Adula-Klinik Oberstdorf

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In der Leite 6
87561 Oberstdorf
Bayern

66 von 107 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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107 Bewertungen

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"Gut gemeinte" Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Psychotherapie okay)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Zu wenig Begleitung)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Bzgl Nahrungsmittelunverträglichkeiten)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Humanistische Grundhaltung, Hüttenmarathon, Gruppentherapie, Patientengemeinschaft
Kontra:
Umgang mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Essstruktur, zu unerfahrenes Tem, hausinterne Kommunikation
Krankheitsbild:
Burnout mit Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Ende 2021 für 6 Wochen in der Adula wegen Erschöpfung und Esstörung. Da ich schon seit drei Jahren in 12-Schritte-Gruppen bin, war ich an der Behandlung nach Bad Herrenalber-Konzept interessiert. Leider bin ich insgesamt enttäuscht trotz der vielen guten Absichten und Anstrengungen des Behandlungsteams. Ein zentrales Problem war für mich, dass ich als Mensch mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Aufnahme unter Orthorexie-Verdacht gestellt wurde, zumindest durch die Leitung der Esstruktur. Im Haus gibt es da anscheinend auch einen teaminternen Konflikt, den ich leider durch mangelnde Vorinformation, schlechte Kommunikation und Organisation vor Ort zu spüren bekam. Mir wurde "angedroht", die unverträglichen Sachen essen zu müssen. Wie schön das bei Ankunft, nachdem man sich mühsam den Aufenthalt in einem Zustand von beruflichem Ausgebranntsein erkämpft hat, kann man sich vorstellen. Nachdem ich mir mit dem Nachreichen von Unterlagen und Stellungnahme Hausarzt das verträgliche Essen erkämpft hatte, musste ich erleben, wie mir meine unverträglichen Nahrungsmittel täglich verabreicht wurden, weil die Küche nicht richtig auf die Inhaltsstoffe schaute. Die zunehmenden Bauchschmerzen und Blähungen wurden meinem psychischen Prozess zugeschrieben, obwohl ich symptomfrei angereist war. Nach Entdeckung des Fehlers und Selbstfürsorge durch Stoppen der Essstruktur deswegen, drohte die vorzeitige Entlassung, die ich dann auch mit Mühe abwenden musste. Essstörung hat oft was mit frühen Bindungsthemen zu tun. Profis wissen das. Ich fand das Behandlungssetting für mich nicht safe und wurde sowohl körperlich als auch seelisch zusätzlich verletzt. Leider haben die guten Leistungen durch Gruppentherapie, Hüttenmarathon, Seelsorge, Patientengemeinschaft und schöner Landschaft es nicht ausgleichen können, so dass ich Menschen mit meiner Thematik abrate, diese Klinik zu wählen.

In Demut - Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke an die Mitarbeiter)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ort um Leben zu lernen
Kontra:
Der Kaugummi der am Klo klebte. ;)
Krankheitsbild:
PTBS, DEPRESSIONEN, TRAUMAFOLGESTÖRUNGEN
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich erlebte, zuletzt im Sommer 2021, die Adula Klinik als Ort der Achtsamkeit und des Vertrauens.

Sämtliche Therapeuten denen ich dort begegnen durfte, lösten verschiedene Trigger
- positive als auch negativen / gute bzw. schlechte Gefühle - in mir aus, je nachdem in welchen Situationen ich mich mit Ihnen befand und welches mein eigenes - ich nenne es mal der „Schutzmechanismus“in mir gewählt hatte um in einem bestimmten Modus zu bleiben oder zu verharren um unbewusst zu bleiben, um Fortschritte in etwas „neues“ etwas unbekanntes zu verhindern.

Ich konnte in der Klinik mit Hilfe der Mitarbeiter und Therapeuten sehr wohl und sehr gut zusammen auf meine inneren Hindernisse schauen, welche ich allesamt aus der frühen Kindheit ins „Jetzt“ mit gebracht hatte.

Es war nicht immer einfach mir selbst zu erlauben zu fühlen.
Mir selbst zu erlauben schwach zu sein und nicht zu genügen.
Mir selbst zu erlauben mich und andere liebevoll zu betrachten und zu begegnen.

So sah ich in einigen Menschen das jammernde Opfer und fühlte die Wut, wenn mir aus meiner Sichtweise zu wenig Aufmerksamkeit gegeben wurde oder ich Gefühle von Ablehnung und Verlassen werden spürte. Nur um durch die Fähigkeiten einiger Menschen und der Korrekturen und Hilfen zu erkennen, dass das etwas ist, was in mir - sich in meinen Gedanken und meinen Erfahrungen der Wahrnehmung abspielt.

Ich bin derjenige der innerlich gejammert hat und rasend wurde, weil er nicht die Aufmerksamkeit bekam.
Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen was ich mir und anderen angetan habe und noch immer tue.

Es gibt nichts zu beklagen.
Die Klinik bietet so viele Werkzeuge, den Raum an intensiven Ausstausch, ob mit Therapeuten oder Mitpatienten, egal.

Selbsthilfegruppen ist hierfür ein Beispiel.
Ich danke von Herzen ALLEN Menschen die dort schon so viele Jahre wirken.

Das was ich dort lernen durfte, ist ein Geschenk.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 19.01.2022

Liebe/r SeiMensch,

wir bedanken uns ganz herzlich für die positive Rückmeldung! Es freut uns sehr, dass Du vom Aufenthalt in unserer Klinik profitieren konntest. Wir wünschen Dir alles Gute für Deinen weiteren Weg und hoffen, dass Du uns verbunden bleibst.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

Liebevoll und kompetent

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Renovierung, die aber bereits angefangen wurden)
Pro:
Das "per du" erleichtert das Öffnen
Kontra:
Rohkostessen ist in der Menge schwer zu verdauen
Krankheitsbild:
KPTBS, Depression, Missbrauch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte eine Lanze für diese Klinik brechen. Wenn ich mir die Bewertungen mancher Mitpatienten durchlese bekomme ich das Gefühl sie haben eine Heilung erwartet: in 6-8 Wochen zur Lösung von Traumata, KPTBS, Borderline, Essstörungen usw.,
welche Jahrzehnte lang in uns gearbeitet haben. Ist das euer Ernst?!?
Bei mir war die Adula die dritte Klinik innerhalb von 5 Jahren, seit der Diagnose Depression, und die erste in der mir wirklich Werkzeuge an die Hand gegeben wurde mit denen ich besser durch den Alltag komme.
Ich bin ehrlich überrascht gewesen, wie schnell mein Therapeut die wesentlichen Dinge in meiner Kindheit rausgearbeitet hat und dann einfühlsam mit mir hingeschaut hat. Überlegt doch mal: der Mensch kennt euch nicht und hat nur den Einblick den ihr ihm gewährt...
Natürlich ist es unter Coronabedingungen schwierig gewesen und das Konzept der Nähe war nicht möglich. Aber sie tun ihr Bestes das zu kompensieren. (Ich bin mit meiner Mißbrauchsgeschichte sogar ganz froh gewesen keiner körperlichen Nähe ausgesetzt zu sein;-))
Zu den wenigen Therapieeinheiten: ja, vielleicht können es mehr sein. Vielleicht ist es aber auch gut einfach mit dem zu arbeiten was man bekommt oder ES arbeiten zu lassen. Viel hilft nicht immer viel. Und wieviel geht im verarbeiten unter, wenn man "zugeballert" wird. Ich habe viel Zeit mit mir verbracht und es ist sehr anstrengend sich selbst ehrlich und liebevoll zu begegnen.
Ich könnte noch sehr viel mehr schreiben, aber der Platz ist begrenzt... ;-)
Abschließend möchte ich noch etwas zur Pflege sagen: ich glaube euch, dass ihr viel zu tun habt und zu wenig Leute seid. Aber bitte, bitte öffnet eure Tür dauerhaft für die Patienten. Ich stand selbst vor der verschlossen Tür und hatte nicht den Mut zu klopfen, obwohl ich eure Hilfe gebraucht hätte. Danke!

1 Kommentar

Klartext2022 am 10.01.2022

Oh nein, die arme, arme ADULA KLINIK GmbH & Co. KG ;(
Sie gibt sich doch solche Mühe. Und schon wieder lässt du dich missbrauchen. Die haben ja top Arbeit geleistet.

Retraumatosierung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen, Freundlichkeit der Pflege
Kontra:
Nahezu alles
Krankheitsbild:
Bulimie Depression ptbs
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Eine der schlimmsten erfahren meines Lebens.
Ich bin deutlich schlechter aufgestellt raus als ich rein bin. Es werden sehr intensive Therapien gemacht, die nicht aufgefangen werden können.
Mich hat es sehr runtergezogen und ich hatte 5 Jahre nach dem Aufenthalt immer noch daran zu knabbern.
Therapeuten in anderen Kliniken und ambulante schlafen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie Methoden dieser Klinik hören.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 05.01.2022

Liebe/r Steph_herz,

wir bedanken uns für Ihre Bewertung und bedauern sehr, dass Sie damals von unserer Behandlung nicht profitieren konnten.

Wenn Sie möchten, laden wir Sie ein, nochmal mit uns in Kontakt zu treten. Uns liegt daran, möglichst genaue Informationen zu bekommen, damit wir uns verbessern können. Sie erreichen mich unter:

[email protected]
Tel. 08322 / 709-117

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

Bei Trauma nicht zu empfehlen; Bei Burn-Out und Krisen bestimmt in Ordnung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Toll, dass es eine Sozialberatung gibt)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Man könnte bestimmt einiges digitalisieren)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Pflege, Zimmer, Umgebung
Kontra:
Gefährlich bei KPTBS, Corona lässt gute Angebote leider ausfallen
Krankheitsbild:
KPTBS, Chronische Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei Trauma kann ich die Klinik nicht empfehlen. Ich sehe, dass hier Menschen oft mehr geschadet als geholfen wird. Für diese Zielgruppe müsste man die Therapie individuell anpassen, was sich die Klinik nicht leisten kann. Alle machen mehr oder weniger dasselbe. Für Traumatherapie ist dort wenig Fachkompetenz vorhanden und vieles ist veraltet. Es gibt nur eine handvoll wirklich guter Therapeuten. Manche sollten erst mal noch eine Weile an sich selbst arbeiten. Man merkt, dass die Klinik stark darauf ausgelegt ist, Menschen wieder in das System zu integrieren, aus dem sie gefallen sind (Burn-Out). Das hat wenig mit Heilung zu tun. Man versucht nur, das falsche Selbst dieser Menschen wieder zu stabilisieren. Es ist natürlich in Ordnung, wenn man diese Lösung möchte. Aber Menschen, die nach Authentizität streben, haben es in der Klinik schwer. Man hat meistens nur ca. 2-3 Stunden Therapie am Tag und ein Großteil besteht nur aus Achtsamkeit, Fantasiereisen und Bilder malen. Das Komitee hat tatsächlich leicht sektenhafte Züge. Die Strukturen sind starr, werden nicht hinterfragt. Es wirkt oft wie eine Theateraufführung. Einige stabilisieren sich dort gegenseitig durch Aufmerksamkeit und Anerkennung. Eine illusionäre Blase entsteht. Dass dies keine Nachhaltigkeit hat, sollte klar sein.

Für mich war die Klinik eher ein Urlaub mit einigen Achtsamkeitsseminaren. Ich habe nichts gegen Achtsamkeit - im Gegenteil - aber es sollte bestenfalls die Therapie unterstützen und nicht ersetzen. Ich würde mir mehr moderne Traumatherapie wünschen, wie z.B. NARM (Laurence Heller), SEI (Dami Charf), IoPT (Franz Ruppert). Das Heilsamste für mich in der Klinik war wirklich der Kontakt zu einigen lieben Mitpatienten.

