Isar-Amper-Klinikum, Klinikum München-Ost

Talkback
Image

Vockestraße 72
85540 Haar
Bayern

39 von 81 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
Eigene Bewertung abgeben

81 Bewertungen

Sortierung
Filter

Traumaambulanz Haar

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr freundlich
Kontra:
Leider nur gespielt
Krankheitsbild:
PTSD
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der Traumaambulanz wurde ich zu einer Traumakonfrontation überredet. Wir müssen unbedingt konfrontieren, so der "fachliche" Rat der Therapeutin. Leider wurde ich wärend der Traumakonfrontation raus geschmissen. Schade, das sie das mit mir gemacht haben. Wer nach Rückgrad sucht, der sucht vergebens. Es geht einfach nur darum das Programm durchzuziehen?? Oder halt Nein doch nicht. Wollen Sie mich verarschen? Was soll der scheiß? Das ist unfair.

Nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das Ambiente
Kontra:
Der Umgang mit patienten
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Station 52e selbst ist neu und angenehm gestaltet. Eigentlich ein Ort an dem man gestärkt wieder rausgehen könnte.

Das Personal war immer bemüht. Allerdings wird auch hier die PsychiatrieArbeitsweise spürbar. Patienten werden klar bewertet und danach therapiert. Für Traumapatienten nicht zu empfehlen, da weder auf das Trauma eingegangen wird, noch das nötige Feingefühl gezeigt wird.

Psychiatrie ist und bleibt Psychiatrie auch wenn die Abteilung sich Psychosomatik nennt. Für eine adäquate Behandlung oder Therapie ist eine Rehaklinik die spezialisiert auf Psychsomatik ist, die bessere Wahl.

Wenn ich mir die ganzen Bewertungen durchlese und meine eigene Erfahrung dazurechnen muss ich sagen das Toleranz und Einfühlungsvermögen -die wichtigste Voraussetzung für eine effektive Therapie überhaupt - fast gänzlich fehlen.

Die Seele des Menschen ist ein so wichtiges Gut, da sollten wirklich nur Fachleute mit Fingerspitzengefühl ran sonst wird mehr zerstört und so manch einer der da drin war holt sich künftig keine Hilfe mehr.

Schade eigentlich.

Von der Hölle zurück ins Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depression - Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin in einem (für mich) "schlechten" Zustand in E4 aufgenommen worden und anschließend nach D4 gekommen. Egal, auf welcher Station ich war, das Pflegepersonal, die Ärzte, Psychologen sowie die Therapeuten waren immer sehr kompetent, hilfsbereit, einfühlsam und immer "griffbereit". Ich fühlte mich dort stets gut betreut und aufgehoben. Der Zeitplan war nicht straff, so das ich immer Zeit hatte selbst an mir zu arbeiten, das besprochene zu verinnerlichen, an Ergo-/Sportprogrammen teilzunehmen und noch Zeit zum relaxen/entspannen zu haben.
Für mich waren die insgesamt 13 Wochen eine der besten Entscheidung die ich getroffen habe und habe die Klinik verlassen, so gut wie ich mich seit Jahren nicht mehr gefühlt habe.
Auch die Räumlichkeiten sind sehr schön und das Essen ist auch gut (man kann zwischen 3 verschiedenen Gerichten wählen).

Sehr zu empfehlen.

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gute Beratung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gezielte Prognosen
Kontra:
Terminplanung zu eng.
Krankheitsbild:
ADHS
Erfahrungsbericht:

Nettes und freundliches Personal. Gute und fachliche Kompetenz. Kann ich nur weiterempfehlen.mir hat's geholfen zu wissen was mit mir nicht stimmt.sachliche Aufklärung. Top!!!! Tolle Verpflegung.

Modernes Konzentrationslager

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2002   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Allerunterste Schublade, hippokratischer Meineid an der Tagesordnung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Wurde überhaupt nicht beraten, nur zur Krankheitseinsicht gezwungen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Beschissen, keine Hilfe, kommst als Wrack wieder raus)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Arztbrief enthält Verleumdung gegen mich, entspricht nicht den Tatsachen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Kein Nichtraucherschutz und das in einer Klinik!!!)
Pro:
Viele Grünflächen (unter Neuroleptika aber leider keine Erholung möglich)
Kontra:
Keine Differentialdiagnostik, d.h. die Ärzte arbeiten unsolide und erstellen aus Bequemlichkeit Fehldiagnosen
Krankheitsbild:
Schizofrenie und emotional instabile Persönlichkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde im Mai 2002 freiwillig, -d.h. unter Androhung von Zwang durch 2 Polizisten an meiner Haustür-, per Gerichtsbeschluss in das BKH Haar eingewiesen. Aus "Zur Beobachtung 1 Nacht" wurden 6 Monate.
Im November selbigen Jahres hatte ich 20 kg zugenommen, war starke Raucherin, hatte gelernt zu lügen und das Leben mit Humor zu betrachten, d.h. mit emotionaler Distanz.

Prikäre Familienverhältnisse hatten mich zuvor offenkundig verrückt gemacht, ich war Kleptomanin.

Nach einem kurzen Aufnahmegespräch, in dem die falschen Fragen gestellt wurden, kam ich in einen Wachraum. Mein sonstiges Abendessen, z.B. Salat und Rinderfilet mit Bratkartoffeln, war außerhalb der Essenszeiten (Abendessen um 17 Uhr) nicht erhältlich, man speiste mich daher mit Marmeladen und Käsebrot (Reste vom Frühstück) ab.
Ohne jegliche Differentialdiagnostik hielt man es für angebracht, mich ab Eintreffen im Wachraum mit Antipsychotika zu behandeln. Eine Schwester wollte mir eine Tablette andrehen mit den Worten "nehmen Sie das". Ich fragte "warum?", sie antwortete "das beruhigt"...ich war aber (noch) ruhig und lehnte ab. Man ließ mich in dem abgesperrten Wachraum schmoren, es gab keinerlei körperliche Untersuchung...normal bewegte ich mich viel, trank Wasser mit frischem Zitronensaft, dort wurde ich eingesperrt und bekam alle 2 Std 200ml Mineralwasser mit Sprudel...warum so wenig, erfuhr ich erst nach meiner Entlassung. Aber ich hatte Durst und fühlte mich massiv im Vitalstoffmangel durch die Behandlung dort.

Ich griff irgendwann zu dem Neuroleptikum, weil mein Leidensdruck durch Energiestau ins Unermessliche stieg und ab da durfte ich dann den Wachraum verlassen. Z.B. auf den vergitterten Balkon zusammen mit Ketten-Rauchern gehen. Für mich als Exraucherin Folter. Das Neuroleptikum bewirkte, dass ich aufgab, um meine Gesundheit zu kämpfen, wieder Raucherin wurde, den Drecksfraß, der den Namen Essen nicht verdient, herunterzuwürgen.

Man zwang mich dort zur "Krankheitseinsicht".

1 Kommentar

Opfer7 am 16.11.2019

Fortsetzung:

Die Therapien da dort würde ich als für geistig Behinderte einstufen, fühlte mich unterfordert und gelangweilt.

Beim einzigen Therapiegespräch in 6 Monaten fragte ein Psychologe mich (wurde nach 3 Monaten vom Bunker in ein offenes Haus verlegt), ob ich Stimmen höre. Ich sagte nein. Bzw. Wenn Sie reden, Ihre und wenn ich rede, meine. Er bearbeitete mich dann aber so lange, bis er zufrieden war mit meiner Antwort und das quälende Gespräch beendet werden konnte. Ich sah keine andere Möglichkeit da wieder rauszukommen als zu lügen, ich war gefangen im falschen Film.

Durch wiederkehrendes Absetzen des Neuroleptikums in Freiheit kam es zu Absetzpsychosen, insgesamt war ich von 2002 bis 2011 6x im bayrischen Guantanamo.

Im ersten Arztbrief stand, ich würde mein Leben durch zuviel Trinken gefährden, weil meine Elektrolytwerte (nachgewiesen im Blut, nach einigen Wochen "Behandlung"), aus dem Lot seien.
In einem anderen Arztbrief sei ich verstorben (aha), im letzten von 2011 wurde ich als suizidal beschrieben. Da sag ich doch: what the fuck???

Vor 2 Jahren erfuhr ich durch eine Heilpraktikerin von KPU, was eine Erklärung für meine "Eigenwilligkeit" war. Für meinen Durst und das Gefühl, da drin vergiftet zu werden. Durch NEMs und Entgiftung bin ich nahezu symptomfrei, aber meine menschliche Würde werde ich nie wieder herstellen können. Ich misstraue heute Ärzten, dem Gesundheitssystem, der Politik.

Habe heute eine mittelschwere Sozialphobie, welche ich mit Niedrigdosis Amisulprid behandeln lasse (50 mg), habe rheumaartige Beschwerden und kann deshalb nur 20-25 h/Woche arbeiten. Ärzte erlebe ich als stumpfsinnig und ignorant. Eine Heilpraktikerzusatzversicherung wird mir bis auf weiteres wegen der Fehldiagnose verwehrt. Danke, liebes Haar. Du hast ein Menschenleben in die Tonne getreten!

Wenn jmd eine Sammelklage gegen diese Folterknechte anstrebt, bin ich sofort dabei!

Deutlich besser als der Ruf

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Ärzte und Therapeuten, System der Bezugspflege, Notfallaufnahme schnell und ohne Bürokratie möglich
Kontra:
zu viele Medikamente, Forensischer Sicherheitsdienst / FSD bei Gefahr auch in der "normalen" Psychiatrie im Einsatz
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Borderline, Depression, Suizidalidät
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wurde 2016 mit akuter Suizidalität aus einer psychosomatischen Klinik nach Haar verlegt, geschlossene Station 56AE. Positiv zu erwähnen bereits die liebe Aufnahmeärztin. Und die Professionalität. So wurde zB Gepäck durchsucht. Die Pfleger waren trotz Nachtdienst nett. Die Mit Patienten waren in Ordnung, aber es gab auch extrem harte Fälle, was schon schockierend war. Ein wenig unheimlich war, dass im Wachraum auch ein Patient für die Aufnahmestation der Forensik "zwischengeparkt" war. Dieser musste 24 Stunden am Tag durch Justizbeamte sowie Fuß- und Handfesseln überwacht werden, damit er uns nichts tut. Hat die Klinik aber gut hinbekommen. Ich habe die Pfleger, Ärzte und Therapeuten als engagiert und gut empfunden. In der Nussbaumstraße / LMU zB gab es deutlich mehr Probleme im Umgang mit Patienten. Was ich mir nur gewünscht hätte, wäre mehr Therapie und weniger Medis gewesen. Ich hab noch nie so viele verschiedene Medis wie in Haar bekommen. Es waren mehr als sechs verschiedene Psychopharmaka am Tag. Teilweise war ich durch intravenöse Zugänge so ausblendet, dass mir ganze Tage der Erinnerung fehlen. Aber im Unterschied zu anderen Ärzten konnte ich denen in Haar irgendwie vertrauen, weil ich mich behütet und menschlich angenommen gefühlt habe. Vor allem das System der Bezugspfleger auf der späteren Station war sehr gut und hat menschliche Wärme vermittelt. Ein Kritikpunkt auf der Geschlossenen war, dass der FSD auch in einem Krisenfall dort eingesetzt wurde. Es war übel zu sehen, wie hart diese Truppe gegen einen ausrasstenden Mitpatienten vorgegangen ist. Das empfand ich als unmenschlich. Wobei ich auch hier anmerken mag, dass der Patient vorher einen Pfleger (die einem mitunter auch Leid tun können bei dem, was sie aushalten müssen) niedergeschlagen hatte und daher wahrscheinlich notwendig war, den FSD anzufunken. Dennoch denke ich, dass diese Truppe eben nur im Maßregelvollzug und nicht auf den "normalen" geschlossenen Stationen eingesetzt werden dürfte.

1 Kommentar

AnakinChiemsee am 27.10.2019

Sorry Tippfehler, Station 58AE war ich.

Sanfter, freundlicher Arzt mit Zeit

Frauen
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Schneller Termin
Kontra:
Keine eigene Praxis
Krankheitsbild:
Frauenarzt Vorsorge/Nachsorge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zur Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt in Haar und bin sehr zufrieden. Der Arzt war sehr einfühlsam und hat sich sehr viel Zeit genommen. Mir wurde alles erklärt was am Monitor zu sehen war. Leider hat der Arzt keine eigene Praxis sonst wäre ich weiterhin dort in Behandlung geblieben.

Was andere Fachbereiche (ausgenommen Psychatrische/Psychosomatische) betrifft kann man allgemein viel positives berichten. Ich hab von anderen viel positives Feedback gehört. Meine Empfehlung wenn man einmal zur psychiatrischen Behandlung da ist, einfach das akute (körperliche) mit untersuchen lassen. Dann hat man Gewissheit und Zuhause nach der Therapie mehr Ruhe.

Die Räume sind Top. Neues Haus und die Wege von den einzelnen Stationen sehr kurz. Teilweise muss nicht mal das Haus verlassen werden, da die Häuser zum Teil miteinander unterirdisch verbunden sind. Alles rollstuhlgerecht.

Allein gelassen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kompetente Ärzte
Kontra:
überfordertes Personal
Krankheitsbild:
schwere Depression, chron. Schmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Haus 56D. Allein gelassen. So habe ich mich gefühlt.
Nur deshalb, weil ich zuhause so allein war mit all meinen Problemen, habe ich schließlich eingewilligt, stationär in eine Klinik zu gehen. Als ich beim Vorgespräch erfuhr, dass die Wartezeit kurz ist, erschien mir das zunächst wie ein großes Glück. Bereits 1 Tag danach wurde ich kurzfristig aufgenommen. Alles erschien mir sehr hektisch und jeder schien in Eile zu sein.
Ich zog in ein Zimmer in Abteilung 1, bekam eine Bezugsschwester aus Abteilung 1 zugewiesen und ein Mitpatienten-Pate aus Abteilung 1 führte mich durch Abteilung 1. Erst knapp 14 Tage später wurde mir erstmals klar kommuniziert, dass ich zu Abteilung 4 gehörte und meine Ansprechpartner auch dort zu finden waren, falls etwas wäre. Schade.
Am ersten Tag empfingen mich die ersten Worte des Oberarztes: „Sie sind so schwer depressiv, dass es fraglich ist, ob Sie an der Therapie teilnehmen können. Waren Sie beim Vorgespräch auch schon so schlecht beinand?“ (Das VG war nur ein paar Stunden vorher).
Aber auch die sogenannte Bezugsschwester ließ mich einfach stehen, obwohl ich ihr mitgeteilt hatte, dass es mir gerade in diesem Moment schlecht ging. Wortlos. Die Medikamente werden einzeln zugeteilt. Sogar bei fest verordneten Medikamenten fangen manche Schwestern bei der Herausgabe Diskussionen an. Hier mischen sie sich ein. Aber wenn ich weinend aus dem Wochenende zurückkomme(Todesfall), sitzen sie tuschelnd und kichernd am Empfang und fragen mich nicht einmal wie mein Wochenende war oder warum ich so traurig bin. Nichts. Weshalb sitzen sie dann am Empfang? Eines Tages bekam ich eine richtige Krise. Ich weinte und konnte mich kaum beruhigen. ich wollte meine Therapeutin sprechen. Daraufhin sagte sie, sie hätte erst in über 4 Stunden Zeit für ein Gespräch. Wir vereinbarten einen Termin und ich musste allein zusehen, wie ich diese lange Zeit überbrücke. Auch zum vereinbarten Termin hatte meine Ärztin leider keine Zeit für mich. Sie hatte einen anderen Patienten. Ich hatte über 4 Stunden umsonst gewartet. Sehr enttäuschend. Das kann es nicht sein. Nun gehe ich in eine stationäre Krankenhausbehandlung für psychisch kranke Menschen und wenn ich eine psychische Krise habe, dann ist stundenlang niemand für mich da!? Das ist nicht der Sinn der Sache - meiner Meinung nach!!!

Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gut
Kontra:
----
Krankheitsbild:
Depression, posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War im Haus 52e, wurde hervorragend behandelt, die Pflege war immer bemüht um einen, die Therapeuten hatten immer Zeit für mich, kann nur sagen, das ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt habe. War fast 12 Wochen dort und bin dort raus mit einer Motivation, unglaublich. Kann mich nur bedanken. Die Zimmer waren sauber, auch das Essen war für ein Krankenhaus gut, der Garten ist total Klasse. Hoffe zwar das ich keine Therapie mehr brauche, aber wenn, dann nur ins Haus 52e

Mit Eigeninitiative und Hilfe des multiprofessionellen Teams für eine Verbesserung der Lebensqualität

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Multiprofessionelles Team (Visite, Therapien)
Kontra:
zu wenige gut ausgebildete Fachkräfte bei akuten Krisen (Wochenende, Nachts)
Krankheitsbild:
Burnout/Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eigeninitiative ist Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Behandlung. Auf die individuelle Persönlichkeit kann therapeutisch gut eingegangen werden, wenn sich die Betroffenen von sich aus darauf einlassen. Das ist manchmal unangenehm und schwierig, wird aber vom Team gesehen und mit Patienten besprochen. Für eine langfristige Verbesserung sollte genügend Zeit eingeplant werden: Einlassen - Erkennen - Verstehen (oft durch Gespräche mit anderen Patienten) - Anwenden - Üben! Alles mit Feedback!

Schlechter Umgang mit Patienten

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
das essen ist okay
Kontra:
die Pfleger sind nicht gerade die besten
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Die Pfleger gehen nicht auf mich ein und wirken unfreundlich. Ich darf nicht rausgehen, obwohl ich freiwillig hier her gekommen bin.

Psychosomatik - Haus 56D

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Engagiertes Fachpersonal und Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout/Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich blicke äußerst positiv auf meinen 12-wöchigen Klinikaufenthalt in der Psychosomatik (Haus 56D) des kbo-Isar-Amper-Klinikums München-Ost zurück. Ich habe Ende 2018, aufgrund einer persönlichen Krise und daraus folgenden Depression, professionelle Hilfe aufgesucht. Anfangs erschien mir mein Therapieplan doch recht leer, aber als Burnout-Patient wurde mir schnell klar, dass die gewählte Mischung aus Einzel-, Gruppen-, Sport- und Kunsttherapien nicht besser hätte sein können. Zudem konnte ich auch an zahlreichen Therapien außerhalb meines Therapieplans teilnehmen — hier war jedoch Eigeninitiative gefragt. Ich habe meine Therapie nach 12 Wochen aufrecht, gestärkt und guten Mutes erfolgreich abgeschlossen und bin momentan dabei, die mir beigebrachten Vorgehensweisen hinsichtlich meines früheren Problemverhaltens anzuwenden. Ich bedanke mich sehr herzlich beim gesamten Team des Hauses 56D!

Die Sonne kann wieder aufgehen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Weiter so)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
absolut Kompetenz
Kontra:
Kommunikation muss verbessert werden
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Anfangs dachte ich, bloß nicht Haar. Es ist Tausend mal besser als der Ruf. Mir ging es durch meine Depression super schlecht. Hätte nicht gedacht das es je besser wird. Habe viel über meine Krankheit erfahren. Habe verstanden und erkannt. Nur wer verstehet kann etwas verändern.Man hat mich Schritt für Schritt langsam wieder aufgepeppt. Es gab viele Möglichkeiten: von Kunsttherapie über Singen, Sport, Entspannung z.b Qi Gong oder Yoga bis hin zur Reittherapie. Natürlich auch ganz wichtig die vielen Einzeltherapien. Meiner Bezugspflege,Einzeltherapeutin, den Ärzten allen Therapeuten/in (Sport,Kunst,Singen,usw.) Medizinischen Dienst sage ich von ganzem Herzen danke. Ihr habt in meinen ganzen 3.Monaten euch immer wie Profis verhalten.Vielen Dank an das Küchenteam.Immer wenn ich zum Essen kam hatten diese Damen ein Lächeln auf den Lippen. So Schmeckte es gleich doppelt so gut.Vielen Dank an den Oberarzt und sein Team aus Haus 56d. Hochachtungsvoll einer von euren Heldensternen

Wie im Museum oder Theater!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
im Grünen
Kontra:
Gitter vor den Fenstern, Doppelzimmer, Überwachungskameras
Krankheitsbild:
Paranoide Schizophrenie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ein historisches Gebäude – das spürt man!
Der Aufenthalt war wirklich sehr eindrucksvoll und an sich nicht schlimm, wenn es nicht diese lange Behandlungsdauer nach sich ziehen würde, die einen fürs Leben schädigt. Die Medikamente sind unerträglich und auch die Art und Weise, wie sie verabreicht werden. Ich konnte zunächst nicht einmal ein Buch lesen. Nach ein paar Tagen traute ich mich kaum noch heraus, mir fiel es schwer, wieder draußen frei herumzulaufen. Ich war etwas neben mir, war jedoch brav und ertrug die Medikamente. Ein sehr alter Psychiater sagte mir, dass ich die Medikamente langsam ausschleichen kann. Das dauerte 1,5 Jahre und war der Horror! Der schlimmste Alptraum! Ich sah einstürzende Häuser, dachte, ich werde gleich ohnmächtig und breche zusammen, sobald ich mich auf einer Brücke befand oder in überdimensionalen großen Räumen. Besonders beeindruckte mich die neue Oper in Oslo! Der Effekt des Eisbergs war noch tausendmal intensiver! Ich glaubte die ganze Zeit, ich wäre schizophren, obwohl es nur die Absetzerscheinungen der Medikamente waren. Ich habe es dann noch zweimal mit Medikamenten probiert, bis ich davon überzeugt war, dass Medikamente in meinem Fall tatsächlich ziemlich schädigend sind. Ich brauchte dringend eine Erholungspause!

Die Türsteherin und Psychiater stellen die falschen Fragen, so dass man in einer aufgeregten Situation nur das akut Störende nennt.

1 Kommentar

Aspirin am 22.01.2019

Weißer Marmor!

Vielen Dank

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
ein Spitzen-Team
Kontra:
Organisation
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Patient war ich 3 Monate stationär in der Psychosomatik. Alle 4 Stationen werden offen geführt.
Stadtausgang war nach Abmeldung und Belastungserprobung
nach Absprache mit den Therapeuten in der Visite problemlos möglich. Zum Mittagessen war die Wahl zwischen 3 Gerichten möglich. Zum Abendessen und Frühstück gab es Buffet, abends zusätzlich Salatbuffet.
Da von den Krankenkassen für jeden Patienten ca.7 Euro pro Tag für Verpflegung bereitgestellt wird, empfand ich das Essen als sehr gut. Die Therapieangebote sind sehr vielfältig. Neben Kunst-, Ergotherapie waren zahlreiche Bewegungstherapien möglich. z.B Reittherapie, Klettern, Yoga. Die Wartezeiten für die Kurse waren kurz. Es bestand die Möglichkeit trotz Warteliste morgens bei der Therapie zu erscheinen, und bei freien Plätzen teilzunehmen. Ich habe in dieser Zeit v.a. mit den Therapeuten sehr gute Erfahrungen machen dürfen. Sie waren sehr motiviert, beratend und jederzeit unterstützend. Profitiert habe ich außerdem von zahlreichen Einzel- und Gruppentherapien. Inklusive Visite, Bezugspflege war dies 5 Therapien pro Woche.
Das Therapeutenteam hat mich jederzeit unterstützt,
und mit hervorragender Diagnostik und therapeutischer Unterstützung, Offenheit und Zusammenarbeit meinen Gesundheitszustand deutlich verbessern können. Dies wiegt bei weitem so manchen organisatorischen Fehler auf, den ich erlebt habe. Ich danke dem gesamtem Team an dieser Stelle für alles was Sie für mich getan haben von ganzem Herzen.

Station 52E Trauma mit Depression

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Therapien wenn Platz ist, sind ok und gut.)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Anmeldegespräch war sehr gut, Daher habe ich mich dazu entschieden)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (War Krank und im Urlaub und was wir an Gesprächen hatten, hatte vorwiegend mit der Organisation der Station zu tun)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Dem Pflegepersonal fehlt Einfühlungsvermögen. Wir sind Krank und werden nicht wirklich unterstützt)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Die Station ist neu. Schöne grosse Zimmer. Schöner Aufenthaltsräume)
Pro:
alle Sportprogramme, Kunsttherapie
Kontra:
Pflegepersonal, Abläufe, Informationsfluss, Mobbing,
Krankheitsbild:
Trauma mit Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war freiwillig stationär auf der Station 52E Trauma+. Das + bezieht sich auf Suchtpatienten. Daher waren Trauma Patienten da sowie auch Trauma Patienten mit einer Sucht. Ich hatte ein aktuelles Trauma in meinen Leben, welches dann auch Depressionen ausgelöst hat. Da ich noch am Anfang mich sehr unsicher gefühlt habe, war der Anfang sehr schwierig für mich. Ich habe mich sehr alleine gefühlt. Das Pflegepersonal hat meines Erachtens gleich am Anfang verpasst mich ausführlich über die Abläufe zu informieren. Bei Nachfrage wurde ich sehr schroff abgewiesen und sehr ruppig angegangen da es kurz vor Feierabend für ihn war. Ich fühlte mich sehr unwillkommen und alleine. Dadurch hatte ich gleich mein erstes Tief. Dann wurde durch eine Mitpatientin eine Panikattacke ausgelöst. Nachts war es kaum noch auszuhalten, dass dann endlich der Notarzt kam. Die Nacht habe ich dann in der Waschküche der Station verbracht. Fühlte mich so am Boden und schwach. Ich fragte mich was ich in einer Klinik mache wenn es mir sogar schlechter ging als Zuhause, aber ich hoffte auf Besserung und nahm aktiv an den Therapien teil die mir gut taten. Insbesondere das Sportprogramm von Yoga bis Klettern sind hilfreich. Bis dann meine neue Zimmergenossin angefangen hat zu schnarchen dass ich nicht schlafen konnte. Ich konnte an den Therapien nicht mehr teilnehmen. Nach langen Gesprächen, vielen bitten und wieder einen Tief wegen der Situation wurde ich endlich in ein anderes Zimmer verlegt. Diese Kraft aufzuwenden auf der Station um darum zu „kämpfen“ in Ruhe und auch ausgeruht seine Therapien zu machen, war sehr anstrengend und auch nicht verständlich für mich. Nach allerdings ca 3 Wochen hat mich meine Zimmernachbarin angefangen mich zu bedrohen. Ich war so verängstigt dass ich dann die Klinik nach knapp 5 Wochen selbst wieder verlassen habe. Das ist mir dann doch alles zu viel geworden. Ich war ja nicht ohne Grund in der Klinik. Da ich nach wie vor Hilfe brauche, habe ich mich in der Tagesklinik angemeldet so dass ich den Mitpatientin und dem Pflegepersonal nicht so ausgeliefert bin und ich einfach nur die Therapien machen kann. Wie ich gehört habe, sind Aggressivität und Mobbing keine Seltenheit. Schade.

1 Kommentar

Aki9 am 12.09.2019

Es ist schade wie manche Patienten in der Psychiatrie behandelt werden. Vor allem wen man schon shlimmes erlebt hat und sich Hilfe
Erhofft.

Medikamentensüchtig und eingesperrt

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: seit 2003   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (das Alleinsein ist hier nicht so schlimm)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Es wird einem hier kaum geholfen, seine eigenen Probleme kennen zu lernen)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Bin stark psychopharmaksüchtig geworden, lebensverkürzende Wirkung)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (in der Verwaltung meist freundliche und menschliche Arbeitskräfte)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Knast gibt freiere Möglichkeiten)
Pro:
Bei gutem Personal respektive Ärzten gelingt es teilweise, etwas zu erreichen.
Kontra:
Meist schlimmes Psychiatriepersonal, selbst üble Psychopathen. Man muss aufpassen, nicht selbst dauerhaft geschädigt zu werden
Krankheitsbild:
wie jeder andere geistig rege Mensch auch
Erfahrungsbericht:

In den späten 80-ern ging ich das erste Mal freiwillig in die psychiatrische Anstalt Haar wegen Konzentrationsmangel durch leichte Drogenprobleme. Ich kam viele Jahre klar und war nur selten wiederholt dort. Mittlerweile bin ich fast 15 jahre dauerinterniert, davon 10 jahre im forensichen Sicherheitstrakt. Fast alle sozialen Kontakte gingen mir verloren. Angehörige meiner Familie sah ich in diesem jahrtausend ebenfalls nur wenige Tage.Man sollte sich gut überlegen, eine stationäre Einrichtung bei psychischen Beschwerden aufzusuchen, vor allem die Psychopharmaka im Rahmen eines psychiatrischen Aufenthalts bedeuten den Einstieg in die Drehtürpsychiatrie. Diverse kleinere Krisen konnte ich jedoch in der Klapse gut bewältigen, man wollte mich jedoch oft nicht mehr gehen lassen. De facto sind Psychoärzte für eine Entlassung zuständig und die denken meist nur an ihren Verdienst und an den Patienten als Geldeinnahme. Meine persönliche Ursprungsproblematik wird hier verschlechtert und teils mit Füßen getreten wie so oft sonst auch. Gegen Fehlentscheidungen und Diagnosen dieser Ärzte vorzugehen ist ohne viel Kapitaleinsatz so gut wie unmöglich. In der Situation man kein psychiatriefreies soziales Umfeld hat, sollte man die Psychiatrie meiden. Man kann hier Betroffene kennen lernen, die sind jedoch meist stark belastet.

1 Kommentar

Aki9 am 12.09.2019

Leider interessiert das was du schreibst und sagst kaum jemanden.

Unglaublich

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Eine Frechheit)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche Beratung? Tabletten?)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Mit Tabletten ohne Gespräche.... das ist keine Behandlung. Patienten sagen Sie brauchen ein Gespräch. Und bekommen eine Tablette)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich wurde als Kontakt Person angegeben habe trotzdem keine Auskunft bekommen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Ausstattung ist ok... Gestalltung gab es keine Gestaltung....)
Pro:
Die Psychologin auf 58BO ist seltenst zu sprechen und etwas jung aber ist laut Erzählung einfach klasse
Kontra:
Der Großteil der Schwestern laut unserer Erfahrung unfähig ihrem Beruf auszuüben
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Die Station 58BO ist das allerletzte. Meine Verlobte ist aus eigenem Willen dort hingegangen auf Grund ihrer phasenweisen Depressionen. Sie hatte vor einigen Tagen einen Nervenzusammenbruch und hat sich dort Hilfe erhofft. Die Schwestern wären oberflächlich sehr nett solange es ihr gut ging. Sie wurde mit Tabletten vollgestopft dass sie kaum noch bei Sinnen war. Sie hat Tage im ein Gespräch bei einem Psychologen gebeten. Dies fand erst nach einigen Tagen statt. In diesen Tagen gab es kaum Therapiegruppen. Und wenn doch würde nur etwas gespielt. Keiner hat sich um ihr Problem gekümmert... es befinden sich lauter verschiedene Fälle auf dieser Station weswegen eine Gruppentherapie wenig Sinn macht.... naja wie dem auch sei hätte meine Verlobte Suizid Gedanken. Anstatt sich zu verstecken ging sie zum Personal und teilte Ihnen das offen mit. Sowie es laut Ärtzten erwünscht ist und erhoffte sich ein Gespräch und Hilfe. Alles was sie bekam war eine Tablette nach einiger Zeit kam sie wieder und sagt die Tablette würde ihr nicht helfen. Anstatt sich mit der Patientin zu beschäftigen, den Grund der Gedanken zu erläutern oder sie zu beruhigen, gab es einfach eine weitere Tablett. Keinerlei Interesse der von den Schwestern der Patientin gegenüber. Mit zahlreichen Tabletten intus ohne psychische Hilfe oder Betreuung, wurde sie wieder weggeschickt. Kurze Zeit später schnitt die sich in den Arm.... noch am gleichen Tag würde sie in die geschlossene gebracht..... sie kam freiwillig und ist nun eine Gefangene!
Mein Rat geht lieber zu einem Psychologen so oft ihr könnt bevor ihr auf diese drecksstation geht ein Teil der Schwestern hat devinitiv den Beruf verfehlt...
ich hoffe ihr bleibt oder werdet in Freiheit gesund.

Praktikum

Psychiatrie
  |  berichtet als Klinikmitarbeiter   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tolle Erfahrungen mit Patienten
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Hallo ich war Praktikant in Kbo in Haar,
ich habe das Praktikum angetretten, weil ich mich für psychischen Erkrankungen interesiere und ich die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger anstrebe. In der Ausbildung braucht man 2 Jahre Praxiserfahrung.
Das geplante 2 monatige Praktikum sollte also ein Teil davon sein.
Am Anfang meines Praktikums war alles etwas unorgsniesiet was mich aber so weit nicht störte und sich schnell erledigte.
Zum Teil entfand ich das Praktikum als etwas langweilig weil ich so wenig zu tun hatte. Trotzdem hat mir es gefallen und es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung.
Nach paar Wochen kam die Stationsleitung und sagte mir das ich sehr uninteresiert wirke und mich nicht bemühe mitzuarbeiten. Das kann ich aber nicht so wieder geben, ganz im Gegenteil ich bin mir sicher das ich keine Arbeit gescheut habe und mich angemessen verhalten habe.
Naja die Stationsleitung sah das anders und sagte, sie sehe das Praktikum als gescheitert an und sie würde es mit der Personalleitung bereden.
Ich erklärte der Stationsleitung das ich das Praktikum, dass 1 Monat noch gehn würde, zu Ende bringen muss weil ich den Nachweis für die Heilerziehungspflege Schule brauche und ich sonst das kommende Ausbildungsjahr nicht antretten könne.
Die Antwort darauf war nur"entschuldigung das ist aber nicht mein Problem".
Eine halbe Stunde später sagte mir die Stationsleitung, das Praktikum wäre somit beendet.
Ich ging zur Personalleitung und erklärte es von meiner Sichtweise (auch alles im angemessen Ton natürlich).
Darauf war die Antwort "Ja das ist blöd gelaufen".
Auf jeden Fall musste ich das Praktikum dann beenden weil mich die Stationsleitung nicht mag.
Die Folge für mich ist das ich nicht sofort einen anderen Pratikumsplatz bekommen werde und ich somit die 2 Jahre Praxiserfahrung nicht ganz erfüllen kann und das wiederrum hat zur Folge das ich die Ausbildung nicht antretten kann sondern erst ein Ausbildungsjahr später.
Keine Ahnung was ich jetzt mache soll?!!!!

1 Kommentar

rika21 am 02.10.2018

Sehr schade,dass Sie die Ausbildung nicht beginnen könnenVor allem finde ich es traurig und gemein,wegen 1 Monat das Praktikum abbrechen zu müssen.Was ist das bloss für eine ignorante Stationsleitung?

nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Siehe oben. Keine konstruktive Hilfe für mich als Patient)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Interpretationen und Fehldiagnostik wie immer)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (mangelndes Zuhören, mangelnde Empathie und Fehldiagnostik)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Alles OK)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Schöne Gestaltung des Stationsbereiches verglichen mit dem was dort üblich ist)
Pro:
Verbesserung gegenüber anderen Stationen durch klares Verbot mit Mitpatienten über traumatische Inhalte zu sprechen und diese dadurch konstant mitzubelasten und konsequent durchgeführtes Alkoholverbot
Kontra:
Team hat wenig Zeit tendiert zu Interpretationen statt richtig zuzuhören dadurch Streß da dies zum Verteidigungs- und Erklärmodus führt. Sollte ich mal Gefallen daran finden mich be- und verurteilen zu lassen ist Haar meine erste Wahl.
Krankheitsbild:
komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach wie vor keine Aufklärung über die Folgen einer dauerhaften Neuroleptikaeinnahme wie Gehirnatrophie und Spätdyskenesien. Immer noch die harmlosen Pillen mit denen es Patienten bald besser geht, was ich hiermit mal mit einem großen Fragezeichen versehen möchte. Nach wie vor kein offener und ehrlicher Umgang mit Patienten auf Augenhöhe.
Nach wie vor Schnellschußdiagnosen ohne entsprechend zu hinterfragen und auch als Arzt oder Psychologe selbst kritisch und reflektiert zu beurteilen und vor allem zuzuhören. Nach wie vor Sommerlochprobleme ohne Urlaubsvertretungen und nach wie vor Wartelisten für die geeigneteren Therapieverfahren. Nach wie vor kein Therapieangebot welches sich nicht auch selbst über YouTube, Bücher und Fitnesscenter zusammenbasteln ließe bei geringfügiger Informationssammlung.
Nach wie vor ein Big Brother Haus mit einem Team aus Bewertern, die Patienten beibringen möchten doch andere bitte nicht zu bewerten usw.
Bereich Psychosomatik und Traumafolgestörungen Haus 15 Tagesklinik

3 Kommentare

midnight am 06.10.2018

Ich bin Kassenpatient ehemalig Haus 15.Nach 2-3Jahren Nachtherapie, eine freundliche Geste des Arztes,wurde ich ohne Vorankündigung kurzfristig etwa1-2Wochen entlassen mit der Begründung Zeitmangel.Jeder der Grundkenntnisse von Traumatologie erlangen möchte, ist das Haus 15 zu empfehlen. Jeder der länger mit Traumatas zu kämpfen hat und Grundkenntnisse besitzt, ist es mit einem Fragezeichen zu besetzen. Nach plötzlicher Beendigung sollte ich nur mit einer Liste Traumatherapeuten im Internet leicht nachzulesen entlassen werden, was ich kategorisch ablehnte.Keine Hilfe der Gestaltung des Alltags, Umgehen von Ängsten, weitere Adressen, Anlaufpunkte negativ außer dieser Psychologenliste. Ich bin genauso schwer enttäuscht.Ich sollte ihm nur versprechen, das ich keinen Suizid in den nächsten Tagen verübe, da sonst ein Staatsanwalt bei ihm erscheine. Auch sollte ein guter Traumatologe Kenntnisse darüber besitzen,daß bei einem anderen und wieder anderen Psychologen, Traumainhalte das Thema ist und den Patienten wieder und wieder in die Nähe eines Suizids zumindest tief zurückwerfen können.

