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Heiligenfeld Klinik Waldmünchen

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Krankenhausstraße 3
93449 Waldmünchen
Bayern

46 von 73 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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128 Bewertungen

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Kann ich nur weiterempfehlen!!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die mitpatienten, die Therapeuten, bonding, Gruppentherapien
Kontra:
Das Essen ist eher für Vegetarier/Veganer und Biofans :D
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also ich hab damals kurz vor meiner Aufnahme in der waldmünchen Klinik hier die Bewertungen gelesen und hatte total Angst nachdem was ich hier gelesen hab aber ich muss sagen dass war echt völlig falsch! Ich hab dort drei unglaublich tolle heilsame Wochen erleben dürfen in einem Umfeld wie ich es vorher noch nie so erlebt hab! Die Art und Weise wie diese Klinik arbeitet ist schon anders als die meisten hier geht es beispielweise viel darum im Kontakt zu anderen Menschen Hilfe zu bekommen und so lernt man in schwierigen Situation sich meist Hilfe bei mitpatienten zu holen man lernt aber ebenso für sich selber die Verantwortung zu tragen und auch auf seine Grenzen zu achten. In waldmünchen wird viel mit körperkontakt also Umarmungen und auch Hand halten gearbeitet was ich am Anfang irgendwie irritierend fand aber was mir im Laufe der Therapie echt wichtig wurde! Die Jugendgruppe in waldmünchen war zu meinem Aufenthalt ein unglaublich netter buntdurchgemixter Haufen mit dem ich wahnsinnig viel Spaß hatte aber das hängt natürlich immer davon ab wer deine mitpatienten sind aber ich es wird dort wirklich sehr viel für den Zusammenhalt getan! Die Therapeuten verlangen viel und auch ich hatte einige große Schritte zu bewältigen und hab auch einige miterlebt die abgebrochen haben weil sie nicht bereit waren sich auf die Therapie einzulassen aber gerade dieser "Druck" hat mir geholfen endlich nicht mehr vor meinen Problemen wegzulaufen. Ich war über Weihnachten und Silvester in der Klinik und ich hab dort zwar drei sehr harte aber auch echt schöne und stärkende Monate verbracht und kann es nur jedem weiter empfehlen! Lasst euch von den Bewertungen hier keine Angst einjagen und lasst euch einfach darauf ein! Ich hab in dieser Klinik so viele tolle Menschen kennen gelernt das lässt sich garnicht mehr zählen.

Super Familienklinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fast alles. Konzept und Philosophie
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Ptbs, Borderline, angst und Panikattaken, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mit meiner Tochter zweieinhalb Monate dort. Hammer. Wenn man sich wirklich darauf einlassen kann wird es eine neue Tolle EXPIRIENCE!!! Tolle Therapeuten und viel Spass konnten wir dort kennenlernen. Ich liebe und lebe auch den Ordner den wir dort erarbeitet haben. Ich komme jedenfalls wieder mit meiner Tochter. Es ist toll zu wissen das es diesen Ort gibt!!! Sicherheit und familiäre Atmosphäre sind dort zu finden.

Fee und Zazou

Ich brauche und ich darf

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Ansichtssache
Krankheitsbild:
Borderline, Posttraumstische Belastungsstörung und manisch depressiv
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bis jetzt 2 mal zwischen 10 und 12 Wochen in der Klinik,2011 und 2013.
Ich kann durchaus verstehen, dass es Menschen gibt die mit einem gewissen Abstand an die Sache herangehen. Therapie braucht Zeit und den eigenen Willen als allererstes. Es bringt nichts dort hinzugehen, Wunder zu erwarten ohne Eigeninitiative. Dort wurde ich zu nichts gezwungen, mir wurde nur gezeigt was für Möglichkeiten ich habe mein Leben zu ändern. Meine Therapie hat mich sehr viel Kraft und Energie gekostet dafür hat sie mir das Doppelte an Kraft und Energie zurück gegeben. Als ich für mich selbst akzeptiert habe, das es nicht einfach ist Erlebtes, Verdrängtes und vergrabenes loszulassen. Ich hatte auch teilweise das Gefühl dass ich mir eine Art von in Anführungsstrichen Schuh anziehen müsste, was aber für mich nicht sein musste. Mein persönlicher Lieblingsspruch: wer mich beleidigt entscheide ich immer noch selbst! Um Nachsorge konnte ich mich selbst kümmern, mir wurde die Möglichkeit dazu in den Gruppen gegeben.
Ich bin der Meinung, als ich soweit war Therapie zu machen, hatte ich mich dafür entschieden diese selbst zu machen. Als ich akzeptiert habe dass ich nicht jemanden wollte, der mir sagt wie ich mein Leben zu leben habe, fand ich heraus, das nur ich es bin die für mich selbst sorgen kann. Es kommen immer wieder Menschen die meinen Weg kreuzen die mich nicht so behandeln wie ich es mir wünsche, es liegt an mir diese Situation mit den Betroffenen zu klären oder aus dem Weg zu gehen.

Das ist meine Lebenseinstellung die ich durch die Klinik wieder gewonnen habe ich bin sehr dankbar und glücklich. Sich Hilfe zu holen und diese anzunehmen ist für mich keine Schwäche!

Einmalig heilsam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gemeinschaft, therapeuten, pflege
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen mit meinen Zwillingen in der klinik und es war das heilsamste, das ich je gemacht habe. Nein, es war nicht inmer leicht und bis zum Schluss konnte ich an manchen Therapien leider nicht vollständig teilnehmen. Aber das ganze Team war immer bemüht, mich und meine Kinder zu unterstützen. Meine Kinder sind in der Kits auch riesen Schritte gegangen. Das Leben, welches wir nzn fast 2 jahre später als Familie führen, verdanken wir der Klinik.
Zum Essen: es ist definitiv gesund und meinem körper hat es sehr gut getan. Ja, manchmal hätte ich mir mehr hausmannskost gewünscht, aber so hochwertiges essen findet man sonst in keiner klinik.

Es lohnt sich!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gemeinschaft, Eigenverantwortung, Wachstum
Kontra:
Zusammenlegung der Indikationsgruppen
Krankheitsbild:
Angststörung, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Aufenthalt in der Klinik Waldmünchen war das Beste, was ich machen konnte.
Ich bin oft an meine Grenzen gestoßen, was selbstverständlich nicht einfach war. Aber genau dadurch bin ich gewachsen.
Es gab auch Momente in denen ich nur noch nach Hause wollte, aber wenn man sich auf die Klinik einlässt und wirklich etwas verändern möchte, dann ist man hier genau richtig.

Die viele Gruppentherapie und dass alles in Gemeinschaft gemacht wird wurde hier schon oft kritisiert. Mit sozialen Ängsten stand ich dem auch zunächst sehr kritisch gegenüber, doch dann habe ich erfahren, welche heilende Wirkung die therapeutische Gemeinschaft auf einen hat. Es ist IMMER jemand da, der dich versteht und dich in den Arm nimmt, wenn es dir schlecht geht.

In den Großgruppen werden die Patienten nicht an den Pranger gestellt, sondern in die richtige Richtung gelenkt, was natürlich auch unangenehm sein kann.
Aber wer hat behauptet dass Therapie einfach ist?

Und wenn man sonst nichts anderes zu tun hat, dann kann man sich natürlich auch über das Essen beschweren, so viel man will. Fakt ist, dass bei der Anzahl der Patienten für die die Küchenangestellten jeden Tag frisch gekocht haben das Essen mehr als zufriedenstellend ist.

Die vielseitigen Angebote von Meditation, Trommeln, Chor, Disco, Sauna und Bewegungsbad bis zu den unterschiedlichen Therapien wie der Wutrolle und dem Bonding haben ihren Teil zu einer wertvollen Erfahrung beigetragen. Noch viel wichtiger ist aber, dass ich immer wußte, dass ich gut aufgehoben bin.
Für den weiterbringenden Aufenthalt Danke ich der Klinik.
Ich würde sie jedem weiterempfehlen.

Danke an die Mitpatienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Top die Pflege
Kontra:
Lieber zu McDonalds
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war ab 10/15-12/15 dort. Die Umstrukturierung neue Ärzte und Therapeuten usw. war deutlich zu spüren. Man bekommt den Eindruck, dass wenn man dagegen was gesagt hat, das man dann schon abgestempelt war.

Wenn man anders denkt bekommt man das auch gut verpackt unter die Nase gerieben.

Es wurde einiges Aufgerissen, man hat sich aber von Anfang an nicht um ein Nachsorgeprogramm gekümmert. Obwohl ich es angesprochen habe, mehrfach.

Rivalitätskampf unter den Ärzten/Therapeuten ist sichtbar.

Einige Abläufe sollten überdacht werden u.a. zusammenlegen von Indikationsgruppen.

Essen Schulnote: 6

Reinigung Zimmer nicht täglich. Es wird gespart.

Individuelle Behandlung? Der Therapeut bestimmt, der Patient gehorcht.

Leider stimmen die Aussagen die auf der Homepage stehen oft nicht mit dem Waren Aufenthalt überein.

