Klinikum Bamberg

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Buger Straße 80
96049 Bamberg
Bayern

184 von 250 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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257 Bewertungen davon 96 für "Psychiatrie"

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Die Würde des Menschen ist unantastbar?!?

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Krankheitsbild:
Angsterkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrungen am Michelsberg beziehen sich mit dieser Beurteilung hauptsächlich auf die Station A. Die würde des Menschen wird hier teilweise mit Füssen getreten. Es gibt einige nette schwestern. Aber ein Grossteil des Personals ist schlichtweg vollkommen unfreundlich und inkompetent. Hier ganz besonders schwester C., Schwester D. und Schwester P. Sie behandeln Patienten mit einer Arroganz. Ich habe auch erlebt, dass einer schwer depressive Patientin ihr Bett weg genommen wurde, sie vor den anderen vorgeführt würde (Frühstück gibt es erst, wenn sie Zähne geputzt haben, denn sie haben Mundgeruch!!!). Ich wurde 10 Tage auf dem gang stehen gelassen, obwohl andere Patientinnen, die nach mir kamen schon längst in einem Zimmer waren. Die Behandlung durch den Oberarzt Herr Dr. K. War demütigend. Ich hatte regelrecht Angst vor jeder visite. Gespräche finden fast gar nicht statt. Ist man traurig oder ängstlich werden tavor verabreicht. Ein Gespräch wäre meiner Meinung nach hilfreicher. Aber man sitzt ja lieber zusammen und lästert über Patienten. Dies bezieht sich nicht auf alle Pflegekräfte. Einige machen das mit Herzblut, aber viele eben nicht. Hilfe braucht man sich nicht erwarten. Ich bin schlechter da raus, als ich rein bin. Zu guter letzt wurde meine patientenbeurteilung noch geöffnet und gelesen. Nach Rücksprache mit Schwester D. Nur ein versehen ;). Frage mich, ob das gängige Praxis ist, wenn man eine schlechte Bewertung zu erwarten hat. So kann man den Machtmissbrauch ja weiter führen, ohne Konsequenzen erwarten zu müssen. Der beste Spruch des Oberarztes Herr k. War, es ist ein Akt der Gnade, dass sie hier sein dürfen. Solche Sprüche musste ich mir ständig anhören. Wenn man sich wirkliche Hilfe erwartet, dann meidet man den Michelsberg besser. Eine patientin, die sich in der visite mit Herrn z. Angelegt hatte, bekam einen richterlichen Beschluss. Das ist auch oft gängige Praxis, das mit dem Richter gedroht wird. Michelsberg, hier werden sie geholfen!!!!!!!!!!!

Erschreckend, wie viel Macht ausgeübt wird

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Psychologinnen
Kontra:
Pflegepersonal
Krankheitsbild:
Krisenintervention
Erfahrungsbericht:

Negativ:
Zum Teil sehr unfreundliches Pflegepersonal
Medikamente wurden mir nicht wie vereinbart gegeben
Patientenverfügung wurde mehrfach missachtet
Kontakt zu Mit Patienten wurden mir und ihr verwehrt ( obwohl wir ausdrücklich alle den Kontakt wollten und es beide Seiten der Pflege und den Ärzten bestätigten)
Essen war kalt und teilweise eine Zumutung
Ich erlitt durch die schlechte Versorgung eine Verschlechterung und zusätzliche Entzündung in der Schulter, da ich als Schmerzpatientin zu viel selbst machen musste.
Wachsaal war erschreckend, man hätte das Gefühl im Bootcamp zu sein, andere Mitpatienten wurden vor anderen angeschrien und gedemütigt.
Blutuntersuchung musste ich privat zahlen, ohne, dass man mir dies vorher sagte

Positiv:
Smart-gruppe
Zusammenhalt der Mitpatienten

Herabwürdigende Behandlung, absurde Forderungen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Asozialer Umgang mit Patienten)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (lächerlich)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (jeder zweite Patient wird mit Bipamperon und Benzodiazepinen ruhiggestellt bzw. abgespeist)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unterbesetzt, die Patienten werden sich selbst überlassen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Knastmatzratzen, kaum Therapien, Fernseher aus den 60ern)
Pro:
Vereinzelt Mitpatienten
Kontra:
5-Minuten-Gespräche, willkürliche "Bestrafungen", keine medikamentöse Einstellung
Krankheitsbild:
Polytoxikomanie, Depression, ADHS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin seit der 1. Klasse ADHS'ler, bekomme aber keine Medikamente gegen meine innere Unruhe, mein ständiges Schwitzen, meine Unkonzentriertheit, Impulsivität, das Gedankenkreisen, sowie die sich dadurch äußernde Aggressivität, und die Zwänge, die ich seit Jahren nicht mehr hatte, weil mir hier mein Medikinet verweigert wird, dass mir bereits von drei unterschiedlichen Psychiatern verschrieben wurde. Heute bei der Visite hieß es, ich solle doch Unterlagen auftreiben, von meinem Kinderarzt (Hawranek, Forchheim), der mittlerweile wohl schon tot ist, da ich Baujahr 1990 bin. (Oder in eine Spezial-Klinik soll, obwohl fest steht dass ich nach der demütigenden "Behandlung" sofort in die Laufer Mühle muss, und dort kein geeignetes Fachpersonal vorhanden ist.) Absurd und lächerlich, wird man somit abgespeist, und mit Bipamperon "auf Bedarf" ruhiggestellt, dass man nicht mal dann bekommt, wenn man kurz vor'm Ausrasten ist, ohne erstmal zich Gründe dafür genannt zu haben. Die Symptome von ADHS werden als "Entzug" abgetan, und die Ärzte sagen einem nach 5 Minuten "der nächste bitte" - was sich von Visite zu Visite wiederholt. Sozialstifung Bamberg? Die Hölle auf Erden.

Das war wohl nichts

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Altersdemenz
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Was soll man sagen.... ohne Worte! Der Zustand meines Angehörigen hat sich während des Aufenthalts um 100 Prozent verschlechtert! Im nachhinein ist man schlauer und aus meiner Sicht ist diese Klinik das beste Beispiel wie man es besser nicht machen sollte....

Bei ernsthaftem Hilfebedarf u. akuter Suizidalität, Vorwürfe u. Hilfeverweigerung, nie mehr wieder diese Klinik, Kernproblem durch Wegzug aus BY gelöst, nicht mehr angewiesen bin, Gott sei Dank

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (einige Krankheitsbilder (Borderline..., Eßstörung, Angst- u. depres. Störung, Anfälle...) nicht erwünscht, können nicht mit umgehen, reagieren ungehalten, gereizt, unangemessen, verständnislos, deshalb auch vorwurfsvoll, beleidigend oder gar nicht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (war vor vielen Jahren mal u. oft hilfreich. Die Zeiten sind vorbei. Man erfährt eher Ignoranz, nicht darauf eingehen u. einem nicht glauben, angezweifelt wird das man denen anvertraut, wohl an gewissen Krankheitsbildern liegt, nicht erwünscht sind)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Medikamente für organ./körperl. Krankheiten werden oft verweigert, man wird nicht ernst genommen, nur psych. abgetan, vor allem bei akuten organ. Krankheiten, zu viele u. hochdosierte Psychopharmaka, auch gegen Krankheiten nicht mal geglaubt werden)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Notaufnahme kathastrophal, Aufnahme auf Stat. geht so, Komunikation u. Informationsweitergabe funktioniert nicht besonders gut, Vieles geht unter, sind völlig überfordert)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Altbau Gott sei Dank abgerissen, modern, großräumig u. hell eingerichtet. Zi. groß genug, 4- Bett Zi. am besten, Rauerraum für die Raucher noch vorhanden, gut bei keinem Ausgang, Speisesall richtige Größe, mit Fernseher, Spielemöglichkeiten usw.)
Pro:
Stat. A, neues, junges Pflegepersonal, seitdem besserer Umgang mit Patientinnen u. Hilfe bei der Körperpflege, sehr fürsorglich u. fragten immer nach wie es geht usw., freundlich u. zuvorkommend, so auch die beiden Stationsärztinnen der Stat. A
Kontra:
Nur Medikamentenbehandlung man dazu gezwungen, Nebenwirkungen interessieren nicht, Drohen schnell mit gerichtlicher Unterbringung u. glauben einem andererseits nicht, Entlaßberichte nicht vorzeigewürdig, Wesentliches das wichtig wäre steht nicht drin
Krankheitsbild:
mehrere Verschiedene
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufnahmedame aggressiv u. angriffslustig bei akuter, konkreter Suizidalität. "Zwei gesunde Hände zur Selbstversorgung reichen aus, mehr braucht es nicht" (ihre Aussagen als kein Aufnahmegrund bei Einweisung mit KTW). Keine Hilfe wg. Heimaufnahme bei vorliegendem Hilfeplan für Heimaufnahme, nur "leere Versprechungen". Niemals mit Diagn. Borderline, Eßstörung, tetanische Anfälle, Manie usw. in diese Klinik. Vorurteile sind dann vorprogrammiert u. dementsprechend der Umgang mit Ignoranz u. Vorwürfen usw. geprägt. Geglaubt wird einem nicht, deshalb sämtl. Diagn. nicht im Entlaßbericht z. B. auch manische Episoden nicht, das dort unerwünscht ist. (Alles nur Borderline?), Falschdarstellungen im Entlaßbericht mit Unterstellungen z. B. bei offensichtl. Verwirrtheitszuständen, unorientiert, durcheinander, "in allen Qualitäten voll orientiert", angebl. "Kichern" bei tiefer Traurigkeit wg. Todesfall in EX- Ehe. Suizidalität mit konkreten Absichten, notwend. Aufnahme wird einem vorgeworfen "warum man überhaupt kommt, es gibt keinen Grund". Verwirrtheitszustände u. Anfälle die unkontrolliertes Verhalten, Zittern usw. auslösen, werden "als Absicht, man hätte soetwas nicht nötig" verurteilt u. nicht geglaubt. Andererseits bei Wunsch auf Entlaßung wird genau deshalb mit gerichtl. Unterbringung gedroht, auch dann wenn man die Psychopharmaka nicht nehmen möchte, wg. starker Nebenwirkungen u. diese nicht helfen. Organ./körperl. Krankheiten werden ignoriert u. psych. abgetan, vor allem bei Bronchitis, Grippe mit hohem Fieber u. blutige Stirnhöhlenvereiterung usw., so daß man v. der Klinik flüchten muß, um es ambul. durch Hausarzt, Pulmologe behandeln zu lassen, mit Antibiotika, Kortison vor allem auf Stat C. es so abläuft u. ich dort nicht mehr hin ging. Mobbing durch Pflegepersonal der Oberschwester (Stat. C) vorprogrammiert, Medikamente für Bronchitis usw. oft verweigert. Bei best. Krankheitsbildern reizen u. provozieren sie sehr gerne z. B. mit abfälligen Bemerkungen oder Schweigen.