  • Alle Kommentare anzeigen

Hier wird alles getan damit man wieder gesund wird

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute Betreuung rund um die Uhr
Kontra:
Krankheitsbild:
Ängste und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit der Station 56/E4 sehr zufrieden gewessen.Ich habe selten so engagierte Ärzte und Betreuungspersonal erlebt. Ich kann diese Kriesenstation nur empfehlen da man als Patient respektvoll behandelt wird.

Haus 16

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Nicht schlafen können Lärm
Krankheitsbild:
Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im haus 16
Und bin nun wieder zurück
Ich möchte als aller erstes was erzählen ich kam an hatte eiin kurzes Gespräch mit der Ärztin und Pflege Personal es war heftig 5tage rum hocken und nix tuhen dann ein bisschen im Büro helfen und ein bisschen Schrauben in kleine Kisten packen die waren recht krob zu den Patienten keiner hatte mit mir gesprochen und nach 6 tagen kamm die ärztin

1 Kommentar

Lenardsyla1 am 22.10.2018

Wenn man nur "Dumm da sitzt und nicht in die Therapie mit geht, wäre mir auch langweilig.

Einmal und nie wieder

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Demenz
Erfahrungsbericht:

Mein papa kamm da rein wegen einer medikamenten einstellung, nach 5 wochen ist er raus total ab gemagert und als pflegefall rausgekommen, jedes mal wo wir ihn besucht haben waren die pfleger immer drausen am rauchen und die armen menschen immer auf sich alleine eingestellt, mein papa hat noch gegessen und getrunken bevor er da rein kamm seit dem er da raus ist hat er gar nichts mehr gemacht weder gegessen und getrunken jedes mal wo wir ihn besucht haben war er immer voll gepisselt und voll mit kaka wir mussten ihn immer waschen weil er gestunken hat .papa ist jetzt gestorben weil er sich da drinnen gefährliche keime eingefangen hat diesen krankenhaus ist ein horror und die armen hilflose menschen tun mir undendlich leit überlegt es euch gut ob ihr eure lieben da rein bringt

Nur die Kosten zählen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Man bekommt schnell einen Platz
Kontra:
Die eigenen Kosten stehen im Vordergrund, falsche Aussagen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich würde diese Klinik keinem weiterempfehlen. Lieber länger warten und einen Platz in einer Klinik bekommen, die wirklich an einer Verbesserung des Gesundheitszustandes interessiert sind. Nach einem 3 wöchigen Aufenthalt im Haus nebenan, kam mein Mann in die Psychosomatik und sollte dort seine Therapie beginnen. Es ging schon einmal so los, dass kaum Therapien stattgefunden haben und es ihm total langweilig war. Angelockt werden die Patienten mit einer „Reittherapie“ und „Klettertherapie“. Dass man allerdings erst einmal auf eine Warteliste gesetzt wird, wird wohlweislich verschwiegen. Die Krönung allerdings war uns zu erzählen die Patienten dürften nicht von Freitag bis Sonntag nach Hause weil das die Krankenkasse so vorschreibt!! Bei der Krankenkasse nachgefragt stellte sich heraus, dass die damit überhaupt nichts zu tun haben. Es geht also nur um die Kosten, weil dann ein Tag das Bett nicht belegt ist. Auf unseren Hinweis haben wir übrigens die Aussage bekommen , wir rechnen nicht damit, dass jemand nachfragt.“ Was ist das bitte für eine Aussage?? Mein Mann hat bereits am ersten Tag gesagt, dass er in eine Tagesklinik wechseln möchte. Man wird auch in so einem Fall vertröstet.
Ich hatte den Eindruck, dass es der Klinik nur um die Kosten geht, gekümmert wird sich nicht sonderlich um die Patienten und das Therapieabgebot ist mager und zum Großteil nicht zu gebrauchen. Krankheitsbilder werden zum Großteil anhand eines Fragebogens ermittelt. (Da kann man alles mögliche hineininterpretieren!!). Also von einem stationären Aufenthalt hätte ich mehr erwartet!!!

Stabiltät

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Empathische kunsttherapeutin, medikation ok
Kontra:
Weitgehend schlechtes, kaltherziges personal ohne verantwortungsbewusstsein
Krankheitsbild:
Suizidgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Also, ich war vor kurzem zwei wochen in haar und zwar wegen akuter suizidgedanken.
Mit der medikation bin ich zufrieden gewesen. Zumindendest meint meine psychiaterin, die medikation sei in Ordnung.
Es gab auch einen netten oberarzt, der meinte "wie koennen wir helfen.
Die assiztenzaerztin habe ich eigentlich nur rumflattern sehen, moeglichweise war sie ueberfordert. Zeit hatte sie jedenfall keine fuer die patienten.
Das personal habe ich eigentlich hauptsaechlich in der "kammer" sitzen sehen, entweder rumquatschen oder dokumentieren. Aktiv gekuemmert hat sich da keiner. Empathie ist fuer das personal leider ein fremdwort. Was natuerlich fuer die arbeit mit menschen ein sehr grosses manko ist. Nur wenn jemand echt zusammengeklappt ist, sind sie gerannt. Ansonsten war das personal grossteil sehr abweisend. Keine gute voraussetzung fuer eine echte heilung.
Die einzige empatische mitarbeiterin war die kunsttherapeutin.
Ich will jetzt nicht alle in bausch und bogen verdammen, es war auch zwei sehr nette und freundliche schwestern dabei. Die ausnahmen von der regel.
Ich habe mich im grossen und ganz nicht so doll behandelt gefuehlt. Bin dann auf eigene verantwortung und gegen aerztlichen rat gegangen. Zum glueck hatte ich die ganze zeit ueber kontakt mit meiner ambulaten psychiaterin. Mit der mach ich weiter, denn stabil oder gar geheilt bin ich natuerlich noch nicht so ganz.
Es war uebrigens station 58 bo.

1 Kommentar

Ulm12 am 27.07.2018

https://youtu.be/kBsbdDQhOgU

Oberärzte manipulieren

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
sucht
Erfahrungsbericht:

Bericht aus dem Bereich suchttherapie,diese Therapie im bereich 64 er stationen is der reine horror,die Oberärztin im Haus 60 BundA und Oberarzt im Haus 19 sowie die dazugehörigen artzt und Sozialpädagoging sind sich ihrer Arbeit nicht bewusst..bringen unmenschliches verhalten an den Tag sind selber dissozial und sehr unfreundlich...!!Sie schieben einen positive urinwerte unter verfälschen Berichte,.manipulieren das Gericht und schreiben Abbrüche aus Lust und Laune und entscheiden je nach Sympathie. .Dieses Verhalten ist unterste Schublade und dagegen sollte was gemacht werden...eine Anzeige wird wohl unumgänglich sein,dass dieses Mafia Gehabe ein ende hat...der Oberarzt im Haus 19 ist sehr inkompetent und ein menschliches......!!! Die Spielchen sollten endlich ein Ende haben weil durch so ein Verhalten Menschenleben kapputt gemacht werden!! Mann geht mit einem Suchtproblem rein und als pshychpat raus!!es ist der reine horror in diesen haar!!Es gibt auch ein homosexuellen artzt der aus Österreich stammt,der von seiner Arbeit gleich null Ahnung hat,dazu sehr respektlos mit seinen Patienten umgeht und sie zu einem Rückfall treibt!!!Selber Alkohol und potenzmittelabhängig und von so einem soll mann sich was erzählen lassen,einfach nur traurig diese Einrichtung! !! Mfg

Sammelklage

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Sammelklage
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mich daran zu erinnern führt zu einer nochmaligen Traumatisierung. Das kann und werde ich ohne Begleitung nicht machen.

Wer ist bei einer Klage dabei? Bitte einfach anschreiben

3 Kommentare

Aspirin am 25.06.2018

Sobald du einen Rechtsanwalt einbeziehst, musst du dich wohl oder übel damit auseinandersetzen.
Am Ende ist das sowieso allen egal, weils die Versicherung zahlt.

  • Alle Kommentare anzeigen

Horror

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Haben mich auch noch belogen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Evtl kann man irgendwann raus
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
Nach Vergewaltigung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich vergewaltigt wurde war ich etwas traurig. Durch diese Klinik habe ich gelernt dass es mehr als traurig zu nennen unangebracht ist und sofort mit Fixierung bestraft wird. Reden wird dort keiner mit dir. Anschreien und dich gegen deinen Willen mit Tabletten voll stopfen allerdings schon
Wenn es ihnen möglich ist machen sie dein Leben kaputt. Ignoranz und Herrschaft ist bei denen das Motto nachdem gelebt wird. Sogar zwanzig jährige in der Ausbildung werden dazu animiert Patienten runter zu machen...

Kriesenstation schlimmer als alles andere

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Die Putzkraft war stets höflich
Kontra:
Keiner wollte mir wirklich helfen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Mitte Januar bis Ende Januar in München Haar auf der Kriesenintervention Station. Am Anfang war noch alles gut. Ich habe mit der anwesenden Stationärztin besprochen warum ich hier bin und was ich brauchen würde. In diesem Gespräch haben wir einen Verlegungsantrag für meine Traumatherapie fertig gemacht und extra für diesen und nur für diesen ein Datum festgelegt.

Im Verlaufe des Aufenthaltes ging es mir sichtlich immer schlechter, ich habe mich Selbstverletzt, habe Dissoziation gehabt und habe mich nach den Therapien immer zurückgezogen.

Nach genau 2 Wochen würde mir dann gesagt das ich entlassen werde. Ich habe versucht zu argumentieren das ich noch nicht stabil bin und es noch nicht schaffen würde. Darauf würde der Oberarzt geholt.

In einem 4 Stunden Gespräch habe ich ihm das noch einmal gesagt, was ihm aber egal war. Aus meiner Angst heraus bin ich auch aggressiv geworden, da ich Hilfe bräuchte. Die Aussage vom Oberarzt war nur "Angstpatienten würden nicht aggressiv werden, das hätte er noch nie erlebt." So schaukelte es sich immer weiter hoch wo ich ihm immer sagte das ich nicht stabil und das ich nicht aus dem Haus gehen werde. Auch das war ihm völlig egal.

Nach diesen 4 Stunden sagte er dann "Entweder sie verlassen meine Station oder ich hole den Sicherheitsdienst" Mir blieb keine Wahl. Er fragte mich dann ob ich mir was antun werde wenn ich zu Hause bin, meine erste Antwort war vielleicht, dann fragte er nochmal und ich antworte gar nicht mehr. Als ich dann 2 Tage zu Hause war, hatte ich DIE Polizei im Haus weil ich einen Selbstmord Versuch hinter mir hätte...

Danke an die Auffangstation in der Isar-Amper-Klinik in Haar

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (dies ist eine Auffangstatin, keine Therapiestation)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
ich wurde hier sehr gut und kompetent behandelt
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression akuter Zustand
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin vor zwei Jahren Patientin in der Auffangstation in Haar gewesen. Nunn habe ich gehört, dass die Klinik sehr schlechte Kritiken bekommen hat und möchte mich hier unbedingt dazu äußern, denn ich finde das nicht gerechtfertigt.
Mir ging es sehr schlecht und ich litt unter einer akuten Depression mit Suizitgedanken. Ich konnte in meinem damaligen Zustand meinen normalen Alltag in keinster Weise mehr bewältigen. Mein Zustand war so schlimm, dass ich tagelang kaum etwas essen konnte, am ganzen Körper zitterte und mir jeder neue Tag zur Qual wurde: Ein völlig perspektivloser Zustand! Zum Glück gibt es die Station in Haar, die Menschen in derartig akut gefährdeten Zuständen auffängt und ihnen durch passende Medikationseinstellung erst einmal überhaupt die Möglichkeit gibt, wieder ein halbwegs "normales Alltagsleben" führen zu können. Ich konnte nach Einweisung meines Arztes sofort in Haar aufgenommen werden. Sicher, dort sind viele Patienten mit unterschiedlichsten unterschiedliche Depressionen zusammen untergebracht. Aber für mich war es sehr hilfreich, mit einigen Betroffenen Gepräche zu führen. Bei Fragen zu Schlaf- oder Medikationsproblemen gab es immer Hilfe und Zuspruch durch kompetentes Personal. Nachdem ich medikamentös richtig eingestellt war, konnte ich auch an den Angeboten in Haus teilnehmen, welche meinen Zustand zusätzlich verbesserten. Ich machte Sprot-, Ergo-, Mal-, Musik und Athemtherapie. Nach meiner Entlassung konnte ich mir dann den richtigen Therapeuten vor Ort suchen und nurn bin ich wieder gesund. Ich hätte es in meinem damaligen Zustand gar nicht geschafft, mir einen Therapeuten zu suchen. Denn das bedeutet tage- oder wochenlange Telefonversuche, um überhaupt einen Platz für eine Therapie zu bekommen. Und dann ist auch erst nach ein bis zwei Gesprächen klar, ob Patient und Therapeut zusammen arbeiten können. Das ist eine zu lange Zeitspanne für Menschen in akut gefährdeten Lebenssituationen. Danke Haar für die Hilfe durch die Auffangstation!!!

1 Kommentar

ersy am 23.10.2018

glaube ich dir nicht.

SELBSTMORD?

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich schreibe mein WORT)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sogar ein bisschen langatmig ;))
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kaum Tabletten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Für Verwaltungen sehr zügig)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (kein Alkohol(schwer zu bekommen))
Pro:
Alles
Kontra:
Alkohol nur schwer erreichbar
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Toll:

Guten Morgen,

ich wurde mit grosser Sorgfalt in das weitläufige (schön und auch lustig) anzusehende Klinikgelände begleitet. Nach (subjektiv) langer Fahrt (2 Automobile)in der Station 2? angekommen erhielt ich schon bald meine erste (gute) Nahrung und aussreichend
Getränke.Auch rauchen war problemlos(Sachspende) möglich.Nach ca 6 Stunden erreichte ich die Station 9/2. Dort wurde ich aüsserst zuvorkommend behandelt sowohl von den lieben Mitpatienten als auch vom geschulten Personal(soweit jeweils anwesend):(.
Am Anfang war ich von den Annehmlichkeiten positiv berührt.
Das steigerte sich mit erreichen der Station 56.e1.
Tolle Patienten und von Fachkenntnissen durchsetztes Personal, das sich zur allgemeinen zufriedenheit teilweise lustigste Frisuren und Kleidungen einfallen liess. Völlig geheilt(selbstvermutung) verlies ich vor wenigen Stunden diese hervorragende Klinik.
Mein spezieller Gruß gilt den sehr fähigen Reinigungsfachkräften(zuhause muss ich alles selber machen.
Danke für die tollen Erfahrungen.

TYP:kaukasisch
GESCH: M
Alter:53 +

1 Kommentar

Jinsil am 08.02.2018

Ich glaube ihrem Bericht nicht. Haus 56E1 ist ein zugesperrter Bereich für Wahnsinnige. Sie waren sicher nicht mit einer Depression dort. Sie wollen das Krankenhaus von seinem schlechten Bewertungsstand hochziehen, in wessen Auftrag auch immer.

56 E4 eine Katastrophe

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich würde sehr instabil entlassen)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Erst Tat man so das man mir helfen wollte, doch dann wollte man mich nur schnell von der Station kriegen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Ein Oberarzt der total instabile Patienten entlässt
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin dieses Jahr im Januar akut auf due Kriesenintervention Station E4 gekommen. Eigentlich hatte ich die Station als sehr gut in Erinnerung doch diesmal sollte es anders werden.

Kaum war meine behandelnde Ärztin im Urlaub begann es. Der Oberarzt dort hat alles was ich sagte in Frage gestellt und wollte von mir wissen warum ich denn hier sei wenn ich nicht mitmachen würde. Das ich mitgemacht habe und an allen ausser den Sporttherapien teilgenommen hatte könnte man nachvollziehen, aber laut ihm würde ich mich nur Ausruhen wollen. Kaum waren 14 Tage um, das war ein Datum was ich mit meiner behandelnden Ärztin für einen Verlegungsantrag ausgemacht hatte, wollte der Oberarzt mich von seiner Station haben.

Seine andere Ärztin schrieb in meinen Entlassbrief das ich stabil sein und keine Ängste mehr hätte. Ich war verzweifelt. Jeder könnte sehen das ich nicht stabil war. Nur hat das das ärztliche Team null interessiert. Zum Schluss würde ich aufgefordert die Station zu verlassen sonst würde man den Sicherheitsdienst holen. Ich fragte den Oberarzt ob erst was passieren müsste bevor er mir helfen würde. Doch auch da war ihn egal.

Irgendwie habe ich dann das Wochende überstanden wobei ich wegen dieser Station kurz davor war aufzugeben. Meine ambulante Therapeutin hat mich direkt wieder in die Klinik geschickt wo ich jetzt auf einer anderen Station aufgenommen wurde und mich hier auch richtig fühle. Aber das werde ich in einer gesonderten Bewertung verfassen nach Ende des Aufenthaltes hier.

2 Kommentare

Jinsil am 08.02.2018

Haar ist mit Abstand das schlimmste Krankenhaus von München. Patienten werden nicht über Medikamente aufgeklärt, Arztbriefe enthalten Lügen und Fehler ohne Zahl.

  • Alle Kommentare anzeigen

Fehldiagnosen an der Tagesordnung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Fehldiagnosen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (falsches Medikament, Nebenwirkungen verschwiegen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine Reaktion auf Notruftaste)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Betten mies, zugesperrter Kühlschrank.)
Pro:
viel gelernt, Kontakt zu einigen Mitpatienten
Kontra:
Ärzte, Essen, Betten
Krankheitsbild:
Traumafolgestörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auf Haus 28 und 56E1 und erlebte in beiden kriminelle Pfleger und unfähige Ärzte. Man wird handgreiflich und schreibt aus der Luft gegriffene Lügen und Unsinn in die Akte. Das vegetarische Essen war meist unter aller Sau und schmeckte scheusslich, die Betten alt und hart. Aus dem immer zugesperrten Kühlschrank bekam man nur etwas wenn ein Pfleger in Laune war aufzusperren. Die machten sowieso das meiste nur wenn sie Lust hatten uns verschanzten sich meistens in ihren Räumen. Die Notruftasten wurden nur manchmal beachtet. Die Ärzte emotionslos und verlogen. Keiner dort kapierte dass ich an Traumafolgen litt und nicht an Schizophrenie wie die Ärzte meinten. Das hatten die nur aus Vordiagnosen die einfach falsch waren. Trotzdem zwangen sie mich mit erpresserischen und drohenden Methoden Olanzapin 15 bis 30 mg zu schlucken das an meinen Ängsten überhaupt nichts veränderte. Fast schon 15 Kilo Gewichtszunahme und schäumender Urin von dem Olanzapin ich bin froh dass ich da raus bin. Nie wieder. Das Medikament schleiche ich schon wieder aus, schön langsam damit sich das Gehirn entwöhnen kann. Alle Neuroleptika verändern das Gehirn und dürfen nicht apprupt abgesetzt werden. Das wussten die Ärzte dort nicht und setzen es mir apprupt ab als ich zum 35sten Mal gesagt habe ich brauche es nicht es bewirkt nix. Davon drehte dann mein Gehirn auf volle Touren und ich konnte 4 bis 5 Tage nicht schlafen. Die Ärzte werteten das als ein Symptom meiner Schizophrenie aber es ist wie man im Web nachlesen Kann eine Entzugserscheinung des Olanzapin die auftreten kann wenn man es zu schnell absetzt.

1 Kommentar

Opfer7 am 15.11.2019

Du sprichst mir total aus der Seele! Diejenigen, die am meisten Hilfe brauchen, kriegen dort den Denkzettel ihres Lebens verpasst.

Krisenstation dient zum Auffangen und Stabilisieren

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Schnelle Aufnahme bei akuten Krisen
Kontra:
Essen ist nicht sehr gut
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auf der Krisenstation 56 E4. Es ist möglich sehr spontan bei akuten Krisen hier sofort einen Platz zu bekommen und aufgefangen zu werden. Ich habe mich hier nach einer Eingewöhnungsphase von etwa 3 Tagen sehr wohl gefühlt. Die Therapieangebote sind sehr vielfältig und es ist für jeden etwas dabei, was zur Ablenkung und zu Therapiefortschritten beiträgt. Sehr hilfreich sind die Einzel- & Gruppengespräche mit den Psychologen. Die Ärzte sind fast jederzeit vor Ort und ansprechbar bei Problemen und Fragen. Ich habe sehr von der Zeit hier profitiert.

War gut - aber nie wieder!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Untersuchungen im Entlassungsbrief, die nie stattgefunden haben.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (man wird wie ein Kleinkind behandelt, das potenziell selbstmordgefährdet ist.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (moderne Station)
Pro:
Ärzte und Pflegeteam
Kontra:
Therapien (Ergo, Kunst) mit denen ich nix anfangen kann!
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hmm - war dort zur Alkoholentgiftung. Die Ärzte (besonders der Oberarzt L.E.)und das Pflegepersonal sind gut - allerdings tauchten im Entlassungsbrief Untersuchungen mit Ergebnissen auf die nie stattgefunden haben. Textbausteine halt...

Die Ergo- und Kunsttherapie können sie sich sonstwohin stecken - ich bin dafür nicht begabt und will dazu nicht gezwungen werden. Punkt!

Man will ein Krankenhaus sein - aber das im Stationszimmer surfende oder bücherlesende Pflegepersonal sieht man nie im Zimmer.

Krankenhaus kenne ich anders.

War trotzdem dank der tollen Mitpatienten eine schöne Zeit - aber einmal und nie wieder!

1 Kommentar

Jinsil am 08.02.2018

Auch Du hast Lügen in Deinen Arztbrief erhalten. Das ist in Haar leider an der Tagesordnung. Die Ärzte wüssten sonst nicht wie sie sich die miesen Umstände unter denen sie arbeiten rechtfertigen sollten.

E2 für Krisenintervention nicht so geeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Man war mir bei der Organisation einer passende Behandlung für die Zukunft behilflich)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Ich hätte mir gewünscht sie hätten sich auch um eine ordentliche Medikation gekümmert)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Hat eigentlich gut geklappt mit Entlassbrief und Rezept , aber nachts war die Erreichbarkeit vom Pflegepersonal eher schlecht)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Wie bereits beschrieben sehr schöne Räumlichkeiten hatten auch Sportgeräte auf dem Flur und Liegestühle im Garten)
Pro:
Die Räumlichkeiten, die meisten Pfleger,
Kontra:
Nicht für Krisenintervention ausgelegt
Krankheitsbild:
Suizidalität
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zur Krisenintervention ungefähr 12 Tage auf der 56E2 weil mir die Dienstärztin die psychiatrische Station ersparen wollte. Lieb gemeint hat aber nicht so funktioniert wie geplant . Mir ging es zwar besser nach den 12 Tagen aber ich konnte von dem Antidepressivum was ich bekommen habe nicht mehr schlafen. Ich hatte darum gebeten ein anderes Medikament dazu zu bekommen damit ich schlafen kann wäre auch damit einverstanden gewesen mich dafür auf eine psychiatrische Station verlegen zu lassen leider war das nicht möglich.
Mir hat die Herausnahme aus meinem Umfeld und der Schutz der Klinik gut getan. Therapie hatte ich nicht soviel zumindest nicht viel was für mich gepasst hätte . Aber ich hatte glaub immerhin 2-3 Gespräche mit der Oberärztin die sowas wie meine Bezugstherapeutin war . Sie hat von Anfang angesagt, dass sie meine chronischen Probleme dort nicht lösen werden dafür sind es der falsche Ort. Das war immerhin ehrlich . Trotzdem fühlte sich das seltsam an dass bei mir und einer anderen darauf bestanden wurde, dass wir zügig wieder gehen während die anderen ja auch wochenlang dort waren.
Von den Räumlichkeiten ist die Station sehr hübsch - war wohl mal die Privatstation. Es gibt nur Zweibett und ich glaub auch paar Einzelzimmer auf jeden Fall nichts mit mehr als 2 Betten. Zur Station gehört auch ein kleiner eingezäunter Garten . Mir hat es sehr geholfen mich im beschützten Rahmen dort hinlegen zu können. Die Ausgangszeiten waren auch sehr entspannt. Die Station hat eine komplett ausgestattete Küche wo man sich jeder Zeit was zu Essen holen kann oder tagsüber auch kochen kann ( eigener Kühlschrank für Patienten is auch da), was u.U. auch Sinn macht. Ich fand das Essen jetzt nicht so toll.
Das Personal war großteils freundlich und auch kompetent. Ausnahmen gibt es immer. Bisschen schwierig war es mit den Mitpatienten weil für viele mein Krankheitsbild absolut schwer greifbar war und sie mich nicht und ich sie nicht verstanden habe.

Tod des Vaters mit erlebt

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Keine Verantwortung, fahrlässiges Verhalten!!!!!
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ein wahrer Alptraum, nach 3 Tagen wird ein Mensch, der 5 Tage vorher einen Suizidversuch unternommen hat, auf eigene ?????? Verabtwortung und mit erheblichen Nachwirkungen entlassen??????????

Schockierender Krankenhausaufenthalt

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Schlafstörungen mit Halluzinationen
Erfahrungsbericht:

Ein Klinikmitarbeiter behauptete, dass Zyprexa nicht wesentlich schlimmer als Aspirin sei. Als unerfahrene hilfesuchende Patientin in einer Notsituation ließ ich mir aufgrund meiner Schlafstörungen dieses Medikament geben. Zusätzlich bekam ich Tavor und konnte wieder schlafen. Mir gings gleich wieder besser. Mir wurde empfohlen, ich solle mich in therapeutische Behandlung begeben. Der Therapeut sorgte für Erheiterung, wenn ich ihm von meinen Panikattacken erzählte. Wir arbeiteten daran, mit der Angst umzugehen. Ich hielt die Panikstörungen für meine Krankheit. Ein Vortrag in Göttingen hat mir die Augen geöffnet mit dem Satz "Die Verschreibung von Psychopharmaka wäre Glaubenssache". Er bestätigte meine Vermutung. Ich ließ die Medikamente weg und war geheilt – die Panikattacken verschwanden. Leider habe ich immer noch ein Übergewicht von 15 kg und leide an den Folgen der Psychotherapie. Gerade für Frauen wird das zum Problem, da sie aufgrund von Schwangerschaft und Empfängnisverhütung von ihren Frauenärztinnen zu hören bekommen, dass sie zuviel wiegen. Eine Frauenärztin wollte mir die Pille nicht mehr verschreiben. Außerdem ist diese Form der ärztlichen Hilfe extrem gesundheits- und rufschädigend. Zumal ich davon ausgehe, dass es eine Schlaftablette auch getan hätte. Ich schätze, die Behandlung kostet die Krankenkasse um die 50.000 Euro mindestens und hätte noch mehr gekostet, wenn ich den Empfehlungen der Ärzte weiter gefolgt wäre. Ganz zu Schweigen von den Folgekosten, die aus der Therapie entstehen.
Wenn ich schizophren wäre, würde ich behaupten, man betreibt hier Medikamentenforschung. Irgendwann hat man ein Mittel gegen Demenz und Parkinson etc. gefunden, indem man den Spieß rumdreht und das gute Dopamin synthetisch herstellt.

5 Kommentare

Aspirin am 05.10.2017

Nun, nach 10 Jahren habe ich mir meine Krankenakte von der gesetzlichen Krankenversicherung schicken lassen und erlebte ein blaues Wunder:
Das Isar-Amper-Klinikum München/Haar hatte "anhaltende wahnhafte Störungen" diagnostiziert. Wie mein Therapeut sagte "alles ist relativ" kann ich hierzu nur sagen, dass bereits eine schlaflose, besorgte Nacht in einer extrem belastenden Situation mit Termindruck dazu geführt hat, dass meine Gedanken laut wurden. Unsere Hausärztin empfahl uns diese Klinik – nur hatte ich eher eine psychosomatische Klinik erwartet, um wieder zur Ruhe zu kommen und keine Irrenanstalt. Seitdem fühle ich mich außerordentlich bedroht.
Allein das "Gedanken laut werden" reichte aus, um jahrelang durch den Fleischwolf gedreht zu werden – ich wurde von Therapeut zu Therapeut geschickt, obwohl ich kein Bedürfnis danach verspürte – kein Wunder, wenn die Patienten selbstmordgefährdet sind.

  • Alle Kommentare anzeigen

Beste Station in Haar

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Arzt, Pfleger, Verpflegung, Einrichtung
Kontra:
Ab und zu Pfleger
Krankheitsbild:
Psychosen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde mit Akuten Suizid Gedanken auf Station 58 AO gebracht. Nach einem Tag wurde ich entlassen und paar Stunden später wieder zurück gebracht wegen Fluchtgefahr in Begleitung vom Forensischen Sicherheitsdienst. Warum auch immer. Ich war für 2 Wochen lang in Behandlung. Der Arzt war sehr gut. Die Pfleger in Ordnung. Ab und zu viel zu streng, vor allem am Abend wenn Patienten Hunger hatten. Im Großen und Ganzen sehr zufrieden

Aufenthalt auf der 56/E4 DANKE!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ich wurde aufgefangen und erstmal in der Krise beschützt.
Kontra:
keine
Krankheitsbild:
Depression/Panikattaken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin nach einem erstmals auftretenden völligen psychosomatischen Zusammenbruch in der Station 56/E4 aufgenommen worden. Da "Haar" für mich - wie für viele Münchner - als "Klapse" im Kopf war, ist mir dieser Schritt sehr schwer gefallen, war aber angesichts meiner desolaten Situation nicht vermeidbar.

Ich habe dieses Bild in den letzten 4 1/2 Wochen völlig revidiert. Mich hat eine wunderbare Station mit extrem professionellen Pflegern und Ärzten aufgefangen und zurück ins Leben gebracht. Ich habe mich erst nach 10 Tagen für Medikamente entschieden, weil sich mein Zustand nicht stabilisiert hatte. Man hat mir diese Zeit gegeben, man kann sich selbst nach guter Beratung für oder gegen Medikamente entscheiden.

Ich kann nur "Danke" sagen und bin froh, dass unser Gesundheitswesen einem solche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt.

1 Kommentar

Aspirin am 25.06.2018

Auf der mir bekannten Auffangstation gab es einen Medikamentenzwang. Ein Gefängnisaufenthalt ist wahrscheinlich humaner.

Einsame Spitzenleistung!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Mehr Therapie auf Haus 56/E4)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Mehr Auswahl an Frühstück
Kontra:
....
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,


Ich bin von der Station 56/E4 und der Tagesklinik Haus 5 total begeistert. Meine sorgen die ich hatte zwecks Schulden waren von heute auf morgen wie weg gepustet. Ich habe ADHS, Drepression und eine Instabile Persönlichkeitsstörung. Ich war Jahre lang falsch eingestellt auf die Tabletten. Ich hatte viel Stress bis ich Ende März mir selbst nicht mehr zu helfen wusste. Die Ärzte aus 56/E4 wissen was Sie tun. Besonders gefallen hat mir meine Bezugsperson aus Haus 5 und meine physchologin und die Stationsärtzin und meine "böse" liebe sanfte Sportherapeutin. Ich danke allen die mich wieder zum Menschen gemacht haben :-) . Namen darf ich leider nicht erwähnen.

Viele Grüße!

Super Soteria

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr nettes Personal, gute Therapie,
Kontra:
Krankheitsbild:
schizoaffektive Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auf Haus 14, Soteria.
Diagnose: Schizoaffektive Störung
Kann ich nur weiterempfehlen. Ich hatte eine schlimme Psychose und sie haben mich ganz gut wieder hingekriegt. Das Personal ist nett, milieutherapeutischer Ansatz, Konzept Selbstversorgung mit gemeinsamen Kochen usw. Das hilft dass man auch in der Psychose selbstständig bleibt. Schönes Haus, schöner Garten, Einzel-und Gruppentherapie. Die Mitarbeiter wirklich sehr bemüht und menschlich. Es ist ein offenes Haus und insgesamt sehr freiheitlich. Zurückhaltend mit Medikamenten. Dank der Soteria kann ich noch immer allein in meiner Wohnung leben obwohl es schon mal sehr schlimm um mich stand.

Sehr empfehlenswert Station 58 ae

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles super
Kontra:
Gibt's nicht
Krankheitsbild:
Depression mit suizidgedanken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr zu empfehlen ich war auf der Station 58 ae. 2 Wochen lang war ich Patientin. Alle super nett super geile Therapien
Top Ärzte alles super das war für mich hier wie ein luxusurlaub würde gerne wieder kommen

1 Kommentar

Nadja22 am 23.06.2017

Wie heißt die adresse von der station 58AE

keine schlechten Erfahrungen gemacht

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Betreuung, achtsamer Umgang mit Patienten
Kontra:
unhygienisches Badezimmer. mangelnde Sauberkeit
Krankheitsbild:
Suizidversuch, Borderline, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde nach einem gescheiterten Suizidversuch nach Haar zwangseingewiesen. Zuvor wurde ich vier Tage stationär wegen einer Vergiftung in einem "normalen" Krankenhaus behandelt.
Mit einem Rettungswagen wurde ich vom Krankenhaus in die Psychiatrie befördert. Nach der Aufnahme brachte mich eine recht nette Frau von der Anmeldug auf eine geschlossene Station. Die Pfleger waren im allgemeinen recht nett und bemühten sich um meine Anliegen. Ich kam für eine Nacht in ein Überwachungszimmer, wo 3 leere Betten standen. Nebenan gab es das selbe Zimmer. Die beiden Zimmer (6 Betten) mussten sich ein gemeisames Badezimmer teilen, was ich als extrem störend empfand, da dieses absolult verdreckt und null hygienisch war.
Die Patienten auf station machten einen wirklich "gestörten" Eindruck... ofte hörte ich schreie, viele sprachen mit sich selbst, wirkten sehr verwirrt. Teilweise ähnelte es einer Geriatrie.
Nach einer Nacht wurde ich auch schon entlassen, da ich in einem Gespräch mit zwei Ärzten versichern konnte, dass ich mir nichts mehr antun würde ...
Im allgemeinen kann ich nichts schlechtes über Haar sagen, da ich mich trotz genommener Privatsphäre im Überwachungszimmer nicht zu wenig betreut fühlte.
Danke an das Team.

In Haar wirst Du erst Ausgemergelt dann wird deine Habe Verscherbelt.

