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Rhein-Jura Klinik

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Schneckenhalde 13
79713 Bad Säckingen
Baden-Württemberg

31 von 36 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
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37 Bewertungen

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Vielen Dank an das Managment der Rhein Jura Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (TOP Empfehlung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke an die Damen der Verwaltung)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke an Dr. Peters)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Tiptop)
Pro:
Freundlichkeit und Flexibilität aller Angestellten, Sauberkeit, Küche
Kontra:
Der weishaarige Nachtwächter war leider öfters etwas ruppig
Krankheitsbild:
PTSB
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Durch PTSB und damit verbundenen Ängsten kam ich in die Rhein-Jura-Klinik. Verlassen konnte ich diese Klinik gestärkt und voll positiver Energie. Ich zähle sicher nicht zu den einfachsten Patienten und deswegen verwundert es mich selbst am allermeisten, das es so gar nichts zu beanstanden gab.

In dieser Klinik wird ohne Druck gearbeitet, niemand wird gezwungen an Gruppentherapien oder sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Gerade diese Freiheit, die Möglichkeit jederzeit zu gehen oder gar nicht erst zu kommen, ermöglichte es mir da zu bleiben.

Das Konzept der Klinik ist durchdacht. Die Psychotherapie, die Entspannungsübungen und Sport, künstlerischen Angebote fördern in jeder Hinsicht den allgemeinen und den psychischen Gesundheitszustand der Patienten.

Die Sauberkeit ist überragend, die Einzelzimmer haben Balkon, eigenes Bad und sind sehr geräumig, das Essen ist zu jeder Tageszeit abwechslungsreich und von sehr guter Qualität.

Die Freundlichkeit des gesamten Personal hat "Sterne" verdient.

Mein ganz besonderer Dank gilt jedoch, Frau V. Oeschmann, welche es mir überhaupt ermöglichte heute positiv in die Zukunft zu sehen,

Super Klinik

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Bipolare Störung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Kompetente Ärzte und Psychologen. Sehr gutes Ergotherapie- und Psycholgisches Programm. Essen und Unterbringung sehr gut.

wohlwollende Atmosphäre bei bester Betreuung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich gehe als gesundeter und zufriedener Mensch)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (man gab mir immer Gelegenheit, nachzufragen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetenz und Freundlichkeit)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (immer hilfsbereit)
Pro:
Gutes Miteinander aller
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mir gefiel die freundliche und wohlwollende Atmosphäre und ich fühlte mich sehr aufgefangen mit meinen Problemen. Auch das Miteinander der Patienten und die wunderbare Gemeinschaft trug dazu bei, dass ich mich in der Rhein-Jura Klinik sehr wohl fühlte.

Die Ärzte und Therapeuten haben mich bei der Medikamenteneinstellung sehr unterstützt und sich viel Zeit genommen, um alle meine Fragen zu beantworten. Ich war sehr angetan von dem großen Wissen und der entgegenkommenden Art, wie mir die Ärzte begegnet sind.Die Internistin hat meine zusätzlichen Beschwerden sehr ernst genommen und gut therapiert.

Ich habe in den Einzel- und Gruppentherapien sehr viel gelernt, was ich nun in meinen Alltag umsetzen möchte. Die Kreativ- und Sportangebote haben mir geholfen, wieder mehr innere Ruhe und Kraft zu finden. Auch hier möchte ich vieles künftig beibehalten.

Von den Menschen aus Verwaltung bis Küche wurde mir jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. Das gute Miteinander aller spürt man auch bei den gemeinsamen Mahlzeiten von Personal und Patienten im Speisesaal.

Während des Aufenthalts durfte ich eines der neuen und gut eingerichteten Komfortzimmer mein Eigen nennen. Das hatte 3-4 Sterne Hotelniveau.

Sollte ich in Zukunft merken, dass ich zuhause nicht mehr klarkomme, würde ich auf jeden Fall wieder hier her kommen.

Ich danke für die gute und wertvolle Zeit.

1 Kommentar

pheathap am 22.03.2014

War vorher in der Klinik Friedenweiler wurde aber mit Herrn Strauß Kreß und Böhm nicht glücklich! Bin noch in der RJK und bisher zufrieden. Kann mich also anschließen.

Ankommen - verarbeiten - heilen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Individualität - Jedem das was er braucht!
Kontra:
Wenig Wochenendangebote
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Individuell durchdachtes Behandlungsprinzip. Besonders gelungen die Organisation der Psychotherapie. Der Patient hat ein hohes Maß an Mitgestaltung des Therapieablaufs. Freundliche und wohlwollende Atmosphäre. Tolle Angebote. Sehr schöne Klinik in optimaler Lage.

sehr positiver Eindruck, kompetente Hilfe

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, ADS im Erwachsenenalter
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann nur das allerpositivste über die Klinik berichten.

Der Aufenthalt und die Therapie waren sehr, sehr gut. Alles hat "gepasst".

In einigen der vorhergehenden Bewertungen werden manchmal Dinge angesprochen, die ich im Gesamtzusammenhang eher als "Kleinigkeiten" ansehe. Darum möchte auch ich auf ein paar "Kleinigkeiten" hinweisen, die ich als positiv oder zumindest nicht negativ ansehe:

1. Ich habe sehr schnell einen Aufnahmetermin bekommen. In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Person, die eine "Akut-Einweisung" wegen Depression bekommen hat. Diese Person ist gesetzlich versichert. Bei Kliniken für gesetzlich versicherte sind Wartezeiten üblich. Diese Person hat eine Wartezeit von 4 bis 6 Monaten! Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen: ein "akuter" Fall muss anderswo bis zu 6 Monaten warten, in der Rhein-Jura Klinik konnte ich kurzfristig aufgenommen werden.

2. Ich trinke schon seit Jahren überwiegend Tee. Ich habe als Teetrinker die Erfahrung gemacht, wenn man irgendwo hinkommt und um einen Tee bittet, dann hat man öfter nur die Auswahl zwischen Kräutertee und Früchtetee; wenn man einen "echten" Tee will, dann wird aus dem letzten Winkel des Vorratsschrankes noch ein einsamer Teebeutel mit Earl Grey Tee (das ist ein aromatisierter Schwarztee) herausgezogen. In der RJK gab es am Getränkebuffet über 10 verschiedene Teesorten zur Auswahl. Auch mehrere Schwarztees. Während meines Aufenthalts war an insgesamt 2 Tagen der Darjeeling-Tee aus. Ich könnte mich nun wegen dieser "Kleinigkeit" beschweren. Da ich aber eher Optimist als Pessimist bin, sehe ich das Glas nicht halb leer sondern halb voll. Deshalb sehe ich die Sache positiv: fast während des gesamten Aufenthalts gab es Darjeeling-Tee! Ich bezweifle, dass es in jeder andere Klinik ein so gut sortiertes Speisen- und Getränkebuffet gibt.

1 Kommentar

Hexlefex am 14.01.2014

Kann nur bestätigen, was EliA schreibt. Das Teeangebot ist unglaublich, abgesehen davon dass es auch noch die exklusive Marke Ronnef... ist. :-) An der Teestation steht auch immer frischer Ingwer bereit, manchmal Zitronengras und als eine Patientin in der Küche nach Salbeitee fragte, haben die kurzerhand frische Salbeiblätter gerichtet. Diese Vielfalt zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Essensangebot durch.

Voll und ganz zufrieden

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Betreuung durch Ärzte, Pflege u.Therapeuten, Freundlichkeit, Sauberkeit, Essen
Kontra:
ich kann nichts finden, was nicht gut gewesen wäre
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist sehr gut geführt. Die therapeutische und ärztliche Betreuung würde ich als außerordentlich positiv bezeichnen.
Für meine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse wurde rundum alles getan. Alle gaben sich besonders viel Mühe, nicht nur für mich.
Ich bin voll und ganz zufrieden und bereue die Entscheidung, hierher gekommen zu sein, absolut nicht.
Dank der Ärzte und Therapeuten und auch der Mitpatienten konnte ich die richtigen Schritte in die richtige Richtung gehen und bin sehr froh über die Impulse und den Rückhalt.

