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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
68159 Mannheim Baden-Württemberg Adresse: J 5, 68159 Mannheim |
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| Eigene Bewertung abgeben |
Bewertungen 33 Bewertungen
| Erfahrungsbericht als Mutter auf der Station 3c | Klinischer Fachbereich: Kind/Jugend-Psych. |
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18.04.2012 |
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Pro:
Verhaltenstherapie hat deutliche Besserung gebracht
Kontra:
Zuviele Medikamente, Pfleger z.T. nicht besonders nett
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden![]()
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keine Angabe
Jahr der Behandlung:
2012
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hallo,
meine Tochter war im Februar/ März 9 Wochen auf der Station 3c aufgrund eines ADHS. Insgesamt bereue ich den Aufenthalt nicht, die Ärzte haben sich relativ viel Zeit genommen und es gab hilfreiche Tips. Allerdings scheint es, als müsse jedes Kind quasi als Aufnahmebedingung Medikamente nehmen. Ich fühlte mich ziemlich in die Ecke gedrängt, da versucht wurde immer höhere Medi-Dosen und neue Präparate zu verabreichen. Als ich mich schließlich gegen neue Medikamente und höhere Dosen entschied hieß es auf einmal, sie könnten nun nicht mehr viel tun und eine Entlassung stünde bevor. Die Verhaltenstherapie hat, muss ich zugeben, sehr gut gefruchtet, allerdings waren einige Pfleger wirklich unmögliche herrische Gouvernanten die mich manchmal an den Rande der Verzweiflung trieben.
Ich denke, wenn man sich entscheidet sein Kind auf die Station zu geben sollte man sehr viel Energie und Nerven haben um das durchzustehen. Es wird keine einfache Zeit, denn die ständigen Gespräche und z.T. auch Anschuldigungen können ganz schön am Selbstbewusstsein und der Kraft nagen und einen letztendlich mürbe machen. Ist das Kind einmal entlassen gibt es außer ein paar guter Tips keine Nachsorge. Das heißt, man wird einfach verabschiedet ohne dass die weiteren Fortschritte beobachtet werden oder weitere Unterstützung angeboten wird. Das ist sehr schade und zeigt, dass es sowohl an Fachkräften als auch an Engagement mangelt.
Ich kann nicht sagen, ob ich das ZI weiterempfehlen soll, denn das muss jeder für sich entscheiden. Es gibt pro und contras und ich kann nur sagen, dass meine Tochter eine deutliche Verbesserung ihres Verhaltens zeigt. Andererseits ist es für alle Beteiligten eine harte Zeit und ich knabbere immer noch an manchen Dingen. von daher: Nur in absoluten Notfällen.
| ZI nie wieder | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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16.03.2012 |
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Pro:
Hoffung, dass in der ZI auch kompetente Ärzte gibt
Kontra:
Ärzte mit "keine Ahnung"
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
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nein
Jahr der Behandlung:
2011
Erfahrungsbericht:
Eigentlich wollte ich nichts darüber erzählen, aber durch Zufall bin ich auf die Seite gekommen. Vielleicht werden meine Erfahrungen anderen helfen.
Ich hatte 3 mal Kontakt mit ZI als Psychosomatikpatient.
1. hatte ich das Gespäche mit einer (angeblich) spezialisierten auf Trauma Therapeutin. Ich war sehr aufgelöst, weil ich nach Hilfe suchte und in kurzem Gespräch hat sie mich mehrmals getriggert und fast retraumatisiert. Sie hatte keine Anhung von spez. Techniken und überhaupt Mitgefühl. Dannach habe ich mich mehrmals gefragt, ob sie wirklich eine THERAPEUTIN war???!!! Ihr Verhalten war, wie viele hier schon beschrieben haben.
2. hatte Dyagnostik gemacht. Die Therapeutin war totales
Gegenteil: nett, verständnisvoll und gab mir Hoffnung. Keine retraumatisierene Fragen. Nur so viel wie es ging. Fand ich kompetent.
3. als Notfallambulanz.
Wenn man wegen PTBS ins Notfallambulanz möchte, rate ich dringend davon ab!
Unerfahrene, junge Ärzte, die nur bestimmte Kapiteln im Lehrbuch gelesen haben.
Man wird "zu Schnecke" gemacht. Kein Verständnis für Symptomatik und Schwiriegkeiten. Keine Hilfe.
Gespäche im Flur unter Beobachtung von Pfleger.
Als ich merkte, dass die keine Ahnung von PTBS und Symptomatik hat, wollte ich nicht mehr reden und gehen.
Dann wurden 2 risiegen Pfleger gerufen, die mich auf die Station führen sollten ??? !!!!
Ich wurde komplett als Mensch missachtet, retraumatisiert.
Trotz meine Versicherung, dass ich mir nichts antun werde ( ich wollte einfach mit jm, der sich mit PTBS auskennt reden !!!!, dewegen bin ich in dei ZI ), wurde ich festgehalten und mit unnötigen Fragen bombardiert, bis ich nicht mehr reden konnte und einfach resignierte.
Zum Glück konnte ich von Freunden dort befreit werden.
Es fehlte nur die Entschuldigung von Studentin-Ärztin.
Dannach konnte ich nur heulen und kann diese Retraumatisierung immer noch nicht verarbeiten.
Das was das schlimmste, was mir in letzten 30 Jahren passierte.
Einfach unkompetent
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| Top Diagnostik | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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| simon1981 berichtet als Patient | 29.01.2012 |
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Pro:
Sehr intensive Betreuung/Gespräche
Kontra:
keins
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden![]()
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ja
Jahr der Behandlung:
2010-2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war von Spätsommer 2010 bis Frühjahr 2011 in der Psychosomatik bezüglich einer endgültigen Borderline-Diagnostik und bin immernoch absolut zufrieden.
Die Assistenzärztin war absolut kompetent und hatte auch eine Menge an Erfahrung und vor allem weiss ich jetzt endlich, welche Diagnose tatsächlich stimmt.
Die vielen negativen beurteilungen kann ich mir nur so erklären:
Wenn jemand nicht selber anfangen mag an sich zu arbeiten, sondern per Beschluss in eine Klinik kommt, wird er tatsächlich alles scheisse finden, egal was.
Aber ich möchte auch niemanden verletzten, sicher hat es auch zu früheren Zeiten schlimme Tage dort gegeben.
Nach den ganzen negativen Berichten hier bin ich etwas verunsichert, denn das ZI ist mir von mehreren Stellen empfohlen worden, gerade was die Bordi-Station und eine Gruppe für ADHS-Patienten angeht und ich hatte geplant, dieses Jahr dorthin zu gehen...
3 Kommentare
Kommentar von Nordsee24am 29.01.2012
Hey Simon, bist Du es wirklich? Dann waren wir 2 x gemeinsam auf der 4c ... übrigens, Deinen Bericht kann ich nur unterstreichen! Alles Gute für Dich. Vera
alle Kommentare anzeigen »
Kommentar von Schattenkindam 06.02.2012
Ihre Unterstellung wonach alle Patienten(innen)die schlimme Erfahrungen im ZI gemacht haben nicht hart an sich arbeiten wollten und per Beschluss dorthin kamen empfinde ich als herablassend, entwürdigend und unangebracht. Beides war bei mir nicht der Fall und ich erlebte in dieser Klinik - wie andere auch - sehr schlimme Dinge die mich in meinen Fortschritten wieder schwer zurückgeworfen haben/hatten. Schön wenn Ihnen der Aufenthalt geholfen hat aber respektieren Sie die Meinung und das Erlebte von anderen Betroffenen und urteilen Sie nicht über sie.
Kommentar von golwanienam 25.04.2012
Also, wenn Sie es da so toll fanden, da würde ich doch keine Minute vor einem neuen Aufenthalt zögern. Warum trauen Sie sich selber nicht?
Sie arbeiten so toll mit, sind so einsichtig, da kann ich doch nur sagen:"Warum nicht immer wieder?"
« Kommentare ausblenden
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| ZI Mannheim - nie mehr wieder! | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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26.01.2012 |
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Pro:
Trauma akzeptiert
Kontra:
Inkompetenz auf vielen Gebieten
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden![]()
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nein
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hier bei den Bewertungen hat man ja schon einiges negatives gelesen. Kurzum, es war ein großer Fehler, in diese Klinik zu gehen. Ich war dort wegen der Akzeptanz nach massiver Gewalterfahrung in der Kindheit. Anfangs, so schien es, war das ganze sehr strukturiert und kompetent! Desto länger ich aber in der Klinik war (ich bin nach knapp sieben Wochen unter skandalösen Umständen rausgeworfen worden), desto größer wurden die Zweifel an der Professionalität dieser Klinik und ihrer Mitarbeiter. Was dort von sich ging ist nicht so einfach zu beschreiben, denn sowas hatte und werde ich auch hoffentlich nie mehr wieder erleben. Ich kann jeden nur davor warnen, allzu offen mit seiner bzw. ihrer Problematiken zu sein; diese haben mir letztendlich das "Genick gebrochen", da man mir unglaubliche Anschuldigungen entgegenschleuderte, die einfach nur noch frech und dreist sind und keineswegs der Wahrheit entsprechen! Zum Glück wurde ich dann entlassen! In diese Klinik werde ich niemehr wieder einen Fuß setzen. Zum Thema Sauberkeit, Zimmer und Essen kann ich sagen, das sich dieses nahtlos in die von mir gemachten Darstellungen einreihen läßt! In den Zimmern wurde nur so schlampig geputzt, über das Wochenende hinaus gar nicht! Zwei Patienten, die sich nicht kennen, werden in ein gemeinsames Zimmer "verfrachtet" Kommt es hier zu Spannungen (was nicht selten ist) hört man den Spruch: "Grenzen Sie sich ab"! Die Zimmer sind zu klein und das Essen spottet jeder Beschreibung! Einfach nur widerlich!
Ich kam in diese Klinik in der Hoffnung, dass man mir dort helfen könnte! Ein Irrtum meinerseits! Wenn ihr könnt, macht einen weiten Bogen um diese Klinik herum!
