Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn

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Tiefenbrunn 15
37124 Rosdorf
Niedersachsen

64 von 99 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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RESÜMEE

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Gelände toll, Haus war renovierungsbedürftig)
Pro:
Pflegeteam, Klinikgelände
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Traumabehandlung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War 16 Wochen zur Behandlung dort. Ärzte, Therapeuten, Pflegeteam und dazugehöriges Personal (Verwaltung, Reinigung, Küche, Hol- und Bringedienst) top.
Essen war stellenweise unzureichend in Qualität und Quantität. Wäre verbesserungswürdig. Um eine stabile Behandlung zu bekommen, benötigt man Energie. Dabei spielt eine gute Ernährung und das positive Umfeld eine sehr große Rolle.

Nach 3 Wochen abgebrochen, nicht zu empfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Das schöne Gelände
Kontra:
Wenig empathische Pflege, wenige Therapien (nochmal Wartezeiten für Ergotherapie usw!) wenig Möglichkeit zur Freizeitgestaltung
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

3 Wochen habe ich mich dadurch gequält, dem ganzen eine Chance gegeben. Zum Glück habe ich dann einen Platz in einer anderen Klinik bekommen und die Therapie in Tiefenbrunn abgebrochen.
Einzeltherapie gab es 2 mal pro Woche je 25 Minuten, viel zu kurz, um vernünftig zu arbeiten. Da bringt ambulante Therapie mehr. Meine Therapeutin hat teils belustigt auf Aussagen reagiert, völlig unprofessionell.
Nach der bei mir relativ langen Wartezeit stand mir erneut unbestimmte Wartezeit für die restlichen Therapien bevor, anscheinend gibt es nicht genug Plätze für alle Patienten, eine Frechheit sondergleichen an der Stelle Geld zu sparen.
Bei meinem Abbruch hatte ich die Cotherapeuten nicht einmal kennen gelernt.
Die Materialkosten für die Ergotherapie müssen vom Patienten selbst getragen werden, das ist mir in den Kliniken, in denen ich bis jetzt war auch noch nicht untergekommen. Aber soweit ist es ja nie gekommen.
Die Pflegekräfte haben mehr Interesse daran zusammen zu rauchen oder zu tratschen.
Ich habe sie als unempathisch erlebt. Wenn ich mich gemeldet habe, um Hilfe zu bekommen und sich ausnahmsweise eine Pflegekraft zu einem Gespräch bequemt hat, ging es mir danach noch schlechter.
Meistens Wurde man mit den immer gleichen, wenig hilfreichen Sätzen abgefertigt. Oder einem wurden Medikamente angeboten.
So wurde ich komplett allein gelassen,und bin restlos enttäuscht abgereist.

Das Wohl der Patienten steht nicht im Vordergrund

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutinnen: Körpertherapie, Bio-Feedback, Tanztherapie, PMR, Physio
Kontra:
Therapieausfall, Probleme werden nicht behandelt, Einzeltherapie
Krankheitsbild:
Depressionen, Schmerzpatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider musste ich die Therapie nach mehreren Wochen abbrechen, da die Zustände für mich nicht mehr aushaltbar waren. Nach den ersten beiden Anamnese-Wochen hatte ich maximal 3,5 h Therapie am Tag und viel Freizeit. Dadurch hatte ich das Gefühl, Zeit zu verlieren.
In der Urlaubszeit mussten sich die Therapeuten gegenseitig vertreten, was dazu führte, dass noch mehr Therapien -als ohnehin schon krankheitsbedingt- ausfielen.
Es ging mir von Tag zu Tag schlechter, ich konnte kaum noch schlafen und durch die Schmerzen auch nicht mehr alle Therapien mitmachen. Mein Therapeut verschrieb mir über den gesamten Zeitraum hochdosierte Schmerzmedikamente, obwohl ich ihn darum bat, alternative Therapien zu verordnen. Die Vorberichte über bisherige Behandlungen und auch die Wochenberichte wurden kaum berücksichtigt. Wichtige Therapien zur Schmerzbehandlung konnten auf Grund fehlender Kapazitäten (2 Physiotherapeutinnen für alle) nicht durchgeführt werden. Mein Therapeut meinte: "Andere brauchen das dringender!" Er hätte mir auch eine Verordnung für einen externen Physiotherapeuten ausstellen können..
Ich fühlte mich wie ein Patient 3. Klasse..
Previta: 1. Klasse (mehr Therapien, freies Wlan, eigener Koch, anderes Speiseangebot, eigener Bereich, der für alle anderen nicht zugänglich war etc.)
wichtige/durchsetzungstarke Patienten der anderen Stationen: 2. Klasse (mehr Therapien, Wünsche wurden berücksichtigt)
Eigene Aktivitäten waren nicht erwünscht, da die freie Zeit zum Nachdenken genutzt werden sollte.
Jetzt brauche ich erst einmal eine Therapie vom Trauma Tiefenbrunn..Das macht mich alles sehr wütend.
Meine Krankenkasse zahlt eine Pauschale für den gesamten Aufenthalt. Die Klinik bekommt ihr Geld, ob sie die Therapien in vollem Umfang anbietet oder nicht. Die wenigsten informieren Ihre Krankenkassen über Ausfälle, da es kaum bekannt ist. Das wird meines Erachtens auf Kosten der Patienten voll ausgenutzt. Viel Geld verdienen mit minimalem Aufwand/Ausstattung/Personal!

1 Kommentar

BarneyGumble am 24.10.2019

Die gemachten Angaben kann ich nahezu komplett bestätigen. Selbiges erlebte ich 2018 bei meinem Aufenthalt. Es ist eine Schande, dass auf dem Rücken kranker Menschen noch der letzte Cent an Profit herausgequetscht wird und das sich die Krankenkassen wirklich nicht für solche Zustände interessieren. Wenn vielleicht noch ein Viertel der Anwendungen stattfindet, dann kann man nicht mehr von einer Behandlung sprechen... Das ist mal etwas für investigativen Journalismus was dort passiert. Einfach nur noch widerlich, damit meine ich nicht die Mitarbeiter, die sich teils wirklich Mühe geben. In ein Krankenhaus oder eine Klinik unter der Leitung von Asklepios werde ich nicht mehr gehen, das steht mit absoluter Sicherheit fest. Die Geschäftsführung von Asklepios hat die Dollarzeichen in den Augen. Das Versorgungsniveau in Deutschland verschlechtert sich meiner Meinung nach immer mehr, der Privatisierung sei dank. Einfach nur traurig.

Mitspracherecht existiert eher als Papiertiger

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Teils immer noch die Anlage
Kontra:
Immer treu nach Leitlinie(Lehrinstitut) egal ob praxisorientiert
Krankheitsbild:
Alles was ordentlich Schwergewichtig klingt und reichlich Kohle in die Asklepioskassen spült
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer kurzen Sichtung wird die Marschrichtung bezüglich jeglicher Behandlungsschritte/Bausteine incl. pharmakologischer seitens der Psychologen/Ärzte in Stein gemeißelt ohne zu würdigen, was bis dato(z.B.andere Entlassungsberichte) passiert ist.Der Patient wird kaum involviert. Auf Einwände wird nicht dynamisch reagiert.Teilweise sehr schwere Fälle im Bereich der Kurzzeitherapie, was für mich an Köperverletzung/ unterlassene Hilfeleistung grenzt.Für mich dieses Mal eine eher traumatische Erfahrung, aufgrund falscher bzw nicht erfolgreicher Behandlung.Auch ein präferieren von Privatpatienten ist unübersehbar. Intuitiv gefühlt steht die Truppe betriebswirtschaftlich selber stark unter Strom, Schade.....Für ne kurze Auszeit bei leichten affektiven Störungen durchaus OK. Das groh der Truppe ist i.O. Die meisten Patienten waren das x-te Mal da ???? (Erfolg gibt recht oder wie war das ???)

Nicht empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
schönes Gelände
Kontra:
Behandlungsergebnis nicht zufriedenstellend
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hier steht leider der Gewinn und nicht der Patient im Vordergrund:
- Sanierungsmaßnahmen während des laufenden Betriebs (Staub- und Lärmbelästigung, Ruhezeiten wurden nicht eingehalten)
- viel Therapieausfall durch Urlaub und Krankheit
- Therapiepläne werden nicht an die psychischen und physischen Bedürfnisse der Patienten angepasst, Patienten müssen ihre Pläne jede Woche selbst kontrollieren und Therapien einfordern
- Probleme im Umgang mit anderen Patienten müssen die Patienten selbst lösen
- keine Hilfe zur Selbsthilfe
- Schädlingsbekämpfung: Bettwanzenbefall; die Reinigung sämtlicher Kleidungsstücke nach Behandlung durch Schädlingsbekämpfungsmittel mussten die Patienten selbst vornehmen
- Patientensicherheit ist nicht gewährleistet
- Die Verpflegung ist einseitig.
- kein WLan, kein Sommerschwimmbad - wie auf der Homepage angekündigt

1 Kommentar

DerLogo am 20.08.2019

Hallo,

ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen. Ich habe mich ebenfalls durch sieben schreckliche Wochen in dieser Elendsanstalt gekämpft. Nur ist meine Unterbringung bereits drei Jahre her. Losgelassen hat mich dieser Vorfall immer noch nicht so ganz. Und ich sehe, dass sich seitdem scheinbar nicht viel verändert hat.

Ein Skandal. Nur nicht nach Tiefenbrunn.

