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Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn

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Tiefenbrunn 15
37124 Rosdorf
Niedersachsen

65 von 111 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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152 Bewertungen

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Es entsteht der Eindruck das zu viel gespart wird.

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (hauptsächlich mit der Unterbringung und Verpflegung)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Umgebung,Grenzen und Kontakte beste Therapie
Kontra:
Unterkunft, Essen ohne Liebe
Krankheitsbild:
Angststörung, Panikatacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach über 20 Jahren und einer guten Erinnerung an Tiefenbrunn, befand ich mich bis vor Kurzen im Birkenhaus in Behandlung. Wie geschrieben waren meine Erinnerungen an die Klinik und die Unterbringung im Schwidder-Haus sehr positiv und selbiges versprach ich mir auch diesmal.
Ich muss leider berichten das sich vieles aber nicht alles verschlechtert hat. Diesmal unter der Führung unter Asklepios hatte ich mehr das Gefühl eine Nummer (Geldbringer) zu sein. Damals hatte ich mehr das Gefühl das überwiegend der Mensch zählt. Es entsteht das Gefühl das zum Leid des Patienten an allen Ecken gespart wird. Die Unterbringung ist für mich nicht Krankenhaus gerecht. Ein Doppelzimmer was schon für eine Person zu klein ist. Die Toilette auf dem Flur geteilt mit bis um die 10 Patienten. Möbelisar mit reichlichen Flecken , Teppiche die einen Ekeln lassen, Zu Gute halten will das Diese entfernt und durch PVC ersetzt werden sollen. Ein großer Schwachpunkt war für mich auch das Mittag u. Abendessen. Wie geschrieben es wird gespart . Abwechslung gerade beim Abendbrot ist nicht geboten. Mortadella gibt es im Überfluss. In dieser Klinik befinden sich viele Patienten mit Ess- Störungen oder Unverträglichkeiten. Was diesen Patienten angeboten wurde ist unzumutbar. Mir tut das Personal im Speiseraum leid, dieses ist immer sehr freundlich und versucht es jeden Recht zu machen. Die Therapie selber möchte ich nicht anzweifeln b.z.w. Schlecht reden. Hervorheben möchte ich das es viel bemühtes Personal gibt denen man sich anvertrauen kann.
Fazit : Sehr geehrte Leitung Asklepios, zum wohl fühlen brauch es eine moderne, saubere ,hygienische, ruhige Unterkunft. Essen und trinken hält die Seele zusammen. Im privaten Haus geht es doch auch !

2 Kommentare

lisale am 11.07.2017

Hallo,
darf man ein Fernseher mitbringen?
Danke

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drückerkolonne

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (sinnlos)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keine wissen nicht was ich habe)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (nach herstellervorgabe)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kaum therapie)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (alt kaputt und dreckig)
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von ende 2106 bis ende 2017 im sonnenhaus.
meine erfahrung war nicht sehr gut mir wurde gleich am ersten tag erzählt das ich sowieso nicht wieder gesund werde und es ist auch nicht so geworden. der aufenthalt war in allem eine schlechte erfahrung für mich die sauerkeit war grottenschlecht amesien in der küche silberfische auf der toilette die möbel alt und schrottreif,die wände so dünn ,dass jeder mitpatient den anderen hört selbst zwischen den therapeutenräumen waren patientenzimmer, die schweigepflicht wird nicht eingehalten das personal gibt patientendaten zb. an privatkontakte weiter. die therapie sinnlose zeitverschwendung ohne ergebnis ergotherapie war kinderbasteln eine anmaßung, mkt von der oberschwester in die längegezogenes theater für menschen die sich nicht mit ihrer krankheit auskennen und sich von jemanden was sagen lassen der keine ahnung und lust hat. therapeutengepräche nutzlos haben eher das gegenteil bewirkt der herr psychologe hat mich erpresst bestimmte dosen an psychopharmaka zu schlucken anstosten kein gespräch als ich mich dann habe erpressen lassen ist er nicht auf den punkt gekommen, konnte nicht helfen. die vistite bezog sich darauf das ich medikamente in bestimmte dosen nach vorschrift der krankenkasse einnehmen soll es wurden auch leute mit neuroleptika besonders seroquel ruhigestellt die nicht das passende krankheitsbild hatten. das personal gibt medikamente auch nur um eine stressfreie schicht zu haben. die gespräche mit dem pflegepersonal waren nicht hilfreich. das essen aufgewärmte fertigkost teils nicht gar.
ich kann die klinik nicht empfehlen da keine leistung erbracht wurde für die es sich gelohnt hätte dort hin zu gehen viel werbung auf der internetseite und nichts dahinter asklepios.

Beurteilung der Klinik in Tiefenbrunn

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Essen, zwei drei Leute aus der Therapie Leitung
Kontra:
Alte Gebäude, dauernder Ausfall von Therapeutischen Anwendungen
Krankheitsbild:
Persönlichkeits Spaltung Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin derzeit noch Patient in der Klinik im Birkenhaus und muss feststellen das nach 4 Wochen immer noch keine Zweitsicht vom Oberarzt vorgenommen wurde, mein Therapieplan sieht sehr leer aus so das auf die Woche gesehen nur ein Termin am Tag stattfinden tut wenn dieser nicht Krankheitsbedingt oder Urlaubsbedingt auch noch ausfällt. Sauberkeit ist ein sehr großes Problem ich kam in ein Zimmer was nicht richtig Sauber gemacht war rein. Der Gesamteindruck ist für mich sehr schlecht und ich sehe nur das die Patienten abgefertigt werden und die Krankenkasse für Leistungen bezahlt die dann Ausfallen. Das Personal ist freundlich aber mancbleibt auf sich alleine gestellt wenn Feierabend ist ist Feierabend für das Personal.
Das Gebäude alt Toiletten und Duschen auf dem Flur kein heutiger Standard mehr. Ich würde die Klinik keinen empfehlen.

Sehr empfehlenswert!!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr kompetentes Personal und Therapeuten, Gelände
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Depressionen, Verlustängste und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unerwarteter Weise, musste ich nur 4 Wochen, statt den planmäßigen 4-6 Monaten auf einen Klinikplatz in Tiefenbrunn warten; dies kam mir jedoch sehr entgegen. Mein erster Abend in der Klinik war zum Teil sehr schwer, da es alles so ungewohnt für mich war, das Personal und die Mitpatienten haben mich jedoch schon von Anfang an in Alles mit einbezogen - was mir ebenfalls sehr gut tat. Anders als in der ersten Klinik in der ich war (KJP Schleswig), hat man in Tiefenbrunn über Äußerungen des Unwohlbefindens meinerseits sehr professionell und schnell gehandelt. Es war nicht so, dass man einfach eine "Ausgangssperre" bekam und dann darauf gewartet wurde, dass sich mein Zustand verbessert. Man hat mit mir einen konstruktiven Plan ausgearbeitet, auf den ich das ein oder andere Mal zurückkommen konnte, als es mir wieder schlechter ging. Das Personal kümmerte sich stets fürsorglich und liebevoll um mich und meine Mitpatienten. Wir haben alle sehr viele schöne Momente miteinander verbringen dürfen. Auch das therapeutische Kochen, was im Waldhaus einmal die Woche stattfand, hat einem sehr geholfen nicht in seiner Gedankenwelt gefangen zu bleiben. Zudem ist das Gelände auf dem sich die Einrichtung befindet der hammer. Sowohl die Rase, als auch das unmittelbar angrenzende "Waldstück" hat oft für schöne Erinnerungen gesorgt.

