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Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn

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Tiefenbrunn 15
37124 Rosdorf
Niedersachsen

19 von 54 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
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Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unzufrieden ist noch zu zufrieden, richtig wäre -> maßlos Enttäuscht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (maßlos Enttäuscht)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (maßlos Enttäuscht)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (maßlos Enttäuscht)
Pro:
Der Park der Klinik ist schön
Kontra:
Betreuung, Therapie, Pflegeteam scheut Arbeitsaufwand
Krankheitsbild:
PTBS, Borderline, Esstörung
Erfahrungsbericht:

Klinik die mit schwierigen Fällen überfordert ist.
Der Patient wird schnell aus den Augen vrloren und es zeichnen sich Dollar Zeichen in deren Augen ab.

Hintenrum wird viel getratscht und die Autorität nutzt das Behandlungsteam gerne aus, um Patienten einzuschränken.

Mir geht es nach dem letzten Klinikaufenthalt dort deutchlich schlechter.
Ich kann diese Klinik keinem weiterempfehlen.

Die Therapiestunden werden oft von 2mal Einzel in der Woche auf einmal reduziert, das Pflegeteam möchte sowenig Arbeit und aufwand wie möglich haben und wenn es zu kompliziert wird -> schwupp Therapievertrag mit noch mehr Einschränkungen.
Wer so eine Klinik sucht immer ab nach Tiefenbrunn, wer eine Klinik sucht wo man sich um ihn kümmert - auf KEINEN Fall nach Tiefenbrunn

Im Grunde eine gute Klinik wenn Personal vorhanden

Klinischer Fachbereich: Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (meine Ärztin hatte ihren Doktortitel wohl auf Ebay gekauft...)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden ("zufrieden" nach erstem Aufenthalt, danach wurde einfach alles kaputtgespart und es lief garnichts mehr)
Pro:
immer bemühtes Team
Kontra:
Essen, Klinikleitung
Krankheitsbild:
Depression, SvV, PTBS, ...
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war innerhalb der letzten zwei Jahre insgesammt zweimal in TB im Waldhaus, also auf der Jugendlichen-Station. Insgesammt etwa 11 Monate lang.

Erster Aufenthalt:
+ helle und freundliche Zimmer, Waschbecken und Spiegel auf dem Zimmer, konnte durch große Pinnwand persönlicher gemacht werden
+ jedem Patienten waren ein Bezugsbetreuer und eine Vertretung zugeteilt die sich besonders intensiv um einen gekümmert haben
+ gemütlicher Aufenthaltsraum für Patienten, Fitnessraum, Boxsack, Entspannungsraum
+ nach Absprache durfte man sich Mittwoch und Samstag selbst etwas kochen, Freitag kochten immer zwei oder drei Patienten für alle
+ statt Schule konnte man sogenannte Arbeitsversuche sprich Praktika machen
+ viele verschiedene Therapieangebote, neben normaler Einzeltherapie und verschiedener Stationsversammlungen gab es DBT, Körpertherapie, Rhytmikgruppe, Ergotherapie, Angsttraining, PMR, Massagen, etc
+ freier Ausgang bis neun Uhr, längere Ausgangszeiten (für Kinobesuche etc) konnten beantragt werden
+ 3x pro Woche Einzeltherapie
+ es wurde soweit möglich auf Patientenwünsche eingegangen
+ Therapeuten & Betreuer namen sich Zeit für die Patienten

- "Heimfahrten" nur 1x pro Monat
- teilweise seltsame Regeln
- Entscheidungen des Stationsleiters die zum Teil nicht nachvollziehbar waren/ unfair waren/ nicht ausreichend erklärt wurden
- Kritik führte wenn sie überhaupt angenommen und nicht kleingeredet wurde zu keinerlei Veränderung

Zweiter Aufenthalt:
+ Mitpatienten!

- Verwaltung wurde aus Kostengründen abgeschafft
- Betreuer chronisch unterbesetzt, Chefärztin & Sozialarbeiter gingen in Rente und es wurde nicht für Ersatz gesorgt --> Therapien wurden gekürzt und auf 2x pro Woche reduziert, andere Angeboten fielen aus, Zeit für die Patienten hatte auch in Notsituationen kaum einer, der Stress der Mitarbeiter wurde auf dem Rücken der Patienten ausgetragen

Inzwischen scheint es einen neuen Chefarzt & Sozialarbeiter zu geben, evtl hat sich die Lage also wieder verbessert.

Tiefenbrunn, mein Lebensweg

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Behandlung, Essen, Pflegepersonal, Ärzte
Kontra:
Hygiene, organisatorisches
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erst einmal muss ich sagen, das ich die vielen negativen Bewertungen von einigen Patienten absolut unfair und frech finde. Ich bin bisher das 2. Mal in Tiefenbrunn gewesen und komme jedes Jahr wieder.Im Wiesenhaus und Schwidderhaus ist das Pflegepersonal stets bemüht, trotz Personalmangel die Patienten gut zu betreuen und entsprechendes Einfühlungsvermögen zu geben. Das gleiche kann ich auch von den Ärzten berichten.
Einige Menschen denken wirklich eine Psychiatrie ist ein Kuraufenthalt. Wer sich mit seinen Problemen nicht beschäftigen mag, der muss es eben sein lassen, bevor man in eine Psychiatrie geht, sollte man sich auch dessen bewusst sein um was es da geht!!!!Therapie ist hart, aber wenn Erfolg sehen will, sollte man auch mitarbeiten.
Ich war schon in anderen Kliniken, aber Tiefenbrunn ist eines der Besten. Tiefenbrunn ist etwas besonderes. Jeder Patient wird individuell behandelt. Natürlich gibt es immer etwas was negativ ist( z.B. die Hygiene, oder organisatorische Dinge, oder mal unfreundliche Personen) aber was ist schon perfekt??

5 Kommentare

Carla12 am 13.02.2014

Ich möchte um Toleranz und Respekt bitten zu Jedem,der über SEINE! Erfahrungen in dieser Klinik berichtet!

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Ich "CHEF" du "PATIENT" ! (Schwidder Haus)

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
muss man selbst erleben
Kontra:
muss man selbst erleben
Krankheitsbild:
Depressionen Persöhnlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn man einen guten Draht zu den Psychologen und Pfleger hat kann man nicht meckern :) . Ich hatte leider das Pech das mein Krankheitsbild komplett falsch eingestellt wurde. Ich konnte mich meiner Psychologin nicht öffnen da wir gegeneinander vorbei redeten . Der Chefarzt starrte einen nur an und man hatte kein vertrautes Gefühl, da er keinerlei von mitgefühl zeigte. Im Gegenzeil.. als ich weinte da ich emotional durcheinander war fragte er mich ganz ernst was das sein soll!..frecher gehts nicht oder?! Im Schwidder Haus war es ansonsten sehr harmonisch ..alle der patienten waren schon fast wie eine kleine Familie man fuehlte sich sehr aufgehoben und fand auch sehr schnell jemanden zum reden. Die anderen Stationen kannte ich leider nicht .Ich finde es schade das manche Mitarbeiter aus dem Schwidder Haus sehr streng zu Patienten sind die aus psychologischen hintergründen nicht damit klar kommen unter Druck therapiert zu werden.Die Zimmer waren leider nicht richtig geputzt Staub Spinnenweben etc.Und wenn man eine Hausstaub Allergie und noch ne Hautkrankheit (Neurodermitis) hat wie ich ist es nicht so prickelnd also habe ich das Zimmer +Bad selbst sauber gemacht ;-) traurig für ein Krankenhaus was eigtl Steril sein müsste!.Ansonsten konnte man nicht meckern, Essen gut Therapien gut . Tiefenbrunn kann ich weiter empfehlen für die, die keinen hohen Ansprüche auf Sauberkeit und Hygiene haben und sich gern unterdrücken lassen .Viel Spaß

4 Kommentare

Bella68 am 01.02.2014

Wie kann ein Chefarzt das Weinen, die Not eines Menschen, NICHT verstehen? Unglaublich!

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Schwidderhaus

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Engagement des Pflegepersonals
Kontra:
Reinigung der Zimmer
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung/Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

SCHWIDDERHAUS 2013
Viele hilfreiche Therapien im Angebot, leider, Dank Asklepios und Personalanpassungen, nicht immer alle verfügbar.
Leider kann ich nicht beurteilen wie es in anderen Häusern gewesen ist.
Das Essen ist für ein Krankenhaus/Klinikum gut. Natürlich kann das Essen nicht mit dem Essen eines 5-Sterne Hotelt verglichen werden.
Vor meinem Aufenthalt ließ ich mich von einigen negativen Bewertungen abschrecken/verunsichern.
Jeder der sich für Tiefenbrunn entschieden hat, befindet sich doch dort freiwillig.
Ich kann sagen, dass es mir sehr weiter geholfen hat.
Und ich habe dort sehr viel über mich und meine Mitmenschen lernen dürfen. Und ich bin sehr froh, dass ich mich für den Aufenthalt in Tiefenbrunn entschieden habe; ich empfinde es als etwas Besonderes - die Zeit in Tiefenbrunn.
Besonders hat mir gefallen, der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Therapeuten und dem Pflegepersonal. Es wurde exakt das weitergegeben, was mich betraf. Jeder wußte sehr schenll über meine Befindlichkeiten oder Probleme bescheit. So musste ich es nie mehrmals erzählen.
Der Zusammenhalt unter ALLEN Mitpatienten im Schwidderhaus war Einzigartig. Sehr viele gemeinsame Erkenntnisse und Gespräche!
Ich würde zu jeder Zeit wieder nach Tiefenbrunn gehen!

KRITIK:
Das Schwidderhaus ist sehr hellhörig. ich konnte das Husten oder auch das Quietschen des Bettes im Nachbarzimmer hören. Aber auch das eigene Bett quietschte. also nur halb so schlimm.
Jedoch ließ die Reinigung der Zimmer, sehr zu wünschen Übrig. Spinnweben und "Wollmäuse", aber auch Schimmel in der Dusche begrüßten mich bei meiner Ankunft. Jedoch nachdem man die Reinigungskraft ansprach, wurde es sofort eifrig entfernt.
Wie chon gesagt: ALLES HALB SO SCHLIMM!

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sirow am 24.01.2014

Ich fall gerade vom Glauben ab. Wenn ich meinem Therapeuten im vertrauten Verhältnis von erniedrigenden, traumatischen Geschehnissen, von moralischen Fehltritten, persönlichen Fantasien oder anderen Intimitäten berichte, dann will ich doch nicht, dass das die ganze Station weiß. Was für eine Horrorvorstellung. Aber wers braucht... (Im Übrigen kann man auch damit rechnen, vor laufender Kamera in unschöne Kommunikationsspielchen verwickelt zu werden, viel Spaß dabei).
Tolle Gespräche mit lieben Mitpatienten kann man übrigens in vielen anderen Kliniken haben, ich würde mir da Tiefenbrunn nicht noch ein Mal antun.
Und was die Freiwilligkeit betrifft: Wäre ich vorher besser medizinisch, bzw. psychologisch, aufgeklärt worden, dann wäre ich da bestimmt nicht freiwillig hingegangen. Und ist man erst da, dann ist man auch schnell Spielball der Manipulationstechniken. Das ist meine Meinung.