Kompetenz nur bedingt anzutreffen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression,PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zum wiederholten Male zur Krisenintervention auf Station
A.Leider bin ich bei meinem letzten Aufenthalt so schlecht aus der
Behandlung,unter Vorspielung falscher Tatsachen,gegangen,wie ich
gekommen bin.Der Erstkontakt mit der Frau Dr.L.war bereits sehr
ernüchternd.Selbige hatte ,so mein Eindruck,überhaupt kein Interesse an
meinen Problemen,ich hatte das Gefühl,ich sei lästig,was mir auch in
wörtlicher Rede wiedergespiegelt wurde,indem sie meinte,sie wolle jetzt
nicht alles wissen,sie wolle jetzt essen gehen und ich soll das doch
alles mit der Psychologin besprechen.Derart vor den Kopf gestoßen wollte
ich gleich wieder gehen,was ich der Ärztin erstmal nicht sagen konnte,da
diese,trotz Intervention durch eine Krankenbschwester,über drei Stunden
nicht mehr zu sehen war.Eine andere Ärztin meinte nur sie sei nicht
zuständig.Nach Wartezeit kam dann Frau Dr.L. mit einem
angespannten,unsicheren Oberarzt und beide erklärten dann,dass ich
bleiben müsse,andernfalls werde ich untergebracht.Mir ging es daraufhin
eigentlich noch miserabler,so dass ich mich aber,um der Begegnung mit
dem Richter zu entgehen,klein beigab.Die Betreuung durch die beiden
Assistenzärztinnen war für mmich herablassend und wenig kompetent.Ich
habe aber gute Miene zum bösen Spiel gemacht und wurde dann nach fünf
Tagen vergeudeter Zeit gegen ärztlichen Rat entlassen.

Für mich ist das sehr schade,da ich bisher immer kompetent und
professionell einfühlsam von Frau Dr.K. behandelt worden bin und in
diesem Behandlungsrahmen auch stark vom Oberarzt K.profitiert
habe.Leider waren diese beiden Top Ärzte im Urlaub.Mittlerweile frage
ich extra bei der Frau vom Belegungsmanagement nach,wer auf Station
arbeitet,da ich keine Lust mehr habe mich kaltschnäuzig von einer Ärztin
abfertigen zu lassen!

Einbahnstraßendenken

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Pflegepersonal
Kontra:
behandelnde Ärzte
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Was nützt ein kompetentes und aufgeschlossenes Fachpersonal. Was bringt die Unterbringung in 2- Bettzimmern mit Waschraum und WC, wenn die Vorgehensweise der Ärzte zu wünschen übrig lässt. Ich war für zwei Monate stationär in der Nervenklinik St. Getreu und kann jedem nur dringend davon abraten, sich therapeutisch dorthin zu begeben. Ist man einmal in den Klauen der dort tätigen Ärzte, wird man zum Versuchskaninchen und kann sich nur schwer wieder aus deren Fängen befreien. Von der ersten Minute an wurde ich mit meinen Symptomen in eine Schublade gesteckt, in meinen Schilderungen nicht ernst genommen und mit heftigen Medikamenten zwei Monate schlichtweg falsch behandelt – wie sich später herausstellen sollte. Es ging sogar soweit, dass mir die Ärzte Symptome andichteten, die ich schlichtweg nicht hatte. Leider habe ich den behandelnden Ärzten zu lange vertraut und ihren Rat befolgt, da sie mir in blühenden Farben eine furchtbare Zukunft in Aussicht gestellt hatten, sollte ich meine Mittel nicht schlucken. Nachdem es mir von Tag zu Tag schlechter ging, habe ich mich schließlich auf eigene Verantwortung entlassen lassen und danach sofort die Medikamente schrittweise abgesetzt. Bald ging es mir besser, doch das teils arrogante und ignorante Einbahnstraßendenken mancher Ärzte hatte mich in meinem Genesungsprozess um Monate zurückgeworfen.

Die Würde des Menschen ist unantastbar?!

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Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Beratung??)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (es gab nur Tabletten, keine Gespräche)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
so ziemlich alles
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zustände wie hier habe ich bisher noch nirgends erlebt, obwohl ich bereits andere Psychatrien von innen gesehen habe. Im sogenannten Intensivereich liegen zur Überwachung bis zu acht Patienten in ein Zimmer gestopft, deren Krankheitsbilder bunt gemischt sind. Ich war schockiert: Demenzkranke, Schlaganfallpatienten und Menschen, die versuchen einen Weg aus der Depression zu finden. Indem man einen uralten Mann mit Schlaganfall vor sich liegen hat, der ununterbrochen wirr schreit?! Wenn man noch keine Depressionen hat, bekommt man sie hier. Hier fragt man sich schon, ob das menschrechtlich vertretbar ist!! Des Weiteren ist die Klinik personell völlig unterbesetzt. Psychotherapeutische Gespräche? Fehlanzeige! Selbst auf Nachfrage erschien kein Psychotherapeut oder Arzt. Die Ärzte scheinen überfordert und abgestumpft. Daher wirft man dem Patienten einfach mal ein paar Pillen zum Ruhigstellen ein.
Einziger Pluspunkt: Gegen das Pflegepersonal kann ich nichts sagen. Es war größtenteils freundlich und hilfsbereit. Das Essen ist gut.
Meine Aussage hat nichts mit hohem Anspruchsdenken zu tun, ich bin mir dessen bewusst, dass es sich um kein Luxushotel, sondern um ein Krankenhaus handelt. Doch DAS ist wirklich ein Armutszeugnis für unser Gesundheitssystem!

1 Kommentar

Aquarium am 24.02.2013

Ich war 2012 für 28 Tage in dieser Klinik.Ich wurde eingeliefert weil ich mir das Leben nehmen wollte.Ich hatte zu dieser Zeit in Bamberg gewohnt und auch gearbeitet.Ich wurde auf die Station ,,B´´ gebracht.Schlimmer als die Station B ist kein Knast in einem schlechten Film.Ich wurde Da mit ,,Tavor`` zugeballert und der Entzug war die Hölle.Die Ärztin war sehr arogannt und Gespräche mit Therapeuten gab es GAR KEINE!!!Meine Schwester(selber Krankenschwester) fand für die Zustände auf der B keine Worte.Da laufen Leute herum,denen geht mann besser aus dem WEG!!!Ich war 2,5 Wochen auf der Station B und wurde dann auf Station ,,E`` verlegt.Wenn ich Unterlagen für die Krankenkasse oder Versicherung brauchte,dann wurde ich von der Ärztin auf der ,,B`` angefaucht.Das Essen ist auch nicht gerade das Beste.Auf der ,,E`` war Es um EINIGES besser.Das Freizeitangebot am Wochenende bezieht sich auf Zeit-tot-schlagen,weil gar nicht`s angeboten wird.Ich hab mir eine andere Klinik angeschaut in einem anderen Bundesland.Da ist Es deutlich besser als in Bamberg.Ich habe auch erlebt,wie in Bamberg auf der Station,,B`` ein Patient gegen seinen Willen festgehalten wurde.Wenn Er nicht freiwillig geblieben wäre,dann hätte die Ärztin den Richter gerufen.Das Gleiche hat Sie auch mir angedroht und Das scheint da gang und gebe zu sein.In dieser Klinik geht ALLES nur mit Tabletten-und amliebsten Tavor!!!Tavor ist ein böses Teufelszeug was nach kurzer Zeit abhängig macht.Leute,wenn IHR die Möglichkeit habt,dann sucht EUCH ,,bitte`` eine andere Klinik!!! Geht NICHT nach Bamberg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Menschenunwürdig

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
alles
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, ich kann nur jeden abraten vor dieser Klinik. Ich hatte bis zu meiner FREIWILLIGEN !!!!!!!!!!!!! Einweisung nie gedacht das es so eine ZWANGSBEHANDLUNG !!!!!!!!!!!!!!!! in Deutschland überhaupt noch gibt. Ich wurde gegen meinen Willen festgehalten auf der Station A ohne jegliche Fremd oder Eigengefährdung !!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich kann nur sagen

!!!!!!!!!!BITTE NICHT IN DIESE KLINIK !!!!!!!!!!!!!!

