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KRH Geriatrie Langenhagen

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Rohdehof 3
30853 Langenhagen
Niedersachsen

3 von 10 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
keine gute Erfahrung
Qualität der Beratung
keine gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
keine gute Organisation
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13 Bewertungen

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Das Rundum-Sorglospaket!

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (werde die Einrichtung weiterempfehlen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (als Angehöriger werde ich mit meine Sorgen und Fragen ernst genommen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Die Würde des älteren Menschen wird hier noch geachtet!
Kontra:
Krankheitsbild:
Mobilitätseinschränkung nach längerem KH-Aufenthalt
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hier stimmt alles! Die ärztliche Betreuung ist sehr umfassend und der Umgang mit den Patienten und deren Angehörigen ist sehr menschlich. Auch die pflegerische Umsorgung läßt nichts zu wünschen übrig! Mein Mann ist dort gut betreut und medizinisch versorgt. Sehr empfehlenswert!

Dank dieser Reha wieder zurück in die häusliche Umgebung womit kaum zu rechnen war.

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Eingehen des Personals aller Abteilungen auf Fragen, Wünsche und Ideen
Kontra:
Krankheitsbild:
Morbus paget, Polio im Kindesalter mit entsprechenden Auswirkungen, Kreubeinbruch, Arthrose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem mein Mann nach 3 1/2 Monaten Krankenhaus, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege durch den Hausarzt eingewiesen wurde und er bis dahin gerade eben für 1 Min.nur mit Unterstützung stehen konnte,
begann schnell die Versorgung durch den Physiotherapeuten und die Ergotherapeutin. Die Ärzte sagten von Anfang an, es würde ein langer Weg, untersuchten regelmäßig alles meiner Ansicht nach erforderliche, hatten den ganzen Menschen im Blick und ließen Fragen u.ä. zu.
Auch mit den Mitarbeitern in der Pflege war es gut möglich kleine Probleme anzusprechen und zunehmend ein gutes Verhältnis zu entwickeln.
Zweimal wurde dann auch von der Krankenkasse eine Verlängerung der Reha bewilligt, so dass mein Mann wirklich so mobilisert wird (noch eine Woche), dass ich mir eine Pflege zu Hause mit entsprechender Hilfe gut vorstellen kann, schon jetzt komme ich bei bestimmten körperlichen Einsätzen gut klar.
sogar etwas längere Wege mit dem Gehwagen werden möglich,Toilettengang wird möglich, Motivation zum Weitermachen wurde erreicht.

Zustand in der Geriatrie

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
gut arbeitender Sozialdienst, sauber
Kontra:
unterbesetzt, keine betreung werder von Pflegern noch von Ärzten
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der erste Eindruck war durchaus positiv (gepflegter/sauberer zustand von Gebäuden und Park) aber dann bei näherer Betrachtung, fielen mir folgende Punkte sehr negativ auf, Personal ist unterbesetzt daher wahrscheinlich auch nicht besonders freundlich, einen Arzt habe ich einmal gesehen, was auch die absolute Krönung in diesem Etablissement erklärt, das eine Entzündung an der operierten Schulter meiner Mutter so spät auffiel (die Wunde eiterte bereits), das Sie sofort in KH nach Burgwedel verlegt werden mußte, einen Ernährungsplan gab es auch nicht, da Sie trotz Durchfall munter weiter Milchprodukte bekam und was mir subjektiv aufgefallen ist auf der ganzen Station herschte eine Stimmung wie auf dem Friedhof, kein lachen, keine unterhaltungen, dies alles macht diese Einrichtung für mich zu einer reinen Verwahrstation !

Unterbelegt, keine Zeit für Patienten

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Altersbedingte Schwäche in Verbindung mit starkem Rheuma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine 81jährige Mutter wurde dort eingeliefert um sie wieder fit für die eigene Wohnung zu bekommen. Nach 1 Woche war sie so unter Drogen ( Morphium) gesetzt, dass sie weder denken, noch richtig sprechen noch ihr Besteck halten konnte.Daraufhin war nur noch die Rede von einem Pflegeheim. Meine Mutter machte, wie sie sagte, einen "Horrortrip" durch. Das Morphium wurde erst mit Nachdruck von mir wieder herunter gesetzt.
Eine andere 80jährige Patientin fütterte meine Mutter, weil sich sonst keiner darum kümmerte. Es achtete auch niemand darauf, dass sie tagsüber trank, obwohl bekannt war, dass meine Mutter im vorherigen Krankenhaus eingeliefert wurde und fast Nierenversagen deswegen hatte. Personell ist die Geriatrie total unterbelegt, so dass sich jeder Pfleger bei einer Frage belästigt fühlte und man nur abgeschmettert wurde.

