DRK Kliniken Berlin | Wiegmann-Klinik

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Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Berlin

23 von 46 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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Heilungsoase

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2022   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Es wird sich fürsorglichst gekümmert und es geht einem schnell viel besser
Kontra:
Man muss dieses Paradies eines Tages wieder verlassen.
Krankheitsbild:
Panik, Angst, Schmerzen, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Viele grandiose, kompetente und erfahrene Therapeuten. Sehr sympathisches, familiär wirkendes Umfeld, warmherzige Pflegekräfte, friedliche äußerst entspannte Stimmung.
Sparsamer und vorsichtiger Umgang mit Medikation, wenn es aber notwendig wird bekommt man was man braucht.
Oberärzte sind kompetent und erfahren, allerdings weniger emphatisch als man sich wünschen würde.
Sehr wenige Pfleger machen im Durchschnitt einen recht gravierenden Fehler pro Behandlungsphase (2-3 Monate), das ist noch tolerabel. Die meisten Pfleger arbeiten dafür fehlerfrei, nehmen sich alle Zeit die man braucht, sind außerordentlich qualifiziert und kompetent und beinahe schon überqualifiziert.
Empfehlenswert für alle, die sich helfen lassen wollen und an sich selbst arbeiten möchten. Spinner und unsympathische Psychos (wie Möchtegernstammkunden (A.G.!)) gehen aber bitte woanders hin, dafür ist dieser Ort zu schade.
Ich würde jederzeit wieder einchecken, wird aber leider nicht mehr nötig sein.

Therapie wie zu Zeiten Freuds

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Mein Bezugspfleger war sehr charismatisch und engagiert. Bis auf ein Paar Ausnahmen waren die Pfleger generell hilfsbereit und angenehm im Umgangston. Der Dachgarten ist tatsächlich sehr schön, wie auch das gesamte Krankenhausgelände.
Kontra:
Eingestaubter Ansatz - Therapie der alten Schule!
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dass man sehr von oben herab behandelt wird, kann ich nur mit Nachdruck bestätigen. Irgendwann ist das als erwachsene Person schwer auszuhalten. Leitmotiv “enttäuschte Klassenlehrer“. Klinikmitarbeiter*innen fühlen sich jeder Zeit, berechtigt, unangekündigt in Patientenzimmer reinzuplatzen. Mit Glück kriegt man ein kurzes Klopfen, bevor die Tür ein Zehntelsekunde später aufgeschwungen wird. Oft war ich gerade dabei, mich umzuziehen, und habe mich jedes Mal erschreckt, geschweige der Tatsache, dass man dabei auch vom Flur direkt ins Zimmer reinschauen konnte! Ironisch, da so viel Wert darauf gelegt und so oft thematisiert wurde, dass Frauen bitte nicht zu viel Haut zeigen dürfen! Dieses Thema hat zum Behandlungsabbruch einiger Patient*innen geführt und ich habe dadurch das Vertrauen gegenüber meine eigene Bezugstherapeutin verloren. Der spurbare Sexismus hat mich sehr schwer enttäuscht. Auch unterschwellige rassistischen und homophoben Einstellungen waren irgendwann nicht mehr zu ignorieren. Dadurch fiel es schwer, meine anfangs gute Meinung zu der Klinik aufrechzuerhalten. Offene Kritik ist aber explizit unerwünscht – wir wurden öfters dazu ermahnt!

Der therapeutische Ansatz wirkt extrem starr, altmodisch und defizitorientiert. Moderne Traumatherapieen, die ich mit meinen Therapeutinnen angesprochen habe, war ihnen unbekannt. Ich hatte das Gefühl, dass es den Therapeut*innen wichtiger war, ihre Authorität zu bewahren als mich verstehen zu wollen. Wer einfach ein therapeutisches Umfeld weg vom Alttag braucht oder Selbsterkennnisse durch Reizentzug gewinnen möchte ist hier gut aufgehoben, aber meiner Meinung nach ist die Wiegmann-Klinik keineswegs für akute Behandlungen oder Behandlung von sexualisierten Gewalt geeignet.

Sehr gutes Team

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2022   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Pfleger*innen und Therapeut*innen, Mitpatient*innen
Kontra:
Essen, mehr therapeutische Einheiten wären noch besser, wie es vor der Krankenhausreform war
Krankheitsbild:
Psychosomatik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gute Klinik, sehr nette Pfleger*innen, sehr kompetente Therapeut*innen, die mir wirklich helfen konnten. Es geht mir viel besser als vorher. Qualität des Essens nicht so toll. Ich hoffe es gibt nicht noch mehr Einsparungen im Gesundheitssystem, denn noch mehr Therapieeinheiten wie es sie früher gab (bis zu 4x pro Woche) wären wichtig. So wurde das Beste draus gemacht und es war sehr hilfreich, aber mehr wäre schon nötig. Danke an die Mitarbeiter*innen die ihr Bestes gaben!

Nur bedingt zu empfehlen, wenn überhaupt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Therapie hat nichts gebracht, ärztliche Betreuung war gut)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Fehler passieren vermutlich pandemiebedingt)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Die Klinik ist in die Jahre gekommen, marode Holzfenster, dreckiger Teppichboden, kaputte Gläser)
Pro:
Das meiste Personal ist sehr um die Patient*innen bemüht
Kontra:
Strukturen innerhalb der Klinik (Verwaltungsabläufe, Therapieangebote)
Krankheitsbild:
Depressionen, Zwangsgedanken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik auch nicht wirklich empfehlen.

In den elf Wochen, die ich dort war, habe ich zwar ein bis zwei wichtige Erkenntnisse über mich selbst in Erfahrung bringen können, nur hat das nichts an meinem Leidensdruck geändert.

Es wird sich viel zu viel Zeit mit allem gelassen. Gruppen begannen bei mir erst richtig in der dritten / vierten Woche und mir wurde diese sinnlose konzentrative Bewegungstherapie aufgeschwatzt, obwohl ich in die analytische Gruppe wollte.
Selbiges galt für die Medikation. Auch da ging es erst in der dritten Woche richtig los. Generell hat man viel zu wenig Tagesstruktur und therapeutische Angebote, aber ja das liegt dann wohl eher an den Strukturen des Gesundheitswesens (Kürzungspolitik).

Am Ende des Aufenthalts wurde mir eine Verlängerung um eine Woche mit der Begründung verweigert, dass das ja kontraindiziert sei und die Oberärztin sagte mir nur, dass es einem Mann meines Alters gut stehen würde, wenn ich mich als selbstwirksam erlebe, was auch nur Quatsch war, da ich in der Lage bin zu funktionieren, wenn nötig.
Man gab mir am Ende in einer Krisensituation eine andere Medikation und entließ mich laut Entlassungsbericht in einem stabilen Zustand. Es geht mir inzwischen wieder genauso schlecht wie vorher mit schweren Depressionen und Suizidgedanken. Die Medikation habe ich dann wegen Unwirksamkeit abgesetzt.
Ich hatte während des Aufenthalts zwar das Gefühl immer mit meinen Anliegen gehört und verstanden zu werden, nur wurde auf einiger meiner Bedürfnisse wegen irgendwelcher bescheuerter Regeln nicht eingegangen: Ich wollte auf die zweite Etage umziehen, weil das Patient*innenklima in der ersten Etage sehr toxisch war, es wurde Nein gesagt, obwohl oben viele Zimmer frei waren. Der Bezugspfleger war ein sehr unempathischer, alter Mann, der in Rente und nicht in den Beruf gehört, auch da wurde mir ein Wechsel verweigert.
Wie gesagt, es hat mir keine Entlastung von meinem Leid gebracht und war letztendlich Zeitverschwendung.

