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MediClin Seepark Klinik

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Sebastian-Kneipp-Straße 1
29389 Bad Bodenteich
Niedersachsen

81 von 126 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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195 Bewertungen

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Mut zu verändern auch an die Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Für mich der richtige Weg)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Therapeutin und Diätassistenten top)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Mann muss wegen allem um Hilfe fragen)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Mann muss viel selber in die Hand nehmen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Unterstützung von Menschen die ein Stück weit denn weg mit gehen
Kontra:
Was zahlen und viel drumherum passiert an die Patienten getragen werden so das druck und Hilflosigkeit entsteht
Krankheitsbild:
Anorexie
Erfahrungsbericht:

Von meiner Seite gesehen habe ich für mich viel erreichen können ,ich wahr bereit etwas zu ändern und hatte die Hilfe von Therapeuten,Schwestern und Diätassistenten.Ich konnte mich auf viel einlassen und es aushalten weil ich Motivation hatte endlich los lassen zu können.Trotzdessen das ich für mich spreche sehe ich auch was drum herum noch passiert,viele Leben ihre Essstörung aus weil sie es noch nicht so können und evtl mehr Hilfe und regeln brauchen,da wird öfter nichts getan weil die klaren Linien fehlen,es verschwindet essen und keiner sieht es weil es zu wenig Personal gibt,es wird gelaufen und nichts getan,bei einem kommt ein montor bei dem anderen nicht ,einer darf Ausnahmen haben der andere nicht dadurch entstehen Unruhen wie in gruppentherapien usw.Die Teams sind in 2 Teams und das sind 2 Welten ,das persönlich ist negativ denn die Linien die das eine Team hat ,hat das andere nicht.Zum Vergleich 2012 mit jede 3 Woche Chefarztvisiten und klären Linien,nicht soviel gemischt und nicht soviel Gruppen ist es jetzt hektisch sehr viele Patienten die sondiert werden ,in Rollis sitzen und Extras bekommen,was andere trigert.Es sind viele Beschwerden und klagen über Oberarztvisiten ,wo Mann nicht verstanden wird.So sehe ich persönlich denn Vergleich und es 2012 klarer ,strukturierter und nicht nur auf zahlen bedacht ist.Vorallem darf was die Essstörung betrifft nicht zwischen privat Patient und Kassen Patient eine Teilung geschehen,höchstens die Zimmer und Extras aber nicht was die Krankheit betrifft .Ich finde auch das die syntomatik bekämpft werden sollte aber auch das da hinter,und wenn es Menschen gibt die schlimmes erleben mussten auch ein Teil davon los lassen dürfen und nicht warten müssen um irgendwann denn richtigen platzt zu finden.
Ich bin sehr dankbar einige Menschen getroffen zu haben wo ich Sicherheit und vertrauen konnte,und die Erfahrung zu machen das es auch die anderen gibt .

1 Kommentar

Cavo-Ado am 23.07.2016

Liebe Rina4,

dürfte ich dir bzgl. des Konzeptes, der aktuellen Essstruktur in der Klinik sowie zu Therapien etc. noch ein paar persönliche Fragen stellen?
Bei mir steht ein Klinikaufenthalt an und ich möchte wissen, worauf ich mich genau einlasse... mein Störungsbild ist deinem sehr ähnlich...
Wäre richtig richtig klasse! Danke dir schon mal!
Liebe Grüße,
Cavo-Ado

Gutes Konzept, sehr gute Therapien

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (für mich war die Beratung optimal)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Teilweise haben sich Termine entweder überschnitten, oder aber durch den engen Zeitplan bekam ich echt Stress)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Verwohnt. Hier und da etwas Farbe wären vorteilhaft)
Pro:
Diätis, Psychologin, Stationsärztin, Personal schlechthin, Mitpatienten
Kontra:
Freizeitangebot, Mitpatienten, Preise in der Klinik
Krankheitsbild:
Binge Eating, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für fast sechs Wochen war ich in dieser Einrichtung zu Gast auf der Akutstation. Und ich muss sagen. Die Therapien (die meisten zumindest) waren bedarfsgerecht auf mich zugeschnitten.
Das Ernährungskonzept passt und funktioniert. Die psychologischen Einzelsitzungen sind zwar hart, aber haben mich einen großen Schritt voran gebracht. Selbst die Gruppensitzungen unter psychologischer Moderation waren sehr gut.

Gewöhnungsbedürftig ist für mich die Aufgabe sämtlicher Autonomie gewesen. Aber daran habe ich mich relativ schnell gewöhnt.
Was mir bis zum Schluss echt zu schaffen gemacht hat, war die Tatsache, das die Fenster in den Zimmern sich nur auf Kipp öffnen ließen. Sicherlich gibt es auch sehr schwere Fälle auf der Akutstation. Aber das könnte individuell abgestimmt werden.

Reha in der Seeparkklink

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Psycho u.Ergotherapien,sowie Entspannung und Sport
Kontra:
Flurgestaltung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 5 Wochen in der Seeparkklink wegen Depression. Von Anfang an erlebte ich auf meine Bedürfnisse abgestimmte Therapien.Ich empfand meinen Aufenthalt nach anfänglichen Schwierigkeiten als sehr entspannt und erfolgreich. Ich habe meinen Humor und Lachen wieder gefunden. Für eine gelungene Behandlung ist Eigenverantwortung und Einsicht zur Mitarbeit bei den Therapien notwendig. Hierzu trugen auch die fleißigen Putzfeen und die sehr gute Küche bei. Ich habe während meines Aufenthaltes viele nette,liebenswerte Menschen kennengelernt. Vielen herzlichen Dank an alle Therapeuten, Ärzten,Sozialmedizinischen Dienst, Empfang,Reinigung, Küche usw. Ich kann die Klinik weier empfehlen.

Super Klinik

Geriatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gesamte Klinik
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Magenbypass
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

super klinik. Sehr nettes Personal und Therapeuten. Zwar einfache Einrichtung aber immer sauber. Zum Fruehstueck und Abendbrot gab es Bueffett. Beim Mittag konnte man aus 3 Gerichten waehlen. Auch die Mitarbeiter im Speisesaal waren immer nett und zuvorkommend.Egal ob die Mitarbeiter in der medizinischen Zentrale im ersten Stock, die Putzfeen, der soziale Dienst, die Verwaltung,die Damen von der Rezeption und natürlich die Therapeuten : alle sehr verständnisvoll. ich würde jederzeit wieder hinfahren. Die Ärzte sind auch toll. Wenn in meiner Therapie etwas ist, was ich nicht kann ,wird mein Plan umgestellt.

Durchschnitt, ein Versuch jedoch Wert (AKUT)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (das viele negative wurde durch schöne Momente in der Musiktherapie wieder erträglicher gemacht, ansonsten wäre ich "weniger zufrieden")
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Einer gibt sich Mühe, der andere stellt sich lieber selbst dar, alles keine Doktoren sondern Assistenzärzte)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Keine Zeit zwischen den Therapiesitzungen oder Anwendungen, z.B. Einzeltherapie und 5 Min. später Aqua Gymnastik sind zeitlich und auch psychisch weniger möglich)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Es geht nicht darum das man Doppelzimmer hat, das ist in Klinik (akut) normal. Jedoch WIE die Zimmer sind. Eng, alt, teils auch sehr staubig (da kommen die lieben Putzfeen nicht nach bei so engen Zimmern mit 2 Personen))
Pro:
Diätassistentinnen, Kunsttherapie, Musiktherapeuten, Musikwerkstatt
Kontra:
Empfangsdamen, Diagnosestellung fragwürdig, med. Versorgung, Oberärztin
Krankheitsbild:
B inge Eating Disorder, Posttraumatische Belastungsstörung, Emotional instabile PS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer sich in einer akuten Phase seiner Essstörung befindet und lernen möchte anders mit dem Thema Essen/nicht Essen und den dahinter stehenden Gefühlen auseinander setzen möchte, ist dort ganz gut aufgehoben. Das Therapiekonzept bezüglich Essen ist absolut durchdacht und hat mir geholfen. Die Diätis sind, trotzt dem vielen Stress, freundlich und nett und verdienen ein großes Lob. Anders sieht das in anderen Teilen der Klinik aus. Es ist leider nicht immer ein Ansprechpartner da, gerade an Wochenenden und Feiertagen ist es ziemlich mau. Der Akutbereich insgesamt ist personell unterbesetzt und so waren die ganzen Wochen, bis auf wenige Ausnahmen unter der Woche, der Erwachsenen- / immer mit dem Jugendbereich zusammengelegt als Schwesternbetreuung. Bei einem Gespräch zur innerlichen Entlastung wurde so oft auf die Uhr geschaut das ich keine Lust mehr hatte. Außer bei zwei der Schwestern. Und da es hier schon in Bewertungen angesprochen wurde: JA. Meiner Meinung nach ist die OÄ wirklich falsch besetzt in ihrer Position. Besagte ist einfühlsam wie ein Stück Holz den Patienten gegenüber. Ich nehme aber an die Wirtschaftszahlen im Kopf behaltend ist sie richtig gut. Wenn ihr was nicht passt darf man schon mal abreisen. Schließlich sind wir nicht bei "Wünsch Dir Was" sondern bei "so isses" (Original Zitat auch von einer Schwester). Wenn man dann den Trick draußen hat mit ihr, geht es besser. Man sagt nur was sie hören möchte und gut! Das finde ich zwar sinnlos in so einer Klinik, aber man hat seine Ruhe.
Gruppentherapien waren i.O., auch wenn ich mich manches mal fragte wo denn dieser "geschützte" Raum sei von dem so viele sprechen? ;o)Therapeutisch war dieser nicht so gegeben wie ich es aus einer anderen Klinik kenne. Wohl und sicher gefühlt habe ich mich jedoch in der Musiktherapie, der Musiktherapeut ist einfach spitze! Und Musikwerkstatt (freiwillige Basis) ist einfach nur klasse! Solche Menschen braucht die Klinik viel mehr!!!!

Nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Die Damen am Empfang waren sehr nett.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

wir, ich hatte meine Tochter als Begleitungkind mit, waren im Sommer 2015 für 5 Wochen in dieser Klinik......waren froh wieder Zuhause zu sein.

Als wir ankamen war hier totales Chaos, unruhig und wir wurden mit vielen anderen Patienten in einen kleinen Raum gefercht. Da mussten wir dann warten bis wir aufgerufen wurden. Die Luft war unerträglich schlecht. Als wir dann drann war ging eigentlich alles ganz flott. Wir bekamen unseren Schlüssel und dann ging es auf's Zimmer........SCHOCK!!!!!!!!
Alt, schmutzig dreckige abgepulte Tapete, tote Mücken und Fliegen klebten auch noch drann. Der Teppich klebte, so das man nur mit Socken oder Hausschuhen drauf laufen könnte.
Das Bad ist in der Zeit stehen geblieben, irgendwann in den 70ern.
Die Betten und Matratzen ware genauso alt wie das Bad. Wohlfühlfaktor Null.

Ich bekam eine Wochen Plan, wo meine Therapien eingetragen waren. Diese wurden leider immer wieder geändert oder sind ausgefallen und dann war da nichts, also war ich wieder auf mich alleine gestellt. Das kam leider sehr häufig vor. Es gab keinen Ersatz.Die Therapeuten waren häufig der deutschen Sprache nicht sehr mächtig und teilweise sehr lustlos, anstrengend waren auch die Therapeuten Wechsel, entweder Urlaub oder Krank oder.....blablabla.
Es gab viel zu wenig Einzelgesprächen, Gruppengespräch waren meiner Meinung nach Sinnlos, weil kein richtiges Konzept vorhanden da. Ich hatte leider eine Mitpatienten die immer im Mittelpunkt stehen wollte und jedes Mal ging es um sie, es wurde aber auch nichts dagegen getan. Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben, das würde aber den Rahmen sprengen.

