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Hochgrat-Klinik Wolfsried  

88167 Stiefenhofen

Bayern

Adresse: Wolfsried 108, 88167 Stiefenhofen

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Fachbereich

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Gesamtzufriedenheitrecht gute Erfahrung
Qualität der Beratungrecht gute Beratung
medizinische Behandlungweniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläuferecht gute Organisation
Anzahl der Bewertungen93

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Bewertungen 93 Bewertungen

Lang ist es her Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Taowolf berichtet als Patient  17.04.2012

Pro:

Therapheutische Gemeinschaft

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

1997

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 1997 in der Hochgradklinik. Die Zeit dort und die Gemeinschaft waren das bis dahin intensivste was ich erlebt hatte. Die therapheutischen Angebote damals waren wirksam, werden heute allerdings nicht mehr so angeboten. Ausstattung und Verpflegung waren o.k. Die damals geforderte Kontaktsperre schwierig. Ich bin froh dort gewesen zu sein, Wünsche dies aus heutiger Sicht allerdings niemanden.
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Privat siegt - Kasse verliert Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
EhrlicheHaut01 berichtet als Patient  21.03.2012

Pro:

Patientengemeinschaft

Kontra:

Keine gute und hinreichend-fachkundige Einzelbetreuung

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

nein

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Fake? Falsche Patientenberichte?

Wenn ich hier überschwengliche Berichte lese, so frage ich mich, sind diese vorsätzlich falsch abgegeben, vielleicht durch die Presseabteilung dieser Klinik?

Ich war in der Hochgrat-Klinik. Und ich möchte deutlich vor dieser Klinik warnen. Es herrscht dort eine extreme Zwei-Klassen-Medizin: 1. Privatpatienten und 2. Kassenpatienten.

Als Kassenpatient hat man wenig bis nichts zu erwarten. Es ist für einen Kassenpatienten einfacher die Telefonseelsorge zu erreichen, als in dieser Klinik persönliche Hilfe zu erhalten. In meiner Zeit gab es viele enttäuschte Abreisen und es gab in 2010 und vorher sogar schon Selbstmorde. Es war heftig und schlimm.

Einzig die Patientengemeinschaft war prima, sonst wäre es in dieser Klinik unerträglich gewesen.

Als Privatpatient hingegen ist es anders: Persönliche Einzel-Betreuung rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Und ebenso werden zahlreiche Sonderbehandlungen angeboten. Alle Angebote werden stets zuerst den Privaten gemacht und wenn die nicht wollen oder können, gibt es Rest-Angebote für die Kassenpatienten.

Vielleicht noch eines. Alle Klinik-Regel gelten nur für die Kassenpatienten. Die Privaten durften sich benehmen, als ob ihnen die Klinik gehörte. Und etliche tun es auch.

Willkommen in der Hochgrat-Klinik.

2 Kommentare

Kommentar von casriel  am 31.03.2012
Es kommt mir so vor, als ob hier jemand unter verschiedenen Pseudonymen immer das gleiche Thema beackert: Privat-contra Kassenpatienten. Die die geschilderte "unterschiedliche Behandlung" habe ich dort nicht bemerkt. Muss wohl eine andere Klinik gewesen sein, um die es geht.

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Kommentar von Indi  am 15.04.2012
Ach nein, "EhrlicheHaut01", das Fake bist Du doch selber und keine "ehrliche Haut", sonst würdest du dir nicht immer wieder neue Nicks geben, um deine Klinikbe"wertung" so oder sehr ähnlich in diversen Foren und auch hier schon mehrfach von dir zu geben. Lass dir doch über deine Paranoia mal endlich drüber weg helfen. Am besten in der Hochgratklinik - ich (Kassenpatient;-) fand die richtig gut!

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klinikaufenthalt Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 88 berichtet als Patient  13.02.2012

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

keine Angabe

Jahr der Behandlung:

2012

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

hallo ich habe jetzt ein paar beiträge gelesen und ich weiss nicht ob diese klinik das richtige für mich ist ich war noch nicht dort habe aber vor hin zugehn ich habe eine borderline persönlichkeitssörung und habe probleme mich zu öffnen und vor anderen menschen über mich und meine situation zu sprechen, ich habe gelesen das man in dieser klinik sich vor mindestens 30 personen stellen muss und über seine probleme sprechen soll, muss man das machen? dafür ist doch auch das einzelgespräch da oder? würde mich über erfahrungen freuen

Kommentare

Kommentar von Mittagsmond  am 14.02.2012
Hallo, ich war 2011 dort und werde bald wieder dort hingehen. Zu deiner Frage: Man muss dort nichts machen. Es ist deine Entscheidung, ob du das machst, niemand zwingt dich. Ich hatte auch 7 Wochen gebraucht, bis ich mich getraut hatte, vor der großen Gruppe zu sprechen. Du hast einmal die Woche ein Einzelgespräch und mehrere Gespräche mit deiner Hauptgruppe (5-7 Personen). Auch da musst du nicht reden, kannst auch nur zuhören. Egal, welche Krankheit man hat, man sollte sich dort öffnen können und die Gespräche führen, sonst bringt auch kein Klinikaufenthalt, egal, in welcher Klinik du auch bist. Das besondere an dieser Klinik ist, dass die Personen dort (Ärzte, Therapeuten, Pfleger, Patienten) alle per "DU" sind und es dort sehr menschlich zu geht. Nichts erinnert an ein Krankenhaus und es ist Urlaub für die Seele. Ob du da gut aufgehoben bist, weiß ich natürlich nicht, da ich dein Krankheitsbild nicht kenne, doch in den 8 Wochen, als ich dort war, hatte ich niemanden kennengelernt, der es bereut hatte, dort gewesen zu sein. Das ich jetzt wieder hingehen werde sagt doch alles. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du mir auch eine Mail schicken.
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Lust auf LEBEN? - Dann bist du hier richtig! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Felis berichtet als Patient  03.02.2012

Pro:

Gemeinschaft

Kontra:

frühes Aufstehen ;)

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo...

Ich war 2011 von Mai bis Juli in der Hochgratklinik.
Trotz das ich mir die Klinik angesehen habe, war es erst mal sehr gewöhnungsbedürftig, aber im Nachhinein, war es eine der besten Lebenserfahrungen die ich gemacht habe.
Ich fühlte mich angenommen, verstanden... Wenn ich Sorgen hatte, wurde aus allen Richtungen Hilfe angeboten, ob man sie annimmt oder nicht ist letztendlich jedem selbst überlassen.

Ich war in einem Zweibettzimmer untergebracht, was im ersten Moment etwas unglücklich in meinen Augen war, da ich selbt ziemlich schnarche. Auf den zweiten Blick kann ich aber auch hier sagen, es war mit eine wunderbare Erfahrung. Irgendwie begann die Therapie schon morgens im Zimmer. Man unterhielt sich, lernte sich mit seinem Gegenüber auseinanderzusetzen und last but noch least... wer es gar nicht aushält, kann auch hier mit seinem Therapeuten sprechen und alle sind bemüht die richtige Lösung für einen zu finden... Frühsport... Nun ja, sehr gewöhnungsbedürftig, zumindest in meinem Fall, aber jeder kleine Schritt war ein Schritt in Richtung "mir geht es besser" und nach 4 Wochen konnte ich Erfolge verbuchen.
Das Essen war rundum TOP! Egal ob morgens, mittags oder abends, man war satt und wohlgenährt!
Zur Therapie... Nun in meinen Augen steht und fällt die Therapie mit der therapeutischen Gemeinschaft. Sie ist das Instrument wo man am meisten mitnehmen kann. Erfahrungen, Austausch, Ratschläge - von allem was dabei.
Auch die Stammgruppen, die Einzeltherapie... emotionale Arbeit... Wer ARBEITET, der hat auch Erfolg!
Und mitarbeiten ist das A und O. Wenn ich nicht sage, was gut oder schlecht ist, kann es auch keiner wissen. Wenn mir etwas nicht gefällt, muss ich es sagen, dann kann an einer Lösung gearbeitet werden. Und das ist nur eines von vielen Dinge die ich gelernt habe...
12-Schritte Meetings... Sicher anfangs ungewöhnlich, aber so tiefgehend und ehrlich, wie ich es selten erlebt habe...
Ich könnte noch vieles schreiben, aber der Platz geht zu Ende! Daher... wer etwas für sich erreichen will, ist hier RICHTIG!

Kommentare

Kommentar von Mittagsmond  am 14.02.2012
Dein Satz: "Trotz das ich mir die Klinik angesehen habe, war es erst mal sehr gewöhnungsbedürftig, aber im Nachhinein, war es eine der besten Lebenserfahrungen die ich gemacht habe." sagt eigentlich alles aus, mir ging es nicht anders und ich denke den meisten anderen auch nicht.
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Das waren die schönsten sieben Wochen meines Lebens. Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Mittagsmond berichtet als Patient  18.01.2012

Pro:

Das Beste was mir passieren konnte!

Kontra:

Es gibt nichts Negatives zu berichten.

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Erfahrungsbericht:

Teil 3: Nun sitzen ca. 30-50 Patienten in einem Kreis und Therapeuten sucht man vorerst vergebens. Was da jetzt genau passiert, würde zu lange dauern, das alles zu erklären, nur so viel: Es stellt sich immer ein Patient in die Mitte des Kreises und erzählt über sein Problem und andere Patienten können dann ihr Feedback dazu abgeben. Nach einer gewissen Zeit kommen dann 2-3 Therapeuten dazu. Am Anfang ist es nicht einfach, aber dadurch habe ich schon nach wenigen Tagen alle Personen mehr oder weniger kennengelernt. Fast alle kannte ich sogar mit Namen. Doch nun kommt das, warum die Hochgrat-Klinik was ganz Besonderes ist. Alle nehmen sich am Ende der Sitzung an die Hand, dann wird ein Zitat aufgesagt und danach kann man mit dem Nachbarn oder mit anderen Patienten sich umarmen. Am Anfang ist das etwas seltsam, aber mit der Zeit macht man das dann sehr gerne. Mein Therapeut zu Hause nennt die Hochgrat-Klinik "Kuschelklinik" und jetzt wusste ich auch warum, doch es kam noch besser. Schon nach wenigen Tagen sitzt man mit wildfremden Personen gemeinsam auf einer Couch, umarmt sich, kuschelt, unterhält sich, als würde man sich seit Jahren kennen. So was hatte ich vorher auch nur mit meinen Partnerinnen gemacht. Natürlich ist das kein muss, aber mit der Zeit möchte man das sogar. Dass tolle daran ist, es kommen Menschen zusammen, die man sonst nie kennengelernt hätte. Ich war wirklich überrascht, wie einfach und toll das alles ist. Eins sollte ich noch erwähnen, ob Chefarzt, Therapeut, oder Patient, alle, wirklich alle sind dort per "du". Ich könnte jetzt noch viel mehr schreiben, aber alles andere, sollte man selber erleben. An alle, die diese tolle Klinik schlecht bewerten haben, oder die Personen, die da noch hin gehen werden, eins müsst ihr wissen, ihr müsst für dieses Konzept bereit sein, nur dann könnt ihr das alles genießen. Das waren meine 7 schönsten Wochen meines Lebens und bald gehe ich wieder hin. Ich freue mich sehr darauf.
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Das waren die schönsten sieben Wochen meines Lebens. Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Mittagsmond berichtet als Patient  18.01.2012

Pro:

Das Beste was mir passieren konnte!

Kontra:

Es gibt nichts Negatives zu berichten.

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Teil 2: Wir durften auch in der 1. Woche die Klinik bzw. das Gelände nicht verlassen. Man sollte nämlich den Alltag und den Stress komplett vergessen. Im Vorfeld war ich sehr skeptisch, ob ich das überhaupt schaffen würde, doch schon nach drei Tagen fehlte mir nichts mehr. Nachdem alle Personen, die an diesem Tag erwartet wurden, da waren, wurden uns die Zimmer gezeigt. Das Zimmer hatte zwei Einzelbetten, zwei Schränke, ein Tisch, ein Stuhl, zwei Nachttische + Lampen, 1 Bad mit Dusche und ein Balkon. Es war alles sauber, es gab nichts zu bemängeln. Nachdem wir alle Neuankömmlinge die Anmeldeunterlagen ausgefüllt hatten, lernten wir die Klinik kennen. Ich muss sagen, ich hatte wirklich Glück mit meinem Mutterschiff, unter den 15 Personen war niemand dabei, die/der mir unsympathisch war. Natürlich schaute man sich die anderen Patienten an, es waren ja immerhin ca. 100 andere Personen in der Klinik. Doch die meisten machten gerade, Sport, waren unterwegs, oder hatten Gruppen- oder Einzelgespräche. Doch schon beim Mittagessen konnte ich mir ein Bild von den Mitpatienten machen. Ich schätze mal, 60% waren Frauen und 40% Männer und das Durchschnittsalter lag zwischen 22 und 45 Jahren. Natürlich gab es auch welche die jünger, oder älter waren. Dann war es so weit, mein erster Tag in der Klinik. 05:30 Uhr aufstehen, 05:45 Uhr ist Gruppen-Meditieren und danach Laufen/Spazieren oder wie man das nennen möchte. Man muss sich das so vorstellen, ca. 30 Personen laufen in Zweierreihe einen Rundgang um die Klinik. Das dauert so ca. 20 Minuten. Am Anfang ist das schon komisch, aber schon am nächsten Tag fand ich das klasse. Sonnenaufgang in den Bergen erleben, das hatte ich vorher noch nie. Dann gibt es Frühstück. Am Vormittag, nach dem Frühstück gibt es dann immer Gruppentherapie. Es gibt dort zwei große Räume und die Patienten sind in zwei Gruppen aufgeteilt. Jeder nimmt sich ein Stuhl und alle setzten sich dann in einem großen Kreis. Teil 2 ist nun zu Ende ...
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Das waren die schönsten sieben Wochen meines Lebens. Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Mittagsmond berichtet als Patient  18.01.2012

Pro:

Das Beste was mir passieren konnte!

Kontra:

Es gibt nichts Negatives zu berichten.

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Nachdem ich mir hier alle Bewertungen durchgelesen habe, möchte ich euch nun erzählen, wie ich den Aufenthalt in der Hochgrat-Klinik erleben durfte. Ich bin 40 Jahre alt und war von 03/2011 bis 05/2011 für sieben Wochen in der Hochgrat-Klinik. Seit über 12 Jahren komme ich mit meinem Leben nicht wirklich klar, aber erst Ende 2010 kam ich auf die Idee, zu einem Psychotherapeuten zu gehen. Schon nach drei Sitzungen war uns beiden klar, nur eine stationäre Therapie könnte mir weiter helfen. Er empfahl mir die Hochgrat-Klinik, sagte mir aber auch, nicht jeder kommt mit diesem Konzept klar, das sollte mir bewusst sein. Ich informierte mich dann natürlich gleich über das Internet über die Klinik und ich war so begeistert davon, dass ich noch am selben Tag dort anrief. Acht Wochen später war es dann so weit. Es war Ende März und ich fuhr mit meinem eigenen Auto nach Stiefenhofen. Es war herrliches Wetter, die Sonne schien, und als ich die Berge sah, strahlte mein Herz. Die Hochgrat-Klinik liegt auf 805 m ü. NN, nur 6 Km vor Oberstaufen. Lindau am Bodensee ist gerade mal 39 Km, Kempten 38 Km und Oberstdorf 37 Km entfernt und überall nur Berge, Berge, Berge. Einfach traumhaft kann ich euch nur sagen. Als ich vor der Klinik parkte und meine Koffer aus dem Auto nahm, kam mir eine Patientin entgegen, fragte mich nach meinen Namen, nahm meine Koffer und führte mich in die Klinik. Ich war sehr positiv überrascht, es sah dort überhaupt nicht nach Klinik aus, man sah auch keine Ärzte in weißen Kittel, sondern nur Patienten. Ich dachte mir, ich bin in einem Hotel, was ich sehr positiv fand. Doch dann war es so weit. Kein Handy, kein Fernseher, kein Telefon, kein Sex, keine Drogen, keine Zigaretten, kein Alkohol, keine Zeitungen und auch keine Bücher, dass gehörte nämlich zum Konzept der Klinik, was ich aber ja vorher schon wusste. So, das war nun Teil 1 und Teil 2 folgt zu gleich.
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Dieses Konzept überzeugt Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Berti62 berichtet als Patient  17.01.2012

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

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ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

war von November bis Dez 2011 in der HG-Klinik. Hier paßt einfach ALLES!!! In diesen Wochen durfte ich wieder zu mir finden!!! D A N K E !!!!
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Ein guter Ort für innere Heilung! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
mandajosip berichtet als Patient  08.12.2011

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr dankbar, dass ich in dieser sehr guten Klinik zwei Monate an mir arbeiten durfte. Das Konzept ist hervorragend und einmalig in Deutschland. Für Menschen, die wirklich etwas in ihrem Leben verändern möchten in einer achtsamen und liebevollen Umgebung.
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Geniales Konzept Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 koerbl berichtet als Patient  20.10.2011

Pro:

ehrliche Gemeinschaft

Kontra:

Mängel bei der therapeutischen Begleitung

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

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ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich habe die Klinik vor einigen Wochen verlassen.

Das Wesentliche am Konzept ist die "therapeutische Gemeinschaft" (Die Gemeinschaft aller Patienten). Diese Gemeinschaft gibt dem Patienten die Gelegenheit, sich in den anderen tatsächlich selbst zu begegnen. Das hat für die Heilung einen unschätzbaren Wert, ich habe das so noch nie erlebt.

Jedem, der/die in diese Klinik geht, ist unbedingt zu raten, sich darauf soweit als möglich einzulassen, es ist wirklich eine einmalige Chance.

Wer sich hier über mangelnde Zerstreuungsmöglichkeiten und Freizeitmöglichkeiten sowie über die strengen therapeutischen Vereinbarungen beschwert, der/die hat sich nicht auf die Gemeinschaft einlassen mögen - schade!

Manche meiner Mitpatienten haben in der Gemeinschaft dort zum ersten Mal erlebt, was Zuwendung und Angenommensein überhaupt ist.

Das Essen war sehr gut und ausreichend, und trotzdem habe ich abgenommen: super!

Alle duzen sich dort (auch Patienten mit Personal, bis zum Eigentümer). Dadurch ist die gesamte Atmosphäre sehr persönlich und ehrlich.

Die Beratung durch die Therapeuten war sehr unterschiedlich, wie in jeder Klinik kommt es darauf an, an wen man gerät. Es gibt dort aber sehr wertvolle Therapeuten und auch die Möglichkeit, Gespräche und auch Einzeltermine bei ihnen zu bekommen - wenn man sich kümmert.

NUR WER WIRKLICH HEILUNG WILL UND BEREIT IST DAFÜR ETWAS ZU RISKIEREN UND DAFÜR ZU KÄMPFEN WIRD IN DIESER KLINK ETWAS ERREICHEN!

Beachte: dann WIRST Du etwas erreichen!

Kommentare

Kommentar von Gratwanderin  am 24.01.2012
Hallo,
kurze Frage:
Frühsport ist Pflicht und Doppelzimmer?? Danke.
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Das beste Geschenk, dass du dir machen kannst Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 3008Josephine berichtet als Patient  11.10.2011

Pro:

das therap. Konzept ist sinnvoll durchdacht, effektiv und sehr hilfreich

Kontra:

es könnte mehr am Abend angeboten werden

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (die schlechten Bewertungen sind mir unerklärlich) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

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ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich bin seid zwei Wochen von einem 6-wöchigen Aufenthalt in der Hochgratklinik zurück. Vier Tage bevor ich los fuhr, habe ich leider die bösen Beurteilungen gelesen und wollte nicht mehr fahren. Eine innere Stimme sagte mir, zum Glück, dass ich es tun soll. Dieser Aufenthalt dort ist das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe. Ich nahm mir vor dieses so gut es geht zu nutzen und arbeitete auch fleißig an mir.
Wer denkt, das ist eine Kur und ich lass es mir gut gehn, der irrt sich gewaltig. Du musst wirklich wollen und deinen Teil tun.
Alle anderen unterstützen dich liebevoll, so gut sie können.
Aber wie gesagt, DU MUSST KÄMPFEN.
Es braucht auch seine Zeit. Ich fühlte mich erst ab den 9 Tag angekommen und wohl. Es war für mich unvorstellbar ohne Fernseh, Radio, Bücher und mit 10 Tage Kontaktfasten klarzukommen. Ich bin noch nie so sehr zu mir gekommen und habe mich noch nie selbst so gespührt, wie in diesen 10 Tagen.
Jetzt bin ich von sollchen Ablenkungen völlig geheilt.
Das therapeutische Konzept versteht man von Woche zu Woche besser, manches habe ich erst auf dem Nachhauseweg erkannt.
Es gibt mehr als genügend Therapeuten und Ärzte, Pflegepersonal, Hauswirtschafts und Küchenpersonal.
Das Essen war jeden Tag lecker. Es gab nicht einmal etwas doppelt, immer alles aus Vollkorn, nie mit Zucker.
Z.Bsp. Hirschgulasch, Tafelspitz, 3x Fisch und einmal auch Pommes mit Schnitzel. Jeder Salatteller wurde mit Liebe zusammengestellt und man bekam Nachschlag. Sonntags gab es ganz leckeren Vollkornkuchen.
Die Zimmer sind einfach, völlig ausreichend und sehr sauber und ordentlich- nicht verwohnt!!!
Es ist Tag und Nacht immer jemand vom Team da, man kann sich also auch in der Nacht Hilfe holen.
Manchmal hätte ich mir mehr ein Angebot am Abend gewünscht.
Die Selbsthilfegruppen gehen bis 20.30 Uhr. Jede zweite Woche ist ein DVD oder ein Spieleabend (sind nicht so besonders, besser was mitbringen), Samstag ist immer Sockendisco (dafür unbedingt ein paar Lieblings-Cd's einstecken, ihr seid der DJ).
Ansonsten könnt ihr immer selber etwas auf die Beine stellen.
Wir hatten z.Bsp. einen total lustigen Kinderabend, mehrmals haben wir uns massiert, wer wollte bastelte zusammen, usw..
Ihr Lieben, nutzt diese Gelegenheit, wenn es euch möglich ist!!!
AllesLiebe

2 Kommentare

Kommentar von Nancy1  am 13.10.2011
Hallo
Ich komme im Januar in die Hochgrat-Klinik Wolfsried und Dein Bericht hört sich schon mal gut an.
eine Frage kann man Spiele und was zum Basteln selber mitbringen?

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Kommentar von casriel  am 18.11.2011
Ich glaube, ich muss mal wieder zum Essen vorbeikommen....

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gesegneter Ort für Körper, Seele, Geist Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 ab63 berichtet als Patient  24.09.2011

Pro:

therapeutisches Konzept

Kontra:

manche organisatorische Lücken; suboptimale interne Abstimmung

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Die Atmosphäre in der Klinik ist durchgängig von Empathie geprägt, kombiniert mit gezielten Forderungen der Therapeuten, an seine jeweiligen Themen mutig heranzugehen, um für das Leben danach möglichst viel mitzunehmen.

Die Basis bildet die therapeutische Gemeinschaft, also vor allem Gruppenarbeit (Komittee; Stammgruppe; Gruppen zu Spezialthemen wie Sucht oder Männer/Frauen, insbes. die emotionale Arbeit - u.a. bonding -, die mittwochs stattfindet), hinzukommen ein paar Einzelgespräche mit dem zugeordneten Therapeuten.
Außerdem spielt das 12-Schritte-Programm der AA - angewandt auf andere Suchtbereiche - eine größere Rolle.

Das therapeutische Zusammensein trägt die Gemeinschaft und jeden Einzelnen: Es werden von allen Dienste für die Gemeinschaft übernommen und die Gemeinschaft organisiert sich zu größeren Teilen selbst, vor allem in den 3x pro Woche stattfindenden Komittees (2 K. von je ca. 50 Personen): Mitteilungen zu sich selbst, zum Umgang mit den therapeutischen Vereinbarungen (keine Drogen, keine Medien, keine erotischen Annäherungen etc.), Infos über Rückfälle, Erfahrungen mit individuellen Auflagen, Hilferufe für sich und andere).

Zusammen mit der tollen Umgebung des Ostallgäus und dem Hausberg "Hochgrat" ist die Klinik ein gesegneter Ort, an dem jeder/jede an sich arbeiten kann, um alte Muster zu erkennen und neue auszuprobieren; das gilt für Körper, Seele und Geist, denn auch spirituelle Angebote sind vorhanden.

Danke an alle Beteiligten, inkl. Küche mit einem durchgänig frischen und schmackhaften Essen.
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Wendepunkt in meinem Leben Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 dagobert56 berichtet als Patient  18.09.2011

Pro:

Gruppentherapie

Kontra:

Klinikbesitzer

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

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ja

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich bin 2005 wegen Burnout und einer akuten Beziehungskrise für einige Wochen in der Hochgrat-Klinik gewesen.
Die Therapie dort hat mir aufgezeigt, wo ich stand: meine Defizite als auch meine Stärken und Ressourcen.
Ich habe meine Strukturen und Mechanismen im Kontakt kennengelernt und konnte viel Neues ausprobieren.
Durch den regelmäßigen Besuch der A-Selbsthilfe-Gruppen kann ich bis heute den Behandlungserfolg stabilisieren und teilweise noch festigen und ausbauen.
Die wunderbare Landschaft um die Klinik herum und die verschiedenen Angebote der Klinik in der Natur haben mir ebenfalls sehr gut getan.
Die Unterbringung in Zweibettzimmern war am Anfang, vor allem auch wegen meiner Schlafstörungen, gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt gut.
Das Essen war prima.
Die therapeutische Betreuung war für mich zwischen sehr gut und mittelmäßig.
Der Marathon war für mich eine intensive und wertvolle Erfahrung.
Ich bin bis heute dankbar für die Zeit und die Unterstützung, die ich in der Hochgrat-Klinik erhalten habe.
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Stimmiges Konzept und gute Atmosphäre Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Yos berichtet als Patient  15.09.2011

Pro:

der Stellenwert der therapeutischen Gemeinschaft

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Für mich war die Klinik der absolute Glückstreffer. Das Klinikkonzept baut auf die Gemeinschaft der Patienten als wesentliches therapeutisches Instrument. Diese "verdichtete Atmosphäre" erlebte ich als sehr hilfreich für die eigene Therapie. Ein weiterer Schwerpunkt ist die emotionale Arbeit (v.a. Bonding), mit der man schnell an die eigenen "wunden Punkte" kommt. Das dritte wichtige Instrument ist die Gruppenarbeit und Einzelgespräche. Ergänzt wird das Ganze durch Meetings nach den "12 Schritten", wie sie von den Anonymen Alkoholikern entwickelt wurden.
Die Klinik gibt klare (und für manchen als streng empfundene) Regeln vor; für mich waren sie absolut hilfreich; nur so entgeht man der Gefahr, sich was vorzumachen oder die heiklen Themen zu umgehen.
Die Hausatmosphäre erlebte ich in allen Bereichen (Therapeuten, Küche, Hauswirtschaft...) als sehr angenehm (Wo erlebt man es, dass das Küchenpersonal die Patienten mit Namen kennt?!).
Für mich haben sich die acht Wochen Aufenthalt absolut gelohnt; ich habe viele Erkenntnisse über mich selbst, eine riesige neue Portion Selbstvertrauen und viel innere Klarheit mitgenommen (und ganz nebenher mein chronisches Kreuzweh dort gelassen).
Ich kann die Klinik nur rundherum empfehlen!!!
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Nachhaltige Genesung Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Friede10 berichtet als Patient  07.09.2011

Pro:

Marathon-Therapie

Kontra:

Koordinierung Familientherapie

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (wichtig ist, es hilft) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden (mehr Einzelgespräche) recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war von Anfang März bis Anfang mai 2010 in der Hochgratklinik,
also 10 Wochen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit in dieser Zeit an einem Hüttenmarathon teilzunehmen.
Die lange Therapie hat mich nachhaltig geheilt, daß kann ich nach nunmehr 18 Monaten sagen.
Die Idee, mich in diese Klinik zu überweisen stammte von meinem Therapeuten. Die Therapie hatte ich aufgrund posttraumatischer Reaktionen und vielen Symptomen des Bourn-Out Syndroms begonnen. In dieser Therapie nannte ich dem Therapeuten meinen Wunsch, mich für eine Zeit in eine Art Kloster zurück ziehen zu können um wieder zu "Mir" zu finden.
So kam er auf die Hochgrat-Klinik in Wolfsried.
Ich weiß nicht, wie es mir in einem Kloster gegangen wäre (ich bin konfessionslos), aber in Wolfsried hatte ich durch die Therapie, das Engagemnt aller MitarbeiterInnen, nicht nur der TherapeutenInnen, und dem Zusammenwirken der Therapeutischen Gemeinschaft die Möglichkeit wieder zu "Mir" zu finden.
Dieses Ergebnis konnte ich nach dem Aufenthalt trotz verständlicher Probleme bei dem Übergang in die "Alltägigkeit" manifestieren.
Diese Manifestierung war nicht einfach, und schon gar nicht ohne intensives "Nacharbeiten" mit dem einweisenden Therapeuten und mir selbst herzustellen.
Sicherlich wäre es hilfreich, hier noch für mehr ambulante Angebote der Klinik zu sorgen. Allerdings lebe ich über 600 KM vom Allgäu entfernt, da müßte dann schon eine Art Netzwerk entstehen, das eine ambulante Nacharbeit ermöglicht.

Ganz besonders ist es mir wichtig, die hervroragende Küche in Wolfsried zu benennen. Da ich selbst gerne und gut esse und koche, hatte ich Bedenken hinsichtlich der Vollwertküche.
Zu Unrecht, das Essen war sehr schmackhaft und reichlich. Außerdem habe ich mich gewundert, mit welcher durchgängigen Freundlichkeit und Engagement die Küchenprofis ihre Arbeit gemacht haben. Vielen Dank!

Zum Schluss noch Kritik: Was habt ihr gegen Bücher? Baut euch doch eine schöne Bibliothek, geistige Nahrung ist sehr wichtig auf dem Weg zur Gesundung. Vielleicht Fernleihe, ist preiswerter.
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Danke das ich da sein durfte Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Schneeglöckchen berichtet als Patient  27.07.2011

Pro:

intensive Therapie

Kontra:

die"Pflege" war oft nicht erreichbar

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 2010 hier und kann sagen, dass die Klinik für mich ein Geschenk war. ich hatte Therapeuten, die meine Probleme klar erkannt haben und mit mir daran gearbeitet haben.Die therapeutische Gemeinschaft hat mein Selbstbewußtsein und mein Selbstwertgefühl enorm erhöht. Nichts war einfach und alles war Arbeit- aber es hat geholfen und dafür bin ich sehr dankbar.
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best time of my life Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 sdirndl berichtet als Patient  27.07.2011

Pro:

Das System ist genial

Kontra:

kein kontra

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Als ich dort ankam und von anderen Patienten begrüßt wurde wusste ich nicht was mich erwartet. Ich lernte dort so viel für, vor allem lernte ich wieder Gefühle zu spüren, auf Mitmenschen einzugehen. Es war vom personal immer jemand da und man wurde immer Ernst genommen!!
Die Zimmer waren einfach aber vollkommen ausreichend, das Essen war mehr wie super, einfach lecker und immer für jeden etwas geboten.
Die Lage von der Klinik auch einfach perfekt, für mich ist es ein heiliges Plätzchen geworden.
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eine Hilfe zur Selbsthilfe Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 jazzey berichtet als Patient  22.07.2011

Pro:

Offenheit, menschl. Wärme u Liebenswürdigkeit

Kontra:

Zeitmangel u schnippiger Pflegedienst

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (dauernde Aufenthaltsverlängerungen!) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2000

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

also, die Hochgrat-Klinik ist schon schwierig zu geniessen: d. h.
der "Gast" sollte mit der Therapeutischen-Gemeinschaft u. dem
Programm/Traditionen der anonymen 12-Schritte Selbsthgrp. ver-
traut sein, bevor sie/er Kontakt zum Aufnahme-Team sucht!
Mir selbst erging es noch recht drunter wie drüber, obwohl ich
schon 7 J abstinent war u. Erfahrung m. d. gen. Grpn hatte.
Offenbar benötigt jeder individuelle Anlaufzeit (2-3 W), um sich
unter Kontaktsperre zu Freunden u. Verwandtschaft u. den evtl.Fastenvereinbarungen einzugewöhnen.
Auch ich hatte b. meinem 2. Aufenthalt 2000 Einstiegsproblem m. meinem Kerngrpn.-Therapeuten u. fasste nur zögernd
Vertrauen, bis schließlich die Emo-Arbeit n. Dan Casriel auch
mich auftaute u. alle Traurigkeit zu fließen begann.
Heute geht es mir endlich n. langen Jahren der Veränderung
und Verantwortung meiner Taten! wieder gut, denn ein Auf-
enthalt in der HGK ist keine "Fahrerlaubnis f. die Zukunft", sondern nur ein erster Schritt in eine unabhängige Genesung.
Auch ich habe noch Rückfälle heute und muss auf der Hut sein, vor Überheblichkeit u. Übermut.
Ratschläge gebe ich keine mehr, die findet ein jeder selbst im
Laufe seiner Genesung; denn ich war einmal ein blutiger
Missionar in Sachen Psychosomatische-Klinik und hilfloser
Helfer......
gute 24 Std für alle, die es auch einmal wagen wollen, so long
jazzey.
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Warnung Warnung Warnung Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
 Falk7 berichtet als Patient  16.07.2011

Pro:

liebe Mitpatienten

Kontra:

keine angemessene Behandlung

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (extreme Zwei-Klassen-Medizin) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (leere Versprechungen) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Es gibt keine für eine Fachklinik angemessene medizinische Behandlung) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (läuft als einziges) recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

nein

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Die Klinik befindet sich in einem nur unzureichend in ein Krankenhaus umgebauten abrissreifen Hotel. Alle Einzelzimmer sind doppelt belegt und extrem verwohnt. Die Klinik befindet sich in privater Hand und soll maximale Profite abwerfen. Die Patienten und ihre Heilung sind weitgehend egal.

Es werden etwa 15% Privatpatienten und 85% Kassenpatienten aufgenommen. Die Privaten saugen alle Kapazitäten auf. Die Kassenpatienten werden stets mit der "Keule" einer angeblich nicht notwendigen "therapeutischen Notwendigkeit" abgewiesen, zurückgewiesen und von wichtigen Therapien ausgegrenzt.

Das Essen ist schlecht. Es entspricht nicht den hohen und besonderen Versprechungen im Klinik-Prospekt.

Es bestehen keinerlei Möglichkeiten einer medizinischen Krankenhausbehandlung für körperliche Leiden. Die Patienten müssen selbst für kleinere körperliche Erkrankungen das Haus verlassen.

Die medizinisch-therapeutischen Angebote sind knapp. Die Gruppen zu groß. Der stetige Patientenwechsel zu hoch. Und die Mitarbeiter werden völlig überfordert und systematisch ausgebrannt.

Hier herrscht eine extreme Zwei-Klassen-Medizin. Die Klinik ist ein Muster-Beispiel, wie man es niemals machen sollte.

7 Kommentare

Kommentar von Sanna75  am 16.07.2011
Hallo,

ich habe gerade Deinen Kommentar gelesen und kann ihn nicht nachvollziehen.
Wann warst Du denn genau in der Klinik?
Ich war von Februar bis April 2010 dort und habe die Klinik ganz anders als Du erlebt...

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Kommentar von casriel  am 16.07.2011
Verwirrte Geister.
Kommentar von Sanna75  am 16.07.2011
Hallo Casriel,

wie ist das von Dir gemeint mit "verwirrte Geister"...?
Also, ich laufe z.B. keineswegs verwirrt durch die Welt...
Kommentar von casriel  am 17.07.2011
An der Klinik ist seit 2004 derartig viel gebaut und umgebaut worden, so dass die Anwürfe völlig aus der Luft gegriffen und absurd sind.Am Besten selbst hin fahren, und sich mit eigenen Augen und Ohren informieren. "Baufällig" Sind offensichtlich die Anwürfe auf dieser Seite. Die genannte "Bevorzugung" von Privatpatienten wäre aus meiner Erinnerung organisatorisch im Tagesablauf der Klinik nicht möglich. Mehr Sachlichkeit wäre hier angebracht. Berechtigtes Ansprechen von beobachteten Mängeln würde ich anders formulieren.
Kommentar von jazzey  am 22.07.2011
tja lieber Falk, für Leute wie dich hält die BfA,AOK,BEK etcpp
noch jede Menge Quarck-Tempel offen, wo Du jeden Abend zufrieden m. dirselbst v. d. Glotze hocken kannst, u dailysoaps u. Proleten-TV bei den Privaten anschauen kannst...
Kommentar von Loewin  am 28.07.2011
U.A. habe ich dort gelernt, Dinge und Menschen nicht mehr abzuwerten, nur um mich besser/groesser zu fuehlen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass viele Prinzipien und Vorgehensweisen in der Klinik angsteinfloessend sind. Ein Grundsatz war: dort, wo die Angst ist, geht der Weg lang. Manchmal habe ich gedacht: das pack' ich nicht, das will ich nicht. Bis heute raffe ich all meinen Mut zusammen und gehe genau den Weg, wo meine Angst am groessten ist. Am anderen Ende wartet immer mindestens eine tiefe Erkenntnis, meistens aber echte Glueckseligkeit auf mich. Zudem musste ich in der Klinik lernen, verantwortungsvoll fuer mich selber zu sein. Hatte der Chefarzt keine Zeit, habe ich ihn wissen lassen, warum es dringend fuer mich ist, ihn zu sehen. Ich habe alles bekommen, wonach ich gefragt habe und viel mehr, wonach ich nicht gefragt habe. Wer die Klinik mit einem Kurheim, einem Krankenhaus oder einem Hotel verwechselt, hat vielleicht versaeumt, sich vorher ausreichend zu informieren. Es hat sehr, sehr lange gedauert bis ich vor mir selber zugegeben habe, welchen Suechten ich erlaube, mich zu kontrollieren. Es bleibt dabei: der Aufenthalt gehoert zu dem groessten Glueck meines Lebens! Danke an das System und vor allem an alle Menschen, den ich dort begegnet bin.
PS: es ist kein Verbrechen, sondern wirtschaftliches Handeln, wenn eine Privatklinik versucht, Gewinne zu erzielen. Ich war immer dann ueber Gewinne anderer aufgebracht, wenn ich zugeben musste, dass ich z.B. zu wenig Gehalt gefordert habe. Da fast niemand den Aufenthalt aus eigener Tasche bezahlen muss, die Kosten verglichen mit anderen Kliniken durchaus fair sind und ich soviel fuer mein Leben gelernt habe, waere fuer mich der ganze Aufenthalt nicht in Gold aufzuwiegen. Tut mir leid fuer alle, die nichts fuer sich gewinnen konnten.
Gute 24h!
Kommentar von Indi  am 22.09.2011
Ob Du Dich nun Falk7, Fritz45 oder Ouve nennst oder der Uwe bist -
ich wünsche Dir gute 24 Stunden ;-)

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Warnung vor der Hochgrat-Klinik in Stiefenhofen-Wolfsried Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Fritz45 berichtet als Patient  19.06.2011

Pro:

Gutes Klima unter den Mitpatienten

Kontra:

Grottenschlechte psychologische und medizinische Versorgung

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (Die Klinik ist schlecht und nicht zu empfehlen.) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden (Die Beratung war schlecht.) keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Die medizinische Versorgung war grottenschlecht.) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (Die Verwaltung war in Ordnung.) recht gute Organisation

Weiterempfehlen:

nein

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich warne jeden vor der Hochgrat-Klinik.

