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Krankenhaus Ginsterhof

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Metzendorfer Weg 21
21224 Rosengarten
Niedersachsen

33 von 40 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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57 Bewertungen

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Falsch gedacht

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen PtBs Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vier Wochen im Ginsterhof, in der zeit kamen viele negative Gefühle und Gedanken hoch. Das hat mich ziemlich viel Kraft gekostet. Das Team/die Psychologen schienen damit auch überfordert und so wurde ich, nach vier Wochen, mitten in einer schweren zeit aus der Klinik rausgeworfen.
Sehr traurig, da es am Anfang alles so aussah als könnte man mir helfen.
Aber einen Patienten rauswerfen, der gerade eine schwere Zeit durch macht, find ich unverantwortlich.
Es hat mich so sprachlos gemacht, wie eine Klinik so etwas nur tuen kann. Ich musste nun zusehen, wie ich mit all meinen Gefühlen und Gedanken zuhause alleine zurecht kam...
Fazit:es scheint so als käme man nur mit Patienten zurecht, die stabil durchs Leben laufen und die mit ihren negativen Gedanken und Gefühlen umgehen können.

Sehr zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Etwas ins Alter gekommen)
Pro:
Super Betreuung
Kontra:
Fenster gehen nur auf Kipp
Krankheitsbild:
Depression, Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 10 Wochen im Ginsterhof und komme gestärkt und mit vielen Tips nach Hause.
Ich bin super bereut worden, habe das Einzelgespräch und die Gruppentherapie gut nutzen können.
Mein Zimmer war eins der kleineren ohne Dusche/WC, aber ich konnte mich gut damit arrangieren.
Ich bin ruhiger entlassen worden und versuche nun mein Leben "draußen" weiter zu führen

Das Leben ist kein Ginsterhof

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Lage, kompetentes Pflegepersonal, kein "Medikamentenzwang", Kunsttherapie, gute Absprache innerhalb des Teams
Kontra:
Nachtschwester, viel Ausfall, zu viele Regeln
Krankheitsbild:
Rezidivierende depressive Störung, PTBS, Persönlichkeitsstörung, Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Großen und Ganzen ist die Klinik echt gut. Die Lage ist einfach super, man kann lange Spaziergänge durch die Natur machen. Der Bus in Richtung Buchholz oder Harburg fährt zwar direkt am Klinik-Parkplatz ab, trotzdem ist die Anbindung eher bescheiden (besonders am WE, nur 3 Busse täglich). Im Nachbardorf (Nenndorf) gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten (Aldi, Edeka, dm, Apotheken, Kik, etc.).
Ich war für ca. 11 Wochen auf Station 8 (18-27 Jährige) und hatte im Vorfeld gemischte Gefühle. Leider musste ich länger auf meinen Platz warten, als angekündigt worden war (fast 6 Monate statt 3), was meine Symptomatik nochmal verschlechterte.
Die Unterbringung auf Station 8 ist so gestaltet, dass man für die ersten 3 Wochen (ca.) in ein Doppelzimmer kommt, und danach in ein Einzelzimmer umziehen kann. Es gibt mehr Einzelzimmer als Doppelzimmer (13 EZ/ 3 DZ). Ich hatte Glück und bekam direkt nach einer Woche mein EZ. Die Zimmer sind schlicht, bieten aber alles was man braucht (großer Wandschrank, eigenes Waschbecken, 2 Stühle, 1 Tisch, Regale) und man hat von ihnen direkten Zugang zu einer Wiese (nur die unteren Zimmer, die im EG nicht).
Positiv:
- Tiefenpsychologischer Ansatz
- Sehr gute Absprache innerhalb des Teams; man hatte immer das Gefühl, dass jeder Bescheid wusste, wenn was los war
- Kunsttherapie mit Ton
- Massagen/ Solebad
- Niemand überredet einen dazu, Tabletten zu nehmen
- Skillsgruppe
- Stabilisierungsgruppe
- Qi Gong
- die Umgebung
- bis auf wenige Ausnahmen ein sehr kompetentes und freundliches Team
- für Klinik-Essen war das Essen ganz gut, aber nicht vergleichbar mit dem in den Schön-Kliniken z.B.

Negativ:
- die Tatsache, dass Qi Gong oder Boxen komplett ausfällt, wenn der Leiter krank oder im Urlaub ist; auch die Kunsttherapie wurde nicht wirklich vertreten
- viele Nachtschwestern sind einfach unfreundlich und wirken sehr inkompetent, desorientiert, vergesslich.
- viel zu viele komische Regeln, die auf den anderen Stationen nicht gelten

Sehr gute Behandlung, tolles Kliniksetting - aber danach fällt man ins Nichts

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (tolle Klinik, schöne Umgebung und Landschaft)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Therapeutenwechsel, Wechsel der Bezugspflege fand ich eher unschön)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Stichwort: mündiger Patient - kein Tablettenzwang)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (lange Wartezeiten, aber ansonsten alles tadellos)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (mehr Badezimmer wäre schön.)
Pro:
Hochkompetentes Fachpersonal, effektive Methoden, viele Angebote (Sport, Musik, Sozialberatung etc), sehr gutes Essen
Kontra:
fehlende Nachsorge
Krankheitsbild:
Depressionen, Ängste, Beziehungsängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist sehr schlicht eingerichtet, aber bietet alles, was man braucht. Ich habe mich bewusst für eine kleine, familiäre Einrichtung entschieden, in der der persönliche Kontakt wichtiger ist als teure Wellnessangebote. Das hätte mich eher abgeschreckt und vom Wesentlichen abgelenkt.
Zentrale Behandlungsmethode: psychodynamische Ansätze, mit gesondertem Augenmerk auf Gruppen- und Beziehungsarbeit im reizdichten Setting des Klinikumfelds (Betreuende, Mitpatientinnen etc).
Behandlungsdauer: 10 Wochen, wegen schwerer depressiven Episode.
Die Zeit im Ginsterhof kommt mir rückblickend etwas surreal vor: ich kann kaum mehr nachvollziehen, warum sich alles so intensiv und existentiell anfühlte dort - jeder kleine Konflikt auf der Station. Aber die Therapeutinnen und Ärztinnen verstehen es sehr gut, die Dynamik auf der Station so einzubinden, dass die Patienten nicht nur ÜBER Probleme reden, sondern sie auch hautnah durchleben und durcharbeiten. Nur so, anhand konkreter Erfahrungen in der Begegnung mit anderen Menschen, kann neues Fühlen und Verhalten gelernt werden.
Die Ärztinnen, Therapeutinnen, der Bezugspflegedienst sind allesamt sehr erfahrene, höchst kompetente Fachkräfte. Solch gute Behandelnde sucht man außerhalb, auf dem freien Markt, leider vergebens.Ich habe nach der Entlassung sehr lange nach einem ambulanten Therapeuten gesucht, der annähernd so qualifiziert ist wie das Personal im Ginsterhof. Hat leider nicht geklappt.Irgendwann habe ich den erstbesten genommen, der einen Platz für mich hatte.
Der einzige Nachteil: so richtig stabilisiert fühlte ich mich nach dem Klinikaufenthalt nicht, eher total demontiert und stark verunsichert. Nach ca. 1 Jahr muss ich sagen, dass ich noch immer nicht zu meiner früheren Stärke zurückfinden konnte. Mein Beziehungs- und Sozialleben konnte ich nicht mehr reaktivieren, es ist total im Nichts versandet. Die intensive Beziehungsarbeit in der Klinik in Kombination mit fehlender Nachsorge war wohl eher kontraproduktiv.

Janine

Frauen
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Angst
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ergab eine Frage wie ist es mit den Ausgang vor Ort. Darf man jeden Tag die Klinik verlassen wenn ja von wann bis wann? Und wie ist es mit Wochenende darf man da die Klinik den ganzen Tag verlassen von wann bis wann. Wäre toll wenn ich eine Antwort bekomm.

1 Kommentar

Susi1973 am 28.05.2017

Nein, werktags darf man die Klinik nur tagsüber kurz verlassen. Gegessen und geschlafen wird in der Klinik.
Für die Wochenenden gibt es je nach STation gesonderte Regelungen, aber auch hier gilt: geschlafen wird in der Klinik.

Schöne kleine Welt...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Punktabzug siehe Kontra)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
viele Randangebote (auch am Wochenende)
Kontra:
Nachsorge
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein erster Eindruck war "etwas puschig", doch hinter dieser Fassade arbeitet ein tolles Team von Ärzten, Therapeuten und allen anderen Angestellten! Ich konnte hier abschalten und neue Lebensfreude kennenlernen. Mit den Angeboten war ich komplett zufrieden, ich hatte den Eindruck, daß auf Wunsch im Rahmen der Möglichkeiten (fast) alles erlaubt ist. Wichtig ist, sich vor Aufenthalts-Ende mit der professionellen Hilfe auf die Rückkehr in die gewohnte Welt vorzubereiten, sonst verpuffen die guten Ergebnisse des Aufenthaltes in den Gewohnheiten der Vorzeit. Die Nachsorge ist meine einzige negative Kritik meines Aufenthalts. Meinen Dank an alle, die dort kennenlernte!