Was für mich sehr hilfreich war, waren einige meiner Mitpatienten. Wir haben uns immer gut unterhalten und haben uns gegenseitig aufgemuntert. Meistens han wir in Flasche gesprochen zu geschraubt und weggeworfen.....wer das versteht weiss wer ich bin.
LG vom Mann mit Taschenlampe und ich tanze meinen Namen nicht.....

Nie Wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Bei der Klinikauswahl)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Kurze zeit von Termin zu Termin)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Nicht nur altmodisch, sondern alt)
Pro:
Dr. Prielop, Schwester Thorsten und die Damen vom Sozialdienst
Kontra:
Auf Möbel (Betten, Lattenroste durch, stoffbezogene Matratzen) nicht achten, aber auf gestrichene Wände hinweisen
Krankheitsbild:
Freßsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ärztin: Fr. Dr. P. ist sehr zu empfehlen ! Einfühlsam, Verständnisvoll, dynamisch und sehr nett. Eine Ärztin mit der Man(n) reden kann und sein Anliegen und Bedürfnisse vortragen kann.

Die Klinik ist vom mobiliar her nicht die Neuste, und auch der “Hausdrachen“, zuständig für die Abteilung Hauswirtschaft ist klinisch Euro-Orientiert. TV kostet, Waschpulver kostet, Übergabeprotokoll der Zimmers, ansonsten werden Verunreinigungen in Rechnung gestellt. Auch von “ihr“ das ausdrückliche Verbot eines eigenen TV's.
Wenn jede Klinik so ist, dann möchte ich im Leben keine REHA mehr machen.

---Personen von der Adipositas Station die sich nicht waschen lassen und nachts in die Hose oder Pampers machen dürfen trotz Inkontinenz zur Wassergymnastik und die Vorlagen können dann dort schwimmen gehen. Bäh und dazu äußert sich von der klinikleitung auf beschwerden hin niemand.
Nicht zu vergessen das auch von außerhalb Baby's und ältere Selbstzahler das Bad nutzen.---

Das Angebot am sog. Kurpark-See ist dürftig, wird jedoch hoch gelobt. Um einen See kann ich überall in Deutschland oder im Ausland gehen, und brauche keine teure Reha dafür!

Bad Bodenteich: eine Durchgangsstraße mit Edeka, kik, Aldi, Lidl, ansonsten eine abgeschiedenen Landpartie.

1 Kommentar

MediClin Seepark Klinik am 18.04.2016

Guten Tag,

Ihr Kommentar ist erklärungsbedürftig.

Richtig ist, dass unsere Hauswirtschaftsleitung zu Beginn des stationären Aufenthalts immer eine Zimmerübergabe durchführt, um eventuell bestehende Mängel im Sinne unserer Patienten zeitnah zu beheben. Dieses Vorgehen findet großen Anklang und stellt eine wichtige Voraussetzung für einen angenehmen Aufenthalt dar.

Gebühren für Verunreinigungen werden nicht erhoben. Die Anmietung eines TV oder Telefons stelt eine Wahlleistungen dar, die nicht in den Pflegesätzen der Kostenträger enthalten ist, und daher von den Patienten bei Inanspruchnahme zu bezahlen sind. Es gibt aber alternativ die Möglichkeit, kostenfrei in einem der Aufenthaltsbereiche fern zu sehen.

Eigene Elektogeräte, z.B. Fernseher, dürfen in einer Klinik aus technischen Gründen und zur Gefahrenabwehr aus gesetzlichen nicht verwendet werden. Insbesondere gilt es, Gefahren durch Kurzschlüsse und damit verbundene Feuergefahr, abzuwenden. Daher werden alle in einer Klinik in Betrieb befindlichen Geräte regelmäßig durch externe Fachleute geprüft und mit einem Prüfsiegel versehen.

Die Anmerkungen bezüglich der Adipositaspatienten sind falsch und menschenverachtend.

Ulrich Fernim
Kaufmännischer Direktor

Seeparklinik ist sehr Gewichtsorientiert und stark davon beeinträchtigt

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Bei Bewegunsdrang sehr unmoralische Sanktionen)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Lage, Therapeuten,Wartezeit,Essen und Zimmer
Kontra:
Manche Schwestern,Hochbetten(im Rehabereich), Gewichtsdruck
Krankheitsbild:
Anorexia Nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Guten Tag,
Meine Tochter(15 Jahre alt)war letztes Jahr dort.
Die Aufnahme in die Warteliste verlief schnell und Problemlos.Der Anreisetag war sehr struturiert und flüssig.Da meine Tochter schlechte Erfahrungen,voher mit einer Klinik gemacht hatte,war ihr sehr mulmig zu mute.Doch ,die Damen am Empfang,waren sehr nett und man hat sich sehr um einen gekümmert.Wir empfanden die Klinik als vertrauenssicher und fuhren nach hause (3:30h). Das Essen ist für eine Klinik sehr zufriedenstellend und abwechslunsreich.Doch die Hochbetten im Rehabereich sind furchtbar,da durch die Madratze alles durchrutschen kann und es tiefe Spalen gibt,so muss man das Hochbett auseinander nehmen um die heruntergefallenen Dinge wiederzubekommen.Man kann sich sogar als Jungendliche nicht einmal aufsetzten.Trotzdem sind die Zimmer im großen um ganzen gut einbezogen.Die Duschvorhänge könnten nur etwas besser sein, da sie schon ziemlich alt aussehen und schmutzig sind.Der Großteil der Schwestern ist sehr Sympathisch und man kann nicht immer Verlangen, das sie gut gelaunt sind, allerdings könnten manche Schwestern besser gebildet sein über die verschiedenen Krankheitsbilder.Desweiteren ist es schwierig Medikamente gegen Erkältung,etc. zu bekommen.Die Therapeuten sind sehr oft krank und Vertretungen meist nicht vorhanden.Teilweise sind die Leher, in der Schule sehr lustlos und genervt.Die Preise, für wlan und Waschmaschine, sind unverschämt Teuer.Selbst Obst kostet was...Die Diatassistentinen sind zwar vertraunswürdig aber manchmal auch unmenschlich, wenn Eltern den langen Weg aussichnehmen und man noch nicht mal Spazieren darf oder gemeinsam Essen.Außerdem wird in dieser Klinik nur auf das Gewicht geachtet und bewertet, was sicherlich auch ein enormer Druck,für alle Anoraxie-Patienten ist. Nach dem Motto:Stopf die voll,dann darfst du raus und dich mal Bewegen.
Ich hoffe,ich konnte einigen Eltern oder zukünftige Patienten weiterhelfen.
Bei Fragen schreibt einen Kommentar!
LG
Füchsen

2 Kommentare

Löwentochter am 15.04.2016

Hallo Füchsen,
ich habe es ähnlich dort erlebt, vor allem, was den Gewichtsdruck betrifft. Bin deshalb vorzeitig abgereist und habe eine Klinik mit einem ganz anderen Konzept gefunden.
Hat es deiner Tochter denn trotzdem irgendwie geholfen? Ich habe von anderen dort mitbekommen, dass dort wirklich Patienten (vor allem sehr junge) kommen, wochen- und monatelang "aufgefüttert" werden (so nennen sie es auch selbst), dann nach Hause gehen, weil man nicht mehr verlängern kann und so keine Zeit mehr für die wirkliche Therapie ist. Ein Jahr später kommen sie dann - heruntergehungert - wieder und es beginnt von vorn. Haben sie sich gegenseitig erzählt und war auch okay für sie. Fand ich irgendwie traurig.

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Gute Klinik für selbstständige Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Lage, Möglichkeit der Kommunikation mit Therapeuten, Hilfsbereite Rezeption
Kontra:
Abstimmung Therapeut-Arzt-Schwestern nicht optimal, sehr laute Lobby durch Kindergeschrei
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Seeparkklinik liegt am Rande eines herrlichen Parks, der zu kleinen Spaziergängen einlädt. Die Lage ist wirklich klasse. Die Klinik selbst könnte meiner Meinung nach modernisiert werden. Ich finde die Zimmerausstattung und die Gänge doch recht simpel. Aber das ist nebensächlich. Nun zu dem Wesentlichen: Mir haben die Therapien geholfen. Die Psychotherapeuten waren kompetent und der Therapieplan wurde zusammen mit mir abgestimmt. Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Ärzte nicht immer Hand in Hand mit den Psychologen zusammen arbeiten. Mir scheint, dass es ein Kommunikationsproblem gibt. Das ist für mich als Patient wirklich nicht schön, mitzuerleben, wenn Kollegen über andere Kollegen mit den Augen rollen. Aber an und für sich ist das Klinikpersonal bemüht und hilft gern weiter. Die Rezeption ist sehr kompetent, schade jedoch um die Öffnungszeiten. Ich weiß, dass die Damen an der Rezeption ganz schön unter Druck gesetzt werden, pünktlich zu schließen. Schade, eine Stunde länger am Nachmittag hätte mir so manches Mal das Leben erleichtert. Sehr schön sind übrigens die Ausflüge, die man zusammen mit anderen Patienten unternehmen kann!
Im Großen und Ganzen, kann ich die Klinik aber jedem empfehlen, der schon bereit ist an sich zu arbeiten, denn ohne diese mentale Einstellung ist jede Therapie wirkungslos.

Einfach nur ekelig!!!!!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015 Dzemb   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kam nicht zur Behandlung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (hektich hetzend)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (ekelig, schmutzig möbel abgenuzt)
Pro:
Die Rezeptionistin hat sich super unser angenommen leider den namen vergessen
Kontra:
Die Leitung gesteht keine Fehler
Krankheitsbild:
Psychosomatische Reha
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

So nun habe ich Zeit mal meine Meinung abzugeben,etwas spät, aber ich mache es dennoch.Ich bin angereist,mit 2 Stunden Verspätung,das leider schon mal zur Folge hatte,das alles hetzend gefordert wurde.Mach mal da ,geh mal da hin sowie da must du auch noch hin. Kurz gesagt, wofür man den ganzen Vormittag hat musten wir in 3 stunden machen.Niemand hat uns aufs Zimmer gebracht und uns eingewiesen so wie es gesagt wurde.Wir holten den Schlüssel an der Rezeption ab und bekammen unsere Koffer vor die Füsse gestellt. Ein Kind 80% Körperbehindert das andere erst 7 Jahre alt,so das ich das alles allein machen muste.Rolly wurde versprochen,war defekt und nicht für draussen geeignet.Seid zufrieden,das ich keine Fotos reinstellen darf,sie werden schon wissen warum.Alles in allem bin ich nach 2 Tagen abgereist,da mein Zimmer so dreckig war,das ich auch noch vom Bett was immer es auch war,ein Exem bekam.Ärztlich versorgt wurde ich nicht, da ich nur Begleitperson war.Somit muste ich mit den beiden Kindern selbst zum Arzt laufen ohne Rolly.Die Dusche war defekt auf den Flesen,das Waschbecken gerissen,habe mich beim selber putzen noch verlezt,in den Gardinen waren Brandlöcher,das WC war so schmutzig,das man es nicht benutzen wollte.Alles in allem nicht zu empfehlen wer Ordnung braucht.auch wenn ich die erste bin die das so stark kritisiert einer macht es immer mal.Aber wer macht sich die Mühe nach 2 Tagen abzureisen???????????? W-lan nur im Foyer gegen Endgelt,selbst auf dem Bahnhof ist es gratis,nicht zu vergessen an der rezep. gab es käuflich für 0,30 cent Äpfel lach lach

