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Zentrum für Psychiatrie Die Weissenau

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Weingartshofer Straße 2
88214 Ravensburg
Baden-Württemberg

2 von 9 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
schlechte Erfahrung
Qualität der Beratung
keine gute Beratung
Medizinische Behandlung
schlechte Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
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10 Bewertungen

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Auffanglager mit Therapie nach Schema F

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich möchte Therapie machen! Nicht zeit absitzen)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Freundliches Personal
Kontra:
Keine individuelle Therapiegestaltung, Fließbandabfertigung nach Schema F, viele hoffnungslose Fälle die immer wieder eingeliefert werden
Krankheitsbild:
Alkoholkrank Depression
Erfahrungsbericht:

Patienten werden hier alle mach Schema F durchgeschleust. Großteil der Patienten kommen auf richterliche Anordnung oder sind einfach froh n Bett und essen zu bekommen. Wenig therapiemotivation von beiden Seiten.
Freundliches Personal, das oft Pause macht und des Öfteren einen überforderten Eindruck vermittelt.

Falsche Diagnosen, Drohungen, Verleumdung

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Gutes Essen, Nette Betreuer (manche !)
Kontra:
Leider alles andere
Krankheitsbild:
Total Gesund
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde nach einem Streit zur ´Kriesenintervention´ auf die Station 2082 des ZfP Weißenau aufgenommen.
Die Polizei brachte mich damals auf die Station, wo ich direkt von einem Arzt/Psychologen und Pflegern empfangen, und nach gefährlichen Gegenständen durchsucht wurde. Dieser Schloss sofort die Türen ab als mich die beiden Polizisten reingebracht hatten.
Es gab ein kurzes Gespräch-- das war´s. Dann wurde ich für einen Tag dort eingesperrt. Es kam zu keinen Weiteren Gesprächen, dennoch diagnostizierten die Ätzte bei mir eine Störung des Sozialverhaltens, was in dieser Kurzen zeit, und mit nur einem Gespräch nicht zu erkennen gewesen wäre ! Die Zfp Weißenau arbeitet sehr viel mit ´Zwang` und richterlichen Beschlüssen, mit denen sie auch mich zu einer Therapie zwingen wollten.
An dem Tag als ich dort war durfte ich nicht raus (habe auch versucht abzuhauen) und wurde Ständig Kontrolliert, selbst Nachts haben sie mein Zimmer regelmäßig kontrolliert.
Am Abend wurde ich dann mit unbekannten Medikamenten in Flüssiger form ruhiggestellt, die sie mir, wenn ich sie nicht freiwillig eingenommen hätte, unter zwang verabreicht hätten.
An den Kippfenstern (es gab nur solche) waren Metallstifte in die wand geschraubt, damit man sie nur einen Spalt öffnen konnte. Und die Türen wurden nur dann geöffnet (falls ein Pfleger durch musste) wenn Ich weit weg davon war, dies sagten sie mir auch, denn Ich wollte auf keinem fall dort bleiben. Habe es aber nicht geschafft abzuhauen.
Meine Meinung zu den Ärzten ist, dass sie sich nicht mit den Patienten befassen, und ihre Fehldiagnosen auch nur desshalb stellten, um mehr ´zahlende Kundschaft´ zu bekommen, und um diese auch mit einem Gerichtsbeschluss zu einer Therapie zwingen, was mir auch oft angedroht wurde.
Jeder nicht Psychisch Krank ist (das soll keine Beleidigung sein !) merkt, was für Verleumdungen die Ärzte dort über die Patienten Schreiben.
Positiv war, dass man Tägl. zwischen 3 Verschiedenen Menü´s beim Essen wählen konnte, und das essen auch sehr gut war.
MfG. T.

keine Angst mehr vor Psychiatrie

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Pflegepersonal
Kontra:
---
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mai 2012 wurde ich wegen schwerer depressiver Episode / Angststörungen von meinem Hausarzt in die ZfP Weissenau überwiesen.
Als ich auf Station 11 kam war ich erst weniger begeistert: 3 Bett Zimmer, Gemeinschaftsduschen ( immerhin m/ w getrennt).
Habe mich dann schnell eingelebt. Raucherraum vorhanden, sowie großer Aufenthaltsraum mit Fernsehn und Küche mit Kaffeeautomat.
Nach der Aufnahme wird man medikamentös eingestellt, und es wird ein Therapieprogramm erstellt.
Besonders die Ergotherapie empfand ich als hilfreich.
Die schöne Parkanlage war für Spaziergänge bestens geeignet.
Das Essensmenü ( man konnte aus tägl. 3 Menüs auswählen)
war qualitativ wirklich gut.

