Bei meinem Aufenthalt, zur Schmerztherapie im
St. Anna Hospital, Anfang November diesen Jahres, war der erste Eindruck, dass dort ein großer Andrang an Patienten war. Aber es lief alles sehr strukturiert ab, allerdings mit einiger Wartezeit. Von der Aufnahme über die folgenden Untersuchungen, MRT Röntgen, neurologische Untersuchung, EKG und Sonstiges, wie Blutuntersuchungen.
Hinzu kam, zur Unterstützung des Behandlungserfolgs, die Einweisung zur täglichen
REHA Behandlung, womit ich gar nicht gerechnet hatte.
Am nächsten Tag und den beiden darauf folgenden Tagen, erhielt ich, wie viele andere, meine Schmerzspritzen im OP, unter Narkose, wovon ich nichts mitbekam, wie ich zuerst befürchtet hatte. Sobald man wieder auf den Beinen war, ging es zu den mehrstündigen, intensiven Therapien, welche ich sehr angenehm empfand und ebenfalls nur weiterempfehlen kann, sehr nette Mitarbeiter.
Mehrmals täglich erschienen meine behandelnden Ärzte, einmal um mich über den Tagesablauf zu informieren und um sich über den Fortschritt der Behandlung zu erkundigen, also sehr bemüht.
Ich war anfangs skeptisch, bezüglich des Erfolgs der Schmerztherapie.Ich hatte vorher, gerade nachts, sehr heftigen Schmerzen im Rückenbereich, aber es wurde täglich besser und somit wurde ich fast schmerzfrei entlassen und es bestätigte sich, wie von den behandelnden Ärzten vorher gesagt, dass jetzt, nachdem ich ca. drei Wochen zu Hause bin, meine Schmerzen fast ganz verschwunden sind.
Ich möchte mich nochmals bei der Station 4C bedanken, für die kompetente und aufmerksame Behandlung des kompletten Ärzteteams,(bei all meinen Fragen standen mir jederzeit meine behandelnden Ärzte zur Verfügung) und der netten und immer hilfsbereiten Betreuung der Schwestern und Pfleger.
Ich kann das Krankenhaus und die Behandlung absolut nur weiter empfehlen und werde gerne wiederkommen, sollte es bei mir notwendig sein.
1 Kommentar
Hallo, Ihre Bewertung kann ich voll nachvollziehen. Ich habe leider letzte Woche die gleichen Erfahrungen machen müssen. Eine Massenabfertigung im OP zur Schmerztherapie. Eine Beruhigungsspritze gab es nicht und nach der schmerzhaften Betäubungsspritze wurde direkt mit der eigentlichen Spritze begonnen. Ich bekam alles mit, was sehr schmerzhaft war. Danach wurde ich raus geschoben und konnte auf dem Bauch liegend einer richtigen OP zuschauen weil die Tür offen stand. Ich sah wie der Patient rein geschoben wurde und dann intubiert usw. In dem OP ging es ebenfalls zu wie auf dem Bahnhof. Jeder konnte rein und hat mal geguckt. Ob mit Schutzmaske und Handschuh oder ohne.
Ich war fassungslos. Hier würde ich mich nicht mehr operieren lassen.
Zumal ich schon vor 10 Jahren eine schlechte Erfahrung dort gemacht hatte nach meiner Gallen OP. Dort bin ich nach der Narkose nicht mehr aufgewacht und das wurde leider erst von dem Pflegepersonal der Station in der Schleuse bemerkt. Jetzt weiß ich auch warum.
Fazit nach der Schmerztherapie: meine Schmerzen sind jetzt noch schlimmer als vorher und ich soll mich an LW operieren lassen wenn es nicht besser wird. Auf gar keinen Fall dort!