Eine herausragende Klinik mit überzeugendem Konzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Therapeuten, Klinikpersonal, von Reinigungskraft bis Verwaltung sind alle freundlich und aufgeschlossen
Kontra:
Gruppengröße beim Wassersport manchmal zu groß; Freundlichkeit der Rezeption ist vom Stresspegel abhängig
Krankheitsbild:
Binge Eating Disorder, PTBS, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Behandlungskonzept in der Klinik sieht, den Richtlinien der Suchtbehandlung entsprechend eine bedingungslose Zusammenarbeit des Patienten mit dem Klinikkonzept vor. Dies stellte mich zwar zu Anfang vor große Herausforderungen, rückblickend haben die Therapeuten, Ärzte und Diäties mit ihren "Forderungen" recht behalten und haben mich auf den für mich richtigen Weg geführt.
Im "Betreuten Essen" sah ich mich plötzlich, ohne Ablenkungsmöglichkeiten mit der vollen Wucht meines Essverhaltens konfrontiert, um dann zu erlernen, dass ich auch langsam essen kann und eine normale Portion (meinem persönlichen Stoffwechsel angepasst) ausreicht. Die regelmäßgen Mahlzeiten 5-6/Tag, halfen den Kreislauf aus Hungerphasen und Fressattacken zu durchbrechen. Im nächsten Schritt lernte ich, mir selbst angemessene Mengen auf dem Teller zu portionieren. Dann aus dem betreuten Essen in den unbetreuten Speisesaal, zunächst noch mit "Vorzeigen" und dann im weiteren Verlauf die Konzentration darauf zu lernen eine eigene Sicherheit mit dem neuen Essverhalten zu entwickeln. An der Seite immer die Diätassistentinnen, die zu jeder Zeit, auch am Wochenende bei Bedarf mit Kompetenz und Konsequenz zur Verfügung stehen.
Neben dem (ess-)therapeutischen Konzept mit Einzel- & Gruppentherapie, sowie Ernährungsberatung, bietet die Klinik ein umfassendes Angebot an zus. Therapien und Freizeitangeboten. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle explizit folgende Abteilungen/Angebote:
- physikalische Abteilung
- CO-Therapie mit den Entspannungstechniken
- Musik-& Kunsttherapie
- der super kompetente und herzliche Sozialdienst
- Musikwerkstatt - ein genialer Ausgleich zum anstrengenden Therapiealltag.
Insbesondere der musik-, kunst- und körpertherapeutische Bereich ermöglicht mir intensive Erfahrungen, und schöne Erlebnisse, die auf ganz anderen Ebenen wirken, als kognitive Therapieansätze. In ihrem Zusammenspiel ein wirklich gut durchdachtes und in meinem Fall funktionierendes Konzept.

Akutklinik - tolles Team - gute Leistung - Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetente Mitarbeiter)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Psychotherapeutin, sehr gute Diätassistentin)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Sehr bemüht)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Dispo läuft manchmal etwas schräg)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Viele gute Therapien , gutes Konzept , gutes Essen
Kontra:
Die Rezeptionsmitarbeiter - manche Mitpatienten
Krankheitsbild:
Depression, Binge eating
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in diesem Jahr zur Behandlung Depression/Binge eating in der Klinik im Akutbereich und kann fast nur Positives berichten. Das gesamte Team ist sehr angagiert. Die Klinik hat ein gutes Konzept , was einem ermöglicht vieles zu erreichen, wenn man mitarbeitet. Während meines Aufentaltes gab es natürlich krankheitsbedingt auch Berg und Talfahrten, in denen man gut durch die Schwestern, Ärzte und Therapeuten aufgefangen und unterstützt wurde. Es gibt für mich nur zwei Dinge die ich als negativ in der Klinik empfunden habe. Die Damen in der Rezeption passen in meinen Augen so gar nicht dort hin. Außer die nette Dame die nun in Rente ist.
Für den zweiten negativen Punkt , kann die Klinik nichts - manche Mitpatienten. So manch einer verwechselt glaube ich eine Akutstation mit einem Fünf Sterne Hotel und ist in das Kindergartenalter zurück versetzt.
Da wird kritisiert was das Zeug hält. Z. B.
- zu kleines Zimmer , kann mein Keybord nicht aufstellen
- nur im 1. Stock gibt es WLAN, unmöglich
- warum darf ich während der betreuten Zeit keine Ausflüge am Wochenende machen , ich möchte auch was sehen von der Gegend
- das frühe Aufstehen ist unmöglich, schließlich habe ich eine Depression
- zu viele Therapien über den Tag
Diese Mitpartienten waren dann auch die, die morgens nie zu den eingeteilten Therapien erschienen sind. Die es grundsätzlich nicht für nötig erachtet haben pünktlich zu den Gruppentherapien zu erscheinen. Die es zwar geschafft haben Ihre Haare selbständig zu färben, aber zu psychisch zu krank waren sich an vorgegebene Termine zu halten. Die bis in die Nacht hinein mit einer Kollegin von auswärts chatten und sich nächsten Morgen darüber mit einer Mitpartientin am Frühstückstisch austauschen, dass Sie die Therapeutin und der Oberärztiün ordentlich eins auswischen werden und die Kollegin von außerhalb mithilft alles in die Wege leiten wird. Dann gibt es Menschen die die Körperhygiene nicht einhalten und am Wasserhahn vorbeilaufen. Die im Nachgang die Klinik total schlecht bewerten. Nur ein kleiner Ausschnitt der täglichen Herrausforderung mit den Mitpatienten . Dafür kann die Klinik eindeutig nichts. Mir war es aber mal ein Bedürfniss das hier so berichten, damit sich die eine oder andere negativ Bewertung von selbst erklärt. Ich möchte mich bei dem gesamten Team der Klinik bedanken. Mir hat die Zeit dort gezeigt das es sich wieder lohnt für mich, meine Bedürfnisse einzustehen . Danke

Gutes Konzept - ABER!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden (bezügl. Diäties sehr zufrieden, bzgl Psychologin unzufrieden)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (siehe Text)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Behandlungskonzept
Kontra:
Oberärztin und Psychotherapeutin
Krankheitsbild:
Binge Eating Disorder
Erfahrungsbericht:

Wegen einer akuten Belastungssituation ersuchte ich die Aufnahme in einer Akut-Psychosomatik. Da ich auch unter Binge Eating leide und ich hier recht zügig einen Aufnahmetermin bekam, habe ich mich für diese Klinik entschieden.
Im vorherigen telefonischen Vorgespräch hatte ich betont, dass die Belastungsreaktion / Depression etc. zurzeit im Vordergrund stehen und dass die Essstörung aber meine Situation mit erschwert. Mir war zugesichert worden, dass alle psychischen Probleme behandelt würden, da sie ja auch miteinander in einem Zusammenhang stehen.
Leider entspricht dies definitiv nicht der Wahrheit!
Das Behandlungskonzept für Binge Eating an sich ist sehr gut und logisch. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob 6 Mahlzeiten täglich, darunter sogar Schokoriegel oder Kuchen, mein "Figurproblem" lösen würden, auch das Essen unter Beobachtung und dass die Diäties darauf bestehen, dass man aufisst, fand ich anfangs sehr merkwürdig. Nach und nach konnte ich aber feststellen, dass die feste Struktur und der Ernährungsplan tatsächlich dazu führten, dass der "Fressdruck" abnahm und und das Gewicht auch - ganz ohne Hungern!
Die Diäties dort sind die eigentlichen Therapeuten, sie sind konsequent, immer freundlich, gehen auf die Patienten ein, stehen mit Rat und Tat und wertvollen Tipps zur Seite - und das bei maximalem Stress! Für mich sind die Diäties echte Heldinnen!
Auch die meisten Schwestern und das Servicepersonal sind wirklich um die Patienten bemüht, die Schwestern fungieren häufig auch als Ansprechpartner, wenn es einem nicht gut geht und versuchen zu helfen, wo es nur geht.
Die Assistenzärzte stehen nach meinem Eindruck unter hohem Druck, wirken häufig gehetzt und finden kaum Zeit für die Visiten, außerdem gibt es leider tatsächlich Verständnisschwierigkeiten, die in einigen Fällen zu Missverständnissen führen, so wurde mir von einer Patientin zugetragen, dass sie über eine entzündete OP-Narbe klagte und sie Voltarensalbe verordnet bekam! Gott sei Dank wusste sie, dass es keine gute Idee wäre, diese auf die Narbe zu schmieren! Ansonsten kann ich persönlich über den für mich zuständigen Arzt nur Gutes berichten, er ist einfühlsam, sehr freundlich, bemüht zu helfen und wird sicher mal ein guter Facharzt! Falls er eines Tages die Oberärztin ablösen sollte, würde ich vielleicht noch mal wieder kommen :-)
Fortsetzung folgt

10 Kommentare

BED666 am 26.03.2016

Fortsetzung - Die Oberärztin
Die wöchentlich verpflichtenden Oberarzt-Visiten bereiten vielen Patienten Schlafstörungen, Magenschmerzen, Panik etc., das ist kein Witz!
Zu diesem Rapport will die OÄ wissen, was man im Laufe der Woche erarbeitet hat bzw. in der kommenden Woche wie erarbeiten wird. Man darf niemals und unter keinen Umständen: -klagen, -kritisieren, -weinen, -Schwäche zeigen -am besten gar keine Emotionen haben, so wie sie selbst!
Andernfalls wird man mit erhobener Stimme und notfalls auch Zeigefinger zurechtgewiesen wie ein dummes Schulkind vom Rektor, weil man beim Rauchen erwischt wurde!
Sie fährt einem über den Mund mit Sätzen wie "Nein, nein, nein, das will ich hier nicht hören!", "Nein, nein, nein, hier wird nicht geweint! Sie sollen mir erzählen, was Sie in der nächsten Woche erreichen wollen und wie!", Struktur, Struktur, Struktur - alles andere ergibt sich daraus!" "Ich will hier nichts Negatives hören! Sprechen Sie nur über das Positive!" "Sie sollen nicht an Negatives denken!"
Die meisten Binge Eater haben Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl! Und viele leiden dadurch auch an Depressionen! Durch diese narzisstische, empathiefreie OÄ fühlen die Patienten sich nach der Visite gleich noch beschissener! Sie gibt ihnen das Gefühl, der letzte Dreck zu sein und mit ihren falschen - weil negativen - Gefühlen und Gedanken!
Deshalb kursierte auch der Spitzname "Kim Jong Un"!

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Macht weiter so !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Dispo könnte noch flexibler sein)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Klasse Freizeittherapeut
Kontra:
Nur alle 4 Jahre Intervallbehandlung
Krankheitsbild:
Depression Addipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo!

War wegen Depression und Adipositas in Bodenteich.

Alles in allem habe ich mich sehr wohl gefühlt.
Gerade die Sporttherapie hat mir sehr viel gebracht. Nicht immer einfach, aber ich habs doch gepackt.
Bei der Ergotherapie hatte ich etwas Probleme,mit einer Mitarbeiterin die wohl schon eine Kollegin vergrault hatte. Die Freizeit Kunsttherapeuten sind dagegen klasse. Bei Asterix und Obelix gibt es ein Klasse Konzept welches Kunst und Musik vereinigt. Auch der Mitarbeiter ist sehr Kompetent und nimmt sich Viel Zeit, auch gerade für die Begleitkinder der Patienten.
In Punkto Sauberkeit habe ich nichts zu bemängeln auch die Reinigungsfee war immer Fleissig.
Unschlagbar ist auch die Möglichkeit die Ausflüge für 5 Euro ,nach Celle hin und zurück nehmen zu können.
Auch beim Bowling nebenan, kann man Privat mit anderen Patienten sich austauschen und bestärken.
In diesem Sinne macht weiter so ich freue mich in 4 Jahren wieder dort hinzukommen.