Wenn man hier nicht hin MUSS sollte man es lassen!!!!

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Da keine wirkliches Vertrauen aufgebaut wird, kann ich nicht von mir behaupten, gut beraten worden zu sein)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Tabletten...dann erst mal ganz lange gar nichts und dann ein paar übliche Therapieangebote)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Erst muss alles Bürokratische geklärt werden, sonst braucht man hier gar nicht ankommen. Und wehe die Kasse fragt mal nach warum man hier liegt...will das aber jetzt nicht vertiefen.)
Pro:
Das Pflegepersonal ist überwiegend bemüht und freundlich.
Kontra:
Schlechtes Arzt-Patienten Verhältnis, Wenig Psychotherapie, kaum Einzelgespräche.
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Seit nunmehr zwei Wochen befinde ich mich wegen Depressionen in dieser Klinik, es hat sich seit dem einiges getan, nur nicht zu meiner Besserung, weshalb ich hier noch einmal meine Meinung wiedergeben möchte, da erste Eindrücke auch oft falsch oder verzerrt sein können.

Bitte überlegen Sie sich gut, in welche Klinik Sie gehen, wenn Sie an Depressionen oder ähnlichem leiden. Ich kann Ihnen dieses Krankenhaus auf jeden Fall NICHT empfehlen. Es sei denn, eine überwiegend durch Medikamente verabreichte Therapie reicht Ihnen.


Hier führt man eher therapheutische Gespräche mit seinem Zimmernachbar als mit einem Arzt.

Wer Wert auf eine persönliche und vertrauensvolle Therapie legt, könnte hier durchaus entäuscht werden.

Wie gesagt, ich kann jedem der selbst wählen kann wohin er geht nur empfehlen einen großen Bogen um diese Klinik zu machen und sich anderswo Hilfe zu suchen.

Menschenrechte ade

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Schlimmer gehts nimmer !)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
der Pflegedienstleiter, einige Pfleger/innen
Kontra:
hier wird insges. nicht "zum Wohle des Patienten" gehandelt
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach 2- wöchigem Alkohol"genuss" aufgr. pers. Probleme (sonst trinke ich kaum Alkohol) ging ich freiwillig zw. eines Alkoholentzugs ins Klinikum am Michelsberg.
Nach einigen Tagen Behandlung auf der geschlossenen Station B wurde ich zur weiteren psychosomat. Behandlung, voraussichtlich für 2 Wochen, auf die offene Station verlegt.
Ich bestand auf meinem Recht, nur für die Dauer des körperlichen Entzugs (Dauer nach ärztl. Entscheidung) zu bleiben.

Sofort wurde ich auf die geschlossene Station B zurückgebracht. Es wurde ein Amtsrichter aus Bamberg bestellt, welcher eine weitere, jetzt zwangsweise Unterbringung für 3 Wochen auf der geschlossenen Station -ohne Ausgang- per Beschluß erwirkte.
Hilfe in Form psychol. Gespräche etc. gab es keine - nur Tabletten. Kurz vor Ablauf wurde ich entlassen - jedoch nicht ohne vorher der Bestellung eines amtl. Betreuers zuzustimmen. (Ich hätte im übrigen alles unterschrieben, um dieser "Psychohölle" zu entkommen)

Anm. Ich war nie ausfallend oder selbstmordgefährdet o.ä. !
Mit einem Amtsrichter oder Betreuer hatte ich bis dato nichts zu tun. Hier wurden Gründe konstruiert u. ein Drohszenario aufgefahren, was ich in Deutschland nicht für möglich gehalten hätte.

Medikamentenwahl

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Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 06/07
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
---
Kontra:
süchtig machende Medikamente
Erfahrungsbericht:

Es werden Medikamente verordnet, die laut Ärzten die eine Wirkung, in wirklichkeit aber eine ganz andere schädliche Wirkung auf den Körper der Patienten haben. Weiterhin werden Medikamente genutzt, die eine sehr stark abhängigkeits wirkung haben. Unter anderem das Medikamtent "Tavor", das einen langwierigien und schmerzvollen Entzug nachsich zieht, da es in zu stark dosierten Mengen verabreicht wird. Weiterhin war meine Angehörige aufgrund eines Selbstmordversuches in dieser Klinik, und hat dennoch Medikamente bekommen, die die Gefahr eines Selbstmordversuches als Nebenwirkung nur noch erhöhen.

Medizinisch kompetent aber Therapeutisch eine Katastrophe

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Es wurde nur so schnell wie möglich der Zustand halbwegs verbessert, auf Stabilität wurde kein wert gelegt)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Sehr veraltet, keine neueren Spiele oder Bücher, Gestalltung war aber sehr schön)
Pro:
tolle Einstellung der Medikamente
Kontra:
zu wenig Therapien bzw. Psychotherapie
Krankheitsbild:
Bipolare Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 3 Wochen auf der Station A im Klinikum Bamberg auf dem Michelsberg.
Die Umgebung der Klinik ist sehr schön, wenn auch leider etwas nicht sehr weitläufig. Für längere Spaziergänge reicht das Klinikgelände nicht aus.
Auf meiner Station (geschlossene Abteilung) gab es sehr viele Verbote. Handys gab es nur zu Handyausgabezeiten (9:00 - 9:30, 15:00-17:00) Telefonate mit den Angehörigen waren so nur schwer möglich. Zwar gab es ein Patiententelefon das die Angehörigen anrufen konnten, aber bei ca. 35 Patienten war die persönliche Telefonzeit auch begrenzt.
Münztelefon war vorhanden, ging allerdings ins Geld.

sämtliche scharfe oder spitze Gegenstände waren abzugeben, diese gab es nur zu Ausgangszeiten ca. 3 Stunden pro Tag je nach ärztlicher Erlaubnis. Auch Häkelnadeln, Stricknadeln, Scheren, Spitzer... waren verboten.

In den Ausgangszeiten durfte man sich nicht außerhalb des Klinikgeländes aufhalten.

Sportlich betätigen ging auch nur schwierig, es gab eine Tischtennisplatte und einen Stepper, mehr nicht. Zwar gab es noch Bewegungstherapie, Morgenspaziergang, Kraftraumtherapie und Bewegungsbad aber für Freizeitsport gab es keine Angebote. Man konnte noch zu bestimmten Öffnungszeiten in den Kraftraum allerdings immer nur mit einem anderen Patienten zusammen. Nie alleine. Und das es diese Möglichkeit gab, erfuhr ich auch nur zufällig von Patienten.

Richtige Gespräche mit Pflegern gab es nicht. Vielleicht 5 Minuten pro Person pro Tag.

Psychotherapie hatte ich in den gesamten 3 Wochen nur 130 Minuten insgesamt. Auf das erste, nur 30 minütige Gespräch mit meiner zuständigen Psychologin musste ich 1 Woche waren, obwohl ich Akutpatientin war und um ein psychologisches Gespräch gleich am nächsten morgen nach meiner Aufnahme gebeten hatte. Es gab nur eine Psychologin für die gesamte Station. Die Psychologin war also komplett überlastet.

Das einzig positive war der nette, kompetente Oberarzt der die Medikamente richtig eingestellt hat.

