Schön Klinik Roseneck

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Foto - Schön Klinik Roseneck

Am Roseneck 6
83209 Prien am Chiemsee
Bayern

306 von 382 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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383 Bewertungen

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Entsetzt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Klettern
Kontra:
Lange Wartefristen
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schreibe nur aufgrund der letzten Bewertungen auf der R3. Ich stimme zu, dass Patienten gegen andere Patienten aufhetzen. Die Therapeuten und Co helfen jedoch, dass sich die Wogen wieder glätten. Co-Therapeuten: ja, es gibt solche und solche. Es sind nicht alle ... ! Ärztin: ich bin Frau ... dankbar :)! 1. Sie war für mich dar und 2. das Sie mich nicht mit Tabletten vollstopfte, obwohl ich es wollte, da es mir nicht gut ging.
Ich bin auch Herr H. SEHR dankbar, dass er für mich da war und mich NICHT hängen ließ ;).

Nicht zu empfehlen.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Psychologische Einzeltherapie
Kontra:
Alles andere
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unglaublich enttäuscht.
Denke aber mit einer Essstörung hat man hier gute Heilungschancen - im Gegensatz zu der Traumastation.
Hier geht alles schief was man sich nur vorstellen kann.
Klinikintern das größte Kommunikatipnsproblem überhaupt.
Die Co ist unverschämt, ungerecht und behandelt von oben herab. Mit einem Problem braucht man dort besser nicht hin, sonst kommt man mit 10 wieder zurück.
Der medizinische Dienst ist teilweise freundlich, ist man aber anderer Meinung werden diese respektlos und unverschämt.
Bei Problemen ist der psychologische Leiter bemüht zu helfen aber anscheinend kein sonderliches Durchgreifen vorhanden, da alles beim alten bleibt.
Ärztin möchte bei jedem Problem es zuerst mit einer Traum Reise probieren, obwohl es um Schmerzen ging.
Intern die Patienten kümmern sich nicht um ihre Probleme sondern hetzen gegen andere Patienten. Das allerdings is nur so auf der R3, soweit ich das mitbekommen habe.
Das Essen lass ich mal unkommentiert, darüber sollte man sich selber n Bild machen - gutes, ausgewogenes Essen sollte man allerdings nicht erwarten.

Insgesamt verstehe ich die positiven mündlichen Resonanzen der Klinik nicht.

1 Kommentar

Sonnenblume62 am 18.01.2020

Hallo Alpenvorland, ich stehe auf deiner Seite du hast mit deiner Bewertung vollkommen Recht. Die schaffen es dort, viel wieder kaputt zu machen, was man sich über Jahre mühselig aufgebaut hat. Ich finde das die unser Vertrauen missbrauchen. Liebe Grüße

Das lange Warten hat sich gelohnt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Nachtschwestern, Bewegungstherapien, Gestaltung
Kontra:
Lange Wartezeiten, wenig Obst
Krankheitsbild:
Bulimie, Depression, PTBS, Zwangsstörung, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat mir sehr weitergeholfen. Ich war auf der Essstörungsstation R2. Alle, wirklich alle haben sich sehr bemüht, einem die Augen zu öffnen. Ganz besonders hat mir das Klettern, Gestaltung und BWT geholfen. Zudem möchte ich auch Frau K., Frau D., Frau G. und Herrn H., für die überaus hilfreichen Worte und Therapien danken. Nicht zu vergessen auch Frau M., die mir sehr bei meiner Zukunftsplanung geholfen hat. Danke dafür!
Ich empfehle diese Klinik für alle, die bereit sind, ihre Essstörung loszulassen. Ich habe dank der Therapien gelernt, wie schön das Leben sein kann. Auch das Essen trägt sehr zur Genesung bei. Die Küche gibt sich wirklich sehr viel Mühe, alles frisch zuzubereiten. Einziges Manko war für mich persönlich der doch wenige Anteil an Obst. 2 mal die Woche zum Nachtisch Obst, scheint mir persönlich als zu wenig. Auch sind die Wartezeiten leider viel zu lang. Das kommt wahrscheinlich aber eher von dem guten Ruf der Klinik, auf Instagram und im Internet.

Dankbar für meinen Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Mitpatienten, Co-Therapeuten, Therapien
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen, Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als ehemalige Patientin der Schön Klinik Roseneck - Haus Rosenheim, kann ich im Nachhinein einfach nur sagen: Danke! Ich habe mein Lachen wieder zurückgewonnen. Einen sehr großen Anteil daran haben vor allem die Mitpatienten ausgemacht. Ich habe gelernt, wie schön das Leben eigentlich doch sein kann. Dafür ist aber auf jeden Fall Eigenmotivation notwendig!
Dank meiner, bis zum Ende fast täglichen, Gespräche mit den Co-Therapeuten, habe ich ganz viele bedeutsame Ratschläge, Tipps und weitere Motivation mit auf den Weg bekommen.
Ich bin überaus dankbar für die Co-Therapeuten der R2, der MZ und den Therapeuten der Therapien, vor allem der Gestaltungstherapie, Bewegungstherapie und Klettertherapie.
Mit dem Werkzeug, welches ich an die Hand bekommen habe kann ich mir Zuhause wieder meinen eigenen, richtigen sicheren Hafen aufbauen und wieder leben. Ich kann wieder strahlen!

Leben, du kannst so schön sein...!

Wirksamkeit der Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Atmosphäre Haus Rosenheim
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Patientin von August bis Januar 2020 auf der Station R1 später R2 Essstörungen Anorexie/Bulimie in Rosenheim. Ein sehr gut geschultes Team an Therapeuten und Co-Therapie, die mit der nötigen Wachsamkeit und einer großen Portion Einfühlungsvermögen auf die ganz individuelle Ausprägung, Funktionalität, Ursachen meiner Essstörung und die eigene Persönlichkeit eingingen. Ich bekam die Anleitung und große Möglichkeit mich mit meiner Körperakzeptanz, einem gesunden Essverhalten, der Wahrnehmung meiner Bedürfnisse und Wünsche auseinander zusetzen. Fand unterstützenden Ermutigung mich Herausforderungen zu stellen und emotional in eine gesunde Ausgewogenheit zu kommen. Die mir vertrauensvoll übergebene Eigenverantwortung im Verlauf der Therapie empfand ich sehr wertschätzend, motivierend. Dadurch konnte ich meinen Selbstwert enorm aufbauen. Ich habe die Klinik als gesunde Frau verlassen und fühle mich sehr gut aufgestellt für eine Zukunft ohne Essstörung.
Ich habe mich in Rosenheim sehr gut aufgehoben gefühlt von der Rezeption, über Lehrküche, Ärzte, Therapeuten für Physio-, Bewegungs-, Gestaltungstherapie, von der Leitung der Klinik bis hin zum Servicepersonal war spürbar wie engagiert hier für die Patienten gearbeitet wird.Ich kann mich nur sehr herzlich bedanken und würde dieses Haus unbedingt weiterempfehlen.

Mein Weg zurück ins Leben

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
gutes Essen, gutes Personal, tolle Angebote
Kontra:
Wartezeit
Krankheitsbild:
Angststörung(Schulangst), Reizdarm, Depression, Narzissmus
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin im August 2019 in die Schön Klinik als Privatpatient aufgenommen worden.(Ich litt unter einer starken Schulangst mit der Symptomatik Reizdarm und Ansätzen von einer Depression). Am Anfang wollte ich nichts lieber, als so schnell wie möglich wieder nach Hause. Die neue Umgebung, die vielen neuen Menschen, der am Anfang schwer durchschaubare Alltag fielen mir sehr schwer und verunsicherten mich. Ich nahm zwar an den Therapien teil aber hatte ansonsten nicht viel Interesse an Mitpatienten, mein Ziel war es einfach nur so schnell wie möglich gesund zu werden und dann wegzukönnen. Nach ca. 2 Wochen kannte ich mich endlich überall aus, wusste wo die Räume sind, wann ich zum essen gehen muss usw... Außerdem hatte ich erste Freunde gefunden mit denen ich reden konnte und am Wochenende Sachen unternahm. Mir ging's körperlich immer wieder schlechter, ich musste viele Expos machen die mir aber auch sehr viel halfen. Nicht nur körperlich ging es mir dann aber ca. nach 2 Monaten immer besser sondern auch psychisch. Ich bekam die richtige Hilfe, die Therapien waren zwar anstrengend und ich weinte oft aber sie halfen wirklich. Ich musste immer wieder Angstexpos machen wie zum Beispiel in die Schule gehen. Ich lernte viele neue Strategien kennen die mir im Umgang mit der Krankheit halfen. Außerdem fand ich eine kleine Gruppe wirklich guter und ehrlicher Freunde, wir verbrachten jede freie Sekunde zwischen den Therapien miteinander. Wir konnten uns unterstützen, zusammen weinen, lachen und lernen. Jeder von uns entwickelte sich weiter und von mir kann ich sagen, dass ich stärker wurde! Ich hab so viel über Emotionen, Bedürfnisse, Ängste und so vieles mehr gelernt. Ich dachte immer die Klinik wäre ein Umweg, noch 4 Monate die ich nicht in die Schule gehen kann und kein "normales" Leben habe. Doch ich habe mich getäuscht. Ich wurde nicht nur gesund sondern habe so viele neue Menschen kennengelernt, habe mich so sehr verändert und weiterentwickelt, bin gereift und stärker als je zuvor geworden. Ich wurde immer wieder von meinen Ärzten und Therapeuten aus meiner kleinen aber sicheren Komfortzone ratsgeschubst, nur das half mir Sie zu vergrößern. Ich bereue nicht eine Sekunde von der Zeit die ich dort hatte und bin überglücklich mich damals für die Klinik entschieden zu haben. Am Anfang ist es schwer, aber es wird besser! Außerdem hatte ich dort so guten Unterricht, dass ich alles aufholen konnte und einen guten Start in die Schule hatte.

Beste Entscheidung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gutes Personal, gute Essensmengen, schöne Räumlichkeiten
Kontra:
Wartezeiten
Krankheitsbild:
Depression, Angsstörung, Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auf der Jugenstation B2.


Die Schönklinik war die beste Entscheidung! Habe vorher mit einer KJP viel Pech gehabt aber die Schönklinik war deutlich besser! Man hat viele Freiheiten, eine Auswahl an Essen und vielfältiges Angebot je nach zu behandelnden Störungen. Sehr nette Therapeuten, Ärzte und Pädagogen! Och verdanke der Schönklinik Roseneck unfassbar vieles! Schöne Räumlichkeiten, nette Leute, eine Schöne Umgebung und so weiter! Ich würde die Schönklinik jedem Weiterempfehlen, der seine psychischen Zustand verbessern will, egal ob Esstörung, Depression, Angststörungen, Trauma oder anderen Somatiken. Zwar ist die Klinik auf Essstörung spezialisiert, aber auch der Rest findet hier ein super Angebot an Hilfe! Das wichtigste ist, an sich selbst arbeiten zu wollen!

Negativ kann ich nur die etwas längeren Wartezeiten zwischen 1 und 6 Monaten nennen. Sonst alles top!

Jeder geht seinen Weg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kleine überschaubare Klinik
Kontra:
Fehlende Kommunikation im Therapeutenteam
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich von September bis November in der Schön Klinik in Rosenheim auf der Traumastation. Ich bin gleich zu Anfang mit der Co zusammen gerasselt. Ich bin angekommen und musste gleich am nächsten Tag mit in die Gruppen. Ich durfte nicht mal richtig ankommen. Ich habe der Co mitgeteilt dass mir das zu viel sei und ich eine gewisse Anlaufzeit brauche. Es redeten gleich zwei Damen auf mich ein, dass das bei denen immer so läuft und alle da durch müssten. Ich bin auf gestanden und gegangen. Oh, böse falle. Patient handelt eigenmächtig das geht garnicht. Die Kunsttherapie ist super toll. Die Frau R......ist eine sehr tolle Kunsttherapeutin, bei ihr kann man wirklich etwas erreichen. Die Ärzte machen ihren Job, mehr aber auch nicht und wenn Beschwerden auftreten die nicht in ihren Bereich fallen wird es nicht behandelt. Die Physiotherapeutinnen sind sehr nett und auch die beiden sind sehr um die Patienten bemüht. Teilweise mehr als das. Die Therapeuten machen ihre Arbeit sind sehr bemüht aber ich als Patient fühlte mich nur als irgendeine Nummer. Ich wurde leider Retraumatisiert durch fehlende Kommunikation unter den leitenden Psychologen und dem gesamtem Therapeutenteam. Ich bin die Leidtragende und wurde allein gelassen. Das Team hat sich nicht um mich gekümmert. Das Team wusste, wenn ich nach Hause komme habe ich keine Therapie mehr, meine Stunden sind ausgelaufen. Für mich fühlt sich das so an, der nächste Patient bitte. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll, ich weiß auch nicht wie ich der Retraumatisierung entgegen wirken kann. Ich stecke im Strudel fest bei einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Wo kann ich nun noch eine Traumatherapie machen.
Natürlich läuft es bei anderen Patienten auch gut ab und die sind mit der Behandlung mehr als zufrieden. So muss es auch sein, ich hatte leider Pech. Obwohl ich meine Therapeutin sehr, sehr gerne mochte.
Über das Essen möchte ich nicht viel sagen, dem einem schmeckts, dem anderen nicht.

2 Kommentare

luna124 am 30.12.2019

Hallo Sonnenblume62,
ich bin mir nicht sicher, ob du jene bist, welche vor den Entlassungstermin ging. Wenn dem so ist, stimmt es nicht ganz was du schreibst. Viell. hätten sie dir (die Therapeuten) noch weitergeholfen und geraten, wo du hingehen/-wenden kannst. Mit der Co. machte ich andere Erfahrungen. Ich rauschte auch paar Mal mit ihnen zusammen od. ich bin weggelaufen. Keiner von ihnen ließ mich auflaufen, als ich wieder kam ... . Viell. wendest du dich noch einmal direkt an die Therapeuten. Viell. können sie dir noch weiterhelfen. Ich wünsche dir alles Gute : ). Liebe Grüße

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Essstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
eine gute Zusammenarbeit der einzelnen Therpeuten im Interesse des Patienten
Kontra:
teilweise lange Wartezeit um an bestimmten Therapien teilzunehmen.
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Klinik Rosenheim: Die Atmosphäre ist sehr familiär.
Das Behandlungskonzept ist strukturiert und individuell zielführend.

Behandlung von Kontroll- und Putzzwängen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ingesamt herausragend gute Betreuung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Co und Einzeltherapie, Station A3)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Verbesserung der Ansprechpartner zur Behandlung in der physikalischen Abteilung)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Sehr schöne Umgebung, viele Aktivitäten, physisch und psychisch)
Pro:
Exzellente Co und Einzeltherapie Betreuung
Kontra:
Einzeltherapie 2x in der Woche statt 1x
Krankheitsbild:
Zwangsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Schön Klinik Roseneck ist u.a. auf Zwangsstörungen spezialisiert.

Das Konzept beruht auf cognitiver Verhaltenstherapie mit Expositionen. Der Lehrplan besteht aus Zwangsbewältigungstherapie, Zwangsprotokollgruppen für Zwangspatienten.

Dies wird ergänzt durch eine Soziale Kompetenz Gruppe (hier lernt man bspw. auf sich selbst zu achten), allgemeine Gruppentherapie (man kann ein Thema einbringen) und Gestaltungstherapie. Physische Angebote wie Klettern, Nordic Walking, Körperorientierte Therapie (z.b. Boxen) und Achtsamkeitsspaziergänge sind ebenfalls vorhanden.

Des Weiteren bietet die Physikalische Abteilung Vollbäder, Medistream (Wasserbett Massage), Massage und Fango als auch Krankengymnastik und freies Ergometer Training an.

All dies greift gut in einander und formt ein ausgezeichnetes Klinik Gesamtbild.

Die psychische Betreuung ist exzellent, Ansprechpartner jederzeit vorhanden.

Einzelzimmer Zuschlag kostet 79 Euro pro Nacht, dies umschließt Zutritt in die Schön Komfort Lounge (Kaffee, Kuchen, Tee, Säfte).

Ich hoffe dieser Bericht ist hilfreich :)

Ein Traum!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Engagement, Einzeltherapie, Mitpatienten, Gesamtkonzept
Kontra:
Co-Therapie oft nicht besetzt
Krankheitsbild:
Angststörung, Zwangsstörung, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

!!!Ich kann jedem den Aufenthalt in der Schön Klinik Roseneck empfehlen!!!

Zuvor hatte ich wenige Stunden Psychotherapie und konnte kaum einschätzen, wie eingeschränkt ich in meiner Lebensführung war. Ich hatte mich an den kranken Zustand gewöhnt und zum Teil vergessen wie es gesund/normal wäre. Nach 3 Monaten in Prien merke ich jeden Tag, wie viel besser es mir im Vergleich zu früher geht. Jeden Tag kann ich freier nutzen.

Es war eine besonders schöne Zeit, trotz der Anstrengungen in der Therapie! Dort habe ich mich wie zu Hause gefühlt und man konnte über schwierige Themen sprechen, weil es normal war.
Ich denke der Erfolg der Therapie hängt maßgeblich von der Eigeninitiative ab. Man lernt in Prien was man machen muss um gesund zu werden und man sollte es umsetzen. Es ist empfehlenswert selbst Expos zu planen, die Wochenenden und die Zeit vor Ort zu nutzen.

Meine Einzeltherapeutin hat sich immer um mich und andere gekümmert, auch außerhalb ihrer Stunden. Jeglichen Mehraufwand nahm sie für uns in kauf.
Großes Lob an die Station C5 und an Herr Vorderholzer!

Die Einzeltherapie brachte mir am meisten, aber auch aus den drei mal in der Woche stattfindenden Gruppen, der Allgemeinengruppe oder in meinem Fall der Zwangsgruppe konnte ich viel mitnehmen. Durch den Austausch mit anderen Patienten und durch die Möglichkeit, dass jeder ein persönliches Thema in die Gruppe einbringen konnte, dass mit einem Therapeuten und der gesamten Gruppe bearbeitet wurde, profitierte ich sehr.
Andere Gruppen liefen nach ca. 6-8 Sitzungen aus, wodurch es möglich war über die Krankheitsbilder hinaus an sich und seinen Problemen zu arbeiten. Die Skripte sind super. In welche Gruppen man kommt schätzt der Therapeut am Anfang des Aufenthalts ein.
Die im Biofeedback erworbenen Fähigkeiten setzte ich im Alltag regelmäßig ein um meine Anspannung zu senken.

Traut euch und Nutzt die Möglichkeit dort hin zu gehen!!
Man geht nicht als neuer Mensch, aber auch nicht als der selbe wie zuvor!

Wer professionelle Hilfe braucht, ist hier genau richtig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz, Freundlichkeit, Individuelles Behandlungskonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Klinik nach 14 Wochen Aufenthalt Anfang Dezember 2019 verlassen und möchte meine ausgesprochen positive Erfahrung gerne teilen:

Mein besonderer Dank gilt dem gesamten Therapeuten- und Ärzteteam von Station A3.

Dank der sehr kompetenten, professionellen und intensiven Arbeit meiner Bezugspersonen konnte ich innerhalb einiger Wochen erstmalig für mich nachvollziehbar über mein inneres Störungsbild lernen, vieles daraus ableiten und mir Sichtweisen und Verhaltensregeln für die Zukunft erarbeiten. Das hat in den letzten 10 Jahren kein Arzt oder Therapeut in dieser Form geschafft.

Hervorheben möchte ich die für mich zuständige Oberärztin, die mich innerhalb kürzester Zeit korrekt analysiert und beharrlich als sehr komplexen Fall während der gesamten Zeit intensiv und für mich nachvollziehbar behandelt hat. Sie hat mir damit sehr geholfen.

Die medizinische Betreuung durch die Stationsärztin und das sehr individuelle Behandlungskonzept meiner Bezugstherapeutin waren vorbildlich und sehr zielführend.

Die physikalische, sowie sporttherapeutische Abteilung sind von Fürsorge und Wärme geprägt.

Alle Mitarbeiter/innen der Schön Klinik Roseneck erledigen ihre tägliche Arbeit mit grösster Sorgfalt und Leidenschaft.

Die Verwaltung leistet - für den Patienten kaum spürbar - einen tollen Job im Hintergrund.

Wer professionelle Hilfe braucht und sich nicht - wie so oft - hilflos unseres Gesundheitssystems mit Ärzte- und Therapeutenmangel ausgeliefert fühlen möchte, ist hier genau richtig.

Ich bin nicht geheilt, aber ich habe sehr viel gelernt, vieles, das mir vorher fehlte.

Ein grosses DANKESCHÖN an das gesamte Klinik Personal.

Leider keine Empfehlung

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
schöne Lage
Kontra:
häufiger Betreuerwechsel, keine Einbeziehung der Angehörigen, kein nachhaltiger Therapieerfolg, keine Verbesserung
Krankheitsbild:
Altersdepression und Zwänge
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein 79 Jahre alter Vater war im Juni für 6 Wochen wg. Depressionen und Zwängen in der Schön Klinik Roseneck. Er hatte in dieser Zeit 3 Betreuerinnen. Die erste wurde intern nach 2 Wochen versetzt, die zweite wurde nach 2 Wochen krank und so übernahm die dritte Betreuerin. Die erste Betreuerin wollte mit mir und meiner Mutter ein Gespräch, was mich sehr gefreut hat. Umso erstaunter war ich, als ich nur wenige Tage danach erfuhr, dass sie ihn nicht mehr betreute. Die beiden anderen Betreuerinnen haben kein Gespräch mit uns als Angehörige gesucht.
Da mein Vater Übergewicht hatte, hatte ich darauf gehofft, dass er auf Diät gesetzt werden würde. Dem war jedoch nicht so. Am Ende des Aufenthalts hatte er sogar noch zugenommen. Nach dem Aufenthalt ging es ihm leider nur kurz etwas besser. Seit einer Woche befindet sich mein Vater in der nächstgelegenen Psychiatrie, da sich sein Zustand weiter verschlechtert und er sogar von Suizid gesprochen hat.
Ob eine Therapie erfolgreich ist, liegt natürlich in großem Maße an dem Patienten und seiner Bereitschaft aktiv mitzuarbeiten. Doch die oben geschilderten Abläufe sind m.E. dem angestrebten Therapieerfolg nicht wirklich zuträglich.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 13.12.2019

Sehr geehrte Angehörige,
wir bedauern sehr, dass Sie mit der Behandlung Ihres Vaters in der Schön Klinik Roseneck nicht zufrieden waren. Offensichtlich waren einige Umstände im Rahmen des Aufenthaltes unglücklich. Wir bitten um Verständnis, dass Erkrankungen von Mitarbeitern vorkommen können und es im Alltag unvermeidlich ist, dass eine andere Therapeutin oder ein anderer Therapeut dann einspringt.
Dass es nicht zu einem Angehörigengespräch kam, bedauern wir sehr, da es in unserem Sinne und auch eine Vorgabe der Ärztlichen Leitung ist, dass Angehörige (wenn sie damit einverstanden sind) mit einbezogen werden. Sicherlich hätten Rahmen eines längeren Aufenthaltes noch Angehörigengespräche stattgefunden.
Wir hoffen trotzdem, dass Ihr Vater etwas von dem Aufenthalt profitieren konnte und wünschen ihm von Herzen alles Gute für die weitere Genesung.
Hoffentlich bessert sich sein Befinden im Rahmen des jetzigen Aufenthaltes.
Ihre Klinik Roseneck

Einmal und nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Essen, Sauberkeit
Kontra:
Siehe Bericht
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2019 in der Roseneck Klinik in Rosenheim.
Aufgrund der vielen positiven Bewertungen war ich zuversichtlich die richtige Klinik gefunden zu haben.
Leider war das nicht der Fall.
Es wird die Standart Therapie gemacht ohne individuell auf den Patienten einzugehen.
Der Essensraum macht entspanntes Essen unmöglich, es ist eng und laut. Das Essen war sehr gut für "Krankenhausessen".
Bei schlechten Wetter konnte man nur in seinem Zimmer bleiben, da der Aufenthaltsraum sehr klein und ungemütlich war.
Alles in allem würde ich nicht mehr hierhin gehen.

2 Kommentare

Lilie47 am 12.12.2019

Das ist leider der Unterschied zwischen privat-und gesetzlich krankenversichert.
Meine Cousine und ich waren vor 1,5 Jahren zur gleichen Zeit dort.Sie als Privatpatientin,ich als Kassenpatientin mit den jeweils gleichen Diagnosen Depression,Angst-und Zwangsstörungen.
Zwischen unseren jeweiligen Behandlungen und Therapien lagen Welten,aber auch in Punkto Unterbringung und Essen.Allein schon die Anzahl an Einzeltherapien war frappierend unterschiedlich..Ist so,kann man nichts dran ändern.Die Kliniken haben halt diese Vorgaben seitens der Kostenträger.

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Meine Lebensrettung - die beste Klinik überhaupt für Anorexie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle sind absolut bemüht, kompetent und freundlich)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Cotherapeuten, Ärzte, Therapieangebote, Küche!
Kontra:
häufiger Therapieausfall
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war die Zeit in der Schönklinik Roseneck eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens. Nachdem ich zuvor neun Wochen auf der Komplexstation in Rosenheim behandelt wurde, habe ich hier weitere Schritte durch das Therapieangebot machen können.
Die Ärzte, Therapeuten und sämtliche Mitarbeiter der Klinik sind kompetent und geben sich alle erdenkliche Mühe, einem die entsprechende individuelle Unterstützung zukommen zu lassen.
Natürlich ist es nicht leicht, es gibt Regeln, die gerade im Essstörungssetting zu beachten - doch absolut notwendig-sind, der/die Betroffene muss absolut willens sein, sich auf die Therapie einzulassen und diese aktiv und bewusst mitzugestalten. Keiner kann einem anderen helfen, der sich nicht helfen lassen will!

Es gibt dort mehrere "Tische", die man durchlaufen muss: den Essprotokolltisch, den Familientisch und den freien Tisch. Beim ersten Tisch sitzt zumeist ein Cotherapeut bzw. mittags ein Therapeut als Begleitung dabei und achtet auf die Einhaltung der Regeln und Mengen. Der Familientisch ist unbetreut, jedoch müssen feste Zeiten eingehalten werden und es besteht noch eine Art sozialer Kontrolle, indem jeder angibt, welche Portionen er isst und wie er sich fühlt ("Blitzen"). Der freie Tisch beinhaltet die vollkommene Eigenverantwortung; man kann unabhängig von den anderen Tischmitgliedern essen gehen und verantwortet selbst, wie er mit dem Erlernten umgeht. Die Richtmengen wirken zunächst viel, doch man gewöhnt sich daran und merkt auch, dass man diese Mengen benötigt, um zuzunehmen.

Das Therapieangebot ist umfassend:Einzeltherapie, Gruppentherapie, Essstörungsbewältigungstherapie, Gruppe Soziale Kompetenz, vielfältige Angebote der Physiotherapie, Gestaltungstherapie usw.

Ich habe die Zeit dort nach meinen Möglichkeiten genutzt und würde mich jederzeit wieder für einen Aufenthalt in dieser Klinik entscheiden.
Jeder einzelne, der mich in der Therapie unterstützt hat, hat einen enormen Beitrag geleistet, mein Leben zu retten.

Super Klinik! Nur zu empfehlen!!!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Beste Klinik bei Zwangsstörung!!!
Kontra:
Keine!!!
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Zwangsgedanken, Angststörung, Zwangshandlungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ein Tipp an alle mit dem gleichen Krankheitsbild, an deren Eltern und Angehörigen!
Wartet keine Minute länger und geht dort hin!
Seit mehr als einem Jahr kämpfte ich mit fürchterlichen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken, bis ich mich entschloss in die Schön-Klinik Roseneck zu gehen.
Ich kann nur positiv über die Klinik Roseneck berichten!
Ich war 9 Wochen auf der Station A1.
Die ersten Tage waren echt schlimm!
Dank der Hilfe meiner Therapeuten und auch den Co-Therapeuten auf der Station, merkte ich täglich, dass mir hier geholfen werden kann.
Das wichtigste ist immer das man selber gesund werden will und auch dafür kämpft!!
Der tägliche Ablauf der Sitzungen und das Treffen mit den Mitpatienten ist ein großer Teil der Therapie. Ich hätte mir vielleicht mehr Sport Termine gewünscht . Man lernt hier so tolle Menschen kennen die sich gegenseitig viel Kraft geben. Ich habe hier so viel gelernt und Erfahrungen gemacht die ich nie vergessen werde. Für mich war’s eine schwierige aber die einzige und beste Möglichkeit meine Krankheit in den Griff zu bekommen.
Vielen Dank an alle, die jeden Tag in dieser Klinik ihr bestes gegeben haben, um mir wieder ein normales Leben zu ermöglichen.

Ein neuer Start

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapieangebot, Arbeitsblätter, Zimmer, Therapeuten
Kontra:
Schema F
Krankheitsbild:
A-typische Bulimie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich leide nun schon seit 5 Jahren (ich bin 20 Jahre alt) an einer Essstörung, die ich trotz viel Therapie nicht in den Griff bekam. Nach mehreren stationären Aufenthalten in anderen Kliniken, entschloss ich Anfang des Jahres 2019, mich bei der Schön Klinik Roseneck im Haus Rosenheim anzumelden. Dort befand ich mich schließlich von Ende August bis Mitte November 2019.
Vor allem zu Beginn des Aufenthaltes fiel es mir schwer, mich auf die Richtmenge einzulassen, da ich trotz Normalgewicht zunahm. Alle Patienten folgen einem gemeinsamen Schema bezüglich Mahlzeiten. Doch je länger ich dort war, desto besser konnte ich mich mit dem ganzen Konzept anfreunden und es annehmen. Ich konnte in Rosenheim neue Freunde finden, mich den Therapeuten anvertrauen und neue Hoffnung schöpfen.
Bevor ich aufgenommen wurde, hatte ich die Befürchtung, aufgrund meines Normalgewichts nicht ernst genommen zu werden, aber das war ÜBERHAUPT NICHT der Fall. Grundsätzlich finde ich die Klinik in Rosenheim sehr gut durchdacht, da es zwei separate Stationen für Essströrung gibt – R1 (BMI <15) und R2 (BMI 15-16<). Dadurch kam ich auf der R2 in ein Umfeld, das mit mir auf gleicher Augenhöhe steht. Die Station war buntgemischt Anorexie, Bulimie und Binge Eating – und ich würde behaupten, dass während meines Aufenthaltes mindestens die Hälfte der Patienten im Normalgewicht war, was die Gruppentherapien und Gesrpäche allg. viel interessanter machte.
Was mich am meisten gefreut hat, ist die Menge an Arbeitsblättern und Informationen, die ich sowohl vom Einzel und den Gruppen, aber auch z.B. von der Lehrküche mitbekommen habe. Ich besitze einen vollen Ordner mit allerlei Wissen und Tipps, die ich auch jetzt noch, nach meiner Entlassung angucken und für mich nutzen kann.

Anderen Betroffenen kann ich nur ans Herz legen, geht den Schritt lieber jetzt als es später zu bereuen:)

Wertvolle Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Engagement, Gruppen, Zimmer,
Kontra:
Schema F, Cotherapie
Krankheitsbild:
Depressionen, Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von August bis November in der Schön Klinik Roseneck - Haus Rosenheim. Meine anfänglichen Enttäuschung nicht in Prien zu sein, wurde schnell verworfen und ich bin letztendlich sehr froh im - sehr viel familiäreren - Haus Rosenheim gelandet zu sein. Die 16 Wochen, die ich auf der R2 (Essstörungsstation) verbracht habe, empfand ich als unglaublich wertschätzende und hilfreiche Zeit. Besonders unterstütztend war die Einzeltherapie( hier noch mal ein großes Danke an Frau K.) und die Lehrküche. Ansonsten gab es etliche bewegungstherapeutische Angebote ( Tanzen, Klettern, walken,Körperbild..), Gruppen (Depressionsgruppe, Essstörungsbewältigungsgruppe,...), Gestaltungstherapie und physikalische Therapie.
Das Essens war für eine Klinik geschmacklich absolut ausreichend, auch wenn man als Vegetarier nicht allzu viel Auswahl hatte.
Einzig und allein die Betreuung durch die Cotherapie ist ausbaufähig. Von motivierenden bis hin zu erniedrigenden Gesprächen war hier alles dabei.

Alles in allem kann ich die Klinik jedoch definitiv empfehlen, insofern Eigenmotivation vorhanden ist.

Ziel erreicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Enger Kontakt Arzt und Patient)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Individuelles Therapieprogramm, sehr engagierte, wertschätzende, einfühlsame Therapeuten und Ärzte
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Schwere depressive Störung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mitte Juli 2019 kam ich mit einer schwergradigen Depression sowie einem seit vielen Jahren existierenden dekompensierten Tinnitus mit einer Einweisung durch meine langjährige Psychotherapeutin in die Klinik.
Mein seit 2 ½ Jahren behandelnder Psychiater, der mir zuerst Milnaneurax (15 Monate), dann Mirtazapin (5 Monate) und schließlich Jatrosom als letzte Alternative mit einer stufenweise ansteigenden Dosis bis zur Erreichung von 85 (!!) mg verschrieb, war nicht zu einer Einweisung in eine Fachklinik bereit. Dies, obwohl er die in der ambulanten Behandlung vertretbare Maximaldosis von Jatrosom weit überschritten hatte. Das wurde mir erst in der Klinik bewusst.
Meine vielfältigen Therapieziele waren:
Raus aus der Selbstwertkrise, Lebensqualität wahrnehmen und genießen, Beziehung zur Familie wieder etablieren, Verarbeiten von beruflichen und privaten Kränkungserlebnissen, Wiederherstellung von Antrieb und Psychomotorik, Distanzierung vom Tinnitus und weg von der Medikation (Jatrosom), die sehr viele Nebenwirkungen hat.
Die Aufnahme in der Klinik erfolgte auf einer Station (22 Patienten/innen, Alter >18 / < 70) zur Depressionsbehandlung mit verhaltenstherapeutischem Konzept. D.h. das individuelle Therapieprogramm bestand neben der medizinischen Betreuung aus verhaltenstherapeutischer Einzeltherapie, lösungsorientierter Gruppentherapie (Gruppe: max. 8 Patienten und ein/e Therapeut/in), Gruppentherapie zur Depressionsbewältigung, Akzeptanz- und Commitment-Therapie, Biofeeback-Einzel und -Gruppensitzungen, Sport- und Bewegungstherapie sowie physikalische Anwendungen.
Um sich in das Therapieprogramm schnellstmöglich zu integrieren waren Mut und Eigenmotivation ebenso wie die sehr einfühlsame und wertschätzende Art und Weise aller Therapeuten sehr hilfreich. Es war ein harter Weg, der im Verlauf der Therapie auch Aufs und Abs hatte, der mir aber auch innerhalb kurzer Zeit (2 Wochen) aufgezeigt hat, dass ich „gut unterwegs“ war.
Offen über belastende Problembereiche zu sprechen, Bedürfnisse, Gefühle/Emotionen oder auch Grenzen wahrzunehmen und sie zu benennen gehörte ebenso wie den Zusammenhang zwischen Verhalten, Denken und Fühlen zu verinnerlichen zum „täglichen Brot“.
Techniken zur Bewältigung von depressionsförderlichen Denkschemata wurden erarbeitet und ich wurde ständig motiviert, diese selbstständig im Alltag zu praktizieren.
Hierzu gehörte insbesondere ein großes Angebot von Achtsamkeitsübungen, die

Erfolgreiche Therapie im Haus Rosenheim

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept sehr erfolgreich
Kontra:
hohe Extra Preise
Krankheitsbild:
Zwangs- und Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war als zweitklassiger (gesetzlich versicherter) Patient im Haus Rosenheim untergebracht.
Ich empfand die Klinik und die Lage der Klinik in Rosenheim als sehr angenehm. Die Ausstattung ist relativ modern und ich habe mich sehr schnell heimisch gefühlt. Auch die Lage zur Stadtmitte in Rosenheim ist absolut akzeptabel.
Negativ aufgefallen ist mir lediglich der Preis für das volle W-LAN (50€ für 4 Wochen), teilweise die Geschmacksqualität des Essens und die mangelnde Kompromissbereitschaft wenn es um Therapeuten- oder Zimmerwechsel bei anderen Mitpatienten ging.

Das therapeutische Angebot war in meinen Augen etwas wenig, vor allem im Vergleich zu Prien. In den ersten und letzten Wochen hatte ich Tage an denen mit Glück ein Termin stattfand.
Trotzdem bin ich mit dem Therapiekonzept mehr als zufrieden. Ich konnte meine Zwangs- und Angststörung stark verringern und kann das Gelernte zuhause weiter anwenden. Ich ging mit einem deutlich positiveren Gefühl aus der Klinik und hoffe, dass das auch dauerhaft so bleiben wird.

Hier kann man vieles schaffen - wenn man wirklich will

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
individuelle Therapien, gutes Essen, kompetente Fachkräfte, tolle Umgebung
Kontra:
manche Co-Therapeuten unfreundlich, "2 Klassen Gesellschaft " - deutliche Unterschiede zwischen Kasse&priv,LANGE Wartezeit bis zur Aufnahme
Krankheitsbild:
Bulimie, Anorexie, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Mai bis November 2019 in der Schön Klinik in Prien am Chiemsee. Ich habe 5 Jahre gebraucht, um den Schritt in eine Klinik wieder zu wagen - denn meine letzte Erfahrung ( nicht in der Schön Klinik) war so schlecht,dass mir alles besser erschien als mir noch einen Aufenthalt anzutun, bei dem ich am Ende die Klinik in einem schlechteren Zustand als zuvor verlasse.

Ich bin unendlich froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. In meiner Therapie habe ich so vieles über mich gelernt, das mir zuvor nicht klar war, kann jetzt viel besser mit Konflikten umgehen und habe viele verschiedene Strategien zum Umgang mit Hochstress und anderen intensiven, unangenehmen Gefühlen gelernt.
Zudem ist das Konzept zur Behandlung der Essstörung wirklich gut. Es beginnt mit einer engmaschiegeren Betreuung beim Essen bis hin zu mehr Selbstständigkeit. Es werden individuelle Ziele gesetzt und man wird dabei unterstützt, diese auch zu erreichen.

Das Therapieangebot wird von einem breiten Spektrum umfasst. Zum Standartprogramm gehören natürlich Einzelgespräche, stationsintenre Gruppentherapie, Gestaltungstherapie und soziales Kompetenztraining. Dazu werden weitere Gruppentherapien angesetzt, die Diagnoseabhängig sind. Es gibt z.B die Essstörungsbewältigungsgruppe, eine Angstbewältigungsgruppe etc.

Ich habe das therapeutische Team auf meiner Station als sehr kompetent und engagiert erlebt. Auch die Co-Therapeuten waren da, wenn man ein anliegen hatte. Prinzipiell ist auch Nachts an der medizinischen Zentrale immer ein Ansprechpartner für einen da.

So schön das alles auch klingt :
Eines muss klar sein : nur, wer wirklich bereit ist, seine Essstörung und die selbstzerstörerischen Tendenzen aufzugeben und sich auf das Konzept einlassen kann (auch ohne manche Regeln in Frage zu stellen) wird seinen Aufenthalt am Ende als erfolgreich empfinden. Für mich war es am Anfang selbst schwer,die vielen Veränderungen zuzulassen. ich bin wirklich froh,dass ich es doch getan habe.
Danke A7 !

Gute Klinik mit Abzügen in manchen Bereichen

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Gemeinschaft der Mitpatienten, 24h Ansprechpartner, Physio Abteilung, Selbstbehauptungsgruppe
Kontra:
Schwierigkeiten auf Station, Nicht stattgefundene Therapien, Fragen wurden nicht beantwortet
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war letztes Jahr im Sommer für 16 Wochen Patientin in der Schön Klinik Roseneck. Die Klinik ist sehr schön gelegen und auch der erste Eindruck auf Station war sehr gut. Die Zimmer waren sauber und gut eingerichtet. Ich wurde am Anfang gleich lieb von den Mitpatienten aufgenommen und habe mich dadurch schnell eingelebt. Die Therapien wurden im Vorraus besprochen und auch abgesprochen. Besonders hat mir hier die Selbstbehauptungsgruppe, die Gruppe sozialer Kompetenzen und die Bewegungstherapie geholfen. Großen Dank! die Übungen helfen mir auch ein Jahr später immer noch weiter. Ich bin dadurch doch sehr gestärkt wurden. Am Wochenende fanden Co-Gruppen statt, welche mir sehr viel Sicherheit gegeben haben. Die Möglichkeit jederzeit an den Chiemsee oder in die Stadt zu gehen, taten mir persönlich gut,auch wenn es am Anfang noch schwierig war. Das Essen war eigentlich immer lecker und sogar auf meine Vielzahl an Allergien wurde (bis auf ein paar Ausnahmen) Rücksicht genommen. Hier einmal ein großes Lob an die Küche! Großes Lob auch an die Reinigungskraft auf Station! Nicht so positiv empfand ich bestimmte Expositionsansätze, den Umgang mit Problemen auf Station und die immer wieder abgesagten Therapien. Außerdem gab es ein paar Zwischenfälle mit dem Stationsarzt, woraufhin mein Vertrauen ziemlich in die Brüche gegangen ist. Der Versuch mit meiner Therapeutin über diese Zwischenfälle zu reden,damit ich es verstehen konnte, wurde komplett abgeblockt. Wenn was dazu gesagt wurde, kamen immer nur schwammige Aussagen oder Vorwürfe gegen mich gerichtet. Das finde ich für bzw im Umgang mit einem Traumapatienen ziemlich unangebracht. Das sind aber hoffe ich Dinge die nur die Ausnahme waren.
Aber alles in allem war es für mich ein sehr hilfreicher Aufenthalt, ich konnte viel für mich mitnehmen. Die Depression habe ich seitdem gut im Griff und im Nachhinein würde ich doch sagen, dass es zu dem Zeitpunkt die richtige Entscheidung war dorthin zu gehen.

Klinik hat sich verschlechtert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Therapeuten
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Ich war im August 4 Wochen dort, obwohl überlastet wurde ich schon in der erste Woche mit Terminen überhäuft. Nach Rücksprache mit der Chefärztin der A5 wurde mir mit Fingerzeig klargemacht das daran nichts zu ändern ist.
In der zweite Woche hatte ich dann insgesamt 12 Stunden
Gruppentherapie, 2 mal Frühsport Beginn 6:45.
Ich hatte nicht die Kraft die viele unterschiedlichen
Therapien und verteilten Unterlagen zu sortieren.
Letztendlich verließ ich die Klinik in einem viel schlechteren Zustand. Personen mit einer starken Depression sind dort fehl am Platz. Zudem wird das Haus A in den nächsten beiden Jahren Kernsaniert. Der Baulärm
ist kaum zu ertragen.

2 Kommentare

rudi65 am 31.10.2019

sorry Schreibfehler war auf Station A3

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Einfach nur gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gesamtkonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Juli bis Oktober 2019 in dieser Klinik auf Grund einer PTBS. Die Behandlung erfolgte als Traumatherapie und war auf Grund der super tollen Therapeutin ein voller Erfolg. Wer wirklich hilfe sucht, wird in dieser Klinik bestimmt fündig. Das Gesamtkonzept mit Therapien, Physiotherapie, Essen und der tollen Lage ist bemerkenswert.

Keinen Therapeutenwechsel möglich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Klinik liegt außerhalb von ROSENHEIM, es fehlt ein Patienten-Café oder ein Kiosk, keine Turnhalle, wenig Programm. Waschmaschinenräume durch Patienten sehr verdreckt.)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (KEIN Therapeutenwechsel, unmotivierte Sportlehrerin)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (med. Ärztin super nett, Medizinische Zentrale sehr hilfsbereit)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (Rezeptions-Personal dort sehr freundlich und hilfsbereit)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (kleines 2-er Zimmer zum lauten Hinterhof gelegen, direkt gegenüber des Aufenthaltsraumes und direkt neben dem lauten Wasserspender. Zimmerwechsel nicht möglich.)
Pro:
Kontra:
In den ersten 3 Wochen nur tgl. 1-2 Anwendungen
Krankheitsbild:
Depression/Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Patient in der SchönKlinik ROSENHEIM !
Ich wurde einer Therapeutin zugeordnet, die völlig gefühllos und respektlos mit mir umging. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Für mich war klar, nie wieder mit dieser Person. Ich bat um einen x-beliebigen anderen Therapeuten, - dem wurde von der Klinikseite nicht eingewilligt. Daraufhin brach ich meinen Aufenthalt dort ab.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 29.10.2019

Sehr geehrte/r "cricri3",
wir bedauern, dass Ihr Aufenthalt in unserem Haus diesen Verlauf genommen hat und wir am Ende die in uns gesetzten großen Hoffnungen und Erwartungen nicht erfüllen konnten.
Für den Fall, dass Sie Ihr Anliegen mit uns noch weiter erörtern möchten, erreichen Sie uns unter folgender E-Mail-Adresse: [email protected]

Es freut uns, dass Sie mit der medizinischen Behandlung und den Abläufen in der Klinik zufrieden waren und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Schön Klinik Roseneck, Prien

Standort Rosenheim ist eine kleine persönliche Klinik

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gut ausgebildete Therapeuten
Kontra:
Raucherbereich und Küche
Krankheitsbild:
Fibromyalgie, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Standort Rosenheim!
Ich war im Juli 19 zur Schmerztherapie in dieser Klinik.
Das gesammte Personal war sehr freundlich und auch hilfsbereit. Alle Therapeuten gehen total auf den Patienten ein. Besonders viel brachten mir die Gruppentherapien und die Gestaltungstherapie. Die Therapie Biofeedback war sehr interessant und hilfreich.
Da ich schon mehrere Schmerztherapien hinter mir hatte, war ich auch total begeistert davon, dass ich nicht gleich mit Medikamenten zugepumt wurde.
Ich kann diese Klinik bestens weiter empfehlen.

Sehr angenehmer Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sauberkeit, Therapeuten
Kontra:
Balkone durchgehend
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit einer mittelgradigen Depression in die Klinik. Von der Aufnahme (1-Bett Komfort Versicherung ohne Wahlarzt) bis zur Entlassung war alles genau durchgetaktet, die Termine die Vergeben wurden, sind immer eingehalten worden, bzw wurden adäquat vertreten.
Es dauerte ein paar Tage bis man sich in der Klinik einlebt, aber dies wurde durch einen Terminplan mit wenigenTherapien in den ersten Tagen erleichtert. Sehr angenehm fand ich die Atmosphäre bei den Therapien, da hier darauf geachtet wurde, die Patienten einer Station in den speziellen Gruppentherapien zusammenzuhalten und nicht ständig zu wechselndem Vertrauen in die Gruppe sehr gut tut um sich öffnen zu können.
Die Therapeuten waren durch die Bank sehr angenehm so dass auch hier schnell Vertrauen aufgebaut werden konnte um sich voll auf seine Therapie zu konzentrieren.
Das Essen ist für eine Großküche sehr gut und es ist durch die Buffetform möglich sein Essen auch individuell zusammenzustellen. Für Vegetarische Kost ist das Angebot leider etwas gering.

Kein Weg ist zu weit, sich professionelle Hilfe zu holen.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das gesamte Klinktteam war sehr wertschätzend und liebevoll.
Kontra:
Krankheitsbild:
F42.2 Zwangsgedanken und -handlungen, gemischt
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es war für mich die beste Entscheidung stationär in die Klink zu gehen.
Ich war rund um die Uhr in bester therapeutischer und ärztlicher Behandlung.
Ich lernte tolle Mitpatienten kennen, die das gleich Schicksal wie ich hatten. Wir waren für uns da und hatten nur ein Ziel und zwar gesund zu werden.
Also Unterstützen wir uns so gut wir konnten.
Ich habe mein Lebensqualität zurück bekommen, dank meiner Therapeutin.
Außerdem war es sehr wichtig, meine Familie mit einzubeziehen. Es gab bei meinem 13 wöchigen Aufenthalt 2 Familiengespräche.
Des weiteren hat mir es sehr gebracht Heimexpositionen zu machen. Dort wurde ich per Telefon begleitet.

Endlich Zwangsfrei!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung (Waschzwang)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich hatte acht Jahre mit meinem Waschzwang zu kämpfen, bis ich mich nach einer 4-jährigen ambulanten Psychotherapie für einen stationären Aufenthalt in der Schön-Klinik Roseneck entschloss, da ich mit meinen Kräften am Ende war. Ich hatte jegliche Lebenslust verloren und war nur noch ein Schatten meiner Selbst. Doch der Klinikaufenthalt war DIE BESTE ENTSCHEIDUNG meines Lebens!!!
Nach vier Wochen habe ich die Klinik ohne Zwänge verlassen und bin als "neuer Mensch" nach Hause gekommen. Ich habe wieder Freude am Leben, Energie, gute Laune und jede Menge Zeit für die wichtigen Dinge im Leben! Ich habe mich wieder selbst gefunden und das alles auf Grund der gut ausgebildeten Therapeuten und des erfahrenen Konzepts der Klinik.
Alle Ärzte die ich kennen lernen durfte, das gesamte Therapeutenteam und die Mitarbeiter waren sehr kompetent und haben mich bei meinem Weg aus der Zwangserkrankung gut begleitet.
Die Therapeuten sind alle bestens ausgebildet, die Therapiepläne werden für jeden passend zugeschnitten und es war sehr wertvoll für mich "Gleichgesinnte" zu treffen. Außer meinem ambulanten Therapeuten konnte mich und meine Zwangsgedanken und Zwangshandlungen kaum jemand verstehen. In der Klinik traf ich auf Menschen, die das gleiche bzw. ein ähnliches Krankheitsbild hatten wie ich und ich fühlte mich zum ersten mal wirklich verstanden. Während dieser Zeit haben sich Freundschaften gebildet, die auch nach dem Klinikaufenthalt weiter bestehen.
Ich kann jedem, der an einer Zwangserkrankung leidet und Hilfe annehmen möchte, nur empfehlen, die professionelle Begleitung der Schön-Klinik Roseneck in Anspruch zu nehmen!
Vielen Dank dem gesamten Team der Klinik Roseneck!!!

Meine Zeit im Roseneck - absolut empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Herzlichkeit des Teams
Kontra:
Keins
Krankheitsbild:
Anorexie / Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Von Mai bis Oktober diesen Jahres befand ich mich auf einer speziellen Station für Essstörungen der Schön Klinik Roseneck. Sowohl das Ärzte - als auch das Therapeutenteam sind fachlich bestens ausgebildet, gerade im Bezug auf spezielle Gebiete, wie jene im Bereich Essstörungen und bringen sehr viel Erfahrung mit. Gerade auf menschlicher Ebene fühlte ich mich unglaublich gut aufgehoben. Der Umgang war stets sehr herzlich, fürsorglich und motivierend - ich habe mich, trotz der schwierigen Umstände der Krankheit wohl und aufgehoben gefühlt.
Die Klinik an sich ist sehr komfortabel, die Zimmer sind hell und modern, man hat auf jeder Station einen Aufenthaltsbereich, wo man sich mit seinen Mitpatienten treffen kann.
Natürlich ist die Lage einzigartig - direkt am wunderschönen Chiemsee, der zusätzlich dazu beigetragen hat, dass meine Stimmung angehoben wurde.
Natürlich ist es als Essstörungspatient von Belang wie die Qualität des Essens ist. Hierzu kann ich sagen, dass die Küche unglaublich gut ist und alles andere als an Klinikessen erinnert. Gerade das Buffet am Mittag wurde von allen Seiten und auch anderen Stationen in höchsten Tönen gelobt.
Als Fazit kann ich nur sagen, dass ich jedem Betroffenen diie Klinik Roseneck nur ans Herz legen kann und absolut weiter empfehle.
Ich habe während meiner Zeit vor Ort einen Blog begonnen: www.sturzflugabwenden.blog - hier kann man sehr detailliert über den Alltag in der Klinik und speziell über die Thematik Essstörung mitlesen.
Alles Gute bis dahin.

Empfehlenswerter Aufenthalt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tolles Therapeutenteam
Kontra:
Indoor Sportangebot hat Lücken
Krankheitsbild:
Tinnitus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erfahrungen vom Aufenthalt am Standort Rosenheim:
Sehr professionelles Therapeutenteam das auch bei ungeplanten Fragestellungen/Situationen stets kompetent /hilfreich zur Seite stand. Das spontane Sportangebot indoor für Bewegungshungrige ist noch ausbaufähig. Sauberkeit ist top, Schlafkomfort und Verpflegung sind gut. Die landschaftliche Umgebung ist super, die Freizeitgestaltung außerhalb der Klinik sind vielfältig und auch gut zu erreichen.

Eine Klinik, die einen auffängt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kann ich jedem, mit voller Überzeugung, empfehlen.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (immer im engen Kontakt zwischen Arzt und Patient)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (lief alles reibungslos und wie erwartet sehr schnell)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (es fehlt an nichts :))
Pro:
das komplette therapeutische Team, Ausstattung der Zimmer, Medizinische Beratung
Kontra:
.. nichts :)
Krankheitsbild:
Schwere Depressive Episode, etc.
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im Juni dieses Jahres wurde ich erneut auf die StationC1in der SchönKlinik Roseneck in Prien aufgenommen und kann wieder nur Gutes berichten.Besonders in den ersten Woche fehlt einen oft die Hoffnung,dass es besser werden kann,dass solch eine Phase wieder vorbei geht und man es dort wieder hinaus schafft.Doch ich durfte feststellen,dass auch solch eine schwere depressive Episode ein Ende hat.Dass man es schaffen kann,dort wieder hinaus zu kommen.Und das vor Allem wegen des hervorragenden therapeutischen Teams.Mir wurde Hoffnung gegeben,wenn ich meine verloren hatte,mir wurde,bildlich,in den Hintern getreten,wenn ich mich in meinen alten Mustern zu verstecken versuchte,es war immer jemand da,wenn ich therapeutische Unterstützung gebraucht habe.Auch die medizinische Versorgung lief reibungslos.Es gab zu jedem Zeitpunkt einen Ansprechpartner für Anliegen oder Fragen.Auch meine medikamentöse Einstellung lief bestmöglich und,besonders hier,wurde immer genau auf mein Wohlbefinden geachtet!(An dieser Stelle ein reisen Dankeschön an meine behandelnde Oberärztin)Besonders hilfreich fand ich die Einzeltherapien.Diese hatten einen unfassbar großen Einfluss auf meine Genesung.Ich fühlte nicht stets ernst und wahrgenommen und durch eine sehr angenehme,vertrauensvolle Atmosphäre wurde mir der Weg in schwere Themen etwas erleichtert.(Tausend Dank an meine Bezugstherapeutin)Zudem möchte ich die physikalische Abteilung erwähnen. Die Mitarbeiter geben stets das Beste dass auch die physische Genesung nicht auf der Strecke bleibt.Dort habe ich während meiner Anwendungen(u.a Licht,Massage,etc) immer in den besten Händen gefühlt!Ich könnte jetzt noch so viel aufzählen,was mir geholfen hat, mich einerseits an diesem schweren und belasteten Ort doch etwas wohl zu fühlen, und mir andererseits den Weg in eine gesündere Zukunft gezeigt hat-jedoch möchte ich als Fazit einfach nur jedem der überlegt in die Schön Klinik zu gehen empfehlen diesen Schritt zu wagen.Es wird und es war sehr schwer, aber danach scheint das Leben(und das kann ich voll und ganz bestätigen) so viel bunter als man es sich erhoffen mag.

Absolut wertschätzende Atmosphäre

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
individuelle Hilfe, sehr vielfältiges Therapieangebot, sehr gutes Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Magersucht
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich legen allen, die Hilfe annehmen möchten, diese Klinik wärmstens ans Herz. Dieser Schritt war die beste Entscheidung!
Ich war letztes Jahr von Juli bis Dezember in der Klinik am Chiemsee und habe in dieser Zeit wieder erkennen dürfen, wie schön das Leben sein kann.
Die ersten zwei Monate dort waren mehr als hart, aber ich sagte mir immer wieder, dass ich keine andere Wahl mehr habe, als den Ärzten und Therapeuten zu vertrauen. Heute glaube ich, dass der eigene Wille und das Vertrauen ganz entscheidend waren, um diese Zeit durchzustehen.

Die allererste und größte Hürde in den ersten Wochen war einfach das Essen. Man sitzt mit einigen Mitpatienten und einem Therapeuten an einem Tisch und es gibt klare Vorgaben, welche vorerst sehr streng klingen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Irgendwann empfand ich diese Regeln sogar als hilfreich. Auch an die Portionsgröße gewöhnt man sich bis diese überhaupt nicht mehr "zu groß" erscheint.
Besonders betonen möchte ich, wie sehr das Team der Station uns Patienten individuell unterstützt hat. Gerade in der ersten Zeit war immer jemand für mich da und ist individuell auf mich eingegangen. Noch heute bin ich gerührt davon, wie wertschätzend und respektvoll der zwischenmenschliche Umgang war.

Auch die vielen verschiedenen Therapieangebote der Klinik haben mir geholfen, dysfunktionale Gedankenmuster aufzubrechen und noch heute hilft mir das daraus Gelernte sehr. Z.B. hatte ich mir über viele Jahre hinweg ein zwanghaftes und übermäßiges Lernverhalten angeeignet. Auch dieses wurde im Verlauf des Aufenthaltes thematisiert, was mir für das Staatsexamen diesen Sommer unbeschreiblich viel geholfen hat. Ich kann einfach nur von Herzen DANKE sagen. Viele Jahre zuvor war mir gar nicht bewusst, wie zwanghaft und eingeschränkt ich gelebt habe. Dass es mir jemals wieder so gut gehen könnte wie aktuell, hätte ich mir nicht erträumen können.
Daher nehmt die Hilfe dort an und beherzigt das Gelernte auch über die Klinikzeit hinaus!

Für mich ein Glücksfall

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein sehr durchdachtes Konzept)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich wusste nicht wirklich was auf mich zukommt.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kurze Entscheidungswege schnelle Umsetzung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mich schnell zurecht gefunden.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Im Prinzip hat nichts gefehlt.)
Pro:
Alle Mitarbeiter sehr kompetent, motiviert, freundlich, Engagiert.
Kontra:
Krankheitsbild:
Adipositas Binge Eating Grasen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2019 für 11 Wochen in der Schön Klinik Roseneck. Auch wenn der Chiemsee sicherlich eine schöne Kulisse bietet bin ich sehr froh, dass ich in dem überschaubareren Haus in Rosenheim gelandet bin. Ich war mit der Struktur hier extrem zufrieden! Top kompetente und engagierte Therapeuten, Ärzte und Mitarbeiter. Kurze Entscheidungswege, hervorragende Kommunikation zwischen den einzelnen Bereichen. Das alles ist mir sehr zugute gekommen. Auf einige Komplikationen die ich aufgrund meiner Vorgeschichte mitgebracht habe wurde seitens der Behandler schnell und flexibel reagiert. Dafür bin ich sehr dankbar denn das war sicherlich ein wichtiger Baustein für meinen erfolgreichen Aufenthalt.
Die ersten 2-3 Wochen waren schwierig. Ich musste das Konzept und die Regeln lernen, akzeptieren und mich darauf einlassen. Das war nicht immer einfach, trotz der vielschichtigen Unterstützung,, aber gewiss wichtige Grundlage für den Erfolg. Das Konzept von Bezugstherapeut, Co Therapeuten und vielseitigen Gruppentherapien ist sehr gut durchdacht und wird ummantelt von Lehrküche, Gestaltungstherapie und verschiedenen Bewegungstherapien. Ich wurde in allen diesen Bereichen von engagierten und kompetenten Therapeuten unterstützt. Auch würde ich wieder sukzessive auf die Selbstständigkeit und den Alltag vorbereitet.
, Grundlage für einen nachhaltigen Erfolg dieser Maßnahme die ich erfahren habe ist, daß ich bereit war mich darauf einzulassen und sicherlich, daß ich das Handwerkszeug, welches mir in der Klinik in die Hand gegeben wurde, jetzt zu Hause nutze und das erlernte umsetze.
Die Voraussetzungen sind gut und dafür danke ich dem gesamten Team der Schön Klinik Rosenheim.

2 Kommentare

luna124 am 23.09.2019

Hallo Lubu 13,

ich habe eine Frage an Sie. "Muss" (ich mag das Wort "muss" nicht) man Gestalttherapie machen?

Nicht, weil ich nicht will/bockig bin ... sondern, da das wirklich nichts für mich ist. Mehr Stress als sonstiges bedeutet.

Viele Grüße

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Die Wahrheit über die Roseneck Klinik!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18-19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich hatte noch nie so eine gute)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Die Stationen und unsere Zimmer dürfen wir nach Lust und Laune dekorieren)
Pro:
Viele Therapiemöglichkeiten, auf jeden Patienten und jede Diagnose angepasste Therapie, super Mitarbeiter, ...
Kontra:
Man muss bereit dazu sein, aus eigenem Wille gesund werden zu wollen
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression, versch. Angststörungen, Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ambulant habe ich häufig zu hören bekommen, dass mich niemand mit meiner "Diagnosenmenge" therapieren will. Also bin ich etwas widerwillig in die Roseneck und es war die beste Entscheidung überhaupt. Der Behandlungsplan wurde nicht nur individuell auf den Patienten angepasst, sondern auch zur aktuellen Lage. Hatte ich also z.B. gerade mehr Probleme mit dem Essen, haben wir den Fokus darauf gelegt und erst an anderen Stellen weiter gearbeitet, wenn dafür wieder der Zeitpunkt war. Zumal ich für jede Diagnose das Therapieprinzip ziemlich genial fand. Die Mitarbeiter sind SUPER nett, sodass mir der Abschied extrem schwer fiel! Die Roseneck war nicht meine erste Klinik, aber meine letzte! Sie hat mir so sehr geholfen, dass ich nicht glaube noch einmal eine Klinik zu brauchen! Ich habe nämlich kicht nur Hilfe vorort bekommen,sondern auch so hilfreiche Tipps, dass ich zu Hause sehr gut genau da weiterarbeiten kann, wo ich in der Klinik aufgehört habe. Diese Klinik hat mir den besten Start in ein neues Leben gegeben, den ich mir hätte wünschen können. Man muss zu Hause IMMER weiter machen. Egal in welcher Klinik man war. Aber ohne die Roseneck Klinik würde ich um Meilen weiter hinten liegen... lasst euch die Chance, gesund zu werden, nicht entgehen!

Wirkungsvolles Therapiekonzept auf höchstem Niveau

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Therapeuten, Co-Therapeuten, Ärzte, Unterbringung, Essen
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Therapie in der Schön Klinik Roseneck war für mich ein sehr großes Glück und ich kann die Behandlung jedem Betroffenen sehr ans Herz legen. Seit meiner Jugend schränkt ein Waschzwang mein Leben in bestimmten Bereichen sehr ein. Das sehr stimmige Therapiekonzept, das individuell besprochen und abgestimmt wird, beinhaltete verschiedene Therapieformen, z.B. Einzel-/ Gruppen-/ Entspannungs-/ Bewegungstherapie, Achtsamkeit und natürlich die Expositionen, die auf höchstem Niveau durchgeführt wurden.
Die Therapeuten sind äußerst kompetent - ganz besonders trifft das für meinen Einzeltherapeuten zu, dem ich sehr dankbar bin - aber auch für die anderen Therapeuten, die man in den Gruppentherapien kennenlernt. Sie begleiten die Expositionen und gehen auch in den Gruppen auf die einzelnen Teilnehmer und die jeweiligen Themen sehr individuell ein. Ich war oft erstaunt, wie gut sie jederzeit informiert sind über die vielfältigen Themen der Teilnehmer und man spürt, dass der Patient mit seinem Anliegen im Mittelpunkt steht, ernst genommen und verstanden wird.
Sehr hilfreich im Gesamtkonzept war für mich auch der Austausch mit den Mitbetroffenen - sie motivieren, machen Mut und unterstützen, wenn es emotional einmal "eng" wird - außerdem sie sind sehr kreativ beim Aufspüren von Expositionsmöglichkeiten ;) Das erweitert den Horizont und man fühlt sich nicht allein.
Ganz besonders angesprochen hat mich das Thema Achtsamkeit, das ich hier dank eines hervorragenden Therapeuten erst richtig kennengelernt habe und praktisch üben konnte. Achtsamkeit zu praktizieren hat mir enorm bei der Zwangsbewältigung geholfen und meine Perspektive sehr erweitert. Ich integriere es jetzt, seit wieder zuhause bin, in mein tägliches Leben bzw. ist es gerade die Achtsamkeit, die mich immer wieder innehalten, Zwangsimpulse wahrnehmen lässt und somit ermöglicht, diesen nicht nachzugeben.
Durch die Therapie habe ich meinen Zwang sehr reduzieren und meine Lebensqualität sehr erhöhen können. Ich bin nun auch zuhause in der Lage, wirkungsvoll mit Zwangsverhalten umzugehen.
VIELEN DANK FÜR ALLES!

freundlich, kompetent und verständnisvoll

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Alle Mitarbeiter sind sehr kompetent und man merkt, dass jeder, der mit einem zu tun hat nur das Beste für den Patienten will. Egal, mit welchem Anliegen ich zu jeder Tages- und Nachtzeit gekommen bin, mir wurde immer freundlich geholfen und entgegengekommen.
Meine Symptomatik ist nach dem Klinikaufenthalt deutlich geschwächt bis nicht mehr vorhanden.
Ich kann diese Klinik wärmstens empfehlen, weil ich die Zeit, die ich dort verbracht habe als wunderschön, aber auch unfassbar hilfreich empfunden habe.

Immer wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Depressionen, posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war zweimal in Prien einmal 11 Wochen und 7 Wochen. Habe mich vom ersten Augenblick an wohl und verstanden gefühlt. Sehr gutes und vielfältiges Therapieangebot und natürlich die traumhafte Gegend haben mir sehr geholfen und mir Stabilität gebracht.

Ein wirklich gute Erfahrung ...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Abzug durch typisches Krankenhausessen / 2-Bett-Zimmer)
Pro:
Top Psychologen als Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung/Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam nach Rosenheim ohne große Ahnung was mich erwartet. Während der Wartezeit bis zur Aufnahme, hab ich mich absichtlich nicht vorinformiert, um nicht voreingenommen zu sein.
Das Prinzip, raus aus dem Alltag, keine Erwartung an den Patienten, Einzel und Gruppentherapien, verschiedene Bewegungstherapien, gemischt mit dem sozialen Umfeld (Mitpatienten), war genau das Richtige für mich.
Sollte ich in meinem Leben noch einmal in die Situation kommen, mir selbst nicht mehr helfen zu können, würde ich nicht zögern, sofort wieder nach Rosenheim zu gehen!

Ich bin ich und kann alles erreichen...

Der Schritt in ein neues Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie,Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich leide schon seit mehreren Jahren an Anorexie und habe auch schon einige Klinik Aufenthalte hinter mir,aber in diese Klinik zu gehen war definitiv die beste Entscheidung meines Lebens.Ich war im Jahr 2015 zum ersten mal auf der der Privaten Jugendstation in Prien, da ich jedoch einige Rückfälle hatte habe ich in den letzen Jahren immer wieder die Hilfe in dieser Klinik gesucht zuletzt von Juni bis August diesen Jahres. Ich habe so viel neues dazugelernt,mich und die Krankheit besser verstanden und definitiv erkannt,dass ich es verdient habe zu Leben. Dies wäre jedoch niemals möglich gewesen durch die fabelhafte Unterstützung durch diese Klinik.Die vielen Therapien wie Gruppen,Einzel,Sport,Gestaltung und noch so viele andere Therapien haben mir so sehr geholfen,wodurch ich jetzt an dem Punkt stehe wo ich stehe. Die Lieben Mitpatienten mit denen ich auf Station war haben mir immer wieder Mut gemacht und gezeigt,was wirklich leben heißt. Wenn es mir mal nicht so gut ging,konnte ich immer zu den Co Therapeuten gehen,welche immer auf Station sind z.b für ein Gespräch oder auch ein Spiel zur Ablenkung.
Was ich zudem sehr hilfreich fand war das Konzept was dass Essen angeht.Hier wird nicht Kalorien gezählt,sondern es gibt das sogennate Richtmengen Konzept(dies ist eine bestimmte Menge die man Essen muss).
Nach jedem kleinen Rückschritt oder schlechten Tag haben mich die Therapeuten, Chefärzte,Mitpatienten oder die Katze( Dr.Müller) die immer in Klinik nähe ist wieder aufgebaut,unterstützt,mich in die Realität zurück geholt oder mir auch einfach nur ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Es wurde auf meine Wünsche eingegangen und bei Medizinischen Problemen und Sorgen wurde ich bestens versorgt.
So... um es kurz zu halten,ich kann es jedem ans Herz legen sich in dieser Klinik anzumelden.Auch wenn es Überwindung kostet,es lohnt sich!!!
Ich habe so viel Lebensfreude und Selbstbewusstsein zurück gewonnen,was ich jedem wünsche, der mit sich zu kämpfen hat und überlegt sich in dieser Klinik anzumelden. Wagt den Schritt!!!

Hervorragende Behandlung in der Schön Klinik Rosenheim

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (teilweise sehr kahl und lieblos eingerichtet)
Pro:
Personal (insb. Therapeuten)
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2 Monate wegen Bulimie in der Schön Klinik in Rosenheim.
Mir hat der Aufenthalt dort sehr geholfen obwohl ich nach vielen Jahren der Krankheit schon dachte, ich müsste mich wohl einfach mit meinem Dasein abfinden.
Ich habe das Personal als sehr kompetent und äußerst engagiert wahrgenommen. Während meines Aufenthalts war mir vor allem die Co-Therapie eine riesige Stütze, als Patient ist man so nie auf sich allein gestellt.
Auf meine eigenen Wünsche wurde im Laufe der Therapie auch Rücksicht genommen, was dem Vertrauensverhältnis zu den Therapeuten sehr gut getan hat, da ich mich ernst genommen und individuell behandelt gefühlt habe.

Der Standort Rosenheim bringt zudem den Vorteil mit sich, dass die Klinik wesentlich kleiner und dadurch persönlicher ist. Ich hatte wirklich den Eindruck, als Mensch und nicht als Patientin Nummer X wahrgenommen zu werden.

Schwierig sind sicherlich die ersten zwei Wochen voller (Essens-)Regeln und Bewegungseinschränkungen. Aber Durchhalten lohnt sich, ich kann jetzt deutlich besser mit meiner Essstörung umgehen.

Vielen Dank an das tolle Team in Rosenheim!

1 Kommentar

lumarie am 13.10.2019

Hallo, was gibt es denn dort für Essensregeln und Bewegungsregeln? Sind die für Patienten mit Anorexie anders als die für Bulimie und/oder Binge Eating? Ich habe Binge Eating mit bulimischen Phasen. Ich bin im Übergewicht und mich würde auch interessieren, ob einem dann auchgeholfen wird Gewicht zu verlieren
Danke schonmal im Vorraus

Top Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alle Mitarbeiter waren sehr herzlich.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Panickstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 20 Wochen in der schön klinik roseneck und fand es sehr hilfreich. Die Therapeuten, Co-Therapeuten sowie die Mitarbeiter in der Medizinischen Zentrale waren alle sehr nett und gaben sich sehr viel Mühe den Ansprüchen der Patienten gerecht zu werden.
Das Zimmer und die Station waren sehr heimisch eingerichtet, sodass man sich sofort wohlfühlt.
Ich kann die Klinik nur empfehlen und jedem raten der eine stationäre Behandlung in Betracht zieht in die Schön Klinik Roseneck zu gehen.

Wegbereitender Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal und Lage
Kontra:
Es könnten länger Sprechstuden für med. Angelegenheiten angeboten werden
Krankheitsbild:
Annorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der KLnik war sehr lang und bot mir daher einige Einblicke.
Ich wurde dort mit einer diagnostizierten MAgersucht aufgenommen.
Die Aufnahme in der KLinik hat sich für mich einfacherer gestaltet als erwartet. Bereits vor der Aufnahme wurde ich über alles Weitere gut informiert.
Das freundliche Personal habe ich bereits bei der Aufnahme positiv wahrgenommen. MAn hat mich meiner nach einer sehr kurzen Zeit angenommen. Kurz darauf wurde ich von dem netten Personal von der Station begrüßt und man hat mir mein Zimmer gezeigt.
Ich habe nach einem ersten Blick auf das Zimmer sofort einen positiven Eindruck gehabt und die Gestaltung der Station , die auf ich sehr gemütlich wirkte und dennoch Raum zur Privatsphäre ließ, wirkte zusammenfassend einladend.
Auch der Klinikgarten und die idyllische Lage am See und den Bergen trug dem Wohlbefinden und somit der Genesung bei.
Es folgte ein erstes, klärendes Aufnahmegespräch mit einem der Therapeuten.
Es gab während meiner Genesung immer wieder gute und schlechte Zeiten, einige schwierige Zeiten in denen ich am liebsten alles über den Haufen geworfen hätte. Doch ich habe durchgezogen, ich bin stets am Ball geblieben.
Während meines gesamten Aufenthaltes wurde ich sehr gut begleitet und stets gut verstanden bezüglich meiner Angelegenheiten und Probleme. Daher würde ich immer wieder die Klinik Verwandten und Bekannten ans Herz legen. Ich bin froh, dass ich meine Gesundheit der Schönklinik in die Hand gelegt habe, denn eines ist Gewiss: Alleine und ohne die Hilfe der Schönklinik hätte ich es nicht geschafft.

Die beste Chance, wenn man gesund werden WILL

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Für mich DIE Klinik überhaupt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Behandlungsansatz, enge Betreuung, Cotherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Chronische Anorexie
Erfahrungsbericht:

Ich bin seit acht Wochen auf der Komplexstation im Haus Rosenheim und kann nur sagen: Es war die BESTE Entscheidung meines Lebens! Ohne die Klinik hätte ich keine Chance gehabt zu überleben und ich kann nur allen danken, die mich hier unterstützen.
Die Regeln auf der Station sind zahlreich und hart, wirken oft unverständlich oder fragwürdig, aber wenn man nachfragt, gibt es für jede eine kompetente Erklärung. Die Cotherapeuten stehen für Gespräche zur Verfügung, die Therapeuten gehen mit einem ins “Eingemachte“ und ich bin hier weitergekommen als je zuvor in einer anderen Klinik.Wenn man bereit ist, die Maßnahmen und das Behandlungsteam nicht als Feinde GEGEN SICH SELBST sondern als VERBÜNDETE im Kampf GEGEN DIE ESSSTÖRUNG anzusehen, hat man hier wirklich die Chance, es zu schaffen, auch nach langjähriger Anorexie. Ich kann mich nur bedanken, die Komplexstation hat mir das Leben gerettet!

Macht verändert Menschen zum Guten und Schlechten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Mahlzeiten
Kontra:
Verlassenheit in der Klinik
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Der Stationsarzt behandelt die Patienten unterschiedlich. Mag er sie, bekommen sie viele Termine. Kann ein Stationsarzt wählen, welche Patienten er haben möchte? Ja, er hat alle Macht der Welt.

3 Kommentare

SchönKlinikRoseneck am 23.08.2019

Sehr geehrte/r "Himmel6",
wir bedauern, dass Sie mit dem Aufenthalt in unserer Klinik nicht zufrieden waren, da die optimale Patientenversorgung für uns die oberste Priorität besitzt.
Für den Fall, dass Sie Ihr Anliegen mit uns noch weiter erörtern möchten, bitten wir Sie mit uns in Kontakt zu treten ([email protected]).

Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.

Schön Klinik Roseneck, Prien

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ins Leben zurück

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (zeitweise Abstimmungsprobleme)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Umfassende Betreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Agoraphobie: mit Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in den vergangenen 8 Wochen Patient in der Schön Klinik Roseneck am Standort Rosenheim.


Durch die umfassende Betreuung, angefangen mit der Unterbringung im Doppelzimmer, den guten Mahlzeiten, dem aufmerksamen Reinigungsservice und der tollen Umgebung der Klinik konnte ich mich rein auf die Therapien konzentrieren.


Mir haben sowohl die Einzel - als auch Gruppentherapien sehr geholfen meine Probleme zu bearbeiten. Die Bewegungstherapien und die physische Behandlung (haben meine Bizepssehne wieder fit bekommen) rundeten das durchweg positive Gesamtbild ab.

Ich bedanke mich beim gesamten Team der Schön Klinik Roseneck in Rosenheim, sowie den Therapeuten die mich in Prien am Chiemsee in den dort stattgefundenen Therapien unterstützt und mir mein selbstbestimmtes Leben zurückgegeben haben.


Vielen Dank

Sehr gute Klinik, kann ich nur weiterempfehlen!!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapieangebote, Ausstattung
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Depressionen, Soziale Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt fast vier Monate (16 Wochen) in der Schön Klinik Roseneck mit Depressionen und Sozialer Phobie auf einer der privaten Jugendstationen. Anfangs war ich skeptisch, ob sich der Aufenthalt auch lohnen würde, da ich eine relativ weite Anreise hatte. Jetzt im Nachhinein kann ich nur sagen, dass das eine der besten und wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben war. Einerseits natürlich, weil ich diese Unterstützung im Kampf gegen die Krankheiten brauchte, andererseits aber auch, weil ich in dieser Zeit wunderbaren Menschen begegnet bin und supergute Freunde gefunden habe.
Die Fachkräfte in der Klinik sind sehr kompetent, man hat 24 Stunden Ansprechpartner, an die man sich wenden kann und die immer ein offenes Ohr haben.
Im Vergleich zu meinen vorherigen Aufenthalten war der Aufenthalt in dieser Klinik deutlich angenehmer als zuvor. Voraussetzung in dieser Klinik ist natürlich Ehrlichkeit und der Wille, dass man etwas verändern möchte. Dadurch hat man sehr viele Freiheiten, was mir persönlich auch sehr geholfen hat.
Die Therapien werden individuell auf den Patienten abgestimmt. Es gibt viele verschiedene Therapieangebote, sodass es Tage gibt, an denen man sehr viel Therapie hat, aber auch Tage, die etwas entspannter sind. Als Privatpatient hat man 2 x 50min Einzelgespräche in der Woche, 3 x 100min Allgemeine Gruppentherapie und ansonsten wird der Therapieplan individuell angefertigt. Es gibt für die jeweiligen Diagnosen auch Gruppentherapien a 100min u.v.m.
Mich persönlich hat auch die Ausstattung der Patientenzimmer überrascht. Jedes Zimmer verfügte über ein eigenes Bad mit Dusche, WC, Waschbecken und im Zimmer selbst befanden sich Schreibtisch, Schrank, Bett, kleiner Kühlschrank, Fernseher und je nach Zimmer ein kleiner Balkon.

Insgesamt kann und möchte ich diese Klinik von ganzem Herzen weiterempfehlen und wünsche jedem von euch die Kraft, diesen Schritt zu gehen!

am Chiemsee zurück zu alter Stärke gefunden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Lage, Ärzte und Therapeuten, Athmosphäre, Essen, Einzelzimmer,
Kontra:
Älteres Gebäude, wird gerade aber renoviert.
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vom ersten Tag an fühlte ich mich in der Schön Klinik Roseneck bestens aufgehoben. Meine Erwartungen hinsichtlich der Genesung wurden vollkommen erfühlt, teilweise übertroffen. Die Athmosphäre war - zu meiner Überraschung - sehr freundlich und locker, wobei die Arbeit stets professionell durchgeführt wurde.

Meine Station A5 war ganz toll betreut. Vielen Dank an dieser Stelle an meine Ärztin, die ihre Arbeit mit sehr viel Liebe und Engagement leitet. Jeder Patient fühlte sich sehr gut betreut. Danke auch an das Therapeuten-Team samt Co-Therapeuten.

Nach sechs Wochen bin ich mit sehr viel mehr Wissen über die Krankheiten (Depression, etc.) und über mich (Fehler, Charaktereigenschaften, Verhalten, etc.) aus der Klinik gegangen. Ich will nicht sagen, dass ich mit einem weinenden Auge gegangen bin, was viele tun. Ich bin mit zwei glücklichen Augen gegangen, weil ich eine ganz tolle, lehrreiche und heilende Zeit am Chiemsee erleben durfte, an die ich gerne zurückschaue. Allein der Gedanke an diese Therapie-Zeit gibt mir Kraft. Und es ist sehr gut zu wissen, dass es diesen helfenden Ort auch in Zukunft gäbe, sollte ich ihn benötigen, was hoffentlich nicht mehr vorkommen sollte.

Abschließend möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass es sich zur Zeit meines Aufenthaltes (April/Mai 2019) um einen Altbau handelte und es in Deutschland sicherlich modernere und ansehlichere "Kurorte" geben mag. Aber ich definiere für mich den Wohlfühlfaktor viel mehr über die Therapie und deren Ergebnis als über Wellness-Angebote oder ähnliches. Und wer sich in der Schön-Klinik beispielsweise über das Essen negativ äußert, der hat definitiv falsche Ansprüche an eine Klinik; das Essen war im Übrigen sehr gut.

VIELEN DANK an alle, die mitgeholfen haben und täglich mithelfen, dass all die vielen Menschen wieder auf den rechten Weg zurückfinden. WEITER SO!

Jugendstation der Schönklinik - besser geht es nicht?

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Tolle Ärzte mit viel Erfahrung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Zügig und gut geplanter Ablauf)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Top Ausstattung und Lage mit tollen Zimmern, Fernseher, Telefon, Bad und Platz zum selbst Gestalten)
Pro:
Super tolle 24h Betreuung, top therapeutisches Team, super Organisation, top Therapieangebot
Kontra:
Jugendstationen nur von 14-18
Krankheitsbild:
Somatoforme Störung, Angststörung, Depression, Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war nun 5 Monate in der Schönklinik auf einer der vielen Jugendstation. Ich muss sagen, im Vergleich zu meinem vorherigen Aufenthalt in einer anderen Klinik, hebt sich diese Klinik deutlich positiv ab. Man fühlt sich direkt von Beginn an gut aufgehoben, angenommen und vor allem ernstgenommen. Probleme werden direkt behandelt und das ganze Team arbeitet zusammen und hilft einem direkt weiter. Man wird 24 Stunden am Tag von Krankenpflegern betreut, welche einem immer mit einem Rat beiseite stehen und im Notfall immer da sind. Das Therapieangebot ist vielfältig und wird individuell an den Patienten und dessen Bedürfnisse angepasst. Der Therapieplan ist angenehm mit Terminen gefüllt und es wird darauf geachtet, dass es nicht zu viel wird. Die ärztliche Versorgung ist durch einen Stationsarzt und durch einen Dienstarzt sicher gestellt, welcher 24h immer erreichbar ist.
Organisatorisch wurde alles top geplant und es gab nur wenige Fehlplanungen.

Fazit: super Ärzte, tolle Therapeuten, gut geplante Absprache zwischen Therapeuten und dem Team, durchgehende und angenehme Betreuung, gutes Essen (Auswahl zwischen 2 bzw. 4 Gerichten für Kassen und Privatpatient), physikalische Abteilung für das körperliche Wohl mit Massagen, Krankengymnastik, MediStream, Bädern u.v.m.

Top Klinik mit allem was man braucht, eher mit mehr als man braucht. Für jede Art von Patient zum Empfehlen, v.a. für Essstörungspatienten, aber auch für sonstige Erkrankungen.
Ich kann jedem diese Klinik empfehlen!

Es gibt keine Kontras!!

Danke an das ganze Team für die tolle und unvergessliche Zeit!

Das Beste, was mir passieren konnte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Rundum-sorglos-Paket
Kontra:
Krankheitsbild:
Chronische Hauterkrankung mit Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach Roseneck kam ich auf Empfehlung einer Therapeutin. Ich war 9 Wochen dort und habe mich von der ersten Minute an richtig aufgehoben gefühlt. Die erste Zeit passierte therapeutisch erstmal relativ wenig, was mir jedoch gut getan hat, da ich das erste Mal seit Jahren Zeit hatte. Und die habe ich viel in der wunderschönen Umgebung verbracht und damit, für mich die letzten Jahre zu sortieren und eine Standortbestimmung zu machen, was mir im späteren Therapieverlauf sehr geholfen hat.

Ich bin mit dem festen Entschluss nach Roseneck gegangen, dass vieles in meinem Leben so nicht mehr weitergeht und ich lernen möchte, zu erkennen, was mir so zusetzt. Und dies natürlich zu ändern. Versucht hatte ich das schon oft, geschafft nie, weil es mir einfach ohne Hilfe nicht gelungen ist, den Themen ihren richtigen Platz und Stellenwert zuzuordnen. Und die depressiven Phasen haben verhindert, überhaupt etwas zu bewegen, es sei denn, ins Negative.

In Roseneck habe ich all die Unterstützung und den Input bekommen, den ich dafür gebraucht habe. Von dem gesamten Team dort, aber auch von den Mitpatienten. Es war unsagbar gut, auf einmal Menschen um mich zu haben, die verstanden, wie es mir geht. Auch das Angebot dort war eine Fülle, die ich wunderbar für mich nutzen konnte.

In vielerlei Hinsicht hat sich mein Leben seitdem komplett verändert. Ich habe meine Arbeit nach gut 20 Jahren gekündigt und mich selbständig gemacht, jahrelange Wegbegleiter haben meinen Weg nun verlassen. Die Familie ist geblieben und stabiler denn je.

Wenn man sich dort einlassen möchte auf sich und die Therapie und dies entsprechend kommuniziert und lebt, bekommt man alle Unterstützung der Welt.
Wenn man dort hingeht und die Erwartung hat, das Fachpersonal muss alles dafür tun, dass es einem besser geht und Lösungen müssen auf einem Silbertablett serviert werden, hat man keine Chance. Weder dort noch außerhalb.

Ein ganz herzliches Dankeschön noch einmal an alle, die mir damals so sehr geholfen haben.

Mega toll!! Hat mich super weit gebracht.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 5   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mir hätte nichts besseres passieren können)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Habe alles erfahren was ich brauche)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Manchmal chaotisch aber man hat alles Termine pünktlich und es fällt fast nie etwas aus.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Super toll und modern)
Pro:
Therapiekonzept ist mega toll.
Kontra:
Ich konnte persönlich nichts mit der Co-Therapie anfangen (ist aber nur eine Stütze wenn es einem schlecht geht man muss dort nicht hin)
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Super tolles Therapiekonzept, mit Einzeltherapie, Gruppen in denen man von anderen was erfährt und Probleme gelöst werden, Gruppen in denen man erfährt was das eigentlich ist woran man leidet. Super tolle Theraputen. Oberarzt interessiert sich für den Patienten. (Regelmäßige Einzelvisiten) nicht nur Psyche steht im Fokus sondern auch der Körper und das Körpergefühl. Super Angebote in der Freizeit. Tolle kompetente Mitarbeiter

grossartige Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Rundum-Betreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von Ende Mai bis Mitte Juli auf der Station A3 und kann nur gutes berichten.
Die Therapeuten waren hervorragend, das Klinikpersonal aufmerksam und die Mitpatienten einfach nur grossartig.
Bei den Rundum-Therapien plus dem Chiemsee und die Berge konnte ich nur gesund werden. Besonders hervorzuheben ist das Sport-Programm, das immer abwechslungsreich war.

Leben gerettet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
jegliche Gruppentherapien,Einzeltherapie,Biofeedback,Gestaltung,Mitpatienten,extra Bonus schöne Umgebung
Kontra:
Abendessen
Krankheitsbild:
Depression,Zwang,sozialphobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam zur schönklinik Roseneck vor etwa 3 Monaten , mit mittelschweren Depressionen wenig Energie und Verzweiflung, meine Erwartung war ein bisschen was gegen meine lähmenden Krankheiten zu tuen , meine Erwartungen wurden gesprengt . Ich wurde vom Tag 1 von den wundervollen Mitarbeitern und Mitpatienten liebevoll enpfangen .Die Therapien sind der Wahnsinn, besodners gefallen hat mir neben der Einzeltherapie die Gruppentheapie und die Gestaltung , wo ich meine Gefühle gut verarbeiten konnte.In den Expos bin ich an meine Grenzen gekommen und wurde von den Therapeuten und Mitpatienten stets aufgefangen , habe aber auch durch ANregungen gelernt auf mich selbst zu schauen und Selbstfürsorge zu üben.Dank dem geregelten Tagesablauf den vielen Therapien , den Kontakt zu anderen , ist meine Depression verschwunden , mein Zwang und meine Sozialphobie deutlich besser geworden .Morgen reise ich hier ab und bin mit neuer Lebenskraft und inneren Stabilität bereit nach Hause zu gehen.Ich kann diese Klinik jedem empfehlen der bereit ist an sich zu arbeiten und seine Symptomatik zu verbesseren .Wer es hier schaffen will , kann es . Viel glück .Einzigster negativer Punkt und dass ist wirklich meckern auf unverschämt hohen Niveau , für Leute die gerne ausgiebig Abendessen und es so gewöhnt sind , ist das Abendessen in der Klinik leider nichts , es gibt aber direkt gegenüber ein sehr gutes Resturant das KL, am Ebde des Tages geht es hier aber nicht um Abendessen sondern um Heilung und Leute mit Problememen werden hier wahre Hilfe finden .

Zu recht die beste Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war für knapp 10 Wochen auf Station 4 der Schön Klinik Roseneck. Die Klinik ist wunderschön gelegen und hat alles im unmittelbaren Nahbereich, was man für den täglichen Bedarf benötigt. Sämtliches Personal verhielt sich freundlich, zuvorkommend und professionell an jedem einzelnen Tag meines Aufenthalts. Die Mitarbeiter sind so gut vernetzt, dass Patienten auch in schwierigen Momenten gut aufgefangen werden und sich nicht immer wieder neu erklären müssen. Dies geschah so auc/ während Urlaubszeiten einzelner Therapeuten. Die Wartezeit war mit 7 Wochen recht lange, hat sich im Nachhinein aber auf jeden Fall gelohnt. Vielen Dank für alles.

1 Kommentar

luna124 am 27.06.2019

Hallo,
7 Wochen warten, davon kann ich "nur" träumen. Ich warte jetzt fast 16 Wochen. Ok. ich bin auch kein Privatpatient ; ) und bei mir geht es um etwas anderes : ).

Alle Gute ...

Kompetente Therapie, die sich lohnt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Das Team kennt sich aus und ist kompent)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Nette Mitarbeiter der Rezeption)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Küche, Bewegungstherapie
Kontra:
Personalmangel und dadurch viel Ausfall wertvoller Therapien
Krankheitsbild:
Anorexie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war dieses Jahr für ca. 15 Wochen in der Schön Klinik im Haus Rosenheim wegen Anorexie.

Die ersten Tage waren natürlich wie für jeden Neuen etwas schwer, da es wie überall viele Einweisungen, Regeln und Input gibt. Da das Haus in Rosenheim sehr übersichtlich ist und nicht allzu groß wie in Prien, was ich sehr gut finde, gelang es mir schnell, mich dort zurecht zu finden. Durch meine Patin und die Mitpatienten, welche sehr entgegenkommend und freundlich waren wurde ich mitgezogen und in die Therapien sowie auch Regeln eingewiesen.
Besonders die Regeln beim Essen sind anfangs sehr viel und häufig hinterfragend, doch jede Regel hat ihren berechtigten Grund. Man gewöhnt sich daran und sollte sich anfangs nicht zu sehr unter Druck setzen oder davon abbringen lassen.Gebt euch Zeit und kommt erstmal an. Mein Rat: Macht von Anfang an mit und grenzt euch ab.Es lohnt sich.

Die Begleitung an Tisch 1 ist intensiv und immer betreut, was ich sehr gut finde. Die weiteren Tische bauen aufeinander auf und jeder Tisch beinhaltet wieder ein wenig mehr Eigenverantwortung. Die Essensmengen waren anfangs für mich sehr erschreckend, wie wahrscheinlich für die meisten. Aber ich kann euch ermutigen und beruhigen. Wir gewöhnen uns daran und es wird wirklich leichter. Ich habe immer mehr und mehr auch durch außen auferlegte, gezwungernermaßen Essensziele wieder meinen Genuss entdeckt und auch meine Angst vor einigen Lebensmitteln abgebaut. Nutzt die Chance dort. Es lohnt sich wirklich sehr. Ich habe mir so fest vorgenommen, nach sämtlichen Klinikaufenthalten es nun durchzuziehen, komme was wolle und ich habe wieder mehr zu mir und meinem Leben gefunden. Gewicht aufgebaut auf einen BMI 19, mehr Lebensfreude.

Besonders die Essstörungsbewältigungsgruppe hat mir die Augen geöffnet und die Bewegungstherapie sowie tolle Krankengymnastik ist hilfreich und hat mir sehr geholfen.
Das Essen ist wirklich gut und ausreichend Auswahl.

Es gibt keine bessere Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Schulnote 1)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (eine wundervolle Durchsetzungskraft der Ärztin)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (auch hier gibt es keinen Tadel)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Tolles Zimmer wo alles passte)
Pro:
Alles vorbildlich und es gibt keinen Tadel - alles vorbildlich und toll
Kontra:
hier gibt es keine negativen Eigenschaften
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als ich am 15.April in die Schön Klinik am Roseneck eingeliefert wurde - war mein Leben sinnlos und hatte keinen Spaß mehr am Leben.

Als ich mich angemeldet hatte- bekam ich nach einer Woche Bescheid das ich kommen durfte, so reiste ich an.

Als ich mich an der Rezeption angemeldet hatte, wurde ich nett begrüßt und eine Schwester brachte mich auf´s Zimmer. Am gleichen Tag wurde ich noch ärztlich untersucht auch meiner Bezugs -Therapeutin vorgestellt.

Ich fühlte mich von vorneherein wohl und war mir klar das es keine bessere Klinik für meine Depression geben würde.

Die Therapeutin (Note 1) erstellte für mich einen Therapie Plan. Ich war weiter beeindruckt.

Am nächsten Tag ging es los und lernte die Oberärztin
kennen. Eine tolle Ärztin (Note 1 ) - die aber leider wegen einer
Weiterbildung die Schön Klinik Roseneck verlassen wird.
Das ist ein herber Verlust aber wünsche Ihr hier auch
alles gute für die Zukunft.

Selbst eine MTR Untersuchung war notwendig.

Ich wollte diese nicht durchführen lassen - aber die Ärztin machte mir Klar das diese notwendig wäre

Alles gemacht und das Ergebnis war positiv und ausdrücklichen Dank an die tolle Ärztin auch an meine Therapeutin die mich immer unterstützte.
Jetzt bin ich entlassen -und weiß das es keine bessere Klink gibt gibt.

Daher eine ganz klare Empfehlung und mein ganzer Dank nochmals an alle Beteiligten die mich unterstützt haben und an meiner Heilung mitgewirkt haben.

Also sucht nicht lange - wendet Euch an die schön Klinik Roseneck - denn es gibt keine bessere !!!!

...und auch für Rückfragen sehe ich gerne zur Verfügung

Beste Fachklinik für Zwänge

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gut geschultes Personal
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin auf Empfehlung meiner Psychiaterin in diese Klinik gegangen und habe es nicht bereut.Ich fühlte mich von einem sehr motivierten Team (Therapeuten, Ärzten und vom Personal ) sehr gut aufgehoben. Viele gute Hilfestellungen wurden vermittelt.

Das bundesweit beste Haus zur Behandlung der Angst- und Zwangserkrankung ! ! ! !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Drei über jeweils fünfzig Minuten hinweg andauernde Einzeltherapien pro Woche ! ! ! !
Kontra:
Krankheitsbild:
Angst- und Zwangserkrankung ( Angst- und Zwangsstörung ) plus Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich jüngst bereits schon zum zweiten Mal zu einem stationären Krankenhausaufenthalt in der Medizinisch-Psychosomatischen Fachklinik Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee. Ich bin überaus froh und dankbar darüber, dass es dieses Haus gibt! Alle Bereiche, angefangen mit der im Vorfeld des stat. Akutaufenthaltes zunächst erforderlichen Prüfung der med. Befunde ( Aktuelle sowie Altbefunde ), bis hin zum Entlassmanagement sind absolut super!!!!!

Die Schön Klinik Roseneck ist gerade im Hinblick auf die Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen m. E. nach der MB MERCEDES-BENZ unter den diversen Psychosomatischen Fachkliniken im Bundesgebiet!!!! Das Zusammenspiel ( interdisziplinär) zwischen den diversen Fachärzten und Therapeuten des Hauses ist einzigartig!!!! Es war für mich in diesem Zusammenhang des Weiteren überaus wertvoll, dass ich über den gesamten Behandlungszeitraum hinweg von drei Bezugstherapeuten betreut werden konnte. Jeder mit der Behandlung meiner Person hausintern betraute psychologische Psychotherapeut hatte eine jeweils andere Angehensweise, wodurch trotz bereits schon langjährig stattfindender ambulanter Psychotherapie, noch einmal überaus viele neue Erkenntnisse ans Tageslicht gelangten bzw. gefördert wurden!!!!

Weiterhin trugen die im Zuge der Behandlung meiner Zwangserkrankung jeweils kontinuierlich unter Anleitung durchgeführten Expositionsübungen ebenso zur Genessung bei!!!!

Ich fühlte mich nicht wie in einer Klinik, sondern eher wie in einem Fünf-Sterne-Hotel!!!!!

Wie gesagt, ob Rezeption, Haustechnik, Schön Komfort Patientenbetreuung, die Küchenabteilung, etc. etc.. Alles absolute Klasse!!!! Es passte einfach ALLES!!!!

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses geben uns Patientinnen und Patienten gegenüber Ihr jeweils absolut Bestes!!!!!

Dies zeigt sich insbesondere beim Behandlungsergebnis!!!! Bei meiner Person kann ich im Vergleich zur Aufnahme Anfang April d. J., eine um FÜNFZIG-Prozentige Abnahme der Zwangssymtomatik berichten!!!!

1 Kommentar

Catfan82 am 01.09.2019

3 Einzeltherapiestunden??? Das kann ich nicht glauben,weiter oben wird geschrieben das man als Privatpatient 2 hat. Ich als Kassendepp werde dann nur eine haben denke ich..

Spitzen Behandlung in kleiner Runde

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (oft eine Behandlung ausgefallen oder gekürzt)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Fittnesraum und Schwimmbad fehlt)
Pro:
bestes psychosomatische Behandlungsangebot
Kontra:
Die Magersüchtigen schrecken ziemlich ab
Krankheitsbild:
Depression + Tinnitus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

für mein Leben war es die beste Entscheidung in die Schön Klinik zu gehen. Ich war im Rosenheim würde dies auch wieder Prien vorziehen das es hier etwas kleiner und überschaubarer ist als in Prien bei gleicher Qualität der Behandlung.
Das med. Personal und die Ärzte wissen hier von was sie reden und wie sie jeden persönlich behandeln müssen. Nette Zimmer und zu meiner Zeit spitzen Mitpatienten. Da ist es überhaupt nicht schlimm das ich in einem Doppelzimmer untergebracht war, ist vllt bei einer Depressionsbehandlung nicht mal schlecht, man ist nie alleine.
Auch das Klinikessen war für ein Krankenhaus sehr gut.
Würde jederzeit wieder hin gehen. Würde dies sogar einer normalen Reha von der Deut. Rentenversicherung vorziehen da hier die Behandlungen und Anwendungen noch intensiver sind.
War als Kassenpatient mehr als zufrieden.
Nur zu empfehlen
Vielen Dank nochmals für die gute Zeit und super Behandlung.

2 Kommentare

KindvonJemandem am 14.06.2019

Hallo, schön, dass es dir besser geht. Doch was bedeutet " die magerüschtigen schrecken ziemlich ab"? Das sind Menschen, die genauso wie Du, krank sind und versuchen sich helfen zu lassen. Es gibt nicht DIE Magersüchtigen. Jeder Mensch ist anders. Und in Prien sind alle krank, nur jeder anders krank

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Jederzeit wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapien, Ärzte
Kontra:
manchmal dauerte es bis man neue Therapien hatte
Krankheitsbild:
Depression, Soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn man selbst was ändern möchte ist dieses die Perfekte Klinik. Alle Ärzte,Therapeuten, Personal/Krankenpfleger der MZ, Co Therapeuten usw. sind alle sehr freundlich und zuvorkommend.
An der Rezeption wird man auch immer sehr freundlich empfangen und sie helfen einem Immer schnell. Die Physiologische Apteilung ist auch sehr freundlich und sehr kompetent. Die Lage ist hervorragend und man fühlt sich sehr schnell wohl.

Super Klinik, super Therapeuten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Rund um die Uhr Therapeuten anwesend, sehr leckeres Essen, sehr gute Gruppentherapien, starke Gruppendynamik auf Station, regelmäßige Termine mit Stationspsychologe
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich in der Schön Klinik von Anfang an wohl gefühlt. Die Therapeuten sind allesamt sehr nett und verständnisvoll. Man kann sich Tag und Nacht Hilfe holen und mit jemandem sprechen. Auch die Ärzte sind sehr engagiert.
Von Anfang an wird gesagt, dass man nichts muss. Man kann zu jederzeit frei wählen was man machen möchte und was nicht. Man wird dazu ermutigt auf sich und seine Bedürfnisse zu achten(und das natürlich auch zu lernen).
Ich kann jedem die schön Klinik nur ans Herz legen! Ich hatte eine schöne Zeit und habe sehr viel gelernt.

1 Kommentar

Knuffelchen35 am 14.06.2019

Hallo. Ich interessiere mich auch für eine Therapie in diesem Hause und würde gerne mehr darüber erfahren. Daher würde ich mich über einen privaten Austausch sehr freuen.

KLINIK NICHT KRANKENHAUS!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (LASSEN SIE UNSERE ZIMMER GESTALTEN)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

An sich ist die Klinik sehr gut aber um dort gesund zu werden muss man gesund werden wollen! Hier muss man gar nichts. Man wird zu nichts gezwungen, was ich persönlich gut finde.

Als ich hier das erste mal ankam, habe ich mich sofort wohl gefühlt, da die wände und Türen dekoriert waren und die Patienten super nett waren.

Nun möchte bloß jemand, dass wir alle Poster mit motivationssprüchen, Leuten die uns inspirieren, etc. und Bilder von unseren Freunden, Familie; etc, abnehmen.

Um ehrlich zu sein habe ich dafür überhaupt kein Verständnis, da die Bilder und poster ein Gefühl von Freiheit geben. Freiheit die Kreativität auszuleben und um sich selber zu finden.

Viele haben sich deren Ziele auf ein großes Plakat geschrieben und aufgehängt damit sie niemals Vergessen weshalb sie hier sind. Leider müssen wir sie jetzt abnehmen und in den Schrank sperren; dort wo wünsche und ziele in Verlorenheit gehen.
Ich weiss, dass wir uns nicht in der Klinik so sesshaft machen und das hier als sowas wie ein "zuhause" sehen sollen, weil es dann schwieriger wird wenn man entlassen wird. Aber sich hier ein bisschen heimisch zu fühlen ist immer noch besser als sich wie in einem Krankenhaus zu fühlen.

Die ganze Aktion, die Poster und bilder abzuhängen hat überhaupt keinen Sinn. Auch wenn wir sie für jetzt abnehmen werden, werden die Leute danach wieder was an die Wand hängen. Man kann es nie komplett stoppen, weil wir einfach viel kraft und motivation davon bekommen.

Es gibt zwar ein kleines Brett wo man was hinkleben kann aber dahin könnte man nur so 15 Bilder hin. Ich sage "nur", weil sich vieles anhäuft während dem Aufenthalt hier und es immer mehr poster und bilder werden.

Ich wünsche mir, dass wir wieder die Klinik freundlicher gestalten können und es nicht aussehen lassen müssen wie ein Krankenhaus.

Mit freundlichen Grüßen,
ein/e patient/in

3 Kommentare

luna124 am 27.05.2019

Hallo,

ich weiß nicht wieso die Klinik so entschied bezügl. den Bildern. Ich weiß, wenn ich in ein Zimmer käm mit lauter Bildern von Freunden,Familienmitgliedern hätte ich ein Problem,würde ständig getriggert werden. Gerade, wenn man sich mit der eigenen Familie auseinandersetzt. Nicht jeder hat Freunde/Familie. Hat Verluste erlitten und schlimmeres. Ebenso kommen manche in die Klinik um damit klar zu kommen/es zu akzeptieren/verarbeiten... . Wenn man dann ständig vor Augen hat was andere haben (nicht böse gemeint/neg., sie u. andere können nichts dafür) wird es für einen selber, doppelt so schwer gemacht... .

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Hier kann die Seele heilen....

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Top Klinik, top motiviertes Personal
Kontra:
wäre Jammern auf sehr hohem Niveau
Krankheitsbild:
Chronische Schmerzen; Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hier kann die Seele heilen.....
Das Beste was ich je für mich selbst machen konnte war den Schritt zu wagen hier in die Schön Klinik Roseneck zu kommen. Von Tag Eins fühlte ich mich hier richtig gut aufgehoben. Auf C1 wurde ich von tollen Ärzten, Bezugstherapeuten und Co-Therapeuten aufgefangen! Zu jeder Zeit wurde individuell auf mich eingegangen und die vordergründige Problematik. Niemals hatte ich das Gefühl, dass nach Schema 08 15 gehandelt wurde! Sie begleiteten mich durch alle Höhen und Tiefen und gaben mir Hoffnung.

Die angebotene Therapien halfen mir sehr eine neuen Weg für mich zu finden. Das Therapieangebot hier ist unendlich.....

Die physikalische Abteilung hier im Hause ist sensationell gut. Das Personal ist überdurchschnittlich fachlich kompetent und man wird mit einer Menschlichkeit hier aufgefangen wie ich es noch nie erfahren durfte. Diese Abteilung hat auch maßgeblich zu meinem Behandlungserfolg beigetragen. Meinen herzlichen Dank an Alle!

Es muss erwähnt werden, dass durchweg alle Mitarbeiter in der Klinik einem den Alltag erleichtern. Die guten Geister der Rezeption mit ihrer freundlichen und liebevollen Art, Schön Komfort die einem umsorgen. Das Servicepersonal im Speisesaal ist super freundlich und das Zaubern der Köche in der Küche - hervorragend.

Abgerundet wird das ganze noch durch ein sehr schönes Zimmer. Und natürlich nicht unerwähnt bleiben darf die Tatsache, dass man hier an einem der schönsten Flecken Deutschlands ist. Der Chiemgau bietet unendliche Möglichkeiten seine Seele baumeln zu lassen.

Die weiteste Anfahrt lohnt sich!

Hoffentlich nie wieder ...

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Lage der Klinik
Kontra:
Alles andere
Krankheitsbild:
Zwangsgedanken, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war guten Mutes, als ich stationär in der Klinik aufgenommen wurde. Ich hoffte, dass mir endlich geholfen wird. Die Erfahrungen dort waren allerdings "unterirdisch". In dieser Klinik zeigt sich ganz deutlich die Zweiklassen-Medizin. Unglaublich. Privatpatienten haben doppelt so viele Einzelgespräche, einen eigenen Speisesaal, eine VIP-Lounge usw. und werden bei allen Therapieangeboten vorgezogen. Mit einem C-Klasse Promi Status geht es natürlich noch schneller.

Die Mehrzahl der Therapeuten hat überhaupt keine Berufserfahrung und sind somit komplett überfordert. Wenn sich gestandene Geschäftsleute sich mit einer Therapeutin, die gerade mal zwei Jahre im Berufsleben steht über Arbeitsauffassung unterhalten sollen, ist das von Grunde auf schon mal schwierig.

Es gibt unglaublich lange Eingewöhnungsphasen in der Klinik, da man der Meinung ist, der Patient sollte sich erstmal etwa zwei Wochen akklimatisieren. Was soll denn dieser Unfug? Kein Wunder, dass Patienten wochenlange Aufenthalte haben. Täglich hat der "normale Patient" etwa 1-2 Termine. Den Rest vom Tag nix - unglaubliche Langeweile tritt auf, bei sowieso schon schrägen Gedanken im Kopf ist das nicht gerade förderlich. Wenn man zusätzlich zu hören bekommen, dass eine erfolgreiche Therapie nicht möglich wäre, da man zu klug sei - fällt mir dazu überhaupt nichts mehr ein. Schade, die Klinik hat(te) einen wirklich guten Ruf, der ist allerdings komplett unbegründet.

Ich habe meinen Aufenthalt nach sieben Wochen abgebrochen, da ich überhaupt keinen Fortschritt erkennen konnte und mir dies von den Therapeuten auch bestätigt wurde. Ich habe um Gespräche und Therapiemöglichkeiten gekämpft, leider mehr oder weniger erfolglos. Wenn man das Gespräch mit den Co-Therapeuten suchte, wo einem immer dazu geraten wurde, war es noch schlimmer. Komplett unfähig, selten zu erreichen, null geschult und dazu noch unzuverlässig. Herzlichen Dank!

1 Kommentar

FuerteMarie am 16.05.2019

Ich finde, als erstes den Vergleich Kasse/Privat bzw. Zuzahler als völligst negativ darzustellen, nicht passend. Dieses Gesundheitssystem hier ist nun mal so. Da wird man in jedem Gesundheitsbereich mit konfrontiert. Muss man nicht gut finden, aber als Entschuldigung für einen positiven oder negativen Verlauf der Behandlung sollte es nicht dienen.

Die Leistungen in Prien, medizinisch sowie psychologisch, sind inhaltlich identisch - qualitativ kein Unterschied, quantitativ gibt es sicher Unterschiede.

Die Klinik hat einen guten Ruf und m.M. nach auch berechtigt. Meine Erfahrungen sind überwiegend positiv.

Sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 218/19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Co-Therapeuten, Therapieangebote
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 17 Wochen in der Schön Klinik Roseneck in Prien, aufgrund von Anorexie und Depressionen.

Natürlich hatte ich Angst was mich hier erwarten würde.
Aber meine Bedenken wurden nicht bestätigt.

Die Zimmer (ich war in einem 3er Zimmer) waren zu meiner Überraschung sehr geräumig und sehr schön.

Die Terminabläufe waren sehr gut koordiniert.
Änderungen wurden zeitnah mitgeteilt.

Die Therapeuten waren sehr verständnisvoll und man konnte schnell eine Vertrautheit aufbauen. Sie halfen mir die Ursachen der Krankheit aufzuarbeiten und mein gewohntes Verhalten zu erkennen und dann zu ändern.

Hervorzuheben sind auch die Co-Therapeuten auf Station die immer ein offenes Ohr für kleine und größere Sorgen hatten.

Es gab viele Therapie Angebote die sehr hilfreich waren.
Essstörungsbewältigungstherapie, Depressionsbewältigungstherapie, Gestaltung, Bewegungstherapie, Lehrküche, Körperbild und vieles mehr.

Auch die Gruppentherapien halfen mir wirklich gut.
Man lernt Menschen kennen, denen es genauso geht und man fühlt sich nicht allein.
Generell die Gespräche mit Mitpatienten waren eine große Stütze für mich und haben mir durch die Zeit geholfen.

Man wird gut und realistisch auf die Zeit zu Hause vorbereitet. Ich habe die Klinik mit einem guten Gefühl verlassen.

Abschließend kann ich die Klinik jedem empfehlen, der bereit ist etwas ändern zu wollen.

1 Kommentar

Mareike25 am 11.05.2019

Hallo, warst du bei den Erwachsenen oder Jugendliche? Welches haus?
Kannst du etwas über die Esstherapie ist?
Danke

Wunderbare Klinik - sehr empfehlenswert!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutenteam, Ärzteteam; Hoher Wohlfühlfaktor; Traumhafte Lage
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist vom äußeren Erscheinungsbild ein sehr freundliches und einladendes Gebäude.
Alle Räume und Zimmer sind hell und mit Sorgfalt gestaltet, so dass man sich als Patient direkt wohl fühlt.
Das Therapeutenteam auf der Station ist exzellent ausgebildet und sehr kompetent.
Als Patient wird man wertgeschätzt und fühlt sich allzeit verstanden, man bekommt das Gefühl aufgefangen zu werden.

Durch die Vielzahl an Therapieangeboten gelingt es einem innerhalb kurzer Zeit Vertrauen in die Therapeuten aufbauen zu können.


Zusätzlich war es schön zu merken, dass man als Mensch wahrgenommen und niemals als "kranker Patient" abgestempelt wurde.

Das Personal (Rezeption, Schön Komfort, Reinigung, Küche) war jederzeit freundlich und hilfsbereit.

Allumfassende Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Bearbeitung aller zu einer EST gehörenden Verhaltensweisen, Therapieangebot (Lehrküche, Körperbildgruppe,Tanz), langfristige Verbesserung und Reduktion der Symptomatik, die Therapeuten machen ihre Arbeit aus Leidenschaft
Kontra:
lange Wartezeit
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Jahr 2018 war ich für etwa 8,5 Monate auf Grund starker Anorexie in Behandlung auf der Komplexstation im Haus Rosenheim. Zuvor habe ich bereits einige Klinikaufenthalte gemacht, die zwar die Symptomatik kurzfristig verbesserten, aber ich nach der Entlassung sofort in alte Verhaltensmuster fiel.
Anders war dies in der Therapie auf der Komplexstation.
Angekommen bin ich mit der Vorstellung, Therapie am Chiemsee zu machen, wo ich stundenlang um den See spazieren könnte. Dem war (zum Glück!) nicht so:
in einigen Erfahrungsberichten wurden bereits die strengen Regeln der Station erwähnt. Diese beziehen sich zum einen auf das Essen, zu dem gibt es auch Kleider-, Verhaltens- und Ausgangsregeln. In den ersten Wochen ohne Ausgang, genauer Kontrolle und Hinterfragung jeder Verhaltensweise waren wie kalter Entzug. Die Regeln schienen mir absurd. Doch genau diese und die Strenge haben mir persönlich geholfen, da alle gestörten Verhaltensweisen eingedämmt wurden. Was bringt die Therapie, wenn man normal isst und durch Bewegung o.Ä. kompensiert? Hier schaffte ich es, mich mir selbst zu widmen, weil mir die Möglichkeit genommen wurde, auszuweichen.
Zunächst wurde ich mit unangenehmen Gefühlen konfrontiert. Oft habe ich nicht gewusst, ob es besser wird. Dank meiner Therapeutin, ihrer Geduld und ihrem Vertrauen bin ich Schritt für Schritt weitergekommen. So konnte ich mir in den Einzeln und den weiteren für mich wichtigen Therapien wie Lehrküche, Körperbildgruppe, Gruppentherapie und therapeutisches Tanzen viel erarbeiten.
6 Monate nach meiner Entlassung sehe ich auch die langfristigen Erfolge der Therapie.
Es hat sich gelohnt durchzuhalten, denn in meinem Leben hat sich durch die allumfassende Therapie sehr viel zum Positiven verändert.
Für die Hilfe, die ich von meiner Therapeutin, dem Therapeutenteam und den Cotherapeuten bekommen habe,
bin ich unendlich dankbar.
Gerne möchte ich Sie ermutigen, hier Hilfe zu suchen. Es lohnt sich, da die Therapeuten wissen, was sie tun.

Empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018/19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter war gut vier Monate stationär in der Schön-Klinik Roseneck in Prien. Ich kann nur sagen, allen voran ganz besonders ihr Therapeut und alle, die in ihre Behandlung involviert waren, haben ganz wunderbare Arbeit geleistet. Abgegeben haben wir eine Jugendliche, die vor lauter Angst nicht mehr das Haus verließ und keinerlei soziale Kontakte mehr hatte. Abgeholt haben wir dann eine sichtlich reifere, selbst reflektierte, gut gelaunte Tochter, welche die Verantwortung für ihr Leben übernehmen wollte. Ich bin der Oberärztin heute noch dankbar, dass sie beim Aufnahmegespräch die richtigen Worte gefunden hat, dass sich unsere Tochter auf den Aufenthalt in Prien einlassen konnte.
Der Kontakt zum Therapeuten lief immer reibungslos und unkompliziert. Er war immer zu erreichen und unsere Anliegen und Fragen wurden immer gleich beantwortet.
Ja, wir können auch bestätigen, dass es, wie in anderen Bewertungen schon erwähnt, Unterschiede zwischen privat,privat zusatzversichert und gesetzlich Versicherten in Bezug auf Therapieeinheiten bzw. Therapiedauer oder auch anderen Annehmlichkeiten gibt. Wir sind gesetzlich versichert mit einer privaten Zusatzversicherung. Allerdings muss man meines Erachtens auch bedenken, dass die Schön-Klinik eine Privatklinik und eben kein Kreiskrankenhaus ist.
Wir sind jedenfalls sehr zufrieden gewesen.

100% Zufriedenheit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Top Klinik mit top Lage
Kontra:
Krankheitsbild:
Angst- und Panikstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In der Schön Klinik Roseneck fühlt man sich wohl. Das therapeutische und medizinische Personal zeichnen sich durch Kompetenz aus. Die Ausstattung der Klinik ist super (Sportausstattungen, Räumlichkeiten, Patienten/innen-Zimmer,...). Das Essen ist von sehr hoher Qualität und die Lage direkt am Chiemsee optimal.
Es herrscht kein typisches Krankenhaus-Flair, die Zimmer sind wohnlich und zweckmäßig super eingerichtet. Auf den ersten Blick erscheint die Klinik sehr groß, dennoch findet man sich nach kurzer Zeit sehr gut zurecht. Ich bin stets auf freundliche Mitarbeiter/innen gestoßen und kann diese Klinik wärmstens empfehlen. Nach 10 Jahren mit meiner Erkrankung hätte ich mir gewünscht schon früher den Schritt in die Schön Klinik Roseneck gewagt zu haben.

Anorexie, Depression - nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich fühlte mich nicht abgeholt und psychologisch betreut)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Herablassend, unorganisiert, keine Therapieinhalte)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Erst im Arztbrief sah ich, dass teilweise Blutwerte ausserhalb der Norm sind! Niemand sprach mit mir in der Klinik darüber.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Wechselnde Therapeuten, Kurse werden oft abgesagt, Inhalte drehen sich um Verbesserungsvorschläge für die Klinik, aber nicht um Patienten, Instagram und "Germany`s Next Topmodel" werden als Therapieinhalte in der Gruppentherapie besprochen)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Kurse werden ständig abgesagt, aber man darf nicht teilnehmen)
Pro:
Sauberkeit
Kontra:
Organisation, Therapie, Personal (Therapeuten/Psychologen), Konzept
Krankheitsbild:
Anorexie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Patientin in der Schön Klinik Roseneck im Haus Rosenheim und habe mich dort einweisen lassen, um meine langjährige Anorexie und Depression behandeln zu lassen.

Organisation vor Aufnahme/Anmeldung: Die Online-Anmeldung verlief schnell und reibungsfrei. Ich bekam nach der Einreichung meiner Anmeldeunterlagen ca. nach 3 Wochen eine Rückmeldung.

Tipp: Regelmäßig dort anrufen und klar den Wunsch äußern so schnell wie möglich aufgenommen zu werden. Es gibt dort an eine 24 Std. Abrufliste, d.h. Anreise innerhalb von 24-48 Std.

Anreise/Anruft: Schnelle Abwicklung, gute Anreisemöglichkeiten

Ort/Unterkunft: Kleine Klinik, zweckmäßiges Betongebäude, ruhig in Wohngebiet gelegen, Einkaufsmöglichkeiten fußläufig erreichbar, Rosenheim-Zentrum ca. 15min entfernt,Anreise mit Taxi vom Bahnhof zu empfehlen (Kosten ca. 10 Euro)
Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet, d.h. Einzelbetten, Schreibtische, Kleiderschränke

Personal:
- sehr freundliches Reinigungspersonal und freundliches Personal am Empfang und nettes Personal in der Küche.
- die Ärzte waren kompetenten und haben ihre Arbeit nach Terminvereinbarung erledigt.
- Co-Therapeuten, d.h. Krankenpfleger mit zusätzlicher Ausbildung, um mit essgestörten Patienten umgehen zu können, waren sehr distanziert, wenig emphatisch, kontrollierend, herablassend.
- Die Psychologen waren teilweise sehr jung, freundlich, wenig emphatisch.
- Chefarzt wirkte kompetent, bestimmt, dominant und selbstsicher in Bezug auf den Therapieerfolg seiner Klinik

Therapie:
- 1. Woche: keine Therapie
- ab 2. Woche: 1 x pro Woche Einzelsitzung für 50 mins, 2 x Gruppentherapie pro Woche, Körper/Entpannungsgruppe 1x pro Woche
- es hiess, dass es auch eine Körperschematherpie gibt, jedoch wird diese Therapiegruppe nur für eine bestimme Anzahl von Patienten angeboten und man muß auf einen Platz in der Gruppe warten (kann bis zu 4 Wochen dauern)
- sonstige Aktivitäten: Bastel/Malgruppe
- WICHTIG: 3 Mahlzeiten am Tag im Speisesaal gerhört auch zur Therapie

2 Kommentare

Katharina19842 am 26.04.2019

Zusatz:

Kurzum werden Patienten dort respektlos und mit wenig Verständnis behandelt. Empathie ist dort ein Fremdwort. Die Patienten bekommen Richtmengen vorgesetzt, die zu jederzeit aufzuessen sind. Alle essgestörten Patienten werden gleich behandelt und müssen auch die gleiche Menge essen. Wer regelmässig es nicht schafft aufzuessen, wird sanktioniert und auch bloßgestellt vor den Mitpatienten bei wöchentlichen Besprechungen bezüglich des Essverhaltens. Die Stimmung unter den Patienten ist sehr angespannt und schlecht, zumal Gruppenzwang herrscht (auch von den Co-Therapeuten unterstützt), teilweise Mobbing und durch ständig wechselnde Tischregeln bei den Mahlzeiten und Sonderbehandlungen von Patienten, die "gemocht" werden. Die Patienten müssen ihre MItpatienten wöchentlich über ihr Tisch- u.Essverhalten bewerten - Streit ist da vorprogrammiert!

Es gibt strenge Ausgangsregeln, Bewegungsvertrag und Gewichtszunahmeverträge. Wer den Eindruck macht einen "Bewegungsdrang" zu haben, darf erstmal gar nicht mehr vor die Tür gehen oder maximal 3x 15mins pro Woche.2 x wöchentlich wiegen am Morgen. Strenge Auflagen beim Essen.
Die Mahlzeiten sind sehr eintönig, kohlenhydratelastig, viel Käse, viel Fett und generell sehr große Portionen. Man fühlt sich wie in einer Mästerei und gefühlt hat man permanent Bauchschmerzen und einem ist übel! ACHTUNG: die Gefahr besteht, dass man sich noch eine Krankheit dort ins Haus halt; Stichwort: Bulimie! Sportverbot und alles, was die Stimmung bei Depressionen irgendwie verbessert, ist absolut verboten!

Die Co-Therapeuten sind ganztägig im Hause und man kann bis 20 Uhr am Abend ein Gespräch suchen. Das Personal ist nicht psychologisch versiert ausgebildet. Es soll vermieden werden, dass sich Mitpatienten untereinander über ihre Probleme austauschen und anfixen. Die Co-Therapeuten hören zu, jedoch bekommt man oft als Antwort "Sprechen Sie oder die Essstörung mit mir?", "Ich kann Ihnen da auch nicht helfen. Was soll ich dazu sagen?", "Wenn sie aggressiv sind, hauen Sie mit ihrem Handtuch aufs Bett oder boxen Sie auf Ihr Kissen ein", "Bauchschmerzen, Übelkeit? Das haben hier alle. Das müssen Sie aushalten. " Ich fühlte mich nicht unterstützt, abgeholt. Es war erschreckend und traurig!

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Viele leere Versprechungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Freundinnen
Kontra:
Wenig Therapeuten, mangelnde Hygiene, wenig CoTherapeuten
Krankheitsbild:
Anorexie, Waschzwang, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor einem Jahr in der Schön Klinik in Prien . Ich kam hauptsächlich wegen meinem starken Waschzwang. Da ich aber auch als Nebendiagnostik Anorexie habe bin ich sofort auf die Essstörungsstation gekommen. Die Zwänge wurden nur die letzten drei Wochen behandelt.
Im Zimmer hatte ich ab der vierten Woche eine Mitpatientin, die sich gegen alles gewehrt hat und mir den Aufenthalt sehr erschwerte. Doch ein Zimmerwechsel war in der Klinik angeblich nicht möglich.Andauernd Haare in den Handtüchern war mit Zwängen auch nicht angenehm. Therapeuten gab es von Anfang an nicht genug und so musste die A7 mit 30 Minuten pro Woche als Einzelgespräch (weniger als ambulat) lange auskommen.
Nach langer Wartezeit auf einen Klinikplatz geht die Warterei auf einen Platz in einer Therapiegruppe dort weiter. Teilweise musste ich 3 Monate warten!!! Das Esskonzept ist meiner Meinung nach auch nicht Alltagsgetreu. Kuchen ist Zusatz und wie soll man es als Anorexiepatient als normal und dazugehörig empfinden, wenn es nicht täglich eingebaut wird. Dafür gab es jeden Tag massenhaft Butter und Brot. Selbst Obst gehörte nicht täglich dazu.
Mir wurde versprochen mehr Therapien zu bekommen, wenn ich einen Monat verlängere, was nicht der Fall war und mein Therapeut auch noch in den Urlaub gegangen ist!! COOOo Therapeuten hatten wenig Zeit.Alles in allem wurde es nach der Klinik schlimmer als zuvor und ich musste mich alleine zurück ins Leben kämpfen. Ich habe mitgenommen, dass ich nie wieder vom Gewicht her so stark abrutschen will und dass die Zwänge viel mit Gedanken zu tun haben. Andere Schön Kliniken mit sieben Mahlzeiten und 100 Minuten Einzelgespräch haben mich weiter gebracht.
Eines möchte ich jedoch nicht missen. Meine zwei tollen neu gewonnenen Freundinnen.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 26.04.2019

Sehr geehrte "Sonnenschein393",
vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir bedauern sehr, dass Sie mit dem Aufenthalt nicht zufrieden waren. Betroffene, bei denen die Essstörung (nach ärztlich-therapeutischer Einschätzung) im Vordergrund steht, werden auf Essstörungsstationen behandelt, was sich auch sehr bewährt hat. Wenn die Zwangsstörung im Vordergrund steht, bieten wir eine Behandlung auf einer für Zwangsstörungen spezialisierten Station an. Es kommt jedoch auch vor, dass Betroffene bezüglich einer Essstörung, meist Magersucht, sich nicht krank fühlen und wünschen, dass man (nur) die Zwänge behandelt, was sich leider nach langjähriger Erfahrung nicht bewährt hat. Eine Besserung der Essstörung, d.h. Erreichen eines normaleren Gewichtes, ist eine wichtige Voraussetzung, um auch effektiv gegen Zwänge angehen zu können.
Ob dieses Beispiel auch für Sie so zutrifft, können wir nicht sagen. Vielleicht ist das Feedback dennoch eine Erklärung für Sie. Es tut uns sehr leid, dass Sie offensichtlich etwas Pech hatten mit Ausfällen an Therapie.
Was Ihre Beschreibung der Essensmengen betrifft: Es gibt nicht „massenhaft“ Butter, sondern normale übliche Mengen an Butter und Brot, die von hoch erfahrenen Ernährungswissenschaftlern entsprechend einer normalen Essensmenge berechnet wurden und im Richtmengenheft dokumentiert sind. Im Übrigen wird das Essen von fast allen anderen Patienten als sehr gut bewertet.
Es freut uns zumindest, dass Sie mitgenommen haben, nie wieder vom Gewicht her so stark abzurutschen und etwas über den Zusammenhang zwischen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken verstanden zu haben. Wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Ihnen zumindest dies weiterhilft und wünsche Ihnen von Herzen alles Gute, dass Sie die Probleme bewältigen können.
Schön Klinik Roseneck, Prien

mir hat es dauerhaft nicht geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (s. Text,)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (wenig Informationen über Hintergrund/Auslöser/Verstärker der Krankheit, wenig Hilfe, wie man alles zuhause umsetzt)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (zwar Blutabnahmen, aber nie Besprechung, was die Werte ergeben haben)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (hat alles schnell und gut funktioniert)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (schöne Lage, Zimmer alt aber mit allem, was man braucht, es fehlt ein schöner Aufenthaltsraum, der nicht mitten im Flur ist)
Pro:
viel Einzel- und Gruppentherapie
Kontra:
stets Schema F, man muss um alles selbst bitten und auf Therapeuten zugehen, keine Thematisierung bei Schwierigkeiten mit Gewichtszunahme, wenig Hilfe bei Wochenenden daheim
Krankheitsbild:
Anorexie, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt war bereits 2013/14 und somit kann es sein, dass sich mittlerweile Dinge verändert haben.
Die Aufnahme auf Station A1 ging damals relativ schnell und bei Ankunft wurde ich auch nett empfangen. Ich hatte 2x die Woche Einzeltherapie, 3x Gruppentherapie sowie ein 15min Chef-Einzel . Um in die Depressionsbwältigungstherapie zu kommen, musste ich selbst hart für kämpfen. Bis ich in die Gestaltungstherapie hat es sehr lange gedauert, doch des war jede Woche die Angabe: Malen Sie mal drauf los. Darüber gesprochen wurde eher nicht und so fühlte ich mich neben vielen Künstlern stets eher schlecht.
Im Großen und Ganzen kritisiere ich, dass das es beim Essen nicht um Genuss geht. Im Fokus steht, dass man die Richtmenge isst, egal wie es einem dabei geht. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich zuhause überhaupt nicht wusste, wie viel ich essen muss und im Kopf überhaupt kein Gefühl für eine normale Portion hatte. Wie es einem dabei geht, spielte keine Rolle. Ich kam nicht mit der extremen Gewichtszunahme (6kg in 2,5 Wochen) zurecht, doch habe mich auch nicht getraut es anzusprechen. Ich empfehle die Klinik nicht, wenn man selbst eher schlecht um Hilfe bitten kann. Ich hätte mich nie getraut außerhalb meiner Termine um ein Gespräch (mit Co-Therapeut oder Bezugstherapeut) zu sprechen und habe somit immer alles mit mir allein ausgemacht. Schlussendlich hatte der Klinikaufenthalt das gute, dass er mir mein Leben gerettet hat, doch die Essstörung war weiterhin ein stetiger Begleiter auf jedem Schritt und die Gedanken kreisten stets ums Essen, sodass soziale Kontakte und Co stets stark gelitten haben. Erst ein erneuter psychisch und physischer Tiefschlag, der zu einem zweiten Klinikaufenthalt führte, hat zu einer langfristigen Lebensveränderung geführt, denn nun weiß ich endlich auch Auslöser- und Verstärkungsaspekte, die dazu führen, dass ich auf die Essstörung zurückgreife.
Sollte es mir noch einmal schlechter gehen, würde ich nicht noch einmal nach Prien gehen.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 03.05.2019

Sehr geehrter Patient,
haben Sie besten Dank für Ihre Klinikbewertung. Wir bedauern, dass Sie mit dem damaligen Aufenthalt vor 5 Jahren nicht zufrieden waren.
Informationen zu Hintergrund Auslösern und Verstärkern der Krankheit werden in der Essstörungsbewältigungstherapie und in der Einzeltherapie üblicherweise ausführlich besprochen. Warum bei Ihnen der Eindruck entstand, dass dies nicht ausreichend besprochen wurde, wissen wir nicht. Bezüglich der medizinischen Behandlung werden bereits seit 2 Jahren wöchentliche ausschließlich medizinische Visiten durchgeführt, um immer auch die Ergebnisse von Blutabnahmen, etc. zu besprechen. Auch früher bestand immer die Möglichkeit, sich über medizinische Sprechstunden über Ergebnisse zu informieren, aber in der Zwischenzeit wird dies noch sehr viel regelmäßiger gemacht. Was die Schwierigkeiten mit der Gewichtszunahme betrifft, gehört es selbstverständlich zum Konzept, über die damit verbundenen Ängste, auch körperlichen Symptome und vieles andere zu sprechen. Auch die Vorbereitung auf zuhause ist immer, bzw. sollte immer Bestandteil der Therapie sein, auch wenn es immer eine Herausforderung bleiben wird, das Erlernte im Alltag umzusetzen. Über die Jahre haben wir die Vorbereitung auf die Zeit nach der Entlassung immer intensiver in das Konzept eingebaut, mit eigenen Gruppenterminen zur Vorbereitung auf den Alltag, Alltagserprobungen, Essensplänen, Unterstützung durch eine App und vieles andere. Trotzdem haben Sie natürlich völlig recht, dass es für viele nicht einfach ist, Fortschritte in der Therapie auch immer im Alltag zu übertragen. Aber wir haben auch sehr viele äußerst positive Rückmeldung von ehemaligen Patienten und führen Follow-up Untersuchungen durch.

Was die Richtmenge betrifft, haben sowohl wissenschaftliche Ergebnisse, als auch Erfahrungen gezeigt, dass dies in der Therapie sinnvoll und notwendig ist und eindeutig erfolgreicher als eine individuelle Anpassung nach den Wünschen der Betroffenen. Natürlich kann nicht jeder Patient von Anfang an Richtmenge essen.

Schön, dass es Ihnen bessergeht und Sie mehr über Auslöser und Verstärkungsaspekte verstanden haben und wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute auf dem weiteren Weg Ihrer Genesung.
Schön Klinik Roseneck

Noch nie wurde ich so eingehend behandelt und die Ursachen meiner Erkrankung offengelegt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
das Behandlungsprogramm wurde individuell auf mich zugeschnitten und ständig angepasst.
Kontra:
Das Programm war sehr kompakt.
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit unklarer Diagnose in die Klinik, innerhalb weniger Minuten wurde im Aufnahmegespräch Klarheit über meine Problematik hergestellt, so konnte ohne unnötige Verzögerung mit der Behandlung begonnen werden.
In vielen Einzel- und Gruppentherapien wurde meine Problematik eingehend aufgearbeitet und mir hilfreiche Informationen über den Umgang mit meiner Erkrankung gegeben. Diese ermöglichten es mir mich in kurzer Zeit selbst wieder zu finden. Durch das auf mich angepasste Programm bin ich heute wieder in der Lage mich im Leben zurecht zu finden.

Nicht mehr zeitgemäß... 2000 Zeichen reichen für die Beschreibung nicht aus

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Vor der Anreise war die Verwaltung sehr freundlich, ist man einmal zahlender Kunde wird man schnell abgewimmelt)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Station war sehr dunkel)
Pro:
Gute Küche und nettes Küchenpersonal
Kontra:
Mangelhafte Betreuung durch Arzt und Co Therapeute
Krankheitsbild:
Atypische Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 3 Wochen auf der Station A8 aufgrund einer atypischen Anorexie in Behandlung.

Die medizinische Betreuung ist mangelhaft. Die Stationsärztin kommentiert jegliche Beschwerden mit "Das ist im Untergewicht ganz normal". Blutwerte werden zwar regelmäßig ermittelt, jedoch unkommentiert abgeheftet. Der Patient erfährt diese nur auf Nachfrage. So kam es vor, dass tatenlos zugesehen wurde, wie sich die Blutwerte innerhalb von 3 Wochen derart verschlechterten, dass am Ende eine Behandlung auf der Intensivstation des Nachbarkrankenhauses erforderlich war.

Die Essensbegleitung durch Therapeuten und Co Therapeuten waren wenig hilfreich. Meist entstand durch sie eine sehr unangenehme Stimmung am Tisch. Durch ständige Hinweise wie "Sie haben noch 10 Minuten" "schauen Sie auf die Uhr" wurde permanent Stress erzeugt. Gleichzeitig wurde streng an nicht nachvollziehbaren Essensregeln festgehalten. Diese wurden jedoch nur gegenüber manchen Patienten durch Androhungen wie "Ich schreibe es ins Protokoll" durchgesetzt. So wurde das bestreichen eines Brezel mit Honig mit dem Kommentar "Das nächste mal bitte kein süßer Belag auf salzige Brezel" abgetan während die Weigerung ein süße Müslistange mit Putenbrust zu essen, da versehentlich etwas Frischkäse, der für die Müslistange vorgesehen war, unter der Putenbrust auf ein Brötchen aufgestrichen war, ins Protokoll aufgenommen wurde. Generell wurde immer wieder betont, Essen müsse nicht schmecken, ordentliches Kauen unnötig und zeichen einer Essstörung seien und sämtliche persönliche Vorlieben und Abneigungen wie vegetarische Ernährung und Abneigung gegen Marmelade zeichen der Essstörung seien.

Die Art der Ernährung ist nicht mehr zeitgemäß. Die Küche ist zwar von ausgezeichneter Qualität, die Co Therapeuten vertreten jedoch die Meinung, dass Gemüse wie Gurken und Tomaten lediglich sinnlose Deko seien. In wöchentlichen Besprechungen wurde das Essverhalten ununterbrochen auf inkonsequente und nicht nachvollziehbare Art kritisiert..

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 25.04.2019

Sehr geehrte "Sisa343",
wir bedauern, daß Sie mit der Behandlung in unserem Hause nicht zufrieden waren. Wir haben Ihre Kommentare aufmerksam gelesen und werden dort, wo es möglich ist, Ihre Gedanken zur Verbesserung gerne für eine Weiterentwicklung unserer Arbeit heranziehen.
Wir möchten Ihnen auch mitteilen, dass wir stets bemüht sind, die Therapie patienten- und störungsorientiert zu gestalten. Vor diesem Hintergrund finden wir es sehr schade, daß wir mit Ihnen offensichtlich kein ausreichendes Arbeitsbündnis für unser bewährtes Therapiekonzept erreichen konnten und Sie sich gegen ärztlichen Rat gegen die weitere stationäre Therapie entschlossen haben.
Wir wünschen ihnen für ihre Zukunft und weitere Genesung alles Gute.
Schön Klinik Roseneck, Prien

Leider ein Wirtschaftsunternehmen und keine psychosomatische Klinik die das Wohl der Patienten an erster Stelle sieht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
sehr bemühte Oberärztin und medizinische Zentrale
Kontra:
alles andere
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich möchte alle Menschen, denen es sehr schlecht geht und in dieser Klinik Hilfe suchen, von dort dringendst abraten.

Fachlich gesehen konnte ich kaum profitieren - nachdem trotz vorheriger Akteneinsicht plötzlich keine einzige meiner Einweisungsdiagnosen in dieser Klinik behandelt werden?!?

Rückblickend betrachtet kann ich die Aufnahme dennoch nachvollziehen, allerdings nicht, aus Sicht des Patienten, sondern aus Sicht der Patienten- und Wirtschaftsverwaltung der Klinik.

Nachdem über Weihnachten/Neujahr die Klinik nicht ausgelastet war, kam ich als angemeldeter Komfortpatient offensichtlich gerade recht.

Während anderen Patienten ein Eigenanteil von 65,- Euro/Tag für die Unterbringung in einem "Komfort"zimmer (Zimmer ca. 30 Jahre alt, mit Teppichboden, üblen Geruch und entweder eiskalt oder überhitzt) zahlen mussten, wurden andere Patienten ohne Zuzahlung bzw. Zusatzversicherung kostenlos auf der Privatstation untergebracht, um die Zimmer zu füllen.

Ich sollte für eine Chefarztbehandlung bezahlen, welche ich nicht gebucht hatte,ansonsten müsse ich wieder abreisen....

Sicherlich steht der Komfort nicht an erster Stelle, aber ich finde, dass dies hier erwähnt werden sollte um transparent zu machen, welcher "Wert" hier der Patient mit seinem Leiden (weshalb man eigentlich eine Klinik aufsucht) im Vergleich zu dem erwünschten wirtschaftlichen Profit der Klinik hat. In meinem Fall -. und auch im Fall einiger meiner Mitpatienten - leider einen sehr, sehr geringen....

Ferner ist der Service, die fachliche Behandlung, die Freundlichkeit sowie Reinlichkeit keineswegs mit dem Standard der sonstigen Schönkliniken zu vergleichen.

Zur Krönung bekam ich einige Zeit nach Entlassung noch Privatrechnungen nach Hause gesandt, deren Behandlungen niemals stattfanden...

Nach aufwendigen Hin und Her wurden zwar diese - ohnehin zu unrecht erstellten Rechnungen - storniert, eine faire Stellungnahme zur fragwürdigen Kostenverteilung der Pat. der Geschäftsleitung blieb leider aus

5 Kommentare

FuerteMarie am 22.04.2019

Ich verstehe die Kritik bzgl. der privaten Zuzahlung für das Einzelzimmer und die Belegung von NichtZuzahlern im gleichem Zeitraum, das habe ich 2017 ebenfalls erlebt. ABER es war meine Entscheidung, in einem Einzelzimmer die Therapie durchzuführen und meine Entscheidung, dafür zu zahlen. Im Vorfeld, bei der Anmeldung. Und ich würde es immer wieder so machen. Daher fand ich es zwar irgendwie unfair, aber auch nicht schlimm. Haben die anderen halt Glück gehabt, so what. Ich habe mit mir zu kämpfen gehabt und die Rahmenbedingungen nicht weiter an mich rangelassen sprich meine Energie nicht dafür verschwendet. Und ja, die Zimmer sind altbacken und so würde ich mich nicht einrichten, aber dadurch nicht steril und ich hab mich wohl gefühlt.
Ergo, ich kann diesbezgl Kritik nachvollziehen. Mir persönlich sind aber andere Dinge wichtiger.
Zu den Abrechnungsfehlern kann ich nix sagen, da hab ich keine Erfahrungen. Ich finde es schade, dass du nicht von der Behandlung profitieren könntest.

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Achtsamkeit und Lebensfreude

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018 bis 2   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Nur Abzug wegen sehr langer Wartezeit)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr hohe Empathie und Akzeptanz)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Aufgrund interner Probleme musste sehr lange warten)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Empathie... Akzeptanz
Kontra:
Sehr lange Wartezeit als gesetzlich Versicherter
Krankheitsbild:
Trauma und Depressionen
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 11 Wochen Patientin in der Schön Klinik Roseneck am Chiemsee.. Der Aufenthalt war vom Dezember 2018 bis März 2019..ich war sehr glücklich und dankbar in dieser wertvollen Zeit. Es war mein dritter stationärer Aufenthalt in meinem Leben.. Ich bin ansonsten immer in Einzeltherapie bei Psychologen gewesen. Nach dem zweiten Aufenthalt in 2012 war ich sehr verunsichert ob ich jemals wieder in eine Klinik gehen wollte.. In der Klinik damals wurde ich schwer retraumatisiert und musste erst einmal mich fast zwei Jahre wieder stabilisieren. In Prien wurde ich in meiner Persönlichkeit immer als ganzheitlicher Mensch mit Stärken und Schwächen gesehen.. Von allen Mitarbeitern wurde totale Akzeptanz gegenüber Patienten gelebt. Wer hier auf hohem Niveau jammert hat das Konzept der Klinik nicht verstanden.

Nach dieser wertvollen Zeit gehe ich so gestärkt in die Zukunft wie jahrelang nicht mehr. Dank der Expositionen traute ich mir wieder Dinge zu. So fuhr ich nach über 45 Jahren wieder Seilbahn auf einen hohen Berg und machte Tagesausflüge alleine zb. Nach Österreich.
Ich habe das Gefühl dass ich wieder im Leben angekommen bin. Auch bezüglich meiner Leistungsfähigkeit habe ich körperlich und geistig sehr viel gewonnen. Psychosomatische Beschwerden wurden deutlich verringert.
Wer eine Klinik sucht wo man selbstbestimmt und achtsam unterstützt wird.. Der ist hier richtig..
Nicht zu empfehlen ist die Klinik für Menschen die nicht bereit sind an sich zu arbeiten..

Hier bekommt man Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, soz. Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit einer Fülle von Problemen in die Klinik Roseneck. Eine schwere depressive Episode und eine soziale Phobie mittelschwerer Ausprägung.

Ich habe mich während des Aufenthalts steht gut betreut und versorgt gefühlt. Ich habe Kontra bekommen, wo es nötig war und Unterstützung, wenn ich sie gebraucht habe.

Die Indikativgruppen haben mir besonders weiter geholfen. Jedem, der eine Hemmschwelle hat, seine Angst zu bekämpfen, dem kann ich nur empfehlen, sich darauf einzulassen.

Auch wenn es nicht immer leicht war hat es zu einer rapiden Besserung geführt.

Ich fühle mich, als sei eine Last von mir abgefallen und kann frohen Mutes nach vorne blicken.

Danke Klinik Roseneck.

Prien rettet Leben!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017-2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Würde es jedem weiterempfehlen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Meine Therapeutin, die Cos, die Ärzte, Viele Therapien, Man wird ernstgenommen
Kontra:
Keine gravierenden Dinge
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa, schwere Depression, Zwangsstörung, Körperdysmorphestörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 58 Wochen (aufgeteilt in zwei Aufenhalte) in Prien. Dieser Ort hat mir mein Leben gerettet. Sie kennen sich auch mit komplexen Krankheitsbildern aus, nehmen jeden Ernst und sind rund um die Uhr für einen da. Man hat viele Therapien die auf jeden Patienten individuell abgestimmt sind. Mit Mitpatienten aber auch den Therapeuten/ Co‘s kann man ein angenehmes Vertrauensverhältnis aufbauen und viel erleben. Es ist nicht immer alles super toll, es hat ja schließlich einen Grund wieso man in der Klinik ist, & die Therapien sind oft anstrengend und aufwühlend aber man bekommt alles an Unterstützung was man braucht um diesen Weg zu gehen und kann wahnsinnig viel von allem mitnehmen.
Eine unvergessliche Zeit.

Die Beste Klinik die ich kenne

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles perfekt
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt das 2 mal dort 04.2017- 07.2017 und vom 01.2019 bis 04.2019 in der Schön Klinik Roseneck "Haus Rosenheim. Ich kann jedem die Klinik nur empfehlen.
Mir wurde dort so gut geholfen, das ich gestärkter die Klinik verlassen konnte.
Ich kann nur positives berichten, habe mich dort wohl und verstanden gefühlt es war jederzeit ein Gesprächspartner da (Cotherapie )
Die gesamten Mitarbeiter von der Rezeption bis hin zu den Bezugs Therapeuten, Ärzten, Reinigungs Personal,Speisesaal Mitarbeiter, der leitende Oberpsychologe sowie der Klink Leitung kann ich nur Positiv berichten.
Ich wurde wegen PTBs, Panikattacken behandelt

1 Kommentar

schnösel am 04.05.2019

Ich habe eine Frage.. gehe auch mit KPTPS dort hin. Gibt es dort Einzelzimmer?

Sehr gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwänge und Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 3 Monate in der Klinik wegen Zwang und Zwangsgedanken sowie leichte Depression. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Die medizinsche Betreuung war sehr gut sowie auch die psychologische Betreuung. Ich war auf der C5, Therapeuten alle sehr nett, Zimmer super. Auch die Therapieangebote sind sehr vielfältig. Frühstück und Mittagessen waren gut beim Abendessen könnte es bischen mehr Abwechslung geben. Schön fand ich auch, dass es zur Entspannung Schwimmbad und Sauna gab. Schwimmbad schließt jetzt leider. Lounge für Privatpatienten fand ich auch sehr schön. Beim Schön Café könnten die Öffnungszeiten verbessert werden, es schließt leider um 16 Uhr und grad am Wochenende wo man Zeit hat, hat es gar nicht offen. Insgesamt haben mir die 3 Monate sehr gut getan und ich wäre durchaus noch länger geblieben .
Würde die Klinik auf jeden Fall weiter empfehlen

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 15.04.2019

Sehr geehrte/r Summer85,
haben Sie ganz herzlichen Dank für die sehr schöne Klinikbewertung, über die wir uns sehr gefreut haben. Da Sie die Schließung des Schwimmbades ansprechen, möchten wir Sie informieren, dass anstelle des Schwimmbades ein großer neuer Trainingsbereich entsteht, um die Therapiemöglichkeiten mit Kraft- und Ausdauertraining zu fördern.
Ihre Schön Klinik Roseneck, Prien

Dank der Schönklinik eine völlig neue Lebensqualität gewonnen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Theapieangebote, Räumlichkeiten, Menschlichkeit
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwänge, PDBS, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 18 Wochen in der Schönklinik Roseneck und kann nur Gutes berichten. Ich bin angekommen mit Starken Zwängen, die mehrere Stunden pro Tag beansprucht haben. Von Anfang an wurde alles getan, um mir den Alltag in der Klinik zu ermöglichen. Das therapeutische Team der Klinik, sowie die Therapieangebote sind hervorragend und werden individuell auf den Patienten abgestimmt. Man wird nicht wie eine Nummer behandelt, sondern zählt als Mensch und das macht diese Klink im Gegensatz zu anderen Kliniken so besonders. Die Zimmer sind hell und freundlich und auch das Essen ist über dem Standart von anderen Krankenhauskantinen. Alles in allem bin ich sehr zu Frieden mit meinem Aufenthalt und kann die Schön Klinik Roseneck nur wärmstens empfehlen. Hier habe ich es geschafft, einen großen Teil meiner Zwänge abzulegen und eine völlig neue Lebensqualität erlangt.

15 Wochen in denen ich endlich die Hilfe bekam die ich brauchte!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Diese Klinik kann ich jedem nur ans Herzen legen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hatte kaum Anliegen, diese wurden aber sofort behandelt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Zimmer, Verpflegung, Personal ( von der Putzfrau über die Therapeuten bis zum Oberarzt)
Kontra:
nichts!!
Krankheitsbild:
Angststörung mit Panikstörung, Isolierende Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Geburtstag, Weihnachten, Silvester am Chiemsee
Von Oktober 2018 bis Januar 2019 wurde ich in der Schön Klink Roseneck Standort Preis, im Haus C behandelt.
Ich reiste seht skeptisch, aber mit hohem Leidensdruck an. Durch meine Angst - und Panikstörung konnte ich den Alltag nicht mehr bewältigen und hatte mich komplett sozial isoliert. In den ersten Tagen war ich durch sehr starkes Heimweh geplagt und hatte nur im Kopf, all das abbrechen zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt konnte man direkt die überragende Kompetenz dieser Klink merken. Mir wurde zwar klar gemacht, wie wichtig es für mich und mein weiteres Leben sei, nun an mir und meinen Ängsten zu arbeiten, jedoch hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, man würde mich gegen meinen Willen festhalten. Mir standen nun alle Wege offen.
Doch ich bin geblieben, und das war wohl die beste Entscheidung, die ich je hätte treffen können!!
In den ersten Wochen hatte meine Therapie eine unfassbare Intensität.
In den, zwei mal wöchentlichen, Einzeltherapien lernte ich anhand von Exposition mit meiner Angst umzugehen und wir sprachen viel darüber, wie das Alles so weit kommen konnte und setzten realistische Ziele für meine Therapie. ( diese wirklich großen Meilensteile auf dem Weg zu einem gesunden Leben habe ich besonders meiner Therapeuten Fr. Gmyrek zu verdanken)
In den Gruppentherapien und den Krankheitsspeziefischen Gruppen konnte ich zudem sehr viel über mich und meine Erkrankung lernen. Hier konnte ich einen sehr großen Nutzen aus dem Austausch zwischen Mitpatienten und Therapeuten ziehen.
Nicht zuletzt gilt ein großes Lob der physikalischen Abteilung, endlich konnte ich mich mal wieder von all den inneren Unruhen entspannen.
Eine Klinik in der man das Gefühl hat, dass immer jemand für einen da ist (Danke (!!) an die Co Therapeuten,besonders Fr.Eichenauer), dass sich um einen gekümmert wird.
Vom Zimmer über das Essen und natürlich nicht zu letzt die Ärzte, kann ich wirklich alles vom Herzen empfehlen - DANKE!!

Erhoffte Genesung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich habe keine medizinische Behandlung in Anspruch genommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hilfsbereitschaft, nette und gute Therapeuten, schöne Umgebung, tolle Freizeitangebote
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung, Depression, Atypische Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einem sehr skeptischen Blick in die Klinik gefahren. Allerdings musste ich vor allem gegen meine Zwangserkrankung etwas machen, da ich mein Leben nicht mehr in Griff bekommen habe und immer wieder Panikattacken hatte. Ich wusste einfach nicht mehr weiter und dachte, dass mir sowieso niemand mehr helfen kann. Ich dachte das einzige was ich jetzt lernen kann ist mit der Krankheit zu leben ich habe praktisch aufgegeben bis ich in die Klinik kam. Hier hat mich jeder gleich mit offenen Armen aufgenommen. Ich habe mich sofort wohl gefühlt und habe Leute kennen gelernt mit dennen ich heute noch sehr guten Kontakt habe. Manchmal erinner ich mich an damals zurück und bin traurig das so eine schöne zeit, abgesehen von der Krankheit, vorbei ist. Als ich nach ca. 13 Wochen entlassen wurde war ich fast wie geheilt.
Danke an die Therapeuten.

Die Klinik hat mich und mein Leben gerettet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Tolles Team (Therapeuten, Ärzte, Chefärzte), individuelles Therapieprogramm; sehr gutes Essen!; gepflegtes und immer saubere Zimmer; schöne Lage, um abzuschalten!
Kontra:
Teilweise blöde Terminüberscheidungen (sonst alles top!)
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam zum zweiten Mal in die Schön Klinik Roseneck und kann nur sagen, dass es die beste Entscheidung überhaupt war! Die Klinik hat mich und mein Leben gerettet.
Ich war knapp 7 Monate im C-Haus und es war mit Sicherheit keine einfache Zeit. Es war ein sehr langer Weg, aber zurückblickend weiß ich, dass ich die Zeit gebraucht habe!
Jeder der am überlegen ist, sich anzumelden: Macht es! Macht es wirklich! Was habt ihr zu verlieren? Das Leben ist es wert gelebt zu werden, deswegen kann ich euch nur aus meiner Erfahrung sagen, dass es sich lohnt sich anzumelden!
Natürlich ist die Zeit dort an sich keine schöne Zeit, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es toll ist dort zu sein. Aber ich wurde so unterstützt, aufgefangen und habe mich sicher aufgehoben gefühlt! Sowohl ärztlich, Chefärztlich, als auch therapeutisch! Das ganze Team war einfach nur klasse!
Auch die verschiedensten Therapien im Haus haben mich auf meinem Weg sehr nach vorne gebracht und mir geholfen.
Alles wurde sehr individuell auf einen abgestimmt und ich konnte sehr davon profitieren!
Die Mitpatienten haben die Zeit dort verschönert und waren immer für einen da.
Die schöne Umgebung der Klinik spielt natürlich eine Rolle. Es hat mir gut getan abschalten zu können, wobei das auf einer Bank am See sitzen schon gereicht hat.
Ich würde die Klinik jederzeit weiterempfehlen!
Das A und O wenn man sich dort anmeldet ist natürlich, dass man es wirklich will. Der Wille und der Mut zur Veränderung muss vorhanden sein, sonst kommt man in dieser Klinik nicht weit!
Ich bin jetzt nach der Entlassung war nicht am Ende des Ziels angelangt, aber ohne diese Klinik hätte ich das Alles nicht geschafft!

Super Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Therapieausfälle
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in Rosenheim stationär. Super Klinik mit tollen Therapeuten.

Der Start in ein neues Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die Regeln sind hart aber durchaus effektiv
Kontra:
das Therapieangebot könnte etwas umfangreicher sein
Krankheitsbild:
Magersucht / Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Essstörungsstation R1 in Rosenheim hat mein Leben positiv verändert. Hier habe ich gelernt das Essen wieder genießen zu können. Die Tagesabläufe sind strukturiert und genau durchgeplant. Die Regeln sind hierbei hart aber wirksam. Die Essenszeiten und Mengen sind fix vorgegeben. So bleibt kaum Raum für die Essstörung. Die Mahlzeiten schmecken sehr gut und sind auch sehr abwechslungsreich, sodass mir die Angst vor dem Essen schnell genommen wurde. Das Personal ist freundlich und bemüht. Die Zimmer - in der Regel Doppelzimmer - sind stilvoll eingerichtet und sauber.
Es war keine einfache Zeit, doch ich habe das Gefühl mit diesem Aufenthalt einen guten Schritt in eine gesunde Zukunft gemacht zu haben. Ich würde jedem empfehlen den Kampf anzunehmen und sich bei dieser Klinik anzumelden - allein ist die Krankheit kaum überwindbar.

Super Klinik mit sehr guten Therapeuten und Therapiemethoden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Ängste, Migräne
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von Januar bis Februar 2019 sieben Wochen in der Klinik Roseneck in stationärer Behandlung wegen Depressionen, Ängsten und Migräne. Ich fühlte mich dort von Anfang an gut aufgenommen. Das gesamte Personal, angefangen von der Rezeption, Küche, Hauswirtschaft, Reinigung, Physio bis zu den Ärzten und Therapeuten war äußerst freundlich und hilfsbereit. Die Psychotherapie ist aus meiner Sicht auf dem neuesten Stand, die Therapeuten sind sehr zugewandt und äußerst kompetent. Auch die Vernetzung der Therapeuten untereinander ist vorbildlich. Innerhalb kürzester Zeit wurden bei mir die maßgeblichen "Knackpunkte" herausgearbeitet und bearbeitet. Wichtige Selbsthilfewerkzeuge wurden gut verständlich erläutert bzw. erarbeitet, mit denen ich zu Hause gut weiterarbeiten kann.
Auch die intensiven Gespräche mit meinen Mitpatienten trugen positiv zum Therapieerfolg bei.
Die Unterbringung ist in Ordnung, einzig der Aufenthaltsbereich auf Station ist wenig attraktiv, da sehr wenig Tageslicht vorhanden ist.
Sehr gute Küche!
Ich kann die Klinik jedem Interessierten gerne weiter empfehlen.

Nur für Schema-F einer Essstörung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (mir ging es danach wesentlich schlechter)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (es wurden nicht alle Einweisungsdiagnosen beachtet)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (bürokratisch unkompliziert)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Schöne Zimmer, kleines Haus, WLan
Kontra:
Therapeutische Betreuung, medizinische Betreuung, Modularisierte Therapie mit wenig individuellem Zugang
Krankheitsbild:
Bulimie, Zwangsstörung, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 10.2018 bis 01.2019 in der S.-Klinik in Rosenheim.
Das 2-Bett-Zimmer ist hell und freundlich, das Bad ist angemessen. Sauberkeit ok.
Die Bettdecken, Kissen und der Duschvorhang wurden regelmäßig gereinigt/gewechselt.
Die Größe des Gruppenraums war leider zu klein, teilweise konnten nicht alle sitzen und Mitpatienten saßen am Boden.
Bastelmaterialien, Buntpapier, Scheren und Stifte haben wir idR selbst gekauft. Gesellschaftsspiele, Puzzle sind vorhanden und man kann auch mit den anderen Stationen tauschen ;-)
Die Tischregeln sind streng aber verständlich. Wurden den Tischbegleitungen aber verschieden ausgelegt. Strafen bei Regelverstoß sind dementsprechend nicht nachvollziehbar. Die Lebensmittelauswahl ist dem Konzept entsprechend eintönig.
Die Kommunikation zwischen Küche und Servicepersonal war katastrophal (Vegetarische Speisen nicht vegetarisch, es war nicht klar ob Speisen Lactosefrei sind, etc.)

Die medizinische Betreuung war leider sehr inkonsistent, da der Stationsarzt während meines Aufenthalts 3-mal wechselte. Schlussendlich gab es nur männliche Ansprechpartner.

Die psychologische Betreuung war in meinem Fall nicht hilfreich. Durch personelle Veränderungen wurde ich während meines Aufenthalts von 3 verschiedenen Therapeuten betreut. Einer der Therapeuten konnte mit dem Begriff „Binge“ nichts anfangen.
Nach 7 Wochen sagte meine Therapeutin zu mir, dass es sich bei dem Verhalten um einen Zwang handelt- was einer der Gründe warum ich da war. Eine Behandlung der Zwangsstörung, wurde mir gesagt, sei während meines Aufenthalts auf der Station für ES nicht möglich, ich könne mich aber auf die Warteliste schreiben lassen.
Das Co-Therapeutische Personal war schwer greifbar und hatte wenig Zeit. Ich hatte den Eindruck, dass nicht ausreichend Schwester/Pfleger im Haus waren.

Die Therapien (in meinem Fall: Lehrküche, Physio, Körperwahrnehmung, ES-bewältigungsgruppe, allg. Gruppe, Modulgruppe, Soziales Kompetenz Gruppe, Körperorientierte Therapie, Walking, Klettern, Wirbelsäulengym.) waren ok. Die Themengruppen waren durchmodularisiert und wenig an individuelle Probleme angepasst- dafür wäre auch keine Zeit gewesen.
Kreative Therapien habe ich keine erlebt.
Ich habe die Betreuung als wenig individuell erlebt und würde die Einrichtung niemandem empfehlen der nicht in das Schema-F einer ES passt.
Wer nur zunehmen will und seine ES mental bereits überwunden hat, dem wird geholfen.

2 Kommentare

SchönKlinikRoseneck am 13.03.2019

Sehr geehrte KatrinM22,
wir bedauern, daß Sie mit der Behandlung in unserem Hause nicht zufrieden waren. Dennoch möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir stets bemüht sind, die Therapie patienten- und störungsorientiert zu gestalten. Sollte es aufgrund von Therapeutenwechseln oder unzureichenderer Infomationsweitergabe zu Unstimmigkeiten gekommen sein, so bitten wir dies zu entschuldigen.
Wir haben Ihre Kommentare aufmerksam gelesen und werden dort, wo es möglich ist, Ihre Gedanken zur Verbesserung gerne für eine Weiterentwicklung unserer Arbeit heranziehen.
Klinik Roseneck, Rosenheim

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Ich kann die klinik nur weiterempfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Mitarbeiter , strukturiertes Konzept
Kontra:
Manchmal zu unindividuell auf den einzelnen eingegangen , mehr Vielfalt beim Essen wäre schön aber das sind wirklich ganz kleine Kritikpunkte
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zweimal in der Schön Klinik Haus Rosenheim und kann nur gutes berichten . Ich würde immer fair , herzlich und ehrlich behandelt . Das Konzept der Komplex Station R1 wo ich war ist ziemlich hart und streng aber auf jeden Fall hilfreich . Oft habe ich gedacht wie soll ich das nur durchstehen aber mit dem wirklich engagierten , kompetenten Team habe ich es geschafft . Das viele chillen nach den Mahlzeiten , die klare Vorgabe beim Essen und auch die Doppelzimmer haben in meinen Augen total Sinn . In der Situation habe ich vieles oft unfair und unnötig betrachtet aber im Nachhinein war ist die beste Hilfe überhaupt . Auch das ich aufgrund von massiven Untergewicht ein Bett bekommen habe ist ein Plus für die Klinik da sie wirklich jeden aufnehmen egal welchen bmi ! Eine große Chance für die vielen Essgestörten die durchs Raster vieler Kliniken und Behandlungen fallen da sie nicht den passenden bmi haben . Ich kann jeden der an einer Essstörung leidet und Hilfe sucht diese Klinik empfehlen . Vom co Therapeut über die eigene Therapeutin bis zum Oberarzt alle wirklich super ! Auch das Angebot an Therapien ist gut . Klar hier und da könnte es mehr sein aber man bekommt Einzel , Gruppen , Lehrküche , Bewegung , Gestaltung ... also schon reichlich ! Das Essen schmeckt auch ! Es gibt ein klares strukturiertes Konzept wo man von kaum bis keine Verantwortung immer mehr Eigenverantwortung zurück gewinnt und für sich sorgen lernt . Egal ob es Ausgang , essen gehen , Beurlaubungen etc angeht alles wird einem Stock für Stück zurückgeben wenn man bereit dafür ist . Also nur Mut die Klinik ist seinen guten Ruf wert . Ich habe zwei mal super von profitieren können . Sie helfen einem auch was die Zeit nach der Klinik angeht . Man wird zu nichts gezwungen , alles muss von einem selbst kommen aber genau das ist die Basis für eine Therapie !

Ein erfolgreicher Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Therapeutisches Klettern, Rücksicht auf Lebensmittelintoleranzen, nette Atmosphäre
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Chronische Schmerzen, Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe 12 Wochen in der Schön Klinik Roseneck in Rosenheim (Zugehörigkeit Haus Prien) verbracht. Während meines Aufenthaltes haben sich alle meine Symptome und Beschwerden deutlich verbessert und ich konnte neue Energie und Lebensfreude gewinnen. Das Therapie-Angebot war sehr abwechslungsreich und wurde auf meine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Meine Bezugstherapeutin war sehr kompetent und einfühlsam. Ich habe mich bei ihr gut aufgehoben gefühlt und sie hat maßgeblich zu meiner Genesung beigetragen. Außerdem wurden meine Lebensmittel Intoleranzen in der Schön Klinik ernst genommen und bei den Mahlzeiten berücksichtigt. Vielen Dank an alle Mitarbeiter der Schönklinik in Rosenheim!

Standort Rosenheim: Super Hilfestellung, tolles Team, hier wird man wertgeschätzt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
vertrauensvolle Therapeuten, gute Abstimmug unter den Therapeuten/Ärzten
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung (Binge-Eating)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ein Großes Lob an die Schön Klinik Roseneck
am Standort Rosenheim. :-)
Sehr bewundernswerte Arbeit wurde hier geleistet.
Ich fühlte mich von Anfang bis Ende des Aufenthalts ernst genommen, verstanden und wertgeschätzt. Ich konnte Vertrauen ins Team, Konzept und Ablauf fassen.
Besonders zu loben ist die Arbeit der Bezugstherapeuten und Co-Therapeuten. Auch die der Lehrküche, Sport- und Bewegungstherapie. Allesamt sehr tolle Menschen.
Ja, es gab zwar Personalengpässe, aber trotzdem wurde mir geholfen wo es nur ging. Sie waren für mich da.
Ich habe eine sehr gute Hilfestellung für mein weiteres Leben erhalten, habe sehr viel über mich und meine Krankheit gelernt. Vor allem gelernt, mir selbst zu helfen.
Ich bin glücklich darüber, dass ich dort sein durfte und wünsche allen neuen Patienten ebenfalls eine erfolgreiche Therapie.
Ich danke dem gesamtem Team herzlich! :-)

1 Kommentar

Leonie5 am 19.02.2019

Hallo :)
ich hätte einige Fragen zur Schönklinik Rosenheim. Kann man dich irgendwo anschreiben?

LG

Klinik sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten und Co-Therapeuten
Kontra:
lange Wartezeiten
Krankheitsbild:
Depression, Ängste, Zwänge, soziale Phobie, Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter befand sich 5 Monate in der Klinik in Roseneck. Wir als Eltern waren sehr skeptisch gegenüber einer stationären Aufnahme unserer 15-jährigen Tochter. Wir hatten zu Hause alles nur Mögliche versucht, dass wir ihr einen stationären Aufenthalt ersparen können. Heute sind wir sehr dankbar und froh, dass wir mit unserer Tochter gemeinsam den Weg nach Roseneck gegangen sind. Ohne diesen Aufenthalt wäre sie heute nicht da, wo sie jetzt ist. Die Therapeuten der Station A1 waren zu jeder Zeit immer für unsere Tochter da. Sie bauten sie auf, wenn es ihr mal nicht so gut ging. Erst in der Klinik stellte sich heraus, dass das Krankheitsbild unserer Tochter sehr umfangreich war. Trotz mancher Rückschläge, die es immer wieder mal gegeben hat, wurde unsere Tochter immer wieder vom Team, von den Co-Therapeute aber vor allem auch von ihrer tollen Therapeutin, unterstützt, nicht aufzugeben. Das war eine sehr große Stütze für sie. Die Einzeltherapie war für unsere Tochter am hilfreichsten. Dort konnte sie ohne Scheu alle Probleme und Ängste loswerden. Die Therapeutin hatte immer eine Lösung parat. Vielen Dank hierfür! Zudem haben unserer Tochter die Bewältigungstherapien, die in Gruppen stattfanden, sehr geholfen. Auch die Lehrküchte und die Ernährungsberatung haben sie auf den Alltag zu Hause sehr gut vorbereitet.
Wir als Eltern wurden immer wieder zu Familiengesprächen, die sehr aufschlussreich waren, eingeladen. Auch vor der Entlassung wurden die Geschwister und wir als Eltern umfangreich aufgeklärt, wie wir am Besten mit unserer Tochter den Alltag meistern können.
Unsere Tochter kam nach 5 Monaten als völlig neuer Mensch nach Hause. Auch 2 Monate nach Ende ihres Klinikaufenthalts ist es immer noch schön anzusehen, wie gut sie ihren Alltag zu Hause bewältigt, wie viel Spaß sie am Leben hat und wie gut es ihr heute geht.
All dies wäre ohne Hilfe der Schönklinik nie möglich gewesen. Vielen herzlichen Dank hierfür!

1 Kommentar

Hanna532 am 25.03.2019

Hallo juki02,
Ist deine Tochter volljährig? Wir wären als Eltern auch sehr an Familiengesprächen interessiert, aber unsere Tochter ist volljährig.
Bestand während der Therapie Kontaktverbot zwischen Angehörigen und Patient und wenn, wie lange?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Herzliche Grüße

Das kämpfen lohnt sich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Teilweise schlecht organisiert)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kann es nur empfehlen
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung und Angst
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 13 Wochen in der Schön-Klinik in Rosenheim (zugehörig Klinik Prien), wegen einer Zwangs- u Angsterkrankung.
Für mich war es der erste stationäre Aufenthalt und wusste nicht so genau , was mich alles erwartet.
Ich machte mich mit einen etwas mulmigen Gefühl auf den Weg nach Rosenheim.
Ich wurde aber sehr herzlich empfangen, ob an der Rezeption, Co Therapeuten, Therapeutin, Ärtzin und Mitpatienten aber ein besonderer Dank an die an die Zimmerkolleginnen!
Ich fühlte mich ab dem ersten Tag wohl!
Die Therapeuten, Ärtze und Oberarzt kann ich nur empfehlen. Was meiner Meinung nach nicht so gut war , das die internen Abläufe/Organisation nicht so laufen, man muss sich viel selber darum kümmern.
Die Co Therapie müsste mehr auf der Station besetzt sein!
Ich hatte vor 13 Wochen nicht gefacht, das ich so viel schaffe. Wenn man bei der Therapie hart mitarbeitet kann man viele Erfolge erzielen. Es muss einen aber klar sein ,das die Therapie kein Zucker schlecken ist und nichts von alleine kommt.
Der Kampf geht zu Hause weiter, man muss das gelernte umsetzen und dran bleiben und sehr achtsam sein!
Ich würde jederzeit wieder in die Schön Klinik nach Rosenheim gehen, kann sie auch sehr empfehlen wenn man bereit ist den Zwang aufzugeben!
Vielen Dank an alle Mitarbeiter.

Erfahrungsbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Individuell angepasste Therapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit der Schön Klinik Roseneck sehr zufrieden. Die Ärzte und Therapeuten sind sehr freundlich, engagiert und kompetent. Das Therapieangebot wird individuell angepasst und ist sehr umfangreich. Doch nicht nur die ärztliche und therapeutische Betreuung ist zu würdigen, auch alle anderen Mitarbeiter der Klinik geben ihr Bestes, um den Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Für mich war es persönlich der richtige Entschluss hier her gekommen zu sein. Über die Hilfe, die ich hier bekommen habe, bin ich sehr dankbar. Ich würde die Klinik jedem Betroffenen weiter empfehlen.

Warte nicht zu lange, dass Leben ist zu kurz dafür!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Mitarbeiter sollten sich mehr absprechen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ich kann nur positives sagen
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangs- u Angsterkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe noch nie eine Online Bewertung geschrieben, aber in diesem Fall ist es mir sehr wichtig. Ich war 14 Wochen in der Schön-Klinik in Rosenheim (zugehörig Klinik Prien), wegen einer Zwangs- u Angsterkrankung. Es war mein erster Aufenthalt in einer stationären Klinik u ich war sehr nervös. Diese Nervosität legte sich schon am ertsen Tag, ich wurde sehr herzlich empfangen u fühlte mich schon in den ersten Tagen sehr wohl. Dieses Gefühl zog sich über die ganzen 14 Wochen, auch wenn es nicht einfach war, an sich selbst zu arbeiten. Ich kann diese Klinik nur weiter empfehlen, ich habe hart an mir gearbeitet u wurde immer unterstützt, von Therapeuten und auch von Mitpatienten. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so weit kommen werde, dass ich mein Leben wieder im Griff habe. Es bleibt ein Kampf, man darf nur nicht aufgeben u man muss täglich an sich arbeiten! Auch zu Hause gilt es weiter an sich zu Arbeiten, dass gelernte anzuwenden!!
Ich würde jederzeit in diese Klinik zurückkehren, auch wenn ich hoffe, dass es das erste u das letzte Mal ist.
Seit bereit, diesen Schritt zu gehen, es lohnt sich!!!!
Danke, an alle Mitarbeiter.

1 Kommentar

Neissa am 14.03.2019

Hi,
ich interessiere mich auch für diese Klinik. Kannst du mir sagen, ob auf der Zwangsstation 1-Bett oder 2-Bett Zimmer gibt?

Grundstein für ein lebenswertes Lebens ohne Anorexie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (nur Chefarztvisiten eher "pro forma")
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (lange Wartezeit)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Privatzimmer sind Mittelklassehotelzimmer!!)
Pro:
Geheimtipp für Essstörungen!
Kontra:
Mehrklassenmedizin (Private deutlich bevorzugt bzgl. Wartezeit und Therapieintensität))
Krankheitsbild:
Anorexie, PTBS, dissoziative Störung, Depression, Ängste, Schlafstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik bekam ich vor bald 4 Jahren als Mitzwanzigerin die Therapie, die genau dem enstprach, das ich brauchte (und eigentlich schon 13 Jahre früher gebrauch hättte)!! Ich merkte von Beginn an, dass man mir wirklich helfen möchte und das Team hochprofessionell mit den Menschen arbeitet, die hinter der Essstörung stecken. Das Haus hat so eine positive, lebensbejahende Grundhaltung, die eine wunderbare, inspirierende Möglichkeit bietet, intensiv (!!) an sich und seinen "Themen" zu arbeiten.
Das Essstörungskonzept ist klar strukturiert und mit der notwendigen, wohlgemeinten Strenge genau das Richtige für Leute, die die Hintergründe der Erkrankung zu erforschen. Der therapeutische Schwerpunkt liegt in Gruppentherapien, was man sich auf jeden Fall bewusst machen muss. So kann man sich - in Absprache mit seinem Bezugstherapeuten- das herauspicken, was für einen sinnvoll ist! Unterstützt wird das ärztlich und psychotherapeutische System von der Cotherapie, den Pflegekräften, die gut geschult sind. Die Lehrküche (&Ernährungsberatung) bietet einen wertvollen Baustein für das Rüstzeug, das man nach dem Aufenthalt dringend brauchen wird (kauft das Kochbuch, das lohnt sich!). Wichtig ist, dass man sich auf den Tag X der Entlassung vorbereitet und schon rechtzeitig um die professionelle Hilfe nach der Klinik kümmert.Auch hier habe ich großartige Hilfe seitens des Teams bekommen!
Leider gibt es auch hier kein Wundermittel gegen die todbringende Erkrankung, aber ich kam immer mehr zu dem Schluss: Wer es WIRKLICH schaffen will, der kann es in Roseneck schaffen!! Zur Not mit einem weiteren Aufenthalt. Man muss für sich kämpfen, auch was Verlängerung und Neuaufnahmen angeht. Insgesamt ist Roseneck eine große Klinik und man muss auch hier und da auf sich aufmerksam machen, um gesehen zu werden und sich die Hilfe zu ermöglichen, die das Haus bietet.
Alles in allem aber absolut empfehlenswert! Habe meine Magersucht gut in den Griff bekommen. Danke, C3, danke, danke danke!

Ich bin hier fertig und empfehle die Klinik zu 100% weiter

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutenteam
Kontra:
Technik
Krankheitsbild:
Deppression und Anpassungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Sehr professionelles Team, das Körper, Geist und Seele beachtet. Mit den theoretischen Therapien habe ich viele Erkenntnisse erlangen können die dann in Gruppen/Einzeltherapien vertieft werden konnten.
Das exzellentes Essen war gut abgestimmt und durch die Ernährungsberatung vor Ort wusste ich auch was gut ist für mich zu essen war. Vor allem Menge und Zusammensetzung der Zutaten.
Meine Wünsche und Bedürfnisse konnte ich bei Ärzte - und Therapeutenteam anmelden, so hatte ich die Möglichkeit aktiv auf den Therapieplan einzuwirken.
Ein meine größten Ängste das bei einem Therapeutenwechsel meine Themen nicht beachten werden würden blieb unbegründet. Das Team wurde sehr gut geführt und stimmte sie mehrfach täglich ab. Der Therapeutenwechsel empfand ich sogar als Vorteil, da jeder verschiedenen Ansätze zeigte und diese mich weiterbrachten. Es war durch und durch ein roter Faden von ersten bis zum letzten Tag durch die Therapien zu erkennen.
Einzige Schwäche war für mich die Technik, wie Fernseher oder das WLAN. Vielleicht half aber auch gerade die Unzuverlässigkeit des WLAN mir, mich mehr mit mir selbst auseinanderzusetzten.
Wenn man sich hier auf das Konzept einlässt hat man auf jeden Fall die Möglichkeit neue Strategien zu entwickeln. Für mich war es die Beste Entscheidung meines Lebens.
Vielen Dank für alles.

Messbar. Spürbar. Besser. Das stimmt, auch nach 6 Monaten.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wertschätzung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Genau und optimal.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Umfassend und Nachhaltig)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hohe Fachkompetenz)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Therapie: Stimmig vom ersten Kontakt bis heute
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout, Erschöpfungsdepression, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Insgesamt war ich 2018 acht Wochen in Prien. Bereits im Mai 2018 habe ich dazu mein Feedback abgegeben. Mir ist es aber wichtig, jetzt nach über einem halben Jahr nach der Entlassung aus der Klinik ein Feedback zu geben.

Und zwar deshalb inwieweit das Erlernte, Erlebte, und die postiven Verhaltensänderungen den Bewährungstest der Realitat bestehen. Denn nur in einer Klinik wie der Schön Klinik in Prien kann eine Basis geschaffen werden, um später in der Familie und im Beruf seinen Mann oder seine Frau zu stehen.
Für mich wurden in Prien genau die Herausforderungen zusammen mit dem gesamten Ärzte- und Therapeutenteam - der Station A3 bin ich zu großem Dank verpflichtet - angegangen, die mich für die Realität außerhalb der Klinik fit gemacht haben. Ich habe damals die Klinik mit einem wesentlich stabileren Gesundheitszustand verlassen als ich ankam. Und die angegangenen und erarbeiteten Ziele konnte ich Dank der erlernten und emotional erarbeiteten Werkzeuge und Verhaltensänderungen nach dem Klinikaufenthalt konsequent fortsetzen. Selbstverständlich ist mein jetziger Therapeut auch mit beteiligt. Aber ohne die vorher geschaffenen Grundlagen wäre ich jetzt nicht auf dem aktuellen postiven Stand. Ich bin zwischenzeitlich sehr stabil.

Herzlichen Dank nochmals den verantwortlichen Ärzten und (Co-)Therapeuten der Station A3, und den Mitpatientinnen und Mitpatienten. Die Mitarbeiter der Klinik haben eine sehr positive Atmosphäre geschaffen, um an unseren Krankheitsbildern zielorientiert arbeiten zu können. Ich zehre heute noch davon. Vielen Dank!

Eine Klinik zum Weiterempfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Es gab unterschiedliche Aussagen im Vorfeld)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Abwechslungsreiches Angebot
Kontra:
Termine wurden gelegentlich (zu spät) abgesagt
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik hat es mir ermöglicht, mein Leben neu zu ordnen. Hervorragende Therapeutin, abwechslungsreiche Sportangebote, hervorzuheben ist auch die Physiotherapie. Gute und abwechslungsreiche Küche.
Wunderschöne Landschaft, viele Freizeitangebote am Wochenende. Ein bißchen wie Urlaub.

Warten lohnt sich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Freundlichkeit und Transparenz
Kontra:
Lange Wsrtezeit
Krankheitsbild:
TRAUMA
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo liebe Mitwarter auf einen Klinik Platz in Rosenheim oder Priem. Vor ca einem Jahr habe ich mich beworben. Ursprünglich für Bad Staffelstein aber aus organisatorischen Gründen war ich dann auf der Warteliste für hier. Da ich zeitlich flexibel bin reise ich jetzt vor Weihnachten an. Ich habe kurzfristig das Angebot angenommen und komme nun nach Priem. Ich bin sehr dankbar und freue mich. Es ist mein dritter Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik. Diese Klinik habe ich einer Empfehlung von früheren Mit Patienten und meiner jetzigen Ärztin zu verdanken. Ich freue mich auf die tolle Gegend und die sehr gute Konzeption. Ich bin selber im sozialen tätig. An alle die warten.. Das Warten lohnt sich..

Eine hervorragende Klinik für die Behandlung von Zwangserkrankungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachkompetenz, Behandlungskonzept, Empathie der Mitarbeiter/-innen
Kontra:
wäre Jammern auf Spitzenniveau
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Zwangserkrankung wurde behandelt. Das Fachpersonal (Ärzte, Psychologen) sind hervorragend. Die Klinik selbst bietet mit ihren Möglichkeiten eine gute Unterstützung der Behandlung.

50:50

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Engagement der Therapeuten, günstige innenstadtnahe Lage, komfortable Zimmer
Kontra:
Fixierung auf möglichst schnelle Zunahme, viel Druck und Zwang beim Essen
Krankheitsbild:
Essstörung, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war diesen Sommer Patientin in der Schön Klinik am Standort Rosenheim (Station R2 - Essstörungen).
Die Aufnahme und generelle Organisation habe ich als wohlgeordnet und durchdacht empfunden. Auch die Atmosphäre im Haus nahm ich als sehr angenehm wahr; positiv und offen.
Bis auf wenige Ausnahmen haben sich alle Ärzte und Pflegekräfte mir gegenüber stets mitfühlend und wertschätzend verhalten- sowohl in Phasen hoher Motivation meinerseits, als auch in den (denke mal unvermeidlichen) Stunden des (Ver-)Zweifelns an diesem ganzen Projekt "Heilung". Ich fand es bemerkenswert, dass ich in meiner Ambivalenz der Essstörung gegenüber verstanden wurde. Das kenne ich aus vorherigen Therapien anders.

Dennoch will ich auch nicht verschweigen, dass ich das Behandlungskonzept für Essstörungen dort als wenig individuell und vielmehr nach "Schema F" arbeitend erlebt habe. Jedem, der dorthin geht, muss klar sein: Man wird ins kalte Wasser geworfen bzgl. der eigenen Zwänge und Ängste beim Essen. Natürlich wird die ganze Sache gesprächstherapetisch begleitet. Für mich hat dieses rigide Verfahren, das ungeachtet persönlicher Besonderheiten bei jedem Patienten auf dieselbe Art angewendet wurde, nicht zu einem nachhaltigen Erfolg geführt.

Mag sein, dass ich nicht soweit war, meine Essstörung wirklich aufgeben zu wollen. Wenn man das ist und "nur" Hilfe bei der Bearbeitung der zugrunde liegenden Probleme sowie einer Gewöhnung an regelmäßige Essstrukturen braucht, ist man in Rosenheim sicher gut aufgehoben.
Als uneingeschränkt negativ bewerte ich dennoch- auch für den motiviertesten Patienten- die Zeitbegrenzung bei den Mahlzeiten (30min sind extrem knapp, wenn man z.B. anderthalb Portionen essen soll) und das fehlende Obst und Gemüse sowie die Zucker- und Fettlastigkeit der Küche. Diese Kost hilft nicht dabei, ein gesundes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme zu entwickeln.

Fachlich wie menschlich optimale Betreuung

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Breiteres Sportangebot wäre wünschenswert)
Pro:
Hochengagiertes und qualifiziertesTherapeutenteam
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Unser Sohn war aufgrund einer chronischen Zwangsstörung 12 Wochen in stationärer Behandlung .
Dank des engagierten Einsatzes des Chefarztes und seines hochqualifizierten Therapeutenteams ist es zu einer deutlichen Stabilisierung des gesundheitlichen Zustandes unseres Sohnes gekommen, der jetzt wieder ein normales Leben führen kann.
Wir sind dem Arzt und seinem Team zu großer Dankbarkeit verpflichtet.

Empfehlenswert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Vielfalt des Therapieangebots, Absprache des Teams untereinander, Qualität der Einzel- und Gruppentherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer/Herbst dieses Jahres wegen Depressionen für 10 Wochen in der Schön Klinik Roseneck (Haus C) in Behandlung.

Mit meinem Aufenthalt in der Schön Klinik, und insbesondere mit der ärztlichen und psychotherapeutischen Behandlung, bin ich mehr als nur zufrieden, die hätte besser wirklich kaum sein können.
Besonders dankbar bin ich für die enge Betreuung bei meiner medikamentösen Umstellung und für die intensive körperliche Abklärung, als es infolge der Umstellung zu Nebenwirkungen kam. Als sehr gewinnbringend habe ich es empfunden, dass ich 2 Stunden Einzeltherapie pro Woche hatte, sodass ich mit meinen persönlichen Themen gut vorwärts kommen konnte. Sinnvoll ergänzt wurde die Einzeltherapie durch die wirklich sehr guten Indikationsgruppen (in meinem Falle bspw. die Depressionsbewältigungsgruppe), in welchen u.a. generelle Kenntnisse über die jeweilige Störung vermittelt wurden, sodass dies nicht während der Einzeltherapiezeit geschehen musste. Neben dem psychoedukativen Aspekt tat mir insbesondere auch der Austausch mit anderen Betroffenen sehr gut, welcher durch die Gruppen gefördert wurde. Neben den Indikationsgruppen gab es auch noch eine sogenannte "Allgemeine Gruppentherapie", in dieser konnte man persönliche Themen/Fragestellungen einbringen und sie gemeinsam mit der Gruppe bearbeiten - was nicht nur für denjenigen, der ein Thema gestellt hat, sondern meist für alle gewinnbringend war. Hier hätte ich mir hin und wieder ein wenig mehr Gruppenführung seitens der durchführenden Therapeuten gewünscht, etwa bei sehr ungleicher Verteilung des Redeanteils innerhalb der Gruppe, oder auch wenn die Diskussion offensichtlich nicht zielführend war - das aber nur als ganz kleiner Kritikpunkt am Rande.
Positiv hervorzuheben möchte ich auch die Physikalische Abteilung (u.a. für Massage & Krankengymnastik zuständig) sowie die Angebote der Sport- und Bewegungstherapie, welche ebenfalls alle sehr gut waren, und das Angebot abgerundet haben!

Vielen, vielen Dank!

der Weg zu einem neuen schöneren Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen, Lage, Therapeuten, Ärzte, alle Therapien, Zusatzangebote, Zimmer
Kontra:
kleine Organisationsmängel
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von Juli bis September in der Klinik aufgrund von Suizidgedanken, Selbstverletzung, starker körperlicher Schmerzen und einer depressiven Episode. Mein kurzes bisheriges Leben war stets eine Qual für mich mit dauerhaften, schlimmen und erniedrigenden Erlebnissen. Nachdem es nicht mehr ging und meine Hoffnung am Ende war ging ich im Juli in die Schön Klinik Prien. Dies war die beste Entscheidung meines Lebens! Die Station, die lieben Therapeuten +Ärzte,das tolle Therapieangebot, das Essen und die Lage waren super. Tag für Tag blühte ich mehr auf und bekam wieder mehr Selbstbewusstsein und Lebensfreude.Besonders schön war es, dass ich von meinen Therapeuten und Ärzten mit meinen Problemen ernst genommen wurde und daurauf eingegangen worden ist. Die Therapien angefangen von den Einzelgesprächen über Sport, Gestalten, Gruppentherapien, Physio, Massage usw sind so unglaublich hilfreich. Mein Zimmer war auch wunderschön und die Zusatzangebote wie Yoga, schwimmen oder singen haben mir zusätzlich große Freude bereitet. Wenn es mal wieder einen Zusammenbruch gab waren Cotherapeuten oder meine lieben Mitpatienten da um einen zu helfen und wieder aufzumuntern.
Vielen Dank liebes Team der C1 und der ganzen Klinik, ihr habt geholfen mein Leben wieder lebenswert zu machen.

Eine unendlich wertvolle Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Komplexstation, Therapievielfalt, Organisation, Räumlichkeiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte eine sehr wertvolle Zeit in der Schönklinik. Die Regeln sind sehr streng und werden genau kontrolliert, aber gerade das war für mich sehr wichtig für einen Therapieerfolg. Insbesondere auf der Komplexstation habe ich die starke Kontrolle anfangs als große Einschränkung gesehen, bin nun aber unendlich dankbar dafür. Die ärztliche und therapeutische Begleitung ist sehr gut und zuverlässig. Nebenden Einzelgesprächen haben mir die Tanztherapie, Gestaltungstherapie und Klettern als Therapie besonders geholfen. Ein sehr reichhaltiges Freizeitprogramm macht den Aufenthalt deutlich angenehmer: dazu zählen Konzerte, Bastelabende und Kinoabende. Auch die Räumlichkeiten sind sehr wohnlich, sodass ich mich dort sehr wohl gefühlt habe.

1 Kommentar

Leonie5 am 19.02.2019

Hallo,
weißt du bis zu welchem BMI man auf der Komplexstation bleiben muss und wielange die maximale Aufenthaltsdauer in Rosenheim ist?

LG

Ich kam, sah und siegte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (fachlich kompetent, menschlich,)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gruppennprogramminhalte sinnvoll ausgearbeitet und im Alltag umsetzbar
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depression, Burn-Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Überschaubare Klinik in Rosenheim. Zuerst wollte ich unbedingt nach Prien. Da ich aber gesetzlich versichert bin, war es von vorne herein unwahrscheinlich, dass sich dieser Wunsch erfüllen würde. - zum Glück...

Nach 6 Wochen Aufenthalt in der Klinik in Rosenheim, bin ich sehr froh diese Zeit hier verbringen zu können. Die Innenstadtnähe, aber auch die Möglichkeit in wenigen Minuten am Inn entlang wandern zu können erlebte ich als vorteilhaft.

Das Aufnahmeprocedere verlief aus meiner Sicht sehr professionell. Die Kommunikations- und Informationspolitik half mir in meiner Unsicherheit.

Die Therapien, die häufig in Gruppen stattfinden, erlebte ich hilfreich und die erarbeiteten Strategien im Alltag umsetzbar.

Im Rückblick kann ich die Klinik nur empfehlen. Die Berufspersonen tun ihr Bestes, um Patienten, wie mir, wieder auf die Beine zu helfen.

Ganz herzlichen Dank dafür.

Eine wichtige Entscheidung, die ich nicht bereue

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Manche Programmpunkte kamen leider erst etwas später auf meinen Stundenplan)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Leider waren die Zeiten und Möglichkeiten zur freien, sportlichen Betätigung etwas begrenzt. Oft überschnitten sich die wenigen Möglichkeiten mit den Essenszeiten.)
Pro:
Schon allein die landschaftliche Umgebung lässt einen zu Gelassenheit und Ruhe kommen.
Kontra:
Etwas wenig Sportangebote
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Direkt am Chiemsee gelegen und umgeben von den Chiemgauer Alpen, bietet die Schön-Klinik eine hervorragende Möglichkeit sich für den Zeitraum des Aufenthaltes von seiner Umwelt abzugrenzen. Dennoch ist man nicht von der Außenwelt abgeschnitten. Das Örtchen Prien, in welchem die Schön-Klinik liegt, ist zwar nicht sonderlich schön, aber bietet einem alle wichtigen Einkaufsmöglichkeiten. Außerdem ist man schnell in angrenzenden Städten wie Rosenheim, München, Salzburg oder Innsbruck. Wenn man also einmal genug vom Klinikalltag hat, kann man sich leicht mit entsprechenden Tagesausflügen Ablenkung verschaffen.

Von Tag 1 hatte ich das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Zunächst wurde mir von meiner Co-Therapeutin mein Zimmer gezeigt, als auch die ersten, wichtigen Abläufe erklärt. Dann ging es zum Speisesaal, wo ich am Gruppentisch einen Großteil meiner zukünftigen Gruppe kennen lernen sollte. Das hat mir den Einstieg in das soziale Leben der folgenden 3 Monate enorm erleichtert. Anschließend wurde mir von meiner "Patin" die wichtigsten Räumlichkeiten gezeigt und ich hatte die Möglichkeit diverse Fragen zu stellen. Später traf ich meinen betreuenden Chefarzt.

Der Klinikalltag war klar geregelt und bot mir die Möglichkeit mir eine gesunde Tagesstruktur anzueignen. Aber es gab auch immer wieder freie Zeiträume, in denen ich über versch. Themen reflektieren konnte, die während der Therapie aufkamen. Das, entweder in dem sehr schönen Klinkgarten, am fußläufig zu erreichenden See oder bei einem Spaziergang in der Umgebung.

Neben Programmpunkten wie Biofeedback, Achtsamkeit, Bewegungs- oder Gestaltungstherapie konnte ich vor allem in den Einzelstunden, mit meinem Bezugstherapeuten, die wichtigsten Fortschritten während meines Aufenthaltes erzielen. Dennoch würde ich sagen, dass es die Gesamtheit der versch. Therapieangebote war, welche schlussendlich zu Besserung führte. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass neben der Syptomatik auch Krankheitsursachen bearbeitet wurden.

Hilfe/Fragen vor Anreise

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018?   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (bin noch in der Warteschleife)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
hat wohl einen recht guten Ruf
Kontra:
Wartezeit
Krankheitsbild:
depressiv
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Anmeldung zieht sich ja nun schon über längere Zeit dahin aber es besteht die Hoffnung, dass ich bald als Patient in Prien, Haus A aufgenommen werde.

Daher hätte ich eine Frage an die Mitpatienten was in Bezug auf die Zimmervergabe - ich brauche wegen Schlafstörungen ein möglichst ruhiges Zimmer - beachten sollte?

Weiters hätte ich die Bitte um eine Auflistung der verfügbaren Therapien/Therapiegruppen/-themen, bitte möglichst vollständig...!? (das möchte ich idealerweise noch vor dem Tag meiner Aufnahme wissen, um für mich relevante Therapieformen sofort gezielt nachzufragen und einzufordern) Dieser Aufenthalt ist die letzte Chance mein Leben wieder in eine sinnvolle Richtung zu lenken, diese soll nicht sinnlos vertan werden.

Schon mal herzlichen Dank vorab.

Echte Veränderungen erzielen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
klares Konzept, das auf vielen Ebenen greift
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2018 habe ich von einem viermonatigen Aufenthalt in der Schön Klinik Haus Rosenheim profitiert. Das kompetente Team leistet dort mit inhaltlicher Klarheit, großem Engagement und menschlicher Zuwendung beste Arbeit. Sofern es gelingt sich auf das Konzept einzulassen, kann meiner Ansicht nach jeder Patient mit großer Unterstützung rechnen und mental wie körperlich merkliche Veränderungen erzielen. Das Angebot an themenspezifischen Kursen wie der Essstörungsbewältigungstherapie, Lehrküche, Kunsttherapie und Bewegungstherapie greift ineinander mit den Einzelgesprächen und Visiten. Das Wiedererlernen einer regelmäßigen Essstruktur wird geübt und die Angst vor jeweils schwierigen Lebensmitteln abgebaut. Die Therapeuten wie Cotherapeuten sind bestens miteinander vernetzt, so dass alle Inhalte und Abläufe auch für den Patienten transparent werden. Natürlich ist eine langjährige Essstörung nach einem solchen Aufenthalt nicht wie weggeblasen, doch ich habe in der Schön Klinik neben der mentalen Veränderung auch das praktische Rüstzeug erhalten um mit Schwierigkeiten umzugehen. Insgesamt gehe ich nun mit Achtsamkeit und großer Zuversicht in mein Leben außerhalb der Klinik zurück, und kann jeden Menschen, der unter einer Essstörung leidet, nur ermutigen, sich den Ärzten der Schön Klinik anzuvertrauen und die Hilfe dort in Anspruch zu nehmen!

Kann die Klinik nur empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Mitarbeiter, Essen, Zimmer, Umgebung
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Waschzwang, Ängste, Depressionen und Traumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt zwei mal in der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee. Ich bin von der Klinik mehr als überzeugt und kann sie jedem weiter empfehlen der bereit ist etwas zu verändern. Das Konzept ist meiner Meinung nach super, es wird aber auch auf die Bedürfnisse des Patienten geachtet. Mir hat die Klinik wirklich das Leben gerettet und ich bin mehr als glücklich die Entscheidung getroffen zu haben, nach Prien zu gehen. Das Personal, die Küchenhelfer und die Reinigungskräfte sind alle sehr freundlich und achten auf die Patienten.

Kompetente Klinik für Essstörungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr kompetentes Ärzteteam und gute Therapieangebote
Kontra:
Bei verschiedenen Krankheitsbildern die auf unterschiedlichen Stationen bahndelt werden muss man sich entscheiden welches Krankheitsbild man behandeln lassen möchte da dieses selten kombinierbar ist
Krankheitsbild:
Bulimie, Depressionen, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe 2,5 Monate in der Schönklinik am Standort in Rosenheim auf der esssgestörten Station (R2) verbracht. Mit dem Behandlungskonzept bin ich insgesamt sehr zufrieden. Es werden unterschiedlichste Therapien von Einzel-, Grupppen-, Bewegung-, Gestaltung-und Sozialtherapie angeboten so wie auch eine Lehrküche für Patienten mit Essstörungen. Die Therapeuten sind größtenteils sehr kompetent und haben viel Erfahrung. Wenn man sich dazu entscheidet seine Krankheit aufzugeben wird einem hier gezeigt wie man das tut. Es wird allerdings auch viel auf Eigenverantwortung und Hilfe zur Selbsthilfe gesetz. Ich hatte gehofft sowohl wegen meiner Depressionen als auch meiner Bulimie dort behandelt zu werden, allerdings war ich auf der esssgestörten Station und würde dort auch fast nur in diese Richtung behandelt. Hierbei handelt es sich jedoch allerdings um das einzige Manko dieser Klinik. Ich verlasse die Klinik mit viel neuem Wissen über mich und meine Erkrankung und mit der Zuversicht sie zu besiegen.

Licht und Schatten

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Qualität der Küche auch für Patienten die auf spezielle Diät angewiesen sind
Kontra:
subjektiv festgestellter Personalmangel, dadurch reduziertes Therapieangebot und fehleranfällige Abläufe
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Ärzte und Therapeuten zu denen wir Kontakt hatten waren engagiert und fachkundig. Hilfreich wäre es, wenn wie bei einer ambulanten Therapie zu Beginn probatorische Sitzungen gäbe.
Sehr gut auch das Ambiente der Anlage insgesamt und die eigene Küche im Haus.
Personalmangel äußert sich jedoch in verspätet eingereichten Verlängerungsanträgen (Krankenversicherung), teilweise lückenhaften Wochenplänen, langen Wartezeiten für Kurse, sowie Ausfall oder Verkürzung von Therapien oder Kursen.
Gerne hätten wir Workshops für Angehörige in Anspruch genommen, die es wohl früher einmal gegeben hat. Diese werden aber offenbar nicht mehr angeboten.
Verbesserungsfähig sind die Organisation der Anmeldung und die Informationspolitik während der Wartezeit. Wir mussten ab Ausfüllen des Onlineantrags über 2,5 Monate warten und bekamen unzureichende und fehlerhafte Informationen.

Alleingelassen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Die Matten in den Gruppenräumen stanken und wurden in den 3 Mon meines Aufenthaltes keinmal gereinigt)
Pro:
Landschaft
Kontra:
Mangelnde psychotherapeutische Hilfe
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war letztes Jahr wegen einer akuten Depression und einem somatischen Schmerzsyndrom 3 Monate in der Klinik Roseneck.
Das verhaltenstherapeutische Konzept hatte mich angesprochen und ich wollte Hilfe zur Selbsthilfe bekommen.
Leider fiel diese Hilfe unerwartet mager aus. Ich habe in der Zeit vier verschiedenene Einzeltherapeuten (mehr oder weniger gleichmäßig über den Zeitraum verteilt, also nicht nur einmalig als Vertretung. Außerdem jedesmal neu Anamnese erzählen, da es keine Übergaben gab) sowie vier verschiedene Chefärzte erlebt. In mehr als der Hälfte der Zeit fielen (sogar in geplanten Urlaubszeiten ohne Krankenstand) sowohl die Einzel- als auch Stationsgruppentherapien aus. In die Indikativgruppen eingeteilt zu werden gestaltete sich sehr schwierig, was zur Folge hatte, dass man viel unstrukturierte Zeit hatte.
Die einzelnen Therapeuten waren durchaus engagiert, jedoch durch chronischen Personalmangel auch desmotiviert mit sehr hohem Krankenstand.
Positiv waren die Kontakte mit anderen Patienten, die nette Umgebung und das Essen.
Als Fazit ist zu sagen, dass, wer einen netten Urlaub mit viel Freizeit in der wunderschönen Umgebung des Chiemsees verbringen will, dort gut aufgehoben ist. Aber alle, die einen echten Leidensdruck haben und psychotherapeutische Hilfe suchen, sollten unbedingt diese Klinik vermeiden.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 12.10.2018

Sehr geehrter Fritz59, sehr geehrter Patient,
wir bedauern, dass Ihr Aufenthalt in der Schön Klinik Roseneck nicht zu Ihrer vollen Zufriedenheit verlaufen ist.
Dass es immer wieder zu Ausfällen von Einzel- und Gruppentherapien kommt, ist nicht immer vermeidbar, allerdings ist der Krankenstand bei Mitarbeitern in unserer Klinik niedriger als im bundesweitem Durchschnitt, so dass davon auszugehen ist, dass wohl bei Ihnen viele unglückliche Umstände zusammengekommen sein müssen, was wir sehr bedauern.
Dass in mehr als der Hälfte der Zeit Einzel, als auch Stationsgruppentherapien ausgefallen sind, ist sicherlich nicht korrekt, da es keine Behandlungswoche gibt, in der nicht Einzel- und Gruppentherapien stattfinden.
Wir bedauern, dass in Ihrem individuellen Fall Therapeutenwechsel stattfanden.
Es gehört zu unserem Standard, dass selbstverständlich Übergaben stattfinden.
Schön Klinik Roseneck

Schön(e) Klinik in toller Lage

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ganzheitliches Konzept, Lage, freundliches Personal
Kontra:
Klassengesellschaft, teils Personalmangel
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Schön-Klinik bietet eine eigene Welt, in der man fernab vom Alltag seinen Beschwerden auf den Grund gehen und Schritt für Schritt daran arbeiten kann. Man muss sich allerdings auch selber darauf einlassen, denn nur selbst ist man seines Glückes Schmied. Das Klinikpersonal ist für einen da und hilft wo es kann. In den Wochen in Prien sollte man dementsprechend auch keine Wunder erwarten und in den meisten Fällen ist es eben „nur“ ein Anfang, der gemacht werden kann und auf den man zuhause stetig aufbauen sollte.
Als Privatpatient hatte ich das Glück im Haus C zu landen und neben dem Komfort auch ein volleres Programm in Anspruch nehmen zu können. Da zahlt sich eine Versicherung mit Zwei-Bett, oder gar Ein-Bett-Zimmer aus. Daraus resultiert eine Klassengesellschaft unter den Patienten, was ich sehr schade finde. Das Anbebot der Lounge, freies WLAN, aber auch vor allem die Anzahl der eigentlichen Therapiestunden sollte mMn Standard für alle sein. Zudem kann man hinterfragen, ob die Anzahl der Betten pro Zimmer in einer Klinik für Psychosomatik, welche ua auch Zwänge behandelt, nicht generell möglichst niedrig gehalten werden sollte. In solchen Aspekten sind andere Kliniken voraus. Im Vergleich zu der Mehrheit der Konkurrenz erscheint es in Roseneck dennoch nach Meckern auf hohem Niveau, vor allem wenn man das Programm betrachtet.
Auf meiner Station selbst war ein sehr angenehmes Klima, was zum Therapieerfolg beigetragen hat. Das Programm bestand aus Einzel- und Gruppentherapie, themenspezifische Gruppentherapie, Bewegungstherapie, Physiotherapie inklusive Entspannungsangebot, kreative Therapie, PME und Achtsamkeit. Also ein weites Spektrum an Möglichkeiten, von dem ich so viel wie möglich mitgenommen habe. Man musste allerdings auch selbst teils hinterher sein, um den Wochenplan zu füllen. Aufgrund von schlechten Personalmanagements wurde teils die Psychotherapie gekürzt. Alles in allem hatte ich dennoch eine schöne Zeit in der mir sehr geholfen wurde.

Unprofessionell

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Unfreundliche und unprofessionelle Absage bei Bewerbern, keine Reisekostenerstattung beim Vorstellungsgespräch.
Gestresstes Klinikpersonal, Stellen die schon seit Jahren nicht besetzt werden haben auch ihre Gründe !

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 11.10.2018

Unser Anspruch ist der individualisierte Umgang mit Bewerbern. Wir sind uns als Klinik der Verantwortung als Arbeitgeber bewusst und haben dabei den Anspruch, die Arbeitgebermarke Schön Klinik weiter zu stärken. Die Klinik arbeitet mit einem professionellem Bewerbermanagementtool, von dem auch automatisch generierte Rückmeldungen per Mail versendet werden. Diese wirken manchmal etwas unpersönlich, sind aber aufgrund der Vielzahl der Bewerber unvermeidbar.
Am Ende bleibt jedoch die subjektive Meinung des Bewerbers, die natürlich durch viele Faktoren beeinflusst werden kann. Wichtig ist uns in dem Prozess der faire und transparente Umgang.
Bei der Aussage, jahrelang nicht besetzter Stellen, können wir nur sagen, dass wir uns aufgrund des Personalmarktes nicht immer leicht tun, alle Stellen adhoc zu besetzen, wir aber mit Hochdruck und der Definition von gezielten Maßnahmen Stellen auch besetzen.
Wir sind froh und stolz, dass es uns in Zeiten eines hart umkämpften MA-Marktes auch weiterhin gelingt, motivierte und engagierte Mitarbeiter zu gewinnen, die exzellente Arbeit für unsere Patienten erbringen.
Schön Klinik Roseneck

Dankbar, für die tolle Unterstützung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gut aufgehoben
Kontra:
Krankheitsbild:
Magersucht
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat eine Vielzahl von Therapieangeboten, die einem zum einem dabei helfen seine Krankheit und zum anderen auch andere Probleme, wie zum Beispiel: Ängste oder Soziale Phobien zu bewältigen.
Ich war auf der Station C3 und war sehr von den Therapeuten, Co-Therapeuten und Ärzten auf der Station begeistert. Sie wissen wie sie einem helfen können und haben mir auf meinen Weg zur Genesung sehr geholfen. Sollte ein Rückfall eintreten werde ich aufjedenfall die Hilfe der Schön Klinik in Prien am Chiemsee in Anspruch nehmen.

Erfahrungsbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wegen Essstörung (Anorexie) war ich bereits zuvor 1 Jahr in Behandlung, doch die Schön Klinik war die erste Einrichtung die mir wirklich helfen konnte. Die Therapieangebote sind zahlreich und hilfreich. In meinem acht monatigem Aufenthalt hab ich sehr viele, besondere und nette Menschen kennengelernt sowohl Patienten als auch Therapeuten. Die Umgebung um die Klinik ist überaus schön, neben den Therapien sind also auch weitere Freizeitaktivitäten geboten. Jeder, der den Willen hat, etwas in seinem Leben zu ändern und wieder gesund zu werden, kann dort viel erreichen und wird dabei auch unterstützt. Ich kann diese Klinik unbedingt weiterempfehlen, da ich selbst auch froh gewesen bin, dort gewesen zu sein und für die Hilfe, die mir dort geboten wurde, unendlich dankbar bin. Ich hab dort so viel gelernt und konnte die Zeit dort gut nutzen. Nach dem Aufenthalt in der Klinik gehe ich in eine therapeutische Wohngruppe speziell für Essstörung. Ich kann jedem, der einen Klinikaufenthalt in Prien in Ehrwägung zieht, nur dazu raten, den Mut aufzubringen, sich dort anzumelden. Die Therapieangebote sind auf die verschiedenen Erkrankungen zugeschnitten. Die Mitarbeiter haben mir dabei geholfen, gegen meine Krankheit zu kämpfen und mir die Perspektive und Hoffnung auf ein schönes Leben wiedergegeben.

Sehr gutes Therapiekonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt 2018 war (wieder) genau die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Das Therapiekonzept ist stimmig und gut durch- und weitergedacht. Das Therapeutenteam meiner Station war ausnahmslos top. Die Betreuung des Bezugstherapeuten incl. Urlaubsvertretung empfand ich zu jeder Zeit als stützend, hilfreich und auf mich zugeschnitten. Diverse, auch aufeinander abgestimmte, indikative Gruppentherapien sowie eine stationsinterne allgemeine Gruppentherapie sind hilfreich, wenn sie vom Patienten zugelassen werden und auch darauf eingegangen wird. Für mich waren alle Therapien genau richtig, sei es als Auffrischung oder Gewinn neuer Erkenntnisse und AHA-Effekte.

Das für ein Krankenhaus sehr gute Essen, Umgebung, Zimmer, Komfort Lounge sowie weitere Angebote - alles nice to have, für mich aber nicht entscheidend, ob die Therapie erfolgreich ist bzw. war. Das wird sich bei mir erst in den nächsten Wochen und Monaten zeigen, aber ich bin sehr zuversichtlich.

Ein großes Dankeschön an meinen Zufluchtsort Prien.

1 Kommentar

Ela468 am 20.12.2018

Waren Sie in der Roseneck oder Priem Klinik? Da ich das gleiche Krankheitsbild habe.Gab es dort auch Einzelgespräche? Und gibt es dort ein Schwimmbad??
Danke schon mal.

Zurück ins Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Schön Komfort sollte freundlicher sein)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Bezugstherapeutin, Bio Feedback, physikalische Abteilung, Freizeitangebot, eigentlich alles
Kontra:
Schön Komfort
Krankheitsbild:
Schmerzen nach Operation, Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2017 von September bis Dezember in der Schön Klinik Roseneck. Für mich war es damals der letzte Ausweg, nachdem ich nach einer OP nicht mehr richtig essen konnte. Mein Leben war geprägt von Schmerzen und viel Sport um diese Schmerzen vergessen zu können. Durch mein Untergewicht bin ich auf die Essstörungsstation gekommen, das mich anfangs wunderte, aber für mich die beste Lösung war. Viele Therapien waren für mich nicht relevant, aber so konnte ich vieles über mich lernen. Was mir auch sehr viel half, das ich regelmäßig essen musste und so wieder eine normale Struktur reinbrachte. Leider konnte ich diese durch meinen Alltag nicht aufrecht erhalten. Sehr viel half mir auch das ich sehr viele Menschen kennen lernte, mit denen man ohne Ängste offen über all seine Probleme reden konnte. Das Team in Prien halfen mir in allen Lebenslagen und ermutigten mich nochmals sämtliche Untersuchungen durchzuführen um den Schmerzen auf den Grund zu gehen. Ich möchte hier nochmals danke an alle Mitarbeiter inkl. Bio. Feedback, Service, Housekeeping, Rezeption und physikal. Abteilung sagen. Nach den Untersuchungen und einer erneuten OP in München konnte ich endlich wieder voll durchstarten. Für mich war es die beste Entscheidung in die Schön Klinik zu kommen, hier gewinnt man am meisten, wenn man sich auf alles ohne Vorurteile einlässt. Es ist außerhalb der Therapie wie ein Urlaub, das Essen ist wirklich sehr gut, die Zimmer etwas älter aber sehr komfortabel, die Gegend traumhaft ob Berge oder der Chiemsee liegen vor der Tür. Auch die Klinik selbst bietet Hallenbad, Sauna und Tischtennis an.

kompetente Betreuung, aber extrem viel Therapieausfall

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1/2   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
kompetentes Personal an Therapeuten, Gestaltungstherapie
Kontra:
Abläufe verliefen nicht reibungslos, viele technische Defekte
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Insgesamt empfinde ich, dass die Klinik ein reiches Therapieangebot bietet.
Die Einzeltherapie ist sehr hilfreich und ich hatte den Eindruck kompetent betreut zu werden. Auch die anderen therapeutischen Angebote waren hilfreich und wertvoll. Wünschenswert sind dennoch mehr kontnuierliche Therapiegruppen, die nicht nach 6-8 Einheiten enden.

Allerdings sind sehr oft Therapie entfallen und vorhersehbare Therapeutenausfälle, konnten nicht kompensiert werden, sodass monatelang die Therapie in reduzierter Weise stattgefunden hat.

Einzeltherapie von Urlaubsvertretung (!?)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gruppentherapiie, physikalische Abteilung, Verpflegung,
Kontra:
Einzeltherapie, medizinische Versorgung
Krankheitsbild:
Gesundheitsängste
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War schon 2001 hier und war damals absolut zufrieden. Bei dem jetzigen Aufenthalt ging doch einiges schief. Zu meiner Einzeltherpeutin könnte ich zu keiner Zeit einen Draht finden. Ein Wechsel war leider nicht möglich. So war ein wichtiger Punkt schon mal unbefriedigend. Der Stationsarzt versäumte mehrmals zugesagte Termine und Gespräche. Die Gruppentherapien waren, wenn sie von einem bestimmten Arzt durchgeführt wurden (hätte ich mir als Bezugstherpeuten gwünscht), absolut Top. Auch sind einige Therapiestunden GSK, PME und Atemtherapie ersatzlos ausgefallen. Hervorzuheben sind die physikalische Abteitung mit Massage, Krankengymnastik und sonstige Anwendungen TOP. Ebenfalls TOP ist die Verpflegung und das sonstige Personal (Rezeption, Zimmerservice und Komfortpersonal). Die Freizeitmöglichkeiten sind ebenfalls bestens. Ob schwimmen im See, Schifffahrt oder Wandern. Hier kann man sich super erholen und entspannen.
Wären die eigentlich wichtigen Punkte, siehe oben, nicht unbefriedigend, wäre der Aufenthalt wieder ein voller Erfolg gewesen, so ist es leider nur ein Teilerfolg und das als Selbstzahler.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 23.08.2018

Sehr geehrter "Kalle196409",
vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu Ihrer Behandlung in unserer Klinik. In Ihrer Bewertung beziehen Sie sich auf den nicht stattgefunden Bezugstherapeutenwechsel. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass ein Bezugstherapeutenwechsel grundsätzlich nur bei einer medizinischen Indikation möglich ist. Wir bedauern, dass es uns trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen ist, Ihren Klinikaufenthalt aus Ihrer Sicht zufriedenstellend zu gestalten. Kontaktieren Sie uns gerne persönlich, wenn wir in Ihrer Angelegenheit noch etwas für Sie tun können. (E-Mail: [email protected]; Telefon: 08051-68-100690)
Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Beschwerdemanagement der Schön Klinik Roseneck

Großes Lob der Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
3-Klassen-Gesellschaft
Krankheitsbild:
Agoraphobie mit Panikattaken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Therapeuten und Ärzte sehr kompetent, gutes Therapeutisches Angebot, sehr nettes sonstiges Personal, Ambiente super, Zimmer sind o.k., Essen ist je nach Patienten-Kategorie (Ich war Kassenpatient im Haus B) eher dürftig und sehr eintönig.
Leider gibt es ein 3-Klassen-Gesellschaft die in Europa Ihres Gleichen sucht.Ich komme aus Österreich und habe eine solche Diskriminierung unter Patienten im selben Haus noch nie gesehen bzw. erlebt. Dieser Umstand wirkt sich auch etwas negativ auf das Wohlbefinden der "einfachen" Kassenpatienten aus.
Das Sportangebot könnte noch verbessert werden. Trotz allem war es für mich die beste Entscheidung in diese Klinik zu gehen. Ich habe in 12 Wochen mehr erreicht als die letzten 12 Jahre zuvor in ambulanter Therapie.
Das Konzept der Klinik ist gut durchdacht und sehr wirkungsvoll, was auch die hohe Erfolgsquote bestätigt.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch. Leider sind auch einige Patienten mit einem Pseudo-Burn-Out in der Klinik aufhältig. Es handelt sich fast ausschließlich um Lehrer/Lehrerinnen die sich hier eine schöne Zeit machen und diesen Aufenthalt angebl. für die Pensionsvorbereitung benötigen. Durch diese Personen kommt sich der wirklich kranke Patient etwas verarscht vor. Hier kann ich nur empfehlen diese Personen zu ignorieren.

Das Beste was ich machen konnte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Erstklassige spezialisierte Behandlung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Aufklärung bis ins Detail über die Erkrankung)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr kompetent und freundlich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle Abläufe funktionieren reibungslos)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Bereich für Raucher etwas zu klein :-))
Pro:
Therapeuten und Ärzte
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12Wochen in der Schoen-Klinik im Haus Rosenheim,nicht in Prien,in Behandlung.Die Therapeuten und Ärzte waren alle sehr kompetent und engagiert.Ich wurde über die Hintergründe meiner Erkrankung bestens informiert und danach gab es eine Fülle an Behandlungen,die von Sport bis zur Einzel- und Gruppentherapie alles beinhaltete.Nach der Ankommensphase wurde mir ein Programm erstellt,was absolut für mich passte und ich kann berichten,das jeder Patient individuell "sein" Programm bekommt,das ist keine 0815-Behandlung.Ungefähr in der Hälfte der Aufenthaltsdauer begannen dann die sogenannten Expositionsübungen,erstmal therapeutisch begleitet,später eigenständig.Es war harte "Kopfarbeit",aber es hilft.Ich könnte Schritt für Schritt endlich wieder Freiheiten erlangen,die ich seit Jahren nicht mehr hatte.Ich bin jetzt wieder zuhause und der Kampf gegen den Zwang geht hier weiter,aber diesmal mit dem erlernten aus der Klinik.Geheilt bin ich noch nicht,aber ich weiß,was ich tun kann,um es zu werden.Das Mittel der Wahl ist exponieren,exponieren und nochmal exponieren ...Zum Schluß noch(nach 18Jahren Zwangsbehandlung),ich war vorher bereits in 2 anderen Kliniken(und einigen Einzeltherapeuten),wo ich stabilisiert werden konnte,aber hier ist es anders,hier wurde es wesentlich gebessert....

Messbar. Spürbar. Besser. :-)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr kompetentes Therapeuten- und Ärzteteam * Sehr hilfreiche CoTherapeuten * Alle Mitarbeiter sind extrem freundlich und immer hilfsbereit
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 14 Wochen im Haus Rosenheim in stationärer Behandlung.
Ein ausgeprägter Waschzwang und Zwangsgedanken hatten mir das Leben unerträglich gemacht!

Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt, was nicht zuletzt daran lag, dass alle Mitarbeiter, egal ob Ärzte, Therapeuten, CoTherapeuten, Rezeptionsmitarbeiterinnen, Kantinenpersonal, Haustechniker und Reinigungspersonal immer freundlich und hilfsbereit waren.

Der Austausch mit anderen Zwangspatienten hat mir persönlich extrem viel gebracht. Es war erleichternd für mich zu sehen, dass es auch andere Menschen gibt, mit ähnlichen, teilweise identischen Krankheitsbildern.
Ich war nicht mehr allein! :-)
Unter den Patienten (auch mit denen der anderen Stationen) herrschte immer ein tolles Miteinander. Wir haben uns geholfen und unterstützt.
Ich habe viele super Menschen kennen gelernt, von denen einige hoffentlich immer Freunde bleiben.

Das umfangreiche Therapieangebot und die ausgezeichneten Therapeuten, egal ob Bezugstherapeutin, Sport-, Gestaltungstherapeuten oder Oberarzt haben mir sehr dabei geholfen, wieder zu mir selbst zu finden, meine Krankheit zu verstehen und den Mut und die Kraft aufzubringen, dagegen anzugehen.
Wenn ich manchmal, außerhalb des Therapieangebotes, nicht mehr weiter wusste, haben mir die CoTherapeuten immer einen Weg aufgezeigt.

Meine hohe Motivation, mir nicht mehr vom Zwang mein Leben bestimmen zu lassen, hat mir sehr dabei geholfen, mich auf die Therapie einzulassen.
Ich durfte erleben, wie sich meine Lebensqualität Tag für Tag verbesserte.
Geschenkt wurde mir das nicht. Aktive Mitarbeit und Ehrlichkeit sind unverzichtbar, um erfolgreich zu sein.
Es war nicht immer leicht. Aber es hat sich gelohnt!

Heute kann ich Dinge wieder tun, die ich vor 15 Wochen noch für unvorstellbar gehalten habe. Von schlimmen Gedanken lasse ich mich nicht mehr quälen.
Jetzt geht es darum, das Gelernte zu leben und weiter Gas zu geben auf dem Weg in ein zwangsfreies Leben.

Messbar. Spürbar. Besser. :-)

1 Kommentar

SanneVillager am 30.07.2018

P.S.: Die Mitarbeiterinnen der Medizinischen Zentrale will ich natürlich nicht vergessen! Danke an alle :-)

Äußerst Empfehleneswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
in hohem Masse kompetente Therapeuten
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
depressive Leistungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Professionell, intensiv, harmonisch und strukturiert. Der Aufenthalt und die Behandlung in dieser Klinik sind von mir als überaus empfehlenswert zu bewerten. Hervorragende Therapeuten und Ärzte, eine herausragende physikalische Abteilung, kompetente und sehr freundliche Mitarbeiter beim Empfang (sowohl allgemeiner und Komfort), die Leistung der Küche ist einfach zum genießen, der sportliche Bereich wird von Könnern gemacht, zu guter Letzt die Co Therapeuten und die Reinigung, die engagiert und mit Freude ihre Aufgaben erledigen. Ich kann nur sagen, Danke, dass ich hier sein durfte.

DIE Klinik bei Essstörungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz
Kontra:
Leichte Schwächen in der Infrastruktur
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nicht umsonst DIE Klinik für Essstörungen in Deutschland. Hervorragendes Konzept, sofern man sich darauf einlässt, und kompetente TherapeutInnen unter exzellenter Leitung. Die wunderschöne Umgebung (da, wo andere Urlaub machen) trägt ebenfalls zum Therapieerfolg bei!
Somatisch und psychosomatisch wirklich herausragend.
Zwei kleine Kritikpunkte:
- CO2 Wasserspender sind Dauerdefekt
- Wünsche mir mehr Zeit für EBT und weniger allgemeine Gruppentherapie

Mein Dank an alle Mitarbeiter des "Rosenecks"

Streng aber individuell angepasst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bin als sehr stabiler Patient enlassen worden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gute Abstimmung unter den Therapeuten und Ärzten
Kontra:
Teils etwas gestresst und große Gruppen wegen Personalmangel
Krankheitsbild:
Anorexi
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte Anorexie und war im Haus Rosenheim stationär in Behandlung. Im gesamten war ich 17 Wochen dort und bin als selbstbewusste und starke Person entlassen worden.
Das Konzept ist hart aber überzeugt. Die Regeln und die Patientenspezifischen Verträge sind streng, aber nur so funktioniert es.
Die Ärzte, Psychologen und Therapeuten sowie die physikalische Betreuung waren super und ich wurde sehr gut und freundlich behandelt.
Die Gruppentherapien sind sehr hilfreich und die Bewegungs- und Gestaltúngstherapie, welche auch in Gruppen stattfinden, sehr umfangreich.
Ich habe mich sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt.
Die Vorbereitung auf zuhause und die Rückfallprophylaxe werden sehr ausführlich vorbereitet.
Ich war sehr zufrieden.

Unzuverlässige Mitarbeiter und Organisation

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die besuchten Theapien waren gut
Kontra:
Unzählige Organisationspannen
Krankheitsbild:
Burn-Out-Syndrom
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Frau war sieben Wochen in dieser Klinik. Sie berichtete mir fast täglich von Organisationspannen. Dreimal hat sie falsche Medikamente ausgehändigt bekommen und nur deshalb, weil sie so umsichtig war, hat sie diese falschen Medikamente nicht genommen. Es ist nicht auszudenken, was z.B. einem Herzpatienten passieren würde, wenn er die falschen Medikamente nehmen würde. Immer wieder ist es zu Pannen gekommen, wodurch nötige Therapien ausgefallen sind. Ein von ihr zutiefst benötigtes und über mehrere Tage angefordertes Gespräch wurde terminiert - sie hat durch einen Zettel an ihrer Tür von diesem Termin erfahren, der während einer anderen Therapiestunde aufgehängt worden ist und dessen Beginn noch während der laufenden Therapiesitzung begonnen hätte. Die durchgeführten Therapien waren zwar gut - aber die Gesamtumstände aller Organisationspannen haben dazu geführt, dass sie kranker als vorher wieder nach Hause gekommen ist.

Das absolute Highlight aller Pannen aber ist heute - vier Wochen nach ihrem Aufenthalt - passiert: sie hatte ein in der Gestaltungstherapie von ihr gemaltes Bild liegen lassen, das sie sehr, sehr gerne gehabt hätte. Sie hat nun vier Wochen lang (!!!!!) versucht, den Therapeuten ans Telefon zu bekommen, hat bei der Rezeption darum gebeten, dass man ihr das Bild an die Rezeption legen möge, damit wir es am kommenden Sonntag auf einer Urlaubsfahrt nach Österreich abholen können. Unzählige Telefongespräche und E-Mails an den Therapeuten über die kompletten letzten vier Wochen haben keinen Erfolg gehabt. HEUTE hat sie wieder nach zahlreichen Telefongesprächen den Therapeuten endlich am Telefon gehabt UND DIESER HAT IHR DANN ERKLÄRT, DASS DIE BILER NUR VIER WOCHEN LANG AUFGEHOBEN WERDEN UND DASS DAS BILD VOR WENIGEN TAGEN ENTSORGT WORDEN WÄRE!!! Das ist eine absolute Unverschämtheit und für einen Patienten, der wegen psychischer Probleme in er Klinik gewesen ist, die komplette Katastrophe.
Ich kann diese Klinik nicht empfehlen.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 10.08.2018

Sehr geehrter Flummi65, gerne möchten wir auf die von Ihnen genannten Punkte eingehen. Zunächst einmal tut es uns leid, dass Ihre Ehefrau offensichtlich in unserer Klinik „Organisationspannen“ erleben musste. Das bedauern wir!
Das für Ihre Ehefrau verordnete Präparat wurde mehrfach-zwar wirkstoffgleich aber von anderen Firmen an Ihre Frau herausgegeben.
In der Gestaltungstherapie entstehen viele Bilder während eines Aufenthaltes. In Falle Ihrer Ehefrau war das gesuchte Bild längere Zeit ohne Namen im Ablagefach und damit nicht zu zuordnen. Es ist selbstverständlich, dass Bilder wichtig sind und deshalb fordern wir die Patienten auch auf Ihre Arbeiten am Ende des Aufenthaltes mitzunehmen. Wir bedauern sehr, dass die Anfrage Ihrer Frau das Gestaltungsteam zu spät erreicht hatte und das Bild dann schon entsorgt war. Es tut uns leid, dass nicht alles zur optimalen Zufriedenheit verlaufen ist und wünschen Ihnen und Ihrer Frau für die Zukunft alles Gute.
Schön Klinik Roseneck

Fühlte mich gut aufgehoben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Meiner Meinung nach reichen die Einzelstunden pro Woche (1 bzw 2) nicht. Man braucht eigentlich 3-5 pro Woche. DAS wäre ein echter Mehrwert zur ambulanten Behandlung.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Menschlichkeit und Geduld (ROS ist wertschätzend, ich hab den mehrfachen Vergleich zur Akutpsychiatrie.)
Kontra:
teilweise überfordert bei Suizidalität (Ja ich weiß, ROS ist keine Psychiatrie, aber es gibt in ROS auch viele Behandler, die damit umgehen können und es gibt einen Überwachungsraum mit Kamera. Warum wird er nicht öfter genutzt?)
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Borderline Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 für 12 Wochen und von Ende 2015 bis Anfang 2016 noch einmal für 18 Wochen in ROS, beide Male Station C5. Beim zweiten Mal würde ich nach Parasuizidalität mit Selbstverletzung ins Isar Amper Klinikum München Ost/Haar auf eine geschütze Station verlegt. Ich schreibe erst jetzt, weil ich damals nicht hätte gerecht schreiben können. Ich war wütend, verletzt, traurig, enttäuscht, einfach in einer starken Krise. Im Nachgang relativiert sich vieles. Ich weiß, dass ROS damals richtig gehandelt hat, denn ich weiß nicht, ob ich sonst heute noch einen Beruf hätte oder vielleicht sogar nicht mehr leben würde. Ja, ich fühlte mich abgeschoben, aber es war richtig. ROS hat mir 2011 und 2016 mein Leben erhalten. Dass die Erkrankung auch heute noch so hartnäckig ist, dafür kann ROS nichts. Es ist ein Problem unserer Gesellschaft, dass die Behandlung psychiatrischer Erkrankungen von den Kostenträgern nicht ausreichend gezahlt werden. Ich brauche wohl lebenslang Unterstützung, aber ROS hat mir seinerzeit geholfen. Besonders hervorheben möchte ich die Reittherapie, die Klettertherapie und die Gruppen. Der Kontakt zu Mitpatienten war wichtig und die anfängliche Scham sich zu offenbaren, war schon bald einem Vertrauen gewichen. Natürlich ist in Prien auch nicht alles optimal, aber die Leitung ist offen für Kritk und arbeitet dran. Mir wäre vor allem wichtig, dass zukünftig auch weitere Therapiearten, zB Schematherapie, hinzukommen. Dies wäre ggf. vielen sehr schweren Fällen zB im Bereich meiner Erkrankung, aber auch bei therapieresistenten Esstörungen eine Hilfe. Auch wenn Namen eigentlich nicht genannt werden sollen, möchte ich trotzdem Einen besonderen Dank an folgende Behandler richten: Dr Greetfeld und Professor Voderholzer, Frau Grill und Martin von der Sporttherapie, Frau Weißmeier von der MZ, Sergej von der Physikalischen. Und vor allem die so tolle Frau Dr Grandl beim Bereitschaftsdienst und Dr S. Koch, meinen perfekten Bezugstherapeuten, den ich so sehr vermisse.

Karate

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwänge
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrungen in der Schön Klinik am Roseneck
Waren mehr als positiv
Das ganze Ärzte Team ist
bestens alle Probleme werden
sofort behandelt
Man fühlt sich nur wohl und
Verstanden Die Psychologen
Sind einfüllsam und sehr kompetent Das ganze Personal
sehr nett und das Essen sehr gut Diese Klinik kann ich nur bestens weiter entpfehlen

Sehr gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr gute "Kundenbetreuung"
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War 9 Wochen in der Klinik, habe nur gute Erfahrungen gemacht. Ich fühlte mich immer gut aufgehoben. Das gesamte Personal, sowohl Ärzte, Physios ..., als auch Verwaltungspersonal waren alle sehr kompetent, immer ansprechbar und freundlich.
Die Küche war hervorragend.

Meine Erfahrungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1/3   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr viele Freiheiten
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war nun zweimal stationär in Behandlung in der Schön Klinik Roseneck jeweils 16 Wochen. In dieser Zeit konnte ich mich dort fast wie Zuhause fühlen. Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich, das Angebot, sowohl Therapie als auch Freizeit, ist sehr umfangreich und das Essen ist sehr gut. Die Therapeuten, Ärzte und Co-Therapeuten waren immer für einen da und konnten einem immer weiterhelfen. Die Zimmer werden täglich gereinigt und der Müll täglich bis auf Sonntag geleert. Das Essen ist wie in einem Restaurant immer sehr vielfältig und abwechslungsreich, sodass für jeden etwas dabei ist. Es ist im großen und ganzen eher wie ein Hotel als ein Krankenhaus. Auch hat man sehr viele Freiheiten, man darf in seiner Freizeit machen was man will, man kann sein Handy behalten und die Gegend ist wirklich wunderschön. Die Therapien dort haben mir sehr weiter geholfen gegen meine Essstörung und die Depressionen anzukämpfen. Ich fühle mich jetzt wieder frei und gesünder als je zuvor. Also kann ich jedem der eine Essstörung hat nur wärmstens empfehlen sich dort behandeln zu lassen.

Ich wurde nicht aufgenommen. Klinik ist offensichtlich sehr ökonomisch orientiert.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Die relativ kurze Wartezeit. Sonst Garnichts.
Kontra:
Mir wurde ein Einzelzimmer verweigert - und das bei meiner Art von PTBS! Unglaublich!
Krankheitsbild:
PTBS, Burnout, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund der Art meiner langjährigen Traumatisierung, ist es mir unmöglich, mit einem anderen (ganz besonders, weil fremden) Menschen zusammen in einem Zimmer zu wohnen und zu schlafen. Dies fand NULL Berücksichtigung! Meine KK (ich bin 'leider' nur gesetzlich krankenversichert) zahlt nur eine Fallpauschale und die Schön Klinik wäre zur Einzelzimmerunterbringung nur bereit, wenn ich eine Zusatzversicherung hätte oder die Mehrkosten von 55 €/Tag selbst zahlen würde. Dies wird ständig abgefragt und angeboten wie Sauerbier. Bist du nur bei der GKV - Pech gehabt! Aber wer hat bis zu 4620 € mal eben so über?!

Und so bin ich gar nicht erst aufgenommen worden. Krasse Zwei-Klassen-Medizin! Daher kann ich die Schön Kliniken nur als ökonomisch orientiert einstufen. Und ich meine Kliniken, da alle drei, vom Behandlungsspektrum in Frage kommenden, das gleiche Konzept vertreten.

Ich bin sehr zur Mitarbeit bereit und hätte die von anderen Patienten/innen vorgetragenen Negativpunkte akzeptiert und das Beste daraus gemacht. Aber dieser eine - fachärztlich attestierte - Punkt geht in meinem Fall gar nicht! Haarsträubend! In jeder 'normalen' Rehaklinik ist EZ-Unterbringung ganz normal. D.h., dass die Schön Kliniken diese medizinische Notwendigkeit aus Gewinnstreben ignorieren und daher aus meiner Sicht völlig inkompetent sind. Meine Fachärztin konnte das gar nicht glauben und hat über eine Woche dem Medizinischen Dienst hinterhertelefonieren müssen, um mal eine/n Kollegen/in zu sprechen zu können. Und sie bekam die selbe ablehnende Antwort.

Sicher haben die Schön Kliniken auch ihre guten Seiten - für privat Versicherte, reiche oder Menschen, denen das Jugendherbergs-Feeling nichts ausmacht. Aber nicht für mich. Ich hoffe, dass ich bei Ihrer - doch so tollen - Erfolgsstatistik auf der Negativseite verbucht werde. Glaube ich, bei Ihrem doch etwas arrogantem Gebaren, jedoch nicht.

3 Kommentare

Burnie2 am 28.06.2018

Fehlerteufelchen: Im letzten Satz muss es natürlich 'arroganten' heißen.

Puhh, ich habe gerade nochmal darüber nachgedacht, wie viel Arbeit es gemacht hat, alle Anmeldefragebögen usw. auszufüllen und dabei meine ganze Krankengeschichte auszubreiten - im Amnesefragebogen noch einmal - für nichts und wieder nichts. Das ist mir gar nicht leicht gefallen.

Es wäre schön, wenn die Klinik diesen einfach zu klärenden Punkt 'EZ-Unterbringung' am Anfang des Prozesses abhandeln würde!

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Empfehlung von ganzem Herzen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (etwas undurchsichtig)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hilfe zur Selbsthilfe
Kontra:
Krankheitsbild:
Mittelschwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Anliegen war, Hilfe/Werkzeuge zur Selbsthilfe zu bekommen, da ich nicht mehr in der Lage war, mir selbst zu helfen. Den "äußeren Rahmen" (schöne Lage, wirklich gutes Essen, freundliche Mitarbeiter, Sauna, Schwimmbecken, Zusatzangebote wie Yoga, Ausflugsangebote, etc,...) empfand ich als angenehmes Eingebettet/- umsorgtsein - unterstützt durch die physikalische Abteilung, die ich als feinen Baustein der Thematisierung "Ich tue mir Gutes und achte auf mich" empfunden habe. Die verschiedenen Therapiebausteine haben mir (auf ganz verschiedenen Ebenen, in Gruppentherepien und als Einzeltherepie) die Anregung und Möglichkeit gegeben, meine Probleme, Glaubenssätze, Handlungsweisen/- strategien zu reflektieren und zu hinterfragen (ein schmerzlicher Prozess) - und wirkliche Hilfestellung bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen geleistet (mir persönlich hat zum Beispiel das Malen geholfen, Zugang zu meinen Gefühlen zu finden und sie auszudrücken). Die verschiedenen Sportangebote haben mich - mit sanftem Druck - wieder mit mir und der Welt in lebendigen Kontakt gebracht (die neu entdeckte Liebe zum Yoga hab ich mit nach Hause genommen).
Kritikpunkte sind aus meiner Sicht, daß die Klinikräume überheizt sind, daß der Aufenthaltsraum und das Cafe der Nichtprivatpatienten - im Gegensatz zu dem der Privatpatienten - leider ziemlich uneinladend/ungemütlich sind. Auch kann man als Kassenpatient nicht einzelne Module zubuchen (z.B. eine 2. Therapeutensitzung pro Woche), was ich sehr bedauerlich finde.
Ich habe die Klinik nach 7 Wochen in einer wesentlich besseren körperlichen und seelischen Verfassung verlassen - mit der Überzeugung, der (natürlich nicht völlig verschwundenen, aber spürbar leichteren) Depression nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein, sondern selbstbestimmter und aktiver mit meiner Depression umgehen zu können, - und dem Gefühl, wieder in die (irgendwann Depressionsfreie) Zukunft zu gehen.

Immerhin schmeckte das Essen...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Mitpatienten, die meinen Erfahrungsbericht so teilen würden; Essen; die Lage
Kontra:
therapeutisches Niveau, nicht nachgeholte Stundenausfälle, kein Entgegenkommen auf Therapie-bezogene Patientenwünsche, Behandlungsplan, viel Lärm äh Geld für nichts
Krankheitsbild:
Depression, Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Da mir vor vielen Jahren als Privatpatient hier sehr geholfen wurde, entschied ich mich nach über einem Jahrzehnt, mittlerweile gesetzlich versichert, wieder für diese Klinik: eine fatale Fehl-Entscheidung, wie sich herausstellen sollte.

Schon nach wenigen Tagen bestätigte sich der erste Eindruck einer geldgierigen Massenabfertigungsanlage.

Mein Krankheitsbild sollte sich drastisch verschlechtern und ich die Klinik kränker verlassen als ich eingewiesen wurde.

1. dreiste, ja hochmütige Unflexibilität auf Therapiewünsche der Patienten: als ich bereits nach der ersten Einzeltherapie feststellte, mit meiner Therapeutin nicht zurechtzukommen und den Therapeuten wechseln wollte, wurde mir das nicht gestattet, denn es seien hier ja nur die besten Therapeuten am Werk. Bis einschließlich der letzten Einzel-Therapiestunde vollbrachte meine Therapeutin das Kunststück, mir nicht einen einzigen verhaltenstherapeut. Ansatz mit auf den Weg zu geben. Womit wir beim zweiten Punkt wären.

2. indiskutables Niveau der Therapeuten: sowohl menschlich als auch therapeutisch/fachlich. Die Ko-Therapie - wenn denn mal jemand da war- war sich beispielsweise nicht zu schade, mich am Rande des Nervenzusammenbruchs auf ein kurzes Gespräch in 4-5 Stunden zu vertrösten. Der Verzehr von Pausenbrötchen hat natürlich Vorrang vor dem seelischen Wohl des Patienten. Sprach's und setzte mich vor die Tür. Welchen Sinn es ferner wohl hat, merklich unsichere und unerfahrene Bezugs-Therapeuten mit einem Durchschnittsalter von geschätzt Ende 20 auf Patienten mit schweren psychischen Krankheiten 'loszulassen' ? Richtig, personell frische Studienabgänger Fach-Ärzten und erfahrenen Psychologen vorzuziehen spart Kosten.

3. Der Schön-''Komfort''. In 10 Wochen war man nicht in der Lage, mir einen funktionierenden Fernseher zu kredenzen. Noch Fragen?

Schön Klinik-der Schlüssel, der mir die Tür zum freien und glücklichen Leben öffnete

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Ideen der Therapeuten für die Expositionen; sympathisches, kompetentes und super freundliches Therapeutenteam; sehr gute Ratschläge/Inspirationen; strukturierte Einzeltherapie; vielseitiges und tolles Sportangebot vor allem das Klettern
Kontra:
viele Fragebögen; Einzelzimmer nur gegen Aufpreis oder als privat Patient
Krankheitsbild:
Zwangshandlungen-/gedanken; Trichotillomanie; Impulskontrollstörung; Misophonie; Traumabewältigung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen, ich bin 18 Jahre alt und habe unter Zwängen, Misophonie, Trichotillomanie, Traumen und Skinpicking gelitten. Meine Psychologin gab mir den Rat in eine Klinik zu gehen, woraufhin ich sehr skeptisch, schockiert und vorerst ablehnend reagiert habe. Doch ich entschied mich dafür. Und es war richtig so. Traut euch diesen Schritt zu wagen, der Erfolg wird sich lohnen. Nach langen Überlegungen und vielen Zweifeln wie zum Beispiel:' Werde ich Anschluss finden? Ist das richtig was ich tue? Brauche ich einen stationären Aufenthalt? Bin ich so krank? Was kommt auf mich zu? Muss ich mir das wie eine Psychatrie vorstellen?', wurde ich dann letzlich im März 2018 aufgenommen. Ab diesem Tag begann die beste und schönste Zeit meines Lebens. Und zugleich war es manchmal sehr schwer und ein harter Kampf gegen mich selbst.Natürlich gab es hoffnungslose und traurige Tage, aber das gehört dazu und aus schwachen Momenten wächst man. Von Woche zu Woche ging es mir deutlich besser. Mein Leben wurde erneut umgekrempelt, aber diesmal positiv. Alle meine Zweifel waren für umsonst. Man hat so viele Freiheiten und jeder findet Anschluss. Das Geilste: jeder versteht euch und man muss sich nicht rechtfertigen!Ich habe ständig neue Erfahrungen und Inspirationen gesammelt und Neues dazu gelernt.Mit anzusehen und zu spüren wie viel freier und glücklicher ich geworden bin und alles unbeschwerter und leichter geworden ist, war das Größte überhaupt. Mehr und mehr habe ich alles verarbeitet in diesem vielseitigen Therapieangebot und mit jedem Tag dieser 8 Wochen Aufenthalt bin ich dem Ziel näher gekommen.Zum Vergleich:vor der Klinik pro Woche 140 Handtücher und 20 min Gesicht gewaschen; jetzt 3-6 Handtücher pro Woche und 2 min waschen.Die Klinik und mein Kampfgeist haben mir selbst so viel Unabhängigkeit wieder gegeben. Und darauf bin ich verdammt stolz! Gestärkt und zuversichtlich bin ich Zurück. Voller Freude, beginne ich das Jetzt!Es ist besonders,ohne Krankheit.Ich liebe das Leben.

Die Chance auf ein neues Leben!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Perfekt vom Anfang bis zum Ende
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wäre ehrlich gesagt nie freiwillig in eine psychosomatische Klinik gegangen, wenn die Zwänge mich nicht fast lebensunfähig gemacht hätten. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass es mir dort gefallen könnte, jedoch wollte ich am Ende nicht mehr nach Hause und muss zugeben, dass es die schönste und intensivste Zeit meines Lebens war.
Ich finde es ist ein Geschenk, dass es diese Klinik überhaupt gibt und bin überglücklich dort gewesen sein zu dürfen.? Ich glaube es ist selten, dass in einem Unternehmen eine so angenehme Atmosphäre, ein so perfekt abgestimmtes Zusammenarbeiten, diese Dynamik und ein außergewöhnlich junges und liebenswürdiges Ärzte-/ und Therapeutenteam vorhanden ist.? Egal ob medizinische Zentrale, physikalische Abteilung, Cafeteriateam, Reinigungsteam, Rezeption oder Patientenmanagement, man hat sich immer perfekt betreut gefühlt und wurde zu jeder Zeit unterstützt. Auch alle Therapieangebote sind auf jeden Einzelnen abgestimmt und ein wichtiger Bestandteil der Zwangsbewältigung.? Jeder Therapeut hat die für mich äußerst konstruktiven und hilfreichen Zwangsgruppenstunden anders, auf seine Art und Weise, gestaltet, wodurch man jedes Mal eine neue Perspektive kennenlernen durfte. Außerdem wurde man sowohl medizinisch als auch psychologisch, unter anderem auch von den Cotherapeuten, perfekt betreut und hat sich immer verstanden gefühlt.
Am wichtigsten für mich war jedoch, dass ich es schaffte mich meiner Bezugstherapeutin anzuvertrauen. Dies gelang mir schließlich auch, da diese eine sowohl äußerst empathische als auch kompetente Therapeutin war. Durch die dort ausgeführten Expositionen habe ich es geschafft das Zwangsverhalten deutlich zu minimieren und somit endlich wieder mehr Lebensqualität zurückzugewinnen.
Was ich mir nie vorstellen konnte ist, dass ich während meines Aufenthaltes die wundervollsten und empathischsten Menschen kennenlernen würde. Folglich kann ich die Schön Klinik Roseneck nur weiterempfehlen.
Vielen Dank für alles!

Kampf dem Zwang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
ganzheitliche medizinische Betreuung
Kontra:
viele Fragebögen :-)
Krankheitsbild:
Zwangsstörung und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte bereits einen Aufenthalt in einer anderen psychosomatischen Klinik. In diesem Jahr war ich zum ersten mal Patientin in der Schön Klinik in Prien.
Was mir besonders gefallen hat, war auch die gute medizinische Betreuung. Neben der hervorragenden psychosomatischen Behandlung ging es auch um die Abklärung körperlicher Erkrankungen. Bei mir wurde z.B. eine angehende Diabetis durch mehrere Tests diagnostiziert. Neben der Abklärung von Migräne und einer Schilddrüsenuntersuchung durch Fachärzte gab es auch umfangreiche physiotherapeutische Angebote. Ich fühlte mich als Patientin ernst genommen und empfand vollstes Vertrauen zu den Therapeuten. Wichtig waren mir auch der Umgang mit den Mitpatienten. Hier kam es im Laufe der Zeit zu Freundschaften. Man hat viel miteinander unternommen, was auch von der Klinik unterstützt wurde. Ich kann die Schön Klinik in Prien jedem weiter empfehlen.

Respektabler und professioneller Umgang mit Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwänge, Depression, Persönlichleitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte bereits mehrere klinische Aufenthalte. In diesem Jahr war ich zum ersten mal Patientin in der Schön Klinik in Rosenheim. Ich hatte stets den Eindruck in professionellen Händen zu sein und das Arzt-Patienten-Verhältnis erfolgte stets auf "gleicher Augenhöhe" und mit viel Respekt und Interesse gegenbüber und an dem Patienten.

Ich LEBE wieder!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (familiär, kompetent, professionell)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (freundlich und verständnisvoll)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hilfsbereit, kompetent und sehr bemüht)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (entgegenkommend und gut durchdachte Behandlungen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (behagliche und gemütliche Atmosphäre)
Pro:
sehr familiär und professionell
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie vom Purging Typ
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Schön Klinik in ROSENHEIM dauerte 5 Monate und 4 Tage.
Es gab viele Hoch- und Tiefpunkte, doch ich wurde nie im Stich gelassen oder aufgegeben.
Ich konnte meinen BMI von <15 auf 21 steigern und mit dieser Zunahme kam auch die Lebensfreude, Begeisterung und Energie (körperlich als auch geistig) wieder zurück.
Durch die professionelle Verhaltenstherapie sowie der familiären Umgebung fühlte ich mich zu jederzeit geborgen und in guten Händen. Ich wurde so akzeptiert, wie ich bin. Ich wurde als Mensch und nicht als Krankheit gesehen.
Die Essstörung selbst ist ja nur das Ventil, welches sichtbar ist. Während der Therapie wurde an den Auslösern für meine Essstörung gearbeitet und mir das nötige Know-How sowie die "Werkzeuge" für den nachhaltigen Umgang mit meiner Krankheit vermittelt und beigebracht.
Alleine hätte ich es nicht geschafft und dazu stehe ich auch. Selbst war ich gefangen und die Krankheit beherrschte mich. "Das" war kein LEBEN!
Anfangs war ich antriebslos, emotional kalt und passiv. Von Woche zu Woche wurde der Umgang mit meiner Krankheit leichter und ICH fing wieder an zu leben!
Jetzt stehe ich jeden Morgen auf, habe Freude und Spaß im Leben, ich empfinde wieder Gefühle wie Freude, Neugier, Spaß sowie Zuneigung und Geborgenheit.
Dies war mein erster stationärer Aufenthalt und wird er auch bleiben, da mir in der Klinik die Augen geöffnet und die Einsicht sowie das Verständis für meine Essstörung vermittelt wurden. Und die Erfahrung, wieder Gefühle zu spüren und bewusst durch das Leben zu gehen, will ich nie wieder missen.
Die Dankbarkeit und Wertschätzung dieses Aufenthaltes lassen sich gar nicht in Worte fassen!
Durch diesen Aufenthalt habe ich mein Leben wieder bekommen. Und jeder von UNS hat es verdient zu LEBEN! Und glaubt mir, ES WIRD VON TAG ZU TAG BESSER UND SCHÖNER!

Verwaltung ist eine Katastrophe

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Verwaltung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Verwaltung ist eine Katastrophe pur ! seit 6 Monaten könnte ich nicht auf Warteliste aufgenommen werden! !!!
Wenn man Email schreibt, dauert es Wochen , bis Antwort kommt, Infolinie ist (fast) ganze Zeit besetzt, wenn eine MItarbeiterin meldet sich , ist sie unfreundlich und könnte nicht weiter helfen.
Heute habe ich von Frau J. R. gehört , dass meine Ärztin ( eine Fachärztin mit ca 35 Jahren Berufserfahrug) falscher Befundbericht geschrieben hat !!
Geht es darum , dass ich gesetzlich versichert bin ?
Vielleich sollte Schön Klinik Konzern im Klartext informieren, dass nur Privatpatienten willkomenn sind.

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 30.05.2018

Sehr geehrte Patientin, Sehr geehrter Patient,

wir bedauern, dass Sie mit der Organisation nicht zufrieden waren, da die optimale Patientenversorgung für uns als Klinik die oberste Priorität besitzt.
Wir haben Ihre Kommentare aufmerksam gelesen und möchten Ihnen dazu folgende Rückmeldung geben.
Zur Aufnahme auf unsere Warteliste ist es notwendig, dass alle erforderlichen Unterlagen vollständig vorhanden sind und im Anschluss die mögliche Aufnahme medizinisch geprüft wird. Dabei besteht keinerlei Zusammenhang, ob als Privatpatient oder Kassenpatient – bei uns sind alle Patienten herzlich willkommen. Gerne können Sie uns noch einmal direkt kontaktieren und wir prüfen Ihr Anliegen:
per E-Mail: [email protected]
oder telefonisch: 08051 - 68100690

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Beschwerdemanagement der Klinik Roseneck

Erleichterung der Entscheidung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin wirklich begeistert, natürlich war es am Anfang ein sehr schwerer Schritt in eine Klinik, wegen meiner Essstörung zu gehen, aber es hat sich definitiv gelohnt.
Man wird am Anfang gleich ins kalte Wasser geschmissen, was zu Beginn nicht leicht ist, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und es tut wirklich gut.

1 Kommentar

Schnisljen am 18.05.2018

Wo genau bist du? In Prien oder in Rosenheim? Wie lange musstest du auf den Platz warten? Und inwiefern wird man ins kalte Wasser geworfen? Kannst du ein bisschen was zum Ablauf (Mahlzeiten, Therapien...) schreiben?
Danke

48 KG Anorexie zu 68 KG Bulimie..

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Furchtbar)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Sche..e)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Große Sch..ße)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Rettet stark Magersüchtige vorm verrecken..
Kontra:
ALLES andere..!!!
Krankheitsbild:
Depression, Zwänge, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Pro: Menschen die kurz vorm Sterben sind, durch Magersucht, nehmen innerhalb von wenigen Tagen, Massen zu.
Kontra:Der Rest!!
Ich empfehle diese Klinik niemanden und bin froh, da nicht mehr zu sein!
-Kein Sport
-Nur Kohlenhydrate und Fette Essen
-RIESIGE Mengen Essen. Ca. 6000 Kcal täglich.
-Du hast starke Verdauungsproblem, Keinen Stuhlgang mehr seit Wochen, interessiert niemanden. Helfen tut niemand.
-Von Anorexie in die Bulimie.
-Hoher Körperfett Anteil hinterher
-Kein Stück geholfen bei allem anderen (Depression, Zwänge)
-Jeder der die geforderten Mammut-Portionen nicht Essen will, wird bestraft mit KEINER Therapie und keinen Ausgang!

1 Kommentar

SchönKlinikRoseneck am 06.06.2018

Sehr geehrte „Lena.M“,
uns ist kein Fall mit Ihrem Namen und dem angegebenen Sachverhalt in unserer Klinik bekannt. Wenn Sie tatsächlich Patientin bei uns waren, bitten wir Sie um persönliche Kontaktaufnahme mit uns.
Was Sie über unser Behandlungskonzept schreiben, ist sachlich nicht richtig. Die Ernährung in unserer Klinik ist ausgewogen, und die Nahrungsmenge passen wir, ausgehend von einer definierten Richtmenge, dem jeweiligen Gewichtsverlauf individuell an. Die Therapien erhalten unsere Patienten selbstverständlich unabhängig von ihrem Gewichtsverlauf.

Mit freundlichen Grüßen
Klinik Roseneck

E-Mail Kontakt: [email protected]

Messbar.Spürbar.Besser. Das stimmt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wertschätzung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Umfassend und Genau)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hohe Fachkompetenz)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einfach und Transparent)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Therapie: Stimmig - Vom ersten Kontakt bis zur Abreise
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout, Erschöpfungsdepression, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in Prien und habe mit einem wesentlich stabileren Krankheitsbild die Klinik verlassen. Und ich weiß an welchen Bereichen ich nach dem Klinikaufenthalt an mir arbeiten muss.

Anmeldung/Aufnahme: Ich wurde als Mensch wertschätzend und verständnisvoll angenommen. Für mich in dieser Krankheits- und Krisensituation eine Wohltat. Von Vortei:l Die Online-Anmeldung!

Trotz der feststehenden Diagnose wurde diese nochmals verifiziert, das ist nicht in jeder Klinik der Fall. Das Ärzte- und Therapeuten-Team waren stets über den aktuellen Stand der Therapie und meines Gesundheitszustandes informiert. In einer akuten Krisensituation wurden die entsprechenden Maßnahmen (Therapeut, med. Betreuung) sofort eingeleitet inkl. der Stützung und Versorgung zwischen den Therapien und vor allem Abends und Nachts.

Ärzte und Therapeuten sind sehr kompetent und kennen die aktuellen wissenschaftlichen Neuerungen und wenden diese auch an. Sie haben sich ausreichend Zeit genommen und es war permanent ein Ansprechpartner vorhanden. Die Therapie ist, wenn das komplette Krankheitsbild verifiziert worden ist, sehr Modular aufgebaut, so dass die Therapiebereiche ineinandergreifen. Das hat mir sehr gut geholfen, vieles zu verstehen, woran manche Verhaltensweisen liegen und welche Lösungsansätze es für mich gibt. Dazu gehört aber auch, dass ich als Patient, soweit möglich, auch aktiv mitarbeite: Die Lösung ist in mir und liegt nicht beim Therapeuten in der Schublade.

Abläufe sehr gut bis gut organisiert.Keine Therapie ausgefallen.

Med. u. Physikal. Abt., haben die parallele physikal. Therapie sehr gut umgesetzt. Bin seit der Entlassung schmerzfrei.

Zimmer/Ausstattung und Service: Sehr zufrieden; Individueller Service

Essen/Verpflegung: 5 Sterne

Fazit: Sehr gut organisiert, große Wertschätzung und Hilfsbereitschaft,sehr viel positives mitgenommen; Empfehle die Klinik uneingeschränkt weiter
Therapie erfolgreich; Würde die Klinik wieder aufsuchen!

Das große Fressen...!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Tochter sollte wegen einer Angststörung behandelt werden, ging mit Normalgewicht in die Klinik. Voraussetzung für eine Therapie war eine Gewichtszunahme auf ein Setpoint Gewicht, im Übergewichtsbereich. Die Essportionen sind unangemessen groß, bestehen nur aus Kohlenhydraten, Obst und Gemüse sind verbotene Lebensmittel. Meine Tochter ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung gewöhnt, als sie zu Frischkäse greifen wollte, wurde ihr auf die Finger gehauen. Für meine Tochter war das sehr befremdlich, denn sich voll hauen bis der Bauch wie vollschwanger aussieht (5 Scheiben Brot mit 75 Gramm Butter und dick Käse zum Abendessen), da fühlt sich keiner wohl! Was spricht bitte Abends gegen einen leckeren Salat mit 1-2 Scheiben Vollkornbrot? Was ist daran essgestört? Eine Behandlung ihrer Angststörung wurde abgelehnt, nur wenn sie bereit ist diese Mengen zu essen und zuzunehmen, dürfe sie als Belohnung wegen ihrer Ängste behandelt werden. Abgesehen davon, dass die Setpoint Theorie mehr als umstritten ist, finde ich den Druck absolut nicht in Ordnung. Meiner Tochter zu sagen "wenn du das nicht isst, gibst du auf und wirst nie angstfrei sein" ist absolut daneben und garantiert nicht hilfreich gesund zu werden.

2 Kommentare

SchönKlinikRoseneck am 14.05.2018

Sehr geehrte „lilienfee“,
gerne möchten wir auf die von Ihnen genannten Punkte eingehen. Da Sie jedoch den Aufenthalt einer anderen Person und gleichzeitig anonym bewerten, ist es für uns schwierig, den geschilderten Sachverhalt nachzuvollziehen. Wir laden Sie ein, sich diesbezüglich persönlich mit uns in Verbindung zu setzen.
Grundsätzlich behandeln wir Patientinnen und Patienten mit Angststörungen und Essstörungen nach wissenschaftlichen Leitlinien und mit sehr viel Erfahrung. Unsere Mahlzeiten sind ausgewogen, und eine Gewichtszunahme in den Übergewichtsbereich ist sicher nicht unser Ziel. Eine präzisere Stellungnahme ist leider nur mit Kenntnis der betreffenden Patientin oder des betreffenden Patienten möglich.
Ihr Behandlungsteam der Klinik Roseneck

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Haus Rosenheim

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr gute intensive Einzeltherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Angst- und Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zwecks Behandlung meiner langjährigen Angst- und Panikstörung war ich acht Wochen in der Schönklinik in Rosenheim untergebracht. Durch die intensive, fachlich sehr kompetente Betreuung bin ich im Umgang mit meiner Erkrankung sehr weit voran gekommen. Die Abläufe in Koordination mit dem Stammsitz Prien waren reibunglos organisiert, ebenfalls wie der Aufbau der sich ergänzenden Module in Rosenheim. In dieser Zeit habe ich mich selbst nie als Patient gefühlt, sondern als Mensch dem geholfen wurde.

Rosenheim Komplexstation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Viele Therapieangebote, super Team, schönes Haus
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war fast sechs Monate Patientin in der Schön Klinik in Rosenheim.
Ich kam ohne jegliche Erwartung, da mir schon einige Klinikaufenthalte nicht helfen konnten und ich die Hoffnung auf Besserung schon fast aufgegeben hatte. Die Anfangszeit in der Klinik war sehr hart. Vor allem, weil ich auf der Komplexstation für Essstörungen untergebracht war. Doch genau diese Härte gab ich gebraucht, um endlich einen Ausweg aus der hartnäckigen Krankheit zu finden.
Es gab einmal wöchentlich ein Therapie Gespräch, bei welchem ich streng, aber immer fair und menschlich behandelt wurde. Es wurde auf mich eingegangen und ich habe mich verstanden gefühlt. Ebenfalls einmal wöchentlich durfte ich den Oberarzt sehen, der sich immer Zeit für jeden seiner Patienten genommen hat und mir viele hilfreiche Ratschläge mit auf den Weg geben konnte.
Weiter Therapien die ich während meines Aufenthaltes durchlaufen konnte waren Kunsttherapie, Essbewältigungstherapie, Gruppe Sozialer Kompetenzen, Aufbau positiver Aktivitäten, Lehrküche, Zielegruppen, Körperbild, Bewegungstherapie und noch einiges mehr. Während die Therapien anfangs noch recht spärlich angeboten wurden, steigerte sich bei mir das Angebot mit Therapiefortschritt. Ich konnte von diesem System profitieren. Geholfen hat mir auf dem Weg zur Besserung auch vor allem das kompetente und zuverlässige Team. Ich hatte bei eigentlich allen das Gefühl, dass sie ihren Job gerne machen und dass ihnen wirklich etwas daran lag, mir zu helfen wieder ein normales Leben führen zu können. Man hatte rund um die Uhr einen Ansprechpartner und musste seine Probleme nicht mit sich selbst ausmachen.
Jeder der noch Zweifel hat eine Klinikanmeldung abzuschicken. Ich kann es euch nur ans Herz legen das Angebot der Klinik in Anspruch zu nehmen. Es wird sicherlich nicht leicht. Aber mit der Unterstützung der Mitarbeiter in Rosenheim wird euch der Anstoß in die richtige Richtung gegeben.
Vielen Dank nochmal. Sie sind alles tolle Menschen, denen ich ein neues Leben zu verdanken habe!

Zurück ins Leben - Danke Station A3

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich kann die Klinik jedem empfehlen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Station A3 und die wahnsinns Therapeuten!Fachliche Betreuung, meine Einzeltherapie, das Essen
Kontra:
Wartefrist bis man in spezielle/spezifische Gruppen kommt
Krankheitsbild:
Zwänge / Zwang / Zwangshandlung
Erfahrungsbericht:

Danke liebe Station A3!!!!

Reibungslos & Perfektion im
Ablauf!
Der Ablauf von der Anmeldung via Telefonberatung bis zur tatsächlichen Aufnahme konnte liebevoller nicht sein.
Als erstes wird man direkt vom
Patientenmanagement begrüßt, was einem
viel Sicheheit für den Aufnahmetag gibt.

Die Klinik liegt traumhaft schön direkt am
Chiemsee, ist sehr sauber, hell & freundlich eingerichtet.

Das Personal punktet ausnahmslose durch Ihre fachliche Kompetenz!

Hier in der Klinik & vorallem auf der Station A3 wird wirklich auf die Bedürfnisse der Patienten eingegangen!

Ob Putzfrau, Bezugstherpeut oder Chefarzt, man wird liebevoll und verständnisvoll an die Hand genommen.
Hervorragende Einzel - &Cotherapeuten.
Geniales Essen und wirklich hervorragende Küche.

Ich persönlich kam als ziemlich Zwangskrank
hier an (bedeutet konkret: Türklinken waren
meine Feinde, der Fußboden die Hölle und meine Wohnung konnte ich gar nicht mehr verlassen) Fakt war ich kam auch in diese Klinik, da ich ca. 9-11 Stunden täglich mit Zwängen beschäftigt war. Was auf Dauer, bei nem Vollzeitjob, Partnerin, Hobbys und familiäre Verpflichtungen durchaus anstrengend ist.
Dank, der hervorragenden Arbeitsweise in meiner Station (A3), v.a. durch die sehr intensive med. Betreuung, sowie fachliche herangehensweise meiner Therapeutin, bin ich fast ‘ganz frei’
Auch die hervorragenden Allgemeinen Gruppen, die durch sehr freundliche und kompetente Therapeuten moderiert/geleitet werden, waren stets ein Mehrwert für mich!
Ich bin meiner Station und vorallem den ganzen (co)Therapeuten- & Ärzteteam sehr dankbar!

Ihr habt mich zurück ins Leben gebracht!
Ich kann nur jeden Zwängler ermutern, bereits gestern war schon der perfekte Momente gegen diese abscheuliche Krankheit vorzugehen!

Spätestens jetzt nicht mehr zögern!
Tu es jetzt - Tu es für dich!
Genau du lieber Leser hast die Chance auf Freiheit und das ist ein sehr wertvolles Gut, welches jeder von uns verdient hat.
ca. 8,5 Stunden am Tag hab ich zurückgewonnen!

Ich lebe!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das Konzept zur Behandlung dieses Krankheitsbildes ist sehr überzeugend
Kontra:
Für mich gibt es an dieser Klinik nichts besonders Negatives!
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Klinikaufenthalt hat mir das Leben gerettet!
Ich hätte mir keine bessere medizinische Versorgung und Unterstützung auf meinem Weg zurück ins Leben vorstellen können!!

Sehr hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie,Expos
Kontra:
Kann ich nichts sagen !!!
Krankheitsbild:
Waschzwang
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war für 11 Wochen in stationärer Behandlung auf der Station A1 und meine Entlassung ist noch nicht lange her, deswegen kann ich auch noch nicht so genau sagen wie das mit den Zwängen im Alltag läuft aber ich kann sagen, dass mir die Schönklinik unglaublich viel gebracht hat.
Dort hab ich gelernt offen mit meiner Krankheit umzugehen und dagegen zu kämpfen, was ich auch weiter tun muss, da ich noch nicht komplett zwangsfrei bin aber jetzt weiß ich wie.
Sehr geholfen haben mir die vielen Expos, da noch mal einen großen Dank an meinen Bezugstherapeuten der mich dort sehr unterstützt hat.
Der Schritt in die Klinik ist mit der Schwerste, aber ein Schritt auf den man stolz sein kann und einer, der sich lohnt.
Ein Schritt in Richtung Gesundheit.

Nachhaltige Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in Roseneck ist nun schon drei Jahre her, aber vielleicht gerade deshalb kann ich auch etwas über die Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs sagen. Insgesamt war ich zweimal wegen Anorexie auf der Station C3, erstmals 2012 und dann 2014/15 für etwa 6 Monate.
Während mir beim ersten Anlauf der Übergang in den Alltag zuhause nicht gelang, hab ich es dieses Mal geschafft und kann heute sagen, dass ich die Erkrankung überwunden habe.Die erste Leistung des Klinikaufenthalts war sicher, dass er mich körperlich stabilisiert hat, was zuhause nie möglich gewesen wäre. Da die schwerste Zeit aber erst nach der Entlassung beginnt, waren dann die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Therapie unverzichtbar um weiter an mir zu arbeiten. Das dauerte auch noch eine Weile, denn wie schon oft berichtet wurde, geht man in den seltensten Fällen gesund nach hause.
Ich verdanke den Therapeuten in Roseneck eine ganze Menge und kann zu einem Aufenthalt nur ermutigen - allerdings nur mit der notwenigen Motivation, denn mit angezogener Handbremse kommt man nicht weit.
Gewünscht hätte ich mir damals mehr Unterstützung hinsichtlich der Nachsorge. Es hätte mir persönlich sehr geholfen, z.B. noch regelmäßigen Kontakt zu vereinbaren. Allerdings kann sich das in den vergangenen Jahren natürlich auch verändert haben.

Fachkompetenz und Fürsorge

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachkompetenzen, Exposition, Traumabewältigungsgruppe mit der Schuldübung und Selbstbehauptung, Themenoffene Problemlösegruppe, Traumagestaltung
Kontra:
nix...nur der Schreibtisch im Zimmer war oftmals zu klein...
Krankheitsbild:
Trauma, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde erneut aufgenommen im Rahmen einer Intervallbehandlung und war dankbar für diese Möglichkeit. Mir war nicht bewusst, das das Trauma noch so tief sitzt...Es machte vieles für mich leichter, da ich das Haus und einige Therapeuten bereits kannte, natürlich war auch hier die Angst sehr präsent, besonders beim Kontakt zu männlichen Personen.
Durch die positiven Erfahrungen meines Voraufenthaltes kannte ich die meisten Therapien schon und ließ mich wieder dafür anmelden. Ich bekam auch die Möglichkeit mich erst noch weiter zu stabilisieren und damit erst nach 6 Wochen in die Traumagruppe zu gehen. Darüber war ich sehr dankbar.

Besonders hilfreich war für mich, das ich zu den Therapien gehen durfte, die ich bereits kannte und mich sehr unterstützten. Darüber hinaus wurde ich für die Traumabewältigungsgruppe vorgesehen, was eine geschlossene Gruppe war. Ich lernte was mich "triggert" und warum es mich triggert und dadurch auch ein besseres Verständnis zu meinem Trauma erhielt. Die Gruppenleiterinnen haben es sehr verständlich, realistisch und geduldig gestaltet. Die Selbstbehauptungen in dieser Gruppe hatte mir mächtig zugesetzt, aber ich konnte dadurch auch begreifen was noch sehr schwierig für mich ist.
Die Themenoffene Problemlösegruppe war sehr hilfreich, da ich erkannte was meine Schwerpunkte sind. Ich durfte mich gut einbringen und auch praktische Übungen zum Thema Vertrauen durchführen.
Die Traumagestaltung war sehr unterstützend und hilfreich. Ich lernte hier meine Stärken einzusetzen und neues auszuprobieren. Ich lernte meine Gefühle darzustellen und auch zu lernen was es heisst...mal nicht zu funktionieren...
Nach 6 Wochen war es Zeit für die Exposition... der Therapeut war für mich da und hatte mich so gut hindurch geführt... Vielen Dank dafür !!!
Ich lernte Vertrauen aufzubauen und auch mal etwas loszulassen, auch wenn es schwer war.

Ein Satz wird mich immer begleiten"... ohne Angst brauche ich nicht mutig sein..."

VIELEN DANK !!!

5 Kommentare

Ekiam79 am 07.03.2018

Hallo ich soll auch zur Trauma behandlung in die schön klinik roseneck.Stehe dort bereits auf der Warteliste.
Jetzt ist meine Frage ob man mit Trauma und Depressionen in die Klinik nach Rosenheim kommt oder ob man in Prien ist?? Danke für die Antwort..

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Fachkompetenz und fürsorgliche Betreuung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vielen lieben Dank für die positiven Erfahrungen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Selbstfürsorge wurde gefördert.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hohe Fachkompetenzen aller Therapeuten, zielorientierte Angstbewältigungsgruppe in Prien mit Expositionen, Freundlichkeit des Servicepersonals, Betreuung, Anpassung des Behandlungsplans auf meine Bedürfnisse
Kontra:
Schreibtisch im Zimmer könnte größer sein...
Krankheitsbild:
Angst/- und Panikstörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Behandlung in dieser Klinik wurde mir empfohlen, zum einen durch meine Fachärztin und zum anderen durch einen guten Freund. Ich meldete mich online über die Homepage an, nachdem ich unter täglichen Angst/- und Panikattacken litt, begleitet von starken depressiven Symptomen. Meine Fachärztin unterstützte mich und nach 4 Wochen Wartezeit wurde ich aufgenommen, da war ich bereits krank geschrieben und konnte dadurch zeitnah anreisen.
Ich wurde nett, freundlich und fürsorglich aufgenommen. Ich sollte erst mal ankommen und bekam auch die Zeit dafür.

Mein Therapieplan wurde individuell für mich angepasst und hatte meinen Bedürfnissen entsprochen.
Ich durfte vieles ausprobieren und neues erlernen und wurde dabei unterstützt mein bisheriges Verhalten zu überdenken und neue Lösungswege zu finden.
Besonders hilfreich war für mich:
Therapie ADAS ( Achtsamkeit ), wo ich lernte die Aufmerksamkeit auf das
Hier und jetzt zu richten.
Therapeutische Problemlösegruppe, da durfte ich wichtige Themen
bearbeiten, meist verbunden mit praktischen Übungen. Die Übung mit den "Idealen Eltern" war für mich sehr einprägsam und hatte bei mir vieles bewegt.
Psychologische Einzeltherapie mit Fr. Jeske und später mit Fr. Stange -Eder, dort wurde ich an meine Gefühle gebracht, was oft sehr schmerzhaft war aber auch sinnvoll. Ich lernte mein "inneres Kind" anzunehmen und konnte vieles erarbeiten. Durch die Hausaufgaben konnte ich meine Probleme bearbeiten und Strategien zur Besserung entwickeln.
Gestaltungstherapie mit Fr. Künzer, das war der absolute Hammer... mir war nicht bewusst was in mir steckt und erkannte meine Stärken. Heute kann ich sagen, das gestalten schenkt mir positive Erfahrungen.
Die Tests und Biografiearbeit hatte mir vieles aufgezeigt und ich lernte damit umzugehen.

Ich könnte noch so vieles sagen, die Zeit von 9 Wochen auf der R4 hat mich bereichert und am Ende durfte ich erkennen, wie stabil ich entlassen wurde. ICH lenke jetzt mein Leben und NICHT die Angst !!!

3 Kommentare

Juliana_ am 15.03.2018

Liebe Seraphina, ich interessiere mich auch für Prien (mit Panikattacken/Angststörung/spezifischer Phobie). Ich habe noch gar keine Ahnung von den ganzen Abläufen – du schriebst, du wurdest schon nach 4 Wochen aufgenommen, hattest du im Vorfeld signalisiert, dass du extrem kurzfristig anreisen kannst?

Und: Kannst du etwas vom zeitlichen Umfang der Therapiearten sagen, speziell Einzeltherapie + Gruppen? Wurde auch viel praktisch geübt?

(Bin schon länger in Behandlung, aber nicht Verhaltenstherapie, insofern würde mir bei meiner aktuellen Verschlechterung praktisches Üben sehr helfen.)

Vielen Dank!

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DANKE Schön Klinik Roseneck

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles, insbesondere Therapeuten und Küche
Kontra:
Fällt mir beim besten Willen nichts ein
Krankheitsbild:
Depression, Zwang, Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 16 Wochen in der Schön Klinik Roseneck in Prien. Die Behandlung wurde in 2 "Etappen" im Herbst 2017 und zum Jahresbeginn 2018 jeweils in der Station C4 durchgeführt (Intervallbehandlung).

Ich kann jedem, der mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen hat, nur raten, sich in dieser Klinik behandeln zu lassen!

Das Therapiekonzept ist absolut überzeugend und ergänzt sich gegenseitig. Neben den typischen Therapieformen wie Einzel- und Gruppentherapie werden eine Vielzahl weiterer Angebote zur Verfügung gestellt. Diese reichen von nonverbalen Therapieformen wie Gestaltungs- und Bewegungstherapie über Biofeedback, Achtsamkeit, Streßbewältigung am Arbeitsplatz, soziale Kompetenz, bis hin zu Depressionsbewältigung, Angstbewältigung, Expositionen bei Angst- und Zwangerkrankungen und vieles mehr.

Welche Therapie zum Einsatz kommt, wird zu Beginn der Behandlung individuell auf den Patienten abgestimmt und gemeinsam vereinbart.

Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass die einzelnen Therapieformen aufeinander aufbauen und zusammenwirken. Es ist so, wie aus einzelnen Bauklötzen im Laufe der Zeit ein großes Haus entsteht :).
Jeder Therapeut ist zudem ständig über den "Zustand" des Patienten und den Stand der Therapie informiert. Das trägt entscheidend zu Erfolg und Effizienz bei.

Der Rahmen, der dann um die Behandlungen gelegt wird, fühlt sich eher wie ein 4-Sterne-Hotel an als ein Krankenhaus. Die Zimmer sind schön und geräumig und sehr sauber. Bademantel, Handtücher usw. wie im Hotel.
Das Essen ist hervorragend. Der Tag beginnt mit einem umfangreichen Frühstücksbuffet, das ebenfalls locker mit dem Angebot eines guten Hotels mithalten kann. Mittags kann aus 4 Gerichten gewählt werden, immer frisch zubereitet und absolut lecker.
Weitere Annehmlichkeiten wie Sauna und Schwimmbad und die Lage direkt am See runden das Angebot ab.

Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass diese Klinik mein Leben gerettet hat und dafür bin ich unsagbar dankbar!!!

EMPFEHLENSWERT!!! GUTE HILFE GEGEN ZWÄNGE!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Expos, Einzel, Bewegungstherapie
Kontra:
Viel zu kurze Aufenthaltsdauer bei Zwängen!!!
Krankheitsbild:
Starke Zwangserkrankung, Panik, starke Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo Leser,
Ich war im August 2017 für 10 Wochen in der Schön Klinik Rosenheim wegen einer starken Zwangserkrankung, Panikgefühlen und einer starken Depression.
Ich war im Haus Rosenheim in der Zwangsgruppe. ( Ca 12 Personen) Allgemein ist das Haus recht ruhig und sauber, das Essen war gut. ( Ist ja kein Hotel! Rewe liegt um die Ecke!) Auf jeder Station gibt es einen Aufenthaltsraum, indem man sich oft mit Mitpatienten austauschen kann, was ich sehr hilfreich fand, vor allem zu Beginn. Man ist quasi fast nie allein, wenn man sich nicht im sein Zimmer zurückzieht.
Man hat ca. 2-4 Therapien pro Tag:
- 1x/Woche Einzelgespräch
- 1x/Woche Zwangsbewältigungsgruppe
(viel Theorie und allgemeine Aufklärung über die Erkrankung, Modell, Funktionen, Expos, Alternativverhalten, usw...)
- 1x/ Woche Problemlösegruppe
( in der jeweils ein Patient ein Thema behandelt, zb. Familienaufstellung,...)
- Walking, - Klettern, -Boxen
- Gymnastik, -Körperorient. Therapie
- Gestalten usw.
Ob es zu viel oder zu wenig Programm ist, ist Geschmacksache, je nach Energie und wie viel man in den Therapiefreien Zeiten noch selbst übt! ( Expos) Ich habe jeden Tag geübt, für mich hat es also gereicht. Ich hatte Glück mit meiner Bezugstherapeutin Frau Stange, ich war sehr zufrieden mit den Einzelgesprächen. Allerdings merkte man, dass desöfteren mal im Haus Therapeutenmangel war. Könnte verbessert werden, dass weniger ausfällt und weniger ,, Therapeutenwechsel,, stattfinden! Die Expos waren sehr gut, es waren ca 2-3 begleitete, danach soll man allein weiterüben mit einem ,, Stichtagsvertrag,,. Allgemein ist die Zeit für die Behandlung einer ,, starken,, Zwangserkrankung VIEL ZU KURZ, die liegt allerdings an den Krankenkassen!!! 3-6 MONATE WÄREN ANGEMESSEN UM HALBWEGS ,, STABIL,, HEIMZUGEHEN. Für mich hat die Klinik den Anfang gemacht/ ,, gezeigt wie man gegen den Zwang,, angeht, allerdings ist noch viel Übung und Ausdauer daheim eigenständig notwendig!!! Ich habe nun 5 Monate täglich weitergeübt!!

1 Kommentar

Lena1235 am 23.02.2018

Hier folgt noch der Rest der Bewertung:
Nach insgesamt 6 Monaten täglichen anstrengenden Expos habe ich meinen Zwang bisher um ca 70-80% besiegen können!! Es ist kein Vergleich zu vorher, jedoch war es versammt hart die Zwangsgedanken und Unsicherheit auszuhalten. Es kostet unglaublich viel Motivation wieder ,, gesund,, zu werden, es ist jedoch möglich!! Ich werde weiterhin viel üben um bald wieder normal leben zu können!!
Die Depression hat sich deutlich gebessert seit ca 4 Wochen würde ich es nun als leichte bis mittlere Depression einschätzen, was bei mir vor allem mit dem Rückgang der belastenden Gedanken zusammenhängt und mit den zurückerlangten ,, Freiheiten,, im Alltag und Freizeit. Angstgefühle habe ich immernoch regelmäßig, kann diese aber mittlerweile besser zulassen und aushalten durch das viele üben.
Das wichtigste ist meiner Meinung nach der absolute Wille gesund zu werden und extrem viel Motivation, Disziplin und Ausdauer!!! 80% der Arbeit muss man alleine einbringen!!! Die Therapeuten können nicht für einen üben!!! Allerdings fände ich mehr Expositionen mind.5 viel hilfreicher, da man neue Situationen sehr schwer alleine exponieren kann!!! Die Ko- Therapie sollte dort viel stärker eingebunden werden und auch von sich aus mehr auf die Patienten zugehen und unterstützen!!! Viele Patienten sind dort nicht hingegangen auch wenn es Ihnen sehr schlecht ging. Ich wünsche allen viel Erfolg auf Ihrem Weg! Viele Grüße!!

Gute Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Allgemein
Kontra:
Fehlende Therapie - Angebote
Krankheitsbild:
Essstörung (Binge - Eating), Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich war im Jahre 2011 in der Klinik aufgrund meiner Essstörung und einiger anderer psychischer Erkrankungen. Da war ich gerade 18 Jahre alt geworden.

Ich wurde nach dem Aufnahmegespräch in die Erwachsenen - Abteilung eingeteilt, da das im Übrigen auch mein Wunsch war. Es wird da anscheinend nicht nur auf das biologische Alter, sondern auch auf die tatsächliche Reife geschaut. Das habe ich denen schonmal hoch angerechnet.

Bei den Jugendlichen war nämlich sogar eine 19 - Jährige, die jedoch noch sehr kindlich rüberkam.

Station für Essstörungen

Zu den Zimmern:
An sich sehr gute Zimmer, mit eigenem Bad und auch etwas Privatsphäre, da eine halbe Trennwand zwischen den Bereichen. So zumindest mein Zimmer auf meiner Station, welches ein 2 - Bett - Zimmer war. So weit ich weiß, ist das Gebäude, in dem ich war, mittlerweile erneuert worden.

Zu den Mahlzeiten:
Auch hier habe ich nichts auszusetzen. Das Essen war überwiegend gut und auch das System und die Regeln bei Tisch in dem Bereich der Essstörungs - Patienten waren völlig klar und sinnvoll bzw. sinngemäß für mich.

Zu den Therapien:
Ich hatte Gruppentherapie, Einzeltherapie, Bewegungstherapie, Soziale - Kompetenz - Gruppe, Sportangebote, Ernährungsberatung und noch störungsspezifische Gruppen.

An sich super, jedoch haben mir eindeutig Kreativ - Therapien gefehlt.

Weiß nicht, ob nur manche Patienten das bekamen, oder ob es gar nicht angeboten wurde.

Und die Lehr - Küche war geschlossen, während ich da war, weil die Zuständige Therapeutin nicht da war.

Räumlich - und Möglichkeiten:
Also es ist nicht weit bis nach Prien und sehr kurz bis zum See. Sehr schön. Das Schwimmbad im Keller war ein Ort, an dem ich mich unnormal oft und lange aufgehalten habe. Das war sehr schön.

Erfolge und Fazit:
Ich war mit meinen Erfolgen relativ zufrieden, und kann die Klinik, wie ich sie erlebt habe, nur empfehlen. Mit dem Personal hatte ich absolut keine Probleme. Aber es fehlten mir eben wichtige Therapie -Angebote.

Das Beste was mir hätte passieren können!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeut, Verhältnis zu den Mitpatienten
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen, emotionale Instabilität
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war etwas mehr als acht Monate als Patientin auf der Station A1 in der Schönklinik Roseneck und rundum wirklich sehr zufrieden!
Auf die Betreuung durch die Co-Therapeuten konnte ich mich stets verlassen, sie hatten immer ein offenes Ohr für mich und waren einerseits wie Ersatzeltern für mich & alle anderen, andererseits aber auch in jeder Krisensituation sehr kompetent und unterstützend!
Ich finde die Therapieangebote sowohl umfangreich, als auch gut strukturiert! Die Indikativgruppen fand ich wahnsinnig hilfreich, denn dort habe ich mich zusammen mit Therapeuten mit bestimmten Krankheiten nochmal spezifisch auseinandergesetzt und ich konnte super viel davon mitnehmen!

Besonders meinem Bezugstherapeuten kann ich gar nicht genug danken! Ich wurde von Anfang an mit offenen Armen empfangen, er hatte immer ein offenens Ohr für mich und ich konnte in jeder Situation zu ihm kommen!
Er war einfach der Beste, den ich mir je hätte vorstellen können! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel ich ihm zu verdanken habe!


Auch medizinisch war es einfach gut zu wissen, dass immer jemand da war!
Auch bei meiner Oberärztin habe ich mich zu jedem Zeitpunkt richtig gut aufgehoben und verstanden gefühlt! Egal ob medizinisch oder therapeutisch, wusste sie genau wo sie bei mir ansetzen sollte und wie sie an mich rankam!

Lange Rede, kurzer Sinn:
Die Zeit in der Schönklinik war wahnsinnig nervenaufreibend, beängstigend, sie hat mich dermaßen auf die Probe gestellt und mich ans Äußerste gebracht.
Doch vor allem war die Zeit das beste was mir hätte passieren können! Ich habe mich so viel besser kennengelernt, ich habe gelernt, dass ich meinen Gedanken und Gefühlen nicht immer trauen kann und vor allem habe ich gelernt, wieder zu leben!

Wer gesund werden möchte findet hier sehr gute Voraussetzungen

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014 + 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Man muss sich schon kümmern und selbst Initiative ergreifen. Dann funktioniert alles.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gemeinschaft Co-Therapeuten Erreichbarkeit der Ärzte und Therapeuten 24 Std Betreuung Vielfalt der Therapien
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression SVV
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter war zwei Mal in Prien in der Schönklinik, und wir können nur Gutes berichten. Mich wundern diese negativen Bewertungen sehr.. Die Bezugstherapeuten, die Co-Therapeuten, alle waren in unseren Augen kompetent und herzlich. Die Ärzte stets hilfreich, und für uns immer zu erreichen. Rückrufe oder Feedback per Mail kamen stets am gleichen Tag. Die Station war immer zu erreichen, und Anliegen wurden gewissenhaft und prompt weitergeleitet. Unsere Tochter war der Überzeugung, dass dieser Klinikaufenthalt ihr helfen wird. Allerdings berichtete sie auch von Patienten, die kein Interesse an den Therapiesitzungen hatten, und von Vorne herein nicht bereit waren sich auf die Regeln einzulassen. Es fanden regelmäßige Zimmerkontrollen (Alkohol, gehortete Lebensmittel,Zigaretten...)statt und bei Verstößen wurden Jugendliche auch nach Hause geschickt. Niemand soll jemandem der wirklich gesund werden will den Platz wegnehmen. Das mag sich für manche hart anhören, aber nur so geht es. Die Elterngespräche haben auf unseren Wunsch zusätzlich mit dem Chefarzt stattgefunden. Man muss allerdings selbst Initiative ergreifen, und immer am Ball bleiben. Unsere Tochter hatte div. Therapien, auch Kunst, Bewegung und dergleichen. Auch hier haben wir uns schlau gemacht, und darauf bestanden dass sie möglichst viel vom Angebot nutzen kann. Natürlich gibt es einige Abstriche, Therapeutenwechsel in der Mitte, Ungleichbehandlung im Speisesaal.. Aber das sind Marginalien. Da unsere Tochter leider nicht als "geheilt" sondern "stabil" entlassen wurde, haben wir uns ganz bewusst für eine Wiederaufnahme in diese Klinik entschieden. Heute, Zwei Jahre nach dem 2. Aufenthalt, ist sie in der Lage ihr Leben zu meistern, Zukunftspläne zu schmieden... Und das Dank der Strategien die sie dort erlernt hat. Ohne die Klinik würde unsere Tochter nicht da sein wird sie heute ist. Allerdings, setzt dieses sog. offene Setting voraus, das der Patient therapiebereit und selbstreflektiert ist.

Messbar , Spürbar , Besser . . .Trifft voll und ganz zu !!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Es wird einem geholfen !
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in der Klinik und bin mit einem stabileren Krankheitsbild auf Wunsch entlassen worden.

Ärzte und Therapeuten waren sehr nett und kompetent. Sie haben sich ausreichend Zeit genommen und es war zu jederzeit ein Ansprechpartner da.

Die Abläufe waren in der Regel gut organisiert. Bei mir ist zu keiner Zeit eine Therapie ausgefallen , so wie man es aus anderen Kliniken hört.
Wer sich für diese Klinik entscheidet, der kann solange bleiben bis es Ihm besser geht. Das ist wie ich immer wieder höre von anderen Kliniken, nicht selbstverständlich !

Die Physikalische Abteilung , sprich Massage, Medistream , Fangoo usw war da in meiner letzten Woche Krankheitsbedingt etwas schlechter aufgestellt , aber sie haben sich alle mühe gegeben und das fand ich sehr positiv.

Mit dem Zimmer und der Ausstattung war ich sehr zufrieden , auch die Größe war mehr als ausreichend. Besonderes Lob geht an das Reinigungs Team das sehr freundlich , gründlich und auf Wünsche eingegangen ist. Im Allgemeinen war das Klinik Personal immer nett und hilfsbereit.

Frühstück und Abendbrot war ok. Das Mittagessen mit 4 warmen Hauptgerichten und einer Salatbar gebe ich 5 Sterne!

Ich habe sehr viel positives mitgenommen und empfehle die Klinik mit ruhigem Gewissen immer wieder weiter !

Als letztes möchte ich noch die Landschaft , die Ruhe , die gute Luft und die umliegenden Ausflugsziele erwähnen.

Fazit : Therapie war erfolgreich und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt ! Organisation und Hilfsbereitschaft perfekt ! Würde die Klinik wieder aufsuchen !

Sehr empfehlenswerte Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Verständnis, Fürsorge
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, chronische Übelkeit, Essstörung, Schul- & Leistungsängste
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als ich ankam, konnte ich mich schnell und super gut mit Hilfe der Therapeuten eingewöhnen!

Über 5 Monate war ich in Prien und bin so froh diesen Weg gegangen zu sein. Mir geht es auf jeden Fall besser als wie am Anfang. Die Therapien haben mir viel gebracht und konnte so einiges mitnehmen.

Ein groooßes Lob und Dankeschön geht an die Chefärztin Frau Dr. Naab und Frau Dr. Pfeuffer!
Auch meine Bezugstherapeutin konnte mir mega gut helfen und hatte immer ein offenes Ohr für mich!!!

Jeder der in diese Klinik geht, kann wirklich stolz auf sich sein. Wenn man mitarbeitet und auch selber gesund werden will, dann ab nach Prien!

Danke für eure Hilfe!!!!!

Es war eine interessante Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Physiotherapeuten
Kontra:
Medizinische Betreuung
Krankheitsbild:
Depression, Schlafstörungen, Tinnitus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit 10 Wochen befinde ich mich hier in der Klinik und habe ein geteiltes Bild von hier. Die Therapeuten sind bemüht dem Patienten zu helfen, von den Ärzten kann ich das leider nicht sagen. Als Patient mit körperlichen Beschwerden darf man hier auf keinen Fall herkommen. Ignoranz und Desinteresse sind an der Tagesordnung, soetwas habe ich noch nicht erlebt, dass ein Arzt dem anderen die Schuld des Vergessens zuschiebt, sich entschuldigt und vorgibt von allem nichts zu wissen. Patienten mit mehreren Problemen wünsche ich viel Glück , obwohl alles angegeben und aufgenommen wurde , fiel alles bis auf die Depression unter den Tisch .Das man mich als Patienten anlügt und mir empfiehlt mir extern einen Termin geben zu lassen, da ich ja nur Kassenpatient bin , ist schon der Gipfel. Privatpatienten bekommen beim Facharzt im Haus einen Termin, uns wird Wertschätzung gepredigt, ich als Patient habe die Wertschätzung mir gegenüber sehr vermisst. Nun reise ich ab, durch die körperlichen Beschwerden, die langsam unerträglich werden, leidet auch meine Psyche, somit sehe ich keinen Grund noch länger hier zu bleiben.
Die Klinik ist zwar schön gelegen, nur gibt's für Patienten, die nicht alle Bettlägrig ;-) sind keine Abendveranstaltungen . In der Lounge werden die Schotten pünktlich um 16.30 zugemacht, das sollte man überdenken. Die Gaststätten provitieren davon. Der Aufenthaltsraum hat den Charme einer Abstellkammer, dreckig und zugemüllt. Das Schönkaffee ist kalt und ungemütlich, dort will keiner sitzen.
Die Therapiepläne sind übersichtlich, oft gibt's Therapie Ausfall, da der Krankenstand sehr hoch ist. Ersatz für den Ausfall gibt es nicht.
Das Essen hier ist sehr gut, abwechslungsreiche Kost in Buffetform.
Ich hatte mir mehr erhofft von dieser Klinik , nun gehe ich so wie ich gekommen bin. Ich hatte tolle Mitpatienten, die mich oft aufgefangen haben. Es erweckt den Eindruck das es hier zum Teil nur darum geht die Betten voll zu bekommen.

1 Kommentar

Hirschi55 am 18.03.2018

Ich kann den Schreiber nur absolut beipflichten. Mir ging es genau so. Ich habe nach 5 Wochen den Aufenthalt abgebrochen. In diesen 5 Wochen wurde ich nur "verwaltet" aber nicht behandelt. Ich bin heute gesundheitlich wesentlich schlechter als vor meinen Aufenthalt im Herbst 2017.
Die Beurteilung durch den Medizinischen Dienst ergab letzte Woche: Starke Agoraphobie mit Panikstörungen. Reha nicht möglich da eine Teilname an zwei Therapieeinheiten am Tag nicht mehr möglich ist!
In Prien wurde keinerlei Therapie in Richtung Depressionen oder Panik eingeleitet.
Aber das Bett war belegt und die Kasse klingelte
Thomas

Meine Behandlung in der Schön Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Top)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen und Posttraumatische Belastungsstörung
Erfahrungsbericht:

Ich war Patientin in der Schön Klinik Rosenheim für Depressionen und Posttraumatische Belastungsstörung vom 21.11.2017 bis 23.01.2018.

Diese Klinik kann ich jedem empfehlen.

Das waren für mich 9 anstrengende und emotionale, aber auch sehr, sehr schöne Wochen.

Ich fühlte mich sehr sicher und sehr, sehr gut betreut.

Hier möchte ich mich nochmals auf das Herzlichste und ganz öffentlich bei meinen Therapeuten/innen bedanken:

Frau Dr. Barbara Sennefelder, Therapeutin und Stationsärztin

Herren Karl, Psychotherapeut

Frau Sauer - Strack und Frau Seidel, Psychotherapeutinnen

Herren Dr. Gero Lammers, Oberarzt

Und allen Anderen die mir in meiner schweren Zeit halfen und zu Seite standen.

Danke, Danke, Danke!!!

Ich kann jedem der an Depressionen und Posttraumatische Belastungsstörung erkrankt ist empfehlen sich in der Schön Klinik Rosenheim stationär aufnehmen und helfen zulassen.

Meldet euch dort an, ihr könnt davon profitieren.

Nochmals herzlichen Dank für alles.

Ich verbleibe mit den besten Grüßen

Ihre Petra Kaufmann

Tolle Klinik in herrlicher Umgebung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte, Lage, Therapien,
Kontra:
Abendessenauswahl
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Bin in der Klinik wegen Depressionen und Burnout gewesen.Aufenthaltsdauer 2 Monate.
Die Klinik verfügt über ein umfangreiches Kursangebot das mit dem Bezugstherapeuten individuell festgelegt wird.
Die Zimmer sing geräumig und gemütlich. Ausreichend Platz für alles ist da.
Die Therapien haben mir sehr geholfen, die Ärzte und alle Angestellten sind sehr bemüht und helfen jederzeit.
Selbst die Physikalische Abteilung hat abends bis 21uhr auf.
Das Esen ist durchweg gut. Etwas fade abends, aber mittags sehr abwechslungsreich, auch wenn es etwas mehr frisches Gemüse geben könnte.
Insgesamt eine super Klinik wenn man sich auf die Therapie einlässt und die Angebote wahrnimmt und auch mit,acht.

Nachhaltige Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Nachdem ich viele andere Therapien bereits erfolglos durchgeführt habe, hat mir Roseneck zum ersten Mal nachhaltig geholfen und mein Leben wieder lebenswert gemacht!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (auch die Beratung für die Zeit nach der Klinik hat mir sehr weitergeholfen und zum dauerhaften Erfolg des Aufenthaltes beigetragen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (gerade wenn man wie ich längere Zeit in der Klinik verbringt ist es wirklich so positiv, sich dort ein Stück weit "auf Zeit" zuhause und somit wohl zu fühlen)
Pro:
Vorbereitung der Entlassung; Nachbetreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Gut drei Monate sind seit meiner Entlassung aus der Klinik Roseneck vergangen, und ich freue mich so sehr, dass mir die Behandlung dort endlich nachhaltig weitergeholfen hat. Oft schon habe ich Anläufe unternommen, gesund zu werden, habe in der Klinik zu genommen und Pläne geschmiedet, die ich zuhause nie realisieren konnte – aber nun ist es mir zum ersten Mal gelungen, nicht nur die erreichten Erfolge beizubehalten, sondern darüber hinaus weiter in Richtung Gesundheit zu gehen: Mittlerweile bestimme ich mein Leben – und nicht meine Zwänge; und ich konnte sogar die Gewichtszunahme ausbauen und mich so weiter aus der "Todeszone", aus der ich gekommen bin, ein gutes Stück hinter mir zu lassen.
Das verdanke ich insbesondere der guten Vorbereitung auf 'das Leben draußen' bereits während der letzten Wochen meines Klinikaufenthalts, aber auch der wirklich umfassenden Nachbetreuung. Noch während ich in Roseneck war, haben sich die Therapeuten viel Zeit genommen, mit mir Rückprophylaxe zu betreiben, potentiell schwierige Situationen im Vorhinein zu 'entschärfen' und alternative Bewältigungsstrategien zu erarbeiten, Essenspläne aufzustellen und auch heute noch steht ich mit meinen Therapeuten in Kontakt.
Selbst wenn es mal personellen Engpässen gab, weil Therapeuten krank waren, so war doch stets jemand da, an den ich mich wenden konnte – ob nun Co-Therapeuten oder die MitarbeiterInnen der medizinischen Zentrale.
Besonders dankbar bin ich für die vielen Expositionen – Sitzungen, in denen meine Therapeuten mit mir "in die Höhle des Löwen" gegangen sind, wo ich mich tatsächlich, 'live' sozusagen, mit meinen Ängsten konfrontieren konnte (und feststellen, dass meine Horrorszenarien eben NICHT eintreten). Nicht selten haben sie dafür Überstunden gemacht oder waren auch außerhalb der regulären Sprechzeiten für mich da.
Nun, nach drei Monaten, wage ich zu behaupten, dass ich den Aufenthalt als DAUERHAFT erfolgreich bezeichnen kann. Mein Leben ist wieder lebenswert geworden.

Nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Gute Psychologin
Kontra:
Ärztliche Betreuung, Therapieangebot, Abläufe
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nicht zu empfehlen. Regelhaft nach Aufnahme 2-3 Wochen Wartezeit auf bestimmte Therapieangebote, da diese nur in zu geringer Zahl verfügbar. Oft keine Ansprechpartner auf Station bei Rückfragen zur Therapie oder sonstige Anliegen (nur ein „Cotherapeut“ für mehrere Stationen, diese oft auch nur mäßig interessiert). Therapiepläne mit häufigen Änderungen, diese schlecht kommuniziert. In meinem Fall sehr angenehme Bezugstherapeutin (Psychologin), aber schlechte und nur sehr sporadische ärztliche Betreuung (10min/Woche Chefvisite), unfreundlich, desinteressiert, dies kann vielleicht abhängig von der Station auch besser sein.
Nach meinem Eindruck schlecht geführte und organisierte Klinik.

2 Kommentare

FuerteMarie am 19.01.2018

Mit der "regelhaften Aufnahme in bestimmte Therapieangebote 2-3 Wochen" stimmt so nicht. Es gibt je nach Thematik geschlossene Gruppen, in die man natürlich nicht einsteigen kann - macht auch keinen Sinn. Das ist der Hauptgrund, warum es nicht sofort losgeht - einige haben längere Wartezeiten, andere auf Grund der Starttermine der Gruppen kürzere.

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Diese Klinik hat mir das Leben gerettet, bitte lasst euch helfen!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es gibt keine bessere Klinik für Essstörungen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle Mitarbeiter sind freundlich und haben stets ein offenes Ohr für individuelle Anliegen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Umfassend und perfekt, besser geht's nicht!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Perfekte Organisation)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Viel besser als in manchem guten Hotel, echt super)
Pro:
Super Therapeuten, verantwortungsvolle Ärzte und ein tolles Konzept!!
Kontra:
Absolut nichts!
Krankheitsbild:
Essstörung Magersucht (Anorexie)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Name ist Sabine und ich bin fast 55 Jahre alt. Nach 38 Jahren Essstörung mit Phasen von Anorexie, Bulimie und schweren Depressionen wurde mein Leben nur noch vom Essen und der Depression bestimmt. Ich hatte sämtliche sozialen Kontakte, auch zu meinen Geschwistern und der restlichen Familie, abgebrochen, und auch meine Ehe war gefährdet, weil mein Mann nach 35 Jahren Beziehung kaum mehr zusehen konnte, wie ich mich selbst quälte, ohne mir helfen zu können. Im Juli 2017 wurde ich in der Schön Klinik Roseneck in Prien aufgenommen, und diese Klinik hat mir nicht nur das Leben gerettet, sondern auch den Weg zu einem freien und selbstbestimmten Leben geebnet, in dem das Essen nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Nach über 4 Monaten Aufenthalt konnte ich meinen BMI von 14 auf 22 steigern, und durch die super Therapeuten und die verantwortungsvollen Ärzte, die immer ein offenes Ohr für meine seelischen und körperlichen Probleme hatten, fiel mir das leichter, als ich je gedacht hätte. Auch halfen mir die zahlreichen lieben Mitpatienten und Mitpatientinnen dabei, wieder den Mut zu finden, Kontakte zu knüpfen und zum Lachen und der Unbeschwertheit zurückzufinden, die ich seit Jahrzehnten nicht mehr kannte. Ich kann diese Klinik uneingeschränkt empfehlen und abschließend sagen, dass der Aufenthalt dort die beste und wichtigste Entscheidung meines Lebens war. An dieser Stelle möchte ich allen Therapeuten, Ärzten und Klinikmitarbeitern erneut herzlich danken, weil sie mir geholfen haben, dass ich wieder leben, lachen, essen und unbeschwert sein kann und darf! Liebe an einem Aufenthalt interessierten Betroffenen, bitte lasst euch nicht von negativen Bewertungen abschrecken! Ich habe in dieser Klinik nur Gutes erfahren, bin unendlich dankbar, dort gewesen zu sein und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Alles Liebe und Gute wünscht euch eine jetzt gesunde und lebensfrohe ehemalige Patientin :-))

Für Bulemie ungeeignet, traumatisierender Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Klinikausstattung
Kontra:
Personalmangel, kein wertschätzender Umgang mit den Patienten, alle Essstörungen werden gleich behandelt
Krankheitsbild:
Bulemie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2017 für 5 Wochen in der Klinik. Eigentlich sollte die Behandlung 8-10 Wochen dauern, aber ich habe mich nach langem Überlegen und Rückversichern bei meiner ambulanten Therapeutin zuhause entschieden, die Behandlung abzubrechen.
Der Klinikaufenthalt war ein Schock und ein Trauma für mich. Die Essregeln am Tisch waren sehr streng und unnatürlich und es wurde mit Angst und Druck gearbeitet. Ich wurde mit sämtlichen Fragen und Zweifeln alleine gelassen, weil die Therapeuten entweder krank oder in Urlaub waren oder einfach keine Sprechstunden hatten. In der Co-Therapie wurde ich mit der Antwort abgespeist: "Das ist wieder die Essstörung, die da in Ihnen spricht" oder "Gucken Sie sich doch mal an: Kein Wunder, dass Sie sich nicht wohl fühlen" oder "Nun denken Sie doch einfach mal wie ein normaler Mensch". Das ist wenig wertschätzend und in keinster Art und Weise hilfreich, wenn man sich verzweifelt fühlt. In dieser Klinik habe ich durch das gezwungene Essen einer nicht nur für meine Begriffe großen Richtmenge gelernt, dass "sich vollstopfen" völlig in Ordnung und normal ist und sein muss, um Heißhungerattacken vorzubeugen. Das geht an einem normalen Essverhalten völlig vorbei. Die Verweiflung, der Druck und die Angst waren enorm groß und wurden nicht mal aufgefangen.
Mir wurde Bewegungsdrang unterstellt, was bei mir absolut nicht der Fall ist. In der Klinik wurde mir alles genommen, was mir gut tut (Bewegung, Sicherheit, persönliche Wertschätzung, Selbstfürsorge).
Das Konzept in der Abteilung für Esssörung war: Alle Essstörungen werden gleich behandelt, obwohl das Konzept eher auf Magersüchtige zugeschnitten war. Natürlich sind alle Esssörungen irgendwo miteinander verwandt, aber doch unterschiedlich und so solten sie auch behandelt werden.
Ich kann diese Klinik für Bulemie in gar keinster Weise weiterempfehlen.
Ich bin froh, dass ich hier zuhause eine Therapeutin habe, die das alles mit mir aufarbeitet. Der Klinikaufenhalt hat mir in gar keinster Weise geholfen bzw. mein Krankheitsbild nur verschlimmert und mich in meinem Fortschritt um Längen zurückgeworfen.

2 Kommentare

Tina312 am 15.12.2017

Da kann ich nur zustimmen. Ich habe genau das selbe erlebt und auch die Behandlung abgebrochen. Bei so einer 0815 Behandlung kann man nur davonlaufen um nicht noch kränker zu werden.

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Schön Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2014 akut in der Schön Klinik im Haus Rosenheim. Dabei hatte ich soo sehr gehofft, nach Roseneck zu kommen, jedoch erst kurz vor der Aufnahme sagte man mir, es werde doch nach Rosenheim gehen (na klar, ich bin ja auch keine Privatpatientin).
Insgesamt war ich 14 Wochen dort und nachhaltig profitieren konnte ich leider doch nicht von dem Aufenthalt. Keine Nachsorge.
Insgesamt war die Klinik ok, auch wenn ich einmal Einzeltherapie pro Woche deutlich zu wenig finde(und davon haben drei Termine nichtmal stattgefunden). Da meine Therapeutin allerdings ohnehin eine ziemliche Katastrophe war (die Möglichkeit zu wechseln bestand trotz mehrmaliger Bitten und Nachfragen nicht), habe ich beschlossen, mich nicht großartig darüber zu ärgern, sondern wenigstens aus den übrigen (Gruppen-)Therapien das Bestmögliche für mich herzuziehen und mitzunehmen.
Auch hier muß man wieder sagen: Es kommt ganz darauf an, welche Therapeuten dir zugewiesen sind
- Entweder du hast Glück und schaffst es, dich ihnen gegenüber zu öffnen, oder du hast Pech und die Chemie stimmt einfach nicht.
Was meine Bezugstherapeutin betrifft, muß ich sagen: Ich hab mich trotz anfänglicher Skepsis komplett "nackt ausgezogen" und geöffnet, aber irgendwie kam nichts zurück.
Lange hat mich das ziemlich,ziemlich frustriert.
Aber letztendlich ist es dann wohl das Schlauste, es so zu nehmen, wie es kommt, gell.
Was zudem sehr schade ist ist, daß Privatpatienten deutlich bevorzugt werden. Daß sie mehr Therapie bekommen (mindestens zwei Einzelgespräche sowie insgesamt mehr Therapiemöglichkeiten und Angebote) oder auch hochwertige Einzelzimmer, seh ich ja noch fast ein. (Ich hatte Gott behüte die meiste Zeit über zwei sehr entspannte Mitbewohnerinnen. Aber das kann auch bös ins Auge gehen auf so engem Raum mit zunächst völlig fremden Personen.)
Aber daß auch noch derartige Unterschiede beim Essen gemacht werden, finde ich in einer Essgestörtenabteilung irgendwie mehr als fehl am Platz.
Nachsorge ist das A und O!

1 Kommentar

Anna_P am 13.12.2017

Ich hatte mir mehr von der Klinik erhofft.
Man hat das Gefühl, nur einer von vielen zu sein in dieser Klinik und wird nur so durchgeschoben.
Diagnose so und so, ok, dann verfahren wir so und so. Keine Individualität,alle bekommen Behandlungsprogramm F.
Wenig kompetente Ärzte, zu große Spaltung zwischen Kassen- und Privatpatienten, zu wenig Fürsorge und Zuwendung für den einzelnen.
Wenigstens hab ich viele nette Kontakte geknüpft, die das übrigens nicht viel anders als ich empfunden haben.
Leider fehlt es auch an einem vernünftigen Nachsorgeangebot.
Sehr schade.

An wen man hier gerät ist leider Glücksache :(

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es tut mir selbst im Herzen weh so eine schlechte Bewertung abgeben zu müssen, da ich die Klinik in der Vergangenheit sehr schätzte und auch gerne weiterempfahl. Das kann ich heute nicht mehr mit gutem Gewissen tun)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Individuelle Betreuung und Engagement-Fehlanzeige)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Personalmangel war hier deutlich zu spüren, kompetente Mediziner waren absolute Mangelware)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Zimmer der Privatstation sind top, Therapieräume dafür flop-zu kein, bedrückend und oft im Keller)
Pro:
Biofeedback, Achtsamkeit, Freundlichkeit des Servicepersonals, Küche
Kontra:
Bezugstherapeut (teils sehr junge unerfahrene Therapeuten), Chefarzt!, medizinische Betreuung
Krankheitsbild:
Generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, mittelgradige Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin "Wiederholungstäter" und habe mich auf Grund positiver Erfahrungen bei meinem ersten Aufenthalt in Prien noch einmal dazu entschlossen, mir Hilfe dort zu suchen. Leider fällt bei meinem zweiten Aufenthalt die Bewertung nicht mehr so positiv aus...Die Chefarztbehandlung auf meiner Station war mehr als fragwürdig-anfangs dachte ich noch es würde vielleicht an mir liegen, doch mit der Zeit und vielen Gesprächen mit meinen Mitpatienten erfuhr ich, dass mich mein Bauchgefühl nicht trügte. Sein Auftreten war an Arroganz, mangelnder Empathie und Unverständnis gegenüber meiner Symptomatik kaum mehr zu überbieten. Auch mit meiner Bezugstherapeutin hatte ich diesmal leider Pech. Sie war zwar durchaus freundlich, aber leider komplexeren Störungsbildern nicht gewachsen. Das ist aber weniger ihr Problem, sondern eher ein Problem was die Zuteilung der Patienten angeht-manche Patienten würden durchaus besser von der Erfahrung eines Therapeuten mit mehr Lebens- und auch Berufsfahrung profitieren. Ein Therapeutenwechsel war übrigens nicht möglich. So muss ich leider sagen, dass kein tragfähiges Therapeuten-Patienten-Verhältnis zustande kam. Auch wurde nicht darauf geachtet, was im individuellem Fall an Therapien hilfreich gewesen wäre, z.B Tanztherapie,Gestaltungstherapie, therapeutisches Klettern etc. Auch auf die Bitte mich für diese Therapien einzutragen wurde nicht reagiert. Schade, da ich wirklich davon überzeugt war, dass es für meine Erkrankungen nützlich gewesen wäre. Summa summarum kann ich die Klinik (gemischte Stationen) nur noch bei bestimmten Störungsbildern empfehlen, z.B. bei Agoraphobie, Zwängen oder leichter bis maximal mittlerer depressiver Episode oder Burnout. Wenn man in eine eindeutige Schublade passt ist es auf jeden Fall hilfreich, da die einzelnen Gruppen sehr nach Schema F vorgehen und zum Beispiel weniger geeignet bei generalisierten Ängsten oder PTBS sind.
Nach all der Kritik möchte ich aber noch unbedingt betonen, dass es durchaus auch sehr kompetente Abteilungen und Therapeuten in diesem Haus gibt - man muss wohl einfach Glück haben,an wen man gerät. Besonders gut gefallen hat mir beispielsweise die Biofeedback-Abteilung, die ausschließlich von sehr erfahrenen Therapeuten betreut wird! Auch die Achtsamkeitskurse waren ein tolles Angebot mit sehr engagierten Therapeuten.

Totale Enttäuschung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Totale Fehlbehandlung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Einmal Falsche Gruppe, immer Falsche Gruppe)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Absolute Pleite, lustlose Therapeutin)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Nette Damen am Empfang, schwerfällige Terminvergabe)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Fällt aus wegen Krankheit, alle Termine voll)
Pro:
Die netten Co-Therapeutinnen
Kontra:
Die Einzeltherapeutin
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Damen und Herren bei der Anwendung sind sehr freundlich und hilfreich. Auch die Damen im Empfang und im Service ( Lounge) sind super nett.
Auf der Station a3 sehr freundlich aufgenommen worden. Die Erstuntersuchung durch die Therapeutin war echt super. Leider hatte diese MA bereits gekündigt. So das ich zur 3ten Einzeltherapie eine neue Therapeutin bekam. Diese war absolut lustlos bei ihrer Arbeit, meine Depressionen interessierten Sie nicht. ( Einweisungsgrund Mittelschwere Depressionen) Es war nur ein Platz in der Angstgruppe frei.
Bei jeder Sitzung trug ich meine Probleme mit den Depressionen vor. Bei einer Gruppenstunde erlitt ich einen Totalen Zusammenbruch mit schweren Weinanfällen. Nur die Co-Therapeutin rettete mich vor einen Absturz in das totale Loch!! Ich war einige Tage nur am Heulen.
Trotz Intervention der Co-Therapheutin änderte sich NICHTS.
Nur 2> max. 3 Anwendungen am Tag wie : Bewegungsgruppe oder Walking oder Vortrag Schlafstörungen oder Progressive Muskelentspannung.
Das Essen war gut solange der Küchenchef da war. In seinen Urlaub wurde es zum ......frass. Und der nette Saaldiener wurde zum großen Pascha, der die Leute plötzlich nur noch bl.. anredete.
Einen herzlichen Dank an meine Ärzte.
Einen extra Dank an die beiden Co-Therapheutinen, sie sind die gute Seele der Station.
Bin nach 5 Wochen heimgefahren in einen selten schlechten Zustand. Totale Verzweiflung und tiefste Depression. Teilweise konnte ich nicht mehr Autofahren wegen den Weinkrämpfen. Fast Aussichtsloser Zustand. Jetzt nach 2 Monaten kann ich endlich wieder einen Satz sprechen, ohne von einem Weinkrampf geschüttelt zu werden.
Schade um die Zeit! Ich hatte so große Hoffnungen und wurde total enttäuscht.

1 Kommentar

Hirschi55 am 05.12.2019

Mein Nachtrag zur Bewertung: Jetzt sitze ich seit 2 Jahren in meinen schwarzen Loch und warte?? Auf was?? Bin froh, wenn der Tag wieder vorbei ist! Ich habe vor 1 Jahr einen Reha-Antrag bei der Barmer gestellt. Der Medizinische Dienst der Krankenkasse untersuchte mich, Ergebnis: Ich bin aufgrund meines Zustandes nicht Rehafähig. Mein Zustand ist so schlecht, das ich nicht in eine Reha gesendet werden kann.
Aber in der ROSENKLINIK wurde nur mein Sparbuch behandelt.
Zur Zeit meines Aufenthaltes verstarb meine Mutter, die mit in unseren Haus lebte. Auch das war kein Grund für ein Gespräch mit einen Therapeuten. Ich fuhr fix und fertig nach hause in die Dunkelheit.
Also sitze ich immer noch Zuhause und warte?? Auf was?? Oder soll ich doch eine Abkürzung nehmen??

Mein stationärer Aufenthalt als Patientin mit Anorexie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapieangebot, Unterstützung, Struktur
Kontra:
Pünktlichkeit, mangelnde personelle Besetzung
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wurde in der Schön Klinik In Prien am Chiemsee sehr herzlich und lieb aufgenommen - sowohl von den Mitpatientinnen als auch von den verschiedenen Ärzten und Therapeuten. Ab dem ersten Tag habe ich mich sofort wohlgefühlt. Auch das Therapieangebot war absolut spitze. Am meisten hat mir neben der Einzeltherapie die Gestaltungstherapie und die Essstörungsbewältigungstherapie (EBT) geholfen.
Die Co-Therapeuten standen immer mit Rat und Tat zur Seite und ich hatte jederzeit das Gefühl, zu Ihnen kommen zu können.
Der Tag war gut strukturiert und ich fühlte mich rundum gut versorgt.
Leider konnte aufgrund mangelnder personeller Besetzung die Akzeptanz Commitment Therapie (ACT) nicht stattfinden, was ich sehr schade finde.
An der Pünktlichkeit der verschiedensten Therapeuten kann noch gearbeitet werden.

Ansonsten würde ich die Klinik immer und jederzeit jedem weiterempfehlen und würde auch selbst wiederkommen!

Ich bedanke mich für diese wertvolle Zeit von 11 Wochen, in denen ich wieder den Weg zurück ins Leben gefunden habe!

Leben statt gelebt zu werden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gesamtpaket stimmt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (individuell)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (menschliche Note vor Profit)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (aufeinander abgestimmt, die eine Hand weiß, was die andere getan hat)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Kanzel, Aufenthaltsraum ist ungemütlich)
Pro:
Individuelle Betreuung
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bekam ein auf mein individuelles Krankheitsbild abgestimmtes Behandlungsprogramm.
Das begann mit viel Freiraum in der ersten Woche. Es war sehr schwer mit mir selbst auszukommeen, den ich ja gar nicht mehr kannte.
So musste ich mich zunächst selbst wieder kennenlernen, erkennen, was mir was wert war.
Danach wurde mir nach und nach klar, dass ich an mir selbst in den letzten Jahren zunehmend vorbeigelebt hatte.
Mein "Selbst bewusst wieder" wahrnehmen.
In den 8 Wochen habe ich mich keinen Tag gelangweilt. Manchmal waren mir die Anwendungen sogar zu viel. Bücher, die ich zum Lesen dabei hatte, nahm ich ungelesen wieder mit nach Hause. Anwendungen hatte ich teilweise bis 21:00 Uhr.
Die Therapeuten hängen sich rein und trotz ihres jugendlichen Alter (die waren nur halb so erfahren an Lebensjahren wie ich) hatten die mir Erfahrenem so viel zu sagen. Manchmal dachte ich nur "WOW" jetzt hat die dir wieder was gesagt, was genau auf Dich zutrifft, was Du aber nicht wahrhaben wolltest oder verdrängt hattest. Hat mich manchmal ganz schön gepackt, Respekt, machen Sie weiter so.


Unsere Ärztin auf der A5, kümmerte sich um jeden individuell. An einem Beispiel sei dies erläutert: Wenn ich am Donnerstag in der Visite ein bestimmtes Wehwehchen ansprach, konnte es sein, dass schon am Freitag, spätestens aber die Woche drauf mein Wehwehchen individuell auf mich abgestimmt behandelt wurde.

Dank einer digitalen Verwaltung jedes Patienten waren stets alle Beteiligten Therapeuten über den Tagesablauf informiert und konnten entsprechend auch darauf reagieren.

Diese Klinik kann ich jedem empfehlen, der sein Problem angehen will.
Ich habe klare Vorstellungen davon, was ich bei mir ändern werde. Ich habe dies auch schon in Teilen umgesetzt.

Freilich werde auch ich mich ertappen, dass ich in alte Muster wieder hineintappe; aber ich habe eine breite Palette an neuen Werkzeugen an die Hand bekommen, die mir in der Klinik übergeben wurden und deren Gebrauch ich einüben durfte.

Danke, das Team hat an mir exzellente Arbeit geleistet. Ich freue mich wieder meines Lebens.
Ich fühle mich besser denn je für das Leben gewappnet und nicht nur das sondern
und ich habe das Gefühl nach dem Klinikaufenthalt mein Leben zu leben und nicht mehr so viel fremdbestimmt gel

Personalmangel

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ausstattung und Verpflegung sind hervorragend
Kontra:
Es finden kaum Behandlungen statt
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Privatstation ist so unterbesetzt, dass im Grunde alles ausfällt und es sich auf einen betreuten Hotelurlaub reduziert.

5 Kommentare

FuerteMarie am 28.11.2017

Hmmm...kann ich persönlich nicht nachvollziehen, und auch durch die Kürze der Bewertung nicht hilfreich für andere. Soviel kann gar nicht ausgefallen sein.

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Mein schöner Aufenthalt, mit dem besten Personal! Freue mich schon auf meinen nächsten Aufenthalt im April!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das Personal ist Top, Sehr sehr kompetente Leute!
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich finde die Klinik sehr sehr schön. Die dortigen Doppelzimmer finde ich eine gute Lösung, da man sich zwar zurückziehen kann, aber schon durch einem Mitpatienten aus dem Tief wieder herausgezogen werden kann. Die Zimmer sind sehr bequem und laden zum längeren wohnen ein. Man hat einfach eine Menge Platz um sich dort einzurichten.
Das gesamte Personal ist super nett und sehr hilfsbereit. Ich kann mich z.b. an eine Mitarbeiterin der Station 1 erinnern ( Name ist mir gerade entfallen ), welche ohne zu zögern, sich um mein Problem der Terminierung kümmerte, obwohl sie dafür nicht "zuständig" ist. Mein Gedanke dabei war nur "Wow!" Eine super Person!
Ein großes Lob an die Medizinische Zentrale! Man überlegt gar nicht, was sie im Hintergrund für die jeweiligen Stationen machen und am Laufen halten. Die Gestaltungstherapie hat mir persönlich sehr weiter geholfen. Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln und einiges mitnehmen. Die Dame dort macht ihre Arbeit sehr sehr gut! Sie greift auch gut durch, wenn z.b. ich in alte Verhaltensmuster oder Gewohnheiten falle, was mich sehr beeindruckt hat.
Beeindruckt hat mich aber auch unser Oberarzt! Er stieß erst während meines Aufenthaltes neu dazu und war aber sehr schnell in meinen Themen drin. Ich habe gemerkt, dass er sich sehr für meine Themen und Interessen, interessiert hat. Er hat mir sehr viele gute und nützliche Tipps gegeben, die ich in mein Alltagsleben einbauen werde!
Die Dame, welche meine Oberärztin am Anfang war, war auch eine super Ärztin! Ich fand es Top, wie sie sich dafür eingesetzt hat, dass ich in die Klettergruppe komme, um an meinem Vertrauen und der dazugehörigen Angst, zu arbeiten.
Richtig Top war auch mein Bezugstherapeut! Ein echt cooler Typ! Die Gruppen- und Einzeltherapien haben mir persönlich sehr viel Spaß gemacht. Aber auch wenn sie teilweise sehr hart waren, haben sie mir sehr viel gebracht. Ich habe mich bei ihm sehr geborgen und verstanden gefühlt. Coole Klinik!

2 Kommentare

Ela468 am 20.12.2018

Darf ich fragen ob sie in Roseneck oder Prien waren. Danke

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Schön Klinik Roseneck Rosenheim

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Freundlichkeit
Kontra:
Schwimmbad fehlt ,ruhe Raum ,und bei Gestaltung zu wenig was mann machen kann! Und sehr schade kein Kaffee in der Klinik..
Krankheitsbild:
Psychsomatik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die schön klinik in Rosenheim ist sehr schön. Die an Rezeption sind sehr nett bei der Ankunft in der Klinik. Die 2 Bett Zimmer auch sehr gut ist alles was man so braucht.Finde ich sehr gut 2 Bett Zimmer das habe sie gut gemacht!
Die coterapolten sind sehr nett und freundlich.Auch die Psychologen so wie stationsärzte.
Ärzte auch sehr toll!
Die Reinigungsfrauen auch sehr nett und freundlich!
Es sollte öfter Kontrollen in den oberen Stockwerken gemacht werden. Die Leute wo da oben sind die fangen zwischen 8/30 bis 11/30 Sachen zu schieben und zu rumpeln so spät das man nicht schlafen kann und die Türen schlagen finde ich auch nicht so gut! Auf der R3.schade ist es das es kein Kaffee gibt in der Klinik! Kein Schwimmbad.Auch in der Gestaltung gibt es so einiges nicht schade. Koknetives mit Computern gibt es nicht so wie klangliege! Auch zu wenig Sport möglichkeiten finde ich total schade! Sonst ist es eine tolle Klinik!

Hervorragende Therapeutische Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie bei Frau Rieger
Kontra:
Krankheitsbild:
Akute Depessive Phase
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 9 Wochen in der Klinik. Angekommen in einem extrem schlechten seelichen Zustand habe ich dort wunderbare Ärzte und Therapeuten getroffen. Mit anfänglich großem Zweifel ob mir geholfen werden kann, kann ich heute sagen, dass mir die Zeit in Prien mein Leben wieder gegeben hat. Ich habe mich und meine Gefühle wiedergefunden.
Vorausgesetzt man ist bereit wirklich aktiv mitzuarbeiten und sich voll und ganz auf die angebotenen Therapiemöglichkeiten einzulassen, kann man viel heilsames aus Prien mitnehmen.
Man sollte aber nicht mit der Einstellung anreisen: „die werden es schon für mich richten.“ Dann kann man auch zu Hause bleiben und den Platz einem Menschen überlassen, der mitarbeiten will.
Ich persönlich danke vor allem Herrn Dr. Voderholzer und seinem Team. Besonders die Cotherapeutinnen der Station C 5 verdienen Lob für ihren Einsatz. Auch Frau Rieger als Phsychologin ist eine großartige Therapeutin für mich gewesen. Alles in allem verdient die Schön Klinik Roseneck in Prien aus meiner Sicht in allen Bereichen 5 Sterne.
Ich bin auch heute in meinem Alltagsleben froh und dankbar für die Werkzeuge, welche ich zur Bewältigung meines Lebens mitbekommen habe. Mir geht es einfach schlicht und ergreifend wieder richtig gut. Danke dafür.
Nicht umsonst ist die Klinik als eine der besten in der Zeitschrift Focus ausgezeichnet worden.
Ich hoffe, das ich nie wieder in eine solche psychiche Krise komme, weiß aber heute sicher wo ich Hilfe bekommen kann.

Klinik und Therapeuten zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Therapie,die Therapeuten und das e Ärzte
Kontra:
Sauberkeit der Zimmer, Privatsphäre im Zweibettzimmer nicht existent,was belastend während des Therapieverlaufs ist
Krankheitsbild:
Depressionen, Bulimie, Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Schön Klinik Roseneck in Rosenheim.
Diese Klinik ist mit rund 100 Patienten Recht überschaubar,was mir gut gefiel.
Die Ärzte und Therapeuten sind sehr fähig und sehr gut auf ihren gebieten.Es wurde gut acht auf mich gegeben,es wurde sich Zeit genommen und es war immer ein Ansprechpartner da.
Ich war wegen Depressionen, Bulimie und Ängsten 9 Wochen in der Klinik.
Diese Art der Therapie ist sehr intensiv und oft schmerzhaft und aufwühlend,aber sie bewegt etwas.
Ich würde gerade bei Esstörungen die Klinik empfehlen.
Die Therapeutin,mit der ich Kontakt im Rahmen meiner Therapie hatte war sehr professionell, menschlich, geduldig, freundlich und sehr gut in ihrem tun.
Ich würde diese Klinik jedem empfehlen und auch jederzeit wiederkommen.
Gewisse Co.Therapeuten sind nicht sehr einfühlsam und manchmal teilweise unfreundlich,aber die Therapeuten & Ärzte auf die es ankommt,sind nicht so.
Man muss sich vor dem Aufenthalt darüber im Klaren sein,dass einem nur geholfen werden kann,wenn man bereit ist mit zuarbeiten und keine Wunder generell erwartet und nicht denkt das innerhalb von zwei- drei Wochen schon Erfolge ersichtlich sind.
Denn jeder Patient braucht Zeit um anzukommen,sich einzufinden,die Ärzte und Therapeuten müssen sich von der Erkrankung und dem Patienten ein genaues Bild machen,was dauert.

Danke für die wunderbare Betreuung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Betreuung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Von Beginn an)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Stets erreichbar)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einfach und kompetent)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Hell und freundlich)
Pro:
Sehr gute Betreuung ab Beginn
Kontra:
Keine negativen Punkte
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vom ersten Kontakt zur Klinik per Internet, über die telefonische Beratung bis hin zur Aufnahme in der Klinik bekam ich einen sehr guten Eindruck. Alle waren sehr hilfsbereit und freundlich. Die Rahmenbedingungen sind fantastisch.
Die Zimmer sind hell und freundlich eingerichtet. Das Essen ist abwechslungsreich und reichhaltig.
Der Therapieplan ist gut durchdacht und auf mich persönlich abgestimmt gewesen. Zugeordnet war mir eine Bezugstherapeutin. Sie hat sich um mich intensiv gekümmert und mir sehr geholfen mich selbst und meine Probleme gut einzuordnen. Durch die Gruppentherapien lernte ich viel durch das Bearbeiten verschiedener Probleme von unterschiedlichen Personen über mich selbst. Auch erkannte ich verschiedene Lösungswege. Die Depressionsbewältigungstherapie ermöglichte mir einen theoretischen Einblick und ein besseres Verständnis meiner Erkrankung. Die Cotherapeuten führten den Kurs "Soziale Kompetenz" durch. Hier lernte ich unter anderem durch Rollenspiele wie ich mich am gesündesten in der Gesellschaft bewege. Außerdem hat die Cotherapie mich bei Planungen gut unterstützt. Nicht nur die psychotherapeutische Betreuung per Verhaltenstherapie ist sehr gut sondern auch die medizinische Betreuung. Durch eingehende Untersuchungen ist eine Schilddrüsenerkrankung erkannt und behandelt worden.
Ich bin sehr dankbar für die wunderbare Betreuung von Beginn an. Von der Reinigungskraft über die Rezeption, die Cotherapeuten, die medizinische Betreuung, die psychologische Betreuung und die chefärztliche Betreuung waren alle sehr Verständnisvoll und haben für ein vertrauensvolles Miteinander gesorgt. Ich habe erkannt wo meine Knackpunkte sind und an diesen Punkten gearbeitet. Für meine Zeit nach dem Klinikaufenthalt erhielt ich Hilfsmittel an die Hand um weiter an meiner Genesung zu arbeiten.
Ich bedanke mich sehr für die fantastische Betreuung.
Sollte ich nochmal in eine schwere Depression fallen werde ich jederzeit die Schön Klinik Roseneck bevorzugen.
Vielen Dank!

durch intensive Expositionen Zwänge fast gänzlich losgeworden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Intensität der Expositionen, Gruppendynamik, Ambiente
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam im Sommer 2017 wegen einer sehr hartnäckigen Zwangserkrankung (Waschzwang; Angst vor Infektion/Kontamination) in die Schön Klinik Roseneck in Prien/Chiemsee. Dieser stationäre Aufenthalt wurde gemacht da die bisherige ambulante Psychotherapie zuhause leider wenig Erfolg brachte.

Ich war vom Beginn meines Aufenthaltes an sehr therapiemotiviert, und nach kurzer Zeit begannen die ersten Expositionen. Die Expositionen waren - wie von mir ausdrücklich gewünscht - sehr intensiv und fordernd, und gingen wegen der Hartnäckigkeit meines Zwanges absichtlich deutlich über die Alltags-normalität hinaus. Ich hatte einen hervorragenden Bezugstherapeuten, der mich bei allen Expositionen sehr gut begleitete und sich auch stets um mein Befinden kümmerte. Auch die Einzeltherapiegespräche mit ihm waren sehr zufriedenstellend. Als Privatpatient konnte ich von mehr wöchentlichen Therapieeinheiten profitieren.
Die Gruppentherapien habe ich als sinnvoll erachtet, wobei es etwas Glück ist ob man sich in einer Gruppe wohl fühlt oder nicht (gruppenleitender Therapeut; Mitpatienten). Die Privatpatientengruppe ist etwas kleiner (8 Personen), wodurch man mehr eigene Themen einbringen kann. Sport- und Bewegungstherapie ergänzt das Therapieprogramm, wobei es hier keine highlights gab. Die medizinische Betreuung abseits des Bezugstherapeuten war in Ordnung (weder positiv noch negativ hervorstechend).
Das Essen war sehr gut, das Abendessen jedoch repetitiv. Prien ist ein hervorragender Ort für eine Therapie.

Nach ca. 2 Monaten Aufenthalt konnte ich die Klinik weitgehend frei von Zwängen verlassen. Ich kann die Klinik somit mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Allerdings hatte ich sicher auch viel Glück mit meinem Bezugstherapeuten und einen starken Willen meinen Zwang zu bekämpfen.

1 Kommentar

SvenBo am 21.02.2018

Besonders die Achtsamkeits-Gruppe bei Herr M. war ein Geschenk und
hat zu 50% der Genesung beigetragen ????

Lg

Klinikaufenthalt in Roseneck als Trauma

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1989   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (s. oben)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Depression und Prüfungsangst
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik geht man äußerst autoritär mit den Patienten um. Das Einzige, was man tun kanna, ist, freiwillig in diese Klinik zu gehen. Will man dann die Behandlung abbrechen, wird einem kurzerhand gedroht, dass das an die Krankenkasse weitergegeben wird, sodass man alles selbst zahlen muss. Mich hliet man damals für magersüchtig, weil ich aufgrund einer Depression wenig Appetit hatte. Dabei sind die Unterschiede im Essverhalten des Depressiven und des Essgestörten doch eigentlich ganz klar: Der Essgestörte zählt jedes Gramm, der Depressive vergisst das Essen. Wenn man kritische Fragen stellte, wurde man nur niedergemacht. In der Kochgruppe, zu deren Teilnahme ich gezwungen wurde, waren lauter Essgestörte, die richtig bösartig zu mir waren. Wenn man Single ist, wird in der eigenen Sexualität auf eine Art und Weise herumgewühlt, die an Missbrauch grenzt. Dass man auf diese Weise die Motivation des Patienten nicht gewinnt, so weit reicht es bei den Mitarbeitern dieser Klinik offenbar nicht. Ich habe heute noch Alpträume, dass ich aus dieser Klinik weg möchte und wieder "eingefangen" werde. Der Aufenthalt war traumatisierend.

3 Kommentare

Hexy am 22.01.2018

Ihre Behandlung war 1989 und sie schreiben jetzt die Bewertung. Inzwischen dürfte sich wohl einiges geändert haben.

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Eine Klinik mit HERZ ...

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute und hilfreiche Therapiegespräche
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Magersucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Liebe Mitarbeiter der Schön Klinik in Prien,

hiermit möchte ich ein herzliches Dankeschön schreiben und kann nur POSITIVES über diese tolle Klinik und deren Mitarbeiter berichten.
Meine Tochter war in Behandlung und hat, dank´ Ihnen, viele gute Erkenntnisse für ihre weitere Genesung mit nehmen dürfen.
Ich wünsche der Schön Klinik in Prien weiterhin sehr gute Erfolge und Patienten die gesund werden wollen.

Unpersönlich und uninteressiert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Bezugstherapeut, Körpertherapeut, schöne Lage (besser, wenn man ein Auto dabei hat)
Kontra:
Chefarzt, Cotherapeuten, mangelnde Organisation, keine richtige medizinische Behandlung, kein frisches Essen (verschimmeltes Brot etc.)
Krankheitsbild:
Depression/emotionale Instabilität
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war diesen Sommer vier Wochen zur Behandlung in Prien und muss leider sagen, dass ich sehr enttäuscht war.

Die Atmosphäre in dieser Klinik ist sehr kühl und unpersönlich. Nach der Aufnahme hat man nicht mehr das Gefühl, dass der eine weiß, was der andere tut und das Behandlungskonzept ist ziemlich unpersönlich und nicht auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten.

Die Cotherapeuten, die eigentlich für Notfälle ausserhalb der Therapiezeiten da sind, sind so gut wie nie erreichbar und auch nachts ist es sehr sehr schwierig, Hilfe zu bekommen, wenn es einem akut schlecht geht. Insgesamt ist man sehr auf sich alleine gestellt, was ich für eine Klinik für Menschen mit psychischen Erkrankungen sehr schwierig finde.

In den vier Wochen bin ich leider auch nur in knapp die Hälfte der für mich wichtigen Kurse gekommen, da einfach alles ausgebucht war, sodass ich oft nur eine oder gar keine Therapie am Tag hatte, wodurch der Aufenthalt hauptsächlich zum “Zeittotschlagen“ wurde, was ja auch nicht Sinn eines Klinikaufenthaltes ist.

Leider war auch die “Behandlung“durch den Chefarzt mehr als fragwürdig. Er hat sich geweigert, auch nur ansatzweise über meine Medikation zu sprechen (obwohl das ja sein Aufgabengebiet gewesen wäre) und hat in den zwanzig Minuten wöchentlich für einen Chefarzt einer renommierten psychosomatischen Klinik, erstaunlich flache und unempathische Dinge von sich gegeben (“vielleicht müssen sie sich einfach in Demut üben...“, “was wollen sie denn, mir geht es doch auch nicht jeden Tag gut und ich beschwere mich nicht...“)

Insgesamt bin ich nach vier Wochen fast instabiler und verunsicherter gegangen, als ich gekommen bin, und das obwohl ich mich mehrfach erkundigt habe, ob es nicht sinnvoll wäre noch zu bleiben, da ich mich noch nicht stabil fühle.

Ich bin sehr enttäuscht von der Klinik Roseneck und würde sie absolut niemandem empfehlen. Ich glaube es gibt sehr viele Kliniken, in denen man besser aufgehoben ist!

2 Kommentare

FuerteMarie am 28.11.2017

Oh jeh... das spiegelt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Hilfe ist in der MZ immer gewährleistet - da muss man halt gucken, ob man auch menschlich "zusammenkommt". Und auch ich hatte erst das Gefühl, die rechte Hand weiß nicht was die linke tut, aber das trügt. Es ist unglaublich, was im Hintergrund läuft, es ist eine gute Vernetzung des Personals untereinander. Ich hatte immer das Gefühl, mein Gegenüber des Personals, egal wer, weiß um die aktuelle Situation Bescheid. Es gab auch Ausfälle durch Krankheit, aber so what. Es wurde immer nach Ersatz gesucht, und meistens klappte es auch. Alles in Allem: Mir wurde in der Zeit zum richtigen Zeitpunkt gut geholfen.

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Beste Klinik !! !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Genialer umfassender Therapieansatz-Verhaltensthetapie mit alkem drum und dran!
die einzige Klinik, die nich nach 2 Jahren schwerster Depression, die Hölle auf Erden- keine Besserung in Sicht- nicht mal die Ekektrokrampftherapie konnte mir helfen nach 17 Stromschlägen und ich schon fast soweit war mir einen Hirnschrittmacher in mein Gehirn operieren zu lassen-
Beste Therapie ever- ich bin tatsächlch wieder gesund geworden, woran ich schon gar nicht mehr geglaubt habe- geht nach Roseneck- ihr könnt nix falsch machen- ich habe so viele Fortschritte und Erfahrungen gesammelt, die mich in meinem Leben so enorm weiter gebracht haben?? so viel kann man in einer ambulanten Therapie garnich schaffen- die 15 Wochen haben sich mehr als gelohnt- so habe ich mir viel weitere Leidenszeit erspart! Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende! Kämpft, gebt die Hoffnung nie auf, auch wenn es noch so auswegslos erscheint- es erscheint nur so!

Die Klinik schenkte mir mein Leben zurück :)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
individuelle Behandlung, top Behandlungskonzept, vielfältiges Therapieangebot, fachliche Kompetenz, Kliniklage und -ausstattung
Kontra:
Krankheitsbild:
massive Zwangsstörung, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam in für Schön Klinik auf Grund einer enormen Zwangsstörung. Meine Waschzwänge, die mit einer starken Kontaminationsangst einhergingen, ermöglichten es mir nicht mehr eigenständig zu leben. Mein Tagesablauf war dominiert von Hygieneritualien & permanentem Desinfizieren. Sowohl von mir selbst, als auch von allen Gegenständen, die mit anderen Menschen in Berührung gekommen waren, ging in meinen Augen ein Infektionsrisiko aus. Selbst Lebensmittel konnten daher nicht mehr ohne Hilfe konsumiert werden. Öffentliche Toiletten zu benutzen, zu studieren, Hände zu reichen, Besuch zu empfangen- es war alles nicht möglich-Stillstand. Selbst meine Familienmitglieder wurden in das Zwangskonzept miteingebunden. Es war eine große Herausforderung sich in einer solchen Situation einem klinischen Aufenthalt zu unterziehen- nur fremde Menschen, ein fremdes Bett, nicht die eigene Toilette, keine Hilfe von meiner Familie- ich hatte enorme Angst und habe mich gefragt ob man mir helfen kann oder dies jetzt mein Todesurteil ist, da ein klinischer Aufenthalt nicht möglich ist, doch es zuhause auch nicht mehr haltbar ist- keine Klinik hatte zuvor geholfen.Doch diese Angst möchte ich allen Betroffenen nehmen! In der Klinik ist rund um die Uhr jemand für einen da und bietet individuelle Hilfe. Putzkräfte, die Küche und die Therapeuten arbeiten eng zusammen, um auch den Fällen zu helfen,in denen diese Bereiche am Anfang ein Problem darstellen- es passiert nichts, was man nicht möchte. Nach 13 Wochen Klinikaufenthalt, mit vielen begleiteten & selbstständigen Expositionen, kann ich nun stolz sagen, dass ich zwangsfrei bin.13 Wochen klingt lang, doch die Klinik hat mir mein Leben zurückgegeben, was ich die letzten 8 Jahre so nicht mehr führen konnte.
Neben der exzellenten Behandlung & Familiengesprächen, möchte ich noch die Ausstattung der Klinik/Zimmer, die Umgebung, das Hand-in-Hand-Arbeiten aller Fachbereiche & die Küche loben. Sehr freundliche Stimmung!

Für Bulemie ungeeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
unmenschlich
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zur Behandlung von Magersucht hat diese Klinik vielleicht ein gutes Konzept, leider wurden alle Essstörungen gleich behandelt. Der Umgang mit den Patienten war wenig wertschätzend. Unsicherheiten und Zweifel wurden nicht genügend ausgeräumt bzw. erklärt. Ich hatte in 4 Wochen 3 verschiedene Bezugstherapeuten. Man wusste nicht, wer therapeutisch für mich zuständig war. Auf meine Nachfrage hin, bekam ich zur Antwort: "Das ist wie im Leben. Leute werden krank und Leute gehen in Urlaub." Ich kann diese Klinik für Bulimie-Patienten in gar keinster Weise weiterempfehlen.

1 Kommentar

Sonne152 am 12.10.2017

Hallo Marlies45, vielen Dank für Deine Bewertung. Ich selbst war, aufgrund einer bulimischen Störung, in der Klinik Roseneck. Darf ich fragen, ob (und wenn ja, wo) Du Dir weiter Hilfe gesucht hast? Ich selbst bin verzweifelt auf der Suche nach einer geeigneten Unterstützung. Liebe Grüße, Sonne

Vollstens zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapien, therapeutisches Reiten, das Gefühl, immer auf ein offenes Ohr zu stoßen, die traumhafte Landschaft
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Burnout, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin nun schon vor vier Jahren in Roseneck gewesen! Meine Erfahrungen dort waren sehr gut. Sie waren deshalb gut, weil ich mich auf alles, was mir dort begegnet und passiert ist, eingelassen habe.
Ich kam mit vorgefertigen Mustern und hatte Vorstellungen, die sich dort nicht realisieren ließen. Nachdem mir das klar wurde, habe ich unverzüglich alle "Muster" über Bord geworfen und alles angenommen, sei es therapeutisches Reiten, eine junge Frau als Therapeutin, eine Gruppe, die nicht wirklich an den gruppentherapeutischen Sitzungen interessiert war. Es liegt an einem selbst, was aus dem Aufenthalt gemacht wird und letztlich als Ergebnis herauskommt.

Nachdem ich dieses für mich klar hatte, waren die neun Wochen, die ich in Roseneck verbracht habe, wirklich die "schönste, aber auch anstrengendste Zeit" in meinem Leben. Diesem Aufenthalt habe ich es zu verdanken, dass ich eine extreme Stresssituation unmittelbar nach meiner Entlassung relativ gut gemeistert habe und nicht in der Psychatrie gelandet bin.

Auch die zum Teil geschilderten negativen Erfahrungen mit dem Chefarzt kann ich für mich wirklich nicht nachvollziehen. Ich empfand, dass die wöchentlichen Einzelgespräche auf Augenhöhe und wertschätzend stattfanden.

Das sind meine Erfahrungen mit dieser Klinik und ich würde sofort wieder in die Klinik Roseneck gehen.

Der Klinikaufenthalt war die richtige Entscheidung!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Landschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Tinnitus, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich muss sagen, ich war wirklich positiv überrascht!
Ich habe mich durch die Bewertungen im Internet vorab etwas verunsichern lassen.
Natürlich haben Privatpatienten viele Vorteile, aber wo ist das nicht so?!
Ich habe mich auch als Kassenpatient sehr gut aufgehoben gefühlt!
Die Therapeuten waren wirklich spitze (unvoreingenommen, stellen die richtigen Fragen), die Zimmer auf der Station B1 sind sehr liebevoll eingerichtet, und auch mit meiner Zimmerpartnerin hatte ich großes Glück!
Ich bin mir aber bewusst, dass es auch hätte anders laufen können. Es ist eben einfach "Glück" oder "Pech" welchen Zimmerpartner man hat, die Klinik kann es hier nicht jedem recht machen und auf alle Details Rücksicht nehmen. Aber wer einen gesunden Menschenverstand hat, sollte das sowieso von vornherein berücksichtigen.
Und letztendlich hängt der Erfolg eines Klinikaufenthalts eh zum großen Teil vom Patienten ab, ob er wirklich etwas in seinem Leben ändern will oder ständig nur etwas zu nörgeln hat.
Und wies in den Wald schreit, so schreits auch wieder raus. :)
Daher mein Tipp: unvoreingenommen an die Sache herangehen, sich so gut wie möglich einbringen und nicht ständig Vergleiche zu den Privaten ziehen, sondern zufrieden sein mit dem was man hat, das ist nämlich nicht immer das schlechteste! :)

Professionell

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Man fühlt sich sofort willkommen und sehr ernst genommen
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Eine sehr professionelle Klinik mit außerordentlich fähigen und warmherzigen Therapeuten. Unbedingt empfehlenswert.

menschlichkeit läßt grüßen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
nichts possitives
Krankheitsbild:
erholungsfase nach schewrer krankheit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich habe zwar schon einen artikel geschrieben habe aber noch einen nachtrag wenn die chefärzte schon nicht die akten lesen so hätten sie es von gespächen hören können das mein vati während ich in der klinik war verstorben ist wäre es da nicht auch mechlich gewesen wewnn ein chefarzt der nicht gerade wenig von privatpatienten für 10 minuten einnimmt dann wenigstens sein beileid ausgedrückt hätte aber wenn der chefarzt schon so unmenschlich ist wie soll dann die klinik menschlich sein und auf das gesund werden der patienten achten wenn es doch nur um geld geht.

Ahoi Lebensfreude!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Klinikmitarbeiterinnen, Essensstruktur, Gruppentherapien, ACT, Sozial Kompetenzen, Einzeltherapien, Feedbacks, Teamzusammenhalt, Gruppenausflüge, Spontaneität, Lehrküche
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es ist bereits ein Jahr her, wo ich die Schön Klinik in Priem am Chiemsee das erste Mal betreten habe. Es war damals die beste Entscheidung die ich jemals hätte treffen können. Über mehrere Jahre hat mich die Anorexie verfolgt und nicht mehr losgelassen. Immer wieder gab es Auf- und Abfälle. Aber gesund wurde ich nie. Ohne die Schön Klinik hätte ich es selbstständig nicht mehr aus der Sucht hinausgeschafft. Es war mir eine grosse Hilfe, die liebenswerten Klinikmitarbeiterinnen und Ärzte als Unterstützung zu haben. Es hat mir sehr geholfen, eine tägliche Essensstruktur zu haben, sowie die verschiedenen Gruppen- aber auch Einzeltherapien. Natürlich kommt der grösste Schritt, wenn man wieder zuhause und selbstständig ist. Tagtäglich wird man mit Alltagssituationen konfrontiert und muss wieder lernen die richtige Entscheidung zu treffen. Aber auch da hat mir die Schön Klinik einen vorbereiteten Rucksack gepackt mit allem drum und dran was es zum wahren Leben braucht.
Ich bin dankbar die Entscheidung getroffen zu haben, die Schön Klinik besucht zu haben und bereue keinen einzigen Tag davon. Dieser Aufenthalt hat mir viel fürs Leben gelernt und ich möchte mich hiermit nochmals von ganzem Herzen für die einzigartige Unterstützung der Klinikmitarbeiterinnen und Ärzte bedanken. Danke euch allen vielmals, dass ihr mir den Weg ins Leben wieder gezeigt habt, mir mein Lächeln und meine Lebensfreude wieder gebracht habt. Ich hätte mir kein besseres Klinik-Team vorstellen können. Ihr seid allesamt ein wahnsinns tolles Team und ich muss viel an euch und die lehrreiche Zeit zurück denken.

Nicht hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tolle Lehrküche, abwechslungsreiche Bewegungstherapie, nettes Personal, schöne Klinik, nettes Freizeitprogramm
Kontra:
Konzept für BED zu sehr an untergewichtige Patienten angepasst, WLAN zu kompliziert und instabil
Krankheitsbild:
BED
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2017 wegen Binge Eating in Roseneck. Bei Aufnahme wurde mir gesagt, dass ich mindestens 12 Wochen bleiben werde. Nach 4 Wochen habe ich abgebrochen.
Jede Mahlzeit War für mich ein Horror. Ich habe Schwierigkeiten mit Autorität. Und beim Essen habe ich mich gefühlt wie ein kleines Kind. Uns wurde alles vorgeschrieben. Und ich kann nicht dem Therapeuten, der mich gerade scharf zurecht gewiesen hat, mein Herz ausschütten. Zudem ich erlebt habe, dass ich zwischendurch zur Co-Therapie gegangen bin und allen ernstes zu hören bekam, dass ich mein Problem lieber in die nächste Einzeltherapie mitnehmen soll. Ich stand nach ca. 2 Minuten wieder genauso verzweifelt draußen.
Außerdem empfinde ich es als problematisch, dass alle Eßstörungen zusammen behandelt werden. Mir hat es nicht gut getan, mir ein 3-Bett Zimmer mit Bulimie und Anorexie Patienten zu teilen. Ich hatte es ständig mit schönen Frauen mit einer gestörten Selbstwahrnehmung zu tun. Die meinten, mit ihren Modelmaßen wären sie fett und hässlich. Ich habe mich mit meinen 40 Kilo Übergewicht gefühlt wie der letzte Dreck.
Was zu meinem Abbruch geführt hat War, dass ich mit Begründungen,die ich nicht nachvollziehen kann, gezwungen wurde, Dinge zu essen die ich nicht mag. Und was noch schlimmer War, dass ich vom anfallartigen Überessen geheilt werden wollte und als Strafe für nicht geschaffte Richtmengen am nächsten Tag bei der gleichen Mahlzeit 150% essen musste. Und zwar in der gleichen Zeit! Das War für mich wie ein verordneter Fressanfall.
Jetzt habe ich Angst vor einem erneuten Versuch in einer anderen Klinik. Zudem ich mit den Worten entlassen wurde:"Sie werden sich an jedem Konzept reiben!"
Aber es gab auch Lichtblicke. Besonders bedanken, möchte ich mich, bei Frau Hinz aus der Lehrküche. Sie hat bei mir mit ihrer einfühlsamen Art dafür gesorgt, dass ich essen genießen konnte und nicht als Strafe bewertet habe.
Mein Dank geht auch an die tollen Sporttherapeuten. Sie haben mir mitgegeben, dass Bewegung in erster Linie mit Freude und nicht mit Leistung zu tun hat.

2 Kommentare

Tina312 am 13.07.2017

Ja das kann ich nur bestätigen. Ich war nicht in Prien sondern in Rosenheim untergebracht.
Wurde auch zum essen gezwungen und auch am Tisch von den magersüchtigen gemobbt. Mit 2 davon noch im Zimmer.
Habe auch abgebrochen.

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Die Klinik hat mein Leben verändert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
super Therapeuten-Team
Kontra:
Verwaltung lässt zu Wünschen übrig
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich, 23 Jahre alt, war von Februar bis April auf der Station R5 in der Schön Klinik Roseneck Haus Rosenheim. Seit fast 10 Jahren war ich immer wieder in psychotherapeutischer Behandlung, ohne große Erfolge zu erzielen.
Also entschied ich mich dafür, erstmals stationär eine Klinik aufzusuchen und ich muss sagen, dies war wohl der bisher wichtigste Schritt in meinem Leben.
Ich habe durch die zahlreichen Gruppentherapien und freiwilligen Angebote viel gelernt - über mich, über mein Umfeld und über meine Krankheit.
Allerdings muss man wirklich dazu bereit sein, teilweise grundlegende Verhaltensstrukturen ändern zu wollen und offen für Ratschläge der Therapeuten sein. Von alleine ändert sich nichts, das musste ich auch erst akzeptieren. Es gehört viel Arbeit dazu - und das jeden Tag. Die größte Herausforderung für mich war es, Gelerntes auch zuhause im gewohnten Umfeld umzusetzen.
Jetzt, 3 Monate nach dem Klinikaufenthalt, kann ich mit Stolz behaupten: Das ist mir gelungen.
Mein Leben hat sich von Grund auf verändert, weil ich mich verändert habe und viele Dinge nun anders angehe. Und hab ich doch mal einen schlechten Tag, bin ich bestens darauf vorbereitet.
Nach dem Klinikaufenthalt war ich noch genau 3x bei meiner ambulanten Therapeutin (zuvor 1x/Woche). Im Moment brauche ich keine Therapie mehr.
Ich kann jedem mit psychischen Problemen, der ernsthaft etwas an seiner Situation ändern möchte und für Neues offen ist, diese Klinik ans Herz legen!

Zwei-Klassen-Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kassenpatienten - Menschen zweiter Klasse)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Gute Therapien empfohlen, zu lange Wartezeit)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Ärzte und Therapeuten)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Zimmerbelegung, Speiseplan, Wartezeiten)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (nette Zimmer, leider 2 - 3-Betträume)
Pro:
Tolle Gegend
Kontra:
Menschen-zweiter-Klasse-Behandlung
Krankheitsbild:
Tinnitus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für Privatpatienten ist diese Klinik noch immer zu empfehlen. Kassenpatienten sollten sich einen Aufenthalt ersparen! Leider sind die Unterschiede in "Behandlung" der Patienten derart extrem geworden, dass sich der Kassenpatient oft wie ein Mensch zweiter Klasse vorkommen muss! Ob es um Wartezeiten auf Behandlungen, oder ganz einfach um den sehr, sehr unterschiedlichen Speiseplan geht - der Unterschied ist hier extrem! Die Wahlmöglichkeit der Reduktionskost gibt es auch nicht mehr!
Desweiteren werden beispielsweise Patienten mit Gehörüberempfindlichkeit zusammen mit "Schnarchern" oder "Zwangspatienten" in ein Zimmer gelegt, was von vornherein für große Probleme sorgt. Eine Umlegung ist nicht möglich! Diese sorglose Belegung der Zimmer sorgt bei den Kassenpatienten oft für Dramen! Es fließen Tränen, wo es eigentlich Erholung geben sollte und einige Patienten entschließen sich deswegen lieber zur Heimfahrt! Ich persönlich hatte Glück aber die Szenen, die sich hier immer wieder abspielten, ließen mich nicht kalt. Seltsam ist auch - um hier Co-Therapeut werden zu können, braucht man nur eine Pflegerausbildung! Leider können noch so gute Ärzte und Therapeuten (und die gibt es hier zweifellos), diese Mängel nicht aufwiegen! Das habe ich noch in keiner anderen Schön-Klinik erlebt! Deshalb würde ich Kassenpatienten von dieser Klinik abraten! Eventuell ist das einer der Ziele der Klinikleitung?

Hier wird einem super geholfen (wenn man es selbst will)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Therapieangebote, Unterstützung
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war die Entscheidung in die Klinik zu gehen wohl die Wichtigste, die ich je getroffen habe. Die Therapeuten sind sehr engagiert und helfen einem in jedem Bereich.
Das Therapieangebot ist vielfältig und deckt alle wichtigen Bereiche ab. Besonders zur Bekämpfung der Essstörung wurde mir hier super geholfen.
Mir hat die Zeit in der Schön-Klinik sehr gut gefallen und ich konnte viel für zuhause mitnehmen.
Ich habe lernen können wieder ein normales Essverhalten aufzubauen, an meinem Bewegungsdrang zu arbeiten und mir wurde bewusst, wofür es sich zu Leben lohnt.
Ich wurde in der Klinik aufgefangen und aufgebaut, habe gelernt Verantwortung für mich zu übernehmen und mir Schritt für Schritt ein normales Leben aufzubauen.
Die 17 Wochen waren eine intensive und wichtige Zeit, von der ich sehr profitieren konnte.

Es wird kein Fehler sein, sich in der Schön Klinik Roseneck anzumelden.
Ich kann die Klinik wirklich sehr empfehlen!

Sehr gut - vor allem deren Tagesklinik in München

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Besonders Schön Tagesklinik in München)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung Zwänge
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits in vielen psychosomatischen sowie psychiatrischen Kliniken und ich kann die Schön Klinik Roseneck nur empfehlen. Sowohl der Standort in Prien am Chiemsee also auch die Tagesklinik in München, die zu Roseneck gehört. Das gesamte Personal ist sehr kompetent. Obwohl es eine anstrengende und nicht immer einfache Zeit war, denke ich oft an diese Monate zurück.

7 interessante Wochen für ein ganzes Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016-2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Tinnitus- und Schmerzbewältigung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach nunmehr einem halben Jahr möchte ich meine Hochachtung vor dieser Klinik aussprechen. Es war mein erster Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik. Zur Tinnitus- und Schmerzbewältigung wurde mir die Schönklinik in Prien empfohlen.
Mit einem Lächeln denke ich an meine Zweifel, mich in der "richtigen" Klinik bzw. Station zu befinden zurück. Nachdem ich die ersten 14 Tage tränenreich "überstanden" hatte, begann für mich eine sehr interessante und gewinnbringende Zeit von insg. 7 Wo auf der Station B1.
Meine große Achtung vor den Therapeuten, Ärzten und Co-Therapeuten, die Freude an ihrem Beruf haben und stets professionell zusammenarbeiten. Doch auch alle anderen Dienstkräfte in dieser Klinik sind ständig um das Wohl der Patienten bemüht.
Bis auf die physiotherapeutischen Angebote (in meinem Fall) waren alle anderen therapeutischen Angebote größer als je erwartet. Dazu diese traumhafte Umgebung, die man zu jeder Jahreszeit genießen kann.
Ich habe sehr viel über mich selbst erfahren und gelernt, dass ich dankbar sagen kann, dass diese Klinik das Beste war, was mir passieren konnte.
Nach meiner Entlassung hatte ich große Bedenken, Erlerntes Zuhause nicht optimal umsetzen zu können und in alte Verhaltensmuster zu verfallen. Die Sorge war umsonst. Ich nehme meinen Tinnitus auch heute kaum noch wahr, habe Empfehlungen und Ratschläge umgesetzt und führe, ob auf Arbeit oder zuhause, ein viel ausgeglicheneres Leben. Die lange Wartezeit hat sich wirklich gelohnt.
Jeder sollte eine gute Eigeninitiative mitbringen und sich nicht nur auf andere verlassen!

Verbesserungswürdige Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (zu teuer und keine Freizeitsangebote)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Sitzgelegenheiten sind katastrophal)
Pro:
Ärzte u. Therapeuten
Kontra:
Alles andere in der Klinik
Krankheitsbild:
Depression u. Schmerzen am gesamten Körper.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Therapeuten und Ärzte waren Ok, 2 Schwestern aus der Medizinischen Zentrale deren Namen ich nicht nennen möchte, Sie sind meist in der Spät, oder Nachtschicht tätig sind ausgesprochen unfreundlich und sehr arrogant. Sie lehnen es sogar ab einem einen Verband anzulegen da Sie der Meinung sind man könnte das auch alleine. Sehr sehr unfreundlich. Die Einrichtung könnte besser sein, keine bequeme Sitzgelegenheiten weder in den Zimmern noch in den Therapieräumen.Für alles wird ein Geld verlangt, es gibt nichts umsonst, außer Wasser. Fernsehgebühren 2€ am Tag ist viel zu erhöht, da die Fernseher in den Zimmern so angebracht sind das man ein schwarzes Bild hat und nicht zu hundert% Fernsehen kann. das Haus soll schon 4 Jahre alt sein und die Fernseher sind schon längst bezahlt, so könnte man das Fernehen umsonst anbieten. Kaffee gibt es nur zum Frühstück, in anderen Kliniken gibt es den ganzen Tag bis 17 Uhr umsonst. will man nach dem Frühstück noch Kaffee trinken muss man ihn teuer aus dem Automaten kaufen. Auch der Getränke Automat ist unverschämt teuer bei 0,33L. Waschmaschine kostet 1€50 u. Trockner ebenso das heißt eine Wäsche kostet 3€. Das Freizeitprogramm lässt auch zu wünschen übrig. Ohne Auto ist man in Rosenheim aufgeworfen. Die Therapeuten und Ärzte wie gesagt sind einsame Spitze. Der Profesor ist sehr Kompetent und sehr freundlich. Wegen den Ärzten würde ich immer wieder hin gehen aber alles andere lässt sehr zu wünschen übrig. Zeitraum 04.05.17-21.06.17.

Wenn für dich ein Klinikaufenthalt in Betracht kommt, dann kann ich diese nur von Herzen empfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich konnte mit jedem noch so kleinen Anliegen zu meinem Arzt kommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (schön eingerichtetes EINZEL-Zimmer:))
Pro:
Offenes Konzept; herzliche,aber dennoch professionelle Menschen
Kontra:
Einige Therapieangebote nicht unbedingt hilfreich (betrifft natürlich nicht alle!)
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann sagen, dass ich sehr zufrieden mit meinem Aufenthalt war/bin!Ich hatte jederzeit das Gefühl gut aufgehoben zu sein und mich in der Obhut von guten Ärzten und Therapeuten zu befinden,die sich nicht nur wirklich gut mit meinem Krankheitsbild auskennen,sondern denen auch viel an meiner Gesundheit liegt und die nicht nur das Geld im Hinterkopf haben!Nach meiner Erfahrung,ist die Grenze zwischen Professionalität &Distanz und Menschlich-/Herzlichkeit fließend,so fiel es mir um Einiges leichter mich sowohl meinem Bezugstherapeuten,als auch den Ärzten,zu öffnen,als bei meinen (mehreren) ambulanten Therapeuten.Doch meiner Meinung nach, spricht nicht nur das "Team" (wie sie sich dort nennen) für die Schön Klinik Roseneck.Es gibt enorm viele Gründe einen stationären Aufenthalt dort anzugehen,so ist beispielsweise das Konzept sowohl einzigartig,als auch hilfreich!Außerhalb der Therapiezeiten,hatte ich jederzeit die Gelegenheit nach draußen zu gehen,was in ziemlichem Kontrast zu einer KJP steht!Man fühlte sich keineswegs eingesperrt,viel mehr kam mir die Zeit dort vor,wie in einem Hotel,wodurch man viel besser an dem Kampf gegen die Krankheit arbeiten kann.Alles an ihrem Konzept beruht allerdings darauf,dass man selbst die Gesundheit anstrebt,also sollte der/die Betroffene schon selbst entschieden haben,gegen die alten Muster anzukämpfen.Vieles kann nur dadurch erreicht werden, dass man selbst die Schritte tut (natürlich mit Unterstützungt),denn gezwungen wird man hier zu rein gar nichts- Stichwort Eigenverantwortung!Der Wille muss von einem selbst kommen und gerade weil man eben zu nichts gedrängt wurde,fiel es mir persönlich viel leichter an meinen Problemen zu arbeiten,als in meiner vorigen KJP!Es ist ein sehr offenes Konzept,was für mich viele Vorteile bot- so konnte ich am Wochenende bspw. nach München oder Salzburg fahren und meine Eltern durften mich jederzeit besuchen kommen.Klar,wer will schon gerne in eine Klinik?Aber ich kann nur sagen, wenn dann in diese!!:)

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014 / 201   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einfach alles !
Kontra:
Nix !
Krankheitsbild:
Burn Out, Depressionen, suizidale Gedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, besser hätte ich es nicht treffen können. Heute, gut zwei Jahre nach meiner Entlassung, habe ich wieder ein Leben ! Der Großteil liegt an einem selbst was man aus seinem Aufenthalt macht, man muss ehrlich zu sich selbst sein und sich seiner Gegenwart stellen aber man bekommt jede Art der Hilfe von allen Seiten, ich bin so dankbar, dass mir diese Klinik wieder zurück in ein Leben geholfen hat. Die Klinik Roseneck ist in allen Belangen, von A - Z zu empfehlen !!!

Lebensretter!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle Leute sind sehr freundlich, das Konzept besonders für essstörungen ist sehr gut, man bemerkt die Ahnung, bestes Frühstück
Kontra:
Wie in jeder Klinik kann es sehr triggernd sein
Krankheitsbild:
Anorexie, Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin so froh nach Prien gegangen zu sein. Das Konzept ist sehr gut und wenn einem mal alles zu viel wird kann man an den See gehen. Eine bessere Klinik hätte ich nicht wählen können!

Ein achtsamer Weg zurück ins Leben!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe alle meine Therapieziele erreicht, daher kann ich nur sehr zufrieden sein!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Immer ein offenes Ohr für alle Belange und keine falschen Versprechen oder Hoffnungen, das zeichnet die Beratung der Roseneck aus.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle meine Wünsche sind berücksichtigt worden. Ich bin jedoch auch körperlich gesund.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es ist erstaunlich wie bei dieser großen Anzahl an Patienten und Personal, und den daraus resultierenden Terminen, bis auf wenige Ausnahmen ein so reibungsloser Ablauf stattfinden kann.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Man vergisst manchmal dass man sich in einer Klinik aufhält. Aber an den Maßstäben einer solchen gemessen war für mich das Ambiente einwandfrei.)
Pro:
Angestimmter Therapieplan, sensationelle Verpflegung, außerordentlich freundliches Personal, und tolles Ambiente.
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Angststörung und schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit Hoffnung aber in einem desolaten psychischen Zustand in der Schönklinik Roseneck in Prien an.
Als aufgeschlossener Mensch fand ich mich sehr schnell im Klinikumfeld zurecht, eine mir zugeteilte Patin (aus dem Patientenkreis) half mir dabei zusätzlich. Bereits in den ersten Tagen meines Aufenthaltes fühlte ich mich sehr sicher und erweiterte meinen Aktionsradius zusehends.
Der Therapieplan erwies sich als sehr umfangreich und aufeinander abgestimmt. So fiel mir auf dass meine Bezugstherapeutin tagesaktuell über meine Tätigkeiten und die Eindrücke, die ich bei den weiteren Therapeuten hinterlassen hatte, informiert war. Daraus ergab sich ein absolut vertrauensvolles Verhältnis, das meiner Überzeugung nach meine Therapie sehr stark unterstützt hat.
Im weiteren Verlauf der ersten Wochen stellten sich vor allem manche "Nebengruppen", wie Achtsamkeit und Bewegungstherapie, die ich anfangs eher skeptisch betrachtet habe, als für meine Fortschritte besonders wertvoll dar.
Nach vier Wochen startete die ABT (Angstbewältigungstherapie) in der ich nach der theoretischen Einführung mit meinen Ängsten konfrontiert wurde. Dabei durfte ich erfahren dass ich meine Ängste in den Griff bekommen kann und die angstbehafteten Situationen angehen und aushalten kann. Die Gruppenleitung erfolgte durch eine absolute Expertin auf diesem Gebiet, die mit ihrer Souveränität und ihrem Fachwissen zielsicher den Kern meiner Ängste und Probleme im Umgang damit traf.
Außerhalb des Therapieprogramms ist für eine lückenlose Betreuung aller ärztlichen und psychischen Belange gesorgt. So sind rund um die Uhr (auch am Wochenende und Feiertags) Ärzte und Co-Therapeuten erreichbar. Ebenso sind die meisten diagnostischen Einrichtungen in der Klinik vorhanden.
Mein Fazit: Für mich war der Aufenthalt die ersehnte Hilfe, die ich mir lange gewünscht habe. Eine gewisse Eigenmotivation vorausgesetzt, habe ich alle Bordmittel an die Hand bekommen, um meinen Alltag aktiv und ohne Panik angehen zu können.

Nur gut für einen schönen Urlaub

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (da Vertiefung der Erkrankung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Super Lage
Kontra:
Fehlende individuelle Behandlung, keine krankheitsentsprechende Behandlung
Krankheitsbild:
borderline und manische depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich, als Angehöriger, habe bezüglich der Verfahrensweise und der Behandlung in dieser Klinik eine völlig andere Sichtweise als viele, die in der Klinik behandelt werden.
In dieser Klinik werden alle Leute egal welche Probleme sie haben nach Schema F behandelt. Das heißt jede Menge Gruppentherapien aber nur einmal pro Woche eine individuelle Gesprächstherapie. Über das Paar Gespräch war ich mehr als entsetzt, denn hier wurde genau nach einer Stunde das Gespräch abgebrochen, obwohl wir mitten in einer kritischen Situation waren. Ich kam mir vor als wenn eine Operation mittendrin gestoppt wird, damit der Operateur Feierabend machen kann.
Nicht nur ich, sondern auch das Umfeld das mit meiner Expartnerin Kontakt hielt stellten fest dass in der Schön Klinik sehr viel Alkohol konsumiert wird. Es werden alle möglichen Tricks ausgenutzt um Alkohol in die Klinik zu schmuggeln z.b. in Organsaft Flaschen wird dann Schnaps eingebracht. Bis zum Torschluss wird in den Kneipen in Kliniknähe viel getrunken. Die Cliquen sitzen jeden Abend bis tief in die Nacht in der Klinik zusammen und feiern, trinken und schaukeln sich gegenseitig total hoch. Die Partnerinnen und Partner die aus diesem Cliquen tatsächlich noch als solche übrig geblieben sind - denn die meisten trennen sich während oder nach einer Behandlung in dieser Klinik, berichten alle das Gleiche, nämlich dass nachdem diese zurückkehren diese total aggressiv und unreflektiert ich bezogen, mit einem übersteigerten Selbstbewusstsein auftreten und nur noch ihr Ding machen. In dieser Klinik bekommen die Leute drei Wörter beigebracht die da lauten ich, ich und ich.
Ich habe den Eindruck, dass die Klinik den zu Behandelnden erklären, dass alle Probleme ausschließlich mit den Partnern zusammenhängen und sich am besten sofort trennen. Das ist für die Klinik einfach aber versetzt die Patienten in einen Zwiespalt und innere Zerwürfnisse.
Ich kann nur jedem raten sich eine andere Klinik zu suchen, wenn man gesunden möchte.

1 Kommentar

Kaffeepause am 07.06.2017

Es tut mir leid dass Ihre Erfahrungen als Angehöriger so negativ ausfallen. Ich möchte jedoch ein paar Dinge aus Patientensicht anmerken.
Als Privatpatient sind es zwei Einzeltherapien pro Woche, zumindest war es bei mir so. Die Gruppentherapien haben mir als Patient persönlich sehr viel gebracht. So konnte ich dort vor allem aus dem Austausch mit und das Feedback anderer Patienten viel für mich mitnehmen.
Ich bin verheiratet und hatte ebenfalls mit meinem Partner Gespräche vor Ort. Ich kann nur für mich sprechen, aber eine Prämisse zur Beendigung der Partnerschaft hat es nicht gegeben. Allerdings gab es auch bei uns auf Station Fälle in denen eine Trennung als letzter Ausweg stattfand. Die Entscheidung dazu kommt aber aus dem Patienten selbst und nicht von Außen. Wenn das so ist, ist das bitter aber manchmal unumgänglich.
Die Sache mit dem "Saufen": Jeder Patient, der in diese Klinik geht, ist freiwillig dort, erwachsen und kann außerhalb der Klinik schwer auf seinen Alkoholkonsum hin kontrolliert werden. Ebenfalls das Reinschmuggeln ist schwer kontrollierbar. Es handelt sich aber auch nicht um eine Suchtklinik und trotzdem wird gerade bei späterer Ankunft in der Klinik auf alkoholbedingte Ausfälle geachtet.
Umfangreicher Alkoholgenuss ist sicher nicht förderlich für die Therapie und das wird von allen Therapeuten die ich getroffen habe auch deutlich so kommuniziert. Aber hier gilt das Stichwort Eigenverantwortung!
Viele Patienten komme mit einem krankhaft geminderten Selbstbewusstsein in die Klinik und natürlich ist ein Kernpunkt die Steigerung desselben auf ein gesundes Maß. Das spüren natürlich auf die Menschen aus dem persönlichen Umfeld außerhalb der Klinik. Ich würde mich jedoch nicht als charakterlich verändert darstellen und bekomme auch kein derartiges Feedback aus meinem Umfeld.
Ich wünsche Ihnen dennoch alles Gute und Kraft mit dieser sicherlich nicht einfachen Situation umzugehen.

Mir wurde geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Chiemsee therapiert mit)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Stuhlübung mit Arzt als Urlaubsvertretung unvergesslich)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Viele Möglichkeiten)
Pro:
Kursangebote Chiemsee Essen / Ärztin
Kontra:
Der Chefarzt
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

2013 hat es mich durch eine Firmenfusion aus der Bahn geworfen. Burnout mit Tinnitus, Schlaflosigkeit, Depressionen etc. etc. Erstaunliche 10 Wochen behielten sie mich in Prien und das war gut so. Die Auszeit, eine Umsetzung, die Behandlungen in Prien und der Chiemsee haben mich wieder hergestellt. Heute stehe ich wieder fest im Berufsleben.
Was ich anders machen würde, wenn ich nochmal rein müsste: Keinen Therapeutenwechsel mehr probieren!!! und mich mit den Anfänger-Therapeutinnen zufrieden geben. (Habe mit einem Buch von der Wardetzki "Kränkung am Arbeitsplatz" an mir gearbeitet. War rückblickend auch sehr effektiv!)
Nicht auflehnen gegen etwas, was nicht passt sondern genießen. Schwimmen, Malen, Walken, Reiten, Fisch essen gehen am See und das gute Essen der Klinik genießen. Freundschaften schließen, aber aufpassen mit wem.
Vom Achtsamkeitskurs zehre ich heute noch. Auch wenn ich die Übungen nicht mehr mache. Aber ich habe gelernt, dass es gut ist, in der S-Bahn mal nicht Zeitung zu lesen sondern die Augen zu schließen und auf meinen Atem zu hören.
Zum Malen habe ich keine Zeit mehr, aber ich denke noch sehr gerne an die Malstunden mit dem üppigen Angebot an Farben und Möglichkeiten zurück.
Danke Haus Roseneck!!!

1 Kommentar

FuerteMarie am 28.11.2017

Ja, der Dr. H.... . Jeder Kommentar, der von ihm kommt, hat einen ganz speziellen Grund - so meine Erfahrung. Vll. nicht immer passend in Patientenaugen, aber ich bin mir sicher, er weiß genau was er tut. Ich halte sehr viel von ihm - in meinen Augen hat er wirklich wirklich Ahnung.

Gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Freundlich
Kontra:
Viele ausfälle
Krankheitsbild:
Anorexie nervosa
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Sehr offen und freundlich

1 Kommentar

S0phie am 04.06.2017

Hallo, ich geh wahrscheinlich auch bald aus dem gleichen Grund in diese Klinik - könnte ich Dir noch privat ein paar Fragen stellen? Würde mich sehr über eine Nachricht von Dir freuen! :)

Top Aufenthalt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Konzept ist absolut stimmig. Toller Ausgleich zwischen Therapie, Sportprogramm und Erholung.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich bin wirklich zufrieden! Das Therapeutenteam geht auf einen ein! Sie machen sich viele Gedanken, wie die Krankheit bestmöglich behandelt werden kann und das Cotherapeuten-Team ist im Notfall auch immer ansprechbar!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich war 5 Jahre lang von Nasenspray abhängig und völlig überwältigt, wie ernst das genommen wurde und nun kann ich berichten, dass ich seit meinem Klinikaufenthalt kein Nasenspray mehr benutzt habe!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Alle Kurse, die angeboten werden, empfand ich als klasse. Leider kommt man oft nicht so schnell in ein paar gewünschte Kurse rein und man muss 1-3 Wochen warten. Aber jeder Wunsch wird direkt aufgenommen!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Als Privatpatient mit Zugang zur Lounge kann man nur wunschlos glücklich sein! Die Zimmer sind top! Immer sauber, aufgrund eines tollen Reinigungsteams. Schwimmbad ist super. Man hat sehr viele Chancen sich in dieser Klinik sportlich zu betätigen.)
Pro:
Gesamteindruck
Kontra:
Wartelisten für manche Kurse
Krankheitsbild:
Angststörung, Soziale Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einer Angststörung und einer sozialen Phobie in der Klinik gewesen und bin absolut begeistert von diesem Aufenthalt. Alles hat gepasst. Das Programm, die Räumlichkeiten und das Therapeutenteam. Wenn man negative Punkte sucht, muss man wirklich auf hohem Niveau meckern. Das Einzige, was etwas schade war, waren die Wartelisten für ein paar Kurse. Ansonsten kann ich wirklich nur Positives berichten. Ich würde die Klinik jedem weiterempfehlen. Man kann sich dort nur wohlfühlen. Jeder kümmert sich um einen und das komplette Personal ist freundlich und hilfsbereit. Es gibt ein tolles Kursangebot und man kann viel ausprobieren!
Man wird direkt mit den Ängsten konfrontiert in Form von Expositionen.
Also: Top Aufenthalt!

Raus aus dem Zwang!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Hätte mir mehr Einzeltherapiestunden gewünscht. Manche Angebote sind so begehrt, dass man erst nach Wochen in deren Genuss kommt. Bei Erkrankung eines Therapeuten stehen kaum Vertretungen zur Verfügung.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Glgtl. lange Pausen zwischen den Therapieeinheiten lassen sich vermutlich bei der Größe der Klinik nicht vermeiden. Die Kommunikation von Befunden und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen ist stark verbesserungswürdig.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Öffnungszeiten von Café und Lounge sind allerdings unverständlich.)
Pro:
Therapiekonzept, Freundlichkeit des Personals auf allen Ebenen, Wohlfühlumgebung innerhalb und ausserhalb der Klinik
Kontra:
Der Spardruck, der auf der Klinik lastet, ist spübar.
Krankheitsbild:
Zwangshandlungen und -gedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach einer Jahrzehnte langen Vorgeschichte musste ich im Sommer '16 erst tief fallen, um schließlich Mut zu einer stationären. Behandlung zu fassen. Die hochdosierte Einnahme eines Antidepressivums half mir nach anfänglichen Nebenwirkungen dabei, meine grenzenlose Furcht vor "Expositionen" - einem verhaltenstherapeutischen Konzept der Konfrontation mit angstauslösenden Situationen - zu überwinden. Nach Literaturrecherche entschied ich mich für die Klinik Roseneck. Hauptargumente waren die hervorragende Reputation von Herrn Prof. Voderholzer und die Kompetenz von Frau Dr. Godau, mit der ich ein Vorgespräch geführt hatte.
Bereits die Aufnahme vermittelte das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Co-Therapeuten und Therapeuten strahlen Empathie und Verständnis aus. Meine anfängliche Vorstellung, spätestens nach 4 Wochen wieder daheim sein, wurde durch die Gespräche mit den Mitpatient(inn)en schon bald korrigiert. Die als zu langsam empfundene Herangehensweise an das Krankheitsbild und Konzentration auf das körperliche und geistige Wohlempfinden, erwies sich im Nachhinein als der Königsweg. Als extrem hilfreich empfand ich die vielen offenen Gespräche mit Leidensgenossen, während derer auch gemeinsam über skurrile Situationen gelacht werden konnte, die man bis dato mit niemandem hatte teilen können. In der 3. Woche begannen die von mir so gefürchteten Expositionen, die dadurch, dass sie in meinem Fall nicht zu den erwarteten Panikattacken führten, nach und nach ihren Schrecken verloren. Meine Befürchtungen, somit ein "Therapieversager" zu sein, bestätigten sich nicht. Offenbar lassen sich neue Verhaltensweisen auch ohne Angst-Konditionierung erlernen. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle den Kurs in "Therapeutischem Klettern", die Qualität der Physikalischen Abteilung und den hohen Anspruch der Küche. Ein Highlight waren zudem die Kurse bei Herrn Dr. Sharma.
Nach 7 Wochen wurde ich entlassen, um das Gelernte zu Hause umzusetzen: Bisher mit großem Erfolg!

Hier wird einem geholfen (wenn man es selbst will)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (evt. fehlt Kraftraum in der Schlechtwetterzeit)
Pro:
Therapeutisches Konzept
Kontra:
zu gutes Essen (man nimmt leicht zu)
Krankheitsbild:
Generalisierte Angstströung und Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 Wochen wg. generalisierter Angststörung und Zwangsgedanken in der Klinik Station C5. Ich kann nur Bestes berichten vom Essen über Reinlichkeit bis hin zu den Therapeuten. Das A und O ist ja sowieso, dass man sich drauf einläßt und selbst an sich arbeitet. Das Konzept ist schlüssig und man hat immer das Gefühl, dass alles was mit einem gemacht wird irgendeinen therapeutischen Hintergrund hat. Die Lage der Klinik ist sowieso überragend. Das einzige was mir etwas gefehlt hat ist ein Kraftraum an dem man auch am WE trainieren kann. Aber man kann ja auch so unzählige Möglichkeiten in der Umgebung nutzen.
Wenn wieder: Dann nur Roseneck.

Jederzeit wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein kompetentes Spitzenteam auf Station 3)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
fachliche Kompetenz
Kontra:
fehlender Park
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist einfach super!! Angefangen von den Therapeuten über die Cafeteria bis hin zum Reinigungspersonal - ganz besonders der Station 3!!
Ich danke meinem Lieblingsteam der Station 3 für fast 10 Wochen Spitzentherapie und -begleitung!!
Einziger Nachteil; die Klinik liegt in mitten eines Wohngebietes. Leider ist keine Parkanlage um die Klinik bzw. angrenzend an der Klinik.
Bis zum Inn sind auch einige Gehminuten zu absolvieren.

Es lohnt sich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
weitreichendes Therapieangebot
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

10 Wochen - es hört sich lange an, doch ging die Zeit unglaublich schnell vorüber. Das Therapieangebot ist sehr vielseitig und vielschichtig und reicht von Einzeltherapien über Gruppentherapien (u. a. speziell ausgerichtet auf das Krankheitsbild), Gestaltungstherapie, Entspannungstherapien, Biofeedback bis hin zur physikalischen Therapie und Sporttherapie wie bspw. das therapeutische Klettern.
Die Zeit war sehr intensiv und anstrengend für mich. Die Mühe und lange Dauer waren es wert und hat mich ein großes Stück von meinem Zwang entfernt. Wichtig ist, dass man sich darauf einlässt mit allem was dazu gehört.
Für mich war der Aufenthalt unglaublich lohnenswert, die Atmosphäre total angenehm, die Therapeuten und Ärzte sehr kompetent - ich habe mich rundum wohlgefühlt.

Jederzeit wieder!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Eigentlich alles!
Kontra:
Das Essen
Krankheitsbild:
BED
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von November 2016 bis Februar 2017 auf der Station R2 in Rosenheim. Die 11 Wochen dort waren die wichtigsten, aufschlussreichsten und natürlich auch anstrengensten Wochen in meinem Leben.

Bereits am Tag der Ankunft geht es dort richtig los. Man checkt ein, erledigt etwas Bürokratie am Empfang und dann geht es auch schon los. Ich habe direkt einen Termin bei meiner Bezugstherapeutin gehabt. Hier ging es erst mal um ein paar grundsätzliche Dinge. Aufbau des Therapieplanes. Inhalt, was ist mir wichtig, was halte ich für sinnvoll, was gibt es überhaupt. Man muss hier also neben seinem Pflichtprpgramm Eingeninitiative zeigen. Anschliessend ein Termin bei einer Ärztin. Dort wird man gründlich untersucht, nach Medikamenteneinnahmen etc. gefragt.
Die Klinik bietet verschiedene Therapieformen an. Einmal pro Woche hat man auf jeden Fall ein Einzelgespräch. Darüber hinaus gibt es diverse Gruppentherapien die fester Bestandteil der Therapie sind und thematisch getrennt sind. Alle für sich sehr wichtig, interessant und mit so manchem "A-ha-Effekt" verbunden.
Darüber hinaus gibt es diverse Sportangebote, die von Sporttherapeuten geleitet sind und auf sowohl das Krankheitsbild als auch auf die körperliche Verfassung zugeschnitten sind. Dazu kommen Gestaltungstherapie und Lehrküche. Alle Gruppen bzw. Therapien werden von kompetenten und auch sehr netten Therapeuten geleitet. Natürlich sind die Therapien sehr anstrengend, und bei den meisten fliessen auch reichlich Tränen. Aber wie schlecht es einem auch zwischendurch gehen mag. Man wird immer aufgefangen. Durch die CO´s, die Therapeuten und auch durch die Mitpatienten. Vorraussetzung für einen Therapieerfolg ist, dass man sich darauf einlässt. Natürlich gibt es Regeln. Und natürlich schreit man nicht immer Juhu bei den Regeln. Aber sie machen Sinn. Ich habe die Klinik nach 11 Wochen gestärkt und als ein neuer Mensch verlassen. Sollte es widererwarten noch mal nötig sein, stationär zu gehen, dann nur nach Rosenheim!

700 Gramm - Gewichtskurve pro Woche (gerne auch mehr ) und Verhaltenstherapie ohne wirklichen Tiefgang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Freundliche Rezeption und gutes Essen
Kontra:
Therapeutisches Konzept
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War insgesamt 12 Wochen wegen Anorexie auf der Station A8.
Es musste von Anfang an wöchentlich 700 Gramm oder mehr zugenommen werden. Es wurde verhaltenstherapeutisch gearbeitet - wer aus der Gewichtskurve fällt, wird sanktioniert.
Es waren unglaublich viele Patienten schon mehrmals auf dieser Station - sie nehmen zu -werden entlassen und kommen wieder. Es wird nicht in die Tiefe geschaut....es gibt verschiedene verhaltenstherapeutische Konzepte, die durch gezogen werden.
Gut gefallen hat mir mein Bewegungstherapeut, eine Tanztherapeutin und meine Biofeedback Psychologin....immerhin!
An der Rezeption waren die Mitarbeiterinnen stets freundlich und hilfsbereit.
Würde NIE mehr in diese Klinik gehen - mir haben Individualität und auch tiefenpsychologische Ansätze
gefehlt. Es war mir eindeutig zu verhaltenstherapeutisch und zu unpersönlich. Patienten kommen und gehen ohne wirklichen Interesse. Echt schade!