Mangel an Personal & Fehlen individueller Betreuung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Keine Linderung der Symptome, zu wenig Therapiefortschritt für 10 Wo Aufenthalt)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Therapie hatte keine transparente Struktur & Ergebnis? Neue Erkenntnisse erst durch eigene Recherchen nach Aufenthalt und Diagnose durch Klinik. Keine praktische Hilfe & Nachsorge.)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Terminausfälle ohne vollen Ersatz, ständige Wechsel der Ansprechpartner, Wartelisten, wenig flexibel, keine Aufklärung über Sozialberatung)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Kein Fitnessraum, keine EinzelZi, aber Stationsküche zur eigenen Nutzung)
Pro:
Kein Medikamentenzwang, viel Freizeit mit Ausgang, freundliches Personal
Kontra:
Terminausfälle, Wartelisten, zu wenig Einzeltherapie & Therapieauswahl
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Personalmangel, daher:

- Wartezeit f. Platz: 4 - 6 Mo
- mehrwöchiger Ausfall v. Therapie-, Sport- & Verordnungsterminen (Vertretungen bedeuteten Halbierung der Termine)
- mehrwöchige Wartelisten für Verordnungen, Sozialberatung (bei mir: nur eine Verordnung in 7. Wo von insges. 10 Wo.)
- Keine freie Therapieformwahl (eh nur 2 Angebote zur Auswahl pro Station)
- max. 50 + 25 min Einzeltherapie / Wo (bei mir nur 1x Wo)
- Wechsel des Einzeltherapeuten oder Therapieform (nur 2 im Angebot ohne freie Wahl) nicht möglich - auch bei Therapieerfolggefährdung
- DienstZi häufig nicht besetzt, kann Therapeuten nicht ersetzen
- die wenigen Verordnungen (Bsp. Autogenes Training, PM) gibt es nur vom Einzeltherapeuten, lange Wartelisten
- Kaum individuelle Betreuung möglich
- Keine gemeinsame Therapieplanung /-zielvereinbarung, keine Struktur / Erfolgskontrolle
- Bescheidenes Sportangebot (für nicht-Sportler geeignet)
- Extrem viel Leerlauf
- Bezugspflegegespräche nur 1x Wo
- Keine EinzelZi, Gemeinschaftsbad; insges. renovierungsbedürftig
- Kein Nachsorgemanagement(viele wurden destabilisiert entlassen)
- Wenig männl. Therapeuten
- Privatpatienten werden bevorteilt.

FAZIT:
Die Klinik ist für eine mehrwöchige Auszeit vom sozialen & beruflichen Umfeld gut.
Therapieerfahrene, relativ stabile Patienten, die Hilfe beharrlich proaktiv einfordern, sich (u. die Therapie) selbst managen u. personenunabhängig schnell Vertrauensbeziehungen aufbauen können, können profitieren.

Am meisten profitiert man aber tatsächlich von den Gesprächen unter den Mitpatienten!

Gruppentherapie u. Üben v. Sozialleben & Kommunikation auf Station steht im Vordergrund.
Individuelle Therapie ist nicht gewährleistet.

Tipp:
Sofort n. Ankunft Verordnungen einfordern, um schnell auf Warteliste zu kommen
Spätestens nach Hälfte der Zeit: Termin bei Sozialberatung.
Organisation ambulanter Nachsorge und Definition eines klaren, abgegrenzten Therapieziels (auch bei komplexen Diagnosen)schon vor Klinikbesuch.

1 Kommentar

AnnoJa am 16.10.2017

Hallo Maggie5, ich kann Deine Aufzählungen aus meinem Aufenthalt heraus bestätigen, nur habe ich nicht diese negativen Empfindungen dazu. Ginsterhof, und Psychosomatik als solche, ist keine Chirugie, die was aufschneiden, ersetzen, pflastern und alles ist wieder toll. Auch geht es nicht unbedingt in erster Linie um Symptomlinderung. Bei mir gab es eher eine extreme Verschlimmerung die im Nachhinein total notwendig war um dem eigentlichen Problem auf die Spur zu kommen. Die Wartezeit auf einen Platz kann auch mit mehr Personal nicht verkürzt werden. 10 Wochen sind 10 Wochen und die hattest du auch. Schnell viel einfordern und machen ist auch schnell viel Überforderung und machen (auch Sport) lenkt gut von den Problemen ab mit denen man sich da auseinander setzen soll.
Ginsterhof wirkt monatelang nach und ich wünsche Dir, daß Du das für Dich auch bald spüren und erkennen kannst.
Alles Gute!

Der Ginsterhof ist sehr zu empfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Irgendwann kam einfach der Punkt an dem man nichts mehr mitnehmen konnte und an sich selbst arbeiten musste)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Einzeltherapie hat mir unglaublich viel gebracht)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Für eine einfache Cortisoncreme musste ich alleine mit dem Bus nach Hamburg zum Arzt fahren, sonst gut)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Oft Leerlauf, ansonsten sehr gut)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Auf Station 2 (18 - 30 Jährige) hat man eine Dusche und Toilette auf dem Zimmer, Zweibettzimmer, gelegentlich in besonderen Fällen gibt es ein Einzelzimmer, Aufenthaltsraum ist ganz gemütlich, es gibt die Möglichkeit mit anderen Fernsehen zu gucken)
Pro:
Die Einzel- und Gruppentherapie, das wunderschöne Außengelände und Umgebung (laden zum Spazierengehen ein), die Sportangebote, das Mittagessen, die Nasszelle mit Dusche und Toilette auf dem Zimmer (nur auf Station 2), freundliches Personal
Kontra:
Nachtschwestern nicht alle höflich, häufig keine Termine bzw einen leeren Stundenplan, Busverbindung ist selten, Empfang lässt zu wünschen übrig, gelegentlich mangelnde Hygiene (Putzfirma war zu dem Zeitpunkt alles andere als gründlich)
Krankheitsbild:
Angststörungen, soziale Phobie, verzerrte Selbstwahrnehmung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Ende des Jahres für 9 Wochen auf der Station 2. Am ersten Tag wird man direkt gut aufgenommen und hat viel Zeit sich einzuleben. Außerdem bekommt man einen Paten an seine Seite, der einem die Station, das Außengelände und anderes von der Klinik zeigt und einem die Abläufe auf der Station erklärt.
Die Zimmer sind relativ schlicht, nicht schlimm, nicht Luxus.
Neben der Einzel- und Gruppentherapie gibt es die Möglichkeit an der Kunsttherapie und weiteren Therapieangeboten teilzunehmen. Zudem gibt es in der Kapelle Heilsames Singen, in der Sporthalle zahlreiche Sportangebote und therapeutisches Boxen. Es gibt auch eine offene Werkstatt, progressive Muskelentspannung und autogenes Training. Um nur einige der Angebote zu nennen.
Die Therapie hat sich auf jeden Fall gelohnt und mir ein ganzes Stück Lebensqualität wiedergegeben. Das funktioniert allerdings nur wenn man sich auch wirklich darauf einlässt und an sich arbeitet, besonders nach der Therapie. Der Austausch mit den anderen Patienten und der fast tägliche Spaziergang war auch sehr hilfreich für mich. In der Klinik habe ich mich ziemlich schnell sehr wohlgefühlt und habe beim Abschied von den anderen sogar die ein oder andere Träne vergossen. Ich blicke positiv auf diese Zeit zurück, auch wenn es nicht immer einfach war, und würde den Ginsterhof auf jeden Fall weiterempfehlen!

Ginsterhof Station 1

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: März 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
man hat zur jeder Zeit einen Ansprechspartner, Ärzte, Therapeuten und die Schwestern super nett, fürsorglich und alle zusammen sehr Kompeten.
Kontra:
es gibt kein Kontra. Man sollte immer daran denken, dass man sich in einem Krankenhaus aufhält !
Krankheitsbild:
Deperssionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das gesamte Team: Ärzte, Therapeuten, Schwestern und das Küchenpersonal der Station 1 , ist nur zu empfehlen!! Ich fühlte mich dort wirklich sehr gut aufgehoben und verstanden!!
Die Ärzte, Therapeuten und Schwestern sind über jeden einzelnen Patienten informiert, sodaß der Patient wirklich immer einen Ansprechspartner auf Station hat.

Ich war 10 Wochen im Ginsterhof, und habe sehr viel mitnehmen können! Ausser Einzel und Gruppentherapie wird auch Musik und Kunsttherapie gemacht. Die Musik hat mir persönlich sehr viel gebracht, auch ohne musikalische Vorkenntnisse, denn darauf kommt es gar nicht an. Zusätzlich werden dort auch sportliche Aktivitäten angeboten, es ist wirklich für jeden etwas dabei.

