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Schön Klinik Roseneck

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Am Roseneck 6
83209 Prien am Chiemsee
Bayern

246 von 334 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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397 Bewertungen

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Mein schöner Aufenthalt, mit dem besten Personal! Freue mich schon auf meinen nächsten Aufenthalt im April!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das Personal ist Top, Sehr sehr kompetente Leute!
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich finde die Klinik sehr sehr schön. Die dortigen Doppelzimmer finde ich eine gute Lösung, da man sich zwar zurückziehen kann, aber schon durch einem Mitpatienten aus dem Tief wieder herausgezogen werden kann. Die Zimmer sind sehr bequem und laden zum längeren wohnen ein. Man hat einfach eine Menge Platz um sich dort einzurichten.
Das gesamte Personal ist super nett und sehr hilfsbereit. Ich kann mich z.b. an eine Mitarbeiterin der Station 1 erinnern ( Name ist mir gerade entfallen ), welche ohne zu zögern, sich um mein Problem der Terminierung kümmerte, obwohl sie dafür nicht "zuständig" ist. Mein Gedanke dabei war nur "Wow!" Eine super Person!
Ein großes Lob an die Medizinische Zentrale! Man überlegt gar nicht, was sie im Hintergrund für die jeweiligen Stationen machen und am Laufen halten. Die Gestaltungstherapie hat mir persönlich sehr weiter geholfen. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln und einiges mitnehmen. Die Frau Follert macht ihre Arbeit sehr sehr gut! Sie greift auch gut durch, wenn z.b. ich in alte Verhaltensmuster oder Gewohnheiten falle, was mich sehr beeindruckt hat.
Beeindruckt hat mich aber auch unser Oberarzt, der Dr. Lammers! Er stieß erst während meines Aufenthaltes neu dazu und war aber sehr schnell in meinen Themen drin. Ich habe gemerkt, dass er sich sehr für meine Themen und Interessen, interessiert hat. Er hat mir sehr viele gute und nützliche Tipps gegeben, die ich in mein Alltagsleben einbauen werde!
Die Frau Hügel, welche meine Oberärztin am Anfang war, war auch eine super Ärztin! Ich fand es Top, wie sie sich dafür eingesetzt hat, dass ich in die Klettergruppe komme, um an meinem Vertrauen und der dazugehörigen Angst, zu arbeiten.
Richtig Top war auch mein Bezugstherapeut Herr Karl! Ein echt cooler Typ! Die Gruppen- und Einzeltherapien haben mir persönlich sehr viel Spaß gemacht. Aber auch wenn sie teilweise sehr hart waren, haben sie mir sehr viel gebracht. Ich habe mich bei ihm sehr geborgen und verstanden gefühlt.Coole Klinik!

Schön Klinik Roseneck Rosenheim

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Freundlichkeit
Kontra:
Schwimmbad fehlt ,ruhe Raum ,und bei Gestaltung zu wenig was mann machen kann! Und sehr schade kein Kaffee in der Klinik..
Krankheitsbild:
Psychsomatik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die schön klinik in Rosenheim ist sehr schön. Die an Rezeption sind sehr nett bei der Ankunft in der Klinik. Die 2 Bett Zimmer auch sehr gut ist alles was man so braucht.Finde ich sehr gut 2 Bett Zimmer das habe sie gut gemacht!
Die coterapolten sind sehr nett und freundlich.Auch die Psychologen so wie stationsärzte.
Ärzte auch sehr toll!
Die Reinigungsfrauen auch sehr nett und freundlich!
Es sollte öfter Kontrollen in den oberen Stockwerken gemacht werden. Die Leute wo da oben sind die fangen zwischen 8/30 bis 11/30 Sachen zu schieben und zu rumpeln so spät das man nicht schlafen kann und die Türen schlagen finde ich auch nicht so gut! Auf der R3.schade ist es das es kein Kaffee gibt in der Klinik! Kein Schwimmbad.Auch in der Gestaltung gibt es so einiges nicht schade. Koknetives mit Computern gibt es nicht so wie klangliege! Auch zu wenig Sport möglichkeiten finde ich total schade! Sonst ist es eine tolle Klinik!

Hervorragende Therapeutische Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie bei Frau Rieger
Kontra:
Krankheitsbild:
Akute Depessive Phase
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 9 Wochen in der Klinik. Angekommen in einem extrem schlechten seelichen Zustand habe ich dort wunderbare Ärzte und Therapeuten getroffen. Mit anfänglich großem Zweifel ob mir geholfen werden kann, kann ich heute sagen, dass mir die Zeit in Prien mein Leben wieder gegeben hat. Ich habe mich und meine Gefühle wiedergefunden.
Vorausgesetzt man ist bereit wirklich aktiv mitzuarbeiten und sich voll und ganz auf die angebotenen Therapiemöglichkeiten einzulassen, kann man viel heilsames aus Prien mitnehmen.
Man sollte aber nicht mit der Einstellung anreisen: „die werden es schon für mich richten.“ Dann kann man auch zu Hause bleiben und den Platz einem Menschen überlassen, der mitarbeiten will.
Ich persönlich danke vor allem Herrn Dr. Voderholzer und seinem Team. Besonders die Cotherapeutinnen der Station C 5 verdienen Lob für ihren Einsatz. Auch Frau Rieger als Phsychologin ist eine großartige Therapeutin für mich gewesen. Alles in allem verdient die Schön Klinik Roseneck in Prien aus meiner Sicht in allen Bereichen 5 Sterne.
Ich bin auch heute in meinem Alltagsleben froh und dankbar für die Werkzeuge, welche ich zur Bewältigung meines Lebens mitbekommen habe. Mir geht es einfach schlicht und ergreifend wieder richtig gut. Danke dafür.
Nicht umsonst ist die Klinik als eine der besten in der Zeitschrift Focus ausgezeichnet worden.
Ich hoffe, das ich nie wieder in eine solche psychiche Krise komme, weiß aber heute sicher wo ich Hilfe bekommen kann.

Klinik und Therapeuten zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Therapie,die Therapeuten und das e Ärzte
Kontra:
Sauberkeit der Zimmer, Privatsphäre im Zweibettzimmer nicht existent,was belastend während des Therapieverlaufs ist
Krankheitsbild:
Depressionen, Bulimie, Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Schön Klinik Roseneck in Rosenheim.
Diese Klinik ist mit rund 100 Patienten Recht überschaubar,was mir gut gefiel.
Die Ärzte und Therapeuten sind sehr fähig und sehr gut auf ihren gebieten.Es wurde gut acht auf mich gegeben,es wurde sich Zeit genommen und es war immer ein Ansprechpartner da.
Ich war wegen Depressionen, Bulimie und Ängsten 9 Wochen in der Klinik.
Diese Art der Therapie ist sehr intensiv und oft schmerzhaft und aufwühlend,aber sie bewegt etwas.
Ich würde gerade bei Esstörungen die Klinik empfehlen.
Die Therapeutin,mit der ich Kontakt im Rahmen meiner Therapie hatte war sehr professionell, menschlich, geduldig, freundlich und sehr gut in ihrem tun.
Ich würde diese Klinik jedem empfehlen und auch jederzeit wiederkommen.
Gewisse Co.Therapeuten sind nicht sehr einfühlsam und manchmal teilweise unfreundlich,aber die Therapeuten & Ärzte auf die es ankommt,sind nicht so.
Man muss sich vor dem Aufenthalt darüber im Klaren sein,dass einem nur geholfen werden kann,wenn man bereit ist mit zuarbeiten und keine Wunder generell erwartet und nicht denkt das innerhalb von zwei- drei Wochen schon Erfolge ersichtlich sind.
Denn jeder Patient braucht Zeit um anzukommen,sich einzufinden,die Ärzte und Therapeuten müssen sich von der Erkrankung und dem Patienten ein genaues Bild machen,was dauert.