Alles in Allem kann ich die Klinik nur jedem weiterempfehlen. Es lohnt sich wirklich, aber ganz wichtig ist : selbst wenn man daran denkt den Aufenthalt abzubrechen, weiterzumachen. Dort wird einem sehr gut geholfen!!! :)

Klinik empfehlenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Behandlungen
Kontra:
essen
Krankheitsbild:
Trauma und Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Patientin im schwidderhaus im allgemeinen war ich gut zufrieden.
Die Pflegekräfte hatten immer ein offenes Ohr und waren stets bemüht zu helfen.

mit den Ärzte sowie Therapeuten war ich teilweise sehr zufrieden .
Die Therapien an sich waren sehr anstrengend aber auch sehr hilfreich .
Die Einrichtung war sehr einfach und ließ sehr zu wünschen übrig die Teppiche in den Zimmern sind sehr verschmutzt gewesen .
Zu dem Essen möchte ich folgendes sagen Frühstück war ok Mittagessen war an manchen Tagen einfach nur schlecht Abendessen zu eintönig und mit zu wenig Gemüse .
Therapiemässig sehr gut und empfehlenswert .

Gute Therapie doch einige Mängel im Alltag

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Therapeutisch gesehen ist es eine gute Klinik)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Oft Ausfälle)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Trotz der oft kaputten Möbel)
Pro:
freundliches, kompetentes Pflegepersonal , freundliche und weise Therapeuten, Sportraum mit Geräten
Kontra:
Essen in der Kantine ist die Hölle ; Zustände der Zimmer, Küche und Bäder; schlechte ärztliche Versorgung; viel Personalausfälle durch Urlaub, Krankheit etc. wird kaum ersetzt
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Patient im Waldhaus und ich muss sagen das Personal dort ist wirklich super. Alle sehr, sehr freundlich und hilfsbereit. Sie versuchen einem die 8-12 Monatige Therapie doch sehr erträglich zu gestalten. An der Einzeltherapie, Sporttherapie, Ergotherapie etc habe ich überhaupt nichts auszusetzen. Ich finde die Therapeuten geben sich dort sehr viel Mühe und machen Ihren Job gut.

Ein Problem für mich waren die teils inkompetenten Ärzte auf der Station. Man hat sich nicht in guten Händen gefühlt. Außerdem finde ich es nicht gut, dass die Küche, die Zimmer etc. teilweise kaputt und verdreckt waren. Ein Reparaturauftrag hat dann schonmal an die 2,3 Monate gebraucht bis er zu den Verantwortlichen durchgedrungen ist. Das hat mich sehr geärgert .

Durch Urlaub und Krankheit sind oft die Stationen wie leergefegt gewesen. Man findet keinen Erzieher und die Therapien fallen aus . Das finde ich sehr schade. Ich habe das Gefühl das die Klinik durch die extremen Sparmaßnahmen an Menschlichkeit verliert.
Ich finde das Mittagessen ungenießbar. Es ist verkocht, ohne Nährstoffe und teilweise sogar schimmlig und schlecht. Obst und Gemüse gibt es auch kaum bis gar nicht. Während so einer langen Therapie ist die Ernährung und Verpflegung mindestens genauso wichtig wie der Rest!!! Das Essen das auf Station geliefert wird sind die billigsten Produkte auf dem Markt , deren Qualität schmeckbar ist. Einen richtigen Orangensaft kann sich die Klinik scheinbar nicht leisten und so gibt es für uns Saft mit 10 Prozent Fruchtgehalt und 90 Prozent Chemie.

Aber abgesehen von der mangelnden und Unmenschlichen Verpflegung kann man über die anderen Kritikpunkte hinwegsehen. Dann hat man halt ein kaputtes Waschbecken für paar Monate aber wenigstens kommt man in der Therapie voran und darauf kommt es an. Ich finde die Klinik ist eine sehr gute und wenn sie aufhört diese extremen Sparmaßnahmen durchzuführen worunter die Patienten leiden, gäbe es sogar mehr Sterne. Ich hoffe das ändert sich!

Eine Klinik ruiniert ihren Ruf

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapieansatz, engagierte und erfahrene Therapeuten, Pflegepersonal
Kontra:
Therapieausfälle, unzureichende Therapieangebote, Verpflegung, Hygiene, Service, Qualitätsmanagement
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen Patient auf der Station Birke B.

Ich kann die vorbehaltlos positiven Bewertungen der letzten Jahre nicht nachvollziehen, da ich mich für eine gewisse Zeit in der Patientenvertretung engagiert habe und über viele Wochen Kritiken aller Stationen (ausgenommen die Privatstation) und somit aller Patienten gesammelt und an die Klinikleitung weitergeleitet habe.

Die Therapeuten und das Pflegepersonal leisten sehr gute Arbeit und der moderne Therapieansatz (tiefenpsychologisch & verhaltenstherapeutisch) wird generell (auch von mir) sehr positiv bewertet.

Ich finde man muss mittlerweile - in privatisierten Kliniken - als Patient (leider!) über vieles hinwegsehen (zerkochtes und rationiertes Essen, verschmutzte Teppiche und Möbel, verschmutzte Toilettenkabinen, 5 Wochen "Bearbeitungszeit" für den Wechsel einer Glühbirne) da im Endeffekt die Therapie im Vordergrund steht.

Es ist allerdings nicht akzeptabel, dass aufgrund einer extrem dünnen Personaldecke im Urlaubs- und Krankheitsfall regelmäßig Therapien (ersatzlos) über Wochen ausfallen und manche Behandlungen gar nicht wahrgenommen werden können, da es teilweise nicht genug Therapeuten gibt um alle notwenigen Behandlungen "abzuarbeiten" (Physiotherapie, Biofeedback, Massagen, Körpertherapie etc.), oder es wochenlange Wartezeiten auf den Platz für eine Therapie gibt (Tanztherapie, therapeutisches Boxen, Musiktherapie etc.).

Siehe auch:
http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Uebersicht/Kritik-an-Asklepios-Kurs-geht-weiter

Aufgrund der Gesamtsituation würde ich grundsätzlich empfehlen nach Kliniken Ausschau zu halten, deren medizinische Behandlungsqualität nicht unter einer "Gewinnmaximierung" leiden muss. Ich hatte mich für diese Klinik entschieden, da sie einen guten Ruf hat! Diesem Ruf wird sie leider nicht mehr gerecht.

Immer wieder Tiefenbrunn

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Pflegepersonal, Gelände
Kontra:
Essen, Essen, Essen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Immer wieder nach Tiefenbrunn !! Das Gelände, die Ruhe (trotz Autobahnnähe), die Therapeuten, das Pflegepersonal. Der ganze Tagesablauf , das Miteinander auf der Station hat mir sehr geholfen. Es ist erstmal Ruhe in mir eingekehrt und ich kann weiter an mir arbeiten und ich hoffe sehr, dass ich die vielen Denkanstöße zu Hause - weiter mit therapeutischer Hilfe - umsetzen kann. Nach 8 Wochen hängt einem das Essen in der Tat zum Halse raus. Zwar war ich nicht in der Klinik, um kulinarisch weiterzukommen, dennoch sollte dringend etwas geändert werden. (schimmeliges Brot, pappige Saucen, kaum "Grünzeug", keine Eier, dafür zermatschter Broccoli in fast jedem Mittagessen usw.) Wir waren dann hin und wieder auswärts essen. Aber das schlechte Essen hat meine neuen und guten Lebensgeister nicht abgeschreckt.

