Psychotherapeutische Klinik Sonnenberg

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Christian-Belser-Straße 79
70597 Stuttgart
Baden-Württemberg

35 von 51 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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52 Bewertungen

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Eine durchaus intensive und sehr prägende Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Teilweise zu komplex)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Lage, Verpflegung, Bezugspflege!
Kontra:
Toiletten auf dem Gang
Krankheitsbild:
Depressive Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich Anfang des Jahres für ca. 13 Wochen in Behandlung in dieser Klinik und muss sagen, dass dies eine sehr gute und wichtige Entscheidung für mich persönlich ist/war.
Zunächst einmal muss ich hervorheben, dass im Vorgespräch die Dringlichkeit meiner Behandlung erkannt wurde und ich keine drei Wochen später einen Anruf erhalten habe, indem mir ein Therapieplatz für kommende Woche angeboten wurde.
Ich würde mich durchaus als einen skeptischen Menschen beschreiben und habe dementsprechend eine Weile gebraucht um mich auf das Therapieangebot und auf das Klinikpersonal einzulassen. Sobald diese Hemmschwelle überschritten war, begann für mich persönlich eine sehr intensive und prägende Zeit. Hierbei habe ich mich durch meine Therapeuten, Mitpatient*innen, aber insbesondere durch die Bezugspflege sehr gut aufgehoben gefühlt. Ohne letzter, da bin ich mir sicher, hätte ich den sehr langen Klinikaufenthalt nicht durchgehalten.

Der Alltag in der Klinik ist gut strukturiert. Das Therapieangebot ist sehr vielfältig und obendrauf gibt es zahlreiche Freizeitangebote von kreativen bis hin zu sportlichen Aktivitäten, außerdem finden ca. alle vier Wochen Veranstaltungen bezüglich diversen Themen von externen Referent*innen statt.
Die Klinik ist umgeben von einem Waldstück, welches für viel Ruhe und einen angenehmen Ausgleich sorgt. Das Küchenpersonal macht einen wirklich wunderbaren Job, dass Essen ist sehr abwechslungsreich sodass für alle Geschmäcker etwas dabei ist.

Alles im allen empfehle ich diese Klinik weiter. Sobald man bereit ist an sich zu arbeiten und offen für andere Blickwinkel, außer seinen eigenen ist wird einen geholfen bzw. Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung gestellt. Die Therapie ist wirklich hart, allerdings sehe ich die Notwendigkeit darin!

Prädikat: Nicht empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Positiv ist die Lage sowie die Mitpatienten, die sich gegenseitig am Meisten helfen)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Zimmer teilweise komplett veraltet, WC auf Flur,...)
Pro:
Lage der Klinik
Kontra:
der ganze Rest
Krankheitsbild:
Depression, chron. Schmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Ehepartnerin kann ich diese Klinik, auch nach Rücksprache mit meinem Mann, der in dieser Klinik 12 Wochen war, definitiv nicht empfehlen!

Das Fazit ist: wäre mein Mann nicht so ein Kämpfertyp, wäre unsere Ehe höchstwahrscheinlich zerbrochen! Die Auszeit in der Klinik hat ihm die Augen geöffnet über seine wahren Probleme, die Therapien etc. der Klinik, die Behandlung usw. (wenn sie stattgefunden haben), haben hier nur einen sehr geringen Teil dazu beigetragen.
Beim Vorgespräch wurde man schon niedergemacht. Die Oberärztin sollte sich am Besten selbst in eine Klinik begeben, um den Umgang mit psychisch kranken Menschen zu erlernen.

Viele Therapien sind ausgefallen, viel Personal hat gefehlt. Verwaltungsabläufe mit Strafpunkten sind teilweise lachhaft.
Abschlussbericht teils mit groben Fehlern behaftet, auf Nachfrage wurde er nur minimal verbessert, wichtige Dinge waren immer noch falsch.
Das Essen -abgesehen vom Frühstück- teilweise nicht genießbar.

Fast alles, was man an Krankheiten hat, ist in dieser Klinik psychischer Natur.

Es ging u.a. um Problematik in der Familie, allerdings wurde die Familie erst auf mehrfaches Drängen meines Partners zu einem 50-minütigen Gespräch eingeladen.
Ansonsten ist man als Partnerin/Familie komplett raus, Gespräche sind hier nicht gewünscht. Keine Information, was einen in der Klinik erwartet.
Da mein Partner sehr stark suizidgefährdet war ist es unverständlich, ihm als Arzt anzuraten, sich einfach mal eine Zeit lang nicht zu Hause zu melden, ohne dass man hierüber die Familie informiert. Wir dachten, es ist was Schlimmes passiert. Hier wird man selbst zum Fall für Psychotherapie!

Anfragen werden nicht beantwortet, auch wenn es darum geht, was gibt es bei Rückkehr zu beachten. Dies wird mit den Patienten selbst auch kaum besprochen. Empfehlung: gehen sie weiter in ambulante Psychotherapie!Ehrlich,das erklärt sich doch von selbst

Mein Mann würde definitiv nicht mehr in diese Klinik gehen, viele der Mitpatienten auch nicht

2-Sterne-„Urlaub“ zum 8-Sterne-Preis!

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Schöne Lage!
Kontra:
Alles andere …
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Außer belanglosen Gesprächen in der Gruppe (nennt sich „Gruppentherapie“), ein bißchen Steineklopfen (nennt sich „Gestalttherapie“) und einmal Sport in der Woche passiert hier laut Aussage unseres Sohnes nichts, eine wirkliche Therapie findet nicht statt. Das Konzept der Klinik scheint zu sein, darauf zu warten, daß der Patient von allein gesund wird.

Natürlich fühlt man sich nach vier Monaten, in denen man in einer Klinik abgeschirmt von allen Belastungen des Alltags einfach nur sein Leben genießt, erheblich besser. Denselben Effekt erzielt man jedoch auch, wenn man sich einfach für die gleiche Zeit in ein 5-Sterne-Wellness-Hotel begibt (wo man übrigens für die Hälfte des Preises weit mehr Komfort erhielte).

Dabei blendet die Klinikleitung leider völlig aus, daß das Leben außerhalb ihrer Mauern nicht still steht, und daß der Patient nach seinem Klinikaufenthalt wieder in sein normales Leben zurückkehren muß, wo er dann mangels tatsächlicher Heilung recht schnell wieder in denselben schlechten oder sogar noch schlechteren Zustand wie vor dem Klinikaufenthalt zurückfällt.

Hinzu kommt, daß die Klinik, obwohl ich eine Vorsorgevollmacht unseres Sohnes besitze (die negiert man einfach), jegliche Zusammenarbeit mit meiner Frau und mir unterminiert hat. Insbesondere meine wiederholten, verzweifelten Appelle, daß man sich rechtzeitig gemeinsam Gedanken machen müsse, wie der Übergang aus dem Klinikleben in den Alltag gestaltet wird, wurden einfach „in den Wind geschlagen“.

Ergebnis: Unser Sohn hat nach der Entlassung genau eine Woche durchgehalten, dann ist er erneut zusammengebrochen – dabei wurde er als „voll arbeitsfähig“ entlassen. Die Klinik bekommt von alledem natürlich nichts mit, weil nach den o.g. Erfahrungen wohl kaum jemand ein zweites Mal hierher zurückkehren wird. Im Gegenteil, man brüstet sich sogar noch mit solch‘ vermeintlichen „Behandlungserfolgen“ …

Erfolgreiche Therapie (konnte meine Probleme schnell erkennen)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Professionelle Therapeuten
Kontra:
Lange Wartezeit (habe ein 1/4 Jahr gewartet auf den Therapieplatz)
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Konzept der Klinik ist sehr zu empfehlen. Die Therapeuten sind hervorragend ausgebildet. Wer sich auf die Therapie einlässt, wird bald Fortschritte merken.
Mir hat der Aufenthalt sehr geholfen.
Die Therapie wird als Zusammenarbeit zwischen Patienten und dem Team aufgefasst.
Die Klinik insgesamt ist ein durchdachtes Gesamtkonzept in dem man sich als Patient gut aufgehoben und ernstgenommen und zur Heilung befähigt fühlt.
Angenehme ruhige Lage z.B. Waldspaziergänge in der unmittelbaren Nähe der Klinik tragen auch zur Therapie und Erholung zwischen den Therapien bei.
Die Atmosphäre trägt sehr zum Behandlungsfortschritt bei, es gibt eine ausgewogene Balance von Therapien und Freizeit, die man mit Mitpatienten, Angeboten der Klinik oder selbständig gestalten kann.
Das Essen ist abwechslungsreich und sehr gut.