Mich hat der Aufenthalt stark traumatisiert. Ich habe 1 Jahr mit sehr guter professioneller Hilfe benötigt, diese Traumata des Aufenthaltes angemessen zu überwinden.

Bewertung in Schulnoten (1 = sehr gut bis 6 = ungenügend):

Gesamtbeurteilung 5,3 (mangelhaft)
- keine Empfehlung
- Warnung vor einem Aufenthalt

Psychologische Versorgung 5,0 (mangelhaft)
- Stammgruppe 5,0
- Kommitee 5,0
- Psychologe 5,0
- Arzt 5,0

Medizinische Versorgung 3,7 (ausreichend)
- ärztlich 5,0
- Pflege 2,0

Aktivitäten 6,0 (ungenügend)
- Zusatzangebote 6,0 (es gibt keine)
- Infrastruktur 6,0 (es gibt fast keine)
- Freizeitmöglichkeiten außer Haus 6,0
(es gibt keine ohne Auto)

Therapeutische Zusatzangebote 5,7 (ungenügend)
- Bonding 2,0
(gutes Angebot für jeden)
- therapeutischer Hütten-Marathon 6,0
(nur in Ausnahmefällen für Kassenpatineten)
- Berufliche Hilfen 6,0
(nicht für Kassenpatienten)
- Beratung 5,0
(völlig überlastet und überfordert, extreme Wartezeiten)
- Familienwoche 6,0
(nur in Ausnahmefällen für Kassenpatineten)
- Sauna 5,0
(existiert, aber auf einem Niveau unterhalb von schlecht)
- Schwimmbad 5,0
(existiert, aber jede Beschreibung spottet der Wirklichkeit)

Essen 3,3 (schwach befriedigend)
- Frühstück 1,0
(sehr gut in jeder Beziehung!)
- Mittagessen 5,0
(Der Arzt würde wahrscheiinlich abstreiten, dass die Verpflegung seinen Massgaben entspräche.)
- Abendbrot 4,0
(Nur Mittags war das Essen noch schlechter.)

Unterbringung und Ausstattung 6,0 (ungenügend)
- Zimmer 6,0 (eine massivste Zumutung)
- Gemeinschaftsräume 3,0 (freundlich gehalten)
- Freizeitmöglichkeiten im Haus 6,0 (es gibt keine)

4 Kommentare

Kommentar von Sandro17 am 20.06.2011
Das ist einfach nur noch entsetzlich, was Sie beschreiben !

Eine so furchtbar geknechtete Patientenseele, unerträglich.
Der Kassenpatient muss schlimmste Quallen erleiden, zum Glück aber, geht die Bevorzugung des PV Patienten nicht so weit, dass er zusätzlich zu allen anderen Vorteilen, die er in der Therapie geniessen darf, auch noch mit einer separaten Haute Cuisine Küche beehrt wird !
Er darf leider, ebenso wie der "gewöhnliche" Patient dort, "Nudeln, Spinat und Eintopf"
zu sich nehmen ! Doch wenigstens ein Zugeständnis an die Gemeinschaft !
Können Sie es denn nicht wenigstens ein bisschen würdigen ?
Und wie sieht es mit den 12 Schritte Meetings aus :
diese finden doch bestimmt für alle gemeinsam statt ?

Auf alle Fälle :

"grottenschlecht", besser kann man den Unsinn gar nicht beschreiben !

Es besteht doch die Hoffnung, dass die Grotte bald zusammen bricht? ! objektiv betrachtet ?
Trotz neuer Belegschaft ?!!

( Vorsicht, beim Lesen : wer seine Phantasie unterdrückt, sollte dies hier nicht lesen ! )
Ohne Phantasie sind alle Erlebenserfahrungen vor allem eines: ABSURD !
Und sinnlos.

Diese Erfahrungsberichte sollten so KURZ und so präzise wie möglich gehalten werden,
auf das wesentliche konzentriert, dann entsteht nicht so viel emotionaler Verschnitt !
Meine Empfehlung.

P.S. Und verzeiht mir bitte meinen Ärger, denn meine Erfahrungen mit dem therapeutischen Konzept an sich, sind sehr global !

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Kommentar von Fritz45  am 21.06.2011
Nachtrag: 12-Schritte-Meetings im Haus

Die 12-Schritte-Meetings des Abends in der Hochgrat-Klinik haben nichts mit der Klinik zu tun. Sie finden auf Eigeninitiative der Patienten/-innen außerhalb der Therapiezeiten in der Freizeit statt.

Die Klinik stellt für diese Eigeninitiative der Patienten lediglich die Räume zu Verfügung. Dies tut fast jede Kirchengemeinde, Krankenkasse, Sozialverbände etc. auch; und es hat für mich nicht das Geringste mit der Klinik zu tun.

Teilweise sind die Meeting in der Klinik sehr schlecht, sodass viele Patienten mit dem Auto zu anderen Meetings außer Haus fahren.

Ich bleibe bei meiner Meinung und warne jede/jeden der sich mit dem Gedanken trägt, eine psychosomatische Klinik zu besuchen, die Hochgrat-Klinik aufzusuchen.

Es gibt zwar den Spruch: "Schlimmer geht immer!" Aber um ehrlich zu sein, die Hochgrat-Klinik ist so schlimm, dass ich mir nicht mehr vorstellen möchte, wie es noch schlimmer gehen sollte.
Kommentar von casriel  am 28.06.2011
Was macht jemand mit so viel Wut?
Kommentar von Sanna75  am 10.07.2011
Also, ich war auch 2010 in der Hochgratklinik...
Ich habe mit meinem Mann z.B. auch an der Familienwoche teilgenommen. Ich bin auch gesetzlich versichert und hatte null Schwierigkeiten einen Platz zu bekommen. Auch alle anderen Teilnehmer in der Woche waren gesetzlich versichert.
Ich kann manches an Kritik hier gut verstehen, aber manches ist schlicht weg frei erfunden - und das finde ich persönlich eine grosse Sauerei!

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Vorsicht - Nichts für Traumapatienten!! Triggergefahr!! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Heike301 berichtet als Patient  17.06.2011

Pro:

Sehr menschl. warmes Klima durch die Mitpatienten

Kontra:

Mangelnde Information im Vorfeld;

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (konnte aufgrund großer Entfernung Information vor Ort nicht wahrnehmen, mußte mich also auf Internet und Informationen der Klinik verlassen) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden (Anreisetag etw. chaotisch, Abreise ohne Probleme) keine gute Organisation

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nein

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

- Zimmer: Zimmervergabe unabhängig von KK-Status, Privat-Patienten bekommen also ggfs. auch GKV-Zimmer. Zimmer haben sehr unterschiedliche Ausstattungen. Alle Zimmer sind immer offen. Einen Zimmer-Schlüssel gibt es nur nach therapeutischer Erlaubnis. Man darf die Zimmer von Mitpatienten NICHT betreten, bzw. sich gegenseitig besuchen. Plus: weder Fernsehen, Zeitungen od. Bücher, noch sonstige Gerätschaften (Radio, CD, DVD, MP3) auf dem Zimmer oder dem Klinikgelände erlaubt.
- Essen: Vollwertkost nach Bruker, Essen nur zu den 3 Mahlzeiten erlaubt, kein Zucker, keine Süßigkeiten oder Essen auf den Zimmern od. der Klinik erlaubt (Begründung: aus Rücksicht auf die Ess-Gestörten). Gleiches gilt für Soft-Getränke, etc. Wird weder im Vorfeld, noch sonstwo erwähnt, sondern erst am Anreisetag. Wer das Essen nicht verträgt, sollte eine andere Klinik wählen.
- Klinik vermutlich ideal für Suchtpatienten: Überwachung durch Mitpatienten und ggfs. Durchsuchen des Papierkorbes nach z.B. Snickerspapieren. Wer Raucher ist, sollte vorher mit dem Rauchen aufgehört haben -> sonst droht kalter Entzug oder Nikotin-Pflaster bzw. Globuli.
- Tagesablauf: 6.30 Frühsport (verpflichtend), 7.30 Frühstück (verpfli.), zw. 8.30 und 12.00 Gruppen (Komitee, Stammgruppe, etc.), 12.00-12.30 Schweigestunde, 12.30 Mittagessen, 13.30 17.30 weitere Gruppen, dann 17.30 Abendessen, 18.30 nochmal Besinnung, 19.00 bis 20.30 weitere Gruppen od. Meetings. Danach tägl. Saunieren möglich. Wer das Pensum nicht packt, weil körperlich krank, Finger weg von dieser Klinik.
- bin nach 3 Tagen abgereist (wurde von Tag 1 an getriggert)
- Klinik optimal für Menschen, die Vollwertkost vertragen, multi-abstinent leben (kein Alkohol, kein Zucker, keine Zigaretten, keine anderweitigen Genußmittel oder Verhaltensweisen, wie Fernsehen, Radio oder Musikhören, Lesen, etc.)
- keine gesonderten Angebote im kreativen Bereich, nur ein Bastelschrank aus dem man sich gegen Gebühr etwas zum Basteln nehmen darf.

4 Kommentare

Kommentar von casriel  am 17.06.2011
Findige Menschen klinken sich hie und da beim Tagesablauf aus....

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Kommentar von Fritz45  am 19.06.2011
Ich schließe mit Heike301 vollumfänglich in ihrer Beschreibung an.

Ich bin angestellter (d. h. nicht beamteter, also gesetzlich krankenversicherter) Lehrer, sodass ich alle Unterschiede zwischen privat- und gesetzlich-versicherten Patienten aus erster Hand mitbekommen habe.

Ich durfte 2010 als staatlich angestellter Lehrer nicht einmal am speziellen Lehrerprogramm der Klinik teilnehmen, weil ich gesetzlich und nicht privat krankenversichert bin.

Ich war 2x in der Hochgrat-Klinik, in 2009 (8 Wochen) und in 2010 (7 Wochen). Das Niveau der Klinik ist von 2009 auf 2010 total in den Keller gesunken.

Es gab einen Führungs-/Chefarzt- und Kurswechsel in der Klinik. Etwa 50% des Personals ist mehr oder weniger freiwillig gegangen oder gegangen worden. In 2009 wurden Privat- und Kassen-Patienten noch ähnlich behandelt. In 2010 wurden Kassen-Patienten fast wie der letzte Dreck behandelt.

Auch das Essen war 2010 deutlich schlechter als 2009. Es gab 2010 auffallend oft Nudeln, Spinat oder Eintopf, während die Speisekarte in 2009 noch sehr abwechselungsreif war.

Die Zimmer für Kassenpatienten erreichen nicht einmal mehr Jugendherbergsniveau, während Privatpatienten auf Hotelniveau im 3-4 Sternebereich untergebracht werden. Als Lehrer kenne ich viele Jugendherberger, das Niveau und die Ausstattung der Zimmer ist deutlich besser und höher, als in der Hochgrat-Klinik. Das Haus ist zudem extrem hellhörig.

Die Zimmer der Kassenpatienten sind unbeschreiblich verwohnt und es gibt für dieselben fast nur Doppelzimmen; wobei in der Belegung keinerlei Rücksicht auf Vorerkrankunngen, Diagnosen oder Abstimmungen genommen wird. Ich musste mir als Burn-Out-Patient ein Zimmer mit einem vorbetraften und gerichtlich zwangseingewiesenen Alkoholiker teilen, der extrem unsauber war und nachts so laut geschnarcht hat, dass er durch sein Schnarchen/Sägen sogar die Mitpatienten in den Nachbarzimmern geweckt hat und der "keine Probleme" hatte, die hatten nur die Anderen.

Es geht in der Hochgrat-Klinik nur noch um den Profit und nicht mehr um die Patienten oder deren Gesundheit. Auch die Stammgruppen für Kassenpatienten und Privatpatienten sind getrennt und stark abweichend.

Sowohl die medizinische als auch die psychologische und die persönliche Versorgung für Kassenpatienten ist grottenschlecht.

Ich warne jeden gesetzlich Krankenversicherten vor der Hochgrat-Klinik. Und ich bin froh, dass es dieses Forum gibt, damit das Tun solcher Klinikbetreiber aufgedeckt werden kann.
Kommentar von Sanna75  am 10.07.2011
Also, ich kann die Kritik zum Teil absolut nicht nachvollziehen...
Ich war selbst 2010 in der Hochgrat.Und ich bin klinikerfahren. Mir, wie auch allen anderen Patienten ist vorher per Post von den Fastenvereinbarungen mitgeteilt worden.
Ausserdem gehe ich persönlich davon aus, dass man/frau sich erkundigt, bevor er/sie sich in eine Klinik begibt.
Kommentar von Sanna75  am 10.07.2011
Also, ich kann die Kritik zum Teil absolut nicht nachvollziehen...
Ich war selbst 2010 in der Hochgrat.Und ich bin klinikerfahren. Mir, wie auch allen anderen Patienten ist vorher per Post von den Fastenvereinbarungen mitgeteilt worden.
Ausserdem gehe ich persönlich davon aus, dass man/frau sich erkundigt, bevor er/sie sich in eine Klinik begibt.

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zwei verschiedene Maße Klinischer Fachbereich:  Suchttherapie
 thelion1608 berichtet als Patient  02.06.2011

Pro:

2005 gab es dort einige sehr kompetente Therapeuten

Kontra:

Privatpatienten vs. Kassenpatienten

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Weiterempfehlen:

nein

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Im Jahr 2005 war ich für 9 Wochen in der Hochgrat Klinik.
Zu dieser Zeit gab es Herrn Dr. Esslinger als Chefarzt und ohne ihn wäre meine Therapie wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.
Der Kampf zwischen Privatversicherte und GKV hatte zu dieser Zeit einen fast unbeschreiblich Zustand erreicht; ich hatte mich damals so geäussert:
'Ich möchte meinen Therapieerfolg nicht gefährdet sehen, nur weil ein Privatversicherter gegen Fastenvereinbarungen verstösst und ich dadurch mit belastenden Situationen konfrontiert werde! Man sollte niemals in solch einer Klinik einer peinlichen Situation ausgesetzt sein, in der man fast täglich diesen einen Gast beim Sex mit anderen Gästinnen in den Gemeinschaftsräumen überrascht.' (exclusive Zweierbeziehung während der Therapie waren sowieso untersagt).
Die Klinik Leitung sah keinen Anlass den damaligen Gast zu verwarnen oder gar zu entlassen, da er als Privatversicherter in die Klinik kam....

Die Komitees und Gruppen waren derart von diesem Thema belastet, dass niemand wirklich an seinen eigenen Themen arbeiten konnte.
Erst einen Tag vor meiner Entlassung wandte ich mich im Komitee sehr eindringlich an alle Gäste:
'Nun steh ich hier und kann nicht anders.....
wollt ihr wirklich die ganze Therapiezeit verschwendet wissen?
Wehrt Euch, denn dass ist es, das wir hier im Grunde lernen wollen! Ich habe versagt....meine Zeit hier ist vorbei und ich kann nichts mehr bewegen.'
Anschliessend hatte ich noch mit dem Chefarzt ein längeres Gespräch - erst da kam die Erkenntnis:
die Hochgrat Klinik ist eine gute Einrichtung mit einem guten Konzept - wenn jeder! , auch Privatversicherte und die Klinikleitung die Vereinbarungen einhalten - es darf keine Ausnahmen geben, erst recht nicht wegen dem Geld!
Gesetzlich Versicherte Gäste haben stets an den Vereinbarungen festgehalten weil es der Gesundung diente.
Privatversicherte haben sich nicht so an diese Vereinbarungen gehalten - wozu?
mir hätte es ohne den Dr. Esslinger fast geschadet

6 Kommentare

Kommentar von casriel  am 05.06.2011
Als PV habe ich keinerlei Privilegierung gewollt und auch keine erhalten. Mein Verhalten zeigte keine Unterschied zu KP auf. "täglicher Sex in Gemeinschaftsräumen?" Begrifflich ein weites Feld und definiert sich wohl über das Auge des Beobachters. Ich jedenfalls habe mich ausschließlich um meine Angelegenheiten gekümmert. Als Besitzer eines Autos war ich natürlicherweise weiblichen Anfragen mit unterschiedlichen Qualitätsstufen ausgesetzt. Ich habe mich dann für die Person mit dem geringsten Konfliktpotential entschieden. Das hat mir zwar auch von außen Vorwürfe eingebracht, was solls, heute weiß ich es in stoischer Gelassenheit noch besser: Andere reden was sie möchten, sollen sie.

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Kommentar von Sandro17 am 09.06.2011
Dr. Esslinger freut sich sicher über das Lob !
Kommentar von Fritz45  am 19.06.2011
Ich stimmme "thelion1608" vollumfänglich zu.

In war in 2009 für 8 Wochen in der Hochgrat-Klinik. Die therapeutische Behandlung von Kassen- und Privat-Patienten war extrem unterschiedlich.

Kassenpatienten wurden wegen geringster Regelverstöße ernstlich verwarnt und teilweise sofort entlassen, während Privatpatienten völlige Narrenfreiheit hatten.

Es gab einen sehr aggressiven Privat-Patienten, der ständig andere Mitpatienten bedrohte und auch tätlich angriff. Gewalt ist ein absoluter Tabu-Bruch.

Er wurde -als Privat-Patient- weder verwarnt noch entlassen.

Ich warne vor dieser Klinik.

Die Unversehrtheit der Person ist für mich die elemantarste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Diese ist in der Hochgrat-Klinik nicht gewährleistet.
Kommentar von jazzey  am 23.07.2011
liebe(r) thelion sechzehn08
schade, dass Deine Klinik-Erfahrungen derart unter den Gästen der PV Schaden genommenn haben: das wäre mir (Behdlg:
2000) sicher genauso passiert. Auch ich war besonders in der
Funktion als Stammvater vielen Fasten-Verstössen gerade von Mitgliedern d. Kern/Stammgrp. gegenüber völlig hilflos u.
drohte daran meine wertvolle Zeit zu vergeuden.
Kommitee und VV machten zuletzt mich lächerlich-was soll's!
Schon '2000 waren Meetings außerhalb d. Klinik unbekannt u.
als alter AA/OAler fuhr ich meistallein, trotz Einladung von
Interessenten zu den Treffen in Immenstadt oder Sonthofen.
Trotzdem war die HGK für mich eine gutartige Hilfe auf meinem Weg zur Genesung......gute 24h v. jazzey
Kommentar von naruna6  am 26.07.2011
thelion1608 hat recht. 2008/09 gab es in der Klink jede Menge Überschreitungen der Fastenvereinbarungen: Die sexuellen Kontakte fanden hauptsächlich im schummrigen Kaminzimmer und an den Filmabenden statt. Die Mitpatienten wussten davon, aber wer will sich denn schon outen, wenn man ev. selber betroffen ist und dann nicht mehr "genießen" kann. Die Therapeuten gingen dieses Thema recht zaghaft an. (Von wegen jeder wird entlassen, der die Vereinbarungen nicht einhält).
Kommentar von mädchen  am 05.04.2012
was ist denn bitte an "sex in gemeinschaftsräumen" ein weites begriffliches Feld????

@casriel

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Ich bin gluecklich und dankbar Klinischer Fachbereich:  Suchttherapie
 Loewin berichtet als Patient  12.04.2011

Pro:

Mut zu fuersorglicher Aufrichtigkeit

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (es hat mein Leben positiv bereichert) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (ich habe unendlich viel lernen und erkennen duerfen) beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden (ich habe genau das bekommen, was ich gebraucht habe) beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden (liebevoll, aufmerksam, hilfsbereit) beste Organisation

Weiterempfehlen:

ja

Jahr der Behandlung:

2004

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Zwar ist es etwas her, dass ich in der Klinik war (2004) aber ich faende es sehr traurig, wenn sich die Methoden und Prinzipien so veraendert haetten, dass ich den negativen Berichten zustimmen muesste.
Fuer mich war es der Wendepunkt in meinem Leben. Ich habe vorher viele gute, sinnvolle Therapien gemacht, aber in 10 Wochen Wolfsried habe ich mehr erreicht, als je zuvor. Ich bin soviel positiver, habe Dinge erreicht und ueberwunden, an denen ich frueher zerbrochen waere. Ich nehme mein Leben fest in die Hand. Alles, was mir widerfaehrt, hat mit MIR zu tun, ist Spiegel meiner Seele oder Lernprozess. Sovieles habe ich gelernt: um Hilfe zu bitten oder Grenzen zu setzten. Ich weiss, wie gross meine Beduerftigkeit ist und dass es nicht ein Versagen meiner Umwelt ist, wenn diese nicht befriedigt wird. Die meisten der Gaeste, die mit mir dort waren, haben ebenso profitiert, wir haben uns gegenseitig viel gegeben, oft weit ueber die Zeit des Aufenthalts hinaus. Direkt nach der Entlassung habe ich nicht nur die Kuendigung meiner Arbeitsstelle, das Ende meiner Ehe und damit den Verlust meiner Wohnung ueberstanden, sondern ich bin daran gewachsen: ich habe meinen Traumberuf aufgenommen, habe mich darin selbststaendig gemacht und bin in der Folge nach Suedafrika gegangen, habe damit einen weiteren Traum verwirklicht. Ich lebe am Meer und war noch nie in meinem Leben so gluecklich, wie in den ersten Jahren nach dem Klinikaufenthalt.
Nach 6 Jahren leide ich zur Zeit wieder mehr unter Depressionen und wuerde gerne noch einmal nach Wolfsried kommen. Solange ich aber noch hier bin, wende ich viele der Werkzeuge an, die ich in der Klinik gelernt habe. Meine Freunde betiteln mich mit meinen 50 Jahren als weise Frau - eine Weisheit des Herzens, die ich in der Klinik und danach in meinen Gruppen erlernt habe.
Ich moechte keinen Moment meiner Zeit in Wolfsried missen, auch wenn viele sehr schmerzlich waren, schwierig und unglaublich erhellend.

6 Kommentare

Kommentar von Silversurfer  am 17.04.2011
Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten. Aber für mich passt das alles vorne und hinten nicht zusammen und ist für mich voller Widersprüche. Wie kommen Sie darauf, dass alles mit IHNEN zu tun hat, was Ihnen widerfahren ist? Wieso ist es nicht ein Versagen der Umwelt, wenn Ihre Bedürftigkeit nicht befriedigt wird? Das klingt für mich, wie wenn ein kleines Kind, sich selbst noch dafür anklagt, dass es nicht das bekommen hat, was es dringend gebraucht hätte zum Leben. Und sich dafür dann auch noch die Schuld gibt. Kann ich nicht nachvollziehen.....
Es gibt Menschen, die in ihrer Kindheit grausame Dinge erlebt haben. Wollen Sie denen auch erzählen, dass die selber daran Schuld sind? Und was ich auch nicht nachvollziehen kann ist, dass Sie schreiben, dass Sie glücklich waren wie nie zuvor in Ihrem Leben, und danach schreiben Sie, dass Sie wieder mehr unter Depressionen leiden. Und dass Ihre Freunde Sie als weise Frau betiteln? Passt das zusammen? Depressionen haben und weise und glücklich sein? Also für mich sind das totale Gegensätze. Und wieso möchten Sie eine schmerzhafte Zeit nicht missen? Fänden Sie das glaubwürdig wenn Ihnen jemand erzählen würde, dass er eine schmerzhafte Zahnarztbehandlung als eine Zeit schildern würde, die er nicht missen wollen würde? Sorry, aber für mich passt das alles von vorne bis hinten nicht zusammen. Ich war selber in der Klinik - und bereue jede einzelne Sekunde, die ich da verbracht habe.

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Kommentar von Kiralia  am 23.04.2011
Hallo Loewin,
ich kann sehr gut nachvollziehen, was du beschreibst, denn genauso geht es mir auch! Ich kann auch keine Widersprüche in deinem Bericht finden.
@silversurfer: Ich weiß nicht, wo Sie lesen, dass man selbst schuld ist, an dem, was passiert ist..... ich kann das nicht aus dem Bericht lesen. Für mich ist es so, dass mir andere was angetan haben, ja, daran bin ich nicht schuld. Aber wie ich heute als Erwachsene damit umgehe, dafür habe ich die Verantwortung und niemand anders. Und somit hat es natürlich etwas mit mir zu tun.
Naja, wie auch immer, es war mir einfach wichtig, das zu sagen.
Liebe Grüße
Kiralia
Kommentar von Sandro17 am 10.06.2011
Hallo Loewin ,

Dein Bericht liest sich wie ein Buch, und ich kann mich der Empörung eigentlich kaum enthalten !
Du bist einfach ein äußerst unersättliches Kind in Deinem Innern, nicht zufrieden zu stellen, ganz gleich, was das Leben Dir schenkt, es scheint nicht genug zu sein !

Vielleicht helfen Dir meine Worte ein wenig aus der Depression heraus, oder erhellen etwas Deine Gedanken, indem Du in Dich gehst, und selbst entscheidest, ob Du wirklich so weise bist, wie es Deine Freunde sagen, oder ob sie Dich umschmeicheln, und im Grunde doch nur sorgfältig darauf achten, dass Du die bleibst, die Du immer warst, wie ich vermute :
freundlich, liebenswert, unkompliziert, ehrgeizig, begabt, auch verführbar, lenkbar, nicht zuletzt neugierig , was aber dazu führt, dass diese Deine fürsorgliche Art, Dich immer wieder von Dir selber und zu anderen hin führt ?
Nicht Nachdenklichkeit sondern, ja, sagen wir Mut, Tatkraft, Entschlusskraft kennzeichnen Dich..

Bei all den von Dir erwähnten Vorzügen, bewegen wir uns auf einem Terrain, auf dem Wolfsried heute, mit Sicherheit nichts mehr zu bieten hat, als eine Abnabelung , von der ich nicht sagen kann, dass sie Dir gut tun würde !
Widerstehe dem Zwang nach Wiederholung all der "wundervollen" Erfahrungen von einst in der Klinik, und erkenne das Leben in D. als die eigentliche Prärie ...
Es gibt viele Möglichkeiten zur geistigen Weiterbildung ...
Depression ist nicht immer im pathologischen Sinne zu verstehen, sie gehört zum Leben, und überall dort , wo Menschen leben, gibt es "gute und schlechte Zeiten" nicht nur im Fernsehen, und Einsamkeit, die, meiner Ansicht nach, sehr viel Weisheit enthält.

Ein kleiner Anreiz: Du könntest vielleicht in die Berge ziehen...

Zu allen hier schon erwähnten Vorzügen hast Du zudem auch Freunde !
Wie viel Glück Du hast !

Aber vielleicht sind meine Gedanken völlig abwegig, was Dich betrifft ?
Kommentar von Fritz45  am 19.06.2011
Es klingt für mich wie kritikloser Nonsens.

Ich warne jeden vor dieser Klinik.
Kommentar von Sandro17 am 20.06.2011
"kritikloser Nonsens ",
dann ist offenbar Ihr Beitrag oder Ihre persönliche Erfahrung als KRITISCHER NONSENS zu betrachten ?
Oder die der persönlichen Toleranz ?

Abhängig von persönlicher Betroffenheit, b.z.w. NICHT-BETROFFENHEIT ?
( Diskriminierung ! )
Kommentar von jazzey  am 29.06.2011
ich bin Ehemaliger aus 1997/2000 und sicherlich nicht objektiv
genug, um ein unanfechtbares Gesamt-Urteil zu fällen:
aber ich kann mich nicht beklagen, weil auch ich mein Dasein
verändern konnte u. endlich n.ca 10J die volle Verantwortung
für mich bewusst übernommen hab'.
Das setting der Wolfsrieder besagt eindeutig, dass es nur m.
Fastenvereinbarungen u. ehrlicher Offenheit i.d. Therapeut.
Gemeinschaft(per Du) m.den"Gästen" arbeiten kann(o.Garantie)
Wer keine Ahnung v. 12-Schritte-Prg. u. den 12 Traditionen
d. anonym. Selbsthilfe Grp. hat, sollte lieber weiter "verb. Liebe",GZSZ u. weiter Proleten-TV geniessen u. nicht genesende "Patienten" verletzen.
Ich werde mich hier nicht m. selbsts. addicts über d. HGK.
streiten, der ich natürlich bestes Lob u. Empfehlung aussprechen möchte.
ps: Georg genießt bei auswärtig AA's d. Titel: Reibach GmbH
jazzey/29.06.2011

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Die Klinik tritt Ihre eigenen Werte mit Füßen Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Ottoeins berichtet nicht als Patient, sondern als sonstig Betroffener  06.03.2011

Pro:

der vollen Realität ausgesetzt zu sein

Kontra:

der ganzen Wahrheit gegenüber zu stehen, wenn man dazu bereit ist

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (man benötigt eine persönliche und eine unpersönliche transzendente Machtander Hand) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (ich hatte den Eindruck, dass meine Post nicht von einem Fachmann gelesen wurde) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden (kann ich nicht beurteilen) recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden (ich musste stets mit sehr viel nachdruck meine Ansprüche dem Personal erklären) sehr schlechte Organisation

Weiterempfehlen:

keine Angabe

Jahr der Behandlung:

1996

Erfahrungsbericht:

Ich weiß nicht was mir bleibt wenn das gesamte Lechler- Klinikkonzern nicht augenblicklich nur einwenig Courage zeigt und nicht nur Schein statt Sein, sein kann.
Meine persönliche Schule zum Thema Sucht, Depression und Traumata öffentlich aufzeigen ist das Eine, nachdem ich vor einigen Jahren im Kraichgau einer spirituell/ religiöse Erfahrung über den Glauben hinaus, ausgesetzt war, einer Lichtgestalt, ein Engel mir im Weg stand, ein von mir geformtes Symbol oder eine nichtpersonelle transzendente Macht und ich philosophisch und wissenschaftlich vorging.
Ärzte herauszuhalten nachdem sie mich als leichtes Spiel betrachteten ist schwer. Mich schützten meine vielen Techniken die ich mir als Kind erworben hatte, gängige Therapien alla Luise Reddemann waren mir seit frühster Kindheit vertraut ebenso Familientherapie um mein System wieder zusammenzuführen.
Da ich nie Psychopharmaka genommen habe und auch Alkohol, Nikotin und Kaffee bei mir nur bedingt einsatzfähig waren und ich außerdem Legastheniker bin, wenig belesen äußerst bildungsbelückt dastehe, gebärdete ich mich immer auch einwenig wie “der besessene von Gerasa“, der Geschichte des Mannes aus Nazarth, die Dr. Lechler als eine Heilungsgeschichte betrachtete.
Ich hatte mir so sehr mehr Unterstützung besonders von Ärzten aus dem Lechler- Clan gewünscht, da unsere Herzen doch ähnlich schlagen müssten, so dachte ich.
Ich wurde angefeindet sowie Dr. Konrad Stauss über Borderliner spricht, die einen breiten Pfad nutzen wenn Kindheitsverstrickungen gelöst sind und wie Berd Hellinger vom glücklichen Esel erzählt der in angrenzender Sammlung der vollen Sammlung entgegengeht, wie Buddhisten.
Ich war Spiegel, es herrschte Angst u. Ablehnung, dabei sind wir hier, so nennte es Richard Beauvais, weil es kein Entrinnen gibt ----
Wir wissen gut über Spiegelneurone bescheid, wie psychische Phänomene entstehen, ich kann die Hinforschung gut verstehen, bin meiner Autobiographie wegen jedoch auch an Neurotheologie interessiert.
Ein Dank an Fide Ingwersen der von Spaltungsphänomenen im Team spricht, die sich rasch einstellen u. dass sich das Team dann gebärdet wie die Patienten. Das wäre nicht schlimm, doch verschleiert hat es schlimme Auswirkungen auf das Klinikunternehmen.


Carpe diem
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Wir nehmen dir alles weg und dann gehts dir gut - ne, is klar..... Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Silversurfer berichtet als Patient  04.03.2011

Pro:

Vereinzelte Mitpatienten, Essen, Landschaft

Kontra:

"Therapie", "Therapeuten", total gestörte Patienten

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Weiterempfehlen:

nein

Jahr der Behandlung:

2000

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Für mich war der Aufenthalt der reinste Albtraum. Mich hatte ein befreundetes Paar, welches sich in Grönenbach kennengelernt hatte, schon vor dieser Art Klinik gewarnt. Ich wollte aber trotzdem hin - und es war einfach nur grauenhaft. Während des Essens griffen manche Leute zum Mikrofon und blökten dort andere an, mit denen sie einen Konflikt hatten. Eine fette Frau kuschelte sich gerne an mich. Schreigruppe absoluter Wahnsinn! Grenzübertretungen in der Form, dass man bis aufs Zimmer verfolgt wurde. Patienten verpfiffen Mitpatienten. So muß es bei der Stasi oder der Gestapo gewesen sein. Erwachsene Menschen kackten reihenweise ab und regredierten zu kleinen Kindern (kein Wunder bei dem Mißbrauch dort).

Nach zwei unfaßbar grauenhaften Wochen habe ich abends einfach alle meine Klinikunterlagen zerrissen und bin den Tag darauf einfach abgehauen, ohne irgendwem Bescheid zu geben. Ich war wirklich fix und fertig und mit den Kräften am Ende. Ein halbwegs gesunder Mensch kann diesen Irrsinn dort eigentlich nur als geistesgestörten Wahnsinn und Machtmißbrauch empfinden. Wie sich dort jemand wohl fühlen kann, ist mir vollkommen schleierhaft.

Die Idee Menschen einfach alles weg zu nehmen, in der Hoffnung, dass man sich dann wohl schon öffnet, halte ich für brutal und retraumatisierend, sonst nichts. Der Körper gibt nur das frei, zu was er bereit ist. Das ist Therapie mit der Brechstange! Wie eine Vergewaltigung!

Später hat mir ein Bekannter erzählt er wolle nach Herrenalb und ich habe ihm dann von Wolfsried erzählt und dass ich mich dort mißbraucht fühlte. Er ging trotzdem hin. Ergebnis war, als ich ihn viel später wieder traf, fast identlisch mit meinem. Er berichtete von andauernden Übergriffen gegen die man sich wehren mußte.

Ich muß dazu sagen, dass ich sehr viel Therapie gemacht habe. Aber DAS was ich da erlebt habe, das war so mißbräuchlich wie nur was. Ich glaube man hat es dann geschafft, wenn man erkennt, was das für ein extrem kranker Wahnsinn das ist.

10 Kommentare

Kommentar von Miro am 07.03.2011
HAST Du es "geschafft ", im Rückblick ?
Es sind immerhin ganze ELF Jahre seit dem vergangen ?!
Relativierst Du Deine Erfahrungen ? Geht aus dem Text nicht hervor.

Mein FAZIT aus Deinem Bericht war :
zu viel LÄRM, ( man hört sich selbst kaum ! ) Ich hätte Dir gerne viel Besinnung gewünscht, damit Du erkennst, was Du brauchst, aber irgendwie ist das alles nicht merhr relevant.
Wie ist es möglich, dass Du nach so langer Zeit, so schreibst, als wäre es gestern ?!

Und die Offenherzigkeit, mit welcher Du Deine Vorurteile zugibst, erstaunt mich.

Ich wünsche Dir eine gute Aufarbeitung, oder/ und Selbsterkenntnis .

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Kommentar von Silversurfer  am 08.03.2011
Lieber Miro,

ja, ich habe es "geschafft". Und zwar gänzlich ohne irgendeinen Psychoschwachsinn. Und auch ganz ohne "Besinnung". Ich finde, das was dort passiert, mißbräuchlich. Ist aber keine Eigenart der Hochgratklinik, sondern liegt in der allgemeinen Verlogenheit von Psychotherapie begründet. Allerdings fand ich das Ausmaß der Verlogenheit in dieser Klinik schon extrem.

