mogelpackung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Behandlung des Problems hat nicht stattgefunden)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (hat nicht stattgefunden)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Freundlichkeit des Personals
Kontra:
s.o./starke Trennung Privat/gesetzlich versichert
Krankheitsbild:
ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Einweisung zur Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung-Ptbs.Von meinem Standpunkt aus hat diese Behandlung nicht stattgefunden.Ich habe bisher in dieser Klinik keinen Fachtherapeuten für Traumatherapie kennengelernt.Therpien wie Körpertherapie oder Kunsttherapie sind sehr gut! Allerdings können diese das fehlende Konzept nicht ersetzen.Zu Anfangs wurde ich mit Ausreden hingehalten:erst mal ankommen und stabilisieren,dann kurze Konfrontation mit dem Problem(lt. Psychotherapeuten),dann Entlassung in schlechtem, fast suizidalen Zustand(nach eigenem Gefühl).Habe lange Monate auf Termin warten müssen,war arbeitsunfähig und habe in dieser Zeit hohe Dosen an Psychopharmaka zum Überleben gebraucht und brauche sie weiter,

Danke

Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Absolut stimmiges Konzept
Kontra:
Fällt mir nicht ein
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von Ende September bis Anfang November 2013 Patient in der Schön-Klinik Bad Staffelstein; bereits zum 2.Mal.
Unabhängig davon , dass ich aus 2011 schon Abläufe und vor allem viele handelnde Personen kannte; ich bin auch dieses mal voller Lob für die Klinik.
Von der Anmeldung sowohl bei der Rezeption und der Patientenanmeldung, der Aufnahme durch die Schwesternstation und deren hervorragenden Betreuung während der 6 Wochen,dem Zimmerservice bis hin zur Küche und dem dortigen Personal - großes Lob - es gibt insgesamt nichts zu "meckern".
Besonderes Lob verdienen die Ärzte und r; ich bin ihr wirklich dankbar für die einfühlsame und werteorientierte Begleitung in den 6 Wochen. Der Erfolg der Kur hängt ja auch von der "Chemie" zwischen Patient und Therapeuten und umgekehrt ab. Hier stimmte alles. Dafür bin ich Frau Burger sehr, sehr verbunden. sie war das "Sahnehäubchen " meiner Kur. Die Körpertherapeuten haben zu meiner Gesundung ebenfalls ihr bestes gegeben.Herr Eggers konnte einen Sportmuffel wie mich immer wieder begeistern, sodass ich diese Stunden schmerzlich vermisse. Dies gilt auch für die Therapiestunden bei Herrn Grünziger. Die ärztlich Betreuung durch Frau Dr. Rauh, Frau Dr. Eichhorn und Frau Dr. Mette bzw. Fischer war optimal. Ein ganz besonderer Dank geht an Herrn Dr. Svitak. Selten habe ich solch einen einfühlsamen und helfenden Arzt getroffen, der durch seine Art und Weise zu meiner Gesundung - und zur Freude auf die Zukunft - viel beigetragen hat. das Konzept der Klinik ist meiner Meinung nach stimmig.
Wenn ich einen Rat der Klinik geben dürfte - ich würde insbesondere bei Patienten mit Depressionen das Schwimmen, NordingWorking und die MTT nicht freiwillig, sondern als "Pflichttherapie" verordnen. Gerade bei Antriebsschwierigkeiten ist man "gezwungen".Dieser "Zwang" kann aber hilfreich sein.
Ich kann und werde die Klinik stets und ohne Einschränkungen weiter empfehlen, dies im Übrigen auch für gesetzlich Versicherte, die ebenfalls eine hervorragende Betreung erfahren haben.
Vielen Dank !

Nur zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Einfach gut!!!
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS, Depressionen, ......
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich in den letzten Jahren einige Kliniken kennengelernt habe, fällt mir ein positives Feedback zu dieser Klinik nicht schwer.
In Bad Staffelstein bin ich 2010 und auch in diesem Jahr 2013 gewesen. Dass ich nochmal in dieselbe Klinik gegangen bin, liegt daran, dass durch die Therapie während des ersten Aufenthaltes bei mir ein Schalter im positiven Sinne umgeschaltet wurde.

Ein Vorteil in diesem Jahr war, dass ich manches schon kannte. Vor allem waren mir auch ÄrztInnen und TherapeutInnen soweit bekannt. Was mich am meisten freute: Meine "Lieblingsschwester" war noch da :-)))))).

Über die gute Kommunikation des Teams war ich froh, denn ich musste nicht immer erst alles erklären, was in der Zwischenzeit war. Für die PatientInnen ziehen sie an einem Strang. Selbst die urlaubsvertretende Therapeutin war involviert.

Ich habe erlebt, dass ich Gespräche bekam, wenn ich sie brauchte, auch wenn sie nicht im Therapieplan standen.
Verschiedene Nächte habe ich im Stationsstützpunkt verbracht......

In meinen Therapien war ich gut aufgehoben, denn meine Anliegen und Therapieziele wurden ernst genommen. Ich wurde so unterstützt, dass ich Schritte nach vorne machen konnte.

Allen, die zu meiner weiteren Heilung beigetragen haben:

D A N K E ! ! !

Positives und Negatives

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Für Burn-out-Patienten bestens geeignet
Kontra:
Auf meine Bedürfnisse nicht ausreichend zugeschnitten
Krankheitsbild:
Psychosomatische Störung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für Burn-out-Patienten mit der Absicht der Wiedereingliederung ins Arbeitleben bestens geeignet !
Patienten mit diversen Krankheitsbildern und Schicksalsschlägen wird dort aber nur ganz begrenzt geholfen !
Probleme werden mit Schemen, die man abfotografieren muß, abgearbeitet, die man später nachlesen kann.
Die Testung der Neuropsychologie ist zu empfehlen !
Der riesige Speisesaal ist sehr laut. In der Klinik gibt es leider fast nur Rauhputz, ohne schalldämpfende Wirkung !
Wer etwas lauter spricht, fällt dort bald unangenehm auf !
Wer die landläufigen, üblichen Speisen mag, ist dort wegen des reichhaltigen Büffets gut aufgehoben !
Seitens der Mitpatienten und auch des Personals erlebte ich aber eine ziemliche Intoleranz, wenn man kein Schweinefleisch ißt und auch keinen Kaffee mag !
Die Klinik ist trotzdem bedingt weiterzuempfehlen !

Empfehlenswert!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Erwartungen wurden insgesamt übertroffen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ausführlich und verständlich)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ergebnis hätte nicht besser sein können)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Unproblematisch und optimal)
Pro:
Therapeuten, Küche, Umgebung usw.
Kontra:
Der Kaffee beim Frühstück schmeckt nicht
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach einem 7-wöchigem Aufenthalt bin ich nun wieder zu Hause und fühle mich absolut "gesund". Was ich zunächst nicht für möglich gehalten habe, ist nun eingetroffen: Ich bin wieder fröhlich, gestärkt, glücklich und zufrieden und gehe mit Optimismus in die Zukunft. In dieser Klinik habe ich so viel Freundlichkeit und Menschlichkeit sämtlicher Mitarbeiter genossen.
An dieser Stelle geht mein Dank an meine tolle und patente Psychologin und auch deren Chef und Chefin!
Die Körpertherapeuten sind genial. Hier hat man es wirklich mit Experten zu tun. Es wäre hier nicht genug Platz, um diese Therapien -seien es die Einzeltherapien und auch Thaiji, Körpergruppe und auch Bogenschiessen etc.- zu beschreiben, wie toll ich sie erlebt habe.
Mein Zimmer mit Balkon hatte Hotelstandard, ebenso die Küche des Hauses ist sehr gut. Frische auf den Punkt zubereitete Speisen mit Geschmack. Sehr freundliches Servicepersonal, das immer gut gelaunt ist und professionell arbeitet und auch mal kleine Sonderwünsche erfüllt.
Der Ablauf in der Verwaltung war reibungslos und freundlich und ich musste mich um Nichts kümmern.
Allerdings habe ich wohl auch eine tolle private Krankenversicherung.
Die Massagen zwischendurch tun einfach nur gut.
Die Schwestern von der Pflege sind rund um die Uhr da und helfen immer gerne bei einer Vielzahl von Problemen der einzelnen Patienten.
In der privaten Lounge kann man sich relaxen und erhält kostenlos Kaffee, Tee, Kuchen, Zeitungen, usw.
Die Rezeption ist ebenfalls immer gerne hilfsbereit und sehr freundlich.
Die Umgebung ist wunderschön. Bamberg und Coburg sind "um die Ecke" und es besteht die Möglichkeit, viele Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Direkt neben der Klinik ist die Obermain-Therme. Diese sollte man auf jeden Fall besuchen und z.B. am Wochenende einfach mein einen Tag "Urlaub" machen.

