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Schön Klinik Roseneck

Talkback
Foto - Schön Klinik Roseneck

Am Roseneck 6
83209 Prien am Chiemsee
Bayern

256 von 340 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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341 Bewertungen

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Großes Lob der Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
3-Klassen-Gesellschaft
Krankheitsbild:
Agoraphobie mit Panikattaken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Therapeuten und Ärzte sehr kompetent, gutes Therapeutisches Angebot, sehr nettes sonstiges Personal, Ambiente super, Zimmer sind o.k., Essen ist je nach Patienten-Kategorie (Ich war Kassenpatient im Haus B) eher dürftig und sehr eintönig.
Leider gibt es ein 3-Klassen-Gesellschaft die in Europa Ihres Gleichen sucht.Ich komme aus Österreich und habe eine solche Diskriminierung unter Patienten im selben Haus noch nie gesehen bzw. erlebt. Dieser Umstand wirkt sich auch etwas negativ auf das Wohlbefinden der "einfachen" Kassenpatienten aus.
Das Sportangebot könnte noch verbessert werden. Trotz allem war es für mich die beste Entscheidung in diese Klinik zu gehen. Ich habe in 12 Wochen mehr erreicht als die letzten 12 Jahre zuvor in ambulanter Therapie.
Das Konzept der Klinik ist gut durchdacht und sehr wirkungsvoll, was auch die hohe Erfolgsquote bestätigt.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch. Leider sind auch einige Patienten mit einem Pseudo-Burn-Out in der Klinik aufhältig. Es handelt sich fast ausschließlich um Lehrer/Lehrerinnen die sich hier eine schöne Zeit machen und diesen Aufenthalt angebl. für die Pensionsvorbereitung benötigen. Durch diese Personen kommt sich der wirklich kranke Patient etwas verarscht vor. Hier kann ich nur empfehlen diese Personen zu ignorieren.

Das Beste was ich machen konnte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Erstklassige spezialisierte Behandlung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Aufklärung bis ins Detail über die Erkrankung)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetent und freundlich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle Abläufe funktionieren reibungslos)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Bereich für Raucher etwas zu klein :-))
Pro:
Therapeuten und Ärzte
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12Wochen in der Schoen-Klinik im Haus Rosenheim,nicht in Prien,in Behandlung.Die Therapeuten und Ärzte waren alle sehr kompetent und engagiert.Ich wurde über die Hintergründe meiner Erkrankung bestens informiert und danach gab es eine Fülle an Behandlungen,die von Sport bis zur Einzel- und Gruppentherapie alles beinhaltete.Nach der Ankommensphase wurde mir ein Programm erstellt,was absolut für mich passte und ich kann berichten,das jeder Patient individuell "sein" Programm bekommt,das ist keine 0815-Behandlung.Ungefähr in der Hälfte der Aufenthaltsdauer begannen dann die sogenannten Expositionsübungen,erstmal therapeutisch begleitet,später eigenständig.Es war harte "Kopfarbeit",aber es hilft.Ich könnte Schritt für Schritt endlich wieder Freiheiten erlangen,die ich seit Jahren nicht mehr hatte.Ich bin jetzt wieder zuhause und der Kampf gegen den Zwang geht hier weiter,aber diesmal mit dem erlernten aus der Klinik.Geheilt bin ich noch nicht,aber ich weiß,was ich tun kann,um es zu werden.Das Mittel der Wahl ist exponieren,exponieren und nochmal exponieren ...Zum Schluß noch(nach 18Jahren Zwangsbehandlung),ich war vorher bereits in 2 anderen Kliniken(und einigen Einzeltherapeuten),wo ich stabilisiert werden konnte,aber hier ist es anders,hier wurde es wesentlich gebessert....

Messbar. Spürbar. Besser. :-)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr kompetentes Therapeuten- und Ärzteteam * Sehr hilfreiche CoTherapeuten * Alle Mitarbeiter sind extrem freundlich und immer hilfsbereit
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 14 Wochen im Haus Rosenheim in stationärer Behandlung.
Ein ausgeprägter Waschzwang und Zwangsgedanken hatten mir das Leben unerträglich gemacht!

Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt, was nicht zuletzt daran lag, dass alle Mitarbeiter, egal ob Ärzte, Therapeuten, CoTherapeuten, Rezeptionsmitarbeiterinnen, Kantinenpersonal, Haustechniker und Reinigungspersonal immer freundlich und hilfsbereit waren.

Der Austausch mit anderen Zwangspatienten hat mir persönlich extrem viel gebracht. Es war erleichternd für mich zu sehen, dass es auch andere Menschen gibt, mit ähnlichen, teilweise identischen Krankheitsbildern.
Ich war nicht mehr allein! :-)
Unter den Patienten (auch mit denen der anderen Stationen) herrschte immer ein tolles Miteinander. Wir haben uns geholfen und unterstützt.
Ich habe viele super Menschen kennen gelernt, von denen einige hoffentlich immer Freunde bleiben.

Das umfangreiche Therapieangebot und die ausgezeichneten Therapeuten, egal ob Bezugstherapeutin, Sport-, Gestaltungstherapeuten oder Oberarzt haben mir sehr dabei geholfen, wieder zu mir selbst zu finden, meine Krankheit zu verstehen und den Mut und die Kraft aufzubringen, dagegen anzugehen.
Wenn ich manchmal, außerhalb des Therapieangebotes, nicht mehr weiter wusste, haben mir die CoTherapeuten immer einen Weg aufgezeigt.

Meine hohe Motivation, mir nicht mehr vom Zwang mein Leben bestimmen zu lassen, hat mir sehr dabei geholfen, mich auf die Therapie einzulassen.
Ich durfte erleben, wie sich meine Lebensqualität Tag für Tag verbesserte.
Geschenkt wurde mir das nicht. Aktive Mitarbeit und Ehrlichkeit sind unverzichtbar, um erfolgreich zu sein.
Es war nicht immer leicht. Aber es hat sich gelohnt!

Heute kann ich Dinge wieder tun, die ich vor 15 Wochen noch für unvorstellbar gehalten habe. Von schlimmen Gedanken lasse ich mich nicht mehr quälen.
Jetzt geht es darum, das Gelernte zu leben und weiter Gas zu geben auf dem Weg in ein zwangsfreies Leben.

Messbar. Spürbar. Besser. :-)

1 Kommentar

SanneVillager am 30.07.2018

P.S.: Die Mitarbeiterinnen der Medizinischen Zentrale will ich natürlich nicht vergessen! Danke an alle :-)

Äußerst Empfehleneswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
in hohem Masse kompetente Therapeuten
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
depressive Leistungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Professionell, intensiv, harmonisch und strukturiert. Der Aufenthalt und die Behandlung in dieser Klinik sind von mir als überaus empfehlenswert zu bewerten. Hervorragende Therapeuten und Ärzte, eine herausragende physikalische Abteilung, kompetente und sehr freundliche Mitarbeiter beim Empfang (sowohl allgemeiner und Komfort), die Leistung der Küche ist einfach zum genießen, der sportliche Bereich wird von Könnern gemacht, zu guter Letzt die Co Therapeuten und die Reinigung, die engagiert und mit Freude ihre Aufgaben erledigen. Ich kann nur sagen, Danke, dass ich hier sein durfte.

DIE Klinik bei Essstörungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz
Kontra:
Leichte Schwächen in der Infrastruktur
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nicht umsonst DIE Klinik für Essstörungen in Deutschland. Hervorragendes Konzept, sofern man sich darauf einlässt, und kompetente TherapeutInnen unter exzellenter Leitung. Die wunderschöne Umgebung (da, wo andere Urlaub machen) trägt ebenfalls zum Therapieerfolg bei!
Somatisch und psychosomatisch wirklich herausragend.
Zwei kleine Kritikpunkte:
- CO2 Wasserspender sind Dauerdefekt
- Wünsche mir mehr Zeit für EBT und weniger allgemeine Gruppentherapie

Mein Dank an alle Mitarbeiter des "Rosenecks"

Streng aber individuell angepasst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bin als sehr stabiler Patient enlassen worden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gute Abstimmung unter den Therapeuten und Ärzten
Kontra:
Teils etwas gestresst und große Gruppen wegen Personalmangel
Krankheitsbild:
Anorexi
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte Anorexie und war im Haus Rosenheim stationär in Behandlung. Im gesamten war ich 17 Wochen dort und bin als selbstbewusste und starke Person entlassen worden.
Das Konzept ist hart aber überzeugt. Die Regeln und die Patientenspezifischen Verträge sind streng, aber nur so funktioniert es.
Die Ärzte, Psychologen und Therapeuten sowie die physikalische Betreuung waren super und ich wurde sehr gut und freundlich behandelt.
Die Gruppentherapien sind sehr hilfreich und die Bewegungs- und Gestaltúngstherapie, welche auch in Gruppen stattfinden, sehr umfangreich.
Ich habe mich sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt.
Die Vorbereitung auf zuhause und die Rückfallprophylaxe werden sehr ausführlich vorbereitet.
Ich war sehr zufrieden.

Unzuverlässige Mitarbeiter und Organisation

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die besuchten Theapien waren gut
Kontra:
Unzählige Organisationspannen
Krankheitsbild:
Burn-Out-Syndrom
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Frau war sieben Wochen in dieser Klinik. Sie berichtete mir fast täglich von Organisationspannen. Dreimal hat sie falsche Medikamente ausgehändigt bekommen und nur deshalb, weil sie so umsichtig war, hat sie diese falschen Medikamente nicht genommen. Es ist nicht auszudenken, was z.B. einem Herzpatienten passieren würde, wenn er die falschen Medikamente nehmen würde. Immer wieder ist es zu Pannen gekommen, wodurch nötige Therapien ausgefallen sind. Ein von ihr zutiefst benötigtes und über mehrere Tage angefordertes Gespräch wurde terminiert - sie hat durch einen Zettel an ihrer Tür von diesem Termin erfahren, der während einer anderen Therapiestunde aufgehängt worden ist und dessen Beginn noch während der laufenden Therapiesitzung begonnen hätte. Die durchgeführten Therapien waren zwar gut - aber die Gesamtumstände aller Organisationspannen haben dazu geführt, dass sie kranker als vorher wieder nach Hause gekommen ist.