Kommentare
Kommentar von Dolphineam 04.02.2012
Schade das du es so erlebt hast. Ich war auch 2011 dort, wäre ja witzig, wenn wir zur gleichen Zeit dort gewesen wären. :).
Warst du Anfang, Mitte oder Ende 2011 da?
Ich fand es eigentlich sehr sehr kompetent und professionell.
Mein Bericht steht ja direkt unter deinem.
Du fandest es schmutzig dort? Also bei uns haben sie immer gut geputzt.
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| Ich bin froh dort gewesen zu sein! Die beste Entscheidung überhaupt. | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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17.01.2012 |
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Pro:
4D kann ich nur empfehlen. :)
Kontra:
Absolut nichts!
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (Top! :))![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich bin erstaunt, wie viel Negatives hier schon gepostet wurde. Ich habe es komplett anders erlebt. Bin 2011 auf die Station 4d gekommen und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Noch nie in meinem Leben bin ich so weit gekommen und ich bin dankbar dafür.
Es gibt es sehr viele Therapien und es kann auch mal überfordern und ist hart, aber man wird aufgefangen und man bekommt auch Verständnis entgegen gebracht. Das Team ist unglaublich kompetent und hilft einem enorm und tut auch wirklich sehr viel und ist auch alles total intensiv!
Nach dem Aufstehen hatte man Tanz und Bewegung oder Morgensport. Immer wieder zwischen drin wurde Achtsamkeit praktiziert. Tägl. gab’s eine Morgenrunde, wo Tagesziele festgelegt wurden, die dann in der Abendrunde auch wieder durchgesprochen wurden. Es wurde nicht kontrolliert, sondern gemeinsam einfach geguckt wie es gelaufen ist, ich habe dies positiv erlebt. Tagebuchkarten waren auch ein tägl. Ritual, die abends immer mit einem aus der Pflege einzeln durchgegangen wurden. Da wurde sich Zeit genommen und fand ich super! Sonst gab es natürlich die Einzel (absolut super Einzelthera – die Thera's sind total kompetent und sehr professionell und dabei doch auch unheimlich menschlich, was ich als wertvoll erlebt habe), Bezugspflege (klasse, weil da viele notwendige Grundlagen durchgearbeitet wurden und so hatte man im Einzel die Chance in die Tiefe gehen zu können), Gestaltungsthera, Körperthera, Bewegungsthera, Skillstraining, Basisgruppe (da bekam man Infos zur PTBS), Escrima, manche Gruppen nach Bedarf wie Alptraumgruppe, soziale Kompetenz, Selbstwertgruppe (top! :), wie so vieles), und das Leben zurückerobern und therapeutisches Einzel-Boxen. 1x pro Woche gab es eine Patientenversammlung.
Therapie bedeutet harte Arbeit, sie ist aber notwendig und gehört dazu. Ich habe nirgendwo bisher so viel mitnehmen können!
Zweibettzimmer habe ich als hilfreich erlebt, zudem ist es normal. Auf den Stationen ist man nur zu 12. im ZI! Dazu immer Thera's da und oft sogar auch mal 3 Pfleger im Dienst! Wo gibt es so eine intensive und dazu auch noch gute Betreuung sonst als? Was will man mehr?
Das Essen. Ich war nicht wegen dem Essen dort. Sind nur 12 Wochen und man kann es wirklich essen...
Fazit: Einfach nur absolut empfehlenswert! :)
Kommentare
Kommentar von golwanienam 25.04.2012
Wenn dieser ZI Aufenthalt die beste Entscheidung Ihres Lebens war, dann kann ich nur für Sie hoffen, dass Sie noch sehr jung sind und noch viele bessere Entscheidungen folgen mögen. Das wünsche ich Ihnen wirklich!
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| Forschung | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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08.01.2012 |
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Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
1991
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Mein Aufenthalt im ZI war im Jahre 1991. Damals wurde ich unter Androhung, in Zukunft nicht mehr im ZI aufgenommen zu werden, sondern in einem PLK zu landen, dazu überredet,
als Probant an einer Versuchsreihe zur Vulnerabilitäts-
forschung teilzunehmen.
Was ich dann erleben durfte bereue ich bis heute nicht.
Es hat mir einen Einblick darüber ermöglicht, wie dort Forschung gemacht wird. Das Niveau dieser Untersuchung erschien mir sehr primitiv.
Um es kurz zu schildern:
Uns wurden, kurz nach einer Psychose wohl gemerkt, Filmsequenzen aus dem Film "Shinning" (Buchvorlage von Stephen King) gezeigt. Dabei wurden die Hirnströme gemessen. Dies wurde mit dem selben Probanten über einen Zeitraum von drei Jahren mehrfach wiederholt.
So sollte untersucht werden, wie vulnerabel jemand ist und wie sich diese Vulnerabilität auf den Gesundungsprozess bzw.
die Rückfallquote auswirkt.
Um es kurz zu machen. Das Ergebnis war, je vulnerabler jemand ist, desto höher die Chancen nicht erneut zu erkranken.
Dazu ist erstens zu sagen, dass es mir höchst fragwürdig erscheint, ob man Vulnerabilität auf diese Weise messen kann und zweitens drängt sich mir der Verdacht auf,
dass eher so war, dass hier schichtspeziefisches Medienverhalten untersucht wurde.
Ich finde es vorallem in Anbetracht dessen interessant, weil sich Leute wie der Nobelpreisträger Eric Kandel ein Leben lang mit der Reizübertragung im Nervensystem eines möglichst primitiven Lebewesens, wie der Meeresschnecke Aplysia Californinica, beschäftigen, um in diesem komplexen Bereich überhaupt eine signifikante Aussage machen zu können.
Natürlich kann man unabhängig davon auch am Menschen forschen. Ich finde es jedoch sehr schade, wenn für einen
einen solch undifferenzierten Versuchsaufbau Forschungsgelder verschleudert und die Zeit der Probanten verplempert wird. Wirklich sehr schade!
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| 4a kann ich nur weiterempfehlen | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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05.11.2011 |
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Pro:
nettes Personal
Kontra:
etwas wenig Therapie
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2010
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war auf der Station 4a und kann diese nur weiterempfehlen. Nette und verständnisvolle Pfleger, Zimmer schön hell mit eigenem Bad, gutes Essen. Medikamentös hat man mich gut eingestellt. Tavor habe ich nur dann bekommen, als ich wirklich große Angst hatte.
Die Stationsärzte waren nett.
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| Selbstbewusstsein wurde zerstört | Klinischer Fachbereich: Kind/Jugend-Psych. |
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05.11.2011 |
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Pro:
mancher Pfleger
Kontra:
die Stationsärztin, falsche Diagnose
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
1995
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Die 1995 praktizierende Ärztin auf der Station 3c war das allerletzte. Sie war total überheblich und hatte nur Kritikpunkte. Anstelle von ADHS diagnostizierte man bei mir Asperger Autismus. Man wollte mich auch damals mit Tabletten abfüllen. Zum Glück waren meine Eltern dagegen. Die Behandlung durch die Ärzte war sehr erniedrigend. Man wurde teilweise, wie ein Stück Fleisch behandelt. Einige Pfleger hätte man nicht auf kranke Kinder loslassen dürfen. Ich hoffe die Standards haben sich auf der Kinder und Jugendpsychiatrie verbessert.
Gut waren einige Pflegekräfte, sie haben zugehört und einen auch als Kind ernstgenommen. Auch am Essen gab es nichts auszusetzten.
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| Für mich die beste Entscheidung | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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24.10.2011 |
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Pro:
Kleine Gruppe, Gute Therapeuten, vielfältiges Therapieangebot, Selbstständigkeit wird gefördert
Kontra:
Viel Papierkram
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Huhu, bin auch etwas irritiert von all den negativen Erfahrungsberichten. Klar, die Therapie ist sicher auch nicht für jeden geeignet. Und auch die Therapeuten dort sind nur Menschen. Aber ich für mich kann sagen, dass mir die Therapie sehr geholfen hat. Ich bin Traumapatientin und war auf der Station 4D sehr gut aufgehoben.
Es gab viele Therapien, und einige Patienten waren auch manchmal überfordert, aber meine Erfahrung ist, dass die Therapeuten dann auch Verständnis haben.
Früh gab es Morgensport oder Tanz und Bewegung. Nach dem Frühstück kam meist eine Achtsamkeitsübung. In der Morgenrunde legte jeder sein Tagesziel fest, und abends wurde überprüft, ob man es erreicht hatte. Wobei ich auch hier kein Gefühl von Zwang hatte. Bei mehrfachem Nichterreichen wurde schon nachgehakt, wieso man es nicht geschafft hatte - um Lösungen zu finden. Sonst gab es Gestaltungstherapie, Körpertherapie, Einzelgespräche, Skillstraining, Soziale Kompetenz, Basis (hier lernte man auch mehr über die Krankheit!), Pflegegespräche, Selbstwert, und das Leben zurückerobern. Zusätzlich war noch eine Sozialarbeiterin da und ein Arzt. Einmal pro Woche gab es eine Patientenversammlung. Ich finde es sehr positiv, dass viel Wert auf die Selbstständigkeit der Patienten gelegt wird. Auch bei uns in der Gruppe gab es immer wieder Konflikte. Aber alle konnten gelöst werden, weil wir uns an einen Tisch gesetzt haben und darüber geredet haben. Die Therapeuten sind auch nicht perfekt - wer ist das schon? - aber insgesamt sehr kompetent. Der viele Papierkram schreckt ab, war aber oft hilfreich. Ich habe jedenfalls viel mitnehmen können. Mein Trauma verfolgt mich nicht mehr den ganzen Tag lang, ich kann wieder leben! Und ich habe viele liebe Menschen kennengelernt. Zum Thema Zweibettzimmer: Darüber kann man sich nicht beschweren, das ist Luxus. Nur 12 Patienten auf einer Station - wo gibt es das noch? Und wegen Essen: Ich habe es überlebt und ich bin nicht wegen des Essens dort gewesen. ;-)
Kommentare
Kommentar von Schattenkindam 03.12.2011
Ich finde es toll, dass Dir der Aufenthalt so geholfen hat. Ich erlebte in dieser Klinik genau das Gegenteil. Am schlimmsten im nachhinein ist für mich, dass man es dort geschafft hat mein Vertrauen in die Menschen (das ich langsam wieder aufgebaut hatte) vollkommen zu zerstören. Das wirkt umso schwerer als es von Menschen geschah bei denen ich Hilfe gesucht habe. Vielleicht hat sich in den letzten 3 Jahren dort im ZI etwas zum positiven geändert. Ich würde es allen Betroffenen wünschen. Mich haben sie dort leider noch mehr kaputt gemacht als es die Täter schon gemacht haben.