Wenn einiges verändert wird, dann eine sehr gute Alternative zur Schulmedizin.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 01.02.2016

Sehr geehrte/-r MarcoKausR

vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir nehmen Kritik jeder Art zur Kenntnis uns sehen sie als Ansporn, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.
Zu einigen Ihrer Aussagen möchten wir Stellung nehmen. Ende September 2015 gab es in der Klinik einen Chefarztwechsel, zusätzlich wurden natürlich, wie in jeder anderen Klinik auch, fluktuationsbedingt neue Mitarbeiter eingestellt. Eine komplette Umstrukturierung des Personals gab es jedoch nicht.
"Der Therapeut bestimmt, der Patient gehorcht" - der Therapieprozess soll nicht so ablaufen, das entspricht auch nicht unserer Grundhaltung. Ein angemessener Umgang mit unseren Patienten sollte für alle Mitarbeiter höchste Priorität besitzen. Die Heiligenfeld Kliniken wurden schon mehrmals für Ihre Patientenorientierung zertifiziert und verfügen ebenso über eine exzellente Heilungsquote. Diese zwei Auszeichnungen konnten wir nur erreichen, weil wir individuell und mit großer Aufmerksamkeit auf unsere Patienten eingehen. Besonders in der Ankunftsphase und in den ersten Sitzungen ist ein intensives Kennenlernen unabdingbar, sodass oft mit einfachen Gesprächen der Kontakt gesucht wird. Es tut uns Leid, wenn Sie sich von unserem Personal missverstanden fühlten.
Über Ihre weiteren Kritikpunkte würden wir gerne persönlich mit Ihnen sprechen, um Ihre Beschwerde konkret nachvollziehen und überprüfen zu können. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 09972 308-0 oder schreiben Sie eine E-Mail an waldmuenchen@heiligenfeld.de

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute!

Herzliche Grüße,
Ihr Heiligenfeld-Team

Sehr zu empfehlende Klinik durch die Therapeutische Gemeinschaft

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaftsarbeit/ Kerngruppenarbeit
Kontra:
das Essen war nicht mein Geschmack/ nur einmal pro Woche Fleisch
Krankheitsbild:
Depression/ Familienprobleme
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Oktober mit Depressionen da. Der Anreisetag war der wohl stressigste von den gesamten 8 Wochen. Aber schon nach dem ersten Therapeutengespräch wusste ich das ihr richtig bin. Ich bewundere das Konzept der Klinik. Man bekommt soviel Halt und Energie geschenkt und JEDER wird gleich behandelt. Man muss sich aber auch darauf einlassen und sich öffnen können. Ich habe jeden Tag der Therapie als hilfreich empfunden. Jede Kerngruppenarbeit war für mich einen Unterstützung. Sicherlich hat es auch mit dem jeweiligen Therapeuten zu tun. Ich hatte auf jeden Fall die eine sehr sehr gute, die es mit sehr viel bildlichen und Rollenspielen anschaulich dargestellt hat. So konnte die gesamte Kerngruppe immer daraus profitieren.
Auch das Verhältniss zu den Mitpatienten war sehr gut. Ich wurde von Anfang an angenommen und auch in schwierigen Zeiten sofort aufgefangen, und dabei spielt es in dieser Klinik keine Rolle woher du kommst oder was du vorher gemacht hast. Hier zählt der Mensch!!!!
Ich werde auf jeden Fall wieder kommen, denn in 8 Wochen konnte ich noch nicht alles aufarbeiten.

Empfehlenswert für starke Persönlichkeiten, die den harten Weg suchen - nichts für Menschen mit Traumata, starken Selbstzweifeln und Ängsten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Bitte lesen Sie meine Beschreibung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (abhängig vom Bezugstherapeuten, schlechte Vorbereitung auf die Entlassung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (evtl wären in meinem Fall Antidepressiva förderlich gewesen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (starke Hierarchie, teils schlechte Kommunikation, undurchsichtige Abläufe)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (ok)
Pro:
Alternative zur Schulmedizin, gute Ansätze
Kontra:
Ideologie & Macht, sehr konfrontativ, wenig Empathie, schlechte Vorbereitung auf die Entlassung
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Winter/Frühjahr 2012/13 in der Klinik und verstehe sowohl die begeisterten Patient_innen als auch die Unzufriedenen.
Ich begrüße den Ansatz der Klinik sehr, bei der BINDUNGS-, NÄHE- UND BEZIEHUNGSFÄHIGKEIT der Patient_innen anzusetzen. Auch die Schwerpunktsetzung auf die Selbstwahrnehmung sowie das Ausdrücken von negativen Gefühlen halte ich für sehr gut.

Allerdings habe ich viele Aspekte des Klinikalltags als ZU STARR UND IDEOLOGISCH wahrgenommen, so die sogenannte Körpertherapie, die Rolle, die die therapeutische Gemeinschaft für die Patient_innen einnehmen soll, die spirituellen Überzeugungen, den hierarchischen Aufbau des Klinikpersonals oder die Therapiemethoden.

Ich halte diese Methoden an sich nicht für negativ, sondern kritisiere die MANGELNDE INDIVIDUELLE BEHANDLUNG der Patient_innen.
Beispielsweise muss die Bondingtherapie für Missbrauchsopfer nicht immer passend sein; auf Sozialphobiker kann die Teilnahme an der Großgruppe verstörend wirken.

Insbesondere die mangelnde Kontrolle über die (körperlichen) Kontakte in der Gruppe, die durch das therapeutische Team ausdrücklich erwünscht sind, sehe ich als sehr kritisch an.
Hier sind das eigene Körpergefühl und die Fähigkeit, Nein oder Stop zu sagen, enorm wichtig! Sonst kann es leicht zu Übergrifflichkeit kommen.

Die VERMISCHUNG VON KÖRPERLICHKEIT UND THERAPIE wie die VERMISCHUNG VON SPIRITUALITÄT UND THERAPIE halte ich für gefährlich.

Meiner Ansicht nach ist die Klinik ein wunderbarer Ort für Patient_innen mit einem starken Selbstwertgefühl und innerer Stärke, die eine Konfrontation mit ihren negativen Verhaltensweisen brauchen.

Menschen mit einem mangelnden Selbstwertgefühl, Selbstzweifeln, Ängsten und traumatischen Erfahrungen, die nach Wertschätzung, Stärkung und Geborgenheit suchen, könnten hier jedoch falsch sein. Obwohl gekuschelt wird, ist die Klinik keine Kuschelklinik. Weiterhin werden IDEOLOGIEN verbreitet, die mit der Realität (leider) wenig gemein haben.

Aus eigener Erfahrung sowie aus der Erfahrung von Mitpatient_innen kann ich zudem sagen, dass die Vorbereitung auf die Entlassung 2013 unzureichend war.Es wird von der Klinik auf die Möglichkeit der Rückkehr hingewiesen-hier sehe ich weiterhin die Gefahr der ABHÄNGIGKEIT.

Alles Gute Ihnen!

3 Kommentare

sophialeben am 23.10.2015

Zur Ergänzung: Die eventuell wunderbaren Visionen der Klinik einer "besseren", menschlicheren Gesellschaft bezeichne ich hier als Ideologie, da Kritik oder andere Ansichten meines Erachtens nach nicht erwünscht sind.

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Einfach nur schlimm

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Mitpatienten
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin als Jugendliche mit mittelschwerer Depression und Sozialphobie im Frühjahr 2014 in die Klinik gekommen. Der Empfang war sehr nett und herzlich, ich kam in ein Doppelzimmer in dem schon eine andere Patientin wohnte. Mit wurde die Klinik von einer Mitpatientin gezeigt und ein paar Abläufe erklärt. Leider ist dies auch das einzig positive was mir dort widerfahren ist, die nächsten Wochen waren einfach nur schlimm. Es fing damit an dass man sich vor der ganzen versammelten Klinik in einem großen Raum vorstellen muss mit seiner "Geschichte". Ich habe jede Woche einen unnötig überfüllten Wochenplan bekommen. In der Klinik wird wirklich alles in Gruppen gemacht, was für mich, wegen meiner Sozialphobie nur schwer zu ertragen war. Ich habe mich in den Kerngruppen oder Großgruppen durch meine Angst nie zu Wort gemeldet, was dazu führte das ich mich 3 Wochen lang mit den Problemen der anderen zuschütten ließ. Mein Bezugstherapeut hat es leider nicht geschafft ein Aufnahmegespräch mit mir zu führen oder überhaupt mal ein Einzelgespräch zu führen. 3 Wochen lang ging ich also völlig Plan- und Sinnlos durch meine unzähligen Termine was mich sehr stresste. In der Klinik ging es mir wesentlich schlechter als Zuhause, als ich mehrmals den Wunsch geäußert hatte nach Hause zu wollen erfand mein Therapeut (der mich bis dahin nicht kannte) einen Grund nach dem anderen für meine Eltern wieso ich denn umbedingt doch da bleiben müsste. Die Großgruppen belasteten mich sehr, da die ganze Klinik für 3-5 Stunden in einem Raum sitzt und und völlig banale Dinge bespricht oder Patienten an "den Pranger" gestellt werden, weil sie etwas falsch gemacht haben. Besonders den Klinikleiter habe ich als sehr unhöflich empfunden. Das Essen war für mich leider überhaupt nichts, ich habe in der Zeit dort mir immer eigene Sachen von Netto kaufen müssen. Für Leute die sehr Spirituell sind ist es dort bestimmt toll, aber für mich nicht. Ich habe die Klinik nach 3 Wochen verlassen.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 21.10.2015

Sehr geehrte/-r Marie123456789,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir nehmen Ihre Kritik ernst und sie spornt uns an, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.
Zu einigen Ihrer Aussagen möchten wir Stellung nehmen. Zunächst einmal möchten wir betonen, dass mit jedem unserer Patienten ein Aufnahmegespräch geführt wird, andereseits ist die Aufnahme in unsere Klinik nicht möglich. Die therapeutische Gemeinschaft und die Gruppentherapie sind wichtige Bestandteile unseres Therapiekonzepts. Vorteile der Gruppentherapie sind, dass man von vielen unterschiedlichen Menschen in einem geschützten Rahmen Rückmeldungen darüber bekommen kann, wie man erlebt wird. Gleichzeitig kann man in den Erfahrungsaustausch mit den Mitpatienten gehen. Viele Patienten erleben es auch als Herausforderung, sich mit den eigenen Themen und Problemen in der Gruppe zu zeigen. Es ist uns bewusst, dass es anfangs schwierig sein kann, für sich die Zeit in der Gruppe zu beanspruchen. Wir bedauern es sehr, dass Sie sich in der Klinikgemeinschaft nicht wohlgefühlt und keinen Zugang zur Gruppentherapie gefunden haben. Auch bei Jugendlichen, die ohne ihre Eltern in unserem Haus behandelt werden, erachten wir es als sehr wichtig, eng mit den Eltern zusammenzuarbeiten. Denn nur so können ggf. Konflikte aufgelöst werden. Es tut uns leid, dass Sie dies als Belastung empfunden haben.