Danke für die wunderbare Betreuung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Betreuung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Von Beginn an)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Stets erreichbar)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einfach und kompetent)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Hell und freundlich)
Pro:
Sehr gute Betreuung ab Beginn
Kontra:
Keine negativen Punkte
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vom ersten Kontakt zur Klinik per Internet, über die telefonische Beratung bis hin zur Aufnahme in der Klinik bekam ich einen sehr guten Eindruck. Alle waren sehr hilfsbereit und freundlich. Die Rahmenbedingungen sind fantastisch.
Die Zimmer sind hell und freundlich eingerichtet. Das Essen ist abwechslungsreich und reichhaltig.
Der Therapieplan ist gut durchdacht und auf mich persönlich abgestimmt gewesen. Zugeordnet war mir eine Bezugstherapeutin. Sie hat sich um mich intensiv gekümmert und mir sehr geholfen mich selbst und meine Probleme gut einzuordnen. Durch die Gruppentherapien lernte ich viel durch das Bearbeiten verschiedener Probleme von unterschiedlichen Personen über mich selbst. Auch erkannte ich verschiedene Lösungswege. Die Depressionsbewältigungstherapie ermöglichte mir einen theoretischen Einblick und ein besseres Verständnis meiner Erkrankung. Die Cotherapeuten führten den Kurs "Soziale Kompetenz" durch. Hier lernte ich unter anderem durch Rollenspiele wie ich mich am gesündesten in der Gesellschaft bewege. Außerdem hat die Cotherapie mich bei Planungen gut unterstützt. Nicht nur die psychotherapeutische Betreuung per Verhaltenstherapie ist sehr gut sondern auch die medizinische Betreuung. Durch eingehende Untersuchungen ist eine Schilddrüsenerkrankung erkannt und behandelt worden.
Ich bin sehr dankbar für die wunderbare Betreuung von Beginn an. Von der Reinigungskraft über die Rezeption, die Cotherapeuten, die medizinische Betreuung, die psychologische Betreuung und die chefärztliche Betreuung waren alle sehr Verständnisvoll und haben für ein vertrauensvolles Miteinander gesorgt. Ich habe erkannt wo meine Knackpunkte sind und an diesen Punkten gearbeitet. Für meine Zeit nach dem Klinikaufenthalt erhielt ich Hilfsmittel an die Hand um weiter an meiner Genesung zu arbeiten.
Ich bedanke mich sehr für die fantastische Betreuung.
Sollte ich nochmal in eine schwere Depression fallen werde ich jederzeit die Schön Klinik Roseneck bevorzugen.
Vielen Dank!

durch intensive Expositionen Zwänge fast gänzlich losgeworden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Intensität der Expositionen, Gruppendynamik, Ambiente
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam im Sommer 2017 wegen einer sehr hartnäckigen Zwangserkrankung (Waschzwang; Angst vor Infektion/Kontamination) in die Schön Klinik Roseneck in Prien/Chiemsee. Dieser stationäre Aufenthalt wurde gemacht da die bisherige ambulante Psychotherapie zuhause leider wenig Erfolg brachte.

Ich war vom Beginn meines Aufenthaltes an sehr therapiemotiviert, und nach kurzer Zeit begannen die ersten Expositionen. Die Expositionen waren - wie von mir ausdrücklich gewünscht - sehr intensiv und fordernd, und gingen wegen der Hartnäckigkeit meines Zwanges absichtlich deutlich über die Alltags-normalität hinaus. Ich hatte einen hervorragenden Bezugstherapeuten, der mich bei allen Expositionen sehr gut begleitete und sich auch stets um mein Befinden kümmerte. Auch die Einzeltherapiegespräche mit ihm waren sehr zufriedenstellend. Als Privatpatient konnte ich von mehr wöchentlichen Therapieeinheiten profitieren.
Die Gruppentherapien habe ich als sinnvoll erachtet, wobei es etwas Glück ist ob man sich in einer Gruppe wohl fühlt oder nicht (gruppenleitender Therapeut; Mitpatienten). Die Privatpatientengruppe ist etwas kleiner (8 Personen), wodurch man mehr eigene Themen einbringen kann. Sport- und Bewegungstherapie ergänzt das Therapieprogramm, wobei es hier keine highlights gab. Die medizinische Betreuung abseits des Bezugstherapeuten war in Ordnung (weder positiv noch negativ hervorstechend).
Das Essen war sehr gut, das Abendessen jedoch repetitiv. Prien ist ein hervorragender Ort für eine Therapie.

Nach ca. 2 Monaten Aufenthalt konnte ich die Klinik weitgehend frei von Zwängen verlassen. Ich kann die Klinik somit mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Allerdings hatte ich sicher auch viel Glück mit meinem Bezugstherapeuten und einen starken Willen meinen Zwang zu bekämpfen.

Klinikaufenthalt in Roseneck als Trauma

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1989   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (s. oben)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Depression und Prüfungsangst
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik geht man äußerst autoritär mit den Patienten um. Das Einzige, was man tun kanna, ist, freiwillig in diese Klinik zu gehen. Will man dann die Behandlung abbrechen, wird einem kurzerhand gedroht, dass das an die Krankenkasse weitergegeben wird, sodass man alles selbst zahlen muss. Mich hliet man damals für magersüchtig, weil ich aufgrund einer Depression wenig Appetit hatte. Dabei sind die Unterschiede im Essverhalten des Depressiven und des Essgestörten doch eigentlich ganz klar: Der Essgestörte zählt jedes Gramm, der Depressive vergisst das Essen. Wenn man kritische Fragen stellte, wurde man nur niedergemacht. In der Kochgruppe, zu deren Teilnahme ich gezwungen wurde, waren lauter Essgestörte, die richtig bösartig zu mir waren. Wenn man Single ist, wird in der eigenen Sexualität auf eine Art und Weise herumgewühlt, die an Missbrauch grenzt. Dass man auf diese Weise die Motivation des Patienten nicht gewinnt, so weit reicht es bei den Mitarbeitern dieser Klinik offenbar nicht. Ich habe heute noch Alpträume, dass ich aus dieser Klinik weg möchte und wieder "eingefangen" werde. Der Aufenthalt war traumatisierend.

Eine Klinik mit HERZ ...

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute und hilfreiche Therapiegespräche
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Magersucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Liebe Mitarbeiter der Schön Klinik in Prien,

hiermit möchte ich ein herzliches Dankeschön schreiben und kann nur POSITIVES über diese tolle Klinik und deren Mitarbeiter berichten.
Meine Tochter war in Behandlung und hat, dank´ Ihnen, viele gute Erkenntnisse für ihre weitere Genesung mit nehmen dürfen.
Ich wünsche der Schön Klinik in Prien weiterhin sehr gute Erfolge und Patienten die gesund werden wollen.

Unpersönlich und uninteressiert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Bezugstherapeut, Körpertherapeut, schöne Lage (besser, wenn man ein Auto dabei hat)
Kontra:
Chefarzt, Cotherapeuten, mangelnde Organisation, keine richtige medizinische Behandlung, kein frisches Essen (verschimmeltes Brot etc.)
Krankheitsbild:
Depression/emotionale Instabilität
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war diesen Sommer vier Wochen zur Behandlung in Prien und muss leider sagen, dass ich sehr enttäuscht war.

Die Atmosphäre in dieser Klinik ist sehr kühl und unpersönlich. Nach der Aufnahme hat man nicht mehr das Gefühl, dass der eine weiß, was der andere tut und das Behandlungskonzept ist ziemlich unpersönlich und nicht auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten.

Die Cotherapeuten, die eigentlich für Notfälle ausserhalb der Therapiezeiten da sind, sind so gut wie nie erreichbar und auch nachts ist es sehr sehr schwierig, Hilfe zu bekommen, wenn es einem akut schlecht geht. Insgesamt ist man sehr auf sich alleine gestellt, was ich für eine Klinik für Menschen mit psychischen Erkrankungen sehr schwierig finde.

In den vier Wochen bin ich leider auch nur in knapp die Hälfte der für mich wichtigen Kurse gekommen, da einfach alles ausgebucht war, sodass ich oft nur eine oder gar keine Therapie am Tag hatte, wodurch der Aufenthalt hauptsächlich zum “Zeittotschlagen“ wurde, was ja auch nicht Sinn eines Klinikaufenthaltes ist.

Leider war auch die “Behandlung“durch den Chefarzt mehr als fragwürdig. Er hat sich geweigert, auch nur ansatzweise über meine Medikation zu sprechen (obwohl das ja sein Aufgabengebiet gewesen wäre) und hat in den zwanzig Minuten wöchentlich für einen Chefarzt einer renommierten psychosomatischen Klinik, erstaunlich flache und unempathische Dinge von sich gegeben (“vielleicht müssen sie sich einfach in Demut üben...“, “was wollen sie denn, mir geht es doch auch nicht jeden Tag gut und ich beschwere mich nicht...“)

Insgesamt bin ich nach vier Wochen fast instabiler und verunsicherter gegangen, als ich gekommen bin, und das obwohl ich mich mehrfach erkundigt habe, ob es nicht sinnvoll wäre noch zu bleiben, da ich mich noch nicht stabil fühle.

Ich bin sehr enttäuscht von der Klinik Roseneck und würde sie absolut niemandem empfehlen. Ich glaube es gibt sehr viele Kliniken, in denen man besser aufgehoben ist!

Beste Klinik !! !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Genialer umfassender Therapieansatz-Verhaltensthetapie mit alkem drum und dran!
die einzige Klinik, die nich nach 2 Jahren schwerster Depression, die Hölle auf Erden- keine Besserung in Sicht- nicht mal die Ekektrokrampftherapie konnte mir helfen nach 17 Stromschlägen und ich schon fast soweit war mir einen Hirnschrittmacher in mein Gehirn operieren zu lassen-
Beste Therapie ever- ich bin tatsächlch wieder gesund geworden, woran ich schon gar nicht mehr geglaubt habe- geht nach Roseneck- ihr könnt nix falsch machen- ich habe so viele Fortschritte und Erfahrungen gesammelt, die mich in meinem Leben so enorm weiter gebracht haben?? so viel kann man in einer ambulanten Therapie garnich schaffen- die 15 Wochen haben sich mehr als gelohnt- so habe ich mir viel weitere Leidenszeit erspart! Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende! Kämpft, gebt die Hoffnung nie auf, auch wenn es noch so auswegslos erscheint- es erscheint nur so!