Ein Dank an die Station 1 im Ginsterhof !!

1 Kommentar

Maja022 am 21.05.2017

Hallo du liebe Maus,

dein Bericht ist genau richtig so. Es war super mit euch auf Station 1 . Und das ich dort so viele liebe Menschen,( die ich jetzt als liebe Freunde habe )'kennenlernen durfte, war ein zusätzlichen Geschenk. Ich würde jederzeit wieder in die ( Ginsterburg) fahren.

Liebe Grüße... Bine Maja :-)

viel Lernen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (gebessert)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (bei familiärer Krise stützend verhalten)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (weitere Diagnosen wurden später gestellt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (wurde erwartet und ruhig informiert)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (kein Rückzug möglich, WC je Seite zu wenig und veraltet)
Pro:
Pflegepersonal, Therapeuten, Ärzte,
Kontra:
Anschluss an Öffis, zuwenig Ruhe
Krankheitsbild:
Burnout/schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Mitarbeiter der gesamten Klinik handelten stets hilfreich, verständnisvoll und individuell. Das Pflegepersonal ist jederzeit ansprechbar, sie sind untereinander informiert und brachten mich in vielen Situationen weiter.
1x wöchentlich Therapie ist wenig, die Therapeuten/Ärzte sind sehr erfahren.
Physiotherapeuten sind sehr hilfreich, Kunsttherapie, heilsames Singen, Seelsorge, Qigong, Umgebung und einige Mitpatienten sind ein Segen. Wer leidet, findet hier einen Anfang.

Station 1 ist TOP

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
alle Mitarbeiter in der Kinik sind super motiviert
Kontra:
Krankheitsbild:
Deressionen, symptomatische Schmerzsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen auf der Station 1 und bin absolut mit allem (Therapie, Therapieangebot, Essen, Lage, Therapeuten und Schwestern) sehr zufrieden !
Für mich hätte es nicht besser sein können. Mir hat auch sehr gut die großzügige "Ausgehzeit" gefallen.

Aufenthalt 2015

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufenthalt 2015 aufgrund von schweren rezidivierenden Depressionen und PTBS, Kassenpatient.

Mir wurde viel positives berichtet und es sind auch viele positive Berichte im Internet verfügbar. Ich habe leider schon "einiges" an Klinikerfahrung und kenne mich zum Thema Psychologie zudem sehr gut aus.

Ich bewerte diese Klinik aufgrund meiner eigenen Erfahrung nun wie folgt:

Pro:

- eine sehr schöne Lage und Umgebung
- gutes Essen!
- die Einnahme von Medikamenten wird einem nicht "auferlegt" und man wird auch nicht überredet.
- tolle, sehr bemühte und herzliche Therapeutinnen ausserhalb der Gruppen- und Einzelgespräche
- therapeutisches Boxen und "heilsames Singen"
- "Freitag-Abend-Aktivität": eine Art "Gruppenausflug nach Wahl" an jedem Freitag.


Kontra:

- was ich als am schlimmsten empfunden habe: Behandlung nach Schema F!

- Veraltete Behandlungsverfahren im Einzelgespräch. Dies steht und fällt allerdings mit dem Therapeutin/mit der Therapeutin, dem/der man zugewiesen wird. Ich selbst hatte ziemliches Pech. Ein Therapeutenwechsel ist absolut nicht möglich, egal welche Beweggründe.

- Man muss mit der Art "Gruppentherapie" definitiv klar kommen, eine andere Meinung dazu wird nicht gern gesehen und das bekommt man auch zu spüren. Man sollte sich vorher Gedanken machen, ob dies das Richtige für einen sein könnte. Während meines Aufenthaltes haben sich viele Patienten diesbzgl. selbst entlassen.

- Patienten wurden "von der norm abweichende Verhaltensweisen" quasi eingeredet...man wird oft nicht für voll genommen.

- in meinerm Fall eine alte Station mit sehr alter Zimmereinrichtung. Für mich nicht sonderlich schlimm, aber für manch anderen.


Fazit: Ich wurde "kränker" entlassen, als ich aufgenommen wurde. Das sagt wohl alles...
Ich konnte es kaum erwarten, wieder zuhause sein zu dürfen.
Es gab auch schöne Momente und Erinnerungen, dies hauptsächlich durch tolle Mitpatienten...diese waren immernoch die beste Therapie!

Borderline -Station 8-

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kunsttherapie
Kontra:
Gruppentherapie
Krankheitsbild:
Borderline
Erfahrungsbericht:

Es ist super tol auf Station 8....????????mir hat es geholfen

Mach mal Urlaub

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Leckeres Essen!!! Tolle Umgebung. Liebe Menschen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Fetter Patzer mit vertraulichen Daten.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tanzen und Boxen
Kontra:
Keine Stabilisation
Krankheitsbild:
Müde, erschöpft und traurig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2015 Patientin auf Station 4 und verbrachte dort acht Wochen. Die Klinik ist wunderschön im Grünen gelegen und läd zu vielen Aktivitäten ein. Das therapeutische Boxen war für mich das genialste sportliche Angebot.Die Tanztherapie hat mich ebenfalls sehr an meine Themen gebracht und war folglich eine der wichtigsten Bestandteile meiner Therapie. Aufgrund meiner, bis dahin unbehandelten traumatischen Biographie,wurde eine große Menge schweren Stoffs ausgegraben.Ich fühlte mich durch meine Therapeutin geschützt, verstanden und dazu eingeladen, all das mal auszupacken.Was dann folgte ist schwer in Worte zu fassen.Wenn man sich all die sorgfältig verpackten dunklen Erlebnisse noch einmal anschaut und durchlebt, dann kommen wirklich unendlich viele Gefühlsregungen hoch. Unter anderem auch Wut und Trauer, aber auch Bilder, mit denen man kaum fertig wird. Im nachhinein bin ich der Meinung, dass zu viel in zu kurzer Zeit herausgeholt wurde und in der Klinik ohne jede Stabilisation geblieben ist.Ich fühlte mich, was das betraf, sehr allein gelassen. Da hätte wesentlich mehr Unterstützung Not getan !! Die Ratschläge meiner ( wirklich netten! )Therapeutin waren nicht hilfreich und haben mich, vor allem was meine Arbeitsfähigkeit angeht, eher massiv verunsichert, als mir Kraft gegeben. Das finde ich schon schlimm, zu mal es mir nach meiner Entlassung viel schlechter ging und ich nach über sechs Monaten immer noch mit mir kämpfe..Mit meinem Entlassungsbericht samt Diagnose bin ich in einigen Teilen überhaupt nicht einverstanden. Darauf angesprochen, blieb es seitens einer Ärztin dort, recht" kauzig " kommentiert.Aber gut, wenn man dort der Meinung ist, es sei doch (O-Ton): Scheißegal was in dem Bericht steht, dann fragt man sich ja vielleicht auch,warum man nicht einfach acht Wochen Urlaub gemacht hat..zerknüddelt den Wisch und weg damit.Zurück auf dem Boden, nehme ich mein Leben lieber wieder selber in die Hand.

soziale Phobie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
fast Alles
Kontra:
Verwaltungsabläufe
Krankheitsbild:
Depressionen, soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für soziale Phobie genau das richtige Übungsfeld.

Nur zu empfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das ganze Pflege, Ärzte und Therapeutenteam, Mittagessen
Kontra:
immer das gleiche Abendessen
Krankheitsbild:
schwere Depression, Esstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Juli für insgesamt vier Wochen im Ginsterhof und kann ausschließlich nur gutes erzählen. Die Klinik liegt mitten in einen Waldgebiet und man kann super spazieren gehen. Die Bushaltestelle befindet sich gleich vor dem Klinikgebäude, aber fährt nur einmal die Stunde nach Harburg und Buchholz. Am Wochenende ist die Busverbindung nicht zu empfehlen da ungefähr nur in drei bis vier Stundentakt gefahren wird. Der nächste Supermarkt befindet sich 5km entfernt im Nachbardorf.

Insgesamt gibt es im Ginsterhof 8 Stationen. Es gibt zwei Stationen für die Altersgruppe 18-30 jährige und jeweils Stationen für 30+, 40+ und 50+. Dann gibt es noch ein separates Gebäude für die Privatpatienten. Die Zimmer sind alle sauber und Zweierzimmer. Meistens gibt es auf jeder Station, aber auch ein Einzelzimmer. Unsere Station (außer die Privatstation) war die Einzigste die eine Nasszelle mit auf dem Zimmer hatte. Normalerweise befinden die sich auf dem Flur auf der Station.

