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Privatklinik Bad Zwischenahn

Talkback
Foto - Privatklinik Bad Zwischenahn

Seestraße 2
26160 Bad Zwischenahn
Niedersachsen

28 von 35 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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53 Bewertungen

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hohe therapeutische Qualität, wunderschöne Umgebung, angenehme Größe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Es geht mir heute, ein halbes Jahr nach meinem Aufenthalt, gut.
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in Bad Zwischenahn liegt nun ein halbes Jahr zurück. Vieles hat dazu beigetragen, dass die zwölf Wochen, die ich dort verbracht habe, für mich eine gute, heilsame Zeit gewesen sind: Die wunderschöne Umgebung, der See fast vor der Haustüre, das leckere Essen, eine überschaubare, bunte, lebendige und angenehme Patientengemeinschaft.
Beeindruckt hat mich vor allem die Mischung aus hoher fachlicher Kompetenz, echtem Mitgefühl und einem großen Respekt vor dem Lebensweg jedes einzelnen Patienten, die ich im ganzen "therapeutische Team" erlebt habe. Die Therapiestunden waren für mich immer von ihrem Vorgehen her transparent, im Team auf mich abgestimmt und gaben mir Zeit, Raum und eine qualitativ hochwertige fachliche Begleitung, so dass mein Alltag heute reicher, lebendiger und gesünder ist als vor meiner Krankheitszeit.

1 Kommentar

Abstinenz am 25.03.2017

Hallo Südländer

was Sie für sich erfuhren, hört sich vielversprechend an.

Ich erlebte, dass äußerst inkompetente Ärzte, die es leider auch immer wieder gibt, mein Schicksal zu deuten versuchten, indem sie es in Beziehung zu ihren persönlichen Beziehungen setzten.

Wiederspruch duldeten diese Ärzte nicht oder deuten ihn scheinbar als Ungehorsam, Autoritäten gegenüber, - Vater, Mutter, Lehrer, Chef, Richter, vielleicht sogar Gott, falls es ihn gibt oder sie an ihn glaubten und vielen Personen mehr gegenüber, die sie für große Personen hielten. Diese Ärzte waren sich gemeinsam mit vielen Kollegen einig, dass ich mich ihnen, den Ärzten gegenüber beugen müsse, damit sie mein Leben transparent machen.

Unter Transparenz verstehen Sie scheinbar etwas anderes als Ärzte, die ich bislang kennenlernte, nämlich dass Sie mit den Behandlungstechniken der Ärzte und Therapeuten aus der Privatklinik Bad Zwischenahn vertraut gemacht wurden.

Das hört sich gut an.

Das hört sich für mich vielversprechend an, da muss der Patient sich nicht einem Arzt gegenüber beugen, er muss nur seine Behandlungstechnik verstehen.

Als Experte in eigener Sache, in 12 Wochen quasi einen Crashkurs absolviert zu haben, wie Systemische Therapie funktioniert um sich zuhause helfen zu können, ist eine enorme Leistung.

Mehr kann eine gute Therapie wirklich nicht leisten.


weiterhin, schöne 24 Stunden

Dieses Klinikmodell tut jeder Krankheit gut, die durch die Sprache erreicht werden kann.

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2013/14
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfungssyndrom
Erfahrungsbericht:

Das Beste an diesem Klinikmodell finde ich, dass der Neuankömmling von Anfang an in der Klinik wie in einer großen Familie aufgenommen wird.

Wie ein neuer Erdenbürger wird ihm erst mal alles gezeigt was es in der neuen Welt so zu entdecken gibt und welche Regeln befolgt werden müssen.

Jedes Glied ist Teil eines Ganzen und man fühlt sich sofort gut eingebunden.

Auch Außenseiterrollen haben ihren Platz in dieser Klinikform.
Auf Klinik- Außenseiter wird manchmal besonders geschaut und man ist bemüht sie auch ins System hineinzuholen.

Der Patient spürt sofort wie sehr Personal und Patienten um seelische Gesundheit bemüht sind und wenn der Patient die Klinik verlässt, dann ist er noch immer als ehemaliger Patient in der „familiären“ Gemeinschaft gut aufgehoben, dank eines wunderbaren Nachsorgesystems denn der ehemalige Patient findet außerhalb der Klinik auch genügend Ärzte/Therapeuten und kann verschiedenste Anwendungen nutzen, sodass er innerhalb der großen Welt außerhalb der Klinik immer auch eine kleine gesunde Welt der Ärzte/Therapeuten besucht in der er sich besonders wohl fühlt.

Diese Erfahrung ist ansteckend und der Patient will nicht mehr davon lassen, -

Klinik- Außenseiter, vielleicht schwierige Patienten profitieren von dem Klinikmodell ebenfalls
- nur allein durch ihre Zuschauerposition die sie in der Klinik einnahmen, sodass sie aufnahmen was die einfacheren Patienten ihnen erzählt und gezeigt haben und was ihnen das hochkompetente, professionelle Ärzte/Therapeutenteam vermitteln wollte.

Dieses Klinikmodell tut also jeder Krankheit gut, die durch die Sprache erreicht werden kann.

Vom tiefen Tal heraus gekommen!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tolle Therapeuten!!
Kontra:
Die meisten Patienten nehmen zu ;)
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist hervorragend geführt und hat eine tolle Atmosphäre.
Die geringe Patientenzahl ist ein großer Vorteil. Es wird individuell auf jeden Patienten eingegangen.
Jeder Patient wird täglich im Team besprochen.
Das Essen ist der "Hammer"!!
Die Klinik ist sehr ruhig gelegen. Man kann dort erstmal richtig zur Ruhe kommen.
Ein Leitsatz ist, man muss gar nichts machen, es ist alles freiwillig.

1 Kommentar

Abstinenz am 20.07.2016

Da in der Klinik nur Erwachsene verpflegt werden und das Essen freiwillig ist, muss jeder gut auf sich aufpassen, unter dem Motto: „Vogel friss oder stirb“.

Um nicht „unter den Hammer zu kommen“ muss man sich nicht zu viel aufladen, den „goldenen Schnitt“ für sich herausfinden, - hört sich „superaffengeil“ an.

Wenn die Verpflegung gut ist dann nimmt man eine Gewichtszunahme gerne in Kauf.
Das Konzept scheint mir besonders geeignet für Ess- Beziehungs- Kontrollsüchtige, die dann den Kopf freihaben, für die Liebe.

In und mit Liebe geht vieles leichter und das Übergewicht fällt vielleicht nach dem Klinikaufenthalt wieder ab, hoffentlich zuhause bei ebenso gesunder und reichhaltiger Nahrungsaufnahme, sonst wäre ja „alles für die Katz“.
Es gibt ja eine gute Nachsorge im Integralis.

Sehr empfehlenswerte Klinik bei Burn out und Depression

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kleine Klinik. Erfahrenes, kompetentes Therapeuten-Team
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn out, mittelschwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Diagnose: Burn out, mittelschwere Depression. Sehr gute Klinik in nettem Ambiente, direkt am See gelegen. Max. 24 Patienten-Zimmer sind eine überschaubare Größe. Hervorragendes, gesundes Essen. Patientengemeinschaft interessant und wertschätzend.

Systemischer Ansatz: Therapeutisches Konzept ist überzeugend: Patient erhält so verschiedene Ansätze, um sich mit professioneller Unterstützung seinen Themen zu nähern und Lösungsansätze zu entwickeln: Familienaufstellungen, transgenerationale Weitergabe von Traum und Schuldverstrickung, Verhaltens- und Gesprächstherapie, EMDR, energetische Psychotherapie, konzentrative Bewegungstherapie, Achtsamkeitsmeditation. Sehr erfahrenes Therapeuten-, Ärzte- und Pflege- sowie Ernährungs-Team. Ich habe mich von Beginn an gut abgeholt und aufgehoben gefühlt und sehr viel über mich gelernt in den 2 Monaten meines Aufenthalts, so dass ich mich in meiner gewohnten Umgebung nun mit den für mich richtigen Methoden schrittweise wieder gut zurecht finde.Großes Dankeschön dafür an alle!!!

Nachsorge: Die Klinik bietet an, dass man im Notfall auch nachts dort anrufen kann und bei Rückfall einen Gesprächstermin mit der Klinikleitung vereinbaren kann. Wichtig ist auf jeden Fall, bereits von der Klinik aus sich um die weitere Nachsorge zu kümmern. In Bremen und Hamburg bietet Integralis alle 14 Tage eine Nachsorge-Gruppe eigentlich für Heiligenfeld-Patienten an. Da die Privatklinik Bad Zwischenahn einen ganz ähnlichen systemischen Ansatz hat, ist man hier gut aufgehoben.

Ich wünsche allen Mitpatienten Alles gute und vor allem Geduld auf dem Weg: Kleine Schritte:-)

Gesund werden in privatem Ambiente im historischen Reetdachhaus am Zwischenahner Meer

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Jederzeit kompetentes Personal, sehr leckeres Essen, absolute Ruhe
Kontra:
manchmal sehr kurzfristige Organisation, die aber immer funktioniert
Krankheitsbild:
Manie, Burn-out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Bei meiner Ankunft wurde ich freundlich und herzlich begrüßt. Das Zimmer war gemütlich eingerichtet; sehr bequemes Bett. Diese Klinik, die eher wie ein 4-Sterne Landhotel wirkt, hat ein Seegrundstück am Zwischenahner Meer, sodass es hier wirklich die absolute Ruhe gibt. Die Patientengemeinschaft war für mich sehr wichtig; man kann sich aber auch zurückziehen, was von allen respektiert wird.
Es gibt 2 Mal pro Woche eine Chefarztgruppe, eine Inforunde des Chefarztes zu allgemeinen Themen aus der Psychotherapie und einmal pro Woche ein Einzelgespräch mit dem Kerntherapeuten. Man kann aber jederzeit weitere Gespräche einfordern. Auch der Chefarzt ist jederzeit ansprechbar und auch kurzfristig für Termine zu haben. Der therapeutische Erfolg ist in dieser Klinik immer eine Teamleistung, was allerdings vom Patienten die Bereitschaft erfordert, auch mit anderen Therapeuten zu sprechen, wenn beispielsweise die eigene Kerntherapeutin im Urlaub ist.
Ein Schwerpunkt des Angebots ist KBT (konzentrative Bewegungstherapie), was sowohl in Gruppen- als auch ergänzend in Einzelsitzungen angeboten wird. Außerdem ist das Familienstellen (systemische Aufstellungen) hier in wöchentlichen Gruppensitzungen ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Zu großer Entlastung trägt das Entspannungsangebot in Form von Yoga, Qi-Gong, Achtsamkeitsgruppe, Progressive Muskelentspannung und Bewegungsmeditation bei.
Die Küche hat jeden Tag sehr leckeres Essen gekocht, was in Buffetform angeboten wird. Alles ist mit qualitativ sehr hochwertigen Zutaten frisch gekocht und auch nach mehreren Wochen gibt es kaum Wiederholungen auf dem Essensplan.
Man ist hier nie mit seinen Problemen allein. Rund um die Uhr steht eine Krankenschwester und ein Arzt zur Verfügung.

