Nicht empfehlenswert, Suizidgedanken werden durch den Aufenthalt nur schlimmer.
- Pro:
- empathische, engagierte Ergotherapeutin, eine weibliche Pflegekraft
- Kontra:
- Oberarzt, keine Struktur, schlechte Organisation, so viele Patienten wurden in wenigen Tagen zwangsisoliert, einige Pfleger, die arrogant mit Patienten umgehen
- Krankheitsbild:
- Depression
- Erfahrungsbericht:
-
Leider kann ich nur wenig Gutes berichten. Das Pflegepersonal ist, bis auf 3, max 4 Ausnahmen, lustlos, planlos und behandelt Patientinnen und Patienten mit schwersten seelischen Erkrankungen wie Menschen 2. Klasse und dann wundern sie sich, dass Patienten wütend reagieren. Ja, es gibt die Überlastung des Personals, aber dann sollten sich manche überlegen, ob sie denn wirklich mit Menschen arbeiten wollen. Der Oberarzt belächelt einen bei der Schilderung der Probleme und Leiden (die selbstverständlich subjektiv sind) und ist froh, wenn er Patienten, die doch klarer im Kopf sind und vieles mitbekommen, schnell wieder los wird. Auch ein Oberarzt darf sich krankmelden, nur so als Tipp, denn er macht selbst einen leicht depressiven Eindruck, möglicherweise ist es auch einfach nur Ignoranz. Das kann ich nicht beurteilen. Ich kenne noch zwei andere Psychiatrien in Baden-Württemberg und sie sind dagegen phänomenal. Nicht täuschen lassen, nur weil es sich um eine Uniklinik handelt. Bei akuten Krisen wird nicht geholfen, v.a. wenn man wie ich, eine bestimmte Diagnose hat und vom Fachpersonal vorverurteilt und stigmatisiert wird.
Schade, dass Menschen, die Hilfe brauchen nicht als solche wahrgenommen werden. Traurige Welt.


1 Kommentar
Wo denn jetzt?
Heidelberg oder Augsburg?