Lange Wartezeit für ein Gespräch, das man auch am Telefon hätte führen können

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Völlig falsche Richtung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Langer Fragebogen im Vorfeld, der scheinbar von niemandem registriert wird)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Sehr alt, teilweise baufälliges Gebäude der Institutsambulanz)
Pro:
Das Klinikgelände
Kontra:
Die Ärztin in der Institutsambulanz, die frechen Mitarbeiter im Vorzimmer, Organisation von Gesprächen
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Mai 2019, nach mehreren Monaten Wartezeit, endlich zum Vorgespräch geladen worden. Ich wollte als Stabilisierungsmaßnahme endlich eine stationäre Therapie machen, um mein anspruchsvolles Studium durchzuhalten. Die behandelnde Ärztin schien anfangs nett, ich hatte aber den starken Eindruck, dass wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kamen, weil sie (zumindest auf mich) recht naiv wirkte. Das Gespräch enttäuschte mich schließlich total, weil sie sich von ihrer Auffassung, ich hätte in erster Linie ein Essproblem (das ich sicherlich habe, nur steht das nicht im Mittelpunkt und ist eher Begleiterscheinung eines anderen Problems) nicht abbringen ließ und die restlichen Punkte konsequent ignorierte. Ihrer Aussage nach dürfte ich gerne erneut wiederkommen, wenn ich mein Essproblem in den Griff bekommen hätte. Auf meine Antwort, dass mir die Zeit davon laufen würde bekam ich lediglich gesagt, dass sie ja momentan auch eine Patientin hätte, die während der Therapie ihren Bachelor in Sozialer Arbeit gemacht hat. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um keinen Lachkrampf zu bekommen. Im Endeffekt bin ich insgesamt 250 km in der Prüfungsphase gefahren, um mir Dinge mitteilen zu lassen, die wir auch hätten am Telefon besprechen können. Des Weiteren wurde ein Befundbericht an meine Hausarztpraxis geschickt, obwohl ich auf dem vorher zugeschickten Fragebogen zum Datenschutz explizit erwähnt habe, dass das NICHT geschehen soll und lediglich mein Psychiater den Befundbericht bekommt. Man muss kein Verwaltungsjurist sein um zu begreifen, dass das nicht in Ordnung ist und die Sache wird sicherlich ein Nachspiel haben.
Ich lasse mich jetzt in der Klinik Dr. Fontheim in Liebenburg bei Salzgitter behandeln, wo mein Anliegen, die Therapie möglichst vor der großen Prüfungsphase abzuschließen, ernstgenommen wurde und ich innerhalb von 4 Wochen einen Platz auf einer Station bekam, deren eigentliche Wartezeit 8 Monate beträgt. Daran könnte sich Asklepios durchaus ein Beispiel nehmen.

1 Kommentar

DerLogo am 20.08.2019

Genauso habe ich meinen Aufenthalt dort auch erlebt. Die Beratung der zuständigen "Ärztin"/"Therapuetin" war schlicht und ergreifend ein WItz, wenn sie sich zum Teil gegen meinen WIllen mit Experten aus meinem Umfeld sprach, hat sie vorsätzlich die Unwahrheit erzählt und an Absprachen wurde sich sowieso nie gehalten.
Diese Klinik ist eine Zumutung.

Schwidderhaus - sehr gerne da gewesen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflegekräfte, Therapieangebot
Kontra:
Gelegentlich schlechte Umgangsformen mit den Problemen von Seiten der Ärzte bzw. Therapeuten
Krankheitsbild:
Schwere Depression, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 14 Wochen im Schwidderhaus, der psychosomatischen Abteilung, untergebracht und kann rückwirkend sagen, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war, in diese Klinik zu gehen. Das Fachpersonal wirkt zu großen Teilen sehr kompetent und interessiert. Die therapieangebote finde ich echt gut und somit hat man auch mal Abwechslung.
Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass einige der Therapeuten nicht ganz genau wussten, wie sie mit einigen Problemen der Patienten richtig umgehen sollen.
Im großen und Ganzen war ich sehr zufrieden da und kann es mir auch ein zweites Mal vorstellen.

Haltet eure Kinder da weg! Es gibt andere Möglichkeiten!!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Den Eltern wird nicht zugehört. Es wird der Status quo abgearbeitet-wer aus dem Raster fällt hat schlimme 9 Monate)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nicht vorhanden. Und wenn, sind Station und Ärzte/Therapeuten gegensätzlich)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Neurodermitis nicht erkannt und als selbsverletzendes Handeln abgestempelt. Zu Hause hat die Hautärztin fast einen Tobsuchtsanfall bekommen weil sich schon ein Pilz drauf gesetzt hat)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Stationspersonal, Freizeitangebote
Kontra:
Die Zimmer und das schlechte essen waren gegen den Rest wirklich gut
Krankheitsbild:
Depressive Episoden/ frühkindliche Störung/ soziale Anpassungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einem super Aufnahmegespräch, welches wirklich vielversprechend klang, mussten wir bereits nach 3Monaten feststellen, dass es doch nicht so gut ist wie es schien. Schon nach der sogenannten 1.Sicht hat man uns Informationen mitgeteilt mit denen wir unser Kind dort eingeliefert hatten, quasi kam nichts nennenswert neues dabei herum.
Ab da an war der Informationsfluss mehr als ungenügend was die Ärzte und Therapeuten angeht. Wir haben mehrfach versucht zu klärenden Gesprächen zu gelangen aber in diesen Gesprächen sind wir mit unseren Themen gar nicht zu Wort gekommen.
Ferner wurde uns vorgeworfen emotionslos zu sein und den Kind damit zu schaden, keine 15Minuten später waren wir zu emotional und würden dem Kind damit schaden.
Die Therapeutin war meilenweit von unserem Kind weg! Unser Kind hat dort auch eher den Ton angegeben was prägnante nächste Schritte waren und nicht die Therapeutin weil sie gar nicht in der Lage war das Kind richtig zu sehen.
Im allgemeinen haben wir dort das Bild erhalten dass das Personal dort eher der Projektion unterliegt (also selber möchte dass das Kind sie gern hat-was auch gut bei dem Chef zu sehen war, der unserem Kind immer sagte wie gut er das alles macht weil man dem Kind ja schließlich nicht sagen kann das und welche „Fehler“ beobachtet werden, das würde das Kind ja schließlich nicht verkraften) und zusätzlich das Kind auf Augenhöhe also partnerschaftlich (unser Kind war 10 und mit seiner Störung unfähig Konsequenzen auf sein Handeln erahnen zu können) behandelt wird anstelle ihm Sicherheit und Halt durch Abgrenzung zu geben. Was soviel heißt, dass sie verschiedene Dinge dort eher verschlimmert haben.

2 Kommentare

Lou84 am 30.04.2019

Es wurde stetig an unserem „Auftrag“ und den gelieferten Informationen vorbei gearbeitet. Es wurde weder mit der ambulanten Therapeutin, noch mit einer anderen Stelle Kontakt aufgenommen um sich auszutauschen oder einen anständigen 1.Blick auf alles bekommen zu können.
Innerhalb der 9 Monate würden (uns inklusive) 5-6 Familien geraten das Kind in eine Wohngruppe-also nicht mehr zurück in die Familie zu geben -was bei der Störung unseres Kindes fatal gewesen wäre da es Stabilität und Sicherheit und nicht noch mehr Verlust benötigt.
Elternarbeit wurde oberflächlich angekratzt aber nie wirklich gemacht (wie wir auf das Kind eingehen können, was wir als Eltern für Lasten tragen und übertragen bzw wie wir uns davon befreien können-nichts!)
Uns wurde nicht einmal der Stand der Therapie mitgeteilt geschweige denn der geplante Ablauf. Es wurde die ärztliche Schweigepflicht angebracht aber keiner von uns wollte genaue Inhalte der Sitzungen wissen.
Zusätzlich wurden Defizite festgestellt die mit Ergotherapie etc. zu beheben wären, davon würde dort aber nur ein Bruchteil angekratzt und die Therapeutin selber hat erst mitbekommen dass nicht weiter gearbeitet wurde als wir am Ende unser Gespräch mit ihr hatten.

Da wir nicht für eine Wohngruppe gewesen sind, wurde unser Kind ohne mit der Schule/ ambulanten Therapeutin oder sonst wem zu reden 14 Tage später mit Therapieabbruch aus der Rosenvilla gesetzt. Ihm wurde im Abschlussgespräch mitgeteilt dass der Chef Dr. B. Nicht möchte dass er zu uns kommt, da es ihm in einer Wohngruppe besser ginge und dort wurde ihm auch gesagt dass es nicht so gut lief wie vorher gesagt...alles natürlich sehr partnerschaftlich.
Mit diesen Äußerungen kommt unser Kind jetzt immer noch zu uns und hat jetzt Angst, dass wenn er was falsch machen, er in eine Wohngruppe muss.

Ich weiß ganz ehrlich nicht was ich dazu sagen soll!!!

Sucht andere Kliniken oder freie Träger/Lotsen oder oder aber gebt eure Kinder auf keinen Fall in die Rosenvilla.
Ich weiß wie am Ende man ist und dass man nicht mehr richtig handeln kann wenn das Kind einem so entgleitet und wie viele Sorgen und Vorwürfe man sich macht.
ABER DAS HIER IST DER FALSCHE WEG!
Überlegt mal 5-6 Kinder von ingesamt vll 14 Kindern sollten weg. Das kann doch nicht ernsthaft als Lösungsansatz gemeint sein!

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ENTTÄUSCHT

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Umgebung / Therapiehund
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische Persönlichkeitstörung / Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Klinik und das schon 4 Mal , hatte immer kleine Schritte gemacht, konnte zu Hause davon einiges umsetzen, mein letzter Aufenthalt war nicht so gut, musste die Therapie abbrechen, und das wurde mir zum Nachteil ausgelegt, man teilte mir letztes mit, das ich nicht mehr aufgenommen würde, weil ich nicht absprachebereit wäre, das war aus meiner Sicht nur vorgeschoben.
Die Zimmer sind mit älteren Möbel eingerichtet.
Das Pflegepersonal ist oft nicht gut gelaunt gewesen und Hilfe bekam man auch nicht immer.
Die Jahre vorher hatte ich eine sehr gute Therapeutin, die aber die Klinik verlassen hatte, und mit der neuen Therapeutin kam nicht klar.
Bin enttäuscht, das man mich so abserviert.

1 Kommentar

DerLogo am 20.08.2019

So ist das nun mal. In dieser Klinik wird man abserviert und abgefertigt. Natürlich wird einem nicht zugehört und das Personal hat kein Interesse daran, auf einen zuzugehen. Hinterher wird einem das dann als eigener Fehler ausgelegt.
Nie wieder Tiefenbrunn.

Nicht empfehlenswert.