Ich habe sehr viel gelernt und nehme viele Anregungen mit, mein Leben zu verändern. Ohne diese Privatklinik hätte ich das nicht geschafft.

1 Kommentar

Abstinenz am 14.09.2016

Hallo mike,

ich kann nur immer wieder bestätigen wie gut auch mir die Arbeit mit dem „Bad Zwischenahner Modell“ getan tat.

Durch die Körpertherapie wurde ich an Schuld und Anmassung herangeführt und konnte mir im Gegenüber einer Aufstellung alles gut anschauen.

Bevor ich das Modell der Ingwersens kennenlernten durfte nutzte ich bereits gewöhnliche Anschauungsmodellen, Systemaufstellengen könnte man auch sagen.
Nun das Organisatorische, die Ordnung vor der Liebe im großen Stil professionell angewandt wirken zu sehen war etwas Besonderes für mich.
Besonders interessant war nicht nur der Umgang mit verschieden Anwendungsverfahren, z.B. energitischer, integrativer ganzheitlicher also Körper und Geist unterstützenden Techniken auch mit Hilfe der Hypnotherapie, vielmehr das was dazwischen wirkte war das Interessante, der Widerstand oftmals auch wenn es sich nur um gewöhnliche Reaktionen handelte, z.b ein Fehlverhalten nicht eingestehen zu wollen um keine Verantwortung übernehmen zu müssen.

In dieser Klinik kann der Patient einem Behandler alles anvertrauen, es bleibt in der Familie in diesem Fall bei den Ingwersens und im Team gut aufgehoben.
Das Team beschäftigt sich dann vielleicht nach dem Muster der Balint- Gruppen mit Problempatienten.
So werden Machtkämpfe wie sie im normalen Leben in Politik und Wirtschaft üblich sind, vermieden oder auf einer anderen Ebene ausgetragen.

Immer liegt es beim Patienten wie viel er mit nach Hause nehmen möchte um es in sein Leben zu integrieren, damit es ihm und seiner Familie ebenso gut geht wie dieser professionellen Klinik, die sich auch als eine Form von Familiensystem versteht und so wie ich erlebe im Allgemeinen darauf fixiert ist, eine tiefe seelische Kraft zur Wirkung zu bringen um ein „System“ wie von selbst dahin steuern zu lassen, dass er besonders auf Anerkennung, Achtung u. Versöhnung aus ist, die der zu Behandelnde dann sich und dem Behandler entgegenbringt.

Was meinst Du mit privatem Ambiente?

Das nette Miteinander oder bist Du in der Gegend zu Hause, bist vielleicht ein Kollege oder fühltest Dich so.

Das Mitarbeiten fand ich nach einer Weile besonders interessant aber ich habe dieses Spiel auch verflucht, wie eine Hassliebe kam mir diese ganz normale Realität aus dem „Unidasein“ vor.

viele Grüße
























 
    

Unbedingt empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Manchmal müssen Termine verlegt werden)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Der Rolls Royce unter den Kliniken)
Pro:
Hier fühle ich mich gut aufgehoben
Kontra:
Manchmal etwas chaotisch - es wird aber alles geregelt
Krankheitsbild:
Depression, Alkoholismus
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wenn man sich auf das Konzept der Klinik einläßt, kann man gute Erfolge erzielen.
Ich habe mich auf das eingelassen, was mir angeboten wurde, nämlich:
Gesprächstherapie in Gruppen- und Einzelgesprächen
Körper betonte Therapie
Unterschiedliche Entspannungsformen wie
Yoga, Bewegungsmeditation, Qi-Gong, Progressive Muskelentspannung
Energetische Therapie (Kineseologie)
Systemische Therapie (Familienaufstellung)
Therapeutische Gemeinschaft.

Besonders die therapeutische Gemeinschaft, d.h. die Gespräche der Patienten ausserhalb der geführten Therapien, hat für mich eine große heilsame Rolle gespielt.
Während meines 9-wöchigen Aufenthalts konnte ich mir auf freiwilliger Basis die Therapieformen aussuchen, die für mich geeignet erschienen.

Das ausgesprochen entspannte Auftreten der Klinikleitung, der Therapeuten und des gesamten Klinikpersonals hat genauso zu meiner Genesung beigetragen, wie das wunderbare Ambiente der Klinik und Umgebung, und das zahlenmäßige Verhältnis von Patienten (23 Betten) zu Personal (etwa 70), also 1 zu 3.

Schade, dass solche Kliniken finanziell nur im privat finanzierten Bereich existieren können - also private Krankenkasse und Beihilfe. So sollte eigentlich jede Klinik arbeiten, wenn der Patient mit grosser Heilungswahrscheinlichkeit entlassen werden soll. Ich werde diese Klinik immer weiter empfehlen.

Danke, ich würde wiederkommen...

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Individuelle Behandlung
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Ängste, Depression, Partnerkonflikt
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin voller Dankbarkeit auch gegenüber meinen MitpatientInnen, vor allem aber dem ganzen Team bis hin zum Reinigungsdienst. Ich danke für all die Hilfen und Unterstützungen zum „heile werden“. Hier am See hat man mir Erfahrungen erlebbar gemacht, die mich spüren lassen, wie es sein soll, dieses Gefühl nehme ich mit und hoffe, dass ich es durch erlernte Techniken im Sinne meines Notfallkoffers auch in traurigen Phasen selbst hervorholen kann. Ich hab viel über mich gelernt, meine ungeahnten Möglichkeiten aber auch meine schmerzhaften Grenzen. Gestaunt habe ich, dass ich einiges an Gewicht verloren haben, obwohl ich mir nicht bewusst war, dass ich weniger esse. Es muss daran liegen, dass alles so lecker war, dass ich schneller satt geworden bin. Das scheint aber nicht bei jedem zu klappen. Die zeit war aber auf zwischendurch richtig schwer, und ich anerkenne mir selber, dass ich alles durchgehalten habe. Diese modernen Methoden sind schon überraschend und eindrucksvoll. Jetzt bin ich schon ein paar Wochen zuhause und ich staune, wie gut ich mich noch halte. Das macht Mut für das neue Jahr.

Die Klinik hat gehalten, was sie versprochen hat.

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Viele kompetente Einzelgespräche.
Kontra:
Die kleinen Fenster.
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kenne schon mehrere Kliniken, aber nirgendwo wurde so viel angeboten wie hier. Natürlich war es nach der Rückkehr nicht so einfach, aber das ist ja ganz natürlich. Außerdem hab ich einiges gebraucht, bis ich eine passende Nachbehandlung gefunden hatte, aber auch dabei hat mir der Chefarzt telefonisch geholfen.

Seit neulich arbeite ich wieder, und ich hab jeden einzelnen Tag für sich genommen gut geschafft. Was morgen wird, lass ich heute offen. Es ist gut, dass ich heute durchgehalten habe.

Auch mit meiner Familie komme ich besser zurecht, das Team hat mir da echt geholfen, dass ich meine Rolle und Würde als Mutter und als Stiefmutter neu bestimmt habe. Der Vater hat das viel schneller kapiert, als ich ihm das zugetraut hätte. Das ist aber nicht das Eigentliche. Das Eigentliche ist, dass ich mich selbst wieder gefunden habe. Dazu habe ich wahrscheinlich die Hauptarbeit gemacht, aber die Therapeuten haben ohne Zweifel die Weichen gestellt, und die Mitpatienten haben mich irgendwie immer mitgeschleift, wenn ich meine großen Durchhänger hatte.

Nicht jeder findet mich jetzt noch toll, weil ich keineswegs mehr alle Erwartungen erfülle. Wie hieß es doch in der Info: die eigene Heilung kann für andere eine Zumutung sein. Na dann!

Das schwierigste Kapitel war für mich die Partnerschaft. Da hat es während der Klinikzeit schlimmste Spannungen gegeben. Und gut war, dass meine Therapeutin immer für den Erhalt der Ehe eingetreten ist, und gleichzeitig hat sie mich von Anfang an bestärkt, dass ich fest zu meinen Wünschen und Werten gestanden habe.

Das Wichtigste kommt zum Schluss: meine Migräne ist fast weg. Das ist natürlich unglaublich toll, aber es ist auch gut, dass man mich darauf vorbereitet hat, dass eine offensichtliche Heilung das Leben natürlich besser und leichter macht, aber die Anforderungen werden von der Umgebung sofort höher geschraubt.

Trotz langjährigem Bestehen noch ausbausfähig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Kopfkissen müssten unbedingt erneuert werden)
Pro:
Sehr schnell das Gefühl zu bekommen, sicher aufgehoben zu sein.
Kontra:
Zu wenig Therpie mit Kerntherapeuten
Krankheitsbild:
Depressionen
Erfahrungsbericht:

Aufnahme war sehr angenehm, dank einer entspannten Atmosphäre.
Die erste Woche keine "aktiven" Therapien, um aus dem eigenen Alttag abzuschalten und etwas runter zu kommen. Das erzeugt aber ggf.wiederum Druck, ist man als selbstzahler Patient.
Therapeuten und Patienten Duzen einander, kann den Vorteil haben eh schon schwierige Themen leichter anzusprechen.
Einzeltherapien mit den jeweilgen Kerntherapeuten m.E. nach ausbaufähig in ihrer Frequenz, auch wenn man Einzeltherapien in z.B. der Körpertherapie hat. Denn es gibt immer nur max. eine Einzelsitzung am Tag.
Die Gruppenfespräche am Wochenende waren in ihrer Qualität sehr stark vom diensthabenden Therapeuten/Arzt abhängig, was sich deutlich an der Teilnahme der Patienten zeigte.
Meinungsverschiedenheiten zwischen Patienten und Therapeuten wurden auch in Gruppensitzungen zum Thema, obwohl es teilweise kein Thema für die anderen Patienten war, es kam auch vor, dass der Therapeut der sich sonst als einfühlsam und freundlich zeigte, offensichtlich angefasst war.
Während meines Aufenthaltes war auch grade Urlaubssaison und so kam es vor, dass Kerntherapeuten eben auch in den Urlaub gegangen sind und Patienten auf die anderen Therapeuten umverteilt wurden oder es gab eben eine "Therapiepause" für dien entsprechende Zeit.
Die Verwaltung von Organisatorischen Fragen war zwischendurch auch mal unkoordiniert, aber da es ein kleines Haus ist, konnten offene Punkte schnell geklärt werden.
Verpflegung und Hygiene sind top.
Ich persönlich würde nach heutigen Stand nicht mehr in die Klinik gehen, würde die Klinik aber dennoch meinen Freunden und Familie immer als Anlaufstelle empfehlen, da ich die Arbeit mit den Kerntherapeuten generell als hilfreich empfand.