Katastrophale Zustände

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Körpertherapie
Kontra:
Alles andere
Krankheitsbild:
BPS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 Wochen in der Klinik, im Birkenhaus A. Die Therapien an sich waren gut, vor allem die Körper- sowie Musiktherapie. Die anderen Therapeuten und Ärzte empfand ich als durchschnittlich gut. Ich konnte dort einige Ansatzpunkte ausarbeiten, an denen ich jetzt weiter arbeiten kann.
Mehr Gutes habe ich dazu nicht zu sagen. Die Gebäude sind alle sehr heruntergekommen. Man hört die Heizung klopfen, da sie nicht isoliert ist. Die Stationstoiletten sind eine wahre Katastrophe. Der Speisesaal ist am meisten heruntergekommen. Die Tapeten blättern ab und es schimmelt leicht. Das ist aber noch nicht so schlimm wie das Essen. Das normale Klinikessen ist ja schon nicht lecker, aber im Vergleich zum Asklepios Essen ist es ein Gaumenschmauss. Da mir vom normalen Mittagessen immer übel war, was vermutlich an den "leckeren" soßen lag, habe ich mich für das vegane Essen eingetragen, das auch dort in der Küche zubereitet wird. Erst war das sehr lecker, aber kurz darauf wurde auch dafür das Budget gekürzt und es gab nur noch Beilagen. Also mehr oder weniger jeden Tag Kartoffeln und grüne Bohnen und/oder Brokkoli. Alle zwei Wochen gab es noch Tofu dazu. Als Nchtisch bekommen die Veganer allerdings Alpro Sojapudding, das war mein kulinarisches Highlight des Tages.
Gute Therapeuten sind vermutlich auch in anderen Kliniken zu finden, wo die Zustände nicht so katastrophal sind. Deshalb würde ich von Asklepios Tiefenbrunn nur abraten.

1 Kommentar

lisale am 18.03.2017

Hallo,

mussman die ganzen Wochen dableiben,oder darf man am WE nach Hause


danke

Ein Ort der Selbstfindung und -erfahrung, der Ruhe und Entspannung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Behandlungsangebot, Durchführung der Behandlung, Therapeuten insbesondere der Einzel- und Gruppentherapie, Service, Unterbringung
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Behandlung in der PRIVITA Komfortstation

klare Empfehlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gesamtkonzept der Therapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression / - mit Medikamentenabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

- sehr schöne Klinik in absolut ruhiger Lage
- trotzdem sehr gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
- sehr kompetentes Ärzteteam
- beim Pflegepersonal fühlte ich mich stets gut aufgehoben und betreut und auch verstanden
- vielseitiges Therapieangebot / Gesprächstherapien, sowie Körpertherapien
- es wurde stets auf meine Bedürfnisse eingegangen / der komplette Therapieverlauf erfolgte in Absprache mit Patienten
- meine Verfassung stabilisierte sich jeden Tag mehr / nach 8 Wochen Therapie fühle ich mich wesentlich besser wie zu Beginn ....
- ich kann diese Klinik mit bestem Gewissen weiterempfehlen

Kompetenz und Hoffnung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten-Team, therapeutische Ausrichtung, Setting
Kontra:
Krankheitsbild:
rez. depressive Störung, momentan schwere Episode / Panikstörung / Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erster Punkt: es handelt sich um eine psychotherapeutische Station, dies ist in der Fachbereichsauswahl leider nicht vorgesehen.

Ich war von Ende August bis Mitte November Patient des sog. Birkenhaus B, der Station mit Schwerpunkt Depression.
Nach zwei sehr schweren krisenhaften Entwicklungen im beruflichen (Insolvenz des eigenen Unternehmens) als auch privaten Umfeld und entsprechenden frühk. Vorprägungen, habe ich mich im Sommer diesen Jahres zu einer stationären Therapie entschlossen.
Die Aufnahme war erstaunlich unkompliziert und rasch, als TK-Versicherter mit momentanem ALG2-Status habe ich mich sehr gut behandelt gefühlt.

Die 12 Wochen Therapie bauen auf einem integrierten Ansatz von tiefenpsychologischen, biographischen Grundlagen [hier wird vor allem mit Übertragungshypothesen durch die prägenden Bezugspersonen gearbeitet], einem stark verhaltenstherapeutisch geprägtem Teil mit Rollenspiel [CBASP --> ein sehr moderner Ansatz für Menschen, die lange an Depressionen leiden, mehr Infos unter: http://www.cbasp-network.org/] und ausführlicher Psycho-Edukation [DBT --> die "Dialektisch-Behavoriale-Therapie" wird hier ausdrücklich auch für Nicht-Borderliner eingesetzt].
Ergänzt werden diese durch Körpertherapie (Grenzen und Kontakte), Gestaltung o. Ergotherapie sowie diverse sporttherapeutische Angebote.
Die Therapien teilen sich wie folgt auf:

Einzel - einmal die Woche, wobei die Anamnesegespräche entsprechend länger waren und mein Therapeut auch sonst sehr gut ansprechbar war
CBASP und DBT - jeweils 2mal die Woche, CBASP wird auch noch körpertherapeutisch ergänzt.

Ich bin sehr froh und dankbar diese Zeit in Tiefenbrunn gewesen zu sein, Unterbringung und Verpflegung sind okay und mindern die sehr gute Arbeit des ambitionierten Teams nicht.

Das Team arbeitet sehr vernetzt, auch die Pflege ist gut informiert und wachen Auges.
Mir wurden nach 20 Jahren in Therapie das erste Mal Werkzeuge an die Hand gegeben.

1 Kommentar

SolStar am 25.11.2016

Mehr gab das Textfeld nicht her. Wer weitere Infos will, ich beantworte hier gerne noch Fragen...

Birkenhaus B

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Psychotherapeutisches Angebot, Therapeuten, Gelände
Kontra:
Zu wenig Einzeltherapie
Krankheitsbild:
Depressionen, Angst,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Juni-September im Birkenhaus B. Trotz großer Angst vor dem Aufenthalt, hab ich mich doch entschlossen eine stationäre Psychotherapie dort zu machen.

Die Station bietet ein breites Therapieangebot, sodass jeder Patient einen individuellen Therapieplan erhält. Gute Psychotherapeuten, mäßig gutes Pflegepersonal ( wenige super )

Angenehme Atmosphäre unter den Patienten.
Das Gelände bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, die auch gerne genutzt werden. ( Fußball, Volleyball, Tennis, Schwimmbad etc.)

Leider musste ich auf einige Therapien länger warten, da keine freien Plätze zur Verfügung standen. Zudem kommt noch hinzu, dass einige Therapien aufgrund der Sommerurlaubszeit ausgefallen sind.
Einzeltherapie gab es für einige Wochen auch nur im gekürzten Rahmen. Statt 1x 50 Minuten nur 1 x 25 Minuten. Ich finde generell einmal die Woche Einzeltherapie zu wenig. Zwei Kontakte mit dem zuständigen Therapeuten wären deutlich angebrachter.
Es besteht die Möglichkeit mit dem Pflegepersonal zu reden. Diese sind aber defintiv nicht genug geschult und eben keine Therapeuten. Aber sie sind jederzeit bemüht zu helfen und für einen da zu sein.
Mir hat die Zeit dort gut gefallen und mich auch gesundheitlich weitergebracht.

Eine gute Erfahrung, aber man kann verhungern...

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Umgebung, Personal, Therapieangebote
Kontra:
Essen, Therapienausfälle
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zweimal war ich in Tiefenbrunn (Villa): in 2014, für 4 Monate und in 2016 für 5 Wochen.
Es waren dürchaus positive Erfahrungen, und ich kann die Klinik weiterempfehlen.

Einiges soll man aber wissen um nicht enttäuscht zu werden:
. das Essen war in 2014 noch OK, in 2016 aber viel schlechter! Das ist für mich ein echtes "no-go", und ich habe in 5 Wochen sehr abgenommen.
Asklepios ist ein Unternehmen und - denke ich - muss Profit machen. Das rechtfertigt m.M.n. nicht dass nur die billigste Zutaten in die Küche kommen. "Mens sana in corpore sano"; die scheinen das vergessen zu haben...
. die Villa ist ein altes Gebäude mitten in der Natur. Es gibt Insekten, Eichhörnchen, Vögel und Spinnen. Ein Reh wurde auch gesichtet. Meistens bleiben die Tierchen draußen. Wenn man sich nicht wohl in der Natur fühlt, soll man vielleicht eine andere Klinik suchen.
. im Sommer kommt es oft zu Therapieausfälle wegen Urlaub.