Eine Klinik zum depressiv werden

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (liegt weit unter den Standards anderer Reha Kliniken)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Arzt für uns kaum erreichbar, hoher Krankenstand)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (wenig Einzeltherapie, keine Motivation)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Die Klinik hat feste Verwaltungsabläufe)
Pro:
gut mit Öffis erreichbar
Kontra:
Vierbettzimmer und Personalmangel
Krankheitsbild:
Oberschenkelhalsbruch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine 80j. Tante lag in einem Vierbettzimmer mit nur einer sehr kleinen Waschgelegenheit für vier Patientinnen. Sie wurde sofort bei Einlieferung katheterisiert, weil sie Hilfe beim Toilettengang benötigte.
Das Zimmer war für die Rollstühle und Rollatoren viel zu klein.
Auf Klingeln musste lange gewartet werden weil zuwenig Personal vor Ort war.
Die älteren Damen klagten sehr darüber, dass sie nachts nicht zur Ruhe kommen, weil ständig eine von ihnen auf die Toilette musste, unruhig war oder schnarchte. Es war auch eine demente Patientin im Zimmer.
Die Reha Maßnahmen waren zumeist Gruppensport. Erst wenige Tage vor der Entlassung bekam sie Einzeltraining.
Meine Tante hatte bald Verstopfung und bekam sofort Abführmittel. Joghurt, Salat und Obst gab es nicht, was sie sonst gerne isst. Salat- und Obstschnitze gab es nur als Teller Deko.
Niemand achtete auf das Trinken der alten Dame.
Sie wollte schon nach wenigen Tagen nach Hause und wirkte immer sehr bedrückt. Wir sind nach Besuchen immer traurig weggefahren.

1 Kommentar

Krankenhaushasser am 22.07.2013

Hoffentlich geht es Ihrer Tante inzwischen wieder besser !

Es ist wirklich traurig, was im Hagenhof mit den Senioren gemacht wird!

Über den Aufenthalt meines Vaters in diesem Krankenhaus habe ich ja bereits weiter unten berichtet – näheres darüber steht jetzt auf meiner Seite Krankenhaushasser.de.

Entzugserscheinungen

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit meiner letzten Bewertung sind nun einige Wochen vergangen. Der Pat. hat bis heute immer wieder Weinanfälle und sieht Sachen (z.B. Freunde aus Süddeutschland) die dort mit Sicherheit nicht sein können. In dem jetzigen Pflegeheim wird wirklich sehr liebevoll mit den Leuten umgegangen, deshalb gibt es aus meiner Sicht keinen Grund für solche Stimmungsschwankungen. Die Medikation aus dem Hagenhof wurde sofort abgesetzt. Ich bin entsetzt darüber, wie lange sich der Entzug hinzieht, denn alle diese Symptome hatte der Patient bis zum Hagenhof nicht. Ich stelle mir immer wieder vor, was aus den Patienten wird, die nicht regelmäßig von ihren Angehörigen besucht werden oder keine Angehörigen mehr haben. Noch eine Woche länger und der Pat. wäre ein Fall für die Psychiatrie geworden.

1 Kommentar

Krankenhaushasser am 17.02.2012

Hallo Marionette,
es ist erschreckend, wie sehr mich Ihre Erfahrungen mit dem Hagenhof an das erinnern, was ich mit meinem Vater dort erlebt habe. Und ihr Vater hatte noch das Glück, dass Sie ihn ganz schnell wieder dort rausgeholt haben und Ihr Vater „nur“ eine Blasenentzündung hatte.

Lassen Sie unbedingt die gesamte Medikation überprüfen !

Bei meinem Vater war es so, dass er dort nicht nur Morphin und Beruhigungsmittel bekommen hat, weil die da Ihre Ruhe haben wollten – es wurden auch seine normalen Medikamente umgestellt. Unter anderem wurde seine Digoxindosis verdoppelt – diese Dosis ist aber vom Hersteller für Patienten über 80 gar nicht zugelassen.

Auch mein Vater hatte nach dem Aufenthalt im Hagenhof noch wochenlang Halluzinationen und andere psychische Störungen die erst verschwanden, als wir endlich die Medis wieder richtig gestellt hatten.

Auch uns wurde der Hagenhof vom Agnes Karll Krankenhaus regelrecht aufgeschwatzt – das ist aber nicht weiter verwunderlich, weil beide Einrichtungen zum Klinikum der Region Hannover gehören…..

