Adula-Klinik Oberstdorf

Talkback
Image

In der Leite 6
87561 Oberstdorf
Bayern

69 von 111 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
Eigene Bewertung abgeben

111 Bewertungen

Sortierung
Filter

Danke, Herr Dr.Georg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Überwältigende Berge
Kontra:
Therapeuten nicht überzeugend
Krankheitsbild:
Religöser Mißbrauch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mir hat der Aufenthalt sehr geholfen und durch Mönch Georg hatte ich sowas wie ein "Erwachen". Ich hielt mich immer für ein wenig verrückt, doch dann erkannte ich, daß nicht "Ich" verrückt bin, sondern "die Anderen".
Georg erzählte mir von jemandem, der sich aufessen und sein Blut trinken lassen wollte zu seinem Gedenken. Und alle finden das nicht ein wenig seltsam, tun das sogar symbolisch manchmal - und finden das ganz normal zur Vergebung ihrer Sünden. In der Bronzezeit/ Steinzeit schickte man ja einen (Sünden-) Bock durch das Dorf und die Bewohner schmissen ihre Sünden auf ihn und jagten ihn zum sterben in die Wüste. Und das glauben die Menschen noch immer - ein archaisch, primitiver Stammeskult. Und da hat mir Mönch Georg einfach die Augen geöffnet - es war wie ein Schock, die Dinge klar zu sehen. Danke!

Sonst fand ich die Therapeuten einfach blass, wenn man z.B. Meditationen, Entspannungen anbietet, sollte man ein absoluter Profi sein, d.h. für mich, den "inneren Dialog" vollständig abschalten zu können, bzw. in der Meditation die Ebene der "Todesangst" erlebt und durchlebt zu haben. Doch für mich waren das einfach nur Dilletanten. Sorry! Gute wäre es eine Fortbildung in z.B. Psychodrama, Gestalt etc. zu bekommen.

Doch für mich - letztendlich war diese Erfahrung positiv - dank Georg. Ich konnte es auch nicht nachvollziehen, wieso ihn einige dort als "Kamel" ansahen - hat vielleicht mit dem "Nadelöhr" usw. zu tun. Doch insgesamt: Sehr positiv.

tolles Programm, leider ohne Augenmerk auf Nachsorge (großes Manko!)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Herzlichkeit
Kontra:
Fahrlässigkeit in Bezug auf Nachsorge/ keine realistische Einschätzung der langfristigen Stabilität des Patienten
Krankheitsbild:
Depressionen etc
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

sehr sehr herzliches Umfeld. Hat mich echt umgehauen, wie toll die Gemeinschaft einen aufnimmt.
Therapeuten bemüht, freundlich, auf Augenhöhe.
Sehr schöne Einrichtung, tolles Essen, das gehört auch zur Therapie.
viele Angebote und für Naturwanderungen top
Leider kein gutes "Entlassungsprogramm:
als Patient*in wurde ich entlassen ohne weitere Pläne für psychotherapeutische Unterstützung. sehr vages Empowerment aber keine konkret zusammen ausgeabrteiten Pläne, die vorteilhaft gewesen wären.
Mir wurden Vorschläge für mein weiteres Leben danach mitgegebn, die in der Umsetztung leider sehr schmerzhaft scheiterten
Da ich meiner Meinung nach eben nicht so dauerhaft stabilisiert wurde, wie mein Therapeut das annahm/hoffte
Das Klinikkonzept fand ich teils wirklich toll und heilsam, auch Pflegemitarbeiter sehr präsent und auf den persönlichen Bezug bedacht
Nur leider führte die fehlend ausgearbeitete Nachunterstützung zu einem totalen Absturz nach der Entlassung
Das das nicht mitbedacht wurde ist meiner Meinung nach ein großer Mangel

Der Aufenthalt war ein Geschenk, in Demut DANKE

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2022   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles bestens)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles bestens)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (alles bestens)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (alles bestens)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (alles bestens)
Pro:
Alles
Kontra:
wegen Corona weniger Therapieangebot, aber das ist kein Fehler der Klinik, sondern der Politik
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Adula Schiff war eine wilde Fahrt, eine Fahrt tief hinein in einen Selbst. Wer wirklich offen für sich und andere Menschen ist und die Wurzel seines psyschichen Leidens entdecken möchte, ist hier genau richtig. Ich bin aus tiefsten Herzen dankbar, für alles was in der Adula passiert ist. Danke!! An Alle, die sich auf das Abenteuer Adula einlassen. Bitte vertraut den Therapeuten und Mitpatienten und LASST EUCH DARAUF ein. Es mag am Anfang vieles merkwürdig wirken, aber das Prinzip funktioniert. Es wird einem wirklich geholfen und nicht nur Symptome behandelt. Ihr müsst einfach nur ehrlich zu euch und anderen sein. Die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Ich selbst war schon in 3 Klinken, aber in der Adula wurde mir wirklich geholfen und ich verstand die Wurzel meiner Depression. Selbstliebe wird hier gelehrt und gefühlt, von Allen Passagieren und Mitarbeitern der Klink. Danke Danke Danke, habe wieder Bock aufs Leben

Wie brauchen mehr Orte wie diese Klink

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2022   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Meine Erwartungen an den Behandlungserfolg sind übertroffen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Der Neubau mit den zentralen Behandlungsräumen ist außergewöhnlich schön. Es gibt überall große Fensterfronten, sodass das Alpenpanorama den Hintergrund der Therapien bildet.)
Pro:
Das praktisch gelebte Humanistische Menschenbild, das persönliche Engagement des Personals, die individuelle Behandlung, die therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Die Bestellung meiner Migränemedikamente war umständlich und es gab ein paar Fehler. Letztlich hat es geklappt.
Krankheitsbild:
Depression, Migräne
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war vor zwei Jahren bereits während einer schwierigen Lebenssituation in der ADULA. Die Behandlung hat mir damals sehr geholfen, diese Zeit zu meistern. Deshalb war mir sofort klar, dass ich mich auch jetzt dort behandeln lasse. Ich war über den Jahreswechsel 2021/2022 für 8 Wochen dort.

Mit Corona war natürlich Einiges anders, aber ich habe sofort gemerkt, dass der "Spirit" und das heilsame Umfeld noch immer da sind.

Unter allen Mitarbeitenden und Patient*innen gilt das Du. Im ersten Moment ist es etwas komisch den Chefarzt zu duzen. Aber schnell wird deutlich - das passt und macht Vieles leichter.

Es gibt drei Gemeinschaften (A, B und C) zu je c.a. 40 Patient*innen. Innerhalb der Gemeinschaft trifft man sich mehrfach in der Woche in Anwesenheit von 1-2 Therapeut*innen im sogenannten Komitee. Dort werden organisatorische Anliegen besprochen, es ist aber auch ein wichtiger Rahmen für therapeutische Prozesse. Innerhalb der Gemeinschaften gibt es Kerngruppen von 6-12 Personen, die alle eine*n gemeinsame*n Therapeuten/in haben. In dieser Kerngruppe findet mehrmals die Woche intensive Gruppentherapie statt. Bei diesem/r Therapeuten/in hat man dann auch Einzelsitzungen. Nachmittags kommen verschiedene Spezialgruppen dazu. Etwa: Körpertherapie, Skills (Umgang mit stark emotionalen Situation), Entspannungstechniken (PMR), Kreative Verfahren. Außerdem gibt es Physiotherapie und Akupunktur.
Dann gibt es zwei sehr erfahrene, tolle Familientherapeuten, die Systemisch arbeiten, also viel Aufstellungsarbeit machen.

Ich bin sehr dankbar, dass eine Verlängerung von sechs auf acht Wochen möglich war. In den ersten zwei Wochen habe ich mich hauptsächlich erholt und meine Akkus wieder aufgeladen, in den Wochen drei und vier ist mir klar geworden, was die wichtigen inneren Punkte in meiner aktuellen Lage sind, in den Wochen fünf bis sieben hatte ich ganz viele sehr intensive Prozesse und in der achten Woche habe ich mich auf den Übergang in den Alltag eingestellt.

Über der Tür der Klinik steht: "porta patet, magis cor". Die Tür steht offen, das Herz noch mehr. Damals, als ich das erste Mal in die Klinik kam, wusste ich nicht recht was ich davon halten soll. Ich habe schnell gemerkt: Diese Haltung wird wirklich gelebt und ist meiner Erfahrung nach ganz wichtig für die Genesung.

Ich hatte das Gefühl: Die Therapeuti*nnen sind professionell erfahrene Menschen. Aber eben Menschen. Nicht neutrale Rollen. Das ist sehr wirkungsvoll.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 09.02.2022

Liebe/r Rubi 2022,

wir bedanken uns ganz herzlich für die positive Bewertung, die in ihrer Ausführlichkeit sicher hilfreich für Interessierte sein kann. Und für uns ist es eine schöne Bestätigung, dass unser Konzept auch unter Pandemiebedingungen funktioniert.

Herzliche Grüße aus dem sonnigen Oberstdorf
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
Adula Klinik

"Gut gemeinte" Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Psychotherapie okay)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Zu wenig Begleitung)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Bzgl Nahrungsmittelunverträglichkeiten)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Humanistische Grundhaltung, Hüttenmarathon, Gruppentherapie, Patientengemeinschaft
Kontra:
Umgang mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Essstruktur, zu unerfahrenes Tem, hausinterne Kommunikation
Krankheitsbild:
Burnout mit Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Ende 2021 für 6 Wochen in der Adula wegen Erschöpfung und Esstörung. Da ich schon seit drei Jahren in 12-Schritte-Gruppen bin, war ich an der Behandlung nach Bad Herrenalber-Konzept interessiert. Leider bin ich insgesamt enttäuscht trotz der vielen guten Absichten und Anstrengungen des Behandlungsteams. Ein zentrales Problem war für mich, dass ich als Mensch mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Aufnahme unter Orthorexie-Verdacht gestellt wurde, zumindest durch die Leitung der Esstruktur. Im Haus gibt es da anscheinend auch einen teaminternen Konflikt, den ich leider durch mangelnde Vorinformation, schlechte Kommunikation und Organisation vor Ort zu spüren bekam. Mir wurde "angedroht", die unverträglichen Sachen essen zu müssen. Wie schön das bei Ankunft, nachdem man sich mühsam den Aufenthalt in einem Zustand von beruflichem Ausgebranntsein erkämpft hat, kann man sich vorstellen. Nachdem ich mir mit dem Nachreichen von Unterlagen und Stellungnahme Hausarzt das verträgliche Essen erkämpft hatte, musste ich erleben, wie mir meine unverträglichen Nahrungsmittel täglich verabreicht wurden, weil die Küche nicht richtig auf die Inhaltsstoffe schaute. Die zunehmenden Bauchschmerzen und Blähungen wurden meinem psychischen Prozess zugeschrieben, obwohl ich symptomfrei angereist war. Nach Entdeckung des Fehlers und Selbstfürsorge durch Stoppen der Essstruktur deswegen, drohte die vorzeitige Entlassung, die ich dann auch mit Mühe abwenden musste. Essstörung hat oft was mit frühen Bindungsthemen zu tun. Profis wissen das. Ich fand das Behandlungssetting für mich nicht safe und wurde sowohl körperlich als auch seelisch zusätzlich verletzt. Leider haben die guten Leistungen durch Gruppentherapie, Hüttenmarathon, Seelsorge, Patientengemeinschaft und schöner Landschaft es nicht ausgleichen können, so dass ich Menschen mit meiner Thematik abrate, diese Klinik zu wählen.

4 Kommentare

Dr. Reisach Kliniken am 28.01.2022

Liebe SophiaGeron,

wir bedanken uns für Ihre Bewertung und Ihre Kritik. Die Schwierigkeiten in Bezug auf die Ernährung, die Sie schildern, bedauern wir sehr.

Wir sind uns bewusst, dass wir im Bereich der Nahrungsmittelunverträglichkeiten in einem Spannungsfeld zwischen Psychodynamik und somatischen Diagnosen/Befunden agieren. Aus diesem Grund haben wir eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eigerichtet mit Beteiligung der Medizin (Ärzte), Essstruktur, Aufnahmeabteilung und Küche.

Wir hoffen, dadurch schneller alle wichtigen Aspekte bei der Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu erfassen, um unsere Patienten optimal versorgen zu können.

Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden, wenn Sie dies wünschen und Sie können mich auch jederzeit kontaktieren, wenn Sie uns weitere Rückmeldungen geben wollen.

[email protected]
Telefon 08322 / 709-117

Herzliche Grüße aus Oberstdorf
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

  • Alle Kommentare anzeigen

In Demut - Danke

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke an die Mitarbeiter)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ort um Leben zu lernen
Kontra:
Der Kaugummi der am Klo klebte. ;)
Krankheitsbild:
PTBS, DEPRESSIONEN, TRAUMAFOLGESTÖRUNGEN
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich erlebte, zuletzt im Sommer 2021, die Adula Klinik als Ort der Achtsamkeit und des Vertrauens.

Sämtliche Therapeuten denen ich dort begegnen durfte, lösten verschiedene Trigger
- positive als auch negativen / gute bzw. schlechte Gefühle - in mir aus, je nachdem in welchen Situationen ich mich mit Ihnen befand und welches mein eigenes - ich nenne es mal der „Schutzmechanismus“in mir gewählt hatte um in einem bestimmten Modus zu bleiben oder zu verharren um unbewusst zu bleiben, um Fortschritte in etwas „neues“ etwas unbekanntes zu verhindern.

Ich konnte in der Klinik mit Hilfe der Mitarbeiter und Therapeuten sehr wohl und sehr gut zusammen auf meine inneren Hindernisse schauen, welche ich allesamt aus der frühen Kindheit ins „Jetzt“ mit gebracht hatte.

Es war nicht immer einfach mir selbst zu erlauben zu fühlen.
Mir selbst zu erlauben schwach zu sein und nicht zu genügen.
Mir selbst zu erlauben mich und andere liebevoll zu betrachten und zu begegnen.

So sah ich in einigen Menschen das jammernde Opfer und fühlte die Wut, wenn mir aus meiner Sichtweise zu wenig Aufmerksamkeit gegeben wurde oder ich Gefühle von Ablehnung und Verlassen werden spürte. Nur um durch die Fähigkeiten einiger Menschen und der Korrekturen und Hilfen zu erkennen, dass das etwas ist, was in mir - sich in meinen Gedanken und meinen Erfahrungen der Wahrnehmung abspielt.

Ich bin derjenige der innerlich gejammert hat und rasend wurde, weil er nicht die Aufmerksamkeit bekam.
Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen was ich mir und anderen angetan habe und noch immer tue.

Es gibt nichts zu beklagen.
Die Klinik bietet so viele Werkzeuge, den Raum an intensiven Ausstausch, ob mit Therapeuten oder Mitpatienten, egal.

Selbsthilfegruppen ist hierfür ein Beispiel.
Ich danke von Herzen ALLEN Menschen die dort schon so viele Jahre wirken.

Das was ich dort lernen durfte, ist ein Geschenk.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 19.01.2022

Liebe/r SeiMensch,

wir bedanken uns ganz herzlich für die positive Rückmeldung! Es freut uns sehr, dass Du vom Aufenthalt in unserer Klinik profitieren konntest. Wir wünschen Dir alles Gute für Deinen weiteren Weg und hoffen, dass Du uns verbunden bleibst.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

Liebevoll und kompetent

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Renovierung, die aber bereits angefangen wurden)
Pro:
Das "per du" erleichtert das Öffnen
Kontra:
Rohkostessen ist in der Menge schwer zu verdauen
Krankheitsbild:
KPTBS, Depression, Missbrauch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte eine Lanze für diese Klinik brechen. Wenn ich mir die Bewertungen mancher Mitpatienten durchlese bekomme ich das Gefühl sie haben eine Heilung erwartet: in 6-8 Wochen zur Lösung von Traumata, KPTBS, Borderline, Essstörungen usw.,
welche Jahrzehnte lang in uns gearbeitet haben. Ist das euer Ernst?!?
Bei mir war die Adula die dritte Klinik innerhalb von 5 Jahren, seit der Diagnose Depression, und die erste in der mir wirklich Werkzeuge an die Hand gegeben wurde mit denen ich besser durch den Alltag komme.
Ich bin ehrlich überrascht gewesen, wie schnell mein Therapeut die wesentlichen Dinge in meiner Kindheit rausgearbeitet hat und dann einfühlsam mit mir hingeschaut hat. Überlegt doch mal: der Mensch kennt euch nicht und hat nur den Einblick den ihr ihm gewährt...
Natürlich ist es unter Coronabedingungen schwierig gewesen und das Konzept der Nähe war nicht möglich. Aber sie tun ihr Bestes das zu kompensieren. (Ich bin mit meiner Mißbrauchsgeschichte sogar ganz froh gewesen keiner körperlichen Nähe ausgesetzt zu sein;-))
Zu den wenigen Therapieeinheiten: ja, vielleicht können es mehr sein. Vielleicht ist es aber auch gut einfach mit dem zu arbeiten was man bekommt oder ES arbeiten zu lassen. Viel hilft nicht immer viel. Und wieviel geht im verarbeiten unter, wenn man "zugeballert" wird. Ich habe viel Zeit mit mir verbracht und es ist sehr anstrengend sich selbst ehrlich und liebevoll zu begegnen.
Ich könnte noch sehr viel mehr schreiben, aber der Platz ist begrenzt... ;-)
Abschließend möchte ich noch etwas zur Pflege sagen: ich glaube euch, dass ihr viel zu tun habt und zu wenig Leute seid. Aber bitte, bitte öffnet eure Tür dauerhaft für die Patienten. Ich stand selbst vor der verschlossen Tür und hatte nicht den Mut zu klopfen, obwohl ich eure Hilfe gebraucht hätte. Danke!

Retraumatosierung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen, Freundlichkeit der Pflege
Kontra:
Nahezu alles
Krankheitsbild:
Bulimie Depression ptbs
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Eine der schlimmsten erfahren meines Lebens.
Ich bin deutlich schlechter aufgestellt raus als ich rein bin. Es werden sehr intensive Therapien gemacht, die nicht aufgefangen werden können.
Mich hat es sehr runtergezogen und ich hatte 5 Jahre nach dem Aufenthalt immer noch daran zu knabbern.
Therapeuten in anderen Kliniken und ambulante schlafen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie Methoden dieser Klinik hören.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 05.01.2022

Liebe/r Steph_herz,

wir bedanken uns für Ihre Bewertung und bedauern sehr, dass Sie damals von unserer Behandlung nicht profitieren konnten.

Wenn Sie möchten, laden wir Sie ein, nochmal mit uns in Kontakt zu treten. Uns liegt daran, möglichst genaue Informationen zu bekommen, damit wir uns verbessern können. Sie erreichen mich unter:

[email protected]
Tel. 08322 / 709-117

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

Bei Trauma nicht zu empfehlen; Bei Burn-Out und Krisen bestimmt in Ordnung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Toll, dass es eine Sozialberatung gibt)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Man könnte bestimmt einiges digitalisieren)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Pflege, Zimmer, Umgebung
Kontra:
Gefährlich bei KPTBS, Corona lässt gute Angebote leider ausfallen
Krankheitsbild:
KPTBS, Chronische Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bei Trauma kann ich die Klinik nicht empfehlen. Ich sehe, dass hier Menschen oft mehr geschadet als geholfen wird. Für diese Zielgruppe müsste man die Therapie individuell anpassen, was sich die Klinik nicht leisten kann. Alle machen mehr oder weniger dasselbe. Für Traumatherapie ist dort wenig Fachkompetenz vorhanden und vieles ist veraltet. Es gibt nur eine handvoll wirklich guter Therapeuten. Manche sollten erst mal noch eine Weile an sich selbst arbeiten. Man merkt, dass die Klinik stark darauf ausgelegt ist, Menschen wieder in das System zu integrieren, aus dem sie gefallen sind (Burn-Out). Das hat wenig mit Heilung zu tun. Man versucht nur, das falsche Selbst dieser Menschen wieder zu stabilisieren. Es ist natürlich in Ordnung, wenn man diese Lösung möchte. Aber Menschen, die nach Authentizität streben, haben es in der Klinik schwer. Man hat meistens nur ca. 2-3 Stunden Therapie am Tag und ein Großteil besteht nur aus Achtsamkeit, Fantasiereisen und Bilder malen. Das Komitee hat tatsächlich leicht sektenhafte Züge. Die Strukturen sind starr, werden nicht hinterfragt. Es wirkt oft wie eine Theateraufführung. Einige stabilisieren sich dort gegenseitig durch Aufmerksamkeit und Anerkennung. Eine illusionäre Blase entsteht. Dass dies keine Nachhaltigkeit hat, sollte klar sein.

Für mich war die Klinik eher ein Urlaub mit einigen Achtsamkeitsseminaren. Ich habe nichts gegen Achtsamkeit - im Gegenteil - aber es sollte bestenfalls die Therapie unterstützen und nicht ersetzen. Ich würde mir mehr moderne Traumatherapie wünschen, wie z.B. NARM (Laurence Heller), SEI (Dami Charf), IoPT (Franz Ruppert). Das Heilsamste für mich in der Klinik war wirklich der Kontakt zu einigen lieben Mitpatienten.

3 Kommentare

Semi3 am 23.12.2021

Super darestellt..es könnte von mir sein.. in dein Text steht das wahre über diese Klinik..nur manchen merken nicht das man in diese Klinik in eine Blase drin ist...viele werden richtig süchtig danach und haben viele Aufenthalte hinter sich..was natürlich bei eine kompetente Klinik nicht der Fall wäre..
Gutes Essen und schöne Landschaft machen keine gute Klinik daraus.

  • Alle Kommentare anzeigen

Nicht kompetente Mitarbeiter

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 21   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann es kurz und knapp fassen, ich finde es nicht nur beängstigend, sondern erschreckend welche therapeutischen Mittel angeboten und angewandt werden. Wo ich als insider langer Jähriger Unterweisung unterliege. So verantwortunglos, meditation an zu bieten wo die Therapeuten keinen planen haben die Patienten in in Sachen rein schickt, sie haben keine Ahnung was sie da auslösen aber mal ne meditation anbieten wo andere Jahre lang üben müssen und Unterweisung haben von einem Lehrer oder Guru oder Lama. Patienten werden selber zu ihrer Therapie als Therapeut berufen ohne Leitung und dann noch ein Haufen Geld bezahlen.

Fazit :

Wie kann man sich aus dem Internet Sachen als Therapeuten raus suchen die als therapeutisches Mittel zu nehmen ohne Plan!!! Verantwortungslos, gar Körperperverletzung. Pflege unter der Gürteliene.

Der Satz an der Tür ist eine Schande für das ganze Haus!!!!

1 Kommentar

ChristianAK am 28.12.2021

Liebe/r Mosame123,

wir bedauern sehr, dass Sie unser Angebot der Meditation so kritisch einschätzen. Unsere Erfahrungen bestätigen das nicht. Dazu möchte ich gerne auch den Meditationsexperten Dr. Ulrich Ott zitieren, aus einem Interview mit der Techniker Krankenkasse:

"Wer psychisch labil ist, sollte möglichst keine stundenlangen Meditationen am Stück über mehrere Tage machen."

Unser Meditationsanbgebot berücksichtigt das selbstverständlich und ist therapeutisch gemonitort.

Ich biete Ihnen gerne an, nochmals in Kontakt mit uns zu treten. Uns liegt daran, mehr zu erfahren und Ihr Kritik zu nutzen, um uns weiter zu verbessern.

Sie erreichen mich unter der Rufnummer 08322 / 709-117 oder unter der E-Mail Adresse [email protected]

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

Es war eine sehr intensive und interessante Zeit

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Aufnahme lief professionell und flott, Aufenthalt war top, auch wenn die Kommunikationswege und Medien etwas veraltet waren, ich erklärte es mir „dem Konzept“, die Entlassung verlief Hop-Hop ca 2 Monate Wartezeit auf den Entlassbericht)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Das linke Gebäude ist Renovierungsbedürftig)
Pro:
Ernährung, qualifizierte Therapeuten
Kontra:
Mangelndes Angebot an Therapie aufgrund der Corona
Krankheitsbild:
PTBS, psychosomatische Schmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Klinik im Sommer 2020. Gekommen bin ich, um mir selbst zu begegnen und ich muss sagen es waren spannende 2 Monate!

Abgesehen davon, dass mir so viele spannende Menschen begegnet sind und ich Glück hatte fantastischen Therapeuten zu begegnen, nutzte ich jede Sekunde des Aufenthalts aus, um möglichst tief in mich hinein zu schauen und die Themen zu verarbeiten, die so tief in mir saßen.

Es stellte sich heraus, dass zusätzlich zu existierenden Themen, ich noch viele weitere im Gepäck mein lebenslang getragen habe und nun war die Zeit gekommen diesen zu begegnen... Es waren auch Themen, von denen ich mich nicht traute zu denken, zu sprechen ... Und nun konnte ich es plötzlich.

Ich lernte meine Gefühle zu zulassen und sie zu zeigen, darüber in Öffentlichkeit zu sprechen, durch die Ängste zu gehen. Ich hatte das Gefühl mein ganzes Leben im Schnellschuss erneut durchzuerleben ... Und Adula bot dafür sehr guten Rahmen!

Ob ich komplett Ok rausgekommen war ... hm ... kann man es innerhalb der 2 Monate, wenn man davor 43 Jahre anders lebte...? Aber so vieles wurde angeleitet ...

Das einzige was tatsächlich ich gewünscht hätte - Ich hätte mir sehr die Betreuung danach gewünscht ... Na ja ... Mit nem Call ein mal die Woche so nen Monat lang ... Wissen Sie... Es ist mir klar, dass es im heutigen Konzept nicht enthalten ist, aber vlt. wäre es so ne Idee .. Lessons learned )

Im Großen und Ganzen war die Aufenthalt ein sehr großes Geschenk und ein sehr großer Schritt war getan! Und dafür bin ich vom ganzen Herzen dankbar! ????????????

Ich wünsche Adula, dass alles wieder in normalen und geordneten Bahnen abläuft! Damit auch weiterhin die Menschen sich selbst bei euch begegnen können... Und die schöne und sichere Umgebung „Adula“ es ihnen weiterhin anbietet!

1 Kommentar

ChristianAK am 10.06.2021

Liebe/r A1Ts,
wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt im letzten Jahr. Es freut uns sehr, dass Sie trotz der widrigen Umstände unter der Corona-Pandemie so von der Therapie profitieren konnten. Wie es scheint, haben sie einen positiven Weg eingeschlagen. Dafür wünschen wir Ihnen alles Gute und das nötige Durchhaltevermögen. Für die Zeit nach der Klinik sind die anonymen Selbsthilfegruppen sehr hilfreich. Vielleicht gibt es an Ihrem Ort eine, die für Sie passt.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
Adula Klinik
[email protected]

Mehr Schein als Sein - Klinik ist nicht mehr, was sie einmal war!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (12 Monate Wartezeit)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
schöne Lage
Kontra:
Unprofessionelles Verhalten vom Personal, kaum Therapieangebot, kein sinnvolles Corona-Konzept
Krankheitsbild:
depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist leider nicht mehr das, was sie einmal war.

Mit dem Tod des Chefarztes im Herbst letzten Jahres, ist leider auch der Spirit der Klinik gestorben.

Vor zwei Jahren war ich bereits in der Adula zur Behandlung und total begeistert - dieses Mal hingegen bin ich nach bereits 4 Wochen freiwillig abgereist, um mich nicht noch weiter zu retraumatisieren.

Mit Verstößen gegen die therapeutischen Vereinbarungen wird leider überhaupt nicht professionell umgegangen, nicht das Gespräch mit den betreffenden Patient*innen gesucht, sondern stattdessen auf Gerüchte vertraut.

Ich habe mit einem Mitpatienten in einem öffentlichen Raum gekuschelt und aufgrund anonymer Hinweise von anderen Patienten, die behauptet haben, wir hätten uns geküsst und sogar Sex gehabt, sollten wir beide die Klinik verlassen und wurden in den darauffolgenden Wochen aus der therapeutischen Gemeinschaft ausgeschlossen und sogar vom Personal abschätzig behandelt.

Ich durfte dann letztlich in der Klinik bleiben, weil die Gerüchte haltlos waren, bin aber freiwillig gegangen, weil mich der Umgang mit der Gesamtsituation so schockiert hat.

Vor der Klinik war ich einigermaßen stabil, danach erst einmal ein totales Wrack.

Solange die Corona-Maßnahmen anhalten, kann ich nur abraten in die Klinik zu fahren. Das Konzept lebt von Nähe und wenn diese fehlt, bleibt nicht viel übrig. Außerdem gibt es zur Zeit einen extremen Personalmangel und daher kaum therapeutische Angebote.

Ich hoffe, dass die Klinik irgendwann wieder das wird, was sie einmal war: Ein Ort der Nächstenliebe, des Miteinanders und der Heilung.

2 Kommentare

ChristianAK am 21.05.2021

Liebe/r NanaTopas,

wir bedanken uns für Ihre Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt bei uns. Mit bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass Sie die Therapie im Vergleich zu Ihrem ersten Aufenthalt nicht mehr positiv wahrgenommen haben. Über die Geschehnisse, die zu Ihrer vorzeitigen Abreise geführt haben, habe ich leider keine Informationen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass sich hier einiges vermischt hat und deshalb der Eindruck des unprofessionellen Umgangs entstanden ist. Hintergrund sind nämlich nicht nur die therapeutischen Vereinbarungen des Verzichts auf sexuelle Begegnungen und Romanzen, sondern auch die geltenden Regeln zum Umgang mit der Pandemie- Situation, die das Kuscheln mit anderen Patienten verbietet.

Es tut uns sehr leid, dass Sie sich dadurch destabilisiert fühlen. Wir laden Sie herzlich ein, nochmal mit uns in Kontakt zu treten, wenn Sie das möchten. Vielleicht können Missverständnisse ausgeräumt werden. Sie erreichen mich unter:

[email protected]
Tel. 08322 / 709-117

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

  • Alle Kommentare anzeigen

Es gibt für jedes Problem eine Lösung.

Neurochirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es gibt immer einen weg)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alle begegnen sich auf Augenhöhe
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das toll an der Klinik ist, ich bin die Person die ich wirklich bin. Kein verbiegen und autensität ist wichtig.

Wird begegnen uns alle vom Patienten bis zum Personal auf Augenhöhe.

Für jedes Thema gibt es eine Lösung und Therapie-Form die Unterstützung bietet.

Herzenswärme wird dort wieder hervorgehoben.

Ganz viel Liebe Begegnungen finden statt.

Ich liebe das Konzept der Klinik und bin 2 mal dort gewesen Adula und Wolfsried.

Mein ganz großes Mitgefühl für den tollen Mann Michael Tichinger...herzlichst Ina

1 Kommentar

ChristianAK am 19.05.2021

Liebe Ina2008,

wir danken Ihnen herzlich für die positive Bewertung Ihres Aufenthaltes in der Adula Klinik! Sie beschreiben genau das, was auch uns neben der professionellen Psychosomatischen Medizin wichtig ist.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt und alles Gute für Ihren weiteren Weg!

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik

Vielfältiges, gebündeltes und effektives Heilkonzept - ein Angebot, das man aktiv annehmen darf

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich hatte schon über 20 Jahre immer wieder Therapien. Das Beste erfuhr ich dann in der Adula-Klinik - auch jetzt zehn Jahre später bewerte ich dies so.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich wurde schon vor der Aufnahme gut über die aus meiner Sicht sehr sinnvollen u. hilfreichen Rahmenbedingungen der Therapie informiert. Diese (u. a. das Kontaktfasten u. die Verzichtsvereinbarungen) waren für mich von Anfang an vollkommen einleuchtend.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch in diesem Bereich machte ich nur gute Erfahrungen.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Das Haus war 2011 zwar nicht auf einen Top-/Neuzustand, doch der Geist u. das Miteinander waren das Wesentlich für mich; - so vermisste ich äußerlich nichts.)
Pro:
Herausragendes forderndes und förderndes Konzept. Eigeninitiative wird als notwendiger Schritt zur Heilung begriffen, da sich in ihm der Wille und die Entschiedenheit für die Gesundung zeigen.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Burnout, Ängste u. Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Auch im Rückblick jetzt zehn Jahre später betrachte ich meine Zeit in der Adula-Klinik als eine der wertvollsten und hilfreichsten Zeiten in meinem mittlerweile 55-jährigen Leben.
Noch heute ziehe ich Hilfe und Nutzen aus dem damals Erfahrenen und den unterschiedlichsten einander ergänzenden Therapiekomponenten.
Besonders wertvoll war und ist für mich der Geist des Hauses, welchen Hr. Dr. Georg Reisach prägte und prägt. Man merkt, dass er als erfahrener und leidenschaftlicher Seelsorger tief in die Seelen der Menschen blicken kann und auch will und es den Menschen gut meint. Und diese Einstellung und Haltung fand sich auch in all den anderen Mitarbeitern (vom Koch bis zum Psychologen) wieder.
Auch Jahre später besuchte ich mit ehemaligen Mitpatienten, mit denen ich tlw. immer noch befreundet bin, wieder die Adula-Klinik als Gast, um Vorträge zu Heilungs-Themen anzuhören.
Ich wünsche dem ganzen Team und allen voran Hr. Dr. Reisach alles Liebe und Gute für die weitere Zukunft und uns den Fortbestand und weiteren Ausbau dieser wertvollen Einrichtung zur Unterstützung bei der seelischen Gesundung!
DANKE

1 Kommentar

ChristianAK am 19.05.2021

Lieber Franz55,

wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre positive Rückmeldung auf Klinikbewertungen. Besonders freut mich, dass Sie Ihren Aufenthalt bei uns auch noch nach zehn Jahre als so wertvoll erachten.
Vielen Dank für Ihre guten Wünsche! Auch wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft. Bleiben Sie uns verbunden und bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik

Durchwachsen, aber eher positiv

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (In Anbetracht der schwierigen Lage)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Menschlichkeit, Essensqualität, tolle Lage
Kontra:
Systemversagen unter Corona
Krankheitsbild:
"Schwere depressive Episode auf dem Nährboden einer Dysthymie" + chaotisches Essen + SSV
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Herbst 2020 8 Wochen da. Es ist schwer eine Bewertung abzugeben, da ich glaube, dass ein Klinikaufenthalt in Zeiten von Corona immer schwierig ist, egal in welcher Klinik.
Ich bin der Meinung, dass es weiterhin hilft, wenn es einem schlecht geht, um über die Runden zu kommen und deswegen ist es sehr wichtig, dass die Kliniken offen bleiben trotz Corona. Aber es kann einfach nicht zu den selben Ergebnissen führen, wie ohne Corona. Ich befürchte, das ist den Krankenkassen nicht klar bzw. wollen sie das nicht sehen, was wiederum dazu führt, dass die Kliniken unter enormen Druck stehen, den Anschein zu wahren, dass sie "fast" das leisten, was sie sonst auch können.
3 meiner 8 Wochen verbrachte ich in Quarantäne. 12 Tage davon sogar in Isolation, da ich mich kurz vor meiner Entlassung mit Corona ansteckte. Dadurch verlängerte sich mein Aufenthalt auch von 7 auf 8 Wochen, ohne Nachfrage. Erst in meiner 8. Woche erfuhr ich von meiner Krankenkasse, dass ich einen KT bekommen könne, wenn die Klinik mich entlassen hätte. Mit meinem Therapeuten (im Home-Office) versuchten wir mir diesen zu organisieren, was mich an die Grenzen meiner Belastbarkeit brachte.
In dieser letzten Woche verletzte ich mich mehrfach selber, hatte Selbstmordgedanken und bekam schließlich Tavor und Zopiklon. Die Klinik war mit der Situation (Corona - nicht mit mir) einfach völlig überfordert, das System versagte.
Ich bin dankbar für meinen Therapeuten in der Zeit, dennoch hatte ich in den ersten Wochen eine Therapeutin, die mich in der Anfangs-Quarantäne komplett allein gelassen hat und auch sonst sehr unzuverlässig war. Zum Glück durfte ich (nach viel Geschrei) wechseln.
Meine ärztliche Untersuchung, die bei Ankunft erfolgen soll, hatte ich in meiner 6. Woche. Sie war oberflächlich und nicht richtig.
Die Pflege hat bis zur Erschöpfung immer ihr Bestes gegeben.
Der Aufenthalt hat mir geholfen, aber er hat auch manches schlimmer gemacht. Die Essstruktur hat mir leider nicht geholfen.

2 Kommentare

Dr. Reisach Kliniken am 15.04.2021

Liebe Anna321,

wir bedanken uns für Ihre sehr ausführliche Rückmeldung bei Klinikbewertungen. Wir bedauern sehr, dass Ihr Klinikaufenthalt durch die Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigt wurde und Sie somit nicht in der Art und Weise von Ihrem Aufenthalt bei uns profitieren konnten, wie es sonst möglich gewesen wäre.

Auch die anderen von Ihnen genannten Punkte sind für uns sehr wichtig zu erfahren, weil es uns ein Anliegen ist, uns weiterzuentwickeln. Hierbei sind wir natürlich immer besonders auf die ehrlichen Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten angewiesen.
Ich werde Ihre Rückmeldung daher gerne weiterleiten.

Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg!
Herzliche Grüße

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

  • Alle Kommentare anzeigen

Im Umbruch mit offenem Ausgang...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Gemeinschaft
Kontra:
Führung
Krankheitsbild:
Depression, PTBS, Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, meine Name ist Nicolas, und ich möchte einen Bericht schreiben, der hoffentlich einen realistischen Einblick in den momentan stattfindenden Umbruch der Klinik gewährt.

Aufenthalt war Anfang März 2021 bis Anfang April 2021.

In der zweiten Woche hatte ich schlimme Angst- und Panikattacken, woraufhin ich mir Hilfe beim Pflegepersonal suchte. Da dort für mich keine adäquate Hilfe zu finden war, wurde ich selbst aktiv. Ich fand in einer Gesprächspartnerin die heilsame Linderung meiner Schmerzen.

Wir trafen uns in öffentlichen Aufenthaltsräumen, meist abends. Weil es uns beiden sehr schlecht ging und uns gegenseitige Nähe gut tat, kam es zu kleinen Zärtlichkeiten oder einem freundschaftlichen Kuscheln. Die Corona Regeln haben wir dabei übertreten, ja, was uns aufgrund der häufigkeit der Verstöße in der Klinik, übrigens auch vom Personal, aber nicht wirklich abhielt. Die Schmerzen waren für mich viel zu groß und kaum erträglich.

An einem Tag schrieb ein Mitpatient einen Anonymen Brief, mit den Vorwürfen, wir würden eine (verbotene) Exklusivbeziehung führen, würden uns Küssen und hätten Sex auf dem Zimmer gehabt, wofür mein Zimmerkollege auch noch absichtlich spazieren gegangen sein sollte. (Der war sauer!!)

Es war wirklich alles erlogen, was da im Brief stand und bald die ganze Klinik dachte.

In der Folge entstand eine Hexenjagd. Mir wurde keine Chance gegeben, das Ganze korrekt darzustellen oder Verständlich erklärt warum die Klinikleitung über eine disziplinarische Entlassung nachdenkt. Ich hätte mir sehnlichst Hilfe gewünscht um mit meinen neuen Gefühlen und vor allem mit diesen unerträglichen Schmerzen der Vergangenheit umgehen zu können.

Mehrere Versuche mit dem betreffenden Briefeschreiber Kontakt aufzunehmen, scheiterten. Er habe keinen Bedarf mit mir zu sprechen! Und so wurde ich nach 3 Wochen wegen Verletzung der Corona- und Brandschutzregeln entlassen.

Ich habe auch gutes Erfahren in der Klinik, aber ich bleibe leider verletzt und verlassen zurück.

2 Kommentare

Dr. Reisach Kliniken am 14.04.2021

Lieber Nicolas-A,

wir möchten gerne auf Ihre Rückmeldung bei Klinikbewertungen reagieren.
Es tut uns aufrichtig leid, dass Sie sich nach dem Aufenthalt bei uns so verletzt und schlecht fühlen.

Wir müssen Sie jedoch nochmal darauf hinweisen, dass die derzeit geltenden Hygienemaßnahmen verpflichtend sind und wir unsere Patienten deshalb bereits vorab bitten, die Einhaltung dieser Regelungen in der Klinik mit Ihrer Unterschrift zu quittieren. Wenn Sie sich dennoch nicht an diese Vereinbarungen halten können, müssen Sie damit rechnen, dass wir Sie aus diesen Gründen vorzeitig entlassen müssen.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

  • Alle Kommentare anzeigen

Trauma

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 20/21   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Vergebung
Kontra:
Corona
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Selbst in corona habe ich mich sehr wohl gefühlt. An Weihnachten war es sehr mager und ich dachte manchmal ich bin allein nur sobald ich unten in der Pflege war hat man mir zugehört und mich dort abgeholt wo ich gerade war. Mein Therapeut wusste much genau zu leiten und er war ein Geschenk.
Liebes Adula Team ich komme wieder ????????????.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 15.04.2021

Liebe/r Einhornpower,

wir danken Ihnen herzlich für die positive Bewertung Ihres Aufenthaltes in der Adula Klinik! Wir freuen uns zu hören, dass Sie sich trotz der aktuell widrigen Umstände -bedingt durch die Corona Pandemie- bei uns gut aufgehoben fühlten und für sich profitieren konnten.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt
und alles Gute für Ihren weiteren Weg!

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

Neue Türen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept, Therapeutische Gemeinschaft, gesunde Ernährung, Berge
Kontra:
2 Bett Zimmer, Auto stand 6 Wochen draußen
Krankheitsbild:
Eßsucht, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als ich in der Adulaklinik ankam, waren viele konstruktive Anteile in mir erstarrt. Ich verstand nicht, warum ich immer wieder "ins Essen fiel", obwohl ich so viel wusste und auch schon Heilsames erfahren hatte. Ich bin froh, dass ich die (krassen) Regeln der Eßstruktur annehmen konnte. So konnte ich alte Knoten entdecken und aufzulösen. Die therapeutische Arbeit war oft so intensiv, aufwühlend und schmerzhaft- getragen und geschützt fühlte ich mich durch die therapeutische Gemeinschaft. Ich erfuhr viel Anteilnahme und Dasein. Es ist eine besondere Atmosphäre: ein tolles TherapeutInnen und ÄrztInnen- Team; die Pflege, die 24h ansprechbar war und viele Brücken bauten; die engagierte Hauswirtschaft und Küche; ein fröhlicher Frühsport...
Für meine Themen fand ich ganz neue Sichtweisen- das ist ein großes Geschenk. Auch wenn Coronabedingt einiges nicht möglich war und das Masken tragen so sehr einschränkte und nervte- ich bin dankbar, mich für die Adulaklinik entschiedenzu haben.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 15.04.2021

Liebe/r Wanderfalke2,

vielen herzlichen Dank für Ihre positive Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Adula Klinik! Wir haben uns sehr darüber gefreut und ich werde diese gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.

Wir freuen uns besonders zu hören, dass Sie gerade durch die Teilnahme in der Ess-Strukturgruppe gut profitieren und sich dort so gut aufgehoben gefühlt haben.

Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.
Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

Enttäuschung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Dr. Georg ist eine Erscheinung und meint es sehr ernst mit seinen Vorstellungen
Kontra:
Nicht gesehen, nicht erkannt
Krankheitsbild:
Depressionen, Angst, Zwang, PTBS, etc.
Erfahrungsbericht:

Mit sehr großen Erwartungen, klar strukturiert in meinem Ziel, alle harten Bedingungen akzeptierend, habe ich meinen Klinikaufenthalt angetreten. Ein Haus christlicher Nächstenliebe! Um so größer meine Enttäuschung, dass ich dort sehr verloren war, so dass ich vorzeitig auf eigenen Wunsch das Haus verlassen habe.

2 Kommentare

ChristianAK am 08.03.2021

Sehr geehrte/r JaMi3,

wir bedauern sehr, dass Sie Ihren Aufenthalt bei uns enttäuscht abgebrochen haben. Umso wichtiger wäre es für uns zu erfahren, was dazu geführt hat, dass Sie sich verloren gefühlt haben und was sonst noch für Sie eine Enttäuschung war.

Ich möchte Ihnen deshalb sehr gerne ein Kontaktangebot machen und würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören.