Weil meine Erfahrung so positiv war, kann ich die schlechten Bewertungen nicht nachvollziehen: Jeder ist freiwillig in der Klinik, und wenn es schlimm wird, darf man gehen. Wenn unzufriedene Patienten das machen würden, müsste die Klinik sich irgendwann entwickeln.
Just my 2 cents...

Die beste Zeit meines Lebens

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
tolles Team (Pfleger & Therapeuten), traumhaftes Wohlfühlambiente
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Kurz gesagt: Die beste Zeit meines Lebens!

Ein tolles, engagiertes Pflege- und Therapeutenteam, welches rund um die Uhr ansprechbar ist und ein offenes Ohr hat.
Die Therapien erzielen ihre gewünschten Erfolge - zumindestens man will das auch wirklich, dann steht einem nichts im Weg! ;)

Es gibt unzählige Therapieangebote, zwischen denen man wählen kann und/oder verordnet werden - Körpertherapie, Musik, Sport, Gestaltung, Massage, Physio, Tanz, etc. ... und natürlich für alle die Gruppentherapie und Einzeltherapiegespräche. Weiterhin sind Sozialarbeiter und Bewerbungstrainer vor Ort, sodass Patienten bereits ihr Leben draußen planen und strukturieren können und bei Entlassung wissen, wie es weitergeht.

Neben den Therapien hat man auch Freizeit, die man sehr schön gestalten kann und die einen Ausgleich zu dem sonst sehr anstrengenden Tag garantieren. Die Angebote auf dem Gelände sind vielseitig: Tennis, Pool, MTT (Fitness), Kicker/Billiard, Tischtennis, Malraum - und sonst geht man nebenan ins Dorf in das schöne Café oder fährt mit dem Rad an den See oder nach Göttigen (Shopping, Theater, Konzerte,...) rein.

Therapie ist anstrengend - aber hier findet man sich in einem behüteten und beschützen Rahmen wieder, in der man nicht nur von seiner Krankheit oder Krankheiten nach und nach geheilt wird, sondern wo man auch lernen kann, wie schön und vielseitig das Leben ist.

Daher auch nochmal hier ein großes Danke an alle Pfleger, Therapeuten und Mitpatienten für diese Zeit - die unvergessen bleibt!

Klinik sehr zu Empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (putzfrau)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Chefarzt)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Pflegepersonal)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Chefarzt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (tennisplatz)
Pro:
Super chefarzt
Kontra:
Sauberkeit
Krankheitsbild:
Depression,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Kompetente Klinik, mit sehr gut ausgebildeten Personal. Der interne Austausch ist hervorragend. Sehr kompetenter Chefarzt der sein Handwerk in allen belangen gut versteht. Sehr gut ausgebildete therapeuten im bereich der Körperwahrnehmung und der Physiotherapie.

Gute Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alle Mitarbeiten waren im Bild zu meinen Problemen
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen / Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Klinik über 7 Wochen
- alle Mitarbeiter sind auf mich eingegangen
- Die Angebote waren sehr gut
- Die Angebote reichen von aktiven Sport bis zum Künstlerischen Gestalten
- Die Einzel als auch Gruppentherapien haben sich für mich als sehr sinnvoll erwiesen.
- Auch meine Familie wurde Aufgeklärt und Unterstütz
- Für mich empfand ich es als die Beste Entscheidung in meinem Leben

Sehr zu empfehlen!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr kompetentes und einfühlsames Ärzte-, Pflege- und Therapeutenteam!
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, schwere Belastungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Durch meine Zeit in Tiefenbrunn hat mein Leben eine wirklich positive Wendung bekommen!
Ich kann einen Aufenthalt jedem, der bereit ist, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, wirklich ganz doll ans Herz legen.

Das Klinikgelände und die Umgebung haben mir sehr gut gefallen. Viel Natur und für einen Kaffee und Tapetenwechsel ist Göttingen per Bus oder Rad nicht weit entfernt. Für mich war das die richtige Umgebung, um meiner Seele ein bisschen Ruhe zu schenken.

Die Behandlung habe ich als rundum stimmig erlebt. Die Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie, Sport- und Körpertherapie, Achtsamkeit und Gestaltung war wirklich gut. Manchmal fühlte sich der Therapieplan zwar dadurch etwas voll an, aber ich hätte ungern auf eines der Angebote verzichtet.

Das Ärzte-, Therapeuten- und Pflegeteam war einfach großartig! Ich habe mich stets ernst genommen und umsorgt gefühlt. Praktisch jederzeit stand ein Ansprechpartner zur Verfügung. Die therapeutische Arbeit war zwischenzeitlich auch sehr anstrengend und das Aufgeben alter Verhaltensmuster fällt manchmal sehr schwer, aber mit dieser fachlichen und menschlich warmen Begleitung hatte ich das Gefühl, mich allem nach und nach stellen zu können.

Ich habe unglaublich viel Hilfreiches in der Therapie über mich erfahren und spüre, dass ich für mich viel mitnehmen konnte, dass mich jetzt im Alltag wirklich gut zurechtkommen lässt.

Sehr empfehlenswert!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Schnelle Aufnahme nach professionellem Aufnahmegespräch)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Immer sehr höfliche und kompetente Auskunft)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Hat wenig mit der üblichen Ausstattung eines Krankenhauses zu tun, daher eine gute Wohlfühlatmosphäre)
Pro:
Ein sehr kompetentes Team und tolles Ambiente
Kontra:
Manchmal zuviel Therapien an einem Tag
Krankheitsbild:
Depression, Somatisierungsstörung, Ängste
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war als Selbstzahlerin für 8 Wochen auf der Station Privita in Tiefenbrunn.
Fand vom ersten Tag an ein sehr wohlwollendes und kompetentes Team vor.
Meine Erfahrungen waren durchgängig positiv, weil ich dort das Gefühl hatte ernst genommen zu werden und mir mit viel Respekt begegnet wurde.
Für mich war es eine sehr harte Zeit dort, weil ich die Konfrontation mit meinen Gefühlen manchmal nur sehr schwer aushalten konnte. Dank des tollen und fürsorglichen Pflegeteams von dem man nie allein gelassen wurde, konnte ich diese schweren Phasen aushalten.
Ein sehr großer Dank gilt der Oberärztin Frau Dr. Stötzel und Prof. Dr. Spitzer.
Das Therapiekonzept ist sehr stimmig!
Für mich war es eine unschätzbar wertvolle Erfahrung dort gewesen zu sein.
Ich bin aber davon überzeugt, dass es sehr wichtig ist sich ganz und gar einzulassen auf die Therapieangebote und auf das eigene Gefühlsleben um einen Therapieerfolg zu erzielen.
Musiktherapie, Körpertherapie, Gruppen- und Einzeltherapie und alle Physiologischen Anwendungen waren immer sehr professionell und nachhaltig.
Ein großes Kompliment an die gesamte Station.
Natürlich könnte man sagen, dass ist ihr Job und sie müssen es gut machen. Allerdings ist das heute nicht die Regel. Gute Ärzte und Therapeuten gibt es nicht in jeder Klinik. Ich habe in Tiefenbrunn die Erfahrung gemacht, dass die Mitarbeiter dort ihren Job sehr ernst nehmen und mit Herz und Verstand arbeiten.