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| Angst war unbegründet | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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14.10.2011 |
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Pro:
Klinikmitarbeiter sehr motiviert und engagiert
Kontra:
Klinikküche
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich möchte euch gerne berichten wie die Zeit auf der Traumastation des ZI in Mannheim für mich verlaufen ist. Ich bin leider nur 3 Wochen dort gewesen und der erste Tag war ziemlich schwierig. Ich hatte Angst. Angst, die unbegründet war. Niemand hat mich enttäuscht und niemand hat mich im Stich gelassen. Pfleger, Therapeuten und Ärzte waren für mich da.
Es gibt hier ganz viele verschiedene Therapien: zum Beispiel Gestaltungstherapie, Bewegung, Achtsamkeitsübungen, Selbstwertgruppe, soziales Kompetenz-Trainung und vieles mehr. Es gibt viele Hausaufgaben, die man auch erledigen sollte, um weiterzukommen. Was ganz wichtig ist, ist das Skills-Training. Es werden Skills (das sind Fähigkeiten und Fertigkeiten) vermittelt, die einem dabei helfen, wenn einen die Gefühle übermannen, das heißt wie man selbst herausfinden kann, wenn es einem gerade ganz schlecht geht. Was man selbst dafür tun kann, damit es einem wieder besser geht und man wieder mehr im Leben steht. Für mich war sehr wichtig, in vielen Einzelsitzungen an mir arbeiten zu können. Die Aufklärung über die Krankheit ist hervorragend.
Das Zweibett-Zimmer sehe ich heute nicht mehr als Nachteil, sondern als Vorteil. Man lernt wieder, mit anderen Menschen umzugehen. Rücksicht zu nehmen und auch seine eigenen Wünsche kund zu tun.
Auch das time-out hat für mich seinen Sinn. Bei Regelverstößen, oder wenn man die Therapie abbrechen möchte, bekommt man die Möglichkeit für 24 oder 48 Stunden die Klinik zu verlassen um in Ruhe nachzudenken was man wirklich will.
Die Station ist sehr klein und überschaubar. Es sind 12 Patienten stationär in einer Gruppe untergebracht. Es gibt eine eigene Patientenküche die sehr sauber und zweckmäßig ist. Dort kann jeder Patient kochen oder backen wenn er Lust hat.
Das Essen möchte ich nicht beschreiben, Geschmäcker sind verschieden. Meiner wars nicht.
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| Bericht Station 5a Zentralinstitut für Seelische Gesundheit | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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30.07.2011 |
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Pro:
Alles
Kontra:
keine Abstriche
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Besonders empfehlenswert ist die Station 5a aber auch die kleinsten Wünsche werden erfüllt es ist immer ein kompetenter Ansprechpartner da, diagnostisch einwandfrei ohne wenn und aber sollte mal nachts Zahnschmerzen auftreten ist am nächsten Morgen schon ein Termin beim Zahnarzt da. Top Personal komme von Braunschweig und bin Aok Patient. Hier sind Spitzenleute im Einsatz. Traut Euch jeder hat mal einen Seelischen Tiefgang. Getestet und Urteil lautet Sehr gut und absolut Emmpfehlenswert!!!
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| Eine gute Unterstützung wenn man die richtige Einstellung hat | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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| Fallen berichtet als Patient | 21.07.2011 |
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Gesamtzufriedenheit:
zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war sowohl im Jahr 2007 als auch 2011 für jeweils 3 Monate auf der Psychosomatikstation 4c. In beiden Fällen habe ich ein positives Resümee vom Aufenthalt gezogen.
Wichtig ist, das man sich zu 100% sicher ist etwas verändern zu wollen bevor sich für diesen Weg entscheidet. Man kann auch nicht verlangen das die Therapeuten die Arbeit für einen erledigen sondern das man selbst hart an sich selbst arbeiten muss wenn man eine Veränderung erzielen möchte. Wenn diese Vorraussetzungen gegeben sind kann man eigentlich nur profitieren. Wichtig ist auch sich auf alle Therapien einzulassen, auch wenn einem nicht alles gefällt!
Kommentare
Kommentar von Schattenkindam 28.07.2011
Ihr Meinungsbericht suggeriert und beinhaltet in meinen Augen einen versteckten Vorwurf das alle diejenigen die schlechte Erfahrungen in dieser Klinik gemacht haben anscheinend wohl selbst schuld sind. Eine sehr vermessene Einstellung. Ich freue mich für Sie, dass Ihnen beide Aufenthalte geholfen haben aber der Behandlungserfolg hängt eben nicht nur von der persönlichen Einstellung der Patient(innen) ab sondern auch vom Personal, dem Konzept und dessen Umsetzung.
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| ZI - 4c | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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27.06.2011 |
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Pro:
Mitpatienten, Tagesstruktur, manche Therapien
Kontra:
teilweise Pfelgepersonal, Time-Out Regelung,
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden (Mir geht es auf jeden Fall bisschen besser!!! Das ist viel Wert!)![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (Therapeutin war sehr nett)![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden (Oberarzt sehr nett und verständnisvoll)![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden (Keine Absprachen, zeitweise durcheinander)![]()
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ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war auch auf der Station 4c- Borderline, auch ich habe dort Erfahrungen gemacht, da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Am Anfang dachte ich, ich habe genau das Richtige gemacht und kann froh sein dort einen Platz zugewiesen bekommen zu haben, nach sehr sehr langer Wartezeit. Im Nachhinein ist es auch so...
Am Anfang kam ich mit allen super zurecht, man hat mir zugehört und mich auch sehr unterstützt. Sobald aber irgendwelche Traumata ins Spiel kamen, hieß es, es hat auf dieser Station nichts zu suchen, sie wären für Borderline da. Ist ja schön und gut, aber wie soll man lernen damit umzugehen, wenn Ursachen ignoriert und totgeschwiegen werden.
Eine Mitpatienten hat ein Time-Out bekommen, weil sie in einer Krise, keine Skills angewendet hat, sondern eingeschlafen ist (das war nachts) für mich ist das positiv wenn man es schafft einzuschlafen, aber nein Time-Out.
Nach einem Flashback, Selbstverletzung, Grund egal - 24 Stunden Time Out. Egal wo hin aber außerhalb der Klinik, egal wo man wohnt, oder ob man sich ein Hotel leisten kann oder nicht. Pech gehabt.
Mitpatientin schließt sich ein, total dissoziiert und geflasht, hole Pfleger, der geht wieder in einem Schneckentempo ins Pflegezimmer holt Kühlakku und muss dann mal schauen was er macht, hallo???
Naja jede Klinik hat wohl seine Macken!!
Positiv muss ich allerdings sagen:
Egal wann ich meine Therapeutin aufsuchte, egal wie oft am Tag, egal um welche Uhrzeit, sie nahm sich immer Zeit um mit mir zu reden, mir weiterzuhelfen, mich ernst zu nehmen. SIE war IMMER für mich da, dass hat mir sehr geholfen, auch schnell vertrauen zu ihr aufzubauen!! DAS WAR WIRKLICH TOP UND DAS BESTE WAS MIR PASSIEREN KONNTE!! VIELEN DANK!!
Ich bin jetzt schon lange entlassen und zum Schluss muss ich doch noch etwas sagen:
-weniger SVV
-Umgang mit Gefühlen hat sich verbessert
-Mitpatienten wurden zu Freunden
-Pflegepersonal teilweise sehr hilfsbereit und auch für einen da
-Tagesstruktur
-Bei Suizidgedanken ernst genommen worden
-Therapeutin war sehr gut und nett
-Selbstvertrauen und Disziplin
-Skills gelernt
-Grenzen setzen
-Pausen machen
mehr fällt mir gerade nicht ein.
Also die Zeit dort half mir sehr und wenn ich Hilfe bräuchte würde ich jederzeit wiederkommen, 100 %
Kommentare
Kommentar von Ravengirlam 05.07.2011
Hi,
ich glaube wir waren zur gleichen Zeit auf der 4C !!
Ich werde heute entlassen - 2 Tage früher, weil ich auf mich geachtet habe, und nicht an einer Gruppe teilgenommen habe,weil es mir zu viel geworden wäre...*kopfschüttel*
Und eine Mitpatientin bekommt ein 24-std Timeout weil sie 100g zu wenig wiegt...Hallo???? Gehts noch???
Mir hat diese "Therapie" hier nicht viel gebracht und ich empfehle diese Klinik auch nicht weiter...
LG
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| zi ist viel besser als sein ruf | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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25.06.2011 |
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Pro:
artze und pflegepersonal
Kontra:
verpflegung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
ich war 5 wochen im zi mannheim station 5c wegen angstzuständen und depressionen ... die ärzte und das pflegepersonal waren sehr kompetent und einfühlsam .... innerhalb kurzer zeit ging es mir besser .... die mitpatienten waren sehr lieb und hilfsbereit .... das zimmer (2-bettzimmer mit bad) war in ordnung .... das therapieangebot und die therapeuten waren gut .... das therapieangebot könnte größer sein zb kunsttherapie oder familienaufstellund sowie bäder wären schön gewesen .... mein besonderer dank geht an dr. kersting ....