Diese Klinik kann ich nur empfehlen!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe NICHTS zu meckern!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Schon im Vorfeld war die Beratung super!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles greift ineinander.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch hier greift alles ineinander.)
Pro:
Der jederzeit dem Menschen zugewandte Ansatz ist überall zu spüren!
Kontra:
./.
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Auch ich war von Juni-September wegen einer wieder aufgetretenen Depression in der Rhein-Jura-Klinik. Ich schließe mich den Ausführungen von Janus2013 vollinhaltlich an – und erspare Euch Lesern an dieser Stelle daher die Wiederholung ! :o)

Zusätzlich möchte ich noch erwähnen, dass auch die somatische Gesundheit umfassend betrachtet wird, bei Bedarf werden in komfortabler Weise Konsiluntersuchungen veranlasst.

Überhaupt wird Komfort in der Klinik wirklich groß geschrieben – die von Pizza2010 vermissten Großbildfernseher / CD habe ich beispielsweise gar nicht vermissen können, so wenig, wie ich Zeit übrig hatte, mich in meinem Zimmer so zu langweilen, dass ich diese Geräte hätte nutzen wollen...

In dieser Atmosphäre, in der dem Alltag keinerlei Sorge gelten muss, konnte ich mich voll und ganz der Therapie widmen. Durch Training in den Bereichen Achtsamkeit (MBCT) und Interpersonale Fertigkeiten (IPF), die Depressionsgruppe sowie die Psychotherapiegruppe neben den 3 wöchentlichen Einzeltherapien fühle ich mich inzwischen wieder richtig gesund. Und habe „Werkzeuge“, die ich in schwierigen Situationen und Lebensphasen anwenden kann, um nicht wieder in alte Verhaltensmuster bzw. eine Depression zu fallen. Danke dafür!

Besonders empfehlen möchte ich noch das Eutonie–Angebot – meiner Meinung nach die beste Körpertherapie überhaupt!

Bad Säckingen selbst ist im Übrigen ein schöner Ort, es ist genug los, er ist aber auch ruhig. Die Anwohner sind total aufgeschlossen und freundlich.
Die Klinik liegt landschaftlich dermaßen schön – einfach „WOW“.

Zusammenfassend kann ich Euch die Rhein-Jura-Klinik nur von ganzem Herzen empfehlen!

Eine Klinik, um wieder gesund zu werden.

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (s.o.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ausreichend Zeit bei den Telefonaten vorab, kompetente Beratung.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetente Ärzte, kompetente Psychologen, Behandlung auf dem aktuellen Stand der Forschung.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Unterstützung bei der Klärung meiner Versicherungsangelegenheiten.)
Pro:
Ganzheitliches Gesamtkonzept, optimal umgesetzt.
Kontra:
Sehe ich dzt. nicht.
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Erfahrungsbericht:

Ich war von Juni-September wegen einer schweren Depression in der Rhein-Jura-Klinik und kann vorab sagen, dass es die richtige Wahl war. Das Konzept ist ganzheitlich gedacht und durch den hohen Personalaufwand und den Link zur Uni Klinik Freiburg ideal umgesetzt. Die Therapeuten/innen, die ich kennengelernt habe, waren kompetent, engagiert und brachten das mit, was für einen guten menschlichen Draht notwendig ist. Die Vorgehensweise war dabei stets sehr strukturiert und hat mich durch die verschiedenen Phasen des Gesundungsprozess geführt. Gegen Ende wurde auch die Zeit nach der Klinik i.S. einer Rückfallprophylaxe besprochen. Meine Ärzte waren ebenfalls kompetent und freundlich, und boten bei der Beratung sowie zur Abklärung die Methoden auf dem aktuellen Stand der Forschung durch regelmäßige Fortbildungen an.

Neben den individuell auf den Patienten zugeschnittenen Therapiebausteinen/ medizinischen Behandlungen gibt es ein breites Angebot an zusätzlichen Aktivitäten aus den Bereichen Sport, Entspannung, Kreativität, Musik, Garten usw., an denen ergänzend teilgenommen werden kann.
In der Freizeit bietet das schöne Umland Südschwarzwald einschl. Rhein viele Möglichkeiten für kleine und große Aktivitäten, alleine oder mit den Mitpatienten. Die Grundhaltung der meisten Mitpatienten war es, konstruktiv mit den bestehenden Themen umzugehen. Ich habe es auch sehr geschätzt, in der therapiefreien Zeit einfach mal wieder etwas gemeinsam zu unternehmen. In der Aktivität unterstützen sich viele gegenseitig, nehmen aber auch Rücksicht auf die Belange des anderen. Sehr angenehm.

Neben den Therapeuten, Fachtherapeuten, Ärzten möchte ich das Pflege-/Küchen-/Reinigungs-/Instandhaltungspersonal sowie Abrechnung und Empfang erwähnen: alle begegnen einem mit Freundlichkeit und Respekt und tragen auch damit zur Genesung bei. Die Anlage/Zimmer sind in sehr gutem Zustand und das Essen ist auf Hotelniveau. An manchen Tagen, insbesondere am Ende, fiel es mir schwer zu spüren, dass ich in einem Krankenhaus bin.

In Summe bin ich froh, wieder gesund zu sein und erinnere mich trotz der tlws. auch anstrengenden Therapien an einen schönen Sommer 2013. Sollte es doch einmal wieder nötig sein, würde ich jederzeit wieder in die Rhein-Jura-Klinik gehen.

Rhein-Jura Klinik hinterlässt professionellen Eindruck

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (uneingeschränkt empfehlenswert)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (in jedem Bereich angepasst auf meine Bedürfnisse)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (mit viel Respekt und Einfühlungsvermögen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (jederzeit hilfsbereit und freunldich)
Pro:
modales Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Rhein-Jura Klinik wegen Burnout und schwerer Depression begleitet von einer Angststörung. Die Klinik hatte ich mir aufgrund positiver Berichte im Internet und Empfehlungen ausgesucht. Besonders wichtig war für mich die Intensität (3x Einzeltherapie) und indivduelle Therapiemodule des therapeutischen Prozesses. Vom persönlichen Vorgespräch beim Chefarzt war ich sehr angetan und entschloss mich dann kurzfristig zu Aufnahme, die ebenso kurzfristig anterminiert wurde.

Besonders hervorzuheben ist der achtsame und einfühlsame Umgang aller Mitarbeiter (egal welchen Bereichs) der Klinik mit den Patienten.

Was die Therapien anbetrifft, so steht und fällt sicherlich Vieles mit der persönlichen Passung zwischen Therapeut und Patient. Dass dies nicht immer ganz passen kann, ist verständlich. Aber die Klinik reagiert sehr professionell auf diese Form der Kritik und ermöglicht immer einen Therapeutenwechsel.

Ebenso einfühlsam wurde mir beim Thema Medikamenteneinnahme begegnet. Meine Skepsis wurde ernst genommen, ich entschloss mich aber aufgrund der guten fachlichen Argumente seitens der Ärzte und meiner Therapeutin nach einiger Zeit, ein Antidepressivum einzunehmen. Ich habe es bis heute nicht bereut, mit Beginn der Einnahme fühlte ich mich deutlich besser und kann nun auch gut mit der Perspektive leben, das Medikament noch einige zeit weiter zu nehmen, bis sich auch meine Lebenssituation wieder stabilisiert hat.

Für die erfolgreiche Therapie habe ich als Patient mich auf die Therapie eingelassen. Das - so konnte ich gut beobachten - gelang nicht jedem Patienten. Wer mit dem Anspruch in die Klinik geht, „bespielt“ und „animiert“ zu werden, wird unzufrieden abreisen und keinen Therapieerfolg verzeichnen können. Wer sich einbringt, die eigene Krankheit akzeptiert und sich auf die Therapie einlässt, wird persönliche Fortschritte machen.