Um diesen Einzelfall besser nachvollziehen zu können bitten wir Sie, uns Ihr Anliegen nochmals telefonisch unter der Telefonnummer 09972 308-0 zu schildern oder schreiben Sie eine E-Mail an waldmuenchen@heiligenfeld.de.

Ihr Heiligenfeld-Team

Wenn du wieder Freude am Leben haben willst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ganzheitlich,authentisch,im Gleichklang mit dem Kosmos
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Depressionen Posttrauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn nichts hilft,hier wird dir geholfen.Der Mensch und die Gesamtheit der Schöpfung wird hier mit grosser Leidenschaft "gelebt"
Ich würde so gerne wieder hin denn diese Einrichtung ist das Beste was dir gegeben werden kann

Reise zu sich selbst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Wertschätzung eines Jeden
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn-out, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Beste, was mir je passiert ist!
Ganzheitlich, kompetent, einfühlsam, liebevoll, wertschätzend, auf Augenhöhe, gewaltfrei, authentisch.

Mein Appell:
Leute, lest nicht so viel im Vorfeld auf dieser Seite und sucht nach evt. "Haken an der Sache"!
Vertraut einfach, reist an und lasst Euch ein - auf die Reise zu Euch selbst...

Traumatische Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Krankenschwester, Diätassistentin, Lehrküche
Kontra:
siehe bericht
Krankheitsbild:
Anorexie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in dieser Klinik war im Jahr 2012 aufgrund von Anorexie und Depressionen. Das ich hier nun ein Kommentar abgebe soll mir bei meiner derzeitigen Therapie helfen. Der Aufnahme Bmi von 16 setzte mich damals schon wahnsinnig unter Druck da ich allein für die Aufnahme 10kg zunehmen musste. Der Aufenthalt in dieser Klinik hat mich wirklich krank gemacht ich begann dort mit schwerer Selbstverletzung die ich aber aus Angst vor einem Rauswurf keinem zeigte. In der klinik ist mir etwas passiert worüber ich kaum sprechen kann da meine Grenze was Körperkontakt angeht stark übergangen wurde, obwohl ich sagen muss das ich Körperkontakt für ein 14 jähriges bereits durch einen Missbrauch traumatisiertes Mädchen für unpassend halte. Über diese schlimme erfahrung die ich in der Klinik gemacht habe musste ich auch noch vor allen Mitpatienten sprechen was das Trauma verstärkt hat. Mittlerweile bin ich wegen einer PTBS, Anorexie, SVV und starker depressionen in behandlung und konnte durch die Hilfe meiner einfühlsamen Therapeutin einen hilfreichen 5 monatigen Aufenthalt in einer kompetenten Klinik verbringen. Des weiteren hatte ich in der Schule starke Probleme mit Mobbing weshalb es mir große Schwierigkeiten bereitete so lange allein in einem Doppelzimmer zu sein während andere maximal 2 Wochen allein waren hatte ich 2 Monate trotz öfterer nachfrage keine Zimmerpartnerin.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 14.09.2015

Sehr geehrte/-r Arcenciel18,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist uns ein Anliegen, anhand Ihrer Erfahrungen unsere internen Abäufe zu überdenken und ggf. zu verbessern. Es tut uns leid, dass Sie sich während Ihres Aufenthaltes in der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen nicht wohlgefühlt haben. Die Tatsache, dass Ihre Behandlung im Jahr 2012 stattgefunden hat und die Anonymität dieses Bewertungsportals machen es uns jedoch schwer, Ihren Einzelfall nachvollziehen zu können. Bitte entschuldigen Sie, dass wir deswegen in diesem Rahmen leider nicht näher auf die von Ihnen genannten Punkte eingehenm können.
Gerne sind wir zu einem klärenden telefonischen Gespräch mit Ihnen bereit. Unser Aufnahmeteam steht Ihnen unter der Telefonnummer 00972 308-0 zur Verfügung oder schreiben Sie eine E-Mail an waldmuenchen@heiligenfeld.de.

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute!

Ihr Heiligenfeld-Team

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Wie geht es den Begleitkindern dort?

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (komme ja erst noch...)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (warte seit 7 Monaten - trotz stand-by-Liste)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ich hoffe Vieles!
Kontra:
Kleine Abstriche muss man immer machen...
Krankheitsbild:
Burn-out, depressiv
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war (leider) noch nicht da, warte aber seit 7 Monaten jeden Tag auf meine Aufnahme.

Mit den polarisierenden Bewertungen kann ich eingermaßen umgehen.
Doch meine Frage geht eher Richtung meinem Kind, welches fast 3 Jahre alt ist und als Begleitkind mitkommen wird: ist es wirklich so laut dort, sind die Kinder verwirrt dort (durch das, was sie mitbekommen) und beträgt die Kinderbetreuung wirklich nur max. 2-3 Stunden?

Ich bin Burn-out-Patientin und dauergestresste Alleinerziehende.
Ein bisschen "Freiheit vom Kinde" (neben Bonding MIT dem Kind) sollte schon sein - wie sonst kann man zu sich selber finden? Das gelingt ja seit Jahren im Alltag nicht, sonst müssste auch kein Klinik-Aufenthalt sein!

4 Kommentare

kati85 am 21.11.2015

Hallo!
Hast du inzwischen Antworten auf deine Fragen hier bekommen/ warst du in der Klinik? Die Form der Kinderbetreuung interessiert mich ja auch brennend!
LG Kati

  • Alle Kommentare anzeigen

Die Gruppe, nicht der Einzelne stehen im Fokus

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Vorschlag eine Reduzierung der Medikamente zwei Tage vor Abreise zu testen, empfand man vor Ort dann sogar als suboptimal)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Netzwerbildung unter Leidensgenossen
Kontra:
Arbeit mit Angst und Gruppendruck
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Frau war während des gesammten Aufenthaltes überfordert. Eine Anamnese zum Start hätte helfen können ihr Problem Termine einzuhalten bzw. zu koordinieren auch zu behandeln. Ein übervoller Tagesplan war nicht hilfreich. Heute hat sie Panik vor jeglichem Termin, denn in der Klinik werden Terminverstösse mit gelben, roten Karten und dem "Pranger" Grossgruppe bestraft.
Der Aufenthalt sollte die guten Erfolge der Therapie vor Ort abrunden, jetzt ist alles schlimmer als zuvor.
Nur wer Gruppendruck aushält und für sich selbst sorgen kann und seine Anliegen durchsetzten kann ist hier ggf. richtig.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 17.08.2015

Sehr geehrte/-r Daskalojanis,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir nehmen Ihre Kritik ernst und es ist uns ein Anliegen, unsere internen Prozesse zu überdenken und zu verbessern.
Zu einigen Ihrer Aussagen möchten wir Stellung nehmen. Was hier Gruppendruck genannt wird, ist von uns als Aufrechterhaltung der Verbindlichkeit für den Gruppenbereich gemeint. Bestraft wird bei uns niemand. Lediglich Regelverstöße werden mit gelben und roten Karten beantwortet. Die Betonung gruppenpsychotherapeutischer Verfahren bedeutet nicht, dass der Einzelne nicht berücksichtigt wird. Der zuständige Bezugstherapeut (Arzt oder Psychologe) erstellt zusammen mit dem Patienten einen individuellen Behandlungsplan und betreut ihn kontinuierlich über die gesamte Behandlungsdauer. Dabei finden einmal wöchentlich Einzelgespräche mit dem Bezugstherapeuten begleitend statt. Gleichzeitig steht die individualtherapeutische Behandlung jedoch nicht im Vordergrund, sondern soll den Patienten in unserem gruppentherapeutischen Rahmen begleiten, unterstützten und fördern. Vorteile der Gruppentherapie sind, dass man von vielen unterschiedlichen Menschen in einem geschützten Rahmen Rückmeldungen darüber bekommen kann, wie man erlebt wird. Gleichzeitig kann man in den Erfahrungsaustausch mit den Mitpatienten gehen. Viele Patienten erleben es auch als Herausforderung, sich mit den eigenen Themen und Problemen in der Gruppe zu zeigen. Ebenso ist es anfangs schwierig, für sich die Zeit in der Gruppe zu beanspruchen. Dies wird auch von Therapeuten und Mitpatienten verstanden und einfühlsam begleitet.
Wir bedauern es sehr, dass die Patientin sich in der Klinikgemeinschaft nicht wohlgefühlt und keinen Zugang zur Psychotherapie gefunden hat.

Um diesen Einzelfall besser nachvollziehen zu können bitten wir Sie, uns Ihr Anliegen nochmals telefonisch unter der Telefonnummer 09972 308-0 zu schildern oder schreiben Sie eine E-Mail an waldmuenchen@heiligenfeld.de.

Ihr Heiligenfeld-Team

super

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr gutes therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich finde die Verwaltung sehr strukturiert und sehr gut organisiert. Das gesamte Klinikpersonal verhält sich sehr wertschaetzend gegenüber den Patienten. Ich finde die gesamte Atmosphäre heilsam. Die Therapien haben mir sehr viel gebracht, die Körpertherapie ist toll! ich kann die Klinik sehr empfehlen!!

