Klinik Hohe Mark

Talkback
Image

Friedländerstraße 2
61440 Oberursel
Hessen

51 von 82 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
Eigene Bewertung abgeben

82 Bewertungen

Sortierung
Filter

Liebe Grüße aus dem Norden.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Postraumatischebelastungsstörung
Erfahrungsbericht:

Ich war 2021 auf der Station feldberg 4
Erstmal wurde ich total herzlich von allen aufgenommen man konnte sehr gut mit dem Pfleger und mit der Psychologin zusammen arbeiten. Der offenhalt hat mir sehr viel gebracht und mir geht es jetz im Nachhinein auch sehr gut ich kann die Klinik sehr empfehlen ich habe noch nie sowas erlebt man kommt in einer Klinik rein. Und man wird so offen empfangen man hat einfach dazu gehört und es war alles auf Augenhöhe ich habe auch kein Heimweh verspürt da ich ganz von nordfriesland komme.. die Menschen alle wie sie da waren ich brauchte garkein Heimweh haben den man hat sich praktisch wie eine kleine Familie zusammen gefunden. Und das hat mich auch sehr bestärkt im großen und ganzen gab es nichts zu meckern und unser nette Reinigungselfe war auch immer sehr gut essen war auch gut. Alles!

Nicht für jüngere, kultursensible Menschen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Lage, Essen
Kontra:
Kulturelles Feingefühl
Krankheitsbild:
Depression und Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zunächst einmal muss ich klarstellen, dass sich das Folgende nur auf meine Erfahrungen auf der Station bezieht, auf der ich zugelassen war, F3.

Ich würde sagen, dass meine Erfahrung in der Klinik Hohe Mark insgesamt eher unglücklich war. Die Lage ist top und das Essen war ganz gut, allerdings würde ich sie nicht für PoC oder jüngere Menschen mit einer offeneren Einstellung empfehlen. Die Gemeinschaft, die die Klinik anzieht, sind meist ältere, konservative Menschen, mit denen ich mich nicht sehr wohl gefühlt habe. Selbst innerhalb des Pflegeteams fehlte es massiv an kulturellem Feingefühl. In meinen Jahren in Deutschland hatte ich nie das Gefühl, dass meine rassische Identität so sehr unter die Lupe genommen wurde, wie es dort der Fall war, und bei mehreren Gelegenheiten hatte ich Mitpatienten*innen, die rassistische Ansichten äußerten (nicht unbedingt an mich gerichtet). Ich glaube, dass jeder unabhängig von seinen Ansichten eine psychologische Betreuung verdient, aber es war einfach nicht der richtige Ort für mich.

In Bezug auf die Therapie habe ich in 5 Wochen nicht viel Fortschritt gemacht. Ich kann definitiv sagen, dass einige Therapeutinnen besser sind als andere, da ich zwischen den Therapeutinnen gewechselt habe, weil meine ursprüngliche eine plötzliche 4-wöchige Urlaubspause nahm. Ich fühlte jedoch immer noch einen Mangel an Aufmerksamkeit für meinen speziellen Fall und was er erfordert. Weder meine medikamentöse Behandlung noch psychosomatische Beschwerden wurden besprochen oder nachverfolgt, und es fühlte sich hauptsächlich so an, als würde ich ein "Standardpaket" bekommen, das für meinen Fall nicht geeignet ist. Es ist auch wichtig zu sagen, dass die Gesprächstherapie nur einmal pro Woche für eine 50-minütige Sitzung stattfindet, denn ich habe bemerkt, dass viele Leute davon überrascht sind, wenn sie ankommen.

Alles in allem würde ich die Klinik älteren Menschen empfehlen, da sie nach meiner Beobachtung am zufriedensten waren und profitiert haben.

Erfahrungsbericht Taunus 3

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2020/2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
das Gelände, größtenteils das Personal
Kontra:
das Essen
Krankheitsbild:
Abhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Insgesamt:
Bei der „Anmeldung“ aka Pförtnerhaus wäre ein wenig mehr Freundlichkeit sicherlich hilfreich. Ist natürlich verständlich, dass man sich in dieser Position auch durchsetzen können muss, jedoch ist man dennoch auch eine Art „Aushängeschild“ und die erste Person die Außenstehende wahrnehmen.
Ansonsten können wir, was den stationären Bereich betrifft, nur den Zustand der Station Taunus 3 bewerten. (3 x Aufenthalt Mai2020, Februar 2021 und Juni 2021)

- das Essen könnte besser sein, zumal so langsam bekannt sein sollte das zum „gesund werden“ auch Ernährung dazu gehört und diese nicht nur zum satt werden gedacht ist, sondern auch zu einem guten Lebensgefühl dazu gehört
- WLAN kostet Geld und Handyempfang schlecht, Kommunikation mit der Außenwelt, insbesondere in Pandemie-Zeiten sollte man nicht unterschätzen, auch der Kontakt zu anderen Menschen kann dazu beitragen, dass man wieder gesund wird.
- Zimmerausstattung ist okay, die Betten/Matratzen könnten mal erneuert werden, auch guter Schlaf ohne Rückenschmerzen trägt sicherlich zur Genesung bei

+ die Bereitschaft einen Patienten auch zu Beginn der Corona-Pandemie aufzunehmen, als viele Kliniken sich geweigert haben Entgiftungen durchzuführen, möchte ich an der Stelle hoch anrechnen
+ Das Klinikgelände ist schön gemacht
+ Pfleger insgesamt freundlich, aufgeschlossen, interessiert (da haben wir in anderen Kliniken schon andere Dinge erlebt)
+ Angebote sind für eine Entgiftungsstation gut, selbst zu Coronazeiten hat man versucht einiges anzubieten (auch da haben wir in Kliniken Anderes erlebt)
+ Sozialdienst hat sich engagiert und interessiert , sehr gut
+ Namentlich darf hier Niemand genannt werden, daher wird es umschrieben:
Hier gab es den ersten Arzt in über 20 Jahren Suchthilfesystem, dem mein Freund ausschlaggebende Ereignisse seines Lebens anvertraut hat. Dieser Arzt soll sich seine echte wertschätzende Art erhalten und das Interesse mit dem er seinen Patienten begegnet!!!
Jede noch so gut aus- und weitergebildete Fachkraft mit jahrelanger Berufserfahrung könnte sich hier eine Scheibe Empathie und Haltung abschneiden, denn all das Fachwissen ist nichts wert, wenn man mit seinen Patienten keine Ebene findet.
Dinge die wir natürlich nicht beurteilen können, dennoch nicht unerwähnt lassen wollen: Als Arbeitgeber sollte man solch Personal versuchen zu fördern. Fazit: wenn es nicht anders geht dann am ehesten Klinik Hohemark.

Aus der Dunkelheit ins Licht!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Lautes knacken der Zimmerlampen in Haus Herzberg)
Pro:
Sehr professionelles und freundliches Personal!
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit einer schweren Depression in die Klinik Hohe Mark. Schon nach zwei Wochen ging es mir deutlich besser.
Dazu beigetragen hat, neben den vielfältigen Therapie angeboten, vor allem die sehr gute Atmosphäre auf Station sowie der professionelle und feine Umgang der Ärzte, Psychologen und des Pflegepersonals mit mir als Patient. Das Gelände und die Lage der Klinik laden zum Wandern und Spazierengehen ein. Für jeden, der es gerne noch sportlicher mag, sind allerlei Möglichkeiten vorhanden. Die Klinik Hohe Mark ist somit ein sehr guter Ort um ganzheitlich heil zu werden.

Absolut positive Erfahrung (Station Herzberg 3)

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
empathisches und kompetentes Personal!!! Menschenbild!
Kontra:
das Essen könnte besser sein...
Krankheitsbild:
K-PTBS (Bipolarität, Depression, Essstörung, C2-Abusus, Dissoziationen, SvV)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die KHM war der beste Weg, den ich je in meinem Leben gewagt habe. Nach langen Vorbehalten gegenüber psychiatr. Einrichtungen bin ich in die Hohe Mark gegangen. Die Wartezeit war moderat (2,5 Monate), im Vergleich zu anderen Kliniken im Umkreis kurz.

