Traumastation A5
Moin,
warum ist man auf der Traumastation/A5 nur 6-8 Wochen (Stand 2026)?
In anderen Klinken ist man 10-12 Wochen auf einer Traumastation.
6-8 Wochen ist doch sehr kurz (erster Traumaklinikaufenthalt und bei Traumakonfrontationen, zweiter Aufenthalt).
Hat es mit der Ökonomie, Klinikfinanzen oder den gesetzlichen Krankenkassen zu tun?
Wahrscheinlich können so mehr Traumapatienten durch geschläust werden = mehr Geld für die Klinik und
kurze Wartelisten von 6 Monaten.
Bei Trauma ist es riskant so kurze Aufenthalte zu planen.


am
Hallo, das Konzept der A5 ist nach Luise Reddemann ausgerichtet.
Stand: mein letzter Aufenthalt endete mit Beginn des corona-shutdowns) gab es 2 Einzel wö. mit der Therapeutin/Therapeut. Dort ist Raum für persönliches, Traumata etc. Ein weiteres Einzel hat man mit seiner Bezugspflege. Dort geht es oft um ganz praktische Dinge, wie Skills, Ressourcen, Protokolle/ Anspannungskurven... Bei Bedarf ist das ganze Team Ansprechpartner.
In den 2 Gruppenterminen wö. werden Infos zum Krankheitsbild, Behandlungsverfahren usw besprochen (Psychoedukation). 4x wö. gibts Immaginationstraining, um den Schreckensbildern gute Bilder entgegensetzen zu können.
in der 14-tägigen Ressourcengruppe gehts um Skills, konfliktlösung, Angstkreislauf...
weitere Angebote sind Bewegung (z.B. 2x Stationssport, Tänze, Manschaftssportgruppen, Schwimmen, Wassergym..., Entspannung (PMR, Qi-Gong, achtsamer Spaziergang, Eutonie...), Aromatherapie uvm. Sehr empehlenswert!