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Böses Erwachen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (die schlechteste Bewertung reicht nicht aus!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Vortäuschung falscher Tatsachen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (retraumatisiert entlassen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (2 mal/wchtl, 30 min Einzel bei nicht Krankheits- und Urlaubsgefühl, um Horror vor Ort klären zu wollen und eigentlich persönliche Bewältigungen keinen Raum finden.)
Pro:
Kontra:
es fehlen mir weitere Worte
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin in diese Klinik gegangen, um alte traumatische Erfahrungen mit professioneller Unterstützung zu bewältigen. So gibt man sich schon in einem psychisch instabilen Zustand mit einer Portion Vertrauensvorschuss in diese Klinik! Es bleibt nicht aus, dass sich vor Ort psychische Abhängigkeiten zu Personal entwickeln, man möchte ja unbedingt etwas zum Positiven, zu einem besseren Leben verändern, bei mir ein wahrer Kampf zum Überleben. Dann passieren zwischenmenschliche Irritationen bei Mitpatienten, Personal, Therapeuten.
Zunächst schaue ich bei mir, da ich mich als reflektierten Menschen halte.
Doch dabei entsteht die Gefahr, dass Sie sich zu lang bei sich aufhalten und ich zu spät in aller Grausamkeit erkennen konnte, dass ich als Stellvertreter diene von allen Seiten.
Immer mehr in die Enge getrieben zu werden, in der verzweifelt um Hilfe zu bitten, weil man von einer selbstverständlichen Unterstützung ausgeht, in unserem Rechtsstaat alles andere unterlassene Hilfe wäre.
Doch dann finde ich mich immer mehr in der absoluten Isolation wieder, eine psychisch Gefangene, vollkommen handlungsunfähig und die grausame Erkenntnis, dass es in dieser Klinik keine! selbstverständliche Hilfe gibt!
Ich kämpfe momentan an allen behördlichen Stellen um die Aufmerksamkeit dieser katastrophalen, menschenunwürdigen Zustände.
Ich empfehle bei eigener Betroffenheit die niedersächsische Krankenhausgesellschaft und alle zuständigen Behörden zu informieren

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Carla12 am 19.12.2013

Sorry für Rechtschreibefehler unter Verwaltung und Abläufe...gemeint ist natürlich Krankheits-und Urlaubsausfall...


Carla12

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Sonnenschein im Sonnenhaus

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Personell unterbesetzt! Betten/Matratzen müssen dringend erneuert werden!)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Personell unterbesetzt!)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Personell unterbesetzt!)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Personell unterbesetzt!)
Pro:
Personal, Therapien, Essen
Kontra:
Asklepios
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2,5monatiger Aufenthalt im Sonnenhaus!

Super zufrieden!

Personal, bis auf die Oberkrankenschwester, alle gut bis sehr gut! Besonders eine Person mit einem wunderschönen Namen hats mir angetan, die ich nie vergessen werde!

Verschiendenste Therapien im Angebot, leider, Dank Asklepios und Personalanpassungen, nicht immer alle wähl- und verfügbar. Wenn eine Therapie ausfällt, ist das nicht die Schuld der Angestellten, sondern die Schuld von Aklepios! Ich hatte Glück und während meines Aufenthalts sind keine Therapien ausgefallen.

Wie es in anderen Häusern gewesen ist, war, ist ... kann ich nicht beurteilen. Auch nicht meine Aufgabe.

Das Essen ist für ein Krankenhaus/Klinikum sehr gut. Natürlich kann das Essen nicht mit dem Essen in einem Restaurant mithalten, muss es aber auch nicht.

Keiner sollte sich von den negativen Bewertungen abschrecken lassen. Jeder hat die freie Wahl! Man ist dort freiwillig und man kann auch wieder jederzeit freiwillig gehen, wenns einem nicht gefällt!

Kritiken zum Schluss: das Sonnenhaus ist sehr hellhörig. Man hört u. a. die Betten aus den Nachbarzimmern quietschen. Natürlich quietscht das eigene auch. Ist dann also nur halb so schlimm! Die Raumpflegerin hat morgens bereits um halb 6 angefangen, auf den Fluren zu putzen, saugen ... Die Verbindung Stationszimmer/Wartebereich muss geändert werden. Eine Neuinstallation einer Tür oder Dämmwand/-material ... muss vorgenommen werden. Wenn im Stationszimmer im normal lauten Ton gesprochen wird, haben alle im Wartebereich etwas davon. Besonders nervig, wenn ein gewisser Mann mit einer gewissen Krankenschwester redet und redet und redet ... Allerdings kann man diesen Umstand als Patient auch nutzen, um an Informationen zu kommen, wenn sich das Personal alleine im Stationszimmer befindet und unterhält, ob jetzt über dienstliche oder private Dinge! ;-)

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Samara am 17.12.2013

Ja, es ist erstaunlich, wie viel man einsteckt, wenn man jemanden mag und oder sich selbst als zu gering schätzt, um Veränderungen einzufordern. Das habe ich bei der öffentlichen Gruppe (s. meine Beiträge) auch beobachtet: einige Patienten, die weder die öffentliche Bloßstellung mochten noch den mangelhaften Datenschutz für gut hießen, nahmen freiwillig teil, weil sie das Personal und vor allem den Chefarzt so gerne leiden mochten und ihm einen Gefallen tun wollten. Darauf setzen die. Furchtbar! Kritikfähigkeit wird dadurch ungraben.

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Wenn ihr wüßtet was hier los wäre, wenn alle wüßten was hier los ist

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Allet
Kontra:
Wenig
Krankheitsbild:
F-60.31
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich hat eine sehr umfassende und explizit auf meine Persöhnlichkeit zugeschnittene Behandlung stattgefunden. Die Rahmenbedingungen (Stationsregeln) wurden nach und nach, in einem auch für unangepasste Patienten wie mich, sehr erträglichem Maße, zugeführt. Innerhalb von drei Monaten habe ich zum ersten mal in meinem Leben Regeln kennengelernt und für mich nutzen können, ohne dabei in größere innere Konflikte zu geraten. Top Arbeit sowas! Das sage ich auch als Fachkraft, die nunmal eben auch bin.

Die therapeuthischen Angebote waren genau auf meine Befindlichkeit zugeschnitten, die Therapeuthinnen jederzeit hochprofesionell und immer der Situation angepasst ausreichend distanziert.
Ich habe in der gesamten Zeit keine Minute verschwendet, sondern hier fand 24h-Therapie statt.
Natürlicherweise ist das ein sehr anstrengedes Programm und der/die eine oder andere Patient/In hatte damit Schwierigkeiten, aber auch das war für mich klar zu erkennen, war Teil des therapeutischen Programmes. Wer sich hier hinbegiebt bekommt nicht etwa einen Urlaub auf Kassenkosten, sondern eine Therapie, die an Nachhaltigkeit bundesweit ihresgleichen sucht.

Das therapeutische Team auf Birke A nimmt regelmäßig Supervision in Anspruch. Der Leiter der Abteilung ist nicht nur auf den ersten Blick eine Koryphäe, sondern der Eindruck behält und verstärkt sich auch bei genauerem Hinsehen zunehmend.

Für F-60.31´er ist hier sicher einer der besten Anlaufplätze deutschlandweit, nicht nur weil dieser Klinikstandort als einer der ersten, wenn nicht DER erste im Bundesgebiet ist und damit an Erfahrung nicht zu toppen ist.

Zeibettzimmer (therapeutisches Konzept), Essen: gehobene Kantinenklasse mit Büfeeh (aber nicht im Michelinguide angezeigt).

Es empfiehlt sich mit dem genannten Besonderheitsbild, die Klinik intermittierend aufzusuchen.

Viel Spaß!

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mapel110 am 06.09.2013

Boah, was für ein Werbeschwall... wer soll das denn ernst nehmen?! Wenns ironisch gemeint sein soll, dann Chapeau, ist gelungen. :D

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qual ohne ende in dieser klinik

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (schlecht schlecht und nochmals schlecht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (falschaussagen von a bis z)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keinerlei unterstützung bei problemen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (in der verwaltung gab es seltenst mal nette)
Pro:
keinen sogar das essen ist wiederlich
Kontra:
absolut alles
Krankheitsbild:
komplexe ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war 2012 ab mitte juni in birke b

ich kam dorthin da ich extrem schwer retraumatisiert durch psychotherapie war
wer fachbücher kennt von traumatherapeutinnen weiss dass traumapatienten nicht getriggert provoziert ausgetestet etc werden dürfen
so war es in der therapie zuvor und dann auch in der klinik !!
ich wollte verlegt werden der prof. dr. bei dem sich alle vorstellen MÜSSEN und der seine stellung völlig missbraucht !!!
machte sich lustig über mich was ich denn in der anderen klinik wolle ich wäre hier viel besser aufgehoben
ich kannte das von einer anderen klinik wer nicht zufrieden war konnte verlegt werden
tiefenbrunn braucht anscheinend jedes belegte bett
die treffen mit prof dr sind voller qualvoller trigger ohne jegliches verständnis und mitgefühl und alles andere als unterstützung
vor allem wer keine medikamente nehmen möchte ist dann wochenlang diskussionen ausgesetzt egal ob in der lage dazu oder nicht
spannend war auch wie viele das selbe medikament bekommen
hängt da eine pharmaindustie dahinter ??
die hausärztin war später zu hause völlig entsetzt wozu mir jemand medikamente geben wollte wo doch ganz normale gespräche mit mir möglich sind
die therapeutin die mir zugeteilt war war eine qual für mich ein wechsel war nicht möglich ich musste dann schauen wie ich mit dem weiteren stress klar kam
die station birke b - viele viele patienten für frauen nur drei toiletten und drei duschen
es ist eine zumutung !!
nur über drohung die klinik zu verlassen bekam ich ein einzelzimmer
es ist der wahnsinn mit welch menschen die zimmer geteilt werden müssen
die pfleger und schwestern sind überheblich und von sich und ihrer arbeit überzeugt dass absolut kein raum für empathie möglich ist der patient muss im grunde alles mit sich selbst ausmachen oder muss spott und hohn ertragen
viele patienten sind hin und hergerissen von dem vorgehen in der klinik wenige haben kraft die behandlung in frage zu stellen geschweige denn zu gehen
keine zeichen mehr

9 Kommentare

mapel110 am 28.07.2013

Jup, diesen Dr. D. musste ich auch kennenlernen. Übler Mensch. Getriggert wurde ich auch, totale Bloßstellung, vor allem ist man bei dieser "Zweitsicht" nicht allein. Da sitzen dann noch Therapeut und Pflegeschwester noch dabei.

Seroquel wird jedem aufgeschwatzt. Da scheints wirklich Verträge zu geben.Ich war jahrelang mit meinem Medikament zufrieden und musste mich auch regelrecht wehren, es nicht zu nehmen.

Überhebliche Schwestern? Hm, von den Schwestern machte auf mich nur eine diesen Eindruck. Wohl die jüngste auf der Station, hat aber ein Auftreten wie ein Mann.
Mit den anderen hatte ich weniger Probleme.
Aber es machte schon den Eindruck, dass sie absolut Kritikresistent sind. Schlimmste war, dass sie bei Beziehungen zugeguckt haben und nicht dazwischen gegangen sind(Beziehungen unter Patienten sollten eigentlich verboten sein, laut Regelwerk).

Meine Therapeutin war okay(auch die jüngste auf der Station). Zu den anderen kann ich nichts sagen.

Tja, alles in allem sollte man wirklich hoffen, dass es bessere Einrichtungen gibt. Mich wollten sie auch nochmal "einladen". Dabei weiß ich schon gar nicht mehr, wie ich da 12 Wochen aushalten konnte. Ich hab klar dargestellt, dass ich sowas nicht nochmal mitmachen werde.

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einmal und nie wieder!!!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1999   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Nähe unter Patienten
Kontra:
Das meiste der Therapien
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt liegt 14 Jahre zurück. Da erinnert man nicht mehr jedes Detail, was mir aber deutlich in Erinnerung geblieben ist: Die Chemie zu meinem Therpeuten stimmte nicht. Er war mir unangenehm, wirkte auf mich unsicher, unempathisch, wie ein kalter Fisch. Ich glaube, er war damals noch in seiner Facharztausbildung.
Ich habe das auch gegenüber dem Personal geäußert, es wurde aber einfach als Vater-Übertragung abgetan. Ich wurde mit meinem Anliegen nach einem Therapeutenwechsel überhaupt nicht ernstgenommen, und mir fehlte damals noch die Selbstsicherheit, die ganze Sache zu beenden. Als Kind habe ich gelernt, auswegslose Situationen zu ertragen und über mich ergehen zu lassen, dabei darf man natürlich seine eigenen Bedürfnisse nicht wahrnehmen.
So habe ich auch diese Therapie 5 Monate durchgezogen, entgegen meinem Empfinden, dass mir etwas ganz Wesentliches fehlt.
Noch dazu ein selbstherrlicher und arroganter Oberarzt.
Hat mir Saunabesuche verordnet und sich über mich lustig gemacht, weil es für mich nicht einfach war, so viel an Intimsphäre aufzugeben. Danke, das war genau das richtige für eine Patientin, die als Kind gewisse Übergriffigkeiten durch den Vater ertragen musste. Wirklich ein einfühlsamer Mensch.
Die Frage nach meinen sexuellen Vorlieben im Anamnesegespräch durch den Oberarzt konnte ich damals in meiner abhängigen und selbstunsicheren Situation nicht zurückweisen.

