Soteria Klinik

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Morawitzstr. 4
04289 Leipzig
Sachsen

11 von 36 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
keine gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
Eigene Bewertung abgeben

36 Bewertungen

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Behinderte nicht willkommen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin blind und hatte vorher mit der Patientenverwaltung abgeklärt, dass das kein Problem ist. Leider musste ich am Aufnahmetag von der Therapeutin und der Ärztin erfahren, dass dies nicht stimmt. Man hat mir meine Hilfsmittel weggenommen und hat keine meiner Lösungsvorschläge akzeptiert. Man sagte mir, dass soe mich dort nicht therapieren können und ich am besten sofort wieder heimfahren soll. Reichlich diskriminierend!

1 Kommentar

Helios_Park-Klinikum_Lpz. am 19.10.2020

Sehr geehrter Patient,
wir danken Ihnen für Ihre offene Rückmeldung, der wir nachgehen werden.
Ihr Team des Helios Park-Klinikums Leipzig

Jederzeit wieder

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Besonders gut fand ich die Ernährungsberatung)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich brauchte einen Termin beim Augenarzt und die Leute schafften es den so zu legen das ich den auf dem Rückweg von der Belastungsheimfahrt wahrnehmen konnte)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Mein Betreuer schickte mir mein Geld auf mein Klinikkonto und das wurde problemlos ausgezahlt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Verpflegung, Medinische Versorgung
Kontra:
Nächtliche Anrufe zwecks Alkoholkontrolle
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 24.03.2015 an 16 Wochen in der Soteria und war vorher im Klinikum Chemnitz Dresdener Straße zur Entgiftung. Während der Entgiftung traf ich mehrere Leute die ihre Therapie in der Soteria abgebrochen hatten. Dabei hörte ich mir ihre"Erfahrungen" an. Von dem ganzen Mist den die erzählten stimmte nichts! Nur 3 Zigaretten am Tag rauchen dürfen und nur Kasernenhofton? Das ich nicht lache. Ich habe es allerdings erlebt das sich einige Patienten nicht an die Regeln gehalten haben. 2 haben sich unerlaubt aus der Klinik in Richtung einer Drogenparty begeben, irgend jemand hat eine Flasche Schnaps in die Klinik geschmuggelt und konsumiert und dann war noch das Ding mit dem Klopapier im Pool. Mit meinen Therapeutinnen Frau Wunder und Frau Meis war ich sehr zufrieden. Nur die viele Schreibarbeit nervte. Was ich besonders gut fand war die Reaktion der Klinik als ich ihnen mitteilen müsste das sich mein Bruder das Leben genommen hat. Ich hatte jederzeit eine Ansprechperson. Besonders schlecht empfand ich das Verhalten in der Gruppe als der Großteil der alten Hasen weg war. Meine Posten in der Gruppe fingen als Essenverantwortlicher an und hörten beim Gruppensprecher der Gruppe 15 auf letzteres wollte ich nie machen weil es zu viele Patienten gab die machten was sie wollten und immer sagten: Das geht nicht weil ich kaum Geld habe. Ein Patient von den Querulanten war nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Ich hatte ihn mehrfach gesagt das er sich an die Reinigungszeiten halten soll und die Küche erst 21.45 Uhr und nicht schon 19 Uhr putzen soll. Der meinte nur das er dann schon im Bett liegt.

1 Kommentar

Helios_Park-Klinikum_Lpz. am 24.04.2020

Sehr geehrter Patient,
wir danken Ihnen für Ihre Bewertung. Leider kursieren wirklich Geschichten rund um die Behandlung, die jeglicher Wahrheit entbehren. Wir sind gern für unsere Patienten da und möchten sie auf ihrem Weg begleiten. Das geht nur gemeinsam. Ihnen wünschen wir weiterhin alles Gute. Sie können sich jederzeit an uns wenden.
Ihr Team des Helios Park-Klinikums Leipzig

Simulation?

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Angehörigenseminar
Kontra:
Unehrlichkeit
Krankheitsbild:
Suchtkrankheit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter, 29 Jahre alt, wohnte seit 11 Jahren allein, war im September 2010 in dieser Klinik bei Therapeut Herrn Blaufuss. Wir, meine Frau und ich, waren zum Angehörigenseminar eingeladen. Bis zum Abschlußgespräch haben wir uns harmonisch ausgetauscht. Ich hatte mit Absicht gegenüber der Patientin Platz genommen. Nach Aufforderung des Therapeuten habe ich mich zu Wort gemeldet und zur vorher besprochenen Coabhängigkeit gesagt, das passiert mir nicht. Unsere Tochter bekam einen starren Ausdruck im Gesicht und beschuldigte mich, meine Frau, meinen Sohn zu schlagen. Nach Aufruhr in der Gruppe, wurde ich von allen Teilnehmern als Sündenbock hingestellt. Ich bin überzeugt, die ganze Sache war abgesprochen. Zumal Ihre Älteren Geschwister eine Woche zuvor zu Besuch waren. Vielen Dank an Herrn Blaufuss für das Zustandekommen dieser Situation. Bis heute lehnen unsere 3 Kinder jeglichen Kontakt ab, weil wir Ihren Meinung nach verbittert sind. Wir trauen unserer Tochter zu, simuliert zu haben. Kurz vorher hatte sie einen Saufunfall, bei der das neue Auto Schrott war. Könnten sich in dieser Klinik auch Simulanten einschleichen?

Schönes Klinikgelände, ständige Gruppentherapien.

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Schönes Klinikgelände.
Kontra:
Zuviel Gruppengespräche und Fragerei.
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen Alkoholsucht in der Soteria Klinik in Leipzig und möchte wie folgt bewerten.

Das Klinikgelände ist sehr schön und man kann sich dort wohl fühlen.

Das Essen war ebenfalls gut, da gibt es nichts zu meckern.

Das allerschlimmste sind die tagtäglichen mehrmaligen Gruppengespräche und Vollversammlungen. Therapien wie zum Beispiel Ergo oder Bewegungstherapien sind viel zu wenig.

Man muss einen Suchtbericht über mehrere Tage schreiben, was ich auch getan habe, aber diesen Bericht vor einer großen Gruppe und das mindestens eine halbe Stunde lang vortragen ist schon eine Zumutung.

Aber das allerschlimmste ist, dass man Rückfragen bekommt und diese dann noch zusätzlich beantworten muss und bei nicht Beantwortung gelöchert wird. Dies empfinde ich nicht richtig. Und weiterhin soll man viele private Dinge von sich erzählen.

Die unzähligen Raucherecken sind nicht hilfreich.

Für mich war diese Entwöhnungstherapie der reinste Stress und hat mir nicht geholfen.

Dankbarkeit

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2003   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (16 Jahre zufriedene Trockenheit)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Klarheit, Konsequenz
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsuchtkrank
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In allen Ebenen der Klinik wurde das Prinzip der Selbstverantwortung gefördert. Tue was du denkst und trage die Konsequenzen dafür. Als ich klar hatte, dass meine Trockenheit über allen anderen Dingen steht, auch über unangenehmen Situationen in der Klinik, ging es mir gut. Die Menschen in der Klinik brauchten mich nicht, aber ich sie. Es war harte Arbeit, an mir und des Personals und der Mitpatienten mit mir. Ich möchte es nicht nochmals, aber es war sehr gut. Ein Aufenthalt 2003 und nun 16 Jahre zufrieden trocken. Ich denke das spricht für die Qualität der Arbeit der Klinik. Danke.
Hinweis: Als Privatpatient habe ich keine andere Therapie oder Versorgung gehabt. Ich musste einen ziemlich heftigen Anteil selbst bezahlen.

Eine gute Erfahrung.

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Angehörigenseminar
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol- u. Drogenabhängig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach langjährigen Konsum entschied ich mich während der Entgiftung auf der Station P1 für eine Langzeitentwöhnung in der Soteria. Trotz der Kritiken über diese Klinik, machte ich mir mein eigenes Bild.
Für mich eine gute Entscheidung und gute Wahl.
Es half mir sehr, mal alles von der Seele zu schreiben. Auch wenn das ganze Geschreibe erstmal nervte, fand ich doch manchmal kein Ende. In den Einzelgesprächen und vor allem in den Rückfragen zum Suchtbericht wurden mir meine Baustellen bewusst, an denen ich nach der Behandlung weiter arbeiten kann. Mir wurde auch klar, dass ich nicht nur Drogenabhängig bin, sondern auch Alkohol missbräuchlich verwendete.
Nervig waren die zwei Vollversammlungen innerhalb einer Woche.
Auch kam die Ergotherapie etwas zu kurz (aufgrund von leider häufig kranken Therapeuten).
Die Therapeuten mit denen ich zu tun hatte, waren alle sehr nett und ich unterhielt mich auf Augenhöhe mit Ihnen. Respektvoller Umgang.

Die Freizeit kannst du dort aktiv gestalten (schwimmen, Sauna, Tischtennis Sporthalle...) ansonsten gibt es ja noch die Möglichkeit in die Stadt zu gehen.
Viele beschwerten sich über das Essen. Ich kann ehrlich gesagt nicht besser kochen, deshalb kann ich mich nicht beschweren. Außerdem lernte ich so die Vorzüge außerhalb einer solchen Behandlung mehr zu schätzen. Ich lernte in dieser Zeit mit „wenig“ auszukommen. Eine tolle Erfahrung.
Auch nahm ich das Angehörigenseminar in Anspruch, um bei Mutter reinen Tisch zu machen. Da fiel mir eine große Last von den Schultern.
Für Menschen die etwas an sich verändern wollen, empfehle ich diese Klinik.

