KaW - Never ever again!
- Pro:
- Ergo P2/3, Pforte, schöner Park, einzelne Ärzte und Psychologen, Pflegekräfte, Putzfrauen
- Kontra:
- GL!!!
- Krankheitsbild:
- Anpassungsstörung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Mein Aufenthalt im KaW Weinsberg war aus Patientensicht eine zutiefst erschütternde Erfahrung. Die Wochen dort habe ich als unmenschlich, grausam und in weiten Teilen bedrängend bis hin zu übergriffig erlebt. Besonders schwer wiegt für mich, dass es zu homosexuellen Übergriffen durch Mitpatienten kam, ohne dass seitens des Personals angemessen und konsequent interveniert wurde. Das hat ein Gefühl von Unsicherheit und Ausgeliefertsein geschaffen, das in einem therapeutischen Umfeld absolut inakzeptabel ist.
Die Geschäftsleitung habe ich lediglich zu Beginn meines Aufenthalts gesehen – danach hatte ich den Eindruck, dass man mir bewusst aus dem Weg ging, anstatt sich mit den geschilderten Problemen auseinanderzusetzen. Auch die Therapien, die ich auf mehreren Stationen in letzter Zeit als Allgemeinpatient erlebt habe, waren schlichtweg nicht hilfreich. Weder Ärzte noch Psychologen noch ein Großteil des Pflegepersonals konnten mir das Gefühl geben, ernst genommen oder professionell unterstützt zu werden.
Eine bemerkenswerte Ausnahme bildet für mich die Pforte: Dort habe ich tatsächlich Menschlichkeit, Humor und eine Form von Kompetenz erlebt, die ich mir im therapeutischen Bereich gewünscht hätte.
Unbedingt auch die Ergotherapie der geschlossen P2/P3 ist als leuchtende Ausnahme zu nennen!
Ironischerweise wurde dort mehr echte „Seelenheilkunde“ geleistet als in den vorgesehenen Strukturen der Klinik.
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich jedem Patienten sowie jedem potenziellen Mitarbeiter dringend rate, von diesem Laden gebührend Abstand zu nehmen – wann immer es möglich ist.
Leider wird es mir nicht mehr möglich sein, das Gelände jemals wieder zu betreten – nicht einmal als Besucher. Umso mehr hoffe ich, dass die Menschen, die ich positiv in Erinnerung behalten habe – auch jene aus der Pflege sowie von Station P19 – eines Tages auf mich zukommen, damit ich mich bei ihnen gebührend bedanken kann.


1 Kommentar
Man hat hier lauter pseudoiatrogene Beschwerden:
-Kopfschmerzen
-Bauchschmerzen
-Hautrisse
-Blasen an den Füßen
von einer/m pseudoiatros
Hoffe, der Scheiß hat bald ein Ende!