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
Tel. 08322 / 709-117
[email protected]

  • Alle Kommentare anzeigen

Kraft und Hoffnung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten, Ernährung, Natur
Kontra:
Wohnsituation beengt (2-er Zimmer)
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach 2016 und 2017 wurde ich in der Adula-Klinik erneut stationär über den Jahreswechsel 2020/2021 behandelt. Ich war sehr froh, nach ca. 2-monatiger Wartezeit überhaupt aufgenommen worden zu sein. Bedingt durch die Vorgaben des Gesundheitsamts wegen der Corona-Schutzvorschriften gab es viele Einschränkungen, so gab es nicht alle früheren Therapie- und Freizeitangebote und vor allem keine Therapeutische Gemeinschaft, wie ich sie von den vorherigen Aufenthalten kannte.
Aber die Klinik war stets bemüht, ein ausreichendes Therapieangebot (werktägliche Kerngruppen und wöchentliche Einzelgespräche u.a.) aufrecht zu erhalten.
Die Zeiten der Quarantäne im Einzelzimmer (ca. 7 Tage incl. 2 Coronatests)konnte ich gut für mich nutzen um zu mir zu finden, daneben die ausgedehnten Spaziergänge in der wunderschönen Landschaft.
Ich hatte das Glück, erneut meinen Bezugstherapeuten aus 2016 zugewiesen zu bekommen, die Zusammenarbeit war ein "Segen" für mich und ich habe mich stets gut verstanden gefühlt, vor allem die Einzelgespräche haben mir viele neue Einsichten "beschert". Hierfür meinen Dank!
Die Klinik war ein wichtiger Meilenstein in meinem Leben, das Netzwerk aus früheren Mitpatienten ist sehr hilfreich.
Ich fühle eine tiefe Verbundenheit mit Klinik und wünsche der Gemeinschaft und den Mitarbeitern/innen alles Gute für die Zukunft.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 15.04.2021

Liebe/r Hulk2021,

wir danken Ihnen von Herzen für Ihre wertschätzende Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt bei uns. Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass Sie die Bemühungen des gesamten Teams wahrnehmen, mit der schwierigen Situation bestmöglich umzugehen!

Gerne gebe ich Ihre Rückmeldung auch an meine Kolleginnen und Kollegen als „Goldblättchen“ weiter.

Wir danken Ihnen für Ihre Verbundenheit und wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg.
Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

i.A. Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätsmanagement

Sehr enttäuschende Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Natur und Umgebung
Kontra:
Organisation, Therapieprogramm, Umgangston mancher Mitarbeiter
Krankheitsbild:
Angststörung/Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich während meines Aufenthaltes in der Adula Klinik überhaupt nicht wohl gefühlt. Als Patient bekam man sehr wenig Info und saß am empfangenden Ende einer sehr chaotischen Organisation und gereizten Mitarbeitern. Die allgemeine Stimmung war gereizt, von den Mitarbeitern (außer der Hauswirtschaft) wurde wenig Empathie gezeigt und meiner Meinung nach wurde die COVID-19 Situation unprofessionell und auf Kosten des Wohls der Patienten gehandhabt. Ich war trotz 4-fach negativ Testung 2 von 3 Wochen in Quarantäne (mit u.a. sehr schlechter Informationsversorgung bzgl der Situation) und habe mich dann entschlossen, abzubrechen. Bei der Abreise wurde ich dann noch mit einer derartigen Arroganz des Rezeptionspersonals konfrontiert, sodass ich nun einfach nur froh bin, die Klinik verlassen zu haben.
Ich hatte gute Empfehlungen zur Klinik gehört, während meines Aufenthalts war jedoch wenig Kompetenz vorhanden. Viele weitere Patienten sind ebenfalls aus ähnlichen Gründen frühzeitig abgereist.
Das therapeutische Programm war auf ein Minimum reduziert und fühlte sich allgemein an wie Schadensbegrenzung, die Qualität ließ auch hier zu wünschen übrig.
Ich werde die Klinik nicht weiter empfehlen geschweige denn nochmals selbst hin gehen.

1 Kommentar

ChristianAK am 20.01.2021

Sehr geehrte/r pilea,

es tut uns sehr leid, dass Sie sich während ihres Aufenthaltes bei uns nicht wohlgefühlt haben. Ihr Beitrag in diesem Forum ist uns wichtig und wir nehmen Ihre Rückmeldung ernst, denn wir wollen daraus lernen und uns verbessern.

Wir bedauern, dass der Umgang mit der Covid-19-Situation unprofessionell auf Sie gewirkt hat. Die Pandemie verlangt uns allen einiges ab und bringt tiefe Einschnitte in unseren Alltag mit sich - folglich auch Änderungen in unserem Therapieprogramm, die dem Infektionsschutz geschuldet sind.

Die genauen Umstände Ihrer Quarantäne kenne ich natürlich nicht, kann Ihnen aber mitteilen, dass eine Quarantäne von zwei Wochen trotz negativer Testergebnisse gängig und notwendig sein kann. Das hängt von vielen Faktoren ab, z.B. ob Sie sich vor der Aufnahme in die Klinik zu Hause isoliert haben oder ob Sie Kontaktperson eines infizierten Menschen waren und vieles mehr.

Ich möchte Sie gerne einladen, mit uns persönlich in Kontakt zu treten. Dies könnte uns helfen, Ihre Kritikpunkte und die Umstände, die dazu geführt haben, besser zu verstehen. Sie erreichen mich per E-Mail: [email protected] oder über die Telefonzentrale der Klinik unter der Nummer 08322 / 709-0.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik

Dankbarkeit da lebensverändernder Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe den Vergleich zu einer anderen Klinik, während der Aufenthalt dort eine Katastrophe war, war die Zeit in der Adula Klinik vielleicht die wichtigste in meinem bisherigen Leben)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (das Konzept krazt nicht nur an der Oberfläche. Es wird mit liebevoller Begleitung auch die Wurzel der Probleme angegangen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Die Organisation ist gut und der Therapieplan ausreichend gefüllt, leider musste ich mehrfach umziehen (3x in 7 Wochen, was das ankommen und zur Ruhe kommen erschwerte, die Kommunikation in dem großen Haus ließ des Öfteren zu wünschen übrig,))
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Zimmer mit Bergpanorama sind großartig, ich hatte Glück, ein solches zu haben. Zimmer nicht mega modern aber zweckmäßig, schöne Räumlichkeiten)
Pro:
wertschätzende Atmosphäre, tiefgründiges Konzept, sehr bemühte und kompetente Mitarbeiter, wunderschöne Lage, hotelcharakter
Kontra:
interne Kommunikation und Informationsweitergabe an Patienten schwierig, ich musste Vielem hinterherrennen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Adula Klinik ist nicht umsonst als eine der besten Deutschlands ausgezeichnet. Diese Bewertung würde ich sofort unterschreiben. Ich war dort inmitten der Corona-Zeit. Die Klinikleitung versucht alles, um den Aufenthalt und soviele Therapieangebote wie möglich weiterhin aufrechtzuerhalten. Einschränkungen im Therapieangebot, Maskenpflicht, das aktuelle Verbot nach Oberstdorf zum Einkaufen zu gehen etc. habe ich gerne in Kauf genommen. Denn auch die verbleibenden Angebote sind ausreichend. Es gab Mo-Fr Therapie in der Kerngruppe, ein 50 Minütiges Einzelgespräch pro Woche, diverse andere Therapieformen wie Körper- und Tanztherapie, Skillstraining, Frauengruppe, Familienstellen, Meditation, Seelsorgegespräche, spezielle Angebote wie die Familienwoche, Heilraum Natur, Einstellungsarbeit... Dies wird von einem großartigen Team angeboten, von sehr engagierten Therapeuten und Seelsorgern. Toll fand ich auch die Nachsorgegruppe vor der Entlassung, um Fragen vor der Rückkehr in den Alltag zu klären. Das Konzept beinhaltet auch die Teilnahme an Selbsthilfegruppen, die zu verscheidenen Themen stattfinden (stoffliche und nichtstoffliche Abhängigkeiten, seelische Gesundheit, dysfunktionasle Familien...) Im Vergleich zu der anderen Klinik, in der ich war, wurde in die Tiefe gegangen. In dem Konzept wird man begleitet, zu lernen auf seinen Körper und sein Inneres zu hören. Einen großen Stellenwert hat die Arbeit mit dem eigenen inneren Kind,dem eigenen Ich aus der Kindheit, das so viel Verletzungen/Einsamkeit erlebte... was für mich unendlich wertvoll war. Dennoch wird einem nicht alles auf dem Serviertablett geliefert sondern es bedarf der Bereitschaft selbst etwas zu ändern und sich mit sich selbst zu befassen, für sich und die eigenen Bedürfnisse einzustehen und zur Not auch bestimmten Therapieangeboten "nachzurennen", die einem wichtig sind. Ich würde jedem die Adula oder Hochgrat Klinik (selbes Konzept) empfehlen. Ich habe endlich die Wurzel meiner Depression verstanden.

2 Kommentare

ChristianAK am 14.01.2021

Liebe/r Eni 12,

wir bedanke uns ganz herzlich für die positive Rückmeldung und die konstruktive Kritik - diese ist für uns sehr wertvoll, um uns weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft. bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik
[email protected]

  • Alle Kommentare anzeigen

Therapie im Zeichen der Corona

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Gutes Essen
Kontra:
Wenig Austausch unter Mitpatienten
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Corona-Krise hat die Klinik eingeholt und vollständig eingenommen.

Meine Zeit war geprägt von:

Drei Wochen Quarantäne
Sechsfacher Therapeutenwechsel, die meisten befinden sich in Ausbildung
Dreifacher Umzug
Therapeutische Begleitung von dominant bis ignorant
Mit wurde mehrmals klargestellt, dass meine Krankheit meine Wahl ist und die Zustände eigene Entscheidung sei
Einige Therapeuten feedbackresistent
Fehlender Austausch unter Mitpatienten
Medikament angepasst ohne Begleitung


Am meisten haben mich irritiert die Durchhalteparolen seitens Klinikleitung. Die Inhalte lasen sich teilweise wie romantische Liebesbriefe, verblendet und fremd.


Klar konnte ich vorzeitig abfahren. Allerdings ins Leere zuhause, was für mich keine richtige Wahl war.

1 Kommentar

ChristianAK am 13.01.2021

Sehr geehrter Piter_Schaar,

wir bedauern sehr, dass Ihr Klinikaufenthalt durch die Auswirkungen der Pandemie beeinträchtigt wurde.

Leider war die Quarantäne nicht zu vermeiden – der Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona – Virus hat Vorrang. Damit verbunden sind auch Zimmerwechsel, wenn die Quarantäne aufgehoben wird. Unter den gebotenen Abstandsregeln ist zudem der Austausch mit anderen PatientInnen nicht in der Qualität möglich, wie wir es gewohnt waren und auch sehr befürworten.

Mit den „Durchhalteparolen“ seitens der Medizinisch-Therapeutischen Leitung wollten wir tatsächlich liebevoll den PatientInnen die Notwendigkeit der Maßnahmen zur Infektionsvermeidung nahebringen und ihnen unsere Unterstützung signalisieren.

Wir bedauern sehr, dass Sie die therapeutische Begleitung als „dominant bis ignorant“ empfunden haben. In unserem Therapiekonzept heißt es, dass „konstruktives Verhalten gestärkt und destruktives Verhalten liebevoll angeschaut und aufgearbeitet wird“. Dabei ist uns bewusst, dass die Konfrontation mit schädlichen Verhaltensweisen auch Widerstände hervorrufen kann. Es tut uns leid, wenn Sie das Gefühl bekommen haben, dass Ihr Therapeut/Ihre Therapeutin Ihnen gegenüber zu konfrontativ gewesen ist.

Zu der von Ihnen genannten Medikamentenanpassung kann ich leider keine Stellung nehmen. Üblicherweise wird jede Änderung der Medikation vom Arzt mit dem/der PatientIn sorgfältig besprochen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.
Für weitere Fragen oder Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik
[email protected]

Enttäuscht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einige Therapeuten geben sich Mühe.
Kontra:
Man erhält Therapien die gerade frei sind, aber nicht unbedingt passende.
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In Corona Zeiten ist die Klinik nicht zu empfehlen. Zu wenig Therapie, habe die versprochenen Therapien nicht erhalten, auch keinen Ersatz dafür. Viele Therapien fallen kurzfristig aus. Kein Konzept, kein roter Faden der Therapien. Habe mein Therapieziel nicht erreichen können. Bin enttäuscht. Habe von Patienten gehört, die den Klinikaufenthalt deshalb abbrechen. Da ich schon in einer anderen psychosomatischen Klinik war, weiß ich, wie es besser laufen kann. In anderen psychosomatischen Kliniken gibt es auch Behandlungen für körperliche Beschwerden, hier wurde mir nicht geholfen. Schade, die Internetseite und die angebotenen Therapien lesen sich gut.

1 Kommentar

ChristianAK am 17.12.2020

Sehr geehrte/r Allgäu202
Wir bedauern sehr, dass Sie ihr Therapieziel für Ihren Aufenthalt bei uns nicht erreicht haben. Die derzeitige Lage mit der Corona-Pandemie stellt für uns alle eine große Herausforderung dar. Trotz des Ausfalls einzelner Therapietechniken gelingt es uns, den Kern unserer Beziehungsgestaltung und Behandlung zu erhalten. Die Anpassung unseres Therapieprogramms ist leider erforderlich, um das Infektionsrisiko für Patienten und Personal so weit wie möglich zu reduzieren.
Die „Vernachlässigung“ Ihrer körperlichen Beschwerden kann ich leider nicht einschätzen. Jedoch nehmen unsere Ärzte üblicherweise eine ganzheitliche Sicht auf die Patienten ein. Sie betrachten also Körper und Seele gleichermaßen und leiten davon die Behandlung ab.
Wir haben auf unserer Homepage eine Info zum modifizierten Therapieangebot platziert und hoffen, dass wir dadurch Enttäuschungen bei unseren Patienten vermeiden können.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie - trotz allem - wieder in der Adula Klinik begrüßen dürften.
Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
E-Mail: [email protected]

Grosses Lob für das Konzept und die Menschen, die dort arbeiten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gruppentherapie, Betonung der Emotionen, Vielfältigkeit des Angebotes, tolles Ambiente und tolles Panorama im Aussen
Kontra:
Ich war über die Feiertage da und an Feiertagen läuft nur ein Minimalprogramm
Krankheitsbild:
Depressives Syndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen eines Burn Out bedingten Depressiven Syndrom im Winter 14/15 dort. Es waren die besten 2 Monate meines Lebens, weil ich alte Dinge aufarbeiten konnte und ganz viel für die Zukunft mitnehmen konnte...

1 Kommentar

ChristianAK am 14.01.2021

Liebe/r Haymo15,

herzlichen Dank für die positive Rückmeldung. Dass Sie diese nach einem längeren Zeitraum so formulieren, zeigt uns, dass unsere Arbeit nachhaltig wirkt.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie uns verbunden.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement der Adula Klinik
[email protected]

Viel Lärm um nichts

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische Stressbelastung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Lebensgefährte war nun in diesem Herbst ein drittes Mal in der Adula. Der vorletzte Aufenthalt hat ihm ein bisschen geholfen, aber seine Probleme nicht gelöst. Seine Ängste nicht beseitigt. Ihm keinen neuen Lebensmut vermittelt. Letztlich von den Mitpatienten hat sich mein Partner unterstützt gefühlt nicht aber von den meisten Therapeuten und Ärzten.
Nach diesem letzten Aufenthalt kam mein Partner mit körperlichen Symptomen zurück. Außerdem hatte er eine sexuelle Beziehung zu einer Mitpatientin. Das habe ich nun schon öfter über die Klinik gelesen und gehört, dass Patienten Sex miteinander haben. Die Klinik scheint das ganze noch zu fördern mit ihrem Konzept der Nähe -auch wenn sie eigentlich Regeln haben, die Sex in der Klinik untersagen.

Ich halte von der Klinik gar nichts!

1 Kommentar

Nasi96 am 30.01.2021

Hallo Cynx,

das Pairing hat einen bedeutenden Einfluß auf den Therapieerfolg.
Auch wenn ich, (Patient Nov. 2008 - Jan. 2009 kein Pairing hatte, so doch Neid auf diejenigen, die Sex miteinander hatten. Natürlich geschieht das nicht im Speiseraum oder im Raum Ifen, sondern vielleicht, in uneinsichtigen Räumen, oder in einem Hotel in der Nähe?
Eines ist aber sicher: diese Patienten verweigern sich der Therapie, die Zocken mit der Sexualität, um nicht an ihre Gefühle ranzukommen.
Wenn der Pairingspartner abreist, steht der andere meistens wie das arme Sünderlein vor dem Patientenkommite, wenn er wegen Regelverstoß nicht von der weiteren Therapie ausgeschlossen wird.
Genau das Verheimlichen, das Verleugnen des eigenen Ichs geschieht in einer solchen Situation. Was hilft ist die Einsicht, und die Bitte um Vergebung. Ja, es dürfen spirituelle Werte genannt werden.
Umarmungen, um Menschliche Nähe zu geben, Beispiel in der Kerntherapie oder der Abschiedsfeier, geben eine wohltuende Nähe, die das Leben nährt.

Eine tolle Kurklinik - mehr jedoch leider nicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Wunderbare Natur
Kontra:
Therapeuten können nix
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Habe mich recht wohl gefühlt dort. Doch als ich nach dem Aufenthalt zurück war, stellten sich die alten Gefühle wieder ein. Und da habe ich begriffen: Viele fühlen sich dort sehr wohl, doch es ist nicht viel mehr als ein Kuraufenthalt - ist eben super mal eine Auszeit zu nehmen und nicht zu arbeiten. Von echter Therapie konnte ich nichts entdecken. Auch fehlte mir echte Professionalität bei den Therapeuten. Es reicht eben nicht ein Psycho-Diplom oder ein Dr.Titel

Zudem gibt es einen gravierenden System-Fehler. Walter Lechler erschuf die "Therapeutische Gemeinschaft", wo alle "Klienten" sich gegenseitig helfen. Das ist dort nicht gegeben, weil es dort mehr als nur eine Großgruppe gibt. Und die sind dann nicht unter sich, sondern mischen sich auch mit den anderen.

Vielleicht ist das was für einige, doch für mich war es nix. Und ich wollte nicht einfach nur eine gute Zeit haben, sondern ernsthaft Therapie machen.

Später machte ich einen Entspannungskurs bei der VHS.
Das hat meine Probleme auf einfache Weise gelöst.

2 Kommentare

ChristianAK am 19.11.2020

Sehr geehrte(r) Capitano-Ahab,

erst einmal freuen wir uns, dass Sie sich bei uns wohlgefühlt haben. Gleichzeitig bedauern wir natürlich, dass sich nach dem Aufenthalt rasch die „alten Gefühle“ wieder eingestellt haben. Dieses Risiko besteht leider, wenn man zurückkehrt in die „alte Umgebung“. Der Schritt aus der Klinik zurück in den Alltag ist eine hohe Hürde und der Transfer der in der Klinik gelernten Strategien in die Realität sicher eine Herausforderung.

Mir ist nicht ganz klar, weshalb Sie die Arbeit mit mehreren Großgruppen, mit mehreren Gemeinschaften als Systemfehler sehen. Unsere Erfahrung ist, dass die Arbeit in der Großgruppe sehr fruchtbar sein kann und die Menschen trotzdem in der therapiefreien Zeit intensive Kontakte und Freundschaften zu den Menschen der anderen Gemeinschaften aufbauen können. Dies ist ein wertvoller Aspekt bei einer stationären Therapie – nicht nur bei einem Kuraufenthalt.

Gerne können wir zu dem Thema in einen Austausch gehen. Wir sind stets offen für Kritik und bemühen uns sehr, uns kontinuierlich zu verbessern.

Fühlen Sie sich eigeladen, herzliche Grüße

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
[email protected]

  • Alle Kommentare anzeigen

Lebensschule

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Verständnis, liebevolle Zuwendung, Nähe und Gemeinschaft zulassen lernen
Kontra:
Krankheitsbild:
Tiefe Verzweiflung und Depressionen nach traumatischen Erfahrungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer es ganz genau wissen will, sollte mein Buch lesen, da habe ich den gesamten Aufenthalt detailliert beschrieben.

Anca E. Wimmer: Sei brav und du hast keinen Ärger - Für immer geprägt

1 Kommentar

ChristianAK am 27.11.2020

Liebe Ancaewimmer,

wir bedanken uns ganz herzlich für Ihren Beitrag. Besonders freuen wir uns darüber, dass Sie hervorheben, was uns - auch unserer Meinung nach - ausmacht: liebevolle Zuwendung, Nähe und Gemeinschaft.

Ich habe gehört, dass die Klinik über einige Exemplare Ihre Buches verfügt. Das wird meine nächste Lektüre sein.

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute, bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße
Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement
[email protected]

Geborgen und willkommen unter Fremden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mehr geht nicht)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Stets überaus freundliche Mitarbeiter)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Vom Therapeuten bis zum Internisten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr durchdachte Ablaufe in die der Patient immer mit eingebunden wird)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Es wurde aber seit 2016 bereits vieles renoviwrt)
Pro:
Viele verschiedenste Anwendungsarten
Kontra:
Wie bei allen Kliniken bräuchten Depressive mehr Unterstützung bei der Anmeldung von zuhause
Krankheitsbild:
Depressionen, burn out, Psychosomatische bedingte Schmerzen, Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Man kommt als Patient mit psychischen und psychosomatischen Problemen hier an und denkt erstmal, man sei hier falsch, denn hier wird man nicht nur nach schulmedizinischer Logik betreut, sondern mit Wärme, Verständnis und Mitmenschlichkeit empfangen. Das fühlt sich erstmal sehr ungewohnt an, aber genau darin liegt die Lösung: der Mangel an dieser Zuwendung hat uns soweit gebracht: Streß, zuviele Pflichten und Sorgen, alles an Kraft haben wir verbraucht und nirgends den richtigen Akku zum Aufladen gefunden? Daher haben wir unsere Krankheiten. Doch hier, in der Adula... Hier heilt man, manchmal langsam... Je nach Wunden, aber man bekommt die Zeit die man braucht mit aller Unterst?tzung für Körper UND Geist. Und, auch so wichtig, man lernt zu erkennen, was schadet, was die eigentlichen Bedürfnisse sind, was künftig vermieden werden soll. Überhaupt wird das Ibdividium am größten geschrieben, egal ob gläubig oder nicht, esoterisch oder nicht, laut oder eher leise, jeder findet hier seinen Platz und wird sehr liebevoll aufgenommen... ich würde fast sagen "behütet"... und wieder auf ein gesundes Leben vorbereitet.
Diese Grundsätze erachte und empfehle ich als wichtiger als die Ausstattung des Zimmers oder die der Gruppenräume. Hier ist Frieden und ein unvergleichbar heilendes Konzept.
. Ich war 2016 hier und zehre noch immer von dieser kostbaren Zeit in der Adula-klinik und denke oft mit großen Sehnsucht an diese zurück.
Mein allergrößter Dank ans Team und Dr. Reisach für seine Zeit mit und für uns.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 07.09.2020

Lieber Ninii,

wir bedanken uns ganz herzlich für Ihren Beitrag! Mir hat vor allem gefallen, dass Sie schreiben, man wird nicht nur nach schulmedizinischer Logik betreut. In unserem Leitbild ist formuliert, dass Professionalität und Hingabe für die Behandlung bei uns unverzichtbar sind. Den Teil, der die Hingabe betrifft, haben Sie sehr schön beschrieben. Zur Professionalität sagt unser Leitbild:
„Professionalität heißt für den medizinisch-therapeutischen Bereich, dass wir in unserem Handeln auf der wissenschaftlichen Heilkunde und speziell auf den entscheidenden Verfahren der Psychotherapie, Psychiatrie und der Medizin fußen.“

Wir hoffen, Sie können nachhaltig vom Aufenthalt in der Adula Klinik profitieren. Alles Gute für die Zukunft, herzliche Grüße aus Oberstdorf.

Christian Riedisser
Leitung Qualitätsmanagement

ein Katharer meldet sich

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016?   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Schöne Gegend
Kontra:
Nichts für Nicht-Christen
Krankheitsbild:
Glückspsychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gleich nach meiner Ankunft kam ich etwas zu spät zur gr.Versammlung. Sofort fauchte mich der Inhaber an, warum ich nicht pünktlich sei? sagte ihm, daß ich rechtzeitig da sei. Wir sind alle nur langsam abbrennende Kerzen, deswegen war ich ihm nicht sauer.
Doch mit dem Typen wurde es nicht besser, sind immer wieder aneinandergeraten, bis er mich fragte, ob er mich rausschmeißen soll? (das ist dann 1 Woche später geschehen).

sonst alles altbacken. Keine moderneren Therapien, wie Psychodrama, Gestalt, Voice-Dialog, dynamische Meditation etc. Doch viel Gelaber in den Gruppen. Das hat mit den früheren Walter Lechler Kliniken gar nichts zu tun. Dazu wurde ich noch mit Sertralin gedost, obwohl nur 0,25 mg wirkte es sehr stark - war irgendwie aufgedreht.

Und die Therapeuten? Haben fast alle ein "Autoritäts-Problem", weil sie vor dem Inhaber kuschen. keiner war glücklich, oder trug Frieden in sich - kleine Mäuschen. Jedoch sehr bemüht... und traurig: wenn man in ihre augen schaut, sieht man ein Kreuz.

1 Kommentar

Capitano-Ahab am 09.09.2020

Ja, die Katharer: Sie glaubten, daß Gott sich in der Natur offenbart und daß es keine Dreifaltigkeit gibt, sondern nur ein Gott. Dafür wurden sie - in christlicher Nächstenliebe - ins Feuer geschickt. Tja, die Katholiken, wie auch dieser seltsame Inhaber (Priester-Mönch). Ich mochte nicht, daß er so groß hervorheben mußte, daß er 1933 geboren ist (schlechtes Jahr). Auch äußerte er sich abschätzig über die Penner am Hauptbahnhof. "Er könne das nicht verstehen: Jeder hat doch die Verantwortung für sein Leben". Doch vielleicht sind darunter auch echte "Heilige" (getarnt)???

Er leidet unter einer "narzistischen Persönlichkeitsstörung". Er ist einfach "DER GRÖSSTE". (was sein Chefarzt als "Selbstliebe" bezeichnet) Sich selbst zu bespiegeln und sich toll fühlen wie Narziss, (wie ein König): Meine Klinik, meine Angestellte (Sklaven), meine Frau und Kinder, mein Auto, mein Reichtum-- wie erfolgreich ich doch bin!!! ICH BIN DER GRÖSSTE!

Tja, ihn hat wohl der Teufel geholt ua durch seinen guten alten Freund MAMMON... LOL (Jesus war ja nur ein Quatschkopf... Nadelöhr und so...)

Wenn Gott ein reines WEsen ist, dann befindet er/sie sich nicht im Katholizismus (wie auch der K. sich nicht in Gott befindet).
Sonst wäre der echte, wahre Gott des Lichts ja grausam??? Oder? Die Scheiterhaufen der christl. Liebe...
Im Katholizismus befindet sich ein böser Geist-kein guter.

Ich kann diesem ehem. Mönch nur empfehlen, sich aus dem Klinikverlauf rauszuhalten und selbst eine Therapie zu machen - falls er nicht zu alt dafür ist. Ja ja, der STOLZ.
(Gott hat die Verantwortung, nicht DU!)

Zu Corona: 900000 Leute sterben in BRD jedes Jahr. Das sind fast 2500 pro Tag. Und da sterben 3-10 davon an Covid-19.
Klingt alles verrückt... wir sind alle auf dem Weg zum sterben. (und dann kommt da etwas Gewaltiges... Faires!)

Erfahrungen Adula Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
schwergradige Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor ungefähr einem Jahr in der Adula Klinik und muss sagen, dass meine Erfahrung eher mäßig gut war. Ich war eine der wenigen jüngeren Patienten/Patientinnen unter 30 und von dieser Altersgruppe gab es nicht ganz so viele Menschen. Für manche, die auch in meinem Alter waren, war dies kein Problem, allerdings fand ich es bisschen schwierig, weil mir da so der Austausch mit Gleichaltrigen gefehlt hat.

Zu der Therapie muss ich sagen, dass diese mir nicht direkt geholfen hat, es hat mich nur ein paar Sachen realisieren lassen weil ich sie selbst reflektiert habe.

Ich bin mit dem Konzept der Gruppentherapien nicht so gut klar gekommen und auch das Komitee war für mich zu groß. Leider bin ich auch mit meiner Kerngruppentherapeutin nicht gut zurecht gekommen, es hat einfach therapie-technisch nicht funktioniert. Es gab allerdings keine Möglichkeit zu wechseln. Teilweise wurde in den Kerngruppen auch übergriffig gehandelt und man wurde bevormundet. Mir hat auch die nötige Distanz gefehlt, da man ja per du ist, was auf dem ersten Blick angenehm wirkt. Aber ich brauche einfach eine gewisse Distanz zu dem Therapeuten um arbeiten zu können und das hat da absolut gefehlt.

Ebenfalls fand ich die therapeutische Gemeinschaft etwas schwierig, ich konnte mich nicht so richtig reinfinden und habe mich etwas distanziert. Es herrscht schon ein gewisser Gruppendruck und wer nicht dazu gehört, bleibt schnell außen vor.

Man muss auch sehr viel Eigenverantwortung übernehmen, was einerseits gut ist aber andererseits hätte ich mir mehr Kontrolle gewünscht. Es gab zwar sehr strenge Regeln, aber so richtig durchgesetzt wurden diese nicht.

Diese Klinik ist definitiv nicht für "schwere" Fälle geeignet bzw. für Leute die akut Hilfe brauchen. Es ist eher was für Menschen, die ihr Leben schon im Griff haben und noch an sich arbeiten wollen. Das war wahrscheinlich mein Fehler, hätte in der Zeit andere Hilfe gebraucht.

6 Kommentare

Ajau1944 am 24.05.2020

Gut beschrieben! Genauso ist es!

  • Alle Kommentare anzeigen

Ohne ADULA gäbe es mich nicht mehr

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Da fällt mir nichts ein.
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich liebe die Berge. Doch als ich 2013 nach Oberstdorf fuhr, für den Aufenthalt in der ADULA, konnte ich keine Freude mehr empfinden. Es war ein Traumtag, doch wenn ich aus dem Fenster blickte, merkte ich: Ich war von der Welt getrennt, nur noch in meinem heulenden Elend zuhause.
Ich kann nicht mehr sagen, was ich erwartete, aber bestimmt nicht, dass ich mich so verändern würde. Ich wurde sehr gefordert und bin durch schreckliche seelische Täler gegangen, doch ich fühlte mich immer beschützt vom Personal (von der Putzfrau bis zum Chefarzt) und von meinen Mitpatientinnen und -patienten.
Ja, es kostet Mut und Überwindung, vor 8 Leuten in der Kerngruppe oder 60 im Komitee sein Leben, seine schlimmsten Abgründe und seine Verzweifelung auszubreiten. Viele Therapieerlebnisse haben mich an meine Grenzen gebracht. Mir hat es das Leben gerettet. Es war nicht leicht, die vielen Veränderungen, die ich nach meiner Entlassung durchgeführt habe, auch durchzuhalten. Ohne die ADULA hätte ich das niemals geschafft. Und heute kann ich von mir sagen: ICH BIN EIN GLÜCKLICHER MENSCH!

Immer wieder höre ich davon, dass, z.B. von Krankenkassen, das Konzept, das so nur noch in der ADULA- und in der HOCHGRAT-Klinik verwendet wird, zu verwässern, "billiger" zu machen oder am besten ganz abzuschaffen. Nach meiner Überzeugung ist es deutlich preiswerter, Menschen einen ADULA-Aufenthalt zu ermöglichen, als die Lokführer zu therapieren, denen sich verzweifelte Menschen vor den Zug geworfen haben, oder die Kinder, die von ihren traumatisierten Eltern miss- oder schlecht behandelt wurden.

ADULA - Pforte zur Genesung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Erfahrungsbericht:

Die ADULA-Klinik mit ihrem Konzept ist einzigartig in Deutschland - und ebenso einzigartig ist das gesamte Personal, angefangen von der Hauswirtschaft bis hin zur Chefarzt-Etage.

Ich war im Januar/Februar in der Einrichtung wegen mittlerer Depression. Von nichts kommt nichts. Ich habe mich auf dieses ganzheitliche Konzept zu 100 % trotz Angst eingelassen - und die theraputischen Einheiten haben mich derart aufgebaut, dass ich gestärkt herauskam und es noch bin.

Vor allem danke ich Georg für seine Leistung, so ein Haus zu errichten.

Die für mich tragenden therapeutischen Säulen hießen und heißen Dagmar, Wolgang und Chefarzt Michael, nicht zu vergessen meine Kerntherapeutin.

Danke Danke Danke

Ich bin, was Bewertungen angeht, sehr kritisch und äußere mich nur, wenn ich von etwas absolut überzeugt bin.

Das war/bin ich mit der ADULA vollends.

Euch noch alles Gute für den weiteren Weg...weitergehen, immer weitergehen.

Alle, die Ihr das lest und noch nicht hier ward...kommt, seht, lasst euch drauf ein es lohnt sich :-)))

Ich bin dankbar, dort gewesen zu sein!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr zugewandte, persönliche Behandlung
Kontra:
Offenheit für Gruppenarbeit ist Voraussetzung
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, Depression, Nervenentzündung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich mich in das Klinikkonzept eingefunden habe. Viele Menschen, viele Regeln, viel Programm.

Danach habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Ja, manches ist gewöhnungsbedürftig. Die Ausstattung wird nach und nach modernisiert, erfüllt aber seinen Zweck. Aufgrund der vielen, teils heftigen Krankheitsbilder gibt es teils strenge Regeln. Im Laufe meines Aufenthaltes konnte ich verstehen, wozu das dient. Zumal es letztlich um Eigenverantwortlichkeit geht, und Rücksicht auf die anderen Patient*innen/ die Gemeinschaft. Emotionen werden ernst genommen.
Für mich war die Gruppenarbeit ein Segen, weil man sich in vielem, was zur Sprache kommt, wieder erkennt. So profitiert man oft, ohne selbst damit auftauchen zu müssen. Aber auch das selber auftreten half mir sehr für den Umgang im Leben. Zu lernen, dass ich damit ok bin gab mir Selbstvertrauen. Die Arbeit im sogenannten Komitee empfand ich sehr achtsam und wurde immer von 2-3 Therapeut*innen begleitet.
Überhaupt gibt es eine Vielzahl Therapeut*innen. Die, mit denen ich zu tun hatte empfand ich aufmerksam und ich habe mich immer gut "behütet" gefühlt. Wie beeindruckend, so viele Patient*innen im Blick zu haben! Stets wach und hilfreich. Und immer eher in der Richtung, mich in meine Eigenermächtigung zu führen.

Das "Duzen" als Grundverständigung empfand ich als hilfreich und vertrauensbildend. Dadurch fallen Hierarchien weg und man begegnet sich auf Augenhöhe von Mensch zu Mensch. Auch mit der Klinikleitung.

Jetzt, nach einigen Monaten wirkt vieles noch nach und ich bin sehr froh und dankbar für die Zeit. Man kann natürlich immer etwas finden, wichtig ist, was unter dem Strich rauskommt. Für mich hat es gepasst, das 12 Schritte-Programm birgt viel Heilungspotential.

Ich glaube, ein solcher Aufenthalt könnte vielen Menschen helfen, mit den Haurausforderungen in diesem Leben zurechtzukommen. Auch wenn (noch) keine bedrohlichen Symptome bestehen, darauf warten würde ich nicht...

zurück ins Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die Gemeinschaft von Patienten und Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Über drei Jahre ist mein Aufenthalt in der Adula her. Meine Ärztin hatte mich überwiesen mit den Worten:"Sie können ja gut reden und vieles rational begreifen. Aber auf der emotionalen Seite liegen Ihre Probleme. Gehen Sie mal in die Adula!"

Und es war genau das Richtige für mich.
+ das Konzept mit der Gemeinschaft. Es hat so gut getan, nicht allein zu sein mit meinen Problemen, sich gegenseitig zu unterstützen, zusammen zu essen, zu quatschen oder was zu spielen.
+ das Komitee. Vielleicht ist es nicht für jeden was. Mir hat es jedoch sehr geholfen, mich mit meinen Gefühlen und Ängsten vor der Gruppe zu offenbaren. Die anwesenden Therapeuten haben das sehr gut begleitet und der Rückhalt in der Gruppe hat mich oft sehr bewegt.Ich habe gelernt, wieder mein Herz zu öffnen :-)
+ das Therapieangebot: super fand ich den Heilraum Natur, damals noch bei Patrick. Das Erlernen eines positiven Glaubenssatzens, statt der vielen negativen Botschaften die man sich ja gerne sagt.
+ die Dienste: ich habe dadurch wieder gelernt, Verantwortung zu übernehmen, mich einzubringen.
+ das Verbot von Handys oder Genussmitteln. Was habe ich stattdessen gebraucht? Die Antwort lautetet oft: Annahme duch die Andern oder auch Selbst für mich da sein.
+ Umgang mit Gefühlen: die Adula ist ein Ort, wo Gefühle sein dürfen, gefördert und ausgelebt werden können. Das kann Trauer sein und Freude, es ist aber auch Platz für Wut und Enttäuschung. Und diese Gefühle konnte ich dort gut betrachten, spüren, bearbeiten.
+ Das enge Verhältnis zu den Therapeuten (u.a. auch über das Duzen) fand ich sehr vertrauensvoll und auch fordernd im positiven Sinne. Mittlerweile stehe ich mir immer selbst gut zur Seite.
+ Kontakte und Freundschaften, die mich auch in schwierigen Zeiten tragen.

Ich merke beim Schreiben, wie gerne ich an die Zeit in der Adula zurück denke. Ich hab sicher auch heute noch meine Baustellen, aber insgesamt komme ich mit meinem Leben gut klar und kann es wieder geniessen. DANKE Adula!

!!! ACHTUNG - Klinik ist sehr zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Einfachheit hat mich zu Beginn gestört - Sie wurde ein Segen
Kontra:
wenig Einzeltherapie - auch das war ein Segen =)
Krankheitsbild:
Depressionen, Ängste - ich habe mich selber nie gefunden
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich muss weit ausholen um meine Erfahrung zusammen zu fassen.
Eigentlich schreibe ich auch kaum Bewertungen und ich war Ende 2018 für 6 Wochen in der Adula.
Ich möchte versuchen Euch ein Bild zu vermitteln, um Euch klar aufzuzeigen was es ist und warum so viele auch negative Bewertungen schreiben.
Ich bin 34 m jung dynamisch sportlich selbstständig. Schon immer funktioniere ich im Leben, konnte mit Spiritualität, Psychotherapie etc. wenig anfangen. Trotz jahrelanger Therapie, Kurse, Bücher, Coaches und alles was es so gibt, kam ich mit mir nicht auf einen grünen Zweig. Ich schreibe das nur, weil ich weiß das viele wie ich denken in eine Klinik gehen nur Opfer, sozial Schwache. Meine Ängste, Depressionen, Selbstzweifel etc wurden immer schlimmer und ich konnte einfach nicht mehr und sah nur noch einen Ausweg in eine Klinik zu gehen. Was hieß das für mich, ich war schockiert, was erwartet mich da und wohin soll ich. Ich erfuhr von der Adula und laß die Bewertungen. Gott, inneres Kind, dort sind nur verrückte, Psychatrie, Sekte usw. Ich bekam Angst will ich das, was bedeutet das.

Jetzt zu meiner eigentlichen Bewertung. Es war großartig , ich mein das Konzept war völlig anders, wir ich es mir vorgestellt hatte. Am ersten Tag dachte ich wo bin ich hier gelandet, aber nur weil es so unterschiedlich im Bezug zu meinem Altag und den ganzen facebook / instagram Leben ist.
"Lasst Euch drauf ein", wirklich, Ihr wollt was in Eurem Leben nachhaltig verändern - gebt dem ganzen eine Chance. Ich denke alle die negative Bewertungen schreiben, haben Schwierigkeiten Ihre alten Muster und Lebensabläufe zu durchbrechen und offen für neues zu sein.
Ich habe extra 1 1/2 Jahre gewartet mit meiner Bewertung, weil ich sehen wollte wie der angestoßene Prozess in mir weiter geht und es ist auch nach dem Aufenthalt ein Weg den ich gehe, allerdings hat das einen tollen Grundstein gesetzt und ganz davon abgesehen, habe ich viele tolle Leute kennen gelernt, mit denen ich bis heute Kontakt habe.

Verweilen ja... Heilung fragwürdig... Therapie unzureichend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Umgebung
Kontra:
Konzept
Krankheitsbild:
Komplexe posttraumatische Belastungsstörung und Deppresion
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Du bist ständig einer großen Gruppe ausgesetzt, kaum therapeutische Angebote. Das Essen war ausreichend aber unflexibel auf Verordnungen Seiten des Arztes eingegangen. Patienten haben wöchentliche Dienste zu übernehmen was eigentlich die Klinik leisten sollte. Viel Meditation, viel Heiligkeit, kaum Physiotherapie... Keine Räume dafür und kaum Personal. Krankenpflege übernimmt eine großen therapeutische Arbeit. Die wohlfühlatmosphäre des Hauses lässt zu wünschen übrig. Keine schönen Aufenthaltsräume. Nur ein riesen Speisesaal. Wenn das Wetter offen ist bleibt eine schöne Terrasse. Wer das 12 Schritte Programm nicht mag??? Ist schlecht dran. Es ist ohne Therapeuten jeden Abend im Haus. Die privat geführte Klinik von einem alten Theologen, dessen junge Kinder nun übernehmen. Fragwürdigen! Die Umgebung ist wunderschön, wer aber nicht gut zu Fuß in den Bergen unterwegs sein kann ist abgeschnitten, der Weg in den Ort ist steil. Ich würde die Klinik als unzureichend bezeichnen und nicht wieder kommen.

4 Kommentare

Ajau1944 am 06.04.2020

Ein tolles Haus wie Landschulheim ohne Aufsichtspersonal.Jeder therapiert oder bevormundet jeden.

  • Alle Kommentare anzeigen

Keine Empfehlung für die Adula Klinik !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Therapie nicht zufriedenstellend, Umgebung und Essen gut)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Welche Beratung ? Befund, Diagnose u.s.w. wurden überhaupt nicht besprochen geschweige denn beraten.)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Mein zuständiger Arzt war gut, mit etwas Ernstem musste man zum Facharzt oder ins Krankenhaus)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Verwaltung tut ihr bestestes, die Damen an der Rezeption waren zum Teil sehr unfreundlich)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Die Ausstattung ist alt aber ausreichend die Gestaltung zum Teil liebevoll. Es)
Pro:
Lage und Umgebung
Kontra:
Therapiekonzept fragwürdig unzureichend oder schlecht umgesetzt, Personelle Unterbesetzung
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression, burn out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufenthalt Nov.-Dez.2019

Wunderschöne Umgebung, sehr netter Mensch in der Pflege, Verwaltung in Ordnung, Physiotherapie kompetent, unterbesetzt. Sehr alte Doppelzimmer, zum Teil mit grandioser Aussicht, schönes Schwimmbad, gutes Essen...
Therapie :
Da ist voll der Wurm drin, das scheinbar partnerschaftliche "Du" wird schnell zur Falle übergriffiger Überheblichkeiten Seitens der Therapeuten gegenüber den Patienten, so mein Erleben. Beispiel : Ganz zu Anfang stellten sich Therapeuten in der Runde so vor : "Ich bin der Eugen" Punkt. Auf meine interessierte Frage, ja ? Kam so eine Antwort : "willst Du jetzt auch noch meine anderen fünf Vornamen wissen ?" (Ha, ha ! Solche Bloßstellungen sind Gang und Gäbe in der Adula ! ). Nein ich wollte eigentlich mehr von ihm wissen, zum Beispiel : Arzt und Psychotherapeut, welche Richtung ? Gestalttherapeut, Verhaltenstherapeut ? Zusatzausbildungen...vorherige Tätigkeit (zum Beispiel Suchttherapie in)...oder wie auch immer..Ist das zu viel verlangt, wenn man sich in einer Runde öffnen soll, daß man erfährt mit wem als Verantwortlichen man es zu tun hat ? Schließlich hätte ich sehr gerne auf das distanzlose "Du" verzichtet wenn ich dadurch weniger arrogant und übergriffig behandelt worden wäre !! Und so ging es mir in vielen Bereichen !! Es kam als etwas besonderes daher aber es war nicht viel oder nichts dahinter. Schlimm fand ich die großen Runden, das "Komitee" in dem man sich vor ca. 50 Leuten"zeigen" sollte, in der man aber nicht sicher sein kann, daß man dort nicht vorgeführt wird oder ein Stigma aufgedrückt bekommt, mal abgesehen davon, daß alles was dort passiert sofort über den Flurfunk weiter verbreitet wird. Ich kann davor nur warnen ! Ich habe dort auch erlebt, daß Menschen ihre ganz offensichtlich destruktivem Muster immer wieder gezeigt haben ohne daß ein Therapeut darauf eingegangen wäre, ich meine jetzt nicht öffentlich ! Es wurde offenbar nie angesprochen, die Leute sind damit gekommen und ahnungslos wieder gegangen. 150 Patienen, das erschlägt einen wenn man ankommt und man bleibt in dieser riesen Gruppe verloren. Ganz schlecht und üb erfrachtet organisiert sind Ankunft und Abreise. Kerngruppengespräche fand ich seicht und 20 Min. Einzelgespräch pro Woche gerade genug um Organisatiorisches anzusprechen. Der Klinik Besitzer ist übrigens katholischer Pfarrer und verheiratet, irgendwie seltsam aber er ist nett. Ich rate ab ! War vielleicht mal gut, aber jetzt...