Du fragst mich, wieso ich so schreibe, als wäre das gestern passiert. Du, da liegst Du komplett daneben. Wenn das ganze gestern passiert wäre, dann wäre ich zu solch einem Bericht gar nicht fähig gewesen. Um grausame Dinge hinter sich zu lassen, muß man sie eben wieder hervorholen. Und dann sind sie ganz präsent. So läuft das.

Übrigens, vielen Dank für den Wunsch nach Besinnung. Aber Besinnung war und ist das letzte, was ich gebraucht habe, um gesund zu werden. Dazu gehören authentische Gefühle und keine "Besinnung".

Übrigens fand ich den Teil ziemlich unpassend, als Du geschrieben hast, ich würde hier von "Vorurteilen" schreiben. Wenn ein Mensch sich ein genaues Bild einer Sache gemacht hat, und das habe ich weil dort war, dann hat das mit einem Vor-urteil mal überhaupt gar nichts zu tun. Von einem Vor-urteil kann man dann sprechen, wenn man sich ein Urteil erlaubt BEVOR man Kenntnis von einer Sache hat. Da kann hier in meinem Fall nicht ansatzweise die Rede von sein. Wenn überhaupt von einem "Urteil". Dass Dich meine Offenzerzigkeit wundert, glaube ich sehr gerne. Es gibt nämlich ausgesprochen selten Menschen, die die Wahrheit offen aussprechen. Dazu gehört nämlich sehr viel Mut und Klarheit. Das haben Menschen, die in solche eine Klinik gehen, in aller Regel nicht. Das hatte ich damals auch nicht. Sonst wäre ich erst gar nicht in diesen Schuppen gegangen.
Kommentar von casriel  am 26.03.2011
Rückblickend betrachtet, hat sich mein Aufenthalt dort gelohnt. Damals (2004) war es etwas anstrengend; die geballte Anwesenheit von seltsamen Persönlichkeiten bringt so etwas mit sich. Letztlich treffe ich solche Menschen an jeder Supermarktkasse und an anderen konfliktträchtigen Orten. Irgend jemand ( Gott oder so) muss mir mittlerweile eine stoische Gelassenheit verliehen haben. Wem auch immer: Vielen Dank.
Kommentar von Miro am 26.03.2011
Bei mir stellt sich langsam so etwas wie Erleuchtung ein ! :->
Auch eine Art von Gelassenheit ...nach einer Odyssee durch die klinische Therapiewelt...
Kommentar von Silversurfer  am 27.03.2011
Bei mir stellt sich seit Jahren auch so eine Art Erleuchtung ein. Nämlich die Erleuchtung, wie dermaßen verlogen und krank Psychotherapie und deren Therapeuten sind. Und das man, je gesünder man wird, niemals mehr Lust auf diesen kranken Schwachsinn hat.
Kommentar von lebensfreude  am 02.05.2011
Auch ich kann erst nach vielen Jahren "offenherzig" über den Mißbrauch, den ich in Wolfsried über mich ergehen lassen habe, schreiben. Vorher war ich über viele Jahre viel zu verstört und lange in eine Art Schuldkomplex, versagt zu haben, verstrickt. Mir hat Wolfsried geschadet, es hat meine mitgerachten seelischen Wunden nicht geheilt, sondern vertieft und neue hinzugfügt. Ich empfinde es als große Gnade, dass ich trotzdem in der Lage war, meinem danach monatelang anhaltenden Suizidimpuls widerstehen zu können und mir mein Leben aufzubauen. Und ich habe extrem lange gebraucht, im Erwachsenenalter Reifungsschritte zu absolvieren, die weniger traumatisierte Personen in viel jüngeren Jahren schon längst bewältigt hätten.Die Überwindung des Wolfsried-Albtraums hat mich ungeheure Kräfte gekostet.

Silversurfer: Sie haben im Grönenbach-Thread die Homepage von Alice Miller erwähnt. Dort habe ich gestöbert und mich beim Lesen zutiefst verstanden und getröstet gefühlt.

Trost habe ich seit einigen Jahren auch in der Logotherapie/Existenzanalyse gefunden, in der ich mich inzwischen habe ausbilden lassen.
Kommentar von jazzey  am 02.08.2011
mein lieber Schollie;
also eigentlich ist mir dein Blödsinnserfahrungsbericht es nicht wert, aber ich sage nur, dass du die HGK missbrauchst......
gute 24 h,jazzey (mein Aufenthalt war übrigens anno-2000)
Kommentar von blossom  am 01.11.2011
Deine Bewertung kann ich in großen Zügen bestätigen, wenn denn auch ein Rest von Zweifel geblieben ist, ob nicht gerade mein persönlicher Hintergrund zu einigen Problemen geführt hat (ma soll ja ehrlich sein :))
Aber Küchenschluss -"ohne Essen ab ins Bett"- weil ich 5 Min. zu spät war, für eine Magersüchtige, die bereit war, regelmäßig zu essen, absolut ein Unding.
Privatpatientin durfte mal eben Vereinbarung kippen, das gemeinsame Zimmer betreffend. Gut, ich selbst habe mir auch ein paar Verstöße genehmigt, Zucker. Gaanz furchtbar.--
Hierarchie gibts dort wie überall, das Abgrenzen gegen Pairingsversuche, um mal nicht beziehungssüchtig zu leben-wozu geht man dorthin, Affären leben kann man doch auch zu Hause?- kann mitunter ungemütlich werden.
Einzelne Therapeuten waren gut, bloß, drei Gespräche in 3 Monaten waren viiiel zu wenig.
Kommentar von blossom  am 02.11.2011
Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu. Mein Aufenthalt ist 1996 gewesen, ausreichend Zeit, das Ergebnis einzuschätzen. Der wichtigste Teil sind die Mitgäste, einzelne Therapeuten waren engagiert, aber schwer zu Gesprächen zu bekommen. Pairing gabs dort wie Hierarchie, wie überall. Kritisch waren die Reaktionen auf Abgrenzen gegen derlei Versuche. Affären kann man zu Hause leben, ist vielleicht deswegen in der Klinik gewesen.
Unglaublich fand ich die verweigerte Essensausgabe, weil ich wg eines AB-Staus 5 Min zu spät war. Für eine Magersüchtige ein Unding. Auch das "Verpfeifen" habe ich kennen gelernt. Eine Art Selbstkontrolle, die leicht in Terror umschlagen kann, bedenklich.
Die Teilnahme an 12-Schritte-Gruppen war Pflicht, da sollte man vorher bedenken, ob einem dieses Programm zusagt.
Man muss sehr viel, beinahe alles selbst in die Hand nehmen, sonst ist es ein besserer Kurlaub. Die Gegend ist aber einmalig schön. Heute würde ich dennoch in eine andere Klinik gehen.
Kommentar von Viola2012  am 08.04.2012
Hallo zusammen,

ich kann den Bericht auch nur bestätigen. Für mich war der Aufenthalt in der Hochgrat Klinik eine schreckliche Zeit, an die ich mich nur ungern erinnere.

Besonders schlimm habe ich die "Schrei-therapie" empfunden. In der Klinik herrscht nämlich die Meinung, man solle seinen Schmerz herausschreien, dann wird alles gut. Das ist aber nichts für empfindsame Menschen oder für Personen mit Traumatisierungen!! Mehrmals habe ich mit Tränen in den Augen und völlig geschockt die Gruppen verlassen. Noch heute ärgere ich mich, dass ich nicht die Courage einer Mitpatientin besaß und gleich wieder abgereist bin..

Meine Bezugstherapeutin hat mich professionell nicht überzeugt. Auch Dinge, die ich nicht erzählen mochte, hat sie mit Nachdruck versucht aus mir herauszubekommen. Nach meinem Klinikaufenthalt erhielt ich ihren Patientenbericht, der sehr viele Fehler enthielt, angefangen von meinen biografischen Daten bis hin zu den Dingen, die ich ihr erzählt hatte. Vieles hat sie komplett falsch wiedergegeben. Vermutlich hat sie mir gar nicht richtig zugehört in den Gesprächen.

Etwas gewundert hat mich diese "Kuschelsucht" zwischen den Patienten. Es wurde geschmust und gekuschelt was das Zeug hielt, aber irgendwie so übertrieben und kitschig und unglaubwürdig, dass ich mit einigen Mitpatienten darüber lachen musste.

Ganz schlimm: die Kontrolle und Überwachung zwischen den Mitpatienten. Wehe, es wurde einer erwischt, der heimlich Zeitung las oder ein Bonbon aß. Die Stasi hätte ihre wahre Freude gehabt.

Das erzwungene "Du" zwischen allen Patienten/Therapeuten empfand ich persönlich als distanzlos und anbiedernd. Doch das ist sicher Geschmacksache.

Pluspunkte: die Landschaft ist super und das Küchenpersonal war sehr freundlich.
Wer gerne mal laut rumbrüllen möchte und gerne fremde Menschen umarmt, für den ist die Therapie bestimmt prima.

Mir persönlich hat der Aufenthalt nichts gebracht, eher geschadet und rate traumatisierten Personen oder empfindsamen Menschen davon ab. Da gibt es sicher passendere Therapieansätze und andere Kliniken, die besser geeignet sind.

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Gut durchdachtes Konzept, intensivere therapeutische Begleitung wäre wünschenswert. Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 savitri1804 berichtet als Patient  24.02.2011

Pro:

Ganzheitliches Konzept

Kontra:

Zu wenig therapeutische Begleitung

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden (intensivere therapeutische Begleitung fehlt) recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Weiterempfehlen:

keine Angabe

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich hatte im Oktober 2010 meinen Aufenthalt in der Klinik Wolfsried und habe diesen nach 10 Tagen abgebrochen, was allerdings nicht damit zusammenhang das die Klinik *schlecht* war, sondern ich so feinfühlig bzgl. meiner seelischen Tiefen wurde und in dem Moment einfach nur noch *Luft schnappen* wollte.
Die negativen Kritiken erschrecken mich ein wenig.
Ich selbst würde das Konzept der Klinik als eines der besten des Landes bezeichnen. Es ist ganzheitlich durchdacht und spiegelt anhand der Fasten-Regeln sowie dem Erleben des eigenen Selbst in der Gruppe genau das wieder was in einem ist! Das Problem, das ich in der Klinik sehe ist, dass innerseelische Prozesse nicht im individuellem Mase, an die Situation des Patienten angepasst, begleitet werden. Jeder ist anders und jeder denkt anders, hinter unseren sogenannten *Kranksein* stecken nur tief sitzende alte seelische Konflikte und um die aufzulösen ist sehr viel körperorientiertes Wiedererleben und aus dem Zellbewusstsein ablösen notwendig. Ist man sehr feinfühlig, schnell bewusst in den Ängsten drin helfen Mitpatienten allein nur wenig, sondern vielmehr ist hier therapeutische Begleitung notwendig. Sind die Panzer der Depression & Co. zu dick, um an die eigentlichen Wunden zu kommen, ist allein die Gruppe auch nicht ausreichend. Meiner Meinung nach wären zu dem Konzept pro Tag wenigstens 1 Angebot im Bereich der körperorientierten Methoden wie eben Bonding oder auch Methoden wie Traumaarbeit nach Levine, Dynamische Körpertherapie sinnvoll. Dazu mehr Einzeltherapie für Diejenigen, die dies für die Stillung ihrer Bedürfnisse benötigen. Die Frage ist nur: wer soll das zahlen und das ist eben auch das Problem. Die Therapeuten habe ich im Vergleich mancher noch selbst im eigenen Prozess befindlichen Schulpsychologen als ausgesprochen professionell und persönlich im eigenen Bewusstsein weit fortgeschritten wahrgenommen. Außerhalb der Klinik gibt es private Bonding-Wochen und ähnliche Methoden als Alternative.

Kommentare

Kommentar von Ideenreich am 24.03.2011
Vielen Dank für Ihren Mut und Ihre Offenheit!
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Patienten sind auf sich alleine gestellt Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Fred2011 berichtet als Patient  08.02.2011

Pro:

gesundes Essen,schöne Umgebung

Kontra:

keine festen Gruppen,jeder macht was er will,wenig Personal,keine Unterstützung

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden (der eine weiß nicht was der andere macht) sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2011

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war im Feb.2011 in dieser Klinik.
Habe seit über 3Jahren Erfahrungen im Bereich psychosomatische Therapie.Diese Klinik sollte eher das Leitbild tragen- "Große Selbsthilfegruppe,Patienten sind auf sich alleine gestellt und therapieren sich untereinander".Vom ersten Tag an hatte ich keinen wirklichen Ansprechpartner,als Begründung gab mir das Pflegepersonal,dass sie Personalmangel hätten.
Die Leute können in dieser Klinik kommen und gehen wann sie wollen.Keiner fühlte sich für mich verantwortlich.Am schlimmsten empfand ich die Meetings.Es ist KEIN ausgebildeter Therapeut während der Sitzungen dabei.Die Patienten sind völlig auf sich alleine gestellt.Es werden unterschiedlliche Probleme angesprochen,aber bei einer Gruppengröße von ca.25Personen kommt man kaum zu Wort.Außerdem wird während der Meetings oder Gruppentherapien nicht "Lösungsorientiert" gearbeitet.Ich sage mein Problem,bekomme aber keine Vorschläge wie ich damit umgehen kann.Auch finde ich es verantwortungslos soviel verschiedene, teils schwer kranke Menschen, ohne richtige Begleitung sich selbst zu überlassen!!Wer schon Erfahrungen mit Psychotherapien gemacht hat und sich und seinen Körper kennenlernen will,ist hier völlig falsch.

Es war zu spüren,dass viele Patienten unzufrieden sind.

3 Kommentare

Kommentar von Ottoeins  am 13.02.2011
Lieber Fred2011,

das Geheimnis eines solchen Systems liegt auf der Hand. „ Frechheit --- Unverschämtheit, Größenwahn der nur mit Hilfe von Macht ausgeübt werden kann, gegenüber Ohnmächtiger.

In ein offenes Haus bricht man bekanntlich nicht ein.
Einerseits herrscht Nacktheit in der Klinik, wie in„ Des Kaisers neuen Kleidern“ und da niemand sich gerne ertappt und nackt zeigt nur vielleicht Exhibitionisten und Andere lieber verdrängen, projektieren, leugnen was das Zeug hält oder traumatisch fliehen, kämpfen oder sich tot stellen, funktioniert ein solch eingeschränktes System , ebenso gut wie der Wahnsinn außerhalb der Klinik, -- denn alles was ich in der Klinik erlebe kann ich auch in meinem Alltag außerhalb der Klinik erleben und bin mehr als dankbar das auch immer wieder zu erleben, in jedem Augenblick wenn ich möchte, immerzu lasse ich mich davon beflügeln.

Du hast aber recht,-- das Problem was Du ansprichst, nämlich kein vernünftiges Konzept zu besitzen, inzwischen spricht die Klinik davon, dass es sich um ein Experiment handelt, halte ich für einen Skandal.


Carpe diem
Schöne 24 Stunden
Herzlichst

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Kommentar von casriel  am 17.02.2011
Jahrelange Einzeltherapie mit Händchen halten haben viele schon hinter sich. Wer in der Klinik Urlaub, Spaziergänge und Cafe-Aufenthalte sucht, solle sich etwas anderes suchen.Wer Genesung sucht, kann dort den richtigen Weg finden. Aber auch das muss jede(r) für sich selbst prüfen. Es ist wie bei den Fach-oder Hausärzten; da passt auch nicht jeder.
Kommentar von Miro am 05.03.2011
Das alles ist nichts als Chaos, es kommt schon darauf an, dass man sich wohl fühlt.
Selbsthilfe , ja, aber Patienten mit Personalmangel, Hausbaustellen voller Lärm u.ä. zu konfrontieren ( kam in anderen Kliniken immer wieder vor ! ) finde ich schon hammermässig !
Aber nach 32 Jahren Therapieerfahrung war die reine SelbsthilfeKlinik die Chance überhaupt ! Vielleicht ist Dir das nur noch gar nicht so bewusst geworden?
Das 12 Schritte Konzept ist sowas von geduldig, jeder findet sich dort wieder, immer! Wenn er etwas für sich selber tun will ...
Der Therapeut bleibt als solcher vor der Tür !

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Persönlicher Glückstreffer! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Sanna75 berichtet als Patient  13.01.2011

Pro:

Warme Atmosphäre, Rahmen, vielseitige Therapien

Kontra:

Manche Zimmer renovierungsbedürftig, keine Physiotherapie

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war von Februar bis April 2010, insgesamt für zehn Wochen, in der Hochgratklinik.
Ich bin zuvor schon in vielen Kliniken gewesen, aber diese hat mir persönlich mit Abstand am meisten geholfen.
Mir tat die natürliche, warme Atmosphäre gut, in der man eben nicht stetig das Gefühl vermittelt bekam nur krank zu sein.
Die Schwestern und Pfleger habe ich als sehr zugewandt und bemüht erlebt.
Auch von den Therapeuten war ich beeindruckt. Genauer von deren Kompetenz und Einfühlungsvermögen.
Probleme konnten besprochen werden. Ich hatte nie das Gefühl "abgebügelt", oder gar schikaniert zu werden.
Ich habe die Kerngruppen als überschaubar wahrgenommen, nicht überfüllt. Ca. 8 bis 12 Menschen.
Es gab eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten.
Kreative wie auch körpertherapeutische.
Die Zimmer waren in unterschiedlicher Verfassung.
Ich hatte Glück, aber es gab auch Zimmer die eindeutig renovierungsbedürftig waren.
Das Essen war sehr lecker und abwechslungsreich, das Küchenpersonal stets nett.
Sportangebote sind eher mau. Aber die Natur ist wunderschön, und wer sich gerne bewegt hat dort selbstständig genug Möglichkeiten.
Die Begleitung für essgestörte Patienten habe ich ebenfalls als sehr vielseitig und unterstützend erlebt.
Ich kann mir vorstellen, dass für manchen diese Klinik erstmal unheimlich anmuten kann, da sich z.B. viele Patienten umarmen, Nähe viel gelebt wird.
Aber wichtig: Es darf,- aber es muss nicht! Und sexuelle Kontakte sind nicht gestattet.
Es gibt auch therapeutische Familienwochen (toller Familientherapeut), Trauerseminare, etc.
Ich denke hier kann jede/r etwas für sich finden.
Wichtig: Informiert Euch gut über die dortigen Fastenvereinabrungen und überlegt Euch ernsthaft, ob Ihr diese wirklich versuchen möchtet einzuhalten.
Das ist nicht immer einfach,- aber für eine erfolgreiche Behandlung, meiner Meinung nach, unabdingbar!
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Gute Klinik zum falschen Zeitpunkt Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Achim56bay berichtet als Patient  01.12.2010

Pro:

kompetente und sehr bemühte Psychotherapeuten, vielseitiges Angebot, intensive Therapie, sehr gutes Essen

Kontra:

Wetter, Schwerpunkt Bonding, Mumps, Unruhe im Speisesaal

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden (hatte wohl auch etwas Pech bei meinem Aufenthalt) keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden (wenn damit die Psychotherapie gemeint ist) recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden (wenn damit die medizinische Versorgung gemeint ist) keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Es wäre zwar ein Vorteil, nochmals nach Wolfsried zu gehen, da mein Aufenthalt nur knapp drei Jahre zurückliegt. Aber meine Erinnerungen sind insgesamt eher negativ.

Wolfsried war in 25 Jahren (ich bin 54) mein fünfter Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik (rezidivierende Depressionen). Vorher war ich in Schömberg, Rhönklinikum, Bad Grönenbach und St. Irmingard/Prien. Außerdem hatte ich schon etliche ambulante Therapien.

Die TherapeutInnen und PflegerInnen in der Hochgratklinik, mit denen ich es zu tun hatte, waren alle sehr kompetent und bemüht. Es ging sehr menschlich und persönlich zu. Alle sind sehr engagiert und hilfsbereit, vom Klinikgründer über den Chefarzt bis zum Küchenpersonal.

Das Therapieangebot ist sehr vielseitig wenn auch etwas "Bonding"-lastig. Wer da nicht mitmacht, hat Nachteile. Die abendlichen 12-Schritte-Gruppen ergänzen das intensive Angebot. Das Ambiente (z.B. Schwimmbad, Freizeitaktivitäten im Haus) ist bescheiden.

Ich bin kurz vor Weihnachten 2007 angereist und erlebte einen strengen Winter, der das Spazierengehen wegen starker Vereisung der Wege sehr einschränkte. Wer kein Auto hat, kommt aus Wolfsried kaum raus.

Worüber ich echt sauer bin ist die Tatsache, dass eine Patientin mit ihrem an Mumps erkrankten Kind aufgenommen wurde. In der Vollversammlung wurde zwar darauf hingewiesen, aber da das Kind im Speisesaal herumrannte (und sogar auf der Essenstheke saß), steckten sich einige Erwachsene an - inklusive meiner Wenigkeit.

So lag ich eine Woche lang mit starken Schmerzen und hohem Fieber auf dem Zimmer. Um das Essen musste ich mich selber kümmern. Obwohl ich noch nicht gesund war, musste ich auch an den Gruppensitzungen teilnehmen.

Was mich besonders genervt hat war auch die Unruhe im Speisesaal wegen häufiger Durchsagen und sogenannter "Ermutigungsapplause". Auch die strengen Fastenregeln (kein Fernsehen, kein Radio, keine Zeitungen, kein Nikotin und Alkohol) sind nicht jedermanns Sache.

Manchmal war es ein Kampf, seine Anliegen vorbringen zu können. Ich empfand es manchmal als ungerecht, wie die Redezeiten in den Gruppen verteilt waren.

Das Konzept der "Therapeutischen Gemeinschaft und einige "Rituale" kamen mir manchmal albern und weltfremd vor.

5 Kommentare

Kommentar von casriel  am 08.12.2010
Die Mumps-Story ist in der Tat hammerhart. Ich möchte diese hochansteckende Virus-Erkrankung als Erwachsener nicht bekommen, jeder weiß, dass dies sehr schmerzhaft in die unterern Regionen einschlagen und ernste Folgen haben kann.

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Kommentar von Achim56bay  am 09.12.2010
Meines Wissens haben sich mindestens drei Erwachsene angesteckt. Glücklicherweise blieb die Krankheit bei mir ohne gravierende Folgen. Glaube ich zumindest :-)
Kommentar von Achim56bay  am 09.12.2010
Meines Wissens haben sich mindestens drei Erwachsene angesteckt. Glücklicherweise blieb die Krankheit bei mir ohne gravierende Folgen. Glaube ich zumindest :-)
Kommentar von Indi  am 12.12.2010
Hallo casriel,
„jeder weiß“, dass man im Kontakt mit Menschen jederzeit und überall auch in Kontakt mit so genannten Kinderkrankheiten kommen kann, und dass sich Erwachsene auch bei erkrankten anderen Erwachsenen damit anstecken können. Wer also „Gefahr“ liefe, z.B. Mumps als Erwachsener zu bekommen, weil keine natürliche Immunität infolge Erkrankung im Kindesalter da ist, müsste schon als totaler Einsiedler leben statt freiwillig in eine Klinik mit rund einhundert Mitpatienten zu gehen, in der insbesondere Gemeinschaft und Nähe als Wirkprinzip gelten. Oder – wie auch jeder weiß, dass es auch für als Kind nicht erkrankte Erwachsene gegen Mumps jederzeit die Möglichkeit der nachträglichen Immunisierung durch Impfung gibt - diese Schutzimpfung vorher wahrnehmen, statt sich hinterher über den mangelnden "Schutz" durch die Klinik zu beklagen.

„Lieber ein Licht anzünden als die Dunkelheit beklagen“ !

Indi
Kommentar von casriel  am 16.12.2010
Tja...auch wenn es eine Bewertungs-Seite ist, bewerte ich nicht, sondern schreibe die Eindrücke nieder, die solche Infos mit mir machen. In meinem Bundesland ist Mumps meldepflichtig, Erkrankte dürfen Räume der Gemeinschaftseinrichtung nicht betreten, Gemeinschaftsveranstaltungen sowie Küchen, Speiseräume und Gemeinschaftstoiletten sollen durch die Erkrankten nicht besucht werden. Da ich weder die konkrete Situation kenne, kann ich mich zum Handeln oder Unterlassen der Beteiligten nicht äußern. Mein persönlicher Erfolg meines Aufenthaltes...

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Alleingelassen Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
missmel berichtet als Patient  02.11.2010

Pro:

Emotionale Arbeit, engagierte Therapeutin

Kontra:

zuwenig Unterstützung durch Therapeuten, viel zu große Gruppen, Kampf um "Sonderveranstaltungen"

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden (zu wenig "echte" Therapiezeit) keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden (Selbsttherapie kann ich auch zu Hause) keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden (erfuhr sehr spät, dass mein Aufenthalt nicht verlängert wird) keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 2010 für fast zwei Monate in der Klinik. Gruppenkonzept hin oder her - ich habe mich oft sehr alleingelassen gefühlt. Die emotionale Arbeit als Therapie ist sehr wirksam, ihre Wirkung jedoch wird von Therapeuten zuwenig aufgefangen. Der Patientengruppe (therapeutische Gemeinschaft) werden Dinge aufgebürdet, die teilweise aus meiner Sicht in die fachliche Kompetenz eines Therapeuten fallen. Die zu großen Stammgruppen führen zu einem regelrechten Kampf um Aufmerksamkeit - ruhige Patienten gehen da schnell unter und können sich nur schwer den Raum erkämpfen, den sie zum Reden bräuchten. Die Therapeuten geben sich wirklich Mühe, aber wirken teilweise sehr müde und mit den Gruppengrößen überlastet. Sonderveranstaltungen wie Hüttenmarathon oder Familienwoche sind nur für einen Bruchteil der Patienten verfügbar, was zu Neid und Frust unter den Patienten führt. Die Zimmer sind schon ziemlich verlebt (außer die der Privatpatienten, die natürlich auch nicht selbst geputzt werden müssen!). Das Essen ist gut und sehr gesund. Mein Fazit: mir ging es nach der Klinik schlechter als vorher, da auch die Vorbereitung auf die Zeit "draußen" irgendwie fehlt (dafür wäre in den wenigen Wochen auch keine Zeit mehr). Alles in allem muss ich leider sagen - ein ursprünglich großartiges Konzept in einer massiven Identitätskrise.

5 Kommentare

Kommentar von Miro am 08.11.2010
Ich habe hauptsächlich die Angebote genutzt, die mir persönlich die meiste Energie vermittelten, die Meditation ( auch dynam. ), Sport, Gespräche in der ther. Gem., Sauna, Schwimmen, Tanzen, Musik, Trommeln, Wandern, die Berge, Meetings, Hüttenmarathon ( es ginge aber auch ohne, obwohl es wichtig war! ).
Kerngruppen habe ich als ther. Alibiveranstaltung der Klinik empfunden, überflüssig, zermürbend, ein Kampf. Worum? Vielleicht gegen die Erwartungen, den Zeitmangel, den Zeitdruck, die Hoffnung?
Wahrnehmungsschulung also ... ,nicht unwichtig! Ich habe sehr viel über das Leid erfahren und weiß im Nachhinein, wie unendlich schwer es sein muss, allen diesen Menschen und deren Erwartungen gerecht zu werden. Mir wird klar, was meine Panik verursacht hat und ich habe sehr viel Achtung für alle, die dort und woanders nach Hilfe suchen.
Ich glaube auch, dass diese Kliniken, ( ich war in der Adula Kl. ) nur helfen können, wenn wir lernen, uns selber zu helfen, statt Hilfe zu erwarten.
Einschüchterungsversuche können dann im Grunde gar nicht greifen!

Das ist es, was ich denjenigen empfehlen kann, die eine solche Klinik aufsuchen möchten:
alles BEWUSST zu nutzen, was persönlich Kraft und Stärke vermittelt, und statt Beziehungskämpfe oder -kritik an anderen zu üben, lieber den Versuch unternehmen, mit diesen Personen ins Gespräch zu gehen. Besser so, denn meine Vorurteile zu pflegen.
Mein Aufenthalt in der A. brachte mir sehr viel Aufschluss über viele Zusammenhänge, sehr viele.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Und ich würde mich nie mit Medikamenten vollpumpen lassen, wenn ich lernen will, mich leben zu lassen! Und Trauma bedeutet doch, mit Furcht zu leben, mit Unterdrückung!
Statt Manipulation also, die Freiheit nutzen, und gegen den Strom schwimmen.

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Kommentar von Fritz45  am 21.11.2010
Ich war zweimal in der Hochgrat-Klinik.
Das 1. Mal für 8 Wochen in 2009 und das
2. Mal für 7 Wochen in 2010.

Missmel hat Recht! Ich kann diese Ausführungen
in 2010 zu 100% bekräftigen!

Auch der folgende Beitrag von Ouve
ist sehr zutreffend! In 2009 war es noch
anders. Seit 2010 ist diese Klinik m. E. kaputt!

Ich möchte ebenfalls jeden vor einem Aufenthalt
in der Hochgrat-Klinik warnen.

Meiner Meinung nach ist diese Klinik ist
nur noch Schrott! Auch ich habe sie kränker
wieder verlassen, als ich aufgenommen wurde!

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können.
Prima - Missmel ! Prima - Ouve !

Euer Fritz 45
Kommentar von Fritz45  am 21.11.2010
Ja! So war es auch für mich. Prima Uwe, ich hätte die m. E. katastrophalen Zustände in der Hochgrat-Klinik nicht deutlicher und zutreffender ausdrücken können. Ich schließe mich Ihrer Warnung an! Auch ich habe diese Klinik kränker verlassen, als ich aufgenommen wurde. Auch ich möchte jeden vor einem Aufenthalt warnen! - Fritz 45
Kommentar von casriel  am 09.12.2010
Ihr habt beide recht.
Kommentar von casriel  am 09.12.2010
Nachtrag: @ miro und missmel

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Warnung! Hochgrat-Klinik Wolfsried Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Ouve berichtet als Patient  22.10.2010

Pro:

Therapeutische Patientengemeinschaft

Kontra:

Extreme Unterschiede in der Behandlung von privat und gesetzlich Krankenversicherten

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (Keine Hilfe oder Therapie erhalten, grottenschlechte Unterbringung) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden (Ungenügung, ständiger Therapeutenwechsel (5x in 7 Wochen)) sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Ungenügend, keine adäquate med. Behandlung) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (Alle waren nett und höflich.) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Erfahrungsbericht:

Ich möchte jeden Patienten vor der Hochgrat-Klink in Wolfsried, 88167 Stiefenhofen (Allgäu/Bayern), warnen. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass dies meine persönliche Meinung ist.

Die Hochgrat-Klinik fährt zwei völlig getrennte Therapie-Konzepte. Eines für gesetzliche Krankenversicherte (Kassen-Patienten, GKV) und eines für Privatpatienten (privat versicherte, PKV).

Ich war im Sommer 2009 und noch mal im Sommer 2010 in der Klinik. In 2009 wurden GKV- und PKV-Patienten noch weitgehend vergleichbar therapiert. In 2010 hat die Klinik einen neuen Chefarzt erhalten und die Behandlung von GKV-Patienten hat sich dramatisch verschlechtert. Als angestellter Lehrer an einer öffentlichen Schule (GKV-Patient)
habe ich die Unterschiede zu den beamteten Kollegen (PKV-Patienten) aus erster Hand mitbekommen.

Für GKV-Patienten will ich nicht mehr von einer Therapie sprechen, sondern eher von einer Art grottenschlechten Hotelaufenthalt. Die PKV-Patienten hingegen bekamen eine ordentliche und geregelte Therapie mit vielen Zusatzangeboten. Ich war schockiert, als ich die Unterschiede
am eigenen Leib und der eigenen Seele erfahren musste.

Ich habe diese Klinik kränker wieder verlassen als ich zum Zeitpunkt meiner Aufnahme krank war. Mir haben einige Mitarbeiter (hinter vorgehaltener Hand) erzählt, dass sie selbst sehr betroffen wären, vom neuen Kurs der Klinik, dass sie aber nur wenig dagegen machen könnten. Alles Positive für Kassenpatienten liegt einzig im Engagement der Mitarbeiter - wenn sie freiwillig über ihren Job hinaus arbeiten
und
nicht mehr in der Klinik.

Ich finde es schade, dass ich so ein vernichtendes Urteil abgeben muss. Auf einer Notenskale von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) gebe ich mit viel Wohlwollen folgende Noten:

Gesamtnote: 5,0 mangelhaft
Ich warne vor dieser Klinik und rate dringend von einem Aufenthalt ab!

Es gibt folgende Teilnoten:
Unterbringung: 6,0 ungenügend (12 qm für 2 Personen,
sehr verwohntes Zimmer mit unzureichendem Standart)
Einzeltherapie: 5,0 mangelhaft (ständiger Therapeutenwechsel)
Komitee: 5,0 mangelhaft (Arbeit fast nur noch mit Privatpatienten)
Stammgruppe: 5,0 mangelhaft (zu groß, Unruhe, ständiger
Patientenwechsel)

Kommentare

Kommentar von casriel  am 04.11.2010
Hallo Ouve, ich empfehle, sich mal bei wolfsried-community.de einzuloggen und in einem geschützten Raum mal umfassend "loszulegen". Es gibt bestimmt Reaktionen. LG
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Neuanfang Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 juklama berichtet als Patient  21.10.2010

Pro:

Emotionale Arbeit

Kontra:

-

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Die negativen Aussagen über diese Klinik haben mich im Vorfeld stark verunsichert. Umso erleichterter war ich, als ich meinen Aufenthalt dort als völlig anders erlebte: Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht dankbar an meine Zeit dort zurückdenke.
Ich war 7 Wochen lang dort (von Februar-April 2010, wegen burnout) und danach begann für mich ein neues Leben. Das Konzept ist effektiv und durchdacht. Man muss sich "nur" darauf einlassen, Vertrauen haben in den Erfolg und hart arbeiten. Das hört auch nach dem Klinikaufenthalt nicht auf. Eine Therapie mache ich seither nicht mehr, aber Hausaufgaben bekommt man genug mit nach Hause.
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Wer weiß Rat??? Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Stern164 berichtet als Patient  20.09.2010

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo, wer von euch kann mir einen Tip geben...
Ich werde vermutlich Ende November als Patientien mit Depression und Essstörung aufgenommen werden. Da ich allerdings in einer Führungsposition arbeite und genau weiss, wie negativ meine Chefs über diese Krankheiten denken und mir auch noch mein Hausarzt, wie bereits zugesichert hatte, keine Krankmeldung ausstellen kann, bin ich ratlos und am Boden zerstört!!!
Gibt es keine andere Möglichkeit, an eine Krankmeldung ausser von der von der Klinik zu bekommen???
Wenn es durchsickert, dass ich in einer psychosomatischen Klinik bin, bin ich meinen Job dort so gut wie los :-((

3 Kommentare

Kommentar von casriel  am 03.10.2010
Hallo, eine Möglichkeit ist, die Klinik anrufen. Die Menschen in der Verwaltung sind sehr freundlich. Ich persönlich habe das aus dem Krankenstand heraus getan. Mein Hausarzt hat die Krankmeldung verfasst. Vielleicht geht das auch von der Klink aus telefonisch, auch für die Folgebescheinigungen....oder mit ihm verabreden.Ich denke, da gibt es Lösungen...Alles Gute.

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Kommentar von Stern164  am 06.10.2010
Danke für Deine Antwort:-)
Das habe ich bereits getan und sie waren in der Tat sehr freundlich. Leider konnten sie mir nicht helfen und wussten auch keinen Rat. Und mein Arzt meinte nur, er mache sich strafbar, weil wenn ich in stationärer Behandlung sei, könne ich keine Krankmeldungen von ihm bekommen. Schließlich sei die Klinik ja 500 km weit weg:-(
Kommentar von Fugazi  am 19.10.2010
Und wenn du bei deinem Hausarzt als Selbstzahler auftrittst? Die Aussage seinerseits stützt sich ja auf die Tatsache, daß er keine Leistungen bei deiner Krankenkasse abrechnen darf, wenn du stationär irgenwo untergebracht bist. Wenn ihr das aber an der Krankenkasse vorbei regelt, indem du als Selbstzahler auftrittst, also die Kosten für die Erstellung deiner AU selbst begleichst? Frag ihn doch mal...

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Absolut empfehlenswert wenn man sich einlassen kann Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
frankibaer berichtet als Patient  07.08.2010

Pro:

Der intensive Kontakt zu den Mitpatienten

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2000

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Mein erster Aufenthalt (der 2. folgt demnächst) war durchweg positiv. Auch wenn die Fastenvereinbarung sehr streng erscheint, so hat sie doch ihren tieferen Sinn (Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass man gewillt ist, sich auf die Regeln einzulassen). Ich habe hier sehr viel gelernt und vor allem wundervolle Menschen kennengelernt. Die Therapeuten waren immer gesprächsbereit und sehr kompetent. Ich freue mich schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen ;-)
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Die Zeit dort war ein Geschenk für mich! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Kimana berichtet als Patient  30.07.2010

Pro:

Alles gut organisiert

Kontra:

Doch manchmal herrscht auch Wolfsrieder Chaos ;-)

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war von März bis Mai in der Hochgratklinik, und war sehr zufrieden.
Immer wieder Blicke ich gerne auf die Zeit dort zurück.
Ich habe dort soviel gutes erfahren.
Hatte Glück mit meinem Stammgruppentherapeuten
( Bodo), mit dem ich sehr zurfrieden war.
Habe viele nette Menschen dort kennengelernt, mit einigen habe ich heute noch Kontakt.
Habe dort viel gelacht, aber auch geweint.
Und klar gab es auch nicht so schönes, und manchmal wäre ich gerne sofort abgereist. Aber letztendlich war ich 8 Wochen dort. Und ich bin so dankbar für diese Zeit.
Die Therapeutische Gemeinschaft hat mir viel gegeben, und es war immer jemand für mich da, wenn es mir nicht so gut ging.
Auch die meisten der Therapeuten habe ich als sehr gut empfunden.
Die Zimmer sind zwar klein aber hell und sauber. Viele auch mit Balkon, aber nicht alle.
Das essen fand ich sehr, sehr gut.
Ich freue mich schon jetzt auf das Ehemaligentreffen, zu dem ich natürlich hingehen werde.