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Weitläufiges und ruhiges Parkgelände, Sportraum, Nähe zu Göttingen
Kontra:
Gruppentherapien, Behandlung durch Pflegekräfte, Ärzte, zum Teil Psychotherapeuten, Gruppen- und Zimmersituationen, Medikamentöse Behandlung, Hygiene, Selbstherrliches Verhalten von Pflegekräften und Behandlern, usw.
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Arrogante und von sich selbst überzeugte Mitarbeiter insbesondere in der Pflege und bei den Ärzten und zum Teil Psychotherapeuten (nicht alle). Gebäude und sanitäre Anlagen alt und häufig, auch durch Mitbenutzung durch Mitpatienten, verschmutzt. Patienten werden grundsätzlich pathologisiert. Ärtze, Pfleger und zum Teil Psychothera. verhalten sich wie bedingungslose und unfehlbare Autoritäten. Selbstbestimmungsrecht z.B. in Bezug auf Medikamente wird wenig akzeptiert, es wird psychischer Druck aufgebaut, Nebenwirkungen werden verharmlost und auf Empfindlichkeit und Einbildung des Patienten geschoben. Auszubildende übernehmen ohne Aufsicht Blutabnahme, Medikamentenstellung, wobei es zu groben Fehlern gekommen ist. Belastende Zimmersituationen werden ignoriert/ohne Eingriff geduldet. Es gibt entlastende Gespräche, die im Ergebnis aber auch häufig wirkungslos bleiben. Auf Ausnahmesituationen z.B. aufgrund von starken Konflikten zwischen Mitpatienten oder Zimmerbewohnern, wird mit Unverständnis und Ignoranz reagiert bis zur Eskalation. Gruppentherapien entarten zum Teil in der Bloßstellung und Abwertung anderer Mitpatienten. Durch manche vermutlich selbstverliebte Ärzte wird sehr provokant agiert. Vermeintliches, oder auch tatsächliches "Fehlverhalten" von Mitpatienten wird zu dramatischen Verfehlungen und Gemeinheiten aufgebauscht. Je nach Gruppenzusammensetzung ändert sich die Atmosphäre der Gruppe und damit der positive/ negative Einfluss der Gruppenpsychotherapien auf bestimmte Patienten, so dass Therapieerfolg oder Therapiemisserfolg zufällig von der Gruppenzusammensetzung abhängig sind. Therapiepersonal greift kaum in destruktive Gruppenzusammensetzungen und -dynamiken ein. Einige "empfindliche Patienten" oder auch "anstrengende weil fordernde Patienten" z.B. in Bezug auf Hygiene, werden zunehmend als krank und nervig abgestempelt. Ärtze und Therapeuten sind massiv überarbeitet und arbeiten zum Teil von 08:00 Uhr bis 21:00 Uhr.

1 Kommentar

DerLogo am 27.08.2019

Klingt ja exakt nach der Erfahrung die ich gemacht habe. Ärzte/Pflegepersonal hört einem nicht zu, Konflikte die Mitbewohner untereinander haben, werden zum Teil sogar noch angeheizt, Schweigepflichten werden missachtet uns. unf. Ob das Personal überarbeitet ist, kann ich nicht beurteilen. Bei den unzähligen Anwendungen die ersatzlos gestrichen werden, scheint mir das nicht der Fall zu sein. Überfordert, weil bedingt qualifiziert sind sie aber allemal.
Das einzig Vorteilhafte an dieser Klinik sind die schnellen Aufnahmemöglichkeiten. Aber das hängt wohl auch eher mit der geringen Qualität dieser Einrichtung zusammen.

Villa 2 - nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
altes Gebäude, verschmutzte Sanitäranlagen, wenig Engagement der Therapeuten/der Pflege
Krankheitsbild:
Burnout, Angststörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer sehr positiven Erfahrung im Schwidderhaus begab ich mich wegen einer akuten Krise erneut nach Tiefenbrunn - wegen der kürzeren Wartezeit dieses Mal in die Villa.
Dort machte ich eine völlig andere, sehr negative Erfahrung.
Trotz eines ausgeprägten Erschöpfungszustandes (stand als Symptom im Anmeldebogen) gab man mir ein Zimmer im obersten Stock der Villa, ohne Fahrstuhl - ca. 100 Treppen nach ganz oben - was ich nicht bewältigen konnte.
Ich hatte bei der Anmeldung angegeben, Einzelzimmer oder Doppelzimmer sei egal, da es möglichst schnell gehen sollte - nicht wissend, dass es in der Villa nur zwei Doppelzimmer gibt. Trotz der Dringlichkeit musste ich ca. zwei Monate auf einen Therapieplatz warten, obwohl die Villa die Station für Kurzzeittherapie und Krisenintervention ist.
Beim Ankommen erfuhr ich von meiner Zimmernachbarin, dass sie stark schnarcht. Ich weiß, dass dies für mich ein Ausschlusskriterium ist. Von dem Aufenthalt im Schwidderhaus war mir die Regelung geläufig, dass für solche Fälle gilt, dass Schnarcher grundsätzlich in ein Einzelzimmer kommen.
Nachdem ich mitteilte, dass ich weder mehrmals täglich die Treppen bewältigen kann noch mit einer Schnarcherin das Zimmer teilen kann, war die lapidare Antwort: Es gibt keine andere Option.
Darüber hinaus musste ich feststellen, dass die Sanitäranlagen verschmutzt sind, die Toilettenbrille von unten mit Fäkalien verklebt, als sei die Toilette seit Monaten nicht mehr ordentlich gereinigt worden.
Mein Therapeut sollte die Klinik in einer Woche verlassen, bekam aber noch neue Klienten, und zeigte sich äußerst unengagiert. Er hatte weder den Anmeldebogen noch den Entlassungsbericht gelesen und führte so das Aufnahmegespräch.
Der Rest des Pflegepersonals zeigte sich entweder genervt oder inkompetent.
So entschied ich mich, nach einem Tag wieder abzureisen, da hier keine Hilfe zu erwarten war.
Nach Lösungen wurde nicht gesucht.
Sehr enttäuschend, nach einer sehr positiven Erfahrung im Schwidderhaus zuvor.

nicht zu empfehlen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich würde diese Klinik niemanden weiterempfehlen. Viel zu viele Therapieausfälle, teilweise inkompetentes Personal, Organisation miserabel, Essen unterirdisch

Station Rosenvilla

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Siehe Text
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als es endlich soweit war, dass mein Enkelkind zustimmte, das es in die Klink geht, war ich als Oma sehr erleichtert. Wir hatten schon schlimme Jahre hinter uns. Auch meine Tochter war in den vergangenen Jahren nicht untätig und schöpfte jedes Mittel was sie greifen konnte aus.
Mein Enkelkind leidet laut Klinik an Verhaltens- und emotionaler Störungen im Kindesalter sowie an Störung des Sozialverhalten und der Emotionen, es wurden aber von anderen Seiten auch ein Trauma angesprochen.

Ich war sehr begeistert von dem Sommerferien Angebot was sie dort für die Jugendlichen auf die Beine gestellt haben. Es ging 5 Tage an die Nordsee, drei Tage in den Harz und viele Angebote vor Ort. Viele Tage an denen sie ins Schwimmbad gegangen sind und bestimmt noch eine ganze Menge Unternehmungen, von denen ich nichts weiß.

Es gab Telefonzeiten für die Eltern und auch für die Angehörigen. Für mein Enkelkind waren die Telefonate sehr wichtig um den Druck vom Kind zu nehmen. Dass es zu Hause geliebt und vermisst wird.

Auch ich die Oma habe regelmäßig angerufen.
Es gab Tage da war es schwer mit dem Kind zu reden, da das Heimweh stark durch kam. Je länger es da war, konnte man auch über den Tag mal sprechen, oder auch was schlecht war.
Dann gab es auch noch Besuchszeiten am Samstag.
Eigentlich war es ein Eltern Samstag als wir: Mama, Papa, Bruder und ich sie besuchten. Wir hatten zusammen einen wunderschönen Nachmittag im Schwimmbad und brachten sie zurzeit wieder in die Klinik.
Dort ist dann das passiert was nicht passieren sollte, das Kind wollte nicht wieder in die Klinik zurück. Ich holte mir dann Hilfe von Personal.
Tatsächlich gab es dort eine Erzieherin, die den Draht zum Kind herstellen konnte und es

3 Kommentare

Henryjette04 am 08.11.2018

Nach einer Eingewöhnung Zeit, war es dann so, das eine Wochenende war Besuchszeit mit Ausgang das 2Wochenende durfte das Kind am Wochenende zu Hause übernachten.
Das Wochenende drauf war ein besonderes Wochenende für das Kind, es durfte das 1. Mal am Wochenende nach Hause.
Mit gemischten Gefühlen, fragte meine Tochter noch mal in der Klinik nach, ob es wirklich sinnvoll sei das Kind nach dem Vorfall von letztem Samstag wirklich nach Hause zu holen und ob es nicht besser wäre eine Tagesbeurlaubung daraus zu machen.
Sie beteuerten, dass das Kind so weit sei. Was es natürlich nicht war.
Als wir mein Enkelkind, dann am Sonntag zurück brachten stieg es nicht aus dem Auto aus, schrie und wütete, ich gehe da nicht wieder rein.
Diesmal war nur ein Erzieher vor Ort, der als ich ihn um Hilfe bat, sagte, das wäre nicht seine Baustelle. Er kam aber dennoch mit um mit dem Kind zu reden. Was er auch kurz tat.

Hier fühlten wir uns alle, überhaupt nicht wohl und nicht wirklich geholfen. Zugang zum Kind zu bekommen, hat dieses Mal leider nichtgeklappt.
Von Seiten der Klinik hätten wir uns, an dieser Stelle mehr Unterstützung gewünscht. Wir verbrachten noch ca. 2,5 Stunden auf dem Gelände um das Kind dazu zu bewegen wieder zurück zu kehren. Nach dieser Zeit sagte uns der Pfleger, dass wir das jetzt hier abbrechen müssten, dass es wohl gerade keinen Sinn macht. Also nahmen wir das Kind nebst Sachen wieder mit nach Hause.
Am darauffolgenden Tag rief die Ärztin Fr K. an und sagte zu meiner Tochter, es gebe weiterhin die Möglichkeit einer Rückkehr, mit der Option, wenn das Kind zurückkehren würde, müsste das Kind danach auf alle Fälle in ein betreutes Wohnen.
Das heißt, meine Tochter versprach sich Unterstützung von der Klinik damit dem Kind geholfen werden kann. Nicht, dass das Kind nach dem Aufenthalt dort in eine Therapeutische Wohngruppe untergebracht werden soll und nicht zurück nach Hause kehren darf.
Dann gab es noch ein Abschlussgespräch. Auch da teilte man der Mutter und dem Kind mit, das es nicht wieder aufgenommen werden wird auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht, bevor das Kind nicht in einer Therapeutischen Wohngruppe o.ä. untergebracht ist.
Also ich als Kind würde dann auf keinen Fall wieder dahin zurückkehren. Da hat man wieder einmal nicht das Kind verstanden um was es ihm eigentlich geht. Es sagt sowieso, es versteht mich keiner, da kann ich mich in diesem Fall nur anschließen.