Wunder gibt es immer wieder

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
kompetentes Ärzteteam und Personal
Kontra:
horrende Parkplatzgebühren
Krankheitsbild:
schwere Depressionen mit Wahnvorstellungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Mutter wurde auf Grund schwerer Depressionen mit Wahnvorstellungen stationär im Klinikum am Michelsberg aufgenommen. Einige Wochen wurden ihr eine Vielzahl von Medikamenten verabreicht. Diese haben leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht und so wurde uns von Herrn Oberarzt Dr. Meyrer und seinem Team die Kontaktaufnahme mit Herrn Oberarzt Dr. Ziegelmayer vorgeschlagen. Dieser hat uns als letzte Behandlungsmethode zur EKT (Elektrokrampftherapie) geraten. Leider war meine Mutter nicht mehr in der Lage die Entscheidung für diese Therapie zu treffen. Ich war, wie sicherlich viele, die sich das erste Mal mit dieser Behandlungsmethode konfrontiert sehen, ziemlich beunruhigt und wusste nicht ob ich im Sinne meiner Mutter die richtige Entscheidung treffe. Durch seine menschliche, offene, kompetente und verständnisvolle Art konnte Herr Oberarzt Dr. Ziegelmayer meine Bedenken bei dem Aufklärungsgespräch ausräumen. Meine Mutter hat die Anästhesie sehr gut vertragen und die EKT war laut ihrer Aussage vollkommen schmerzfrei. Schon nach wenigen Behandlungen ging es ihr viel besser. Es war wie wenn ein Schalter im Kopf umgelegt wurde. Sie hat ihr Lachen und den Spaß am Leben wieder. Zwischenzeitlich wurde sie aus der Klinik entlassen. Sie befindet sich in der Ausschleichphase und wird sich nächste Woche zu einer Erhaltungs-EKT wieder in die Klinik begeben. Diese findet in immer größeren Wochenabständen statt. Ich kann nur jedem zu dieser Behandlungsmethode raten. Meine Mutter hat dadurch ihr Leben und wir unser Mutter wieder bekommen. Bedanken möchten wir uns vor allem bei Herrn Oberarzt Dr. Ziegelmayer , allen behandelnden Ärzten, den Therapeuten und dem Pflegepersonal der Station D.
Sandra

Wertvolle Zeit auf der "G"

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gesamtes Team der Station G, Konzept dieser Station
Kontra:
Mitunter Sauberkeit in den Bädern
Krankheitsbild:
Schwere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund einer schweren depressiven Episode verbrachte ich 6,5 Wochen im Klinikum am Michaelsberg. 4 Tage davon auf der Akutstation A, den Rest auf Station G. Diese beherbergt 12 Betten, ist also relativ klein, was eine fast familiäre Atmosphäre schafft. Das Therapieangebot ist äusserst vielfältig und ich rate sehr dazu sich auf diese Vielfalt einzulassen. Das Miteinander unter den Patienten empfand ich als sehr bereichernd. Ich habe tolle Menschen hier kennengelernt!
Ein großes Lob gilt dem Ärzte- und Pflegeteam. Zu jeder Zeit und mit jedem Anliegen findet man ein offenes Ohr und wird in seinen Anliegen ernst genommen. Chapeau!!!
Meine Ermunterung gilt all denen, die aus Angst und Respekt vor dem "Mysterium Psychiatrie" die Hilfe und Unterstützung die sie bräuchten nicht wahrnehmen! Für mich waren es sehr wertvolle Wochen, ich würde diesen Weg jederzeit wieder gehen!

Durchaus gut,wenn die richtigen an der Seite stehen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
BPS,Dissoziative Identitätstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zum ersten Mal in die Psychiatrie gekommen,Akut-Station A.Beim ersten Kontakt der absolute Horror.Alles abgeschlossen und ein sogenannter Überwachungsbereich mit Daueranwesenheit von Pflegekräften.Hatte starke Suizidgedanken und mich mehrmals selbst verletzt.Erstkontakt mit gestresster und huschiger Jungärztin,war mit mir voll überfordert und drohte gleich mit anschnallen und Richterbeschluß.In mir immer mehr Anspannung.Wurde dann vom Oberarzt aufgesucht,der mich gut abholen konnte nach der ersten Schockbegegnung.Am anderen Tag dann Kontakt zu anderer Ärztin,die mir gleich mal eine Verhaltensanalyse aufgab,über skills informierte.Die Ärztin ist dann auch noch die Frau vom Oberarzt.Beide konnten mich durch ihre ehrliche,herzliche und gesund distanzierte Art überzeugen.Das Arztehepaar nahm seinen Job sehr ernst,ebenso ihre Patientinnen und lassen diese trotz allem sein.Gemeinsam mit einigen Pflegekräften schaffen sie klare und konsequente Regeln ,hatte gutes Vertrauensverhältnis auch zum Pflger Herrn W.,auf dem dann eine tief gehende Arbeit mit für mich sicherem Fundament aufgebaut werden konnte.
Ich habe profiotiert von der Kompetenz,der Authentizität und der Empathie des Arztehepaars und mehrerer Pflegekräfte.Schade,dass auf der Station auch mehrere ärztliche und pflegerische Totalaussetzer zu finden sind.Im Verhältnis aber wiegt der Kern der Station den Rest aber auf.

Erfolg mit S- Ketamin- Therapie

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
therapieresistente Depression
Erfahrungsbericht:

Hallo liebe Leser
ich möchte hier nicht meine gesamten Beschwerden oder meinen Leidensweg schildern. Im groben sind es 13 Jahre mit schweren depressiven Phasen und allen möglichen Versuchen einer Besserung (VT, Psychoanalyse, versch. Medikamente, Reha- Aufenthalte usw.). Nach diesem Werdegang bin ich aus meiner Sicht den letzten Schritt gegangen - Zauberwort "EKT". Leider hatte ich auch diesmal keinen Erfolg und was blieb war ein tiefes Gefühl von Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Ohne das zum Glück liebevolle und stabile Umfeld wäre es hier sicher sehr eng mit der Lebensentscheidung geworden.
Was ich immer geschafft habe war aufstehen und weiter kämpfen und so kam ich zu einer neuen Therapieform die mit S- Ketamin als Infusionstherapie im Internet beschrieben wurde. In Deutschland war diese Therapie noch nicht lange im Einsatz und so weit ich weiß auch nur in Berlin. Ja - auch ich habe einmal Glück und Dank OA Dr. Z. startete ab Sept. 2016 die Möglichkeit auch hier in Bamberg diese Therapie zu erhalten. Ich kann es nicht anders sagen als ein Wunder, ein Quantensprung in meiner Genesung! Nach nur kurzer Zeit hatte ich das Gefühl als wenn mein Panzer aus Schutzmauern geplatzt wäre - ich konnte seit wirklich sehr langer Zeit endlich meinen Atem spüren, wie er von der Zehenspitze bis in die Haarspitzen floss! Gefühle wie Glück, Trauer usw. habe ich sehr intensiv erlebt. Was dann kam war eine Unsicherheits- Orientierungsphase - ich konnte mit diesen neuen und "verlernten" Gefühlen noch nicht recht umgehen. Aber diese Phase werde ich mit Neugierde erleben. Eine schöne Erfahrung war auch das 2 meiner größten, belastenden Ereignisse während der Therapie kurz auftauchten, von mir mit Abstand betrachtet wurden und neu bewertet. Mit Abstand sind die Probleme oft dann auch viel Kleiner.
Neu an dem Konzept in Bamberg ist jetzt der Versuch, ähnlich wie bei den EKT`s mit Auffrischungs- bzw. Erhaltungsinfusionen zu arbeiten.
Eine spannende Zukunft und ich bin dabei.
Danke!

Gesamtnote ist ok.

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Schwestern sind alle freundlich und sehr hilfsbereit
Kontra:
Bitte keine Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern auf einer Station
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war März/April 2014 wegen schwerer Depression und Angstörungen auf der Privat-Station H in der Klinik. Insgesamt war ich mit der Klinik zufrieden. Das Ärzteteam unter der Leitung von Herrn Prof. H. hat sich wirklich um seine Patienten gekümmert, und mir dabei von Anfang an, das Gefühl gegeben, dass ich wieder gesund werde.
V.a. der Oberarzt Herr Dr. Z.hat mit seiner freundlichen und menschlichen Art, neben der fachlichen hohen Kompetenz, mich immer wieder aufgemuntert und seinen Satz "Sie kriegen wir schonwieder hin", werde ich nicht vergessen.
Und Sie haben mich wieder hingekriegt ! Dafür bin ich dem gesamten Team sehr dankbar.
Zu kritisieren gibt es, dass die Station H keine reine Station für Depressive ist und zu mind. 50% mit Patienten für Altersmedizin belegt wird.
Darüber sollte die Klinikleitung mal nachdenken...
Das Essen war in Ordnung- bis auf das tägliche alte Schwarzbrot zum Abendessen. Bei dem ordentlichen Pflegesatz, wird es doch wohl noch zu frischen Brot für die Patienten reichen.