Etwas noch zu den schlechten Bewertungen der Klinik, die haben mich am Anfang auch sehr verunsichert.
Jedoch kann ich jedem nur empfehlen sich ein eigenes Bild von der Klinik zu machen. Dazu können auch die Besuchertage genutzt werden.
Meine Meinung ist, wer sich nicht einlässt und nicht bereit ist an sich zu arbeiten, und die Verantwortung für sich, sein Verhalten und sein Tun übernehmen will, dem wird die Klinik wahrscheinlich auch nicht gefallen, und dem werden die Therapeuten nicht zusagen.
Es geht wirklich um Veränderung und sich einzulassen.
Denen wird die Klinik gut tun!
Mir hat sie sehr gut getan!!!

Kommentare

Kommentar von casriel  am 02.08.2010
Donnerstag 16.9.10 Verabschiedung der Patienten. Besuchertag. Freitag 17.9.10 ab 19.00 Uhr Beginn des Ehemaligen-Treffens, Samstag 18.10. von 10.00 Uhr bis 11.45 diverse Vorträge, Nachmittagsprogramm bis 24.00 Uhr. Sieh auch Homepage der Klinik.Bei Fragen die dortige Verwaltung anrufen.
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Tamy76 Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 tamy76 berichtet als Patient  25.07.2010

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war dieses mal nur kurz dort ,weil Ihnen meine Zuckerwerte nicht gepasst haben, obwohl sie dort auch Ärzte haben schickten sie mich wieder heim,vorallem aber wußten Sie das mein Zucker nicht gut eingestellt ist und ließen mich trotzdem anreisen über 400km
Ich finde das nur eine bodenlose frechheit wie dort momentan mit den Patienten umgegangen wird. Und finde die Klinik im Moment nicht empfehlenswert.
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Ich kann mich wieder spüren Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Anna-M. berichtet als Patient  07.07.2010

Pro:

Konzept, Betreuung,

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war Patient von April - Juni 2010 und war sehr zufrieden mit dem Konzept der Klinik. Angekommen bin ich mit einer schweren Erschöpfungsdepression, ich habe mich ca. 5 Wochen überhaupt nicht mehr gespürt und konnte mit Hilfe der Therapeuten und der Gemeinschaft wieder zu mir kommen. Ich habe währenddessen auch wieder Lebensfreude gespürt und möchte die Zeit dort nicht missen. Das Schöne dort ist auch der Umgang der Patienten untereinander. So viel Verständnis und Mitgefühl habe ich noch nirgends erfahren können. Ich habe während des Klinikaufenthalts meinen Geburtstag gefeiert, es war wirklich wunderschön so viele Wünsche und Umarmungen zu bekommen. Meine Therapeutin Maike hat mir wirklich sehr geholfen. Auch die anderen Therapeuten - vor allem Barbara mit "Körper und Ausdruck" und der Frauengruppe - haben mir sehr geholfen, wieder zu mir zu finden. Das Essen dort ist echt gut, vor allem weil ich gerne Rohkost und Vollkorn esse. Die Zimmer sind schön und sauber und es ist keine Belastung, die Zimmer selbst sauber zu halten. Die Umgebung hilft auf jeden Fall auch, sich zu erholen und abzuschalten. Es ist keine Zauberei dort, sondern ein Anstoss wieder auf den rechten Weg zu finden. Ich persönlich kann den Aufenthalt dort jedem empfehlen - man muss sich jedoch auf das Konzept einlassen - sonst funktioniert es nicht. Ein Versuch ist es dort wert, oder?

Kommentare

Kommentar von casriel  am 24.07.2010
Finde ich auch. Deshalb treibt es mich nach sechs Jahren wieder mal zum Ehemaligen - Treffen im September.
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Empfehlenswerte Klinik? Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Diefarbeblau berichtet nicht als Patient, sondern als sonstig Betroffener  30.06.2010

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden (noch nicht Patient) recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden (noch nicht Patient) recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden (noch nicht Patient) recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (noch nicht Patient) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

xxxx

Erfahrungsbericht:

Nachdem ich die vielen unzufriedenen Bewertungen hier angesehen habe, würden mich Berichte von Patienten interessieren, die gute Erfahrungen gemacht haben. Gibt´s die aus jüngster Zeit? Ich überlege einen Aufenthalt als Patient. Gerne auch unter: diefarbeblau[at]web.de. Danke! P.S. Ich kenne mich im Bereich Psychotherapie gut aus.

3 Kommentare

Kommentar von Doris.K.  am 30.06.2010
Hallo es ist schade, dass einem immer nur die negativen Berichte sofort ins Auge und in die Gedanken springen. Ich kann nur positives berichten und nach wie vor diese Klinik empfehlen.

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Kommentar von casriel  am 03.07.2010
Hallo, wenn es möglich ist, mach Dir selbst ein Bild. Donnerstags ist Besuchertag und Verabschiedung der Patienten. Mit der Verwaltung und mit den Ärzten sprechen ist möglich. Termin vereinbaren. Einfach über die Web-Seite Kontakt aufnehmen oder anrufen. Es gibt auch noch die Seite der Ehemaligen: www.wolfsried-community.de Ich wünsche Dir einen guten Weg.
Kommentar von casriel  am 03.07.2010
Weitere ausführliche Info - Möglichkeiten gibt es über: www.forum.zwoelf-schritte.de

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Nur für wenige geeignet Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Hightention berichtet als Patient  11.06.2010

Pro:

viele liebe Schwestern

Kontra:

inkompetente Therapeuten und Ärzte

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden (Hatte noch Glück und eine gute Therapeutin) keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden (Nur von zwei Therapeutinnen) recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (völlig unkompetente Ärztin) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Die Schwestern waren größten Teils sehr liebe Menschen und sehr bemüht um alle, aber die meisten Therapeuten und besonders die Ärztin haben von dem Fach keine Ahnung. Völlig inkompetent.
Nich zu empfehlen für alle suizid gefährdeten, für sehr stark depressive Menschen und nicht für Menschen, die zuvor noch nie solch engen und intensiven Kontakt zu andern Menschen haben und nach der Klinik völlig alleine gelassen werden.
Ausserdem ist es unmöglich, das das Rauchen den Patienten untersagt ist, die Angestellten und besonders diese Ärztin aber dann in der Öffentlichkeit rauchen. Dort, wo sich auch verstärkt Patienten aufhalten.

10 Kommentare

Kommentar von Hightention  am 11.06.2010
Zusatz: Meine Mitbewohnerin hatte schwere Depressionen, lag teilweise nur im Bett. Ihre Therapeutin hat sich nicht einmal um sie gekümmert(Im gesammten Aufenthalt nicht- 8 Wochen).Anderen ging es genauso. Schwere Fälle, insgesamt bei 5 Patienten, haben sie nicht geholfen. 2 rausgeworfen-war einfacher.Eine versuchte dann zuhause selbstmord zu begehen,bzw. so um Hilfe zu schreien.Hat es zum Glück nicht durchgezogen. Leichte und mittelschwere Fälle dürften die höchstens nur behandeln.

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Kommentar von Hightention  am 11.06.2010
Eins muss ich aber noch sagen. Die Schwestern waren, bis auf zwei, super tolle liebe Menschen. Wenn die nicht gewesen wären und auch zwei ganz liebe Therapeutinnen, könnte ich nichts positives zu dieser Klinik sagen. Dennen danke ich von ganzem Herzen. Sie geben den Patienten sehr viel, einen respektvollen und liebevollen Umgang, was sehr viel half. Sie werde ich nie vergessen. Leider sollten aber die Therapeuten und Ärzte die wichtigsten Menschen in einer Klinik sein und den verzweifelten Menschen helfen können, was sie nicht können.
Kommentar von casriel  am 22.06.2010
"Schwestern" in der Hochgrat-Klinik?? Muss sich wohl um ein anderes Haus handeln. Ob jemand dort hin passt, sollte m.E. vorher abgeklärt werden. Und nach Hause fahren konnten während meines Aufenthaltes auch zwei Personen. Wer dort heimlich weitersäuft oder sexuelle Zweierbeziehungen knüpft muss halt die Folgen tragen.
Kommentar von Schilu  am 02.07.2010
Bitte lass mal die Kirche im Dorf!
Diese Infamitäten sind unverschämt und aus der Luft gegriffen. Eine amouröse Zweierbeziehung heißt noch lange nicht eine sexuelle Zweierbeziehung. Da scheint deine Fantasie mit dir durch zugehen Cassriel!
Was heißt hier saufen. Ich glaube nicht, dass es sich bei dem zu Unrecht Beschuldigten – der der Klink als Sündenbock dient - um einen katholischen Priester handelt, der unter Zölibat-Gebot steht.
Jeder Mensch sollte selber seine Grenzen kennen und braucht sicherlich keinen moralischen Besserwisser.
Das hier ist nur noch pures Mobbing und Rufmord, widerlich und unfair. Die Wahrheit reist um die halbe Welt bevor sie in die Schuhe kommt.
Kommentar von casriel  am 03.07.2010
Wer in diese Klinik geht, sollte wissen, dass er oder sie über die gesamte Aufenthaltsdauer nüchtern zu bleiben hat. Die sogenannten Fastenvereinbarungen eben. Fasten von Rauchen, Alkohol, Drogen, Fernsehen, Zeitungen und von sogenannten "amourösen Zweierbeziehungen" insbesondere von Schleimhautkontakten mit anderen Menschen. Sinn der Angelegenheit ist es,zu sich zu kommen, sich auf die eigenen Dinge zu konzentrieren , sich nicht emotional weg zu machen und mit Drogenkonsum andere nicht zu gefährden, die auf dem Weg der Genesung sind.Wer das nicht will, kann für sich einen anderen Weg suchen.
Kommentar von Schilu  am 05.07.2010
Cassriel!
Du scheinst mir sehr stark auf das Sexuelle - Schleimhautkontakt - fixiert zu sein. Bei einer neurotischen Ablehnung und Verdammung alles Spontanen und Lebendigen ist auch nicht weiter verwunderlich. Mit " amourös" kannst du anscheinend wenig anfangen. Hier eine wortwörtliche Wiedergabe aus online-Lexikon: Lehnwort aus dem Französischen amoureux "verliebt".
Kommentar von casriel  am 05.07.2010
Danke für die Diagnose, die ich bei Ihnen lasse. Ich gebe lediglich Auszüge aus der Hausordnung der Klinik wieder.Wem diese nicht zusagt, kann sich gerne woanders umsehen. Ich beende damit dieses Thema.
Kommentar von manitou  am 10.07.2010
re. casriel
Habe heute mal recht intensiv in den Foren der Kliniken des Herrenalber Modells rumgesurft und werde den Verdacht nicht los, dass es sich bei "Casriel" um einen Mitarbeiter der Adula- oder Hochgrat Klinik handelt. Casriel chattet schon seit langem auf den Seiten der Kliniken umher. Auch sind die Kommentare fachlich qualifiziert.

Das Pseudonym Casriel hängt ja auch eng mit der Klinik zusammen. Schliesslich spielt der US-Psychiater Dan Casriel ja eine bedeutende Rolle im Herrenalber Therapiekonzept.
Kommentar von casriel  am 14.07.2010
...."leider daneben getippt" sagte einst Rumpelstilzchen zur Müllerstochter...bin unabängiger, frei schaffender Mensch und erlaube mir Meinungen. Viel Spaß beim suchen...
Kommentar von hajueschu  am 27.09.2010
In allen 12-Schritte Kliniken gehört es zu dem obersten Gebot, während der Dauer des Klinikaufenthaltes suchtmittel abstinent zu leben. Das ist weder Mobbing noch böse Schikane, die Gäste sollen während der gesamten Therapie ihre bislang benutzten "Krücken (Suchtmittel)"
beiseite lassen und authentisch sein.

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Schweigepflichtverletzung--Schlechte Therapeuten Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Guenter123 berichtet als Patient  23.05.2010

Pro:

Nichts

Kontra:

Patientenrechte missachtet -- Abzockerei im Gesundheitswesen

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen dort und habe nur schlechtes (bis auf das Essen) erlebt. Meine Therapeutin war nach dem Erstgespräch derart hilflos, dass sie nach 2 Tagen darum bat, bei meiner früheren Therapeutin in der Stadt H. und bei meiner Ehefrau Auskunft holen zu dürfen, denn sie sehe bei mir nicht klar. Auf die Idee, mit mir ein zweites oder drittes Einzelgespräch zu vereinbaren, kam sie nicht. So schwach schätzte sie ihr eigenes Urteilsvermögen ein. Auch kam sie nicht auf die Idee, ein Gespräch zwischen mir und ihren sicherlich auch sehr kompetenten TherapeutenInnen und SupervisorenInnen in der Hochgrat Klinik zu vereinbaren (ich kam leider auch nicht auf die Idee).

Ich hatte ein Geheimnis. Dieses plauderte sie bei ihren TherapeutenkollegenInnen aus. Die KollegenInnen machten dies nachher ohne mein Einverständnis öffentlich in Gruppensitzungen und stellten mich an den Pranger. Das klang derart schlimm, dass ich zitterte und Mitgäste mir später sagten, das hätten Sie sich nicht gefallen lassen und Sie wären sofort abgereist. Die Weitertragung meines Geheimnisses an „Mitgäste“ und „TherapeutenkollenInnen“ stellt eindeutig eine Verletzung der Schweigepflicht dar, denn ich wurde vorher nicht aufgeklärt, dass dies übliche Praxis sei.

Also mit Einhalten der Schweigeflicht wird in der Klinik nicht ernst gemacht. Das zeigt auch folgendes Beispiel: Eine Frau kaufte einen Tag vor dem Abreisetag eine Flasche Likör im Supermarkt und wurde dabei von der oben genannten Therapeutin beobachtet. Sie sagte es Ihrem Kollegen. Während des Mittagessens stand dieser Arzt auf und verkündete allen Anwesenden das „Vergehen“ mit lauter Stimme und gab seiner großen Enttäuschung Ausdruck, dass die Gästin die Therapie nicht durchgehalten habe.

Ich habe mich damals bei der Bayerischen Psychotherapeutenkammer und bei Dr. Reisach, dem Geschäftsführer der Klinik, schriftlich beschwert.

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Kommentar von Guenter123  am 23.05.2010
Abzocke, weil ca 20 Therapeuten von den Krankenkassen relativ hoch bezahlt werden, und keiner Zeit hatte, mit mir, der ich 24 Stunden am Tag anwesend war, zu reden.

Ich kann nur jedem raten, alle als Behandlungsfehler subjektiv eingeschätzten Tatsachen unbedingt der Bayerischen Psychotherapeutenkammer mit Namen des TherapeutenIn zu melden. Nur so wird die Dunkelziffer von Behandlungsfehlern publik und allmählich keine Dunkelziffer mehr. Der Patient hat Rechte, auch kann er Beschwerden bei der Bundesbeauftragten für Patientenrechte bei der Bundesregierung vorbringen.

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Kommentar von casriel  am 24.06.2010
Wer in der Klinik säuft, fliegt raus. Völlig normal.Der Aufenthalt war umsonst. Offensichtlich war die Patientin noch nicht weit genug unten.
Kommentar von hajueschu  am 27.09.2010
Die Gäste verpflichten sich während der Therapie suchtmittelfrei zu leben. Zu den Suchtmitteln gehört bekanntlich auch Alkohol!

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Ja oder Nein..... ? Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Tom27 berichtet nicht als Patient, sondern als sonstig Betroffener  06.05.2010

Pro:

Therapeutische Gemeinschaft

Kontra:

dei zeit danach ????

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2010 ?

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo ich bin zurzeit noch am überlegen ob diese Klinik das richtige für mich ist.
Ich mache seit ca. 2 Jahren eine Ambulante Gesprächstherapie(wegen leichter Persönlichkeitsstörungen,Ängsten, und ich denke das ich auch ein Trauma habe da mein Vater verstarb als ich 11war) und ich komme zur zeit irgendwie nicht richtig weiter. Deshalb hat mir mein Therapeut empfohlen eine stationäre Therapie in einer Klinik zu machen die das 12 Schritte Programm anbietet.
Ich war im April an einem Besuchertag bei einer Patienten Verabschiedung in der Hochgrat-Klinik dabei.
Das war für mich sehr beeindruckend es waren ca. 50 oder mehr Patienten im Raum vorne saßen etwa 10 Patienten die verabschiedeten wurden. Jeder von denn 10 erzählte seine persönlich Geschichte und wie gut ihm diese Klinik getan hat.
Es lag die ganze zeit eine unwahrscheinlich herzliche und annehmende Energie im Raum die mich anfangs sehr überforderte und ich schon nach draußen rennen wollte weil ich das Gefühl hatte ich halte das nicht aus und breche gleich zusammen und Heule.
Habe aber dann doch bis zum Ende durchgehalten.:-) ich denke das war ein kleiner vor Geschmack darauf was dort mit einem geschehen kann. (Anfang kam es mir auch ein wenig Sekten massig vor)Aber ich denke es ist genau das was ich brauche.
Als ich am Abend wieder nach hause fuhr ging es mir richtig gut.
Ich hatte aber dann 2 Tage nach dem Besuchertag das Gefühl ich falle in ein großes Loch.Ich war sehr verunsichert und hatte das Gefühl ich komme mit meiner „alten“ Umgebung nicht mehr zurecht das war echt hart.( Und ich war nur ca. 5 h dort. Wie wird es sein wenn ich 6 oder 8 Wochen dort bin?)
Deshalb habe ich zur zeit eigentlich mehr angst vor der zeit nach der Klinik als dort hinzufahren.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? ( Ich weiß das ich später noch weiter zu meinem Therapeuten gehen werde um das alles auf zuarbeiten ). Trotzdem denke ich das es nicht einfach wird.
Je mehr ich mir hier durchlese um so unsichere werde ich ob es das richtige ist für mich wenn ich lese das Bonding an manchen tagen von 9-15 Uhr ist und das nur in großen Gruppen, bin ich nicht mehr so begeistert.
Wie gut sind die Therapeuten die zurzeit dort arbeiten?

2 Kommentare

Kommentar von Doris.K.  am 07.05.2010
Hallo Tom, wenn du möchtest kannst Du unter christine.w@email.de mit mir Kontakt aufnehmen und ich schreibe Dir dann von meinen Erfahrungen die ich mit der Klinik und dem Konzept gemacht habe.

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Kommentar von Nikoletta  am 14.09.2010
Hallo Tom27,
ich bin am 01.09 von der Adula Klinik nach Hause gekommen. Dort ist das gleiche Prinzip wie in der Hochgrat Klinik.
Ich habe von dort viel Kraft mitgenommen. Zuhause angekommen habe ich mich zuerst etwas verloren gefühlt, habe aber gemerkt das dies an mir selbst liegt. Mir fehlten die tiefen Gespräche und die spürbare Liebe die in dieser Klinik geherrscht hat, obwohl mich meine Familie sehr freudig empfangen hat.
Das was ich dort alles über mich erfahren und lernen durfte ist etwas ganz wichtiges.
Jetzt sitze ich täglich einige Zeit am Computer und tausche mich mit alten Adulanern aus. Ich führe die Gespräche jetzt quasi per EMail.
Ich gehe hier jetzt auch weiterhin zu einem EA Meeting.

Wichtig ist erstmal für Deine Zeit in der Klinik wirklich bereit zu sein Dich auf dieses Konzept einzulassen, dann wird Dir dort auch geholfen.
Hinterher sind die Kontakte die Du erhälst wichtig und die verschiedenen Selbshilfegruppen.
Ich wünsche Dir eine heilsame Zeit in der Klinik und für hinterher mach Dir keine Sorgen, die höhere Macht wird Dir helfen.
Gute 24 Stunden
Nikoletta

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Hilfreich damals Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
jacob59 berichtet als Patient  30.04.2010

Pro:

therapie

Kontra:

keine massagen

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 10 Wochen in der Hochgrat Klinik , habe sehr viel über mich erfahren. Hatte am Anfang sehr große Probleme Mit den Fastenvereinbarungen(Rauchen) und erst vielspäter erfahren das die Vereinbarungen von so vielen nicht eingehalten wurden. Jetzt auf der Suche nach einer Klinik für meine Freundin ist mir auf Hochgrat Seite aufgefallen , das Jürgen Groll nicht mehr Chefarzt ist. Weiß jemand , was sich dadurch in der Klinik verändert hat ?
In meiner Zeit dort waren die Therapeuten, das Bonding , das Essen einfach alles sehr hilfreich für mich . Ich würde allerdings selbst nicht mehr dorthin wollen , ich würde heute für mich eine andere Therapie vorziehen.
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Ich werde mich schon kennenlernen !! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Marie09 berichtet als Patient  24.04.2010

Pro:

bestes Klinikkonzept, das ich kenne, seehr gutes Essen...

Kontra:

...Magen zu klein

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (Ich würde wieder hingehen.) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden (mit Otto(?), dem Pfleger, kam ich nicht so gut klar - da lässt sich bestimmt was ändern - bei mir - ich arbeite dran...) recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden (manchmal wenig Zeit um Eindrücke zu verdauen) beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Also, Zimmer zweckmäßig. Ich hätte auch gern einen eigenen Safe gehabt. Hab mich mit meinen Zimmerpartnerinen immer gut arrangieren können. Kann aber auch mal schief gehen - hängt ja nicht nur von mir ab - und bei Geld hört bekanntlich häufig die Freundschaft auf...

Ich war auf die leider sehr wenigen Fahrräder angewiesen, weil ich kein Autobesitzer bin. Vielleicht sind's ja schon mehr geworden - mehr Fahrräder.

Ich bin auf dieses Therapiekonzept aufmerksam geworden durch das Buch "Von mir aus nennt es Wahnsinn - Protokoll einer Heilung" von Jackie Lair und W.H.Lechler. Obwohl ich wusste, was mich erwartet, war für mich die besondere Art des Klinikaufenthalts am Anfang stark gewöhnungsbedüftig.

Nirgendwo anders habe ich so viel über mich selbst und über echte Nähe gelernt. Ich bin selbstbewusster geworden und kann viel besser für mich sorgen. Mein inneres und damit auch äußeres Konfliktmanagement hat sich verbessert.

Ich wünsche mir sehr, dass die therapeutischen Vereinbarungen bestehen bleiben, damit das einmalige und hohe Niveau der Therapie erhalten bleibt.

Ob ich die Klinik empfehlen kann? JAAA ! Unbedingt. Ich wollte selbst dort hin und ich würde sie wieder wählen.

Da ich Tumorpatient bin und weiß, wie schnell sich durch die Aufarbeitung von emotionalem Zündstoff Beschwerden, wie Schmerzen, erstmal verstärken können, bevor eine Besserung des Gesamtzustandes eintritt, habe ich für mich entschieden, parallel zur Therapie dort leicht anwendbare Akupressur- und Trauma-Techniken, wie EFT und EMDR mit zu verwenden.

Leider gibt es dort keinerlei Angebot in dieser Richtung. Ich kann mir gut vorstellen, das wenn der Patient erkannt hat, dass nicht sein doofer Zimmernachbar das Problem ist, sondern z.B. ein bestimmtes Ereignis aus längst vergangenen Zeiten und er herausgefunden hat, welches Gefühl daran gekoppelt ist, EMDR und Co. hilfreiche Hilfen sein können, um zu erreichen, dass ein Patient schneller zu seiner Mittte findet.

Ich verstehe aber auch den Sinn des Konzepts, nämlich dass wir wieder lernen, etwas zu fühlen, das in Worte fassen können und neue Wege ausprobieren. Darum würde ich das mit EMDR und Co. nicht generell so machen. Nur in besonderen Situationen.

Es war das Beste, was mir in Sachen Seelenheilanstalt begegnet ist.
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Danke Wolfsried! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Dorothee26 berichtet als Patient  07.04.2010

Pro:

Therapiekonzept und Umsetzung

Kontra:

Organisation der Termine manchmal chaotisch

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war Januar und Februar 2010 in Wolfsried. Habe dort sehr wichtige Erkenntnisse gewonnen und weiterbringende Erfahrungen gemacht. Das Konzept ist super, die Therapeuten fast ausnahmlos hervorragend, engagiert und menschlich annehmend. Die Pfleger und Pflegerinnen sind größtenteils auch im therapeutischen sehr erfahren und betreuen einen liebevoll in großen und kleinen Kriesen. Die Athmosphäre in der Klinik insgesamt, das Personal in Hauswirtschaft und Küche, alles ist total offen und freundlich und fürsorglich. Man fühlt sich einfach rundum gut aufgehoben.
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Was besseres konnte mir nicht passieren!!!! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Kiralia berichtet als Patient  27.03.2010

Pro:

Essen, Zimmer, Therapeuten, Pflege...

Kontra:

medizinische Versorgung

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009/2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war zur Jahreswende 2009/2010 in Wolfsried. Für mich war es das beste, was mir passieren konnte. 11 Wochen war ich da und das, wo ich am Anfang dachte, nach spätestens 6 Wochen bin ich zuhause. Ich habe wirklich fast nur positive Erfahrungen in der Klinik gesammelt. Die Pflege war immer für mich da, wenn ich es brauchte, in der Essstruktur bekam ich die Unterstützung, die nötig war, um mein Essverhalten zu verbessern, die Therapeuten haben zugehört und sich informiert, wenn Wechsel stattfanden. Und davon hatte ich einige, da meine Therapeutin im Urlaub war und ihre Vertretung krank gewesen ist. Und obwohl ich so in der Zeit 6 verschiedene Therapeuten hatte, hatte ich nicht das Gefühl, alleine dazustehen, im Großen und Ganzen waren die Vertretungen wirklich gut informiert, bzw konnten sich schnell einfinden. Und auch auf Kritik haben sie alle gut reagiert.
In der therapeutischen Gemeinschaft habe ich mich sehr wohl gefühlt.
Die Fastenvereinbarungen waren für mich genau richtig. Klar habe ich mitbekommen, dass sich nicht alle daran halten, aber ich bin bei mir geblieben und konnte das daher im Großen und Ganzen von mir fernhalten.
Das 12 Schritte Konzept kannte ich bereits vorher und für mich ist es genau das gewesen, was ich brauchte.
Ich hatte nicht das Gefühl einer Gehirnwäsche oder ähnlichem, im Gegenteil, ich hatte immer das Gefühl, dass ich selber entscheide, was ich mitmache und was nicht.
Einzig die medizinische Versorgung war nicht so dolle, ich hatte das Gefühl, dass ich selber meine Diagnosen stellen musste und sagen musste, was ich brauche. Schade, denn das ist ein dicker Minuspunkt, wenn auch der einzige.
Insgesamt kann ich die Klinik nur weiterempfehlen.
In diesem Sinne:
Gute 24 Stunden!!!
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12-Schritte Kliniken sind top Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
RolloDW berichtet als Patient  16.03.2010

Pro:

12 Schritte, Komitee

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

das Beste, was mir je passiert ist..
10 Wochen auftanken, hinspüren, aufarbeiten!
-immer wieder in Kontakt gehen mit dieser Therapeutischen Gemeinschaft oder einzelnen und abends die Gruppen!!
!!best ever!!
danke, diese Klinik und die Menschen ha´ben mein Leben verändert, bzw ich durfte die gelegenheit dort nutzen!
-so wichtig für die Menschen, denn wo sonst könnte man sich so gut öffen und an sich arbeiten wie dort.
danke nochmals, ich empfehl das Konzept weiter!
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Rundum.... Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 eindrittel berichtet als Patient  11.03.2010

Pro:

Therapeuten

Kontra:

manches Pflegepersonal

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

09/10

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Da ich die Erfahrungsberichte als Entscheidungshilfe für potentielle Patienten sehe, werde ich versuchen meine Erfahrungen mit der Klinik (und vor allem die Sorgen, die mich vor dem Klinikbesuch bewegt haben) so genau wie möglich zu beschreiben. Also los..... :-)
Ganz wichtig: informiert euch so gut es geht im Voraus! Die Klinik arbeitet nach einem ganz besonderen Konzept, welches bei Nicht-Wissen die "Ankommen-Phase" unnötig in die Länge ziehen kann (ja, ich spreche hier aus Erfahrung ;-)). 1. macht euch mit den Fastenvereinbarungen vertraut (aber lasst euch nicht davon abschrecken!) 2. macht euch bewusst, dass dies eine Klinik ist, die ihren Schwerpunkt auf die Gemeinschaft legt (was viele tolle Vorteile hat, aber nun auch heißt: viele Leute, die viel kuscheln....was am Anreisetag leichte Verwirrung hervorrufen kann :-))
Wenn ihr dann da seid....traut euch genau das zu sagen, was ihr denkt! Denn die Therapeuten sind einfach unglaublich toll. Ich habe selten mit Therapeuten gearbeitet, die so effizient und effektiv mit mir gearbeitet haben. Und jederzeit ein offenes Ohr für meine "Kritik" (zuerst nur Ängste, danach wirklicher Dialog über meine Ansichten) an der Klinik, dem Konzept und ihnen selber hatten. Sie nehmen jeden Patienten wirklich absolut ernst, sehen die Nöte und "erlauben" jedes Hinterfragen.

So, was ich noch wichtig finde:
- das Essen ist wirklich überwältigend gut.
- die Klinik als Gebäude sauber und schön, auch wenn es leider keinen richtigen Aufenthaltsraum gibt und es sich im Foyer (was aber nicht wirklich gemütlich - im Sinne eines Aufenthaltsraums - ist), Kaminzimmer, Speisesaal..."verläuft"
- das Therapieangebot ist sehr breit gefächert und auf viele verschiedene Störungen angepasst und keiner muss Therapieformen besuchen, die nicht gewollt sind (Bonding z.B.)

Ich denke es gibt noch ganz viele Dinge zu sagen, hoffe aber hiermit wenigstens einen Teil abgedeckt zu haben.

Wünsche jedem der nach Wolfsried geht, dass der Aufenthalt die Türen öffnet, die sich für mich geöffnet haben!

Und uns allen wünsche ich:
Gute 24h!

3 Kommentare

Kommentar von naruna6  am 19.03.2010
Bei meinem Aufenthalt war Kritik an der Klinik, am System, an den Therapeuten nicht erwünscht und auch nicht zugelassen. Man wurde richtig "niedergebügelt", man wollte es nicht "hören" und sich auch gar nicht darauf einlassen.

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Kommentar von Klaus57  am 25.04.2010
Ich war im Sommer 2008 in der Klinik. Leider nur 6 Wochen. Während dieser Zeit habe ich im Komitee auch mal den Chefarzt konfrontiert. Er gab dann in der Runde auch seinen Fehler zu, offen und ehrlich. Und für mich war dann die Begegnung mit ihm in der darauffolgenden Zeit auch weiterhin gut und herzlich.
Die Therapeuten dort sind offen und lernfähig, so viel habe ich jedenfalls dort erfahren.
Kommentar von missmel  am 20.11.2010
Da muss ich mich naruna leider anschließen - egal, wohin ich mit meinen Bedenken und Zweifeln ging, es hieß überall "das gehört hier nicht hin". Und manche Patienten reagierten ganz furchtbar feindselig, weil ich ihre "goldene Kuh" ankratzte... Aber was will man machen - bei 25 Minuten Einzelgespräch die Woche kriegt das halt zwangsläufig jemand mit!

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Super Tolle Klinik Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Sven1761 berichtet als Patient  11.03.2010

Pro:

Umfeld(Ärzte u.Pflegekräfte)

Kontra:

Umbaumassnahmen während meines Aufenthaltes

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Hallo,

mein Name ist Sven,und auch ich bin ein Ehemaliger der Hochgrat-Klinik.Dies ist nun schon 2 Jahre her,und ich habe mich dank der tollen Fürsorge dort super entwickelt.Alles fing schon bei der Aufnahme an.man wurde sehr herzlich begrüsst,und alle duzen sich dort,egal ob Arzt oder Pflegekräfte.Essen,Zimmer und die Angebote dort sind super klasse.Dort kann man richtig toll zu sich selber finden.Fazit:
Essen:1
Zimmer:1
Personal und Ärzte:1++
Diese Klinik ist nur zu Empfehlen........Gute 24 Stunden an alle....euer sven

Kommentare

Kommentar von Klaus57  am 25.04.2010
Hi Sven, alter Freund ! Ich kann das bestätigen was du schreibst, wir haben es ja gemeinsam erlebt. Den Umbau habe ich glücklicherweise nicht mehr erlebt, ich fuhr da gerade wieder nach Hause. Aber die Menschen dort haben mir im Sommer 2008 so viel gegeben ! Die Therapeuten waren ausnahmslos klasse und selbst die Küchenangestellten waren nett und herzlich !
Man(n) oder Frau kann sich meiner Meinung nach dort nur wohl fühlen und viel über sich lernen. Wenn man(n) oder Frau dazu bereit ist, versteht sich !
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erst geschockt, dann wollt ich garnicht mehr nach hause....=) Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Dannie25 berichtet als Patient  01.03.2010

Pro:

super umgebung und tolle gemeinschaft!

Kontra:

viele regeln, die man auch nicht immer einhält.... =) aber bloss nicht erwischen lassen!!!

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

ich bin eigentlich sehr zufrieden mit der klinik.
an meinem ersten tag war ich total geschockt und wollte unbedingt wieder nach hause und hätte alles dafür getan. ich dachte, ich wäre in eine sekte geraten! =)

aber es dauerte nur wenige tage, bis ich mich echt gut zurecht gefunden hatte, offen wurde und dank der mitpatienten und dieser echt super gemeinschaft viel anschluss und gute gespräche gefunden hatte.

natürlich ist nicht alles ein "zuckerschlecken", aber man ist j schliesslich nicht zum vergnügen dort ;)
trotzdem hatten wir wahnsinnig viel spass und ich hab sehr viel über mich und andere lernen können.
Seit ich wieder "draussen" bin, hat sich mein leben grundlegend verändert und es geht, trotz vieler rückfälle, stetig nach oben!

am ende hat es mir so sehr gefallen, dass ich garnicht mehr weg wollte. hätte mir das jemand am ersten tag erzählt, dass ich nur unter tränen nach hause fahren würde, hätte ich das wohl niemals geblaubt!
also, für mich hat es sich gelohnt und würde es wieder tun....
nur brauch ich es (leider) nicht mehr ;)
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Froh wieder zuhause zu sein Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Julia12 berichtet als Patient  25.02.2010

Pro:

Traumhafter Sonnenaufgang

Kontra:

Hetze und Jagd nach Heilung und Therapie

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2010

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Anfang Februar kam ich wegen Burn-Out-Erscheinungen nach Wolfsried. Nicht mal drei Wochen hielt ich es dort aus. Ich rief meinen Mann an und war froh, als er mich abholte. Ich bin ganz sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Eins habe ich aus dieser Erfahrung gelernt: Ich brauche nur noch Ruhe und Entspannung und will das Leben mit meinem Mann genießen. So einen Stress und Quatsch brauche ich nicht noch mal.

Kommentare

Kommentar von Sven1761  am 11.03.2010
Hallo Julia12,

ich denke man muss sich seinen Ängsten stellen,und auch darauf Basiert die Behandlung in Wolfsried.Ich war dort fast 4 monate(nach 3 Suiziedversuchen und 3 Psychatrieaufenthalten).Auch mir viel es schwer Anfangs dort...aber ich habe durchgehalten.Wünsche dir trotzdem alles alles gute für deinen Heilungsprozess.
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Das Konzept annehmen, sich annehmen. Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Klauss berichtet als Patient  22.02.2010

Pro:

Herzliche, kompetente Therapeuten

Kontra:

Manchmal zu wenig Nachtisch

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Es war eine klasse Zeit in Wolfsried für mich ! Schon nach wenigen Tagen wusste ich, das ich da gar nicht mehr weg will ! Das reale Leben ist eben anders als die therapeutische Gemeinschaft.
Während meines 6 wöchigen Aufenthaltes in der Klinik lernte ich jede Menge über mich kennen. Über meine Co-Abhängigkeit vor allem. Und das hat mir auch in den Wochen danach enorm viel gebracht.
Ich hatte mich entschlossen mich voll auf das Konzept einzulassen. Diejenigen, die dort zweifelten, verließen die Klinik in der Regel unzufrieden, auch mal nach ein paar Tagen, Wochen.
Natürlich hatte ich auch Begegnungen der dritten Art, will sagen: Stress mit Mitpatienten. Aber gerade das hat mich weitergebracht. Im Komitee konnte ich mich dem stellen. Und auch größter Ärger wurde hier in der Regel erledigt !
Ich denke gerne an die Zeit im Sommer 2008 zurück. Hier in der Hochgrat-Klinik habe ich das Rüstzeug bekommen für mein Leben im Alltag. Zudem hatte ich das große Glück mit Jens einen hervorragenden, einfühlsamen Therapeuten zu bekommen, der mir sehr weitergeholfen hat.
Meine Meinung: Wer eh schon alles besser weiß, braucht die Klinik nicht. Wer meint, dass er (sie) dort "repariert" wird, ohne eigenes Zutun, sollte lieber nach Ibiza in Urlaub fliegen.
Wer bereit ist sich schonungslos dem Konzept der Klinik unterzuordnen, der wird was erleben ! Nämlich sich !