Die Intensität der Therapie ist enorm und unterstützte meinen therapeutischen Erfolg. Sehr positiv ist auch die Vernetzung der Therapeuten. Jeder war über meinen aktuellen Stand informiert und konnte so für mich positiv meine Therapie begleiten. In meinem Aufenthalt habe ich sehr viel über mich gelernt: Danke dafür!

ein glücklicher Patient, wer hier sein durfte

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Nach erfahrung mit mehreren Kliniken dieser Art mein bester Eindruck)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich wurde rundum gut beraten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (aktuellster Wissensstand, realistische Therapieziele)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (auf Rückfragen habe ich alles geduldig und mehrfach erklärt bekommen)
Pro:
Alles
Kontra:
Meine Erkrankung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich muss nach meinem Aufenthalt nun meine Anerkennung für diese wunderbare Klinik kundtun.
Selbst im Gesundheitswesen Jahrzehnte tätig, weiß ich , welche Mühen und Schwierigkeiten mit einem Klinikbetrieb verbunden sind.
Als Patient habe ich auch schon mehrere Privatkliniken kennen lernen dürfen, aber die Rhein-Jura Klinik hat mich von allen am meisten überzeugt. Einmal mehr habe ich mich glücklich geschätzt, Privatpatient zu sein.
Nicht nur die medizinische Qualität, die Räumlichkeiten und Ausstattung, das auch über die lange Zeit meines Aufenthalts kontinuierlich schmackhafte und abwechlsungsreiche Essen, sowie die Sauberkeit im Haus sind zu erwähnen. Besonders hervorheben möchte ich, dass nicht nur der Ärztliche Direktor, sondern alle Angestellten des Hauses eine ausgesprochen herzliche Freundlichkeit zeigten. Auch das Personal untereinander ging freundlich und mit Respekt miteinander um. Auf Rückmeldungen oder Anmerkungen von Seiten der Patienten hat die Verwaltungsleiterin ausgesprochen aufgeschlossen reagiert und sofort eine Lösung gefunden. All das hat mir sehr gut gefallen. Ich fühlte mich als Mensch wahrgenommen und mit Respekt und Aufmerksamkeit behandelt.
Ein besonderes Lob haben die "gelben Schmettterlinge" verdient, die Damen des Reinigungsteams, denn Sie waren so unglaublich aufmerksam, rücksichstvoll und herzlich.

Keine "Weichspüler"-Therapie

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Überwältigende Freundlchkeit und Hilfsbereitschaft)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (immer lösungsorientiert)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ärztlich und psychotherapeutisch "ein Guss")
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Abläufe und Rechnungen, aber viel Hilfe)
Pro:
Therapie, Lage, Essen
Kontra:
organisatorische Kleinigkeiten
Krankheitsbild:
Depression und Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wollte eingentlich keine Bewertung schreiben , da man sich lieber selber mit Anruf oder Vorgespräch ein Bild machen sollte (empfehlenswert!!), aber der letzte Beitrag drängt mich dann doch. Ich bin im Moment gerade Patient in der Klinik und werde nächste Woche nach sieben Wochen entlassen. Ich war nämlich auch vor einem Jahr mit Depressionen in der Heiligenfeld-Klinik (ohne Medikament entlassen, nach 6 Wochen wieder da wo ich angefangen hatte, nix geholfen). Mir hat man im Vorgespräch und noch einmal bei Aufnahme sehr deutlich in der RJK gesagt, dass wenn ich eine Klinik wie H will, dass ich dann besser nicht kommen soll. Es gibt eben in einer verhaltenstherapeutischen Klinik keine Tiefenpsychologie. Ich finde, dass das auch gut ist. Ich hatte das Gefühl das alle sehr engagierten Ärzte (ich zähle 8) und auch die Psychologen (so ungefähr20) schauen, dass alles aus einem Guß ist. Ich habe mit MBCT und ACT einen sehr guten Zugang zu Meditation gefunden. Ja, ich nehme jetzt ein Medikament, habe hart in den Einzeln geackert (dagegen ist H ein "Weichspüler"), aber dafür geht es mir jetzt wirklich gut und ich freue mich wieder auf mein Leben. Das habe ich schon lange nicht mehr getan -mir hat's also sehr geholfen und ich bin dankbar dafür. 3 Std. Einzel und 8 Stunden GRuppe pro Woche, Sport, Kunst, Ergo etc. Das mit den Rechnungen ist sicher gewöhnungsbedürftig (höflich formuliert), aber dafür sind sie ja nicht höher als sonst und diejenigen die damit überfordert sind, kriegen auch Hilfe. Aber einen Heli, der aus dem Krankenhaus 500m nebenan alle 2 Tage ein Leben rettet, als Fluglärm zu bezeichnen, finde ich zynisch. Und im Moment scheinen die Klimaanlagen (seien Sie kaputt gewesen oder nur aus Verantwortung fürs Klima nicht in Betrieb) auch alle zu funktionieren. Wer 1 m Plasmabildschirme oder CD Spieler auf den Zimmern braucht, ist vielleicht einfach nur krank genug fürs Hotel ;-)

War zuvor in dr PK Heiligenfeld

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (häufiges Zuständigkeitskarussell)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (trotz Termin fast immer längere Wartezeiten über 20 Min.)
Pro:
schöne Lage
Kontra:
wenig Hilfe, Orga (Therapien, Visiten, Arzttermine)
Krankheitsbild:
Depri
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es gibt keinerlei tiefenpsychologische Anamnese oder Therapie, ist nicht im Programm

Therapeutische Gemeinschaft erheblich weniger intensiv als in HF, absolut null Spirit oder Identifikation, kein (wichtiges) Kerngruppen-Gefüge, sehr seltene Patientenversammlungen, keine Plenen

Manche Ärzte (Vertretungen des Chefarztes) gallopieren durch die Krankengeschichte und die Symptome. Besonders bei den ersten Arzt- und Therapeutengesprächen hat oft den Eindruck, dass die Krankengeschichte nicht einmal überflogen wurde, d.h. bei den ca. 6 Ärzten und 3 Therapeuten konnte ich immer wieder bei “Adam und Eva” anfangen.

Schulmedizin hat oberste Priorität, Psychologie und Meta-Ebene kommen zu kurz.

Engagierte Therapeuten, Ärzte eher weniger. Gut zwei Drittel der Psychologen ist frisch von der Uni Freiburg. Von den Therapeuten sehe ich nicht so große Diskrepanzen bei den Softskills und Fachkompetenz wie in Heiligenfeld.

Es gibt ein Mal pro Woche Gruppengesprächstherapie (in HF 3 x) und 3 x wöchentlich Einzelgesprächstherapie (in HF variabel je nach Versicherung 1-3 x wöchentl.)

Wenig “Kurse”, keine richtige Meditation, nur Kurzmeditation (Mantrasingen gar nicht).

Nervig ist, dass man vier (!) Rechnungen pro Monat bekommt (bei Chefarztbehandlung), in HF nur 1 x pro Woche (bei Chefarztbehandlung).

Sehr schlecht finde ich, das der Entlassungsbrief nicht besprochen wird (in HF schon, aber nur in dem Sinne, dass man sie sich durchlesen kann). In meinem Fall waren zahlreiche Fehler enthalten, einige wichtige Aspekte fehlten sogar. Der Brief machte einen sloppy Eindruck (9er Schriftgröße und hellgrau statt schwarz).

Nordseite: Praktisch kein Verkehrslärm (1 Auto pro Stunde)
Südseite: Nur Flugzeuglärm (nicht nachts)

keine stillen Mittagessen, keine Mittagsruhe, kurze Mittagspause (1 Std., was für mich irgendwie Stress erzeugt), in HF über 2 Std.

Viele Räume sind in den “Katakomben” unter der Erde, nichts für Depressive.

3 Klimaanlagen wurden über Monate hinweg im Hochsommer nicht angestellt (defekt)

Es wird mit “gehobener Auststattung” geworben. OK es gibt überall in den Fluren Ledersessel und -Sofas. CD-Spieler in den Zimmern und funktionierende Klimaanlagen finde ich da wichti

1 Kommentar

Pizza2010 am 15.07.2013

Korrektur: Die Rechnungen in Heiligenfeld bekam man 1 x MONATLICH, nicht wöchtentlich

Danke für die Nachhaltigkeit

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (auch hier wird man Unterstütz)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich im Jahre 2010 für 10 Wochen den Aufenthalt geniesen durfte, und erstmals in meinem Leben am eigenen Leib erfahren durfte was es bedeutet das Privileg eines Privatpatienten zu haben verstehe ich hier die eine oder andere Bewertung nicht. Muß Ich auch nicht, so hat jeder seinen Blickwinkel.
Ich bin froh das ich diesen Schritt gemacht habe. Schon bei der in Augenscheinnahme der Klink wußte ich "da bin Ich daheim". Die Klinik befand sich zu meiner Zeit im Aufbau und die Zahl von 50 Patienten wurde nie überschritten, wie es wohl heute sein mag... Als erstes möchte ich mich bei dem Personal bedanken, welches 24 Stunden für alle da sind... auch mit einer Eselsgeduld. Das Verständnissvolle Therapeutenteam... und das wichtigste Team nicht zu vergessen das Küchenteam mit wohl Ihrem Leidspruch Essen und Trinken ist gut für Geist und Seele...
das Reinigungspersonal, mit seinen Sorgen und Nöten...
Mein Wohlfühlgefühl ist anhaltend.

