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Werner-Schwidder-Klinik

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Herbert-Hellmann-Allee 38
79189 Bad Krozingen
Baden-Württemberg

74 von 94 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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94 Bewertungen

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Gelungene Kombination aus Professionalität und Menschlichkeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gerade, weil es auch Schwierigkeiten gab und ich mit meiner Kritik aber letzten Endes immer ernst genommen wurde, kann ich sagen: Die Mitarbeiter der Klinik sind meines Erachtens allesamt sehr zugewandt und hilfsbereit)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Wenn damit die körperärztliche Untersuchung gemeint ist, so war ich bei diesem Aufenthalt leider weniger zufrieden. Aufgrund des plötzlichen Personalausfalls habe ich einige Male einen neuen Körperarzt zugeteilt bekommen, was mir unangenehm war.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Aaalso ... ein GROSSES Dankeschön an dieser Stelle an die Verwaltung, die mir in Sachen Krankenkasse die bestmögliche Unterstützung geboten hat. Dieses Engagement war für mich sehr wichtig und ich finde es auch menschlich einfach toll.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Ganz ehrlich, es ist kein Wellnesshotel, sondern ein Krankenhaus. Also ist das alles völlig gut so, wie es ist.)
Pro:
das gut aufeinander abgestimmte Angebot an Therapien (also alle Formen der Gruppentherapie), Einzeltherapie, Chefarzt, höchst wertschätzender Umgang mit Patienten
Kontra:
organisatorische Schwierigkeiten (zu Beginn ein wenig turbulent wegen krankheitsbedingtem Personalmangel)
Krankheitsbild:
Borderline, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das Erste, was mir zu meinem Aufenthalt einfällt, ist die große Menschlichkeit, mit der mir das gesamte Therapeuten- und Pflegeteam begegnet ist. Dank dieser Kommunikation auf Augenhöhe war es mir möglich, mich für die Therapie zu öffnen.

Ich habe mich von der Einzeltherapeutin sehr gesehen, verstanden und ernst genommen gefühlt. Diese Wertschätzung war großartig und bildete genau das Fundament, das ich brauchte, um meine Themen anzugehen und dabei ehrlich mit mir selbst zu sein.

Der Chefarzt hatte ebenso einen Blick für alles, was sich gezeigt hat - seien es nun Wortwahl, Stimmlage, nonverbale, beabsichtigte oder unbeabsichigte Kommunikation. Wer da mit einer gewissen Offenheit mit/für sich selbst an die Sache rangeht, kann viele spannende und wichtige Rückmeldungen bekommen, die zum Nachdenken anregen können. Das war sehr wertvoll und hilfreich.

Im Übrigen war es den Therapeuten stets wichtig, dass die Patienten jegliche Rückmeldungen oder Anregungen überprüften und nicht als gegeben hinnahmen, "weil der Therapeut es gesagt hat". Das hat mir imponiert und mich sehr beeindruckt.

Die sonstige Kombination aus Gestaltungs-, Körper-, Musik- und interaktioneller Gruppentherapie und das gut vernetzte Therapeutenteam waren einfach super. Ich hätte keine einzige Veranstaltung missen wollen, denn jede Therapieform bietet einen anderen Zugang zur eigenen Gefühlswelt und jeder Therapeut, jede Therapeutin hat mir auf seine, ihre Art eine großartige und wichtige Unterstützung geboten.

Auch das Pflegeteam war toll. Ich bin auch hier dankbar für die Ehrlichkeit, die Geduld und die Wertschätzung, die mir von jeder Pflegemitarbeiterin immer wieder entgegengebracht wurde.

Alles in allem: Es war eine turbulente, aufwühlende und berührende Zeit - eine sehr, sehr wichtige Zeit, für die ich dankbar bin. Ich glaube, dass ich vieles gelernt habe, und ich werde mich sehr gerne an die Therapeuten, an die Pflegemitarbeiterinnen und natürlich an meine tollen Mitpatienten erinnern.

Heilende Oase

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Diverse therapeutische Angebote: Gestaltungstherapie(Malen); Tanz-/Körpertherapie; Musikentspannung; Interaktionelle Gruppe, einzelne spezielle Angebote; Einzeltherapie; Bezugspflege)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle körperlich vorhandenen Probleme werden ernst genommen und eventuell überprüft; ich weiss nun dass ich keine Laktoseintoleranz habe....)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Keine Probleme bei irgendetwas gehabt; Parkmöglichkeiten sind gut;)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer; Ruhe; Nachts konnte ich den Bach hören; morgens die Krähen;)
Pro:
Wohlwollender/wertschätzender Umgang in der gesamten Klinik; Gute Vernetzung; Therapeutisches- und Pflegeteam; Chefarzt; Lage; Sportmöglichkeiten im Haus; Freizeitmöglichkeiten;
Kontra:
nix
Krankheitsbild:
Erschöpfung(Burn out); Schlafstörungen, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr zufrieden mit der Behandlung in der Klinik, in der ich 8 Wochen war. Von Anfang an, bin ich wertschätzend behandelt worden. Meine Aufnahme ging sehr schnell, nach einem persönlichen Telefonat mit dem Chefarzt, was wohl üblich ist.
Ich bin mit dem eigenen Auto angereist, was ich sehr preisgünstig in der Nähe der Klinik parken konnte. Die Frau an der Rezeption machte es dann auch noch möglich, dass ich ein Mittagessen bekam. Die Schwester, die meine Bezugspflege war, nahm mich dann wohlwollend in Empfang.Später führte mich meine Patin sehr wohlwollend herum und war die ersten Tage und Wochen eine Unterstützung und Ansprechpartnerin.

Ich hatte ein Einzelzimmer, was ich sehr genossen habe. Das Zimmer lag nach hinten raus. So dass ich sehr viel Ruhe hatte, nachts den vorbei fließenden Bach hören konnte und morgens die Krähen, die in den Bäumen ihre Nester haben.

Das Freizeitangebot und die Sportmöglichkeiten im Haus sind toll. So gibt es eine Muckibude, in der man täglich sich körperlich fit machen kann. Es gibt eine eigene Sauna und ein eigenes Schwimmbad, welches leicht temperiert ist und auch nicht voll ist. Es war für mich ein Schlaraffenland. Ich bin jeden Tag schwimmen gewesen, was ein guter Ausgleich zu den Therapien war.

Die Lage der Klinik ist toll. Man ist sehr schnell zu Fuß in der Stadt und kann auch die Cafeterien der anderen Kliniken besuchen.
Freizeitangebote gibt es in musikalischer Richtung, aber auch kreativer.(Töpferkurse z. B. in der Nebenklinik)

Das therapeutische Angebot ist sehr vielseitig: Gestaltungstherapie, Tanz-Körpertherapie, Interaktionelle Gruppe, Einzeltherapie und sonstige einzelne Angebote. Bezugpflege; Pflegezimmer, Teeküche, ein offenes Atelier, was 24 Stunden geöffnet ist runden das Angebot ab.
Ich bin super zufrieden. Die Zeit war kein Zuckerschlecken. Eigentlich ist die komplette Zeit dort Therapie für mich gewesen. sozusagen ein Mikrokosmos von dem Alltag.

Gute psychosomatische Therapie in lieblos geführter Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Das therapeutische Team und die Therapie selbst
Kontra:
Essen, Ausstattung
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Therapie:

Das therapeutische Team ist der Schatz der WSK und nur dafür gibt es die Empfehlung. Alle sind sehr engagiert und freundlich. Gerade auch das Pflegepersonal kümmert sich sehr um einen. Das Konzept ist sehr durchdacht und wird laufend überprüft. Wenn man sich darauf einläst und mitarbeitet, kann man große Verbesserung erreichen. Das vielfältige Angebot sorgt manchmal dafür, dass man die Orientierung verliert, gleichzeitig, ist so aber für jeden etwas hilfreiches dabei. Der Chefarzt hat alles im Blick und ist stets gut informiert.

Auf die Physiotherapie musste ich fünf Wochen warten und dann war der Therapeut nach zwei Wochen schon wieder im Urlaub, das war suboptimal.

Verwaltungsabläufe:

In den Verwaltungsabläufen ist schon mal Chaos und so einiges dauert einfach.

Besonders zeigt sich das bei den Verlängerungen, da spielen die WSK und Versicherung dann "Schwarzer Peter". Besser frühzeitig selbst bei der Versicherung nachhaken.

Auch wegen dem Entlasstermin gibt es öfters mal Unklarheiten.

Essen:

Von ganzheitlicher Therapie ist die WSK weit entfernt, dass Essen macht depressiv.

Oft versalzen oder zu viel Essig und dann wieder fad. Ziemlich einfallslos, gerade Abends. Ohne regelmässigen privaten Zukauf von Obst, Säften, Nüssen etc. eher Mangelernährung, gerade bei langem Aufenthalt.

Man lernt schnell alle Bringdienste von Bad Krozingen kennen.

Zustand der Klinik:

Man hat den Eindruck, die Klinik wird auf Verschleiss gefahren. Beschweren hilft etwas, einige Missstände wurden dann abgestellt. Zusätzlich zu den schon genannten Punkten (Teppich,...) wäre noch hinzu zu fügen: Schimmel in den Badezimmern und im Schwimmbad/Sauna, Überschwemmung in der Dusche, durchgelegene Matrazen und das Möbilar in der Teeeküche fällt auseinander.
Insgesamt wird das Haus lieblos verwaltet, selbst an Dinge, die keinen Cent mehr kosten wird nicht gedacht. So darf man z.B. Abends in der Teeküche in ungemütlichem kaltweisem Licht sitzen.

Professionelle Hilfe und das mit "Gefühl"

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Chefarzt, Therapeuten, Programmvielfalt, Lage der Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfung Richtung Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam mit einer schweren Erschöpfung in diese Klinik, die ich von einem Aufenthalt im Jahre 2014 bereits kannte - und schätzte.
Auch dieses Mal wurde ich freundlichst aufgenommen, erhielt sofort einen "Paten", der in die Abläufe des Klinikalltags einführte.
Ich hatte ein Einzelzimmer, das hilft schon sehr, wenn man - wie ich - zunächst einmal viel Schlaf und seine Ruhe brauchte. Apropos Schlaf: schon in der ersten Nacht bekam ich auf meinen Wunsch hin ein Schlafmittel, ein Segen - wenn auch "Chemie", aber ich konnte erst einmal wieder durchschlafen. Am nächsten Tag schon war ich in diversen Therapien dabei. Ob Körpertherapie oder z.B. Gestaltungstherapie, ich wurde freundlich aufgenommen. Die sehr gut ausgebildeten Therapeuten zeigen große Einfühlsamkeit. Natürlich sollte man bereit sein, mitzuarbeiten. Ich habe z.B. in der Gruppentherapie Patienten erlebt, die kaum etwas von sich preisgaben, dazu wird man auch nicht "gezwungen". Auch wenn es mich am Anfang Überwindung kostete, mich zu öffnen, im Gespräch mit anderen bekommt man viel Hilfe und Inspiration.
Auf jedem Flur gibt es eine Teeküche, auch ein Ort, wo man sich trifft und austauscht und wo sich fürs Wohlfühlen und die Genesung wichtige Gespräche entwickeln.
Das Essen hat verglichen zu meinem letzten Aufenthalt etwas an Frische&Qualität gelitten; jedoch fand man immer etwas!
Besonders gut tat mir der angrenzende Kurgarten.
Jederzeit kann man bei "Krisen", für ein Gespräch oder für Organisatorisches kompetente Schwestern in den Pflegezimmern kontakten.
Am wichtigsten finde ich die Führung durch den Chefarzt. Er vermittelt totale Kompetenz und hört genau, was die Patienten oft "zwischen den Zeilen" sagen. Ebenso hatte ich dieses Mal einen sehr guten Einzeltherapeuten!
Das gesamte Behandler-Team trifft sich regelmäßig und tauscht sich über Patienten aus.
Ich hatte das Gefühl, dass ihnen das Wohl und die Genesung der Patienten sehr am Herzen liegen.
Diese Klinik kann ich voll&ganz weiterempfehlen!

Vorsicht

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufnahme und pflege waren sehr freundlich man hat sogar ein paten aber wenn mann nicht mitmacht fliegt mann raus dr.herzog hat es dann nicht mal nötig den patienten das mitzuteilen sondern über Terapeut man wird im stich gelassen

1 Kommentar

bine2008 am 08.11.2017

was heißt nicht mitgemacht? hast du nicht an therapien teilgenommen? oder was lief da schlecht? es gibt ja gründe wenn man gehen muss...

Von der Dunkelheit ans Licht u. rein in die Lebendigkeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (bis auf einen Arzt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ganzheitlich- durchdachte Therapie u. Betreung
Kontra:
Nicht was für den Therapieerfolg ausschlaggebend ist
Krankheitsbild:
Depressionen, chronische Schmerze, Krebs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 11 Wochen in der Klinik u. nur zufrieden. Vereinzelte Unstimmigkeiten die bei meiner Behandlung auftraten wurden angesprochen, geregelt u. hatten keine Auswirkung auf meine gute, gesundheitliche Verbesserung-Stabilisierung.

Die Ganzheitliche-Vielseitigkeit der Therapien, Fachkompetenz der einzelnen Therapeuten u. " Rund um die Uhr Betreung " vom aufmerksamen Pflegepersonal hat mir ausgesprochen gut getan und mich aus meinem schwarzen Loch wieder mehr und mehr an die Helligkeit gebracht. Einfach eine gute, durchdachte, ineinandergreifende Behandlung.

Auch meine körperlichen Beschwerden wurden physikalisch behandelt. Freizeitangebote genügend und... " Die Seele baumeln lassen " war in dem tollen Kurpark und herrlichen Gegend, möglich.

Unterbringung, Essen waren ok und hatten auf meine Genesung keine Nachteilige Auswirkung.

Selbstverständlich konnte ich die Verantwortung für meine Genesung nicht nur an die Therapeuten abgeben. Ich musste- und habe auch sehr intensiv mitgearbeitet.

Ich erlaube mir diese Bewertung, da ich schon mehrere- andere Klinikaufenthalte hatte und mir sehr gut, die Behandlungsunterschiede aufgefallen sind.

Jetzt, 5 Wochen nach meiner Entlassung,hält mich die therapeutische Behandlung und Unterstüzung immer noch in meiner Lebendigkeit.

DANKE an alle meine Behandler.

Fachpersonal super

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Fachpersonal, Essen, Sauberkeit
Kontra:
Freundlichkeit Aufnahme, Rezeption und einige Schwestern
Krankheitsbild:
Trauerreaktion
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Doppelzimmer werden belegt. Eine vor Aufenthalt mitgeteilte Abneigung dagegen wurde mitgeteilt jedoch nicht beachtet. Trotz körperlicher Reaktion 1 Woche Wartezeit, währenddessen unklare interne Lösungsansätze.
2 Wochen zu Hause und noch kein Arztbrief, weder Kurzbrief noch sonstiges. Bei Entlassungsvorgehen intern unklare Kommunikation. Ein vom Konsilarzt empfohlenes CT soll ich zu Hause machen. Da frag ich mich wozu ich in einer Akutklinik war. Einige Schwestern überfordert oder generell unfreundlich wenn nicht sogar unverschämt ebenso Aufnahmedame.
Essen war immer sehr gut. Zimmer sauber.

Super Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einfühlsames Therapeutenteam
Kontra:
Sommerferienzeit zu viele Therapeuten abwesend
Krankheitsbild:
Depressionen, chronische Schmerzen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das Therapeutenteam ist einfach Klasse. Nur schade, dass in der Sommerferienzeit viele Ärzte und Therapeuten nicht da waren. Einmalig gut ist der Chefarzt.
Das Essen und die Zimmer sind nicht top, aber in Ordnung. Man ist ja nicht zum Wellnessurlaub in einem Luxushotel, sondern zur Therapie in der Klinik- und die supergute Therapie ist das Wichtigste. Die Therapeuten und Krankenschwestern sind sehr freundlich und einfühlsam.
Ich habe mich sehr wohl gefühlt in der WSK und würde sofort wieder hingehen. Für meine Zukunft konnte ich viele positive Anregungen mitnehmen.
Ich bin ich:-)

Eine sehr hilfreicheZeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die Zusammenarbeit des Teams ist super
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychosomatische Schmerzstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer schlimmen Zeit (ca.2 Jahre) in der "Draußenwelt" durfte ich in der WSK 8 Wochen lang die Therapie dort für mich nutzen:Gestalten(2x wöchentlich)Konzentrative Bewegungstherapie (2x die Woche) Chronische Schmerzgrupp(1x wö.), Interaktive Gesprächsgruppe(2x wö.), Physiotherapie(1-2x wö.), Einzelgespräche mit meiner Therapeutin (2x wö.), Bezugspflegegespräche(3-4x insgesamt), Hilfe der Sozialarbeiterin in Anspruch nehmen (1x), MTT=Gerätetraining (beinahe jeden Wochentag), jederzeit im Pflegezimmer auf der Station einen Gesprächspartner finden und tagsüber in der Teeküche auf der Station oder in einem der Fernsehräume (Mitpatienten).Letztere waren für mich nicht so interessant. Es gibt auch ein kleines Schwimmbecken mit Sauna, ,welches ich wegen des schönen Wetters nicht genutzt habe.Insgesamt fühlte ich mich gut aufgefangen, es war sehr anstrengend an mir zu arbeiten, nicht immer war die Therapie angenehm und ich habe von bleierner Schwere und Müdigkeit bis zur Leichtigkeit und Glücksgefühl alles durchgemacht.Es gab gute Freizeitangebote, von denen ich Arbeiten mit Ton, Kino und Musikvorführungen genutzt habe.Im Sommer ist auch das Umfeld sehr schön und lädt zu Ausflügen ein,welche ich alleine oder mit Mitpatienten gemacht habe.Die Zimmer sind überwiegend einzeln belegt und zweckgebunden und hell mit Balkon und eigenem Bad und Dusche.Das Essen fand ich okay und die Struktur des gemeinsamen Essens in einer festgelegten Zeitspanne an festgelegten Tischen, an denen freie Platzwahl war super.Das Personal war uneingeschränkt nett und die Therapeuten untereinander megagut vernetzt und informiert über mein Befinden. In diesen 8 Wochen habe ich die Chance bekommen mich wiederzufinden, Trauer zu bewältigen,meine Ressourcen wieder zu erkennen und zu nutzen. Seit 3Tagen bin ich nun wieder in meiner Alltagswelt zurück, aber noch krankgeschrieben.Es ist nicht leicht sich wieder einzufinden in der Welt, in der Sätze wie:"Du MUSST einfach..."zu oft als Rat gesagt werden.

Eine Reise zu mir selbst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle therapeutischen Maßnahmen , das gesamte Personal , die schöne Umgebung.
Kontra:
nach 4-5 Wochen erscheint das Essen besonders abends doch etwas eintönig .
Krankheitsbild:
Tinnitus , Depression , Panikattacken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Fühlte mich vom ersten Moment an gut aufgehoben .
Personal mit sehr feinem Gespür , sendet Signale der Hilfsbereitschaft , zu jeder Tages-und Nachtzeit .
Sehr gute weiterführende therapeutische Betreuung .
Fand den Weg zu meinem Besten was ich in mir trage wieder zurück .
Körpertherapie +++ , Gestaltungstherapie +++ , Bezugstherapeutin +++ * , Chefarztvisite +++ *

Therapie erfolglos

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Mein Mann hat andere Patienten mit der gleichen Erkrankung kennen gelernt
Kontra:
Kein Therapieerfolg / Keine Besserung / Kein Fortschritt
Krankheitsbild:
F32.1 Mittelgradige depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Mann war von April bis Juni 2017 in dieser Klinik wegen einer mittelgradigen depressiven Episode.

Nach einigen schweren Jahren mit einer Krebserkrankung bei mir und Hausbau schlitterte mein Mann in eine Depression und damit auch in eine Affäre mit einer anderen Frau.

Es war in 8 Wochen Therapie nicht möglich, ihm soweit zu helfen, dass er wenigstens wieder wusste, wo er hingehört. Seit nunmehr über 6 Monaten wohnt er in einer Ferienwohnung und kann keine Entscheidung zwischen Ehefrau und Affäre treffen. Er hat weiterhin mit zeitweise starker Müdigkeit zu kämpfen.

Offenbar hat man in der WS-Klinik an völlig falschen Stellen gegraben, an welchen es gar keine Probleme gibt. Das Handy durfte mein Mann behalten, so dass er 24/7 von seiner Affäre bedrängt und manipuliert werden konnte. Es wurde ihm sogar erlaubt, über Nacht weg zu bleiben, jedoch nicht zu Hause, sondern bei seiner Affäre.
Sogar er selbst sagte nach der Therapie, dass es ein Fehler war, dass er das Handy hatte.

Offenbar wurde auch nicht herausgefunden, dass die Affäre meines Mannes wesentliche narzisstische Züge aufweist. Vermutlich denkt man in der WS-Klinik, dass ein Typus melancholicus, der auch noch hochsensibel ist sehr gut zu jemandem passt, der narzisstische Tendenzen hat.

Der Gipfel der Unverschämtheit war,dass ich als Ehefrau am Telefon von zwei Mitarbeiterinnen der Zentrale und einem Lehrling ca. 10 Mal mit den Worten "Wir dürfen keinerlei Informationen geben"
abgekanzelt wurde. Ich hatte angerufen, um zu fragen, ob und wie ich meinen Mann unterstützen kann, was gut für ihn wäre. Eine bodenlose Frechheit! Zumal man überall liest, dass der Partner/die Familie einbezogen werden sollten in die Therapie. Offenbar sieht das die WS-Klinik anders. Und mein Mann und ich sind NICHT getrennt, trotz Affäre!

So, und nun stehen wir hier, und alles ist unverändert. Mein Mann weiss nach wie vor nicht, wo hinten und wo vorne ist. Er ist nicht in der Lage, eventuell in der Therapie gelernte Lösungsmöglichkeiten in die Praxis umzusetzen.
Meine Energie schwindet ebenfalls von Tag zu Tag.Ganz zu schweigen von der finanziellen Belastung für Haus und Ferienwohnung.
Und dafür hat die WS-Klinik nun tausende von Euro von der Krankenkasse meines Mannes kassiert,- für nichts, absolut gar nichts!!!

ich hatte nur Pech

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (kein Einzelzimmer ,ungenügende Sauberkeit)
Pro:
schöne Parkanlage, Körpertherapie
Kontra:
Doppelzimmer,Therapie
Krankheitsbild:
Erschöpfung mit Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war insgesamt 7 Wochen in der Klinik
Am Anfang hatte ich Probleme mich einzugewöhnen,aber nach einiger Zeit habe ich mich gut eingegliedert
Leider bekam ich die ganze Zeit kein Einzelzimmer obwohl andere Mitpatienten innerhalb kurzer Zeit in ein Einzelzimmer umgezogen sind
Das finde ich sehr ärgerlich, denn ich finde einer der mit Erschöpfung in die Klinik kommt hat das Recht sich zurückziehen zu können,so musste ich mir den ganzen Aufenthalt mit meiner Zimmergenossin arrangieren
Die Gruppentherapien waren ätzend weil es jedesmal um das gleiche ging und der Therapeut keine Gesprächsleitung übernahm
Ich finde es sehr schade ,dass die Privatpatienten mehr Leistungen haben und auch bessere Therapeuten,desshalb sind auch die sehr guten Bewertungen nur von Privatpatienten
Das Essen fand ich gut
Sportangebot keines ,was ich schade finde.
Am Wochenende ist es stinklangweilig ,man muss sich selber organisieren -zu wenig Angebote
Leider darf der Besuch nicht aufs Stockwerk und das Zimmer sehen
Trotz allem hat mir der Aufenthalt gut getan, auch wenn er mich psychisch nicht weiter gebracht hat
Ich hatte sehr nette Mitpatienten und habe die Zeit dort in angenehmer Erinnerung

Professionelles Team bietet umfangreiche Betreuung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (schlechtes W-Lan, schmutziger Teppichboden)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik arbeitet,sehr professionell mit einem großen Team von Ärzten, Psycho- Gestaltungs-, Musik- Körpertherapeuten auf Grundlage der Tiefenpsychologie.Das Team ist gut untereinander vernetzt und höchst professionell.

Der ständige Wechsel zwischen Einzel- und Gruppentherapie, Gesprächs- und Körper- bzw. Gestaltungstherapie sowie die optimale Betreuung durch den Pflegedienst stellt einen tragfähigen Rahmen für die Therapie. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei 7 Wochen.

In der Regel gibt es jeweils drei Einzeltherapien und drei interaktionelle Gruppen pro Woche, sowie zwei Körper-, zwei Gestaltungs- und zwei Musiktherapietermine pro Woche.

Leider gibt es in Wochen mit Feiertagen bzw. In der Ferienzeit auf Grund der Personaldecke Abweichungen.

Sehr kompetentes multiprofessionelles Team, ein guter Ort

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ein geschützter Ort an dem ein gutes Arbeiten an den eigen Themen angeboten wird
Kontra:
zu wenig Physiotherapiemöglichkeiten in der Klinik, wird durch Kooperation mit der benachbarten orthopädischen Klink ausgeglichen
Krankheitsbild:
Somatoformes Geschehen, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war es zu Beginn nicht ganz einfach mich in eine Klink zu begeben, da ich selbst in diesem Bereich arbeite. Aufgrund der hohen Fachlichkeit sowohl der Therapeuten als auch des Pflegeteam konnte ich mich gut und vollständig in mein Dasein als Patient einlassen. Das Ankommen wird durch einen Patienten-Paten und eine Bezugspflegekraft sehr erleichtert. Es wird ein sehr haltgebender Rahmen angeboten, in dem es möglich ist zur Ruhe zu kommen und an seinen eigenen Themen und Problemen zu arbeiten. Das Multiprofessionelle Team ist miteinander in kontinuierlichem Austausch über die Prozesse der Patienten und fördert somit produktiv die Prozesse. Unter den Patienten herrschte ein familiäres schönes Klima, welches natürlich eigene familiäre Themen wachruft, aber das ist ein wichtiger Baustein der eigenen Entwicklung dort. Ich habe viele wunderbare Menschen dort kennengelernt.
Für ein Krankenhaus war des Essen gar nicht so schlecht. Natürlich könnten die Teppiche neuer sein, aber es ist ja kein Urlaub in einem Sternehotel dort und das Wichtige, nämlich Gesehen und verstanden werden habe ich dort erlebt, vielleicht in einer Art und Weise wie noch nie zuvor. Und das ist es, worum es geht!
Schön wäre es, wenn neben dem Tanz-Bewegungstherapeutischen Gruppenangebot mehr Einzeltermine in diesem Kontext möglich werden. Diese non-verbale Ausdrucks-und Erfahrungsmöglichkeit, die therapeutische Arbeit mit dem Körperausdruck und am Körper fördert die eigene Entwicklung sehr. Alle unsere Gefühle und Erlebnisse sind im Körper gespeichert. Neben den Psychotherapeutischen (sehr guten, kompetenten) Einzelstunden wäre ein Mehr davon sicher sehr sehr wünschenswert und förderlich! Ich halte große Stücke von allen Therapeuten dort und für mich persönlich waren die kurzen Einzelvisiten mit dem Chefarzt ein besonders weiterbringende "Zeit". Er hat alle seine Patienten "im Auge" und ist über die Entwicklungen informiert. In einer erneuten Krise würde ich die Klinik wieder aufsuchen! Nur Mut

Für mich Perfekt!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das gesamte Konzept
Kontra:
Nicht mehr alles ganz neu
Krankheitsbild:
Angststörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Ausstattung ist jetzt nicht gerade die neueste, aber man ist ja auch nicht auf Wellnesurlaub.
Die Therapeuten und Ärzte empfand ich ALLE als super nett und kompetent. Das Stationsteam war auch super!
Ich finde es bewundernswert wie der Austausch unter den Therapeuten statt fand. Jeder wusste immer was Sache bei einem ist.
Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben, und kann die Klinik nur wärmstens Empfehlen!!!
Und das Essen ist auch nicht schlecht!
Mal abgesehen vom Samstäglichen Eintopf:-)

PFUITEUFEL NIE NIE ZU EMPFEHLEN; UNFREUNDLICH UND SCHMUTZIG

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
meine Therapeutin war gut
Kontra:
die meisten anderen nicht, laut Patienten, SCHMUTZ; UNFREUNDLICH
Krankheitsbild:
mittelschwere Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das dreckigste Krankenhaus der Welt.
3. und 4. Stock sind echt versucht. Teppiche ekelig. Es wurde sogar gesagt,dass man nicht mit Socken laufen soll,weil es unhygienische Umstände sind und weil man sich Scherben in den Fuß treten könnte.Lüftungen sind mit 1cm Stau belegt und haben bei mir Nasenbluten verursacht. In 90% der Bäder ist SCHIMMEL. Es gibt für 50 Patienten 2 TV und einen Wasserkocher. Unsere Zimmer wurde nach 6 Wochen das erste mal gesaugt.(Teppich) Duschen in den EZ laufen oft über und versauen das Zimmer zusätzlich.

Das Essen schmeckt entweder wie eingeschlafene Füße oder der Koch ist verliebt.Ab und zu gibt es mal Fleisch zum Abend,sonst immer der gleiche Misst. Die Hähnchen-Nuggets am Abend lösten bei 4 Patienten das Brechen aus und Magenprobleme.

Wlan ist immer am Grenzbereich und nur im Empfang zu bekommen. Keine Tischtennisplatte,man wird von der Klinik verarscht. Erst sagen Sie, Man solle eine Petition machen mit 200 Unterschriften und dann erfährt man, dass das immer gesagt wird, und es noch nie bestellt wurde. auf Nachfrage bei der Leitung meinte man, Sie sei schon da gewesen, man habe Sie aber wieder zurück gesandt, weil ein Teil fehlte. Das erzählte man uns 5 Wochen. Amazon liefert in 2 Tagen und aus China kommt es auch nach 4 Wochen.

Geht es einem SCHLECHT, dann setzt man sich mit einer Schwester zusammen, die sagt nix,mit hat man eine Praktikantin hingesetzt, und irgendwann kommt die Frage ob man schon mal über Suizid nachgedacht hat. Da ich das verneint habe, war das Gespräch vorbei und ich sollte gehen(als Haftung der Klinik geklärt, und ich wurde weg geschickt).

Organisation: Die Therapeuten und die Schwestern und Ärzte reden untereinander nicht mit einander, nicht einmal , wenn es die Vertretung war. Ist man krank geworden, und sagt es den Schwestern, geben die das nicht weiter. Zettelwirtschaft, usw.

Die Therapeuten führen einen in die Tiefe aber nicht mehr raus.Etwa die 1/2der Patienten ging schlechter als gekommen.

Neue Blickwinkel

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr gutes Therapeuten Team
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die WSK ist ein Ort der am Ende ein zu Hause für mich wurde!
Wenn man offen für seine Probleme und den Schmerz ist, ist man hier richtig aufgehoben.
Die Klinik fängt einen auf und gibt einen sehr gute Werkzeuge um mit seiner Depression wieder in den Alltag zu starten.
Das Therapeuten Team ist ein sehr gut zusammengestelltes und achtsames Team!
Die Pflege ist auch gut ausgewählt.
Alles in allem war die Zusammenarbeit der Therapeuten und des Pflegepersonals sehr gut.
Es ist empfehlenswert, eine Zusatzversicherung oder Private KK zu haben, da auf der Privatstation das Angebot etwas dichter gestaffelt ist (Mehr Einzeltherapie - SEHR GUT). Es lohnt sich in dem Fall in eine Zusatzversicherung zu investieren.

WICHTIG IST:
Die Therapie steht hier im Vordergrund, achten sie nicht auf die Einrichtung oder das Essen im Speisesaal. Es ist vollkommen ausreichend.
ES GEHT HIER IN ERSTER LINIE DARUM SEINE SEELE ZU RETTEN. ES IST KEIN HOTEL! SONDERN EINE KLINIK, WO SIE UNTERSTÜTZT WERDEN WIEDER KRAFT ZU TANKEN FÜR DIE SEELE!
Die Zimmer sind normal ausgestattet und das Essen ist ok.
Wie gesagt, die Ausstattung und die Einrichtung sollten nicht im Vordergrund stehen, sondern die Rettung ihrer Selbst, denn das Team der Therapeuten und der Pflege sind sehr gut!!!!!!!!!
ES LOHNT SICH UND HILFE ANNEHMEN IST KEINE SCHANDE, SONDERN STÄRKE.

DANKE, für diese wertvolle und für mich wichtigste Zeit für mein bisheriges Leben! ICH WERDE DIE Therapeuten, Pflege und vor allem DIE MITPATIENTEN NIEMALS vergessen!

Es war eine so unglaublich besondere intensive Zeit! DANKE.

Wenn ich nochmal unendlich traurig bin, würde ich wieder in die Klinik zurück gehen.

------

Das Therapieangebot bei den Privatversicherten hat ein paar zusätzliche Angebote.
Körpertherapie (absolut überwältigend was man dort körperlich wahrnehmen kann!)
Gestaltungstherapie (Wahnsinn was aus dem Impuls für emotionale Bilder entstehen können (auf dem Papier))
ZUSAZT: Musiktherapie (erstaunlich was klassische Musik für Bilder, Körpergefühle und andere Emotionen auslösen kann)
Gruppentherapie (in der Gruppe kann man feststellen, dass man nicht allein ist und sich gegenseitig helfen und unterstützen; Die Gruppendynamik innerhalb der Mitpatienten ist sehr wertvoll und tut sehr gut)

Unterdessen, werden regelmäßig körperliche Untersuchungen vorgenommen oder auch bei anderen körperlichen schmerzen usw. Physiotherapien angeboten, Sport, Entspannung.

1 Kommentar

AeDWSK am 25.04.2017

Wir freuen uns sehr über die positive Rückmeldung. Ich möchte als Ärztlicher Direktor aber klarstellen, dass ALLE Patienten unabhängig vom Versicherungsstatus Einzel-, Gruppen-, Körper- und Gestaltungstherapie bekommen. Wahlleistungspatienten bekommen entsprechend den Vorschriften der PKV (Private Krankenversicherungen) mehr Einzeltherapie als gesetzlich Versicherte und zusätzlich Musiktherapie, ggfs. auch Körpertherapie als Einzelbehandlung. Wahlleistungspatienten werden darüber hinaus entsprechend der Vorschriften nur von approbierten Psychologischen Psychotherapeuten und Fachärzten (oder Äquivalent) behandelt und die Behandlung wird sehr engmaschig durch mich als Chefarzt begleitet (Einzel- und Angehörigengespräche, so weit wie möglich Teilnahme an den Gruppen, Supervision jeder einzelnen Gruppensitzung u. a. durch Leitung der obligaten Nachbesprechung etc.).
PD Dr. med. Dipl. Psych. Thomas Herzog, Chefarzt

Tolle Hilfe in der Werner-Schwidder-Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich fand mich gut aufgehoben)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Professionelle Hilfen, gute Therapeuten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (hatte keine medizinische Behandlungen (außer Blutabnahme))
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hilfsbereit und verständnisvolle Mitarbeiter/innen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Es geht hier nicht um Wellness-Urlaub)
Pro:
die Körpertherapie war sehr hilfreich, gute Einzelgespräche,
Kontra:
Krankheitsbild:
Generalisierte Angststörung, starke Überlastung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Für mich war es die richtige Entscheidung, in die Werner-Schwidder-Klinik zu gehen. Nachdem der Körper Symptome zeigte, die ich so nicht kannte und organisch alles "in Ordnung" schien, suchte ich nach einem professionellen und hilfreichen Weg, gegen die sog. "funktionalen Störungen" anzugehen. Mir war bewusst, dass ein Gespräch pro Woche keine Linderung bringen würde. Das kompakte und intensive Angebot der Klinik (Einzelsitzungen, Gruppengespräche, Gestaltungstherapie, Musiktherapie, Entspannungssitzungen und die ebenfalls hervorragende Körpertherapie) brachten vieles ins Rollen. Es war phasenweise sehr anstrengend, da es auf allen Ebenen "gearbeitet" hat. Die Kunst ist nun, mit dem Handwerkszeug und den neuen Sichtweisen, die ich erlernen konnte, im Alltag wieder klar zu kommen und bei sich zu bleiben, bzw. sich nicht zu verlieren, regelmäßig Pausen zu gönnen und zu nehmen. Die Gespräche mit anderen Patienten waren auch sehr hilfreich. Es war ein gutes und intensives Zusammmenleben in den 8,5 Wochen, in denen ich dort war. Was jeder Patient im Gepäck haben "sollte", ist Zeit!
Herzlichen Dank an das gesamte Team, das sich hervorragend ausgetauscht hatte und immer auf dem persönlichen aktuellen neusten Stand war, egal in welcher Therapie man sich gerade befunden hat.

Kompetentes Personal

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Ärzte, Pfleger, Zimmer
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr kompetente Ärzte, Pfleger und Therapeuten. Man wird super unterstützt. Es gibt rund um die Uhr Ansprechpartner das Miteinander ist in der Klinik sehr schön.

Sehr professionelle Arbeit der Psychologen und Ärzte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Tolle medizinische und psychotherapeutische Betreuung)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Großes Lob an die Verwaltung)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Teppichboden, Zustand der sanitären Einrichtungen)
Pro:
Effekive Verzahnung der einzelnen Therapieformen
Kontra:
Teppichboden für Allergiker kontraproduktiv
Krankheitsbild:
Mittelschwere Depression in schwerer Episode
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Multiprofessionelles Team, das sich sehr engagiert um jeden einzelnen Patienten kümmert.
Blick auf den einzelnen steht im Fokus.
Äußerst wirksame Verzahnung einzelner Therapieformen.
Guter Austausch der Therapeuten über den einzelnen Patienten.
Arbeit in Kooperation mit dem Patienten und dessen Angehörigen (bei Bedarf).
Schlechte Bewertung des Essens kann ich nicht teilen.
Schwimmbad und Sauna haben starke Gebrauchsspuren, können aber kostenfrei genutzt werden.
Es lohnt sich nicht, sich über den Teppichboden aufzuregen.
Die effektive und sehr professionelle Arbeit der Psychologinnen und Ärzte/Ärztinnen stehen in keinem Verhältnis zum Zustand der Patientenzimmer.
Sehr wertschätzender Umgang mit Patienten durch Ärzte und Psychotherapeuten.
Mir hat der lange Klinikaufenthalt sehr geholfen, meinen psychischen Zustand besser zu erkennen und um mich zu stabilisieren.

Ein sehr gutes ganzheitliches Therapieangebot

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
ganzheitlicher Ansatz, persönliche Betreuung, engagierte Mitarbeiter
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Borderline, Anankastische Stör., Dissozial, ...
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo liebe Bewertungsleser,


das Team der WSK hat mir sehr geholfen an meinen Themen zu arbeiten. Hierbei ist das überaus große und jedezeit zielgerichtete Engagement der Mitarbeiter besonders hervorzuheben. Ich habe wahrgenommen, dass die Mitarbeiter Ihren Beruf als Berufung leben.

Das Therapieangebot ist gut durchdacht und hat mit Einzelgesprächen, Gruppentherapie, Gestaltungstherapie, Betreuung und Therapie durch den Pflegedienst, Musiktherapie, Achtsamkeitstraining, Sportangeboten, körperärztlicher Betreuung, Teamvisite und Chefarztvisite einen ganzheitlichen Ansatz. Die Verbindung all diese Bereiche wird gepflegt. Dies hat mir geholfen mein Ich auf verschieden Wegen neu zu erkunden und meine Vielseitigkeit, mein Gefühle, die soziale Interaktion und Verhaltensmuster tiefgründig zu erfahren und zu durchleuchten. In schweren Momenten wie auch zum Teilen schöner Erlebnisse hat mir außerhalb der Therapieeinheiten das Pflegedienst-Team immer ein offenes Ohr geschenkt und war mit aufrichtigem Interesse und ehrlichen Rückmeldungen für mich da. Die persönliche Bezugspflege mit einer Mitarbeiterin des Pflegedienst-Teams mit regelmäßigen Gesprächsterminen war für mich sehr wertvoll.

Sehr angenehm und entspannend war für mich auch der gute Kontakt zum Reinigungspersonal. Gerade weil es nicht primär in Ihrem Aufgabenbereich liegt möchte ich erwähnen, dass dieses sehr freundschaftlich mit mir umgegangen ist. So durfte ich ab und an mit einem Kaffee in der Teeküche mit der Putzfrau in den Tag starten. Das war sehr schön und die Erinnerung daran bringt mich noch jetzt zum lächeln.

Die Verwaltung habe ich als sehr kompetent und hilfsbereit erlebt. Auch an deren Arbeit ein großes Lob!

Ich habe in der WSK mit dieser großartigen Unterstützung eine gute Grundlage bekommen, um nun an mir weiter zu arbeiten.

Ein herzliches Dankeschön an das ganze Team von A bis Z!

1 Kommentar

DominikN am 24.01.2017

Nachtrag: In meiner Aufzählung der Therapieangebote habe ich die Körpertherapie vergessen. Diese konnte ich sehr gut nutzen um insbesondere die Themen Nähe / Distanz, Vertrauen / Misstrauen, Emotionalität und meine Gefühlswelt zu erkunden.

perfekt abgestimmtes therapeutisches Konzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Die Ausstattung der Zimmer ist alt. Allerdings fällt dies weniger ins Gewicht, weil die therapeutische Arbeit sehr gut ist)
Pro:
Therapeutische Begleitung, Lage der Klinik direkt am weitläufigen Kurpark
Kontra:
Zustand der Krankenzimmer
Krankheitsbild:
mittelgradige depressive Episode, anhaltende somatoforme Schmerzstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mir in einer Klinik für Psychosomatik helfen zu lassen war ein großer Schritt. Doch meine gesundheitlichen Probleme, wie starke Verspannungen im Rücken und Herzrasen sowie immer schneller aufeinander folgende depressive Phasen haben mich veranlasst, dem Rat meiner ambulanten Psychotherapeutin zu folgen und stationär in die Werner-Schwidder-Klinik zu gehen.

Die Mitpatienten erleichtern einem die ersten schweren Tage in der Klinik sehr. Man bekommt einen Mitpatienten als Paten an die Seite gestellt, der einem das Haus zeigt und die Abläufe erklärt, aber auch alle anderen Mitpatienten habe ich als sehr hilfsbereit und integrativ erlebt.

Anfangs stand ich den unterschiedlichen Therapieformen wie der interaktionellen Gruppe, Gestaltungs-, Musik- und Köpertherapie sehr skeptisch gegenüber. Sehr schnell habe ich jedoch verstanden, dass alle Therapieformen ineinandergreifen und im Therapeutenteam ein sehr enger Austausch gegeben ist, sodass keine Information verloren geht und so sehr einfühlsam mit den Patienten an deren Problemen gearbeitet wird. So konnte ich mich gut auf die Therapien einlassen und habe großes Vertrauen in die Therapeuten entwickelt.

Es hat sich auch sehr schnell bestätigt, dass man in diesem geschützten Rahmen tatsächlich viele Alltagssituationen erlebt, sodass man ein gutes Übungsfeld hat, um sich in anderen als den bisher eingeübten Verhaltensmustern zu erproben.

Für die Zeit in der Klinik bin ich sehr dankbar. Ich hatte - bevor ich in die Klinik kam - die Wahrnehmung für mich völlig verloren. Dies hat sich positiv geändert und ich habe nun eine gute Grundlage, auf der ich im Alltag aufbauen kann. Das war nur durch die sehr intensive Arbeit in der Klinik möglich.

Das Wichtigste für den Erfolg der Therapie ist nach meiner Erfahrung die Bereitschaft, sich seinen Themen zu stellen.

Ich kann den Aufenthalt in der Werner-Schwidder-Klinik nur empfehlen. Es war eine schwere Zeit, die mir sehr geholfen hat.

DANKE

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gesamtes Zusammenspiel des Behandlerteams
Kontra:
---
Krankheitsbild:
Depression, Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in den Monaten Aug./Sep. Patientin in der Werner-Schwidder-Klinik, und möchte als erstes ein rießen großes DANKESCHÖN los werden. Mein Start war schwer, da ich mich anfangs auf nichts eingelassen hatte und auch nichts annehmen wollte. Deswegen mein Rat an alle die diese Bewertung durchlesen: Probiert es aus, lasst euch ein und ihr werdet eine wunderbare Zeit haben. Insgesamt war ich Stationär 8 Wochen in der Klinik und hab mich rundum gut betreut gefühlt vom gesamten Behandlerteam.

Einzige Kritikpunkte von meiner Seite: Organisatorische Probleme gehen leider auf die Kosten der Patienten. Ob das nun ausgefallene Termine waren die vorher nicht angekündigt wurden, oder aber Zeiten der Termine schlicht und einfach vertauscht wurden.

Die Teppichböden sind nicht mehr die neusten, dass sieht und riecht man auch. Zudem sind einige Badezimmer renovierungsbedürftig.

Das sind aber auch schon die einzigen Dinge die ich Bemängeln kann. Ich fühlte mich auf Station 4 super gut aufgehoben und kann es definitiv weiterempfehlen.

Egal ob jung oder alt. Jeder findet seinen Platz. So entstand für mich auch der Begriff große Patchwork-Family. Vielen Dank für alles, für die tolle Zeit, die tröstenden Worte und die offenen Ohren! J.P.

Erfahrung!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Pflegepersonal, Therapeuten, Oberärztin und die Damen vom Empfang bekommen die Daumen hoch!
Kontra:
Zu wenig sportl. Angebote!
Krankheitsbild:
Depression, Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ins Auge fällt der fleckige, schmutzige Teppich, der wohl noch nie eine Reinigung erhalten hat.
Es werden Unterschiede zwischen Privat- und Nichtprivatpatienten gemacht: Mehr Therapieangebote, Therapien fangen ohne Wartezeiten sofort an, Therapieräume auf der Station!

Das sportliche Angebot ist mager, es gibt ein Schwimmbad, 1× in der Woche für 1/2 h Rücken fit und einen MTT Raum. MTT wird verordnet und wenn man Glück hat, bekommt man in den ca. 7 Wochen, zumindest eine Einführung!

Therapeutisches Angebot ist gut, man hat genügend Zeit am Tag und hetzt nicht von einem Termin zum nächsten. Fällt etwas aus, gibt es selten Vertretung was schon schade ist und auf Kosten der Patienten geht.

Wenn Besuch kommt gibt es keine Cafeteria um einen Kaffee zu trinken oder ein Stück Kuchen zu essen. Sitzen kann man im Erdgeschoss, im Eingangsbereich und den Kaffee zieht man an einem Automaten, Kuchen muss man beim Bäcker besorgen. Alles in allem: Nicht Einladend!
Oder man geht in die Nachbarhäuser.

Über das Essen kann ich nichts negatives schreiben, das ich von zuhause aus nicht verwöhnt bin.

Ein voller Erfolg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden ((Ist für mich einfach nicht wichtig in einem Krankenhaus))
Pro:
Körpertherapie, Bezugspflege, Einzeltherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, bulimia nervosa, schwere Depression, PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Juli erneut in der WSK zur akuten Krisenintervention. ( 4 Wochen )
Nach meinem ersten Aufenthalt dort ( der für mich sehr negativ belastet war ) war es ein grosser Schritt dorthin zurück zu kehren - aber ich habe ihn nicht bereut.
Ich befand mich in einer tiefen Krise und durfte (trotz voran gegangener Konflikte ) sofort zurück kommen. Der Chefarzt selbst war bedingungslos unterstützend.
Besonders positiv hervorzuheben ist, dass eine sehr konstruktive Teamvisite stattfand in der ich konkret nach meinem Anliegen gefragt wurde. Anhand dessen wurden Ziele formuliert, an denen dann auch gearbeitet wurde. Es wurde sehr darauf geachtet, diese Ziele zu überprüfen und mich in Therapien die mich weiter destabilisieren hätten können zu schützen.
Meine Einzeltherapeutin trat mir unvoreingenommen und sehr authentisch entgegen. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass ich meine Ziele erreichen konnte.
Ebenso meine Bezugspflegerin und Körpertherapeutin, zu denen ich auch im vorherigen Aufenthalt eine gute Beziehung hatten unterstützen mich mehr als positiv und halfen mir neue beziehungserfahrungen zu machen.
Insgesamt war der Krisenaufenthalt ein Erfolg und für mich persönlich die Möglichkeit andere Erfahrungen sammeln zu können.
Ich bin allen dankbar die mich so unvoreingenommen und ohne zögern unterstützt haben.
Konstruktive Kritik würde ich dahin gehend äußern, dass es noch wünschenswert wäre, wenn die Therapeuten und Pfleger enger zusammen arbeiten würden v.a. Das Arbeitsmaterial /Blätter aus der Pflege den Therapeuten bekannt sind und auch dort Auswertungen einbezogen werden können (bei Bedarf)...
Außerdem könnte es hilfreich sein, alle Patienten von Anfang an dafür zu sensibilisieren, dass unterschiedliche Krankheitsbilder behandelt werden...

Klinik wird ihrem Ruf gerecht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
kompetentes Team, routiniert, man fühlt sich gut betreut und aufgehoben
Kontra:
die "Kantine" weckt Erinnerungen an Jugendherbergen der 50 -Jahre, Mittagessen ok, Frühstücks- und Abendessenangebot sehr eintönig und wenig Abwechslung
Krankheitsbild:
Angstsymptomatik
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

vielfältiges Tagesprogramm, sinnvoll gestalteter Tagesplan,breites Angebot für therapiefreie Zeit,
die Räume bedürfen einer Renovierung,Sportangebot sollte verbessert werden

Ein zweites Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (so gut wie gar nicht in Anspruch genommen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kompetenz der Behandler
Kontra:
Krankheitsbild:
mittelschwere Depression, soziale Unsicherheit, Vereinsamung, Hoffungslosigkeit
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich, Mitte 30, war im Juli/August 2016 als Privatpatient in der WSK. Meine Diagnosen waren mittelschwere Depression, soziale Unsicherheit, Vereinsamung, Hoffungslosigkeit.
Direkt nach meiner Ankunft bekam ich einen Paten zur Seite gestellt, der mir die Einrichtungen zeigte und mir kurz erklärte, was für Abläufe im Haus üblich sind.
Ich wurde von allen herzlich empfangen und fühlte mich gleich gut aufgehoben.
Ich konnte mich direkt auf die Therapien einlassen. Das hat dazu geführt, dass ich sehr schnell zu den Themen kam, die mir das Leben bisher schwer gemacht haben. So kam ich schnell voran. Die Geschwindigkeit, mit der man heilt, hängt nach meiner Erfahrung stark vom eigenen Engagement ab.
Die Therapeuten machen einen sehr fähigen Eindruck.
Für mich hatte das Klinikpersonal immer ein offenes Ohr. Auf Sonderwünsche wurde eingegangen.
Die Lage der Klinik ist ideal; ruhig; am Park; 10 Minuten zu Fuß bis zum Ort; Schwimmbad im Haus und weitere Bademöglichkeiten in der Nähe.
Billard-Tisch und diverse Spiele sind vorhanden, Bügelbrett und Bügeleisen ebenfalls.
Patienten werden einmal die Woche mit Getränkegutscheinen oder Kaffee-Pads versorgt.
Am Essen konnte ich in der Regel nichts aussetzen.
Eine medizinische Versorgung benötigte ich nicht. Die allgemeinen Untersuchungen wurden sehr gründlich durchgeführt.
Der Fortschritt der Therapie wird zu Beginn, in der Mitte und zu Ende über Fragebogen ermittelt.
Des weiteren können die Fortschritte einmal im Rahmen einer Teamvisite mit dem Patienten besprochen werden.
Die Therapeuten sind offen für Fragen auch im Anschluss an die Therapie und geben bereitwillig Auskunft.

Abschließend kann ich sagen, dass ich durch den Klinikaufenthalt eine Art zweites Leben geschenkt bekommen haben.
Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar.
Ich kann diese Klinik wärmstens empfehlen.

gute Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gestalltungstherapie,KPT,Ärzte,Pflegeteam und Therapeuten,Bad
Kontra:
Abendessen,zu wenig Sport,zu wenig Angsttherapie
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wirklich eine Klinik die ich weiterempfehlen kann.
Therapeuten ,Ärzte und Pflegepersonal sind kompetent und hilfsbereit.Auch lies man mir genügend Zeit.....
Sauna undSchwimmbad ist im Haus ,was ich sehr gut finde,denn ansonsten gibt es keine Sportmöglichkeiten. Da müsste mehr gemacht werden..
Das Abendessen ist eine Frechheit....2 Sorten Wurst und Käse ohne Geschmack......

Ungeeignet für Menschen mit Essstörung!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Ich habe andere Essgestörte kennen gelernt!
Kontra:
Die Klinik hat überhaupt kein Konzept für Essstörungen
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einer Essstörung in die Klinik gegangen (anorektische Bulimie) und war absolut entttäuscht! Die Klinik ist meiner Meinung nach absolut nicht geeignet für Menschen mit Essstörungen. Man wird während dem Essen überhaupt nicht unterstützt ung findet bei jeder Mahlzeit ein riesiges Buffet vor, an dem man sich so viel nehmen kann wie man möchte, oder eben nicht möchte. Die einzige Kontrolle, die bezüglich des Essens stattfindet ist das wöchentliche Wiegen, was fast nichts über das aktuelle Essverhalten aussagt. Als jemand mit Bulimie, war es die totale Folter! Am Anfang war ich sehr bemüht und habe versucht meine Nahrungsaufnahme unter Kontrolle zu halten, was mit einer immer vorhandenen Buffetsituation die totale Folter war. Da ich keinerlei Gefühl mehr zum Essen hatte, fragte ich nach einer Ernährungsberatung. Diese wurde mir erst verweigert und dann durfte ich in einer benachbarten Klinik auf eigene Kosten an einer einmaligen Kurzberatung teilnehmen. Meiner Meinung nach gehört eine Ernährungsberatung auf jeden Fall zur Therapie bei einer Essstörung dazu! Aufgrund der fehlenden Unterstützung, war ich bezüglich der Mengen, die ich verzehren darf, die also einem normalen Tagesbedarf entsprechen, überfordert. So habe ich anfangs leicht abgenommen und kam ins leichte Untergewicht. Das Klinikpersonal setzte mir beim Wiegen das Ultimatum, dass ich bis zum nächsten mal Wiegen mindestens ein halbes Kilo zunehmen muss. Leichter gesagt, also getan, wenn man kein Gefühl für normale Mengen und Angst vor dem Zunehmen hat! Schlussendlich führte das fehlende Konzept für Menschen mit Essstörungen dazu, dass ich mich der Buffetsituation ergab und bei quasi jeder Mahlzeit immer hemmungsloser Essen in mich hinein stopfte. So verließ ich die Klinik nach einer 9 Wochen dauernden Therapie mit einer wesentlich schlimmeren Bulimie, als bei meiner Aufnahme! Und ich war damals nicht die einzige, den anderen Bulimikerinnen ist es zum Teil sogar schlimmer ergegangen!

Patient steht nicht im Vordergrund

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Körperärztin)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Stations Team / Therapie Angebot
Kontra:
Personalnutzung der Sauna/ Mangel an Psychologen
Krankheitsbild:
Depression, Ängste, Bourne out
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Team Stadion 4 ist nett die Therapeuten gut und kompetent, jedoch finde ich es unmöglich das nicht genug Psychologen vor Ort sind !! Keine ausreichenden Termine vergeben werden !
Genauso das man auf Physiotherapie ewig warten muss oder garnicht informiert wird wenn Termine frei sind !
Termine einfach abgesagt werden ( tut mir leid kein Platz, haben auf Stadion das gesagt) und auch noch treist angelogen wird....

Als Patienten komme ich in die Klinik um mich zu finden und gleichzeitig geschützt bin....daher finde ich es unferschämt und belastend das ich mich in der Sauna /Schwimmbad mit Personal !! Besuch und Nutzung der Sauna auseinandersetzen muss !!!

Das Personal macht sich breit
( Kommentare, Nutzung der Kleiderablage, Sauna betreten, gehen sie da bitte mal auf die Seite, breitbeiniges liegen )ohne Rücksicht auf den Patient !! Unmöglich. Hier muss die Klinik für Sorge tragen das das Personal außerhalb der Patientenzeiten diese nutzt !!!
Das Essen ist ok man gibt sich mühe....
Zum Teil wird man bevormundet obwohl die Regel heist man soll sich als Patient schützen wenn nötig!

Die Zimmer Teppiche müssen erneuert werden..ekelfaktor

Ein zweites Mal würde ich auf keinen Fall hierher kommen.

Sehr hilfreiche, aber auch harte Zeit mit sich!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr empathischer Umgang gerade ob meiner psychiatrischen Vorgeschichte/Diagnose)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungunzufrieden ((Körperärztin))
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (tolle unkomplizierte, sehr nette Mitarbeiter)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Es ist kein Vier-Sterne-Hotel, kein Wellnessaufenthalt, wenig erwarten, viel gewinnen!)
Pro:
sehr sensibler Umgang mit Menschen, die nach außen irre stark wirken
Kontra:
Sport völlig ungenügend/Trennung Privatpatienten von gesetzlichen: WESHALB???
Krankheitsbild:
schizo-affektive Störung, "Feststecken" in 1 Lebensphase, Ursache unklar
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war als gesetzlich Versicherte für neun Wochen Patientin der Klinik. Es war mein erster Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik.
Angenehm überrascht war ich nach mehreren Wochen von der unglaublich hohen Qualität des Therapeutenteams, der geballten Kompetenz aller Behandler, mit denen ich zusammengearbeitet habe.

Das Konzept, basierend auf Gruppentherapien (Gestalten, konzentrative Bewegungstherapie und interaktionelle Gesprächsgruppe) sowie psychotherapeutischen Einzelgesprächen, alles zweimal wöchentlich, ermöglichte mir tiefergehende Einblicke in meine eigene Geschichte, meine Anteile und mein Wesen. Ich habe sehr viel mehr von mir verstanden als viele Jahre Verhaltenstherapie es ermöglicht hatten.

Zudem hat man für gewöhnlich einmal wöchentlich ein Bezugspflegegespräch, sowie eine (kurze) Teamvisite.

Ich empfand die Zeit als recht belastend - mir wurde jedoch schnell klar, dass die Belastung eine Chance ist, WIRKLICH an "seine" Themen heranzukommen. Je härter die Erfahrung, desto lehrreicher ist die Zeit. Man kann dort alles nachbesprechen. Nachspüren - eine echte Chance!

Das von der Oberärztin moderierte Paargespräch war eine wunderbare Erfahrung.

Insbesondere die empathische, freundlich-respektvolle, ehrlich zugeneigte Haltung ALLER (Bezugspflege, Einzeltherapeutin, KBT- und Gestaltungstherapeutin,Arzt vom Dienst) war unglaublich. Diese Menschen verstehen ihre Arbeit. Sind hochprofessionell, und dabei sehr zugänglich, Tag und Nacht für einen da. Dies war für mich der hilfreichste Aspekt der gesamten Zeit.

Negativ empfand ich, dass man ganz gleich, wie respektlos, distanzlos, boshaft und provokant ein Mitpatient seine Konflikte mit mir suchte, diesen gewähren ließ. Ich bin der Meinung, wo kein respektvoller Rahmen, ein Mindestmaß an Respekt gewährt und gesichert ist, müssen Therapeuten einschreiten.

Positiv: KBT/Gestaltung/Einzeltherapeutin/Nachtwache - GLÜCKSFÄLLE! SOO GUT DIE LEUTE!

Auch ließ man mir alle Zeit, die nötig war. Toll!

Lob und Kritik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Einzelgespräche, KBT, viel nette Mitarbeiter
Kontra:
Abläufe, Essen, Teamvisite
Krankheitsbild:
PTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Herbst 2015 für 8 Wochen in der WSK. Die allermeisten Mitarbeiter waren wirklich total nett und sehr kompetent! Am meisten konnten ich von der KBT und den Einzelgesprächen profitieren. Ebenso von den Kontakten zu einigen Mitpatienten, die auch heute noch bestehen. Auch dass man sich jederzeit an die Pflegekräfte wenden konnte. Vielen lieben Dank! Auch die Körperärztin hat sich sehr viel Zeit genommen und mir sehr geholfen. Ich habe einiges über mich erfahren. Vielen Dank an die Sozialberatung, die mir Wege aufgezeigt hat.

Leider kann ich nicht sagen, dass es mir nach Entlassung viel besser ging und es ist immer noch ein weiter Weg.

Auch dass die Patienten eines Teams in allen Gruppen zusammen waren, fand ich hilfreich.

Was ich sehr belastend und befremdlich fand, war die Teamvisite, in der meist nur die Oberärztin gesprochen hat, obwohl meist 6 - 7 Mitglieder des Teams anwesend waren. Es ging wohl um Konfrontation, hat aber bei mir sehr viel Vertrauen zerstört. Auch die Gruppentherapie fand ich oft belastend und weiß nicht, ob das Aufwühlen belastender Erlebnisse, was ja schon durch Schilderungen Anderer auftreten kann, wirklich hilfreich ist. Da gibt es vor allem in der Traumatherapie andere Erfahrungen. Es gab auch natürlich einige Sitzungen, von denen ich sehr profitiert habe. Vor allem wenn es um Ressourcen oder Veränderungsschritte ging.

Das Sportangebot fand ich sehr dürftig, zu der Einweisung ins MTT kam es in den 7 Wochen nicht, obwohl dies am 2.Tag angemeldet wurde. Viele Abläufe fand ich nicht nachvollziehbar. Das Essen hatte meiner Meinung wenig mit gesunder Ernährung zu tun, wenn man bis 17.40 Uhr Therapie hatte, gab es meist kein Gemüse mehr. Es gab viele nette Servicekräfte, aber auch einige, die sehr entwertend vor allem mit den psychosomatischen Patienten umgegangen sind.

Auch die Ungleichbehandlung von Kassen- und Privatpatienten hat mich erstaunt.

Man geht leichtfertig in die Klinik und kommt leicht fertig wieder raus

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Die Rezeptionistinnen waren immer sehr hilfsbereit und nett!)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (nebensächlich)
Pro:
Körpertherapeutin
Kontra:
Fast alles andere
Krankheitsbild:
emotional-instabile Persönlichkeitsstörung Typ Borderline, Bulimia Nervosa, schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kam in einer akuten Krise für knapp 14 Wochen in die WSK.
Bei der Aufnahme war ich froh, keine Wartezeit und bürokratischen Prozess zu haben.
Heute weiss ich, dass ein stationärer Therapieplatz einer fundierten Vorabeinschätzung bedarf. Das bedeutet: ausführliche Aufnahmeunterlagen, Einholung bisheriger Berichte, ein Vorgespräch. Und dann kann es auch noch passieren, dass einen eine FACHklinik ablehnt. Das erspart einem selber aber auch viel Kraft, Enttäuschung/Resignation und Lebenszeit.

Diese Einsicht hat mich viele vergebliche Wochen in der WSK gekostet.
Ich bin dort überwiegend auf Menschen getroffen, die mich bestenfalls nicht verstanden haben, schlimmstenfalls abgelehnt/abgestempelt haben. Krankheitsspezifische Symptome wie bspw. dissoziative Zustände wurden nicht nur ignoriert, sondern mir sogar vorgeworfen. Krankheitsausfälle und Therapeutenwechsel waren Tagesordnung und lösten massive Verunsicherung bei mir aus. In akuten Krisensituationen gab es wiederholt gar keinen und schon gar keinen therapeutischen Ansprechpartner. Von einem individuellen Therapieplan zu schweigen, erfuhr ich in den Diagnose-gemischten-Gesprächsgruppen Unverständnis.

Ausnahme: die KBT. Die Therapeutin zeichnet sich neben ihrer fachlichen Kompetenz, durch ihre mitfühlende/liebevolle Art aus. Gleichermaßen war ihre Authentizität, Klarheit und Zuverlässigkeit hilfreich. Dadurch war es möglich Kontrolle abzugeben, Vertrauen zu fassen und Begrenzung zu erfahren; sich nicht in sich selbst zu verlieren. Die Therapeutin hat mir eine Brücke geschlagen, zu "sprechen" - frei von Erwartungen. Diese Erfahrung hätte ich bei ihr aber auch ambulant sammeln können.

Ich weiß, dass der Aufenthalt Patienten mit anderer Problematik geholfen hat - für mich war die WSK nicht nur völlig ungeeignet, sondern ich wurde zudem instabiler entlassen und wandere nun direkt in die nächste Klinik. Ich kann jedem Suchenden nur raten, die Entscheidung spezifisch anhand seiner Diagnose und Verfassung zu treffen.

Super Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die meisten Therapien, Pflegeteam, Essen
Kontra:
Raucherbereich zu weit entfernt, Allergikerzimmer staubig, Hausverwaltung unfreundlich
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach anfänglichen Bedenken ob mir so eine Klinik überhaupt helfen kann und ob ich mich auf das alles einlassen kann, war es die beste Entscheidung in diese Klinik zu gehen.
Einige Therapien wie die KBT (Körperorientierte Therapie), die GT (Gestaltungstherapie) wo man mit Ton arbeiten konnte, ein Bild malen durfte etc und natürlich die Einzeltherapie bei einem Psychologen haben mir enorm geholfen. Natürlich gibt es auch ein paar die mir nicht so wirklich was gebracht haben wie die IA (Interaktionelle Therapie, die SOKO (Soziale Kompetenz) usw. aber das ist von Mensch zu Mensch anders.
Die meisten der Mitarbeiter sind echt wahnsinnig kompetent und sehr höflich. Andere, aber wenige (1-2), sind ab und zu etwas knausrig aber auch das gibt es überall.
Das Essen, was hier oft sehr schlecht bewertet wird, fand ich super lecker. Nach 6 Wochen aber dann bin ich öffters mal auf den Dönermann umgestiegen weil sich die Mahlzeiten halt wiederholen. Ich bin sowieso der Meinung das der Fokus absolut nicht auf dem Essen, der Einrichtung etc. liegen sollte sondern auf den Therapien die echt super gut sind.
WLAN gibt es nicht auf der Station, sondern nur im Eingangsbereich im EG und in einem Großen Raum ebenfalls im EG. Einen TV gibt es auch nicht auf dem Zimmer, welchen ich aber zu keinem Zeitpunkt vermisst habe. Man ist so beschäftigt mit Therapien, Quatschen mit den Mitpatienten, sitzen in der Teeküche die auf der Station ist usw. das man diesen nicht vermisst. Auf der Station gibt es auch 2 TV Räume wenn man sich doch mal berieseln lassen will.
Das Pflegeteam, was rund um die Uhr anwesend ist, ist auch erste Sahne.
Im Großen und ganzen war alles super und ich kann diese Klinik mit gutem Gewissen sehr empfehlen. Ihr seid dort gut aufgehoben, nur Mut!

goldrichtig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Damen an der Anmeldung waren klasse)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
ehrliche gute Arbeit
Kontra:
nicht mehr so relevant
Krankheitsbild:
Panik Attacken, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bis zum 09.09. 2015 war ich 7 Wochen lang Patient in der Schwidder Klinik. Ich habe ein halbes Jahr mit meiner Bewertung gewartet, da ich schauen wollte, was nach dieser Zeit noch an Eindrücken, Erfahrungen und für meinen Gesundungsprozeß wichtigen und nachhaltigen Effekten vorhanden ist.

Den Klinik-Tipp, den ich in Köln bekommen habe, war goldrichtig. Es hat sich gelohnt, den weiten Weg auf sich zunehmen und für uns Rheinländer ist die Begegnung mit anderen „Jecken“ immer von großer Bedeutung.
Das klingt jetzt nicht sehr ernsthaft, ist aber für mich wirklich wichtig gewesen.
Ich habe in der Klinik die Zeit für viele Inszenierungen und Übertragungen bekommen. Ich bin in diesen Phasen hervorrangend betreut, reflektiert und aufgefangen worden.
Ich war kein einfacher Patient und möchte mich noch mal bei allen Therapeuten bedanken, die mit ihren ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und besonders unterschiedlichen Persönlichkeiten, mir neue Zugänge zu meinen Emotionen ermöglicht haben.
Insbesondere möchte ich mich bei Frau KBT bedanken, da ich mir bis heute, mit meiner Phantasie über meine Mutter, die ich in einer KBT Sitzung bekam, immer ein beruhigendes und zuversichtliches warmes Körpergefühl erhalten konnte. Danke!
Wer wirklich an seiner Gesundung interessiert ist, kann sich in dieser Klinik ruhigt behandeln lassen.

Wow - ein mehr als beeindruckender Aufenthalt geht zu Ende

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Alle Therapien, das Personal, die Professionalität der Behandler
Kontra:
Essen, Einrichtung, WLAN (aber ganz ehrlich: "Scheiß drauf")
Krankheitsbild:
Angst, Depression, Zwangsgedanken, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aktuell bin ich sogar noch Patient der Werner-Schwidder-Klinik, übermorgen werde ich entlassen, finde es aber jetzt einen guten Zeitpunkt den Aufenthalt hier zu reflektieren.
Ich werde mit einem Koffer voller extrem wertvoller bunter Puzzle-Teile nach Hause fahren, jetzt gilt es sich an die Arbeit zu machen, diese zusammen zu setzen. Ich werde nicht "geheilt entlassen", dennoch war es ein absolut korrekter Schritt in die richtige Richtung und ich sehe sehr hoffnungsvoll in die Zukunft. Ich fühle mich authentischer. Ich kann die verschiedenen Anteile in mir erkennen und bin sehr zuversichtlich einen Weg zu finden, mit diesen umzugehen.

Man muss sich klar sein, dass es in der Klinik nicht leicht ist, die Arbeit sich aber lohnt. Am Anfang fühlte ich mich noch wie auf Klassenfahrt, aber man wird sehr mit seinen Gefühlen konfrontiert. Wer sich allerdings auf die Therapiekonzepte nicht einlassen kann, ist evtl. Fehl am Platze.

Als Kassenpatient hat man Einzelgespräche 2x die Woche (ich hatte den Glücksgriff schlechthin, obwohl die Therapeutin wohl sogar noch in Ausbildung war), 2x Gestaltungstherapie (mit Malen konnte ich nichts anfangen, mittlerweile ist es eine geniale Therapieform für mich), 2x KBT (eine körperorientierte Therapie, der absolute Hammer was die Therapeutin aus einem herausholt, 2x IA (Interaktionelle Gesprächsgruppe, Gruppentherapie). Alle Therapieformen gehen ineinander über, jeder der Therapeuten ist auf dem aktuellen Stand. Die Klinik selber sagt, dass es keinen einzelnen Behandler gibt, das Team ist der Behandler.
Die Privatpatienten haben das Glück, noch mehr Angebote zu haben und auch einen -so hab ich es durch Gespräche rausgefunden- einen längere Aufenthaltsdauer. Die Trennung (die Privatpatienten sind in einem anderen Stock untergebracht) ist einer der wenigen Kritikpunkte, die ich hatte.

Bei den tollen Erfahrungen - vergiss das Essen und das ab und an nicht funktionierende WLAN.

Sehr gute Klinik - nur zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Therapeuten, Pflegepersonal, Chefarzt, Therapieangebot
Kontra:
Essen, Sauberkeit, Krankheitsausfälle
Krankheitsbild:
Zwang- und Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Vorab: Wer sich in Behandlung in die Werner-Schwidder-Klinik begibt, muss wissen, dass dies kein Wellness-Urlaub ist, sondern harte Arbeit.

Ich kam im November 2015 nach mehreren Monaten psychischer Instabilität in die Klinik. Bis dato hatte ich bereits viele verschiedene Diagnosen erhalten, keine traf jedoch auf mein Leid zu. Ich hatte auch bis dahin keinerlei Erfahrung mit Kliniken dieser Art, dementsprechend waren meine Bedenken sehr groß. Dort angekommen, begegnete ich dem Chefarzt, einem äußerst erfahrenen Therapeuten, der innerhalb kürzester Zeit meine Problematik erkannte.
Daraufhin erhielt ich einen sehr engmaschigen und maßgeschneiderten Therapieplan (ca. 20 Therapiestunden/Woche) mit einer hervorgagenden Einzeltherpeutin und verschiedenen Gruppentherapien. Es wurde stets auf meine Wünsche und Bedürfnisse eingegangen, ich hatte innerhalb kurzer Zeit tiefes Vertrauen in die Therapeuten und Pfleger. Es braucht Kraft, Mut und Willensstärke, sich seinen Problemem zu stellen. Ich wurde jedoch stets aufgefangen, wenn die Zeiten gerade besonders schwierig waren und es war immer jemand da, der einem zuhörte. Der einzige Kritikpunkt ist das Essen. Es ist wirklich nicht besonders gut, da muss man auch nichts schön reden. Aber man muss sich fragen, warum man in eine Klinik geht und ob das Essen wirklich so einen wichtigen Stellenwert hat.

Nach 10 Wochen Aufenthalt besitze ich nun einen gut gefüllten Werkzeugkoffer, mit dem ich im Alltag meinen Problemem entgegen treten kann und der mir Halt gibt. Ich spüre eine deutliche Verbesserung meiner Problematik und ich bin sehr froh, diese Klinik gefunden zu haben.

Behandlung wegen mittelschwerer Depression Nov.-Dez.2015

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Ärzte, Therapeuten und Pfleger
Kontra:
Essen und Sauberkeit
Krankheitsbild:
mittelschwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wegen Depressionen 6 Wochen Stationär in der Klinik. Für mich war es der erste Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik. Ich fühlte mich dort sehr gut aufgehoben. Sehr kompetente und nette Ärzte, Therapeuten und ein sehr gut geschultes Pflegepersonal. Man hat jederzeit Ansprechpartner, nie das Gefühl mit seinen Problemen oder Sorgen alleine zu sein. Der Austausch aller Ärzte, Therapeuten und Pfleger untereinander ist sehr gut. Jeder wusste immer wie es dem Patienten gerade geht. Trotz des nicht so gutem Essen und der zum Teil nicht so sauberen und mit sehr altem Möbel und Teppichen ausgestatteten Zimmer ( nicht Alle), kann ich die Klinik nur weiter empfehlen.

Die Lösungen für deine Probleme liegen in dir.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es hat einfach alles gepasst. Vom Fachpersonal bis hin zu den Mitpatienten.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Im positivsten Sinne - unauffällig.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die erstklassige Betreuung durch das Fachpersonal.
Kontra:
Der unnötige und überflüssige Ärger mit der Krankenkasse.
Krankheitsbild:
Depression und Somatisierung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Wer glaubt sich hier erholen zu können täuscht sich, es ist harte Arbeit an sich selbst und schmerz auch mal.

10 Wochen, in einem sonst von Hektik und Anforderungen geprägten Leben durfte ich hier verbringen und mich nur um mich selbst kümmern.
Das dafür eine Krankheit herhalten musste, war die erste von vielen weiteren hilfreichen und auch schmerzlichen Erkenntnissen.
Hier habe ich viel über mich und die Gründe für meine Krankheit erfahren.
Zusammen mit den Ärzten und Therapeuten ist es mir gelungen einen riesengroßen Schritt in eine bessere Zukunft zu gehen.
Die Therapieangebote sind durchdacht und greifen oft ineinander. Alle mit den Patienten betrauten Personen sind eng miteinander vernetzt, was ein ständiges schildern der eigenen Situation überflüssig macht.
In der Klinik habe ich zu mir gefunden und freue mich auf mein neues Leben. Zukünftig will ich achtsamer mit mir und meiner Gesundheit umgehen.

Sich fallen lassen können wenn man am Rande der Existenz lebt.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (kein Programm am Wochenende, ansonsten sehr zufrieden)
Pro:
das Bemühen um den Patienten und mit bzw. 24h bei ihm zu sein
Kontra:
hohe Krankheitsrate
Krankheitsbild:
rezidivierende depressive Störung, mittelgradig
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Therapie-Rahmen gibt Sicherheit und dem Patienten das Gefühl, in einem geschützten Raum zu sein und von den Therapeuten und dem Team beschützt und aufgefangen zu werden. Es besteht genug Freiraum, sodass man sich nicht wie 'weg gesperrt' oder eingesperrt fühlt.
Das Therapeuten Team arbeitet eng zusammen, der Austausch untereinander über Therapieerfolge ist intensiv. Jeder ist Ansprechpartner, zu jeder Zeit - 24h. Man bekommt hier eine rund umpflege und gute Unterstützung. Ich hatte jeden Moment das Gefühl, nicht alleine mit all meinen Sorgen zu sein.
Auch das Interesse am Patienten ist gegeben. Dabei steht die Heilung im Vordergrund, dazu gehört auch die Heilung OHNE Medikamente. Alle waren sehr lieb und nett und haben sich gekümmert.
Auch das Miteinander unter Mitpatienten war eine schöne Erfahrung. Man hat gemeinsam gekämpft. Jedem war aber der Raum gegeben, eigene Entscheidungen zu treffen. Es war schön, einfach nur sein zu dürfen, wie man ist. Mit all seinen positiven wie negativen Seiten. Ich konnte mich richtig fallen lassen, auf das Therapeuten-Team vertrauen und mich auf mich selbst konzentrieren.

Ich kann diese Einrichtung nur weiterempfehlen. Tolles Konzept, super Team, sehr kompetente und liebevolle Therapeuten. Ohne diese Zeit hier in der Klinik will ich mir mein Leben gar nicht ausmalen.

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