Man sollte Mensch sein und nicht nur Arzt
- Pro:
- Pfleger / Pflegerein der ganzen Station
- Kontra:
- Umgang mit den Patienten
- Krankheitsbild:
- Krebs
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Nach einer ersten Chemotherapie wurde eine Patientin mit Fieber in dieses Klinikum eingeliefert – eine ohnehin sehr belastende und angstauslösende Situation. Leider war die Erfahrung vor Ort enttäuschend.
Der erste Arztkontakt erfolgte erst nach mehreren Stunden. In dieser Zeit gab es weder ausreichende Betreuung noch grundlegende Versorgung wie Getränke. Auch danach zog sich alles weiter in die Länge, und es fehlte an klaren Informationen zum Gesundheitszustand und zum weiteren Vorgehen.
Auf Station entstand der Eindruck, dass die Behandlung zwar medizinisch läuft (z. B. Infusionen und Antibiotika), aber die Kommunikation stark zu wünschen übrig lässt. Gespräche mussten aktiv eingefordert werden, fanden verspätet statt oder waren sehr kurz und wenig hilfreich. Fragen wurden teilweise ausweichend oder in einem unangemessenen Ton beantwortet. Auch Angehörige hatten Schwierigkeiten, telefonisch Auskünfte zu erhalten.
Besonders kritisch ist der Umgang: Es fehlte spürbar an Empathie, Respekt und verständlicher Kommunikation – gerade in einer Situation, in der Patienten besonders darauf angewiesen sind.
Positiv hervorzuheben ist das Pflegepersonal, das freundlich, engagiert und respektvoll arbeitet. Umso deutlicher fällt der Unterschied im ärztlichen Umgang auf.
Fazit: Medizinisch wird behandelt, aber im Bereich Kommunikation und menschlicher Umgang besteht deutlicher Verbesserungsbedarf – insbesondere im sensiblen Umgang mit schwer erkrankten Patienten und ihren Angehörigen.


1 Kommentar
Liebe/r Ro.T.2,
wir bedauern, dass Sie mit dem Entlassprozess nicht zufrieden sein konnten. Gerne gehen wir Ihren kritischen Hinweisen im Detail nach. Dafür melden Sie sich bitte mit Patientenname und Geburtsdatum an [email protected].
Herzliche Grüße
Ihr Vivantes Qualitätsmanagement