Abkassiert und schikaniert - Finger weg von den Privatkuren
- Pro:
- die Therapeuten, die Leistung der Küche
- Kontra:
- Management, Verweigerung von Zusatzleistungen, Gleichgültigkeit, nur finanzielles Interesse
- Krankheitsbild:
- Asthma, Osteoporose, schwere Erschöpfung
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Die wenigen Anwendungen habe ich als positiv erlebt.
Sie wurden durch d. Missmanagement u. d. Schikanen bei den Privatkuren i. d. Schatten gestellt. Nach Bezug d. kleinen Zimmers m. Aufpreis habe ich v. Chefarzt bei d. Visite erfahren, dass alle zusätzlichen Anwendungen gegen Aufpreis (im Internet beworben) nicht gebucht werden können. Diese Therapien waren für meine Buchung entscheidend. Mir ging es in den 3 Wochen oft sehr schlecht. Desinteresse von Seiten d. Klinik. Der 2. Coronatest wurde schon als zu viel empfunden. Nur ein Mal i.d. 3 Wochen gab es etwas menschliche Zuwendung, das waren die beiden Tanztherapiestunden bei Fr. M.
Zum Teil wurden d. Verordnungen des Arztes v. d. Terminierung ignoriert, teilweise gab es angeblich keine Kapazitäten. Die Kurse waren aber deutlich unterbesetzt (1-5 Teilnehmer/innen). Patienten erschienen nicht zu ihren Anwendungen. Atemtherapie fand z.B. am 06.01.26 mit ca. 4 Teilnehmern statt. An diesem Tag hatte ich keinen Termin. Die Schlusszahlung stand 3 Mal auf meinem Terminplan. Die Mitarbeiterin i.d. Terminierung
(Fr. R.) ist unfreundlich u. stur aufgetreten. Auf meine höfliche Bitte reagierte sie in pampig-aggressivem Ton. Alles sei bereits festgelegt worden u. nicht veränderbar: "Das bekommen Sie nicht. Das hätten Sie sich vorher überlegen müssen.“ Termine zu meinem Nachteil konnte sie verändern. Patienten m. großer Privatkur erhielten z.T. Wunsch-
termine noch am ersten Tag, anderen wurden alle Aufpreisanwendungen verweigert. Entscheidend ist hier d. Sympathiewert, nicht d. medizinische Bedarf. Die Klinik-
leitung duldet d.Machtmissbrauch der Mitarbeiterin. Der Chefarzt sagte, es täte ihm leid, aber er habe darauf keinen Einfluss. Kassenpatienten wurden sehr verwöhnt
u. äußerten sich zufrieden. Mir sagte man, ich mache das hier „zum Spass u. Vergnügen“.
Das ist eine Klinik und nicht d. Club Méditerranée. Ich hätte dringend Hilfe gebraucht. Angeboten werden die Privatkuren weiter; d. Zusatzeinnahme ist zu verlockend. Am Abreisetag hat mich d. bestellte Taxi nicht zum Bahnhof mitgenommen, weil d. Klinik nur 3 Fahrgäste gemeldet hatte (ich stand auf d. Liste ganz oben)
Man hat sich nie entschuldigt, deshalb gehe ich davon aus, dass d. Verhalten mir gegenüber Absicht war.
Auch als Selbstzahler/in hat man Wohlwollen u. Respekt verdient. Ich fühlte mich i.d. GSH abkassiert und als Mensch verachtet. Das Missmanagement der Klinik wurde von mir mehrfach vor Ort angegesprochen.


2 Kommentare
Sehr geehrter Santara,
es tut uns leid zu hören, dass Sie negative Erfahrungen bei uns gemacht haben. Wir bedauern zutiefst, dass Sie sich unfreundlich behandelt und nicht ausreichend unterstützt gefühlt haben. Das entspricht in keiner Weise unseren Ansprüchen und Werten. Dafür möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen.
Wir nehmen Ihre Rückmeldung sehr ernst und haben eine interne Überprüfung durchgeführt. Bedingt durch die Anonymität können wir nur erahnen, um welchen Sachverhalt es sich handeln könnte. Allerdings ist daran auch zu erkennen, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handelt.
Die von Ihnen vorgetragenen Punkte weichen teilweise erheblich von den Schilderungen der befragten Kolleginnen und Kollegen ab. Daher möchten wir Ihnen anbieten, Ihre Situation in einem persönlichen Gespräch detaillierter zu schildern, damit wir gezielt auf Ihre Punkte eingehen können.
Falls gewünscht, können wir auch einen neutralen Ansprechpartner für den weiteren Verlauf benennen.
Mit freundlichen Grüßen
Torben Walluks
Geschäftsführer