Danke

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Menschlichkeit
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Burn-out und Partnerkonflikt
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wurde nett aufgenommen und hatte vertrauensvolle Gespräche.
Die verschiedenen Therapien waren sehr intensiv und die Küche sehr gut.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ich habe viele Erfahrungen machen dürfen.
Ich kann mich wieder selbst spüren und achten.
Ich habe viel geweint aber auch wieder lachen können. Ich wünsche dem Team
weiterhin die Energie, Kraft und Ausdauer für die zukünftigen Patienten.

Mehr Schein als Sein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

DIese Klinik ist m. M. n. absolut nicht zu emphelen.Jeder auch die Therapeuten werden geduzt, was dazu führen soll dass es schwer ist sachliche Kritik zu äußern, da man ja quasi bei "Freunden" ist.
Zudem hat die Klinik mit allen Mitteln probiert unsere Beziehung, die seit mehreren Jahren besteht zu "zerstören". Sie haben versucht mit "Gehirnwäsche" und emotionaler Manipulation meinen Partner so gegen mich aufzubringen, dass er unsere Beziehung komplett in Frage gestellt hat. Das unsere Beziehung immer noch besteht, liegt an einem "Kraftakt" meinerseits, aber es war schwer die Weben die sie im Kopf meines Partners gespinnt haben zu entfernen. Alles im allen habe ich den Eindruck gewonnen dass es dort wie in einer Sekte zu geht mit den Theraputen als Gurus, deren Wort nicht in Frage gestellt werden darf.
Auch interessieren dürfte vielleicht dass das WLAN so programmiert ist das 70% der Internetseiten nicht aufrufbar ist. Nicht nur "schmutzige" Seiten, was man ja irgendwie noch verstehen könnte(obwohl es sich bei den Patienten um volljährige Erwachsene handelt), sondern auch z.B. You Tube und Seiten wo man Ferienhäuser reservieren will. Man hat zudem im Gebäude nur Handyempfang mit dem Vodafone Netz und muss z. B. für eine mobile Tan aus dem Zimmer raus rennen und auf den Parkplatz der außerhalb des großen Geländes liegt hoffen dass das Handy schnell genug Empfang findet damit das Überweisungsfenster nicht schon wieder abgelaufen ist.
Diese Klinik nimmt für sich heraus die "neuesten" Therapieformen zu verwenden, die eher selten zu finden sind. Die Frage ist hier jedoch warum andere Kliniken diese Formen nicht verwenden? Mag es vielleicht daran liegen dass sie noch nicht ausgereift sind, bzw. der Therapieerfolg in Studien nicht genügend nachgewiesen worden sind. Wer sowieso alternativ spirituell angehaucht ist mag sich hier vielleicht wohl fühlen, aber wer eine solide bewährte Therapieform sucht sollte sich lieber eine andere Klinik suchen.

besondere Herzlichkeit

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik bietet ein umfangreiches Therapieprogramm, welches die vielschichtigen Bedürfnisse und individuellen Prozesse eines jeden Menschen, mit der bewährten Bondig- Therapie abfedert.

Mit dieser Technik können innere Blockaden leicht auf einer annehmenden Ebene in einem geschützten Raum ausagiert werden um sie dann auf einer anderen Art und Weise und auf einer anderen Ebene, zu kompensieren oder zu bearbeiten.

In dieser Klinik hat sich die herzliche emotionale Nähe zwischen Team und Kunde, besonders in Krisensituationen sehr bewehrt, sodass nicht noch zusätzliche Verletzungen davongetragen werden müssen.

Manchmal braucht der Organismus vielleicht eine Weile und rebelliert noch, hat noch nicht den richtigen Weg für sich gefunden aber spätestens nach der energetischen Arbeit und einer Systemaufstellung geht es ihm dann besser.

Versöhnung mit der Vergangenheit

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere
Erfahrungsbericht:

Traumatische Erfahrungen heilen.

Erst eine veränderte Sichtweise auf meine Lebensgeschichte half mir, die Natur, das Leben, meine Mitmenschen und mich, in einer größeren Liebe und Achtung, wertzuschätzen.

Die Klinik half mir, mich mehr und mehr berechtigt zu fühlen, das Leben das mir zustand, annehmen zu können

Meine Schwierigkeit bestand nun darin, anzunehmen, dass ich auch Schwierigkeiten machen durfte.

Ich war nämlich kein bequemer Kunde.

Bequem war mein Leben nie gewesen aber es gab eine Zeit in der ich mich für eine Weile,
in meinem Leid eingerichtet hatte und ständig mit einem schlechten Gewissen herumlief.

Als dann für mich entscheidende Entwicklungsschritte anstanden, meldeten sich dieses alte Leid übermächtig und immer nur für heute, wie schon als kleines Kind, war ich in der Lage den Tag zu überstehen.

Es waren viele „Leichen in meinem Keller begraben“ und im Laufe meines Lebens hatte ich Manches auch „auf dem Kerbholz“.
Um Aufrichtig sein zu können, musste das Karussell des Leugnens kurz angehalten werden und ich durfte mich zurücktreiben lassen um mir anzuschauen ob ich Vergangenes, Eigenes und Übernommenes, so wie es eingemeißelt dastand noch benötige oder ob ich Veränderungen vornehmen und Neues dazulernen möchte.

Aus meiner Co- Beziehung heraus, hoffe ich, dass die Klinik durch die Nähe zu meiner schweren Lebensgeschichte und zu meinen vielen Katastrophen, keinen Schaden davongetragen hat, denn ich mutete ihr eine Menge zu.

Ein großer Verdienst der Klinik bestand darin, erfahren zu haben, wie Heilung hochkomplexer traumatischer Ereignisse möglich ist.


Danke.

1 Kommentar

Herz-Klappe2 am 31.08.2015

Absoluter Blödsinn

Ein Ereignis ist natürlich nicht heilbar aber durch ein präreflektiertes Ereignisses ist Heilung möglich.

Heilung kann nur angestrebt werden und ist etwas Besonderes.

immer wieder diese klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
jeder ist für jeden da
Kontra:
etwas zu wenige Einzelgespräche
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich würde immer wieder diese Klinik wählen, wenn ich es noch einmal müsste.
Ich habe mich vom ersten Tag an dort beschützt und sicher gefühlt.
Das Personal, von den Putzfrauen bis zum Chefarzt, ist einfühlsam und immer für einen da.
Ich War ziemlich am ende und wurde dort aufgefangen und wieder auf die Beine gestellt. DANKE an alle

Kleine Klinik die weiß worauf es ankommt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Umgebung mit einbezogen.)
Pro:
Viele Einzelgespräche
Kontra:
Räucherhütte
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik lebt ihren Anspruch und sie sieht nicht aus wie eine Klinik, sondern wie ein altmodischer Gasthof. Man fühlt sich in Sicherheit. Zum Standort: Viel Grün, ein paar Schritte zum See. Mit dem Leihfahrrad in ein paar Minuten zum lebendigen Kurort. Ebenfalls in der Nähe Wellenbad, Fitnesscenter, Konzerte im Park, mit dem Auto zur Stadt mit einigem an Kultur.
Die Küche einfach traumhaft lecker und hochwertig. Keine aufgewärmtes Tiefkühlessen. Manchmal sieht man die Köche im eigenen Kräutergarten die Zutaten zusammenstellen.

In Bezug auf die „Therapeutische Gemeinschaft“ hatte ich zuerst Sorge, dass mir Mitpatienten zu nahe kommen würden. Angenehme Enttäuschung, einerseits keine Distanzlosigkeiten, andererseits aber sofort ein Erlebnis von Aufgehobensein.

Für mich sind dort zwei lustige Freundschaften entstanden, die vielleicht ein Leben halten.

Die Therapie war anders als erwartet: Dass es sehr viele Einzelgespräche gibt konnte ich erst kaum glauben. Die Methoden sind wohl sehr modern, soweit ich das beurteilen kann. Jedenfalls wurde sehr viel am Körper gearbeitet, was mir überraschend schnell eingeleuchtet hat.

Medikamente sind nicht so meines und niemand hat sie mir aufgedrängt. Einmal wollte ich eine Schmerztablette und ich hab sie auch ohne Schwierigkeiten bekommen.

Ich sage nicht, dass nicht auch manches lästig war, weil ich zum Beispiel nicht das Zimmer bekam, dass ich gerne wollte, aber nicht viel.

Meinen Aufenthalt in der Klinik würde ich als positiv bewerten.

1 Kommentar

Brutus22 am 16.08.2015

„Die Therapie war anders als erwartet:“

Allein die Tatsache, dass das Klinik- Konzept die Erwartungen des Kunden entmachtet, verrät um was für ein zuvorkommendes Therapie-Modell es sich hier handelt, - denn wenn man eine Erwartungshaltung allein an eine Therapie knüpft, hat man bereits verloren, - die Teamleitung ist schließlich nicht das Christkind und verteilt Geschenke.
Immer sind viele Faktoren für das Gelingen eines Entwicklungs- Schrittes von Nöten und da kann eine gute Bewirtung sicher nicht schaden.

„Für mich sind dort zwei lustige Freundschaften entstanden, die vielleicht ein Leben halten.“
Das Amüsement gab es als Geschenk gratis dazu.

Der Kunde bekommt nicht was er erwartet oder sich wünscht, sondern was er braucht.
Unter der Devise wurde bereits die alte Lechlerklinik in Bad Herrenalb geführt, wo die berufliche Laufbahn dieser Klinikleitung ihren Anfang nahm.

Man wird neugierig, - was sie dem Leser hier verraten klingt wie ein Geheimtip— besonders wenn man nachliest um was für moderne Methoden und um was für eine energetische Arbeit es sich handelt, die ihnen half.

Ebenso wie Sie, würde auch mich interessieren, warum und wogegen oder wofür die freigesetzte Energie half oder wozu sie gediente.

Die A-A sagen auch nur: „Komm wieder, denn es funktioniert und das sagen sie ja auch, sie würden wieder hingehen.

Ich würde wieder hingehen..

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Menschlicher Umgang mit Patienten, keine "Ware"
Kontra:
Fenster im Zimmer zu klein
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das meiste werd ich hier nicht schreiben, weil es viel zu persönlich ist. Kurzum es war effektiv und gut. Ich hab eigentlich selber gar nichts gemacht, nicht viel geredet, aber viel zugehört und einiges gelernt. Und viel Fahrrad gefahren und viel geschlafen.
Jetzt bin ich zuhause, und es geht mir gut. Kann ich nicht richtig erklären, muss ich wohl auch nicht.

Menschliche Profis

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Gute Therapie
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vorweg muss ich sagen, dass ich diese Klinik weiterempfehlen würde. Mir ging es bei meiner Ankunft wahnsinnig schlecht. Ich fühlte mich nach kurzer Zeit von den Therapeuten verstanden und hatte das Gefühl wirklich gesehen zu werden. Ich denke das liegt sicher auch daran, dass man so engmaschig in Einzelgesprächen betreut wird. Durch die Therapie wurde mir ein Bild meiner eingenen Prozesse dargestellt. Dadurch habe ich so viel verstanden und konnte Licht im Tunnel sehen. Des Weiteren fand ich es positiv, dass es sich um eine Klinik mit relativ kleiner Patientenzahl handelt und es dafür viele - meiner Meinung nach qualifizierter - Mitarbeiter gibt.
Jeder ist immer ansprechbar und sogar der Chefarzt. Zusammengefasst kann ich sagen:
Mir geht es heute richtig gut. Ich habe eine neue Sicht auf mein Leben. Ich spüre meine Bedürfnisse, nehme sie ernst und tausche mich mit Leuten aus, wage, in Kontakt zu gehen und ziehe mich nicht mehr zurück, bin wieder leistungsfähig, aber mit Gefühl für mich selbst.