Holzauge sei wachsam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2000   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keinen Beistand geleistet)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ein Fremdwort)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ein Fremdwort)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (60er Jahre)
Pro:
Die Lage
Kontra:
Stigmatisierung
Krankheitsbild:
Stresssyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Methoden des analytischen Konzeptes der Sonnenberg-Klinik stellt inzwischen mein Facharzt in Frage!

Gesamtkonzept und Atmosphäre befähigen zum Therapieerfolg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Lage, Klinikgelände, gutes Team
Kontra:
Therapieausfall bei Personalmangel
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gut strukturierte und gut ausgestattete Klinik (Sportangebot, Gestaltungsraum, Musikinstrumente, Sauna,...). Durchdachtes Behandlungskonzept, gutes, freundliches, im Team zusammenarbeitendes Personal. Die Atmosphäre trägt sehr zum Behandlungsfortschritt bei, es gibt eine ausgewogene Balance von Therapien und Freizeit, die man mit Mitpatienten, Angeboten der Klinik oder selbstständig gestalten kann.
Angenehme, ruhige Lage, z.B. Waldspaziergänge in der unmittelbaren Umgebung der Klinik tragen auch zur Therapie und Erholung zwischen den Therapien bei. Öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsgelegenheiten sind trotzdem gut erreichbar.
Auch das Essen ist abwechslungsreich und sehr gut.
Die Therapie wird als Zusammenarbeit zwischen Patient:in und Team aufgefasst. Teilnahme an Therapien ist natürlich erwünscht und Voraussetzung für den Therapieerfolg, aber nicht verpflichtend - sollte es einem z.B. zu schlecht gehen, gibt es keine Strafen bei Nichtteilnahme. Zusammenleben und Verhalten in der Klinik wird durch Regeln und Verwarnpunktesystem geregelt, mit Abstufungen nach Schwere des Regelbruchs.

Einziges Manko: zu meiner Zeit war aktuell keine Sporttherapeut:in eingestellt, wodurch das Sportprogramm eingeschränkt war, und Gestaltungstherapie fand z.T. wegen Krankheit nicht statt. Aber unter den Mitpatienten war viel Kontakt und Selbstorganisation vorhanden, da haben wir für sportliche Auslastung auch gut selbst gesorgt.

Insgesamt ein sympathisches, gut durchdachtes Gesamtkonzept, in dem man sich als Patient:in aufgehoben und ernstgenommen und zur Heilung befähigt fühlt.

1 Kommentar

Mare333 am 28.06.2021

Was ist das für ein "Kindergarten" - wo Patienten bestraft werden? Wenn die Teilnahme an Therapien nicht verpflichtend ist ... dann dürfte man auch nicht "bestraft " werden, wenn man nicht teilnimmt ....

Überraschende Erkenntnisse über die Ursachen meiner Krankheiten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich konnte meine bisherigen Probleme erkennen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Professionelle Therapeuten
Kontra:
Toiletten teilweise nicht auf dem Zimmer
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach diversen REHA-Besuchen (verhaltensorientiert), die bisherher kaum etwas gebracht hatten, habe ich aufgrund der Empfehlung einer früheren Patientin die Sonnenberg Klinik (tiefenpsychologisch orientiert / Ursachen-Analyse) in Stuttgart aufgesucht.
Meine körperlichen Symptome waren, in Verbindung mit meinen Depressionen, bereits so stark, dass ich seit mehreren Monaten nicht mehr arbeiten konnte.

In den ersten Wochen war ich mir sicher, dass mein Arbeitsleben beendet wäre und lediglich die Beantragung der Erwerbsminderungsrente noch möglich sei. In der 5. oder 6. Woche drehte sich meine Einstellung um 180 Grad. Die Ursachen für Alles wurden mir, aufgrund der professionellen Analyse meiner Therapeutin, klar und veränderten meine gesamte Einstellung zu weiteren Möglichkeiten (geschäftlich und privat), so dass ich nach der 10. Woche wieder langsam in das frühere Arbeitsleben zurückkehren kann und meinen gesellschaftlichen Rückzug nun beenden werde.

Selbstverständlich muss mann sich auf die Analyse, Einzel- und Gruppengespräche mit aller Offenheit einlassen um die besten Resultate erhalten zu können.
Ich bin immer noch absolut erstaunt über die Resultate und Erkenntnisse die ich dort erfahren durfte. Selbstverständlich lag es hauptsächlich auch an der professionellen Arbeit meiner erfahrenen Therapeutin.

Die Einrichtung könnte moderner sein; das Essen könnte manchmal besser sein und die Regeln könnten manchmal etwas lockerer sein; aber deshalb war ich nicht dort. Ich wollte mein Leben wieder lebenswert machen und fühle mich zumindest endlich wieder auf dem richtigen Weg. Besser konnte es für mich kaum ergeben.

Zeitverschwendung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (völlig unbrauchbarer Abschlussbericht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (eigene Aussagen wurden fast vollständig ignoriert)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (sehr kompetente Ärztin und Personal)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
sehr gutes Essen, schöne Umgebung mit viel Wald
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychosomatische Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Bewertung bezieht sich nur auf Abteilung II. Diese wird von einer amazonenhaften Frau beherrscht, welche nach gutsherrenart zwischen gut und böse unterscheidet. Dabei scheint ein latenter Männerhass vorzuliegen. Ich wurde auf jeden Fall in die zweite Kategorie eingeordnet.
Dies bedeutete, dass beinahe jeder Ton, den ich von mir gab, mit Deutungen unterlegt wurde, die auf angebliche unterdrückte negative Charaktereigenschaften hinwiesen. Der Abschlussbericht war schließlich überfrachtet mit Deutungen, welche mich annähernd auf ein psychotisches Strukturniveau degradierten. Meine eigenen Aussagen wurden darin fast vollständig ignoriert.
Eine wirkliche Therapie konnte ich nicht beobachten, weder bei mir, noch bei anderen. Ich hatte eher den Eindruck es handelt sich um eine Verwahranstalt für Klinikstammgäste, die quasi Klinik-Hopping betreiben.
Für mich stellte der Aufenthalt in der Sonnenberg-Klinik auf jeden Fall Zeitverschwendung dar. Für die öffentlichen Kassen war es Geldverschwendung.

Meine Erfahrung mit der Sonnenbergklinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrungen mit dieser Klinik.

Meine Frau wurde vor ca. 3 Jahren von Ihrem Hausarzt auf Grund psychosomatischer Beschwerden in diese Klinik überwiesen. Der Aufenthalt dauerte ca. 6 Monate.

Meine Frau kam aus der Klinik als völlig anderer Mensch zurück und das meine ich nicht positiv.
Zuvor hatte ich eine liebevolle Frau und unsere Ehe war völlig intakt.

Seit der Rückkehr spitzt sich die Lage immer mehr zu.

M.E. wurde meine Frau einer Gehirnwäsche in der Form unterzogen, dass Sie dort gelernt hat niemanden mehr zu vertrauen, alles zu hinterfragen und in Frage zu stellen. Immer ihren Kopf durchzusetzen, ohne Rücksicht auf ihr Umfeld, immer das letzte Wort zu haben. Keine Fehler zuzugeben, sondern eigene Fehler stets den anderen zuzuweisen.
Jeden, auch bei Lappalien in unendliche Diskussionen zu verstricken anstatt auch mal zu sage--ja, du hast recht- Eigene Fehler kann man nicht mehr zugeben.

Dies hat sich auch in einem gemeinsamen Gespräch mit der behandelnden Ärztin widergespiegelt. Als ihr die Argumente im Gespräch mit mir ausgegangen sind kam der Satz "Hier stelle ich die Fragen"

Aufgrund dieser Entwicklung steht unsere Ehe derzeit auf der Kippe. Ich selbst bin langsam auch nicht mehr in der Lage o.g. Verhältnisse zu verkraften.

Das sind alles meine persönlichen Eindrücke und jeder muss für sich selbst entscheiden ob er selbst oder ein Familienangehöriger als Patient in dieser Klinik aufgenommen werden möchte.