2 Kommentare

Kommentar von Uhu54  am 01.04.2010
Da hast Du ja wohl nicht gut für Dich gesorgt, ne (in puncto Nachtisch, meine ich, kicher)

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Kommentar von Klaus57  am 25.04.2010
Ich habe mir schon meine Nachtische geholt. Allerdings immer nur einen. Mehr hätte ich den anderen Menschen dort gegenüber einfach für nicht fair gehalten.

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Gut Aufgefangen in der Gemeinschaft Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Waldelfe90 berichtet als Patient  04.02.2010

Pro:

Die Bereitschaft anderer, dich zu unterstützen

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik ist die Therapeutische Gemeinschaft wichtigste Plattform für die Genesung. Durch die Reaktionen der Mitmenschen auf mein Verhalten kann ich als Patient mich besser kennenlernen und Lösungsansätze für schädliches Verhalten finden. Die Klinik ist sehr modern und hell und bietet durch die Fastenvereinbarungen einen geschützten Rahmen, um sich selber viel näher zu kommen.
Das Essen ist der Hammer, da nach Dr. Max Otto Bruker, d.h. zuckerfrei und frisch zubereitet, gekocht wird. Es fällt nach einiger Zeit sehr leicht, ganz auf Zucker zu verzichten. Eine gute Basis für das spätere Ernährungsverhalten.
Die Therapeuten hatten immer ein offenes Ohr und da sich alle duzen entsteht keine unangenehme Atmosphäre. Die vielen Umarmungen helfen bei Kummer und jeder Mitpatient ist in der Regel offen für ein Gespräch, wenn man was auf dem Herzen hat und damit nicht allein bleiben möchte. Dennoch liegt es an der Motivation jedes Einzelnen, wie erfolgreich die Therapie für einen selber wird.

Ich kann nur sagen, dass mir mein Aufenthalt sehr dabei geholfen hat, meine nähere Zukunft zu planen und mir selber ein gutes Stück näher zu kommen.
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"Alle hatten Sex, nur ich nicht!" Klinischer Fachbereich:  Psychiatrie
peccavi berichtet als Patient  03.02.2010

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden (...wenn man hart im Nehmen ist) recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Da therap. Regeln nur auf dem Papier existieren, ist ein sinnvoller Aufenthalt in o.g. Klinik nicht wirklich möglich. Was nützt es dem essgestörten, wenn Mitpatienten nach dem Ausgang tütenweise Süssigkeiten in die Klinik schleppen? Oder dem süchtigen, wenn in der Stadt gerne mal einer über den Durst getrunken wird? Oder die Raucherclique sich nach den Mahlzeiten (trotz Verbot) am Schuppen trifft.
Nett, wenn man dann vom Therapeuten hört: "Bleib doch mal bei dir. Was macht das jetzt mit dir?"
Krank macht mich das, aber das wusste ich schon vorher, sonst hätte ich keinen Klinikaufenthalt gebraucht.
Die Austattung der Räumlichkeiten wird von vielen Bahnhofssälen an Behaglichkeit und Wärme locker übertroffen. Einen Sozialdienst gibt es, das wars dann aber auch. Knaller des Aufenhaltes war ein Pfleger, der bei einem Notfall meinte: "ich hab jetzt 2 Stunden alleine rumgesessen, Notfälle gibt es jetzt nicht mehr - Schlafenszeit!"
Getreu dem Motto: Heilung kommt von selbst.
Das Essen ist gut, meistens jedenfalls. Das Schlangestehen vor dem Essen leider nicht.

7 Kommentare

Kommentar von eindrittel  am 03.02.2010
Na, wenn der liebevolle Pfleger-Kommentar mal nicht von unserem feinfühligen Peter gekommen ist... ;-)

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Kommentar von naruna6  am 16.02.2010
Und die Übertretung der therapeutischen Vereinbarungen im sexuellen Bereich hast Du wohl vergessen?
Kommentar von naruna6  am 16.02.2010
Und die Übertretung der therapeutischen Vereinbarungen im sexuellen Bereich hast Du wohl vergessen?
Kommentar von Sven1761  am 11.03.2010
Ich denke auch das unser lieber Peter gemeint ist...es kann nur einen geben:))))))))
Kommentar von patientneu  am 07.04.2010
Naja, man muß natürlich auch die ganze Wahrheit zu der Aktion mit Peter kennen und natürlich auch den FRUST des Patienten der hier geblockt wurde. Es ist toll sich hier anonym hinzustellen und zu behaupten alle hatten sex außer ich nicht!!
In den Komiteesitzungen hast Du aber nie etwas von allem verlauten lassen, außer das es Dir so schlecht geht, mehr war ja nicht zu Erfahren.
Gekränkte Seelen sollten sich überlegen was Sie hier loslassen.
Kommentar von Klaus57  am 25.04.2010
Nun, mit Pfleger-Peter kam ich auch nicht so klar. Aber er gab sicher sein bestes. Vielleicht war es einfach so, dass wir unterschiedliche Mentalitäten hatten.
Kommentar von naruna6  am 02.05.2010
@patientneu:
Bist Du ein Therapeut der Klinik? Egal ob Therapeut oder Patient:Wenn Du dort warst, dann weißt Du doch, wie viele sexuelle Kontakte (trotz Fastenvereinbarung)in der Klinik stattfinden. Da hat er schon recht!

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Jeder bekommt das, was er braucht Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 justme123 berichtet als Patient  18.01.2010

Pro:

Teamkommunikation ist sehr ausgeprägt

Kontra:

Einzelangebote sind nicht sehr zahlreich

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Im Allgemeinen war ich sehr zufrieden und würde die Klinik auch weiterempfehlen. Einige Punkte fand ich nicht so dolle:
viele Zimmer sollten wirklich mal renoviert werden, da sie nicht unbedingt dem aktuellen Standard entsprechen. Eine eigene Telefonrechnung sollte jeder erhalten und nicht selber mit dem Zimmergenossen auseinanderdividieren müssen. Ein gemeinsamer Tresor für 2 Zimmerbewohner sind m.E. nicht zeitgemäß. Insofern gäbe es einiges was man erneuern sollte.

Die Therapieangebote sind nicht so zahlreich, wie man bei einem Blick auf deren web-site vermutete. Man kann nur ein beschränktes Angebot wahrnehmen.

Kritik wird gerne aufgenommen und man kann sich so auch als kritischer Mensch mal testen.

Die Therapeuten sind gut, der Austausch unter den Klinikmitarbeitern ist gut, so dass man eigentlich nicht durchs Raster fällt, sondern immer irgendwo aufgefangen wird.

Ich würde jederzeit wieder gerne nach Wolfsried gehen und kann es auch nur weiterempfehlen
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Konzept weiterhin einmalig, trotzdem 3- Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Licht78 berichtet als Patient  13.01.2010

Pro:

Therapeutische Gemeinschaft, Fastenregeln

Kontra:

Wenig Transparenz, teils chaotische Zustände

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war über den Jahreswechsel dort, wegen Burnout, Depression, Körperschmerzen.
Ich war vor 10Jahren schon einmal in der Adula Klinik,wo ich auch von einem Neu geschenkten Leben sprechen kann!

Die therapeutische Gemeinschaft als Lernfeld um sich mit seiner Problematik im realen engen Kontakt zu erfahren und zu verändern ist einfach nur Klasse. Durch ernsthaftes Bemühen das Fastens von aller Ablenkung kommt man schnell aber auch heftig an seine schmerzhaftesten Punkte.Und erfährt Annahme in der Gemeinschaft (wenn sie funktioniert)

Dies durfte ich auch diesmal erfahren und nehme eine Menge heilsame Erfahrungen und tolle Kontakte mit nach hause.

Leider gab es massig Ausfälle von therap. Angeboten, äusserst dürfte Begleitung über Weihnachten und Sylvester (Notbesetzung),Lärmbelästigung durch Bauarbeiten während der Therapiezeiten.Eine Fachtagung mit 250 Teilnehmern in den gleichen Räumlichkeiten wie wir (Horror).In meinem Fall mehrere Wochen keinen Bezugstherapeuten (Krankheitsfälle) Unfreundliche Angestellte in der Verwaltung, teils sehr unfreundliches Pflegepersonal.... und und und
Und als Argument zu hören in allg. Krankenhäusern wärs ja auch nicht besser,ich könnte froh sein das..., war eine Frechheit!

Momentan würde ich die Klinik nicht weiterempfehlen, und wenn dann nur wegen das Konzepts, und der teilweise echt guten Therapeuten (wenn sie denn da sind)
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Bin gerade ein bischen CoDa ;), aber nur ein kleines bischen! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Inesa berichtet als Patient  08.01.2010

Pro:

Menschlichkeit

Kontra:

Menschlichkeit

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (Therapeuten, Pflege, Küche und Hauswirtschaft, haben mich sehr zuvorkommend und respektvoll behandelt!) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden (Ich erfuhr immer, was ich wissen wollte.) recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden (Alles was ich brauchte, bekam ich auch.) beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden (Zum Glück, sehr unbürokratisch) beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Eigendlich bin ich nicht für Bewertung, da ich ja nicht beurteilen kann, ob meine Wertung für jemand anderen auch so ist, jedoch bin ich sehr dankbar, daß es für mich die Möglichkeit gab, eine solche Klinik "besuchen" zu können.

Die Therapiezeit, war bestimmt nicht leicht, dennoch sehr lehreich. Um "Urlaub" zu machen, sollte man lieber nach Gran Canarien fliegen.
Meine Seele, hat sich sehr erholt.
Ich war rundum zufrieden und ja sogar mehr als. Ich hatte in dieser Klinik, daß Gefühl Zuhause zu sein. Diese Gefühl, hatte ich seit Jahren nicht mehr. Und ja, es gäbe bestimmt etwas zu ändern, doch wozu, wenn man verstanden hat, das sogar der Papst nur ein Mensch ist, der auf Toilette geht. Dies hab ich in der Klinik begreifen dürfen, dafür bin ich sehr dankbar, wenn es mir auch nicht immer ganz leicht fällt, das im Alltag anzuwenden.

Die Menschen in der Klinik, waren alle sehr authentisch. Nicht überherzlich, aber vorallem verständnisvoll und respektvoll. Das heißt, dort arbeiten Menschen.

Kommentare

Kommentar von Fritz45  am 21.06.2011
Ich möchte heftig wiedersprechen. Ich halte die Klinik für grottenschlecht und deshalb für gefährlich. Bitte lesen Sie weitere Kommentare. Fast alle sind sehr unzufrieden.
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Selbstheilung fördern Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Koga89 berichtet als Patient  07.01.2010

Pro:

fast nur gefühlvoll offene Menschen

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

mein Aufenthalt 2003 und 2005 insgesamt 14 Wochen haben mich wieder ins Leben zurückgeführt. Ein durch die 9 jährige Hauptschulzeit ausgelöstes Trauma hatte mir eine starke Depression eingebracht. Ich spüre mich heute wieder und habe gelernt mit meiner Depression zu leben.
Ich halte das Konzept der Klinik für mich selbst als perfekt zugeschnitten. Die emotionale Offenheit und die menschliche Geborgenheit die ich dort erlebt habe hat mich wieder auf meinen Lebensweg geführt.

Kommentare

Kommentar von Fritz45  am 21.06.2011
Zwischen 2003 und 2010 hat diese Klinik allerdings einen heftigen Absturz erlebt. Ich kann nur jeden davor warnen, die Klinik noch zu besuchen.
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Beginn eines neuen Lebens Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 casriel berichtet als Patient  30.12.2009

Pro:

Empfehlenswert für Lebenskrisen

Kontra:

nichts

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2004

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Im Okt.2004 bin ich burnoutmäßig in Wolfsried angekommen. Mit im Gepäck hatte ich Dinge, die erst im Verlauf des Aufenthaltes zutage traten und die ich dann bearbeiten konnte. Der Empfang der Neuen erfolgte durch Mitpatienten, mir wurde durch eine "Patin"die Regularien der Klinik geduldig erläutert. Die eigentliche Aufnahme erfolgt durch eine gute Verwaltung, incl. ärztlicher Voruntersuchung. Die einzelnen Bausteine der Behandlung waren mir anfänglich fremd. Im Zuge des Aufenthaltes kapierte ich die Strukturen und konnte sie für mich nutzen. Ich bin heute dankbar, dass ich viele Menschen mit unterschiedlichen Befindlichkeiten getroffen habe, die auch zu meiner Genesung beigetragen haben.

Wer die Klinik als Urlaubsort mit Kurschattenanschluss sieht, sollte sich einen anderen Ort suchen. Möglicherweise ist diese Klinik auch nicht für jedermann / jedefrau geeignet. Die Küche, kochen nach Dr. Bruker, ist hervorragend, mein Zimmer war sehr gut. Ärzte und Therapeuten waren sehr bemüht; Fazit: Mir wurde geholfen.
Wer mehr wissen möchte sollte auf der Homepage der Klinik nach weiteren Infos Ausschau halten. Die Klinik bietet Möglichkeiten für Vorgespräche sowie Teilnahme an den wöchentlichen öffentlichen Verabschiedungen von Patienten. Wer noch mehr wissen möchte, informiert sich über das "Bad-Herrenalber Modell" von Walter Lechner oder bei Menschen, die in einer 12-Schritte Klinik waren: www.forum.zwoelf-schritte.de In der Umgebung der Klinik gibt es preiswerte Unterkünfte auf Bauernhöfen usw. Besonders hervorzuheben ist die Einbindung von Familienanghörigen in der Familienwoche. Wichtig aus meiner Sicht ist außerdem das eigene "Wollen" zur Genesung. Unterm Strich, für mich ein hervorragender Ort zur Genesung.

3 Kommentare

Kommentar von casriel  am 01.01.2010
Nachtrag:Während der ersten Zehn Tage soll kein Kontakt zur Familie bestehen, um innerlich anzukommen. Für mich war es wichtig. Während des gesamten Aufenthaltes Verzicht auf Drogen, Tabak, Alkohol,Zeitungen, Fernsehen, Radio. Fand ich gut, dadurch soll mann/frau sich mit sich selbst beschäftigen und nicht durch andere Dinge ablenken.

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Kommentar von Doris.K.  am 27.07.2010
hallo casriel, wir waren zur gleichen zeit in der klinik.
Kommentar von Fritz45  am 21.06.2011
Dies hört sich für mich nach einem "Fake" an. Ich war dort und kann nur vor dieser Klinik warnen. Bitte lesen Sie die vielen unzufriedenen Kommentare, es ist Erkenntnis fördernd.

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nicht empfehlenswert Klinischer Fachbereich:  Suchttherapie
tantekrum berichtet als Patient  19.12.2009

Pro:

kuschelparadies

Kontra:

unprofessionelle Therapeuten

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

1993

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

nicht empfehlenswert!
Grenzen der eigenen Behandlungsmöglichkeiten werden nicht erkannt
unprofessionell
damalige Praktikantin/ Psychologiestudentin deckte in einer Patientenvollversammlung alle im Persolalbereich offen besprochenen Gerüchte über die "Therapeuten" zum Schutz von uns Patienten aus und bestätigte meine Wahrnehmungen.Danke dafür nochmal, s.

6 Kommentare

Kommentar von tankekrum  am 20.12.2009
ich möchte ergänzen, dass ich selber in Wolfsried retraumatisiert wurde. Meine "Therapeutin" hat mir einen sexuellen Misbrauch von meinem Vater aufgedrückt - ohne, dass ich selber eine eigene Erinnerung hatte. Meine Familie wurde kurz darauf eingeladen zum Gespräch. Die Therapeutin sagte, der Klinikchef hätte sie gewarnt, da mein Vater sehr redegewandt sei und intelligent. Im Gespräch selber haben wir über unsere Beziehungen innerhalb der Familie gesprochen. Alles völlig belangloses Zeug.
Es gab mehrere Suizide von Mitpatienten nach deren Entlassung.
Wolfsried ist eine echte Gefahr für schwer traumatisierte Patienten!!!!!
Eine ECHTE Traumaklinik, in der ich später mehrfach war, hat mir mein Leben zurück geschenkt.
Ich hätte Wolfsried verklagen können, laut mehrern Aussagen von späteren Therapeuten und Psychiatern.
Für leichter verletzte Mitpatienten war die Zeit in Wolfsried hilfreich. Sie profitierten vor allem von der Nähe durch die Mitpatienten.

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Kommentar von tatsi  am 27.12.2009
Hallo tantekrum. Darf ich fragen, in welcher Traumaklinik Sie waren, ich bin gerade auf der Suche...
Kommentar von Micha58  am 28.12.2009
Die hier bewerteten 'Zustände' in der Hochgratklinik, decken
sich in keinster Weise mit den von mir und einer ganzen Reihe
meiner Mitpatient/innen gemachten Erfahrungen. Auf das nicht
unerhebliche 'Absturz'risiko nach der Klinik, wurden wir best-
ens vorbereitet. Kriseninterventionen im Rahmen des therap-
eutischen Settings sind rund um die Uhr möglich. Die Mit-
arbeiter bemühen sich ausnahmslos um einen liebevollen Um-
gang mit ihrer Klientel. Ansonsten gilt: Therapie ist mehr
als Kuscheln. Das sollte Mensch allerdings berücksichtigen.
Kommentar von tankekrum  am 29.12.2009
Es gibt sicherlich Menschen, die vom Therapiekonzept von Wolfsried profizieren. Auch ich kenne Ehemalige, die nur von guten Erfahrungen aus Wolfsried sprechen.

Dennoch ist es nach der neuen Traumaforschung unbestreitbar, dass schwer traumatisierte Menschen zunächst und unabdingbar stabilisiert werden müssen, bevor sie konfrontiert werden können. Diese Visualisierungen und Stabilisierungsübungen gab es 1993 nicht im Wolfsried Konzept. Vielleicht hat sich dies mitlerweile geändert. Ich und laut diesm Blog offensichtlich auch andere habe schwer dekompensiert aufgrund des falschen Behandlungansatzes. Heute würde ich diese Klinik nicht mehr wählen, damals schien sie mir meine einzige Möglichkeit zu sein - als im 12 Schritte Programm Erfahrene.

Ich empfehle keinem traumatisierten Menschen Wolfsried, sondern empfehle stabilisierende Therapien mit Anleitungen zur Visualisierung und Selbsthilfe - gestützt durch intensive Einzelgespräche und Krisenintervention.

Es gibt mehr und mehr Kliniken, die sich nach der neuen Traumaforschung richten. Bitte erkundigt euch!!
Kommentar von Licht78  am 13.01.2010
Ich war selbst vor kurzem dort und sehe es ebenfalls kritisch.Es kann eine chance sein,auch für hochtraumatisierte Menschen, falls sie sich und ihre Symptomatik schon schon kennen und wissen (fähig dazu sind) die bremse anzuziehen. Ich kenne beide Fälle.Wo traumatisierte viel aufarbeiten konnten, aber auch Fälle wo eine intensive stabiliesierende Einzelbetreuung nötig gewesen wäre.Dafür ist diese Klinik, meiner Meinung, ungeeignet.
Kommentar von missmel  am 20.11.2010
Ich gehöre in die Sorte "schwer traumatisiert" und muss leider sagen, dass es mir seit dem Aufenthalt in Wolfsried schlechter geht als vorher. Bevor ich dort war, kam ich noch halbwegs allein zurecht - jetzt muss ich gegen meine Angstzustände Medikamente nehmen und bin arbeitsunfähig. So war das eigentlich nicht gedacht. Für leichtere Fälle sicherlich sehr gut geeignet, besonders wegen der therapeutischen Gemeinschaft, schwerere Fälle sollten vielleicht doch lieber in eine Klinik mit mehr Einzelbetreuung!

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SUPER KLINIK Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 patientneu berichtet als Patient  17.12.2009

Pro:

Es waren immer (24Std.) Ansprechpartner da

Kontra:

Die ersten 10 Tage

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

10/2009

Privatpatient:

ja

Erfahrungsbericht:

Ich kam als Suchender in die Klinik, nicht mehr fähig mein Leben selbst in den Griff zu bekommen.
Das Konzept, war anfänglich schwer für mich zu begreifen, da ich mich nicht mit diesem befasst hatte. Die Therapeuten waren und sind, jeder für sich, einsame SPITZE.
Ich konnte Dank Ihrer Hilfe wieder lernen mein Leben zu Meistern.
Diese Klinik ist nur zu Empfehlen.
Vielen Dank an Euch alle.

2 Kommentare

Kommentar von Doris.K.  am 21.12.2009
ich bin ehemalige und ich danke dir von herzen für deine worte. diese klinik dieses konzept ist bestimmt nicht für jedermann, derjenige der sich jeodch darauf einlassen kann und will, kann meiner meinung nach nur davon profitieren. ich selber habe nur viel viel positives für mich dort erreicht. danke nochmals dieser klinik mit allem was dazu gehört.

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Kommentar von Fritz45  am 21.06.2011
Dies mag für die separat von den GKV getrennten Privat-Patienten zutreffen. Für gesetzliche krankennversicherte Personen trifft dies definitiv nicht zu.

Es gab kaum Betreuung und nur sehr wenig Hilfe. Ab Freitag 13:30 Uhr bis Montag 09:00 Uhr war es für GKV-Patienten einfacher, die Telefonseelsorge zu erreichen, als Hilfe in der Klinik zu erhalten.

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Wer sucht, bekommt was er braucht! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Micha58 berichtet als Patient  16.12.2009

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Erfahrungsbericht:

Wer als Suchender auf seinem Weg zur Genesung in der HGK
Station macht, sich VORHER mit dem Konzept, den therapeut-
ischen Vereinbarungen und seiner eigenen Bereitschaft sich
darauf einzulassen auseiandersetzt, findet hier Menschen und
einen Ort, die/der Erkenntnis und Erfahrung auf dem Weg zu
sich Selbst ermöglicht. Dafür an dieser Stelle mein Dank.
Patient von 18.10.-15.12.2009

2 Kommentare

Kommentar von patientneu  am 31.12.2009
Hallo Micha,
es freut mich etwas von Dir zu lesen und hoffe es geht Dir gut.
Gute 24 Stunden Uwe

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Kommentar von Fritz45  am 21.06.2011
So einen Unfug habe ich über die Klinik lange nicht gelesen. Ich war dort. Ich stehe noch mit vielen Patienten in Kontakt, die dort waren. Es war für uns alle grottenschlecht. Ich frage mich, ob diese Kommentare "Fakes" der Klinikleitung sind, um die Klinik besser darzustellen, als sie ist?

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Eine lehrreiche Etappe auf meinem Weg Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Ines10 berichtet als Patient  15.12.2009

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war Sommer 2009 in der Klinik-in der Zeit wo sie ihr Image als "Sexklinik" loswerden wollten und deshalb einige Änderungen am Konzept stattfanden. Leider war dadurch auch eine Uneinigkeit im Team spürbar. Wertvoll für mich war daran, daß es auch ehrlich so benannt wurde und mir/uns meine/unsere Wahrnehmungen nicht ausgestritten wurden. Das zog sich für mich als roter Faden durch den gesammten Aufenthalt, Therapeuten, die sich auch mal in Frage stellen und sich auch mal trauen sich in ihrer menschlichen "Unvollkommenheit" zu zeigen. "Halbgötter" in Weiß hatte ich schon viele auf meinem Weg-die konnte ich nicht gebrauchen.
Es war nicht alles rosig dort und auch nicht alles "richtig" aber es ist ein Ort wo man vieles mitnehmen kann. Für mich mehr als in all den Kliniken davor, inclusive spezialisierter Traumaklinik. Und die Gesundheitsreform hat doch überall an der Qualität genagt.
Mich hat es sehr irritiert wie hier bei den Bewertungen die Tatsache das einige mehrmals in der Klinik waren als Kontra-Punkt genutzt wurde. Ich für meinen teil habe die Ansicht (und die hier von einigen so gepriesene klassische Psychiatrie lehrt es auch so), daß psychische Erkrankungen, bei mir nennt sich das posttraumatisches Belastungssyndrom und rezidivierende Depression chronische bzw. bleibende Erkrankungen sind. Ich weiß also nicht, wie man erwarten kann, daß alles nach einem Klinikaufenthalt heil ist. Bei einem Diabetiker oder Herzkranken ect. würde man das doch auch nicht erwarten.
Wer mit solchen Anspruch in die Klinik geht kann nur enttäuscht werden. Mein Anspruch hingehen wenn es mir gut geht um genügend Kraft zu haben das beste rauszuholen für mich. Denn in Krisen zeigt die Klinik dann ihre Defizite. Es ist nicht IMMER pflegerisch-therapeutische Hilfe parat.
Zu der Sache, daß Täter und Opfer in dieser Klinik zusammen therapiert werden möcht ich gern noch was los werden. Ich hatte mir vor meinem Aufenthalt keine Bewertungen durchgelesen und mich nur auf der Klinikseite über das Konzept informiert - dazu steh ich auch. Mir war aber nicht klar, daß "Sexsüchtige" automatisch sexuelle Straftäter mit einbezieht. Und ich glaube auch nicht, daß die SLAA-Gruppen damit gleichgestellt werden wollen.

Ich wünsche jedem in dieser Klinik einen lehrreichen Aufenthalt!

2 Kommentare

Kommentar von naruna6  am 30.12.2009
Das Image als "Sexklinik" wird sich auch so schnell nicht ändern, solange die Leitung und die Therapeuten nicht voll hinter dem Änderungswillen stehen und an einem Strang ziehen. Solange die Klinik an inzwischen veralteten Therapiekonzepten festhält und den Gästen auch weiterhin (nach "Abschaffung" des Kaminzimmers) Gelegenheiten zur Verfügung stehen (Matten, Casrielzimmer außerhalb der Bondingtage, kuschelige Kinoabende...)wird sich an dem Ruf der Klinik nichts ändern. Patienten, die dort waren wissen um die zahlreichen sexuellen Kontakte, die laut therapeutischer Vereinbarung zwar "verboten" sind, jedoch heftig, teils unter den Augen der anderen stattfinden. Damit ist nicht die therapeutische Nähe bzw. Umarmungen gemeint! Da erscheint es doch sehr unehrlich und geradezu sarkastisch, wenn samstags bei den öffentlichen Vorträgen die Patienten den Zuhörern erklären, dass der Austausch von Körperflüssigkeiten verboten ist.

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Kommentar von Klaus57  am 25.04.2010
Ich war im Sommer 2008 in der Klinik. Nun lese ich von "Sexklinik". He ! Habe ich da was verpasst ?! Nun gut. Nähe gab es da eine ganze Menge. Logisch für mich, wenn die Gefühle ihren Raum finden. Aber betonen möchte ich, dass es sich in der Regel um volljährige und vollmündige Menschen handelte. Genau wie bei den Fastenregeln musste jeder Mensch für sich entscheiden, was er (sie) einhält, was nicht. Ich habe jedenfalls eine ganze Menge dort über meine Prägungen gerade in Hinsicht auf Frauen gelernt. Und da waren wirklich einige bildhübsche Frauen, die mich anzogen. Gut, gut ! Etwas mehr lies ich auch zu. Aber Sex eben nicht. Ich habe viel gelernt dort, und mein Leben danach, gerade in Bezug auf das andere Geschlecht, hat sich radikal geändert.
Hoffentlich wird aus Wolfsried kein Kloster. Und: Jeder Patient sollte selbst wissen, was er lernen will.

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* * * Man bekommt was man braucht. * * * Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Armand berichtet als Patient  05.11.2009

Pro:

das man nachher verstehen wird

Kontra:

Das Fasten zu Beginn der Therapy

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden (es war wie massgeschneidert) beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (nur wenige Fragen blieben offen) beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden (keinen Bedarf) recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Herzlichen Empfang, gute Einführung in den (die) Tagesabläufe. Zimmer sind alle mit Dusche. Betreuung ist 24 Std am Tag während 7 tagen in der Woche. Man erhält nicht was man will , man bekommt was man braucht für Seele und Körper.
Therapie war für mich persönlich ein Riesenerfolg, habe vieles an mir entdeckt und kann mit vielen Sachen jetzt nach der Therapie besser damit umgehen.
Die therapeutische Gemeinschaft ist einfach nur einer der absoluten Höhepunkte dort gewesen. Über die Qualität und Quantität der Mahlzeiten werde ich mich nicht äussern, das ist geschmacksache, ich persönlich habe nichts daran aus zu setzen.
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es was eine schöne zeit Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 onra berichtet als Patient  13.10.2009

Pro:

sehr gute therapeuten, glück gehabt

Kontra:

aus der klinik, aus dem sinn

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden (pro oder kontra mag ich nicht) recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden (beratung?) keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (alles gut, in der klinik, aber danach war nichts) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

1993

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

93 kam ich nach wolfsried, zwei stangen kippen im gepäck und keine ahnung was auf mich zukommt. meine tasche habe ich erst nach einer woche ausgepackt, wenn die mir blöd kommen fahre ich halt wieder. morgens langsames gehen, hand in hand, schweigen unterwegs.?? Dann komitee, alles liegt kreuz und quer, dicht an dicht und ich mitten drin?? ich werde in den arm genommen von fremden menschen?? ich bin ein nachdenklicher ,schüchterner mensch, ergotherapeut in der schweiz, aus einer flüchtlingsfamilie. in den arm nehmen kenne ich gar nicht. wenn ich eine frau in den arm nehme hat das was mit sex zu tun. in der familie gibt es keinen körperlichen kontakt. meinen vater berühren, ne, ihh.
warum ich hier bin, kontaktschwierigkeiten hab ich gesagt, eigentlich wußte ich gar nicht warum ich jetzt in wolfsried bin.
meine drogen und alk-karriere fand ich auch nicht soo wild, aber was war los mit mir?? ich war 31, sah ganz gut aus und war auf einmal interessant, stand im mittelpunkt, wurde umworben, ho, na geil. und dann kam auch noch dieses supermodel in die klinik, mit ihr war ich 5 jahre zusammen.
die therapeutin zu der ich das meiste vertrauen hatte wurde entlassen, sie war alkoholikerin, hat aber immer versucht mich aufzubauen, leider war sie auf einmal weg.
im bonding(das ist wirklich eine mir bis heute nicht begreifbare, weiß nicht), bin ich total außer kontrolle geraten,
warum weiß ich nicht, es gab keine mir plausible erklärung.
so wurde ich auch entlassen, nach 13 wochen.
ich vermeide hier bewußt, das jemand etwas mit dem was ich hier schreibe was anfangen kann, verzichte auf =ein stück weit= kommentare, bedanke mich bei meiner alk- therapeutin, und anderen die mir geholfen haben. ich bin ich, ob nun psychotisch oder border oder wie man alles schubladiesiert, oder was.
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Heilsamer Aufenthalt Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 R. berichtet als Patient  03.10.2009

Pro:

Hilfreiches Konzept, engagierte Betreuung

Kontra:

nicht für jede(n) geeignet: Eigenverantwortung!

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2006

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Im Jahr 2006 war ich acht Wochen in der Hochgrat-Klinik. Rückblickend kann ich sagen, dass diesere Aufenthalt für mich sehr heilsam und hilfreich war. Ich bin heute gesünder, körperlich und seelisch, und zutiefst dankbar für die Erfahrungen, die ich dort machen durfte. Das Konzept läuft in vielerlei Hinsicht der in Deutschland üblichen Medizin-Maschinerie entgegen: Die Therapeuten sind nahbar, menschlich engagiert und stellen sich in keinster Weise über die Patienten. Die Athmosphäre ist liebevoll, gleichzeitig wird durch klare Regeln für Sicherheit gesorgt. Ich persönlich habe die Möglichkeit, dort in körperlicher Nähe Halt zu finden, als sehr wohltuend erlebt. Die Ängste und Verunsicherungen, die zwangsläufig auftauchen, wenn wir unsere gewohnten Muster und Strategien verlassen, wurden dadurch gemildert und ich konnte Schritte wagen, die in einer weniger haltgebenden Umgebung sicher nicht möglich gewesen wären. Auch die Verbindung mit den 12-Schritte-Gruppen ist in meiner Erfahrung eine großartige Kombination. So lernen die Patienten, für sich selber Verantwortung zu übernehmen und ihren Genesungsprozess eigenverantwortlich zu steuern. Und so kann die Arbeit, die in der Klinik begonnen wurde, zu Hause fortgesetzt werden. Hier sehe ich auch die einzige Einschränkung: Die Klinik scheint mir nur für Menschen geeignet, die willens sind, selber an sich zu arbeiten, sich zu reflektieren und Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Für schwer psychisch Kranke und ebenso für Menschen, die sich nur mal ausruhen wollen, ist dieser Ort nicht geeigent. Aber für diejenigen, die bereit sind, sich ihren Schatten zu stellen, ist hier ein hervorragender Rahmen gegeben. Besonders erwähnen möchte ich noch die Familienwoche, die dort angeboten wird. Hier war für mich eine Aussöhnung mit meiner Mutter möglich, die wir ohne diesen therapeutischen Rahmen niemals geschafft hätten. Und noch ein Wort zum Bonding: Auch diese Therapieform ist nicht für jede(n) geeignet. Ich persönlich habe durch das Bonding echte Durchbrüche erlebt (obwohl ich auch zu den Traumapatientinnen gehöre), sie waren für mich ein zentraler Teil der dortigen Therapie.
Ich habe auch in meinem Umfeld ähnliches beobachtet: Drei Jahre nach meinem Aufenthalt bin ich immer noch mit einigen Mit-Patientinnen in Kontakt und beobachte, dass auch sie von der Hochgrat-Klinik nachhaltig profitiert haben.
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Vernichtender Bericht Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Andre-Pfui berichtet als Patient  29.09.2009

Pro:

Patienten, Küche

Kontra:

Hilfsbedürftige ausnehmen

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Erfahrungsbericht:

Ich fand den Entlassungsbericht so gemein und bösartig. Mir hat so viel Unehrlichkeit und Gemeinheit unendlich wehgetan. So viel Bösartigkeit und Niederträchtigkeit hätte ich nicht erwartet. Die Therapeutin hatte einen reinen Frustbericht geschrieben und ihre persönliche Komplexe abgeladen. Meine Güte! Sie hat Probleme.
Sie hatte über eine imaginäre Person geschrieben. Sie hat überhaupt nichts verstanden. Ich war so desillusioniert. Sie hat gar nicht hingeschaut, wer ich bin und was ich brauche. Sie hat etwas zusammen fantasiert und meinen Namen darauf geschrieben.

Ich frage mich, warum solche Leute überhaupt Therapeuten werden?
Nach der massiven Dekompensation, die durch die Behandlungsweise dort ausgelöst wurde, war ich extrem dünnhäutig und fühlte mich sowieso vom Alltag und Leben überfordert. Dann kam der unfaire und vernichtende Bericht. Die haltlosen Angriffe und Anschuldigungen in dem Bericht haben die Dekompensation nur noch verstärkt. Ich hatte so eine Wut, dass ich Amok laufen konnte. Einem Suizid bin ich knapp entkommen, da ich durch ein internationales Forum einen Therapeuten kennenlernte, der mir per E-Mail versicherte, was in der Klinik passiert ist, an Kriminalität angrenzt. Wenn diese Leute mit Weitsicht und Weltoffenheit nicht wären, wäre ich heute nicht mehr da. Sie waren alle über meine Mitteilung über die Klinik entsetzt und schockiert.
Immer noch habe ich eine Riesenwut auf diese Therapeutin. Ihre falsche und vorgeheuchelte Freundlichkeit macht mich am meisten wütend. Ihr wahres Gesicht kam dann im Bericht zum Vorschein. Sie hatte nicht mal den Mut, mir ins Gesicht zu sagen, was sie von mir hält.
Dann noch die Krokodilstränen eines inkompetenten Therapeuten nach einem Suizidfall. Dass dahinter keine Seele ist, stellt man im Nachhinein fest. Hauptsache, der Rubel rollt. Das Herz ist hier das missbrauchte Wort, um Kasse zu machen. Über das Tor soll stehen: Die Tür steht offen – mehr noch die Tasche.

So einer darf für eine Stunde Therapie 100 Euro in Rechnung stellen und steckt selbst therapeutisch in den Babyschuhen.
Die Klinik be-HANDELT eine Reihe von Krankheitsbildern und scheint das Spektrum noch zu erweitern. Ich subsumiere das Ganze unter illegalem Handel und nicht behandeln im therapeutischen Sinne.
Mann kann auch die Karriereleiter über Leichen hoch kriechen und dabei Krokodilstränen vergießen.

2 Kommentare

Kommentar von tankekrum  am 20.12.2009
Danke für den Bericht!

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Kommentar von Silversurfer  am 04.03.2011
Ich schließe mich ebenfalls an: vielen Dank für diesen mutigen Bericht, hat mir sehr gut getan!

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Besonders komptetentes und engagniertes Team! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Redna berichtet als Klinikmitarbeiter  24.09.2009

Pro:

Offene und engagierte Psychotherapie mit Herz

Kontra:

Organisation und Planung mit Defiziten

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

1901

Erfahrungsbericht:

Ich arbeite seit 1,5 Jahren in der Klinik und hab zuvor in vielen anderen Kliniken im psychiatrisch/psychotherapeutischen Bereich Erfahrung gesammelt. Mein Eindruck insgesamt ist, dass hier eine engagierte und intensive stationäre Psychotherapie angeboten wird, die sich von anderen Angeboten v.a. durch die Betonung der emotionalen Arbeit und der Arbeit in der therapeutischen Gemeinschaft unterscheidet. A.m.S. profitieren 80-90% der Patienten gut bis sehr gut und geben uns auch entsprechende Rückmeldungen. Bezogen auf Krankheitsbilder kann ich sagen, dass es nur wenige gibt, die nicht profitieren, besonders gut sind wir sicher bei Depressionen, Ängsten, Süchten und Burn Out. Die Zahl der gut ausgebildenten und engagierten Therapeuten ist bei unst besonders hoch, was sich v.a. daran ablesen lässt, dass die meisten Mitarbeiter 5 Jahre oder länger bei uns sind. Die schöne Lage und das gute Essen tut sein übriges.