Nicht geeignet für schwere Fälle!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Unterbringung, Essen
Kontra:
zu wenig Therapie fürs Geld
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ohne Zweifel ein wunderschönes Setting, gutes Essen, komfortable Zimmer. Aber die Therapie, die die Klinik verspricht, hochfrequente Einzeltherapie und Traumatherapie fand nicht statt. Es gab dafür einfach zu wenig Personal. Die Therapeuten, die ich hatte, waren sehr gut, aber man braucht einen entsprechend langen Klinikaufenthalt dort, weil eben nicht so viel stattfindet in einer Woche. Es standen zwar in Krisenmomenten auch andere Therapeuten für ein Gespräch zur Verfügung, aber ich musste jedes Mal wieder über mich informieren, danach fand auch kein Austausch mit den behandelnden Therapeuten über die geführten Gespräche statt. Ich war auch oft verunsichert durch diese Zusatzgespräche, weil sich daraus ergebende Fragen nicht weiter bearbeitet werden konnten. Meine diesbezügliche Kritik wurde mit Argumenten wie, ich sei noch nicht so weit, oder von zuviel Therapie bekäme man Psychodurchfall, abgebügelt. Ich fühlte mich unmündig und in meinen Anliegen nicht ernstgenommen. In meinem Entlassungssbericht fand ich eine neue, unzutreffende Diagnose, die während meiner Zeit in der Klinik nie Gegenstand der Therapie war, nie mit mir besprochen wurde. Es fanden sich noch allerlei Allgemeinplätze in dem Entlassungsbericht. Dahingegen war die Klinik auch nach mehrmaligen Nachfragen meiner Ärztin nicht in der Lage oder bereit, mitzuteilen, was in der Therapie mit welchen Verfahren erreicht worden war und wie es denn weiter gehen sollte. Ein Armutszeugnis, das sie sich damit ausgestellte hatte!
Problematisch fand ich auch die Patientengemeinschaft. Ihr wurde vonseiten der Klinik eine große therapeutische Bedeutung zugewiesen. Das führte aber häufig dazu, dass Mitpatienten sich als Kotherapeuten aufspielten, und andere Patienten in mobbingähnlichen Attacken fertigmachten.
Die Gruppenvorträge von Fiete (Chefarzt) waren unstrukturiert. Der vertrauliche Umgangston, wir duzen uns alle, erschwert den sachlichen Umgang mit Kritik.

1 Kommentar

lyng am 06.10.2015

Mit Interesse habe ich Ihren Bericht gelesen. - Sie bedauern, dass durch den Gebrauch des vertraulichen "Du" ein sachlicher Umgang mit der Klinik, betreffe es die Inhalte ihres Therapieangebotes, betreffe es diejenigen, die es in Gestalt der Mitarbeiter des Hauses repräsentieren,erschwert bzw. unmöglich gemacht werde.

Das ist beabsichtigt.

Die Klinikleitung verdankt ihre Herkunft dem Bad Herrenalber Modell. Ihr Chefarzt war mehrere Jahre lang leitender Oberarzt der von dem inzwischen verstorbenen Dr. Walther H. Lechler gegründeten Klinik in Bad Herrenalb.

Diese Klinik wusste sich, was das Verständnis der Rolle von Patienten, entsprechend, was das Verständnis der Würde von Patienten betrifft, u.a. dem Grundsatz verpflichtet: "Du bekommst hier nicht das, was du willst, sondern das, was
du brauchst."- Dieser Grundsatz wiederum hatte und hat dogmatischen Charakter.

Mit anderen Worten: Sachlicher Umgang, der und weil er konkret auch Kritik ja durchaus einschließt/ einschließen kann, ist nicht nur unerwünscht, sondern grenzt ggf. sogar an Blasphemie. In diesem Zusammenhang ist u.a. das vertrauliche "Du" natürlich ein wirksames Mittel, den in Rede stehenden Anspruch bzw. das Selbstverständnis der Klinik und ihrer Mitarbeiter nicht in Gefahr geraten zu lassen.

Der Gipfel der Pikanterie, um so zu formulieren, besteht u.a. eigenen Erfahrungen zufolge dann darin, dass Patienten ja durchaus nach ihren "Anliegen" gefragt werden. Im klinischen Alltag erleben sie dann jedoch recht bald, ggf. sogar nachdrücklich, dass es sich bei dieser Frage wohl eher um eine rein rhetorische gehandelt hat.

Das sollte man wissen und bedenken, bevor man sich dazu entschließt, sich in eine Klinik des in Rede stehenden Typs aufnehmen zu lassen.

Alles gut gelaufen..

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Alles in allem gut und zufrieden. Die Wartezeit war mit 3 Wochen ok. Ich fand es gut, dass man sofort mit dem Chefarzt telefonieren konnte. Der hat mich gleich bei der Abwicklung der Angelegenheiten meiner privaten Krankenkasse beraten.
Zimmer gut, Essen sehr gut, Betreuung richtig gut, liebe Leute. Ich hab mich mit mir selbst versöhnen können und sehe jetzt optimistisch in die Zukunft. Aber ich hab auch ziemlich viel Angst.

1 Kommentar

Karin3 am 20.06.2015

Erfolgsversprechend

Eine schöne Geschichte, - wenn ein Mensch der sich zu weit von sich und der Welt entfernt hatte, durch einen raschen Klinikaufenthalt, scheinbar ohne eine besondere Behandlung, nur durch eine psychosoziale Unterstützung - sich mit sich selbst oder mit Gott und der Welt oder mit seinem Schicksal versöhnen konnte.

Wenn Erwartungen dermaßen übertroffen wurden, macht das dennoch neugierig auf den Rahmen der Behandlungen, die dazu führten, einen zufriedenstellenden Prozess in Gang gesetzt zu haben.

Sie schreiben was Ihnen geholfen hatte, keine Behandlung, - nur eine Unterstützung, -

das Essen, die Betreuung, liebe Leute und dass der Chefarzt sich rasch um die finanzielle Abwicklung gekümmert hatte.

Sie steckten scheinbar in einer Krise, sodass der Prozess, die anstehende Wendung in ihrem Leben, nur noch an einem guten Ort vollzogen werden musste und letztendlich die Unterstützung des leitenden Psychiater der Klinik, der sich umgehend auch in Ihrem Interesse um die finanzielle Abwicklung gekümmert hatte, für alle Beteiligten, nicht nur für Sie, sondern auch für das gesamte Team und Klinikunternehmen, sowie für Ihre Krankenkasse und für die Allgemeinheit entlastend zu sein schien.

Schade!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gutes Netzwerk an ambulanten Mitbehandlern)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Kleines Haus mit Mehrsternecharakter)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hätte ich das Haus vier Wochen früher verlassen, dann wäre mein persönliches Resümee ein deutlich Anderes gewesen. Ich selbst hatte mir wegen einer psychosomatischen Indikation dieses Haus ausgesucht – und ich persönlich hatte das Glück, zur richtigen Zeit die passenden kompetenten Ärzte und Therapeuten und die richtigen Mitpatienten an meiner Seite zu haben. Insofern war diese Zeit für meine persönliche Zukunft eine gute Investition für die ich sehr dankbar bin.
Was mich persönlich jedoch sehr irritiert hat, war das Verhalten der therapeutischen Leitung und deren Art, mit Konflikten und Kritik von Patientenseite umzugehen. Das Therapiekonzept des Hauses verwendet einen systemischen Ansatz mit Familienaufstellung als therapeutisches Rückgrat, die therapeutische Leitung ist auch gleichzeitig die Leitung eines entsprechenden in der Klinik verorteten Institutes. Ich war über mehrere Wochen hinweg Beobachter, wie eine (m.E. nach berechtigte) Kritik einzelner Patienten am Verhalten der Leitung von dieser zum Anlass genommen wurde, u. a. durch Beeinflussung der Gruppendynamik innerhalb der Patientenschaft Druck auf diese Personen aufzubauen statt die Situation direkt zu klären.
Aus meiner persönlichen Berufserfahrung heraus verstehe ich es nicht, weswegen eine einzelne Therapeutin ihre persönlichen Befindlichkeiten auf dieser Ebene mit einzelnen Patienten austrägt, anstatt authentisch im Kontakt den Konflikt als ein therapeutisches Beziehungsangebot und eine Ressource zu sehen und dieses konstruktiv auf der Beziehungsebene zu nutzen. Ich konnte mit ansehen, wie durch dieses Vorgehen mehrere Wochen Genesungsfortschritt zunichte gemacht werden.
Ich selbst werde mir nach Wiederaufnahme meiner eigenen ärztlichen Tätigkeit das Erlebte in beiden Qualitäten in Erinnerung behalten.

Eine so gute Einrichtung hätte keiner erwartet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die Behutsamkeit aller Mitarbeiter
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Partnerkonflikt und Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als ich kam, war ich so verzweifelt, dass ich gleich wieder nach Hause fahren wollte. Nur das schlechte Wetter und das schöne Zimmer haben mich in dem Augenblick davon abgehalten. Es waren zunächst die kleinen Dinge, die ich inmitten meines depressiven Nebels wahrnehmen konnte. Der exzellente Latte aus der Espressomaschine und die Tatsache, dass ich mich gewundert hatte, dass ich mich immer auf die nächste Mahlzeit gefreut hatte. Erst nach einer Woche wurde mir bewusst, dass das an der vorzüglichen Bio-Kost lag.
Ich hab noch länger gebraucht, um zu begreifen, dass da auch noch Mitmenschen waren. Zuerst waren da die Mitpatienten, die mich irgendwie immer an die Hand genommen haben, um mich irgendwo hinzuschleppen, damit ich auch zu meinen Veranstaltungen kam.
Ich hatte panische Angst vor Psychopharmaka, und nachdem zuvor andere Ärzte immer gewollt hatten, dass ich Antidepressiva einnehme, war ich total platt, als der Chefarzt einfach sagte, dass ich das hier nicht müsse.
Irgendwann wurde mir klar, dass unter meiner schweren Depression eine Mordswut über einen Seitensprung meines Partners lauerte. Ich weiß bis heute nicht, wie es kommen konnte, dass alles gut ausgegangen ist. Die Therapeuten sind irgendwie gut mit meinem Partner und mir umgegangen. Was aber wirklich geholfen hat, bleibt mir unerklärlich, ich kann aber auch nicht mehr alles wirklich erinnern. Bessere Menschen sind wir auf keinen Fall geworden, aber irgendwie können wir uns wieder austauschen, und ich schöpfe wieder Hoffnung, trotz allem …..
Vieles werde ich hier nicht schreiben können, weil es niemanden etwas angeht. Wichtig ist vielleicht auch noch, dass ich dabei war, wie auch anderen Patienten hier geholfen wurde, wie auf jeden einzelnen in ganz besonderer Weise eingegangen wurde.