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Die Lästerfressen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
...
Kontra:
...
Krankheitsbild:
Geht euch nichts an
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 2016 bis 2017 im Sonnenhaus. Es ist ein Skandal aber im Sonnenhaus wird sich nicht an die Schweigepflicht gehalten. Jeder hört jeden die Wände sind zu dünn der Hammer ist das zwischen den Therapeutenräumen Patientenzimmer sind und ein Balkon trennt durch eine Glastür noch den Balkon vom Patientenzimmer und Therapeutenraum. Ich habe sehr oft während meiner Gespräche plötzlich Mitpatienten auf dem Balkon gesehen. Im angrenzenden Raum konnte man alles mit hören wie ich auch meinen Zimmernachbar immer hörte.
Ich wurde mehrere male vom Personal gefragt, wie es meinem Zimmernachbar geht es konnte alles beantworten, sowie auch seine Telefonate mithören.

Ich kann das ganze nur sehr schlecht Bewerten, da aus purer Profitgier auf die Schweigepflicht verzichtet wird und es Kein Schalldichter Neubau war.

Ich werde nun einen Anwalt fragen, ob ich das der Ärztekammer melden kann für den Bruch der Schweigepflicht kann man ins Gefängnis gehen

Ich werde eine Anmerkung machen, wenn ich Erfog haben sollte!

1 Kommentar

lobotomie am 03.11.2018

Der Psychologe Herr H wusste anscheinend davon, dass Gespräche mitgehört werden und es wurde nichts unternommen außer neue Türen wurden eingebaut, was nicht brachte, wenn euch eure Privatsphäre lieb ist geht besser nicht ins Sonnenhaus.

Die Klinik ist sehr empfehlenswert !!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapien, Mitarbeiter, Pflege, Angebote, Unterstützung, Gelände
Kontra:
Essen könnte etwas besser sein, sonst alles gut !
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung, Borderline ..
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Viele Bewertungen über diese Klinik sind sehr schlecht, was ich nicht verstehen kann. Ich war 3 Monate im Wiesenhaus, und mir hat es sehr weitergeholfen!!
Die Mitarbeiter sind sehr bemüht mit jedem einzelnen Patienten. Die Ärzte sind sehr kompetent. Das Gelände ist sehr schön und toll gepflegt. Auch die Therapie- Angebote sind gut ! & und die Pläne werden individuell erstellt.
Die Sauberkeit ist auch ok & das Essen ist auch nicht so schlecht, man kann sogar immer verschiedenes auswählen.
Ich habe auch von anderen Patienten aus dem Wiesenhaus, Schwidderhaus und der Birke gehört das auch sie zufrieden waren & von der Zeit dort profitieren konnten.

Ich war schon vorher in vielen anderen Kliniken, diese war mit Abstand die beste!

Sehr gutes therapeutisches Konzept - Rahmenbedingungen fragwürdig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
therapeutisches Konzept
Kontra:
Essen, Hygiene
Krankheitsbild:
PTBS, Schmerzstörung u.a.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das therapeutische, tiefenpsychologisch-psychoanalytische Konzept dieser Klinik ist hervorragend. Man trifft auf sehr kompetente ÄrztInnen/TherapeutInnen, die gut vernetzt sind mit dem restlichen Behandlerteam (Pflegeteam, KörpertherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen etc.).
Dieses Konzept basiert auf Eigenverantwortung - man muss für sich einstehen und für sich sorgen. Wer erwartet, dass jemand hier die Krankheit 'wegmacht', ist sicher falsch an an diesem Ort.
Die Zwei-Klassengesellschaft in dieser Klinik ist menschenverachtend.Privatpatienten wohnen in hotelähnlichem Komplex mit deutlich umfangreicherer Behandlung, mit 3-Gänge-Menüs, Mineralwasser und Trekkingrädern etc.. Als Kassenpatient bekommt man Billigfraß vorgesetzt, muss Leitungswasser trinken und auf Fahrrädern fahren, die kurz vor dem Auseinanderfallen sind. Schwimmbad, Sauna etc - alles, was kaputtgeht, wird nicht repariert, sondern geschlossen.
Ich war im Schwidderhaus (Psychosomatik), das auch für Schmerzpatienten ist. Man muss leider sagen, dass für Schmerzstörungen es hier kaum mehr ein geeignetes Angebot gibt (Bewegungsbad wurde ebenfalls geschlossen), daher wird viel mit Schmerzmitteln gearbeitet. Die PhysiotherapeutInnen sind großartig, aber mit zwei halben Stellen für die gesamte Klinik ist das Angebot deutlich zu gering. Man merkt auch, dass viele MitarbeiterInnen sehr unter Druck stehen, da die Personaldecke zu dünn ist.
Wenn man bereit ist, diese fragwürdigen Rahmenbedingungen in Kauf zu nehmen, wird man vom therapeutischen Konzept dieser Klinik sehr profitieren können. Es ist nur zu befürchten, dass dieses zukünftig auch leiden wird, wenn die alten MitarbeiterInnen, die schon vor der Übernahme durch Asklepios dort waren und für eine bestimmte Haltung stehen, langsam aus Altersgründen verschwinden.
Ich empfehle ein Vorgespräch vor einem Aufenthalt, der regulär 12 Wochen dauert, um sich ein Bild zu machen.

Fand ich nicht gut

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Klinik Gelände
Kontra:
Personal, Ärzte.
Krankheitsbild:
PTBS Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Pfleger und Ärzte nicht als besonders interessiert erlebt.
Musste mir anhören das ich einfach nicht dran denken soll wenn ich negative Gedanken hatte.

Daraufhin wollte ich einfach nur mit dem Pflege Personal sprechen und bekam gleich ein beruhigungsmedikament angeboten obwohl ich angesprochen hatte das ich es nicht nehmen möchte weil ich lernen wollte damit selber umgehen zu können. Und nicht gleich auf das Medikament zurückgreifen wollte. Daraufhin sagte mir eine Pflegerin wir hätten auch Barldrian da das ist pflanzlich

Trotzalledem sollte sich jeder selber davon ein Bild machen.

1 Kommentar

DerLogo am 27.08.2019

Eben NICHT... bitte KEIN eigenes Bild von dieser Klinik machen. Sondern einen großen Bogen um selbige. Auf keinen Fall nach Tiefenbrunn

Aufenthalt nichts für schwache Gemüter

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Mobiliar hat seine Zeit überschritten)
Pro:
Körper- und Bewegungstherapje, Ergotherapie
Kontra:
Pflegepersonal, Ausstattung der Zimmer
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bis vor wenigen Wochen Patient der Station Birke A und muss sagen, was das Pflegepersonal dieser Station betrifft, kann es nicht schlimmer kommen. An der Tagesordnung waren überforderte, genervte und absolut unfreundliche Pflegerinnen und Pfleger, bis auf ein bzw. zwei Ausnahmen.
Die Station ist absolut nichts für empfindliche und sensible Gemüter, was bei der Symptomatik der hier zu behandelnden Patienten natürlich schwierig auszuschließen ist.
Gut ist, wenn man mit einer ordentlichen Stabilität zur Therapie auf der Station erscheint, da diese Phase der Stabilisierung vom Pflegepersonal übersprungen bzw. schon erwartet wird und man sonst keine Chance hat, von den Therapieangeboten zu profitieren.
Die Therapeutinnen machen ihre Arbeit gut, könnten aber außerhalb der Therapien etwas zugängiger und weniger reserviert auftreten.
Hervorzuheben sind auf jeden Fall die Körper- und Bewegungstherapien sowie die Ergotherapie, welche von hochmotivierten und engagierten Therapeutinnen durchgeführt werden.
Die Tristesse der Zimmer ist kaum zu übertreffen, wird aber von dem Ausblick ins Grüne und den Sitz- und Liegemöglichkeiten auf der schönen Terrasse und der gleich dahinter beginnenden Parkanlage wieder aufgewertet.
Die Sauberkeit der Zimmer wurde im Laufe meines Aufenthaltes immer besser, da die Reinigungsfirma wechselte und die Reinigungskraft erst nach und nach die "Dreckecken" beseitigen konnte.
Mein Fazit ist, dass das Konzept der Klinik gut ist und man sicherlich sein Therapieziel erreichen kann, wenn man sich von den stationären Unwägbarkeiten nicht beeindrucken lässt.

Beste Klinik!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Kein Café auf dem Gelände, zu wenig Waschmarken (zusätzliche müssen gekauft werden)
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war das zweite mal in Tiefenbrunn und bin erneut sehr zufrieden. Die Pflegekräfte sowie die Ärzte und Therapeuten im Schwidderhaus sind sehr engagiert und sind IMMER für einen da. In anderen Kliniken habe ich die Erfahrungen gemacht dass das Personal einen schnell wieder los werden möchte,was in Tiefenbrunn auf keinen Fall so war. Dort nehmen sich die Mitarbeiter Zeit und bei Bedarf hat man eine Bezugspflegekraft wo außerhalb der Therapeuten Gespräche stattfinden können. Außerdem hat es mir gefallen, dass die Klinik verschiedene Therapien anbietet z.B. Basketball, Volleyball, Fittnes, Yoga, verschiedene Ergotherapien, verschiedene Gruppentherapien, Physiotherapie, Angsttraining und noch vieles mehr. Außerdem gibt es eine gute Busverbindung zum nächsten Ort oder nach Göttingen und man kann sich auch Fahrräder ausleihen. Ich komme aus Oldenburg und es lohnt sich den weiten Weg zu fahren und bei Bedarf würde ich wieder dort hingehen!

Wer sich darauf einlässt wird es zu schätzen wissen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Natur, Anwendungsauswahl
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression und Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen im Schwidder-Haus und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sowohl die Therapeuten als auch das Pflegepersonal haben einen guten Job gemacht. Krankheitsbedingte Ausfälle gab es natürlich aber das sucht sich ja keiner aus.
Essen ist nicht wirklich erwähnenswert aber man geht auch nicht nach Tiefenbrunn um neue kulinarische Erfahrungen zu gewinnen.
Ich kann diese Einrichtung auf jeden Fall empfehlen und alle denen es so gar nicht geholfen hat sollten sich mal fragen, ob es nicht vielleicht auch ein bisschen an den Erwartungen lag mit denen sie nach Tiefenbrunn gegangen sind.