Ich kann nur von meinen Erfahrungen auf der Station Herzberg 3 sprechen:
In den 5 Monaten habe ich ausnahmslos(!)eine überaus gute Behandlung erfahren. Zu keinem Zeitpunkt habe ich Stigmatisierung/Verurteilung erlebt - eher das Gegenteil. Psychische Erkrankung wurde nicht als "Verrücktsein" erachtet, sondern als eine Verwundung der Seele und dementsprechend wurde mir auch begegnet. Der Umgang war stets wertschätzend und es wurde sich darum bemüht die Station zu einem sicheren Ort zu machen, an dem jeder den anderen achtet und Grenzen und eigene Bedürfnisse geschützt werden.
Der Begriff des "Gesehenwerdens" bekommt auf H3 eine ganz andere Bedeutung.
Jeder Behandlungsschritt wurde mit mir besprochen, es wurde auf meine Wünsche eingegangen und die einzelnen Therapien waren von höchster Qualität! Wenn es mir schlecht ging, konnte ich IMMER auf das Personal zugehen, und es wurde sich Zeit genommen, zugehört, und geholfen.

Die Hohe Mark ist von christl. Trägerschaft, doch viel mehr wird hier v.a. christliche Nächstenliebe gelebt! Desw. finden sich unter den Pat. auch viele Christen. (Allerdings wird niemanden Jesus aufgequatscht und jeder Glaube wird geachtet, dennoch kann ich mir vorstellen, dass es für "Antichristen" nicht der Ort sein könnte)

Wenn es mir wieder schlechter gehen würde, würde ich nicht zögern, wiederzukommen.

Doch: wer erwartet hier durch Wunderhand geheilt zu werden, wird enttäuscht werden. Die KHM kann nicht zaubern. Die Therapien/die seelische Arbeit muss man selber machen (das wird nicht von Medikamenten oder dem Personal abgenommen). Hier erfährt man aber einen Schutzraum und die nötige fachl./mediz./christl./menschl. Begleitung dafür. Meines Erachtens den besten, den man bekommen könnte.

Sehr viel liebevolle Zuwendung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Pfleger, Ärzte, Therapeuten, Mitpatienten, Küche
Kontra:
Bett zu kurz, EDV
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich in Frankfurt auf einer Akutstation traumatisierend negative Erfahrungen machte, habe ich es viele Jahre vermieden, eine Klinik aufzusuchen.
Mein extrem schlechter Zustand in 2020 zwang mich dann aber letztendlich zu einem Klinikaufenthalt.
Die Wahl viel, ohne Vorerfahrung, auf die Klinik Hohe Mark.
Dank der äußerst liebevollen, menschlichen Behandlung dort, sei es durch die Pfleger/innen, Ärzte, Therapeuten u.a., habe ich wieder Vertrauen in medizinisches Personal fassen können!!
Ich war einige Wochen auf Herzberg 3 und erlebte eine völlig andere psychiatrische Behandlung als die, die ich kannte. "Christlich engagiert" trifft es sehr. Wenngleich ich mit dem Glauben nicht so viel anfangen kann, so äußert sich die Christlichkeit hier in einer starken menschlichen Zuwendung den Patienten gegenüber.
Man wird stets ermutigt, mit dem Fachpersonal in schlechtem Zustand Kontakt aufzunehmen.
Stets waren alle Beteiligten auf dem neusten therapeutischen Stand, das mich zusehends erstaunte und mir die Behandlung deutlich vereinfachte, da ich, je nach Vertrauen, verschiedene Dinge erzähle:)

Ein bisschen konfus ist Eure interne EDV, das kann man aber gut verschmerzen.
Es gibt keine TVs auf den Zimmern, das hat vielleicht die Absicht, dass sich die Mitpatienten eher miteinander unterhalten oder abends Spiele spielen sollen.

Chaotisch fand ich die Zusammenstellung des Wochenplans, da habe ich anfangs überhaupt nicht durchgeblickt.
Gezittert habe ich jede Woche bei der Verleihung der Dienste, die für mich aufgrund des schlechten Allgemeinzustands eher schlecht zu meistern waren. Aber den Sinn dahinter verstehe ich schon.
Da das KH rein psychiatrisch ist, darf man hier, wie woanders auch, keine große allgemeinmedizinische Beratung erwarten.
Die Küche hat Toaster, Wasserkocher und Mikrowelle, sehr gut!

Ich denke gerne und wehmütig an das liebe medizinische Personal und meine Zeit in dieser Klinik zurück und hoffe, dass Ihr so bleibt wie Ihr seit!
VIELEN DANK

Nicht sehr zeitgemäß

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Bedarfsmedikamente mit Diskussionen)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen, Holzmöbel, Küche offen
Kontra:
Erzieherische Distanzlosigkeit, WLan, Fernseher
Krankheitsbild:
2 Diagnosen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erfahrung Taunus 1:
Ich bestätige den Bericht von "Sofiaxx" dahingehend, dass im Zimmer oft Staubwusel waren. Mülltonne im Zimmer ohne Mülltüte! Dusche immer überschwemmt weil Dusche nicht separat abgetrennt, und sogar auf "Fußbodenhöhe". Wiederholte Debatten um Bedarfsmedikamente wohl auf Taunus 1 und 2 üblich, laut Mitpatienten. Bei mir trotzdem auch nachdem die Ärztin deshalb den Bedarf als feste Medikation angeordnet habe. Hier sind wohl noch irrsinige Ideologien verbreitet, dass alle erdenklichen Symptome von Erkrankungen "heruntergeskillt" werden können. Ich habe aber in diversen DBT' s gelernt zu erkennen ab wann ich meine Skills nur noch mit Unterstützung von Medis unterstützen kann. Wenn ich Bedarf holen möchte habe ich ich schon alles andere ausgereizt. Die Folge sind ansonsten dann Depersonalation und wie mir hier leider auch passiert, schlimme Intrusionen. Krankenschwestern der Station teilweise sehr herrisch und streng, zeigen ebenso ein grenzverletzdendes Verhalten. Zum Glück nicht mir gegenüber. Aber so behandelt man heutzutage einfach keine Patienten in einer Klinik. Auch keine Kassenpatienten. Dreierzimmer sind sehr beengt,man hat gerade Mal 50 cm zum nächsten Nachbarn. Zweierzimmer nur mit Geldaufschlag. Essen ist OK finde ich. Taunus 1 hat eine offene Stations küche, Taunus 2 immer abgeschlossen für Patienten, nur auf Nachfrage wird kurz aufgeschlossen. Deshalb kein Kühlschrank für Getränke. Taunus 3 auch Küche offen. Generell Taunus 2 die strengste Station. Fernsehen im Haus nur DVBT 2. WLAN sehr problematisch und viel zu teuer. Nicht mehr zeitgemäß, ist heutzutage eine Grundausstattung!

HORROR: Inkompetente Mitarbeiter in unhygienischer Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Wenig Therapien, sehr unhygienisch, niedrige Standards, ungesundes Essen
Krankheitsbild:
Psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde mit einer Psychose auf die Akutstation Taunus 1 eingewiesen.
Zitat meiner Schwester, als sie mich in der Klinik besuchte: "Hier kann man doch nicht gesund werden. Hier wird man noch depressiver!"

Mangelnde Hygiene: Überall schmutzig, auch die Möbel und Sofas in den Aufenthaltsräumen. Wird nicht gereinigt nachdem da Patienten drauf sassen, die sich regelmäßig in die Hose machen. Auf den Zimmern wird morgens kurz oberflächlich durchgewischt, mehr nicht.
Unkomfortabel: Man teilt sich mit zwei weiteren Patienten das Zimmer. Betten sind sehr unbequem. Kein Wunder, dass man da nicht einschlafen kann und Schlaftabletten braucht. Beim Duschen entstand jedes Mal eine Überschwemmung, weil der Abfluss verstopft war. WLAN hat nicht funktioniert.
Ungesundes Essen, das erst recht zu Gewichtszunahme der Patienten führt.

Pflegepersonal größtenteils unfreundlich und demotiviert: Pfleger sitzen lustlos herum, Beine auf dem Schreibtisch mit verschränkten Armen, sind mit privaten Aktivitäten beschäftigt und die Patienten werden nur als Störenfriede gesehen, sodass man als Patient Angst vor deren Reaktionen hat, wenn man eine Bitte hat.
Medikamentenausgabe: obwohl von den Psychiatern eine Bedarfsmedikation für jeden Patienten festgelegt ist, meinen die Pfleger, dass sie das letzte Wort hinsichtlich der Medikamentenausgabe hätten. Man muss z.B. um Beruhigungsmittel bitteln und betteln, obwohl es einem so schlecht geht.

