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Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Eichberg  

Reha-Klinik

65346 Eltville

Hessen

Adresse: Kloster-Eberbach-Str. 4, 65346 Eltville

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Fachbereich

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Gesamtzufriedenheitkeine gute Erfahrung
Qualität der Beratungkeine gute Beratung
medizinische Behandlungkeine gute Behandlung
Verwaltung und Abläufeweniger gute Organisation
Anzahl der Bewertungen12

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Bewertungen 12 Bewertungen

4.1/4.2: Gut für schwere Fälle, Unterforderung für Fittere. Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
 Hartnack berichtet als Patient  21.07.2011

Pro:

Aufmerksames Personal, erstklassige Oberärztin

Kontra:

Essen, Schwimmbad u. Turnhalle nur für Forensik

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden (Angenehmes Klima, gut um zur Ruhe zu kommen, Tolle Umgebung.) recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden (Sehr guter Ansatz, es könnte intensiver sein.) recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich beschreibe hier nur die Therapie-Abteilungen 4.1, 4.2 und die ehemalige 4.0
Ich hatte drei Aufenthalte wegen Depression mit maximal 3 Wochen und fand diese Klinik im Vergleich zur HSK-Wiesbaden angenehm und kompetent, bis auf eine Ärztin. Im Vergleich zu Psychosomatischen Kliniken fällt auch diese Klinik stark ab, man wird hier viel zu sehr geschont. Es war fast wie Urlaub mit Programm, was für einige aber schon eine Herausforderung war. Die erstklassige Lage trägt wesentlich zur Entspannung bei und man kommt zur Ruhe. Die Räumlichkeiten sind zwar altbacken, aber es gibt viel Platz. Zum Glück gibt es ein paar Einzelzimmer, die haben allerdings kein eigenes Bad.

Sehr gut fand ich die Tanz- u. Bewegungstherapie und die Musiktherapie. Mit der Ergotherapie kann ich wenig abfangen, trotz der netten Ergotherapeuten. In der Psychosomatik wird nicht gebastelt, sondern therapeutisch analysiert. Psychotherapie war mir zu wenig und es ging auch nicht genug in die Tiefe. Es fehlt ein weiterer Therapeut. Insgesamt haben sich alle sehr gut um die Patienten gekümmernt und waren auch weitestgehend ansprechbar. Die Psychopharmaka waren im Nachhinein kontraproduktiv, sie wirkten auf mich einschläfernd. Die angeschlossene Institutsambulanz in Wiesbaden weigerte sich mich anschließend zu behandeln. Ich musste dann die Psychopharmaka ohne ärztlichen absetzen.

Eine Gesundung trat erst 2 Monate später ein, als ich wieder intensiv tanzte und eine Weiterbildung begann. Dieses Hoch ist ein halbes später wieder in den Keller gegangen, als das Sozialamt mir die Finanzierung der Weiterbildung strich und ich eine Klage eingereicht hatte. Drei Monate später hatte ich wieder eine Zwangseinweisung ohne dass man mir geholfen hatte.

Fazit:
Psychiatrie ist nur eine Krücke. Angenommen werden, in einer guten Gemeinschaft eingebettet zu sein, der Glaube an sich selbst und Arbeit sind wirksamere Heilmittel. Psychopharmaka bessern die Symptome, heilen aber nicht.
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" Falsche Diagnose " Klinischer Fachbereich:  Kind/Jugend-Psych.
 Equa berichtet als Angehöriger eines Patienten  01.03.2011

Pro:

Dazu fällt mir nichts ein

Kontra:

Verlorene Zeit für den Patient

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (Auf Grund einer falschen Diagnose) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (Unsinnig im Nachhinein) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Inkompetent , der Tatsache entsprechend) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden (Doppelt und dreifach Angaben) sehr schlechte Organisation