Fragwürdige Zustände, häufige Ausfälle, oft schlechtes Essen...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Massenabfertigung, Ganzer Ansatz der Behandlung ist wenig individuell zugeschnitten)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Wochenlangen Ausfälle, wechselnde Therapeuten und Psychologen, machen es schwer möglich Vertrauen aufzubauen und an den "Dingen" effektiv zu arbeiten. Essen oft fragwürdig, Häufige Magen-Darm Beschwerden unter den Patienten auf der Station)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Ausstattung und Gebäude meist veraltet (anders scheint dies nur auf der Privita-Station zu sein))
Pro:
Umgebung, Therapeuten der Zusatztherapien (Sport-, Bewegungs, Ergo-, Physiotherapie)
Kontra:
Therapeutisches Konzept, zahlreiche Ausfälle, Ausstattung, Essen teilweise bedenklich
Krankheitsbild:
Depressionen, Erschöpfung, suizidale Gedanken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zu Beginn des Jahres 2018 für ca. 10 Wochen in Tiefenbrunn (Villa). Geplagt von einer akuten, schweren Depression, (Existenz-) Ängsten und völlig am Boden, setzte ich sehr große Hoffnung in meine (für mich erste stationäre) Behandlung.

Vorweg zum Positiven: Die Therapeuten der Zusatztherapien erlebte ich allesamt als sehr freundlich und bemüht. Auch das Pflegepersonal hat sich größtenteils sehr bemüht. Das eher weitläufige Gelände und die komplette Anlage sind parkähnlich angelegt und die verschiedenen Stationen befinden sich dort in unterschiedlichen Gebäuden. Insbesondere die Villa im Jugendstil hat zumindest baulich einen gewissen Charme, wenn auch vieles mehr oder weniger der Zeit überlassen wurde und nach und nach verfällt.

Nun zum Negativen:

In meinem Fall wechselte nach gut 3 Wochen die Psychologin, zu welcher ich schon etwas Vertrauen gefasst hatte. Insgesamt vielen sehr viele Anwendungen und Gesprächatermine über den gesamten Zeitraum für mich und die Mitpatienten aus, egal ob Zusatztherapien, aber noch schlimmer Einzeltherapie (i. d. R. 2 x 30Minuten die Woche). Egal ob krankheitsbedingt (Grippewelle) oder urlaubsbedingt, ein Ersatz oder Backup wurde nie gestellt (Kostenersparnis?). Sogar frei zugängliche Angebote wie die Sauna, Gerätetraining etc. fielen immer wieder ohne Vorankündigung aus. Sogar wenn es darum ging, dass während sportlicher Aktivitäten eine Aufsichtsperson zugegen sein musste, fand sich nie ein Ersatz. Über Wochen hatte dies u. a. zur Folge, dass der Therapieplan sich auf ein absolutes Minimum beschränkte. Ein strukturierter Tagesablauf war also oft Fehlanzeige und Gespräche fanden nicht statt. Man fühlte sich einsam und sich selbst überlassen. Äußerte man auf Nachfrage des Personals, dass man die häufigen, langanhaltenden Therapieausfälle als problematisch erachtete, wurde einem vorgehalten, dass die Gruppendynamik auf benachbarten Stationen viel positiver sei und man sich doch selbst beschäftigen könne.....

Sehr gute Behandlung in der Privita-Komfortstation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Professionelle patientenorientierte Behandlung und Pflege
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Depression, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mit meinem 10wöchigen Aufenthalt in der Privatstation Privita bin ich sehr zufrieden. Meine körperlichen und psychischen Beschwerden konnten deutlich reduziert werden. Die Begleitung des Chefarztes und der Oberärztin in der Klärung meiner beruflichen Perspektive war außerordentlich hilfreich. Ich habe ein starke Patientenorientierung erlebt und die verständlichen Gespräche liefen auf Augenhöhe. Dies galt auch für die weiteren Therapeuten.

Ebenso professionell haben mich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege begleitet.

Die Privitastation ist räumlich hervorragend und modern ausgestattet. Sie ist ca 2-3 Jahre jung. Die gesamte Klinik ist in einer Vielzahl von einzelnen Häusern untergebracht und befinden sich in einer großen Parklandschaft. Diese naturverbundene Unterbringung ist "Gold wert" und bietet wunderbare Einblicke in die Natur.

Die Verpflegung ist vielseitig und gut, wenn man die Privita-Speisekarte berücksichtigt.

Die Anbindung an Rosdorf (3km bis zu mehreren Supermärkten) und 7 km bis Göttingen mit dem Fahrrad/E-Bike garantieren eine gute Versorgungslage und vielfältige Freizeitangebote.

Ich kann die Privatstation uneingeschränkt empfehlen.

Reine Zeitverschwendung, suchen sie sich eine andere Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Zimmer hat Duschvorhang ohne Dusche)
Pro:
Mitpatienten, nicht benutzbarer Schwimmbecken, nicht benutzbare Sauna, nicht benutzbarer Tennisplatz, Sonnen nicht erlaubt trotz Sonnenliegen, keine benutzbaren Basketballplätze für Erwachsene, Retro Flair dank Einrichtung aus dem 60er, man darf nachden
Kontra:
Nichts außer der Rest
Krankheitsbild:
Depression, ptbs,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn Sie Ihre Zeit verschwenden wollen sind Sie hier genau richtig.

Therapiekonzept was komplett veraltet ist. Man wird nach 12 Wochen entlassen egal wie weit man Fortgeschritten ist, selbst Patienten die noch stark Suizid gefährdet sind. Patienten sollen ambulant Stabil werden bevor sie hierher kommen.

Ohne Witz, ein reiner Saftladen.

5 Kommentare

Ramso am 26.04.2018

Warum bleibt man 12Wochen wenn man so unzufrieden ist?
Ich merke doch schon vorher, ob ich mich da wohl fühle und das Richtige für mich ist.

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Birkenhaus A nicht empfehlenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Bei mir wurde kein einziges Mal der Blutdruck gemessen, das Eingangs EKG wurde erstnach über 7 Wochen gemacht)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Dreckig)
Pro:
Therapie Grenzen und Kontakte und die Musiktherapie
Kontra:
Wir haben uns oft vom Personal alleingelassen gefühlt.
Krankheitsbild:
PTBS, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 8,5 Wochen im Birkenhaus A und kann leider nur abraten, dahin zu gehen. Die Station war schmutzig, es kam sogar 2x jemand, um alles zu kontrollieren und dokumentieren. Erst danach wurde es besser.

Die Medikamente waren häufig falsch gestellt, man musste sie täglich selber kontrollieren. Bei Beschwerden diesbezüglich, bekam man zu hören, das wäre eine Vertretung gewesen, man hätte die Schrift nicht richtig lesen können oder das liege am neuen Computerprogramm. Ausserdem hätten wir die Medikamente selber zu kontrollieren.

Das Pflegepersonal wirkte oft genervt oder sogar überfordert, des öfteren habe ich mitbekommen, dass es jemandem schlecht ging und keine adäquate Hilfe bekam, sodass Mitpatienten sich lieber selber drum kümmerten.

Die beiden erfahrenen Ärzte, die auch die Einzel- und Gruppentherapien durchgeführt haben, wurden durch eine junge Assistenzärztin, sowie durch eine jungen Therapeutin ersetzt, die beide zwar sehr nett waren, aber leider auch noch unerfahren.

Während der Grippewelle waren nacheinander fast alle mal krank, aber wir haben kein Desinfektionsmittel bekommen, mit der Begründung, es würde die Brandgefahr erhöhen und es könnte jemand missbräuchlich anwenden und trinken, so dass wir wir uns gegenseitig immer wieder angesteckt haben. Eigentlich dachte ich, dass die Bereitstellung von Handdesinfektiontmitteln inzwischen in jeder Klinik Pflicht wäre

Das Essen war in Ordnung, die Umgebung ruhig.

Ich habe nach 8,5 Wochen abgebrochen, weil ich es mir nicht mehr antun wollte, weitere 2-3 Wochen zu bleiben.

Tolle Klinik, tolles Pflegeteam, tolle Therapeuten (Schwidderhaus)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflegeteam
Kontra:
Krankheitsbild:
Persönlichkeitsstörungen, chron. Krankheiten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann den vielen negativen Berichten nicht zustimmen. Ich war 12 Wochen im Schwidderhaus (Psychosomatik) der Asklepios Fachklinik Tiefenbrunn und war in eigentlich fast allen Bereichen positiv begeistert.
Das Pflegeteam im Schwidderhaus ist super freundlich, immer hilfsbereit, eigentlich nie unfreundlich oder genervt. Auch mein Therapeut war super. Sehr kompetent und engagiert.
Da ich Sonderkost bekommen habe, kann ich zum allgemeinen Essen nicht viel sagen. Mein Essen war zwar nicht herausragend, aber es gibt auch defintiv schlimmeres. (Aber was zu meckern findet man ja eigentlich immer...) :-)
Auch die unterschiedlichen Therapien (z.B. Körpertherapien, Ergotherapie, etc) waren alle sehr hilf- und lernreich. Auch die Therapeuten waren super!

Als Abschluss kann ich also sagen, dass ich meinen Aufenthalt im Schwidderhaus sehr gut fand und die Klinik bzw. das Haus definitiv weiterempfehlen würde! Falls nochmal ein Aufenthalt ansteht, werde ich auf jeden Fall wieder nach Tiefenbrunn gehen!

Schlechte Behandlung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Gelände
Kontra:
Alles andere
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auch ich muss leider sagen, dass der Aufenthalt in Tiefenbrunn mir nichts (positives) gebracht hat. Die Dinge, die ich während der Zeit dort erlebt habe, haben mich so mitgenommen, dass ich depressiver hinaus- als hineingegangen bin. Auf meiner Station haben mir etliche Mitpatienten ihre traumatischen Erlebnisse erzählt, obwohl das ausdrücklich verboten war. Die Therapeuten dort waren jedoch so unsensibel und unempathisch, dass ich das niemandem vorwerfen kann. Diese Erzählungen nehmen mich bis jetzt mit. Auch haben Patienten mit selbstverletzendem Verhalten neu (!!!) angefangen, während sie dort stationiert waren - ich möchte hier nicht ins Detail gehen. Von den Ärzten und Therapeuten wurde dies schlichtweg ignoriert (denn auch wenn ein Patient das nicht erzählt hat, war es kaum zu übersehen...). Man wurde nicht nur mit seiner Krankheit komplett alleine gelassen - ich habe es sogar erlebt, dass Patienten die Schuld für ihre Erlebnisse bekommen haben, die psychische & physische Gewalt erlebt hatten!!!! Das schockierende war, dass wenn man einzelne Therapeuten oder Ärzte darauf angesprochen hat, nichts als Desinteresse kam! Der Leiter der Station hat solche Meldungen einfach ignoriert - da es sich um ein Krankenhaus für psychische Erkrankungen handelt ist es leider auch leicht, solche Meldungen als Spinnerei der Patienten abzutun.
Von den zwei Einzeltherapeutinnen, die ich hatte, war die erste super arrogant (ich sagte ihr, dass mir Ergotherapie bisher sehr geholfen hatte, woraufhin sie meinte, das könne gar nicht sein, Gespräche seien viel wichtiger, ob ich sie denn "verarschen" wolle (das ist ein Zitat!), nach dem Wechsel kam ich an eine Therapeutin, die total planlos war - auf Nachfrage konnte sie mir nicht sagen, was bei mir eigentlich behandelt wird. Es gab keine strukturierte Behandlung und keinerlei Transparenz, mein persönliches Ziel (das ich mehrmals erwähnte) wurde komplett ignoriert.