Glücklicherweise habe ich sowohl vorher als auch nachher jahrelang insgesamt 3 TherapeutInnen gehabt, mit denen es zu einer positiven Übertragung kam, und die mir wirklich weiter geholfen habe. Die mich unterstützen, meine eigenen Bedürfnisse wahr- und ernst zu nehmen.

Wenn ich sehe, dass diese beiden Herren immer noch in TB arbeiten - ekelig.

Liebe Therapeuten, lasst Euch sagen, Antipathie ist ein normales menschliches Phänomen, das müsst Ihr nicht als krankhaft abstempeln, nur um Eure eigenen Interessen zu verfolgen.

Danke, dass es dieses Forum gibt.

4 Kommentare

sirow am 08.08.2013

Ich habe mit jemandem persönlichen Kontakt, der vor 20 Jahren in Tiefenbrunn war. Wenn ich ihm gegenüber auch nur den leisesten Hauch an Kritik gegenüber dieser Klinik äußere, ist es für ihn, als würde ich seine "heilige Mutter" beleidigen. Da kann doch was nicht richtig gelaufen sein. Man kann doch nicht 20 Jahre lang sein Leben auf eine stationäre Therapie aufbauen? Eine Therapie sollte den Menschen stark machen, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und keine psychische Abhängigkeit, die der Patient über Jahrzehnte aufrecht erhält, hervor rufen. Das ist meine Meinung.

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Traurig das es sowas im 21.Jahrhundert noch geben darf

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Hätt ich manches vorher gewußt,hätte ich lieber das Saufen angefangen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (ICH ARZT , du patient)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Oft Termine zu knapp gelegt)
Pro:
Das man nicht in einer "geschlossenen" Anstalt war
Kontra:
In Nachhinein zuviele um alle zu benennen
Krankheitsbild:
Schwere Depressionen & mehr
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wäre ich nicht ein Notfall gewesen & wäre ich ÜBERALL hingegangen , nur nicht DORT .

Villa 2 2011 :
War mit meinen Latein am Ende. Dreppressiv und Agressiv gegen alles .Wurde jahrelang vom Arbeitgeber gemobbt.Und bevor ich Handgreiflich geworden wäre,mich dort in TB einliefern lassen . 8 Wochen,die ich nicht nocheinmal miterleben möchte .

Wo gibt es noch Kliniken mit folgenden Therapiebedingungen :
Gleich zu Beginn mußte man einen ellenlangen mehrseitigen Fragebogen am PC ausfüllen. Auswertungsergebnis NIE erfahren. Wohl Beschäftigungstherapie . 3 x wöchendlich Gruppentherapie,wo die Psyochologen im Hintergrund sitzen und die Gruppe allein sich unterhalten müssen,also auf sich selbst gestellt.Sehr oft hat es minuten gedauert,bis endlich einer anfing zu reden . Gruppentherapie war Zwang.Nur wer seinen Kopf unter dem Arm getragen hat,war entschuldigt. Auch das Trinken oder Kauen von Bonbons etc. war untersagt ( Würde die Gruppe ablenken,war das Agument ).
Wie in einer Kaserne , militärähnlicher Umgangston und Befehlsmarnier .
Unter sich einmalig die Therapiestunde tauschen (Massage)
weil meinem Mitpatienten der Rücken wehtat und wir die Termine deshalb tauscht haben ,war das Personal überheblich, unfreundlich und nicht kompatibel und einsichtig . Nein alles nur strickt nach Vorgabeplan. Abweichungen waren nicht erlaubt.
Wöchendlicher Terminabgleich ( Militärmachart).Da ging es wohl nur um deren Bezahlung nach geleisteter Arbeitsstunden mit entsprechender großen "Teilnehmer-Stückzahl" .

Positiver Aspekt: Die Zusammenhaltung unter den Mitpatienten war Einzigartig.Da wurde ich wirklich therapiert,weil WIR ALLE wussten,vorumes geht & was Gut für UNS ist. Viele gute Erkenntnisse/Gespräche mit Ihnen gehabt, ohne die wäre Ich da kaputtgegangen .
Es gäbe mehr zu schreiben,aber die Erinnerung daran: Nein Danke
Fazit :Nur über meine Leiche nach TB

Hier die Rehaklinik, die 1000% mal besser ist :
Reha-Klinik Bad Bocklet .
Der Himmel auf Erden .

Siehe deren Bewertungen

2 Kommentare

Samara am 06.07.2013

Hallo RentnerPeter, ich war von Sept. bis Dez. 2011 in der Villa 1. Wenn Du zu dieser Zeit auch in der Villa warst, kennen wir uns sicherlich.
Würd mich gerne mit Dir austauschen. Würde mich auf eine persönliche mail freuen.

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Kurzzeit-Aufenthalt Mai / Juni 2013

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hätte es wohl "ein oder zwei " Wochen länger ausgehalten.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Stehts hatte man ein offenes Ohr für die Probleme des Patienten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (die Moderation der Gruppensitzungen könnten etwas direkter sein)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Der Informationsfluss zwischen den einzelnen Therapeuten erfolgt mit Lichtgeschwindigkeit)
Pro:
Top- Personal, Schöne Umgebung
Kontra:
ein richtiges Kontra konnte ich zum Glück nicht erfahren oder entdecken.
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dank vieler Bewertungen hier, bin ich dort, Anfang Mai , mit einem doch sehr unguten Gefühl angereist.
Zum Glück war dies unnötig.
Schnell fühlte ich mich dort wohl und gut aufgehoben.
Die Außenanlage ist jetzt zu dieser Zeit einfach sehr schön.
Das Personal ( vom Professor über "Stationspersonal" bis hin zur Küche ) versucht das Optimum,damit jeder Patient individuell betreut werden kann.
Klar, an den Gebäuden müssten einige Renovierungen vorgenommen werden. Wenn jemand ein Einzelzimmer mit Süd/West- Balkon erwartet, der ist hier wohl deplatziert.
Steht für einen jedoch die Behandlung im Vordergrund, dann ist man hier, meiner Meinung, nach richtig..
Schade war nur,das einige Anwendungen wegen der Feiertage, Urlaube oder Krankheit ausgefallen sind.

Fazit : Macht euch einfach ein eigenes Bild

8 Kommentare

tommy10 am 19.06.2013

Gratuliere Ihnen ! Sauberer Bericht von einem Patienten?!

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Doppelt Re-Traumatisiert enlassen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (absolut behandlungsfreier afenhlt)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unzuverlässig)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (ein witz wenns net so traumaisch wäre)
Pro:
nichts
Kontra:
abolute unfähigkeit des teames
Krankheitsbild:
PTBS + DIS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufenthalt Birke April -August 2010
(3ter Inervall)

2009 beim ersten Intervall im Wiesenaus recht gute Erahrung hatte mit der Traumatherapeutin
- wenn geahnt hätte - das Therapeutin beim 2 + 3 Intervall jeweils andere waren -wäre niemals wieder dorthingegangen

2010 - alle vorabsprachen und verbindliche Zusagen aus 1ten Intervall komplett nicht eingehalten, wieder Therrawechsel + andere Station

-Körperwahrnemung 2 x woche angesetzt - in 14 wochen von 28 terminen -ganze 4 -oberarzt h. d spricht sein bedauern aus - und konstatiert - traumathrapie und traumasytszungen wohl nicht mehr leistbar - könne ja wiederkommen LOL?

Anfang Mai - der Horror PUR-sontag morgen in Patienenküche -männlicher Mitpatient drängt mich an arbeitsplatte (es war kein "regenschirm" den er an mir reibt)

konsquenzen seitens der klinik -
1. er (m.h.)wird nicht enlassen
2. wenn ich in rosdorf
zur polizei gehe und anzeige - werde ICH wegen störung des stationsfriedens umgehend entlassen
3. Akuttbehandlung/restabiliesrung - absolut keine -
4. soll es als therpieaufgabe verstehn das er bleiben darf nd ich ihn jeden tag sehen/aushalten muss

Konesquenzen für mich
- aufgrund akuter Traumtiesierung durch den erneuten übergriff geschütztem Raum - flashbacks ohne ende, Panikttacken diszotiationen (z b 45 min Schüttelkrampf)

nach 16 wochenvorzeiiges therrapieaus durch klinik, 2 jahre
kampf zu hause auf die beine zu kommen - mit viel hilfe und gute phsychiaterin - stabil genug um anzeige u erstatten beim LKA

Antwort der Klinik auf Ermittlungen der Staatsanwaltschaft - die schutzrechte auf grund der schweigepflicht gegenüber dem täter übewiegen meine opferinteressen auf aufkärung und strafverfolgung

.. faktischer freibrief für ihn und andre völlig ungestraft
sich an mitpatieninnen vergehen zu können.....

die behandlung - sowohl therra als auch nach der tat - eine absolute katathrope - wärhend des aufenhaltes erwirbt Birkenhaus ISO zerifiierung und qualitätssiegel -ein grund warum wir als patienten bitte veständnis für peronlenpässe und therrapieausfälle haben mögen - es diene alles nur einer
beseren behandlung -

- fazit - lasst die fiinger von der Klinik

5 Kommentare

Tom12 am 16.06.2013

Es tut mir total leid, was dir dort wiederfahren ist, und der anschließende Umgang seitens der Klinik damit. Das ist typisch Tb nur keine Flecken auf der weißen Weste.Ich finde es gut, dass du es öffentlich gemacht hast.

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Die haben mich für dumm verkauft!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, PTB-Syndrom, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Am26.3.2012 habe ich einen sehr positiven Kommentar geschrieben, den ich unbedingt revidieren muss!
- ich wollte von Anfang an eine Traumatherapie, deswegen bin ich in eine Klinik.
- mein damaliger Therapeut ging davon aus, dass die in TB stattfinden wird
- die in TB nahmen eine andere Gewichtung vor, was an sich gar nicht so verkehrt war. Nur fehlten diesbezüglich das offene Gespräch und die Information.
Jetzt hat mich ein Psychiater endlich mal untersucht und mir bestätigt, dass ich unter einem hochgradigen posttraumatischen Belastungssyndrom leide und ich werde in eine Trauma-Klinik gehen auf seine dringende Empfehlung und die eines weiteren Therapeuten! In TB hat man mir eingeredet, ich hätte diesbezüglich nichts, ich solle nicht so viel drüber nachdenken, wenn ich getriggert bin, das könne ich mit ein wenig Mühe in den Griff kriegen! Eine Therapie bräuchte ich nicht!
Es ging mir so schlecht! Flashbacks ohne Ende, Intrusionen, Panik und Schlafstörungen! Sucht Euch unbedingt einen Ort, wo man Euch heilen will und nicht als tolles Forscherteam viel Geld und (unverdienten) Ruhm anhäufen!
Die Bahndlung meiner Persönlichkeitsstörung und teilweise der Depression war gut und hilfreich.

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Tom12 am 14.06.2013

Meine Thera hatte für mich auch eine stationäre Traumatherapie in TB vorgesehen.Ich habe keine Klinikerfahrung, aber Traumatherapie in Tb war für mich schon allein wegen der Räumlichkeiten nicht möglich. Wo hat man dort einen sicheren Ort? Ganz im Gegenteil, wenn man versucht für sich zu sorgen,wird man vor Mitpatienten noch als Denunziant hingestellt. Ich habe erlebt, dass eine bestimmte Pflegerin bewußt Patienten gegen andere aufgehetzt hat.Das Birkenhaus mit fast seinem kompletten Personal ist für Patienten eine Zumutung und die Krankenkassen zahlen noch eine Menge an Geldern dafür. Liest den keiner von denen die Beiträge?Es heißt doch immer zum Wohle des Patienten.Wann wacht endlich mal jemand von denen auf?