3 Kommentare

Semi3 am 23.12.2021

Super darestellt..es könnte von mir sein.. in dein Text steht das wahre über diese Klinik..nur manchen merken nicht das man in diese Klinik in eine Blase drin ist...viele werden richtig süchtig danach und haben viele Aufenthalte hinter sich..was natürlich bei eine kompetente Klinik nicht der Fall wäre..
Gutes Essen und schöne Landschaft machen keine gute Klinik daraus.

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Nicht kompetente Mitarbeiter

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 21   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann es kurz und knapp fassen, ich finde es nicht nur beängstigend, sondern erschreckend welche therapeutischen Mittel angeboten und angewandt werden. Wo ich als insider langer Jähriger Unterweisung unterliege. So verantwortunglos, meditation an zu bieten wo die Therapeuten keinen planen haben die Patienten in in Sachen rein schickt, sie haben keine Ahnung was sie da auslösen aber mal ne meditation anbieten wo andere Jahre lang üben müssen und Unterweisung haben von einem Lehrer oder Guru oder Lama. Patienten werden selber zu ihrer Therapie als Therapeut berufen ohne Leitung und dann noch ein Haufen Geld bezahlen.

Fazit :

Wie kann man sich aus dem Internet Sachen als Therapeuten raus suchen die als therapeutisches Mittel zu nehmen ohne Plan!!! Verantwortungslos, gar Körperperverletzung. Pflege unter der Gürteliene.

Der Satz an der Tür ist eine Schande für das ganze Haus!!!!

1 Kommentar

ChristianAK am 28.12.2021

Liebe/r Mosame123,

wir bedauern sehr, dass Sie unser Angebot der Meditation so kritisch einschätzen. Unsere Erfahrungen bestätigen das nicht. Dazu möchte ich gerne auch den Meditationsexperten Dr. Ulrich Ott zitieren, aus einem Interview mit der Techniker Krankenkasse:

"Wer psychisch labil ist, sollte möglichst keine stundenlangen Meditationen am Stück über mehrere Tage machen."

Unser Meditationsanbgebot berücksichtigt das selbstverständlich und ist therapeutisch gemonitort.

Ich biete Ihnen gerne an, nochmals in Kontakt mit uns zu treten. Uns liegt daran, mehr zu erfahren und Ihr Kritik zu nutzen, um uns weiter zu verbessern.

Sie erreichen mich unter der Rufnummer 08322 / 709-117 oder unter der E-Mail Adresse [email protected]

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

Es war eine sehr intensive und interessante Zeit

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Aufnahme lief professionell und flott, Aufenthalt war top, auch wenn die Kommunikationswege und Medien etwas veraltet waren, ich erklärte es mir „dem Konzept“, die Entlassung verlief Hop-Hop ca 2 Monate Wartezeit auf den Entlassbericht)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Das linke Gebäude ist Renovierungsbedürftig)
Pro:
Ernährung, qualifizierte Therapeuten
Kontra:
Mangelndes Angebot an Therapie aufgrund der Corona
Krankheitsbild:
PTBS, psychosomatische Schmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Klinik im Sommer 2020. Gekommen bin ich, um mir selbst zu begegnen und ich muss sagen es waren spannende 2 Monate!

Abgesehen davon, dass mir so viele spannende Menschen begegnet sind und ich Glück hatte fantastischen Therapeuten zu begegnen, nutzte ich jede Sekunde des Aufenthalts aus, um möglichst tief in mich hinein zu schauen und die Themen zu verarbeiten, die so tief in mir saßen.

Es stellte sich heraus, dass zusätzlich zu existierenden Themen, ich noch viele weitere im Gepäck mein lebenslang getragen habe und nun war die Zeit gekommen diesen zu begegnen... Es waren auch Themen, von denen ich mich nicht traute zu denken, zu sprechen ... Und nun konnte ich es plötzlich.

Ich lernte meine Gefühle zu zulassen und sie zu zeigen, darüber in Öffentlichkeit zu sprechen, durch die Ängste zu gehen. Ich hatte das Gefühl mein ganzes Leben im Schnellschuss erneut durchzuerleben ... Und Adula bot dafür sehr guten Rahmen!

Ob ich komplett Ok rausgekommen war ... hm ... kann man es innerhalb der 2 Monate, wenn man davor 43 Jahre anders lebte...? Aber so vieles wurde angeleitet ...

Das einzige was tatsächlich ich gewünscht hätte - Ich hätte mir sehr die Betreuung danach gewünscht ... Na ja ... Mit nem Call ein mal die Woche so nen Monat lang ... Wissen Sie... Es ist mir klar, dass es im heutigen Konzept nicht enthalten ist, aber vlt. wäre es so ne Idee .. Lessons learned )

Im Großen und Ganzen war die Aufenthalt ein sehr großes Geschenk und ein sehr großer Schritt war getan! Und dafür bin ich vom ganzen Herzen dankbar! ????????????

Ich wünsche Adula, dass alles wieder in normalen und geordneten Bahnen abläuft! Damit auch weiterhin die Menschen sich selbst bei euch begegnen können... Und die schöne und sichere Umgebung „Adula“ es ihnen weiterhin anbietet!

1 Kommentar

ChristianAK am 10.06.2021

Liebe/r A1Ts,
wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt im letzten Jahr. Es freut uns sehr, dass Sie trotz der widrigen Umstände unter der Corona-Pandemie so von der Therapie profitieren konnten. Wie es scheint, haben sie einen positiven Weg eingeschlagen. Dafür wünschen wir Ihnen alles Gute und das nötige Durchhaltevermögen. Für die Zeit nach der Klinik sind die anonymen Selbsthilfegruppen sehr hilfreich. Vielleicht gibt es an Ihrem Ort eine, die für Sie passt.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
Adula Klinik
[email protected]

Mehr Schein als Sein - Klinik ist nicht mehr, was sie einmal war!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (12 Monate Wartezeit)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
schöne Lage
Kontra:
Unprofessionelles Verhalten vom Personal, kaum Therapieangebot, kein sinnvolles Corona-Konzept
Krankheitsbild:
depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist leider nicht mehr das, was sie einmal war.

Mit dem Tod des Chefarztes im Herbst letzten Jahres, ist leider auch der Spirit der Klinik gestorben.

Vor zwei Jahren war ich bereits in der Adula zur Behandlung und total begeistert - dieses Mal hingegen bin ich nach bereits 4 Wochen freiwillig abgereist, um mich nicht noch weiter zu retraumatisieren.

Mit Verstößen gegen die therapeutischen Vereinbarungen wird leider überhaupt nicht professionell umgegangen, nicht das Gespräch mit den betreffenden Patient*innen gesucht, sondern stattdessen auf Gerüchte vertraut.

Ich habe mit einem Mitpatienten in einem öffentlichen Raum gekuschelt und aufgrund anonymer Hinweise von anderen Patienten, die behauptet haben, wir hätten uns geküsst und sogar Sex gehabt, sollten wir beide die Klinik verlassen und wurden in den darauffolgenden Wochen aus der therapeutischen Gemeinschaft ausgeschlossen und sogar vom Personal abschätzig behandelt.

Ich durfte dann letztlich in der Klinik bleiben, weil die Gerüchte haltlos waren, bin aber freiwillig gegangen, weil mich der Umgang mit der Gesamtsituation so schockiert hat.

Vor der Klinik war ich einigermaßen stabil, danach erst einmal ein totales Wrack.

Solange die Corona-Maßnahmen anhalten, kann ich nur abraten in die Klinik zu fahren. Das Konzept lebt von Nähe und wenn diese fehlt, bleibt nicht viel übrig. Außerdem gibt es zur Zeit einen extremen Personalmangel und daher kaum therapeutische Angebote.

Ich hoffe, dass die Klinik irgendwann wieder das wird, was sie einmal war: Ein Ort der Nächstenliebe, des Miteinanders und der Heilung.

2 Kommentare

ChristianAK am 21.05.2021

Liebe/r NanaTopas,

wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt bei uns. Mit bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass Sie die Therapie im Vergleich zu Ihrem ersten Aufenthalt nicht mehr positiv wahrgenommen haben. Über die Geschehnisse, die zu Ihrer vorzeitigen Abreise geführt haben, habe ich leider keine Informationen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass sich hier einiges vermischt hat und deshalb der Eindruck des unprofessionellen Umgangs entstanden ist. Hintergrund sind nämlich nicht nur die therapeutischen Vereinbarungen des Verzichts auf sexuelle Begegnungen und Romanzen, sondern auch die geltenden Regeln zum Umgang mit der Pandemie- Situation, die das Kuscheln mit anderen Patienten verbietet.

Es tut uns sehr leid, dass Sie sich dadurch destabilisiert fühlen. Wir laden Sie herzlich ein, nochmal mit uns in Kontakt zu treten, wenn Sie das möchten. Vielleicht können Missverständnisse ausgeräumt werden. Sie erreichen mich unter:

[email protected]
Tel. 08322 / 709-117

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

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Es gibt für jedes Problem eine Lösung.

Neurochirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es gibt immer einen weg)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alle begegnen sich auf Augenhöhe
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das toll an der Klinik ist, ich bin die Person die ich wirklich bin. Kein verbiegen und autensität ist wichtig.

Wird begegnen uns alle vom Patienten bis zum Personal auf Augenhöhe.

Für jedes Thema gibt es eine Lösung und Therapie-Form die Unterstützung bietet.

Herzenswärme wird dort wieder hervorgehoben.

Ganz viel Liebe Begegnungen finden statt.

Ich liebe das Konzept der Klinik und bin 2 mal dort gewesen Adula und Wolfsried.

Mein ganz großes Mitgefühl für den tollen Mann Michael Tichinger...herzlichst Ina

1 Kommentar

ChristianAK am 19.05.2021

Liebe Ina2008,

wir danken Ihnen herzlich für die positive Bewertung Ihres Aufenthaltes in der Adula Klinik! Sie beschreiben genau das, was auch uns neben der professionellen Psychosomatischen Medizin wichtig ist.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt und alles Gute für Ihren weiteren Weg!