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
positiv sind so manche Urinproben des Klinikpersonals zu Bewerten
Kontra:
1-2-3- Haarer Lumperrei
Krankheitsbild:
Schizofrenie
Erfahrungsbericht:

forensische Entlassungsprozedur mit dubioser Teilenteignung.Nachdem Ich 5 jahre lang Zwangseingesessen hatte hat man im Entlassungshaus 6 Begleitete Heimfahrten genehmigt. Bei mir Zuhause wurde sofort damit Begonnen alles zu Fotografieren:meine Wohnung,die Wohnung meiner Mutter und den Dachboden.Die Bilder meiner ganzen Privaträume auch der meiner Mutter sowie Dach wurden Hochgeladen Vervielfältigt und von vielen Leuten Begutachtet wonach die Entlassungshürden Festgesetzt wurden.Ich war gezwungen die Wohnung der Mutter zu Räumen die noch lebte,den Dachboden von einer Firma zu Räumen, da es dort von Bakterien nur so wimmelt. Ein Arbeiter der schnell kapiert hat um was es eigentlich geht wollte auch noch meine Goldmünzen haben da diese schon alt seien und ich die sowiso nicht mehr gebrauchen kann.Bei der Räumung wurden mir eine Einzigartige Gebundene Enzyklopädie der Gewerkschaftszeitung " Der Monat" Verramscht. Ich fragte noch mal nach ob Ich diese Bücher nicht besser auf einem Haufen Verbrennen sollte wie das früher mal gemacht wurde.Die Antwort der Dr. Schnecrack (Name Geändert): Sie wollen doch Entlassen werden Herr ... Widerspruch gilt nach der Haarer Aggresivitätstheorie als widerspenstig und muß Weiterbehandelt werden.Wie Ich gehört habe sind die Bücher für einen fünfstelligen Betrag Verkauft worden.Der oberpfleger Schröpfl (Name Geändert) Hat ein Historisches Bayonett sowie Ein Schraubensortiment gut gebrauchen können weil das Bayonett so gefährlich ist. Diese Sanktionen waren nicht alles,Ich musste einige sehr teure Handwerkerarbeiten Verrichten lassen die Ich nach der Entlassung hätte selber machen können . Jedoch in meiner eigenen Wohnung hat alles "gepasst" Diese finantielle Ausweidung wird dort Vollzogen wo es was zu holen gibt .Es wurde auch versucht mir das Haus "Abzuschwatzen" und für einen wertvollen Apfel mit dazugehörigem Ei zu Verkaufen .Eigenartig ist nur daß die Tatsächlichen Entsorgungskosten sehr gering ausfielen was bedeuten kann dass ein großer Teil meiner Sachen unter der Hand Verramscht wurden.

1 Kommentar

Opfer7 am 15.11.2019

Dein Schreibstil ist köstlich ????
Ich glaube dir alles, was du schreibst. Denn "Schizofrene" sind die einzigen ehrlichen Menschen auf dieser Erde. Ihnen fehlt schlicht der Selbstschutz durch Diplomatie, warum auch immer.
Sehr tragisch, was du erlebt hast und es gibt mir Kraft, mit meiner eigenen Tragödie nicht allein zu sein.
Danke!

Behandlungsverlängerrung in der Ambulanz Macht auch Mist

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Schizofrenie
Erfahrungsbericht:

Ich war von 2006 bis 2012 in der Forensik in Haar Zwangsuntergebracht und bin jetzt in der psychiatrischen Ambulanz und stelle fest dsß diese Doktoren einen Ausgeprägten Patientenrückholungsbedarf haben.Bemerkbar macht sich das daß angeblich der Medikamentenspiegel zu hoch oder zu niedrig ist.Darauf hat man auf Depotspritzen Umgesellt Welche Ich angeblich "Manipuliert" haben soll eingefallen ist das einem Möchtegern Arzt der eigentlich nur ein sychologe ist der etwas Anerkennung sucht,der immer Recht hat, aber nur Nachplaudert was er mal Gehört hat.Mit diesem Kranken-Pfleger Verdient sich Haar keine Lorbeeren damit aber wollen diese Leute erreichen Daß Ich eine Verlängerrung der Zwangsmedikation bekomme Gruß M-F-X

Inkompetent, unfreundlich und Kommunikation gleich null

Psychosomatik
  |  berichtet als Klinikmitarbeiter   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Arzt sehr inkompetent und unfreundlich
Kontra:
Eine Ärztin der Station sehr nett.
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Inkompetent unfreundlich und Kommunikation gleich null!!!! Stationsarzt wie auch ein paar Pfleger und so was auf einer Borderline Station.
Stationsarzt hält sich nicht an Abmachungen und wird unhöflich und stur zu gleich. Pflege zum teil desinteressiert und keine Lust. ( natürlich sind ein paar nette dabei) Nur bei so einem Arzt würde ich mich nicht öffnen wollen. Es ist Kindergarten und auch die Struktur des Hauses 65A ist nicht wünschenswert!!! Ich wenn null Sterne geben könnte, würde ich es tun! Empfehlung ist die Schlemmer klinik in Tölz, dort wird man so behandelt, wie man es erwartet und wie es auch sein soll.

Hilflos

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2071   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
erst recht nichts
Krankheitsbild:
Demenz
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Mutter ist leider mal wieder durch die Fürsorge meiner tollen Nachbarn eingeliefert worden... Sie leidet an Demenz und außerdem trauert Sie um meine Schwester die letztes Jahr im Sommer mit 45 Jahren nach langer Krankheit verstorben ist. Vielen Dank dafür und vor allem für Euer Unverständniß für eine kranke Frau. Sie hielten es wohl für unangemessen eine kranke Frau in ihrem Umkreis zu haben. Kommentar einer Nachbarin:" Meine Kinder haben Angst vor Ihrer Mutter" -Ich meine: auch Ich hatte Angst als Kind vor dem Hausmeister... der war halt immer grantig. Daß Kinder mit Demenz nichts anfangen können ist mir klar aber dafür gibt es ja aufgeklärte Eltern??? -hab ich geglaubt. Anscheinend ist das nicht so. Meine Mutter hat niemanden was getan oder gefährdet. Nun ist sie wieder im Haus 61 BE und da wird man eh nur darauf vorbereitet ins "Heim" abgeschoben zu werden. Ich werde das nicht zulassen aber ich sag nur: Armes, seeehr armes Deutschland.. Wer hier krank wird und nicht viel zum Leben hat kann sich wirklich die Kugel geben.
Zum Personal will ich nicht viel sagen außer daß einige dort ihren Job verfehlt haben. Wenn Du ein Sadist bist und deiner Neigung freien Lauf lassen willst dann werde Krankenpfleger in Haar. SCHÄMT EUCH!

Psychiatrische Betreuung findet nicht statt

Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Pflegepersonal freundlich
Kontra:
Keinerlei Ansprache
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Nach Suizidversuch Einlieferung in die geschlossene Abteilung. Es fanden keinerlei Gespräche oder Therapien durch Psychiater statt. Diabetes wurde nicht richtig behandelt. Die Patienten vegetieren so vor sich hin. Die einzigen Lichtblicke sind das freundliche Personal, das allerdings ständig wechselt.

Gute Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Angstzustand , Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

In der Krisenklinik gute Betreuung und Atmosphäre. Fachlich wohl überlegter Einsatz von Medikamenten. Sehr gutes und differenzierte Therapien.
Sehr empfehlenswert auch bei Akuthilfe.

Jederzeit wieder!!!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Pflegepersonal)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Jederzeit war wer für mich da)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetente Beratung und erstklassige Medikamenten Einstellung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr hilfsbereit)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Das Haus 1 hat einen gewissen Charm)
Pro:
Personal
Kontra:
..........
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war fast 5 Monte im Haus 1.ich kann das Haus nur weiter empfehlen,ich bin in einem schlechten Zustand ins Haus gekommen und als neuer Mensch gegangen.Von den Ärzten,Schwestern und Pflegern,Therapeuten,Psychologen bishin zu den Putzkräften,alles top.ich würde jederzeit wieder ins Haus 1 gehen.Ich möchte mich auf diesem Weg nochmals herzlich bedanken.

Danke, "Haar"

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei dem Namen "Haar", in Verbindung mit einer psychiatrischen Einrichtung, denken viele Menschen bis heute nichts Gutes..

Mir ging es nicht ähnlich. Bis ich 2013 freiwillig auf die 58 BO gegangen bin.
Die Station war damals eine offene Krisenstation. Ich dachte nach 10 Tagen wäre ich stabilisiert und könnte heim. Aber das gelang mir nicht...
Ich erinnere mich immer noch positiv an Frau Allgeyer und Frau Gallos (DANKE!!!!), die mir mit Engelsgeduld zur Seite standen. Und auch an das Rest vom Team. Es wurden Wege für mich gesucht. Und ich wurde bei den ersten Schritten auf diesen Wegen begleitet. Die Station 58 BO existiert heute nicht mehr in der Form, wie vor einigen Jahren, weswegen ich nicht einfach hingehen und mich bedanken kann. Ich hoffe mein Dank kommt, insbesondere bei diesen zwei tollen Frauen, auf diesem Wege an an!

Ebenso habe ich in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen auf Haus 30 gemacht und insbesondere auf Haus 15 (tolles Pflegeteam, sehr engagiert und menschlich, lieb und lustig, top Therapie-Angebot, super Ärzte, kontinuierliche Betreuung)

Danke IAK-TEAM! Ihr mögt n schlechten Ruf haben. Aber ich kann diesen null bestätigen!!!!

Traumaklinik Haus 15 in Haar, Traumatherapie

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflegepersonal, Einzeltherapie, Ärzte
Kontra:
Mittagessen
Krankheitsbild:
Traumafolgestörungen, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 10.10.16 bis 19.12.16 in dieser Klinik zur stationären Traumatherapie , bzw. Intervalltherapie.
Nachdem ich viele Jahre in anderen Kliniken war, ist für mich dieser Aufenthalt durchweg positiv verlaufen.Ich habe festgestellt, dass ich endlich die Behandlung erfahren durfte, die für meine Erkrankung am effektivsten ist. Ich durfte ein Stück Heilung erfahren.
Ich bin sehr gut stabilisiert worden, von meiner Therapeutin, die ausserordentlich achtsam und respektvoll mit mir umgegangen ist. Nach der Traumaexposition fühlte sich mein Kopf in vieler Hinsicht "aufgeräumter" an, als vorher. Es ging mir besser!
Das Pflegepersonal war immer zur Stelle, trotz Krankheitszeiten.Alle waren nett freundlich und respektvoll ím Umgang mit den Patienten.Auch die Ärzte empfand ich als sehr menschlich, verständnisvoll und fachlich kompetent.Miteinander reden und Austausch war immer möglich.
Vermisst habe ich andere Therapien, die leider ausfielen wegen Krankheit oder Mangels Personal, wie z. B. Musiktherapie.-
Ich kömme auf jeden Fall in diesem Jahr zum nächsten Intervall wieder.
Ich hoffe sehr, dass diese Klinik so bleibt wie sie ist; mit ein bischen mehr Therapieangeboten
ist sie für mich ideal.
Ich kann sie für traumatisierte Menschen sehr empfehlen, zumal die Station sehr klein ist (16 Patienten).
Es gibt zwar erstmal Doppelzimmer, aber man kann sich eintragen lassen und bekommt später sein Einzelzimmer, sofern das machbar ist.
Ausserhalb der Traumaklinik kann man schön spazieren gehen..ein bischen die Seele baumaln lassen, ein Cafe gibt es gegenüber und bis in die Innenstadt ist es auch nicht weit.
D.B.-K.

1 Kommentar

Mimiccen am 03.03.2017

Ich suche Informationen über meinen Sohn der von Anfang Oktober bis Ende Oktober 2016 stationär dort war.

Ich wurde vom Anwalt meines geschiedenen Mannes per rüdem Schreiben erst Ende Oktober in Kenntnis gesetzt, dass er bei einem Arzttermin völlig zusammenbrach und mit Notarzt in die Klinik kam.

Ich habe mich ans Telefon gehängt und wurde beim 3. Anruf fündig.

In welchem Haus er war weiss ich nicht.

Falls irgendjemand meinen Sohn damals erlebt hat würde ich mich über eine Antwort freuen!

MfG

Das Kreuz mit dem Kreuz

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Man kann sich auch Kreuzigen lassen.)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Unterlassene Hilfeleistung und Verhonepipelung
Krankheitsbild:
Unbehandelter Bandscheibenvorfall
Erfahrungsbericht:

Im Jahr2008 war Ich in der Forensik im Klinikum München Haar Eingesperrt. Hochdosiert wie immer wurde es noch Schlimmer beim Aufstehen erlitt Ich einen meiner Ansicht nach schweren Bandscheibenvorfall. Diesen meldete Ich sofort, worauf mir gesagt wurde : wir können sie nicht zu einem Facharzt bringen, Sie sind zu Gefährlich wer weiß was Sie da alles Anstellen Herr M-F-X .Ausserdem wollen Sie sich bestimmt nur von der Arbeit drücken ,wenn Sie Probleme mit den Kreuz haben dann gehen sie doch einfach in die Kirche .Ich konnte mich nur langsam leicht Gebückt Bewegen und musste mich in"s Bett rein und rausrollen .Zur Arbeit musste Ich Trozdem.

Gott sei Dank aus Gesund mach Krank

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Dies ist"Geistige Notdurft")
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Viele Lebensverkürzende Behandlunen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Post wird Geöffnet und Gelesen von Justiz / Personal)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Geht so)
Pro:
junger Arbeitsunfähiger Rentner
Kontra:
Fettleber,
Krankheitsbild:
Schizofrenie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von 2006-2012 nach einer Zwangseinweisung durch die Justiz (das Maskottchen der Justiz ist eine scheinbar blinde Frau mit ungeeichter Waage) den Machenschaften und Versuchen des Klinikums München Ost hilflos Ausgeliefert. Dort wird man Anfangs Hochdosiert Eingestellt man denkt oft an Suizid weil dies kaum Auszuhalten ist. Wer noch nicht Aggressiv ist wird es spätestens dort. Um weiterzukommen muß man Papiertüten kleben nur wer Arbeitet kann weiterverlegt werden. Das Eingeschworene Personal Verpetzt jeden Verstoß gegen die zum Teil Unverständlichen selbstgemachten Regeln, Schikane ist die Tagesordnung.
Wer Verpetzt bekommt plus Punkte.
Man beginnt Automatisch zu Lügen um Unverständlichen Bestrafungen zu Entkommen zb. man darf eine gewisse Zeit nichts Einkaufen Zigarretten Schokolade oder Tabak Das ist besonders schlimm.
Eine solche Medikation kann man sich nur so Vorstellen : Betrunken müde und kurz vor dem Erbrechen und den Zustand Jahrelang. Egal wer man ist oder wie man heisst wird Jedem das Passende Krankheitsbild Verpasst, Gesund gibt es nicht. Wer noch nicht "Angeschlagen" ist Ist es spätestens bei der Entlassung natürlich mit Auflagen. Dieser "Zirkus" dauert noch mal mindestens 5 Jahre.

10 Tage Aufenthalt

Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
neu auf Medikamente einstellen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unser Vater hatte 2014 eine Gehirnblutung und kam in ein Altenheim mit beschützenden Wohnen. Körperlich war er sehr fit, jedoch aufgrund der zurückliegenden Gehirnblutung geistig beeinträchtigt. Mit dem Versuch die Medikamente auszuschleichen wurde er zunehmend unruhiger und aggressiv. Schließlich wurde er, als die Pflegekräfte ihn nicht mehr beruhigen konnten nach Haar übergeben. Er sollte neu auf Medikamente eingestellt werden. Da wir von außerhalb kamen, erkundigten wir uns im Voraus um persönliche Gesprächstermine mit den Ärzten. Leider war dies nur einmal möglich und wurde nach 5 -10 min wegen eines persönlichen Termins der Ärztin abgebrochen. Während seines 2-wöchigen Aufenthalts wechselten 3Mal die Ärzte und laufend das Pflegepersonal. Auch war es unmöglich sowohl telefonisch als auch im Haus mit einem Arzt über den Zustand unseres Vaters zu sprechen. Bei unseren Besuchen saß unser Vater in sich zusammengesunken und kaum noch ansprechbar im Rollstuhl, der im Aufenthaltsraum an den Rand geschoben war. Als wir unsere Sorgen über den zunehmend desolateren Zustand unseres Vater äußerten, wurden wir "beruhigt". Gegen Ende der zwei Wochen konnten wir erstmals mit der zwischenzeitlichen Ärztin telefonieren. Sie brauchten das Einverständnis ihm subkutan Wasser zu verabreichen, da er unter Flüssigkeitsmangel litt. Kurze Zeit später wurde mein Vater mit folgenden Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert: Thrombose/Nierenversagen/Blutvergiftung/
Gehirnschädigung auf Grund von Wassermangel/
Aufschürfungen an den Beinen von der Fixierung/
die Mundschleimhaut war so trocken, dass sie sich ablöste. Er verließ das Krankenhaus und wurde als Pflegefall, der nicht mehr selbstständig laufen, essen und trinken konnte wieder in das Altenheim aufgenommen. Dort verstarb er nach palliativer Versorgung etwa einen Monat später.
Es bleibt der Eindruck, dass unser Vater in Haar nur ruhig gestellt wurde. Es wurde nicht Sorge getragen, dass er dabei nicht immobilisierte und austrocknete.

2 Kommentare

magic333 am 22.06.2017

Der alte Mann wurde schlicht und einfach vergiftet! Das ist kriminell!!!

  • Alle Kommentare anzeigen

Station 58 BO

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Moderne Station
Kontra:
Ärzte und Stationspsychologin
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam freiwillig zur Krisenintervention auf Station 58BO im Jahr 2015. Es handelt sich um eine offene Station.

Die Therapien waren okay (Musiktherapie zum Beispiel), die Zimmer sind modern eingerichtet, das Essen ist in Ordnung. Die Atmosphäre unter den Mitpatienten war gut.

Das Pflegepersonal war bis auf zwei wenige Ausnahmen (die Nachtschwestern) sehr barsch und unfreundlich, man fühlt sich nicht ernstgenommen und abgewertet. Außerdem wirkte die Pflege insgesamt sehr unstrukturiert, keiner wusste was der andere tut.

Die Ärzte waren (typisch für das IAK) absolut inkompetent und unfreundlich. Einfach mal Medikamente eindosieren ohne Wechsel- und Nebenwirkungen zu berücksichtigen. Schauen wir mal was passiert.

Am Schlimmsten war jedoch die Stationspsychologin, die mit schlechten Tipps, Inkompetenz und Machtspielen daherkam.


Ich fühlte mich insgesamt nicht ernstgenommen, weder von Ärzten, Pflegern als auch von der Psychologin. Dennoch strich man mir den Ausgang und verweigerte mir die Entlassung. Man war ja besorgt um mich. Sehr widersprüchlich und das hinterließ einfach nur ein bescheidenes Gefühl.

Nach 10 Tagen hieß es plötzlich, dass ich heute (in 2 Stunden) entlassen werde, das sei nur eine Durchgangsstation. Einige Tage zuvor verwehrte man mir die Entlassung und plötzlich wurde ich rausgeworfen (über einen Entlassungstermin wurde vorher nicht gesprochen).
Ich bekam eine Liste mit Telefonnummern von Krisendiensten mit und den Hinweis von der Psychologin, dass ich wiederkommen könne, wenn es mir besser gehe und ich stabiler sei.
Ja, deswegen war ich auch zur Krisenintervention auf der Station 58BO??

Traumastation (Haus 15) - mehr als empfehlenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kompetent, wertschätzend, achtsam
Kontra:
manchmal das Essen (Großküche)
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Endlich hatte ich bin nach jahrelanger (Jahrzehnte eher) therapeutischer Behandlung (rezividierende Depression) das Richtige für mich gefunden - Traumatherapiezentrum. Nach relativ kurzer Wartezeit wurde ich dort sehr wertschätzend sowohl von Pflege, Ärzten, Therapeuten und MitpatientInnen aufgenommen. Ich konnte mich sehr schnell stabilisieren und meine "uralten Probleme" angehen. Einzelgespräche waren zweimal die Woche, einmal 50 Min., einmal 25 Min. Dazu Gruppen wie Psychoedukation, Interaktion, Fertigkeiten-(Skills)Gruppe. Sport-, Kunst-, Musiktherapie. An freiwilligen Angeboten wie Yoga und Klettern habe ich begeistert teilgenommen. Und es war genug Zeit zum Erholen. Achtsamkeit wird nicht nur groß geschrieben, sondern auch tatsächlich von Ärzten, Pflege und Therapeuten "vorgelebt". Ich habe mich in der alten Villa mit dem schönen großen Garten nicht nur ge- und beschützt gefühlt, sondern auch sehr wohl. Natürlich gabs unter den PatientInnen auch Konflikte - Pflege, Ärzte und Therapeuten waren dann immer ansprechbar.

1 Kommentar

Aspirin am 25.06.2018

Da hast du allerdings großes Glück gehabt – die Türsteherin war wahrscheinlich wohlgesonnen. Leider kann man auch Pech haben und kommt nicht so schnell wieder raus.

freches Personal

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
med. behandlung
Kontra:
krankenpfleger
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Entgiftungstherapie war eigentlich recht gut, bis auf ein paar kleine Mängel.

Was war nicht ging, bzw. in einer solchen Einrichtung nichts zu suchen hat (der gehört eher in die Kategorie Türsteher / Pseudo-Catcher)
war ein Krankenpfleger auf der Station.

Naja, wer als Krankenpfleger(!) schon in ne Muckbude geht und die Unterarme sich zutätowieren läßt, und dann auch fast nur unverschämte Antworten gibt, zeugt nicht gerade als Menschenfreund.
Seinen geistigen Erguß (=Lebensweisheiten) ließ er bei der gewöhnlichen Tablettenausgabe auch ab, als ob man mit einem behandelndem Arzt sprechen würde. (Psychologisch könnte man da ein Faß aufmachen...)

Station 61 BE

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Demenz
Erfahrungsbericht:

Meine Mutter ist durch die Polizei eingewiesen worden da sie durch eine schlechte Nachricht einen Nervenzusammenbruch erlitten hat. Sie war zudem stark alkoholisiert-was eigentlich nicht ihre Art ist, aber ok-sie war verzweifelt und hat eben um Hilfe gerufen. Nach 3 Tagen in Haus 9.1 wurde sie nach BE 61BE-übergeben. Meine Mutter leidet seit einem Jahr an Demenz. Sie war deshalb schon 2 mal im Krankenhaus allerdings in der Nussbaumklinik wo Sie sich aber auch gut zurechtfand. Ich habe Sie dort auch gut versorgen können mit Wäsche... etc. Sie hatte auch immer ihr Handy psrat damit ich sie auch immer erreichen konnte. Jetzt in Haar mach ich mir die größten Sorgen!!! Ihr wurde ihr Handy weggenommen mit der Begründung daß Patieten mit Herzschrittmacher da wären, was heutzutage absoluter Quatsch ist! Selbst mein Vater hatte einen und das Handy hat ihn bestimmt nicht umgebracht. Ich einigte mich mit den Pflegern daß meine Mutter in der Zeit von 19-20 Uhr ihr Handy haben kann damit ich sie anrufen kann oder andersrum. Sie rief mich auch an und hatte mich um Hilfe gebeten. Ich rief bei der Station an um zu fragen was überhaupt los sei da, der jenige am Telefon war über meinen Anruf auch ziemlich aufgebracht und versicherte mir daß alles ok sei. 10 min später rief mich meine Mutter wieder an und war sehr verängstigt und sagte daß Dieser gerade in ihrem Zimmer war und wie eine Furie auf sie losgegangen sei!!!!!!! Seitdem ist sie auch nicht mehr auf dem Handy erreichbar ... sorry Haar, ihr macht was falsch!!!

Haus 29

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
schwere Depression, selbstunsichere Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Haus 29
Depressionsstation
Top nette Pfleger & Ärzte !
Hier fand ich meinen Lebensweisen wieder !! Gute und viele Therapien :-) DANKE!!

Für eine Klinik zuviele Mängel

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (im Ursächlichen Bereich gut, anderweitig weniger)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (vorhandene Ausstattung/Technik ungeeignet für Haus 16)
Pro:
Medizinische Betreuung überwiegend gut
Kontra:
Sauberkeit und pflegerische Betreuung mangelhaft
Krankheitsbild:
geistige Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten, Medikamentunverträglichkeit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter, die geistig behindert ist, wurde wegen starker Unruhe, Schlafstörungen, zum Teil Agressivität, Unwirksamkeit der verabreichten Pschopharmaka zur neuen Medikamenteinstellung im Haus 16 stationär behandelt. Die medizinische Betreuung war u.E. einwandfrei, dagegen die pflegerische Betreuung mangelhaft. Zudem leidet durch die Art und Weise der behandelten Patienten dieses Hauses, dessen Sauberkeit. So mussten wir feststellen, dass Toiletten und Räumlichkeiten mit Kot verunreinigt waren und diese nicht innnerhalb angemessener Zeit gesäubert wurden. Das Pflegepersonal kümmert sich zum Teil nicht um die Patienten und lässt diese gemäß dem Selbstverständnis des Hauses unbetreut herumlaufen. Die mit der Reinigung der Räumlichkeiten betraute externe Firma kommt nur 1 x täglich frühmorgens und das war es dann den Tag über. Am Wochenende ist die Unsauberkeit noch stärker ausgeprägt. Die ungenügende Sauberkeit des Hauses entspricht in keiner Weise den Anforderungen an eine Klinik. Liegen Krankheiten vor, können diese durch die Kotablagerung auf der Toilette von Patient auf Patient übertragen werden. Dies liegt auch daran, dass auf den Toiletten kein WC-Papier ausliegt und das Händewaschen auf der Toilette durch die vorhandene Technik des Wasserhahnes (Sensortechnik) für bestimmte MmB unmöglich gemacht wird. Die Folge ist: Die MmB säubern ihren Po mit den Händen und wischen diese dann an der Kleidung ab. Diese mangelhaften, u. E. ungenügende REinlichkeit haben uns veranlasst, unsere Tochter, so zeitig wie möglich,aus der Klinik zu nehmen und auf eine ambulante ärztliche Betreuung abzustellen. Was passt noch nicht? Die Zimmer verfügen über keine Nachtbeschattung bzw. Außenrollos. Im Sommer sind, nach Angaben der Mitarbeiter, zum Teil erhebliche, nicht beeinflussbare Wärmeein-wirkungen gegeben.

1 Kommentar

dreale73 am 20.02.2016

bitte rufen Sie eine Sehr besorgte Schwester zwecks Rat und Austausch zurück, falls Sie diesen Kommentar lesen?!? 08915908831, bitte es ist sehr wichtig ich mache mir um meinen Bruder im Haus 16 sehr grosse Sorgen

Kann ich nur empfehlen!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ein Top Team
Kontra:
Zimmer sind bissl alt
Krankheitsbild:
posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Haus 15 Traumastation

Nach langen Klinikaufenthalten ENDLICH in einem Klasse Haus gelandet...alles war super...Ärzte...Pflege...alle einfühlsam und wirklich am Patienten!!

Von mir bekommt dieses Haus die Ehrenurkunde und eine 1***

Zum Thema Menschenbild und Krankenbericht-Erstattung.

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009-2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Unansprechbarkeit)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (selbstbezug)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (Kompetenz)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (kein Kommentar)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (komfortabel bis bequem und unbequem)
Pro:
schlecht
Kontra:
gut
Krankheitsbild:
manisch-depressiv, mit zum teil Hospitalisierungserscheinungen auf beiden Seiten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

mehrere sieben punkt Fixierung, unfreundlich gewordenen Ansprache der Mitarbeiter und zusätzlicher Verdacht einer terroristischen Organisation anzugehören.de. Anschließende zur Sportlichkeit erzwungene Teilnahmen an sogenannten Musik und zur Arbeit therapeutischer Maßnahme wie auch der Beschäftigungstherapie in der ich ein Leporello anfertigte. Zusehends der Wunsch sich psychiatrisch behandeln lassen zu wollen, neben der Haltung sich auch außerhalb der ambulanten Weiterbehandlung an mit einem Arzt desselben Fachgebietes weiter behandeln zu lassen. zu empfehlen bundesweit höchstens für den Fall einer schwerwiegenden psychischen Adoleszenten Erkrankung. mit der sich auch die fortwährend mit Kosten verbundenen Maßnahmen nicht einfach bundesweit abrechnen ließen. Ich danke Ihnen zu Ihrer Aufmerksamkeit. Auf Wiedersehen

Tagklinik Kbo, Haar

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Behandlung
Kontra:
Lage der Klinik
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für die Behandlung mit mittelschwerer bis schwerer Depression ist die Tagklinik (teilstationärer) geeignet.

Echte Hilfe

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das komplette Team der Station 56E4
Kontra:
Manchmal das Essen.....
Krankheitsbild:
Schwere Depression, Generalisierte Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2015 aufgrund einer schweren depressiven Episode für 5 Wochen Patientin auf der Station 56E4 (Offene Krisenstation), nachdem ich zuvor bereits einen stationären Aufenthalt in einer psychosomatischen Fachklinik hatte.

Von der ersten Minute an fühlte ich mich hier angenommen, ernstgenommen und aufgefangen. Ein ganz, ganz großer Dank an meine Bezugspflegerinnen, die immer für mich da waren und mir so viel Mut gemacht haben!!! Aber auch das komplette übrigen Krankenhausteam war immer freundlich und zugewandt, und ich hatte auch in der Visite das Gefühl, dass hier nach einer individuellen Lösung für meine Probleme gesucht wird. Der Patient hat immer die Entscheidungsfreiheit und das letzte Wort, hier wird einem nichts aufgedrückt!
Besonders hilfreich fand ich die wöchentlichen Gespräche mit dem Psychologen, die Kompassgruppe und die Time-To-Talk.
Die Station liegt in einem Neubau, die Zweibettzimmer sind hell und geräumig und der Kaffee, der jedezeit frisch zur Verfügung steht, sehr lecker ;)
Es gibt einen kleinen Garten, in dem geraucht werden darf, und das einmalige Gelände gibt Gelegenheit, stundenlang spazieren zu gehen, zu malen, zu schreiben.....
3 x pro Woche hat man Stadtausgang, d.h. man darf die Station verlassen und muss erst zum Abendessen zurück sein, und 1x die Woche kann man zu Hause übernachten.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die hier auf der Station dazu beigetragen haben, dass ich nun mein Leben wieder so gestalten und in die Hand nehmen kann, wie ich es möchte! Und allen, die sich vor den teilweise horrorartigen Bewertungen hier erschrecken, möchte ich Mut machen: sich einlassen und Hilfe wirklich annehmen WOLLEN bringt so viel!

2 Kommentare

Aspirin am 25.06.2018

Es fällt einem schwer, die Station zu verlassen …

  • Alle Kommentare anzeigen

Haus 62/65

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (abgesehen vom Einzeltherapeuten)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Engagement der Pflege, Organisation, Kompetenz, menschliches und respektvolles Team, Abstand von Medikamente und Konzentration auf Therapie
Kontra:
unsensibler Therapeut
Krankheitsbild:
Borderline, PTBS
Erfahrungsbericht:

Ich war 2013 12 Wochen auf der Borderlinestation (damals Haus 62, jetzt Haus 65) - die Zeit hat mein Leben nicht nur verändert, sondern auch gerettet.
Ich kam nach mehreren psychiatrischen Akutaufenthalten in Haar auf diese Station und hatte anfangs wenig Mut und Hoffnung - bis ich merkte, dass es das Team dort echt drauf hat :-)

Nach zwei Wochen Orientierungsphase wurde ich ins DBT-Programm aufgenommen, in dem wöchentlich Skillsgruppen, Achtsamkeitsgruppe und Einzeltherapien (bei einem Therapeuten und einem Bezugspfleger) stattfinden. Außerdem gibt es Kunst-, Ergo- oder Arbeitstherapie und eine Bezugsgruppe, in der die Patienten zusammengekommen. Im wöchentlichen Meeting kann man außerdem im großen Team Probleme auf Station etc. ansprechen. Freitags ist immer Visite, Samstag und Sonntag findet die Belastungserprobung (übernachten zu Hause) statt.

Meiner Meinung nach ist die Station super organisiert und Therapeuten, Ärzte und Pflege arbeiten gut zusammen.
Insbesondere die Pflege ist jederzeit ansprechbar und bereit für ein Krisengespräch oder ähnliches.
Die Therapeutin der Skillsgruppe, der ich zugeteilt war, war sehr kompetent, menschlich und empathisch.
Mit meinem Einzeltherapeuten bin ich leider nicht zurecht gekommen - das hat der Therapie jedoch keinen Abbruch getan. Ich hab durch die vielen Gruppen und auch im Umgang mit den Mitpatienten viel gelernt.

Natürlich gibt es immer mal Personal, mit dem man weniger gut klarkommt, aber überwiegend fand ich das Team dort sehr engagiert und kompetent. Ich fühlte mich angenommen.
Und natürlich ist man nicht zum Urlaub da. Es gibt Regeln und Termine, an die man sich halten muss - und das ist auch gut so.
Man muss sich auf die Therapie einlassen, Kritik annehmen lernen, Fehler eingestehen und daraus lernen und einfach alles mitnehmen in den wertvollen Wochen, die man da hat.

Ich denke mit sehr viel Dankbarkeit an die Zeit zurück und kann jedem, der therapiebereit ist, nur empfehlen, auf diese Station zu gehen.

Eher ein Knast als ein Krankenhaus

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Die Ärzte bringen eine halbwegs gute Leistung
Kontra:
Die Pfleger sind absolut niveaulos
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin hier insgesamt 3 Mal nach Suizidversuchen eingewiesen worden. Ich war auf Station P3 in Schwabing.

Die ärztliche Behandlung ist zum Teil befriedigend auch wenn die Ärzte nicht global anerkannt und sicherlich nicht "gut" sind. Die Ärzte arbeiten auch eher daran Patienten auf Station zu behalten, damit weitere Übernachtungen der Versicherung in Rechnung gestellt werden können als an Heilung/Therapie. Keine Diagnose ist nach 10 Tagen Aufenthalt gekommen und ich musste im Nachhinein selbst ambulante Therapie organisieren und dann einen Psychologen finden, der endlich passende Medikamente aufschreiben konnte. Das Verhalten der Ärzte ist zumal nicht so niveaulos wie das der angeblichen "Pfleger".

Das Verhalten des Pflegepersonals ist in keiner Hinsicht akzeptabel! Die Pfleger sind täglich länger im Raucherzimmer als an der Wache und dann lassen sie die Tür zum Rest der Station auf, damit sich überall auf Station ein intensiver Rauchgeruch entwickelt. Einige Pfleger verfügen selbst über keine guten Deutschkenntnisse und werden laut und aggressiv bei normalen Fragen wie z.B. wann der ausgefallene Termin mit Medikamenten zum Gegenstand wieder stattfindet. Aufgeweckt zu werden mit dem Befehl "Aufstehen wir haben Regeln hier!" entspricht auch eher dem Niveau eines Knastes als eines Spitals und Fragen wie "Warum gehen Sie nicht nach Hause?" (nämlich das Land verlassen) sollte nie erlaubt sein. Die Pfleger dieser Station sind auch auf jeder anderen Station des Spitals für ihr brutales Verhalten bekannt und Isar Amper sollte sich dafür schämen, sie baldmöglichst rausschmeißen und adäquate eingestellt werden! Ihr Handeln ist sogar unmenschlich und schmachvoll. Was sie täglich ängstlichen, empfindlichen Patienten antun, besudelt leider den Ruf von jedem, der einen Beruf in psychiatrischer Medizin ausübt!

katastrophale Schädigung durch zentral wirksame Medikamente

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Ich habe nur negative Erfahrungen gemacht
Krankheitsbild:
Physische Erkrankungen und psychische Folgeerkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In dem Klinikum München Ost ( Haar ) wurde ich in
2 stationären Aufenthalten mit zentral wirksamen
Medikamenten behandelt unter Einnahmeaufsicht dieser Medikamente.
Nachdem ich die Medikamente ein halbes Jahr eingenommen hatte wurde bei einer Renten-
begutachtung festgestellt,dass bei mir schwer-
wiegende hirnorganische Störungen vorliegen.


Bei mir wurden von den Ärzten des Isar Amper
Klinikums München Ost Medikamente verabreicht,
die bei mir einen katastrophalen Schaden verur-
sacht haben.

Die Ärzte haben auch keinerlei psychischen Test
der Konzentrationsfähigkeit vor den Entlassungen
durchgeführt, da es offenbar egal ist, in welchem
psychischen Zustand man entlassen wird.

Ich habe in dem Isar Amper Klinikum München Ost
keinerlei Hilfe erlebt, sondern eine katastrophale
Schädigung durch Medikamente.