4 Kommentare

Tomi23 am 03.03.2020

Hallo ich habe ein Termin im Juli und bin jetzt sehr verunsichert nach deinem Kommentar ist es wirklich so schlimm mit diesem Umgang und hat man wenigstens ein wenig Privatsphäre in den zimmern und was heißt Alt ich bin auch Raucher habe schon gehört dass es da verboten ist kannst dich mir da was dazu sagen ich hatte letztes Jahr schon ein Klinik Aufenthalt da waren die Gruppen allerhöchsten 12 Leute und ist respektvoll miteinander umgegangen ist da nicht so der Fall nach deiner Erfahrung wäre toll mir eine Antwort zu bekommen Mit freundlichen Grüßen

  • Alle Kommentare anzeigen

Das Aufnahmeteam ist eher ein Abwehrteam

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine Angabe möglich)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine Angabe möglich)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (von Aufnahmeberatung kann keine Rede sein)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Keine Angabe möglich)
Pro:
schnelle Reaktion
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung / Ess-Brech-Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bekam die Adula Klinik als eine Empfehlung einer Bekannten, las die durchaus überwiegend positiven Bewertungen und habe mich deshalb mit dem (aufwändigen) "Bewerbungs"procedere beschäftigt und meine Unterlagen auch abgeschickt.

Der Rückruf kam prompt am gleichen Nachmittag: "Sie wissen schon, dass Erbrechen während des Klinikaufenthalts bei uns untersagt ist?" - Nein wusste ich nicht - "Vielleicht können Sie es ja schon vorher lassen?"

Wenn man als Suchtkranker gefragt wird ob man die Sucht "lassen" kann und diese Frage offensichtlich ernst mein - wozu geht der Kranke dann noch in eine Klinik?

Ohne weitere Worte...

1 Kommentar

lilienfee am 22.02.2020

Ich habe mich auch angemeldet und hatte ein kurzes Telefonat mit der Aufnahmepsychologin. Ich selbst empfinde es als hilfreich Grenzen aufgezeigt zu bekommen zB muss ich einen Mindest BMI von 16 haben. Ich selbst will unbedingt aus den Fesseln der Magersucht. Es gibt für mich kein vielleicht oder besser werden, ich will wirklich da raus und kämpfen! Genau deswegen lasse ich mich ein und bin bereit mit Hilfe dagegen anzukämpfen. Ich kann mir nur helfen lassen, wenn ich bereit bin, wenn ich JA zum Leben sage und NEIN zur Essstörung, Therapie funktioniert nur, an deren Konzept eben auch, wenn man selbst mit im Boot sitzt und BEREIT ist. Ja Veränderungen sind schwer. Vielleicht wäre im ersten Schritt zu erarbeiten es auch zu wollen, denn Pseudotherapie bringt niemanden weiter.

Ganzheitlich, humanistisch, hochkompetent

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019/2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Behandlung auf Augenhöhe, herzlichst, kompetentes Team, Hilfe zur Selbsthilfe
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, soziale Angst, Asperger Autismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich durfte vom 03.12.2019, bis zum 14.01.2020 in der Adula Klinik sein und möchte mich herzlichst für die hochkompetenten Hilfen und der authentischen Herzlichkeit bedanken.
Außerhalb der Dr.Reisach-Kliniken, werden meine Probleme mit Druck behandelt, da sie als Fehlverhalten gesehen werden, da die Ursachen nicht interessieren.

Ein Link, wie ich Therapien ausserhalb der Dr.Reisach Kliniken erlebe.

https://m.youtube.com/watch?v=kBsbdDQhOgU

Da ich seit kleinster Kindheit, mir selber den Druck mache, zu funktionieren, damit ich niemanden überfordere, angenommen werde, ist mein Anspannungspegel normalerweise so riesig, dass ich erst recht meine Themen nicht im Griff habe.
In der Adula, wurde ich als Mensch herzlichst angenommen,ich durfte meine Themen bearbeiten und meine Symptome, wurden überraschend, sehr deutlich weniger. Im Mai letztes Jahres, wurde bei mir die ambulante Psychotherapie bei meinem Wohnort beendet, da meine damalige Therapeutin mit mir überfordert war.
In der Adula wurde ich angenommen, ich durfte mit Unterstützung an meine Themen arbeiten und nicht nur die Symptome, weswegen ich im Mai von der ambulanten Therapie rausgeschmissen wurde, haben sich sehr deutlich gebessert.

Ausserhalb der Dr. Reisach Kliniken, scheinen wenige zu wissen, dass jeder Mensch ein eigenes Stärke Schwaecheprofil aufweist und mit Förderung und Aufbau von Kompetenzen, mehr als mit totalem Druck erreicht werden kann.

Alles alles Gute,
Herzlichen Dank.
L.G.

Dankbarkeit, Demut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016, 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit, Depression, Zwänge
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

2. Teil

Ich habe meine Eindrücke und Erfahrungen versucht zu schildern und weiss, dass es bei meinen jeweiligen MItpatienten aber auch andere Erfahrungen gegeben hat. Nicht jedes Angebot der Klinik ist für jeden passend. Das ist auch eine Erkenntniss, die ich während meiner Aufenthalte gewonnen habe.

Nicht zuletzt die höhere Macht, was für mich perönlich meine Beziehung zu Gott ist; ich habe sehr oft dass Gefühl, dass sie mir den Weg zeigt, jedoch nicht die gebratenen (therapeutischen) Tauben in den Mund fliegen lässt. Gerade diese Verbindung zu meiner höheren Macht und wie ich Sie auch besonders in der Adula spüren kann lässt mich immer wieder den langen Weg von weit im Norden in den Süden unseres Landes reisen. Mir ist klar, dass ich mich ständig selber auf den Weg zur Adula machen und auch während des Klinikaufenthaltes bemühen muss, jedoch weiss ich auch, dass ich nicht allein bin wenn ich die Bereitschaft habe Hilfe zu erbitten und sie anzunehmen. Ich empfinde Demut und Dankbarkeit für meine bisherigen Aufenthalte und hoffe, dass es anderen auch so geht. Wie gesagt, nicht immer easy und schmerzfrei, aber lohnenswert...!

Ich heiße .... und bin ein trockener Alkoholiker

Dankbarkeit, Demut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016, 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept der Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit, Depression, Zwänge
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin im vergangenen Jahr von Anfang Januar bis Anfang März 2018 in der Klinik gewesen. Es war für mich der dritte Aufenthalt beginnend in 2014 und dann jeweils im Abstand von zwei Jahren. Besonders die "trüben" Monate Januar und Februar sind für mich oftmals schwer zu meistern. Meine Stimmungsschwankungen und mein Suchtdruck sind dann besonders stark. Schmerzen und Zwänge kommen dann ebenfalls verstärkt hinzu.
Die Adula hat mir bei jedem meiner Aufenthalte durch das therapeutische Programm so sehr viel an Schutz, Wärme und vor allem Mut und Kraft zum "Weitermachen" geschenkt. Als trockener Alkoholiker, der seit mehreren Jahren im 12-Schritte Programm der Anonymen Alkoholiker leben und arbeiten darf, weiss ich, wie schwer es sein kann, sich auf den Weg zu machen Hilfe anzunehmen und an sich selbst zu arbeiten um dann wachsam zu bleiben und sich kraftvoll zu wehren bei sich abzeichnender "Sturmgefahr". Manchmal bedeutet das für mich nach wie vor auch Rückschläge (-fälle) einzustecken. Aber da kommt dann die Adula in Form der unterschiedlichsten Hilfestellungen ins Spiel. Die Fähigkeit zum Nutzen dieser Chancen - sich auszubrobieren im absgeschirmten Bereich, auf seine schmerzhaften Punkte zu schauen und evtl. auch darüber zu sprechen - fällt soviel leichter, wenn ich weiss, dasss ich aufgefangen werde. Es waren so für mich gerade diese schwierigen Momente (übrigens sind diese am wenigsten vorhersehbar) in denen ich aufgefangen und nicht alleine gelassen wurde. Dazu gehörte für mich aber auch immer Mut mich auf die einzelnen Anbote der Adula einzulassen und den Therapeuten mein Vertrauen entgegenzubringen. Ich bin gerade bei meinem letzten Aufenthalt diesbezgl. sehr belohnt worden und bin im besonderen meinem Kerngruppentherapeut aber auch der Klinik insgesamt sehr dankbar. So ist auch dass allg. Umfeld - wie z.B. die Angestellten im Küchenbreich oder auch in der Pflege - durch Freundlichkeit bestimmt. Das macht es einem sehr einfach durch den Tag zu kommen. Für mich ist die Adula ein lohnenswertes Angebot, dass oftmals auch sehr schwierig und mit Schmerzen verbunden sein kann. Jedoch weiss ich, dass ich nicht allein bin und die therapeutische Gemeinscahft mir viele Händy reicht, gerade auch im Gespräch mit anderen Mitpatienten. Ich möchte ermutigen, die Chancen zu nutzen, die die Adula bietet, denn nach dem Klinikaufenthalt gibt es diese Chancen zu Hause vielleicht nicht mehr. Ich heiße ... und bin ein trockener Alkoholiker

Vortrag: "Selbstbestimmt statt fremdbestimmt leben"

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Der Vortrag hat meine Seele gestärkt
Kontra:
Krankheitsbild:
Sexsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war dort am 17.09.2019 als Besucher und habe einen Vortrag des Chefarztes gehört zum Thema "Selbstbestimmt statt fremdbestimmt leben".

Ich war überwältigt, sowohl von der Qualität und der Eindringlichkeit des Vortrags, als auch von dem Menschen, der ihn gehalten hat. Das war kein "Halbgott in weiß", sondern ein sympatischer Mensch "wie ich und du", freundlich, humorvoll und äußerst kompetent. Auch bei überraschenden Zwischenfragen und Situationen während des Vortrags reagierte er immer cool, souverän und zeigte seine Verbundenheit mit dem Auditorium.

Ich wünsche mir, dass es mehr Ärzte dieser Art gibt. Dieser Mensch ist nicht wegen des Geldes Arzt geworden, sondern weil er seinen Beruf als Berufung sieht.

Auch sonst hat die Klinik einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, nur der Vortrag stellte alles in den Schatten. Nie hat mich ein Vortrag so berührt.

Ein wunderbarer Ort der Hilfen für ein erfülltes Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Man ist mit seinem Leid und als Mensch willkommen
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Adula Klinik ist aus meiner Sicht eine hervorragende Klinik für den Bereich Psychosomatik und Psychotherapie. Fachlich kompetente Begleitung und Therapie, hohes Engagement aller Mitarbeiter für die Patienten, breites Angebot, sehr gute Atmosphäre, ein Ort, um sich in einer Lebenskrise ernst genommen und Aufmerksam behandelt zu fühlen.

Best decision ever!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Natur, location, Psychotherapeuten, gute Ernährung, Sport
Kontra:
Keine
Krankheitsbild:
Burn out
Erfahrungsbericht:

Die beste Entscheidung meines Lebens in die Adula für 6 Wochen zu gehen!

Klar, anfangs ist es nie einfach seine Zügel abzugeben. Dennoch, wenn mann sich öffnet passieren Wunder!

Ich hatte die Ehre mit den besten Psychotherapeuten meine inneren Wunden durch meinem Einsatz in der humanitären Hilfe in bester Form zu bearbeiten.

Die therapeutische Gemeinschaft ermöglicht dich, als Mensch mit vielen menschlichen Schwächen wiederzuspiegelen und dir bewusst zu werden: du bist nicht allein in deinem Kampf!

Gesunde Ernährung, Sport, location, Natur sowie die Angebote waren Topp!

Ich kann es nur Herzens weiterempfehlen!

Ein besonderer Ort zum Gesundwerden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten und überhaupt alle Mitarbeiter mit Herz und Seele dabei
Kontra:
lange Wartezeiten vor Aufnahme
Krankheitsbild:
Depression, Essstörung, Binge-Eating
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr guter und langfristig erfolgreicher Klinikaufenthalt. Kompetente Therapeuten und Mitarbeiter. Umgang auf Augenhöhe!!! Nah, persönlich, heilsam.
Für mich eine lebensprägende Erfahrung, ein Schatz.
Gesundwerden ist ein Prozess.
Abends ist Raum für zahlreiche Meetings der Zwölf-Schritte-Gruppen.

Nie wieder .. schade!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen, wenige Therapeuten
Kontra:
Der Rest ... also 70% ist schlecht geworden
Krankheitsbild:
PTBS Essstörung Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider hat sich die Klinik seit dem Umbau nur verschlechtert. Therapeutenmangel , schlechte und inkompente Ärzte und Gewalt in der Kerngruppe, bei der danach kein auffangen seitens der Therapeuten war. Durch und durch Fachkräfte mangel und viele Einzeltgespräche finden aufgrund eines Feiertages in der Woche nicht statt... für eine Klinik mit einer der höchsten Tagesstätte in Deutschland einfach nur noch erbärmlich. Leider leider ist alles tolle an der Adula verloren gegangen

1 Kommentar

Jo242 am 27.02.2020

Ich habe, nach dem ich meine Eindrücke geschildert habe weiter unten gelesen : Gewalt in der Gruppe. Ja und das möchte ich unbedingt noch anmerken : Das habe ich auch erlebt bei der dynamischen Meditation in einem fensterlosen dunklem Raum, ich muss dazu sagen, ich habe auch eine posttraumatische Belastungsstörung. Ich stand beim Hüpfen und laut "who" rufen mit dem Rücken zur Wand, ein Mann kam immer weiter auf mich zu, rückwärts. Ich habe ihm bedeutet etwas weiter nach vorne zu gehen, dort war noch Platz aber er hat es nicht getan, dann habe ich ihn noch einmal gebeten, da schlug er nach mir. Wie sich später herausgestellt hat, dachte er ich wolle ihm seinen Platz streitig machen, das war nämlich sein Problem. Aber der Therapeut ist nur auf ihn zu gegangen und ließ mich dort stehen. Der Mann durfte weiter machen es war schrecklich. zum Schluß wies mich der Therapeut an auf ihn zu warten, aber er kam nicht, er hatte mich VERGESSEN ! Zum Glück ergab es sich, daß der Mann später auf mich zukam und mir erklärte was in dem Moment in ihm vorging.
Seitens des Therapeuten ein komplett Versagen meiner Meinung nach ! Tätliche Übergiffe bei der Dynamischen das ist ein absolutes Tabu, seine Art mich damit im Regen stehen zu lassen auch !! Die Dynamische kann man auch mit einer traumatischen Belastungsstörung machen aber nicht so ! So darf man diese psychogene Meditation überhaupt nicht anbieten !! Das ist auch ein wichtiger Grund weshalb ich von dieser Klinik abrate, so etwas geht gar nicht ! Aber ich fürchte mindestes drei der Therapeuten sind so selbstherrlich, daß sie Kritik überhaupt nicht annehmen können, sie würgen einem dafür eine rein !

Alles ist gut und wird noch besser.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1999
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (1999)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (1999)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (1999)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (1999)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (1999)
Pro:
Damals 1999 warm
Kontra:
Heute 2019 kalt
Krankheitsbild:
Depri, Essen, Angst und Panik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich bin 1999 in der Adula Klinik gewesen und habe gute Erfahrungen gemacht. Zu dem Zeitpunkt ging es dort noch klar und deutlich ab, und strenger. Da hat man die Dinge und die Zusammenhänge schneller erkannt. Da ich heute hier im Ort wohne, bin ich mal mehr und mal weniger oben. Ich bin sehr enttäuscht, wie schlampig und chaotisch es dort stellenweise abgeht. Es hat für mich jedenfalls nichts mehr mit Klarheit, Achtung und Respekt zu tun, so wie dort miteinander umgegangen wird. Ich wünsche mir für die Zukunft, das die
Adula wieder zurück findet zu den Wurzeln. Das, so wie es damals war, war es toll und hat Sinn gemacht, so dass man wirklich begriffen hat worum es geht. Das es dort wieder warm wird, wünsche ich mir. Ich wünsche mir, daß mein Kerngruppentherapeut nicht daran zerbricht,an dieser Kälte usw..
Da bin ich ganz traurig, daß ich ihn nicht auf andere Weise kennengelernt habe. Denn er wäre mein Traummann fürs Leben gewesen. Ich werde, die Grenze, die er gesetzt hat wahren, so wie es sich bei wahrer Liebe und für wirkliche Freundschaft gehört. Das tun wirkliche Erwachsene. An alle einen schönen Gruß und viel Erfolg für die Zukunft.

Gutes und Schlechtes

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1999
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Wo ich drin war ist es schöner gewesen)
Pro:
Kuechenpersonal, einige Therapeuten
Kontra:
Verschiedenes Fehlverhalten, wo sich Mitarbeiter erst einmal selbst an die Arbeit machen können und dürfen
Krankheitsbild:
Depri, Essen, Angst und Panik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo Leute,ich war vom 29.09.1999 bis 19.01.2000 in der Adula Klinik und habe mich stetig weiterentwickelt, so dass ich kein Opfer mehr bin. Ich bin seitdem mal mehr mal weniger mit der Klinik in Kontakt. Dadurch, dass ich kein Opfer mehr bin, habe ich auch keine Angst mehr davor Menschen mit einem Titel wie Chefarzt oder Oberarzt die Meinung zu sagen, denn es sind auch nur Menschen mit einer Seele die einen Schaden und einen Schmerz hat, wie auch immer der Schaden und Schmerz auch aussehen mag. Von daher finde ich, dass wir alle in ein und denselben Boot sitzen. Ich lasse mir auch nichts mehr unterjubeln, wo und was nicht zu mir gehört oder mit mir zu tun hat. Seitdem ich kein Opfer mehr bin, klappt es auch mit dem Essen wieder normal. Von daher habe ich einiges von der Adula mitnehmen können. Was ich nicht gut finde ist, das Obwohl dort auch Kaufsucht behandelt wird, dass dort Bücher, auch wenn es Fachbücher sind, verkauft werden. Das ist mir zu hoch denn es ist doch mehr als bekannt, dass Süchtige Menschen um keine Lüge und Ausrede verlegen sind der Sucht zu frönen. Ich finde es auch traurig, daß Therapeuten hingehen und ein Gespräch mit einer Person abbricht, die noch 5 oder 10 Minute braucht, bloß weil eine andere Therapeutenperson nicht so lange mal warten kann. Schade und traurig.

Wer gesund werden WILL, ist hier richtig.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Bissl chaotisch - Adula eben)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Einzelzimmer wären schön)
Pro:
Wertschätzender Umgang
Kontra:
Zweibettzimmer
Krankheitsbild:
Komplexe PTBS, Anorexia Nervosa, rezidivierenede Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zweimal in der Adula Klinik. Das erste Mal 10 Wochen lang, die ich auch gebraucht habe. Zu Beginn war ich sehr überfordert mit allem. Ich brauchte viele Wochen um anzukommen. Und es war ok. Ich wurde so angenommen, wie ich bin. Ich hatte in den zehn Wochen aufgrund von Krankheit/Urlaub 6 verschiedene Bezugstherapeuten. Während meines Aufenthaltes hat mich das sehr verunsichert. Im Nachhinein finde ich es nicht mehr schlimm. Denn nicht am Therapeuten steht und fällt die Genesung, sondern an mir selbst. Das hab ich mittlerweile verstanden. Wer wirklich an sich arbeiten will, der schafft es mit Hilfe der sehr gut ausgebildeten Fachkräfte der Adula Klinik. Wer für alles eine Ausrede hat und die Verantwortung gerne auf andere schiebt, wird hier nicht weiter kommen. Wichtig: Die Adula Klinik ist KEINE Traumaklinik. Hier geht "nur" Stabilisierung. Bei meinem zweiten Aufenthalt bin ich daher an die Grenzen dieser Klinik gestoßen. Dennoch konnte ich von einzelnen Therapeuten gut profitieren und viel für meine jetzige ambulante Traumatherapie mitnehmen. Auch positiv: die Essstrukturgruppe. Ich lebe nun seit fast drei Jahren nach der Essstruktur und bin sehr glücklich damit. Danke Adula Klinik!

2 Kommentare

tigerkatzenmusik am 20.05.2019

Von Stabilisierung habe ich bei meinem Aufenthalt nichts bemerkt. Ganz im Gegenteil habe ich danach einige Jahre Therapie gebraucht um mich von den Abwertungen der verehrten therapeutischen Gesellschaft zu erholen und die "Therapie" dort als das zu bewerten, was sie meiner Meinung nach auch ist "Landschulheim ohne Aufsichtspersonal". Ich hatte mich voll auf Adula eingelassen, keine Rede von Entschuldigung für eigenes Nichtmitarbeiten.Ich weiß jetzt nach drei Monaten in einer Psychiatrie in meiner Stadt, was wirkliche Hilfe bedeutet.

  • Alle Kommentare anzeigen

Retraumatisierend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (einfühlsamer waren die Krankenschwester und Pfleger)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Natur, Essen, der Ort insgesamt:)
Kontra:
Gruppen, Komitees, Bonding (Kontraindikation bei PTBS!!) provozierende Therapeuten in der Gruppe (Tabu für Traumaleute)
Krankheitsbild:
schwere PTBS, basale Ängste, Depressive Episoden
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein erster Aufenthalt fand im Jahr 2012 statt. ich hatte viel Angst, da ich logischerweise nicht wusste, was auf mich zukommt. Hier fühlte ich mich zunächst nicht mehr einsam und fand den achtsamen Ton untereinander zunächst gut. Ich hatte keine Erwartungen. Ich erzählte von meinem Leid als mehrfach traumatisierte Person mit basalen Ängsten und Depressionen. Die Kerngruppen fand ich persönlich sehr anstrengend, da ich oft mit Vorwürfen, kalten Bemerkungen und dem sog. Feedback konfrontiert worden bin, worum ich nicht gebeten habe. Heute weiß ich, niemand kann von Außen beurteilen wer man wirklich ist. Du wirkst so, aber du bist das nicht. On man deswegen nicht authentisch ist, stelle ich heute nach sieben Jahren infrage. Ich wurde kritisiert und musste mich, um mitzuspielen total anpassen. Jegliche kritische Bemerkung oder kritische Fragen in Bezug auf die Therapeuten wurde als mein Problem angesehen. Meinungsfreiheit wurde nicht toleriert.
Als traumatisierte Person erfuhr ich dort mehrfache Retraumatisierungen und wurde nicht verstanden. ich fühlte mich dort nur in der natur, in meinem Zimmer und im Dorf gelöst und glücklich. Wie auch in meinem Leben. Gruppen sind aufgrund meiner Traumatas wie eine Familie, die mich fast zerstörte.
Die Gruppendynamik war erschreckend und wirkte auf mich sektenhaft, denn wenn du dich mit dem Konzept nicht einverstanden fühlst, dann bleibt nichts anders übrig als zu gehen. Ich brach diese Therapie nicht ab und beendete diese. Mir ging es schlechter.
Ich machte mit, da ich damals noch abhängig war. Nach sieben Jahren betrachte ich diese Erfahrung als nötig gewesen, um heute zu wissen, was ich möchte und was ich nicht möchte. Ich mache seit vier Jahren eine ambulante Therapie und fand durch diesen Aufenthalt heraus, dass diese Therapieform mir nicht gut tat. Diese verursachte meinen Zusammenbruch im Alltag und vermehrte eine Unfähigkeit mit menschen umzugehen.
Heute höre ich auf mich, mein Bauchgefühl besser als zuvor. Eine Verwandlung im therapeutischen Sinne ist ein Lebensprozess. Ich fand zu meinem christlichen Glauben zurück und merke mit jedem Tag, wie wunderbar Gottes Unterstützung auf dem Wege zu meiner Selbsterkenntnis ist. Heute bitte ich um Feedback, falls ich es benötige. Heute vermeide ich Situationen, in denen Menschen scheinen besser zu wissen wer ich bin. Das weiß nur Gott und ich mit jedem Tag ein wenig besser..

2 Kommentare

tigerkatzenmusik am 07.04.2019

Kann ich gut verstehen. Nicht für jeden ist das Konzept von Adula hilfreich.

  • Alle Kommentare anzeigen

adula ein Zweiseitiges Schwert!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Missbrauchsopfer haben es sehr schwer in der Adula)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
der Oberarzt, die Servicekraefte, Natur, nur40% der Therapeuten, die Ärzte
Kontra:
Zu wenig Therapieangebote und zu wenig Zeit und Unterbringung in den Angeboten, Therapeuten oft nicht kooperativ, die Gemeinschaft ist wie eine dynamische doktrie
Krankheitsbild:
Missbrauch als Jugendlicher, junger Heranwachsender ,Depression, sucht , aggression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Oft junge Therapeuten, sind kalt und nicht einfühlsam, Männer mit sexuellem Missbrauch werden hier nicht richtig verstanden, die Klinik bzw Therapeuten sind darauf nicht vorbereitet und zu wenig Angebote und Hilfen für missbrauchte Männer sind vorhanden. Mitpatienten verstehen diese Klienten auch nicht und schneiden diese dauernd. Meine Erfahrung seit Nov.2018!

Sehr gute Klinik, nur zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gemeinschaft
Kontra:
zum Teil wenig Personal aber nicht schlimm
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
ich bin 25 Jahre alt und war letztes Jahr im November in der Adula Klinik. Manche Bewertungen hier haben mich ein wenig geschockt. Ich selbst kann nämlich nur positives von der Klinik berichten. Das Konzept ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber mir hat es unheimlich viel geholfen. Man lernt wieder , sich und andere zu lieben, man bekommt wieder ein Gefühl für eine Schöpfung. Ich bin froh, dass ich in dieser Klinik war. Am Anfang dachte ich selbst, dass dies nichts für mich ist und stellte das gesamte Konzept in Frage. Doch nach einer Weile änderte sich meine Meinung. Es ist das beste, was mir je passieren konnte. Viel Erfolg in der Adula Klinik, das wünsche ich DIR von ganzem Herzen.
Ein ganz großes Lob gilt an Herrn Dr. Georg Reisach, dem Gründer der Klinik, der die Patienten dort immer begrüßt und auch Vorträge sowie Messen hält.

Das ging nach Hinten los

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essstruktur-gruppe bei H.
Kontra:
Kerngruppentherapeutin arbeitet, ohne die Patienten wahrzunehmen
Krankheitsbild:
PTBS, Fibromyalgie, Chron. Erschöpfung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich stellte sich der Klinik-Alltag als viel zu anstrengend heraus, doch statt der Lehrmeinung zu folgen, dass bei Fibromyalgie Überanstrengung zu vermeiden ist, hat die zuständige Therapeutin mich vor die Wahl gestellt: entweder über meine Grenzen gehen, oder nicht dort Therapie machen können. Ich habe mich unterworfen (nicht untypisch für komplex Traumatisierte Menschen) und die Zeit irgendwie durchgestanden. Jetzt, mehr als 3 Jahre später, habe ich das Problem, was ich gerne mit Unterstützung bearbeiten wollte, immer noch nicht ganz gelöst. Aber die Erschöpfung ist schlimmer denn je. Ich muss alleine herausfinden, wie ich auf meinem Körper hören und die Grenzen akzeptieren lernen kann.

Keine Klinik für Trauma-Patienten und welche mit chron. Erschöpfung oder Fibromyalgie.

1 Kommentar

Twins08 am 23.09.2020

Hallo Runa21

Ich bin etwas überrascht.
Wenn die Adula Klinik nichts für dich war ist das ok.
Was mich allerdings überrascht ist, dass du dir nicht woanders Unterstützung suchst. Du sagst du musst allein herausfinden was gut für dich ist.
Das ist nur zum Teil richtig. Was gut für dich ist kannst nur du für dich herausfinden. Allerdings musst du das nicht allein tun. Adula war nicht dein Ding. Ok....
Doch du möchtest Unterstützung?
Na dann auf auf und nach einem Therapeuten suchen bei dem du die Unterstützung findest. (Wo die Chemie stimmt)
Auch ich habe eine komplexe Traumastöru g und weiß wie schwierig es sein kann den oder die passenden Unterstützung zu finden. Allerdings muss man auch danach suchen.
Von allein kommt es nicht.

Liebe Grüße

Die Zeit verging leider viel zu schnell

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (das Konzept macht Sinn, ist aber an der ein.-oder anderen Stelle manchmal fragwürdig)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Man muss oft selbst sehr dahinter sein, um die Informationen die man braucht auch zeitnah zu erhalten. Manchmal nicht ganz einfach)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Grundversorgung kann gestellt werden. Um den Rest, muss man sich selber kümmern)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (teilweise wurden Informationen an die Kollegen nicht,oder erst zu spät gelesen/weitergeleitet)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (wer keine großen Ansprüche hat ist dort in guten Händen)
Pro:
Man kann, muss aber nicht
Kontra:
zu wenig Personal
Krankheitsbild:
Depressiver Erschöpfungszustand
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo an alle ehemalige. -und zukünftige adulaner,
mein aufenthalt in dieser klinik, war eine wunderbare auszeit für mich!
Ich hatte viel zeit um mich ein paar wochen mal wirklich nur um mich zu kümmern! manche tage waren sehr vollgepackt, so dass man abends meisst nix mehr brauchte, als ein bett!
es ist alles dabei, von menschen, die sich komplett in ihr schneckenhaus zurückgezogen haben, lebensmüden, mitläufer,ja-sager und alles wisser! und doch sitzen alle in einem boot!
man stärkt sich gegenseitig, lacht und weint miteinander. Und hat nebenbei noch eine herrliche umgebung!
zu meiner zeit war leider grad baustelle, die mich manchmal ganz schön nerven gekostet hat, aber ich habs überlebt!
zudem war zu meiner zeit wohl grad urlaubszeit? ich weiss es nicht genau... auf alle fälle hatte meine kerngruppe 3x wechsel der kerngruppentherapeutin! das fand ich ziehmlich besch....!
was soll ich sagen.... man hat die möglichkeit in die hauseigene sauna zu gehn, das personal ist zum grossteil recht freundlich und hilft wo er kann! an manches muss man sich leider gewohnen, z.b. tee ohne zucker, teilweise die malzeiten, die tatsache nur im doppelzimmer zu wohnen, lange schlange bei der essensausgabe und noch ein paar andere dinge! was mir persönlich zu wenig war, war die religiöse begleitung, von der im internetauftritt und den prospekten werbung dafür gemacht wird!
aber ich kann diese klinik wirklich nur jedem ans herz legen, der überlegt dorthin zu gehn!
meine erfahrung war auf alle fälle SUPER!!!!!
jederzeit wieder!
vielen dank ans team!

Hoch professionelles Team und heilsames Therapiekonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Stimmiges Therapiekonzept, professionelles Team, heilsame Umgebung
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychosomatischer Schwindel, Erschöpfungssyndrom, Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Inspiriert von dem Buch "Selbstliebe", von Dr. Michael Tischinger (Chefarzt), war ich im Sommer 2018 in der Adula Klinik. Die Klinik hat meine Erwartungen und Hoffnungen bei Weitem übertroffen. Das Konzept folgt dem Bad Herrenalber Modell (siehe Google). Neben Gruppen- und Einzeltherapie können vielseitige Angebote genutzt werden: Familientherapie, Achtsamkeitsbasierte Körpertherapie, Atemtherapie, spirituelle Angebote, 12 Schritte Meetings, Gottesdienste, Bibelabende u.a., Hütten-Marathon, Skillstraining, Meditation, Frühsport, geführte Wanderungen sowie zahlreiche Vorträge. Wichtige spirituelle Angebote waren, für mich persönlich, der Gottesdienst und die Vorträge von Dr. Georg Reisach, dem Gründer der Klink. Dieser Mann hat die wunderbare Gabe, Menschen das Gefühl zu geben wertvoll und wichtig zu sein und den Glauben daran, dass Heilung u. Veränderung möglich sind, wenn wir uns selbst lieben, die richtigen Schritte tun u. dem Leben und Gott vertrauen. Über dem Eingang der Klinik steht das Zitat: "Porta patet, cor magis" - Die Tür steht offen, das Herz noch mehr. Diese "Zeilen" werden in der Adula gelebt. Das Team aus Chef- und Oberärzten, Internisten, Therapeuten, Physiotherapeuten und Pflegekräften, haben mich außergewöhnlich professionell, stets respektvoll auf Augenhöhe, liebevoll und gleichzeitig auch gut abgegrenzt und klar begleitet. Alle ziehen hier an einem Strang. Das Konzept ist fördernd und herausfordernd, in sich stimmig, stärkend und sehr "bewegend". Es kommt wahrlich viel in Bewegung. Und es kommt natürlich sehr auf den einzelnen Menschen an und wie dieser das thrapeutische Angebot für sich nutzt. Ich denke, wer sich in diesen Heilungsprozess hineinwirft und sich voll und ganz für die eigene Gesundheit engagiert, kann enorm profitieren. Die Zeit in der Adula Klink ist sehr wertvoll und schnell vorbei. Für mich war sie im positiven Sinne lebensverändernd.
Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter/innen der Adula Klinik für eure Unterstützung!

Adula bricht Zusage

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (hinterlässt Verletzung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Psychotherapie total daneben gegangen!)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (hoch effektiv! unkonventionell!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (ok.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (tolle Räumlichkeiten)
Pro:
Ärtzliche Versorgung
Kontra:
Psychotherapie
Krankheitsbild:
Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor einem Jahr 7 Wochen in der Adula-Klinik, zur Entlassung wurde mir eine Intervall-Behandlung empfohlen. Das wollte ich jetzt machen und es wurde ABGELEHNT. Das ist sehr verletzend. Die kannten mich ja.

Für mich war es schlimm,
dass ich immer wieder als Aussenseiter dargestellt wurde.
Es wurde mir immer gesagt, dass ich gleich rausfliege.
Ich wurde unter Druck gesetzt.

Dazu kommt, dass man in dieser Klinik leicht unter
Gruppen-Zwang kommt,
wenn man nicht Gruppen-konform ist
(was ich leider nicht bin).
Ich habe mich wirklich sehr angestrengt, dass die Therapie gut wird!
Es hat nicht geholfen.

Meine Diagnose ist Persönlichkeitsstörung:
Ich leide seit meiner Jugendzeit unter Einsamkeit.

Mein Therapeut hat mir überhaupt nicht geholfen,
ich sollte zum Friseur gehen und neue Kleidung kaufen.

Vor der Gruppe hat er mir verboten zu sprechen.

Leider habe ich das alles mitgemacht,
in der Hoffnung das würde meine Probleme bessern.

Ich sehe ganz allgemein kaum ECHTE HILFE für Leute,
die seelisch/ psychisch leiden.
Es wird einfach NICHT VERSTANDEN, weil die Bedürfnisse der Betroffenen immer wieder als falsch beuteilt werden,
was alles nur noch schlimmer macht.

1 Kommentar

Nasi96 am 05.09.2018

Hallo zipi,

warst Du beim Friseur, hast Du die Kleidung gewechselt und hast leise und artikuliert gesprochen, also dergestalt Deinen Wunsch nach Intervallbehandlung in der Folge vorgebracht?

Adula, Du siehst mich wieder!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Vor Aufnahme abgesprochene Zusagen sollten auch eingehalten werden.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Der "Baulärm" war sogar positiv, förderte meine eigene Abgrenzung während der Therapie :-))
Pro:
Klinik-Konzept, therapeutische Gemeinschaft, Essstruktur
Kontra:
Die Organisation hat hier und teils noch ein paar Mängel.
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Namaste,

ich war in der Zeit von April bis Mitte Juni ganze 8 Wochen in der Klinik und ich bereue keinen einzigen Tag dieser Zeit.

Die ganzen negativen Kommentare hier verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Gut, Kommentare im Internet spiegeln immer nur die eigene Einstellung und Sichtweise wieder, inwiefern da noch reine Objektivität dabei ist, darüber denke ich jetzt mal lieber nicht nach.

Behandelt wurde ich in der Adula-Klinik wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung, schwerer depressiver Phase, dazu nicht aufgearbeiteter Traumata und einer Essstörung mit Suchtverhalten. Ja, das war ein ganz schönes Paket was da mit mir zusammen angereist ist.

Anfangs war mir das Ding mit therapeutischer Gemeinschaft absolut fremd. Auch das - egal ob oberster Chefarzt oder Küchenpersonal - alle miteinander per "Du" und somit komplett auf ein- und derselben Augenhöhe sind war für mich in den ersten Tagen noch etwas gewöhnungsbedürftig aber ich fand mich da ziemlich schnell ein und bin froh und dankbar über das komplette Konzept!

Ich kann nur sagen: Entweder man geht in eine Klinik um für sich selbst etwas verändern zu wollen und Veränderung bedeutet in erster Linie: Arbeit... Arbeit an sich und mit sich selbst!

Oder man geht in eine Klinik und hofft darauf das die Therapie von Grund auf so super und genial ist das sich die eigenen Probleme von selbst in Luft auflösen. Lasst Euch hier gesagt sein das die Adula-Klinik für Fälle der letzteren Kategorie die absolut falsche Wahl ist :-)

Ich habe in der Zeit für mich selbst wahnsinnig viel mitgenommen (und 10 Kilos dabei abgenommen!). Darunter ganz viel an Handwerkszeug das mir dabei hilft das gelernte soweit wie möglich in meinen Alltag zu Hause umzusetzen und für mich steht jetzt bereits fest das mich Oberstdorf im nächsten Jahr nochmals wiedersehen wird.

Namaste,
gute 24 Stunden für alle die damit etwas anfangen können,

Montaine

Danke ans gesamte Adula Team

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (zum Teil in die Jahre gekommen)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, emotional instabile Persönlichkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe damals nach einer Klinik gesucht, die sehr unterschiedliche Methoden anbietet, um an meinen innersten Kern heranzukommen und bin auf die Adula gestoßen.Zu Beginn meines Aufenthaltes waren mir die Nähe, Wärme und manche Gepflogenheiten fremd.Doch da ich selbst in die Fähigkeit kommen wollte Nähe und Wärme zuzulassen, habe ich mich auf das Konzept eingelassen-habe ausprobiert und mehr für mich mitnehmen können, als ich es für möglich gehalten hätte.Die spirituelle Komponente der Klinik ist für mich konfessionsübergreifend und hat mir geholfen einen Weg zu finden auf dem ich für mich ein Stück Urvertrauen gewinnen, sowie einen Sinn in meinem Sein erkennen konnte. Für mein inneres verletztes Kind war die Adula eine wahre Goldgrube. Erstmals konnte ich mich in all meiner Verletzlichkeit in einem sicheren Umfeld spüren und durfte mich zeigen.In der Adula geht es viel um die rein emotionale Ebene.Durch sehr unterschiedliche Techniken und Angebote (therapeutische+offene) hatte ich die Möglichkeit direkt an den Ursachen meines psychischen Handicaps zu arbeiten, alten Ballast loszuwerden oder alte Empfindungen und Vorstellungen durch neue Erfahrungen durch neue Glaubenssätze zu ersetzen.Seit meinem Aufenthalt schreitet meine Genesung stetig voran.Es ist harte Arbeit, die sich aber für mich lohnt.Ich war dann nochmal mit meinem jugendlichen Anteil in der Adula.Doch diesen Aufenthalt habe ich nach zwei Wochen abgebrochen.Es fand ein Oberarztwechsel statt und ich hatte Schwierigkeiten auf Nikotin zu verzichten.Leider war es hier schwer sanft und zugewandt meinem jugendlichen Anteil eine Sicherheit und Schutz zu bieten(trotz Rückfallmeldung
leider"klassische"Druckausübung).Ich hatte den Eindruck, die Arbeit mit meinem jugendlichen Anteil überfordere und verunsichere das Personal im Umgang mit mir.Es war wie in eine Schablone gedrückt zu werden.Trotz Abbruch meinerseits bin ich dieser Erfahrung sehr dankbar.Vieles wurde mir bewusst und ich kann heute gut damit arbeiten.

1 Kommentar

je.or am 19.05.2018

Ich möchte mich korrigieren.Der spirituelle Einfluss ist letztendlich völlig konfessionslos.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Die Verwaltung funktioniert
Kontra:
War mir insgesamt zu eisig dort.
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als gläubige Katholikin fand ich es befremdend, daß ein ehemaliger Benediktiner-Mönch, nachdem er geheiratet und Familie hat, noch immer das Abendmahl gibt. Das darf er doch nicht, oder? Vielleicht schreibt die Klinik einen Kommentar? Mir ist das sehr wichtig, sogar so wichtig, daß ich erwäge dem Bischof zu schreiben.

Mir ist aufgefallen, daß die Ärzte, Therapeuten etc. nicht wirklich glücklich aussehen.

Ich kam mit einer Suchtproblematik, doch mußte ich feststellen, daß sehr viele Patienten "Rückfälle" hatten, die sie jedoch nicht öffentlich ansprachen.
Die A-Gruppen laufen nicht gut.

In den Kerngruppen wurde mir zuviel geredet, hätte mir gerne phantasievollere, modernere, erlebnisorientierte Therapien gewünscht.

Das Essen ist nicht schlecht!

4 Kommentare

rika21 am 14.05.2018

Wenn Sie ein gläubiger Katholik sind wissen Sie ja auch,dass vor Gott alle Menschen gleich sind.Warum soll der Ex-Mönch kein Abendmahl zelebrieren?!Unglaublich,dann soll ihnen doch der Bischof den Kelch reichen.

  • Alle Kommentare anzeigen

Nichts für Atheisten!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychosmatik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für Atheisten nicht geeignet!


Die Klinik ist sehr religiös ausgerichtet, Atheisten sind zwar offiziel "auch willkommen", das spiegelt sich aber nicht im Geringsten in der Praxis wieder! Diese Doppelmoral - das Geld von Atheisten nehmen wir, irgendwie entgegenkommen tun wir ihnen nicht im Geringsten- ist wirklich unangenehm.

Auch sind manche Konzepte für wissenschaftlich denkende Menschen kaum erträglich, so wurde von einer Leiterin mal das Öffnen der Türen in einem höchst stickigem Raum verboten, damit "die Energie im Raum bleibt".

Bester Aufenthalt ever

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wunderbar)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Außergewöhnlich kompetent)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Präzise und fokussiert)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Unproblematisch)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Der Das Panorama sorgt für ein rund um gutes Gefühl)
Pro:
Konzept Authentizität Beharrlichkeit
Kontra:
-
Krankheitsbild:
PTBS Depressionen soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit Depressionen, traumatischen Folgeerscheinungen, sozialer Phobie in die Klinik gekommen, da ich in einer Selbsthilfegruppe zum Thema CODA über diese Klinik im Zusammenhang der 12-Schritte-Gruppen erfahren habe.

Der allererste Eindruck bei Anreise war befremdlich. Da ich einige Menschen mit Stofftieren in den Armen auf den Fluren antraf. Auch die Freundlichkeit fiel mir auf und beunruhigte mich etwas.

Hierzu möchte ich rückblickend aus meiner jetzigen Wahrnehmung sagen, dass dies bei den Themen die ich dorthin mitbrachte nichts ist, was sonderbar oder gar abhängig von Ort oder Art der Umgebung ist. Ich sah die Welt zu diesem Zeitpunkt zu sehr großen Teilen durch Angst und Zweifel sehr verschleiert.

Während des Aufenthaltes erlebte ich starke Momente der Angst, Ablehnung und des Selbstzweifel daran nicht gut genug zu sein.
Einige Ausseinandersetzungen mit Mitpatienten bestätigten diese Ängste zeitweise.

Die überdurchschnittlich engagierten Mitarbeiter, Oberärzte, Therapeuten verhielten sich authentisch und waren emotional stabil.

Das half mir sehr, da ich aus einer dysfunktional emotional instabilen Familie stamme. Die angewandten Methoden sind fast alle alternativer Art und waren allesamt bemerkenswert hilfreich.

Ich werde diese Klinik jedem empfehlen, der gewillt ist, intensiv und bewusst daran zu arbeiten zu lernen wie sich echtes Leben anfühlt. Nicht immer einfach, aber fundamental wichtig.

Da noch einige Themen in mir nicht integriert sind, werde ich die Klinik ein weiteres mal besuchen.

Menschen die sich wehement negativ über diese Klinik äussern, haben noch nicht gelernt im Kontrast das Therapiegeschenk zu entdecken.

Fazit: DIESE KLINIK IST DER HAMMER!