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Keine Lobby

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Umgebung
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Wir haben keine Lobby,als Patient der Psychiatrie wird unsere Meinung nicht ernst genommen und deshalb finde ich es gut und notwendig wenn die Öffentlichkeit und Mitarbeiter der Klinik (siehe NDR Fernsehen) sich wehren.Ich war in Birke A was soll ich sagen was noch nicht gesagt wurde,es ist ein Krankenhaus wo ich selber mein Zimmer sauber gemacht habe,wo ich 3 Toiletten mit 10 bis 15 Patienten teilen mußte,einmal hatte eine Patient eine absteckende Darmkrankheit da waren es nur noch 2 Toiletten,natürlich haben Lernschwestern Medikamente aus gegeben.Die Zimmer haben die größe von Pferdeboxen welche mit einem Waschbecken und einem Vorhang welcher nur einmal im Jahr gewaschen wird ausgestattet.Ist es nicht so das der Patient an erster Stelle stehen muss? Nein so ist es nicht,es ist nur der Gewinn der zählt,wir haben eben keine Lobby!

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Samara am 13.06.2013

ja, immer wieder: tut kund, was in TB abgeht! Toll, dass Du Dich geäußert hast!

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Nie wieder!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Gelände
Kontra:
alles andere
Krankheitsbild:
Borderline, Depressionen, Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach langem überlegen werde ich hier nun doch einmal meine Erfahrungen mitteilen. Ich wollte eigentlich mit dem Kapitel TB abschließen.

Ich war Patientin in der Birke A. Schreckliches Personal-> mir ging es mehrmals wirklich schlecht, ich machte mich bemerkbar, Resonanz des Personals: Kommen sie in 20 Minuten wieder und gehen sie Wassertreten! Aha, danke für nix! Man traute sich dank der Launen der Stationsleitung schon gar nicht mehr in´s Dienstzimmer. Wenn man Glück hatte, sass da mal jemand, wenn nicht, dann sassen sie oben in ihrem Kaffeeraum.

Das war mein 2ter Aufenthalt in einer Klinik, und in der ersten Klinik gab es sowas nicht!- da war das Pflegepersonal IMMER für einen da und auch total hilfsbereit und kompetent. In TB bekommt man einfach den Stempel Verrückt auf die Stirn und das war´s. Egal ob du minderbemittelt oder aber ein Einstein warst, egal - immer die gleichen stupiden Aussagen der Pfleger. Ich habe sie darauf angesprochen. Antwort: Nach jahrelanger Arbeit mit psychisch Kranken stumpft man ab.. Herrlich!

Die Therapeuten, tja. Wenn diese dann mal nicht krank waren, waren die Sitzungen mit 20 Minuten einfach für´n A*sch!
Ich konnte einen Termin ausserhalb der Klinik nicht wahrnehmen, da die Soz.Päd. den Termin falsch gelegt hatte.- ich hatte die Hölle auf Erden: Ich sollte dann ein Taxi rufen, selber zahlen, wären hin und zurück um die 80€ gewesen, und man hat mich nur niedergemacht. Sehr sehr geniales Konzept. Keine Entschuldigung, nix - ich war ohne Schuld die Schuldige.

Wir hatten dort einen Mitpatienten der gar nicht bei uns sein durfte, er hatte Vergewaltigungsphantasien!! Das Personal wusste dieses und hat es auf Anfrage der Patienten immer wieder verneint und gemeint wie wir auf sowas kommen würden und wir sicher wären. Und dann kam die Androhung des Patienten.

Das Gebäude ist altbacken und runtergekommen, die Toiletten und Duschen unhygienisch.

Das Essen macht dick, trotz Diätessen.

Ich bin vorzeitig gegangen!

Fazit: NIE WIEDER!

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Horst-B am 11.06.2013

Speziell das Desinteresse des Personals kann ich bestätigen. Ich war 2012 im Birkenhaus B. Ganzen Tag im Stationszimmer, die Leute. Keine Kontaktaufnahme zu den Patienten. Dann ists auch kein Wunder, das dort auch Beziehungen zwischen den Patienten geführt werden, was eigentlich verboten ist. Das Personal bekommts nicht mit.

Ich hab die ganzen 12 Wochen durchgehalten, aber ich hätte auch früher gehen sollen. Einige Dramen mitgemacht dort.

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eine Menge Arbeit, die sich lohnt; Minus: Betragen der Geschäftsleitung

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (hier drücken die Entscheidungen der Geschäftsleitung leider auf die Qualität)
Pro:
Engagement der Mitarbeiter
Kontra:
Einsparungen an den falschen Stellen
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bis vor wenigen Wochen war ich noch Patient in Tiefenbrunn und ich kann sagen, dass es mir sehr viel weiter geholfen hat und vor allem jetzt dabei hilft, mich mehr auf eigene Füße zu stellen.

Darum geht es auch schon während der Behandlung auf Station: Eigenverantwortung lernen, sich im Team (!) mit den Behandlern zu verstehen und mit ihrer Hilfe Selbstfürsorge zu lernen.
Was nicht funktioniert ist, sich dort einliefern zu lassen und zu warten, bis einem geholfen wird. M.E. ist Psychotherapie eigene Arbeit, die man mit Unterstützung leistet. Das ist auch die Herangehensweise, mit der ich großen Erfolg in TB erfahren durfte. Zumal die Unterstützung großartig ist.

Natürlich ist das immer sehr subjektiv und für jeden mag es sich auch anders entwickeln und/oder anfühlen und natürlich war für mich sicher auch nicht immer alles eitel Sonnenschein, aber aus meiner Sicht ist vor allem das große Engagement der Mitarbeiter (in meinem Fall im Wiesenhaus) unbestritten - ebenso wie ihre hohe fachliche Kompetenz.

Was die "nicht-so-medizinischen" Aspekte angeht, kann ich mich ebenfalls nicht beklagen. Natürlich hätte ich gerne ein Einzelzimmer gehabt, hatte aber Glück bei meinem Zimmernachbarn. :) Das Essen ist - nicht nur für ein KH - wirklich hervorragend.

Mein größter Kritikpunkt ist die Kommunikation der Geschäftsleitung - gegenüber Mitarbeitern genauso wie gegenüber Patienten. Und vor allem ihre Entscheidungen. Wie kann man beispielsweise die Telefonzentrale, die immer erster Ansprechpartner für neue und "alte" Patienten war und damit einen sehr hohen positiven Willkommensfaktor hatte, kommentarlos und ohne große Ankündigung schließen - und das OHNE sich vorher zu überlegen, wie ihre Aufgabenfelder übernommen werden?

Chaos, Unzufriedenheit und Stress waren in diesem Fall genauso vorprogrammiert wie bei den Kürzungen an anderen Stellen (Stichwort Sporttherapie).

Da bleibt nur zu hoffen, dass das Tiefenbrunn, wie ich es kenne, darunter nicht zu sehr leidet...

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sirow am 08.08.2013

Stichwort: Eigenverantwortung und Selbstfürsorge. Ich gebe Dir vollkommen Recht. Nur musste ich leider erleben, dass genau diese Punkte, die ich teilweise schon als Persönlichkeit mitbrachte aber wegen der Erkrankung brach lagen, rigoros niedergeschmettert wurden. Egal was ich tat, nichts konnte richtig sein, nichts wurde akzeptiert. Alles was ich zu meinem Wohl tun wollte, wurde abgeschmettert und zwar nicht aus dem Grunde, mich weiter zu stärken, sondern um mich klein zu halten und Missstände oder Schwächen der Therapeuten verdeckt zu halten. Wer also nach TB geht, sollte schön artig die Meinung der Therapeuten teilen, sonst steht man selbst schnell als widerspenstig, unwillig oder unfähig da. Das kann man dann anschließend in seinem Entlassungsbericht nachlesen. Wer also eine Therapie möchte, in der ganz natürliche Bedürfnisse nach Vertrauen, Sicherheit, freie Meinungsäußerung, angstfreie Atmosphäre, Selbstbestimmung u.ä. akzeptiert werden und man nicht bestraft oder unter Druck gesetzt wird, wenn man anderer Meinung ist, der sollte dringend eine andere Klinik aufsuchen.

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Abraten

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Gelände, Zimmer, Essen
Kontra:
Therapie
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist aus meiner Sicht nicht weiterzuempfehlen und ich werde auch jeden in meinem sozialen Umfeld dringend von einer Behandlung in Tiefenbrunn abraten. Zusätzlich zu meiner posttraumatischen Belastungsstörung erfuhr ich in der Einzeltherapie neue traumatische Erlebnisse mit noch nicht absehbaren Folgen. Ich werde dadurch eine neuen Klinik suchen müssen in der ich eine individuelle, kompetente und professionelle Behandlung erfahren darf. Einiges konnte ich auch beobachten: Sehr gute Therapeuten, die sich wirklich sehr für ihre Arbeit einsetzten, hatten es gegenüber Therapeuten, die nur an ihren Erfolg dachten sehr schwer und wurden gemobbt, zum Teil sogar durch Gespräche mit dessen Patienten. Patienten zu benutzen um andere Therapeuten aus dem Wettbewerb zu verdrängen halte ich für eine ernst zunehmende Gefahr. Es gibt auch sehr gute Therapeuten hier, von denen jedoch nicht alle lange bleiben. Auch halte ich es nicht für richtig die Qualität des Personals durch eine Patientenbeurteilung mit Hilfe von Fragebögen zu bewerten, denn welcher Patient ist schon in der Lage medizinische und therapeutische Behandlungen zu bewerten. Ein sehr netter und nur lächelnder Arzt wird immer eine bessere Bewertung erhalten als ein ernster, aber kompetenter Arzt (der natürlich auch nett ist, aber nicht übertrieben und auch nicht nur um eine gute Bewertung zu erhalten). Ich hoffe die Klinik setzt im Rahmen ihres QM nicht zu stark auf diese Evaluationsmethode. Die Privatisierung und der Umstand, dass die Klinik sehr forschungsorientiert arbeitet, sind nur für einige schlechte Zustände verantwortlich. Zu knappe finanzielle Mittel für professionelles Personal und dessen Entwicklung sind mit Sicherheit ungünstig. Es kann auch privatisierte Kliniken geben, die auf die Qualität bei ihrem Personal achten und für die ein Therapieerfolg auch ein unternehmerischer Erfolg ist. Sie können sich auf gesellschaftlicher Ebene engagieren und damit erfolgreich in der Öffentlichkeit punkten.

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Tom12 am 07.06.2013

Hallo,mein Aufenthalt ist nun mittlerweile über 4 Jahre her.Dank Tiefenbrunn habe ich panische Angst vor Krankenhäuser bekommen. Ich habe einen tollen Therapeuten, aber diese Angst kann er mir auch nicht nehmen. Ich habe auch eine PTBS nach schlimmen Kindheitserlebnisen.Als ich Ohrenschmerzen bekam,sollte ich mir mitten in der Nacht ein Taxi rufen und nach Göttingen in die Klinik fahren. Das schaffe ich noch nicht mal zu Hause und am Tag........
ich stand auf der Autobahnbrücke, stundenlang, Kommentar.Endlich da, Frau ? hat sie auf der Brücke stehen sehen, als sie nach Hause gefahren ist. Nein auch ich möchte nochmal sagen TB nie wieder. Ich weiß, dass es bessere Kliniken gibt, aber Dank TB schaffe ich es nicht nochmal stationär zu gehen.TB war meine erste Klinik und die Erfahrung sitzt tief.Meine Therapeutin war nett, aber was soll man mit 30 min.Einzeltherapie?

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Jederzeit wieder

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Fast alles
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann diese Klinik nur weiterempfehlen! es war mein erster Klinikaufenthalt und ich war mehr als skeptisch. Zu Unrecht. Die Therapeuten sind kompetent und sehr freundlich, Vertretungen im Krankheitsfall oder bei Urlaub war immer gegeben. Das Pflegepersonal war ausnahmslos sehr kompetent, freundlich und hilfsbereit. Besonders beeindruckt hat mich der Austausch zwischen den einzelnen Therapeuten und dem Pflegepersonal. Alles, was den Patienten betrifft, wird exakt weitergegeben und jeder weiß sehr schnell über Befindlichkeiten, Probleme u.Ä. Bescheid, so dass ich nie etwas mehrmals erzählen musste und bei Krisen meinerseits sofort jeder eingreifen konnte.
Es wird sehr individuell auf jeden einzelnen Patienten eingegangen.
Das Gelände auf dem sich die Klinik befindet, ist wirklich schön, parkähnlich angelegt, fast jede Station hat ein eigenes Haus mit Terrasse. Es kommt absolut kein " Klinikgefühl" auf.
Viele auf der Station waren schon mehrmals in Tiefenbrunn und kommen gerne wieder, das sagt ja schon einiges aus. Dieser Aufenthalt war leider ziemlich sicher nicht mein letzter und ich würde jederzeit wieder nach Tiefenbrunn gehen.