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik

Vielfältiges, gebündeltes und effektives Heilkonzept - ein Angebot, das man aktiv annehmen darf

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich hatte schon über 20 Jahre immer wieder Therapien. Das Beste erfuhr ich dann in der Adula-Klinik - auch jetzt zehn Jahre später bewerte ich dies so.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich wurde schon vor der Aufnahme gut über die aus meiner Sicht sehr sinnvollen u. hilfreichen Rahmenbedingungen der Therapie informiert. Diese (u. a. das Kontaktfasten u. die Verzichtsvereinbarungen) waren für mich von Anfang an vollkommen einleuchtend.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch in diesem Bereich machte ich nur gute Erfahrungen.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Das Haus war 2011 zwar nicht auf einen Top-/Neuzustand, doch der Geist u. das Miteinander waren das Wesentlich für mich; - so vermisste ich äußerlich nichts.)
Pro:
Herausragendes forderndes und förderndes Konzept. Eigeninitiative wird als notwendiger Schritt zur Heilung begriffen, da sich in ihm der Wille und die Entschiedenheit für die Gesundung zeigen.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Ängste u. Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auch im Rückblick jetzt zehn Jahre später betrachte ich meine Zeit in der Adula-Klinik als eine der wertvollsten und hilfreichsten Zeiten in meinem mittlerweile 55-jährigen Leben.
Noch heute ziehe ich Hilfe und Nutzen aus dem damals Erfahrenen und den unterschiedlichsten einander ergänzenden Therapiekomponenten.
Besonders wertvoll war und ist für mich der Geist des Hauses, welchen Hr. Dr. Georg Reisach prägte und prägt. Man merkt, dass er als erfahrener und leidenschaftlicher Seelsorger tief in die Seelen der Menschen blicken kann und auch will und es den Menschen gut meint. Und diese Einstellung und Haltung fand sich auch in all den anderen Mitarbeitern (vom Koch bis zum Psychologen) wieder.
Auch Jahre später besuchte ich mit ehemaligen Mitpatienten, mit denen ich tlw. immer noch befreundet bin, wieder die Adula-Klinik als Gast, um Vorträge zu Heilungs-Themen anzuhören.
Ich wünsche dem ganzen Team und allen voran Hr. Dr. Reisach alles Liebe und Gute für die weitere Zukunft und uns den Fortbestand und weiteren Ausbau dieser wertvollen Einrichtung zur Unterstützung bei der seelischen Gesundung!
DANKE

1 Kommentar

ChristianAK am 19.05.2021

Lieber Franz55,

wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre positive Rückmeldung auf Klinikbewertungen. Besonders freut mich, dass Sie Ihren Aufenthalt bei uns auch noch nach zehn Jahre als so wertvoll erachten.
Vielen Dank für Ihre guten Wünsche! Auch wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft. Bleiben Sie uns verbunden und bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik

Durchwachsen, aber eher positiv

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (In Anbetracht der schwierigen Lage)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Menschlichkeit, Essensqualität, tolle Lage
Kontra:
Systemversagen unter Corona
Krankheitsbild:
"Schwere depressive Episode auf dem Nährboden einer Dysthymie" + chaotisches Essen + SSV
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Herbst 2020 8 Wochen da. Es ist schwer eine Bewertung abzugeben, da ich glaube, dass ein Klinikaufenthalt in Zeiten von Corona immer schwierig ist, egal in welcher Klinik.
Ich bin der Meinung, dass es weiterhin hilft, wenn es einem schlecht geht, um über die Runden zu kommen und deswegen ist es sehr wichtig, dass die Kliniken offen bleiben trotz Corona. Aber es kann einfach nicht zu den selben Ergebnissen führen, wie ohne Corona. Ich befürchte, das ist den Krankenkassen nicht klar bzw. wollen sie das nicht sehen, was wiederum dazu führt, dass die Kliniken unter enormen Druck stehen, den Anschein zu wahren, dass sie "fast" das leisten, was sie sonst auch können.
3 meiner 8 Wochen verbrachte ich in Quarantäne. 12 Tage davon sogar in Isolation, da ich mich kurz vor meiner Entlassung mit Corona ansteckte. Dadurch verlängerte sich mein Aufenthalt auch von 7 auf 8 Wochen, ohne Nachfrage. Erst in meiner 8. Woche erfuhr ich von meiner Krankenkasse, dass ich einen KT bekommen könne, wenn die Klinik mich entlassen hätte. Mit meinem Therapeuten (im Home-Office) versuchten wir mir diesen zu organisieren, was mich an die Grenzen meiner Belastbarkeit brachte.
In dieser letzten Woche verletzte ich mich mehrfach selber, hatte Selbstmordgedanken und bekam schließlich Tavor und Zopiklon. Die Klinik war mit der Situation (Corona - nicht mit mir) einfach völlig überfordert, das System versagte.
Ich bin dankbar für meinen Therapeuten in der Zeit, dennoch hatte ich in den ersten Wochen eine Therapeutin, die mich in der Anfangs-Quarantäne komplett allein gelassen hat und auch sonst sehr unzuverlässig war. Zum Glück durfte ich (nach viel Geschrei) wechseln.
Meine ärztliche Untersuchung, die bei Ankunft erfolgen soll, hatte ich in meiner 6. Woche. Sie war oberflächlich und nicht richtig.
Die Pflege hat bis zur Erschöpfung immer ihr Bestes gegeben.
Der Aufenthalt hat mir geholfen, aber er hat auch manches schlimmer gemacht. Die Essstruktur hat mir leider nicht geholfen.

2 Kommentare

Dr. Reisach Kliniken am 15.04.2021

Liebe Anna321,

wir bedanken uns für Ihre sehr ausführliche Rückmeldung bei Klinikbewertungen. Wir bedauern sehr, dass Ihr Klinikaufenthalt durch die Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigt wurde und Sie somit nicht in der Art und Weise von Ihrem Aufenthalt bei uns profitieren konnten, wie es sonst möglich gewesen wäre.

Auch die anderen von Ihnen genannten Punkte sind für uns sehr wichtig zu erfahren, weil es uns ein Anliegen ist, uns weiterzuentwickeln. Hierbei sind wir natürlich immer besonders auf die ehrlichen Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten angewiesen.
Ich werde Ihre Rückmeldung daher gerne weiterleiten.

Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg!
Herzliche Grüße

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

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Im Umbruch mit offenem Ausgang...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Gemeinschaft
Kontra:
Führung
Krankheitsbild:
Depression, PTBS, Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, meine Name ist Nicolas, und ich möchte einen Bericht schreiben, der hoffentlich einen realistischen Einblick in den momentan stattfindenden Umbruch der Klinik gewährt.

Aufenthalt war Anfang März 2021 bis Anfang April 2021.

In der zweiten Woche hatte ich schlimme Angst- und Panikattacken, woraufhin ich mir Hilfe beim Pflegepersonal suchte. Da dort für mich keine adäquate Hilfe zu finden war, wurde ich selbst aktiv. Ich fand in einer Gesprächspartnerin die heilsame Linderung meiner Schmerzen.

Wir trafen uns in öffentlichen Aufenthaltsräumen, meist abends. Weil es uns beiden sehr schlecht ging und uns gegenseitige Nähe gut tat, kam es zu kleinen Zärtlichkeiten oder einem freundschaftlichen Kuscheln. Die Corona Regeln haben wir dabei übertreten, ja, was uns aufgrund der häufigkeit der Verstöße in der Klinik, übrigens auch vom Personal, aber nicht wirklich abhielt. Die Schmerzen waren für mich viel zu groß und kaum erträglich.

An einem Tag schrieb ein Mitpatient einen Anonymen Brief, mit den Vorwürfen, wir würden eine (verbotene) Exklusivbeziehung führen, würden uns Küssen und hätten Sex auf dem Zimmer gehabt, wofür mein Zimmerkollege auch noch absichtlich spazieren gegangen sein sollte. (Der war sauer!!)

Es war wirklich alles erlogen, was da im Brief stand und bald die ganze Klinik dachte.

In der Folge entstand eine Hexenjagd. Mir wurde keine Chance gegeben, das Ganze korrekt darzustellen oder Verständlich erklärt warum die Klinikleitung über eine disziplinarische Entlassung nachdenkt. Ich hätte mir sehnlichst Hilfe gewünscht um mit meinen neuen Gefühlen und vor allem mit diesen unerträglichen Schmerzen der Vergangenheit umgehen zu können.

Mehrere Versuche mit dem betreffenden Briefeschreiber Kontakt aufzunehmen, scheiterten. Er habe keinen Bedarf mit mir zu sprechen! Und so wurde ich nach 3 Wochen wegen Verletzung der Corona- und Brandschutzregeln entlassen.

Ich habe auch gutes Erfahren in der Klinik, aber ich bleibe leider verletzt und verlassen zurück.

2 Kommentare

Dr. Reisach Kliniken am 14.04.2021

Lieber Nicolas-A,

wir möchten gerne auf Ihre Rückmeldung bei Klinikbewertungen reagieren.
Es tut uns aufrichtig leid, dass Sie sich nach dem Aufenthalt bei uns so verletzt und schlecht fühlen.

Wir müssen Sie jedoch nochmal darauf hinweisen, dass die derzeit geltenden Hygienemaßnahmen verpflichtend sind und wir unsere Patienten deshalb bereits vorab bitten, die Einhaltung dieser Regelungen in der Klinik mit Ihrer Unterschrift zu quittieren. Wenn Sie sich dennoch nicht an diese Vereinbarungen halten können, müssen Sie damit rechnen, dass wir Sie aus diesen Gründen vorzeitig entlassen müssen.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

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Trauma

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 20/21   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Vergebung
Kontra:
Corona
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Selbst in corona habe ich mich sehr wohl gefühlt. An Weihnachten war es sehr mager und ich dachte manchmal ich bin allein nur sobald ich unten in der Pflege war hat man mir zugehört und mich dort abgeholt wo ich gerade war. Mein Therapeut wusste much genau zu leiten und er war ein Geschenk.
Liebes Adula Team ich komme wieder ????????????.

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Dr. Reisach Kliniken am 15.04.2021

Liebe/r Einhornpower,

wir danken Ihnen herzlich für die positive Bewertung Ihres Aufenthaltes in der Adula Klinik! Wir freuen uns zu hören, dass Sie sich trotz der aktuell widrigen Umstände -bedingt durch die Corona Pandemie- bei uns gut aufgehoben fühlten und für sich profitieren konnten.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt
und alles Gute für Ihren weiteren Weg!

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

Neue Türen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept, Therapeutische Gemeinschaft, gesunde Ernährung, Berge
Kontra:
2 Bett Zimmer, Auto stand 6 Wochen draußen
Krankheitsbild:
Eßsucht, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als ich in der Adulaklinik ankam, waren viele konstruktive Anteile in mir erstarrt. Ich verstand nicht, warum ich immer wieder "ins Essen fiel", obwohl ich so viel wusste und auch schon Heilsames erfahren hatte. Ich bin froh, dass ich die (krassen) Regeln der Eßstruktur annehmen konnte. So konnte ich alte Knoten entdecken und aufzulösen. Die therapeutische Arbeit war oft so intensiv, aufwühlend und schmerzhaft- getragen und geschützt fühlte ich mich durch die therapeutische Gemeinschaft. Ich erfuhr viel Anteilnahme und Dasein. Es ist eine besondere Atmosphäre: ein tolles TherapeutInnen und ÄrztInnen- Team; die Pflege, die 24h ansprechbar war und viele Brücken bauten; die engagierte Hauswirtschaft und Küche; ein fröhlicher Frühsport...
Für meine Themen fand ich ganz neue Sichtweisen- das ist ein großes Geschenk. Auch wenn Coronabedingt einiges nicht möglich war und das Masken tragen so sehr einschränkte und nervte- ich bin dankbar, mich für die Adulaklinik entschiedenzu haben.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 15.04.2021

Liebe/r Wanderfalke2,

vielen herzlichen Dank für Ihre positive Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Adula Klinik! Wir haben uns sehr darüber gefreut und ich werde diese gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.

Wir freuen uns besonders zu hören, dass Sie gerade durch die Teilnahme in der Ess-Strukturgruppe gut profitieren und sich dort so gut aufgehoben gefühlt haben.

Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.
Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

Enttäuschung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Dr. Georg ist eine Erscheinung und meint es sehr ernst mit seinen Vorstellungen
Kontra:
Nicht gesehen, nicht erkannt
Krankheitsbild:
Depressionen, Angst, Zwang, PTBS, etc.
Erfahrungsbericht:

Mit sehr großen Erwartungen, klar strukturiert in meinem Ziel, alle harten Bedingungen akzeptierend, habe ich meinen Klinikaufenthalt angetreten. Ein Haus christlicher Nächstenliebe! Um so größer meine Enttäuschung, dass ich dort sehr verloren war, so dass ich vorzeitig auf eigenen Wunsch das Haus verlassen habe.