Mir wurde hier sehr geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten und Pfleger
Kontra:
Verpflegung, Sauberkeit
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe von Oktober 2015 bis Februar 2016 insgesamt 14 Wochen im Schwidderhaus (Psychosomatik) verbracht. Diese Zeit empfinde ich rückblickend als unglaublich wertvoll und wichtig für mich, auch wenn sie sehr anstrengend war.
Ich habe die Klinik nicht beschwerdefrei verlassen, aber einen guten Umgang mit meinen Symptomen gelernt und deren Ursachen erkannt und verstanden: Ich kann jetzt, was vorher nicht der Fall war, wieder normal leben.

Ich hatte das große Glück auf eine wunderbare, empathische, zugewandte Therapeutin zu treffen, mit der ich sehr gut, intensiv und vertrauensvoll arbeiten konnte.
Die Erfahrungen aus den unterschiedlichen Therapieformen (Einzeltherapie, Körpertherapien, Gestaltungstherapie, Kleingruppe usw.) haben sich im Laufe der Wochen wie ein Puzzle ineinander gefügt und mich in den unterschiedlichsten Kontexten mit meinen Problemfeldern in Kontakt gebracht.
Ich habe den Eindruck, noch nie so viel gelernt und verstanden zu haben, wie in diesen Monaten in Tiefenbrunn: Dinge, Themen, Erkenntnisse, an denen ich weiterarbeiten werde - ein Prozess, der dauerhaft sicher zur Stabilisierung meiner Gesundheit beitragen wird.

Was die wichtigsten Bestandteile eines solchen Klinikaufenthaltes geht, habe ich in Tiefenbrunn die besten Erfahrungen gemacht.

Doch leider gibt es auch Seiten dieser Klinik, die ich schlecht ertragen konnte: Das Essen (wobei ich damit hauptsächlich das Mittagessen meine) ist leider von schlechter Qualität, die Sonderkost stellt keine vollwertige Ernährungsoption dar.
Auch der Zustand der Patientenzimmer ist wenig einladend, da besonders die Teppiche extrem verdreckt wirken und die Badezimmer voll von altem Schmutz sind.

Ich bin dankbar für die gute Begleitung des gesamten therapeutischen- und pflegerischen Personals im Schwidderhaus und bin glücklich sagen zu können, dass mir an diesem Ort sehr geholfen wurde.

Behandlungskonzept mit langjähriger positiver Nachhaltigkeit

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Möglichkeit zu haben, an sich intensiv zu arbeiten, ohne verbogen zu werden.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, PTBS, Psychosomatik
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In 2007 wurde ich 5 Monate in der Villa I von Prof. Streeck und seinem Team betreut. Die ersten 7 Wochen meines Aufenthaltes nahm ich eher als Erholung wahr, doch dann schien ich innerlich angekommen und bereit zu sein.
Eine wochenlanger schmerzhafter Prozess der Arbeit mit mir selbst folgte, immer in sichtbarer oder unsichtbarer Begleitung des professionellen Stationsteams und der erfahrenen und empfindsamen Körper-, Bewegungs- Gestaltungs- u.a. -Therapeuten.
Auf das Behandlungskonzept des Prof. habe ich mich eingelassen und dem Team vertraut. Ich wollte unbedingt gesund werden, wieder arbeiten gehen, nur das hatte für mich Priorität.
Heute nach fast 9 Jahren kann ich sagen, dass es mir besser geht als in all den Jahren vor TB.
Die Arbeit nach TB war und ist nicht beendet, aber um gesund und glücklich zu bleiben, ist mir das dort Gelernte stets ein willkommener Begleiter.
Mein herzlichster Dank richtet sich an Prof. Streeck und sein damaliges tolles Team.

100% Zufriedenheit in dieser Klinik.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gesamtes Klinikteam war 24 Std am Tag für mich da gewesen.
Kontra:
Manchmal zu kurze Zeitfenster zwischen den Therapien.
Krankheitsbild:
posttraumatische Belastungsstörung mit dissoziativen Bewegungsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es ist jetzt fast ein Jahr her, dass ich das große Glück hatte in dieser Klinik als Patient für 13 Wochen aufgenommen zu sein. Warum ich mich an einer Bewertung dieser Klinik beteilige, ist ganz einfach. Ich lese sehr viel negative Bewertungen und frage mich, ob diejenigen, die diese Einträge verfasst haben wirklich als Patient oder doch eher als Urlauber mit Sonderwünschen in dieser Klinik waren.
Ich selbst war vom ersten bis zum letzten Tag von einem super Team umsorgt. Ob es der Leiter dieser Station, Herr Fricke Nef, oder meine Bezugstherapeutin, Frau Küchenmeister, sowie das gesamte Pflegeteam waren, ein jeder war zu jeder Zeit für mich da. Ob in schwierigen Zeiten oder kleine Anliegen, ich wurde nie abgewiesen. Im Gegenteil, man musste mich auffordern das Team für mich zu nutzen. Da ich mit akuten Somatisierungsstörungen angereist war, gab es ohne Probleme die notwendige Physiotherapie Einzel, Fango,
u. s. w..
Ich bin Diabetiker und Insulinpflichtig, auch dass war kein Problem in dieser Klinik, man sorgte dafür, dass ich 5 Mahlzeiten am Tag zu mir nehmen konnte. Was soll ich da negatives über diese Klinik sagen??? Es gibt nichts negatives!!!!!Jeder Patient, der das Glück hat, in dieser Klinik aufgenommen zu werden sollte sich auch als Patient und nicht als Urlauber aufführen. Nicht jeder Patient kann die gleichen Therapien in Anspruch nehmen wie ein anderer Patient. Schließlich hat jeder sein eigenes Krankheitsbild.
Ich muss immer wieder "Danke" sagen, für die tollen 13 Wochen, die ich in Tiefenbrunn verweilen konnte und die mich ein ganzes Stück weiter brachten.

Ramona Grebarsche

Empfehlenswerte Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, PTBS, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Patient von Okt. bis 07.01. im Sonnenhaus... Ich fande die Zeit in Tiefenbrunn als besonders hilfreich. Auf der Station war es sehr schwierig, weil sich die Patienten untereinander mit Samthandschuhen angefasst haben und schwierigkeiten unausgesprochen blieben. Die einzelnen Therapie Angebote waren gut, man konnte sehr viel daraus ziehen. Klein und Großgruppen empfand ich als sehr anstrengend weil man sich genötigt gefühlt hat was zusagen damit die Stunde beginnen kann. Ich fand es sehr schade das man nur 50min Einzeltherapie hatte, und im Krankheitsfall nur 25min zur Verfügung hatte. Die Einzeltherapie war die anstrengenste Anwendung. Man kam schleppend voran, große Themen können nicht ganz ausgesprochen werden da die Zeit nicht reichte. Die Themen die man angeschnitten hat wurde wenn man grad nichts anderes hat auf die nächste Stunde vertröstet. Aber mein Therapeut war sehr bemüht mir zuhelfen har mir selber keine Entscheidung abgenommen was mich sehr gestärkt hat. Das Essen in Tiefenbrunn war sehr Gewöhnungsbedürftig. Das Frühstück und Abendessen war sehr einseitig und nach knapp 7 Wochen war die Raststätte die bessere Variante. Zum Mittagessen kann ich kein schlechtes Wort verlieren. Es war, obwohl sich die Pläne alle 5 Wochen wiederholen sehr abwechslungsreich.