4 Kommentare

Mannfrau am 02.06.2014

Ich gebe zu, dass trotz meines Ärgers, die Privatklinik Bad Zwischenahn, da ich keine Bessere kenne und ich kenne einige andere Kliniken, eine nicht so Schlechte ist, wie ich sie vielleicht stehen lies ohne sie auch nur halbwegs objektiv zu sehen.

Warum auch immer für Sie nicht so wichtig ist, was zwischen ihrem Partner und Ihnen gewirkt hat, sodass sie wieder miteinander in Gespräch kommen konnten?

Ein Mann der für ein fremdes Leben aufkommen soll (Kuckucksei), denkt vielleicht anders über einen Seitensprung und somit ist zu verstehen, dass die Therapeuten und Therapeutinnen die es gut mit ihnen Beiden meinten, indem sie Ihrem Partner vielleicht aufzeigten und ebenso ihm zu verstehen gaben, welch Glück er vielleicht hatte, auch ohne dass er vielleicht vor Übermut Alkohol zu sich nahm, nicht an einem Herzinfarkt gestorben ist während er sich vielleicht sogar einer jüngeren Frau zuwandte.

Dass meine Ehe nicht hielt daran tragen natürlich nicht die Therapeuten die Schuld.

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Das hätte ich nicht für möglich gehalten

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (die Rechnungen kamen prompt)
Pro:
weiß ich nicht
Kontra:
Klinik - Modell
Krankheitsbild:
Erschöpfungszustand
Erfahrungsbericht:

Meine Frau war in der Klinik Bad Zwischenahn und ich glaubte, dass wir nach ihrem Aufenthalt gut weiter zusammenleben können.

Das war jedoch nicht mehr möglich, zu sehr wurde meine Frau durch ihre Ärzte und Therapeuten und Mitpatienten auf eine Spur gesetzt, die sich gegen mich und unsere Beziehung wandte.

Das Klinik- Modell bezieht sich auf ein großes Du: „ Alle haben sich lieb und jeder wird in und durch die Gruppe getragen und Ärzte und Therapeuten werden oftmals wie kleine Götter betrachtet, die man vielleicht besonders Liebenhaben muss, damit man sie nicht verstimmt.
Meine Frau und ich waren nach dem Klinikaufenthalt nicht mehr in der Lage gesund miteinander zu reden.
Alles was einmal zwischen uns war, wurde von meiner Frau in Frage gestellt und meine Gefühle und meine Wahrnehmung zählten nicht.

Ich hatte den Verdacht, dass meine Frau, die sich nicht gegen die Autorität der Ärzte- Gruppe zur Wehr setzen konnte, sich nun gegen mich versuchte zu behaupten als sei sie ein kleines Kind und ich ihr Vater.

Ich bin beruflich mit der systematischen Arbeitsweise vertraut und bin enttäuscht und traurig was diese Klinik in meinem Leben und dem Leben meiner Frau und Kinder angerichtet hat.

Meine Frau war wegen Erschöpfungszustände in die Klinik und kam vollkommen weltfern wieder nach hause um so rasch wie möglich aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen und ihre Kinder und mich zu verlassen um endlich frei zu sein, so sagte sie.

Erfolg

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
das Wetter manchmal
Krankheitsbild:
Ängste und Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Am Ende war alles gut, und jetzt – nach einem knappen halben Jahr – kann ich sagen, dass es geklappt hat, die gute Wirkung aus der Klinik in meinen nach wie vor schwierigen Alltag irgendwie herüberzuretten. Ob das klappt, war meine größte Sorge.

Am Anfang stand die Stressreduktion, wie es hieß. Das gelang überraschend schnell, und doch war es bis zum Schluss eine irgendwie auch schwere Zeit. Und doch habe ich so viel und so herzlich gelacht, wie kaum je in meinem Leben. Ich weiß nicht, ob ich die Mitpatienten von damals, mit denen ich heute noch in gar nicht so seltenem telefonischem Kontakt bin, meine Freunde nennen will. Aber der Austausch mit ihnen ist mir immer sehr wichtig.

Eigentlich hatte ich nicht glauben wollen, dass ich je aus meinem Hamsterrad rauskommen könnte. Am Anfang hatte ich große Sorge, dass hier das Richtige für mich geschieht, aber dann habe ich eigentlich schnell gespürt, dass die Therapie Fahrt aufgenommen hat, schneller und zielstrebiger, als ich in meinen Ängsten erwartet hatte. Das Therapeutenteam ist eine gut eingespielte Mannschaft, die schnell ihren Kurs korrigiert, wenn etwas schief läuft.

Meine Angehörigen konnten mich von Anfang an besuchen, das war gut. Äußerst wichtig war mir auch, dass die Diskretion gegenüber meinen Mitarbeitern und Kunden bestens gehütet wurde. Am Anfang war ich allerdings so kaputt, dass mir das völlig egal war, und da war es gut, dass die Klinikleitung von sich aus darauf geachtet hat, dass nichts nach außen gedrungen ist.

Vieles darf ich heute anders sehen, vieles ist auch ernüchternd. Ich habe große Hochachtung vor allen, die dort arbeiten, obwohl das auch bloß Menschen sind, die auch manchmal richtigen Mist machen. Langweilig war es eigentlich nie.

Und dann die Küche! Spätestens beim Essen vergisst man, dass man eigentlich in einem echten Krankenhaus ist. Zwar hat mir am Anfang das Frühstücksei gefehlt, aber das wurde durch alles andere Leckere ausgeglichen.

4 Kommentare

USER113 am 16.01.2014

Was macht die Besonderheit dieser Privatklinik aus?

Ist es die Gemeinschaft besonderer Menschen, besonders, besonderer Ärzte und besonderer Therapeuten und ein besonderes Umfeldes und das nötige Geld, sich das Besondere leisten zu können?

Bemerkenswert, dass eine alt gewohnte Leckerei, so einfach durch anderes Wohlschmeckendes ausgeglichen werden konnte.

Dennoch frage ich mich wo in dieser besonderen Klinik die Ernsthaftigkeit bleibt?

Was ist wenn dem Patienten das Besondere nicht bekommt, wenn er einfache Hausmannskost liebt?

Wäre die Lösung dann, wenn er es sich leisten kann, woanders „Karo Einfach“ essen zugehen oder sich von seiner Familie einen „Henkelmann“ mitbringen zulassen?!

.

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Achtsam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kompetentes und zugewandtes Team, heilsames Umfeld
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Privatklinik ist für mich etwas ganz besonderes. Kein unpersönlicher Massenbetrieb, vielmehr achtsames Miteinander, sowohl von Seiten der Ärzte als auch unter den Mitpatienten. Hier habe ich mehr gute Gespräche geführt als in vielen Monaten (Jahren?) zuvor. Und das Ales in einem Umfeld, das allein schon der Seele gut tut. Für mich waren es einige der besten Wochen meines Lebens - und das entdecken von Möglichkeiten für einen neuen Aufbruch. Sehr empfehlenswert, aber das muss natürlich jeder selbst für sich beurteilen.

2 Kommentare

Laila07 am 11.12.2013

Welch einsames und trauriges Dasein für einen Menschen, bis nahe der "Verwesung" um dann in einer Klinik gute Gespräche zu führen.

„ Krankheit als Weg“
Zielt die Klinik in diese althergebrachte pathologische Denkrichtung, gekleidet in einem edlen Gewandt, für ein gut zahlendes Klientel ?

Da lieb ich mir doch das Glück als einen vielleicht besseren Weg, meiner Kindheit, einen Weg den die Salutogenese für mich bereithält.
Dieser Weg ist für Privatzahler vielleicht nur schwer zu beschreiten, er kostet nichts, jedoch ist die Eintrittskarte keineswegs preiswert.

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Eine tolle Klinik, ein wunderbarer Ort um wieder gesund zu werden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: Juni 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sehr vielseitiges Therapiekonzept
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Burnout / Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aufgrund einer Empfehlung meines Therapeuten, kam ich im Juni 2013 mit der Diagnose Burnout in die Klinik.

Ich war total ausgebrannt, hatte Schlafstörungen, heftige psychosomatische Probleme und einfach keine Kraft mehr.

In der Klinik fühlte ich mich sofort sehr wohl und gut aufgehoben und sehr schnell reduzierten sich meine Symptome.
Ich kann nicht genau sagen was am meisten zu meiner Genesung beigetragen hat: die wunderschöne Umgebung, der sehr liebevolle Umgang, die verschiedenen Therapieansätze oder die tolle Patientengemeinschaft.
Ich kann nur sagen, dass wir uns alle wie unter einer Käseglocke gefüllt haben, beschützt von der Außenwelt und in einem sicheren Rahmen um die krankmachenden Faktoren für eine Weile von uns fernzuhalten. Natürlich waren diese Faktoren auch nach meinem Klinikaufenthalt noch da, aber ich hatte genug Kraft und neue Perspektiven gewonnen um zukünftig anders mit ihnen umzugehen.

Ich habe die teilweise negativen Kommentare über die Klinik und deren Leitung gelesen und bin froh, dass ich mich nicht davon habe abschrecken lassen, denn sonst wäre mir diese wunderbare Zeit in der Klinik verwehrt geblieben.

Natürlich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen, aber ich war insgesamt 12 Wochen dort und somit denke ich schon, dass ich genug Zeit hatte um einen umfangreichen Eindruck gewinnen zu können.
Es gibt immer Dinge die man verbessern kann, aber das worauf es ankommt, nämlich das Therapieangebot und die Atmosphäre, waren einfach klasse.
Ganz besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle die Körpertherapeutin Frau K. Eine sehr engagierte, empathische Frau die hervorragende Arbeit leistet. Ihr habe ich sehr viel zu verdanken und sie macht einfach einen tollen Job!

Vielleicht hilft mein Beitrag bei der Entscheidungsfindung denjenigen die noch unentschlossen sind und die im Vorfeld solche Berichte lesen.
Ich persönlich kann die Klinik wirklich von ganzem Herzen weiterempfehlen!

1 Kommentar

Heimo_J. am 20.09.2013

SOL43 schrieb: "Ich kann nur sagen, dass wir uns alle wie unter einer Käseglocke gefüllt haben"...Meine Frage wäre dazu: Womit habt Ihr Euch denn gefüllt in dieser Klinik? Oder womit seid Ihr dort abgefüllt worden? Etwa mit Käse? Das würde ich wohl verstehen. Denn in Zwischenahn gibt es offenbar nichts als Käse. Und nichts als Käse wird hier auch von allen geschrieben, die getürkte Berichte über diese sogenannten Zwölf-Schritte-Kliniken zusammenschwurbeln.