Grundlegend lebensverändernd, danke!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Körper und Psyche werden als Einheit gesehen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr freundlich und unterstützend)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (liebevoll)
Pro:
Gemeinschaft, intensiv, gutes Therapiekonzept, Bonding
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS, Essstörung (Esssucht), Depressionen, Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die HF Klinik Waldmünchen von ganzem Herzen empfehlen. Der Aufenthalt dort hat mein Leben grundlegend zum Guten gewendet. Es ist eine sehr, sehr intensive Therapie dort, dessen sollte man sich vorher bewusst sein und nur dort hingehen, wenn man wirklich Veränderung will und bereit ist, dafür auch Schritte zu tun und sich auf Neues einzulassen. Es ist ein sehr enges Setting, vor allem ist man sehr intensiv mit anderen Menschen zusammen. Das ist Teil des Konzepts: Es wird davon ausgegangen (und für mich stimmt es), dass sich alle Probleme, die wir haben, im zwischenmenschlichen Kontakt ausdrücken oder dort ihre Ursache haben. Die therapeutische Gemeinschaft in der Klinik dient als Lernfeld für neue Verhaltensweisen (bspw. Nähe zulassen, sich zeigen, Grenzen setzen).
Die Bonding-Therapie war für mich auch sehr wichtig und zentral für meine Genesung.
Ich war außerdem in der Essstrukturgruppe, für diese vergebe ich nur 4 Sterne, da ich die therapeutische Begleitung hier zum Teil nicht ganz überzeugend fand. Ich fühlte mich mit meiner Krankheit manchmal nicht ernst genug genommen.
Alles in allem war es eine wundervolle, wertvolle Zeit, ohne die mein Leben heute nicht so wäre wie es ist!

kann durchaus gut werden, muss aber nicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kam weil ich mit dem Alltag überfordert war und bekam einen vollgestopften Terminplan, der keine Zeit zum atmen ließ)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (fühlte mich mit meiner Problematik nicht ernst genommen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen, Zimmer, Kinderbetreuung
Kontra:
Bei den doch sehr großen Gruppen befasst man sich die meiste Zeit mit Problemen anderer
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Anruf zur Aufnahme kam Freitag, am darauf folgenden Mittwoch sollte die Aufnahme sein. Anscheinend weil kurzfristig Patienten abgesprungen wären. Wie sich später herausstellte, wurden mindestens 4 der 10 anreisenden erst am Freitag zuvor informiert. Bei der telefonischen Rücksprache wurde im Vorfeld von einer 14 tätigen Vorankündigung geredet, auch für standby Patienten.
Am Anreise tag waren alle recht freundlich. Was nicht sehr vorteilhaft war, trotz anreise mit Kleinkind wurde man gleich bis 20 Uhr eingeplant. Der darauf folgende Tag sollte dann um 6:30 mit der Blutabnahme beginnen.
Das Zimmer war angemessen, leider waren aktuell Bauarbeiten. Somit war tagsüber ständiger Lärm. Einen Mittagschlaf für Kinder haben sie generell nicht eingeplant, d.h. spätestens hier wird er aberzogen.
Über die Art der Therapie sollte man sich im Vorfeld ausgiebig informieren, aus meiner Sicht etwas gewöhnungsbedürftig aber bei den Patienten durchaus beliebt.
Durch die hohe Patienten Anzahl herrscht ein ziemlich lautes Klima beim essen. Das essen ist überwiegend vegetarisch, aber sehr lecker und auf jeden Fall ausreichend.
Der Umgang unter den Patienten passt nicht zur Verkörperung der therapeutischen Gemeinschaft. Es gibt eine ausgeprägte Gruppenbildung und viele der Mütter sind gerne bereit ihre Kinder bei fremden abzuladen. Zudem herrscht in der Patientenversammlung kein sehr angenehmer Ton.
Des Weiteren wird von den ab drei jährigen erwartet bei einigen dieser sehr langwierigen Versammlungen still teilzunehmen, sollte dies in gewissen Altersgruppen noch nicht einwandfrei funktionieren erntet man verachtende Blicke und unter anderem auch anpöbeleien.
Sinn dabei, Kinder sollen lernen sich einzufügen? Bin der Meinung da gibt es andere Möglichkeiten. So artet das in ziemlichen Stress für Mutter und Kind aus.
Im Großen und ganzen kann man dort einen angenehmen Aufenthalt haben, wenn man bereit ist alles in der Gemeinschaft zu machen. Allein sein ist hier nicht vorgesehen.

Vollkommen neuer Ansatz der bei mir viel bewirkt hat

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (war richtig traurig als ich die Klinik wieder verlassen habe, heilende liebevolle Atmosphäre die genau die Themen aufgreift, die einen als Mensch beschätigen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Viele unterschiedliche Therapeuten, Ärtzte, Sozialarbeiter, die einem einen ganzen Fundus an Wissen und Verhalten mitgeben)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr netter Körperarzt, den ich zum Glück selten gebraucht habe)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Reibungsloser Ablauf, klares Konzept, fühlte mich nie planlos)
Pro:
Guter heilungsverlauf, Sicht der Dinge auf Gefühle hat sich positiv verändert
Kontra:
Es dauert schon 8-12 Wochen bis Ergebnisse spürbar sind.
Krankheitsbild:
mittelschwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik verfolgt den Ansatz, dass viele zwischenmenschliche Probleme und damit verbundene Grundgefühle; Wut Trauer Angst Schmerz, aus einer nicht so glücklichen Kindheit entstanden sind. Dabei ist es zweitrangig ob sich diese nicht als schön erlebte Kindheit niederschlägt in Depressionen, Borderline-Syndrom, Angststörungen, soziale Phobie oder diverse Esstörungen.

in der Klinik wird viel damit gearbeitet sein inneres Kind zu finden und es an die Hand zu nehmen, das heisst Verständnis dafür entwickeln, dass man als erwachsener Mensch, seelische und körperliche Verletzungen aus der Kindheit davon getragen hat, die einen auf Lebenszeit prägen und letzendlich auch "gefangen" halten. Verhaltensmuster, Selbstwertgefühl und Umgang mit anderen Menschen werden dadurch belastet.

In dieser Klinik wird wert darauf gelegt, dass jeder Mensch trotz seiner "Fehler" Denkweisen, liebenswert und wertvoll ist, und sich so zeigen kann, wie er ist. Nur durch das Offenlegen der Gefühle und Gedanken, kann mit Hilfe von Psychologen und der therapeutischen Gemeinschaft
an diesen Gefühlen gearbeitet werden und so ein neues Bewusstsein für sich als Mensch entwickelt werden. Themen werden in kleineren Gruppen vertraulich angesprochen und dort bearbeitet.
Jedes Gefühl, auch wenn es in unserer Gesellschaft als negativ bewertet wird, sollte beachtet werden und diesem Gefühl Ausdruck verliehen werden. Gefühle in sich reinzufressen macht krank. In der Klinik selbst wird mit allen Patienten auf freiwilliger Basis mit Umarmungen gearbeitet. Eine Umarmung hat den Sinn und zweck sich Rückhalt bei einem Patienten zu holen, wenn es gerade schwer ist, und zu spüren" "ich werde so angenommen, wie ich bin" das ist ein schönes und tolles Gefühl und es stärkt das Selbstbewusstsein.

Nährend:)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Manchmal das essen zu öko
Krankheitsbild:
Ptbs, angst
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

12 Wochen durfte ich in dieser Klinik erfahren, wie heilsam nähe sein kann. Mir wurde Raum gegeben mich zu öffnen und ich erhielt Unterstützung wann immer sie nötig war. Ich habe aber auch gelernt in die Verantwortung zu kommen und präsentere Mutter für meine Kinder zu sein. Eine lehrreiche, aber auch anstrengende zeit, für die ich sehr dankbar bin

Eine intensive wirkungsvolle Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (leider nur eine unfreundliche Dame am Empfang)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (wenig Physikalische Therapien)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Telefoneinrichtung/Babyphon mit Hindernissen)
Pro:
Kompetenz und Individualität
Kontra:
Stress für kleine Klinder
Krankheitsbild:
PTBS, Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Ende 2012 mit meinen beiden kleinen Klindern in Waldmünchen.
.
Mein Eindruck war gemischt:
die vielen Gespräche und Gruppentherapien brachten mich zielsicher an die "wundenPunkte" meiner "Kindheitstraumen", und ein jahrelang gepflegtes "Schwarz-weiß-Denken" musste weichen
lauter Speisesaal,
viele Mitpatienten, die mir tlw. völlig gegenindizierte Ratschläge gaben,
ein "allwissender" Chefarzt, nicht immer einfühlsam und freundlich,
ein "Belohnungssystem" bei der Zielesetzung Eltern-Kinder,
empfundene "Bevormundungen" durch Therapeuten - vieles war anstrengend, aber alles im Rückblick eine Herausforderung und Hilfe, mich selbst besser kennen zu lernen und auf meine Individualität/Bedürfnisse und Grenzen innerhalb des sozialen Kontextes zu achten.

Die schönen Seiten:
sehr kompetente Therapeuten (ich hatte auch Glück!),
eine liebevoll-konsequente Kinderbetreuung in der Tagesstätte,
weitsichtige Elterngespräche,
eine tolle Intensivwoche mit Spaß!, "Nachnährung" mit vielen liebevollen Umarmungen (ich hatte zum Glück kein Thema mit freiwilligen(!)Berührungen)
sehr effektive Bindungstherapie mit systemischer Einbindung auch des Partners (2 gemeinsame Gespräche)
viele sehr intensive Begegnungen
endlich eine Offenheit für meine spirituellen Fragen, die meine bisherigen Erfahrungen vom "Ur-Grund/ Göttlichen" (die Liebe zu allem Sein, zu der wir alle hinstreben) bestärkte!

Zudem nahm ich für mich einige ganz praktische Hilfen/ Gedanken-Stützen nach Hause mit - dies verlangt allerdings regelmäßige selbständige Reflexion.

Dieser Klinikaufenthalt hat sehr viel bewegt und deshalb kann ich die Klinik weiterempfehlen - allerdings ist sie tatsächlich für manche eine zu große Herausforderung oder einfach aus ihrem Kontext heraus nicht "dran".
Sehr kleine Kinder (3 bis 5 Jahre) sind nach eigener Erfahrung und Beobachtung zwar in der Tagesstätte gut aufgehoben, aber mit dem allgemeinen Setting oft überfordert- das ist für ohnehin erschöpfte Eltern kein Zuckerschlecken.