Bitte keine Gewalt an hilflosen alten Frauen

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Was die Aufklärung und die schnelle Diagnose betrifft)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Bei Besuch wurde immer auf Privatsphäre geachtet
Kontra:
Bitte gewalttätige Pflegerinnen "entsorgen"
Krankheitsbild:
Suizidandrohung
Erfahrungsbericht:

Meine Angehörige wurde leider in die Klinik von der Polizei (was ich ganz schrecklich fand)eingeliefert da sie Suizidabsichten hatte. (Kein Wunder nach 10Jahren permanenten Schmerzen).
Leider hatte man bei der Routineuntersuchung Krebs festgestellt.Die Patienten dort waren sehr nett und auch die Ärztin und ein paar Pflegerinnen waren wirklich aufmerksam so gut es eben zeitl.ging.
Jedoch hatte mir meine Angehörige mitgeteilt das eine Pflegerin sie jeden morgen an den"Haaren gezogen"hat und sie sehr unsanft gewaschen hatte. Dies wurde mir von der Zimmernachbarin bestätigt.
Mich hat das sehr erschrocken und tut mir heute noch sehr weh das zu wissen, und auch Bestätigung indirekt von einer Kollegin von ihr (mit einem Nicken) auf Nachfrage. Leider habe ich dieses Monster nie zu Gesicht bekommen weil der Aufenthalt dann doch zum Glück recht kurz war.

Super Therapie und tolles Team

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe eine zwölfwöchige Therapie speziell für das Krankheitsbild Borderline durchlebt. Ich konnte sehr von der Therapie profitieren. Die Ärzte und das Pflegepersonal waren kompetent und stets freundlich. Ich kann diese Station nur weiter empfehlen!

Nette Ärzte und Patienten

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
nix
Kontra:
Nix
Krankheitsbild:
Psychische Probleme
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wahr schon öfters in Haar und habe mich immer wohl gefühlt. Die Betreuer oder Ärzte sind sehr Nett gewesen. Auch dass Essen hat gut geschmeckt. Auch die Patienten sind immer sehr höflich zu mir gewesen.

PKV Basistarif, und extreme Angst

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (war zu kurz da)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (hat mich gar nicht beraten wg. Basistarif)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (war zu kurz da)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (hat mich gar nicht beraten wg. Basistarif)
Pro:
netter Arzt
Kontra:
dass man nicht auf mein spezielles Problem Basistarif eingegangen ist.
Krankheitsbild:
Borderline, Depression, Migräne
Erfahrungsbericht:

Ich war nur 3 Tage und 2 Nächte auf der DBT Station.
Dann habe ich mich freiwillig entlassen lassen.

Ich hatte schon vor der Aufnahme gefragt, ob das mit meinem Basistarif in Ordnung geht, und ob man die Kosten direkt mit der Krankenkasse verrechnen kann.

Da hatte man mich dann auch stets beschwichtigt.
Als ich dann auf der Station war hat man mir von Seiten der Verwaltung unterschiedliche Aussagen dazu gegeben, und mich vertröstet.

Da ich ALG II Empfänger bin, und keinerlei Möglichkeit habe größere Summen zu bezahlen, habe ich mich aus Angst davor, dass es Probleme mit der PKV (Basistarif) gibt mich selbst entlassen lassen.

Ich muss gestehen, dass ich sehr schüchtern bin, und mich hatte bei der PKV besser informieren können. Das hat aber dann meine innere Angst verhindert.

Ich finde es aber auch sehr schade, dass man mir in der Klinik keinerlei Hilfestellung dazu gegeben hatte. Dort wusste man nicht einmal, dass ich als ALG II Empfänger nicht zurück in die gesetzliche Krankenkasse (da hätte ich ja mit so was keine Probleme) kann.

Ich hätte eigentlich schon gerne probiert weiter zu machen, aber da ich dauerhaft Angst wegen Problemen mit der Kasse hatte, hat die Vorsicht vor dem Wunsch auf Besserung gesiegt.

Mir geht es momentan ziemlich schlecht, und ich habe eine hohe Anspannung, dass meine Beurteilung vielleicht nicht ganz objektiv ist.

Stellungnahme zu meiner Bewertung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 13
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (zu kurzer Aufenthalt um zu urteilen)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
verschiedene Therapieangebote (Reiten...) schnelle Aufnahme, junge Mitpatienten
Kontra:
das man mich hat einfach gehen lassen, Vorwürfe für SVV, Räumlichkeiten
Krankheitsbild:
Borderline und Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nun ja :-/ ich habe hier schon mal eine sehr negative Bewertung abgegeben und möchte hierzu noch mal Stellung nehmen.
Ich habe sehr negativ über das Haus 30 berichtet. An dem Tag an dem ich mich entlassen habe, war ich in keinem guten Zustand und dementsprechend "schlecht gelaunt" Tatsächlich war ich dort nur 2 Tage und eine Nacht und kann mir kein Urteil über die Klinik bilden. Ich weiß das es zu meinem Krankheitsbild "schwarz weiß denken" oder "alles oder nichts denken" (Borderline) dazugehört. Ich habe eine für mich sehr unangenehme Situation dazu benutzt über die ganze Station schlecht zu denken. Es fällt mir schwer Dinge differenziert zu betrachten. Bsp. Ich habe Streit mit einer guten Freundin stelle ich eine jahrelange Freundschaft in Frage. Was ähnliches ist dort auch geschehen. Ich bereue meine Entscheidung mich entlassen zu haben und meine damit verbundene Chance an mir zu arbeiten. Auch an solchen Dingen. Ich hoffe eigentlich das es noch mal Möglichkeit für eine Aufnahme gibt. Ich habe inzwischen mehr erkannt was ich ändern will. Doch allein schaffe ich es nicht. Vielleicht kann mir hier jemand von der Pflege Antwort geben???
Alle anderen. Lasst euch von den Berichten hier nicht erschrecken. Es mag sein das ihr es am Anfang als echt hart empfindet. Aber es ist eine Chance. Verbauts euch nicht

1 Kommentar

miasvoice am 23.08.2014

hey wölkchen,
habe dein posting eher zufällig gelesen und wollte nun doch antworten, denn deine worte haben mich sehr bewegt. keine ahnung.. deine worte sind so echt und ich wünsche dir so sehr dass du eine gute thera findest. vielleicht geh einfach hin und frag mal. ansonsten kenn ich noch die uniklinik mainz, die bieten eine neue schematherapie an. oder heiligenfeld, da wir ich selbst (auch wenn letztes mal sch... war).
bleib wacker, alles Liebe, miasvoice

überraschung haar

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gelände und personal
Kontra:
verkauf von klinikgelände
Krankheitsbild:
depression spielsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ein noch wunderschönes klinikgeländer das wohl einzigartig in deutschland ist.
im haus 64 tolles und qualifiziertes personal
wer sich selbstüberwindet dem wird auch geholfen
und zuletzt haar ist weitaus besser als im münchener volkmund hingewiesen wird

Haus 62 - mein Wunder!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Personal
Kontra:
Essen, keine Beziehungen auf Station
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe nicht geglaubt, dass irgendwas in meinem Leben jemals besser werden würde. Und ich bin so froh, dass ich mich getäuscht habe. Durch meinen Aufenthalt in Haus 62 hat sich in meinem Leben Vieles positiv verändert. Ich hatte bis zu meinem ersten Tag nur schlimme Dinge von "Haar" gehört. Da ich selbst in dem Ort wohne, kenne ich Haus 12 und war erstmal abgeschreckt. Gott sei Dank wird dieses Haus bald abgerissen. Ich war erst drei Wochen in der Fünfseenlandklinik und kam mit einem mulmigen Gefühl nach Haar. Die Eingewöhnungszeit von 2 Wochen war sehr wichtig, denn ich habe ca. eine Woche gebraucht, um mich einzugewöhnen und mich richtig auf alles einlassen zu können. Ich durfte Therapeutin wechseln, da ich einen besseren Draht zu der Neuen hatte. Das heißt aber nicht, dass ich die andere nicht mochte, alle waren sehr nett! Ich lernte viele Fertigkeiten, mit denen ich mir selbst in schwierigen Situationen helfen kann und wurde dabei von der Pflege,Therapeuten und Ärzte unterstützt. Es gab welche für Hochstresssituationen, aber auch welche, um das Stresslevel garnicht erst so hoch steigen zu lassen, dass man (fast!) handlungsunfähig wird. Dieses Fast ist sehr wichtig, denn ich dachte früher im Hochstress immer, ich kann mich nicht wehren, mich nicht da rausholen, aber es geht! Ich habe gelernt, mein Stresslevel zu beobachten und frühzeitig handeln zu können. Ich achte mehr auf mich, weiß endlich welche Gefühle in mir gerade so sind oder waren. Und mein Selbstwert ist in die Höhe geschossen. Ich kann endlich für mich einstehen und auf meine Bedürfnisse hören. In den letzten 2 Wochen auf Station habe ich den größten Fortschritt gemacht! Also durchhalten lohnt sich! Am Ende wird man auch nicht allein gelassen, man kann in die DBT-Ambulanz gehen, da gibt es dann sogar auch Skillsgruppen. Ich habe in der Ambulanz eine ganz liebe Therapeutin bekommen, die ich in aller Welt nicht mehr tauschen möchte. Ich bin endlich stabil! Danke für alles! Ihr seit super!
Lg A. ;)

1 Kommentar

cori87 am 23.09.2014

Kann mir jemand Den tages Ablauf sagen von der Borderline Station Bitte und in weit euch die Therapie geholfen hat und wie lange die Therapie dauert LG cori87

sehr zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sehr zufrieden
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Apriel bis ende Mai 2014 im Haus 5 und kann nur sagen:
Die Ärzte, Pflegern und Therapeuten in meinem Haus waren 1A!!!!
Sie haben viel Zeit für mich gehabt.
Das Team, wie auch meine Mitpatienten, waren sehr freunlich und haben mich unterstützt.
Ein gut durchstruktuierter Tag, mit interessanten Therapieangeboten, halfen mir motiviert zu bleiben, um meine Ziele für die 8 wöchige Therapie zu erreichen.

Die Engel die ich traf!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (obwohl ich nicht leicht zu händeln bin)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in Haus 62, Borderline Station ( Dialektisch-Behaviorale Therapie)

Ausgelaugt und mit schlimmsten Befürchtungen, wurde ich nach dem Horroraufenthalt, in Haus 28, auf Station 62 überwiesen. Nach ein paar Eingewöhnungstagen, erlebte ich eine ruhige, gemütliche Station, die sich als eine äußerst positive Erfahrung in meinem Leben raus stellen sollte.
Das Team, wie auch meine Mitpatienten, hießen mich herzlichst willkommen und ließen mich dies auch spüren.
Nach einer gründlichen Einweisung in die Stationsregeln, wurden mir ein Arzt und eine Bezugspflegerin zugeteilt. Bereits da überzeugte das Team durch Persönliche Kompetenz und so war es möglich, wegen Gründen aus meiner Vergangeheit, zu einer weiblichen Ärztin zu wechseln.
Ein gut durchstruktuierter Tag, mit interessanten Therapieangeboten, halfen mir motiviert zu bleiben, um meine Ziele für die 12 wöchige Therapie zu erreichen.
Die Sozialkompetenz des Teams kristallisierte sich vor allem in Krisenmomente immerwieder positiv herraus. Mit viel Empathie wurde man in schwierigen Situationen empfangen und beraten. Auch hierbei habe ich mich stets, als individuelle Person, angenommen und respektiert gefühlt. Die theoretische Therapie wurde erfolgreich und gewinnbringend an meine Person angepasst und in die Praxis umgesetzt. Im Bereich der Fachkompetenz überzeugte das Team durch viele Informationen und einem flexiblen Therapierahmen. Besonders in den Einzelgesprächen wurde dies mit der richtigen Methode umgesetzt.

Und in diesem Sinne ... vielen herzlichen Dank an das ganze Team, aber natürlich vor allem meiner Bezugspflegerin, die mich mit viel Geduld hingenommen und unterstützt hat, die mit Rat und Tat mir zur Seite gestanden ist und so viel menschlicher war, als einfach eine Pflegerin die "nur" ihrem Job macht. Auch die Nachtschwester hat ein besonderes Lob verdient, den auch Sie schaffte es mit viel Feingefühl und Wissen mich mir näher zu bringen.
In ewiger Dankbarkeit und Anerkennung
Puddel

2 Kommentare

Puddel am 14.05.2014

AKUPUNKTUR - weil es mir immernoch hilft! ^^

  • Alle Kommentare anzeigen

Professionelle und kompetente Neurologische Intensivstation

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Tolles medizinisches Personal, Herzlich, Kompetent.
Kontra:
---
Krankheitsbild:
Stammhirnblutung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Situation:
Mein Vater ist nach einer Stammhirnblutung, von dem Klinikum Großhadern auf die Neurologische Intensivstation nach Haar verlegt worden. Dort war er 3 Wochen im künstlichen Koma und dann wurde die Wachphase erfolgreich eingeleitet und er wurde erfolgreich von der Atemmaschine abgewöhnt.

Die neurologische Abteilung ist nun in das neue Gebäude gezogen das nun wirklich modern und auf dem aktuellsten Stand ist. Als ich das alte Gebäude gesehen habe, hatte ich ernsthaft Angst um meinen Vater.

Die Neurologische Abteilung wird in meiner Wahrnehmung sehr professionell geführt. Ich habe als Angehöriger und Betreuer meines Vaters immer aktiv Updates über meinen Vater erhalten, ich konnte das ganze medizinische Personal mit Fragen löchern - man war mir immer geduldig, kompetent und einfühlsam. Auch Nachfragen am Telefon unabhängig der Uhrzeit wurden immer höflich beantwortet.

Im Umgang mit meinem Vater war das medizinische Personal professionell, immer freundlich, geduldig und wachsam. Ich habe meinen Vater in guten Händen gewußt. Man hat mir die Medikamente, inkl. die einzelnen Behandlungsschritte genau gerklärt. Die Ärzte haben jederzeit professionell reagiert und agiert. Ich habe persönlich einen Notfall bei meinem Vater miterlebt und kann hier auch nur das gute Verhalten der Schwestern und Pfleger positiv hervorheben.

Ich wurde zudem aktiv unterstützt bei den nachfolgenden Rehamaßnahmen, sowie bei der Betreuungsübernahme.

Auch wenn ich selber Vorbehalte hatte, bezgl. dem Klinikum Haar. Die neurologische Abteilung hat mich in Ihrer Arbeit an meinem Vater beeindruckt. Hier wird in meiner Wahrnehmung ein guter Job von allen Beteiligten gemacht im Sinne des Menschen! Vielen Dank dafür!

es wurde nichts gemacht!!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (es gab keine...)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (nur Tabletten nehmen? das soll die Situation verbessern?)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Depression / Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Lebensgefährtin wurde im März 2014 in Haus 58 eingeliefert. ( Depression und übermäßiger Alkohol). Ich suchte dann selbst das Gespräch mit der Ärztin, in der Hoffnung das sie mir sagt wie es weitergeht. Leider brachte das nicht den gewünschten Erfolg. (meine Lebensgefährtin sagte das rein gar nichts gemacht wird an Therapien bzgl. der Depression, ausser Ergo..da hat sie dann ein Bild gemalt...:-(..)Die Leute sitzen zum Teil nur den ganzen Tag in dem "Wohnraum" und starren die Wände an.Das ist meiner Ansicht nach nicht Sinn und Zwecks für diesen Aufenthalt!!!!

2 Kommentare

GruenerZweig am 29.06.2014

Zum Anfang einer Therapie steht meistens eine medikamententherapie um ueberhaupt an eine Therapie denken zu koennen.

  • Alle Kommentare anzeigen

Depression

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (es gab gar keine Beratung)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
freundliches Pflegepersonal
Kontra:
Ärzte gingen nicht auf Patienten/Probleme ein
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei mir wurde ausser Ergotherapie nix angeboten. Es gab keine Gespräche mit Psychologen e.t.c. Das Personal war jederzeit freundlich und zuvorkommend.

Mysteriöse Rehaklinikzuweisung

Neurochirurgie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
teilweise sehr freundliche Krankenschwestern
Kontra:
teilweise unverantwortliches Personal
Krankheitsbild:
Gehirnblutungen, Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Frau wurde in die Klinik eingewiesen, weil sie gestürzt war auf Grund zu hohen Alkoholgenusses und Gehirnblutungen hatte. Das Personal ist unterschiedlich zu bewerten. Einige waren sehr freundlich und hilfreich, Andere weniger. So waren die Damen, die die Laufübungen vornahmen sehr nett. Dagegen war eine Telefonistin
außerst unleidlich. Von jeder wurde ich freundlich behandelt und bekam auch eine Auskunft, wie sie die Nacht verbracht hatte. Nur der Einen, war es unmöglich, mich an die zuständige Schwester weiter zu vermitteln. So eine unfreundliche Person, kann den Ruf einer ganzen Abteilung ruinieren. Nachdem sie kaum laufen konnte, wurde meiner Frau vermittelt, daß sie nun alleine aufs Klo gehen kann. Prompt fiel sie wieder hin und dazu auch noch auf den Kopf. Das anschließend gleich eine CT erfolgte und gottlob nichts Schlimmes passiert war, macht das Ganze auch nicht besser. Ich finde ein solches Verhalten unverantwortlich und skandalös. Leider hatte der diensthabende Arzt kaum Zeit. Beantwortete Fragen, nur im vorüber gehen und nahm sich nicht einmal einige Minuten Zeit, um die Fragen der besorgten Angehörigen, zu beantworten. Wohin die kranke Person zur Reha überwiesen wird, istn auch so ein undurchsichtiges Unterfangen. So sollte sie zuerst in eine renommiertes Rehaklinikum überwiesen wurde. Ich fuhr extra am Wochenende hin um es zu erkunden. Am nächsten Tag, wurde mir dann eröffnet, daß sie in ein wesentlich schlechter bewertetes Pflegeheim kommt. Da frage ich mich dann schon, gibt es da ein Bonussystem, wie bei Busreisen und Restaurants oder warum dieser plötzliche Sinneswandel???

Sehr gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Verständnis
Kontra:
Klinisches Essen
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Durch meine Borderline Erkrankung wurde ich in Haus 62 bestens behandelt. Seit 5 Jahren habe ich diese Diagnose. Dies ist die erste Klinik in der ich das Gefühl habe endlich verstanden zu werden. Es war eine meiner besten Entscheidungen mich für diese Therapie zu entscheiden. Die Therapie bietet nicht nur eine Auffangstelle für aktuelle Krisen, nein sie hilft einem das Leben nach der Klinik mit dieser Diagnose zu leben.

Schau mal genauer hin!!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (wenn man Hilfe will dann von mir aus nur weiter zu empfehlen!!!)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (es ist nicht unbedingt förderlich mit einem richterlichen Beschluss zu drohen als von mir aus die entlassung nach 10Tagen gewünscht war,ich war freiwillig da und habe keinen Betreuer)
Pro:
med.Personal
Kontra:
Krankheitsbild:
trockene Alkoholikerin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Haus 12/2a vor knapp einem Jahr und man hat mir dort wahrlich das Leben gerettet,denn ich wurde mit über 3!!! Promille eingeliefert, zu hause hätte ich es nicht mehr allein geschafft das Saufen zu lassen!Bis dahin war ich lange trocken.Für mich war Haar DIE SCHOCKTHERAPIE,aber soll es dass nicht auch irgendwo sein???Und klar läßt vieles sehr zu wünschen übrig,aber will ich dort Wellness machen oder wieder auf die Beine kommen??? Mehr noch ganz ehrlich gesagt,haben mich viele Patienten mit ihrer Einstellung schockiert!Wenn man dann wieder einigermaßen bei klarem Verstand ist,bekommt man sehr gut mit,wer Wiederholungstäter ist und in mir den Eindruck erweckte,an seinem Leben nichts ändern zu wollen!Es kann nicht sein,dass zu jeder Gelegenheit nur auf Essen,Räumlichkeiten und das med Personal geschimpft wird und andererseits sollen genau die uns aus der Schei... rausholen?!Nichts gerafft,oder!?Ich hab doch gesoffen,nicht diejenigen die mir nun helfen wollen!!!Ich war vor ein paar Jahren auch mal ganz unten,keine Arbeit,kein zu Hause,auf Bewährung,hohe Schulden.Bloß hab ich meinen Hintern hoch bekommen und mich nicht auf andere verlassen-hab meinen Job durch meinen eigenen Willen wieder,mache auch "draussen"Therapie und wenn Haar so schlimm ist,wieso schlagen dann immer wieder genau die Extremmeckerer unzählige Male dort auf???Weils bequemer ist als selbst etwas an sich zu ändern?Nein ich habe kein Recht hier über andere zu urteilen,aber mich regt es halt tierisch auf,wenn man die Chance nicht wahrnehmen will wieder clean zu werden die Schuld immer wieder bei anderen sucht- Hallo!? und sei es bei dem nicht vorhandenen "Luxus"Nun nach fast einem Jahr Trockenheit heute nachträglich herzlich danke für die Hilfe vom med.Personal und an alle die,die schon ihren nächsten Aufenthalt "planen"hab gehört in Haar wird bald die neue Psychatrie eröffnet,vielleicht ist ja dann der Aufenthalt genehmer und noch bequemer.Und an alle die was ändern wollen,alles Gute dafür!!!

Eine Erfahrung für sich

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Hier gibt es keine Worte
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Trauerarbeit???
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich bin letztes Jahr 4 Wochen, nachdem mein Sohn verstorben ist nach Haar gekommen um eine Therapie zu machen.
Leider landete ich in einem Haus (offene Station) was meines Erachtens Baufällig war.
Nachdem ich einige Nächte in einem Einzelzimmer schlief wurde ich in ein Zweibettzimmer verlegt. Das Pflegepersonal war sehr unfreundlich. Dies äußerte sich in der Aussage, dass sie nicht das geeignete Fachpersonal wären um mit mir über den Kindestod zu reden.. Mit wem denn sonst? Dies fragte ich mich ständig, denn innerhalb von 5 Wochen hatte ich nur 2 oder drei Therapie-Sitzungen! Dann gab es diese blöden Morgenrunden schon um 7 Uhr und ich hatte keinen Bock darauf wenn man danach den ganzen Tag eh nur herum gesessen ist! Weil es mir so schlecht ging, habe ich diese auch immer mal verpasst, worauf ich an einem Tag mit lautem Donnern an die Tür geweckt wurde! Die Betreuer sind einfach mit einem lauten Gong in mein Zimmer herein und weckten wie in der Bundeswehr!
Dann wollte ich einmal eine Kerze anzünden um meinem kleinen Sohn zu gedenken, aber ich durfte ja auch nur eine brennen lassen wenn eine Betreuerin anwesend war. Diese hatte ich dann auch dabei.. Mir kamen die Tränen anschließend als die Kerze an war. Die Betreuerin hat dann das Zimmer verlassen und anschliessend wurde ich beschuldigt die Frau emotional belastet zu haben! Ich solle bitte Rücksicht auf sie nehmen! Tabletten gab es wie Bonbons und diese wurden mir in den Arztsitzungen auch immer unter die Nase gerieben.. Ich habe sie stets abgewiesen und galt als eigenwillig und störrisch! Mein schlimmstes Weihnachten 2012 habe ich dort verbracht! 2 Wochen später habe ich die Therapie abgebrochen! Worauf die eine Betreuerin meinte dass ich sicher in 2 Wochen wieder kommen würde! Ich sage nur Eines: "Nie wieder!" Das war eine Prüfung fürs Leben! So was einer trauernden Mutter zumuten zu müssen ist mehr als unverschämt!

1 Kommentar

Aspirin am 27.11.2017

Das habe ich leider auch erlebt – trauernde, besorgte Mitpatienten werden im Isar-Amper-Klinikum meiner Meinung nach extrem vergewaltigt, und das über Jahre, wenn die medikamentöse Therapie ambulant bei einem Therapeuten fortgesetzt wird.
Ich empfinde das als Nötigung.

ich weiß jetzt was ich will

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
ich was nun was ich will
Kontra:
alles andere
Krankheitsbild:
Borderline und Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund meiner Erinnerung an meine Kindheit verfiel ich in Depression da ich nicht weinen konnte schnitt ich mir die Adern auf. Ich weiß wie krank das ist. Darum hab ich mich selber entschieden mich stationär behandeln zu lassen. Was ein reife Entscheidung war.
Ich kam in Haus 30 eine offene Station für junge Erwachsene.
Doch schon bei meiner Ankunft bereute ich diesen Entschluss,das Haus Haus war so baufällig das wir den 2. Stock nicht betreten durften da das Dach einstürzen könnte.
Bei meiner Aufnahme wurde ich nicht mal angeschaut und wurde gefragt ob ich Brillenträger wäre hätte man in mein Gesicht geschaut hätte man erkannt das ich eine Brille trage.
Am Abend triggerte mich eine heruntergefallene Christbaumkugel und ich schnitt mich oberflächlich. Worauf hin ich mir große Vorwürfe gemacht wurden "das ist schlecht", "andere könnten das nachmachen", "das darf nicht sein" immer wieder diese Sätze. Ich habe das Gegenteil gelernt nicht bewerten und sich keine Schuldgefühle! einreden, laut DBT Therapie! Ich fühlte mich schlecht und zu Unrecht behandelt. Ich bin ein Mensch der nun mal neben seinen Stärken auch Schwächen besitzt. Ich habe mir Hilfe auf der Station gesucht um an meinen Schwächen zu arbeiten und meine Stärken zu stärken. Doch nur auf meine Schwächen wurde eingegangen. Das ist nicht gut reden kann über Vergangenes, meine Kindheit das soll ich am ersten Tag alles erzählen. Mir wurde nicht vertraut und ich soll das alles gleich können?
Ich könnte viel berichten von meinen Tagen in Haus 30 aber das sprengt hier den Rahmen.
Etwas positives ziehe ich aus den Tagen. Ich werde einen neuen Weg einschlagen den nicht kranken Weg. Ich werde normal essen, das weinen lernen um nicht schneiden zu müssen. Ich werde mir die Hilfe nehmen die ich brauche und Dinge ausschlagen die mir nicht gut tun. Ich werde meiner kranken Seite keine Macht mehr geben. Darum habe ich heute meine Waage entsorgt und werde mir keine neue holen. Weil ich nun mal nicht krank sein will

2 Kommentare

LisaWid am 05.03.2014

Schockierend ...
Wenn du immer noch mit borderline zu kämpfen hast melde dich bei Haus 62 an!
Hat mein leben dort verändert!

  • Alle Kommentare anzeigen

DBT in Haus 62

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Stationspersonal
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Borderline-Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor zwei Jahren auf der Boderline-Station »Haus 62« und habe dort die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) absolviert.
Es stimmt, die »Wunderpille gegen Borderline« ist noch nicht erfunden, aber wenn ich auf meine Zeit in Hs. 62 und auf die zwei Jahre seitdem zurückblicke, kommt es mir fast vor wie ein Wunder. Ich bin stabiler als ich es die Jahre vorher war, mache Dinge, an die ich mich vor der Therapie nicht einmal zu denken getraut hätte, und auch die letzten zwei Jahre hätte ich ohne Hs. 62 nicht so unbeschadet überstanden. Und das Handwerkszeug, das einem dort vermittelt wird, ist auch hilfreich in anderen Problembereichen. Beispielsweise wurden mir inzwischen sowohl Adipositas als auch Alkoholmissbrauch aus meinem Diagnosenkatalog gestrichen!
Über das Personal weiß ich nur Positives, Pfleger und Ärzte sind engagiert, interessiert und immer für einen da. Es wird auch ein gewisser Wert darauf gelegt, daß wir in unserer Freizeit nicht auf Station versumpfen; ich denke immer noch gerne an unseren Besuch beim Winter-Tollwood etc. Sowohl mit der Station als auch mit meiner Bezugstherapeutin und meiner Ärztin hatte ich auch nach der Entlassung Kontakt und habe Rat bekommen, auch wenn sie dazu »eigentlich« nicht verpflichtet gewesen wären.
Klar ist auch: Stationäre Psychotherapie ist kein Ferienlager. Wer das erwartet oder einfach nur »seine Zeit abreißen will« soll das bitte woanders machen und den Therapieplatz für Leute freimachen, die wirklich etwas an ihrer Situation ändern wollen. Denn bei allen Krisen und Konflikten, für mich war Haus 62 der Weg in ein besseres Leben.
Immer wieder kritisierte Mängel wie z.B. nur eine Dusche werden sich spätestens mit dem Umzug der Station in den Neubau in den nächsten Monaten erledigen. Und die Qualität des Essens habe ich ja schon ausführlich mit Station und Klinikleitung kommuniziert ;-)

PS: Und ich freue mich auch über Rückmeldung. Wenn jemand die Station anders oder auch genauso sieht, bitte anschreiben!

Psychsomatische- Medikamentenzombie- Klinik!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (gute eigene Energierserven werden zunichte gemacht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine, man wird festgehalten und zermürbt)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (man wird nicht als eigenst. Mensch wahrgenommen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Erfahrungsbericht:

Das ist ja interessant, dass ich hier Bewertungen über die Psychatrie- Psychosomatische Klinik der Isar-Amper-Klinik lese!!! - Einmal und nie wieder!- Hier meine Erfahrung:

Meine damalige Hausärztin hatte mich dort überwiesen, denn ich hatte große Ängste, Panikattaken , Schwindel befiel mich den ganzen Tag, Herzrasen, ich wusste nicht mehr weiter und brauchte dringend Hilfe.
Das einzige gute an der Klinik war, dass man so ziemlich sofort aufgenommen wird, da sie geseztlich verplichtet ist jeden aufzunehmen.

Dort kam ich in ein 4-Bett Zimmer. Um dort überhaupt schlafen zu können musste ich Schlaftabletten nehmen, (nehme ich sonst nie!) denn meine Bettnachbarin schlug die ganze Nacht um sich und redete im Schlaf, die andere schnachte laut. Am Tag war es ruhiger dort als nachts, ehrlich gesagt.
"Meine Ärztin" gab mir mehrere Medikamente zur Beruhigung, gegen Ängste, die ich nach ihren Angaben nehmen musste. Auf meinen Einwand, ich bekäme auf diese keine Luft, Beklämmungen, bekäme erst recht Ängste, könne nicht durchatmen, ging sie nicht ein.
Die 1/Woche Gruppentherapie war der Horror. Ich hatte früher in einer TWG gewohnt, dort war die G. Therapie klasse, aber das hier war übel. Hier wurde den Menschen nicht geholfen, sie wurden nicht aufgeklärt, sie wurden mit ihrem Leid alleine gelassen.
Es gab keine persönlichen Therapie Gespräche um sich und seine momentane Krise besser zu verstehen, eine Zimmerbewohnerin lag den ganzen Tag im Bett- seit Jahren!!! Wie sie mir berichtete!!!

Den ganzen Tag saß man nur rum, ausrangiert wie in einem Altenheim und wartete aufs Essen!
Innerhalb einiger Tage hatte ich den Eindruck, dass es mir bei all meinen Ängsten zu Hause besser ging als hier, hier würde ich nur kränker werden.

Plötzlich tauchte der Oberarzt auf, der mit mir sprechen wollte. Fragte mich wie es mir ging und antwortete: Aber sie sind doch krank und gar nicht in der Lage etwas bewerten zu können! Die Polizei musste ich nicht holen, denn ich ging freiwillig dort hinein und könne freiwillig gehen, wie mir "meine Ärztin" versicherte!
Als erwachsene Frau wird man beim Chefarzt zur unmündigen Person!

1 Kommentar

Aspirin am 25.06.2018

Ich kann nur sagen, man braucht dringend Unterstützung durch Freunde etc., da die Patienten nicht ernst genommen werden. Unmündig trifft es gut! Ab und zu wird man auch zurechtgewiesen, wenn man nicht zum gemeinsamen Abendessen erscheint. (egal ob man Hunger hat oder nicht)

haus 28

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Seit 10 Tagen bin ich auf Station 28 . Die Zustände hier sind erschreckend! Mit Wunden aufgrund meiner Borderline Erkrankung, sitze ich ohne Therapien rum. Meine Wunden werden, obwohl eine Anordnung einer Chirurgin vorhanden ist, mehr als mangelhaft versorgt. Teure Schaumverbände werden zerschnitten, da das Personal sich nicht gekümmert hat das richtige zu bestellen. Mit langzugkompressionverband werden diese befestigt. Ich muss das Personal anleiten, wie eine wundversorgung funktioniert, da mir schon die alkoholische händedesinfektion drauf gesprüht worden ist. Dazu kommt das ich pürriertes Fleisch eine woche lang zum Essen bekommen habe (bin Vegetarierin, kann kauen- auf 7 Tage Ca 4-5 Kilo abgenommen, da nichtmal die Waage zuverlässig funktioniert) bei Kritik Äußerung wurde mir gesagt:"ich solle doch froh sein!"
In Krisensituationen wird man nicht betreut, selbst wenn man aus Wut mit der Faust gegen die Wand schlägt! (Musste hinnehmen das eine mitpatientin mein selbst gekauftes Abendessen auf den Boden schmeisst. Kritik, wurde nur belächelt!
Termine werden mir nicht angekündigt, daher war ich duschen vor meiner EEG Untersuchung, was ziehmlich kontraproduktiv ist. (nachdem ich aus der winzigsten Therapie Ergo rausgeholt worden bin mit der Aussage:"sie haben jetzt EEG oder EKG Termin oder so "
Die einzigste beschäfftigung sonst besteht darin ein unvollständiges Puzzle zu bauen.
In der Arztvisite werde ich gefragt ob mein Medikament meine Stimmung aufhellt, obwohl ich dieses wegen meiner Epilepsie bekomme..... Meine Meinung ist hier schlichtweck nicht erwünscht. Es wird Zeit das ich auf Haus 62 komme!

die schlimmste zeit meines lebens!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
gar nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war von ende februar bis mitte mai zuerst auf haus 30 und anschließend auf haus 5 und kann nur sagen: das war die schlimmste zeit meines lebens! ich bin auf anraten meiner ehemaligen therapeutin wegen einer rezidivierenden depression dort eingewiesen worden. es war einfach die hölle! eigentlich sitzt man den großteil der zeit nur blöd rum, einmal die woche gibt es ein psychologengespräch (wenn man glück hat), einmal die woche eine zehnminütige visite und jede menge medikamente. die therapien sind eine unverschämtheit und die therapeuten absolut uneinfühlsam und unfähig! das fängt mit der angeblichen "wahrnehmungstherapie" (4 stunden!) schon an, bei der man zwei stunden auf einer matte sitzt und so "hilfreiche" dinge tut wie die matte mit seinem nachbarn zu tauschen. oder trampolin springen zwei stunden lang. danach kommt man sich wirklich wie ein irrer vor, obwohl man eigentlich nur echt hilfe brfäuchte, um aus seinem stimmungstief herauszukommen. das essen ist schrecklich und die betreuer haben eigentlich den großteil des tages nichts besseres zu tun als eine kippe nach der anderen zu paffen. und dann noch die tollen "abendrunden" auf haus 30. da wird eine muschel rumgegeben und jeder soll sagen was sein lieblingstier ist. wann man endlich nach hause darf (obwohl man ja freiwillig drin ist und angeblich jederzeit wieder rauskann- tja, so einfach ist das aber gar nicht wies einem vorgegaukelt wird!). teilweise ist man zu dritt in einem winzigen zimmer. man darf das gelände nicht verlassen, man ist zum nichts-tun verdammt und wird immer depressiver. in de tagesklinik ist es dann sogar noch schlimmer, weil grundsätzlich die meisten therapeuten im urlaub sind oder man wochenlang auf einen therapieplatz warten muss. ich kann nur jedem raten, einen weiten bogen um diese klinik zu machen, und sich um einen platz in einer psychosomatischen zu bemühen, wo man richtig behandelt wird.

2 Tage eingesperrt wegen Vollrausch

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Null
Kontra:
Bis auf das Reinigungspersonal alle selber verrückt
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Grund warum ich zwangseingewiesen wurde:

Hatte leider nach langer Alkoholabstinenz einen über den Durst getrunken, konnte nicht mehr gehen ohne hinzufallen und habe angeblich auf die gerufenen Polizeibeamten einen verwirrten Eindruck gemacht (soll vorkommen bei einem Vollrausch?). Statt mich in eine Ausnüchterungszelle zu stecken, fuhr man mich nach Haar ins Haus 12.

Ablauf:

Auf der Station musste ich mich in den sogenannte Wachraum legen. Das ist ein Raum mit Fensterscheibe durch die durch das Personal die Patienten ständig überwacht werden. Man liegt dort mit 5? anderen Patienten die z.T. schwersten Entzug, Halluzinationen etc. haben. Entsprechend bekommt man die ganze Nacht kein Auge zu. Am nächsten Tag (Montag) in der Früh war ich ausgenüchtert und wollte gehen. Man ließ mich aber nicht gehen da ich noch Restalkohol hatte. Meinen Hinweis das ich meine Arbeit verliere, wenn ich dort nicht auftauche, ignorierte man lächelnd. Ich möchte mich hiermit herzlich dafür bedanken, das man mich wegen 0,2? Promille da behalten hat und ich tatsächlich meine Arbeit verloren habe!