Also: Vielen herzlichen Dank nocheinmal an alle und machen Sie einfach weiter so!

Empfehlenswert...aber---

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten, Personal, Lage
Kontra:
3-Klassen Patienteneinteilung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war bis zum 8.5. für 6 Wochen als "Privatpatient" in der Schönklinik. Aufgrund der Anreise am Mittwoch vor dem Osterwochenende hatte ich die ersten 5 Tage kaum irgendeine Therapie. Damit mir nicht langweilig wurde, durfte ich mich mit der 3-Klassen Gesellschaft in diesem Hause auseinandersetzen. Als Privatpatient wurde ich am ersten Tag in einen seperat abgetrennten Bereich des Speisesaales gebracht und mir wurde ein Platz zugewiesen. Zum Abendessen fand ich einen Zettel dort, auf dem stand, dass ich mich nun "draussen" bei den gesetzl. Versicherten setzen solle. Außerdem sei die Privatlongue im 3. Stock für mich tabu und das Zimmer im 3. Stock sollte ich auch wieder räumen.
Gleich vorweg: Ich war dort, um meine Depression zu verbessern, lege keinen Wert auf eine Sonderbehandlung und wollte nur ein Einzelzimmer haben, da ich unter Schlafstörungen leide. Mich störte generell diese Unterscheidung in diesem Hause. Das ist mir in keiner anderen Klinik so unangenehm aufgefallen.
....und ich habe es genossen, mit meinen wunderbaren Tischgenossen außerhalb des eingezäunten Speiseareals zu sitzen und tolle Freundschaften zu knüpfen.
Die Klinik wäre nur wirklich gut beraten, diese Einteilung SOFORT aufzugeben...auch wenn dies den Widerstand des Hauptversicherungspartners (priv. Krankenkasse mit 3 Buchstaben) zur Folge hätte.
Mein Therapeut war genial!!! Die Schwestern auf der 3er Station echte Goldstücke und auch alle anderen, die dort in der Klinik arbeiten, sind sehr nett und hilfsbereit.
Leider schließt die Klinik um 22 Uhr ihre Pforten und es gibt keinen wirklich gemütlichen Raum, um noch ungestört zusammenzusitzen. In der Schön-Longue ist um 21 Uhr das Licht aus...dann bleibt nur noch das Zimmer.
Im 1. Stock ist es sehr laut.
Ich kann die Klinik generell weiterempfehlen...bitte jedoch VOR der Anreise klar abzusprechen, welche Leistungen inclusive sind, welche versichert sind, und welche man sich erkaufen muss.
Danke nochmals allen, die mir dort so gut geholfen haben.

Kaum Therapie, viel Freizeitaktivitäten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Lage
Kontra:
Wellness, aber kaum Psychotherapie
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Patient mit chronischer Depression wurde ich leider enttäuscht.

Als gesetzlich Versicherter gibt es nur eine Therapiestunde pro Woche. Der Rest ist Freizeitgestaltung, die als Therapie abgerechnet wird. Ob Malen, Tai-Chi, betreutes Atmen oder Nordic Walking..... Alles sehr schön - für diejenigen, die sich auf Staatskosten erholen und von beruflichen und häuslichen Pflichten befreien wollen. Da tun die schöne Umgebung, die frische Luft, die Filzabende und der Billiardtisch sicherlich gut.
An meinem Problem geht es vorbei. Schöne Erholung heilt meine chronische Depression nicht. Das ist aber leider nicht nur hier so, sondern in allen psychosomatischen Kliniken übliches Konzept. (Ob Aromatherapie, Trommeln, Singen, etc. Dass man aber "Malen" mit "Kunsttherapie", oder "Fahrradfahren" mit "medizinische Trainingstherapie" umschreibt macht es noch lange nicht zur Therapie).
Es sei denn, man ist privat versichert; dann bekommt man auch tägliche Einzelgespräche, um an seiner Problematik zu arbeiten.

Ansonsten blieb dieser stationäre Aufenthalt für mich nichts als eine ambulante Therapie (bei 1 Std. die Woche) mit Hotel. Schade. Bei diesem Tagessatz wundert es mich, dass Kostenträger sowas mitmachen und dem Begriff "stationäre Psychotherapie" nicht Rechnung getragen wird.

6 Kommentare

Susanne71 am 03.04.2013

Sehr guter Beitrag! Ich kann die Krankenkassen in dieser Hinsicht auch nicht verstehen. Entweder die Krankenkassen achten darauf, dass auch etwas Vernünftiges angeboten wird oder diese Leistung wird gestrichen, was ich für die bessere Lösung halte, denn dieses Geld fehlt leider in der ambulanten Behandlung.

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Empfehlung: Schön-Klinik Bad Staffelstein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo; Bin zum 2. Mal als Privatpatient in dieser Klinik und sehr zufrieden mit der gesamten Betreuung. Da darf ich keinen ausschließen, denn sowohl die Ärzte, das Therapeutenteam, sowie auch die Pflege- und Sericekräfte sind ständig um das Wohl der Patienten bemüht.
Trotz erheblicher Umbaumaßnahmen (viel Lärm und Schmutz) läuft der Betrieb sehr gut weiter.
Die Verpflegung ist für mich sehr gut in Qualität und Quantität und abwechslungsreich. Das Personal im Verpflegungsbereich ist freundlich und zuvorkommend.
Die Zimmer sind teilweise "abgewohnt", aber gut und zweckmäßig ausgestattet und werden täglich gesäubert.
Das Freizeitangebot und die Umgebung laden mit vielseitigen Angeboten ein.
Therapieplanungen sollten Hinweise auf die jeweilige Dauer und die Bekleidungsanforderungen (für innen oder außen) beinhalten.

Therapie ja, Patientenservice eher nein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
gut durchdachte und intensive Therapie
Kontra:
die kfm. Leitung
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war es der erste Besuch in einer Klinik aufgrund von einer schweren depressiven Episode.
Gundsätzlich muss ich sagen, dass das Konzept überaus stimmig ist. Sicherlich liegt es im eigenen Ermessen, ob man mit seinen Therapeuten zurecht kommt. Einge Mitpatienten waren nicht übermäßig zufrieden, ich hingegen hatte wahrscheinlich die beste Therapeutin, die mir "passieren" konnte.
Das Zimmer, offensichtlich an den Bodenbelägen, sind teilweise schon ein wenig renovierungsbedürftig. Zum Zeitpunkt meines 10 wöchigen Aufenthaltes wurde jedoch permanent renoviert.
Die Therapieangebote wie Körpertherapie, Atemtherapie, Gruppen- , Gesaltungs- , Bewegungstherapie usw. sind klasse.
Für mich war der größte Kritikpunkt, dass es die sogenannte "Privatpatienten-Lounge" gibt. Hier scheint innerhalb der Klinik große Unstimmigkeit zu herrschen, wer diese Lounge betreten darf. Gundsätzlich halte ich die 2 Klassen einteilung, gerade in einer psychosomatischen Einrichtung für enorm zweifelhaft. Darunter leidet m.E. das (meist ohnehin angekratzte) Selbstwertgefühl vieler Patienten.
Es ist eine absolute Nichtraucherklinik (im Außenbereich steht ein kleiner Pavillon zur Verfügung). Um 22.00 Uhr schließen die Pforten und als Raucher muss man sich (trotz evtl. schlafloser Nächte) das Rauchen bis morgens verkneifen...