Eine gute Möglichkeit, um wieder auf die Beine zu kommen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Man merkt leider, dass es auch hier zu Personalmangel und starker Arbeitsbelastung kommt.u)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Da geht definitiv mehr.)
Pro:
Sehr nette Pfleger und Pflegerinnen
Kontra:
Ich persönlich sehe bis heute keinen Sinn in den Oberarztvisiten sowie in manchen Regeln
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik kann eine sehr gute Hilfe und Entlastung sein, wenn man bereit ist, sich auf die Behandlungsweisen und fachliche Ausrichtung einzulassen und vor allem aktiv an der Selbstheilung und Stabilisation mitzuarbeiten. Eine wichtige Erkenntnis für mich war, dass man hierfür Zeit benötigt und die Klinik nicht als ein schnelles Wundermittel ansehen kann.

Zielführend, wer sich darauf einlassen kann

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Hier bedarf es dringend eines Kommunikationstraining, oder gar dauerhaften Trainers.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Im Sommer gibt es die Möglichkeit seine Zeit im Freien zu verbringen. Wie es an kalten regnerischen Tagen aussieht, vermag ich mir nicht vorstellen wollen.)
Pro:
Wer zuhört und sich auf den Weg einlässt, kann vieles mitnehmen.
Kontra:
Der Ton macht die Musik. Einige Angestellte (egal ob Therapeut, Pfleger oder Arzt) behandeln die Patienten, sehr von oben herab. Hilfesuchende sind sicher alle, aber das auszunutzen oder es spüren zu lassen, ist nicht der richtige Weg.
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer Glück hat, findet und bekommt den für sich richtigen Therapeuten, Wechsel sind möglich, diese gilt es sich einzufordern.
Visitetermine ergaben für mich keinen Sinn.
Vielleicht bedürfte es auch hier einiger Erklärungen und Kommunikation, dann wüssten die Patienten, es auch besser für sich zu nutzen.
Auf gar keinen Fall direkt aus dem Job hier starten, es bedarf sicher etwas Vorlauf in der eigenen Behandlung.
Ich empfand die Wiegmannklinik als gute Vorbereitung für den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Als Auffangbecken eher ungeeignet, meiner Meinung nach.

Nicht die beste Wahl

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Dachterrasse
Kontra:
Essen,
Krankheitsbild:
Psychosomatik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War im Frühjahr 2021 Patient in der Wiegmann Klinik, Wurde mir von meiner Hausärztin empfohlen, die dort vor Jahren an Seminaren teilgenommen hatte.
Persönlich kann ich die Klinik überhaupt nicht empfehlen und nachdem ich meinen Psychologen von meiner Zeit dort berichtet habe, wird er auch keine Empfehlungen mehr aussprechen, weil er dort zeitnah noch einen anderen Patienten aus der Tagesklinik betreute der ebenfalls sehr unzufrieden war.
Wer Jugendherbergsfläir mit 20 jährigen Kids die sich in einer Entwicklungskrise befinden gut findet, ist hier sehr gut aufgehoben.Hauptthemen der meisten Patienten, die in der Regel schon mehrere andere Institutionen durchgangen sind, sind auf Veganes Essen,wie lackier ich mir heute meine Fingernägel,oder färb ich mir die Haare heute blond oder blau eingeschränkt. Ach so. da die meisten ja schon viele Jahre Therapie hinter sich haben, versucht man auch gerne sich gegenseitig zu analysieren.
Die Pfleger sind sehr nett,lästern aber gerne mal untereinander über Patienten.Ansonsten wirken sie des öfteren überfordert.
Es wird Ergo,Musiktherapie,Gestaltung,KBT und Autogenes Training angeboten. Die Therapeuten sind sehr professionell und sehr hilfsbereit.Leider fiel Corona und Urlaubsbedingt des öfteren das eine oder andere aus.
Man hat sehr viel Leerlauf, was ich persönlich sehr Schade finde.
Die Therapeuten der Einzeltherapie empfand ich als emotionslos,empathielos und eigentlich wirklich nicht sehr hilfreich, da sie nicht up to date sind sondern nach veralteten Prinzipien versuchen zu therapieren.Hier wird eigentlich nur neutral bewertet und dem Patienten ein Spiegel aufgezeigt,was ich nicht grade als sehr hilfreich empfand. Finde es auch sehr umprofessionell,das laufend mitgeschrieben wird was man sagt anstatt bis zum Ende der Sitzung zu warten.
Alles in Allem sitzt man hier eigentlich nur seine Zeit ab.

Klinik nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Personal ist bemüht aber unendlicher Lehrlauf)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Ein paar wissen was zu tun ist.)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (es gab keine)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Aufnahme war ok)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Es gibt keine Gestaltung ausser eine sehr schöne Dachterrasse)
Pro:
Sauber - corona maßnahmen sind ok
Kontra:
Totaler Empathie der Fachärzte
Krankheitsbild:
Psychogene Störungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Personal ist nett und hilfsbereit, leider wie weiter man nach oben geht gibt es wenig bis kein Verständnis für Probleme. Der Oberarzt habe ich in ein Monat für 2 Minuten gesehen. Es gibt ein Desinteresse für die meisten Patienten und eine herablassende Grundhaltung.
Das Essen ist halt wie alle Krankenhausessen. Schlecht und ohne Vitamine.

Eine große Hilfe - sehr zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Sehr kompetente, professionelle, umfassende Betreuung und Begleitung. Ausgesprochen gutes Zusammenwirken der einzelnen Therapeuten. Ich bin sehr dankbar für den Aufenthalt dort (2 Monate stationär) und fühle mich nun weit stabiler, ruhiger, klarer und kraftvoller als zuvor. Ich kann die Wiegmann Klinik ohne Einschränkungen empfehlen.

sehr zu empfehlen - nur nicht für jeden das Richtige

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: seit 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
tolles Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Wiegmann Klinik vor 2 Jahren kennengelernt, nachdem ich schon in mehreren Aufenthalten in anderen Kliniken war, und bin so froh, sie gefunden zu haben, weil ich nun im Rahmen einer Intervall-Therapie mit ambulanten, stationären und teilstationären Phasen endlich richtig diagnostiziert und behandelt werde. In den ersten zwei Wochen wird individuell im ganzen Klinikteam ausführlich geschaut und beraten, welcher Therapeut und welches Gruppensetting am besten passt, und durch die Oberarztvisiten und die Teambesprechungen ist gewährleistet, dass das entsprechende Therapeutenteam immer auf dem Laufenden ist. So wurde ich stets sehr gut aufgefangen, therapiert und begleitet.
Das spezielle Setting mit intensiver Einzel- und Gruppentherapie, dazwischen aber auch Leerraum und wenig Ablenkungen (z.B. durch sehr eingeschränkten Medien-Konsum) ist aber nicht für jeden etwas. Man muss schon bereit sein, das auszuhalten und sich sehr intensiv mit sich zu beschäftigen.