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| DBT-Therapie - nicht mehr im ZI!!! | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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10.06.2011 |
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Pro:
Mitpatienten
Kontra:
Einzeltherapeutin, Pflegepersonal
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden (schlechtes Konzept, schlechtes Personal)![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden (netter Oberarzt)![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden (keine Absprache)![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hallo!
Ich bin nun aktuell seit 8 Wochen hier auf Station 4C - DBT-Programm/Borderline...
Die ersten 4 Wochen sind hier alle sehr nett und hilfsbereit...
Doch dann schlägt es um!
Meine Einzeltherapeutin setzt mich nur unter Druck. Ich soll eine Angsttherapie so machen, wie sie es mir sagt - ansonsten wirft sie mich aus der Klinik. Ich dagegen weiß, dass dies absolut traumatisierend für mich wäre und versuche mich zu schützen bzw kenne Alternativen - meine Meinung zählt jedoch nicht!!
Ich habe absolut kein Vertrauen mehr zu ihr!
Das Pflegepersonal ist oft total unkompetent. Bei Flashbacks, Dissoziationen und Zusammenbrüchen wird man alleine gelassen bzw. nach Schema F behandelt. Traumata werden mit den Worten abgespeist, hier würden diese nicht bearbeitet werden - und werden vom Personal totgeschwiegen.
Einige haben echt ihren Job verfehlt!
Es werden völlig sinnlos Timeouts vergeben (Ausschluss aus der Therapie von 2 bis 48 Std) - einmal bekam eine Mitpatientin ein Timeout,weil sie einen Zusammenbruch hatte...
Als ich mich einmal beim Pflegepersonal gemeldet habe, weil es mir wirklich schlecht ging und ich Flashbacks eine Traumas hatte, wurde ich nur gefragt, ob ich denn alle Therapien wahrnehme...Kein Mitgefühl, kein Verständnis.
Hier wird nur nach Schema gehandelt - jeder erhält das gleiche Programm. Mir ging es einige Tage schlecht, war depressiv - daraufhin wurde ich sofort zur Therapeutin zitiert und mir wurde unterstellt, ich hätte kein Interesse mehr an der Therapie - ich solle doch überlegen, nach Hause zu gehen, es stünden noch so viele auf der Warteliste... Also am besten darf es einem hier nicht schlecht gehen, man funktioniert, erledigt alle Therapien und beschwert sich nicht....
Angeblich hat diese Klinik den Ruf, die beste in D zu sein - ich kann darüber nur den Kopf schütteln!
Ich rate jedem, sich eine andere Klinik zu suchen - diese hier ist es nicht wert!
Ich werde versuchen, die 12 Wochen noch irgendwie herumzubekommen, für mich waren sie Zeitverschwendung!
2 Kommentare
Kommentar von Schattenkindam 19.06.2011
Hallo Ravengirl,
die "Bestrafungen" mit den Timeouts habe ich auch erlebt. Eine Mitpatientin musste die Klinik für einen Tag verlassen weil sie nach Meinung des ZI Problemverhalten zeigte (sie dissoziierte). Das sie 400 km entfernt wohnte war egal, wo sie in der Zeit hingeht war auch egal. Ich empfand das als absolut verantwortungslos. Es hätte sonst etwas passieren können.
Das einzige Ziel des ZI ist in meinen Augen eine möglichst gute Statistik zu haben und wenn die Therapie abgebrochen wird, sind IMMER die Patientinnen schuld und so steht es dann auch im Entlassbericht.
Ich wünsche Dir viel Kraft für den weiteren Aufenthalt und pass auf Dich auf! Alles Gute von dem Schattenkind
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Kommentar von Ravengirlam 22.06.2011
Hallo schattenkind,
ja du hast recht, so ergeht es mir und anderen auch hier...
es geht um statistiken und den "guten ruf" zu wahren. wehe man erzählt schlechtes über die therapie - dann wird man zum therapeuten zitiert, es würde den anderen patienten nicht gut tun (die aber derselben meinung sind)...
wenn es einem schlecht geht, wird man nicht beachtet, es wird einem nur sehr nahe gelegt, doch an allen therapien schön brav teilzunehmen - es stünden ja noch so viele auf der warteliste...
die regelung mit den timeouts finde ich absolut fahrlässig - ich wurde 24 stunden der klinik verwiesen trotz suizidgedanken...in dieser zeit hätte ich diese auch unbemerkt in die tat umsetzen können!!!
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| Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht. | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
|---|
| Sarah9 berichtet als Patient | 02.06.2011 |
|---|
Pro:
kompetente Sozialarbeiterin
Kontra:
teilstationäre Aufenthalte sind unmöglich
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
2007
Erfahrungsbericht:
Ich war teilstationär auf der Traumastation in dieser Klinik und habe es sehr bereut dort gewesen zu sein. Mir ging es anschließend wesentlicher schlechter als vorher und ich musste in eine andere Klinik, nachdem ich dort den Aufenthalt abgebrochen hatte. Ich hatte jegliches Vertrauen in die Ärzte und das Pflegepersonal verloren.
Als teilstationäre Patientin fühlte ich mich als "Lückenfüller" und wurde überall dort hingeschoben wo noch ein bißchen Freiraum war. Ich hatte während meines Aufenthaltes (5!) verschiedene Therapeutinnen. Ich habe - wie schon andere hier geschrieben haben - ebenfalls erlebt, dass bei Mobbing und Streit auf der Station niemand geholfen hat. Das Personal war manchmal völlig überfordert, insbesondere wenn man dissoziierte.
Als teilstationäre Patientin hatte ich keinerlei Rückzugsmöglichkeit (ich benutzte dann das Stationsbad, das monatelang nicht repariert worden ist und daher nicht benutzt werden konnte). Vieles an dem Behandlungskonzept war für mich Re-Traumatisierend. Ich habe erlebt, wie mitten in der Therapiestunde plötzlich die Tür aufgerissen wurde und plötzlich stand jemand im Zimmer (das passierte bei mir mehrmals, auch durch einen Mann). Ich machte dann selbst Schilder "Bitte nicht stören" die ich zu der Therapiestunde mitbrachte. Das was andere zum Essen geschrieben haben, kann ich auch bestätigen.
Ach ja, meine Beschwerde bei meinem Aufenthalt brachte ebenfalls nichts und auch mein Entlassungsbericht fiel dementsprechend aus (traurig aber wahr). Ich würde niemals wieder in diese Klinik gehen.
4 Kommentare
Kommentar von Quork2am 03.06.2011
Also, wenn man die ganzen negativen Bewertungen zum Zentralinstitut für seelische Gesundheit liest, kommt einem der Begriff "seelische Gesundheit" wie die reinste Marketing-FARCE vor. So eine Klinik, darf sich doch auf keinen Fall mit den Worten "seelische Gesundheit" benennen.
Hier scheinen ja Zustände zu herrschen wie in der Anfangszeit der Psychiatrie. Eine Forschungseinrichtung und Klinik, die sich in Deutschland als Institution der Psychiatrie sieht, sollte auch im Umgang mit Menschen auf den neusten Stand sein und keine Patienten stimatisieren und jegliche Menschenrechte außer Kraft setzten. Heutzutage ist es wichtig, dass Kliniken sich kundenorientiert zeigen und im Sinne der Gesundung des Patienten mit Berücksichtung aller Grundrecht handeln.
Respekt vor der Lebenserfahrung der Patienten und mit den Patienten auf Augenhöhe zu sprechen und ihn dementsprechend zu behandeln sollte im 21. Jahrhundert eigentlich auch in der Psychiatrie selbstverständlich sein.
Ich war nie in dieser Klinik, spielte aber mit dem Gedanken dort hinzugehen. Aber was hier zu lesen und wirklich komplett abschreckend - Hilfe bekommen und anzunehmen sieht anders aus.
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Kommentar von Schattenkindam 26.06.2011
Ich würde nie wieder dorthin gehen. Ich habe heute noch Alpträume vom ZI.
Kommentar von Re-Lam 24.10.2011
Es tut mir sehr leid, dass der Klinikaufenthalt für Dich so gelaufen ist... mir hat er sehr gut geholfen.
An die, welche noch nicht dort waren, dennoch eine Bitte: ihr seht doch, wie die Meinungen auseinandergehen - macht euch ein eigenes Bild! :) Eine Mitpatientin von mir wäre fast nicht hingegangen, auf Grund der Bewertungen hier. Jetzt ist sie froh und dankbar, dass sie hingegangen ist!
Kommentar von Schattenkindam 25.11.2011
Vielleicht hat sich seit meinem Aufenthalt dort etwas zum positiven geändert. Es wäre wünschenswert für alle Betroffene die dort Hilfe suchen. Personal wechselt ja ständig und viel hängt eben von den behandelnden Personen ab. Ich hatte halt leider Pech und durch die erfahrenen Re-Traumatisierungen dort ging es mir nach dem Aufenthalt bedeutend schlechter als vorher. Ich hatte zu absolut niemanden mehr Vertrauen da ich von den Menschen bei denen ich eigentlich Hilfe gesucht habe immer wieder im Stich gelassen wurde. Aber das kennt man ja zur Genüge von früher.
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| Super Station! | Klinischer Fachbereich: Kind/Jugend-Psych. |
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26.05.2011 |
|---|
Pro:
Die Psychologin und die Pfleger und Schwestern
Kontra:
Nothing
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Meine Kleine "Ziehtochter" war im ZI und ich fand es richtig Klasse!!! Grosses Lob an unsere Psychologin, die einen tollen Job gemacht hat, nicht nur im Umgang mit dem Kind sondern auch mit uns als Eltern! Und ein noch grösseres Lob an die Pfleger und Schwestern, die meine Kleine ins Herz geschlossen hat und die IMMER ein offenes Ohr und gute Ratschläge für uns hatten! Ich bin froh dass wir in unserer Situation solche Menschen und eine solche Hilfe gefunden haben!!! Einen ganz herzlichen Dank an St. 3A! Ihr seid super!!!
Kommentare
Kommentar von AnnaKarenam 06.11.2011
Es freut mich sehr für Sie und ihre Tochter. Es hat sich wohl einiges im Laufe der Zeit getan, das ist gut.