Knie OP Reha Schön Klinik Bad Staffelstein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gute und intensive Reha
Kontra:
nichts negatives
Krankheitsbild:
Knie OP
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik liegt genau im Gottesgarten vom Obermaintal, Landschaftlich schöne Gegend, zu füssen der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und Schloss Banz
Ich war vom 26.11.-15.12. in der Rehaklinik nach einer Knie OP,
ich kann nur ein grosses Lob aussprechen, den, Therapeuten, Ärzten, der Behandlung, den Frauen im Speisesaal, alle waren immer Freundlich und zuvorkommend, so das man sich richtig wohlfühlte, Zimmer waren immer sehr sauber, das Essen war gut und die Medizinischen Behandlungen waren gut, das Umfeld sehr sauber,
kann man nur weiterempfehlen

Besser als jeder Urlaub

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008/09   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Zimmer, Essen, einfach alles
Kontra:
fällt mir gerade nichst ein
Krankheitsbild:
Depressionen, Burn-Out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Lage: ein Traum, viel schöne Landschaft, ein schöner Kurpark und eine wundervolle Therme direkt nebenan
Die Aufnahme: professionell, schnell und kompetent
Das Zimmer: groß, sauber, hell (mind. 4 Sterne-Hotelniveau)
Das Essen: sehr große Auswahl, frisch und lecker

Die Therapie: Frau Burger war in der Lage alle meine Mauern zu durchbrechen und mich dort abzuholen, wo ich es am dringendsten gebraucht habe. Sehr hohe Kompetenz und ein echter Mensch und keine "Heil-Maschine". wöchentliche Visite mit sehr hohem Einfühlungsvermögen, Hilfe zur Selbsthilfe, ständig kompetente Unterstützung. Gruppen- und Einzel-Therapie sehr unterstützend für die eigene Heil-Willenskraft. Ich habe Malen immer gehasst, aber während meines Aufenthaltes habe ich den Spaß daran gefunden und pinsele noch heute.
BioFeedback unbedingt machen. Dabei lernt man sich auch mal kennen und man hat richtig viel zu lachen dabei.

Die Bewegungstherapie: hervorragendes Angebot, für jeden Geschmack etwas dabei (tolle "Folterkammer" und eigenes sauberes Schwimmbad). Unbedingt die Angebote von Herrn Eckers nutzen.

Die Masssagen und die KG: habe ich mich jede Woche drauf gefreut. Einziges Manko: der Masseur wechselte ständig, das ist verbesserungswürdig. KG-Therapeut blieb bis zum letzten Tag ein- und dieselbe, toll für die eigene Entwicklung.

Das Pflegepersonal: immer freundlich und hilfsbereit, auch nachts

Fazit: sehr zu empfehlen.

Wer allerdings für seine eigene Heilung nicht bereit ist selbst mitzuarbeiten, sondern lediglich konsumieren will (nach dem Motto: "Ich zahle also hilf mir"), der sollte nicht in die Klinik gehen. Denn der würde nur den Patienten den Platz wegnehmen, die wirklich etwas tun wollen.

Do-it-yourself-Klinik

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kantinenessen
Kontra:
Personalmangel, Infrastruktur, Oranisation
Krankheitsbild:
Burnout/Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bewertung für Psychosomatik, Oktober 2012:
Die Anreise zur Klinik gestaltet sich einfach: Der Bahnhof ist in Laufreichweite, die Autobahn ums Eck, Parkplätze sind eher rar.
Bei der Ankunft meldet man sich am Empfang, wird dann zur Patientenaufnahme weitergeleitet und von dort zum Pflegestützpunkt. Eine Schwester macht mit einem ein Aufnahmegespräch misst Blutdruck, Alkohol (mein erster Alkoholtest im Leben) und stellt Fragen. Die Stationsärztin untersucht einen und stellt Fragen. Die Therapeutin stellt Fragen. Grundsätzlich kein Problem, wenn man nicht vor Anreise schon einen langen Fragebogen hätte ausfüllen müssen und viele Fragen deckungsgleich bei jeder Fragerunde vorkommen würden.
Die Visite der Chefärztin findet als Sprechstunde statt, wo man sich in eine Schlange mit anderen Patienten stellen muss und dann aufgerufen wird.
Eine Besonderheit dieser Klinik ist, dass man nachts beobachtet wird. Zwischen 22 und 6 Uhr kommt jemand wildfremdes ins Zimmer, beobachtet einen beim Schlafen und geht wieder. Dies passiert auch, wenn die Tür abgesperrt ist.
Das Essen findet in einer Großkantine statt, wobei Privatpatienten und Menschen mit Essstörungen abgetrennt sitzen. Frühstück und Abendessen werden als Büffet gereicht, beim Mittagessen hat man die Wahl zwischen zwei Menüs (Privatpatienten haben mehr Auswahl). Das wenige Personal in der Kantine ist überwiegend freundlich, aber man wartet schon mal eine Viertelstunde, wenn man neu ist und seinen Platz sucht, das Büffet auffüllen lassen will (geschieht überwiegend nur auf Rückfrage) oder sein Essen haben will.
In der Psychosomatik gibt es Einzelzimmer mit Fernseher. 20 qm, davon 3,5 qm Dusche, WC und Bad. Ein Balkon ist vorhanden. Das Bad ist seltsam eingerichtet: Der Klorollenhalter funktioniert mit vollen Rollen nicht, der Ersatzrollenhalter ist in der Dusche, die Handtücher werden beim Duschen nass...
In der ersten Woche findet außer den Untersuchungen und einem Gruppengespräch nichts statt.

4 Kommentare

Pirinha am 19.10.2012

Es gibt in der Klinik einen Internet-PC, WLAN im Cafe und die Möglichkeit für DSL auf dem Zimmer. Alles kostenpflichtig. In meinem Zimmer ist kein UMTS-Empfang möglich, am Balkon geht es.
Man muss sich alle Informationen selbst zusammentragen (ist schwierig, weil man ja nicht weiß nach was man fragen muss), wobei die Aussagen sich teilweise widersprechen oder einfach falsch sind.
Tagsüber gibt es kostenlos Wasser mit Sprudel (Wasserflasche hierfür kostet 2,5 EUR), Tee bekommt man je nach Laune der Schwestern. Früh und abends gibt es Getränke zum Büffet.

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Erfolgreiche Reha

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Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Top Therapeuten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
fast alles
Kontra:
Kantienen Öffnungszeiten
Krankheitsbild:
Parkinson
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Saubere Rehaklinik mit vielen Einzellzimmern und überwiegend
freundlichen Personal .
Die Verpflegung war i.O, ist ja meist Geschmacksache.
Die Therapieabläufe waren pünktlich und profesionell.

Rundum gut behandelt und betreut

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Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz, Einfühlsamkeit und Hingabe
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Hirnblutung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Mann verbrachte drei Monate auf der Intensivstation der Neurologie der Schön Klinik. Von Beginn an fühlte ich mich in dieser schweren Situation sehr gut betreut und informiert und wusste meinen Mann gut behandelt und versorgt. Das komplette Personal glänzte nicht nur durch exzellente Kompetenz und Hingabe, sondern auch durch Einfühlsamkeit und vorzügliches Engagement. Ich erhielt psychologische wie auch soziale Betreuung und wurde in regelmäßigen Treffen über den Zustand und Behandlungsverlauf meines Mannes umfangreich informiert.

Gut für Anorexie, weniger für andere Krankheitsbilder

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Einzelzimmer, Therapeuten in der Therapie
Kontra:
Ärzte
Krankheitsbild:
Esssörung Binge Eating
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im allgemeinen lässt sich die Klinik weiterempfehlen, allerdings möchte ich auf einige Dinge hinweisen, die ich vorher gern gewusst hätte. Dort MUSS man essen, auch, wenn man etwas nicht mag. Also drei Mahlzeiten am Tag: Morgens: 2 Brötchen mit Butter und Belag; Mittags: großer teller Mittagessen; Abends: 4 Scheiben Vollkornbrot mit Butter und Belag. Das sind die Standard Portionen, die jeder essen muss. Also alle Binge Eating Leute sollten sich von ihren Abnehmwünschen mit Salat und gesunder Kost verabschieden. Man darf nämlich erst sehr spät in der Behandlung Salat essen. An die Portionsgrößen geöhnt man sich jedoch schnell, da es eben normal Portionen sind, die auch die Reha Patienten bekommen. Nachtisch darf erst gegessen werden, wenn die Hauptmahlzeit alle ist. Therapeutisch nicht wertvoll ist allerdings, dass die Aufsichtspersonen am Tisch auch Nachtisch essen, wenn sie nicht die Hauptmahlzeit gegessen haben. Es gibt Therapieangebote, die allerdings schnell langweilig werden: Atemtherapie, Bewegungstherapie (dort wird sich aber nicht bewegt!), Körperwahrnehmung, Kunsttherapie. In der Kochgruppe gibt es nur 4 Plätze für eine 80 Personen Station und die Informationen wegen Portionsgrößen, dürfen nicht an die anderen Patienten herausgegeben werden. Dort bekommt man das Essen vorgegeben, aber Zuhause sitzt man wieder alleine da und hat nichts über normale Portionen gelernt, oder überhaupt übber Essen. In der gesamten Therapie geht es nur um "Aufpäppeln" und geregeltes Essen. Auf andere Dinge wird nicht eingegangen. Also ist sie gut für Anorexie, Bulemiker und vor allem Binge Eating Patienten, werde sich sehr falsch am Platz vorkommen. Das Rahmenprogramm auerhalb der Therapien ist miserabel. Es werden kaum Veranstaltungen oder Kurse für die Freizeit angeboten. Diese wenigen finden in der Zeit statt, in denen der Großteil der Esstörungspatienten ASG Zeit hat (alle müssen 1 Std gemeinsam nach dem Essen in einem Raum verbringen, damit die nichts "anstellen"). Somit können diese nicht besucht werden. Ich hoffe ich konnte einen Eindruck vermitteln.