Das ganze Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit. Man kann sich mit jeden Problem auch nachts an das Personal wenden. Einmal die Woche finden Gespräche mit der Bezugsschwester statt und man kann sich jeden Tag für Kurzkontakte mit dem Pflegepersonal eintragen.
Außerdem findet einmal die Woche auch Medizinische Sprechstunde bei den Ärzten auf Station statt.

Ich kann jeden nur empfohlen die freiwilligen Angebote mal auszuprobieren. Es gibt viele Sportangebote wie allgemeines Fitnessprogramm, Walken, Step Aerobic und Smovey. Dazu kommt aber auch noch das Heilsame Singen und die kreative offene Werkstatt.

Sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Nicht alle Zimmer hatten eine Naßzelle)
Pro:
Mittagessen war super
Kontra:
Abendessen war nicht abwechslungsreich
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann über die Klinik überwiegend nur positiv berichten. Die medizinische Versorgung war sehr gut, ebenso auch die Ärztinnen und Ärzte, Therapeuten sowie die Pflegekräfte. Man wurde stets unterstützt bei allen Fragen und Problemen. Ich bin mit dem Ergebnis meiner Behandlung voll und ganz zufrieden. Man ist in einem geschützten Raum. Die Unterbringung ist in einem 2-Bett-Zimmer, was nicht jedem gefällt. Mir hat es sehr gut getan, da meine Mitpatientin und ich uns prima verstanden haben.

Hilf dir selbst mit Unterstützung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ingesamt ein Aufenthalt, der aufgezeigt hat, was zukünftig zu tun ist)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Vorbereitung auf die Dos and Don'ts des Aufenthalts war mangelhaft)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Die Gruppentherapien fand ich nicht zielführend, alles andere i.O.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr straff und professionell organisiert, dabei jederzeit freundlich)
Pro:
Sehr engagiertes Pflegeteam; sehr entlegen, weite Laufwege
Kontra:
Zu wenig Zielführung durch Ärzteteam; sehr entlegen, keine Läden
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gemischter Eindruck. Zu allererst vorweg: die Klinik liegt mitten im Nirgendwo - zwar kann man mit den Öffis nach Harburg (südlicher Stadtteil Hamburgs) reinfahren, aber das nur einmal die Stunde und am WE noch seltener. Ein Auto ist also durchaus ratsam!
Es gibt mehrere Gebäude, die nach Altersgruppen unterteilt sind. Grob gibt es den Jugendbereich, den Bereich für die 20-40jährigen, den Bereich für >40 sowie einen separaten Gebäudeteil für Privatpatienten.
Mein Ersteindruck in der Klinik war ernüchternd. Bisher nur Reha-Erfahrung, wo es jeden Morgen Frühstücksbuffet und für jeden gemütliche Einzelzimmer gab, erwartete mich hier blankes Krankenhausflair; und zwar im Doppelzimmer. Einzelzimmer gibt's nur für "Sonderfälle". Diese Doppelzimmergeschichte ist zweischneidig: zuerst hatte ich große Angst davor. Unter dem Strich jedoch hatte ich großes Glück mit meinen beiden Mitbewohnern, die ich während meines dortigen Aufenthaltes kennenlernen durfte: wir haben uns gut ergänzt und hatten teils intensive Gespräche, die mir sehr viel weitergeholfen haben während der Zeit. Wenn ich alles, was ich dort erlebt und gefühlt und gedacht habe mit mir selbst im Zimmer hätte auseinanderdividieren müssen - das wäre nicht gut gewesen.

Ansonsten wird hier vor allem auf Eigenarbeit gesetzt. Man darf nicht erwarten, ein All-Heilmittel vorgesetzt zu bekommen. Das fand ich v.a. in der Kommunikation unschön, denn gesagt wird einem das explizit nicht. Dank eines Mitbewohners bin ich darauf gekommen, der mir sagte: "Hier wirst du nicht "geheilt". Du musst das mitnehmen, was du für dich verwerten kannst. Und nur du selbst bist für das Ergebnis deines Aufenthaltes hier verantwortlich! Erwarte nicht, dass dir die Ärzte helfen." Unter dem Strich ist es genau das: hingehen, sich die Informationen und Methoden anschauen, ausprobieren, nachdenken - und die Zeit zum Erholen nutzen. Der Heilprozess erfolgt in den Jahren danach.

Besonders hervorheben möchte ich das Pflegepersonal. Wirklich top!

Wirklich zu empfehlen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr schnell und immer ein offenes Ohr!)
Pro:
Gemeinschaft
Kontra:
Anbindung an den ÖPNV
Krankheitsbild:
schwere Depression, Bulimie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2013 für 12 Wochen auf der Station 6 im Ginsterhof. Die Klinik ist sehr ruhig gelegen, im Grünen. Die Anbindung an Harburg oder Buchholz kann per Bus erfolgen (fährt selten!) oder mit Mitpatienten, die ein Auto vor Ort haben.

Das Personal war durchweg sehr engagiert und anteilnehmend. Natürlich hat man auch dort seine "Lieblingsbezugspfleger", mit denen man besser reden kann als mit den anderen, aber über niemanden kann ich etwas Negatives sagen. Gleiches gilt für die Ärzteschaft.

Es gibt ein breites Angebot an Maßnahmen, an denen man (in Absprache mit dem Arzt) teilnehmen kann. Von Fitness über Kunsttherapie, Bewegungstherapie und und und.

Die Verpflegung hat mir immer gut gefallen, auch am Wochenende. Natürlich gab es auch mal Tage, an denen der Essensplan nicht so zusagte, aber das ist ja zu Hause auch so. ;-)

Mir hat mein Aufenthalt im Ginsterhof wieder auf die Beine geholfen und ich würde JEDERZEIT wieder dort hingehen, wenn es mir wieder so schlecht geht.

Suuuuuper Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Tolle Umgebung, super Personal
Kontra:
2 Bettzimmer ohne Bad, Cafeteria kaum nutzbar für patienten
Krankheitsbild:
Depression, Fibromyalgie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war grad für 9 Wochen im Ginsterhof und würde sofort wieder hin!!!
Ich war auf Station 3, hatte das Glück, eines von nur 3 Zimmern mit Bad zu bekommen, alle anderen zimmer (ausschließlich 2 Bettzimmer) sind ohne Bad!
Es gibt 2 Toiletten und 1 Dusche auf dem Flur für alle anderen, das ist schon etwas blöd....aber machbar.
Am Anfang fand ich es schon unangenehm das Zimmer teilen zu müssen, habe mich dann aber dran gewöhnt. Trotzdem würde ich Einzelzimmer vorziehen, leider gibt es die im Ginsterhof auf den meisten Stationen nicht!
Das Personal ist einmalig! Immer nett, hilfsbereit und kompetent! Ich hatte einen super Therapeuten und fühlte mich stets gut betreut und gut aufgehoben.
Besonders Lob hier nochmal an die physioabteilung, die Anwendungen waren echt der Hammer, vielen Dank nochmal dafür!!!
Das Essen ist für ein Krankenhaus auch völlig in Ordnung!
Die Umgebung ist super zum Spazierengehen, total schön!! Einkaufsmöglichkeiten gibt es allerdings keine in unmittelbarer Nähe, da muss man schon mind 4km in Kauf nehmen, aber irgendwer fährt immer mit dem auto ;-)
die Cafeteria könnte auch gern öfter und länger geöffnet haben, Mo und Do für 1,5 std ist nicht so dolle...
PC und Handy sollten erst ab 16:30 und TV (nur im Fernsehraum!) erst ab 18 uhr genutzt werden, hat mir nicht gefehlt.
war ne super tolle zeit, die intensivste meines Lebens und ich komme gern wieder!!!!
Ich hab beim Abschied geheult, und ich heule sonst nicht!!!
Vielen dank an das Super Ginsterhofteam

Die Ginsterhofelfe ;-)

Hier wird man aufgefangen und ernst genommen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Sehr freundliches und hilfsbreites Personal, tolle ruhige, grüne Lage
Kontra:
---
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ruhig und im Grünen gelegene Anlage - alleine dadurch kann man schon etwas Abschalten und Abstand gewinnen.

Das Einzelzimmer mit Dusche empfand an äußerst angenehm und hilfreich, wenn ich mich zurück ziehen wollte. Wollte man Gesellschaft oder mit einem anderen Patienten reden bot sich fast immer im Aufenthalts-/Speiseraum oder im Raucherpavillon vor dem Gebäude eine Gelegenheit dazu.

Pfleger und Ärzteteam empfand ich als phantastisch. Sie haben immer ein offenes Ohr für den Patienten, nehmen ihn ernst und sich Zeit, reden nicht nach dem Mund, sondern geben Denkanstöße, um selbst auf Ursachen von Problemen zu kommen!
Meinen Bezugspfleger Herrn Winter und Frau Dr. Haberer möchte hier besonders hervor heben.