Verstoß gegen die Behindertenkonvention

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Menschenunwürdige Behandlung
Krankheitsbild:
Adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Freund ist als Behinderter Mensch nach 4 Tagen vor die Tür der Seeparkklinik gesetzt worden, obwohl ich die Behinderung dem Oberarzt dargestellt habe. Aus meiner Sicht ist dies einen Verstoß gegen die Behindertenkonvention und sollte von der entsprechenden Stelle abgemahnt werden. Behinderte Menschen sollte auch die Möglichkeit besitzen sich einer Behandlung unterziehen zu können.

1 Kommentar

MediClin Seepark Klinik am 03.03.2016

Guten Tag,

wir bedauern, dass bei Ihnen der Eindruck entstand, wir hätten uns nicht ausreichend um Ihren Freund gekümmert. Wir haben den Fall daher geprüft:
Es erfolgte die Aufnahme eines Patienten, bei dem eine Essstörung vermutet wurde. Umfangreiche Untersuchungen ergaben, dass keine Krankenhaus-, sondern eine Rehabilitationsmaßnahme erforderlich ist. Leider ist aus formalen Gründen eine direkte "Verlegung" vom Krankenhaus in die Rehaklinik nicht möglich. Hierzu bedarf es zuvor eines Antrags des Versicherten und einer Genehmigung durch die zuständige Krankenkasse oder des Rentenversicherungsträgers.

Sobald die Aufnahmevoraussetzung für eine Rehabilitationsmaßnahme vorliegt, werden wir uns gern um das Anliegen Ihres Freundes kümmern.

Gute Klinikwahl getroffen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
individuelle medizinische und psychotherapeutische Behandlung und Begleitung
Kontra:
kleine Zweibettzimmer auf der Jugendstation
Krankheitsbild:
Anorexia nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter leidet an Anorexia nervorsa. Im Juli 2015 war ein zweiter stationärer Aufenthalt nötig.
Für uns ganz erstaunlich, unsere Tochter aß vom ersten Tage an wieder regelmäßig! Das hätten wir mit ambulanter Begleitung zu Hause nicht erreicht.
Zunächst war unsere Tochter auf der Erwachsenenstation untergebracht.
Dort kam Sie mit der Oberärztin nicht gut zurecht.
Nach einer kurzen Unterbrechung konnte unsere Tochter auf der Jugendstation/junge Erwachsene aufgenommen werden.
Die individuelle Behandlung, Betreuung und psychotherapeutischen Gespräche waren für unsere Tochter sehr hilfreich. Hier ist besonders das gesamte Engagement der Therapeutin, des Oberarztes und der Schwestern zu nennen. Immer wieder wurden in Krisensituationen Individuelle Maßnahmen, auf die jeweilige psychische Situation unserer Tochter, angeboten.
Besonders erwähnenswert ist auch die Kompetenz und konstante Arbeit der Diätassistentinnen, die sehr individuell auf das Essverhalten der jeweiligen Patientinnen eingingen und stets die Waage hielten zwischen Forderung und Überforderung!
Auch der regelmäßige, fast tägliche Informationsaustausch zwischen allen Klinkmitarbeiter/innen war nahezu immer gegeben.
Auch wir als Eltern waren eingebunden und konnten mit Fragen und Sorgen uns jederzeit an die Therapeutin/Oberarzt wenden.
Wir hatten zu jeder Zeit ein gutes Gefühl und wussten, dass unsere Tochter dort in guten Händen war.
Zum Ende des Klinikaufenthaltes wurde eine zusätzliche neue Therapieform, in der es speziell um die Körperwahrnehmung geht, angeboten.
Das hätten wir uns für unsere Tochter auch sehr gewünscht!
Die Umgebung und das Haus haben wir als sehr angenehm empfunden.
Würde ein weiterer Klinikaufenthalt erforderlich sein, käme immer wieder Bad Bodenteich in Frage.

Sehr gutes Konzept mit engagiertem Personal

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (der Stationsarzt ist zwar sehr freundlich und zuvorkommend, medizinisch allerdings vollkommen inkompetent!)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das gute therapeutische Konzept und engagierte Personal
Kontra:
Terminkoordination und Informationsfluß
Krankheitsbild:
Bindge-Eating-Disorder
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 9 Wochen auf der Akutstation und bin mehr als zufrieden. Gerade die enge Anbindung an die Diätassistentinnen und meine Therapeutin haben mir sehr gut weitergeholfen.
Wann immer ich Fragen, Sorgen oder andere Belange hatte, hat sich jemand vom Team für mich Zeit genommen.
Die Essstruktur und das Ernährungskonzept sind gerade am Anfang ziemlich gewöhnungsbedürftig und haben auch in mir allerhand Widerstand und Verzweiflung hervorgerufen.
Doch mir war klar, dass ich auf die Hilfe und Struktur angewiesen bin, wenn ich möchte das es mir besser geht.
Ich hatte ein Einzelzimmer und neben der Psychoeinzeltherapie einmal die Woche, noch 3 Psychotherapiegruppen, Körpertherapie, Kunsttherapie, Sport- und Physiotherapie und natürlich Ernährungsberatung.
Doch es gab auch einige unschöne Dinge, die ich kurz anreißen möchte.
Dadurch das der Aufenthaltsraum für die Patienten und auch deren Kinder mitten auf Station ist, ist es oftmals so laut, dass es auch in den Patientenzimmern kaum möglich ist zur Ruhe zu kommen.
Außerdem ist der Stationsarzt im Bezug auf medizinische Belange mehr als inkompetent und zum Teil sogar gefährlich. Die zuständige Oberärztin ist zwar im direkten Kontakt sehr freundlich, doch hintenrum eher falsch und launisch. Was immer wieder zu Unmut und Ärger geführt hat.
Das Reinigungspersonal, welches für mein Zimmer zuständig war hat nicht wirklich geputzt, aber immer mal wieder so getan als ob, was mich dann noch mehr geärgert hat, weil ich mich gefragt habe, für wie blöd die mich eigentlich halten... Na, was soll´s!
Meine Therapeutin war einfach nur spitze und das sowohl fachlich wie auch menschlich.
Und beim Servicepersonal im Speisesaal gab es doch zwei, drei Damen, die mit ihrer umsichtigen und freundlichen Art bestochen haben.
Die Damen an der Rezeption und vom Fahrdienst sind super lieb und stets hilfreich, so dass ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt habe.
Alles in allem finde ich diese Klinik sehr gut und würde gerne wiederkommen.

Klinik sehr gut, Therapeutin nicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (mit Therapeutin)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Bei Essstörungen sehr gute und schnelke Erfolge,wenn man gewillt ist mitzuarbeiten
Kontra:
Eltern haben immer schuld
Krankheitsbild:
Essstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schreibe hier als Mutter einer Essgestörten Patientin .
Meine Tochter (ü 18) hat sich freiwillig in diese Klinik begeben und ich muss wirklich sagen,dass die Therapie schnell und gut anschlug.
Wenn man gewillt ist sich helfen zu lassen,dann ist man in der Seepark Klinik gut aufgehoben und kleine Erfolge stellen sich schnell ein.

Was ich hier aber absolut nicht nachvollziehen kann ist,dass den Eltern von Essgestörten Kindern,egal welcher Art von Erkrankung, die Schuld gegeben wird. Meiner Tochter wurde versucht genau dieses einzureden und ihr sogar nahegelegt den Kontakt zu uns abzubrechen. Besonders eine Therapeutin '' Frau L'' meint die weissheit mit Loeffeln gefressen zu haben. Wie kann man ueber Angehoerige ,die man nicht kennt, so urteilen und so massiv versuchen zu manipulieren? Ich hoffe,diese Person ueberdenkt ihre Arbeitsweise und versucht Familien zusammenzuhalten und nicht zu zerstoeren.
Ich bin anscheinend nicht die einzige Betroffene Mama,weiter unten wurde auch schon darueber berichtet.
Fragt eure Kinder und unterbindet soetwas.

Drauf einlassen

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Atmosphäre
Kontra:
Therapiedispo
Krankheitsbild:
Schmerzstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich in der Klinik sehr wohl gefühlt, Zimmer zweckmäßig eingerichtet,Möbel älter aber ok,sauber, Personal fast ausnahmslos sehr nett. Essen abwechslungsreich, Grossküchenessen,aber immer etwas dabei,was schmeckte.
Viel Kreativangebote am Abend. Konnte für günstige Materialkosten tolle Sachen machen und so ein neues Hobby finden.
Wir hatten eine tolle Gruppe und eine tolle Therapeutin.
Man kann sich dort wohlfühlen.
Das einzige Problem gab es in der Therapiedispo, es hat mehrere Nachfragen gedauert bis eine bestimmte Therapie auf meinem Plan stand. Das war ärgerlich und schade.
Aber mir ging es nach der Reha körperlich und psychisch besser.

Reha wirkt nachhaltig und positiv

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Psychotherapeutische Einzel- und Gruppensitzungen
Kontra:
grundloses Gemecker von Mitpatienten
Krankheitsbild:
Adipositas/Binge-Eating-Disorder/Depression/Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erst einmal möchte ich vorwegschicken, dass in so einer Rehaklinik generell viel kritisiert und gemeckert wird (leider). Wenn man nach negativen Umständen sucht findet man sie natürlich auch: Die Ausstattung, das Essen, die Schwester, die mal unfreundlch rüberkam, das Wetter, das Freizeitprogramm, der Therapieplan etc.(Die meisten dieser Probleme lassen sich sowieso ziemlich einfach durch zivilisierte Kommunikation aus der Welt schaffen!) Es kommt aber letzten Endes darauf an, was man an Positivem daraus mitnehmen will und kann und ob man bereit ist, etwas an sich zu verändern. Ich bin heute vor genau einem Jahr zur Reha in die Seepark Klinik Bad Bodenteich gekommen und bin insgesamt sieben Wochen dort geblieben. Diese Zeit hat mein Leben völlig umgekrempelt und deutlich zum Positiven verändert. Die Reha wirkt bei mir sehr nachhaltig: Ich habe meine Ernährung nach der Ernährungspyramide umgestellt wie ich es dort gelernt habe, ich treibe zwei bis drei Mal pro Woche mit Freude Sport, ich habe wieder ein sozial aktives Leben und kann wieder voll für meine Familie und meinen Beruf da sein. In dem zurückliegenden Jahr habe ich fast dreißig kg abgenommen und konnte mich innerlich von belastenden Schuldgefühlen und Ängsten befreien. Dies alles konnte aber nur geschehen, weil ich in Bad Bodenteich auf eine Reihe von kompetenten und einfühlsamen Menschen gestoßen bin und mich gut auf die Therapie einlassen konnte. Auch das Wissen um die bedingungslose Unterstützung durch meinen Mann und meine Kinder hat mich diesen Weg weitergehen lassen. Hiermit an dieser Stelle ein herzliches und riesengroßes Dankeschön an alle professionellen und familiären Helfer und an meinen wirklich tollen Freundeskreis.