Insgesamt kann ich die Klinik bestimmt weiterempfehlen. Ich wurde in Bamberg mit den richtigen Medikamenten eingestellt und mir geht es heute richtig gut.

kompetente Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Belegungsmanagerin (Frau Maul) ist leider zu unfreundlich)
Pro:
gutes Personal
Kontra:
häufiger Ärztewechsel bei Visite
Krankheitsbild:
Polytoxikomanie, Depression, generalisierte Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich war schon oft stationär in Bamberg, seit 2001 mehrere Male wegen verschiedener Symptome... natürlich ist es von Station zu Station unterschiedlich... auf der geschlossenen Männerstation herrscht ein rauherer Ton als in den offenen Bereichen, aber auch hier hat sich in den letzten gut 10 Jahren zum Glück einiges geändert und mittlerweile ist man auch dort nicht gleich abgestempelt wenn man das Haus zum wiederholten Male besucht, zum Beispiel zum Alkohol- oder Drogenentzug...
die letzten beiden Aufenthalte war ich auf der Privatstation (Staion H) in Behandlung und zu dieser Station gibt es sehr wenig Negatives zu berichten... die Schwestern der Station sind sehr freundlich und einfühlsam... aufgrund schwacher Besetzung haben die Schwestern nicht die Zeit sich um jeden Patienten andauernd zu kümmern, versuchen aber trotzdem zu jeder Zeit auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen...
die Qualität der Ärzte ist wirklich vollkommen in Ordnung, angefangen von den Stationsärztinnen, über die Oberärzte, Dr. Ziegelmayer und Dr. Meyer und natürlich der Chefarzt Prof. Hajak...
ein Manko bei den Ärzten ist das meiner Meinung nach zu oft gewechselt wird unter den vorher beschriebenen Ärzten...wenn die Oberärzte und der Chefarzt meist zu den gleichen Wochentagen kämen fände ich das angenehmer für die Patienten...
die Kompetenzen von Prof. Hajak befinde ich für extrem gut, das kann ich hoffentlich nach meinen letzten beiden Aufenthalten (beide Male ca. 13 Wochen) beurteilen... bei meinem letzten Klinikbesuch allerdings war auch hier die Konstanz der Visiten seinerseits zu unregelmäßig...
ich bestehe normal nicht auf irgendwelche Sonderbehandlungen, aber in der Regel sollte sich ein Chefarzt wenigstens dreimal die Woche bei seinen Patienten umschauen!...
Dr. Ziegelmayer ist aufgrund seiner Art und Dr. Meyer aufgrund seiner fachlichen Wissenstärke positiv herauszuheben..
die Ausstattung dieser Privatstation, sowie das therapeutische Spektrum und die Therapeuten an sich sind gut

Elektrokrampftherapie gegen Depressionen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Erfahrungsbericht:

Wegen einer jahrelangen therapieresistenten Depression riet mir mein Arzt zu einer Elektrokrampftherapie bzw. Elektrokonvulsionstherapie (EKT). Wie vermutlich die meisten bin ich zunächst vor dieser Therapie zurückgeschreckt. Schon der Name klingt ziemlich bedrohlich und man verbindet ziemliche erschreckende Vorstellungen vom Ablauf einer EKT. Deswegen habe ich diese Therapieform zunächst abgelehnt.

Als ich jedoch Monate später eine besonders schwere Depressionsphase hatte, war ich soweit und willigte ein. Auf diese Weise wurde ich stationärer Patient der Klinik für Psychiatrie in Bamberg und ließ eine EKT mit mir durchführen. Meine Vorurteile und negativen Vorstellungen von dieser Therapieform bestätigten sich in keiner Weise. Tatsächlich ist eine modern durchgeführte EKT eher harmlos. Man wird nicht mit Ganzkörperkrämpfen gequält, sondern bekommt ein kurzzeitig wirkendes Narkosemedikament sowie ein muskelentspannendes Medikament. Von der eigentlichen EKT bekommt man nichts mit. Wenn man einige Minuten später aus der Narkose aufwacht, ist schon alles vorbei. Innerhalb von ein bis zwei Stunden war ich fit und nahm am sonstigen Therapieprogramm der Klinik teil. Die EKT wird für einige Wochen und meistens dreimal pro Woche durchgeführt. Meine Symptome besserten sich in dieser Zeit.

Nebenwirkungen waren bei mir einmal leichte Kopfschmerzen sowie gelegentlich ein leichter Muskelkater. Zeitweise war ich auch etwas vergesslich und zerstreut. Das hielt sich aber alles in erträglichen Grenzen.

Menschen, die sich seit längerem mit einer Depression herumquälen, kann ich also nur empfehlen, sich ohne Vorurteile über diese Therapieform zu informieren und keine Angst zu haben, eine EKT durchführen zu lassen.

Zusammenfassung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010-2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Klinik
Kontra:
Intensivbereich- Station A u B
Krankheitsbild:
depri, BPS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich habe gerade alle bisherigen Erfahrungsberichte gelesen und finde, dass sie ein treffendes Gesamtbild abgeben. Sowohl die Positiven, als auch die Negativen.

Ich möchte hier aber hervorheben, dass die Negativen sich weitgehend auf die geschlossenen Stationen A und B beziehen. Diese sind auch zutreffend und habe ich selbst auch so erlebt. Der Instensivbereich ist MENSCHENUNWÜRDIG. Keinerlei Gesprächs- o Therapieangebot. Das Allheilmittel sind hier reichlich Psychopharmaka inkl. Tavor. Durch die hochdosierten Medikamte ist man weder in der Lage zu sich zu artikulieren, geschweige denn gerade aus zu gehen. Ein gefährlicher Teufelskreis aus dem ich vermutlich ohne Hilfe meines Vaters und meiner Therapeutin nie mehr herausgekommen wäre. Auf dem Intensivbereich ist nur menschenverachtende VERWAHRUNG zu erwarten. Hier erfolgte kaum eine Weiterentwicklung seit dem 1800 Jahrhundert.

ABER in dem Haus gibt es auch andere Stationen und die sind hervorragend und weiterzuempfehlen. Auch hier treffen die positiven Beschreibungen zu. Von der ärztlichen, pflegerischen, therapeutischen Ansätzen, bis hin zur Unterbringung und Verwaltung. Alles empfehlenswert. Das ist mir sehr wichtig zu erwähnen, denn sonst tut man dieser Klinik unrecht.

Wer an einer psychischen Erkrankung leidet, ist hier gut aufgehoben. Wer sich aber in einer ernsten suizidalen Krise befindet sollte einen großen Bogen um den Intensivbereich machen.

wollte ich nur erwähnt haben und zusammenfassen :)

@ Aquarium: Habe das auch so auf der geschlossen erlebt :(. Falschauskünfte und Drohungen von Frau Dr. La... inklusive. Das mit dem besseren Essen auf der E verstehe ich aber nicht. Das Essen wird angeliefert und ist auf allen Stationen gleich. Man hat die Auswahl zwischen drei Menüs. Auch hier der Unterschied: auf der G konnte man sich das Essen selbst schöpfen und alternativ den Kühlschrank plündern. Auf der A war das eher, wie man es von Gefängnisfilmen kennt: "Klatsch. Der Nächste!"

Hier gibt es kompetente Hilfe!!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Sprachstörungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wurde Anfang März in der Psychatrischen Abteilung H in der Stiftungsklinik am Michaelsberg aufgenommen und obwohl ich mit sehr gemischten Gefühlen extra aus München angereist war (mein erster psychatrischer Klinikaufenthalt), hatte ich bereits bei der Aufnahme ein gutes Gefühl. Dies wurde dann auch auf der bereits genannten Station fortgesetzt. Die Zimmer weitestgehend sauber und gemütlich, das Essen, bis auf manche kleine Ausnahmen, sehr lecker und auch die Station an sich sehr "heimelich". Den Pflegerinnen und Pflegern kann ich hier nur meine Hochachtung aussprechen, da sie trotz extremer Doppelbelastung (dazu gleich mehr) immer freundlich, kompetent und hilfsbereit waren. Meinen Ärzten an dieser Stelle ein ganz besonderen Dank, denn sie waren nicht nur kompetent und engagiert, sondern auch menschlich und mitfühlend und hatten immer ein offenes Ohr auch für eigene Wünsche des Patienten :-)!!!
Einziger Wermutstropfen ist die bereits o. g. Doppelbelastung der Pflegschaft. Diese waren sehr bemüht, die in einer Psychatrischen Abteilung wichtigen Kontakte und Gespräche mit den Patienten zu pflegen, leider wurde dieses Bemühen dadurch ad absurdum geführt, dass die meiste Pflege und Zeit von Geriatriepatienten und auch Liegendpatienten in Anspruch genommen wurde, die doch eigentlich auf einer Psychatrischen Station nicht wirklich richtig aufgehoben sind!!
Alles in Allem bleibt mir dieser Klinikaufenthalt jedoch allein schon darum in guter Erinnerung, da es mir tatsächlich geholfen hat hier zu sein. Bei mir wurde auf Medikamente verzichtet und mir geht es besser durch rTms (übrigens ganz ohne Nebenwirkungen). Ich würde mich jederzeit wieder in diese kompetenten Hände begeben, sollte es mir wieder schlechter gehen.

