Klinik am Waldschlösschen

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Sudhausweg 6
01099 Dresden
Sachsen

59 von 103 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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103 Bewertungen

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Guter Internetauftritt, in der Realität sehr enttäuschend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das hervorragende Essen
Kontra:
Überforderte, inkompetente Pflegekräfte; viele unerfahrene Therapeutinnen in Ausbildung
Krankheitsbild:
k-PTBS
Erfahrungsbericht:

Auch wenn ich vorab ein wenig verwirrt ob der auffallend vielen schlechten Bewertungen war, habe ich mich wegen des Internetauftrittes der Klinik dann doch für diese entschieden.
Leider gibt die Website der Klinik und das versprochene Therapiekonzept sehr viel mehr her als die eigentlichen Abläufe in der Realität.
Die Therapien fallen häufig aus, eine Unterstützung nach den oftmals sehr herausfordernden Therapiesitzungen durch die Pflege hat nicht stattgefunden. In Situationen, wo man Hilfe braucht und dann zur Pflege geht, wird man entweder weg- oder in einen Raum nach nebenan geschickt, die allermeisten Pflegekräfte wirken leider resigniert bis genervt, wenn man vorbeikommt. Dies ging nicht nur mir so, sondern auch meinen MitklientInnen, so dass nach und nach der allgemeine Konsens war, dass man sich dort keine Hilfe holen kann. Eine Mitklientin berichtete, das dies schon mehrmals immer wieder angesprochen worden sei, aber zu keinen Veränderungen führt und das habe auch ich so erlebt.
Wenn man Glück hat, bekommt man eine Therapeutin, die sich mit Traumata auskennt, jedoch sind die Mehrzahl der Therapeutinnen, die auch komplexe Traumatisierungen behandeln, noch in der Ausbildung, was man deutlich merkt, weil es häufig an Souveränität und Erfahrung gefehlt hat gerade in der so wichtigen Traumakonfrontation. Das ist sehr schade, wo diese Klinik doch von sich sagt, dass sie sich auf Traumata spezialisiert hat!
Zudem wollte ich gerne, auch wegen des stationären Rahmens meine Psychopharmaka umstellen, wozu mir meine ambulante Psychiaterin auch geraten hatte. Hier wurde das jedoch mehrfach verweigert ohne richtige Begründung. Kaum war ich wieder zuhause, war meine Psychiaterin sehr erstaunt und dann haben wir es ambulant umgestellt, seit den neuen AD habe ich viel weniger Nebenwirkungen. Enttäuschend, dass dies in der Klinik nicht gemacht wurde!
Insgesamt kann ich diese Klinik also klar nicht empfehlen.

1 Kommentar

Jetzt201722 am 30.04.2020

Guten Tag,

vielen Dank, daß Sie hier so realitätsnah (meine Meinung) über die Traumatherapie in dieser Fachklinik für Psychotraumatologie berichten. Es scheint sich also auch mit dem Wechsel in der Leitung der Klinik wenig bis nichts verändert zu haben, meine ich. Einmal mehr erhalte ich die Bestätigung meiner Meinung, daß die Traumatherapie in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt.

Absolut empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Dissoziative Identitätsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war nun 13 Wochen in der Klinik am waldschlößchen und ich kann nur sagen, dass diese Klinik absolut goldwert ist! Absolut jede/r vom Personal (von der Reinigung bis hoch zur Klinikleitung) sind stets freundlich und hilfsbereit. Dort wird man auf Augenhöhe betrachtet und ernst genommen. Es wurde alles dafür getan, dass ich dort sicher bin.

Traumaspezifische und hilfreiche Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle Therapien traumasensibel, gute Mischung aus edukativen/konfrontierenden/entspannenden Verfahren, hohe Anzahl an Einzeltherapie, viele Therapien, Lage an der Elbe, Zimmer und Essen, Klima und Freundlichkeit
Kontra:
Krankheitsbild:
Kptbs, rezidivierende Depression, somatoforme Schmerzstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hilfreicher Aufenthalt mit passenden Therapien. Vieles ist im Einzel und auch die Gruppentherapien waren traumaspezifisch. Tägliche Übergaben des Teams sorgen dafür, dass man sich jederzeit gut aufgehoben fühlt und nicht erklären muss. So werden die Therapien gut aufeinander abgestimmt.
Es werden verschiedene Konfrontationsmethoden zur Traumabehandlung angeboten und die Therapeuten sind gut ausgebildet. Es wird viel Wert auf das Fokussieren des Emotionen gelegt, wobei einem gut geholfen wird diese zu erkennen und damit umzugehen. So ist mir ein neuer Weg aufgezeigt worden mit meinen Erlebnissen umzugehen und einen gesünderen Lebensstil einzuüben.
Jeden Tag werden außerdem verschiedene ressourcenorientierte und entspannende Dinge angeboten. Man wird als Patient darin unterstützt Verantwortung zu übernehmen.
Ich werde wiederkommen und meine Behandlung fortsetzen.

mangel

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: keine
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
mankel mit desfektionsmiteln
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

mangel an der hykene vor speise raum wc kaffeeküchen kein defigtionsmittel das ist noch nie jede Reha hat spender mit desfionsmitteln für keime

als reha klinik mangelhaft

Neurochirurgie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: keine
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
mangel an der hykene vor den speise raum keine spender
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Klinik sonst sehr gut aber mit keime keine hykene vor den speise Saal wc und kaffeeküche keine spender mit desfictions miteln vor handen das ist sehr zu bemenkeln

Individuelle, intensive Therapie, die einen weit voranbringt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapien, Therapeuten, Pflege, Küche, Rezeption, Mitpatienten
Kontra:
Außenanlagen
Krankheitsbild:
kPTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als Patientin, die gerade hier ist, kann ich sagen, dass es die beste Entscheidung zu einer therapie war, die ich je getroffen habe. Von Anfang an haben Mitarbeiter und Mitpatienten verständnisvoll und kompetent Geholfen, jeder weiß, was es bedeutet PTBS zu haben. Das erleichtert das Ankommen sehr. Die Therapien würden sehr individuell zusammengestellt und die Stationszugehörigkeit ist je nachdem, ob ein Monotrauma, berufsbedingt, biografisch vorliegt. Auch die Begleiterkrankungen wie Essstörung, Depression etc spielen eine Rolle bei der Station und den Therapien. Ich habe vier Mal die Woche Einzel, zusätzlich Körpertherapie und Dramatherapie einzeln, dann Ergotherapie, Tai Chi und Qi Gong sowie mehrmals Imagination in der Woche. Dann noch Physio, Sport und störungsspezifische Gruppen. Ich bin bisher sehr zufrieden und merke, dass in anderthalb Wochen schon so viel passiert ist wie ambulant in nem halben Jahr. Ich kann die Klinik uneingeschränkt weiterempfehlen.

Sehr guter Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten,Küche und Pflegezentrale
Kontra:
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 23.11.2018-31.01.2019.
Ich habe mich in der Klinik sehr wohlgefühlt unter anderem auch bei den einzelnen Therapeuten. Bei meiner zuständigen Bezugstherapeutin ging es um mich hat mir sehr gut zugehört.Ich hebe in mein Aufenthalt sehr viel geschafft dank den verschiedenen Teams.
Hier wurde immer wieder schlechte Kritik geäußert das kann ich nicht bestätigen.
Es liegt immer wieder an einen selbst wie man mitarbeitet.Vor der Reha sollte jeden bewußt sein auf was man sich einläßt und nicht mit der Einstellung ,lieber Therapeut/in nun sorge dafür das es mir besser geht.

Liebe Waldschlößchen Klinik nochmals Danke und ich komme im nächsten Jahr wieder.
Mein Fazit 1 mit Sternchen mehr geht nicht.

Für alle die wirklich an sich arbeiten möchten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Einzelzimmer, 3x Einzel pro Woche
Kontra:
Manche Menschen aus der Pflege
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS, NNBDS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aufgrund der negativen Bewertung en, die ich vor dem Aufenthalt las, hatte ich ein wenig Angst davor nach Dresden zu gehen. Zumal ich vorher schon schlimme Aufenthalte in anderen nicht spezialisierten Kliniken hinter mir hatte.
Man muss sich im klaren sein, dass Trauma Bearbeitung kein sparziergang ist, sondern harte Arbeit. Und dass man da manchmal den Spiegel mit unschönen Dingen über sich selbst Vorbehalten bekommt, ist selbstverständlich. Denn nur so kann man seine Verhaltensmuster ändern und einen Umgang mit sich selbst finden.
Für mich war die Zeit anstrengend, aber unglaublich aufschlussreich und hilfreich.
Ich finde die Atmosphäre in der Klinik klasse. Man bedenke, dass dort ein Haufen traumatisierter Menschen rumläuft die sich zwangsweise gegenseitig triggern weil jeder seine eigene Geschichte hat. Für mich war es aber hilfreich Menschen um mich zu haben die rücksichtsvoll waren und verstanden was mich triggert.
Wenn es einem nicht gut geht wird man aufgefangen und wenn man Symptome hat, sind die in Ordnung. Man braucht sich nicht schämen. Das war unglaublich heilsam für mich.
Wirklich spitze ist das Essen! Durch die beiden Zeiten sind immer nur etwa 30 Menschen im Raum. Und man hat auch einen festen Platz den man sich aussuchen kann.

Ich werde wieder kommen!

Nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Küchenpersonal
Kontra:
Pflegepersonal, Therapeuten und Ärzte
Krankheitsbild:
PTBS und Depressionen
Erfahrungsbericht:

Therapeutenwechsel während des Klinikaufenthalts ,
Unfreundliches Pflegepersonal
Rezeption zum Teil sehr nett, denn anderen Teil kann man vergessen.
Therapien fallen häufig aus

Bei mir hat die Reha nichts gebracht, im Gegenteil ich bin schlechter dran also vor dem Aufenthalt.

Daher nicht zu empfehlen

Leute sucht euch eine andere Klinik

1 Kommentar

Knuffelchen35 am 11.01.2019

Es wäre vielleicht hilfreich, wenn Sie genauer beschreiben könnten, was an der Klinik so schrecklich war, denn mir z. B. hilft Ihre Bewertung überhaupt nicht weiter. Patienten, die eine Klinik suchen und sich Ihren Beitrag durchlesen, können mit diesem überhaupt nichts anfangen... es ist auch der Klinik nicht fair gegenüber, auch wenn uch diese nicht kenne.