Das absolute Highlight aller Pannen aber ist heute - vier Wochen nach ihrem Aufenthalt - passiert: sie hatte ein in der Gestaltungstherapie von ihr gemaltes Bild liegen lassen, das sie sehr, sehr gerne gehabt hätte. Sie hat nun vier Wochen lang (!!!!!) versucht, den Therapeuten ans Telefon zu bekommen, hat bei der Rezeption darum gebeten, dass man ihr das Bild an die Rezeption legen möge, damit wir es am kommenden Sonntag auf einer Urlaubsfahrt nach Österreich abholen können. Unzählige Telefongespräche und E-Mails an den Therapeuten über die kompletten letzten vier Wochen haben keinen Erfolg gehabt. HEUTE hat sie wieder nach zahlreichen Telefongesprächen den Therapeuten endlich am Telefon gehabt UND DIESER HAT IHR DANN ERKLÄRT, DASS DIE BILER NUR VIER WOCHEN LANG AUFGEHOBEN WERDEN UND DASS DAS BILD VOR WENIGEN TAGEN ENTSORGT WORDEN WÄRE!!! Das ist eine absolute Unverschämtheit und für einen Patienten, der wegen psychischer Probleme in er Klinik gewesen ist, die komplette Katastrophe.
Ich kann diese Klinik nicht empfehlen.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 10.08.2018

Sehr geehrter Flummi65, gerne möchten wir auf die von Ihnen genannten Punkte eingehen. Zunächst einmal tut es uns leid, dass Ihre Ehefrau offensichtlich in unserer Klinik „Organisationspannen“ erleben musste. Das bedauern wir!
Das für Ihre Ehefrau verordnete Präparat wurde mehrfach-zwar wirkstoffgleich aber von anderen Firmen an Ihre Frau herausgegeben.
In der Gestaltungstherapie entstehen viele Bilder während eines Aufenthaltes. In Falle Ihrer Ehefrau war das gesuchte Bild längere Zeit ohne Namen im Ablagefach und damit nicht zu zuordnen. Es ist selbstverständlich, dass Bilder wichtig sind und deshalb fordern wir die Patienten auch auf Ihre Arbeiten am Ende des Aufenthaltes mitzunehmen. Wir bedauern sehr, dass die Anfrage Ihrer Frau das Gestaltungsteam zu spät erreicht hatte und das Bild dann schon entsorgt war. Es tut uns leid, dass nicht alles zur optimalen Zufriedenheit verlaufen ist und wünschen Ihnen und Ihrer Frau für die Zukunft alles Gute.
Schön Klinik Roseneck

Fühlte mich gut aufgehoben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Meiner Meinung nach reichen die Einzelstunden pro Woche (1 bzw 2) nicht. Man braucht eigentlich 3-5 pro Woche. DAS wäre ein echter Mehrwert zur ambulanten Behandlung.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Menschlichkeit und Geduld (ROS ist wertschätzend, ich hab den mehrfachen Vergleich zur Akutpsychiatrie.)
Kontra:
teilweise überfordert bei Suizidalität (Ja ich weiß, ROS ist keine Psychiatrie, aber es gibt in ROS auch viele Behandler, die damit umgehen können und es gibt einen Überwachungsraum mit Kamera. Warum wird er nicht öfter genutzt?)
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Borderline Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 für 12 Wochen und von Ende 2015 bis Anfang 2016 noch einmal für 18 Wochen in ROS, beide Male Station C5. Beim zweiten Mal würde ich nach Parasuizidalität mit Selbstverletzung ins Isar Amper Klinikum München Ost/Haar auf eine geschütze Station verlegt. Ich schreibe erst jetzt, weil ich damals nicht hätte gerecht schreiben können. Ich war wütend, verletzt, traurig, enttäuscht, einfach in einer starken Krise. Im Nachgang relativiert sich vieles. Ich weiß, dass ROS damals richtig gehandelt hat, denn ich weiß nicht, ob ich sonst heute noch einen Beruf hätte oder vielleicht sogar nicht mehr leben würde. Ja, ich fühlte mich abgeschoben, aber es war richtig. ROS hat mir 2011 und 2016 mein Leben erhalten. Dass die Erkrankung auch heute noch so hartnäckig ist, dafür kann ROS nichts. Es ist ein Problem unserer Gesellschaft, dass die Behandlung psychiatrischer Erkrankungen von den Kostenträgern nicht ausreichend gezahlt werden. Ich brauche wohl lebenslang Unterstützung, aber ROS hat mir seinerzeit geholfen. Besonders hervorheben möchte ich die Reittherapie, die Klettertherapie und die Gruppen. Der Kontakt zu Mitpatienten war wichtig und die anfängliche Scham sich zu offenbaren, war schon bald einem Vertrauen gewichen. Natürlich ist in Prien auch nicht alles optimal, aber die Leitung ist offen für Kritk und arbeitet dran. Mir wäre vor allem wichtig, dass zukünftig auch weitere Therapiearten, zB Schematherapie, hinzukommen. Dies wäre ggf. vielen sehr schweren Fällen zB im Bereich meiner Erkrankung, aber auch bei therapieresistenten Esstörungen eine Hilfe. Auch wenn Namen eigentlich nicht genannt werden sollen, möchte ich trotzdem Einen besonderen Dank an folgende Behandler richten: Dr Greetfeld und Professor Voderholzer, Frau Grill und Martin von der Sporttherapie, Frau Weißmeier von der MZ, Sergej von der Physikalischen. Und vor allem die so tolle Frau Dr Grandl beim Bereitschaftsdienst und Dr S. Koch, meinen perfekten Bezugstherapeuten, den ich so sehr vermisse.

Karate

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwänge
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrungen in der Schön Klinik am Roseneck
Waren mehr als positiv
Das ganze Ärzte Team ist
bestens alle Probleme werden
sofort behandelt
Man fühlt sich nur wohl und
Verstanden Die Psychologen
Sind einfüllsam und sehr kompetent Das ganze Personal
sehr nett und das Essen sehr gut Diese Klinik kann ich nur bestens weiter entpfehlen

Sehr gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr gute "Kundenbetreuung"
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War 9 Wochen in der Klinik, habe nur gute Erfahrungen gemacht. Ich fühlte mich immer gut aufgehoben. Das gesamte Personal, sowohl Ärzte, Physios ..., als auch Verwaltungspersonal waren alle sehr kompetent, immer ansprechbar und freundlich.
Die Küche war hervorragend.

Meine Erfahrungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1/3   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr viele Freiheiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war nun zweimal stationär in Behandlung in der Schön Klinik Roseneck jeweils 16 Wochen. In dieser Zeit konnte ich mich dort fast wie Zuhause fühlen. Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich, das Angebot, sowohl Therapie als auch Freizeit, ist sehr umfangreich und das Essen ist sehr gut. Die Therapeuten, Ärzte und Co-Therapeuten waren immer für einen da und konnten einem immer weiterhelfen. Die Zimmer werden täglich gereinigt und der Müll täglich bis auf Sonntag geleert. Das Essen ist wie in einem Restaurant immer sehr vielfältig und abwechslungsreich, sodass für jeden etwas dabei ist. Es ist im großen und ganzen eher wie ein Hotel als ein Krankenhaus. Auch hat man sehr viele Freiheiten, man darf in seiner Freizeit machen was man will, man kann sein Handy behalten und die Gegend ist wirklich wunderschön. Die Therapien dort haben mir sehr weiter geholfen gegen meine Essstörung und die Depressionen anzukämpfen. Ich fühle mich jetzt wieder frei und gesünder als je zuvor. Also kann ich jedem der eine Essstörung hat nur wärmstens empfehlen sich dort behandeln zu lassen.

Ich wurde nicht aufgenommen. Klinik ist offensichtlich sehr ökonomisch orientiert.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Die relativ kurze Wartezeit. Sonst Garnichts.
Kontra:
Mir wurde ein Einzelzimmer verweigert - und das bei meiner Art von PTBS! Unglaublich!
Krankheitsbild:
PTBS, Burnout, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund der Art meiner langjährigen Traumatisierung, ist es mir unmöglich, mit einem anderen (ganz besonders, weil fremden) Menschen zusammen in einem Zimmer zu wohnen und zu schlafen. Dies fand NULL Berücksichtigung! Meine KK (ich bin 'leider' nur gesetzlich krankenversichert) zahlt nur eine Fallpauschale und die Schön Klinik wäre zur Einzelzimmerunterbringung nur bereit, wenn ich eine Zusatzversicherung hätte oder die Mehrkosten von 55 €/Tag selbst zahlen würde. Dies wird ständig abgefragt und angeboten wie Sauerbier. Bist du nur bei der GKV - Pech gehabt! Aber wer hat bis zu 4620 € mal eben so über?!

Und so bin ich gar nicht erst aufgenommen worden. Krasse Zwei-Klassen-Medizin! Daher kann ich die Schön Kliniken nur als ökonomisch orientiert einstufen. Und ich meine Kliniken, da alle drei, vom Behandlungsspektrum in Frage kommenden, das gleiche Konzept vertreten.

Ich bin sehr zur Mitarbeit bereit und hätte die von anderen Patienten/innen vorgetragenen Negativpunkte akzeptiert und das Beste daraus gemacht. Aber dieser eine - fachärztlich attestierte - Punkt geht in meinem Fall gar nicht! Haarsträubend! In jeder 'normalen' Rehaklinik ist EZ-Unterbringung ganz normal. D.h., dass die Schön Kliniken diese medizinische Notwendigkeit aus Gewinnstreben ignorieren und daher aus meiner Sicht völlig inkompetent sind. Meine Fachärztin konnte das gar nicht glauben und hat über eine Woche dem Medizinischen Dienst hinterhertelefonieren müssen, um mal eine/n Kollegen/in zu sprechen zu können. Und sie bekam die selbe ablehnende Antwort.