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sirow am 26.05.2013

ooohhh, das klingt ja fast wie aus der Werbebroschüre. Ist es überhaupt Wert, etwas dazu zu schreiben? Na wer mag, kann ja die anderen Statements weiter unten lesen, die, die wirklich kritisch und informativ sind.

Nur zum letzten Abschnitt sei gesagt: Das Wiederkommen ist dort groß geschrieben, denn die Klinikkasse muss klingeln. Wer sich also für Tiefenbrunn entscheidet, kann damit rechnen, dass ihm eingehend suggeriert wird, dass noch mindestens ein, eher zwei bis drei weitere Aufenthalte dort (und besser nirgendwo anders) nötig sind. Naja, aber wer soooooo gern dort ist, dem sei es gegönnt.

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Vergangenheit

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1999   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Sirow, danke für das Posten der Links.

Mag sein, dass sich die Privatisierung in der geschilderten Art und Weise auswirkt. Aus meiner Sicht liegt das Problem aber tiefer.

Das Therapiekonzept war und ist verfehlt. Sich in der Gruppentherapie anzuschreien, man sei so sauer, dass man "X. am liebsten so richtig in die Fresse hauen will" - übrigens, wenn ich mich recht erinnere aufgrund eines nichtigen Anlasses - zeigt das ganze Dilemma auf. Selbstverständlich soll das nicht heißen, dass im Rahmen einer (in meinen Augen kontraproduktiven) Gruppentherappie Konflikte nicht offen geklärt werden dürfen und sollen. Aber doch bitte nicht so!
Zumal die "Bedrohte" nach diesem Auspruch im Stich gelassen wurde Seitens des Therapeuten.

Meine Erinnerungen sind subjektiv-negativ gefärbt, ohne Zweifel. Jedenfalls überwiegend. Und dennoch scheint es mir so, dass bereits vor der Übernahme durch A. eine überlange Behandlungszeit - insbesondere bei Privatpatienten - kein Novum war.

Zum Thema Medikamente: Hier wurde - meiner Erinnerung nach - immer nur im sog. Bedarfsfall verordnet, Diazepam und ein mir gerade namentlich entfallenes Neuroleptikum.

Ich bin kein Vertreter einer biologischen Psychiatrie, um Gotteswillen. Aber z.B. Antidepressiva systematisch auszuschließen bzw. gar nicht in Erwägung zu ziehen, ist doch wohl nunja ein ....

Gar nicht zu sprechen von den Hammerdiagnosen, die vergeben wurden.

War nach 1999 da, aber vor der Privatisierung.

Jedenfalls darf man hier ja keine Namen nennen. Zu Schade...

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sirow am 26.05.2013

Ja, ich sehe es auch so, dass die Wahrscheinlichkeit, dort weitere seelische Schocks oder Verletzungen zu erleiden, ziemlich hoch ist.

Und ich bin auch der Meinung, dass das Behandlungskonzept nach so vielen Jahren endlich mal auf den neusten Stand gebracht werden sollte und dabei nicht nur die Ergebnisse aus der eigenen Forschung, sondern auch Erkenntnisse von anderen großen Psychologen einfließen sollten.

Die mangelhafte Stabilisierung in Krisensituationen habe ich dort übrigens auch erleben müssen.

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dringend abzuraten

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

So, nun passt auch einiges hier zusammen. Ich bleibe bei meiner Meinung: Ein Aufenthalt in Tiefenbrunn ist nicht zu empfehlen.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/asklepios137.html

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Asklepios-geht-gegen-Tageblatt-vor

Bin gespannt, was hier herauskommt. Hoffentlich verfolgen die Journalisten das Thema:

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Pruefer-nehmen-Goettinger-Asklepios-Kliniken-unter-die-Lupe

http://www.taz.de/!115390/

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Samara am 22.05.2013

meine Erfahrungen mit dem Thema:
1. Es wurden für eine ganze Woche sämtliche Vorhänge zum Waschen entfernt, auch in Bädern und Toiletten und den Zimmern im Erdgeschoss und denen im 1. Stock, die vom angrenzenden Hang einsehbar sind

2. es wurde extrem schlecht geputzt. Doppelfenster voller Spinnweben, schlecht geputzte Bäder und Toiletten auf Stationen mit Bulimie Patienten, vor allem aber der Raum mit den Waschmaschinen in der Villa war so verschmutzt, dass ich Fotos machte und der Verwaltung drohte, diese dem Gesundheitsamt zukommen zu lassen. Erst da wurde reagiert.

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erstgespräch!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
geht nur ums geld verdienen in diesem haus!
Krankheitsbild:
borderline
Erfahrungsbericht:

ich war in der pia zum einen erst gespräch!mir wurde sofort gesagt das dies haus ein gewinn orientiertes unternehemen sei!es wurde keine befunde gelesen die ich mit gebracht habe oder fragen zu meinem krankheitsbild gestellt.sondern es wurde versucht mich zu drängen meine gesamte therapie nur in diesem haus zu absolvieren und ich dürfte nicht mehr zu meinen anderen behandelnden ärzten gehen die mich schon 12 jahre betreuen!als ich mich nicht gleich entscheiden wollte wurde das gespräch nach nur 20 min. abgebrochen!ich werde dort keine therapie machen.in einem haus wo es nur ums geld geht und in irgend welche sachen gedrängt wird!

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Samara am 17.04.2013

Ja, bei den öffentlichen Gruppentherapien (s. weiter unten) geht es auch um Geld! Um sehr viel Geld für die Klinik und die Seminarleiter! Und man muss sich allem anpassen, was die wollen, sonst hat man schlechte Karten. Sei froh, dass Du so frühzeitig hintergekommen bist!
Viel Glück bei Deinem nächsten Versuch wo anders!

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was erwarten manche Patienten eigentlich....

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
sehr schöne Anlage, bemühtes, aufmerksames Personal
Kontra:
Einstellung vieler Patienten
Krankheitsbild:
verschiedene
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war das 1. Mal in einer Klinik, habe also keinen Vergleich zu anderen, war aber mit dem Aufenthalt, 3 Monate, insgesamt zufrieden. Die Gruppen in einem Haus waren nicht zu groß, Kritik durfte ans Personal gerichtet werden und fand auch Beachtung. Was mich davon abhält wieder in eine Klinik zu gehen, ist der Umgang miteinander unter den Patienten. Leider meinen Viele in einer Jugendherberge zu sein um Ferien zu machen und ihren Hobbies zu fröhnen und nicht in einer Klinik, in der viele Patienten einfach Ruhe brauchen. Sicher sind manche Therapeuten ab und zu genervt, aber wenn Therapiepläne stehen, und einige Patienten ständig irgenwelche Vorwände finden um nicht daran teilnehmen zu müssen(wird ja nicht von ihnen bezahlt),da muss man sich nicht wundern. Hausordnungen und Regeln, welche es einfach bei einer so großen Menge an Menschen einfach geben muss, interessiert so manchen wie der Wasserstand der Elbe. Die Nutzung der Waschmaschinen ist zu teuer. 40 min=1 Euro.

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Carla12 am 11.03.2014

Um die Fragestellung der Überschrift zu beantworten:
Als betroffener Patient erwartet man,wenn man wie jeder sich in ambulante oder stationäre,psychotherapeutische Behandlung begibt,dass JEDER Patient im Rahmen seiner Therapie in den MITTELPUNPT gestellt wird,JEDER sämtliche AUFMERKSAMKEIT in seinen Belangen erhält,die WÜRDE eines Jeden einzelnen Patienten geschützt und somit geachtet wird,somit ALLE RECHTSTAATLICHEN GESETZESTEXTE GELEBT! werden!Deswegen gibt es STAATLICH GEPRÜFTES FACHPERSONAL mit dazugehörigem ,abgelegten BERUFSEID. Und wenn all diese Gesetze zum Wohl eines JEDEN Patienten GELEBT!werden,dann entpricht es dem Berufsethos eines jeden,professionellen Therapeuten und Fachpersonal!

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Vereinsmeierei?

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nixx, gar nixxx
Kontra:
http://www.psychoanalyse-in-gruppen.de/startseite
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine allgemeine Stellungnahme steht weiter unten. Hier noch eine Frage an alle. Schaut zunächst auf diesen Link:
http://www.psychoanalyse-in-gruppen.de/startseite

Die Mitglieder des Vereins sind oder waren fast alle in Tiefenbrunn. Dient der Verein den Patienten in Tiefenbrunn oder dienen die Patienten dem Verein??? Wer weiß das?

Meine Meinung: Ich lasse mich das nächste Mal lieber in einer Klinik behandeln, wo ich sicher sein kann, dass ich kein Forschungsobjekt bin, wo keine Interessenkonflikte der Behandler mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten auftreten können und man daher nicht zu irgendwelchen Behandlungen gedrängelt wird (eben für die Karriere der Therapeuten dienlich).

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sirow am 24.02.2013

In Google-books sind Ausschnitte aus Büchern von Ulrich Streeck, der großen Einfluss auf die Entwicklung der Klinik hatte.
Dort kann sich jeder einen kleinen Einblick gönnen.
Ich fand den Ansatz in dem Buch "Psychotherapie komplexer Persönlichkeitsstörungen" sehr aussagekräftig, besonders der beschriebene Dialog in der Gruppentherapie und die Einschätzung von "P"...
Ich will mal offen über meine Gefühle sprechen, ganz wie in der Therapie: Ich grusel mich gerade und frage mich mal wieder, ob ich dort überhaupt als Mensch wahrgenommen wurde...

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Massive Sparmaßnahmen auf Kosten des Patienten!!!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Nicht erwähnenswert auf Grund der vielen negativen Erfahrungen in dieser Klinik!
Kontra:
Massive Sparpolitik durch Asklepios,Ausstattung der Station mangelhaft,Klinikessen mangelhaft,Qualitätsmanagment mangelhaft,etc...!
Krankheitsbild:
Borderline(Instabil-emotionaler Typ)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe nach 2 Wochen den Klinikaufenthalt abgebrochen.Sehr viel Frust und Ärger wegen massiver Sparmaßnahmen des Trägers Asklepios,welche man täglich kompensieren muss.Der bisher unbefriedigendste Klinikaufenthalt für mich!!!

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Samara am 26.03.2013

Auch ich musste die schmerzliche Erfahrung machen, dass ich in Krisenzeiten nicht adäquat aufgefangen wurde, weil meine Therapeutin in Urlaub war! Auch andere Therapien vielen öfter aus ohne Ersatz! Und dann hängt man dort weit draußen und weiß nicht, was man vor Langeweile machen soll und bleibt in seinen elenden Gedankenkreisen gefangen! Vor allem der Freizeitbereich ist völlig unterversorgt.

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gute Hilfe für den Schritt ins neue Leben

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
gute Betreuung
Kontra:
leider zu kurz
Krankheitsbild:
Anpassungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Anfang Sept. bis Mitte Nov. 2011 in TB. Es war mein erster Klinikaufenthalt und kann und auch will daher für mich keine Vergleiche ziehen. Mir hat dieser Klinikaufenthalt geholfen, einige meiner Baustellen in meinem Leben zu verstehen. Ich habe mich dort gut aufgehoben gefühlt, vor allen Dingen bei meiner Therapeutin. Ebenfalls, so denke ich, steht oder fällt eine Therapie mit dem Zusammenspiel zwischen dem Klienten und seinem Therapeuten - und ich hatte das Glück, auf eine kompetente Therapeutin mit dem nötigen Fingerspitzengefühl zu treffen. Ich hatte das Gefühl, mit eingebunden zu sein in das Therapiekonzept und denke, jeder ist auch hier in TB wie auch außerhalb selber für sich verantwortlich. Damit meine ich, jeder sollte versuchen auf sich zu achten, wie es sich für sich selber anfühlt. Man trifft auch hier auf Menschen, ob nun Therapeuten, Pflegepersonal, Mitpatienten usw. die einem nicht so liegen. Daran wird auch die Klinik nichts ändern können. Wer hier mit der Erwartung her kommt, "machen SIE heil, was bei mir kaputt gegangen ist", erwartet von den Therapeuten zu viel. Denn die Arbeit beginnt bei einem selber.Zu den Zimmern kann ich sagen, sie waren einfach ausgestattet, aber mit etwas Kreativität, kann man sich diese, für die begrenzte Zeit, auch entsprechend einrichten. Meine Therapien waren auf meine Bedürfnisse ausgerichtet und haben mir persönlich weitergeholfen. Vor allen Dingen der Kurs Selbstbehauptung Frau. Das Pflegepersonal war hilfsbereit und jeder gab sein Bestes. Die Gruppentherapie von 3 x 1 Std. die Woche fand ich persön. nicht als hilfreich. Die Einzeltherapie findet leider nur 1 mal die Woche statt. Zeit dafür 30 min. Für mich persönlich wären 3 x die Woche hilfreicher gewesen, um mein Krankheitsbild besser zu verstehen. Dennoch habe ich mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt. Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen und daran wird auch die beste Klinik nichts ändern können.