Therapie: Fokus liegt auf der medikamentösen Behandlung. Man hat kaum Psycho-Therapien.
Chefarztvisite: wurde jede Woche abgesagt.
Aufklärung über die Medikamente: schlecht. Die Nebenwirkungen werden heruntergespielt oder gar nicht erst erwähnt. Ergebnis: mir wurden viel zu starke Medikamente verschrieben, die erhebliche Nebenwirkungen (u.a. Depressionen, Suizidgedanken,...) hatten. In einer anderen Klinik, wurden diese Medikamente sofort abgesetzt. Sowas verschreiben die gar nicht erst, sagten sie mir.

Fazit: ich würde nie mehr wieder in diese Klinik gehen. Mittlerweile weiss ich, dass es andere gute Kliniken gibt - z.B. die Privatklinik Dr. Amelung.

1 Kommentar

Juergen125 am 30.01.2021

Ich kann, LEIDER, nur bestätigen das die Klinik sehr schlecht ist und es da zu sehr verwirrenden Dingen kommt und man als Mensch nicht wahr genommen wir. Den Schrecken was ich dort erlebt habe versuche ich heute noch zu verarbeiten und es ist schon viele Jahre her.
Es ist schon schlimm wie man heute noch Menschen so Behandelt!

Eine Welt für sich

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gute Luft und Wasser
Kontra:
Abgelegen, miese W-LAN Qualität, teilweise sonderbare Pfleger und Ärzte
Krankheitsbild:
Vielseitig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hier geht es um die Akutpsychiatrie Taunus 1/2 die eine viel kürzere Wartezeit hat als die Psychiatrie im Nebengebäude. Die Klinik ist sehr abgelegen, so dass man selbst zum nächsten Supermarkt 3 lange U- Bahn Stationen braucht. Im Sommer ist die Höhenlage der Klinik mit Natur drumherum vielleicht ganz nett, aber im Herbst/Winter empfand ich das als starke Isolation von der Außenwelt. Man braucht als Mensch auch mal eine Drogerie oder ein Getränk aus einem Supermarkt, vor allem als Stadtmensch.
Auf Dauer nur Klinikmenschen im Umkreis von 2 Km um sich herum zu haben, fördert dieses Gefühl einer Sonderwelt. Wenn man schnell Depri-Stimmung bekommt wie ich ist das nicht unbedingt gut. Hohemark ist ebend ein abgelegener Teil von Oberursel. Ebenfalls hatte mein Handy Anbieter Schwierigkeiten in dieser Provinz. Ich habe das Klinik WLAN nutzen wollen. Das musste im Vorraus anbezahlt werden, denn die Kosten sind 2€ pro Stunde in dieser Klinik. Dann konnte aber nur in bestimmten Ecken eine Verbindung für wenige Minuten hergestellt werden.
Mein vorbezahltes Geld habe ich bis zur Entlassung nicht wiederbekommen, Begründung: Rein theoretisch hätte ich es nutzen können. Unglaublich, denn das Verbindungsproblem war all meinen Mitpatienten und dem Personal bekannt gewesen.
Eine andere Besonderheit dieser Klinik ist seine christliche Lehre. Der Pflegeleiter der Taunus 2 soll ein älterer sogenannter wiedergeborener Christ sein, so dass die Leitlinien und Atmosphäre dort entsprechend speziell ist. Wundert euch nicht wenn eure Bekleidung oder Schuhe für ihn deshalb als unangebracht beurteilt wird. Und wir reden hier von Belanglosigkeiten wie Farben, Stoffe oder Aufdrucken die ihm dabei Missfallen. Manche erzählten mir dass er den Patienten auch ansonsten zu nahe tritt,da fühlt sich wohl nicht jeder wohl dabei. Ich war aber nicht in seiner Station, und bei uns in der Taunus 1 soll es auch wieder eine andere Arbeitsphilosophie geben, aber ich habe nur kleine Unterschiede bemerkt.

Sehr gut, nur eine nervige Sache

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das Programm
Kontra:
Das Internet
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr zufrieden mit dem Personal und der Klinik. Das Einzige, was stört, ist der Internetzugang. Der Pass geht nur zwei Wochen und das mobile Netz geht auch durch das Gebäude nicht. Der Pass sollte solange gehen, wie man sich in der Klinik aufhält. Ohne Internet kann man nicht seine Familie benachrichtigen. Der Zugang sollte jederzeit auf der Station über das Team gewährleistet sein.

Unterschiede müssen weg

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz
Kontra:
Ungleiche Behandlung
Krankheitsbild:
Psyche
Erfahrungsbericht:

Wann wird endlich das:Privat- nicht Privat aufhören???
Gerade in der Psychiatrie.
Menschen, die sich sowieso minderwertig fühlen, geht's dabei nicht besser, wenn "Private " scheinbar "besseres" Essen oder ein Einzelzimmer bekommen.
Gerade in der Psychiatrie sollte und müsste mehr Individualität herrschen.
Und nein: ich bin nicht neidisch, doch hab ich selbst miterlebt wie "Nicht-Private" noch weiter am Boden zerstört sind.
Schafft diesen Mist endlich ab!
Ansonsten würde ich die Klinik jederzeit weiterempfehlen.

3 Kommentare

Susi6632 am 17.11.2020

Welche Station waren Sie?

  • Alle Kommentare anzeigen

Unverständlicher Therapieabbruch durch Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapieangebote, Ausstattung
Kontra:
Therapieabbruch ohne Erklärung
Krankheitsbild:
Trauma, Ängste, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2016 auf Feldberg 3.
Personal überwiegend sehr freundlich. 1 Pflegerin hat sich aber ziemlich unprofessionell verhalten, siehe mein Kommentar.
Therapieangebote super,vor allem die Theatertherapie. Essen und Ausstattung gut.
Tolle christlichen Angebote - Gespräche,Andachten, Gottesdienste.

Ich war dort,wegen traumatischer Erlebnisse u. um erste Erfahrungen mit EMDR zu sammeln.

1 Woche vor Entlasstermin wurde ich "rausgeschmissen".
Meine Wahl:auf geschlossene Station/nach Hause. Warum weiß ich nicht. Suizidgedanken oder ähnliches habe ich nie gehabt oder geäußert. Weiterbehandlung auf der Station käme nicht in Frage,ich sei zu instabil,ohne weitere Begründung.
Hatte mehrstündige Heimfahrt mit Zug vor mir (wäre bis nachts unterwegs gewesen),so musste ich auf die geschlossene Station.
Nach Gesprächen dort war sehr schnell klar,dass ich dort völlig falsch aufgehoben war.
Man versuchte,eine Einigung zu finden,damit ich die Therapie abschließen konnte. Wurde komplett abgeblockt - ohne Begründung.
Völlig geschockt bin ich am nächsten Tag nach Hause gefahren.

Ich bat nochmals um ein Gespräch,um zu verstehen,was ich "falsch" gemacht habe - wurde abgelehnt. Oberarzt begegnete mir zufällig:"keine Zeit".
Durfte mich nicht von Mitpatienten verabschieden.

Ich erfuhr zufällig,dass sich meine Therapeutin mit meiner Entlassung für längere Zeit krank gemeldet hat. Deshalb konnte man mir meine Unterlagen nicht zuzusenden-kein Zugang zu ihrem Arbeitsplatz. Erst eine Mail an den Chefarzt machte das möglich.

Entlassbrief widersprüchlich: Verlegung wegen Suizidgefahr,aber kommentarlose Entlassung am nächsten Tag.

Ich wäre dankbar,wenn sich jemand die Zeit genommen hätte,mir ehrlich zu erklären,warum man mich nicht weiter behandeln wollte. Auch heute habe ich noch Probleme,mich auf neue Ärzte/Therapeuten einzulassen. Mir hat der Aufenthalt mehr geschadet als geholfen.

Heute weiß ich,das seltsame Geräusch in den Therapiestunden war ein Handy-das der Therapeutin!

3 Kommentare

majaa am 10.11.2020

Es gab ein belastendes Ereignis, an dem die Pflegerin beteiligt war. Ich bat um ein Gespräch, ihr Kommentar: ich hab noch zu tun, möchte pünktlich Feierabend machen, habe dann Urlaub.
So bestand für mich leider keine Möglichkeit, nochmal darüber zu sprechen. Das restliche Pflegepersonal verwies mich an sie - aber ihre Feierabend ging halt vor.