1 Kommentar

Gert123 am 18.03.2018

Anmerkung: Meine "Behandlung" in Tiefenbrunn ist inzwischen fast ein Jahr her, weder ich noch meine Psychiaterin haben bisher einen Arztbrief erhalten!
Auch das Essen und die Unterkunft ist im Vergleich zu anderen Kliniken unterdurchschnittlich...

Schädliche Erfahrungen in Tiefenbrunn

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Gut nur für die, die eine Rente bewilligt bekommen wollen, denn Diagnosen bekommt man da ohne Ende, behandelt wird aber nicht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (man gibt sich keine Mühe und kehrt alles über einen Kamm - extrem unmotivierte Mitarbeiter)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unfähige Einzeltherapeutin, ohnehin fast keine Einzeltherapie)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es wurden anscheinend sogar Daten rausgegeben, zu denen ich die erbetene Einwilligung bewusst NICHT erteilt hatte)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Die Zimmer sind feucht und klamm)
Pro:
Nichts
Kontra:
Einfach wirklich ALLES
Krankheitsbild:
Selbstunsicherheit, Orientierungslosigkeit
Erfahrungsbericht:

Ich war in der psychosom. Klinik in Tiefenbrunn in Rosdorf und kann nur klar jedem abraten, sich in dieser Einrichtung "behandeln" zu lassen.
Mich hat es schwer traumatisiert und mir endgültig "den Rest" gegeben.
Ich kam damals mit Orientierungslosigkeit und der Angst, nie einen passenden Job für mich zu finden, in die Klinik.

Ich habe danach viele Jahre verloren, weil ich sehr lange brauchte, überhaupt wieder das winzigste bisschen Mut für mein Leben zu erlangen.
(Ich muss dazu sagen, dass ich ein Abitur mit besser als 1,0 abgelegt hatte und ein naturwissenschaftliches Studium mit Auszeichnung, mein IQ bei über 130 lag und ich - würde ich mal so objektiv rückblickend sagen - doch Berechtigung gehabt hätte, auf mehr als "Hartz IV" wenigstens hoffen zu dürfen.)
Stattdessen landete ich also in diesem bodenlosen Unsinn, den sie dort mit allen Patienten, unabhängig von ihrer Problematik, abhalten.
Die Behandlungen erinnern an Raubtier-Vorführungen, man wird vor der ganzen Gruppe und von der Gruppe attackiert, beleidigt (unter der Gürtellinie: Über das Aussehen einzelner Patienten wird z.B. hergezogen etc.).
Ich weiß bis heute noch immer nicht, was der SINN solcher Erfahrungen für den Betroffenen sein soll, zumal wenn es nicht die geringste Hilfe bei der Bewältigung dieser IN DER KLINIK gemachten Erfahrungen gibt. Man geht dann nur noch belasteter nach Hause als man eh schon war.

Eine therapeutische Behandlung hat meiner Erfahrung nach nicht stattgefunden. Wöchentlich durfte man aufschreiben, wie es einem geht, aber das diente nur dazu, viele Diagnosen anzudichten: Besprochen wurde davon NIE etwas.

Inzwischen hätte ich die Möglichkeit, eine Stelle als Beamtin zu bekommen - aber die angeblichen Diagnosen aus Tiefenbrnn, die später nie wieder bestätigt worden sind, machen es unmöglich.

Die Therapeuten waren ausnahmslos UNMOTIVIERT.

2 Kommentare

lobotomie am 18.03.2018

Ich kann dem ganzen nur zustimmen bei mir lief auch ohne meine Zustimmung ein band mit schon wieder erwischt. Hätte ich doch vorher eine Rechtsschutzversicherung gehabt

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Eine gute Zeit für mich im Schwidderhaus

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Pflegeteam, Therapeuten, Physiotherapeutin
Kontra:
Mittagessen, zeitweise Sauberkeit
Krankheitsbild:
schw. Depression, chron. Schmerzen, Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 13 Wochen in Tiefenbrunn, Schwidderhaus. Aufgrund einiger belastender Ereignisse, bin ich Oktober 2017 ins Schwidderhaus gekommen.Die ersten 2 Wochen findet nicht viel statt, hauptsächlich Anamnese, es hat seinen Sinn, man soll ankommen und sich mit sich selber beschäftigen. Viele denken, dass allein die Einzeltherapie hilfreich ist, das stimmt nicht. Jede Therapieform greift ineinander und die einzelnen Therapieformen tauschen sich untereinander gut aus, die Therapeuten wissen mehr Bescheid als man annimmt. Ich hatte folgende Therapien: Einzel- und Gruppentherapie, Bezugspflege, töpfern, Grenzen und Kontakte, Körpererleben, Physiotherapie, PMR, Massage, Kneipguss, Stresstoleranz, Biofeedback, Paargespräch, Moorpackung. Für jeden einzelnen wird geprüft, welche Therapieformen in Betracht kommen kann. Man ist auf meine Bedürfnisse und Wünsche eingegangen, wichtig ist, Sie auszusprechen und dahinter zu stehen. Wenn ich medizinische Hilfe gebraucht habe, bekam ich schnelle Hilfe, es wurden Termine in den Kliniken in Göttingen vereinbart. Ich fühlte mich gut aufgehoben, man betrachtete nicht nur mein psychisches Leiden sondern auch mein physisches, ich wurde ganzheitlich behandelt, was mir sehr half. Mit der Hilfe der Bezugspflege konnte ich nach einem Jahr wieder alleine Bus fahren, was mich sehr gefreut hat. Das Mittagessen war okay, leider konnte man nicht bei jedem auf ihre Wünsche/Bedürfnisse eingehen. Die Küchenfrauen waren sehr bemüht aber Sie bekommen das Essen geliefert und kochen selber nicht mehr, daher haben Sie leider nicht viel Einfluss drauf. Die Physiotherapeutin ist Goldwert! Sie war immer bemüht und hat sich wirklich Gedanken gemacht. Es ist eine einzige Reinigungskraft, die alles wunderbar sauber hält, ist Sie mal nicht da, merkt man es sofort, leider. Die Pflege ist trotz dem ganzen Stress, sehr freundlich und hilfsbereit. Sie haben mich gut aufgefangen, wenn es mir nicht gut ging. Das hat mir sehr geholfen. Die Therapeuten erlebte ich als sehr bemüht und professionell, anfangs war es für mich schwierig aber dann konnte ich mich gut öffnen. Alles in einem war es für mich sehr gut, sollte ich jemals wieder Hilfe brauchen, gehe ich gerne wieder nach Tiefenbrunn.

Aufenthalt im Sonnenhaus

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang 2017 für 7 Wochen im Sonnenhaus.
Der Aufenthalt hat mir nicht viel gebracht. Man wird mit Therapien zugeballert (bis zu 6 am Tag), die einem nichts bringen, so ein Blödsinn wie Gymnastik z.B.
Nur das therapeutische Boxen war gut, da konnte man seinen Frust raus lassen. Man muss Küchendienst machen, weil das angeblich Glücksgefühle bringen soll, ich wäre froh gewesen, ein paar Wochen keinen Haushalt machen zu müssen.
Das Personal ist engagiert und die Therapeuten gehen freitags auch nicht um 13 Uhr nach Hause,
gebracht hat mir der Aufenthalt trotzdem nichts, nur die Erkenntnis, dass ich mir einen Sandsack zulegen sollte. Kann sein, dass andere von der Klinik profitieren, ich jedenfalls nicht.

1 Kommentar

Jasmin7 am 06.12.2017

Darf man dort sein Handy behalten?

Ein Weg in ein neues Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Essen könnte abwechslungsreicher sein
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schönes Gelände und sehr gute Therapien. Ich habe stark von der Therapie profitiert und sogar mehr erreicht, als geplant war. Das Team war sehr hilfreich und kompetent.

2 Kommentare

Jasmin7 am 01.12.2017

Hallo,

darf man dort sein Handy behalten und hat man dort Internet?

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Hilfreiche Behandlung, positive Atmosphäre - aber auf Rendite getrimmt

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich würde mich trotz einzelner Mängel wieder für Tiefenbrunn entscheiden)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (bei ambulantem Vorgespräch konnten offene Fragen geklärt werden)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Informationsaustausch zwischen Therapeuten funktioniert sehr gut)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Kommunikation ggü. Patienten oft unzureichend, z.B. zu Bauarbeiten)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (es ist alles da, manches reichlich alt, insgesamt aber angenehme Umgebung)
Pro:
gute Therapeuten, tolle Umgebung, Miteinander auf der Station
Kontra:
dünne Personaldecke, Baulärm, Einrichtung z.T. abgenutzt
Krankheitsbild:
soziale Phobie, ängstlich-vermeidende PS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Juli bis Oktober für zwölf Wochen im Birkenhaus B (Depression/Ängste). Die Wartezeit auf den Behandlungsplatz betrug nur einige Wochen. Am ersten Tag ging es ziemlich hektisch zu, die folgenden zwei Wochen dienten der Eingewöhnung, sodass der Behandlungsplan generell anfangs recht leer ist. Das ändert sich mit der Zweitsicht. Auf Wünsche nach bestimmten Therapien wird eingegangen, wenn freie Kapazitäten bestehen. Alles, was ich bekommen wollte, habe ich problemlos erhalten. Ich benötigte einige Zeit, um das Zusammenleben in der Gruppe der Mitpatienten als Arbeitsfeld für mich zu erkennen. Erst nach etwa der Hälfte der Behandlungsdauer ging es für mich richtig voran, immer wieder mal mit Tiefphasen zwischendurch, die für mich aber auch lehrreich waren. Die hilfreichsten Therapien waren für mich neben den Einzelgesprächen (2x30min pro Woche, bei Akutbedarf ggf. auch ein weiteres) die interaktionelle Kleingruppe, Grenzen und Kontakt sowie Selbstbehauptung Mann (was die übrigen Angebote nicht schlecht machen soll). Ich erhielt daneben noch zwei "Bonbons", spezielle Aufgaben, die mir im Zusammenhang mit Perfektionismus und der beruflichen Zukunft weiterhelfen sollten und dies auch taten.
Das Mittagessen (von Apetito) empfand im Durchschnitt als akzeptabel, mehr habe ich nicht erwartet. Das Frühstück war die längste Zeit gut, wurde zuletzt aber in der Auswahl eingeschränkt.
Gestört haben mich vor allem zwei Punkte: Die Personaldecke ist dünn. Bei Krankheit fällt die betreffende Therapie oft für den ganzen Krankheitszeitraum aus, Einzelgespräche wurden auf 30 Minuten pro Woche begrenzt. Daneben fanden während meines Aufenthalts über mehrere Wochen lärmintensive Bauarbeiten auf der Station statt, über die im Vorfeld keine Information stattfand, die es Patienten ermöglicht hätte, sich für eine spätere Behandlung zu entscheiden. Sehr toll gefiel mir die Umgebung mitsamt der Tiere auf dem Gelände, während die Einrichtung zum Teil stark abgenutzt ist.