Adi aus Forchheim

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Garten der Klinik.
Kontra:
Zuviel gutes Essen...3kg zugenommen in 2 W. ;-)
Krankheitsbild:
Alk-Sucht und Depri.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen! Nachdem ich aus eigener Kraft aus meiner Sucht nicht herauskam, wande ich mich Hilfesuchend an diese Klinik.Schon der erste Kontakt via E-Mail war freundlich und ich bekam prompt Antwort innerhalb 24 h!!! Das darauffolgende Telfonat mit der Dame von der Aufnahme war sehr freundlich, warm und teilweise auch mit Humor gespickt. Nach ca.3-4 Wochen bekam ich einen Anruf, das ein Platz frei wäre.Bei der Ankunft wure schon sichtbar, das die Klinik von außen wie auch später gesehen tip top von innen gepflegt ist. War mal was dreckig oder unordenlich, ging das meist auf Patienten zurück. Nach dem ich das Aufnahmeprozedere durch hatte, wurde ich (wir, da meine Frau dabei war) auf die Station "E" geführt, praktisch: "liegt gleich um die Ecke". Gleich zeigte mir ein allseitsbeliebter Mitarbeiter mein Zimmer, Bett,Tee und Kaffeestation usw. und erklärte mir Essenszeiten, Medikamentenausgabe,Therapien und und und.Das Essen war übrigens lecker und reichlich. DANKE !! Am ersten Tag ging es schon mit Therapien jeglicher Art los, und in den Tagen danach immer weiter.Das Personal,Therapeuten,Ärtzte,Psychiater sind sehr freundlich, kompetent und immer mit Rat und Tat zur Stelle, auch wenns mal nicht rundgelaufen is.Auch hier: DANKE!! Vom Menschlichen her kann ich auf der Station "E" absolut nix negatives berichten. Man sollte bedenken, das die "E" eine offene Sucht und Depressionsstation ist, und viele Patienten auch nicht einfach zu händeln sind! Ich kann diese Station mit einem völlig reinen Gewissen weiterempfehlen ohne zu lügen oder etwas schönzuschreiben.Doch eines noch zum Schluß: Ich schreibe dieses aus MEINEN PERSÖNLICHEN Erfahrungen und Befindungen.Ich würde JEDERZEIT wieder in die Klinik gehen, hoffe jedoch auf kein "Wiedersehen" ;-).

es kommt auf die Station an

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 210-2012 mit Unterbrechungen
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Beratung?? es wird so ziemlich alles über deinen kopf hinweg entschieden.)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Station G
Kontra:
Station A
Krankheitsbild:
depri, persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zunächst möchte ich einige Personen herausstellen, die sich weit über eine Pflichterfüllung hinaus engagieren. Zum einen Frau B. (Psychologin auf der G). Die Schwestern Frau O., Frau S. (G) und die leider ehemalige Stl. Frau O.. Und natürlich Herrn Ziegelm. (EKT) und Herrn H. (Sport).Sowie einer Dame in der Aufnahme. Absolut herzlich und die Königin der Blutentnahme. Alle diese Personen nehmen einen als Menschen wahr und sind absolut vertrauenswürdig. Vielen, vielen Dank an Alle!

Erfahrungen auf der G:
Therapieangebot ist reichlich und abwechslungsreich.Wenn man merkt, dass eine Therapie besonders gut anschlägt, kann man diese zusätzlich als Einzelstunden in Anspruch nehmen.
Die Unterbringungen erfolgt in 2-Bett Zimmern. Zusätzlich stehen ein Therapieraum, ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche und eine Terasse mit Gartenbereich zur Verfügung.
Das Essen ist gut. Schmeckt es einmal nicht gibt es einen reichlich gefüllten Stationskühlschrank und einen Privaten.
Die Schwestern haben immer ein offenes Ohr und sind jederzeit gesprächsbereit und freundlich.
Das Klima auf dieser Station (max. 12 Patienten) entspricht eher einer WG, als einem Krankenhaus. Das finde ich sehr positiv.

Ein absolutes NO GO: es erfolgt keine Aufklärung über Wirkungs- bzw. Nebenwirkungsweise der Medikamente. Diese werden zu reichlich und zu hoch angesetzt. Erstellte Diagnosen werden dem Patienten nicht mitgeteilt. Hier ensteht der Eindruck, dass man nicht Mensch, sondern eh nur ein dummer Psycho ist.

Station A (Akut):
Danke für ein neues TRAUMA! Im Intensivbereich sind 8 o. mehr Personen aller Diagnosen untergebracht. Schreiende Fixierte, Demente, einem Bordi wurde beim Arm kratzen gleich mit Fixierung gedroht etc. die Toilette ist verständlicherweise nicht abzuschließen, aber so angebracht, dass wenn ein weiterer Patient hinein will, man für alle wie auf einem Präsentierteller sitzt. Es gibt wenige freundliche Schwestern, viele verwechseln ihren Arbeitsplatz mit einem Truppenübungsplatz. (Ausnahme Arztehepaar Kl.)

Fazit: Wenn ich in einer akuten suizidalen Krise bin, verlasse ich mich lieber auf mein Glück, bevor ich mich hilfesuchend an diese Station wende!!!

klinikum weiterzuempfehlen

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
sehr gute diagnostische behandlung
Kontra:
konsile keine nachbehandlung trotz diagnosen
Erfahrungsbericht:

wurde dort sehr freundlich aufgenommen ärzte und schwestern sehr freundlich auch verständnis für meine derzeitliche lage besonderen dank dr.schuster dr.nieber und die vielen freundlichen schwestern meine krise habe ich noch immer aber würde dort gerne wieder hingehen das einzige was ich bemängele ist wenn man zu einem konsil muss werden die behandlungen nicht weiter diagnostiziert

Daumen hoch in jeder Beziehung!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hier steht der einzelne Mensch im Vordergrund
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik am Michelsberg in jeder Beziehung ausdrücklich empfehlen. Aufgrund meiner langjährigen Erkrankung habe ich (leider) in diesem Bereich umfangreiche Erfahrung....
Ich kam in einer Verfassung dort an, in der ich alle Hoffnung bereits aufgegeben hatte, da ich auf Medikamente überhaupt nicht mehr ansprach. Durch die Behandlung mit der EKT-Therapie (Elektrokonvulsionstherapie) bin ich wieder ins Leben zurückgekehrt. Ich möchte allen Patienten, die vor dieser Entscheidung stehen, ein Stück die Angst mit meinem Erfahrungsbericht nehmen.Ich wurde dort bereits vorab äußerst kompetent und menschlich zugewandt im Vorgespräch beraten. Dieser Eindruck setzte sich fort: als Patientin erlebte ich dort eine große Menschlichkeit und Zugewandtheit in jedem Bereich und gleichzeitig eine große Expertise und Kompetenz, angefangen von den Ärzten und Pflegekräften, über die Psychologen, Ergo-, Musik- und Sporttherapeuten bis hin zum Servicepersonal und den Reinigungskräften. Ich fühlte mich als Mensch gesehen und auch in meiner schlechtesten Verfassung gewertschätzt. Das ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Durch die hochprofessionelle Behandlung und die langjährige Erfahrung konnte mir dort so umfassend geholfen werden, so dass ich jetzt Freude am Leben empfinde, wofür ich so unendlich dankbar bin. Abgerundet wird das alles noch durch die schöne Lage der Klinik, die eingebettet in ganz viel Natur ist, was der Seele und dem Auge zusätzlich tut.

Ein großes Stück an Lebensqualität ist wieder da!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (positiver Verlauf des Aufenthaltes)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hätte nicht besser laufen können)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr kompetentes Team)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr kompetentes, hilfsbereites und einfühlsames Team
Kontra:
Essen (durch Wechsel des Anbieters läuft dort noch nicht alles reibungslos)
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

kurz zu meiner Person:

-26
-Student
-Aufenthalt auf Grund einer schweren depressiven Episode
-länge des Aufenthalts-> Ende Juni bis Mitte August 2019 (siebeneinhalb Wochen)
- bereits zweiter Aufenthalt in der Klinik am Michaelsberg
-beide male Station C (offene Station/ teils Privat /teils gesetzlich)


zur Station C:

-wie ich persönlich finde von der Lage her die beste Station am Michaelsberg
-im Sommer, wenn es ziemlich heiß ist, ist es auf Station C (da auf der untersten Stationsebene) von den Temperaturen angenehmer als auf anderen Stationen
-schöner Vorhof, welcher zur Station gehört (Möglichkeit sich draußen hinzusetzen -> nicht auf jeder Station gegeben

behandelndes Team:

-sehr kompetentes Ärzteteam, mit dem ich auch zwischenmenschlich gut klargekommen bin (sehr zufrieden mit dem Stationsarzt und dem zuständigen Oberarzt)
-Mischung aus jungem und erfahrenem Pflegeteam-> geben sich viel Mühe einen zu verstehen und so gut es geht zu helfen->wann man Zeit für sich braucht wird das akzeptiert->haben andererseits stets ein offenes Ohr
-gutes Therapeutenteam
-besonders gut haben mir die Psychologengespräche, Sporttherapie und Musiktherapie getan
-es wird vom Ärzteteam versucht den Therapieplan so aufzufüllen, dass zu einem passende und der Erkrankung angemessene Therapien gefunden werden
-auch mit der medikamentösen Behandlung zufrieden

Ich habe auf Grund der Erkrankung unterschiedliche Probleme/Symtome gehabt. Unteranderem Antrieb, Energielosigkeit, gedrückte Stimmung, soziale Isolation, keine Lebensfreude mehr, Schlafprobleme, Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit

Bei mir sind durch den Aufenthalt (bis auf Konzentration) alle Symptome zurückgegangen. Ich habe wieder Freude am Leben. Bin wieder mitschwingungsfähig. Die Struktur hat mir gut getan. Ich lache wieder ehrlich und nicht nur aufgesetzt.

Durch den Aufenthalt habe ich eine gewisse Stabilität wiedergewonnen und eine Basis für der nächsten Schritt schaffen können!