Bewertung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapoltin Ärzte Pflege Küche reinigungspersonal
Kontra:
Krankheitsbild:
Ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin zur Zeit in der Klinik und kann die vielen schlechten Bewertungen nicht bestätigen .
Ich bin das 2 mal in der Klinik und es wird mir geholfen .
Es sollte berücksichtigt werden das die Klinik eine traumaklinik ist und ein Unterschied gegenüber einer anderen rehaklinik ist .
Ich würde die Klinik immer weiter empfehlen.

Einmal und nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ewig auf Platz warten obwohl Klinik weiß das Kostenzusage nur bis xy gültig ist)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS,Alkohol,Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2016 in der Klinik gewesen.Am Anfang war es noch ok gewesen die ersten 2-3 Wochen.Aber dann war es nur noch schrecklich gewesen.Kein Vertrauen zum Pflegepersonal und kein Vertrauen zur Psychologin die ich dann bekam weil meine erkrankte.In meinem Trauma/Traumas kam ich null vorran.
Gruppe war auch nicht ok gewesen so das ich mich zurück gezogen habe.
Was ich mich frage wofür sind Gruppenregeln da wenn diese nicht eingehalten werden?
Es wurde im Gruppengespräch über Gruppennitglieder geredet obwohl diese nicht anwesend waren und die Psychologin ist nicht eingeschritten.
Die Chefärztin behandelt einen von oben herab.Wie kann man in der Visite nur mit kurzen Hosen ankommen obwohl es draußen kalt ist.Hallo es ist ja wohl noch meine Sache ob ich kurze oder lange Hosen an habe.
In diese Klinik gehe ich nie wieder auch wenn diese um die Ecke ist.

8 Kommentare

Husky13 am 15.08.2018

Ja, in dieser Klinik läuft irgendetwas gewaltig schief.

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Re-traumatisierend, nicht vertrauenswürdig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Küche und Speisen
Kontra:
Klinikleitung insbesondere Chefärztin
Krankheitsbild:
Dissoziative Identitätsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich berichte weiter über die Klinik am Waldschlösschen. Als diese wütende Chefärztin dann endlich aus meinem Zimmer ging, schickte sie 2 Pflegerin, die mir angeblich beim packen helfen sollten. Doch sie durchsuchten meine ganzen Sachen erst mal nach etwas, was der Klinik gehören könnte. Es war so erniedrigend. Ich schickte sie weg. Ich habe ganz viele Sachen in der Eile u. Angst im Zimmer vergessen mitzunehmen. Als ich hinter Chemnitz war konnte ich nicht mehr. Ich fuhr Schlangenlinien und konnte kaum mehr etwas sehen u. musste anhalten. Als ich endlich meinen Mann erreichte, sagte er dass ich sofort abfahre von der Autobahn und mir ein Zimmer nehmen soll. Das schaffte ich gerade noch u. legte mich im Hotel ins Bett, konnte aber nicht schlafen, da ich meine Medikation tagsüber nicht hatte und auch nichts mitbekam von der Klinik. Die haben mich einfach aus der Klinik rausgeworfen, obwohl sie wussten, dass ich suizidal war, was sogar im Entlassungsbericht steht. Am nächsten Morgen im Hotel holte das dortige Personal den Rettungsdienst, da ich mich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Ich kam in ein Krankenhaus und bekam Tavor zur Beruhigung u. mein Mann holte mich ab. Meine ambulante Therapeutin hatte inzwischen einen Klinikplatz in der Hardtwaldklinik II organisiert, wo ich noch am selben Tage aufgenommen wurde. Der Klinikleiter der HWK II versuchte über eine Woche die Klinikleitung in DD zu erreichen, was er sehr respektlos empfand. Dann endlich kam es zu einem Gespräch mit der Leitung in DD Herrn D. Er kündigte eine Entschuldigung an mich an, was auch geschah und ich wollte sogar wieder zurück nach DD. Im Abschlussbericht haben sie nun aber einen Katalog an Wiederaufnahmebedingungen erstellt, die real unerfüllbar sind. Wenn es interessiert, kann ich das auch öffentlich machen. Fazit: Diese Klinik hat sich zu keinem Zeitpunkt, auch jetzt nicht, um vertrauensbildende Maßnahmen bemüht. Für mich ist es eher eine Erziehungsanstalt als wie eine Klinik!

3 Kommentare

Jetzt201722 am 29.07.2018

Ich würde das alles öffentlich machen (meine Meinung!). Gut, dass ich nicht in diese Klinik gegangen bin.

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Re-traumatisierend, nicht vertrauenswürdig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Küche und Speisen
Kontra:
Klinikleitung insbesondere Chefärztin
Krankheitsbild:
Dissoziative Identitätsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich berichte weiter über die Waldschlösschenklinik! Im vergangenen Jahr ließ ich mich abermals auf eine 6-wöchige Behandlung ein, was ganz gut verlief. Nun sollte in diesem Jahr 2018 wieder eine Aufnahme stattfinden. Die ersten 6 Wochen verliefen mehr oder weniger gut. Doch was dann kam, war an Aushaltbarem nicht zu überbieten. An jenem Tag hatte ich eine Doppelstunde bei Frau P. mit Traumakofrontation. Danach ging es mir sehr schlecht (suizidal) u. es wurden für diesen Tag alle weiteren Therapien für mich abgesagt. 17.00 Uhr sollte ich mich bei der Pflege melden. Allerdings hatte ich einen Orthopädietermin, welchen ich der Klinik zuvor schriftl. u. mündl. mitteilte. Also fuhr ich gegen 14.00 Uhr zum Termin mit dem eigenen Auto. Es war extrem anstrengend, auch wegen der Panik vor Ärzten. Auf dem Rückweg hielt ich in der Stadt an einem Geschäft, um schnell noch etwas einzuholen. In diesem Geschäft wurde mir schwarz vor Augen und ich fiel um. Ich wurde in das Uniklinikum gebracht und musste über Nacht in der dortigen Psychiatrie bleiben u. war an Händen u. Füßen fixiert. Am nächste Tag wurde ich von der Walds.-klinik abgeholt. Ich war fix u. fertig, hatte noch etliche Medikamente in mir und war nun froh in Sicherheit zu sein. Doch dann wurde ich zur Chefärtin u. Fr. P gebeten. Auf einmal fing die Ärztin an mich auf übelste zu beschimpfen und teilte mir mit, ich sei sofort entlassen. Auf den Hinweis, dass ich umgefallen war, sagte sie: "Na dann hätten sie eben nicht umfallen dürfen." Da sie nicht aufhörte zu schimpfen, verließ ich den Raum u. ging zitternd auf mein Zimmer. Sie verfolgten mich u. die Ärztin wiederholte den Satz, dass ich eben nicht hätte umfallen dürfen, ich wäre nicht absprachefähig. Wenn ich in 2 Stunden nicht weg wäre, würde sie die Polizei rufen. Unter Androhung polizeilicher Gewalt schaffte ich es irgendwie mein Auto aus DD zu holen u. das Nötigste zu packen u. zu flüchten. Ich hatte so Panik vor der Polizei oder eingesperrt zu werden.

7 Kommentare

Jetzt201722 am 11.08.2018

So geht man NICHT mit Traumapatienten um, meine ich.

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Re-traumatisierend, nicht vertrauenswürdig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Küche und Speisen
Kontra:
Klinikleitung insbesondere Chefärztin
Krankheitsbild:
Dissoziative Identitätsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Lieber Leser,

nach fünfjähriger Überzeugungsarbeit meiner hiesigen, ambulanten Therapeutin in die Klinik am Waldschlösschen zu gehen, stimmte ich schließlich zu. Ich tat mich so schwer damit, da die Klinik sehr nah an dem Ort liegt, wo ich einst aufgewachsen bin. Der 1. Aufnahmetermin war im März 2016 geplant. Zuvor gab es ein Telefonat mit einer ärztlichen Therapeutin, die u.a. als Bedingung nannte 2 Wochen vor Aufnahme keine alkoholischen Getränke zu mir zu nehmen. Nun geschah es aber, dass am Vorabend meiner Anreise 20.00 Uhr abends meine Hündin plötzlich verstarb u. ich, um auch schlafen zu können 2 Gläser Wein trank. Im Aufnahmegespräch mit der mir zugedachten Therapeutin P. bejahte ich ehrlicherweise diesen Umstand auf ihre Nachfrage hin u. den Grund dafür. Am nächsten Morgen wurde ich zusammen mit Frau P. zum Chefpsychologen gebeten und mir wurde mitgeteilt, dass ich sofort entlassen sei und erst in einem halben Jahr wiederkommen könne. Jeder Mensch wird verstehen, dass man in Zukunft nicht mehr so ehrlich mit der Therapeutin sein wird. Nun sollte ich wieder aufgenommen werden. Zuvor gab es ein ambulantes Gespräch. Frau P. versicherte mir, dass sie auf jeden Fall an ihrem Arbeitsplatz in den ersten Wochen meines Aufenthaltes sein werde. Die Realität sah aber so aus, u. das ist kein Scherz, dass sie am Tag nach meiner Aufnahme für 2 Wochen in Urlaub ging. Super enttäuscht, ließ ich mich dennoch ein da zu bleiben. Insgesamt war ich 5 Wochen dort, wovon sie 1 Woche in der Klinik war, weil sie dann noch 2 Wochen krank war. Insgesamt ist in dieser Zeit nichts geschehen.

1 Kommentar

Knuffelchen35 am 11.01.2019

Zuerst einmal ist Fakt, dass solche Forderungen und Regeln nicht ohne Sinn gestellt werden...Du wusstest, dass du nichts trinken darfst und hast es dennoch getan! Es war deine Entscheidung. Selbst wenn du nicht ehrlich gewesen wärst, wäre dein Alkoholkonsum aufgeflogen...und wenn man in eine Traumaklinik geht, damit einem geholfen wird, dann sollte man auch ehrlich sein, denn es gibt genug andere Patienten, die Hilfe benötigen und die Therapie ernst nehmen!
Zur Therapeutin...auch sie sind Menschen, die Urlaub verdient haben und würden sie auf jeden Patienten Rücksicht nehmen, dann würden sie non-stopp arbeiten. Sie hat ein gutes Recht auf Urlaub und Freizeit.
Ein paar hilfreiche Kritikpunkte wären gut gewesen.