2 Kommentare

ChristianAK am 08.03.2021

Sehr geehrte/r JaMi3,

wir bedauern sehr, dass Sie Ihren Aufenthalt bei uns enttäuscht abgebrochen haben. Umso wichtiger wäre es für uns zu erfahren, was dazu geführt hat, dass Sie sich verloren gefühlt haben und was sonst noch für Sie eine Enttäuschung war.

Ich möchte Ihnen deshalb sehr gerne ein Kontaktangebot machen und würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören.

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
Tel. 08322 / 709-117
[email protected]

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Kraft und Hoffnung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten, Ernährung, Natur
Kontra:
Wohnsituation beengt (2-er Zimmer)
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach 2016 und 2017 wurde ich in der Adula-Klinik erneut stationär über den Jahreswechsel 2020/2021 behandelt. Ich war sehr froh, nach ca. 2-monatiger Wartezeit überhaupt aufgenommen worden zu sein. Bedingt durch die Vorgaben des Gesundheitsamts wegen der Corona-Schutzvorschriften gab es viele Einschränkungen, so gab es nicht alle früheren Therapie- und Freizeitangebote und vor allem keine Therapeutische Gemeinschaft, wie ich sie von den vorherigen Aufenthalten kannte.
Aber die Klinik war stets bemüht, ein ausreichendes Therapieangebot (werktägliche Kerngruppen und wöchentliche Einzelgespräche u.a.) aufrecht zu erhalten.
Die Zeiten der Quarantäne im Einzelzimmer (ca. 7 Tage incl. 2 Coronatests)konnte ich gut für mich nutzen um zu mir zu finden, daneben die ausgedehnten Spaziergänge in der wunderschönen Landschaft.
Ich hatte das Glück, erneut meinen Bezugstherapeuten aus 2016 zugewiesen zu bekommen, die Zusammenarbeit war ein "Segen" für mich und ich habe mich stets gut verstanden gefühlt, vor allem die Einzelgespräche haben mir viele neue Einsichten "beschert". Hierfür meinen Dank!
Die Klinik war ein wichtiger Meilenstein in meinem Leben, das Netzwerk aus früheren Mitpatienten ist sehr hilfreich.
Ich fühle eine tiefe Verbundenheit mit Klinik und wünsche der Gemeinschaft und den Mitarbeitern/innen alles Gute für die Zukunft.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 15.04.2021

Liebe/r Hulk2021,

wir danken Ihnen von Herzen für Ihre wertschätzende Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt bei uns. Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass Sie die Bemühungen des gesamten Teams wahrnehmen, mit der schwierigen Situation bestmöglich umzugehen!

Gerne gebe ich Ihre Rückmeldung auch an meine Kolleginnen und Kollegen als „Goldblättchen“ weiter.

Wir danken Ihnen für Ihre Verbundenheit und wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.
Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

Sehr enttäuschende Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Natur und Umgebung
Kontra:
Organisation, Therapieprogramm, Umgangston mancher Mitarbeiter
Krankheitsbild:
Angststörung/Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich während meines Aufenthaltes in der Adula Klinik überhaupt nicht wohl gefühlt. Als Patient bekam man sehr wenig Info und saß am empfangenden Ende einer sehr chaotischen Organisation und gereizten Mitarbeitern. Die allgemeine Stimmung war gereizt, von den Mitarbeitern (außer der Hauswirtschaft) wurde wenig Empathie gezeigt und meiner Meinung nach wurde die COVID-19 Situation unprofessionell und auf Kosten des Wohls der Patienten gehandhabt. Ich war trotz 4-fach negativ Testung 2 von 3 Wochen in Quarantäne (mit u.a. sehr schlechter Informationsversorgung bzgl der Situation) und habe mich dann entschlossen, abzubrechen. Bei der Abreise wurde ich dann noch mit einer derartigen Arroganz des Rezeptionspersonals konfrontiert, sodass ich nun einfach nur froh bin, die Klinik verlassen zu haben.
Ich hatte gute Empfehlungen zur Klinik gehört, während meines Aufenthalts war jedoch wenig Kompetenz vorhanden. Viele weitere Patienten sind ebenfalls aus ähnlichen Gründen frühzeitig abgereist.
Das therapeutische Programm war auf ein Minimum reduziert und fühlte sich allgemein an wie Schadensbegrenzung, die Qualität ließ auch hier zu wünschen übrig.
Ich werde die Klinik nicht weiter empfehlen geschweige denn nochmals selbst hin gehen.

1 Kommentar

ChristianAK am 20.01.2021

Sehr geehrte/r pilea,

es tut uns sehr leid, dass Sie sich während ihres Aufenthaltes bei uns nicht wohlgefühlt haben. Ihr Beitrag in diesem Forum ist uns wichtig und wir nehmen Ihre Rückmeldung ernst, denn wir wollen daraus lernen und uns verbessern.

Wir bedauern, dass der Umgang mit der Covid-19-Situation unprofessionell auf Sie gewirkt hat. Die Pandemie verlangt uns allen einiges ab und bringt tiefe Einschnitte in unseren Alltag mit sich - folglich auch Änderungen in unserem Therapieprogramm, die dem Infektionsschutz geschuldet sind.

Die genauen Umstände Ihrer Quarantäne kenne ich natürlich nicht, kann Ihnen aber mitteilen, dass eine Quarantäne von zwei Wochen trotz negativer Testergebnisse gängig und notwendig sein kann. Das hängt von vielen Faktoren ab, z.B. ob Sie sich vor der Aufnahme in die Klinik zu Hause isoliert haben oder ob Sie Kontaktperson eines infizierten Menschen waren und vieles mehr.

Ich möchte Sie gerne einladen, mit uns persönlich in Kontakt zu treten. Dies könnte uns helfen, Ihre Kritikpunkte und die Umstände, die dazu geführt haben, besser zu verstehen. Sie erreichen mich per E-Mail: [email protected] oder über die Telefonzentrale der Klinik unter der Nummer 08322 / 709-0.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik

Dankbarkeit da lebensverändernder Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe den Vergleich zu einer anderen Klinik, während der Aufenthalt dort eine Katastrophe war, war die Zeit in der Adula Klinik vielleicht die wichtigste in meinem bisherigen Leben)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (das Konzept krazt nicht nur an der Oberfläche. Es wird mit liebevoller Begleitung auch die Wurzel der Probleme angegangen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Die Organisation ist gut und der Therapieplan ausreichend gefüllt, leider musste ich mehrfach umziehen (3x in 7 Wochen, was das ankommen und zur Ruhe kommen erschwerte, die Kommunikation in dem großen Haus ließ des Öfteren zu wünschen übrig,))
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Zimmer mit Bergpanorama sind großartig, ich hatte Glück, ein solches zu haben. Zimmer nicht mega modern aber zweckmäßig, schöne Räumlichkeiten)
Pro:
wertschätzende Atmosphäre, tiefgründiges Konzept, sehr bemühte und kompetente Mitarbeiter, wunderschöne Lage, hotelcharakter
Kontra:
interne Kommunikation und Informationsweitergabe an Patienten schwierig, ich musste Vielem hinterherrennen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Adula Klinik ist nicht umsonst als eine der besten Deutschlands ausgezeichnet. Diese Bewertung würde ich sofort unterschreiben. Ich war dort inmitten der Corona-Zeit. Die Klinikleitung versucht alles, um den Aufenthalt und soviele Therapieangebote wie möglich weiterhin aufrechtzuerhalten. Einschränkungen im Therapieangebot, Maskenpflicht, das aktuelle Verbot nach Oberstdorf zum Einkaufen zu gehen etc. habe ich gerne in Kauf genommen. Denn auch die verbleibenden Angebote sind ausreichend. Es gab Mo-Fr Therapie in der Kerngruppe, ein 50 Minütiges Einzelgespräch pro Woche, diverse andere Therapieformen wie Körper- und Tanztherapie, Skillstraining, Frauengruppe, Familienstellen, Meditation, Seelsorgegespräche, spezielle Angebote wie die Familienwoche, Heilraum Natur, Einstellungsarbeit... Dies wird von einem großartigen Team angeboten, von sehr engagierten Therapeuten und Seelsorgern. Toll fand ich auch die Nachsorgegruppe vor der Entlassung, um Fragen vor der Rückkehr in den Alltag zu klären. Das Konzept beinhaltet auch die Teilnahme an Selbsthilfegruppen, die zu verscheidenen Themen stattfinden (stoffliche und nichtstoffliche Abhängigkeiten, seelische Gesundheit, dysfunktionasle Familien...) Im Vergleich zu der anderen Klinik, in der ich war, wurde in die Tiefe gegangen. In dem Konzept wird man begleitet, zu lernen auf seinen Körper und sein Inneres zu hören. Einen großen Stellenwert hat die Arbeit mit dem eigenen inneren Kind,dem eigenen Ich aus der Kindheit, das so viel Verletzungen/Einsamkeit erlebte... was für mich unendlich wertvoll war. Dennoch wird einem nicht alles auf dem Serviertablett geliefert sondern es bedarf der Bereitschaft selbst etwas zu ändern und sich mit sich selbst zu befassen, für sich und die eigenen Bedürfnisse einzustehen und zur Not auch bestimmten Therapieangeboten "nachzurennen", die einem wichtig sind. Ich würde jedem die Adula oder Hochgrat Klinik (selbes Konzept) empfehlen. Ich habe endlich die Wurzel meiner Depression verstanden.

2 Kommentare

ChristianAK am 14.01.2021

Liebe/r Eni 12,

wir bedanke uns ganz herzlich für die positive Rückmeldung und die konstruktive Kritik - diese ist für uns sehr wertvoll, um uns weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft. bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik
[email protected]

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Therapie im Zeichen der Corona

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Gutes Essen
Kontra:
Wenig Austausch unter Mitpatienten
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Corona-Krise hat die Klinik eingeholt und vollständig eingenommen.

Meine Zeit war geprägt von:

Drei Wochen Quarantäne
Sechsfacher Therapeutenwechsel, die meisten befinden sich in Ausbildung
Dreifacher Umzug
Therapeutische Begleitung von dominant bis ignorant
Mit wurde mehrmals klargestellt, dass meine Krankheit meine Wahl ist und die Zustände eigene Entscheidung sei
Einige Therapeuten feedbackresistent
Fehlender Austausch unter Mitpatienten
Medikament angepasst ohne Begleitung


Am meisten haben mich irritiert die Durchhalteparolen seitens Klinikleitung. Die Inhalte lasen sich teilweise wie romantische Liebesbriefe, verblendet und fremd.


Klar konnte ich vorzeitig abfahren. Allerdings ins Leere zuhause, was für mich keine richtige Wahl war.

1 Kommentar

ChristianAK am 13.01.2021

Sehr geehrter Piter_Schaar,

wir bedauern sehr, dass Ihr Klinikaufenthalt durch die Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigt wurde.

Leider war die Quarantäne nicht zu vermeiden – der Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona – Virus hat Vorrang. Damit verbunden sind auch Zimmerwechsel, wenn die Quarantäne aufgehoben wird. Unter den gebotenen Abstandsregeln ist zudem der Austausch mit anderen PatientInnen nicht in der Qualität möglich, wie wir es gewohnt waren und auch sehr befürworten.

Mit den „Durchhalteparolen“ seitens der Medizinisch-Therapeutischen Leitung wollten wir tatsächlich liebevoll den PatientInnen die Notwendigkeit der Maßnahmen zur Infektionsvermeidung nahebringen und ihnen unsere Unterstützung signalisieren.