Danke für die Hilfe

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ich wurde wieder ein eigenverantwortlicher Mensch
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, PTBS, Alkoholmissbrauch
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bedanke mich für die letzten 10 1/2 Wochen bei:

• Der kompletten Station H für die Hilfe und Unterstützung zu jeder Tages- und Nachtzeit.
• Herrn Zopf und Heyer für ihr Engagement und ihre Hilfestellung.
• Frau Rieckmann für ihre begnadeten Hände sowie Frau Pickel und Herrn Axt für ihr immer offenes Ohr und den Bezug zur Praxis.
• Frau Kühnl für ihre Hilfe bei den kompliziertesten Flechttechniken und dem Team am PC im Keller.
• Frau Ebert für ihre offene und liebevolle Art.
• Frau Duken für ihr fast magisches Einfühlungsvermögen.
• Frau Schumacher, die mir die ersten Türen öffnete.
• Frau Cibula für das Wissen, welches sie vermitteln kann.
• Frau Stammler für ihr Einfühlungsvermögen und ihre Fähigkeit, auch nicht locker zu lassen, wenn es der Heilung dient.
• Herrn Prof. Dr. Hajak, welcher mich immer als Mensch gesehen und mich vom 1. Tag an motiviert hat. Er hat ein ganz tolles Team um sich.
• Herrn Prof. Dr. Strohm, als absoluter Kapazität der Orthopädie.
• Dr. Bögelein, der immer zur Stelle war und dem Patienten alle Hilfe gab, die möglich war.
• Dr. Meyerer, den ich als ruhenden Pol und für mich immer hilfreichen Menschen erleben durfte.
• Dr. Pechmann, welche das Menschliche und Fachliche auf einen Nenner bringen kann.
• Dr. Weiß, Dr. Ziegelmeyer, Dr. Avdejeva, Dr. Klink, Dr. Nieber, Dr. Hamman und Dr. Drescher, die ich nur kurz kennenlernen durfte. Asche auf mein Haupt für die nicht genannten Helfer/Innen, denen ich hiermit aber herzlichst danken möchte.

Sie alle haben mir die entsprechenden Werkzeuge mitgegeben. Ich hoffe, sie anwenden zu können.

Danke

Georg Mönius

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetent
Kontra:
Krankheitsbild:
Angst und depressive Störung.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ärzte und Pflegepersonal waren sehr freundlich und kompetent.Zimmer waren sauber und hell.Das Essen war ok,könnte aber mit mehr Salat und Obst angereichert werden.Therapiprogramm war sehr gut . Psychologische Betreuung war auch sehr gut,also mir der stationäre Aufenthalt sehr geholfen .

Nach über zwanzig Jahren die beste Klinik gefunden!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Klinik selbst und Umgebung, hier wurde ich ernst genommen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gut mit sehr viel Mitgefühl)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Ehrlichkeit und das Verständnis speziell der Mitarbeiter)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles nur Menschen, die ihr Bestes geben)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Vollkommen okay)
Pro:
Oberarzt, Stationsärzte, speziell geschulte Pflegefachkräfte
Kontra:
Essen und teurer Internetzugang
Krankheitsbild:
Psyche
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Klinik am Michelsberg, Psychiatrie Station D: Vorab gesagt, war der Aufenthalt in dieser Klinik das Beste, was mir in meinem Zustand passieren konnte. Depressionen, gefolgt von den Gefühlen der Minderwertigkeit, des Versagens prägten mein Leben. Mein Gedächtnis schwindet.
Existenzängste, Hassgefühle und sehr starke Schmerzen im Körper verteilt. Untergebracht im 4-Bett-Männerzimmer. Heute fehlen mir diese Patienten, mit denen ich lachen konnte. Die Zimmer sind mit dem wichtigsten ausgestattet. WC befindet sich auf den Zimmern. Dusche im Flur. Wer Hotel Niveau sucht wird enttäuscht werden, denn dies ist in einer Psychiatrie völlig unwichtig. Das Personal, also Stationsschwestern und Pfleger, Psychologen, Therapeuten und auch die Ärzte, dass sind alles Topleute. Noch nie habe ich soviel Verständnis, Aufrichtigkeit, Mitgefühl erfahren. Hier fand ich Bestätigung und es entstand ein besonderes Vertrauensverhältnis. Psychologie funktioniert nicht ohne die Mitarbeit des Patienten. Ich habe nie aufgegeben; auch dann nicht, als vor zweieinhalb Jahren eine schwere Schlafapnoe festgestellt wurde. Würden nur die Ärzte auf diesem Gebiet so gut Arbeiten wie auf dieser Station, hätte ich vielleicht ein faire Chance. Leider ist es der Klinik nicht möglich gewesen, für mich und einer anderen Patientin einen Termin im Schlaflabor auszumachen. Ich werde mich selbst darum kümmern. Die Station wusste, wie sehr ich die Natur und Freiheit liebte. Allein unterwegs zu sein, gab mir Zeit zum Nachdenken und für mich zu sein. Es ist eine wunderschöne Gegend dort mit Bewaldung und Wiesen. Wege im Bereich der Klinik.
Kritikpunkte: Am Essen muss dringend nachgebessert werden. Nicht ganz so einfach beim vorhandenen Budget. Weiterer Punkt waren die Kosten für Internet. 15,00€ für 7 Tage. Wenn es denn wenigstens funktioniert hätte.
Vielen Dank, dass ich bei Ihnen sein durfte. Für mich sind Sie die wahren Helden, deren Arbeit viel zu wenig gewürdigt wird. Weiter so! Danke!!!!

DBT gut!!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alles bis auf oft bestehende Überbelegung/DBT auf Akutstation ist gewöhnungsbedürftig
Kontra:
Essen vielleicht
Krankheitsbild:
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war wiederholt auf verschiedenen Stationen dieser Klinik,wurde mit vielen Medikamenten behandelt,ohne großen Erfolg.Ich habe mich Ende letzten Jahres dann auf Empfehlung der niedergelassenen Psychologin auf Station A eingefunden.Geschlossene Station-schreckliche Vorstellung!Aufgrund fehlender Grundversorgung im DBT Bereich also rein/mit entsprechenden Vorurteilen!Nach anfänglicher Blockade,ich habe mich vor Aufnahme tief geschnitten,Wundversorgung durch den Oberarzt,der echt gut nähen kann(!),hernach gleich Kettenanalyse durch die empathisch-straighte Fr.Dr.K. mit gutem Ergebnis und umsetzbaren Strategien im Hochanspannungsbereich mit Optimierung meiner Skillskette.Gute Anleitung und Begleitung durch Stationspsychologin und DBT Schwestern.Einmalig nochmals zur Krisenintervention.Die geben wenn möglich keine Medikamente-was eher untypisch ist.Klare Ansagen auch bei therapieschädigendem Verhalten mit entsprechenden Konsequenzen,was ich sehr gut finde.Sehr gute DBT Station.

Empfehlenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflegerische Betreung, Therapieangebot
Kontra:
Essen
Krankheitsbild:
Depression, schwere Episode, Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Über einen Zeitraum von 11 Wochen habe ich mich stets in guten Händen gefühlt, sei es medizinisch oder therapeutisch. Das Gesamtkonzept stimmt. Ganz besonders loben muss ich das Pflegepersonal. Trotz chronischer Unterbesetzung kümmern sich die Mitarbeiter stets um jeden Einzelfall und stehen immer als Ansprechpartner bereit. Ich kann behaupten, dass ich meine aktuelle schwere Episode ohne die Klinik am Michelsberg nicht überstanden hätte.

Sehr gute Behanldung und Betreuung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
mittelschwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Juni und Juli 2018 wegen einer Depression (Arbeit) in der Klinik zur Behandlung. Zuerst für zwei Wochen auf der Station D, dann für vier Wochen auf der Station G. Dort erfuhr ich eine sehr gute Behandlung und Betreuung durch das Personal. Ich habe mich stets in sehr guten Händen gefühlt. Das gilt von der Aufnahme über die Behandlung auf den Stationen bis zur Entlassung. Jetzt zu Hause merke ich es Tag für Tag, dass das Pflegepersonal, die Ärzte, die Therapeuten mir sehr geholfen haben. Nach wie vor geht es mir gut. Die Klinik kann ich weiterempfehlen.

Psychiatrie in Bamberg kann ich nur empfehlen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Ärzte waren sehr kompetent und sehr erfahren
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressiom
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war sehr zufrieden mit den Ärzten und mit den Psychologen. Zu Hause geht es mir sehr gut. Das Pfleger/Innen waren sehr überlastet, da sie 2 Abteilungen bedienen mußten. Ich bin heilfroh, dass ich mich entschlossen hatte nach Bamberg zur Behandlung meiner Depression zu gehen. Vielen Dank an die Ärzte und Psychologen.

Kleines bzw. großes Wunder

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Professioneller und sehr respektvoller Umgang mit dem Patienten
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere, therapieresistente Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aufgrund meiner schweren, therapieresistenten Depression war ich für 6 1/2 Wochen in der Klinik am Michelsberg. Nach jahrzehntelanger Qualen, kann ich nun sagen: "Mir geht es gut!" Ich war so eine Art hoffnungsloser Fall, ich nahm massig Medikamente ohne wirklichen Nutzen gegen meine Depressionen. EKT´s brachten auch nicht die erwünschte Hilfe (bekam ich vor etwa 6 Jahren).
Nun das kleine bzw. große Wunder: Ich bekam 9 S- Ketamin- Infusionen und all meine Tabletten wurden abgesetzt. Auch die verschiedensten Therapieangebote der Station C, allen voran die Psychologischen Einzelgespräche bei Frau Salehi, haben mich sehr gestärkt, mir meinen Selbstwert zurückgebracht. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team der Station C!!! Hier bekommt man professionelle und respektvolle Hilfe! Besonderen Dank an Herrn Dr. Ziegelmeyer, der gewagt hat alle Medikamente abzusetzen!