Schicksalsschlag Wiegmann-Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es geht mir schlechter als je zuvor.)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich fühlte mich nicht gehört.)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es kam keine therapeutische Beziehung zu stande.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Verantwortung wurde hin und her geschoben.)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Nebensächlich)
Pro:
Es sind sicher auch gute Therapieverläufe möglich. An Kunst-, Ergo- und Körpertherapie, sowie am Pflegeteam gibt es nichts auszusetzen.
Kontra:
Je höher in der Hierarchie, desto weniger geht es um den Patienten.
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In jahrelanger ambulanter Therapie war ich bei der Überwindung traumatischer Kindheitserlebnisse bereits weit gekommen, jedoch kündigte sich mir nochmal eine Krise an, weswegen ich die Klinik als Schutzraum aufsuchte. Im Aufnahmegespräch stimmte die Oberärztin in meine Selbstanschuldigungen mit ein und erklärte mir ihre Welt. Sie hörte mir nicht richtig zu und stülpte mir ein Bild über. Als Bezugstherapeuten bekam ich dann einen jüngeren Mann zugeteilt, der einen unsicheren Eindruck machte und regelmäßig auf Anweisungen besagter Oberärztin verwies. Mit ihm kam es während der gesamten Behandlung zu keiner therapeutischen Beziehung. Das für mich wesentliche kam nicht zur Sprache, alles blieb oberflächlich, Absprachen wurden vergessen – empathisches Verständnis erlebte ich nicht. Dass ich später aufgrund einer Spritzenphobie kein Blut abgenommen bekommen wollte, wurde von der Oberärztin als ein Machtspielchen bezeichnet und sie stellte mich vor die Wahl die Klinik ansonsten zu verlassen. Darauf folgte eine Belehrung über Grenzen. Ich hatte Angst, brauchte Hilfe und versuchte mich zu schützen - das Thema Macht war dabei meines Erachtens eher für die Ärztin bedeutend. Auch in einer Gruppentherapie belehrte sie Patienten moralisch. Es mangelte so sehr am Grundsätzlichen, dass ich an den Grundsätzen meiner Wahrnehmung zweifelte. Wie in der Kindheit passte ich mich an und suchte die Schuld bei mir. 6 Wochen wollte ich an die Behandlung glauben, dann brach ich zusammen. Zittern in der Brust, versteifter Körper und Stechen im Kopf. Ich kam mit einem Schock in die Notaufnahme. Bekam Beruhigungsmittel. Niemand war zuständig. Am nächsten Tag verlies ich die Klinik freiwillig. Ich erkannte mich nicht mehr im Spiegel. Freunde, Gewohnheiten und Orte waren mir fremd. Später begannen die Flashbacks. Manchmal tagelange Angst und wiedererleben des Schocks und der Klinikzeit. Meine Beschwerde blockte der Chefarzt mit einer Grußformel ab. Ich wurde retraumatisiert.

Fragwürdiges Konzept, schlechte Kommunikation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Sehr freundliche Pflege und Therapeuten
Kontra:
Wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethoden für Angsterkrankungen
Krankheitsbild:
Angsterkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik verhält sich gegenüber Patienten oft unvorbereitet und nimmt regelmäßig zu wenig Rücksicht auf die Patientensituation. Die Therapie erfolgt zuweilen entlang empirisch nicht anerkannter Behandlungsverfahren (Angststörungen werden tiefenpsychologisch behandelt). Es findet keine hinreichende Aufklärung über die Unterlegenheit dieser Ansätze gegenüber bewährteren Verfahren statt. Pharmakotherapie wird nicht nur zurückhaltend angewendet, sondern beinahe vertäufelt. Dadurch kommt es zu unnötigen zeitlichen Verzögerung bei der Behandlung.

Das Personal ist sehr freundlich und stets ansprechbar. Die Einzeltherapeuten nehmen sich regelmäßig mehr Zeit, als dies im plan vorgesehen ist. Anders verhält es sich mit der Leitungsebene. Hier trifft man vornehmlich auf eine überhebliche Haltung und viel Distanz.

Die Räumlichkeiten sind nicht mehr auf dem neuesten Stand, man sollte mit einem sehr geringen Angebot an Gemeinschaftsräumen (die teilweise nur ein Flur sind) zurechtkommen können.

Ambivalent.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ambivalent.

Viel Pro, wenig Kontra

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
kompetente und wirkungsvolle Behandlung
Kontra:
Therapieumfang, sportliche Betätigungsmöglichkeiten
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Behandlung in der Tagesklinik hat mir sehr weitergeholfen. Mir geht es sehr viel besser als in der ganzen Zeit davor.
Die Therapeuten und Ärzte sind sehr kompetent, offen und freundlich.
Ich konnte mich mit allen Problemen vertrauensvoll an die Therapeuten und an das Pflegepersonal wenden. Als es mir schlecht ging, wurde mir zusätzliche Einzeltherapie ermöglicht.
Einmal in der Woche fand ein Plenum statt, in dem wir gemeinsam mit den stationären Patienten und der Klinikleitung Probleme erörtern konnten.
Die Therapieangebote sind gut durchdacht und wirkungsvoll. Der Therapieplan in Form eines Aushangs, der täglich von den Patienten selbst abgeschrieben und auf Veränderungen kontrolliert werden muss, scheint etwas antiquiert.
Ich habe mich bewußt für die Tagesklinik entschieden und diesen Schritt nicht bereut. Die neuen Räumlichkeiten sind hell und sauber. Lediglich der Ruhebereich und die Rückzugsecke im Aufenthaltsraum sind für 25 Patienten etwas zu klein geraten.
Morgens und abends findet eine Patientenrunde statt, in der die Patienten die Möglichkeit haben, zu sagen, wie es Ihnen geht und Probleme in der Gruppe anzusprechen. Abends wird diese Runde neben dem Pflegepersonal von einem Therapeuten/Arzt begleitet, so dass man noch einmal die Möglichkeit zu einem Gespräch hat, wenn es einem nicht gut geht.
Das Handy- und allgemeine Medienverbot und viel Leerlauf waren anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, halfen mir aber zur Ruhe zu kommen, neue Fähigkeiten zu entdecken (z. B. malen und stricken) und mehr mit den anderen in Kontakt zu treten.
Die Erhöhung der wöchentlichen Einzeltherapien von 2 auf 3 Sitzungen konnte während meines Aufenthalts leider noch nicht umgesetzt werden.
Auch für die Unterbrechungen, die durch den Bereitschaftsdienst der Therapeuten während der Sitzungen entstehen, konnte noch keine Lösung gefunden werden.
Zur sportlichen Betätigung gibt es lediglich eine Tischtennisplatte im Keller, für eigene Übungen kann man einen Raum mieten.

Nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Extrem schlechte Organisation, personelle Unterbesetzung bei einer absoluten Überbelegung mit Patienten. Das "besondere" Konzept der Wiegmann Klinik (gilt sowohl für die Tagesklinik als auch Station, ist ja vom Personalschlüssel her "eins") kann nicht umgesetzt werden.

Ich hatte in 10 Wochen 3 verschiedene Therapeuten, 4 verschiedene Bezugsschwestern sowie 2 Oberärzte, plus die Chefarztvisiten. Eine konstante Behandlung sowie die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Bindung aufzubauen, war mir deshalb und auch aufgrund meiner Problematik (die ja bekannt war...oder offenbar auch nicht) nicht gegeben. Absprachen wurden nicht eingehalten und der Austausch "im Team" über mich fand zwar immer wieder statt, am Ende wusste dennoch keiner so recht, was ich für Probleme habe. Nicht einmal die korrekte Diagnose wurde mir am Ende zugeordnet, sodass ich ohne Arztbrief und mit einem Nervenzusammenbruch die Klinik verlassen musste. Diesen erhalte ich, hoffentlich korrekt, im Nachgang.

Während meines Aufenthalts in der Wiegmann Klinik wiederholten sich für mich im emotionalen Erleben lediglich meine Kindheitstraumata. Von einer korrigierenden therapeutischen Erfahrung in einem sicheren Umfeld kann ich jedoch nicht sprechen. Ich musste mir obendrein noch Dinge wie "das Leben ist hart" oder "gehen Sie doch ins Kino" als Tipps zur Gefühlsregulation bei einem Anspannungslevel das zur Selbstverletzung führte - ausgelöst durch den extrem unsensiblen Umgang der Klinik mit sensiblen Themen - anhören.

Vielleicht sollten sich die Mitarbeiter dieser Klinik erneut klar machen, mit was für einer Zielgruppe sie arbeiten. Ich hatte zwischendurch das Gefühl, das haben sie vergessen. Möglicherweise eine gewisse Abgestumpftheit oder Resignation durch Überlastung? Nur eine Vermutung. Leider das alles auf Kosten der Patienten.

Absolut schade, da das Konzept der Klinik an sich gut ist. Im Moment allerdings zu 0% umsetzbar.