Erfahrungbericht und überblick

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
die pflege, das fachwissen der behandelnden, die nonverbalen therapien, das essen
Kontra:
keine musiktherapie und kein geschützter platz im außenbereich
Krankheitsbild:
Trauma
Erfahrungsbericht:

Ich möchte euch über die allgemeinen abläufe im waldschlösschen, etwas über die 1c und über die atmo und die haltung die von behandelnder seite sehr klar gelebt wird erzählen. die servicekräfte von der haushaltung waren unglaublich nett und das essen immer wieder umwerfend gut.
in der klinik läuft alles etwas anders. zumindest ist das mein eindruck als mensch der schon häufiger in einrichtungen für das psych wohl gewesen ist. die therapie und patient*innen zimmer befinden sich in mehreren gebäuden. die vergabe der patient*innen zimmer erfolgt nicht stationsgebunden. die zugehörigkeit zur gruppe ergibt sich durch gemeinsame therapien.
In unsrer gruppe war es zt sehr anstrengend den inhalten zu folgen. viele waren schon viel weiter. trotzdem bringt es eine menge auf menschen zu treffen die ähnliche lebenskonzepte haben.
gefallen hat mir beim team das nicht katastrophisiert wurde das dinge hingenommen wurden die plötzlich waren. auch als ich sportlich und gesund wie ich bin im rollstuhl saß fragte mich keiner aufgeregt obs mir denn gut geht. ich konnte fast unbemerkt durch die gegend rollen und so wars weniger peinlich. wenn mensch mit dissos angst kontrollverlust depris oder allem gleichzeitig ankommt bleiben alle schön ruhig und kennen das schon. vorausgesetzt du hast dich getraut sie kennenzulernen oder gesagt was du brauchst.. manchmal hängt die kommunikation ein bisschen und nich alle sind expert*innen in jeder frage.
eigene verantwortung für so ziemlich alles
klare grenzen die auch haltgebender rahmen sein können
Raum für Symptome aber kontrolliert- das is ne hausnummer
beachtliches FACHWISSEN

kurze FAQ
Wartezeit sehr unterschiedlich von sofort bis mehrere Monate
Besuch muss bei Pflege angemeldet werden kann gg Bares essen und schlafen
Waschmarke (2 Euro 20)
Supermarkt in 2 min
kompetente nette Sozialarbeiterin im Hause
modern ausgestattet
Freizeit: Sauna Fitnessstudio Tischtennis Spiele kostenlos
Getränke nur zu essenszeiten
Internet mit kabel gg cash

2 Kommentare

[email protected] am 16.07.2018

Hallo darf ich fragen wie das bei dir war? Warst du gleich mit Rolli da? Ich überlege ob ich meinen mit nehme hab nicht immer ein nur bei Kreislauf Problemen. Und wenn ich zu starke Anfälle hätte. Würde mich über Antwort freuen. LG Anja

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Für DISS-Patienten nicht zu empfehlen!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009-2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Dissoziative Identitätsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aus aktuellem Anlaß möchte ich etwas zu dieser Klinik nachtragen. Bei meinem zweitem Aufenthalt 2012 wurde ich nach drei Wochen entlassen, weil ich die Diagnose DISSOZIATIVE IDENTITÄTSSTÖRUNG, die die Klinik und zwar das gesamte Team gestellt hatte, nicht annehmen konnte. Da meine ambulante Therapeutin auch diese Meinung vertrat, musste ich mich immer mehr damit auseinandersetzen. Mir wurde leider immer klarer, dass die Symptome wirklich genau so waren und ich lernte auch schon einige andere Anteile kennen. Irgenwann akzeptierte ich diese Tatsache und wurde danach auch weitere zwei Mal aufgrund der Diagnose in der Klinik behandelt. Da meine dortige Bezugstherapeutin 2016 die Klinik verließ, bekam ich eine neue zugeteilt, was wirklich eine Katastrophe war. (Siehe Bericht von 1.7.17) Jedenfalls meinte diese Frau A. in der dritten Stunde, dass ich keine DISS hätte. Da ich sie sowieso für völlig unerfahren hielt, war es mir zuerst egal. Doch als dann der Bericht von ihr kam, begannen die Probleme- was Therapiestunden betraf, Schwerbehinderung usw. Ich wandte mich an die Klinikleitung und bekam die Aussage, dass der Bericht nicht geändert wird- trotz dieser für mich absolut nicht nachzuvollziehenden Ungereimtheiten. Eine einzelne Person legte mir solche Steine in den Weg, nur weil ich eben jetzt keine DISS habe- war doch alles nur April April Ich schloß damit ab und bekam jetzt nach 18 Monaten einen Brief von der Klinik mit mehreren Fragebögen. Ich wurde als Patientin mit einer DISSOZIATIVEN IDENTITÄTSSTÖRUNG!!!!! gebeten, diese auszufüllen, damit sie auf der Jahrestagung der DGTD als Studie ausgewertet können. Es ist wirklich unglaublich, wie die Klinik mit der Diagnose spielt und damit auch leider mit den Gefühlen der Patienten. Es wäre wirklich sinnvoll, wenn die Vorsitzende der DGTD davon in Kenntnis gesetzt werden würde, da die Forschungsergebnisse dieser Klinik unter diesen Umständen einfach nur verfälscht sind.

2 Kommentare

Dr.Meineid am 06.06.2018

'Es wäre wirklich sinnvoll, wenn die Vorsitzende der DGTD davon in Kenntnis gesetzt werden würde, da die Forschungsergebnisse dieser Klinik unter diesen Umständen einfach nur verfälscht sind.'...Warum tun Sie das nicht?
Haben Sie es auf dieser Seite probiert?
http://www.dgtd.de/tagung-2018/einfuehrung/

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Ausgezeichnete Fachklinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Klinik hält ein was sie im Flyer verspricht)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Alle Räume sind hell und freundlich, Lobby hat eher Hotel-, denn Klinikcharakter)
Pro:
Kompetente TherapeutInnen, gesundes und sehr schmackhaftes Essen ( großes Lob an das Küchenpersonal), tolle Lage direkt an der Elbe
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS und Depressionen
Erfahrungsbericht:

Von Februar bis April 2018 war ich Patientin in der Klinik am Waldschlösschen und fühlte mich von Beginn an wohl und als Mensch ernst- und wahrgenommen. Man bekommt am ersten Tag einen "Paten" ( Mitpatient aus der eigenen Bezugsgruppe), der einem die Klinik zeigt und mir in den ersten Tage sehr geholfen hat, mich zurecht zu finden und sofort Kontakt zu meiner Bezugsgruppe zu bekommen. In verschiedenen Informationsgruppen erhält man professionell sehr hilfreiche Informationen die eigene Krankheit und den Umgang damit betreffend (z.B. Trauma-, Depressions-, Skillgruppe). Dadurch bekam ich das Gefühl mündig und selbstbestimmt an der Verarbeitung des Traumas arbeiten zu können gemäß dem Motto: Hilf mir es selbst zu tun! Man wird aber auch nicht allein gelassen mit den sich aus der Verarbeitung oft resultierenden neuen Erfahrungen oder Erkenntnissen, da die behandelnden TherapeutInnen eng zusammenarbeiten und das half mir sehr, meine Probleme und Gefühle auch in den ausgezeichneten nonverbalen Therapien wie Kunst-, Drama- oder Körpertherapie zu verarbeiten. Alle Mitarbeiter, von den Reinigungskräften über die Rezeption, dem Küchenpersonal und der Pflege bis zu den mich behandelnden TherapeutInnen verdienen alle ein großes Lob, denn sie waren stets höflich, respektvoll und hilfsbereit.
Man muss Zeit und Geduld mitbringen, die Bereitschaft an sich zu arbeiten, den Willen sich selbst verändern zu wollen und man muss sich auf die Therapie einlassen und vertrauen, aber all das kann man in dieser Klinik, die zu Recht die Bezeichnung "Fachklinik" verdient.

Machtspielchen auf Rücken der Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Rezeption,Putzkraft und Sozialarbeiterin
Kontra:
Klinikleitung, Bezugstherapeutin, Ärztin
Krankheitsbild:
Traumafolge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mittlerweile ist es zum Glück 5 Jahre her, dass ich in dieser Klinik war. Lange wollte ich nix schreiben, da ich jede Erinnerungen an diese Zeit vergessen wollte. In der Zwischenzeit arbeitete ich lange mit Patienten bzw vertrat diese vor Krankenkassen,Gerichten etcpp Ich arbeite folglich mit einigen Juristen,Ärzten und Therapeuten zusammen um Ungerechtigkeiten bzw Missstände in Kliniken aufzuarbeiten.Ich war 2013 im Waldschlößchen und muss gestehen, dass es meine schlimmste Therapie war. Ich war immer in "Obachtstellung", da man schnell mal entsorgt wurde,wenn man wagte irgendeine "Kritik"zu . Was ich am (Re-)traumatisiertestem empfand:dass Machtspielchen auf dem Rücken der Patienten ausgetragen wurde.Man wusste zu gut, dass man nix sagen darf(etwa seine eigene Meinung),weil man dann ja die"Kranke,Verdrehte oder Komische"ist.Letztlich kam ich physisch&psychisch in einem sehr schlechtem Zustand wieder,sodass alle Ärzte &Therap. absolut entsetzt waren.Ich habe jahrelang echte Probleme gehabt wieder einem "Experten"zu vertrauen. Das bisschen Vertrauen in"Helfer", dass ich damals noch ein wenig hatte,wurde hier gänzlich zerstört.