Danke an das gesamte Team!

PE

-

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018 / 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
therap.Personal
Kontra:
med. personal
Krankheitsbild:
Alkohol - Abhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

med. Personal kanns't in die Tonne kloppen !
Pillen und Creme können die verschreiben - mehr nicht !
verordnete Medica von anderen Ärzten / Oberärzten werden konfisziert und durch eigene ersetzt, selbst Creme / Hautcreme !
Hauptsache, es rennen genug " Klapsdoktoren " dort rum , es fehlt an Allgemein - Ärzten , bei körperl. Beschwerden .
für ich iss' med. dat der letzte " Schuppen " !

Manipulation

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Zimmer gehen schon
Kontra:
Therapeuten meinen Richter spielen zu dürfen
Krankheitsbild:
Drogenabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich finde es persönlich super, dass es solche Einrichtung gibt für Menschen die eine zweite Chance für ein geregeltes Leben verdient haben. Doch was ich einfach nur anmaßend finde, ist dass sich dort Therapeuten meinen das Recht rausnehmen zu können und wohlwollend über Beziehung/Zukunft mit Liebenden Menschen, den Patienten quasi solange einreden zu müssen dass dieser durch die Gehirnwäsche dann eine wahrscheinlich Jahrzehntelange Verbundenheit in Frage stellt! Natürlich hören sie nur die Seite des Patienten dennoch habe ich von so vielen schon gehört, die dort entweder selbst waren oder einen ihrer Liebsten, dass dies eine reine Gehirnwäsche ist und nichts mehr mit objektiven Denken zutun hat!

Danke

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kompetente Therapeuten 2008
Kontra:
Aufnahmestation Sauberkeit
Krankheitsbild:
Abhängigkeit von Benzodiazepin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich lese hier ab und zu die Bewertungen zur Klinik und muss meine Erfahrungen mitteilen.
Ich war vom 18.11.2008 bis 18.03.2009 Patientin wegen Abhängigkeit von Benzodiazepin nach 6jähriger Einnahme wegen einer generalisierten Angststörung mit somatischen Störungen. Für mich war die Therapie wahrlich kein Spaziergang. Mit der ärztlichen Versorgung war ich mittelmäßig zufrieden. Umso mehr haben mir die Therapien in der Gruppe und Einzelgespräche gebracht. Ich bin heute noch der Therapeutin Frau Weyandt und dem Therapeuten Herrn Blaufuß für ihr Verständnis für mich dankbar. Herrn Blaufuß seinen Stein für die Hosentasche bei Panikanfällen habe ich immer noch. Es kommt darauf an wie sich jeder auf die Therapie einlässt und selbst einbringt. Das ist nicht leicht jedoch machbar. Gemeckert wird schnell.
Ich bin froh, dass ich jetzt über 10 Jahre (letzte Tavor am 18.11.2008 um 10 Uhr) frei von Benzodiazepin bin.

Drogentot nach Rauswurf

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Drogensucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit Entsetzen musste ich heute erfahren, dass ein "Patient"nach dem er rausgeschmissen würde, an einer Überdosis verstorben ist. Meinen Sohn ging es ähnlich, er hat keine gelben Karten, hat sich an die Hausordnung gehalten und 12 Wochen aktiv an sich gearbeitet. Der Grund seines Rauswurfes waren seine verbalen, im Auge der Therapeutin unangepasste Äußerungen während der Gruppentherapie. Zuvor hatte man ihn noch aufgefordert, mal aus sich rauszukommen und sich zu zeigen wie er wirklich ist. Das er keine Wohnung hat, war bekannt und auf die Frage meinerseits, wo er denn hin sollte, gab es die Antwort, dass es Notunterkünfte gäbe. Ich konnte meinen Sohn auffangen und hoffe, dass er weider claen bleibt. Einen Antrag auf ambulanten Weiterbehandlung hat er bereits gestellt. Ich wünsche mir, dass das Klinikpersonal mehr Verantwortung zeigt. Die Patienten sind dort, weil sie Hilfe brauchen und der Weg dahin ist verdammt schwer.

1 Kommentar

e.Webs2 am 15.09.2018

Aber, das ist ja schrecklich.

Man muß Wege finden, das zu ändern.

mfg

Elke

Sucht... seines gleichen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Parken
Kontra:
Alles andere
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

"Miserables Umgang mit Patienten, Respektlosigkeit, Entmenschlichung, unwürdige Zustände.
Entzugsknast statt fundierte menschen nahe Therapie, unfähiges Personal... besonders in acht zu nehmen ist vor einer zur Entmenschlichung neigende Ärztin mit russischem Akzent und Stalinfeldwebeldrill.
Essen wird tatsächlich immer noch unter den Patienten getauscht.
Therapien finden nicht statt oder es gibt sie schlicht nicht.

Ein 3 Punkte Strafsystem was mich jüngst in nur einer Stunde aus einer Anspannungssituation, mit dem das Personal kein Stück umgehen konnte (laut geworden, Tür hinter mir kräftig zugezogen, der Ärztin gesagt das ich sie nicht respektiere wenn sie mir nicht mal ihren Namen sagen will), mit Polizei Androhung VON der Station hat fliegen lassen.

Obacht auch vor hochgradig abhängig machenden Substitutionsmedikamenten die gern leichtfertig verabreicht werden, hier verdient der Pharmavertreter mit.

Beschwerde geht bis an die Klinikleitung notfalls Ärztekammer.

Wer als Säufer paar Tage Leberurlaub machen will okay, hält man sicher irgendwie aus... für denkende, fühlende Menschen mit mehr als nem Saufproblem völlig ungeeignet.

Aber hey, Parken kann man dort super."

2 Kommentare

e.Webs2 am 31.10.2018

Mich würde mal interessieren, was bei der Beschwerde herauskam,
gab es wenigstens ein klärendes Gespräch ?

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Pfleger, Schwestern und Ärzte Topp, Therapien für'n Arsch.

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Es werden manchmal Medikamente aufgebrummt, die man eigentlich gar nicht braucht.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Die Therapien sollten geändert werden. Mehr Gespräche, mehr Sport. Positiv fande ich die Möglichkeiten auf Schwimmen (auch wenn ich es nicht in Anspruch nahm), Billiard und die täglichen Spaziergänge)
Pro:
Verpflegung, Umgang der Pfleger*innen mit den Patienten
Kontra:
Therapie Angebote
Krankheitsbild:
Crystal, Heroin, Benzodiazepin abusus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zwar auch mal in Alt Scherbitz, doch dort hab ich nach 3 Stunden abgebrochen.

Letztes Jahr von Oktober bis November war ich das 1. mal zur Beikonsum Entgiftung von Crystal, Heroin, Benzodiazepinen & Umstellung von Polamidon auf Subutex in der Soteria, Station P1

Na dem "Check in" konnte man die 1. Zwei Tage sich erstmal von den Therapien freistellen lassen, je nachdem in welchem Zustand man ist (viele geben sich ja vorher nochmal ordentlich die Kante).

Meine Erfahrung war, dass die Therapien eigentlich voll für den Arsch sind. Ich mein, was bringt mir es mich als Tier zu malen mit dem ich mich indentifiziere oder die Musiktherapie (malen nach Musik bzw. in der Gruppe gemeinsam -jeder mit einem anderen Instrument-, zum trommeln usw. Also für mich war das der reinste Bulls*** und ohne therapeutischen nutzen.

Ich hätte mir mehr Sport Therapie und Gesprächstherapie gewünscht. Aber am liebsten einzeln, was aber personäl gar nicht möglich ist. Die Gruppengespräche haben den Vorteil dass man Erfahrungen austauschen kann die dem ein oder anderen doch ganz nützlich sein können. So ging es zumindest mir, auch wenn ich mehr zugehört als geredet habe.
Was mir aber am meisten hielf waren persönliche Gespräche mit den Mitpatienten zumal ich dort eine echt liebe Frau getroffen habe mit der ich mich sofort perfekt verstanden habe und die meine Bezugsperson war und umgekehrt.
Das Essen war ganz gut, auch wenn sich der Essensplan ständig wiederholte, aber es ist ja auch kein Hotel.

Von den 2 Suchttherapeuten fand ich nur den einen kompetent. Die andere hat im Gespräch immer alles so "verniedlicht". Dabei kam ich mir manchmal verarscht vor.

Das Pflegepersonal war echt in Ordnung, vor allem eine Schwester (der Sonnenschein der Station :D) und Schwester Sabine.
Der Pfleger der leider nicht mehr da ist war Topp. Der andere Pfleger ist irgendwie komisch, so distanziert als würde er nix mit uns zu tun haben.
In den nächsten Tagen startet meine 2.

