Werner-Schwidder-Klinik

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Herbert-Hellmann-Allee 38
79189 Bad Krozingen
Baden-Württemberg

77 von 87 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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88 Bewertungen davon 189 für "Psychosomatik"

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Kritik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2023   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Man wird vom Personal nicht im Zimmer besucht sondern in wichtigen Fällen angerufen. Es gibt keine Nachtkontrollen
Kontra:
Das oben erwähnte, einfach zu schwaches Therapieangebit und viele Ausfälle die nicht adäquat oder überhaupt nicht ersetzt werden.
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es fehlt an Therapiestunden und dies sehr viel, dadurch große Ausfälle die nicht adäquat nachgekommen wird. Schwer wird es wenn die Einzelgespräche ausfallen, damit ist dann kein guter Therapieablauf gewährleistet und man sitzt nicht nur mit Frust da, sondern vergeudet kostbare Zeit. Wer mehr Einzelstunden als Gruppenabläufe als Zielsetzung hat sollte diese Klinik strengstens meiden, da hier speziell auf IA (Interaktion) der Gruppe Wert gelegt wird.
Nicht überall freundliches Personal hesonders die Leitung der Pflege, sehr dominant, streng, unfreundlich, launisch, bei sensiblen Menschen mit Vorsicht zu genießen. Das Essen nicht mehr als Durchschnitt, kein qualitativ wertvolles Essen, zuviele Fleischgerichte und wenig gekochtes Gemüse, besonders an frischem Obst fehlt es.
In verschiedenen Strecken der Therapien sehr monoton, langweilig, teils fehlt es an Schwung, besonders fehltces an Sportangeboten, absolute Magerkost.

1 Kommentar

ChefarztWSK am 05.01.2024

Sehr geehrte:r Jiiiii,
danke für Ihre Rückmeldung. Ich bedauere, dass Sie nicht bekommen haben, was Sie sich erhofft hatten. Deswegen allgemein von der Behandlung abzuraten kann ich allerdings nicht nachvollziehen, auch wenn wir überwiegend erkrankungsbedingt Personalausfälle bei den Therapeut:innen bis zu 70% hatten und deshalb unseren Standard von drei Stunden Einzeltherapie pro Woche meist nicht erreicht haben. Ich bin dem nachgegangen. Ich weiss nicht wann und wie lange Sie bei uns waren und habe mir nur das vierte Quartal angeguckt. Jede:r Patient:in, die in dieser Zeit auf der Wahlleistungsstation behandelt wurde hat durchschnittlich etwas mehr als zwei Einzeltherapiestunden und zwei Zimmergespräche pro Woche bekommen, d. h. vier Termine und einen Termin mit dem ganzen Team. Darin sind bereits Kurzaufnahmen und GKV-Patienten enthalten. Für unser Therapiekonzept ist gerade die Kombination von Hochdosiseinzeltherapie und intensiven Gruppentherapieen zentral. In "normalen Zeiten" erreichen wir das auch.

Mit den besten Wünschen

Dr. Thomaa Herzog
Ärztlicher Direktor

Extreme Enttäuschung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2022/23
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Mir fehlen die Worte)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Kommentar)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Kommentar)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Kommentar)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Kein Kommentar)
Pro:
Kontra:
Eindruck war wohl falsch
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich im Januar 2023 entlassen wurde und mir zugesichert wurde, dass ich mich in einer Krisensituation jederzeit melden darf, wurde ich leider eines besseren belehrt, ich war in einem psychischen Ausnahmezustand in einer Akutklinik und der Oberarzt hat sich die Zeit genommen und in der WSK angerufen, wegen einer weiteren Übernahme und obwohl ich dem jeweiligen Ansprechpartner bekannt war, wurde mir die erneute Aufnahme verweigert.
Nur soviel, was ich da von einem Versprechen halten soll, man wird leider immer eines besseren belehrt, wenns soweit ist und man Hilfe dringend benötigt, wird man alleine gelassen!

2 Kommentare

ChefarztWSK am 11.04.2023

Danke für Ihre Rückmeldung, die ich nicht unkommentiert lassen kann. Wir fühlen uns grundsätzlich zuständig für bei uns behandelte Patienten, wenn es um eine gewünschte Wiederaufnahme geht (aber ohne Patienten an uns binden zu wollen). In allen Therapien geht es um Grenzen: die eigenen und die der anderen. Gerade weil wir bei entsprechender Indikation weitgehend ohne Vorbedingungen aufnehmen, müssen wir auf unsere Grenzen achten, die in unseren räumlichen, personellen und fachlichen Gegebenheiten begründet sind. Dazu gehört beispielsweise dass wir niemanden nach einem Suicidversuch direkt wieder aufnehmen können (wohl aber als Verlegung nach erfolgter psychiatrischer Abklärung) oder dass wir bei manifester Substanzabhängigkeit erst eine Entzugsbehandlung in einer entsprechenden Einrichtung voraussetzen. Neben diesen und anderen klinischen Gründen kann es natürlich schlichtweg räumlich/personell nicht möglich sein, zeitnah wieder aufzunehmen, da wir fast immer voll oder überbelegt sind. Tatsächlich nehmen wir bei entsprechender Indikation und ggfs. nach entsprechender Zwischenbehandlung und bei Verfügbarkeit praktisch immer wieder auf. Da Sie offensichtlich mit der vorangegangenen Behandlung ja sehr zufrieden waren, wird das auch bei Ihnen so sein.

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Ich als ungeimpfte

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 22
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine gute Kommunikation)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychisch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte mich beworben für die Klinik und die
Chefärztin hatte mit mir am
Telefon gesprochen ein erst Gespräch für die Aufnahme sie hatte mich damals es war dieses Jahr ungefähr im Mai gefragt ob ich geimpft bin ich sagte nein. Sie sagte sie lege es mir
Sehr ans Herz dies zu tun. Sie hat sich komisch ausgedrückt so das ich Verstande habe ja ich bin auf der Warteliste aber eigentlich nehme sie nicht gerne ungeimpfte ich hab es nicht verstanden.

Einige Monate später hatten wir ein zweites Gespräch und ich wurde wieder gestraft ob ich geimpft sei. Ich sagte nein. Ich habe dann gesagt was ist jetzt das Problem ich hab eigentlich diese Gespräche nie betenden war ich auf der Warteliste ? Will sie nur geimpfte ? Ich habe gesagt wenn sie nur geimpfte möchte warum steht es nicht im Internet und das ich es schriftlich haben will bis heute hat die Klinik mir es nicht schriftlich gegeben. Ich will die Klinik nicht schlecht reden ich freue mich wenn für jeden einzelnen die Erfahrung anders war bloß das war meine. Ich mag dann auch nicht hin gehen wenn ich als ungeimpfte nicht gerne gesehen wird habe eine andere gefunden da wird man genommen wie man ist.

Wenig kooperativ

Psychosomatik
  |  berichtet als Arzt oder Einweiser   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Nicht beurteilbar)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Als einweisender Psychotherapeut kann ich diese Klinik nicht empfehlen. Die Behandlung war ambivalent, die Kommunikation inakzeptabel. Ein Patient wurde vorzeitig entlassen, was mir nicht mitgeteilt wurde. Der Entlassbericht enthielt fehlerhafte Angaben, eine schriftliche Rückmeldung diesbezüglich wurde schlicht ignoriert. Der Patient enthielt sehr konkrete Therapieempfehlungen für die Weiterbehandlung, die nicht mit mir abgestimmt wurden und auch für den Patienten nicht stimmig waren. Insgesamt hatte ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass auf Klinikseite ein Wille zur Kooperation bestand.

Eher schädlich für Sensible

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Zimmer sind schön, Kurpark ebenfalls
Kontra:
Diktatorisch
Krankheitsbild:
Hochsensibilität Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist für schwer traumatisierte nicht geeignet.Von moderner Traumatherapie ist sie weit entfernt. Es werden in mittelalterl. Manier Traumata provoziert,was ich mit vorsätzl.Körperverletzung gleichsetze. Der Patient soll ins Konzept passen- nicht wie zur Heilung nötig- das Konzept an den Menschen anpassen. Hochsensibilität wird abgestritten- was also bedeuten würde,dass ein Kaltblutpferd und ein Rennpferd das gleiche Nervenkostüm hätten. Wieso sind dann deren Qualitäten so unterschiedlich? Trotz drohender Obdachlosigkeit bin ich nach 3 Wochen von einem Tag auf den anderen auf die Strasse gesetzt worden,was mich zusätzlich in einen Schockzustand versetzt hat und körperl.extremst geschwächt hat.Zwar gibt es einige gute Therapeuten-leider haben diese kein gleichwertiges,demokratisches Mitspracherecht wie einige respektlose "Funktionäre".