Ich wünsche Ihrem Vater gute Besserung !!!!!!!!

Sehen Sie sich doch mal meine Homepage an: Krankenhaushasser.de

Menschenunwürdig

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (KZP dort wurde mir vom KH so sehr empfohlen...)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (fragwürdig bis auf Physio und Ergo)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
die Friseurin schneidet sehr gut die Haare
Kontra:
habe von vielen Pat. negative Aussagen gehört
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

81jähr. Patient nach Magen-Op. vom KH in den Hagenhof zur Mobilisierung übergeben. Pat. kann alleine nicht zur Toilette, sitzt dort aber 2 Std. alleine im Zimmer auf einem Stuhl, von dem aus keine Klingel erreicht werden kann. Danach kurze Datenerfassung u. Mittagessen im Zimmer (Braten/ Sauer-kraut). Eigentlich ist Schonkost angesagt und mit Poly-arthrose in den Fingern kann man auch kein Fleisch schnei-den..) Auf das Klingeln wegen Toilette kam erst nach 15 Min. Pflegepersonal, sichtlich genervt und entsprechend ruppig. Während einer Woche wurde der Pat. weder geduscht noch das unübersehbar fettige Haar gewaschen. Die Kleidung wurde nur 1x gewechselt (an sonstige Körperhygiene möchte ich gar nicht denken). Nachdem das Pflegepersonal nach dem Klingeln wieder einmal sehr spät kam und der Pat. sich einge-nässt hatte, gab es danach eine Pampers u. er kam in den Rollstuhl. Die eingenässte Kleidung wurde ohne Plastiktüte in den Kleiderschrank geworfen, wo ich sie am nächsten Tag fand. Über das Wochenende sind die Pat. sich komplett selbst überlassen (ist da überhaupt Personal vorhanden???). Viele schlafen in ihren Rollstühlen. Da auch keiner kommt sitzen sie sehr lange auf ihren nassen Pampers. Bis zum 4. Tag erfolgten umfangreiche Untersuchungen (die wurden ja erst vorher auch zum Abschluß im KH gemacht), danach gab es je 1x tgl. Physio und Ergo. Nach einer Woche haben wir die Kurzzeitpflege gewechselt. Erst im Arztbrief haben wir erfahren, daß der Pat. auch Antidepressiva und Schlafmittel bekommen hat, obwohl das in 81 Jahren bisher nicht nötig war. Es ist bekannt, daß Patienten nach 14 Tagen bis 4 Wochen abhängig werden und dann nach dem Absetzen tatsächlich in Depressionen fallen. Durch die Pampers wurde eine Inkontinenz forciert, Verkeimung führte zu Blasenentzün-dung, auch dies war vorher kein Thema. Bin froh, daß ich den Pat. da schnell rausgeholt habe, denn es geht jetzt deutlich liebevoller u. besser.

Nie wieder diese Reha

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Pfleger sind zu den Angehörigen sehr nett
Kontra:
fast totgepflegt, Personal fehlt
Erfahrungsbericht:

Ich war zur Reha im Sept. 2o11. Am 1. Abend bin ich aus dem Bett gefallen. Die Medikamentenreichung erfolgte unregelmäßig. Duschen nur 1 x in 4 Wochen. In der 2. Woche hat man mich austrocknen lassen. In der 3. Woche bin ich gestürzt, da kein Personal für den Toilettengang nach ca. 15 Min. kam. Anschließend hatte ich eine Gehirnerschütterung. Der Pflegedienst ( u.Arzt) wusste von nichts.
Nie wieder Reha. Habe am Entlassungstag noch die Kleidung von einer anderen Patientin mitbekommen.

sehr gut

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (5 Therapien am Tag, die anstrengend war aber auch Spaß gemacht hat)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ärzte sehr freundlich und gut, sogar Chefärztin hat sich viel Zeit genommen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (haben die richtigen Diagnosen gestellt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ärzte, Pflege, Therapeuten, schöner Park
Kontra:
nichts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin 87 Jahre alt und war sehr steif, manchmal sogar durcheinander (komische Viecher in meinem Zimmer gesehen) und die Chefärztin hat rausgefunden was mir fehlt und dann wurde ich behandelt und jetzt bin ich wieder klar und kann mich auch wieder alleine waschen anziehen und sogar mit meinem Regulator Spaziergänge machen. Die Therapien in Gruppen und alleine waren anstregend in meinem Alter aber ich hatte auch Spaß und alle waren sehr nett, obwohl sie so v viel zu tun haben.