Therapie nach Art der 60er Jahre

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Chance auf gute Kontakte und zu Mitpatienten
Kontra:
Bloße Routine, Überforderung, Konzept ist eher für schwererziehbare Jugendliche
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2014 für acht Wochen in der Wiegmannklinik.
Bei Anreise wurde ich, schwer depressiv, in einem Vierbettzimmer untergebracht. Das hielt ich 14 Tage aus. Dann wurde ich eine Etage höher in einem Zweibettzimmer einquartiert.
Die Ergotherapie war gut. Im Keller gab es eine Werkstatt.
Zur Therapie gehörte das Blumengießen im Hause, das Aufräumen des Kühlschrankes, das Unkrautzupfen und gärtnerisches Wirken, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, das pro Woche einmalige Sehen eines Spielfilmes im Versammlungsraum.
Dann dreimal pro Woche Einzeltherapie und Gruppentherapien.

Ich habe diese Zeit durchlitten. Ich konnte innerlich nicht richtig ankommen und rettete mich lediglich durch die positive Gesellschaft von Mitpatienten über die Zeit. Die wichtigsten Gespräche waren jene mit Patienten.

Die Physiotherapeutin dürfte ich nur einmal sehen. Sie hat mich bei diesem einen Mal sehr beeindruckt. Durch die Art meines Ganges,durch meine Körperhaltung könnte sie mir gezielte Fragen zu meiner Kindheit stellen.
Die Arbeit mit einer simplen Wolldecke offenbarte meine Ängste, die wir in der Kürze der Zeit ansprachen.

Der Kontrast:
Bei der Einzeltherapie mit einem richtigen Arzt(!) erzählte ich viel und weinte über Erlebtes, bis heute ein Trauma. Der Herr wollte sich nicht dazu hinreißen lassen, dieses von mir durch einfache Ausführungen erneut erlebte Drama mit Ansätzen leichter Empathie zu begleiten. Das gleichbleibend distanzierte Verhalten, gerührt nur durch den zwischenzeitlichen Griff zum Hörer zwecks Rufannahme, ließ mich die Hoffnung verlieren und innerlich aufgeben.
Mit Bedauern sehe ich, dass Personal, welches mir in angenehmer Erinnerung ist, das Haus verlassen hat.
Andere Spezialisten, mit dem Einfühlungsvermögen detonierender Granaten, verschleiern sich noch immer vor ihren "Zöglingen" weiterhin mit dem Odem dekadenter Bewegungslosigkeit.

Die Gartenarbeit auf meinem eigenen Grundstück übrigens konnte mich bis heute nicht gesunden lassen.
Das Gießen der Zimmerpflanzen hat nur Erfolg, wenn man auch dort differenziert.
Das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung kann ich auch zu Hause absolvieren. Denn dort gab es jeweils nur eine Krankenschwester, die eine CD abspielte.

Die Dachterrasse ist gut, man darf meist nur für die Wahrnehmung von Aussenterminen/ Therapien das Haus verlassen.

Ich brauchte damals einfach nur Hilfe.
DIE bekam ich nicht.

Nicht empfehlenswert für dieses Krankheitsbild

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Entgegen den Darstellungen im Entlassungsbericht erhielt ich lediglich 1-2x in der Woche eine Einzelpsychotherapie, zudem noch mit Therapeut*innenwechsel.
In meiner verzweifelten Lage sagten mir die dort arbeitenden Pflegekräfte, sie wüssten auch nicht weiter, waren z. T. genervt und empfahlen mir den Gang in die Psychiatrie.
Mein Therapieplan wurde erst nach mehreren Wochen gefüllter, da es keine entsprechende Therapiegruppe gab (wohl zu wenig Patient*innen und Urlaubsphase der Therapeutin ohne Ersatz), eine der Gruppen begann erst nach drei Wochen Aufenthalt.
Insgesamt bin ich der Meinung, dass es ein engeres Therapiekonzept geben sollte, das mehr bewegungs- und körperorientiert ist (der Frühsport, wenn mensch ihn so bezeichnen möchte, dauert lediglich 20 Minuten, 2x die Woche sollten sich die Patient*innen mit eigens gestaltetem Bewegungskonzept auf dem engen Klinikgelände beschäftigen).
Die Zimmer haben unterschiedliche Größe, in einem kleinen Zimmer untergebracht gibt es kaum eine Intimsphäre.
Die wöchentliche Patient*innenversammlung vermittelt eher den Eindruck einer Scheinmitsprache, denn kritische Einwürfe und Themen waren eher unerwünscht.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Klinik für bestimmte psychische Erkrankungen ungeeignet ist und abgesehen vom ungenügenden Behandlungskonzept eine regelmäßige Erfahrung und daraus resultierend ärztlich-psychotherapeutische Kompetenz bei einign Mitarbeiter*innen nur sehr ungenügend vorhanden ist.
Es wäre bspw. sinnvoll, wenn die Pflegekräfte die in psychiatrischen Kliniken obligatorische Zusatzausbildung absolvieren müssten.
Ich kann diese Klinik für bestimmte Krankheitsbilder nicht empfehlen.

Ein geschützer Ort zum Heilwerden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Professionelles und fürsorgliches Team
Kontra:
Keine Nachbehandlung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in der Wiegmann-Klinik, die ersten 5 Wochen stationär, dann noch einmal 3 Wochen in der Tagesklinik. Ich habe mich wegen einer mittelgradigen Depression mit Angststörungen und Zwangsgedanken behandeln lassen und kann sagen, dass die Klinik durchweg durch abslolut sympathisches Pflegepersonal, kompetente (zum Teil noch junge) Ärzte und einen durchdachten Therapieplan glänzt. Ich habe in der Klinik einen Ort gefunden, in dem ich mich regenerieren konnte und soviel über mich erfahren habe, wie in 20 Jahren Verhaltenstherapie (nicht durchgängig) nicht. Das ganze Team ist wahnsinning bemüht, auf einen einzugehen und nimmt sehr viel Rücksicht auf die Angehörigen und die Situation, aus der man kommt. Ich hatte Ergotherapie, Gestaltungstherapie, Körperzentrierte Bewegungstherapie (KBT), PMR, Einzeltherapie. Der Aufenthalt im Sommer ist unbedingt empfehlenswert, da man in den Genuß der wunderbaren Dachterrasse kommt.
Wo sind die "Abers"? Eigentlich gibt es keine. Lediglich das Essen ist Krankenhausessen und wirklich an der unteren Grenze.
Das Zusammenleben auf der Statuion habe ich als sehr viel effektiver erlebt, als das in der Tageskklinik, dort gibt es leider kein richtiges Konzept, wie das Zusammenwirken der Patienten zwischen den einzelnen Sitzungen gestaltet und für die Therapiezwecke verwendet werden soll. Die "Klinikregeln" werden von den Patienten unterschiedlich aufgenommen, ich persönlich fand es sehr schützend, dass in der Gruppe und untereinander nicht über mögliche Trigger gesprochen werden soll, die Ausgangszeiten (nicht sehr streng) eingehalten werden.
Leider gibt es keinerlei "Nachsorge", wenn man raus ist, ist man raus und muss im Alltag wieder sehr viel allein bewältigen. Da gibt es leider auch wenig Hilfestellungen zum Übergang von Seiten der Klinik.
Insgesamt bin ich wesentlich stabiler in den Alltag gestartet und kann vieles anwenden, was ich in der Wiegmann Klinik gelernt habe. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an das Team!