  • Alle Kommentare anzeigen

Leider nur 08/15

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider nur 08/15

Ich war 2018 in der Psychiatrischen Abteilung die mir wo garnicht geholfen hat.Nur 1-2 Programmpunkte am tag ist echt zu wenig.Es wurde mir eine Borderlinediagnose angedichtet.Ich konnte kaum laufen wegen meiner dauerhaft hohen Anspannung die ich auch mit Skills nicht in den Griff bekam.Die Ärztin bestand darauf daß ich nach Frankfurt fahre um mich meiner Reizüberflutung zu stellen,und das in meinem miserabelen körperlichen Zustand!
Zum Glück bin ich jetzt meinem psychischen Leiden auf die schliche gekommen.Ich habe einen Tumor an der Hirnanhangsdrüse,der vieles Hormoneles beeinträchtigt.Daher kam auch meine Daueranspannung,bis zur Muskelsteifigkeit,fehlender Antrieb,Depression.Ich erwähnte auch daß ich 35kg zugenommen habe,und das wo ich immer schlank war.Wurde abgetan so schlimm ist das nicht.
Alles in allem war das die falsche Klinik wahl weil all meine Probleme eine rein körperliche Ursache hatte.

3 Kommentare

Susi6632 am 17.11.2020

Warum kommt der Beschwerdekommentar jetzt erst?

  • Alle Kommentare anzeigen

Sehr professionell und patientenzugewandt!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
das Miteinander auf Station zwischen Patienten, Pflegern und Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde in der Hohen Mark extrem freundlich und liebevoll aufgenommen. Das Pflegepersonal war weit über ihre berufliche Pflicht hinaus um den einzelnen Patienten bemüht. Zeitweise haben sie sich mehrmals täglich Zeit für Gespräche mit mir genommen, die teilweise länger als eine Stunde waren. Dabei wurde ich sowohl psychologisch als auch seelsorgerlich wirklich sehr professionell betreut. Die Pfleger waren überhaupt nicht kühl oder distanziert, sondern haben ihre emotionale Involviertheit in mich als einen individuellen Patienten oft gezeigt. Ich konnte mit allen möglichen Fragen quasi rund um die Uhr ankommen und wurde immer freundlich empfangen.
Die Therapeuten, soweit ich das mitbekommen habe, waren alle sehr kompetent und erfahren und sind, so gut es eben möglich war, auf mich individuell eingegangen. Dabei wurde ich nie zu etwas gedrängt, zu dem ich noch nicht bereit war, auch wenn ich immer ermutigt wurde, einen weiteren Schritt zu wagen.
Auch mit den Seelsorgern habe ich gute Erfahrungen gemacht. Da die gegenüber den Therapeuten und dem Pflegepersonal eine absolute Schweigepflicht haben und den Schwerpunkt mehr aufs Religiöse legen, hatten meine Gespräche mit ihnen einfach eine ganz andere Qualität als die Gespräche auf Station. Auch hier wurde mir mit nichts anderem als Verständnis und Freundlichkeit begegnet.
Auch medikamentös wurde ich sehr gut behandelt. Als ich kurz vor der Entlassung eine Medikamentenumstellung durchgemacht habe, wurde deswegen mein Entlassdatum entsprechend angepasst, um den Wechsel gut betreuen zu können.
Meine Zeit in der Hohen Mark ist eines der besten Dinge, die mir in meinem Leben je passiert sind, und ich werde wohl nie damit fertig sein, gern und dankbar an die Zeit dort zurückzudenken.

1 Kommentar

Susi6632 am 17.11.2020

Darf man fragen, auf welcher Station Sie waren?

Sehr gut.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression / Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es hat mir rundum sehr geholfen.

Unglaublich, dass es so etwas heute noch gibt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (nur der emphatische Nachtpfleger ist positiv zu erwähnen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (sehr dreckige Zimmer und Schränke)
Pro:
emphatischer Nachtpfleger
Kontra:
leider sonst alles
Krankheitsbild:
schwere Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Angehörige einer Patientin kann ich leider nur sagen: es ist unglaublich, dass es so eine Klinik heute noch gibt!!
Den gesamten Verlauf des Aufenthaltes hier im Einzelnen zu schildern würde Erstens den Rahmen sprengen und sich Zweitens wie ein schlechtes Buch lesen. Es klingt alles so unglaubwürdig, dass wenn mir jemand die Einzelheiten schildern würde, würde ich sagen: DAS KANN NICHT STIMMEN. So KANN eine Klinik nicht mit kranken Menschen die um Hilfe bitten umgehen.
Ich kann nur jedem der diese Klinik besuchen möchte dringend raten sich genauer im Vorfeld zu informieren! Denn dies ist der einzige Vorwurf den ich mir heute mache, dass ich nicht vorher die vielen negativen Bewertungen für diese Klinik gelesen habe. Denn eins ist sicher, wenn ich auch nur eine dieser Bewertungen im Vorfeld gelesen hätte, hätte ich meine Schwester überredet in eine andere Klinik zu gehen.
Ich bin nur sehr froh, dass durch die schrecklichen Erfahrungen, die meine Schwester in dieser Klinik gemacht hat, nicht noch größere Schäden entstanden sind, denn dann würde ich sicher auch noch rechtliche Schritte gegen diese Klinik einleiten!

Das einzigst positive was ich berichten kann war ein emphatischer und engagierter Nachtpfleger auf der Station 3 im Haus Taunus!

definitiv keine Traumatherapie (Feldberg 4)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (medizinisch kaum geschult)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (veganes Essen kein Problem, Neubau, helle Zimmer)
Pro:
Kunsttherapie, Bezugspflege, Wald,
Kontra:
funktionieren müssen, nicht auf Bedürfnisse eingegangen, Zweifel an der Problematik,
Krankheitsbild:
kPTBS, DIS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Traumapatientin muss ich leider von dieser Klinik dringend abraten. In der ersten Woche ist man nur damit beschäftigt, sich seine Therapien alleine zu organisieren, Mitpatienten, die zu viel dissoziieren werden rausgeworfen, obwohl damit geworben wird, dass alle dissoziativen Störungen behandelt werden. Wir durften uns nach zwei Wochen anhören, dass man nicht viele sei und vielleicht auch gar nicht traumatisiert und stattdessen nur Aufmerksamkeit wolle. Innenpersonen durften sich in der Therapie nicht zeigen und auch das "tiefenpsychologische Konzept" habe ich vergeblich gesucht. Es waren fast nur Verhaltenstherapeuten da und das einzige Ziel schien das funktionieren zu sein. Es finden sehr wenige Therapien statt, die Bewegungsfrau konnte gar nicht auf Bedürfnisse eingehen, am Ende gab es große Probleme, weil sie Übungen falsch angeleitet hat. Die Visite war immer Ort des Schreckens, nicht selten kamen Patientinnen tränenüberströmt wieder raus. In der Wandergruppe fiel ein Patient einer anderen Station in den Bach und nichts wurde unternommen. Physiotherapie gibt es nicht, wobei wir das bei der Anspannung dringend gebraucht hätten. Körperliche Probleme und starke Schmerzen werden abgetan oder man soll nach Hause gehen. Lediglich die Kunsttherapeutin und einige wenige Pfleger sind sehr einfühlsam. Die Nachtschwester hat sich dann heimlich um Innenkinder gekümmert und nichts dokumentiert, damit es keinen Stress gibt. Traumatherapie geht anders. Wartezeiten werden scheinbar gewürfelt und alle DIS Patienten müssen im Gegensatz zu den meisten anderen in ein Vorgespräch, ob man diesem Wahnsinn überhaupt gewachsen ist. Wir haben wieder gelernt, wie gut wir uns anpassen können, nach der Klinik ging nichts mehr. Geholfen haben Telefonate mit Freunden. Das tut weh, wurde die Station doch ursprünglich für DIS Patientinnen gegründet..

4 Kommentare

Krissy965 am 16.06.2020

Schade, dass ich Ihre Bewertung nicht vorher gelesen habe: Damit hätte ich meiner Schwester großes Leid ersparen könne!