Zu Viel Gruppentherapien

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Freundliche Aufnahme
Kontra:
Zu viele Gruppentherapien
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Alkohol Patient, muss ich sagen es wahr nicht alles Schlecht, näturlich muss man sich dort auch mal Sachen Anhören, die unangenehm sind Aber dass ist Therapie sich mit der sucht auseinander zu setzen Allerdings von einigen Patienten, hatte ich den Eindruck dass Sie nur dort sind weil Sie Auflagen haben. Da sollte man vielleicht genauer hinsehen, denn meistens wollen einige (NICHT ALLE) doch nur ihre Zeit dort Absitzen.Das habe ich nur so am Rande mitbekommen. Und dass kann nicht sein für die jenigen die wirklich etwas Ändern Wollen. Allerdings fand ich es wahren zu viel Gruppen Therapien, und die Nervigen Rückfragen von den Hobbytherapeuten(Mitpatienten) haben schon genervt, zu mal es Sachen gibt die Anderen Leuten nichts angehen. Diese Quarktaschen sollen sich doch um ihr Eigenes Leben Kümmern.

Schlechte klinik

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Schönes Gelände
Kontra:
Therapeuten unfähig, weil sie ihre Lieblings Patienten bevorzuhen
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Frau mutz als Therapeut unfähig. Eintopftag Samstag nicht lecker. Gelände sehr sxhön

Danke an die Klinik

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten teilweise Klasse
Kontra:
Konzept
Krankheitsbild:
Alkoholikerin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Guten Tag

Ich war eine Patientin in dieser Klinik, bin 51 Jahre alt und möchte diese Klinik gerne bewerten. Zunächst möchte ich mich bei meinen behandelnden Therapeuten Frau Steffler, Frau Volland und Herrn Blaufuß recht herzlich bedanken. Besonderen Dank möchte ich Frau Rieke und Frau Klapproth aussprechen weil diese beiden Therapeuten mich auf den Weg zu einer zufriedenen Abstinenz begleiteten. Zur Klinik selbst kann ich nur sagen, dass Unterbringung und Essen angemessen waren. Das Wetter ließ manchmal etwas zu wünschen übrig ( kleiner Scherz am Rande). Das Konzept dieser Klinik hat mich allerdings erschreckt, weil Türen wieder aufgestoßen wurden, die ich in meinem Leben glaubte, bereits fest verschlossen zu haben. Wenn es nach der Klinik gegangen wäre, hätte ich mich vermutlich noch einmal intensivst mit meiner miserablen Kindheit beschäftigen sollen, was mir aber zuwider war weil ich dies gefühlte 30 Jahre schon getan hatte. Aus diesem Grunde bin ich gegangen worden, weil ich mich mit dieser Vergangenheit nicht noch länger beschäftigen wollte und lieber nach vorn schaue als zurück und die Therapeuten keinen Weg mehr sahen, wie sie mir helfen können. So bin ich eben. Trotzdem kann ich diese Klinik sehr empfehlen, da ich beobachtete, dass genau dieses Konzept vielen meiner Mitpatienten durchaus gut bekam.


Gruß von Frau Blümel

2 Kommentare

e.Webs2 am 21.01.2018

Hier scheint therapeutische Fließbandarbeit zuweilen
noch immer zu sein.
Wenn jemand gar keinen Bezug mit Kindheit und Sucht hat, ist das Zeitverschwendung. Zum springenden Punkt kommt man da nie. Hier war das wohl nicht ganz so. Nützt aber trotzdem nichts,
wie Sie (oder Du?) sagen.

Mehr Individualität und Flexibilität in der Therapie-arbeit wäre sehr wünschenswert.

Das merkwürdige ist nur, dass Du ansonsten sehr dankbar bist
und die Klinik auch empfehlenswert findest.
Aber dass Du mit der Kindheit nicht weiter kommst und jetzt leben willst, ist zu verstehen.

e.Webs.2

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Nie wieder Soteria

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
sehr nettes Pflegepersonal
Kontra:
viele Therapieprogramme fielen einfach aus
Krankheitsbild:
Alkoholmissbrauch
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war vor mehr als einem Jahr in der Klinik und kann leider nur eine gemischte Analyse geben. Das Wichtigste zuerst, ich musste nie mehr dahin, denn ich war so schockiert über den Gefängnisscharakter des Hauses, dass ich seit dem glücklich abstinent bin. Über die Pfleger und Schwestern kann man eigentlich nur Positives berichten. Jedoch bei den Ärzten ergab sich ein differenziertes Bild. Der Facharzt für innere Medizin war sehr kompetent, jedoch die Ärztin, welche hier schon als Frau Oberfeldwebel beschrieben wurde, ist einfach unbeschreiblich. Es war auch sehr interessant zu sehen, wie sich die beiden Ärzte vor Patienten gestritten haben. Frau Oberfeldwebel hat mir gleich nach meiner Einweisung eine Diabetes diagnostiziert, was mir eine schlaflose Nacht bereitet hat. Diese Diagnose hat sich aber während des gesamten Aufenthaltes durch tägliche Blutzuckermessungen nicht bestätigen lassen. Bis heute habe ich keine Diabetes. Der Hit war auch, als ich während einer Therapiesitzung eine Therapeutin fragte, ob sie schon mal ein Alkoholproblem hatte. Sie verneinte, meinte aber vor allen andern Patienten, dass es im Haus eine Kollegin im Therapiebereich gibt, die ein schweres Alkoholproblem hat. Diese Aussage der Frau hat mich schockiert, den das ist zu 100% unprofessionell. Zudem war sie sauer, weil sie nach mehreren Befragungen bei mir auf der Punkteskala keine Sucht feststellen konnte. Die Strafpunkte sind auch eine Klasse für sich. Ich bin zwar ohne einen einzigen Punt entlassen wurden, kann mich aber an eine Frau erinnern, die weniger als 2 Minuten zu spät zu einer Therapiesitzung kam, da sie auf der toilette war und gnadenlos ihre Strafpunkte bekommen hat. Ansonsten scheinen die meisten Patienten wegen Drogenproblemen dort zu sein. Zum Glück achten die Schwestern darauf, wen sie gemeinsam in den Zimmern unterbringen. Als Fazit muss ich sagen, dass ich die Soteria nicht empfehlen kann, ausser das mich das Ganze so geschockt hat, dass ich keinen Alkohol mehr trinke. Vielleicht ist das ja ein Teil der Therapie.

3 Kommentare

e.Webs2 am 26.11.2017

Das das klappt, deshalb alkoholabstinent ?

Es gibt bei Missbräuchlern manchmal ein rein zufälliges,
durch zufällige sinnvollere Lebensweise AUSSTEIGEN.

Nun gut.
Was sind denn jetzt Strafpunkte ?

Also, wer z.B. zu spät kommt, kriegte eine gelbe Karte,
bei der 2. Abmahnung die rote und musste Koffer packen.
Das letzte Mal war ich im Nov. 2015 dort.

Leider musste ich feststellen, dass außer den zwei Ärztinnen,
Frau med. und Frau Dr. Oberfeldwebel der Internist
furchtbarer-weise nicht sonderlich kompetent war.

Das war meine Erfahrung.
Die Therapeutin war gut.

Insgesamt gesehen kann man zur Soteria nur geteilter Meinung
sein.
Es ist eine schwere Arbeit, denn unter den Patienten gibt
es auch einige "Horn-ochsen", nicht nur weil sie ein Suchtproblem haben.
Aber mit Oberfeldwebel- und Wichtigtuerei ist das negativ
zu bewerten.

e.Webs2

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Depressionen 2

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es handelt sich um ein Medikamente zur Behandlung von Epilepsie.( sic!) Die normale Dosis betraegt 600 mg tgl. ( in der Klinik bekamen wir 1200 mg ! ).
Haeufige Nebenwirkungen ( von 10 Pat. 1) sind u.a.: " ...Angst u.Nervositaet,Depressionen,Stimmungsschwankungen,Zittern..."
Ohne mir anmassen zu wollen,beurteilen zu koennen,ob das alles in dieser Bombardierung notwending ist,erscheint es mir fuer ein epilepsieloses Hirn doch ein bisschen viel... .
Zumindest fuer mich glaube ich, die Ursache dieser bodenlosen Niedergeschlagenheit waehrend des Entgiftungaufenthaltes eruiert zu haben.
Ich habe trotzdem so einige Gespraeche der Mit-Pat. verfolgt.
Der schlechte Ruf der Soteria begruendet sich m.E. in 3 Faktoren:
1.Die Leute haben das Gefuehl,mehr o.weniger als Gefaengnissinsassen verwaltet zu werden ( Ausnahmen wie immer: Peter,Guenther,Silke?),
Bsp.:Gruppenvisite,Strafpunktsystem,allg.Fragenkommunikation u.v.m.
2. Auch wenn's nervt: Essen (Ausnahmen Mittagessen)
3. Der staendig ueberall evidente Sparbefehl der Klinikeigner