Hilfe in der Not

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine 8 Wochen Aufenthalt in der Wiegmann Klinik kann ich als eine der besten Erfahrungen der letzten Jahre beschreiben. Eine tiefe Depression ließ mich "Draußen" kaum mehr funktionieren. Die fürsorgliche Art und Weise wie in der Klinik mit den Patienten umgegangen wird hat sehr gut getan. Vom Pflegepersonal über die Therapeuten bis zu den Ärzten. Das Behandlungsprogramm in der ersten Woche erscheint erst zu wenig. Ab mit der zweiten Woche fühlt man sich dann eingebunden und voll integriert. Auch das Miteinander der anderen Patienten, welche sich alle in ähnlicher Verfassung befinden, ist fürsorglich, freundschaftlich und tröstend. Ich kann einen Klinikaufenthalt in der Wiegmann Klinik sehr empfehlen. An der Stelle noch mal vielen Dank dem gesamten Personal.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Mitpatienten
Kontra:
Alles andere
Krankheitsbild:
Anorexie, depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war sehr enttäuscht über die Wiegmannklinik. Irgendwie ging es mir nach der Entlassung schlechter als bei der Aufnahme. Es ist angeblich eine Klinik für essstörungen jedoch konnte ich der Anorexie den freien Lauf lassen. Die Ärzte wussten das ich ein Anorexie Patient bin aber meine wöchentlichen abnahmen wurden nur notiert aber keiner hat mich angesprochen darauf.

Meine Therapeutin war selbst ein psycho... Schrecklich!!!

Hat geholfen, war aber nicht perfekt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Individuelle Beratung vorher hätte geholfen)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Tagesklinik = zwei Kellerräume)
Pro:
Konzept, KBT, Kunsttherapie, Abschlussbericht
Kontra:
Missstimmungen im Team, intransparente Regeln
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mir nach meinem 10wöchigen Aufenthalt (Tagesklinik) etwas Zeit gelassen, um die Klinik "nachwirken" zu lassen und keine zu einseitige Bewertung zu hinterlassen. Die Klinik hat ein gut durchdachtes Konzept, das auf verschiedenen Ebenen wirkt. Gerne möchte ich die Kunsttherapeutin und die konzentrative Bewegungstherapeutin als sehr positiv hervorheben, beide Gruppen haben mich sehr vorangebracht und ich fühlte mich angenommen und in professionellen Händen. Diese Gruppen fanden für die Dauer von 8 Wochen je einmal wöchentlich statt. Ich fand das leider ein bisschen selten.
Die Ergotherapie empfand ich auch als hilfreich. Bei der Pflege hatte ich gemischte Gefühle: Teilweise sehr lieb und freundlich, teilweise eher mürrisch/ genervt. Ein absolutes No-Go fand ich, wenn halblaut über PatientInnen geflüstert wurde (mehrfach passiert).
Was ich ebenfalls als störend und spürbar empfand: Es handelt sich um ein offensichtlich (noch?) schlecht eingespieltes Team und einen relativ neuen Chefarzt, der kompetent und bemüht ist, aber noch nicht so den richtigen Draht zu PatientInnen und MitarbeiterInnen gefunden hat. Diese Sachverhalte werden allerdings versucht zu vertuschen, indem ständig das Gegenteil verkündet wird (gutes Team, 70 Jahre Erfahrung, bla). Wenn PatientInnen die diffuse Problematik spüren und ansprechen, wird es auf deren Psyche geschoben, was ich als manipulativ empfand. Das ein oder andere Mal wurden mir auch ins Blaue hinein Probleme suggeriert, die ich angeblich hätte. Bei den Einzeltherapien kam es öfter zu Verspätungen oder Telefonanrufen mitten im Gespräch bei einer manchmal zu wenig feinfühligen Therapeutin. Das sog. "therapeutische Milieu" war geprägt von Unsicherheiten bzgl. Verboten und im Raum stehenen Rauswurfdrohungen, was ich nicht hilfreich fand. Zum Drumrum: Das Beste aus wenig Raum gemacht, super Dachterrasse, Essen ok, Kaffee kein Hit, kein Sportangebot. Große Klasse waren die Physiotherapeutin und die Qi Gong Anleiterin.

Sehr hilfreich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
die Terasse
Kontra:
das Essen
Krankheitsbild:
posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war kürzlich Patient in der Wiegmann Klinik. Leider musste ich abbrechen, da mich anderweitige Probleme dazu zwangen, aber die Zeit, in der ich stationär war, werde ich in einer sehr guten Erinnerung behalten. Lobend möchte ich die überaus freundliche Art und Weise hervorheben, mit der man in der Klinik behandelt wird. Egal, ob seitens der Schwestern oder Therapeuten, man tut alles, was der Patient braucht, um sich wohl zu fühlen.

Ich selbst war ein sehr anstrengender Patient bzw. eine Patientin. Sehr ambivalent und zerrissen. Geduldig ist man auf mich zugegangen, und hat mich nach besten Wissen und Gewissen therapiert.

Ich werde auf jeden Fall noch einmal dort Therapie machen, - beim nächsten mal aber auf Grund meiner Haustiere Tagesklinik.

Danke an das Team von der Wiegmann Klinik. !!

Dankeschön

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin über die negativen Erfahrungsberichte die hier drin stehen schockiert, deshalb habe ich das dringende Bedürfnis hier mal meine Erfahrungen zu hinterlassen.
Die Wiegmann Klinik hat ein ganz besonderes Konzept. Sie arbeiten psychoanalytisch und die „strengen“ Regeln sind darauf begründet. Wenn man sich für diese Form der Therapie entscheidet, dann sollte man ein Mindestmaß an Vertrauen mitbringen, dass alle Mitarbeiter wissen was sie tun und dass alles einen Sinn hat, auch wenn dieser sich manchmal nicht sofort erschließt.
In den ersten zwei Wochen darf man erstmal in Ruhe ankommen. Sich mit der Umgebung und dem therapeutischem Milieu vertraut machen. Man bekommt einen Therapeuten zugeordnet und dieser steht einem täglich zur Seite und unterstützt dabei die ersten herausfordernden 2 Wochen, die therapeutisch sehr sinnvoll sind, zu überstehen und erste Ursachen für den derzeitigen Zustand des Patienten zu erarbeiten. Die Therapie dauert ca. 8-10 Wochen. Man hat 2 Einzeltermine von 40 min in der Woche, diese sollen in Zukunft auf 3 erhöht werden.
Im weiteren Verlauf kommen die Gruppentherapien dazu.
Auch dabei ist es zunächst nicht ganz einfach den Sinn und Zweck nachzuvollziehen. Ich kann nur sagen, dass es sehr lehrreich und heilsam ist dem Konzept der Wiegmann Klinik zu vertrauen und sich darauf einzulassen.
Sie sind die Fachleute. Alle Gespräche finden auf Augenhöhe und Hand in Hand statt. Man hat die Möglichkeit seinen Therapieverlauf selbst mitzugestalten und selbstwirksam zu werden. Wer wirklich psychisch gesund werden möchte sollte wissen, dass man dafür auch selbst arbeiten muss. Die Wiegmann Klinik ist kein Entertainmentprogramm.
Ich danke allen Mitarbeitern von ganzem Herzen für die wertvolle, heilsame, mitfühlende und lehrreiche Begleitung auf meinem Weg in ein gesünderes und glücklicheres Leben.
Dankeschön!!!

enttäuschend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (auf medizinische Probleme wurde nicht eingegangen)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Entlassungsbrief erst nach 4 Wochen; inhaltlich z.T. falsch)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Dachgarten
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Belastend: die Therapie beginnt frühestens nach einer Woche. Die "Sommerferien" hatten zur Folge, dass die Einzeltherapiestunden auf 2x/Wo reduziert waren. Da auch die zusätzlichen therapeutischen Angebote reduziert waren oder ausfielen, herrschte viel leerlauf. Vielleicht Absicht aber das sollte man den Patienten dann auch erklären.
Ergo- und Bewegungstherapie durch überlastetes, bzw. wirklich inkompetentes Personal eine Zumutung - genauso wie die angebotenen Mahlzeiten!!!
Ziemlich schwache Leistung, deswegen nur auf die Patientenfürsprecherin zu verweisen (die kaum auffindbar war).
Nach der Entlassung habe ich mehr als 4 Wochen auf den Brief gewartet. Der Inhalt war schockierend: z.T. völlig falsche Angaben! Nach einer Beschwerde erhielt ich eine geänderte Version. Aber auch hier Fehler.
Lichtblick: die Therapeutin schien sehr bemüht sich einzufühlen. Angenehmer Gesprächsstil auf Augenhöhe. Was man von der zuständigen OA nicht sagen kann.