Nicht zu empfehlen für Kassenpatienten

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (körperärztliche Sprechstunde ist 1x pro Woche möglich)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Kontra: es gibt in der WSK kein Vorgespräch, nur ein kurzes Telefonat)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzelzimmer, schöne Umgebung in Bad Krotzingen
Kontra:
Therapie: nur eine Einzeltherapie pro Woche (25 min.), kaum Programm
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Therapien für Kassenpatienten sehr lückenhaft, viele Ausfälle. An einigen Tagen während meines Aufenthalts überhaupt kein Programm, viele Tage mit nur einem Programmpunkt. Nur eine Einzeltherapiesitzung pro Woche (25min.) bei zum Teil unerfahrenen Therapeuten. Gruppentherapie in großen Gruppen, individuelle Betreuung kaum möglich.


Für Privatpatienten (und Patienten mit Krankenhauszusatzversicherung) Unterbringung auf seperatem Stockwerk, anderes Behandlerteam mit erfahrenen Therapeuten und Chefarzt, voller Therapiestundenplan in kleinen Gruppen und drei Einzeltherapiesitzungen pro Woche (je 50 min.)


Der Aufenthalt in der WSK war mein erster Klinikaufenthalt, kurz danach bin ich in eine andere psychosomatische Klinik gegangen, da sich meine Beschwerden in der WSK leider nicht verbessert haben. In der anderen Klinik konnte ich feststellen, dass diese mangelhaften Therapieangebote nicht üblich sind für Kassenpatienten, sondern die WSK wohl große Abstriche macht.

1 Kommentar

ChefarztWSK am 26.02.2018

Sehr geehrte Emma1985,
das wöchentliche Standardprogramm für "Kassenpatienten" besteht aus zwei Einzeltherapiegesprächen (mindestens eineinhalb Therapiestunden), sechs Sitzungen (Doppelstunden) Gruppenpsychotherapie (2 x Interaktionelle Gruppenpsychotherapie, 2 x Körperpsychotherapie, 2 x Gestaltungstherapie), sowie zusätzlich Entspannungsverfahren und nach Bedarf weitere "Therapiebausteine" (Körperwahrnehmungsgruppe, Schmerzgruppe, Soziales Kompetenztraining, Einzel- oder Gruppenmodule z. B. für Patientinnen mit Angst-, Zwangs-, Ess- oder Traumafolgestörungen etc.), nach Erfordernis ergänzt um Sozialberatung, Physiotherapie, medikamentöse Therapie etc.. Die Therapien werden in mehrfach pro Woche stattfindenden Teambesprechungen intensiv aufeinander abgestimmt. Zu der wichtigsten Besprechung, der Teamvisite, werden Sie als Patientin auch hinzugeladen. Dort können und sollen Sie auch zu etwaigen Problemen mit der Therapieart, -Menge, -Verteilung etc. Stellung nehmen. Ich bedauere außerordentlich, wenn Ihr Aufenthalt in eine Zeit mit besonders vielen krankheitsbedingten Personalausfällen fiel. Allerdings wäre ich sehr erstaunt, wenn Sie über einen längeren Zeitraum nur eine kurze Einzeltherapiesitzung pro Woche erhalten haben sollten, ohne anderweitige Kompensation. Ich werde dem nachgehen. Aus Vergleichsdaten mit zahlreichen anderen Kliniken weiß ich, dass wir in der Therapiedosis im Vergleich sehr gut abschneiden und den oben skizzierten Therapieumfang in der Regel auch erreichen.

Ungeeignet für Menschen mit Essstörung!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Ich habe andere Essgestörte kennen gelernt!
Kontra:
Die Klinik hat überhaupt kein Konzept für Essstörungen
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einer Essstörung in die Klinik gegangen (anorektische Bulimie) und war absolut entttäuscht! Die Klinik ist meiner Meinung nach absolut nicht geeignet für Menschen mit Essstörungen. Man wird während dem Essen überhaupt nicht unterstützt ung findet bei jeder Mahlzeit ein riesiges Buffet vor, an dem man sich so viel nehmen kann wie man möchte, oder eben nicht möchte. Die einzige Kontrolle, die bezüglich des Essens stattfindet ist das wöchentliche Wiegen, was fast nichts über das aktuelle Essverhalten aussagt. Als jemand mit Bulimie, war es die totale Folter! Am Anfang war ich sehr bemüht und habe versucht meine Nahrungsaufnahme unter Kontrolle zu halten, was mit einer immer vorhandenen Buffetsituation die totale Folter war. Da ich keinerlei Gefühl mehr zum Essen hatte, fragte ich nach einer Ernährungsberatung. Diese wurde mir erst verweigert und dann durfte ich in einer benachbarten Klinik auf eigene Kosten an einer einmaligen Kurzberatung teilnehmen. Meiner Meinung nach gehört eine Ernährungsberatung auf jeden Fall zur Therapie bei einer Essstörung dazu! Aufgrund der fehlenden Unterstützung, war ich bezüglich der Mengen, die ich verzehren darf, die also einem normalen Tagesbedarf entsprechen, überfordert. So habe ich anfangs leicht abgenommen und kam ins leichte Untergewicht. Das Klinikpersonal setzte mir beim Wiegen das Ultimatum, dass ich bis zum nächsten mal Wiegen mindestens ein halbes Kilo zunehmen muss. Leichter gesagt, also getan, wenn man kein Gefühl für normale Mengen und Angst vor dem Zunehmen hat! Schlussendlich führte das fehlende Konzept für Menschen mit Essstörungen dazu, dass ich mich der Buffetsituation ergab und bei quasi jeder Mahlzeit immer hemmungsloser Essen in mich hinein stopfte. So verließ ich die Klinik nach einer 9 Wochen dauernden Therapie mit einer wesentlich schlimmeren Bulimie, als bei meiner Aufnahme! Und ich war damals nicht die einzige, den anderen Bulimikerinnen ist es zum Teil sogar schlimmer ergegangen!

Man geht leichtfertig in die Klinik und kommt leicht fertig wieder raus

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Die Rezeptionistinnen waren immer sehr hilfsbereit und nett!)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (nebensächlich)
Pro:
Körpertherapeutin
Kontra:
Fast alles andere
Krankheitsbild:
emotional-instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline, Bulimia Nervosa, schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam in einer akuten Krise für knapp 14 Wochen in die WSK.
Bei der Aufnahme war ich froh, keine Wartezeit und bürokratischen Prozess zu haben.
Heute weiss ich, dass ein stationärer Therapieplatz einer fundierten Vorabeinschätzung bedarf. Das bedeutet: ausführliche Aufnahmeunterlagen, Einholung bisheriger Berichte, ein Vorgespräch. Und dann kann es auch noch passieren, dass einen eine FACHklinik ablehnt. Das erspart einem selber aber auch viel Kraft, Enttäuschung/Resignation und Lebenszeit.

Diese Einsicht hat mich viele vergebliche Wochen in der WSK gekostet.
Ich bin dort überwiegend auf Menschen getroffen, die mich bestenfalls nicht verstanden haben, schlimmstenfalls abgelehnt/abgestempelt haben. Krankheitsspezifische Symptome wie bspw. dissoziative Zustände wurden nicht nur ignoriert, sondern mir sogar vorgeworfen. Krankheitsausfälle und Therapeutenwechsel waren Tagesordnung und lösten massive Verunsicherung bei mir aus. In akuten Krisensituationen gab es wiederholt gar keinen und schon gar keinen therapeutischen Ansprechpartner. Von einem individuellen Therapieplan zu schweigen, erfuhr ich in den Diagnose-gemischten-Gesprächsgruppen Unverständnis.

Ausnahme: die KBT. Die Therapeutin zeichnet sich neben ihrer fachlichen Kompetenz, durch ihre mitfühlende/liebevolle Art aus. Gleichermaßen war ihre Authentizität, Klarheit und Zuverlässigkeit hilfreich. Dadurch war es möglich Kontrolle abzugeben, Vertrauen zu fassen und Begrenzung zu erfahren; sich nicht in sich selbst zu verlieren. Die Therapeutin hat mir eine Brücke geschlagen, zu "sprechen" - frei von Erwartungen. Diese Erfahrung hätte ich bei ihr aber auch ambulant sammeln können.

Ich weiß, dass der Aufenthalt Patienten mit anderer Problematik geholfen hat - für mich war die WSK nicht nur völlig ungeeignet, sondern ich wurde zudem instabiler entlassen und wandere nun direkt in die nächste Klinik. Ich kann jedem Suchenden nur raten, die Entscheidung spezifisch anhand seiner Diagnose und Verfassung zu treffen.

Hat mir schon im Vorfeld nicht geholfen

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (kann ich nicht beurteilen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (kann ich nicht beurteilen)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich hatte ein Vorgespräch mit dem Chefarzt der Privatstation Psychosomatik. In dem Gespräch habe ich mich nicht ernst genommen gefühlt in meinem Bedürfnis meinen Arbeitsplatz zu schützen.Wenn es nach ihm gegangen wäre hätte ich schon die nächste Woche kommen sollen ohne Rücksicht darauf wie mein Arbeitgeber das sieht. Für mich hat er zu abstrakt und wissenschaftlich mit mir geredet. Ich wußte überhaupt nicht was er mir eigentlich sagen wollte.Mir hat schon das Vorgespräch nichts gebracht bzw. mir ging es danach sehr schlecht.Ich habe dann ein Foto von ihm gesehen was seine schönen Worte im Vorgespräch für mich sehr relativiert hat.

1 Kommentar

Bella68 am 06.05.2015

Ich muß jetzt meinen negativen Eindruck von dieser Klinik zurücknehmen, da ich nochmals angerufen habe und mit der sehr verständnisvollen Sekretärin des Chefarztes gesprochen habe. Es hat Mißverständnisse im Gespräch mit dem Chefarzt gegeben.

Nie wieder diese Klinik

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (hier weiß die Rechte nicht, was die Linke tut)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Einzelzimmer, KBT
Kontra:
zu große Gruppen
Krankheitsbild:
Depression, Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wusste, dass mein Klinikaufenthalt kein Spaziergang werden würde, war ich doch schon einmal vor ca. 10 Jahren dort für 11 Wochen. So hegte ich große Hoffnungen an Ärzte, Therapeuten und die lieben Fachkrankenschwestern vom PDZ auf eine Genesung oder zumindest Besserung meiner Depressionen. Doch was ich diesmal erleben musste, war ein unheimlicher Stress von einer Gruppensitzung in die nächste zu rennen und überhaupt nicht mehr zur Ruhe zu kommen. In den Gruppen waren 12 Personen, die natürlich ständig wechselten (neue Patienten kamen hinzu, alte gingen weg). Den Sinn der IA (Interaktionelle Gesprächsgruppe) habe ich bis heute nicht verstanden. Hier konnte sich jeder "auskotzen" und andere Patienten angreifen, ohne dass entsprechend hilfreich von der Teamleiterin (Oberärztin) interveniert oder moderiert wurde. Sie selbst habe ich als emotionslos und kalt empfunden. Sensible Menschen wie ich blieben hier völlig auf der Strecke oder wurden noch mehr verunsichert. M. E. waren die Gruppen zu groß. Masse statt Klasse. Es gab zu viele Ausfälle der Einzeltherapeuten. Durch Urlaub, Krankheit und Vertretung kam ich in den Genuss, in der Woche 30 Minuten Einzelgespräch zu haben!!!
Nachdem meine Beschwerden nach 4 Wochen nur noch schlimmer wurden, sowohl psychisch als auch somatisch, fuhr ich wieder nach Hause mit dem Gedanken, dass ich eine solche Form der Therapie nicht brauche.

NICHT ZU EMPFEHLEN !

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Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (die Unzufriedenheit lässt sich nicht beschreiben!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Wir wurden nicht mit einbezogen !)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Mehr als mangelhaft !!!!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Ich würde diese Klinik niemandem empfehlen!!!!
Zumindest niemanden, der eine glückliche Familie hat.
Meine Familie wurde durch den Aufenthalt meiner Mutter zerstört.
Klar geht es in erster Linie darum sich selber zu finden, sich anderen zu öffnen und gestärkt aus einer Therapie raus zu gehen.
Aber was ich erleben muss, wünsche ich wirklich niemandem.
Diese Klinik hat aus meiner Mama einen anderen Menschen gemacht, man könnte sagen eine Einzelkämpferin, die sich nur für sich interessiert und alles andere schei* egal ist.
Sie war nun mehrere Wochen da und Anfangs hielt sie es dort gar nicht aus und wollte auch zurück. Dann von einem Tag auf den Anderen schrieb sie uns nicht mehr, "man solle sich auf sich selbst konzentrieren", so die Klinik.
Wie kann man einem Familienmenschen sagen, dass man seine Familie ausblenden soll ?!
In jeder scheiß Therapie wird einem die heile Welt vorgespielt, das Essen wird einem vorgekaut und wahrscheinlich noch der Ar*** abgeputzt.
Aber auf die Realität bereitet man die Patienten doch überhaupt nicht vor.
Negativ ist auch, dass die Familie nicht berücksichtigt wird. Man wird weder mit einbezogen noch auf irgendetwas vorbereitet.
Es ist eine Schande, was diese scheiß Klinik aus meiner Familie gemacht hat. Meine Eltern wollen sich übrigens scheiden lassen, danke dafür.
Meine Mama hat sich anscheinend super selber gefunden.
Mein Papa bereut es, sie dorthin gehen gelassen zu haben.
Problemen kann sie sich übrigens auch nicht wirklich stellen, sondern flüchtet lieber.(Nach 10 Wochen "Selbstfindung" und angeblicher "Therapie"...)
Danke für NICHTS Werner-Schwidder-"Klinik"!!

NICHT ZU EMPFEHLEN !!!!!!!!!!

1 Kommentar

ParkKlinikum am 11.08.2014

Sehr geehrte(r) Ano123 , vielen Dank für Ihre Bewertung.

Das Park-Klinikum Bad Krozingen nimmt die Beantwortung Ihrer Anmerkung zu dem Aufenthalt Ihrer Angehörigen und der Behandlung sehr ernst. Bitte wenden Sie sich direkt an das Park-Klinikum Bad Krozingen, damit wir alle Einzelheiten korrekt aufnehmen können und unseren Klinikablauf zum Wohle der Patienten verbessern können.

Sie erreichen uns unter: [email protected]

Mit freundlichen Grüßen

nix für traumapatienten!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
pflegekräfte
Kontra:
einzeltherapie, gruppentherapie
Krankheitsbild:
traumafolgestörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

verantwortungslose einzeltherapeutin, die mehr destabilisiert als stabilisiert
um ein einzelzimmer zu bekommen, musste ich einiges an "argumenten" auf den tisch legen
die pflegekräfte haben vielen therapeuten und ärztin dort in sachen menschlichkeit, einfühlungsvermögen und freundlichkeit einiges voraus

schlechter Film

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
die zuständigen Therapeuten
Krankheitsbild:
Schmerzpatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen dort.
Im ersten Einzelgespräch bekam ich von der Therapeutin zu hören " ich hätte nichts ,ich sehe so nicht aus, ich bräuchte nur Urlaub.
Ich habe mehrere Wochen auf dem Fußboden im Aufenhaltesraum geschlafen, da meine Zimmerkollegin stark schnarschte. Daraufhin bekam ich von der Therapeutin gesagt " ich verstoße gegen Krankenhausregeln, ob ich nur zum Schlafen gekommen sei, ich solle tagsüber schlafen."

Ich wurde ständig gefragt , was ich in diesem Krankenhaus wolle . Es kam schließlich so weit , dass ich mir überlegte, was sage ich ihr heute, dass sie zufrieden nach hause geht.

Die Therapeutin behauptete ich hätte ein Problem und zwar mit der Berufsgruppe der Ärzte. ( Klar.. Sie selbst ist Assistenzärztin, die logischerweise noch keine große Ahnung haben kann. Sie hat jedoch die Erlaubnis der Klinik ,Einzelgespräche zu führen und holt sich somit auf meinem Rücken ihren Facharzt)

Womit ich nach Meinung der Therapeuten ein Problem habe ist erstaunlich.. mit meinen Geschwistern, mit meiner Zimmergenossin usw.. das lustige ist ..ich weiß davon nichts.
Sie stellen Behauptungen auf, die ihrer Meinung nach richtig sind und der Patient soll es gefälligst annehmen.

In zwölf Wochen wurde in der Maltherapie zwei Mal mein Bild besprochen. Ansonsten hört man sich die potenzierten Problem der anderen an und wird damit belastet.
In der IA läuft es genauso ab.
Fragt man die Therapeuten, was sie damit bezwecken wissen sie keine Antwort.

Aus lauter Angst ihre Unzulänglichkeit könnte ans Tageslicht kommen, entlassen sie den Patienten mit hammermäßigen Fehldiagnosen.

Fazit: Meiner Meinung nach haben die größten unbearbeiteten Probleme die Therapeuten selbst und kompensieren diese auf Kosten der Patienten.

Bis heute belastet mich dieser Klinikaufenthalt.

Es braucht dringend eine übergeordnete Vereinigung, welche denen mal auf die Finger schaut.

1 Kommentar

Nordsee24 am 03.08.2012

Warum sind sie 12 Wochen dort geblieben, wenn es so unmöglich war ? Ändert sich nach der Hälfte der Zeit nichs, ist die einzige Möglichkeit, das Drama vorzeitig zu beenden und abzureisen!

Schade - war für mich nix

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2025
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Es gibt super Personal, die sehr engagiert sind
Kontra:
Therorie und Praxis liegen weit auseinander
Krankheitsbild:
Schmerztherapie mit Psychosomatischen Anteilen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schaaaaade - in der Theorie könnte es die Klinik super - aber Psychosomatik in Verbindung mit starker Schmerzsituation in der Umsetzung in die Praxis - leider ist dieses Haus derzeit dafür nicht optimal ausgerichtet und geeignet.

Rein das Thema Psychosomatik mit Depressionen, Panikattacken und Angststörungen - das ist das Spektrum der Klinik und der Mitarbeiter. Dafür prima und gut.

Alle sind nett, aber wirklich das Thema extreme Schmerzproblematik mit den Psychischen Anteilen konnte für mich nicht gelöst und gut behandelt werden.