Weiterempfehlen:

nein

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Dies hat meiner Meinung nach nichts, aber auch gar nichts, mit einer Kinder- und Jugendpsychiatrie zu tun.
Unbequeme Jugendliche werden übernacht nach Hause geschickt, anstatt man Ihnen hilft und versucht Sie zu verstehen, wird der Jugendliche in eine Schublade gesteckt und der Konflikt zwischen Kind und Eltern noch mehr provoziert.
Die Aufsicht auf dem Außengelände läßt zu wünschen übrig und dass Jugendliche wärend des Klinikaufenthalts Straffällig werden interressiert keinen, darum wird sich auch nicht gekümmert und es läuft immer so weiter.
Es ist mir auch rätselhaft wie Kindern mit psychischen Erkrankungen geholfen werden soll, wenn die Psychologin eine Halbtagsstelle hat und an sonsten nur Assistentsärzte auf der Station sind, von dem übrigen Personal (was auch immer Sie gelernt haben) ganz zuschweigen. Zeit spielt nur für das Personal und die täglichen Berichte eine Rolle, dafür wird sich die Zeit genommen, doch der Patient ist dabei ein störender Aspekt. Auch das zuhören des Personals sollte gelernt sein, dann wäre die Diagnostzierung unseres Kindes nicht in die falsche Richtung gelaufen!
Hilfe für unser Kind haben wir in dieser Klinik nicht bekommen, stattdessen einen Zeitverlust, hohe Kosten für die Krankenkasse und eine Vertiefung der richtigen psychischen Krankheit.

DIESE KLINIK NIE MEHR !

Unser Kind ist nun Angekommen in einer Klink, wo Ärzte sich auf die Patienten einstellen und nicht anders, dort wird von Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychlogen, Ergotherapeuten und Krankenschwestern eine rundum Betreuung geboten. Wir sind auf dem Weg der Besserung!

Hinterher ist man immer schlauer !

Eine besorgte Mutter
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Aufenthalt in Therapiestation hat mir sehr geholfen Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
summer2010 berichtet als Patient  30.09.2010

Pro:

menschliches und kompetentes Team

Kontra:

---

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war wegen Depressionen und einer Angststörung knapp 10 Wochen auf Station 4.2. Das gesamte Pflege- und Therapeutenteam war sehr menschlich, einfühlsam und kompetent. Ich hatte große Angst vor einem Psychiatrieaufenthalt, was zum Teil an dem Bild, was die Gesellschaft von der Psychiatrie hat, liegen kann. Meine Ängste sind zum Glück überhaupt nicht bestätigt worden, im Gegenteil. Ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt Mir wurde dort in jeder Hinsicht geholfen. Seien es die Bezugspflegegespräche, die Einzelgespräche bei meiner Therapeutin, die Tanz- oder Musiktherapie oder die Massagen gewesen. Ich wurde zu Anfang meines gefragt, ob ich mit einer medikamentösen Behandlung einverstanden wäre und habe auch von keinem anderen mitbekommen, dass er gezwungen wurde, Medikamente zu nehmen. Der Sozialdienst setzt sich durch konkrete Maßnahmen für die Belange der Patienten ein. Allerdings muss einem von Anfang klar sein, dass man zwar Hilfesangebote, Gedankenanstöße usw. bekommt, den Weg letztendlich aber selbst gehen muss, das kann einem keiner abnehmen.
P.S.
Über so Nebensächlichkeiten wie Essen und Zimmer kann man sich auch nicht beschweren. Das Essen ist vielseitig, die Zwei-Bett-Zimmer haben Dusche und WC und sind großzügig geschnitten (es gibt auch Einzelzimmer). Im KUZ gibt es Angebote für Patienten und gelegentlich Kulturangebote wie Konzerte.
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Nichts für Leute die KEINE Depression o Suchterkrankung haben!!! Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
 Gichte berichtet als Patient  12.12.2009

Pro:

Frau Dr. Semmroth von der 12.2

Kontra:

Ärztliche Vertretung auf der 4.1

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (nur mit Frau Dr. Semmroth) beste Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 2 Wochen auf der Entgiftungsstation 12.2! Dort wurde ich psychologisch sehr gut betreut von Frau Dr. Semmroth, die eine Seele von einer Psychologin ist, wirklich sehr kompetent u hat mich immer ernst genommen, ist auf mich eingegangen, usw. Wirklich die beste Psychologin die ich bis zum heutigen Tag kennengelernt habe.