Sicher haben die Schön Kliniken auch ihre guten Seiten - für privat Versicherte, reiche oder Menschen, denen das Jugendherbergs-Feeling nichts ausmacht. Aber nicht für mich. Ich hoffe, dass ich bei Ihrer - doch so tollen - Erfolgsstatistik auf der Negativseite verbucht werde. Glaube ich, bei Ihrem doch etwas arrogantem Gebaren, jedoch nicht.

3 Kommentare

Burnie2 am 28.06.2018

Fehlerteufelchen: Im letzten Satz muss es natürlich 'arroganten' heißen.

Puhh, ich habe gerade nochmal darüber nachgedacht, wie viel Arbeit es gemacht hat, alle Anmeldefragebögen usw. auszufüllen und dabei meine ganze Krankengeschichte auszubreiten - im Amnesefragebogen noch einmal - für nichts und wieder nichts. Das ist mir gar nicht leicht gefallen.

Es wäre schön, wenn die Klinik diesen einfach zu klärenden Punkt 'EZ-Unterbringung' am Anfang des Prozesses abhandeln würde!

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Empfehlung von ganzem Herzen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (etwas undurchsichtig)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hilfe zur Selbsthilfe
Kontra:
Krankheitsbild:
Mittelschwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Anliegen war, Hilfe/Werkzeuge zur Selbsthilfe zu bekommen, da ich nicht mehr in der Lage war, mir selbst zu helfen. Den "äußeren Rahmen" (schöne Lage, wirklich gutes Essen, freundliche Mitarbeiter, Sauna, Schwimmbecken, Zusatzangebote wie Yoga, Ausflugsangebote, etc,...) empfand ich als angenehmes Eingebettet/- umsorgtsein - unterstützt durch die physikalische Abteilung, die ich als feinen Baustein der Thematisierung "Ich tue mir Gutes und achte auf mich" empfunden habe. Die verschiedenen Therapiebausteine haben mir (auf ganz verschiedenen Ebenen, in Gruppentherepien und als Einzeltherepie) die Anregung und Möglichkeit gegeben, meine Probleme, Glaubenssätze, Handlungsweisen/- strategien zu reflektieren und zu hinterfragen (ein schmerzlicher Prozess) - und wirkliche Hilfestellung bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen geleistet (mir persönlich hat zum Beispiel das Malen geholfen, Zugang zu meinen Gefühlen zu finden und sie auszudrücken). Die verschiedenen Sportangebote haben mich - mit sanftem Druck - wieder mit mir und der Welt in lebendigen Kontakt gebracht (die neu entdeckte Liebe zum Yoga hab ich mit nach Hause genommen).
Kritikpunkte sind aus meiner Sicht, daß die Klinikräume überheizt sind, daß der Aufenthaltsraum und das Cafe der Nichtprivatpatienten - im Gegensatz zu dem der Privatpatienten - leider ziemlich uneinladend/ungemütlich sind. Auch kann man als Kassenpatient nicht einzelne Module zubuchen (z.B. eine 2. Therapeutensitzung pro Woche), was ich sehr bedauerlich finde.
Ich habe die Klinik nach 7 Wochen in einer wesentlich besseren körperlichen und seelischen Verfassung verlassen - mit der Überzeugung, der (natürlich nicht völlig verschwundenen, aber spürbar leichteren) Depression nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein, sondern selbstbestimmter und aktiver mit meiner Depression umgehen zu können, - und dem Gefühl, wieder in die (irgendwann Depressionsfreie) Zukunft zu gehen.

Immerhin schmeckte das Essen...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Mitpatienten, die meinen Erfahrungsbericht so teilen würden; Essen; die Lage
Kontra:
therapeutisches Niveau, nicht nachgeholte Stundenausfälle, kein Entgegenkommen auf Therapie-bezogene Patientenwünsche, Behandlungsplan, viel Lärm äh Geld für nichts
Krankheitsbild:
Depression, Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Da mir vor vielen Jahren als Privatpatient hier sehr geholfen wurde, entschied ich mich nach über einem Jahrzehnt, mittlerweile gesetzlich versichert, wieder für diese Klinik: eine fatale Fehl-Entscheidung, wie sich herausstellen sollte.

Schon nach wenigen Tagen bestätigte sich der erste Eindruck einer geldgierigen Massenabfertigungsanlage.

Mein Krankheitsbild sollte sich drastisch verschlechtern und ich die Klinik kränker verlassen als ich eingewiesen wurde.

1. dreiste, ja hochmütige Unflexibilität auf Therapiewünsche der Patienten: als ich bereits nach der ersten Einzeltherapie feststellte, mit meiner Therapeutin nicht zurechtzukommen und den Therapeuten wechseln wollte, wurde mir das nicht gestattet, denn es seien hier ja nur die besten Therapeuten am Werk. Bis einschließlich der letzten Einzel-Therapiestunde vollbrachte meine Therapeutin das Kunststück, mir nicht einen einzigen verhaltenstherapeut. Ansatz mit auf den Weg zu geben. Womit wir beim zweiten Punkt wären.

2. indiskutables Niveau der Therapeuten: sowohl menschlich als auch therapeutisch/fachlich. Die Ko-Therapie - wenn denn mal jemand da war- war sich beispielsweise nicht zu schade, mich am Rande des Nervenzusammenbruchs auf ein kurzes Gespräch in 4-5 Stunden zu vertrösten. Der Verzehr von Pausenbrötchen hat natürlich Vorrang vor dem seelischen Wohl des Patienten. Sprach's und setzte mich vor die Tür. Welchen Sinn es ferner wohl hat, merklich unsichere und unerfahrene Bezugs-Therapeuten mit einem Durchschnittsalter von geschätzt Ende 20 auf Patienten mit schweren psychischen Krankheiten 'loszulassen' ? Richtig, personell frische Studienabgänger Fach-Ärzten und erfahrenen Psychologen vorzuziehen spart Kosten.

3. Der Schön-''Komfort''. In 10 Wochen war man nicht in der Lage, mir einen funktionierenden Fernseher zu kredenzen. Noch Fragen?

Schön Klinik-der Schlüssel, der mir die Tür zum freien und glücklichen Leben öffnete

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Ideen der Therapeuten für die Expositionen; sympathisches, kompetentes und super freundliches Therapeutenteam; sehr gute Ratschläge/Inspirationen; strukturierte Einzeltherapie; vielseitiges und tolles Sportangebot vor allem das Klettern
Kontra:
viele Fragebögen; Einzelzimmer nur gegen Aufpreis oder als privat Patient
Krankheitsbild:
Zwangshandlungen-/gedanken; Trichotillomanie; Impulskontrollstörung; Misophonie; Traumabewältigung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen, ich bin 18 Jahre alt und habe unter Zwängen, Misophonie, Trichotillomanie, Traumen und Skinpicking gelitten. Meine Psychologin gab mir den Rat in eine Klinik zu gehen, woraufhin ich sehr skeptisch, schockiert und vorerst ablehnend reagiert habe. Doch ich entschied mich dafür. Und es war richtig so. Traut euch diesen Schritt zu wagen, der Erfolg wird sich lohnen. Nach langen Überlegungen und vielen Zweifeln wie zum Beispiel:' Werde ich Anschluss finden? Ist das richtig was ich tue? Brauche ich einen stationären Aufenthalt? Bin ich so krank? Was kommt auf mich zu? Muss ich mir das wie eine Psychatrie vorstellen?', wurde ich dann letzlich im März 2018 aufgenommen. Ab diesem Tag begann die beste und schönste Zeit meines Lebens. Und zugleich war es manchmal sehr schwer und ein harter Kampf gegen mich selbst.Natürlich gab es hoffnungslose und traurige Tage, aber das gehört dazu und aus schwachen Momenten wächst man. Von Woche zu Woche ging es mir deutlich besser. Mein Leben wurde erneut umgekrempelt, aber diesmal positiv. Alle meine Zweifel waren für umsonst. Man hat so viele Freiheiten und jeder findet Anschluss. Das Geilste: jeder versteht euch und man muss sich nicht rechtfertigen!Ich habe ständig neue Erfahrungen und Inspirationen gesammelt und Neues dazu gelernt.Mit anzusehen und zu spüren wie viel freier und glücklicher ich geworden bin und alles unbeschwerter und leichter geworden ist, war das Größte überhaupt. Mehr und mehr habe ich alles verarbeitet in diesem vielseitigen Therapieangebot und mit jedem Tag dieser 8 Wochen Aufenthalt bin ich dem Ziel näher gekommen.Zum Vergleich:vor der Klinik pro Woche 140 Handtücher und 20 min Gesicht gewaschen; jetzt 3-6 Handtücher pro Woche und 2 min waschen.Die Klinik und mein Kampfgeist haben mir selbst so viel Unabhängigkeit wieder gegeben. Und darauf bin ich verdammt stolz! Gestärkt und zuversichtlich bin ich Zurück. Voller Freude, beginne ich das Jetzt!Es ist besonders,ohne Krankheit.Ich liebe das Leben.

Die Chance auf ein neues Leben!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Perfekt vom Anfang bis zum Ende
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wäre ehrlich gesagt nie freiwillig in eine psychosomatische Klinik gegangen, wenn die Zwänge mich nicht fast lebensunfähig gemacht hätten. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass es mir dort gefallen könnte, jedoch wollte ich am Ende nicht mehr nach Hause und muss zugeben, dass es die schönste und intensivste Zeit meines Lebens war.
Ich finde es ist ein Geschenk, dass es diese Klinik überhaupt gibt und bin überglücklich dort gewesen sein zu dürfen.? Ich glaube es ist selten, dass in einem Unternehmen eine so angenehme Atmosphäre, ein so perfekt abgestimmtes Zusammenarbeiten, diese Dynamik und ein außergewöhnlich junges und liebenswürdiges Ärzte-/ und Therapeutenteam vorhanden ist.? Egal ob medizinische Zentrale, physikalische Abteilung, Cafeteriateam, Reinigungsteam, Rezeption oder Patientenmanagement, man hat sich immer perfekt betreut gefühlt und wurde zu jeder Zeit unterstützt. Auch alle Therapieangebote sind auf jeden Einzelnen abgestimmt und ein wichtiger Bestandteil der Zwangsbewältigung.? Jeder Therapeut hat die für mich äußerst konstruktiven und hilfreichen Zwangsgruppenstunden anders, auf seine Art und Weise, gestaltet, wodurch man jedes Mal eine neue Perspektive kennenlernen durfte. Außerdem wurde man sowohl medizinisch als auch psychologisch, unter anderem auch von den Cotherapeuten, perfekt betreut und hat sich immer verstanden gefühlt.
Am wichtigsten für mich war jedoch, dass ich es schaffte mich meiner Bezugstherapeutin anzuvertrauen. Dies gelang mir schließlich auch, da diese eine sowohl äußerst empathische als auch kompetente Therapeutin war. Durch die dort ausgeführten Expositionen habe ich es geschafft das Zwangsverhalten deutlich zu minimieren und somit endlich wieder mehr Lebensqualität zurückzugewinnen.
Was ich mir nie vorstellen konnte ist, dass ich während meines Aufenthaltes die wundervollsten und empathischsten Menschen kennenlernen würde. Folglich kann ich die Schön Klinik Roseneck nur weiterempfehlen.
Vielen Dank für alles!