Gruppentherapie war anfangs gar nicht meine Welt, ist aber äußerst sinnvoll und hilfreich. Hier merkt man schnell, dass man nicht der Einzige mit

Großes Lob auch an die Küche. Für eine Klinik dieser Größe wirklich sehr schmackhaftes Essen. Nörgler gab´s natürlich aber auch hier.

Hilfe zur Selbsthilfe wird einem hier zuteil.
In den 12 Wochen habe ich für mich einiges lernen können und viel von hier mitgenommen.

10 Wochen im Ginsterhof

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich kam mit meiner Therapeutin nicht auf den grünen Zweig)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Der Rückhalt durch tolle Pfleger
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Agoraphobie
Erfahrungsbericht:

Hallo,
ich war letztes Jahr Patientin im Ginsterhof auf Station 8 (18 - 30-jährige) und muss sagen, die Klinik macht ihrem Ruf alle Ehre!
Es ist ein super Therapeutenteam auf der Station. Jeder Therapeut und Pfleger ist über die einzelnen Sorgen der Patienten genauestens informiert, sodass man gar nicht groß ausholen muss, wenn man jemanden zum reden braucht. Es ist immer jemand da, der ein offenes Ohr hat. Tag und Nacht! Die Mitarbeiter sind sehr freundlich, alles wird mit höchster Diskretion behandelt.
Sportangebote gibt es auch genug und das Essen ist - für so eine große Klinik - super.

Was mir die Klinik am symphatischsten macht, ist, dass die einem nicht sofort Psychopharmaka verabreichen. Es ist gewollt, dass man möglichst unbeeinflusst an seine Gefühle kommt und an seinen Problemen arbeitet. Wenn man den Druck nicht mehr aushält, kann man natürlich nach Absprache welche bekommen.

Leider wurde mir nicht gesagt, dass ich eine Verhaltenstherapie brauche, erst als ich "draussen" mein erstes Gespräch mit einer Psychotherapeutin hatte, habe ich das erfahren. So hab ich nach der Entlassung 6 Monate gebraucht um einen Verhaltenstherapeuten zu finden. Hätte man mir das von vornherein gesagt, hätte ich mich sofort um einen bemühen können. Dies ist mein einziges Manko an der Klinik, dafür ist es aber auch nicht gerade klein.
Fazit: Tolle Klinik! Tolles Personal! Tolle Umgebung! Tolle Angebote außerhalb der Therapien!
Aber auch das beste Team an Therapeuten und Pflegern kann einem nicht helfen, wenn man selber nichts tut.
Therapie bedeutet harte Arbeit an sich selbst!

Danke dem tollen "Ginster-Team" auf Station 4

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
hilfreiche und freundliche Unterstützung 24 Stunden am Tag
Kontra:
PVV oft zu langatmig
Krankheitsbild:
burn-out, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war von November 2013 bis Ende Januar 2014 Patientin auf Station 4 im Ginsterhof und bin dem gesamtem Team sehr dankbar: immer ein offenes Ohr, freundlicher Umgang, alle Therapeuten hervorragend untereinander vernetzt = jedes Teammitglied ist stets über den Zustand eines Patienten gut informiert, niemand fällt durchs Netz.
Die Zimmer sind zwar einfach, aber zweckmäßig; es liegt halt an jedem selbst, was man daraus macht (ein paar Blumen, Radio z.B.). Essen ist gut. Toll ist die abendliche "Pflicht" zum Küchendienst, weil hier Kommunikation unabdingbar ist. Gemütlich das Wohnzimmer, in dem wir zur Weihnachtszeit gesungen und musiziert haben, Spaß und das Lachen wurden genossen. Doch auch ernste aber helfende Gespräche fanden dort und besonders auf "Station 7" (dem Rauchertempel) stationsübergreifend statt.
Ganz besonderer Dank auch an den Pastor, der mit regelmäßigen Kino- und Liederabenden den Klinikalltag erhellt und durch seine Andachten sehr zum Nachdenken und Besinnen anregt. Der Heiligabend dort unter seiner Leitung in der Cafeteria war ein echtes highlight: singen und Geschichten vorlesen in gemütlicher Runde bei Kerzenschein und leckerem Tee. Die Weihnachtsandacht in der Klinik-Kapelle hat mich tief bewegt: alles auf das Wesentliche an Weihnachten gerichtet, danke dafür.
Der Abschied fiel nicht nur mehr schwer, fast alle betrachteten die Klinik während des Aufenthaltes als ZUHAUSE. Verbesserungswürdig finde ich die PVV am Freitag: oft zu langes sinnloses Schweigen könnte man doch dann auch mal früher beenden und muss nicht zwanghaft die 30 Minuten laufen. Ansonsten aus meiner Sicht richtig klasse, deshalb tiefer DANK. Jederzeit gern wieder (hoffe aber natürlich, dass mein dort wieder gefundenes Lachen noch lange anhält und kein burn-out und keine Depression mich je wieder so heftig erwischen). Danke an das Ginster-Team :-)

Der wichtigste und nachhaltigste Schritt zu neuer Lebensqualität

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011/2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wer sich wirklich helfen lassen lassen will, dem wird geholfen, zu lernen sich selbst zu helfen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wer fragt, bekommt auch Antworten - auf dem Silbertablett wird nichts serviert)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Was man als Patient WIRKLICH BRAUCHT, bekommt man auch - es deckt sich nur nicht immer mit dem Wunsch des Patienten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Funktioniert hervorragend; unbelastend für den Patienten)
Pro:
Zwei-Bett-Zimmer (Abgrenzung lernen; Empathie wiederentdecken; man kann auch in einem 2-Bett-Zimmer alleine sein, aber nicht einsam)
Kontra:
Zwei-Bett-Zimmer (teilweise sehr beengt; integrierte Dusche/WC fehlt)
Krankheitsbild:
Depression, mittelschwere Episode; Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Anfang Dez.2011 bis Mitte Feb.2012 im Ginsterhof.
Die Unterbringungssituation (2-Bett-Zimmer) machte mir im Vorfeld große Angst:"das kann ich nicht, das ertrag ich nicht, das will ich nicht, das schaff ich nicht - ich will und brauche endlich auch mal Ruhe!" Ich hatte schlaflose Nächte und habe sehr viel geweint. Meine Freundin sagte dann folgendes:"Du gehst freiwillig rein, du kannst auch freiwillig wieder gehen. Du bist ja nicht weggesperrt. Versuch es doch erstmal. Sieh es nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung. Und vielleicht entdeckst du positive Aspekte, die du als hilfreich annehmen kannst. - Im übrigen wird es deinem Mitbewohner ähnlich gehen, du bist mit diesen Ängsten also schon mal nicht allein."
Genauso war's. Den Schrecken hatte es ganz schnell verloren, und als therapeutische Einheit betrachtet, bedauere ich rückblickend die Patienten, die in Einzelzimmern wohnen mussten/müssen.

Das engmaschige Betreuungsnetz ist dann lästig, wenn es als Kontrolle empfunden wird. Ich persönlich empfand es als sehr wertvoll, denn egal an wen vom Team man sich gewendet hat, man musste nicht alles nochmal und nochmal erzählen, was mich viel Energie gekostet hätte. Jeder vom Team war stets im Bilde, das Gespräch konnte genau da ansetzen, wo ich gerade mit meinem Emotionschaos stand.
Der große räumliche und auch emotionale Abstand vom Zuhause ließ mich endlich zur Ruhe kommen. Die Ruhe, die ich brauchte, um mich mit mir auseinanderzusetzen, mich selbst und MEINE Bedürnisse wieder wahrzunehmen. Die Wochenenden waren eine besonders wertvolle Zeit, man hat über so vieles nachzudenken.
Wenn man die Provokationen durch das Team als Aufforderung zur inneren Inventur annehmen kann, spürt man sehr schnell Veränderungen, bei sich und in der Außenwirkung. Anstrengend auch für die Familie. Es braucht Kraft und ist nicht einfach, sich selbst im vertrauten Lebensumfeld neu zu positionieren:"Du hast dich aber verändert!"
Genau!Der Anfang ist gemacht
DANKE