Depressionen 1

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 13. Februar bis 23. Februar wieder mal in der Soteria. Die Einlieferung auf Station zwei war schlimm wie immer und da war sie schon wieder : unsere schon bekannte " Furie " von Station 2; trotz meiner offensichtlich starken Entzugserscheinungen wurde zunächst mit der Distra -Vorgabe abgewartet. Auf meinen Einwand, dass ich garantiert nicht schlafen könne und ich , um die Situation halbwegs erträglich zu machen , gerne lesen möchte , hatte sie die Unverfrorenheit zu antworten: (Zitat: ) "Diese Zimmer ist ... Wachstation und man hat hier nicht zu lesen ..." . Was man tun soll , um die Symptome des Entzuges zu ertragen, sagte sie nicht.(wachliegen,wachsam sein,...?) Da war er wieder, der sozialistiche ( russische) Rachegedanke : Selber schuld,hi hi!
Individuelles Lesen geht auch gar , da man mit der vorhandenen Beleuchtung das Zimmer flutlichtartig erhellt und alle schlaftuechtigen an diesem hindert.Man fragt sich , was die Planer sich bei einer solchen Anordnung gedacht haben ,gar nichts vermutlich. Mein Rat: Nehmt euch eine kleine Leselampe mit .
Man hat einen neuen Arzt auf der zwei : einen ganz sympatischen Blondschopf ,mit dem man ein Gespräch auf Augenhöhe führen kann ; dieser ermöglichte mir nach einer sehr menschlichen Diskussion den Einstieg in das Distra -Programm) Danke!
Mir ging es nicht gut in der ganzen Zeit ; ich war geplagt von Depressionen ,von denen ich nach einer gewissen Zeit nicht mehr wusste ,wo sie herruehren, das kannte ich so nicht .
Nun weiß ich es.
Man bemuehte sich schon ein bisschen,weil ich staendig mit irgendwelchen Anliegen,Problemen etc. nervte.
Ich habe mich dann vorzeitig selber entlassen; Im Arztbrief weisen sie ja energisch auf die weitere Einnahme des Praeparates "Oxcarbazepin " zur Krampfvorbeugung hin (dass sind die gelben laenglichen Tabletten,die man 4xtgl. im Koerbchen hat.)
Ich war nun gezwungen,mir ein Rezept fuer diese Dinger zu besorgen und hatte Gelegenheit, die Pat.-Info zu studieren.

1 Kommentar

Floh2015 am 28.04.2017

Obwohl Du ständig über die Soteria meckerst und unzufrieden bist, scheinst Du dort aber bereits Dauergast zu sein!

Der Wille ist der Weg

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholmissbrauch, Depression, Posttraumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mir hat der Schritt in diese Klinik wortwörtlich dadurch Leben gerettet. Ich habe selten bis nie Alkohol getrunken und hatte am Ende eine Alkoholvergiftung der extravaganz. Zweimal musste man mich stabilisieren. Einmal sogar am Herzen notoperieren. Als ich hörte ich werde meine Therapie in Leipzig machen, war ich am Boden zerstört. Ich war innerhalb von zwei Wochen mittellos. Ich besaß nichts mehr. Ich betone nochmal, ich habe Alkoholmissbrauch betrieben. Was mir sehr half, waren die unterschiedlichsten Menschen und deren Probleme um meine Lebenslage selbst zu reflektieren. Mein Leben und meine Traumata wurden beinahe vollständig aufgearbeitet.
Mit Hilfe von Therapeuten und letztlich durch meinen eigenen Willen wieder am Leben teilzunehmen, ohne die Last anderer zu Schultern, bin ich wieder in meiner Spur. Ich habe wieder zu mit gefunden, sehe allerdings jedes Suchtmittel mit ganz anderen Augen. Ein riesiges Lob geht an meinen Therapeuten der Gruppe 11. Durch einige gezielte Gespräche, habe ich viel über mich herausgefunden und gelernt was es bedeutet fahrt herauszunehmen. Die Probleme die hier beschrieben werden, liegen weitestgehend in jedem selbst. Die Erkenntnis dass man erkrankt ist, man nicht nur einen Schnupfen hat, ist wohl nicht jedem gegeben. Es bedarf harter Arbeit um ans Ziel zu kommen. Und das Ziel ist Freiheit. Egal von was man sich befreien muß. Aber das sollte es einem wert sein. Das Konzept der Klinik beruht weitestgehend darauf, selbst zu erkennen und zu lernen wie man ans Ziel kommt, ohne im Selbstmitleid zu verfallen und sich die falschen Krücken nimmt. Ich für meinen Teil bin sehr dankbar und zufrieden. Meine gesamte Symptomatik ist therapiert. WEIL ich mich darauf eingelassen habe. Vielleicht ist ein Aspekt der hier zuschlägt, allerdings auch der, aus welchen Lebensverhältnissen man kommt.
Ich bin seit ca 1 Jahr wieder daheim und dank dieser Klinik und deren Mitarbeiter, wieder ein Mensch von Qualität und Stärke.

Danke Soteria

1 Kommentar

e.Webs2 am 19.02.2017

Leider habe ich gerade vergessen, meinen Kommentar zu veröffentlichen.
Also nochmal: Was ist ein Posttraumata ?
Hab extra im Lexikon nachgeschaut: Trauma ist eine
schwere seelische Erschütterung. Im Zusammenhang mit "post-": nachhaltig, langanhaltend.
Ist Dir etwas Schlimmes passiert?
-Hört sich nicht so an.

Das man von Alkohol nicht zu seinem eigenen Sklaven werden
sollte, steht schon in der Suchtfibel, die ich sehr bemerkenswert finde und auch mir geholfen hat.

Ansonsten alles Gute und weiter so.

Alkoholabhängigkeit / auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil/ eine "Entwöhnungskur" gibt es nicht

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1996/97   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Entwöhnungsbehandlung / Therapie ist keine Keine Kur sondern schwere Arbeit an sich selbst)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Sehr gut ausgebildetes Personal)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Komplex und übergreifend)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Pool Sauna Sporthalle Kaffeteria u.a.)
Pro:
In meinem Fall hat es bis heute funktioniert, kostete aber viel Kraft
Kontra:
Du musst wollen und darfst dich nicht für den Nabel der Welt halten
Krankheitsbild:
Alkohol/Nikotinabusus (Abhängigkeit).
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

1994 erste Therapie in einer anderen Einrichtung. Nach einem schweren Rückfall 1996 habe ich mich in die Soteriaklinik in Leipzig einweisen lassen. In meinem Leben stimmte dank mir und meinen Freund Johnny Walker gar nichts mehr. Es gab nur noch entweder 2 m lang und 1,80 tief oder meine Lebenskrücken zerbrechen und ab damit ins Feuer.
Zum aktuellen Stand von Therapie und Personal kann ich mich leider nicht äußern.Keine persönlichen aktuellen Erfahrungen.Durch Ehemaligentreffen und Kontakte ist mir bekannt, daß sich Therapiekonzept nicht viel geändert hat.Die Aufteilung erfolgt wie fast Überall in Teams von ca.30 Patienten.Die Auswahl in die Teams erfolgte damals auch unter Berücksichtigung ähnlicher Berufe und sozialer Umfelder. Dies war für mich und viele meiner Teammitglieder nützlich und hilfreich,soll aber nicht mehr so sein.Immerhin sind bis heute mehr als 30% trocken geblieben. Die Klinik arbeitet nach verhaltenstherapeutischem Ansatz wobei damals noch ein reichlich Maß Tiefenpsychologie hinzukam.
Wer hierher kommt muss sein Leben wirklich verändern wollen und darf auch vor der Veränderung des Lebens um sich herum kein Angst haben.Die Illustrierte Stern bezeichnete die Klinik damals in einer Doku als 'Alcotraz'. Das war reichlich übertrieben da die Klinik nicht umzäunt ist.Gemeint war jedoch etwas Anderes.
Abhängigkeitserkrankungen sind kein Spaß kein Schnupfen und keine Blinddarmentzündung.Sie sind in diesem Sinne auch nicht heilbar weil sie ausschließlich etwas mit der eigenen Persönlichkeit zu tun haben.Ein altes Sprichwort lautet
"Auf einen groben Klotz, gehört ein grober Keil".
Viele negativen Beurteilungen kann ich nicht teilen. Wer einen Kur- oder einen Sternehotelaufenthalt erwartet ist hier falsch.
Für mich war es die schlimmsten, die härtesten und die wichtigsten 18 Wochen meines Lebens die alles,aber auch wirklich alles in meinem Leben geändert haben.Nicht immer zum Besseren aber es sind 20 Jahre ohne Alkohol vergangen.Dafür Danke.

4 Kommentare

Floh2015 am 10.11.2016

Hallo,

ich danke Dir für Dein tolles Statement und Glückwunsch zu 20 Jahren alkoholfrei.Bei mir werden es Anfang 2017 erst 2 Jahre,aber immerhin.Ich habe meine Langzeit (16Wochen) auch in der Soteria gemacht, obwohl ich partout nicht dahin wollte und mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt habe,man hört ja soviel Schlechtes.Aus Liebe zu meiner Familie und um sie nicht noch mehr zu enttäuschen(2 ambulante Rehas waren erfolglos, da ich den Ernst der Lage nicht erkannte) hab ich mich anders entschieden.Es waren die härtesten, entbehrungs- und tränenreichsten Wochen meines Lebens.Aber es hat sich gelohnt, jede einzelne Stunde.Wer,wie Du schon sagtest,eine Kur erwartet ist fehl am Platz.Aber wer wirklich dauerhaft was ändern WILL,dem kann ich diese Klinik nur empfehlen! Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und alles Gute.
Herzliche Grüße Floh

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wie vorher

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
wie vorher
Kontra:
wie vorher
Krankheitsbild:
leichter Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

s.o.