Intensive Zeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Therapeutische Gemeinschaft + Mutterschiff)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Barbara die Eiskönigin)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Das ganze Team gehört ausgetauscht!)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Bonding Raum ist ohne Fenster, dunkel u muffig.)
Pro:
die Therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Mangel-Angebot essentielle Therapien wie Bondig
Krankheitsbild:
Rez. Depression; PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Therapeut war unsicher u. unterernährt.Die Verwaltung:hier sind so einige unfähige Verwaltungsangestellte an werkeln.Auf präzise gestellte Fragen,kommen oft vorgefertigt-abgerufene Antworten.Falls Du dinge am PC mit Internetverbindung zu erledigen haben wirst,statte dich lieber persönlich ab.Im Hause gibt es 1 PC mit lausige Verbindung: entw funktioniert etwas nicht oder es ist besetzt.Unorganisiert ist der Laden in vielerlei:der neue Patient bleibt mindestens in 4 Themen im dunklen u mindestens 6Wochen lang mehrere Dinge die ihm entgeht. Tipps: Nahrungsmittelunverträglichkeit gleich Tag 1 den Arzt sagen,sonst keine Zeit mehr.Waschmaschinen Abzocke-Preise und Uhrzeiten Regel;wenn Du dein Leben mit Smartphone Kalender,Alarm geregelt hast im Hause geht das auch im Zimmer nicht,du musst Dir eine Armbanduhr kaufen und Wecker; deine Schlafstörung die du vorher nicht hattest u jetzt hast,daran bist du schuld und nicht das unbequeme Bett;Wer das Geld hat,zahl den Einzelbett-Zimmer Aufpreis.Kein Therapeut/Arzt sagt den Patienten der nicht zur Essgruppe gehört: Sprich-die-beim-Essen-nicht-an Regel. Du hast keinen festen Platz im Speisesaal, der Kampf um Platz und Essen Warteschlange hat man 3x am Tag,nach 4 Wochen kommt dir das kotzen von den Gesprächen die man gezwungener Maßen ausgesetzt ist. Die Krankenschwestern sind zu 50 % aus der Hölle und zu 50% Erden-Engel.Komitee: zu oft,zu lang und langweilig.Es stehen immer die selben auf.Falls du draußen nicht getraust hast, traust du dich auch im Komitee nicht und Unterstützt wird man nicht. Die vielen Regeln verhindern,dass man sich überhaupt mal zu etwas melden und sagen möchte.Mangelware: Bonding,Dynamische Meditation,Körpertherapie Angebote,Hütte,Vergebung und Trauergruppe.Es wird soviel gespart,weil Pat viele Aufgaben übernehmen wie Bettwäsche wechseln,Toilettenpapier selbst holen u.v.m. und trotzdem Mangel an Therapie-Angebote und Zeitmangel für Einzelgespräch oder Krisengespräche.

Dankbarkeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010, 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Borderline Störung, Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 3 Mal in der Aula Klinik und sie hat mein Leben verändert. Man kann die heilsame Energie dort kaum beschreiben. Viele liebe Menschen und tolle Therapeuten. Begegnungen die heilsam für mich waren. Ich habe sehr viel für mich mitnehmen können und bin immer gerne am Ehemaligen treffen wieder dort.

Dunkelheit, kein Herz, kein Licht (doch viel Gelaber über Herz, Liebe etc...)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Die Gegend ist schön
Kontra:
Alles andere
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als ich zur Klinik reinkam und mir die MA-Bildergalerie ansah, dachte ich einfach nur: Die tragen alle ein Kreuz, sehen alle traurig aus. Und das bewahrheitete sich.

Was kann man von einer solchen Klinik erwarten? Gar nichts! In den Kerngruppen findet nur "Gelaber" statt, kein Psychodrama, Gestalt oder sonstige Therapieformen.



Eine ekelige Erfahrung mein Aufenthalt dort.

1 Kommentar

Helios7 am 25.04.2018

Danke Adula, finally habt ihr mich (Lugh) zum lachen gebracht. Das war es wert. (vieles ist ja gelöscht worden).
Doch nicht vergessen: Ein Mensch der ernsthaft ist, ist geisteskrank. Alles Gute!

Dankbarkeit und Lebensfreude

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutisches Angebot
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war fünf Wochen in der Adula Klinik über Weihnachten /Neujahr 2017/18.
Es waren für mich wunderbare Wochen, in denen ich viele Erkenntnisse über mich und neue Perspektiven für ein lebenswertes, freudvolles Leben bekommen habe. Dies gelang durch die Hilfe der Therapeuten, insbesondere Michael Tischinger, Volker und Mario. Ganz besonders wohl gefühlt habe ich mich in der therapeutischen Gemeinschaft mit meinen Mitpatienten. Durch Gespräche, Mitgefühl, gemeinsame Unternehmungen (Wandern, Ski-Langlauf) haben wir uns gegenseitig in unseren Problematiken gespiegelt und geholfen.

Für das reichhaltige therapeutische Angebot war ich offen und es hat in all seinen Ausprägungen zu meiner Genesung beigetragen. Dazu sind die Kerngruppe, das Komitee, die Meditationen und die Körpertherapien hervorzuheben. Aber auch die Landschaft und Lage der Klinik haben zu Ruhe, innerer Einkehr und mentaler Offenheit verholfen.

Die immer wieder in den Rezensionen negativ genannte Schlange vor der Essensausgabe habe ich als sehr kommunikativ und lustig empfunden.

Ich bin der Adula-Klinik sehr dankbar, dass sie mir mit ihrem Konzept und ihren kompetenten, einfühlsamen Mitarbeitern den Weg zur Heilung gezeigt hat. Ich kann die Klinik Menschen empfehlen, die bereit sind, neue Wege und Denkweisen zu akzeptieren.

Leben - nicht nur Überleben

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kein MUSS - Danke!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gesamtkonzept
Kontra:
Hemmschwelle sich bei verschlossener Tür helfen zu lassen= größer
Krankheitsbild:
Depression, Alkoholsucht, Todessehnsucht, Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam in die Klinik mit Angst vor Ärzten,
aber dem Wunsch die Todessehnsucht, Trauer und weitere für mich noch nicht so relevante Themen zu bewältigen.
Die Arbeit deckte Vermutungen auf, sodass ich wusste, was auch nach der Klinik noch alles auf mich wartete. Traumatherapie. Der Beginn - in der Adula Klinik.

Bewusstsein schaffen für die seelische Gesundheit und damit einhergehende körperliche Gesundheit.

Noch heute kann ich aus dem Konzept der Adula Klinik schöpfen.
In mir wurde der Samen für ein "Lebensfreudebaum" gesetzt. Die weitere Arbeit an sich darf nie aufhören, sonst kann der Keim nie die harte Schale durchdringen.
Besonders gut tat das stetige "Programm", der Sport und die Meditation vor dem Frühstück, das Wandern, die Zeit der Stille, das vielseitige Angebot seine eigenen Themen von unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten zu können, die therapeutische Gemeinschaft...

Zu guter Letzt würde ich diese Klinik immer weiterempfehlen und das trotz der Angst vor Ärzten!

Herzlichen Dank für diese schönen Erfahrungen!

Durchgekämpft

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Kein eigener Schrank, sehr kleine Zimmer mit Uraltteppich)
Pro:
Kerngruppentherapeutin
Kontra:
Unterbringung, Lärm, Selbstüberschätzte Therapeutin der Essstruktur
Krankheitsbild:
Essstörungen, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2017 in der Adula Klinik, hatte Probleme mich in der therapeutischem Gemeinschaft einzufinden. Ebenso war ich die ersten Wochen in der Essstruktur, womit ich gar nicht klar kam und trotz strikter Einhaltung der Essregeln kein Gewicht reduzierte, was daran lag, das ich nicht abnehmen wollte. Sagte die Therapeutin. Das Konzept in dieser Gruppe fand ich entwürdigend. Die Therapeutin meiner Lerngruppe war wirklich gut und die Therapie bei ihr hat mir sehr geholfen. Die Unterbringung wiederum war unter aller Würde. Ständig Lärm, keine Rückzugsmöglichkeit. Der Chef der Klinik wurde von vielen angehimmelt, ich empfand ihn als selbst verliebt und er liebt die Selbstdarstellung. Das nächste Mal würde ich lieber in eine andere Klinik gehen. Aus reiner Selbsthilfe.

Die Klinik ist sehr gewöhnungsbedürftig und nicht für Jedermann geeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Teilweise sehr veraltete Ausstattung)
Pro:
Lage der Klinik
Kontra:
Großbaustelle und die ewige Warterei beim Essen
Krankheitsbild:
PTBS und schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr depressiv und ängstlich in die Klinik gekommen und hatte große Probleme mich auf die Therapeutische Gemeinschaft einzulassen.

In der Kerngruppe habe ich mich nach anfänglichen Schwierigkeiten recht wohl gefühlt und viele meiner Probleme sind dadurch auch zur Sprache gekommen und es entstand teilweise großes Vertrauen zu den anderen Mitpatienten. Leider war jede Woche ein Kommen und Gehen und dies fand ich sehr schade.

Die Frauengruppe war eine große Bereicherung für mich. Die Therapeutin war sehr einfühlsam und machte körperbezogene Übungen mit uns, die der Seele so richtig gut tun... ich freute mich immer auf diese Therapie. Maria war für mich die beste Therapeutin überhaupt.

Die nicht enden wollende Warteschlange im Speisesaal war für mich eine große Herausforderung, auch der Lärmpegel steigerte sich manchmal bis ins Unermessliche. Nur gut, dass es mittags den Speiseraum der Stille gab.

Als sehr negativ empfand ich die Großbaustelle. Massiver Lärm und Dreck bestimmten den Klinik-Alltag.

Die Landschaft rund um die Klinik ist einzigartig. Sie hat mir an manchen Tagen viel Kraft gegeben und die Spaziergänge durch die wunderschöne Natur haben mir den Aufenthalt doch etwas versüßt.

Fazit: Der Klinikaufenthalt hat mir zwar nicht so viel gebracht, aber ich habe einige tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich immer noch herzlichen Kontakt habe. DANKE

6 Wochen vertan

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Individualität unerwünscht)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (überlastetes Personal)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Zumutung bis zum Übergriff)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (total veraltetet)
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bauzeit! Während sich Leute in der Gruppe öffnen und weinen, läuft nebenan der Presslufthammer. Auch in den Zimmern regelmäßig gebaut, was notwendigen Rückzug zwischen den Gruppen unmöglich macht.Information durch Zettelchen ein Abend vorher.
Mitpatienten ziehen bis 4 Mal um.
Das Gruppenangebot ist durchdacht und vielfältig, trotzdem konnte ich mit meine speziellen Themen kaum bearbeiten.In den ersten 2-3 Wochen findet mangels Plätzen nur ein kleines Therapieprogramm statt.
An das "Du" und das "Fasten von Süchten" gewöhnt man sich- hoffentlich- denn es werden auch Leute entlassen die regelmäßig unerwünschten Lastern frönen wie Rauchen, Trinken und erotische Verbindungen.
Die Ärtzte und Psychologen sind besondere und absolut fähige Persönlichkeiten,
leider so überlastet, dass organisatorische Arbeiten während des 25-minütigen Einzelgesprächstermins erledigt werden müssen.
Die sogenannte Nachsorge findet in Form eines 2-stündigen Vortrages statt.
Wer von der dusteren Atmosphäre und den alten Polstern keine Depression bekommt,
den erwischt es vielleicht bei der nächsten Mahlzeit.
Die versprochene Bio-Vollwertkost ist reine Lüge. Viel Convenience, Salat aus`m Eimer, wenig frisches Obst und Gemüse. Der Frischkornbrei morgens ist frisch, aber leider oft nicht ausreichend für alle. Eine veganes Gericht könnte z.B. ein Margarinekloß mit Tomatenstücken und Curry sein.
Die Mahlzeiten sind insgesamt schlecht organisiert, kleine Portionen, große Wartezeiteiten, zu wenig Sitzplätze, beim Essen werden die Patienten lautstark angehalten sich zu beeilen. Kein Witz
( Essen auf´m Zimmer riskiert vorzeitige Heimreise)
Die Umgebung ist schön! 20 Min runter ins Dorf, falls man sich abends nach der typischen Brotmahlzeit defizitär fühlt.
Im Winter kann man sich Langlaufski ausleihen und Wandern gehört zum Standartprogramm. Liegestütze um 6.30 Uhr bei -10 Grad machen mir Spaß.
Das Zusammensein mit weiteren ca. 150 Patienten ist eher fröhlich, da jeder zu achtsamen Umgangsformen angehalten ist.
Ich weiß noch nicht ob ich über diese 6 Wochen lachen oder heulen soll.Ich habe wunderbare Freundschaften geschlossen, die auch als Nachsorge dienen.
Ich bin eine Zeit lang wieder zuhause.Eine herkömmliche Klinik hätte mir vermutlich auch nicht mehr geschadet.

Tolle Klinik und gutes Konzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept, Lage
Kontra:
Manchmal das Essen
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich in der Adula wohl gefühlt. Ich habe unendlich viel über mich gelernt und erfahren. Ich habe tolle Menschen kennengelernt. Und mich auf einen Weg der Heilung begeben, an dessen Anfang ich nun stehe. Ich bin wirklich dankbar für die Zeit, die ich dort verbringen durfte. Auch die Familienwoche ist wertvoll und enorm wichtig.

Meine Zeit in der Adula

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Alles prima
Kontra:
Baustellen ohne Ende
Krankheitsbild:
Depression, Persönlichkeitsstörung und Essverhalten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin vor kurzem entlassen worden. Hab dort eine sehr schöne und hilfreiche Zeit verbracht. Ärzte,Therapeuten und Pflegepersonal sind sehr zu empfehlen. Das Essen war auch sehr gut. Wenn ich hier manche Komentare lese, muss ich nur lachen. Man wird hier in der Adula zu garnix gezwungen und wenn man nicht bereit ist, sich helfen zu lassen und nicht an sich arbeiten möchte, dann ist man dort fehl am Platz. Ich bin sehr dankbar für die Zeit in der Adula.

Gute Genesung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Essen,Therapeuten, Angestellten
Kontra:
Baustelle im Haus
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einem flauen Gefühl in diese Klinik gegangen, das ich nicht wusste was mich dort erwartet.Als ich dort ankam wurde ich freundlich und zuvor Kommentare Begrüßt.Mir wurde gesagt das hier alle mit du und deinem Vornamen angeredest wirst.
Auch mit den Ärzten und Therapeuten sowie dem Chef der Klinik ist man per du.Dies nahm mir mein flaues Gefühl so das ich mich gut aufgehoben gefühlt habe.
Alle sind sehr nett und zuvorkommend auch bei kleineren Problemen.Ich werde auf jeden Fall wieder in diese Klinik gehen. Vielleicht schon in einem Jahr.

Adula ist das beste Therapie Geschenk

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Zu sich selbst finden.sich annehmen können
Kontra:
Krankheitsbild:
Soziale Phobie.sucht.Stimmungsschwankungen. Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die adula ist das beste was mir passieren konnte.tolles Konzept.12 schritt Programm einfach super.Heilung mit der Gemeinschaft.die Therapeuten sind einfach wunderbar.sie sehen einen.die Struktur ist super.seelentanz und namaste sind sehr berührende Dinge.ich bin der adula sehr dankbar!!*)

Sehr spezielle Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Trotz der Umstände konnte ich viel positive mitnehmen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Medikamente wurden vergessen oder einfach ohne Absprache abgesetzt. Lange Wartezeiten um einen Arzt zu sehen.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Viele Sparmaßnahmen. Therapieplanung ok. Lange Wartezeiten für Anwendungen. Manches wird nicht weiter gegeben.)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Teppichböden im Zimmer und 150 psychisch Kranke, die ihre Zimmer selbst putzen sollen.)
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Mutterschiff, Umgebung, Meditationen, Bonding, Familienstellen
Kontra:
Therapeutenwechsel, Überheblichkeit einiger Therapeuten, Essen, einige Ansichten und Therapiemethoden
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Zunächst möchte ich mal erwähnen, dass sich in den Berichten auch die Patienten der Adula spiegeln. Entweder sind sie total begeistert(und das sind die meisten) oder eben gar nicht und dann reisen die Patienten meist auch vorher ab.

Für mich ist die Klinik weder gut noch schlecht. Sie hat wirklich gute Aspekte und wirklich schlechte.

Ich beginne mal mit den Guten. Das Konzept ist viel auf die Mitwirkung der Patienten ausgelegt. Zur Begrüßung gibt es das Begrüßungskomitee. 2 Patienten werden beauftragt, die "Neuen" zu empfangen. Ich wurde sehr herzlich begrüßt und alle Neuen bekommen auch Paten, die einem zu Beginn Tasse und Karte schenken. Diese Begrüßung ist wirklich wärmend gewesen, denn man kommt oft völlig Durcheinander und ängstlich in die neue Situation. Auch den Name "Mutterschiff", hat eine psychologische Wirkung. Man fühlt sich so gleich mit den neuen Patienten verbunden. Ich hatte ein wunderbares Mutterschiff. Die Gespräche und Wertschätzung meiner Mitpatienten haben mir sehr viel geholfen- mehr als die der Therapeuten. Die Umgebung ist herrlich und tut der Seele gut.
Das Essen war für mich eine Herausforderung. Den meisten hat es geschmeckt. Mir nicht. Es gab oft liebloses Dosenessen. Die vielen Regeln die es gibt, sind ok und ein Leitfaden. Der Umgang, wenn man sich nicht daran hält finde ich grenzwertig. Die Komiteeleitung wird nach Rückfällen gefragt. Sich gegenseitig verpetzen, wird als "Hilferuf"für den andere deklariert. Kritik wird in dieser Klinik nicht gern gesehen und im Keim erstickt(da reden wir dann im Einzel drüber). Es ist erstaunlich wie Patienten die eine "Machtposition" (Komiteeleitung) sich verändern können. Auch den "Priester" glorifizieren die meisten Patienten. Ich war teilweise entsetzt über Ausdrücke, wie "mongolide Kinder" oder auch nicht achtsam mit den Patienten umzugehen. Ich habe für mich das Beste raus genommen. Tolles Erlebnis war das Wiegen beim Namaste.

Das Wunder ist das Lieblingskind des Glaubens....

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Ernährung, Raum der Stille, Therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Fehlanzeige
Krankheitsbild:
Depression, Coabhängigkeit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Namaste...Ich war zum zweiten Mal zur stationären Behandlung in der wunderbaren Adula-Klinik in Oberstdorf. Das Konzept, die tollen Therapeuten und vor allem die therapeutische Gemeinschaft mit den wundervollen Mitpatienten haben mir eine segensreiche Zeit beschert. Ich konnte viele wertvolle Erkenntnisse über mich erlangen, hatte zahlreiche intensive Gespräche, es ist und bleibt ein heilsamer Ort, wie ich noch keinen anderen erlebt habe. Danke, danke, danke.

Juli 2015 Mutterschiff!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Lage
Kontra:
Umgang mit Patienten
Krankheitsbild:
Soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Juli 2015 in der Adula Klinik.

Meine sozialen Phobien waren nach dem kurzen Aufenthalt noch schlimmer als vorher.

Schuld sehe ich am Klinik Aufenthalt und was dort geschieht.

Habe dann um mich zu schützen die Klinik nach 7 Tagen verlassen.

Die Mitpatienten in meinem Mutterschiff waren ein Lichtblick.

Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1988   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr gut!

Inner Weiseheit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept,Essgruppe
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im Januar 2017 kam ich in der Adula-Klinik an und wusste einfach nicht mehr weiter. Ich hatte Essstörungen und war einfach mit allem am Ende. Mir kam es vor als hätte sich alles gegen mich verschworen. Ich habe mir immer die Frage gestellt: " Warum ich", nun weis das dies die falsche Fragestellung ist," Wofür dies alles" dann ergibt alles einen Sinn.
Nach 8 Wochen Aufenthalt verlies ich die Klinik mit einer inneren Weisheit und den Mut mein Leben wieder neu zu ordnen. Ich habe seid dem die Gelassenheit Dinge anzunehmen die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern die ich ändern kann und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.
Dazu beitragen hat vor allem ich selbst, weil ich bereit für diese Klinik war. Aber auch mein Mutterschiff, die Ärzte, das Pflegepersonal, mein Kerngruppentherapeut, der Chefarzt Michael und meine Therapeutin von der Essgruppe und natürlich auch Georg die immer für mich da waren.Viele Mitpatienten die für mich da waren und heute noch sind. Es haben sich sehr schöne Freundschaften entwickelt.
Diese Zeit habe ich so genossen, dass zu mir finden und an mich zu glauben,mich annehmen wie ich bin hilft mir sehr in meinem Alltag. Ich bin heute noch in meiner Struktur und bereite mir jeden morgen mein Frischkornbei zu.
Ich kann die Klinik nur empfehlen.
Vielen, vielen Dank für alles.

Alles kaputt

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression und Burn out
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war von Januar bis März in der Adulaklinik- wegen Depressionen und Burn out durch Arbeit.

Er kam nach Hausevwar kranker als je zuvor. Denkt nur noch egoistisch und nur er ist sich wichtig.Immer noch grosse Abhängikeit an die Klinik und seine Mitpatienten.
Er ist inzwischen zuhause ausgezogen.Schiebt alle Schuld an seiner Krankheit auf mich.
Hat eine Beziehung mit seiner Kuraffäre.Ehefrau und Kinder sind ihm egal.
Alles was die Klinik konnte war meinen Mann noch kranker zu entlassen und zwei Familien zu zerstören

4 Kommentare

ViGa am 11.07.2017

Ich war letzten Sommer 9 oder 10 Wochen in der Adula. Und ich hatte dort auch meine Probleme mit den Therapeuten. Was ich dir aber ganz sicher sagen kann, es gab das klare VERBOT sich auf einen anderen Patienten einzulassen!! Grund, man kümmere sich dabei zu wenig um sich und überdeckt mit diesen Gefühlen die eigentlichen Probleme! Bei uns gab es 2 mal offensichtlich den Fall von Affären und beide Männer und beide Frauen, mussten abreisen! Ich glaube dein Mann schiebt die Schuld einfach gern weiter.

  • Alle Kommentare anzeigen

Machtmißbrauch

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS und Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider keine guten Erfahrungen. Ich habe während meiner Kindheit für Gefühle Prügel bezogen und das Gleiche in der Adula erlebt. Für Panikattacken gab es verbale Prügel. Ein Mitpatient wurde während einer Panikattacke verbal so aggressiv angeschrien, dass er Geständnisse abgegeben hat über Dinge, die er garnicht empfunden hatte. Eine weitere Patientin wurde niedergemacht, auch wegen Panik, die Sie aufgrund von Gewalterfahrungen hatte und es wurde ihr gesagt, dass sie nicht besseres verdienen würde als Gewalt, so wie sie wäre. Es ist pervers und es ist Gehirnwäsche. Demokratie und Selbstbestimmung ist dort nicht erwünscht. Für Menschen, die bereits traumatisiert sind findet dort eine Retraumatisierung statt. Gewalt in verbaler oder psychischer Form ist gleich Macht und Recht.

3 Kommentare

Traum67 am 23.08.2017

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Liebe, die sie nach dieser Erfahrung bitter brauchen.

Ich hoffe, sie haben den Mut, sich eine besser Hilfe zu suchen.Ich drücke Ihnen fest die Daumen!!!!

  • Alle Kommentare anzeigen

Absolute Weiterempfehlung dieser Klinik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einzelzimmer sind etwas teuer.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer sind sehr klein für 2 Personen)
Pro:
Ganzheitliche Sicht des Menschen, Therapie auf Augenhöhe
Kontra:
Doppelzimmer sind gewöhnungsbedürftig. Es gibt auch Einzelzimmer .
Krankheitsbild:
Depressionen, Ängste, komplette Erschöpfung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist absolut ein Ort an dem ich wieder zu mir fand, in Ruhe gekommen bin, mein Selbstwert wieder entwickeln konnte. Ich kam mit Depressionen und Ängsten in diese Klinik.Ich bin sehr dankbar für diese intensive Zeit dort. Das Konzept ist außergewöhnlich. Die Behandlungen, Therapien und Gespräche basieren auf einer sehr Menschenwürdigen und immer aufbauenden Weise. Der Mensch wird als Ganzes wahrgenommen. Ich würde zu jeder Zeit diese Klinik empfehlen, wenn Interesse besteht sich weiter zu entwickeln, sich aus alten Muster lösen zu wollen und neue Wege zu suchen. Ich war dieses Jahr für 7 Wochen in der Klinik.

Eine besondere Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Therapeuten, Landschaft
Kontra:
Verhaltenstherapie kommt ein bisschen zu kurz
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von März - April 2017 für 7 Wochen in der Adula.
Vor meinem Aufenthalt dort hatte ich große Ängste und Bedenken, ob diese Klinik die Richtige für mich ist. Aber ich bereue keinen einzigenTag! Ich bin mehr als froh und dankbar, dass ich dort sein durfte.

Schwerpunkte der Klinik sind die Therapeutische Gemeinschaft und die Offenheit für Spiritualität. Jedoch wird niemand zur Spiritualität gedrängt, es ist lediglich ein offenes Angebot. Das war für mich zuvor ein Punkt, der mich sehr verängstigt hat. Ich wollte nicht in eine Klinik gehen und danach bekehrt nach Hause kommen. Meine Befürchtungen jedoch haben sich nicht bestätigt! Wie gesagt, das Angebot besteht, niemand muss.

Ich habe die Therapeutische Gemeinschaft für mich als sehr heilsam, wertschätzend, achtsam und unterstützend erlebt. Ich habe gelernt, dass ich mich mit meinen Bedürfnissen und Themen öffnen und auch zumuten darf und mich ernst nehmen muss, wenn ich eine Verbesserung meiner Symptomatik erreichen möchte. Der Zusammenhalt der Gemeinschaft, die Unterstützung durch Mitpatienten, Therapeuten, Ärzte waren für mich wichtige Bausteine auf meinem Weg zur Genesung.
Wer denkt, er geht dort für ein paar Wochen hin und kommt danach wieder gesund raus, der irrt. In Therapien verschiedenster Formen werden Themen angesprochen, die manchmal weh tun und mich auch oft überfordert haben. Aber mir wurde schnell klar, dass ich selbst aktiv an diesen Themen arbeiten muss, das macht keiner für mich und die gehen auch nicht von allein weg, wenn ich sie nur lange genug verdränge. Aber die Klinik ist dazu da, um die Themen ersteinmal zu erkennen, mich bei meinem Prozess zu begleiten und die ersten Schritte zu gehen.
Wer offen ist und sich auf eine ganzheitliche Therapie einlassen kann, der ist dort genau richtig!

Danke für die Liebe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Nichts ist perfekt, alles war gut für mich
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ein wunderbarer Ort um gesund zu werden.
Liebevolle Atmosphäre, mein rettender Ort in einer großen Krise.
Ich bin einfach dankbar für die Zeit dort und die Erfahrungen die ich machen durfte, für all die schmerzvollen und magischen Momente.
Danke :-) von ganzem Herzen!!

Klein-DDR lässt grüßen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (altmodisch, starr, nur modern verpackt)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Sozialberatung = Verweis auf meinen Vaterkonflikt)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Zweifel an der Kompetenz der Kerngruppen-Therapeutin)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (eher schwerfällig, etwas bürokratisch)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (man spürt, dass die Adula mal ein Hotel war - schade eigentlich...)
Pro:
Skills-Gruppe
Kontra:
Kerngruppe, Komitee, starre Regeln
Krankheitsbild:
Arbeitsproblem, Depresssion
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mir geht es nachher deutlich schlechter als vorher. Meine Diagnose hat sich verschlechtert. Warum? Weil ich nicht mit der Kerngruppen-Therapeutin klar kam, mich mit ihr in einer Art Dauer-Zwist befand. Sie manipulierte Patientinnen mit folgenden Spielchen:
- Bürokratie-Spiel: Meine Bedürfnisse und Wünsche werden gezielt "überhört". Wenn ich dann irgendwann ungehalten werde, habe ich ein Wutproblem. Und die Anderen, die "darunter leiden", werden in den Mittelpunkt gestellt.
- Täter-Opfer-Spiel: Wenn ich Methoden der Therapeutin kritisiere, geht diese nur auf meinen angeblich aggressiven Tonfall ein. Die schlechte Frontaltherapie (z.B. eine Stunde lang der Kerngruppe die Klinikregeln einimpfen) oder andere inhaltliche Defizite ihrer Therapie spielen keine Rolle. Hier dürfen sich die Opfer breit machen und mich als den "bösen Wolf" stigmatiseren.

Die Komitee-Regeln werden in Plakaten ausgehangen, und die Komiteeleitung ist vom Team aus angehalten, die Rederegeln peinlichst genau zu überwachen. Macht eine/r einen Fehler, muss er oder sie in der Mitte stehen bleiben und sich korrigieren lassen. Die Patienten-Pioniere sollen die Regeleinhaltung überwachen und Verstöße melden. Allzeit bereit!

Therapeutenwechsel werden fast unmöglich gemacht. Fehler werden nur beim Patienten gesucht. Er möge in seine Kindheit schauen. Daher komme das, was er bemängelt, natürlich nicht vom Team. Frühsport ist Zwang; muss das sein?


In der Therapeutischen Gemeinschaft der Adula Klinik sollen alle Menschen gleich sein. Nur die Therapeuten sind etwas gleicher. In der DDR hieß es früher: Alle Bürger/innen sind gleich, nur die Parteimitglieder sind etwas gleicher.

2 Kommentare

Zilli32 am 12.12.2017

Es ist sehr schade und traurig, das man sich so abwertend über die Klinik und das Personal äußert. Ich bin dankbar für die schöne Zeit in der Adula, es hat mir sehr gut getan und die Ärzte sowie Therapeuten und Pflegepersonal machen einen sehr guten Job, alle Patienten wurden sehr gut betreut und behandelt. Ich habe in der Adula ganz tolle Menschen kennen gelernt und ich bin sehr dankbar für die schöne Zeit.

  • Alle Kommentare anzeigen

Super Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einfühlsame Mitarbeiter
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Angst
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zuerst sehr skeptisch, ich hatte gedacht, in welcher Sekte, ich als Moslem gelandet bin. Ich war aber offen... Ich war zum zweiten Mal in der Adula, ich habe, dadurch mein Selbstvertrauen wieder erlangen können, das Personal und die Mitpatienten waren alle in einem Boot, jeder versucht, soweit es geht zu unterstützen und zu helfen. Ich habe durch meine Aufenthalte gelernt, die deutsche Mentalität zu verstehen, ich habe gelernt, wie ich meine negativen Gedanken wahrnehme u. ziehen lassen kann. Ich bedanke mich sehr für die einfühlsame Behandlung, die ich von den Ärzten, physio, Pfleger, Georg und von dem Küchenpersonal erhalten hatte.

Einmalig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (mehrmaliges Verschieben des Aufnahmetermins)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept
Kontra:
langes Anstehen bei der Essensausgabe
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist sehr besonders, anders als andere Kliniken dieser Fachrichtung. Begegnung auf Augenhöhe und Wertschätzung. Sehr gutes Konzept für eine gesunde Ernährung.

Adula sei Dank-Auf zu neuen Wegen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Meine Seele hat sich erholt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Arzttermine nur auf Nachfrage)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Hüttenmarathon, Kerngruppentherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Zwangsgedanken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe in den vergangenen Jahren in verschiedenen Kliniken bereits Erfahrungen bezüglich Verhaltenstherapie sammeln können, jedoch hat mich das Konzept der Adula-Klinik mehr als überzeugt. Die Gruppentherapie und das Einhalten therapeutischer Vereinbarungen waren wichtige Meilensteine für meine Genesung. Ich litt unter Depressionen und Zwangsgedanken, die Gemeinschaft und die wunderbaren Kontakte mit den Patienten sorgten bei mir für eine deutliche Stimmungsaufhellung, die Kerngruppentherapie machte mich aufmerksam auf mein Inneres Kind, verschaffte mir Zugang zu meinen Gefühlen und ließ Leichtigkeit in mein Leben. Danke hierfür! Das Zweibettzimmer war ok, für das Schnarchen meines Mitbewohners konnte die Klinik nichts. Ich empfehle die Klinik zu 100 % weiter, ich bin so dankbar. Auch durfte ich am Hüttenmarathon teilnehmen, die intensive Kleingruppenerfahrung war mein persönliches Highlight in der Klinik.

Arbeitsintensiv und nachhaltig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Selbsthilfegruppen am Abend
Kontra:
Unflexibel bei Nahrungsmittelintoleranzen
Krankheitsbild:
schwere Depression nach jahrelangem Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt dauerte sechs Wochen, in denen ich ein für mich neues Therapiekonzept entdecken durfte. Die Arbeit erfolgt u.a. nach der sog. Schematherapie. Andere Konzepte sind hoch emotional und damit sehr intensiv. Aufgrund des Gruppenkonzeptes und der sich immer wiederholenden Arbeitsschritte in den Gruppen, empfinde ich die Wirkung inzwischen als nachhaltig und gut in meinen Alltag integrierbar. Einiges war nicht mein Ding, so dass ich es weg gelassen habe. Die Abstinenz von jeglichen Mitteln (Alkohol, Nikotin, andere Drogen, Sex, Medien wie TV, Handy, Musik, Essen außerhalb der angesetzten Mahlzeiten), die von aufkommenden Gefühlen ablenken können, empfand ich als wohltuend. Alles in allem war der Aufenthalt sehr anstrengend, aber für mich äußerst hilfreich und einschneidend. Ich werde jederzeit wieder hingehen, wenn es nötig wird. Allen Menschen, die nicht bereit sind, RICHTIG hinzusehen und mitarbeiten zu wollen, kann ich raten, diese Klinik zu meiden. Wäre schade, um den Therapieplatz, den ein anderer Patient dringend benötigt ;)

Meine persönliche Rettung, sehr dankbar für den Aufenthalt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle haben offene Ohren und kümmern sich!)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (für körperliche Beschwerden vielleicht nicht die geeigneste Klinik.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Anfangs fand ich die alte Ausstattung furchtbar, dann habe ich sie geliebt :))
Pro:
Heilungschance, Gemeinschaft, Wertschätzung
Kontra:
medizinische Sprechstunden zu kurz und überlastet
Krankheitsbild:
schwere Depression, Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt war aus einer Not heraus geboren. Aufgrund familärer Vorgeschichte (grauenvolle Psychiatrieaufenthalte von Mutter etc.) wollte ich niemals in eine Klinik, hatte null Vertrauen, wollte gar nicht da sein. Mein zustand war desolat, wie ich nach 10 Wochen herauskam, ist für mich ein Wunder.

Ich habe so unglaublich viel mitnehmen, entwickeln und lernen können: Urvertrauen gewonnen, zum ersten Mal Schmerz zulassen, Worte wie Selbstvertrauen, Geduld, Selbstannahme (bis zur Selbstliebe dauert es noch ;) ) waren nicht mehr nur Wörter sondern wurden zu Gefühlen. Vieles konnte vom Kopf ins Herz und in den Bauch rutschen. Als ich große Not hatte, wurde ich von der Oberärtzin gesehen und sie hat sehr heilsam gehandelt.

Es war nicht alles perfekt - aber das gibt es auch nicht. So hatte ich auch einen Therapeutenwechsel, manche hatten zwei Therapeutenwechsel. Ich konnte aber lernen das anzunehmen und ein Vertrauen entwickeln, dass alles schon seinen Sinn hat. Es ist auch immer die Frage was man erwartet und sucht. Ich habe das Schlechteste erwartet und wurde eines besseren belehrt.

Ich habe unglaublich viele tolle Menschen kennenlernen dürfen. Anfangs hatte ich nichts zu geben aber ich wurde getragen von der Gemeinschaft. Heute habe ich ein Netzwerk mit vielen Ehemaligen - echte Freunde mit denen der Austausch sehr hilfreich und heilsam ist.

Ich werde nun -ein Jahr später- zu einer Intervalltherapie noch einmal in die Adula gehen. Anfangs dachte ich "Was für eine schlechte Klinik, wenn hier Menschen nochmal hingehen müssen". Heute weiß ich, dass Heilung Zeit und Geduld braucht und ich bin dankbar für die Möglichkeit. Ich stehe völlig woanders als vor meinem letzten Aufenthalt und weiß, dass mir die Zeit dort wieder viel Entwicklung und Heilung schenken wird. Dort ist man Mensch, in den nicht einfach Pillen gestopft werden. Ich konnte meine dort absetzen.
Wer ehrlich hinschauen will und lernen Verantwortung will für sich zu übernehemen, ist hier richtig.

Sich die Klinik vorher ansehen, inkl. vorab Informationsgespräch und prüfen ob die Therapieform, die überwiegend in den Gruppen satt findet, das Richtig für sich ist.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, Ängste, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist auf Gruppentherapie ausgelegt, mit ständig wechselnden Gruppen und Ärzten. Es ist angedacht, dass sich die Patienten zu einem großen Teil gegenseitig helfen und reflektieren. Einzelgespräche mit dem Therapeuten gibt es einmalig bei Ankunft 50 Min, für den weiteren Aufenthalt pro Woche nur 30 Min. Dabei erhalten die Ärzte zum einen nur Momentaufnahmen und zum anderen hat der Patient kaum die Möglichkeit alle seine Anliegen zu besprechen. Leider wurde ich dadurch teils falsch diagnostiziert, Leiden, bzw. Diagnosen wurden nicht oder erst zum Ende des Aufenthalts erkannt. Dadurch nur ansatzweise oder gar nicht behandelt, so dass es mir in der Klinik und auch danach viel schlechter ging als vorher. Mir geraden wurde, nochmals einen weiteren Klinikaufenthalt anzustreben.

10 Wochen tiefgreifende Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Kerngruppe, tolle "Arbeitsatmosphäre", gutes Therapiekonzept
Kontra:
Skills Gruppe
Krankheitsbild:
Boarderline, schwere depressive Phase
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ein Freund hatte mir die Klinik empfohlen und durch seine Erzählungen und die Homepage konnte ich mir ein gutes Bild von der Klinik machen und fand das Therapiekonzept sehr ansprechend. Eine Woche vor meinem Klinikaufenthalt habe ich plötzlich Zweifel bekommen, habe Erfahrungsberichte gelesen und mich total verrückt gemacht, ob das wirklich der richtige Weg für mich ist.
Jetzt bin ich wahnsinnig froh dort gewesen zu sein. Meine anfänglichen Ängste und Zweifel waren in den ersten Tagen verschwunden und der Tagesablauf war so ähnlich wie ich es mir vorgestellt habe.
Ich finde das Konzept wahnsinnig gut und konnte mich auf fast alle Therapieangebote einlassen. Nur die Skillsgruppe hat mir persönlich nicht viel gebracht. Aber wie hat ein Therapeut immer so schön gesagt: Nicht jede Medizin ist für jeden Menschen die richtige.
Die Atmosphäre in der Klinik finde ich sehr besonders und alle Therapeuten, Ärzte und das restliche Personal arbeiten super zusammen und stellen sich mit den Patienten auf eine Ebene.
Ich bin sehr dankbar für meinen Aufenthalt, kann die Klinik nur weiterempfehlen und würde jederzeit wieder dort hingehen.

9 Wochen die sich gelohnt haben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapieerfolg bei Psyche und Körper)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (zielorientiert und abgegrenzt)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (außergewöhnlicher Qualitätslevel)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (sehr freundlich und hilfsbereit)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (der Fokus liegt auf der Arbeit, nicht auf der Form)
Pro:
Kompetenz
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Minderwertigkeitsgefühle
Erfahrungsbericht:

Das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig gewesen, hat sich aber als ausgesprochen positiv auf den Genesungsprozess ausgewirkt.

Die sehr offene Atmosphäre in der gesamten Klinik hat mir einen Rahmen geboten, in dem ich mich geschützt und geborgen gefühlt habe. Nach einer Woche war ich wie zu Hause.

Die Qualität der Mitarbeiter, die ich kennengelernt habe, war auf einem bemerkenswert hohen Stand. Bei jeder Begegnung habe ich das Gefühl vermittelt bekommen, dass es dem anderen ein Anliegen war, auf meine Probleme im Rahmen der vorhandenen Mittel, einzugehen. Das persönliche Engagement meiner Therapeuten ging über das erwartete Maß deutlich hinaus.

Da von Anfang an mit uns Patienten Klartext gesprochen wurde, was durch den Aufenthalt bearbeitet werden kann und was nicht, wurden bei mir keine falschen Erwartungen geweckt. Die Klinik unterstützt die eigene Arbeit an sich. Durch die Wertigkeit des Essens und die Möglichkeit, sich in der wunderschönen Umgebung sportlich zu fordern, wurde mein körperlicher Zustand erheblich gefördert.

In der Zeit nach der Klinik habe ich das Gefühl von Verbundenheit mit ehemaligen Patienten als besonders intensiv und hilfreich empfunden, wesentlich stärker als bei anderen Klinikaufenthalten.

Für mich war die Zeit ein wesentlicher Fortschritt auf meinem Weg der Besserung. Und es war trotz des vielen Regens auch eine sehr schöne Zeit.

Gefühle entdecken und zulassen können

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Das Aufnahmeverfahren ist bei der Nachfrage langwierig)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ganzheitliche Betrachtung von Körper, Seele und Geist
Kontra:
langwieriges Aufnahmeverfahren
Krankheitsbild:
Depression, Sucht
Erfahrungsbericht:

Als ich in die Klinik kam, stand ich mit meinem Leben vor einer Wand. Ich war schwer depressiv, lebte in einer Welt mit Schuld und Strafe und hatte überhaupt kein Selbstwertgefühl mehr.

Durch die Therapie und die Patientengemeinschaft konnte ich meine selbst errichteten Schutzmauern niederreißen und einen wirklichen Zugang zu mir finden. Ich habe aus neu gewonnener Selbstachtung und Selbstwertschätzung einen neuen Lebenswillen entdeckt.

Voraussetzung war die Bereitschaft, sich auf die Entdeckung der Achtsamkeit für den eigenen Körper, für Geist und Seele und für Beziehungen einzulassen.

Für mich ist dieser Therapieweg alternativlos, wenn ich ein erfülltes Leben suche.

Die Lage der Klinik vor der Kulisse der Berge ist grandios. Die Natur hilft bei der Genesung eben mit.

Ich bin so dankbar für den Aufenthalt dort.

Adula Klinik war für mich eine bereichernde Erfahrung!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Man kommt tief an seine Themen
Kontra:
Es gibt für mich, nichts auszusetzen.
Krankheitsbild:
Depression, Persönlichkeitsstörung und Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Mai '16 bis Juli '16 in der Adula Klinik.
Als ich mich vorab hier bei den Bewertungen informierte über die Klinik, wollte ich gar nicht mehr hin. Auf Anraten meiner Familie, wie auch der Krankenkasse, habe ich es probiert. Nicht jede Klinik ist für jeden zu jeder Zeit das richtige!
Ich bereue nicht dort gewesen zu sein!

Ich bin wirklich zufrieden. Konnte viel an mir, mit mir arbeiten. Ich habe Gemeinschaft erleben dürfen,...ich fühlte mich in Augenhöhe mit den Therapeuten, den Ärzten, wie auch dem Pflegepersonal!
Das Konzept der Klinik ist super.
Therapiemöglichkeiten, hervorragend.

Ich kam mir auch nicht vor wie eine "Nummer", sondern wirklich ICH. Ich als Person und ich bin wichtig!!!

Es ist nicht für jeden was,...welche Klinik ist das schon!?
Diese Klinik ist es Wert, es zumindest auszuprobieren.
Ich würde auf jeden Fall die Klinik weiter empfehlen!!!!

1 Kommentar

Lulu888 am 08.10.2016

Gibt es dort eine extra Station für Essgestörte oder ist dort alles gemischt?
Liebe Grüße

Aufbruch in ein genesendes Leben.

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapien,Männergruppe, Selbsthilfegruppen.
Kontra:
Umbauarbeiten.
Krankheitsbild:
Burnout, Depression und Angststöhrungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Klinik als nährend und heilend erlebt.

In der Zeit als ich in der Adula Klinik war, August/September 2014 waren in die Klinik gerade mitten in der Umbauphase. Das heist es gab immer wieder Baulärm. De noch habe ich erleben dürfen das Genesung möglich ist.

Die Aufnahmegespräche und auch die Behandlung durch Therapeuten und Ärzte sowie dem Pflegepersonal habe ich als sehr Fürsorglich und einfühlsam erlebt.

Die Einrichtung war nicht luxuriös aber sehr angenehm.

Die Männergruppe habe ich als sehr bereichernd erlebt.
Auch die Körpertherapie hat mich unheimlich weitergebracht und ich habe gespürt wie sich Selbstliebe anfühlt.

Natürlich habe ich auch Dinge erlebt die sich für mich nicht so gut angefühlt haben. Aber das Leben gibt Dir nicht immer das was Du willst, aber vieles was Du brauchst.

Ich habe aber viel für mich in der Klinik mitnehmen können und verändere mein Leben in meinem Tempo in Richtung Genesung.

Vielen Dank an alle in der Klinik.