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| micky: Mein Meinung zur Traumastation der Psychosomatik im ZI | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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17.05.2011 |
|---|
Pro:
Mitarbeiter und Stationskonzept und eine tolle Betreuung im allgemeinen
Kontra:
Essen schmeckt nicht so gut und wiederholt sich häufig
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (Ich würde immer wieder ins ZI gehen)![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (Gut und gehen auf Fragen und auch Wünsche ein)![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden (Gehen auf die einzelnen Probleme ein und schieben die Beschwerden nicht gleich auf die Psyche. Sondern gehen den Beschwerden erst mal nach!)![]()
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2009
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich bin auch etwas erschüttert über diese vielen negativen Erfahrungsberichte auf dieser Seite. Wobei hier einige schreiben, die noch gar keinen richtigen Kontakt mit der Klinik hatten und sich dann ein Urteil erlauben. Das finde ich schon echt schade.
Ich war im Jahr 2009 auf der Traumastation (4d). Klar das nicht alles gut sein kann, aber wo gibt es das schon, das alles perfekt ist?
Ich habe gute Erfahrungen gemacht. Ich leide auch unter komplexer PTBS und mit hat dieser Aufenthalt einfach nur gut getan. Es war die erste Therapie seit Jahren, die mir wirklich gaholfen hat. Das Konzept der Station ist sehr anspruchsvoll und sehr zeitintensiv, was die Therapie natürlich nicht zu einem Spaziergang macht. Doch ich habe dort gelernt, nur wenn ich an mir arbeite, kann ich auch etwas an mir und meiner Krankheit ändern. Die Einzeltherapie war sehr anstrengend, vorallem dann die Konfrontation. Sie kostete mich viel Kraft und auch viele viele Tränen, doch es hat sich gelohnt. Meine Beschwerden haben sich seit dem sehr gebessert. Ich habe soviele wertvolle Tipps und Tricks mit genommen, die ich auch weiterhin in meinen Alltag einbaue und auch leicht umzusetzen sind.
Ich bin dort mit allen gut ausgekommen und kann mich über niemanden beschweren. Auch kann ich von meiner Seite aus sagen, waren alle sehr kompetent und immer für einen da.
Ich kann nur noch sagen, wer wirklich was in seinem Leben verändern möchte und auch den Mut und die Kraft dazu aufbringen will, der kann sich dort in gute Hände begeben.
PS. Das Essen ist wirklich nicht das Beste!
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| Sehr gute Therapie | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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17.05.2011 |
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Pro:
Sehr individuelle Therapie
Kontra:
Das Essen ist nicht gut
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden (Sehr gut, kein einfaches Ruhigstellen durch Medikamente)![]()
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden (Problemlose Anmeldung und Vorgespräche, auf Terminwünsche wurde eingegangen.)![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich muss sagen, dass ich ein wenig schockiert bin über die Bewertungen, die hier bereits über das ZI abgegeben worden sind.
Ich habe meinen Aufenthalt auf der Traumastadion als sehr positiv empfunden. Das Team bestehend aus Pflege, Therapeuten und Ärzten ist sehr kompetent und Patienten zugewandt. Bei Problemen gab es immer einen Ansprechpatner, auch wenn das für die Therapeutin bedeutet, dass sie eine Überstunde machen musste. Ich wurde nie allein gelassen oder einfach weggeschickt. Auch die ärztliche Betreuung war sehr gut. So wurde bei mir ein Medikament, dass übermäßige Müdigkeit hervorgerufen hat, abgesetzt, natürlich erst nachdem die Ärztin mit mir gesprochen und ich eingewilligt hatte. Es ging mir sofort besser. Es war niemals so, dass ich einfach übergangen wurde und plötzlich andere Medikamente bekam.
Die Therapie ist sehr zeitintensiv, es ist gut möglich, dass man von 8h morgens bis 16h nachmittags Therapie ohne große Pausen dazwischen hat. Aber auch das wird mit dem Patienten abgesprochen. Es gibt sog. Module, also verschiedene Gruppentherapien die nicht alle Patienten zusammen und zur gleichen Zeit besuchen. Je nachdem welche Wünsche und Probleme der Patient hat, wird die Therapie durch die einzelnen Module individuell zugeschnitten.
Ein Teil des Behandlungsprogramms ist natürlich für alle Patienten gleich, dazu gehört auch, dass es in der Woche zwei Einzelgespräche gibt. Das ist sehr viel, überhaupt ist der Aufenthalt kein Spaziergang, man bekommt schriftliche Hausaufgaben, muss den ein oder anderen Fragebogen ausfüllen und besonders die eigentliche Konfronation ist sehr herausfordernd. Für jemanden, der wie ich Herausforderungen liebt, war das sehr positiv, für jemanden, der sich seiner Vergangenheit nicht wirklich stellen will, eine passive Haltung einnimmt und denkt, keine große Arbeit in die Therapie reinstecken zu müssen, ist es das falsche Konzept. Es ist kein Selbstläufer, man wird dafür aber auch nie allein gelassen.
Das einzig Negative ist wirklich das Essen, dass ist nur zu ertragen, wenn man sich privat Essen dazu kauft.
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| Ich hatte zum Schluss nur noch Angst in dieser Klinik | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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10.05.2011 |
|---|
Pro:
2x Einzeltherapiestunden pro Woche
Kontra:
Behandlungskonzept m.E. teilweise Re-Traumatisierend
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
2009
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war Patientin in der Traumaabteilung in dieser Klinik und habe es im nachhinein sehr bedauert dort gewesen zu sein. Nach dem Aufenthalt (den ich abgebrochen habe) war ich völlig am Ende und hatte einen vollständigen Zusammenbruch.
Ich erlebte bei dem Aufenthalt wie eine Mitpatientin gemobbt wurde und das gesamte therapeutische Team schaute zu und half nicht, obwohl mehrmals um Hilfe gebeten wurde weil die Situation auf der Station unerträglich wurde. Das Pflegepersonal war oftmals total überfordert und wusste nicht mehr weiter.
Es gibt Zwei-Bett-Zimmer die klein aber ausreichend sind. Organisatorisch liegt viel im argen. Es wurden oftmals Termine nicht weitergegeben oder ganz kurzfristig geändert.
Das Behandlungskonzept ist für schwer traumatisierte Menschen nach meiner Auffassung völlig ungeeignet und sorgte bei mir für Re-Traumatisierungen.
Das Essen auf der Station war extrem schwierig. Viele Traumapatientinnen haben auch eine Vorgeschichte mit Ess-Störungen und das angebotene Essen sorgt dafür das man ganz schnell wieder in diese hineinrutschen kann.
Positiv kann sein, dass es 2x in der Woche Einzeltherapie gibt. Dies ist allerdings nur dann von Vorteil wenn man eine ausgebildete und gute Therapeutin bekommt. Man darf nicht vergessen, dass es sich bei dem ZI auch um ein Lehr-und Forschungskrankenhaus handelt. Wir wurden auch mit zig Fragebogen "bombardiert" die wir sogar direkt nach Einzeltherapiestunden ausfüllen mussten.
Ich habe mich mit Unterstützung einer Mitpatientin gewagt dann zu "wehren" und mich mündlich beschwert, was allerdings in Verbindung mit meinem Therapieabbruch dann zu einer "Retourkutsche" im Abschlussbericht wurde.
Ich hatte musste jedoch abbrechen, denn ich hatte in dieser Klinik nur noch Angst, Angst, Angst und mich gar nicht mehr getraut ein "Fehlverhalten" wie bulimische Rückfälle oder Selbstverletzungen zu melden.
Mein Fazit: Für schwer traumatisierte Menschen gibt es weit besser geeignete Kliniken.
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| Station 5c für Depression u. Angst ohne Psychotherapie? | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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12.04.2011 |
|---|
Pro:
Diagnostik, Ergotherapie
Kontra:
schlechte Betreuung, keine Psychotherapie
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
weniger zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Personal: Sehr gemütliche Arbeitseinstellung. Ich bekam keine Einweisung in die Station, in die Abläufe und man sah die Pfleger mehr gemeinsam am Frühstückstisch sitzen als sich um Patienten kümmern. Selbst nach einer Woche kannten die meisten meinen Namen nicht. Termin zur Blutentnahme wurde einfach an die Tafel gekritzelt ohne mir persönlich einen Tag vorher Bescheid zu geben, damit ich nüchtern bleibe. Auch wurde einfach nicht mitgeteilt wenn etwas ausfiel. Ob man rein geht oder raus, egal. Ich habe dann auch nicht mehr Bescheid gesagt, da es keinen zu interessieren schien.
Therapie: Diese findet mit Medikamenten, kreativen AKtivitäten und Bewegung statt. Es gibt keine Gespräche mit einem Psychotherapeuten, was für die Krankheiten Depression und Angst nicht nachvollziehbar ist. Patienten lernen nur wenig über die Zusammenhänge, Ursachen etc.
Alles in allem nett um zur Ruhe zu kommen, aber keine wirkliche Therapie in dem Sinne. Für mich reine Zeitvergeudung. Alles junge Ärzte, die kaum Erfahrung haben und stark nach Lehrbuch arbeiten.
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| Die Horror Ereignisse | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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08.04.2011 |
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Pro:
nichts
Kontra:
schlechte Mediziner
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
1999
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Auf der Suche nach dem ZI Mannheim landete ich im Forschungshaus des ZI. Aufgrund von Sprachschwierigkeiten wusste ich mit dem Begriff "Forschung" nichts anzufangen. Da wurde ich von einem Therapeuten sexuell belästigt. Diesen zeigte ich bei der Polizei an. Daraufhin kam ich in die Forschung rein, aus purer Rache an mir. Das ZI speicherte meine Daten im Computer, so dass ich 12 Jahre bei Ärzten erpresst und erniedrigt werde. Seit dieser Zeit bekomme ich nur noch Hilfe im Ausland. Durch meine Krankenversichertenkarte werde, ich bei jedem Arzt in Deutschland verfolgt. Mir werden falsche Diagnosen gestellt, falsche Medikamente verabreicht, die meine Organe zerstören sollen. Das Ziel des ZI ist es, dass ich einen Nervenzusammenbruch kriege und so durch den Krankenwagen wieder zu ihnen komme.