Endlich eine sehr hilfreiche Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017-2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
das Konzept der Klinik wird genauso umgesetzt, wie beschrieben
Kontra:
es ist sehr schwierig in dieser Klinik einen Platz zu bekommen , vor allem weil nicht alle Kostenträger dazu bereit sind
Krankheitsbild:
komplexe PTBST
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 3.11.2017- 9.1.2018 wegen Ptbst hier in der Klinik.
Ich kann diese Klinik nur weiterempfehlen , das Konzept , nah am Menschen, wird auch so umgesetzt. In dieser Klinik geht man mit dem Patienten mit und nicht wie in anderen Kliniken , dass so und so viele Anwendungen stattgefunden haben und der Patient hat dann fertig zu sein.
Es ist ein harter und steiniger Weg , aber es lohnt sich ihn zu gehen. Durch die verschiedenen Therapieangebote ist es mir ermöglicht worden , mich zu öffnen, denn ganz oft konnte ich mich nur verbal nicht äußern.
Durch die Feiertage und auch Krankentage hatte ich zwar nicht ganz so viele Einzelgespräche mit der für mich zuständigen Psychologin, jedoch hat jeder das beste gegeben und mal ganz ehrlich, auch die Mitarbeiter der Klinik sind nur Menschen und können auch mal krank werden, oder brauchen auch mal frei.
Ich bin sehr zufrieden mit der Behandlung gewesen und hoffe einfach , dass ich wiederkommen darf, auch wenn ich nicht immer leicht zu händeln bin. Zu Vertrauen , fällt mir leider sehr schwer und auch das Gefühl sicher zu sein ist mit vielen Kontrollen einher gegangen, auch das ist mir fast immer gelungen und für mich ein großer Erfolg.

1 Kommentar

Mine18 am 31.03.2018

Guten Abend
Ich hätte ein paar Fragen.

Wie lange musste man auf den Platz warten?

Darf man Besuch bekommen?

Darf man am Wochenende nach Hause?

Kann man wäsche waschen?

Über eine antwort würde ich mich total freuen.

Lg

Diese Klinik immer wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Zimmer klasse)
Pro:
Der Patient wird ernst genommen
Kontra:
Überdachung für RAUCHER
Krankheitsbild:
PTBS,Dissoz.Krampfanfälle
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von September bis November 2017 war ich zum zweiten mal in dieser Klinik.Diese drei Monate haben mich wieder ein Stück weiter gebracht,um zu verstehen,dass alles,was ich erfahren musste,ich nicht einfach löschen kann.Ich versuche es zu akzeptieren und "normal"damit umzugehen.Es funktioniert leider nicht immer.Der Aufenthalt in der Klinik war für mich sehr hilfreich.Vom ersten Tag fühlte ich mich sehr wohl.Mit meiner Bezugstherapeutin Frau R.zu arbeiten,war sehr angenehm. Ich fühlte mich bei ihr stets sicher und verstanden.Auch alle anderen Therapeutinnen,mit denen ich arbeiten durfte,waren sehr kompetent und einfühlsam.Die Küche,das Reinigungspersonal und die Rezeption waren immer sehr freundlich und hilfsbereit.Auch Extrawünsche hat man versucht zu erfüllen.Wenn man die Hilfe der Pflege benötigte,was bei mir des öfteren vorkam,ist man mit mir stets respektvoll und einfühlsam umgegangen. Ich kann also die Waldschlösschenklinik auf jeden Fall weiter empfehlen.In der Klinik gibt es Regeln,die einzuhalten sind. Ich hab die Klinikleitung vergessen,die mit mir respektvoll und sehr freundlich umgegangen ist.Ich hoffe,dass meine Krankenkasse mir noch einmal ermöglicht,hier eine Therapie zu machen.Ich wünsche allen Patienten viel Erfolg und dem Klinikteam viel Kraft und gute Nerven.

1 Kommentar

[email protected] am 28.02.2018

Hallo darf mann fragen wie die Klinik so aussieht modern oder eher alt? Ich war mal vor zehn Jahren dort auf einer Station wo überall Kameras waren. Würde mich über Antworten freuen. LG Anja

Horrorklinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen,Zimmer,Bastel und Maltherapie
Kontra:
Klinikleitung,Psychologen,
Krankheitsbild:
Ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo
An der Rezeption alle sehr freundlich.
Zimmer sind schön aber sehr klein.
Essen ist super gut.
Reinemachefrauen sind klasse.
Klinikleitung der Horror und die Psychologen auch.
Man sollte daran denken das man für die Zeit des Aufenthalts entmündigt ist.Gegen das Personal darf man nichts sagen sonst bekommt man ein Einzelgespräch mit Klinikleitung wo man gedroht wird.mir geht es schlechter als vorher und kann mich immer noch nicht einen Therapeutenanvertrauen.Die psychologen dort sind jung und unerfahren kommen einem vor wie Herscher gehen nicht auf dich ein sondern bestimmen über dich und eissen nach 2 Tagen alles was gut für dich ist eas noch nichtmal der Patient selbst weis.Ich war vor 2 Jahren für 14 Wochen dort....es war die Hölle auf Erden.Habe aber unter den Patienten sehr nette und freundliche Leute kennengelernt.
Für Ja sager ist die Klinik gut aber Patienten mit eigener Meinung nicht.Sucht euch was besseres und das gibt es.

3 Kommentare

Treppensturz am 28.12.2017

Hallo.Wenn Du so unzufrieden mit der Klinik warst,dann frage ich mich,warum Du 2015 14 Wochen da warst?Du hattest doch mindestens 3 Verlängerungen.Warum hast Du nicht widersprochen und wärst dann halt abgereist????

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Nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Stadtnahe Lage
Kontra:
Einzeltherapie bei Bezugstherapeutin
Krankheitsbild:
Dissoziative Identitätsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von meiner ambulanten Therapeutein wurde mir die Klinik als Traumaklinik empfohlen.
Ich nahm auch eine lange Wartezeit in Kauf, weil ich Hoffnung hatte dort an Themen zu arbeiten, die ambulant nicht zu bearbeiten waren.
Leider muss ich sagen, dass ich masslos enttäuscht wurde.
Nach 2 Wochen musste ich die Therapeutin aus "organisatorischen" Gründen wechseln.Dies wurde mir nur knapp mitgeteilt. Auch auf Nachfragen wurde nicht eingegangen.
Ich konnte es nicht verstehen, hatte auch das Gefühl, dass mir nicht die Wahrheit gesagt wurde.
Meine neue Therapeutin war, meiner Meinung nach, unfähig sich in mich einzufuehlen.
Nach einer erneuten Woche musste ich die Gruppe wechseln, weil ich, nach Meinung meiner neuen Therapeutin, plötzlich eine andere Diagnose hatte.
Ich fühlte mich hin- und hergeschoben.Zuerst der Therapeutenwechsel, dann der Gruppenwechsel, ich fühlte mich überfordert, zu mal ich mit der Therapeutin nicht darüber reden konnte.Sie sagte, sie wisse, was gut für mich sei. Ich spürte nur, dass man einfach über mich hinwegging und über mich verfügte.
Auch in der Folgezeit konnte ich kein Vertrauen zu meiner Therapeutin aufbauen. Darueber reden war nicht möglich, das verbat sie mir.Wenn ich darauf bestand brach sie die Therapiestunde ab!!!
Sie verpasste mir munter Diagnosen, die mit mir nichts zu tun haben.Auf mich ging sie überhaupt nicht ein, ich hatte auch den Eindruck, dass es ihr gar nicht möglich war, sich in andere Menschen einzufuehlen.
Auch hatte es keinen Sinn mit ihrer Vorgesetzten zu reden, mir wurde nur gesagt, ich müsste das mit meiner Bezugstherapeutin alleine regeln.
Ich kann hier gar nicht beschreiben, wie schlecht es mir psychisch ging, ich schlief kaum noch.Auch bei den Cotherapeuten fand ich keine Hilfe.
Ich fand mich in dieser Klinik nicht als Mensch wahrgenommen, eher als Objekt.
Schließlich verliess ich die Klinik vorzeitig.
Ich fühlte mich befreit.
Meine ambulante Thera war entsetzt, sie hat seitdem diese Klinik nicht mehr empfohlen.

Jeder hat seine Ansichten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Auswahl an Therapien, gutes Essen, genug Ruhepausen
Kontra:
Ein Wasserspender wäre super und beim Eingang des Speisesaals wäre ein Desinfektionhalter für die Hände top
Krankheitsbild:
Ptbs,Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Jeder Mensch hat seine eigene Erfahrung und Meinung über diese Klinik und es steht jedem zu diese zu äussern, aber alles auf die Klinik und das Personal zuschieben finde ich persönlich schon heavy. Sicher gibt es den ein oder anderen Therapeuten den man nicht mag oder einem etwas crazy vor kommt. Aber es sollte jedem bewusst sein das er in eine Klinik geht um an seinem Leben was zu ändern und nicht ins Hotel auf Urlaub. Das war mein erster Traumaklinikaufenthalt und es war mir klar dass es kein Spaziergang wird und es hat mich sehr viel Kraft und Energie gekostet in den 12 Wochen und trotzdem hat es sich gelohnt diesen Klinikaufenthalt zu machen. Und die Therapeutin wo hier schon öfters erwähnt worden ist,ist mir bekannt und ich muss sagen man kommt mit ihr zu recht,man muss nur einen Weg finden. Sie ist auf ihre Art und Weise vllt komisch. Ich hab in den 12 Wochen Menschen kennen gelernt,wo einige gesagt haben....die Therpeutin...die von der PZ...der von der Rezeption... Ich sag mal so wie man Auftritt so kommt es auch irgendwie zurück auch das sind nur Menschen so wie Wir es auch sind. Was bringt es wenn ich jetzt hier schreibe ich wurde getriggert und ich wurde nicht geschützt denn dass hätte die Klinik machen müssen oder die Therapeutin war unfreundlich und mag mich nicht. Es ist wie im normalen Leben auch,nur Wir sind für uns zuständig und haben die Zügel in der Hand. Es ist schön das jeder seine Meinung und seine Erfahrungen hier nieder schreibt,aber jeder der sich hier über die Klinik eine Meinung einholt ist verschreckt.

5 Kommentare

Pontus am 04.12.2017

Es kann nicht Aufgabe einer Klinikbewertung sein, zukünftige Patienten nicht zu " verschrecken".
Sinn und Zweck einer Klinikbewertung ist es die individuellen Erfahrungen zu schildern.