Schöne Klinik!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Krankenschwestern (!), Ärzte und Therapeuten, Essen, Unterbringung
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Depressionen, Soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr empfehlenswert.
Die Klinik liegt sehr schön direkt am Bodenteich (dringend bei schönem Wetter dort spazieren gehen).
Es ist relativ ruhig dort, aber das haben eben Kurorte an sich.
Sehr positiv im Gedächtnis blieben mir die Krankenschwestern. Sie sind trotz so vielem Stress immer sehr lieb und freundlich gewesen; haben engen Kontakt zu mir gehalten und dafür gesorgt, dass ich brav meine Tabletten nehme. Haben mich in psychischen Krisen sehr gut unterstützt und hatten immer ein offenes Ohr für mich. Ich hatte sie in meinem dreiwöchigen Aufenthalt nicht ein einziges Mal schlecht gelaunt erlebt! Bei meiner Abreise erhielten sie auch ein sehr dickes Lob von mir. Die besten Krankenschwestern, die ich je erlebt hatte.
Mein Therapeut war sehr freundlich und verständnisvoll. Ich habe mich gut mit ihm verstanden. Das System aus Einzeltherapie+Gruppenpsychotherapie empfand ich als sehr gut. So erlebte der Therapeut mich privat, sowie mein Verhalten in der Gruppe. Gerade in Bezug zu meiner Sozialangst hat er so jede Menge erkennen können bei mir.
Bei meiner Ärztin war ich nicht sonderlich oft. Aber die wenigen Termine, die ich hatte, verliefen gut.
Die Küche gibt sich fürs Buffet auch jede Menge Mühe. Wäre ja auch nicht schlecht...ist ja vor allem eine Klinik für Essstörungen. Da sollte das Essen bestenfalls schmecken! Aber das tat es auch. Ich habe mich vor allem immer aufs Frühstück gefreut.
Ich ging gerne zur Trainingstherapie, Ergotherapie und zum Yoga. Ich fand es sehr schade, dass es da keine Musiktherapie gab. Gerade in Musik stecke ich sehr viel Kraft. Aber zum Glück gibt es ein kleines schickes Piano im Untergeschoss :)
Zum Therapieprogramm gibt es noch ein weiteres Wochenprogramm, an dessen Kursen man freiwillig teilnehmen konnte. Jeden Samstag gibt es Zugfahrten (für nur 5 Euro Eigenbeitrag!) nach Hannover, Hamburg oder z.B. Braunschweig.
Mein Einzelzimmer war sehr schön, könnte als Hotelzimmer durchgehen.
Insgesamt doch eine sehr gute Klinik!

Aller Anfang ist schwer.....

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Diätassistenten, Oberarzt (Dr. Vogt)
Kontra:
Teilw. genervte Schwestern
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin die Mutter einer Patientin (17 Jahre). Meine Tochter war von Januar bis Juli auf der Akut-Station und wir waren sehr zufrieden. In diesen Monaten wurde der Grundstein fürs "Genesen" gelegt und meiner Tochter wurde klar, dass die Anorexie nichts ist wofür man kämpfen muss - sondern dagegen.

Meine Tochter hat sich entschieden, nochmals für einige Wochen in diese Klinik zu gehen, um sich weiter helfen und unterstützen zu lassen.
Dies war eine Entscheidung, die sie ganz allein getroffen hat - und ich finde das spricht doch wohl für diese Klinik.

Ich habe im Frühjahr an einem Angehörigenseminar teilgenommen (dies ging über 3 Tage und ist wirklich empfehlenswert.... dort haben wir Eltern endlich mal aussagekräftige Informationen erhalten, die einem in anderen Kliniken oft fehlen)

Ich habe in diesen Monaten gelernt, dass nur geholfen werden kann - wenn der Patient das will.... ansonsten sind die Voraussetzungen eher ungünstig!!

Nicht empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Umgebung
Kontra:
Sehr hohe Lärmbelästigung
Krankheitsbild:
Schwindelattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik überhaupt nicht empfehlen. Ich bin sei dem 03.11.2015 bis zum 08.12.2015 in der Klinik. Ich leide seig über 2 1\2 Jahren an Schwindel Attacken nach einem Gleichgewichtsausfall. Der Lärmpegel und die Lärmbelastigung in dieser Klinik sind enorm. Auf Grund meiner Erkrankung bin ich was Lärm jeglicher Art angeht, sehr empfindlich geworden. Über meinem Zimmer ist die Akutpsychosomatik, wo über dem gesamten Zeitraum ständiger Lärm durch lautes gehen, hopsen, Möbelrücken und ähnliches stattfand. Trotz ständigen Hinweisen seinerseits bei Ärzten, meiner Psychologin und den Schwestern passierte leider garnichts. Auf meine Problematik wurde nicht eingegangen. Von einer Schwester wurde mir gesagt: ' Das müssen Sie aushalten. Das kann man lernen.' Diese Aussage empfinde ich als ei e bodenlose Frechheit. Es gibt auch Personal, das wirklich bemüht und engagiert ist, aber leider reicht das nicht aus. Mein Schwindel hat sich massiv verschlimmert. Ich werde kranker e gelassen als ich hergekommen bin. Für mich war der Aufenthalt mehr als kontraproduktiv.

Leider eine Katastrophe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keiner wusste was der andere tut.)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Fitnessstudio
Kontra:
einige Ärzte und Mitarbeiter
Krankheitsbild:
Depressionen, Angststörung, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war 6 Wochen von Juni bis August 2015 in dieser Klinik, leider muss ich sagen das ich nichts mehr bereue als das. Ich hatte mir diese Klinik selber ausgesucht, da sie "nur" 2,5h entfernt war und (angeblich) eine extra Station für junge Erwachsene hat. In der Klinik werden die Patienten einer bestimmten Gruppe entsprechend ihren Krankheitsbildern zugeteilt, in meiner zugeteilten Gruppe sollten die jüngsten Patienten (ab 18) sein, allerdings war auch hier alles bunt gemischt, es gab nur zwei Jungs in meinem Alter, mit denen ich nicht auf einer Wellenlänge war, alle anderen waren 30+, ich bin 19. Wir hatten 2x die Woche 1,5h Gruppentherapie, was mMn viel zu lang war, und nur 1x die Woche 30 Minuten Einzeltherapie, was zu wenig war. Mein Glück war das wir eine wirklich tolle Therapeutin hatten, leider wurde die nach 2 Wochen krank, anfangs gab es keine Vertretung, dann hat unser zuständiger Oberarzt vertreten, der äußerst inkompetent und unfreundlich war. Meine Panikattacken wurden in dort so schlimm wie noch nie, leider hatte ich aber keinen Ansprechpartner, da mir nur meine Therapeutin, die da schon nicht mehr da war eine Hilfe war. Für mich war jeder Programmpunkt, ob Sport oder Gruppentherapie nur noch die Hölle. In der Klinik werden ja des Weiteren Magersüchtigen und Bulimie Patienten behandelt, da ich aufgrund meiner enormen Ängste kaum noch den Speisesaal betreten konnte und dummerweise (nicht krankheitsbedingt!!!) Untergewichtig war, wurde ich total in diese Schiene geschoben, ich sollte dann im ruhige Bereich, wo die Essgestörten (furchtbares Wort!) aßen ebenfalls essen, was erstmal auch eine Hilfe war, allerdings wurde mir vorgeschrieben wie viel ich Essen muss, wenn ich nicht aufgegessen habe, musste ich das mit Fresubin nachtrinken und wurde manchmal dafür sogar angemeckert, das war wirklich eine Katastrophe, die haben mir noch mehr Probleme gemacht, als ich eh schon hatte. Leider kann ich nicht mehr schreiben, obwohl es noch einiges zu sagen gäbe

3 Kommentare

Sommervogel am 07.12.2015

Hallo Jolina,
ich habe Ähnliches erlebt, was das Essen betrifft. Bin durch eine Angststörung (Emetophobie) untergewichtig und kam dadurch auch auf die Aktutpsychosomatik, wo ja nur Essstörungen behandelt werden. Ich konnte schon allein durch das Beobachtetwerden und den Zwang aufzuessen kaum essen, dann kam noch meine Angststörung hinzu, bis gar nichts mehr ging.
Meiner Meinung nach ist die Klinik bei reinen Essstörungen geeignet, aber auch nur, wenn man wie ein Kleinkind behandelt werden möchte, d.h. immer brav aufisst usw. Es gibt aber auch magersüchtige Menschen, die das möchten und brauchen. Für Angsstörungen und Depressionen halte ich die Klinik für nicht geeignet, allerdings kann ich nur von der Aktutstation sprechen.
Alles Gute Dir!

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Entspannung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Überschneidungen von Behandlungen
Krankheitsbild:
burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2015 in der Klinik und kann im grossen und ganzen nur positiv schreiben. Leider sind durch Krankheit der Therapeutin einige Sitzungen ausgefallen und es wurde teilweise durch den Chefarzt ersetzt. Die Auswahl an Mahlzeiten war sehr gut und das Personal sehr freundlich. Ausserdem habe ich dort sehr gute Kontakte zu Mitpatienten gehabt.

Spezialist für Essstörungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (psychologische Betreuung TOP, medizinische OK!)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (interne Kommunikation scheint zu fehlen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (sofern man im EZ untergebracht ist)
Pro:
Therapien, Diätassistenten, Sportmöglichkeiten
Kontra:
Organisation, Abläufe, Mehrbettzimmer
Krankheitsbild:
Binge Eating Disorder
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Entgegen der vielen negativen Meinungen finde ich, dass der Schwerpunkt der Klinik zur Behandlung von Essstörungen m. E. gut umgesetzt ist. Die im Akutbereich sehr strukturierten, zeitlich begrenzten und am Anfang immer betreuten Mahlzeiten helfen, zu einem normalem Essverhalten zurückzukehren. Die Diäties stehen immer (auch nach der Betreuung) zur Verfügung, um bei der richtigen Menge und Zusammenstellung der Mahlzeit zu beraten.

Die psychologische Betreuung erlebte ich als sehr intensiv und für mich erhellend, allerdings ist dies auch stark von der Mitarbeit der Gruppenmitglieder abhängig. Natürlich muss man sich darüber klar sein, dass ein erfolgreicher Aufenthalt nur dann gegeben ist, wenn man auch wirklich für sich etwas verändern möchte und bereit ist, daran auch SELBST zu arbeiten.

Sicher gibt es auch Einiges, dass verbessert werden sollte. Allem voran ist dies die Organisation der Abläufe und der Informationsaustausch innerhalb des Hauses und gegenüber den Patienten. Auch wenn ich selbst nicht betroffen war, so empfinde ich ferner die Unterbringung der erwachsenen Patienten teilweise in Doppelzimmern als echte Zumutung – das muss dringend geändert werden! Zumal gerade für die Bearbeitung von psychischen Problemen ein ruhiger Rückzugsort (Einzelzimmer) m. E. unabdingbar ist.

Der Sportbereich ist modern ausgestattet – einzig eine Abduktoren- bzw. Adduktorenmaschine für die Beine fehlt – und es gibt auch ein großes Therapie-Schwimmbecken. Sowohl der Fitnessraum als auch das Schwimmbad können abends und am WE frei genutzt werden.

Die meisten Mitarbeiter im Haus sind freundlich und zugewandt, sodass ich mich insgesamt gut aufgehoben gefühlt habe. Die ruhige Grünlage in unmittelbarer Nähe zum See ist sehr schön und lädt zu Spaziergängen ein. Der Ort ist allerdings ca. 1,5 km Fußweg entfernt, was sicher nicht für jeden Patienten machbar ist. Ich habe für mich jedenfalls vorwiegend positive Erfahrungen gemacht und würde mich auch wieder für diese Klinik entscheiden.

4 Kommentare

Sebastian39 am 24.10.2015

Waren Sie auf der Akutstation?
Die Reha-Abteilung soll sehr gut sein, ein himmelweiter Unterschied zur Aktuabteilung.