6 Kommentare

Ralf56 am 11.11.2016

Herzlichen Glückwunsch zum leichten Alkoholismus.
Ich war auch schon mal ein bischen schwanger. ;)
g24h
Ralf

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kritik an ärzten

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
das Esssen ist gut, komischerweise kritisieren alles das
Kontra:
unzureichende information über Geflogenheiten des Hauses
Krankheitsbild:
leichter Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war im November 2015 zur Entgiftung mit
Therapiegesprächen.
Jetzt habe ich mal meinen abschlußbericht gelesen:
darin steht, dass ich Medikamente verabreicht bekommen hätte, die ich nie gekriegt habe.
Außerdem hatte ich vor, nicht mehr zu trinken.
Im Bericht steht: Will weiter trinken.
So ein Schwachsinn!
Den Abschlußbericht hat glaub ich Frau Dr. Blömbach
o.so.ä. geschrieben.
So ein Schwachsinn!!
Ich hab die ganze Zeit darum gekämpft, nicht mehr
zu trinken.
Glücklicherweise ist mir das so gut wie geglückt.
gelobet seie die "Suchtfibel"
ewebs.2

1 Kommentar

e.Webs2 am 27.09.2016

Also, ich hab echt schlechte Bewertungen abgegeben,
jetzt steht sehr zufrieden, wohl kaum.
liegt das am Comp.system ?

Nicht zu empfehlen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Nettes Personal Nette Patienten
Kontra:
Essen und Hilfe Katostophe
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte mich für 3 Wochen Entgiftung mit Therapieangebot entschieden und mich nicht von den Negativbewertungen abhalten lassen um mir ein eigenes Bild zu machen.Bin mit 0,00 Promille rein.
Ich bin nach 4 Tagen nach hause gegangen da fast alle Therapieangebote wie Akupunktur , Ergotherapie, Bewegungstherapie und sogar Visiten ausgefallen sind ( Warum auch immer ).
Also bestand mein Tagesablauf in den 4 Tagen aus Schlafen Essen Rauchen...rauchen....rauchen...rauchen und Langeweile.

Essen war eine Katastophe viel zu wenig. Im Speisesaal wurde Essen getauscht um satt zu werden, fast Knastähnliche Zustände.

In den 4 Tagen fand eine !!!!!! Alkoholkontrolle durch pusten statt, also wer trotzdem trinken will ist da richtig.

Da ich vor 10 Jahren schon mal eine andere Entgiftung besucht hab und danach meine 9 monatige Therapie in einer anderen anderen Klinik abgeschlossen habe hab ich einen Vergleich.

Als ich gegangen bin wurde dann auch der Ärztin Oberfeldwebel sauer und zeigte ihr wares Gesicht. Sie wollte mir einreden das ich nur gehe um in nächsten Supermarkt saufen zu gehen. Ja ich war abends im Supermarkt und hab mir erstmal ne leckere Pizza gekauft und sie zu Hause genossen. (Das war mein Hihglight der Woche )

Könnte jetzt noch nen 2 seitigen text schreiben was mir alles nicht gefallen hat aber das solls erst mal gewesen sein.

Positiv fand ich die Pfleger und die meisten Ärzte. Alle freundlich.
Auch die Mitpatienten waren alle freundlich und offen.
Klinik war sauber und modern.

1 Kommentar

e.Webs2 am 28.09.2016

Die hatten wahrscheinlich Sommerpause.
Lohnt sich alles nicht.

Zusatz zu meinem letzten Bericht

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (siehe Vor-einschätzung)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
moderne Einrichtung
Kontra:
schade drum, so wenig draus zu machen, bei aller Mühe
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte eigentlich dem Kommentar von Floh2015
geantwortet
jetzt ist das technisch nicht hinzugefügt worden

Ich habe von Wäschewaschen-Möglichkeit in der Langzeit-Therapie gesprochen

Ich hätte auch nicht das Wort "Osten" verwenden sollen
Bereits im Sozialismus waren Waschmöglichkeiten
bei Internatsunterbringung möglich
(bei mir Studium - 4 Jahre)

aber auch nur eine 3-monatige muss diese Möglichkeit haben, auch Reha-mäßig.

Das würde bedeuten, Schritt zurück

3 Kommentare

Andy_77 am 03.04.2016

So ein Schwachsinn, natürlich kannst Du Dir in der 3 monatigen, oder auch 6 monatigen Langzeittherapie deine
Wäsche waschen, auf jedem Stockwerk steht für die Gruppen,
Waschmaschine und Trockner bereit. Des weiteren bekommst Du ein Postfach zugeteilt, gehe einfach zur Post(oder online) und stelle einen Nachsendeantrag und schon bekommst auf bestimmte Zeit Deine Post direkt in die Klinik. Kannst der Post direkt mitteilen von wann bis wann
nachgesandt werden soll.
Keine Ahnung wen Du da gefragt hast, aber das ist kompletter
Unfug, Waschen geht, Post geht auch. Und medizinische
Versorgung, es geht in der Klinik in erster Linie um
Deine Sucht und alles was mit Deiner Sucht in Zusammenhang steht, meist ist es die Leber, die Bauchspeicheldrüse, Nerven usw. wird Diagnostiziert, für
alle anderen Beschwerden musst Du selbst die Initiative ergreifen, Ärzte kannst Du auch außerhalb aufsuchen.

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Man muß auch bei Abhängigkeitskrankheiten aus dem Mittelalter raus

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gebäude, Speiseangebot, auch Therapieangebot
Kontra:
siehe Text
Krankheitsbild:
leichte Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Nov. 2015 zur Alkoholentgiftung
zwei Wochen mit Therapieprogramm.

Um eine Langzeittherapie zu machen, würde ich wünschen, dass meine Post von mir die drei Monate
dorthin umgeleitet werden kann.

Würde nicht gehen, Verhältnisse wie im "Osten"

Man kann auch seine Wäsche in der Zeit dort nicht
waschen. Man müsse Angehörige, die etwa 90 Jahre alt sind oder sehr krank oder weit weg wohnen, damit belästigen. Wieder Verhältnisse wie im "Osten"
Ich muss dazu sagen, dass ich selbst aus Leipzig,
also aus dem Osten stamme.

Dann die Patienten, die zu der Zeit in meiner Gegenwart dort waren.
Sie werden so erpresst, dass sie die Pflicht
zur Therapie "folgsam" gemacht haben.
Wen interessiert denn schon Heilerfolg.
Verhältnisse wie im Mittelalter

Das Gebäude, da erst 1996 erbaut, ist logisch
modern.
Das Speiseangebot ist sehr gut, von Kleinigkeiten
abgesehen
Die medizinische Betreuung ist "Schmalspur"
Es werden kaum Befundwerte ermittelt, nur am
Anfang das allernotwendigste.

1 Kommentar

Floh2015 am 29.03.2016

Gegenfrage: Wenn Du 2 Wochen in Urlaub fährst, dann nur dahin, wo Du Deine Wäsche waschen kannst?

Wer wirklich will.....hier her!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (anstrengende, sehr tiefenpsychologische Behandlung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kompetente therapeutische Mitarbeiter)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (medizinische Versorgung neben der Suchterkrankung ist gegeben, Eigeninitiative ist gefragt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gut durchstrukturierte Abläufe)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (ordentliche Klinik, Zweierzimmer mit Dusche und WC, sauber)
Pro:
Entweder, oder!
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Erfahrungsbericht:

Es war für mich die 4te Behandlung als Alkoholiker innerhalb der letzten 20 Jahre. Das ich Alkoholiker bin wusste ich schon nach der ersten, das ich einen Notfallplan brauche und eher der Problem und Quartalstrinker bin, seit der dritten, was aber wirkliche Gründe für meine
Alkoholabhängigkeit sind, kam erst langsam während der letzten 8 Wochen dieser 12wöchigen Behandlung ans Licht. Die Bezugstherapeutin war teilweise sehr hartnäckig, ich hatte oft das Gefühl, sie weiss um mein Problem, direkt gesagt hat sie es nicht wirklich, ein paar kleine Richtungsweisungen vielleicht, bis ich durch die Aufarbeitung meiner Lebens/Suchtgeschichte letzendlich selbst drauf gekommen bin.
Die komplette Aufarbeitung erfolgt grundsätzlich schriftlich, als erstes die Tagesthemen, mit Fragen zur Lebensgeschichte, Trinkgewohnheiten, Familie usw. der Bezugstherapeut bearbeitet diese schriftliche Ausarbeitung und stellt gegebenenfalls ( ganz sicher :-D) Rückfragen, die in einem bestimmten Zeitfenster wiederrum schriftlich beantwortet werden sollen, danach kommt das Gruppenthema, danach die Vorstellung des Suchtberichts in der Suchtgruppe (eigene Gruppe und CO-Gruppe).
Gerade durch diese anstrengende schriftliche Ausarbeitung der Lebens und Suchtgeschichte habe ich meine Lebensgeschichte nochmal intensiv verinnerlicht, ich finde diese Methode mit dem Aufschreiben, sehr sehr förderlich, in der Schule war es doch schon so, dass man das was man aufschreibt eher und besser versteht und behält, als Dinge über die man nur mal so spricht.