Ich empfand die Zeit als ein großes Gefühlschaos mit vielen neuen wegen die man selber bestreiten kann. Ich kann diese Klinik nur empfehlen. :)

Angenehmer Ort mit einigen Therapieangeboten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Oktober bis Dezember 2015 einige Wochen Patient in Villa 2. Den Behandlungsrahmen bildeten ein etwas abgeschiedenes, idyllisches Klinikgelände sowie eine Villa mit einer eigenen, ruhigen Atmosphäre. Gefallen hat mir das Zusammenleben mit den Mitpatienten. Ein Aufenthaltsraum mit Fernseher und DVD-Rekorder sowie eine Küche, in der man nach Anmeldung mit den Mitpatienten kochen bzw. speisen konnte, waren schlichte aber angenehme Räumlichkeiten für viele hilfreiche Gespräche untereinander.
Das Therapieangebot erschien mir recht vielfältig - Wünsche nach bestimmten Therapiemaßnahmen konnten eingebracht, mussten aber mit Nachdruck vorgebracht werden.
Die Gruppentherapie stand hierbei im Vordergrund. Als schwierig wurde von mir und einigen Mitpatienten phasenweise die Atmosphäre empfunden, da man manchmal das Gefühl hatte, Falsches oder Richtiges nach Maßgabe der Therapeutin sagen zu können.
Durchweg positiv fielen Bewegungs- und Sporttherapie, insbesondere durch die Therapeuten, auf.
Die Betreuung durch das nette und freundliche Pflegepersonal war sehr gut.
Negativ waren viele Leerlaufzeiten und häufigere Ausfälle von Therapiemaßnahmen.
Zudem wäre eine regelmäßige Visite wünschenswert gewesen.

Empfehlenswerte Grundbedingungen aber ausbaufähig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Schw. Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Schwidderhaus

Pro:

- Sehr schön im Grünen gelegene Anlage.

- Meine Therapeutin war sehr gut.

- Das Essen (Sonderkost) war immer gut

- Nettes Pflegepersonal

- weitreichendes Therapieangebot

- Nettes Küchenpersonal

- Sport treiben war begrenzt möglich (MTT, Sporthalle mit zu niedriger Decke, Joggen draussen)

Contra:

- Pflegepersonal unflexibel bei Ausnahmeregeleungen

- Ich warte seit einem Monat auf meinen Entlassbrief, obwohl sie wissen dass ich ihn dringend brauche!!!

- Die Busverbindung nach Göttingen gerade am Wochenende ist eine Katastrophe.

- wenig bis keine Privatsphäre (war in einem der beiden 3er Zimmer)

- Kein Ausruhraum (keine couches)

- kein Wlan-Zugang

- Manchmal dauert es Wochen bis man in eine bestimmte Therapiegruppe kommt.

- Fernsehraum und Küche waren zusammen und nur 1 Fernseher für 26 Leute. Was mir aber am meisten misfiel war, dass nur Abends geguckt werden durfte. Wenn ich aber mal fernsehen wollte waren das Dokus und die kommen nunmal am Tag.

- Manche Therapieangebote wie Yoga sind nur den Privatpatienten vorbehalten.

Wachsen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
sehr großes Engagement des Stationsteams und der Therapeuten
Kontra:
lange Wartezeit auf Einzelzimmer und schlechte Verpflegung
Krankheitsbild:
Chronische Schmerzen, Depressionen, Posttraumatische Belastungsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt war im Schwidderhaus von Ende Februar bis Ende Mai 2015. Die Wartezeit auf ein Einzelzimmer war sehr lang! Der Aufenthalt in Tiefenbrunn war mir empfohlen worden.
13 Wochen Aufenthalt sind eine lange Zeit. Aber man braucht sie auch, wenn man dazulernen will. Die schwierigen Punkte möchte ich zuerst benennen:
Das Essen in Tiefenbrunn fand ich gar nicht gut. Auch und besonders für die PatientInnen mit Essstörungen. Fernverpflegung - gar nicht appetitlich. Die Patientenvertretung hatte viel zu tun, bis sich da eine leichte Besserung einstellte.
Durch Kranken- und Urlaubszeiten gab es reduzierte Einzeltherapiestunden.
Durch die Teambesprechungen, die ich für absolut nötig halte, kam es zu längeren Zeiten, in denen das Stationszimmer nicht besetzt war.

Aber das gesamte Stationsteam und die Therapeuten waren hoch engagiert und sehr zugewendet. Die Außensicht auf meine Probleme war oft verblüffend und auch schmerzlich. Das war aber sehr wichtig. Nur so konnte ich meine eigene Sicht der Dinge genauer betrachten. Viele Informationen von anderen kamen bei mir gar nicht oder verzerrt an. Aber ich bekam auch Lösungswege vermittelt.
Die Zeit hat mich persönlich sehr viel weitergebracht. Klar habe ich immer noch meine vielen Schmerzen, ebenso habe ich weiterhin viele Baustellen in meiner Seele, mit all den Ängsten und Sorgen, die noch bearbeitet werden müssen. Die Klinik kann einem eine schwierige Vergangenheit, die immer wieder in das jetzige Leben wirkt, nicht wegzaubern. Aber mit Hilfe des Trainings dort ist mir Vieles jetzt besser verständlich. Ich komme im Zusammenleben nun deutlich besser zurecht. Ich übe - inzwischen auch mithilfe meiner ambulanten Therapeutin - gezielt mit meinen Schwierigkeiten zurechtzukommen.
Vielen Dank dem ganzen Stationsteam, den KörpertherapeutInnen, den Psychotherapeuten und allen anderen, die mir dort auf meinem Weg geholfen haben.

Viel Schein wenig sein, Wohlfühlen?

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Personal
Kontra:
Essen, Umfeld, Personalstärke
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eim schöne gelegene Klink mit kompetten Personal allerdings viel Leerlauf in der Therapie da lange Wartezeiten auf einzeln Angebote bestehen.

Verpflegung entspricht gerade den Grundbedürfnissen.

Die Klinik empfehle ich weiter!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Pflegepersonal, Landschaft, Therapien, Physiotherapie, Sportmöglichkeiten
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Depressionen, Somatisierungsstörung, Eßstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 10 Wochen in der Asklepios Klinik und habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt. Die 10 Wochen waren sehr intensiv, ich habe viel für mich erkannt und mit genommen. Dies war meine 2. stationäre Therapie.
Ich war wegen Depressionen, Somatisierungsstörung und einer Eßstörung dort in Behandlung.
Ich kann die Klinik nur weiterempfehlen!
Ein Kritikpunkt: die Verpflegung! Da muss dringend was verändert werden, gerade für Menschen mit Eßstörungen ist es sonst einen zusätzliche Belastung.

Sehr empfehlenswerte Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Qualifiziertes multimodales Behandlungssetting / freundliche, hilfsbereite und kompetente Pflege
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression / Dysthymia
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Therapiezeit in Tiefenbrunn habe ich als sehr positiv erfahren. Kompetente und qualitativ sehr gute Therapieverfahren.

Im Großen und Ganzen empfehlenswert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Sehr kurze Informationswege, aber auf manche Anwendungen muss man u.U. länger warten.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Inkl.: Freibad, Turnhalle, moderne Sportgeräte, Wassertretstelle, Malraum, schönes Gelände.)
Pro:
Kontra:
Qualität des Essens.
Krankheitsbild:
Angststörung, Depression, Psychosomatische Beschwerden
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich war der zwölf-wöchige Klinikaufenthalt ein voller Erfolg:

Ich habe mich sicher aufgehoben und ernst genommen gefühlt. Es war zu jedem Zeitpunkt klar, wer für mich in welchem Punkt zuständig war. Die Informationswege zwischen den Ärzten, Therapeuten, Pflegern und Sozialarbeitern sind sehr kurz und jeder ist über die Situation jedes Patienten sehr gut informiert. Ich war an der Mitgestaltung meiner Therapie beteiligt, z.Bsp. konnte ich Wünsche bezüglich Anwendungen äußern, die mir sinnvoll erschienen (und die daraufhin bewilligt wurden). Das Fachpersonal ist sehr engagiert und unterstützend.

Einziger Wermutstropfen:

Vor allem für Vegetarier, Veganer und Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen ist das Essen in der Klinik eine Zumutung - minderwertige Fertigprodukte, wenig Abwechslung und teilweise verdorbene Lebensmittel.