1 Kommentar

Susanne71 am 02.03.2013

Das hört sich an als ob Sie im Kindergarten untergebracht worden waren. Menschen mit Essstörungen sollten auf jeden Fall Kochkurse belegen können und erlernen, was eine normale Portionsgröße bedeutet. Gerade diese beiden Kurse fehlten laut Ihres Berichts, daher muss ich Ihnren recht geben, dass die Therapie merkwürdig ist.

Susanne

Achtung sehr schlechte Reha!!!

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Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
--------------
Kontra:
siehe Text, unglaubliche Zustände
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Absolute Katastrophe!!! Wie ein Vorredner hier schon geschrieben hat, Versäumnisse,Kein Kontakt zu den Ärzten(vollkommen unterbesetzt, unfreundlich), unhygienisch(MRSA-Keime), schlechte und alte Austattung. Hier wird am Patienten gespart. Schlechtes Rehaangebot. Nichts für Leute die wieder auf die Beine kommen wollen. Was hier läuft ist die klinische Ausprägung eines post-humanistischen kapitalgesteuerten privaten Gesundheitswesens. Am Ende dieser verhängnisvollen Kette steht der Patient. Absolut nicht zu empfehlen.

Wohlfühlfaktor

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Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Krankengymnastik war gut, die neue (falsche) Diagnose meiner Krankheit nicht zufriedenstellend)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Massage war toll, da man ja sonst nie eine auf Rezept bekommt. Wie gesagt Physiotherapeuten sind Spitze, Die Vorträge halten sich in Grenzen, das ist sehr positiv, wenn man eh nicht lange sitzen kann.
Kontra:
Assistenzärztin Orthopädie, unfreundlich!
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai 2012 für 3 Wochen nach einer Facettenblockade L3/L4 und L5/S1 zur AHB

In dieser Klinik wird jeder Patient ausgenommen Rentner,
welcher keine Hilfe vom Pflegepersonal benötigt, am 2. Tag, d.H. bei der ersten Visite gefragt, ob er eine Verlängerung von 2 Wochen möchte.
Nach der kurzen Zeit, lächerlich!!!!!
So geht man mit den Staatsgeldern um.
Das Pflegepersonal ist sehr zuvorkommend und nett, die Physiotherapeuten, soweit es in ihrer Macht steht, sehr gut.
Am Empfang wird man äußerst freundlich aufgenommen.
Negativ ist, dass man sehr wenig Möglichkeiten hat, seine erlernte Übungen (Schwimmbad/Fitnessraum) in der Freizeit zu tätigen.
Das Ambiente gleicht sehr einer Klinik, wenn man gerade daraus kommt, ein eher negativer Eindruck.

Auch die Kantine, anders kann ich es nicht benennen, ist nicht sehr freundlich eingerichtet. Es erinnert an eine Mensa in der ichtSchule. Das Essen meist essbar, wobei die Salatbar, wenn man wegen einer Anwendung später dran ist, nicht mehr aufgefüllt wird. Pech gehabt! Beim Frühstücksbuffet fehlt es an nichts.
Der Ablauf des Behandlungsplans war reibungslos.
Die Abschlussuntersuchgung war keine, sondern ein kurzes Gespräch mit der Assistenzärztin, welche den nachfolgenden Arztbericht nur teilweise der Wahrheit entsprechend geschrieben hat.

Super Therapie sowohl psychisch als auch somatisch

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gute Therapie)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es gibt auch eine Sozialberatung vor Ort)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr gut geschultes Personal)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Manchmal war der Terminplan zu voll, dann konnte man aber mit den Therapeuten reden.)
Pro:
sehr gute therapeutische Maßnahmen
Kontra:
Klinik schließt um 22:00 Uhr (schlecht für Raucher)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der Schön-Klinik in Bad Staffelstein ist die Behandlung von Körper und Seele sehr gut verzahnt. Neben Moorpackungen, Massagen, Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Schwimmen, Atemtherapie und Biofeedback geht auch die Kunsttherapie, Einzel- und Gruppentherapie mit Hand in Hand. Man bekommt gutes Werkzeug an die Hand, um auch später zu Hause seine Depressionen, Angstzustände und Erschöpfungzustände zu steuern und es nicht mehr so weit kommen zu lassen. Alle arbeiten dort Hand in Hand und jeder weiß, was der andere gerade mit dem Patienten macht.
Auf der Station gibt es nur Einzelzimmer (auch für Kassenpatienten, die sehr groß (20-25qm) und gut eingerichtet sind. Die Klinik ist hell und freundlich. Das Personal sehr komptetent und ebenfalls richtig nett und einfühlsam. Die Klinik ist insgesamt akohol- und rauchfrei (Raucherpavillion).
Das Essen ist für eine Klinik hervorragend (morgens und abends Buffet, mittags Auswahl zwischen mehreren Hauptgängen). Das optisch ansprechende und leckere Essen wird vom freundlichen Service serviert.
Alles in Allem eine sehr gute Klinik, die ich nur weiter empfehlen kann.

Professionelle und Persönliche Betreuung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Motivierte Patienten profitieren immens)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Mögliche Alternativen werden selten aufgezeigt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ärzte nehmen sich Zeit)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Verbesserungen im Therapieplan manchmal schwerfällig)
Pro:
Qualifiziertes und engagiertes Therapie-Personal
Kontra:
Schwerfällige Individualisierung des Therapieplans
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor Reha-Beginn hatte ich um einen Beispiel/Muster eines Therapieplans gebeten. Man sagte mir das wäre ausgeschlossen da alle Pläne individuell erstellt werden. Bei Ankunft in der Klinik wurde mir dann doch direkt ein vorläufiger (Standard-)Plan ausgehändigt.
Die Zimmer sind geräumig auch für Rollifahrer und weitgehend sauber. Inzwischen ist auch TV kostenfrei inklusive. Leider gibt es nur in den Privatzimmern einen Haartrockner. Hätte ich das mal gleich gewusst. Gehhilfenhalterung im Zimmer/am Bett wäre schön gewesen.
Das Aufnahmegespräch erfolgte umgehend und ausführlich. Auch im weiteren Reha-Verlauf waren die Ärzte immer ansprechbar und nahmen sich genug Zeit für jeden. Die Ärzte waren auch immer offen für Änderungswünsche am Behandlungsplan. Allerdings wusste ich leider oft gar nicht, welche Therapien grundsätzlich möglich sind. Die Umsetzung der Änderungen erfolgte häufig leider erst nach einigen Tagen. Die Anwendungen selbst waren stets professionell und kompetent geleitet. Ganz großes Lob an die Therapeuten.
Mittlerweile darf im Cafe kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden, es gibt aber gutes alkoholfreies Bier. Am Essen gibt es nix zu meckern :)

Kein zweites Mal

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von Anfang Oktober bis Mitte Dezember war ich mit verschiedenen Brüchen(Polytrauma durch Unfall) dort zur Reha.

Die Organisation der Klinik erforderte es immer wieder in Kontakt mit Ärzten und Verwaltung zu treten.
Häufigster Grund waren die mir verordneten Therapiemaßnahmen, zu denen ich damals nicht in der Lage war und teilweise sogar eine Gefahr darstellten. Das war selbst in der 7. von 9 Wochen noch so. Lediglich die letzten 2 Wochen liefen anders... nach etlichen Versuchen die Empfehlungen meiner operierenden Ärzte zu beachten.
Als ich Ende der 7.Woche einen Termin beim Chefarzt bekam und diesen darüber aufklärte , dass ich das so nicht länger erdulde und bereits mit dem Zahlungsträger in Kontakt stünde,
bekam ich für die letzten 2 Wochen einen mir in Umfang und Maßnahmen angepassten Therapieplan...endlich. Und Endlich bekam ich auch die nötigen manuellen Lymphdrainagen 3 mal wöchentlich.
Zuvor waren es unfassbare 4 Lymphdrainagen in 7 Wochen....mehr muss man wohl nicht sagen.