Danach kam ich für 8 Wochen auf die offene Station 4.1! Dort waren viele Krankenschwestern, doch nur eine Einzige war wirklich kompetent, fast alle Anderen waren gar genervt wenn man irgendwas wollte. Zu den Therapeuten dort kann i nich viel sagen, die Ärztinnen dort waren sehr unkompetent, vor allem die eine ärztliche Vertretung, die einen immer wieder einbläute man solle doch fest Medis nehmen, was ja nu gar keinen Sinn macht. Ich renn doch nich den ganzen Tag wie bedeppert in der Gegend rum!! Frau Dr. Burke hingegen war ganz okay, die is nu aber weg im Babyurlaub und wird von besagter Ärztin vertreten. Die Sozialarbeiterinnen dort sind auch ganz okay, haben mir geholfen wenns nötig war, etc.!
Allerdings lassen sie einen dort letzendlich machen was man will, niemand dort kennt sich mit Essstörung aus u so konnte u durfte ich meine Fress- u Kotzattacken dort weiterhin ausleben, es hat nmd gestört. Ich glaube gut aufgehoben sind dort nur Leute mit Depressionen oder irgendwelchen Suchterkrankungen. Die Gruppentherapien dort waren ein Witz u alles Andere nur Beschäftigung, wie z.B. Ergo o Ähnliches!

Kommentare

Kommentar von meyer@medizinfo.com  am 15.12.2009
Hinweis der Redaktion:

Die Nutzer Gichte und lütti1 stehen höchstwahrscheinlich in einem Zusammenhang zu einander.

Rasmus Meyer – Redaktionsmitarbeiter www.klinikbewertungen.de
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es hat mir nichts gebracht Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
 lütti1 berichtet als Patient  12.12.2009

Pro:

die umgebung

Kontra:

inkompetentes personal,genervte ärzte,zwang,essen

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

nachdem ich anderthalb wochen auf der entgiftungsstation war,wurde ich zur stabilisierung in ein anderes haus verlegt,dort waren die mitarbeiter(besonders ein älterer herr) sehr lieblos,genervt und kalt.
mein betreuer gab sich zwar sehr viel mühe mir zuzuhören,jedoch wurde ewig auf dem selben thema rumgekaut.
zu allem übel wurde ich in ein 3-bett zimmer gesteckt,mit knarrenden betten und nur einem waschbecken,welches auch sehr hellhörig war,wo ziemlich laut geschnarcht wurde,anstatt mir ein anderes zimmer zuzuteilen,wurde mein anliegen ziemlich rau abgetan und mir an den kopf geworfen,ich muss mich draussen ja auch mit stresssituationen zurechtfinden.
mir ging es auch nach 7 wochen stationärem aufenthalt nicht besser und trotzdem wurde ich entlassen,da meine psychaterin meinte ich schaffe das schon,ich muss dazusagen ich bin neben meinem borderline und pts auch noch rogenabhängig und es interessierte das personal und die ärzte einen scheiss ob ich einen rückfall bekomme,hauptsache raudas essen im übrigen wiederholt sich alle 4 wochen zund zu fast jeder mahlzeit gibt es als beilage püree,als wenn man im altersheim sitzt.
man wurde auch zu therapien gezwungen die einem absolut nichts bringen,wie spazieren gehen oder nordic walken,man wurde auch etwas dumm angeguckt weil man ja etwas mehr auf den rippen hatte und nicht daran teilnehmen wollte.
alles in allem kann ich nur sagen das das einzige was ich dort auf dieser station gelernt habe,vom personal und ärzten,das ich meine anliegen,meine beschwerden und diagnosen so zu verbergen wie vorher und mir nichts anmerken zu lassen weil es eh nur nervt,genau das wurde mir dort beigebracht.