Lieber nicht …

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Die Ergotherapeutin
Kontra:
Unerfahrenheit der Therapeuten
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik war vor Jahren wirklich kompetent und gut , mit dem Chefarztwechsel hat sich allerdings vieles zum Negativen geändert : ich durfte 5 Wochen auf eine Gruppentherapie warten , die Einzeltherapien erfolgten von einer Ärztin, die sehr von sich überzeugt war , die Themen selbst vorgab und deren Stunden wegen Feiertag, Urlaub oder Krankheit auch schon mal ersatzlos gestrichen wurden …etliche Therapeuten befinden sich dort ohnehin erst in der Ausbildung … zimmerwechsel wegen Konflikten gab es nur, wenn man sich gegen die Belegschaft durchsetzen konnte ( während einer schweren Depression nahezu unmöglich )
Es gibt heute: 1 Jahr nach dem Aufenthalt noch keinen Arztbericht . Einzig die Ergotherapeutin leistet ausgezeichnete Arbeit . Die Patienten sollen dort fernab elektronischer Unterhaltung ein Mikrokosmos ihres Lebens erleben … die Frage ist nur, inwiefern das therapeutisch wertvoll ist , wenn alle psychisch gestört sind . Allein Selbstheilung funktioniert dann nicht. Weiteren 3 Patienten, zu denen ich noch Kontakt habe , geht es nach dem Aufenthalt dort nicht besser !
Es gibt sicherlich bessere Kliniken ! Die Wiegmannklinik sollte sich wieder völlig neu definieren und mit vielleicht neuen, moderneren Ansätzen von vorn beginnen …

Schade

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ein Tep ist kein psychosomatischer Schmerz sonder ein Fakt.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Schwester Anj..........
Kontra:
Umgang mit Patienten
Krankheitsbild:
Ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
Ich War dieses Jahr zum Intervall Aufenthalt in der Klinik und hatte wirklich gedacht, dass es mindestens genauso gut wird wie letztes Jahr. Böser Fehler. Es hat sich so viel geändert. Das gesamte Personal ist total unzufrieden und als Patient bekommt man das nicht nur mit sondern auch zu spüren.
Es ist sehr schade das ich genauso instabil die Klinik verlassen habe wie ich gekommen bin. Die Klinik ist leider nichts mehr für Ptbs Patienten.

Empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (für mich nicht gut zu beurteilen, da wenig notwendig)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutisches Konzept und Vielfalt an Therapieformen
Kontra:
Mittagessen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Ende 2016/ Anfang 2017 für 11 Wochen in der Tagesklinik der Wiegmann-Klinik. Die Zeit dort war intensiv, schmerzhaft, schwierig, aber ich profitiere sehr von den Therapieerfahrungen und gehe dank dieser jetzt vorsichtig neue Schritte. Dass das so möglich gewesen wäre bei durchgängig rein ambulanter Therapie, bezweifle ich.
Das Therapieprogramm ist nicht sehr dicht bestückt und es geht schleppend los, aber einen 8-Stunden-Tag nur für die Konzentration auf die eigenen inneren Themen und die Bewältigung der seelischen Not zur Verfügung zu haben mit guter fachlicher Begleitung - das allein habe ich als unglaublich wertvoll empfunden!
Entscheidet man sich für die Wiegmann-Klinik, sollte man sich darauf einstellen, dass Erkenntnisse und neue Perspektiven zum großen Teil selbst gefunden werden müssen. Sie werden nicht von Therapeuten angeboten, auch wenig aufgezeigt. Das ist manchmal irritierend, kann auch für Mißverständnisse sorgen. Ich habe erlebt, dass Patienten Behandlungen abbrachen, weil Erwartungen und Klinikkonzept nicht zueinander fanden.
Grenzwertig fand ich, dass der Anteil sehr junger, noch wenig erfahrener Therapeuten im Verhältnis zu älteren, erfahrenen recht hoch war. Als sehr gut und hilfreich empfand ich die häufigen Einzelkontakte zum Haupttherapeuten: 2-3x wöchentl. kurze Einzeltherapie und darüberhinaus fast täglicher Visitenkontakt.
Ein anderer großer Vorzug zur ambulanten Therapieerfahrung: das Angebot verschiedener therapeutischer Zugänge: Körper, Kunst oder Musik. Ich fand es entlastend, in der Gestaltungstherapie (sogar Einzel möglich für begrenzte Stundenzahl) nicht nach Worten ringen zu müssen, um mich mitzuteilen. Verstanden wurde ich ebenso.
Den Therapeuten, die mit mir gearbeitet haben, verdanke ich sehr viel.

Skandal

Gastrologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Aufnahme
Kontra:
Unkompetentz
Krankheitsbild:
Anemie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Seit 3 Tagen in der Klinik und nichts passiert. Heute solle bei mir CT, gemacht werden, aber der Stattionarzt hatte da was vergessen einzutragen. Nächste Termin morgen bzw. Übermorgen.....ein Skandal!

Das aller Letzte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (hilflos, ausgenutzt und ausgelifert)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war letztes Jahr im Sommer 6 Wochen in der Wiegmann- Klinik (Tagesklinik).
Für mich war der Aufenthalt dort die letzte Hoffnung. Es ging mir psychisch und physisch sehr schlecht. Ich leide seit geraumer Zeit an einer Zwangsstörungen und Angststörung.
Am Anfang hatte ich einen recht positiven Eindruck von den Pflegern und Ärzten. Dies ändert sich jedoch im Laufe der Zeit. Die ersten Wochen passierte rein gar nichts. Was für mich als Patient mit Zwangsstörung eine pure Schikane war.Ich hatte ab und an ein kurzes Gespräch mit den Ärzten und Pflegern. Nach drei Wochen gingen die "Therapien" dann los...
Von den acht Stunden die ich in der Klinik verbringen musste hatte ich ca. eine Stunde am Tag eine Therapie. manchmal auch gar keine. Dies war für mich fast unerträglich, da ich in der therapielosen Zeit ununterbrochen meinem Zwang nach gehen musste. So schlimm, wie in der Wiegmann-Klinik waren meine Zwänge noch nie. Dazu kamen noch tgl. Panikattacken. Ich wusste einfach nicht mehr weiter. Auch mein Therapeut war eine einzige Katastrophe. Er sagte zu mir sowas wie, lassen sie das doch einfach mal... haha...
Ich glaube, ihm hätte selbst eine Therapie gut getan. Anstatt mir zu helfen, wurden mir die Wörter im Mund verdreht...Mir wurden unmögliche Dinge unterstellt. Ständig wurde versucht mir von allen Seiten ein Alkoholproblem ein zu trichtern, was nun wirklich nicht mein Problem ist. Der Datenschutz wurde nicht eingehalten, ein Therapeut erzählte in der Abschlussrunde einfach sehr persönliche Dinge über meine Familie und mich...Die so einfach nicht stimmten. Ich könnte noch Stunden weiter schreiben. Jedenfalls ging es mir während und auch nach dem Aufenthalt noch schlechter als vorher.
Mein Vertrauen wurde missbraucht, ich habe mich noch nie in meinem Leben so hilflos und gedemütigt gefühlt wie in dieser Klinik. Auch meine Therapeutin war von dem ach so tollen Therapieansatz, der mein "Therapeut" verfolgt schockiert. Sie sagte, gerade bei Zwängen wäre das ein Ding der Unmöglichkeit. Die einzigen die sehr sehr nett und mich immer unterstützten, obwohl sie nicht direkt für mich zuständig waren, waren eine Ärztin und eine weitere Klinikmitarbeiterin.
Ich kann niemandem diese Klinik empfehlen. Ach ja, die Tagesklinik ist ein Kellerraum/Kellerloch.
Das allerletzte diese Klinik.