Wir bedauern sehr, dass Sie die therapeutische Begleitung als „dominant bis ignorant“ empfunden haben. In unserem Therapiekonzept heißt es, dass „konstruktives Verhalten gestärkt und destruktives Verhalten liebevoll angeschaut und aufgearbeitet wird“. Dabei ist uns bewusst, dass die Konfrontation mit schädlichen Verhaltensweisen auch Widerstände hervorrufen kann. Es tut uns leid, wenn Sie das Gefühl bekommen haben, dass Ihr Therapeut/Ihre Therapeutin Ihnen gegenüber zu konfrontativ gewesen ist.

Zu der von Ihnen genannten Medikamentenanpassung kann ich leider keine Stellung nehmen. Üblicherweise wird jede Änderung der Medikation vom Arzt mit dem/der PatientIn sorgfältig besprochen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.
Für weitere Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik
[email protected]

Enttäuscht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einige Therapeuten geben sich Mühe.
Kontra:
Man erhält Therapien die gerade frei sind, aber nicht unbedingt passende.
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In Corona Zeiten ist die Klinik nicht zu empfehlen. Zu wenig Therapie, habe die versprochenen Therapien nicht erhalten, auch keinen Ersatz dafür. Viele Therapien fallen kurzfristig aus. Kein Konzept, kein roter Faden der Therapien. Habe mein Therapieziel nicht erreichen können. Bin enttäuscht. Habe von Patienten gehört, die den Klinikaufenthalt deshalb abbrechen. Da ich schon in einer anderen psychosomatischen Klinik war, weiß ich, wie es besser laufen kann. In anderen psychosomatischen Kliniken gibt es auch Behandlungen für körperliche Beschwerden, hier wurde mir nicht geholfen. Schade, die Internetseite und die angebotenen Therapien lesen sich gut.

1 Kommentar

ChristianAK am 17.12.2020

Sehr geehrte/r Allgäu202
Wir bedauern sehr, dass Sie ihr Therapieziel für Ihren Aufenthalt bei uns nicht erreicht haben. Die derzeitige Lage mit der Corona-Pandemie stellt für uns alle eine große Herausforderung dar. Trotz des Ausfalls einzelner Therapietechniken gelingt es uns, den Kern unserer Beziehungsgestaltung und Behandlung zu erhalten. Die Anpassung unseres Therapieprogramms ist leider erforderlich, um das Infektionsrisiko für Patienten und Personal so weit wie möglich zu reduzieren.
Die „Vernachlässigung“ Ihrer körperlichen Beschwerden kann ich leider nicht einschätzen. Jedoch nehmen unsere Ärzte üblicherweise eine ganzheitliche Sicht auf die Patienten ein. Sie betrachten also Körper und Seele gleichermaßen und leiten davon die Behandlung ab.
Wir haben auf unserer Homepage eine Info zum modifizierten Therapieangebot platziert und hoffen, dass wir dadurch Enttäuschungen bei unseren Patienten vermeiden können.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie - trotz allem - wieder in der Adula Klinik begrüßen dürften.
Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
E-Mail: [email protected]

Grosses Lob für das Konzept und die Menschen, die dort arbeiten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gruppentherapie, Betonung der Emotionen, Vielfältigkeit des Angebotes, tolles Ambiente und tolles Panorama im Aussen
Kontra:
Ich war über die Feiertage da und an Feiertagen läuft nur ein Minimalprogramm
Krankheitsbild:
Depressives Syndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen eines Burn Out bedingten Depressiven Syndrom im Winter 14/15 dort. Es waren die besten 2 Monate meines Lebens, weil ich alte Dinge aufarbeiten konnte und ganz viel für die Zukunft mitnehmen konnte...

1 Kommentar

ChristianAK am 14.01.2021

Liebe/r Haymo15,

herzlichen Dank für die positive Rückmeldung. Dass Sie diese nach einem längeren Zeitraum so formulieren, zeigt uns, dass unsere Arbeit nachhaltig wirkt.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie uns verbunden.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik
[email protected]

Viel Lärm um nichts

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische Stressbelastung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Lebensgefährte war nun in diesem Herbst ein drittes Mal in der Adula. Der vorletzte Aufenthalt hat ihm ein bisschen geholfen, aber seine Probleme nicht gelöst. Seine Ängste nicht beseitigt. Ihm keinen neuen Lebensmut vermittelt. Letztlich von den Mitpatienten hat sich mein Partner unterstützt gefühlt nicht aber von den meisten Therapeuten und Ärzten.
Nach diesem letzten Aufenthalt kam mein Partner mit körperlichen Symptomen zurück. Außerdem hatte er eine sexuelle Beziehung zu einer Mitpatientin. Das habe ich nun schon öfter über die Klinik gelesen und gehört, dass Patienten Sex miteinander haben. Die Klinik scheint das ganze noch zu fördern mit ihrem Konzept der Nähe -auch wenn sie eigentlich Regeln haben, die Sex in der Klinik untersagen.

Ich halte von der Klinik gar nichts!

1 Kommentar

Nasi96 am 30.01.2021

Hallo Cynx,

das Pairing hat einen bedeutenden Einfluß auf den Therapieerfolg.
Auch wenn ich, (Patient Nov. 2008 - Jan. 2009 kein Pairing hatte, so doch Neid auf diejenigen, die Sex miteinander hatten. Natürlich geschieht das nicht im Speiseraum oder im Raum Ifen, sondern vielleicht, in uneinsichtigen Räumen, oder in einem Hotel in der Nähe?
Eines ist aber sicher: diese Patienten verweigern sich der Therapie, die Zocken mit der Sexualität, um nicht an ihre Gefühle ranzukommen.
Wenn der Pairingspartner abreist, steht der andere meistens wie das arme Sünderlein vor dem Patientenkommite, wenn er wegen Regelverstoß nicht von der weiteren Therapie ausgeschlossen wird.
Genau das Verheimlichen, das Verleugnen des eigenen Ichs geschieht in einer solchen Situation. Was hilft ist die Einsicht, und die Bitte um Vergebung. Ja, es dürfen spirituelle Werte genannt werden.
Umarmungen, um Menschliche Nähe zu geben, Beispiel in der Kerntherapie oder der Abschiedsfeier, geben eine wohltuende Nähe, die das Leben nährt.

Eine tolle Kurklinik - mehr jedoch leider nicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Wunderbare Natur
Kontra:
Therapeuten können nix
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Habe mich recht wohl gefühlt dort. Doch als ich nach dem Aufenthalt zurück war, stellten sich die alten Gefühle wieder ein. Und da habe ich begriffen: Viele fühlen sich dort sehr wohl, doch es ist nicht viel mehr als ein Kuraufenthalt - ist eben super mal eine Auszeit zu nehmen und nicht zu arbeiten. Von echter Therapie konnte ich nichts entdecken. Auch fehlte mir echte Professionalität bei den Therapeuten. Es reicht eben nicht ein Psycho-Diplom oder ein Dr.Titel

Zudem gibt es einen gravierenden System-Fehler. Walter Lechler erschuf die "Therapeutische Gemeinschaft", wo alle "Klienten" sich gegenseitig helfen. Das ist dort nicht gegeben, weil es dort mehr als nur eine Großgruppe gibt. Und die sind dann nicht unter sich, sondern mischen sich auch mit den anderen.

Vielleicht ist das was für einige, doch für mich war es nix. Und ich wollte nicht einfach nur eine gute Zeit haben, sondern ernsthaft Therapie machen.

Später machte ich einen Entspannungskurs bei der VHS.
Das hat meine Probleme auf einfache Weise gelöst.

1 Kommentar

ChristianAK am 19.11.2020

Sehr geehrte(r) Capitano-Ahab,

erst einmal freuen wir uns, dass Sie sich bei uns wohlgefühlt haben. Gleichzeitig bedauern wir natürlich, dass sich nach dem Aufenthalt rasch die „alten Gefühle“ wieder eingestellt haben. Dieses Risiko besteht leider, wenn man zurückkehrt in die „alte Umgebung“. Der Schritt aus der Klinik zurück in den Alltag ist eine hohe Hürde und der Transfer der in der Klinik gelernten Strategien in die Realität sicher eine Herausforderung.

Mir ist nicht ganz klar, weshalb Sie die Arbeit mit mehreren Großgruppen, mit mehreren Gemeinschaften als Systemfehler sehen. Unsere Erfahrung ist, dass die Arbeit in der Großgruppe sehr fruchtbar sein kann und die Menschen trotzdem in der therapiefreien Zeit intensive Kontakte und Freundschaften zu den Menschen der anderen Gemeinschaften aufbauen können. Dies ist ein wertvoller Aspekt bei einer stationären Therapie – nicht nur bei einem Kuraufenthalt.

Gerne können wir zu dem Thema in einen Austausch gehen. Wir sind stets offen für Kritik und bemühen uns sehr, uns kontinuierlich zu verbessern.

Fühlen Sie sich eigeladen, herzliche Grüße

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
[email protected]

Lebensschule

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Verständnis, liebevolle Zuwendung, Nähe und Gemeinschaft zulassen lernen
Kontra:
Krankheitsbild:
Tiefe Verzweiflung und Depressionen nach traumatischen Erfahrungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer es ganz genau wissen will, sollte mein Buch lesen, da habe ich den gesamten Aufenthalt detailliert beschrieben.

Anca E. Wimmer: Sei brav und du hast keinen Ärger - Für immer geprägt

1 Kommentar

ChristianAK am 27.11.2020

Liebe Ancaewimmer,

wir bedanken uns ganz herzlich für Ihren Beitrag. Besonders freuen wir uns darüber, dass Sie hervorheben, was uns - auch unserer Meinung nach - ausmacht: liebevolle Zuwendung, Nähe und Gemeinschaft.

Ich habe gehört, dass die Klinik über einige Exemplare Ihre Buches verfügt. Das wird meine nächste Lektüre sein.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute, bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
[email protected]

Geborgen und willkommen unter Fremden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mehr geht nicht)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Stets überaus freundliche Mitarbeiter)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vom Therapeuten bis zum Internisten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr durchdachte Ablaufe in die der Patient immer mit eingebunden wird)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Es wurde aber seit 2016 bereits vieles renoviwrt)
Pro:
Viele verschiedenste Anwendungsarten
Kontra:
Wie bei allen Kliniken bräuchten Depressive mehr Unterstützung bei der Anmeldung von zuhause
Krankheitsbild:
Depressionen, burn out, Psychosomatische bedingte Schmerzen, Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Man kommt als Patient mit psychischen und psychosomatischen Problemen hier an und denkt erstmal, man sei hier falsch, denn hier wird man nicht nur nach schulmedizinischer Logik betreut, sondern mit Wärme, Verständnis und Mitmenschlichkeit empfangen. Das fühlt sich erstmal sehr ungewohnt an, aber genau darin liegt die Lösung: der Mangel an dieser Zuwendung hat uns soweit gebracht: Streß, zuviele Pflichten und Sorgen, alles an Kraft haben wir verbraucht und nirgends den richtigen Akku zum Aufladen gefunden? Daher haben wir unsere Krankheiten. Doch hier, in der Adula... Hier heilt man, manchmal langsam... Je nach Wunden, aber man bekommt die Zeit die man braucht mit aller Unterst?tzung für Körper UND Geist. Und, auch so wichtig, man lernt zu erkennen, was schadet, was die eigentlichen Bedürfnisse sind, was künftig vermieden werden soll. Überhaupt wird das Ibdividium am größten geschrieben, egal ob gläubig oder nicht, esoterisch oder nicht, laut oder eher leise, jeder findet hier seinen Platz und wird sehr liebevoll aufgenommen... ich würde fast sagen "behütet"... und wieder auf ein gesundes Leben vorbereitet.
Diese Grundsätze erachte und empfehle ich als wichtiger als die Ausstattung des Zimmers oder die der Gruppenräume. Hier ist Frieden und ein unvergleichbar heilendes Konzept.
. Ich war 2016 hier und zehre noch immer von dieser kostbaren Zeit in der Adula-klinik und denke oft mit großen Sehnsucht an diese zurück.
Mein allergrößter Dank ans Team und Dr. Reisach für seine Zeit mit und für uns.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 07.09.2020

Lieber Ninii,

wir bedanken uns ganz herzlich für Ihren Beitrag! Mir hat vor allem gefallen, dass Sie schreiben, man wird nicht nur nach schulmedizinischer Logik betreut. In unserem Leitbild ist formuliert, dass Professionalität und Hingabe für die Behandlung bei uns unverzichtbar sind. Den Teil, der die Hingabe betrifft, haben Sie sehr schön beschrieben. Zur Professionalität sagt unser Leitbild:
„Professionalität heißt für den medizinisch-therapeutischen Bereich, dass wir in unserem Handeln auf der wissenschaftlichen Heilkunde und speziell auf den entscheidenden Verfahren der Psychotherapie, Psychiatrie und der Medizin fußen.“

Wir hoffen, Sie können nachhaltig vom Aufenthalt in der Adula Klinik profitieren. Alles Gute für die Zukunft, herzliche Grüße aus Oberstdorf.