Danke für alles!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Professionelle Hilfe für Betroffene
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Borderline, Angststörung, Suchtprobleme
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo. Ich war 12 Wochen auf der Station C und war begeistert. Nach 8 Jahren in verschiedenen Kliniken wurde mir endlich geholfen. Die Therapeuten sind top, die Ärzte äußerst kompetent und das Pflegepersonal nett und freundlich. Alles lief sehr professionell ab und ich bin gerne auf der Station gewesen und war sicherlich auch nicht zum letzten mal dort. Ich habe allen dort viel zu verdanken und kann es Betroffenen nur empfehlen diesen Schritt zu gehen, wenn sie unter psychischen oder auch teilweise ungeklärten körperlichen Problemen leiden. Ich habe wieder Leben in mir und dem Team von Professor Hajak und dem leitenden Oberarzt Dr.Ziegelmayer viel zu verdanken. Deshalb war es mir auch ein Anliegen diese Bewertung abzugeben, um anderen Betroffenen Mut zu machen. Geht diesen Schritt. Dort wird euch geholfen. Alles Gute!

Ein Wunder

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (diese Auszeit sollte man sich nehmen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Top Personal)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Spitzen Ärtzte)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (hat alles geklappt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Alles OK)
Pro:
Annehmen
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich war 6 Wochen auf Station C und war sehr zufrieden. Die Ärzte die Schwestern die Therapeuten usw... alles super. So gut ist es mir in meinem ganzen Leben noch nicht gegangen wie hier im Klinikum am Michelsberg. Die Therapien haben mir sehr geholfen und natürlich die Gespräche. Mir ging es jeden Tag besser. Bin sehr froh das ich diesen Schritt gegangen bin.
Leider hatte ich danach noch einen persönlichen Rückschlag und landete auf Station G die ebenso seine Qualitäten besitzt. Hier sind die Gruppentherapien spitze. Wurde nach 3 Wochen entlassen. Heute geht es mir sehr gut und habe ein neues Lebensgefühl. Bin sehr glücklich das es solche Menschen gibt die einen aus schweren Lebenskrisen professionel weiterhelfen. Ich danke vom ganzem Herzen Station C und G. Ihr seid die Besten!!!!!

Die EKT rettet Leben

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
EKT
Kontra:
Krankheitsbild:
therapieresistente schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

"Guten Tag ich will mein Leben zurück!" - diesen Anspruch darf man getrost haben, wenn man sich in die Hände des multiprofessionellen Teams des Klinikums am Michelsberg begibt. Um die Pointe gleich vorweg zu nehmen: Ja - man bekommt hier sein Leben zurück durch die EKT.

Man hat hier lange Erfahrung in der Durchführung der EKT und es wird im Rahmen der Behandlung nichts dem Zufall überlassen. Die Wirkung setzt sehr rasch ein.
Bei meinem Mann konnte ich bereits nach 2 Behandlungen eine Verbesserung des Krankheitsbildes erkennen. So ging es dann auch mit jeder EKT weiter. Dazu muss man wissen, dass mein Mann an einer schweren Depression mit Stupor, Persönlichkeitsverlust und einer depressiven Demenz litt - um nur einiges zu nennen. Wir hatten einen lieben Menschen verloren. Es grenzt an ein Wunder, was durch die EKT erreicht wurde. Inzwischen sind nach der ersten Serienbehandlung und 4 Intervallbehandlungen 6 Monate vergangen, mein Mann ist fast wieder der Alte. Nach 2 weiteren Monaten wird die vorerst letzte Behandlung stattfinden. Unglaublich - ohne die EKT wäre unsere Familie zerbrochen, mein Mann wahrscheinlich als psychisch Behinderter inzwischen hospitalisiert. Sollten wir wieder Hilfe benötigen, ist dies jederzeit auf dem kurzen Dienstweg möglich.

Liebe Hilfesuchende: die EKT ist eine effektive, gut verträgliche, schnell wirksame Behandlung verschiedener psychischer Krankheiten, die man sich nicht vorenthalten sollte.

Liebe Psychiater, Ärzte, Einweiser: bitte empfehlen Sie die EKT als Behandlungsoption psychischer Krankheiten und weisen Sie Ihre Patienten gezielt ein! Warten Sie nicht zu lange und probieren Sie nicht sinnlos Medikamente aus! Handeln Sie rechtzeitig, damit nicht zu viel kaputt geht an sozialer Teilhabe, Beziehungen und Familie!

Am Michelsberg fliegt niemand übers Kuckucksnest - hier herrscht ein guter Geist,genährt von seiner über tausendjährigen Geschichte. Er wirkt in den Menschen, die hier moderne Behandlungsformen anbieten.

2 Kommentare

trau-di21 am 28.09.2017

sie lesen sich wie der Marketingchef des Krankenhauses.

Glaubwürdig ist dieser Bericht nicht wirklich.

  • Alle Kommentare anzeigen

Hier erhält man kompetente Hilfe und menschliche Wärme

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr kompetente Ärzte u. Therapeuten - fürsorgliches, menschliche Wärme vermittelndes Pflegepersonal - "Mensch" sein dürfen
Kontra:
Eintöniges Essen in kleinen Portionen
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Erfahrungsbericht:

Ich war noch nie in der Psychiatrie gewesen und habe mich jahrelang durch das Leben gequält. Mein Zustand hatte sich durch ein auslösendes Ereignis verschlimmert und auch da versuchte ich noch alleine damit zurecht zu kommen. Schließlich war mir klar, dass ich so nicht weitermachen konnte und ließ mich in die Klinik einweisen.
Ich kann diesen Schritt jeden Patienten mit psychischem Leiden nur empfehlen. Ich habe das nie bereut.
Während meinen 12 Wochen Aufenthalt hier war ich auf Station C untergebracht. Hier fühlte ich mich auf-, an- und vor allen Dingen ernstgenommen. Das Pflegepersonal ist sehr geschult und vermittelt menschliche Wärme und Verständnis. Mir wurde immer ein offenes Ohr geschenkt bzw. sich für mich Zeit genommen, wenn ich es dringend nötig hatte.
Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Pflegeteams der Stationen C und G, die mir geholfen haben, mich selbst und meine Situation in meiner Lebenskrise besser zu verstehen. Es gab keine Person, die mir NICHT geholfen hat. DANKE!
Der Stationsarzt welchen ich als kompetenten und menschlichen Arzt in Erinnerung behalte, der Arzt von Station G und vor allen Dingen der ltd. OA halfen mir mit der richtigen Medikamentation durch eine schwere Zeit. Der OA betreut mich auch heute noch ambulant und ich schätze ihn als ehrlichen, kompetenten MENSCHEN und Arzt, der sich einfühlsam um seine Patienten kümmert, dabei aber auch mal die notwendigen direkten Worte spricht. Genau das macht ihn so authentisch und sympathisch. Ein Arzt, den man selten findet und seinen Beruf auch versteht.
Dies gilt ebenso für meine Kliniktherapeutin. Sehr einfühlsam und verständnisvoll, dabei professionell agierend half sie mir meinen Weg zu finden.
Was man nicht vergessen darf: Das Klinikum ist ein AKUT-Krankenenhaus. Die Therapien sollen helfen, den Patienten wieder "auf die Beine" zu bringen. Die eigentliche Therapie muss ambulant danach erfolgen. Bei beiden muss man als Patient mitarbeiten und es wirklich wollen! DS.

Wo Kompetenz und Menschlichkeit aufeinander treffen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetente Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere Depression nach Suizidversuch
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach einem aus tiefster Verzweiflung gemachtem Suizidversuch, gepaart mit einer schweren Depression wurde mir an diesem Ort und besonders auf der Station C durch die kompetente und menschliche Hilfe der Ärzte , Therapeuten und Pflegekräfte mein Lebensmut stückweise und in wohldosierten, eine Überforderung vermeidenden Schritten, wiedergegeben.Sowohl die Medikamente als auch die stetige Fürsorge des Personals auf dieser Station halfen mir bei der Bewältigung der akuten Krise ungemein.
Besonders zu erwähnen ist die Freundlichkeit und das ernstgenommen werden. Man wird mit seinem Problem nie allein gelassen.
Hätte ich gewusst, dass ich in meiner Krise eine derartige Hilfe in dieser Station erfahren kann, hätte ich mich für eine Selbsteinweisung entschieden. Ich kann allen, die in einer ähnlichen Situation sind, wie ich es war, diese Klinik, diese Station, die Ärzte und das gesamte Team nur empfehlen.

Auch die Nachsorge nach der stationären Behandlung ist vorbildlich.

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