Bei den meisten von uns ist wohl meistens dieses bekannte Faß, welches irgendwann überläuft der Grund um zum Rauschmittel zu greifen, das ist das eine.... was aber ist da überhaupt in diesem Faß und WARUM? stopf ich da immer mehr rein?

Kurz und knapp:

Wer wirklich will sollte es hier so sehen:

Ich bin Krank, die Soteria ist das Krankenhaus und
die Therapeuten sind die Ärzte und das
Therapieprogramm ist die Medizin! Und die ist
oftmals bitter.

2 Kommentare

Hummie am 03.10.2016

Hallo Herr Unger!

Sie haben mir mit ihrem Bericht Hoffnung und Mut gemacht. Ich bin seit 10 Tagen heut, in der Soteria. Vorher war ich 4 Monate auf der Stabilisierungsstation des Parkkrankenhauses. Ich bin als Notfall eingeliefert wurden, ich wollte aus dieser Welt gehen und hatte 2,2 Promille. Nun frage ich mich, was passiert therapeutisch in den nächsten Wochen hier? Ich bin nun 4 Monate gewohnt, jeden Abend meinen Bericht zu schreiben und wenn notwendig, nich mehr. Mir geht soviel durch den Kopf aber es redet keine Psychologin mit mir. Hab sie 2x am Anfang gesehen. Ich bin seit vielen Jahren Stresstrinker und seit 1 Jahr täglich incl. Borderline also Druckabbau.
Lange Rede .... Muss ich selbst ansprechen damit jemand meine vielen geschriebenen Seiten liest oder mit mir redet? Kann man das höflich einfordern? Und wie komme ich in eine tiefenpsychologisch Therapie? (Ich komme aus einer "Trinkerfamilie).
Leider bin ich extrem introvertiert mit psychosozialer Störung. Schreiben ist mein Ding.

Lieben Dank schon jetzt für eine Antwort ?

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das alller alller letzte

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
alksucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo . bin stock sauer auf diese "Einrichtung" . ich komme aus meck pom also wohne ziemlich weit weg . meine rentenkasse hat mir diese Möglichkeit der Rehabilitation gegeben . ich war noch nicht mal eine stunde dar, ab dann wusste ich unter den umständen und der sowas von überforderten russischen "Ärztin" (klein dick und knorblig) wird ich nicht glücklich . als ich dann mein wunsch äußerte wohl wieder nach hause zu fahren ging die ärztin dann ab wie ein Zäpfchen ...... sie würde mir alles diagnostizieren so viel das ich gar mein Führerschein nie wieder bekomme ...... was für eine taube nuss ich packte meine Sachen und ging nach einen halben tag und ca. nochmals 400 km dann wieder nach hause . niiiiiiiiiie wieder . ich empfehle die Klinik in lübzdorf bei Schwerin ist ein 5 Sterne Hotel gegen scheiß in leibzig . da hab ichs geschafft und mein Führerschein habe ich auch seit nen halben jahr wieder zurück . da freu ich mich . aber es ist schlimm was da in leibzig passiert . es ist wohl zeit die rentenkasse darüber in Kenntnis zu setzen . !!!!!

1 Kommentar

Klara3838383 am 05.01.2021

Hey, ein bekannter machte es auch durch. Können sie sich an den Namen erinnern?

Inkompetenz

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Cafeteria
Kontra:
Therapien, Ärzte und was dazu gehört
Krankheitsbild:
Tablettensucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich War vom 23.12-12.1.2016 als Patient in der soteria Leipzig.
Ich wurde wegen Medikamentenabhängigkeit eingewiesen.Hier sollte ich nun lernen(in 21 Tagen wovon 7 Tage Feiertage waren)das ich ohne Tabletten besser leben werde/könnte.leider kam es mir in der Zeit immer öfter vor das man sich mit dem Thema Alkohol und Drogen besser auskannte als mit Medikamentenmissbrauch oder Spielsucht...Ich weiß genauso wenig wie vorher.Man ist sich völlig selbst überlassen.therapiegespräche in der Gruppe gingen 45 min.und nur Alkohol.Was für mich nach der 2.Runde sehr ermüdend War und ich auch da gemerkt habe, ich bin hier falsch.auch als ich gefragt hatte ob ich über die Sozialarbeiterin nen Termin in einer Suchtberatung machen könnte, wurde mir sofort klar gemacht ich habe es selber zu machen.Ergotherapie und nordic walking waren die einzigen sinnvollen Therapien.Nichtmal Entspannungstherapie verdient den Namen.45min.auf harten unbequemen Stühle sitzen.ist keine Entspannung.akupunktur fiel sowieso immer aus.
Die soteria sollte nur Patienten aufnehmen für die sie auch kompetente Leute hat.
Nicht mal ein ordentliches Entlassungsschreiben gab es.sondern ein schon 1000 mal gedrucktes Schreiben wo man lesen kann das ich nach 21 Tagen nicht nur Medikamentenabhängig ist sondern auch alkoholabhängig. Wie man darauf kommt bleibt mir ein Rätsel. Das ist wahrscheinlich bei Fließbandarbeit so.da werden keine Auf die Person passende Schreiben verfasst sondern Vordrucke für alle.und ich muss das bei meiner Hausärztin begründen.Der soteria geht es nur darum schnell und viel Geld aus Patienten zu gewinnen.Auf kosten der Patienten. Es wird nicht mal zugehört wenn man ein medizinisches Anliegen hat.

Bin sehr sehr enttäuscht.statt die 21 Tage in der Klinik abzuhängen hätte ich auch daheim Däumchen drehen können. Das wäre der gleiche Effekt

Ungetüm Verpflegungsauswahl

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wieder einmal mußte ich den Canossa-Gang in die Stat.2 der Soteria gehen, ich lerne es nicht…und ich äussere mich auch nur, weil mir die neue, hanebüchene Verpflegungsorganisation aufgefallen ist.
Der erste Eindruck angesichts des DIN A 4 großen Speiseauswahlplanes erinnert an einen wissenschaftlichen Fragebogen mit 40 Items, bei näherem Hinsehen entpuppen sich diese Kästchen für Kästchen als Bezeichnungen für die verschiedensten Lebensmittelportionen.
Hieraus kann der verdutzte Patient, wenn er will, für das Frühstück/Abendessen jeden Tag eine neue Auswahl zusammenstellen, differenziert bis hin zu „ Frischkäse“ vs. „Frischkäse Kräuter“;“Butterkäse“ vs. „ Lochkäse“(sic!)etc.
Die Idee, das wird schnell klar, ist ein radikaler Sparedikt. Der Eindruck der hochdiffenzierten Möglichkeiten der Menuezusammenstellung (die übrigens auch lesegeübten Kunden zunächst den Mund vor verständnislosem Staunen offen stehen läßt) verschwindet schnell, wenn man
1. die winzigen Portionsartikel(der in den o. e. Kästchen)dann wie in einem Osternest auf seinem Teller wiederentdeckt und
2.die fast militärische Durchsetzung der getroffenen Auswahl durch das Küchenpersonal beobachtet. (Die bleiben aber freundlich dabei).
Da hat eine/einer den Einsparbefehl bis ins Detail ausklamüsert und zu einem gigantischen Papierumwälzungsverfahren karikiert.
Ob das alles nicht auf elektronischem Wege wesentlich einfacher zu lösen wäre?

Schmerzen muss man spüren

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Transportschein)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Nette Schwestern und Pfleger
Kontra:
unzureichende Verpflegung
Krankheitsbild:
Alkoholabusus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bin mit Aufnahmetermin auf Station 2 aufgenommen worden. Hatte 0,7 AAK, war rasch wieder fit und kam gleich am nächsten Tag auf Station 3.
Es klappte alles reibungslos und unbürokratisch.
Mit den Schwestern und Pflegern war ich sehr zufrieden und sie waren sehr nett.

Mit der Verpflegung hat sich einiges geändert.
Nun gibt es ein neues Essenbestellsystem, wo man zwischen verschiedenen Wurst und Käsesorten am Frühstück und Abendessen wählen kann. Mittagessen zwischen 3 Menüs.
Qualität des Essens ausgezeichnet, 3 - 4 Komponenten sind aber etwas zu dürftig für einen 120 kg schweren Mann. Hab ständig Hunger. Musste mir Essen vom Besuch mitbringen lassen.

Am wichtigsten zu kritisieren sind aber meine ständigen Schmerzen am rechten Fuß. Gleich bei der Aufnahme hab ich darauf hingewiesen, dass ich gestürzt bin und die Schmerzen vom Miniskus bis zur Fußsohle hin ziehen.Dies blieb bis zur Entlassung. Am letzten Tag bei der Gruppenvisite bat ich um einen Transportschein / Taxi für die Heimfahrt, wurde von der russischen Ärztin Fr. K.
kategorisch abgelehnt, ich solle gefälligst laufen und wenn es auf allen "Vieren" ist. Man soll Schmerzen spüren, wenn man Alkoholiker ist.
Zitat"das kommt von die Leber"
Musste nun als Hartz 4 - Empfänger die Taxe aus eigener Tasche zahlen.
Bin entsetzt über derartige Entscheidungen.