Klinik ist sehr bemüht anders zu sein.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (War zweimal dort.)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Gab´s nix zu Meckern :-))
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gute Mögl. an sich zu arbeiten, Schöne Zimmer
Kontra:
Wenig Einzeltherapie, u. U. viele sehr schwierige Patienten
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Manchmal empfehle ich die Klinik weiter, manchen Leuten auch nicht. Letztlich muss das jeder selbst entscheiden ob er/sie hier hin will, oder nicht.

Das Menschenbild orientiert sich in dieser Klinik am Schamanismus, was sicherlich auch sehr interessant ist. Als Weg O.K., als Ziel für mich unvorstellbar.

Prima fand ich das Essensprogramm und wie man bei normalen Portionen gut abnehmen/zunehmen/Gewicht halten kann. Ich kenne keine langfristig bessere Methode.

Das mit dem Kuscheln und den Umarmungen war nicht so mein Ding und wird es wohl auch nie werden. Manchen hat es aber wohl sehr geholfen.

Die Pflege ist dort ziemlich gut, hat immer ein offenes Ohr, hilft wenn möglich gleich bei allen Problemen.

Mit den Psychologen, das ist halt so eine Sache ob´s passt. Beim zweiten Aufenthalt hat es für meinen Sohn und mich besser gepasst.

Mit den Mitpatienten sollte man sich darauf einstellen, dass es nicht immer einfach oder gar wertvoll ist.

Wer mal versuchen will, mit geradezu jedem irgendwie auszukommen, kann sich hier, wie wahrscheinlich auch in anderen "Psychokliniken", auf ein volles Programm freuen;-)

Von mehreren Mitpatienten mit Psychiatrieerf. und Langzeittherapien, habe ich gehört, das sie sich hier mit dem gesamtheitl. Menschenbild erstmals verstanden gefühlt haben.

Also, die Klinik ist nicht schlecht, hilft gerne auch sehr individuell und aufwendig, darin ist sie anderen Kliniken vermutlich weit voraus.

Wer meint, andere Kliniken hätten besser geholfen, sollte sich vllt. fragen warum er dann gewecchselt hat, oder warum er/sie dann überhaupt noch Therapie braucht, wo doch schon so gut geholfen wurde...

Einen dritten Aufenthalt könnte ich mir mit meinem Sohn allerdings weder hier noch woanders vorstellen. Von daher war es wohl eine sehr gute Hilfe zur Selbsthilfe.

Empfehlenswert - für wens stimmig ist

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007,2008
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Körpertherapie, therapeutische Gemeinschaft, das Essen
Kontra:
zu esoterisch, die Lautstärke
Krankheitsbild:
PTBS, dissoziative Störungen, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2007 / 2008 jeweils 3 Monate in Waldmünchen, mit zwei Begleitkindern.

Kurzum, mit Sicherheit die beste und effektivste Therapie, die ich gemchacht habe, allerdings auch eine ziemlich schwere Zeit, fühlte mich manchmal richtig zerlegt, bloss nicht wieder zusammengesetzt.

Mit den Therapeuten ist es Glückssache, es gibt ein paar sehr gute, allerdings auch einige, denen es an Empathie fehlte.
Gut kam ich mit dem Essen und der Pflege klar, da hatte ich mehr Halt und Gegenüber als bei manchem Therapeuten.

Einige interessante Menschen habe ich kennengelernt, aber auch viel Aggression und Wut erlebt, Situationen, die mich zum Teil absolut überforderten, gerade in der Grossgruppe oder im Speisesaal.

Manche Antworten auf Kritik waren mit zu banal; wenn ich Gruppenkuscheln nicht kann, sei das mein Film, wenn ich Probleme in grossen Gruppen auch, läge das an meiner Geschichte, mir fehlte da oft bischen Verständnis.
Für Traumatisierte mit entsprechenden Vorerfahrung retraumatisierend.
Für Begleitkinder, die nicht in Therpie sind, nicht zu empfehlend.

Dennoch, ich habe viel gelernt, und möchte die Erfahrungen nicht missen.

Gefühle zulassen lernen dann bist du richtig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ganzheitliches Konzept
Kontra:
Kaffee
Krankheitsbild:
PTBS Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Guten Tag !
Ich war insgesamt 6 Wochen in stationärer Behandlung in dieser Klinik. Kurz und knapp kann ich sagen das die Klinik wirklich sehr gute Arbeit geleistet hat. Ich kann jedem empfehlen sich die Klinik in die engere Auswahl zu nehmen und sich dort ein Bild zu machen. Alles Gute

HILFE!!!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich weiß es noch nicht)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich weiß es noch nicht)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich weiß es noch nicht)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich weiß es noch nicht)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn out, Depressionen
Erfahrungsbericht:

Hallo und Hilfe!!!

Ich muss in zwei Wochen mit meiner Tochter zur Behandlung in die Klinik Heiligenfeld und habe aufgrund der negativen Erfahrungsberichte jetzt doch etwas Bachgrummeln ob das das richtige ist. Wer kann mir da evtl. weiter helfen und mir seine Erfahrungen mitteilen.

Ich würde mich sehr freuen

4 Kommentare

BinZufrieden. am 25.01.2014

Mach Dir wegen der negativen Berichte keine Sorgen. Menschen die in allem und jedem einen Fehler suchen finden ihn auch und von diesen stammen auch die negativen Berichte. Ich war selber 2013 drei Monate dort in Behandlung und habe absolut keine negative Erfahrung gesammelt. Ich habe ganz im Gegenteil mehr Fortschritte gemacht als in den Jahren davor in Einzeltherapie.

Die Behandlung mag in vielen Punkten anders als gewohnt sein aber wenn du es zulassen kannst und deine Situation verändern willst, bist du in Waldmünchen goldrichtig. Für mich kommt keine andere Klinik mehr in Frage. Ich wünsche dir und deiner Tochter viel Erfolg und gute Genesung.

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Familienklinik auch für Einzelpatienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Authentische Therapeuten
Kontra:
Mangel an Bewegung und an kreativen Angeboten/ leider wenig männliche Patienten (vor allem für die Kinder ungünstig)
Krankheitsbild:
Depression/Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 für 11 Wochen als Einzelpatient in der Klinik. Ich war bereits in einer Heiligenfeld Klinik in Bad Kissingen gewesen, die mir auch sehr viel gegeben hat, habe mich aber aufgrund der spirituellen Aspekte in Waldmünchen angemeldet.
Wartezeit: sehr kurz, ich vermute, wegen privater Versicherung.
Unterbringung: Ein etwas schickeres (Privat-)Zimmer, was aber wie die meisten anderen auch zur Straße hinausgeht, aber zu den Fluren hin recht leise war.
Chefarztbehandlung: hat mich sehr gefreut und habe ich als Sahnehäubchen empfunden. Man braucht als gesetzlich Versicherter keine (weitere...;O)) Depression zu bekommen, wenn man das nicht mitnehmen kann. Man sieht und hört Herrn Mumm ja ausführlich in den Großgruppen, so dass jeder die Gelegenheit hat, von seiner Klarheit zu profitieren.
Therapeuten: Ich war ziemlich unglücklich mit meiner Bezugstherapeutin und nehme die dahingehenden Pathologisierungen in meine Richtung nicht an. Ich denke, da gibts halt sone und solche und manchmal hat man halt Pech. Wurde weitgehend ausgeglichen durch den Mittherapeuten in der Kerngruppe und so ist das Leben eben.
Empfehlung: Sofort sagen, wenn man das Gefühl hat, das passt so gar nicht, am Anfang hat man am ehesten Chancen. Ging bei mir aber auch so, ist ja auch ein interessanter Prozess ;-(/ ;O)).
Da in den anderen Berichten schon so viel steht, beziehe ich mich auf den :
Vergleich von Bad Kissingen und Waldmünchen: Die Aufnahme so vieler unterschiedlicher Menschen wie in WM - ähnlich wie im echten Leben, nur leider mit sehr wenig Männern - mit teilweise derart heftigen Störungen verlangt einen sehr großen Halt und eine differenzierte Haltung auf der Leitungs- und Therapeutenseite, was hier gegeben ist. In BK gibt es wesentlich mehr Auswahl an Kreativtherapien, was auch etwas für sich hat.

Das Beste was ich erfahren durfte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein anderes aber sehr effektives Behandlungskonzept)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Neue Sichtweisen alter Probleme)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wenig bzw. natürliche Medikation wird befürwortet)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Aussergewöhnliche aber efffektive Behandlung
Kontra:
Lange Wartezeit
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Wartezeit von ca. 6 Monaten bevor ich in die Klinik gehen durfte war zwar schon recht heftig, aber es hatte sich für mich auf jeden Fall gelohnt so lange durchzuhalten.

Obwohl die Küche zur Zeit meiner Behandlung grade umgebaut wurde, war über das Essen absolut nicht zu klagen. Es gab einmal die Woche Fleisch und einmal Fisch, den Rest der Woche wurde Vegetarischen Nahrung angeboten. Größtenteils wurden Bio-Produkte verwendet um zu 90% leckere Speisen zuzubereiten. Ich war fast immer zufrieden mit dem Angebot der Mahlzeiten.

Anfangs kam es mir doch sehr seltsam vor nur ein mal pro Woche 20 min. Einzeltherapie zu haben, aber mit der Zeit hatte ich gemerkt, dass die Arbeit in der Kerngruppe, Großgruppe und der Therapeutischen Gemeinschaft weitaus mehr bei mir bewirkt hat als Einzelsitzungen.

Ich bin öfter als es mir lieb war an meine Grenzen gelangt, aber genau das war es was mich wirklich weiter gebracht hat. Ich konnte mich meinen Ängsten stellen und an ihnen arbeiten. Wer dazu bereit ist nicht im Müll der Vergangenheit zu graben sondern etwas im Leben zu verändern, ist hier sehr gut aufgehoben.

