Es war katastrophal
- Pro:
- Nichts
- Kontra:
- Versagen der Pflege und der Ärztin
- Krankheitsbild:
- Ausgerenkte Schulter/ Verdacht Lungenembolie
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Meine Mutter (87 Jahre) wurde mit einer ausgerenkten Schulter ins Etienne eingeliefert. Atemnot wurde untersucht, Lungenembolie ausgeschlossen. Meiner Mutter wurde ein Katheter angelegt, den sie von nun an 1 1/2 Wochen plus Windel tragen musste, obwohl sie in der Lage war, mit Hilfe die Toilette aufzusuchen.
Nach ca 3 Tagen verschlechterte sich ihr Zustsnd zunehmend. Sie konnte alleine nicht mehr essen und trinken. Trotz Zugang erhielt sie weder Flüssigkeit noch Flüssignahrung. Sie wurde in ihrem Bett liegengelassen ohne Flüssigkeit bzw. Nahrung. Der ständig schlechter werdende Zustand wurde weder vom Pflegepersonal noch von der Ärztin realistisch eingeschätzt. Das Personal sah den Grund in der Psyche , meine Mutter habe den Lebensmut verloren.
Nach 1 1/2 Wochen ( meine Mutter sollte eh entlassen werden) holten wir meine Mutter nach Hause. Der Zugang meiner Muttet wurde im Krankenhsus nicht gezogen.Die dort anwesende Pflegekraft riet uns den Notarzt zu rufen aufgrund des sehr schlechten Zustands.
Wir wehrten uns gegen eine Aufnahme ins Etienne, so dass meine Mutter ins Lukaskrankenhaus kam. Dort wurde festgestellt, dass sie mehr als dehydriert war und ihre Entzündungswerte sehr hoch seien. Sie erhielt unverzüglich Flüssigkeit und hochdosiert Antibiotika.
Gott sei Dank ist meine Mutter nun in guten Händen . Letztendlich wurde sie im Etienne ohne Flüssigkeit und Nahrung und hohen Entzündungswerten sich selbst überlassen und vermutlich gestorben.


1 Kommentar
Sehr geehrte Frau Maddy,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Zum Schutz der Privatsphäre und aufgrund fehlender Informationen möchten wir Sie bitten, sich direkt an [email protected] zu wenden, damit wir Ihr Anliegen vertraulich und vollständig aufarbeiten können.
Wir nehmen Ihre Beschwerde sehr ernst und werden den Vorfall sorgfältig prüfen.