Therapie sehr gut, alles Andere stark verbesserungsbedürftig

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Therapie und Therapeuten
Kontra:
Essen, Ausstattung, sanitäre Anlagen
Krankheitsbild:
Depressionen, soziale Isolation, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen im "Birkenhaus B" und bin vor einer knappen Woche entlassen worden. Zunächst muss ich sagen, dass es an der Therapie nichts auszusetzen gibt. Sicherlich ist die Fachklinik nichts für Personen, die in einer akuten Krise stecken. Die Therapie hier kostet viel Kraft und davon sollte man zumindest etwas mitbringen. Leider ist für mich das "Drumherum", d.h. Ausstattung, Essen und sanitäre Einrichtung schlecht bis sehr schlecht. Teilweise hat man den Eindruck, dass seit Anfang der 80 er Jahre in nichts mehr investiert worden ist, außer natürlich in die "Privita" Komfortstation. In meiner Station waren Dusche und WC jedenfalls auf dem Flur und mein Zimmer war mit Teppich ausgestattet. Das ist sicherlich für ein Krankenhaus nicht der Standard. Das Essen ist meistens schlecht und die Portionen sind klein. Abgesehen von diesen negativen Dingen bleibt für mich unter dem Strich aber dennoch ein dickes Plus. Ich konnte viel mit nach Hause nehmen und hoffe nun, dass ich auch viel umsetzen kann.

Ohne Erwartung angereist, sehr erfüllt abgereist

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflegepersonal, Lage, Küche und Personal, Sportangebot, Göttingen
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Hypochondrie, Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich empfand die Klinik als sehr hilfreich.
Nach anfänglicher Eingewöhnung von 2 Wochen, in denen nicht viel passiert ist, waren Einzeltherapie und Gesprächsrunden (3x wöchentlich) überaus hilfreich. Ich konnte viel über mich nachdenken, reflektieren und verstehen. Der Kontakt zu den Mitpatienten tat sein übriges, Sport und Ergotherapie waren eine Bereicherung. Die Klinik ist schön im Grünen gelegen, brauchte man Internet, konnte man fußläufig und schnell einen öffentlichen Hotspot erreichen. Auch das Essen schmeckte in 8 von 10 Fällen, was ich als sehr gut einschätze. Ich würde wieder kommen, wünsche es mir jedoch nicht. Tiefenbrunn als auch Göttingen behalte ich in liebevoller Erinnerung, denn hier lernte ich neu, was es heißt zu leben. Danke!

Empfehlenswertes Therapiekonzept

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (aufschlussreiches Informationsgespräch)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (alte Einrichtung, häufig Teppichboden)
Pro:
Personal, Therapien, Gelände
Kontra:
alte Einrichtung, WLAN Zugang
Krankheitsbild:
Depressionen, soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich für 12 Wochen auf der Birkenhaus B Station mit genannten Krankheitsbildern.

Die Einrichtung des Gebäudes ist nicht mehr aktuell und die Tatsache, dass Toiletten und Duschen auf dem Flur (mit 25 weiteren Patienten) geteilt werden muss, ist meiner Meinung nach, das größte Manko der Klinik.

Ich vermisse lediglich eine WLAN Verbindung, zur Nutzung in therapiefreier Zeit. Es gibt allerdings die Möglichkeit sich einen Hot-Spot-Tages/Wochen/Monatspass zu kaufen oder das "Studierzimmer" mit Internetzugang zu nutzen.

Das Essen entspricht keinem 5 Sterne Hotel. Ich kann die vorherigen Bewertungen diesbezüglich allerdings nicht nachvollziehen, denn es ist völlig in Ordnung und ausreichend. Gekocht wird nicht im Hause, das übernimmt eine Fremdfirma, Frühstück und Abendbrot findet in Buffett-Form statt mit reichlich Auswahl ( das geht auch schlechter)

Das Therapiekonzept des Asklepios Fachklinikum hat mich sehr überzeugt und ich konnte viel mitnehmen und es wurde ein stabiles Fundament erbaut, um weitere Schritte einleiten zu können.

In der Urlaubszeit fielen einige Therapien aus und der Jahreszeitenwechsel forderte auch einige Kranke.

Des weiteren erlebte ich alle Angestellten auf diesem Gelände als einfühlsam, freundlich, verständnisvoll und versuchend alles mögliche für einen zu erreichen.

Alles in allem ist mein Resultat:
Intensive Zeit, aus der ich viel mitnehme und die sicherlich nicht wenig zum Verständnis und Akzeptanz meiner Krankheit beigetragen hat.

Schlimme Sache in Tiefenbrunn

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (schreckliche Zeit verlebt)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unprofessionell und unemphatisch)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Patientenbedürfnisse gleichgültig)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (viele Ausfälle ohne Ersatz)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (schönes Gelände)
Pro:
Umgebung
Kontra:
alles andere
Krankheitsbild:
Krise
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich von Ende März bis Ende Mai 2016 in der Villa 2 in Tiefenbrunn und darf mit Recht und Fug aber ohne Überteibung sagen, dass dies die schlimmste Zeit meines Lebens war. Nachdem mir nach ca. einer Woche besusst wurde, dass die Einweisung ein schwerer Fehler war und ich in mein altes Leben zurückkehren musste, wurde meine Entlassung von seiten der Klinik gezielt sabotiert. Ich befand mich damals in einer schulischen Ausbildung die ich kurzzeitig unterbrach. Leider gestattete ich meiner "Therapeutin" ein Gespräch mit unserer Schulpsychologin zu führen, in dem diese dann sehr wahrscheinlich vorsätzlich die Unwahrheit über meinen tatsächlichen Zustand erzählte um eine mögliche Rückkehr in mein altes Semester zu verhindern. Damit verschlechterte sich mein Gesundheitszustand tatsächlich erheblich und besser ging es mir erst wieder nach meiner Entlassung (ein Schelm, wer da einen Zusammenhang vermutet).
Ja, ich bin nicht gezwungen worden dort zu bleiben, hätte jederzeit gehen können usw., aber das sagt sich so leicht, wenn man von allen Seiten maipuliert und einem eingeredet wird, man sei nicht stabil genug für eine Entlassung. Ich entließ mich dann doch selbst ein paar vor dem eigentlich vereinbarten Termin. Diese Entscheidung nahm besagte "Therapeutin" persönlich (eigene Aussage) und verweigerte mir zur Verabschiedung den Handschlag. Diese symbolische Geste ist bezeichnend für die "Professionalität" mit der in Tiefenbrunn "gearbeitet" wird.
Nun darf ich Tiefenbrunn aufarbeiten. Mit meiner aktuelen Therapeutin bin ich dan den KLinikbericht durchgegangen. Sie war sprachlos im Angesichte des hahnebüchenen Unsinns der dort drinsteht und versicherte mir, dass viele Dinge aus medizinischer Sicht so gar nicht stimmen können.
Somit empfehle ich nicht nur, sich nach einer anderen Klinik umzusehen, sondern rate DRINGENST davon ab, sich dorthin verfrachten zu lassen wenn man die Absicht hat, wieder gesund zu werden. NIE WIEDER TIEFENBRUNN. Tut euch das nicht an.

4 Kommentare

DerLogo am 05.09.2017

Aus Zeichenmangel muss ich nun meine eigene Bewertung kommentieren um noch ein paar Dinge zu ergänzen und schlussendlich hoffentlich jeden davon zu überzeugen, besser eine andere Klinik aufzusuchen. Im Klinikbericht, den ich dann mit meiner Therapeutin durchgegangen bin, las ich zu meiner Überraschung, dass mein Aufenthalt dort nicht zuletzt damit gerechtfertigt wurde, dass es wohl wichtig sei, an meiner Sozialkompetenz zu arbeiten.
Das war sehr überraschend für mich, da mir sämtliche Arbeitszeugnisse bisher immer schwarz auf weiß eine hohe Sozialkompetenz bescheinigten und ich vor meiner Einlieferung oft für lange Zeit alleine um die halbe Welt getingelt bin und nie Schwierigkeiten damit hatte, Menschen zu treffen und Freundschaften zu knüpfen. Dies ist nicht nur meine Meinung. Ohne Sozialkompetenz könnte ich meinen Beruf gar nicht ausüben. Überraschend daran war auch, dass dies gar nicht mir mir rückgesprochen wurde. Nein, das wäre ja ehrlich gewesen (also nicht im Sinne des unheiligen Kodexes) und ich hätte protestieren können.
Nachdem Tiefenbrunn mit mir fertig war, konnte ich nicht mehr allein einkaufen gehen, ohne Schweißausbrüche zu bekommen, so groß war meine Angst vor Menschen und öffentlichen Plätzen. Aber vielleicht ist es genau das, was das degenerierte Klinikperspnal unter Sozialkompetenz versteht. Wenn ja, dann war die Vermittlung derselbigen ja offensichtlich ein großer Erfolg. Ja zur Gesundheit, nein zu Tiefenbrunn.
Gott sei Dank werden seine Mauern durch die mangelnde Instandhaltung dieser seelenzermalmenden Anstalt ohnehin bald in sich zusammenstürzen. Jedem was ihm gebührt.