Sehr zufrieden!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Betreuung, Essen und MitpatientInnen
Kontra:
Hm, da fällt mir gar nichts ein... ;-)
Krankheitsbild:
Angststörung, Borderline-Persönlichkeitsstörung und PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war von Februar bis April 2020 für 11 Wochen in der Gruppe der Jungen Erwachsenen (25 bis 30 Jahre). Insgesamt habe ich mich sehr aufgehoben und wertgeschätzt gefühlt. Das Behandlungsteam war einfach klasse und das Essen richtig gut! Wir MitpatientInnen haben uns gegenseitig sehr gestärkt, natürlich ging es auch mal hitzig her, aber so ist das nun mal in Beziehungen. Was ich super fand, waren auch die interessanten Vorträge zu Themen wie Arbeit und Burnout. Auch war ich sehr beeindruckt, wie das Behandlungsteam die Osterfeiertage gestaltet hat. Ich habe das erste Mal Bogenschießen ausprobiert, was einfach klasse war. Auch die versteckte Slackline im Wald ist super: Ich habe mich draufgestellt und mit so gut wie keiner Erfahrung habe ich es sehr schnell geschafft, alleine komplett drüber zu gehen, ohne herunterzufallen. Da war mir klar: Ich werde meinen Weg gehen! Das stundenlange Zusammensitzen und die vielen Aktivitäten, Gespräche und Spiele mit MitpatientInnen, bei denen gelacht und geweint wurde, waren für mich überaus bereichernd! Und ich bin die Kniffelkönigin (Kniffel habe ich erst in der Klinik gelernt): Meinen Rekord von 426 Punkten muss erst mal jemand knacken und ich glaube, die Chancen sind sehr gering. Mit einer ehemaligen Mitpatientin habe ich noch Kontakt, sie ist sogar eine echt gute Freundin von mir geworden. Nach meiner Entlassung hatte ich bereits Vorgespräche bei ambulanten Psychotherapeutinnen und habe sehr schnell meine analytisch arbeitende Therapeutin gefunden (die insgesamt 10. Psychotherapeutin, bei der ich die letzten Jahre Vorgespräche hatte). Meine ersten beiden psychiatrischen Aufenthalte auf einer DBT-Station und Verhaltenstherapie haben mich super auf das vorbereitet, was in und nach der Klinik auf mich zukam. Ich bin gewappnet für alles, was noch kommt und weiß, dass Gesundung und Heilung möglich sind, für mich jedenfalls. Das, was zukünftig noch kommt, werde ich auch noch schaffen. Es kann nur besser werden! :-) T.

Hilfreiche Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Anfangs vielleicht etwas kompliziert aber da greift auch viel ineinander und die Abläufe sind schon durchdacht)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Ich hatte ein tolles neues Zimmer. Sonst ist die Ausstattung eher alt aber das hat kaum gestört)
Pro:
Sehr geschützte Atmosphäre, sehr gute Therapeuten und Personal
Kontra:
Wenig Aufenthaltsbereiche innen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Sonnenberg Klinik war eine krass gute Erfahrung. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Besonders hilfreich und eindrücklich war der ganze Rahmen, das Eingebundenen sein und die Zugehörigkeit zur Klinik und zur Gruppe. Und gleichzeitig die Freiheit, seine Zeit außerhalb der Therapie frei zu gestalten.
Ich habe mich in meiner Gruppe persönlich echt weiter entwickeln können. Soziale Ängste sind kleiner geworden und ich bin selbstbewusster geworden.
Die unterschiedlichen Therapieformen haben alle zum Ganzen beigetragen. Die verschiedenen Therapeuten sprechen sich untereinander ab, sodass Inhalte, Fortschritte, Ereignisse oder Problematiken allen Therapeuten, die einen behandeln, bekannt sind. Das hilft echt und macht die eigene "Therapiereise" reibungsloser und effektiver.
Mit meinen Problemen habe ich mich ausnahmslos ernst genommen gefühlt. Man hat auch gemerkt, dass Patienten wertgeschätzt werden und dass das Personal sich um einen bemüht.

Generell ist der Erfolg sehr abhängig von der Gruppe, obs einfach passt oder nicht. Und von der Therapeutin, ob man sich da gut aufgehoben fühlt oder nicht. Beides war bei mir sehr stimmig.

Abgerundetes Therapiegesamtkonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Effektivität der Gruppentherapien, intensive Einzelgespräche
Kontra:
Krankheitsbild:
Chronische Schmerzstörung, depressive Störung, posttraumatische Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zuerst möchte ich erwähnen, dass die Klinik von Wald umgeben ist, was für die freie Bewegung außerhalb der Therapiezeiten für die Seele und das körperliche Wohlbefinden für mich von großer Bedeutung war. Auch
Besuche in der Stadt sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Probleme möglich.
Die gesamten Klinikabläufe funktionieren wie ein großes Uhrwerk. Alle Therapeuten, angefangen vom Pflegedienst
über körperorientierte und kreative Spezialtherapeuten, Physiotherapeut,
und den Fachärzten für psychosomatische Medizin, wie auch den somatischen Funktionsärzten, agieren in einem Netzwerk, welches sich ständig austauscht. Dadurch ist gewährleistet, dass der Patient aus vielen Sichtwinkeln
betrachtet werden kann und somit aus meiner Sicht eine viel bessere und effektivere Behandlung möglich ist.
Wer bereit ist an sich zu arbeiten, wird in dieser Klinik fundierte Hilfestellungen, sprich das passende Werkzeug zur Selbsthilfe an die Hand bekommen.
Eine sozialtherapeutische Beratung und auch Empfehlungen,
welche ambulante Psychotherapie nach dem Klinikaufenthalt indiziert ist, rundet das Gesamtkonzept ab.
Ich möchte noch erwähnen, dass das Küchenteam jeden Tag mit 3 verschiedenen Mittagessen aufwartet,
was ein mega Luxus ist. In der Summe bewerte ich das
gesamte Essen als sehr gut.
Zuletzt ist noch ein Lob angesagt an das ganze Reinigungspersonal, welches einen richtig guten Job macht und das Büropersonal, das im Hintergrund in der Verwaltung arbeitet.
Ich für meinen Teil bin sehr dankbar, dass ich über
11 Wochen diese Klinik in Anspruch nehmen konnte.

Anstrengend aber lohnenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Überwiegend liebe Therapeuten und Pflegekräfte und stimmiges Therapiekonzept
Kontra:
Nur sehr vereinzelt WCs auf den Zimmern, größtenteils sehr veraltete Einrichtung und zum Teil auch schmuddelig
Krankheitsbild:
Chronische Schmerzstörung und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn man sich drauf einlässt kann einem der Aufenthalt in der Sonnenberg Klinik viele neue Erkenntnisse bringen und man findet neue Wege im Leben. Es ist anstrengend, so wie jede Psychotherapie, an sich zu arbeiten und auch hier kann man natürlich nicht erwarten, dass "die anderen das Problem weg machen", das muss man halt leider selbst bearbeiten. Auch wer eine Wunderheilung erwartet ist hier falsch, Arbeit an der eigenen Psyche ist ein lebenslanger Prozess, ein Klinik Aufenthalt kann nur ein erster Schritt in eine andere Richtung sein, den Weg muss man danach alleine weiter gehen. Alle dort geben sich größte Mühe die Patienten so gut wie möglich zu begleiten und sind jederzeit für Gespräche da wenn man sie benötigt.
Da ich zur Pandemiezeit dort war kann ich auch sagen, dass selbst in dieser Ausnahmesituation alle bemüht sind, den Patienten einen möglichst erfolgbringenden Aufenthalt zu ermöglichen.
Ich würde jederzeit wieder dort hin gehen, wenn es erforderlich wäre.

Erkenntnisreicher Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Pro

- Tolle Lage: Wald, Anschluss an U-Bahn, ruhige Gegend
- geleitete Freizeitangebote (Yoga, Rückenfit ...)
- angenehme Klinikatmosphäre
- Kompetente Fachkräfte
- Abwechslungsreiche Therapieangebote
- Möglichkeit der Nutzung eines Vereinsgeländes (Tennis...)
- gute Essensauswahl und Qualität

Contra

- Sozialtherapie meiner Meinung nach nicht gewinnbringend, man ist auf sich allein gestellt.
- Ausstattung teilweise etwas heruntergekommen


Alles in allem kann ich die Klinik guten Gewissens weiterempfehlen. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass man sich auf den analytischen Ansatz vorwiegend im Gruppensetting einlassen muss.

Uneingeschränkt zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gutes Therapiekonzept, gute Therapeuten, gutes Pflegepersonal, gute Therapiepläne und freie Angebote, durchdachter Speiseplan
Kontra:
Umbaumaßnahmen sind teilweise etwas störend (aber im Rahmen, nicht jedes Stockwerk ist identisch ausgestattet (teilweise Toilette weiter vom Zimmer entfernt)
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befinde mich in den letzten Zügen der Behandlung. Sowohl das Konzept (analytischer Ansatz) inkl. der dazugehörigen Gruppentherapien, empfinde ich als wirkungsvoll. Insgesamt ist man sehr stark für sich selbst verantwortlich und hat gleichzeitig ein klares Regelwerk und viel Struktur.

