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Schön Klinik Roseneck

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Am Roseneck 6
83209 Prien am Chiemsee
Bayern

227 von 309 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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372 Bewertungen

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Lebensretter!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle Leute sind sehr freundlich, das Konzept besonders für essstörungen ist sehr gut, man bemerkt die Ahnung, bestes Frühstück
Kontra:
Wie in jeder Klinik kann es sehr triggernd sein
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin so froh nach Prien gegangen zu sein. Das Konzept ist sehr gut und wenn einem mal alles zu viel wird kann man an den See gehen. Eine bessere Klinik hätte ich nicht wählen können!

Ein achtsamer Weg zurück ins Leben!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe alle meine Therapieziele erreicht, daher kann ich nur sehr zufrieden sein!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Immer ein offenes Ohr für alle Belange und keine falschen Versprechen oder Hoffnungen, das zeichnet die Beratung der Roseneck aus.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle meine Wünsche sind berücksichtigt worden. Ich bin jedoch auch körperlich gesund.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es ist erstaunlich wie bei dieser großen Anzahl an Patienten und Personal, und den daraus resultierenden Terminen, bis auf wenige Ausnahmen ein so reibungsloser Ablauf stattfinden kann.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Man vergisst manchmal dass man sich in einer Klinik aufhält. Aber an den Maßstäben einer solchen gemessen war für mich das Ambiente einwandfrei.)
Pro:
Angestimmter Therapieplan, sensationelle Verpflegung, außerordentlich freundliches Personal, und tolles Ambiente.
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Angststörung und schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit Hoffnung aber in einem desolaten psychischen Zustand in der Schönklinik Roseneck in Prien an.
Als aufgeschlossener Mensch fand ich mich sehr schnell im Klinikumfeld zurecht, eine mir zugeteilte Patin (aus dem Patientenkreis) half mir dabei zusätzlich. Bereits in den ersten Tagen meines Aufenthaltes fühlte ich mich sehr sicher und erweiterte meinen Aktionsradius zusehends.
Der Therapieplan erwies sich als sehr umfangreich und aufeinander abgestimmt. So fiel mir auf dass meine Bezugstherapeutin tagesaktuell über meine Tätigkeiten und die Eindrücke, die ich bei den weiteren Therapeuten hinterlassen hatte, informiert war. Daraus ergab sich ein absolut vertrauensvolles Verhältnis, das meiner Überzeugung nach meine Therapie sehr stark unterstützt hat.
Im weiteren Verlauf der ersten Wochen stellten sich vor allem manche "Nebengruppen", wie Achtsamkeit und Bewegungstherapie, die ich anfangs eher skeptisch betrachtet habe, als für meine Fortschritte besonders wertvoll dar.
Nach vier Wochen startete die ABT (Angstbewältigungstherapie) in der ich nach der theoretischen Einführung mit meinen Ängsten konfrontiert wurde. Dabei durfte ich erfahren dass ich meine Ängste in den Griff bekommen kann und die angstbehafteten Situationen angehen und aushalten kann. Die Gruppenleitung erfolgte durch eine absolute Expertin auf diesem Gebiet, die mit ihrer Souveränität und ihrem Fachwissen zielsicher den Kern meiner Ängste und Probleme im Umgang damit traf.
Außerhalb des Therapieprogramms ist für eine lückenlose Betreuung aller ärztlichen und psychischen Belange gesorgt. So sind rund um die Uhr (auch am Wochenende und Feiertags) Ärzte und Co-Therapeuten erreichbar. Ebenso sind die meisten diagnostischen Einrichtungen in der Klinik vorhanden.
Mein Fazit: Für mich war der Aufenthalt die ersehnte Hilfe, die ich mir lange gewünscht habe. Eine gewisse Eigenmotivation vorausgesetzt, habe ich alle Bordmittel an die Hand bekommen, um meinen Alltag aktiv und ohne Panik angehen zu können.

Nur gut für einen schönen Urlaub

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (da Vertiefung der Erkrankung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Super Lage
Kontra:
Fehlende individuelle Behandlung, keine krankheitsentsprechende Behandlung
Krankheitsbild:
borderline und manische depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich, als Angehöriger, habe bezüglich der Verfahrensweise und der Behandlung in dieser Klinik eine völlig andere Sichtweise als viele, die in der Klinik behandelt werden.
In dieser Klinik werden alle Leute egal welche Probleme sie haben nach Schema F behandelt. Das heißt jede Menge Gruppentherapien aber nur einmal pro Woche eine individuelle Gesprächstherapie. Über das Paar Gespräch war ich mehr als entsetzt, denn hier wurde genau nach einer Stunde das Gespräch abgebrochen, obwohl wir mitten in einer kritischen Situation waren. Ich kam mir vor als wenn eine Operation mittendrin gestoppt wird, damit der Operateur Feierabend machen kann.
Nicht nur ich, sondern auch das Umfeld das mit meiner Expartnerin Kontakt hielt stellten fest dass in der Schön Klinik sehr viel Alkohol konsumiert wird. Es werden alle möglichen Tricks ausgenutzt um Alkohol in die Klinik zu schmuggeln z.b. in Organsaft Flaschen wird dann Schnaps eingebracht. Bis zum Torschluss wird in den Kneipen in Kliniknähe viel getrunken. Die Cliquen sitzen jeden Abend bis tief in die Nacht in der Klinik zusammen und feiern, trinken und schaukeln sich gegenseitig total hoch. Die Partnerinnen und Partner die aus diesem Cliquen tatsächlich noch als solche übrig geblieben sind - denn die meisten trennen sich während oder nach einer Behandlung in dieser Klinik, berichten alle das Gleiche, nämlich dass nachdem diese zurückkehren diese total aggressiv und unreflektiert ich bezogen, mit einem übersteigerten Selbstbewusstsein auftreten und nur noch ihr Ding machen. In dieser Klinik bekommen die Leute drei Wörter beigebracht die da lauten ich, ich und ich.
Ich habe den Eindruck, dass die Klinik den zu Behandelnden erklären, dass alle Probleme ausschließlich mit den Partnern zusammenhängen und sich am besten sofort trennen. Das ist für die Klinik einfach aber versetzt die Patienten in einen Zwiespalt und innere Zerwürfnisse.
Ich kann nur jedem raten sich eine andere Klinik zu suchen, wenn man gesunden möchte.

1 Kommentar

Kaffeepause am 07.06.2017

Es tut mir leid dass Ihre Erfahrungen als Angehöriger so negativ ausfallen. Ich möchte jedoch ein paar Dinge aus Patientensicht anmerken.
Als Privatpatient sind es zwei Einzeltherapien pro Woche, zumindest war es bei mir so. Die Gruppentherapien haben mir als Patient persönlich sehr viel gebracht. So konnte ich dort vor allem aus dem Austausch mit und das Feedback anderer Patienten viel für mich mitnehmen.
Ich bin verheiratet und hatte ebenfalls mit meinem Partner Gespräche vor Ort. Ich kann nur für mich sprechen, aber eine Prämisse zur Beendigung der Partnerschaft hat es nicht gegeben. Allerdings gab es auch bei uns auf Station Fälle in denen eine Trennung als letzter Ausweg stattfand. Die Entscheidung dazu kommt aber aus dem Patienten selbst und nicht von Außen. Wenn das so ist, ist das bitter aber manchmal unumgänglich.
Die Sache mit dem "Saufen": Jeder Patient, der in diese Klinik geht, ist freiwillig dort, erwachsen und kann außerhalb der Klinik schwer auf seinen Alkoholkonsum hin kontrolliert werden. Ebenfalls das Reinschmuggeln ist schwer kontrollierbar. Es handelt sich aber auch nicht um eine Suchtklinik und trotzdem wird gerade bei späterer Ankunft in der Klinik auf alkoholbedingte Ausfälle geachtet.
Umfangreicher Alkoholgenuss ist sicher nicht förderlich für die Therapie und das wird von allen Therapeuten die ich getroffen habe auch deutlich so kommuniziert. Aber hier gilt das Stichwort Eigenverantwortung!
Viele Patienten komme mit einem krankhaft geminderten Selbstbewusstsein in die Klinik und natürlich ist ein Kernpunkt die Steigerung desselben auf ein gesundes Maß. Das spüren natürlich auf die Menschen aus dem persönlichen Umfeld außerhalb der Klinik. Ich würde mich jedoch nicht als charakterlich verändert darstellen und bekomme auch kein derartiges Feedback aus meinem Umfeld.
Ich wünsche Ihnen dennoch alles Gute und Kraft mit dieser sicherlich nicht einfachen Situation umzugehen.