Ein Ort, an dem man wieder zu sich findet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Menschliche, freundliche Atmosphäre
Kontra:
Kein Fahrradverleih
Krankheitsbild:
Depressionen, Essstörung, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein 7 wöchiger Aufenthalt auf der Station 3, der vorrangig zur Stabilisierung diente, hat ganz viel Positives in mir bewegt.
Nie hatte ich jemals das Gefühl, mit meinen Anliegen nicht ernst genommen zu werden. Jeder Mitarbeiter ist sehr bemüht und die gesamte Atmosphäre ist wirklich sehr toll, gerade für Patienten, die Probleme haben Vertrauen zu fassen.
Die Behandlungsangebote sind ausreichend und nützlich und es wird immer darauf geachtet, dass man sich nicht über- oder unterfordert. Auch die offenen Angebote können zusätzlich genutzt werden und wurden von Vielen in Anspruch genommen.
Der Informationsfluss funktioniert hervorragend (manchmal schon zu gut ;)) und das Behandlungskonzept hat Hand und Fuß und man bekommt vieles an die Hand, womit man arbeiten kann. Leider kam es hier und da zu Ausfällen von Therapieeinheiten, die aber versucht wurden abzudecken. Die Eigenverantwortung wird gefördert und auch für die Zeit nach der Entlassung wird man unterstützt, sowohl therapeutisch als auch in sozialen Angelegenheiten.
Das Essen ist wirklich üppig, immer frisch und die Auswahl ist auch sehr groß.Wenn man möchte, kann man sich auch jederzeit selbst etwas zubereiten.
Man steht nur unter ganz dezenter Beobachtung und kann sich sehr frei bewegen.
Der Stationsalltag ist so geregelt, dass viel Wert auf das Zusammenleben mit den Mitpatienten gelegt wird, um sich auszuprobieren und austauschen zu können.
Die Natur drumherum lädt zu schönen Spaziergängen ein, nur die Einkaufsmöglichkeiten sind nicht mal eben zu erreichen und ein Fahrrad wäre schon von Vorteil.
Ich selbst konnte hier zu mir finden, Dinge über mich selbst lernen, Ressourcen aktivieren und lernen, wieder etwas für mich zu tun und gleichzeitig aber auch mit anderen Menschen zu Recht zu kommen und neue Perspektiven entwickeln.
Wer also wirklich an sich arbeiten möchte, auch wenn noch keine klaren Ziele sichtbar sind, kann in diesem geschützten Raum wirklich viel für sich mitnehmen!

Eigentlich gut...

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (...wenn die Begrüßung ihren Namen verdient hätte!)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Viel zuviel Input, aber man bekommt alles schriftlich)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Medis, die man nicht bei der Aufnahme beantragt hat, bekommt man nicht.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Anreise bis 9 Uhr, wg. sofortigem Behandlungsbeginn)
Pro:
Das Miteinander
Kontra:
Oberärztin
Krankheitsbild:
PTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am Anreisetag ist Streß angesagt- körpl. Untersuchung, Vorstellung des Stat.-Personals und Einzeltherapie.

Die Klinik ist ohne Auto schwer zu erreichen.
Fahrrad muss man selber mitbringen und wenn man es sicher unterstellen will, bezahlen.
Es gibt keine Einkaufmöglichkeit in der Nähe.
(Fußmarsch 40-60 min. eine Tour.)
Bus kommt nicht, oder hält weiter weg an der Landstraße.)

Ausstattung ist schlicht, aber akzeptabel.
Einzelzimmer sind kaum zu bekommen.
Das Haus ist Nichtraucher orientiert, aber es gibt mehrere Außenbereiche, wo es gestattet ist.

Handy Empfang Betreiber abhängig.
Telefon bekommt man an der Anmeldung sofort freigeschaltet.
Keine Kaution.
Pro Tag kleine Gebühr, Guthaben muss vorweg eingezahlt werden. Einheiten sind akzeptabel, Abmelden jederzeit möglich, Rest wird sofort ausgezahlt.

TV ist nur im Speiseraum, was sehr gut ist, denn im "Wohnzimmer" finden oft angeregte Unterhaltungen statt, es wird gelesen, gepuzzelt oder gemalt.
Waschmaschine und Trockner kosten 1€ pro Waschgang, es gibt eine Liste auf Station.

Nun zum Eigentlichen:

Es wird tiefenpsychologisch gearbeitet.
Die Vernetzung des Personals ist sehr gut, man steht unter ständiger dezenter Beobachtung. (Das ist therapeutisch sinnvoll, da viele dazu neigen, Ihre Beschwerden zu überspielen.)

In der ersten Woche hat man "Welpenschutz", danach ist Küchendienst angesagt. (Aufdecken und abräumen, Geschirrspüler befüllen, Kaffee kochen.)
Nicht schlimm, da jede Station für sich isst und es nur um Abendbrot und Wo'ende geht.

Therapie 2x wöchentlich für GKV, 50 und 25 min.
Man kann zusätzlich Qui Gong, Tischtennis oder andere Sachen machen.
Alles hätte gut werden können, wenn es nicht die Oberärztin gegeben hätte, die mich zur BEGRÜßUNG
zusammen gestaucht und fertig gemacht hat!

Die Art und Weise sind geeignet (und evtl. sogar beabsichtigt!), Menschen in tiefste Verzweiflung zu stürzen!
Einzige Erklärung: Das macht die mit jedem, regen Sie sich nicht auf.

Ich bin nach 9 Tagen abgereist.

Ein kleines Licht im Dunkeln!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Das Personal!Professionell, freundlich, zugewandt.
Kontra:
Doppelzimmer, Dusche/WC auf dem Flur
Krankheitsbild:
schwere Depression, Angst- und Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vom 13.11.12 bis 05.02.13 im Ginsterhof auf Station 3 und kann nur sagen, das mir diese Zeit wirklich geholfen hat! Während des Aufenthalts war es zwar wegen der Doppelzimmer und den Duschen und WCs auf dem Flur etwas schwierig mit der Privatsphäre, aber das war im Verhältnis für mich nicht sonderlich entscheidend. Das Personal ist professionell, freundlich und immer für einen da und das von der Küchenhilfe bishin zur Chefärztin. Ich hab mich dort sehr sicher und gut aufgehoben gefühlt. Danach war es zwar schwierig aus diesem Schutzraum rauszugehen und wieder in einem einigermassen normalen Alltag anzukommen, aber dank einiger Nachsorgegespräche war es nicht so schlimm, wie zuerst gedacht. Mir hat das Therapieangebot sehr gut getan!Einzel- und Gruppentherapie, Kunsttherapie, Entspannungsübungen, Stabilisierungsübungen, freiwillige Angebote und einiges mehr. Es war für mich in einer völlig ausweglosen Situation ein Halt und hat mir sehr gut getan!

Angehörige von Patienten des Ginsterhof allein gelassen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Angehörige werden nicht eingebunden)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (für Angehörige keine)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (kann ich nicht beurteilen)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keinerlei Informationen für die Ehefrau)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
depressive Verstimmung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Mann ist jetzt seit 8 Wochen in der Klinik wegen depr. Verstimmung. Er besucht uns jedes Wochenende und ich habe das Gefühl, das sein Zustand eher schlechter wird.
Das einzig gute ist, das er entspannter wirkt, aber im Umgang mit uns(mir) ist es eher schlechter geworden. Er ist sofort bei jeder Kleinigkeit gereizt und erzählt nichts. Seine Körpersprache wird sofort angespannt und gereizt sobald ich was sage. Auf Fragen: Wie war Deine Einzeltherapie heute, Welches Thema habt Ihr besprochen. ect. Kommt immer entweder über nichts, oder das weiß ich nicht mehr. Er macht mir gegenüber voll dicht und lässt mich nicht mehr an sich heran. Zwischenzeitlich hätte ich mich auch einweisen lassen können. Ich bin Amok gelaufen. Diese ewige Ungewissheit hat mich fertig gemacht.
Mitlerweile habe ich mich gefühlsmäßig zurückgenommen und lasse alles nicht mehr so dicht an mich heran. Mein Mann sagt ich bin "kalt" geworden, aber für mich ist das der einzige Selbstschutz der mir im Moment gut tut.

3 Kommentare

Peggy88 am 08.08.2013

Hallo Wilma0815!

Warum regst Du Dich darüber auf das die Klinik Ihre gesetzliche Pflicht einhält, keine Daten an (unbefugte) Dritte rauszugeben?
Wenn Dein Mann dem nicht zustimmt, bekommst Du keine Info!

Und wieso drängst Du Ihn, Dir aus seinen Therapiestunden zu berichten? Das geht Dich nichts an!

Du solltest mal Dein Verhalten analysieren und Dich fragen, warum Du die Kontrolle haben willst...