1 Kommentar

Krankenhaushasser am 18.07.2011

Ist es möglich, dass die komischen Viecher wirklich im Zimmer waren und die Chefärztin nicht Sie sondern das Zimmer behandeln lassen hat ?

Sie haben sich bemüht

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Ärzte immer ansprechbar und bemüht)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keime anstatt Ernährung und Wasser)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
TV + Parkplatz kostenlos - freundliches Personal
Kontra:
Keime - Keime - Keime
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Vater war hier vom 01.06. bis zum 16.07.10 zur geriatrischen Reha, weil er sich eigentlich nach einem Schlaganfall erholen und die Folgen des Schlaganfalls gemildert werden sollten. Die AOK hatte 14 Tage Kur genehmigt – gedauert hat die Kur aber nur 6 oder 7 Tage – die restliche Zeit war er in der Akutgeriatrie. Und das kam so:

Zum Thema Ernährung und Gabe von Wasser (bzw. die kaum erfolgte Ernährung und Gabe von Wasser) habe ich beim Klinikum Burgwedel bereits geschrieben. Dort bekam er ambulant (während der „Kur“ im Hagenhof) eine Magensonde gelegt, was nach mehreren Versuchen gegen Ende der Kur dann auch geklappt hat.

Die Ernährung war so gestaltet, dass mein Vater jedes Mal, wenn ich ihn besuchte „Durst“, „Hunger“ oder „Die lassen mich hier verhungern“ rief. Und ich habe ihn mindestens einmal am Tag besucht. Mir wurde gesagt, dass das bei Patienten mit Sondenernährung normal sei – aber seltsamer Weise ist das nun zuhause, wo er regelmäßig 1500 ml Sondenkost und 1000 ml Wasser bekommt, nicht mehr so.

Das zweite Problem war die Verseuchung mit multiresistenten Krankenhauskeimen. Eine Aufstellung sehen Sie unten. Dadurch, dass er durchgehend Lungenentzündungen hatte und Antibiotika der übelsten Art bekam, war eine Reha nicht mehr möglich.

Wie in allen Krankenhäusern und anderen Einrichtungen der Gesundheitsindustrie war auch hier ein großer Teil des Pflegepersonals der Ansicht, dass Gummihandschuhe und Sterillium ausschließlich ihrem eigenen Schutz dienen und nicht dem Schutz der Patienten. Das ist ja auch alles teuer – da darf man nicht zuviel von verbrauchen !

Das Absauggerät meines Vaters stand auf dem Fußboden, wegen der Hitze standen die Türen von MRSA - Patienten ganztägig sperrangelweit offen, ein MRSA – Patient, dem wegen der Keime das eine Bein teilamputiert worden war fuhr im Rolli zum Rauchen nach draußen. (Er hatte zwar Schutzkleidung an – aber wo hat er die wohl angezogen ….) u.s.w.

1 Kommentar

Krankenhaushasser am 16.03.2011

Aus den mikrobiologischen Berichten:

11.06.2010 Lungenentzündung Aspirations-LE. ohne Keime durch die nicht funktionierende Magensonde

16.06.2010 Lungenentzündung Pseudomonas aeruginosa reichlich - Stenotrophomonas maltophilia mäßig (Sputum)

29.06.2010 Lungenentzündung Pseudomonas aeruginosa vereinzelt - Stenotrophomonas maltophilia vereinzelt - MRSA. reichlich (Trachealsekret)

30.06.2010 Harnwegsentzündung E. faecium 1Mio/ml

02.07.2010 Lungenentzündung MRSA Nase + Rachen reichlich – keine Untersuchung des Sputums

12.07.2010 MRSA – frei ???? nur Abstriche – keine Untersuchung des Sputums

Kurz vor seiner Entlassung (12.07.10) wurde noch ein Nasen- Rachenabstrich gemacht – dort waren keine Keime. Das war aber auch kein Wunder, weil er bis zum letzten Tag schwerste Antibiotika und antibiotische Nasensalbe bekam – das war nur eine Verkaufslackierung – damit man im Bericht stolz sagen kann, dass er MRSA – frei sei. War aber nicht so !

Als Abschiedsgeschenk bekam er noch eine Harnwegsentzündung mit Pseudomonas aeruginosa mit nach hause.

Als ich bemerkt hatte, dass das Sputum seit dem 29.06. nicht mehr untersucht worden war, holte ich dass nach:

04.08.2010 im Sputum: Pseudomonas aeruginosa vereinzelt und MRSA reichlich

und seitdem haben sich diese beiden Keime immer abgewechselt, weil jeweils der eine gegen das Antibiotikum, das gegen den anderen hilft resistent ist und wegen der schweren Nebenwirkungen nicht beide gleichzeitig behandelt werden können.