ich kann nur eine psychologin auf dem gesamten klinikgelände empfehlen,die sich auskennt,die wirklich ahnung von dem hat was sie sagt und tut,die sich für einen patienten einsetzt und dem das einzelne schicksal am herzen liegt,die sich ständig weiterbildet weil sie patienten helfen will,leider ist sie nur auf der suchtstation tätig,jedoch hat sie immer ein offenes ohr,frau semroth!

Kommentare

Kommentar von meyer@medizinfo.com  am 15.12.2009
Hinweis der Redaktion:

Die Nutzer Gichte und lütti1 stehen höchstwahrscheinlich in einem Zusammenhang zu einander.

Rasmus Meyer – Redaktionsmitarbeiter www.klinikbewertungen.de
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war gut Klinischer Fachbereich:  Gefäßchirurgie
shika berichtet als Patient  18.06.2009

Pro:

hat mir sehr geholfen

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (sehr zufrieden) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich habe mich sehr aufgehoben gefühlt und die " beschützende Akutaufnahme" sehr gebraucht und geschätzt.

3 Kommentare

Kommentar von yaar  am 30.06.2009
Also ich glaube nicht, dass Du ein Patient dort warst - als einzige mit so einem 5-Sterne-Bericht aufwerten. Entweder hast Du eine verzerrte Wahrnehmung der Realität von dort, oder Du bist ein als Patient getarnter Mitarbeiter.

Und doch, die Geschichte, die ich beschrieben habe, habe ich mir nicht ausgedacht. Und es ist wirklich so, dass dort die Patienten gezwungen werden, hochpotente Neuroleptika oder Psychopharmaka zu nehmen. Und das in Massen.

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Kommentar von horst1  am 03.11.2009
ich glaube kein wort davon, was du geschrieben hast, weil ich davon ausgehe, dass du das falsche krankenhaus bewertet hast. was hat denn bitte gefässchirurgie mit dem eichberg zu tun? es gibt dort keine chirurgie.
Kommentar von horst1  am 03.11.2009
ich glaube kein wort davon, was du geschrieben hast, weil ich davon ausgehe, dass du das falsche krankenhaus bewertet hast. was hat denn bitte gefässchirurgie mit dem eichberg zu tun? es gibt dort keine chirurgie.

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Never ever again! Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
horst1 berichtet als Patient  15.06.2009

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (Mit leitender Oberärztin sehr zufrieden) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Ich war auf dem Eichberg zur Behandlung meiner starken Depression. Es gibt in der Klinik 3 offene Subakutbereiche, die jeweils ca. 18 Betten haben. Daneben gibt es die geschlossenen Stationen.

Ich wurde in der Subakut-Station aufgenommen in einem Einzelzimmer. Das Zimmer war ca. 4 m lang und 2 m breit mit einem Waschbecken. Die Zimmer und Möbel sind heruntergekommen, das Bett und die Bettwäsche lassen auch zu wünschen übrig.

Man muss eigentlich davon ausgehen, dass Menschen mit psychischen Krankheiten vor allem Ruhe brauchen - zumindest nachts und in den frühen Morgenstunden.
In dieser Station sind die Zimmer derart hellhörig, dass man den Zimmernachbarn schnarchen hört. Ganz zu schweigen von der insgesamten Hellhörigkeit beim Schichtwechsel des Pflegepersonals zwischen 6.00 Uhr und 07.00 Uhr.

Das Pflegepersonal ist stets bemüht, hat aber auf mich keinen gut verbleibenden Eindruck hinterlassen.