Peggy88

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Top Fachklinik im Raum Hamburg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
"Handwerklich" sehr gute Arbeit
Kontra:
Hauptgebäude ist bereits in die Jahre gekommen
Krankheitsbild:
Depressionen, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

War als Patient (45) mit Depressionen/Burnout im Mai/Juni 2013 auf Station 6. Das ist die Privatstation mit ca. 18 Einzelzimmern. Habe mich in den 8 Wochen dort sehr wohl und gut betreut gefühlt. Das in der Klinikküche selbst zubereitete Essen hat mir sehr gut geschmeckt, war vielseitig und immer gut temperiert. Mit den anderen Patienten ergab sich schnell ein gutes und fruchtbares Miteinander. Jede Woche fanden 3 Einzelgespräche a 50 min. und 2-mal Gruppentherapie a 90 min. statt. Die Ärzte und Therapeuten machten auf mich einen sehr erfahrenen und professionellen Eindruck. Bereits nach kurzer Zeit waren meine "Baustellen" ermittelt und wurden intensiv betrachtet. Zusatzangebote wie Bewegungstherapie, Kunsttherapie, autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Wirbelsäulengymnastik, heilsames Singen in einer tollen Gemeinschaft und diverse Massage- und Sportangebote rundeten das Angebot ab. Die idyllische Lage der Klinik am Waldrand in Tötensen strahlte eine besondere Ruhe und Naturverbundenheit aus. Viele Patienten nutzten das zu ausgiebigen Spaziergängen und Radtouren. Der Aufenthalt in der Klinik hat mir wieder neue Kraft und Stärke für nun notwendige Änderungen in meinem Leben gegeben. Ich konnte mich von Anfang an gut auf die Therapie einlassen und habe jede meiner 8 Wochen als Geschenk gesehen das intensiv zu nutzen ist. Zumal der Krankenkasse dafür schnell Kosten in Höhe des Neupreises eines Autos entstehen. Dank meiner Erfahrungen und Erlebnisse dort kann ich die Klinik mit Freude weiterempfehlen. Ich bedanke mich bei allen vom Ginsterhof die mir durch Ihre Arbeit bei meiner Genesung geholfen haben.

Klinik mit Stil, viel Menschlichkeit und Fachkompetzenz

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Hervorragende Anlage, Super Personal, gute Behandlung, super Essen!
Kontra:
Krankheitsbild:
depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Station5: der ginsterhof ist ein krankenhaus das ich unbedingt weiter empfehlen muss. ich war auf der Station5 (alter 28-41).
ein gutes pflege team, mit super therapeuten team helfen einem schnell dort anzukommen. viel herzlichkeit, viel entgegenkommen. man fühlt sich willkommen, man wird gut betreut und die struktur ist keine belastung.
will meinen: der schritt in ein krankenhaus für psychosomatik/ psychatrie zu gehen wird hier sogar belohnt! eine tolle atmosphäre (auf station5/6), gutes essen, angenehme 2bett zimmer mit eigenem bad, genug rückzugs möglichleiten, ein immer präsentes und zuvorkommendes pflege team und tolle therapeuten!
die umgebung lädt ein zu langen spaziergängen im wald und den umgegeben baumschulen.
als kassen patient ist man im idealfall mit 200 min gruppentherapie, 75 min einzeltherapie, 150 min kunst oder bewegungstherapie wöchentlich gut aufgehoben. sport angebote gibt es auch (im winter eher weniger leider)
die viele freie zeit kann man und muss man mit sich selber verbringen (gute aufgabe!) oder mit einigen mitpatienten verbringen.
es entstehen immer freundschaften ohne das man es will. was gut ist für den aufenthalt und natürlich die zeit nach der behandlungszeit.
die vielfalt der charaktäre auf der oben genannten station5 (alter 30-40) ist unglaublich. man trifft in seinem alter so viele menschen (16 mitpatienten auf der station was extrem übersichtlich und entspannt wirkt) das für jeden kopf ein neuer freund dabei sein wird.

ich habe es 11 wochen genossen und habe vor allem durch die gruppen therapie viel für mich gewonnen und gelernt.
wenn man also keinen schnarcher auf dem zimmer hat :) wird der aufenthalt auf der station5 mit sicherheit ein erfolg werden!
traut euch. super menschen. super team. selbst das essen ist gut!!!

als vergleich zu anderen entsprechenden krankenhäusern steht der ginsterhof weit vorne!

p.s.: wenn ihr auf n einzelzimmer aus seid, es gibt welche. für hardcore schnarcher oder nachtwandler....:)

Nachsorge

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout
Erfahrungsbericht:

Ich kann mich den positiven soweit Kommentaren anschließen.

Verbessert werden - aus meiner Sicht - müsste man die Nachsorge und die Aufklärung über die Diagnosen.

Ich war das erste Mal in einer Klinik und es war sehr schwer nach 10 Wochen in einem geschützten Raum, wieder im Alltag zurecht zu kommen.

Behandlung brachte erwünschten Erfolg

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
sehr gute Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin im Herbst 2011 insgesamt zehn Wochen als Patient auf der Station 5 gewesen.

Die Station verfügt über hervorragende Therapeutinnen und ein jederzeit ansprechbares und freundliches Pflegeteam.

Folgende Therapien fanden während meines Aufenthaltes wöchentlich statt:
3X Gruppentherapie
2x Einzeltherapie
2x Spezialtherapie (Kunst oder Bewegung)
1x Entspannungstechnik
2x Patientenvollversammlung
2x Atemgymnastik
2x Rückengymnastik
1x Massage

Zudem fand 3x in der Woche Frühsport und montags und freitags (freiwillige Teilnahme) eine Nachmittagssportgruppe statt.

An jedem Freitag gab es die Möglichkeit einer Gemeinschaftsaktivität (wie z.B. Bowling, Billard), welche von Patienten selbst organisiert wurde. (Teilnahme freiwillig)

Für mein Leben hat der Klinikaufenthalt im Ginsterhof eine Menge gebracht. So fällt es mir heute leicht den Kontakt zu anderen Menschen zu suchen und ich begegne Stresssituationen (z.B. Prüfungen) viel gelassener und mit einer größeren Selbstsicherheit.

Gern wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Top Therapeuten)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (bei der Fülle von Symtomen kann auch mal was untergehen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
der Mensch im Vordergrund
Kontra:
nicht wirklich wichtig
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war kürzlich nach 2,5 Jahren zum zweiten male im Ginsterhof auf Station 3. Ich habe mir hier und auf anderen Seiten viele Beiträge durchgelesen. Ich finde eine Qualitätsbewertung ist schwierig. Denn man selbst ist der Hauptakteur. Ist man schlecht drauf, so ist auch der Aufenthalt und das dortige Fachpersonal schlecht. Will man aber wirklich etwas in seinem Leben ändern, oder Hilfe annehmen, dann ist das Personal sehr gut. Es gab Dinge im Ginsterhof die ich auch nicht gut fand. Meist waren es äußerliche Dinge. Also Organisatorisches. Ich sah dies aber als Therapie an. Bei den meisten Patienten geht es u.a. um Selbstverantwortung. Also habe ich bei meinem zweiten Aufenthalt erfolgreich das getan, was mir im ersten eingetrichtert wurde. Auf mich aufpassen.
Auch fand ich einige Regeln etwas eigenartig. Ich verstand aber nach Wochen bzw. erst heute welchen guten und sinnvollen Hintergrund sie haben.

Ich bin erstaunt über die überragende Leistung aller Fachpersonen im Ginsterhof. Von der Küche bis zum Einzeltherapeuten. Alle versuchen ihren Job wirklich gut zu machen. Und wenn von denen jemand meckert, dann kann man davon ausgehen, dass das seinen guten Grund hat.
Ich wurde beide Male sehr gut aufgefangen. Mir wurde dort klar was meine Themen sind. Das ganze Haus inkl. der Patienten ist Therapie. Nutze es!
Es ist keine Kur mit Streicheleinheiten, sondern harte Arbeit an einem selbst. Der Ginsterhof leistet eine super Unterstützung sein eigenes Ziel (evtl. erst lange nach dem Aufenthalt dort) zu erreichen!!!
Also ich danke dem Ginsterhof und werde wieder dort hin gehen wenn es erforderlich sein sollte.

wieder gesund!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Thearapeuten große Klasse!
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Während der 9 Wochen meiner Behandlung wurde ich bestens betreut. Alle Therapeuten und das sonstige Personal arbeiteten Hand in Hand. Das Therapiekonzept war sehr gut abgestimmt, so dass ich mich ganzheitlich sehr gut versorgt fühlte. Der Aufenthalt brachte eine Fülle neuer Erkenntnisse über meine Persönlichkeit, obwohl ich mich schon vorher gut zu kennen glaubte. Sehr entspannt und psychisch gestärkt beendete ich den Aufenthalt. Die Unterbringung war gut. Über das Essen kann ich nicht meckern.

traut dich!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
einzeltherapie
Kontra:
-
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich würde jedem egal auf welche station er geht den ginsterhof empfehlen.
ich erlebte dort eine der wichtigsten erfahrungen meines lebens!
ich war auf der station 2 und würde am liebsten jeden der einen klinikaufenthalt braucht dorthin bringen...
meine therapeutin ist unübertroffen.ich war vor 2 jahren da und "vermisse" sie immernoch.ich kann mir auch niemanden vorstellen dessen leben/psyche sie nicht verändern könnte.ich habe viele therapeuten kennen gelernt und frau busch ist die beste.sie leibt ihren beruf und obwohl ich mich für sehr selbstreflektiert halte wusste sie dinge von mir die mir selbst nicht klar waren die ich nicht einmal angedeutet habe.das ganze team ist der wahnsinn.man fühlt sich ständig geborgen und umsorgt.die station bietet den perfekten schutzraum und man wird nie allein gelassen egal womit und im besten sinne.alle schwestern sind sehr gut ausgebildet und bieten rund um die uhr einen optimalen therapeutischen rahmen.die gruppen waren ebenfalls sehr wertvoll und intensiv für mich und alle anderen.insgesamt hat der ginsterhof mich wieder lebensfähig gemacht und ich habe niemanden getroffen der dort nicht von sich gesagt hat er wäre gewachsen.
am 2. wichtigsten war für mich die sozialität mit den mitpatienten.ich habe durch sie unglaublich viel gelernt und intensive beziehungen während des aufenthaltes aufgebaut.
natürlich war nicht immer alles eitelsonnenschein.lernprozesse sind immer schmerzhaft und schwer aber wenn man sich darauf einlassen will dann finde ich ist man im ginstehof am besten aufgehoben!(man braucht übrigends nach haburg mit den öffentlichen ne knappe stunde und nach harburg 20 min mit dem bus)also leute ich weiss die entscheidung ist schwer aber traut euch!schlimmer kanns nich werden nur schöner!

