Zusammenhalt, Gemeinschaft, Akzeptanz, Unterstützung, Wachstum
- Pro:
- Die Patientinnengemeinschaft
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Burnout, mittelgradige Depression
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Eine der besten Zeiten meines Lebens!
In der Leite 6
87561 Oberstdorf
Bayern





sehr zufrieden
sehr zufrieden (ich hatte tolle Therapeuten und war in perfekt passenden Spezialgruppen)
zufrieden (brauchte ich nicht)
zufrieden
zufrieden
Eine der besten Zeiten meines Lebens!
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
zufrieden
Ich bin eigentlich kein Mensch der Bewertungen schreibt, schon gar nicht wenn ich zufrieden mit etwas war, sondern höchstens wenn es was zu meckern gab, aber da ich mir vor meinem Klinikaufenthalt in der Adula auch diverse dieser Bewertungen durchgelesen habe und danach immer noch verunsichert war, ist es mir ein besonderes Anliegen.
Ich hatte vor allem Angst dass der Laden komplett esoterisch ist und mir die vielen unterschiedlichen Gruppentherapien, die es dort gibt, nichts bringen, dass mein Leidensdruck nicht hoch genug ist als dass ich eine Daseinsberechtigung in der Klinik hätte, dass ich dort keinen Sport machen dürfte, dass das Essen furchtbar ist und dass es der totale Horror sei, sich das Zimmer mit jemandem zu teilen und nichts davon hat sich bewahrheitet. Ich hatte auch noch ganz viele andere Befürchtungen, die ich aus Platzgründen hier nicht aufführe.
Ich bin so froh und dankbar, dass ich den Mut hatte, mich trotz meiner Unsicherheiten und den sehr unterschiedlichen Bewertungen auf dieser Webseite für einen Klinikaufenthalt zu entscheiden und dass es die Adula-Klinik war, für die mich entschieden habe. Die Patienten reisen deutschlandweit an und auch das zeigte mir, dass diese Klinik außergewöhnlich gut ist. Man kann den Aufenthalt dort kaum beschreiben, man muss ihn erfahren und offen sein, Dinge anders zu machen als bisher.
unzufrieden
weniger zufrieden
zufrieden
weniger zufrieden
zufrieden
Ich stellte mich darauf ein, dass in dieser Klinik gut für mich gesorgt würde und vertraute mich offenen Herzenes und mit einem Vertrauensvorschuss der Behandlung an.
Ich leide an einer Glutenunverträglichkeit. Leider wurde ich erst nach 2 Wochen von Mitpatienten darüber informiert, dass ich glutenfreies Essen beantragen könne. Die ersten 2 Wochen verbrachte ich in der Badewanne, weil ich komplett aufgebläht war und extreme Verdaungsbeschwerden hatte. Die Therapeutin, die die Essstruktur leitete, verwies mich nicht auf die Möglichkeit, glutenfreies Essen beantragen zu können; stattdessen wurde mir erzählt, dass es glutenunverträglichkeit reine Einbildung sei und es sich bei Lebensmittelallergien eigentlich um nicht bewältigte Traumata handelte. Esotertik auf hohem Niveau. Ich konnte dem in meiner Verfassung leider nichts hinzufügen und suchte den Fehler bei mir. Mit etwas Abstand erscheinen mir einige Abläufe rückwirkend grob fahrlässig für eine Klinik, die Menschen in schweren Lebenslagen eigentlich untertützen möchte.
Ich leide an dem Night-Eating-Syndrom. Es handelt sich um eine Mischung aus Ess- und Schlafstörung, bei der Betroffene Nachts aufstehen und unkontrolliert Nahrung zu sich nehmen. Diese Symptomatik wurde leider überhaupt nicht behandelt. Ich wurde nicht mal der Essstruktur-Gruppe zugewiesen, obwohl ich mein Störungsbild transparent kommunizierte. Im Nachhinein ärgert mich das wahnsinnig.Ich habe Empfehlungen wegen viel Hoffnung in meinen Aufenhalt gesetzt und wurde ganz schön enttäuscht.
unzufrieden
unzufrieden
weniger zufrieden (Keine erhalten)
unzufrieden
zufrieden (Keine Ahnung)
Ich sollte am 23.09.25 anreisen, hatte aber noch eine Email geschickt, da ich Stomaträgerin bin, wie ich dann dort meinen Müll entsorgen kann, um keinen zu stören.
Heute bekam ich die Stornierung des Aufnahmetermins, mit der Aussage, ich würde nicht in das Therapiekonzept passen.
Was soll das??? Es geht um meine Psyche und nicht um mein Stoma, worum sich kein ander als ich drum kümmern muss.
Das ist Diskriminierung!
Auch die Telefonate sind überhaupt nicht einfühlsam.
Sie rauchen, dann sehen sie zu das sie bis zum Aufnahmetermin aufgehört haben, Entzug machen wir hier nicht und einen zitternden Patienten möchten wir hier nicht sitzen haben.
Geht man so mit psychisch kranken Menschen um? Ich denke NEIN!!!
Bin froh nicht gefahren zu sein, wer weiß was mich dort noch erwartet hätte.
Die Patientenaufnahme sollte mal ihr Konzept überdenken und ändern.
Die können froh sein nicht psychisch krank zu sein.
Mehr habe ich über diese Klinik nicht zu sagen.
Gute Entscheidung! Ich wäre besser auch nicht da gewesen.
sehr zufrieden
sehr zufrieden (Erfahrene, kompetente Therapie)
sehr zufrieden (Sehr herzlich - toll)
weniger zufrieden (Ein paar Schwierigkeiten - aber die war es wert in Kauf zu nehmen)
zufrieden (Eine Badewanne im Zimmer - wo hat man schon so was, klasse)
Ein ganz besonderes Konzept - für mich ein Geschenk des Himmels.
Ich war vorher schon in diversen anderen Kliniken, die Adula Klinik habe ich als etwas ganz besonderes wahrgenommen. Natürlich können die Therapeuten dort auch nicht zaubern, aber sie haben mich sehr kompetent und menschlich in meinem Prozess begleitet. Ich konnte wichtige heilsame Schritte gehen und wertvolle Erfahrungen machen. Insbesondere die Körpertherapie, der Frühsport und das Schwimmbad im Haus fand ich super, von dem genialen Ausblick über Oberstdorf und auf die Berge ganz zu Schweigen.
Ein großes Dankeschön an alle Therapeuten und Mitarbeiter der Klinik.
Und auch das Küchenteam - mit Eurem etwas rauhen Ton konnte ich gut leben, Ihr habt einfach mega viel zutun, da darf hier und da auch mal die Arbeitsbelastung durchscheinen. Das Essen schmeckt und ist mir erstaunlich gut bekommen, was mit diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten garnicht so einfach ist. Das zahlt sich aus, dass Ihr alles in Handarbeit selbst zubereitet - vielen Dank für die gute Versorgung.
Es steht und fällt doch immer alles mit den Mitarbeitern und die sind nach meiner Erfahrung durchweg kompetent, engagiert und menschlich.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
sehr zufrieden
Ich war 2025 stationär in der Adula. Das dritte Mal. 2009 ging es um Depressionen und die Zigarettensucht. 2021 um meine Entscheidung, beruflich alles loszulassen. Jetzt, 2025 war der Leidensdruck und das Bewusstsein so groß, dass ich erstmals tiefe Erkenntnisse über mich mitnehmen konnte. Der Aufenthalt jetzt zählt ohne Zweifel mit zu den wichtigsten Wochen meines Lebens.
Die Adula / Hochgratklinik ist NICHTS für dich wenn:
Wenn du glaubst, andere sind an deiner Situation "schuld". Wenn du glaubst, hier kannst du entspannen und quasi Urlaub machen. Wenn du glaubst, andere lösen deine Probleme.
Die Adula / Hochgratklinik kann für dich passend sein, wenn:
Wenn du dich auf teils krasse, teils schmerzhafte Verhaltensänderungen einlässt. Wenn du zulässt, dass tief verborgene Gefühle wie Ängste, Trauer, Wut endlich zugelassen werden dürfen. Wenn du das Bewusstsein hast, du bist für dein Leben selbst verantwortlich.
Ich war schon in anderen Kliniken. Nirgends fand ich so viel Unterstützung, liebevolle Begleitung, vielschichtige Therapiekonzepte und sehr gute Therapeuten.
Ich nehme viel mit, Stück für Stück das Gelernte in meinem Alltag umzusetzen, um ein gesünderes, klareres, erfolgreicheres Leben führen zu können.