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sirow am 24.02.2013

Ja, die Beziehung zum Therapeuten ist das Wichtigste. Und es freut mich, dass Du Glück gehabt hast. Denn: ein Therapeutenwechsel ist nicht möglich. Wer nicht mit dem Therapeuten klar kommt, der darf nach Hause fahren. Wenn man dann bedenkt, dass Patienten mit großer Motivation teilweise mehrere hundert Kilometer bis hierher gekommen sind, so ist das unendlich frustrierend.

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10 Jahre später!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2002   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mich dort wirklich gut aufgehoben gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ein Ort um Ruhe zu finden.
Kontra:
Es fällt schwer wieder zu gehen
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei mir ist der Aufenthalt nun schon 10 Jahre her, habe noch Kontakt zu Mitpatienten, und für mich waren diese 3 Monate extrem wichtig und ich möchte sie als Erfahrung nicht missen. Ich hatte im Anschluß fast ein Jahr gebraucht um zu verstehen, was mir dieser Aufenthalt gebracht hat, nach und nach konnte ich viel umsetzen und kann heute, mit meinem Zustand, gut leben. Ich war in der Wiese und bei all den negativen Berichten hier möchte ich gerne anmerken: Das Personal ist nicht eure Familie! Es muß sich abgrenzen, teilweise auch mal etwas strenger. Wir die wir da eingewiesen werden, müssen Grenzen und auch Distanz lernen, vielen von uns wurde das in der Kindheit ausgetrieben. Die Pfleger können das!

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sirow am 24.02.2013

Wiesenhaus? Dort sind doch die Jungendlichen, oder? Dazu kann ich nichts sagen. Das Schwidderhaus kann ich keinen Falls empfehlen. Nach meinen Beobachtungen auch nicht als Anschlusstherapie für Wiesen-Patienten.

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Sehr Zufrieden

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Rundum zufrieden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Habe mich sehr gut aufgeklärt gefühlt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich habe mich während meines Aufenthalts am knöchel verletzt und wurde erstklassig versorgt .)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gutes miteinander von Patienten und Pflegepersonal , Sehr ruhiges und schönes Gelände , viele verschiedene Angebote mit Motivierten Therapeuten ,
Kontra:
wenig zeit allein mit dem Therapeuten , kommt auf das Haus an aber manchmal Hygiene Probleme in den Zimmern
Krankheitsbild:
Depression 3. Paranoide Pers.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo ich war Mitte 2012 im Birkenhaus A untergebracht und war im großen und ganzen sehr zufrieden mit allem . Natürlich ist es manchmal schwierig gewesen aber das ist völlig verständlich in so einer Einrichtung :D Urlaub geht besser es gab auch während meiner zeit Leute die Probleme mit dem Team hatten und' oder vorzeitig abgebrochen haben aber das liegt meines Erachtens daran wie man mit denen Umgeht wenn man am Anfang keinen Stress macht also *jedem auf die**** gehen o.Ä müsste eigentlich gut klar kommen es gibt auch nen Klinik internen Fahrrad verleih wo man sich für die Gesamte Klinik zeit nen Rad leihen kann um z. B mal Göttingen ..c.a 20 Minuten mit dem Rad zu erkunden hinter Roßdorf ist auch ein Kiessee an dem lohnt es sich aufjedenfall mal vorbei zu schauen :D Das Essen ist auch sehr gut 2 verschiedene Gerichte jeden Tag und für Vegetarier und auch Veganer wird extra gekocht .^^ also ich kann die ganzen Hater hier nicht nachvollziehen .Ich gehe Definitiv wieder hin bis Dahin ich hoffe ich konnte etwas helfen .

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Samara am 04.02.2013

Ja, sie haben zu Recht einen guten Ruf. Dennoch ist es nicht in Ordnung, dass die Fortbildung und Ausbildung von Therapeuten in DIESER Art geschieht! Das ist sehr Menschen verachtend. Am meisten leiden die Privatpatienten! Es müssen andere Konzepte entwickelt werden; z.B. in ambulanten Gruppen, in denen die Menschen sich nicht in diesem extremen Krankheitszustand befinden und in dieser Abhängigkeit.

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Therapeutenfehlverhalten

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 95/96   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
grauenvoll
Krankheitsbild:
sexueller mißbrauch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also Elterngespräch samt einiger Geschwister und zwei fremder Therapeuten, ich spreche eine Mißbrauchssituation durch meinen Vater an. Hatte unten schon etwas dazu geschrieben nun der furchtbarliche Rest: Die Therapeutin fragt mich: Wollen Sie ein Tribunal machen? Ich sag: Ja. Es gibt kein Tribunal. Ganz das Gegenteil, auch als ich von einer weiteren Leiche im Familienkeller berichte, dass mein Bruder sich an meiner Schwester vergangen hat und meine Eltern dass live so erklären, dass meine Schwester ja auch sehr hübsch gewesen sei, nehmen die Therapeuten dazu keine Stellung. Lassen diese Kacke einfach so stehen!

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sirow am 04.02.2013

Das ist heftig und sehr traurig. Vielleicht tröstet es Dich, dass Du nicht die einzige bist, die "vorgeführt" wurde. Alle Patienten, die so was erlebt haben, sollten sich unbedingt auch im Nachhinein bei der Klinikleitung beschweren. Wenn sich viele Stimmen erheben, so kann man vielleicht für zukünftige Patienten eine Verbesserung erreichen.

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jede krankheit hat ihren Grund und man muss nicht alles pathologisieren

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 95/96   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (ich konnte Klavier spielen und mir dazu den Saalschlüssel ausleihen)
Pro:
Einige nette Mitpatienten, einige Erfahrungen, aus denen ich lernte
Kontra:
Pfleger inkompetent, Ärzte selbstherrlich
Krankheitsbild:
sexueller Mißbrauch in der Kindheit, war bei Anmeldung zum klinikaufenthalt depressiv, nach den 3 Monaten Wartezeit aber nicht mehr. Wollte einfach den Mißbrauch bearbeiten....tja pustekuchen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erinnerung an den Klinikaufenthalt 95/96 in Birke:
1.Eines Abends bat ich um ein Notgespräch. Ein Arzt kam telefonierte aber vor dem Gespräch noch und wollte offensichtlich einer leidenden Patientin einen Einlauf verordnen, den sie ablehnte. Er kommentierte: Da will man ihnen helfen...
nach diesem Auftakt hatte ich sogar mal begriffen, dass ich einen nicht vertrauenswürdigen Menschen vor mir habe. Ich packte also mein Problem nicht aus, er seinerseits wollte mit mir nur übers Rauchen reden?! Ach ja und mir Haldol andrehen, was ich ablehnte, dafür brauchte ich aber einige Kraft, denn ich war in einer schlimmen Situation.
2. Ich wurde kurz nach Ankunft krank (Grippe). Kommentar des Pflegers, ich erschleiche mir dadurch Extra-Aufmerksamkeit.
3. Selber Pfleger, als ich ihm von Abgrenzungsproblemen zu meinem Freund erzähle: SCHREIT mich an, ich müßte auf meinem eigenen Weg bleiben.
4. Unangenehm fand ich, dass die Therapeutin einen auch körperlich untersucht hat. Es bestand aber bei Eigeninitiative die Möglichkeit zu jemand anders dafür zu gehen, was ich auch tat.
5. Die Anamnese, also am Anfang das Ausfragen über die Vorgeschichte, war taktlos und ließ mir keine Möglichkeit, Dinge, die ich nicht erzählen wollte für mich zu behalten.
6. Nachdem ich formal bekannt gegeben hatte, dass ich den Aufenthalt abbreche, wurde ich tagelang hingehalten, die Papiere müßten vorher noch unterschrieben werden.

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sirow am 08.09.2013

Wenn etwas schief gelaufen ist und es Dir nach der Behandlung in Tiefenbrunn schlechter ging, dann gebe Dir selbst eine Stimme, verstecke Dich nicht. Wende Dich an Deine Krankenkasse und stelle einen „Antrag auf Überprüfung einer ärztlichen Behandlung“. Näheres dazu findest Du hier: http://www.mdk.de/319.htm Das ist völlig kostenfrei und unverbindlich für Dich! Du kannst den Antrag jederzeit, auch deutlich nach Deinem Aufenthalt in Tiefenbrunn stellen. Schreibe frei von der Seele weg, was Dir dort geschehen ist und welche Folgen es hatte. Sei mutig! Das Gutachten wird nach Aktenlage entschieden, das heißt Du musst nicht persönlich beim Gutachter erscheinen. Zwei Schwerpunkte des erstellten Gutachtens sind Patientenaufklärung und Dokumentationspflicht. Insbesondere wenn Du Dich nicht in vollem Umfang und persönlich von der Klinik bezüglich Wirkungsweise, Nebenwirkungen, Durchführung und Erfolgsaussichten der Therapie aufgeklärt fühlst, solltest Du das deutlich schreiben. Auch wenn Du zu einer externen Supervision durch zum Beispiel Video-Aufnahmen oder öffentliche Durchführung von Gruppensitzungen gedrängt wurdest, solltest Du das in Deinem Antrag darstellen.
Wenn Du stabil genug bist, dann lasse auch von einem Anwalt (bestenfalls Fachanwalt für Patientenrecht) Deine Patientenakte anfordern, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst. Das ist Dein gutes Recht und nach dem verbesserten Patientenrecht auch gar nicht mehr so schwierig. Lasse Dich nicht mit „therapeutischen Gründen“ abspeisen, Dir DEINE Akte vorenthalten zu lassen, bleibe hartnäckig und suche Dir vertraute Unterstützung.
Einige aus Deinem Umfeld werden Dir davon abraten, aber: Du hast nichts zu verlieren. Lasse Dich nicht abschrecken von irgendwelchen Formularen der Krankenkasse, denn Du kannst auch einen Text verfassen und darauf verweisen. Der Antrag zur Prüfung einer ärztlichen Behandlung ist formlos! Vielleicht sagt Dir der ein oder andere, es wäre aussichtslos. Das stimmt nicht! Und selbst wenn es nicht erfolgreich ist, so hast Du Dir doch eine Stimme nach außen gegeben und es ist zu hoffen, dass sich was ändert und Patienten aus der Psychiatrie langsam eine Lobby bekommen. Und: Hole Dir Hilfe von Dir vertrauten Personen, das kann eine Freundin oder Deine Therapeutin sein (hast Du eine Therapeutin, die das nicht unterstützen möchte, so frage genau nach, warum nicht).
Sei mutig! Ich wünsche Dir ganz viel Glück!

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Gute Therapie

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Fortschritte in jeder Hinsicht
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom .1.11.12 bis 24.01.13 im Schwidderhaus und kann nur sagen das ich dort sehr gut behandelt wurde,auch vom Pflegepersonal,habe die Therapie erfolgreich beenden können,es wurde nichts gegen meinen Wille angeordnet oder über meinen Kopf hinwegentschieden.Auch die Mitpatienten waren achtsam und umgänglich.Kann ich nur weiterempfehlen.
Aber man muß auch selber !Wollen!und sich einlassen auf das was einem angeboten wird.

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Samara am 28.01.2013

na ja, manchmal ist ein Glück, nicht Privatpatient zu sein!

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Totalverlust!