Allgemein:

Furchtbare Station. Sowas habe ich noch nie gesehen und werde es hoffentlich auch nie wieder sehen! Alles völlig veraltet, z.T. schmuddelig, Personal incl. Ärzte arrogant und desinteressiert, Essen praktisch ungenießbar, reine Verwahrung ohne jegliche Beschäftigung, eingeschüchterte Mitpatienten, gesamte Ausstrahlung zum Fürchten.

Wer da psychisch gesund eingeliefert wird, ist hinterher nicht mehr gesund! Das war neben einem Todesfall das schlimmste Erlebnis das ich je hatte! Als ich nach über 48 h. endlich gehen durfte, hätte ich fast geheult vor Glück, als ich unten aus dem Ausgang ging.

Fazit:

Wegen einem Vollrausch am Sonntag Nachmittag über 2 Tage mit schweren Alkoholikern, Drogensüchtigen und psychisch Kranken eingesperrt. Arbeit verloren und einen Schrecken fürs Leben bekommen. Früher hat bei sowas "komischerweise" die Ausnüchterungszelle über Nacht gute Dienste geleistet.

Dort bekommt man Albträume

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Mitpatienten waren nett
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
angedrohter Suizid nach Vergewaltigung
Erfahrungsbericht:

Es war die absolute Hölle. Angefangen damit dass mir als Vegetarier anfangs nur Fleischspeisen serviert wurden. Weiter damit dass ich schwanger war und ich die ganze Zeit dazu gedrängt wurde Medikamente zu nehmen (weder wollte ich welche, noch hatte ich Probleme die eine Einnahme begründen würden, noch habe ich nach einem Mittel gefragt) und das öfters obwohl ich abgelehnt habe.

Beschimpfungen überforderte unfreundliche Mitarbeiter und keinerlei Erkennbarer Ablauf. Nach einigen Tagen habe sogar ich mich meinen Bezugspflegern selbst vorgestellt da ich von einem Frauenarzt erfahren habe dass es die gibt. Die sind von alleine nicht auf mich zugekommen.

Die Anfrage ob ich denn die Stationsordnung (die aushängende war einige Jahre alt, ich glaub von 2004) lesen könne wurde diverse Male abgelehnt. Stattdessen wurde ich wieder beschimpft.

Fazit: Absolut Unmöglich.

2 Kommentare

Soesis am 19.08.2013

Habe ich vergessen zu Nennen. Haus 9

  • Alle Kommentare anzeigen

Folter im Krankenhaus Haar

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Folter
Krankheitsbild:
gesund
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Anfang des Jahres wurde ich dort gegen meinen Festgehalten, ähnlich wie im Fall Mollath.

Durch das Landgericht München I wurde mir bestätigt dass ich in meinen Rechten verletzt wurde.

Ingesamt wurden mir durch das Deutsche Regime 13-15 Grundrechte verletzt.

Haar = Deutsches Guantanamo

Gruß Nail Salama

1 Kommentar

laestig am 17.03.2014

Meine mutter war im sterbe- versuchskanninchen- und verschacher-hausstat. 61 (Standartdiagnose fuer Gerichtsbeschluesse) Generaldiagnose: seelisch-geistige behinderung und gehbehinderung, auch wenn die "gehbehinderte" taeglich 15 km mascthiert.gewalt, zwangsmedikation, fixieren gehoeren zum normalen tagesablauf. Wer nicht spurt "laeuft schon mal gegen die wand."
Trennen vom patienten tut man sich genauso ungern wie in der nussbaum. Da braucht man schon einen guten Anwalt.Meine Mutter wurde erfolgreich kaputtgemacht, wie viele andere auch. Wer Selbstgespraeche fuehrt sieht freillich Gespenster, wer Raucher ist will sich mit der Zigarette verletzen, wenn jemand sich laut auessert wird er aufs zimmer geschleppt, man hoert deutlich das bum bum, auf der Trage wieder raus, dann verschwindet er, nach einigen Tagen kommt er als gebrochener Mensch zurueck. Das ist halt die ganz normale psychatrie.
Der Klient ist kein Patient sondern ein Gefangener oder ein Versuchskanninchen wie es schon imner war.

Seelenlose Aufbewahrung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Überwachung, Medikamente
Kontra:
Der Rest
Krankheitsbild:
Alkoholentzug
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor Kurzem wurde ich zum Zwecke einer Entgiftung in die Station 9/1 des Isar-Amper-Klinikums eingeliefert. Während diese Station wohl die richtige für akute Fälle von Alkoholentzug ist, kann ich niemandem empfehlen, sich bei anderen Problemen freiwillig dorthin zu begeben.

Das Klinikpersonal ist durch die Natur der Arbeit dermaßen abgestumpft, dass die Patienten dort niemanden mehr zu interessieren scheinen. Eine wirkliche Betreuung findet nicht statt, stattdessen werden die Insassen lediglich aufbewahrt - teilweise über Monate. Auch die Qualität der Behandlung lässt zu wünschen übrig. So wurde beispielsweise einem schwer polytoxen Patienten lediglich ein Mittel gegen Alkoholentzug verabreicht, während er offensichtlich höllische Qualen aufgrund eines Entzugs von einer hohen Dosis Opiaten litt. Auch wurde ein zuvor obdachloser, polytoxer Patient nach minimaler Behandlungszeit wieder auf die Straße gesetzt, obwohl er eine stationäre Langzeittherapie erwartete. (Wo dies hinführt, sollte jedem Menschen mit Suchtproblemen klar sein.) Noch nicht einmal die Formalien werden korrekt abgeleistet. So wurde ich beispielsweise während eines Entzugs von dort erst angesetzten suchterzeugenden Medikamenten entlassen, ohne dass der Arztbrief meinem Hausarzt eine klare Anweisung zur Weiterbehandlung gab - trotz Gefahr eines Krampfanfalls im Entzug.

Der Alltag auf der Station ist außerdem im Wesentlichen von Leere geprägt. Die Therapien fallen häufig aus, und letztlich bleibt nichts, als stundenlang Kette zu rauchen. Abseits davon lebt man von Mahlzeit zu Mahlzeit - eine völlig andere Atmosphäre, als ich sie bisher in anderen Kliniken erleben durfte. Hat man so wie so psychische Probleme (was auf einer Entzugsstation zu erwarten ist), verschlimmern sich diese in einem solchen Umfeld nur.

Es gibt auf dieser Station sicherlich sehr engagierte Pfleger und Ärzte, aber sie scheinen gegenüber der allgemeinen Gleichgültigkeit machtlos zu sein.

Kein Ort zum Gesund werden!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Personal, Hygiene, umgang mit Patienten
Krankheitsbild:
Paranoide Schizophrenie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Lebensgefährte war in Haus 12 ich kann nur dazu sagen das man mit seinen Partner leidet ich würde diese zustände nicht mal meinem schlimmsten Feind wünschen!!!

Kompetente Hilfe in Notsituation

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Umfassende Betreuung in Krisensituation
Kontra:
Unerfahrener Stationsarzt
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde im April 2013 auf der offenen Kriseninterventionsstation 12E aufgenommen, als ich mit meiner chronischen Depression in eine akute Krise geriet und habe dort jetzt eine Woche verbracht - zur Weiterbehandlung geht es jetzt auf eine andere Station.
Das Pflegepersonal ist zum größten Teil sehr kompetent, alle sind freundlich und jederzeit ansprechbar. Nicht alle sind gleich erfahren und fortgebildet, aber das ist ja normal. Es gibt jeden (!) Tag eine Gesprächsgruppe und jeden (!) Tag ein Einzelgespräch um möglichst schnell eine Perspektive zu erarbeiten, da die Aufenthaltsdauer wie der Name schon sagt begrenzt ist. In dieser kurzen Zeit wurde mir ein Paargespräch ermöglicht, dass schon mal große Entlastung gebracht hat und eine medizinische Information für meinen Partner. Es gibt abgesehen von diesen Terminen relativ wenig Programm (ein bisschen Sport), es wird einem aber auch der Rückzug gegönnt und man wird nicht unter Druck gesetzt. Ich fühlte mich immer ernst genommen. Der Austausch zwischen den Berufsgruppen funktioniert gut, so dass es auch hier keine "Reibungsverluste" gibt und schnell reagiert und organisiert wird.
Medizinisch fühlte ich mich nicht ganz so gut betreut, was wohl am unerfahrenen Stationsarzt lag, der zwar sehr bemüht war, dem aber für mein Medikation nicht wirklich etwas Neues einfiel und der dafür immer auf den Oberarzt verwies, der aber in einer Woche auch nichts angeordnet hat. So wurde nur abgesetzt, aber nicht mit mir besprochen wie es weitergehen soll, bis es zur Verlegung kam.
Die baulichen Bedingungen sind gruselig, aber ein Neubau ist in Arbeit - von innen ist die Station aber schön gestaltet. Die Bäder sind eben alt und riechen etwas muffig.
Die Parkanlage ist schön, es gibt eine Sporthalle, das Essen ist ganz o.k., die Stationsküche ist jederzeit zugänglich wenn man zwischendurch was essen möchte.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden, in meiner Notsituation wurde mir dort schnell und kompetent geholfen.

Volle Sache,Danke

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles,Gutes Arbeitsklima unter dem Personal,sowie gute Absprachen,und Zusammenarbeit,Freundlich bis auf ein paar Ausrutscher
Kontra:
Hygiene in den duschen
Krankheitsbild:
Deppression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann hier wirklich nur Lob aussprechen.Wurde auf Grund einer akkuten Krise und depressiven Störungen ins Klinikum dez 2012 eingewiesen.Bisher hatte ich keine Erfahrungen jeglicher Art.Ich habe mich darüber geschämt.Hatte Anfangs auch ein Problem damit mich zu erklären und zu öffnen.Ich bin auf kompetente und mitmenschliche Plegern,Stationsschwestern und an Ärzten,Therapeuten und Psychologen geraten.Habe dort Weihnachten,Silvester sowie Neujahr verbracht.Schnell wurde mir klar das ich mich beschütz fühlen konnte.Ich bin echt dankbar für die Zeit die mir dort gegeben worden ist und ich dringend brauchte.Ich war nur von wenigen störenden Mitpatienten umgeben.die meisten waren MIT-patienten mit teils selben Störungen.Wir wurden gut und höfflich betreut.Falls es ein Problem gab,wurde sofort ein Lösung oder Hilfestellung gegeben.Vom Personal und Patienten.Und möchte mich auch hier nochmals beim personal bedanken,die einen bemerkenswerten Beruf haben;und es sicher nicht einfach haben mit uns kranken,lach.Mitlerweile geh ich offen damit um!Ich bin immer noch in stationerer Behandlung,jedoch nicht mehr in Haar!Ich werde das HAUS 2 in guter Erinnerung behalten.
DANKE;DANKE;DANKE :-)
Das was man hier zum Teil liest macht sehr unglücklich,denkt mal selbst über Euch nach,hattet doch Zeit.Und auch für manchen Dreck sind die Patienten Schuld

Auf der "Krise" begann meine Heilung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die Kompetenz, Freundlichkeit und Zuwendung des Teams
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor einem halben Jahr, Anfang September 2012, wurde ich in die Kriseninterventionsstation 12E des Isar-Amper-Klinikums in Haar mit einer schweren depressiven Episode eingeliefert; heute, ein halbes Jahr später geht es mir wieder gut und das nicht zuletzt dank der Betreuung der Ärzte, Psychologen und Pflegerinnen/Pfleger der Station 12E, die mich damals auffingen. Der Kontakt mit anderen Betroffenen tat mir gut und ich blicke mit Dankbarkeit zurück. Gerne möchte ich anderen Patienten Mut machen, den Weg auf die "Krise" zu wählen, bevor es zu spät ist. Die räumlichen Bedingungen sind nicht die besten, die menschlichen Qualitäten dafür umso mehr.

Ich bin froh daß es hilfe gibt!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
fast alles
Kontra:
wetter
Krankheitsbild:
Dep. u. Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war gerade 10 wochen in haar 2. ich habe mir gerade mehrere bewertungen durchgelesen und muß feststellen, daß viele patienten keinen ahnung über deren krankheit haben und wie schwer es ist diese zu behandeln.

ich hatte zwar auch eine schwere zeit während der behandlung, aber ich gebe die schuld für meine krankheit nicht den ärzten, pflegern und therapeuten! wir haben alle eine krankheit die sicherlich nicht mit schnupfen zu vergleichen ist.

klar sind die gebäude alle alt und nicht modern, aber es ist sauber und man ist ja nicht im urlaub im 5-sterne hotel.

das essen war besser wie in den meisten der unzähligen krankenhäuseren in denen ich war (das waren viele).

Die ärzte, pfleger und therapeuten auf meiner sation waren 1A!!!! darum versteh ich die kommentare nicht. man sollte auch verständnis für das personal aufbringen, denn kein patient in der psychiatrie ist einfach zu behandeln.

Spezielles lob geht an die abteilung der physiotherapie des klinikums.

Missstände in der Forensischen Psychatrie?

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
forenik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrung mit der forensischen Psychatrie hat gezeigt, das der schein nach aussenhin trügt, da fakten in den krankenacken zum teil nicht wahrheitsgemäss wiedergegeben werden. das wohl des patienten aus meiner steht hinter dem wirtschaftlichen aspeckt. bemühungen um faken zu klären, verlaufen sich immer wieder im sand und werden ins nebulöse verschoben.

höchste eisenbahn, das eine kontrolaufsicht der justiz aktiv wird.

Personal absolut unqualifiziert !

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (nie wieder!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (vielleicht zwei Angestellte die dort normal mit einem reden, ansonsten meiner Meinung nach sehr unqualifiziert.)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Krankheit wird nicht akzeptiert)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (sehr wenig Programm)
Pro:
Kontra:
absolut alles
Krankheitsbild:
Depression, Borderline, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Station 5 Tagklinik
Das Personal ist sehr unfreundlich und meines erachtens nach überhauptnicht in der Lage mit "schwierigen" Patienten umzugehen. Sehr pampig, denken sie wären was besseres und lassen das komplett raushängen. Absolut kein Verständniss dafür wenn man aufgrund von Krankheit zuhause bleiben muss selbst dann wenn man eine Krankmeldung eines Krankenhauses hat. Denen wäre es wohl lieber wenn man andere Patienten mit einer starken Grippe ansteckt. Wenn man gefragt wird ob man mit allem zufrieden ist und darauf mit nein antwortet fühlt sich das Personal persönlich angegriffen und lässt einen das auch sehr deutlich spüren. Wenn man anruft in der früh braucht man kein uten Tag oder Grüßott zurückerwarten. Da die meisten Patienten dort sehr ruhig und Ängtlich sind waren sie es nicht gewohnt das jemand mal seinen Mund aufmacht und einem wird dann gesagt das man doch gleich zuhause bleiben soll und das nicht von einem Arzt sondern der Sekretärin ! Sehr frech ! Nur zu empfehlen für Leute denen eh alles egal ist. Auch nicht geeignte für Leute die aus Ihrem Alltag rauswollen und "Programm" brauchen dort gibt es Täglich zwischen 1-4 Stunden am stück nichts zu tun. Für die einzelnen Therapien steht man auf einer Warteliste was bedeutet wenn acht Patienten eine Woche vor einem ankommen muss man so lange warten bis diese auch wieder gehen, was locker bis zu 8 Wochen dauern kann, bis man dann selbst an bestimmtenm Therapien teilnehmen kann. Ich würde diese Tagklinik nicht weiterempfehlen da es mein Krankheitsbild nur verschlimmert hat und gestohlene Zeit ist. Nicht zu Empfehlen für Patienten die zuhause Kinder haben denn auch da wird eine Krankheit des Kindes nicht akzeptiert bzw man wird dann "blöd" angeredet. Insgesammt bewerte ich diese klinik mit "sehr enttäuschent".

hotel black island

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
falulenzen demenz
Erfahrungsbericht:

weiter zum link:

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23559/undercover_ins_irrenhaus.html

Haus 15 stationaer vs Haus 15 teilstationaer

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Pflege nach Sympathie des Patienten)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Unzureichende Beratung von Seiten der Pflege)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (abgesehen von den staendigen Medikationsaenderungen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Pflege,Therapeuten und Aerzte wussten oft nicht, was die verschiedenen Therapieeinheiten beinhalten, was zur fragwürdigen Verwirrung in Visitensituationen führte)
Pro:
gute Interaktions-und Psychoedukationsgruppen
Kontra:
fragwürdige Behandlungsmethoden, die primaer nach Sympathie erfolgen
Krankheitsbild:
PTBS,schwere rezidivierende Depressionen,Anorexia nervosa,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen meines PTBS von August bis Mitte November 2012 in Haus 15 stationaer untergebracht.
In dieser Zeit war ich sehr zufrieden, da die Absprache mit den Therapeuten und Aerzten relativ gut funktionierte.

Therapieeinheiten wie Musiktherapie, Psychoedukation und Interaktionsgruppe waren für mich wert-und sinnvoll, da ich sehr viel über mich und mein inzwischen 36 Jahre altes Krankheitsbild kennenlernte und sehr stark davon profitierte.

Von pflegerischer Seite gab es das sog.Bezugspflegemodell, was mich zuerst stark überforderte, da mich mein Bezugspfleger an einen meiner Peiniger erinnerte, wobei wir jedoch in den Monaten meines Aufenthaltes meinen Blickwinkel gemeinsam veraendern konnten.

Was meine Dissoziationen betrifft,fühlte ich mich ebenso gut aufgehoben und zumindest von aerztlicher Seite sehr gut betreut, da ich auch hier lernen konnte, was mich triggert, bevor es überhaupt zu Dissoziationen kommt.

Mitte November wurde ich dann aus dem stationaeren in den teilstationaeren Bereich entlassen und genau das Gegenteil von dem, was ich auf der gleichen Station lernen und erfahren durfte, trat ein.

Wichtig ist, um den Zusammenhang auch besser verstehen zu können, dass die Tagklinik und der stationaere Rahmen in EINEM Haus stattfindet.

Leider darf ich hier keine Namen nennen,obgleich es mich in meinen Fingern juckt.
Nun gut: von der pflegerischen Seite gab es nicht nur Chaos und Nichtwissenwollen,es wurde auch sehr stark nach Sympathie "behandelt",bzw.ausagiert, denn als es zwischen einem Mitpatienten und mir einen Disput gab ( er schrie MICH an !!! ), wurde selbstredend Partei für diesen ergriffen und ich nach meinen Anteilen gefragt,die ich daran haette, statt mich zu fragen ( es war eine absolute Überforderung für mich, da eine Retraumatisierung stattfand ) was es mit mir macht. Das Resultat war, dass ich wieder akut suizidal wurde und für zwei Wochen nach Haus 58/BE verlegt werden musste.
Auch von meiner behandelnden Aerztin - wohlbemerkt: sie kannte mich bereits von Station, erfuhr ich nichts als inadaequate Behandlung meiner Person und meines Krankheitsbildes, welche völlig nach Sympathie erfolgte!

Die Pflege sollte sich UNBEDINGT nocheinmal die §4 und 15 des Krankenpflegegesetzes verimmerlichen!!!

58BO - absolut empfehlenswert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
engagiertes Pflegeteam
Kontra:
unspezifische Therapien, viele (unnötige) Medikamente
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Erfahrungsbericht:

Ich war von September bis November 2012 mehrmals in Haar auf verschiedenen Stationen.

Haus 12/4a: Zugegebenermaßen ist das Haus wirklich in schlechtem Zustand und auch die Behandlung ist recht dürftig und für die Psychiatrie typisch sehr auf Medikamente ausgerichtet. Trotzdem muss ich sagen, dass das ganze Team sehr freundlich und entgegenkommend war und trotz widriger Umstände den Aufenthalt einigermaßen erträglich gemacht hat. Vor allem die Sozialpädagogin und die Oberärztin sind fachlich und menschlich wirklich toll.

Haus 58/AE: Das Haus ist neu und sehr sauber. Das Team habe ich allerdings weniger positiv in Erinnerung als das von der 4a. Ich hatte neben nettem Personal leider auch mit vielen uninteressierten und unfreundlichen Pflegekräften zu tun.

Haus 58/BO: Super Team und super Atmosphäre. Natürlich gibts auch hier Ausreißer und Menschen, mit denen man weniger klar kommt. Aber allgemein hatte ich dort eine tolle Zeit und mit vielen sehr empathischen und entgegenkommendem Pflegekräften zu tun.

Haus 30: Netter Stationsarzt, nur schwach besetztes Pflegepersonal. Viel Eigenständigkeit gefordert.

Allgemein hab ich ein positives Bild von Haar. Dass es dort kein Urlaub ist, ist klar. Es ist eine Psychiatrie und man kommt an seine Grenzen, aber überall gibt es wirklich hilfsbereites, freundliches Personal.
Vor allem ein großes Dankeschön an das Team von der BO: allen voran Frau Sch.-L.!

Leider während der Urlaubszeit nur Notversorgung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Stationsarzt: Kompetent und engagiert( wenn er da ist!)
Kontra:
Kein Psychologe während der Urlaubszeit!
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im August kam ich wegen einer schweren Depression und Suizidversuch ins Isar-Amper-Klinikum ins Haus 2. Aufgrund der Urlaubszeit gab es kaum Therapien,die Psychlogische Vertretung war krank,so das während viereinhalb Wochen Aufenthalt kein einziges Gespräch stattgefunden hat. Der Stationsarzt war nur zwei Wochen anwesend,allerdings in dieser Zeit sehr um die Patienten bemüht,aber auch er konnte nicht alles auffangen.
Die Küche ist eine Katastrophe, abgelaufenes Brot oder Joghurt und Kompott wurde aus der Küche geschickt, das aufgewärmte Mittagessen teilweise ungeniesbar.
Die Pflege war glücklicherweise größtenteils sehr kompetent und zu Gesprächen bereit.

vorsicht bei beurteilungen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010-heute
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (es wird getan was geht)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (fragen hilft)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (keine angabe)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (unpragmatisch)
Pro:
personal
Kontra:
uneingeschränkte macht
Krankheitsbild:
psychose u. sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

bereich forensik:
ich habe gerade einen bericht einer mutter gelesen und möchte dazu etwas generell klarstellen. ich bin selbst in der forensik gelandet und habe in der vergangenheit so manche horrorstory über haar gehört. für besagten sohn tut es mir natürlich leid aber da ich die genauen umstände nicht kenne kann ich auch kein urteil abgeben. einiges ist bestimmt wahr aber meine erfahrung hat mir gezeigt dass in den meisten fällen in erster linie uneinsichtigkeit die mutter des mißfallens ist. es gibt harmlosere straftaten als die des besagten sohnes. es läuft mit sicherheit nicht immer alles optimal in haar aber man darf dabei eines nicht vergessen. die ärzte und angestellten geben ihr bestes und sind auch nur menschen und sie haben situationen und dinge erlebt die sich ein "normaler" mensch gar nicht vorstellen kann. die möglichkeiten für individuelle behandlung sind nun mal wegen platzmangel eingeschränkt. mir gefiel es auch nicht, dass ich, als psychotischer marijuanahändler, mit pedofilen und kinderschändern unter einem dach leben mußte. aber es ist kein platz für eine konsequente trennung. mag sein dass ich bei meiner unterbringung bezüglich personal einen guten fang gemacht habe. aber es gilt vor allem: wie man in´ wald reinschreit... ! an dieser stelle liebe grüße und danke an die stationsleitungen stellvertretend für ihre teams!!!
nun noch ein paar verhaltenstipps.
bei schwerwiegenden problemen mit personal, ärzten oder gutachtern empfehle ich ganz unten mit einem RUHIGEN gespräch anzufangen. in der regel geht dies dann seinen weg, entsprechend gefiltert und konkretisiert, zu einer klärung. ein anwalt dessen honorar nicht eine besonders große brieftasche vorraussetzt erreicht sowieso nichts. in der ruhe liegt die kraft.
also an alle betroffenen und auch die zukünftigen kopf hoch, nicht irre machen lassen und stufenplan durchziehen. denn was ist besser, knast und danach vor dem nichts stehen, oder forensik, mit arbeiten, geld sparen und vieleicht in eine eigene wohnung, so wie ich. jeder steuert seinen verlauf selbst, mit dem personal und nicht dagegen.

1 Kommentar

Management am 17.10.2012

Es mag schon sein, daß die Forensik in Haar nach der Entlassung in die Führungsaufsicht durch die rosarote Brille gesehen wird. Nach jahrelanger Hospitalisierung ist man selbst dem Spender eines Schluckes Wasser dankbar.(Stockholm Syndrom.)
Nicht zu vergessen ist der Maßregelvollzug die einzige Freiheitsentziehende Maßnahme die unbegrenzt und damit lebenslänglich sein kann.(Verfassungskonform ?) Und die Frage, was man nach jahrelanger Therapie in Haar eigentlich noch therapieren will entlarvt sich selbst als Verwahrtherapie. Haar leidet genau wie andere forensische Einrichtungen unter Enge, unzumutbarer sanitärer Verhältnisse, zusammengewürfelter Delinquenz und fehlender Rückzugsräume. Straftäter mit Vergehen ohne Gefährlichkeitsprognose leben zusammen mit Patienten schwerster Kriminalität. Haar steht damit dem Wunsch-Leitbild des zuständigen bayrischen Sozialministeriums diametral entgegen.Aber die bayrischen Gerichte schaufeln munter weiter "Patienten" in die Einrichtung, die dann selbst bei Bagatelldelikten monatelang in einem Hochsicherheitstrakt auf eine Weiterstufung zu warten haben. (Auch bayrisches Quantanamo genannt).
Renommierte Psychiater, wie z.B.Prof. Nedopil München und Prof. Leygraf aus Essen attestieren eine Fehleinweisung in den Maßregelvollzug von weit über 30 Prozent. Immerhin lassen sich die von bayrischen Gerichten bestimmten Gerichtsgutachter ihre Anlassgutachten mit oft über 10.000 EURO honorig vergüten.Im Internet dienen sich diese Nachwuchspsychologen wie Sauerbier den Justizbehörden an.
Die abgeschottete forensische Welt in Haar wird von Pflegeteams schikaniert, deren fachliche Qualifikation in Frage zu stellen ist. Den Patienten gegenüber vermitteln sie den Eindruck, sie haben in ihren Heimatländern Medizin studiert was aber hier nicht anerkannt würde. Zumeist hocken diese "Pseudo-Akademiker" vor dem Klinik-PC und surfen stundenlang durchs Internet.Sie bedienen sich an der Patientenverpflegung, Besuchern wird widerwillig die Tür geöffnet und der optische, oft finstere Eindruck der Pflegkräfte gleicht eher dem eines Etablissement aus der Halbwelt. Während der Urlaubszeit finden wochenlang keine Therapiesitzungen statt. Trotzdem kostet jeder forensische Patient den Steuerzahler 220 EURO p.Tag !
(Ein Strafgefangener 70 EURO).
Noch bis in die siebziger Jahre wurden auch in Haar Homosexuelle wegen Abartigkeit und dissozialem Verhalten "therapiert". Nach der Novellierung des § 175 StGB und dem Wegfall der Strafbarkeit waren die über Nacht plötzlich alle gesund und mußten entlassen werden.
Die forensische Psychiatrie hat auch in Haar einen außerordentlich schweren Stand und muß sich davor hüten, sich als Feigenblatt oder Undercover von Staatsanwälten und Gerichten instrumentalisieren zu lassen.
So ganz am Rande: Mein Sohn befindet sich seit annähernd zwei Jahren wegen dem Besitz von Posing-Bildern (Pornos)auf seinem PC in zwei Fällen in Haar. § 184 d Abs.4
Eine "Gefährlichkeitsprognose" gibt es nicht, aber es wird wird therapiert auf Teufel komm raus. Und Kritik an Münchner Gutachter gleicht einer Majestätsbeleidigung.
Das Bundesverfassungsgericht unter Präsident Voßkuhle korrigiert immer mehr diese unzureichenden Einweisungspraktiken und fehlerhaften Gefährlichkeitsprognosen, ohne die der Maßregelvollzug gar nicht angeordnet werden darf.
Ohne Aufmerksamkeit von außen und Rechtshilfe auf höchster Ebene bleibt auch Haar eine zumindest zwiespältige Einrichtung.Über allem steht mit Verfassungsrang immer der Artikel 2 Abs 2 des Grundgesetzes, und er steht auch über der Psychiatrie und Psychologie.

Haus 16 und 58AE

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009 und 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (welche Beratung?)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (völlig inkompetente Ärzte)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Gewalt und Traumatisierung
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin seit 10 Jahren von allen behandelnden Therapeuten, Ärzten und Kliniken mit PTBS diagnostiziert. In Haar wurde eine paranoide Schizophrenie daraus. Wie derartig katastrophale Fehldiagnosen möglich sind, ist hier beschrieben:
http://aufrecht.net/utu/psychose.html

Das erste Mal war ich wegen Suizidalität zwangseingewiesen. Ich wurde in das leere Überwachungszimmer geführt und habe nichts gemacht. Die Schwester wollte das Zimmer von außen zusperren, also bin ich schnell noch raus gegangen. Meine Frage, warum ich eingesperrt werden soll, wurde mir nicht beantwortet. Ich wurde darauf hin von vier oder fünf Pflegern überwältigt und fixiert und mehrere Tage eingesperrt.
Ich kann nur nochmal sagen, daß ich mich überhaupt nicht auffällig benommen habe und trotzdem so behandelt wurde.

Die schlechte, traumatisierende Behandlung hat meinen Zustand noch weiter verschlechtert. Ich habe vor Angst in der Visite nicht geredet, worauf ich vom Oberarzt angebrüllt und rausgeworfen wurde.

Die verrückten Bilder an den Wänden haben mir Angst gemacht. Es gibt keine sinnvollen Therapien. Nur Medikamente und Verwahrung. Vom Personal schlägt einem so unglaublich viel Hass und Verachtung entgegen. Eine eigene Meinung oder eigener Wille wird nicht geduldet. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Beim zweiten Aufenthalt sollte ich in ein Heim abschoben werden, weil ich angeblich für eine WG nicht stabil genug war. Heute lebe ich alleine in meiner eigenen Wohnung, ohne Medikamente, ohne Betreuung. Und es geht mir viel besser.

Weitere Kritikpunkte: der Raucherraum war nachts zugesperrt, die Menschen sind auf engstem Raum zusammengepfercht, koffeinfreier Kaffee ist verboten, regelmäßig wurde das Zimmer von Pflegern gestürmt, die Türe und Schublade des Nachttisches aufgerissen haben, um nachzusehen, ob man auch Ordnung hält, der Rucksack wurde durchsucht, wenn man von draußen kam.

Was die Menschen können, ihre Ressourcen und Fähigkeiten interessiert in Haar niemanden. Man wird als lebensunfähig abgestempelt und auf eine willkürlich vergebene Diagnose reduziert.

geht schon

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Therapeutische hilfe, Gestaltungstherapie
Kontra:
Essgestörte sind nicht gut aufgehoben,
Erfahrungsbericht:

Haar ist eine der wenigen Psychiatrien die ich wirklich als etwas lobenswert bezeichnen kann. Sie haben sich wenigstens ernsthaft um mich gekümmert, haben als es mir schlecht ging, zusammen Skills angewendet und nicht gleich zu Tavor gekriffen.
Man bekommt nach einer Zeit und wenn es einem besser geht auch ausgang. (station 3, haus 12)
Dort wird zwar nicht sonderlich geachtet, ob man isst oder nicht, selbst als Essgestörte, in dem falle sind regelmäßig Leute umgekippt.

Ansonsten würde ich wieder in die Klinik gehen. Auch wenn manchmal die Mitarbeiter etwas unfreundlich sind.

Sehr gut geschultes Personal

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Service
Kontra:
PsychOlogische Betreuung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt das zweite mal in Haar. Das letzte mal vor 15 Jahren und jetzt. Es hat sich unheimlich viel getan in dieser Zeit durch die Privatisierung. Die Ärzte ganz besonders Frau DR. Kösters und Frau Henrich arbeiten dermaßen hochproffessionäl wie ich es nicht erwartet hätte. Der Kunde (patient) ist König und wird auch so wie von pflegetechnischer Seite so behandelt. Rund umbauter!! Die Psychologinnen von Haus 66 haben mir fachlich nicht gefallen.

Nie wieder!!! Haus 62

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche Beratung?????)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Handtücher&Bettwäsche
Kontra:
Alles andere
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Finger weg von Haar. Du bist als Patient nicht wichtig und störst nur. Das Haus war so schäbig. Es gab 1 (!) Dusche für Männer und Frauen. Und sehr seltsame Regeln (kein fernsehen, kein Laptop...). Und das Essen war unter aller Sau. Musste mir immer was vom Tengelmann holen. Ehrlich-Finger weg.

2 Kommentare

Soesis am 19.08.2013

Man darf Fernsehen und Laptop ist auch ok. Steht in der Stationsordnung die niemand lesen darf.

  • Alle Kommentare anzeigen

Was positives

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Sehr freundlich alle
Kontra:
?
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Schwestern, Pfleger, Ärzte, Therapolten rund herum sind alle sehr freundlich und zuvorkomment. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und konnte daher schnell erfolge erziehlen.

"Irgendwo müssen Sie ja hin..."

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Das freundliche Pflegepersonal macht einiges wett)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Beratung? Welche Beratung?)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Mein Bruder musste mir meine eigens bezahlten Tabletten holen, weil sie "solche" nicht da hatten)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Das war ok, auf Nachfrage erhält man Antwort)
Pro:
Saubere Handtücher und Bettwäsche war vorhanden, das Essen war genießbar
Kontra:
Uninteressiertes Pflegepersonal, Ärzte nur "Auf Abruf", keine durchsichtige Beratung (Medikamente, Behandlung, etc..)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nicht lange hat es mich im Isar-Amper-Klinikum gehalten. Dies basiert auf folgenden Gründen:
- Ich kam auf die Entzugsstation, obwohl ich weder Drogen noch Alkohol konsumiere (Eigentlich sollte ich auf die Krisenstation, die zu dem Zeitpunkt jedoch belegt war)
- die Ärzte waren am Patienten selber nicht interessiert
- das Pflegepersonal war zwar sehr freundlich und hilfstbereit(!!!), jedoch nicht besonders motiviert. (Eine Mitpatienten übergab dich des Öfteren und ich war drei mal bei den Schwestern, die immer nur bejahten und nichts unternahmen.)
- Man sagte mir, ich müsse bei den Anonymen Alkoholikern teilnehmen, und als ich äußerte, dass ich das nicht bräuchte, galt ich als "behandlungsresitent"

Was mich am Umgang von Arzt und Patient am Meisten schockierte, war eigentlich, dass Unvertrauen der Patienten gegenüber den Ärzten.
Nicht nur einmal hörte ich den Satz "Sage einfach, alles ist in Ordnung, sonst rufen Sie den Richter!". Mein Gott, sollte man nicht seine Meinung offen äußern dürfen?
Mir persönlich ist es innerhalb von 5 Tagen zweimal passiert, dass ich eine Tablette in die Hand bekommen habe und ich nicht einmal wusste, was es ist.
Die Schwestern kommentieren darauf: "Das hat Ihr Arzt aufgeschrieben" - Ja, wunderbar, und was ist das?

Das Gebäude selbst war ziemlich schäbig und herunter gekommen. Es gab nur zwei Duschen, einmal für Männer, einmal für Frauen - die mitten auf den Fluren lagen.
Es erinnerte mich irgendwie an einen alten Ost-Plattenbau, der mit den Jahren einfach vernachlässigt wurde.

Positiv fand ich, dass für Getränke (Mineralwasser und Tee) immer gesorgt war, und auch frische Handtücher und Bettwäsche erreichbar waren.
Das Essen war akzeptabel, habe schon schlechteres gegessen.

Fünf Tage, dann habe ich mit entgegen ärztlichen Rates wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Ich habe nicht vor Alkoholiker zu werden und jetzt bin ich auch genug abgeschreckt...