Die Therapeuten sind alle gut ausgebildet und auch das Pflegepersonal.

Essensangebot und das Engagement vom
Küchenpersonal ist für eine Klinik aus meiner Sicht der gut.

Institutioneller Verrat

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008,2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Reiches Angebot auch zwischen den Therapien, schöne Lage, Mitpatienten, Essen, Zimmer
Kontra:
Philosophie (institutionelle Ablehnung von Traumafolgestörung und Traumatheorie als vermeintlich schädlich für die Entwicklung des Patienten)
Krankheitsbild:
'Persönlichkeitsentwicklungsstörung'
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang und Mitte 20 insgesamt 4x in der Sonnenbergklinik auf Anraten der ambulanten Therapeutin. Grundsätzlich war die SB-Klinik ein Ort in dem ich erstmals im Leben bestimmte Erfahrungen machen bzw. nachholen konnte (einen Platz in einer Gruppe Gleichaltriger haben und angenommen werden, gewaltarme Umgebung, jeden Tag fragt und interessiert sich jemand wie es einem geht, man bekommt täglich gutes Essen, man muss sich nicht um alles selbst kümmern) und so ein Nährboden für neue Eindrücke (Kunstraum rund um die Uhr offen, das 3D-Gestalten) und das war sicherlich sehr hilfreich. Dennoch hat die SB-Klinik trotz einer Biographie mit früher, wiederholter und komplexer Gewalt, die ich zwar bagatellisiert aber nie verheimlicht habe (und für sich sprach), und trotz einer entsprechenden mich sehr beeinträchtigenden Symptomatik niemals über Traumatisierung gesprochen oder mir hierzu Werkzeuge an die Hand gegeben. Tenor war sogar, dass Traumafolgestörungen heikel sind, weil sie Menschen dazu verleiten in eine Opferrolle zu verharren, und insgesamt gab es ein ausgesprochen wenig wohlwollendes Verständnis von Problemen wie SVV, fragmentiertem Verhalten und Erleben, Suizidalitäten, irgendwie war alles fehlende Verantwortungsübernahme für die eigene Entwicklung. Ich wurde u.a. gelobt, dass ich Teilverantwortung für den Inzest übernommen habe. Leider hat das alles in ein Horn geblasen, das in mir schon sehr mächtig war, destruktive Mechanismen vestärkt und meine Entwicklung zu mehr Freiheit und Klarheit also eher behindert bzw. eine vorbestehende Schädigung verstärkt. Ich habe noch weitere Jahre gebraucht, bis ich jetzt das so benennen konnte. Ich war in der Gruppe für junge Erwachsene und würde diese unter aktueller Leitung deswegen nicht für Menschen mit meinem Hintergrund empfehlen, so gut und reich organisiert die Klinik auch sein mag (viele Therapien, kaum Ausfälle, sehr hübsche Lage...).

Sehr gute Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (In mir haben sich grundlegende Dinge verändert.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Hier und da hapert's mit der Kommunikation hinter den Kulissen.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Das Gebäude ist schon älter, die Renovierungsarbeiten machen sich im Klinikalltag bemerkbar.)
Pro:
Lage und Konzept der Klinik, Therapeuten
Kontra:
organisatorische Schwierigkeiten
Krankheitsbild:
Depression, soziale Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin nach zwei Krisen bei der Arbeit in einer mittelschweren depressiven Episode in die Klinik gekommen, war acht Wochen stationär und zwei Wochen tagesklinisch da. Mein Eindruck beim Erstgespräch war sehr positiv. Ich hatte mich auch ein bis drei Monate Wartezeit eingestellt, wurde aber bereits zwei Wochen nach dem Erstgespräch an einem Freitag angerufen, dass jemand abgesprungen ist und ich, wenn ich kann, bereits am Dienstag kommen kann. Diese Erfahrung haben mehrere Mitpatienten geteilt; die Wartezeit kann sich drastisch verkürzen.
Ich kam mit großer Eigenmotivation in die Klinik und kam mit dem analytischen Ansatz sehr gut klar. Therapieplan, Anwesenheitspflicht und Reizarmut sind zusammen darauf ausgelegt, dass man sich von den Therapien erholen kann, aber nicht zu viel Zeit hat, um einfach Ablenkungen in den Alltag einbaut.
Therapie ist, was man draus macht: die Klinik hat einen schützenden Rahmen geboten, in dem ich mich ausprobieren konnte - sei das in der Kontaktaufnahme zu Mitpatienten, die einfacher ist als draußen, sei das die Bezugspflege, die mich in einer Krise aufgefangen hat, sei das die Gruppe, in der Personenkonstellationen auftauchen, in die man immer wieder reingeht und die ich durchleuchten und für ich auflösen konnte.
Essen war gut, Zimmer waren gut.
Im Urlaubs- oder Krankheitsfall wurden Therapien nur im reduzierten Umfang vertreten - Urlaubs- und Krankheitsfälle hielten sich aber noch im Rahmen, sodass ich das nicht als therapiegefährdend empfunden habe. Organisatorische Sachen (Termine, Kommunikation, Reihenfolge der Paten) haben für mich ein bisschen zu oft nicht geklappt, aber wieder: nicht therapiegefährdend.
Die möglichkeit, die letzten Wochen tagesklinisch zu gestalten, war sehr gut, weil ich so den Abschied über eine längere Zeit abarbeiten und egstalten konnte.

Fazit: Für mich war es eine sehr wertvolle Erfahrung, die mich wieder auf die Beine gestellt hat udn dank der ich jetzt Verantwortung für mein Leben übernehmen will.

Erwartungen nicht zu hoch ansetzen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Hauptsächlich weil es mir gut getan hat einen Abstand zur gewohnten Umgebung zu bekommen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Ich hab leider nicht das Gefühl aus den Gesprächen viel mitgenommen zu haben. Oft bin ich mit einem großen Fragezeichen aus der Beratung raus gegangen.)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich hatte keine besonderen Medizinischen Behandlungen. Aber mit dem was ich bekommen habe war ich zufrieden. Personal war freundlich und hilfsbereit.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Öfter etwas unstrukturiert. Dabei geht viel Zeit verloren. Therapien die ausfielen wurden nur sehr selten vertreten.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Gute Ausstattung. Nur die hellhörigkeit der Zimmer und das fehlende WLAN ist etwas störend)
Pro:
Essen/Sauna/Umgebung
Kontra:
Organisation/Raucherbereich (oft sehr voll und laut)/Zimmer sehr hellhörig
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im allgemeinen hat mir die Klinik dabei geholfen wieder kraft zu tanken und ich hatte die Zeit und Möglichkeit wieder etwas mehr nach mir zu schauen. Durch diesen Rahmen ging es mir recht schnell wieder etwas besser und ich konnte von vielen meiner Probleme etwas Abstand gewinnen. Allerdings habe ich nicht das Gefühl an meinen Problemen wirklich weiter gekommen zu sein. Hier und da wurde sie Ursache für einige Probleme zwar etwas klarer, jedoch weiß ich nach wie vor nicht in wie weit ich in der Zukunft mit schwierigen Situation umgehen könnte um ein selbstschädigendes Verhalten zu vermeiden. Vor allem in der Gruppentherapie (was ein Großteil der Therapie ausmacht) fiel es mir schwer mich zu öffnen, da ich oft das Gefühl hatte das die mitpatienten sich nur schwer in meine Situation reinversetzten können, geschweige den mir sinnvolle Ratschläge zu geben. Ich bin von der Gruppentherapie leider nicht wirklich begeistert. Patienten therapieren Patienten.. Ich war auf der suche nach professioneller Hilfe und die bekommt man lediglich 50 min in der Woche bei seinem Einzelgespräch. Meine Depression ist sehr stark ausgeprägt und ich hab weiterhin große Angst davor wieder stärker dort hinein zu rutschen und die Kontrolle über mich und mein Leben zu verlieren! Trotz allem konnte ich zumindest etwas kraft schöpfen und einige nette Begegnung machen.

Dankbar!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hilfe zur Selbsthilfe im sicheren und geschützen Rahmen.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Bezugspflegerinen
Kontra:
Keines was den Aufenthalt in Frage stellen würde
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit vorhandener Eigenmotivation und Mut zur Veränderung kann ich die Klinik nur weiterempfehlen. Das Angebot, der Rückhalt der einzelnen Therapeuten und Bezugspflegerinnen ist haltgebend. Das stationäre Setting bedarf wie bereits erwähnt Eigenmotivation um den offenen geführten Rahmen für sich nutzen zu können , was die Gruppe für Essstörungen angeht. Ausreichend Mut sich in den Gruppentherapien einzubringen und sich auf die Gruppendynamik einzulassen.
Ich konnte für mich Fortschritte machen, in meinem Tempo.

Die Klinik war für mich eine positive Bereicherung.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gutes Essen
Kontra:
Toiletten am Gang. Bewegungsmelder falsch positioniert in den Toiletten.
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also aus meiner Erfahrung her war ich sehr zufrieden, wenn man sich einlässt auf die Therapien.All die Therapeuten und Bezugpflege Personal konnten soweit helfen.
Man muss es nur zulassen. Dann klappt's auch.
Ich war bei der Traumagruppe.
Und auch das therapieren , oder kommunizieren zum Teil von anderen Patienten hat mir geholfen.
War ein eine richtig anstrengende, intensive sehr gute Zeit
Dank all an die jenigen die da waren
Gruß Simon

Top Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
Toiletten am Gang
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2019 für 11 Wochen in der Sonnenbergklinik in der Abteilung für junge Erwachsene 18 bis 25 Jahre.

Meine anfängliche Skepsis der Gruppentherapie gegenüber ist schnell verflogen. Man kann und darf alles in die Gruppentherapie einbringen. Dort herrscht Vertrauen und alles was in der Gruppe gesagt wird bleibt in der Gruppe. Auf diese Schweigepflicht wird sehr viel Wert gelegt und auf die Einhaltung von allen Seiten geachtet. Dadurch fällt die Öffnung innerhalb der Gruppe viel leichter.
Neben der Gruppentherapie findet einmal die Woche ein Einzelgespräch mit dem Therapeuten statt, welches mir besonders geholfen da hier auch Themen angesprochen werden können die viel Überwindung brauchen oder für einen persönlich schwierig sind.
Desweiteren gibt es Spezialtherapien wie KBT, Musik, Gestaltung, etc. in denen die Möglichkeit besteht die eigenen Gefühle auf andere Art auszudrücken und innerhalb der Therapie voranzukommen.

Außerhalb der Therapie besteht die Möglichkeit freie Angebote wahrzunehmen, wie beispielsweise Pilates, Nordic Walking, Aromabad und ähnliches.

Das Essen ist abwechslungsreich und durch die große Auswahl besonders beim Mittagessen ist für jeden etwas dabei.

Der Umgang der Patienten untereinander ist sehr gut. Der Gruppenzusammenhalt ist sehr gut es werden regelmäßig gemeinsame Aktivitäten gemacht und auch so sitzt man gerne mal zusammen.
Auch mit anderen Mitpatienten kommt man sehr schnell ins Gespräch. Grundsätzlich ist das Klima sehr locker und herzlich.

Es gibt nur zwei Dinge zu bemängeln:
1. Toiletten gibt es meistens nur am Gang. Nur wenige Zimmer haben eine eigene Toilette.
2. Im Krankheits- oder Urlaubsfall des Theraupten findet alles nur in reduziertem Umfang statt.

Fazit: Das Konzept der Klinik ist sehr zu empfehlen. Die Theraupten sind hervorragend ausgebildet und kompetent. Wer sich auf die Therapie einlässt wird bald Fortschritte merken. Mir hat der Aufenthalt sehr viel geholfen und ich komme gern wieder.

Empfehlenswerte Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach neun Wochen in der Klinik kann ich eine generell positive Bewertung abgeben. Meine Therapeutin war hervorragend, ebenfalls meine Bezugspflege. Auch die Gruppe war sehr gut und hilfreich. Weniger gefallen hat mir die Vertretungsregelung, als die Therapeutin für eine Woche abwesend war - verkürzte Gruppensitzungen und kein Einzelgespräch. Zum Glück kam das aber nur einmal vor. Auf die zusätzlichen Therapien KBT und Gestaltungstherapie sollte man sich auf jeden Fall einlassen, um bestmöglich vom Klinikaufenthalt zu profitieren. Ja, die Gebäude sind alt aber da ich von den Therapien sehr profitiert habe, kann ich darüber auf jeden Fall hinwegsehen. Ein Verbesserungsvorschlag wäre aber, ein paar gemütliche Aufenthaltsbereiche für die Patienten einzurichten. Ich kann die Klinik sehr empfehlen.

Intervalltherapie ist zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sandspieltherapie und Gestaltungstherapie
Kontra:
Toiletten im Gang
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund der Intervalltherapie wurde ich in 2018 zum 2. mal stationär in der Traumagruppe in der Sonnenbergklinik aufgenommen. Durch den 1. Klinikaufenthalt kannte ich das Therapeuten-Team und das Therapeuten-Team hatte sich ein Bild von mir und meiner Symptomatik gemacht. Ein echter Gewinn. Dadurch konnte ich dieses Mal viel schneller und viel intensiver in den Therapieprozess einsteigen. Das Vertrauensverhältnis war gegeben und dies war für mich enorm wichtig.

Jedoch hängt viel von der Gruppendynamik ab und die war in den ersten 6 Wochen sehr gut.
Die Spezialtherapien waren ebenfalls sehr gut. Die TherapeutInnen haben sehr, sehr viel Erfahrung; sie begegnen einem auf Augenhöhe und auf einer menschlichen Ebene. In einem Bereich, wo man keine Worte findet, wird einem weitergeholfen und man wird aufgefangen. Dies gilt auch für die Gruppentherapeutin. Diese Qualität habe ich bis jetzt in keiner anderen Klinik so kennen gelernt.
Hervorzuheben ist das 3x extra an Bogenschiessen für unsere Gruppe, obwohl es nicht auf unserem Gruppenplan stand. Auch ein echter Gewinn.

Es funktioniert nicht alles reibungslos, es passieren Ungereimtheiten auf beiden Seiten, Konflikte entstehen und es ist auch mal richtig nervig und anstrengend.
Man fühlt sich auch mal unverstanden.

Das Konzept der Sonnenbergklinik liegt in der Traumagruppe meines Erachtens auf Stabilisierung. Es können Eckpunkte der Extrembelastungen erzählt werden, muss aber nicht. Zum Teil soll es auch nicht. Diese Unklarheit ist jedoch manchmal schwierig.

Nach dem Klinikaufenthalt ist man in den ersten 2 Wochen zuhause extremst erschöpft, die Eingewöhnung in den Alltag ist nicht leicht, jedoch ist bei mir eine Stabilität und ein stabileres Selbstbewusstsein eingetreten, von dem ich heute noch profitiere und profitieren werde.
Ich kann die Klinik empfehlen und wer sich von einer direkten, ehrlichen und fachlich versierten Konfrontation nicht abschrecken lässt, ist dort gut aufgehoben.

Nicht zum empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Hat bis auf das Vorgespräch keine weitere Behandlung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Genug
Krankheitsbild:
Schmerzen
Erfahrungsbericht:

Schlamperladen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Miteinander unter Patienten
Kontra:
sehr schlechte Organisation
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der Klinik war ich ganze drei Tage und war bis jetzt damit beschäftigt meine Hoffnungen, die ich mit dem Aufenthalt verbunden hatte zu begraben und mich aufzuraffen und meine damit verbundene Lethargie zu beenden. Ich bin ziemlich schnell zu dem Schluss gekommen, dass es nicht die richtige Therapieform für mich ist.
-Also, Gruppentherapien sind der Dreh und Angelpunkt des Behandlungsplanes der Sonnenberg Klinik. Das dumme ist nur, dass Menschen schwer verdauliche Themen gerne mit anderen Menschen teilen, um nicht daran zu ersticken. Und so konnte ich feststellen, dass Dinge die ich in der Gruppentherapie geäußert habe, aus dem Gruppenverbund nach außen gelangt ist.
>Das aus erster Hand, denn ich habe mich auf Anhieb mit einer Person (nicht aus meiner Gruppe) gut verstanden. Auf jeden Fall kam sie eines Abends auf mich zu und sprach mich darauf an, dass ich doch in der Therapie angesprochen hätte, ich wolle gehen. Ich weiß wer da zuviel geredet hat, aber ich kann es ihr nicht verübeln. Geheimnisse zu wahren, eine Schweigepflicht zu bewahren, wie das in diesem nicht rechtskräfigen mündlichen Vertrag von uns besiegelt wurde ist eine Illusion. Es ist mit einem Würgereiz vergleichbar- kommt zuviel unverdauliches hinein, dann kommts auch irgendwo wieder heraus und zwar meistens auf kürzestem Wege.
Aber wie kam es zu meinem Entschluss die Klink zu verlassen? Als Erstes die Erkenntnis, dass ich intimere Dinge nicht besprechen kann, schließlich musste ich damit rechnen, dass bald die ganze Klinik davon wusste. Es gab Therapieangebote, die wahrgenommen werden mussten und deren Termine kreuz und quer auf versteuten Papieren zu finden waren. Also machte ich mir einen Terminplan und erschien dadurch zu Terminen, die unangekündigt abgesagt wurden oder nur in bestimmten Fällen eingetreten wären. Das ganze machte auf mich einen sehr inkompetenten und schlampigen Eindruck.

sehr gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Therapie ohne jeglichen Druck, Einzelzimmer, gutes Essen
Kontra:
mehrere Therapieausfälle, Gemeinschaftstoiletten
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wartete rund 4 Monate auf meine Aufnahme in die Klinik und diese haben sich wirklich gelohnt.

Bereits die Therapeutin für das Vorgespräch hinterließ einen guten Eindruck, nahm sich weit über 1 Stunde Zeit und fragte auch Symptome ab, die ich vergessen hätte zu nennen. Sie klärte realistisch über das Konzept auf.

Bei der Aufnahme wurde ich von der Vertretungsschwester empfangen und herumgeführt. Zudem bekam ich eine Patin die mir die ersten Tage viel half. Der Einstieg in die Gruppentherapie war ohne Druck möglich. Man drängte mich hier zu nichts.

Auch die oft beklagten Hausregeln halte ich für äußerst angemessen und keineswegs einschränkend oder besonders streng.

Die Therapeuten haben mich alle samt viel weiter gebracht und auch die allermeisten Bezugsschwestern machen einen tollen Job.

Die Gemeinschaftstoiletten sind ärgerlich, die Einzelzimmer gleichen das dafür wieder aus. Das Essen ist gut bis sehr gut und das Esskonzept überraschend locker.

Als Esspatient hat man hier keinerlei Einschränkungen. Man muss lediglich zu den Mahlzeiten anwesend sein, es gibt keinen Zwang etwas zu essen. Dennoch war bei den allermeisten eine deutliche Verbesserung des Essverhaltens zu erkennen.

Ich konnte in der Zeit die Gründe für meine Essanfälle herausfinden, sehr große Fortschritte im Umgang mit anderen machen und erkennen, was ich brauche um gut auf mich acht zu geben. Die Essanfälle haben sich während des Aufenthalts und auch danach deutlich reduziert.

Diesen Fortschritt habe ich neben meinen Therapeuten und Bezugsschwestern vor allem der Therpaiegruppe zu verdanken, die mich so manches mal an meine Grenzen aber insgesamt sehr viel weiter gebracht hat.

Ich kann jedem nur empfehlen die Wartezeit und das unattraktive Gebäude in Kauf zu nehmen! In der Sonnenberg Klinik ist ganz viel Kompetenz und jahrzehntelange Erfahrung zu Hause. Und das spürt man!

Wenn man die Meinung der Therapeutin nicht teilt hat man ein Problem

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Nette Mitpatienten
Kontra:
Eine individuelle Haltung ist nicht gewünscht
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Ich kann diese Klinik leider nicht empfehlen.

Es gibt zwar viele nette Bezugsschwestern und Therapeuten, nur wenn man Pech hat, kann dieser Aufenthalt eine sehr negative Erfahrung sein.

Ich hatte mit der Therapeutin sehr negative Erfahrungen gemacht. Gleich das erste Gespräch war ein ziemlich negatives Erlebnis.

Dieser Eindruck wurde auch von anderen Mitpatienten geteilt und manche brachen danach sogar in Tränen aus, da sie mit so einem ablehnenden Empfang nicht gerechnet hatten.

Leider hat sich dieser negative erste Eindruck im Verlaufe der Therapie mehr als bestätigt. Das äußerte sich in einer m.E. abwertenden Form und zum Teil hatte dies m.E. auch diskriminierende Tendenzen. Viele Dinge wurden nach meinem Eindruck von dieser Therapeutin negativ bewertet, obwohl eine Bewertung in diesem Zusammenhang eigentlich nicht angebracht ist, da es auf einer individuellen Persönlichkeit und Lebensweise basiert. Im nachhinein wäre ich froh diese Erfahrungen nicht gemacht zu haben.

Positiv waren für mich vor allem viele nette Mitpatienten und auch eine schöne Umgebung. Dennoch gleichen diese positiven Elemente die negativen Erfahrungen definitiv nicht aus.

Nicht alles ist schön

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sandspiel bei Hr.Dauner und meine Einzelstunden
Kontra:
Vertretungstherapeutin hat uns nie verstanden
Krankheitsbild:
Pbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt das zweite mal in dieser Klinik und bin diesmal etwas enttäuscht. Wenn ich bedenke das es eine Klinik ist, warum gab es immer wieder das gleiche ungesunde Essen. Hat man körperliche Probleme, wurde alles auf die Psyche geschoben. Was ich sehr vermisst habe, ist Desinfektionsmittel, damit man sich die Hände desinfizieren kann. Ich dachte es wird in jeder Klinik so gehandhabt. Dies bekam man erst, wenn man an Grippe erkrankt war,aber da auch erst nachdem so viele sich mit der Grippe angesteckt hatten.Es hätte nicht soweit kommen müssen. Therapeutisch war ich mit fast allem sehr zufrieden und das ist mir sehr wichtig gewesen.Ich bin in einem guten Zustand entlassen worden und hoffe noch lange davon zerren zu können.

Kompetente Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Rezidivierende Depression, generalisierte Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor dem Therapieaufenthalt:
Bevor ich in die Sonnenbergklinik kam, war ich verunsichert. Ich wusste, dass ich Hilfe brauchte und hoffte, dass mir in einem Krankenhaus mehr geholfen werden konnte, als in einer Psychiatrie. Trotzdem konnte ich mir unter einem stationären Aufenthalt nicht allzu viel vorstellen, da ich (mit 30) das erste Mal solch eine Therapie in Anspruch nahm. Wie sehen die Zimmer aus? Ist der Alltag ähnlich wie in einem normalen Krankenhaus? Was wird von mir in den Gruppentherapien verlangt? Wie stelle ich mir die Mitpatienten vor? Der Anreisetag rückte näher und ich war positiv überrascht; trotz alledem muss man dazu sagen, dass der erste Tag wohl auch einer der schwierigsten ist, den es zu überwinden gilt. Empfangen wurde ich von der Bezugspflege, die mir die Klinik und mein Zimmer (2-Bett-Zimmer) zeigte und wurde direkt im Anschluss von meinem Paten (Mitpatient, der mir die ersten Wochen bei Fragen und Unsicherheiten zur Seite stand) abgeholt. Beim Essen (Essensaal, vergleichbar mir einer kleinen Kantine) wurden mir auch die anderen Gruppenmitglieder vorgestellt. Es folgte im Anschluss ein Termin dem anderen: Stationsarzt, Blutentnahme, EKG, Vorstellung Bezugspflege, Vorstellung Therapeut, Abendessen, Abendkontakt, etc.
Während des Therapieaufenthaltes (11 Wochen):
Insgesamt war ich 3 Wochen im Zweibettzimmer, die darauffolgenden im Einzelzimmer. Jeden Tag hatten wir verschiedenste Therapieangebote: Dynamische Gruppentherapie, Musiktherapie, Konzentrative Bewegungstherapie, Sport, NordicWalking, etc. In der freien Zeit war ich häufig in umliegenden Tierparks, in der Stadt, Wilhelma etc. Insgesamt kann ich nur Positives berichten, die Therapien waren für mich durchaus schwer, es gab viele Tränen, doch habe ich sehr viel über mich erfahren und konnte schließlich gestärkt aus der Klinik entlassen werden. Die Therapeuten, Ärzte und das Pflegepersonal waren alle kompetent und einfühlsam. Man konnte über alles (auch Medikation) mit entscheiden.

Es lohnt sich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sofortiger Termin bei körperlichen Beschwerden)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Toiletten auf dem Gang, aber man gewöhnt sich dran)
Pro:
Essen, Umgebung, Fokus auf Gruppendynamik/Beziehungen, Physiotherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS, Angststörung mit Panikattacken, komplexe Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen in der Adoleszenz Gruppe, da sich meine Krankheitsbilder überschnitten. Der damalige Aufenthalt hat mir nach vielen vorangegangenen Kliniken und Therapien zum großen Durchbruch verholfen, der es mir ermöglicht hat wieder einen normalen Alltag zu führen. Es wird viel Wert auf die Dynamik der Kerngruppe gelegt und auch Konflikte oder die verschiedenen Beziehungen untereinander sind kostbare Erfahrungen in Bezug auf Parallelen des eigenen Lebens. Nach 4 Wochen darf man am Wochenende mit Hilfe eines Belastungserprobungs-Scheins außerhalb übernachten, die ersten 2 Wochen wohnt man im Doppelzimmer. Das (Pflicht!) tägliche Kontakten morgens und abends trägt zum Aufbau einer Struktur bei, das anfangs nervig erscheint, doch im Endeffekt Gold wert ist in Anbetracht der Nach-Klinik-Zeit. So belastend, tränenreich und anstrengend die "Reise zum Selbst" auch war kann ich heute dennoch sagen, dass ich im Gegenzug dazu selten so viel Spaß, Neugier und Lebendigkeit während eines Aufenthaltes erlebt habe. Lasst euch drauf ein, es zahlt sich aus!

Gut, aber mit Vorsicht zu genießen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (bezogen auf somatische Medizin)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
die meisten Behandler, relativ viel Freiraum, stadt - und naturnah, gutes Essen
Kontra:
manche Behandler gravierend schlecht, Wartezeit lang
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Viele Behandler sind sehr gut, aber es gibt auch unglaublich inkompetente und überforderte Mitarbeiter die womöglich selbst eine solche Klinik aufsuchen sollten.
Wenn man einem guten Behandlungsteam zugeteilt wird kann der Aufenthalt gewinnbringend sein, jedoch besteht das Risiko jenen anderen Kollegen ausgesetzt zu sein, die, durch den, anfangs vom Patienten unterschriebenen, obligaten, Vertrag die Vollmacht über den Patienten haben, und somit über einen hinweg schwerwiegende Entscheidungen treffen können wie zum Beispiel Verlegungen in andere Kliniken, mitunter geschlossene Psychiatrien, in denen dann ein deutlich anderer Umgang mit Patienten gepflegt wird.

Ein Aufenthalt, der einem hilft, sich selbst näher zu kommen!

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Man wird an seine Grenzen geführt, von denen man teilweise nichts geahnt hat.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Das Haus hat durch das Alter einige Tücken (Teilweise Gemeinschaftstoiletten))
Pro:
sehr gute Kommunikation unter den behandelnden Ärzten und Mitarbeitern
Kontra:
Angebote zur Freizeitgestaltung der "älteren" Patienten
Krankheitsbild:
chronische Schmerzen, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik liegt äußerst idylisch und abgeschirmt am Waldrand.
Die ersten Tage in der Klinik sind ziemlich anstrengend, da man sich auf die Therapien, das Haus,die vielen Regeln die eine Gemeinschaftseinrichtung erfordert und vor allem auf die zugeteilte Gruppe erst einlassen muss.
Die Mitarbeiter, von den Bezugsschwestern bis zu den Chefärzten, sprechen sich ständig ab bzw. informieren sich über Besonderheiten etc. so dass man als Patient nicht alles zig-Mal erklären muss.
Die Gruppentherapie ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man sowieso eher etwas zurückgezogen lebt. Der Gewinn der Gruppe ist aber enorm: Man hat viele Meinungen, Sichtweisen und Eindrücke , die einem eine ausführliche Selbstreflektion ermöglichen. Psychodrama, Musiktherapie, KPT = Körperpsychotherapie , Psychodynamische Gruppe und Einzeltherapie unterstützen das ganzheitliche Hinsehen.
Das Haus selber hat leider einige Zimmer deren Patienten sich die Toiletten auf dem Flur teilen müssen. Das WLAN ist ist nicht überall verfügbar (nicht auf den Zimmern) was teilweise bei eienr der langen Verweildauer nervt.
Ein kleiner Nachteil ist, dass man wenig Rückzugmöglichkeiten hat. - Vor allem in der ersten Zeit ist man, in der Regel, in einem Doppelzimmer untergebracht.
Das Essen ist sehr gut - in Buffetform!
Mich hat der Aufenthalt mir selbst näher gebracht und gezeigt, dass es wirklich eine Klinik gibt, in der man sich aufgehoben fühlen kann.
Die Hauptarbeit liegt darin, an sich selbst zu arbeiten und offen für die Anregungen und das Miteinander zu sein.
Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, die mir einiges beigebracht haben, u.a. dass es noch mehr Menschen mit ähnlichen Problemen gibt - auch das kann hilfreich sein!

Nie wieder in diese Klinik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
absolut nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression, Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist der absolute Horror!
Ich war auf der Abteilung für Essstörungen. Dort kann jede/jeder Essgestörte fröhlich seine Krankheit ausleben. Man hat absolut keine Vorgaben was das Essen angeht. Jede von den Patientinnen bringt ihre eigene Tupperdose mit Salat mit, statt vom Buffet zu essen, das interessiert jedoch niemanden vom Personal. Die Essenssituation ist furchtbar und bei Rückmeldung interessiert das dort niemanden.
Mir wurde am ersten Tag gesagt ich sei eigentlich zu dick für die Essstörungsabteilung. (ich bin im Normalgewicht, BMI 19)
Auf ernstzunehmende Probleme, welche ich sowohl der Pflege, als auch der Therapeutin kommuniziert habe, wurde nicht eingegangen, es hat einfach niemanden interessiert!
Mir geht es nach der Bhandlung schlechter als davor!
Zudem gibt es nur Gemeinschaftstoiletten, die alles andere als hygienisch sind, keinen Fernsehen, nur an 2 Punkten im Haus Wlan und man hat sehr wenig Therapieprogramm und muss sich die Zeit irgendwie selbst totschlagen.

Ein voller Erfolg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Es könnte mehr Freizeitangebote geben)
Pro:
Sehr gute und umfassende Behandlung
Kontra:
Kein großes Freizeitangebot
Krankheitsbild:
Fibromyalgie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit der Diagnose "Fibromyalgie" bin ich in die Klinik gekommen. Mein vorrangiges Ziel war es, die Schmerzen zwar vielleicht nicht loszuwerden, aber doch mit ihnen umgehen zu können. Durch verschiedene Therapien (konzentrative Bewegungstherapie, Musiktherapie, Einzelgespräche, dynamische Grupentherapie, Psychodrama, Gruppenaktivität) war es mir möglich, die Schmerzen soweit in den Griff zu bekommen, dass ich zum Ende hin, fast schmerzfrei war. Die Therapeuten geben sich in allem sehr viel Mühe. Es wurde rund um die Uhr für die Patienten gesorgt. Wenn man akut Hilfe benötigt hat, war immer jemand da. Die Bezugsschwestern waren sehr freundlich, kompetent und hatten immer ein offenes Ohr. Der Umgang mit dem Patienten hat sein Übriges getan. Man konnte sich immer austauschen, etwas miteinander unternehmen, oder auch einfach für sich sein.
Ich kann den Aufenthalt dort sehr empfehlen. Natürlich ist es wichtig, offen und ehrlich mit sich umzugehen und mitzumachen. Nur wenn man akzeptiert, dass man auch einen großen Eigenanteil an allem, was einen beschäftigt hat, und an sich arbeiten muss, kommt man zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Mit Beendigung des Aufenthaltes ist es allerdings nicht getan. Das muss einem klar sein.

Mehr Stabilität und Zufriedenheit und Lebensfreude

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Trotz Urlaub der Einzel/ Gruppentherapeutin über Weihnachten und Neujahr hat jede Gesprächsgruppentherapie in Vertretung stattgefunden
Kontra:
Kein WC auf dem Zimmer
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Intensität der einzelnen Therapiebausteine ist sehr gut und sehr hilfreich.
Die TherapeutenInnen haben viel Erfahrung und begegnen dir auch auf der menschlichen Ebene. So konnte ich, trotz einiger Anfangsschwierigkeiten, Vertrauen aufbauen und es ist ein positiver innerer Prozess entstanden.
Gerade die Therapiegruppen im nonverbalen Bereich waren in dieser Form neu für mich und richtig gut. Die Einzel / Gruppentherapeutin in der Gesprächsgruppe ist auf jede Patientin individuell eingegangen und der ,,benefit,, war enorm.

In der ersten Zeit der 12 Wochen war der Zusammenhalt in der Traumagruppe innerhalb der Patientinnen gut und das Miteinander achtsam sowie unterstützend. Die Gruppe war homogen und dies hat mir sehr geholfen.

Rund um die Uhr ist in Krisensituationen jemand da.