Wie mein Vater nach der „Kur“ aussah können Sie bei www.Krankenhaushasser.de sehen.

Reha mit Jugendherbergscharakter

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ärztliche Betreuung gut - Pflegepersonal eher unfreundlich- Therapeuten mittelmäßig - Unterbringung in 4-Bett-Zimmern indiskutabel -Kommunikation mit den Angehörigrn Fehlanzeige

gute Erfolge

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Mir wurde sehr gut geholfen
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ärztliche Betreuung und Therapiemenge unter neuer (sehr netter) Chefärztin viel besser als früher

Erfahrungsbericht von Station E14

Klinischer Fachbereich: Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
?
Kontra:
Zuständigkeiten nicht klar, Schwerstpflegebedürftige und Demenzkranke mit Schlaganfallpatienten auf einer Station, Körperpflege ungenügend, Reaktionszeiten (auf Hilferufe per Klingel) sehr lang
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hintergrund:
##########
Nach einem zweiten Schlaganfall (erster vor 15 Jahren, seitdem rechtsseitig gelähmt, Sprachverlust) kam mein Vater nach 2-wöchigem Krankenhausaufenthalt im Gehrdener RKK auf die Station E14 im Hagenhof. Der 2. Apoplex bewirkte durch eine rechtsseitige schlaffe Lähmung den Verlust, sich eigenständig in gewohnter Umgebung gehend fortzubewegen. Diese Fähigkeit sollte im Hagenhof durch entsprechende Reha-Maßnahmen - zumindest teilweise- wieder hergestellt werden.

Situation im Hagenhof nach betroffenen Bereichen:
Ärzte:
######
- sehr schwer für Angehörige erreichbar, erbetene Rückrufe wurden aber ausgeführt
- Beurteilung laut Abschlussbericht - "Patient ist auf dem Niveau wie vor dem Schlaganfall" - war diesem Ärzteteam gar nicht möglich, da Zustand vor Schlaganfall diesem Team nicht bekannt war

Pflegepersonal:
############
- Reaktionszeiten (auf Hilferufe per Klingel) sehr lang
- selbständig mögliche Tätigkeiten des Patienten wurden bei Aufnahme erfragt
- notwendige Unterstützung bei Körperpflege war unzureichend
- Begründung: der Patient soll dadurch angeregt werden, so viel wie möglich wieder alleine zu machen
- Aphasie-bedingt besteht eine extreme Empfindlichkeit gegenüber hohem Lärmpegel und parallelen Gesprächen
- daher der Wunsch, Mahlzeiten auf dem Zimmer einzunehmen
- trotz mehrfachen Hinweisen gegenüber Pflegepersonal und betreuender Ärztin wurde bis zur Entlassung täglich versucht, Patient im Speisesaal zu verköstigen
- daraus resultierend hoher Stressfaktor
- Motivation des Personals sehr gering

Verwaltung/Organisation:
##################
- Essen miserabel (sowohl Qualität wie Zubereitung)
- vor Entlassung wurde mit Sozialstation Rück-Transport geklärt, Krankentransport wurde zugesagt
- am Entlassungstag war auf der Station hierüber nichts bekannt, Kompetenzschwierigkeiten
- Transport wurde daraufhin mit engagierter Unterstützung einer Therapeutin privat übernommen

Therapie:
#########
- verordnete Anwendungen: Ergotherapie, Logopädie, Krankengymnastik
- über persönlichen Wochenübersichtsplan Patienten am Wochenanfang mitgeteilt
- Termine (rd. 80 %) wurden nicht wie geplant durchgeführt
- ausdrücklich hiervon ausgenommen: Ergotherapie, sehr motiviert, kompetent
- regelmäßig wurde nur 1x pro Tag (ausser Wochenende) Krankengymnastik am Ergometer (10 Min.) sowie Bewegungstraining am Laufbarren (ca. 10 Min.) durchgeführt

Fazit:
######
- Patient wurde demotiviert, psychisch demoralisiert und vollkommen gestresst aus der Reha entlassen
- daraus bedingt waren die körperliche Leistungs- sowie die geistige Aufnahmefähigkeit stark eingeschränkt
- Patient wird im Hagenhof keine weitere Reha mehr machen
- mit den gewonnenen Erfahrungen kann mein Vater sowie wir als Angehörige den Hagenhof als Reha für Schlaganfallpatienten nicht weiterempfehlen