Desweiteren hatte ich nach 5 Wochen Aufenthalt Probleme mit der Kniescheibe. Nach mehrmaligem Drängen wurde das Röntgen verordnet. Darauf war zu sehen , das sich einer der k-Drähte der Zuggurtung
des Knies verschoben hatte. Das sei nicht weiter schlimm wurde mir vom Oberarzt der Orthopädie in Bad Staffelstein mitgeteilt. Der Schmerz aber bei den Übungen und die nicht weiter voran zu treibende
Beugung des Knies behaupteten etwas anders. Wieder wandte ich mich telefonisch an den Arzt der operiert hatte. Der schlug nach meiner Schilderung ein Konzil im Krankenhaus vor. Wiederum erst nach
mehrmaligem Drängen wurde dieser Besuch im Krankenhaus ermöglicht. Dann im Krankenhaus: Noch während der Chefarzt des Krankenhauses die Bilder begutachtete
teilte er mir mit, dass dieser Draht entfernt werden müsse, und es kaum möglich sei die Beugung des Knies noch zu verbessern, wenn der Draht so dort verbliebe. Also entfernte man den k-Draht...auch hier braucht man wohl nichts hinzuzufügen.

meine Reha

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die Umgebung
Kontra:
Nachts wird zu bald abgeschlossen, im Sommer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bekam im April eine Knieprothese und entschloss mich für eine anschlussheilbehandlung nach Bad Staffelstein. Da ich Raucher bin las ich als erstes dass auf dem ganzen Klinikgelände und auf den Balkonen Rauchverbot besteht. Alles klar was den Balkon betrifft, als Nichtraucher möchte ich auch nicht den ganzen Qualm abbekommen, aber auf dem Gelände? Steht doch tatsächlich am hinterausgang, wo es auch noch bergab geht (was für Gehstützen und Rollstuhlfahrer ja ganz ideal ist), ein kleines Holzhüttchen gennant "Raucher-pavillon". Muss man als Raucher so diskreminiert werden? Es ist auch nichts zum Häuschen überdacht, also Gehstützen und Regenschirm? Fast unmöglich!! Klar dass auch geschlafen werden muss, aber bei Tagsüber fast 30grad schliessen die Türen automatisch um 22 Uhr!!!! Liebe Leute, wer geht als Erwachsener denn im Sommer um 10 ins Bett??? Da könnte man sich wenigstens für die Sommerzeit was einfallen lassen. Ansonsten Zimmer geht, Essen könnte noch was verbessert werden was die Auswahl betrifft. Personal voll nett und zuvorkommend. Was manchmal sehr schwer ist, ist sich mit den Ärzten zu unterhalten, da sehr viele ausländische Ärzte schlecht Deutsch sprechen. Aber im grossen und ganzen war ich zufrieden. Die Physiotherapeuthen geben ihr ganzes, sehr gute Erfahrung.

Top Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte Therapeuten Stationsschwestern der A 3, Küche
Kontra:
siehe Erfahrungsbericht
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 02.05.2011 bis 06.06.2011 in der Abteilung Orthopädie der Schönklinik untergebracht.

Von der Aufnahme bis zur Entlassung lief alles freundlich kompetent und professionell ab.

Persönlich bedanken möchte ich ich mich bei den Ärzten Herrn Dr. Middeldorf, Herrn Dr. Deffner und bei Frau Dr. Boigk sowie bei den Therapeuten Frau Winter, Herrn Eitel, Herrn Eggers (Schwimmkurs professionell) und Frau Hoydem, die bei mir langjährigres falsches Gehen vermutete und mich zum Laufband brachte.

Frau Gold-Müller, Psychologin, möchte ich nicht vergessen. Sie brachte es fertig, mich mit Gruppentherapien, Einzelgesprächen und mit Entspannungstechniken usw. von meiner Antriebslosigkeit und Ähnlichem in nur wenigen Tagen wegzubringen.

Weiterhin bedanke ich mich mich beim Stationsteam der Station A 3 und bei der Küche. Das Essen war hervoragend. Wer da nichts fand oder findet, der ist selber schuld. Auch das Bedienpersonal war immer freundlich, schnell und hilfsbereit.

Negativ: Die Zusammensetzung der Personen beim Essen, z. B. eine junge Person und nur Ältere mit eingeschränktem Bewegungsapparat. Kann sein, dass das gewollt ist.

Weiterhin hatte ich persönlich ein Problem mit einer Dame des Empfangspersonals an der Rezeption. Sie war sich vermutlich selber nicht gut. Hatte sie Dienst, vermied ich, an die Rezeption zu gehen. Alle anderen waren "Spitze". Ob Kopien, Geldwechseln u. a., es wurde freundlich und mit meiner vollsten Zufriedenheit erledigt.

Was vermutlich zum allgemeinen Bedauern führte, waren die Öffnungszeiten des Cafe´s. Das Cafe war täglich nur bis 19:30 Uhr geöffnet. Das Cafe-Personal ließ sich das auch heraushängen. Na ja! Monopol halt.

Alles in allem kann ich die Klinik nur weiterempfehlen. Ich habe die Ruhe genossen. Das in der nähe liegende Naturschutzgebiet lädt zu Spaziergängen bei unverbrauchter Natur ein.

Super Klinik mit ausgezeichnetem Personal

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (man muss sich auch behandeln lassen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetenz in allen Klinikbereichen vorhanden)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (zur medizinschen Kompetenz kommt die tolle Fürsorge von Frau Dr. Merkl)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (es waren immer Ansprechpartner vorhanden, die auch über den Tellerrand schauten)
Pro:
Therapeuten, leitende Therapeuten, Krankengymnasten, Physiotherapie, Schwestern, med. Leitung
Kontra:
nichts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich war vom 08.02. bis 04.05.2011 mit der Diagnose schwere Depression in der Schönklinik. Eines vorweg, die negativen Beurteilungen kann ich in keinster Weise nachvollziehen und das liegt sicherlich nicht daran, dass ich Privatpatientin bin. Ich kann behaupten, dass die "Kassenpatienten" genau die selbe Fürsorge, Therapieeinheiten, Zimmer, Sportmöglichkeiten, Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und Aufmerksamkeit bekamen wie die "Privaten". Eine Mitpatientin war nämlich Kassenpatientin und hat mich sozusagen bei allem begleitet was ich während meines 3-monatigen Aufenthaltes erlebt habe. Die Aufnahme war 1a. Es gibt einen sogenannten Paten, der sich zwei Tage um einen kümmert und das gesamte Haus inklusive Außenanlagen vorstellt. Meist ist der Pate dann schon dein erster Gesprächspartner und nimmt dich in die bereits bestehenden "Grüppchen" mit. Es wird einem genügend Zeit gegeben um sich zu aklimatisieren und die Therapeuten und das Pflegepersonal sind immer bereit mit einem zu reden, wenn es einem schlecht geht. Ich war auf der B1 im 3 Stock und habe die Schwestern als sehr kompetent, hilfsbereit, redebereit (ich konnte sogar nachts zum Reden kommen) und sehr fürsorglich erlebt. Meine Bezugstherapeutin Frau Vogl ist einsame Spitze und hatte nicht nur immer Verständnis für meine Tränen sondern hat sich richtiggehend in meine Therapie verbissen. Sie war immer sehr gut vorbereitet und hat keine Details aus vorhergehenden Therapiestunden vergessen. Wenn ich bedenke, dass eine Therapeutin parallel bestimmt 10 Patienten betreut ist dieser Einsatz enorm. Der psychische Leiter Hr. Switak hat ein hervorragendes Wissen, nicht nur im therapeutischen Bereich sondern kennt sich auch in der Rechtsprechung aus. Herr Eggers aus dem sportlichen Therapiebereich ist eine Koriphäe, hoffentlich bleibt er der Klinik noch lange erhalten. Frau Schneider ist eine hervorragene Krankengymnastin, die sich sehr gut auf die ganzheitliche Behandlung versteht. Alles in allem einfach HERVORRAGEND

Alles super !!!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke Frau Dr.Rauh und Frau Burger)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke dem gesamten Pflegeteam)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke Frau Dr.Eichhorn)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hatte nie Probleme)
Pro:
Die dort beschäftigten Menschen
Kontra:
nix
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 22.12. 10 bis zum 7.4. 2011 dort.
Kann nur sagen : "Super"
Tolles Therapiekonzept. Mir haben alle dort Beschäftigten sehr geholfen. Dicker (Extra) Drücker an meine Bezugstheapeutin Frau Burger. Die Gruppentheapie war, im Gegensatz zu meinen Erwartungen/Befürchtungen, sehr gut. Hier wurde überwiegend Wissen vermittelt.
Ich fühle mich für mein zukünftiges Leben sehr gestärkt und kann die Klinik nur wärmstens empfehlen. Ziele kann man allerdings nur erreichen wenn man die Therapie annimmt, sie für sich als gut empfindet und mitmacht.