Ich würde die Klinik jederzeit weiterempfehlen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mir ging es wie einigen anderen Mitpatientinnen und -patienten. Eigentlich dachte ich, dass ich nach vier Wochen wieder nach Hause könnte. Daraus wurden dann allerdings vier Monate. Trotz Krankheit habe ich mich echt wohl gefühlt in der RJK. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich viel mitgenommen habe und dankbar dafür bin.
Es gab jederzeit einen Ansprechpartner bei Problemen, die mich behandelnden Ärzte waren sehr kompetent und sehr verständnisvoll. Auch meine Therapeutin hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen.
Das Essen war einfach super, die Sportangebote waren gut, hätten allerdings noch ausgebaut werden können. (habe gehört, dass das inzwischen geschehen ist) Alle Angestellten der Klinik waren total freundlich, wofür ich in meinen schlechten Phasen echt dankbar war.
Die Klinik würde ich jederzeit weiterempfehlen! Schade, dass es für manche Patienten anscheinend nicht das Richtige war. Es kommt aber sicherlich auch viel darauf an, ob die Sympathie zwischen Arzt/Patient und Therapeut/Patient stimmt.

die wertvollste Zeit in meinem Leben

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hoher Standard bei großer Individualität)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Individuelle Einzeltherapie)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (unterstützt die Verhaltenstherapie)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (klappt in Kleinigkeiten nicht immer)
Pro:
Herzliche und liebevolle Atmosphäre
Kontra:
wenige Kleinigkeiten, die man "überlebt"
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Bin mit schwerer depressiver Episode Ende 2012 gekommen und Anfang Feb.2013 sehr gestärkt und zufrieden nach 12 Wochen wieder ins Leben zurückgekehrt.
Schon bei der Ankunft bekommt man das Gefühl zu spüren, liebevoll behandelt zu werden ("Kommen Sie erst mal an"). Meine Einzeltherapeutin hat aus dem umfangreichen Standardprogramm mit mir zusammen das rausgesucht, was für mich gut war. Ich hatte nie das Gefühl, dass meine Meinung unberücksichtigt blieb. Trotzdem bin ich gut durch die Themen gelenkt worden. Ich hatte neben einer Depressionsgruppe, jeweils eine Gruppe zu den Themen "soziale Kompetenz" und "interpersonelle Fähigkeiten". Konnte leider nicht am Thema "MBCT" intensiv teilnehmen, habe dafür einen Überblick bekommen (wurde individuell für mich ausser der Reihe gemacht). Das umfangreiche Zusatzangebot in den Bereichen Sport, Musik und Kunst, sowie Achtsamkeit hält für jeden etwas bereit. Insgesamt kann sich jeder Patient seine Therapie sehr individuell zusammenstellen. Eine Untersützung der Therapie mit Medikamenten wird empfohlen, ist aber kein Muss. Hier kann jeder selbst entscheiden, denn der Patient steht hier immer im Vordergrund.
Zimmer und Essen haben guten Hotelstandard. Ich hatte nie das Gefühl in einer Klinik zu sein und wer hier nicht zunimmt wurde bewusst auf Diät gesetzt. Gemeinschaftsräume wie Wohnzimmer für alle, Forum und Mediathek bieten dauerhaft die Möglichkeit zur Kommunikation mit Mitpatienten.
Ich bin mit dem Vorsatz in die Klinik gegangen, nach vier bis sechs Wochen alles ereldigt zu haben. Ich habe schnell gemerkt, dass das nicht funktionieren wird, aber es hat mir nichts ausgemacht. Gegen Ende wollte ich die Klinik möglichst gar nicht mehr verlassen ("Halt die Welt an, weil es so schön ist, solche Erfahrungen zu machen"). Aber auch darauf wird man sanft und sicher vorbereitet. Daher bin ich sehr beruhigt nach Hause gefahren.

Hilfreiche Therapie nach Angststörung

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (man ist sehr auf meine Bedürfnisse eingegangen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (viele Ansatzpunkte und viele neue Erkenntnisse)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr gute medizinische Betreuung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (immer eine gute Lösung zur Hand)
Pro:
Umfangreiches Therapieprogramm
Kontra:
konnte nichts finden ;-)
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich vor ca. zwei Jahren meine erste Panikattacke völlig unvorbereitet in lockerer Gesprächsrunde hatte, gings mir danach zunehmend immer schlimmer. Meine Wahrnehmung war immer auf die nächste Attacke gerichtet und hat mein Leben immer mehr belatetet. Obwohl ich ja weiss, dass es nur Gefühle sind, die mir das Leben schwermachen, nervt mich dieses Herzklopfen, das beklemmende Gefühl beim Atmen und vor allem der Blutdruckanstieg. Ich meine immer, gleich müsste was platzen im Kopf oder in der Brust, obwohl ich WEISS, dass es Quatsch ist. Dann hat mich meine Hausärztin auf einen Klinikaufenthalt aufmerksam gemacht, nachdem ich immer häufiger krankgeschrieben war. Sie hat auch die KLinik für mich ausgesucht.
Ich habe dort gelernt, was mir hilft. Ich konnte einiges ausprobieren, habe ein MBCT-Achtsamkeits Training durchlaufen. Mittels Körpertherapie und auch durch die Gesprächstherapie habe ich festgestellt, welche Sitautionen mich stressen und kann nun früher in die Abwärtsspirale eingreifen.
Auch sonst habe ich mich wohl und umsorgt gefühlt, eine gute Ärztin , die immerund mit viel geduld auf meine körperlichen Beschwerden eingegangen ist hatte: Auch das gute Miteinnander in der Gruppe hat mir viel last von den Schultern genommen.

Gute Weihnachtszeit

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 12/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (aufgehoben)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hochkompetent)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (verschiedene Fachärzte am Haus!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (bis jetzt ales reibungslos)
Pro:
Engagement von allen (Küche, Therapeuten)
Kontra:
wenig Parkplätze am Haus
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nachdem die Feiertage vorbei sind, wollte ich hier mal ein herzliches Dankeschön an die Klinik platzieren. War drei Wochen vor Weihnachten mit einem kompletten Burnout-Zusammenbruch eingewiesen worden. Weiß jetzt, dass ich auch schon länger depressiv war. Hatte total Angst vor den Weihnachtstagen und ich war ein bisschen besorgt wegen der vielen Feiertage (keine Therapie, kein Fortschritt) und man hatte mir versprochen, dass es ein durchgängiges Therapieangebot gibt. Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass es gut war über Weihnachten in der Klinik zu sein. Aufgehoben. Außer am ersten Weihnachtstag und Neujahr gab es durchgängig Therapie (Sport, Gruppen, Psychotherapie, Visiten usw.), die Ärzte haben an den Sonntagen eine Zusatzvisite gemacht und ich hatte immer das Gefühl, dass alle das gerne machen und nicht weil sie müssen. Das ist ganz großartig. Vielen Dank! In zwei Wochen gehe ich schon nach Hause und habe das Gefühl, durch die Therapie viele meiner Probleme besser verstanden zu haben. Ich glaube ich weiß, was ich ändern muss und habe auch einen guten Plan wie und eine Therapeutin für zuhause hat man mir auch vermittelt. Anfang der nächsten Woche habe ich dort ein Vorgespräch.

Naja...

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Umgebung, Essen
Kontra:
oberflächliche Therapie
Krankheitsbild:
Deprression / Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Essen und Ausstattung ist okay, aber genutzt hat es mir langfristig nichts. Viel Training und oberflächliche Verhaltenstherapie, wenig Psychotherapie.
Viele gehen zwar in halbwegs gutem Zustand, aber wie bei mir hält dsa nciht lange an - ging auch mehreren Mitapteinten so.