DANKE für die vielen wertvollen Erkenntnisse!
unzufrieden
weniger zufrieden
unzufrieden
weniger zufrieden
zufrieden
Enttäuschend…
wurde nicht ernst genommen… habe selber Therapeutische Ausbildung … so kann man nicht mit Patienten umgehen
Manipulativer und übergriffiger Umgang mit den Patienten. Man wird bloß gestellt. Die ständige Umarmerei und das falsche Getue ging mir auf den Geist. Ich war vor etwa 12 Jahren dort. Hinterher habe ich eine ambulante Psychotherapie gebraucht um das Trauma aufzuarbeiten
unzufrieden
unzufrieden
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Ich war erleichtert für meinen Sohn, 19 Jahre einen Platz bekommen zu haben. Im Nachhinein war es mein größter Fehler, ihn in der Adula Klinik untergebracht zu haben. Auf sein bereits diagnostiziertes ADS wurde gar nicht eingegangen. Ihm wurden regelrecht Flöhe ins Ohr gesetzt, dass er alles erreichen könne was er wolle. Statt einer geschützten Ausbildung beharrt er jetzt darauf seinen Realschulabschluss in der Abendschule zu machen. Und das mit LRS, bedingt durch das ADS. Hier wurde grob fahrlässig vom behandelnden Psychotherapeuten einem jungen Menschen die Chance auf ein geregeltes Leben wegtherapiert. Mein Sohn kam nach 8 Wochen nach Hause, als wäre er einer Gehirnwäsche ausgesetzt worden. Ich behalte mir gegen die Adula Klinik weitere Schritte vor und kann jedem nur abraten dort hin zu gehen.
Die Therapie ist ja für deinen Sohn gewesen und nicht für dich um in deine Schablone zu passen! Psychische Erkrankungen entstehen ua weil es ein Umfeld gibt, dass ihn vorgibt wie er zu leben hat! Er ist erwachsen und hat das Recht auf seinen eigenen Weg, das Recht auf ein glückliches und selbstbestimmtes Leben! Du solltest dich eher hinterfragen was du dir für deinen Sohn wünschst. Wenn du das Beste willst, dann lass ihn seinen eigenen Weg gehen!
@Blumentraum Sie sind zum Glück nicht in der Position mir Ratschläge zu erteilen. Mir wurde dort mein Sohn genommen, durch massive Beeinflussung und Gehirnwäsche. Wenn es mir gelingt, nur einen Vater davon abzubringen seinen Sohn in die Adula Klinik zu bringen, dann habe ich schon etwas erreicht. Die Klinik genießt nicht umsonst den Ruf als Scheidungsklinik.
Haben Sie selbst Kinder? Ich habe 5. kennen Sie die Klinik? Ich habe sie kennengelernt. Es wird dort einfach nicht ganzheitlich behandelt und das führt zu solchen Vollkatastrophen. Noch ein gut gemeinter Ratschlag: verwenden Sie Ausrufezeichen nicht so inflationär. Danke
Ich war 2 mal in der Klinik und diese war beide Male ein Geschenk! Niemand wird einer Gehirnwäsche unterzogen und niemand wird zu einer Scheidung gedrängt! Es gibt sogar Familienwochen wo in der Klinik wieder zu einem gemeinsamen liebevollen Miteinander zu finden! Zur Genesung gehört es dazu zu sich zu finden und eigenverantwortlich das eigene Leben in die Hand zu nehmen!
Es ist sein Leben, er hat das Recht dazu sein Leben selbstbestimmt und glücklich zu leben!
Ich bin selber Mutter und mir ist es wichtig, dass meine Tochter glücklich ist und ihren Weg geht.
Du entfernst dich von deinem Sohn durch deine Engstirnigkeit selber! Gesünder und normaler wäre ihn zu unterstützen, an ihn zu glauben und ihn seinen eigenen Weg gehen zu lassen! Wenn das Verhalten von Eltern krank macht sollte man sich selbst reflektieren. Will ich ein glückliches Kind oder soll es wieder krank werden!?
Ich selber habe mich von meinen toxischen Eltern distanziert und lebe so viel besser! Aber ist eine andere Geschichte! Du hast noch die Möglichkeit zu deinem Sohn zu finden, indem du ihn nimmst und liebst genauso wie er ist!
Hallo Zusammen,
ich muss Blumentraum in vielem recht geben. Ich kenne das Konzept, bin Mutter eines ähnlich diagnozierten Sohnes.
Anfangs war es schwer ihn loszulassen und es klappte manches nicht gut. Später jedoch unter therapeutischer Unterstützuing einer Klinik gelang sein Weg immer besser.
Ich versteifte mich zu sehr auf seine Diagnosen. Die Therapeuten jedoch bauten ihn auf und schauten eher auf seine Stärken. Dies war ein Segen. Heute, nachdem ich LOSGELASSEN habe, mit einigem Abstand verstehen wir uns sehr gut. Der Junge geht einen wunderbaren Weg, hat auf dem 1. Arbeitsmarkt seinen Abschluß geschafft (was früher keiner glaubte) UND studiert sogar!!!
Mein Tipp: Loslassen und an ihn glauben und wenn möglich BETEN.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden (Alles ist hochwertig und sinngebend ausgestattet)
Ich war Patientin in der Adula-Klinik von März-April 2025
und kam mit der Diagnose:schwere Depression und Angstzustände.Schon am Anreisetag wurde mir mit soviel Liebe und Annahme begegnet, einfach überwältigend schön! Und so begegneten mir auch alle Anderen: vom Geschäftsführer, Klinikseelsorger, Therapeuten, Ärzten, Pflegedienst, der übrigens rund um die Uhr für mich und alle Mitpatienten 24/7 liebevoll und kompetent da war! Das Konzept der Klinik ist einzigartig und sehr hilfreich,denn dank ihrer Hilfe konnte ich lernen, mich selber anzunehmen und selbst zu lieben, mich so zu sehen, wie ich bin, und aus dem tiefen schwarzen Loch herauszukommen! Und das Wunder habe nicht nur ich erlebt, sondern auch meine Mitpatienten! Ich hatte viele Einzelgespräche mit meiner Therapeutin, sehr sehr gute ärztliche Betreuung, Kerngruppentreffen und die Therapeutische Gemeinschaft, das Alles hat mir enorm geholfen. Auch die abendlichen Besuche der 12-Schritte-Gruppen im Haus waren sehr hilfreich, genauso wie der Frühsport mit der tollen Physiotherapeutin, die mich Sportmuffel jeden Morgen soo motiviert hat. Ich empfehle diese Klinik wirklich Jedem, denn ich bin anders rausgegangen, als ich reingegangen bin und auch das habe ich bei meinen Mitpatienten erlebt! Jetzt lebe ich das, was ich gelernt habe Schritt für Schritt, und mein Leben ist sooo schön geworden. Ja, ich bin ein Geschenk für die Welt geworden!
sehr zufrieden (wie gesagt, unter den gesetzen Rahmenbedingungen, für die die Adula nichts kann)
sehr zufrieden (MeineTherapeuten waren sehr authentisch und kompetent)
sehr zufrieden (Mein Wunsch, ohne Medikamente auszukommen, wurde respektiert)
sehr zufrieden (Ich hatte Glück, mußte nicht lang warten.)
sehr zufrieden (Schöner Bau, wobei die Zimmer mit eigener Terrasse die Schönsten sind)
Ich war im Abstand von 5 Jahren 2 Mal in der Adula. Von älteren Mitpatienten und auch von meiner jetzigen Therapeutin habe ich erfahren, dass für Patienten mit meinem Krankheitsbild vor Jahren noch Aufenthalt ein 3- monatiger Aufenthalt durchaus üblich war. Aus heutiger Sicht, hätte ich das sehr befürwortet. Als ich das erste Mal aus der Klinik kam, war mir leider nicht bewußt, wie wichtig eine gute Nachbehandlung ist. Ich habe mich "gesund" gefühlt, mir war nicht klar, wie relevant es weiterhin ist, dran zubleiben, Therapie zu machen, Meetings zu besuchen, etc.
Heutzutage sind die Kliniken leider dazu angehalten, die Patienten so schnell wie möglich wieder gesund zu "machen". Von daher ist meine Kritik eher eine systemische Kritik. In meiner Einschätzung macht die Klinik das beste aus den Ihr gesetzen Rahmenbedingungen, wobei ich mir - in einer idealen Welt - noch einmal andere Rahmenbedingungen wünschen würde, wobei in einer idealen Welt wahrscheinlich viel weniger Menschen überhaupt eine Klinik benötigen würden, aber das ist ein anderes Thema.