Die Klinik schenkte mir mein Leben zurück :)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
individuelle Behandlung, top Behandlungskonzept, vielfältiges Therapieangebot, fachliche Kompetenz, Kliniklage und -ausstattung
Kontra:
Krankheitsbild:
massive Zwangsstörung, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam in für Schön Klinik auf Grund einer enormen Zwangsstörung. Meine Waschzwänge, die mit einer starken Kontaminationsangst einhergingen, ermöglichten es mir nicht mehr eigenständig zu leben. Mein Tagesablauf war dominiert von Hygieneritualien & permanentem Desinfizieren. Sowohl von mir selbst, als auch von allen Gegenständen, die mit anderen Menschen in Berührung gekommen waren, ging in meinen Augen ein Infektionsrisiko aus. Selbst Lebensmittel konnten daher nicht mehr ohne Hilfe konsumiert werden. Öffentliche Toiletten zu benutzen, zu studieren, Hände zu reichen, Besuch zu empfangen- es war alles nicht möglich-Stillstand. Selbst meine Familienmitglieder wurden in das Zwangskonzept miteingebunden. Es war eine große Herausforderung sich in einer solchen Situation einem klinischen Aufenthalt zu unterziehen- nur fremde Menschen, ein fremdes Bett, nicht die eigene Toilette, keine Hilfe von meiner Familie- ich hatte enorme Angst und habe mich gefragt ob man mir helfen kann oder dies jetzt mein Todesurteil ist, da ein klinischer Aufenthalt nicht möglich ist, doch es zuhause auch nicht mehr haltbar ist- keine Klinik hatte zuvor geholfen.Doch diese Angst möchte ich allen Betroffenen nehmen! In der Klinik ist rund um die Uhr jemand für einen da und bietet individuelle Hilfe. Putzkräfte, die Küche und die Therapeuten arbeiten eng zusammen, um auch den Fällen zu helfen,in denen diese Bereiche am Anfang ein Problem darstellen- es passiert nichts, was man nicht möchte. Nach 13 Wochen Klinikaufenthalt, mit vielen begleiteten & selbstständigen Expositionen, kann ich nun stolz sagen, dass ich zwangsfrei bin.13 Wochen klingt lang, doch die Klinik hat mir mein Leben zurückgegeben, was ich die letzten 8 Jahre so nicht mehr führen konnte.
Neben der exzellenten Behandlung & Familiengesprächen, möchte ich noch die Ausstattung der Klinik/Zimmer, die Umgebung, das Hand-in-Hand-Arbeiten aller Fachbereiche & die Küche loben. Sehr freundliche Stimmung!

Für Bulemie ungeeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
unmenschlich
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zur Behandlung von Magersucht hat diese Klinik vielleicht ein gutes Konzept, leider wurden alle Essstörungen gleich behandelt. Der Umgang mit den Patienten war wenig wertschätzend. Unsicherheiten und Zweifel wurden nicht genügend ausgeräumt bzw. erklärt. Ich hatte in 4 Wochen 3 verschiedene Bezugstherapeuten. Man wusste nicht, wer therapeutisch für mich zuständig war. Auf meine Nachfrage hin, bekam ich zur Antwort: "Das ist wie im Leben. Leute werden krank und Leute gehen in Urlaub." Ich kann diese Klinik für Bulimie-Patienten in gar keinster Weise weiterempfehlen.

1 Kommentar

Sonne152 am 12.10.2017

Hallo Marlies45, vielen Dank für Deine Bewertung. Ich selbst war, aufgrund einer bulimischen Störung, in der Klinik Roseneck. Darf ich fragen, ob (und wenn ja, wo) Du Dir weiter Hilfe gesucht hast? Ich selbst bin verzweifelt auf der Suche nach einer geeigneten Unterstützung. Liebe Grüße, Sonne

Vollstens zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapien, therapeutisches Reiten, das Gefühl, immer auf ein offenes Ohr zu stoßen, die traumhafte Landschaft
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Burnout, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin nun schon vor vier Jahren in Roseneck gewesen! Meine Erfahrungen dort waren sehr gut. Sie waren deshalb gut, weil ich mich auf alles, was mir dort begegnet und passiert ist, eingelassen habe.
Ich kam mit vorgefertigen Mustern und hatte Vorstellungen, die sich dort nicht realisieren ließen. Nachdem mir das klar wurde, habe ich unverzüglich alle "Muster" über Bord geworfen und alles angenommen, sei es therapeutisches Reiten, eine junge Frau als Therapeutin, eine Gruppe, die nicht wirklich an den gruppentherapeutischen Sitzungen interessiert war. Es liegt an einem selbst, was aus dem Aufenthalt gemacht wird und letztlich als Ergebnis herauskommt.

Nachdem ich dieses für mich klar hatte, waren die neun Wochen, die ich in Roseneck verbracht habe, wirklich die "schönste, aber auch anstrengendste Zeit" in meinem Leben. Diesem Aufenthalt habe ich es zu verdanken, dass ich eine extreme Stresssituation unmittelbar nach meiner Entlassung relativ gut gemeistert habe und nicht in der Psychatrie gelandet bin.

Auch die zum Teil geschilderten negativen Erfahrungen mit dem Chefarzt kann ich für mich wirklich nicht nachvollziehen. Ich empfand, dass die wöchentlichen Einzelgespräche auf Augenhöhe und wertschätzend stattfanden.

Das sind meine Erfahrungen mit dieser Klinik und ich würde sofort wieder in die Klinik Roseneck gehen.

Der Klinikaufenthalt war die richtige Entscheidung!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Landschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Tinnitus, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich muss sagen, ich war wirklich positiv überrascht!
Ich habe mich durch die Bewertungen im Internet vorab etwas verunsichern lassen.
Natürlich haben Privatpatienten viele Vorteile, aber wo ist das nicht so?!
Ich habe mich auch als Kassenpatient sehr gut aufgehoben gefühlt!
Die Therapeuten waren wirklich spitze (unvoreingenommen, stellen die richtigen Fragen), die Zimmer auf der Station B1 sind sehr liebevoll eingerichtet, und auch mit meiner Zimmerpartnerin hatte ich großes Glück!
Ich bin mir aber bewusst, dass es auch hätte anders laufen können. Es ist eben einfach "Glück" oder "Pech" welchen Zimmerpartner man hat, die Klinik kann es hier nicht jedem recht machen und auf alle Details Rücksicht nehmen. Aber wer einen gesunden Menschenverstand hat, sollte das sowieso von vornherein berücksichtigen.
Und letztendlich hängt der Erfolg eines Klinikaufenthalts eh zum großen Teil vom Patienten ab, ob er wirklich etwas in seinem Leben ändern will oder ständig nur etwas zu nörgeln hat.
Und wies in den Wald schreit, so schreits auch wieder raus. :)
Daher mein Tipp: unvoreingenommen an die Sache herangehen, sich so gut wie möglich einbringen und nicht ständig Vergleiche zu den Privaten ziehen, sondern zufrieden sein mit dem was man hat, das ist nämlich nicht immer das schlechteste! :)

Professionell

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Man fühlt sich sofort willkommen und sehr ernst genommen
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Eine sehr professionelle Klinik mit außerordentlich fähigen und warmherzigen Therapeuten. Unbedingt empfehlenswert.

menschlichkeit läßt grüßen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
nichts possitives
Krankheitsbild:
erholungsfase nach schewrer krankheit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich habe zwar schon einen artikel geschrieben habe aber noch einen nachtrag wenn die chefärzte schon nicht die akten lesen so hätten sie es von gespächen hören können das mein vati während ich in der klinik war verstorben ist wäre es da nicht auch mechlich gewesen wewnn ein chefarzt der nicht gerade wenig von privatpatienten für 10 minuten einnimmt dann wenigstens sein beileid ausgedrückt hätte aber wenn der chefarzt schon so unmenschlich ist wie soll dann die klinik menschlich sein und auf das gesund werden der patienten achten wenn es doch nur um geld geht.

Ahoi Lebensfreude!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Klinikmitarbeiterinnen, Essensstruktur, Gruppentherapien, ACT, Sozial Kompetenzen, Einzeltherapien, Feedbacks, Teamzusammenhalt, Gruppenausflüge, Spontaneität, Lehrküche
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es ist bereits ein Jahr her, wo ich die Schön Klinik in Priem am Chiemsee das erste Mal betreten habe. Es war damals die beste Entscheidung die ich jemals hätte treffen können. Über mehrere Jahre hat mich die Anorexie verfolgt und nicht mehr losgelassen. Immer wieder gab es Auf- und Abfälle. Aber gesund wurde ich nie. Ohne die Schön Klinik hätte ich es selbstständig nicht mehr aus der Sucht hinausgeschafft. Es war mir eine grosse Hilfe, die liebenswerten Klinikmitarbeiterinnen und Ärzte als Unterstützung zu haben. Es hat mir sehr geholfen, eine tägliche Essensstruktur zu haben, sowie die verschiedenen Gruppen- aber auch Einzeltherapien. Natürlich kommt der grösste Schritt, wenn man wieder zuhause und selbstständig ist. Tagtäglich wird man mit Alltagssituationen konfrontiert und muss wieder lernen die richtige Entscheidung zu treffen. Aber auch da hat mir die Schön Klinik einen vorbereiteten Rucksack gepackt mit allem drum und dran was es zum wahren Leben braucht.
Ich bin dankbar die Entscheidung getroffen zu haben, die Schön Klinik besucht zu haben und bereue keinen einzigen Tag davon. Dieser Aufenthalt hat mir viel fürs Leben gelernt und ich möchte mich hiermit nochmals von ganzem Herzen für die einzigartige Unterstützung der Klinikmitarbeiterinnen und Ärzte bedanken. Danke euch allen vielmals, dass ihr mir den Weg ins Leben wieder gezeigt habt, mir mein Lächeln und meine Lebensfreude wieder gebracht habt. Ich hätte mir kein besseres Klinik-Team vorstellen können. Ihr seid allesamt ein wahnsinns tolles Team und ich muss viel an euch und die lehrreiche Zeit zurück denken.

Nicht hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tolle Lehrküche, abwechslungsreiche Bewegungstherapie, nettes Personal, schöne Klinik, nettes Freizeitprogramm
Kontra:
Konzept für BED zu sehr an untergewichtige Patienten angepasst, WLAN zu kompliziert und instabil
Krankheitsbild:
BED
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2017 wegen Binge Eating in Roseneck. Bei Aufnahme wurde mir gesagt, dass ich mindestens 12 Wochen bleiben werde. Nach 4 Wochen habe ich abgebrochen.
Jede Mahlzeit War für mich ein Horror. Ich habe Schwierigkeiten mit Autorität. Und beim Essen habe ich mich gefühlt wie ein kleines Kind. Uns wurde alles vorgeschrieben. Und ich kann nicht dem Therapeuten, der mich gerade scharf zurecht gewiesen hat, mein Herz ausschütten. Zudem ich erlebt habe, dass ich zwischendurch zur Co-Therapie gegangen bin und allen ernstes zu hören bekam, dass ich mein Problem lieber in die nächste Einzeltherapie mitnehmen soll. Ich stand nach ca. 2 Minuten wieder genauso verzweifelt draußen.
Außerdem empfinde ich es als problematisch, dass alle Eßstörungen zusammen behandelt werden. Mir hat es nicht gut getan, mir ein 3-Bett Zimmer mit Bulimie und Anorexie Patienten zu teilen. Ich hatte es ständig mit schönen Frauen mit einer gestörten Selbstwahrnehmung zu tun. Die meinten, mit ihren Modelmaßen wären sie fett und hässlich. Ich habe mich mit meinen 40 Kilo Übergewicht gefühlt wie der letzte Dreck.
Was zu meinem Abbruch geführt hat War, dass ich mit Begründungen,die ich nicht nachvollziehen kann, gezwungen wurde, Dinge zu essen die ich nicht mag. Und was noch schlimmer War, dass ich vom anfallartigen Überessen geheilt werden wollte und als Strafe für nicht geschaffte Richtmengen am nächsten Tag bei der gleichen Mahlzeit 150% essen musste. Und zwar in der gleichen Zeit! Das War für mich wie ein verordneter Fressanfall.
Jetzt habe ich Angst vor einem erneuten Versuch in einer anderen Klinik. Zudem ich mit den Worten entlassen wurde:"Sie werden sich an jedem Konzept reiben!"
Aber es gab auch Lichtblicke. Besonders bedanken, möchte ich mich, bei Frau Hinz aus der Lehrküche. Sie hat bei mir mit ihrer einfühlsamen Art dafür gesorgt, dass ich essen genießen konnte und nicht als Strafe bewertet habe.
Mein Dank geht auch an die tollen Sporttherapeuten. Sie haben mir mitgegeben, dass Bewegung in erster Linie mit Freude und nicht mit Leistung zu tun hat.

2 Kommentare

Tina312 am 13.07.2017

Ja das kann ich nur bestätigen. Ich war nicht in Prien sondern in Rosenheim untergebracht.
Wurde auch zum essen gezwungen und auch am Tisch von den magersüchtigen gemobbt. Mit 2 davon noch im Zimmer.
Habe auch abgebrochen.

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Die Klinik hat mein Leben verändert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
super Therapeuten-Team
Kontra:
Verwaltung lässt zu Wünschen übrig
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich, 23 Jahre alt, war von Februar bis April auf der Station R5 in der Schön Klinik Roseneck Haus Rosenheim. Seit fast 10 Jahren war ich immer wieder in psychotherapeutischer Behandlung, ohne große Erfolge zu erzielen.
Also entschied ich mich dafür, erstmals stationär eine Klinik aufzusuchen und ich muss sagen, dies war wohl der bisher wichtigste Schritt in meinem Leben.
Ich habe durch die zahlreichen Gruppentherapien und freiwilligen Angebote viel gelernt - über mich, über mein Umfeld und über meine Krankheit.
Allerdings muss man wirklich dazu bereit sein, teilweise grundlegende Verhaltensstrukturen ändern zu wollen und offen für Ratschläge der Therapeuten sein. Von alleine ändert sich nichts, das musste ich auch erst akzeptieren. Es gehört viel Arbeit dazu - und das jeden Tag. Die größte Herausforderung für mich war es, Gelerntes auch zuhause im gewohnten Umfeld umzusetzen.
Jetzt, 3 Monate nach dem Klinikaufenthalt, kann ich mit Stolz behaupten: Das ist mir gelungen.
Mein Leben hat sich von Grund auf verändert, weil ich mich verändert habe und viele Dinge nun anders angehe. Und hab ich doch mal einen schlechten Tag, bin ich bestens darauf vorbereitet.
Nach dem Klinikaufenthalt war ich noch genau 3x bei meiner ambulanten Therapeutin (zuvor 1x/Woche). Im Moment brauche ich keine Therapie mehr.
Ich kann jedem mit psychischen Problemen, der ernsthaft etwas an seiner Situation ändern möchte und für Neues offen ist, diese Klinik ans Herz legen!

Zwei-Klassen-Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kassenpatienten - Menschen zweiter Klasse)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Gute Therapien empfohlen, zu lange Wartezeit)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Ärzte und Therapeuten)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Zimmerbelegung, Speiseplan, Wartezeiten)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (nette Zimmer, leider 2 - 3-Betträume)
Pro:
Tolle Gegend
Kontra:
Menschen-zweiter-Klasse-Behandlung
Krankheitsbild:
Tinnitus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für Privatpatienten ist diese Klinik noch immer zu empfehlen. Kassenpatienten sollten sich einen Aufenthalt ersparen! Leider sind die Unterschiede in "Behandlung" der Patienten derart extrem geworden, dass sich der Kassenpatient oft wie ein Mensch zweiter Klasse vorkommen muss! Ob es um Wartezeiten auf Behandlungen, oder ganz einfach um den sehr, sehr unterschiedlichen Speiseplan geht - der Unterschied ist hier extrem! Die Wahlmöglichkeit der Reduktionskost gibt es auch nicht mehr!
Desweiteren werden beispielsweise Patienten mit Gehörüberempfindlichkeit zusammen mit "Schnarchern" oder "Zwangspatienten" in ein Zimmer gelegt, was von vornherein für große Probleme sorgt. Eine Umlegung ist nicht möglich! Diese sorglose Belegung der Zimmer sorgt bei den Kassenpatienten oft für Dramen! Es fließen Tränen, wo es eigentlich Erholung geben sollte und einige Patienten entschließen sich deswegen lieber zur Heimfahrt! Ich persönlich hatte Glück aber die Szenen, die sich hier immer wieder abspielten, ließen mich nicht kalt. Seltsam ist auch - um hier Co-Therapeut werden zu können, braucht man nur eine Pflegerausbildung! Leider können noch so gute Ärzte und Therapeuten (und die gibt es hier zweifellos), diese Mängel nicht aufwiegen! Das habe ich noch in keiner anderen Schön-Klinik erlebt! Deshalb würde ich Kassenpatienten von dieser Klinik abraten! Eventuell ist das einer der Ziele der Klinikleitung?

Hier wird einem super geholfen (wenn man es selbst will)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Therapieangebote, Unterstützung
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war die Entscheidung in die Klinik zu gehen wohl die Wichtigste, die ich je getroffen habe. Die Therapeuten sind sehr engagiert und helfen einem in jedem Bereich.
Das Therapieangebot ist vielfältig und deckt alle wichtigen Bereiche ab. Besonders zur Bekämpfung der Essstörung wurde mir hier super geholfen.
Mir hat die Zeit in der Schön-Klinik sehr gut gefallen und ich konnte viel für zuhause mitnehmen.
Ich habe lernen können wieder ein normales Essverhalten aufzubauen, an meinem Bewegungsdrang zu arbeiten und mir wurde bewusst, wofür es sich zu Leben lohnt.
Ich wurde in der Klinik aufgefangen und aufgebaut, habe gelernt Verantwortung für mich zu übernehmen und mir Schritt für Schritt ein normales Leben aufzubauen.
Die 17 Wochen waren eine intensive und wichtige Zeit, von der ich sehr profitieren konnte.

Es wird kein Fehler sein, sich in der Schön Klinik Roseneck anzumelden.
Ich kann die Klinik wirklich sehr empfehlen!

Sehr gut - vor allem deren Tagesklinik in München

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Besonders Schön Tagesklinik in München)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung Zwänge
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits in vielen psychosomatischen sowie psychiatrischen Kliniken und ich kann die Schön Klinik Roseneck nur empfehlen. Sowohl der Standort in Prien am Chiemsee also auch die Tagesklinik in München, die zu Roseneck gehört. Das gesamte Personal ist sehr kompetent. Obwohl es eine anstrengende und nicht immer einfache Zeit war, denke ich oft an diese Monate zurück.

7 interessante Wochen für ein ganzes Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016-2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Tinnitus- und Schmerzbewältigung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach nunmehr einem halben Jahr möchte ich meine Hochachtung vor dieser Klinik aussprechen. Es war mein erster Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik. Zur Tinnitus- und Schmerzbewältigung wurde mir die Schönklinik in Prien empfohlen.
Mit einem Lächeln denke ich an meine Zweifel, mich in der "richtigen" Klinik bzw. Station zu befinden zurück. Nachdem ich die ersten 14 Tage tränenreich "überstanden" hatte, begann für mich eine sehr interessante und gewinnbringende Zeit von insg. 7 Wo auf der Station B1.
Meine große Achtung vor den Therapeuten, Ärzten und Co-Therapeuten, die Freude an ihrem Beruf haben und stets professionell zusammenarbeiten. Doch auch alle anderen Dienstkräfte in dieser Klinik sind ständig um das Wohl der Patienten bemüht.
Bis auf die physiotherapeutischen Angebote (in meinem Fall) waren alle anderen therapeutischen Angebote größer als je erwartet. Dazu diese traumhafte Umgebung, die man zu jeder Jahreszeit genießen kann.
Ich habe sehr viel über mich selbst erfahren und gelernt, dass ich dankbar sagen kann, dass diese Klinik das Beste war, was mir passieren konnte.
Nach meiner Entlassung hatte ich große Bedenken, Erlerntes Zuhause nicht optimal umsetzen zu können und in alte Verhaltensmuster zu verfallen. Die Sorge war umsonst. Ich nehme meinen Tinnitus auch heute kaum noch wahr, habe Empfehlungen und Ratschläge umgesetzt und führe, ob auf Arbeit oder zuhause, ein viel ausgeglicheneres Leben. Die lange Wartezeit hat sich wirklich gelohnt.
Jeder sollte eine gute Eigeninitiative mitbringen und sich nicht nur auf andere verlassen!

Verbesserungswürdige Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (zu teuer und keine Freizeitsangebote)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Sitzgelegenheiten sind katastrophal)
Pro:
Ärzte u. Therapeuten
Kontra:
Alles andere in der Klinik
Krankheitsbild:
Depression u. Schmerzen am gesamten Körper.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Therapeuten und Ärzte waren Ok, 2 Schwestern aus der Medizinischen Zentrale deren Namen ich nicht nennen möchte, Sie sind meist in der Spät, oder Nachtschicht tätig sind ausgesprochen unfreundlich und sehr arrogant. Sie lehnen es sogar ab einem einen Verband anzulegen da Sie der Meinung sind man könnte das auch alleine. Sehr sehr unfreundlich. Die Einrichtung könnte besser sein, keine bequeme Sitzgelegenheiten weder in den Zimmern noch in den Therapieräumen.Für alles wird ein Geld verlangt, es gibt nichts umsonst, außer Wasser. Fernsehgebühren 2€ am Tag ist viel zu erhöht, da die Fernseher in den Zimmern so angebracht sind das man ein schwarzes Bild hat und nicht zu hundert% Fernsehen kann. das Haus soll schon 4 Jahre alt sein und die Fernseher sind schon längst bezahlt, so könnte man das Fernehen umsonst anbieten. Kaffee gibt es nur zum Frühstück, in anderen Kliniken gibt es den ganzen Tag bis 17 Uhr umsonst. will man nach dem Frühstück noch Kaffee trinken muss man ihn teuer aus dem Automaten kaufen. Auch der Getränke Automat ist unverschämt teuer bei 0,33L. Waschmaschine kostet 1€50 u. Trockner ebenso das heißt eine Wäsche kostet 3€. Das Freizeitprogramm lässt auch zu wünschen übrig. Ohne Auto ist man in Rosenheim aufgeworfen. Die Therapeuten und Ärzte wie gesagt sind einsame Spitze. Der Profesor ist sehr Kompetent und sehr freundlich. Wegen den Ärzten würde ich immer wieder hin gehen aber alles andere lässt sehr zu wünschen übrig. Zeitraum 04.05.17-21.06.17.

Wenn für dich ein Klinikaufenthalt in Betracht kommt, dann kann ich diese nur von Herzen empfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich konnte mit jedem noch so kleinen Anliegen zu meinem Arzt kommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (schön eingerichtetes EINZEL-Zimmer:))
Pro:
Offenes Konzept; herzliche,aber dennoch professionelle Menschen
Kontra:
Einige Therapieangebote nicht unbedingt hilfreich (betrifft natürlich nicht alle!)
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann sagen, dass ich sehr zufrieden mit meinem Aufenthalt war/bin!Ich hatte jederzeit das Gefühl gut aufgehoben zu sein und mich in der Obhut von guten Ärzten und Therapeuten zu befinden,die sich nicht nur wirklich gut mit meinem Krankheitsbild auskennen,sondern denen auch viel an meiner Gesundheit liegt und die nicht nur das Geld im Hinterkopf haben!Nach meiner Erfahrung,ist die Grenze zwischen Professionalität &Distanz und Menschlich-/Herzlichkeit fließend,so fiel es mir um Einiges leichter mich sowohl meinem Bezugstherapeuten,als auch den Ärzten,zu öffnen,als bei meinen (mehreren) ambulanten Therapeuten.Doch meiner Meinung nach, spricht nicht nur das "Team" (wie sie sich dort nennen) für die Schön Klinik Roseneck.Es gibt enorm viele Gründe einen stationären Aufenthalt dort anzugehen,so ist beispielsweise das Konzept sowohl einzigartig,als auch hilfreich!Außerhalb der Therapiezeiten,hatte ich jederzeit die Gelegenheit nach draußen zu gehen,was in ziemlichem Kontrast zu einer KJP steht!Man fühlte sich keineswegs eingesperrt,viel mehr kam mir die Zeit dort vor,wie in einem Hotel,wodurch man viel besser an dem Kampf gegen die Krankheit arbeiten kann.Alles an ihrem Konzept beruht allerdings darauf,dass man selbst die Gesundheit anstrebt,also sollte der/die Betroffene schon selbst entschieden haben,gegen die alten Muster anzukämpfen.Vieles kann nur dadurch erreicht werden, dass man selbst die Schritte tut (natürlich mit Unterstützungt),denn gezwungen wird man hier zu rein gar nichts- Stichwort Eigenverantwortung!Der Wille muss von einem selbst kommen und gerade weil man eben zu nichts gedrängt wurde,fiel es mir persönlich viel leichter an meinen Problemen zu arbeiten,als in meiner vorigen KJP!Es ist ein sehr offenes Konzept,was für mich viele Vorteile bot- so konnte ich am Wochenende bspw. nach München oder Salzburg fahren und meine Eltern durften mich jederzeit besuchen kommen.Klar,wer will schon gerne in eine Klinik?Aber ich kann nur sagen, wenn dann in diese!!:)

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014 / 201   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einfach alles !
Kontra:
Nix !
Krankheitsbild:
Burn Out, Depressionen, suizidale Gedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, besser hätte ich es nicht treffen können. Heute, gut zwei Jahre nach meiner Entlassung, habe ich wieder ein Leben ! Der Großteil liegt an einem selbst was man aus seinem Aufenthalt macht, man muss ehrlich zu sich selbst sein und sich seiner Gegenwart stellen aber man bekommt jede Art der Hilfe von allen Seiten, ich bin so dankbar, dass mir diese Klinik wieder zurück in ein Leben geholfen hat. Die Klinik Roseneck ist in allen Belangen, von A - Z zu empfehlen !!!

Lebensretter!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle Leute sind sehr freundlich, das Konzept besonders für essstörungen ist sehr gut, man bemerkt die Ahnung, bestes Frühstück
Kontra:
Wie in jeder Klinik kann es sehr triggernd sein
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin so froh nach Prien gegangen zu sein. Das Konzept ist sehr gut und wenn einem mal alles zu viel wird kann man an den See gehen. Eine bessere Klinik hätte ich nicht wählen können!