Ich bekomme in Deutschland kein Recht bei Anwälten, der Polizei, bei Krankenkassen, nicht bei Bezirksärztekammern und auch nicht beim Gesundheitsministerium. Bei diesen Institutionen übt das ZI große Macht aus. Ich habe keinen Ausweg mehr in Deutschland, dank dem ZI.
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| Meinung aller Eltern | Klinischer Fachbereich: Kind/Jugend-Psych. |
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30.03.2011 |
|---|
Pro:
Nichts
Kontra:
Das Kind wird durcheinander gemacht !
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
weniger zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
Weiterempfehlen:
nein
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hallo ihr Lieben (:
Ich habe bisher nur schlechtes im ZI erlebt .. jedoch war ich nie
Patient sondern Angehörige der Patienten.
Mich würde interessieren, was so manche Eltern zum ZI Mannheim zu sagen haben, deren Kinder dort untergebracht wurden.
Diese Meinungen sind mir sehr wichtig und ich würde mich freuen .. Antwort zu bekommen.
Vielen Dank (:
Kommentare
Kommentar von Bambi51am 09.08.2011
Mein Sohn war vor vielen Jahren zwei Mal stationär im ZI und ich habe damals und auch später bei einer Freundin meiner Kinder nur negative Erfahrungen gemacht. Das was dort z.T. gemacht wurde war m.E. hart an der Grenze dessen, was erlaubt ist.
Ich finde es auch bezeichnend, dass man als Eltern keinen Entlassungsbericht zu sehen bekam; da hat sich mir immer die Frage aufgedrängt: Was haben die zu verbergen?
Mich würde ebenfalls ein Austausch mit anderen Eltern, die ähnlich negative Erfahrungen gemacht haben, sehr interessieren.
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| Station 4c ... besser gehts nicht ! | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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16.03.2011 |
|---|
Pro:
Das gesamte Team und die Therapie
Kontra:
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Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden![]()
Weiterempfehlen:
ja
Jahr der Behandlung:
2011
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Insgesamt 12 Betten (in Doppelzimmern mit Betten, geräumigen Schränken und 2 Schreibtischen... außerdem Dusche/WC/Waschbecken) umfasst die Bordi-Station des ZI. Neben den Zimmern gibt es auf Station einen kleinen Fitnessraum, einen Meditationsraum und einen Gruppenraum, in dem die Mahlzeiten eingenommen werden und Gruppentherapien durchgeführt werden. Außerdem gibt es den Gruppenraum mit Fernsehgerät (ab 18 Uhr) und verschiedene Gesprächsräume für Einzel- und Bezugspflegegespräche. Im Keller des Gebäudes befindet sich die Sporthalle, Kegelbahn, Tischtennisplatten und die Physiotherapie (hier gibt es bspw. therapeutisches Boxen und Massage).
Die Essenszeiten sind festgelegt und gehören zum Pflichtpgroramm. Zu Beginn der Therapie kann man zwischen Vollkost, vegetarisch (mit oder ohne Fisch) wählen.
Das Therapieprogramm besteht aus Morgensport, Achtsamkeit, Skillsgruppe, SKT (Soziales Kompetenztraining), Gestaltung, Basisgruppe, Eskrima, Körpertherapie, sowie Einzel- und Bezugspflegegespräche ... bei Bedarf weitere Therapiebausteine, bspw. Selbstwertgruppe. Außerdem erhält jeder Patient zu Beginn der Therapie einen Termin bei der Sozialarbeiterin, um zu klären, ob auf diesem Gebiet Hilfe benötigt wird. Einmal pro Woche ist die Oberarztvisite. Donnerstags findet abends der Krea-Abend statt, an dem die Gruppe etwas gemeinsam unternimmt. Der Tagesablauf ist so strukturiert, dass fast immer Therapien stattfinden - in der therapiefreien Zeit darf die Station verlassen werden. Ab dem zweiten Wochenende darf man (soweit nichts anderes vereinbart wird) von Samstagfrüh bis Sonntagabend (22 Uhr) nach Hause fahren.
Das Team auf Station ist sehr freundlich, kompetent und einfühlsam, das bemerkte ich schon bei den Aufnahmegesprächen, die gleich am ersten Tag stattfinden.
Die Therapie ist sehr anstrengend ... wer wirklich etwas verändern will, ist hier genau richtig!
Kommentare
Kommentar von Ravengirlam 10.06.2011
wen hattest du denn als einzeltherapeutin??
fühle mich hier gar nicht wohl......
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| Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein schutz |
Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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21.10.2010 |
|---|
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
zufrieden
medizinische Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Jahr der Behandlung:
2010
Erfahrungsbericht:
ich wäre eigentlich zukünftiger patient dieser klinik und bin froh über dieses forum vor der klinik gewarnt worden zu sein.ich bin nämlich nicht an weiteren übergriffen von arztseite interessiert.also mein tipp, bevor ihr euch für eine klinik entscheidet, lest die erfahrungsberichte.
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| Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein warnung |
Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
|---|
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19.10.2010 |
|---|
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
zufrieden (info über erfahrungsberichte)
medizinische Behandlung:
unzufrieden (info über erfahrungsberichte)
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden (info über erfahrungsberichte)
Jahr der Behandlung:
2010
Erfahrungsbericht:
ich bin traumapatientin und mir wurde die klinik von meiner psychiaterin empfohlen.nachdem ich die erfahrungsberichte auf dieser seite gelesen habe, bin ich so entsetzt und glücklich davor gewarnt worden zu sein, da ich nicht wieder opfer von übergriffen werden möchte.ich habe gleich in der klinik angerufen und mein entsetzen mitgeteilt, wobei man mir dort mitteilte, daß es nicht so wäre.ich glaube der klinik aber nicht.bei meinem nächsten arzttermin werde ich meine psychiaterin darauf hinweisen, niemals jemanden dorthin zu verweisen, außer man ist lebensmüde.
2 Kommentare
Kommentar von Maikenam 24.10.2010
Recht tun Sie.
Wer den Ärzten vom ZI nur ein Wort glaubt, handelt selbstgefährdend.
Klinik des Grauens.
alle Kommentare anzeigen »
Kommentar von earkleam 23.12.2010
Bin Traumatisiert und mir wurde diese Klinik auch empholen.
Das sind ja Horror Erfahrungsberichte da gehts ja schlimmer
ab wie in dem Film ( Einer flog übers Kuckucksnest).
Werde mir eine andere KLink suchen.
Danke für eure Erfahrungsberichte.
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| Unmenschlich | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
|---|
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|
28.09.2010 |
|---|
Pro:
Schlimmer als dort wird's nicht mehr
Kontra:
Inkompetente Ärzte, Überbelegung, quasi keine Therapie
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden (Wie, gibt's im ZI überhaupt Beratung???)![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden (Medikamente (versehentlich manchmal die falschen) und 1x wöchentlich kegeln und basteln)![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
Jahr der Behandlung:
2010
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Die Ärzte lassen einen deutlich spüren, dass sie ZI Allmacht haben (Zitat: "Beschweren Sie sich doch über die Zustände, wem wird man wohl glauben, einem Verrückten oder uns Ärzten.")
Wenn man nicht nach deren Pfeife tanzt, wird man z.B. gefesselt oder darf nicht zu den ohnehin auf Kegeln und Basteln beschränkten Therapien.
Mit einem Psychologen habe ich während des gesamten Aufenthalts nicht sprechen dürfen.
Wurde nur entlassen, indem ich hartnäckig log, es gehe mir besser.
Ich war noch nie so froh wie nach diesem Aufenthalt, wieder Zuhause zu sein und arbeite jetzt meine Kliniktraumata auf.
3 Kommentare
Kommentar von Yasharam 26.10.2010
Lösung wäre es den nach der Bezeichnungsänderung von Praktikantsärzten in Assistenzärzte Gehaltspush damit zu begründen, das diese weniger Entscheidungskompetenzen bekommen, denn es gibt eh viele Probanten dort(nicht so schlimm), aber, das dann auch noch Assistensärzte dort an den ohnehin schon Probanten üben ist zuviel des guten...
Assistenzärzte bekommen jetzt richtig gutes Geld, aber das sie da schon richtig rumdocktern und sich ausprobieren geht so nicht
alle Kommentare anzeigen »
Kommentar von Maikenam 01.11.2010
Fixierung ohne akute Selbst- oder Fremdgefährdung ist ein Rechtsbruch, strafbar und sollte zur anzeige kommen.
Kommentar von nayeliam 22.02.2011
gibt es hier auch kunst/gestalt und/oder musiktherapie?
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| Umfassende Behandlung | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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26.09.2010 |
|---|
Pro:
Viel Personal
Kontra:
nur wegen Forschung so gut
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
sehr zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden (Aufnahme von ausserhalb nur bedingt)![]()
Jahr der Behandlung:
93-99
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Die Klinik liegt Alltagsnahe in der Stadtmitte, also nicht Weltfremd abgelegen weit draußen so das man trainieren kann unter Leute zu gehen.
Es gibt eine gute Menge Belegschafft von denen man immer einen Ansprechpartener findet, also in jedem Fall auch einen passenden "Bezugsbetreuer" mit dem die Chemie stimmt.
Therapieen gibt es die üblichen, auch viel Zeit zum reden.
Leider is Umfang nur durch deren Forschungsarbeit möglich, so eine Behandlung sollte standart werden.
5 Kommentare
Kommentar von Flottiam 28.09.2010
Scheint ja vor Jahrzehnten mal eine passable Klinik gewesen zu sein, schade, dass mittlerweile dort so katastrophal ist.
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Kommentar von Maikenam 10.10.2010
War schon vor Jahrzehnten sehr schlecht.