Es wird hier sehr viel mit Nähe gearbeitet, was anfangs sehr befremdlich für mich war. Umarmungen und Kuscheln gehört zum Klinikalltag dazu. Ebenso sind die Gefühle ein sehr wichtiger Aspekt. Ich konnte lernen mehr auf meine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu achten.

Mein persönliches Fazit:
Die Behandlung war die bislang effektivste Therapie die ich erfahren durfte. Alle Therapeuten mit denen ich zu tun hatte waren äußerst kompetent. Die Therapieangebote sind auf die Patienten zugeschnitten. Sollte erneut eine stationäre Behandlung notwendig sein werde ich, ohne zu zögern wieder dort hingehen.

Nicht für Angstpatienten.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das innere Kind sollte Heilung finden, im Schutz der therapeutischen Gemeinschaft. Das ist wohl der Grundgedanke.
In den Großgruppen erfuhren meine Tochter und ich, dass vor ca 140 Menschen
Patienten gedemütigt und sanktioniert wurden.
Wir wurden in der Großgruppe entmündigt und in völliger Verzweifelung allein gelassen.
Wir waren nur eine Woche da, trotzdem wurde ganz deutlich, dass Regeln und Rituale wichtiger als der Mensch sind.
Die Erfahrung in der Großgruppe, das angstmachende (mächtiger , bestrafender, aggressiver Gruppenleiter), ließ mit Sicherheit keine Heilung des " inneren Kindes zu.
Ich habe mich eingeschüchtert erlebt und kaum noch selbsbestimmend.

Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Eine grandiose Stationsärztin)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ich wurde dazu gebracht in Kontakt zu anderen Menschen, selbst die Inititative für mein Leben zu ergreifen
Kontra:
Da fällt mir jetzt nichts wesentliches ein
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vor einem Jahr wurden wir als Familie in die Klinik aufgenommen. Mir ging es damals sehr schlecht, ich konnte nicht mehr richtig arbeiten, mein Leben entglitt mir langsam und auch meine Ehe war schlecht.
Die Klinik wirkte auf mich zunächst beängstigend. Viele Menschen, die alle aufeinander zugingen, ein voller Speisesaal und zwischen den Gruppensitzungen und Therapien die Aufforderung, in Kontakt zu gehen, ja sich körperlich näher zu kommen, Umarmungen erwünscht! All das war zunächst schwer zu bewältigen.
Nach neun Wochen kehrten wir in unser altes Leben zurück. Nicht wissend, dass ich in mir Samenkörner trug, die noch Zeit brauchten, um in der „wirklichen Welt“ aufzugehen. Das Leben schien mir fremd, unser Haus zu groß, nichts passte mehr. Ich fühlte mich ausgeliefert, passiv und im Grunde als Opfer meiner Verhältnisse. Heute kommt mir diese Zeit so vor, als hätte ich wie eine Kuh das Heiligenfeld-Erlebnis langsam wiedergekäut und damit verdaut. Der elementare Satz:“ Ich lebe!“, musste seinen Weg in meine Welt finden. Ich musste noch einmal den schon in Heiligenfeld gewagten Schritt aus der Opferrolle nachvollziehen und mein Leben in die Hand nehmen.
Etwa zwei Monate später veränderte sich mein Leben explosionsartig. Die Ruhezeit war die Ruhe vor dem Sturm, dem kreativen Wind, der seitdem durch mein Leben bläst und mich gesund macht.
Mein Mann und ich wussten, dass Trennung im Raum steht. Wir haben uns gemeinsam von unserem alten Leben getrennt. Unser Haus wurde verkauft, der Traum vom Familienglück im Grünen aufgegeben. Wir zogen in die Stadt. Unser Kind hat sich eingelebt. Wir haben vieles, was für uns dazugehörte zugunsten von Lebensqualität und Beziehungsfähigkeit aufgegeben. Wir leben einfacher, doch unser Leben ist reicher.
Heiligenfeld war ein Feld für Probehandlungen, für erste Schritte aus dem selbst errichteten Spiegelkabinett voller Projektionen und Trugbilder. Hier habe ich tiefgreifendes für mich erfahren und durfte in den Mitpatienten/innen Menschen treffen, die sich mit mir auf den Weg gemacht hatten. Die Therapeuten sowie das gesamte Personal habe ich stets als hilfreich erlebt. Manchmal wurde ich sanft angefasst, manchmal provoziert, aber immer habe ich diese Verhaltensweisen als Hinweise auf meiner Reise zu mir selbst erlebt.
Leistung kann man bezahlen, nicht aber persönlich eingebrachtes Engagement und Herzenswärme des Personals. Vielen Dank

Sehr empfehlenswert!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Intensivwochen
Kontra:
/
Krankheitsbild:
Depression, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Aufenthalt in der Klinik hat mir sehr geholfen und war überaus heilsam! Besonders gut fand ich: das Bonding, die therapeutische Gemeinschaft, das ganzheitliche Konzept, die Essstrukturgruppe und die Gruppentherapie.
Die Klinik hat mir geholfen mich selbst zu finden, Selbstvertrauen aufzubauen, meine Grenzen zu erkennen, mich mitzuteilen mit meinen Bedürfnissen, Nähe zulassen und wieder Freude am Leben haben zu können.
Ich kann die Klinik nur weiter empfehlen! In dieser Klinik wird man als Patient ernst- und wahrgenommen. Die Therapeuten sind sehr engagiert und kompetent!
Das Konzept der Klinik ist sehr sehr gut!

So schnell nicht wieder!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Die Mahlzeiten, meine Mitpatienten
Kontra:
Deutliche Organisationsdefizite, angstmachende Therapeuten und Personal (ausgenommen Rezeption)
Krankheitsbild:
endogene Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich im Jahr 2011 gemeinsam mit einem Kind in der Klinik. Nach wenigen Wochen habe ich mein Kind nach Hause geschickt, da wir beide mit einigen Therapien völlig überfordert waren und total verängstigt. Konnte meinem Kind nicht wirklich helfen und sie besucht seither regelmäßig hier am Heimatort eine Kinder- und Jugendtherapeutin zur Aufarbeitung des dort Erlebten. Sehr unzufrieden bin ich über die organisatorischen Abläufe in der Klinik. Von mir gewünschte und mehrfach eingeforderte Therapien hat man einfach nicht auf die reihe bekommen und dann der versuch kurz vor knapp und dann die therapeutin einfach nicht da...aber das sagt dir niemand...eine gelbe karte habe ich als andenken auch bekommen, mein heimatherapeut sprach von methoden wie aus den 1970-er Jahren. Vor den 2x wöchentlich stattfindenen großgruppen im plenum hatte ich regelrecht panik, am liebsten hätte ich mich irgendwo versteckt, aber das ist unmöglich, es fällt sofort auf....ich habe mich dann nach so ca 7 oder 8 wochen quasi selbst entlassen, bin nach hause, es waren anschließend die schlimmsten 2 wochen meines lebens und dank einer am ort ansässigen, sehr guten Klinik konnte ich hier nach nochmals 12 wochen therapie langsam mit einer wiedereingliederung ins berufsleben starten..was mir in heiligenfeld fehlte: waren kreative Angebote (keine Ergo oder irgendwas) und bis auf den morgenspazierung auch zu wenig bewegung..jaja ich weiß, die haben da auch einen fitnessraum...aber der war nicht wirklich einladend und die geräte erschienen mir veraltet. Etwas was mir gefiel war die küche...ich hab mir das kochbuch mit nach hause genommen und koche bis heut viel nach...alles in allem, der aufenthalt war nicht ganz umsonst, aber mit weniger Druck, weniger Angst und Panik wäre es schon besser gewesen. Hinfahre würde ich allerdings nicht mehr..meine klinik ist am heimatort und die besuche ich bis heut auch gern so einfach zwischendurch mal zum Hallo sagen.

Absolut nicht empfehlenswert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Manch tolle Mitpatienten
Kontra:
Chefarzt, Konzept, Therapie, Umgang - ziemlich alles
Krankheitsbild:
Angstzustände/Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen Angstzuständen und Panikattacken in dieser Klinik, hätte gerne eine positive Bewertung abgegeben, was dennoch leider nicht möglich ist. Kann sie leider keineswegs weiterempfehlen. Es fing damit an, dass ich knapp 7 Monate auf Aufnahme warten musste. 1. Eindruck der Klinik war nett, ich wurde sehr gut in die sogenannte Jugendgruppe aufgenommen. Spätestens, als ich dann aber das Zimmer und den Speisesaal betrat, kam mir schon das Grauen. Im Speisesaal permanente Unruhe und Aggressivität zwischen den Kindern. Einzelsitzung gab es, wenn man Glück hatte, auf Anfrage 1x die Woche je 15 Min, meist früher beendet. Auch die Alkohol- und Drogenvorfälle schockierten mich. Pflege weiß davon und unternimmt nicht wirklich etwas. Alkoholtest wird am darauffolgenden Tag gemacht, an dem nichts mehr nachweisbar ist. Zwischen Patienten wird geklaut und gedroht.