Gute 24 Stunden

Mountain Dreamer

Eigenverantwortung erkennen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Lage ist wunderschön (herrlicher Blick auf die Berge, schöne große Terrasse zum Entspannen)! Ich bekam nicht alles, was ich wollte, aber das, was gut für mich war!
Kontra:
Zuwenig Parkplätze direkt am Haus - aber der Weg in den Ort zum Parkplatz ist schön und dient auch der Gesundheit. :-)
Krankheitsbild:
Depressionen und Burn-Out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die therapeutische Arbeit in dieser Klinik als wegweisend, wirklich in die Tiefe gehend und erkenntnisreich und für mich heilend erlebt! Voraussetzung ist m.E. aber für jeden Patienten, dass er/sie bereit ist ehrlich zu sich selbst zu sein und selbst Verantwortung für seinen Heilungsprozess mit zu übernehmen. Das Gesamtkonzept gefällt mir sehr gut, da die Gemeinschaft mit den anderen Patienten auch bzw gerade ein sehr wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses ist! Konflikte, die mit anderen Patienten entstehen können, spiegeln nur unsere Verletzungen bzw Probleme im bisherigen Leben wider und bieten uns daher Ansatzpunkte, um zu uns selbst zu finden.

Der Aufenthalt in der Adula war für mich ein großes Glück!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute Therapeuten
Kontra:
hab ich nicht
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor einem Jahr dort in der Klinik.
Für mich war es eine extrem wichtige und hilfreiche Erfahrung, die bis heute nachhaltig wirkt.
Ich habe Werkzeuge, die für mich absolut hilfreich sind und die ich bis heute und weiterhin nutze.
Für mich war es in der Klinik rundum sehr gut.
Ich finde das Konzept optimal hilfreich.
Ich finde dort sind großartige Therapeuten. Das Essen ist sehr lecker. der ganze Rahmen bereichernd.

Ich kann nur empfehlen dort hinzugehen und sich auf das Angebot einzulassen.

Für mich war es ein großartiges Geschenk mich diese Wochen so intensiv mit mir beschäftigen zu können.

Mir geht es heute wieder sehr gut.

Alles perfekt, sogar nach acht Wochen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (den Empfang könnte man verbessern)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alles außer Männergruppe
Kontra:
Männergruppe
Krankheitsbild:
Depressionen, burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo Leute,

Diese Klinik hat ihren ganz eigenen Charme. Das große Pfund mit dem gewuchert wird ist die therapeutische Gemeinschaft. Dort habe ich Dinge erfahren, die ich nie für mögliche gehalten hätte. Alles, aber auch wirklich alles, selbst der Zwist mit einem Kantinenmitarbeiter hat mir geholfen für mich weiterzukommen. Der Grundsatz der gewaltfreien Kommunikation steht für mich besdonders im Vordergrund. Für mich war es wichtig, zu erleben, dass die Probleme im Grunde nichts mit mir zu tun haben. Ich durfte auf liebevolle Art und Weise erfahren, dass ich ein liebenswerter Mensch bin, und das hat mich im wesentlichen weitergebracht.

Man gewöhnt sich schnell an das rustikale Ambiente, und an all die Schrullen die diese Klinik zu bieten hat. Aber genau das maxht sie ja so interessant. Es ist wie im echten Leben. Dort ist auch nicht alles perfekt und das Ziel muss es ja sein, damit zurechtzukommen. Weil dort eben auch nicht alles perfekt ist, bietet die Klinik ein perfektes Spiel- und Übungsfeld.

Einzelzimmer oder nicht? Ich war als Privatpatient dort und habe schnell gelernt meine Ansprüche herunterzuschrauben. Mein Zimmergenosse hat geschnarcht, dass sich die Balken biegen, im Zimmer war es nicht sehr warm -ich war im Dezember dort- und auch das ganze gros drumherum war jetzt nicht unbedingt 5-Sterne-verdächtig. Aber: Genau so und nicht anders muss diese Klinik sein, und wenn man mit etwas Abstand auf die Sache schaut, stellt man fest, dass alles alles genau richtig war. Und zurück zum Zimmer: Ein Einzelzimmer hätte mir nur die Möglichkeit zum Rückzug gegeben und das hätte mir nicht gut getan. Letztlich habe ich einen Freund fürs Leben auf meinem Zimmer gefunden, nicht nur einen, sogar zwei, und wenn man ganz genau ist, sogar drei.

Und das Angebot ist wirklich ausreichend. Das Essen ist gut und reichlich. Es ist kein Gefängnis, sondern man kann sich außergewöhnlich frei bewegen.

Was man wirklich hervorheben muss ist die Therapeutische Gemeinschaft!!!

2 Kommentare

Nasi96 am 19.05.2016

Was war denn an der Männergruppe, daß Du diese im Kontra erwähnst?
Mir hilft das Ritual mit dem Schulter - Berühren nachträglich immer wieder

  • Alle Kommentare anzeigen

Unmögliches Verhalten der Aufnahmetherapeutinnen

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann ich nicht beurteilen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (wenig Einzelzimmer)
Pro:
nichts
Kontra:
Der Umgang mit schwerkranken hilfesuchenden Menschen
Krankheitsbild:
Schwere Depressionen, Angst- und Panikstörung, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte mich mit einer Krankenhauseinweisung meiner Neurologin am 06.04.2016 wegen schwerer Depressionen, Angst- und Panikstörung in dieser Klinik angemeldet.
Die gewünschten umfassendsten Unterlagen mit selbst einem
Lebenslauf habe ich umgehend zugesandt.Mir wurden 6 bis 10 Wochen Wartezeit bis zur Aufnahme bekannt gegeben. Gut ich wollte mich also auf den 14.06.2016 einlassen.
Auf Grund einer schweren Brustkrebserkrankung und großen
körperlichen schlimmen Veränderungen hatte ich es gewagt, als Kassenpatientin ein Einzelzimmer zu wollen.Ich musste eine gesonderte schriftliche Bitte an den Oberarzt senden, was ich umgehend tat. Die Aufnahmetherapeutin rief mich einige Tage danach an und sagte mir der Oberarzt hätte in meinem Fall ein Einzelzimmer ohne privaten Aufpreis genehmigt, aber es kann mir auch nach 10 Wochen Wartezeit nicht gesagt erden, ob eines für mich zur
Verfügung steht und ich evtl. 3 Wochen in dem Doppelzimmer bleiben muss!

Das Gespräch verlief sehr fordernd und Sie kam mir sehr unverschämt entgegen! Ein ausführlicher Bericht aus dem vorigen Jahr einer anderen Klinik, EKG sollte ich bis 3 Wochen vor der Aufnahme abgeben. Das war für mich ok. Heute habe ich nochmals mit einer anderen Mitarbeiterin versucht mein Problem zu lösen, leider hatte sie ebenfalls eine sehr herabwürdigende Art. Ich wurde behandelt wie ein kleines dummes Kind. Fazit ist wollte dringend in der Klinik Hilfe auch mit der Essstörung, aber so etwas im Vorfeld ist herabwürdigend und geht überhaupt nicht. Leider hatte ich mehrere Klinikaufenthalte und jede war in der Lage und gewillt mir zu helfen und in 10 Wochen ist es nicht möglich ein Einzelzimmer zu planen! Offensichtlich werden Kassenpatienten nicht gern gesehen und es geht nur um das liebe Geld. Liebevolles Umgehen miteinander wie im Klinikkonzept angegeben, habe ich leider schon im Vorfeld nicht erfahren! Also melde ich mich neu für eine andere Klinik an und warte wieder 10 Wochen neu. Danke liebe AdulaKlinik!!!

7 Kommentare

mamabibi am 12.05.2016

Hallo Tilli1223,
es tut mir sehr Leid für Sie und natürlich verstehe ich Ihren Ärger darüber, dass Sie umsonst gewartet haben! Aber glauben Sie es mir bitte: Sie haben sich absolut richtig entschieden! Ich war leider nicht so selbstbrwusst und musste nach 2 Wochen Aufenthalt vorzeitig abbrechen genau aus den Gründen die Sie geschildert haben.
Ich hoffe, dass Sie in der zwischen Zeit was besseres gefunden haben. Alles Gute für Sie!

  • Alle Kommentare anzeigen

Ich war voll Zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
fast alles
Kontra:
anstehen beim Essen holen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich fühlte mich ehrlich gut aufgehoben, tolle Ärzte , Therapeuten und Personal.
Essen war durchaus gut bis sehr gut.

Beschenkt durch Wertschätzung und Annahme

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gelebte Wertschätzung und Annahme, hohe Qualität der Therapien
Kontra:
ein bisschen mehr Sport wäre vielleicht schön
Krankheitsbild:
Depression, fehlende Verbundenheit mit dem Leben
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 10 Wochen in der Adula-Klinik und habe dort viele sehr wertvolle Erfahrungen machen dürfen. Für mich am wichtigsten war die Erfahrung, in meinem Dasein angenommen und ausgehalten zu werden, sowohl in der therapeutischen Gemeinschaft als auch von Seiten der Therapeuten (Psychologen, Ärzte, Spezialtherapeuten). Die erfahrene Großzügigkeit und Wertschätzung in der Unterstützung auch in schwierigen Situationen hat mich in meinem Erleben nachhaltig verändert. In den Einzeltherapien und in den verschiedenen Gruppen (Komitee, Kerngruppe, Körpertherapie, Dynamische Meditation, Bonding, Atemtherapie, Frühsport u.a.)habe ich mein Verständnis von mir und meinen inneren und äußeren Horizont zu erweitern gelernt. Ich habe Bilder und Perspektiven entdeckt, von denen ich nicht geglaubt hätte, dass sie in mir existieren. Es ist mir gelungen, ein tiefes Gefühl von stabiler Verbundenheit mit meinen Mitmenschen zu entwickeln, etwas, was ich bisher noch nie in meinem Leben SPÜREN konnte. Ich habe die Klinik dankbar und beschenkt verlassen und trage die vielen wunderbaren Erfahrungen in meinem Herzen. Ich bin erfüllt von Wärme und Angenommensein und gleichzeitig von Traurigkeit, da ich Abschied von vielen Menschen nehmen musste, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Neben den Mitpatienten, zu denen ich weiterhin Kontakt pflege, sind dies v.a. mein großartiger Kerngruppentherapeut, der Chefarzt, die Oberärztin, "meine" Körpertherapeutin und die Familientherapeutin. Da ich mich im Bereich der Psychotherapie gut auskenne, glaube ich, die Vielfältigkeit und die hohe Qualität der Behandlung in der Adulaklinik recht objektiv beurteilen zu können. Abgesehen von sehr wenigen Einzelfällen sind mir sämtliche Mitarbeiter der Klinik sehr freundlich, hilfsbereit und wertschätzend begegnet, ich habe dies durchweg als authentisch erlebt. Die Hygiene empfand ich als gut (die Damen der Hauswirtschaft sind sehr engagiert) und das Essen war für mich ebenfalls völlig in Ordnung.

Heilsam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Wertschätzung, vielfältige , intensive Therapieangebote
Kontra:
Essensausgabe
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik arbeitet sehr professionell. Sie bringt den
Patienten, egal, wie die persönliche Lage und Befindlichkeit ist, sehr große Wertschätzung entgegen. Die Therapieangebote waren für mich passend und hilfreich. Die Besinnung auf die eigenen Ressourcen , der Verzicht auf Ablenkung durch Medien oder stoffliche Beeinflussung waren heilsam.Ich bin nach jahrelanger Überforderung gestärkt entlassen worden. Die Therapeuten begleiten sensibel und nachdrücklich durch Krisensituationen.
Spirituelle Angebote unterstützen den Heilungsprozess. Das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft ist anfangs mit den vielen Ritualen befremdlich, wird aber zum vertrauten Aufgehobensein in einer Gruppe im Blick auf den ganzen Menschen. Ankommen und Verabschieden wird mit sehr passenden Ritualen begleitet. (Gute organisatorische Einführung, Patensystem, Begleitung in Krisen..., Netzwerk für die Zeit nach Adula)
Das Essen ist sehr einfach, aber lecker, die Essensausgabe morgens und abends ist noch nicht professionell (Warteschlangen)
In der Essstrukturgruppe könnte noch differenziert werden in der Essensmenge je nach Konstitution...
Die Freizeitangebote sind mit Sauna , schönem Schwimmbad und traumhafter Wanderumgebung für mich perfekt gewesen.
Mein Zimmer im Neubau passte mit edler, minimalistischer Ausstattung zum Therapiekonzept.
Ich kann die Klinik uneingeschränkt weiterempfehlen, weil sie für mich das Beste in meiner Situation geleistet hat. Danke Volker, Michael, Dagmar, Heinrich!
Alles wirkt positiv nach...

Dies Klinik kann ich wärmstens empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Überzeugendes Therapiekonzept, kompetente Betreuung, vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten
Kontra:
Im Altbau teilweise finster anmutende Räumlichkeiten (wird aber umgebaut)
Krankheitsbild:
Erschöpfung, chron. Spannungskopfschmerzen, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in der Adula Klinik und habe mich dort sehr gut betreut und aufgehoben gefühlt.
Die recht streng anmutenden therapeutischen Vereinbarungen (Handy - und Internetverbot,Kontaktfasten etc...)
habe ich als sehr hilfreich erlebt um ohne Ablenkung schnell an "meine Themen" zu kommen.
Das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Patienten, Therapeuten, Ärzten und Pflegepersonal hilft zusätzlich schnell Vertrauen zu fassen und sich zu öffnen. Die therapeutische Gemeinschaft in Komitee und Kerngruppe hat mich sehr unterstützt, selbstschädigende Verhaltensmuster zu erkennen und bietet ein perfektes Übungsfeld um diese zu verändern.
Auch die Vielfalt der Therapieangebote hat mich überzeugt: neben den Einzelgesprächen und der Arbeit in Groß- und Kleingruppe wird u.a. Bonding, Atemtherapie, Körpertherapie, Schematherapie, Einstellgruppe, Suchtgruppe, Skillsgruppe, Trauer- und Vergebungsarbeit, systemische Arbeit angeboten, was vielfältige Erfahrungen ermöglicht.
Ein Highlight von vielen war für mich die Familienwoche, in der mein Mann -quasi kostenlos- gemeinsam mit mir 5 Tage in einer kleinen Gruppe Paartherapie erhalten hat.
Unterstützung bekam ich zusätzlich durch Akupunktur und Wahrnehmungsmassagen.
Die Landschaft mit dem fantastischen Blick auf die Berge, Wanderungen und Morgenmeditation sind zusätzlich sehr heilsam für mich gewesen. Jedem, der nicht 08/15 behandelt werden möchte und bereit ist, sich wirklich einzulassen, kann ich diese Klinik wärmstens empfehlen.

Ein wunderbares Übungsfeld mit kompetenter Begleitung.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Komitee, Bonding, Kerngruppe
Kontra:
es fehlte mir eine Kunst-/Gestaltungstherapie
Krankheitsbild:
komplexe Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr dankbar, dass ich Patientin in der Adula sein durfte. Ich finde das Konzept einzigartig und ich könnte mir nichts besseres vorstellen. Meine Kerngruppentherapeuting war sehr kompetent und die therapeutische Gemeinschaft hat mir sehr viel Halt gegeben und war ein tolles Übungsfeld. Wo hast man das sonst? Das ist ein Geschenk!
Bonding fand ich auch sehr interessant, wobei ich mir gewünscht hätte, dass mehr Zeit pro Person zur Verfügung stehen würde um zu bonden.
Ich kann die Adula allen empfehlen, die bereit sind, Selbstverantwortung zu übernehmen und sich ein Übungsfeld wünschen.

Für mich ein retraumatisierender und genesungsfeindlicher Aufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Genesungsfortschritt, eher noch mehr Erschöpfung)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine wirkliche Beratung, nur Abwehr seitens des Teams)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Ein Oberarzt rät mir zu Alternativbehandlung)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Verwaltung ist meistens hilfsbereit und kompetent)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Gebäude zu klein, flexible Lösungen nicht gewünscht)
Pro:
Lage der Klinik
Kontra:
Bezugstherapeut, unflexibeles Team, falsche Versprechungen
Krankheitsbild:
Burnout/Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dieser Text stellt ausschließlich meine persönliche Meinung dar.
Der Aufenthalt war durch andauernde Schwierigkeiten mit dem Team, besonders mit dem Bezugtherapeuten und mit der engen Klinikstruktur für mich in hohem Maße genesungsfeindlich. Ich wurde in Hinsicht auf Ohnmachtserfahrung, Missachtung und Missdeutung meiner Person u.a. Erfahrungen retraumatisiert, mein psychisches und körperliches System völlig überfordert. Ich verließ die Klinik wesentlich mehr destablilisiert als vor meinem Aufenthalt. Ich wurde besonders seitens des Bezugstherapeuten konsequent daran gehindert, gut für mich zu sorgen und den Aufenthalt für meine Genesung zu nutzen – was vom Klinkleiter im Begrüßungsvortrag ausdrücklich den Patienten angeraten wurde. Mir wurde ein Therapeutenwechsel verweigert, ebenso körpertherapeutische Arbeit zur kontrollierten Abfuhr von Spannungsenergie, Beratung durch die einzige Trauma-Fachtherapeutin, ein für mich dringend notwendiger Verzicht auf Frühsport aufgrund starker Schlafproblematik und Erschöpfung, ebenso die vor dem Klinkaufenthalt abgesprochene Notfallmedikation.
Der Aufenthalt in der Adula erfordert eine Anpassungsleistung, die von manchen Patienten nicht erbracht werden kann. Kritische Äußerungen gegenüber dem Team, Behandlungsangebot usw. werden nicht professionell aufgenommen, sondern machtvoll abgeschmettert. Die Verantwortung für die offensichtlichen Misstände in beiden Gemeinschaften zum Zeitpunkt meines Aufenthaltes wurde allein bei den Patienten belassen. Kein Mitglied des Teams hatte die persönliche oder professionelle Größe einzugestehen, daß das Team eine Mitverantwortung an den Problemen hatte. Die von Mitpatienten regelmäßig beim Mittagessen beschriebenen Frustrationen, Zurückweisungen, Wut usw. zeigten, daß die Patienten mit ihren Problemen nicht gehört wurden.
Dieser nicht fürsorgliche Umgang mit Hierarchie und Macht hatte für mich schwerwiegende Folgen. Mein Bezugstherapeut interpretierte mein Verhalten als manipulative Inszenierung, und nicht als Überlastung, Not und Hilferuf. Diese Fehlinterpretation und die Unsicherheiten des Bezugstherapeuten führten mir gegenüber zu einem Macht-Unterwerfungsverhalten. So warf er mir in der Kerngruppe vor, ich hätte selbstständig meine Medikation geändert. Ich empfinde diese Ausnutzen einer Machtposition gegenüber einem Patienten als eine Art Therapiemissbrauch.

1 Kommentar

Erich1969 am 02.12.2016

Hallo
Ich hab ihren Bericht gelesen, und kann nicht fassen , was Sie damit gemacht hatten..

Bewertung

Neurochirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich würde jeden raten sich genau über die Klinik zu informieren ob es auch das richtige für einen ist.

ich war wegen Depression ,angst und panikartigen ,das hat dort keinen intressiert und wurde auch nicht behandelt.

ich habe nach 5 Wochen abgebrochen ,als ich meinen 4 Therapeuten Wechsel hatte,unmöglich .

Die ausstattung ,die Zimmer und das essen war eine Zumutung .
zum Essen mußte man sich jedesmal mindestens 20 Minuten anstellen,aber wie schön das gehört alles zur Therapie :-)

Zweibett zimmer ! ich hatte ein einzel Zimmer das kostet 49 Euro am Tag ,1500 Euro im Monat da miete ich mir ein ganzes Haus.
Dafür nur einmal die Woche frische Wäsche und Putzen dürfen sie auch selber .

in einen Hotel würde mann davon laufen,aber wie gesagt alles ein Teil der Therapie :-(

Ich denke die leben dort in einer verkehrten Welt ,es wird erwartet das mann bei der Anmeldung sein gehirn abgibt und wer das nicht kann wird sich auch nicht wohl finden und keine Heilung erwarten können.

Ich war zu meiner zeit nicht der einzige der früher abgereist ist ,aber das ist auch dort egal sie haben 365 tage volles haus .

Zum Schluß gesagt bitte schaut euch das Haus genau nan ob es auch das richtige für euch ist.

5 Kommentare

Markus3 am 16.02.2016

Hallo allesgut2.
Kannst du mich bitte mal per PN anschreiben?
Wäre sehr dringend bitte.
Markus3

  • Alle Kommentare anzeigen

Wie ich die Liebe entdeckte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die therapeutische Gemeinschaft heilt, wenn ich mich öffne
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vor meinem Aufenthalt in der ADULA hatte ich 2 Jahre schwerste Depressionen mit täglichen suizidalen Gedanken. Aber ich war Gott sei Dank dafür nicht mutig genug, aber wahrscheinlich hat auch jemand auf mich „aufgepasst“.

Ich war ohne Selbstbewusstsein (obwohl ich einiges im Leben und auch im Beruf positiv geschafft habe, Studium der Elektrotechnik, eine „kleine“ Karriere bei meinem Arbeitgeber, habe 10 Jahre in einem Jobcenter als Arbeitsvermittler gearbeitet, habe 4 wohlgeratene Kinder in 2 Ehen, davon 35 Jahre in 2. Ehe verheiratet), war teilweise von Selbsthass zerfressen, wertlos und klein, hässlich und antriebslos, ohne Talente bzw. Ressourcen. Von allen meinen Gefühlen war ich abgetrennt.

Ein sehr wichtiges therapeutisches Instrument in der ADULA war für mich die Gemeinschaft und das Komitee. Dort habe ich mich als Mensch mit all seinen Gefühlen und Bedürfnissen neu entdecken dürfen.

Allerdings bedurfte es dazu auch viel Mut meinerseits. Ich habe dazu auch viel Hilfe gebraucht, die ich durch die Gemeinschaft und die Therapeuten bekommen habe. Durch viele Momente intensiver Erfahrungen ist es mir gelungen mein Herz zu öffnen, um tiefe Gefühle besonders der Liebe und Dankbarkeit zu erhalten und auch zu geben.


Ich habe heute ein fast komplett neues positives Lebensgefühl (ohne mich zwangsweise nur mit positiven Gedanken zu beschäftigen – das ist bereits einmal schiefgelaufen).
Es ist einfach geschehen.

Ich weiß nicht, ob ich mich als gesund bezeichnen darf, aber ich bedanke mich täglich, dass ich diesen „Zustand“ des Glücks, der Liebe und Dankbarkeit weiterhin in mir habe.

Ich bin dabei und auch in der Lage alte Beziehungen neu aufzunehmen oder „in Liebe loszulassen“. Und es funktioniert! Im Moment knüpfe ich täglich automatisch neue Beziehungen.

Ich kämpfe nicht mehr gegen die Zeit (Stichwort: Morgengrauen), sondern freue mich auf jeden neuen Tag, in dem ich mich zeigen und etwas evtl. neu erfahren kann.



Mir hat die ADULA sehr geholfen mein Leben neu zu gestalten (ein früherer Aufenthalt in einer Klinik bzw. eine ambulante Therapie waren zuvor erfolglos), ja sie hat mir mein Leben gerettet.



Ich kann die Klinik mit all seinen verschiedenen Facetten sehr, sehr empfehlen, einzige Bedingung im Nachhinein war für mich, dass ich mein Herz für die Gemeinschaft geöffnet habe und ich vieles mit dem Herzen gesehen und wahrgenommen habe.

Tiefen Dank an die ADULA.

Schon schlecht bei der Anmeldung!!!

Neurologie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann ich nicht sagen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (kann ich nicht sagen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (kann ich nicht sagen)
Pro:
-
Kontra:
habe oben alles gesagt
Krankheitsbild:
Epilepsie, Sarkoidise, psychisch, deppresionen und teilweise Alkoholproblem
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Habe mich auf eine Art Therapie in der Adula Klinik beworben.
Psychische und Neurologische Probleme, dieser Antrag wurde abgelehnt, da ich erst ein Jahr anfallsfrei sein muss um diese Therapie antreten zu können.
Zudem wird behauptet von den Oberärzten, das ich meine Medikamente über einen längeren Zeitraum nicht genommen habe, anhand eines Laborwertes.
Wollten ein Schreiben von meinem Neurologen, darauf habe ich mich mit ihm in Verbindung gesetzt und hat gemeint das Sie selber anrufen sollen. Aber Sie meinten das sei nicht nötig und machten sich nicht mal die Mühe.
Also ich würde dort mittlerweile absolut nicht mehr hingehen, wenn es schon so gut anfängt.
Tut euch das nicht an!!!

1 Kommentar

nurfürheute1 am 29.09.2016

hallo Mike, manchmal muss man auf die Wunder etwas länger warten und auch etwas dafür tun. Gebratene Tauben die in den Mund fliegen gibt es nur im Märchen.Trotzdem alles Gute

Weltklasse

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapieform
Kontra:
Abendessen
Krankheitsbild:
Depersonalisations- und Derealisationssyndrom Panikstörung Undifferenzierte Somatisierungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Klinik ist weiter zu empfehlen ich durfte 6 Wochen meinen Reha Aufenthalt dort machen .
Bin sehr zufrieden gewesen .
Die Angebote bzw. Therapien waren sehr vielseitig und hilfreich.
Ich durfte mit auf den Hüttenmarathon der mein persönliches Higlight im Aufenthalt war.
Essen geht so :) Frühstück und Mittagessen sehr gut Abends eher schelcht .

So kann es nicht sein, das Stofftier in mir....

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Posttrauma
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

...soll ich wirklich ...

diese Klinik geht ja gar nicht, ich war dort im Frühjahr 2012, warum ich dort war...keine Ahnung, ich hatte eine Trennung zu verarbeiten und meine Ärztin hielt die Adula für gut.....oh Gott

Ich kam an und sah Menschen mit Stofftieren, dem Inneren Kind... um Gottes Willen, hatte ich nie.. man darf nicht das, man darf nicht dies, und ich bin auf den vollen Konfrontationskurs gegangen. Dieses Kommitee ist der Oberwitz, jemanden in die Mitte stellen und zusammenfalten, Wiegen, Atmen, Männergruppe mit Leitern, die einem massieren wollen, ja gehts noch...

Ich hatte eine schöne Zeit dort, habe einfach alles blockiert, da " scheisse ", war da wo es mir gefallen hat, nur nicht in der Adula, habe Therapeuten enttarnt, die heimlich geraucht haben, und die andere angeschissen haben....

Das ganze war ein ganz großer Witz für mich angefangen beim Frühstück : Du darfst nur ein Brötchen essen, diesem so zweifelhaften Komitee, in welchem die größten Psychos den Vorsitz hatten, unglaublich, Menschen die im realen Leben keinen Fuß auf den Boden bekommen haben plötzlich Führungsposition...
Wahnsinn..

Es war so toll, mein Therapeut hat am letzen Tag als ich dort war die Aufnahme gemacht, geil oder, aber ich war dort eh so was von fehl am Platz, aber.. ich habe gesehen, beobachtet, erlebt, Vorsicht vor der Adula !!

2 Kommentare

Woge21 am 30.01.2016

Du hast es erfasst, ich fand die Adula Zeit auch sehr amüsant,auch therapeutisch gesehen. Mir haben halt die Leute leid getan, die sich auf diese "Therapie" eingelassen haben, sie wurden teilweise so verarscht! - Sie dachten wirklich, dass sie das Adula-Leben in ihren Alltag weiterleben könnten,- natürlich ohne Erfolg ! Mit etwas Verstand und Bauchgefühl, bin ich gut aus der Sache gekommen ! Ich kann mich an einen jungen Mann erinnern, der jeden angequatscht hat, ob man mit ihn "kuscheln" würde.-schlimm, oder ?

  • Alle Kommentare anzeigen

Danke für diese wundervollen, not-wendigen Wochen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere Depression, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam als Häufchen Elend hier an, war nur noch am Heulen, dachte ich sei ein totaler Versager. Ich sah einfach keinen Ausweg mehr und kam alleine nicht mehr weiter. In der Gemeinschaft und bei den wunderbaren Therapeuten und Seelsorgern habe ich erfahren, dass ich ein wertvoller Mensch bin, dass Schwäche, Trauer, Angst, Verlust usw. zum Leben gehört und dass jede Krise auch eine Chance ist, die uns auf not-wendige Veränderungsschritte aufmerksam macht. Kurzum: ich habe nach ein paar Wochen meine Lebensfreude, mein Vertrauen, meinen Lebenssinn wieder gefunden. Ich bin unendlich dankbar für die Zeit in der Klinik. Diese Zeit war - im wahrsten Sinne des Wortes - not-wendig.

"Beste Klinik"

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (von A wie Aufnahme bis Z wie Zimmerreinigung (im Wesentlichen Eigenarbeit))
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Hinweis auf Teilnahmemöglichkeit Familienwoche hätte ich mir im Vorfeld gewünscht)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Außer Eingangsuntersuchung gottseidank nicht gebraucht)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr professionelle Organisation des Ehemaligentreffen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Toller Raum der Stille im Neubau; Super Schwimmbad)
Pro:
Begegnung auf Augenhöhe zwischen TherapeutInnen u. PatientInnen
Kontra:
Parkplatzproblem - der vorm Haus reicht nicht, selbst an den An- u. Abreisetagen zu wenig Stellfläche
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depression, psychosomatische Schmerzen, Spannungskopfschmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Mitte Juni an für 8 Wochen in der ADULA und habe bin dort wirklich mit professionellen TherapeutInnen beschenkt worden.
Als Esssüchtiger möchte ich zuerst Helga nennen, die ich in der täglichen Essstruktur erleben durfte. Mit der ihr eigenen Klarheit hat sie mir geholfen, dass ich jetzt mit meiner Sucht - dank der mitgenommenen Struktur - zu Hause gut klar komme. Trotz des vielen und guten Essen - Dank an die Küche - habe ich auch noch 10 kg in Oberstdorf zurück gelassen. Ein willkommener Nebeneffekt auf meinem Weg der Genesung.
Der mich betreuende Kerngruppentherapeut hat mich mit seiner liebevoll einfühlsamen Art und Weise stets dort abgeholt, wo ich gerade stand. Immer wieder gelang es ihm, mir dann neue Wege aufzuzeigen, die mir jetzt hier zu Hause helfen, mich gut orientieren zu können.
Wichtig waren für mich auch die Erfahrungen im Komitee und beim Bonding. Hier möchte ich den Oberarzt Michael nennen, der mit einer hohen menschlichen u. sozialen Kompetenz ausgestattet, den PatientInnen wirklich auf Augenhöhe begegnet und Ihnen so hilft, sich selbst in dem jeweiligen Gegenüber zu erkennen.
Lobend erwähnen möchte ich ferner die Trauergruppe, die Körpertherapie sowie die Männergruppe. Der tägliche Frühsport hat mich dann auch noch körperlich fitter gemacht.
Aber auch alle anderen MitarbeiterInnen im gesamten Haus zeigten mir, dass das Schild über dem alten Klinikportal mit dem Spruch
"PORTA PATET, MAGIS COR - Die Tür steht offen, mehr noch das Herz"
zutrifft, wenn es mir gelingt, mich auf das, was sie mir hier anbieten, einzulassen.

Bedanken möchte ich mich bei dem Chef der mit seinem Engagement sowie seiner Präsenz dieses Klinikkonzept aufrecht erhält.

Noch etwas: Eine Mitpatientin verabschiedete sich mit den Worten: "Die beste Klinik, die ich je gesehen habe! Ich kenne einige, denn ich habe immer in Psychiatrien gearbeitet und weiß, wovon ich rede, wenn ich das sage."

Eigenständigkeit unerwünscht / Hygiene sehr zu bemängeln

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keine Entschleunigung, eher das Gegenteil)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (alt, abgenutzt, wenig wohnlich, unsauber, unhygiensch)
Pro:
Schöne Lage im Oberallgäu
Kontra:
Hygienemissstände und Bevormundung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Beurteilungen der letzten Jahre aufmerksam gelesen und möchte einige dieser Beiträge hier durch weitere Punkte und Fakten ergänzen.
Ich habe meinen Aufenthalt in dieser Klinik im April 2015 nach acht Tagen aus mehreren Gründen abgebrochen.

Erstens haben die hygieneischen Zustände mich schon vom ersten Tag an abgeschreckt (Zimmer und Schrank unsauber, Patienten müssen ihre Zweibettzimmer nebst Badezimmer selbst putzen!!!,auch ihre Betten selbst überziehen, keine Desinfektions- oder Seifenspender!!!, keine Einmalhandschuhe, Teppichboden, Hygienevorgaben bei der Essensausgabe und im Speisesaal sind nicht durchgehend beachtet etc.)

Zweitens hat mich die inkludierte Bevormundung und Kleinmachung (im Konzept wird das als "liebevolle Atmosphäre" herrstellen und als "achtungsvoll und respektvoll im Bewusstsein Deiner Einmaligkeit, jenseits Deiner sozialen Rollen" beschrieben) durch die generelle Verwendung des "DU" doch sehr gestört.Man wusste anfangs gar nicht,wen man denn vor sich hatte: einen Patienten, einen Arzt, einen Hausmeister, einen Pfleger, einen Verwaltungsangestellten, Therapeuten etc.(alle stellten sich nur mit dem Vornamen vor).
Von den Angestellten der Klinik m.E.teilweise nur noch wenig reflektiert, nur noch aus Gewohnheit, oft gedankenlos gebraucht führte dies dann auch häufiger zu Respektlosigkeiten.

Hinzu kommt drittens die Übermenge an Regeln, Geboten und Verboten, die man neben den vorab bekannten und unterschriebenen Vereinbarungen erst in der Klinik per Handzettel erhält. Eine gewisse Selbstständigkeit im Tun und Handeln ist nicht wirklich erwünscht. Auch Kritik wird schnell als "das ist ja wahrscheinlich genau dein Problem" niedergeschettert. Selbst berechtigte Kritik oder Einwände oder Hinweise sind gleich "krankhaft".

Es gäbe noch mehr zu sagen, aber das reicht sicherlich erstmal.

4 Kommentare

mamabibi am 10.09.2015

Ich kann leider alles ausnahmslos bestätigen. Eine Zumutung.

  • Alle Kommentare anzeigen

Diese Klinik hat den mir Wandel gebracht

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Achtsamkeitsbasierte Medizin, Schematherapie bzw. Einstellungsarbeit werden in der Adula nachhaltig und effizient umgesetzt
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 10 Wochen in der Adula-Klinik wegen einer schweren Depression, in die ich nach einer beruflichen und Beziehungs-Krise geraten bin. Ein vorheriger Aufenthalt in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie einer "konventionellen" Klinlk war nicht sehr hilfreich. Ambulante Therapie-Erfahrung habe ich ebenfalls.

In der Adula konnte ich Heilung und inneren Wandel erfahren. Seit meiner Entlassung vor einem halbem Jahr geht es mir sehr gut, besser als ich es vor der Entlassung erwartet habe. In den ersten Wochen habe ich mich schwer getan, mich einzulassen, das ging erst nach ca. 5 Wochen und dann immer besser. Es war gut, den Aufenthalt von geplanten 8 auf 10 Wochen zu verlängern.

Was mir sehr geholfen hat, waren
1. Der starke Fokus auf achtsamkeitsbasierte Therapie, in der ich viel Selbst-Einfühlungsvermögen und Selbstakzeptanz entwickeln konnte
2. Die familienartige therapeutische Gemeinschaft, sie hat einen Heilungsraum geschaffen, in dem bei entsprechendem sich darauf Einlassen, Vertrauen in das Leben an sich entstehen und wachsen konnte.
3. Die intakte und verlässliche Struktur und die mit der therapeutischen Vereinbarung verbundenen Fastenvereinbarungen (von elektronischen Medien, Rauchen etc.)
4. Der gute Kerngruppentherapeut, er war sehr erfahren und engagiert
5. Die Gespäche mit dem Chefarzt und seine Vorträge. Er gibt selbst ein leuchtendes Beispiel für einen von Achtsamkeit, Spiritualität und Akzeptanz geprägten Lebensstil.

Die Adula-Klinik kann ich insbesondere Menschen empfehlen, die mehr Eigenverantwortung und Bewusstheit in ihr Leben bringen wollen und bereit sind ihren Denk-, Fühl- und Lebensstil zu hinterfragen und zu ändern.

1 Kommentar

Ela45 am 05.11.2015

Da kann ich dir nur recht geben! Die Adula , ich hab sie nach 7 Jahren in so guter Erinnerung, alles hat mir geholfen , auch das was am Anfang mir nicht so erschien. Ich bin sehr froh über diese zeit , und den Mut , den ich hatte , dort zu sein!
Lg Ela

Danke Michael, danke für Euer Vertrauen in mich

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke besonders Michael Schall)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Alle sehr hilfsbereit)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (rustikal)
Pro:
Oberarzt Michael Schall, Therapeuten, Pflege, Natur
Kontra:
viel Schlange stehen u warten
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depression, stoffliche Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine wertvollsten Erfahrungen konnte ich mit einigen Kontakten und Gesprächen mit dem Oberarzt Michael Schall machen. Mir ist bis dahin noch kein Mensch begegnet der mich in so kurzer zeit so durchschaut, versteht und mein Gedankenkaos so schnell ordnen kann. Auch hat er mir immer etwas zum nachdenken mitgegeben. Vor allem Mut, Hoffnung, Selbstvertrauen, Kraft, der Glaube an mich selbst und das ich nicht alleine bin.

Auch wenn die Klinik rustikal ist, spielt das keine rolle. Die Tage sind gut durchstruckturiert, was keine zeit zum grübeln u zurückziehen lässt, aber alles gut machbar, wenn auch recht anstrengend für mich in den ersten wochen.

Die Therapeuten, wie auch die Pflege sind Top. Bemühen sich und tun ihr möglichstes in dem engen Zeitrahmen.
Fehlverhalten wird nicht bestraft, sondern offen gelegt und besprochen, auch vor Mitpatientn, was viel Überwindung kostet aber auch viel in Bewegung setzt wenn man da mit geht.

Danke an alle, Michael, Andrea, besonders die Pflege und an die Mitpatienten die mich aufgefangen, unterstützt und motiviert haben.

Adula - beste Entscheidung!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Umgang mit Patienten, Essen
Kontra:
Zeitmanagement des Pflegepersonals
Krankheitsbild:
PTBS, mittelschwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In die Adula Klinik zu gehen, war einer meiner besten Entscheidungen!
Das Klinikpersonal leistet eine wirklich gute Arbeit, die Therapeuten sind hoch qualifiziert und kompetent.
Einzigallein das Zeitmanagent der Pflege halte ich für etwas fragwürdig..
Das Essen ist sehr gut und die Zimmer sind zwar etwas veraltet aber sauber!

1 Kommentar

Inesli am 29.07.2015

Ist das wirklich so das man in Zweibettzimmern wohnen muss?? Und das dort einige Verbote wie Handy Fernsehen bestehen?? Würde mich über Antworten freuen ????

Du kannst wieder auf die Beine kommen!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Chefarzt
Kontra:
Zweibettzimmer bieten nicht die Möglichkeit, zu sich selbst zu kommen.
Krankheitsbild:
Depressionen Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Patienten sind gut aufgenommen und angenommen.
Es herrscht eine freundliche Atmosphäre.
Man ist gut aufgehoben.
Die Methode der therapeutischen Gemeinschaft ist sehr hilfreich. Manchmal aber Gruppenzwang und gegenseitige Kontrolle.
Das spirituelle Konzept ist gut.
Von Sektentum keine Spur.
Beim Patienten muss selbstverständlich der Wille zum Gesundwerden und das eigene Engagement vorhanden sein.
Mir hat die Behandlung sehr geholfen. Ich konnte mit neuer Kraft entlassen werden.
Äußeres Ambiente (Oberstdorf, Berge, Lage der Klinik am Rand, in der Natur....) trägt sehr zur Gesundung bei.
Ich kann die Adulaklinik nur weiterempfehlen.

1 Kommentar

DerblondeStefan am 02.06.2015

Empfehlung trotz Zweibettzimmer? Hat der Neubau denn nun Einzelzimmer oder auch dort keine Privats- und Intimsspähre und wechselnde Zimmergenossen?
Danke schon mal.

Vorher informieren,alles hat 2 Seiten

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept,Umgebung
Kontra:
weg von zu hause
Krankheitsbild:
Depression,verschiedene Süchte,Trauer,Mobbing
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mir gerade mal alle schlechten Bewertungen durchgelesen und musste teilweise schmunzeln.Ich war 1998 in Bad Herrenalb für 7 Wochen,es war damals mein letzter Strohhalm und als ich ankam,wollt ich wieder flüchten.Hinzu kommt,ich bin ungläubisch.Wie gesagt,es war mein letzter Anker und ich dachte,ok,gib der Sache ein Chanse.Nach 7 Wochen bin ich nach Hause,brauchte keine Tabletten mehr und packte mein Leben wieder an.2010 war es dann wieder soweit und ich informierte mich ausführlich über die Adula.Natürlich kommen einem die Dinge am Anfang sehr suspekt vor und man muss sich nicht restlos auf alles einlassen,aber man sollte probieren.Der Sinn besteht doch darin,man bekommt wieder einen regelmässigen Tagesablauf mit regelmässigen Mahlzeiten beigebracht,Man unterhält sich in Gruppen und bei anderen erkennt man auch oft eigene Probleme.Ich darf nicht darauf warten dass mein Therapeut mich heilt,sondern man mobilisiert hier die Selbstheilungskräfte und den positiven Umgang mit sich selbst.Der Verzicht von Handy,TV,Alk und Nikotin etc. hat doch den Sinn,ich kann mich mit nix mehr ablenken,sondern nun bin ich gezwungen über mich und meine Probleme nachzudenken.Kann mich mit nix mehr ablenken.Da mich das Leben ganz schön in letzter Zeit nochmals gebeutelt hat,bin ich am Überlegen,es noch einmal zu tun.Der Schritt ist schwer und wer verlässt schon gerne seine eigene vertraute Umgebung.Doch gehe ich dahin,dann sollte ich mich darauf einlassen und ich muss ja nicht alles gut finden,jeder darf da wählen,was ihm gut tut und ein wenig Spiritualität hat noch keinem geschadet.Ich erwarte kein 5 Sternehotel und kein Personal ,was mir den Hintern putzt.Ich möchte mein Leben wieder und das schaff ich nur mit eigener Kraft und diese gibt dir unter anderem auch die Adula.Es ist auch normal,wenn man die Klinik verlässt,dass man erst einmal in ein Loch fällt,doch dann liegt es an einem selbst,das Gelernte umzusetzen.Wie gesagt,alles hat zwei Seiten.

Gesund werden in Gemeinschaft und mit Spiritualität

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Behandlungskonzept, Therapeuten, Mitpatienten, Vollwertkost, Lage
Kontra:
Wenig Arztsprechstunden, Räume z.T. in die Jahre gekommen
Krankheitsbild:
Mittelschwere depressive Episode, Ängstliche Persönlichkeitakzentuierung, Nichtstoffliche Süchte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin bis 18.02.2015 7 Wochen Patient in der Adula-Klinik gewesen und kann diesen allen empfehlen, die sich mit ihren Gefühlen, mit anderen Menschen und mit dem Thema Spiritualität auseinandersetzen möchten.

Besonderheiten dieser KLinik sind strenge therapeutische Vereinbarungen, z.B. keine Handys, kein Fernsehen/Radio, kein Internet, kein Essen außerhalb der festen Mahlzeiten. Alkohol und Rauchen sowieso nicht.

Außerdem unterscheidet diese Klinik sich von anderen Kliniken mit ähnlichen Fachbereichen durch die Einbindung von Selbsthilfegruppen nach dem 12-Schritte-Programm und von dem Einbezug von Spiritualität und Seelsorge in die Behandlung.

Dem Behandlungskonzept liegt die Gemeinschaftstherapie (Bad Herrenalber Modell/Walter Lechler) zu Grunde, d.h. in der Auseinandersetzung, der gegenseitigen Unterstützung und Annahme mit/durch Mitpatienten kann Gesundung/Genesung gelingen.

Einzelgespräche sind nicht der Schwerpunkt (nur einmal 25 min pro Woche) sondern die Gruppentherapien.

Folgende therapeutische Ansätze spielen bei der Behandlung ebenfalls eine Rolle und werden auch angeboten: Bonding-Therapie, Familienstellen, Einstellarbeit, Suchtarbeit, Körpertherapie, Skills-Arbeit, Männer-/Frauengruppe, therapeutisches Wandern, Meditation, Dynamische Meditation.

Ich habe in dieser Klinik eine rundum zufriedenstellende Betreuung erhalten und bin neuem Lebensmut in meinen Alltag zurückgegangen.