Das Essen kann man nach 1 Woche nicht mehr sehen, insbesonders dann nicht, wenn man bestimmte Nahrungsmittel nicht zu sich nehmen kann oder sonstige Wünsche hat (Vegetarier, Laktosefrei, etc.).

Als Patient, der bereits mehrfach Depressionen zu Hause unter ambulanter ärztliche Betreuung erfolgreich überwunden hat, hat sich mein Zustand in der Klinik nach 4 Wochen derart verschlechtert, dass ich die Klinik aus eigener Entscheidung verlassen habe. Auf Patientenwünsche hinsichtlich unterschiedlichen Therapien wird kaum oder nicht eingegangen, man wird eingeteilt. Auch wenn sog. Gruppentherapien bei dem ein oder anderen, so auch für mich, zur Verschlechterung der Sympthomatik beitrugen, wurde dies nicht weiter zur Kenntnis genommen und damit abgetan, dass man ja nicht hin müsse. Die Tatsache, dass die Gruppentherapien gemischt waren (Patienten mit Psychosen, Neurosen, Affektiven Störungen und Entzug) hatte immer den Charakter einer "Abfertigung". Ich konnte die Gruppendiskussionen nicht mehr hören und auf Durchzug zu schalten funktioniert nunmal auch nicht immer. Ich liess es dann ganz aus. Die Ergotherapie, für die ich mich anfangs begeistern konnte hat dann auch stark nachgelassen. Den Höhepunkt bildete dann die Bewegungstherapie: Man stelle sich eine engagierte Therapeutin vor und Menschen, die sich schwer tun, sich zu motivieren und mehrheitlich unsinnige Übungen vollziehen (Kirschsäckchen hochschmeissen und fangen, Seile unbedeutend hin und herschlängeln, etc.), um die Zeit irgendwie totzuschlagen, Trost im Trostlosen zu suchen, um mittendrin festzustellen: Was mach ich hier eigentlich und wozu?!

Die Ärzte (mit Ausnahme der Leiterin der Subakutbereiche) haben sich für die Patienten meist nicht sehr viel Zeit genommen. Wenn mal ein ärztlicher Nachtdienst oder Wochenenddienst gerufen wurde, hiess es in der Visite "....den Arzt vom Dienst zu rufen am Wochenende macht ja keinen Sinn, weil er ja auch nicht weiterhelfen kann....".

Ich kam mit einer schweren Depression in die Klinik. Meine Depression wurde schlimmer. Nie wieder Eichberg!

Der einzige Trost: wunderbarer Blick auf das Rheingau - ABER was nützt einem das, wenn man sich nicht wohlfühlt oder die Krankheit sich verschlechtert!

3 Kommentare

Kommentar von horst1  am 15.06.2009
Ich bin jetzt wieder ambulant in Behandlung - geht besser!

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Kommentar von shika  am 18.06.2009
was heißt "Kirschsäckchen hochschmeißen ". Du lernst Dich doch kennen und Dich in der Gruppe, da kannst Du doch unheimlich viel über Dich und andere verstehen. Begreif das doch als Chance, die man Dir gegeben hat.
Kommentar von horst1  am 23.06.2009
Also um etwas selbt über mich zu erfahren muss ich keine Kirschsäckchen in die Luft schmeissen. Ich bin stets aufgeschlossen, aber mir hat es nicht geholfen - mag zwar den anderen etwas gebracht zu haben.

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Sorry, aber ein Trauma! Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
 yaar berichtet als Patient  17.05.2009

Pro:

 

Kontra:

Gewalt, Einsamkeit, neuroleptischer Zwang, psychische Gewalt

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen,

auch ich kann nur negatives schreiben.

Damals (2005) wurde ich wegen einem psychotischen Schubes in die geschlossene eingeliefert.

Leider war dieser auch heftig, so dass ich die Kontrolle über mich verloren habe und ständig Tagträume hatte. Ich konnte nicht kommunizieren, die Wahrnehmung hat sich verschoben. Wobei ich nie Halluzinationen oder wirklichen Wahn hatte. Trotzdem ging es mir sehr schlecht.

In die geschlossene kam ich, weil ich eine Scheibe in einem regulären Krankenhaus aus Panik eingeschlagen habe (Panik, eingeschlossen zu werden). Leider wurde ich dann als Fremdgefährdend eingestauft, was aber sicherlich in dieser Situation verständlich war.

Mir wurde im regulären Krankenhaus eine Spritze (mit welcher Substanz auch immer) gegeben, dann wurde ich nach Eichberg in die geschlossene geliefert. Dort hat man mich fixiert und noch eine Spritze gegeben. An die Tage danach kann ich mich nicht erinnern, Filmriss.

Die nächsten Erinnerungen waren, dass ich viele Neuroleptika und Benzos gleichzeitig bekam; in hoher Dosis. Leider wurde ich in Folge dessen inkontinent, konnte mich nicht mehr bewegen und dämmerte weg. Ich hatte auch ein Nahtodeserlebnis, zumindest interpretiere ich es auch heute noch so (ausserkörperliche Erfahrung, Licht am Ende des Tunnels). Habe ich natürlich den Pflegern berichtet, aber sie haben es als schizophrenen Wahn abgetan.

Was ich dort gesehen habe an Zuständen war wirklich nicht nur depremierend, sondern noch kränker machend. Patienten, die auch nahe am Tod waren, älter Menschen, die dort eingesperrt wurden und auch körperlich krank waren. Jemand, der tagelang fixiert wurde. Jemand, dem ausversehen einen Blumentopf herunterfiel, und der dann mit Gewalt fixiert wurde. Ich möchte zwar nicht behaupten, dass ich dort Menschen sterben gesehen habe - aber ich habe ich oft daran geglaubt.

Unter höchstdosen von verschiedenen Neuroleptika und in der Krise wurde mit mir ein IQ-Test gemacht. Diesen konnte ich nicht wirklich ausfüllen, da ich ständig weinend zusammen gebrochen bin. Natürlich war das Ergebnis 60 Punkte, also debil. Der Psychiater hat mich prompt als gestig behindert eingestuft. Und chronisch krank.

Der Spuk ist heute vorbei. Mir geht es seit vier Jahren wieder gut. Ich bin weg von Wiesbaden nach Freiburg gezogen, und habe mein altes Leben abgeschlossen.

Ich lebe selbstständig, gehe einem Studium als Medieninformatiker nach, mit wirklich guten Noten. Schleiche langsam mit dem Arzt hier das eine Medikament aus. Also alles fern, von "Psychose".

Nur leider verhält sich diese Psychiatrieerfahrung wie ein Trauma, oder das, was ich über Traumata erfahren habe.

Kommentare

Kommentar von shika  am 18.06.2009
ich war auch auf der Geschlossenen. Das, was Du da geschrieben hast, kann ich gar nicht nachvollziehen. Du hast doch ein Aufnahmegespräch gehabt. Wie ist das denn verlaufen ? Heute ist das nicht mehr so, das man einfach "vollgepumpt" wird. Sorry aber...
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Deprimierende Umgebung Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
Bernie08 berichtet als Angehöriger eines Patienten  22.03.2009

Pro:

Qualität des Essens

Kontra:

Kein persönliches Engagement

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo, ich habe meinen Partner zwecks einer Alkoholentgiftung begleitet. Die geschlossene Abteilung hat in mir sofort eine
total depressive Stimmung hervorgebracht, die ich bis
dahin nicht kannte. Mein Eindruck war, dass sich niemand die Mühe machte mir die Situation und die Therapie zu erklären oder sich mit mir zu unterhalten und mir Fragen über den Zustand meines Partners zu stellen.
Das gesamte Personal machte auf mich einen unbeteiligten bis unfreundlichen Eindruck.
Diese Abteilung ist in keinster Weise für den Aufbau eines Vertauensverhältnisses, welches wesentlich zum Erfolg einer Therapie beiträgt, geeignet und erscheint mir nicht empfehlenswert.
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Traumatisiert fürs Leben! Klinischer Fachbereich:  Kind/Jugend-Psych.
Muffin1 berichtet als Patient  18.03.2009

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (Es gab nie eine Beratung, ich war doch "nur"ein Kind) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Behandlung???) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

1985

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Auch ich kann hier leider nichts positives schreiben.

Ich bin mit ca. 9 Jahren (hab ich wohl verdrängt) eingeliefert worden und dachte es werden wohl nur ein paar Tage sein.

Waren es auch, 365 Tage!

Ich bin eingeliefert worden, weil meine Mutter damals nicht mehr so recht mit mir klar kam, ich hatte damals viel mist gebaut aber ne Psychatrie war dann wohl doch nicht der richtige Ort für nen kleinen Jungen.

Es ist hart den ganzen Tag eingesperrt zu sein, mit einem Psychologen reden zu müssen, bei dem man den eindruck hatte, er selbst wäre Insasse.

Gewalt unter den Kindern und Jugendlichen stand auf der Tagesordung... keiner hat was dagegen getan.

Mit 9 oder 10 Jahren hatte ich das "vergnügen" die Nacht in der Gummizelle zu verbringen... könnt Ihr Euch vorstellen was das in dem Alter in einem auslöst? Das war als Strafe gedacht... wir haben den Generalschlüssel stibitzt und sind Nachts durch Haus spaziert und natürlich erwischt worden.. naja und ich hatte eben das vergnügen die ganze nacht in diesem kleinen weißen Raum zu verbringen, der natürlich abgeschlossen war und der aussieht wie man so ne Gummizelle eben aus Filmen kennt.. es lag nur ne Matratze drinn.. Wände und Boden war gepolstert... sonst war er leer.

Ich glaube, das ist dass schlimmste, was ich in meinem Leben erleben musste und ich bin jetzt 34 Jahre alt.

Ich fahre heute noch ab und zu dort vorbei und schaue mir das Gebäude an... kein Kind gehört dort hin!

Eltern tut euren Kindern das nicht an!
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KATASTROPHE Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
TOBIvan berichtet als Patient  04.09.2008

Pro:

schönes gelände

Kontra:

die schwestern sind lieblos, verständnislos und grausam

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich wurde morgens in der klinik aufgenommen, wurde sehr lieblos aufgenommen, meine mutter die dabei war wurde auch sehr schlecht behandelt. in der station gab es keine einbett zimmer, ich als nicht drogenabhänginger bekamm einen drogenabhänginegn heroin-junkie aufs zimmer, wo ich nicht wusste ober er krankheiten hat, als ich mich darüber beschwerte sagte mnann mir nur, das ich damit zu recht kommen sollte. als dann dieser nachts schnarchte und ich Nicht schlafen konnte (ging mehrere tage bis ich mich beschwerte) ´da boten die mir an, im raucher zimmer zu schlafen, was sehr intimslos ist, da moirgens die allerersten rauchen gehen, und ich das sehr respektlos für mich ist, oder beruhigungsmittel sollte ich nehmen das ich dann schlafen könne. das essen war viel zu wenig, hatte den ganzen tag hunger, mir sagte mann nur das ich mir dann ne pizza bestellen solle, von meinem eigenen geld. die betten waren auch eine katastrophe, viele gelbe flecken. diese klinik ist nicht zu empfehlem da mann noch kranker wird als mann eh schon ist. einzelgespräcjhe mit dem arzt gab es auch nicht immer war ein pfleger dabei, was ich ich absolut nicht wollte und konnte. die einzighste antwort die ich bekamm war, wenn d9ir das nicht passt dann kannst du gehen , was ich auch tat. dieser bericht ist nur ein stück vom eisgipfel was ich da erlebt habe. alles ganz schlecht,komplett alles , ich bin sehr entäuscht und ziemlich sauer.
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diese Klinik, absolut nicht empfehlenswert!!! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
charlin berichtet als Patient  09.01.2008

Pro:

schönes Außengelände

Kontra:

die Schwestern, die fehlende Therapeutinnen, der lieblose Umgang, kein Interesse am Einzelschicksal...

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (nie wieder Klinik Rheinhöhe!!!) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (Beratung von desinteressiertem Personal) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2004

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Diese Klinik war die absolute Katastrophe. Ich bin dort hingegangen um mir helfen zu lassen, weil ich zwei Jahre vorher vergewaltigt worden bin. Was ich da bekommen habe, war alle andere als Hilfe. Ich war allein und habe nur geweint. Niemand war für einen da, dem man sich anvertrauen konnte. Wenn man das Gespräch gesucht hat, konnte man nur zu bestimmten Zeiten zu der Ärztin kommen. Und dann hatte man nur sehr begrenzt Zeit und musste sofort loslegen. Wer das nicht konnte, wurde sofort abgwiesen. Einfühlsame Worte oder gar Verständnis waren nicht zu bekommen. Ansonsten war man den ganzen Tag eingesperrt. Durfte nicht raus, einfach nichts. Man wusste nichts mit sich anzufangen ud ich habe angefangen bis zu fünfmal am Tag zu duschen, weil ich nciht mehr wusste wohin mit mir. Ich wurde langsam depressiv,weil diese Einsamkeit in diesen vier weißen Wänden mich wahnsinnig machten. Es war furchtbar. Die anderen Jugendlichen und ich fingen an uns zu überlegen, was schlimmer war. Das Erlebte oder die Zeit hier in dieser "Einrichtung". Du hattest das Gefühl du würdest verrückt werden. Das Essen war schlecht und ich habe in der Zeit dort fast 12 Kilo abgenommen. Das wurde zwar notiert, aber sonst wurde dem keine weitere Beachtung geschenkt. Ich lag mit einem Mädchen auf dem Zimmer, die sich selbst verletzte. Auch das ging weiter.... und keiner half. Wir versuchten uns gegenseitig zu helfen, aber wir waren überfordert. Keiner wusste, wielange wir noch dort bleiben mussten...mit uns wurde einfach nicht gesprochen. Nichteinmal Familie oder Freunde durften wir sehen. Wir dachten, wir gehen kaputt. Es war nicht das, was wir uns darunter vorgestellt hatten. Wir wollten Hilfe und wir bekamen nichts als Desinteresse. Als wir endlich raus waren, ging es uns nicht besser als vorher. Im Gegenteil...seitdem leide ich genauso stark unter Alpträumen des Erlebten sowie unter Alpträumen des Klinkaufenthaltes. Ein kleiner Junge meinte zu mir: "Als ich hierher kam, war ich noch nicht verrückt. Aber wenn ich hier endlich rauskomme, dann bin ich es!!"Ich habe immernoch Kontakt zu einigen Mädels von früher. Uns geht es soweit allen wieder gut. Und in einem sind wir uns alle einig: NIE WIEDER KLINIK RHEINHÖHE!!!!

Kommentare

Kommentar von chris12  am 10.01.2008
liebe charlin,

dein schiksal berührt mich sehr, es ist ja klar du wurdes durdch dein erlebtese tiefs traumatiesiert, und da soll man ja hilfe bekommen die du ja suchtes, um im grunde weiter traumatische erfahrungen zu sammeln , aber ich kann dein beschriebenes nur nachvollziehen , also kopf hoch verrück bist du bestimmt nicht, verrück ist es eben man weiss man brauucht und such hilfe und wird dann so abgwiessen, ich hoffe du hast was gefunden oder ich hoffe dir geht es besser
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