Fachlich kompetentes und nettes Personal

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einmal wöchentlich medizinische Visite für alle)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gutes Team mit schnellem Informationsfluss
Kontra:
Unterbringung eher einfach, aber o.k.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,

im Frühjahr 2011 war ich neun Wochen auf Station 4 (viele Grüße an Frau Thiede!) in Behandlung und habe ich mich wirklich gut betreut und aufgehoben gefühlt.
Die Therapie war nicht einfach, z. T. schmerzhaft, hat mich aber gut vorangebracht.
Sie setzte von ganz verschiedenen Ausgangspunkten an (Einzelgespräch, Gruppengespräche, Bewegungstherapie, Pflegegespräch) und nach meinem Eindruck war der Informationsfluss zwischen den verschiedenen Fachleuten im Team sehr gut. Alle waren sehr nett und immer für ein Gespräch da; wichtig waren auch die Gespräche mit den anderen Patienten, die alle sehr offen waren, es herrschte ein großes gegenseitiges Vertrauen (dies ist aber wohl nicht immer so und eben von den anderen Patienten abhängig).
Es sind dort in der Regel 1/3 Männer und 2/3 Frauen auf der Station.
Die Unterbringung war eher einfach im Doppelzimmer mit Dusche/WC auf dem Flur, aber für mich war es o.k. Einige wenige Zimmer hatten auch eine Nasszelle.
Die Qualität des Essens war gut, es gab reichlich Auswahl und in den allermeisten Fällen hat es auch geschmeckt; die Mahlzeiten wurden jeweils auf der Station mit allen Patienten gemeinsam (18 - 19 Personen) eingenommen.
Die Freizeitmöglichkeiten sind übersichtlich: Laufen, Wandern, Tischtennis, Volleyball und Badminton sind vor Ort möglich. Ich hatte mein Fahrrad (kein Auto) dabei, was meinen Radius deutlich erweitert hat.
Wochenendheimfahrten mit Übernachtung gibt es normalerweise nur gegen Ende des Aufenthaltes, mir tat das
gut, weil doch viele Gedanken zu verarbeiten waren und dafür braucht es Ruhe.
Nach Aussage meiner neuen Therapeuthin zuhause gehört die Klinik zu den besten psychosomatischen Klinken Norddeutschlands, mit ein bißchen Abstand betrachtet kann ich dem nur zustimmen.

Warnung vor dieser Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
schöne Umgebung
Kontra:
Entwertung der Patienten/innen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

guten tag,

ich kann diese klinik nicht weiterempfehlen. meine zeit dort liegt einige jahre zurück (2004), aber sie wirkt nachhaltig sehr belastend. eine aufarbeitung der machtmissbräuchlichen erfahrungen durch therapeuten und ärzte in dieser klinik ist mir erst heute und dabei sehr schwer möglich. bevor ich meiner erfahrungen beschreibe, möchte ich sagen, jede klinik zeichnet sich natürlich durch ihr personal aus und das wechselt auch. daher kann ich mich natürlich nur auf die zeit meiner behandlung dort beziehen und empfehle potentiellen patienten/innen, sich über die namen damaliger und heutiger behandler/innen zu informieren.

ich hatte dort zwar eine einfühlsame und zugewandte bezugstherapeutin, da diese aber während meiner klinikzeit selber erkrankte und sie nur in zwei therapiesitzungen erleben konnte, lernte ich die damals leitende psychologin kennen und erfuhr hier einen sehr entwertenden umgang mit meiner person und offen aggressiven umgang mir gegenüber. dieser äusserte sich z.b. darin, dass sie mich auf dem flur mir völlig unvermittelt anschrie und nach der bitte und abwehr meinerseits, mich nicht anzuschreien und zu beschimpfen von mir eine entschuldigung erwartete. auch der damalige oberarzt trat mir aggressiv zuschreibend und vorwurfsvoll gegenüber. jeder versuch der klärung meinerseits wurde entsprechend zurückgewiesen, eine offene kommunikation zwischen therapeut/arzt und patient/in war durchgängig nicht möglich. der damalige chefarzt ließ sich erst gar nicht sehen. insgesamt herrschte ein sehr hierarchisch organisiertes und einschüchterndes klima, das pflegepersonal durfte nichts und erst recht nichts kritisches sagen, wie mir meine bezugspflegerin in einem vertraulichen gespräch später erzählte. ich habe in dieser klinik gelernt, dass man als patient/in besser den mund hält, um den weiteren schaden an der eigenen person zu begrenzen. ich habe die behandlung zum selbstschutz dann zudem nach vier wochen abgebrochen und das war genau das richtige. leider hat es dann eine längere zeit gebraucht, bis ich einen neuen behandlungsversuch in einer anderen klinik gewagt habe (psychosomatik bad seegeberg) und dort wurde mir sehr geholfen (sehen sie die bewertung der klinik). alles gute für die leser/innen.

1 Kommentar

PansyShell am 12.04.2016

Hallo, dein Beitrag ist zwar schon länger her, aber meine Erfahrungen finden sich in diesem wieder. Ich war 2015 in dieser Klinik (siehe Bewertung) und habe fast die gleichen Erfahrungen gemacht. Eine Mitpatientin wurde zB ebenfalls über den ganzen Flur zusammengeschrien. Unglaublich! Sie hat lange sehr geweint und ist dann spurlos im Wald verschwunden, sodass die Pflege sie suchen musste da alle dachten, sie hätte sich was angetan.

rundherum voll zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe mich in der Klinik gut aufgehoben gefühlt. Sämtliche Therapeuten (einschließlich der Bezugsschwester) waren alle sehr freundlich und immer sehr gut über einen informiert.

Gespräch statt Pille

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Team
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich fühlte mich jederzeit angenommen und aufgehoben. Sehr gutes Team, guter Austausch im Team. Alle Therapeuten und das gesamte Pflegeteam waren stets freundlich. Gutes Therapiekonzept. Zimmer hätten vielleicht moderner sein können, nicht alle Zimmer haben Dusche und Wc, aber es sind ausreichende sanitäre Anlagen auf dem Flur. Überschaubare Stationsgröße (18 Patienten). Essen gut, täglich zwischen 3 Gerichten wählen, Gerichte wiederholen sich erst nach 5 Wochen wieder. Ich habe gute Hilfe gefunden, stets stand das gespräch im Vordergrund, nicht die Pille

Sehr zufrieden mit meiner Behandlung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Super Behandlung
Kontra:
leider keine Einzelzimmer
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt von 8 Wochen auf der Station 1 waren für mich sehr Lehrreich.Hatte unheimliches Glück mit meiner Therapeutin sowie mit meiner zuständigen Ärztin.Meine Bezugspflegeschwester war auch sehr kompetent.Auch alle anderen Schwestern hatten immer ein offenes Ohr.Das man allerdings im 2 Bettzimmer wohnt finde ich nicht so gut,weil man hat schon genug eigene Probleme und muss sich dann noch zusetzlich mit seiner mitbewohnerin auseinandersetzen.Ansonsten war die Verpflegung sehr gut, ausser das Abendessen war sehr mager.Wäre schön gewesen wenn man Abends mehr Rohkost bekommen hätte,sprich mehr Gurken,Tomaten.Paprika und änliches.Auch die Wurst und der Käse war immer gleich,es gibt so viele verschiedene Wurst sowie Käsesorten.Aber alles in allem waren die Angebote zu Therapien für mich sehr gut ausgewählt.Ich würde jederzeit wieder den Ginsterhof für mich auswählen.

1 Kommentar

Henrietta60 am 23.06.2011

Hallo Christa...
da eine Freundin auch bald in diese Klinik kommt,
darf sie jedes Wochenende nach Hause fahren?
Ich danke dir für eine Antwort.

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