Einmalig gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das gesamte Team
Kontra:
Doppelzimmer
Krankheitsbild:
Ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich War vom 9.6 bis 24.8.16 in der Klinik und werde hier ausschließlich meine Erfahrungen schildern.
Bereits ab dem Zeitpunkt des Infoabends hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Ich War zuvor in mehreren Kliniken aber nirgendwo gab es auch nur annähernd so ein tolles Behandlungskonzept. Besonders zu erwähnen sind die drei Einzeltherapien in der Woche. Alle Therapeuten, Ärzte, Schwestern und Pfleger behandelten mich mit Respekt. Jederzeit sind sie für einen da wenn man nicht mehr weiter weiß. Ich fand es sehr erstaunlich, dass die Oberärzte sowie auch der Chefarzt bei den Visiten immer den "Nagel auf den Kopf" trafen. Meine Bezugstherapeutin Frau R. war der Hammer. Frau P. die unter anderem Ergo und Gestaltungsgruppen leitet stand meiner Therapeutin in nichts nach. Ich Danke dem gesamten Team und werde die Zeit nie vergessen.

2 Kommentare

Kene am 24.01.2019

Das hört sich ja fast schon zu gut an,wenn man da die anderen Berichte liest. Schön,dass es dir geholfen hat. Wie geht es dir jetzt,nach zwei Jahren? Bist du Beschwerdefrei geblieben?

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Gute Klinik, aber man muß auch selbst viel tun

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Starke Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also, mir hat der Aufenthalt sehr geholfen. Mir ging es danach viel besser.
Das Therapiekonzept ist super und macht Sinn. Ich hatte auch eine tolle Einzeltherapeutin. Die Gruppentherapien waren viel besser als ich es vorher gedacht hätte.
ABER: Ich mußte den Großteil der Arbeit übernehmen.
Das kann kein Therapeut. Er kann beraten und motivieren, was ich dort auch erfahren habe.
Und mein Weg war sehr anstrengend und ich war oft verzweifelt. Doch es hat sich gelohnt!

Es gibt dort auch Dinge (oder Personen), die nerven. Aber am besten man akzeptiert oder geht in die Auseinandersetzung.

Gute Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutin, Dachterasse
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Depression, Selbstverletzung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2016 von März bis Mai als Patient in der Wiegmann-Klinik. Meine Psychiaterin, deren Urteil ich sehr vertraue, hatte mir die Klinik empfohlen.
Vorausgegangen waren eine schwere depressive Phase mit starker Selbstverletzung. Meine Erfahrungen dort waren durchweg positiv. Sowohl meine Einzeltherapeutin, als auch die Therapeuten in der Gruppe waren sehr gut.
Ich war bereits 2009 in einer anderen Klinik und kann deshalb etwas vergleichen. Die Regeln sind relativ streng, wobei manche mehr einleuchten als andere. Das Personal war, bis auf wenige Ausnahmen, sehr nett und offen. Das Essen war nicht der Hit, aber zum Glück besteht ja die Möglichkeit, sich eigene Dinge dazu zu kaufen. Was mir persönlich etwas zu kurz kam, war körperliche Bewegung. Der Frühsport war eher für die Körperwahrnehmung gut. Der Ergometer auf der oberen Etage wurde eher selten benutzt, den meisten Patienten war es zu doof sich dort vor aller Augen abzusehen und der Tischtennisraum war häufig überfüllt. Ein paar zusätzliche Bewegungsalternativen wären also nicht schlecht.
Davon abgesehen, hat mir mein zehnwöchiger Aufenthalt dort sehr gut getan und persönlich viel gebracht. Das Einige Leute scheinbar sehr negative Erfahrungen mit der Klinik gemacht haben ist sehr schade.

NICHT MEHR EMPFEHLENSWERT

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam wegen akuter Panikattacken und Depression in die Klinik und bin selber vom Fach (Psychotherapeutin). Die Klinik wurde mir sehr empfohlen, jedoch machte mich die Bewertungen seit dem Chefarztwechsel schon stutzig. Das Klinikkonzept hört sich erstmal toll an, 3 Einzelgespräche in der Woche, vielfältige Grupenangebote. Ich kann allerdings berichten, dass ich in 5 Woche Aufenthalt, im Schnitt 1,5 Einzelgespräche in der Woche hatte, erst nach 3 Wochen Gruppen begonnen haben und zudem meine soziale Situatio nicht berücksichtigt wurde. Zusagen wurden nicht eingehalten. Ich habe auch Patienten kennegelernt, die in der Zeit der alten Chefärztin dort waren und meiner Meinung sind. NICHT MEHR EMPFEHLENSWERT.

Eine der besten Entscheidungen meines Lebens

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (kann ich nicht viel zu sagen, keine Medikamente)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Pfllege, Ärzte, Therapeuten, Mitpatienten, Räumlichkeiten, Behandlung...
Kontra:
das Mittag- und Abendessen
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte anfänglich eigentlich nur nach einer Notfallintervention für höchstens eine Woche gesucht, als ich beim Recherchieren auf diese Klinik gestoßen bin. Ich hab auch durch meine Arbeit schon einiges gesehen zum Umgang mit psychisch kranken Menschen und war froh in der Wiegmannklinik eine sehr positive Ausnahme gefunden zu haben. Ich fühlte mich von der ersten Woche an sehr gut aufgehoben auch wenn ich anfangs sehr skeptisch war aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen. Das Pflegepersonal genau wie die Ärzte vom Dienst, die jeden Abend bei allen Patienten nach dem Rechten sahen waren (größtenteils) sehr kompetente Ansprechpartner für alle Arten von seelischen Belangen und sicherten mir immer wieder zu, ich könne jederzeit zu ihnen kommen. Jeder Patient kriegt einen Einzeltherapeuten, der auf ihn so gut wie möglich abgestimmt ist. Ich war mit meiner Therapeutin sehr zufrieden. Auch die Räumlichkeiten waren hell und freundlich, die Zimmer spartanisch aber liebevoll eingerichtet und ein kleiner Garten auf der Dachterasse trugen zum therapeutischen Milieu bei. Die Patientengemeinschaft war sehr offenherzig und es motiviert wenn man ieht wie auch die anderen Fortschritte machen. Die Gruppentherapien genau wie die Ergotherapie empfnd ichals extrem hilfreich und es gab auch hierfür eine große Auswahl. Die Masse an Erkenntnissen die ich da gewonnen hatte haben selbst mich erstaunt. Dennoch bleibt es ein Krankenhaus mit einigen Regeln die man manchmal nicht ganz versteht, z.B. sind die da ganz vorsichtig bei Interaktionen zwischen Männern und Frauen so dass es teilweise etwas lächerlich wirkt. Auch das Essen war ein Makel, selbst für mich die nicht sonderlich hohe Ansprüche hat. Es war okay, besser als in anderen Krankenhäusern.
Tja, aus einer Woche sind bei mir am Ende 8 geworden und ich habe es nich bereut. Mir hat der Aufenthalt mehr geholfen als mein ganzes letztes Jahr in ambulanter Therapie!
Jederzeit wieder- mann muss dem Ganzen nur ne Chance geben. :-)

1 Kommentar

feldjäger am 26.10.2016

ich möchte auf die interaktion zwischen Männern und Frauen seitens der Klinik eingehen und aus meiner Sicht folgendes anführen: Ich habe bereits drei Reha Verfahren durchlaufen und konnte dabei beobachten das innerhalb der Reha es zu Verbindungen kam, die über das rein platonische hinausgingen. Man befindet sich in einem geschüzten Raum indem der normale Alltag herausgehalten wird. Aber nach dem Aufenthalt ist der Alltag wieder da und aus den rosaroten Träumen erlebt man eventuell einen harten Aufschlag.