Wer nicht mehr arbeiten will, ist hier genau richtig

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Hauptsache, die Betten sind belegt...)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (meine Unterlagen dienten ihnen als Vorlage)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (interessant, was man alles abrechnen kann und gar nicht genutzt wird)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Information/Hilfe erhält man hauptsächlich durch Mitpatienten)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Parkplatz 20Min zu Fuß bergab im Dorf)
Pro:
Bergluft
Kontra:
Sekte ja oder nein - achtsam vor Seelenraub sein
Krankheitsbild:
Raucher, depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war mir das 4 Wochen lang angekuckt.
Stressiger Aufenthalt generell - Beispiel Montag: 6:15 - 6:30 Tablettenausgabe, 6:30-45 Meditation, 6:45-7:15 Frühsport (auch bei -10*), 7:30-8:30 Frühstück mit Anstehen :-), 8:30-9:30 Komitee (Gruppentherapie ~60 Leute), 10:00-11:40 Kerngruppe (10 Leute), 12:00-30 Zeit der Stille, 12:30-13:30 Mittagessen (wieder mit Warteschlange), 14:00-15:40 Frauen-/Männergruppe, 17:30-18:30 Abendessen (mit Warteschlange) 19:00-20:40 Selbsthilfegruppe, Selbsthilfegruppen sind täglich und man wird nachdrücklich aufgefordert diese zu besuchen, Programm und Gruppen auch am Wochenende!!! Ausschlafen Fehlanzeige, ich habe kaum Ruhe gefunden. 30Minuten zw. den Gruppen sind obendrein für Stuhlkreise bilden und auflösen, zw. den Räumen und Gebäuden hin- und herlaufen usw. eingeplant. Wer nicht die Hose in der Gemeinschaft runterlasst, wird schnell zur Zielscheibe.

Interessant ist, wenn man sich eingehender mit der Herkunft der 12-Schritte informiert. Es wird immer wieder betont, es handle sich nicht um eine Sekte. Ich höre hier und in den Gruppen aber immer wieder 'oh, ich war das letzte Mal nicht da, daraufhin ging's mir sooo schlecht. Hach, jetzt ist alles wieder gut, wo ich hier bin'. Komisch auch, dass man Mitglieder werben soll !!!?!!!! Und die anonyme Gemeinschaft ja überall auf der Welt vernetzt ist. Soll mich da tröstlich stimmen, dass ich später auch im Urlaub kein Gruppentreffen verpassen muss. Die meisten waren schon mehrmals hier und/oder kommen wieder, also wer nicht mehr arbeiten will, ist hier genau richtig.

So, muss jeder selbst wissen. Ich fand es eher erschreckend.

In diesem Sinne: Mögen alle Menschen, Tiere, Pflanzen und vielleicht sogar die Steine glücklich sein :D (Zitat der allmorgendlichen Meditation)

2 Kommentare

Woge21 am 17.02.2015

Ja, genau, ist schon komisch wie schnell man Menschen manipulieren kann. Eigentlich sollte Kranke geholfen werden, aber nein , die sollen alle schoen wiederkommen. Normalerweise kommentiert ja Indi noch , bitte keine Kritik !!, na ja,was solls.Finds halt nur traurig

  • Alle Kommentare anzeigen

Profit statt Genesung - Kritik unerwünscht

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Zumutung!)
Pro:
einzelne Mitpatienten
Kontra:
behandlungsbedürftige "Therapeuten", Jugendherbergsstil
Krankheitsbild:
Depressionen, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich ärgere mich, dass ich nicht vorzeitig abgebrochen habe. 8 Wochen Zeit vergeudet, Verarschung der Krankenkassen. Suchtverlagerung von stofflichen Substanzen zu einer Höheren Macht.
Alte Herberge mit Resteverwertungskost.
Nicht zu empfehlen!

Unheimlich schlecht

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (prüfe, ob sich nicht was besseres findet)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (widersprüchliche Aussagen)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Großzügig im Tabletten austeilen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (so ein Chaos - schlimm)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (alt und muffig)
Pro:
Schöner Blick auf Oberstdorf durch Hanglage der Klinik
Kontra:
alles andere
Krankheitsbild:
Depression, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Über eine Behandlung in der Adula Klinik sollte man sich vorher genau informieren. Zahlreiche, angepriesene Therapieangebote (z.B. Schematherapie, Reittherapie) werden gar nicht angeboten. Andere Angebote kann man aus Platzmangel gar nicht wahrnehmen (z.B. Bonding, holotropes Atmen, Hüttenmarathon findet auch nur alle 2-3 Monate statt). Auch das physiotherapeutische Angebot ist ziemlich begrenzt oder ausgelastet.
Sehr störend empfand ich das spirituelle Angebot wie den Gottesdienst durch Handauflegen mit besonders! heiligem Narganöl aus Jersusalem. Es ist ja alles schön und gut, aber ich hatte den starken Eindruck, dass Süchte oder Zwänge mit beinahe fanatischen Glaubenssätzen und Ritualen kompensiert werden.
Beim Seelentanz werden beispielsweise 15 Minuten lang 2 Sätze à la ich segne meine Seele mit bestimmter Schrittfolge wiederholt. Dazu in einem kleinen dunklen Raum mit Händchenhalten (Daumen muss immer nach links zeigen!). Generell wird hier sehr viel Händchen gehalten, was dafür gesorgt hat, dass Erkältungskrankheiten für Therapieausfälle gesorgt haben. Ich stelle auch in Frage, was die Rituale Verabschiedungsrituale wie Namaste und Wiegen für einen therapeutischen Zweck haben. 3 Stunden erneut im dunklen, vollen Kämmerlein im Kreis stehen (bestimmte Haltung/Bewegung) nicht zu vergessen! Ohne Frischluft! Ich wurde des öfteren teilweise aggressiv angesprochen, weil ich nach einmaligem Mitmachen nicht mehr teilnehmen wollte. Apropos Aggressivität, die Stimmung und das Regelwerk erinnert mich sehr stark an das Buch "Die Welle". Wer hier nicht "mitschwimmt", das Essenstablett nicht rechtzeitig abgibt, seine Tasse ins falsche Regal stellt, sich nicht zu seinen Fehlern im Komitee bekennt wird ganz schnell unter Druck gesetzt.Schokolade & andere Nahrungsmittel, auch Getränke (nicht mal die Teetasse) dürfen nicht mit aufs Zimmer genommen werden. Nur Wasserflaschen. Könnte ja sein, dass man mit einem "Strucki" (Essproblembeladenen) auf dem Zimmer ist.

3 Kommentare

Ifen am 29.05.2015

Unheimlich gut.
Wieso die harsche Kritik! Über das ungewöhnliche Konzept sollte man sich und wird man vorher informiert. Es ist gewiss nicht für jeden geeignet, sondern für Menschen , die sich auf Nähe, Gemeinschaft, Selbstkonfrontation, Disziplin und Spiritualität einlassen können und wollen. Wer "gesund gemacht" werden will, ist hier falsch am Platz und auch wer ein Wellness-Hotel sucht. Ich war vor 17 Jahren in der Adula, mit schwersten Depressionen, die Klinik hat mein Leben gerettet und positiv verändert.Ich habe nach erfolgreichem 14 wöchigem Aufenthalt mein Leben wieder in den Griff bekommen, und arbeite inzwischen nach erfolgreichem Studium selbst mit psychisch Kranken. Ich kann das Konzept nur empfehlen!

  • Alle Kommentare anzeigen

Der Versuch objektiv zu berichten

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Umgebung, Angebot Familientherapie und Hüttenmarathon
Kontra:
Baustelle 2014, häufiger Therapeutenwechsel, zu wenig Einzeltherapie
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer heftigen persönlichen Krise entschied ich mich für die Adula Klinik. Zum einen, weil es kaum möglich ist, eine Traumaklinik zu finden, die über eine überlebensfähige Wartezeit verfügt. Zum anderen halte ich das Kontaktfasten sowie die Suchtvereinbarungen für eine sinnvolle Sache. Was mir wirklich geholfen hat, war die Möglichkeit der Familienwoche. Super motiviertes Therapeutenteam, klasse Konzept, ich bedanke mich von ganzem Herzen. Auch hatte ich das Glück, an dem Hüttenmarathon teilzunehmen. So konnte ich Schritt für Schritt zu meinen Gefühlen finden. Das Adula Konzept ist sicher anders, aber keine Sekte oder ähnliches. Die Kerngruppe hat mich ziemlich heraus gefordert, ich lernte drei Therapeuten kennen. Aber das ist ein Problem aller Kliniken. Liebe Krankenkassen, eine Genesung wäre viel besser möglich, wenn mehr Personal vor Ort wäre - in allen Kliniken. So muss mühselig das Notwendige aufrecht erhalten werden, Pflege am Boden, engmaschige Therapie nur für Privatversicherte. Die Staus in der Pflege der Adula haben mich davon abgehalten mich dort bei Bedarf zu melden. Auch das ewige Anstehen zu den Essenszeiten empfand ich als nervig. Kam man später, wurde es eng, das Tablett pünktlich abzugeben. Akupunkturangebot, toll, aber lange Wartezeiten, weil nur ein Arzt diese Ausbildung hat. Was mir sehr half war die Traumagruppe, ein herzliches Dankeschön an die Oberärztin, die sich in Krisensituationen Zeit genommen hat, die ich brauchte. Aber: Organisatorisch eine 6, Körpertherapie zur selben Zeit wie die Suchtgruppe!!! Ich und viele andere brauchten beides, gerade Körpertherapie bei PTBS ist so wichtig! Sozialberatung zum Thema Beruf hat mir gar nix gebracht, die Dame vergaß mich schlicht, da sollte mehr gemacht werden.
Die Baustelle war nervig. Zimmer im Eingangsbereich war zu laut. Essen Geschmackssache, morgens keine Abwechslung, nach neun Wochen reichte das dann auch. Insgesamt bin ich wieder auf dem Weg ins Leben, deswegen Danke Adula.

Alles hat seinen Sinn, was und wann es passiert....wenn du es zulässt

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapien die dich dir näher bringen
Kontra:
Zweibettzimmer
Krankheitsbild:
burnout/ Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

8 Wocgen Adula= das beste was mir passueren konnte!!!


Wenn man sich auf alles einlassen kann, können Wunder geschehen und man fährt als neuer Mensch nach Hause.
Ich kann nur sagen: Danke für alles!

2 Kommentare

DerblondeStefan am 02.06.2015

Ja klassisch. Das ist die Gefahr solcher Käseglocken-Kliniken. Erinnerungen und Erlebnisse werden verklärt. Auch in der Adula geschehen keine "Wunder" und auch dort kommt man nicht als "neuer" Mensch heraus sondern günstigstenfalls als jemand, der den Weg (näher) zu sich gefunden hat.

  • Alle Kommentare anzeigen

Mut zur Selbstliebe, zum Schmerz (Blick in den Spiegel)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bekam, was ich wollte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Den Nagel auf d. Kopf getroffen)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (wenig Ärzte, große Staus morgens,bitte ausbauen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle waren sehr freundlich und hilfreich zu mir)
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Komitee und Meetings, Kerngruppen
Kontra:
Fehlendes "Motivations"-Monitoring gegenüber d. Patienten
Krankheitsbild:
Raucher,Trinker,Überesser,Sexsüchtiger und Depressiver Isolat
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte kapituliert bezüglich eigener Versuche, mit mir weiter zu kommen und habe vertraut.....und ich habe bekommen was ich wollte. Jetzt bin ich kein hilfloser zwanghafter Freßsack mehr, kein Säufer und kein Raucher mehr, ich beginne, mich im menschlichen Wahrnehmen und Begegnen zu üben und es geht mir somit sehr viel besser. Früher war das Leben vielfach auf unerklärliche Weise feindlich und aus meiner Sicht alles mögliche Außenstehende dafür die Ursache - heute verstehe ich immer häufiger die Ursache für "feindliches" und meine Angst, Wut und Traurigkeit, muß nicht mehr spontan und panisch aus- und über (re-)agieren, ich habe, verglichen mit früher, die Wahl. Ich habe das alles durch zwei 8-wöchige Adulaaufenthalte gelernt, und ich bin sehr dankbar. Die Voraussetzung für das alles ist etwas, was ich bei meinem 1. Eintreffen (2/2012) im Foyer der Klinik sah: Einen großen Spiegel mit der Aufschrift "Hier siehst Du den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist!" Einen herzlichen Dank an die Menschheit, die solche liebevollen Wege entwickelt hat: - im Klinik-konzept, der Auswahl der Therapeuten (m/w) und den Mitpatienten.
Leider gibt es für meinen Geschmack zu viele Patienten, die sich trotz therapeutischer Begleitung nicht ihren Schmerzen stellen mögen. Z.B.: Wenn jemand mit einer Körpergröße von 170 cm und 100 kg Masse sich in der Klinik "behandeln" lassen möchte, ohne sich der "Essstruktur -Gruppe" anzuschließen, macht mich das traurig. Hier stellt sich m.E. für das QM bzw. die Klinikleitung das Problem, gegenüber den Patienten einen verbindlicheren Maßstab durchzusetzen. Leider stehen z.Zt.die Zeichen eher auf "Lockerung" der "Therapeutischen Vereinbarungen". Hier befürchte ich eine Verschlechterung der Erfolgsquote.
Aus meiner Sicht bleibt immerhin noch die Option einer therapeutisch induzierten Motivationssteigerung im Patienten. Dazu wünsche ich dem Therapeutenteam alles gute. Andererseits kann auch jeder Patient nur nach seinem Vermögen.

sicherer Erfahrungsraum

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Abstinenz-Vereinbarungen
Kontra:
Aufenthaltszeit zu kurz heutzutage
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe in der Adula den geschützten Rahmen gefunden den ich für mich brauchte. Auf Grund meiner ungünstigen Startbedingungen ins Leben, fehlende Annahme, Spiegelung und Unterstützung für das eigene Ich, ist mir ein sicherer Ort wichtig. Den konnte ich in der Adula durch das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft, das von den Therapeuten befördert wird, für mich erleben. Sehr nachhaltig wirkt in mir die Erfahrung mich im Komitee vor 60 anderen Menschen gezeigt zu haben.

Die Eigenverantwortung für meine eigenen Bedürfnisse zu übernehmen kam mir sehr entgegen. Ich bestimmte selbst über das Maß, mich dem Unvertrautem, dem sich Anvertrauen, auszusetzen. In dem sozialen Umfeld der Klinik war es mir auch möglich zu lernen, mich für meine Bedürfnisse auch gegenüber Mitpatienten und Therapeuten einzusetzen. Eines der aufregendsten Momente war als ich mich das erste Mal in meinem Leben offen gegen einen Großteil der Gruppe ohne Angst vor möglichen unangenehmen Konsequenzen habe stellen können.

Meinem Kerngruppentherapeuten stand ich Anfangs skeptisch gegenüber. Doch ich stellte fest, das es bei ihm die Möglichkeit gab mich selbst zu finden und zu behaupten. Es stand nicht die Frage an erster Stelle ob ich oder der Andere etwas richtig oder falsch gemacht hat (die Frage ist auch wichtig), sondern was löst ein bestimmtes Verhalten in mir aus. Mir kam diese konsequente Haltung, mich auf mich selbst zu besinnen bzw. überhaupt erstmal zu erforschen und mir Raum zu geben, sehr entgegen. Hier durfte ich ängstlich, wütend, abweisend, unansprechbar sein, aber auch mein Bedürfnis nach Nähe und Zuwendung spüren und üben es auszudrücken.

Michael, der Chefarzt, ist für mich nach einer sehr persönlichen Begegnung zu einem Leitbild der Vaterrolle geworden.

Bekomme ich noch mal eine Einweisung für eine stationäre Therapie, nehme ich gern wieder die Möglichkeit der therapeutische Gemeinschaft in der Adula-Klinik in Anspruch.

Eine interessante Erfahrung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, Umgebung, völlig neue Therapieansätze
Kontra:
Großbaustelle, reger Patientenwechsel, wenig Rückzugsmöglichkeiten
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depressionen, Selbstverletzendes Verhalten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von 03/-05.14 für 10 Wochen in der Adula Klinik.
Ich muss sagen, dass ich mich zwar vorher über das Konzept informiert hatte, die ersten Tage aber trotzdem hart waren.
Kurz vor dem geplanten Anreisetermin erhielt ich ein Schreiben der Klinik, dass das Schwimmbad und die Sauna wegen Umbaumaßnahmen derzeit nicht zur Verfügung stünden. Das störte mich nicht weiter. Als ich jedoch die Klinik betrat wurde mir klar, dass derzeit ein Gebäude abgerissen wurde. So wurde mein Aufenthalt am Anfang, ständig durch ohrenbetäubenden Baulärm begleitet. Schlimmer waren für mich jedoch die fremden Bauarbeiter und ein provisorisch hergerichteter Verbindungsgang zur Pflege, der mir Nachts Angst bereitete.
Am Anfang hatte ich auch sehr stark mit großen Gruppen und der ständigen Gemeinschaft zu kämpfen. Ich fand es auch schwierig, dass jede Woche 20 neue Menschen kamen, da mir persönlich insbesondere die Männer Angst machten.
Nach einer Phase der Eingewöhnung gelang es mir aber immer besser mich einzufinden und mich auf Mitpatienten und "Rituale" einzulassen.
Ich hatte in der Klinik die Möglichkeit ziemlich intensiv mit meinem Kerngruppentherapeuten zu arbeiten. Von anderen Patienten hörte ich aber des öfteren, dass sie nur ein oder garkein Einzel in der Woche hatten. Das ist wohl ziemlich individuell.
Insgesamt betrachtet ist die therapeutische Gemeinschaft aber der wichtigste Baustein der Therapie. Und auch die Veranstaltungen wie der sonntägliche Seelentanz oder das Namaste, die selbst organisiert werden, wurden für mich wichtige Stützen. Ich hätte mir am Anfang nie vorstellen können, dass ich mich jemals so aufgehoben fühle.
Ich würde sagen diese Klinik ist für Traumapatienten schwierig und es ist von Vorteil wenn man eine gewisse Grundstabilität mitbringt.
Man bekommt aber auch die Möglichkeit sich auszuprobieren und wird mit Dingen konfrontiert an die man selbst nie dachte.
Therapieausfälle, volle Gruppen und Wartezeiten bei der Pflege gibt es wohl in jeder Klinik.

Porta Patet Magis Cor - Die Tür steht offen mehr noch das Herz

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Essen, Gemeinschaft
Kontra:
Belastungssituation durch Baustelle (Fertigstellung voraus. Dez. 2014)
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Definitiv eine Klinik wo es wirklich um Körper, Geist und! Seele geht...
Ich habe mich in der Adula-Klinik sehr wohl gefühlt und hatte die Möglichkeit in der therapeutischen Gemeinschaft meine Beziehungsmuster zu bearbeiten, meine Gefühle besser zu spüren und meine Grenzen besser zu behaupten.

Ich bin mir selbst wieder näher gekommen und fühle mich wesentlich stabiler als vor meinem Aufenthalt.

Dank und Lob, Ermutigung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Konzept, Ärzte, Bonding, Gemeinschaft, Umgebung
Kontra:
Baustelle
Krankheitsbild:
Borderline, schwerste Deprission, Posttraumatische belastungsstörung, Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich finde dieses Konzept einfach Klasse. Die Gemeinschaft und auch die Ärzte wissen genau was Sie machen müssen.
Der Abstand von zu Hause tat gut und das Kontaktfasten kann ich jedem ans Herz legen.
Die Regeln in der Klinik haben Hintergründe und jeder der sie verstehen möchte, weiss auch warum es sie gibt. Denn diese beschleunigen die Genesung.
Ich dachte die erste Woche auch, das die Klinik eher eine Sekte ist. Kommt Zeit kommt Rat und erleuchtung.
Wer wirklich an sich arbeiten will und sich darauf einlassen kann und die Angst vor sich selbst fallen lassen kann, kann mit der Adula neue Wege in sein neues Leben gehen. Aber mit einer Haltung wie z.B. ich geh in die Adula, die machen das schon und dann bin ich gesund ist falsch. Jeder ist für seine Genesung und Leben selbst verantwortlich. Man muss wollen, sich öffnen und auch die Gemeinschaft in sein Herz lassen. Ich selbst war sehr verbittert und ich wollte nie jemanden an mich ran lassen. Ich war eine harte Nuss, aber ich wollte das nicht mehr sein, denn ich habe erkannt das mich diese Haltung vereinsamen liess und somit krank gemacht hat. Ich hatte schwere Selbstmordgedanken und diese sind bis heute (fünf Monate nach der Entlassung) komplett weg. Ich habe auch gelernt mein Borderline unter kontrolle zu haben und nicht planlos und impulsive auszurasten. Mein SVV ist auch nicht mehr da, bzw wenn es kommt habe ich gute Gründe es sein zu lassen. Ohne meinen Willen und meinen ersten Schritt- ohne die Adula und der Gemeinschaft weiss ich, wäre ich heute nicht mehr am leben.Das Essen ist wirklich sehr gut. Ich gehe oft sehr gut essen und bin der Meinung das gut beurteilen zu können. ,Die Klinik ist nicht gerade auf dem neusten Stand was die Einrichtung betrifft aber man ist ja auch nicht da um Urlaub zu machen. Ich kann diese Klinik nur empfehlen für Menschen, die wirklich den Mut aufbringen an sich zu arbeiten und den Willen haben sich auf den Weg in sein dunkelstes ICH zu wagen und dem den Kampf ansagen. Den Mut hat zu verzeihen, vor allem sich selbst....

sehr gutes Konzept, wenn man sich darauf einlässt (einlassen kann)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen, Therapeuten, Umfeld,
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout, schwere Depressionen, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich nach einem langen Prozess und Kampf mit mir selbst für einen Klinik Aufenthalt überhaupt entschieden. Für die Adula waren entscheidend das Kontaktfasten und die Tatsache dass vergleichsweise "schnell" (innerhalb von 6 Wochen) ein Platz verfügbar war.

Das Konzept mag nicht für jeden passen, die Mischung und Konfrontationen hat mir selbst aber sehr geholfen. Als Partner, der siet 9 Jahren fast täglich die Folgen jahrelangen sexuellen Missbrauchs seiner Partnerin erlebt, ist man für solche Themen entsprechend sensibilisiert. Vielleicht sogar zu sehr. Ich hatte das Glück, ein fantastisches "Mutterschiff" um mich herum zu haben und einen Therapeuten, bei dem ab dem ersten Moment die Chemie zu 100% gestimmt hat.

Ich kam mit schweren Depressionen und Burnout dort an und habe mich in den 8 Wochen dort sehr gut erholt.

Ein "Kaltstart" einen Tag nach der Heimreise hat alles Erarbeitete in wenigen MInuten wieder zerstört. Das ist jetzt fast 2 Jahre her. Deshalb werde ich wohl in Kürze ein 2. Mal in die Adula gehen und bin mir sicher, auch diesmal wieder positiv davon zu profitieren.

2 Kommentare

ssmartkid am 27.09.2014

Na, "sorry", aber wenn ein "Kaltstart" (worin bestand der genau ?!?) Deinen ganzen langwöchigen und -monatigen 'Therapieerfolg' in der "Adula" just am Tag nach Therapieende (!) "binnen weniger Minuten zerstört" hat, kann es ja nun WIRKLICH nicht "allzuweit her gewesen" sein mit dem dortigen Therapiekonzept !!!

Bei "aller Freundschaft" nicht.

Siehst Du diesen - nun echt äußerst nahe liegenden - Zusammenhang wirklich nicht ??

Das "Adula"-Konzept ist halt eine totalitäre Gehirnwäsche, die einem - und nur dann - eine "heimelige, jeden Rest an Menschenwürde auf-/preisgebende Kuschel-Käseglocke jenseits des realen Lebens" bietet, wenn man sich diesem faschistoiden Konzept von flächendeckender Denunziation, gegenseitigem ekligen Verrat (!) und fanatischem nazistischem "Mind-Control" schlimmer als ein kleines Kind ausliefert !!

Sei mal ehrlich: Auf WAS wenn nicht auch - und sowieso - einen "Kaltstart" unmittelbar nach der brainwash-inzestuösen "Therapie" dort hätte Dich denn die "Adula" vorbereiten = fit machen sollen ?!?

Wozu taugt überhaupt ihr Konzept, wenn Du bereits am allernächsten Tag (!) nach Therapie-Entlassung / -Ende "umkippst" [WAHRLICH nicht Dein 'Versagen', ich weiß !] und schon von da an (!) nicht mehr fähig bist, Dein Leben - endlich - in den Griff zu kriegen ?!?

Gehe in Dich, und sieh die Sauereien, die mit euch fascho-mäßig in der "Adula" getrieben wurden, als das, was sie sind und waren: Ein widerwärtiger, profitträchtiger Mißbrauch (!) Heilung suchender, gutgläubiger Menschen (wie Du), die ihre psychischen Probleme mutig und aktiv "angehen" wollten !!

  • Alle Kommentare anzeigen

Gute Zeit

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Gemeinschaft, Umgebung
Kontra:
Baustelle
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Adula war für mich eine sehr gute und wichtige Zeit. Ich habe mich sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt und kann die KLinik ohne Einschränkung weiterempfehlen. Ich kann mir vorstellen, dass das Konzept nicht für jeden geeignet ist aber wenn man sich darauf einlässt ist es wertvoll und gut. Lasst euch also von den Negativbewertungen nicht beeinflussen sondern prüft vorher für euch ob diese Form der Therapiegemeinschaft für euch passt, denn dann werdet ihr dort eine sehr gute Zeit erleben.
Manche Dinge erscheinen auf den ersten Eindruck seltsam haben aber alle ihren Sinn!
Nur Mut!!

Zwang & Kontrolle

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (alles zu kontrolliert - selber denken war NICHT erwünscht - keine Menschlichkeit)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (war ok und organisiert)
Pro:
Ein paar einzelne Therapeuten
Kontra:
Strenge!!
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr streng!!!!! Nicht für Personen mit Eigenständigkeit & Verantwortungsbewusstsein geeignet!

Sehr verregelt, kaum Zeit für sich selbst oder die Therapiestunden zu verarbeiten.

Muss zu zweit in EINEM Zimmer schlafen EGAL, wie man sich mit dem Zimmergenossen versteht oder dieser schnarcht uvm. Hat kaum Privatsphäre - ständige Kontrolle.

Nach Entlassen wird man voll fallengelassen.

Ankommen und akzeptiert werden!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gemeinschaft auf Augenhöhe mit dem Team
Kontra:
Kleine Zimmer
Krankheitsbild:
Depressionen...PTBS...Angst-Panik Attacken. ..
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine Klinik in der man noch Mensch sein darf....angenommen wird mit allen belangen. ..Wer wirklich etwas ändern möchte, ist dort an der rechten Adresse. Kleine Zimmer und Teppichböden. ..nun ja aber ist das wirklich so wichtig!! Immer wieder Adula...ich habe ihr viel zu verdanken!!

Meine persöhnliche Erfahrung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Die Gemeinschaft
Kontra:
Die Unterbringung in den Zimmern/Ausstattung
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo ich war 2013 im August in der Adula Klinik für 8 Wochen wegen schweren Depressionen und mir konnte für ein Teil meiner Krankheit geholfen werden.

Die Gemeinschaft war für mich von großer Bedeutung um mit meiner Krankheit umzugehen. Die Therapeutin die ich hatte war für mich wie auf den Leib geschnitten, weis wovon ich rede, hatte vor dem Aufenthalt ja schon Einige und bis heute habe ich leider keine/keinen Therapeuten gefunden der so eine Arbeit auf die Beine stellt wie es diese Therapeutin aus der Adula gemacht hat.

Auch war ich mit meinem Mann in der Fam. Therapie was uns sehr viel gebrachte, besonders mir.

Ich kann nur sagen: es muss jeder für sich selber heraus finden ob diese Klinik für ihn das Richtige ist.

Aber eines muss ich beanstanden: es ist die Unterbringung in den 2 Bettzimmern auf so engem Raum, und den alten Möbeln und dem Teppichboden!!! Da ich Rückzug brauchte und Ruhe nach den Therapien, habe ich 2013 das Einzelzimmer selbst bezahlt, das war nicht gerade billig, da kamen einige € zusammen.

Da ich wider in die Klinik muss, ist es leider auch eine Kostenfrage ob ich mir den Aufenthalt leisten kann! Es sollte doch auch von der Klinik her, dass Wohl des Patienten im Vordergrund stehen, denn nur diese kann einem Einzelzimmer zustimmen.

Ist es nicht schon schlimm wenn man dies Krankheit hat, und noch mal in die Klink muss, nun hat die Krankenkasse die Kostenübernahme abgelehnt, Grund: die Therapie vor Ort müsste ausreichen und die Medikamente sollte man erhöhen!! Ein Kampf der einer Genesung nicht gerade gut tut.

So das Alles musste ich mal los werden, und ich würde mich freuen wenn ich ein Rückmeldung bekomme auch gerne, was für Möglichkeit ich gegenüber der Krankenkasse habe!!!

1 Kommentar

rhenakus76 am 09.09.2014

Hallo,
Für mich kommt die Klinik eigentlich wegen ihres Konzeptes in frage, aber die Sache mit dem 2 Bett stört mich, nun wurde mir am Telefon gesagt mit Attest wäre sehr wohl ein Einzelzimmer möglich weißt du ob das so weit stimmt? muss dazu sagen leide unter einer PTBS nach missbrauch in der Kindheit da geht ein mehrbettzimmer auf keinen fall.
Nun zu deiner Frage, Widerspruch einlegen, ich kämpfe seit etwa 2010 um eine Reha bei de Krankenkasse, Weil ich Frührentner bin zahlt die Rentenversicherung keine Reha mehr. der MDK lehnte alles ab, bis ich dieses Jahr auf eine Reha wegen orthopädischen Problemen war der Psychologe dort eins a, sagt gleich das ich wegen der PTBS nochmals auf eine muss, das hat bei der Kasse gefruchtet nun darf ich, suche noch die passende Klinik, was du versuchen kannst das du sagst du willst eine Auffrischung der Reha dem muss zugestimmt werden wenn der Zeitraum nicht sehr viel über 1 Jahr und 6 Monate zurückliegt, drücke dir feste beide Daumen.

Super Therapiekonzept

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Straffer Therapieplan
Krankheitsbild:
Burnout, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Juni/Juli 2014 wegen Burnout und nach einer Krebserkrankung wegen Angstzuständen in der Adula Klink.
Es war für mich das Beste, was ich tun konnte. Natürlich ist eine Psychotherapie anstrengend aber das war mir von vornherein klar. Ich wollte ja an mir arbeiten.
Mir haben alle Therapieangebote sehr geholfen und ganz besonders die Therapeutische Gemeinschaft die klare Strukturen voraussetzt und wo man sich respektvoll begegnet.
Ich hatte wunderbare Therapeuten die mich sehr unterstützt haben.
Ich würde die Klinik jederzeit weiterempfehlen.

Finger weg

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor 2 Jahren in der Adula Klinik zur Behandlung einer PTBS.Leider kann ich nur warnen. Mit fundierter Psychotherapie hat das alles nichts zu tun. Alles ist völlig verworren und suspekt.Es gibt sicher Leute,die auf solche "Therapien " anspringen,ich finde aber,das es die Patienten nur verunsichert.Leider wird einem ständig suggeriert,das die Außenwelt schlecht ist.Finger Weg!
Wieso wird sein Mist von den Krankenkassen bezahlt.?
Ich habe übrigens eine ambulante Therapie bei einem niedergelassenen Psychologen gemacht und bin geheilt.

7 Kommentare

Indi am 01.08.2014

Klingt überzeugend geheilt, wenn schon mal Klinik für Psychosomatik mit „Psychiatrie“ verwechselt wird.
Die Adula-Klinik ist keine Psychiatrie – es handelt sich um eine psychosomatische Klinik.
PTBS werden nicht „behandelt“ – und es gibt dort ausdrücklich keine spezielle Traumatherapie (einweisenden ÄrztInnen und eingewiesenen PatientInnen sollte bewusst sein, was die Klinik ganz klar veröffentlicht:
Das Konzept der Adula zielt bei Traumatisierten auf Stabilisierung, nicht auf Trauma-Therapie – die kann anschließend ambulant oder stationär in einer speziellen Trauma-Klinik erfolgen. Die Adula-Klinik hat sich selbst nie als solche ausgegeben; daher werden selbstverständlich auch nicht die „üblichen Behandlungen bei einer PTBS“ angewandt. Es ist nicht der Klinik anzulasten, dass PatientInnen mit der, auf falschen Erwartungen beruhenden „Behandlung“ unzufrieden sind und als „Mist“ und „suspekt“ bezeichnen, was anderen hilft.

  • Alle Kommentare anzeigen

Mal ein normaler, objektiver Bericht über die Klinik...

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Das Therapieprogramm, das Essen, Oberstdorf
Kontra:
Ständiger Wechsel der Kerngruppentherapeuten
Krankheitsbild:
Depressionen, Schlafstörungen, Süchte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

So.

Bei mir war es so, dass mir mein Jugendtherapeut diese Klinik empfohlen hat und ich natürlich auch im Internet recherchiert habe, was das denn bitte für eine Einrichtung sein soll.

Dann bin ich hier auf diese Seite gestoßen und war völlig perplex.

Wie kann es denn sein, dass so viele Leute diese Klinik SOO DERMAßEN unterschiedlich bewerten? Da muss doch was faul sein...

Ich war selber Patient in der Klinik und ich empfinde diese Internetkritiken als unglaublich verfälscht, deswegen schreibe ich eine eigene.(objektivere)

Ich war genau 8 Wochen dort und kann jetzt deswegen auch einen Bericht darüber abgeben.

Zuallererst.

Die Klinik ist GANZ SICHER kein Sektenloch und dort werden auch keine unmenschlichen Vorgehensweisen/Therapieformen in irgendeiner Form praktiziert.

Die therapeutische Arbeit erfolgt viel in Gruppen und deswegen gibt es auch nur wenige Einzelgespräche. Das ist auch nicht der Sinn der Sache, weil die Klinik auf die therapeutische Gemeinschaft setzt und nicht auf Egomanen.

Der Erfolg der Therapie hängt sehr von der Person selber ab und davon, wie sehr man sich öffnen kann. (man sollte sich einlassen können und nicht nach 5 Tagen abreisen und dann wütende Internetkritiken schreiben...)

Das Therapieprogramm ist relativ straff gehalten und verlangt einem seelisch ordentlich was ab.

Es gibt die Kerngruppe, in der die meiste Arbeit erfolgt, Männergruppen, Suchtgruppen, Infovorträge, etc... die jeweils an unterschiedlichen Themen arbeiten. An den Wochenenden ist dafür ausreichend Zeit zur Erholung.

Die Ärzte sind sehr kompetent.

Selbsthilfegruppen wie die AA (Anonyme Alkoholiker) können abends freiwillig besucht werden, um sich auszutauschen.

Die Klinik hat bei mir keine "Wunderheilung" bewirkt, aber "völlig umsonst" war die Zeit dort auf jeden Fall auch nicht.

Ich habe gute Therapieerfolge erzielt und es war eine ziemlich schöne (aber seelisch auch sehr anstrengende) Zeit.

Kann ich jedem empfehlen.

Keine Angst.

XOXO X

1 Kommentar

momo-mino am 09.11.2014

Vielen Dank für deine Mitteilung, so sehe ich die Behandlung auch, da ich mehrere Anläufe machte mit 2 Wochen, 3 Wochen und dann die ersehnten 6 Wochen, weiß ich wie unterschiedlich die Stimmung in der therapeutischen Gemeinschaft sein kann, das ist halt wie im Leben, schlechte Zeiten und gute Zeiten, an der Behandlungsqualität und dem therapeutischen Auftrag mit dem ich da kam, ändert es nichts, nur meine Bereitschaft war in einer offenen, ehrlichen therapeutischen Gemeinschaft wesentlich anders.

Irrsinn

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
die schöne Gegend
Kontra:
Willlkür
Krankheitsbild:
komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin zutiefst erschüttert aus der Klinik abgereist. Erschüttert darüber, wie gnadenlos dort mit Menschen umgegangen wird. Und wenn man der Bezugstherapeutin nicht gefällt, dann ist man ihr ausgeliefert. Ich habe beobachtet, dass dort Gefühle sehr authentisch ausgelebt werden und zwar hemmungslos, auch von Seiten der Therapeuten. Für Schwersttraumatisierte ein ständiger Trigger und auch Retraumatisierungen. Wenn man den Therapeuten nicht sympatisch war, dann haben sie das auch gezeigt. Die Klinikbewertungen machen dies deutlich. Wer dort gut ankam wurde auch sehr anständig behandelt. Die Therapeuten entschieden, wer dort gut ankam. Auch die Kommentare zu den Klinikbewertungen machen es deutlich. Es gab die, die dort gut behandelt worden sind und die jetzt auf diejenigen rumhacken, die weniger Glück hatten. Das war schon während des Aufenthaltes so.
Ich würde jedem, dem es wirklich schlecht geht davon abraten, sich auf solch ein versponnendes Konzept einzulassen.

4 Kommentare

bine310 am 06.07.2014

Hallo Luziene10,
ic war dieses Jahr ganze 9 Tage da. Auch PTBS. Ich kann dir nur zustimmen es ist meiner Meinung nach für eine PTBS eine grottenschlechte Klinik.

  • Alle Kommentare anzeigen

Was ist da los?

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (...aufgrund des hervorragenden Konzeptes!)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Was mir half war die therapeutische Gemeinschaft, d.h. das Konzept der gegenseitigen Hilfe unter den Patienten!)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (undurchsichtige Vergabepraxis der kurzfristig freigewordenen Plätze)
Pro:
therapeutische Gemeinschaft, Vernetzung der Patienten untereinander ist nach wie vor das Beste was es gibt in meinen Augen!
Kontra:
veränderte Stimmung im Haus, narzistischer und überforderter Therapeut
Krankheitsbild:
Burnout, mittelschwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bereits 2013 dort. Damals ging ich mit einem positiven Eindruck. Diesmal meinte ich, ich sitze im falschen Film.
Mein Therapeut vom letzten Aufenthalt suggerierte mir, dass ich anderen Patienten den Platz weg nehme. Dies, obwohl er meinem Therapeuten vor Ort signalisiert hatte, dass er meinen Aufenthalt befürworte.
Dazu kam, dass er ein „übersteigertes Aufmerksamkeitsbedürfnis“ diagnostizierte. Auf mein Drängen, er solle mir das näher erläutern, weil weder ich noch mein häusliches Umfeld sich diese Diagnose erklären könne, reagierte er mit Redeschwällen, die nichts mit meiner Frage zu tun hatten, u.a.: „Du nervst…“ „…du nimmst mir meine Kraft…“ „…ich erklär dir das jetzt noch einmal, wenn du es dann nicht kapierst musst du sehen, wie du alleine klar kommst…“.
Anfangs glaubte ich, dass diese Methode System habe, um mich irgendwohin zu lenken. Ich schrieb meine Gedanken in einem Brief, weil er „keine Zeit“ hatte, mir zuzuhören. Ich bekam keinerlei Resonanz. Nach einer Woche schrieb ich hilfesuchend einen mehrseitigen Brief an Oberärztin und Chefarzt. Dieser erklärte sich nicht zuständig und die Oberärztin überließ mich erst einmal fast eine Woche mir selbst.
Später entschuldigte sich mein Therapeut, dass er meinen ersten Brief ungelesen abgeheftet hatte. Da wurde mir klar, dass diese Verhaltensweisen einer Konzeptionslosigkeit entsprang.
Als ich in der 5. Woche in die Männergruppe kam hieß es von der Vertretung des bisherigen Therapeuten, ich solle gleich wieder gehen, weil ich etwas früher zum nächsten Termin musste, was bislang klar möglich war.
Als es mir schlecht ging und in der Pflege um ein Gespräch bat, hieß es, heute hätten sie keine Zeit für mich.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass sich das Klima im gesamten Haus deutlich verschlechtert hatte, sich nicht nur mein Therapeut deutlich überfordert zeigte und dies versuchte, mit stereotypen Antworten zu überspielen. Was absolut empfehlenswert ist, ist das Konzept der therapeut. Gemeinschaft!

7 Kommentare

Indi am 16.06.2014

Kann schon mal vorkommen, dass ein Therapeut über-fordert ist von einem, der nach 1 Jahr wiederkommt, mit übersteigertem Aufmerksamkeitsbedürfnis die gesamte Klinik für Soloauftritte beanspruchen will – seinen Therapeuten, andere Therapeuten, die Oberärztin, den Chefarzt, die Pflege - nicht akzeptiert, dass das Klinikkonzept Hilfe zur Selbsthilfe heißt und er somit anderen, die ehrlich an sich arbeiten wollen, den Platz wegnimmt… „Narzistisch“ trifft wohl eher auf den Patient selbst zu ;-)

  • Alle Kommentare anzeigen

Nur Entzugsklinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Man muß gleich 280,- € hinblättern)
Pro:
nein
Kontra:
sehr viel
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im März 2014 ganze 9 Tage dort und bin dann auf eigenen Wunsch gegangen.
Der Grund meines Aufenthaltes war eine Posttraumatische Belastungsstörung nach sexuellem Mißbrauch. Mir wurde in den ganzen Vorgesprächen versichert, dass ich dort richtig bin.

Doch nun kommt es - ich wusste nicht, dass es sich hier um eine (meiner Meinung nach) reine Entzugsklinik handelt. Denn einen traumatisierten Menschen der einen sexuellen Mißbrauch erlebt hat, kann man nicht mit Sexsüchtigen zusammenstecken.

Mehr habe ich einfach dazu nicht zu sagen.

4 Kommentare

Jasminblüte am 13.05.2014

Ich kann Dir hier zu beiflichten. Auf die sexuelle Traumatisierung wird bei diesem Klinikkonzept nicht eigegangen.

  • Alle Kommentare anzeigen

alles ok

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 00000   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alles ok)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alles ok)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ok)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ok)
Pro:
alles ok
Kontra:
alles ok
Krankheitsbild:
sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

meine Erfahrungen mit den 12 schritte kliniken ist diese... ich lernte mit konflickten klar zu kommen , habe durch körpertherapie -bonding gelernt loszulassen und den dritten schritt Machtlosigkeit und vertrauen zu einen höheren macht zu finden , wer gut festhält kann auch gut loslassen .meine Erfahrung ist es das ,.. wenn ich Therapie mache auch nur gutes zu berichten habe und wenn ich keine Therapie mache nur am meckern bin um weiter meine opferrolle zu geniessen . es gibt weder etwas an den Therapeuten noch am therapiekonzept etwas zu bemängeln , ich persöhnlich bemängel die unbedarftheit und Dummheit der Patienten sich in eine therapie einrichtung zu begeben ohne sich vorher zu informieren , viele Patienten glauben noch daran das sie eine kur machen und verpissen sich bei seelischer arbeit genauso wie im leben , einfach schade und traurig . ich habe den neuen identitätsprozess 4 mal durchlebt mit erfolg und viel Freude denn ich bin es mir wert. wünsche allen mut und kraft aus den gefängniss der vergagenheit auszubrechen , denn das leben ist nicht zum leide da, sondern zum leben und lieben .. alles liebe peter

nie wieder !!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Küche
Kontra:
ganze Klinikkonzept
Krankheitsbild:
psychosomatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

auch ich bin nach meinem Aufenthalt 2012 in dieser Klinik immer noch "traumatisiert". Ich weiß nicht was passiert wäre wenn ich nicht von mir aus abgebrochen hätte ...
Ich fühlte mich wie in einer Sekte gefangen wo jeder Schritt und jedes Verhalten "kontrolliert" wird und Patienten bei sogenannten "Verstössen" blossgestellt und zu einer "Selbstanklage" gezwungen werden.
Bei fast spirituellen Trancesitzungen werden höhere Mächte gepriesen und Patienten somit stark beeinflusst in ihrem Verhalten, was mit psych. Angeschlagenen und Hilfesuchenden ja leicht ist ...
Ich hab die Kurve bekommen und fluchtartig diese Stätte des Grauens verlassen. Hilfe fand ich zeitnah in einem KH mit Akutstation und da hat man nur ungläubig den Kopf geschüttelt ob meiner Berichte.
Ich musste mich vor versammelter Patienten- und Therapeutenschar rechtfertigen mich zusätzlich schwächte und willenlos machte. Pfui Teufel... nie wieder !!!
Das einzig wirklich Gute war die Küche und ihr nettes Personal.

6 Kommentare

Indi am 26.04.2014

Was soll denn eine psychosomatische Belastungsstörung sein?
Ob solcher Berichte würde in jeder Klinik ungläubig der Kopf geschüttelt, und zwar über die berichtende Person. Mag sein, dass das Adula-Konzept nicht für jeden passt (was man übrigens noch vor dem Aufnahmeverfahren klären könnte), aber so etwas gibt nur von sich, wer gar nichts begriffen hat.