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

In 2011 habe ich meinen Lebensgefährten an/in Tiefenbrunn verloren.
Ich bin schockiert, wie in dieser Klinik mit Patienten und Angehörigen umgegangen wird. Besuchsanträge wurden grundsätzlich abgelehnt. Telefonate untersagt, bzw. dem Patienten mit Sanktionen gedroht. Statt Gespräche mit den Patienten zu führen, setzte man lieber auf Beruhigungs- und Schlafmittel. Ist ja auch wesentlich entspannter für das Personal!
Ich traute meinen Ohren nicht, als Hausarrest und Sportverbot ausgesprochen wurde. Das ist ja schlimmer, als im Mittelalter.
Die Ärzte und das Pflegepersonal vergessen, dass die Patienten eigentlich freiwillig dort sind, da sie Hilfe benötigen. Lt. Prospekt nur das Beste. Ist der Patient erst dort, hat er schon verloren!

Überlegt Euch, ob Ihr Eure Liebsten dieser Klinik anvertrauen wollt. Passt auf sie auf, damit Ihr nicht ähnlichen Leidensweg durchmachen müsst!

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Samara am 08.12.2012

Da hätte ich nun mehrere Fragen:
- musste die Patientin geschützt werden z.B. vor Suizid?
- Hatte sie sich kritisch geäußert wegen der öffentlichen Gruppensitzungen oder sich Videoaufnahmen verweigert (s. unten)und wurde deswegen drangsaliert?
- manchmal findet man während der Therapie heraus, dass es besser ist, sich von seinem Partner zu trennen. Das war bei mir vor 20 Jahren so. Kann es sein, dass sie zu diesem Schluss kam und sich nicht traute, Ihnen das so zu sagen und stattdessen das Klinikum vorschob?
- ja, man ist alleine in Tiefenbrunn, wenn man Kritik an den Behandlungsmethoden äußert. Es gibt in Göttingen die Patientenberatung; viel besser ist Frau Petry-Lehn im Gesundheitsladen in Köln, denn sie ist Psychologin

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sehr zu empfehlen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
lange Wartezeit bis zur Aufnahme
Krankheitsbild:
Diss. Identitätsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also ich kann die Klinik nur weiterempfehlen. Ich bin gut behandelt worden. Auch von den Ärzten. Ich kam mir nicht wie ein Versuchskanninchen vor.

In der Birke A wird man normal behandelt. Dort hat man auch immer Zeit, wenn man gerade Hilfe braucht.

Dort ist nichts vom Stress zu spüren, den auch die Pflegekräfte dort haben. Man hat immer Zeit für die Patienten. Negativ ist nur die lange Wartezeit bis zur Aufnahme. Ansonsten könnte ich nur Gutes über die Klinik berichten.

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Mabo88 am 21.11.2012

Wie lange ist denn etwa die Wartezeit?

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Versuchskaninchen?

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
Umgang mit Menschen
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mehr über "videodokumentierte Behandlungen" erfahren Sie hier im asklepios-eigenen Qualitätsbericht auf Seite 13/14:

http://tinyurl.com/ca5n25k

Meine Meinung: Ganz Tiefenbrunn lebt für die Forschung. Entscheiden Sie selbst, ob Sie zu den Versuchskaninchen gehören möchten.

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sirow am 27.11.2012

Zu Beginn der Gruppentherapie erhalten Sie das Infoblatt "Informationen und Empfehlungen zur Gruppenpsychotherapie". Darin heißt es wörtlich:

"Zum Zwecke der gegenseitigen Supervision und Weiterbildung werden an dieser Klinik gelegentlich einzelne Gruppentherpiesitzungen vor einem Außenkreis von Kollegen demonstriert. Dies wird rechtzeitig bekannt gegeben und besprochen."

Da der "Außenkreis" wohl wenig begeistert sein wird, wenn sich Teilnehmer dieser "Behandlung" entziehen, kann man sich ja in etwa vorstellen, wie die "Bekanntgabe" und das "Besprechen" aussehen wird...

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Vorsicht: Patienten sind hier auch Forschungsobjekte!

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
ansonsten kann ich die Klinik empfehlen
Kontra:
die Klinik macht Vor- und Nachname sowie Krankeitsbild u.U. einem breiten Fachpublikum zugängig
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Liebe (Mit-)Patienten, hier einige wertvolle Informationen für Sie, falls Sie einen Aufenthalt in Tiefenbrunn planen. Da hier die Anzahl der Zeichen begrenzt ist, werde ich zu diesem meinem Eintrag einen Kommentar schreiben, in dem alles steht.
Es geht darum, dass in Tiefenbrunn die Gruppensitzungen der Patienten einem Kreis von Fachpublikum vorgeführt werden; zwischen 80 und 90 Zuschauer waren es bei mir. Wie es mir damit gegangen ist, können Sie weiter unten lesen in dem Kommentar zu „niemand“. Mittlerweile habe ich für mich viel klären können und kann Ihnen etwas sachlicher schildern, was Sie bedenken sollten.

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Samara am 28.09.2012

Vorspann:
Sie kommen in eine Klinik, weil Sie im Leben nicht mehr zurecht kommen und eine ambulante Therapie Ihnen nicht helfen kann.
Sie sind Patient in einer Klinik. Sie sind zurzeit krank. Und so fühlen Sie sich vielleicht auch. Wenn man krank ist, braucht man seine ganze Kraft für sich, mit Hilfe von Ärzten und Therapeuten wieder gesund zu werden. Letztere sollten ausschließlich für Sie da sein. Und nicht umgekehrt!
In der Psychotherapie wird hart an den eigenen Problemen gearbeitet. Das bedeutet für Sie möglicherweise, dass Sie emotional sehr belastet und verletzlich sind. Das weiß das Klinikum!
Darüber hinaus ist es in aller Regel ein sehr großer Aufwand, den Klinikaufenthalt zu bewerkstelligen; mit Konsequenzen beruflich und privat. So etwas bricht man nicht so leicht ab. Das weiß das Klinikum auch.
Was diese öffentliche Veranstaltung angeht, werden Sie gefragt, ob Sie freiwillig teilnehmen. Bedenken Sie aber, dass man Sie mit einem einfachen „nein“ nicht zufriedenlässt! Sie müssen begründen, warum Sie nicht teilnehmen wollen, sowohl im Einzelgespräch als auch vor der Gruppe. Die Therapeuten haben ein umfassendes Wissen über Ihre Schwächen, die Struktur Ihrer jetzigen Erkrankung und überhaupt über Ihre Persönlichkeit. Die Kräfteverhältnisse zwischen Ihnen und den Therapeuten und dem Personal sind deswegen und weil Sie schlicht in einem Zustand sind, den man mit Fug und Recht als krank bezeichnen kann, ungleich verteilt, und zwar eindeutig zu Ihren Ungunsten! Ganz zu schweigen davon, dass Sie ja schließlich Patient sind, haben Sie es in den Gesprächen mit erfahrenen Fachleuten zu tun, die, wie oben beschrieben, Sie sehr gut kennen und einschätzen können!
Von den Mitpatienten und dem Gruppendruck ganz zu schweigen! Auch denen werden Sie Rede und Antwort stehen müssen. Möglicherweise schauen die Therapeuten tatenlos zu, wenn Sie deswegen gemoppt werden (s. meine Erlebnisse). Es kommt ihnen ja gut zupass!

Zur Sache:
Nun ist auf der Internetseite des Klinikums Tiefenbrunn die Rede von einem Symposium. Worum es da geht, weiß ich nicht. Fragen Sie nach Details, wenn Sie dort einen Aufenthalt planen.
http://www.asklepios.com/klinik/default.aspx?cid=728&pc=0302&did=260024
Aber es ist auch wieder im Dezember solch eine Fortbildung geplant, wie ich sie erleben musste.
Folgen Sie dem Link http://www.psychoanalyse-in-gruppen.de
Dort gehen Sie auf „Fortbildung“ und „Weiterbildung“ und werden sehen, dass diese öffentlichen Gruppensitzungen wieder stattfinden sollen. Die dort benannte Patientengruppe sind die Privatpatienten der Villa - jedenfalls war das bisher so. Überlegen Sie sich gut, ob Sie das wollen!
Es könnte sein, dass man Sie zu einer Unterschrift heranzieht. Das ist m.E. eine katastrophe für die Patienten und Sie sollten diese in keinem Fall leisten!
Wenn es Sie schon erwischt hat, finden Sie Hilfe bei der unabhängigen Beratungsstelle in Göttingen.
http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/upd-beratungsstelle-goettingen.html
Es gibt dort auch eine Juristin, falls Sie eine Unterschrift geleistet haben, mit der Sie Ihr Einverständnis zur öffentlichen Sitzung gegeben haben. Das Büro ist unterhalb der Albanikirche.
Oder Sie wenden sich an http://www.gesundheitsladen-koeln.de/
Dort ist die bundesweite „Beratung zu Beschwerden über psychotherapeutische Behandlung“ angesiedelt. Es gibt dort eine Psychologin als Ansprechpartnerin.
Ich gehe davon aus, dass deswegen keine ambulanten Gruppen für das Vorhaben vorgesehen sind, weil man schlicht niemanden findet. Patienten in ihrer Schwäche und Verletzlichkeit fühlen sich im Krankenhaus oft ausgeliefert und haben der Gewieftheit des gesamten Personals oft nichts entgegenzusetzen. Meiner Meinung nach wird geschickt jongliert mit kranken Menschen; ihre Hilflosigkeit wird schamlos ausgenutzt und der Druck ist enorm, der ausgeübt wird!
Darüber hinaus machen sich die Therapeuten eines Kardinalfehlers in der Therapie schuldig, nämlich einer perfiden Form der Gegenübertragung!
Das Klinikum setzt die Patienten unter Stress, indem sie verlangen, dass diese folgende Bedürfnisse der Therapeuten befriedigen:
- viel Geld verdienen
- Forscherdrang ausleben zu können
- ein narzisstisches Bedürfnis, sich im Rampenlicht produzieren zu dürfen
- Macht über (kranke!) Menschen in aller Öffentlichkeit demonstrieren zu können
Es dreht sich Wochen lang alles um die Therapeuten und deren Belange bezüglich der Fortbildung. Ihre eigenen Anliegen treten völlig in den Hintergrund und werden dem untergeordnet. Oder, was noch schlimmer ist, Sie werden gezielt gepackt an Ihren Schwachstellen. Ihr Schamgefühl und die Demütigung werden bagatellisiert, Sie sind halt nur noch Forschungsmaterial. Ohnmacht und Wut werden negiert werden. Mir (uns allen) hatten Sie damals immer wieder Schlafmittel angeboten. Tolle Hilfe!
Und bezahlen tun Sie das Ganze auch noch über die Rechnungen des Arztes und des Klinikums!

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nicht zu empfehlen

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
weniges
Kontra:
vieles
Krankheitsbild:
Psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt liegt einige Wochen zurück und ich muss im Nachhinein sagen, dass die Behandlung relativ gut ist, aber das Drumherum mit den Mitpatienten belastet sehr und kann noch das ein oder andere Zusatztrauma auslösen. Sehr sehr anstrengende Leute mit diversen Extrawünschen, die nicht immer nachvollziehbar sind.

Die Ärzte sind nett und hilfsbereit, aber speziell in Sachen Menschenführung sehr inkompetent. Anstatt Konfliktpotential zu beseitigen, sorgen sie selbst für welches. Kontaktsperren zwischen 2 Personen auf wenigen Quadratmetern, Duldung von Beziehungen, weil der Patient gute Kontakte zur Klinikleitung hat und so weiter....

Medizinisch liegt auch so manches im Argen. Von den Schwestern wird man gerne als Nadelkissen missbraucht. d.h. da werden schon mal 3-4 Stiche fürs Blutabnehmen benötigt. Tja und wenn man alle 2 Wochen diese Prozedur erleiden muss, zerrt das am Nervenkostüm.

Ansonsten kann ich den Leuten, die hier recht viel negatives Berichten leider nur zustimmen. Es war meine erste stationäre Therapie, und ich will stark hoffen, dass es deutlich bessere Einrichtungen als diese gibt. Zertifikate sind nicht alles. Das wird einem sehr schnell klar, wenn man einige Tage dort zugebracht hat.