1 Kommentar

e.Webs2 am 03.04.2016

Das Leber hat keinen organischen Zusammenhang
mit der Bein oder die Fuß

Auch nicht, wenn das u. U. unter Alkohol gewesen ist

Gruß
e.Webs2

Rehabilitation

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (kompetentes und sehr nettes Ärzte- und Pflegepersonal)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Fähige Therapeuten
Kontra:
kein
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am Anfang war auch ich skeptisch, was die Behandlung betrifft, da man viel schlechtes von der Klinik gehört hat. Sicher, es war schon eimiges an Schreibarbeit, aber es ist nunmal eine Suchtklinik und kein Urlaubsheim.Und Therapie muss auch weh tun, sonst bringt das alles nichts. Und wenn man sich schon am Anfang gegen alles sträubt, sollte man es lassen. Das Essen war total besch..., aber das hat man woanders auch.Das Freizeitangebot, die Ausgänge-alles sehr gut. Jeden Tag von 18.30-21.30 Uhr und am We sogar ab 13.00 Uhr.Man konnte sich vom Abendessen bzw. Frühstück am We befreien lassen um mehr Zeit mit der Fam.zu verbringen oder malauszuschlafen.Die Therapien waren ein sehr hartes Stück Arbeit, haben bei mir aber den gewünschten Erfolg erziehlt.

NIE WIEDER

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also am Anfang hatte ich gehofft das meinem Partner in dieser Klinik geholfen wird, aber ich musste feststellen das dies absolut nicht zu erwarten war. Das was in den Entlassungsberichten drin stand und was einem bei der Entlassung an den Kopf geknallt wird ist schon mehr als heftig. Unser Hausarzt hatte immer wieder gesagt das es keine andere Möglichkeit wie diese Klinik gibt. Therapiestunden gab es nicht für jeden. Bei meinen Besuchen hatte ich den Eindruck das die Patienten sich dort selbst überlassen waren. Zum Essen muss ich sagen das ich meinem Partner oft essen mit brachte, weil er nicht satt wurde (er war weit unter 100kg Körpergewicht). Auch ich als Angehörige fühlte mich im Regen stehen gelassen. Hatte um Rat und Hilfe gebeten, aber es kam nichts. Hatte auch um ein Gespräch mit der Sozialarbeiterin gebeten, darauf warte ich noch heute...


Zum Glück konnten wir, nach mehreren erfolglosen Aufenthalten und immer wieder Rückfall nach kurzer Zeit, nun endlich eine andere Klinik finden die uns in allen Punkten sehr gut gefiel und ALLE Patienten an Therapiestunden teilnehmen lässt.

Fazit: Soteria NIE WIEDER

8 Kommentare

e.Webs2 am 30.04.2016

Weit unter 100 kg Körpergewicht ?
Furchtbar

Waren Sie dort falsch ?

Wollen Sie ein Elefantenessen erwarten für einen Suchtkranken ?

Das ist er ja auch noch.

Vielleicht gehen Sie ja mal zu einem Ernährungsberater.

So eine Frechheit, finde ich
Schöne Grüße auch

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No go

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Absolutes No go
Ich bin mit einigen wichtigen Medikamenten her gekommen und zack da waren sie alle weg Begründung sie sind hier in einer Suchtklinik wenn man schmerzen hat und einen Arzt möchte wartet man stundenlang und nix passiert im Gegenteil es wird noch schlimmer es ist nicht zu empfehlen der Saftladen

Absolutes NO GO !!!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das allerletzte!

Andere bauen Rückfälle, verstoßen gegen sämtliche Regeln & man selbst wird rausgeschmissen, weil Wort gegen Wort stand und man ehrlich war

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (für Ehrlichkeit bekommt man Arschtritte; oberflächiges & geheucheltes Interesse; Verständnis = 0)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (ich selbst konnte durch reden in mir viel bewirken, jedoch würde ich das alles dort nicht als medizinisch qualitativ hochwertig einstufen)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (habe noch nicht einmal meine Entlassungspapiere bekommen, obwohl ich mich jetzt hier schleunigst drehen muss & von meinem Therapeuten nur einen Klebezettel an meiner Tür gehabt, mit Info, ich soll das Zimmer noch vor Abreise abnehmen lassen - Besten Dank)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Drogenentwöhnung funktioniert bestens über Tiefenpsychologie & eigene Aufarbeitung
Kontra:
die Klinik - zu 90 %
Krankheitsbild:
Drogenentwöhnung & -rehabilitation
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Soteria Klinik in Leipzig hat vor 2Tagen ein vorzeitiges Ende genommen.
Ich begab mich am 17.02.2015 zu meiner ersten Langzeittherapie in die genannte Einrichtung, wusste nicht was mich dort erwarten würde, hatte Angst.
Leider sollten sich meine Ängste nun wohl doch bestätigen, denn nach 17 Wochen und 2Tagen (Ironie der Zahlen?? Ankunft am 17.02.)wurde ich gegangen - und wegen was? Wegen bloßen Unterstellungen, wo 3 Aussagen gegen 1 standen, nur war die 1 die, einer Therapeutin.
Ich kann nur jedem empfehlen, der sich in die Soteria begeben sollte: freundet euch nur nicht zu gut mit dem anderen Geschlecht an, denn sowas wie Freundschaften- nicht mehr und nicht weniger -scheint es in dem Weltbild der Therapeuten und Ärzte dort nicht zu geben!
17 Wochen habe ich hart an mir gearbeitet und mir so einiges gefallen lassen, denn als eigenständiger und selbstdenkender Mensch, bist du da so ziemlich fehl am Platz!
Suchtarbeit geleistet, welche ich gerne für mich selbst zu Ende gebracht hätte, was sich nun aber als äußerst schwierig gestaltet.
Ich verstehe nicht, wie man es sich anmaßen kann, Dinge zu unterstellen, die fernab der Realität liegen & noch dazu, tagtäglich immer und immer wieder auf einen Menschen schon regelrecht mit Worten "einzudreschen"!
Ich hatte die Wahl zwischen Pest oder Cholera- entweder ich vertrete meine Meinung &somit die Wahrheit, was einem ja dort auch immer wieder nahe gelegt wird, oder ich lasse mich auf eine Lüge ein, rede der Mehrheit nach dem Mund - das schlimme ist nur: mein Gehen war schon beschlossene Sache!
Nun sitze ich allein daheim und bange jede Sekunde um meinen kleinen Sohn, ob und wann er denn wieder zu mir zurück darf, denn Dank den tollen Menschen dort, steht mir nun ein noch härterer Kampf hier bevor!!!
Wisst ihr eigentlich wie schmerzhaft das ist? Ich wollte in 8 Wochen einfach ganz normal mit Bescheinung "bestanden" die Zelte verlassen!!!
Aber eins hab ich wenigstens gelernt: Drogen brauche ich nie mehr!!

3 Kommentare

Horst_REHA am 07.07.2015

Schöner Beitrag und ich wünsch dir auch ehrlich alles Gute für deinen weiteren Weg, ehrlich.
Aber findest du das fair? Ich glaub ich weiß zu wissen wer du bist. Wenn ich da richtig liege hatten zumindest die Therapeuten genug Anlass bei dir kritischer hinzuschauen. Wie war das nochmal mit dem Mitpatienten während deiner Quarantänezeit? Da war doch mehr als nur ein "gutes Verstehen"! Und hattest du nicht da schon enormes Glück das du nicht schon da gegangen wurdest? Dem Mitpatient ist es ja so ergangen.
Nun setzt du dich hin und kritisierst die Therapeuten denen du zu verdanken hast das du überhaupt länger als 2 Wochen da sein durftest. Ganz ehrlich, du solltest dich über dich ärgern und nicht über die Therapeuten.

Ich verstehe deine Enttäuschung und versteh auch das du jetzt Sorge wegen deines Kindes hast, aber hier bist du, mMn zu weit gegangen.

Hättest du über das Essen geschimpft wäre ich voll bei dir gewesen ;)

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Positiv überrascht von der Einrichtung und dem Personal

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einrichtung, Personal, Tagesablauf, alles...
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Polydox
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Keine Sorge, es gibt gute Therapeuten - irgendwo...

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Schade, der Fauxpas mit dem LTA-Antrag verdirbt das "sehr zufrieden".)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Es sollte schon nutzbar sein und funktionieren.)
Pro:
Kontra:
Wer seinen Job nicht kann, sollte es lassen. Ganz besonders im Therapeutischen.
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Erfahrungsbericht:

September 2014 - nach Kampftrinkerjahren und Selbstmordversuch eine Chance. Eine Suchtklinik mit dem Anspruch, Gründe und Ursachen für meine Abhängigkeitserkrankung zu suchen und mich wieder auf den Weg zu bringen. Engagierte Therapeuten mit Sachverstand und Professionalität - dachte ich...

Die Realität sprach eine andere Sprache:
- veraltete hierarchische Strukturen wie ich sie nur aus Banken und Behörden kenne
- technisch verschlissen
- unverantwortlicher Umgang mit dem Datenschutz
- ein mit "Gelbe Karte" fest etabliertes Selbststrafungssystem aus dem psychiatrischen Mittelalter
- therapeutisch längst überholte Konzepte
- null Einfühlungsvermögen
- geheucheltes Interesse bis offenes Desinteresse
- straffe Regeln, die von Patienten eingehalten werden müssen, vom Therapieteam aber immer wieder ignoriert werden
- keine klare therapeutische Zielvorgabe

Alles in allem eine typisch marktwirtschaftlich orientierte Klinik, die ihrem hohen Anspruch nicht gerecht wird.
Der größte Teil der mich betreuenden Kader mit der höchsten Verantwortlichkeit hat wie gewohnt versagt und schämt sich noch nicht einmal, die Schuld mir, dem anvertrauten Patienten zuzuschieben.
Aber das "restliche" Personal, also Pflegekräfte, Verwaltung, Küchenkräfte, die Physiotherapeuten und, und, und, sind in ihren Bereichen kompetent, nett und - menschlich.

