Keine Hilfe
- Pro:
- Tolle Umgebung
- Kontra:
- Essen, Therapie Einheiten
- Krankheitsbild:
- Agoraphobie
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Im dieser Klinik ging es mir schlechter wie vorher. Auf meine Probleme wie Angst, Panikstörung und Agoraphobie wurde kein einziges Mal eingegangen. Auch wenn man als Reha unfähig deklariert wird, muss meine seine gesamte Zeit hier verbringen, da man sonst keine Empfehlung vom Arzt bekommt.
Auch wird man leider mit seinen Problemen sehr allein gelassen.
Leider wird auch nirgends vermerkt, daß man Therapien auf Grund der körperlichen und seelischen Verfassung, abbrechen und ausfallen lassen musste.
Auch sind diese Gruppentherapien zulange und zuviel. Mehr Einzeltgerapie wäre angebracht. Auch sollte mehr Therapiesport angeboten werden. Entspannung reicht 1x aus, das muss nicht auch noch in der einen Sporteinheit gemacht werden.
Zum Essen: Ja Buffet. Aber alles in allem eine riesen Katastrophe. Dauerhaft die gleiche Wurst und Käse. Bei den Salaten und Suppen musste man Glück haben welcher Koch alles zubereitet hat. Einer spielt definitiv zuviel mit Essig rum und die Suppen schmecken immer süß.
Das Serviceteam ist freundlich und sehr nett. Bis auf einem der Menschen mit seinem Dauergepfeife zur Weißglut bringt und das auch noch toll findet.
Alles in allem habe ich hier keine Hilfe bekommen.
Aber eins habe ich gelernt, das mein Weg noch sehr lang ist bis ich wieder einigermaßen "gesund" sein werde.


2 Kommentare
Also ich habe das hier anders wahrgenommen. An den Wochenenden war die Klinik bis Mitternacht offen. Jeden Morgen ab 5 Uhr.
Das Essen war nicht überragend, aber in Ordnung. Jeden Tag auch vegetarische Gerichte. Es halten sich nun mal viele Menschen hier auf, mit vielen unterschiedlichen Vorlieben. Das bedeutet nun mal für alle Kompromisse, oder? Meine Erfahrung ist, das bei freundlicher Nachfrage ein gutes Entgegenkommen herrscht.
Bis auf eine sehr gestresste Ergotherapeutin waren die ArztInnen und TherapeutInnen kompetent und sehr freundlich.