Kommentar von Maikenam 10.10.2010
War schon vor Jahrzehnten sehr schlecht.
Kommentar von Yasharam 13.10.2010
Einzige Befangenheit die dabei war ist, das ich dort Atypische Mittel kennengelernt habe und erlößt war von Nebenwirkungen; ich so auflebte...
Vielleicht ist meine Bewertung dadurch zum Teil verfälscht,
Aber im Ganzen eine gute Klnik gewesen;-)
Kommentar von Maikenam 06.11.2010
Das ZI war nie eine gute Klinik.
Dort wurden schon immer schwerste Menschenrechtsverletzungen begangen.
Das Renomee der Klinik gründet sich auf eine oberflächlich hohe Erfolgsquote, die nur erreicht wurde, indem man schwerere Fälle, auch Suizidgefährdete abwies, bzw. in andere Kliniken verschleppen.
Landeck war damals auch eine Klinik des Grauens, aber im Gegensatz zum ZI war die Landecker einsichtsfähig.
Das Zi hat jegliche Kritik schon immer mit Hinblick darauf abgeblockt, daß es ja so modern sei und hat dadurch notwendige Änderungen verschlafen.
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| traumatische Erfahrung.. | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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| Eman berichtet als Patient | 29.03.2010 |
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Pro:
Nichts!!!
Kontra:
Gefühlskalte Ärzte, 1 Stichwort genügt für Diagnose
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden (... der Hammer, schon vor Arztgespräch sollte man Einverständnis zu Verwendung für Studien geben)![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden (Keine Anamnese, keine Aufklärung über Vorgehen, sadistische und strafrechtlich grenzwertige Sanktionen)![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
Jahr der Behandlung:
2009
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
... wer eine traumatische Erfahrung sucht, sollte ins ZI gehen - Du dachtest, Du bist am Tiefpunkt, ein Aufenthalt dort zeigt Dir, schlimmer geht immer.
Kurzfassung (beschreibe nur das für mich Schlimmste):
- Keine Anamnese
- Abwarten und Tee trinken statt Therapie
- Außer etwas Basteln und der Medikation, die ich eh bei Aufnahme schon hatte, nur Wegsperren
- Knallharte Überwachung und Reduktion der Trinkmenge (O-Ton: Sie trinken extra so viel, um unsere Medikation zu sabotieren)
Dumm nur, wenn man dabei das Denken vergisst, die Antidepressiva wirkten trotzdem nicht besser, aber dadurch ging der Lithiumspiegel gen toxischen Bereich
- Wollte fliehen und bekam zur Strafe 1 Tag Fixierung, ohne dass jemand nach mir geschaut hätte (Details wären zu eklig)
Drohte mit Beschwerde (O-Ton: wem wird man wohl glauben, einer Gestörten oder einer renommierten Klinik)
- Jedes Wort wurde auf die Goldwaage gelegt, x-mal verdreht und täglich eine neue Diagnose daraus gebastelt, auf der man dann beharrte, auch wenn die Testung klar negativ war
- Bei Zusammenbrüchen keinesfalls Mitgefühl, o.ä. zeigen, sondern auf dem Patienten herumhacken, Vorwürfe und Vorhaltungen machen
- Niemals mit dem Patienten über Behandlung sprechen
Leute, geht auf keinen Fall in diesen Horrorladen, mit Heidelberg, Wiesloch und Pfalzklinikum stehen wesentlich bessere Kliniken, in denen man menschenwürdig behandelt wird zur Verfügung
Kommentare
Kommentar von Maikenam 07.11.2010
Fixierung ohne Selbst- oder Fremdegefährdende Indikation ist eine Straftat und sollte angezeigt werden.
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| Trotz ein Mängel ,alles Okay ! :) | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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| Klara222 berichtet als Patient | 23.08.2009 |
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Pro:
sehr nettes und hilfsbereites Pflegeteam
Kontra:
zu wenig Therapien + Gespräche
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden![]()
Qualität der Beratung:
zufrieden![]()
medizinische Behandlung:
zufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden![]()
Jahr der Behandlung:
2006+2007+2009
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war nun 3 mal im ZI und war teils ganz zufrieden dann aber wieder total verärgert.
1. Aufenthalt :
Keine Gespräche mit Ärzten, Ein Gespräch mit Arzt ging höchstens eine Minute ,dann ging er wieder. Doch immerhin war das Pflegepersonal nett und hat einen aufgemuntert und etwas geholfen. Trotzdem war es zu wenig. Ich war nur rumgesessen und habe so gut wie nichts gemacht, da das alles nur schlimmer machte , habe ich mich selbst wieder entlassen.
2.Aufenthalt:
Sehr nette Betreuer und Arzt. Gute Atmosphere auf der Station, schön eingerichtete Zimmer. Therapieprogramm hätte etwas besser sein können doch im großen und ganzen war es ganz gut . Nach diesem Aufenthalt ging es mir um einiges Besser !
3. Aufenthalt:
Wegen Platzmangel und Suizidalität musste ich auf dem Gang schlafen ---> so gut wie keine Privatsphäre
Ohne Absprache wurde die Medikamention erhöht.
Provozierendes und gleichgültiges Verhalten durch ein paar Betreuer.
Keine Direkte und ehrliche Aufklärung über Diagnose.
Zu wenige Therapien und Gespräche.
Teilweise auch sehr nette Betreuer ,die auf gleicher augenhöhe respektvoll mit einem umgingen und sich für uns Zeit genommen haben.
Nachsorge nach der Entlassung war gut und hilfreich.
Sonstiger Eintrug:
- widerliches Essen
- manchmal unverständliche ,ungerechtfertigte Handlungen durch Pflegeteam
3 Kommentare
Kommentar von Maikenam 10.03.2010
Ich denke, du kannst froh sein, wenn sie dich aufnahmen.
Alternativen wären gewesen: ab nach Landeck oder Rauswurf.
Da gaben sie sich doch Mühe.
Ohne Absprache Medis zu erhöhen finde ich auch übel.
Mieses Essen...naja kommt vor. Denke aber es gibt wichtigeres.
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Kommentar von Depriam 29.03.2010
... das Pfalzklinikum Landeck ist die beste Klinik, in der ich bisher war.
Das Therapieangebot ist sehr umfangreich, das Personal empathisch und kompetent.
Quasi das positive Gegenteil zum schrecklichen ZI.
Kommentar von Flottiam 28.09.2010
Schlimmer als im ZI ist es nirgends, selbst Gefängnis ist humaner.
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| Einmal und nie wieder | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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18.04.2009 |
|---|
Pro:
-
Kontra:
miserables Therapiekonzept
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden![]()
Jahr der Behandlung:
2007
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich bin in diese Klinik geraten, nachdem mir gesagt wurde man würde sich dort mit komplexer PtBS auskennen. Die nachstehenden Ausführungen sind auf der Grundlage meiner Erfahrungen, Empfindungen und Meinung. Es gab auch einzelne Patienten die in dieser Klinik zufrieden waren.
Zusammengefasst kann ich nur sagen:
Pro:
- wenn man viel Glück hat bekommt man eine gute Therapeutin
- wenn nichts ausfällt hohe Stundenanzahl an Einzeltherapiestunden
Kontra:
- Therapiekonzept taugt nicht bei dissoziativen Störungen und komplexer PtBS
- es wird viel Zwang und Druck ausgeübt. Viele Dinge die als "therapeutisch sinnvoll" eingestuft werden, sind bei komplexer PtBS absolut Re-Traumatisierend (Bestrafungen kennen wir zu genüge, auch das wir selbst an allem Schuld sind)
- man hat kein Mitspracherecht bei der Medikamentierung (die Ärzte wissen ja alles besser (egal wie man sich selbst mit den neuen Medikamenten fühlt)
- Pflegeteam teilweise sehr herablassend und unfähig (nimmt teilweise auch therapeutische Aufgaben wahr die eigentlich Therapeuten machen müssten!)
- Patienten wurden allein gelassen und mussten sich gegenseitig helfen
- bei Mobbing auf Station wird man alleingelassen
- die Hygienischen Zustände in der Patientenküche waren grauenhaft
- das Klinikessen ist einfach nur widerlich (wenn man noch nicht Essgestört ist, dann wird man es spätestens in dieser Klinik)
Ich bin in schlechteren Zustand aus dieser Klinik gegangen als ich hinkam und werde niemals wieder einen Fuß in diese Klinik setzen.
(PS: zwischen dem Behandlungskonzept das auf der Website dargestellt wird und was dann tatsächlich in dieser Klinik abgeht stehen Welten!!)
Kommentare
Kommentar von rodaroam 19.10.2010
mir wurde die klinik von meiner psychiaterin empfohlen,welche auf einem vortrag der klinik war.ich bin entsetzt und werde sicherlich nicht in diese klinik gehen.
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| Vertane Zeit, vergeudetes Leben | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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27.10.2008 |
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Pro:
Beschäftigungstherapie
Kontra:
ohne Begründung kam es nie zu einer Therapie
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden (sinnlose Gespräche)![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden![]()
Jahr der Behandlung:
1986
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Einzelspräche fanden statt, aber ohne Sinn, da sich der Arzt weigerte, sich auf mein intellektuelles Niveau herabzubgeben.
Andere Therapie außer Beschäftigungstherapie wurde verweigert.
Nachsorge=Null----ich wurde in die Obdachlosigkeit entlassen.
Guter Rat: NIEMALS ans Zi gehen, ohne feste Bezugspersonen oder einen Anwalt im hintergrund. Man riskiert sonst, entweder auf die Landeck oder nach Wiesloch verschleppt zu werden.
Kommentare
Kommentar von AnnaKarenam 05.11.2011
Das stimmt, die Nachsorge lässt dort zu wünschen übrig. Besonders wenn man alleine ist oder eingeschränkt im eigenständigen Handeln.
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| Nicht ohne Anwalt | Klinischer Fachbereich: Psychosomatik |
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27.10.2008 |
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Pro:
???