Beim nächsten Mal wieder nach Tiefenbrunn !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
große Kompetenz
Kontra:
Essen evtl. bisschen mehr Salz
Krankheitsbild:
PTBS und Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Juni 2015 bis August 2015 im Birkenhaus A.
Die Therapien und Anwendungen waren für mich überaus hilfreich. Die Kompetenz aller Mitarbeiter im Therapeutischen, sozialen und auch pflegerischem Bereich war hervorragend. Die Behandlung in Tiefenbrunn war für mich die beste Hilfe, die ich bisher hatte.
Auch nicht zu vergessen, die wunderschöne Parkanlage, in der sich die Klinik befindet. Häuser wie aus Gebrüder Grimm`s Märchen, eine sehr große Anzahl verschiedenster heimischer Tiere. Alles in allem ein ringsherum optimierter Aufenthalt, der sehr zu empfehlen ist !!

Denke Positiv

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Behandlung und Umgebung
Kontra:
ständiger Therapeutenwechsel
Krankheitsbild:
Angststörung und Agraphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde im Frühjahr 2015 im Scwidderhaus behandelt. Auf meine Bedürfnisse wurde Rücksicht genommen, ich habe mich verstanden und ernstgenommen gefühlt. Die Therapeuten und das Pflegepersonal waren kompetent und einfühlsam. Die Behandlung war anstrengend. Es gab aber genügend Freiräume zur persönlichen Verfügung. Sehr nervig war der hohe Krankenstand bei den Therapeuten, der ein ständiges Wechseln der Bezugspersonen bedeutete und mich doch sehr belastet hat. Das Essen war schmackhaft und ausreichend. Die Umgebung war wunderschön und sehr gepflegt. Ich würde immer wieder eine Therapie in Tiefenbrunn machen. Ich hab viel über mein eigenes Krankenbild gelernt.

Behandlungserfolg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Empathisches, gut informiertes Personal
Kontra:
teilweiser Personalmangel
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde 10 Wochen wegen einer Essstörung im Schwidderhaus behandelt. Infolge der Behandlung hat sich mein Essverhalten deutlich verbessert. Das Personal war aufgrund sehr guter Kommunikation (Wochenberichte, Übergabegespräche etc.), stets über für mich akute Themen informiert. Die Therapeutin war sehr empathisch und herzlich und hat maßgeblich zu meinem Therapieerfolg beigetragen.
Einziges Manko war die Tatsache, dass aufgrund von Personalmangel zum Teil nicht die versprochenen zwei Einzeltherapiesitzungen in der Woche angeboten werden konnten. Stattdessen gab es eine Einzelsitzung sowie eine 10-minütige Sprechstunde mit der Therapeutin, welche die Einzelsitzung nicht ersetzen konnte.

eine hervorragende Klinik für Psychotherapie

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gelände und Umgebung, Therapeut und Pflegepersonal
Kontra:
Essen?
Krankheitsbild:
rezidivierende schwere depressive Episode, Persönlichkeitsentwicklungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 07 - 11/2014 stationär im Sonnenhaus. Das Ambiente des Klinikgeländes ist absolut grandios und trug zumindest für mich sehr viel zur Entspannung und zum Abschalten bei.

Da wurde das Essen noch nicht geliefert sondern vor Ort bereitet. Frühstück und Abendessen waren ausreichend, nur beim Mittagessen war es halt typische Großküche. Weil direkt in der Nähe aber die Raste ist, war das verschmerzbar.

Für mich waren die ersten beiden Wochen zwischen Erst- und Zweitsicht sehr willkommen, da ich diese Zeit dringend zum Ankommen, Runterkommen und Eingewöhnen benötigt habe. Hätte ich in dieser Zeit volles Therapieprogramm gehabt, wäre ich wahrscheinich endgütlig zusammengeklappt.

Danach wurden die anzusetzenden Therapien mit mir besprochen und ich konnte mich und meinen Bedarf darin sehr gut wiederfinden. Auch, was man freiwillig dazuwählen konnte, fand ich toll.
Die Therapeuten waren durch die Bank weg sehr bemüht, freundlich und hatten bei Bedarf auch ein offenes Ohr um ggf. bzgl. der Stunde etwas zu besprechen.
Gerade Grenzen und Kontakt, Selbstregulierung, Selbstbehauptung für Frauen, Kleingruppe und Nordic Walking fand ich äußerst hilfreich und nützlich. Insbesondere in Hinblick auf die Tatsache, dass sich über Alles reden lies, wenn man es schaffte, den Mund aufzumachen, was äußerst anspornend war, das dann auch öfter zu tun. (Teil meiner Problematik)
Auch die Bezugspflegegespräche waren rückblickend betrachtet effektiv, da sie sehr viele Spitzen aus emotionalen Schwankungen nehmen konnten.
Das Pflegepersonal war durchaus auch spontan für kurze Gespräche verfügbar, wofür ich gerade in Akutsituationen unglaublich dankbar war.

Zwar hatte Einzeltherapie regulär nur 25 Minuten Zeit, aber es wurde bei mir nie eine Stunde aufgrund der Zeit abgebrochen, wenn es gerade intensiv mitten in einem Thema war.

Insgesamt bin ich positiv gestimmt, stabilisiert und wieder arbeitsfähig entlassen worden. Ein voller Erfolg für mich und jederzeit wieder.

Super Klinik!

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine tolle Klinik.

Diese Klinik hat in 5 Monaten intensiver Therapie geschafft, was hier ansässige Kliniken in 2 Jahren nicht geschafft haben. Mein Kind ins Leben zurückbegleiten!!!

Ich kann diese Klinik mit absolut reinem Gewissen empfehlen!

Danke für diese tolle Arbeit, die alle Mitarbeiter Tag für Tag leisten!

Eine Insel der Ruhe inmitten unserer hektischen Welt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer zweckmäßig eingerichtet)
Pro:
Pflegepersonal, Essen, Massage erstklassig
Kontra:
Rauchen an zu vielen Orten erlaubt
Krankheitsbild:
komplexes psychosomatisches Krankheitsbild
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn ich die aktuellen Bewertungen lese, macht mich das traurig. Mein Aufenthalt in Tiefenbrunn liegt bereits 9 Jahre zurück, es war im Frühjahr/Sommer 2006. Ich war aufgrund meiner psychosomatischen Beschwerden im Schwidderhaus untergebracht und hatte mich für ein Einzelzimmer entschieden. Diese Entscheidung war goldrichtig, denn ich musste miterleben, wie in dem 3-Bett-Zimmer neben mir zwei männliche Patienten den Dritten im Zimmer mit einer Mobbingattacke fast zur Verzweiflung brachten. Und das Team unternahm nichts dagegen. Dies darf in einem seriösen Krankenhaus mit der Tradition von TB auf keinen Fall passieren.
Damals befand sich die Klinik noch in den Händen des Landes Niedersachsen und hatte den Namen "Niedersächsisches Landeskrankenhaus Tiefenbrunn". Es wundert mich daher überhaupt nicht, was nach der Übernahme durch Asklepios alles an negativen Veränderungen eingetreten ist. Beispielsweise war das Essen damals ganz hervorragend, das Mittagessen oft geradezu ein Highlight und mit einem "normalen" Krankenhaus nicht zu vergleichen. Ein qualitativ gutes Essen trägt ja auch zur Gesundung bei, das wird oft vergessen.
Ich lese hier immer wieder, die Therapie sei kein Kuraufenthalt. Einspruch, Euer Ehren! Diese Auffassung wird von vielen Therapeuten gerne verbreitet, nach dem Motto, Therapie gleich Arbeit. Ich halte diese Auffassung für puren Blödsinn. Therapie gelingt dann, wenn man sich als Mensch geborgen und verstanden fühlt. Arbeiten kann man vor oder nach einer Therapie im Alltag noch genug. Das ist lediglich ein ideologisches Konstrukt, und leider glauben die meisten Patienten diesen Unsinn auch noch. Alles, was damit erzeugt wird, sind Schuldgefühle, falls die Therapie nicht gelingt. Dann glaubt der Patient, er habe einfach nicht ausreichend an sich gearbeitet. Forget it!!
Mein eigener Aufenthalt in TB war ambivalent, ich habe viel Gutes, aber auch heftige Konflikte erlebt. Fazit: die Klinik hätte in den Händen des Landes Niedersachsen bleiben sollen.