  • Alle Kommentare anzeigen

Beurteilung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Plleger und Therapeuten super
Kontra:
Ein Lob an die Ärztin der P30!!!!!
Krankheitsbild:
Psychiatrische Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik war ein guter Anlaufpunkt. Das Personal war sehr gut und sehr bemüht was man von meiner Ärztin auf Station P30 nicht sagen kann LEIDER
Man wurde sehr schnell abgestempelt und man fühlte sich unverstanden bzw. als nicht willens was an sich zu ändern. Trotz bemühen und Erklärungen!! Trotz wiederholten Beschwerden bei der Ärztin würde gesagt alles körperliche wäre in Ordnung, mittlerweile liegt ein kardiologischer Befund von einer Herzerkrankungvor vor !!! ( Das zum Thema Ärztin)

Therapeutin auf P30 alle Top.

1 Kommentar

Homi82 am 01.07.2020

Hallo, mich würde interessieren ob ihre herzerkrankung für die Ängste zuständig ist und diese behandelt worden ist und sie auch die Ängste los sind?!

Bei mir ist ähnliches. Es sind immer wieder kardiologische Probleme da, aber bisher keine wirkliche Diagnose. Es wird aber auch nicht mehr nachgesehen, weil ich bereits abgestempelt bin. Aber es ist spürbar, dass da nicht nur Ängste sind, sondern auch ein Auslöser.

Würde mich freuen, eine kurze Rückmeldung zu kriegen, weil ihr Fall meinem ähnelt.

Aufenthalt Traumastation Feldberg 4

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Wertschätzung als Patient und das ganze Setting helfen heilen
Kontra:
Doppelzimmer
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auch meinen 2. Aufenthalt empfinde ich als äußerst wertvoll und kann die Station nur empfehlen. Das Gruppensetting war für mich erneut hilfreich, wenn auch mitunter anstrengend, und hilft die Folgestörungen besser zu verstehen, sowie einen neuen Umgang mit den Symptomen zu erlernen.
Die Dienste, die die Patienten im Wechsel übernehmen, spiegeln Alltagssituationen oder Familie und sind ein Übungsfeld in geschütztem Rahmen. Der Selbstwert wird dadurch gestärkt und respektvoller Umgang mit sich und anderen kann erprobt werden.
Die therapeutischen Angebote, auch im freiwilligen Bereich, sind vielfältig und zeigen ebenfalls Wege der Verarbeitung und Heilung.
Ärzte, Therapeuten und Bezugspflege habe ich wieder als kompetent und erfahren, wertschätzend und stets unterstützend wahrgenommen.
Das gepflegte, weitläufige Klinikgelände und die umgebende Natur tragen ebenfalls zur Stabilisierung bei.
Wer sich einlässt, kommt hier definitiv weiter.

Auch nach 18 Jahren bin ich noch dankbar...

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 02   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Im Vergleich zu anderen KH mit Abstand am Besten)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Also wg. Depressionen musste ich bisher nicht mehr behandelt werden. Mission accomplished!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Bei dem Ruf sind lange Wartezeiten nicht zu vermeiden.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Edel bis opulent.)
Pro:
Eigentlich Alles top.
Kontra:
Zu perfekt;-)
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2003 in der Klinik Hohemark. Da ich schon 3 Monate zuvor mit der medikamentösen Therapie anfing, war die Wirkung schon vollends zu spüren. Das war erstmal super, auch die anderen Mitpatienten sahen, dass eine Genesung möglich ist, denn gerade bei Depressionen glaubt man Daran gerade gar nicht.

Für mich selbst hatte Dies aber auch den Nachteil, dass ich die Therapie-Gespräche etc. nicht so ernst nahm, wie die Ärzte es gerne gesehen hätten.
Doch ich kann trotzdem sagen, dass ich überaus dankbar für die Zeit und jedes einzelne Gespräch dort bin. Manche Einsicht kam erst lange nach der Entlassung,ich hatte aber auch gut Daran zu kauen.

Die Lage, direkt am Fuß des Gr. Felberg, ist für sich schon grandios, dann das Gelände, welches schöner als die meisten Parks in Berlin ist.

Die Ärzte sind überdurchschnittlich motiviert, keine Ahnung warum...aber geholfen hat es.

Die negativen Kommentare hier verstehe ich nicht. Was erwartet man denn von einer Therapie?
Kuschelig ist Das nicht und unangenehm wirds auf jeden Fall auch wenn man sich mit seinen Ängsten oder einfach der Vergangenheit auseinander setzen muss.
Wenn aber die Alternative der Suizid ist, dann darf es ruhig ein Wenig wehtun, wenn am Ende ein gesunder Mensch nach Hause gehen kann.

Viele, vielen Dank an Alle, mit denen ich dort Kontakt hatte, ob Ärzte oder Mitpatienten.
Wenn es nötig sein sollte, ich würde wieder hierher kommen.

Viel Erfolg und Freude an der Arbeit wünsch ich dem gesamten Team der Klinik Hohemark.

1 Kommentar

Krissy965 am 16.06.2020

Na ja vor 18 Jahren wäre ihre Bewertung wahrscheinlich wertvoll und zutreffend gewesen. Aber in 18 Jahren scheint sich hier eben auch sehr viel verändert zu haben. Leider!

Warum die Klinik Hohemark absolut empfehlenswert ist

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Hilfe zur Selbsthilfe
Kontra:
Teilweise lange Wartezeit
Krankheitsbild:
Schwere Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hohemark vertritt ein ganzheitliches Konzept für Patienten mit verschiedensten psychischen Erkrankungen. Die Heilungsansätze sind immer transparent. Ziel ist immer die Stabilisierung des Patienten mit vielen Ansätzen und praktisch umsetzbaren Leitfäden für einen besseren Umgang mit problematischen Situationen. Ich bin nun 6 Monate zuhause und profitiere immer noch von meinem Aufenthalt. Danke, Hohemark!

Privatpatienten erhalten für den hohen Tagessatz in privaten Kliniken viel mehr!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Chefarzt
Kontra:
Essen, Quantität der Therapie
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Privatpatienten empfehle ich die psychiatrische Station in keinem Fall. Der Komfort ist gering, das Essen wirklich schlecht. Therapie findet kaum statt und man ist sonst teilweise schlecht ausgebildeten Pflegern unterstellt. Ich habe schockierend unprofessionelle Situationen erlebt. Bei wem der Tarif es abdeckt, UNBEDINGT in eine private Klinik gehen aufgrund der extremen Unterschiede in der Qualität der Pflege und der Quantität in der Therapie.
Der private Tagessatz in der Hohe Mark Klinik ist nicht gering. Dafür erwarte ich Leistung.

1 Kommentar

Krissy965 am 16.06.2020

Schade das ich Ihre Bewertung nicht früher gelesen habe, damit hätte ich meiner Schwester sicher Ihr Leid in dieser Klinik ersparen können.

Ausgezeichnete Klinik, engagiertes Team, fachlich hohes Niveau

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Engagement und Menschlichkeit, gute Atmosphäre, Therapeuten und Pflegeteam, vielfältiges Angebot
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Ende Okt. bis Anfang Dez. Patientin auf Station Feldberg 5. Dies war nicht mein erster Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik aber mit Abstand der Beste! Als Traumapatientin, die auf einer normalen psychosomatischen Station war, bekam ich eine fachlich hervorragende und passende Therapie und konnte mich in einem sicheren und geborgenen Umfeld mit Unterstützung verschiedener Therapieformen mit dem Trauma auseinandersetzen. Als Therapieformen wurden beispielsweise angeboten: Theatertherapie, Maltherapie, Erlebnisgruppe, Bewegungstherapie, Arbeitstherapie, Gestaltung, tiefenpsychologische Gruppe etc.. Mir haben insbesondere die Theatertherapie und die Maltherapie viel gebracht. Auf anderen Stationen gibt es auch noch Musiktherapie, Tanztherapie und vieles andere. Neben einem Einzeltherapeuten, der einen während der Zeit in der Klinik begleitet, hat jede/rPatient/in eine/n Bezugspfleger/in. Wenn es einem nicht gut geht, kann man jederzeit zur Pflege gehen und bekommt in der Regel auch ein Gespräch angeboten. Diese Möglichkeit habe ich mehrfach genutzt und immer als sehr hilfreich erlebt.
Die Klinik ist auf eine sehr wohltuende und unaufdringliche Art christlich geprägt. Niemand muss dort beten, niemand wird missioniert. Für die, die es wünschen, gibt es aber viele seelsorgerliche Angebote und Gottesdienste.
Das Haus Feldberg ist modern und hell und großzügig gestaltet. Es gibt dort überall seltsame Düsen, aus denen Luft geblasen wird, das fand ich nicht so angenehm, das ganze Heizsystem war für mich völlig undurchsichtig, aber sonst ist das Haus schön. Das Essen ist in Ordnung. Morgens und abends kann man sich von einem Buffet bedienen. Das Mittagessen ist meist gut, man kann jeden Tag zwischen drei verschiedenen Gerichten wählen und es wird Rücksicht genommen auf Veganer, Unverträglichkeiten etc.
Das Zusammenleben in der Patientengemeinschaft habe ich als sehr angenehm empfunden. Abends sind wir zusammen gesessen, haben gestrickt, erzählt, gelacht, gepuzzelt, gespielt und uns ausgetauscht. Es wird darauf geachtet, dass man nicht permanent über seine Probleme spricht, dennoch ist ein tiefer Austausch möglich und ich hatte viele gute Gespräche.
Zum Abschluss möchte ich mich noch einmal von Herzen beim ganzen Team (einschließlich Physio- und Spezialtherapeuten) bedanken!