Kampf dem Zwang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
ganzheitliche medizinische Betreuung
Kontra:
viele Fragebögen :-)
Krankheitsbild:
Zwangsstörung und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte bereits einen Aufenthalt in einer anderen psychosomatischen Klinik. In diesem Jahr war ich zum ersten mal Patientin in der Schön Klinik in Prien.
Was mir besonders gefallen hat, war auch die gute medizinische Betreuung. Neben der hervorragenden psychosomatischen Behandlung ging es auch um die Abklärung körperlicher Erkrankungen. Bei mir wurde z.B. eine angehende Diabetis durch mehrere Tests diagnostiziert. Neben der Abklärung von Migräne und einer Schilddrüsenuntersuchung durch Fachärzte gab es auch umfangreiche physiotherapeutische Angebote. Ich fühlte mich als Patientin ernst genommen und empfand vollstes Vertrauen zu den Therapeuten. Wichtig waren mir auch der Umgang mit den Mitpatienten. Hier kam es im Laufe der Zeit zu Freundschaften. Man hat viel miteinander unternommen, was auch von der Klinik unterstützt wurde. Ich kann die Schön Klinik in Prien jedem weiter empfehlen.

Respektabler und professioneller Umgang mit Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwänge, Depression, Persönlichleitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte bereits mehrere klinische Aufenthalte. In diesem Jahr war ich zum ersten mal Patientin in der Schön Klinik in Rosenheim. Ich hatte stets den Eindruck in professionellen Händen zu sein und das Arzt-Patienten-Verhältnis erfolgte stets auf "gleicher Augenhöhe" und mit viel Respekt und Interesse gegenbüber und an dem Patienten.

Ich LEBE wieder!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (familiär, kompetent, professionell)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (freundlich und verständnisvoll)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hilfsbereit, kompetent und sehr bemüht)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (entgegenkommend und gut durchdachte Behandlungen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (behagliche und gemütliche Atmosphäre)
Pro:
sehr familiär und professionell
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie vom Purging Typ
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Schön Klinik in ROSENHEIM dauerte 5 Monate und 4 Tage.
Es gab viele Hoch- und Tiefpunkte, doch ich wurde nie im Stich gelassen oder aufgegeben.
Ich konnte meinen BMI von <15 auf 21 steigern und mit dieser Zunahme kam auch die Lebensfreude, Begeisterung und Energie (körperlich als auch geistig) wieder zurück.
Durch die professionelle Verhaltenstherapie sowie der familiären Umgebung fühlte ich mich zu jederzeit geborgen und in guten Händen. Ich wurde so akzeptiert, wie ich bin. Ich wurde als Mensch und nicht als Krankheit gesehen.
Die Essstörung selbst ist ja nur das Ventil, welches sichtbar ist. Während der Therapie wurde an den Auslösern für meine Essstörung gearbeitet und mir das nötige Know-How sowie die "Werkzeuge" für den nachhaltigen Umgang mit meiner Krankheit vermittelt und beigebracht.
Alleine hätte ich es nicht geschafft und dazu stehe ich auch. Selbst war ich gefangen und die Krankheit beherrschte mich. "Das" war kein LEBEN!
Anfangs war ich antriebslos, emotional kalt und passiv. Von Woche zu Woche wurde der Umgang mit meiner Krankheit leichter und ICH fing wieder an zu leben!
Jetzt stehe ich jeden Morgen auf, habe Freude und Spaß im Leben, ich empfinde wieder Gefühle wie Freude, Neugier, Spaß sowie Zuneigung und Geborgenheit.
Dies war mein erster stationärer Aufenthalt und wird er auch bleiben, da mir in der Klinik die Augen geöffnet und die Einsicht sowie das Verständis für meine Essstörung vermittelt wurden. Und die Erfahrung, wieder Gefühle zu spüren und bewusst durch das Leben zu gehen, will ich nie wieder missen.
Die Dankbarkeit und Wertschätzung dieses Aufenthaltes lassen sich gar nicht in Worte fassen!
Durch diesen Aufenthalt habe ich mein Leben wieder bekommen. Und jeder von UNS hat es verdient zu LEBEN! Und glaubt mir, ES WIRD VON TAG ZU TAG BESSER UND SCHÖNER!

Verwaltung ist eine Katastrophe

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Verwaltung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Verwaltung ist eine Katastrophe pur ! seit 6 Monaten könnte ich nicht auf Warteliste aufgenommen werden! !!!
Wenn man Email schreibt, dauert es Wochen , bis Antwort kommt, Infolinie ist (fast) ganze Zeit besetzt, wenn eine MItarbeiterin meldet sich , ist sie unfreundlich und könnte nicht weiter helfen.
Heute habe ich von Frau J. R. gehört , dass meine Ärztin ( eine Fachärztin mit ca 35 Jahren Berufserfahrug) falscher Befundbericht geschrieben hat !!
Geht es darum , dass ich gesetzlich versichert bin ?
Vielleich sollte Schön Klinik Konzern im Klartext informieren, dass nur Privatpatienten willkomenn sind.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 30.05.2018

Sehr geehrte Patientin, Sehr geehrter Patient,

wir bedauern, dass Sie mit der Organisation nicht zufrieden waren, da die optimale Patientenversorgung für uns als Klinik die oberste Priorität besitzt.
Wir haben Ihre Kommentare aufmerksam gelesen und möchten Ihnen dazu folgende Rückmeldung geben.
Zur Aufnahme auf unsere Warteliste ist es notwendig, dass alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorhanden sind und im Anschluss die mögliche Aufnahme medizinisch geprüft wird. Dabei besteht keinerlei Zusammenhang, ob als Privatpatient oder Kassenpatient – bei uns sind alle Patienten herzlich willkommen. Gerne können Sie uns noch einmal direkt kontaktieren und wir prüfen Ihr Anliegen:
per E-Mail: IhreMeinungRoseneck@schoen-kliniken.de
oder telefonisch: 08051 - 68100690

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Beschwerdemanagement der Klinik Roseneck

Erleichterung der Entscheidung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin wirklich begeistert, natürlich war es am Anfang ein sehr schwerer Schritt in eine Klinik, wegen meiner Essstörung zu gehen, aber es hat sich definitiv gelohnt.
Man wird am Anfang gleich ins kalte Wasser geschmissen, was zu Beginn nicht leicht ist, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und es tut wirklich gut.

1 Kommentar

Schnisljen am 18.05.2018

Wo genau bist du? In Prien oder in Rosenheim? Wie lange musstest du auf den Platz warten? Und inwiefern wird man ins kalte Wasser geworfen? Kannst du ein bisschen was zum Ablauf (Mahlzeiten, Therapien...) schreiben?
Danke

48 KG Anorexie zu 68 KG Bulimie..

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Furchtbar)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Sche..e)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Große Sch..ße)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Rettet stark Magersüchtige vorm verrecken..
Kontra:
ALLES andere..!!!
Krankheitsbild:
Depression, Zwänge, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Pro: Menschen die kurz vorm Sterben sind, durch Magersucht, nehmen innerhalb von wenigen Tagen, Massen zu.
Kontra:Der Rest!!
Ich empfehle diese Klinik niemanden und bin froh, da nicht mehr zu sein!
-Kein Sport
-Nur Kohlenhydrate und Fette Essen
-RIESIGE Mengen Essen. Ca. 6000 Kcal täglich.
-Du hast starke Verdauungsproblem, Keinen Stuhlgang mehr seit Wochen, interessiert niemanden. Helfen tut niemand.
-Von Anorexie in die Bulimie.
-Hoher Körperfett Anteil hinterher
-Kein Stück geholfen bei allem anderen (Depression, Zwänge)
-Jeder der die geforderten Mammut-Portionen nicht Essen will, wird bestraft mit KEINER Therapie und keinen Ausgang!

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 06.06.2018

Sehr geehrte „Lena.M“,
uns ist kein Fall mit Ihrem Namen und dem angegebenen Sachverhalt in unserer Klinik bekannt. Wenn Sie tatsächlich Patientin bei uns waren, bitten wir Sie um persönliche Kontaktaufnahme mit uns.
Was Sie über unser Behandlungskonzept schreiben, ist sachlich nicht richtig. Die Ernährung in unserer Klinik ist ausgewogen, und die Nahrungsmenge passen wir, ausgehend von einer definierten Richtmenge, dem jeweiligen Gewichtsverlauf individuell an. Die Therapien erhalten unsere Patienten selbstverständlich unabhängig von ihrem Gewichtsverlauf.

Mit freundlichen Grüßen
Klinik Roseneck

E-Mail Kontakt: IhreMeinungRoseneck@Schoen-Kliniken.de

Messbar.Spürbar.Besser. Das stimmt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wertschätzung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Umfassend und Genau)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hohe Fachkompetenz)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einfach und Transparent)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Therapie: Stimmig - Vom ersten Kontakt bis zur Abreise
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout, Erschöpfungsdepression, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in Prien und habe mit einem wesentlich stabileren Krankheitsbild die Klinik verlassen. Und ich weiß an welchen Bereichen ich nach dem Klinikaufenthalt an mir arbeiten muss.

Anmeldung/Aufnahme: Ich wurde als Mensch wertschätzend und verständnisvoll angenommen. Für mich in dieser Krankheits- und Krisensituation eine Wohltat. Von Vortei:l Die Online-Anmeldung!

Trotz der feststehenden Diagnose wurde diese nochmals verifiziert, das ist nicht in jeder Klinik der Fall. Das Ärzte- und Therapeuten-Team waren stets über den aktuellen Stand der Therapie und meines Gesundheitszustandes informiert. In einer akuten Krisensituation wurden die entsprechenden Maßnahmen (Therapeut, med. Betreuung) sofort eingeleitet inkl. der Stützung und Versorgung zwischen den Therapien und vor allem Abends und Nachts.

Ärzte und Therapeuten sind sehr kompetent und kennen die aktuellen wissenschaftlichen Neuerungen und wenden diese auch an. Sie haben sich ausreichend Zeit genommen und es war permanent ein Ansprechpartner vorhanden. Die Therapie ist, wenn das komplette Krankheitsbild verifiziert worden ist, sehr Modular aufgebaut, so dass die Therapiebereiche ineinandergreifen. Das hat mir sehr gut geholfen, vieles zu verstehen, woran manche Verhaltensweisen liegen und welche Lösungsansätze es für mich gibt. Dazu gehört aber auch, dass ich als Patient, soweit möglich, auch aktiv mitarbeite: Die Lösung ist in mir und liegt nicht beim Therapeuten in der Schublade.

Abläufe sehr gut bis gut organisiert.Keine Therapie ausgefallen.

Med. u. Physikal. Abt., haben die parallele physikal. Therapie sehr gut umgesetzt. Bin seit der Entlassung schmerzfrei.

Zimmer/Ausstattung und Service: Sehr zufrieden; Individueller Service

Essen/Verpflegung: 5 Sterne

Fazit: Sehr gut organisiert, große Wertschätzung und Hilfsbereitschaft,sehr viel positives mitgenommen; Empfehle die Klinik uneingeschränkt weiter
Therapie erfolgreich; Würde die Klinik wieder aufsuchen!

Das große Fressen...!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Tochter sollte wegen einer Angststörung behandelt werden, ging mit Normalgewicht in die Klinik. Voraussetzung für eine Therapie war eine Gewichtszunahme auf ein Setpoint Gewicht, im Übergewichtsbereich. Die Essportionen sind unangemessen groß, bestehen nur aus Kohlenhydraten, Obst und Gemüse sind verbotene Lebensmittel. Meine Tochter ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung gewöhnt, als sie zu Frischkäse greifen wollte, wurde ihr auf die Finger gehauen. Für meine Tochter war das sehr befremdlich, denn sich voll hauen bis der Bauch wie vollschwanger aussieht (5 Scheiben Brot mit 75 Gramm Butter und dick Käse zum Abendessen), da fühlt sich keiner wohl! Was spricht bitte Abends gegen einen leckeren Salat mit 1-2 Scheiben Vollkornbrot? Was ist daran essgestört? Eine Behandlung ihrer Angststörung wurde abgelehnt, nur wenn sie bereit ist diese Mengen zu essen und zuzunehmen, dürfe sie als Belohnung wegen ihrer Ängste behandelt werden. Abgesehen davon, dass die Setpoint Theorie mehr als umstritten ist, finde ich den Druck absolut nicht in Ordnung. Meiner Tochter zu sagen "wenn du das nicht isst, gibst du auf und wirst nie angstfrei sein" ist absolut daneben und garantiert nicht hilfreich gesund zu werden.

2 Kommentare

SchönKlinikRoseneck am 14.05.2018

Sehr geehrte „lilienfee“,
gerne möchten wir auf die von Ihnen genannten Punkte eingehen. Da Sie jedoch den Aufenthalt einer anderen Person und gleichzeitig anonym bewerten, ist es für uns schwierig, den geschilderten Sachverhalt nachzuvollziehen. Wir laden Sie ein, sich diesbezüglich persönlich mit uns in Verbindung zu setzen.
Grundsätzlich behandeln wir Patientinnen und Patienten mit Angststörungen und Essstörungen nach wissenschaftlichen Leitlinien und mit sehr viel Erfahrung. Unsere Mahlzeiten sind ausgewogen, und eine Gewichtszunahme in den Übergewichtsbereich ist sicher nicht unser Ziel. Eine präzisere Stellungnahme ist leider nur mit Kenntnis der betreffenden Patientin oder des betreffenden Patienten möglich.
Ihr Behandlungsteam der Klinik Roseneck

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Haus Rosenheim

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr gute intensive Einzeltherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Angst- und Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zwecks Behandlung meiner langjährigen Angst- und Panikstörung war ich acht Wochen in der Schönklinik in Rosenheim untergebracht. Durch die intensive, fachlich sehr kompetente Betreuung bin ich im Umgang mit meiner Erkrankung sehr weit voran gekommen. Die Abläufe in Koordination mit dem Stammsitz Prien waren reibunglos organisiert, ebenfalls wie der Aufbau der sich ergänzenden Module in Rosenheim. In dieser Zeit habe ich mich selbst nie als Patient gefühlt, sondern als Mensch dem geholfen wurde.

Rosenheim Komplexstation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Viele Therapieangebote, super Team, schönes Haus
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war fast sechs Monate Patientin in der Schön Klinik in Rosenheim.
Ich kam ohne jegliche Erwartung, da mir schon einige Klinikaufenthalte nicht helfen konnten und ich die Hoffnung auf Besserung schon fast aufgegeben hatte. Die Anfangszeit in der Klinik war sehr hart. Vor allem, weil ich auf der Komplexstation für Essstörungen untergebracht war. Doch genau diese Härte gab ich gebraucht, um endlich einen Ausweg aus der hartnäckigen Krankheit zu finden.
Es gab einmal wöchentlich ein Therapie Gespräch, bei welchem ich streng, aber immer fair und menschlich behandelt wurde. Es wurde auf mich eingegangen und ich habe mich verstanden gefühlt. Ebenfalls einmal wöchentlich durfte ich den Oberarzt sehen, der sich immer Zeit für jeden seiner Patienten genommen hat und mir viele hilfreiche Ratschläge mit auf den Weg geben konnte.
Weiter Therapien die ich während meines Aufenthaltes durchlaufen konnte waren Kunsttherapie, Essbewältigungstherapie, Gruppe Sozialer Kompetenzen, Aufbau positiver Aktivitäten, Lehrküche, Zielegruppen, Körperbild, Bewegungstherapie und noch einiges mehr. Während die Therapien anfangs noch recht spärlich angeboten wurden, steigerte sich bei mir das Angebot mit Therapiefortschritt. Ich konnte von diesem System profitieren. Geholfen hat mir auf dem Weg zur Besserung auch vor allem das kompetente und zuverlässige Team. Ich hatte bei eigentlich allen das Gefühl, dass sie ihren Job gerne machen und dass ihnen wirklich etwas daran lag, mir zu helfen wieder ein normales Leben führen zu können. Man hatte rund um die Uhr einen Ansprechpartner und musste seine Probleme nicht mit sich selbst ausmachen.
Jeder der noch Zweifel hat eine Klinikanmeldung abzuschicken. Ich kann es euch nur ans Herz legen das Angebot der Klinik in Anspruch zu nehmen. Es wird sicherlich nicht leicht. Aber mit der Unterstützung der Mitarbeiter in Rosenheim wird euch der Anstoß in die richtige Richtung gegeben.
Vielen Dank nochmal. Sie sind alles tolle Menschen, denen ich ein neues Leben zu verdanken habe!

Zurück ins Leben - Danke Station A3

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich kann die Klinik jedem empfehlen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Station A3 und die wahnsinns Therapeuten!Fachliche Betreuung, meine Einzeltherapie, das Essen
Kontra:
Wartefrist bis man in spezielle/spezifische Gruppen kommt
Krankheitsbild:
Zwänge / Zwang / Zwangshandlung
Erfahrungsbericht:

Danke liebe Station A3!!!!

Reibungslos & Perfektion im
Ablauf!
Der Ablauf von der Anmeldung via Telefonberatung bis zur tatsächlichen Aufnahme konnte liebevoller nicht sein.
Als erstes wird man direkt vom
Patientenmanagement begrüßt, was einem
viel Sicheheit für den Aufnahmetag gibt.

Die Klinik liegt traumhaft schön direkt am
Chiemsee, ist sehr sauber, hell & freundlich eingerichtet.

Das Personal punktet ausnahmslose durch Ihre fachliche Kompetenz!

Hier in der Klinik & vorallem auf der Station A3 wird wirklich auf die Bedürfnisse der Patienten eingegangen!

Ob Putzfrau, Bezugstherpeut oder Chefarzt, man wird liebevoll und verständnisvoll an die Hand genommen.
Hervorragende Einzel - &Cotherapeuten.
Geniales Essen und wirklich hervorragende Küche.

Ich persönlich kam als ziemlich Zwangskrank
hier an (bedeutet konkret: Türklinken waren
meine Feinde, der Fußboden die Hölle und meine Wohnung konnte ich gar nicht mehr verlassen) Fakt war ich kam auch in diese Klinik, da ich ca. 9-11 Stunden täglich mit Zwängen beschäftigt war. Was auf Dauer, bei nem Vollzeitjob, Partnerin, Hobbys und familiäre Verpflichtungen durchaus anstrengend ist.
Dank, der hervorragenden Arbeitsweise in meiner Station (A3), v.a. durch die sehr intensive med. Betreuung, sowie fachliche herangehensweise meiner Therapeutin, bin ich fast ‘ganz frei’
Auch die hervorragenden Allgemeinen Gruppen, die durch sehr freundliche und kompetente Therapeuten moderiert/geleitet werden, waren stets ein Mehrwert für mich!
Ich bin meiner Station und vorallem den ganzen (co)Therapeuten- & Ärzteteam sehr dankbar!

Ihr habt mich zurück ins Leben gebracht!
Ich kann nur jeden Zwängler ermutern, bereits gestern war schon der perfekte Momente gegen diese abscheuliche Krankheit vorzugehen!

Spätestens jetzt nicht mehr zögern!
Tu es jetzt - Tu es für dich!
Genau du lieber Leser hast die Chance auf Freiheit und das ist ein sehr wertvolles Gut, welches jeder von uns verdient hat.
ca. 8,5 Stunden am Tag hab ich zurückgewonnen!

Ich lebe!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das Konzept zur Behandlung dieses Krankheitsbildes ist sehr überzeugend
Kontra:
Für mich gibt es an dieser Klinik nichts besonders Negatives!
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Klinikaufenthalt hat mir das Leben gerettet!
Ich hätte mir keine bessere medizinische Versorgung und Unterstützung auf meinem Weg zurück ins Leben vorstellen können!!

Sehr hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie,Expos
Kontra:
Kann ich nichts sagen !!!
Krankheitsbild:
Waschzwang
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war für 11 Wochen in stationärer Behandlung auf der Station A1 und meine Entlassung ist noch nicht lange her, deswegen kann ich auch noch nicht so genau sagen wie das mit den Zwängen im Alltag läuft aber ich kann sagen, dass mir die Schönklinik unglaublich viel gebracht hat.
Dort hab ich gelernt offen mit meiner Krankheit umzugehen und dagegen zu kämpfen, was ich auch weiter tun muss, da ich noch nicht komplett zwangsfrei bin aber jetzt weiß ich wie.
Sehr geholfen haben mir die vielen Expos, da noch mal einen großen Dank an meinen Bezugstherapeuten der mich dort sehr unterstützt hat.
Der Schritt in die Klinik ist mit der Schwerste, aber ein Schritt auf den man stolz sein kann und einer, der sich lohnt.
Ein Schritt in Richtung Gesundheit.

Nachhaltige Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in Roseneck ist nun schon drei Jahre her, aber vielleicht gerade deshalb kann ich auch etwas über die Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs sagen. Insgesamt war ich zweimal wegen Anorexie auf der Station C3, erstmals 2012 und dann 2014/15 für etwa 6 Monate.
Während mir beim ersten Anlauf der Übergang in den Alltag zuhause nicht gelang, hab ich es dieses Mal geschafft und kann heute sagen, dass ich die Erkrankung überwunden habe.Die erste Leistung des Klinikaufenthalts war sicher, dass er mich körperlich stabilisiert hat, was zuhause nie möglich gewesen wäre. Da die schwerste Zeit aber erst nach der Entlassung beginnt, waren dann die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Therapie unverzichtbar um weiter an mir zu arbeiten. Das dauerte auch noch eine Weile, denn wie schon oft berichtet wurde, geht man in den seltensten Fällen gesund nach hause.
Ich verdanke den Therapeuten in Roseneck eine ganze Menge und kann zu einem Aufenthalt nur ermutigen - allerdings nur mit der notwenigen Motivation, denn mit angezogener Handbremse kommt man nicht weit.
Gewünscht hätte ich mir damals mehr Unterstützung hinsichtlich der Nachsorge. Es hätte mir persönlich sehr geholfen, z.B. noch regelmäßigen Kontakt zu vereinbaren. Allerdings kann sich das in den vergangenen Jahren natürlich auch verändert haben.

Fachkompetenz und Fürsorge

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachkompetenzen insbesondere von Hr. Karl und Fr. Hamm, Exposition mit Hr. Karl, Traumabewältigungsgruppe mit der Schuldübung und Selbstbehauptung, Themenoffene Problemlösegruppe, Traumagestaltung
Kontra:
nix...nur der Schreibtisch im Zimmer war oftmals zu klein...
Krankheitsbild:
Trauma, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde erneut aufgenommen im Rahmen einer Intervallbehandlung und war dankbar für diese Möglichkeit. Mir war nicht bewusst, das das Trauma noch so tief sitzt...Es machte vieles für mich leichter, da ich das Haus und einige Therapeuten bereits kannte, natürlich war auch hier die Angst sehr präsent, besonders beim Kontakt zu männlichen Personen.
Durch die positiven Erfahrungen meines Voraufenthaltes kannte ich die meisten Therapien schon und ließ mich wieder dafür anmelden. Ich bekam auch die Möglichkeit mich erst noch weiter zu stabilisieren und damit erst nach 6 Wochen in die Traumagruppe zu gehen. Darüber war ich sehr dankbar.

Besonders hilfreich war für mich, das ich zu den Therapien gehen durfte, die ich bereits kannte und mich sehr unterstützten. Darüber hinaus wurde ich für die Traumabewältigungsgruppe vorgesehen, was eine geschlossene Gruppe war. Ich lernte was mich "triggert" und warum es mich triggert und dadurch auch ein besseres Verständnis zu meinem Trauma erhielt. Die Gruppenleiterinnen haben es sehr verständlich, realistisch und geduldig gestaltet. Die Selbstbehauptungen in dieser Gruppe hatte mir mächtig zugesetzt, aber ich konnte dadurch auch begreifen was noch sehr schwierig für mich ist.
Die Themenoffene Problemlösegruppe war sehr hilfreich, da ich erkannte was meine Schwerpunkte sind. Ich durfte mich gut einbringen und auch praktische Übungen zum Thema Vertrauen durchführen.
Die Traumagestaltung mit Fr. Follert war sehr unterstützend und hilfreich. Ich lernte hier meine Stärken einzusetzen und neues auszuprobieren. Ich lernte meine Gefühle darzustellen und auch zu lernen was es heisst...mal nicht zu funktionieren...
Nach 6 Wochen war es Zeit für die Exposition... Hr. Karl war für mich da und hatte mich so gut hindurch geführt... Vielen Dank dafür !!!
Ich lernte Vertrauen aufzubauen und auch mal etwas loszulassen, auch wenn es schwer war.

Ein Satz wird mich immer begleiten"... ohne Angst brauche ich nicht mutig sein..."

VIELEN DANK !!!

4 Kommentare

Ekiam79 am 07.03.2018

Hallo ich soll auch zur Trauma behandlung in die schön klinik roseneck.Stehe dort bereits auf der Warteliste.
Jetzt ist meine Frage ob man mit Trauma und Depressionen in die Klinik nach Rosenheim kommt oder ob man in Prien ist?? Danke für die Antwort..

  • Alle Kommentare anzeigen

Fachkompetenz und fürsorgliche Betreuung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vielen lieben Dank für die positiven Erfahrungen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Selbstfürsorge wurde gefördert.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hohe Fachkompetenzen aller Therapeuten, zielorientierte Angstbewältigungsgruppe in Prien mit Expositionen, Freundlichkeit des Servicepersonals, Betreuung, Anpassung des Behandlungsplans auf meine Bedürfnisse
Kontra:
Schreibtisch im Zimmer könnte größer sein...
Krankheitsbild:
Angst/- und Panikstörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Behandlung in dieser Klinik wurde mir empfohlen, zum einen durch meine Fachärztin und zum anderen durch einen guten Freund. Ich meldete mich online über die Homepage an, nachdem ich unter täglichen Angst/- und Panikattacken litt, begleitet von starken depressiven Symptomen. Meine Fachärztin unterstützte mich und nach 4 Wochen Wartezeit wurde ich aufgenommen, da war ich bereits krank geschrieben und konnte dadurch zeitnah anreisen.
Ich wurde nett, freundlich und fürsorglich aufgenommen. Ich sollte erst mal ankommen und bekam auch die Zeit dafür.

Mein Therapieplan wurde individuell für mich angepasst und hatte meinen Bedürfnissen entsprochen.
Ich durfte vieles ausprobieren und neues erlernen und wurde dabei unterstützt mein bisheriges Verhalten zu überdenken und neue Lösungswege zu finden.
Besonders hilfreich war für mich:
Therapie ADAS ( Achtsamkeit ), wo ich lernte die Aufmerksamkeit auf das
Hier und jetzt zu richten.
Therapeutische Problemlösegruppe, da durfte ich wichtige Themen
bearbeiten, meist verbunden mit praktischen Übungen. Die Übung mit den "Idealen Eltern" war für mich sehr einprägsam und hatte bei mir vieles bewegt.
Psychologische Einzeltherapie mit Fr. Jeske und später mit Fr. Stange -Eder, dort wurde ich an meine Gefühle gebracht, was oft sehr schmerzhaft war aber auch sinnvoll. Ich lernte mein "inneres Kind" anzunehmen und konnte vieles erarbeiten. Durch die Hausaufgaben konnte ich meine Probleme bearbeiten und Strategien zur Besserung entwickeln.
Gestaltungstherapie mit Fr. Künzer, das war der absolute Hammer... mir war nicht bewusst was in mir steckt und erkannte meine Stärken. Heute kann ich sagen, das gestalten schenkt mir positive Erfahrungen.
Die Tests und Biografiearbeit hatte mir vieles aufgezeigt und ich lernte damit umzugehen.

Ich könnte noch so vieles sagen, die Zeit von 9 Wochen auf der R4 hat mich bereichert und am Ende durfte ich erkennen, wie stabil ich entlassen wurde. ICH lenke jetzt mein Leben und NICHT die Angst !!!

3 Kommentare

Juliana_ am 15.03.2018

Liebe Seraphina, ich interessiere mich auch für Prien (mit Panikattacken/Angststörung/spezifischer Phobie). Ich habe noch gar keine Ahnung von den ganzen Abläufen – du schriebst, du wurdest schon nach 4 Wochen aufgenommen, hattest du im Vorfeld signalisiert, dass du extrem kurzfristig anreisen kannst?

Und: Kannst du etwas vom zeitlichen Umfang der Therapiearten sagen, speziell Einzeltherapie + Gruppen? Wurde auch viel praktisch geübt?

(Bin schon länger in Behandlung, aber nicht Verhaltenstherapie, insofern würde mir bei meiner aktuellen Verschlechterung praktisches Üben sehr helfen.)

Vielen Dank!

