Ich bin und war sehr zufrieden
- Pro:
- Ehrliche Meinungen von Pfleger/in und Ärzten/in
- Kontra:
- es gibt immer was zu meckern das ist aber hier nicht nötig
- Krankheitsbild:
- Borderline, Depression, Vielleicht ADHS
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich bin mit der Erwartung in die Klinik gegangen, dass ich zur Ruhe komme, aus meinem gewohnten Umfeld rauskomme und vor allem, dass mir der Absprung vom Konsum leichter fällt.
Das hat gut funktioniert.
Der erste Tag war – wie zu erwarten – sehr intensiv. Viele neue Eindrücke, viele Stimmen, viele Menschen. Das war für mich durch die Reizüberflutung zunächst belastend.
Was mir beim Ankommen sehr geholfen hat, waren ein, zwei Mitpatienten, mit denen ich mich direkt gut verstanden habe. Die Problematiken waren ähnlich, dadurch konnte schnell ein ehrlicher Austausch entstehen.
Die Pfleger/in haben mir absolut weitergeholfen. Durch Gespräche, durch Verständnis und durch eine klare, ehrliche Art. Ich erwarte Ehrlichkeit – und genau die habe ich bekommen.
Ich hatte durchgehend das Gefühl, ernst genommen zu werden. Nicht als „Fall“, sondern als Mensch mit Ängsten und Sorgen.
Auch die regelmäßigen Therapeutengespräche haben gut stattgefunden. Sie waren teilweise intensiv, aber hilfreich. Mein Denken hat sich vielleicht nicht grundlegend verändert, aber ich bin ruhiger geworden. Und das war wichtig.
Die Atmosphäre auf der Station war im Vergleich zu früheren Aufenthalten sehr angenehm. Mit den meisten Patienten kam ich gut zurecht. Natürlich gibt es immer einzelne Menschen, mit denen es nicht passt – aber das war für mich absolut in Ordnung.
Der strukturierte Tagesablauf hat mir gutgetan. Ich habe versucht, meinen gewohnten Rhythmus beizubehalten, früh aufzustehen und Verantwortung zu übernehmen. Das hat mir Stabilität gegeben.
Rückzug war jederzeit möglich, wenn ich ihn gebraucht habe – das war ebenfalls sehr wichtig.
Zur persönlichen Entwicklung nach zwei Wochen kann ich noch nicht viel sagen – und das ist für mich in Ordnung. Entwicklung braucht Zeit.
Mir wurden Wege aufgezeigt, die ich gehen kann – nicht muss. Das habe ich als respektvoll empfunden.
Ich plane wiederzukommen und möchte wiederkommen.
Ich habe mir vorgenommen, den gemeinsam erarbeiteten Plan weiterzuverfolgen.
Ich würde diese Klinik und insbesondere die Station Augustinus absolut weiterempfehlen.
Mir hat der Aufenthalt im Großen und Ganzen geholfen.
Mein Ziel war es, anzukommen und wieder zur Ruhe zu kommen, um mit klareren Gedanken weiter planen zu können – und dieses Ziel habe ich erreicht.
RS


1 Kommentar
Sehr geehrte Sybille Burghardt,
herzlichen Dank für Ihre positive Rückmeldung. Über Ihre anerkennenden Worte für das Behandlungsteam der MARIENBORN Tagesklinik haben wir uns gefreut und gerne die Mitarbeitenden darüber informiert.
Freundliche Grüße
N. Nehrig-Dalhoff