  • Alle Kommentare anzeigen

Schaut auf euch auf

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2001   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Natur
Kontra:
so sollte es nicht sein
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor vielen Jahren Patient in dieser Klinik. Ich will sehr davon abraten, sich dort behandeln zu lassen. Ich denke, die positiven Bewertungen wurden kurz nach der Behandlung gemacht. Viele sind noch im "Adula-Leben". Wenn das wahre Leben wieder zu bewältigen ist, schauts leider sehr düster aus. Manche sind so manipuliert, dass sie danach erst richtig krank sind. Ich bin, Gott sei dank, gut aus der Sache gekommen. Passt gut auf euch auf !

6 Kommentare

Indi am 02.04.2014

Was sollte in einem Erfahrungsbericht stehen?

ein Erfahrungsbericht gibt die persönliche Erfahrung wieder. Die Nutzer wollen wissen, wie eine Klinik wahrgenommen wurde.
ein Erfahrungsbericht ist nicht zu allgemein geschrieben. Es dreht sich um subjektive Wahrnehmungen.
jeder Erfahrungsbericht ist eine Hilfestellung für andere Menschen. Die Berichte beinhalten hilfreiche Informationen.

  • Alle Kommentare anzeigen

Sehr empfehlenswert !

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kompetente Therapeuten, herzliche Atmosphäre
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout, Traumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2012 war ich Patientin in der Adula und bin sehr dankbar für diese Erfahrung. Der Aufenthalt hat mein Leben in den knapp 2 Monaten dort grundlegend positiv verändert. Die Therapeuten sind sehr kompetent und bemüht, die herzliche achtsame Atmosphäre und die therapeutische Gemeinschaft unterstützen den Genesungsprozess. Neben den Einzel- und Gruppentherapien gibt es z.B. interessante Vorträge, leichte Wanderungen. 1x/Woche wird man in Absprache mit dem Therapeuten in Erfahrungsgruppen eingeteilt - verfügbar sind z.B. Familienstellen, Kreativgruppe, Bonding, Atem-Meditationen usw. Selbsthilfegruppen am Abend unterstützen die Reflektion über die eigene Krankheit, fördern das offene, verständnisvolle Miteinander und eröffnen neue Sichtweisen. Auch die wunderschöne Bergwelt und das leckere Essen sind ein Highlight.
Ich habe es so empfunden, dass alle Therapien und Erfahrungen dort ineinandergreifen und einen Stück für Stück mehr heil werden lassen. Man wird dabei gefördert, aber nicht überfordert. Die Adula kann ich jedem nur empfehlen, der ernsthaft an seiner Genesung interessiert und bereit ist, seine Comfortzone dafür zu verlassen, d.h. aktiv an sich zu arbeiten auch wenn es unbequem ist. Denn nur man selbst kann die nötigen Schritte tun, um wesentliche positive Veränderungen zu erzielen - in sich selbst und dadurch auch in der Umwelt.
Lesenswert ist übrigens auch das Buch des Chefarztes Michael Tischinger "jeder Tag ist ein geschenktes Leben".

1 Kommentar

Vivaldi59 am 20.07.2014

Einen guten morgen wünsche ich,
ich stelle mir gerade vor wie ihr Mann sich fühlt, wenn sie an einer Bondingsitzung teilnehmen. Er wäre aber sicherlich hell begeistert.

Ein Alptraum für schwer- und Schwersttraumatisierte.

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (schlimmer, ruppiger Umgang mit psychisch Labilen)
Pro:
großartige Küche und Umgebung
Kontra:
schlimmes Konzept für ernsthaft erkrankte Menschen
Krankheitsbild:
Depression, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Adula liegt inzwischen 3 Jahre zurück. Immer wieder lässt mir der Gedanke einer nachträglichen Beurteilung keine Ruhe, so dass ich sie hiermit abgebe. Vor allen Dingen, um andere Traumatisierte vor diesem Haus eindringlich zu warnen!
Das größte Problem ist, dass man weder im Zuge irgendwelcher Erstinformationen, noch des Bewerbungsverfahrens, noch während des Aufenthaltes über die völlige Untauglichkeit dieses Konzeptes für schwer- und schwersttraumatisierte Menschen aufgeklärt wird. Mit fatalen Folgen: Während- und nach einem dortigen Aufenthalt weiß man es dann umso genauer, da sich die Liste der Traumatisierungen/Retraumatisierungen eben d u r c h diesen Aufenthalt im Regelfall um einige drastische Punkte verlängert hat. Dies liegt in der Natur des Klinikkonzeptes: Aggressive Menschen greifen auch dort vornehmlich die Schwächeren an – im Übrigen unter der – teils ausdrücklichen! und vollen Duldung des therapeutischen Fachpersonals! Aufgrund der Tatsache, dass ein schwer traumatisierter Mensch sich selbst nur unzureichend bis gar nicht schützen k a n n, führt dies zu sehr fatalen Neu- und Zusatzverletzungen.
Besondere Angebote:
Obschon ich mit zahllosen biografischen Verlusten in diese Klinik eincheckte, war für mich auch in 13 ganzen Wochen Aufenthalt kein Platz in der Trauergruppe zu finden, die nur alle paar Wochen stattfand und dann wiederum wochenlang nicht. Die auch nur eine Handvoll Plätze überhaupt hatte, bei unglaublichen 120! Patienten Belegung, tagein, tagaus.
Familienaufstellungen: im Angebot völlig unzureichend! Fand pro 60 Patienten nur alle 14 Tage statt und das auch nur für 2-4 Personen unter ihnen! Die Wahl der Glücklichen verlief zudem nach absoluter Therapeutenwillkür.
In der „Traumagruppe“ (der Titel ist angesichts des tatsächlichen Angebotes zynisch) gab es KEINE!!!!! Traumatherapie! Das äußerste Hilfsangebot erschöpfte sich in der Vermittlung von „Stabilisierungstechniken“, die bei vielen der schwer- bis schwerstbetroffenen Patienten schlicht überhaupt nicht wirkten.
Die rigorose Durchführung von Schweigetagen ist für innerlich sehr Bedrängte der Horror schlechthin.
Die „Pflege“ – eine theoretisch rund um die Uhr geöffnete Anlaufstelle für Notfälle, führte einem durch außerordentlich ruppigen Patientenumgang und stundenlanges Wartenlassen wieder und wieder vor, in welch übler Gesamtsituation man sich befand. usw...

2 Kommentare

Woge21 am 27.03.2014

Aus Neugierde wollte ich mal sehen, wie sich die Klinik in all den Jahren verändert hat. Ich war vor 14 Jahren dort. Hab leider wenig gutes mitgenommen. Auf die "Höhere Macht" habe ich mich wenig eingelassen und ich lief auch mit keinen Plüschtier (inneres Kind) rum. Vielleicht hätte ich es machen sollen, aber wie ich dann geendet wäre, stell ich mit mal lieber nicht vor.

  • Alle Kommentare anzeigen

Menschlichkeit, Liebe und Kompetenz

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die Ungebung
Kontra:
Ärtzlichen Versorgung
Krankheitsbild:
Angststörung, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich hatte eine sehr schöne Zeit in dieser Klinik und heute nach 5 Jahren, fühle ich mich fast geheilt.

Die Adula hat meinen Leben gerettet.

1 Kommentar

Bella68 am 14.02.2014

Liebe? Von Menschen bzw. THERAPEUTEN? Kann ich mir nicht vorstellen, daß es soetwas auf dieser Welt gibt.

Familienwoche

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapeuten der Familienwoche sehr empfehlenswert)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Wenn ich es auf die Therapeuten beziehe.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Organisation und kompetenteTherapeuten
Kontra:
Fällt mir nichts ein.
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Erfahrungsbericht:

Als Teilnehmer/Angehöriger der Familien/Partnerwoche kann ich die Familienwoche nur empfehlen. Die Therapeuten gingen gut auf das Anliegen der Teilnehmer ein. Als zugereiste nahmen wir an den Mahlzeiten in der Klinik teil. Dies war gut und ich konnte Mitpatienten kennenlernen. Ich gewann Einblick in den Klinikalltag. Somit verstand ich meinen Partner besser. Wenn man als Angehöriger/Partner es nur von aussen sieht ist es erst einmal befremdlich. Das Verständnis ist so gewachsen.
In der Woche gab es Familienaufstellung, Kommunikationshilfen und Einzelgespäch mit den Therapeuten. Arbeit in der Gruppe und mit dem Partner oder Angehörigen. Das Einzelgespäch ist sehr empfehlenswert. Es findet nicht unbedingt statt. Es wurde bei Not auch nicht von Therapeuten auf die Uhr geschaut. Beide Therapeuten wirkten sehr kompetent. Jedoch geht man als Teilnehmer durch ein Wechselbad der Gefühle. Von anfänglicher Skepsis bis emotionalen positiven wie negativen Emotionen und im Finale war man erstaunt wie gut diese Woche ausging. Wenn man als Angehöriger die Chance bekommt daran teilzunehmen ist es nur zu empfehlen. Danach ist das Verständnis für seinen Partner in der Klinik grösser. Die Patienten leben dort in einer eigenen Welt die für Angehörige die es nicht kennen aussergewöhnlich ist. Das Essen war gut. Einige Regeln als Besucher sind einzuhalten. Es hält sich aber im Rahmen. Es gibt in der Umgebung einige Pensionen die bezahlbar sind. Hierzu gibt es seitens der Adula auch Empfehlungen.

1 Kommentar

Fremder13 am 24.05.2014

Leider kam meine Partnerin total verändert aus der Klinik zurück. Die positiven Zukunftsaussichten die wir vor der Klinik hatten waren nun nichts mehr wert. Ich/Wir fand(en) keinen Zugang mehr zueinander. Die Beziehung brach auseinander. Eine Kommunikation fand nur eingeschränkt statt. Keine Chance. Sehr schade.

Porta patet, magis cor... und es stimmt

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 10/2013
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (... mir ist Intervall geraten worden und werde dies auch nutzen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (...)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
therapeutische Gemeinschaft, Therapeuten, Pflege, Essen
Kontra:
Zustand der Räumlichkeiten, Essensausgabe
Krankheitsbild:
schwere Depression, Schmerzpatient, ptBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein erster Impuls war: nur weg hier.
Gleich bei der Anmeldung: "Hier duzen wir uns alle!"
Wo bleibt den da die therapeutische Distanz?
Dann sich umarmende, kuschelnde Patienten, viele davon mit einem Stofftier.
Ich dachte, ich bin im falschen Film.
Die Zimmer haben den Charme der 1980er, etwas abgewohnt und beengt für zwei Bewohner. Dafür das Bad frisch renoviert... Ich fühlte mich äußerst unwohl.
Die ersten paar Tage volles Programm:
- Vorstellung im Komitee
- Vorstellung des und im Großteam
- Vorstellung im Speisesaal vor allen Patienten
- Einführung in die Meditation und in den Frühsport
- Einführung in das 12-Schritte-Programm
- usw.
Mich schreckten die strengen Regeln, das Kontaktfasten (in den ersten 10 Tagen kein Kontakt zu Freunden, Familien, kein Spaziergang ins Dorf)ab.
Allerdings ist dies alles freiwillig.
Ich hatte kein Kontaktfasten, da ich vier kleine Kinder zu Hause habe, durfte sogar während der gesamten Zeit mein Mobiltelefon behalten.
Es ist Richtig, das es in der Woche nur einen Termin für das Einzel auf dem Programm steht. Doch es ist jederzeit möglich Zusatztermine zu erhalten und zwar bei jedem Therapeuten.
Was mich überzeugt hat, war der Satz des Oberarztes:
"Ihr sollt euren inneren Kritiker nicht an der Tür abgeben. Hinterfragt!"
Georg (der Gründer) hat eine gewisse Großherrenmentalität und Spiritualität ist ihm sehr wichtig, aber wundert das ist er doch Ex-Mönch.
In meiner Kerngruppe kam es durch Krankheit zu Ausfällen, in meinen 8 Wochen hatten wir insgesamt vier Verschiedene. Doch diese waren jederzeit über die Patienten informiert, hatten vorher die Anamnese gesichtet.
Egal in welcher Therapie man war, die Therapeuten kannten den Patienten, ich war nicht nur ein durchlaufender Posten.
Mir hat der Aufenthalt in der Adula sehr viel gebracht, doch man muss sich auf das Konzept einlassen können und sich öffnen. Dank der Gemeinschaft standen mir 120 Spiegel zur Verfügung. Ich konnte vieles Entschlüsseln und klären.
2014 wird umgebaut.

Ein wunderbarer Ort um zur ruhe und noch wichtiger zu sich selbst zu finden!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Essstruktur, Mitarbeiter, Mitpatieten, Lage, Essen, die Meetings, alles....
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung (Binge Eating), mittel Schwere Deperession
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 6 Wochen in der Adula und bin so unglaublich Dankbar für diese Zeit, für die Menschen, das Konzept, die Liebe und das mitgefühl welches mir dort gegeben wurden.
Mein Leben war für mich ein einziger Kampf, jeden Tag aufs neue hoffte ich das der Tag schnell vorrüber gehen würde. Als ich in die Adula kam war ich sehr unsicher hatte Angst vor der Veränderrung, auf dass was mich dort erwarten wird.
Viele meiner Freunde und bekannten waren dort, so das ich die Klinik empfohlen bekommen habe und große Stücke erwartete.
Und es kam genau das was ich erhofft habe und sogar Dinge mit den ich nicht gerechtnet habe, vorallem jetzt zuhause merke ich meine Veränderrung.
Ich habe dort zu mir gefunden, gelernt wie wichtig ich bin und das ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin.
Diese erkenntnis hat es mir ermöglicht zu wachsen und wieder zu leben.
In der Adula habe ich Heilung erfahren, Heilung in meinem inneren.
Ich kam mit einer mittel schweren Depression und ging mit neuer Lebensenergie.
Die Mitarbeiter in der Adula waren für mich alle Samt ein wahres Geschenk, ich habe mich lange nicht so behütet gefühlt wie bei dieses Menschen. Ich habe vertrauen fassen können und konnte mich so öffnen.
Das schönste war für mich die Essstruktur, ich habe dort so tolle menschen kennen gelernt und konnte dort wirklich alles an Gefühlen raus lassen was da war. Nichts war mir mehr unangenehm, den dort habe ich gelernt das jedes Gefühl in mir sein darf und richtig ist, es gab kein richtig und kein falsch, es gab Liebe und verständnis. Helga Brunner ist meines erachtens das beste was die Adula hat. Nie habe ich einen menschen kennen gelernt der so ist wie sie.
Durch sie habe ich den Mut gefunden, so zu sein wie ich bin. Und vorallem habe endlich eine Struktur im Leben und vorallem im essen gefunden.
Vielen Dank Helga, von Herzen vielen, vielen Dank.
Es ist defintiv eine andere Klinik wie alle anderen aber genau das habe ich auch gebraucht um zu genesen!
Ich war bereit etwas anders zu machen, auch wenn es erstmal schmerzlich und sich komisch angefühlt hat.
Seit offen für all das was euch da erwartet und ihr werdet eine unvergessliche zeit erleben.
Vielen Dank auch an Georg Reisach der mir und vielen anderen ein so schönen Ort gegeben hat.

Zeit zur inneren Einkehr

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
jeder wird so angenommen wie er ist.
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War von mitte Oktober bis mitte Dezember 2013 acht Wochen in der Adula.
Kahm dort völlig erschöpft mit schweren Depressionen an. Konnte mich selbst mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen nicht mehr spüren. Fühlte mich leer, kalt, einsam und traurig.
Lebte ständig in der Vergangenheit und hatte große Angst vor der Zukunft.
Durch die wertvolle Zeit in der Adua sehe ich mein Leben wieder in einem neuem Licht. Genieße das Leben im hier und jetzt.
Die Therapeutische Gemeinschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie ich durfte Anerkennung, Geborgenheit, Wärme, Liebe, Respekt und Achtsamkeit erfahren. Wie noch nie in meinem Leben.
Das Einfühlungsvermögen der Therapeuten gegenüber mir war groß und ich konnte so schnell Vertrauen gewinnen. Wichtig ist es jedoch offen für das Therapiekonzept und die Therapeuten zu sein.
Die Familientherapiewoche mit meinem Mann war sehr gut und wichtig für uns. Wir Leben wieder im Einklang können uns besser verstehen und die Bedürfnisse des anderen wahrnehmen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Woche ist die Kommunikation. So eine Woche stärkt die Beziehung, kann ich jedem nur empfehlen.
Die Adulazeit war für mich eine wichtige, wertvolle und intensive Zeit in der ich endlich meine Vergangenheit annehmen konnte und wieder im Einklang mit mir selbst meinen Kindern und meinem Mann friedvoll Leben kann.
Herzlichen Dank an alle Menschen dort, an Dr. Georg Reisach für diesen wunderbaren Ort meine Insel zur inneren Einkehr.

Nichts für wirklich kranke Menschen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
unwissenschaftliches Konzept
Krankheitsbild:
Angststörung; schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

zur Liegenschaft:
Die Klinik ist zwar sauber; das Gebäude befindet sich jedoch erkennbar im Renovierungsstau. Die Unterbringung erfolgt in 2er-Zimmern mit verlotterten Möbeln, vermutlich aus den 80ern.

zur Therapie:
Es gibt faktisch keinerlei Einzeltherapie. Pro Woche sind hierfür 25 Minuten angesetzt, bei Feiertagen fiel die Therapie aus. Es gibt mehrmals die Woche die Therapie in der "Kerngruppe" (etwa 10 Personen + ein Therapeut) und das sog. "Komitee" (etwa 60 (!) Personen, geleitet von 2 Patienten unter Anwesenheit eines Therapeuten, manchmal auch nur einer Pflegekraft)).

In der "Kerngruppe" durften die Mitpatienten unbehelligt munter pseudotherapeutischen Unsinn zu den Problemen anderer von sich geben. Daneben gab es einige therapeutische Angebote, um die man sich selbst bemühen muss; das funktioniert aber nicht, wenn es einem schlecht geht. Die Qualität der Angebote war gruselig, die Organisation ein Albtraum. Willige Patienten redeten pausenlos von irgendwelchen "höheren Mächten", fleißig unterstützt vom Personal. Viele trugen Stofftiere als ihr "inneres Kind" mit sich.

Die medizinische Versorgung war das Letzte. Das Pflegepersonal war erkennbar überfordert, sodass Patienten, die dringender Hilfe bedurften, häufig zurückgewiesen wurden. "Wenn du dich jetzt nicht innerhalb der nächsten 30 Minuten suizidierst, kannst du auch noch warten", bekam ich zu hören.

1 Kommentar

Woge21 am 27.03.2014

Das gleich habe ich schon vor 14 Jahren erlebt. Sollte die Klinik mal zu denken geben. Neues Konzept ?!

Big Brother is watching you

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Man ist sicher nicht allein
Kontra:
Man ist NIE allein
Krankheitsbild:
Essstörung, Depression
Erfahrungsbericht:

Selbst mit einigen Jahren Abstand, möchte ich an meine Zeit in der Adula Klinik nicht wirklich zurückdenken. ich habe so schlechte Erfahrungen gemacht, das es mich selbst in die Region nicht mehr zieht.
Ich muss ehrlich sagen, das es mir im Vorfeld nicht klar war, wie sehr der eigene Glaube das gesamte Leidensbild verändern kann. In meinen Augen, ist das der Schlüssel. Glaube an sich selbst. In der Klinik gibt es viele Richtungen von Glauben. Man hat die Mögichkeit an Gottesdiensten teilzunehmen oder wenn man sich etwas mit den Therapeuten beschäftigt- mit der doch sehr fragwürdigen indischen Glaubensrichtung von SaiBaba. Diese Anhänger werden von einigen Therapeuten sichtbar getragen.
Und wenn man etwas gezielt nachfragt-bekommt man auch Antwort. Zu der Glaubensrichtung muss man sich selbst sein Bild machen.
Unterbringung in 2er Zimmern-mit Bad und meist Balkon.Es gibt eine Schwimmbad und eine Sauna. Nur leider nie die Möglichkeit mal wirklich für sich zu sein. Man ist in der Gruppe, gemeinsames Zimmer, g.Frühsport, Essen, Komitee....alles zusammen. Kein Kontakt zur Außenwelt ist anfangs gut, um zur Ruhe zu kommen- aber nach 15 Wochen kommt man in die Welt zurück als ob man in einem indischen Ashram war. Fern ab der Realität. Nach der Zeit, und ich habe alles mitgenommen- inkl. Reittherapie.wurde ich weiter behandelt, da ich plötzlich panische Angst hatte unter vielen Menschen zu sein, normale alltägliche Dinge vielen mir schwer zu bewältigen und ich war nervlich am Ende. Geholfen in meinem Krankheitsbild hat es mir auch nicht. Während der Zeit wurden mir immer mehr Krankheitsbilder nachgesagt.Liebessüchtig, CoAbhängig,Narzistisch.....Je mehr davon und so toller ist man in der Klinik.Ich hatte eine Essstörung.Danach soviele Diagnosen das es ein Wunder war das ich vorher als Unternehmensberaterin erfolgreich war. Geholfen hat mir erst eine weitere Therapie in einer Tagklinik-!Adula ist fern ab der Realität-Käseglocke-und Fachärzte reden über massive Glaubensrichtungen!

1 Kommentar

Tobias82 am 27.09.2014

Ich kann dir da nicht ganz zustimmen und wundere mich über die harte Kritik. Das Konzept ist nicht für jeden geeignet - richtig! Aber im Vorfeld werden Gespräche geführt und abgeklärt ob es für einen taugt oder nicht. Hier kann man bereits sagen nö passt nicht. Auch kann der Arzt vorab prüfen ob dies ein geeignetes Konzept ist. Die anderen harten Punkte will ich mal etwas dividieren.

Das individuelle Konzept ist sicherlich kritisch zu sehen. Es gibt Themen und Dinge, die ich auch nicht im Komitee besprechen wollte. Viele wurden hierzu angehalten. Das Konzept ist sehr auf Selbstkonfrontation ausgelegt. MIr hat eine solche Extremsituation und Konfrontation mit einer MItpatienten sehr geholfen. Das fällt dort unter den Begriff "Therapiegeschenk". Die Kerngruppen sind etwas, auf das man sich einlassen (können) muss. Sonst wird es schwer. Wir hatten die Situation, dass eine Patientin nach eben der Konfrontation die Kerngruppe gewechselt hat. Nicht jeder Patient konnte mit jedem Therapeuten, was man denke ich aber auch nicht erwarten kann.

Was die Zimmer-Situation angeht, ist sicherlich nicht optimal gelöst. Ich bin selbst "Kampfschnarcher" und habe im wahrsten SInne des Wortes meinen Zimmerkollegen "rausgeschnarcht". Dies gab eine Kettenreaktion und gleichzeitig viele Nebenschauplätze, welche die eigentliche Therapie sehr in Hintergrund rückten.

Das Kontaktfasten war für mich der entscheidende Grund, dort hinzu gehen. Runter kommen, auf sich selbst konzentrieren. Das ist nicht einfach und braucht Zeit aber nur so kann man schrittweise in das ADULA Konzept einsteigen.

Mir hat es im Nachhinein positiv geholfen (abgesehen von Ereignissen direkt nach der Heimreise) und ich bin fest entschlossen, Anfang 2015 erneut dort hinzugehen.

Lebensschule Adula - Ein großes Geschenk

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Achtsames und liebevolles Miteinander in der Gemeinschaft, die Therapeuten, Pflegepersonal und Ärzte mit einschließt
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfung, Depression
Erfahrungsbericht:

Der sehr liebevolle, achtsame und respektvolle Umgang hat es mir möglich gemacht zur Ruhe zu kommen und Gefühle wieder spüren zu lernen. Parallel wurde ich dabei unterstützt meine Eigenliebe, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung wiederzufinden.

Der strukturierte Tagesablauf mit Bewegung, Meditation, individuell abgestimmten Körper- und Gesprächsgruppentherapien und Selbsthilfegruppen sowie die vermeindlich strengen Fastenregeln/therapeutischen Vereinbarungen haben mir dabei geholfen in den therapeutischen Prozess einzutauchen und wieder mehr bei mir anzukommen.

Ich habe die Klinik gestärkt und mit Neugierde und Lust auf Leben verlassen.

1 Kommentar

Asi2013 am 22.10.2013

Hallo 2XXX32,
bei all den doch auch negativen Beiträgen tut es gut deine Bewertung zu lesen. Mein Adula Aufenthalt steht bald bevor. Hoffe sehr auf Handwerkszeug um mich wieder zufinden. Wie lange durftest du dort weilen und war der Wiedereinstieg zu Hause zu schaffen? Ich habe solche Angst es nicht in der verordneten Zeit zu schaffen...

Eine echte Chance

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Burn Out Depression Posttraumatische belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 für 8 Wochen in dieser Klinik und bin erst jetzt in der Lage diese Klinik zu bewerten. Ich bin dankbar für die Möglichkeiten die mir damals gegeben wurden und die ich nicht genutzt habe weil ich es nicht konnte. Es war ein großer Schritt in die richtige Richtung aber ich konnte es nicht zulassen. Das Konzept der Klinik ist Super für alle die es annehmen können. Das weiß ich erst heute und würde ich jetzt in die Klinik gehen dürfen wäre ich erst jetzt bereit auch all das anzunehmen was dort jedem geboten wird.

Vom Burnout zu neuem Leben

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gemeinschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout/Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2013 zehn Wochen wegen einer Erschöpfungsdepression/Burnout in dieser Klinik.

„Die Tür steht offen, mehr noch das Herz“ So steht es lateinisch über dem Eingang zu dieser Einrichtung und und so begegnete man mir als Patienten praktisch überall: Am Empfang und der Verwaltung, bei der Hausreinigung, dem Küchenpersonal, unter den Psychotherapeuten, den Ärzten, dem Pflegepersonal und in der Physiotherapie.

Alle Patienten sind als so genannte Therapeutische Gemeinschaft in das Klinikkonzept eingebunden. In dieser Gemeinschaft habe ich mich sowohl in den täglichen Einzelbegegnungen, als auch im geschützten Rahmen der Großgruppe erleben und reflektieren dürfen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Selbsthilfegruppen in der Klinik zu besuchen, die ich gerne genutzt habe.

Der Großteil meiner individuellen Therapie fand in einer Kleingruppe statt (dreimal wöchentlich). Dazu hatte ich eine Einzelsitzung pro Woche. Die fand ich mit einer halben Stunde Dauer manchmal etwas knapp bemessen. Als Privatpatient konnte ich jedoch zusätzlich Einzelsitzungen beim Chefarzt/Oberarzt in Anspruch nehmen.

Was ich für meinen Genesungsprozess als sehr unterstützend erlebt habe, war die klare Tagesstruktur mit festen Essenszeiten, Frühsport und und täglicher Meditation.

Spezialtherapiegruppen, wie beispielsweise psychotherapeutisches Körper-Erleben, Übungen zu Kommunikation und Beziehung, zu Gesundheit im Beruf aber auch das Wandern in der schönen Bergwelt brachten zusätzlich Farbe in diesen Klinikaufenthalt.

Der Zusammenbruch, der mich hierher führte, hat mir so das Tor zu einem neuen, selbst-bewussten Leben geöffnet!

meine Lebensrettung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor einem Jahr für 4 Wochen in der Adula. Ich war schwer depressiv suizidgefährdet und total ausgebrannt. Die Zeit war anstrengend und gleichzeitig das beste was mir passieren konnte. Ich habe gelernt ohne Tabletten (bis heute) ein Leben zu führen in dem ich mich selbst lieben kann . Dadurch ist es mir gelungen auch andere Menschenb zu lieben. Diese Klinik ist ein Geschenk . Das alles hat für mich nur funktioniert weil ich mich auf das Konzept eingelassen habe und Leben ÄNDERN wollte. Ich habe 3 Tage nach der Adula einen neuen Vollzeitjob angefangen den ich bis heute ausübe und nicht einen Tag krank war.

Das wichtigste für mich ist FÜHLEN zu können. Dafür danke ich jeden Tag. Es gibt auch noch schwere Tage für mich doch falle ich nicht mehr ins bodenlose. Ich bin dankbar einfach LEBEN zu dürfen.

wieder Vertrauen lernen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Gemeinschaftsgefühl, breites Angebot, Körpertherapie, Essen, Therapeuten
Kontra:
Zimmer zu zweit, weil ich einen leichten Schlaf habe; wenig Plätze in der Reittherapie
Krankheitsbild:
Angststörung; Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 5. Juni 13 sieben Wochen in der Adula Klinik. Der Aufenthalt hat mir geholfen.
Ich komme aus Schleswig-Holstein und habe die Anreise in Kauf genommen, weil das Therapiekonzept mit den Fastenvereinbarungen, der ganzheitlichen Behandlung und dem Gemeinschaftskonzept angesprochen hat.
Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ich habe erfahren, dass ich nach langer Zeit mal wieder loslassen konnte und wieder Menschen anfange zu vertrauen. Die Therapeuten sind auch nur Menschen habe ich gemerkt, doch sind kompetent und mitfühlend. Wir wurden mit Werkzeug ausgerüstet, wieder unser eigenes Leben zu leben und nicht das der anderen!
Es liegt an einem selber, ob man sich auf alles einlässt. Dann kann die Zeit in der Adula ein Riesenschritt auf dem Weg der Genesung sein. Und ein schönes Kapitel im Leben. Ich würde immer gerne wiederkommen, wenn ich nochmal Bedarf haben würde.

Lasst euch nicht von Angst erregenden Kommentaren abschrecken, ich hatte mich da verunsichern lassen.

Adula ist eine Klinik für Mutige, die wirklich hinschauen und etwas ändern wollen.

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutischen Vereinbarungen- Therapeutische Gemeinschaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie, Depressionen, Postraumatisches Belastungssyndrom
Erfahrungsbericht:

Ich war 14 Wo in der Adula- von 03 bis 07/2013. Ich kam mit 39 J Bulimie in die Adula und sah keinen anderen Weg die Gefühle, die ich nicht mehr ertragen konnte mit Essen zuzudecken und die einzige Möglichkeit Erleichterung zu verspüren war Erbrechen. Dass das ganze negative Nebenwirkungen für Körper und Seele hatte kann sich wohl jeder gut vorstellen. Ich kam in die Adula ohne Lebensfreude und ohne den Glauben daran, dass ich anders mit dem umgehen kann, was in mir den enormen Leidensdruck ausgegelöst hat. Ich dachte:" Was wollen DIE denn ändern?" Ganz schnell wurde mir bewußt, dass DIE gar nichts ändern können, die Einzige, die etwas ändern kann bin ich selbst und sonst keiner und dafür ist Offenheit, Bereitschaft und Mut nötig. In der Adula bekam ich einen geschützten und sicheren Raum zur Verfügung gestellt. Schutz besonders vor mir selbst -denn meine Sucht ist selbstzerstörend. Durch die Therapeu-
tische Gemeinschaft, die mir jede Menge Spiegel vorgehalten hat und das Komitee, in dem ich die Möglichkeit hatte mich zu zeigen und evtl anderen einen Spiegel vorgehalten habe. Im Komitee konnte ich Komunikation mit Achtsamkeit und Respekt üben, was mir auch in der Aussenwelt weiterhilft. Die Ess-Struktur mit den Therapeutinnen Je. und Da., mein Kerntherapeut Joa. und eine Vielzahl von Spezialtherapeuten haben mir soviele andere Möglichkeiten zur Verfügungung gestellt anders mit meinen Altlasten umzugehen als wie bisher. Ich sage bewußt zur Verfügung gestellt, denn ob ich die neuen Werkzeuge annehme und nutze liegt ausschließlich bei mir. Ich bin voller Dankbarkeit, dass ich mich öffnen konnte und ich die schmerzvolle Reise zu mir selbst angetreten habe. Es war sehr hart, aber Dank meiner Offenheit und Bereitschaft mich auf die Angebote der Therapeuten einzulassen, kann ich heute meinen 113. kotzfreien Tag feiern. Ich habe endlich meinen Genesungsweg betreten. Die Adula hat mir ein lebenswertes Leben wiedergegen, was es jeden Tag aufs Neue zu bewahren gilt. Danke!!

Die Adula Klinik ist eine Lebenshilfe!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Spirituelle Grundeinstellung
Kontra:
nichts was schreibenswert ist!
Krankheitsbild:
Burnout, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit Therapieerfahrung in die Klinik und so konnte ich mich auf die vielen verschiedenen Therapieformen gut einlassen. In der Adula wird auf die Eigenverantwortung großen Wert gelegt, was ja auch für das Leben außerhalb der Klinik gilt. Sehr gut haben mir gefallen, die Fastenregeln, denn somit konnte ich mich durch nichts ablenken. Das war für mich die erste Klinik, wo es solche strengen Regeln gab und ich war erstaunt wie hilfreich sie sind. Das Essen hat Hotelvineau und nichts mit Klinikessen zu tun. Unheimlich wichtig fand ich die Erfahrungen im Komitee, welches immer eine Herausfoderung ist. Genauso wichtig waren die Gespräche mit den Mitpatienten, außerhalb der Gruppen und der Therapien. Am meisten Angst hatte ich vor dem Bonding! Aber diese Therapie wurde super von erfahrenen Therapeuten begleitet. Durch das Bonding und die Möglichkeit beim Kuscheltreffen wieder Nähe zuzulassen, habe ich gemerkt was mir das für ein inneres Bedürfnis ist, was sehr in Vergessenheit geraten war. Dabei ist mir sehr deutlich geworden, dass diese Nähe nichts mit Sexualität zu tun hat und dabei so lebenswichtig ist. Dieses war eine Sofortwirkung der Adula Klinik auf mich und auch für mich bisher nur so in dieser Form dort möglich. Vielen Dank dafür! Erstaunlich waren die vielen Akupunturangebote! Die Zweibettzimmer sind natürlich eine Herausforderung, aber oft von hohen Nutzen füreinander, denn die Therapie hört ja nicht mit den offiziellen Terminen auf. Ich kann diese Klinik allen empfehlen, die kapituliert haben und sich sich auf diese Art der Therapie einlassen können. Die Therapeuten dürfen so sein wie sie sind, was sehr unterschiedlich ist, aber sie dadurch echt macht. Hilfreich nach der Klinik ist für mich die Verbindung zu den Mitpatienten zu halten und weiter miteinander in der neu erlernten Sprache zu reden. Leider haben mich die schlechten Klinikbewertungen etwas abgeschreckt, was sich aber nicht bestätigt hat. Eine Klinik und gerade die Adula entwickelt sich immer weiter.

Die wertvollste Zeit meines Lebens!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
therapeutische Gemeinschaft, Ernährung, liebevoller Geist im Haus, Engagement der Mitarbeiter
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Burnout, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam im Mai 2013 in die Adula. Ich kann nur aus meiner Sicht berichten, dass ich mich trotz vieler schmerzvoller Momente von der ersten Stunde an aufgenommen und getragen fühlte.

Zwei Mitpatienten nehmen mich in Empfang, begleiten uns Neue den ersten Tag bei den Formalitäten, zeigen uns das Haus, sind immer da, wenn man sie braucht.

Mein Therapeut Chr. beeindruckte mich, mit einer treffsicheren Diagnose.

Vorstellung im Komitee: Ich empfand es als vollkommen in Ordnung.

Kontaktfasten empfand ich als richtig. Der Gedanke ist, dass ich vollkommen zu mir selbst finden soll. Dazu war es hilfreich, die Kontakte nach außen mal ein paar Tage ruhen zu lassen und auch nicht ins Dorf zu gehen und mir einen Cappuccino zu leisten, damit es mir wieder gut geht.

Die Telefongebühren liegen bei 15 Cent p. Einh., keinesfalls 49 Cent! Wer klüger ist lässt sich in einer der beiden Telefonzellen von zuhause aus anrufen.

Das Essen, wurde jeden Tag aufs Neue mit viel Liebe serviert.

Das „Du“ unter allen Menschen im Haus empfand ich als ungewohnt, jedoch als wohltuend. Ich brauche keine „Götter in Weiß“, ich brauche Menschen!

Alle Angebote sind EINLADUNGEN. Silke, hast du das Konzept nicht richtig verstanden? Ich stand selbst mehrmals in der Mitte und weiß, wie man sich da fühlt. Ich bin für jedes einzelne Mal dankbar, weil ich immer etwas mitnehmen durfte!

Ich möchte anfügen, dass es mir sehr schwer fiel, nach meiner Zeit wieder nach Hause zu gehen. Dies, trotz einem ausgesprochen stabilen und liebvollen Umfeld!

Fazit: wer wirklich an seine Themen gehen will, sich nicht „therapieren lassen“ will, sondern mitarbeiten will, der ist hier richtig, findet hier eine tolle Klinik mit Angeboten, die nicht selbstverständlich sind! Lasst euch nicht von den Negativberichten abschrecken!

Wer dagegen auf eine Therapie mit Wellness-Charakter setzt, vor sich selbst lieber die Augen verschließt, wird woanders sicherlich richtiger sein. Ob das einen dauerhaften Erfolg bringen wird bezweifle ich!

Ein Dankeschön an alle Mitarbeiter, die Oberärztin I.-M., meinen Therapeuten Chr., das gesamte Küchen- und Hausteam! Dankeschön an Georg und Günter, für die Hüttenerfahrung! Es war eine ebenso schmerzvolle wie wertvolle Zeit für mich! Ich möchte sie nicht missen!

Resumee

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2009 in der Adula-Klinik und nähre mich immernoch von den positiven Nachwirkungen. Dort hat man mir wirklich gezeigt wie ich mein Leben ändern kann und mich an die Hand genommen, wenn ich etwas nicht alleine geschafft habe.
Ich bin immernoch sehr zufrieden mit meiner damaligen Entscheidung, denn nachdem ich mehrere negative Bewertungen über diese Klinik gelesen hatte kamen große Zweifel über mich.

Bitte genau vorher informieren!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Persönlichkeitsstörung, schwere Depressionen, Überarbeitung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich sollte 8 Wochen in die Adula und habe nach 5 Wochen abgebrochen. Und das obwohl ich ein Mensch bin der "will", der Dinge durchzieht und kommunikativ ist. Die Bahandlungsmethoden scheinen einigen zu helfen - mir leider nicht. Ein kleiner Überblick OHNE WERTUNG:
Jeder wird geduzt - vom Chefarzt bis zur Rezeptionsdame. Es gibt zwei Komitees - das sind alle Patienten unterteilt in 2 Gruppen a´ maximal 60 Leute. Als Neuer stellt man sich in die Mitte des Komitees, alle sitzen herum und man stellt sich mit Krankheitsbild vor. Alles geht nur über die Gemeinschaft. Rückfälle - zum Beispiel Alkohol getrunken/geraucht/geritzt/gekotzt werden mit einem Rückfallbogen vor dem Komitee "gebeichtet". Konflikte mit anderen Patienten werden im Komitee, in der Mitte "ausgetragen" nach Regeln, die an den Wänden hängen. Das Komitee ist der zentrale Teil der Therapie. Man hat die Möglichkeit zum Kontaktfasten: 10 Tage ist man dann für niemanden erreichbar. Handy/Laptop nicht erlaubt, nur Zimmertelefon mit 49 Cent Verbindung/Minute. Eine Behandlungsmethode ist das Bonding (verbinden). Dazu nimmt man sich einen Partner. Der Eine legt sich auf den Rücken, der andere auf Ihn drauf. Dann wird das Licht gedimmt, Musik eingespielt und der untere Teil lässt seinen Gefühlen freien Lauf und schreit zum Teil alles raus. Bei manchen kommt nichts, andere brechen in Tränen aus. Vielleicht mal bei youtube oder google eingeben. Ich war beim Hüttenmarathon dabei - dort wurde jeden Tag auf einer einsamen Almhütte gebondet, dannach ein Bild gemalt, was besprochen wurde. Außerdem musste jeder ein Kuscheltier mitnehmen, es vorstellen und das Kuscheltier musste etwas über das Herrchen sagen. Therapeutische Methode. Jeder hat seinen Arzt bzw. Therapeut - das Gruppenangebot- gerade für Selbsthilfegruppen ist gross. Egal ob Sexsucht, Essstörung, Nikotinsucht, Alkohol, Drogen, Arbeitssucht oder oder oder - jeder findet eine Selbsthilfegruppe.
Mein Fazit und jetzt mit Wertung: ich hatte das Gefühl wir wurden oft alleine gelassen nach dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Ich konnte mit Bonding und Kuscheltieren nichts anfangen. Das schlechte Gewissen lauert überall - ich wurde angeschwärzt, weil ich meinen Tee mit Süssstoff gesüsst habe - die Regal sagt Tee ohne Alles. Es ist halt eine 12 Schritte Klinik

1 Kommentar

yendaya am 30.09.2013

Oh HILFE! Das macht einem ja noch mehr Angst....Allei die vorstellung dass eine fremde Person sich auf mich legt...PANIK! Danke für das ehrliche schreiben - da geh ich sicher NICHT hin.

Für mich ein neuer Lebensabschnitt

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Eröffnen neuer Erkenntnisse für bewussteres Leben
Kontra:
zu wenig Vorbereitung auf die Außenwelt
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
ich war 2013 ein Patient der Adula-Klinik. Meine Erfahrungen dort kann ich kaum in Wort fassen. Jeder/Jede, der/die sich auf das Konzept der Adula einlassen hat, wird mich verstehen. Die therapeutische Vereinbarungen sind sicher kein Zuckerschlecken, aber wenn ich genesen möchte, muss ich auch etwas dafür tun, das ist meine persönliche Meinung. Ich habe für mich sehr viel über meinen eigenen Körpermissbrauch gelernt und weiß nun mit ihm besser umzugehen. Der Aufenthalt in der Adula war das Beste, was mir in meinem Leben passieren konnte. Ich werde diese Klinik weiterhin empfehlen.
24 Stunden Mut!

Top Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Man muss an sich arbeiten
Kontra:
Zweibettzimmer
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen in der Adula und ich kann nur eines sagen; Adula kann man nicht erklären, man muss es erleben. Es war die beste Entscheidung dort hin zu gehen und die beste Erfahrung meines Lebens. Ich habe viel gelernt über mich und über meinen Körper was ich heute nach ca. 6 Wochen zu Hause immer noch gut verwenden kann. Meine Therapeutin war für mich die Beste die es gab und sie hat schnell erkannt, wie ich ticke und mich hinter meiner Fassade vorgeholt, danke.
Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch über das "kuscheln" usw. war, kann ich heute sagen, alles hat seinen Sinn und ist gut so wie es ist. Ich werde wieder kommen und hoffe, dass sich im großen und ganzen in der Adula nichts verändert.
Die Zweibettzimmersituation war für mich zu Anfang eine große Herausforderung, jedoch hat es sich wunderbar gewandelt, da ich mich super gut mit meiner Zimmernachbarin verstanden und arrangiert habe.
Ich achte gut auf meinen Tag und wünsche jedem von euch gute 24 Stunden,

für mein Krankheitsbild ungeeignet

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
fragwürdige Spiritualität
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Behandlung nach sechs Tagen abgebrochen. In den ersten Tagen wird man so auf Trab gehalten, dass man weder zum Ausruhen noch zum Nachdenken kommt.
Viel TammTamm um wenig Inhalt, Begrüßungs-Abschieds-Meditationsrituale bis zum Abwinken. Solang man mit der Herde blökt, ist alles in Ordnung. Sollte man sich bezüglich der Umgangsformen (erzwungene Nähe), vertuschten Rückfälle (gibt es unzählige, wenn man ein wenig beobachtet) und des permanenten Termindrucks sowie der unzureichenden medizinischen Versorgung (Rückenleiden) kritisch äußern, wird man schnell zum auszusondernden schwarzen Schaf und sollte schleunigst das Weite suchen. Das habe ich auch getan, bevor ich weiter unter Druck geraten konnte.
Ich kann Menschen mit labiler Stimmungslage nur von dieser Klinik abraten. In der einen Woche Aufenthalt erlebte ich zwei schwere Vorfälle nach denen die Patientinnen in die Psychiatrie verlegt wurden. Am Wochenende ist nur eine Pflegekraft im Haus, der Dienstarzt hat Samstags nur kurzzeitig Sprechstunde. Man kann sich für alles mögliche Sponsoren suchen, kriegt Paten zur Seite, leider sind die immer schlecht erreichbar gewesen. Meine Dauermedikamente wurden einfach ohne Absprache abgesetzt, wegen meiner Rückenschmerzen (Baastrup-Syndrom) erhielt ich erst nach nachdrücklicher Forderung Behandlung.
Ich hatte aufgrund der vielen negativen Berichte schon ein schlechtes Gefühl, als ich zur Klinik fuhr. Leider kann ich mich den negativen Bewertungen nur anschließen. Einziges Highlight ist die wunderschöne Lage und das zum Frühstück servierte Müsli, das war leider zuwenig, um dort sechs Wochen aushalten zu können.