2 Kommentare

Samara am 02.09.2012

zum Thema Nadelkissen: oh ja, davon kann ich ein Lied singen! Tiefenbrunn ist Ausbildungsklinik. Da dürfen angehende Ärzte nach Herzenslust das Blutabnehmen üben! Wie Eckhard von Hirschhausen es mal formulierte: Blut abnehmen muss man als angehender Arzt nur so lang, bis man es kann! Obgleich bekannt war, dass ich traumatisiert bin durch Krankenhaus-Aufenthalte in der Kindheit hat man solch eine Praktikantin auf mich losgelassen! Als ich aufgrund meiner Panikstörung ausgeflippt bin, hat sich meine Therapeutin in Nachhinein entschuldigt. Aber ja, die lassen üben!

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Seroquel

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gespräche der Einzeltherapie und "Grenzen und Kontakt"
Kontra:
so ziemlich alles andere
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Birkenhaus B untergebracht.
Hygiene war teils schlecht, das Wasser stark verkalkt. Die Zimmer sind sehr klein, genau wie die restlichen Räumlichkeiten. Aber das ist nach einiger Zeit das kleinere Problem.

Das Personal kapselt sich mehr oder weniger von den Patienten ab, und ist quasi nur im Stationszimmer anzutreffen.
Das Miteinander unter den Patienten ist teils extrem schwierig. Grüppchenbildung, Intrigen, manche Leute setzen sich über Regeln hinweg, das Personal schaut zu und gleichzeitig spielen sich diese Leute noch als Hüter der Regeln auf.

Genauer: Es werden Beziehungen geführt, obwohl das klar verboten ist. Zum teil werden diese Beziehungen von oberster Stelle geduldet. Logisch, dass dann darunter andere Patienten zu leiden haben.

Man kann verbal "Stop" setzen, wenn einem etwas unangenehm ist oder ein Trauma triggert. Aber das wird sehr gerne missbraucht für persönliche Anfeindungen und Abneigungen.

Der Oberarzt scheint obendrein ein Abkommen mit dem Hersteller von Quetiapin (Seroquel) zu haben und bietet das so ziemlich jedem Patienten an, obwohl man mit der eigenen Medikation zufrieden ist.

Die Einzelgespräche waren zumindest ein Lichtblick, auch wenn es nur eine halbe Stunde pro Woche war. (Gerade Personalmangel, weil ein Mitarbeiter erst eingearbeitet werden muss). Normal sind wohl 2x30min pro Woche.
Probleme wurden erkannt und angesprochen und ich konnte auch die eine oder andere Erkenntnis mitnehmen.

Dazu gab es noch ein mehr oder weniger umfangreiches Therapieangebot. "Grenzen und Kontakt" war davon noch das sinnvollste. Familienaufstellung und ähnliches wird dort praktiziert. 2x1.5 Stunden pro Woche.

Generell empfehlen würde ich Tiefenbrunn auf keinen Fall. 30min Gespräch kann man auch gut ambulant haben und auch Familienaufstellungen oder ähnliches gibt es ohne einen stationären Aufenthalt.

Laborratten versus erfahrenen Hilfe

Klinischer Fachbereich: Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die Leute können was
Kontra:
Sie missbrauchen ihr Können
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hoffnung für Menschen, die sich gegen die öffentliche Vorführung nicht wehren können/konnten:
Ich habe zwei Psychologen getroffen, die als Teilnehmer an solchen Fortbildungen waren und sehr betroffen darüber sind, mit welchen Mitteln diese sog. freiwillige Teilnahme der Patienten erreicht wird!
Also: lasst nicht locker, holt Euch Hilfe, macht es öffentlich, diesen Missbrauch von Patienten!
Für Neulinge auf dieser Plattform: sucht ein wenig unterhalb, dort findet Ihr meine Berichte.

verschwendete Zeit

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (wenn man Urlaub machen möchte, dann ist man hier richtig)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (die Aussagen, die im Vorgespräch stattfanden, wurden nicht eingehalten)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (überforderte und teilweise arrogante Ärzte)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Aufnahmezeitraum wurde nicht eingehalten, musste mehrmals nach einem Aufnahmetermin fragen)
Pro:
schöne Parkanlage, lädt zu Spaziergängen ein und für eine Klinik gab es dort auch gutes Essen
Kontra:
die Behandlung
Erfahrungsbericht:

- nur 20 Minuten Einzelgespräch in der Woche
- den Bogen, den man nach jeder Woche ausfüllen muss, schauen sich die Therapeuten gar nicht an
- riesige Station, wo die Krankenschwestern/Pfleger nicht wirklich einen Durchblick haben
- den wenigsten Patienten hat es dort geholfen
- für Essstörungen ungeeignet
- sehr viel Freizeit

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sirow am 08.09.2013

Wenn etwas schief gelaufen ist und es Dir nach der Behandlung in Tiefenbrunn schlechter ging, dann gebe Dir selbst eine Stimme, verstecke Dich nicht. Wende Dich an Deine Krankenkasse und stelle einen „Antrag auf Überprüfung einer ärztlichen Behandlung“. Näheres dazu findest Du hier: http://www.mdk.de/319.htm Das ist völlig kostenfrei und unverbindlich für Dich! Du kannst den Antrag jederzeit, auch deutlich nach Deinem Aufenthalt in Tiefenbrunn stellen. Schreibe frei von der Seele weg, was Dir dort geschehen ist und welche Folgen es hatte. Sei mutig! Das Gutachten wird nach Aktenlage entschieden, das heißt Du musst nicht persönlich beim Gutachter erscheinen. Zwei Schwerpunkte des erstellten Gutachtens sind Patientenaufklärung und Dokumentationspflicht. Insbesondere wenn Du Dich nicht in vollem Umfang und persönlich von der Klinik bezüglich Wirkungsweise, Nebenwirkungen, Durchführung und Erfolgsaussichten der Therapie aufgeklärt fühlst, solltest Du das deutlich schreiben. Auch wenn Du zu einer externen Supervision durch zum Beispiel Video-Aufnahmen oder öffentliche Durchführung von Gruppensitzungen gedrängt wurdest, solltest Du das in Deinem Antrag darstellen.
Wenn Du stabil genug bist, dann lasse auch von einem Anwalt (bestenfalls Fachanwalt für Patientenrecht) Deine Patientenakte anfordern, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst. Das ist Dein gutes Recht und nach dem verbesserten Patientenrecht auch gar nicht mehr so schwierig. Lasse Dich nicht mit „therapeutischen Gründen“ abspeisen, Dir DEINE Akte vorenthalten zu lassen, bleibe hartnäckig und suche Dir vertraute Unterstützung.
Einige aus Deinem Umfeld werden Dir davon abraten, aber: Du hast nichts zu verlieren. Lasse Dich nicht abschrecken von irgendwelchen Formularen der Krankenkasse, denn Du kannst auch einen Text verfassen und darauf verweisen. Der Antrag zur Prüfung einer ärztlichen Behandlung ist formlos! Vielleicht sagt Dir der ein oder andere, es wäre aussichtslos. Das stimmt nicht! Und selbst wenn es nicht erfolgreich ist, so hast Du Dir doch eine Stimme nach außen gegeben und es ist zu hoffen, dass sich was ändert und Patienten aus der Psychiatrie langsam eine Lobby bekommen. Und: Hole Dir Hilfe von Dir vertrauten Personen, das kann eine Freundin oder Deine Therapeutin sein (hast Du eine Therapeutin, die das nicht unterstützen möchte, so frage genau nach, warum nicht).
Sei mutig! Ich wünsche Dir ganz viel Glück!

Nicht sicher aufgehoben

Klinischer Fachbereich: Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
konnte nichts erkennen
Kontra:
Aufenthalt hat meiner Frau geschadet
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Angehöriger kann ich folgendes sagen:
Ich bin extrem ärgerlich über das, was dort gelaufen ist. Die Krankheit meiner Frau hat sich extrem verschlechtert seit dem Aufenthalt. Sie hat regelrecht flashbacks und wenn sie nur annäherungsweise an die Klinik denkt, geht es ihr sehr schlecht.

Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie dort gut und - was noch viel wichtiger ist - SICHER aufgehoben ist. Angehörige von Depressiven wissen, wie wichtig es ist, daß man 100%ig sicher sein muss, dass keine Suizidgefahr bei einem Aufenthalt besteht bzw. wenn, dann adäquat von den Behandlern reagiert wird. Ich hatte aber den Eindruck, daß man meine Frau mit ihren Probs allein gelassen hat. Es wurden wohl immer wieder typische Phrasen ausgeteilt, aber eine ernstzunehmende Überprüfung der Suizidalität gab es nicht.

Als ich mich dann genötigt sah, mit dem Chefarzt telefonisch Kontakt aufzunehmen, hatte ich zwar den Eindruck, dass er mich versteht, aber letztlich wurde ich hingehalten und auf ein "späteres Angehörigengespräch" vertröstet, während es meiner Frau immer schlechter ging. Wie ernst die Lage wirklich war, hat mir meine Frau erst bei ihrer Rückkehr erzählt. Das hat mich wirklich getroffen! Man vertraut den Ärzten und dann kommt so etwas dabei heraus. Ich kann es bis heute nicht fassen.

Meine Frau ist mit sehr großer Motivation dort hin gegangen. Sie hat wirklich gekämpft. Aber sie kämpfte gegen Windmühlen bis zur totalen Erschöpfung.

Liebe Angehörige: Passt auf Eure Liebsten auf, wenn sie dort sind. Ich wünsche niemandem, dass er - ob als Patient oder Angehöriger - so etwas durchmachen muss. Viel Glück!

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sirow am 08.09.2013

Wenn etwas schief gelaufen ist und es Dir nach der Behandlung in Tiefenbrunn schlechter ging, dann gebe Dir selbst eine Stimme, verstecke Dich nicht. Wende Dich an Deine Krankenkasse und stelle einen „Antrag auf Überprüfung einer ärztlichen Behandlung“. Näheres dazu findest Du hier: http://www.mdk.de/319.htm Das ist völlig kostenfrei und unverbindlich für Dich! Du kannst den Antrag jederzeit, auch deutlich nach Deinem Aufenthalt in Tiefenbrunn stellen. Schreibe frei von der Seele weg, was Dir dort geschehen ist und welche Folgen es hatte. Sei mutig! Das Gutachten wird nach Aktenlage entschieden, das heißt Du musst nicht persönlich beim Gutachter erscheinen. Zwei Schwerpunkte des erstellten Gutachtens sind Patientenaufklärung und Dokumentationspflicht. Insbesondere wenn Du Dich nicht in vollem Umfang und persönlich von der Klinik bezüglich Wirkungsweise, Nebenwirkungen, Durchführung und Erfolgsaussichten der Therapie aufgeklärt fühlst, solltest Du das deutlich schreiben. Auch wenn Du zu einer externen Supervision durch zum Beispiel Video-Aufnahmen oder öffentliche Durchführung von Gruppensitzungen gedrängt wurdest, solltest Du das in Deinem Antrag darstellen.
Wenn Du stabil genug bist, dann lasse auch von einem Anwalt (bestenfalls Fachanwalt für Patientenrecht) Deine Patientenakte anfordern, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst. Das ist Dein gutes Recht und nach dem verbesserten Patientenrecht auch gar nicht mehr so schwierig. Lasse Dich nicht mit „therapeutischen Gründen“ abspeisen, Dir DEINE Akte vorenthalten zu lassen, bleibe hartnäckig und suche Dir vertraute Unterstützung.
Einige aus Deinem Umfeld werden Dir davon abraten, aber: Du hast nichts zu verlieren. Lasse Dich nicht abschrecken von irgendwelchen Formularen der Krankenkasse, denn Du kannst auch einen Text verfassen und darauf verweisen. Der Antrag zur Prüfung einer ärztlichen Behandlung ist formlos! Vielleicht sagt Dir der ein oder andere, es wäre aussichtslos. Das stimmt nicht! Und selbst wenn es nicht erfolgreich ist, so hast Du Dir doch eine Stimme nach außen gegeben und es ist zu hoffen, dass sich was ändert und Patienten aus der Psychiatrie langsam eine Lobby bekommen. Und: Hole Dir Hilfe von Dir vertrauten Personen, das kann eine Freundin oder Deine Therapeutin sein (hast Du eine Therapeutin, die das nicht unterstützen möchte, so frage genau nach, warum nicht).
Sei mutig! Ich wünsche Dir ganz viel Glück!

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