Die Zimmerausstattung ist dezent und einfach - auf der Normalstation - ohne Bilder, kein TV, kein Radio, kein Komfort in den "normalen" Zimmern. Mit "Glück" in der Zuteilung kein Teppichboden mehr, sondern schon Linoleum oder Laminat. Duschen / Bad sehr eng und schmal. Viele Zimmer verfügen über einen kleinen Balkon.

Musiktherapie wird zwar angeboten, aber nur für die erste Klasse. Sonst ist Gestaltungs- und auch Körpertherapie im Programm und Interaktive Gruppentherapie.

Schön ist dass das hauseigene Therapiebad abends zum freien Schwimmen genutzt werden kann. Sauna gegen Nutzungsaufpreis, Salzgrotte auch mit Nutzungspreis, HydroJet wird nicht vom Bereich Psychosomatik verordnet, gegen Selbstzahlung nutzbar. Im Haus keine Cafeteria, aber nebenan in der verbundenen Klinik Baden. Waschraum vorhanden.

Erfahrungsbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2024   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Rezidivierende Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mir nun ein Drei-Viertel-Jahr Zeit gelassen, eine Bewertung zu schreiben, weil ich den Aufenthalt ordentlich sacken lassen und nochmal aus einem gewissen Abstand betrachten wollte.
Leider hat sich meine Meinung verfestigt. Am deutlichsten zeigt es sich daran, dass in meinem Abschlussbericht Falschinformationen über mich bzw. meine Biografie stehen. Darüber hinaus hatte ich einiges an organisatorischen Ärger mit meiner Krankenkasse, da meine Entlassungspapiere sehr ungenau hinsichtlich meiner Krankschreibung waren.
Die Klinik ist sehr schlecht ausgestattet, was Gruppen- oder Einzelaktivitäten angeht, außer einem Fernsehzimmer.
Die Gruppensitzungen sind mit 12 Personen leider zu groß, als dass die Therapeuti:innen den Überblick behalten können und alle Regungen der Patient:innen mitbekommen bzw. eine konsistente Therapieführung möglich ist.
Mein Therapeut hat mir nicht nur sein Wertesystem aufgedrückt, sondern auch Deutungen in den Raum geworfen, ohne das wir in den kommenden Wochen darüber reden konnten. Mit anderen Therapeut:innen vor Ort habe ich zum Glück bessere Erfahrungen gemacht.
Das Pflegezimmer ist ständig zu und die Pflegekräfte unterbesetzt, was sehr schade ist, da einige der Pfleger:innen wirklich sehr kompetent sind.
In der Visite werden sehr widersprüchliche Gespräche mit einem geführt, die große Fragezeichen hinterlassen, die im Nachhinein leider nicht aufgeklärt werden.
Insgesamt gab es keine konsistente bzw. nachvollziehbare Therapieführung.
Positiv war die Gestalttherapie, wobei auch hier die Gruppengröße von 12 Personen dazu führt, dass wir kaum betreut wurden.
Ich hatte keinen guten Aufenthalt in der Werner-Schwidder-Klinik.

Nicht für Patienten mit Traumafolgestörungen!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 20   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
s.o.
Kontra:
s.o.
Krankheitsbild:
x
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vorsicht: wirklich nichts für Patienten mit Traumafolgestörungen!!! (Ernste Warnung - bitte spezifische Therapie nach modernen, state-of-the-art Methoden suchen!!! Das Personal ist nicht geschult in Umgang mit Traumapatienten).

Für Menschen mit viel Vorerfahrung mit PT bzw. mündigem Mitdenken bzgl. Therapievorgehen auch eher nicht der richtige Ort.

Die Ansichten und Vorgaben der Therapeuten werden aus tiefenpsychologischer Sicht als denen des Patienten überlegen angesehen - das ist vorrangig.
Wenn man damit umgehen kann, findet man ein recht breites, intensives Therapieangebot vor (2-3x/Tag), hauptsächlich auf Arbeit in der Gruppe ausgerichtet, mit wie gesagt tiefenpsychologischem Ansatz - nicht VT, DBT o.ä.

Fitnessraum, kl. Schwimmbad, Gymnastikhalle, "Atelier", Teeküche mit Kühlschrank, Waschmaschinen (mit Wertmarken) vorhanden.
Schöner Kurpark mit großen Bäumen, Kräutergarten und Bach direkt nebenan. Viele Ausflugmöglichkeiten, aber wg. Ausgangsbeschränkungen nur limitiert machbar (Anwesenheitspflicht auch am WoE für Mahlzeiten und zwei fixe Zeiten vormittags bzw. abends; Beurlaubung auf Antrag möglich, aber muss erst erlaubt werden).

Grundsätzlich freundlich bemühtes Personal, insbesondere im Aufnahmebüro.

Essen ok für Großküche, Büffetauswahl morgens/ abends, mittags: 3 verschiedene Optionen inkl. 1 vegetarisch.
Z.Zt. wg. Pandemie EZ-Belegung, Einrichtung ok, Balkon mit kl. Wäscheständer.
Empfehlenswert: Fotos/ Bilder/ Blumen/ Tücher oder Decke für den persönlichen Touch im Zimmer mitbringen! Magnetleiste
ermöglicht es, ein paar Dinge aufzuhängen.

2 Kommentare

Malinois am 23.02.2022

Hallo!
Ich habe ähnliche, sehr schwerwiegende Erfahrungen gemacht. Wärst du bereit, mit mir in Kontakt zu treten?
Liebe Grüße

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Es geht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gruppenzusammenführung durch Patenschaften
Kontra:
Patientenschutz
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

- Die Corona Regeln fand ich außreichend und gut gelöst und es war auch mit diesen eine relativ normale Therapieführung möglich.
- Die Einzelzimmer Belegung in Corona Zeiten ist angenehm
- Das Konzept der Mahlzeiten war für mich nicht ganz zu durchschauen, da trotz der wechselnden Essenszeiten Durchmischungen der verschiededen Gruppen statt gefunden haben.
- Leider war das Freizeitprogramm Coronabedingt eingeschränkt. Kein Schwimmbad, keine Geräte an denen man sich austoben kann, was gerade in den Winter Monaten sehr brauchbar gewesen wäre.
- So war auch das Wandern am Wochenede dank Skipisten die nahezu aus allen Wanderwegen gemacht wurden kaum möglich.
- Insgesamt muss ich aber sagen, dass sich die Klinik sehr viel Mühe gegeben hat die Patienten immer auf den Neuesten Stand zu bringen was neue Corona Regeln angeht und trotz der vielen Auflagen ist man nicht sehr eingeschränkt.
- Die Raumaustattung ist nicht besonders, dafür ist das Rauschen des Baches und das Einziehen der Krähen für einen Naturverbunden Patienten ein Fest der Sinne.
- Gruppentherapien sind zum Teil am Anfang sehr unstrukturiert und chaotisch abgelaufen und der Unmut der Gruppe wurde immer lauter. Auf Grund dessen wurde mehr darüber gesprochen und es wurde lockerer und leichter.
- Patientenschutz wird in dieser Klinik gar nicht gewährleistet und ein dünnes Fell sollte man nicht haben sonst bricht man zusammen.
- Therapeutische Unterstützung fehlt meiner Einschätzung nach sehr. Einige Zusammenbrüche von Patienten wurden mit weg schauen Seitens des Personals meiner Meinung nach nicht zufriedenstellend gelöst.
- Es ist klar ersichtlich, dass an Personal und Zeit gespart wird, besonders in der Team- Visite ist es auffällig das die Therapeuten am Limit arbeiten.

Gemischte Gefühle...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
großteils freundliches Personal (mit einer Ausnahme)
Kontra:
zu wenig Bewegungsangebote, strikte Trennung privat/gesetzlich
Krankheitsbild:
Depression/Anpassungsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Behandelnde Ärzte/Therapeuten/Pflegepersonal mit wenigen Ausnahmen (überheblich u von sich selbst überzeugt) sehr freundlich, zuvorkommend u anteilnehmend. Guter Austausch im Team, eigene Wünsche u Anliegen können eingebracht werden, superfreundliche Sozialberatung.

Jedoch einige Kritikpunkte:

Ich fand es ein bisschen seltsam, dass in einer psychosomatischen Klinik so wenig Bewegung ins Programm eingebaut ist. Wo viele Patienten ja mit Depressionen kommen und eher unter Antriebslosigkeit leiden und das ja schon wichtig ist. Es gibt ein Schwimmbad und einen Fitnessraum, aber leider kaum angeleitete Sportkursangebote (abgesehen von Morgengymnastik) und wenn man sich nicht selbst drum kümmert kommt man kaum vor die Tür (und bekommt somit kaum Sonnenlicht, vor allem wenn der Aufenthalt im Winter ist). Mir hat das sehr auf die Stimmung geschlagen, denn die Therapien können sehr anstrengend sein und ich hätte mehr Ausgleich gebraucht.

Der einzige "Wohlfühlort", der wirklich gemütlich ist, sind die Gemeinschaftsräume, sonst ist das meiste eher kahl eingerichtet, viel weiß und kaltes elektrisches Licht. Dafür ist der Kurpark schön und direkt nebenan.

Schade fand ich, dass Privat- und Kassenpatienten strikt voneinander getrennt sind. Es gibt keine gemeinsamen Therapien und auch die Gemeinschaftsräume sind getrennt. Als junger Mensch (28), der privat versichert ist, ist man da teilweise etwas einsam, ich hatte z.B. niemand in ähnlichem Alter in meinen Gruppen (45 aufwärts). Die Gruppe war sehr herzlich und hat mich gut aufgenommen, ich habe mich gut verstanden, aber auch ein Punkt der überhaupt nicht gut für mein Wohlbefinden war.

Also eher gemischte Gefühle... Da ich mich mit einem behandelnden Arzt/Therapeut auf persönlicher Ebene überhaupt nicht verstanden habe, hat dies meinen Aufenthalt doch sehr negativ beeinflusst (vorzeitig abgebrochen). Ich empfehle auf das eigene Bauchgefühl zu hören, ob man sich bei der Behandlung wohl- u. verstanden fühlt!

Klinik Psychosomatik

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Es werden einem wahrlos Medikamente verabreicht)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
- nette Patienten -nettes Pflegeteam -Tagesstrukur aber auch Freizeit
Kontra:
- das meiste negative habe ich schon im Bericht aufgezählt - es werden wahrlos Medikamente verabreicht um einen ruhigen zu stellen - Abläufe sehr chaotisch -inkompetente Ärzte
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann leider hauptsächlich nur negativ über diese Klinik und meine Zeit dort berichten. Klar, habe ich einiges gelernt und mitgenommen. Am meisten tolle Kontakte und Freundschaften, die dort entstanden sind. Allerdings war ich sonst nicht sehr zufrieden. Es wurde zahlreiche Medikamente an mir ausprobiert, die meinen Zustand enorm verschlimmert haben, sodass ich am Ende zu nichts mehr fähig war. Es war für mich der absolute Horror! Ich möchte so eine Klinik niemanden empfehlen, die so unmenschlich mit ihren Patienten umgehen und einfach Medikamente an einem testen. Für mich grenzt das schon an Körperverletzung. Klar, es gibt Medikamente die helfen einem, aber die einfach wahrlos irgendwelche. Also ein absolutes No-Go für mich!

2 Kommentare

ChefarztWSK am 21.06.2018

Sehr geehrte Herr/Frau Iarilu2,
sicher, dass Sie in unserer Klinik waren? "Medikamente wahllos ausprobiert" würde gar nicht passen. Wir sind sehr zurückhaltend mit der Medikamentenverordnung und verordnen nur in enger Ab- und Rücksprache mit dem Patienten. Sehr schade, wenn Sie das anders erlebt haben. Alles Gute!

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Fachpersonal super

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachpersonal, Essen, Sauberkeit
Kontra:
Freundlichkeit Aufnahme, Rezeption und einige Schwestern
Krankheitsbild:
Trauerreaktion
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Doppelzimmer werden belegt. Eine vor Aufenthalt mitgeteilte Abneigung dagegen wurde mitgeteilt jedoch nicht beachtet. Trotz körperlicher Reaktion 1 Woche Wartezeit, währenddessen unklare interne Lösungsansätze.
2 Wochen zu Hause und noch kein Arztbrief, weder Kurzbrief noch sonstiges. Bei Entlassungsvorgehen intern unklare Kommunikation. Ein vom Konsilarzt empfohlenes CT soll ich zu Hause machen. Da frag ich mich wozu ich in einer Akutklinik war. Einige Schwestern überfordert oder generell unfreundlich wenn nicht sogar unverschämt ebenso Aufnahmedame.
Essen war immer sehr gut. Zimmer sauber.

PFUITEUFEL NIE NIE ZU EMPFEHLEN; UNFREUNDLICH UND SCHMUTZIG

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
meine Therapeutin war gut
Kontra:
die meisten anderen nicht, laut Patienten, SCHMUTZ; UNFREUNDLICH
Krankheitsbild:
mittelschwere Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das dreckigste Krankenhaus der Welt.
3. und 4. Stock sind echt versucht. Teppiche ekelig. Es wurde sogar gesagt,dass man nicht mit Socken laufen soll,weil es unhygienische Umstände sind und weil man sich Scherben in den Fuß treten könnte.Lüftungen sind mit 1cm Stau belegt und haben bei mir Nasenbluten verursacht. In 90% der Bäder ist SCHIMMEL. Es gibt für 50 Patienten 2 TV und einen Wasserkocher. Unsere Zimmer wurde nach 6 Wochen das erste mal gesaugt.(Teppich) Duschen in den EZ laufen oft über und versauen das Zimmer zusätzlich.

Das Essen schmeckt entweder wie eingeschlafene Füße oder der Koch ist verliebt.Ab und zu gibt es mal Fleisch zum Abend,sonst immer der gleiche Misst. Die Hähnchen-Nuggets am Abend lösten bei 4 Patienten das Brechen aus und Magenprobleme.

Wlan ist immer am Grenzbereich und nur im Empfang zu bekommen. Keine Tischtennisplatte,man wird von der Klinik verarscht. Erst sagen Sie, Man solle eine Petition machen mit 200 Unterschriften und dann erfährt man, dass das immer gesagt wird, und es noch nie bestellt wurde. auf Nachfrage bei der Leitung meinte man, Sie sei schon da gewesen, man habe Sie aber wieder zurück gesandt, weil ein Teil fehlte. Das erzählte man uns 5 Wochen. Amazon liefert in 2 Tagen und aus China kommt es auch nach 4 Wochen.

Geht es einem SCHLECHT, dann setzt man sich mit einer Schwester zusammen, die sagt nix,mit hat man eine Praktikantin hingesetzt, und irgendwann kommt die Frage ob man schon mal über Suizid nachgedacht hat. Da ich das verneint habe, war das Gespräch vorbei und ich sollte gehen(als Haftung der Klinik geklärt, und ich wurde weg geschickt).

Organisation: Die Therapeuten und die Schwestern und Ärzte reden untereinander nicht mit einander, nicht einmal , wenn es die Vertretung war. Ist man krank geworden, und sagt es den Schwestern, geben die das nicht weiter. Zettelwirtschaft, usw.

Die Therapeuten führen einen in die Tiefe aber nicht mehr raus.Etwa die 1/2der Patienten ging schlechter als gekommen.

Patient steht nicht im Vordergrund

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Körperärztin)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Stations Team / Therapie Angebot
Kontra:
Personalnutzung der Sauna/ Mangel an Psychologen
Krankheitsbild:
Depression, Ängste, Bourne out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Team Stadion 4 ist nett die Therapeuten gut und kompetent, jedoch finde ich es unmöglich das nicht genug Psychologen vor Ort sind !! Keine ausreichenden Termine vergeben werden !
Genauso das man auf Physiotherapie ewig warten muss oder garnicht informiert wird wenn Termine frei sind !
Termine einfach abgesagt werden ( tut mir leid kein Platz, haben auf Stadion das gesagt) und auch noch treist angelogen wird....

Als Patienten komme ich in die Klinik um mich zu finden und gleichzeitig geschützt bin....daher finde ich es unferschämt und belastend das ich mich in der Sauna /Schwimmbad mit Personal !! Besuch und Nutzung der Sauna auseinandersetzen muss !!!

Das Personal macht sich breit
( Kommentare, Nutzung der Kleiderablage, Sauna betreten, gehen sie da bitte mal auf die Seite, breitbeiniges liegen )ohne Rücksicht auf den Patient !! Unmöglich. Hier muss die Klinik für Sorge tragen das das Personal außerhalb der Patientenzeiten diese nutzt !!!
Das Essen ist ok man gibt sich mühe....
Zum Teil wird man bevormundet obwohl die Regel heist man soll sich als Patient schützen wenn nötig!

Die Zimmer Teppiche müssen erneuert werden..ekelfaktor

Ein zweites Mal würde ich auf keinen Fall hierher kommen.

Stöckelschuhe und der liebe Laufsteg

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Essen , Sauna , Therme
Kontra:
Oberärztin leider nicht mehr Zeitgemäß
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Vorsicht !
Bei der Diagnose wird hier gewürfelt.
Ich selbst war 7 Wochen zu Gast und bin kränker entlassen worden als ich angekommen bin.
Der hohe Krankheitsstand hinsichtlich der Therapeuten hat zu einer äusserst gereizten Chefärztin geführt , die selbst nahe dem Burnout , ins Blaue diagnostiziert.
Ihre täglich wechselnde Garderobe ist auf jeden Fall wichtiger als das Anliegen der Patienten.
Ansonsten ist die Umgebung sehr schön und das Essen hat auch gut geschmeckt.

Nie wieder!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (KBT war klasse)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
intensives Therapieangebot
Kontra:
schonungsloser Umgang
Krankheitsbild:
PTBS; Beziehungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach 4 Wochen brach ich die Therapie ab. Insgesamt stimme ich dem Eintrag vom 7.2.2014 zu. Die positiven Berichte stammen oft von Privat-Patienten, die andere Versorgung erhalten. Aufnahme und Empfang auffallend freundlich, Therapieangebote intensiv und Einrichtung und Essen okay.
Aus meiner Sicht: Wer in diese Klinik geht, sollte sich einen stabilen Panzer zulegen und nicht damit rechnen, eine geschützte Atmosphäre, in der Beleidigungen unterbunden werden, den PatientInnen respektvoll und auf Augenhöhe begegnet wird, vorzufinden. Zumindest war das so in Gruppe 2. Dass ich trotz der Diagnose PTBS in Gruppe 2 landete (auch wenn es nicht um Traumabearbeitung ging), muss durch ein Missverständnis passiert sein. So what! Traurig war, dass Gruppenwechsel bzw. Anpassung der Therapie unmöglich waren. Nicht ausführlich beschreiben möchte ich eine schlimme Begegnung mit dem Arzt vom Dienst, der mir gegen meinen Willen Valium aufzwingen wollte. In allen Gruppen galt: Trost in der Form, dass Patienten sich in den Arm nahmen oder aber die Hand reichten, wurde sofort unterbunden. Vorgebrachte Ideen, um von dem Aufenthalt profitieren zu können, wurden abgewiesen. "Bei einer Beziehungskrise sei ein schonender Umgang nicht nötig." Außerdem wurde die Diagnose PTBS infrage gestellt, so dass der ausführliche Bericht meiner jahrelangen ambulanten Therapeutin wohl überhaupt nicht gelesen wurde.
Für mich war die Zeit hier ein Alptraum. Ein Lob aber an die meisten Schwestern für ihr offenes Ohr sowie an Frau Sm. in der KBT.
Fazit: Vielleicht wäre es für mich besser gelaufen, wenn ich der Gruppe 1 zugeteilt worden wäre. Final betrachtet, lässt sich sagen, dass ich hier zu meiner Kraft zurückfand, was allerdings nicht der therapeutischen Versorgung entspringt, sondern vielmehr daran lag, dass ich mich hier unerträglicher Zustände erwehren musste. Nur an meinen Themen konnte ich nicht arbeiten. Im Übrigen wäre es vielleicht sinnvoll, Kurse in Gewaltfreier Kommunikation anzubieten.

Nicht zu empfehlen

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
meist Einzelzimmer
Kontra:
zu wenig zielgerichtet
Krankheitsbild:
Depression mittelgradige Phase
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wenn "Frau Doktor" die Patienten ausblieben, so würde mich das kaum wundern. Entgegen meinen Vorrednern kann ich nicht zustimmen. Ich kam mit sehr großen Erwartungen in die Schwidder Klinik, die leider massiv enttäuscht wurden. Die ach so gepriesene IA-Gruppe erschien mir mehr wie Dieter Bohlens Wettkampfarena. Angriffe innerhalb der Patienten, die mit primitiven Aussagen wie "Du kotzst mich an!" wurden von Frau Doktor abgenickt, ohne solche Auswüchse zu kanalisieren. Das Pflegepersonal hat zwar stets ein offenes Ohr, übermittelt allerdings jeden - wirklich jeden Dialog - an die Ärzteschaft. Die NSA ist ein Dreck dagegen. Wie diese Nachrichten dann interpretiert werden, liegt dann im Ermessen der zuständigen Ärzte und Therapeuten, die sich dann anmaßen, sie entsprechend Ihrer Vorstellung zu deuten.
Für mein Empfinden waren beispielsweise häufig Frauen, die Missbrauch erfahren haben, nicht ausreichend vorsorgt und wären in einer Traumaklinik untergebracht gewesen.
Fazit: Keine empfehlenswerte Adresse.
Es gibt bessere!

1 Kommentar

MSR56 am 18.02.2014

Es ist bedauerlich, daß der NSA-Vergleich herangezogen wird. Ich glaube nicht, daß die elektronischen Geräte abgehört wurden. Aber Feinde kann man (frau) überall sehen.
Welche Kliniken sind besser?

sehr durchwachsen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
wertvoller Austausch mit Mitpatienten
Kontra:
sehr regide Strukturen
Krankheitsbild:
Trauma/chronische Schmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

in 10 Wochen Aufenthalt habe ich weder Schmerzreduktion noch Traumabewältigung erreichen können. Auf Grund von ständigen Personalwechsel (Urlaube,Überbrückungsverträge bei Ärzten und Therapeuten) war es nicht möglich das nötige Vertrauensgefühl aufzubauen. Auch ist das Therapiekonzept wenig individuell. Man muss sich unterordnen auch wenn manfühlt, dass es nicht hilfreich ist. Sieben Gruppentherapisitzungen in der Woche sind Pflicht. Therapeuten, Ärzte und Bezugsbetreuer sind fesrgelegt. Ea ist eine Frag des Glücks ob man mit ihnen zurechtkommt. Einige Gruppentherapeutinnen sind komplett passiv. Auf physische Beschwerden wird keine Rücksicht genommen und ich musste extrem kämpfen bis mir zugestanden wurde einen externen Orthopäden aufzusuchenzu dürfen. Schmerzen wurden als rein psychisches Syptom gewertet und mir wurde Therapievermeidung unterstellt.
Das Personal steht untereinander in engen Austausch allerdings wird wenig mit dem Patienten kommuniziert. Dadurch ist Vertrauensbildung sehr schwierig. Auch sind viele Therapeuten so professionel distanziert, dass man sie nicht mehr als Gegenüber wahrnehmen kann. Auch befremdlich sind spontane Alkoholkontrollen bei den Patienten unabhängig der Trinkgewohnheiten. Dadurch bilden sich Fronten,die das Miteinander erschweren.
Vorteil ist, dass es sich um ein Akutkrankenhaus handelt und dadurch die Wartezeiten bis zur Aufnahme geringer sind. Patienten mit Zwangs und Angststörungen können hier mehr Erfolge verzeichnen als Traumapatienten oder Schmerzpatienten.

Minderwertigkeit

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
fast alles nette Leute
Kontra:
manche Leute fehl am Platz!
Krankheitsbild:
Komplexe
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leide unter Minderwertigkeit. Wurde weder in 30 Stunden-Sitzungen beim Psychologen (der mir dann die Klinik geraten hat) noch in der Klinik selbst festgestellt. Obwohl ich es gesagt hab...mein Problem wurde darauf reduziert, das ich mit 38 noch bei meiner Mutter wohne. Damit hatte ich eigentlich kein Problem...2 eigene Zimmer, Privatsphäre...naja egal. Also ne eigene Bude gesucht. Nahe an der Stadt. Weiterhin Depressionen...Saufen gegangen (wohnte dann 5 min von der City). Nach 04.00h ging Saufen nur noch im Bordell. Also dorthin. Frau kennengelernt. Nett. Sie hatte Probleme, ich Hilfe. Liebe...?! 1 Jahr geholfen, nun statt +20k -40k aufm Konto. Und ich weiss immer noch nicht, ob ich mit der Frau ne Zukunft hab....--->ok ich ziemlich doof. Aber ich war verzweifelt...und genau DAS hat nie jemand erkannt. Ich werfe hier niemandem was vor...aber ohne die Klinik wohnte ich noch bei "Mutti"...die übrigens nach 30 Jahren auch ausziehen musste...Rente und so, finanziell gings ohne mich nicht mehr. Ich denke, ein guter Schritt der Klinik wäre gewesen, mit allen Mitteln an meinem Selbstwertgefühl zu arbeiten. Aber das stand nie zur Debatte. Bekam auch keine Verlängerung, weil ich nicht AN EINEM WOCHENENDE mir a) eigene Wohnung b)1-2 Hobbys auf Sportbasis und c) nen Kurs in der FH gesucht hab. Ist so, ehrlich.....sag doch mal jemandem mit Depressionen und Komplexen "er soll sich nicht so anstellen".....wenns einfach wär bräuchte niemand nen Psycho-Doktor..... -->ich will hier (fast) niemanden schlecht machen. Jeder macht Fehler. Aber ich glaube, das ein klein Wenig mehr "in den Menschen reingucken" angebracht gewesen wäre. Und noch was: Ich bin mein bester Doktor. Nur höre ich nie auf mich^^...:( :(:(

Tolle und wichtige Hilfe bekommen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es ist wie überall im Leben, man lernt viele Arten von Menschen egal ob Mitpatienten oder Menschen im Klinikbereich kennen und nicht mit jedem kommt man zurecht.
Ich für mich kann behaupten dass ich ohne Hilfe der Klinik und der Betreuung nicht mehr leben würde, dazu brauche ich nicht mehr sagen ausser Dankeschön.

Hilfreiche Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2024   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gutes Therapieangebot
Kontra:
MTT Raum und Schwimmen leider nicht mit im Therapieangebot. Wäre für den einen oder anderen möglicherweise besser als zum Beispiel PMR.
Krankheitsbild:
Mittegradige Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Freundliche Aufnahme. Gutes Therapieangebot. Leider immer wieder vereinzelte Therapieausfälle aufgrund von Personalmangel. Aber wenn möglich werden Lösungen gefunden, um ausgefallene Therapien durch andere Therapieangebote bestmöglich zu kompensieren. Wenn Probleme auftauchen oder wenn Patienten Fragen, Anliegen oder Themen welcher Art auch immer haben, findet man immer einen Ansprechpartner mit einem offenen Ohr und man erhält Unterstützung bei der Ergebnisfindung.

Sehr gutes Therapieangebot, aber…

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2022   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Sehr gute Therapeuten
Kontra:
Schlechte Verpflegung
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Sehr gute therapeutische Betreuung in Einzel- und Gruppentherapien.
Sehr gute chefärztliche Betreuung.
Sehr gute Betreuung durch das Pflegedienstzimmer.
Physiotherapie sehr gut, aber nur ein Therapeut, das ist viel zu wenig.
Die Muskeltrainingstherapie (MTT) sollte auch Samstag und Sonntag geöffnet sein.
Essensangebot mäßig bis schlecht, insbesondere was Auswahl und Qualität angeht. Zimmer gepflegt und sauber, Aufenthaltsräume müssen dringend erneuert werden.

Sehr empfehlenswert.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 21 und 22   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
der Patient wird immer mit einbezogen. Drei Einzeltherapien in der Woche (bis auf wenige Ausnahmen!)
Kontra:
Ausstattung der Gemeinschaftsraumes im 3.Stock, zwei Waschmaschinen für 5 Kliniken.
Krankheitsbild:
Depressionen, Angst- und Panikstörrungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin zum zweiten Mal in der Werner Schwidder Klinik gewesen und habe mich beide Male dort sehr gut aufgehoben gefühlt.
Das Therapeuten Team und die Pflege, stehen im engen Kontakt. Der Patient, wird durch die Teamvisite einmal in der Woche mit in seinen Behandlungsverlauf einbezogen. Hier können Fragen gestellt und beantwortet werden, Therapien verändert/verbessert werden, Termine für die Entlassung angesprochen werden. Zudem gibt es noch zwei kurze Zimmervisiten in der Woche.

Mir persönlich hat die Körperspychotherapie bei Frau Morath am meisten die Augen geöffnet und Gefühle/ Gedanken ans Tageslicht gebracht.
Diese Themen, konnte ich dann in die Einzeltherapie / IA oder in die Gestaltungstherapie mitnehmen.
Ein herzliches Dankeschön auch an Herrn Busam von der Physiotherapie!

Die Station hat diese Jahr neu renovierte Zimmer erhalten, wobei ich es nicht nachvollziehen kann, warum dabei die Farbe grau im Vordergrund steht.... Denke im Winter und zur tristen Jahreszeit, macht die Farbe nicht gerade bessere Laune. Zudem steht das Bett in den Raum rein und nicht an der Wand, was in den kleineren Zimmern Platz wegnimmt. Die Bäder sind leider die alten geblieben.
Die Teeküche, sollte dringendst mal renoviert werden ,keine Ahnung wie lange das Sofa schon von Büchern gestützt wird, um nicht ganz zu zerbrechen. Der Teppich hat auch schon einige Geschichten zu erzählen.

Das Essen in der Klinik, wurde schon sehr oft erwähnt und auch ich, habe die Kantine dieses Jahr so gut es ging gemieden. Ganz abgesehen vom Geschmack, ist das Personal teilweise sehr unmotiviert und in der zweiten Schicht am Abend wird kaum noch was aufgefüllt. Ich denke, da ist auf jeden Fall Verbesserung angebracht.

Alles in allem an das gesamte Team ein herzliches Dankeschön !!!

Insgesamt zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Personal
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Schmerzstörung, Depression, Panikstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das Team in der Klinik ist sehr kompetent und bemüht darum, den Patienten zu helfen. Ich war dort 8 Wochen und habe viel gelernt im Prozess. Allerdings ist es auch immer etwas abhängig von den Mitpatienten und davon wie gut man mit den Methoden oder Therapeuten klar kommt. Das Essen ist leider stink normales Krankenhaus Kantinen Essen und nicht sehr förderlich für die Gesundheit. Dafür sind die Zimmer, Sauberkeit etc. Vollkommen in Ordnung und die Umgebung ist auch sehr schön.

Empfehlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ich ging gesünder raus, als ich reingekommen bin.)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kompetenz der Mitarbeiter, bereichernde Therapien
Kontra:
Am ehesten die dürftige Reinigung der Zimmer und Gemeinschaftsräume
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe während meines Aufenthalts grundsätzlich gute Erfahrungen in der WSK gemacht. Ich wurde fast ausschließlich sehr freundlich und wohlwollend behandelt und fühlte mich insgesamt gut aufgehoben. Wenn auch anfangs etwas alleingelassen, zu einer Zeit in der es mir noch furchtbar schlecht ging, aber da liegt es beim Patienten selbst ob man sich Hilfe/Beistand holen will/kann oder nicht.
Die coronabedingte Unterbringung im Einzelzimmer mit eigenem Bad war angenehm. Leider bleibt das natürlich sonst größtenteils den Privatpatienten mit Einbettzimmerzuschlag vorbehalten.
Bei den Hygienemaßnahmen war man wirklich bemüht um den größtmöglichen Schutz aller Beteiligten, die Wirksamkeit der Maßnahmen steht und fällt jedoch mit der Bereitschaft jedes Einzelnen, sich auch dran zu halten.
Die Frequenz der verschiedenen Therapien war in Ordnung, ich persönlich konnte mit den vielen Freiräumen zwischen den Terminen (manchmal den ganzen Nachmittag kein Programm) nicht gut umgehen und hätte viel mehr Programm zur Ablenkung gebraucht. Von anderen PatientInnen hörte ich aber viel Gegenteiliges, dass die Tage sie sehr anstrengen und sie abends sehr erschöpft seien. Von daher muss man da klar sagen, der Bedarf ist von Person zu Person unterschiedlich und wie in vielen Bereichen kann man es natürlich nie allen recht machen.
Die Einzelstunden fanden bei mir verlässlich 3x pro Woche statt, ich weiß aber von ein paar PatientInnen die weniger „Glück“ hatten und Therapeutenwechsel oder häufige Therapieausfälle erlebten.
Viele der div. Therapiestunden waren intensiv und wirklich bereichernd, v.a. die Körperpsychotherapie. Das Therapeutenteam machte auf mich einen sehr kompetenten Eindruck.
Kurz zu den weniger wichtigen Dingen: die räumliche Ausstattung ist definitiv verbesserungswürdig, abgewohnt und teils unappetitlich. Das ist aber m.E. völlig zweitrangig. Das Essen wiederum fand ich vollkommen in Ordnung, es ist ein Krankenhaus und kein Sternerestaurant.

Dauer Schmerz

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 21   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Durch Corona einiges Weggefallen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Würde in allen Bereichen gut beraten)
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Würde das ein oder andere vergessen)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Würde alles so gut es durch Corona ging bearbeitet)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Zimmer sind teilweise sehr Renovierungsbedürftig)
Pro:
Sehr kompetentes Personal
Kontra:
Zu wenig Personal Physiotherapie
Krankheitsbild:
Trauma und Schmerztherapie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Klinik war auf 7 Wochen eingestellt und wurde 2 Wochen verlängert.
Auf die Thematik mit der ich zutun hatte wurde Ich von den Ärzten und Psychologen die mich behandelt haben sehr gut versorgt.
Ich fühlte mich gut aufgenommen,
besonders die Behandlung durch die Psychologen war sehr gut.
Die Ärzte mit denen ich zu tun hatte waren sehr fürsorglich und Fachlich kompetent. Die Betreuung
durch die Damen und Herren von der Bezugspflege die sich um mich gekümmert haben war absolut klasse. Ich würde die Klinik jederzeit wieder besuchen.

Erfolgreiche Therapie

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Einfache Zimmer mit Absicht ohne WLAN / TV)
Pro:
Gesamtkonzept, Personal, Therapeuten, Auswahl der Themen
Kontra:
Zumindest für mich Ausfall von Einzeltherapien wegen Krankheit der Therapeutin
Krankheitsbild:
Psychosomatische Störungen, narzistische Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich hatte meine Zweifel, ob eine "solche" Therapie für mich überhaupt etwas bringt. Aber in der WSK ist man wirklich gut aufgehoben. Das Gesamtkonzept mit Bewegungs- / Tanztherapie, Kunsttherapie, Einzel- und Gruppengesprächen isz gut abgestimmt allerdings auch sehr anstrengend und fordernd, was ja im Sinne von mir dem Patienten ist. Speziell die Interaktive Gruppe (IA) verlies ich selten, ohne dass ich komlett durchgeschwitzt war. Es ist oft emotional sehr tief gehend und deswegen aber auch hilfreich. Ich musste viel aushalten. Habe allerdings auch viel im Umgang mit Mitpatienten / Therapeuten gelernt. Die Schulung zu einer besseren Kommunikation ist eine der Ziel in dieser Klinik. Ich lernte, auf andere zu hören, mal die Klappe halten, nicht immer gleich seine Meinung kunt zu tun. Erstmal nachdenken, Rücksicht nehmen. Die Kombination der Themen und die zeitliche Abfolge während der 8 Wochen war für mich sehr hilfreich. Ich hatte das Glück, Mitpatienten(innen) zu haben, mit denen ich eingehende und sehr ins "Eingemachte" gehende Gespräche führen konnte. Für mich war das ein sehr hilfreicher "Nebeneffekt" der eigentlichen Therapie. Ich verlies die Klinik mit einigem Wehmut, denn die Gemeinschaft der Therapeuten, Pfleger und der Patienten würde mir in Zukunft fehlen.