5 Kommentare

Hansun am 05.05.2013

Hallo pau.la,

danke für Deinen Erfahrungsbericht. Ich habe dazu zwei Fragen:

Woran hast Du gemerkt, dass man schnell "zum auszusondernden schwarzen Schaf" wird, wenn man sich kritisch äußert? Worin bestand der Druck, unter den Du geraten warst?

Ich wünsche Dir für Dein weiteres Leben alles Gute.

  • Alle Kommentare anzeigen

Danke für das Leben

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
180° Wende
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich ist der Aufenthalt in der Adula der Wendepunkt in meinem Leben. Mit einer fetten Depression rein und als stabiler, gesundender Mann wieder raus. Das Gesamtkonzept ist klasse. Für mich ist der Ganzheitliche Ansatz sehr überzeugend. Und die Summe der Bausteine hat mich gesunden lassen. Gruppentherapie, Meditationen, Ernährung, Bewegung, Natur (um nur einige zu nennen) sind Bausteine die zur Heilung beigetragen haben.
Die Summe macht´s.
Ich kam seelisch/körperlich völlig am Ende an. Meinen Körper habe ich nach dem ersten Saunagang wieder gespürt.
Ich lebe! Was für ein Geschenk!
Für mich wesentlich war, zu erkennen, daß ich Hilfe brauche, in Verbindung mit dem Einlassen in die Gruppentherapie.
Das steht im Programm, und wer sich nicht darauf einlassen will/kann usw. kommt natürlich nicht so unbedingt weiter.
Wirklich Angekommen bin ich nach 14Tagen.

Ich habe den Vergleich zu einer anderen Klinik. Ein Unterschied, wie Tag und Nacht. In der anderen Klinik, war ich eine Nummer.
In der Aula bin ich als Mensch erkannt worden.
Das Essen ist ebenso nicht vergleichbar. Bio-Qualität - Vollwertkost!

Mein Kerngruppentherapeut war/ist erstklassig. Er hat, wie ich es bezeichne, meinen inneren Hebel umgelegt. Das war der Startpunkt für weitere wichtige Schritte in Bewusstheit in meinem Leben.
Danke Ch.W. , für Alles, was Du mir mitgegeben hast.
Ich wäre nicht da, wo ich jetzt bin. Bewußt Vater zweier wunderbarer Kinder, ich arbeite selbstständig. Ich bin in meiner Mitte.

Wichtig waren für mich Ankerpunkte nach der Klinik zu haben:
Meetings besuchen, Meditation, Ernährungsumstellung beibehalten,
joggen, Männergruppe suchen

Ich danke Allen Mitarbeitern in der Adula, auf diesem Weg.
Danke dem Geschäftsführer, für die Vision dieses Ortes der Genesung und das Tun, die Umsetzung dessen. Sei gesegnet.

Ich bin aus tiefstem Herzen dankbar in der Aula gewesen zu sein.
Zur rechten Zeit, am rechten Ort.

Stefan

2 Kommentare

A67 am 16.04.2013

Hi Stefan,

hab mich sehr gefreut deine aufbauenden Zeilen hier zu lesen. Vor allem, da dein Klinikaufenthalt schon einige Jahre her.
Ich selbst war 2012 in Wolfsried und es war mir ein großes, wichtiges Geschenk.
Ich hoffe, dass noch viele Menschen Schritte der Genesung dort gehen können.

  • Alle Kommentare anzeigen

Super Klinik und konsequentes Therapiekonzept

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Super Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war Jan/Febr. 2013 in der Adula Klinik und kann nur Gutes berichten. Das gesamte Therapeuten/Ärzteteam ist super. Das Programm ist sehr straff und konsequent und hilft. Es geht morgens früh mit Sport los und endet am späteren Nachmittag.
Ich bin sehr froh dort gewesen zu sein. Im Durchschnitt liegt der Aufenthalt bei ca. 6 Wochen. Das hört sich sehr lang an, aber wenn die erste Woche vorbei ist und man Kontakt zu seinen Mitpatienten vertieft hat, geht die Zeit wie im Flug. Wenn man vorher noch nicht in einer Klinik war, kann man es schwer einem anderen beschreiben. Ich kann nur sagen, mir hat es sehr geholfen. Die Zimmer sind sauber und die Bäder neuwertig. Das Essen ist gut. Ich kann die Klinik sehr gut weiterempfehlen. Vereinzelt wird die Therapieform der Adula verurteilt z.B. Sekte, Gehirnwäsche, Hokus Pokus beschrieben. Das stimmt NICHT !!!!!!!!!!!!!! Die solches Schreiben haben keine Ahnung. Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten: Gruppen-, Einzelgespräche, spirituelle Angebote, Körpertherapie, Bewegungstherapie, z.B.Sport , Wandern, Walking, usw. Wenn jemand ein Angebot nicht zusagt, kann man eine Alternative wählen. Super!! Wer eine Klinik nach dem Motto sucht:" morgens Fango abends Tango" ist hier falsch. Es werden jedem die Möglichkeit gegeben, sein Leben wieder in die richtig Bahn zu bringen, aber ich als Patient muss dies auch "wollen" und an mir arbeiten. Sollte ich nochmals in eine solche Lebensituation kommen , würde ich sofort wieder in die Adula-Klinik gehen. Alle Patienten(Privat/Kasse) werden hier bestens behandelt.

klare Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
ganzheitliche Ansatz: Essen, therapeutische Gemeinschaft, Hüttenmarathon, Therapeuten, Physio, klare Linie
Kontra:
zu wenig Musiktherapie
Krankheitsbild:
Depression, Erschöpfungszustand
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In meinen Augen ist die Adula mit ihrem "Rahmenprogramm" eine sehr klare Klinik, quasi eine straight edge Klinik, basierend auf Vertrauen und EIGENVERANTWORTUNG. Es geht an jeden Patienten die Einladung seine Therapieziele zu erreichen.

Für mich war die Zeit in der Adula ein sehr wertvolle. Es wurden viele Prozesse angestoßen, die nun jeden Tag weitergehen, geübt werden wollen. Sowie der Aufbau von Muskulatur kontinuierlich trainiert werden möchte.

Ich persönlich hab mich in meiner Situation sehr gut aufgehoben gefühlt in der Klinik und das ganzheitliche Ansatz des Therapiekonzeptes lag mir. Aus diesem Standpunkt heraus kann ich die Klinik weiter empfehlen.

Klinik für Körper, Geist und Seele

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (mit absoluter Langzeitwirkung für alle die sich wirklich auf den Weg machen wollen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sowohl Essstörung als auch die darunterliegenden Porbleme werden intensiv behandelt
Kontra:
nicht für jeden etwas, da eigene Motivation, Offenheit und absolute Ehrlichkeit die Therapiegrundlage sind
Krankheitsbild:
Bullimie / Magersucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit 3 Jahren Rückblick auf meine Klinikzeit in der Adula kann ich nach damals 7 Jahren Leben mit Bullimie und Magersucht auch heute noch sagen, die 10 Wochen Klinikaufenthalt in der Adula waren das größte Geschenk, dass ich mir in meinem bisherigen Leben gemacht habe. Die Klinik vertritt ein umfassendes Menschenbild und behandelt die verschiedensten Krankheitsbilder unter zusammenhängenden Verständnis von Körper, Geist und Seele. Klingt esotherisch, ist meiner Meinung nach aber das einzig sinnvolle im Sinnne von Lebenshungrig. Grundlegend geht es darum die eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu erkennen und zu lernen sich dafür einzusetzen. "Wer bin ich, was ist meine Geschichte, welche sind meine ehemals nützlichen, heute schädlichen Muster und was brauche ich um mein Leben, meinen Alltag nach meinen Bedürfnissen zu gestalten?"
- Aufnahmevorraussetzung: da keine geschlossene Psychiatrie ein mindestmaß an psychischer und physischer Stabilität, Motivationsschreiben, eigene MOTIVATION, Zustimmung der Krankenkasse
- Die Klinikausstattung ist umfassend (Schwimmbad, Sauna, Meditationsräume, medizinischer Bereich, Aufenthaltsräume, wunderschöne Natur drumherum)
- Methoden: Gruppentherapie, Einzelgespräche, Kunsttherapie, diverse Meditationsarten, spezielle und sehr gute Esstherapie nach klarer Struktur, Vorträge, gemeinsame Rituale, uvm.
Kurz: grundehrliche, offene therapeutische Arbeit in einem sehr geschützten Rahmen.
Die Therapeuten sind sehr umfassend geschult und erfahren.
Essstsörung: alle Fasetten werden gleichermaßen in einer speziellen, sehr klar strukturierten Esststrukturgruppe behandelt. Gemeinsames Essen nach klaren Regeln, medizinische Begleitung, tägliche Therapierunde, 2-3 mal die Woche intensive Gruppentherapie mit Gespräch, Meditation, gestalttherapeutischen Ansätzen, dem Erarbeiten einer Alltagsstruktur für die Zeit nach der Klinik, tägliches Bearbeiten der momentanen (ess)verfassung.
Ich habe in dieser Zeit eine große Klarheit über mich und mein Essverhalten erlangt

6 Kommentare

eierlikörkuchen am 12.02.2013

''Die Klinik vertritt ein umfassendes Menschenbild und behandelt die verschiedensten Krankheitsbilder unter zusammenhängenden Verständnis von Körper, Geist und Seele.''
Hier erinnere ich mich immer gerne an die Fälle mit organischen oder anderen Ursachen, die mit Medikamenten hätten behandelt werden müssen und aus Adulasicht leider nicht gesund werden wollten.
''Klingt esotherisch'', ist es auch.

  • Alle Kommentare anzeigen

1 x und nie wieder!!! Andere Kliniken sind da viel effektiver!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Die Lage in den Bergen, die Natur, Sonnenterrasse und Schwimmbad, die paar Tage Berghütte
Kontra:
schlechtes therapeutisches Konzept, mangel an individuellen und überhaupt an Therapeuten, starke differenzierung von Personal und Patient.
Krankheitsbild:
Depressionen, Angststörung, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es fällt mir schwer hier zu Berichten. Die Adulaklinik war meine erste Klinik. Leider nicht die letzte und leider ging es mir danach viel schlechter wie zuvor.

Ich war 2010 im Sommer dort. Das Umfeld, die gegend, das Essen, Oberstdorf alles echt super. Das medizienische Konzept aus meiner heutigen Sicht sehr fraglich. Wenn man der Typ für "Größtgruppentherapie" ist in denen man sich mehr versteckt als dass man arbeitet dann mag das ja gut sein. Mich hat es nur isoliert und tiefer in die Krankheit getrieben.

In 6 Woche hatte ich 3 Einzelgespräche (inkl. Aufnahme und Abschlussgespräch).
Als Einzelner kommt man hier definitiv zu kurz. Nur wer in der Gruppe aktiv sein kann und will kann von dem Konzept Adula was herrausnehmen.

2 Kommentare

NikaNachtwind am 17.02.2013

Hallo SMB, tut mir leid, dass du diese Erfahrung gemacht hast. Ich war auch 2010 in der Adula und vor kurzem zur Intervallbehandlung. Natürlich kann man sich verstecken - doch liegt das nicht an einem selbst? Ich persönlich habe mich nie versteckt, habe den Übungsplatz des Komitees genutzt, sowohl für gewaltfreie Kommunikation als auch dafür Rückfälle, Fortschritte etc. dort zu bearbeiten. Angenehm überrascht war ich bei meinem letzten Aufenthalt davon, dass es jetzt 1 Einzelstunde pro Woche gibt und ich auch, wenn Bedarf für mich besteht, bei anderen Therapeuten, z.B. der Oberärztin die die Frauengruppe 2 leitet, bekommen kann. Ich muss mich nur melden.

  • Alle Kommentare anzeigen

Danke Adula

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011/2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Das Konzept, die Menschlichkeit, die Gegend, die wunderbaren Menschen dort! Das klasse Essen! Alles!
Kontra:
Das ich nach 3 Monaten gehen musste...
Krankheitsbild:
Depression/Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik hat mir mein leben gerettet. Danke Adula. Ein wunderbarer Ort der Heilung, der Achtsamkeit, der emotionallen Offenheit und der Liebe. Ich kann die Adula nur jedem von ganzem Herzen empfehlen. Wunder geschehen, ich hab es nach 3 Monaten erlebt...!! Ein heilsames Konzept, klasse, professionelle Therpeuten... suoer Essen!
Danke, Danke, Danke und Gottes Segen für Inhaber Georg!! Auch der Focus hat neulich überaus positiv über die Adula berichtet. In Sachen Zufriedenheit steht die Klinik mit einer weit über 90 prozentigen Zufriedenheitsquote bundesweit auf einer Spitzenposition. In der Adula erleben die Menschen Wertschätzung auf Augenhöhe, viel besser als jedes Medikament.

D.B.

8 Kommentare

flauchersteg am 12.02.2013

'Wertschätzung auf Augenhöhe, viel besser als jedes Medikament'? - als Patient steht Ihnen diese Beurteilung nicht zu, sie kann zum Tod von anderen Leidenden führen, die Ihrem Rat unkritisch folgen.

Ich habe mein Leben viele Jahre ohne Psychopharmaka bewältigen können, aber es gab nun einmal auch Situationen, in denen ich nach langem Zögern und geduldiger Argumentation des Arztes der Einnahme zugestimmt habe. Bisweilen mußte die Medikation und/oder Dosis geändert werden, aber ohne längere Einnahme von Psychopharmaka (u.a. Antidepressiva) wäre ich heute nicht mehr am Leben.

Wenn Sie fast zwei Jahre nach Entlassung aus der Klinik immer noch dem Eigentümer der Klinik, Dr. Georg Reisach 'per Du' zu Füßen liegen, dann ist in Ihrer Therapie und Nachsorge etwas gründlich schief gelaufen.

Therapieziel ist das Wiedergewinnen der Autonomie, ein selbstbestimmtes Lebens. Wenn Sie ihren Bezugstherapeuten immer noch verklärend anhimmeln würden, dann kann ich das gerade noch nachvollziehen.

Allerdings wurde die Abnabelung als wichtiger Bestandteil jeder Therapie nie vollzogen und Sie sind nie in ein 'Eigenes Leben' entlassen worden!

  • Alle Kommentare anzeigen

Danke der Adula und dem gesamten Team dort

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kerngruppen, Essstrucktur, und vieles mehr
Kontra:
./.
Krankheitsbild:
schwere depressive Episode, komplexe posttraumatische Belastungsstörung, Esstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auch nach meinem 2. Aufenthalt sehr zufrieden und bin wieder einige Schritte weiter auf dem Weg zu mir selbst. Es ist harte Arbeit und keine Kur nach dem Motto "Morgens Fango abends Tango". Das scheinen, so habe ich das empfunden, einige nicht beachtet zu haben die ich dort getroffen habe. Das waren die, die ständig am meckern waren. Ich denke, das sind auch hier diejenigen, die ihrer Unzufriedenheit Ausdruck geben. Man muss sich auf das Therapiekonzept der Klinik einlassen können, dann kann man sehr viel für sich mitnehmen. Ich bin der Klinik dankbar und genz besonders meinem Kerngruppentherapeuten. Positiv überrascht war ich davon, dass es jetzt jede Woche ein Einzelgespräch gibt.

Adula vielleicht gut für Standardfälle, aber nicht wenn es ums Ganze geht

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Schöne Lage, Sehr gutes Essen, Sehr viel Struktur, Bezug auf 12-Schritte-Gruppen
Kontra:
Schematisierte Individualität, der süßliche Schein, die nicht wirklich begründete Distanz zwischen Patienten und therapeutischem Personal
Krankheitsbild:
Mobbing-Opfer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2010 in der Adula. Mein Aufenthalt war 9 Wochen und ich ging schwerer verletzt aus der Therapie nach hause, als ich hingekommen war.
Ich ärgere mich heute noch, warum ich nicht besser für mich gesorgt habe und nicht nach einer Woche abgebrochen habe. Statt dessen habe ich versucht, nachdem ich nun mal schon hier war, das Beste draus zu machen. Und ich akzeptierte für mich, sollte ich nicht einen vollen Erfolg der Therapie verbuchen können, so sollte ich doch wenigstens in einigen Teilbereichen Fortschitte machen.
Aus heutiger Sicht: Das war ein Fehler. Ich bin in diesen Wochen derart allein gelassen geblieben, dass ich heute noch drunter leide. Ich bin seit ca. einem halben Jahr im freien (Rück-)Fall und die Konsequenzen daraus sind so gravierend, dass ich dringendst in Therapie müsste, aber ich habe einfach kein Vertrauen mehr, dass mir geholfen werden kann.
Nächste Woche muss ich meine Scheidung hinnehmen; vermutlich in gut einem halben Jahr werde ich Vater, und wenn meine Depression nicht durch ein Wunder zum Stoppen kommt, bin ich in 1 oder 2 Jahren pleite.
Das alles ist (sarkastisch gesagt) nicht schuld der Adula, sondern es ist meine eigene Schuld, denn ich habe mich innerhalb der therapeutischen Gemeinschaft nicht massiv genug für mich eingesetzt. Ich habe nicht gut genug für mich gesorgt. Das ist klar. Das Konzept sagt. Alles kann sein in der Gemeinschaft. Was mir dort widerfahren ist, waren "Therapiegeschenke". War ich zu schwach, ja, das vielleicht. Zu wenig bereit? Ganz bestimmt nicht zu wenig engagiert. Nein, ich war hoch motiviert: Ich bin in die Klinik gegangen, weil ich unbedingt etwas ändern musste und wollte in meinem Leben. Zum wievielten Mal hatte ich das Erlebnis zu verarbeiten, ausgeschlossen zu sein. Ich hatte das zweifelhafte Glück innerhalb weniger Tage die gleiche Situation in der Adula zu haben. Aber kein Therapeut förderte mich so, dass ich dies produktiv nutzen konnte. Und so wurde mir diese Chance zum Verhängnis.

2 Kommentare

Carlosdomestos am 13.01.2013

Hallöchen,
ja mein Lieber, das kann ich gut verstehen und ich bedauere Dich in dieser misslichen Lage, ich selbst habe mehr als 2 Jahre nach Adula gebraucht um wieder angemessen leben zu können.
Mir ging es seelisch wie Dir, aber in meinem Fall konnte ich halt meine Frau Dank Adula wieder gewinnen, aber ansonsten fand ich mich sehr alleine gelassen, habe aber dann Halt bei einer tüchtigen Therapeutin gefunden, schlucke starke Anti Depressiva 150 mg., die ich jetzt ausschleichen lasse, ja mal sehen, im Moment geht es mir wirklich gut.
Ich wünsche Dir das von ganzem Herzen, wenn du in der Nähe von Köln wohnst könnten wir uns ja mal treffen, vielleicht hilft Dir meine Erfahrung.

  • Alle Kommentare anzeigen

Scharlatanerie

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 0000   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Die Lage im schönen Allgäu
Kontra:
Das Therapie-Konzept
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Auf der Suche nach einer Klinik bin ich auf die Adula-Klinik gestossen und habe mich ausführlich über deren Therapie-Konzept informiert (Bad Herrenalber Modell mit dem 12-Schritte-Programm als Basis aller Gruppentherapie, dazu Bonding nach Casriel, Holotropes Atmen und Familienaufstellung nach Hellinger).

Abgesehen von den drei letztgenannten hochumstrittenen Methoden reicht mir das Lesen der sogenannten "12 Schritte", um zu wissen, dass das nichts gutes für Menschen mit Depression sein kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/12-Schritte-Programm

Hier weitere Informationen zum Thema:

12-Schritte, das Bad Herrenalber Modell und die Manipulation von Bewertungen
http://kidmed.org/567/scharlatanerie/12-schritte-das-bad-herrenalber-modell-und-die-manipulation-von-bewertungen/

Dann tus doch! – Über die mörderische “Psychotherapie” in esoterischen Psychosomatik-Klitschen
http://kidmed.org/495/scharlatanerie/dann-tus-doch-uber-die-morderische-psychotherapie-in-esoterischen-psychosomatik-klitschen/

2 Kommentare

Nasi96 am 15.12.2012

Liebe Schockierte,
hast Du eine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen und bist nun nicht mehr Luis der Zwoelfte?
Nun einmal im Ernst, wie kann man unwissenschaftliche Thesen unwissenschaftlich belegen, wo eine Gefahr erkennen, wenn nie 0000 eine Gefährdung stattgefunden hat?
Mit Link-er Polemik wird man leicht zum Troll.

  • Alle Kommentare anzeigen

Ich bin dankbar für die Adula

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Indikationsgruppen erhöhen.)
Pro:
Sehr engagiert!
Kontra:
Nichts.
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 und 2012 in der Adula. Das allein sollte schon für sich sprechen, nämlich positiv!

Ich bin sehr dankbar, dort endlich auch die richtige Diagnose (Bipolar 2) durch den Oberarzt bekommen zu haben. Endlich fügt sich für mich alles zu einem stimmigen Bild! Das hat vorher kein anderer Arzt/Psychiater festgestellt!

Mit allen vom Team, egal ob Chefarzt, Therapeuten oder Ärzte etc.: ich habe immer die Hilfe bekommen, die ich gebraucht habe! Immer ein offenes Ohr. Das habe ich so bisher nicht erlebt.

Ich durfte endlich an die Wurzel meiner Erkrankung gelangen. Das ist in der ambulanten Therapie mir nicht gelungen.

Gäbe es die Adula nicht, müßte man sie erfinden.
Danke Adula!

1 Kommentar

Biewer am 23.08.2014

Hallo Matrixi,

ich war 2013 August auch in der Adula, und wollte dieses Jahr auch wider gehen und habe bei der DAK eine Kostenübernahme beantrag, die wurde mir abgelehnt. Meine Frage, wie hast Du das gemacht, dass du nach einem Jahr wider gehen kannst.

vlg

YES - WE CAN! GEMEINSAM SCHAFFEN WIRS!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (...ein sehr sehr besonderer Ort!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Mobbing, unbewältigte Trauer, Kind aus dysfunktionaler Familie, Beziehungsstörung, Eßstörung, ausgeprägte Selbstzweifel
Erfahrungsbericht:

Wenn Du wirklich bereit bist Dein Bestes zu geben - wenn Du wirklich heil werden willst, wenn Du weißt, daß es soooo nicht mehr weitergeht - ich find dann bist Du in der Adula wirklich an einem guten Platz. Geschenkt wurde mir nichts, und vieles war sehr schmerzhaft für mich - erkennen zu müssen - aber that´s life, das ist Heilung - mich selbst erkennen und TROTZDEM lieben - oder vielleicht genau deshalb, mit allen Fehlern und Makeln und Kanten.
Die wunderbaren Berge, das Wahnsinnspanorama - ich hab von meinem Bett aus direkt auf die kleine Sprungschanze geschaut!!!!! Das geile Essen, die freundlichen sehr besonderen Mitarbeiter im GANZEN Haus! Meine wunderbaren Mitpatienten, das heilsame Konzept - die Aufrichtigkeit, das Herzblut, das überall zu spüren war...Der besondere Geist der in der Adula wirkt...all das lässt mich sehr sehr sehr dankbar auf meine Zeit in der Adula zurückblicken.
Und ja, es sind auch nur Menschen, die hier arbeiten und manchmal hats auch gerappelt oder ich hab mich über jemanden geärgert - so what - Charly Chaplin hat gesagt "...auch Planeten krachen aufeinander und es entstehen neue Galaxien!" Kurzum - hier gibts das ganze volle pralle Leben mit allen dazugehörigen Gefühlen und die Welt dreht sich weiter und morgen früh geht die Sonne wieder auf - aber alles mit ganz viel Emphathie und Wertschätzung und soviel Nähe und Geborgenheit wie Du überhaupt nur haben willst.
...also - wenn ich an Deiner Stelle wäre und eine Zeit in der Adula haben könnte - ICH WÜRD SIE NEHMEN! YES!!!!!

Noch mal davon gekommen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schäme mich so, auf dieses Konzept reingefallen zu sein und suche Betroffene zum Austausch.
Es geht mir heute, ein Jahr nach dem Aufenthalt dort, schlechter als je zuvor.
Hab alles mir angelastet, dass mir diese Therapieform nicht geholfen hat. Hab immer wieder das Aufbegehren gespürt, aber mich nicht getraut "dagegen zu sein". Schritt für Schritt muss ich meine Selbstachtung wieder zurückerobern, meine Schuldgefühle bearbeiten und auf jeden Fall nicht KAPITULLIEREN, sondern meine Resourcen wieder ausgraben und aufbauen. Das Essen wieder genießen, denn auch dieser Genuss ist Lebensfreude, über schlüpfrige Witze ungehemmt lachen, übers Ziel hinausschießen, einfach lebendig sein. Ich habe mich selbst lahm gelegt, vor lauter Demut, ich fass es nicht!!!

2 Kommentare

eierlikörkuchen am 07.11.2012

Mir hat das verlernen der Dinge die einem dort beigebracht werden und das Verlernen der Adulanischen Sprache gut getan. Aber es ist leider manchmal auch heute noch so, nicht ganz ungehemmt und unbekümmert über Dinge zu lachen die zum lachen sind und nicht vertherapiert gehören. Aber auch das geht vorbei.

Ich wünsche Ihnen Alles Gute!

  • Alle Kommentare anzeigen

Exzellent

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapiekonzept ist spitze)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Psychotherapie (+++++)
Kontra:
ich muss viel selbst machen, freu.
Krankheitsbild:
posttraumatische Belastungsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

meine geamt-Bewertung: äusserst Empfehlenswert;
ich bin während meines 8wöchigen Klink-Aufenthalts bei mir Selbst angekommen und ich kann mich auch wieder Verhalten, sowohl privat als auch beruflich.
Ich habe mehr als 25 "Fortschritte" erlebt.

1 Kommentar

GudrunW am 17.11.2012

Hallo Satori :)
Schön, dass du einen richtigen Weg nach dem Aufenthalt in der Adula Klinik einschlagen konntest!
Leider geht es nicht allen so, den Berichten zu folge. Auch ich habe schlechte Erfahrung mit der Adula Klinik gemacht und hoffe, dass niemand auf die Masche reinfällt!
Alles Liebe
Gudrun

Sind wir nicht alle ein bisschen süchtig...?

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Wanderzwang
Krankheitsbild:
Depressionen Angststörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor einem Jahr war ich Patientin in dieser Klinik. Erst heute bin ich in der Lage mich dazu zu äußern, da ich traumatisiert im Alltag ankam. Meine Wahrnehmungsfähigkeit war danach erheblich gestört und musste Schritt für Schritt zurückgewonnen werden. In dieser Klinik ist zunächst mal jeder süchtig, auch etliche Mitarbeiter, da Geltungssucht auch zu den nicht stofflichen Süchten gehört. Die Vorführungen im s.g. Komitee dienen dazu die Patienten ihrer Würde zu berauben, da jegliche Kritik in manipulativer Weise zurückgewiesen wird. Man wird in eine "therapeutische Gemeinschaft" gezwungen, die keine ist und auch wenig Sinn macht, da sie von der Wirklichkeit menschlicher Beziehung deutlich abweicht. Die plumpe Vertraulichkeit durch das Duzen aller Beteiligten untergräbt jeglichen Respekt und vermittelt eine nicht vorhandene Verbundenheit. Leider missbrauchen einige Mitarbeiter der Klinik ihre "Macht", die aus der vorgetäuschten Verbindlichkeit entsteht. Denunziation wird gefördert unter dem Vorwand, man würde somit Mitpatienten helfen. Wie kann es denn angehen, dass der selbe Therapeut, der eine Rauchfahne, von der gerade noch gierig hineingezogenen Zigarette,mit hinter sich herzieht, einen Patienten, der das Rauchverbot mißachtete, vor der gesamten Mannschaft bloßstellt? Dass der Therapeut keine Vereinbarung unterschrieben hat, ist für mich keine Begründung. Auch das Ahnden von Pairing ist dermaßen lächerlich. Erstens hält sich eh keiner dran und zweitens wird es durch die Gemeinschaftsthese geradezu gefördert.
Wahrscheinlich habe ich das Konzept einfach nicht verstanden, so wird wenigstens argumentiert.
Aber eines möchte ich jedoch positiv erwähnen. Als es mir mal wieder ziemlich dreckig ging, geriet ich an einen Pfleger, dessen Satz mehr wert war als die meisten therapeutischen Maßnahmen : "HÖR AUF DEIN HERZ!"
Diese einfache Aussage befolge ich und nun so oft ich daran denke.

4 Kommentare

GudrunW am 17.11.2012

Liebe Gitte60
ich hoffe, dass du dich bald wieder regenerierst von deinem Aufenthalt in der Adula Klinik. Ich kann dich sehr gut verstehen, da auch ich schlechte Erfahrungen mit dieser Klinik gemacht habe!
Der Satz "Hör auf dein Herz" ist wirklich schön. Die Frage ist nur, ob man in der Adula Klinik viel Gelegenheit hat, auf sein Herz zu hören.
Alles Liebe,
Gudrun

  • Alle Kommentare anzeigen

Adula ist keine Kur, sie ist eine Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Das Konzept ist erstaunlich gut)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Es war immer sehr sauber, Essen sehr gut)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Toll organisiert für jederman verständlich
Kontra:
zu viel Nähe der Mitpatienten
Krankheitsbild:
Depressionen, Angstzustände
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Adula liegt schön gelegen, hat auch ihren eigenen Scharm.Alles ist dort schön organisiert und auch für jeden verständlich. Zwar hat man viele Regeln zu befolgen, aber bei so vielen Menschen ist das auch richtig. Die Adula ist keine Kur, sie ist eine Klinik und auch so muss man sie sehen. Man arbeitet wirklich all die Wochen an sich(wenn man sich darauf einlässt) und ist nicht erholt danach. Denn an sich zu arbeiten ist sehr anstrengend und braucht viel Kraft. Das ganze Personal ist sehr nett und aufmerksam.Alleine sein ist sehr schwierig dort, denn man will eine Gemeinschaft haben, die auf sich gegenseitig achtet.Für viele war das sehr wichtig, sich endlich mal verstanden zu fühlen und sich fallen lassen zu können.Wenn jemand wirklich an sich arbeiten möchte, ist die Adula die Richtige Wahl.

Vorher genau hinschauen!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Der Blick in die Berge
Kontra:
Friß oder Stirb Methode
Krankheitsbild:
Burn out
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam in die Klinik nach mehreren gescheiterten Beziehungen im Zustand einer Erschöpfungsdepression. Ich war willens mich meiner Suchtproblematik zu stellen. Wobei mir die Thematik der nichtstofflichen Süchte noch recht wage erschien. Aber ich wollte es wissen: Bin ich liebes-und beziehungssüchtig oder gar sexsüchtig. Bin ich sportsüchtig. Habe ich ein Alkoholproblem?
Doch hier in der Klinik ist die Zeit der Fragen vorbei. Hier gibst du am ersten Tag nicht nur dein Handy, deine Musik CDs und Bücher ab. Du gibst auch all deine Zweifel ab, deine Urteilskraft, deinen gesunden Menschenverstand. Ich habe ganz viel Mitgefühl und Achtung vor dem Weg dieser vielen Mißbrauchsopfer und schwerst Alkohol- und Drogenabhängigen Menschen. Mein Weg und mein Krankheitsbild ist ein anderes. Vieleicht bin ich auch tatsächlich "suchtunklar". Das ist ja ein Zeichen der Sucht. Aber das ich dafür, nachdem es in fünf Wochen kein Einzelgespräch gab, im schriftlichen therapeutischen Abschlußbericht eine soziale IMPOTENZ attestiert bekomme, kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin seit 25 Jahren im Staatsdienst und fühle mich getragen von einem stabilen Netzwerk aus Familie, Freunden und Gruppen. Mein Resüme: Mein dortiger Aufenthalt hat mich für meine Suchtproblematik sensibilisiert und ich besuche weiterhin 12-Schritte Meetings. Ich habe viele interessante und auch liebe Menschen kennengelernt. Und ich bin froh, das ich noch nicht so co-abhängig bzw. hörig war mich diesen (Therapeuten)/System auszuliefern. Und den interessierten Neuen rate ich vorher ganz genau hinzuschauen auf was sie sich einlassen. Gute 24 Stunden.

12 Schritte- ein Schritt nach hinten

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Therpeutische Gemeinschaft, Essen (Vollwert)
Kontra:
Klinikorganisation
Krankheitsbild:
Burnout und Mobbing
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik nicht wirklich empfehlen, aus folgenden Gründen:
- ich hatte keine Einsicht in Patientenunterlagen
- Selbsthilfegruppen in der Klinik wurde nicht konzeptionell begleitet, obwohl dies ein zentrales, wenn nicht gar DAS zentrale Element der 12- Schritte- Methode ist
- kein Arzt- Patienten- Verhältnis auf Augenhöhe, obwohl das durch die Du- Anrede suggeriert wird
- keine Mobbing- Fachklinik, obwohl dies einer der Behandlungsschwerpunkte sein soll, auf den sich die Klinik spezialisiert wissen will
- Krankenpflegepersonal ist nicht speziell ausgebildet, z.T. sehr barsch und unfreundlich
- mangelnde räumliche Ausstattung
- keine intensive ärztliche und psychopharmakologische Beratung, Begleitung und Betreuung
- unklare und diffuse Kommunikationsverläufe zwischen Krankenkassen, Therapeuten und Verwaltung, gerade was die prognostizierte Dauer des Klinikaufenthaltes anbelangt, die QM- Zertifizierung ist infragezustellen
- Kritikresistenz gegenüber meinen Anliegen, fehlende Unterstützung in der Klärung berufs- und sozialrechtlicher Fragen und damit der Wiedereingliederung in die Zeit nach dem Klinikalltag
- vornehmlich Doppelzimmer, was von Vor- oder Nachteil sein kann. Tipp: Vom Arzt vor dem Klinikaufenthalt die Notwendigkeit eines Einzelzimmers attestieren lassen!!!
- Kongresse und Veranstaltungen von außen stören den Klinikbetrieb nachdrücklich

2 Kommentare

Nasi96 am 16.12.2012

Eine Zwoelf-Schritte-Klinik ist nicht das zentrale Instument der Zwoelf Schritte, das findet sich in den Zwoelf Traditionen der Anonymen: Unser gemeinsames Wohlergehen sollte an erster Stelle Stehen.
Die nahezu unendliche Freiheit des Zwoelf-Schritte-Programms findet sich in der Spititualität, einem liebenden, verständigen und sorgenden Gott, wie wir ihn verstehen.. Das richtet sich an das Gewissen der Betroffenen, die in Sucht, Angst und Zwang einen gemeinsamen Nenner finden um zueinander Verständnis finden. Eine Zwölf-Schritte-Klinik kann für Betroffene Patienten ein Werkzeug sein, ist aber eine in sich geschlossene Einrichtung, die das Ziel verfolgt, durch Therapie und medizinische Hilfe Gewinn zu fördern um Ärzten, Therapeuten, Pflegern, Angestellten Arbeit und Brot zu bieten. Das sollte eine Zwoelf-Schritte-Gemeinschaft nicht als Hauptaufgabe begreifen.
Die abendlichen A-Meetings wurden ausschließlich von betroffenen Patienten und anderen von dieser Krankheit betroffenen Menschen ausgerichtet, die Literatur aus den Beständen der jeweiligen A-Gemeinschaften gesponsort und im Dienst der Genesung von aussenstehenden Gemeinschaftsmitgliedern gepflegt. Informationen über A-Gemeinschaften, wie Samstag Vormittag werden von genesenen Mitgliedern der Gemeinschaften gehalten. Es gibt keine Verpflichtung, in dieser Klinik Patient gewesen zu sein.

  • Alle Kommentare anzeigen

die tür steht offen, mehr noch das herz!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011+2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
gemeinschaft, lage, natur, ruhe, aus dem alltag genommen
Kontra:
viel nähe, die manchmal zu viel war
Krankheitsbild:
Depression, Ego-State-Disorder...
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Februar bis Mai 2012 zum zweiten Mal in der Klinik und bin sehr positiv und glücklich der klinik gegenüber eingestellt!
ich hatte sehr schwere erste 5 wochen in der klinik, immer mit der frage verlegt zu werden, aber sie haben mich gehalten und standen hinter mir! ich bin den therapeuten und spezialtherapeuten, pflegern und ärzten so dankbar. sie glauben an den menschen, sie hinterfragen den menschen, um ihn zu verstehen!!!!

danke an das gesamte therapeutenteam B und den Pflegern, hauswirtschaft, küche, physio...

Nichts für Schwache

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Keine Einzelgespräche, Hirnwäsche
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

1 Kommentar

GudrunW am 17.11.2012

Ja, ich weiß wovon du sprichst :)

Bloss nicht alt sein und keine körperliche Erkrankung haben

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (War nur für 2 Tage in der Klinik, kann daher schlecht beurteilen)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Anmerkung s.o.)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke, dass ich nicht gemassregelt worden bin, weil ich das weitere Therapieangebot nicht annahm und nach Hause fuhr)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Für mich zu straffer Therapieplan, dieses ständige "Wir" hat für mich etwas von einer Sekte!)
Pro:
Oberarzt, Psychologin, Vertreter der Psychologin, Pflegepersonal, Küche (ich bekam schon beim 1. Essen passierte Kost)
Kontra:
Für mich zu straffe Organisation, Zweibettzimmer, das zu klein ist für 2 Personen, nur 1 Tresor, zu wenig Schrankraum,
Krankheitsbild:
Schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin am 31. Juli ds. Js. an- und einen Tag später wieder abgereist.

Fazit: Bloss nicht älter sein, ich werde im September 63 Jahre alt und keine körperliche Erkrankung haben. Ich fühlte mich zu alt und körperlich zu schwach für fast militärisch anmutenden Drill. Dieses ständige "Wir-Gefühl" hat mich überfordert.

Wegen schwerwiegenden Zahnproblemen wurde es mir von der Aufnahmeärztin erlaubt, mir einen Platz zu suchen, wo ich etwas abgegrenzt mein Essen einnehmen konnte. Ging nicht, eine Mitpatientin vom Aufnahmeteam meinte sehr resulut, dass DAS nicht ginge. Obwohl sie überhaupt keine Ahnung hatte, wie es mir im Moment grade geht. Ich habe weiterhin eine schwere körperliche Erkrankung, bin infektiös. Meine Ehrlichkeit gebot mir, dies meiner Zimmernachbarin (Doppelzimmer) zu sagen. Sie reagierte sehr abweisend. Mir wäre sehr damit geholfen gewesen, wenn man mir ein Einzelzimmer zugeordnet hätte. 8 Wochen mit jemand im Zimmer, die mit Krankheiten anderer überhaupt nicht umgehen kann, wie sie mir sagte, das hätte ich nicht überstanden. Ich wollte 1 Nacht über meiner Entscheidung schlafen, ob ich bleiben oder gehen soll. Am Morgen fiel die Entscheidung: Ich verlasse die Klinik.
Danke an den Oberarzt und die Psychologin, es gab keinerlei Vorwürfe, weil ich gehen wollte. Danke auch an das Pflegepersonal, alle waren sehr freundlich mir gegenüber.
Was ich derzeit absolut nicht gebrauchen kann, ist Stress mit mir vollkommen fremden Menschen, die mir sagen wollen, was ich zu tun habe. Dafür bin ich zu alt und zu k.o.

1 Kommentar

Godehard am 13.01.2013

Ja, ich glaube das Klinik-Konzept ist einerseits "in die Jahre gekommen" und andererseits passt es einfach nicht für einen lebenserfahrenen gereiften Menschen, der am Ende seines Erwerbslebens steht oder bereits im Ruhestand ist, sich nach "Schema F" abfertigen zu lassen.

Adula - das muss jeder für sich entscheiden

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (im Nachhinein wars OKAY aber ich würdes nicht wieder machen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
gutes essen/ saubere Zimmer/ sehr nette Therapeuten
Kontra:
kein essen außerhalb der Mahlzeiten, kein Handy,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Frühjahr 2012 in der Adula -Klinik.
Was ich sagen kann ist, dass sich wirklich viel Mühe gegeben wird, uns zu helfen. Der Therapieplan ist ziemlich straff.
Es geht morgens um 6.25 mit Frühsport los, danach Meditation und dann Frühstück. Alles gemeinsam. Nach dem Frühstück ist das Komitee - und anschließend die einzelnen Kerngruppen mit jeweils ca 10 Patienten und einem Therapeuten.
Was ich NICHT gut finde ist, dass man mit so vielen Patienten bzw. deren Problemen auch noch konfrontiert wird - wenn man wie ich sowieso Probleme hat, sich abzugrenzen und es schwer hat nicht mitzuleiden. Ebenso finde ich es nicht gut, dass man zwischen den Mahlzeiten nichts zu essen bekommt und auch nichts auf den Zimmern haben darf. Dann sollten doch besser 2 Patienten in einem Zimmer sein, die beide KEIN Problem mit dem essen haben!!!!
Ich finde es schade, dass es keine Spiele gibt um sich Abends mal mit etwas andrem als mit Problemen und sich selbst zu beschäftigen. Das ist nämlich auch sehr anstrengend.
Was mich auch sehr (!!!!!!!) belastet hat ist, dass aus allem was man sagt ein Problem gemacht wird. Ich hatte anfangs wirklich das gefühl, mit mir stimmt gar nichts mehr.
Was ich sehr gut finde ist, dass viel Angeboten wird, wie Atemtherapie, Bonding, Familienstellen .....also man kann sich seinen FÜR SICH AM BESTEN HILFREICHEN Therapieplan aus dem allgemeinen Plan zusammen stellen.
Sollte ich wieder in eine Klinik gehen, werde ich mir aber ehrlichegsagt eine aussuchen, die ein etwas "entspanntere und lockerere" Atmosphäre hat. Und vor allem, wo mehr EINZELTHERAPIE stattfindet!!!!!!!!!!!

Was ich noch sehr ärgerlich finde ist, dass die Telefonkosten unverschämt hoch sind, wenn man sich auf dem Zimmer anrufen lassen möchte! Für diese Zeit sollte man das Handy vielleicht als Therapeut jeweils ausgeben oder erlauben. Das geht nämlich ziemlich ins Geld, wenn man eine Flatrate hat (zb) und sie nicht nutzen kann weil man ja sein Handy nicht haben DARF !!

5 Kommentare

FDG am 15.05.2012

Mhhh... was soll ich sagen? Ich denke du hast das Therapiekonzept nicht ganz verstanden. Es hat schon seinen Sinn warum man nichts zwischen den Mahlzeiten zu essen bekommt. Und auch das mit der Handy Abgabe hat seinen Sinn. Nun ja, jeder sieht es eben anders. Ich würde jeder Zeit wieder in die Adula gehen!

  • Alle Kommentare anzeigen

Nicht zu empfehlen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Bonding und Körpertherapie
Kontra:
Esoterik statt psychotherapeutischem Konzept
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte mich vorab über die Klinik informiert und doch war ich, gelinde gesagt, von der minderen Qualität des psychotherapeutischen Konzepts der Klinik eher überrascht. Zwar wusste ich, dass es "spirituelle Angebote" geben würde, aber dass Religion und Spiritualität eine solche zentrale Bedeutung auch und gerade im Therapiekonzept hat, hatte ich nicht erwartet. So gab es keine Sitzung, in der nicht am Ende händchenhaltend der Spruch: Wer gebe uns Gelassenheit? Gott gebe uns Gelassenheit... aufgesagt wurde. Spirituelle Angebote für religiöse Menschen soll es ruhig geben, aber dass es Grundpfeiler des Therapiekonzeptes ist, verwundert mich und lässt mich an der wissenschaftlichen Eignung der Klinikleitung zweifeln. Nun bin ich ja auch nicht der erste, dem dies auffällt, in der Klinik machte das prophezeite Ende des Bad Herrenalber Modells die Runde: So hat auf Druck des Rentenversicherungsträgers, der wissenschaftliche Kriterien einforderte, die Klinik in Bad Herrenalber Klinik das Konzept der 12-Schritte abgeschafft.

Nur wenige Dinge können als positiv bewertet werden: So habe ich erlebt, wie einigen die Bonding-Therapie oder die Körpertherapie durchaus Hilfe boten. Auch das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft kann für manche Indikationen sicherlich eine Stütze sein.

2 Kommentare

swillow am 07.11.2012

Die Abschaffung des Bad-Herrenalber Modells in Bad-Herrenalb habe ich selbst mit Bestürzung zur Kenntnis genommen und vermute dahinter eher Kostenersparnisse des neuen Klinikträgers und weniger, fehlende wissenschaftliche Belege...komischerweise treffen sich in Bad-Herrenalb zum Pfingsttreffen seit Jahrzehnten ehemalige Patienten wieder, die Bad-Herrenalb als ihren 2.Geburtsort sehen...es läßt sich halt nicht alles wissentschaftlich belegen - soll ich sagen "Gott sei Dank?"

  • Alle Kommentare anzeigen

Ganz einlassen bringt Erfolge

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011-2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (noch VOR der Klinik ärztlich gründlich durchchecken lassen)
Verwaltung und Abläufe: