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Schön Klinik Roseneck

Talkback
Foto - Schön Klinik Roseneck

Am Roseneck 6
83209 Prien am Chiemsee
Bayern

275 von 362 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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363 Bewertungen

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Eine hervorragende Klinik für die Behandlung von Zwangserkrankungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachkompetenz, Behandlungskonzept, Empathie der Mitarbeiter/-innen
Kontra:
wäre Jammern auf Spitzenniveau
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Zwangserkrankung wurde behandelt. Das Fachpersonal (Ärzte, Psychologen) sind hervorragend. Die Klinik selbst bietet mit ihren Möglichkeiten eine gute Unterstützung der Behandlung.

50:50

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Engagement der Therapeuten, günstige innenstadtnahe Lage, komfortable Zimmer
Kontra:
Fixierung auf möglichst schnelle Zunahme, viel Druck und Zwang beim Essen
Krankheitsbild:
Essstörung, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war diesen Sommer Patientin in der Schön Klinik am Standort Rosenheim (Station R2 - Essstörungen).
Die Aufnahme und generelle Organisation habe ich als wohlgeordnet und durchdacht empfunden. Auch die Atmosphäre im Haus nahm ich als sehr angenehm wahr; positiv und offen.
Bis auf wenige Ausnahmen haben sich alle Ärzte und Pflegekräfte mir gegenüber stets mitfühlend und wertschätzend verhalten- sowohl in Phasen hoher Motivation meinerseits, als auch in den (denke mal unvermeidlichen) Stunden des (Ver-)Zweifelns an diesem ganzen Projekt "Heilung". Ich fand es bemerkenswert, dass ich in meiner Ambivalenz der Essstörung gegenüber verstanden wurde. Das kenne ich aus vorherigen Therapien anders.

Dennoch will ich auch nicht verschweigen, dass ich das Behandlungskonzept für Essstörungen dort als wenig individuell und vielmehr nach "Schema F" arbeitend erlebt habe. Jedem, der dorthin geht, muss klar sein: Man wird ins kalte Wasser geworfen bzgl. der eigenen Zwänge und Ängste beim Essen. Natürlich wird die ganze Sache gesprächstherapetisch begleitet. Für mich hat dieses rigide Verfahren, das ungeachtet persönlicher Besonderheiten bei jedem Patienten auf dieselbe Art angewendet wurde, nicht zu einem nachhaltigen Erfolg geführt.

Mag sein, dass ich nicht soweit war, meine Essstörung wirklich aufgeben zu wollen. Wenn man das ist und "nur" Hilfe bei der Bearbeitung der zugrunde liegenden Probleme sowie einer Gewöhnung an regelmäßige Essstrukturen braucht, ist man in Rosenheim sicher gut aufgehoben.
Als uneingeschränkt negativ bewerte ich dennoch- auch für den motiviertesten Patienten- die Zeitbegrenzung bei den Mahlzeiten (30min sind extrem knapp, wenn man z.B. anderthalb Portionen essen soll) und das fehlende Obst und Gemüse sowie die Zucker- und Fettlastigkeit der Küche. Diese Kost hilft nicht dabei, ein gesundes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme zu entwickeln.

Fachlich wie menschlich optimale Betreuung

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Breiteres Sportangebot wäre wünschenswert)
Pro:
Hochengagiertes und qualifiziertesTherapeutenteam
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Unser Sohn war aufgrund einer chronischen Zwangsstörung 12 Wochen in stationärer Behandlung .
Dank des engagierten Einsatzes des Chefarztes und seines hochqualifizierten Therapeutenteams ist es zu einer deutlichen Stabilisierung des gesundheitlichen Zustandes unseres Sohnes gekommen, der jetzt wieder ein normales Leben führen kann.
Wir sind dem Arzt und seinem Team zu großer Dankbarkeit verpflichtet.

Empfehlenswert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Vielfalt des Therapieangebots, Absprache des Teams untereinander, Qualität der Einzel- und Gruppentherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer/Herbst dieses Jahres wegen Depressionen für 10 Wochen in der Schön Klinik Roseneck (Haus C) in Behandlung.

Mit meinem Aufenthalt in der Schön Klinik, und insbesondere mit der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung, bin ich mehr als nur zufrieden, die hätte besser wirklich kaum sein können.
Besonders dankbar bin ich für die enge Betreuung bei meiner medikamentösen Umstellung und für die intensive körperliche Abklärung, als es infolge der Umstellung zu Nebenwirkungen kam. Als sehr gewinnbringend habe ich es empfunden, dass ich 2 Stunden Einzeltherapie pro Woche hatte, sodass ich mit meinen persönlichen Themen gut vorwärts kommen konnte. Sinnvoll ergänzt wurde die Einzeltherapie durch die wirklich sehr guten Indikationsgruppen (in meinem Falle bspw. die Depressionsbewältigungsgruppe), in welchen u.a. generelle Kenntnisse über die jeweilige Störung vermittelt wurden, sodass dies nicht während der Einzeltherapiezeit geschehen musste. Neben dem psychoedukativen Aspekt tat mir insbesondere auch der Austausch mit anderen Betroffenen sehr gut, welcher durch die Gruppen gefördert wurde. Neben den Indikationsgruppen gab es auch noch eine sogenannte "Allgemeine Gruppentherapie", in dieser konnte man persönliche Themen/Fragestellungen einbringen und sie gemeinsam mit der Gruppe bearbeiten - was nicht nur für denjenigen, der ein Thema gestellt hat, sondern meist für alle gewinnbringend war. Hier hätte ich mir hin und wieder ein wenig mehr Gruppenführung seitens der durchführenden Therapeuten gewünscht, etwa bei sehr ungleicher Verteilung des Redeanteils innerhalb der Gruppe, oder auch wenn die Diskussion offensichtlich nicht zielführend war - das aber nur als ganz kleiner Kritikpunkt am Rande.
Positiv hervorzuheben möchte ich auch die Physikalische Abteilung (u.a. für Massage & Krankengymnastik zuständig) sowie die Angebote der Sport- und Bewegungstherapie, welche ebenfalls alle sehr gut waren, und das Angebot abgerundet haben!

Vielen, vielen Dank!

der Weg zu einem neuen schöneren Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen, Lage, Therapeuten, Ärzte, alle Therapien, Zusatzangebote, Zimmer
Kontra:
kleine Organisationsmängel
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von Juli bis September in der Klinik aufgrund von Suizidgedanken, Selbstverletzung, starker körperlicher Schmerzen und einer depressiven Episode. Mein kurzes bisheriges Leben war stets eine Qual für mich mit dauerhaften, schlimmen und erniedrigenden Erlebnissen. Nachdem es nicht mehr ging und meine Hoffnung am Ende war ging ich im Juli in die Schön Klinik Prien. Dies war die beste Entscheidung meines Lebens! Die Station, die lieben Therapeuten +Ärzte,das tolle Therapieangebot, das Essen und die Lage waren super. Tag für Tag blühte ich mehr auf und bekam wieder mehr Selbstbewusstsein und Lebensfreude.Besonders schön war es, dass ich von meinen Therapeuten und Ärzten mit meinen Problemen ernst genommen wurde und daurauf eingegangen worden ist. Die Therapien angefangen von den Einzelgesprächen über Sport, Gestalten, Gruppentherapien, Physio, Massage usw sind so unglaublich hilfreich. Mein Zimmer war auch wunderschön und die Zusatzangebote wie Yoga, schwimmen oder singen haben mir zusätzlich große Freude bereitet. Wenn es mal wieder einen Zusammenbruch gab waren Cotherapeuten oder meine lieben Mitpatienten da um einen zu helfen und wieder aufzumuntern.
Vielen Dank liebes Team der C1 und der ganzen Klinik, ihr habt geholfen mein Leben wieder lebenswert zu machen.

Eine unendlich wertvolle Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Komplexstation, Therapievielfalt, Organisation, Räumlichkeiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte eine sehr wertvolle Zeit in der Schönklinik. Die Regeln sind sehr streng und werden genau kontrolliert, aber gerade das war für mich sehr wichtig für einen Therapieerfolg. Insbesondere auf der Komplexstation habe ich die starke Kontrolle anfangs als große Einschränkung gesehen, bin nun aber unendlich dankbar dafür. Die ärztliche und therapeutische Begleitung ist sehr gut und zuverlässig. Nebenden Einzelgesprächen haben mir die Tanztherapie, Gestaltungstherapie und Klettern als Therapie besonders geholfen. Ein sehr reichhaltiges Freizeitprogramm macht den Aufenthalt deutlich angenehmer: dazu zählen Konzerte, Bastelabende und Kinoabende. Auch die Räumlichkeiten sind sehr wohnlich, sodass ich mich dort sehr wohl gefühlt habe.

Ich kam, sah und siegte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (fachlich kompetent, menschlich,)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gruppennprogramminhalte sinnvoll ausgearbeitet und im Alltag umsetzbar
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depression, Burn-Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Überschaubare Klinik in Rosenheim. Zuerst wollte ich unbedingt nach Prien. Da ich aber gesetzlich versichert bin, war es von vorne herein unwahrscheinlich, dass sich dieser Wunsch erfüllen würde. - zum Glück...

Nach 6 Wochen Aufenthalt in der Klinik in Rosenheim, bin ich sehr froh diese Zeit hier verbringen zu können. Die Innenstadtnähe, aber auch die Möglichkeit in wenigen Minuten am Inn entlang wandern zu können erlebte ich als vorteilhaft.

Das Aufnahmeprocedere verlief aus meiner Sicht sehr professionell. Die Kommunikations- und Informationspolitik half mir in meiner Unsicherheit.

Die Therapien, die häufig in Gruppen stattfinden, erlebte ich hilfreich und die erarbeiteten Strategien im Alltag umsetzbar.

Im Rückblick kann ich die Klinik nur empfehlen. Die Berufspersonen tun ihr Bestes, um Patienten, wie mir, wieder auf die Beine zu helfen.

Ganz herzlichen Dank dafür.

Eine wichtige Entscheidung, die ich nicht bereue

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Manche Programmpunkte kamen leider erst etwas später auf meinen Stundenplan)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Leider waren die Zeiten und Möglichkeiten zur freien, sportlichen Betätigung etwas begrenzt. Oft überschnitten sich die wenigen Möglichkeiten mit den Essenszeiten.)
Pro:
Schon allein die landschaftliche Umgebung lässt einen zu Gelassenheit und Ruhe kommen.
Kontra:
Etwas wenig Sportangebote
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Direkt am Chiemsee gelegen und umgeben von den Chiemgauer Alpen, bietet die Schön-Klinik eine hervorragende Möglichkeit sich für den Zeitraum des Aufenthaltes von seiner Umwelt abzugrenzen. Dennoch ist man nicht von der Außenwelt abgeschnitten. Das Örtchen Prien, in welchem die Schön-Klinik liegt, ist zwar nicht sonderlich schön, aber bietet einem alle wichtigen Einkaufsmöglichkeiten. Außerdem ist man schnell in angrenzenden Städten wie Rosenheim, München, Salzburg oder Innsbruck. Wenn man also einmal genug vom Klinikalltag hat, kann man sich leicht mit entsprechenden Tagesausflügen Ablenkung verschaffen.

Von Tag 1 hatte ich das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Zunächst wurde mir von meiner Co-Therapeutin mein Zimmer gezeigt, als auch die ersten, wichtigen Abläufe erklärt. Dann ging es zum Speisesaal, wo ich am Gruppentisch einen Großteil meiner zukünftigen Gruppe kennen lernen sollte. Das hat mir den Einstieg in das soziale Leben der folgenden 3 Monate enorm erleichtert. Anschließend wurde mir von meiner "Patin" die wichtigsten Räumlichkeiten gezeigt und ich hatte die Möglichkeit diverse Fragen zu stellen. Später traf ich meinen betreuenden Chefarzt.

Der Klinikalltag war klar geregelt und bot mir die Möglichkeit mir eine gesunde Tagesstruktur anzueignen. Aber es gab auch immer wieder freie Zeiträume, in denen ich über versch. Themen reflektieren konnte, die während der Therapie aufkamen. Das, entweder in dem sehr schönen Klinkgarten, am fußläufig zu erreichenden See oder bei einem Spaziergang in der Umgebung.

Neben Programmpunkten wie Biofeedback, Achtsamkeit, Bewegungs- oder Gestaltungstherapie konnte ich vor allem in den Einzelstunden, mit meinem Bezugstherapeuten, die wichtigsten Fortschritten während meines Aufenthaltes erzielen. Dennoch würde ich sagen, dass es die Gesamtheit der versch. Therapieangebote war, welche schlussendlich zu Besserung führte. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass neben der Syptomatik auch Krankheitsursachen bearbeitet wurden.

Hilfe/Fragen vor Anreise

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018?   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (bin noch in der Warteschleife)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
hat wohl einen recht guten Ruf
Kontra:
Wartezeit
Krankheitsbild:
depressiv
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Anmeldung zieht sich ja nun schon über längere Zeit dahin aber es besteht die Hoffnung, dass ich bald als Patient in Prien, Haus A aufgenommen werde.

Daher hätte ich eine Frage an die Mitpatienten was in Bezug auf die Zimmervergabe - ich brauche wegen Schlafstörungen ein möglichst ruhiges Zimmer - beachten sollte?

Weiters hätte ich die Bitte um eine Auflistung der verfügbaren Therapien/Therapiegruppen/-themen, bitte möglichst vollständig...!? (das möchte ich idealerweise noch vor dem Tag meiner Aufnahme wissen, um für mich relevante Therapieformen sofort gezielt nachzufragen und einzufordern) Dieser Aufenthalt ist die letzte Chance mein Leben wieder in eine sinnvolle Richtung zu lenken, diese soll nicht sinnlos vertan werden.

Schon mal herzlichen Dank vorab.

Echte Veränderungen erzielen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
klares Konzept, das auf vielen Ebenen greift
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2018 habe ich von einem viermonatigen Aufenthalt in der Schön Klinik Haus Rosenheim profitiert. Das kompetente Team leistet dort mit inhaltlicher Klarheit, großem Engagement und menschlicher Zuwendung beste Arbeit. Sofern es gelingt sich auf das Konzept einzulassen, kann meiner Ansicht nach jeder Patient mit großer Unterstützung rechnen und mental wie körperlich merkliche Veränderungen erzielen. Das Angebot an themenspezifischen Kursen wie der Essstörungsbewältigungstherapie, Lehrküche, Kunsttherapie und Bewegungstherapie greift ineinander mit den Einzelgesprächen und Visiten. Das Wiedererlernen einer regelmäßigen Essstruktur wird geübt und die Angst vor jeweils schwierigen Lebensmitteln abgebaut. Die Therapeuten wie Cotherapeuten sind bestens miteinander vernetzt, so dass alle Inhalte und Abläufe auch für den Patienten transparent werden. Natürlich ist eine langjährige Essstörung nach einem solchen Aufenthalt nicht wie weggeblasen, doch ich habe in der Schön Klinik neben der mentalen Veränderung auch das praktische Rüstzeug erhalten um mit Schwierigkeiten umzugehen. Insgesamt gehe ich nun mit Achtsamkeit und großer Zuversicht in mein Leben außerhalb der Klinik zurück, und kann jeden Menschen, der unter einer Essstörung leidet, nur ermutigen, sich den Ärzten der Schön Klinik anzuvertrauen und die Hilfe dort in Anspruch zu nehmen!

Kann die Klinik nur empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Mitarbeiter, Essen, Zimmer, Umgebung
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Waschzwang, Ängste, Depressionen und Traumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt zwei mal in der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee. Ich bin von der Klinik mehr als überzeugt und kann sie jedem weiter empfehlen der bereit ist etwas zu verändern. Das Konzept ist meiner Meinung nach super, es wird aber auch auf die Bedürfnisse des Patienten geachtet. Mir hat die Klinik wirklich das Leben gerettet und ich bin mehr als glücklich die Entscheidung getroffen zu haben, nach Prien zu gehen. Das Personal, die Küchenhelfer und die Reinigungskräfte sind alle sehr freundlich und achten auf die Patienten.

Kompetente Klinik für Essstörungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr kompetentes Ärzteteam und gute Therapieangebote
Kontra:
Bei verschiedenen Krankheitsbildern die auf unterschiedlichen Stationen bahndelt werden muss man sich entscheiden welches Krankheitsbild man behandeln lassen möchte da dieses selten kombinierbar ist
Krankheitsbild:
Bulimie, Depressionen, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe 2,5 Monate in der Schönklinik am Standort in Rosenheim auf der esssgestörten Station (R2) verbracht. Mit dem Behandlungskonzept bin ich insgesamt sehr zufrieden. Es werden unterschiedlichste Therapien von Einzel-, Grupppen-, Bewegung-, Gestaltung-und Sozialtherapie angeboten so wie auch eine Lehrküche für Patienten mit Essstörungen. Die Therapeuten sind größtenteils sehr kompetent und haben viel Erfahrung. Wenn man sich dazu entscheidet seine Krankheit aufzugeben wird einem hier gezeigt wie man das tut. Es wird allerdings auch viel auf Eigenverantwortung und Hilfe zur Selbsthilfe gesetz. Ich hatte gehofft sowohl wegen meiner Depressionen als auch meiner Bulimie dort behandelt zu werden, allerdings war ich auf der esssgestörten Station und würde dort auch fast nur in diese Richtung behandelt. Hierbei handelt es sich jedoch allerdings um das einzige Manko dieser Klinik. Ich verlasse die Klinik mit viel neuem Wissen über mich und meine Erkrankung und mit der Zuversicht sie zu besiegen.

Licht und Schatten

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Qualität der Küche auch für Patienten die auf spezielle Diät angewiesen sind
Kontra:
subjektiv festgestellter Personalmangel, dadurch reduziertes Therapieangebot und fehleranfällige Abläufe
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Ärzte und Therapeuten zu denen wir Kontakt hatten waren engagiert und fachkundig. Hilfreich wäre es, wenn wie bei einer ambulanten Therapie zu Beginn probatorische Sitzungen gäbe.
Sehr gut auch das Ambiente der Anlage insgesamt und die eigene Küche im Haus.
Personalmangel äußert sich jedoch in verspätet eingereichten Verlängerungsanträgen (Krankenversicherung), teilweise lückenhaften Wochenplänen, langen Wartezeiten für Kurse, sowie Ausfall oder Verkürzung von Therapien oder Kursen.
Gerne hätten wir Workshops für Angehörige in Anspruch genommen, die es wohl früher einmal gegeben hat. Diese werden aber offenbar nicht mehr angeboten.
Verbesserungsfähig sind die Organisation der Anmeldung und die Informationspolitik während der Wartezeit. Wir mussten ab Ausfüllen des Onlineantrags über 2,5 Monate warten und bekamen unzureichende und fehlerhafte Informationen.

Alleingelassen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Die Matten in den Gruppenräumen stanken und wurden in den 3 Mon meines Aufenthaltes keinmal gereinigt)
Pro:
Landschaft
Kontra:
Mangelnde psychotherapeutische Hilfe
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war letztes Jahr wegen einer akuten Depression und einem somatischen Schmerzsyndrom 3 Monate in der Klinik Roseneck.
Das verhaltenstherapeutische Konzept hatte mich angesprochen und ich wollte Hilfe zur Selbsthilfe bekommen.
Leider fiel diese Hilfe unerwartet mager aus. Ich habe in der Zeit vier verschiedenene Einzeltherapeuten (mehr oder weniger gleichmäßig über den Zeitraum verteilt, also nicht nur einmalig als Vertretung. Außerdem jedesmal neu Anamnese erzählen, da es keine Übergaben gab) sowie vier verschiedene Chefärzte erlebt. In mehr als der Hälfte der Zeit fielen (sogar in geplanten Urlaubszeiten ohne Krankenstand) sowohl die Einzel- als auch Stationsgruppentherapien aus. In die Indikativgruppen eingeteilt zu werden gestaltete sich sehr schwierig, was zur Folge hatte, dass man viel unstrukturierte Zeit hatte.
Die einzelnen Therapeuten waren durchaus engagiert, jedoch durch chronischen Personalmangel auch desmotiviert mit sehr hohem Krankenstand.
Positiv waren die Kontakte mit anderen Patienten, die nette Umgebung und das Essen.
Als Fazit ist zu sagen, dass, wer einen netten Urlaub mit viel Freizeit in der wunderschönen Umgebung des Chiemsees verbringen will, dort gut aufgehoben ist. Aber alle, die einen echten Leidensdruck haben und psychotherapeutische Hilfe suchen, sollten unbedingt diese Klinik vermeiden.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 12.10.2018

Sehr geehrter Fritz59, sehr geehrter Patient,
wir bedauern, dass Ihr Aufenthalt in der Schön Klinik Roseneck nicht zu Ihrer vollen Zufriedenheit verlaufen ist.
Dass es immer wieder zu Ausfällen von Einzel- und Gruppentherapien kommt, ist nicht immer vermeidbar, allerdings ist der Krankenstand bei Mitarbeitern in unserer Klinik niedriger als im bundesweitem Durchschnitt, so dass davon auszugehen ist, dass wohl bei Ihnen viele unglückliche Umstände zusammengekommen sein müssen, was wir sehr bedauern.
Dass in mehr als der Hälfte der Zeit Einzel, als auch Stationsgruppentherapien ausgefallen sind, ist sicherlich nicht korrekt, da es keine Behandlungswoche gibt, in der nicht Einzel- und Gruppentherapien stattfinden.
Wir bedauern, dass in Ihrem individuellen Fall Therapeutenwechsel stattfanden.
Es gehört zu unserem Standard, dass selbstverständlich Übergaben stattfinden.
Schön Klinik Roseneck

Schön(e) Klinik in toller Lage

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ganzheitliches Konzept, Lage, freundliches Personal
Kontra:
Klassengesellschaft, teils Personalmangel
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Schön-Klinik bietet eine eigene Welt, in der man fernab vom Alltag seinen Beschwerden auf den Grund gehen und Schritt für Schritt daran arbeiten kann. Man muss sich allerdings auch selber darauf einlassen, denn nur selbst ist man seines Glückes Schmied. Das Klinikpersonal ist für einen da und hilft wo es kann. In den Wochen in Prien sollte man dementsprechend auch keine Wunder erwarten und in den meisten Fällen ist es eben „nur“ ein Anfang, der gemacht werden kann und auf den man zuhause stetig aufbauen sollte.
Als Privatpatient hatte ich das Glück im Haus C zu landen und neben dem Komfort auch ein volleres Programm in Anspruch nehmen zu können. Da zahlt sich eine Versicherung mit Zwei-Bett, oder gar Ein-Bett-Zimmer aus. Daraus resultiert eine Klassengesellschaft unter den Patienten, was ich sehr schade finde. Das Anbebot der Lounge, freies WLAN, aber auch vor allem die Anzahl der eigentlichen Therapiestunden sollte mMn Standard für alle sein. Zudem kann man hinterfragen, ob die Anzahl der Betten pro Zimmer in einer Klinik für Psychosomatik, welche ua auch Zwänge behandelt, nicht generell möglichst niedrig gehalten werden sollte. In solchen Aspekten sind andere Kliniken voraus. Im Vergleich zu der Mehrheit der Konkurrenz erscheint es in Roseneck dennoch nach Meckern auf hohem Niveau, vor allem wenn man das Programm betrachtet.
Auf meiner Station selbst war ein sehr angenehmes Klima, was zum Therapieerfolg beigetragen hat. Das Programm bestand aus Einzel- und Gruppentherapie, themenspezifische Gruppentherapie, Bewegungstherapie, Physiotherapie inklusive Entspannungsangebot, kreative Therapie, PME und Achtsamkeit. Also ein weites Spektrum an Möglichkeiten, von dem ich so viel wie möglich mitgenommen habe. Man musste allerdings auch selbst teils hinterher sein, um den Wochenplan zu füllen. Aufgrund von schlechten Personalmanagements wurde teils die Psychotherapie gekürzt. Alles in allem hatte ich dennoch eine schöne Zeit in der mir sehr geholfen wurde.

Unprofessionell

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Unfreundliche und unprofessionelle Absage bei Bewerbern, keine Reisekostenerstattung beim Vorstellungsgespräch.
Gestresstes Klinikpersonal, Stellen die schon seit Jahren nicht besetzt werden haben auch ihre Gründe !

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 11.10.2018

Unser Anspruch ist der individualisierte Umgang mit Bewerbern. Wir sind uns als Klinik der Verantwortung als Arbeitgeber bewusst und haben dabei den Anspruch, die Arbeitgebermarke Schön Klinik weiter zu stärken. Die Klinik arbeitet mit einem professionellem Bewerbermanagementtool, von dem auch automatisch generierte Rückmeldungen per Mail versendet werden. Diese wirken manchmal etwas unpersönlich, sind aber aufgrund der Vielzahl der Bewerber unvermeidbar.
Am Ende bleibt jedoch die subjektive Meinung des Bewerbers, die natürlich durch viele Faktoren beeinflusst werden kann. Wichtig ist uns in dem Prozess der faire und transparente Umgang.
Bei der Aussage, jahrelang nicht besetzter Stellen, können wir nur sagen, dass wir uns aufgrund des Personalmarktes nicht immer leicht tun, alle Stellen adhoc zu besetzen, wir aber mit Hochdruck und der Definition von gezielten Maßnahmen Stellen auch besetzen.
Wir sind froh und stolz, dass es uns in Zeiten eines hart umkämpften MA-Marktes auch weiterhin gelingt, motivierte und engagierte Mitarbeiter zu gewinnen, die exzellente Arbeit für unsere Patienten erbringen.
Schön Klinik Roseneck

Dankbar, für die tolle Unterstützung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gut aufgehoben
Kontra:
Krankheitsbild:
Magersucht
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat eine Vielzahl von Therapieangeboten, die einem zum einem dabei helfen seine Krankheit und zum anderen auch andere Probleme, wie zum Beispiel: Ängste oder Soziale Phobien zu bewältigen.
Ich war auf der Station C3 und war sehr von den Therapeuten, Co-Therapeuten und Ärzten auf der Station begeistert. Sie wissen wie sie einem helfen können und haben mir auf meinen Weg zur Genesung sehr geholfen. Sollte ein Rückfall eintreten werde ich aufjedenfall die Hilfe der Schön Klinik in Prien am Chiemsee in Anspruch nehmen.

Erfahrungsbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wegen Essstörung (Anorexie) war ich bereits zuvor 1 Jahr in Behandlung, doch die Schön Klinik war die erste Einrichtung die mir wirklich helfen konnte. Die Therapieangebote sind zahlreich und hilfreich. In meinem acht monatigem Aufenthalt hab ich sehr viele, besondere und nette Menschen kennengelernt sowohl Patienten als auch Therapeuten. Die Umgebung um die Klinik ist überaus schön, neben den Therapien sind also auch weitere Freizeitaktivitäten geboten. Jeder, der den Willen hat, etwas in seinem Leben zu ändern und wieder gesund zu werden, kann dort viel erreichen und wird dabei auch unterstützt. Ich kann diese Klinik unbedingt weiterempfehlen, da ich selbst auch froh gewesen bin, dort gewesen zu sein und für die Hilfe, die mir dort geboten wurde, unendlich dankbar bin. Ich hab dort so viel gelernt und konnte die Zeit dort gut nutzen. Nach dem Aufenthalt in der Klinik gehe ich in eine therapeutische Wohngruppe speziell für Essstörung. Ich kann jedem, der einen Klinikaufenthalt in Prien in Ehrwägung zieht, nur dazu raten, den Mut aufzubringen, sich dort anzumelden. Die Therapieangebote sind auf die verschiedenen Erkrankungen zugeschnitten. Die Mitarbeiter haben mir dabei geholfen, gegen meine Krankheit zu kämpfen und mir die Perspektive und Hoffnung auf ein schönes Leben wiedergegeben.

Sehr gutes Therapiekonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt 2018 war (wieder) genau die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Das Therapiekonzept ist stimmig und gut durch- und weitergedacht. Das Therapeutenteam meiner Station war ausnahmslos top. Die Betreuung des Bezugstherapeuten incl. Urlaubsvertretung empfand ich zu jeder Zeit als stützend, hilfreich und auf mich zugeschnitten. Diverse, auch aufeinander abgestimmte, indikative Gruppentherapien sowie eine stationsinterne allgemeine Gruppentherapie sind hilfreich, wenn sie vom Patienten zugelassen werden und auch darauf eingegangen wird. Für mich waren alle Therapien genau richtig, sei es als Auffrischung oder Gewinn neuer Erkenntnisse und AHA-Effekte.

Das für ein Krankenhaus sehr gute Essen, Umgebung, Zimmer, Komfort Lounge sowie weitere Angebote - alles nice to have, für mich aber nicht entscheidend, ob die Therapie erfolgreich ist bzw. war. Das wird sich bei mir erst in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, aber ich bin sehr zuversichtlich.

Ein großes Dankeschön an meinen Zufluchtsort Prien.

Zurück ins Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Schön Komfort sollte freundlicher sein)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Bezugstherapeutin, Bio Feedback, physikalische Abteilung, Freizeitangebot, eigentlich alles
Kontra:
Schön Komfort
Krankheitsbild:
Schmerzen nach Operation, Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2017 von September bis Dezember in der Schön Klinik Roseneck. Für mich war es damals der letzte Ausweg, nachdem ich nach einer OP nicht mehr richtig essen konnte. Mein Leben war geprägt von Schmerzen und viel Sport um diese Schmerzen vergessen zu können. Durch mein Untergewicht bin ich auf die Essstörungsstation gekommen, das mich anfangs wunderte, aber für mich die beste Lösung war. Viele Therapien waren für mich nicht relevant, aber so konnte ich vieles über mich lernen. Was mir auch sehr viel half, das ich regelmäßig essen musste und so wieder eine normale Struktur reinbrachte. Leider konnte ich diese durch meinen Alltag nicht aufrecht erhalten. Sehr viel half mir auch das ich sehr viele Menschen kennen lernte, mit denen man ohne Ängste offen über all seine Probleme reden konnte. Das Team in Prien halfen mir in allen Lebenslagen und ermutigten mich nochmals sämtliche Untersuchungen durchzuführen um den Schmerzen auf den Grund zu gehen. Ich möchte hier nochmals danke an alle Mitarbeiter inkl. Bio. Feedback, Service, Housekeeping, Rezeption und physikal. Abteilung sagen. Nach den Untersuchungen und einer erneuten OP in München konnte ich endlich wieder voll durchstarten. Für mich war es die beste Entscheidung in die Schön Klinik zu kommen, hier gewinnt man am meisten, wenn man sich auf alles ohne Vorurteile einlässt. Es ist außerhalb der Therapie wie ein Urlaub, das Essen ist wirklich sehr gut, die Zimmer etwas älter aber sehr komfortabel, die Gegend traumhaft ob Berge oder der Chiemsee liegen vor der Tür. Auch die Klinik selbst bietet Hallenbad, Sauna und Tischtennis an.

kompetente Betreuung, aber extrem viel Therapieausfall

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1/2   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
kompetentes Personal an Therapeuten, Gestaltungstherapie
Kontra:
Abläufe verliefen nicht reibungslos, viele technische Defekte
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Insgesamt empfinde ich, dass die Klinik ein reiches Therapieangebot bietet.
Die Einzeltherapie ist sehr hilfreich und ich hatte den Eindruck kompetent betreut zu werden. Auch die anderen therapeutischen Angebote waren hilfreich und wertvoll. Wünschenswert sind dennoch mehr kontnuierliche Therapiegruppen, die nicht nach 6-8 Einheiten enden.

Allerdings sind sehr oft Therapie entfallen und vorhersehbare Therapeutenausfälle, konnten nicht kompensiert werden, sodass monatelang die Therapie in reduzierter Weise stattgefunden hat.

Einzeltherapie von Urlaubsvertretung (!?)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gruppentherapiie, physikalische Abteilung, Verpflegung,
Kontra:
Einzeltherapie, medizinische Versorgung
Krankheitsbild:
Gesundheitsängste
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War schon 2001 hier und war damals absolut zufrieden. Bei dem jetzigen Aufenthalt ging doch einiges schief. Zu meiner Einzeltherpeutin könnte ich zu keiner Zeit einen Draht finden. Ein Wechsel war leider nicht möglich. So war ein wichtiger Punkt schon mal unbefriedigend. Der Stationsarzt versäumte mehrmals zugesagte Termine und Gespräche. Die Gruppentherapien waren, wenn sie von einem bestimmten Arzt durchgeführt wurden (hätte ich mir als Bezugstherpeuten gwünscht), absolut Top. Auch sind einige Therapiestunden GSK, PME und Atemtherapie ersatzlos ausgefallen. Hervorzuheben sind die physikalische Abteitung mit Massage, Krankengymnastik und sonstige Anwendungen TOP. Ebenfalls TOP ist die Verpflegung und das sonstige Personal (Rezeption, Zimmerservice und Komfortpersonal). Die Freizeitmöglichkeiten sind ebenfalls bestens. Ob schwimmen im See, Schifffahrt oder Wandern. Hier kann man sich super erholen und entspannen.
Wären die eigentlich wichtigen Punkte, siehe oben, nicht unbefriedigend, wäre der Aufenthalt wieder ein voller Erfolg gewesen, so ist es leider nur ein Teilerfolg und das als Selbstzahler.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 23.08.2018

Sehr geehrter "Kalle196409",
vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu Ihrer Behandlung in unserer Klinik. In Ihrer Bewertung beziehen Sie sich auf den nicht stattgefunden Bezugstherapeutenwechsel. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass ein Bezugstherapeutenwechsel grundsätzlich nur bei einer medizinischen Indikation möglich ist. Wir bedauern, dass es uns trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen ist, Ihren Klinikaufenthalt aus Ihrer Sicht zufriedenstellend zu gestalten. Kontaktieren Sie uns gerne persönlich, wenn wir in Ihrer Angelegenheit noch etwas für Sie tun können. (E-Mail: IhreMeinungRoseneck@schoen-klinik.de; Telefon: 08051-68-100690)
Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Beschwerdemanagement der Schön Klinik Roseneck

Großes Lob der Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
3-Klassen-Gesellschaft
Krankheitsbild:
Agoraphobie mit Panikattaken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Therapeuten und Ärzte sehr kompetent, gutes Therapeutisches Angebot, sehr nettes sonstiges Personal, Ambiente super, Zimmer sind o.k., Essen ist je nach Patienten-Kategorie (Ich war Kassenpatient im Haus B) eher dürftig und sehr eintönig.
Leider gibt es ein 3-Klassen-Gesellschaft die in Europa Ihres Gleichen sucht.Ich komme aus Österreich und habe eine solche Diskriminierung unter Patienten im selben Haus noch nie gesehen bzw. erlebt. Dieser Umstand wirkt sich auch etwas negativ auf das Wohlbefinden der "einfachen" Kassenpatienten aus.
Das Sportangebot könnte noch verbessert werden. Trotz allem war es für mich die beste Entscheidung in diese Klinik zu gehen. Ich habe in 12 Wochen mehr erreicht als die letzten 12 Jahre zuvor in ambulanter Therapie.
Das Konzept der Klinik ist gut durchdacht und sehr wirkungsvoll, was auch die hohe Erfolgsquote bestätigt.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch. Leider sind auch einige Patienten mit einem Pseudo-Burn-Out in der Klinik aufhältig. Es handelt sich fast ausschließlich um Lehrer/Lehrerinnen die sich hier eine schöne Zeit machen und diesen Aufenthalt angebl. für die Pensionsvorbereitung benötigen. Durch diese Personen kommt sich der wirklich kranke Patient etwas verarscht vor. Hier kann ich nur empfehlen diese Personen zu ignorieren.

Das Beste was ich machen konnte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Erstklassige spezialisierte Behandlung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Aufklärung bis ins Detail über die Erkrankung)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetent und freundlich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle Abläufe funktionieren reibungslos)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Bereich für Raucher etwas zu klein :-))
Pro:
Therapeuten und Ärzte
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12Wochen in der Schoen-Klinik im Haus Rosenheim,nicht in Prien,in Behandlung.Die Therapeuten und Ärzte waren alle sehr kompetent und engagiert.Ich wurde über die Hintergründe meiner Erkrankung bestens informiert und danach gab es eine Fülle an Behandlungen,die von Sport bis zur Einzel- und Gruppentherapie alles beinhaltete.Nach der Ankommensphase wurde mir ein Programm erstellt,was absolut für mich passte und ich kann berichten,das jeder Patient individuell "sein" Programm bekommt,das ist keine 0815-Behandlung.Ungefähr in der Hälfte der Aufenthaltsdauer begannen dann die sogenannten Expositionsübungen,erstmal therapeutisch begleitet,später eigenständig.Es war harte "Kopfarbeit",aber es hilft.Ich könnte Schritt für Schritt endlich wieder Freiheiten erlangen,die ich seit Jahren nicht mehr hatte.Ich bin jetzt wieder zuhause und der Kampf gegen den Zwang geht hier weiter,aber diesmal mit dem erlernten aus der Klinik.Geheilt bin ich noch nicht,aber ich weiß,was ich tun kann,um es zu werden.Das Mittel der Wahl ist exponieren,exponieren und nochmal exponieren ...Zum Schluß noch(nach 18Jahren Zwangsbehandlung),ich war vorher bereits in 2 anderen Kliniken(und einigen Einzeltherapeuten),wo ich stabilisiert werden konnte,aber hier ist es anders,hier wurde es wesentlich gebessert....

Messbar. Spürbar. Besser. :-)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr kompetentes Therapeuten- und Ärzteteam * Sehr hilfreiche CoTherapeuten * Alle Mitarbeiter sind extrem freundlich und immer hilfsbereit
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 14 Wochen im Haus Rosenheim in stationärer Behandlung.
Ein ausgeprägter Waschzwang und Zwangsgedanken hatten mir das Leben unerträglich gemacht!

Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt, was nicht zuletzt daran lag, dass alle Mitarbeiter, egal ob Ärzte, Therapeuten, CoTherapeuten, Rezeptionsmitarbeiterinnen, Kantinenpersonal, Haustechniker und Reinigungspersonal immer freundlich und hilfsbereit waren.

Der Austausch mit anderen Zwangspatienten hat mir persönlich extrem viel gebracht. Es war erleichternd für mich zu sehen, dass es auch andere Menschen gibt, mit ähnlichen, teilweise identischen Krankheitsbildern.
Ich war nicht mehr allein! :-)
Unter den Patienten (auch mit denen der anderen Stationen) herrschte immer ein tolles Miteinander. Wir haben uns geholfen und unterstützt.
Ich habe viele super Menschen kennen gelernt, von denen einige hoffentlich immer Freunde bleiben.

Das umfangreiche Therapieangebot und die ausgezeichneten Therapeuten, egal ob Bezugstherapeutin, Sport-, Gestaltungstherapeuten oder Oberarzt haben mir sehr dabei geholfen, wieder zu mir selbst zu finden, meine Krankheit zu verstehen und den Mut und die Kraft aufzubringen, dagegen anzugehen.
Wenn ich manchmal, außerhalb des Therapieangebotes, nicht mehr weiter wusste, haben mir die CoTherapeuten immer einen Weg aufgezeigt.

Meine hohe Motivation, mir nicht mehr vom Zwang mein Leben bestimmen zu lassen, hat mir sehr dabei geholfen, mich auf die Therapie einzulassen.
Ich durfte erleben, wie sich meine Lebensqualität Tag für Tag verbesserte.
Geschenkt wurde mir das nicht. Aktive Mitarbeit und Ehrlichkeit sind unverzichtbar, um erfolgreich zu sein.
Es war nicht immer leicht. Aber es hat sich gelohnt!

Heute kann ich Dinge wieder tun, die ich vor 15 Wochen noch für unvorstellbar gehalten habe. Von schlimmen Gedanken lasse ich mich nicht mehr quälen.
Jetzt geht es darum, das Gelernte zu leben und weiter Gas zu geben auf dem Weg in ein zwangsfreies Leben.

Messbar. Spürbar. Besser. :-)

1 Kommentar

SanneVillager am 30.07.2018

P.S.: Die Mitarbeiterinnen der Medizinischen Zentrale will ich natürlich nicht vergessen! Danke an alle :-)

Äußerst Empfehleneswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
in hohem Masse kompetente Therapeuten
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
depressive Leistungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Professionell, intensiv, harmonisch und strukturiert. Der Aufenthalt und die Behandlung in dieser Klinik sind von mir als überaus empfehlenswert zu bewerten. Hervorragende Therapeuten und Ärzte, eine herausragende physikalische Abteilung, kompetente und sehr freundliche Mitarbeiter beim Empfang (sowohl allgemeiner und Komfort), die Leistung der Küche ist einfach zum genießen, der sportliche Bereich wird von Könnern gemacht, zu guter Letzt die Co Therapeuten und die Reinigung, die engagiert und mit Freude ihre Aufgaben erledigen. Ich kann nur sagen, Danke, dass ich hier sein durfte.

DIE Klinik bei Essstörungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz
Kontra:
Leichte Schwächen in der Infrastruktur
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nicht umsonst DIE Klinik für Essstörungen in Deutschland. Hervorragendes Konzept, sofern man sich darauf einlässt, und kompetente TherapeutInnen unter exzellenter Leitung. Die wunderschöne Umgebung (da, wo andere Urlaub machen) trägt ebenfalls zum Therapieerfolg bei!
Somatisch und psychosomatisch wirklich herausragend.
Zwei kleine Kritikpunkte:
- CO2 Wasserspender sind Dauerdefekt
- Wünsche mir mehr Zeit für EBT und weniger allgemeine Gruppentherapie

Mein Dank an alle Mitarbeiter des "Rosenecks"

Streng aber individuell angepasst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bin als sehr stabiler Patient enlassen worden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gute Abstimmung unter den Therapeuten und Ärzten
Kontra:
Teils etwas gestresst und große Gruppen wegen Personalmangel
Krankheitsbild:
Anorexi
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte Anorexie und war im Haus Rosenheim stationär in Behandlung. Im gesamten war ich 17 Wochen dort und bin als selbstbewusste und starke Person entlassen worden.
Das Konzept ist hart aber überzeugt. Die Regeln und die Patientenspezifischen Verträge sind streng, aber nur so funktioniert es.
Die Ärzte, Psychologen und Therapeuten sowie die physikalische Betreuung waren super und ich wurde sehr gut und freundlich behandelt.
Die Gruppentherapien sind sehr hilfreich und die Bewegungs- und Gestaltúngstherapie, welche auch in Gruppen stattfinden, sehr umfangreich.
Ich habe mich sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt.
Die Vorbereitung auf zuhause und die Rückfallprophylaxe werden sehr ausführlich vorbereitet.
Ich war sehr zufrieden.

Unzuverlässige Mitarbeiter und Organisation

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die besuchten Theapien waren gut
Kontra:
Unzählige Organisationspannen
Krankheitsbild:
Burn-Out-Syndrom
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Frau war sieben Wochen in dieser Klinik. Sie berichtete mir fast täglich von Organisationspannen. Dreimal hat sie falsche Medikamente ausgehändigt bekommen und nur deshalb, weil sie so umsichtig war, hat sie diese falschen Medikamente nicht genommen. Es ist nicht auszudenken, was z.B. einem Herzpatienten passieren würde, wenn er die falschen Medikamente nehmen würde. Immer wieder ist es zu Pannen gekommen, wodurch nötige Therapien ausgefallen sind. Ein von ihr zutiefst benötigtes und über mehrere Tage angefordertes Gespräch wurde terminiert - sie hat durch einen Zettel an ihrer Tür von diesem Termin erfahren, der während einer anderen Therapiestunde aufgehängt worden ist und dessen Beginn noch während der laufenden Therapiesitzung begonnen hätte. Die durchgeführten Therapien waren zwar gut - aber die Gesamtumstände aller Organisationspannen haben dazu geführt, dass sie kranker als vorher wieder nach Hause gekommen ist.

Das absolute Highlight aller Pannen aber ist heute - vier Wochen nach ihrem Aufenthalt - passiert: sie hatte ein in der Gestaltungstherapie von ihr gemaltes Bild liegen lassen, das sie sehr, sehr gerne gehabt hätte. Sie hat nun vier Wochen lang (!!!!!) versucht, den Therapeuten ans Telefon zu bekommen, hat bei der Rezeption darum gebeten, dass man ihr das Bild an die Rezeption legen möge, damit wir es am kommenden Sonntag auf einer Urlaubsfahrt nach Österreich abholen können. Unzählige Telefongespräche und E-Mails an den Therapeuten über die kompletten letzten vier Wochen haben keinen Erfolg gehabt. HEUTE hat sie wieder nach zahlreichen Telefongesprächen den Therapeuten endlich am Telefon gehabt UND DIESER HAT IHR DANN ERKLÄRT, DASS DIE BILER NUR VIER WOCHEN LANG AUFGEHOBEN WERDEN UND DASS DAS BILD VOR WENIGEN TAGEN ENTSORGT WORDEN WÄRE!!! Das ist eine absolute Unverschämtheit und für einen Patienten, der wegen psychischer Probleme in er Klinik gewesen ist, die komplette Katastrophe.
Ich kann diese Klinik nicht empfehlen.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 10.08.2018

Sehr geehrter Flummi65, gerne möchten wir auf die von Ihnen genannten Punkte eingehen. Zunächst einmal tut es uns leid, dass Ihre Ehefrau offensichtlich in unserer Klinik „Organisationspannen“ erleben musste. Das bedauern wir!
Das für Ihre Ehefrau verordnete Präparat wurde mehrfach-zwar wirkstoffgleich aber von anderen Firmen an Ihre Frau herausgegeben.
In der Gestaltungstherapie entstehen viele Bilder während eines Aufenthaltes. In Falle Ihrer Ehefrau war das gesuchte Bild längere Zeit ohne Namen im Ablagefach und damit nicht zu zuordnen. Es ist selbstverständlich, dass Bilder wichtig sind und deshalb fordern wir die Patienten auch auf Ihre Arbeiten am Ende des Aufenthaltes mitzunehmen. Wir bedauern sehr, dass die Anfrage Ihrer Frau das Gestaltungsteam zu spät erreicht hatte und das Bild dann schon entsorgt war. Es tut uns leid, dass nicht alles zur optimalen Zufriedenheit verlaufen ist und wünschen Ihnen und Ihrer Frau für die Zukunft alles Gute.
Schön Klinik Roseneck

Fühlte mich gut aufgehoben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Meiner Meinung nach reichen die Einzelstunden pro Woche (1 bzw 2) nicht. Man braucht eigentlich 3-5 pro Woche. DAS wäre ein echter Mehrwert zur ambulanten Behandlung.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Menschlichkeit und Geduld (ROS ist wertschätzend, ich hab den mehrfachen Vergleich zur Akutpsychiatrie.)
Kontra:
teilweise überfordert bei Suizidalität (Ja ich weiß, ROS ist keine Psychiatrie, aber es gibt in ROS auch viele Behandler, die damit umgehen können und es gibt einen Überwachungsraum mit Kamera. Warum wird er nicht öfter genutzt?)
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Borderline Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 für 12 Wochen und von Ende 2015 bis Anfang 2016 noch einmal für 18 Wochen in ROS, beide Male Station C5. Beim zweiten Mal würde ich nach Parasuizidalität mit Selbstverletzung ins Isar Amper Klinikum München Ost/Haar auf eine geschütze Station verlegt. Ich schreibe erst jetzt, weil ich damals nicht hätte gerecht schreiben können. Ich war wütend, verletzt, traurig, enttäuscht, einfach in einer starken Krise. Im Nachgang relativiert sich vieles. Ich weiß, dass ROS damals richtig gehandelt hat, denn ich weiß nicht, ob ich sonst heute noch einen Beruf hätte oder vielleicht sogar nicht mehr leben würde. Ja, ich fühlte mich abgeschoben, aber es war richtig. ROS hat mir 2011 und 2016 mein Leben erhalten. Dass die Erkrankung auch heute noch so hartnäckig ist, dafür kann ROS nichts. Es ist ein Problem unserer Gesellschaft, dass die Behandlung psychiatrischer Erkrankungen von den Kostenträgern nicht ausreichend gezahlt werden. Ich brauche wohl lebenslang Unterstützung, aber ROS hat mir seinerzeit geholfen. Besonders hervorheben möchte ich die Reittherapie, die Klettertherapie und die Gruppen. Der Kontakt zu Mitpatienten war wichtig und die anfängliche Scham sich zu offenbaren, war schon bald einem Vertrauen gewichen. Natürlich ist in Prien auch nicht alles optimal, aber die Leitung ist offen für Kritk und arbeitet dran. Mir wäre vor allem wichtig, dass zukünftig auch weitere Therapiearten, zB Schematherapie, hinzukommen. Dies wäre ggf. vielen sehr schweren Fällen zB im Bereich meiner Erkrankung, aber auch bei therapieresistenten Esstörungen eine Hilfe. Auch wenn Namen eigentlich nicht genannt werden sollen, möchte ich trotzdem Einen besonderen Dank an folgende Behandler richten: Dr Greetfeld und Professor Voderholzer, Frau Grill und Martin von der Sporttherapie, Frau Weißmeier von der MZ, Sergej von der Physikalischen. Und vor allem die so tolle Frau Dr Grandl beim Bereitschaftsdienst und Dr S. Koch, meinen perfekten Bezugstherapeuten, den ich so sehr vermisse.

Karate

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwänge
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrungen in der Schön Klinik am Roseneck
Waren mehr als positiv
Das ganze Ärzte Team ist
bestens alle Probleme werden
sofort behandelt
Man fühlt sich nur wohl und
Verstanden Die Psychologen
Sind einfüllsam und sehr kompetent Das ganze Personal
sehr nett und das Essen sehr gut Diese Klinik kann ich nur bestens weiter entpfehlen

Sehr gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr gute "Kundenbetreuung"
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War 9 Wochen in der Klinik, habe nur gute Erfahrungen gemacht. Ich fühlte mich immer gut aufgehoben. Das gesamte Personal, sowohl Ärzte, Physios ..., als auch Verwaltungspersonal waren alle sehr kompetent, immer ansprechbar und freundlich.
Die Küche war hervorragend.

Meine Erfahrungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1/3   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr viele Freiheiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war nun zweimal stationär in Behandlung in der Schön Klinik Roseneck jeweils 16 Wochen. In dieser Zeit konnte ich mich dort fast wie Zuhause fühlen. Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich, das Angebot, sowohl Therapie als auch Freizeit, ist sehr umfangreich und das Essen ist sehr gut. Die Therapeuten, Ärzte und Co-Therapeuten waren immer für einen da und konnten einem immer weiterhelfen. Die Zimmer werden täglich gereinigt und der Müll täglich bis auf Sonntag geleert. Das Essen ist wie in einem Restaurant immer sehr vielfältig und abwechslungsreich, sodass für jeden etwas dabei ist. Es ist im großen und ganzen eher wie ein Hotel als ein Krankenhaus. Auch hat man sehr viele Freiheiten, man darf in seiner Freizeit machen was man will, man kann sein Handy behalten und die Gegend ist wirklich wunderschön. Die Therapien dort haben mir sehr weiter geholfen gegen meine Essstörung und die Depressionen anzukämpfen. Ich fühle mich jetzt wieder frei und gesünder als je zuvor. Also kann ich jedem der eine Essstörung hat nur wärmstens empfehlen sich dort behandeln zu lassen.

Ich wurde nicht aufgenommen. Klinik ist offensichtlich sehr ökonomisch orientiert.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Die relativ kurze Wartezeit. Sonst Garnichts.
Kontra:
Mir wurde ein Einzelzimmer verweigert - und das bei meiner Art von PTBS! Unglaublich!
Krankheitsbild:
PTBS, Burnout, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund der Art meiner langjährigen Traumatisierung, ist es mir unmöglich, mit einem anderen (ganz besonders, weil fremden) Menschen zusammen in einem Zimmer zu wohnen und zu schlafen. Dies fand NULL Berücksichtigung! Meine KK (ich bin 'leider' nur gesetzlich krankenversichert) zahlt nur eine Fallpauschale und die Schön Klinik wäre zur Einzelzimmerunterbringung nur bereit, wenn ich eine Zusatzversicherung hätte oder die Mehrkosten von 55 €/Tag selbst zahlen würde. Dies wird ständig abgefragt und angeboten wie Sauerbier. Bist du nur bei der GKV - Pech gehabt! Aber wer hat bis zu 4620 € mal eben so über?!

Und so bin ich gar nicht erst aufgenommen worden. Krasse Zwei-Klassen-Medizin! Daher kann ich die Schön Kliniken nur als ökonomisch orientiert einstufen. Und ich meine Kliniken, da alle drei, vom Behandlungsspektrum in Frage kommenden, das gleiche Konzept vertreten.

Ich bin sehr zur Mitarbeit bereit und hätte die von anderen Patienten/innen vorgetragenen Negativpunkte akzeptiert und das Beste daraus gemacht. Aber dieser eine - fachärztlich attestierte - Punkt geht in meinem Fall gar nicht! Haarsträubend! In jeder 'normalen' Rehaklinik ist EZ-Unterbringung ganz normal. D.h., dass die Schön Kliniken diese medizinische Notwendigkeit aus Gewinnstreben ignorieren und daher aus meiner Sicht völlig inkompetent sind. Meine Fachärztin konnte das gar nicht glauben und hat über eine Woche dem Medizinischen Dienst hinterhertelefonieren müssen, um mal eine/n Kollegen/in zu sprechen zu können. Und sie bekam die selbe ablehnende Antwort.

Sicher haben die Schön Kliniken auch ihre guten Seiten - für privat Versicherte, reiche oder Menschen, denen das Jugendherbergs-Feeling nichts ausmacht. Aber nicht für mich. Ich hoffe, dass ich bei Ihrer - doch so tollen - Erfolgsstatistik auf der Negativseite verbucht werde. Glaube ich, bei Ihrem doch etwas arrogantem Gebaren, jedoch nicht.

3 Kommentare

Burnie2 am 28.06.2018

Fehlerteufelchen: Im letzten Satz muss es natürlich 'arroganten' heißen.

Puhh, ich habe gerade nochmal darüber nachgedacht, wie viel Arbeit es gemacht hat, alle Anmeldefragebögen usw. auszufüllen und dabei meine ganze Krankengeschichte auszubreiten - im Amnesefragebogen noch einmal - für nichts und wieder nichts. Das ist mir gar nicht leicht gefallen.

Es wäre schön, wenn die Klinik diesen einfach zu klärenden Punkt 'EZ-Unterbringung' am Anfang des Prozesses abhandeln würde!

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Empfehlung von ganzem Herzen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (etwas undurchsichtig)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hilfe zur Selbsthilfe
Kontra:
Krankheitsbild:
Mittelschwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Anliegen war, Hilfe/Werkzeuge zur Selbsthilfe zu bekommen, da ich nicht mehr in der Lage war, mir selbst zu helfen. Den "äußeren Rahmen" (schöne Lage, wirklich gutes Essen, freundliche Mitarbeiter, Sauna, Schwimmbecken, Zusatzangebote wie Yoga, Ausflugsangebote, etc,...) empfand ich als angenehmes Eingebettet/- umsorgtsein - unterstützt durch die physikalische Abteilung, die ich als feinen Baustein der Thematisierung "Ich tue mir Gutes und achte auf mich" empfunden habe. Die verschiedenen Therapiebausteine haben mir (auf ganz verschiedenen Ebenen, in Gruppentherepien und als Einzeltherepie) die Anregung und Möglichkeit gegeben, meine Probleme, Glaubenssätze, Handlungsweisen/- strategien zu reflektieren und zu hinterfragen (ein schmerzlicher Prozess) - und wirkliche Hilfestellung bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen geleistet (mir persönlich hat zum Beispiel das Malen geholfen, Zugang zu meinen Gefühlen zu finden und sie auszudrücken). Die verschiedenen Sportangebote haben mich - mit sanftem Druck - wieder mit mir und der Welt in lebendigen Kontakt gebracht (die neu entdeckte Liebe zum Yoga hab ich mit nach Hause genommen).
Kritikpunkte sind aus meiner Sicht, daß die Klinikräume überheizt sind, daß der Aufenthaltsraum und das Cafe der Nichtprivatpatienten - im Gegensatz zu dem der Privatpatienten - leider ziemlich uneinladend/ungemütlich sind. Auch kann man als Kassenpatient nicht einzelne Module zubuchen (z.B. eine 2. Therapeutensitzung pro Woche), was ich sehr bedauerlich finde.
Ich habe die Klinik nach 7 Wochen in einer wesentlich besseren körperlichen und seelischen Verfassung verlassen - mit der Überzeugung, der (natürlich nicht völlig verschwundenen, aber spürbar leichteren) Depression nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein, sondern selbstbestimmter und aktiver mit meiner Depression umgehen zu können, - und dem Gefühl, wieder in die (irgendwann Depressionsfreie) Zukunft zu gehen.

Immerhin schmeckte das Essen...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Mitpatienten, die meinen Erfahrungsbericht so teilen würden; Essen; die Lage
Kontra:
therapeutisches Niveau, nicht nachgeholte Stundenausfälle, kein Entgegenkommen auf Therapie-bezogene Patientenwünsche, Behandlungsplan, viel Lärm äh Geld für nichts
Krankheitsbild:
Depression, Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Da mir vor vielen Jahren als Privatpatient hier sehr geholfen wurde, entschied ich mich nach über einem Jahrzehnt, mittlerweile gesetzlich versichert, wieder für diese Klinik: eine fatale Fehl-Entscheidung, wie sich herausstellen sollte.

Schon nach wenigen Tagen bestätigte sich der erste Eindruck einer geldgierigen Massenabfertigungsanlage.

Mein Krankheitsbild sollte sich drastisch verschlechtern und ich die Klinik kränker verlassen als ich eingewiesen wurde.

1. dreiste, ja hochmütige Unflexibilität auf Therapiewünsche der Patienten: als ich bereits nach der ersten Einzeltherapie feststellte, mit meiner Therapeutin nicht zurechtzukommen und den Therapeuten wechseln wollte, wurde mir das nicht gestattet, denn es seien hier ja nur die besten Therapeuten am Werk. Bis einschließlich der letzten Einzel-Therapiestunde vollbrachte meine Therapeutin das Kunststück, mir nicht einen einzigen verhaltenstherapeut. Ansatz mit auf den Weg zu geben. Womit wir beim zweiten Punkt wären.

2. indiskutables Niveau der Therapeuten: sowohl menschlich als auch therapeutisch/fachlich. Die Ko-Therapie - wenn denn mal jemand da war- war sich beispielsweise nicht zu schade, mich am Rande des Nervenzusammenbruchs auf ein kurzes Gespräch in 4-5 Stunden zu vertrösten. Der Verzehr von Pausenbrötchen hat natürlich Vorrang vor dem seelischen Wohl des Patienten. Sprach's und setzte mich vor die Tür. Welchen Sinn es ferner wohl hat, merklich unsichere und unerfahrene Bezugs-Therapeuten mit einem Durchschnittsalter von geschätzt Ende 20 auf Patienten mit schweren psychischen Krankheiten 'loszulassen' ? Richtig, personell frische Studienabgänger Fach-Ärzten und erfahrenen Psychologen vorzuziehen spart Kosten.

3. Der Schön-''Komfort''. In 10 Wochen war man nicht in der Lage, mir einen funktionierenden Fernseher zu kredenzen. Noch Fragen?

Schön Klinik-der Schlüssel, der mir die Tür zum freien und glücklichen Leben öffnete

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Ideen der Therapeuten für die Expositionen; sympathisches, kompetentes und super freundliches Therapeutenteam; sehr gute Ratschläge/Inspirationen; strukturierte Einzeltherapie; vielseitiges und tolles Sportangebot vor allem das Klettern
Kontra:
viele Fragebögen; Einzelzimmer nur gegen Aufpreis oder als privat Patient
Krankheitsbild:
Zwangshandlungen-/gedanken; Trichotillomanie; Impulskontrollstörung; Misophonie; Traumabewältigung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen, ich bin 18 Jahre alt und habe unter Zwängen, Misophonie, Trichotillomanie, Traumen und Skinpicking gelitten. Meine Psychologin gab mir den Rat in eine Klinik zu gehen, woraufhin ich sehr skeptisch, schockiert und vorerst ablehnend reagiert habe. Doch ich entschied mich dafür. Und es war richtig so. Traut euch diesen Schritt zu wagen, der Erfolg wird sich lohnen. Nach langen Überlegungen und vielen Zweifeln wie zum Beispiel:' Werde ich Anschluss finden? Ist das richtig was ich tue? Brauche ich einen stationären Aufenthalt? Bin ich so krank? Was kommt auf mich zu? Muss ich mir das wie eine Psychatrie vorstellen?', wurde ich dann letzlich im März 2018 aufgenommen. Ab diesem Tag begann die beste und schönste Zeit meines Lebens. Und zugleich war es manchmal sehr schwer und ein harter Kampf gegen mich selbst.Natürlich gab es hoffnungslose und traurige Tage, aber das gehört dazu und aus schwachen Momenten wächst man. Von Woche zu Woche ging es mir deutlich besser. Mein Leben wurde erneut umgekrempelt, aber diesmal positiv. Alle meine Zweifel waren für umsonst. Man hat so viele Freiheiten und jeder findet Anschluss. Das Geilste: jeder versteht euch und man muss sich nicht rechtfertigen!Ich habe ständig neue Erfahrungen und Inspirationen gesammelt und Neues dazu gelernt.Mit anzusehen und zu spüren wie viel freier und glücklicher ich geworden bin und alles unbeschwerter und leichter geworden ist, war das Größte überhaupt. Mehr und mehr habe ich alles verarbeitet in diesem vielseitigen Therapieangebot und mit jedem Tag dieser 8 Wochen Aufenthalt bin ich dem Ziel näher gekommen.Zum Vergleich:vor der Klinik pro Woche 140 Handtücher und 20 min Gesicht gewaschen; jetzt 3-6 Handtücher pro Woche und 2 min waschen.Die Klinik und mein Kampfgeist haben mir selbst so viel Unabhängigkeit wieder gegeben. Und darauf bin ich verdammt stolz! Gestärkt und zuversichtlich bin ich Zurück. Voller Freude, beginne ich das Jetzt!Es ist besonders,ohne Krankheit.Ich liebe das Leben.

Die Chance auf ein neues Leben!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Perfekt vom Anfang bis zum Ende
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wäre ehrlich gesagt nie freiwillig in eine psychosomatische Klinik gegangen, wenn die Zwänge mich nicht fast lebensunfähig gemacht hätten. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass es mir dort gefallen könnte, jedoch wollte ich am Ende nicht mehr nach Hause und muss zugeben, dass es die schönste und intensivste Zeit meines Lebens war.
Ich finde es ist ein Geschenk, dass es diese Klinik überhaupt gibt und bin überglücklich dort gewesen sein zu dürfen.? Ich glaube es ist selten, dass in einem Unternehmen eine so angenehme Atmosphäre, ein so perfekt abgestimmtes Zusammenarbeiten, diese Dynamik und ein außergewöhnlich junges und liebenswürdiges Ärzte-/ und Therapeutenteam vorhanden ist.? Egal ob medizinische Zentrale, physikalische Abteilung, Cafeteriateam, Reinigungsteam, Rezeption oder Patientenmanagement, man hat sich immer perfekt betreut gefühlt und wurde zu jeder Zeit unterstützt. Auch alle Therapieangebote sind auf jeden Einzelnen abgestimmt und ein wichtiger Bestandteil der Zwangsbewältigung.? Jeder Therapeut hat die für mich äußerst konstruktiven und hilfreichen Zwangsgruppenstunden anders, auf seine Art und Weise, gestaltet, wodurch man jedes Mal eine neue Perspektive kennenlernen durfte. Außerdem wurde man sowohl medizinisch als auch psychologisch, unter anderem auch von den Cotherapeuten, perfekt betreut und hat sich immer verstanden gefühlt.
Am wichtigsten für mich war jedoch, dass ich es schaffte mich meiner Bezugstherapeutin anzuvertrauen. Dies gelang mir schließlich auch, da diese eine sowohl äußerst empathische als auch kompetente Therapeutin war. Durch die dort ausgeführten Expositionen habe ich es geschafft das Zwangsverhalten deutlich zu minimieren und somit endlich wieder mehr Lebensqualität zurückzugewinnen.
Was ich mir nie vorstellen konnte ist, dass ich während meines Aufenthaltes die wundervollsten und empathischsten Menschen kennenlernen würde. Folglich kann ich die Schön Klinik Roseneck nur weiterempfehlen.
Vielen Dank für alles!

Kampf dem Zwang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
ganzheitliche medizinische Betreuung
Kontra:
viele Fragebögen :-)
Krankheitsbild:
Zwangsstörung und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte bereits einen Aufenthalt in einer anderen psychosomatischen Klinik. In diesem Jahr war ich zum ersten mal Patientin in der Schön Klinik in Prien.
Was mir besonders gefallen hat, war auch die gute medizinische Betreuung. Neben der hervorragenden psychosomatischen Behandlung ging es auch um die Abklärung körperlicher Erkrankungen. Bei mir wurde z.B. eine angehende Diabetis durch mehrere Tests diagnostiziert. Neben der Abklärung von Migräne und einer Schilddrüsenuntersuchung durch Fachärzte gab es auch umfangreiche physiotherapeutische Angebote. Ich fühlte mich als Patientin ernst genommen und empfand vollstes Vertrauen zu den Therapeuten. Wichtig waren mir auch der Umgang mit den Mitpatienten. Hier kam es im Laufe der Zeit zu Freundschaften. Man hat viel miteinander unternommen, was auch von der Klinik unterstützt wurde. Ich kann die Schön Klinik in Prien jedem weiter empfehlen.

Respektabler und professioneller Umgang mit Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwänge, Depression, Persönlichleitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte bereits mehrere klinische Aufenthalte. In diesem Jahr war ich zum ersten mal Patientin in der Schön Klinik in Rosenheim. Ich hatte stets den Eindruck in professionellen Händen zu sein und das Arzt-Patienten-Verhältnis erfolgte stets auf "gleicher Augenhöhe" und mit viel Respekt und Interesse gegenbüber und an dem Patienten.

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