Klinikaufenthalt

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Buirn out, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Anfangs war ich der Meinung, nach 3, höchstens 4 Wochen
verlasse ich geheilt die Klinik.
Dem war nicht so. Ich mußte bitter errfahren, daß ich erst nach
etwa 6 Wo. so weit runter kam, daß ich therapiefähig war.

Wer hier negatives über die Klinik, gleich welcher Art, schreibt,
der hat die Gesamttherapie einfach nicht verstadnen, oder
war nicht krank und hat auf Kosten der Krankenversicherung
Urlaub gemacht.

Für mich war der Klinikaufenthalt ein Glücksfall.

Ic h kann nur Positives berichten.

Nur ein Satz zu den Therapeuten:
Sie sehen ihre Arbeit mit den Patienten nicht als reinen
"Broterwerb" an, sie sind mit Herzblut bei der Sache.

Kann nur sagen: Super, weiter so.

Anmerkung.
Ich werde für meine positive Stellungnahme nicht von der
Klinik bezahlt, falls einer auf diese absurde Idee kommen sollte.

Habe kein Problem damit, meinen Namen preis zu geben.

mfg

Uli

sehr effektive Therapieangebote

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich würde wiederkommen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (rundum passendes Therapiekonzept)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Fachpersonal, Lage, Zimmer
Kontra:
Wartezeiten vor Visiten
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das therapeutische Angebot (Einzel-, Gruppentherapie) ist sehr effektiv. Die zusätzlichen Angebote in Sport- und Entspannungsbereichen sind vielseitig und sehr gut.
DieLage der Klinik ist wunderbar: ruhig, am Waldrand, Nähe Bergsee.
Die Zimmer sind sehr schön.
Manchmal fallen Zusatztherapein kurzfristig aus.

Insgesamt gelungen

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Essen, Zimmer, Behandlung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (viel Zeit für den Einzelnen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gute Konsilärzte, auch an der Uniklinik)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Das meiste
Kontra:
manchmal Wartezeiten
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist sehr gut ausgestattet. Sporthalle ist groß und Pool vorhanden. Bilder im Internet sind realistisch. Zimmer sind groß (gibt auch besonders gut ausgestattete Zimmer, die etwas mehr kosten) Das komplette Personal (Ärzte, Therapeuten, Pflege, Verwaltung und ganz besonders das Speisesaalpersonal) ist sehr freundlich und hilft einem weiter. Speisenangebot ist sehr reichhaltig und es gibt auch die Möglichkeit, sich etwas zu wünschen. Das Therapieangebot ist sehr groß und sehr auf die Probleme des Einzelnen zugeschnitten. Am liebsten hätte ich meine Psychologin mit nach Hause genommen. Mir hat die Klinik gut geholfen, meine Probleme zu lösen. Ich arbeite jetzt wieder und fühle mich stärker als vorher. Ich habe meine Ziele erreicht.

Wieder aufgerichtet

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gute Hilfestellung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetent, darf selber entscheiden)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (FÄ Innere und PSychosomatik)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (manchmal kompliziert, aber alle helfen)
Pro:
Alle sind freundlich, sehr kompetent
Kontra:
Wartezeiten vor Visiten
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen in der Klinik, kam mit Burnout, total im Hamsterrad. Erst als ich in der Klinik war, habe ich gemerkt, wie erschöpft ich war. Die Ärzte und v.a meine Therapeutin die richtig super war, haben mich dann Stück für Stück wieder aufgerichtet. Essen ist wirklich toll, Speisesaalpersonal und die Pflege superfreundlich. Das Therapieangebot ist echt groß. Ich war in einer speziellen Gruppe, die auf Burnout spezialisiert war. Dafür gibt es auch spezielle Kurse dort(TEK, MBCT und IPF), die wirklich hilfreich waren. Da kann man erkennen, was einen Krank gemacht hat und auch was man vielleicht jetzt besser machen kann. Das Therapieangebot ist ziemlich groß: Körpertherapie, Musiktherapie, Kunsttherapie, Mediatation, Yoga, viel Sport(Riesenturnhalle und kleiner Pool vorhanden). Lange Spaziergänge, direkt hinter der Klinik ist der Schwarzwald. Habe mich für Medikamente entschieden, hat viel gebracht. Jetzt bin ich schon vier Wochen wieder zuhause, seit 2 arbeite ich wieder. Hätte nicht gedacht, dass mir die Arbeit mal wieder so richtig Spass machen würde. Bin froh, dass ich genau dort gewesen bin und weiß wohin ich gehen würde, wenn meine Strategien versagen ;-)

Gesund und gestärkt nach Hause gegangen.

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
siehe Erfahrungsbericht
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burnout/Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Klinikaufenthalt hat mir sehr gut getan und sehr geholfen. Ich gehe gestärkt nach Hause und hoffe alles Erlernte anwenden zu können. Es mangelte an nichts, angefangen von der ärztlichen Betreuung über die Psychotherapie, Schlaflabor, Urologische Untersuchung, Pflegestation, therapeutischen Angebote, Sportangebote, Essen und Zimmerreinigung/Sauberkeit war alles sehr professionell und dennoch sehr liebevoll und familiär.

Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter der Rhein-Jura Klinik.

Nichts Besseres als RJK

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Familiäres und kompetentes Umfeld)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Verständliche und umsetzbare Empfehlungen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Aufgeschlossen, einvernehmlich, ohne Zwang)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Manchmal aufwendig, aber immer offenes Ohr)
Pro:
Gesamtkonzept, Geduld
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

V.H.
Vor 1 Jahr bin ich in die RJK Klinik aufgenommen und 3 Monate später wieder entlassen worden. Schon damals gab es notorische Nörgler und Besserwisser (wie D1). Wenn jemand behauptet, als wirkllich krank eingewiesen worden zu sein und die Klinik nach 6 Wochen ohne medikamentöse Behandlung und angeblich ohne Therapien verlassen hat, dann spricht das für sich. Ich hätte keine Woche durchgestanden. Eingeliefert mit Depressionen sowie Angst- und Panikzuständen. Nicht suizidgefährdet, aber mit dem Gedanken und der Angst, ob mir mein eh wirres Gehirn nicht anderes einflößen könnte. Da haben mir sofortige Therapiegespräche und ärztliche Zuwendungen sehr geholfen. Nicht durch zusätzliche Psychopharmaka, sondern Neueinstellung des bisherigen Medikaments. Heute fühle ich mich besser denn je weil die, glücklicherweise immer seltener auftretenden Vorzeichen eines Rückfalls durch gezieltes Angehen des Problems und erlerntes Gegenwirken beherrschbar geworden sind. Die Mechanismen der Krankheitsentstehung zu kennen (Einsicht) und die Fähigkeit zur Veränderung und Krankheitsüberwältigung einzuüben (Handeln) ist doch Grundlage psychosomatischer Behandlung. Ich konnte das ausgiebig in der RJK erlernen. Ich bin 100%ig überzeugt, dass ich mich ansonsten hoffnungslos verstrickt und in mein Schicksal ergeben hätte. Deshalb waren für mich Raucherecken (Nichtraucher), unkontrolliertes Kaffee-Trinken (hätte man auch in der Stadt können),das Fernsehgerät (im einfachsten Hotel Standart) oder das Fehlen von Fachbüchern (es standen 3 PC mit Internetanschluss und Drucker zur Verfügung) nie ein Problem. Wenn das die einzigen Sorgen von D1 waren, hat er wirklich Zeit und Geld vergeudet. Vielleicht sollte er sich nicht nur unter Gleichgesinnten umhören, sondern bei denen, die z.B. nur 4-5 Stunden Einzeltherapie pro Monat hatten, und keine Rundumbetreuung, oder bei solchen, die aus Zufriedenheit und Dankbarkeit noch lange nach ihrer Entlassung freundschaftlichen Kontakt zu Therapeuten, Ärzten und Personal der RJK pflegen.