Sehr empfehlenswert, nette Pfleger/Therapeuten, großes Therapieangebot!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeuten/Ärzte/Konzept
Kontra:
kein Therapeutenwechsel möglich
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 4 Monate in der Schön Klinik Bad Staffelstein und kann die Klinik nur weiterempfehlen. Bereits vor der Aufnahme herrscht eine gute Kommunikation mit dem Patientenservice. Bei der eigentlichen Aufnahme ist alles super durchorganisiert.

Es gibt auf der ganzen Station nur ein Doppelzimmer und ansonsten nur Einzelzimmer mit eigenem Bad (Dusche/WC) und Balkon. Die Pfleger, Ärzte und Therapeuten bemühen sich um das Wohl der Patienten. Es gibt 1 Stationsärztin, 8 Psychologen, und jeweils 2 Pfleger pro Schicht.

Das Therapieangebot umfasst 4 Gruppenstunden, 1 Einzeltherpiestunde, 2 Kunststunden, 2 Bewegunsstunden, 1 Atemtherapie, 1 Körperwahrnehmung, 1 Taiji. Pro Aufenthalt ist auch eine 4 wöchige Kochgruppe bzw. Bogenschießen möglich. Es gibt auch ein Bewegungsbad sowie einen Fitnessraum der ab einem BMI von 16 zu den freien Zeiten benutzt werden kann.

Das Essen ist sehr gut und abwechslungsreich. Es gibt Brötchen, Brot, Käse, Wurst, Marmelade, Honig, Nutella, verschiedene Müsli-, Obst-, und Joghurtsorten sowie Hüttenkäse zum Frühstück bzw. Abendessen. Beim Mittagessen gibt es entweder Vollkost oder Vegetarisch. Meist gibt es pro Woche einmal Süßspeisen und einmal Fisch.

Die Portionsgrößen werden mit der Therapeutin vereinbart. Normalportionen sind 2 Brötchen mit Butter/Belag, eine Portion des Mittagessens und 4 Brote mit Butter/Belag. Anfangs kam es mir auch sehr viel vor, aber man gewöhnt sich schnell daran und nimmt auch nur langsam zu. Lasst euch von den Portionen nicht abschrecken!!

Ich würde jederzeit wieder in diese Klinik gehen, da ich das Konzept und die Therapieansätze sehr gut finde und die Atmosphäre dort (auch mit Mitpatienten) sehr gut ist.

Ungenügend, nicht empfehlenswert!

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Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Schlechtes Gesamtmanagement)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Nur nach Aufforderung, schlechte Kommunikation)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Unbequeme Leiden werden vernachlässigt)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine Kontaktaufnahme mit Angehörige)
Pro:
Die Lage der Klinik
Kontra:
Unorganisiert und Unqualifiziert
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Man muss es erlebt haben um sich wirklich ein Bild von dieser Klinik
machen zu können. Ich (wir) können niemanden raten sich freiwillig
dort hin zu begeben!
Meine Frau wurde im Juli 2010 nach Hirninfarkten im beatmeten Zustand in die Schön-Klinik verlegt. Auf die sogenannte Intensivstation, die jedoch keine ist.
Ohne Klimaanlage herrschte auf der Intensivstation nahezu die gleiche Temperatur wie im Schatten vor der Klinik. Abends um 17 Uhr hatte ich 29° Grad im Raum gemessen, draußen hatte es noch 31° Grad und dass in diesem heißen Sommer. Unmögliche klimatische Zustände für schwerkranke Patienten!
Ich war jeden Abend bei meiner Frau um mich um sie und das Geschehen drum herum zu kümmern. Aus diesem Grund kann ich
sehr detailliert berichten.
Vorab möchte ich noch auf die Homepage der Klinik eingehen.
Die scheint von Experten erstellt worden zu sein, die zumindest sehr genau wissen, was ein Patient und dessen Angehörige von einer Klinik, bzw. Rehaeinrichtung erwarten. Vermutlich kennt die Geschäftsführung die eigene Internetseite nicht, da ich kaum Gemeinsamkeiten mit der Realität bzw. mit dem Ablauf erkennen kann. Selbst Beschwerden die direkt an die Geschäftsleitung gehen, bleiben unbeantwortet.
> Kommunikation mit Betreuer oder engsten Angehörigen findet
nur nach mehrfachen Anfragen statt!
> sehr unterschiedlich qualifiziertes Personal in vielen Bereichen
> Mangelhafte Absprachen zwischen Mediziner und Therapeuten
> Sehr mangelhafte Absprachen der Therapeuten untereinander
> Sehr unterschiedliche Qualifikation der Therapeuten
> Zu frühe und teils völlig sinnlose Gruppentherapien
> Minimalaufwand hat höchste interne Priorität!
> Kein Einsatz von therapeutischen Hilfsmitteln (Massagegeräte usw.)
> Ein installiertes Qualitätsmanagementsystem das zwar existiert,
jedoch nicht gelebt wird!
Meine Gespräche mit Ärzten und Therapieleiter führten kaum
zur Verbesserung der vielen Mängel.
Eine Verlegung in eine andere Rehaeinrichtung war die einzig richtige Lösung!

3 Kommentare

Klaus-Peter am 05.02.2011

Nachtrag
Die nachfolgende Reha-Klinik in die meine Frau verlegt wurde, hatte große Mühe die therapeutischen Versäumnisse der Schön-Klinik Bad Staffelstein nachzubessern.
Auch die derzeitigen Therapeuten die inzwischen ins Haus kommen, bemängeln die ursprünglichen Vernachlässigungen der hauptsächlichen Probleme.
Inzwischen sehe ich meine Beanstandungen von Experten bestätigt!

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schlechteste von 4 kliniken

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Lügen,darlegung falscher tatsachen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
landschaft
Kontra:
therapeuten, ärzte und ernährungskonzept
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin unheimlich verärgert. war aufgrund meiner anorexie im november in dieser klinik. es handelte sich um meinen 4. Klinikaufenthalt und ich muss sagen,dass ich noch nie so eine schlechte klinik erleben musste,weshalb ich den aufenthalt nach wenigen tagen abgebrochen habe. die therapeuten waren jung,unerfahren,kamen zum größten teil gerad erst von der uni. ich hatte das gefühl,dass ich mehr über essstörungen wusste,als die selbst.
was mich ganz besonders ärgert,dass ich bzgl. meiner blutwerte belogen wurde.mir wurde gesagt,dass meine werte bei entlassung im lebensbedrohlichem zustand seien,was aber eine ausdrückliche lüge war,da ich aufgrund meines medizinstudiums die normbereiche kenne und kein einziger meiner elektrolytwerte lag außerhalb des normbereiches. und mit dieser lüge haben die sogar das amtsgericht eingeschaltet,weshalb ich heute besuch von der polizei bekam. mein glück war,dass ich heute morgen gleich bei meinem hausarzt war,der mir und dem amtsgericht bestätigte,dass keine internistische klinik mich aufnehmen würde,da alle meine blutwerte in ordnung sind. ich finde es auch sehr ungewöhnlich,dass ich trotz meiner angeblichen lebensbedrohlichen werte von der klinik aus ausgang bekam...die spinnen wirklich
zum ernährungskonzept muss ich sagen,dass es ungesünder kaum geht.welcher normale mensch isst bitte zum abendbrot 4 scheiben brot?und da soll man das gefühl von hunger und sättigung wieder erlangen?wohl eher das gefühl,überfressen zu sein. außerdem wurde uns verboten,salat zu essen. mangelerscheinungen-willkommen. außerdem finde ich es unmöglich,dass selbst normalgewichtige und adipöse diese zunahmeprotionen essen mussten. kein hauch von individualität vorhanden.
Fazit,meidet diese klinik,außer ihr wollt wissen,wie man sich ungesund ernährt.