Mir wurde geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Chiemsee therapiert mit)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Stuhlübung mit Dr Hedlund als Urlaubsvertretung unvergesslich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Viele Möglichkeiten)
Pro:
Kursangebote Chiemsee Essen Frau Dr Hedlund
Kontra:
Der Chefarzt
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

2013 hat es mich durch eine Firmenfusion aus der Bahn geworfen. Burnout mit Tinnitus, Schlaflosigkeit, Depressionen etc. etc. Erstaunliche 10 Wochen behielten sie mich in Prien und das war gut so. Die Auszeit, eine Umsetzung, die Behandlungen in Prien und der Chiemsee haben mich wieder hergestellt. Heute stehe ich wieder fest im Berufsleben.
Was ich anders machen würde, wenn ich nochmal rein müsste: Keinen Therapeutenwechsel mehr probieren!!! und mich mit den Anfänger-Therapeutinnen zufrieden geben. (Habe mit einem Buch von der Wardetzki "Kränkung am Arbeitsplatz" an mir gearbeitet. War rückblickend auch sehr effektiv!) Dem Chefarzt Hillert aus dem Weg gehen, wenn man nicht schräg angeredet werden will. Nicht auflehnen gegen etwas, was nicht passt sondern genießen. Schwimmen, Malen, Walken, Reiten, Fisch essen gehen am See und das gute Essen der Klinik genießen. Freundschaften schließen, aber aufpassen mit wem.
Vom Achtsamkeitskurs zehre ich heute noch. Auch wenn ich die Übungen nicht mehr mache. Aber ich habe gelernt, dass es gut ist, in der S-Bahn mal nicht Zeitung zu lesen sondern die Augen zu schließen und auf meinen Atem zu hören.
Zum Malen habe ich keine Zeit mehr, aber ich denke noch sehr gerne an die Malstunden mit dem üppigen Angebot an Farben und Möglichkeiten zurück.
Danke Haus Roseneck!!!

Gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Freundlich
Kontra:
Viele ausfälle
Krankheitsbild:
Anorexie nervosa
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Sehr offen und freundlich

1 Kommentar

S0phie am 04.06.2017

Hallo, ich geh wahrscheinlich auch bald aus dem gleichen Grund in diese Klinik - könnte ich Dir noch privat ein paar Fragen stellen? Würde mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen! :)

Top Aufenthalt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Konzept ist absolut stimmig. Toller Ausgleich zwischen Therapie, Sportprogramm und Erholung.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich bin wirklich zufrieden! Das Therapeutenteam geht auf einen ein! Sie machen sich viele Gedanken, wie die Krankheit bestmöglich behandelt werden kann und das Cotherapeuten-Team ist im Notfall auch immer ansprechbar!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich war 5 Jahre lang von Nasenspray abhängig und völlig überwältigt, wie ernst das genommen wurde und nun kann ich berichten, dass ich seit meinem Klinikaufenthalt kein Nasenspray mehr benutzt habe!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Alle Kurse, die angeboten werden, empfand ich als klasse. Leider kommt man oft nicht so schnell in ein paar gewünschte Kurse rein und man muss 1-3 Wochen warten. Aber jeder Wunsch wird direkt aufgenommen!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Als Privatpatient mit Zugang zur Lounge kann man nur wunschlos glücklich sein! Die Zimmer sind top! Immer sauber, aufgrund eines tollen Reinigungsteams. Schwimmbad ist super. Man hat sehr viele Chancen sich in dieser Klinik sportlich zu betätigen.)
Pro:
Gesamteindruck
Kontra:
Wartelisten für manche Kurse
Krankheitsbild:
Angststörung, Soziale Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einer Angststörung und einer sozialen Phobie in der Klinik gewesen und bin absolut begeistert von diesem Aufenthalt. Alles hat gepasst. Das Programm, die Räumlichkeiten und das Therapeutenteam. Wenn man negative Punkte sucht, muss man wirklich auf hohem Niveau meckern. Das Einzige, was etwas schade war, waren die Wartelisten für ein paar Kurse. Ansonsten kann ich wirklich nur Positives berichten. Ich würde die Klinik jedem weiterempfehlen. Man kann sich dort nur wohlfühlen. Jeder kümmert sich um einen und das komplette Personal ist freundlich und hilfsbereit. Es gibt ein tolles Kursangebot und man kann viel ausprobieren!
Man wird direkt mit den Ängsten konfrontiert in Form von Expositionen.
Also: Top Aufenthalt!

Raus aus dem Zwang!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Hätte mir mehr Einzeltherapiestunden gewünscht. Manche Angebote sind so begehrt, dass man erst nach Wochen in deren Genuss kommt. Bei Erkrankung eines Therapeuten stehen kaum Vertretungen zur Verfügung.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Glgtl. lange Pausen zwischen den Therapieeinheiten lassen sich vermutlich bei der Größe der Klinik nicht vermeiden. Die Kommunikation von Befunden und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen ist stark verbesserungswürdig.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Öffnungszeiten von Café und Lounge sind allerdings unverständlich.)
Pro:
Therapiekonzept, Freundlichkeit des Personals auf allen Ebenen, Wohlfühlumgebung innerhalb und ausserhalb der Klinik
Kontra:
Der Spardruck, der auf der Klinik lastet, ist spübar.
Krankheitsbild:
Zwangshandlungen und -gedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach einer Jahrzehnte langen Vorgeschichte musste ich im Sommer '16 erst tief fallen, um schließlich Mut zu einer stationären. Behandlung zu fassen. Die hochdosierte Einnahme eines Antidepressivums half mir nach anfänglichen Nebenwirkungen dabei, meine grenzenlose Furcht vor "Expositionen" - einem verhaltenstherapeutischen Konzept der Konfrontation mit angstauslösenden Situationen - zu überwinden. Nach Literaturrecherche entschied ich mich für die Klinik Roseneck. Hauptargumente waren die hervorragende Reputation von Herrn Prof. Voderholzer und die Kompetenz von Frau Dr. Godau, mit der ich ein Vorgespräch geführt hatte.
Bereits die Aufnahme vermittelte das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Co-Therapeuten und Therapeuten strahlen Empathie und Verständnis aus. Meine anfängliche Vorstellung, spätestens nach 4 Wochen wieder daheim sein, wurde durch die Gespräche mit den Mitpatient(inn)en schon bald korrigiert. Die als zu langsam empfundene Herangehensweise an das Krankheitsbild und Konzentration auf das körperliche und geistige Wohlempfinden, erwies sich im Nachhinein als der Königsweg. Als extrem hilfreich empfand ich die vielen offenen Gespräche mit Leidensgenossen, während derer auch gemeinsam über skurrile Situationen gelacht werden konnte, die man bis dato mit niemandem hatte teilen können. In der 3. Woche begannen die von mir so gefürchteten Expositionen, die dadurch, dass sie in meinem Fall nicht zu den erwarteten Panikattacken führten, nach und nach ihren Schrecken verloren. Meine Befürchtungen, somit ein "Therapieversager" zu sein, bestätigten sich nicht. Offenbar lassen sich neue Verhaltensweisen auch ohne Angst-Konditionierung erlernen. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle den Kurs in "Therapeutischem Klettern", die Qualität der Physikalischen Abteilung und den hohen Anspruch der Küche. Ein Highlight waren zudem die Kurse bei Herrn Dr. Sharma.
Nach 7 Wochen wurde ich entlassen, um das Gelernte zu Hause umzusetzen: Bisher mit großem Erfolg!

Hier wird einem geholfen (wenn man es selbst will)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (evt. fehlt Kraftraum in der Schlechtwetterzeit)
Pro:
Therapeutisches Konzept
Kontra:
zu gutes Essen (man nimmt leicht zu)
Krankheitsbild:
Generalisierte Angstströung und Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 Wochen wg. generalisierter Angststörung und Zwangsgedanken in der Klinik Station C5. Ich kann nur Bestes berichten vom Essen über Reinlichkeit bis hin zu den Therapeuten. Das A und O ist ja sowieso, dass man sich drauf einläßt und selbst an sich arbeitet. Das Konzept ist schlüssig und man hat immer das Gefühl, dass alles was mit einem gemacht wird irgendeinen therapeutischen Hintergrund hat. Die Lage der Klinik ist sowieso überragend. Das einzige was mir etwas gefehlt hat ist ein Kraftraum an dem man auch am WE trainieren kann. Aber man kann ja auch so unzählige Möglichkeiten in der Umgebung nutzen.
Wenn wieder: Dann nur Roseneck.

Jederzeit wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein kompetentes Spitzenteam auf Station 3)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
fachliche Kompetenz
Kontra:
fehlender Park
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist einfach super!! Angefangen von den Therapeuten über die Cafeteria bis hin zum Reinigungspersonal - ganz besonders der Station 3!!
Ich danke meinem Lieblingsteam der Station 3 für fast 10 Wochen Spitzentherapie und -begleitung!!
Einziger Nachteil; die Klinik liegt in mitten eines Wohngebietes. Leider ist keine Parkanlage um die Klinik bzw. angrenzend an der Klinik.
Bis zum Inn sind auch einige Gehminuten zu absolvieren.

Es lohnt sich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
weitreichendes Therapieangebot
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

10 Wochen - es hört sich lange an, doch ging die Zeit unglaublich schnell vorüber. Das Therapieangebot ist sehr vielseitig und vielschichtig und reicht von Einzeltherapien über Gruppentherapien (u. a. speziell ausgerichtet auf das Krankheitsbild), Gestaltungstherapie, Entspannungstherapien, Biofeedback bis hin zur physikalischen Therapie und Sporttherapie wie bspw. das therapeutische Klettern.
Die Zeit war sehr intensiv und anstrengend für mich. Die Mühe und lange Dauer waren es wert und hat mich ein großes Stück von meinem Zwang entfernt. Wichtig ist, dass man sich darauf einlässt mit allem was dazu gehört.
Für mich war der Aufenthalt unglaublich lohnenswert, die Atmosphäre total angenehm, die Therapeuten und Ärzte sehr kompetent - ich habe mich rundum wohlgefühlt.

