Katastrophale DBT-Station
- Pro:
- Küchenmitarbeiter sind freundlich
- Kontra:
- Vertrauensmissbrauch durch Therapeuten
- Krankheitsbild:
- Borderline
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Meine Erfahrungen mit der DBT-Station in Haus 56D waren ganz schlimm.
So wurde ich gestern urplötzlich rausgeworfen, was mich völlig destabilisiert hat.
Mein völlig instabiler Zustand durch die unfaire Behandlung hat aber niemanden interessiert.
Nicht mal mein Gepäck oder meine Unterlagen wurden mir herausgegeben.
Als Grund für den plötzlichen Rauswurf wurde genannt, dass ich am Montagabend im Aufenthaltsbereich gelesen habe, um meine Zimmernachbarin nicht zu stören.
Die Co-Therapeutin meinte es habe sie gestört, dass ich in der letzten Woche mehrere Gespräche hatte.
Dies lag daran, dass ich erhöhten Gesprächsbedarf hatte, nachdem eine Mitpatientin intime Äußerungen von mir aus einer Gruppentherapie nach außen getragen hatte und darüber gelästert hatte.
Diese Tatsache störte die Therapeuten gar nicht, sie meinten sogar es gibt keine Regeln, wenn kein Therapeut daneben steht. Uns Patienten würde nicht geglaubt werden.
So war es dem Personal zum Beispiel auch egal, als ich von einem bekifften Mitpatient massiv bedroht wurde.
Egal was war, man sollte alles selbst klären ohne Hilfe des Personals.
Ob man dazu in der Lage war, ohne Hilfe hat niemanden interessiert. Eigentlich hatte ich mir von der Therapie Unterstützung erwartet, um Konfliktklärung zu lernen.
Das das Personal aber gar kein Interesse hat einem zu helfen ist ein riesiger Schock für mich.
Ich hatte dem Personal mein Vertrauen geschenkt, dies wurde einfach so gebrochen und ich vor die Türe gesetzt wie Abfall.
Zuvor war ich nicht mal verwarnt worden, damit ich die Chance bekommen hätte mein Verhalten zu ändern und das Personal nicht mehr anzusprechen wie gewünscht.
Meine einzige Erwartung an die Therapeuten war von Anfang an, nicht einfach rausgeworfen zu werden, sondern eine Chance zu bekommen.
Dies wurde von den Therapeuten mit Absicht gebrochen.
Ich kann die Station daher absolut nicht empfehlen. Tut euch einen Gefallen und sucht euch eine DBT-Therapie in einer anderen Klinik.


2 Kommentare
Wenn das wahr sein sollte, dann gehört der Beschuldigte "Benkovic" nicht in die Psychiatrie, sondern längerfristig in den Knast eingewiesen. Wenn das wahr sein sollte, dann trägt die Leitung eine schuldschwere Mitverantwortung. Zu unterrichten wäre in diesem Fall die Kommission zum Schutz gegen Folter.