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...

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Fortsetzung...

Aber ich erlebte Chaos, Hektik, Unwissen.

Eine meiner größten Ängste ist, nichts zu Essen zu bekommen, wenn ich hungrig bin. Und von dieser Angst und meiner gesamten Problematik wussten bereits lange im Vorfeld zwei Ärztinnen. Trotzdem ist genau dies geschehen. Ich überlegte noch 2 Tage in ein Hotel im Ort zu gehen, um mich zu erholen und zu stärken und dann wieder zurückzukehren…

Anmerken möchte ich noch, dass es eine AkutSTATION ist, auf der ausschließlich Essstörungen behandelt werden, auf der Website steht hingegen: AkutPSYCHOSOMATIK mit Schwerpunkt Essstörungen. Das kann man so nicht sagen. Ängste und Depressionen werden dort nicht behandelt. Ein Arzt wusste z.B. nicht (war sich nicht sicher) was Johanniskraut ist.

Ich rate auch von der Klinik bzw. der Akutstation ab, wenn man sehr sensibel ist und in Stresssituationen Geräusche, Farben und Helligkeit nur schwer ertragen kann.
Ich war nur sehr kurze Zeit dort, aber muss diese Dinge immer noch verdauen.

Enttäuschung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Natur, ruhige ländl. Umgebung, Schwester B.
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung, Essstörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schreibe zum ersten Mal etwas öffentlich und möchte mich auch zu der Klinik äußern, wie ich es erlebte, auch wenn es nur ein Ausschnitt ist und ich nur kurz dort war.

Ich möchte zunächst jedem, der sich auf die Akutstation begibt, und der noch ein bestehendes Hunger- oder Sättigungsgefühl hat, sich körperlich und psychisch sehr instabil fühlt, mit den Nerven völlig „runter“ ist, raten, sich etwas zu Essen und zur Beruhigung mitzunehmen.

Bei der Ankunft, nach einer Zugreise, die für mich schon eine Herausforderung war, da ich unter vielen Ängsten, u.a. schwerer Agroaphobie leide und lange Jahre kein Zug fahren konnte, hatte ich großen Hunger und war total erschöpft.
Ich wusste das vorher und vergewisserte mich daher auch, ob ich mich nach meiner Ankunft erstmal ausruhen könne und etwas zu Essen bekäme (selbst darf man ja kein Essen dabei und auf dem Zimmer haben). Man bejahte alles, auch meine anderen Bedenken und Ängste.

Als ich jedoch ankam, stürzte ein Chaos auf mich ein und all meine Befürchtungen bewahrheiteten sich. Es ist egal, wie es dem Patienten geht, es werden alle Untersuchungen und Befragungen durchgeführt. Mir ging es aufgrund des Hungers und der Schwäche, der bei mir – wenn ich nicht sofort etwas esse – zu Angst- und Panikattacken bis hin zu Halluzinationen führen kann, sehr schlecht. Dies sagte ich auch beim ersten Gespräch mit dem Arzt.
Beim EKG zitterte ich vor Erschöpfung und Kälte. Auch die Blutabnahme funktionierte kaum.

Nach ca. 3 Stunden Uhr war das schlimmste Chaos erst einmal vorbei. Bis zum Abendbrot waren es ca. noch eine Stunde Zeit, mir fiel ein, dass an der Rezeption ein Obstkorb stand und sich darin auch eine Banane befand. Ich glaube, ich freute mich noch nie so sehr über eine Banane, obwohl man sie mir nicht gern gab! Denn ich darf ja nichts zwischendurch essen.
Ich musste immer wieder betonen, dass ich um 14 Uhr erst angekommen wäre, ich kein Mittagessen hatte und nur noch Keksreste von meinem Reiseproviant und starken Hunger hätte. Es durfte ja auch kein Essen auf dem Zimmer sein.
Und ich halte es für zutiefst menschlich, dass man nach einer Reise erst einmal Ruhe braucht und etwas Essen möchte. So geht es auch gesunden Menschen.

Was ich gebraucht und geholfen hätte, vor allem gleich nach der Ankunft: Zeit fürs ANKOMMEN, Ausruhen, Angucken, mit der Umgebung vertraut werden, langsam Vertrauen aufbauen, eingewöhnen, Vorsicht usw.

1 Kommentar

engelchen79 am 30.12.2015

Sorry, aber ich finde den Bericht fast lächerlich.

Dass man vor Hunger fast stirbt und zwischendurch nichts essen durfte - das stimmt nicht. In dieser Klinik werden Zwischenmahlzeiten sogar angeordnet. Als ich ankam wurde ich sofort in den Speisesaal beordert zur Zwischenmahlzeit, da wurde die Untersuchung zurückgestellt.

Es gibt dort einen Kiosk, es gibt sogar nen Automaten, und wenn ich mich auf ne lange Zugreise begebe, dann nehme ich eben Proviant mit. Auf dem Zimmern war auch kein absolutes Nahrungsverbot. Kann das nich nachvollziehen.


Und habe ich Ängste und fahre deshalb dorthin zur Therapie, ja dann gibt es sicher ANgehörige oder sonstwen, der einen begleitet. Über die Klinik motzen hilft nicht.

Die Klinik ist schließlich kein Hotel, ich glaube, diesen Fakt verwechseln manche!!!

Teil 2

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Siehe Teil 1
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die dreiteilige Bewertung etwas weiter unten hier kann ich nur bestätigen, auch wenn sie wohl von einer jüngeren Patientin stammt.

Hinzu kommt, dass eine jüngere Mitpatientin meiner Freundin anvertraute, dass der Chefarzt/Ärztin vor als auch nach dem Klinikaufenthalt private Kontakte mit Patienten aufbaut/aufrecht erhält, Aus psychologischer Sicht halte ich das für sehr bedenklich und unprofessionell, da es gerade bei jungen Patienten/innen zu Abhängigkeiten kommen kann.
Vielleicht sollte für die Ärzte dort eine Supervision eingeführt werden.

Fazit: Meide die Klink, wenn du intelligent bist, stark, freidenkend, individuell und eine eigene Meinung hast.
Wenn du abhängig, klein, wieder Kind sein willst, schwer allein sein kannst, nicht selbständig und kritisch denken kannst,bist du dort richtig.

Mißstände

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Magersucht im Erwachsenenalter u.a.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Teil 1

Ich schreibe als Lebensgefährte über den Klinikaufenthalt meiner Freundin.
Sie war einige Wochen in der Klinik, und ich möchte berichten, was sie mir erzählte und ich selbst sah, wenn ich sie besuchte.

Was der Klinik vor allem fehlt: Kompetente Mitarbeiter mit Herz. Man hat den Eindruck es wird dort alles aufgenommen, nur um die Betten zu füllen.
Keine individuelle Behandlung, egal was man/frau hat, Ärzte können nicht zuhören, sprechen schlechtes Deutsch, Organisation gibt es dort so gut wie nicht. Und – was ich für wichtig halte – keine Einzeltherapie. Meine Freundin hatte zumindest keine.
Es geht ihr noch Wochen danach schlechter als zuvor.
Durch dieses längst überholte Konzept, den Essdruck und das beobachtete Essen kann mehr Schaden als Nutzen entstehen.
Ein Mensch ist mehr als sein Körpergewicht. Essen unter Druck kann nicht funktionieren, zumindest nicht auf Dauer. Druck erzeugt beim gesunden Menschen bekanntlich Gegendruck, da dieser den magersüchtigen Menschen meist fehlt, richten sie diesen Druck dann gegen sich selbst.
Ich denke, dass solch eine Behandlung auf Dauer schweren seelischen Schaden anrichten kann.
Ich bin als Sozialpädagoge tätig und kenne mich ein wenig mit Essstörungen aus.

Wenn man selbst sehr reflektiert ist, viel um seine Erkrankung weiß und ein bisschen was im Kopf hat, sollte man diese Klinik meiden, denn das wird nicht gern gesehen.

Das Klinikpersonal ist nicht kritikfähig, man kann Fehler nicht zugeben oder sich beim Patienten entschuldigen uvm. Null Einfühlsamkeit und Empathie oder auch mal ein Lob an die Patientin, wenn etwas gut geklappt hat. Es ist ein kurzes und eingeschränktes Denken auf unterstem Niveau. Achtsamkeit scheint hier ein Fremdwort zu sein.
Eine große Dorfklinik, die sich bemüht, aber provinziell und bieder bleibt.
Die Umgebung ist kühl und lieblos gestaltet.

Sorry, das musste mal gesagt werden. Und es ist längst nicht alles.

Meine Freundin ist jetzt in einer kompetenteren Klinik*, wo Ärzte nicht wie Roboter agieren, persönlich beleidigt sind und Patienten noch in ihrer gesamten Persönlichkeit gesehen werden und nicht nur die Erkrankung.
Ich rate daher zu den *Fachkliniken Heiligenfeld, wenn man hier etwas nicht schafft, folgen positive Sanktionen, man wird motiviert, sich selbst etwas Gutes tun. Das halte ich aus psychologischer Sicht für sehr sinnvoll.

1 Kommentar

engelchen79 am 30.12.2015

Ich verstehe all die Kritik nicht.
Als "Essgestörte" ist man eine Suchtkranke und eine Sucht zu bekämpfen geht nicht ganz ohne Druck. Ich fand, dass man in dieser Klinik sogar viel Mitspracherecht hat. Ich war auch schon in anderen "angeblich hochgelobten und kompetenten" Kliniken, da wurde von oben bestimmt, was man essen musste. Ich war z.B. der Willkür der Therapeutin ausgesetzt, die dachte, sie müsste mich als Bulimie-PAtientin aufs äußerste testen. In BB konnte ich z.B. selbst auswählen, wie ich mir die Essens-Komponenten zusammenstelle. Das fand ich sehr hilfreich.

Und wenn ich oben höre, dass man vor Hunger fast stirbt und zwischendurch nichts essen durfte - das ist absolut lächerlich. Es gibt dort einen Kiosk, es gibt sogar nen Automaten, und wenn ich mich auf ne lange Zugreise begebe, dann nehme ich eben Proviant mit. Und habe ich Ängste, ja dann gibt es sicher ANgehörige oder sonstwen, der einen begleitet. Über die Klinik motzen hilft nicht. Die Klinik ist schließlich kein Hotel!!!

Neustart

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ausstattung, Kreativangebote, Ernährungstheam
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie, Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Juni bis September in der Akutklinik,aufgrund Bulimie. Dies war mein 4. Aufenthalt und ich kann zum ersten Mal sagen: " Ich fühle mich stabil"

Meiner Meinung nach muss man gewillt sein, um etwas in dieser Klinik zu erreichen, denn wirklich ziwngen lassen kann man sich nicht.
Die ersten Wochen hatte ich einen Monitor, um meinen Bewegungsdrang unter Kontrolle zu bekommen.
Klar klingt das auf der einen Seite, als würden sich die Therapeuten keine Zeit für uns nehmen und uns an eine Maschine ketten, aber sind wir doch mal ehrlich....wie viele gutgemeinte Worte haben wir schon oft genug gehört und haben unser Krankheitsbild trd nicht ablegen können, daher bin ich schon froh über diese Art Unterstützung gewesen, denn ich konnte langsam beginnen, Ruhe und Entspannung auch wieder zu genießen.
Der Einstieg in die Gruppe fiel mir Anfangs sehr schwer, aber am Ende habe ich viele Personen mit einem weinenden Auge verabschieden müssen.
Meine Therapeutin (zu den anderen möchte ich mir keine Meinung bilden) kannte sich sehr gut mit meiner Symptomatik aus und konnte mir defintiv weiterhelfen, auch wenn dazu viel Eigeninitiative nötig ist.
Besonders zufrieden bin ich mit den Diätassistenten gewesen, die defintiv viel Herzblut in ihre Arbeit stecken und jederzeit zur Hilfe da waren.
Insgesamt ist das generelle Ernährungskonzept genial. ich komme immer weiter weg vom Kalorienzählen und traue mir auch nun im Alltag Dinge zu, die ich nie mehr für möglcih gehalten habe.
Auch positiv an dieser Klinik ,kann ich die Möglichkeit zur tagesklinischen Therapie nennen.
Dadurch konnte ich mich im außerklinischen Alltag erproben, wie z.B.Ausflüge oder Restaurantbesuche....
Auch nennenswert sind die Freizeitangebote, die den Rest des Tages nicht nur abwechslungsreicher gestalten, sondern auch die zukünftige Freizeit für daheim mitgestalten können :)
Klar bin ich nach 3 Monaten noch nicht geheilt, aber die Klinik hat mir defintiv ein neues, leichteres und angenehmeres Leben bereitet!