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Schlechte klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Nix
Kontra:
Ohne worte
Krankheitsbild:
Trauma
Erfahrungsbericht:

Eine der schlechtesten Kliniken, die ich besucht habe. wurde mega angegangen: ausländerfeindliche Ausdrücke, wurde körperlich angegangen und es wurde rumgevögelt in einem Doppelzimmer und das als Traumapatient. Von einer die gegen Klinik regeln verstößt (Aussage von den Mitarbeiter!!bzw.oberärztin) steht Aussage gegen Aussage dabei hatte ich Beweise. keiner hat was dagegen gemacht bezüglich auf die andere Patientin - richtig lächerlich so was das nennt sich Klinik????einmal und nie mehr da is man recht hilflos dagegen deswegen bin ich weg aber zurecht man kommt mit einer Erwartung rein eine die ne terapie machen möchte dann eine die einfach unruhe stiftet da sollten sich einige überlegen da ne Reha zu machen nicht zu empfehlen!!!!!!!!!!!!!! Das aller letzte !!!!tolle Hilfe pfuiiiii sowas man lernt aber aus Erfahrung!!!

3 Kommentare

KaW2 am 30.11.2017

Liebe/r Psycho-Andy,
als Klinikteam bedauern wir sehr, dass Sie Ihren kurzen Aufenthalt in unserer Klinik so negativ erlebt haben. Es ist tatsächlich eine schwer lösbare Situation, wenn es unter Patienten zu Konflikten kommt. Es tut uns leid, dass unsere Bemühungen nicht für Sie ausgereicht haben und Sie sich ungerecht behandelt gefühlt haben. Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass Sie die Behandlung finden, die Sie brauchen.
Ihre Klinik am Waldschlösschen

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Nah am Menschen, aber deutlich näher am Profit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Schade um die entstandenen Kosten zu Lasten des Versichichers)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Bis auf die Sozialberatung vergeudete Zeit)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Trotz klarer Kommunukation keine individuelle Behandlung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Aufnahmendatum wurde eingehalten)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer war ordentlich)
Pro:
Damen der Rezeptiom, die Mitarbeiter der Küche, die Sozialberatung
Kontra:
Klinikleiterin, die Qualifikation der Psychologen
Krankheitsbild:
PTBS. Dissoziative Zustände
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor Beginn des Aufenthaltes war es schon befremdlich zu lesen das entweder totales Lob oder totale Negierung über die Klinik verbreitet wurde.
Was ich noch nicht ahnen konnte war, dass diese Aufnahme der Beginn der Entmündigung sein sollte.
Vorberichte werden völlig ignoriert, dadurch entstehen falsche Gruppenzugehörigkeiten.
Psychologen, die am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn stehen sind Thematisch völlig überfordert.
Nach 3 Wochen habe ich und einen Therapeutenwechsel gefordert.
In dem Gespräch mit der Oberärztin habe ich darauf hingewiesen, dass der nächste Therapeut über EMDR Erfahrung verfügen sollte. Wie es im Internetauftritt der Klinik heißt beherrschen fast alle Psychologen und ÄrztInnen diese Verfahren. Leider sind Internet und Papier geduldig.
Die Klinikleiterin hat im persönlichen Gespräch dargestellt das nur bis zum 15.12.2017 Patienten entlassen werden, da sonst über die Feiertage die Klinik nicht belegt sei. Hier ist die klare Gewinnoptimierung dann zur Sprache gekommen.
Ebenfalls wurde Thematisiert das Personalmangel mit entsprechender Qualifikation in EMDR bestehe.
Wenn Patienten in dieser Klinik Kritik über die Qualifikation der Psychologen äußern wird versucht dieses im Keim zu ersticken.
Wenn Patienten mit klaren Behandlungsaufträgen (EMDR-Verfahren) die Klinik konsultieren, ist die personelle Decke und die Qualifikation der Mitarbeiter nicht in der Lage diese Verfahren anzuwenden.
Organisationsverschulden (wie z.B. Gruppentherapien mit nur 1 Psychologen, ständig ausfallende
Therapien) sind an der Tagesordnung.
Die hochfrequente Einzeltherapie, findet auch nur dann statt, wenn keine Urlaubs- und Krankheitsfälle zu verzeichnen sind.
Nach all diesen und noch etlichen Vorkommnissen mehr habe ich mich entgegen der ursprünglichen Planung entschieden vorzeitig die Klinik zu verlassen. Dieses wurde von Seiten der Klinikleiterin mit Verwunderung zur Kenntnis genommen und mir die Offerte angeboten doch bitte in 4 Tagen später geregelt zu gehen. Ein Schelm wer Böses denkt, dass nun evtl. das Klinikbett leer bleibt und der damit verbundene geplante Profit in Gefahr ist könnten die Beweggründe sein mir einen geplanten Abschied bereiten zu wollen.
Als Resümee kann ich nur sagen: der vermeidlich gute Ruf der Klinik stammt weit aus der Vergangenheit und kommt der gelebten Realität bei weitem nicht nach.

1 Kommentar

KaW2 am 30.11.2017

Liebe/r kuestenkind12,
es tut uns leid, dass Sie mit dem Behandlungsangebot in unserer Klinik nicht zufrieden waren und dass von den vielen in EMDR erfahrenen KollegInnen zu dieser Zeit keine/r für Sie zur Verfügung stand.
Wir bedauern, dass Sie sich in der therapeutischen Beziehung nicht so aufgehoben gefühlt haben, wie wir es uns gewünscht hätten.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Klinik am Waldschlösschen

Traumabewältigung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Küche
Kontra:
Ärzte
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo Leute,
ich habe meinen Aufenhalt in dieser Klinik beendet und bin ganz geteilter Meinung was die Qualität dieser Einrrichtung angeht.
Einerseits sind sehr viele wirklich gute Leute da beschäftigt was Therapeuten angeht sowie auch Rezeption, Küche, Reinigungspersonal und Hausmeister. Ausgeschlossen sind der Übervater da, nämlich der Chef sowie seine Handlanger die nur eine Meinung zulassen und das ist ihre eigene. Wenn man als Patient anderer Meinung ist dann wird man durch ganz gezielte Argumente verwirrt, die man schon auch als Bedrohung deuten kann.
Ich weiß nicht ob das wirklich Psychologen sind oder ob das nur auf dem Türschild steht. Auch das Pflegepersonal ist sehr überfordert und dementsprechend freundlich außer Schubladendenken ist da nichts an der Tagesordnung. Es ist das angebliche Ziel dieser Klinik den Patienten zu Stabilisieren und mit dem Trauma zu Konfrontieren was ich persönlich sehr hart aber auch zielführend finde.
Das Problem ist nur, das einige Therapeutinen dermaßen inkompetent sind das man zusätzlich dadurch traumatisiert wird da man gezwungen ist sich zu rechtfertigen. Genauso ist es mit dem allg. befinden was man in Gruppen immer sagen muss beim sogenannten Blitzlicht wo immer so gebohrt wird seitens der Therapeutin, das einem eigentlich nur die Flucht bleibt indem aus der Gruppe geht und sich dann noch bei der Pflegeztr. melden muss um auf eine unfreundlich Mitarbeiterin zu treffen was zusätzlich belastet weil man ist schon ganz unten.
Das sind nur eigene Erfahrungen!!!Außerdem Leute sagt auf keinen Fall, das ihr ab und zu Alkohol trinkt. Es sei den ihr wollt ständig zum pusten oder Urinabgabe gerufen werden. Was natürlich ganz genau erklärt wird indem man einem einredet,das man das als Therapieherausforderung sehen soll.
Genauso ist es mit den lächerlichen Freizeitgestaltungsangebot was sich immer auf einen Ausflug in die Stadt beschränkt und wenn man zurück ist..richtig ab zum Pusten!!:(
Alles in allem nein nicht zu empfehlen!!

Nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013-2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gute Verpflegung, Zimmer klein aber fein, sauber, in diesem Bereich nette fleißige Leute
Kontra:
Klinikleitung, Mitarbeiter in der Verwaltung , Kompetenz, sehr häufigeTerminausfälle Veränderungen
Krankheitsbild:
PTBS , Dauerschmerzen
Erfahrungsbericht:

Ich war zu mehreren längeren Aufenthalten in der Klinik , wo man sicher eine bessere Einschätzung geben kann, als wenn man nur einmal in dieser Klinik für 4-10 Wochen war und vielleicht nicht den richtigen Therapeuten gefunden/ zugewiesen bekam, mit denen man nicht an seinen Problemen erfolgreich arbeiten konnte und keine Verbesserung seines Gesundheitszustandes erreichte.

Nach mehreren Aufenthalten und im Behandlungszeitraum habe ich 6 Einzel/ Bezugs-Therapeuten kennen gelernt!
Man kann man rückblickend nur sagen, mein Anliegen war und bei jedem Aufenthalt mitgeteilt, das man diese Zeit wirklich effektiv genutzt wird zur ursächlichen Behandlung, Psychosomatik und an den zuvor gesteckten Zielen gemeinsam mit dem Bezugstherapeuten arbeiten kann, an der Bereitschaft und Offenheit meinerseits gegenüber den einzelnen Therapeuten lag es nicht.

Das es einmal passieren kann, das einfach der Bezugstherapeut ausgetauscht wird ( z.B. lange Krankheit, Urlaub des Therapeuten oder wechselt in eine andere Klinik)muss man sich darauf einstellen, aber nicht 6 mal!
Unabhängig gemeinsamer Schulungen der Therapeuten hat jeder Therapeut einen anderen Ansatz mit dem Patienten umzugehen und verfolgt andere Strategien in der Behandlung.
Man merkt wenn man lange dort ist, das die meisten Therapeuten über ihre Arbeitsbedingungen, Anweisungen stetigen Änderungen und Zeitdruck unzufrieden sind und selbst darunter leiden.
Alles wird dort von ganz oben und Verwaltung stetig geändert unter dem Vorsatz , maximale Effektivität und Wirtschaftlichkeit, sehr wenig aus medizinische Sicht notwendig und wichtig für jeden Patienten im einzelnen. Außer bei rein körperlichen Beschwerden, die sehr wenig mit Psychosomatik zu tun haben, wird sich schnell gekümmert oder seine bisherigen Tabletten weiter regelmäßig einzunehmen sind, wird darauf geachtet. Ziel ist es von mir aber auch gewesen, durch erstarken des eigenen Psyche, den Tablettenkonsum wesentlich zu verringern.
Habe jetzt eine Klinik gefunden, wo man diese Ziele erreicht, intensiv mit einem selbst sich beschäftigt wird, in wenigen Wochen mehr erreicht als in den letzten 4 Jahren. Da stehen NICHT Oberflächlichkeit und wirtschaftliche Effektivität an erster Stelle.