Haar Haus 12, Station 2a, 2b, Entgiftung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1995-2006
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
ein Ausweg
Kontra:
vielleicht eher nicht's für leichtere Fälle bzw. Diagnosen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im laufe der Jahre durfte ich an die 20 Aufenthalte zur Entgiftung (Tapes und Alk) im Haus 12,Station 2a und 2b "genießen",die Entgiftungen in anderen Einrichtungen nicht mitgerechnet. Haar ist ein rauhes und hartes Pflaster zumal auch die Zwangseinlieferungen dort hin verfrachtet werden. Wer bemuttert werden will soll nach Taufkirchen gehen, zur erstmaligen Entgiftung ist man im ZAK Schwabing sicherlich besser aufgehoben. Am Personal beider Stationen gibt's nicht's auszusetzen, wohl auch nicht immer ein leichter Job. Wer nach Annehmlichkeiten welcher Art auch immer sucht der hält sich vom Haus 12 besser fern. Wer aber nach Tage- und Wochenlanger Exzess - Dröhnung wieder mal keinen Ausweg mehr sieht für den ist Haus 12,Station 2a,2b genau richtig oder meist auch die letzte Lösung. Ich habe in Haar mehrere Stationen bzw. Häuser durchlaufen(nur Sucht, keine Psychatrie),ein Fehlverhalten des Personals wurde in all den Jahren nicht erlebt,jedenfalls nicht in einem Ausmaß das es hier berichtet werden müßte. Es waren hier und da schon eher die Mitpatienten welche über die Stränge schlugen,der Schreiber nicht ausgeschlossen. Haar ist eine Welt für sich, mit all ihren Höhen und Tiefen, dort wurden äußerst viele gute Leute kennengelernt aber auch in der Mehrzahl positive Erfahrungen mit dem Personal gemacht. Ich lebe nun seit dem Jahr 2006 völlig suchtfrei (Skandal, haha). Fazit: Oftmals ist es ausgerechnet der unterste Bodensatz der "normalen" Gesellschaft welcher auf die Suchtkranken verächtlich und anklagend herabsieht, um sich selbst besser zu stellen, um nicht mehr ganz unten zu stehen. Heute kann ich genau diesem Bodensatz von Menschen immer wieder zutiefst spüren lassen wer sie in Wirklichkeit sind, erhobenen Hauptes, kräftig, gutaussehend und gewinnend,das ist der große Vorteil eines suchtfreien Lebens. Meine Verbundenheit gehört bis in alle Ewigkeit den Sucht- und Psychisch Kranken so wie allem was damit verbunden ist. Beste Grüße und Wünsche, Thomas Köppel .

Haus 62

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Spitzen Team
Kontra:
alles sehr alt und etwas runter gekommen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Station bietet eine spezielle Therapieform (DBT) für Borderline an.
Ich war dort die ganzen 11 Wochen.
Ich bin sehr begeistert von dem Konzept und auch von dem Personal.
Ich bin dort immer sehr gut verstanden worden, von der Pflegschaft wie auch von den Ärzten.
Ich habe sehr viel von diesem Aufenthalt profitiert.

Mein besonderer Dank geht an Fr. Dr. Kösters, Fr. Adam, Fr. Toprak, Fr. Hürlimann, Fr. Oberholzner, Hr. Werner...und an alle anderen.

Es ist eine der ganz wenigen Stationen für Borderline die auch Männer auf nehmen, aber nur max. 4 gleichzeitig.

Das Personal ist super geschult und hat auch in brenzligen Situationen immer super reagiert. Ich hatte nie das Gefühl, das sie überfordert sind.
Auch die Sozial Pädagogin Fr. Pestel, mach einen super Job.

1 Kommentar

dorftante am 10.04.2012

Ich wurde nach 5(!) Tagen rausgeschmissen, weil ich die Schwester beleidigt hab. Bedroht hätte ich sie auch noch (Lügnerin Hombach). Ich kam eine nacht auf die Geschlossene und am nächsten Tag wurd ich einfach vor die Tür gesetzt, obwohl es mir voll scheiße ging. Wirklich tolles Team. Ich kann jeden nur warnen vor Haar. Lauter Idioten

Bewertungen differenziert betrachten!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Klinikmitarbeiter   |   Jahr der Behandlung: -
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
-
Kontra:
-
Erfahrungsbericht:

Ich hoffe die Menschen die, die Bewertungen hier lesen können differenziert unterscheiden um welche Patienten es hier geht. Es ist logisch, das behandlungsbedürftige Patienten, welche ihre Behandlung verweigern nicht einfach wieder entlassen werden können.
Wenn ich diese ganzen Hasstiraden hier lese kann ich nur den Kopf schütteln. Ich bin selbst Pfleger in Haar und wirklich für Kritik offen. Ich weiß das nicht alles perfekt ist, und auch nicht sein kann.
Aber für jeden unwissenden ist das hier schauderhaft zu lesen. Haus 12 ist eine Akutaufnahme!
Es brauch sich doch niemand wundern, wenn er Suizidabsichten äußert, psychotisch oder wahnhafte Äußerungen von sich gibt, das er eine Behandlung braucht.
Bei einem großteil aller Patienten ist eine merkliche Verbesserung innerhalb der von Tagen deutlich bemerkbar, die daraufhin in weiteren Tagen, es können auch Wochen sein, stabilisiert wird. Die Psychiatrie ist natürlich keine leichte Materie, sie braucht oft mehr Zeit als somatische Erkrankungen. Bei gleicher Erkrankung müssen oft unterschiedliche Medikamente verabreicht werden, da nicht alle Menschen auf das gleiche Medikament gleich gut reagieren.
Wenn Leute hier rein schreiben das sie Wochen da bleiben mussten, waren sich Ärzte und Richter einig das, dass nötig ist! Das ist keine willkür.

Das Pflegepersonal, meine Kollegen und ich sind bestens Ausgebildet. Es gibt eine umfassende 3-jährige Ausbildung und regelmäßige Fort- und Weiterbildungen in jeglichen Bereichen.
Es wäre schön, wenn man mal ein paar mehr positive Bewertungen lesen könnte...
Allg. find ich eine Klinikbewertung hier sehr fraglich/schwierig da Haar riesig ist und man außer von Haus 12 und 62 kaum was liest. Haus 62 ist auch für behandlungswillige Patienten, unter anderem deswegen gibt es hier überwiegend Top bewertungen.

Also am besten die Bewertungen immer ganzheitlich betrachten und immer daran denken um welches Klientel es sich handelt.

Aber dennoch, es gibt noch viel zutun.

15 Kommentare

Volker68 am 26.12.2011

Also ich bin zwar völliger Laie (ich komme im Beruf aus einer ganz anderen Branche),aber ich denke mir,dass es auch in der Psychiatrie menschlich zugehen sollte.Die meisten Patienten befinden sich ohnehin schon in einer Ausnahmesituation im Leben,z.B.familiäre,finazielle,gesundheitliche Probleme u.v.m.
Und Zwang darf wirklich nur das allerletzte Mittel sein z.B.bei eigen-oder fremdgefährdung.Es ist schon auffällig,dass das BKH-Haar seit Jahren oder Jahrzehnten einen eher schlechten Ruf in der Außenwelt überwiegend geniesst (im Laufe der Jahre kannte ich u.a.einige Patienten und deren Angehörige).Und ich gebe es zu,dass ich gerade als Laie wohl schon Angst und Sorge hätte,meinen Angehörigen diese Klinik ohne Bedenken zu empfehlen,nachdem ich einige Beträge hier gelesen hatte,obwohl ich sicher bin,dass es heute ganz tolle und moderne Behandlungsmethoden mit und ohne Medikamente gibt.Aber ich finde es toll,dass sich auch mal ein Pfleger dazu hier äußert.Das fördert die Komunikation im Forum.Weiter so.

  • Alle Kommentare anzeigen

Möglichst nicht ins Haus 12

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Patient ist nur Störfaktor)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Beratung findet nicht statt)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Ärzte geben widerwillig Auskunft über Zustand)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Untätigkeit und passiver Widerstand)
Pro:
Pfleger bei Akutfällen sind OK
Kontra:
Therapie und Verwaltung katastrophal
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als einem Patienten nahestehender Aussenbeobachter in der Eigenschaft eines gesunden "Normalos" ergibt sich für mich folgendes Bild:
Die Pfleger tun bei akuten Neuzugängen ihr möglichstes. Dies ist ein zugegeben schwerer Job.
Die Behandlung der Insassen - betroffen von Ausgangssperre und Entrechtung durch Betreuer - ist in dem von mir begleiteten Einzelfall menschenverachtend.
Der Patient findet sich in einer "kafkaesken" Situation wieder.
Weiterführende Therapieansätze mit dem Ziel, den Patienten schnell aus der "Aufnahmeklinik" zu bringen werden verschleppt.
Berechtigte Unterstützung in medizinischen und formalen Dingen von Aussenstehenden werden als unerwünscht und störend behandelt. Dies geht bis zu teilweise unverschämter Gesprächsführung, wie ich sie mir im normalen Alltag und Berufsleben verbitten würde.
Ein Patient ohne Hilfe von aussen ist dort verloren. Es geschieht dann nur das,was sich die Ärzte und Betreuer ohne Beteiligung des Patienten ausdenken.
Es wird also generell schon unterstellt, das die Patienten sowieso "deppert" sind. Würden die verantwortlichen Peronen nicht diese Grundhaltung durch ihr Verhalten auch nach aussen tragen, würde man den Patientenklagen wahrscheinlich nicht glauben.

2 Tage Hölle

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Alles, was ich erlebte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2009 war ich 18 Jahre alt und litt an einer Depression. Meine Eltern sorgten damals unabsichtlich dafür, dass ich zwangseingewiesen wurde, da sie von Selbstmordabsichten sprachen. Diese hatte ich aber nicht akut, sondern berichtete lediglich, dass ich schon mal darüber nachgedacht hatte. ( das würde ich heute nie wieder ehrlich zugeben). Das war eine Fangfrage daraufhin zwangen sie mich dort zu bleiben und drohten mir mit Fixierung, wenn ich nicht freiwillig mit komme. Daraufhin wurde mir gegen meinen Willen Blut abgenommen, eine Pille gegeben. Dann musste ich 2 tage mit völlig verrückten alten Menschen 2 Tage in einem Beobachtungszimmer verbringen. Durch die Aktion verpasste ich eine wichtige Abiklausur und war danach noch viel depressiver als davor. Diese Klinik schmeißt jede Psychische Krankheit in einen Topf und übertreibt maßlos, wenn es um Depressionen geht. Nie wieder!

*gefährliche* Aufnahmestationen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Aufnahmestationen 12/3b und 7 sind absolut inakzeptabel)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (7 und 12/3b haben keinerlei Behandlung ausser ständigen fragwürdigen Medikamentenwechseln)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Verlegung in eine Station mit Behandlungsmöglichkeiten extrem verzögert)
Pro:
teils gute weiterführende Stationen
Kontra:
garantierte Zustandsverschlechterung während Verwahrung in den geschlossenen Aufnahmestationen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Akuteinweisung und Aufnahme in die geschlossene Station Haus 7 im Jahre 2010 nach völligem Rückzug, massiver Depression und Suizidalität. Als Konsequenz des Rückzugs Verlust der Rente. Ich hatte das Glück, dass der Kontakt zum SPDI vorher hergestellt wurde. Um Wohnung zu retten und die Berufsunfähigkeitsrente wiederzuerlangen war zu diesem Zeitpunkt die Betreuung durch einen Rechtsanwalt die einzige und letzte Möglichkeit.

Nach Einweisung verhindern Sozialpädagogin und Oberarzt die Betreuung, trotz ständigem Nachfragen von mir und meinem SPDI. Keinerlei Therapie, ein halbes Gespräch je Woche muss man sich erkämpfen. Hausübliche unsinnige Neuroleptikagabe. Vorgabe des Oberarztes für alle Mitarbeiter scheint Patienten-Einlagern und Schadensmaximierung zu sein.

Nach 6 Wochen Verzögerung und Verschlimmerung (Räumungsklage) dann glücklicherweise Verlegung nach Station 2. Binnen 14 Tagen hatte ich die Betreuung durch einen Rechtsanwalt durchgesetzt, die BU-Versicherung zur Vertragserfüllung gezwungen und die Räumung abgewendet.

Herzlichen Dank an die in jeder Hinsicht vorbildliche offene Aufnahmestation 2, die mich retten konnte.

Klima Haus 7: Schlechtes Klima bei Patienten und Personal, hohe Fluktuation bei Pflegern und Stationsärzten.

Medikamentation von Haus 7: Station 2 macht ein Blutbild, und setzt die Medikamente sofort ab. Was die Diagnosen des Oberarztes von Haus 7 angeht: er diagnostiziert nur Reaktion der Patienten auf die eigene Fehlbehandlung der Patienten. Vor Einweisung und nach Verlegung stimmen die Diagnosen seltsamerweise binnem kurzen wieder.

Von aussen musste ich genau dieselben Beobachtungen nochmal bei Station 12/3b machen: selber Oberarzt, selbe Probleme.

Fazit:

Da 12/3b und Haus 7 zwei der drei geschlossenen Aufnahmestationen für den Münchner Südwesten stellen, kann vor (Akut)Einweisungen nach Haar nur gewarnt werden.

5 Kommentare

DerHeinz am 15.10.2011

Wurden bei dir bei Depressionen keine Anti-Depressiva sondern Neuroleptika gereicht? Ich bin zwar nicht vom Fach,aber ich dachte immer,dass Neuroleptika eher etwas für Patienten mit Psychosen und wahnhaften Erkrankungen wären.

  • Alle Kommentare anzeigen

Haar? Niemals wieder

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Man kommt als 5ter Patient in ein Vierbettzimmer ist aus seiner vertrauten Umgebung rausgerissen worden und wird eingeschlossen. Umgeben von fixierten Patienten und mit der urspr. Absicht sich nicht zu töten bekommt man da das Gefühl es doch tun zu müssen. Man bekommt dort sofort das Gefühl nichts wert zu sein. Die dummen Kommentare von den Schwestern und die Ignoranz der Ärzte lassen einen da erst recht verzweifeln. Das einzigste was da einem sicher ist, ist die Bestätigung nichts wert zu sein und das in vollem Umfang!

2 Kommentare

peace am 09.10.2011

Darf ich Fragen welche Station das war ?

  • Alle Kommentare anzeigen

Aufenthalt Krisenstation

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (jeder hatte immer ein offenes Ohr)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gespräche mit Therapeuten waren sehr gut)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (durch die vielen Besprechungen des Personals waren immer alle im Bilde)
Pro:
Ärzte, Therapeuten, Pflegepersonal
Kontra:
fünf Personen im Zimmer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit schweren Depressionen in die Krisenstation 12 E. Und ich muss sagen dass ich dort sehr gut aufgenommen und behandelt worden bin!
Jeden Tag gab es ein Gespräch mit dem Therapeuten und ein Gruppengespräch mit 1, 5 Stunden Dauer. Ich bin jetzt in einer anderen Klinik und trauere der Station 12E sehr hinterher. Es war immer jemand da, der ein offenes Ohr für einen hatte und gerade die täglichen Gespräche mit dem Therapeuten waren sehr gut (momenatn habe ich zwei in der Woche und jede Menge Desinteresse!).
Ich habe mich wirklich sehr wohl gefühlt. Man konnte so auch jeden Tag die Medikamente neu besprechen wenn etwas nicht gepasst hat. Das war echt super. Falls man etwas mit dem Arzt besprechen wollte, hieß es, man solle einfach bei ihm klopfen. Echt super! Jetzt muss ich erstmal einen Termin (!!!) ausmachen um überhaupt einen Arzt zu Gesicht zu bekommen.
Auch das Pflegepersonal war super. Sie waren immer für einen da und haben geholfen wo immer es ging. (Jetzt darf ich mir dumme Sprüche anhören).
Ich wäre am Liebsten wieder dort. Denn da wo ich jetzt bin bin ich sehr unglücklich! Ich hatte auch das Gefühl dass in der Krisenstation echtes Interesse an einem besteht, v.a. von den Ärzten. Jetzt kann ich davon nur träumen.
Ich kann jedem nur die Krisenstation empfehlen.

1 Kommentar

zoeben am 19.09.2011

Ich wurde als depressiver Patient dort eingeliefert und muss sagen obwohl ich nicht die Absicht hatte mich umzubringen- an diesem Ort bleibt einem kaum wa anderes übrig. Man wird dort als 5ter Mensch in ein Vierbettzimmer gesperrt und weiß nicht wann was passiert. Keiner redet mit einem und man ist alleine. Man wird sofort als PPsychiatriepatient abgestempelt und jeder gibt einem das Gefühl nichts wert zu sein. Unter aller Sau...... Alle laufen an einem vorbei, einer hat Zeit .... da ist der Sui doch erst recht gerechtfertigt^

Haus 12 Station 5B

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das gesamte Haus ist eine Zumutung, es macht die Menschen krämker statt gesünder. Im Wachbereich liegen bis zu 5 Patienten in einem Zimmer, für Akutpatienten sehr belastend. Auch die Konfrontation gewalttraumatisierter Menschen mit fixierten Neuzugängen ist absolut unmöglich. Das Gebäude und die Sationen sind in einem äußerst schäbigen Zustand, bei einem Besuch habe ich an zwei Waschbecken Schimmelbildung entdeckt. Dieses Haus müsste SOFORT geschlossen werden, die Zustände widersprechen der Menschenwürde.

Mir fehlen die worte.....

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Es gab eine einzige schwester die wirklich für mich da war..die sich zeit genommen hat
Kontra:
Gemischte krankheitsbilder zusammenzustecken...
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde Anfang september mit einer schweren Depression und suizidgefährdung zwangseingeliefert...wurde die ersten tage eingesperrt, durfte gar nichts...wurde non-stop wie ein Tier im käfig in diesem Wachraum beobachtet, als ob es möglich wäre sich in so einem Zimmer was anzutun...bei der Aufnahme wurde ich gegen meinen Willen dazu gezwungen Tavor zunehmen..man hatte mir gedroht wenn ich dies nicht tun würde bzw. mich weigern würde...würden 10 männer kommen mich fixieren und es mir spritzen...am nächsten Tag hatte ich endlich die Gelegenheit einen Arzt zusprechen...mir wurde wieder gedroht wenn ich nicht freiwillig bleibe würde man mich mit einem richterlichen beschluss zum bleiben zwingen...Bis auf die tatsache das ich versuchskaninchen für sämtliche antidepressiva wurde...dadurch sämtliche nebenwirkung erlitt z.b(Beinunruhe,Zungentaubheit,hyperaktiv) kann man von Therapie auf Haus 12 Station 5b nicht großartig sprechen...Ich meine wenn es einem schon richtig dreckig geht braucht man nicht noch Leute die unter Schizophrenie oder Psychosen leiden oder zusehen wie andere fixiert werden das zieht noch mehr runter......das trägt ehrlich gesagt nicht umbedingt zur Genesung bei..meine Suizidgedanken musste ich für mich behalten um überhaupt wieder an die frische Luft zudürfen...nachdem ich medikamentös eingestellt war hieß es ich kann gehen...dabei wollte ich noch in eine andere Klinik wo auf meine Problematik und Familiengeschichte eingegangen werden konnte...GOTT SEI DANK bin ich drangeblieben und habe bekommen was ich wollte..denn die Klinik Dr.Schlemmer ist das reine paradies...auch in Betracht auf die Therapien,Essen,Unterkunft,Freizeitangebote...
Insgesamt fand ich den Aufenthalt in Haar unnötig...ich hab heute noch Albträume...es is jetz keine erfahrung auf die ich stolz bin....

Keine passende Behandlung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich hatte gehofft mir wird geholfen, aber was war...)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (viele Tabletten kann man haben)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (hatte mit der Verwaltung weniger zu tun)
Pro:
Aufnahmeverpflichtung
Kontra:
Schlechte bzw. nicht passende Behandlung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin/war jetzt von März bis Mai 2011 in Behandlung im Isar- Amper-Klinikum München Ost, erst auf Station 12 E und dann im Haus 71 wegen schwerer Angstzustände und Depressionen.

Auf der Krise fing es gut an, ich hatte jeden Tag ein Gespräch, das ist in der Tat gut, aber der Umstand, dass der Fachbereich Sozialpädagogik jeden Tag mit mir sprach und mir auch sagte: "Mit Angststörungen kenne ich mich nicht aus", war nicht gut! Denn wie sollte ich so passende Hilfe bekommen?

Gut geführte psychologische Gespräche hätte ich gebraucht, dies war leider Fehlanzeige. Mir brachte die Zeit auf der Krise garnichts.

Hinzu kommt noch ein Umstand, den ich für ein Fachkrankenhaus nicht akzeptieren kann. Ich wurde wissentlich (hatte vorher ausführlich alles gesagt), in eines meiner Traumatas hineingebracht. Mensch, dass darf nicht passieren!!!! Und das Beste: Mir wurde nicht geholfen und das kann es echt nicht sein. Das Personal sollte doch wissen, wie mit Traumatisierten umzugehen ist!

Naja ich kam dann auf Haus 71. Diese Station wird als Therapiestation bezeichnet, gut. Therapien sind super, wenn diese auch stattfinden würden und ausreichend Plätze vorhanden wären. Entspannung z.B. fand in den 7 Wochen wo ich da war gerade 1x statt. Schade... Weiterhin ist es so, das einiges ausser Haus stattfindet und man immer weite Wegstrecken zurück legen muss,bis man da ist. Einmal über das ganze Klinikgelände um z.B. zur Sporthalle zu kommen. Das Personal auf der Station beklagt sich über Personalmangel, eine gereizte Stimmung ist spürbar.

Also auch von dieser Station nehme ich nichts Positives mit.
Ich habe mich für ein Tagklinisches Setting in einer anderen Klinik entschieden und hoffe, dass mir dort besser geholfen wird.

Das IAK München Ost ist aus meiner Sicht nicht empfehlenswert.

Arbeitsverweigerung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
-
Kontra:
ärztliche Behandlung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin ein sonstiger Betroffener und kenne jemanden der sich aufgrund einer Schizophrenie in Haar behandeln lies. Die Ärtzin (ich weiß leider nicht den Namen) praktiziert eine absolute Arbeitsverweigerung. Die Patientin ist seit Ende Februar 2011 in Behandlung und man kann überhaupt keine Besserung erkennen. Wie denn auch, wenn man nur EINE Tablette am Tag bekommt!!!

Außerdem warf die Ärztin der Familie vor, dass Sie die kranke Person nur loshaben wollen! Eine absolute Frechheit.

Dann kam die Ärztin auf die Idee die Patientin übers Wochenende sprich von Samstag auf Sonntag nach Hause zu lassen, was natürlich für die Angehörigen nicht so lustig war.

Nachdem eine Anwälting (Betreuerin) mit im Spiel war, hat die Ärztin doch eingesehen, dass die Patientin noch nicht geheilt ist.

Diese Klinik kann man wirklich nicht weiterempfehlen, sie vermittelt eher eine Massenabfertigung.

Genial!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Personal
Kontra:
Unterbringung, Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Station 62 für Patienten mit dem Borderline-Syndrom sind hier bestens aufgehoben.
Sowohl die Therapeuten als auch das Pflegepersonal sind spitzenmäßig ausgebildet und können in wirklich jeder Lebenslage helfen.
Das Essen und die Unterbringung lässt etwas zu wünschen übrig, aber da es eine so tolle Klinik ist und hier wirklich Hilfe stattfindet, sind solche Sachen nebensächlich.
Das Angebot neben der Therapie (Arbeits-, Beschäftigungs-, Reit-, Kunsttherapie) ist auch toll. Ich persönlich habe die Reittherapie und die Arbeitstherapie in Anspruch genommen und war super zufrieden.
Einzelgespräche werden nicht nach der Stoppuhr gestaltet, sondern nach dem Bedürfnis des Patienten.
Außerdem wird man nicht nur theoretisch therapiert, sondern muss ganz viele Hausaufgaben machen, die einem das Therapiekonzept näher bringen bzw. wird es dadurch verinnerlicht.

Traumatisierendes Erlebnis

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich kann nicht jedem abraten, weil manche dort richtig aufgehoben sind. Aber nicht Depressive Menschen bei denen keine Akute Gefahr besteht!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es wurde nichts mit mir gemacht. Ich war in einem Käfig den ganzen Tag eingeschlossen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Genau organisiert war, dass ich von einem Haus ins andere gebracht werde und ein Zimmer für mich war auch noch frei und zwar im Wachraum..)
Pro:
Das ich wieder Frei bin
Kontra:
Ich war eingesperrt gegen meinen Willen. Meine Menschenrechte wurden mir weggenommen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wollte mir Hilfe holen,da ich seit längerem unter schweren Depressionen leide.Ich wollte in das MPI eingewiesen werden. Die schickten mich nur weiter in die "Isar-Amper-Klinik". Ich erläuterte der Sekräterin / Anmeldearzt meine Situation, weil ich mich genauer Informieren wollte. Ich ging nach wie vor davon aus, das es eine offene Anstalt war „Wir wollen, dass unsere Patienten freiwillig hier reingehen!“Ich meinte, dass ich nicht dazu bereit wäre in eine geschlossene Anstalt zu gehen. Der Arzt und die Sekretärin redeten über eine Stunde auf mich ein. “Meine Entscheidung steht fest, ich möchte hier definitiv nicht rein! Ich würde nur in eine offene Anstalt gehen! „.Als ich aufstand und gehen wollte zwangen sie mich, mich hinzusetzen „Ich bin hier nicht hergekommen um mich in eine geschlossene Anstalt stecken zu lassen. Letztendlich sind nicht Sie diejenigen, die diese Entscheidung treffen. Ich bin 18 Jahre und somit kann ich selbst eine Entscheidung fällen und die ist, dass ich mir freiwillig Hilfe hole aber nicht hier“Daraufhin ließen sie 3 Männer in dem Raum.Ich sagte:“ Das ist jetzt nicht ihr ernst!"Einer der Männer meinte darauf hin: “ Natürlich ist das unser Ernst, du bist doch in keinster Weise mehr zurechnungsfähig!“Ich hatte richtig Angst und ging mit um nicht fixiert oder "ruhig gestellt" zu werden.Ich wurde bewacht, während ich untersucht und meine privaten Sachen auseinander genommen wurden. Am Abend hielt ich es schon nicht mehr aus. Ich sagte der Pflegerin ich wollte gehen und die meinte, dass wenn ich gehen wollen würde zu 80-90% von Richtern für 6 Wochen eingewiesen werden würde. So eine Anstalt ist für Leute das Richtige, die sich oder das Leben anderer Gefährden. Das war bei mir nie der Fall. Es wurde völlig überreagiert und ich musste drunter Leiden.Im Nachhinein geht es mir dadurch schlechter als davor und es hat Spuren hinterlassen. Dieses Erlebnis hat mich traumatisiert und deswegen habe ich Anzeige gegen den Anmelde Arzt erstattet.

3 Kommentare

heike50 am 22.01.2011

Ob Sie etwas erreichen?? Aber,so wie Sie schreiben, ein gefährdeter Mensch??? Viel Glück, das Sie mit Ihren Problemen erhört werden und Ihr Recht bekommen,selbst über sich entscheiden zu dürfen. Alles Gute !

  • Alle Kommentare anzeigen

Das schlimmste Verbrechen gegen einen Kranken Menschen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Wer in dieser Klinik war, wird vermutlich sein Lebenlang traumatisiert sein)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Beratung hat überhaupt nie existiert)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nur Pillen geschluckt, Sat1 RTL genossen, das wars. Mehr nicht.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Abläufe? Gibts keine, alles ist dem Zufall überlassen)
Pro:
ABSOLUT NICHTS
Kontra:
Mishandlung, Folter, Diffamierung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in Haus 16 Untergebracht. Zunächst war ich freiwillig dort zur Behandlung, bereits nach einem Tag, habe ich riesige Angst um mich bekommen durch die Horrorbilder, die ich dort sehen musste. Ich selber war selten direkt betroffen während des vier-wöchigen Aufenthaltes. Ich war dort, weil ich unter mittelschweren Depressionen leide, die zwischenzeitlich schlimmer geworden waren. Mein wunsch zu gehen wurde nicht akzeptiert, stattdessen haben sie die Richterin geholt. Im Gespräch war es ein Fehler, zu Behaupten, dass ich Prinzipiell schon behandelt werden müsse, weil ich ja Depressionen habe, aber ich wollte nicht in dieser Klinik bleiben. Nicht mal der Wunsch, wenigstens in eine andere klinik gehen zu dürfen, wurde erfüllt. Kaum war der Beschluss unterschrieben, ging die Misshandlung so richtig los, so durfte ich 5 Tage lang den Wachraum nicht verlassen, weil eine "Überhöhte Gefahr" bestehe, aber (oh wunder) durfte ich vor dem Beschluss rein und raus gehen, wie ich wollte, sogar raus in den Garten und sogar in einen Supermarkt nebenan was kaufen. Ich bin ein Mensch, der besondere Angst vor allem hat, was mit Medizin zu tun hat, das fängt bei Pillen schlucken an. Jedes Mal, wenn ich zitternd Pillen in der Hand hielt, wurde mir sofort gedroht, dass sie sie spritzen, wenn ich sie nicht rasch nehme. Auf meine Angst wurde nie eingegangen. An einem Tag wollte man Blut abnehmen, ich hatte verdammte Angst davor, habe dass den Pflegern auch mitgeteilt, stattdessen, waren sie dabei, gurte zu holen, um mich zu fixieren, damit sie es dann gegen meinen Willen tun konnten. In meinem Zimmer war auch ein Patient, der an Psychose litt, ihm drohte man beinahe täglich damit, ihn nieder zu spritzen, obwohl er eigentlich nur laut war, er war aber fixiert, bewegte sich nicht, war nur laut. Es herrschte permanent eine miese Stimmung bei den Pflegern.

2000 Zeilen sind zu kurz um alles zu erläutern. Ich werde nie wieder auf Guantanamo zeigen können, nachdem ich Haar erlebt habe!!

4 Kommentare

heike50 am 22.01.2011

Auch,wenn Sie unterschrieben haben-müssen Sie doch das Recht haben-den Aufenthalt wieder rückgängig zu machen??
Wenn man etwas bestellt-hat man doch auch 14 Tage Rückgaberecht. Ist kein bizarrer Vergleich, sondern müßte Jeden einleuchten-das Sie gehen dürfen.wenn Sie es wünschen.
Auf eigener Verantwortung. Es sei denn Sie haben etwas verbrochen(Gefängnis)-nur das,ist einleuchtend. Aber.als depressiver Mensch müssen Sie doch bestimmen dürfen über Ihr
Handeln. ??????

  • Alle Kommentare anzeigen

Station 62 (Borderline)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Hier gibt es definitiv noch Steigerungspotential (-:)
Pro:
Hervorragend ausgebildete Therapeuten
Kontra:
Gelegentliche Planlosigkeit in der Organisation
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von Mitte Oktober bis Ende Dezember war ich insgesamt 11 Wochen auf der Borderlinestation, die in einem sauberen, gepflegten und liebevoll gewarteten Jugendstilhaus untergebracht ist und habe dort am DBT-Programm teilgenommen. Die Station verfügt über 20 Betten (es gibt zwei Dreibett- und ein Vierbettzimmer, die übrigen Zimmer haben zwei Betten), von denen maximal vier an männliche Patienten vergeben werden.
Die Betreuung ist ausgezeichnet, es ist rund um die Uhr mindestens ein Mitglied des Pflegepersonals verfügbar, um bei akuten Problemen zu helfen. Neben einem Therapeuten- und einem Bezugspflegergespräch pro Woche besteht DBT aus Gruppentherapien, die viermal die Woche stattfinden. Darüber hinaus gibt es Kunst-, Arbeits- und Beschäftigungstherapien, deren Teilnahme obligatorisch und aufgrund der jeweils nur wenigen verfügbaren Plätze oftmals nicht frei wählbar ist.

Ich habe das gesamte Team als sehr kompetent in Bezug auf die Borderlinestörung und ihren vielen Facetten erlebt und nehme enorm viel mit nach Hause, was ich definitiv nicht missen möchte. Borderlinepatienten zu betreuen ist ein sehr schwieriger Job und das Team macht ihn verdammt gut, mit dem einzigen Kritikpunkt gelegentlicher Organisationsprobleme. Ein größeres Problem kann manchmal die Gruppe darstellen: Die Stimmung kann in Haus 62 je nach Situation sehr schnell kippen, was aber für die Diagnose typisch und kaum ein Fehler des Hauses ist.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich in meiner Zeit sehr viel über mich gelernt habe, viele wundervolle Menschen (sowohl Patienten als auch Teammitglieder) kennenlernen durfte und nun deutlich besser mit mir und meiner Erkrankung umgehen kann. Ich kann Die Station jedem Betroffenen uneingeschränkt ans Herz legen. Außerdem gibt es eine zweiwöchige Orientierungsphase zum kennenlernen und gegenseitigen beschnuppern so dass man garantiert nichts falsch macht es einmal zu probieren.

Hinweis für Allergiker: Die Station kann Spuren von Hunden und Katzen enthalten.

solidarität mit geschädigten des klinikums MÜNCHEN-OST HAAR

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2001
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
mittagstisch
Kontra:
unterwerfung der untergebrachten
Erfahrungsbericht:

d. umgang mit patienten wurde über jahre hinweg auch v. ehem. personal beobachtet. hauptziel der ärzteschaft: kontrolle über d. betroffenen (oft zwangsmedikation), d.h. sie zu einem kritiklos funktionierenden objekt zu deformieren. HAAR hat eine einschlägige vergangenheit (s. historische berichte) aus d. zeit vor 1945. dieser ungeist beherrscht nach- wie vor den klinikalltag. ein rechtsfreier raum, ein staat im staat. "demokratie wird hier nicht praktiziert" ist immer noch v. ärzten zu hören. entsprechend das meist nicht medizinisch geschulte pflegepersonal, aussteiger aus anderen berufen. hier haben sie das sagen. denunziation erwünscht u. an der tagesordnung. therapeutisch gearbeitet wird mit einschüchterung, die angst der betroffenen ist die macht der ärzte/pfleger dort. therapeutisches ziel = bedingungslose anpassung der untergebrachten unter dieses diktat. wer nicht spurt, wird mittels (zwangs-) medikation diszipliniert. diese disziplinierten werden anderen untergebrachten "vorgeführt" als abschreckendes beispiel. das wissen der mehrzahl der ärzte beschränkt sich auf die gabe sog. medikamente (der "erfinder" des mit vorliebe angewandten haldol hat in einem SPIEGEL-artikel bereits in den 80er jahren vor anwendung "seines" mittels gewarnt. bevorzugt benützt wird es immer noch in totalitären staaten in extra f. politische abweichler eingerichteten "irrenhäusern", um diese leute mundtot zu machen. so auch im KLINIKUM MÜNCHEN-OST HAAR sowie anderen vergleichbaren einrichtungen. psychologen dienen in HAAR nur als staffage bzw. helfershelfer d. ärzteschaft. was ihnen in gutem glauben
anvertraut wird, geht a.d. ärzte, dann wird bestraft. schweigeplicht gilt weder f. ärzte noch bedienstete, sie existiert nur auf dem papier. wer klug ist, schweigt, lässt sich auf keine pers. gespräche ein, meidet mit-betroffene. besuch ist ungern gesehen, mitsprache verweigert. kritik wird als angriff gewertet, der patient hat es zu büssen.

Haus 12 3b

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Ehrlichkeit der Ärztin, teilweise Personal
Kontra:
Schwester Frau H
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im im Oktober 3 Wochen auf Haus 12/3b. Erst sollte ich auf eine andere Station, doch dann rief von dieser Station ein Arzt an, das Bett sei weg und der Aufnahmearzt sagte dann auch noch laut: "Die kommt doch eh bloß, weil ihr die Decke auf den Kopf fällt."

Auf 3b wurde dann gesagt, das ich eigentlich gar nicht her sein müsste und das auch ambulant regeln könnte. Die meisten vom Personal waren total in Ordnung, einfach manchmal mit mehreren Bordis überfordert. Doch eine Schwester, Frau H. hatte total etwas geben Bordis oder auch gegen mich, ich weiß es nicht. Ich musste mir solche Worte anhören wie: "Sie gehören nicht hier her oder Sie sind ja immer noch da."
Die Ärztin sagte das zwar auch, aber einfühlsamer. Ich ging weniger stabil raus, als ich reinging und kann jedem nur empfehlen seine Dinge außerhalb von Haus 12 Station 3b zu regeln.

Sehr Empfehlenswert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (War eine tolle Erfahrung für mich)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sie sind auf mich eingegangen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hatte keine Probleme)
Pro:
Personal, Umgang mit Patienten
Kontra:
Sauberkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Haus 62 DBT Station
Ich war von 03.09.2010-26.11.2010 stationär auf Haus 62, DBT Station.
Ich war sehr zufrieden mit den Therapeuten und den Pflegeteam. Sie waren streng wo es nötig war. Aber ansonsten sehr menschlich.
Die Therapie war sehr hart, ich habe vieles gelernt was ich vorher nicht umsetzen konnte (Umgang mit Aggressivität, zwischenmenschliche Beziehung, höheres Selbstwertgefühl).
Die Therapie hat mir geholfen reifer zu werden, dass auch meine privates Umfeld als feedback gegeben hat.
Inzwischen sehe ich positiver in meine Zukunft.
In den letzten 9 Jahren war es die beste Klinik die ich kennengelernt habe.
Station hat auch tolle "Therapiehunden": Lilly und Pepe und eine "Therapiekatze" Pauli.
Das einzige negative was mir aufgefallen ist betrifft die Sauberkeit auf der Station.
Vielen Dank an das Ärzte-, Therapeuten und Pflegeteam.
Sherry-Julia B.