Chefarzt ein rießen Proll, putzt Patienten vor gesamter Großgruppe runter. Möchte man die Therapie aufgrund verschiedener Gründe nicht weiter fortsetzen, gibt es U18 kaum Möglichkeit, raus zu kommen. Die Therapeuten finden stets andere Gründe, warum es besser ist, zu bleiben und beharren darauf. Die Genesung der Patienten soll durch die "therapeutische Gemeinschaft" erfolgen. Ich fühlte mich nach jeder Kerngruppensitzung und Körpertherapie erschöpft, da ich meine ganze Energie unbewusst anderen Mitpatienten gab. Jegliche körperliche Symptome, Krankheiten und Verletzungen werden als psychosomatisch abgestempelt. Ist einem schwindelig, schwindelt man. Außerdem ist die Pflege größtenteils unfreundlich. Gruppenkuscheln und Erniedrigungen stehen ganz weit oben. Während dem Aufenthalt verschlimmerten sich meine Angstzustände und Panikattacken deutlich. Für Erwachsene mag die Klinik in Ordnung sein, jedoch würde ich es Jugendlichen mit (vorallem tiefgehend) psychischen Problemen nicht weiterempfehlen.
Auch das Essen war nicht mein Fall. Mit Tofu kann man's auch übertreiben. ;-)

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 02.10.2013

Mein Name ist Reinhard Mumm und ich bin der Chefarzt der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen. Gerne möchte ich zu Ihrer Kritik Stellung nehmen. Auch wenn ich mir vorstellen kann, um welche Patientin es sich handelt, werde ich aus datenschutzrechtlichen Gründen und auch aus Respekt vor Ihrer Tochter keine personenbezogenen Informationen geben, weshalb ich auch zu der Gruppensituation, die Sie am Anfang beschreiben und zu Ihrer Kritik an unseren Therapeuten keine Auskunft geben kann. Gerne können wir darüber aber im persönlichen Gespräch sprechen. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich einmal direkt mit mir in Verbindung setzen.

Im Allgemeinen ist es so, dass für Jugendliche die Veranstaltung „Soziale Kompetenz“ am Samstagvormittag stattfindet. Ab Samstagmittag ist das Wochenende therapiefrei. Da wir keine geschlossene Abteilung haben, haben wir keine Kenntnis darüber, was unsere Patienten in ihrer Freizeit tun. Sie können sich frei bewegen. Das Aufsuchen von Heilmethoden außerhalb der Klinik steht im Widerspruch zu dem Arbeitsbündnis mit unseren Patienten, was auch klar ausgedrückt ist. Sollte es trotzdem stattfinden, so hat dies ausdrücklich nicht unsere Zustimmung.

Was Ihre Anschuldigung bezüglich der Sekten-Thematik betrifft, so verweise ich gerne auf eine Stellungnahme unseres Ärztlichen Direktors. Die Heiligenfeld Kliniken sind ein Familienunternehmen, das von den Gründer-Familien Lang und Galuska vor über 23 Jahren gegründet wurde.
Wir behandeln seit unserer Gründung zahlreiche Patienten, die aus Sekten ausstiegen, in eine Krise geraten sind, und einen neuen Weg suchen. Gleichzeitig finanzieren wir in Bad Kissingen eine Teilzeit-Stelle der katholischen Kurseelsorge und haben einen Pavillon der Religionen im Kurpark gebaut, der Andachtsstätten für fünf Weltreligionen und eine für die offene Spiritualität enthält. Gerne möchte ich auch an dieser Stelle Dr. Jürgen Lohmeyer vom Referat für Weltanschauen-, Religions- und Sektenfragen des Bistums Würzburg zitieren, der von der örtlichen Tageszeitung auf dieses Thema angesprochen wurde: „Wir haben dort selbst eine katholische Kurseelsorgerin, wenn das eine Sektenklinik wäre, wären wir dort nicht präsent".

Wir integrieren in unser ganzheitliches Therapiekonzept in offener und undogmatischer Weise die spirituelle Dimension des Menschseins, sodass Menschen gleich welcher Glaubensrichtung diese Themen mit in die Therapie einbringen können. Wir halten Momente des Innehaltens und der Besinnung für wichtig, um einen festen Kontakt zu sich und dem eigenen Leben zu finden. Alle meditativen, seelsorgerischen und spirituellen Angebote sind dabei freiwillig. Leider werden wir gelegentlich mit Sekten-Gerüchten konfrontiert. Natürlich fühlen sich Menschen, die zu uns in die Klinik kommen wollen, durch solche Verleumdungen verunsichert. Wir empfinden diese Gerüchte als absolute Rufschädigung, sind empört und gehen derzeit juristisch gegen diejenigen vor, die aktiv diese Gerüchte in die Welt setzen und damit bewusst Rufschädigung und Geschäftsschädigung zu betreiben versuchen. Deshalb bitte ich Sie, solche Anschuldigungen, die jeder Beweisgrundlage entbehren, zu unterlassen.

Gerne biete ich Ihnen ein persönliches Gespräch an. Bitte setzen Sie sich doch mit mir in Verbindung unter sekretariat.waldmuenchen@heiligenfeld.de.

Viele Grüße
Reinhard Mumm
Chefarzt Heiligenfeld Klinik Waldmünchen

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Mein Weg geht weiter.....

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bekam an Unterstützung, was ich für meinen Prozess brauchte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Das Klinikkonzept, freundliches Personal, die therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Herbst 2012 für 12 Wochen in der Heiligenfeld Klinik. Es war nach 11/2 Jahren mein 2. Aufenthalt dort. Ich konnte die Angebote der Klinik sehr gut nutzen, da ich ja schon wußte, was auf mich zukommen wird. Ich hatte die gleiche Kerngruppentherapeutin wie beim letzten Mal. Das war ein großer Vorteil, da sie mich schon kannte. In den Monaten dazwischen hatte sie mich bei den Bonding Wochenenden in der Akademie Heiligenfeld, weiterhin in meine Prozess begleitet. Ich habe schon einen ausführlichen Bericht von meinem letzten Aufenthalt geschrieben. Heute kann ich sagen, dass ich wenig neues gelernt habe, aber insgesamt sind die Therapien bei mir diesmal viel tiefer gegangen. Mir ist völlig klar, dass, wenn ich mich nicht endlich wichtig nehme, ich wieder in die Klinik komme. Ich hatte zu Beginn Widerstände und innere Kämpfe zu bestehen. Durch mein Vertrauen in diese Klinik konnte ich sie ansprechen und bekam die nötige Unterstützung. Meinen Prozess empfand ich wie einen Selbstläufer. Schritt für Schritt eröffnete sich mir ein Thema nach dem anderen. Für mich ist das Klinikkonzept optimal. Ich bin wieder viele Schritte in ein selbstbestimmtes Leben gegangen. Darüber bin ich sehr dankbar.

Gut, mit ein paar Schwächen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gut für Familien, innovative Methoden (Bindungstherapie)
Kontra:
Weniger sinnvoll für Einzelpatienten, kaum Einzeltherapeutische Betreuung
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Erfahrungsbericht:

Die Klinik Waldmünchen wird geleitet von einem Chefarzt, der vorher in Bad Herrenalb gearbeitet hat. Sie ist daher stark geprägt vom "Bad Herrenalber Modell" http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Herrenalber_Modell .

Die Bonding Psychotherapie ist ein zentraler Baustein des Ansatzes, zusammen mit der therapeutischen Gemeinschaft. Mehr zu Bonding unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bonding_(Psychotherapie) und http://www.bonding-psychotherapie.de/wasist/aufbau/frmst_wasist_einfuehrung.html .

Ein Spezifikum ist der hohe Anteil von Familien, insbesondere Frauen mit Kindern (viele Alleinerziehende). Weniger gut ist das Angebot für Einzelpatienten und Männer.

Der therapeutische Ansatz erfordert die Bereitschaft, sich auf ein hohes Maß an Nähe einzulassen bzw. dies zu erlernen. Weiterhin ist es notwenig, sehr stark eigenverantwortlich die Therapie zu steuern. Man wird nicht therapiert, sondern die Klinik bietet eine Umgebung in der man sich selbst therapiert. Wenn man nicht selbst vieles einfordert, wird einem wenig geboten.

Gleichzeitig, und im Widerspruch zu dieser Eigenverantwortlichkeit, gibt es wenig Flexibilität und Fähigkeit der Klinik, therapeutische Maßnahmen mit dem Patienten zu diskutieren und zu verhandeln. Da wird dann doch sehr autoritär verordnet.

Man bekommt zwar einen Bezugstherapeuten, aber die Einzelsitzungen sind sehr kurz (max. 20 min pro Woche). Wenn Therapeuten erkranken, ist kaum Ersatz da.

Insgesamt habe ich sehr viel gelernt und bin wirklich weitergekommen. Doch ist mir der eher autoritäre Stil der Klinik, die geringe Bereitschaft auch Kritik zu akzeptieren, und die schwache Einzelbetreuung aufgestossen.

Unter dem Strich würde ich die Klink mit Vorbehalten empfehlen.

Vielen Dank für die tolle Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
tolle Gemeinschaft aus Patienten und Ärzten
Kontra:
die Ernähungsart
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war im Sommer 2012 mit meinem Sohn da und nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten fühlte ich mich dort sehr wohl.
Sowohl die therapeutische Gemeinschaft als auch die Therapeuten selbst haben meinem Sohn und mir sehr geholfen, wir führen Dank dieser Klinik heute ein ganz anderes Leben und ich bin allen dort mitwirkenden sehr dankbar.

Das einzige was ich wirklich zu kritisieren hätte, wäre das Essen, aber auch damit kann man gut mal eine Weile leben, alles andere ist hervorragend, tolles Konzept.

Basics

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Es geht hier um die Kernfragen meines Lebens.
Kontra:
Lange Wartezeiten für Patienten mit stationärer Einweisung
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In dieser Klinik geht es um die basale Frage: Worum geht es in meinem Leben - und was braucht es, dass dieses Leben authentischer, echter und lebendiger wird? Es geht hier stets um Selbstverantwortlichkeit. Aber auch darum, dass wir als Menschen soziale Wesen sind und Kontakt zu anderen Menschen brauchen.

Erfahrungsbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Sehr guter Gesamteindruck
Kontra:
Lange Wartezeiten
Krankheitsbild:
Depression, Burn Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen in dieser Klinik und bin rundum zufrieden. Die Menschen gaben mir nicht immer was ich wollte aber immer das was ich brauchte.
Es ist nicht gerade leicht sein Leben zu ändern aber bei mir war das notwendig.
Dafür musste ich mich aber auf die Therapeuten einlassen und mich mit den Methoden und Ritualen befassen.