2 Kommentare

D1 am 07.08.2012

V.H. bzeichnet mich als "notorischer Nörgler und Besserwisser", weil ich offensichtlich andere Erfahrungen gemacht habe als er. Ich habe lediglich meine persönlichen Erfahrungen wiedergegeben und die sind sicher genauso berechtigt wie seine. Gruß von D1

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Psychosomatik habe ich rundum erlebt

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (nach vergleich mit anderer Klinik eindeutig besser)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gute Anregungen für den Alltag, Üben, Üben, Üben)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gut ausgewogen Psychother. und Psychopharmaka)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hatten immer Lösung parat)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Klinikaufenthalt geht bald zu ende und wollte mal gucken, was hier so üner die klinik geschrieben steht. und weil ich nicht alles so nach volllziehen kann, was ein Vorbewerter (D2) so schrieb, wollte mich hier mal melden. Ich bin im Moment noch in der Klinik und werde nach 8 Wochen harter (und tränenreicher!!) Arbeit nach Hause gehen. Ich war schon in einer anderen „Psychoklinik“ und habe von dort auch Erfahrungen mitgebracht. Aber ich hätte mir gewünscht, ich wäre beim letzten Mal schon hier gewesen. Dann wäre es mir vielleicht nicht schon nach einem Jahr wieder schlecht gegangen. Ich freue mich jetzt wieder zur Arbeit zu gehen und habe die psycho-somatischen Teile meiner Erkrankung jetzt besser verstanden. Dabei haben mir die Körpertherapieangebote, Musiktherapie, Eutonie, vor allem aber auch Meditation (habe hier neben der Gruppe sogar Achtsamkeits-Einzel ;-) bekommen) und Kraniosakraltherapie geholfen . Es gibt vier Sporttherapeuten, zwei Ergotherapeuten und eine Musiktherapeutin und entsprechend viel Therapieangebot. Sogar Yoga-Einzeltherapie und Wasserentspannung. Aber niemand wird gezwungen, jeder muß die Verantwortung für sein gesund werden selbst übernehmen. Habe auch gesehen, dass manche den ganzen Tag nicht aus der Raucherecke rauskamen, selber schuld. Die „Austauschrunde“, also die Therapiegruppe mit 10-12 Leuten (und nicht 23) fand ich richtig gut. Es hat mir geholfen, mit den anderen und der Therapeutin an Problemen zu arbeiten. Dabei bin ich weiter gekommen. An weiteren Gruppentherapien habe ich noch die IPF Gruppe und TEK (Training Emotionaler Kompetenz) auf Empfehlung meiner Therapeutin gemacht und viele Dinge gefunden, die ich anders machen muss. Mit meiner Einzeltherapeutin Frau D. bin ich sehr zufrieden. Schade, dass ich sie nicht mitnehmen kann. Ich mußte auch einsehen, dass es (im Gegensatz zum letzten „Psychoklinik“-Aufenthalt) ohne Medikamente wohl diesmal nicht ging, dafür hat sich mein Arzt aber drei Gespräche lang Zeit genommen, mir mit der Entscheidung zu helfen. Insbesondere als es mir richtig schlecht ging habe ich gemerkt, dass hier immer jemand ist, der Zeit für einen hat. Und die Internistin hat mir noch mal ganz viele Impulse gegeben, wo mein Körper reagiert, wenn ich nicht gut zu mir bin.

reine Psychatrie, kein Psychosomatisches Angebot

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen und Zimmerhygiene
Kontra:
Kompetenz der Pflege und fehlende Psychosomatik
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Psychopharmaka sind die wichtigste Behandlungssäule in der RJK, dann Einzelgespräche und Sport. Entspannungsübungen 1x pro Woche für 45 Min und - wenn noch Platz war - konnte man an weiteren 3 Tagen mitmachen. Weil ich Medikamente nicht vertrug, kam ich an Grenzen, denn psychosmatische Therapien gab es praktisch nicht (obwohl die Klinik es im Namen führt!), auch keine Physiotherapie. In 6 Wochen bekam ich keine einzige Achtsamkeitsübung mit - weil der Therapeut krank war -obwohl das im Internet ausdrücklich stand!
Die Einzelgespräche waren sehr gut, dank des hervorragenden Einzeltherapeuten.
Die Schwesternzentrale hat häufig falsche Medikamente ausgegeben - das war im Speisesaal immer Thema und es gab wenige, die das noch nicht selbst erlebt hatten.
Ich habe bis heute nicht verstanden, warum es in einer Suchtklinik eine Raucherecke geben muss, außerdem koffeinhaltigen Kaffee ad libitum, ein Fernsehgerät in jedem Zimmer und völlig unkontrollierten Ausgang - während alle Therapieangebote , bis auf 3 x 1 Std. Einzelgespräch pro Woche, ausdrücklich freiwillig waren!?
Die Gruppentherapien waren aus meiner Sicht sehr oberflächlich - eher "Austauschrunden" als Therapie. In der ganzen Zeit habe ich nie jemanden weinen sehen oder sonstige starke Emotionen zeigend - schon erstaunlich in einer Psychoklinik! Die Gruppe war mit 23 Pers. aus meiner Sicht zu groß. Außerdem gab es ein ständiges Kommen und Gehen, weil sich die Termine häufig mit anderen Therapien überschnitten. Letzteres wurde von der Klinikleitung als nicht veränderbar angesehen.
Es gab weder ein Bücherangebot zu Gesundheitsthemen, noch sonstige Infos - bis auf einen einzigen Vortrag in 6 Wochen! Das Bücherregal enthielt nur Romane, Reiseberichte - vermutlich das, was von Patienten zurückgelassen worden war.
Inzwischen habe ich mit vielen Menschen gesprochen, die in Psychokliniken waren und da wurde mir erst bewußt was alles möglich gewesen wäre und in der RJK nicht war. Schade um die Zeit und das Geld!

1 Kommentar

Gröni am 23.09.2012

Ich kann dem bericht von D1 nur zustimmen. Mir ging es absolut genau so. Schade dass, egal welche Psychichen Probleme man bei google eingibt,l immer zuerst die RJK genannt wird. Hier müssen ja Unsummen gezahlt werden. Dies sollte man besser in Therapieen investieren. Dass es auch anders gehen kann, zeigt mir meine aktuelle Klinik ! Schade um die vergeudete zeit.

Gute Klinik - schöne Umgebung

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
engagiertes Personal - schöne Räume- ausgezeichnetes Essen - Umgebung passt
Kontra:
es könnte mehr Parkplätze geben
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das Gesamtkonzept hat mich überzeugt. Die psychotherapeutische und medizinische Betreuung war hervorragend und umfangreich, das therapeutische Fachpersonal immer offen und höchst kompetent, die "guten Geister" des Hauses stets freundlich und hilfsbereit, die Küche ausgezeichnet in Zubereitung, Vielfalt und Präsentation!

Die Lage der Klinik am Berg direkt am Kurpark bietet wunderschöne Ausblicke von zimmereigenen Balkon, zum anderen ermöglicht die Lage direkt am Waldrand nahe eines Sees Spaziergänge und Wanderungen für jeden Geschmack. Dieses unmittelbare Eintauchen in die Natur zu jeder Zeit ist für den Genesungsprozess nicht zu unterschätzen.

Ich wollte jetzt aber auch nicht irgendwo hin, wo sich Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen und war froh, dass die Klinik in einem Kurort mit Infrastruktur ist. Mit den City-Bussen oder auch zu Fuß kam man gut in Bad Säckingens nette Altstadt mit Münster und historischer Holzbrücke über den Rhein in die direkt angrenzende Schweiz.

Die Einzelzimmer sind hell, zweckmäßig und freundlich ausgestattet, das Bad funktionell.

Während meines Aufenthaltes wurden auf Wunsch der Patienten die Schwimmbadzeiten ausgeweitet. Das hat mein tägliches Sportprogramm (die Klink bietet für jedes Niveau, ob sportlich oder Einsteiger - entspannend oder aktivierend -einiges an) perfekt abgerundet.

Insgesamt gesehen kann ich die Rhein-Jura-Klinik absolut empfehlen und bin froh, selbst dort gelandet zu sein!