Wer genügsam und psychisch stabil ist, mit schlechtem Essen klarkommt und sich selbst überlassen sich auch selbst therapieren kann, ist da richtig.
Allerdings sollte man sich dabei nicht allzusehr vom Desinteresse des Therapeuten oder der Ärzteschaft irritieren lassen. Das ist nach meiner Erfahrung das Beste, was einem passieren kann.

!!! Vorsicht bei der Akupunktur. Die Zertifikate sind abgelaufen und auf Nebenwirkungen reagiert man mit Beleidigung und Ausflüchten !!!

PS: wenn jemand (m)einen ausführlichen therapeutischen Abschlußbericht findet, bitte nachschicken.

1 Kommentar

Knut1958 am 01.03.2015

Hallo, ich bin NUR Angehöriger eines Patienten. Das Bild was ich mir selbst machen konnte sagt nur eins: Schnell wieder weg! Den bisher genannten Negativberichten auf diesem Portal gebe ich voll umfänglich Recht. Leider. Mein Mann wird immer dünner, grauer, trauriger. Das Therapiemanagement ist urzeitlich und vor allem überhaupt nicht ausgerichtet auf Hilfestellung für ein Danach. Die Therapeuten denken, das sie allein das gelbe vom Ei sind. Die Bewertungskriterien sind absolut nicht nachzuvollziehen. Der eine darf das, was der andere tunlichst zu vermeiden hat. Krass!
Wenn mein Mann wieder zu Hause ist, braucht er eine Reha nach der Reha. Ich werde ihn regelrecht aufpäppeln müssen.
Aus den Erzählungen, die nicht wahrheitsgetreuer sein können, ziehe ich den Entschluss, es handelt sich bei dieser Klinik um einen offenen Knast mit Freigängen der "Täter".
Inzwischen wurde mir auch bekannt, dass die Einschätzung in ganz Sachsen kursiert und die Klinik regelrecht in Verruf gekommen ist. Das sollte doch wohl die Obrigkeit aufrütteln. Jede Filiale eines Großunternehmens wäre längst schon geschlossen worden.
Mediziner und vor allem Therapeuten: wacht auf! Wir sind längst aus dem Zeitalter von Fred Feuerstein heraus. Tut etwas für eure Patienten (z. B. Einzeltherapiegespräche; Sport- und Freizeitangebote; Kürzung oder Wegfall von Suchtberichten - da manchem das Schreiben sehr schwer fällt; sozialtherapeutische Rollenspiele; soziales Kompetenztraining usw.) Aber tut etwas.
Im Ergebnis einer Reha so wie sie jetzt durchgeführt wird, sollte es mich nicht wundern, wenn 95% der Patienten rückfällig werden.
Schade um´s Geld - "liebe" Rentenversicherung

Alkoholabhängigkeit

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
nette Schwestern und Pfleger
Kontra:
Unzureichende Verpflegung
Krankheitsbild:
Alkoholabusus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 26.09. - 29.09.2014 zum wiederholten Mal in der Sucht - und Therapieklinik "Soteria" bzw.jetzt "HELIOS" genannt, behandelt worden.
Wurde durch meinen Hausarzt ordentlich eingewiesen.
Trotz Einweisungsschein, der durch meine Krankenkasse abgerechnet wird, bin ich für eine weitere Krankenhausbehandlung nach 4 Tagen
abgelehnt worden,da ich angeblich in diesem Jahr schon mehrere stat. Aufnahmen erwirkt habe. Meine Krankenkasse zahlt alle Krankenhausbehandlungen.
Da ist aber Dr. Teller schlecht informiert.
Dies war eine Racheaktion, da ich im Internet schon mal negative Bewertungen über diese Klinik abgegeben habe.
Werde nun wieder nach Olvenstedt/Magdeburg mich einweisen lassen, da "Helios" unkooperativ wird!

MfG.

fettex

Sehr nachlässige Behandlung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Weitgehend sich selbst bzw. der Suchtgruppe überlassene Insassen
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

- Bereits in der Aufnahmestation wurde ersichtlich, dass man weitgehend sich selbst überlassen ist; die gesamte Gruppe hatte viele Stunden am Tag nichts Sinnvolles zum Beschäftigen.
- Insassen wurden unmündig behandelt und mussten sich wegen geringer Verstöße (Rauchen beim Reha-Spaziergang) tagelang gruppentherapeutisch und in der Visite rechtfertigen.
- Mehrfache Nachfragen von mir bei verlegten Insassen sowie Mitarbeitern des Hauses bestätigten, dass das Konzept fast ausschließlich Gruppengespräche und kaum eine effektive Einzeltherapie vorsieht.
- Immer wieder wurde versucht, Insassen wie auch mir Aussagen in den Mund zu legen, die nichts mit dem tatsächlichen Befinden zu tun haben. Dem Anschein nach wurde darauf hingearbeitet, vielen Patienten Mehrfachabhängigkeit zu unterstellen.
- Gegen meine deutlich erkennbare Ablehnung wurde ich darauf gedrängt, dass ich Medikamente zu nehmen habe, die mich meiner Ausführung nach müde und denkunfähig machen.
- Gegen jede Geschlechtersensibilität wurde mir wiederholte Male seitens der Urinabgabe durch den offenen Türspalt beim Urinieren zugeschaut. Eine Ungeheuerlichkeit, die umgekehrt (ein männlicher Mitarbeiter schaut einer Insassin zu) nicht vorstellbar ist.
- Das Essen war bestenfalls schlecht. Es gab zu wenig (wer zuletzt zum Essen durfte, bekam oftmals nur Rester), keine Auswahl (morgens wie abends jeweils nur Käse und eine Wurstsorte) und mitunter war das Essen unansehnlich (z. Bsp. grauer Hackbraten). Selbst eine Krankenschwester bestätigte uns, dass die Helios-Kliniken auch in ihrem Herzzentrum Spezialnahrung für Diabetiker abgesetzt habe – ohne Rücksicht auf deren Blutwerte.
- Eine tatsächliche individuelle Versorgung wurde nicht gewährleistet. So wies ein Insasse mehrfach auf seine Depressionen hin und erhielt keine gesonderte Behandlung, ein weiterer Insasse bat wegen seines grippalen Infektes um eine ärztliche Versorgung und bekam den Rat, sich beim nächsten Einkauf Kräuterbonbons zu holen. Ich selbst hatte am Montag, dem 08. 12. 2014, eine psychotische Episode (starker Angstschub), wegen der ich auch den Chefarzt sprechen wollte. Über das 12minütige Gespräch hinaus, welches lediglich ein Skizze meines Befindens darstellte, fand keine weitere Kontrolle bzw. Versorgung statt.
- Es entspricht nicht der Tatsache, dass mir wie im Entlassungsschreiben vom 11. 12. 2014 („Revers“) ärztlich davon abgebracht wrde, abzubrechen.

Langeweile und Raucherparadies

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
therapeutische und ärztliche Betreuung
Kontra:
zu viele Privilegien für Raucher
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Station 2 ist die Aufnahme für die Ankömmlinge (für 1 bis 2 Tage, die teilweise selbstständig kommen, teilweise „an"geliefert werden.
Der erste Eindruck, für mich als Erstentgifter, war ein Schock: ein Gang voller „Gespenster“ und ein Pfleger, der feldwebelartig die Station managte. Die Oberärztin blieb bis zum Schluss humor- und emotionslos. Aus späterer Sicht war das sicher unbedingt zwingend nötig. Die Schwestern und weitere Pfleger sind sehr nett.
Der Tag vergeht schleppend, kaum Untersuchungen, keine Informations- oder Therapiegespräche. Der Tagesablauf wird von Tabletteneinnahme- und Essenzeiten geprägt. Die Raucher haben zumindest noch einen gelblich-braunen Raucheraum als Abwechslung.
Von Station 3 hallt hin und wieder ein leiser Schall von Abwechslung im Tagensablauf herunter, den man sehnsüchtig in sich aufsaugt.

Sation 3 ist die eigentliche Entzugsstation für 2 bis 3 Wochen. Hier wird der Tagesablauf auch von sehr viel leerer Zeit geprägt. Doch unterbrechen verschiedene Therapien und Aktitivitäten den langen Tag. Es gibt ein Punkte„system“ gegen Verstöße, die sehr schnell zur fristlosen Entlassung führen können. Dennoch sind die Schwastern, Pfleger, Therapeutinnen und Ärztinnen sehr nett, kompetent und hilfsbereit.
Das Verhältniss der Patienten untereinander ist unabhängig von sozialer Herkunft oder Bildung ausgesprochen respektvoll.

Die Verpflegung (z. B. für mich als Diabektiker) ist reichhaltig und abwechslungsreich. Die Zimmer sind sauber und gemütlich, aber eben auch nur Klinikzimmer.

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