Auch wenn viele BGs Verträge mit der Klinik haben, diese ist aber nicht die Einzigste im Angebot / unter Vertrag , NACHFRAGEN nach Optionen , man sollte nicht anhand des Namens und guten zentralen Lage diese Klinik wählen.

1 Kommentar

Shania60 am 17.08.2018

Hallo,

in welcher Klinik waren Sie denn dann, wenn ich das fragen darf? Gab es in dieser Klinik auch Einzelzimmer für gesetzlich Versicherte und mindestens 2 Einzelgespräche in der Woche? Vielen Dank für die Antwort.

Das Beste, was mir passieren konnte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutin, Therapieangebot
Kontra:
Krankheitsbild:
PDBS, Depressionen
Erfahrungsbericht:

Ich glaube, man sollte sich vorher im klaren darüber sein, dass eine Traumatherapie kein Spaziergang ist, dass hier niemand aufs Knöpfchen drücken kann und man ist wieder gesund. Man muss sich sich selbst stellen, und ehrlich bereit sein, an sich zu arbeiten; mitzuarbeiten. Ich habe vorher gewusst und mir auch Gedanken darüber gemacht, dass das hier kein Zuckerschlecken wird.
Ich habe viele Berichte gelesen, nachdem ich meine Therapie hier nach 12 Wochen beenden werde. Und mir ist fast schlecht geworden, wenn ich die Wortwahl einzelner Patienten betrachtet habe.
Das Klinikkonzept ist einzigartig und gut. Auch deshalb findet man hier Patienten aus ganz Deutschland, die auch ein zweites oder drittes Mal wiederkommen. Ich selbst habe mich hier bestens aufgehoben gefühlt, habe auch Patienten erlebt, die an allem und jedem etwas auszusetzen hatten. Leute, lebt nicht zu sehr in eurer Krankheit, gebt euch selbst eine Chance und gebt den Therapeuten eine Chance. Nur, weil ein Therapeut vielleicht auch mal was sagt, was einem nicht gefällt, ist er nicht schlecht. Für mich war es die beste Entscheidung, diese Klinik aufzusuchen, und ich nehme so unendlich viel mit. Ein Therapeut kann nur so gut sein, wie der Patient es zulässt. Ich würde jederzeit wieder in diese Klinik gehen.

Ich bin DANKBAR für diese Zeit!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Nah am Mensch! Fachlich kompetente Therapeuten mit wertschätzender Menschlichkeit! Vielfältige Therapieangebote individuell auf den Patienten abgestimmt, 3 Einzelgespräche in der Woche, große Unterstützung durch tägliche Gespräche mit dem Pflegeper
Kontra:
keine Wasserautomaten im Klinikbereich,
Krankheitsbild:
komplexe PTBS, Alkoholabhängigkeit, Depressionen,Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach langem Kampf mit der RV hatte ich das Glück und die Chance von 11/2016 bis 02/2017 in dieser Klinik an mir zu arbeiten.Der erste positive Kontakt war mein Bezugstherapeut,wo ich das Gefühl hatte, ernst genommen zu werden!Er bemühte sich unglaublich, mir in den ersten Wochen das Ankommen zu erleichtern!Zusätzlich erhielt ich zu jeder Zeit große Unterstützung vom liebevollen und fachlich kompetenten Pflegepersonal.Besonders hilfreich und unterstützend war für mich das Einzelzimmer also mein Rückzugs-und Wohlfühlort!Ich war schon in vielen Kliniken und diesen für mich gefühlten Luxus habe ich als Kassenpatientin noch nie genießen dürfen. Nicht zu vergessen das liebevolle und kreative Küchenteam, die mich so rührend umsorgt und beköstigt haben.Um nichts Alltägliche musste ich mich kümmern und somit konnte ich mich voll auf mich konzentrieren und an mir arbeiten - und das war täglich heftig anstrengend! Die überaus hilfreichen 3 Einzelgespräche in der Woche und die herausfordernden Kommunikationen in den Gruppentherapien halfen mir, mich zu öffnen und authentisch zu sein. Mir ist dort eindeutig bewusst geworden, nur wenn ich ehrlich zu mir selbst und gegenüber dem Therapeut offen bin(auch wenn´s unglaublich viel Kraft und Mut kostete),kann man auf mich eingehen und mich hilfreich unterstützen. So kam es dazu, dass aus meiner Diagnose "schädlicher Gebrauch von Alkohol" die Diagnose "Alkoholabhängigkeit" erarbeitet wurde. Sofort wurde mein Therapieziel auf Alkoholabstinenz in meinem Therapieplan umgestellt. Bei dieser überaus harten Arbeit fühlte ich mich ganz besonders durch meinen Bezugstherapeut - mein Co-Pilot (der mich in jeglicher Form unterstützte,wo ich Hilfe benötigte) begleitend von allen Therapeuten in den Gruppentherapien sowie von der Ärztin und dem Pflegepersonal mit wertschätzender Menschlichkeit unglaublich ernst genommen!Es ist nicht nur eine Werbung oder ein Motto der Klinik "Nah am Mensch!"- ICH habe es gespürt! Meine mühselige Arbeit gemeinsam mit dem gesamten Paket der Klinik haben NACHHALTIG zu Hause (trotz Auftreten von Triggern usw) geholfen,mit kleinen Schritten den steinigen Weg weiter zu gehen: Ich hab es geschafft - Bin jetzt schon 10 Monate trocken! Und ich werde definitiv den Weg weiter gehen und die Traumabehandlung auf Intervall dort fortführen!

JEDERZEIT SEHR ZU EMPFEHLEN

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Klinik ist sehr zu empfehlen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr kompetente Therapeuten und Pflegeteam)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Personenabhängig)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hat alles reibungslos geklappt)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (schöne Zimmer)
Pro:
fachlich sehr kompetente Therapeutinnen, 24h Begleitung durch die Pflege, Top Sozialberatung
Kontra:
teure Faxe und Kopien, keine Getränke ausser zum Essen
Krankheitsbild:
PTBS, Deppression
Erfahrungsbericht:

Von April bis Juli 2017 wurde ich in der Klinik am Waldschlösschen behandelt. Eine harte intensive und absolut kostbare Zeit für mich. 3 mal pro Woche Einzel-Therapie, viele verschiedene Gruppenangebote, zusätzlich weitere gestalterische Begleitangebote, tolles Pflegeteam, kompetente Sozialberatung, Sportangebote etc..Der Aufenthalt hat mir sehr geholfen meine momentan sehr schwere persönlichen Situation besser zu verstehen und anders mit mir umzugehen. Jederzeit würde ich diese Klinik absolut weiterempfehlen! Ein großes herzliches Dankeschön nach Dresden!

8 Kommentare

Treppensturz am 18.08.2017

Jeder kann ja seinen Kommentar schreiben,aber vielleicht etwas niveauvoller.

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Dankeschön

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für ein viertel Jahr in der Klinik. Mir hat der Klinikaufenthalt sehr gebracht. Ich habe für persönlich Werkzeug an die Hand bekommen, um im Alltag und im Berufsleben zu bestehen. Der Klinikaufenthalt ist jetzt zwei Jahre her. Ich bin heute fast vollständig symtomlos und dies ohne die Einnahme von Medikamenten. Ich habe meine Lebensqualität zurückerlangt und ich kann wieder unbeschwert an öffentlichen Veranstaltungen ohne Ängste teilnehmen. Ich bin den Ärzten und Therapeuten sehr dankbar für Ihre intensive Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt meiner ambulanten Therapeutin, dass sie durch Ihre Hartnäckigkeit, mir den Klinikaufenthalt ermöglichen konnte.Ohne Sie und die professionelle Unterstützung der Klinik, wäre ich ein lebenlang von Psychopharmaka abhängig gewesen.

Qualität der Therapeutin

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009-2017
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
DISS, kompl.PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2.Teil
Paralell dazu erlebte ich in diesem Gespräch eine Therapeutin, die mich plötzlich attackierte mit:
"Ja und ich habe Ihnen ja auch schon gesagt, dass das mit der Verhaltensanalyse überhaupt nicht ging..!-Wobei ich schriftlich zuvor von ihr die Rückmeldung hatte, dass diese ihrerseits völlig in Ordnung sei. Als ich dem im Gespräch sofort widersprach, musste ich mir plötzlich anhören: "Im übrigen verbiete ich mir diese Mails!"
-Obwohl sie diese selbst von mir verlangt hatte. Ich war fassungslos und verzweifelt und wurde dann des Zimmers verwiesen.
Infolge dieser Umstände blieb mir leider nichts anderes übrig, als die Therapie abzubrechen.

6 Kommentare

Traumi2 am 09.07.2017

Hallo,
auch ich war bei dieser Therapeutin und bin durch sie in ein tiefes Loch gefallen.
Auch mir wollte man eine Beziehungsstörung anhängen,nachdem mein ambulanter Therapeut sich schriftlich an die Klinikleitung gewandt hatte.
Ein Therapeutenwechsel kam auch bei mir nicht in Frage. Ich fühlte mich so alleine, ohne Unterstützung!!!!!
Auch ich hörte, dass diese Problematik mit ihr schon sehr bekannt ist!!!!
Warum die Klinikleitung Sie deckt, weiss ich auch nicht!
Meine Überlegung ist noch, ob die Kostenträger mal informiert werden sollten.
Oftmals sind es 12 Wochen, die im Grunde nichts bringen..... eher im Gegenteil. Ich habe schon mehrere Therapeuten kennengelernt, aber so eine schlechte Vorgehensweise ist mir noch nie begegnet!!!!!!
Schade! Ich hatte so große Hoffnungen, bin unvoreingenommen in die Klinik gegangen und dann so eine Katastrophe!!!
Alles Gute!!!!!