6 Kommentare

Kommentar von Doris.K.  am 27.09.2009
Hallo Redna, das was du schreibst kann ich dir und allen anderen nur bestätigen. danke für deinen eintrag.

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Kommentar von salico  am 28.09.2009
abgesehen davon, dass die häufigen 80% Heilungserfolg aus der Luft gegriffen sind, ist dies kein Grund, sich über die 10 - 20% leer Ausgehenden(in Wahrheit DEUTLICH mehr) ignorant hinwegzusetzten. Das Eingestehen der Beschränktheit des Bad Herrenalber Modells in seiner praktischen Ausübung in der Hochgratklinik für bestimmte Störungsformen und Lebensumstände wäre ein erster Schritt.

Ich habe erlebt, was passiert, wenn man am Rande und in seelischer Not ist. Nicht nur schlechtes, es gab auch einfühlsame Kontakte. Doch was nutzt es, wenn im kritischen Fall sich ein, zwei vom Team engagieren, und der Rest, oder zumindest eine deutliche Mehrheit, sich heldenhaft "regeltreu" gegen einen stellt? Im Zweifelsfall während oder nach einer akuten Phase der Dekompensation auch noch beschuldigt zu werden, spricht nicht gerade für eine effektive Psychotherapie... wie heißt es im 12 - Schritte - Programm, welches die Klinik als geistiges Konzept adaptierte, doch gleich? Prinzipien über Personen... so war´s bis 1945 doch schon mal... wenigstens räumte der Chefarzt Dr Groll im Zweiergespräch ein, dass er selber merkt, dass dieser hübsche Satz es ihm manchmal zu bequem macht... aber er ist halt leichter, als sich wirklich auf Einzelschicksale einzulassen...

Und wo ist die Legitimation, über die nicht unerheblichen Fälle von Suizid (die offiziell natürlich totgeschwiegenwerden) im Zeitraum des Aufenthaltes und der Zeit danach Stillschweigen zu bewahren? Im Falle von Retraumatisierung durch die Klinik ist eine sukzessive Destabilisierung mit Suizidgefahr innerhalb von mehreren Monaten realistisch...

im Sinne einer objektiven Aufklärung und Therapiesituation sollten Grenzen und Risiken des Klinikmodells besser an Interessierte herangetragen werden... es wird doch sonst genug von Selbstverantwortung gesprochen...

desweiteren ist eine beschuldigende Haltung im Entlassbericht ebenso wenig hilfreich... offenkundiges Versagen der entsprechenden Therapeuten (oder sind zB Ausraster mit Drohungen eines Rausschmisses legitimierbar?)
als mangelnde Bereitschaft der Mitarbeit des Patienten zu maskieren, empfinde ich schon als eine herbe Enttäuschung - zumal in meinem Falle der Bezugstherapeut zwei Wochen zuvor noch lobte, ich sei wohl einer der am schwersten therapetisch arbeitenden Patienten... tja, da hab ich mir danach wohl ein wenig Urlaub gegönnt, nicht wahr?

ich bin mittlerweile sehr enttäuscht...

mit der intrigenhaften "Entlassung" des ehemaligen Chefarztes Dr Horst Esslinger 2007, ist wohl der "gute Geist von Wolfsried" entgültig verschwunden...
Kommentar von salico  am 02.10.2009
Ergänzung: wer in dem von der Klinik verfassten gesetzlichen Qualitätsbericht 2004 schaut, wird spätestens ab Seite 13 / Punkt C - Qualitätssicherung das eine oder andere Aha - Erlebnis haben...
Kommentar von michi13  am 03.10.2009
Der Beitrag der Mitarbeiterin muss so ausfallen. Ob Georg wohl dahinter steckt. Wenn es doch so gut ist, warum gehen dann gute Therapeuten, das Therapeutische Team hat doch viele Wechsel.
Die Traumatherapeuten Eva oder Ruth, die wirklich mit Traumatisierten umgehen konnten, eija wo sind die denn...
Die PDPS und viele anderen Diagnosen dürften dort nicht behandelt werden. Das Team ist mit wenigen Ausnahmen nicht kompetent genug.
Vor allen Dingen dürfen Täter nicht gemeinsam mit Geschädigten therapiert werden.
Musste selbst erfahren retraumatisiert eine nächste Klinik aufzusuchen um weiter leben zu können
Kommentar von Hightention  am 11.06.2010
wir, im speziellen wir drei wurden mit so einem Täter quasi völlig alleine gelassen. Wir hatten angst, richtig angst. Getan wurde fast gar nichts. Was man als einzigstes tat war, ihn zu bitten sich zurück zu nehmen. Wir wurden aufgefordert uns ihm zu stellen. Wir, wir die extreme Angst hatten. Hätte ich nicht mein Zimmer absperren dürfen, hätte ich nicht dort bleiben können. Täter und Opfer in einer Klinik- no go!
Kommentar von lebensfreude  am 30.04.2011
Als ich 1993 in der Klinik war, hatte der mir zugewiesene Therapeut (Manfred) nach seiner Auskunft gerade dort angefangen, während meines 14-wöchigen Aufenthalts hatte er 6 Wochen Urlaub (???) und zur Zeit des Ehemaligentreffens soll er dort schon nicht mehr tätig gewesen sein.

Außerdem schien es unter den Therapeuten keinerlei Absprachen gegeben zu haben, anders kann ich mir nicht erklären, dass sie einander mit dem, was sie mir regelmäßig an den Kopf knallten, ständig widersprachen. Natürlich war ich selbst dafür "verantwortlich": man warf mir immer wieder vor, die Therapeuten gegeneinander auszuspielen, ihre Grenzen auszutesten und andere "Patientensünden" mehr.

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süchtig machendes Nähekonzept, therapeutisch hochgefährlich Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
salico berichtet als Patient  18.09.2009

Pro:

Nähe, Gemeinschaft, gutes Essen, tolle Natur

Kontra:

therapeutischer Ansatz ist überholt, keine verantwortungsvolle Diagnose + Behandlung, keine gute Nachsorge

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006/7/9

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

ich war 2006,07 und 09 dort, letzes mal als Nachwirkung einer Trennung, die massiv alte Traumata aufwirbelte - wo wir auch schon beim Thema sind: ich halte das Konzept besonders für Menschen in instabilen Lebenslagen, die mit Langzeittraumatisierung in der Familie zu tun hatten, für hochgefährlich! Finger weg, würde ich sagen. Mich trieb ein Klassischer Suchtkreislauf hin: Krise, nette Welt von Wolfsried mit toller Nähe, die ich nie hatte, Absturz, Krise, noch mal Wolfsried - und noch mal. Wenn man weit genug unten ist, und sich an Gemeinschaft, tiefe Begegnung und Nähe erinnert, wo will man dann wohl sonst hin?

Besonders schwierig empfinde ich den konfrontativ - aufdeckenden Ansatz: wer Stabilisierung braucht (was bei mir der Fall war) wird hier keine gute Erfahrung machen: es besteht immer, v. A. bei Traumata die Gefahr des Aufbrechens, der Retraumatisierung - die über Verzweiflung durchaus zum Suizid führen kann, bei mir war´s beinahe so weit...

die Bonding - Therapie (Körpertherapie im engen Kontakt mit Therapeut, meist sogar nur Patient) ist besonders geeignet zur Retraumatisierung: mich hat es voll erwischt, seit WR brechen immer mehr alte Verletzungen auf, die ich bei der Bondingtherapie erstmals bemerkte - führte bis in die Psychose!

die Idee ist, dass die alte Erfahrung überschrieben wird, wenn man sie im Kontakt bewusst wiederholt - leider geht das oft schief! Man wiederholt die Erfahrung IMMER WIEDER GENAU WIE ALS KLEINKIND! der pure Albtraum, denn die hilfreichen Schutzmechanismen werden regelrecht weggeschrien - bei meiner ersten Sitzung wusste ich nicht einmal, dass ich Stop sagen darf: geriet in Panik (schwerer Körper auf mir drauf), rettete mich mit Wut und rutschte dann sofort in Kleinkindschmerz... war ja nett, ein bisschen vom Chefarzt Horst Esslinger gehalten zu werden, den ich ja immer noch sehr schätze (im Gegensatz zu den meisten anderen, er gab später wenigstens zu, das Bonding nix für mich ist).

Krönung war mein letzter Aufenthalt: ich verliebte mich in eine Mitpatientin - und diese offenbar in mich...

ich ahnte dies, und wurde ERMUTIGT, von einigen THERAPEUTEN ein BISSCHEN in Kontakt zu gehen... will ich Liebe oder Schmerz?

Schön, wir übertraten die sogenannten Fastenvereinbarungen, küssten uns und schliefen miteinander - sie ging ohnehin, ich wurde RAUSGESCHMISSEN - zuvor gab mir fast das gesamte Team das Gefühl, ein Verbrecher zu sein: wie könne ich nur so schamlos verliebt sein, es gäbe ja nicht ohne Grund Regeln...

mein Bezugstherapeut rastete aus, weil ich nicht nur, wie besprochen, eine Stunde an ihrem letzten Tag mit ihr verbrachte, sonder weit mehr - und wollte mich noch früher rausschmeißen als angekündigt - die Regel (Schleimhautkontakt - Klinikabbruch) ist da um die Patientinnen zu schützen, und eine wirksame Therapie zu gewährleisten ... deshalb schicken wir mal jemanden, der sie übertritt, hochgratig instabil nach hause, wird sich schon nicht umbringen, hauptsache... äh, welcher Patient sollte geschützt werden - ich muss sagen, das ist schon kriminell...

übrigens gibt es dort das Konzept der Beziehungssucht. Es wird mit Alkoholismus gleichgesetzt: man muss ihn strikt meiden, sonst ist man verloren... mir hat man sozusagen geraten ein bisschen am Glas zu nippen und mich verurteilt, dass ich alles ausgetrunken habe:

ganz klar Schulnote 6

erledigt.

Kommentare

Kommentar von Hightention  am 11.06.2010
Oh du hast sooo recht!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir wurden nicht erwischt. Es wurde geahnt, aber manchmal ist schweigen goldwert.Man hatte versucht und deshalb rauszuwerfen, aber wir gaben nichts zu, wurden nie erwischt und somit blieben wir, bis es regulär beendet war.
Nur nippen, aber ja nicht trinken. Sehr schwer, zu schwer.
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Alles ändert sich, auch die hochgrat klinik Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 klopso berichtet als Patient  15.09.2009

Pro:

gutes essen, schöne Landschaft

Kontra:

Eine Klinik im Wandel mit allen Kons.

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden (Ich hatte leider den Vergleich) keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden (Therapeutenabhängig) beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden (gutes freundliches Team) recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

07/09

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Also, mein erster Aufenthalt in der Klinik war im Sommer 2007. Damals bin ich nach anfänglichen Schwierigkeiten echt in die Lage versetzt worden mich selbst so zu akzeptieren wie ich bin, konnte begreifen das ich wertvoll bin.
Das Essen und auch die Landschaft waren zu dem zeitpunkt egal, was mich echt berührt hat war das erleben von menschlicher Annahme und Nähe gerade unter der vorraussetzung das Sexualität tabu ist.

2009 war merklich eine Veränderung eingetreten.
Zum ersten steigende Fluktuation der Patienten, was es fast unmöglich machte die Übersicht zu behalten oder aber die mir aus 07 bekannten möglichkeiten des Erlebens von Zwischenmenschlichkeit zuzulassen.
Eine erhöhte Anzahl Patienten sowie der wegfall nicht unherheblicher Begenungsstätten im Haus (Kaminzimmer) sowie unterschiedliche "politische" Strömungen innerhalb des teams sorgten zumindest bei mir für einen Eindruck von Wandel eindeutig zum schlechteren, was hier bedeutet hin zur Gewinnmaximierung und anpassung an den Mainstream.

Der Klinikleiter hält eine freundliche Fassade aufrecht die durch die realität der zunehmenden Anonymität nur dem echt verblendetsten und Dissoziiertesten nachvollziehbar erscheint.

Reste der alten Strukturen sind durchaus vorhanden, insofern wenn Wiedergänger sich bemühen etwas von der heilsamen Atmosphäre wieder zu erschaffen, werden allerdings von den "neueren" Mitgliederm des Teams nicht gerade bestärkt (nett ausgedrückt).

Wer das sucht was hier früher war sollte sich nur mit erheblich revidierten Erwartungen hierhin wenden, für alle anderen prüft genau ob eine Klinik mit diesem Konzept, diese Klinik mit Ihrem Konzept das richtige für euch ist.

Extra Speisezimmer für Privartpatienten=ehemaliges Kaminzimmer.

Kommentare

Kommentar von patientneu  am 21.11.2009
Hallo,
bin kurz nachdem hier dieser Bericht erschien in der Hochgratklinik gewesen als privat Patient, doch einen eigenen Speisesaal hatten wir nicht.
Auch wird das Kaminzimmer immer noch positiv genutzt.
Ich frage mich ob Du wirklich in der Hochgratklinik warst.
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Wolfsried - höchst zweifelhafte Therapie Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Nike berichtet als Patient  09.09.2009

Pro:

Landschaft im Sommer

Kontra:

3-Bettzimmer, zu viel Gruppentherapie

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden (damals zufrieden, heute: es war gefährlich) recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

weniger zufrieden keine gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

1993

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich bin 1993 12 Wochen in Wolfsried gewesen. Ich wollte dort unbedingt hin, weil ich mich damals in einer Krise befand. Ich war immatrikuliert, ging aber seit ca. 1 Jahr nicht mehr hin. Ich hatte keinen Freund und litt darunter. In meiner WG kriselte es, und mein Freundeskreis war brüchig. Ich hielt mich mit Meetings der Erwachsenen Kinder von Alkoholikern über Wasser. Im Nachhinein denke ich, dass ich mich einsam und haltlos fühlte, und ich wollte mich zugehörig fühlen. Die freieste Form fand ich im Meeting, zwar musste man Regeln befolgen, aber ich konnte kommen und gehen, wann ich wollte und ich konnte über meine Probleme reden, ohne dass mich jemand konfrontierte. Genau das ist bei den EKA (Erw. Kindern von Alkoholikern" verpönt. Ich kam nicht weiter, sondern reduzierte meinen Freundeskreis mehr und mehr, weil ich dachte, die verstünden mich sowieso nicht. In einem Meeting traf ich eine Frau, die Wolfsried hinter sich hatte. Sie wirkte authentisch auf mich, verändert, offener. So habe ich mich beworben. Alles ging ganz einfach. Krankenhauseinweisung vom Hausarzt, Zusage für Mai. Ich hatte einen sehr schönen Sommer, was das Wetter und die vielen Ausflüge anging. Die Bonding-Therapie, bei der einer auf dem anderen lag, fand ich komisch und habe nie einen sogenannten Durchbruch erlebt. Manchmal fand ich es erotisch und manchmal unangenehm. Die Kuschelei, die ich heute übertrieben und unnatürlich finde, fand ich klasse, weil ich endlich wieder Körperkontakt hatte, auch die Kuschelhaufen gefielen mir. Sehr oft war es mit Männern erotisch, einfach nur, weil wir 5 min in einer Umarmung standen. Bei mir war es immer so, dass ich mich nach einer Umarmung mit einem Mann besser fühlte. Nach einer Weile musste ich vom Männerkontakt fasten, was beinhaltete, keine Berührung und auch kein langer Blickkontakt. Von den Frauen bekam ich Zuwendung, was ich mütterlich und auch wohltuend empfand. Aus heutiger Sicht: Ganz klar: Ich wollte einen Partner, ist doch ganz natürlich. Ich habe mich auch prompt verliebt, gleich zweimal, jeder dieser Mann war nichts für mich, aber ich wollte mich unbedingt verlieben.
Diese merkwürdige Therapie, die Patienten in die Regression zu schicken, finde ich heute falsch. Der Leiter hat das m. E. forciert. Dadurch hatte ich schöne Probleme im Job, und da war ich schon 31. Dauernd fühlte ich mich verletzt, sagte dies, und schleppte im Rucksack einen Teddy mit mir rum. Für einen Kollegen war ich ein rotes Tuch, der dachte, ich bin so eine Esoteriktante.
Die Konfrontationen finde ich im Nachhinein nicht o.k., ich würde so eine Therapie heute nicht mehr machen und auch niemandem empfehlen. Selbstmorde hat es schon mehrere gegeben, und ich denke, die Ärzte und Therapeuten sind häufig nicht kompetent genug bei der Aufnahmeuntersuchung. Ich glaube, dass viele, die psychisch krank sind, viel besser in der Psychatrie aufgehoben wären. Die erkennen dort viel schneller, was mit den Patienten los ist und schützen sie auch vor Suizid. Viele Therapeuten fand ich nicht besonders gut. Ich wollte einfach nur Anerkennung, gesehen werden und gelobt werden, wollte Zuwendung. Diese erhielt ich durch die Gemeinsdhaft. Das ist bestimmt auch der Grund, warum ich von zu Hause aus immer wieder Kontakt mit anderen Mitpatienten gesucht habe. Aber da in meiner Stadt nicht so viele waren, verebbte es nach einiger Zeit. Heute wüsste ich nicht mehr, was uns außer Wolfsried und das Gejammer und Gerede über Probleme, über die schreckliche Familie, Vorgesetzte etc. uns verbinden sollte. Als ich zu Hause ankam, fiel ich in ein Loch, obwohl ich in die Meetings ging, sofort. Bei jedem meiner Beiträge musste ich weinen, und man gab mir häufig die Rückmeldung, ich sei viel weicher geworden. Klar, wenn man weint, ist das so. Mühsam musste ich wieder "zu"machen, und das finde ich auch richtig. Zu meiner Therapeutin sagte ich (die ich mir nach Wolfsried suchte), ich fühle mich, wie mit dem Messer aufgeschnitten bzw. aufgerissen. Ich fällte radikale Entscheidungen: Ich brach das Studium ab, kündigte bei meinem Job, zog von der 3-er WG in eine kleine Wohnung und brach den Kontakt zu meiner Herkunftsfamilie ab. Natürlich hatten meine Eltern an allem Schuld, was ich nicht hinbekam. Und ich begann eine Therapie, die noch eher eine Sekte war als Wolfsried. Die Konfrontationen waren noch härter als die in Wolfsried, und man wurde auch nicht so von einer Gemeinschaft aufgefangen. Diese Therapie bzw. diese Therapeutin war viel mehr Auslöser für den Kontaktabbruch als Wolfsried, obwohl ich dort auf die Idee gekommen bin. Ich finde nicht alles schlecht von dem, was ich gemacht habe. Dieser Abstand zu meiner Familie hat mir, glaube ich, nicht geschadet, aber natürlich habe ich meine Eltern und Geschwister ziemlich geschockt, in Angst versetzt und vielleicht auch verletzt. Merkwürdigerweise kam die Liebe und Sehnsucht nach meiner Familie erst nach 5 Jahren wieder und ich habe jetzt wieder wein relativ normales Verhältnis zu allen. Das ging aber erst, seit ich mit meinem Mann zusammen bin, jetzt 11 Jahre. Nach 3 Jahren habe ich diese höchst suspekte Therapie abgebrochen. Wolfsried und diese andere Therapie zeigen mir, wie sehr ich mir eine Gruppe oder eine Familie gewünscht habe, der ich mich zugehörig fühle. Vielleicht ist das auch normal - jedenfalls für mich. Auch durch meinen Mann habe ich eine neue Familie gefunden, die ich sehr mag, und die mir Halt gibt. In meiner Herkunftsfamilie gibt es für mich wenig Halt und vor allem auch kaum Vorbilder - trotzdem liebe ich sie.

4 Kommentare

Kommentar von onra  am 13.10.2009
Hallo Nike,
wir waren zur selben zeit in wolfsried, und ich war bei der `dicken therapeutin`. Sie war alkoholikerin und wurde gekündigt. sie hat mich nach meiner entlassung immer wieder total besoffen angerufen und ich bin zu ihr gefahren, weil ich angst um sie hatte. Erst mal soviel. Freue mich, jemand von damals hier getroffen zu haben. Ich bin das erste mal auf dieser seite, und vielleicht gehört das hier auch gar nicht hin, trotzdem liebe grüße.

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Kommentar von tankekrum  am 20.12.2009
Hallo Nike,
ich war auch 93 da. Auch bei der rückfällig gewordenen Therapeutin. Ich bin froh, meine Erfahrungen hier weiter geben zu können und andere zu warnen und onra, die Anrufe der betrunkenen Therapeutin zeigen nur wieder mal auf, dass Übergriffe im Verhältnis Arzt - Patientin stattfinden .....(Bist du s.k.? - s.n.)
Kommentar von Guenter123  am 23.05.2010
Hallo obige zwei Kommentatoren!
Meint Ihr mit der "dicken Therapeutin", die Alkoholikerin ist (mit dieser Bezeichnung stellte sie sich mir beim Aufnahmegespräch vor, um Vertrauen zu erzeugen) diejenige Therapeutin, deren Vorname mit dem Buchstaben "B" und deren Nachname mit "F" beginnt ? Würde mich sehr interessieren, denn sie hat mein Vertrauen missbraucht und es wäre eine späte Genugtuung für mich, zu wissen, dass sie entlassen wurde.
Kommentar von Guenter123  am 23.05.2010
Hallo obige zwei Kommentatoren!
Meint Ihr mit der "dicken Therapeutin", die Alkoholikerin ist (mit dieser Bezeichnung stellte sie sich mir beim Aufnahmegespräch vor, um Vertrauen zu erzeugen) diejenige Therapeutin, deren Vorname mit dem Buchstaben "B" und deren Nachname mit "F" beginnt ? Würde mich sehr interessieren, denn sie hat mein Vertrauen missbraucht und es wäre eine späte Genugtuung für mich, zu wissen, dass sie entlassen wurde.

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im Nachhinein Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Rabenstein berichtet als Patient  27.07.2009

Pro:

interessante Selbsterfahrung

Kontra:

nicht zu verwechseln mit Veränderung

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden (ich war ohne Erwartungen gekommen) recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden (guter Therapeut (Hubert)) recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden (k.A. mehr, schon zu lange her) keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden (k.A. mehr, schon zu lange her) beste Organisation

Jahr der Behandlung:

94 ?

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war vor 15 Jahren in Stiefenhofen. Manchmal denke ich an die Zeit zurück. Es kommt mir heute vor, wie ein schönes Spiel. Nichts ist davon übrig geblieben, die tollen Ansätze( ich WILL dies und das verändern) haben sich als Einbahnstraßen erwiesen. Einen Kontakt habe ich bis heute behalten von den vielen vielen. Es scheint mir so, als wäre das Ei des Kolumbus, was da in den Räumen ausgebrütet wird eine, nur EINE von vielen Möglichkeiten, es kann auch in die Hose gehen. Was die Leute, die ich damals erlebt habe, einte, war der Wunsch und die Überzeugung ändern zu können,wenn man nur will. Bei allen, zu denen die ich in den nächsten Jahren noch Kontakte hatte, waren das, im Prinzip, "Besäufnisse" gewesen, die Ernüchterung kam später. Manche sind so enttäuscht von Wolfsried, dass sie Kontakte abgebrochen haben, weil sie nicht mehr daran erinnert werden wollten. Man hatte sich geöffnet und das ist für manche im Nachhinein peinlich genug gewesen. Aber es war ja nicht alles Mist, was man auf den Lebensweg mitbekommen hat, ich persönlich meine, offener für Kritik geworden zu sein, man nimmt sich nicht mehr so wichtig. Irgendwie denken ich, dass ich niemals Therapeut in so einer Klinik sein könnte, die sehen ja, wo die tollen Ansätze versanden und wie die Leute im Nachhinein "abkacken" und müssen trotzdem das Hohelied auf das System singen.

5 Kommentare

Kommentar von Diabolitta  am 29.07.2009
Lieber Rabenstein!

Es tut gut, zu hören, dass die Entwicklung - nach 15 Jahren - genau das abzeichnet, was auch ich empfunden und erlebt habe.
Es ist zwar schmerzhaft, sich einzugestehen, einen Fehler gemacht zu haben und einer Illusion verfallen zu sein. Ich finde diesen Weg dennoch wesentlich authentischer als Verleugnung, alles schön reden (positives Denken) und das Aufrechterhalten eines ohnehin brüchigen Denkmals.
In Verbundenheit
Diabolitta

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Kommentar von Diabolitta  am 05.08.2009
Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung des Problems beiträgt, ist er selbst ein Teil des Problems.
Kommentar von Rabenstein  am 08.08.2009
Finde ich nicht schlüssig, es gibt Probleme, die erkenne ich als solche, tu aber nichts dafür und bin kein Teil des Problems. /Finanzkrise, beispielsweise, Krieg in Afghanistan.
Wenn ich meine eigenen Probleme erkenne und keinen Beitrag zur Lösung bringe bin ich NATÜRLICH ein Tiel des Problems, was denn sonst?
Kommentar von Diabolitta  am 10.08.2009
Um lieber den Größenwahn, den asymmetrischen Krieg und den Mittleren Osten hinter uns zu lassen und hier bei dem Thema zu bleiben: Ich meinte nur, man kann nicht Teil einer Gemeinschaft sein, die auf falsche Solidarität, Verschwiegenheit und Mitwisserschaft aufgebaut ist.

In dem zweiten Punkt liegst du vollkommen richtig. Man kann letztlich nur bei sich selbst was ändern. Alles andere wäre reine Selbsttäuschung, utopisch und größenwahnsinnig.

Von daher lautet mein Moto: Sorge dafür, dass du das bekommst, was dir gefällt, sonst muss dir gefallen, was du bekommst.
Kommentar von Nike  am 09.09.2009
Mir fiel noch ein (ich bin vor 16 Jahren in Wolfsried gewesen), dass ein Therapeut mit einer höchst attraktiven Patientin geschlafen hat. Ich war mal beim Bonding von den beiden dabei, und da lief schon einiges, obwohl noch alles Klamotten an waren. Diese Patientin musste dann gehen. Eine andere ganz dicke Therapeutin war bekannt als diejenige, die ihre Patienten immer auf den Wutwürfel eindreschen lies. Ich war so neidisch und dachte, dort würde ich weiterkommen. Aber plötzlich war sie (die Therapeutin) verschwunden, weil sie irgendeinen Rückfall hatte. Ich weiß nicht welchen. Ein anderer beleibter Therapeut erzählte uns etwas über Essucht und schlug vor, man sollte ruhig zwei Portionen zum Mittag essen. Gott sei Dank hatte ich zu keinem Therapeuten eine enge Beziehung. Ich finde im Nachhinein vieles so ungesund, was in den Beziehungen zwischen Therapeut und Patient stattfand.

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Warnung Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Diabolitta berichtet als Patient  23.07.2009

Pro:

Partystimmung und positives Denken

Kontra:

Langfristig verheerend

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Erfahrungsbericht:

Meine Würde, meine Integrität und mein Selbstbewusstsein wurden in dieser Klinik mit Füßen getreten. Ich war so eingeschüchtert, dass ich irgendwann aufhörte, mich gegen - von meiner Sicht aus empfundene - Belästigungen und grenzüberschreitende Suggestionen, zu wehren. Ich hatte das Gefühl von dem Chefarzt verführt zu werden. Ich empfand seine Berührungen während des Bondings sowie seine Kommunikation sehr beängstigend, verführerisch und zwielichtig.

Ich hatte das Gefühl unter Medikamenten zu stehen, obwohl ich keine Medikamente bekam. Der Eindruck in einer Sekte gelandet zu sein, hatte ich auch.

Das Programm war voll mit Ritualen und Zeremonien.
Mir ging es lange nach meinen Erfahrungen in dieser Klinik schlecht, ich war sehr verwirrt, mein Selbstvertrauen war durch diese – meinem Empfinden nach - unverschämte und unvorstellbare Grenzüberschreitungen und Verführungen beschädigt. Ich musste diese traumatische Klinikerfahrung in einer Therapie aufarbeiten.
Ich würde diese Klinik den Gewaltopfern genauso wenig empfehlen, wie ich einem Herzkranken Fallschirmspringen empfehlen würde – denn es könnte vielleicht klappen, aber wen es schief geht, sind die Folgen für die Betroffene verheerend.

Die Klinik ist vielleicht für bestimmte Menschen, die einen religiösen Halt, ein gewisses Abenteuer oder eine Rosskur zum Entzug suchen, richtig.
Mein Anliegen ist mit meinem Bericht unschuldige Menschen vor so einem verheerenden Erlebnis zu warnen.
Bitte, bitte, seid vorsichtig. Ich wurde vor meiner Aufnahme in der Hochgratklinik vor dieser Klinik gewarnt und habe nicht darauf gehört.

Kommentare

Kommentar von Silversurfer  am 04.03.2011
Ich kann Ihre Erfahrung gut nachvollziehen. Ich selbst habe auch demütigende Grenzüberschreitungen erlebt. Man wird ein Kind, und nicht wie ein erwachsener Mensch behandelt. Dadurch gehen es den Damen und Herren "Therapeuten" gut. Ich kenne andere Menschen, die ebenfalls in Kliniken des Herrenalber Modells waren und ganz ähnliche Dinge erlebt haben. Ich halte das alles für absolut mißbräuchlich, schädigend und durch und durch verlogen.
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Meine Genesung! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Doris.K. berichtet als Patient  15.07.2009

Pro:

Wenn es diese Klinik mit Ihrem Konzept und Ihrem Team nicht geben würde, würde ich nicht mein Leben leben und meinen Weg gehen.

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2003, 2007, 2008, 2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich bin seit dem 14.07.2009 nach 8 Wochen Wolfsried wieder zu Hause.

Ich hatte seit mehr als 15 Jahren immer wieder mit Angst und Panik zu tun. Dies war auch der Grund warum ich 2003, 2007, 2008 in der Klinik war.

Anmerkung:
Wenn sich jetzt einer die Frage stellt, warum so oft, ja weil man seine Lebensgeschichte nicht innerhalb von ein paar Wochen aufarbeiten kann, es geht immer nur langsam, beharrlich, Schritt für Schritt. Die kleinen Schritte sind es die einem zum Ziel führen.

Warum geht es mir, bezogen auf meine Angst wieder besser?

Bei diesen Aufenthalten habe ich ganz viel über mich erfahren, wer ich bin, wie ich lebe, wessen Leben ich lebe. Wieviel Scham, Schmerz, Trauer, Wut, Angst, Einsamkeit, Sehnsucht nach Geborgenheit in mir war. Ich durfte aber auch erfahren wieviel Kraft und Mut in mir steckt. Es ist mir durch die Aufenthalte gelungen meine Vergangenheit anzunehmen, den Menschen zu verzeihen, die micht verletzt haben. Ja ich lebe nur noch im Hier und Jetzt.

Voraussetzung für meinen Erfolg. ICH WOLLTE WAS VERÄNDERN. Gesund zu werden geht nur, wenn ich es wirklich will. Wenn ich nicht richtig will, kann eine Klinik noch so gut sein, es funktioniert dann einfach nicht. Wenn ich die Kritik mancher Ehemaligen lese, werde ich sehr traurig aber auch wütend. Ihr gebt der Klinik die Schuld für euer Leben, die sind nicht für euer Leben und eure Gesundheit verantwortlich, sondern ihr. Bevor man andere / anderes schlecht macht, sollte man erst mal bei sich prüfen was es mit einem selber zu tun hat.

Mir hat diese Klinik mit Ihrem Konzept geholfen, weil ich mich in der Klinik jedesmal auf alles eingelassen habe und dadurch viel für mich tun konnte, ja ich habe viel für mich erreicht. Was für mich auch sehr wichtig ist / war, dass man mich nicht mit Antidepressiva ruhig gestellt hat, so wie es in den meisten Klinik erst einmal Bedingung für eine Aufnahme ist. Ich habe von der Klinik viele Werkzeuge mitbekommen, um zu Hause mein Leben meistern zu können.

Dieses Jahr war ich nochmals dort, weil ich "MOMENTAN BIN ICH GESUND" meine Krebserkrankung verarbeiten wollte. Vor 11 Monaten habe ich diese Diagnose bekommen, ich musste Biopsie, Operation, Bestrahlungen über mich ergehen lassen. Dies war für mich ein heftiger Schlag. Ich brauchte dazu Hilfe. Für mich war einfach klar ich gehe nach Wolfsried, dort ist der einzige und richtige Ort. Und so war es auch. Das komplette Team, die Ernährung, die ganzen Therapieangebote, die Räumlichkeiten einfach alles trug dazu bei, dass ich wieder Lebensmut, Lebensfreude, Kraft, Selbstbewußtsein, Selbstwertgefühl und einiges mehr habe.

Ich bin sehr dankbar, das es diese Klinik mit diesem Konzept gibt und würde jederzeit dort wieder hingehen. Ich kann diese Klinik nur jedem, der wirklich was für sich verändern möchte, empfehlen.

3 Kommentare

Kommentar von Rabenstein  am 08.08.2009
Auf jeden Fall kannst du diese Klinik jedem empfehlen, der einen Ort sucht, wo er immer wieder hingehen kann und immer wieder und immer wieder. Dann brauch man nie erwachsen werden.
Solche Dauergäste hat es schon immer gegeben, die vertauschen einfach nur das Suchtmittel..

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Kommentar von Andreas66  am 09.08.2009
Hallo Doris,

ich bin derzeit noch Patient der Klinik und wir haben uns kennengelernt. Ich war im Mutterschiff mit Kurt und Wolfgang und ...

Ich kann Dich nur unterstützen und die Klinik absolut empfehlen. Auch wenn ich nichts mit Spiritualität am Hut habe, bin ich doch sehr von dem Konzept der Klinik überzeugt.

Auch ich hatte zwar am Anfang das Gefühl in einer Sekte gelandet zu sein, jedoch hat sich mein Bild seh schnell gewandelt.

Ich bin mit Burn-Out gekommen und habe dermassen viel über meine Psyche gelernt, warum ich so handle wie ich handle bzw. warum ich so bin, wie ich bin.

Auch ich kann die Klinik nur jedem empfehlen.

Andreas
Kommentar von Doris.K.  am 21.12.2009
wou ich habe wieder einen vierteljahresceck hinter mich gebracht, und und und HURRA HURRA HURRA kein neuer krebs keine metastasen. mit diesem druck der da immer auf mir lastet, kann ich zwischenzeitlich recht gutumgehen, denn ich bin mit meinen gedanken oft in der klinik. alles was ich dort für mich gelernt habe kann ich beim mrt und ct positiv anwenden. Es war eine gute und kluge entscheidung in der klinik das thema krebs beareitet zu habe. danke der klinik nit allem was dazu beigetragen hat von herzen.

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Gut, dass ich vertraut habe Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Role66 berichtet als Patient  15.07.2009

Pro:

Umfassendes Konzept, gutes Team

Kontra:

Ersatz-Therapeuten (Lehrküche)

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Sieben Wochen war ich im Allgäu. Mit schwerer Depression und Burn-out kam ich an. Ich war anfangs irritiert, fasten von fast allem. Heut sag ich, das ist verdammt wichtig. Um endlich zu sich selbst zu finden. Keine Flucht in Beziehung, Alk, Zigaretten, Internet, Musik etc. Ich hab sehr viel über mich gelernt. Die Therapie bietet mehrer Anlaufmöglichkeiten, um zu seinen "inneren Schaltern" zu finden. Das innere Kind, fehlende gesunde Strukturen, Boderline... ich hab sehr viel gelernt und glücklich, dass ich mich gestellt habe. Ich musste auch kämpfen, es war heftig für mich. Weniger heftig wie die Erlebnisse, die mich als Kind prägten.

Kommentare

Kommentar von Nike  am 09.09.2009
Wenn eine Depression akut ist, richtig schlimm, mit Suizidgedanken, Antriebslosigkeit, Schmerzen im Nacken und mehr, dann kann man diese Therapie überhaupt nicht machen. Vorher muss man von der Depression genesen sein. Dass viele Psychologen das nicht erkennen, ist mir schleierhaft. Ich habe das erlebt. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass die Ärzte etwas gegen Antidepressiva haben und meinen Therapie, Gespräche, Konfrontation und gutes Essen und Kontakte könnte die Heilung beschleunigen. Aber solange ich an diese Magie geglaubt habe, habe ich all diese Therapien, wie Wolfsried und das ständige Rennen in 12-Schritte-Meetings gemacht.
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Danke Wolfsried Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 bambusbärin berichtet als Patient  13.07.2009

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Im Mai 2009 kam ich erschöpft, sehr depressiv, voller Mißtrauen bezüglich der ärztlichen Versorgung und überaus ängstlich in Wolfsried an.

Vom ersten Augenblick an wurde ich positiv und liebevoll angenommen. Die erste Kontaktaufnahme und die Übergabe des sehr schönen Zimmers taten mir gut und ich war in der Lage, mein Mißtrauen zu überwinden und mich mehr und mehr dem therapeutischen Prozeß zu öffnen. Es war einfach wunderbar, meine Widerstände aufgeben zu können.

Durch die klare Struktur konnte ich peu à peu im wahrsten Sinne des Wortes wieder laufen lernen, wurde durch die Angebote "Wandern", "Tanzen" und "Yoga" wieder glückliche Bewohnerin meines Körpers.

Physisch genährt wurde ich auf eine s... gute Art durch die Küchenmeister/in und das ohne zuzunehmen. Einer der Küchenmeister ist ausgebildeter Gesundheitsberater nach Bruker.