Eher nichts für Borderliner

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Schubladendenken seitens Ärzten und Pflege. Unglaublich.)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich wurde nicht behandelt und fast alle wichtigen Therapien fielen aus)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Räumlichkeiten sind sehr schön, liebevoll gestaltet und sauber)
Pro:
Pfleger, Ausstattung, Essen
Kontra:
Diagnostik, Therapeuten
Krankheitsbild:
BPS, rezidivierende Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Haus Feldberg, Station 6.

Ich kam mit großen Erwartungen in diese Klinik, da diese einen sehr guten Ruf hat. Ich bin jedoch schon recht bald bitter enttäuscht worden.

Zwar ist das Ambiente wunderschön, das Essen ist frisch, lecker und abwechslungsreich und ca. 80% der Pfleger sind wirklich super, sehr qualifiziert.

Allerdings kann das nicht mehr die zwischenmenschliche Behandlung aufwerten, die mir vor allem von meiner Therapeutin Frau K.-F. und dem Oberarzt, Herr Dr. P. zuteil wurde.

Ohne sich wirklich mit mir als Person auseinandergesetzt zu haben, wurde wild mit Diagnosen herumgeschmissen. Ich leide an einer BPS, mir wurde aufgrund "leichter Kränkbarkeit" (resultierend aus Mobbing und einem entwertenden Umfeld als Kind) eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Offensichtlich ist dieser Psychologe nicht in der Lage Persönlichkeitsanteile von einer Persönlichkeitsstörung zu unterscheiden.

Jede meiner Anregungen und Kritik im Umgang mit mir wurde mir im Mund herumgedreht oder so auf meine Borderline Erkrankung geschoben, dass Arzt und Therapeutin ja keine Kritik an sich heranlassen mussten.
Dabei lassen es sich die Ärzte nicht nehmen um einen "abzuwatschen" zu mehreren wie bei einem Tribunal mit versteinerten und vorwurfsvollen Mienen vor einem zu sitzen. Während meiner ganzen Zeit dort fiel kein einziges konstruktives Wort, keine Motivation, nichts Positives. Nichtmal ein Lächeln bringt der Herr Oberarzt zustande wenn man zu ihm in die Visite kommt.

Meine distanzierte Therapeutin absolut NICHTS getan um irgendwie meine Sympathie und mein Vertrauen zu gewinnen.

Der Gebrauch meines Bedarfsmedikaments wurde mir zum Vorwurf gemacht.

Dann wird mir gesagt, sollte ich Schneidedruck oder Ähnliches haben, soll ich sofort zur Pflege kommen. Im Entlassbrief stand dann, dass ich die Pflege zu viel in Anspruch genommen hätte und quasi unselbstständig wäre.

Nicht jeder Borderliner braucht harte Strenge. Ich bin eine von denen bei denen es mehr mit Empathie und Einfühlungsvermögen funktioniert und nicht mit dem Zerschlagen meiner Autonomie.
Ich konnte 3 mal nicht zum Essen erscheinen. Im Bericht stand ich könne mich nicht an Regeln halten und erschien angeblich nie zu Therapien. Unfassbar diese Mentalität dort.

Wochenplan sehr unübersichtlich gestaltet. Muss man sich selbst zusammenstückeln aus Zetteln, Plänen und Aushängen. Fürchterlich.

Man wird gezwungen bei jedem Essen zu beten.

2 Kommentare

Loki2 am 01.11.2019

Was ich auch echt heftig finde ist, dass diese Klinik großen Wert darauf legt, dass Patienten emotional voneinander separiert sind. Es ist strengstens verboten, sich untereinander auszutauschen, dabei habe ich gerade das bei früheren Klinikaufenthalten als sehr heilsam erlebt.
Diese emotionale Separierung führte u.a. dazu, dass man nach über einer Woche kaum die Namen der anderen Patienten kannte und überhaupt keinen Bezug zu ihnen aufbauen konnte, dabei wird andererseits in den Regeln gesagt, man solle Beziehungen innerhalb der Patientengruppe pflegen. Und das ist widersprüchlich. Wie soll man Beziehungen pflegen, wenn man sich nicht auch über schwere Themen unterhalten darf? Es wird dann verlangt, dass man sofort zu den Pflegern geht (aber bloß nicht zu oft, da sonst im Arztbrief steht, dass man zu bedürftig sei), obwohl ein bisschen Trost von jemandem der Ähnliches erlebt hat oft viel wohltuender ist. Denn fast immer, wenn ich zur Pflege ging, wurde ich mit "Machen Sie Skills" abgewimmelt.
Als es einen Konflikt zwischen mir und meiner Zimmernachbarin gab, hat die diensthabende Pflegerin sehr unadäquat reagiert, hat nicht interveniert und ist auch nicht neutral geblieben, sondern hat sich sofort auf die Seite der anderen Patienten geschlagen.
Daraufhin wurde es von meiner Therapeutin so hingestellt, als sei alles meine Schuld gewesen.

Dann wurde eine Diskussion mit mir geführt, dass ich Aufmerksamkeit suchen würde, weil ich mit Wasserfarbe gemalt hatte und etwas rote Farbe auf dem Tisch zurückblieb, die ich zuerst nicht mehr abbekam. Das war verstörend für mich. Weil ich insgesamt als vollkommen verhaltensgestört dargestellt wurde und das war einfach nur verletzend. Es wurde auch ständig behauptet, ich wäre so hochangespannt, obwohl ich in den betreffenden Situationen einfach nur depressiv und tieftraurig war. Ich wurde so heftig in diese Borderlineecke gedrängt, dass ich das Gefühl hatte, nur als Krankheit und nicht als Mensch mit Persönlichkeit wahrgenommen zu werden.

Die reinste Dreistigkeit und Unverschämtheit ist allerdings der vorläufige Arztbrief in dem man mich quasi als jemanden hinstellte, den es überfordere sich an Regeln und Therapiezeiten zu halten.

Ganz ehrlich, liebe Mit-Bordis und Menschen mit anderen Persönlichkeitsstörung: Haltet euch von dieser Klinik lieber fern.

  • Alle Kommentare anzeigen

Das ist KEINE Traumaklinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Die erste Woche ist man nur unterwegs um sich bei den Therapien selbst anzumelden.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Relativ neue Klinik)
Pro:
Freundliche Mitarbeiter
Kontra:
Keine Traumatherapie
Krankheitsbild:
Trauma , Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese sogenannte „Traumaklinik „ habe ich als solche nicht erleben können. Von den vielen, auf der Homepage angepriesenen Trauma-Therapien findet keine wirklich statt. In sieben Tagen hat man einmal Einzelgespräch, einmal Bewegung, einmal Entspannung, einmal Malen. Den Rest der Zeit soll man sich selbst beschäftigen und sich selbst mit seinen Problemen auseinandersetzen. Zum Glück gibt es in der wirklich schönen Klinikanlage eine Klagemauer. Dort kann man Gott von seinem Leben erzählen. Welche Ironie! Die Pflege ist wirklich freundlich. Trotzdem fällt es niemandem auf, wenn eine Mitpatientin zwei Tage lang an keiner Mahlzeit teilnimmt weil es ihr sehr schlecht ging. Und das, obwohl die Teilnahme an der gemeinsame Mahlzeit angeblich als Therapie betrachtet wird. Das Essen war erschreckend schlecht. Ein Fertigsalat aus dem Eimer, Fertigprodukte, kaum Obst usw. Lieblose Küche. Personal wird eingespart weil Patienten alles machen müssen: Betten abziehen, Frühstück-, Mittag- und Abendbrotdienst, Müll wegbringen, Pflanzen gießen, Station aufräumen: alles als „Therapie“ verpackt. Als Traumapatient sollte man dort die Reißleine ziehen und gehen bevor Schaden entsteht. Schlimm wenn Pflegerinnen im Raucherhäuschen über die Patienten lästern: die Patienten haben zu Hause nix und kriegen den Arsch nicht hoch.
Die Klinik ist geeignet für Menschen die einfach mal Erholung brauchen. Aber nicht für Traumapatienten.

2 Kommentare

hamster40 am 23.05.2020

Hi.Das sehe ich genauso.Habe die gleichen Erfahrungen gemacht und war sehr enttäuscht.Hatte für mich mit Traumatherapie nichts zu tun.Wenn man mal Erholung vom Alltag braucht, ist das von der Natur und der Umgebung echt schön.Aber von dem, was auch im Konzept an Therapien beschrieben wurde, fanden die wenigsten statt...es gibt definitiv bessere Kliniken

  • Alle Kommentare anzeigen

Psychosomatik: topp, Psychiatrie: flopp

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Man wird als Mensch wahrgenommen
Kontra:
Akutstation
Krankheitsbild:
Depression, ptbs, borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2017 auf der einer psychosomatischen Station (Feldberg) und später noch auf einer Akutstationen.

In Feldberg war es eigentlich toll. Schön fand ich, dass Pflege und Ärzte und Therapeuten so gut zusammen arbeiten und sich auf Augenhöhe begegnen, denn das kommt auch beim Patienten an. Die Bezugspflegerin war super! Gruppenvisiten fand ich schwierig. Das Essen war okay, aber ziemlich einseitig nach ein paar Wochen. Die Zimmer sind hell, alles sit sauber und freundlich. Die Umgebung ist ein Traum

Akutstation/ PsyChiatrie : abgesehen von 2 engagierten Mitarbeitern war es einfach nur ätzend. Man war abgestellt. Würde von oben herab behandelt. Die Pflege redete über einen als wäre man taub oder blöd. Gespräche gab es keine. Es gab viele überfordernde Situationen mit psychotischen Patienten und eigentlich war zu wenig Platz um dem gerecht zu werden. Ich als eher unauffällige Patientin ging dort komplett unter. Es hätte auch keiner gemerkt, wenn ich einfach gegangen wäre.

Einfach Super

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Ärztinnen, Pflegepersonal
Kontra:
Kein Wlan!
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Erste Entgiftung in dieser Klinik und ich kann nur sagen: qualifiziertes Personal, tolle Therapeuten, super Ärzte/innen.
Man wird individuell behandelt.
Meine Entgiftung war erfolgreich, nachdem die letzte scheiterte.(in einer anderen Klinin).
Ich hoffe von Herzen, dass ich nie mehr als Patient kommen muss, aber wenn, dann nur hier her.
Das Gelände ist fantastisch und der Wald ebenso.

Trauma ohne Traumatherapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Wald, ÖPNV-Anbindung, Bezugsschwester
Kontra:
siehe Text
Krankheitsbild:
komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auf der Homepage ist zu lesen, daß die Klinik vor einigen Wochen das 25jähre Bestehen einer speziellen Traumastation feierte, die 1994 eingerichtet wurde. Als Patientin erhielt ich weder 1995 noch 2004 eine traumaspezifische Therapie - und so erging es nicht wenigen Mitpatientinnen. Trotz Notwendigkeit erhielten wir auf einer Allgemeinstation für viel Krankenkassengeld eine nutzlose Allgemeintherapie. Wie kann das sein?

Essstörung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006 +2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Mehr Einzelzimmer wäre gut, da depri einen lieber allein lässt)
Pro:
Jede Schwester, jeder Arzt mehr geht nicht, kompetent,freundlich,perfekt
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann mir keine bessere Klinik vorstellen, sie hat mir geholfen, meine essstörung zu überwinden.

Abgelegen, dunkel, unübersichtlich, für Angstpatienten nicht geeignet

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Aufklärendes Erstkontaktgespräch
Kontra:
Gesamtes Klinikgelände, muffige beengende Atmosphäre
Krankheitsbild:
Traumatherapie Interessierte
Erfahrungsbericht:

diese Klinik kennen wir auch empfohlenerweise durch eine Beratungsstelle. wir haben uns diese dann zuvor unangemeldet angeschaut. Für Traumatisierte ist es dort der blanke Horror.Unübersichtlich,veraltet und auch noch abgeschieden. Wir stellten fest, dass man sich als PatientIn mit mehrfachen Traumata eher erneut traumatisiert fühlt. Beengt und Charakter eines forensischen Klinikums!

Zudem wurde mitgeteilt, dass auch Medikamentenbasierte Therapie bei Traumapatienten eingesetzt wird.Dabei ist es belegt, dass Psychopharmaka bei PTBS nicht(!) hilft.

Ich hatte den Eindruck vom Mensch zum Patient zu werden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
ich persönlich hatte eine gute Psychologin, sehr gute Musiktherapie und Maltherapie
Kontra:
Manche Schwestern und Therapeuten wirkten unmotiviert und emphatielos
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von der Ausstattung war die Klinik sehr modern.
Allerdings waren alle Sofas und Sessel mit Kunststoff bezogen, was eher steril wirkte.
Unser "Aufenthaltsraum" war auf dem Flur, so dass wir immer gut beobachtet werden konnten. Man durfte sich nicht auf das Sofa legen, weil das keinen repräsentativen Eindruck machte.
Es war nicht erlaubt mit den Mitpatienten über die Erfahrungen mit den Therapeuten und Bezugsschwestern zu reden.
Ich hatte das Gefühl in erster Linie als Patient und nicht als Mensch behandelt zu werden.

Die Musiktherapie hat mir sehr geholfen und mich davor bewahrt vorzeitig zu gehen und statt dessen meine Interessen zu vertreten.
Meine Therapeutin war sehr nett und kompetent.
Da hatte ich das Gefühl als Mensch gesehen zu werden.
Ein Psycho_Witz: Woran erkennt man in der Psychiatrie den Unterschied zwischen Patienten und Personal?
Natürlich am weißen Kittel.

Danke!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gute Therapien
Kontra:
Kein Bewegungsbad, Schwimmbad
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr freundliche Mitarbeiter, die immer ein offenes Ohr hatten. :-)

Sehr gute Gruppenangebote z.B. Angstgruppe, Achtsamkeitsgruppe, Training Sozialkompetenz, .....

Sehr gute Bewegungsangebote: Wandern, Ausgleichsgymnastik, Tanz, Maltherapie

Vorträge waren super.

Chorangebot


Die Klinik bekommt von mir eine glatte 1

1 Kommentar

Scara am 04.01.2019

Hallo, welche Sportangebote gibt es sonst noch alles? :)

Wie war das mit der Kontaktsperre? Muss man dort immer sein Handy abgeben oder kann man auch die Sim Karte abgeben um zum Beispiel heruntergeladene Musik zu hören? Da ich nur einen Streaming anbieter habe und keine eigene Musik für einen MP3 Player, habe ich mein Handy bereits darauf vorbereitet und alle spiele etc. gelöscht für die Aufnahme am Mittwoch. Ich hoffe nur die lassen dort mit sich reden, wir haben schliesslich 2019 und nicht 2000... ???? Ich möchte ja gar keinen Kontakt nach draussen! Nur meine Musik weiter hören und Hörspiele :(

Ich freue mich schon sehr! Daher hoffe ich, dass ich zumindest nicht ganz „zur Ruhe“ kommen muss also ohne Musik etc.... :/

Immer wieder diese Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alle Fragen waren erlaubt)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (helle freundliche Zimmer)
Pro:
alle Mitarbeiter: wertschätzend, echt und sehr engagiert
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS, Trauer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Motto der Klinik: fachlich kompetent und christlich engagiert, hat sich für mich zur vollsten Zufriedenheit bestätigt.
Ich bin dankbar für jeden Tag, von neun Wochen, die ich auf Feldberg 6 sein durfte.
Ich habe von dem Gesamtpaket der Psychotherapie, der Spezialtherapie, der Seelsorge und der Betreuung durch das Pflegeteam so viel mitnehmen dürfen und sage auf diesem Wege nochmal DANKE!