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Qualität der Therapeutin

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009-2017
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
DISS, kompl.PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war schon mehrere Male in dieser Klinik und profitierte von einer sehr einfühlsamen und kompetenten Einzelbezugstherapeutin. Da diese die Klinik verlassen hat, wurde mir beim letzten Aufenthalt eine neue Therapeutin zugeteilt. Dies wurde mir im Vorfeld mitgeteilt und ich drückte schriftlich mein Einverständnis aus und sprach mich dabei aber gegen die Behandlung durch diese Therapeutin aus. Dennoch bekam ich sie dann als Urlaubsvertretung zugewiesen, danach als Krankheitsvertretung. Durch die insgesamte Behandlungszeit von 5 Wochen wurde ein erneuter Behandlerwechsel seitens der Klinik daraufhin abgelehnt. Die Behandlung bei ihr gestaltete sich von Anfang an sehr schwierig, da ich sie als extrem unsicher erlebte und sie ihr Durcheinandersein sehr oft selbst kommentierte mit: "Ich bin aber heute wieder verpeilt...!" Das machte es mir unmöglich, ihr meine Traumathemen zuzumuten. Eine Anteilsarbeit schloß sich um so mehr aus, zumal sie mir bereits in der 5. Stunde mitteilte, dass ich gar keine DISS hätte. Dabei möchte ich erwähnen, dass ich 2012 nach drei Wochen Behandlungsaufenthalt beurlaubt wurde, weil ich Probleme hatte, diese Diagnose, die die Klinik zuvor gestellt hatte, anzuerkennen. Ich habe 2 Jahre gebraucht diese Diagnose für mich anzunehmen, was für alle Beteiligten viel Arbeit bedeutete. Sie versuchte nicht nur mir diese Diagnose auszureden, in dem sie mir das Wort "Anteil" verbot und ich dieses durch das Wort "Meinung" ersetzen musste. Mit meinen mir wichtigen Skills ging sie so um: "Tun Sie mal das Ammoniak weg, das stinkt bis hierher!" "Tun Sie mal den Schlüssel weg, das Klappern macht mich verrückt!" Da mir unter diesen Umständen klar wurde, dass ich meine Therapiezeit mit ihr nicht optimal nutzen kann, bat ich um ein Gespräch mit der Klinikleitung. Zu meinem großen Entsetzen lief das Gespräch darauf hinaus, dass mir eine Bindungsstörung vorgeworfen wurde, als Erklärung für diese Konflikte und daher ein Wechsel nicht nötig ist. (1.Teil)

4 Kommentare

Hope402 am 02.07.2017

Da hier leider der angedeutete Name der Therapeutin durch "diese Therapeutin" ersetzt wurde, ist gerade am Anfang der Inhalt nicht mehr eindeutig. Deshalb noch mal zur Erklärung: "Dies wurde mir im Vorfeld mitgeteilt und ich drückte schriftlich mein Einverständnis aus, sprach mich aber gegen die Behandlung von Fr. A. aus" (Das sind zwei verschiedene Therapeuten!)

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WALDSCHLÖSSCHEN KLINIK / TRAUMA KLINIK - WURDE ZUM ALPTRAUM!!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 12/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Einzelzimmer, Küchenpersonal, Rezeption
Kontra:
unqualifizierter Umgang von Therapeut zu Patient,
Krankheitsbild:
PTBS, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schaut man sich die Bewertungen dieser Trauma Klinik an, fällt auf, dass es nur gute oder sehr negative Bewertungen gibt. Das liegt daran, entscheidet man sich für diese Klinik, kann man auch Glück haben und bekommt einen Therapeuten mit dem es möglich ist, zu arbeiten. Von diesen Therapeuten gibt es nur wenige.
Ich war mir bewußt, dass der Aufenthalt kein lustiger Spaziergang wird, sondern ein großes Stück Arbeit.
Was ich in dieser Klinik erlebt habe, ist ein erneutes Trauma...EIN ALPTRAUM.
7 Monate nach meiner Entlassung geht es mir noch immer so schlecht, dass es mir unmöglich ist einen Tag nicht an die Zeit in dieser Klinik mit all seinen negativen Erlebnissen zu denken. Ich befinde mich noch heute in einem viel schlimmeren Zustand, bevor ich zur "Therapie" bin.
Besonders in einer Trauma Therapie, erhofft man sich Therapeuten, die eine entsprechend gute Ausbildung haben, um mit den sensiblen Patienten den passenden Umgang zu finden. Solche Therapeuten sind hier ein großer Mangel. Völlig unsensibel geht man oft mit dem Patienten um und wird fertig gemacht. Dann wirst du allein gelassen und kommst nicht wieder auf die Beine.
Das es Patienten schlecht gehen kann, wenn am Trauma gearbeitet wird, ist verständlich, aber wenn es gar nicht dazu kommt und man vom Therapeuten nur mit Unterstellungen konfrontiert wird, bleibt keine Zeit für wirkliche Therapie. Immer nur rechtfertigen macht noch kränker und man kommt nicht weiter.
Durch einen wohl hohen Krankenstand, kam es häufig zu Ausfall von Therapien und Anwendungen.
SCHLIMM WAS ICH HIER FÜR ERFAHRUNGEN MACHEN MUSSTE!!!
NIE WIEDER!!!

Sehr positiv hervorzuheben ist das Küchenpersonal und auch die Rezeption!

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dereiserneHeinrich am 07.06.2017

Hallo KRUG63
für mich war diese Klinik die letzte Hoffnung! Und auch ich wurde bitter enttäuscht!
Siehe 133. Bewertung
Ich kann nicht mal die Küche richtig beurteilen, denn ich durfte nach 5 Tagen den Speisesaal nicht mehr betreten, weil ich umgefallen bin; alle Gruppen wurden sofort ersatzlos gestrichen, mein Weg in der Klinik war mir vorgeschrieben und ich durfte die Klinik nur durch den hinteren Ausgang verlassen und betreten. Selbst den Raucherplatz auf dem Innenhof durfte ich nicht mehr betreten und mußte zum Rauchen das Klinikgelände verlassen! Um an mein Postfach zu kommen, mußte ich um die Klinik gehen und durfte nur durch die erste Tür des Haupeinganges zum Postfach, durfte von dort aus aber die Klinik nicht betreten, sondern mußte sie durch den Haupteingang wieder verlassen. Das alles und noch mehr Reglementierungen kann ich belegen, denn ich habe das volle A4 Blatt noch im Original. Um es kurz zu machen, ich wurde isoliert! Mein Therapeuth, auf den ich ALLES gesetzt hatte, ging 1 1/2 Wochen nach meiner Ankunft für 3 Wochen in den Urlaub ! Unglaublich !!! Wir sind bis auf das Organisatorische nicht hinausgekommen. Beim Ersatztherapeuten ging es nur um Reglementierung und Vorwürfe bei 2 Stunden in der Woche. Ich war mit meinen Dissoziativen Störungen nichts weiter, als ein Störfaktor im Ablauf einer "Trauma-Klinik"! für die Mitpatienten nicht mehr zumutbar, da sie Angst vor mir hatten und wenn ich umfiel sich über mich beschwerten. Ich durfte aber nicht mit den Mitpatienten über die Ursachen meines plötzlichen Umfallens reden, das wurde mir untersagt! Versagen und Inkompetenz auf der ganzen Linie!
Für mich waren die 4 Wochen Aufenthalt, 4 Wochen zuviel!

Du soltltest es mal mit der Oberbergklinik in Wendisch-Rietz versuchen, ich denke, da bist du gut aufgehoben!

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Danke!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gesamtes Klinikpersonal
Kontra:
-------
Krankheitsbild:
DDNOS-Komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 12 Wochen hier und bin rundum zufrieden. Fachlich sehr versierte Therapeuten, nettes und kompetentes Pflegepersonal. Ich habe mich hier rundum wohl gefühlt.

Wenige Kliniken bieten einem 3 Einzeltherapien in der Woche an. Auch die Angebote Kunst-, Drama-, Ergo-, Körpertherapie fand ich sehr positiv. Und alle diese Gruppenangebote kann man, nach Rücksprache mit seinem Therapeuten, als Einzeltherapie in Anspruch nehmen. Das hat mich wirklich weitergebracht.
Dazu gibt es jede Menge weiterer Angebote, wie Thai Chi, Boxen, Bogenschießen, Singen ect.

Also ich kann hier einige negative Beiträge nicht unterstützen und diese Klinik jederzeit weiter empfehlen.

Nie wieder !

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS, DIS, Dissoziative Bewegungsstörungen, Dissoziative Krampfanfälle
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Traumaklinik trägt ihre Bezeichnung zurecht !
Hier werden weitere Traumata produziert.
Wem sein Trauma oder seine Traumata nicht reichen;
hereinspaziert !
Aber stört ja nicht die Abläufe in der Klinik, denn das bedeutet
Sturzflug ins Irgendwo im Nirgendwo !
Und für Dissoziative hat man hier auch noch weitere
Dissoziationen im Köcher. Jeder Pfeil wird euch treffen !
Und wenn man nicht aufpasst, oder dazu gar nicht in
der Lage sein kann, bekommt man in den Gruppen-
therapien, von besonders "aufmerksamen" Therapeuten
einen Ring durch die Nase gezogen und wird danach durch
die Manege geführt !
Und wenn ihr richtig gut seid, taugt ihr danach noch für
die Freakshow !
"Denn sie wissen nicht, was sie tun !"
Einige der Gesichter hier werden sich in eure Netzhaut
einbrennen, das wird bleiben !
Und wer hier als Trauma- und / oder Disso-Patient oder DIS
noch nicht war, sollte sich seine unmaßgeblichen Kommentare
verkneifen,
und die Finger in die Nase stecken, statt sinnentleert auf seiner
Tastatur rum zu klimpern !

Ein Geschädigter !