Aussenstehender

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Offenheit, Bezogenheit, Flexibilität
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Da hat sich offenbar eine Kultur innerhalb unserer Gesellschaft entwickelt, in der dringend eine neue Ordnung hergestellt werden sollte.
In der Klinik Bad Zwischenahn wird alles offen praktiziert und jedermann kann erfahren was er für sich braucht, somit wäre alles kein Problem.

Anregend für Geist, Körper und Seele

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Stimmiges Therapiekonzept, Vertraulichkeit und „Rückzugsort“
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Was ist eine gute Klinik? Da hat sicher jeder seine ganz individuellen Erwartungen und Wünsche, weil es ja auch um ganz unterschiedliche Lebenssituationen geht. Für mich stand das Vertrauen in die therapeutische Kompetenz an erster Stelle. Deshalb hatte ich in einem Vorgespräch mit dem Chefarzt (nach erfreulich zuverlässigem Rückruf!) bereits einen ersten positiven Eindruck von dem Therapiekonzept der Klinik gewinnen können. Außerdem spielte die Vertraulichkeit für mich eine wichtige Rolle – eben ein Rückzugsort, um wieder zu mir zu finden, ohne Nachteile in einer beruflich exponierten Position fürchten zu müssen. Beides habe ich in Bad Zwischenahn gefunden. Und beides hat sicher damit zu tun, dass bei nur 20 Plätzen eine sehr intensive und individuelle Betreuung durch ein multiprofessionelles Team geleistet wird. Was die medizinische Kompetenz angeht, so kann ich nach den Wochen in der Klinik sagen, dass die Kombination unterschiedlicher Therapieangebote, die Geist, Körper und Seele angesprochen haben, für mich genau das Richtige war – als beruflich getriggerter „Kopfmensch“ bin ich um sehr wertvolle Erfahrungen reicher, von denen ich sicher noch lange profitieren werde.

eingeschränkt empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Umfeld, Haus, Lage, innovatives Konzept
Kontra:
Kompetenzen der Ärzte und Therapeuten
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wenn in einem Arbeitszeugnis steht, war stehts bemüht, so ist durch die Blume gesprochen nicht viel passiert.
Das in den letzten Jahren immer wieder Ärzte gegangen sind und viele Patienten mit einiger Unzufriedenheit wegen der Therapeuten und der Leitung das Haus hinter sich gelassen haben spricht sicherlich genauso für sich, wie die Quote von Patienten, die als 'geheilt' entlassen werden.
Ich war gern dort, als ich mich in einer seelischen Notlage befunden habe. Das naturnahe Umfeld ist prima, die Küche hervorragend, die Zimmer wie in einem Hotel, die Patientengruppe hat mir ein heilsames Gemeinschaftsgefühl vermittelt.
Die Therapeuten machten allerdings nicht durchweg den Eindruck, als würden sie regelmäßig an der Entwicklung ihrer Persönlichkeit arbeiten. Einzig die Yogalehrerin strahlte tiefe Lebensweisheit aus. Positive anzumerken ist, dass es nun auch Musiktherapie gibt.
Psychosomatisch Erkrankte sind hier m.E. fehl am Platze, bei leichten bis mittelschweren psychiatrischen Problemen kann man hier die Seele baumeln lassen. Die Gemeinschaft der Patienten stärkt hier vielfach den Rücken.
Natürlich gab es hier auch Therapien die ihren Teil zur Heilung beigetragen haben; ein paar Knoten sind hier aufgegangen. Allerdings sind auch welche hinzugekommen, die ich vorher nicht gesehen habe. Ob das nun eine Verbesserung ist...
Rückblickend und nach einigen Jahren Therapieerfahrung und persönlicher Weiterentwicklung vermisse ich das, was die Klinikbetreiber auf ihrer Internetseite versprechen:
ressourcenorientiert, lösungsorientiert und weitere Wirkfaktoren kamen nur gering zum Tragen.
Alles vollkommen menschlich, in diesem Kontext vollkommen unangebracht.
Es sollte in dieser Klinik primär darum gehen, Menschen zurück zu sich selbst und dem Weg ihres Herzens zu bringen. Das ist meist jedoch nur für die Therapeuten möglich, die diesen Weg mit sich selbst gegangen sind und weiterhin gehen; denn, ehrlich gefragt: ist ein Mensch denn jemals fertig in seiner Entwicklung?

1 Kommentar

USER113 am 28.01.2014

Eine kleine Gruppe von 20 Personen kann ein heilsames Gemeinschaftsgefühl entwickeln, in einem gemeinschaftlichen Ritual sich Vereinigen.
Dass das Therapeutenteam weniger an einer solchen Lern- und Weiterentwicklung interessiert ist, kann ich mir kaum vorstellen.
Man kennt dieses Phänomen auch aus Familienkonstellationen heraus, zwischen Eltern und Kindern, wo Kinder sich selber erziehen und man erlebt es auch innerhalb der verschiedensten Organisationen hinein.
Aus wirtschaftlicher oder politischer Notwenigkeit wird sich dann ständig Umstrukturieren.

Ich bin da eher der konservative Typ und halte an alt Bewährtem fest.

Sie schreiben, dass es um den Weg zurück zum Herzen, des Menschen gehen solle und Sie vermuten, dass dieses jedoch meist nur für Therapeuten möglich sei, die diesen Weg bereits gegangen seien und weiterhin gehen um sich Zukünftig weiterzuentwickeln.

Das gibt Sinn, denn niemand lässt sich gerne in die Karten schauen.
Entgegen Ihrer Meinung, hat das für mich jedoch mit Liebe, wenn Sie denn eine Herzensangelegenheit damit in Verbindung bringen, wenig zutun.

Es müsste sich jemand erbarmen und ein Modell aufzeigen, wie diese Form, nämlich die Systemische Therapie, wirkt, damit vielleicht mehr Menschen erleben, diesen Weg zu gehen, der kein Besonderer ist oder sein sollte. Das fände ich traurig, was Sie da Glauben, dass es überwiegend herzensgute Therapeuten gibt und Patienten die sich geheilt fühlen und dennoch nur eingeschränkt zufrieden sind.

Sie betrachten das Geschäftunternehmen der Therapie/Psychiatrie als einen Entwicklungsprozess und stellen die Frage, ob ein solches Haus wirklich ein heilsames Milieu bietet, allein aus dem Engagement einer Yogalehrerin heraus, die vielleicht indische Philosophie vermittelt und geistige und körperlicher Übungen und einer positiven Musikbebleitung, die es in dem Haus gibt.
Vielleicht handelt es sich eher um eine religiös/philosophische Klinik und ich denke, die Klinik behauptet das auch erst einmal zu sein. Sie bietet jedoch außer, Philosophie und Religion auch andere Formen der Therapie an, wissenschaftlich anerkannte.

Ich hoffe nie wieder. Wenn aber doch, sofort wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
wunderbares Team, heilsame Umgebung
Kontra:
ich wäre gerne früher bereit dafür gewesen
Krankheitsbild:
Depressionen
Erfahrungsbericht:

Ein tolles Team, das mich in Notsituationen aufgefangen hat und mir immer das Gefühl vermittelt hat Richtig zu sein. Eine wunderbare Patientengemeinschaft die sich gegenseitig unterstützt. Menschen die mich verstehen, obwohl ich mich selber manchmal nicht verstanden haben. Fähige Therapeuten, deren unterschiedliche Ansätze irgendwann ein vollständiges Puzzel ergeben. Ich kam auf Grund akuter Depressionen mit stark suizidale Tendenzen in die Klinik. So jedenfalls die Diagnose.Mein Hauptproblem: Verantwortung für mich selber zu übernehmen. Verantwortung für den Teil meiner Persönlichkeit, der in meiner Kindheit und Jugend nicht satt geworden ist. Ich habe in der Klinik viel über mich erfahren. Auch viele unangenehme Wahrheiten. Das aus zu halten, fiel mir nicht immer leicht. Ich habe daher oft versucht Gründe zu finden, warum Klinik und Therapeuten nicht gut und richtig für mich sind. Meine Koffer waren mehr als nur einmal gepackt. In meiner Zeit gab es den geflügelten Satz: Wo der Schmerz und der innere Wiederstand ist, da ist der Weg. Das kann ich nur bestätigen. Das Konzept ist Rund, wenn man bereit ist ehrlich hinzusehen, hineinzufühlen und hart an sich selber zu arbeiten. Wer glaubt hier gibt es Knöpfe die man nur drücken muss und alles wird gut, der wird enttäuscht. Wer meint, seine Probleme über den Kopf lösen zu können, der wird unzufrieden werden. Wer aber bereit ist, alte Schuldfragen los zu lassen, alte Muster zu durchbrechen und wer bereit ist Verantwortung für das eigene Glück im hier und jetzt zu übernehmen, dem wird hier sicher geholfen. Ich habe viel Handwerkszeug mit bekommen mit meinen alten Mustern zu brechen. Nur tun muss ich es alleine! Das nimmt mir kein anderer ab.
Es gibt ein Chinesisches Sprichwort: „Wenn der Schüler so weit ist, erscheint der Meister.“
Ich habe hier meine persönlichen Meister gefunden und habe begriffen das in dieser Klinik nichts zufällig passiert. Danke für viele neue Perspektiven und ein neues Leben das heute anfängt.

1 Kommentar

USER113 am 28.01.2014

Eine kleine Gruppe von 20 Personen kann ein heilsames Gemeinschaftsgefühl entwickeln, in einem gemeinschaftlichen Ritual sich Vereinigen.
Dass das Therapeutenteam weniger an einer solchen Lern- und Weiterentwicklung interessiert ist, kann ich mir kaum vorstellen.
Man kennt dieses Phänomen auch aus Familienkonstellationen, zwischen Eltern und Kindern, wo Kinder sich selber erziehen und man erlebt es auch innerhalb der verschiedensten Organisationen.
Aus wirtschaftlicher oder politischer Notwenigkeit wird sich dann ständig Umstrukturieren.

Ich bin da eher der konservative Typ und halte an alt Bewährtem fest.

Sie schreiben, dass es um den Weg zurück zum Herzen, des Menschen gehen solle und Sie vermuten, dass dieses jedoch meist nur für Therapeuten möglich sei, die diesen Weg bereits gegangen seien und weiterhin gehen um sich Zukünftig weiterzuentwickeln.

Das gibt Sinn, denn niemand lässt sich gerne in die Karten schauen.
Entgegen Ihrer Meinung, hat das für mich jedoch mit Liebe, wenn Sie denn eine Herzensangelegenheit damit in Verbindung bringen, wenig zutun.

Es müsste sich jemand erbarmen und ein Modell aufzeigen, wie diese Form, nämlich die Systemische Therapie, wirkt, damit vielleicht mehr Menschen erleben, diesen Weg zu gehen, der kein Besonderer ist oder sein sollte. Das fände ich traurig, was Sie da Glauben, dass es überwiegend herzensgute Therapeuten gibt und Patienten die sich geheilt fühlen und dennoch nur eingeschränkt zufrieden sind.

Sie betrachten das Geschäftunternehmen der Therapie/Psychiatrie als einen Entwicklungsprozess und stellen die Frage, ob ein solches Haus wirklich ein heilsames Milieu bietet, allein aus dem Engagement einer Jogalehrerin heraus, die vielleicht indische Philosophie vermittelt und geistige und körperlicher Übungen und einer positiven Musikbebleitung, die es in dem Haus gibt.
Vielleicht handelt es sich eher um eine religiös/philosophische Klinik und ich denke, die Klinik behauptet das auch erst einmal zu sein. Sie bietet jedoch außer, Philosophie und Religion auch andere Formen der Therapie an, wissenschaftlich anerkannte.

Glück - gebraucht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
das Gesamtkonzept
Kontra:
etwas findet sich immer
Krankheitsbild:
Traumatisierung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

„Eine Traumatisierung kann man ohne zeitweise stationären Aufenthalt nur schwer bearbeiten“, so die Aussage eines Arztes. Ich hatte lange gesucht, um die richtige Klinik zu finden. Selbst ohne Termin wurde mir bei einem Besuch die Klinik gezeigt und ich konnte mir ein Bild machen, auch durch ein Gespräch mit eben dem Arzt. Ich schreibe über die Auswahl, weil „Gesehen-Werden“ auch schon in dieser Zeit vor dem eigentlichen Aufenthalt begonnen hat. Glück-lich. Nach der Aufnahme machen sich sehr unterschiedliche Schwestern, Therapeuten und Ärzte, mit unterschiedlichen Therapien, Vita, Prägung mit der eigenen Art sich ein Bild vom Patienten. Heute kann ich sagen, dass genau hier für mich ein großer Wert dieser Klinik liegt – eben nicht nach eingelesener Aktenlage zu arbeiten, sondern das ganze Bild mit Erfahrung und Intuition zu sehen und dann mit Wissen, Können aber auch viel Eingebung zu agieren. Glück - gehabt. Als die Arbeit am Trauma brauchte diese einen beschützten Raum. In diesem Raum konnte ich alles ansprechen, was ich brauche. Alles, was möglich war habe ich bekommen. Das Prinzip der Klinik basiert auf der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Patienten. Das braucht Kraft. Nicht jeder der Patienten hatte diese Kraft. Die Klinik kompensiert eine fehlende Kraft nicht immer. Trotzdem die Kraft aufzubringen, um sich bemerkbar zu machen ist erforderlich und zeigt die einsetzende eigene Heilung – leider nicht bei allen. Die Patientengemeinschaft ist ein wichtiger Aspekt des Aufenthaltes. Sie entsteht bedingt durch die Größe und Lage der Klinik eher unbewusst, automatisiert. Erlebtes Glück bringt benötigtes Dopamin - auch wenn ich auf die bleibenden Freundschaften schaue oder das, was ich in der Zeit nehmen und geben konnte. Für mich war kaum ein Unterschied im Umgang zwischen Patienten und Angestellten erkennbar. Hingabe als Gabe – frei von erteilter Aufgabe. Es lag an mir in Abstimmung mit den Therapeuten die Zeit zu beenden. Beeindruckt bin ich von dem Kontakt nach der Klinikzeit. Gesprächsangebote sind gelebte Tat.
Fazit - Selbstheilungskräfte bestehen aus den drei einander bedingenden Teilen:
Selbst-Heilung- Kraft
Die Privatklinik Bad Zwischenahn war für mich die richtige, um diese Teile zusammen zu bringen.
Glück – eben.

1 Kommentar

Laila07 am 15.04.2013

Lieber forrest_ gump,

Du schreibst über Selbstheilungskräfte, die Du aktivieren konntest.

Sprichst du da von Experstenwissen?

Das hört sich für mich so an, als hättest Du zunächst fachkompetente Hilfe erfahren, die dann vielleicht zur Routine wurde, damit sich die neue Erfahrung in Dir verselbstständigen konnte.

Da auch ich seit frühester Kindheit stark traumatisiert bin, überlege ich in eine Klinik zu gehen, - was Du schreibst hört sich spannend an aber ich kann es mir so schwer vorstellen.

Ich weiß, dass ich auch immer wieder dissoziiere und habe gelesen, dass diese Technik besonders auch in der Systemischen Therapie angewandt wird.

Wenn man persönlich angegriffen wird, dann löst und distanziert man sich einfach von dem Angreifer und da auch ein Trigger nichts anderes als ein Angreifer ist, versucht man sich davon zu distanzieren.

Das alleine bringt mir jedoch keine Hilfe.

Ich neige nämlich dazu, mir die Situation, das ganze Bild vor dem ich zurücktrete, mit Erfahrung und Intuition anzuschauen, um es dann abzuspeichern.

Inzwischen habe ich das Gefühl, dass ich nur noch aus einer großen Speicherkarte bestehe und frage mich wie man die vielen Bilder oder Geschichten, die sich nun quasi, in einem Raum befinden, encodiert und sie entsprechenden Variablen zuordnet.
Bevor nicht jeder Inhalt einen guten Platz bekommt, ist bei mir keine Heilung in Sicht.

Du sprichst von Kraft, die zur Selbstheilung nötig ist.
Von welcher Kraft sprichst Du da?
Das hört sich so esoterisch an was Du da schreibst, - was es nicht schmälert, wenn es denn geholfen hat.

lieber Gruss
laila07

Anstrengend, aber der richtige Weg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Umfangreiches, intensives Therapieangebot mit vielen Einzelsitzungen
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Als ich in die Klinik kam, war ich ziemlich „am Ende“. Hatte die Klinik nach Empfehlung meines Therapeuten ausgewählt, ohne mich selber groß drum kümmern zu können. Der erste Eindruck war dann überraschend positiv. Obwohl ich um eine „unmögliche“ Uhrzeit ankam, wurde ich sehr freundlich empfangen. Der Taxifahrer war erst dran vorbei gefahren, sieht eben gar nicht nach Klinik aus.

Was ich besonders positiv empfunden habe, ist die intensive Auseinandersetzung mit meiner persönlichen Situation. Hatte nie den Eindruck, nach Schema F behandelt zu werden. Das kann natürlich auch anstrengend sein, (fast) jeden Tag in Einzelgesprächen mit den Therapeuten an seinem Thema zu arbeiten! Ich habe aber schnell gemerkt, dass dies ein Weg ist, der mich wieder aus meinem Tief herausführt – auch wenn es dabei helle und dunkle Momente gibt. Das ganze Team hat mich dabei sehr unterstützt und neu Kraft gegeben. Das kann ich besonders jetzt im Nachhinein sagen, wo ich seit einigen Wochen meinen Weg wieder alleine in der „wirklichen Welt“ suchen und finden muss. Ohne die positiven Erfahrungen hätte ich das so nie geschafft! Dafür danke an das ganze Team aus kompetenten und zugewandten Ärzten, Therapeuten, Schwestern und „hilfreichen Geistern“.

Zeit ist der beste Arzt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapiekonzept "Freiheit heilt" - Behandlungsmethoden - Empathie - Flexibilität - Respekt - eine Klinik mit Autorität, aber nicht Autoritäts gläubig
Kontra:
nichts
Erfahrungsbericht:

Da jeder Patient anders ist, helfen wohl eigene Erfahrungen nur sehr bedingt. Und Ratschläge sind auch... Schläge.
Dennoch hier ein Versuch:
Eines sollte ein Patient sicher wissen, der sich auf diese Klinik und das rundum professionelle Team einlässt: Vieles wirkt, ohne dass man es erklären kann, sehr vieles braucht sehr viel Zeit. Darüber hinaus passiert genau dann viel, wenn...nichts (scheinbar) passiert. Wer damit nicht umgehen kann, geht. Wer es kann oder dort lernt, bleibt. Gerne sogar länger. In jedem Fall mit Gewinn.

1 Kommentar

flora62 am 05.02.2014

Verstehe ich Dich recht: „Nicht jeder Mensch ist immer auch ein Patient, vielleicht benötigt dieser Mensch nur eine Therapie und es reicht ihm, Klient zu sein, der eine Weile eine hoch professionelle Begleitung erfahren möchte.“

Außerdem pflichte ich Dir gerne bei, dass Vieles wirkt, und dass es kurz- oder langfristig effizienter ist, nicht Klären zu wollen oder zu müssen, was da wirkt oder gewirkt hat, denn Manches ist bereits erledigt oder erledigt sich später und gerne erledigen auch Wissenschaftler für andere Menschen.

Schade, dass Du Deinen Erfahrungsschatz, „Dein Licht so unter den Scheffel stellst“.
Eigenes Tun oder eigene Fähigkeiten wirken, das Thema wird bereits in der Bibel von dem Evangelisten Matthäus aufgegriffen.
Am Ende erwartet einem jedem Menschen dasselbe Los und somit muss der Mensch nichts tun,--ein Gewinn für die Menschheit aber auch für die Welt.

Der wichtigste Abschnitt in meinem Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Dank an den Oberarzt)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Liebe und Respekt
Kontra:
nichts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Auf Grund meiner Erkrankung musste ich Anfang 2011 eine Entscheidung treffen, denn so wollte ich nicht weiter leben! Und dieses war meine Aufnahme in die Privatklinik Bad Zwischenahn. Im Vorfeld hatte ich mir schon verschiedene Kliniken angesehen, hier wurde ich aber von dem damaligen Oberarzt in einem Vorgespräch zur Therapie im Hause überzeugt. Aus meiner Sicht stimmte einfach das Konzept. Die Behandlung startete Ende März und lief bis Mitte Juni 2011. Alles war neu, und immer wieder meine Frage, was willst du hier, wann kommst du an, wie verläuft die Therapie und die Zweifel an mir selber, ob es der richtige Schritt war. Und dazu die "Hautprobleme" die sich nicht so einfach behandeln ließen. Die Therapien verliefen sehr gut, besonders meine Erfahrung mit der Hypnose und sehr intensiver Gesprächstherapien. Fiedes Märchenstunde, und so wurde sie nun einmal genannt, bringt einem soviel, wie man selber aufnehmen möchte. Meine Familienaufstellung die Frau Ingwersen leitete, war die stärkste Erfahrung, die ich je in dieser Hinsicht in meinem Leben gemacht hatte. Und das "überraschende" daran war, es stimmte einfach. Und das konnte keiner wissen, da ich nie darüber gesprochen hatte. Dank an alle Patienten, die hier meine Familie gespielt hatten. Der Zusammenhalt zwischen den Patienten hat auch dazu beigetragen, das ich mir eine andere Sichtweise der Dinge aneignen konnte. Sicher haben auch Wetterlage, Nähe an zu Hause (Bremen), bummeln und die Seele baumeln lassen in Oldenburg mit Mitpatienten und Gespräche in der "Raucherecke", zur Heilung beigetragen.
Am Anfang wäre ich gerne sofort wieder gegangen, am Ende einfach am liebsten geblieben. Heute bin ich nun wieder seit 6 Monaten im Dienst, fast im gleichen Fahrwasser, wie damals. Die Hautausschläge sind weniger, ich kann mit Stress umgehen, achte auf mich und denke oft an diese Zeit zurück. Ich kann die Klinik nur empfehlen, wenn man sich darauf einlassen kann.