Kontra:
schlechte psychologische und medizinsche Betreuung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden (grauenhaft, grenzte an unterlassene Hilfeleistung)![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden (Behandlungsverweigerung nach Suizidversuch)![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden (der eine weiß nicht was der andere tut)![]()
Jahr der Behandlung:
1984
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
War dort 1984 in ambulanter Behandlung, die übrigens grauenhaft war, wurde von dort gegen meinen Willen auf die Landeck verbracht. Seitdem hieß es dann ich wäre NIE am ZI gewesen. Erst 2008 stellte sich heraus, das dort doch Akten existieren.
Habe jetzt Anwalt eingeschaltet.
Guter Rat: NIEMALS ans Zi gehen, ohne feste Bezugspersonen oder einen Anwalt im hintergrund. Man riskiert sonst, entweder auf die Landeck oder nach Wiesloch verschleppt zu werden.
Kommentare
Kommentar von Maikenam 31.10.2008
Im Arztbrief, den ich jetzt nach 24 Jahren (!) zum erstenmal sah, steht drin, man hätte mich überredet auf die Landeck zu gehen, da ich Selbstmordgedanken geäußert hätte.
Eine glatte Lüge!
Also Leute passt auf! Geht nie ans ZI allein ohne Zeugen!
Nehmt euch am besten einen Anwalt.
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| Noch kränker durchs ZI | Klinischer Fachbereich: Psychiatrie |
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30.09.2008 |
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Pro:
Das Pflegepersonal (mit Ausnahme der Intensiv) ist sehr nett
Kontra:
Verständnislose Ärzte, man wird statt für depressiv für bescheuert gehalten, außer Medikamenten kaum Therapieangebot
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden![]()
Jahr der Behandlung:
2008
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Bei meinem ersten Aufenthalt kam ich auf Grund von Bettenmangel an einem Freitag zunächst auf die Intensivstation (=geschlossene Station). Die Behandlung durch die Schwestern war äußerst arrogant, sie gaben mir täglich nur 1 Flasche Mineralwasser zum trinken und lebten überall ihre Macht aus. Am Sonntag wurde mir das ganze zuviel und da ich freiwillig dort war, wollte ich nach Hause. Daraufhin hat mir der diensthabende sehr junge Arzt gedroht, er würde mich zwigen, hier 6 Wochen zu bleiben. Am Montag hat der verständnisvollere Oberarzt glücklicherweise die Situation entschärft und ich kam als Überbelegung auf die Station 6c.
Auf Station 6c war das Therapiekonzept Medikamente und abwarten, die Patienten werden sich schon gegenseitig therapieren. Während der 11 Tage dort, habe ich 1 Stunde Ergotherapie gehabt und jeden Morgen wahlweise eine halbe Stunde mit ca. 40 Personen Kegeln an einer Kegelbahn oder Tischtennis an 2 Platten.
Zum Vergleich - im Pfalzklinikum hat man Minimum 5 Stunden abwechslungsreiche Therapie am Tag, das Therapieprogramm wird an den Patienten angepasst und nicht der Patient mit Zwang an die Klinik.
Zu sehen, dass man stationär ist und trotzdem weniger Therapie bekommt als ambulant, ist ungeheuer frustrierend. Man kam mir insofern entgegen, dass ich statt mich auf Station zu langweilen und dort nur herumzugrübeln, tagsüber und teilweise auch über Nacht nach Hause kam, natürlich ein super Weg, um ohne Leistung Geld zu verdienen.
Die Stationsärztin zeigte wenig verständnis dafür, dass mir eine medikamentöse Therapie nicht reichte. Übrigens hat man an der Medikation erst als schon fest stand, dass ich entlassen werde, etwas geändert. Vorher hat man mir nur das Quetiapin zum Schlafen weggenommen, so dass ich im ZI fast gar nicht mehr schlafen konnte.
Da ich freiwillig dort war und keinen Sinn darin sehen konnte, habe ich darauf bestanden, auf Grund des spärlichen Therapieangebots entlassen zu werden. Der Oberarzt folgte meiner Argumentation und endlich kam ich wieder frei. Natürlich muss man an dieser Stelle bestreiten suizidal zu sein.
Schon nach meinem ersten Aufenthalt war mir klar, nie wieder ZI !!!
Auch mein Psychiater hat die Misere erkannt und würde mich nie wieder dorthin einweisen, selbst dann nicht, wenn es sich um eine Zwangseinweisung handelt (und er hat sich auch an sein Versprechen gehalten).
Mein 2. Aufenthalt im ZI auf der Station 7c (geschlossen) war demnach aufs Höchste unfreiwillig.
Schon am ersten Tag habe ich darum gebeten, ins PZN oder ins Pfalzklinikum verlegt zu werden, was mir verweigert wurde. Dort gilt nämlich das Therapiemotto Zwang, wegschließen und auf keinen Fall den Patienten ernst nehmen, man wird auch in Fragen der Therpie nicht einbezogen.
Das Pflegepersonal war wirklich in Ordnung.
Der Stationsarzt hatte Spaß daran, einen psychisch zu quälen, indem er bei allem annahm, das Gegenteil sei der Fall und als Patient habe man ohne Widerworte seiner Halbgöttlichkeit zu folgen.
In den ersten Tagen war ich deshalb auch sehr kooperativ und habe versucht, meine depressive Erkrankung möglichst nicht vorm Arzt zu zeigen und ihm vorzulügen, dass seine Station gar nicht so übel sei - das alles natürlich, um möglichst schnell wieder freigelassen zu werden. Daraufhin wartete er jeden Tag mit einer neuen sog. Diagnose auf, die dann jedesmal durch psychologische Test widerlegt wurden. Irgendwann sind ihm dann keine neuen Diagnosen mehr eingefallen, so dass er mich fragte, was für eine Erkrankung ich denn habe...
Während dieser Zeit blieb ich eingesperrt, zum Vergleich, im Pfalzklinikum spricht man auch auf einer geschlossenen Station mit den Patienten auf gleicher Augenhöhe und hält den Patienten nicht von vornherein für bescheuert. Außerdem wird auf dort ein umfangreiches Ergotherapieprogramm angeboten und versucht, die Patienten außerhalb der geschlossenen Station möglichst viele Therapien wahrnehmen zu lassen. Sobald eine suizidale Krise überstanden ist, wird man schnellstmöglich auf eine offene Station verlegt (bei mir einmal z. B. nach 3 Tagen). Im ZI gab es Patienten, die 14 Wochen auf der geschlossenen Station gefangen gehalten wurden nach Suizidversuch.
Nachdem nett sein nicht zielführend war, habe ich die Strategie gewechselt und kann diese nur jedem weiterempfehlen.
Ich habe - obwohl es mir so schlecht wie seit Monaten nicht mehr ging - dem Stationsarzt vorgespielt, dass es mir mittlerweise total gut ginge und ich von daher keinen Grund mehr erkennen könne, auf einer geschlossenen Station untergebracht zu sein.
Außerdem habe ich nachdrücklich darauf bestanden, verlegt zu werden und damit argumentiert, dass ich im ZI außer Ergotherapie quasi kein Therapieangebot kennengelernt habe, im Pfalzklinikum dafür ein sehr breites und abwechslungsreiches und dass dort alles besser sei. Außerdem fühle ich im ZI psychisch misshandelt und wolle mich nicht länger in einer Klinik, an der die Psychiatrieenquête offensichtlich vorbeigegangen ist, quälen lassen.
Man hat mir die Verlegung versagt, mir aber sehr schnell angeboten, entlassen zu werden oder auf eine offene Station verlegt zu werden.
Da mein Vertrauen ins ZI nicht vorhanden ist, habe ich trotz intensiver Überredungsversuche auf eine Entlassung bestanden, was mir dann auch zugestanden wurde.
Der Aufenthalt im ZI hat mich um Monate zurückgeworfen. Jede Nacht habe ich Alpträume, alle psychischen Grausamkeiten im Traum nochmal zu durchleben, raubt mir den Schlaf und steht meiner Gesundung im Weg.
Eine weitere Unterbringung im ZI würde ich nicht überleben, sollte ich nochmal dort landen, bringe ich mich eher um, als diese Qualen noch einmal zu durchleben.
Kommentare
Kommentar von Maikenam 18.12.2010
Ohne akute Selbst- oder Fremdgefährdung darf dich keine Klinik festhalten. Du mußt dann einem Richter vorgestellt werden.
Man kann auf die Schiene fahren, freiwillig dort zu bleiben und dann genau so freiwillig zu gehen, wenn man nicht will.
Normal muß sich eine Klinik daran halten oder einen Richter holen.
Es gibt Kliniken, die sich nicht daran halten.
aber das ZI liegt in der Stadt. Da sollte es doch immer möglich sein, im Zweifelsfalle von außen Hilfe zu bekommen.
Es ist schlimm, wenn man solche Klinikangst hat. Das kenne ich.
Mein damaliger Siuzidversuch entstand auch nur aus dieser Angst heraus.
Aber es ist der falsche Weg.
Mittlerweile gibt es genug Wege sich vor so etwas zu schützen.
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28.03.2008 |
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Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden![]()
Qualität der Beratung:
unzufrieden![]()
medizinische Behandlung:
unzufrieden![]()
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden![]()
Jahr der Behandlung:
2007-2008
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Also, Ich muss sagen von meine erfahrung aus. Ich werde NIE MEHR wieder fuß setzen im ZI.
Man wird kaum für ernst genommen. Einige "Krankenschwestern" sind so was unfreundlich und unprofessional. Die Ärzte haben sowieso kaum einen kompetenten ausdruck. Die Psychotherapeuten... da kriegt man den eindruck, das man subjektiv bewertet wird. Irgendwelches info, oder beratung über die diagnose, ist mangel ware.
Ich war im ZI auf 4 verschiedene Stationen (PSM,Psychiatrie, usw) und Ich hab echt den eindruck das die leute einfach abolut kein plan haben und das geht auch für die Küche. So was wiederliches hab Ich noch nie in mein leben gegessen. In eine Obdachlosen-Kantine hätte Ich bestimmt was besseres bekommen.
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