Spezialstation HS 62

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Einfach nur positiv
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann nur positives zu dieser Station sagen!! Egal ob Ärzte,Therapeuten,Pflege,alle sind super lieb und ich fühlte mich in besten Händen.
Viele bewerten die Station als negativ!!! Da kann ich nur sagen,überall gibt es Regeln und man muß sie halt einfach nur einhalten.
Ich habe 11 Wochen DBT Therapie hinter mir und habe sehr viel gelernt.Noch was: Es ist kein Luxushotel,sondern ein altes
Haus,wo man sich sehr wohlfühlt.
EIN DANKE an Alle vom Haus 62.

Bodenlose Frechheit

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Schmerztherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Viel zu viel
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Mutter ist seit 2 Wochen zur multimodalen Schmerztherapie in Haus 12 Station 1A. Solange man den Ärzten schön hinschleimt ist alles in Ordnung. Aber wehe man äußert Kritik, dann bekommt man an den Kopf geschmissen :"Ach wir wissen doch alle, dass Sie verrückt sind". Das ist eine bodenlose Frechheit, sie ist schließlich dort um zu lernen mit dem Schmerz umzugehen und nicht weil sie psychisch krank ist. Die "Sozialberatung"ist das allerletzte. Als sie merkte, dass meine Mutter evtl. mehr Rente bekommen würde, als sie, wollte sie natürlich auch nicht mehr helfen. Außerdem sollten die Bereiche besser abgetrennt werden. Möchte ein Schmerzpatient z.B mit einem Pfleger reden, muss er erst durch das halbe Krankenhaus laufen und bekommt natürlich mit, wie schlecht es den psychisch labilen Patienten geht. Ist das förderlich für die Gesundheit? Ich finde nicht. Im Endeffekt verschwendete Zeit und alles andere als menschenfreundlich!

3 Kommentare

heike50 am 23.11.2010

Wir wissen doch alle,das sie verrückt sind?? Das sagen die zu Ihrer Mutter??? Packen Sie den Koffer Ihrer Mutter und suchen Sie eine bessere,menschlichere Unterkunft für Ihre Mutter.
Das wäre doch das Beste, oder?? Oder werden Sie gezwungen dazu-sich ärgern zu lassen?? Versteht kein Mensch, das Sie sich das bieten lassen !!

  • Alle Kommentare anzeigen

Sicherer Ort

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (mehr angebot und kompetenz in wichtigen sozialen fragen)
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

von anfang juni bis anfang september befand ich mich zur behandlung in haus 62. es waren 13 wochen, in denen ich sehr viel durchgemacht habe, aber am ende sehr viel über mich und meine krankheit (borderline) gelernt habe. Man kann nicht erwarten, nach 13 wochen geheilt zu sein und wieder ein normales leben zu führen. in diesen wochen (normlerweise 11 wochen) bekommt man aber wieder boden unter den füßen und einen haufen tipps, wie man mit sich selbst später durchs leben führt. ein sehr gutes basisprogramm eben! es ist harte arbeit mit vielen hochs und tiefs. nichts wird einem geschenkt! und genau darum geht es im dbt-programm! im wirklichen leben wird einem auch nichts geschenkt :-) es war nicht immer leicht, mit 12 bis 20 borderlinern zusammen zu leben. es gab einen haufen probleme. die ärzte und betreuer hatten es in dieser zeit sicherlich ähnlich schwer wie die patienten. eines habe ich gemerkt: wir waren alle ein team! habe eine menge sehr netter persönlichkeiten kennengelernt. persönlich finde ich es besser, wenn die patienten-gruppe auf maximal 15 personen begrenzt wird! die gruppe ist sonst zu groß, es bilden sich zuviele einzelne gruppen, das personal arbeitet fast ständig am limit. kurz: es entstehen zuviele spannungen! die unterkunft empfand ich im doppelzimmer als sehr angenehm, die räumlichkeiten entsprechen eher denen einen netten jugendherberge, das esses war für eine großküche gut, der riesige garten und die große terrasse sind im sommer ein traum und bieten angenehme gelegenheiten des rückzugs oder des gemeinschaftslebens. der tischkicker ist spitze :-) verliebt habe ich mich in pepe und lilly, die beiden hunde, die meist auf station sind und mindestens so wichtig sind wie das team und das dbt-programm :-)

VIELEN DANK!

der wüstenfux

ps: borderliner sind ganz tolle menschen :-)

Haus 62 Borderline

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Perosnal 1A
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Konzept der DBT gefällt mir sehr gut. Das Borderline-Krankheitsbild wurde mir sehr gut vermittelt, vor allem jedoch auch, wie ich besser damit leben kann. Das Pflegepersonal und die Ärzte gehen mit den Patienten auf Augenhöhe um, das habe ich seither noch nie so positiv erlebt. Ich fühlte mich dort sehr gut aufgehoben, vor allem auch ernst genommen und konnte jederzeit Hilfe in Anspruch nehmen. Die Räumlichkeiten entsprechen zwar nicht denen eines Luxushotels, doch ein wunderschöner Garten am Haus und das parkähnliche Gelände des Klinikums gleichen dieses Defizit wieder aus. Ach ja, die Eingewöhnung wurde mir erheblich erleichtert und auch schwere Tage überstand ich besser durch die Anwesenheit von Pauli, der Stationskatze, Lilli und Pepe, den zwei Rettungshunden, die eine Therapeutin des öfteren mitbrachte und Sandy, der älteren Hundedame, die uns tagsüber besuchte.
Fazit: Jeder , der sein Leben selbst in die Hand nehmen möchte kann sein Leben auch positiv gestalten, dazu gehört die Diagnose Borderline anzunehmen, aktiv an der Therapie mitzuarbeiten und vor allem zuhause ebenfalls am Ball zu bleiben. Ich bin dem Team aus Haus 62 sehr dankbar für ihre Hilfe und denke auch weiterhin oft an meine "HELDEN DES ALLTAGS"

Keine gute Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Personal absolut nicht in Ordnung!!!!!!!!!!!!!!!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Gar Nichts
Kontra:
ALLES
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das gesamte medizinische Personal incl. Oberarzt von Haus 12 strotzen nur so von Inkompetenz und Überheblichkeit den Patienten gegenüber. Bitten und Beschwerden werden mit der Aussage: "Sie sind doch geistesgestört!!!!" abgewimmelt und wenn man zu viele Fragen stellt, wird man einfach mit Medikamenten ruhiggestellt. Man bekommt hier bestimmt keine Hilfe, sondern geht noch fertiger raus, wie man reinkommt.
P.S. Klage läuft bereits mit 2 Anwälten und medizinischem Gutachter.

1 Kommentar

andrea60 am 17.09.2010

kannst du deine recht pauschalen Äußerungen bitte etwas konkretisieren.wann warst du da und wesbald,welche Diagnose,Behandlung etc.Vielen Dank.Liebe Grüße,Andi

Haus 62 Borderlinespezialstation DBT

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
kompetentes und engagiertes Stationsteam
Kontra:
Therapeutenwechsel bei ambulanter Therapie im Haus 24
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auf die Frage"Was nehmen sie von hier mit?!"war meine Antwort:"Die Diagnosen Borderline, ADHS und 18 Kilo mehr!...aber vor allem habe ich einiges über mich selbst und meine Gefühle gelernt und durch die DBT die Möglichkeit effektiv und erfolgreich daran zu arbeiten. Auch wenn ich mir jetzt noch nicht genau bewusst bin, das sich bei mir was verändert hat bzw. ich mich verändert hab, wird es mir die nächste Zeit auffallen...
und ich sollte recht behalten!
Ich für meinen Teil kann sagen, ich bin mehr als froh über meinen Aufenthalt im Haus 62 und ich selbst und v.a. das Therapeuten- und Pflegeteam aber auch die Mitpatientinnen(en) die Möglichkeit und Unterstützung gegeben haben diesen durchzuziehen und zu beendet.
Es waren 13 anstrengenden und intensive Wochen, mit größeren Ab und Aufs, sehr viel Arbeit(Spannungsprotokolle, Gefühlsprotokolle, Verhaltensanalysen, Hausaufgaben, Diary Card, Bezugspflegegespräche, Therapeutengespräche, Gruppengespräche, Arbeitstherapie, Sporttherapie), berechtigten(wenn auch nicht immer sofort nachvollziehbaren) Regeln, geregelter Tagesstruktur.
Ein kompetentes Stationsteam welches die Therapiephilosophie gekonnt umsetzt und meist sehr geduldig und respektvoll die Patienten als Mensch behandelt;
zwar nicht ständig und immer nach dem eigenen Wohlbefinden nachfragt und mit Ratschlägen überhäuft, sondern hilfsbereit und mit offenem Ohr parat ist, wenn man selbst danach fragt!
Allgemein hat die Station eher WG-Charakter mit 17 Mitbewohnern nur mit therapeutischer, ärztlicher Betreuung in einer Jugendstil-Villa
im Erdgeschoss
2er, 3er oder einem 4er Zimmer, mit Waschbecken
2 Duschen, 2 Badewannen, 5 Toiletten
1 Wohnzimmer, 1 Essbereich, 1 Küche(wobei Mittag und Abendessen geliefert wird)
Terrasse und Garten mit Grillmöglichkeit
Stationspflegezimmer
Rückzugszimmer("weiches Zimmer")
Waschraum mit Waschmaschine und Trockner
Gruppentherapieraum
Stationskatze und Stationshund
Die Therapeuten-/Ärzteräume befinden sich im 1.Stock
Medikamtenphilosophie: "Sowenig wie möglich, soviel als nötig!"(was ja nicht umbedingt "Psychatrierealität" ist)
Dank an dieser Stelle v.a. an Hr. Puchta, Fr. Kösters, Fr. Pauli, Fr. Loth und allen anderen die mich gefordert und begleitet haben

DBT im haus 62

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kurz und knap für jeden verständlich und auf nachfrage detailiert)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (in Kurz: Sehr sehr gut.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (geregelter Wochenplan + geregelte zeiten.)
Pro:
Gesammt Atmosphäre
Kontra:
Evtl. das Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich habe von 04/2010 bis 07/2010 an einen 11 Wöchigen DBT aufenthalt, auf Station (haus) 62, teilgenommen. (vollstationär nach marscha L.)
Ja, was soll ich dazu sagen. War eine super Therapie die mich echt weit nach vorn gebracht hat. Das Team der Pflegekräfte sowie auch die Therapeuten wirkte auf mich sehr kompetent, verständnisvoll und hatte wirklich immer ein offenes Ohr. Mir wurde immer sofort geholfen wenn es mal nicht so gut gieng. Auch war die Atmosphäre zwischen Pflegern und patienten sehr angenehm.
Es giebt vollgende Zimmer 1x4er, 2x3er, 5x2er zimmer.
Der großteil der Partienten ist weiblich es werden aber auch biszu 4 Männer aufgenommen.
Das essen ist nicht schlecht ich würde es an geniesbar einstufen man kann zwischen 4 verschiedenen gerichten zum mittag wählen. (Vollkost, Weichkost, Leichte Vollkost & Fleischlose Kost) Abends steht noch die Option Salat und Obst zur Verfügung. (auch Vegane Kost möglich)
Auf Station selbst giebt es bis zu 3 Hunde und 1 Katze.

Haus 62 - DBT Profis am Werk

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Team, Pflege, Regeln, Verständnis
Kontra:
Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen in der Spezialstation in Haus 62 für Borderline Patienten. Anfangs kam mir alles sehr unwirklich vor, doch nach und nach gewöhnte ich mich daran, und es wurde ein äußerst wichtiger aufenhalt.
im Haus 62 sind sowohl die Therapeuten udn Ärzte und das Pflegeteam eine Klasse einheit, die sich immer zeit nehmen über probleme zu reden und sie auch versuchen zu klären.
Man wird dot nicht als riesiger geldschein angesehn, sondern als Mensch geschätzt und auch so behandelt.
Das Essen ist der größte negative Aspekt, aber da wir jederzeit kochen oder grillen konnten, oder uns einfach ein brot machen konnten, war auch das kein problem.
Wegen diversen Vorfällen auf Station wurde ich eine Nacht auf eine akutpsychatrische Aufnahmestation verlegt.
Dies ist jedoch in keinsterweise vergleichbar mit Haus 62.
Alles in allem, hab ich durch die Gruppentherapien, Einzelgespräche,Bezugspflegegespräche und die Kunst und Sporttherapie, gelernt mein Leben zu verändern, und deswegen bin ich dem TEAM verdammt dankbar.

Haus 12

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Eigentlich nichts
Kontra:
Aufenthalt war in keinster Weise hilfreich
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich liess mich freiwillig in das Haus 12 aufnehmen (Nervenzusammenbruch wegen des Unfalltodes meines LG) und habe es bitter bereut. Statt der erwarteten psychologischen Hilfe gab es Pillen und sonst nichts. Den Aufenthalt hätte ich mir sparen können. Er hat mich sogar noch weiter runtergezogen als er mir geholfen hat. Ich war schockiert über solche Zustände, die in einem Krankenhaus im Jahr 2009 vorherrschen. Eine Anti-Menschen-Psychiatrie, fast so wie man sie aus einschlägigen Filmen kennt (das ist übertrieben aber kommt leider wirklich in die Richtung). Auf jeden Fall war das für mich kein Ort um gesund zu werden sondern eher ein Ort an dem man sich selbst bei bestem Willen nicht wohlfühlen kann. Die Bediensteten chronisch schlecht gelaunt, Ärzte desinteressiert, Patienten phlegmatisch, teilweise verängstigt, die Station "abgewohnt" und abstossend, Essen unter aller Sau. Muss der Person unter mir Recht geben, diese Klinik gehört abgerissen und nie wieder aufgebaut. Nie wieder würde ich freiwillig dort Hilfe suchen! PS: Ich leide (und litt) nie an Schizophrenie, Psychosen o.ä. die mein Urteilsvermögen herabsetzen würden! Auf trollige Kommentare in der Richtung kann getrost verzichtet werden!

3 Kommentare

heike50 am 31.07.2010

Jeder ,der Negatives"zu berichten weiß-an der eigenen Krankenkasse dieses berichten und mitteilen. Wenn viele negative Berichte vorliegen-nur dann wird die Klinik kontrolliert-sonst nicht. Wenn alles okay ist- dann bekommt die Klinik eine gute Bewertung-sonst nicht. Und Fehler werden dann hoffentlich verbessert-korrigiert. Das würde ein Pastor Ihnen auch sagen !!

  • Alle Kommentare anzeigen

Isar Amper Klinikum = Die Hölle

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Man sollte diese Klinik abreißen und nie wieder aufbauen!!!!!!!!!!!!!!!!!!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Qualität gibt es dort nicht!)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich wurde mit Haloperidol zwangsgespritzt und konnte mich 6 Wochen lang fast nicht bewegen!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (alles scheisse!)
Pro:
NICHTS!!!
Kontra:
Inkompetente Ärzte/Psychologen, schlechtes Pflegepersonal, Zwangsarbeit, zu wenig Ausgang, zu wenig Beschäftigung, schlechtes Essen, weiche Matratzen...
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde im Haus 12 Station 3A eingeliefert und sofort fixiert.
Als ich mich nicht mehr bewegen konnte wurden mir alle meine wertgegänstande abgenommen. Danach wurde mir ein unbekanntes Medikament gegen meinen Willen gespritzt.
Am nächsten Morgen wurde ich vom Sicherheitsdienst auf Anweisung vom Dr. in die Forensik gebracht. Dieser Arzt hat auch ein Gutachten über mich geschrieben in dem steht das ich Paranoid Schizophren sei, dies ist totaler Schwachsinn, ich habe viele Freunde und Bekannte. Außerdem schrieb er in dem Gutachten, dass ich keinen Schulabschluss hätte (stimmt auch nicht) und das ich nicht Geschäftsfähig sei... Für dieses Gutachten forderte er dann noch 1800,- Euro von mir - Frechheit!!!
Nach dem mich dann dieser besagte Arzt in die Forensik brachte, wurde mir dann 6 Wochen lang Haloperidol gegen meinen Willen gespritzt. Die folge wart das ich mich nur noch im Zeitlupentempo bewegen und nicht mehr sprechen konnte.
Ich sagte dem Arzt öffters, dass ich schwerwiegende Nebenwirkungen habe und ich auch keine Psychose etc. habe, jedoch reduzierte er noch nicht einmal die Dosis. Nach einigen Wochen sicherte er mir zu das ich auf ein anderes Haus (Haus 17) verlegt werden würde, jedoch geschah dies nicht. Als ich ihn einen Lügner titulierte wurde ich einen Tag lang zwangsfixiert. Nach einigen Wochen bin ich dann doch noch auf das Haus 17 verlegt worden. Dort mußte ich dann in einem 3 Bett Zimmer schlafen und durfte erst nach Wochen nach draußen gehen. Von den Pflegern wurde ich teils angebrüllt und mir gesagt, das ich wohl erst Krankheitseinsichtig sein würde, wenn man mir die Hälfte vom Gehirn rausschneiden würde!!! Ich wurde gezwungen in die Suchtgruppe, Gesprächsgruppe und Psychosegruppe zu gehen. Die Psychologin leitete diese Gruppen sehr schlecht. Außerdem schmiss sie mich einmal raus weil ich während ihrer Gruppe auf die Toilette gegangen bin, der Rauswurf aus ihrer Gruppe hat mich erfreut, jedoch hatte ich dafür dann 3 Tage Ausgangsperre.

Eine Ärztin kam neu auf die Station und als ich zu ihr sagte das ich zu Unrecht festgehalten werde, erhöhte sie meine Medikamentendosis noch mehr... (Der Bericht geht noch weiter, aber hier sind leider nur 2000 Zeichen erlaubt)

5 Kommentare

kotzfisch am 11.06.2010

Zufällig ist mir Elsol bekannt.An seinen Auslassungen stimmt nichts.Die Schwäche solcher Portale scheint mir
die zu sein, dass jeder krankheistuneinsichtige Patient unreflektiert seine doch reichlich "subjektive" Sicht
zum Besten geben kann.Seine spezielle Darstellung soll hier nicht unwidersprochen bleiben.Ohne detailliert auf seine Erkrankung einzugehen, läßt sich jedoch sagen, dass er ein schwerkranker Mensch ist ,der in seiner Urteilsfähigkeit erheblich eingeschränkt ist und von seiner eigenen Großartigkeit in einem Maße überzeugt ist, das ans Absurde heranreicht.Typisch auch die generalisierte Schuldzuweisung
für sein Unglück und seine Situation an die Klinik,die Gesellschaft etc.pp.

In diesem Lichte betrachtet, ist der Aufsatz von Elsol zu 100% wertlos,weil unwahr!

  • Alle Kommentare anzeigen

Haus 2

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (notwendige medizinsiche Untersuchungen und Behandlungen (Physiotherapie, Orthopädie, Zahnarzt, Internist etc.) sind sehr gut)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gute Oberärztin, gute Therapeuten
Kontra:
Zuviele Therapeutenwechsel in kurzer Zeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Haus 2
Traumatherapiestation
da die Station im Umbruch ist (Leitungswechsel, Therapeutenwechsel) zum Zeitpunkt meines Aufenthaltens war, ist es keine leichte Zeit für mich gewesen.
Die jetztigen Therpeuten sind aber kompetent und das Pflegepersonal ist in Ordnung. Es "menschelt" halt öfter mal, sowohl zwischen den Patienten als auch zwischen dem Pflegepersonal und den Patienten. Haus 2 zieht um und bekommt Verstärkung durch eine Tagesklinik und Ambulanz. Behandelt werden vor allem Traumafolgestörungen.

Leider traf mich der Wechsel dort sehr oft, so dass ich ziemlich unzufrieden nach Hause gegangen bin. Für mich war es leider der richtige Ort zum falschen Zeitpunkt.

4 Tage Haus 12 wegen Alkohol

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Ruppiger Umgang, desinteressierte Ärzte, schlechtes Essen, keine Beschäftigungsmöglichkeiten, depressionserzeugende Einrichtung und Atmosphäre
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann vom Haus 12 aus meiner Sicht nur dringend abraten. Weiss leider nicht mehr welche Station es genau war ( glaube 2. od. 3. Stock links, geschlossene Abteilung ).
Der Umgang der Pfleger mit den Patienten liess teilweise sehr zu wünschen übrig. Wenn denen was nicht passte ( z.B. man wollte im falschen Moment was ) wurde man teilweise wirklich recht barsch des Raumes verwiesen oder angepflaumt wie ein nervendes Kind. Wenn man ausserhalb der Visiten etwas von den Ärzten wollte musste man die regelrecht belagern um überhaupt ein kurzes Gespräch zu bekommen. Man merkte auch recht schnell das einem jegliches kritische Verhalten sofort "negativ angekreidet" wurde und es wohl besser ist ja nicht aufzufallen.
Auch wenn man im KH natürlich von Haus aus keine kulinarischen Höhepunkte erwartet muss ich sagen das das Essen teilweise hart an der Grenze zum Ungeniessbaren und für einen durchschnittlich gebauten Mann oft auch noch zu wenig war. Es machte vor allem beim Abendessen oft den Anschein als seien vor dem Ausgeben bestimmte gute Stücke aus den Portionsbehältern entfernt worden. Welcher Mann mit 1,90 cm. Körpergrösse und ca. 95 kg. soll bitte z.B. ernsthaft von 2! Scheibchen Wurst und einer 1/2 Scheibe Käse mit 1-2 St. Brot ( sogar das Brot in den Körben auf den Tischen war auf alle Patienten gesehen sehr knapp berechnet ) satt werden? Einige Mitpatienten und ich waren uns auf jeden Fall sicher das an irgendeiner Stelle nicht unerheblich wenig vom Essen abgezweigt wurde. Ich muss allerdings erwähnen das wir uns nie sicher waren ob das nicht die "internen" Hausarbeiter waren die immer nach der Anlieferung hinter verschlossener Türe das Zeug vorbereiteten. Die Mengen und die Qualität des Essens erinnerte mich auf jeden Fall immer recht unangenehm an JVA-Gepflogenheiten und nicht an übliches KH-Essen.
Es gab dort bis auf einen uralten PC auf dem ausser Solitär und Wordpad nichts installiert war keinerlei Beschäftigungsmöglichkeiten. Nicht mal einen einigermassen ruhigen Platz zum Sitzen gab es dort. Ich beschäftigte mich dann notgedrungen den ganzen Tag lang damit im Kreis um die Station zu gehen ( dachte ab dem 2. Tag ernsthaft ich krieg einen Koller ) und Kette zu rauchen.

Fazit: Definitiv nicht recht viel besser als eine JVA! :-((

6 Kommentare

blink182 am 15.06.2010

>>Hinweis der Redaktion: dieser Kommentar war für uns nicht zu vertreten. Wir haben den Inhalt entfernt. <<

  • Alle Kommentare anzeigen

Haus 12/4a und Haus 30

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Tavor geht vor Gespräch)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Guter Stat.-Arzt, OA, Wirbelsäulengymnastik und was ähnliches, Maltherapie, Ergotherapie
Kontra:
Umgang des weiblichen Personals mit den Patienten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Fang ich bei "nicht-so-medizinisch" an: Essen war gut, abwechslungsreich, vom Pfefferminztee bekam man noch mehr Durst; es gab Küchendienst, wo man sich Geld verdienen konnte (2,- €/d), Ergometer.

Aaaber - Haus 12/4a: nach Einlieferung durfte man nicht nach Hause telefonieren, wo man ist, wenn man keine Tel.karte besass. Tel. vom Tel. der Wachstation ging angebl. nicht, weil die Leitung für Notfälle freibleiben muss, nach drängen, bitten, betteln und halb heulen geht es auf einmal doch.

Nach 1,5 w erfahren, dass ich einen Bezug hatte + wer es war. Gespräche waren kurz, knapp, wenig Einfühlungsvermögen + wenn man ein großes Problem hatte, wurde erst mal Tavor angeboten - statt reden. "Blöde Kuh" flog schon mal durch den Raum, der Stress und die Aggressivität war zum Schneiden. Außerdem gab es scheinbar keine festen Zeiten, in denen Übergabe war, denn die war meist da, wenn man sich meldete. Der Pfleger (Lehrling) war aber im Umgang mit den Patienten top. Gibts nichts.

Haus 30: mein Bezug war jemand, der am nächsten Tag für 4 w in Urlaub ging + an meinem (vorletzten) Tag wieder kam; getriezt wo es ging, von oben herab behandelt, Tavor vor Gespräch, Verbote bei einer Sr., die es nicht mal auf 12/4a gab. 2 Therapien (Zeitungs- und noch eine) waren im Prinzip gleich; jemandes anderer Landesherkunft abwertend - im Prinzip rassistisch - zu behandeln, war "normal". Und noch mehr. Ausnahme waren 3 Pflegerinnen + der Pfleger. Einmal bei der Visite diese Verhältnisse angesprochen: sowas kann nicht sein - also gibt es nicht.

Mit betteln durfte man als Nichtraucher um bei kalten Wetter in den Nichtraucher-Raum zu dürfen; die Zimmer waren vormittags-mittags + nachmittags-abends zugesperrt + musste sich im Raucherraum oder draußen aufhalten, wenn man keine Therapie hatte. Niemand war für etwas Zuständig, außer man hat es demjenigen selbst gesagt. Hinter Arztterminen muss man hartnäckig bleiben, denn wenn man auf einmal nicht mehr hinkt, ist durch die BEOBACHTUNG und NICHT NACHFRAGEN das Problem erledigt + muss wieder eine Woche warten, bis der Arzt (in dem Fall Orthopäde) wieder da war.

Kein Pardon, ob man sich was leisten kann oder nicht.

Diagnose aufgrund der Behandlung in einer anderen Klinik: Hospitalismus! Was will man mehr?!?

1 Kommentar

heike50 am 31.07.2010

Hm-beim Lesen dachte ich:Waren Sie im Knast ?? Was haben Sie verbrochen??

Notfallbehandlung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Tw. sehr respektvolle, nette und kompetente Pfleger
Kontra:
Medizinische Beratschlagung in "Tribunalen"
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Entsetzlicher Umgangston der Stationsleitung. Nötigung zur Medikamentierung. Guter Arzt auf Station 12 aber Geschlossene. Auf Haus 72 offen, aber da wieder arrogante Ärzte.
Pfleger tw. sehr nett, aber dann tw. nicht in Kooperation einbezogen.

Bordihaus 62

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
ziemlich alles und jeder
Kontra:
Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Haus 62 wie ich es erlebt habe. Zu meiner Zeit waren wir eine perfekte Gruppe, wir waren alle für einander da und haben die 11 Wochen fast problemlos gemeistert. In den Wochen wurde nur selten gegen Regeln verstoßen und wenn gab es passende Konsequenzen. Es ist hier streng und es gibt einige Regeln. Aer es hängt von eienm Selber ab, ob man damit zu Recht kommt oder nicht. Ich fand das ganze gut und es gab mir eine gewisse Struktur.

Es wird auch in dem Haus vorausgesetzt, dadd man etwas verändern will, die richtige Einstellung zur Therapie hat und stabil ist, sonst kann man in meinen Augen nicht profitieren und hat nur Streß.

Die Therapeuten sind streng und fordern einiges von einem, aber genauso sind sie in schweren Phasen eine Stütze und helfen einem einiges besser zu verstehen und verarbeiten zu können.
Sicherlich muss man einenb gewissenb Bezug zu dem jeweiligen Therapeuten aufbauenb können. Aber das ist auch drausen so Ich fand das Therapeutenteam super.

Zu den Pflegern kann ich sagen sie sind klasse, ein eingespieltes Team. Sie kennen sich sehr gut aus mit der Diagnose Borderline. Sie geben die nötige Unterstützung und lkassen keinen alleine stehen. Man bekommt Hilfestellung, um mit schwierigen Lagen fertig zu werden.

Für Tierfreunde, es gibt eine Katze und einen Hund auf Station, die einem auch einiges leichter machen.

Die Zimmer sind okay, etwas alt, aber es geht.

Das einzige was mir nicht gefallen hat war das Essen, es ist schon gewohnheitsbedürftig.

LG heysti

3 Kommentare

theoferdin am 09.07.2009

"Die Sterne leuchten" im Haus 62, Haar
Ja, die Therapeuten und auch die Konzepte der Therapie im Haus 62 der Psychiatrie in Haar sind sehr, sehr zu empfehlen. Sog. "Borderliner" sind "Grenzgänger zwischen Leben und Tod", jeden Augenblick, jede Minute, jahrelang. Einer der Auslöser soll eine schreckliche frühkindliche Katastrophe sein: Einsamkeit bzw. die Angst vor dem Verlassenwerden. Um sich überhaupt noch zu spüren, tut man sich selbst weh. Eigentlich "logisch". Irgendwann wird der Leidensdruck unerträglich. Manche suizidieren sich, werden drogenabhängig, tablettensüchtig, verzweifeln. Doch es spricht sich auch herum - wie "gut" die vom Haus 62 in Haar bei München sind. Wahrliche Ärzte und ihre Helfer, die Schmerzen lindern und Leiden mindern. Heilen. Das für Aussenstehende bizarre Verhalten der "Borderliner", sich selbst immer wieder zu verletzen, sich z.B. die Haare auszureißen, sich zu schneiden, zu ritzen, sich also sehr schmerzende, blutende Verletzungen zuzufügen - und sich dabei irgendwie von einem inneren Druck zu entlasten, was natürlich auf Dauer schlichtweg "schiefgehen muss", diese "Verhaltensstörung", man könnte auch sagen, diese "pathologischen Verhaltensrituale im Umgang mit sich selbst", wird also dort behandelt. Wahrlich eine tatsächliche Therapie, die zwar "schlaucht", wie wir von vielen Patienten erfahren haben, jedoch in vielen Fällen zum Erfolg führt. Sehr menschlich, sehr kompetent - und mit relativ geringem, genau dosierten Einsatz therapie-begleitender - und nicht therapie-dominierender (!) Medikamente. Das Erfolgsgeheimnis? Es gibt keines. Ein kompetentes und erfahrenes Team macht einfach einen guten Job. Einen sehr guten! Deshalb bekommen "die" vom Haus 62, die Patienten und das Therapeutenteam alle Punkte, alle "Sternderl", alle. Wenn's mehr gäbe, mehr als 5, bekämen sie auch die. Volle Punktezahl! Glückwunsch! Warum eigentlich musste ich meinen Bericht über die verheerenden Zustände in der Forensik des Haarer Klinikums und manchen anderen Abteilungen überhaupt schreiben, wenn es doch auch ganz anders geht? Menschlich im besten humanen Sinn, therapeutisch erfolgreich, rechtlich korrekt - und nicht zuletzt auch für die Mitarbeiter beglückend, einen der schönsten, schwersten und ohne Zweifel verantwortungsvollsten Berufe dieser Menschheit auszuüben. Allen "Grenzgängern zwischen Leben und Tod" ein langes und interessantes, ein reiches und immer wieder glückliches Leben! Danke. Danke nicht nur von "heysti" und den anderen hier bei klinibewertungen.de oder anderen Bewertungs-Portalen klinischer Einrichtungen für das Haus 62 und sein Therapeutenteam!

Dr. Bernhard Pallmann [email protected]

  • Alle Kommentare anzeigen

Ganz kurz angemerkt... Haus 62 Haar

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin auf die Borderlinestation Haus 62 gekommen, wollte das DBT machen habe aber leider abbrechen müssen aus persönlichen Gründen die ich nicht weiter erwähnen möchte. Nur kurz: Die Station, die Therapie an sich, das Personal, die Ärzte und Therapeuten sind eine verdammt gute Sache bzw. verdammt kompetente und nette Leute. Ich kann dieses Haus nur weiter empfehlen, hab mich dort sehr wohl gefühlt und einiges dazu gelernt. Wenn ihr dieses Krankheitsbild habt dann kann ich nur diesen Tipp geben dorthin zu gehen!
Liebe Grüße Billy

DBT - Mit Grenzen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Kontrolliertes Chaos, aber keiner kam zu kurz)
Pro:
gute Schwester, Therapeuten, Gruppentherapien, gute Regeln + Konzept
Kontra:
fiese Schwestern ... sonst nix
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hab das volle DBT Programm von Juli bis September 2007 gemacht. Und ich war total zufrieden.

Klar, es gibt Probleme und man möchte oft gehen. Aber man sollte nicht vergessen, warum man da ist. Und das man kein "normaler" Patient ist. Gerade auf Haus 62. Man ist dort weil man eine emotionale Persönlichkeitsstörung hat.
Das heißt, das einem Dinge schlimmer vorkommen als es ist.

Und ich hatte auch einige Probleme mit den Grenzen und der Strenge. Aber das muss so sein. Damit man es lernt.

Allen die Abgebrochen haben oder schlimmer noch, rausgeworfen wurden, kann ich nur sagen. Ihr habt eine große Chance vertan, den das zweite mal reinzugehen ist nicht sehr leicht. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Und diejenigen begreifen auch noch nicht den Ernst einer solchen Therapie. Es ist kein Spass und man ist nicht dort um Spass zu haben. Sondern um sich zu ändern.

Noch dazu stört es die anderen.
Ich hab sicherlich auch viele Dinge getan, die andere gestört haben, aber ich hab gelernt das zu ändern.

Als letztes möchte ich sagen, das die Station, gute wie schlechte Pfleger hat, gute wie schlechte Therapeuten und in diesem Fall ist es doch egal wie die Einrichtung ist.
Meine Bezugsschwester war nett, mein Therapeut in meinen Augen der beste.
Und mit allem anderen habe ich gerlent umzugehen.

Man muss die Therapie durchziehen damit sie wirkt.
Aber es ist eine gute Station, die einem richtig helfen kann.

Begutachtung im BKH Haar für unter 4 Wochen...im Gutachten über 8 Wochen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2004
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Selbst beim Essen wurde gehetzt und "weggeputzt" obwohl das für viele die einzigen guten Minuten waren,)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es gab keine Beratung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (wenigstens keine Zwangsmedikamentation wie bei anderen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Männerklo klebte immer vor Dreck, daß sogar Stationsleiterin mit Gesundheitsamt-Anruf drohte wenn die Verwaltung das nicht bessert)
Pro:
Gutachterin Frau Dr. F. lehnte sich ab "Aufgabe zu schwer", Ersatzgutachter Dr. G. verweigerte dem Richter "jetzt sagens doch schon daß er gewalttätig ist" die Gefolgschaft mit "nein, er hatte auch nie eine Waffe dabei, nicht mal zur Verteidigung"
Kontra:
Die schlechte Unterbringungssituation macht krank und traumatisiert
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde zur Überprüfung der Schuldfähigkit zwangseingeliefert.
Bs zu 6 Wochen Unterbringung sind da legal!!
Allein die Video-Überwachung Tag und Nacht mit Zimmerkamera ist eine enorme Belastung.
2 Wochen im Einlieferungs-Beobachtungszimmer mit mehrfachem nächtlichen Wecken durch Neuzugang oder Kontrolle führen zu Schlafstörungen und Gesamtstörung.

Gewalttätige, wirklich Gestörte, Vergewaltigte (zur Opferbehandlung) und Vergewaltiger (für Gutachten/Therpie) sind auf selber Station und machen das Leben zur Hölle.

Mancher hat Angst um sein Leben nachts und war sogar froh um die Kamera.

Nach 2 Wochen im Beobachtungsraum schläft man auch im 2-Bettzimmer mit Infrarot-Kamera nicht mehr richtig.

Es sind menschenverachtende entwürdigende Zustände die die Psyche schädigen.

Als zu Untersuchender dürfte man nicht mit wirklich Kranken zusammengesperrt werden!

Das wird aber gemacht wodurch man selber gekränkt wird.

Auch schmerzt und kränkt das Unrecht das man gegen die "Kranken" erkennt.


Ich schreib später mal mehr. Mal sehen ob das so sehen bleibt.

Im Gutachten standen später über 8 Wochen Aufenthalt!!
Weil es die 6-Wochen-Grenze für Untersuchungen gibt bedeutete dies daß - ohne daß es da steht - Krankheitsunterbringung erfolgte.