Lob an die Küche, der Fitnessraumes ist modern und hell und die Lage am Waldrand konnte ich gut für erholsame Spaziergänge nutzen.

Es läuft nicht immer alles rund, über einiges ärgert man sich und sieht es anders, Konflikte entstehen... Aber nach dem Klinikaufenthalt habe ich von verschiedenen Mitmenschen eine positive Rückmeldung über meine neu gewonnene Stabilität erhalten. Auch von meiner ambulanten Therapeutin.

Wer sich mit Offenheit und Ehrlichkeit auf den Therapieprozess einlassen möchte und auch mal mit Gelassenheit bei Unstimmigkeiten im Klinik- und Therapieprozess reagieren kann, dem kann ich die Klinik wärmstens empfehlen.

Nicht schlecht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (bisschen nach Schema F)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Habe außerordentlich viel über mich gelernt)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Leider kein eigenes WC)
Pro:
Essen, traumhafte Lage, Fitnessraum
Kontra:
sog. Bezugsschwester
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die ersten zwei Wochen Doppelzimmer können nervig sein, sind aber zugleich Teil der Therapie. Das habe ich gelernt. Überhaupt habe ich in den Gruppentherapien und im Drama viel gelernt, Einsichten in meine Vita bekommen, die mir ansonsten vielleicht verschlossen geblieben wären. Die Gruppentherapie bei Dr. M. war super, konnte mich öffnen und in kontrolliertem Rahmen streiten, austeilen und auch Kritik einstecken lernen. Mit weiteren Therapeuten kam ich nicht so gut klar, sie schienen mir auf einer vorgegebenen Linie zu liegen, der sich die vielfältige Realität gefälligst unterzuordnen hat. Na ja, wo Licht, da auch Schatten. Essen war absolut super (habe zugenommen). Miserabel war meine sog. Bezugsschwester, eine mißtrauische, falsche Hexe. Da gibt's aber bestimmt auch andere. Toll fand ich die entstehenden "Freundschaften" innerhalb der Gruppe, und es war überhaupt sehr wichtig gewesen, für drei Monate den unerträglichen Alltag hinter sich zu lassen, sich einmal nur mit sich selbst zu befassen, sich zu öffnen. Die Umgebung der Klinik ist traumhaft. Man kann durch Wälder und über Felder spazieren und glaubt gar nicht, dass man sich in einer Landeshauptstadt befindet. Wer selbstbewußt und offen genug ist, sich auf ein Abenteuer mit sich selbst einzulassen, dem kann ich die Klinik empfehlen.

Ich kann die Sonnenberg Klinik nur weiter empfehlen!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Sonnenberg Klinik hat mir persönlich unheimlich viel geholfen. Es war eine sehr lehrreiche Zeit und ich habe mich seit dem extrem weiter entwickelt. Ich kann die Sonnenberg Klinik nur weiter empfehlen!!
Ich bin den Mitarbeiter dieser Klinik sehr dankbar!
Auch die anderen Patienten die zu meiner Zeit da waren, waren begeistert!

Seit dem bin ich viel zufriedener mit mir selber und stärker geworden. Außerdem habe ich dort tolle Freunde, lebensfreude und Kraft gewonnen.
Des weiteren bin ich seit dem fast nicht mehr einsam, was für mich eine ganze neue Erfahrung ist.

Danke für alles!!

Reinfall

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nicht bewertbar da Abbruch nach einem Tag)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nicht bewertbar da Abbruch nach einem Tag)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Nicht bewertbar da Abbruch nach einem Tag)
Pro:
Engagement der Bezugstherapeutin
Kontra:
Siehe Erfahrungsbericht
Krankheitsbild:
Depressionen,Sozialphobie,Traumatisierung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam gestern am 24.04.2017 in der Sonnenberg Klinik an. Mir wurde dann sofort seitens der Bezugsschwester mitgeteilt das ich meinen kleinen Übungsbassverstärker nicht im Zimmer benutzen darf. Das Gerät wurde dann auch kurzerhand konfisziert und musste im SchwesternZimmer verbleiben. Als Begründung: Sicherheitsbedenken(Elektrogeräte). Ich wurde später darauf hingewiesen das ich jedoch im Musiksaal das Gerät verwenden dürfe. Dieser Raum müsste dann jedoch jedes mal reserviert werden.
(Anscheinend hat jeder Raum seine eigenen Sicherheitsvorschriften). Ich machte darauf aufmerksam, das ich massive Schulterprobleme habe, rechtsseitig sogar operiert, und ich das Equipment dann jedes mal quer durch das ganze Haus schleppen müsste. Außerdem merkte ich an, das das musizieren eine wichtige Ressource für mich ist auf die ich nicht verzichten kann und ich dann übe oder musiziere wenn mir in der therapiefreien Zeit danach zumute ist.

Abends las ich die Hausordnung nochmals durch und da stand dann auch unmissverständlich geschrieben, das man Musikinstrumente auf dem Zimmer mit Zimmerlautstärke benutzen darf. Das stellt sich für mich nun so dar, das die Klinik Ihrer eigenen Hausordnung nicht folgt was wiederum bei mir als Patient keine Vertrauensbasis entstehen lässt, insbesondere da es innerhalb dieser Hausordnung ein Verwarnungskatalog gibt (Bei 3 Verwarnungen erfolgt Entlassung aus der Klinik) bei dessen restriktiven Konsequenzen eines vorausgesetzt bleiben muss, nämlich das ALLE sich an die Hausordnung halten müssen und nicht nur die Patienten. Deswegen habe ich heute nach einem Tag diese Klinik wieder verlassen.
Positive wäre zu erwähnen, das eine aufkommende Migräne sofort medikamentös bekämpft wurde wofür ich mich bei der Bezugstherapeutin bedanken möchte.

Gesundung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1977   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Inzest
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war 1977 11 Monate hier in Behandlung. nach
der Entlassung bin ich nochmal "hingefallen" und war dann 1981 für 9 Mt. ! in Behandlung. Die Klinik war für mich das BESTE was mir bis dato begegnet war.Die große, gute Mutter, die einen wärmt und Liebe gibt und einen beschützt. Vor allem das große Verständnis seitens Therapeuten und Klinikpersonal. Alles in allem sehr, sehr empfehlenswert, wenn man dann gesund werden möchte und mitarbeitet.
Ich habe noch 2 Jahre ambulant therapiert und bin seit Ende 1984 gesund im Sinne von gutem Umgang mit meiner Psyche. Heute bin ich 70J. und ich denke oft an diese wirklich beglückende Zeit

Nicht zu empfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Linderung meiner Migräne
Kontra:
Mitpatienten, Inkompetenz der Therapeuten
Krankheitsbild:
Depressionen/ Trauma und Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von September 2015 bis November 2015 da und ich bin nach 11 Wochen gegangen bzw. habe ich meinen Entlasstermin selbst ausgehandelt. Ich war in der Gruppe für junge Erwachsene und ich wurde vom ersten Tag an von den Mitpatienten komisch behandelt. Die Leute sind aufgestanden und gegangen,wenn ich gekommen bin. Am ersten Morgen habe ich von einer Mitpatientin eins auf den Deckel bekommen. Weil ich zu viel geredet hätte. Ich bin ein offener und gesprächiger Mensch und das wurde mir in den 11 Wochen teils böse zum Verhängnis. Ich wollte nach einem ich nenne es Mobbingvorfall mich nach 4 Wochen selbst entlassen. Doch dann hieß es dass ich nie wieder eine Therapie bezahlt bekommen würde. In der Gruppentherapie haben die Mitpatienten ihre Aggressionen an mir ausgelassen und meinten ich will nur Aufmerksamkeit. In meinem Arztbericht stand drin das ich aggressiv und übergriffig gewesen wäre. Weil ich an diesem Tag die Gruppentherapie gekränkt verlassen hatte. Ich weiß nicht wie ich anfangen soll
Das waren alles so Kleinigkeiten. Die Therapeuten haben nie eingegriffen und meinten dann, dass ich den Umgang mit Menschen lassen soll. Ich wollte alles darauf hinschmeißen und habe mich mehr zurück gezogen und hatte letzten Endes wegen dieser Klinik einen Suzidversuch, der fast erfolgreich gewesen wäre. Diese Klinik hat mir mehr Schaden wie Nutzen gebracht und die Therapeuten quatschen auch nur das nach was die Mitpatienten einem in der Gruppe sagen. Mir hat man in der Zeit nur gesagt was ich für ein schlechter Mensch bin. Ich kann diese Klinik Niemandem weiterempfehlen.

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