Eine Besonderheit der Klinik ist die mögliche Teilnahme am sog. Marathon. Das bedeutet, dass man für insgesamt 4 Tage zu einer Hütte wandert, dort mit ca. 20 Mitpatienten lebt und in der therapeutischen Gemeinschaft emotional nach Dan Casriel arbeitet. Für mich war das eine sehr gute Erfahrung, die mir Mut machte, mich von meinem Kopfkino zu verabschieden und Trauer und Wut zuzulassen. In diesem Zusammenhang lernte ich auch wieder, tröstende, Geborgenheit vermittelnde körperliche Nähe zuzulassen.

Überhaupt finde ich das Prinzip der therapeutischen Gemeinschaft sehr gut, weil es mich selbst fordert, mir zu helfen und gerade keine Aufforderung an einen - dann überhöhten - Therapeuten beinhaltet, mein Leben zu strukturieren. Ich kann lernen, mich selbst zu bestimmen und gut mit mir umzugehen und mich wichtig zu nehmen - ja, bestenfalls, mich lieben zu lernen... und wieso sollte ich einem anderen Menschen mehr Kompetenz für mich einräumen als mir selbst???

Hier hat mir auch die Musiktherapie sehr geholfen, auf mich zu hören, mich überhaupt wahrzunehmen und meinen Körperpanzer aufgeben zu können.

Nun bin ich seit einer Woche wieder zu Hause: Ich vermisse die Menschen, habe Sehnsucht nach Wolfsried, der Landschaft, der guten Versorgung aber bin auch guter Hoffnung, jetzt die richtigen Schritte zu finden, mein Leben zu leben.

Gestern war ich das erste Mal in einer sog. Co-dependants anonymous Gruppe, einer Gruppe die nach dem 12-Schritte arbeitet und werde wieder dort hingehen. Diese Gruppen sind eine wertvolle alltägliche Unterstützung und werden ebenso in der Hochgrat Klinik angeboten. Damit kann man auf eine sehr gute Weise die bekannte ambulante Lücke in der psychotherapeutischen Versorgung schliessen.
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gute klinik, aber nicht der heilige gral Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
4444566 berichtet als Patient  07.06.2009

Pro:

heilsam definitiv

Kontra:

nichts für leute die nicht selbst bereit sind zu arbeiten

Gesamtzufriedenheit:

zufrieden recht gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

weniger zufrieden keine gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war 2007 für 10 Wochen in Wolfsried. Als fazit kann ich sagen dases mir nach dem Aufenthalt besser ging.

Nach meiner erfahrung führen gerade die Fastenvereinbbarungen, das verzichten auf die üblichen verneidungstatktiken dazu das ich bei mir selber sehr schnell ankomme.
Jeder Aspekt den die klinik hat kann von zwei seiten betrachtet werden, die eher seltenen >gespräche mit Therapeuten führen dazu das ich mich mit den anderen mneschen dort auseinandersetze menschen die gleiche oder ähnliche efahrungen gemacht haben wie ich bzw. zu dem was mich beschäftigt noch eine andere sichtweise haben als ich und die für mich unter dem strich glaubwürdiger sind als die therapeuten.
Sicher rauchen die, sicher trinken die auch bier allerdings nicht in der klinik und schließlich hhabe ich mich vorab dazu entschieden zu verzichten um für mich was zu erreichen.
wenn ich da ander ärztin rauch rieche kann ich zum beispiel an meiner darausd resultierenden reaktion schon was erkennen, nähmlich wie süchtig ich nach rauchen bin was wiederrum den schluss nahelegt das dies ein aspekt ist auf den ich besser verzichte, an dem eingeübten nichtrauchen eben festhalte.

das mit dem trauma das man da nicht hin soll kann ich nicht von herzen bestätigen, zum einen gibt es/ oder gab es zumindest ein spezielles angebot für frauen ( leider nur für) mit dem schwerpunkt missbrauch, zum anderen habe ich mehrfach situationen erlebt in denen menschen die in einen film geraten sind von therapeuten und mitpatienten geholfen wurde.

Zur verarbeitung gehört unter anderem auch konfrontation und die findet dort statt.

zu den kleinkriegen in komitees, meine güte oftmalsd habe ich mir auch gedacht was denn das jetzt wieder soll, ist aber auf der anderen seite eine übung für menschen die an solchen punkten wie für sich einzustehen oder konflikte zu führen schwierigkeiten haben.

dem 12 schritte programm gleich welcher ausführung ist schon ofz sektiererei vorgeworfen worden, tatsache ist das der prozentuale anteil derer die mit diesem programm ihre schwierigkeiten bewältigen oder zumindest ganz gut im schach halten größer ist als der derjenigen menschen die ohne eine deraertige stütze leben.

wer da ein rundum sorglos paket erwartet ist auf dem holzweg, bei aller dialektischer kuschelei bis hin zu für mich schon nervender political correctness in der sprache ist diese klinik ein ort an dem es zumindest für mich knallhart zur sache ging.

Apropos kuschelei und täter und opfer zur gleichen zeit:
wieso sind sexsüchtige = Täter? find ich ne fehlinterpretation des begriffs.

Das Kuscheln wurde zumindest zu meiner zeit in kauf genommen ganz klar auch mit dem auge darauf das ein großteil der menschen die dort anlanden gerade mit beziehungen gleich welcher art probleme haben.
es ging für mich darum zu vertrauen, grenzen zu erkennen und einzuhalten und eben darauf zu vertrauen das mein gegenüber das auch tut. es steht mir jederzeit frei zu umarmen oder nicht.
niemand wird gezwungen.

bevor du dich für diese klinik entscheidest frasge dich wie weit bist du bereit zu gehen.....

4 Kommentare

Kommentar von Klausthomas  am 09.06.2009
Ich war auch dort. Mir ist aber die heilende Wirkung gänzlich abgegangen. Am Anfang habe ich mich sicherlich umgarnen und irre führen lassen. Die kathartische Wirkung solcher Gruppendynamiken kann sehr angenehm und verführerisch sein. Es entsteht ein Gefühl von Macht und Sicherheit, ein Gefühl von „Wir“. Menschen mit einem starken und nie beantworteten Zugehörigkeitsbedürfnis geraten leicht unter dem Einfluss der Gruppentrance.
Nach einer Weile konnte ich dennoch durchschauen, dass ich in die Situation eines Kindes zurückversetzt wurde – absichtlich herbeiführte Regression - damit sie mit mir machen konnten, was sie wollten, damit sie mich nach ihren Vorstellungen formen und bevormunden konnten.
Was hat Bonanza-Nostalgie, Ego-Trip, Guru-Mentalität und narzisstische Selbstdarstellung der Therapeuten mit Therapie zu tun?

Ich brauche keinen wilden Westen, um eine Atmosphäre der Übertragung und Gegenübertragung zu kreieren. Übertragungen und Projektionen bietet mir mein Alltag zur genüge.
Meiner Meinung nach führt eine sadistische and grundlose Konfrontation – hierbei fliegen die Fetzen ordentlich - die nur auf UNBEWUSSTE Projektionen der Aggressoren beruht, keineswegs zum echten Selbstbewusstsein bei den wehrlosen Klienten.

Was ist darüber hinaus ein eingestülptes und anerzogenes Selbstbewusstsein wert? Ein Fremdkörper und ein überflüssiges Anhängsel von kurzer Dauer.
Wahres Selbstbewusstsein kommt von innen und ist das Resultat langjähriger Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und mit sich selbst.
Es wäre verheerend mit pädagogischen Methoden und Tricks aus der Streetworker-Trickkiste Roboter erziehen zu wollen. Es ist wichtig an der Wurzel des Problems zu arbeiten. Symptome sind immer ein Schrei nach Hilfe und ergeben einen Sinn. Es wäre ignorant sie wegdoktern zu wollen.

Sie schrieben: "wenn ich da ander ärztin rauch rieche kann ich zum beispiel an meiner darausd resultierenden reaktion schon was erkennen, nähmlich wie süchtig ich nach rauchen bin was wiederrum den schluss nahelegt das dies ein aspekt ist auf den ich besser verzichte, an dem eingeübten nichtrauchen eben festhalte."

Ihre Argumentationskette ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Derjenige, der den Rauch an den Arzt gerochen hat, ist Nichtraucher!


Was die „Sexsüchtigen“ anbetrifft, finde ich die Bezeichnung irreführend. sexuell ausagierende Menschen sind nicht Per definitionem Täter. Es ist allerdings wichtig, zu sehen, dass dieser Begriff auch sexuelle Gewalttäter mit einschließt. Zumal Sexuelle Gewalt herzlich wenig mit Eros und Sexualität zu tun hat.

Für mich sind Menschen, die via Internet pornographisches Material konsumieren, keineswegs harmlos. Sie unterstützen weltweiten Menschenhandel und weltweite sexuelle Sklaverei. Sie UNTERSTÜTZEN KINDERPORNOGRAPHIE, die inzwischen verheerendes Ausmaß angenommen hat. UND diese Klientel gehört für mich zweifellos in die Kategorie der Sexualtäter. Diese Menschen müssen zur Verantwortung gezogen werden. In diesem Kontext ist das Gefasel von „Wir gaben zu, dass wir unsere Sexsucht gegenüber machtlos sind“ der Gipfel von Ignoranz und Perversion. Es ist allgemein bekannt, dass Sexualtäter keinerlei Schuldbewusstsein haben. Dieses Übel wird auch noch durch die „Machlosigkeitsklausel“ der 12-Schritte-Sekte untermauert.

Ja! Es ist schon lange bekannt, dass Sexualtäter unter der Machtlosigkeit leiden. Es ist von daher nicht verwunderlich, dass sie keinerlei Interesse an der echten Sexualität haben. Was sie suchen ist Kick durch Machtausübung und Herrschaft über die Sexualität. Sie benutzen Sexualität als Waffe und entwickeln ausschließlich Lust bei der Erniedrigung und Unterwerfung ihrer Opfer. Dadurch verschaffen sie sich kurzfristig ein Gefühl von Macht und können ihr Elend und ihre Erbärmlichkeit für eine Weile vergessen. Sie haben nie den Mut eine sexuell gleichberechtigte Partnerin/Partner zu begegnen und suchen sich hierfür Schwächere und Opfer. Internet-Sex gibt ihnen das Gefühl von Kontrolle. Sie genießen es, wie Frauen und Kinder gequält, erniedrigt und demütigt werden. Sie verwechseln Hass und Schmerz mit Lust. Wo der Eros tot ist, regiert nur noch Macht und Hass.

Ich war mal bei einem Vortrag von einem langjährigen AA-Mitglieds, der einen längeren Aufenthalt in den Staaten hatte und allerlei Erfahrungen in A-Gruppen gesammelt hat. Er gab offen zu, dass die Heilungsquote bei der „anonymen Sexsüchtigen“ gegen null laufen würde und er persönlich keine einzige Person kennen würde, die es geschafft hat!

12-Schritte-Gruppen halten lediglich die Symptome in Schach. Sie schaffen emotionale Zombies, die nicht mehr ausagieren. Die daraus resultierende oberflächliche Symptomdämpfung und Suchtverschiebung ist für mich dann eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Es ist von daher auch kein Wunder, dass der internationale Verbrecher und Ruinator Georg W. Bush ein überzeugtes AA-Mitglied war und ist.

Es ist sehr wichtig, sich zu fragen, warum ein Mensch süchtig wird?
Ausnahmslos stecken dahinter Traumatisierungen aus der Kindheit. Es wäre sicherlich sinnvoll auch eine Trauma-Gruppe für Männer zu gründen. Sie dürfte allerdings nicht durch in dieser Klinik propagierte schwarze Pädagogik und esoterische Ideologien ausgehöhlt werden.
Ob diese Idee sich in der Praxis bewährt, ist fraglich. Welcher Mann würde gerne zugeben Opfer von Gewalt – auch von sexueller Gewalt – zu sein. Dieses Geständnis kollidiert per se mit der Idee von Mannsein!
In dieser Hinsicht sind die Frauen uns haushoch überlegen. Sie geben viel eher zu Opfer von Gewalt und sexueller Gewalt zu sein. Uns Männern fehlt es noch an Grips. Es wäre für ein „echter Mann“ Schmach und Schande, vor sich und einer Gruppe sein Opfersein zuzugeben.
Was soll eigentlich die Frage: "wie weit bist du bereit zu gehen.....?"
Haben Sie vergessen, dass es hier immer noch um eine respektvolle und unterstützende Therapie geht und nicht um ein Outback-Adventure!?

Gegen eine zarte Kuschelei welcher Art auch immer ist nichts einzuwenden, solange sie freiwillig ist und nicht durch Gruppenzwang und Manipulation herbeigeführt wird.

Falls sie an etwas anderes als „wilden Westen“ und „gleich zur Sache gehen“ interessiert sind, lege ich Ihnen folgende Bücher ans Herz. Viele Antworten auf meine Fragen habe ich dort gefunden:

DeMause, Lloyd (2005): Das emotionale Leben der Nationen. Klagenfurt : Drava.
Miller, Alice (1983): Du sollst nicht merken. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.
Olivier, Christiane (1989): Jokastes Kinder. München: Deutscher Taschenbuch Verlag.

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Kommentar von Klausthomas  am 16.06.2009
UND ein absolutes Muss zum Durchschauen der Gefahren und der Scharlatanerie auf dem Psychomarkt:

Goldner, Colin (2000): Die Psycho-Szene. Aschaffenburg: Alibri Verlag.
Kommentar von patientneu  am 21.11.2009
Klingt eigentlich fast so als wärst Du der volle BLICKER, warum warst Du denn da frage ich mich.
Ich war da und fand es toll, hier wurde mir geholfen, allerdings muß man es auch wollen ansonsten einfach Tabletten nehmen und gut ist es.
Kommentar von tankekrum  am 20.12.2009
Patietneu, es liegt oft nicht daran, ob man sich einlassen kann oder nicth. Es liegt an den eigenem Krankenbild, der eigenen Therapeuten und der FALSCHEN BEHANDLUNG in einer MÖCHTEGERN KLINIK für ehemals Abhängige. "SUPER, wir haben es geschafft...." Bescheidenheit habe ich bei KEINEM der Möchtegerntherapeuten erlebt. Hochmut und Selbstdarstellung für die Unmündigen habe ich in Wolfsried erlebt. MACHT ist ein tolles Gefühl!!!! Leider nicht hilfreich für Kranke.

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Das Beste das mir passieren konnte! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Noreia berichtet als Patient  29.05.2009

Pro:

Das Therapiekonzept, der Zusammenhalt, die Landschaft....

Kontra:

Für mich gibts da kein Kontra.

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist das Beste,das mir im letzten Jahr passiert ist!!!
Ich war vom 01.04.08 - 24.06.08 (also 12 Wochen) dort.

Am Anfang wars schon komisch und ungewohnt, an welche Regeln (Fastenvereinbahrungen) man sich halten mußte und ich hab auch erst mal ganz schön rebelliert :-)Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, wie gut mir das tut und wie wichtig diese "Regeln" vor allem für den Ablauf der Therapie ist.

Diese Klinik, hat mir mit ihrem Therapiekonzept soviel Nähe, Wärme, Geborgenheit, Verständnis und Ehrlichkeit gegeben, wie ich es noch nie zuvor in meinem Leben erfahren habe!

Ich möchte dieses oder nächstes Jahr nochmal für ein par Wochen dahin um neue Kraft zu tanken.

Ich kann jeden die Hochgrat Klinik nur empfehlen. Obwohl dieses Therapiekonzept bestimmt nichts für jden ist. Aber für MICH war es genau das Richtige!!!

3 Kommentare

Kommentar von Klausthomas  am 05.06.2009
Ja! Am Anfang jeder Misshandlung bzw. "Miss-Behandlung" fühlt man sich komisch. Ihre anfänglichen Gefühle waren richtig und authentisch, nur haben Sie Ihrer Wahrnehmung nicht getraut. Sie haben sich lieber angepasst und beschönigen lieber Ihre Erfahrungen.
Man kann sich an alles gewöhnen, nach dem Motto: Was mich nicht umbringt macht mich stärker.
Wenn die Klinik sie "geheilt" hat, warum haben Sie es nötig, noch mal Kraft zu tanken?

Das, was man bei Ihnen erreicht hat ist nur eine zerstörerische Abhängigkeit, damit sie nächstes Jahr schön brav wieder hingehen und der Klinik (Ersatz-Mamis und -Papis) Geld einbringen. Sie werden dort nicht geliebt und sind lediglich eine Einnahmequelle. Eine „falsche Liebe“ muss man immer bezahlen.

Herzlichen Glückwunsch!!! Die Gehirnwäsche hat bei Ihnen wunderbar funktioniert. Willkommen im Club der Frauen von Stepford!

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Kommentar von Klausthomas  am 17.07.2009
Alles, was in dem Klinikkonzept nicht passt, wird mit der Schlagkeule niedergemacht.
Die Argumentation „lässt man sich entweder ein oder nicht“ ist sehr widersprüchlich.
Sie lässt den Menschen keine Wahl, nach dem Motto: „Friss oder Stirb.“

Einerseits schreien alle, dass die Patienten doch endlich die Verantwortung übernehmen sollten, andererseits wird die totale Unterwerfung und Unmündigkeit erwünscht.
Kommentar von Silversurfer  am 04.03.2011
Lieber klausthomas, ich stimme ihnen vollkommen zu! Genau so ist es - man sollte seinem Gefühl immer trauen. Ein Therapeut oder wer auch immer, der einem das Gefühl ausredet, der mißbraucht einen. Und das führt dazu, dass man in eine Abhängigkeit gerät. Eine gute Therapie führt in die Eigenständigkeit und Freitheit - nicht in eine Abhängigkeit. Viele der Patienten kommen genau deshalb immer wieder - weil sie abhängig sind.

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sektierisch anmutend Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Maxernst berichtet als Patient  13.04.2009

Pro:

Idealer Urlaubsort

Kontra:

Vorsicht Gehirnwäsche

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2009

Erfahrungsbericht:

Meine therapeutischen Erfahrungen in der Hochgratklinik waren eher enttäuschend und ernüchternd. Ich kam mit einer depressiven Störung in die Hochgratklinik. Dauernd habe ich zu hören bekommen: wenn du dir nicht genug Mühe gibst, werden wir dir auch nicht helfen können. Dass ich aufgrund meiner Antriebslosigkeit dort war, schien keinem weiter zu interessieren.
In dieser Klinik wurden Methoden angewandt, die an der schwarzen Pädagogik a la Dr. Schreber erinnern. Die Gäste sind die entmündigten Kinder und die Therapeuten die allwissenden Eltern. Den Patienten wird auf Kosten der Krankenkasse eine totale Gehirnwäsche verpasst. Sektierische und dogmatische Ideologien wie 12-Schritte-Programm und höhere Macht waren dort in aller Munde. Ich konnte mit dem Ganzen nichts anfangen. Ständiges Vertrösten und Abspeisen mit dem nervigen Esoterik-Gerede, wenn man für Störungen und Probleme der Gäste keine Lösung parat hatte und nicht weiter wusste. Auch Hellingers Familienstellen wurde dort praktiziert. Diese Methode ist äußerst umstritten und wird als gefährlich erachtet. Es verwundert mich von daher nicht weiter, dass der Klinikgründer Afrikamissionar war. Nur lässt es sich hierzulande ohne Gefahr des Bürgerkrieges und auf Kosten der Krankenkasse wesentlich müheloser missionieren.

Irgendwelche dahergelaufenen Therapeuten warteten ständig mit beliebigen Einstellsätzen auf, ohne sich jemals persönlich damit auseinander gesetzt zu haben, geschweige denn sich selbst an ihren Einstellsätzen und Moralpredigten zu halten. Rauchen, Trinken und Essen von Süßigkeiten waren in der Klinik verboten. Es war eine herbe Enttäuschung, als ich und ein anderer Patient mit ansehen mussten, wie Bier in die Klinik geliefert wurde. Dann haben noch zwei Mitgäste erzählt, dass einige Therapeuten nach Zigaretten riechen würden. Soviel Heuchelei und Doppelmoral löste bei mir nur Kopfschütteln aus. Die meisten dieser Therapeuten waren selber therapiebedürftig. Die wirklichen Patienten waren die Psychotherapeuten und Psychiater.

Wir wurden motiviert, uns gegenseitig zu Verpetzen; fürs Spätkommen wurde eine Strafe von 50 Cents erhängt. Gäste, die sich nicht an irgendwelchen Kleinigkeiten und Regeln hielten, wurden öffentlich bloßgestellt. Dadurch ward den sadistisch veranlagten Gästen und Therapeuten Tür und Tor geöffnet, andere zu schikanieren. Vor allem waren die depressiven Gäste und solche, die sich nicht wehren konnten, ein gefundenes Fressen für diese Art von Sadismus.
Alle Therapien fanden in großen Gruppen statt. Ich kam kaum voran und habe insgesamt zwei Einzelgespräche gehabt: Aufnahme- und Abschlussgespräch. Körpertherapien gab es dort nicht. Kriseninterventionen waren unzureichend, Wochenenden endlos und ohne therapeutische Betreuung jeglicher Art. In der Pflege saß an den Wochenenden meist eine einzige Person, die ständig überfordert war. Meine Versuche, mir in Krisenzeiten dort Unterstützung zu holen, scheiterten jedes Mal kläglich.
Die Zimmer waren sehr klein und eng und als Doppelzimmer vorgesehen. Es gab keine Möglichkeit zum Rückzug und keine Privatsphäre. Das Haus liegt schön und ist sehr schön eingerichtet. Ich frage nur: Wer kommt eigentlich für die Kosten auf?
Der Geldbeutel der Einrichtung wird immer voller und die Versorgung immer spärlicher.
Das Essen fand ich gut und gesund. Ich war aber wegen Depressionen dort und nicht wegen des Essens. Man kann sicherlich auf Kosten der Krankenkasse in dieser Klinik schön Urlaub machen. So kommen auch einige Gäste jedes Jahr wieder. Bei diesen Leidgenossen, die zu den Stammgästen der Klinik gehören, konnte ich allerdings keine Besserung feststellen. Sie schleppen immer noch ihr altes Leid mit sich, kommen aber wie brave Kinder jedes Jahr wieder und sind für ein gutes Essen und eine schöne Gegend zutiefst dankbar. Die gleiche Dankbarkeit, die Heimkinder gegenüber den Heimerziehern an den Tag legen. Sie brauchen anscheinend immer noch jemanden, der ihnen sagt, wo es langgeht. Es wird eine ungesunde Abhängigkeit und Bindung geschaffen, die trügerisch ist. Die Klinik ist vorrangig eine Suchtklinik und arbeitet mit dem Zwölf-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker. Das Programm wird allen Gästen, auch solchen ohne eine Suchtproblematik, überstülpt. Diese Massenabfertigung ist meines Erachtens äußerst gefährlich und verantwortungslos.

Ein Allgäu-Urlaub aus der eigenen Tasche ist allemal erholsamer, kostengünstiger und weniger schädlich.
Kurzum: hütet euch vor den skrupellosen Wunderheilern, da ihr sonst euer blaues Wunder erleben werdet.

5 Kommentare

Kommentar von Jockel  am 19.05.2009
Ja, lieber Maxernst,
die Hochgratklinik ist nun einmal eine Klinik in der Du nicht bekommst was Du willst, sondern das was Du brauchst.

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Kommentar von Klausthomas  am 24.05.2009
Lieber Herr Jockel,
als ich Ihren Kommentar las, musste ich schmunzeln. Der Satz hätte von einem Sonntagsprediger kommen können. Solche Gemeinplätze können und werden eine humanistische und respektvolle Therapie, die Patienten als mündige Bürger erachtet, nicht ersetzen. Sie können höchstens kurzfristig einen Placebo-Effekt erzielen, führen aber langfristig zur Volksverdummung und Entmündigung.
Kommentar von salico  am 19.10.2009
@ Herr Jöckel: "Hier bekommst du nicht was du willst, sondern was du brauchst" - dieser Satz ist eine absolute Legitimation für jede Art pseudotherapeutische Missbrauchs, den man sich vorstellen kann... jeder verständliche Widerstand wird ad absurdum geführt... dieser Satz ist eine Frechheit: wer will wissen, was ich brauche? und wer, ob ich es tatsächlich bekomme? Nein, echte Auseinandersetzung wäre zu anstrengend, schmeißen wir doch lieber mit Allgemeinplätzen um uns, wie es in Esoteriker-kreisen nun einmal üblich ist:

viel einfacher waren da Sätze, wie die der Inquisition: "die Kirche hat immer Recht", da konnte man die dahinterliegende Ideologie wenigstens noch durchschauen... hier muss man sich erst ein wenig anstrengen...
Viele Grüße,

Sal
Kommentar von Silversurfer  am 04.03.2011
Ein wunderbarer Bericht - vielen Dank dafür! Ich kann alles unterschreiben.
Kommentar von lebensfreude  am 30.04.2011
Auch ich kann das Meiste in dem sehr zutreffenden Bericht wieder erkennen. Ja, auch mir wurden - legitimiert als "Konfrontation" irgendwelche Allgemeinplätze um die Ohren gehauen, und dass ich mich nicht auf die Casrielarbeit einlassen konnte/wollte (weil ich schlicht nicht die therapeutisch erwarteten Gefühle produzieren, geschweigen denn herausschreien konnt), war der "Beweis", dass ich schizoid bin. Von mir aus bin ich das dann eben...

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Aufnahme von Menschen mit Traumafolgestörungen Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Josef6 berichtet als Patient  28.03.2009

Pro:

 

Kontra:

Traumatiserte dürfen nicht in diese Klinik

Gesamtzufriedenheit:

weniger zufrieden keine gute Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden (Unfähige Traumatherapeuten) sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik dürften keine Traumafolgestörungen behandelt werden. Persönlickeitsstörungen wie strukturelle Dissoziation fehlen ausgebildete Therapeuten.Diese Erkrankung, die sehr lebenseinschränkend ist, wird nicht erkannt. Die notwendigen wöchendlichen Einzelgespräche fallen weg. Krankenkassen und medizinische Dienste müssten
besser hinschauen.

Den Servies im nicht medizinischen Berreich der Klinik ist gut.

Die Kriseninterventionen des Pflegedienstes lässt zu wünschen übrig. Meist ist diese unterbesetzt meist wird auch völlig falsch auf die Patienten reagiert. Wenn man keine Privilegien hat, sieht man arm aus .

Auch wenn eine Zertifizierung vorliegt ist diese Klinik nicht für alles geeignet. Nochmals, weil es mir so am Herzen liegt, die PTBS und die Persönlichkeitsstörungen müssen aus der Indikationliste gestrichen werden.
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Die Klinik hat mein Leben sehr zum Positiven geändert Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Jbsv berichtet als Patient  25.03.2009

Pro:

Mut schöpfen aus "über seinen Schatten springen"

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2004

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik sehr empfehlen. Ich bin auch Missbrauchsopfer und fand die Tatsache mit Sexsüchtigen "zusmmen" zu sein zwar am Anfang auch als schwierig, dann jedoch als Herausforderung und schlussendlich als Erlösung!! Ich bin etwas schockiert wie viele schlechte Bewertungen hier abgegeben wurden, aber auch damals als ich dort war, gab es einige Gäste, die sich nicht wohl fühlten und immer etwas zu meckern hatten. Das waren aber auch die Menschen, die auch im "echten Leben" immer etwas zu meckern haben und sich nicht mit sich selbst beschäftigen, also schauen "was hat das mit mir zu tun", sondern die Fehler immer bei den anderen suchen.

Die Klinik ist ingesamt eine Herausforderung, seine eigene Grenzen herauszufinden und zu sehen, wie gehe ich damit um, und was passiert mit mir, wenn ich mal bewusste etwas anders mache, was ich z. B. sonst nie mache, oder was passiert mit mir, wenn ich 10 Tage nicht mit meinem Mann telefonieren darf (ich war auch Beziehungssüchtig), keine Süßigkeiten essen darf, keine Medien usw. Ich habe in der Zeit sehr viel über mich heraus gefunden und dann auch ändern können bzw. an mir arbeiten können. Die KLinik hat mir Werkzeuge mitgegeben, die ich auch heute noch anwende.

Klar kann jeder mogeln und doch telefonieren, oder trotzdem Süßigkeiten essen. Aber das ist doch nicht der Sinn. Das ist ein Davonlaufen vom "sich mit sich und seinen Probemen beschäftigen", dann mach ich ja dort das Gleiche wie zu Hause...

Das Essen dort (nach Dr. Bruker) hat mich von meinen Allergien befreit. Ich war danach schon mehrmls im Bruker Haus und mache die Ausbildung zur Gesundheitsberaterin. Seit der Klinik koche ich für mein Leben gern (Vollwertig), esse keinen Zucker mehr und fühle mich prächtig.

Die Klinik hat mein Leben sehr zum Positiven verändert. Klar war es ein hartes STück Arbeit und ich hatte auch nicht nur gute und schöne zwischenmenschliche Erfahrungen dort, aber vor allem die kritischen Situationen und Erfahrungen haben mir die Augen über mich selbst und mein Verhalten geöffnet und mich reifen lassen bzw. mich selbst heilen lassen.

Man ist dort auch gefordert selbst aktiv zu werden. Das finde ich auch gut, denn auch im richtigen Leben werde ich nicht mit Samthandschuhen angefasst. Gerade in Situationen wenn ich an meine Grenzen gekommen bin, z. B. im Komitee vor so vielen Menschen sprechen, und viele andere kleine Situationen, wo ich selbst gefragt bin, ich über meinen Schatten springen musste, Dinge tun, die ich sonst nie tun würde etc, haben mich weiter gebracht.

Auch über die Pfleger und Ärzte usw. kann ich nur gutes sagen. Sie waren immer sehr nett, haben sich nie im Ton vergriffen oder ähnliches. Ich hatte immer einen Ansprechpartner und auch wenn es mal nötig war ein Einzelgespräch. Klar gab es auch hier zu meiner Zeit Mitgäste, die "besonder Kandidaten" waren und sich auch hier die Pfleger odr Ärzte "abgrenzen" mussten.
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abstrus Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
anna4 berichtet als Patient  11.03.2009

Pro:

sehr schöne Gegend

Kontra:

Konzept

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2004

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Bei Problemen (Krisen) in der Hochgratklinik wird man auf einen Sponsor verwiesen (Mitpatient, den man sich suchen soll). Ich bekam keine Antwort auf die Frage, wie mir ein Mitpatient helfen soll. Eigentlich hatte ich dringend auf die Hilfe des Fachpersonals (Therapeuten) gehofft.

Der Ablauf war chaotisch, unruhig, sehr laut, was dazu geführt hat, dass ich nach 4 Wochen mit extremen Magenschmerzen (danach 1 Jahr!) abgebrochen habe.
Therapien fanden immer in Gruppen statt Es ging dabei meistens um Regelverstösse, was mir bei der Bewältigung meiner eigenen Problematik absolut nicht hilfreich war.

Von diesen vier Wochen habe ich 2 Wochen gebraucht, mich zu orientieren und an die seltsame Terminologie zu gewöhnen.

Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass mir Einzelgespräche helfen würden (Erfahrung).
Fakt: 1 Aufnahmegespräch, 1 Entlassungsgespräch dazwischen 1 Gespräch mit der zugewiesenen Therapeutin.

Das lange Sitzen (Gruppen, Komitee etc.) hat mir starke Rückenschmerzen verursacht. Es wurde als Störung empfunden, dass ich mich anders platziert hatte. Der Kreis war nicht rund.
Ich bekam - natürlich auf Anfrage - einen verpackten Medizinball. Falls der Hausmeister eine Luftpumpe hätte, könnte ich den auch benutzen.
Wenn ich gewußt hätte, dass die Gäste und Gästinnen ihre Zimmer und Bäder selbst putzen müssen, wäre schon deswegen diese Klinik nicht in Frage gekommen. Hygiene???

Frische Handtücher mußte man sich Mittwochs besorgen. was bedeutete, dass man sich sehr mit dem Frühstück zu beeilen hatte. Stress.

Krisenintervention - Fehlanzeige. Bestenfalls Notfallmedikation, falls im Schwesternzimmer nicht gerade wieder Besprechungen waren.
Ich brauchte einen Arzt. Antrag stellen. Leider war an dem Tag an dem ich endlich dran kommen sollte, der Zeitpunkt für die Sprechstunde überschritten. Ich kam nicht mehr dran. Ich hatte starke Schmerzen. Alles wieder von vorn.

Teewasser in der Küche besorgen? Genehmigung vom Arzt.

Um es kurz zu machen. Es war insgesamt eine der merkwürdiogsten Erfahrungen, die ich je in einer Klinik gemacht habe.

Mein Pech, dass dieses "Konzept" leider nicht mit mir kompatibel war.

Resignation

Die Aussagen von Günther 123 kann ich komplett unterstreichen.

7 Kommentare

Kommentar von Andrina  am 11.03.2009
Hallo,
soll am 07.04. meine Kur/Reha antreten in Wolfsried.
Nach diesen Berichten hier bin ich echt zerrissen,ob ich wirklich gehen soll.
Ich bin schwer Depressiv und der Alltag und alles drum herum zu meistern fällt mir sehr schwer und ich benötige dringend hilfe!
Ist es dort wirklich so schlimm?
Werden dort tatsächlich Missbrauchs Opfer und Täter gemeinsam therapiert?
Werden mir meine Bücher abgenommen?
Wie ist es mit dem Rauchen?
Und wie lang dauert die Kontaktsperre an?
Darf ich mein Handy behalten?
Wäre nett,wenn mir jemand eine Antwort darauf geben könnte...
Danke!

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Kommentar von anneline  am 12.03.2009
Hallo Andrina,
in dieser Kinik fanden die jungen - meist Drogenabhängigen Patienten das Konzept supertoll und haben sich wohlgefühlt. Für schwer depressive Menschen war es eher nicht ratsam dort hin zu gehen. Die Therapie wird weitestgehend den Patienten selbst überlassen.
Gute Erfahrungen habe ich in Bad Camberg gemacht. Tgl. Einzelgespräch. Sehr kompetent.
Die Klinik in Zell a.H. war auch nicht schlecht. Sicher gibt es überall etwas zu bemängeln. Was zählt ist doch, dass man gestärkt zurück kommt.
Wünsche Gute Besserung und Viel Glück
Kommentar von anneline  am 12.03.2009
Nachtrag:
Ja, Täter und Opfer werden dort gemeinsam therapiert.
Man soll nur Fachliteratur lesen. Habe in 4 Wochen kein einziges Buch zu meiner Thematik bekommen
Handy soll nicht während der Kontaktsperre benutzt werden.
Außer im eigenen Auto hat man dort keine Privatspähre (Suchtklinik)
Rauchen und Süßigkeiten sind verboten. Wird aber nie eingehalten. Darum geht es dann in den Komitees. Es sollen Regeln gelernt werden.
In dieser Klinik werden stoffliche und nichtstoffliche Süchte "behandelt". Das kann man meiner Meinung nach nicht zusammen und nach dem gleichen Konzept therapieren.
Die Kontaktsperre dauert 10? Tage, kann nach eigenem Befinden verlängert werden.
Meine Erfahrung: Da die Therapien (oft ohne Therapeuten) in Gruppen statt finden, verschaffen sich - wie überall - die Vordrängler Gehör. Ist man eher leise, zurück haltend, kommt man in 4 Wochen nicht einmal dazu, sein eigenes Thema zu bearbeiten.
Kommentar von Wildkatze  am 26.03.2009
Liebe Andrina,
vor einem Jahr sind 10 Mitpatienten mit mir in der Klinik angekommen. Alle sind so lange geblieben, wie es erforderlich war, keiner ging vorher. Und heute nach einem Jahr sind wir immer noch teilweise miteinander in Kontakt und sehnen uns nach der Zeit zurück. Sie war schwierig, sie war schmerzhaft und hat uns an die Grenzen gebracht, aber sie ist und bleibt einzigartig!!! Jährlich findet ein Ehemaligentreffen statt, an welchem 300-400 ehemalige Patienten teilnehmen, was nur für die Klinik sprechen kann.
Ja, Du wirst dort gefordert: wenn Du schüchtern bist, lernst Du auf Menschen zu zu gehen, wenn Du fordernd bist, lernst Du zurückzustecken. Es kann sein, dass Deine Identität ins Wanken gerät. Aber oft ist sie nur Schein, weil Du so geworden bist, wie es andere von Dir erwarteten (Eltern...), aber eigentlich steckt jemand anderes hinter der Maske. Und dieser andere Jemand kann sich dort endlich kennenlernen und wirklich zum wahren ICH werden.
In Kritiken wurde angesprochen, dass es keine Hilfe gibt. Wichtig zu wissen ist, dass die Therapeuten uns nicht retten können und es draußen auch nicht ständig professonelle Helfer gibt. Deshalb der Anspruch, sich bei Mitpatienten Hilfe zu holen, lernen, für sich selbst zu sorgen. Mein altes Muster: "Hilfe ihr Therapeuten, seht ihr nicht, wie schlecht es mir geht?!" ging in dieser Klinik nicht auf. ICH musste den Weg zu den Theras finden. Und ich kann auch sagen, selbst wenn ich es zu Beginn manchmal noch nicht so geschafft habe, so haben die Therapeuten meine Not doch erkannt und mich liebevoll unterstützt. Ich habe immer die Hilfe erhalten, die ich grad brauchte. Und mein Selbstwert ist enorm gewachsen, weil ich dadurch aus meiner Opferhaltung herausgekommen bin, für mich selbst gesorgt habe.
Wichtig zu wissen ist, dass in der Klinik sehr enger Körperkontakt (asexuell) auf der Tagesordnung steht...für mich ganz wichtig, erst befremdlich, doch dann absolut nährend. Ich konnte mich fallenlassen, halten lassen, auch von Männern, weil ich wusste, sie wollen nichts von mir.
Ich kam u.a. auch mit einer schweren Depression in die Klinik, nahm Medikamente und hatte mit dem Leben abgeschlossen. Aber ich bin dort endlich bei 4 Tagen Intensivtherapie auf einer Berghütte (Marathon genannt) aufgewacht, habe plötzlich meinen Körper wieder gespürt, Farben gesehen, Neugier und Lebendigkeit entwickelt. Es war ein Neugeborenwerden.
Ich hatte mich damals für Wolfsried ganz bewusst entschieden. Hatte die Klinik im Internet gefunden, habe mir die Texte durchgelesen, dann ist mir vor Angst schlecht geworden ... und da wusste ich, dass ist die richtige Einrichtung.
Ich bin zutiefst dankbar für den Aufenthalt dort und wünsche Dir, die richtige Entscheidung für Dich treffen zu können.
Alles Liebe
Die Wildkatze
Kommentar von Andrina  am 26.03.2009
Hallo ihr Lieben,
schwierig,bei so vielen pro und kontras,die richtige entscheidung zu treffen, bzw. ohne eine riesen angst und panik,darauf zu zugehen und mit zu machen...
ihr macht es mir nicht gerade leicht ;)....
habe jetzt noch eine frage:
wie ist die ärztliche versorgung vor ort in der klinik,speziell die gyn?
Bei mir wird morgen eine Konisation(aufgrund verdacht des gebärmutter halskrebs) durchgeführt,und leider ist dadurch auch der antritts termin gefährdet.
ich möchte wirklich sicher gehen,das bei auftrettenen Komplikationen die ärztliche versorgung gewährleistet ist.sonst muss ich den antritts termin leider verschieben.habt ihr eine antwort?
und bitte,hättet ihr nicht genauere antworten zu meinen obigen fragen?
danke:D
eure andrina
Kommentar von Wildkatze  am 03.04.2009
Hallo, kurz ein paar Antworten:
Ich weiß nicht, wer zu meine Zeit dort ein "Täter" war. In der Klinik sind Menschen, die sexsüchtig sind, d.h. sie sind dahingehend im Internet oder am Telefon unterwegs ... und sie leiden darunter!
Es dürfen tatsächlich nur Fachbücher gelesen werden.
Rauchen ist 100%ig verboten - auch außerhalb der Klinik.
Die Kontaktsperre dauert 11 Tage.
Bei meinem ersten Aufenthalt wurde mir das Handy in den ersten 11 Tagen abgenommen. Jetzt 2008 hatte ich es die ganze Zeit bei mir, habe aber bewusst mich auch diese 11 Tage an die Kontaktsperre gehalten - und es hat gut getan.