Die Betreuung des Pflegepersonals empfand ich als kompetent und vorbildlich, gerade wenn man mal wieder einen Hang-over hatte.
Leider ist die ärztl./ psy. Beratung etwas zu kurz gekommen.

Positiv war auch der Kontakt zu den Mitpatienten, man fühlt sich mit seiner Krankheit nicht allein.
Insgesamt haben die Medis gewirkt, wurde nach 7 Wochen entlassen. Seither keine Angst mehr vor der Psychiatrie, ich kann die ZfP Weissenau nur weiterempfehlen.

ZFP WEISSENAU ohne gute Erfahrungen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts positives
Kontra:
alles eine Kathastrophe
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich hatte 2010 einen Aufenthalt in dieser Klinik auf Station 56.
Ich sollte zur Überbrückung von meinem Hausarzt, bis zu meinem Kuraufenthalt dort einige Wochen verbringen.
Mir ging es schlecht weil ich Beziehungsprobleme und Probleme an der Arbeitstelle hatte.
Ich hatte ein kurzes Aufnahmegespräch mit einem Arzt ansonsten hatte ich während des gesamten Aufenthaltes KEIN Arztgespräch mehr.
Das Pflegeteam zeigte an mir auch kein Interesse, auch bei anderen Patienten hatte ich das Gefühl , dass diese nicht intensiv betreut werdenwie tlw.erforderlich.Zwischen einzelnen Patienten werden so grosse Unterschiede gemacht in Behandlung und tlw.fehlendem freundlichen und respektvollem Umgang.Oft verbringt das Pflegeteam ZUSAMMEN Ihre Zeit beim Rauchen, das Stationszimmer ist dann geschlossen oder beim "quatschen"in diesem Zimmer.Nicht nachvollziehbar.
Nach meiner Entlassung erhielt mein Hausarzt und auch der weiterbehandelnder Arzt in der Kureinrichtung einen Arztbericht von dieser Klinik.Da ich ,wie schon erwähnt mich mit keinem Arzt unterhalten habe, war ich schockiert als ich darin lesen musste, ich hätte eine " Persönlichkeitsstörung".
Mein Hausarzt empfahl mir sofort dies zu monieren und ändern zu lassen.
Ich telefonierte mit dem Sationsarzt und fragte Ihn, weil er dies unterzeichnet hat, a) wie er dazu kommt und b) bat Ihn dies sofort zu ändern .
Dieser reagierte sehr heftig und unfreundlich, "dass dies seine Einschätzung ist und das dies so bleibt".Ich sagte, wenn dies nicht geändert wird und nicht wahrheitsgemäss dokumentiert wird, werde ich einen Rechtsanwalt nehmen.Dies war Ihm am Telefon egal.Doch intern war Ihm das wohl doch nicht egal, denn wenige Tage später erhielten meine weiterbehandelnden Ärzte eine komplett abgeänderte Version dieses Arztberichtes.
Ich war das erstemal in einer Psychiatrie.Und diese ZFP Weissenau und diese Station/Arzt kann ich nicht weiterempfehlen.Im Gegenteil ich war entsetzt nach meinem Aufenthalt.Auch habe ich während meines anschliessenden
Kurauftenhaltes ganz tolle Erfahrungen mit Ärzten und Pflegepersonal machen dürfen.Also es geht anders!!!!!

Warum handeln Ärzte so ??????