Nie wieder - Teil 3

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Einzig und allein die stets bemühten und sehr kompetenten Diätassistentinnen verdienen vollstes Lob. Die Mädels stehen unter enormem Stress und verlieren dennoch nie ein böses Wort. Meiner Meinung nach sind sie es, die den Betrieb am Laufen halten, weil sie den Job der Therapeuten gleich mit erledigen. Die Erstellung der individuellen Esspläne erfolgt mit viel Sympathie und Geduld. Zusammenhänge zwischen falscher Ernährung und körperlichen Folgen werden ausführlich und verständlich erklärt.

Zu guter Letzt möchte ich noch die katastrophale Hygiene in der Seeparkklinik ansprechen. Eine Ameisenplage im Speisesaal, Fliegen und Krabbeltiere sowie verklebte Ablagen und Tische in den Zimmern sind ein No-Go. Die Wände sind mit erschlagenen Insekten verklebt, was einfach ekelhaft ist. Der Kommentar der Rezeptetionistin, als ich darum bat, dass sich ein Hausmeister mal der fliegen in meinem Zimmer annimmt: "Kümmern Sie sich selbst drum!" Das einzig positive hieran ist, dass sie zumindest Deutsch spricht, was man von den meisten Ärzten nicht behaupten kann. Dass dies zu Kommunikationsproblemen und Missverständnissen führt, sollte niemanden überraschen.
Kurzum: NIE wieder!

3 Kommentare

Linda08 am 11.07.2015

Ungeziefer in einer Klinik? Da könnte man ja das Gesundheitsamt einschalten!
Meine Tochter soll eigentlich demnächst auf die Akutstation dieser Klinik, aber wenn man das so liest...
Es wäre schön, wenn sich hier mal ein Klinikmitarbeiter dazu äußern könnte!

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Nie wieder - Teil 2

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Beschwerde über so ein Verhalten wurde abgewimmelt. Natürlich, denn Anorexiepatienten werden ja gerne mit dem Argument "kognitiv eingeschränkt" ruhig gestellt. Wie praktisch, dass man sich so nicht mehr mit individuell denkenden Menschen auseinandersetzen muss. Stattdessen setzt man sie mit Drohungen (Anschluss an einen Monitor, Medikamente) unter Druck.

Leider wird der Patient die meiste Zeit des Tages sich selbst überlassen, da das Therapieangebot doch sehr "übersichtlich" ist. Für untergewichtige Patienten der Stufen 0-2 besteht zu allem Überfluss noch eine Ausgangsperre, die bei Missachtung mit oben erwähnten Sanktionen bestraft wird. Man sollte sich aber fragen, ob es wirklich allein der mit einer Essstörung oft einhergehende Bewegungsdrang ist, der eine Anorektikerin an die frische Luft treibt. Kein normaler Mensch findet es angenehm, über Monate keinen Schritt "in die Wirklichkeit" gehen zu dürfen. Dass das Gefühl des "Eingesperrt Seine" sich nicht positiv auf die Psyche auswirkt scheint nicht so wichtig wie die Gewichtszunahme. Eine Reduktion der Bewegung ist notwendig und der einzige Weg, aber dann sollte die Therapie auch entsprechende Rahmenbedingungen bieten. Einen Patienten an einen Monitor anzuschließen, der bei jeder Bewegung piept, ist aber natürlich bequemer als sich ihm zuzuwenden und ein ausfüllendes Therapieprogramm auf die Beine zu stellen. Den ganzen Tag in der Klinik oder womöglich noch auf der Station verbringen zu müssen ohne eine Beschäftigungsmöglichkeit ist keine Therapie, sondern grenzt an ein Gefängnis. Hinzu kam die unerträgliche Hitze der letzten Woche in einem Zimmer auf der vierten Etage.

Die meisten Schwestern reden den Ärzten nach dem Mund ohne wirklich auf den Patienten einzugehen. Stellt man einen Behandlungsschritt oder das Konzept infrage ist man gleich "schwer krank". Ehrlichkeit und Offenheit wird hier nicht unterstützt, Querdenker werden mit zusätzlichen Regeln in die Enge getrieben.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Einhaltung gewisser Regeln bei manchen Patienten wesentlich konsequenterer durchgesetzt wird als bei anderen, sodass ich mich oft ungerecht behandelt fühlte. Wer sich einmal mit der Oberärztin angelegt hat, kann sich auf den Kopf stellen und wird seinen Stempel dennoch nicht mehr los. Bei Mitpatienten wird aber gleichzeitig auch schon mal darüber hinweg gesehen, wenn die Fahrstuhlpflicht ignoriert oder der unerlaubte Spaziergang beobachtet wird.

2 Kommentare

Linda08 am 11.07.2015

Ich bin schockiert!

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Nie wieder - Teil 1

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Diätassistentinnen
Kontra:
Zwang statt Therapie
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Bewertung wird den zuletzt sehr negativen Erfahrungen meiner Vorredner folgen. Dies ist sehr schade, da ich mich im Jahr 2013 bei meinem ersten Aufenthalt hier noch sehr gut aufgehoben gefühlt hatte. Ich begab mich nun erneut zur Behandlung meiner Anorexie auf die Akutstation der Seeparkklinik, die sich in nahezu allen Bereichen zum Negativen verändert hat.

Die Probleme begannen bereits vor der Aufnahme. Um überhaupt anreisen zu können, muss man quasi täglich im Aufnahmesekretariat anrufen. Tut man dies nicht, wird gegebenenfalls "vergessen", den Namen überhaupt auf die Warteliste zu setzen. Nicht nur mir erging es so, dass sich die Wartezeit durch interne Organisationsprobleme extrem verzögerte. Als dann endlich ein Platz frei wurde, sollte ich innerhalb von 24 Stunden anreisen, was bei einer Fahrt von mehr als 400 Kilometern und ohne eigenen PKW natürlich unmöglich ist. Hätte man mich früher informiert, hätte ich nicht weitere drei Wochen auf einen neuen Aufnahmetermin warten müssen. Interne Absprachen scheinen auch nicht zu funktionieren, denn an meinem Anreisetag stand der Fahrdienst nicht, wie vereinbart, zur Abholung am Bahnhof bereit.

Was die eigentliche "Therapie" betrifft, würde ich aber am allermeisten enttäuscht. Da ich in die "Akutgruppe" eingeteilt wurde, drückte man mir bin vornherein den Stempel "schwerer Fall" auf. Wie schon in vorangegangen Bewertung geschrieben, hängt die Art der Behandlung sehr stark von der Sympathie der Oberärztin ab. Mich hatte sie allerdings "auf dem Kiecker". Meine Therapie in dieser Klinik beschränkte sich neben den betreuten Mahlzeiten (die ich ohne Probleme ausnahmslos immer in angemessenem Tempo aß) auf zweimal pro Woche Kunstherapie in der Gruppe und zwei kurze Gruppengespräche, die entweder zu spät begannen oder ganz ausfielen. Meine Einzeltherapeutin, die auch die Gruppen leitete, ist unzuverlässig und wenig motiviert. Grundsätzlich erscheint sie 15 Minuten zu spät und schickt ihre Patienten gerne auch mal vor die Tür, wenn während der Therapiesitzung das Telefon klingelt. Wenn von 50 Minuten so nur noch 20 übrig bleiben, ist es kein Wunder, dass sie nach Lehrbuch behandelt. Wie ist es sonst zu erklären, dass sie schon nach ein paar gewechselten Wörtern meine Eltern als Auslöser meiner Magersucht ermittelt hat? Eine Theorie, die sie später aber über Bord warf, als sie mich vor der Gruppe als "selbst daran Schuld" bezeichnete.

Meine Beschwerde über so ein

1 Kommentar

Luisa95 am 19.11.2015

Ich habe hier auf dieser Seite stets mit großem Interesse die Bewertungen der Patienten gelesen.Zum Statment von KleineHexeBibi kann ich als Mutti einer Bulimiepatientin nur sagen,das auch ich die Schuld an der Erkrankung meiner Tochter zugeschoben bekommen habe.Ohne unsere Familienverhältnisse wirklich zu kennen,wurde meiner Tochter schon in der ersten Woche die Meinung auferlegt das nur ich an Ihrer Essstörung schuld bin.Ich war sprachlos über soviel Arroganz die mir entgegengebracht wurde.Ich hatte das Gefühl,als ich meine Tochter nach der Reha nach Hause holte,das sie total gegen mich gebrieft wurde. Zum Glück hatten wir einen sehr liebevollen Therapeuten (nach dem Aufenthalt in der Seeparkklinik) der durch intensive Gespräche die Ursachen der Essstörung herausgefunden hatte.Der Aufenthalt meiner Tochter liegt schon einige Zeit zurück aber im nachhinein betrachtet würde auch sie sich nicht wieder in diese Klinik behandeln lassen.Sehr schade das die jugendlich Patienten sehr unter dem Einfluß der Therapeuten stehen,die schon vor Beginn der Therapie ihre vorgefertigte Meinung haben.Nämlich.....es sind immer die Eltern schuld !!!!!

Definitiv nein für Binge eating Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Diätassistentinnen, Zimmer, Sportprogramm
Kontra:
Organisation, Einfühlungsvermögen gleich Null!
Krankheitsbild:
Binge eating
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist absolut nicht zu empfehlen! Ich war im Akutbereich stationär wegen Binge Eating und anderen psychosomatischen Problemen.
Die Klinik ist an sich nicht schlecht, was den Akutbereich für Binge Eating angeht, jedoch total inakzeptabel! Keinerlei Organisation in dem Bereich -> ausbaufähig aber Hallo! Besonders was die Oberärztin angeht, müsste mal was getan werden! Es kann nicht sein, dass nach Sympathie entschieden wird, wer wie lange bleiben kann/ darf! Außerdem kann es nicht sein, dass von deren Seite die eigenen Probleme gegen einen verwendet werden! Und sowas nennt man Akutbereich!
Was wirklich positiv war, sind die Diätassistentinnen, die auch über ihren Bereich immer für einen da waren! Das Konzept ist gut und man fühlt sich verstanden.
Ich habe bei mehreren beobachtet, wie es am Ende einen bösen Abgang gab und auch ich blieb leider nicht verschont. Was bringt einen eine Klinik, wenn man am Ende kranker geht, als man angekommen ist?!
Es bleibt jedem selbst überlassen dort hinzugehen. Ich als Binge eating Patientin jedoch, werde mich dort nie wieder blicken lassen, denn ich wollte endlich mal gesund werden!