1 Kommentar

Klaus-Peter am 05.02.2011

Das was hier bezüglich des Essens geschrieben steht, kann ich in allen Punkten bestätigen!
Diätberatung ist zwar schnell zur Stelle, doch Vitalstoffe und deren unbedingte Verabreichnung sind auch in dieser Klinik unbekannt!

diese Klinik ist einfach klasse

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (NOTE 1)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (NOTE 1)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (NOTE !)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (NOTE !)
Pro:
Therapeutenteam
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin wegen Burnout, Depressionen und Ängsten in der
Privatstation 9 Wochen in Behandlung gewesen und war
vor Beginn der Behandlung psychisch am Boden.
Das Klinikteam mit den Therapeuten
FR Sadri ,Fr Burger (Psychoterapie) FrKraft (Kunsttherapie)
und Hr Eckers (Sporttherapie) haben es mit großer
Kompetenz und Hingabe (man war sich jederzeit bewußt
gut aufgehoben zu sein) geschaft mich wieder aufzu-
bauen und zum Lachen zu bringen. Durch das große
Therapieprogramm bekommt man einen viel größeren
Blickwinkel fürs Leben. Hr Svitak (Stationschef) hat
die einzelnen Bereiche toll im Griff. ICH FREUE MICH
WIEDER AKTIV AM LEBEN TEILHABEN ZU KÖNNEN.
Das Klinikteam schmiedete meine neuen "Waffen"
fürs Leben und ich brauch es nur noch umzusetzen.
Von der Reinigungsfrau bis zur Geschäftsleitung ein
tolles TEAM.
TIPP "alles ausprobieren"

Gute Therapie, aber ausbremsende Ärzte

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Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
gute Verpflegung und therapeutische Angebote, nettes, freundliches Personal
Kontra:
Ärze gingen zu wenig auf mich ein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei der Ankunft wurde ich schnell und freundlich bedient und bekam auch gleich mein Zimmer zugewiesen. 5 Minuten später kam eine nette Schwester und fragte, wo ich noch Hilfe benötige. Balkonzimmer, sehr schön und immer sehr sauber. Es wurde täglich geputzt und bei Bedarf die Handtücher ausgetauscht. Die Eingangsuntersuchung wurde festgelegt, der Arzt ließ aber wegen eines Notfalls ca. 45 Minuten auf sich warten. Das hätte nicht passieren dürfen, weil ich große Schmerzen im Rücken (ich hatte mir drei Wirbel angebrochen) hatte und das lange Sitzen und Warten diese noch verschlimmerten. Gewünscht hätte ich mir einen neuen Termin. Ich wäre auch fast zu spät zum Mittagessen gekommen. Die nachmittägliche Hausführung war gut und aufschlussreich. Man wusste, wo welche Therapiebereiche waren und das ersparen am nächsten Tag langes Suchen. Das Essen war immer sehr lecker und das Frühstücks- und Abendbuffet war immer sehr abwechslungsreich. Die Therapeuten waren immer sehr nett und motiviert und haben mir sehr geholfen. Besonders zu erwähnen ist meine Einzeltherapeutin, Frau Martin, die immer gut auf meine Fragen und Wünsche einging und sich auch für mich einsetzte. Etwas enttäuscht bin ich von den Ärzten. Ich hätte mir mehr zugetraut, aber ich wurde immer wieder ausgebremst. Ich hatte oft den Eindruck, daß diese mehr auf ältere Patienten eingestellt sind und nicht wahrhaben wollten, daß jüngere Patienten mehr könnten. Das Feizeitprogramm war gut und abwechslungsreich, hätte jedoch an den Wochenenden während der therapiefreien Zeiten mehr sein können. Das Haus hat eine sehr zentrale Lage zum Kurpark, der zu Spaziergängen einlud. Gut fand ich auch den sonntäglichen Fahrdienst zur Heiligen Messe. Die Gebühren für Fernsehen und Telefon sind für mich Abzocke; in anderen Kliniken ist der Fernseher gratis. Sehr gut fand ich ach, daß man mehrere Male in der Woche abends den Kraftraum und das Bewegungsbad zum selbständigen und zusätzlichen Training nutzen konne. Ansonsten ist zu sagen, daß die 5 Wochen dort viel gebracht haben und eine sehr schöne Zeit waren.

Mein Aufenthalt in Bad Staffelstein im Sommer 2008

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute Bezugstherapeutin (Frau Böhm)
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es war mein erster Klinikaufenthalt im Sommer 2008 in Bad Staffelstein. Schwerpunkt war meine Essstörung, obwohl ich noch genügend andere Probleme hatte. Meine Therapeutin Frau Böhm war sehr kompetent und konnte sehr gut auf mich eingehen. Anfangs habe ich mich sehr schwer getan, da ich kaum jemandem vertrauen konnte. Doch sie hat mir gezeigt, dass es Menschen gibt, denen man vertrauen kann. Die Gruppentherapiestunden waren sicherlich sinnvoll, aber mir hat die Einzeltherapie weitaus mehr gebracht.
Auch mein Sporttherapeut Herr Eggers hat sich viel Zeit für seine Patienten genommen. Die Stationspfleger und Stationsschwestern hatten immer ein offenes Ohr für mich (gerade dann, wenn ich mitten in der Nacht bei ihnen auftauchte).
Ich kann diese Klinik nur weiterempfehlen und würde auch gerne noch mal hingehen, dann aber hoffentlich als Besucher.

gut, mit kleinen Mängeln

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
sehr gute therapeutische Behandlung
Kontra:
interne Abläufe sind oft chaotisch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2008 für 10 Wochen in dieser Klinik.
Die Aufnahme empfand ich als sehr freundlich, persönlich und ausführlich. Die Zimmer sind sehr geräumig und auf meiner Station gibt es bis auf eine einzige Ausnahme nur Einzelzimmer mit eigenem Balkon, was soweit ich weiss in ganz Bayern einzigartig ist. Sowohl die Pfleger/Schwestern als auch die Therapeuten und Ärzte sind alle durchgehend sehr nett und hilfsbereit. Das therapeutische Angebot ist sehr umfangreich und abwechselnd. Das Essen ist insgesamt recht gut, auch wenn der Speisesaal recht laut und stickig ist. Alles in allem würde ich die Klinik jederzeit weiterempfehlen, wenn es auch viele kleine Kritikpunkte gibt, die jedoch im Vergleich zu ähnlichen Kliniken durchaus vertretbar sind.

bin am 3 Tag freiwillig abgereist!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (aus meiner Sicht: Kompetent und sehr, sehr freundlich !)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (mir wurden irreführende bzw.falsche Angaben gemacht)
Pro:
gesamtes medizinisches Personal/Ärzte/Pschologen, Reinigungskräfte und Team Küche/Speisesaal
Kontra:
Verhalten der kfm.Leitung!
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aufnahmetag 16.12.2009 - nach 3 Tagen freiwilliger Abreise am 19.12.2009 wieder nach Hause zurück (einfache Strecke 45okm)Gründe für meine vorzeitige Abreise:
Auf tel.Anforderung wurden mir mit Schr.vom 3.11.2009 Informationsmaterial der Psych.Klinik per Post zugesandt. Unter anderem "Inform. f. Privatpatienten" (Ausg. 5/09). Die Informationsschrift beinhaltet die Leistungsbeschreibungen für Privatpatienten. -Seite 7 "Erwarten Sie mehr..." wird u.a. die "Schön Lounge" mit gepflegter Atmosphäre zum lesen und verweilen etc. vorgestellt. Im Rahmen meines Aufenthaltes wurde mir jedoch seitens der kfm. Abt. der Klinik der Zutritt t in die Lounge verweigert. Als Grund wurde angeführt: eine neue geänderte interne Klinikanweisung !
Für eine weitere Zuzahlg von täglich 31,02 Euro (bei 28 Tagen Aufenth. 868,56 Euro Mehrkosten!)dürfte ich jedoch die Lounge natürlich benutzen.
Diese Vorgehenweise ist aus meiner Sicht rechtlich nicht haltbar. Mit der Broschüre wird ein eindeutiges Angebot/Leistungsversprechen gemacht, das dann vor Ort nicht eingehalten wird. Insoweit fühle ich mich getäuscht. und habe dies ca. 1,5 Tage mit der kfm.Abteilung der Klinik erörtert. Freitag Mittag wurde mir dann nochmals endgültig mitgeteilt, das die Klinikleitung auf ihrem Standpunkt besteht.
Des weiteren zu beanstanden aus meiner Sicht:
-irreführende Beratungen, Druckaufbau zur Ausübung von weiteren Wahleistungen mit erheblichen Zusatzkosten!!!!!!!!!!!!!!!
-Prospektangaben stimmen nicht mit tatsächlichen Gegebenheiten überein
-auch notwendiger Umzug für 5 Tage in anderes Zimmer wegen Renovierungsarbeiten über Weihnachten usw.
etc. , etc. leider keine weitere ausführliche Stellungnahme vom Programm nicht möglich!

