Schade…
- Pro:
- Therapeuten
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Depression
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Ich bin Patientin in der Klinik. Aktuell sind wir nur 9 Leute im ganzen Haus. Es wirkt sehr befremdlich zum Teil.
Da ich Lehrerin bin und unter anderem wegen beruflichen Auslösern hier bin, äußerte ich meine Sorge in Bezug auf das geplante Kinder und Jugendkonzept. Die Kombination finde ich nicht gut.
Fast alle Mitarbeitet sind engagiert. Aktuell gibt es ein Chaos mit der Patientenverteilung. Da frage ich mich wie die Klinik das machen will wenn es mehr Patienten sind?
Donnerstags scheint irgendetwas zu passieren, was dazu beiträgt das die ganze Stimmung im Haus anders ist. Alle wirken angespannt und besorgt und die ganze Atmosphäre verändert sich.
Mitarbeiter kündigen anscheinend auch am laufenden Band.
Ich würde sagen, dass das Haus Potenzial hat aber es nicht genutzt wird oder gehemmt wird. Ich werde den Aufenthalt nicht beenden, würde aber nicht erneut hier hinkommen.



1 Kommentar
Sehr geehrte/r Lalanana,
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Eindrücke so offen zu schildern. Gerade differenzierte Rückmeldungen wie Ihre sind für uns sehr wertvoll.
Aktuell erweitern wir unser Angebot um ein Kinder- und Jugendkonzept, das auf klar definierten therapeutischen und strukturellen Rahmenbedingungen basiert. Uns ist bewusst, dass solche Veränderungen Fragen aufwerfen und zeitweise auch Einfluss auf die Atmosphäre im Haus haben können.
Abläufe und Zuständigkeiten werden derzeit weiter modifiziert, um langfristig stabile und gut abgestimmte Prozesse zu gewährleisten – insbesondere mit Blick auf eine wachsende Patientenzahl.
Es freut uns, dass Sie das Engagement unserer Mitarbeitenden wahrnehmen. Gleichzeitig nehmen wir Ihre kritischen Hinweise ernst, denn sie unterstützen uns dabei, das Potenzial unseres Hauses weiterzuentwickeln.
Für die kommende Zeit wünschen wir Ihnen alles Gute und hilfreiche Unterstützung auf Ihrem Weg.
Die Verus-Libori-Klinik