Keine kranken Kinder hinschicken

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (08/15, nicht patientenorientiert)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Leider wenig deutschkenntnisse)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Organisatorischer super Gau)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Man kann gut parken
Kontra:
Unorganisiert, kritikresistent, selbstreferentiell
Krankheitsbild:
Psychosomatik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schlimme Erfahrungen mit der Psychosomatik für Kinder und Jugendliche gemacht. Vor einem Aufenthalt möchte ich dringend warnen. Mein Kind kam kränker aus der Klinik heraus als hinein. Außerdem hat es nun Horror vor Kliniken und Therapien,
Einige Mitarbeiter der Klinik sind gut, viele überfordert oder frustriert, gelangweilt. Hohe Fluktuation, viele Ausfälle, viele Überbrückung mit Praktikanten. Die einzelnen Abteilungen arbeiten nicht zusammen, die sog. Bezugstherapeuten kaum erreichbar, geschweige denn ansprechbar. Klinikvorgänge, auch Fehler und Schlamperein werden für unantastbar erklärt, keine Kritikfähigkeit seitens des Personals. Die meisten Ärzte sprechen und verstehen nur sehr schlecht Deutsch. Der Jugendtreff ist eine reine Aufbewahrstube mit fast dauernd laufendem Fernseher. Ab Freitag Mittag ist spätestens Schluss mit Therapien, Freizeitangeboten, Beschulung. Dann Leerlauf, sehr schlecht für Kinder deren Familien weiter weg wohnen.
Wenn man sich beschwert, heißt es, dass man das Verhältnis Patient zu Therapeut stören würde. Mit Verlaub, das sind faule Ausreden, um klinikeigene Schlampereien zu verbrämen. Das Freizeitprogramm ist mehr als dürftig, das Wenige dann aber in ganz hübscher Umgebung. Erwarten sie keine individuelle Therapien für ihr Kind, die Gruppe wird es schon (hin)richten.

Wir warten verzweifelt auf einen Aufnahmetermin und erleben Gleichgültigkeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Kommunikation ist generell mangelhaft)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Um einen Aufnahmetermin zu bekommen ist DURCHHALTEVERMÖGEN gefragt)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Die Therapeuten wechseln zu oft)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (...ohne Worte!!!)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Wenn man stationär aufgenommen ist dann ist die Klinik gut
Kontra:
Vor der stationären Aufnahme ist die Abwicklung eine Katastrophe
Krankheitsbild:
Magersucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin Vater einer 16jährigen Tochter die bereits im vergangenen Jahr ca. 3 Monate in dieser Klinik wegen ihrer Magersuchtprobleme stationär war.
Der Klinikaufenthalt war für meine Tochter soweit ganz ok - aber innerhalb dieser 3 Monate haben bereits die Therapeuten gewechselt.
Jetzt steht eine erneute stationäre Aufnahme an und von den Therateuten aus dem vergangenen Jahr ist offensichtlich auch wieder keiner mehr da. Somit fangen alle wieder bei -0- an. Das ist nicht wirklich optimal!
Was aber noch mehr stört ist die Kommuikation bis man ENDLICH einen Aufnahmetermin erhält!
Telefonisch ist man gezwungen ganz oft anzurufen bis man jemanden ans Telefon bekommt. Meine Tochter und auch ich selber haben e-Mails an die Klinik geschickt um die Notlage zu erklären. Meine Tochter wiegt bei 162cm Körpergröße nur noch 37 kg und der Bewegungsdrang bringt sie zur Verzweifelung. Genau wie im vergangenen Jahr haben wir auch in diesem Jahr keine Antwort auf unsere schriftlichen Anfragen erhalten. Die Damen an der sogenannten Rezeption sind am Telefon auch nicht soooo freundlich wie man es aus anderen Krankenhäusern oder Kliniken kennt.
Im Moment sind wir sehr verzweifelt. Ich selber bin vor gut 3 Wochen persönlich in die Klinik gefahren und einen Aufnahmetermin zu erfragen. Nachdem ich die Notlage erklärt habe sagte man mir von den zuständigen Damen - es könnte jeden Tag losgehen...wenn optimal läuft nnoch am gleichen Tag nachmittags. Das ist jetzt 3 Wochen her - es hat sich niemand gemeldet. Ich habe heute nochmal ohne Erfolg angerufen und mußte mich dann letztendlich mit einer sehr genervten Dame der Rezeption unterhalten - die mir auch nicht weitergeholfen hat. Ich soll morgen -nochmal anrufen!
Das schlimme ist diese Hilfslosigkeit der man ausgesetzt ist weil einem mit einer derartigen Gleichgültigkeit begegnet wird!

1 Kommentar

MediClin Seepark Klinik am 26.06.2015

Sehr geehrter Krümmel 20142015,

da wir nicht Ihre Identität kennen und wir allein aufgrund Ihrer Beschreibung nicht feststellen können, ob oder inwieweit eine Aufnahme Ihrer Tochter geplant ist, beantworten wir Ihre Hinweise allgemein wie folgt:

Wir versorgen in der Kinder- u. Jugendpsychosomatik tagtäglich ca. 76 junge Patienten. Ein Teil befindet sich innerhalb des Krankenhauses und ein anderer Teil in der Rehabilitationsabteilung unserer Klinik.

Für die Aufnahme in die Krankenhausabteilung muss eine Einweisung eines Arztes vorliegen und eine medizinische Beurteilung unserer Oberärzte die Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit attestieren. In Abhängigkeit des Schweregrads der Erkrankung und unter Berücksichtigung der Aufnahmemöglichkeiten (u.a. existiert eine Warteliste mit weiteren Hilfesuchenden) stimmt unsere Patientenverwaltung täglich zw. 09:00 und 15:00 Aufnahmetermine mit den Betroffenen ab. Dazu ist eine Rezeption nicht befugt.

Sollte eine Krankenhausbehandlung nicht, aber eine Rehabiltationsbehandlung durchaus, erforderlich sein, muss zwingend vor Aufnahme ein Antrag bei der Krankenkasse/ Rentenversicherung von den Betroffenen gestellt werden. Erst wenn die Genehmigung erteilt wurde, dürfen wir einen Aufnahmetermin vergeben und die Behandlung beginnen.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich zu o.g. Zeiten an unsere Patientenaufnahme zu wenden (05824-21 236 oder 05824-21 484). Dort wird man Ihnen qualifiziert Auskunft geben und helfen, die Formalien mit Ihrer Krankenkasse/ der Rentenversicherung zu klären. Da bin ich mir sicher.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Fernim
Kaufmännischer Direktor

Super Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (wenn man mit dem Psychologen gut klar kommt, dann ist alles bestens.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Therapieplanung ist nicht wirklich gut)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Zimmer sind alt aber sauber. Die Lautstärke zu den Nachtruhezeiten könnten doch mal kontrolliert werden. Hier wurde von einigen Mitpatienten nicht wirklich Rücksicht genommen.)
Pro:
Therapien und Therapeuten
Kontra:
Psychologen und Therapieplanung
Krankheitsbild:
Erschöpfung und Adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 21.04.- 23.05.2015 in der Klinik. (Wegen Erschöpfung)Mir hat es sehr gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut erholen. Das heißt ich konnte sehr schnell abschalten. Dies lag sicher auch an den netten Mitpatienten. Woran gearbeitet werden könnte ist die Therapieplanung. Hier hinkt das System doch gewaltig. Super sind die Therapeuten und auch die Diätassistentin Frau Huesmann war super. Ich konnte in der Zeit knapp 10 kg verlieren. Selbst zuhause klappt es gut , obwohl man ja weniger Sport machen kann.
Was unangenehm für mich war ist, das ich wie viele anderen gerne am Pfingstsamstag entlassen werden wollte. (eigentlich den Dienstag nach Pfingsten) Etliche Patienten durften mit ärztlichen Rat gehen. Zb wegen Heimweh.... Bei mir wurde ein Stress gemacht. und nun habe ich im Entlassungsbericht stehen, das ich gegen Ärztlichen Rat entlassen wurde.
Wieso da solche unterschiede gemacht werden muss man wohl nicht verstehen. Kommt vielleicht auch auf den Psychologen an.
Übrigens: Wer hier über das Essen meckert .... der meckert auf sehr hohem Niveau. Ich fand es die ganzen Wochen super. Ist eigentlich für jeden Geschmack was dabei. Und ich habe schon wesentlich schlechter in Rehakliniken gegessen.

1 Kommentar

Paradiesvogel81 am 01.06.2015

Ich bin ab Donnerstag den 4.6 dort.

Hätte einige Fragen...

Wie ist der Handyempfang?
Gibt es WLan...?
Was kosten die Fernseher?

Ich hoffe sie können mir weiterhelfen.... ganz lieben Dank.

Bis auf die "Adipositas-Zimmer" okay

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war über die BfA für 5 Wochen im Reha Bereich und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Fast alle Therapeuten waren sehr bemüht, zugewandt, freundlich aber auch ehrlich. Letztlich liegt es an einem selber, was man draus macht.

Die Zusammensetzung der Therapiegruppen (bis 15 Pers.) war auch durch die ständigen Wechsel gewöhnungsbedürftig und zeitweise belastend. Für das Auftreten und Verhalten einiger Mitpatienten hat man sich schon geschämt...

Viel Sport, Schwimmbad sehr schön und warm, Muckibude neu und gut ausgestattet. Gute Öffnungszeiten.
An der Therapiekoordination muss noch gearbeitet werden (Überschneidungen,keine Umziehpausen, keine Info über Ausfall)

Die Umgebung ist sehr schön. Großer Parkplatz (kostenfrei). Ausreichend Freizeitangebote (Wochenplan liegt aus)

Das Haus ist groß und unruhig, viel Beschallung, im Speisesaal ist es laut und hektisch trotz versetzter Zeiten mittags. Es sind viele Kinder und Jugendliche im Haus in allen Gewichtsklassen. Das Essen fand ich persönlich klasse, alles in Buffetform. Wasser gibt es jederzeit. Kaffee zum Frühstück, Schorlen mittags und abends, dazu diverse Tees.

Was gar nicht geht, sind die sog. Adipositas
-Zimmer, barrierefrei, sehr schäbig mit Ekelfaktor und einer Klinik nicht würdig; hier besteht dringender Handlungsbedarf. Nichts zum Wohlfühlen. Die Zimmer werden reihum renoviert, aber das dauert...
Wünsche nach mehr Handtüchern, Decke etc. muss man einfach äußern und bekommt es dann auch.

Danke an die Therapeuten. Danke für die Zuwendung.

Gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
kompetente Therapeuten
Kontra:
Freizeitangebote, Essen, Zimmerausstattung
Krankheitsbild:
Adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Leider ist mein Bezugstherapeut kuz vor Ende meines Aufenthaltes gegangen. Aber auch sein Nachfolger war sehr nett und kompetent.Die Therapeuten, besonders Frau Huesmann sind allesamt schwer in Ordnung.Ich habe in der Klinik knapp 16 Kilo abgenommen und war insgesamt 11 Wochen dort. Schade finde ich, dass nicht wöchentlich kochen in der Lehrküche stattfindet oder auch, dass die Gruppen nicht gemeinsam zu den Therapien gehen. Beides ist in anderen Kliniken besser geregelt. Toll sind das Fitnesstudio und das Schwimmbad. An Freizeitangeboten gibt es leider ansonsten nicht viel.Internetverbindung ist gar nicht bis schlecht vorhanden.das Essen ist ziemlich, nett ausgedrückt, geschmacksneutral und Gewürze darf man sich leider nicht in den Speisesaal mitbringen. Aber alles in allem würde ich sagen, dass die Klinik sehr empfehlenswert ist.

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