Für die Empfehlung genau dieser Klinik bin ich meinen Freunden sehr dankbar.

Nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Burn out Selbstverletzung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mit meiner tochter für 6 Wochen in dieser Klinik um wieder Kraft und lebensmut zu tanken, leider muß ich jetzt eine Thearpie gegen die Bindungstherapie mit meiner Tochter besuchen, da sie seit Waldmünchen nicht mehr schläft, noch agressiver ist als vorher und immer wieder die Schuld an dem umgang dort mit ihr sich vorwirft, es gibt dort keine ausgebildeten Kinder und Jugendtherapeuten. Kreativtherapeuten in rauen Mengen aber Kreativ war man dort nie. Bonding grenzt an Körperverletzung, Der Chefarzt ein geldgieriger Macho. Es war nur grausam und hat überhaupt nicht geholfen. Bezugstherapeuten die man anlügen konnte. Ich hätte 9 wochen bleiben sollen. Nach 6 habe ich mich als geheilt entlassen, denn das was dort passiert hat mit dem Leben draußen nichts zu tun. Nichts da man umsetzen kann. Seit Heiligenfeld habe ich Magen Darm Probleme und bin inzwischen fast magersüchtig. Habe dort schon enorm abgenommen. Bitte dort nicht hingehen. mein therapeut zuhause wirde diese Klinik auch niemals mehr weiterempfehlen, methoden aus den 70er nennt er das damals hat man sich auch noch gegenseitig geschlagen um sich zu therapieren. Ich bin nur enttäuscht

1 Kommentar

therapie am 24.01.2013

Hallo tameihh,es tut mir für dich echt leid,dass du so eine wahrnehmung von dieser Klinik hast.
Aber ich kann diese wahrnehmung leider nicht mit dir teile,da ich auch dort war mit meinen beiden Kindern in der bindungstherapie sowie ich selber für mich in Bonding,und ich konnte sehr viel Erfahrung sammeln,dass bis heute anhält.
ich werde wieder dort hingehen da diese Klinik für mich sehr gut war.

STOPP!!! LESEN !!! STOPP !!! LESEN!!!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (6-)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (es gab keine)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (durch Bitten Medikamentengabe, ect.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keiner weiß bescheid, jeder schiebt es auf den Anderen)
Pro:
gibt es nichts
Kontra:
Realitätsfern
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auf Anraten meines Arztes bin mit meinem Kind in diese Kinik gegangen, was der größte Fehler meines Lebens war!

Dieser Fehler hängt uns immer noch nach und ist schwer zu beheben.

Es fängt mit dem Grundstück und dem Haus an, so trostlos sieht es auch drinnen aus.

Im Haus ist alles alt und es herrscht eine kühle Atmosphäre.

Im Speisesaal herrscht Chaos und Unruhe sowie Aggressivität zwischen den Kindern.

Die Kinder haben wenig Möglichkeiten sich zu Beschäftigen, so wie die Erwachsenen.

Es wird viel mehr Wert aus das Menschliche gelegt, TV
(sehr, sehr, sehr selten), kein Radio, kein Handy und Telefon funktioniert sehr oft nicht.

Es soll gekuschelt werden mit Mitpatienten oder Pflegepersonal ganz besonders am Abend, wobei die Kinder zuschauen können durch eine Glasscheibe wie die Eltern auf Matten liegen und kuscheln.

Der Stundenplan von den Erwachsenen und Kindern enthält keine Therapien (kein Sport, Zeichen ect. ) man wird den ganzen Tag von morgens bis abends "beredet".
Auf das Nachfragen ob die Kinder rausgehen würden, wurde dies verneint, denn es wäre keine Zeit ( in der Kita).

Bonden mit Kindern, es muss jeder!!!!

Kontrolle von Patienten durch Patienten, petzen

Lieder singen von Xaver Naidoo in Großgruppe von
110 Patienten, Ärzten, Pflegepersonal, Putzkraft, Pfortenpersonal, ect

Ich bin mit meinem Kind vorzeitig gegangen, da es für mich nichts mit Realität zu tun hat.

1 Kommentar

therapie am 24.01.2013

Hallo linamia12.

Ich war auch dort mit meinen beiden Kindern,und icu finde es ungeheuerlich was du von dir gibst.
Das stimmt überhaupt nicht Radio darfst du haben aber nur mit Kopfhörer.Handy abend ab 18.00Uhr.Telefon auch abend ab 18.oo Uhr ausser es ist was mit deiner Gesundheit dann ist die Pflege immer erreichbar.Und Fernehen abend für Kinder das reicht auch da es dich vielleicht von deiner therapie beeinflussen könnte.Da du ja für dich und deinem kind arbeitest und nicht zum Urlaub da bist.

das Beste, was mir je passiert ist

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Nähe- und Beziehungsfähigkeit durch therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression & PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor 2 Jahren suchte ich für meine jugendliche Tochter eine Klinik, in der ihre besonderen Fähigkeiten nicht nur als "Störung" abgewertet wird und lernte die Heiligenfeldklinik in Waldmünchen kennen. Hier erlebte ich - zuerst "nur" aus meiner mütterlichen Sicht - ein sehr wertschätzendes Umfeld, ein besonders liebevolles Miteinander, intensive Nähe und tiefgreifende Begegnungen. Meine Tochter und auch Freunde, die sie dort gefunden hat und zu denen noch reger Kontakt besteht, haben während ihres Aufenthaltes viel erreichen können und für ihre Entwicklung prägende & wegweisende Erfahrungen gemacht. Ich kann weiterhin miterleben, wie diese jungen Menschen ihren Alltag selbst-bewusst gestalten und besonders auch in Krisen in Kontakt gehen, sich gegenseitig unterstützen und stärken.

Als ich dann für mich selbst nach einem "Heilungsumfeld" suchte, durfte auch ich den Wert der Therapeutischen Gemeinschaft erfahren. Auch wenn ich sehr offen & kommunikativ wirke, war es eine echte HERAUSFORDERUNG für mich, in WAHRE BEZIEHUNG zu mir selbst und zu anderen Menschen zu treten.

Bei der Suche nach einer geeigneten Klinik sollte man sich sehr klar über die eigene Motivation sein - will ich, dass es mir etwas besser geht und ich wieder "funktioniere" ... oder bin ich bereit, mich auf einen tiefgreifenden, zwischendurch aber auch sehr schmerzhaften Prozess einzulassen, mit dem Ziel einer umfassenden Heil-/Ganzwerdung?
"innerhalb der Komfortzone ist wenig Wachstum möglich"!
Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass durch einen Aufenthalt in dieser Klinik SEHR viel Heilung geschehen kann, allerdings habe ich an vielen Mitpatienten und auch an mir selbst immer wieder erlebt, dass wir uns oft selbst im Wege stehen. Der innere "Kampf" gegen Äußerlichkeiten (Regeln) bindet allzu oft die Heilkräfte und eröffnet Nebenschauplätze.
Ich bin unendlich dankbar für meine Zeit im "heilenden Feld" und ich kann nur sagen:
"Dieser Weg wird kein leichter sein ..." aber ES LOHNT SICH !!!

Eosterisch und geschäftstüchtig

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Schmackhafte, abwechslungsreiche und gesunde Ernährung, nette Verwaltungsmitarbeiterinnen
Kontra:
mangelnde Betreuung der Jugendlichen in d. Freizeit, esoterische Ausrichtung, ständig wechselnde Therapeuten, Mangelnde Kommunikation mit den Eltern
Krankheitsbild:
Selbstverletzung nach Mobbing und Missbrauch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Herablassendes Verhalten des Chefarztes gegenüber Patienten (haben wir miterlebt), unsere 14-jährige Tochter wurde , von ihm in d. Großgruppe "heruntergeputzt", obwohl das, was schief gelaufen war, durch einen Fehler der Bezugstherapeutin passiert war. Sie hatte leider nicht den Mut das im Plenum klarzustellen. Sie entschuldigte sich im Zweiersetting bei unserer Tochter. Keine gute Erfahrung für jemanden, der Mobbing in der Schule erlebt hat und oft schon völlig alleine stand. Die Jugendlichen sind am Wochenende völlig sich selbst überlassen. Unsere Tochter war in eine ungünstige Beziehung mit einer erwachsenen Borderlinepatientin verstrickt, sie kam instabiler zurück, als bei der Einlieferung. Unsere Tochter hat im Schlepptau einiger erwachsenen Patientinnen auch einen "Heiler" vor Ort aufgesucht, der eine "Ausleitung mit einem Stein" vornahm. Sie litt unter Albträumen, hatte aber keine Möglichkeit darüber zu sprechen. Die Ärztin sagte ihr sie solle es in der Gruppe einbringen. Kommentar des Therapeuten: "Ich lasse mir doch von Frau Dr. ... nicht vorschreiben was ich hier mache!" Offenbar ist das Betriebsklima doch nicht so toll wie in der Selbstdarstellung der Klinik beschworen.
KollgInnen aus dem Psychotherapeutischen Bereich hatten mich im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Heiligenfeldklinik öfte in Zusammenhang mit den Scientologen genannt werde. Ich habe keinen Beleg für diesen Zusammenhang, kann aber nachvollziehen, warum Menschen diese Befürchtung haben: Die Kommunikation ist undurchsichtig. Unsere Tochter war für uns fast drei Wochen lang telefonisch nicht zu erreichen. WIr wurden nicht mit ihr verbunden. Erst als wir mit der Einschaltung des örtlichen Jugendamtes drohten, wurde ein Telefonkontakt hergestellt. (Es war keine Kontaktsperre vereinbart). Die Therapeuten wechselten mehrfach, eine völlig unerfahrene. unsichere Berufsanfängerin leitete zusammen mit einer Praktikantin die Gruppe mit 12 Jugendlichen. Keine kreativen und kaum sportliche Angebote!

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