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Tiefenbrunn geht gar nicht.....wer da am Boden ist,fällt noch tiefer

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Traum und Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die negativen Bewertungen hier gelesen und meinen Mann gesagt, das die Klinik nichts für ihn ist. Aber seine behandelten Ärzte waren sehr dafür,das er dort hin ging.
Als wir am 20.8.17 in der Klinik ankamen, die Dame in der Anmeldung war sehr nett, fuhren wir zur Villa.Mein Mann hat sich dann häuslich eingerichtet, und schnell kam eine Betreuerin und holte ihn zum Gespräch, ich fuhr nach Hause.Abends beim Telefongespräch sagte mein Mann, alles komisch hier,was die so alles sagen. Wenn Gruppe ist, wird einer ausgesucht und mit Worten so fertig gemacht, das er weint und am Ende ist. Die Gruppenleiterin greift nicht ein!!! Ich hab ihn dann Samstag und Sonntag besucht,um ihn aufzubauen.Am Montag war wieder Gruppe( Mo,Di u. Mi)und es ging wieder los. Mein Mann hat mich angerufen und war echt fertig. Am Dienstag war es sehr schlimm in der Gruppe,sogar Patienten haben über die "Versagerin" gelacht. Daraufhin ist mein Mann zusammen gebrochen,hat geweint,ist auf sein Zimmer gerannt.Wenn Ihr jetzt glaubt, die Leiterin ist ihm gefolgt....NEIN. Er hätte sich was an tun können, hat niemand interessiert.Er hat dann die Krankenkasse angerufen und gefragt, das es in der Klinik nicht mehr geht,ob er den Aufenthalt selber zahlen muss. (weil den Patienten gesagt wird, brechen sie ab,müssen sie alles selbst zahlen)Die Krankenkasse hat sofort gesagt, wenn es nicht geht,brechen Sie ab, er braucht nur die Zuzahlung leisten.Er ging dann zur Leiterin und sagte ihr, das er morgen nach Hause geht, das muss er sich hier nicht antun.Sie dann, ok, das Bett wird sowieso gebraucht !!! Jetzt haben wir uns eingebildet, das ein Arzt oder irgendeine wichtige Person zu ihm geht, fragt was denn gewesen ist ,und was ändernd.....NIX,NULL
Als er am Mittwoch seinen Schlüssel der Betreuerin gibt, fragt sie, was soll ich damit....mein Mann dann...den nächsten Patient geben

Fazit: wer da am Boden ist,fällt noch tiefer !!!

Hervorragendes Team aus Therapeuten, Pflege und Service

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapie Konzept, Zusammenspiel der einzelnen Therapieangebote
Kontra:
Das Mittagessen war zeitweise nicht optimal, was allerdings nicht wirklich ins Gewicht fällt.
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war auf der Privita Privatstation in Tiefenbrunn. Ich befand mich über 18 Wochen dort und wurde in einer absoluten Lebenskrise dort aufgenommen. Der Chefarzt Herr Prof. Spitzer ist ein sehr fähiger, einfühlsamer Chefarzt wie ich ihn nur selten erlebt habe. Sehr gut vorbereitet und mit einem Überdurchschnittlichen Engagement für seine Patienten. Er liest sich Berichte durch und hinterfragt, so dass eine optimale Therapie dabei heraus kommt. Sein Team arbeitet ebenfalls hoch professionel, Frau Käfer war meine Einzeltherapeutin die immer ein offenes Ohr hatte. Das Pflegeteam unter der Leitung von Frau Karnebogen darf man dabei nicht vergessen, sie sind eingebunden in den therapeutischen Ablauf was mir sehr viel Sicherheit gegeben hat. Meiner Bezugspflege Frau Karnebogen gilt mein besonderer Dank. Ich habe nach der Therapie neuen Lebensmut gefasst und würde jederzeit wieder nach Tiefenbrunn gehen. Auch die Servicekräfte haben nach ihren Möglichkeiten meine Essenswünsche erfüllt und waren überaus freundlich, hervorzuheben ist Herr Joreschke, der auch mal einige aufmunternde Worte und einen besonders guten Service anbot. Mein Einzelzimmer wurde von eine liebenswürdigen Person gereinigt, die ebenfalls Anteil am gelingen meiner Therapie beigetragen hat, da ich mich rundum wohl fühlen konnte. Die Körpertherapie bei Frau Seng, die Musiktherapie bei Frau Hildebrand, die Physio bei Frau Burchards und die Lymphdrainagen bei Frau Alpers runden das gelingen meiner Therapie ab. Sehr kompetente Therapeuten die ich nur wärmstens empfehlen kann, vorausgesetzt man lässt sich drauf ein. Ich bin wieder im Leben und dafür sage ich dem Team aus Tiefenbrunn herzlichen Dank.

Es entsteht der Eindruck das zu viel gespart wird.

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (hauptsächlich mit der Unterbringung und Verpflegung)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Umgebung,Grenzen und Kontakte beste Therapie
Kontra:
Unterkunft, Essen ohne Liebe
Krankheitsbild:
Angststörung, Panikatacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach über 20 Jahren und einer guten Erinnerung an Tiefenbrunn, befand ich mich bis vor Kurzen im Birkenhaus in Behandlung. Wie geschrieben waren meine Erinnerungen an die Klinik und die Unterbringung im Schwidder-Haus sehr positiv und selbiges versprach ich mir auch diesmal.
Ich muss leider berichten das sich vieles aber nicht alles verschlechtert hat. Diesmal unter der Führung unter Asklepios hatte ich mehr das Gefühl eine Nummer (Geldbringer) zu sein. Damals hatte ich mehr das Gefühl das überwiegend der Mensch zählt. Es entsteht das Gefühl das zum Leid des Patienten an allen Ecken gespart wird. Die Unterbringung ist für mich nicht Krankenhaus gerecht. Ein Doppelzimmer was schon für eine Person zu klein ist. Die Toilette auf dem Flur geteilt mit bis um die 10 Patienten. Möbelisar mit reichlichen Flecken , Teppiche die einen Ekeln lassen, Zu Gute halten will das Diese entfernt und durch PVC ersetzt werden sollen. Ein großer Schwachpunkt war für mich auch das Mittag u. Abendessen. Wie geschrieben es wird gespart . Abwechslung gerade beim Abendbrot ist nicht geboten. Mortadella gibt es im Überfluss. In dieser Klinik befinden sich viele Patienten mit Ess- Störungen oder Unverträglichkeiten. Was diesen Patienten angeboten wurde ist unzumutbar. Mir tut das Personal im Speiseraum leid, dieses ist immer sehr freundlich und versucht es jeden Recht zu machen. Die Therapie selber möchte ich nicht anzweifeln b.z.w. Schlecht reden. Hervorheben möchte ich das es viel bemühtes Personal gibt denen man sich anvertrauen kann.
Fazit : Sehr geehrte Leitung Asklepios, zum wohl fühlen brauch es eine moderne, saubere ,hygienische, ruhige Unterkunft. Essen und trinken hält die Seele zusammen. Im privaten Haus geht es doch auch !

2 Kommentare

lisale am 11.07.2017

Hallo,
darf man ein Fernseher mitbringen?
Danke

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drückerkolonne

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (sinnlos)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keine wissen nicht was ich habe)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (nach herstellervorgabe)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kaum therapie)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (alt kaputt und dreckig)
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von ende 2106 bis ende 2017 im sonnenhaus.
meine erfahrung war nicht sehr gut mir wurde gleich am ersten tag erzählt das ich sowieso nicht wieder gesund werde und es ist auch nicht so geworden. der aufenthalt war in allem eine schlechte erfahrung für mich die sauerkeit war grottenschlecht amesien in der küche silberfische auf der toilette die möbel alt und schrottreif,die wände so dünn ,dass jeder mitpatient den anderen hört selbst zwischen den therapeutenräumen waren patientenzimmer, die schweigepflicht wird nicht eingehalten das personal gibt patientendaten zb. an privatkontakte weiter. die therapie sinnlose zeitverschwendung ohne ergebnis ergotherapie war kinderbasteln eine anmaßung, mkt von der oberschwester in die längegezogenes theater für menschen die sich nicht mit ihrer krankheit auskennen und sich von jemanden was sagen lassen der keine ahnung und lust hat. therapeutengepräche nutzlos haben eher das gegenteil bewirkt der herr psychologe hat mich erpresst bestimmte dosen an psychopharmaka zu schlucken anstosten kein gespräch als ich mich dann habe erpressen lassen ist er nicht auf den punkt gekommen, konnte nicht helfen. die vistite bezog sich darauf das ich medikamente in bestimmte dosen nach vorschrift der krankenkasse einnehmen soll es wurden auch leute mit neuroleptika besonders seroquel ruhigestellt die nicht das passende krankheitsbild hatten. das personal gibt medikamente auch nur um eine stressfreie schicht zu haben. die gespräche mit dem pflegepersonal waren nicht hilfreich. das essen aufgewärmte fertigkost teils nicht gar.
ich kann die klinik nicht empfehlen da keine leistung erbracht wurde für die es sich gelohnt hätte dort hin zu gehen viel werbung auf der internetseite und nichts dahinter asklepios.

Beurteilung der Klinik in Tiefenbrunn

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Essen, zwei drei Leute aus der Therapie Leitung
Kontra:
Alte Gebäude, dauernder Ausfall von Therapeutischen Anwendungen
Krankheitsbild:
Persönlichkeits Spaltung Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin derzeit noch Patient in der Klinik im Birkenhaus und muss feststellen das nach 4 Wochen immer noch keine Zweitsicht vom Oberarzt vorgenommen wurde, mein Therapieplan sieht sehr leer aus so das auf die Woche gesehen nur ein Termin am Tag stattfinden tut wenn dieser nicht Krankheitsbedingt oder Urlaubsbedingt auch noch ausfällt. Sauberkeit ist ein sehr großes Problem ich kam in ein Zimmer was nicht richtig Sauber gemacht war rein. Der Gesamteindruck ist für mich sehr schlecht und ich sehe nur das die Patienten abgefertigt werden und die Krankenkasse für Leistungen bezahlt die dann Ausfallen. Das Personal ist freundlich aber mancbleibt auf sich alleine gestellt wenn Feierabend ist ist Feierabend für das Personal.
Das Gebäude alt Toiletten und Duschen auf dem Flur kein heutiger Standard mehr. Ich würde die Klinik keinen empfehlen.

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