DANKE!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Die Kommunikation unter dem Personal ist wahnsinnig gut!
Kontra:
Der Umgang mit Feueralarm muss dringend optimiert werden.
Krankheitsbild:
Trauma, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt betrug 10 Wochen. Ich wusste bei Ankunft nicht wo oben und unten ist. Jedoch gab mir das einfühlsame Personal das Gefühl, an einem sicheren Ort gestrandet zu sein. Und das war es. Ein sicherer Ort der mir so viel positives gegeben hat. Meine Therapeutin war sehr kompetent und hat mich mit 2 Sitzungen wöchentlich begleitet. Die weiteren Therapien (Gruppensitzung, Gestalttherapie, Bewegungstherapie, angepasste Therapien) sind anfangs nicht immer leicht anzunehmen, dennoch kann ich im Nachhinein sagen, dass es oft nicht besser hätte sein können.

Das Foyer, sowie viele Zimmer,erinnert an die Serie "Miami Vice" aus den 80ern. Bedeutet: die Einrichtung hat schon so einige Jahrzente durchlebt. Demnach robust und gut erhalten. Auf den ersten Blick wenig einladend aber bereits nach kurzer Zeit ein Teil des temporären Wohnzimmers.

Das Essen ist nun mal Großküche. Gibt Schlimmeres.

Ich empfehle die Werner Schwidder Klinik absolut weiter! Danke!!

Gute psychosomatische Therapie in lieblos geführter Klinik

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Das therapeutische Team und die Therapie selbst
Kontra:
Essen, Ausstattung
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Therapie:

Das therapeutische Team ist der Schatz der WSK und nur dafür gibt es die Empfehlung. Alle sind sehr engagiert und freundlich. Gerade auch das Pflegepersonal kümmert sich sehr um einen. Das Konzept ist sehr durchdacht und wird laufend überprüft. Wenn man sich darauf einläst und mitarbeitet, kann man große Verbesserung erreichen. Das vielfältige Angebot sorgt manchmal dafür, dass man die Orientierung verliert, gleichzeitig, ist so aber für jeden etwas hilfreiches dabei. Der Chefarzt hat alles im Blick und ist stets gut informiert.

Auf die Physiotherapie musste ich fünf Wochen warten und dann war der Therapeut nach zwei Wochen schon wieder im Urlaub, das war suboptimal.

Verwaltungsabläufe:

In den Verwaltungsabläufen ist schon mal Chaos und so einiges dauert einfach.

Besonders zeigt sich das bei den Verlängerungen, da spielen die WSK und Versicherung dann "Schwarzer Peter". Besser frühzeitig selbst bei der Versicherung nachhaken.

Auch wegen dem Entlasstermin gibt es öfters mal Unklarheiten.

Essen:

Von ganzheitlicher Therapie ist die WSK weit entfernt, dass Essen macht depressiv.

Oft versalzen oder zu viel Essig und dann wieder fad. Ziemlich einfallslos, gerade Abends. Ohne regelmässigen privaten Zukauf von Obst, Säften, Nüssen etc. eher Mangelernährung, gerade bei langem Aufenthalt.

Man lernt schnell alle Bringdienste von Bad Krozingen kennen.

Zustand der Klinik:

Man hat den Eindruck, die Klinik wird auf Verschleiss gefahren. Beschweren hilft etwas, einige Missstände wurden dann abgestellt. Zusätzlich zu den schon genannten Punkten (Teppich,...) wäre noch hinzu zu fügen: Schimmel in den Badezimmern und im Schwimmbad/Sauna, Überschwemmung in der Dusche, durchgelegene Matrazen und das Möbilar in der Teeeküche fällt auseinander.
Insgesamt wird das Haus lieblos verwaltet, selbst an Dinge, die keinen Cent mehr kosten wird nicht gedacht. So darf man z.B. Abends in der Teeküche in ungemütlichem kaltweisem Licht sitzen.

Super Klinik

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einfühlsames Therapeutenteam
Kontra:
Sommerferienzeit zu viele Therapeuten abwesend
Krankheitsbild:
Depressionen, chronische Schmerzen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das Therapeutenteam ist einfach Klasse. Nur schade, dass in der Sommerferienzeit viele Ärzte und Therapeuten nicht da waren. Einmalig gut ist der Chefarzt.
Das Essen und die Zimmer sind nicht top, aber in Ordnung. Man ist ja nicht zum Wellnessurlaub in einem Luxushotel, sondern zur Therapie in der Klinik- und die supergute Therapie ist das Wichtigste. Die Therapeuten und Krankenschwestern sind sehr freundlich und einfühlsam.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt in der WSK und würde sofort wieder hingehen. Für meine Zukunft konnte ich viele positive Anregungen mitnehmen.
Ich bin ich:-)

Eine sehr hilfreicheZeit

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die Zusammenarbeit des Teams ist super
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychosomatische Schmerzstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer schlimmen Zeit (ca.2 Jahre) in der "Draußenwelt" durfte ich in der WSK 8 Wochen lang die Therapie dort für mich nutzen:Gestalten(2x wöchentlich)Konzentrative Bewegungstherapie (2x die Woche) Chronische Schmerzgrupp(1x wö.), Interaktive Gesprächsgruppe(2x wö.), Physiotherapie(1-2x wö.), Einzelgespräche mit meiner Therapeutin (2x wö.), Bezugspflegegespräche(3-4x insgesamt), Hilfe der Sozialarbeiterin in Anspruch nehmen (1x), MTT=Gerätetraining (beinahe jeden Wochentag), jederzeit im Pflegezimmer auf der Station einen Gesprächspartner finden und tagsüber in der Teeküche auf der Station oder in einem der Fernsehräume (Mitpatienten).Letztere waren für mich nicht so interessant. Es gibt auch ein kleines Schwimmbecken mit Sauna, ,welches ich wegen des schönen Wetters nicht genutzt habe.Insgesamt fühlte ich mich gut aufgefangen, es war sehr anstrengend an mir zu arbeiten, nicht immer war die Therapie angenehm und ich habe von bleierner Schwere und Müdigkeit bis zur Leichtigkeit und Glücksgefühl alles durchgemacht.Es gab gute Freizeitangebote, von denen ich Arbeiten mit Ton, Kino und Musikvorführungen genutzt habe.Im Sommer ist auch das Umfeld sehr schön und lädt zu Ausflügen ein,welche ich alleine oder mit Mitpatienten gemacht habe.Die Zimmer sind überwiegend einzeln belegt und zweckgebunden und hell mit Balkon und eigenem Bad und Dusche.Das Essen fand ich okay und die Struktur des gemeinsamen Essens in einer festgelegten Zeitspanne an festgelegten Tischen, an denen freie Platzwahl war super.Das Personal war uneingeschränkt nett und die Therapeuten untereinander megagut vernetzt und informiert über mein Befinden. In diesen 8 Wochen habe ich die Chance bekommen mich wiederzufinden, Trauer zu bewältigen,meine Ressourcen wieder zu erkennen und zu nutzen. Seit 3Tagen bin ich nun wieder in meiner Alltagswelt zurück, aber noch krankgeschrieben.Es ist nicht leicht sich wieder einzufinden in der Welt, in der Sätze wie:"Du MUSST einfach..."zu oft als Rat gesagt werden.

ich hatte nur Pech

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (kein Einzelzimmer ,ungenügende Sauberkeit)
Pro:
schöne Parkanlage, Körpertherapie
Kontra:
Doppelzimmer,Therapie
Krankheitsbild:
Erschöpfung mit Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 7 Wochen in der Klinik
Am Anfang hatte ich Probleme mich einzugewöhnen,aber nach einiger Zeit habe ich mich gut eingegliedert
Leider bekam ich die ganze Zeit kein Einzelzimmer obwohl andere Mitpatienten innerhalb kurzer Zeit in ein Einzelzimmer umgezogen sind
Das finde ich sehr ärgerlich, denn ich finde einer der mit Erschöpfung in die Klinik kommt hat das Recht sich zurückziehen zu können,so musste ich mir den ganzen Aufenthalt mit meiner Zimmergenossin arrangieren
Die Gruppentherapien waren ätzend weil es jedesmal um das gleiche ging und der Therapeut keine Gesprächsleitung übernahm
Ich finde es sehr schade ,dass die Privatpatienten mehr Leistungen haben und auch bessere Therapeuten,desshalb sind auch die sehr guten Bewertungen nur von Privatpatienten
Das Essen fand ich gut
Sportangebot keines ,was ich schade finde.
Am Wochenende ist es stinklangweilig ,man muss sich selber organisieren -zu wenig Angebote
Leider darf der Besuch nicht aufs Stockwerk und das Zimmer sehen
Trotz allem hat mir der Aufenthalt gut getan, auch wenn er mich psychisch nicht weiter gebracht hat
Ich hatte sehr nette Mitpatienten und habe die Zeit dort in angenehmer Erinnerung

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