Jederzeit wieder!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Eigentlich alles!
Kontra:
Das Essen
Krankheitsbild:
BED
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von November 2016 bis Februar 2017 auf der Station R2 in Rosenheim. Die 11 Wochen dort waren die wichtigsten, aufschlussreichsten und natürlich auch anstrengensten Wochen in meinem Leben.

Bereits am Tag der Ankunft geht es dort richtig los. Man checkt ein, erledigt etwas Bürokratie am Empfang und dann geht es auch schon los. Ich habe direkt einen Termin bei meiner Bezugstherapeutin gehabt. Hier ging es erst mal um ein paar grundsätzliche Dinge. Aufbau des Therapieplanes. Inhalt, was ist mir wichtig, was halte ich für sinnvoll, was gibt es überhaupt. Man muss hier also neben seinem Pflichtprpgramm Eingeninitiative zeigen. Anschliessend ein Termin bei einer Ärztin. Dort wird man gründlich untersucht, nach Medikamenteneinnahmen etc. gefragt.
Die Klinik bietet verschiedene Therapieformen an. Einmal pro Woche hat man auf jeden Fall ein Einzelgespräch. Darüber hinaus gibt es diverse Gruppentherapien die fester Bestandteil der Therapie sind und thematisch getrennt sind. Alle für sich sehr wichtig, interessant und mit so manchem "A-ha-Effekt" verbunden.
Darüber hinaus gibt es diverse Sportangebote, die von Sporttherapeuten geleitet sind und auf sowohl das Krankheitsbild als auch auf die körperliche Verfassung zugeschnitten sind. Dazu kommen Gestaltungstherapie und Lehrküche. Alle Gruppen bzw. Therapien werden von kompetenten und auch sehr netten Therapeuten geleitet. Natürlich sind die Therapien sehr anstrengend, und bei den meisten fliessen auch reichlich Tränen. Aber wie schlecht es einem auch zwischendurch gehen mag. Man wird immer aufgefangen. Durch die CO´s, die Therapeuten und auch durch die Mitpatienten. Vorraussetzung für einen Therapieerfolg ist, dass man sich darauf einlässt. Natürlich gibt es Regeln. Und natürlich schreit man nicht immer Juhu bei den Regeln. Aber sie machen Sinn. Ich habe die Klinik nach 11 Wochen gestärkt und als ein neuer Mensch verlassen. Sollte es widererwarten noch mal nötig sein, stationär zu gehen, dann nur nach Rosenheim!

700 Gramm - Gewichtskurve pro Woche (gerne auch mehr ) und Verhaltenstherapie ohne wirklichen Tiefgang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Freundliche Rezeption und gutes Essen
Kontra:
Therapeutisches Konzept
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War insgesamt 12 Wochen wegen Anorexie auf der Station A8.
Es musste von Anfang an wöchentlich 700 Gramm oder mehr zugenommen werden. Es wurde verhaltenstherapeutisch gearbeitet - wer aus der Gewichtskurve fällt, wird sanktioniert.
Es waren unglaublich viele Patienten schon mehrmals auf dieser Station - sie nehmen zu -werden entlassen und kommen wieder. Es wird nicht in die Tiefe geschaut....es gibt verschiedene verhaltenstherapeutische Konzepte, die durch gezogen werden.
Gut gefallen hat mir mein Bewegungstherapeut, eine Tanztherapeutin und meine Biofeedback Psychologin....immerhin!
An der Rezeption waren die Mitarbeiterinnen stets freundlich und hilfsbereit.
Würde NIE mehr in diese Klinik gehen - mir haben Individualität und auch tiefenpsychologische Ansätze
gefehlt. Es war mir eindeutig zu verhaltenstherapeutisch und zu unpersönlich. Patienten kommen und gehen ohne wirklichen Interesse. Echt schade!

Hände weg von dieser Klinik

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Lage
Kontra:
Schlechte Bis keine Kommunikation mit den Eltern, Jugendliche triggern sich und erlernen weitere Abmehmtricks
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Tochter war von Ende Juni bis Ende Oktober 2016 wegen Anorexie in der Klinik Roseneck in Prien! Nach vier Monaten Wartezeit hatten wir alle Hoffnungen in diese Klinik und ihren guten Ruf gesetzt. Doch der wahre Alptraum folgte erst durch den Aufenthalt dort! Eine Kooperationsarbeit zwischen Eltern und Therapeuten war kaum möglich. Man telefonierte tagelang dem Therapeuten hinterher um dann doch nichts zum aktuellen Stand der Therapie über sein minderjähriges Kind zu erfahren!
Anrufe erhielt man dafür regelmäßig von den Ärzten wenn mal wieder neue Medikamente verabreicht werden sollten! Durch das autonome Behandlungskonzept dieser Klinik sind die Jugendlichen außerhalb der Therapien, die auch für Privatpatienten eher spärlich sind, komplett sich selbst überlassen! Meine Tochter wurde dort erst richtig auffällig! Klaute mit einer Mitpatientin bei Müller und musste sozialstunden ableisten und sie wurde mit 1,2 Promille zusammen mit einer anderen Mitapatientin aufgegriffen! Solch ein Verhalten hatte meine Tochter zuvor noch nie gezeigt!
Mitte Oktober wurde mir dann mitgeteilt, dass meine Tochter, nachdem sie seit 8 Wochen wieder abgenommen hätte nun wegen fehlender krankheitseinsicht entlassen werden soll! Kein einziges Mal wurde mir in diesem 8 Wochen mitgeteilt, dass es Probleme gab und das Kind wieder abnahm!
So wurde sie mit 45 kg entlassen und hatte sich von ihren Mitpatientinnen noch die neusten Tricks zur Gewichtsabnahme angeeignet!
9 Wochen später musste ich sie mit 36 kg in die Kinder und jugendpsychiatrie zwangseinweisen! Dort wird sie seitdem über eine magensonde ernährtt! Eine andere Klinik für die Anschluss Behandlung zu finden ist fast unmöglich! Aussage eines Klinikleiters: "Jugendliche die in Prien waren nehmen wir nicht mehr! Durch deren autonomes Behandlungskonzept sind die Jugendlichen danach nicht mehr therapierbar! Das tun wir uns nicht mehr an! "
Meine Tochter ist seit Prien kränker als je zuvor! Ich kann von dieser Klinik nur abraten!

1 Kommentar

euphoria49 am 19.05.2017

Es tut mir sehr leid, wenn Ihre Tochter derzeit sehr tief in der Krankheit Magersucht gefangen ist. Die scheinbar fehlende Krankheitseinsicht kann man aber definitiv nicht der Klinik zum Vorwurf machen.
Ich war selbst mehrmals dort und hätte ohne Roseneck mein Leben niemals neu beginnen und mein Studium nach mehrjähriger Unterbrechung beenden können.
Da ich auch ein anderes Klinikkonzept erlebt habe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass das Setting in Roseneck zwar hart aber die einzig wirksame Strategie ist, um der Magersucht entgegenzutreten.
Leider ist aber auch wahr, dass dort viele junge Mädchen sind, die nicht die geringste Krankheitseinsicht haben, da sie noch nicht verstanden haben, dass die Anorexie Lebenspläne verbaut und die Gesundheit ruiniert.
Da es mit zunehmender Krankheitsdauer immer schwieriger wird, dem Sumpf zu entkommen, kann ich jedem ans Herz legen, sich in eine Klinik, und wie ich finde, genau in die Klinik Roseneck, zu gehen.
Und auch Eltern können durch ihr eigenes Vorleben einen nicht unerheblichen Anteil zur Prognose beitragen, schließlich orientiert sich die Klinik auch an einem verhaltenstherapeutischen Konzept, also eine Art "authentisches Vorleben".
Ihnen und Ihrer Tochter wünsche ich alles Gute und bitte glauben Sie mir, ohne Klinik funktioniert es niemals.

Schulnote 1 - für die Schön Klinik Roseneck / Prien

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Lage, Ausstattung, Mitarbeiter, Therapiequalität
Kontra:
vielleicht etwas mehr Abwechslung beim Frühstück und Abendessen
Krankheitsbild:
Erschöpfungszustand/Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich würde der Klinik Roseneck die Schulnote 1- erteilen !

Ich war im Januar/Februar 2017 mit Erschöpfungszustand/Burnout in der Klinik am Chiemsee.

Als erstes zu den Mitarbeitern:

Wirklich alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und zuvorkommend. Ich nenne es mal Serviceorientiert !
Auch die Qualität deren Arbeit, egal ob Haustechnik, Empfang, Physiotherapie oder Küche, usw. war wirklich TOP.

Medizinische Betreuung:

Die med. Betreuung und das Therapieangebot haben meine Erwartungen übertroffen. Meine Meinung zu Therapie/-peuten habe ich mal komplett geändert. Die Ärzte und vor allem die Therapeuten haben mir in meiner Situation wirklich weitergeholfen. Ich nenne es mal so: Das " Handwerkszeug" gab es in der Klinik, die Anwendung - nachdem die Käseglocke hochgegangen ist - obliegt mir, dem Patienten.

Allgemeines:

Die Organisation/Kommunikation bei der Anmeldung ist leicht verbesserungsfähig, wie ich persönlich finde.
Die Klinik hat eine schöne Lage, mein Zimmer hatte einen tollen See- & Alpenblick und war modern ausgestattet. Das Essen könnte zum Frühstück und Abendessen vielleicht etwas mehr Abwechslung vertragen. Das Angebot zum Mittag ist wirklich SEHR GUT, auch die Qualität der Zubereitung/Geschmack/Optik...Klasse !

Während der bundesweiten "Krankheitswelle" hat man sich in der Klinik sehr bemüht, dass Therapieangebot aufrecht zu erhalten. Gelungen !

Die beste Entscheidung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Gesamtbetreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war die Entscheidung in die Klinik zu gehen wohl die Wichtigste, die ich je getroffen habe. Die Therapeuten sind äußert kompetent und engagiert. Das Therapieangebot ist vielfältig und deckt alle wichtigen Bereiche ab.
Mir hat die Zeit in der Schön-Klinik sehr geholfen und ich konnte viel mitnehmen. Sie hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen in eigentlich allen Bereichen.
Ich habe lernen können wieder ein normales Verhältnis zu Essen aufzubauen und kann positiv in die Zukunft blicken.
Ich wurde in der Klinik aufgefangen und aufgebaut, habe gelernt Verantwortung mir selbst gegenüber zu übernehmen und mir langsam wieder ein normales Leben aufzubauen.
Es war eine intensive und wichtige Zeit, von der ich ausschließlich profitieren konnte.

Sehr zu empfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept, Therapeuten, Schwimmbad-Sauna, hervorragendes Essen
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich zwei Monate Ende 2016 in der Klinik Roseneck in stationärer Behandlung. Man sagte mir, die Klinik gehört zu den besten. Das stimmt!
Es gibt ein gutes und schlüssiges Konzept. Einzeltherapie mit einem Bezugstherapeuten, stationsbezogene Gruppentherapie, Gestaltungstherapie, Tanztherapie, Physiotherapie, Biofeedback und Achtsamkeitskurs: das alles half mir meine Themen von unterschiedlichsten Seiten zu bearbeiten. Alle Therapeuten deklinieren dabei die Grundaussagen der Achtsamkeit durch, was ich als ausgesprochen schlüssig und hilfreich empfand. Als sehr gut erlebte ich auch die ärztliche Betreuung. Was mir auffiel war, dass hier oft eine große zeitliche Enge herrschte, mit anderen Worten zu viele Patienten für zu wenige Ärzte. Klasse waren auch die Infos in der Sozialtherapie. Hier wurde ich sehr gut zur Wiedereingleiderung beraten.
Man kann an vielfältigen Bewegungsangeboten teilnehmen. So haben wir uns oft in frischer Luft mit Blick auf die Kampenwand in Bewegung gebracht, was ein besonderes Erlebnis war. Im Frühsport konnten wir am See mit Blick auf Herrenchiemsee den Morgen mit herrlichsten Sonnenaufgängen bewegt begrüßen.
Absolutes Highlight: Schwimmbad und Sauna! Es war sehr entspannend nachmittags zwischendurch oder abends zu schwimmen und dann auch noch die Sauna zu genießen. Auch die Zusatzangebote abends wie Yoga, Singen habe ich sehr geschätzt.
Und dann dieses tolle Essen, frisch gekocht, von sehr aufmerksamen Köchen und Personal aufgetischt. Einfach klasse!
Nicht so gut fand das Verhalten einzelner Mitarbeiter in der Physiotherapie. Ansonsten habe ich die Herzlichkeit und Zuvorkommenheit der Mitarbeiter im Haus als sehr positiv erlebt. Die Klinik ist absolut empfehlenswert!

finger weg von roseneck !!!!!!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kompetenter Bezugstherapeut
Kontra:
s.o.
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

finger weg von roseneck!!!!!!!!!!!!!! Diese rezension habe ich anderswo schon soo viele male in der ein oder anderen abwandlung gelesen und diejenigen die sie veröffentlicht haben haben recht damit!!
kassenpatienten werden als menschen zweiter klasse behandelt: hochwertige einbett-zimmer vs. jugendherberszimmer von bis zu 3 personen;
zwei persönliche therapiegespräche vs. eine pro woche..

sogar eine privatversicherte, die als patientin in roseneck war, hat mir gegenüber geäußert: "gut gemeintest konzept, aber es war lediglich ein wellneßurlaub auf kosten der krankenkasse"
Zu mir selbst: Ich kam in einem deutlich!!! desolaterem Zustand heraus als ich rein kam (bekloppter und kränker)

1 Kommentar

Elisa1610 am 25.03.2017

allein schon die frage nache dem status "privatpatient: Ja oder nein" spricht doch bände....

Gut, Besser, Roseneck

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach 8 Wochen Roseneck komme ich zu folgendem Fazit.
Eine Klinik wie man sie sich als Patient nur erträumen kann. Vom ersten Tag an fühlt man sich hier willkommen super aufgenommen man ist sofort integriert bei den anderen Patienten. Was einem in dieser Klink super leicht gemacht wird.Ein Pate führt Dich durch die Klinik stellt dich den anderen Patienten vor was ich für mich sehr schön fand.

Die Ärzte als erster natürlich Prof. Dr. Voderholzer, Dr. Sinowatz und Dr. Sharma möchte ich mich sehr bedanken besser kann es nicht sein. Natürlich auch bei den Therapeuten ein ganz besonderer Dank an Frau Agnes Mercz vielen Dank für die Hammer Expo und natürlich für die Einzelgespräche.

Möchte aber nicht das restliche Personal vergessen, kann nur lobenswertes schreiben.

Ach ja ich möchte keinen Tag missen. Wenn dann nur "Schön Klinik Roseneck"

Vielen Dank

Empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (mehr Farbe und Bilder, mehr Aufenthaltsmöglichkeiten, TV +Internet. zu teuer, kein Großer Aufenthaltsraum mit TV u. anderen Dingen und Sportraum zur Freizeitbenutzung,Wäscheständer fehlen, Mehr Sitz-, u. Aufenthaltsmöglichkeiten im Fr)
Pro:
Therapieprogramm und Konzept sehr gut
Kontra:
Essen und 2 Personen in einem Zimmer
Krankheitsbild:
Depression und PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erfahrung zum Haus Rosenheim in Rosenheim:
- 9 Wochen auf der Station für Depressionen und PTBS
- Gesamteindruck gut - sehr gut
- 2Bett-Zimmer für meinen Geschmack etwas zu klein, jedoch freundlich eingerichtet, Bad modern spartanisch, groß genug
- Aufenthaltsräume sind nach Stationen unterteilt, deshalb auch nicht sehr groß aber ok
- medizinische Zentrale nicht durchgehend erreichbar, schon aber für Notfälle
Oft keine ausgebildeten Krankenschwestern
freundliches Team
- Rezeption freundlich und hilfsbereit
- Therapieräume groß aber etwas steril
- Erreichbarkeit der Ärzte in dringenden Fällen könnte besser sein
- Sprechzeiten der Ärzte außerhalb des Therapieplanes nach schriftlicher Vormerkung, ist jedoch ok
- freie Getränke nur an aufgestellten Wasserspendern, 24 Stunden, kalt und heiß , also es gibt nur freies Wasser
-Während den Mahlzeiten freies Wasser oder Tee, morgens Kaffee und zusätzlich Saft
- Speiseraum hell und freundlich, Personal meistens auch
Hauptmahlzeiten müssen vorab gewählt und bestellt werden. Immer 3 zur Auswahl. Dazu gibt es immer ein kleines Salatbüffet
Auf besondere Ernährungsprobleme wie z.B. Diabetes, Laktoseintoleranz........reagiert das Küchenpersonal sehr schwerfällig. Unbedingt vorher mit den Ärzten absprechen
- Mahlzeiten schmecken langweilig und wiederholen sich fast wöchentlich, man kann jedoch essen so viel man will
- es gibt nicht immer Obst
Alles in allem hat aber keine Ahnung wie fett, zuckerreich.......das Essen ist
- Pluspunkt Frühstück: jeden Tag sehr gute frische verschiedene Semmeln und Brot
-In den Außenanlagen fehlen mehr Sitz,- und Aufenthaltsmöglichkeiten
- TV und Internet kostenpflichtig und relativ teuer, es gibt sonst keine Möglichkeit Fern zu sehen oder Radio zu hören
- 2 Waschmaschinen und zwei Trockner, ansonsten keine Möglichkeit Wäsche aufzuhängen

Lebensfreude

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
sehr gute Therapienstunden
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Insgesamt 10 Wochen habe ich in der Schön Klinik
verbracht und ich kann nur sagen, dass ich für jeden einzelnen Tag dankbar bin, den hervorragenden Ruf, den die Klinik hat,kann ich nur bestätigen.
Mein Arzt und Therapeut war Herr Dr. Sinowatz (auf der Station C5), Ihm möchte ich,für sein großes Engagement, ganz besonders danken.
Die Einzel-aber auch Gruppentherapien haben mir sehr geholfen und auch die Stunden in der Depressionsbewältigung waren mir besonders wichtig.
Der Kontakt unter den Mitpatienten war sehr gut, es war eine große Familie, jüngerer /älterer Patienten, es war ein guter Gesprächsaustausch, besonders bei den Mahlzeiten,, war für Unterhaltung gesorgt und haben gemeinsan am nahegelenen schönen Chiemsee viel unternommen.
Im Biofeedback habe ich gelernt richtig zu atmen
und es dann in den Achtsamkeitsstunden auch sehr gut anwenden können.
Achtsamkeit, ein sehr wichtiger Faktor für mich um den Wiedereinstieg in den Alltag zu meistern.Es fordert viel Übung aber es lohnt sich und hilft mir auch hier zu Hause in den Yogastunden sehr.PME unbedingt auch, Dr. Sharmars eindringliche Worte sind mir auch in guter Erinnerung geblieben.Großen Dank auch an die Physiotherapieabtlg.und für das große Sportprogramm, von Wassergym., Nordic W. und freier Tanz zur Selbstfindung, alle diese Puzzleteile haben sich zu einem Ganzen gefügt.
Es war immer ein Ansprechpartner zu finden.
Ich habe mich rundum sehr gut betreut und auch umsorgt gefühlt, wozu auch das herrliche Zimmer mit Blick auf den See und die Berge beigetragen haben. Nicht zu vergessen das für das wirklich sehr gute Essen.
Für mich war auch die Kunst/ Maltherapie sehr entspannend und ich bin nun zu Hause auch in einer Malgruppe sehr aktiv.
Ausgestattet mit einer to do Liste für die ersten Wochen im Alltag bin ich gut angekommen aber es liegt an jedem selbst, mit dem Erlernten, durch weitere Übungen,zu recht zu kommen.
ich habe sehr viel gelernt und danke der Klinik und allen Mitarbeitern dort ganz herzlich dafür!

inkompetente Therapeutin

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr nette Mitarbeiter und Ärzte
Kontra:
völlig unfähige Psychologin ohne Empathie oder Kompetenz
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik an sich ist sehr gut. Das Therapieprogramm ist durchdacht, und kann durchaus helfen. Ich befand mich 8 Wochen auf der Station R4. Mitpatienten waren alle sehr offen und freundlich. Die meisten Ärzte sowie Therapeuten sind auch sehr fürsorglich und durchaus fähig. Leider bekommt jeder Patient am Anfang der Therapie eine/n Bezugstheraupten/in zugewiesen, welcher auch nicht mehr gewechselt werden kann! Daran ist zum größten Teil meine Therapie gescheitert, da ich eine komplett inkompetente und völlig überforderte Therapeutin bekommen habe. Meiner Meinung nach, gehörte diese Therapeutin einfach nicht in eine Klinik mit kranken Menschen. Sie konnte nicht mal anständig Gruppentherapien leiten. Selbst nach mehrfacher Beschwerde bei der Klinikleitung, wurde mir der Wunsch nach einem Wechsel nicht erfüllt.

Den Zwang zu besiegen ist möglich!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr kompetente Therapeuten/ hochwertige Therapieangebote/ persönliches Miteinander
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung/ mittelgradige depressive Episode
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik uneingeschränkt und wärmstens empfehlen. Mich in dieser Klinik behandeln zu lassen, gehört zu den besten und wichtigsten Entscheidungen meines Lebens und ich würde es sofort wieder tun. Nach insgesamt 8 Wochen Behandlung innerhalb eines halben Jahres konnte ich dank der auf mein Krankheitsbild abgestimmten Therapie die Zwangshandlungen erheblich reduzieren und so meine Lebensqualität deutlich verbessern. Wer den starken Willen hat, seinen Zwang zu besiegen und somit eine höhere Lebensqualität zu erreichen, ist in dieser Klinik genau richtig und bestens aufgehoben. Die Klinik ist hervorragend geführt, was in sehr vielen Bereichen deutlich wird. Die Behandlung erfolgt durch fachlich sehr kompetente Therapeuten, Ärzte, Co-Therapeuten, die sich für die Gesundheit und die Belange ihrer Patienten sehr engagiert und motiviert einsetzen. In den sehr wertvollen Gruppentherapien spürt man, dass die leitenden Therapeuten die Krankheitsbilder der teilnehmenden Patienten kennen und somit sehr individuell auf die vorhandenen Problematiken in Abstimmung mit der Gruppe eingehen können. Mit der/dem Bezugstherapeuten/in wird in Einzelgesprächen der individuell angepasste Therapieplan besprochen und ausgewählt. Die Expositionen sind wichtiger Bestandteil der Therapie. Diese werden zunächst gemeinsam mit dem Therapeuten durchgeführt, im Nachgang dann eigeninitiativ. Man wird in der Klinik jederzeit therapeutisch und ärztlich bestens betreut und hat auch außerhalb der Therapiezeiten immer einen Ansprechpartner, falls man Unterstützung braucht. Das Miteinander der Patienten untereinander wird durch eine den Stationen zugeordnete Tischordnung gefördert, d.h. man kann immer und unkompliziert Mitpatienten der eigenen Station bei den Mahlzeiten treffen und sich vom ersten Tag an kennenlernen und Erfahrungen austauschen, was für mich ebenfalls ein sehr wichtiger Teil der Therapie ist. Die Atmosphäre in der Klinik ist von herzlichem Miteinander und gegenseitigem Respekt geprägt. Anliegen werden ernst genommen und entsprechend behandelt. Letztendlich liegt es an jedem selbst, wie stark er sich einbringen und einsetzen möchte - im eigenen Interesse genauso wie im allgemeinen Miteinander. Die Rahmenbedingungen stimmen ebenfalls - die Zimmer sind sehr komfortabel und zum Wohlfühlen, das Mittagessen hervorragend (Frühstück und Abendessen gut), die Lage am See sehr sehr schön. Beste Freizeitmöglichkeiten im Umfeld.

Beste Entscheidung in Richtung Gesundheit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Menschlichkeit, Lage, Offenheit, Therapieangebote
Kontra:
Eigenmotivation MUSS vorhanden sein, Wartezeit
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa und Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war bis vor wenigen Wochen ein zweites Mal in der Schön Klinik Roseneck und kann die Klinik nur weiterempfehlen.
Ich habe durch meinen längeren, zweiten Aufenthalt so viel dazu gelernt und bin sehr dankbar für die Hilfe, die mir in Prien angeboten wurde - ohne die gute therapeutische Unterstützung würde ich nicht stehen, wo ich jetzt stehe.

Sobald ich die Krankheitseinsicht hatte und somit auch die Motivation aufkam, meine Essstörung zu bekämpfen und mit der Zeit loszuwerden, konnte ich in Prien komplett durchstarten. Denn genau das ist der springende Punkt, wenn es um die SKR geht: Eigenmotivation ist ein absolutes MUSS!

Die Klinik ist sehr offen und beruht stark auf Eigenmotivation der Patienten und Patientinnen, weshalb ich nur Personen, die ihre Krankheit wirklich loswerden wollen, empfehlen kann, sich dort anzumelden.

Die Betreuung, psychologisch, medizinisch wie auch menschlich, welche ich dort erfahren habe, war sehr gut, ich hatte eine wundervolle Therapeutin und liebe Mitpatienten wie auch Co-Therapeuten auf meiner Jugendstation.

Auch die Versorgung war klasse, überwiegend gutes Essen, wodurch man gut lernen kann, das Essen wieder zu schätzen!

Als besonders hilfreich empfand ich die Einzel-, Gestaltungs-, und Bewegungstherapie (natürlich mit Gewichtsgrenze), das vielseitige Programm konnte bei mir somit gut an verschiedenen Knackpunkten ansetzen.

Ein kleines Minus gibt es aufgrund der Nachsichtigkeit mit eher unmotivierten Patienten, die ihre Krankheit nicht loslassen wollen und somit einfach noch nicht reif für das offene Konzept der SKR sind.
Zudem hatte ich eine Wartezeit von etwa 3 Monaten, in denen sich mein Zustand noch weiter drastisch verschlechtert hat. Ich habe auch von anderen Patienten gehört, dass sie teils noch länger warten mussten, wieder andere wurden aber auch innerhalb weniger Wochen aufgenommen.

Insgesamt kann ich nur ein großes DANKESCHÖN an die Klinik aussprechen - endlich weiß ich wieder, was LEBEN wirklich bedeutet.

1 Kommentar

S0phie am 04.06.2017

Hallo, ich geh wahrscheinlich auch bald aus dem gleichen Grund in diese Klinik - könnte ich Dir noch privat ein paar Fragen stellen? Würde mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen! :)

Empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutenteam
Kontra:
Wartezeit
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits zum vierten Mal wegen Anorexie in der Schön Klinik am Roseneck in Prien und kann nur sagen, dass ich heilfroh bin, dass ich ein weiteres Mal gegangen bin.
Ich war bei diesmal auf der Station C3 und habe mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt. Das gesamte Team (Chefarzt, Oberarzt, Ärztin, Therapeuten und Co-Therapie) haben sich immer sehr viel Mühe gegeben und sich die Zeit für einen genommen, so dass ich jederzeit mit meinen Problemen zu Ihnen kommen konnte. Und wenn mal kein "Fachpersonal" da war, so haben einem immer die Mitpatienten weitergeholfen. Ich habe mich wie in einer großen Familie gefühlt.
Des Weiteren kann ich nur sagen, dass es ein top Therapieangebot gibt. Von Einzel- und Gruppentherapie über Lehrküche, Gestaltung, Bewegung und auch Angebote in der physikalischen Therapie.
Rund um wohl fühlte ich mich auch durch das allgemein nette Personal, sei es an der Rezeption,, im Speisesaal oder die Zimmermädchen.
Großes Lob auch hierbei an die Küche, die es mir echt leichter gemacht haben, wieder den Geschmack und Genuss am Essen zu finden.
Ich kann diese Klinik nur jedem weiter empfehlen!!!

1 Kommentar

S0phie am 04.06.2017

Hallo, ich geh wahrscheinlich auch bald aus dem gleichen Grund in diese Klinik - könnte ich Dir noch privat ein paar Fragen stellen? Würde mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen! :)

Feedback

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich dachte nie, dass ich so lebensfroh hier rausgehe. Nie. Es ist wie eine zweite Familie. Es ist jeder für dich da und alle halten zusammen. Ich kann diese Klinik nur von Herzen empfehlen. Ich kann endlich wieder ein normales Leben führen. Die Klinik hat mir mehr als geholfen.

Guter Therapieerfolg mit Einschränkungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (ausgenommen die Kommunikation im Vorfeld)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (sehr schlechte Erreichbarkeit)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Austausch der Jugendlichen untereinander
Kontra:
Kommunikation und Information im Vorfeld und in Bezug auf Entlassung
Krankheitsbild:
Zwangsstörungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik wirkte für unseren Sohn zunächst sehr abschreckend. Er ließ sich schwer überzeugen, dort zu bleiben. Da er jedoch sehr gut von Mitpatienten aufgenommen wurde (Patensystem bei Jugendlichen), fiel es ihm leicht, sich schnell einzugewöhnen.

Sehr enttäuscht waren wir vom Patientenmanagement im Vorfeld. Hier erreichte man fast nie jemanden und es wurde auch nicht auf E-Mails geantwortet, so dass wir sehr lange in der Ungewissheit leben mussten, wann ca. eine Aufnahme erfolgen kann.

Positiv ist, dass unser Sohn dort den Austausch zu anderen Jugendlichen fand und sich erstmals mit seiner Zwangserkrankung aktiv befasste. Leider war die Kommunikation mit uns Eltern sehr restriktiv und auch die Entlassung bzw. Aktivitäten danach wurden nur teilweise mit ihm besprochen. Er wurde u.a. nicht auf wichtige Maßnahmen, wie z.B. Termine für eine psychologische Nachbetreuung hingewiesen, so dass er zunächst in den Alltag ohne ambul. Therapie starten musste.

Der Austausch mit uns Eltern und der Therapeuthin war, wenn vorhanden, gut und es erfolgten hier zuverlässig Rückrufe. Allerdings blieben zwei gewünschte Rückrufe der zu behandelnden Ärtzin aufgrund einiger Fragen aus, was wir sehr enttäuschend fanden.

Positiv ist, dass die Zwangshandlungen unseres Sohnes in jedem Fall besser wurden und insofern hat sich der 12-wöchige Aufenthalt mit der dortigen Behandlung in jedem Fall gelohnt. Die Klinik hat für Zwangspatienten gute
Angebote und die richtgien Therapien. Der Ansatz der Betreuung ist gut, aber es geht einiges aufgrund der Größe verloren. Jugendliche sind in jedem Fall gefortert, aktiv mitzuarbeiten. Wenn eine wichtige Therapiegruppe nicht besucht wird, hat dies leider keine Konsequenzen.

Als Eltern muss man gewünschte Infos aktiv einholen und Elterngespräche einfordern. Ansonsten kann es bei der Rückkehr des Kindes in den Alltag und in die Familie aufgrund fehlender Infos leicht zu Schwierigkeiten und Mißverständnissen kommen.

Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapieangebot und Therapeuten
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Burnout und Panikattacke
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin seit vier Wochen Patientin in der Schön Klinik Roseneck. Es ist der erste Aufenthalt in einer psychosomatischen Klink und alle Erwartungen, die ich hatte, werden übertroffen. Angefangen von der äußerst höflichen und freundlichen Betreuung durch die Hauswirtschaft und Rezeption bis zur sehr leckeren Küche. Das Wichtigste ist aber das vielseitige und interessante Therapieangebot. Es wird von sehr aufmerksamen und kompetenten Therapeuten durchgeführt, die im regen Austausch mit Professor Vorderholzer stehen. Mein Resümee dieser Wochen ist, dass ich sehr viel über mich erfahre, lerne damit umzugehen und der Einklang zwischen meinem Geist und meinem Körper wieder zurückkommt.
Ich bin sehr dankbar für diese Unterstützung.

diese Erfolge hätte ich mir bei meiner Ankunft kaum vorstellen können

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vielen Dank dem gesamten Team der Schönklinik)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (selbst in akuten Krisensituation habe ich mich kompetent behandelt gefühlt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Transparenz der Behandlungskonzepte)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (auch gerade bei längeren Aufenthalten fühlt man sich wohl)
Pro:
Zusammenarbeit der Ärzten im Team, Transparenz des Behandlungskonzeptes
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wie ich vor gut 8 Wochen in der Klinik Roseneck angekommen bin, hätte ich mir nie vorstellen können, wie gut es mir heute geht – dass es überhaupt möglich, mit so viel Zuversicht im Leben zu stehen. Schon vom ersten Tag an habe ich mich ganzheitlich als Mensch gesehen gefühlt: Neben meinem wirklich erschreckenden körperlichen Zustand (ich leide bereits seit mehr als 20 Jahren an Anorexie und war in einem extremen Untergewicht), haben sich die Therapeuten und Ärzte von Anfang an auch um meine psychischen Probleme gekümmert. Da ich den Vergleich zu anderen Einrichtungen habe, in denen es gerade in den ersten Wochen der Therapie allein um das Körperliche geht, aber die Psyche 'auf der Strecke' bleibt, kann ich nur sagen, dass dieser Ganzheitliche Ansatz der Schön Klinik wesentlich besser bei mir angeschlagen hat als alle andere Therapien.
Was ich ebenfalls bemerkenswert finde, ist der transparente Umgang mit den Methoden und Vorgehensweisen in der Behandlung. Bei jedem Schritt habe ich mich in den Therapieverlauf und die weitere Planung mit einbezogen gefühlt: hier bin ich nicht ein Fallnummer, sondern das Ärzteteam hat mich in meinen Anliegen ernst genommen und meine Wünsche stets berücksichtigt.
Dabei habe ich immer den Eindruck gehabt, dass Team aus Ärzten, Psychotherapeuten, Co-Therapeuten, Physio-, Bewegungs-, Ernährungs- und Gestaltungstherapeuten an einem Strang ziehen – damit wir als Team meine Therapieziele erreichen.
Und in dieser Hinsicht kann ich nur wiederholen, wie stolz und glücklich ich bereits jetzt auf die Zwischenziele blicke, die ich erzielt habe.

1 Kommentar

S0phie am 04.06.2017

Hallo, ich geh wahrscheinlich auch bald aus dem gleichen Grund in diese Klinik - könnte ich Dir noch privat ein paar Fragen stellen? Würde mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen! :)

Der Schein trügt; nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Katastrophale Therapie)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Sauberkeit, manche Therapeuten und Ärzte und Chef Ärzte, man kommt sich eingesperrt vor.
Krankheitsbild:
PTBS mit Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war von September 2016 bis November 2016 (sechs Wochen) Patient in dieser Klinik (Station C1).

Über das, was ich hier erlebt hatte, kann ich ein Buch schreiben. Eine sehr kühle und schon unterkühlte Atmosphäre. Es gibt ein paar gute Therapeuten, aber leider hatte ich mit meinem Therapeuten und meinem Chef Arzt keine guten Erfahrungen gemacht. Mir wurden Dinge unterstellt, die dem Fass den Boden aus hauen.
Fazit nach sechs Wochen: ich bin schlechter dran als vorher. Ich würde nie wieder in dieses sehr wirtschaftliche ausgerichtete Unternehmen mehr freiwillig gehen.

Eine totale Katastrophe.

Achtung zu groß für Behandlung von annorexie Patientinnen

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gar nichts
Kontra:
Kein Wohlfühlempfinden alles zu kalt und unpersönlich
Krankheitsbild:
Annorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit meiner Tochter lediglich bis zum Aufnahmegespräch gelangt. Zunächst haben wir
erst beim 3. Anlauf einen Termin erhalten.
Außerdem ist wegen Ärztemangel meines Erachtens
dann nicht wirklich auf die Annorexie meiner
Tochter eingegangen bzw. welche daraus hervorgehende
Nebenerscheinungen wegen der Krankheit wirklich
berücksichtigt worden. Mittlerweile ist Sie in einer
Wohngruppe. Ohne Tabletten, ohne eingesperrt zu sein,
vorallem ohne das Gefühl zu haben in einer Klinik
untergebracht zu sein.

Die Schön Klinik ist für mich eine Abfertigungshalle
und rein Schema F.

Nicht zu empfehlen.!!!!!!!!!!!!!!!!

Kann ich nur empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Therapieangebot, Zimmer Haus C
Kontra:
Abrechnung
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 3 Monate in der Schön Klinik Roseneck (Station C3) und bin insgesamt sehr zufrieden.
Das komplette Team der Therapeuten und Ärzte ist sehr freundlich und engagiert. Auf der Station gibt es 2 feste Cotherapeuten, die sich auch Zeit nehmen, wenn es Gesprächsbedarf gibt.
Das Therapieangebot wird mit dem Therapeuten an die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche angepasst. Dabei reicht das Angebot von Einzel- und Gruppentherapie über diverse Indikativgruppen bis hin zu Massage und Krankengymnastik.
Die Klinik an sich ist sehr sauber, sie wirkt modern und gleichzeitig gemütlich. Die Zimmer und den Service sowie das Essen sind zu Loben, dies kann man mit Hotelstandards vergleichen.
Die Umgebung trägt einen großen Teil zur Genesung bei, denn die Klinik liegt direkt am Chiemsee und in der Umgebung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, etwas zu unternehmen.
Als Patient mit privater Zusatzversicherung muss aber den Ablauf der Abrechnung bemängeln. Beim Patientenmanagement hatte man mir auf Nachfrage versichert, dass sämtliche Kosten direkt mit der Zusatzversicherung abgerechnet werden. Nach der Entlassung kamen im Abstand von mehreren Wochen dennoch diverse Rechnungen.

Alles in allem kann ich die Schön Klinik Roseneck nur weiterempfehlen. Das Team "macht nicht stur seinen Job" sondern setzt sich für uns ein und hat mir persönlich sehr weitergeholfen. Überzeugt hat mich auch, dass nicht streng nach einem Schema oder Konzept vorgegangen wird. Stattdessen ist man auf mich individuell eingegangen.
Daher hat mir der Aufenhalt ein großes Stück weitergeholfen.

Vielfältigkeit und Professionalität benötigen denoch einen therapie-und veränderungsmotivierten Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Programme: ADAS, Reittherapie, therapeutisches Klettern, BWT bei Dr.Sharma
Kontra:
schlechte Sozialtherapie zu wenig individuell
Krankheitsbild:
Zwang
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist in dem Bereich Zwänge und Ängste/Depressionen (deretwegen ich dort in Behandlung war) hochprofessionell. Besonders hilfreich ist es, dass dort jeder Patient ein individuelles Therapieangebot bekommt. In den Chefarztvisiten wird kontinuierlich darauf geachtet, dass der Patient das Programm erhält, welches er benötigt um Wege aus der Erkrankung zu finden. Die medizinisch Bertreuung ist auch gut sichergestellt. Natürlich ist die Mitarbeit der Patienten gefordert. Nur wer mitarbeitet und etwas erreichen will kann bestmögliche Unterstützung durch die Professionellen bekommen. Das vielfältige Therapieangebot beinhaltet Programme in denen ich viel ins erleben und spüren gekommen bin. Diese Erfahrungen waren für mich persönlich die hilfreichesten und motivierendsten auch in schweren Zeiten nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Dabei wurde mir "spürbar" bewusst, dass das Verstehen des Problems einfach nicht ausreicht um gesund zu werden, sondern immer wieder und wieder zu Erleben der Schlüssel zur Gesundheit ist.
Ich hatte bei meinem Therapeuten IMMER das Gefühl willkommen zu sein und in meinen Themen ernstgenommen zu werden. Zudem hat die Vernetzung der verschiedenen Abteilungen und im Stationsteam immer einwandfrei funktioniert. Ich wurde stets ernstgenommen und bestmöglich begleitet. Dies war möglich, weil ich die Entscheidung zur Behandlung getroffen habe und diese mit ganzer Konsequenz verfolgt habe. Jeder der bereit ist sich für sich und sein Leben einzusetzen, wird von dieser Klinik profitieren können!

Nur zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung, Tinnitus
Erfahrungsbericht:

Nach einer langen Wartezeit (5 Monate) war ich von November 2016 bis Januar 2017 war ich in der Schön Klinik in Prien.Ich bin dort sehr nett aufgenommen worden. Die Therapien (Einzel- u. Gruppentherapie, Bewegungstherapie,Gestaltung, Soziale Kompetenz, Atemtherapie, Biofeedback, Tinnitus-Bewältigungstherapie) sowie die Anwendungen in der Physikalischen (Massage, Fango, Medistream, Ergometer) waren für mich sehr hilfreich. Alle Therapeuten und Ärzte waren sehr nett und kompetent!! Auch das Miteinander innerhalb der Station (C2) hat mir sehr gut getan. Die lange Wartezeit hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Der gute Ruf kommt nicht von ungefähr.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016-2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Besonderes großes Lob an Herrn Dr. Sinowatz Station C5. Physikalische Abteilung. Sehr gut abgestimmter Therapieplan, tolle Therapeuten/ Co-Therapeuten, Wohl des Patienten steht im Mittelpunkt, Küche Top, leckeres Essen und große Auswahl. Zimmer Top.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich entschied mich für die stationäre Behandlung in der Schön-Klinik Roseneck, da ich von meiner Psychiaterin gehört habe, dass diese Klinik auf dieses Krankheitsbild besonders gut spezialisiert ist und diesbezüglich einen hervorragenden Ruf hat. Mein Aufenthalt war 8 Wochen lang und meine Entscheidung war gold richtig. Die Klinik wird ihrem Ruf voll und ganz gerecht. Im Rahmen der Therapie (Einzel und Gruppentherapie) wurden mir Informationen zum Krankheitsbild und somit ein besseres Verständnis der Krankheit vermittelt. Besonders die Einzeltherapien bei Herrn Dr. Sinowatz von der Station C5. In dieser Klinik steht das Wohl der Patienten in allen Bereichen im Mittelpunkt. Die Therapeuten, Cotherapeuten, Physikalische Abteilung und Ärzte arbeiten auf einen sehr hohem Niveau. Bei Bedarf steht jederzeit ein Ansprechpartner zur Verfügung. Weiterhin wurde ich von meinen Mitpatienten herzlich aufgenommen, wir wuchsen schnell zu einer Leidensgemeinschaft zusammen und unterstützten uns, wo immer es nur möglich war.
Ein weiterer, sehr wertvoller Teil der Therapie ist der Austausch mit den Mitpatienten. In den 8 Wochen konnte ich dank des auf diesen Zeitraum abgestimmten Therapieplans sehr viel erreichen. Es war für mich ein erster, sehr großer und sehr wertvoller Schritt hin zu mehr Lebensqualität. Dafür bin ich sehr dankbar. Sehr positiv zu erwähnen sind außerdem die tolle Lage der Klinik, die sehr schönen Zimmer, das tolle und vielfältige Mittagessen, das sehr freundliche und hilfsbereite Personal sowie die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Ich kann diese Klinik nur bestens empfehlen. Ich wurde dort sehr gut aufgenommen, bestens betreut und behandelt und auch auf die Zeit nach meiner Entlassung bestens mit einem Tagesplan für zu Hause vorbereitet, in der Gewissheit, dass es nun an mir liegt, das Gelernte zu Hause durch praktisches Üben in die Tat umzusetzen.

Die Klinik lebt von ihrem ehemals guten Ruf!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das Essen, die landschafltiche Umgebung
Kontra:
kein wertschätzender Umgang mit Patienten, keine individuelle auf den Patienten abgestimmte Therapie
Krankheitsbild:
Tinnitus
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Schön Klinik hat(te) einen guten Ruf und wurde mir deshalb als Tinnitus-Patient empfohlen! Leider bin ich jedoch von meinem mehrwöchigen Aufenthalt enttäuscht!
Es gibt diverse Vorträge, die man sich anhören kann und wo den Patienten der Aufbau des Ohrs, sowie die "Geschichte" des Tinnitus, den es bereits seit einigen Jahrhunderten gibt, erläutert wird. Diese Vorträge helfen gegen den Tinnitus leider nicht.
In der Tinnitus-Bewältigungsgruppe werden zwar unterschiedliche Strategien zur "Übermalung" und Ablenkung vom Tinnitus dargestellt, jedoch wird hier z.b. nicht praktisch geübt, wie in Stressituationen besser mit dem Tinnitus umgegangen werden kann. Außerdem sind diese Strategien im Arbeitsleben/Alltag so nicht realisierbar!
Alles in allem ist mein Eindruck, dass die Schön Klinik hier auf einen Zug aufgesprungen ist, um in erweitertem Feld auch noch mal Geld zu kassieren! Schade!
Hinzu kommt, dass man als Patient/-in von einem gewissen Herrn Professor nicht ernst genommen wird! Wie bereits ein anderer Patient schrieb, muss man sich tatsächlich permanent rechtfertigen, was man warum (oder auch warum nicht) macht und die subjektive Meinung des Herrn Professors gilt als in Stein gemeißelt! Kritik ist absolut unerwünscht!
Alles in allem hat mir der Aufenthalt dort nicht geholfen!

Meine neue Lebensqualtität

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die beste Klinik für mich)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Wunderschöne helle Räumlichkeiten mit Blick auf die Berge)
Pro:
das Einfühlungsvermögen des Personals, die Freizeitangebote (Strickgruppe, Chor, Tanzen, Töpfern...)
Kontra:
Krankheitsbild:
Borderline, Bulimie, Trauma, Zwangsstörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits zum zweiten Mal in der Schönklinik Roseneck Haus Rosenheim und habe mich dort rundum wohl und betreut gefühlt.
Ich habe mehrere Krankheitsbilder, wodurch mir eine gute Orientierung gegeben wurde, indem ich immer nur jeweils an einer Problematik gearbeitet habe, um eine Überforderung zu vermeiden.
Ich war bereits zuvor in anderen Kliniken, wobei mir nur mäßig geholfen wurde. Mich hat das Konzept der Klinik sehr überzeugt, es war die richtige Balance zwischen gefördert und aufgefangen werden.
Bei der Essstörung wurde ich einem strengen Regelkonzept unterzogen, wodurch ich schrittweise an die Richtmenge heran geführt wurde, zugleich wurde mir bei der Gewichtssteigerung beigestanden und mit mir Skills erarbeitet, die ich anwenden kann, wenn es emotional zu schwierig für mich wurde ohne auf die alten Verhaltensweisen zurück greifen zu müssen. Ich wurde auch optimal auf die Entlassung vorbereitet, wobei es mir zum ersten Mal gelungen ist die erarbeitete Essensstruktur zuhause weiterzuführen, worüber ich sehr stolz bin.
Beim Angehen meiner Traumata haben mich zunächst starke Ängste begleitet, dem nicht stand zu halten. Jedoch wurde ich in meinen Ressourcen und Lebenswillen soweit gestärkt, um dies mit Hilfe meiner Therapeutin Frau Stange schrittweise angehen zu können, zu ihr ich großes Vertrauen hatte. Ich wurde getragen und ich schaffte es die schwierigsten Gefühle von Wut, Angst, Verzweiflung und Scham in aushaltbaren Dosen zu durchleben.Mit diesem Gefühl bin ich nach Hause gegangen, die täglichen Flashbacks zuvor wurden deutlich weniger und ich lebe nun viel mehr im Hier und Jetzt und kann auch schöne Momente genießen.
Im Juni ist eine weitere Intervallbehandlung bezüglich der Zwangsstörung geplant, wodurch mich durchaus Ängste begleiten, jedoch ist das Vertrauen in die Arbeitsweise und das Personal der Klinik so groß, dass ich dem zuversichtlich entgegen blicke.

1 Kommentar

Karo63.2 am 12.04.2017

Hallo Regina?

Ich komme voraussichtlich Juli 2017 in die Klinik Haus Rosenheim, nun habe ich in einer Bewertung gelesen dass die Zimmer Video überwacht sind, was ich überhaupt nicht glauben will.
Außerdem gäbe es überhaupt keinen sicheren Rückzugsort? nach der Traumakonfrontation , stimmt das wirklich?
Diese beiden Punkte machen mir noch mehr Angst als ich sowieso schon habe.
Kannst du mich vielleicht ein bisschen beruhigen?

Danke schon einmal

LG

Karo63.2

Top

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Angaement der Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 8 Wochen in der Schön Klinik Roseneck Haus Rosenheim. Mir hat es dort sehr gut gefallen. Ich bekam dort die Möglichkeit einiges zu erlernen was ich auf Grund meiner Krankheit nicht mehr konnte. Auch das gesamte Therapeuten Team war sehr kompetent und angagiert. Es wurde,zu meiner Freude, direkt an den Problemstellen angeetzt und nicht erstdrum herum geredet.

Im Großen und Ganzen bleibt mir nur zu sagen, dass ich mit der Klinik sehr zufrieden bin und sie auf jeden Fall weiter empfehlen kann.

Klinikverbund, wieder ein trauriges Besipiel für Profitgier.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Das Ganze ist eine einzige Farce)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Widersprüchlich, Diskriminierend)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Sehr negative und ablehnende einstellung des Arztes.
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als Mann und einer bestimmten berufsgruppe angehörend wird man sofort als Gefährlich abgestempelt obwohl es dafür keinerlei Anhaltspunkte gibt. Und plötzlich gibt es keine Therapiegruppe wo man reinpasst obwohl auf der Homepage und bei der Kontaktaufnahme die Behandlung von PTBS und Trauma versichert wurde. Ihr seit Fachlich sehr kompetent, Hut ab...!
Da wundert es mich nicht wenn die Öffentlichkeit schon schlecht über Menschen mit Psychischen Problemen denkt.

1 Kommentar

Clara42 am 06.01.2017

"Das Ganze ist eine einzige Farce."
Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können! Danke, für diesen Beitrag.
Mein Aufenthalt in dieser Klinik war eine nervenaufreibende Zeit. Weinende Patienten nach der Visite durch den lieben Herrn Professor waren Alltag. Permanent musste man sich für seinen Lebensstil, Zukunfts-und Berufspläne rechtfertigen und sich niedermachen lassen- und das in einer ohnehin schon krisenreichen Lebensphase, in der man sich eigentlich nichts mehr wünscht, als Unterstützung und Halt zu erfahren.

Das lange Warten hat sich gelohnt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hochmotivierte und engagierte Bezugstherapeutin
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 9 Wochen in der Schön Klinik Roseneck in Rosenheim. Ich habe sehr lange warten müssen, um in der Klinik einen Platz zu bekommen. Aber das Warten hat sich gelohnt.
Die Klinik kann ca. 120 Patienten aufnehmen. Dadurch ist alles sehr überschaubar und familiär. Das war genau das Richtige für mich. Ich hatte mich nach wenigen Tagen sehr gut eingelebt. Das gesamte Team war sehr engagiert. Besonders meine Bezugstherapeutin. Sie ist einfach klasse. Dadurch das das Gesamtpaket für mich gepaßt hat, konnte ich mich sehr gut auf die Therapien einlassen.
Durch die Vielfältigkeit der Therapieangebote habe ich viele Informationen erhalten. Natürlich konnte ich während des Aufenthaltes nicht alle meine Probleme besprechen/bearbeiten. Dafür ist mein Krankheitsbild einfach zu komplex. Aber das habe ich auch nicht erwartet.
Ich habe vieles gehört, gute Gespräche führen können. Jetzt liegt es an mir, was ich mit all den Informationen mache.
Ich habe während des Klinikaufenthaltes sehr "hart" an mir gearbeitet. Es war sehr anstrengend für mich. Aber es hat sich gelohnt!
Ich möchte Euch allen Mut machen. Nutzt die Gelegenheit an Euch zu arbeiten. Das gesamte Team der Schön-Klinik unterstützt Euch, wenn ihr es zulasst!

1 Kommentar

viiki17 am 23.01.2017

Hallo :)

kurze Frage
Kommt man wähernd dem Aufenthalt im Haus Rosenheim auch manchmal an den Chiemsee oder ist das nur für die Bewohner in Prien möglich?:)
Und wie sieht es da mit dem Rauchen aus, hat man da irgendwie eine Anzahlsregel an Zigaretten oder Einschränkungen?

Würde mich über eine Antwort freuen

lg vikki

Zwangsbewältigung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapien von Dr. Sharma
Kontra:
Lange Aufnahmewartezeit
Krankheitsbild:
Zwang (Wasch- und Kontrollzwang)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin voll des Lobes über die Schön Klinik Roseneck in Prien. Die idyllisch am Chiemsee gelegene Klinik bietet zahlreiche Therapien an, von denen ich sechs Wochen lang profitieren durfte: Von Sporttherapien, wie Klettern, Nordic Walking, Wasser- und Rückengymnastik über Atemtherapie, Achtsamkeitsübungen, krankheitsorientierte Einzel- und Gruppentherapien, sämtliche physikalische Anwendungen und vieles mehr. Diese ließen mich erfolgreich an meinen Problemen arbeiten, aber auch Entspannung finden.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass das gesamte Team um Professor Voderholzer meine Symptomatik voll und ganz verstanden hat und nachvollziehen konnte, was eigentlich nur von Betroffenen zu erwarten wäre. Weiterhin wurde ich von meinen Mitpatienten herzlich aufgenommen, wir wuchsen schnell zu einer Leidensgemeinschaft zusammen und unterstützten uns, wo immer es nur möglich war. Diese Gruppengemeinschaft hätte ich mir nie träumen lassen, wir haben zusammen geweint, aber auch viel gelacht, was zur weiteren Gesundung maßgeblich beigetragen hat.
Abschließend möchte ich noch das äußerst leckere Essen erwähnen, welches von großer Vielseitigkeit geprägt war!
Ich wurde methodisch bestens ausgerüstet, hoch motiviert und mit einem Tagesplan für zu Hause entlassen, in der Gewissheit, dass es nun an mir liegt, das Gelernte zu Hause durch praktisches Üben in die Tat umzusetzen.

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