Definitiv nicht empfehlenswert
- Pro:
- Kantine, notfallambulanz
- Kontra:
- Stationäre Aufnahme, Organisation, Kommunikation
- Krankheitsbild:
- Lungenentzündung/ copd / Kalium Mangel
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Dieser Krankenhausaufenthalt war chaotisch, respektlos und in Teilen schlicht gefährlich.
Beim Duschen wurde von der Pflege die Infusion nicht entfernt, sie riss versehentlich heraus – anschließend wurden wir dafür beschuldigt, statt das eigene Versäumnis einzugestehen.
Eine Nachtschwester reagierte auf die Bitte meiner Mutter nach Melatonin mit „Ich nicht noch mal“ und verließ den Raum. So spricht man nicht mit kranken Menschen.
Antibiotika wurden mehrfach nicht ordnungsgemäß verabreicht. Ich musste wiederholt hinterherlaufen; einmal kam das Medikament erst 7 Stunden zu spät, und das bei einer Lungenentzündung.
Am Vortag hieß es, meine Mutter sei zu verwirrt für eine Patientenverfügung, am nächsten Tag sollte sie entlassen werden – völlig widersprüchlich und verantwortungslos.
Entlassung trotz deutlich schlechtem Zustand, dann wurde uns eine Verlegung zugesagt, dann wurde sie doch entlassen. Eine vernünftige Planung war dadurch unmöglich.
Es gab keine Übersicht, keine funktionierenden Übergaben, keine klare Kommunikation. Alles musste man sich mühsam selbst zusammensuchen.
Ein fest zugesagtes Arztgespräch am 05.01. um 11 Uhr fand einfach nicht statt, ohne Absage, ohne Erklärung.
Keine Gespräche mit Angehörigen zur weiteren Versorgung oder Planung.
Sauerstoffsättigung wiederholt nur 90–92 %, trotzdem wurde der Zustand heruntergespielt.
Das Auftreten der Ärztin war herablassend, unfreundlich und respektlos.
Ich habe meine Mutter selbst gewaschen, weil sie es nicht alleine kann. In der Akte wurde jedoch festgehalten, sie sei selbstständig – eine falsche Dokumentation, die notwendige Hilfe erschwert.
Der Eindruck: Hauptsache schnell entlassen, egal wie es dem Patienten geht.
Empathie, Verantwortung und Organisation waren hier leider Fehlanzeige.
Selbst die Schwestern bestätigen in diesem Krankenhaus, dass die Arbeit und Organisation unzureichend ist.
Mein Tip: einen großen Bogen machen.


1 Kommentar
Sehr geehrte Debbyg,
vielen Dank das Sie das Ihnen angebotene Telefonat mit unserem Rückmeldemanagement war genommen haben.
Wir bedanken uns für das konstruktive Gespräch mit Ihnen und wünschen Ihrer Mutter weiterhin alles Gute für ihre Genesung.
Mit freundlichen Grüßen
Team Rückmeldemanagement Knappschaft-Kliniken Bottrop