Ein achtsamer Weg zurück ins Leben!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe alle meine Therapieziele erreicht, daher kann ich nur sehr zufrieden sein!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Immer ein offenes Ohr für alle Belange und keine falschen Versprechen oder Hoffnungen, das zeichnet die Beratung der Roseneck aus.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle meine Wünsche sind berücksichtigt worden. Ich bin jedoch auch körperlich gesund.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es ist erstaunlich wie bei dieser großen Anzahl an Patienten und Personal, und den daraus resultierenden Terminen, bis auf wenige Ausnahmen ein so reibungsloser Ablauf stattfinden kann.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Man vergisst manchmal dass man sich in einer Klinik aufhält. Aber an den Maßstäben einer solchen gemessen war für mich das Ambiente einwandfrei.)
Pro:
Angestimmter Therapieplan, sensationelle Verpflegung, außerordentlich freundliches Personal, und tolles Ambiente.
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Angststörung und schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit Hoffnung aber in einem desolaten psychischen Zustand in der Schönklinik Roseneck in Prien an.
Als aufgeschlossener Mensch fand ich mich sehr schnell im Klinikumfeld zurecht, eine mir zugeteilte Patin (aus dem Patientenkreis) half mir dabei zusätzlich. Bereits in den ersten Tagen meines Aufenthaltes fühlte ich mich sehr sicher und erweiterte meinen Aktionsradius zusehends.
Der Therapieplan erwies sich als sehr umfangreich und aufeinander abgestimmt. So fiel mir auf dass meine Bezugstherapeutin tagesaktuell über meine Tätigkeiten und die Eindrücke, die ich bei den weiteren Therapeuten hinterlassen hatte, informiert war. Daraus ergab sich ein absolut vertrauensvolles Verhältnis, das meiner Überzeugung nach meine Therapie sehr stark unterstützt hat.
Im weiteren Verlauf der ersten Wochen stellten sich vor allem manche "Nebengruppen", wie Achtsamkeit und Bewegungstherapie, die ich anfangs eher skeptisch betrachtet habe, als für meine Fortschritte besonders wertvoll dar.
Nach vier Wochen startete die ABT (Angstbewältigungstherapie) in der ich nach der theoretischen Einführung mit meinen Ängsten konfrontiert wurde. Dabei durfte ich erfahren dass ich meine Ängste in den Griff bekommen kann und die angstbehafteten Situationen angehen und aushalten kann. Die Gruppenleitung erfolgte durch eine absolute Expertin auf diesem Gebiet, die mit ihrer Souveränität und ihrem Fachwissen zielsicher den Kern meiner Ängste und Probleme im Umgang damit traf.
Außerhalb des Therapieprogramms ist für eine lückenlose Betreuung aller ärztlichen und psychischen Belange gesorgt. So sind rund um die Uhr (auch am Wochenende und Feiertags) Ärzte und Co-Therapeuten erreichbar. Ebenso sind die meisten diagnostischen Einrichtungen in der Klinik vorhanden.
Mein Fazit: Für mich war der Aufenthalt die ersehnte Hilfe, die ich mir lange gewünscht habe. Eine gewisse Eigenmotivation vorausgesetzt, habe ich alle Bordmittel an die Hand bekommen, um meinen Alltag aktiv und ohne Panik angehen zu können.

Nur gut für einen schönen Urlaub

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (da Vertiefung der Erkrankung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Super Lage
Kontra:
Fehlende individuelle Behandlung, keine krankheitsentsprechende Behandlung
Krankheitsbild:
borderline und manische depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich, als Angehöriger, habe bezüglich der Verfahrensweise und der Behandlung in dieser Klinik eine völlig andere Sichtweise als viele, die in der Klinik behandelt werden.
In dieser Klinik werden alle Leute egal welche Probleme sie haben nach Schema F behandelt. Das heißt jede Menge Gruppentherapien aber nur einmal pro Woche eine individuelle Gesprächstherapie. Über das Paar Gespräch war ich mehr als entsetzt, denn hier wurde genau nach einer Stunde das Gespräch abgebrochen, obwohl wir mitten in einer kritischen Situation waren. Ich kam mir vor als wenn eine Operation mittendrin gestoppt wird, damit der Operateur Feierabend machen kann.
Nicht nur ich, sondern auch das Umfeld das mit meiner Expartnerin Kontakt hielt stellten fest dass in der Schön Klinik sehr viel Alkohol konsumiert wird. Es werden alle möglichen Tricks ausgenutzt um Alkohol in die Klinik zu schmuggeln z.b. in Organsaft Flaschen wird dann Schnaps eingebracht. Bis zum Torschluss wird in den Kneipen in Kliniknähe viel getrunken. Die Cliquen sitzen jeden Abend bis tief in die Nacht in der Klinik zusammen und feiern, trinken und schaukeln sich gegenseitig total hoch. Die Partnerinnen und Partner die aus diesem Cliquen tatsächlich noch als solche übrig geblieben sind - denn die meisten trennen sich während oder nach einer Behandlung in dieser Klinik, berichten alle das Gleiche, nämlich dass nachdem diese zurückkehren diese total aggressiv und unreflektiert ich bezogen, mit einem übersteigerten Selbstbewusstsein auftreten und nur noch ihr Ding machen. In dieser Klinik bekommen die Leute drei Wörter beigebracht die da lauten ich, ich und ich.
Ich habe den Eindruck, dass die Klinik den zu Behandelnden erklären, dass alle Probleme ausschließlich mit den Partnern zusammenhängen und sich am besten sofort trennen. Das ist für die Klinik einfach aber versetzt die Patienten in einen Zwiespalt und innere Zerwürfnisse.
Ich kann nur jedem raten sich eine andere Klinik zu suchen, wenn man gesunden möchte.

1 Kommentar

Kaffeepause am 07.06.2017

Es tut mir leid dass Ihre Erfahrungen als Angehöriger so negativ ausfallen. Ich möchte jedoch ein paar Dinge aus Patientensicht anmerken.
Als Privatpatient sind es zwei Einzeltherapien pro Woche, zumindest war es bei mir so. Die Gruppentherapien haben mir als Patient persönlich sehr viel gebracht. So konnte ich dort vor allem aus dem Austausch mit und das Feedback anderer Patienten viel für mich mitnehmen.
Ich bin verheiratet und hatte ebenfalls mit meinem Partner Gespräche vor Ort. Ich kann nur für mich sprechen, aber eine Prämisse zur Beendigung der Partnerschaft hat es nicht gegeben. Allerdings gab es auch bei uns auf Station Fälle in denen eine Trennung als letzter Ausweg stattfand. Die Entscheidung dazu kommt aber aus dem Patienten selbst und nicht von Außen. Wenn das so ist, ist das bitter aber manchmal unumgänglich.
Die Sache mit dem "Saufen": Jeder Patient, der in diese Klinik geht, ist freiwillig dort, erwachsen und kann außerhalb der Klinik schwer auf seinen Alkoholkonsum hin kontrolliert werden. Ebenfalls das Reinschmuggeln ist schwer kontrollierbar. Es handelt sich aber auch nicht um eine Suchtklinik und trotzdem wird gerade bei späterer Ankunft in der Klinik auf alkoholbedingte Ausfälle geachtet.
Umfangreicher Alkoholgenuss ist sicher nicht förderlich für die Therapie und das wird von allen Therapeuten die ich getroffen habe auch deutlich so kommuniziert. Aber hier gilt das Stichwort Eigenverantwortung!
Viele Patienten komme mit einem krankhaft geminderten Selbstbewusstsein in die Klinik und natürlich ist ein Kernpunkt die Steigerung desselben auf ein gesundes Maß. Das spüren natürlich auf die Menschen aus dem persönlichen Umfeld außerhalb der Klinik. Ich würde mich jedoch nicht als charakterlich verändert darstellen und bekomme auch kein derartiges Feedback aus meinem Umfeld.
Ich wünsche Ihnen dennoch alles Gute und Kraft mit dieser sicherlich nicht einfachen Situation umzugehen.

Mir wurde geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Chiemsee therapiert mit)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Stuhlübung mit Dr Hedlund als Urlaubsvertretung unvergesslich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Viele Möglichkeiten)
Pro:
Kursangebote Chiemsee Essen Frau Dr Hedlund
Kontra:
Der Chefarzt
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

2013 hat es mich durch eine Firmenfusion aus der Bahn geworfen. Burnout mit Tinnitus, Schlaflosigkeit, Depressionen etc. etc. Erstaunliche 10 Wochen behielten sie mich in Prien und das war gut so. Die Auszeit, eine Umsetzung, die Behandlungen in Prien und der Chiemsee haben mich wieder hergestellt. Heute stehe ich wieder fest im Berufsleben.
Was ich anders machen würde, wenn ich nochmal rein müsste: Keinen Therapeutenwechsel mehr probieren!!! und mich mit den Anfänger-Therapeutinnen zufrieden geben. (Habe mit einem Buch von der Wardetzki "Kränkung am Arbeitsplatz" an mir gearbeitet. War rückblickend auch sehr effektiv!) Dem Chefarzt Hillert aus dem Weg gehen, wenn man nicht schräg angeredet werden will. Nicht auflehnen gegen etwas, was nicht passt sondern genießen. Schwimmen, Malen, Walken, Reiten, Fisch essen gehen am See und das gute Essen der Klinik genießen. Freundschaften schließen, aber aufpassen mit wem.
Vom Achtsamkeitskurs zehre ich heute noch. Auch wenn ich die Übungen nicht mehr mache. Aber ich habe gelernt, dass es gut ist, in der S-Bahn mal nicht Zeitung zu lesen sondern die Augen zu schließen und auf meinen Atem zu hören.
Zum Malen habe ich keine Zeit mehr, aber ich denke noch sehr gerne an die Malstunden mit dem üppigen Angebot an Farben und Möglichkeiten zurück.
Danke Haus Roseneck!!!

Gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Freundlich
Kontra:
Viele ausfälle
Krankheitsbild:
Anorexie nervosa
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Sehr offen und freundlich

1 Kommentar

S0phie am 04.06.2017

Hallo, ich geh wahrscheinlich auch bald aus dem gleichen Grund in diese Klinik - könnte ich Dir noch privat ein paar Fragen stellen? Würde mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen! :)

Top Aufenthalt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Konzept ist absolut stimmig. Toller Ausgleich zwischen Therapie, Sportprogramm und Erholung.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich bin wirklich zufrieden! Das Therapeutenteam geht auf einen ein! Sie machen sich viele Gedanken, wie die Krankheit bestmöglich behandelt werden kann und das Cotherapeuten-Team ist im Notfall auch immer ansprechbar!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich war 5 Jahre lang von Nasenspray abhängig und völlig überwältigt, wie ernst das genommen wurde und nun kann ich berichten, dass ich seit meinem Klinikaufenthalt kein Nasenspray mehr benutzt habe!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Alle Kurse, die angeboten werden, empfand ich als klasse. Leider kommt man oft nicht so schnell in ein paar gewünschte Kurse rein und man muss 1-3 Wochen warten. Aber jeder Wunsch wird direkt aufgenommen!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Als Privatpatient mit Zugang zur Lounge kann man nur wunschlos glücklich sein! Die Zimmer sind top! Immer sauber, aufgrund eines tollen Reinigungsteams. Schwimmbad ist super. Man hat sehr viele Chancen sich in dieser Klinik sportlich zu betätigen.)
Pro:
Gesamteindruck
Kontra:
Wartelisten für manche Kurse
Krankheitsbild:
Angststörung, Soziale Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einer Angststörung und einer sozialen Phobie in der Klinik gewesen und bin absolut begeistert von diesem Aufenthalt. Alles hat gepasst. Das Programm, die Räumlichkeiten und das Therapeutenteam. Wenn man negative Punkte sucht, muss man wirklich auf hohem Niveau meckern. Das Einzige, was etwas schade war, waren die Wartelisten für ein paar Kurse. Ansonsten kann ich wirklich nur Positives berichten. Ich würde die Klinik jedem weiterempfehlen. Man kann sich dort nur wohlfühlen. Jeder kümmert sich um einen und das komplette Personal ist freundlich und hilfsbereit. Es gibt ein tolles Kursangebot und man kann viel ausprobieren!
Man wird direkt mit den Ängsten konfrontiert in Form von Expositionen.
Also: Top Aufenthalt!

Raus aus dem Zwang!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Hätte mir mehr Einzeltherapiestunden gewünscht. Manche Angebote sind so begehrt, dass man erst nach Wochen in deren Genuss kommt. Bei Erkrankung eines Therapeuten stehen kaum Vertretungen zur Verfügung.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Glgtl. lange Pausen zwischen den Therapieeinheiten lassen sich vermutlich bei der Größe der Klinik nicht vermeiden. Die Kommunikation von Befunden und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen ist stark verbesserungswürdig.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Öffnungszeiten von Café und Lounge sind allerdings unverständlich.)
Pro:
Therapiekonzept, Freundlichkeit des Personals auf allen Ebenen, Wohlfühlumgebung innerhalb und ausserhalb der Klinik
Kontra:
Der Spardruck, der auf der Klinik lastet, ist spübar.
Krankheitsbild:
Zwangshandlungen und -gedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach einer Jahrzehnte langen Vorgeschichte musste ich im Sommer '16 erst tief fallen, um schließlich Mut zu einer stationären. Behandlung zu fassen. Die hochdosierte Einnahme eines Antidepressivums half mir nach anfänglichen Nebenwirkungen dabei, meine grenzenlose Furcht vor "Expositionen" - einem verhaltenstherapeutischen Konzept der Konfrontation mit angstauslösenden Situationen - zu überwinden. Nach Literaturrecherche entschied ich mich für die Klinik Roseneck. Hauptargumente waren die hervorragende Reputation von Herrn Prof. Voderholzer und die Kompetenz von Frau Dr. Godau, mit der ich ein Vorgespräch geführt hatte.
Bereits die Aufnahme vermittelte das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Co-Therapeuten und Therapeuten strahlen Empathie und Verständnis aus. Meine anfängliche Vorstellung, spätestens nach 4 Wochen wieder daheim sein, wurde durch die Gespräche mit den Mitpatient(inn)en schon bald korrigiert. Die als zu langsam empfundene Herangehensweise an das Krankheitsbild und Konzentration auf das körperliche und geistige Wohlempfinden, erwies sich im Nachhinein als der Königsweg. Als extrem hilfreich empfand ich die vielen offenen Gespräche mit Leidensgenossen, während derer auch gemeinsam über skurrile Situationen gelacht werden konnte, die man bis dato mit niemandem hatte teilen können. In der 3. Woche begannen die von mir so gefürchteten Expositionen, die dadurch, dass sie in meinem Fall nicht zu den erwarteten Panikattacken führten, nach und nach ihren Schrecken verloren. Meine Befürchtungen, somit ein "Therapieversager" zu sein, bestätigten sich nicht. Offenbar lassen sich neue Verhaltensweisen auch ohne Angst-Konditionierung erlernen. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle den Kurs in "Therapeutischem Klettern", die Qualität der Physikalischen Abteilung und den hohen Anspruch der Küche. Ein Highlight waren zudem die Kurse bei Herrn Dr. Sharma.
Nach 7 Wochen wurde ich entlassen, um das Gelernte zu Hause umzusetzen: Bisher mit großem Erfolg!

Hier wird einem geholfen (wenn man es selbst will)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (evt. fehlt Kraftraum in der Schlechtwetterzeit)
Pro:
Therapeutisches Konzept
Kontra:
zu gutes Essen (man nimmt leicht zu)
Krankheitsbild:
Generalisierte Angstströung und Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 Wochen wg. generalisierter Angststörung und Zwangsgedanken in der Klinik Station C5. Ich kann nur Bestes berichten vom Essen über Reinlichkeit bis hin zu den Therapeuten. Das A und O ist ja sowieso, dass man sich drauf einläßt und selbst an sich arbeitet. Das Konzept ist schlüssig und man hat immer das Gefühl, dass alles was mit einem gemacht wird irgendeinen therapeutischen Hintergrund hat. Die Lage der Klinik ist sowieso überragend. Das einzige was mir etwas gefehlt hat ist ein Kraftraum an dem man auch am WE trainieren kann. Aber man kann ja auch so unzählige Möglichkeiten in der Umgebung nutzen.
Wenn wieder: Dann nur Roseneck.

Jederzeit wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein kompetentes Spitzenteam auf Station 3)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
fachliche Kompetenz
Kontra:
fehlender Park
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist einfach super!! Angefangen von den Therapeuten über die Cafeteria bis hin zum Reinigungspersonal - ganz besonders der Station 3!!
Ich danke meinem Lieblingsteam der Station 3 für fast 10 Wochen Spitzentherapie und -begleitung!!
Einziger Nachteil; die Klinik liegt in mitten eines Wohngebietes. Leider ist keine Parkanlage um die Klinik bzw. angrenzend an der Klinik.
Bis zum Inn sind auch einige Gehminuten zu absolvieren.

Es lohnt sich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
weitreichendes Therapieangebot
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

10 Wochen - es hört sich lange an, doch ging die Zeit unglaublich schnell vorüber. Das Therapieangebot ist sehr vielseitig und vielschichtig und reicht von Einzeltherapien über Gruppentherapien (u. a. speziell ausgerichtet auf das Krankheitsbild), Gestaltungstherapie, Entspannungstherapien, Biofeedback bis hin zur physikalischen Therapie und Sporttherapie wie bspw. das therapeutische Klettern.
Die Zeit war sehr intensiv und anstrengend für mich. Die Mühe und lange Dauer waren es wert und hat mich ein großes Stück von meinem Zwang entfernt. Wichtig ist, dass man sich darauf einlässt mit allem was dazu gehört.
Für mich war der Aufenthalt unglaublich lohnenswert, die Atmosphäre total angenehm, die Therapeuten und Ärzte sehr kompetent - ich habe mich rundum wohlgefühlt.

Jederzeit wieder!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Eigentlich alles!
Kontra:
Das Essen
Krankheitsbild:
BED
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von November 2016 bis Februar 2017 auf der Station R2 in Rosenheim. Die 11 Wochen dort waren die wichtigsten, aufschlussreichsten und natürlich auch anstrengensten Wochen in meinem Leben.

Bereits am Tag der Ankunft geht es dort richtig los. Man checkt ein, erledigt etwas Bürokratie am Empfang und dann geht es auch schon los. Ich habe direkt einen Termin bei meiner Bezugstherapeutin gehabt. Hier ging es erst mal um ein paar grundsätzliche Dinge. Aufbau des Therapieplanes. Inhalt, was ist mir wichtig, was halte ich für sinnvoll, was gibt es überhaupt. Man muss hier also neben seinem Pflichtprpgramm Eingeninitiative zeigen. Anschliessend ein Termin bei einer Ärztin. Dort wird man gründlich untersucht, nach Medikamenteneinnahmen etc. gefragt.
Die Klinik bietet verschiedene Therapieformen an. Einmal pro Woche hat man auf jeden Fall ein Einzelgespräch. Darüber hinaus gibt es diverse Gruppentherapien die fester Bestandteil der Therapie sind und thematisch getrennt sind. Alle für sich sehr wichtig, interessant und mit so manchem "A-ha-Effekt" verbunden.
Darüber hinaus gibt es diverse Sportangebote, die von Sporttherapeuten geleitet sind und auf sowohl das Krankheitsbild als auch auf die körperliche Verfassung zugeschnitten sind. Dazu kommen Gestaltungstherapie und Lehrküche. Alle Gruppen bzw. Therapien werden von kompetenten und auch sehr netten Therapeuten geleitet. Natürlich sind die Therapien sehr anstrengend, und bei den meisten fliessen auch reichlich Tränen. Aber wie schlecht es einem auch zwischendurch gehen mag. Man wird immer aufgefangen. Durch die CO´s, die Therapeuten und auch durch die Mitpatienten. Vorraussetzung für einen Therapieerfolg ist, dass man sich darauf einlässt. Natürlich gibt es Regeln. Und natürlich schreit man nicht immer Juhu bei den Regeln. Aber sie machen Sinn. Ich habe die Klinik nach 11 Wochen gestärkt und als ein neuer Mensch verlassen. Sollte es widererwarten noch mal nötig sein, stationär zu gehen, dann nur nach Rosenheim!

700 Gramm - Gewichtskurve pro Woche (gerne auch mehr ) und Verhaltenstherapie ohne wirklichen Tiefgang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Freundliche Rezeption und gutes Essen
Kontra:
Therapeutisches Konzept
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War insgesamt 12 Wochen wegen Anorexie auf der Station A8.
Es musste von Anfang an wöchentlich 700 Gramm oder mehr zugenommen werden. Es wurde verhaltenstherapeutisch gearbeitet - wer aus der Gewichtskurve fällt, wird sanktioniert.
Es waren unglaublich viele Patienten schon mehrmals auf dieser Station - sie nehmen zu -werden entlassen und kommen wieder. Es wird nicht in die Tiefe geschaut....es gibt verschiedene verhaltenstherapeutische Konzepte, die durch gezogen werden.
Gut gefallen hat mir mein Bewegungstherapeut, eine Tanztherapeutin und meine Biofeedback Psychologin....immerhin!
An der Rezeption waren die Mitarbeiterinnen stets freundlich und hilfsbereit.
Würde NIE mehr in diese Klinik gehen - mir haben Individualität und auch tiefenpsychologische Ansätze
gefehlt. Es war mir eindeutig zu verhaltenstherapeutisch und zu unpersönlich. Patienten kommen und gehen ohne wirklichen Interesse. Echt schade!

Hände weg von dieser Klinik

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Lage
Kontra:
Schlechte Bis keine Kommunikation mit den Eltern, Jugendliche triggern sich und erlernen weitere Abmehmtricks
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Tochter war von Ende Juni bis Ende Oktober 2016 wegen Anorexie in der Klinik Roseneck in Prien! Nach vier Monaten Wartezeit hatten wir alle Hoffnungen in diese Klinik und ihren guten Ruf gesetzt. Doch der wahre Alptraum folgte erst durch den Aufenthalt dort! Eine Kooperationsarbeit zwischen Eltern und Therapeuten war kaum möglich. Man telefonierte tagelang dem Therapeuten hinterher um dann doch nichts zum aktuellen Stand der Therapie über sein minderjähriges Kind zu erfahren!
Anrufe erhielt man dafür regelmäßig von den Ärzten wenn mal wieder neue Medikamente verabreicht werden sollten! Durch das autonome Behandlungskonzept dieser Klinik sind die Jugendlichen außerhalb der Therapien, die auch für Privatpatienten eher spärlich sind, komplett sich selbst überlassen! Meine Tochter wurde dort erst richtig auffällig! Klaute mit einer Mitpatientin bei Müller und musste sozialstunden ableisten und sie wurde mit 1,2 Promille zusammen mit einer anderen Mitapatientin aufgegriffen! Solch ein Verhalten hatte meine Tochter zuvor noch nie gezeigt!
Mitte Oktober wurde mir dann mitgeteilt, dass meine Tochter, nachdem sie seit 8 Wochen wieder abgenommen hätte nun wegen fehlender krankheitseinsicht entlassen werden soll! Kein einziges Mal wurde mir in diesem 8 Wochen mitgeteilt, dass es Probleme gab und das Kind wieder abnahm!
So wurde sie mit 45 kg entlassen und hatte sich von ihren Mitpatientinnen noch die neusten Tricks zur Gewichtsabnahme angeeignet!
9 Wochen später musste ich sie mit 36 kg in die Kinder und jugendpsychiatrie zwangseinweisen! Dort wird sie seitdem über eine magensonde ernährtt! Eine andere Klinik für die Anschluss Behandlung zu finden ist fast unmöglich! Aussage eines Klinikleiters: "Jugendliche die in Prien waren nehmen wir nicht mehr! Durch deren autonomes Behandlungskonzept sind die Jugendlichen danach nicht mehr therapierbar! Das tun wir uns nicht mehr an! "
Meine Tochter ist seit Prien kränker als je zuvor! Ich kann von dieser Klinik nur abraten!

1 Kommentar

euphoria49 am 19.05.2017

Es tut mir sehr leid, wenn Ihre Tochter derzeit sehr tief in der Krankheit Magersucht gefangen ist. Die scheinbar fehlende Krankheitseinsicht kann man aber definitiv nicht der Klinik zum Vorwurf machen.
Ich war selbst mehrmals dort und hätte ohne Roseneck mein Leben niemals neu beginnen und mein Studium nach mehrjähriger Unterbrechung beenden können.
Da ich auch ein anderes Klinikkonzept erlebt habe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass das Setting in Roseneck zwar hart aber die einzig wirksame Strategie ist, um der Magersucht entgegenzutreten.
Leider ist aber auch wahr, dass dort viele junge Mädchen sind, die nicht die geringste Krankheitseinsicht haben, da sie noch nicht verstanden haben, dass die Anorexie Lebenspläne verbaut und die Gesundheit ruiniert.
Da es mit zunehmender Krankheitsdauer immer schwieriger wird, dem Sumpf zu entkommen, kann ich jedem ans Herz legen, sich in eine Klinik, und wie ich finde, genau in die Klinik Roseneck, zu gehen.
Und auch Eltern können durch ihr eigenes Vorleben einen nicht unerheblichen Anteil zur Prognose beitragen, schließlich orientiert sich die Klinik auch an einem verhaltenstherapeutischen Konzept, also eine Art "authentisches Vorleben".
Ihnen und Ihrer Tochter wünsche ich alles Gute und bitte glauben Sie mir, ohne Klinik funktioniert es niemals.

Schulnote 1 - für die Schön Klinik Roseneck / Prien

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Lage, Ausstattung, Mitarbeiter, Therapiequalität
Kontra:
vielleicht etwas mehr Abwechslung beim Frühstück und Abendessen
Krankheitsbild:
Erschöpfungszustand/Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich würde der Klinik Roseneck die Schulnote 1- erteilen !

Ich war im Januar/Februar 2017 mit Erschöpfungszustand/Burnout in der Klinik am Chiemsee.

Als erstes zu den Mitarbeitern:

Wirklich alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und zuvorkommend. Ich nenne es mal Serviceorientiert !
Auch die Qualität deren Arbeit, egal ob Haustechnik, Empfang, Physiotherapie oder Küche, usw. war wirklich TOP.

Medizinische Betreuung:

Die med. Betreuung und das Therapieangebot haben meine Erwartungen übertroffen. Meine Meinung zu Therapie/-peuten habe ich mal komplett geändert. Die Ärzte und vor allem die Therapeuten haben mir in meiner Situation wirklich weitergeholfen. Ich nenne es mal so: Das " Handwerkszeug" gab es in der Klinik, die Anwendung - nachdem die Käseglocke hochgegangen ist - obliegt mir, dem Patienten.

Allgemeines:

Die Organisation/Kommunikation bei der Anmeldung ist leicht verbesserungsfähig, wie ich persönlich finde.
Die Klinik hat eine schöne Lage, mein Zimmer hatte einen tollen See- & Alpenblick und war modern ausgestattet. Das Essen könnte zum Frühstück und Abendessen vielleicht etwas mehr Abwechslung vertragen. Das Angebot zum Mittag ist wirklich SEHR GUT, auch die Qualität der Zubereitung/Geschmack/Optik...Klasse !

Während der bundesweiten "Krankheitswelle" hat man sich in der Klinik sehr bemüht, dass Therapieangebot aufrecht zu erhalten. Gelungen !

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