Versprechungen die in den Krankenhäusern gemacht werden, dass Mensch sich ausruhen, erholen usw. kann, ist nicht gegeben.
Zum Strand sind es 30 Min. Gehweg. Anderes ist mit längerem Gehweg oder Bus oder eigenem PKW zu erreichen.
Die Aussicht aus dem Zimmer ist zu den anderen Zimmern der Klinik.
Ich kam körperlich und psychisch sehr erschöpftin der Klinik an.
Am Donnerstag passierte nichts ausser der Einweisung in den Esssaal.
Meine Narbe war noch entzündet und ich hoffte schnell eine Lösung zu finden, wartete dann noch einen Tag. Am Freitag morgen wurde ich dann von der Ärztin aufgenommen. Sie ging mit mir den Fragebogen durch, kam auf die Fibromyalgie und meinen Antrag zur Teilrente zu sprechen. Sagte sie müssten darüber auch eine Beurteilung schreiben. Ich fühlte mich unter Kontrolle. Darauf, das ich mindestens dreimal darauf hinwies, ich sei zur Reha gekommen um mich wieder aufzubauen und die Narbe am Arm sei noch entzündet, ging sie weiter den Bogen durch. Sie ging keinesfalls auf mein Aufgelöstsein in dem Gespräch ein, sondern beharrte weiterhin auf die Beurteilung der Fibromyalgie. Ich solle doch Schmerztherapie machen. Zu der Entzündung an der Narbe, sagte sie nur, dass die Blutwerte abgewartet werden müssten.
Meine Wunde wurde nicht mehr beachtet. Ich könnte weiterhin Wasserstoffpermanganat darauf geben. Die Narbe und die Umgebung wurden immer entzündeter. Es gab keinen Arzt am Samstag. Am Sonntag war dann ein Chirug da, der sagte erstmal nichts, guckte in meine Akte, sehr bedenklich und auf mein Fragen, sagte er mir, dass er den Histologischen Befund suche.Dann, ich solle erstamal nichts machen, am Dienstag käme eine Ärztin, die könne sich das mal anschauen. Ich ging auf mein Zimmer völlig aufgelöst, Angst, es habe doch noch gestreut, das Melanom. Ich rief die Rezeption an und sagte, dass ich nach Hause will, diese informierte den Arzt und der konnte das verstehn und entließ mich.
Zu Hause, voller Angst, ging ich zu meiner Hautärztin, hier wurde die Narbe mit einer Antibiotikasalbe behandelt und nach vier Tagen war es vorbei. Es hatte auf keinen Fall etwas mit dem Krebs zu tun.
In der Praxis wunderte man sich sehr darüber, warum es in der Klinik nicht behandelt werden konnte.
Für mich , nie wieder in diese Art von Reha.
Es ist dort sehr medizinisch ausgerichtet, aber nicht für akute Probleme.
Z.B. kein Yoga, keine Meditationen usw.
Es gibt 2 Anwendungen am Tag, ständige Vorträge.
1 Kommentar
Sehr komisch ?!?!
ich war wiederholt in dieser hervoragenden klinik und kann nur alles loben .