Klinischer Fachbereich: Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Physiotherapie
Kontra:
... viele Medikamente, nicht gerade freundlich
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Anfangs hatte ich einen guten Eindruck. Die Ärztin die mich untersuchte war sehr nett, sorgsam und offen. Diese ging aber am zweiten oder dritten Tag, leider. Der andere Arzt, der nun für mich zuständig war, war eine Katastrophe. Kurz vorher war ich in einer Kur Klinik in der, durch eine Fehldiagnose festgestellte Krankheit "Dissoziative Erkrankung", ganz klar widerlegt wurde. Doch dies war nicht von Interesse für die Ärzte von der Weißenau. Sie untersuchten nicht, was ich wirklich habe, sondern in die Dissoziative Erkrankung hinein. Ich wollte so viel wie möglich noch selber gehen. Doch bekomme ich, bei jeglicher Anstrengung, spastische Krämpfe. Zu diesem Zeitpunkt versuchte ich dies soweit wie möglich zu unterdrücken, aber es gelang mir immer weniger. Fakt ist von vier stärkeren Anfällen wurde nur einer registriert. Dieser wurde so hingestellt, dass ich die Öffentlichkeit brauche für so einen Anfall. Mein Muskelzucken wurde als Dissoziativer Anfall hingestellt. Mein Mann versuchte mit den Ärzten zu sprechen, doch diese gingen nicht darauf ein. Man nahm uns generell nicht ernst als Patient. Meine Mitpatientin (ca. 2-3 mal zehn Tabl. am "Tag") wurde so angegangen, dass sie mehrmals weinend im Zimmer sas. Ich versuchte sie so gut wie möglich zu trösten. Von anderen Mitpatienten erfuhr ich, dass es Ihnen ähnlich erging. Wiso sind manche Ärzte dermaßen gemein und arrogant uns Patienten gegenüber? Inzwischen war ich bei einem anderen Psychotherapeuten, der mir wieder belegte, dass ich psychisch völlig in Ordnung bin. Der Verdacht liegt zwar jetzt bei MS, doch muss ich nun für eine dritte Meinung, in Sache Psyche, sogar bis nach Mannheim. Manchmal frage ich mich, wie viele Gutachten man vorlegen muss, damit man endlich mit diesem Psychokram in Ruhe gelassen wird. Warum können manche Ärzte nicht einfach zugeben, dass sie nicht wissen was jemand hat? Es ist unverschämt es immer auf die Psyche zu schieben. Kein Patient erwartet Vollkommenheit. Aber eine Chance ....

Depression zum zweiten ZfP Friedrichshafen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Pflegekräfte sehr gut mit Sternchen)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Pflegekräfte sehr gut mit Sternchen)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Pflegekräfte Räumlichkeiten Lage
Kontra:
Behandlung nichts für Depressive
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider bin ich mit meinem Krankheitsbild Depression, oder Neudeutsch "Burn Out" schon fast ein alter Hase. Ich war 2009 9 Wochen in der Weissenau auf der "Depressionstation" und kann nur positives nennen. Von A wie Aufnahme bis Z wie zuhören, alles ist möglich wenn man selber sich öffnet und mitmacht. Heute möchte ich meine Bewertung auf die Station 2091 in Friedrichshafen ausweiten. Ich hatte ein zweites Mal einen nervlichen Zusammenbruch und kam in den gleiceh Abwärtstrend wie 2009. Bevor schlimmeres passierte begab ich mich in die Hände meines ausgezeichneten Hausarztes der mir riet in FN zu Dr. Y zu gehen, gesagt getan und schon war ich aufgenommen. Die Aufnahme war kurz und schmerzlos, freundlich und zuvorkommend. Auf der Station wurde ich vom Pflegepersonal mit Handschlag äusserst freundlich empfangen und durch die Station geführt. Ich erkannte schon bekannte Strukturen die ich von der Weissenau her kannte. Doch leider wurde mir recht schnell bewusst, dass die Mitpatienten unterschiedliche Krankheitsbilder aufwiesen. Dies wurde mir von dem Pflegepersonal auch bestätigt. Beim ersten Arztgespräch Dr. X mit einer Pflegekraft das Gespräch war objektiv, direkt und kurz von Dauer. Kannte ich anders 2009 wurde viel mehr auf mich eingegangen? Dies bestätigte sich wieder bei dem Gespräch mit dem Chefarzt (hier wurde die Medikation verändert ) und bei der Chefvisite wo ich gefragt wurde wie es weitergehen sollte???? Hier erwartete ich eigentlich mehr von der Ärtztlichen Seite! Ih entschied mich für den Heimgang und der häusslichen Ruhe da ich auf dieser Station eher Agressiv als ruhig werde, warum? Die unterschliedlichen Krankheitssymptome liesen es nicht zu, dass ich keinen Kontakt zu den anderen suchte und nicht zur Ruhe kam, weil manch Patient ein etwas lauteres Organ hatte das sich auch abends nicht abschalten lies. Ein Hoch auf die Pflegekräfte, alle Supertoll!! Danke! Aber das nächste mal wieder in die Weissenau!