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

ein Katharer meldet sich

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016?   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Schöne Gegend
Kontra:
Nichts für Nicht-Christen
Krankheitsbild:
Glückspsychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gleich nach meiner Ankunft kam ich etwas zu spät zur gr.Versammlung. Sofort fauchte mich der Inhaber an, warum ich nicht pünktlich sei? sagte ihm, daß ich rechtzeitig da sei. Wir sind alle nur langsam abbrennende Kerzen, deswegen war ich ihm nicht sauer.
Doch mit dem Typen wurde es nicht besser, sind immer wieder aneinandergeraten, bis er mich fragte, ob er mich rausschmeißen soll? (das ist dann 1 Woche später geschehen).

sonst alles altbacken. Keine moderneren Therapien, wie Psychodrama, Gestalt, Voice-Dialog, dynamische Meditation etc. Doch viel Gelaber in den Gruppen. Das hat mit den früheren Walter Lechler Kliniken gar nichts zu tun. Dazu wurde ich noch mit Sertralin gedost, obwohl nur 0,25 mg wirkte es sehr stark - war irgendwie aufgedreht.

Und die Therapeuten? Haben fast alle ein "Autoritäts-Problem", weil sie vor dem Inhaber kuschen. keiner war glücklich, oder trug Frieden in sich - kleine Mäuschen. Jedoch sehr bemüht... und traurig: wenn man in ihre augen schaut, sieht man ein Kreuz.

1 Kommentar

Capitano-Ahab am 09.09.2020

Ja, die Katharer: Sie glaubten, daß Gott sich in der Natur offenbart und daß es keine Dreifaltigkeit gibt, sondern nur ein Gott. Dafür wurden sie - in christlicher Nächstenliebe - ins Feuer geschickt. Tja, die Katholiken, wie auch dieser seltsame Inhaber (Priester-Mönch). Ich mochte nicht, daß er so groß hervorheben mußte, daß er 1933 geboren ist (schlechtes Jahr). Auch äußerte er sich abschätzig über die Penner am Hauptbahnhof. "Er könne das nicht verstehen: Jeder hat doch die Verantwortung für sein Leben". Doch vielleicht sind darunter auch echte "Heilige" (getarnt)???

Er leidet unter einer "narzistischen Persönlichkeitsstörung". Er ist einfach "DER GRÖSSTE". (was sein Chefarzt als "Selbstliebe" bezeichnet) Sich selbst zu bespiegeln und sich toll fühlen wie Narziss, (wie ein König): Meine Klinik, meine Angestellte (Sklaven), meine Frau und Kinder, mein Auto, mein Reichtum-- wie erfolgreich ich doch bin!!! ICH BIN DER GRÖSSTE!

Tja, ihn hat wohl der Teufel geholt ua durch seinen guten alten Freund MAMMON... LOL (Jesus war ja nur ein Quatschkopf... Nadelöhr und so...)

Wenn Gott ein reines WEsen ist, dann befindet er/sie sich nicht im Katholizismus (wie auch der K. sich nicht in Gott befindet).
Sonst wäre der echte, wahre Gott des Lichts ja grausam??? Oder? Die Scheiterhaufen der christl. Liebe...
Im Katholizismus befindet sich ein böser Geist-kein guter.

Ich kann diesem ehem. Mönch nur empfehlen, sich aus dem Klinikverlauf rauszuhalten und selbst eine Therapie zu machen - falls er nicht zu alt dafür ist. Ja ja, der STOLZ.
(Gott hat die Verantwortung, nicht DU!)

Zu Corona: 900000 Leute sterben in BRD jedes Jahr. Das sind fast 2500 pro Tag. Und da sterben 3-10 davon an Covid-19.
Klingt alles verrückt... wir sind alle auf dem Weg zum sterben. (und dann kommt da etwas Gewaltiges... Faires!)

Erfahrungen Adula Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
schwergradige Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor ungefähr einem Jahr in der Adula Klinik und muss sagen, dass meine Erfahrung eher mäßig gut war. Ich war eine der wenigen jüngeren Patienten/Patientinnen unter 30 und von dieser Altersgruppe gab es nicht ganz so viele Menschen. Für manche, die auch in meinem Alter waren, war dies kein Problem, allerdings fand ich es bisschen schwierig, weil mir da so der Austausch mit Gleichaltrigen gefehlt hat.

Zu der Therapie muss ich sagen, dass diese mir nicht direkt geholfen hat, es hat mich nur ein paar Sachen realisieren lassen weil ich sie selbst reflektiert habe.

Ich bin mit dem Konzept der Gruppentherapien nicht so gut klar gekommen und auch das Komitee war für mich zu groß. Leider bin ich auch mit meiner Kerngruppentherapeutin nicht gut zurecht gekommen, es hat einfach therapie-technisch nicht funktioniert. Es gab allerdings keine Möglichkeit zu wechseln. Teilweise wurde in den Kerngruppen auch übergriffig gehandelt und man wurde bevormundet. Mir hat auch die nötige Distanz gefehlt, da man ja per du ist, was auf dem ersten Blick angenehm wirkt. Aber ich brauche einfach eine gewisse Distanz zu dem Therapeuten um arbeiten zu können und das hat da absolut gefehlt.

Ebenfalls fand ich die therapeutische Gemeinschaft etwas schwierig, ich konnte mich nicht so richtig reinfinden und habe mich etwas distanziert. Es herrscht schon ein gewisser Gruppendruck und wer nicht dazu gehört, bleibt schnell außen vor.

Man muss auch sehr viel Eigenverantwortung übernehmen, was einerseits gut ist aber andererseits hätte ich mir mehr Kontrolle gewünscht. Es gab zwar sehr strenge Regeln, aber so richtig durchgesetzt wurden diese nicht.

Diese Klinik ist definitiv nicht für "schwere" Fälle geeignet bzw. für Leute die akut Hilfe brauchen. Es ist eher was für Menschen, die ihr Leben schon im Griff haben und noch an sich arbeiten wollen. Das war wahrscheinlich mein Fehler, hätte in der Zeit andere Hilfe gebraucht.

6 Kommentare

Ajau1944 am 24.05.2020

Gut beschrieben! Genauso ist es!

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Ohne ADULA gäbe es mich nicht mehr

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Da fällt mir nichts ein.
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich liebe die Berge. Doch als ich 2013 nach Oberstdorf fuhr, für den Aufenthalt in der ADULA, konnte ich keine Freude mehr empfinden. Es war ein Traumtag, doch wenn ich aus dem Fenster blickte, merkte ich: Ich war von der Welt getrennt, nur noch in meinem heulenden Elend zuhause.
Ich kann nicht mehr sagen, was ich erwartete, aber bestimmt nicht, dass ich mich so verändern würde. Ich wurde sehr gefordert und bin durch schreckliche seelische Täler gegangen, doch ich fühlte mich immer beschützt vom Personal (von der Putzfrau bis zum Chefarzt) und von meinen Mitpatientinnen und -patienten.
Ja, es kostet Mut und Überwindung, vor 8 Leuten in der Kerngruppe oder 60 im Komitee sein Leben, seine schlimmsten Abgründe und seine Verzweifelung auszubreiten. Viele Therapieerlebnisse haben mich an meine Grenzen gebracht. Mir hat es das Leben gerettet. Es war nicht leicht, die vielen Veränderungen, die ich nach meiner Entlassung durchgeführt habe, auch durchzuhalten. Ohne die ADULA hätte ich das niemals geschafft. Und heute kann ich von mir sagen: ICH BIN EIN GLÜCKLICHER MENSCH!

Immer wieder höre ich davon, dass, z.B. von Krankenkassen, das Konzept, das so nur noch in der ADULA- und in der HOCHGRAT-Klinik verwendet wird, zu verwässern, "billiger" zu machen oder am besten ganz abzuschaffen. Nach meiner Überzeugung ist es deutlich preiswerter, Menschen einen ADULA-Aufenthalt zu ermöglichen, als die Lokführer zu therapieren, denen sich verzweifelte Menschen vor den Zug geworfen haben, oder die Kinder, die von ihren traumatisierten Eltern miss- oder schlecht behandelt wurden.

ADULA - Pforte zur Genesung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Erfahrungsbericht:

Die ADULA-Klinik mit ihrem Konzept ist einzigartig in Deutschland - und ebenso einzigartig ist das gesamte Personal, angefangen von der Hauswirtschaft bis hin zur Chefarzt-Etage.

Ich war im Januar/Februar in der Einrichtung wegen mittlerer Depression. Von nichts kommt nichts. Ich habe mich auf dieses ganzheitliche Konzept zu 100 % trotz Angst eingelassen - und die theraputischen Einheiten haben mich derart aufgebaut, dass ich gestärkt herauskam und es noch bin.

Vor allem danke ich Georg für seine Leistung, so ein Haus zu errichten.

Die für mich tragenden therapeutischen Säulen hießen und heißen Dagmar, Wolgang und Chefarzt Michael, nicht zu vergessen meine Kerntherapeutin.

Danke Danke Danke

Ich bin, was Bewertungen angeht, sehr kritisch und äußere mich nur, wenn ich von etwas absolut überzeugt bin.

Das war/bin ich mit der ADULA vollends.

Euch noch alles Gute für den weiteren Weg...weitergehen, immer weitergehen.

Alle, die Ihr das lest und noch nicht hier ward...kommt, seht, lasst euch drauf ein es lohnt sich :-)))

Ich bin dankbar, dort gewesen zu sein!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr zugewandte, persönliche Behandlung
Kontra:
Offenheit für Gruppenarbeit ist Voraussetzung
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, Depression, Nervenentzündung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich mich in das Klinikkonzept eingefunden habe. Viele Menschen, viele Regeln, viel Programm.