Hier steht der Patient an erster Stelle

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Pflegeteam
Kontra:
Verwaltung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Zuhause nur auf dem Sofa gelegen und nichts mehr geschafft, wurde mir als letzter Ausweg ein Klinikaufenthalt nahe gelegt. Ich wollte auf gar keinen Fall in eine Klinik, wurde aber in der Rhein Jura Klinik eines Besseren belehrt. Heute würde ich nicht mehr so lange warten, bis ich in die Klinik gehe. Man hat auch nicht das Gefühl in einer Klinik zu sein. Schönes Ambiente, super Plegeteam, gute Psychologen und Ärzte. Die Ärzte und Pfleger haben einen super Austausch untereinander. Es gibt einen Wochenplan an deren Aktivitäten man teilnehmen kann, aber nicht muss. Es wird keiner zu irgendetwas gezwungen. Die Teilnahme ist immer eine eigene Entscheidung. Auch die Einnahme von verschiedenen Medikamenten wird mit dem Patient besprochen und ist eine gemeinsame Entscheidung von Arzt und Patient. Man hat dreimal die Woche Therapie und auch mehrere Arzttermine. Chefarztvisite ist einmal in der Woche. Auserhalb dieser Visitentermine ist immer ein Arzt vor Ort und man hat im Notfall immer einen Ansprechpartner, vom Pflegepersonal bis zum Arzt. Die Zimmer sind sehr schön und fast alle Zimmer haben einen eigenen Balkon. Das Essen ist in Buffetform und an Qualität nicht zu überbieten. Aus dem Speisesaal kann man immer Obst und Getränke mitnehmen. Die Klinik liegt sehr schön direkt am Waldrand. Auf der Terrasse der Klinik gibt es auch einen Raucherbereich. Es stehen zum allgemeinen Gebrauch drei PC zur Verfügung, eine kleine Bücherauswahl und ein paar Spiele.
Hier wird einem Zeit gelassen um gesund zu werden, ohne Druck aufzubauen. In diese Klinik würde ich jederzeit wieder gehen.

Mehr Schein als sein

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (Es wird nur auf möglichst hohe Einnahmen geachtet)
Pro:
Psychologen
Kontra:
Verwaltung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für die extrem hohen Kosten läßt die Klinik sehr zu wünschen übrig.
Zimmer sind sehr schön, Essenangebot reichlich, aber vieles ohne Geschmack.
Außerdem wird gefordert, alle Vereinbarungen zu unterschreiben, je nachdem, was die Kv hergibt. Dadurch verliert man evtl. den Tagesgeldanspruch. Der Psychische Druck wird sehr starkt ausgeübt, bis zur Konsultation zum Professor.
Wenn man ohnehin am Boden liegt, ist das eine unannehmbare Aktion.
Die Psychologen sind überwiegend sehr hilfreich, die Ärzte sieht man nur selten, bzw. zur wöchentlichen Visite. Darauf kann man eigentlich verzichten, es ist anscheinend eben Pflicht.

3 Kommentare

Fresie52 am 05.03.2012

Die Bewertung kann ich nicht nachvollziehen. Weiss gar nicht, ob wir in derselben Klinik waren. Tut mir leid, sowas über dieses tolle Haus lesen zu müssen. Wenn man in eine Privatklinik mit so guter und intensiver Versorgung geht, dann kostet das halt auch Geld. Da kann man nicht auch noch Bonusregelungen der KK in Anspruch nehmen. Dafür muss man dann halt ins Dreibettzimmer im Landeskrankenhaus. Meine Kasse hat mir alles erstattet. Das Essen ist absolut super ! Ich habe die Ärzte mindestens dreimal unter der Woche und auch am Wochenende gesehen. Und als es mir mal schlecht ging hatte der Professor für mich auch noch nachts nach 12 Uhr Zeit. Das hatte ich nicht erwartet.

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Hier steht der/die PatientIn im Mittelpunkt!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Versorgung
Kontra:
Organisation der Pflegestation
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Aufenthalt in dieser Klinik kann sehr empfohlen werden. Bereits an der Rezeption wird die Freundlichkeit deutlich, die im ganzen Haus vorherrscht.

Die Unterbringung erfolgt in zweckmäßigen, kleinen, aber gemütlichen Zimmern.

Die Küche ist nicht zu verbessern. Das Essen ist köstlich, das Angebot sehr vielfältig und Getränke und Obst gibt es im Überfluss.

Sowohl die medizinische , als auch die therapeutische Betreuung ist sehr fürsorglich und gut. Es wird Alles unternommen, um den PatientInnen einen Weg zur Genesung zu ermöglichen.

Einfach super!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich würde jederzeit wieder in diese Klinik gehen sollte es einmal wieder notwendig sein und kann dieses Haus nur wärmstens weiterempfehlen.
Ärzte, Therapeuten, Personal, Ambiente .... es stimmt einfach alles!
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an das gesamte Team!

Suchtbehandlung

Klinischer Fachbereich: Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
sehr angenehme Atmosphäre
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war für 7 Wochen in der Klinik. Angekommen wie ein Häufchen Elend. Depressionen und Alkohol waren ein grausamer Kreislauf geworden. Der Zusammenhang zwischen Suchterkrankung und Depression wurde mir hier erst deutlich gemacht. Sehr viele Mitpatienten sind leider nicht dazu in der Lage in den Spiegel zu schauen. Da nützen auch die besten Therapeuten nichts!!! Das diese Klinik vom Essen über Sauberkeit und Freundlichkeit hervorsticht ist toll. Mir fehlten nur an den Wochenenden mehr Angebote - das war für mich zu wenig. Auch das Sport - und Kreativangebot könnte mehr sein.
Sportgruppen mit unterschiedlichden Schwerpunkten wäre wünschenswert. Das ist aber nur meine Meinung. Die Klinikarbeit lebt aber auch von der Mitarbeit der Patienten. Wer noch in der Lage ist solch negative Kritik zu verfassen, war wohl nie wirklich krank.

1 Kommentar

Marc72 am 06.03.2012

Hallo Tina2011,
ich habe mich sehr über deine Bewertung gefreut. Werde evtl. nächste Woche dort sein, und hoffe die selben positiven Erfahrungswerte wie du sie erleben durftest auch teilen zu können.

Hervorragende Betreuung und Versorung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kompetente fachärztliche und therapeutische Betreuung
Kontra:
Verwaltungstechnische und organisatorische Abstimmung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die letzte negative Klinikbewertung kann ich nicht nachvollziehen. Gerd-H berichtet unsachlich weil z.B. mein Tagessatz inkl. 2-Bettzimmer bei 300 € liegt und durchschnittlich unter 100 € für medizinische Kosten. In 4 Monaten also 48.000 statt 60.000 €! Und nicht zu Lasten der Allgemeinheit, sondern zu Lasten der Mitglieder der Versicherung. In die habe ich aber über 40 Jahre einbezahlt. Daß Akutkliniken bei Einweisungen keine Vorlaufzeiten haben führt bei Kostenübernahmezusagen u.ä. automatisch zu Verzögerungen. Trotzdem gibt es in diesem organisatorischen Bereich Schwachstellen, die behoben werden sollten. Wen dies nicht so stört, sondern wer Wert auf optimale Betreuung und Behandlung legt, ist hier richtig. Sicher, die Patitenten müssen sich einbringen, teilweise recht heftig. Es dient jedoch der Genesung und zeigt sich jede Woche, die man länger da ist. Ohne Eigeninitiative oder 6-wöchiges Warten auf medikamentöse Einstellung bzw. 2 Monate Dahindösen bis man angesprochen wird, führt natürlich dazu, dass man als einzigen positiven Punkt das Essen sieht. Warum man das dann trotzdem 8 Wochen durchzieht, ist mir unverständlich. Man kann bei Bedarf jederzeit den Therapeuten wechseln, Wünsche vortragen oder abreisen. Ich wurde vor über 8 Wochen mit schweren Depressionen und Panikattacken eingeliefert. Jetzt fahre ich mit dem Zug alleine kreuz und quer durch das Land. Sehr wohl durch störungsspezifische Betreuung. Dank hochqualifizierter, wenn auch junger, Psychologinnen und einem kompetenten Ärzteteam. Dieses schaut vorrangig auf die Verabreichung von nicht abhängig machenden trizyklischen Antidepressiva, statt Benzodiazepine. Und jede Medikamentenänderung wird mit dem Patienten abgesprochen und erläutert. Besonders wohltuend ist die 24-Stunden Rundumversorgung, in der auf ärztliche Hilfe und die Schwesternstation zurückgegriffen werden kann. Das Umfeld, persönlich und landschaftlich, ist nicht zu überbieten. Wer wirklich psychisch erkrankt war oder ist, wird die Rhein-Jura-Klinik zu schätzen wissen.