Patient spürt Sparmaßnahmen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gelände, Landschaft
Kontra:
viel zu wenig Einzeltherapie, meiste Zeit ist Freizeit, uneffektiv
Krankheitsbild:
Depression, Soziale Phobie, Agoraphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
ich war von März bis Juni 2015 in Tiefenbrunn im Haus Birke B. Ich muss leider sagen, dass ich von der Klinik sehr enttäuscht bin. Die Regelzeit eines Aufenthalts beträgt 12 Wochen. Auf Station waren wir um die 24 Patienten zwischen 20 und 65 Jahre alt.
In den ersten zwei Wochen bis zur sog. "Zweitsicht" hat man kaum Termine und meist Freizeit sprich man gammelt rum. Man hat nur 25 Minuten Einzeltherapie in der Woche, was wirklich enorm wenig ist, aber mehr kann sich die privatisierte Klinik nicht leisten. Erst nach sechs Wochen begann bei mir die Gestaltungstherapie aufgrund der ersten "Gammelzeit" und Urlaub der Kunsttherapeutin.
Es gibt keine wirkliche Gruppentherapie, erst nach 9 Wochen kam ich in die "Kleingruppe" die aber auch nicht vom Therapeuten gezielt geleitet wurde und wo die Patienten nur Kleinigkeiten ansprechen.
Das Essen ist grauenhaft in der Klinik. Während das Frühstück ok ist, ist das Mittagessen fad, geschmacklos und verkocht, kommt aus Holland und wird in Tiefenbrunn nur aufgewärmt.
Sehr gut ist hingegen die Therapie "Grenzen und Kontakt". Hier werden Rollenspiele, Familienaufstellungen gemacht und die entsprechende Therapeutin der Birke B ist überaus kompetent. Bei ihr kann man sehr viel lernen.

Gelungen und wunderschön ist außerdem das Gelände der Klinik. Sehr viel grün, Gänse,Schwäne, Igel, eine Katze und viel Wasser prägen die Umgebung. Draußen ist es wunderschön - Respekt!
Man kann zwischen Volleyball, Basketball und Nordic Walking als Sporttherapie wählen.
Das Pflegeteam war nur teilweise kompetent. Einige Pfleger unterstützen mich sogar noch bei meinen Angst bedingten Vermeidungsstrategien anstatt mich dazu zu ermutigen neues auszuprobieren. Teilweise waren aber auch hilfreiche Gesrpäche mit den Pflegern möglich.
Mein Psychologe war durchaus kompetent, doch wir gingen zu wenig in die Tiefe, was wohl auch der mangelnden Zeit ressource geschuldet ist.

Alles in allem kann ich die Klinik aufgrund nur sehr wenig Therapie und mangelnd ausgebildeten Pflegekräften nicht empfehlen. Mir hat die Klinik kaum etwas gebracht.

Erhohlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflege im Schwidderhaus
Kontra:
Das Mittagessen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Patientin im Schwidderhaus und bin sehr zufrieden. Sämtliche Mitarbeiter der Klinik und das gesamte Pflegepersonal im Schwidderhaus arbeiten toll und vor allem professionell zusammen. Das Haus ist schön eingerichtet, nur in den Zimmern mangelte es etwas an Ambiente. Der Bodenbelag lässt wirklich zu Wünschen übrig.
Die Mahlzeiten am Morgen und Abend sind ausreichend, zumindestens wenn man pünktlich erscheint. Das Mittagessen ging eigentlich gar nicht, seitdem es ab März 2015 eine Umstellung gab. Die Portionen sind viel zu klein und nicht sonderlich schmackhaft angerichtet. Wenn man bedenkt das soviele Essgestörte in der Klinik sind und das Essen eigentlich Spass machen soll.
Das Aussengelände ist sehr einladend. Durch die vielen Bäume und Gewässer wird man förmlich zum spazieren gehen animiert.

vielfältiges Therapieangebot- zu empfehlen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
viele verschiedene Therapien, bemühte Therapeuten und Pfleger
Kontra:
häufige Krankheitsausfälle, Einkaufsmöglichkeiten zu weit entfernt
Krankheitsbild:
Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang 2015 für 11 Wochen in Tiefenbrunn auf der Station "Sonnenhaus".
Die ersten 2 Wochen gestalteten sich für mich sehr schwierig, da ich bis zur sog. "Zweitsicht" nur sehr wenige Therapieangebote hatte.
In dieser Zeit war das Pflegepersonal sehr bemüht, mich aufzufangen und viel mit mir zu sprechen.
Nach ca. 3 Wochen konnte ich mich den Umständen entsprechend gut einleben.
Die Therapieangebote erlebte ich als sehr vielfältig und von erfahrenem Personal professionell geleitet.
In meiner Einzeltherapie konnte ich mich schnell auf meinen Therapeuten einlassen und fühlte mich über meinen ganzen Aufenthalt hinweg respektiert, verstanden und gut aufgehoben.
Die Klein- und Großgruppentherapie empfand ich anstrengend, teilweise auch sehr zäh, über die Dauer der Therapie jedoch sehr hilfreich. Es war interessant, die Blickwinkel der Mitpatienten zu erfahren.
Nervig waren viele Therapieausfälle aufgrund von Krankheit der verschiedenen Therapeuten, aber es wurde sich um Krankheitsvertretungen bemüht.
Insgesamt kann ich die Klinik sehr empfehlen, für mich war es eine gute Entscheidung, dorthin zu gehen.

Gut finde ich auch, dass es die Möglichkeit gibt, im Voraus zwischen einem Einzel-und Mehrbettzimmer zu entscheiden.

Viele Patienten beschwerten sich über das Essen, welches häufig tatsächlich in ziemlich kleinen Portionen ausgegeben wurde, jedoch besteht die Möglichkeit eine doppelte Portion zu bestellen, weshalb ich den Ärger nicht verstehen konnte.
Unbequem ist auch die Duschsituation, mehrere Patienten müssen sich eine Dusche teilen, weshalb es morgens mit dem Duschen manchmal schwierig war.
letztlich denke ich aber, dass die Klinik kein Hotel ist, weshalb ich manche Unannehmlichkeiten durchaus in Kauf nehmen konnte.

Ich kann die Klinik nur empfehlen, wenn man bereit ist, die ersten Wochen etwas Gefuld mitzubringen.

Richtige Entscheidung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Einzeltherapie
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Depressionen, Essstörung,Somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es war mein erster Aufenthalt in einer Klinik und dann gleich in dieser Fachrichtung. Ich war im Herbst da und das ist denkw ich eine was Aktivitäten angeht denkbar ungünstige Zeit. Mit meinen Therapeuten und dem Pflegeteam bin ich sehr zufrieden. Für mich war es die beste Entscheidung dort meine Therapie zu beginnen.
Persönlich hatte ich nur Schwierigkeiten was das Essen angeht aufgrund von Allergien, hab ich während meines gesamten Aufenthaltes wenig Abwechslung gehabt,was aber möglich gewesen wäre.

Für jede/n der sich für einen Aufenthalt in Tentscheidet, dem sollte klar sein,dass es Therapie und kein Wellness Urlaub ist!

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