In der Klinik gibt es keine gyn. Versorgung. Du müsstest einen Arzt in der Umgebung aufsuchen. Ist bei anderen Krankheiten, die fachspezifisch zu behandeln sind, ähnlich. Aber ein Mediziner ist immer in der Klinik erreichbar.

Ich wünsche Dir alles Liebe. Wildkatze
Falls Du noch Fragen hast: 0174/9735984
Kommentar von casriel  am 31.12.2009
Ich habe keine "Täter" kennengelernt. Nur Opfer, die gegenüber ihrer Sucht machtlos waren.....

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Heimweh nach Wolfsried Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Wildkatze berichtet als Patient  26.02.2009

Pro:

Gerade als Traumapatientin habe ich von diesem ganzheitlichen Konzept profitiert.

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat mir das Leben gerettet!!!
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Nie wieder. Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Guenter123 berichtet als Patient  07.02.2009

Pro:

Nichts

Kontra:

Siehe Bericht

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

weniger zufrieden keine gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2006

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war acht Wochen dort, hatte keine einziges Einzelgespräch in dieser Zeit mit einem "Therapeuten/in" außer den drei Pflichtgesprächen (bei der Aufnahme, Verlängerungsantrag für Krankenkasse , Entlassung). Das ist mein erster Minuspunkt.

In den wöchentlich dreimal stattfindenden "Stammgruppengesprächen" (ein Patient besucht diese Gruppe dreimal die Woche, stets derselbe Therapeut/in ist zuständig für die Gruppe ) von einer Stunde geht es etwa zu 20- 50 Prozent um Formalien, wie Verlängerung des Klinikaufenthalts aller Gruppenmitglieder, Begrüßung, Verabschiedung von Patienten etc. In den beiden Plenumsgruppen (täglich außer Samstag u. Sonntag), wo in jedem Plenum der Erinnerung nach etwa 50 "Gäste" anwesend sind, kann jeder eigene Probleme vorstellen oder Probleme (Reibereien) mit Mitpatienten, aber stets in einer äußerst formalisierten Art und Weise anhand von Fragen auf einem Zettel, den man vor sich hinhalten und die vier/fünf Fragen darauf abarbeiten muss. Zum "Abarbeiten" dieser vier Fragen braucht man etwa 1-2 Minuten. Auch das Gegenüber (der Konfrontierte) antwortet nicht spontan, sondern anhand des gleichen Zettels mit den selben vier/fünf Fragen. Ich habe die Fragen schon lange vergessen, deshalb kann ich sie hier nicht mitteilen (in einem Ordner habe ich sie abgelegt, im Moment will ich den Ordner nicht aus dem Keller holen). Man kann einem Gegenüber nach dem selben formalisierten Ritual und dem Fragebogen auch etwas positives oder irgend eine Beobachtung mitteilen. Während diesen formalisierten Forumsgesprächen ist in der Regel ein Therapeut anwesend (meistens kommen sie zu spät), der manchmal ein paar Sätze sagt (also etwa 1 Minute Kommentar pro Forumsitzung). Ich finde, dass hierdurch (auch weil die Gruppe 50 Personen hat) für den Einzelnen entschieden zu wenig herauskommt. Daher schon mal ein zweiter Minuspunkt für die Bewertung.

In der Klinik ist Mann/Frau meiner Empfindung nach total auf sich selbst gestellt. Deshalb versucht jeder, mit möglichst vielen Mitgästen ins Gespräch zu kommen, also Kontakte zu knüpfen und von denen irgendetwas hilfreiches zu erhalten, seien es Tips, Informationen, Hilfestellungen, aber vor allem Zuwendung (meistens in Form von Umarmungen). Und das etwa 16 Stunden am Tag, bei jeder sich bietenden Gelegenheit. An meine eigentlichen Probleme oder gar an ihre Lösung bin ich durch diese Kontakte (natürlich) nicht näher heran gekommen, als mit irgendeinem Fremden, den ich beispielsweise im Hauptbahnhof oder in der Disco getroffen hätte, herangekommen wäre. Etwa die Hälfte der "Gäste" sind Ehemalige, das heißt solche, die schon zum zweiten oder dritten Mal hier sind. Alles zusammen, noch mal ein Minuspunkt.

Als Kernpunkt der "Therapie" wird die "Bonding-Therapie" nach Casriel angesehen (ein deutsches Wort gibt es für diese Therapie meines Wissens nicht, "Schreitherapie" beschreibt meiner Erfahrung nach am besten, was da abläuft). Für diese "Schreitherapie" ist in der Woche ein ganzer Tag reserviert (Mittwoch), alle anderen Veranstaltungen fallen an diesem Tag aus -bis auf die parallel laufende Einstellgruppe, in der es ähnlich wild wie in der Schreigruppe zugeht, z.B. schaffte es ein von auswärts anreisender "Therapeut", einen ihm völlig unbekannten Mann innerhalb von fünf Minuten wegen seiner Lebenseinstellung zum Weinen zu bringen, was ich damals als "genial" empfand, denn so etwas muss man erst mal zustande bringen können; etwa 20 Mitpatienten sind in der Einstellgruppe lediglich Zuschauer; über weiteres möchte ich aber jetzt nicht im Detail schreiben, das würde zusätzlich mindestens drei Stunden Schreibarbeit kosten und weitere drei Seiten Text erfordern. Diese Art von Therapien ("Schreitherapie" und "Einstellarbeit") wird von den schätzungsweise 100 psychosomatischen Kliniken in Deutschland nur an drei Kliniken (Adula, Hochgrat, Herrenalb) durchgeführt.

Man ist in der Schreitherapie (=Bonding) jede Woche Mittwochs von morgens 9 bis abends 15 Uhr in einem mit Gymnastikmatten ausgelegtem Raum. Alle legen sich mit einem Partner, den sie sich vorher in der freien Zeit irgendwie herausgesucht haben, auf die Matten. Einer liegt unten, der andere oben und hält ihn. Dann fängt der untere an möglichst laut und heftig zu schreien. (Irgendwelche individuellen Vorgespräche, "über was soll ich schreien? worüber bin ich wütend ?" gibt es nicht). Wie schon gesagt, dann schreien alle etwa 20 unten liegende Partner im Raum gleichzeitig, ungefähr eine Stunde lang, bis sie alle erschöpft bzw. heiser sind. Dann ist Partnerwechsel und der vorher stille Partner fängt an wie wild zu schreien, auch wenn er gar nicht wütend ist im Moment. Die Therapeuten sagen: "Schreie einfach, es wird schon was kommen. Sei einfach aktiv und schreie! Das ist viel besser als die Einstellgruppe, da ist nur einer aktiv, hier sind alle aktiv". Das geht dann bis mittags 15 Uhr (einschließlich der Mittagessenspause von 2 Stunden). Es gibt keine individuellen Nachgespräche, nur eine kurze Zeit um 15 Uhr, in der sich jeder freiwillig über seine Erlebnisse äußern kann. Diese Art von Therapie wird als der Kern des Aufenthalts angesehen. Sie wird den meisten Patienten wärmstens empfohlen, ob Alkoholiker, Depressiver, Mensch mit Angst auf öffentlichen Plätzen, Mensch mit Partnerproblemen, Eheproblemen, Mensch mit Schmerzen am ganzen Körper/Haut oder Scheidungswilliger, der den letzten Anstoß sucht. Ich habe von der Schreitherapie nicht profitiert. Zum Gegenteil, da trennende Gefühle eher kultiviert werden, ist die Auswirkung auf das eigene Sozialverhalten eher trennender Natur, also meines Erachtens schädlich: weiterer dicker Minuspunkt.

A propos Partnerprobleme: In meiner 10 er Gruppe ( Stammgruppe) wollte sich einer nach Verlassen der Klinik scheiden lassen. Er besprach seinen Entschluss meines Wissens mit keinem "Profesionellen", sicher nicht in der Gruppe. Er gab seinen Entschluss vielmehr eine Woche vor Abreise in der Gruppe einfach bekannt. Dann wurde auf Vorschlag des Therapeuten geübt, wie man den Partner zu Hause am effektivsten "abwimmeln" kann, damit die Scheidung schnell durchgeht, durch ein Rollenspiel. Das heißt, derjenige der sich scheiden lassen wollte, musste die Rolle des nicht anwesenden (bettelnden, zögerlichen) Partners übernehmen. Gruppenmitglieder, die die Situation des nicht anwesenden Partners nicht im geringsten kannten, durften sich spontan melden und dann die Rolle desjenigen übernehmen, der die Scheidung durchsetzen wollte und hart sein musste . Ich habe gestaunt, wie gut das einige konnten, wie viel Brutalität da spontan zum Vorschein kam, ohne vorher eine Minute überlegt zu haben. Versöhnungsversuche oder Alternativen wurden in dem mir bekannten Fall nicht andiskutiert. Ich wollte eigentlich positive Problemlösungsstrategien in der Klinik lernen, auch Gesprächstechniken zur Herstellung der Kommunikation in der Partnerschaft, so genannte "Werkzeuge" zur besseren Problembewältigung in allen Lebenssituationen mitnehmen, aber in meiner Gruppe konnte man nicht ansatzweise derartiges erleben. Der im Webeprospekt genannte "Werkzeugkoffer" enthält meiner Erfahrung nach nur Werkzeuge zur Beziehungs-Zerstörung. Mag für manche nützlich sein. Für mich war diese Erfahrung über das "Wirken und Können" der Therapeutin und ihrer Supervisoren/innen zutiefst deprimierend.


Einzelgespräche mussten bei meiner Therapeutin schriflich auf einem Formular beantragt werden, mit Angabe von Gründen ( bei den anderen Therapeuten weiss ich es nicht). Meinem Empfinden nach ähnelt diese Vorgehensweise -zumindest bei dieser einen Therapeutin- der einer Behörde oder eines Amts. Zugegangen ist diese Professionelle auf mich nie. Was solls, das ist so üblich bei Therapeuten ausserhalb der bezahlen Sprechzeit. Wieder ein Minuspunkt.

Zwei Gäste feierten ihren Geburtstag bzw. Entlassung aus der Klinik mit jeweils einer Flasche Bier im Nachbarsdorf. Da war nachher im Plenum der Teufel los. Sie wurden öffentlich vor dem ganzen Plenum an den Pranger gestellt und meinem subjektiven Empfinden nach von den Therapeuten extrem unfreundlich behandelt, als Regelbrecher (Abstinenzverletzer) , Nicht-Durchhalter, also Versager, Unfähige. Als Zuhörer fröstelte ich ob des autoritären, oberlehrerhaften und unfreundlichen Tons. Von Freundschaft und Verstehen wollen keine Spur: weiterer Minuspunkt.

Übrigens: Alles, wo die Schleimhaut beteiligt ist, ist strengstens verboten! Zwei gaben sich Zungenküsse. Leider erfuhr dies ein Therapeut, die beiden mussten 7 Tage später abreisen. Eng und lange sich umschlingen ist dagegen sehr gern gesehen.

Zum Schluss: etwa 100 Patienten sind stets anwesend, "betreut" von auf der Fototafel gezählten etwa 20 "Therapeuten" mit Universitätsabschluss und etwa 10 "Pflegern" ohne einen Hochschulabschluss. Trotz diesem an sich als positiv erscheinendem Arzt/Patient Zahlenverhältnis hatte ich, wie oben schon gesagt, keine Einzelstunde angeboten bekommen. Eine Einzelstunde hätte ich nur -wie oben schon gesagt- auf schriftlichen Antrag auf einem Formular mit Angabe von Gründen bekommen, wozu ich mich nicht aufraffen konnte, weil ich das Gefühl hatte: "Eigentlich suchen die Therapeuten nicht das Gespräch".

Und ganz zum Schluss: Jeden Abend (19 Uhr) findet eine nach dem Vorbild der von Anonymen-Alkoholikern bekannten 12 Schritte Gruppen eine 12-Schritte Gruppe zum Themenkreis Sexsucht, Arbeitssucht, Beziehungssucht, Alkoholsucht, Co-Abhängigkeit statt. Das sind im übrigen die wesentlichen Begriffe, mit denen in der Hochgrat-Klinik gearbeitet wird. Die 12-Schritte Gruppen sind "effektiver als jede professionelle Sucht-Therapie", so ein Therapeut wörtlich. Es wird deshalb wöchentlich per Fragebogen u.a. abgefragt, wie oft und welche 12 Schritte-Gruppe man in der Klinik besuchte. Mir haben diese Gruppen nichts gebracht, außer dass nach 19 Uhr die Zeit besser ausgefüllt war.

Fazit: Ich bereue es zutiefst, in diese Klinik gegangen zu sein.

Kommentare

Kommentar von Rabenstein  am 29.07.2009
das find ich jetzt witzig. Ich war 1994? da und da gabs noch keine schriftlichen Bitten um Therapiegespräche, eine kuriose Entwicklung. Was du da erzählst über Konfrontationen im Plenum, mit formulierten Fragen auf Papier, auch scuril. Also, Bälle flach halten, vielleicht geht auf dem Weg über die Verschriftlichung ja die Luft aus dem Problem. Ansonsten beschreiben die Leute, die hier posten, Probleme mit der Klinik, die irgendwie diametral entgegen liegen....
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Sehr heilsames Konzept Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Audine berichtet als Patient  05.02.2009

Pro:

der liebevolle und herzliche Umgang

Kontra:

ich wüßte nichts

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2004

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Wunderschöne Lage, herzlicher und humaner Umgang, gute therapeutische Betreuung, super Konzept, gutes Angebot, schmackhaftes gesundes Essen, schöne Zimmer.

Ich konnte in dieser Klinik viel Nützliches für meinen Alltag lernen und mich persönlich weiter entwickeln. Das Therapeuten- und Pflegeteam ist mir bis heute sehr gut in Erinnerung geblieben. Der Klinikaufenthalt war das Beste was mir passieren konnte.
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Versuch mit der Brechstange Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Kyana berichtet als Patient  31.01.2009

Pro:

Eher für Alkoholiker und Sexsüchtige geeignet

Kontra:

Sehr gefährlich für Traumatisierte, Frauen und Missbrauchsopfer

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden (Ich bin stark retraumatisiert) sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war letztes Jahr mehrere Wochen dort und bereue es sehr, dass ich den Aufenthalt nicht unterbrochen habe. Seit meiner Rückkehr bin ich stark traumatisiert und hatte sogar zwischendurch Selbstmordgedanken - was in den letzten Jahren bei mir gar nicht vorhanden war. Vor meinem Aufentahlt war ich wesentlich stabiler.
1. Ich wurde ständig von Männern - unter anderem vom Chefarzt und von dem Klinikinhaber - belästigt, die sich dort als berechtigt empfanden, dass ich ihre Bedürfnisse befriedigen soll. Ich wurde sogar beschuldigt, etwas Anmachendes zu haben und aufgefordert, mich "besser" zu kleiden. In dieser Klinik geben die Männer die Verantwortung für ihre Sexualität an der Tür gänzlich ab.
2. Es wurde sehr stark mit Suggerierung von Schuldgefühlen gearbeitet und den Patienten die komplette Verantwortung übertragen. Es wird zwar von der therapeutischen Gemeinschaft gesprochen, das Machtgefälle zwischen den Patienten und Belegschaft bleibt jedoch erhalten. Ich wurde sogar beauftragt, eine Therapiegruppe zu leiten, weil die entsprechende Mitarbeiterin in den Urlaub fuhr. Sie war so dreist, um mich aus dem Urlaub anzurufen, um sicher zu gehen, dass ich auch den Job mache. Ich habe mich geärgert und bei der Pflege beschwert. Mir wurde lediglich mitgeteilt, dass ich doch froh sein soll, eine solche Gruppe leiten zu dürfen. In der Woche danach gab es gar keine Vertretung und die Gruppe fand einfach nicht statt.
3. In der Zeit als ich dort war, beging ein Patient, den ich näher kannte, Selbstmord. Auch dieses Ereignis war für mich und einige anderen stark traumatisiernd.
4. In den täglich stattfinden Komittees tauchten stark traumatisiernde Inhalte und Begegnungen auf, ohne traumatisierte Patienten/Patientinnen zu berücksichtigen. Einige Leute haben sich vergeblich wiederholt über diese Missstände beschwert.

7 Kommentare

Kommentar von allgäu  am 06.02.2009
Ich finde das eine bodenlose Frechheit und ungehörigkeit den arzt und den Klinikgründer der Belästigung zu bezichtigen es macht mich sehr traurig solch Lüge zu lesen . Ich war selber dort und sowas höre ich zum ersten mal . Alle in der Klinik sind feine Menschen und ich lasse hier nicht zu das sie so beleidigt werden und dem gründer der Klinik den ich sehr ins herz geschlossen habe das sein werk die klinik durch so eine person in den dreck gezogen wird. Leider gibt es so fälle wie die wo das schrieb wo sich von sich selber ablenken damit denn das eigentliche problem ist die person die das schrieb selber ist ich hoffe wieder, und das möchte das das gesicht und der ruf des arztes und Leiters der klinik wieder hergestellt ist. somit an alle der klinik die mich kennen liebe grüße an gesamte team . so das war meine rückmeldung . wünsche euch alles Liebe, 'allgäu'

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Kommentar von salico  am 01.12.2009
ich finde die Aussage vom obigen Kommentar zum Beitrag sehr traurig... finde es sinnvoll, die Wahrnehmung der Autorin gelten zu lassen. Besonders Traumatisierte werden oft der Eigenschuld bezichtigt, wenn eine (unpassende) Therapie nicht greift... bezüglich des feinen Gründers der Klinik (Georg R.) fällt mir nur ein, dass während seiner polemischen, lauten Ansprache am Mittwoch i.d. letzten Märzwoche 2009 eine Mitpatienten extrem dissozierte, völlig weggetreten war und aus dem Raum getragen werden musste... er fragte, noch lauet nun, was denn los sei, fasste sie an (sehr sinnvoll bei Traumatisierung durch Männer), wusste de facto nicht mit der Situation umzugehen...

Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgestörungen sollten einfach nicht auf der Liste der Klinik stehen, bzw nur in Ausnahmefällen gewährt werden, hier fehlt einfach das professionelle Setting...

wer ein wenig Selbsterfahrung machen möchte und in stabilen Verhältnissen lebt, hat noch die besten Karten, ohne allzu starke Schädigung durch den Aufenthalt zu kommen. Und Ausnahmen bestätigen die Regel

Gruß, Sal
Kommentar von tankekrum  am 20.12.2009
im Kommentar vom 19.12.09 wird bestätigt, dass es Übergriffe von Ärzten unf Patienten gab. s.o. eine ehrliche Psychologiestudentin als Praktikantin hat uns Patientinnen damals offen gewarnt vor Übergriffen und Rückfällen ..... und hat damit bestätigt, was viele von uns gefühlt haben. Eine Zimmernachbarin von mir hat im übrigen erzählt, dass sich ein Therapeut in sie verliebt hat. Eine andere Mitpatientin hat nach der Entlassung bei der "Alkoholikerin-Therapeutin" übernachtet. Dies sind nur Beispiele von denen ICH weiß
Kommentar von tankekrum  am 26.12.2009
berichtigung: sie hat nicht bei o.g. Therapeutin übernachtet, sondern bei einer anderen Kollegin
Kommentar von Klaus57  am 25.04.2010
Hallo Kyana ! Vermutlich waren wir gemeinsam in der Klinik. Sommer 2008. Da war auch dieser Selbstmord. Ansonsten kann ich das was du geschrieben hast nicht nachvollziehen. Mir ist auch nichts von dem aufgefallen, was du beschreibst.
Ich war dort sehr zufrieden.
Kommentar von Silversurfer  am 04.03.2011
Ich kann fast allem was Sie geschrieben haben zustimmen. Insbesondere die Sache mit dem Machtgefälle. Es wird so getan, als sei man gleichberechtigt, indem sich dort alle duzen. Aber solch eine Aufweichung kommt natürlich in allererster Linie den Machthabern (Therapeuten) zu Gute. Und Übergriffe habe ich selbst auch massenhaft mitbekommen. Ein Planschbecken für Verrückte und Täter.
Kommentar von lebensfreude  am 30.04.2011
Der Bericht paßt dazu, was ich in der Klinik erlebt habe. Ich emfand das gesamte Setting als völlig unstrukturiert und übergriffig. Gleichzeitig wurden irgendwelche willkürliche Regeln nach Art der schwarzen Pädagogik durchgezogen (Bsp.: am OA-Tisch mußten alle das Gleiche/die gleichen Portionen essen, egal ob es jeweils darum ging, zu- oder abzunehmen). Die Behauptung, dass es an einem selbst liegt, wenn man mit so einem Wahnsinn nicht zurecht kommt, bzw. Zweifel äußert, ist ein "wasserdichtes" Todschlag-Schein-Argument. Ich kann über mich nur noch den Kopf schütteln, damals nicht abgebrochen zu haben, war aber damals innerlich so unter Schock und seelisch so gelähmt, dass ich mich dazu nicht imstande gesehen hatte...

Es darf und muss beim Namen genannt werden, wenn man mit dem dortigen Konzept nicht klar kommt.

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Zutiefst menschlich Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
hhg berichtet als Patient  06.01.2009

Pro:

Fastenvereinbarungen, Strenge und Herzlichkeit

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Gelebter Humanismus - das ist das, was mir in der Hochgrat-Klinik widerfahren ist.

Mir hat der Aufenthalt dort nicht nur die Augen, sondern alle Sinne für das Leben in seiner Mannigfaltigkeit wieder geöffnet. Daran haben nicht nur die Ärzte, sondern die Köche ebenso mitgewirkt wie die Putzfrauen und die Mitpatienten.

Ich bin dankbar, dass ich dort sein durfte.
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Super Klinik mit den besten Therapeuten Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Angi61 berichtet als Patient  29.12.2008

Pro:

ich wurde sehr liebevoll aufgenommen und sehr ausführlich über die Klink informiert

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Die Infopost über die 12 Schritte Klinik sowie über die Fastenvereinbaungen sind sehr wichtig.

Ich hatte diese nicht bekommen, war anfangs sehr skeptisch und unsicher. Nachdem ich aber 10 Wochen stationär da war, kann ich nur sagen, haltet durch, es lohnt sich.

Diese Klinik mit all den tollen Therapeuten, kann ich jedem 100 % weiter empfehlen.

Danke nochmal an das Hochgrat-Klinik-Team
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Horror-Klinik Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
2408 berichtet als Patient  01.12.2008

Pro:

---------------------------------------------------------

Kontra:

Nicht empfehlenswerte Klinik für Traumapatienen besonderer Art

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2007

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich habe meinen Aufenthalt dort abgebrochen, weil:

1. Man musste 0,50€ zahlen wenn man zu seinen Terminen nicht 5 Minuten vorher anwesend war. Zuerst hat man mir gesagt, dass dieses Geld den "SOS-Kindern" zugute kommt, danach habe ich allerdings erfahren dass den meisten Anteil die Klinik behält.

2. Eine Gemeinschaft unter anderem mit Sexsüchtigen. Wenn man sexuell missbraucht wurde war dies eine unaushaltbare Situation! Dazu kommt noch,dass man die Patientenzimmer nicht abschließen konnte (auch nicht nachts). und da soll man keine Angst bekommen???!!!!
==> Opfer und Täter werden in dieser Klinik gemeinsam therapiert-UNMÖGLICH!!

3. Bei der Anreise wird einem alles abgenommen (Fastenvereinbarung). Bücher, Zigaretten, selbst meinen Orangensaft haben sie weggenommen. Ich durfte nur mein Wasser behalten.

4. Ich fühlte mich in der Essstrukturgruppe überhaupt nicht wohl. Man solle mit dem Essen reden wenn man sich davor ekelt. Ich wollte die Gruppe verlassen, jedoch wurde dies nicht akzeptiert und verstanden.

5. Obwohl ich dem Arzthelfer meine panische Ängste mitgeteilt habe wurde KEINE Rücksicht genommen. Als ich hyperventilierte verwies man mich ins Wartezimmer wo ich alleine saß und sich niemand um mich kümmerte!

6. Als ich mich bei der Pflege nach meiner Medikamentendosierung erkundigen wollte wurde mir wortwörtlich an Kopf geschmissen, dass ich lieber nach meinem Problemem schauen solle statt nach meinen Medis.


Ich habe den Aufenthalt dort abgebrochen und meiner Krankenkasse telefonisch und schriftlich die Gründe mitgeteilt, welche sich dann um die Umstände in dieser Klinik kümmerten!

Als ich abgebrochen habe und meine Sachen packte hat sich kein Pfleger, kein Arzt oder sonst noch wer sich die Mühe gemacht und gefragt warum, oder wieso. Es hat niemanden interessiert!

3 Kommentare

Kommentar von Klaus57  am 25.04.2010
Wer sich auf das Konzept einlässt, der kann was über sich lernen. Wer nicht, der kann weiter meckern. So war jedenfalls mein Eindruck im Sommer 2008.

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Kommentar von Silversurfer  am 04.03.2011
Danke für Ihren mutigen Bericht! Und Sie haben gut daran getan auf Ihr Gefühl zu hören und abzubrechen. Viele verweilen dort wie artige kleine Kinder, in der Hoffnung die Therapeuten (Eltern) wissen schon was für sie gut ist. Im wahrsten Sinne des Wortes - eine Horrorklinik....
Kommentar von lebensfreude  am 30.04.2011
"Im wahrsten Sinne des Wortes eine Horrorklinik."

JA.

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Das Herzstück des allgäus Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
allgäu berichtet als Patient  18.11.2008

Pro:

alles war hervorragend

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

"Die Tür steht offen das Herz ist es noch mehr." Dieser Leitspruch der sich wie ein roter Faden durch meinen Aufenthalt hier zog. Die Klinik ist etwas besonderes. Das Team der Therapauten die so hervorragend waren denen ich ein großes Lob entgegenspreche. Die Klinik ist für jeden je nach krankheit man lernt sich kennen wird mit sich selbst im reinen. Man erblüht, man wird sozusagen geschliffen wie ein Rohdiamant als Mensch bleibt man wie man ist aber verhaltensweisen werden geändert und so wächst man buchstäblich und wird einzigartig. eine eigenständige persönlichkei. Ich danke allen vom Team und besonders Georg Reisach den ich kennenlernte und schätzen lernte. Der die Klinik ins Leben rief und trotz allem sich einsetzte das die Klinik errichtet wird. Er ist ein Vorbild für mich geworden das man alles schaffen kann, wenn man es wirklich möchte. Das man nie aufgeben soll. So ist die Klinik zu seinem Herzstück geworden bestehen aus all Therapeuten Ärzten Pflegern und co die dieses Herz zusammenhalten und das die Klinik so einzigartig macht . alles Liebe an euch Ihr schafft es!!! PS Alles Liebe an die Therapeuten und allen von der Hochgradklinik . Allgäu
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Optimal, super, einfach genial dieses Konzept! Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Christin berichtet als Patient  17.10.2008

Pro:

alternatives, unglaublich wirkungsvolles ins Innere gehende Konzept

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

sehr zufrieden beste Beratung

medizinische Behandlung:

sehr zufrieden beste Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2005

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Diese Klinik hat mich zurück ins Leben gebracht!
Ich war dort im Frühjahr 2005 Patientin, nachdem ich 5 Jahre mit einem Trauma dahinvegitiert habe. Die Aufnahme, die Struktur der Klinik und des Tagesablaufes, der Tagesbeginn!, die Therapieangebote (Einzel- und Gruppengespräche), die "therapeutische Gemeinschaft", die Stimmung, das Essen, die landschaftliche Umgebung, ... Es war einfach optimal!!
Ich kam wie NEUGEBOREN wieder nach Hause.
Leider ist die Seele der Klink, Chefarzt Dr. Horst Esslinger, nicht mehr dort. Aber das Grundprinzip ist wohl erhalten geblieben. Diese Klinik ist absolut empfehlenswert: 5 Sterne von mir für alle Bereich!
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Das Paradies ? Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
 Klaus57 berichtet als Patient  01.10.2008

Pro:

Kompetenz und Lernfähigkeit des Teams.

Kontra:

 

Gesamtzufriedenheit:

sehr zufrieden beste Erfahrung

Qualität der Beratung:

zufrieden recht gute Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

sehr zufrieden beste Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2008 in der Klinik. 6 Wochen. Ich kam wegen meiner Depressionen hier her.
In dieser Zeit habe ich viel, sehr viel schönes erlebt. Liebe, Geborgenheit, Nähe.
Die Therapeuten waren und sind sicher nicht unfehlbar. Aber sie sind lernfähig. Diesen Eindruck habe ich immer wieder gewonnen. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben in der Gemeinschaft, gut betreut von den Therapeuten. Das Essen war sowieso klasse !
Die Gegend ist einmalig schön !
Schade, dass ich nur 6 Wochen bleiben konnte.
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Eine unnötige, schwere Zeit Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
lebensfreude berichtet als Patient  11.08.2008

Pro:

Nette Umgebung (Allgäulandschaft)

Kontra:

brachialer Therapieansatz ("Menschen aufbrechen wollen")

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

unzufrieden sehr schlechte Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

zufrieden recht gute Organisation

Jahr der Behandlung:

1993

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

War vor langer Zeit (1993) dort als Patientin. War mit dem Konzept der Klinik heillos überfordert: kaum Einzelzuwendung, sehr rabiate Gruppentherapien mit schonungslosen Konfrontationen ohne anschließende Klärungsmöglichkeit.
Habe die Behandlung als sehr brutal empfunden und war darüber oft verzweifelt, den Therapeuten war das recht, sie sagten auch, dass sie meinen Willen brechen wollten.
Ich wollte die von den Therapeuten festgestellten "Eßstörungen" nicht zugeben, und 10 Jahre nach dieser "Kur" zeigte sich eine organische Ursache für meine als Magersucht fehleingeschätzten Beschwerden. Kein Wunder, dass keine der Therapien anschlagen konnte, und ich die "Mastkur" zum Erreichen des freiwillig angestrebten Gewicht nur so mühevoll und ohne nachhaltigen Erfolg erreichen konnte.

Es war eine Qual, und das einzige tatsächliche psychische Problem sehe ich heute darin, so etwas damals naiv-bereitwillig mitgemacht zu haben.


Ausstattung und Lage der Klinik, sowie nichttherapeutisches Personal habe ich als positives Gesamtbild in Erinnerung.

2 Kommentare

Kommentar von Silversurfer  am 04.03.2011
Vielen Dank für Deinen Bericht. Ich stimme Dir zu - es war eine Qual. Und ich kenne etliche andere für die es das auch war.

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Kommentar von lebensfreude  am 30.04.2011
Danke für den solidarischen Kommentar, hat mir gut getan. Ich habe diese traumatische Erfahrung gottlob überwunden und wünsche dasselbe all den anderen "Gästen", die dort ebenfalls so gelitten haben...

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Aufnahme Klinischer Fachbereich:  Psychosomatik
Ronja08 berichtet als Angehöriger eines Patienten  29.06.2008

Gesamtzufriedenheit:

unzufrieden sehr schlechte Erfahrung

Qualität der Beratung:

unzufrieden sehr schlechte Beratung

medizinische Behandlung:

zufrieden recht gute Behandlung

Verwaltung und Abläufe:

unzufrieden sehr schlechte Organisation

Jahr der Behandlung:

2008

Privatpatient:

nein

Erfahrungsbericht:

17.06.08 Ich fahre meine Frau nach Wolfsried!
Wir sind schon etwas verspätet von zu Hause weggekommen aber die Straßen waren nicht überfüllt und wir sind gut vorangekommen.
Für mich ist das Schlimmste, meinen liebsten Menschen wie einen Koffer abzugeben.
über das Aufnahmeverfahren von dem Klinikpersonal gegenüber den Patienten und ihren Angehörigen in der Klinik in Wolfsried war ich geschockt.
Ich hätte jedem Taxifahrer diesen Auftrag erteilen können. dies er negative bestätigt mir den Eindruck was ich sonst von der Klink erhalten habe.
war schon der erste große aha Effekt mal warten was da noch so kommt. Ich hatte meiner Lieben Andrea von ihrer Klinik abgeraten.
Die erste Nacht zuhause mit Leon verlief für den kleinen reibungslos er schlief sehr gut im Gegensatz zu mir. Ich kann mir vorstellen wie sich die Juden fühlten wenn einfach so mir nichts ein lieber Mensch von Deiner Seite gerissen wird und du must hilflos zusehen was sie mit ihr anstellen.
Meine Ohnmacht liegt glaube ich in der ausweglosen Hilflosigkeit, die es bei mir eigentlich nicht gibt.
Ich habe für mich schon so manche unlösbaren Probleme entschärft und es war oft nicht mal schwierig
Walter

3 Kommentare

Kommentar von Christin  am 17.10.2008
Lieber Walter,
es ging bei der Frage darum wie die Klinik zu beurteilen ist, nicht darum wie Du Deine Probleme bewältigst!
Ich weiß nichts um Andreas Probleme, aber vielleicht wärst ja DU! besser in der Klinik aufgehoben gewesen!
Außerdem wird dort keiner den Angehörigen "entrissen", und ich wette ihr wußtet mindesten 4 Wochen vorher Bescheid, dass sich Andrea einer stationären Therapie anvertraut, das heißt auch, dass zeitweiliger Abschied genommen werden muss. (IM ÜBRIGEN IST DER VERGLEICH MIT JUDEN MEHR ALSS GESCHACKLOS!) Die 10 Tage "Kontaktsperre", am Anfang jeder Therapie ist zwar zunächst hart, aber in thrapeutischer Hinsicht unbedingt empfehlenswert!!! Weiterhin gibt es dort auch das Angebot der "Familienwoche", in der Familienangehörige mit in die Therapie integriert werden.
Ich selbst war im Frühjahr 2005 für 6 Wochen dort Patientin. Ich kann nur sagen es war wie eine "Neugeburt"!
Meine heimischen Umstände haben sich nicht geändert, aber ich kann jetzt anders (besser) damit umgehen und ich habe wieder Lebensfreude und Zukunftshoffnung!!!!
LG Christin

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Kommentar von Sven1761  am 11.03.2010
Mir stehen die Tränen in den Augen,wenn ich eine sollche Aussage lese.Ich denke das mit der Judenanmerkung ist doch mehr als Geschmacklos.Ich war dort in Wolfsried...habe ein schweres Kriegstrauma(8 monate Kosovoeinsatz in den Kriegsanfängen).Doch selbst ich vermag nicht darüber zu urteilen wie sich einst das Jüdische Volk gefühlt haben muss.Schlimmer Kommentar,der Gelöscht werde sollte.Mir hat die Zeit in WR sehr gut getan...jederzeit wieder.Ich darf wieder LEBEN....dank diesem tollen Klinikkonzept!!!!!
Kommentar von Klaus57  am 25.04.2010
Was Christin und Sven hier schreiben kann ich voll unterstützen. Dir lieber Walter wünsche ich gute Besserung, Erholung und die Erkenntnis, dass du wahrscheinlich doch nicht Gott bist.

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