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DANKE Schön Klinik Roseneck

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles, insbesondere Therapeuten und Küche
Kontra:
Fällt mir beim besten Willen nichts ein
Krankheitsbild:
Depression, Zwang, Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 16 Wochen in der Schön Klinik Roseneck in Prien. Die Behandlung wurde in 2 "Etappen" im Herbst 2017 und zum Jahresbeginn 2018 jeweils in der Station C4 durchgeführt (Intervallbehandlung).

Ich kann jedem, der mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen hat, nur raten, sich in dieser Klinik behandeln zu lassen!

Das Therapiekonzept ist absolut überzeugend und ergänzt sich gegenseitig. Neben den typischen Therapieformen wie Einzel- und Gruppentherapie werden eine Vielzahl weiterer Angebote zur Verfügung gestellt. Diese reichen von nonverbalen Therapieformen wie Gestaltungs- und Bewegungstherapie über Biofeedback, Achtsamkeit, Streßbewältigung am Arbeitsplatz, soziale Kompetenz, bis hin zu Depressionsbewältigung, Angstbewältigung, Expositionen bei Angst- und Zwangerkrankungen und vieles mehr.

Welche Therapie zum Einsatz kommt, wird zu Beginn der Behandlung individuell auf den Patienten abgestimmt und gemeinsam vereinbart.

Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass die einzelnen Therapieformen aufeinander aufbauen und zusammenwirken. Es ist so, wie aus einzelnen Bauklötzen im Laufe der Zeit ein großes Haus entsteht :).
Jeder Therapeut ist zudem ständig über den "Zustand" des Patienten und den Stand der Therapie informiert. Das trägt entscheidend zu Erfolg und Effizienz bei.

Der Rahmen, der dann um die Behandlungen gelegt wird, fühlt sich eher wie ein 4-Sterne-Hotel an als ein Krankenhaus. Die Zimmer sind schön und geräumig und sehr sauber. Bademantel, Handtücher usw. wie im Hotel.
Das Essen ist hervorragend. Der Tag beginnt mit einem umfangreichen Frühstücksbuffet, das ebenfalls locker mit dem Angebot eines guten Hotels mithalten kann. Mittags kann aus 4 Gerichten gewählt werden, immer frisch zubereitet und absolut lecker.
Weitere Annehmlichkeiten wie Sauna und Schwimmbad und die Lage direkt am See runden das Angebot ab.

Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass diese Klinik mein Leben gerettet hat und dafür bin ich unsagbar dankbar!!!

EMPFEHLENSWERT!!! GUTE HILFE GEGEN ZWÄNGE!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Expos, Einzel, Bewegungstherapie
Kontra:
Viel zu kurze Aufenthaltsdauer bei Zwängen!!!
Krankheitsbild:
Starke Zwangserkrankung, Panik, starke Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo Leser,
Ich war im August 2017 für 10 Wochen in der Schön Klinik Rosenheim wegen einer starken Zwangserkrankung, Panikgefühlen und einer starken Depression.
Ich war im Haus Rosenheim in der Zwangsgruppe. ( Ca 12 Personen) Allgemein ist das Haus recht ruhig und sauber, das Essen war gut. ( Ist ja kein Hotel! Rewe liegt um die Ecke!) Auf jeder Station gibt es einen Aufenthaltsraum, indem man sich oft mit Mitpatienten austauschen kann, was ich sehr hilfreich fand, vor allem zu Beginn. Man ist quasi fast nie allein, wenn man sich nicht im sein Zimmer zurückzieht.
Man hat ca. 2-4 Therapien pro Tag:
- 1x/Woche Einzelgespräch
- 1x/Woche Zwangsbewältigungsgruppe
(viel Theorie und allgemeine Aufklärung über die Erkrankung, Modell, Funktionen, Expos, Alternativverhalten, usw...)
- 1x/ Woche Problemlösegruppe
( in der jeweils ein Patient ein Thema behandelt, zb. Familienaufstellung,...)
- Walking, - Klettern, -Boxen
- Gymnastik, -Körperorient. Therapie
- Gestalten usw.
Ob es zu viel oder zu wenig Programm ist, ist Geschmacksache, je nach Energie und wie viel man in den Therapiefreien Zeiten noch selbst übt! ( Expos) Ich habe jeden Tag geübt, für mich hat es also gereicht. Ich hatte Glück mit meiner Bezugstherapeutin Frau Stange, ich war sehr zufrieden mit den Einzelgesprächen. Allerdings merkte man, dass desöfteren mal im Haus Therapeutenmangel war. Könnte verbessert werden, dass weniger ausfällt und weniger ,, Therapeutenwechsel,, stattfinden! Die Expos waren sehr gut, es waren ca 2-3 begleitete, danach soll man allein weiterüben mit einem ,, Stichtagsvertrag,,. Allgemein ist die Zeit für die Behandlung einer ,, starken,, Zwangserkrankung VIEL ZU KURZ, die liegt allerdings an den Krankenkassen!!! 3-6 MONATE WÄREN ANGEMESSEN UM HALBWEGS ,, STABIL,, HEIMZUGEHEN. Für mich hat die Klinik den Anfang gemacht/ ,, gezeigt wie man gegen den Zwang,, angeht, allerdings ist noch viel Übung und Ausdauer daheim eigenständig notwendig!!! Ich habe nun 5 Monate täglich weitergeübt!!

1 Kommentar

Lena1235 am 23.02.2018

Hier folgt noch der Rest der Bewertung:
Nach insgesamt 6 Monaten täglichen anstrengenden Expos habe ich meinen Zwang bisher um ca 70-80% besiegen können!! Es ist kein Vergleich zu vorher, jedoch war es versammt hart die Zwangsgedanken und Unsicherheit auszuhalten. Es kostet unglaublich viel Motivation wieder ,, gesund,, zu werden, es ist jedoch möglich!! Ich werde weiterhin viel üben um bald wieder normal leben zu können!!
Die Depression hat sich deutlich gebessert seit ca 4 Wochen würde ich es nun als leichte bis mittlere Depression einschätzen, was bei mir vor allem mit dem Rückgang der belastenden Gedanken zusammenhängt und mit den zurückerlangten ,, Freiheiten,, im Alltag und Freizeit. Angstgefühle habe ich immernoch regelmäßig, kann diese aber mittlerweile besser zulassen und aushalten durch das viele üben.
Das wichtigste ist meiner Meinung nach der absolute Wille gesund zu werden und extrem viel Motivation, Disziplin und Ausdauer!!! 80% der Arbeit muss man alleine einbringen!!! Die Therapeuten können nicht für einen üben!!! Allerdings fände ich mehr Expositionen mind.5 viel hilfreicher, da man neue Situationen sehr schwer alleine exponieren kann!!! Die Ko- Therapie sollte dort viel stärker eingebunden werden und auch von sich aus mehr auf die Patienten zugehen und unterstützen!!! Viele Patienten sind dort nicht hingegangen auch wenn es Ihnen sehr schlecht ging. Ich wünsche allen viel Erfolg auf Ihrem Weg! Viele Grüße!!

Gute Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Allgemein
Kontra:
Fehlende Therapie - Angebote
Krankheitsbild:
Essstörung (Binge - Eating), Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich war im Jahre 2011 in der Klinik aufgrund meiner Essstörung und einiger anderer psychischer Erkrankungen. Da war ich gerade 18 Jahre alt geworden.

Ich wurde nach dem Aufnahmegespräch in die Erwachsenen - Abteilung eingeteilt, da das im Übrigen auch mein Wunsch war. Es wird da anscheinend nicht nur auf das biologische Alter, sondern auch auf die tatsächliche Reife geschaut. Das habe ich denen schonmal hoch angerechnet.

Bei den Jugendlichen war nämlich sogar eine 19 - Jährige, die jedoch noch sehr kindlich rüberkam.

Station für Essstörungen

Zu den Zimmern:
An sich sehr gute Zimmer, mit eigenem Bad und auch etwas Privatsphäre, da eine halbe Trennwand zwischen den Bereichen. So zumindest mein Zimmer auf meiner Station, welches ein 2 - Bett - Zimmer war. So weit ich weiß, ist das Gebäude, in dem ich war, mittlerweile erneuert worden.

Zu den Mahlzeiten:
Auch hier habe ich nichts auszusetzen. Das Essen war überwiegend gut und auch das System und die Regeln bei Tisch in dem Bereich der Essstörungs - Patienten waren völlig klar und sinnvoll bzw. sinngemäß für mich.

Zu den Therapien:
Ich hatte Gruppentherapie, Einzeltherapie, Bewegungstherapie, Soziale - Kompetenz - Gruppe, Sportangebote, Ernährungsberatung und noch störungsspezifische Gruppen.

An sich super, jedoch haben mir eindeutig Kreativ - Therapien gefehlt.

Weiß nicht, ob nur manche Patienten das bekamen, oder ob es gar nicht angeboten wurde.

Und die Lehr - Küche war geschlossen, während ich da war, weil die Zuständige Therapeutin nicht da war.

Räumlich - und Möglichkeiten:
Also es ist nicht weit bis nach Prien und sehr kurz bis zum See. Sehr schön. Das Schwimmbad im Keller war ein Ort, an dem ich mich unnormal oft und lange aufgehalten habe. Das war sehr schön.

Erfolge und Fazit:
Ich war mit meinen Erfolgen relativ zufrieden, und kann die Klinik, wie ich sie erlebt habe, nur empfehlen. Mit dem Personal hatte ich absolut keine Probleme. Aber es fehlten mir eben wichtige Therapie -Angebote.

Das Beste was mir hätte passieren können!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeut, Verhältnis zu den Mitpatienten
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen, emotionale Instabilität
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war etwas mehr als acht Monate als Patientin auf der Station A1 in der Schönklinik Roseneck und rundum wirklich sehr zufrieden!
Auf die Betreuung durch die Co-Therapeuten konnte ich mich stets verlassen, sie hatten immer ein offenes Ohr für mich und waren einerseits wie Ersatzeltern für mich & alle anderen, andererseits aber auch in jeder Krisensituation sehr kompetent und unterstützend!
Ich finde die Therapieangebote sowohl umfangreich, als auch gut strukturiert! Die Indikativgruppen fand ich wahnsinnig hilfreich, denn dort habe ich mich zusammen mit Therapeuten mit bestimmten Krankheiten nochmal spezifisch auseinandergesetzt und ich konnte super viel davon mitnehmen!

Besonders meinem Bezugstherapeuten kann ich gar nicht genug danken! Ich wurde von Anfang an mit offenen Armen empfangen, er hatte immer ein offenens Ohr für mich und ich konnte in jeder Situation zu ihm kommen!
Er war einfach der Beste, den ich mir je hätte vorstellen können! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel ich ihm zu verdanken habe!


Auch medizinisch war es einfach gut zu wissen, dass immer jemand da war!
Auch bei meiner Oberärztin habe ich mich zu jedem Zeitpunkt richtig gut aufgehoben und verstanden gefühlt! Egal ob medizinisch oder therapeutisch, wusste sie genau wo sie bei mir ansetzen sollte und wie sie an mich rankam!

Lange Rede, kurzer Sinn:
Die Zeit in der Schönklinik war wahnsinnig nervenaufreibend, beängstigend, sie hat mich dermaßen auf die Probe gestellt und mich ans Äußerste gebracht.
Doch vor allem war die Zeit das beste was mir hätte passieren können! Ich habe mich so viel besser kennengelernt, ich habe gelernt, dass ich meinen Gedanken und Gefühlen nicht immer trauen kann und vor allem habe ich gelernt, wieder zu leben!

Wer gesund werden möchte findet hier sehr gute Voraussetzungen

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014 + 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Man muss sich schon kümmern und selbst Initiative ergreifen. Dann funktioniert alles.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gemeinschaft Co-Therapeuten Erreichbarkeit der Ärzte und Therapeuten 24 Std Betreuung Vielfalt der Therapien
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression SVV
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter war zwei Mal in Prien in der Schönklinik, und wir können nur Gutes berichten. Mich wundern diese negativen Bewertungen sehr.. Die Bezugstherapeuten, die Co-Therapeuten, alle waren in unseren Augen kompetent und herzlich. Die Ärzte stets hilfreich, und für uns immer zu erreichen. Rückrufe oder Feedback per Mail kamen stets am gleichen Tag. Die Station war immer zu erreichen, und Anliegen wurden gewissenhaft und prompt weitergeleitet. Unsere Tochter war der Überzeugung, dass dieser Klinikaufenthalt ihr helfen wird. Allerdings berichtete sie auch von Patienten, die kein Interesse an den Therapiesitzungen hatten, und von Vorne herein nicht bereit waren sich auf die Regeln einzulassen. Es fanden regelmäßige Zimmerkontrollen (Alkohol, gehortete Lebensmittel,Zigaretten...)statt und bei Verstößen wurden Jugendliche auch nach Hause geschickt. Niemand soll jemandem der wirklich gesund werden will den Platz wegnehmen. Das mag sich für manche hart anhören, aber nur so geht es. Die Elterngespräche haben auf unseren Wunsch zusätzlich mit dem Chefarzt stattgefunden. Man muss allerdings selbst Initiative ergreifen, und immer am Ball bleiben. Unsere Tochter hatte div. Therapien, auch Kunst, Bewegung und dergleichen. Auch hier haben wir uns schlau gemacht, und darauf bestanden dass sie möglichst viel vom Angebot nutzen kann. Natürlich gibt es einige Abstriche, Therapeutenwechsel in der Mitte, Ungleichbehandlung im Speisesaal.. Aber das sind Marginalien. Da unsere Tochter leider nicht als "geheilt" sondern "stabil" entlassen wurde, haben wir uns ganz bewusst für eine Wiederaufnahme in diese Klinik entschieden. Heute, Zwei Jahre nach dem 2. Aufenthalt, ist sie in der Lage ihr Leben zu meistern, Zukunftspläne zu schmieden... Und das Dank der Strategien die sie dort erlernt hat. Ohne die Klinik würde unsere Tochter nicht da sein wird sie heute ist. Allerdings, setzt dieses sog. offene Setting voraus, das der Patient therapiebereit und selbstreflektiert ist.

Messbar , Spürbar , Besser . . .Trifft voll und ganz zu !!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Es wird einem geholfen !
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in der Klinik und bin mit einem stabileren Krankheitsbild auf Wunsch entlassen worden.

Ärzte und Therapeuten waren sehr nett und kompetent. Sie haben sich ausreichend Zeit genommen und es war zu jederzeit ein Ansprechpartner da.

Die Abläufe waren in der Regel gut organisiert. Bei mir ist zu keiner Zeit eine Therapie ausgefallen , so wie man es aus anderen Kliniken hört.
Wer sich für diese Klinik entscheidet, der kann solange bleiben bis es Ihm besser geht. Das ist wie ich immer wieder höre von anderen Kliniken, nicht selbstverständlich !

Die Physikalische Abteilung , sprich Massage, Medistream , Fangoo usw war da in meiner letzten Woche Krankheitsbedingt etwas schlechter aufgestellt , aber sie haben sich alle mühe gegeben und das fand ich sehr positiv.

Mit dem Zimmer und der Ausstattung war ich sehr zufrieden , auch die Größe war mehr als ausreichend. Besonderes Lob geht an das Reinigungs Team das sehr freundlich , gründlich und auf Wünsche eingegangen ist. Im Allgemeinen war das Klinik Personal immer nett und hilfsbereit.

Frühstück und Abendbrot war ok. Das Mittagessen mit 4 warmen Hauptgerichten und einer Salatbar gebe ich 5 Sterne!

Ich habe sehr viel positives mitgenommen und empfehle die Klinik mit ruhigem Gewissen immer wieder weiter !

Als letztes möchte ich noch die Landschaft , die Ruhe , die gute Luft und die umliegenden Ausflugsziele erwähnen.

Fazit : Therapie war erfolgreich und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt ! Organisation und Hilfsbereitschaft perfekt ! Würde die Klinik wieder aufsuchen !

Sehr empfehlenswerte Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Verständnis, Fürsorge
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, chronische Übelkeit, Essstörung, Schul- & Leistungsängste
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als ich ankam, konnte ich mich schnell und super gut mit Hilfe der Therapeuten eingewöhnen!

Über 5 Monate war ich in Prien und bin so froh diesen Weg gegangen zu sein. Mir geht es auf jeden Fall besser als wie am Anfang. Die Therapien haben mir viel gebracht und konnte so einiges mitnehmen.

Ein groooßes Lob und Dankeschön geht an die Chefärztin Frau Dr. Naab und Frau Dr. Pfeuffer!
Auch meine Bezugstherapeutin konnte mir mega gut helfen und hatte immer ein offenes Ohr für mich!!!

Jeder der in diese Klinik geht, kann wirklich stolz auf sich sein. Wenn man mitarbeitet und auch selber gesund werden will, dann ab nach Prien!

Danke für eure Hilfe!!!!!

Es war eine interessante Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Physiotherapeuten
Kontra:
Medizinische Betreuung
Krankheitsbild:
Depression, Schlafstörungen, Tinnitus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit 10 Wochen befinde ich mich hier in der Klinik und habe ein geteiltes Bild von hier. Die Therapeuten sind bemüht dem Patienten zu helfen, von den Ärzten kann ich das leider nicht sagen. Als Patient mit körperlichen Beschwerden darf man hier auf keinen Fall herkommen. Ignoranz und Desinteresse sind an der Tagesordnung, soetwas habe ich noch nicht erlebt, dass ein Arzt dem anderen die Schuld des Vergessens zuschiebt, sich entschuldigt und vorgibt von allem nichts zu wissen. Patienten mit mehreren Problemen wünsche ich viel Glück , obwohl alles angegeben und aufgenommen wurde , fiel alles bis auf die Depression unter den Tisch .Das man mich als Patienten anlügt und mir empfiehlt mir extern einen Termin geben zu lassen, da ich ja nur Kassenpatient bin , ist schon der Gipfel. Privatpatienten bekommen beim Facharzt im Haus einen Termin, uns wird Wertschätzung gepredigt, ich als Patient habe die Wertschätzung mir gegenüber sehr vermisst. Nun reise ich ab, durch die körperlichen Beschwerden, die langsam unerträglich werden, leidet auch meine Psyche, somit sehe ich keinen Grund noch länger hier zu bleiben.
Die Klinik ist zwar schön gelegen, nur gibt's für Patienten, die nicht alle Bettlägrig ;-) sind keine Abendveranstaltungen . In der Lounge werden die Schotten pünktlich um 16.30 zugemacht, das sollte man überdenken. Die Gaststätten provitieren davon. Der Aufenthaltsraum hat den Charme einer Abstellkammer, dreckig und zugemüllt. Das Schönkaffee ist kalt und ungemütlich, dort will keiner sitzen.
Die Therapiepläne sind übersichtlich, oft gibt's Therapie Ausfall, da der Krankenstand sehr hoch ist. Ersatz für den Ausfall gibt es nicht.
Das Essen hier ist sehr gut, abwechslungsreiche Kost in Buffetform.
Ich hatte mir mehr erhofft von dieser Klinik , nun gehe ich so wie ich gekommen bin. Ich hatte tolle Mitpatienten, die mich oft aufgefangen haben. Es erweckt den Eindruck das es hier zum Teil nur darum geht die Betten voll zu bekommen.

1 Kommentar

Hirschi55 am 18.03.2018

Ich kann den Schreiber nur absolut beipflichten. Mir ging es genau so. Ich habe nach 5 Wochen den Aufenthalt abgebrochen. In diesen 5 Wochen wurde ich nur "verwaltet" aber nicht behandelt. Ich bin heute gesundheitlich wesentlich schlechter als vor meinen Aufenthalt im Herbst 2017.
Die Beurteilung durch den Medizinischen Dienst ergab letzte Woche: Starke Agoraphobie mit Panikstörungen. Reha nicht möglich da eine Teilname an zwei Therapieeinheiten am Tag nicht mehr möglich ist!
In Prien wurde keinerlei Therapie in Richtung Depressionen oder Panik eingeleitet.
Aber das Bett war belegt und die Kasse klingelte
Thomas

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