Danach habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Ja, manches ist gewöhnungsbedürftig. Die Ausstattung wird nach und nach modernisiert, erfüllt aber seinen Zweck. Aufgrund der vielen, teils heftigen Krankheitsbilder gibt es teils strenge Regeln. Im Laufe meines Aufenthaltes konnte ich verstehen, wozu das dient. Zumal es letztlich um Eigenverantwortlichkeit geht, und Rücksicht auf die anderen Patient*innen/ die Gemeinschaft. Emotionen werden ernst genommen.
Für mich war die Gruppenarbeit ein Segen, weil man sich in vielem, was zur Sprache kommt, wieder erkennt. So profitiert man oft, ohne selbst damit auftauchen zu müssen. Aber auch das selber auftreten half mir sehr für den Umgang im Leben. Zu lernen, dass ich damit ok bin gab mir Selbstvertrauen. Die Arbeit im sogenannten Komitee empfand ich sehr achtsam und wurde immer von 2-3 Therapeut*innen begleitet.
Überhaupt gibt es eine Vielzahl Therapeut*innen. Die, mit denen ich zu tun hatte empfand ich aufmerksam und ich habe mich immer gut "behütet" gefühlt. Wie beeindruckend, so viele Patient*innen im Blick zu haben! Stets wach und hilfreich. Und immer eher in der Richtung, mich in meine Eigenermächtigung zu führen.

Das "Duzen" als Grundverständigung empfand ich als hilfreich und vertrauensbildend. Dadurch fallen Hierarchien weg und man begegnet sich auf Augenhöhe von Mensch zu Mensch. Auch mit der Klinikleitung.

Jetzt, nach einigen Monaten wirkt vieles noch nach und ich bin sehr froh und dankbar für die Zeit. Man kann natürlich immer etwas finden, wichtig ist, was unter dem Strich rauskommt. Für mich hat es gepasst, das 12 Schritte-Programm birgt viel Heilungspotential.

Ich glaube, ein solcher Aufenthalt könnte vielen Menschen helfen, mit den Haurausforderungen in diesem Leben zurechtzukommen. Auch wenn (noch) keine bedrohlichen Symptome bestehen, darauf warten würde ich nicht...

zurück ins Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die Gemeinschaft von Patienten und Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Über drei Jahre ist mein Aufenthalt in der Adula her. Meine Ärztin hatte mich überwiesen mit den Worten:"Sie können ja gut reden und vieles rational begreifen. Aber auf der emotionalen Seite liegen Ihre Probleme. Gehen Sie mal in die Adula!"

Und es war genau das Richtige für mich.
+ das Konzept mit der Gemeinschaft. Es hat so gut getan, nicht allein zu sein mit meinen Problemen, sich gegenseitig zu unterstützen, zusammen zu essen, zu quatschen oder was zu spielen.
+ das Komitee. Vielleicht ist es nicht für jeden was. Mir hat es jedoch sehr geholfen, mich mit meinen Gefühlen und Ängsten vor der Gruppe zu offenbaren. Die anwesenden Therapeuten haben das sehr gut begleitet und der Rückhalt in der Gruppe hat mich oft sehr bewegt.Ich habe gelernt, wieder mein Herz zu öffnen :-)
+ das Therapieangebot: super fand ich den Heilraum Natur, damals noch bei Patrick. Das Erlernen eines positiven Glaubenssatzens, statt der vielen negativen Botschaften die man sich ja gerne sagt.
+ die Dienste: ich habe dadurch wieder gelernt, Verantwortung zu übernehmen, mich einzubringen.
+ das Verbot von Handys oder Genussmitteln. Was habe ich stattdessen gebraucht? Die Antwort lautetet oft: Annahme duch die Andern oder auch Selbst für mich da sein.
+ Umgang mit Gefühlen: die Adula ist ein Ort, wo Gefühle sein dürfen, gefördert und ausgelebt werden können. Das kann Trauer sein und Freude, es ist aber auch Platz für Wut und Enttäuschung. Und diese Gefühle konnte ich dort gut betrachten, spüren, bearbeiten.
+ Das enge Verhältnis zu den Therapeuten (u.a. auch über das Duzen) fand ich sehr vertrauensvoll und auch fordernd im positiven Sinne. Mittlerweile stehe ich mir immer selbst gut zur Seite.
+ Kontakte und Freundschaften, die mich auch in schwierigen Zeiten tragen.

Ich merke beim Schreiben, wie gerne ich an die Zeit in der Adula zurück denke. Ich hab sicher auch heute noch meine Baustellen, aber insgesamt komme ich mit meinem Leben gut klar und kann es wieder geniessen. DANKE Adula!

!!! ACHTUNG - Klinik ist sehr zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Einfachheit hat mich zu Beginn gestört - Sie wurde ein Segen
Kontra:
wenig Einzeltherapie - auch das war ein Segen =)
Krankheitsbild:
Depressionen, Ängste - ich habe mich selber nie gefunden
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich muss weit ausholen um meine Erfahrung zusammen zu fassen.
Eigentlich schreibe ich auch kaum Bewertungen und ich war Ende 2018 für 6 Wochen in der Adula.
Ich möchte versuchen Euch ein Bild zu vermitteln, um Euch klar aufzuzeigen was es ist und warum so viele auch negative Bewertungen schreiben.
Ich bin 34 m jung dynamisch sportlich selbstständig. Schon immer funktioniere ich im Leben, konnte mit Spiritualität, Psychotherapie etc. wenig anfangen. Trotz jahrelanger Therapie, Kurse, Bücher, Coaches und alles was es so gibt, kam ich mit mir nicht auf einen grünen Zweig. Ich schreibe das nur, weil ich weiß das viele wie ich denken in eine Klinik gehen nur Opfer, sozial Schwache. Meine Ängste, Depressionen, Selbstzweifel etc wurden immer schlimmer und ich konnte einfach nicht mehr und sah nur noch einen Ausweg in eine Klinik zu gehen. Was hieß das für mich, ich war schockiert, was erwartet mich da und wohin soll ich. Ich erfuhr von der Adula und laß die Bewertungen. Gott, inneres Kind, dort sind nur verrückte, Psychatrie, Sekte usw. Ich bekam Angst will ich das, was bedeutet das.

Jetzt zu meiner eigentlichen Bewertung. Es war großartig , ich mein das Konzept war völlig anders, wir ich es mir vorgestellt hatte. Am ersten Tag dachte ich wo bin ich hier gelandet, aber nur weil es so unterschiedlich im Bezug zu meinem Altag und den ganzen facebook / instagram Leben ist.
"Lasst Euch drauf ein", wirklich, Ihr wollt was in Eurem Leben nachhaltig verändern - gebt dem ganzen eine Chance. Ich denke alle die negative Bewertungen schreiben, haben Schwierigkeiten Ihre alten Muster und Lebensabläufe zu durchbrechen und offen für neues zu sein.
Ich habe extra 1 1/2 Jahre gewartet mit meiner Bewertung, weil ich sehen wollte wie der angestoßene Prozess in mir weiter geht und es ist auch nach dem Aufenthalt ein Weg den ich gehe, allerdings hat das einen tollen Grundstein gesetzt und ganz davon abgesehen, habe ich viele tolle Leute kennen gelernt, mit denen ich bis heute Kontakt habe.

Verweilen ja... Heilung fragwürdig... Therapie unzureichend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Umgebung
Kontra:
Konzept
Krankheitsbild:
Komplexe posttraumatische Belastungsstörung und Deppresion
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Du bist ständig einer großen Gruppe ausgesetzt, kaum therapeutische Angebote. Das Essen war ausreichend aber unflexibel auf Verordnungen Seiten des Arztes eingegangen. Patienten haben wöchentliche Dienste zu übernehmen was eigentlich die Klinik leisten sollte. Viel Meditation, viel Heiligkeit, kaum Physiotherapie... Keine Räume dafür und kaum Personal. Krankenpflege übernimmt eine großen therapeutische Arbeit. Die wohlfühlatmosphäre des Hauses lässt zu wünschen übrig. Keine schönen Aufenthaltsräume. Nur ein riesen Speisesaal. Wenn das Wetter offen ist bleibt eine schöne Terrasse. Wer das 12 Schritte Programm nicht mag??? Ist schlecht dran. Es ist ohne Therapeuten jeden Abend im Haus. Die privat geführte Klinik von einem alten Theologen, dessen junge Kinder nun übernehmen. Fragwürdigen! Die Umgebung ist wunderschön, wer aber nicht gut zu Fuß in den Bergen unterwegs sein kann ist abgeschnitten, der Weg in den Ort ist steil. Ich würde die Klinik als unzureichend bezeichnen und nicht wieder kommen.

4 Kommentare

Ajau1944 am 06.04.2020

Ein tolles Haus wie Landschulheim ohne Aufsichtspersonal.Jeder therapiert oder bevormundet jeden.

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Keine Empfehlung für die Adula Klinik !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Therapie nicht zufriedenstellend, Umgebung und Essen gut)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Welche Beratung ? Befund, Diagnose u.s.w. wurden überhaupt nicht besprochen geschweige denn beraten.)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Mein zuständiger Arzt war gut, mit etwas Ernstem musste man zum Facharzt oder ins Krankenhaus)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Verwaltung tut ihr bestestes, die Damen an der Rezeption waren zum Teil sehr unfreundlich)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Die Ausstattung ist alt aber ausreichend die Gestaltung zum Teil liebevoll. Es)
Pro:
Lage und Umgebung
Kontra:
Therapiekonzept fragwürdig unzureichend oder schlecht umgesetzt, Personelle Unterbesetzung
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression, burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufenthalt Nov.-Dez.2019

Wunderschöne Umgebung, sehr netter Mensch in der Pflege, Verwaltung in Ordnung, Physiotherapie kompetent, unterbesetzt. Sehr alte Doppelzimmer, zum Teil mit grandioser Aussicht, schönes Schwimmbad, gutes Essen...
Therapie :
Da ist voll der Wurm drin, das scheinbar partnerschaftliche "Du" wird schnell zur Falle übergriffiger Überheblichkeiten Seitens der Therapeuten gegenüber den Patienten, so mein Erleben. Beispiel : Ganz zu Anfang stellten sich Therapeuten in der Runde so vor : "Ich bin der Eugen" Punkt. Auf meine interessierte Frage, ja ? Kam so eine Antwort : "willst Du jetzt auch noch meine anderen fünf Vornamen wissen ?" (Ha, ha ! Solche Bloßstellungen sind Gang und Gäbe in der Adula ! ). Nein ich wollte eigentlich mehr von ihm wissen, zum Beispiel : Arzt und Psychotherapeut, welche Richtung ? Gestalttherapeut, Verhaltenstherapeut ? Zusatzausbildungen...vorherige Tätigkeit (zum Beispiel Suchttherapie in)...oder wie auch immer..Ist das zu viel verlangt, wenn man sich in einer Runde öffnen soll, daß man erfährt mit wem als Verantwortlichen man es zu tun hat ? Schließlich hätte ich sehr gerne auf das distanzlose "Du" verzichtet wenn ich dadurch weniger arrogant und übergriffig behandelt worden wäre !! Und so ging es mir in vielen Bereichen !! Es kam als etwas besonderes daher aber es war nicht viel oder nichts dahinter. Schlimm fand ich die großen Runden, das "Komitee" in dem man sich vor ca. 50 Leuten"zeigen" sollte, in der man aber nicht sicher sein kann, daß man dort nicht vorgeführt wird oder ein Stigma aufgedrückt bekommt, mal abgesehen davon, daß alles was dort passiert sofort über den Flurfunk weiter verbreitet wird. Ich kann davor nur warnen ! Ich habe dort auch erlebt, daß Menschen ihre ganz offensichtlich destruktivem Muster immer wieder gezeigt haben ohne daß ein Therapeut darauf eingegangen wäre, ich meine jetzt nicht öffentlich ! Es wurde offenbar nie angesprochen, die Leute sind damit gekommen und ahnungslos wieder gegangen. 150 Patienen, das erschlägt einen wenn man ankommt und man bleibt in dieser riesen Gruppe verloren. Ganz schlecht und üb erfrachtet organisiert sind Ankunft und Abreise. Kerngruppengespräche fand ich seicht und 20 Min. Einzelgespräch pro Woche gerade genug um Organisatiorisches anzusprechen. Der Klinik Besitzer ist übrigens katholischer Pfarrer und verheiratet, irgendwie seltsam aber er ist nett. Ich rate ab ! War vielleicht mal gut, aber jetzt...

4 Kommentare

Tomi23 am 03.03.2020

Hallo ich habe ein Termin im Juli und bin jetzt sehr verunsichert nach deinem Kommentar ist es wirklich so schlimm mit diesem Umgang und hat man wenigstens ein wenig Privatsphäre in den zimmern und was heißt Alt ich bin auch Raucher habe schon gehört dass es da verboten ist kannst dich mir da was dazu sagen ich hatte letztes Jahr schon ein Klinik Aufenthalt da waren die Gruppen allerhöchsten 12 Leute und ist respektvoll miteinander umgegangen ist da nicht so der Fall nach deiner Erfahrung wäre toll mir eine Antwort zu bekommen Mit freundlichen Grüßen

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Das Aufnahmeteam ist eher ein Abwehrteam

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine Angabe möglich)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine Angabe möglich)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (von Aufnahmeberatung kann keine Rede sein)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Keine Angabe möglich)
Pro:
schnelle Reaktion
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung / Ess-Brech-Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bekam die Adula Klinik als eine Empfehlung einer Bekannten, las die durchaus überwiegend positiven Bewertungen und habe mich deshalb mit dem (aufwändigen) "Bewerbungs"procedere beschäftigt und meine Unterlagen auch abgeschickt.

Der Rückruf kam prompt am gleichen Nachmittag: "Sie wissen schon, dass Erbrechen während des Klinikaufenthalts bei uns untersagt ist?" - Nein wusste ich nicht - "Vielleicht können Sie es ja schon vorher lassen?"

Wenn man als Suchtkranker gefragt wird ob man die Sucht "lassen" kann und diese Frage offensichtlich ernst mein - wozu geht der Kranke dann noch in eine Klinik?

Ohne weitere Worte...

1 Kommentar

lilienfee am 22.02.2020

Ich habe mich auch angemeldet und hatte ein kurzes Telefonat mit der Aufnahmepsychologin. Ich selbst empfinde es als hilfreich Grenzen aufgezeigt zu bekommen zB muss ich einen Mindest BMI von 16 haben. Ich selbst will unbedingt aus den Fesseln der Magersucht. Es gibt für mich kein vielleicht oder besser werden, ich will wirklich da raus und kämpfen! Genau deswegen lasse ich mich ein und bin bereit mit Hilfe dagegen anzukämpfen. Ich kann mir nur helfen lassen, wenn ich bereit bin, wenn ich JA zum Leben sage und NEIN zur Essstörung, Therapie funktioniert nur, an deren Konzept eben auch, wenn man selbst mit im Boot sitzt und BEREIT ist. Ja Veränderungen sind schwer. Vielleicht wäre im ersten Schritt zu erarbeiten es auch zu wollen, denn Pseudotherapie bringt niemanden weiter.

Ganzheitlich, humanistisch, hochkompetent

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019/2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Behandlung auf Augenhöhe, herzlichst, kompetentes Team, Hilfe zur Selbsthilfe
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, soziale Angst, Asperger Autismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich durfte vom 03.12.2019, bis zum 14.01.2020 in der Adula Klinik sein und möchte mich herzlichst für die hochkompetenten Hilfen und der authentischen Herzlichkeit bedanken.
Außerhalb der Dr.Reisach-Kliniken, werden meine Probleme mit Druck behandelt, da sie als Fehlverhalten gesehen werden, da die Ursachen nicht interessieren.

Ein Link, wie ich Therapien ausserhalb der Dr.Reisach Kliniken erlebe.

https://m.youtube.com/watch?v=kBsbdDQhOgU

Da ich seit kleinster Kindheit, mir selber den Druck mache, zu funktionieren, damit ich niemanden überfordere, angenommen werde, ist mein Anspannungspegel normalerweise so riesig, dass ich erst recht meine Themen nicht im Griff habe.
In der Adula, wurde ich als Mensch herzlichst angenommen,ich durfte meine Themen bearbeiten und meine Symptome, wurden überraschend, sehr deutlich weniger. Im Mai letztes Jahres, wurde bei mir die ambulante Psychotherapie bei meinem Wohnort beendet, da meine damalige Therapeutin mit mir überfordert war.
In der Adula wurde ich angenommen, ich durfte mit Unterstützung an meine Themen arbeiten und nicht nur die Symptome, weswegen ich im Mai von der ambulanten Therapie rausgeschmissen wurde, haben sich sehr deutlich gebessert.

Ausserhalb der Dr. Reisach Kliniken, scheinen wenige zu wissen, dass jeder Mensch ein eigenes Stärke Schwaecheprofil aufweist und mit Förderung und Aufbau von Kompetenzen, mehr als mit totalem Druck erreicht werden kann.

Alles alles Gute,
Herzlichen Dank.
L.G.

Dankbarkeit, Demut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016, 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit, Depression, Zwänge
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

2. Teil

Ich habe meine Eindrücke und Erfahrungen versucht zu schildern und weiss, dass es bei meinen jeweiligen MItpatienten aber auch andere Erfahrungen gegeben hat. Nicht jedes Angebot der Klinik ist für jeden passend. Das ist auch eine Erkenntniss, die ich während meiner Aufenthalte gewonnen habe.

Nicht zuletzt die höhere Macht, was für mich perönlich meine Beziehung zu Gott ist; ich habe sehr oft dass Gefühl, dass sie mir den Weg zeigt, jedoch nicht die gebratenen (therapeutischen) Tauben in den Mund fliegen lässt. Gerade diese Verbindung zu meiner höheren Macht und wie ich Sie auch besonders in der Adula spüren kann lässt mich immer wieder den langen Weg von weit im Norden in den Süden unseres Landes reisen. Mir ist klar, dass ich mich ständig selber auf den Weg zur Adula machen und auch während des Klinikaufenthaltes bemühen muss, jedoch weiss ich auch, dass ich nicht allein bin wenn ich die Bereitschaft habe Hilfe zu erbitten und sie anzunehmen. Ich empfinde Demut und Dankbarkeit für meine bisherigen Aufenthalte und hoffe, dass es anderen auch so geht. Wie gesagt, nicht immer easy und schmerzfrei, aber lohnenswert...!

Ich heiße .... und bin ein trockener Alkoholiker

Dankbarkeit, Demut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016, 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept der Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit, Depression, Zwänge
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin im vergangenen Jahr von Anfang Januar bis Anfang März 2018 in der Klinik gewesen. Es war für mich der dritte Aufenthalt beginnend in 2014 und dann jeweils im Abstand von zwei Jahren. Besonders die "trüben" Monate Januar und Februar sind für mich oftmals schwer zu meistern. Meine Stimmungsschwankungen und mein Suchtdruck sind dann besonders stark. Schmerzen und Zwänge kommen dann ebenfalls verstärkt hinzu.
Die Adula hat mir bei jedem meiner Aufenthalte durch das therapeutische Programm so sehr viel an Schutz, Wärme und vor allem Mut und Kraft zum "Weitermachen" geschenkt. Als trockener Alkoholiker, der seit mehreren Jahren im 12-Schritte Programm der Anonymen Alkoholiker leben und arbeiten darf, weiss ich, wie schwer es sein kann, sich auf den Weg zu machen Hilfe anzunehmen und an sich selbst zu arbeiten um dann wachsam zu bleiben und sich kraftvoll zu wehren bei sich abzeichnender "Sturmgefahr". Manchmal bedeutet das für mich nach wie vor auch Rückschläge (-fälle) einzustecken. Aber da kommt dann die Adula in Form der unterschiedlichsten Hilfestellungen ins Spiel. Die Fähigkeit zum Nutzen dieser Chancen - sich auszubrobieren im absgeschirmten Bereich, auf seine schmerzhaften Punkte zu schauen und evtl. auch darüber zu sprechen - fällt soviel leichter, wenn ich weiss, dasss ich aufgefangen werde. Es waren so für mich gerade diese schwierigen Momente (übrigens sind diese am wenigsten vorhersehbar) in denen ich aufgefangen und nicht alleine gelassen wurde. Dazu gehörte für mich aber auch immer Mut mich auf die einzelnen Anbote der Adula einzulassen und den Therapeuten mein Vertrauen entgegenzubringen. Ich bin gerade bei meinem letzten Aufenthalt diesbezgl. sehr belohnt worden und bin im besonderen meinem Kerngruppentherapeut aber auch der Klinik insgesamt sehr dankbar. So ist auch dass allg. Umfeld - wie z.B. die Angestellten im Küchenbreich oder auch in der Pflege - durch Freundlichkeit bestimmt. Das macht es einem sehr einfach durch den Tag zu kommen. Für mich ist die Adula ein lohnenswertes Angebot, dass oftmals auch sehr schwierig und mit Schmerzen verbunden sein kann. Jedoch weiss ich, dass ich nicht allein bin und die therapeutische Gemeinscahft mir viele Händy reicht, gerade auch im Gespräch mit anderen Mitpatienten. Ich möchte ermutigen, die Chancen zu nutzen, die die Adula bietet, denn nach dem Klinikaufenthalt gibt es diese Chancen zu Hause vielleicht nicht mehr. Ich heiße ... und bin ein trockener Alkoholiker

Vortrag: "Selbstbestimmt statt fremdbestimmt leben"

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Der Vortrag hat meine Seele gestärkt
Kontra:
Krankheitsbild:
Sexsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war dort am 17.09.2019 als Besucher und habe einen Vortrag des Chefarztes gehört zum Thema "Selbstbestimmt statt fremdbestimmt leben".

Ich war überwältigt, sowohl von der Qualität und der Eindringlichkeit des Vortrags, als auch von dem Menschen, der ihn gehalten hat. Das war kein "Halbgott in weiß", sondern ein sympatischer Mensch "wie ich und du", freundlich, humorvoll und äußerst kompetent. Auch bei überraschenden Zwischenfragen und Situationen während des Vortrags reagierte er immer cool, souverän und zeigte seine Verbundenheit mit dem Auditorium.

Ich wünsche mir, dass es mehr Ärzte dieser Art gibt. Dieser Mensch ist nicht wegen des Geldes Arzt geworden, sondern weil er seinen Beruf als Berufung sieht.

Auch sonst hat die Klinik einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, nur der Vortrag stellte alles in den Schatten. Nie hat mich ein Vortrag so berührt.

Ein wunderbarer Ort der Hilfen für ein erfülltes Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Man ist mit seinem Leid und als Mensch willkommen
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Adula Klinik ist aus meiner Sicht eine hervorragende Klinik für den Bereich Psychosomatik und Psychotherapie. Fachlich kompetente Begleitung und Therapie, hohes Engagement aller Mitarbeiter für die Patienten, breites Angebot, sehr gute Atmosphäre, ein Ort, um sich in einer Lebenskrise ernst genommen und Aufmerksam behandelt zu fühlen.

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