"Hauptschauplatz" nie wieder, "nur Nebenschauplätze" absolut zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Helle,freundliche,saubere Zimmer, erstklassige Küche, tolle Körper- und Dramatherapeutinnen, viele sonstige Therapieangebote
Kontra:
Selbstunkritische Bezugs-und Gruppentherapeuten, Fließbandverfahren, häufige Ausfälle
Krankheitsbild:
PTBS, Dissoziation, ...
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer eine moderne Klinik mit hellen, sauberen Zimmern in ruhiger Außenlage mit einer hervorragenden Küche (ein sehr engagiertes/freundl. Team), einem bienenfleißigen Reinigungsteam und sehr bemühten Schwestern sucht, wem die Nutzung der angeschlossenen Physiotherapie mit Fitnessraum von Bedeutung sind, ist hier genau richtig.
Wem die sehr kompetenten „nur Nebenschauplätze“ (wie es die Klinikleitung formuliert) wie Körpertherapie und Dramatherapie mit sehr qualifizierten, warmherzigen Mitarbeiterinnen wichtig sind, sollte ebenfalls gut aufgehoben sein.

Wer jedoch erhofft, dass die meist sehr jungen, unerfahrenen (kein Vorwurf), teilweise sehr herablassenden, entwertenden Einzel- und Gruppentherapeutinnen wirklich wertvoll helfen können, muss gewaltiges Glück haben.
Ich bin erfahren mit einigen Kliniken. So erwartete ich auch hier Respekt gegenüber meinen Lebenserfahrungen und deren gesundheitliche Auswirkungen. Aber solch überhebliche, teilweise erniedrige Art und Weise ist mir noch nie begegnet und sollte Menschen, welche Hilfe in einer Traumaklinik suchen, auch nicht widerfahren.

Meine Therapeutin schien die kindlich-belehrende, erziehende und entwertende Form zu bevorzugen, welche mir auch vom Inhalt in keiner Weise half. Sehr starke körperliche Reaktionen und immerwährende Ängste, die an meine Grenzen führten, tat man mit nur inkompetenten Bemerkungen ab. Keine Ahnung, was sie da auslebte. Ein Therapeutenwechsel war ausgeschlossen.
In den viel zu großen Gruppen wurden über den gesamten Zeitraum meines 12-Wochen-Aufenthaltes starke Gruppenkonflikte, welche nur einzelne Personen betrafen, geschürt und seitens der sehr über den Dingen stehenden Therapeuten am Leben gehalten. Meine innere Anspannung (auch wenn es mich nicht betraf) erreichte ein kaum zu ertragendes Höchstmaß, was mich innerlich fast völlig lähmte.
Kritische Bemerkungen mag man in dieser Klinik nicht, was man in Folge zu spüren bekommt.

So kann ich die rein therapeutische Seite in keiner Weise empfehlen.
All den fleißigen anderen Mitarbeiter/-innen – wie Küche, Reinigung, Schwestern etc. - an dieser sehr straff geführten Klinik kann ich für ihre wertvolle Arbeit nur danken. „Therapeutisch“ – trotz der der Möglichkeit in einem Jahr wiederkommen zu „dürfen“– nie wieder!
Vielen Dank fast allen Therapeutinnen an den „nur Nebenschauplätzen“, welche ein kleiner Lichtblick waren, all die entwertenden Verfahrensweisen zu ertragen.

1 Kommentar

dereiserneHeinrich am 08.05.2017

Das kann ich dir sagen, was dir hier auch passieren kann:

Ein "Blick ins Mündungsfeuer"

das reicht ja wohl, oder ?

Mehr als zwei Jahre danach..

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ich habe noch liebe Kontakte aus der Klinik
Kontra:
das meiste ist kaputt und ich unfähig, Hilfe zu bekommen.
Krankheitsbild:
komplexe PTBS, dissoziative Persönlichkeitsstruktur
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auch ich möchte einfach kurz hierlassen, wie es mir nach mehr als zwei Jahren nach der Behandlung geht.

(evtl. Trigger)

Ich habe es nach längerem Anlauf und vielen Psychopharmaka geschafft, vor 1 1/2 Jahren in eine andere Stadt zu ziehen und ein Jahr (mit vielen Krankheitsunterbrechungen) zu arbeiten. In dieser Zeit habe ich kontinuierlich abgebaut.

Da es mir nach der Waldschlösschenklinik unmöglich war, zu irgendeinem Arzt oder Therapeuten Vertrauen zu fassen, war ich lange Zeit ohne therapeutische Unterstützung.
Ich habe meinen Psychiater gebeten, nicht den langen Arztbrief aus der Klinik anzufordern. Zu groß war die Angst, als hysterisch oder psychotisch abgestempelt zu werden (so denke ich, hat mich die Therapeutin am Ende wahrgenommen, da sie mich nicht ernst nahm).
Mein Psychiater hat mich mit Medikamenten so gut wie möglich stabil gehalten, die aber letzten Endes mein Herz so sehr ausgeknockt haben, dass ich bettlägerig wurde und vor 5 Monaten in den Krankenstand ging und kardiologisch überwacht wurde.
Mehrere Anläufe, in Therapie zu gehen, scheiterten in den Jahren. Auch nach S*****versuchen im Dezember und Januar war es mir unmöglich, länger als einige Tage auf der Akutstation zu bleiben. (Hauptsächlich aus Panik- und Flashbackgründen, innerem Misstrauen usw.)
Nach der körperlichen Krise und einer heftigen, langfristigen Medikamentenumstellung, folgte der komplette psychische Zusammenbruch, Erinnerungen an die Waldschlösschenklinik kamen wieder hoch. Das Gefühl, nie wieder Hilfe annehmen zu können, völlig versagt zu haben, falsch zu sein. Leere und Sinnlosigkeit, Scham.
Wer soll einem noch glauben, nach diesen Geschichten? Falsch anschlagende Drogentests, Entlassung im hilflosen Zustand, Fehldiagnosen und verletzende Kommentare. Da kann man doch nur selbst dran Schuld sein. Sowas tut keine Klinik einfach so. So die Gedanken.
Vor der Klinik hatte ich Wünsche an die Zukunft. Ich hatte Kompetenzen. Aber es gibt seitdem keinen Zugang mehr dahin...

2 Kommentare

Pontus am 18.03.2017

Deine Bewertung hat mich sehr berührt.Ich war selbst vor einiger Zeit in dieser Klinik und habe ähnliche Erfahrungen machen müssen.Es wundert mich nicht, dass es dir nach diesen Erfahrungen unmöglich war Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen.Ich habe mich während meines Aufenthaltes immer wieder gefragt,welche Auswirkungen solch schädigendes und meiner Meinung nach auch höchst inkompetentes Verhalten seitens der Therapeuten bei weniger therapieerfahrenen Patienten hat.
Ich habe mich nach der Reha in Dresden auch total elend gefühlt, auch mir versuchten sie einzureden, ich sei schuld.
Zueinem Glück habe ich eine gute, kompetente ambulante Therapeutin, mit der ich über alles reden konnte.Auch dir wünsche ich solch eine Hilfe.

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sehr kompetentes Therapeutenteam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
schöne helle Zimmer
Kontra:
Tanztherapie nicht mehr zeitgemäß
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben und verstanden gefühlt.

Ich war 12 Wochen dort und habe sehr viel über den Umgang mit einem Trauma gelernt.

Die einzelnen Therapien sind gut abgestimmt. Insbesondere die Dramatherapie ist von der Wirkungsweise sehr hervorzuheben.

Es wird dort sehr darauf geachtet, dass der Patient tatsächlich mitarbeitet und die Krankheit als solche akzeptiert.

Ich kann die Klinik sehr empfehlen und möchte mich bei allen nochmals bedanken.

Nie wieder !!! Danke für nichts.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Die komplette Therapie für'n Eimer.)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Beratung ? Negativ.)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Unfähig. Geldgeil.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Man merkt die Fixierung auf die Kohle.)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Überall Kameras. Totale Überwachung.)
Pro:
Empfang, Einzelzimmer
Kontra:
Klinikchef, einige Therapeuten,
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Was soll ich sagen? Endlich schaffe ich es über diese furchtbaren Zustände von 2014 zu schreiben. Ich habe dank der "ach so kompetenten"- Klinik ein zusätzliches Trauma erhalten.
Und dank der Klinik sitze ich wegen der Retraumatisierung nun im Rollstuhl, da ich nun ne dauerhafte dissoziative Störungen habe, welche nur schwer behandelbar ist, da sich das Trauma festgefressen hat. Seitdem habe ich nur noch Ärger mit meinem Kostenträger, weil sie für ca 15 Wochen eine Therapie gezahlt haben, die nicht nur komplett UMSONST war, sondern nun auch noch "Folgeschäden" vorhanden sind.
Ich hatte vor der Therapie echt noch das Ziel, wieder in meinem Beruf arbeiten zu können, aber dank euch ist meine Zukunft immer noch aussichtslos.

Man ist in der Klinik ein absolutes Versuchskaninchen. Es werden sämtliche Traumaverarbeitungsmechanismen ausprobiert, so nach dem Motto, das eine klappt nicht, dann sofort das nächste. Auf die bitte (nach 12 Wochen), dass man nicht mehr kann wurde nur gelacht und gesagt, man schaffe das schon. Sehr kompetent. Ich tippe auf komplette Berufsverfehlung. Vor allem in der höheren Therapeutenabteilung.
Auch dieses Stasi-Verhalten ist absolut grauenvoll gewesen. Man wird überwacht und kontrolliert. Ich kam mir vor wie ein Verbrecher.
Ach. Zur Wartezeit. Ich bekam von Kostenträger einen Anruf, er habe eine Klinik und ich könnte in 2 Tagen anreisen. Somit keine lange Wartezeit. Essen war auch ok, jedoch auch wieder komplette Überwachung.

Sonstige Therapien. Bogenschießen, Boxen, Körperpsychotherapie war echt super.
Die Entspannungsgruppen und auch die ewigen Gruppentherapien waren dafür umso furchtbarer.
Was ebenso genervt hat, die guten Therapeuten haben nach einiger Zeit gekündigt, was sich im Nachhinein natürlich absolut verstehe. Wer bleibt schon freiwillig dort. Die Freundlichkeit der meisten Schwestern lies auch zu wünschen übrig.

An alle zukünftigen Patienten, die meine Bewertung lesen, es gibt definitiv bessere Kliniken als diese hier.

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