Allein die Behauptung daß man keine 4 Wochen drin war wo doch über 8 Wochen im Gutachten stehen reichte anderen schon als Diagnose "Schizophrenie".. Wahnvorstellung.
6 Leute arbeiten an so einem Gutachten, das muß stimmen.

Der Einlieferungstermin wurde einfach um 1 Monat zurückdatiert; im Ingolstädter BKH hieß es bei einem Vortrag "normale Praxis" weil so mehr Geld vergütet wird.

4 Wochen Unterbringung ohne Hofgang, immer auf der Station führen zu Übergewicht, Muskelschwund und Schwächung daß dann draußen das normale Leben sehr schwer wird.

Nach der Entlassung wird der Körper richtig krank. Es dauert Monate bis die Traumatisierung abgeklungen ist.

Viele Grüße später mehr, Hans-Theo Prechter-Berger
[email protected]

2 Kommentare

klinikinsider am 19.10.2010

Man kann ja an Krankheiten haben was man will, selbst wenn man mal gewalttätig gewesen sein sollte, meine feste Meinung ist, dass man auch als Patient in einer der größten Psychiatrien in Deutschland die Würde des Menschen achten sollte. Die Unterbringung und Behandlung durch Pflegepersonal und Ärzte muß menschenwürdig sein, alles andere geht überhaupt nicht und sollte auch vom Patienten nicht hingenommen werden!!

  • Alle Kommentare anzeigen

Zwischen Rechtlosigkeit, Angst und zarter Demokratie

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2000-2002
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Für viele andere und mich eine Horror-Zeit)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es fand keine Beratung statt, sondern eine permanente, meist subtile, "fast gütige" Bedrohungssituation)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Das Wissen über Ursachen und insbesondere moderne Therapieformen psychischer Erkrankungen ist katastrophal)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Funktioniert haben die Sanktionen, wie Isolierzelle und "Abspritzen")
Pro:
Essen, netter Beschäftigungstherapeut
Kontra:
Absolut rechtlicher Freiraum für das Ärztliche Personal und die Pflegekräfte
Erfahrungsbericht:

Ich nenne Namen und Personen, ich verstecke mich nicht in der Anonymität. Das wäre nicht fair. Mein Name ist Dr. Bernhard Pallmann. Wenn ich lüge oder übertreibe, muss ich mich dafür verantworten. Es sollten vielleicht aber auch diejenigen Rede und Antwort stehen und beim Namen genannt sein, nach deren Qualität hier gefragt wird und vor denen ich eine Riesen-Angst habe. Ich schreibe jetzt, nach über 6 Jahren, trotzdem über sie, die Ärzte und Pfleger im BKH Haar und Ihre "Zuträger". Zu Beginn das Wichtigste:

-Es gab und gibt im BKH Haar, das sich seit dem Jahr 2006 ja Bezirks-Klinikum München Ost nennt, um sich ein "besseres" Image zu geben, menschlich und fachlich hervorragende Pfleger und Ärzte, die Außerordentliches leisten.

- Keiner von diesen hat jedoch in einer derart gigantischen Geld-Psychiatrie-Maschine mit rund 2000 Angestellten und vielen Abteilungen nach meinen Erfahrungen auf Dauer die Chance, ohne eine unglaubliche Abstumpfung der sog. "Inneren Emigration" und Verrohung zu entgehen, wie sie mir von vielen Patienten berichtet wurde, die z.T. jahrzehntelang in unterschiedlichen Häusern des BKH Haar untergebracht waren und „therapiert“ wurden.

- Kein Eingelieferter oder Patient, sei er freiwillig, oder wie in meinem Fall, mit Polizeigewalt mehrfach dorthin verbracht, wird ohne ausdauernde starke soziale, moralische und rechtliche Unterstützung von außen die im BHK Haar praktizierten "Therapien" ohne schwere psychische und organische Schäden überstehen - sei es durch die wahrhaft "fachkundige" psychische und physische Gewalt der dort Beschäftigten, sei es durch die organischen Schäden - auch an Gehirn und Nervensystem - die eine oft jahrelange, weitgehend zwangsweise ("wir wollen Ihnen doch nur helfen..."!) Verabreichung von Medikamenten in Dosen nach sich zieht, über die Fachkenner nur den Kopf schütteln können. Weil ich viele Jahre meines Berufslebens für und in der Pharmaindustrie und mit vielen Ärzten und Pharmazeuten eng zusammen gearbeitet habe, kann ich hier eine klare Position beziehen. Die Protagonisten dieser "Therapien" am BKH Haar sind nach meiner persönlichen Erfahrung alles gefürchtete Leute, wenn man auch nur die leisesten Einwände gegen sie, gegen Dreck in den Toiletten oder Entlüftungsanlagen, gegen die Verwahrlosung mancher Patienten erhebt! Grausam gütig und freundlich, wenn man ihnen in den Arsch kriecht (Verzeihung).

- Ich kann daher nur jedem raten, der sich als Patient in dem vom Bezirk Oberbayern getragenen und finanzierten BKH, also einem staatlich (!) geführten und angeblich gut kontrollierten (!!) Klinikum, einmal einfindet, alles nur Mögliche in Bewegung zu setzen, um in einer anderen psychiatrischen Einrichtung behandelt zu werden. Nur wenige sind leider besser, aber es gibt sie und gerade eine Internet-Plattform wie diese bietet ja die hervorragende Möglichkeit, Bewertungen abzugeben, zu vergleichen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Das BKH Haar ist für mich ein Ort, wo der Horror, wo Gesetzlosigkeit - wenn auch unter dem Deckmantel eines modernen Rechtsstaats - so alltäglich geworden sind, dass sich niemand mehr wirklich darüber empört. Mir schien es oft so, als hätten die eindeutig belegten, grauenhaften Methoden im BKH Haar bis heute in den Mauern, Herz und Köpfen der Verantwortlichen so tiefe Spuren hinterlassen, dass sie dort ein neues, modernes Betätigungsfeld finden mussten. "Überanpassung und Ruhigstellen", sind, so unendlich traurig oder katastrophal das klingen mag, im BKH Haar zum allseits akzeptierten, stillgeschwiegenen "Erfolgs-Modell" geworden. Jede Kritik wird als "Bedrohung", als Beleg für Depression oder Manie, Schizophrenie oder Psychose, für „psychische Störung und Krankheit“, ausgelegt - und hat wahrhaft unglaubliche Konsequenzen.

Nicht von ungefähr "genießt" das BKH Haar in der seriösen Fachwelt und bei Juristen, die vielen der Patienten an die Seite gestellt sind, bis heute einen miserablen Ruf. Nur wenige Berichte über diese Zustände dringen nach außen. Warum? Die Angst steckt Dir ein Leben lang in den Gliedern. Ich selbst hatte das Glück, in meinem Studium am Max-Planck Institut für Psychiatrie/Neurochemie in München, eine ganz, ganz andere, hervorragende Psychiatrie kennenlernen zu dürfen. Für bestimmte Unternehmen der Pharmaindustrie ist das BKH Haar natürlich eine wahre "Platingrube", Stichwort Medikamentenverbrauch. Eine der offensichtlichen Folgen: ein nagelneuer BKH - VW Bus war übervoll mit Psycho-Pharmawerbung beklebt, als ich dort meine Zeit verbringen "durfte", niemand fiel das auf, niemand sagte etwas dazu, es ist - ich nenne es beim Wort - korrupte Normalität.

Wohl gemerkt, nicht als Verurteilter war ich dort, sondern "zur Beobachtung" untergebracht, knapp 6 Monate vom November 2001 bis Mai 2002 und vorher, ab Anfang Juni 2000 immer wieder einige Nächte in verschiedenen Abteilungen. „Behandelt“ wurde ich wie ein hochpsychotischer Killer, der nur noch nicht weiß, dass er eine Zeitbombe ist. Nebenbei: ich bin weder vorbestraft, noch kann ich mit Schlägerqualitäten aufwarten. Unser Weihnachtsstollen 2001 stammte übrigens, so ein kleines Etikett, das man wohl vergessen hatte, "mit besten Grüßen von“ ..dann kam der Name einer bekannten Psycho-Pharmafirma aus der Schweiz. Medikamente wurden mir und anderen, gegen jedes Gesetz, zwangsweise und häufig in Überdosen verabreicht. Meine Rechtsanwälte (ich hatte wirklich gute von einer für derartige Fälle erfahrenen Kanzlei in München!) standen dieser Situation meist vollkommen recht- und hilflos gegenüber ("gegen die Ärzte im BKH ist jeder Jurist oder Richter letztlich machtlos").

Ich respektiere und lese gerne die wenigen, positiven Einzelberichte von Patienten über das BKH Haar, sie mögen wahrhaftig sein, ich kann sie jedoch nach meinen Erfahrungen und den vielen Erzählungen von Mituntergebrachten, darunter auch schwerst Gestörte, Schizophrene, Gewalttäter und wahrlich verrohte, arme Menschen und auch viele vollkommen unberechtigt Untergebrachte, nicht teilen. Angst regiert im BKH Haar überall - bei den "Guten", bei Ärzten oder dem Pflegepersonal, aber immens und immer bei uns, den Untergebrachten, den "Patienten".

Nun zu den Daten und Fakten, die mich in diese Einrichtung brachten und die sämtlich aktenkundig sind: Ich wurde in der Zeit von Juni 2000 bis Nov. 2001 mehrfach in das BKH Haar durch Beamte der Polizeiinspektion 43 in München u.a. in Handschellen verbracht. Mein letzter Aufenthalt war vom 30. Nov. 2001 bis 15. Mai 2002 im Hochsicherheitstrakt der Forensik, also der Abteilung für psychisch kranke Straftäter. Letztmals verhaftet wurde ich in meinem jetzigen Wohnort auf dem Land von einer Münchener Spezialeinheit, die mit 2 BMW überfallartig an einem sonnigen Tag, dem 30.11.2001, meine Partnerin und mich mit vorgehaltenen Maschinenpistolen und Elektroschockern wahrhaft wie eine Gang überfielen und aus unserem Auto zerrten. Keiner der Beamten war uniformiert. Nachbarn, die mich persönlich gut kannten und lautstark aus den Fenstern riefen, wurden durch "Zielen" mit den Waffen der "Beamten" und dem Hinweis: "Schließen Sie sofort das Fenster" eingeschüchtert. Es folgte ein Horrortrip in das BKH Haar, an Beinen, Bauch und den Händen gefesselt. Dann eine Nacht mit einem Anti-Psychotikum, Neuroleptikum (Haldol, das akut schwersten Tremor und gefährliche Halluzinationen auslösen kann und nur nach strenger Indikationsstellung eingesetzt werden darf). Haldol gilt allerdings bis heute als „Mittel der Wahl“, wenn es verantwortungsvoll verabreicht und ein Patient entsprechend von einem erfahrenen Arzt aufgeklärt wird. Bei mir war das nicht der Fall. Ich war zwangsfixiert mit viel zu fest angezurrten Leder-Fesseln, die ein lächelnder Pfleger im Haus 12 nochmals festzog, als ich ihn um Lockerung bat. Der Arzt stand daneben und zog die Spritze auf..., ich erkannte die Aufschrift auf der Ampulle. Diese Nacht war der blanke Horror. Ich kann bis heute kaum darüber sprechen. Noch Wochen danach waren meine Fuß- und Handgelenke eitrig entzündet, eine antiseptische Salbe und einen Wundverband habe ich mir von einer Pflegerin „erbettelt“. Am nächsten Morgen (es war Wochenende) kam ein müder Richter. 5 Minuten Formalien. Auf meine blutigen Fuß- und Handgelenke haben der Richter und sein Sekretär keinen Blick verschwendet. "Sie bleiben hier". Ich war "untergebracht"! In der "Burg", der gefürchteten Forensik im BKH Haar.

Angeblich würde ich, Dr. Bernhard Pallmann, Chemiker und selbständig, als seinerzeitiger Hausbeirat einer Münchener Wohnanlage mit über 80 Wohneinheiten, an "Korruptions-Wahnvorstellungen leiden". Auch sei ich "gewalttätig" (mein seinerzeitiger Hausmeister behauptete: "Dr. Pallmann hat mich 2 Sekunden gewürgt, als Chemiker könnte er auch Bomben herstellen u.a.."). Auch seien meine Korruptionsvorwürfe gegen die seinerzeitige Hausverwaltung und deren Hausbank, ganz klar "Psychosen, Depolarisierungen, klare Anzeichen einer Schizophrenie". Dass die baulichen Zustände in der mir anvertrauten Wohnanlage in München-Schwabing durch ein Fachgutachten als „katastrophal“ bezeichnet wurden und unsere Hausgeldkonten hinten- und vorne nicht korrekt abgerechnet waren, spielte da schon keine Rolle mehr. Denn vor allem meine Beschuldigungen gegen die Ärzte des BKH Haar und mein Bericht an den Richter über die grauenvolle Nacht seien "klare Anzeichen einer Psychose".

Nach mehrmaligen früheren Verhaftungen, Einweisungen in das BKH Haar für je 1 Tag und 1 Nacht, und der immer wieder darauf folgenden Freilassung durch wirklich gute und aufmerksame Richter/innen, war ich von den Zuständen in manchen Bereichen der Justiz, insbesondere im BKH Haar, derart entsetzt, dass ich vorher gegen Ärzte der BKH Haar, Strafanzeige gestellt hatte. Ich gebe zu, dass ich damals in manchen meiner Handlungen nicht besonnen war und auch bei meinen Recherchen manche Behördenvertreter provozierte, um an die rechtlich relevanten Informationen zu kommen. Aber: Ich war vor Empörung über den Umgang mit mir und anderen im BKH Haar tief getroffen, wollte das nicht einfach hinnehmen als beruflich „Psychiatrie-Erfahrener“, als Neurochemiker, als ganz normaler Bürger eines Rechtsstaats. Aber, ich habe niemals jemand an Leib oder Leben bedroht, wie mir unterstellt wurde, geschweige denn tätlich angegriffen. So ein Typ bin ich nicht. Jedoch, Strafanzeigen gegen die Ärzte des BKH Haar?! Das hätte ich wohl nicht tun sollen...!

Es begann vor meiner letzten Einweisung in das BKH Haar eine - ich kann es nicht anders bezeichnen - monatelange, wahre Hetzjagd auf mich und meine mich unterstützende Partnerin und auch Freunde, einerseits durch die Ärzte des BKH Haar, das Gesundheitsamt, andererseits durch hochrangige Polizeibeamte und Rechtsanwälte der von mir wegen Bestechlichkeit / Korruption angezeigten bekannten Münchener Hausverwaltung. Letztere hätte, wie sich erst einige Monate später durch Akteneinsicht, Gespräche mit Justizbeamten und einem mir persönlich gut bekannten Oberstaatsanwalt herausstellte, nicht nur Unterschlagungen begangen, sondern früher auch eine Reihe von Betonarbeiten und Bauten für den Bezirk Obb. im BKH Haar durchgeführt. Diesbezüglich wurde von der hiesigen Justiz übrigens nie ein Verfahren eröffnet, obwohl langwierige Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bereits kurz vor einer Anklageerhebung standen ("das liegt jetzt nicht im öffentlichen und schon gar nicht im augenblicklichen politischen Interesse ".). Vielmehr sollte ich, dessen Delikte "eher aus einer Verärgerung heraus am unteren Rand der Kriminalität anzusiedeln sind", letztlich auf „Dauer“ in der Psychiatrie, dem „Maßregelvollzug“, untergebracht werden. Laut Akteneintrag: Lebenslang.

In der Forensik, Haus 22 O, wurden ich und andere vielfach ohne jeden besonderen Anlass und immer ohne Richterbeschluss "abgespritzt", zwangsfixiert. Ich selbst kam 7 mal in z.T. mehrtägige Isolierhaft, wurde einmal (Jan. 2002) von einem psychotischen Mitpatienten brutalst von hinten zusammengeschlagen, lag mehrere Tage mit einer schweren Hals-Schulterprellung und einem Bluterguss am Hinterkopf in meinem Bett, ohne dass sich der Stationsarzt (der "Hilflose", wie wir ihn nannten) darum kümmerte. Meine Lesebrille wurde weggenommen ("Sie lesen zuviel, es wird Sie beruhigen, wenn Sie ohne Brille sind"), Schreibpapier für Tagebuchaufzeichnungen musste ich mir häufig heimlich über Pfleger besorgen ("Schreiben tut Ihnen nicht gut, Sie sind doch krank!"). Der Leitende „Arzt“ unserer Abteilung ordnete laut einem der Oberpfleger an, mich für mehrere Tage in die Isolierzelle (die „Iso“) zu bringen, weil ich einen 14-Tage lang ungewaschenen und nach Kot und Urin stinkenden, sehr verwirrten Mitbewohner meiner Zelle wusch, rasierte und neu einkleidete („„..ein klarer manischer Schub..“) und vorher - ich meine, so müsste doch jeder „Gesunde“ reagieren - schon etwas „lauter“ schimpfte. Im Klinikum Ost- Nein! Zwangsmedikation, niedergedrückt von 6 „Schwarzen Sheriffs“. Ich war nackt. Als die Injektion in mein Hinterteil gespritzt wurde, war mir klar, was es heißt, vergewaltigt zu werden. Dies geschah nicht nur einmal. Diese Erniedrigungen werde ich niemals in meinem Leben vergessen...!

Ein BKH "Arzt" wollte noch bis knapp 2 Jahre nach meiner Freilassung eine Betreuung (Entmündigung) gegen mich beim Amtsgericht Starnberg erwirken. Die dortige Richterin hatte schließlich ein Einsehen und stellte das Verfahren ein, nachdem Sie meinen Fall genauer geprüft und mehrfach mit mir telefoniert hatte. In wessen Auftrag der „Arzt“ handelte, entzieht sich bis heute meiner Kenntnis. Mehrere meiner Tagebuchaufzeichnungen wurden bei Zellenkontrollen „mitgenommen“. Akten verschwanden unauffindbar. Meine Patientenakten habe ich - trotz korrekter rechtlicher Vorgehensweise - nie vom BKH Haar erhalten („...das sind nur subjektive Aufzeichnungen unserer Ärzte..., ach, wir finden Ihre Akten gerade nicht..“). So habe ich nie erfahren, welche Medikamente ich einnehmen musste, was mir gespritzt wurde und weshalb, wer das angeordnet hatte und was über mich noch heute irgendwo im BKH Haar, bei der Justiz oder der Polizei gespeichert ist.

Das Leben rettete mir letztlich ein intensiver Sozialkontakt nach draußen, vor allem die Besuche meiner Partnerin, von Freunden, meinen Rechtsanwälten und deren Engagement, vor allem aber wohl mein gutes Verhältnis zu erfahrenen Leidensgenossen in der “Burg“, die mich mit vielen Überlebens-Tricks und Tipps versorgten und für die ich im Gegenzug Schriftsätze an Behörden formulierte oder sie rasierte und wusch (vor allem den MS-Kranken „Schorsch“ und einen alten Herrn, der 2 Jahre später herauskam, weil sein Nachbar auf dem Sterbebett widerrief, er hätte ihn tätlich „angegriffen“). Auch er wurde viele Monate „zwangsbehandelt“...Weshalb eigentlich?

Auch halfen mir einige wenige Pfleger, die mir Telefonate in die Außenwelt gestatteten - und dabei ihren Job riskierten ( "Wenn ein Arzt das mitkriegt, bin ich gefeuert. Aber Vorsicht, nur ab 20 Uhr telefonieren, Sie werden vielleicht abgehört..!"). Dazu kam ein für mich positives umfangreiches psychiatrisches Gutachten eines renommierten Psychiaters und Neurologen der Univ. München, der sich mir persönlich gegenüber ebenfalls mehrfach und äußerst kritisch bezügl. der Zustände des BKH Haar äußerte, was bei diesem bekannten Gutachter nun wirklich Gewicht hat. Ich kam dadurch und durch Beschluss des Oberlandesgerichts, des Richters und hochrangige Juristen als Beisitzer, am 15.5.2002 ohne jede Auflage frei und ging auf dringenden Rat von Richter Schlicht für mehrere Monate zu Freunden ins Ausland, weil "er Angst um mein Leben habe". Ich verdanke dem Richter mein Leben, ein großartiger Mensch und Richter, der übrigens im BKH Haar einen gaaanz schlechten Ruf hatte („...ach ja, der, den lass mer hier nimmer rein..! Den mögen wir hier gar ned.“).

Es gab nach meiner Freilassung noch mehrere Hausdurchsuchungen bei mir und eindeutige Bedrohungen durch Polizeibeamte aus München, beim "geringsten Anlass" würden sie mich wieder in die Forensik nach Haar verbringen. Diesmal für immer. Noch wenige Tage vor „meinem Frei-Tag“, dem 15. Mai 2002 wurde mir unterstellt, ich hätte zusammen mit 2 Mitpatienten geplant, zu entfliehen, hätte mir ein Messer besorgt, um den Stationsarzt zu kidnappen und die Öffnung des Hochsicherheitstrakts zu erpressen. Ich wurde einen vollen Tag ("ohne Rechtsanwalt bitte, gell!, das könnte Ihnen jetzt sehr schaden.." ) in Handschellen im Polizeipräsidium München, Ettstraße, Abt. Mordkommission, von 3 sehr "freundlichen" Verhörexperten unter Druck gesetzt, die „Tat“ zuzugeben. Ich sei doch schwerstkrank, habe die Tat schlichtweg krankheitsbedingt verdrängt, vergessen. Man habe meine DNA-Spuren eindeutig auf einem Essmesser identifiziert. Es gäbe schriftliche Zeugenaussagen von Patienten. Nichts daran entsprach der Wahrheit. Inszeniert von stattlich, mit Steuergeldern bezahlten „Ärzten“ und Ihren Helfern. So macht man Menschen elegant mit Brutalmethoden Angst, macht sie fast oder tatsächlich irrsinnig. Ich hatte damals für einige Augenblicke die Furcht, beim Gang zur Toilette von einem der Beamten "auf der Flucht" erschossen zu werden. Ich habe ein Protokoll unterschrieben, das unter Androhung von "lebenslänglich" zustande kam. Kurz nach dem Rücktransport in die „Burg“ kam ich wieder in die „Iso“, 4 Tage. Sie wollten mich noch einmal richtig „weichkochen“, damit ich ausflippe, sagte mir ein Pfleger. Hat nicht geklappt. Aber aus Angst habe ich bis heute geschwiegen. Doch heute musste es einmal hinaus, als ich zufällig auf diese Internet-Seite traf. Die Zeit ist reif.

Meine Ehe zerbrach, ich verlor viel Geld. Aber ich habe überlebt - und ich fühle mich nicht als Opfer, sondern durfte Vieles lernen, auch aus meinen eigenen Fehlern. Vor allem, dass eine Demokratie und ein funktionierendes Rechtssystem Engagement erfordert, gerade dort, wo wird sie am ehesten untergehen kann: in den rechtsfreien ärztlichen Räumen der Psychiatrie, in Pflegeheimen, Krankenhäusern. Ganz leise und langsam, wie viele, die nicht in die „Psycho“ gehören, Alte, Vereinsamte, die ein bisschen Geld haben, auf das andere scharf sind, Ausgebrannte, Demente, Menschen von Irgendwo, Entwurzelte, Kriegsflüchtlinge. Menschen wie Sie, der Sie das lesen, wie ich, der ich "drin" war, im Kuckucksnest..!

Ich halte allerdings bis jetzt, Sommer 2008, Kontakt zu einigen Patienten im BKH Haar, versuche ihnen ganz diskret zu helfen. Frage nach den Therapien, welcher Arzt oder Pfleger ok ist, wer ein Sadist blieb oder wurde, wer wegen „burn-out“ frühpensioniert wurde. Wer gestorben ist, wer sich umgebracht hat, ohne dass dies jemals an die Öffentlichkeit dringt. Da kenne ich einige. Es ist schwer bei der Dumpf- und Trägheit des BKH Haar. Aber es lohnt sich für das, was ich über einen Rechtsstaat und seine Prinzipien gelernt habe. Und über Macht, über Mächtige, mit denen ich mich - reichlich naiv damals - angelegt habe und die sich das nicht gefallen ließen. Da habe ich wirklich gelernt. Vielleicht ist mein Bericht ein winziger Schritt zu mehr Recht und Demokratie bei uns, hier mitten in Europa, Deutschland.

Ich könnte Ihnen viele Geschichten erzählen von Patienten, die als Psycho-Marionetten dort im BKH Haar vegetieren. Rechtlos, geldlos, entmündigt, therapielos, dumpf, grauenhaft, für uns, die wir hier draußen sein dürfen. Und von Ärzten und Pflegern, die an dem zerbrachen, was ich hier zu schildern versucht habe. Natürlich gibt es Patienten, denen im BKH Haar wirklich geholfen wurde. Leider lese ich kaum etwas darüber im Internet. Nehmt diese Chance doch wahr! Schreibt darüber! Nur Offenheit und Authentisches hilft denen, die auf der Suche nach geeigneten Einrichtungen sind!

Persönlich und innerlich habe ich durch eine jahrelange Ent-Taumatisierung unter fachkundiger Anleitung mit den Quälgeistern meinen besonderen Frieden geschlossen und hoffe, dass auch sie mich in der Zukunft in Ruhe lassen. Manche sind längst in Pension. Manche arbeiten noch dort im BKH Haar. Aber ich bin mir des Risikos durchaus bewusst, wenn mein Bericht in "falsche Hände" gerät. Was soll's. Ich werde bald 60. Habe ein wunderbares, aufregendes Leben gehabt. Und vielleicht darf ich es noch einige Jahre genießen. Vielleicht schütz mich auch das Internet, die Veröffentlichung? Ja, ich bin davon überzeugt, richtig zu handeln. Dann habe ich gelernt, wie man als "psychisch" Abgestempelter wieder neu beginnen kann. Leicht ist das nicht, aber vor einem aufgeregten, jungen Polizisten, der von irgendjemandem gesagt bekommen hat, ich wäre ein gefährlicher Irrer, habe ich keine Angst. Angst habe ich, und sie wird mich nicht verlassen, vor jener Versteinerung im Herzen von Menschen, die den Arztberuf ausüben, den verantwortungsvollsten Beruf, den es gibt. Frau oder Mann über Leben und Tod. Da muss man die Kritik vom Pallmann schon aushalten können, oder?

Ach ja: Was war gut in Haar? Das Essen. Wirklich. 1. Sahne! Ich habe dort einige Kilos (ungewollt) zugenommen! Was noch? Da war unser junger Beschäftigungstherapeut sehr ok und freundlich. Ich erschrak, wie wenig er bezahlt bekam. Auch der eine Psychologe war ein freundlicher Mann. Ich war halt, wie alle, eine kranke Person für ihn. Unheilbar. Doch als er mir mein Entlassungsurteil überbrachte, war er plötzlich ganz anders, drückte mir die Hand, wollte sich einmal „draußen“ mit mir privat treffen und entschuldigte sich so auf seine Weise: ich durfte mich von allen Mituntergebrachten persönlich verabschieden. Manche weinten, einer sagte: „Ja, dich wollten hier doch für immer behalten..! Wie hast du das nur geschafft?“ Dann der Humor! Kleine Begebenheiten, wenn die Raucherzimmer so verqualmt sind, dass man eine akute Nikotinvergiftung bekommt , in einem Krankenhaus!!! - Niemand kümmert sich darum, und ein Pfleger kommt herein und sagt mit freundlicher Stimme: Ihre Medikamente! Therapie mit Nikotin und Krebserregern hochdosiert für alle und gleichzeitig sündhaft teure Psychos - gleichzeitig vor dir, da im Glas, dort in der Lulle. Wer da nicht wahnsinnig wird, braucht viel Humor.

Wie gesagt: Es gibt hervorragende Ärzte, Pfleger, Polizisten, Mitarbeiter am und im BKH Haar. Das Essen war immer gut. Aber empfehlen kann ich diese Einrichtung nur für - zynisch ausgedrückt - wirklich Schwerstgestörte - auf beiden Seiten..! Als Therapieeinrichtung halte ich das BKH Haar für eine Art Guantanamo, ärztlich betreut. Du wirst nicht umgebracht, aber trotzdem zur Leiche, gut genährt, brav, am Leben, aber halt als Fast-Zombie. Fragen Sie mal, wie viele von den Patienten am BKH Haar als "geheilt" entlassen werden. Erfolgsraten? Objektiv und in einer wissenschaftlich anerkannten Fachzeitschrift publiziert? Fehlanzeige! Ich antworte Ihnen darauf mit dem berühmten Arzt-Witz: "Ach wissen Sie, es gibt keine Gesunden, sondern nur Menschen, die noch nicht richtig von mir diagnostiziert wurden..."

Und jetzt bin ich gespannt, ob und welche Reaktionen auf meinen Kommentar kommen. Ob ich wieder untergebracht werde? Ob wieder irgendein Arzt vom BKH Haar meint, ich sei "gefährlich" für Sie, für Sie oder Sie? Für das neue „Qualitätsmanagement“ des BKH Haar? Einen Polizisten, der meint, seinem Chef einen Gefallen zu tun, wenn er mich hier auf dem Land anhält, mich aussteigen lässt und nach Waffen abtastet? Kenne ich alles. Wegsperren mag für psychotische Schlächter, Kinderschänder und was es sonst noch alles an menschlichen Verirrungen gibt, seine Berechtigung haben. Ja, es gibt natürlich durchaus viele Menschen, denen in der Psychiatrie und durch Medikamente hervorragend geholfen wird. Engagiert. Fachlich und menschlich kompetent. International anerkannt. Verzeihen Sie, am BKH Haar habe ich von dieser Art Ärzten leider keinen getroffen. Aber das kann sich ja ändern, oder?

Ob sich irgendjemand empört? Zweimal nachfragt, genauer hinschaut, ob die so hehren Leitsätze des BKH Haar auch wirklich in die Praxis umgesetzt werden (http://www.iak-kmo.de/index.html)? Wenigstens nur ein bisschen? Dann hat diese Geschichte schon ihren Sinn gehabt. Ein Richter hat mir einmal gesagt: "Demokratie? Gerade in der Psychiatrie? Was Sie mir da erzählt haben und was ich täglich auf meinen Schreibtisch bekomme - darauf gibt es nur eine Antwort: Wir sind allenfalls auf dem Weg dazu." Immerhin.

3. Juli 2008 Dr. Bernhard Pallmann

10 Kommentare

PeterP.Pronto am 06.08.2008

Leider hat Dr. Pallmann einen Punkt seiner Situationsschilderung verkannt.
Durch sehr viele Psychopharmaka bekommt man ein permanentes (Heiß)- Hungergefühl. In kurzer Zeit ist dann der Brotkorb auf dem Teewagen der jeweiligen Station leer. So nimmt man kontinuierlich auch bis zu 35kg zu. Durch das Hungergefühl wird der größte Fraß lecker.
Das Patienten-Essen war bis zum Sommer 2000 gut bis befriedigend. Dann verschlechterte sich die Essensqualität bis heute. Obwohl immer wieder die Tagessätze erhöht wurden.
2004 kam auch noch das Plastikbesteck, so wie sie jede Frittenbude hat,-selbstverständlich nicht aus finanzieller Überlegung,-sondern aus SICHERHEITSGRÜNDEN !!!

Das was Dr. Pallman ausführt kann ich nur bestätigen. Oft sieht die Realität für den Patienten noch viel schlimmer aus.
Insbesondere wenn man durch Einweisung in das Irrenhaus gemobbt wird.
Die Psychiater und auch teilweise das Personal verstoßen im Wissen auf Ihre berufliche Position und beeidete Ethik,- bewußt nicht nur gegen den Artikel 1 des Grundgesetzes.
Und kein Politiker (bis zum Bundespräsidenten Horst Köhler) kann oder will einem Betroffenen helfen, bzw. die geschilderte Sachlage klären.
Im Hinblick darauf denke ich an den seit Jahren diskutierten Lobbyismus in der Bundesregierung.
Auch habe ich daraufhingewiesen, daß stigmatisierte "Irre", Alte und Arme keine Lobby haben.
Das weis man auch im "Irrenhaus EGLFING".
Seit meiner Einweisung 1985 wurde durch mich ein horrender volkswirtschaftlicher Schaden verursacht, der bei einer objektiven Beurteilung bei der ersten Einweisung schon im Ansatz hätte vermieden werden können. Aber, damit der Laden "Irrenhaus Haar" brummt, schafft man über Psychopharmaka "Drehtürfälle" an Patienten mit der sicheren Option auf einen permanenten Pflegeheim-Platz,-mit dementsprechender medikamentöser Begleitung,-versteht sich...
Welcher Journalist hat endlich die Courage investigativ zu recherchieren und die Probanden der Pharma-Industrie im Krankenhaus auszufiltern (Unzulässiger NEMEXIN-Versuch durch einem Arzt,- der im Bereich der DOPAMINE forscht).
Ein Rätsel sind mir die Dienstweisungen der Betriebsorganisation an die Belegschaft.
Ich finde es absurd und lächerlich wie "brav und solide" sich jetzt die "Isar-Amper Klinik" hinsichtlich ihrer Vergangenheit darstellt,-vermutlich aus schlechtem Gewissen.
Gerne hätte ich von Hilfe und Unterstützung geschrieben,doch das ist in diesem Haus ein Fremdwort.

Meine Dienstaufsichtbeschwerde von 2003 gerichtet an den Bezirk Oberbayern als Krankenhausträger,dem Präsidenten wurde an das BKH Haar weitergeleitet,---
dort ist das 120-seitige Beschwerde-"Buch" (-auch mit Verbesserungs-und Optimierungsvorschlägen-) laut Patientenfürsprecher Werner Dresel nicht auffindbar.
So läuft es halt im Irrenhaus Haar erlebt von Peter P.Pronto (Autor zur Biografie "DER PSYCHO-MOB").

  • Alle Kommentare anzeigen

DBT-Station

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
hat mir sehr geholfen
Kontra:
station schon älter
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
nach dem Bericht von Jana will ich auch was dazu sagen. Ich war auch PAtientin auf der Borderline- Station in Haar und habe das Programm gemacht. Mir hat es viel gebracht. Sie sind da schon streng mit den Regeln. Aber das ist ja auch nicht schlecht. Als ich da war, sind zwei geflogen wegen Alkohol. Das war aber gut. Die Stimung war dann gleich viel besser in der Gruppe. Das Haus ist schon älter, die Möbel nicht schön. Aber die Therapeuten sind gut. Die arbeiten nach dem DBT-PRogramm aus Amerika. Seit meiner Entlassung bin ich in der Ambulanz dort. Mir geht es schon viel besser. Ich bin den Therapeuten sehr dankbar für ihre gute Hilfe. Kann ich weiterempfehlen.
Jessy

2 Kommentare

[email protected] am 28.04.2008

Jessy-12 und Jana18 sind scheinbar dieselbe Person.

Rasmus Meyer – Redaktionsmitarbeiter www.klinikbewertungen.de

  • Alle Kommentare anzeigen

Danke für die tolle Hilfe !!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (man hat mir super geholfen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alle sind sehr kompetent)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kompetente Hilfe
Kontra:
finde ich nichts
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

mein Erfahrungsbericht ist die Antwort auf einen anderen Kommentar

1 Kommentar

[email protected] am 28.04.2008

Jessy-12 und Jana18 sind scheinbar dieselbe Person.

Rasmus Meyer – Redaktionsmitarbeiter www.klinikbewertungen.de

Höchste Vorsicht geboten!!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2oo7
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Menschlich wird man sehr schlecht behandelt!!!
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist nicht weiter zu empfehlen!
Unhygienisch,hat eine Mädchenheimatmosphäre und menschlich gesehen wird man echt unmöglich behandelt...Patienten werden respektlos behandelt,angeschrien,völlig unter Druck gesetzt und mit Bestrafung wird auch gearbeitet.Man hat keinen Namen,sondern ist nur Borderliner auf zwei Beinen-unmöglich!!!!
An der Eingangsklinigel befand sich zu Begrüßung Blut,die Wochenlang keiner wegputze!
Es gibt einen männlichen Therapeuten,eigentlich Erziehungswissenschaftler-der so das Zeppter in der Hand hat-und die Patienten komplett fertig macht!!!!Die Therapie beendet bekommt dort selten jemand,entweder man wird so von diesem Typen fertig gemacht-das man freiwillig geht oder er schmeißt grad mal 5 Leute an einem Tag raus!!!!Betten bekommt man deshalb an dieser Klinik sehr rasch!!!!

4 Kommentare

Jaja am 27.12.2007

Dieser erste Bericht bezieht sich auf die "Borderlinespezialstation"

  • Alle Kommentare anzeigen