Die Aufgabe der Adula ist es, die Patienten aus Ihrer Akkutlage zu holen, sie zu stabilisieren, sodass sie wieder offen für Veränderung und Entwicklung werden. Man sollte daher nicht mit der Erwartungshaltung anreisen, dort in den 6-7 Wochen alle offen Themen zu heilen.
Ich bin der Klinik und den Menschen, die dort arbeiten zutiefst dankbar, weil sie Ihre Arbeit mit viel Herzblut machen und das Konzept wirklich sehr durchdacht ist. Bei meinem zweiten Aufenthalt konnte ich gefühlt mehr "Geschenke" mitnehmen, weil ich verstanden habe, wie wichtig meine eigene Mitarbeit und Transparenz ist. Ich hatte ein tiefes inneres Ja, wirklich abstinent anzureisen, mir meine Süchte von allen Seiten anzuschauen, die Kraft der Gruppe zu nutzen und mich voll reinzugeben. Wer hier ein hohes Maß an Selbstreflexion hat, wird sich sicher dort gut aufgehoben fühlen!
PS: Je klarer man ist, welche Behandlung man gerne hätte, desto besser, man muss nach manchen Sachen aktiv fragen, sonst gibt es nur die Standardbehandlung
unzufrieden
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Beworben habe ich mich bei der Adula wegen einer Angsterkrankung, psychosomatischer Beschwerden und einer Suchterkrankung. Es folgten drei Monate Hin und Her, der Forderung nach immer wieder neuen Unterlagen, ärztlicher Attestierungen, Drogentests, inkl. Drohszenarien am Telefon. Nachdem ich drei Monate gewartet hatte, in denen immer wieder dasselbe abgefragt wurde - Abstinenz von jeglicher Substanz - wurde schließlich der Vogel abgeschossen: Nachdem eigentlich schon ein Aufnahmetermin vereinbart werden sollte, hat sich die Klinik einen Monat nach Erhalt meines Medikationsplans ein Medikament im Plan herausgepickt, was ich wegen chronischer Migräne verschrieben bekommen hatte und gerade ausgeschlichen hatte, und verlangt, dass ich zusätzlich auch davon noch 4 Wochen abstinent sein müsse, bevor ich aufgenommen werden könne. Eine Erklärung, weshalb dies nötig sein sollte, gab es nicht.
Während des gesamten Aufnahmeprozesses wurde ich lediglich auf die Suchterkrankung reduziert. Dabei habe ich beim Aufnahmeteam immer wieder das Gefühl bekommen, dass die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Rückrufe wurden erbeten und als die erfolgten, war nicht klar, weshalb ich zurückrufen sollte. Selbst nicht verschreibungspflichtige Medikamente sollten vom Arzt attestiert werden, was selbst den Mitarbeiter in der Aufnahme gewundert hatte, der nicht wusste, woher die Info stammte. Bei Rückfragen wurde ich zurechtgewiesen.
Man muss sich bereits im Vorfeld komplett an die Klinik ausliefern, um überhaupt behandelt zu werden. Das ist für traumatisierte Menschen in höchstem Maße problematisch.
Zudem preist die Adula auf ihrer Website nach wie vor Therapieprogramme an, die seit Corona eingestampft wurden. Da ich am Ende jeglichen Glauben daran verloren hatte, dass mir die Adula bei meiner eigentlichen Thematik helfen könne und die ganze Aufnahme derart unprofessionell ablief, habe ich mich gegen einen Aufenthalt entschieden.
sehr zufrieden
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Ich habe durch die Klinik mein Lachen wiedergefunden.
Ich war acht Wochen in der Adula-Klinik. Als ich dort ankam, ging es mir sehr, sehr schlecht. Ich litt unter schweren Depressionen, generalisierten Ängsten und sozialer Phobie. Ich war am Boden, völlig verzweifelt.
Doch schon bei meiner Ankunft hatte ich das Gefühl, an einem besonderen Ort zu sein. Ich wurde so herzlich aufgenommen, wie ich es vorher in keiner anderen Klinik erlebt habe. Die Adula ist ein Ort mit ganz viel Herz – menschlich, ehrlich, mitfühlend.
Das Konzept der Therapeutischen Gemeinschaft war für mich besonders heilsam. Es schafft eine Atmosphäre, in der echte Begegnung möglich ist. Ich konnte beobachten, wie sich auch bei den anderen Mitpatient:innen etwas bewegt hat – egal ob sie vor oder nach mir gekommen sind. Bei jedem einzelnen war ein Prozess spürbar.
Ich war im Vorjahr bereits in einer anderen Klinik, aber im Vergleich dazu ist die Adula in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Hier zählt der Mensch – mit all seinen Facetten.
Ich bin unendlich dankbar. Dank dieser Zeit habe ich nicht nur Hoffnung zurückgewonnen, sondern auch mein Lachen.
Ich würde nicht behaupten, dass ich jetzt vollkommen gesund bin – aber ich bin ein großes Stück weiter.
Ich würde jederzeit wieder in die Adula gehen und kann sie aus tiefster Überzeugung weiterempfehlen.
<3
sehr zufrieden
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Ich war hier im März 2025, 6 Wochen lang.
Klinik besteht aus 3 Gebäuden. Es sind Patienten aus ganz Deutschland hier.
Bushaltestelle ist 7 Minuten von da.
Die Aufnahme dauert Zeit, bei mir 3 Monate, wegen Alkoholmissbrauch.
Der Aufnahme Tag in der Klinik dauert auch Zeit auf den 1. Blick kompliziert allerdings sehr sinnvoll und angenehm.
Mein Problem wurde am 1. Tag erkannt.
Zimmer sind nicht überall gleich, meins war 127 aus den 70 Jahren , hier habe ich mir Frage gestellt ,ob ich gesund werden will und nicht wie ich es im letzten Urlaub hatte.
Tagesplan ist spitze , jeden Tag schwimmen, Therapie Programm ist vielfältig und flexibel, wenn ich merkte daß etwas nicht passt.
Das Essen , ich habe 7 kg abgenommen , war nie hungrig, allerdings habe ich es nicht verglichen wie ich es gerne hätte.
Mir hat es Geschenk hier und war von der Menge OK.
Die Pflege hat 24 Stunden offen, und war immer für mich da.
Es waren hier ca. 150 bis 190 Menschen , alles ist reibungslos und super organisiert. Die Klinik gibt einen Vertrauensvorschuss in vielen Dingen.
Ich hatte Glück, das ich hier war. Bin wieder gesund.
Es war nicht viel neues was ich schon lange, allerdings hat die Gemeinschaft mir geholfen Mi h daran zu erinnern.
Die Zeit wird hier massiv beschleunigt.
Es ist hier sehr spirituell und entspannend.
Mein E-Bike hatte ich auch dabei.
An der Freizeit Mangel es hier auch nicht.
Ich wünsche der Klinik alles gute und den Menschen die hier gesund werden wollen auch, eine gute Wahl.
Es gibt hier Walserkarte,es ist möglich kostenlos überall zu reisen im Allgäu.
zufrieden
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sehr zufrieden
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Zu meinem 6 wöchigen Aufenthalt in der Adula Klinik kann ich sagen, dass ich positiv überrascht von dem Therapieangebot innerhalb der Klinik war.
Es gab ein breites Spektrum an Angeboten, jedoch musste man bei einigen therapeutischen Gruppen wirklich regelrecht darum kämpfen, damit man diese in seinen Therapieplan bekommt. Was ich tatsächlich nicht so ganz verstehe, sind dann so Dinge wie, wenn bekannt ist, dass ein Patient mit Traumata in die Klinik kommt, wieso man ihm dann erst in der letzten Woche die Möglichkeit gibt in die Trauma-Gruppe zu gehen. So auch bei einigen anderen Gruppen. Erschließt sich mir nicht so ganz aber ändert dennoch nichts an der Qualität und hilfreichen therapeutischen Unterstützung einiger Therapiegruppen. Besonders die Meditationen, Trauma-Gruppe, Heilraum Natur und Körpertherapie (wenn man diese denn bekommen hat) empfand ich als sehr hilfreich.