Ich fühle mich ausgenutzt, manipuliert und im Stich gelassen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Mir geht es nach der Klinik wesentlich schlechter)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es wird alles auf psychosmatische Beschwerden geschoben, z.b. auch Regelschmerzen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Verhalten der Therapeuten, die Patienten manipulieren und für ihre Spielchen ausnutzen
Krankheitsbild:
Angstzustände, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bereue meinen Aufenthalt in dieser Klinik extrem, es hat mir in vielerlei Hinischt geschadet. Die Zustände in der Klinik sind katastrophal und das Verhalten des Personals geht gar nicht. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nicht so verzweifelt gewesen wie in den Wochen in der Klinik und hab mich gleichzeitig noch nie so alleingelassen gefühlt.
Man wird dort mit seinen Problemen alleine gelassen, gedemütigt und manipuliert. Als Patient kommt man dort schnell in eine Lage wo man selber nicht mehr in der Lage ist sein Leben zu meistern und abhängig von den Therapeuten in der Klinik wird und denen leider auch alles glaubt. Die Therapeuten nutzen dies ganz gezielt aus und manipulieren die Patienten geschickt um Konflikte unter den Patienten zu steuern und Straftaten zu vertuschen. Man selber als Patient merkt dies erst wenn man wieder draußen ist und sich einigermaßen von den Strapazen erholt hat. Da merkt man dann auch schnell, dass viele Versprechen der Therapeuten nur heiße Luft waren. Ich habe mich im nachhinein sehr ausgenutzt und missbraucht gefühlt.
Ich habe das Gefühl, dass es der Klinik nur darum geht möglichst viel Geld zu machen (ein anderer Patient hat erzählt, die Klinik bekommt über 1000 Euro pro Tag für jeden Patienten). Ob sie den Patienten helfen oder schaden, ist den Mitarbeitern der Klinik wurscht.

Klinik Bewertung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 9 Wochen Patientin in der Wiegmann Klinik und ich habe mich dort gut aufgehoben gefunden. Das Personal war meist freundlich und aufmerksam. Das Therapie Angebot ist gut und hat mir sehr geholfen, am meisten aber die einzel Gespräche mit dem Psychologen. Ich kann die Klinik nur weiter empfehlen.

Die schlimmsten Wochen meines Lebens

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich fand das skruppelose Verhalten der Mitarbeiter erschreckend. Als ich einer Mitarbeiterin über Misstände berichtet habe wurde ich von der Klinikleitung eingeschüchtert und unter Druck gesetzt. Als ich dringend Hilfe brauchte wurde ich alleine gelassen. Ich habe die Klinik dann gewechselt.

Es ist kein Zufall das in der letzten Zeit sowohl die Chefärztin als auch alle Oberärzte der Klinik durch neue Ärzte ersetzt wurden. Die Gründe dafür wurden hier in negativ Bewertungen genannt wurden aber leider gelöscht. Dabei sollten meiner Meinung nach die Leute wissen was dort abläuft.

das Beste was mir passieren konnte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Pflegekräfte, Therapieangebote
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Januar-April 2016 dort in Behandlung und kann nur sagen, dass ist das Beste was mir passieren konnte!
Ich wurde aufgefangen und stabilisiert, natürlich muss man auch was dafür tun und mitarbeiten. Das ist ein anstrengender Weg, aber er lohnt sich!
Die Therapeuten sind sehr einfühlsam und die Pflege untertützt auch wo sie können! Die Chefärztin, trifft es in den Visiten auf den Punkt.
Abends finden durch die Avd's nochmal Kurzvisiten statt, man kann halt nicht mit jedem und muss dann dementsprechende Kritik einfach weitergeben. Sonst ändert sich nichts, wie im realen Leben ;-)
Das Essen ist nicht unbedingt der Hit, aber man verhungert nicht!

Ich bin voll zufrieden und würde immer wieder hingehen.

Sehr gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Es ist halt kein Kurhotel.)
Pro:
Therapie, Dachgarten
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war mit der Behandlung in der Wiegmann Klinik sehr zufrieden und kann sie nur weiterempfehlen. Ein großes Plus gegenüber einer rein ambulanten Therapie ist das Ineinandergreifen unterschiedlicher therapeutischer Ansätze (Einzelgespräch, Gestaltung, Körpertherapie ...) und die Tatsache, dass die Therapeuten im Team arbeiten, was krasse Fehlbeurteilungen sehr unwahrscheinlich macht. Auch wird der Einzeltherapeut / die Einzeltherapeutin nach den Aufnahmegesprächen je nach Persönlichkeit und Krankheitsbild des Patienten / der Patientin ausgewählt. Für mich haben die jeweiligen Entscheidungen gut gepasst.

Ich habe sowohl die Therapeuten als auch das Pflegepersonal immer als sehr engagiert, zugewandt und respektvoll erlebt. Deshalb wundere ich mich über manche vernichtende Kritik hier, auch weil ich während meines Aufenthaltes (Ende 2015 bis Anfang 2016) keinen einzigen Patienten gesprochen habe, der sich dermaßen negativ geäußert hätte. Man muss allerdings wissen, dass eine solche Therapie kein Spaziergang ist, und man muss wirklich wollen und sich einlassen. Momente der Verzweiflung und des Sich-unverstanden-Fühlens gehören dazu.

Eine Schande was aus der Klinik geworden ist

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Unverantwortlicher Umgang mit den Patienten
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2012 bereits einmal als Patient in der Klinik (Depressionen) und war damals sehr zufrieden mit der Behandlung. Ende 2015 bin ich nun noch einmal in der Klinik gewesen und ich war entsetzt wie sehr sich die Klinik zum negativen entwickelt hat. Der Umgang der Mitarbeiter mit den Patienten war respektlos und unter aller Sau. Auch die Mitarbeiter untereinander haben sich nur gegenseitig gezofft und Mobbing war an der Tagesordnung. Die Patienten waren meistens auf sich allein gestellt und Übergriffe unter den Patienten waren an der Tagesordnung und wurden von der Leitung ignoriert.
Eine wirkliche Leitung gibt es dort momentan wohl sowieso nicht. Die beiden langjährigen Oberärzte haben das Schiff kurz nach einander verlassen, die neue Oberärztin scheint nur auf dem Papier zu existieren, jedenfalls hat kein Patient sie je gesehen. Und die Chefärztin verhält sich total unprofessionell und scheint selber genug Probleme mit sich zu haben. Den Hauptteil bilden unerfahrene Therapeuten in Ausbildung die sich gegenseitig bekriegen. Mir ging es von Woche zu Woche schlechter und deswegen habe ich mich dann dazu entschlossen die Klinik vorzeitig zu entlassen. Mein ambulanter Therapeut ist schockiert über das was meine Therapeutin in der Klinik mit mir gemacht hat.
Wiegmann-Klinik: War vor Jahren echt gut, aber momentan eine Katastrophe. Nie wieder!

1 Kommentar

Traumtänzerin2 am 02.04.2016

Vielen Dank für deinen Bericht, welcher ziemlich gut mit meinen Erfahrungen (10 Wochen Ende 2015) in der Wiegmann-Klinik überein stimmt.
Ich bin mal gespannt, wie lange dein Bericht hier stehen bleibt. In den letzten Monaten hat man ja hier regelmäßig die negativen Bewertungen löschen lassen und dann durch positive Berichte ersetzt. Ich habe mich da gar nicht mehr getraut meine negativen Erfahrungen mit der Klinik hier zu veröffentlichen. Dabei sollte man andere Leute wirklich vor dieser Klinik warnen. Die Zustände sind dort katastrophal.

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