Sehr gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Durchdachtes Gesamtkonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es gibt von meiner Seite aus nur positives von dieser Klinik zu berichten. Insgesamt sieben Wochen war ich um Haus Herzberg Station 1. Ob gläubig oder nicht es wird einem auf jeden Fall sehr gut geholfen. Alle Therapeutinnen und Therapeuten die mich behandelt haben waren sehr kompetent. Alles was dort geschieht ist freiwillig und ich wurde zu keiner Zeit zu irgendetwas gezwungen. Als gläubiger Christ konnte ich durch Seelsorge, Gottesdienste, Andachten etc. meinen Glauben weiter leben.

Wellness und Heilung für Psyche, Seele und Körper

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapien, Mitarbeiter, Sport , Unterkunft, Mahlzeiten und Umgebung
Kontra:
Krankheitsbild:
Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Atmosphäre in der Klinik tut richtig gut. Die Mitarbeiter sind sehr professionell und bringen den Patienten sehr viel Empathie entgegen. Die unterschiedlichen Therapien helfen wirklich weiter. Wellness und Heilung für Psyche und Seele, und auch für den Körper.

Ganzheitliche Therapie mit Blick für den Einzelnen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Schöne , saubere Zimmer. Freundliche Mitarbeiter
Kontra:
Bei der Anmeldung lange Wartezeiten
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr freundliche und herzliche Atmosphäre, sauber , kompetent, wissen was zu tun ist, ebenso einfühlsame Therapeuten. Gutes Angebot an FreizeitGestaltung .

War dort für 8 Wochen und wäre gerne geblieben. Inzwischen drei weitere Bekannten die Klinik empfohlen, die ebenfalls begeistert zurück kamen bzw noch da sind.

1 Kommentar

Sandra923 am 04.05.2019

Wir weisen daraufhin alle Klinikbewertungen aller Kliniken grundsätzlich quer zu lesen. Erfahrungsgemäß hübschen Klinikmitarbeiter und oder gefällige Patientin Bewertungen auf durch eigene Beiträge.

Ungerechte scheiße

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Hilfe für Hilfe suchende
Kontra:
ZWANGS Hilfe WEN man sagt helft nicht
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

1 Kommentar

Sandra923 am 04.05.2019

Wer zuviel weiss wird psychiatrisiert und dadurch traumatisiert. Dass PsychKG erlaubt Behandlung gegen den Willen.Betreuungsmaschinerie und Aussteierung wenn Mensch zu teuer ist. Loyale Mitstreiter gibt es kaum da auch Deutschland nicht aus seiner Vergangenheit zu lernen scheint. Man deportiert heute nicht mehr ins KZ sondern in die moderneren perfide gesteierten "Sozialsysteme." Hier gibt es Gutachtenzwänge, richterliche Verfügungen von überlasteten Richtern.
Natürlich kann ein Machtmissbrauchender Mensch alles ins Gegenteil verkehren.Und Sadisten gibt es auch noch.

Es gibt Städte in Deutschland wo die Polizei machtlos ist und zugleich wo Polizisten grenzüberschreitend und machtmissbräuchlich agieren. Doch das darf kein System haben. Verantwortlich sind immer die Ministerien.

Eine unabhängige mutige Presse ist stets förderlich.
Deshalb empfehle ich wachsam zu sein.

"Wer bewacht die Wächter"(?)

Negativ!

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Die Umgebung
Kontra:
Mittelalterliche Behandlungsmethoden
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als Angehöriger eines Patienten kann ich nur abraten. Meinem Bruder ging es nach der Therapie dort viel viel schlechter als vorher. Angehörige wurden nicht eingebunden. Statt Therapeutisch wirksamen Gesprächen gab es nur Tabletten, noch dazu die falschen. Ärzte und Pfleger sind unmöglich und alles andere als heilsam.

2 Kommentare

Juergen125 am 04.01.2019

Wurde dort, auf Akut,wegen schwerer Depression aufgenommen. Nur kam ich nie auf eine Depressionsstation sondern blieb 7 Wochen auf Akut und wurde mit Tabletten abgefüttert!
Therapie??? Ergo, Sport, Arbeitstherapie... Klingt ja toll aber nur Worthülsen!Die meiste Zeit war nichts!In einer Reha habe ich tatsächlich verstanden warum Ergotherapie helfen kann! Das ist aber auch ein Tolles Team!
Tip! Uniklinik Frankfurt die haben auch ein tolles Team!Heute bin ich meisten komplett Depressions frei!Keine Antidepressiva mehr! Das war aber nicht der verdienst der Klinik der Hohen Mark!

  • Alle Kommentare anzeigen

Hohe Mark Oberursel - keine Empfehlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Teilweise grottenschlechte Ärzte (überheblich, nicht emphatisch und nicht achtsam))
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Im Vorfeld habe ich wegen der guten Beratung mehr erwartet.)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Keine wirksame Hilfe aber viel Arroganz erfahren!)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Alles lief gut!)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer sind modern, hell und freundlich.)
Pro:
Pflegepersonal und Zimmer
Kontra:
Ärzte und Therapie
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Extrem unzufrieden!
Nach vier (statt sechs) Wochen schwer enttäuscht und traumatisiert abgereist.
Das Essen war grottenschlecht (einfallslos, oft angebrannt und/oder eingetrocknet und meistens kaum geniessbar).
Fast jede Sonderernährung (Diabetes, Darmerkrankung und/oder Allergien) hat die Küche völlig überfordert.
Auf meine eigene Ernährungsberatung habe ich drei Wochen und einen Tag warten müssen.
Das Zimmer war schön und gut.
Die Pflegekräfte sind ausgezeichnet.
Die Ärzte sind teilweise grottenschlecht (von gut bis peinlich). Hier nennt sich jeder Arzt einen Therapeuten, auch wenn er/sie von Psychologie und Therapie kaum Ahnung zu haben scheint (es wirkt anmassend bis im Einzelfall hochstablerisch).
Der Unterschied zwischen Privat- und Kassenpatienten ist gering, aber vorhanden.
Die Patientengemeinschaft ist Teil der Therapie, wenngleich sie mitunter nicht funktioniert.
Die Seelsorge und das christliche Angebot sind hervorragend. Die Seelsorger sind super!
Alles in allem: keine/eingeschränkte Empfehlung.

1 Kommentar

Loki2 am 01.11.2019

Das mit den überheblichen Ärzten kann ich nur bestätigen...

Ich würde jederzeit wiederkommen zur Station Feldberg 4

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (wenn... ich würde jederzeit wiederkommen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es war jederzeit Jemand da wenn man Hilfe oder Gespräche brauchte)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (siehe Text)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Wenn man fragt, wird möglich gemacht was möglich ist)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Station Feldberg 4 war grad 1 Woche umgezogen in den Neubau. Leider waren nicht alle Zimmer Einzelzimmer.)
Pro:
Das Team von Feldberg 4 + die Seelsorge + die Mal-Terapie
Kontra:
Die meisten Zimmer sind Doppelzimmer. Entweder man hat Riesenglück oder muss fürs Einzelzimmer zahlen
Krankheitsbild:
Borderline PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor einem Jahr war ich in der Klinik Hohe Mark und mir hat mein Aufendhalt sehr sehr gut getan.

Vorher war es undenkbar, aber jetzt kann ich von mir behaubten "Ich mag mich sogar ein ganz kleines bisschen!"

Ich hatte neben der Einzelgesprächsterapie noch Entspannungs-, Gestaltungs-, Mal- und Körperwahnemungs-Therapie. Zudem durfte ich auf Nachfrage auch eine Belastungserprobung in der Arbeitstherapie machen.

Es gab so viele kleine und grosse Aha-Erlebnisse... Ich habe einfach jedes Angebot genutzt und konnte selbst aus der Erfahrung bei der Entspannungsgruppe, die für mich alles andere als Enspannung war (das liegt aber an mir),für mich sehr viel mit nach Hause nehmen.

Man muss nicht christlich sein um sich in der Hohe Mark wohl zu fühlen, sie bieten einem hier aber die Möglichkeit Sonntags den Gottesdienst oder jeden Tag die Morgen- und/oder Abend-Andacht zu besuchen, sowie Gespräche mit der Seelsorge zu führen oder im Chor zu singen.

Mir persönlich tat das Singen und die seelsorgerischen Gespräche aber wirklich gut.


Ich wünsche allen die dort aus "Gründen" hindürfen alles alles Gute!

Weitere Bewertungen anzeigen...