Die meisten der Therapeuten waren sehr kompetent und hilfreich. Man merkte, dass diese bereits teils viel Ahnung und Berufserfahrung hatten und die meisten waren auch sehr einfühlsam. Ich hatte besonders Glück mit meiner Kerntherapeutin und konnte in den Einzel-/ als auch Gruppensitzungen viele meiner Themen gezielt angehen. Man mag es nicht glauben aber manchmal sind die Gruppensitzungen sogar oft genauso oder mehr hilfreich als die Einzelsitzungen.
Man hat viel Freizeit, sodass man sich mit Mitpatienten zusammen tun und eine ausgiebige Freizeitgestaltung planen kann. Die Therapie kommt jedoch meist erst nach 2-3 Wochen so richtig in Gang. Am Anfang müsste definitiv mehr Programm von der Klinik aus geboten werden.
Das Essen ist im gesamten in Ordnung gewesen. Das Konzept ist gut, jedoch nicht besonders abwechslungsreich, zu viele Kohlenhydrate und zu wenig Proteine.
Von dem Konzept des Zwei-Bett Zimmers halte ich nicht besonders viel. Aber es geht.
Ansonsten würde ich die Klinik jederzeit weiterempfehlen, da man hier große & kleine Erfolge für sich erzielen kann, wenn man denn möchte.
sehr zufrieden
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zufrieden
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Ich kam mit der Vorstellung an, dass ich meine psychischen Probleme durch Verstehen und Analysieren lösen kann.
Mir wurde bereits in den ersten Tagen klar, dass dies ein Trugschluss war und ich durfte meine Gefühle und Emotionen wieder kennenlernen.
Unglaublich hat mir dabei die therapeutische Gemeinschaft geholfen. Das Konzept setzt auf viel Interaktion zwischen den Patient:innen. Es finden viele Gruppentherapien statt. Jeder übernimmt Dienste an der Gemeinschaft, wie z.B. die Begrüßung von neuen Patienten als Begrüßungskomitee oder die Verabschiedung von Patient:innen aus der Gemeinschaft. Viele selbstorganisierte Veranstaltung tragen zu einem wunderbaren Gemeinschaftsgefühl bei. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind die 12-Schritte-Meetings zu unterschiedlichen Themen - abgeleitet von der Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker. Nicht zuletzt spielt auch die Spiritualität und Achtsamkeit eine große Rolle in der Therapie. Wer sich darauf einlassen kann, wird sicherlich viel über sich selbst erfahren, eine wunderbare Zeit in einer wundervollen Gemeinschaft verbringen und mit großer Wahrscheinlichkeit einen Weg zur Heilung für sich finden.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
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Die Klinik ist Spitze und fordert einen in verschiedene Bereiche. Das Therapiekonzept ist einfach Super. Der Aufenthalt ist ein Privileg, dass man an so einem Ort an sich arbeiten kann und Gemeinschaft erfährt. Meine beiden Kerntherapeutinnen waren jung, und Ihre Hilfestellungen und Reflektionen in meinem Fall waren sehr hilfreich und richtig. Sehr gut hat mir die Kerngruppe und Körpertherapie gefallen. Die Teamgemeinschaftsgruppe war mir zu groß. Auch Alle anderen Therapien waren sehr gut getaktet auf die Individuelle Situation. Ein Seminar zu den 12 Regeln der AA und die Selbsthilfegruppen im Haus sind ein tolles Instrument der Hilfe. Der 14 tägige Gottesdienst ist auch schön.Nach 32 Jahren Rauchen bin ich dank der Klinik seit dem 21.8.24 Nichtraucher.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
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Ich durfte trotz meiner Autismus Spektrum Störung und meinen psychischen Themen in diese Klinik, wo ich durch den Stammgruppentherapeuten Christian und dem gesamten Team sehr sehr stark profitieren durfte.
Emotionales Lernen, damit mein Körper bei zwischenmenschliche Kontakten erstmal im Übungsfeld Klinik und der therapeutischen Gemeinschaft, immer weniger sofort reagiert/anspannt, ich verbal/kognitiv weiter im zwischenmenhlichen Kontakt handlungsfähig bleiben kann, weniger in Unterwürfigkeit und flachem Atem abrutsche, Stimme weniger förmlich abhaut,unflüssiger wird, waren ua, neben Umgang mit sich aufdrängen nichtverarbeitete Erinnerungen,und darauffolgende enorme Anspannungs und Impulskontrollthemen, ein Teil, wo ich sehr sehr stark von wirklich allen, auch der Pflege hervorragend unterstützt wurde.
Atemübungen, Einstellsatz zum weiten des Brustraumes und des tiefem Atmenns, Stabilitätsübungen, Brustraumentspannung/Weitung durch Yoga, hervorragende Einzelgespräche und Stammgruppen mit Christian etc, etc, fand ich sehr sehr aufbauend, wo ich sehr sehr dankbar bin, dass ich zu Christian in die Stammgruppe durfte, auch, da er immer sofort sah, wo meine Themen sind und er mich durch seine menschliche sehr aufbauende Art und enorme Fachkompetenz sehr sehr stark in meinem Prozess unterstütze.
Der therapeutischen Gemeinschsft, wo ich neben den Patienten auch das komplette Team der Adula Klinik sehe, möchte ich hiermit wirklich für alles sehr danken.
Alles alles Gute und herzlichen Dank.
Liebe Grüsse, Daniel
sehr zufrieden
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sehr zufrieden
zufrieden
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Sehr, sehr gute Klinik. Im Jahr 2018 war ich wegen Erschöpfungsdepression dort und habe gute Hilfe erhalten, um meine Verhaltensmuster zu verstehen und meine bis dahin unbewussten Süchte zu verstehen: Arbeits-, Pornosucht und Essstörung. Die 12-Schritte-Selbsthilfegruppen haben mir sehr geholfen, zu verstehen, dass ich nicht der einzige Idiot bin, der es nicht auf die Reihe bekommt. Im Anschluss 2 Jahre Besuch von Selbsthilfegruppen -> Porno-Abstinent seit 2020. Zweiter Aufenthalt 2024 - Fokus: Essstörung und Arbeitssucht. Esstörung nachhaltig behoben - 8kg Gewichtsabnahme 3 Monate nach der Entlassung. Gleichzeitig weiterer Besuch von Selbsthilfegruppen und begleitende ambulante Therapie. Sehr, sehr gut in der Klinik: Personal sind Experten für Sucht und Suchtentwöhnung. 2018 Bonding-Therapie (eine Offenbarung), 2018+24 gute Einzeltherapie, sehr gute Essstruktur-Therapie, gute Suchtgruppe, gute ärztl. Begleitung, wundervolle therapeutische Gemeinschaft, schöne Gegend und gesundes Essen.
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sehr zufrieden
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zufrieden
unzufrieden (siehe oben)
vviiieeeeel zu wenig Bewegung !!!
Die Leute hängen stunden- und tagelang herum.
Ich verstehe das nicht!
Weiß doch jeder - und das sagt schon das Wort "PsychoSOMAtik" - dass der Körper das "Haus" der Seele ist. Warum macht man nicht gemeinsam Spaziergänge in dieser Gegend, die sich geradezu dafür anbietet? Einfach nur täglich Spaziergänge in der Natur????? Hierbei würde so viel Heilung geschehen, man kommt nebenbei in heilsame bewegte Beziehung mit den anderen Teilnehmern und könnte, wenn man nur wollte!, sanfte Elemente einbauen. Aber vielleicht reicht auch einfach mal nur das in der Natur unterwegs sein. (vor allem in Phasen, in denen kaum Anwendungen stattfinden, wie am Anfang, wäre das äußerst hilfreich, um das Ankommen zu entspannen). Und dabei ist jedem Laien bekannt, wie heilsam die Natur ist, insbesondere Bäume). Laufen, Laufen, Laufen .... hier könnte man so viel angestauten Stress abbauen, und das wäre so einfach ....
Vielen täten auch die sich dabei ergebende Gemeinschaft und die Gespräche gut. Das würde so viel zur Heilung beitragen und Beziehungen aufbauen und die Gemeinschaft stärken.
ABER: die (vor allem: neu ankommenden) Kranken sind meist nicht in der Lage das selbst zu organisieren.
Das muss von der Klinik kommen!
(und das ersetzt der intensive 15 Minuten-Frühsport um 6 Uhr, bei dem der Schwerpunkt teils auf wirklich gute Gymnastik fokussiert ist, bei weitem nicht)
... wenn ich daran denke: Winter 2008/2009: morgens aus dem Bett gespintet, in den Meditationsraum, alles versucht, nicht wieder einzuschlafen, und als dort die Steine glücklich waren, schnell ins Schwimmbad gestürzt, 10 Minuten gekrault, und letztendlich zur Belohnung in die Schlange zur Frühstücksausgabe gestellt. Das war für mich Streß pur!