90 % Top 10 % Flop

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
gutes Essen
Kontra:
schlechte Individualbetreuung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin jetzt in der 8. Woche hier und fühle mich schlechter als bei Einlieferung in die Klinik. Das mag wohl daran liegen, dass ich von Anfang an nicht dem notwendigen Fachpersonal zugeführt wurde, eine medikamentöse Einstellung erst nach 6 Wochen erfolgte und die rechte Hand nicht weiss was die linke gerade tut. Ich vermisse hier die störungsspeziifisch-individuelle Betreuung (im Prospekt angepriesen). Möglicherweise ist dies eine hervorragende Klinik für klassische Depressionen (90 %). Allerdings nichts für spezielle Leiden wie Panik, Belastungsstörungen, AD(H)S und Schlafproblematik. Ich hoffe in den nächsten 3-4 Monaten tut sich da mal etwas, allein schon wegen den exorbitant hohen Kosten von mindestens 500,-- EUR pro Tag zu Lasten der Allgemeinheit. Für 60.000,-- EUR in 4 Monaten sollte zumindest eine positive Tendenz irgendwann feststellbar sein. Hotel und Essen 1 A (350,-- EUR/Tag), fachliche Kompetenz ehr ausreichend-mangelhaft. Leider. Hier muss ein neuer Patient unbedingt direkt am ersten Tag selbst die Sache in die Hand nehmen damit nicht 1-2 Monate völlig sinnlos vergeudet werden.

2 Kommentare

Tina2011 am 07.10.2011

Da ich ja weiß wer hier geschrieben hat kann ich nur lachen, versuch es mal in der " Klapse"- aber nein, du bist ja Privatpatient und gehörst nicht dort hin - halt den Ball flach oder laß Dich einliefern.

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Fachkompetenz von A-Z

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
persönliche und kompetente Klinik
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im Mai 2011 mit einer akuten schweren Depression aufgenommen worden und vom Ersten Kontakt bis zur Entlassung nur sich bemühende, fachkompetente und fürsorgliche Mitarbeiter angetroffen. Die Pflege besteht aus einem freundlichen und symphatischen Team um die Pflegeleitung, Psychotherapeuten mit einem sehr hohen Maß an aktuellem Fachwissen, Fortbildungen werden Groß geschrieben und äußerst einfühlsam, Serviceleistungen von Beihilfe über Briefmarken und Kopierservice exelent, Zimmerhygiene optimal, Servicemitarbeiter stetz gut gelaunt und immer hilfsbereit. Das Küchenteam ist freundlich und immer am Ball der Zeit, individuelle Speisenzubereitung für Schonkost bis zur Vollwertkost, Buffetsalate und Kalt Warmes Essen sehr Abwechselungsreich. Die Ausstattung der Klinik ist perfekt, Hotelcharakter auch auf den Zimmern (natürlich ohne Minibar) Ergotherapeutisch sehr gut aufgestellt, Wassertherapie im Hauseigenen Bewegungsbecken, Sportangebot optimal, Freizeitangebot rund um den Bergsee und die Altstadt. Ich kann nach 3monatigen Aufenthalt sagen: Danke. Mir hat die Klinik gut getan!

Die richtige Entscheidung

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das ist "aus einem Guß")
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (aktuelle Psychotherapie, Uni-Kooperation)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Die Menschen und die Kompetenz dort, liegt in einer Stadt direkt am Schwarzwald
Kontra:
manchmal gibt es Wartezeiten (nicht so wichtig)
Erfahrungsbericht:

Ich wollte eigentlich nicht in eine Klinik, schon 8 Wochen (Burnout und Depressionen) krank geschrieben, als mir meine Ärztin die Klinik empfohlen hat. War froh, dass ich hingegangen bin. Ermutigender Telefonkontakt mit Arzt vorher und rasche Aufnahme. Von der ersten Minute an war ich überwältigt von der Freundichkeit und dem Verständnis für meine Probleme. Die Klinik sieht tatsächlich mehr wie ein Hotel aus. Jeder hatte Zeit für einen, wenn es nötig war, vom Pflegepersonal über Therapeuten für die Einzel und die Gruppe bis zum Chefarzt. Was ich gut fand war, dass die Mitarbeiter auch selbst miteinander gut umgehen. Das bekommt man ja mit und das tut so gut und macht Mut, weil man es eben auch ganz anders kennt. Meine Therapeutin war wirklich große Klasse. Ich habe CBASP bekommen, eine neue Therapie aus den USA, in der es um Muster geht, in die wir immer verfallen. Hat manchmal weh getan, aber ich hätte nie gedacht, dass man in 6 Wochen so intensiv an sich arbeiten und so viel erreichen, vor allem auch verändern kann. (Hält übrigens jetzt schon vier Monate zuhause auch noch an, obwohl ich wieder arbeite). Und die zusätzlichen Gruppensitzungen haben mir auch sehr gut geholfen. Die Ärzte kennen sich gut mit den medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten aus und haben da auch viel Zeit investiert, die Fragen zu beantworten. Ich habe mich dagegen entschieden, was auch obwohl sie sonst eine „Kombitherapie“ empfehlen, ohne „Kritik“ respektiert worden ist. Auch der Austausch mit den Mitpatienten, von denen viele ganz ähnliche Probleme hatten, half. Die Klinik hat eine tolle, große Sporthalle und wie ich finde ein richtig gutes und intensives Therapieangebot mit Nordic Walking, Badminton, Wassergymnastik im Pool, Qigong, Achtsamkeit, Musiktherapie (obwohl mir der Vergleich fehlt). Auch am Samstag gibts bis Nachmittags noch Therapieangebote. Besonders klasse fand ich meine zwei Extrastunden am Boxsack. Das hätte ich mir sonst als Frau nie zugetraut, aber hat meinem Selbstwert richtig gut getan. Wie schon im Vorbericht steht, ist das Essen wirklich phantatstisch und das Team im Speisesaal ganz große Klasse (auch menschlich). Ich hätte mir keine bessere Therapie für mich wünschen können, kann nur danke sagen und Mut machen, den Schritt auch zu tun.

1 Kommentar

Fresie52 am 05.03.2012

Mir geht's übrigens immer noch gut. Auch wenn die erste Zeit zuhause ganz schön schwer war. Mehr kann man nicht erwarten. Ich habe so viel gelernt und bin sehr dankbar !!

Therapie, Ambiente, Essen - alles gut

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gute Unterstützung bei der Abrechnung mit meiner Krankenkasse und Beihilfe)
Pro:
qualifizierte Ärzte und Therapeuten , Umgebung
Kontra:
könnte mehr Sportangebote geben
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Habe in der Rhein-Jura Klinik eine sehr hilfreiche und angenehme Zeit erlebt. Nach längerem Burnout wurde bei mir eine akute Depression diagnostiziert. Ich war froh, dass ich den Schritt gewagt habe, mich stationär behandeln zu lassen und die Wahl habe ich nicht bereut. Aber es war total wichtig, von zuhaus und der Arbeit weg zu kommen, weil mich das sonst noch mehr krank gemacht hätte. Das Team in der Rhein-Jura Klinik hat sich sehr intensiv um mich gekümmert, gerade zu Anfang, als es mir nicht gut ging. Ich habe verschiedene Therapien bekommen und immer, wenn heikle Dinge in meiner Seele angetastet wurden, bekam ich auch zusätzliche Kriseninterventionen mit der behandelnden Ärztin. Das war heftig, aber heilsam. Was mir auch gut gefallen hat, war das Ambiente und die Versorgung. Die Küche kocht ausgezeichnet, das ist ja bei einem längeren Aufenthalt auch nicht unwichtig! Die Umgebung ist sehr naturnah, Schwarzwald pur sozusagen und die Gespräche mit meinen Therapeuten auf den Spaziergängen rund um den Bergsee bleiben mir immer in bester Erinnerung, da hat sich viel gelöst.
Die Räumlichkeiten erinnern eher an ein Hotel als an eine Klinik.
Es gab eigentlich nix zu meckern, als Privatpatientin habe ich mich gut aufgehoben gefühlt.