Hier wurde mir geholfen. Danke!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz, Freundlichkeit, Motivation
Kontra:
nichts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In dieser hervorragend organisierten Einrichtung erlebte ich durchwegs freundliche und motivierte Mitarbeiter/innen bis hin zu den Reinigungskräften und Bedienungen im Speisesaal.
Kompetente und einfühlsame Ärztinnen und Therapeutinnen, Masseurinnen, Krankengymnastinnen und ein exzellenter Sporttherapeut führten mich innerhalb von sechs Wochen nach und nach heraus aus Niedergeschlagenheit, Erschöpfung, Schlaflosigkeit und Schmerzen.
Viel Bewegung im Freien, angenehme Räumlichkeiten und gutes Essen leisteten sicher ebenfalls einen Beitrag dazu, dass ich nun, nach meiner Entlassung, in weitaus besserer physischer und psychischer Verfassung bin als zuvor und zuversichtlich dem Kommenden entgegen sehen kann.
Vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben!

Empfehlenswert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Siehe Bericht
Kontra:
Fällt mir jetzt eigentlich nix ein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tja, wo fange ich an...? Mit dem Check-In am besten. Freundlicher Empfang, Anmeldung ohne Wartezeiten. Nach ca. 30 Minuten war ich bereits in meinem Zimmer, hatte das Pflege-Aufnahmegespräch und den ersten Arztkontakt hinter mit. Wow! Das nenne ich gute Organisation!
Therapiemöglichkeiten sind gut, man sollte sich allerdings vor dem Klinikaufenthalt darüber klar sein, was man erreichen möchte, um Enttäuschungen zu vermeiden. Aber das trifft ja eigentlich für jede Psychosomatische Klinik zu - ich kann nicht 10 Jahre mit einer fetten Depression durch die Welt gondeln und erwarten, die Klinik nach 6 oder 8 Wochen - Simsalabim! - geheilt zu verlassen. Auch sollte man sich vorher Gedanken darüber machen, ob das verhaltenstherapeutische Konzept der Klinik für einen passend ist. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, Wissen und Kompetenzen zu den jeweiligen Erkrankungen zu vermitteln, sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe. Dafür entfällt größtenteils das nervige Gestocher in der Kindheit der Patienten.
Insgesamt waren alle Therapeuten nett und kompetent. Besonders hervorzuheben ist das Reinigungpersonal. Wenn man mal länger schlafen möchte und das Zimmer wäre aber sauber zu machen, gehen die einfach wieder. Und kommen später wieder. Ohne dass man was sagen muss. Fand ich supertoll, so viel Flexibilität. Danke!! Auch über die Sauberkeit - sowohl in den Zimmern als auch im restlichen Haus - gibt's nix zu meckern.
Essen fand ich sehr gut - man darf natürlich nicht vergessen, es handelt sich um ein Krankenhaus und nicht um ein Vier-Sterne-Hotel.
Ach ja, was mir jetzt noch persönlich sehr gut gefallen hat, ist die Abteilung "Fit und Vital". Da kann man z.B. verschiedene Massagen (Hot-Stone-Massage ist suuuuuuper, unbedingt ausprobieren!) und Wellness-Anwendungen zu absolut erschwinglichen Preisen buchen. Zahlt die Kasse natürlich nicht, aber ich fand es ein schönes Extra. Streicheleinheiten für die Seele....

Kann man nur empfehlen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Alle sind sehr bemüht um die Patienten
Kontra:
fällt mir einfach nix ein,oder hab ich schon erwähnt
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 20.07-24.08.2009 in Staffelstein und war mehr als zufrieden.Egal welcher Arzt,egal welche/r Ttherapeut/in alles hat gepasst und mir auch zumindest weitergeholfen.Vielen Dank an die Therapeuten und Ärzte.Und noch eines,es gibt immer Menschen die über diese oder jene Kleinigkeit meckern,aber esst ihr zuhause immer alles??Auch mir hat es manchmal nicht geschmeckt,trotzdem sag ich auch hier nochmals vielen Dank an die Küche,man kann es halt nicht allen recht machen.
Auch noch vielen Dank an die fleißigen Damen für die Sauberkeit in den Zimmern.
Das einzige was ich nicht so toll fand, war die Abgrenzung zu den Privatpatienten im Speisesaal!!
Und Fernsehen pro Tag 2€ !!!
Ansonsten ab 22.00h kein rauchen mehr möglich!!
Dafür hat man aber sehr schnell Kontakt bei den Rauchern im Pavillion gefunden
Eines hätte ich da noch........eine Klimaanlage zumindest im Therapiebereich wäre wünschenswert.
Noch etwas,wenn ich wiederkomme bitte kein Zimmer über der Baustelle...grins

Sehr gute Strukturen.

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute Therapiemöglichkeiten
Kontra:
Eigentlich nichts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe eine Essstörung sowie Depressionen. Hinsichtlich der Essstörung sind hier Koryphäen am Werk, jedoch auch die Depressionsbearbeitung bewerte ich mit mindestens sehr gut. Die angebotenen Therapien sind tiefgründig und zielen nicht nur auf Analysen sondern insbesondere auf Verhaltensweisen ab. Die Sportangebote halte ich für sehr ausgearbeitet und ein besonderes Lob geht hier an Herrn Eggers (Sporttherapeut).
Die Sauberkeit insgesamt war mehr als zufriedenstellend, die Reinigungskräfte sehr freundlich. Das Essen ist auf recht gutem Niveau, allein die Abendmahlzeiten könnten vielleicht mehr Auswahl enthalten.
Für mich war es der perfekte Aufenthalt.

Das Klinikum Staffelstein - eine echte Empfehlung für jeden Rehapatienten

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
persönliche Betreuung durch Herrn Chefarzt Dr. Middeldorf
Kontra:
keine
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bereits bei der Ankunft an der Anmeldung wurde ich mit sehr großer Freundlichkeit empfangen. Der anschließende Rundgang mit Ihren Mitarbeitern hat mich tief beeindruckt. Auch die Sauberkeit des Zimmers war äußerst zufriedenstellend.
Die medizinische Betreuung war insgesamt hervorragend. Über die Zeit des Aufenthalts in der Klinik war die ärztliche Betreuung am Morgen durch Herrn Chefarzt Dr. Middeldorf ausgezeichnet.
Mein persönlicher Gesamteindruck des Klinikums Staffelstein ist angefangen beim Speisesaal bis hin zun den zahlreichen, vielfältigen Anwendungen für jeden Rehapatienten höchst empfehlenswert.
Hierfür bedanke ich mich bei Hernn Chefarzt Dr. Middeldorf und seinem Team für den schönen Aufenthalt !

Zu wenig Ärzte in Staffelstein

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Orthopädie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapeuten nehmen sich Zeit)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (wenn ein Arzt zu erreichen ist.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (wird alles für Patienten erledigt)
Pro:
Personal ist sehr bemüht
Kontra:
Ärzte sind im Dauerstreß
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Mann erhielt durch Dr. Biedermann eine neue Hüfte im Klinikum am Bruderwald in Bamberg. Die Reha erfolgte im Klinikum Staffelstein. Die Begrüßung erfolgte durch ine russ. Ärztin, die weder mein Mann noch ich kaum verstanden. In den drei Wochen Aufenthalt sollte 3 x eine Visite durch einen Arzt erfolgen. Es fand nicht eine Visite statt. Die Therapiezeiten waren teilweise so knapp um die Frühstücks- bzw. Mittagszeit gelegt, daß mein Mann, der noch gehbehindert war, mehrmals Frühstück oder Mittagessen ausfallen lassen mußte. Mit viel Mühe erhielt er eine Abschlußuntersuchung, die mehrmals verschoben wurde. Die Therapeuten, sowie das Personal im Speiseraum waren sehr freundlich und um die Patienten bemüht. Um eine ordnungsgemäße ärztliche Betreuung zu gewährleisten, wären auf jeden Fall mehr Ärzte notwendig. Sie arbeiten unter Zeitnot und sind überbelastet