Alles versaut

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
nettes Gebäude
Kontra:
vermute Abzocke ( aber mit Niveau!)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Habe dort meine Ehefrau wg. Burnout in Obhut gewähnt. Hatte ihr noch zugeraten, sich dort behandeln zu lassen ( Kur-Ersatz, 4-6 Wochen ).
Ergebnis: Trennung, Scheidung steht bevor. Ehefrau heute derangiert, ziemlich kaputt...
Behandelnder Arzt damals: "max. 12 Wochen Aufenthalt in Klinik vertretbar, länger bringt nichts"
Ergebnis: Aufenthalt fast 16 Wochen! (Privatklinik, Tagessatz rund € 300,-!)
Der Reihe nach:
Habe meine Frau dort hingefahren, Küsse, Händchenhalten, Abschied...
Bereits nach zwei Wochen "Behandlung" dort, wollte sich meine Frau nicht mehr von mir anfassen lassen, jedes Gefühl für uns und mich war erloschen. Keine vernünftigen Telefonate
mehr möglich. Nach ca. 3 Wochen Trennungsgedanken/ -Äußerungen bei ihr. Nach ca. 4 Wochen: hohe Suizidgefahr, meine Frau kam in spezielles Zimmer, Gürtel abgeben, enge Überwachung etc..Ich war äußerst alarmiert.
Habe Suizidgedanken in unseren 8 Jahren nie bei meiner Frau erlebt. Ärzte der Klinik vertrösten mich wiederholt mit Allgemeinplätzen (m.E. beschwichtigendes Gerede). Hatte kurz überlegt gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um meine Frau da raus zu holen. Ich war selbst kurz davor, mich in eine (andere) Klinik einweisen zu lassen.

Fazit: Alles kaputt, aber meine Frau war/ ist von Klinik begeistert. Vorsicht geboten!!
Ein verzweifelter Ehemann

Mein Weg zu mir - hin und zurück!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Der liebe- und rücksichtsvolle Umgang aller miteinander
Kontra:
Das ich kein Kontra finden konnte
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Jeder hat eine individuelle Anamnese, dieser gerecht zu werden und auf alle notwendigen Details einzugehen, ist der Anspruch aller in Rostrup. Die Klinik ist kein Zwang und jeder, der sich dort in die rücksichtsvollen Hände der Therapeuten aus Fides Team begibt, tut dies aus freien Stücken und der restlich verbliebenen Kraft.

Für mich darf ich sagen, dass dieser Ort ein Segen war und ist. Ihn allerdings zu bewerten ist schwierig, denn was soll ich bewerten? Meinen Erfolg? Das Ingwerwasser oder den Unterhaltungswert von Fides Geschichten?. Bisher war die Entscheidung richtig, ich hatte jederzeit die Wahl, die Therapie zu beenden. Ich entschied mich aber für mich und damit für einen Weg der weh tat und tut, widerspenstig ist und viel Achtsamkeit fordert. Jeder der nicht bei sich ist, oder zu sich kommt, lauert mit großer Erwartung was passieren wird, wenn er während und nach der Klinikzeit bemerkt, dass sich alles noch genauso dreht wir vorher.

Ich urteile hier über die Gesundung meiner Seele. Die ist nicht mit etwas Jod, Nadel und Faden zu flicken. Das wußte ich, als ich diesen Ort betrat. Das sollte jeder wissen, der die Tür zu dieser Klinik öffnet. Schade für die Patienten, die nicht den Schritt zu sich gefunden haben, aber das soll und darf die Möglichkeiten für andere hier in Rostrup nicht beeinflussen.

Ich werde immer von dieser Zeit profitieren, in meiner Erinnerung, in meiner weiteren Arbeit mit mir und in dem Ingwerwasser in meinem Glas :-)!

An die Unzufriedenen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die Klinik und die Therapeuten
Kontra:
0
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

An alle nachfolgenden Kritiker.
Keine Klinik kann zu 100% heilen. Zwingend erforderlich ist, dass man sich mit Vertrauen auf die Behandlung einlässt. Wenn Fiedes "Märchenstunde" nichts für dich ist, gut, du musst ja nicht hingehen. Anderen hilft es vielleicht.
Mir hat die Therapie zu 100% geholfen, ich hatte auch die Einstellung und das Vertrauen zu meinen Therapeuten. Ein wichtiger Umstand sind die Gespräche mit den Mitpatienten, ich hatte wohl großes Glück mit dem Zeitraum meines Aufenthaltes.
Mir haben die Gespräche sehr geholfen.
Sollte jemand nicht zufrieden sein mit seinem Therapeuten, sollte er sich an die eigene Nase fassen und sehen welchen Anteil er daran hat oder ob er sich mit dem Therapeuten arrangieren kann, wenn nicht Tschüß, es ist keine Pflicht die Zeit abzusitzen, da Privatpatient mit freier Krankenhauswahl .

Das Beste was mir passieren konnte

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
alles
Kontra:
nichts
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als ich in diese Klinik kam, habe ich keinen Sinn mehr im Leben gesehen. Alles war unwichtig. Ich hatte innere Schmerzen, Angst, jedes Tun war ein Kraftakt. Die Klinik war meine Chance. Vielleicht die Letzte.
Meine Entscheidung in diese Klinik zu gehen war die Beste die ich treffen konnte. Vom ersten Tag an wusste und spürte ich, dass ich gut aufgehoben bin.
Mein Aufenthalt war die wichtigste Erfahrung in meinem Leben. Auf der einen Seite die vielleicht schlimmste Zeit meines Lebens und auf der anderen Seite aber auch die Wertvollste.
Durch die Therapien habe ich gelernt mich selber zu spüren, annnehmen und wahrnehmen zu können.

Ich habe gelernt, wie ich mich in Krisensituationen ausserhalb der Klinik verhalten muss. Techniken, die ich anwenden kann.
Leider ist es so, dass man ausserhalb dieses geschützten Bereichs Klinik vieles von dem gelernten nicht anwendet. Aber auch da ist jeder für sich selbst verantwortlich.
Zudem habe ich während dieser Zeit wichtige und tolle Menschen kennen lernen dürfen und ich denke oft an die Zeit in der Klinik zurück.
Ich würde jederzeit wieder kommen.
Alle, die sich negativ über diese Klinik äussern, sollten sich vielleicht auch hinterfragen, ob sie selbst alles zur eigenen Gesundung getan haben. Die Therapeuten sind keine Zauberer.
Ich habe andere Kliniken kennen gelernt und ich weiss, dort wollte ich niemals sein.

Ich danke allen die in dieser Klinik arbeiten für die Unterstützung, von den Reinigungskräften bis hin zum Chefarzt.

PS: Und QiGong morgens mit Fackeln und Schnee am See ist einfach traumhaft schön.

Nun lebe ich MEIN Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
sehr kompetente Therapiebegleitung
Kontra:
kann ich nicht entdecken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in dieser Klinik war für mich eine der wichtigsten Erfahrungen in meinem Leben. Speziell die
Therapie auf energetischer Basis und das Verhaltenstraining (GFK) haben mir sehr geholfen. Das ganze Team arbeitete perfekt zusammen. Ich kam völlig ausgebrannt in der Klinik an. Nach mehreren Wochen habe ich diese Einrichtung mit neuem Mut und vielen Anregungen wieder verlassen.

Inzwischen habe ich mein Leben wieder voll im Griff, bin leistungsfähig, kann meinen Beruf wieder ausüben und habe im Privaten auch vieles zu meinem Besten verändern können.

Mit Blick auf einige negative Bewertungen in diesem Forum, kann ich aber bestätigen, dass die Mitarbeit und Selbstverantwortung der Patienten unabdingbar für den Erfolg der Therapie ist. Wer sich ohne eigenes Zutun nur therapieren lassen will, ist nicht nur in dieser Klinik am falschen Ort.

Übrigens die "Märchenstunden" durch den Chefarzt fand ich sehr hilfreich, weil in jeder dieser banal wirkenden Geschichten eine heilsame Botschaft für die Zuhörer verborgen liegt.

Ich möchte mich hiermit bei dem gesamten Team und speziell auch bei meinem Kerntherapeuten recht herzlich bedanken.

Hier durfte ich lernen, mir das Leben zu nehmen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Das innovative Konzept der Klinik
Kontra:
Es gab nur Mittwochs und Sonntags gekochte Eier ;-)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Und damit meine ich die Verantwortung, mein Glück zu leben. Ich habe nach schwerer Krankheit in dieser Klinik zu mir finden und eine neue Perspektive aufbauen können. Dafür gibt es eine einfache Regel: Immer da lang, wo die Angst/ der Widerstand ist. Somit sehe ich auch in den negativen Bewertungen auf dieser Seite nicht die Bereitschaft der Patienten, dieser Selbstverantwortung nachzukommen. Der Weg ist nicht einfach, oft schmerzhaft und schwer, aber die sehr individuelle Therapie aus Einzel- und Gruppensitzungen mit systemischem/ energetischem Fokus sowie das reiche Angebot an Körpertherapie, GSK, MBSR und Co unterstützen den Prozess und haben mich stets aufgefangen. Der Wert der Therapeutischen Gemeinschaft ist ebenfalls nicht zu unterschätzen und so danke ich meinen Therapeuten und Mitpatienten für die wundersame Zeit. Dies war die beste Zeit meines Lebens für die nun anstehende beste Zeit meines Lebens außerhalb des Schutzraumes.

1 Kommentar

Cele am 04.12.2010

Ich finde deinen Beitrag, dass die negativen Erfahrungsberichte nur Zeichen für mangelnde Verantwortungsbereitschaft seien, ziemlich kurz gedacht.
Ich war mehrere Monate dort und die Therapie hat mir nicht geholfen, weil sie mir nicht helfen konnte. Nur ist es nicht an den Patienten die korrekte Diagnose zu stellen, sondern an Ärzten. Deswegen bin ich in eine Klinik gegangen.
Ich erwarte, dass erfahrene, ausgebildete Psychiater nicht nur nach den üblichen Verdächtigen schauen, sondern verlässliche Diagnostik praktizieren und auch anerkennen, wenn sie der Symptome nicht gerecht werden können.
Meine Erkrankung mit quasi allen Diagnosekriterien in durchschnittlichem bis starkem Maß erfüllt, hätte dort erkannt werden müssen!
Ist sie aber nicht.
Und nun sage mir bitte, was das bei mir mit mangelnder Verantwortung zu tun hat?

Wieder neuer Mut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Erfahrungsbericht:

Ich bin dort in meiner schweren Situation mit ganzem Herzen aufgefangen worden. Ich bin dann erstmal aufgepäppelt worden, bis dann die wirkliche Therapie begann. Mir stand der beste Therapeut, den es überhaupt gibt, zur Seite Mit Erfolg. Ich habe mit neuem Mut, Selbstvertrauen und Vertrauen ins Leben die Klinik verlassen.

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