Epileptologie -ZfP Weissenau-

Klinischer Fachbereich: Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gute Epileptologie? ZfP Weissenau - Meiner Meinung nach: NEIN! *1
(*1 = der folgende Artikel entspricht meiner Meinung, basierend auf den Erlebnissen auf Station 2033)

Mein ganzer Bericht zum nachlesen unter:

http://forum.epilepsie-netz.de/index.php?topic=12662.0

(Konnte ihn leider nicht in einer Kurzfassung schreiben)

keine guten erfahrungen............

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

auch ich habe die erfahrung in dieser psychiatrie machen müssen, dass dort mit viel psychopharmaka
gearbeitet wird.da man eh schon geschwächt ist, bleibt einem nichts anderes übrig als sich zu fügen.
in dieser klinik wird man eigendlich nur ruhig gestellt.
auch bei dem pflegepersonal bleibt einem oft nur der "mund offen stehen", diese
sind nicht professionell.(zumindest nicht auf station 54!)

Das Schlimmste ist überstanden

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
nichts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Zeitraum Februar bis Mai insgesamt 3 Monate lang
in der psychiatrischen Abteilung (11) der Klinik in Weissenau.
Der Aufenthalt war der vierte oder fünfte in Folge seit ca. 2002, genaues Datum unbekannt. Zuvor war ich 6 mal in weiteren
psychiatrischen Kliniken (ZI Mannheim, Privatklinik Ludwigsburg,
mehrfach in Memmiingen).
Ich leide seit 15 Jahren an einer sehr schweren bipolaren affektiven Störung. Insgesamt bin ich verzweifelt, weil sich
mein Zustand in 15 Jahren nicht nachhaltig verbessert.
Die weitere Stabilisierung meines Zustands basiert im wesentlichen auf Medikamentenbasis.

Es gab verschiedene Therapien in der Weissenau, an denen ich mitwirkte: Bewegungstherapie, Sporttherapie, PC Training.
Ergotherapie und lange Leerlaufzeiten.
Mein Eindruck ist: Jeder Therapeut glaubt, seine spezifische
Therapie ist die wichtigste und beste.

Der akute Status (7 Wochen ohne Stuhlgang, totale Panik)
besserte sich nach 8 Wochen, auch der Schlaf kam zurück.
Jedoch muß ich die essentiellen Dinge (z.B. Medikamente streng nach Rezept einnehmen) zuhause selbst durchführen.
Der gesamte Aufenthalt konnte nur so etwas ein Anfangs-
schub sein.

Das Personal ist sehr freundlich. Alles aber auch sehr bürokra-
tisch organisiert. Gerne hätte ich im gesamten Ablauf etwas
weniger Strenge gesehen.
Es könnte sein, daß mein Zustand nach dem Ende des Auf-
enthalts zu positiv eingeschätzt wurde, da ich halt ein guter
Schauspieler bin und immer versucht habe, kleine Humoresken
einzubringen.
Ich bin jetzt in keinem Falle manisch.
Ich werde Kontakt zu einigen anderen Patienten halten.

Im Notfall nach Ulm!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Pflege und Musiktherapie
Kontra:
Klinische Diagnostik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Mai 2008 kam ich mit einer Psychose auf die Kriseninterventionsstation der Weissenau. Leider wurde ich dort falsch behandelt und mit einer Depression als Diagnose entlassen. Es fanden dort keine klassischen Untersuchungen wie Kernspin, EEG und Liquor statt, die eigentlich notwendig gewesen wären.
Ich kann allen nur empfehlen, wenn wirklich Not am Mann sein sollte sich auf die Psychiatrie III in Ulm zu begeben, dort ist die Diagnostik auf dem neusten Stand der Wissenschaft und die Ausstattung besser. In der Weissenau wird man nur "verwaltet" und läuft halt so mit. Erstklassig war dort nur die Musiktherapie und die Pflegemanschaft.

3 Kommentare

patti62 am 02.01.2011

Weissenau: wird viel mit Zwang gearbeitet, Unterbringung per richterlicher Verfügung bei angeblicher mangelnder Krankheitsansicht, schlechte Diagnostik, kein CT, kein EEG.
Zuviel Medikamente, höchstdosiert.
Universitätsklinik im ZP Reichenau ist besser was Diagnostik angeht. CT usw. kein Zwang, sondern man geht auf den Patienten ein und macht Ursachenforschung.

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