Dann die nicht geleiteten Wanderungen, an die Breitach, zum Söllereck, zum Illerursprung: Erholung und Aufbau für die Psyche pur!
Das ist auch nur eine persönliche Sichtweise von mir, es kommt darauf an, den gangbaren Weg zu finden.
Von Montag bis Freitag täglich Frühsport, Aqua Gymnastik, Rückengymnastik, ein Schwimmbad zur freien Verfügung und Spaziergänge in den Bergen finde ich nicht wenig.
weniger zufrieden (Chaotische Strukturen, Ausfall von Therapien, Fluktuation und Unzufriedenheit der Therapeuten)
weniger zufrieden (Welche Beratung? Kurze medizinischer Eingangscheck, dann Leerlauf, dann 3 verschiedene Therapeuten innerhalb 6 Wochen)
weniger zufrieden (Wenige Minuten Check-Up, Blutbild - fertig)
unzufrieden (Verschlossene Türen bei Therapien, da diese nicht stattfanden, Information an die Gäste - Fehlanzeige)
weniger zufrieden (80er - Jahre Charme, fehlender Fitness-Raum)
Die Klinik hatte jahrzehntelang einen guten Ruf im Sinne der Wirksamkeit des therapeutischen Konzeptes und des 12-Schritte Programms. Nach dem Selbstmord des ehemaligen Chefarztes 2020, der nunmal der Leuchtturm und "Gestalter" der Klinik war ist das Klinikkonzept nach meiner Erfahrung in sich zusammengebrochen und eine Neuausrichtung ist nicht zu erkennen.
-> Fluktuation bei den Therapeuten & Chefärzten (Kündigung) bzw. Krankheitsausfälle, die nicht kompensiert werden können. Konkret fallen dadurch Therapien aus, insbesondere auch versprochene Familienwochen. Mitunter wurde gelost, wer teilnehmen darf um dann 24 h (!) später die Familienwoche komplett wegen Personalmangel abzusagen.
-> In 6 Wochen hatte ich 3 verschiedene Therapeuten und da bin ich keine Ausnahme gewesen.
-> Das 12-Schritte Programm wird nicht mehr gelebt. Es hängen Listen in der Klinik aus, wann welche Selbsthilfegruppen stattfinden und dann sind die Türen zu und die Gruppen fallen aus.
-> Chaos bei den Zweibett-Zimmern, viele Gäste hatten Probleme mit dem Zimmerpartner (lautes Schnarchen und zwischenmenschliche Schwierigkeiten) - dadurch kaum Schlaf & Förderung von Depressionen. Die Klinikleitung kümmert das nicht. Prinzip Vollbelegung und Zweibett-Zimmer gehören zum therapeutischen Konzept.
-> Mittags regelmäßig keine Therappien bedingt durch die therapeutische Unterbesetzung.
-> Therapeutische Konzepte und körperorientierte Psychotherapien wie Bonding, Hüttenmarathon sowie Atemtherapie finden in der Adula seit Corona nicht mehr statt und sind nach meiner Wahrnehmung von der Klinikleitung nicht mehr gewünscht.
Fazit: Eine 12-Schritte Klinik, welche das 12-Schritte Programm nicht lebt. Therapeuten, die aus Unzufriedenheit und Überlastung sowie Erschöpfung kündigen bzw. krank sind. Dadurch entfallen viele Therapien und die Gäste werden mit all Ihren Sorgen & Nöten sich selbst überlassen. Da sind Menschen in der Klinik, die wirklich Hilfe benötigen und alleine gelassen werden - sehr schade.
Interessantes Statement! Toller Therapie-Erfolg!
Welcher Chefarzt war es denn? Offensichtlich leiden auch behandelnde Ärzte unter den gleichen Krankheitsbildern wie unsereiner. Da müssten sie doch wissen, welche Wirkungen Therapien auf Patienten haben können. Eine Antwort meiner Therapeutin dort:"Nimm es jetzt einfach mal so an!" Zu Befehl!
Liebe(-r) Ajau, ich empfand die therapeutische Gemeinschaft durchaus bereicherend im Sinne von Austausch, Nähe und interessanten Gesprächen. Ebenso waren meine Erfahrungen mit den Therapeuten und der Kerngruppe hilfreich und ich habe vertiefende Erkenntnisse bezüglich meiner Probleme gewonnen. Meine Hauptkritikpunkte sind die Ausfälle von Therapien, der Unterbesetzung und dadurch bedingt die Leerläufe in der Tagesstruktur. Regression als Therapiekonzept funktioniert eben nur mit ausreichend Unterstützung seitens Therapeuten und viel Zuwendung. Zeitdruck und Massenabfertigung ist ein absolutes No-Go. Insofern kann ich die Klinik nicht weiterempfehlen.
sehr zufrieden (Das Konzept hat mich angesprochen)
zufrieden
sehr zufrieden
weniger zufrieden (Verwaltungstechnisch ist noch verbesserungspotential, aber die Hürde kann man nehmen und wird dafür mit einer sehr guten Therapie belohnt)
zufrieden
Sehr schöne Umgebung die man auch zum Entspannen erwandern kann. Die Therapeutische Gemeinschaft wirkt Wunder, das war das absolute Highlight für mich. Manche Angebote gab es wegen Personalmangel nicht, und die Vertreterregelungen waren nicht optimal, trotzdem stimmt die Behandlung. Wenn man sich drauf einlässt, profitiert man von dem Konzept.
Das Ernährungskonzept ist veraltet, trotzdem bekommt man gutes und schmackhaftes Essen von dem man bei Übergewicht abnimmt. Es gibt viel Salat, Rohkost und Gemüse.
Das Parken ist problematisch und kann teuer werden. Ich hatte Glück und konnte einen der wenigen kostenlosen Parkplätze im Ort ergattern, das war aber Glück.
Es wird sehr viel von den Patienten organisiert und jeder darf mit machen. Musiker sollten auf jeden Fall ihr Instrument mitbringen.
Es waren viele jüngere PatientInnen da, was ich sehr schön fand.
Langeweile sollte keine aufkommen, es gibt da sehr viele wunderbare Menschen die immer Zeit haben sich auszutauschen und für gemeinsame Aktivitäten offen sind.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden (auch wenn die Personalsituation besser sein könnte)
sehr zufrieden (z.B. wurden Aufenthaltsverlägerungen ohne Diskussion direkt zwischen Klinik und KK ausgehandelt.)
sehr zufrieden (obwohl untypisch für eine Klinik)
Das in diesem Jahr (2024) zum 25. mal stattfindende Ehemaligen Treffen an der Adula war seinerzeit für mich das Entscheidungskriterium, diese Klinik auszuwählen. Welcher Zauber geht von diesem Haus aus, wenn noch Jahre später Patienten freiwillig an diesen Ort zurückkehren?
Das gesamte Konzept ist für einen Klinikbetrieb vielleicht eher ungewöhnlich, führt aber dazu, dass ich mich ab der ersten Minute willkommen gefühlt habe. Eine sehr persönliche Atmosphäre, sehen und gesehen zu werden, mit den eigenen Ängsten, Nöten und Bedürfnissen, als auch die Möglichkeit, das eigene Erscheinungsbild gespiegelt zu bekommen, waren für mich der Nährboden und Ausgangspunkt für einen entscheidenden Wendepunkt in meinem beinahe beendeten Leben.
Rückblickend und mit den immer noch bestehenden Kontakten aus der Zeit des persönlichen Aufenthalts und der ehemaligen Treffen, bei denen ich jetzt selbst Gast bin, würde ich für mich diese Klinik jederzeit wieder wählen. Es ist wie ein “nach Hause kommen”.
Selbstverständlich muss die Chemie zwischen Patient und Therapeut stimmen, damit eine offene, sichere Arbeitsumgebung entstehen kann. Doch ist dies ein “Restrisiko”, dass sowohl an jeder Klinik als auch bei niedergelassenen Psychologen und Therapeuten besteht. Andererseits ist auch die eigene Bereitschaft, sich zu öffnen und das eigene Problem anzuerkennen, zu kapitulieren, ein wesentlicher Startpunkt für den Weg der Therapie. Insofern hatte ich das Glück, das die Chemie für mich gestimmt hat.
Für das Werkzeug, dass ich in der Zeit mit auf den Wegbekommen habe, die Erfahrungen, Therapiegeschenke und tägliche praktische Anwendung im Umgang und Austausch mit Mitpatienten und die Einführung in das 12. Schritte Programm, bin ich unendlich Dankbar. In der Adula wird Menschheitsfamilie gelebt.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
sehr zufrieden (Sonnenterrasse und Schwimmbad mit Blick auf die Berge- grandios)
Die Klinik hat mein Leben auf den Kopf gestellt. Wunderbare Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte haben erreicht, dass ich wieder Lebensfreude, Genuss und Freude erleben kann. Es war das beste, was ich seit 15 Jahren erlebt habe und wirkt auch noch zu Hause. Ich habe gelernt mich abzugrenzen und auch mal „Nein“ zu sagen. Das gibt mir viel Kraft und ich fühle mich klarer. Danke an diese Klinik und vor allem an die Therapeuten!
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
Ich möchte eine kurze positive Bewertung für die Klinik abgeben und zwar aus der Erfahrung heraus, dass Menschen immer nur Bewertungen abgeben, wenn sie negative Erfahrungen gemacht haben. Ich habe eine komplexe PTBS, Ängste und Depressionen und war mit diesen Diagnosen schon zweimal in der Klinik. Ich habe bei und nach jedem Aufenthalt eine Verminderung der Symptome und einen nachhaltigen Zugewinn im Alltag erlangt und bin sehr dankbar für das sehr besondere Konzept und Team der Klinik, dass ich für mich persönlich gebraucht habe, um gesund zu werden.
sehr zufrieden
zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
zufrieden
Ich hatte einen 10 wöchigen Aufenthalt in dieser Klink. Ich war sehr beeindruckt vom Konzept der therapeutischen Gemeinschaft. Sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal.
Die Therapien waren für mich sehr hilfreich.
Ich hatte das Gefühl wertschätzend behandelt worden zu sein.Ich bekam viele wertvolle Impulse für mein weiteres Leben und schaue mit Dankbarkeit auf diese Zeit zurück.
unzufrieden (Hat mich nicht überzeugt.)
unzufrieden
zufrieden (Vermutlich gute Therapien)
unzufrieden (Starr, überheblich, unfreundlich)
unzufrieden (Mehrbettzimmer)
Habe eine Aufnahme erwogen, doch ein Gespräch mit der überheblichen und unfreundlichen Dame aus der Patientenaufnahme hat mir schon gereicht. Eine meiner Angaben in dem vorab auszufüllenden Fragebogen wurde gravierend fehlinterpretiert; in Folge wurden abstruse Bedingungen gestellt, die ich vor Aufnahme zu erfüllen hätte.
Das Konzept der Klinik vermittelt stark den Eindruck von Bevormundung. Mehrbettzimmer ohne Privatsphäre tragen nicht gerade zur Erholung und Genesung bei. Vor allem nicht, wenn es um Schlafstörungen geht.
Insgesamt habe ich leider einen sehr schlechten Gesamteindruck von der Klinik gewonnen, daher sehe ich von einer Behandlung ab. Über die Qualität der psychotherapeutischen und somatischen Therapien selbst kann ich natürlich keine Aussage treffen.
Das vertrauliche DU wird einem aufgedrängt. Übergriffig !
sehr zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
zufrieden
sehr zufrieden
Die Klinik hat ein sehr gutes Konzept. Das Tolle an diesem Konzept ist, dass man ab dem ersten Tag nicht alleine ist. Man hat immer die Anreisepatienten vom selben Tag bei sich.
Die Klinik an sich ist sehr sauber, gutes Essen (welches am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig ist), viel Natur und und und ..
Ich kann die Klinik sehr empfehlen!
unzufrieden
weniger zufrieden
zufrieden
weniger zufrieden
weniger zufrieden (viele der alten Zimmer würden sich über eine Renovierung und zeitgemäße Ausstattung freuen)
(Der obige Ausspruch (Überschrift) könnte wohl von früheren Patienten oder dem Personal stammen). Und vielleicht ist er das immer noch für viele Menschen, die nicht mehr wissen, wie es weiter gehen soll und die Halt und Orientierung benötigen. Das Personal vom Reinigungspersonal über die TherapeutInnen bis zu den ÄrztInnen erschien mir sehr engagiert und kompetent. Trotzdem War es für mich kein guter Ort. Unter Corona konnten einige Therapieangebote - obwohl sie auch damals noch im Netz standen- nicht angeboten werden. Deshalb schaute ich auf der Homepage explizit nach der Bonding Therapie (ist jetzt nicht mehr im Netz), Familienstellen und dem Hüttenmarathon. Sicherheitshalber erkundigte ich mich telefonisch nach diesen 3 Therapien und ob alles was auf der Homepage stand auch angeboten würde. Die Antwort war positiv. Also entschied ich mich für die Adula. Die erste Woche passierte so gut wie nichts, ankommen war angesagt und ärztliche Standarduntersuchungen wurden durchgeführt. Am Ende der 2. Woche erfuhr ich, dass die drei oben genannten Sondertherapien alle nicht mehr angeboten wurden. Dem Personal war es bekannt, dass die Therapien trotzdem auf der Website ausgeschrieben war und man schien nicht glücklich darüber. Ich fühlte mich ehrlich gesagt betrogen. Zusätzlich ist das Problem, wenn das Gesamttherapieprogramm schon sehr stark "ausgedünnt" ist, dann entsteht ein entsprechendes "Gerangel" um die verbleibenden Therapien und man muss Glück haben in die benötigten Therapien zu kommen. Dementsprechend viel "Leerlauf" gibt es in der Woche und entsprechend groß ist die Unzufriedenheit bei vielen Patienten, insbesondere wenn sie gefühlt ihre Themen nicht ausreichend bearbeiten können. Positiv an der therapeutischen Gemeinschaft habe ich die Einzelgespräche mit Patienten wahrgenommen, im sogenannten Kommitee (ca. 50 Teilnehmer) herrschte während meiner 3 Wochen (ich habe abgebrochen) eine unterschwellige oder auch offen aggressive Stimmung Endesorry
Da hat sich seit meinem dreimonatigen erfolgosen Aufenthalt dort wohl nicht viel geändert.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
Zuerst tat ich mir sehr schwer, für 6-8 Wochen in eine Klinik zu gehen, um dort fachgerechte Hilfe zu bekommen. Mein großes Glück war, dass die Adula Klinik eine Akutklinik ist, sodass ich schneller als in jeder anderen Klinik, aufgenommen wurde. Dort angekommen, bin ich gleich sehr herzlich aufgenommen worden. Diese Freundlichkeit begegnet einem überall in der Klinik. Sei es beim Arzt, Therapeuten, Chefärztin oder in der Hauswirtschaft und bei der Essensausgabe. Die verschiedenen Therapieformen fand ich sehr hilfreich und für mich aufschlussreich. Es ist auch wichtig, dass man offen für Neues und für Perspektivenwechsel ist. Schlussendlich konnte mir durch die verschiedenen Therapien so geholfen werden, dass ich als lebensfroher Mensch wieder entlassen werden konnte. Das hätte ich bei der Ankunft nicht für möglich gehalten.
Jetzt zuhause benutze ich immer noch die gelernten Möglichkeiten wie Trauma Yoga, Meditation oder Atemtechnik, um mich aus dem Arbeitsdruck zu nehmen. Alleine, ohne die Hilfe der Adula, wäre ich eine leere Hülle geblieben…
unzufrieden
weniger zufrieden
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zufrieden
zufrieden
...zum Glück nicht ‚ewig‘, aber doch für die Dauer von ein paar Wochen. Es ist nicht einfach, sich für eine Klinik zu entscheiden, aber mit Glück kann man in der Adula oft auch kurzfristig noch einen Platz bekommen. Das liegt vllt am Konzept od auch an anderen Dingen, wie z.B. der Taxifahrer sagte: Die Einen kommen und wollen überhaupt nicht mehr weg, während die Anderen noch am gleichen Tag, zumindest aber noch vor offiz. Ende (im besten Falle) wieder abreisen.
Deshalb kann ich nur Jeder/m raten, hier kritisch die eigenen Vorstellungen und Erwartungen zu hinterfragen, sich damit auseinanderzusetzen, wie man selbst so ’tickt’. Passt dieses Konzept zu mir, möchte ich von MitpatientInnen mit therapiert werden, kann ich mich auch zurück nehmen und mit manch Eitelkeiten des therapeutischen Personals umgehen bzw. dies akzeptieren? Es wurden hier an anderer Stelle schon genügend hilfreiche und kritische Kommentare zu Konzept, Personal und Atmosphäre innerhalb der Klinik hinterlassen, s.u. Wie gesagt, die Bedürfnisse sind verschieden, für den Einen passt es, für den Anderen eben nicht. Mit Nachdruck deshalb noch einmal der Hinweis, sich nicht nur von dem Wunsch, schnell einen Platz zu finden und von schönen Worten leiten zu lassen, sondern sich im Vorfeld zu informieren, in sich rein zu horchen - und gründlich zu prüfen, ob das hier stimmig ist.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mir insgesamt ein durchweg professionelleres Umfeld, weniger von den Selbstgefälligkeiten manch eines Mitarbeiters geprägt, wichtig gewesen wäre, und fand aus der Erfahrung das Konzept der Sponsorenschaft, die MitpatientInnen für Neu-Ankömmlinge übernehmen konnten, sehr zweifelhaft. Dies besonders bei Mißerfolg der Therapie, da ein schwerer, kaum zu überwindender Rückschlag für die ‚SponsorIn‘, eigentlich selbst PatientIn.
Danke v.a. an „der Bestohlene“ und „Ajau 1944“ (2023) und Allen, die sich schon zuvor die Mühe gemacht haben, das Bild der Klinik so differenziert darzustellen!
Sehr genau beschrieben! Ich habe das Glück, zur Zeit in einer Klinik zu sein, die professionell erfahren mit Depressionen umgehen kann. Vier bis fünf einstündige Psycho-Therapie-Gruppensitzungen täglich, begleitende Psycho-Pharmaka-Gaben, stets ansprechbereite Therapeuten, geschultes freundlich-hilfsbereites Pflegepersonal und -besonders wichtig- nicht besserwisserische stets zu Denunziationen bereite Mitpatienten wie in 12 Schritte-Kliniken! Die Patienten behandeln sich hier gegenseitig mit Empathie und Mitgefühl. Endlich habe ich den Rahmen gefunden, meine Probleme zu bearbeiten und hier schon viel erreicht. Adula und Grönenbach: nie wieder!
Konfrontationen sollen lt. Klinikordnung in 12-Schritte-Kliniken dazu dienen, Mitpatienten in liebevoller Form auf ein vermeintliches Fehlverhalten hinzuweisen. Das Gegenteil habe ich in Grönenbach und Adula erlebt! Da wird in gehässiger verletzender Form in der Großgruppe von über 50 Patienten jemand mit Wonne bloßgestellt. Wegen was? Kinkerlitzchen! Das soll Therapie sein, jemanden verbal fertig zu machen? In Grönenbach kamen bei mir Suizidgedanken auf, in Adula ebenso! Aus beiden Kliniken ging ich kränker heraus, als ich hineingegangen bin ! Aus Krankenkassen-Sicht herausgeworfenes Geld!
Meine empfohlene Klinik nimmt nur Patienten mit WWohnort Berlin auf.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
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sehr zufrieden
sehr zufrieden
Die Adula Klinik hat mir sehr geholfen. Das Konzept ist excellent, auch die Therapeuten sind sehr, sehr gut. Nach jahrzente langer Krankheit bin ich gesund geworden (nach insgesamt drei Aufenthalten über einem Zeitraum von fünf Jahren) und an diesem Erfolg war die Adula Klinik maßgeblich beteiligt. Danke.
sehr zufrieden (uneingeschränkte Weiterempfehlung der Klinik)
sehr zufrieden (professionell, emphatisch, auf Augenhöhe)
sehr zufrieden (Behandlung mit Herz und Professionalität)
sehr zufrieden (schnelle Aufnahme, auf meine Therapie-Wünsche wurde eingegangen)
zufrieden
Die Adula war für mich der entscheidende Schritt auf dem Weg meiner Genesung. Durch die warme Atmosphäre in der Klinik habe ich mich von Anfang an gut aufgehoben gefühlt - ein Miteinander auf Augenhöhe auf allen Ebenen.
Die Therapeut:innen und Ärzt:innen waren mir gegenüber stets zugewandt, verständnisvoll und emphatisch, gleichzeitig haben sie auf einem höchst professionellen Niveau gearbeitet.
Mithilfe eines auf mein Krankheitsbild + meine Bedürfnisse abgestimmtes Therapiekonzept fühlte ich mich rundum versorgt + stets ernst genommen. Das Therapieangebot habe ich als vielfältig empfunden, bei Personalausfall wurde asap für Ersatz gesorgt. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass den Mitarbeitenden die Genesung der Patient:innen ein wirkliches Anliegen ist.
Bei dem vielen Lob ist es für mich wichtig, zu betonen, dass die Zeit in der Adula für mich harte Arbeit war. Die Therapien fordern, sie gehen tief, sie erwecken viele Fragen an das Leben. Für mich war das genau der richtige Ansatz. Um davon zu profitieren, sollte man in meinen Augen
bereit sein, da hinzuschauen, wo es weh tut + den Mut haben, sich in seiner Verletzlichkeit zu zeigen.
Das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft hat mir geholfen, zu realisieren, dass ich den für mich teilweise sehr schwierigen Weg nicht alleine gehen muss. Wir wurden dazu ermutigt, uns als die Menschen zu zeigen, die wir sind. Mir hat das erlaubt, mich von allen Rollen zu befreien, von denen ich dachte, ihnen in meinem Alltag gerecht werden zu müssen. In der Adula habe ich gelernt, mich ohne schlechtes Gewissen auf mich zu konzentrieren + mich gegenüber Menschen und Situationen abzugrenzen, die mir nicht gut tun.
Unser Gemeinschaftsgefühl hat dazu beigetragen, dass ich mich verstanden + verbunden gefühlt habe. Ich bekam regelmäßig offene Ohren + offene Arme angeboten. Die Gemeinschaft hat u.a. Selbsthilfegruppen, Tanzabende, Wanderungen und Singkreise organisiert, + über allen Aktivitäten stand die imaginäre Überschrift: alles kann, nix muss. Ich hatte immer das Gefühl: so, wie ich gerade bin, mit all meinen Bedürfnissen, bin ich willkommen.
Für sechs Wochen war die Adula mein zu Hause. Dort habe ich meine Werte neu leben dürfen. Ich wurde in meine Kraft zurückgebracht + bin auch jetzt noch, einige Wochen nach meiner Entlassung, fürsorglich + nachsichtig mit mir. Danke für diese einmalige, nachhaltig heilsame Reise, die sicher mein Leben lang nachwirken wird.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
Ich war im November/Dezember 2016 für 6 Wochen stationärer Patient in der Klinik. Es gibt oberhalb des Burn Outs 3 weitere Depressionsgrade - ich befand im 2. Grad der Depression. Die Patienten waren in 3 Gemeinschaften aufgeteilt. Jede Gemeinschaft hatte wiederum kleinere Gruppen von 5-6 Patienten, die einem Therapeuten/in zugeteilt sind. In diesen Gruppen finden die Gruppentherapiegespräche statt. Zusätzlich hat man natürlich Einzelgespräche beim Therapeuten/in. Darüber hinaus gab es ein breites Spektrum an zusätzlichen Angeboten, die man je nach Krankheitsbild in Absprache mit den Therapeuten/in besuchen konnte. Inklusive der Meetings war man konstant eingebunden und hatte auch Gelegenheit mit anderen Patienten in Kontakt zu kommen, was auch sehr hilfreich sein kann. Insgesamt wird man natürlich auch kontinuierlich medizinisch betreut. Mir haben neben den Einzel- und Gruppengesprächen insbesondere die progressive Muskelentspannung, die dynamische Meditation, das Bonding geholfen. Ich habe mich die ganze Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt und stets eine sehr angenehme Atmosphäre in den Veranstaltungen erlebt. Ich habe während meines Aufenthaltes verschiedene Lösungsszenarien entwickeln können, von denen ich eines auch später umsetzen konnte - das muss man letztendlich selbst machen bzw. schaffen. Ohne meinen Aufenthalt dort wäre das nicht möglich gewesen.
Vielleicht noch ein Wort zum Essen: ich fand das Essen sehr gut - insbesondere für eine Klinik. Mir haben die 3 Mahlzeiten vollkommen ausgereicht.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
Ich war im Sommer 2023 und im Sommer 2020 in der Adula Klinik.
Für mich ist es die beste Klinik, ein sehr heilsamerOrt voller Liebe. Das sämtliche Team ist herzlich, liebevoll und wertschätzend.
Die Essstruktur war nicht immer einfach, aber die Klarheit und die Regeln haben mir geholfen, dass ich an meine Themen kam und daran arbeiten konnte, auch wenn das Thema so schambesetzt ist. Ich durfte sein auch mit Rückfällen und ihren positiven Sanktionen, die dabei halfen mich mit mir auseinander zu setzen.
Die Frauen Traumagruppe wurde von einer so großartigen feinfühligen Therapeutin begleitet, die mir sehr weiter geholfen hat.
Die Körpertherapie mit der Traumatherapeutin war auch großartig und brachte mich näher zu mir und meinem Körper!
Mein Mutterschiff war das beste was mir passiert ist, wir verbrachten so schöne Momente, Dixit war unser Spiel.
Ich habe hier sehr positive Beziehungserfahrungen gesammelt mit wundervollen Mitpatienten.
Das Essen ist für eine Klinik hervorragend, natürlich schmeckte mir nicht alles, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Der Frischkornbrei ist der Beste überhaupt!
Ich bedanke mich für diese heilsame Zeit und bei jedem einzelnen!
Hi :)
Freut mich sehr zu hören, dass es dir so geholfen hat.
Magst du ein wenig was über das „Essstörungssetting“ erzählen?:)
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
zufrieden (okay, die Schlafzimmer gehören nach und nach renoviert)
Ich habe mich in den sechs Wochen Aufenthalt gut stabilisiert. Die Einzel-, Kleingruppentherapie und die therapeutisch begleitenden Treffen in der Gemeinschaft waren für mich eine ebenso gute Grundlage wie die Suchtgruppe und der Hüttenmarathon. Wertschätzung und ein Konzept von Achtsamkeit, das die schweren und schmerzhaften Seiten des Lebens wie der eigenen Gefühle ebenso akzeptiert wie das Stärkende und Freudige hat mich sehr angesprochen. Die Therapeut:innen und Ärzt:innen, aber auch die Kräfte in der Hauswirtschaft, Physio und alle anderen waren offen und wertschätzend. Das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft unter den Patient:innen hat mir neue Beziehungserfahrungen ermöglicht. Die therapeutischen Vereinbarungen - und die Auseinandersetzung mit Rückfällen wie mit Fortschritten waren alle sehr hilfreich.
Was in diesem Bericht schwer zu vermitteln ist - in den sechs Wochen ist vieles sehr tief gegangen in der Arbeit. Danke.
sehr zufrieden
zufrieden
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zufrieden
sehr zufrieden
In der Adula Klinik wird viel Wert auf die therapeutische Gemeinschaft gelegt, was bedeutet, dass viel Kontakt zu den Mitpatienten entsteht. Das hat mir sehr geholfen - insbesondere das Lachen während des gemeinsamen Essens. Therapeutische Angebote gibt es natürlich auch in verschiedensten Formen (Einzeltherapie, Gruppentherapie, Körpertherapie u.a.).
Ich hatte kontinuierliche Sitzungen bei einem sehr erfahrenen Therapeuten und bin dafür sehr dankbar. Andere hatten leider wechselnde Therapeuten. Die Klinik selbst ist in einem ehemaligen Hotel untergebracht. Sie hat ein Schwimmbad und große Terassen , so dass oft ein Urlaubsfeeling aufkam, allerdings auch einige Räume, die noch den Charme der 80er versprühen.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden nach neun Wochen Aufenthalt in einem Einzelzimmer. Wenn es finanziell möglich ist, würde ich auch anderen empfehlen, ein Einzelzimmer als Rückzugsraum zu buchen.
Ich hatte eine sehr intensive und hilfreiche Zeit in der Adulaklinik und wünsche diese Erfahrung vielen anderen Menschen.
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
Gefühlsunfähig angekommen und als emotionaler, gefühlsfähiger Mensch entlassen.
Es waren die besten 8 Wochen meines Lebens. Das Konzept der Klinik war das richtige für mich.
Die therapeutische Gemeinschaft, die Patienten, ist das hilfreicheste und heilsamste Übungsfeld. Man wird auf Augenhöhe von allen gesehen und gehört, einschließlich aller Therapeuten, Pflegepersonal und Mitarbeiter. Das Essen ist hervorragend und abwechslungsreich. Es gibt nichts Besseres für eine Heilung.
sehr zufrieden
zufrieden
sehr zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
Ich bin auf Grund einer therapeutischen Empfehlung in die Adula gegangen. Ich kann an dieser Stelle, fast ein halbes Jahr später, wirklich fast nur positives benennen.
- mein Therapeut V. war sehr freundlich,kompetent und hat sehr schnell erfasst, auf welche Dinge ich gut anspreche. Außerdem hat er Humor und das macht vieles erträglicher.
- die therapeutische Gemeinschaft hat mich absolut getragen und ist bis heute
eine wichtige Ressource für mich.
- ich kam ursprünglich wegen einer Traumatherapie, habe aber anfangs doch Recht enttäuscht reagiert, als mir mir eröffnet wurde, dass es eine solche Therapie dort nicht gibt, auch wenn eine kPTBS dort sehr wohl behandelt wird. Ein klassische Traumatherapie wäre für mich gar nicht geeignet, weil ich Reibungspunkte brauche, insgesamt zu stabil war und die Auseinandersetzungen innerhalb der Gemeinschaft gut für mich verwerten konnte. Unterm Strich hat sie Adula als Traumatherapie für mich funktioniert.
- die neue Chefärztin P. empfand ich insgesamt als sehr aufgeschlossen und patientenorientiert, vor allem die Gruppen waren eine Bereicherung für mich.
- die Lage am Rande Oberstdorfs war schon eine Art Therapie an sich, das Wandern und die Ausflüge haben mir extrem gut getan.
Anmerken muss man jedoch auch, dass das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft nicht für jeden funktioniert und manche Menschen vor unlösbare Aufgaben stellt. Aber auch an diesem Punkt hat das vielleicht mehr mit der Person an sich zu tun als mit dem Konzept.
Ich würde jederzeit wieder in die Adula gehen aber werde es hoffentlich nicht mehr nötig haben.
Liebe Grüße,
J.B.
sehr zufrieden
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sehr zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
Ich fand die Adula Klinik super! Die Therapeuten sind sehr sehr gut und die Gemeinschaftstherapie wirkt Wunder, da man in sonst keinem Umfeld so gespiegelt wird und so gesehen und wertgeschätzt wird. Das Essen fand ich auch überwiegend lecker. Einige Therapieangebote scheint es seit Corona zwar nicht mehr zu geben, aber das Angebot ist trotzdem noch sehr vielfältig. Die wöchentliche Disco und die Kulturabende waren auch immer ein absolutes Highlight. Und das Sahnehäubchen ist natürlich die Lage: einfach wunderschön inmitten der Natur und trotzdem fußläufig zu Oberstdorf, ein sehr schönes Städtchen!
Also ich kann die Klinik 100% empfehlen!
sehr zufrieden
zufrieden
sehr zufrieden
zufrieden
sehr zufrieden
Diese Klinik hat mein Leben verändert - im positiven Sinne!
Dort habe ich durch das einzigartige, unendlich wertvolle Konzept gelernt wieder lebensfähig zu sein.
Es ist schön zu wissen, dass es diesen Ort gibt, falls es mir mal wieder schlecht gehen sollte.
Wahnsinnig dankbar bin ich auch für die vielen Kontakte, die ich von dort mitgenommen habe. Danach sprechen wir alle die gleiche Sprache <3
Auch will ich kurz betonen, dass die Natur außenrum einfach so heilsam ist - der Wald, die Flüsse, die Berge - die Lage der Klinik ist einfach perfekt.
Das Essen ist qualitativ sehr hochwertig - für manche Menschen ist die viele Rohkost aber schwierig. Dafür steht aber Fenchel-Anis-Kümmel-Tee bereit ;-)
Ich hoffe die Klinik bleibt uns mit diesem Konzept noch lange erhalten.
1 Kommentar
Hallo Doro,
danke für deine Bewertung. Ich gehe am 15.04.26 zum 2. mal in die Adula und freu mich wenn ich deine Zeilen lasse doppelt. Ich war 2005 schon mal in der Adula und weiß das sich einiges Verändert hat. Umso wichtiger ist es für mich sowas zu elsen. Danke. Und dir ein gutes ankommen. Gruß Flo