VAMED Rehaklinik Bad Grönenbach
Sebastian-Kneipp-Allee 3 a / 5
87730 Bad Grönenbach
Bayern
Psychiatrie
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (fühlte mich geborgen)
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (kann nun besser für meine Zukunft entscheiden)
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden (Man nahm mich ernst)
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden (verstand nicht alles)
- Pro:
- Singen mit Iria und Körpertherapie
- Kontra:
- Morgensport um 6.30 Uhr o h n e Frühstück
- Krankheitsbild:
- Erschöpfungszustand und mittlere Depression
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Alles läuft sehr diszipliniert und rücksichtsvoll ab. Sehr freundlich. Sehr gutes Essen, vor allem sogar vegan kann bestellt werden. Schönes Schwimmbad. Schöne Gegend. Sehr lehrreich und anstrengend. Sehr kompetente Fachkräfte.
Psychiatrie
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Pro:
- geniale Therapeutin, schöne Natur
- Kontra:
- keine
- Krankheitsbild:
- PTS
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Ich war dort nun das zweite mal in Jan. - März 2008 (8 Wochen) und Dec.2010 - Feb. 2011 (8 Wochen) - Abteilung 2.
Diese 16 Wochen in Bad Grönenbach waren ein Wendepunkt in meinem Leben.
Die Aufenthalt in der Klinik ist hate Arbeit an sich selbst. Ich danke dem gesamtem Team der Klinik aber besonderes meine Therapeutin Andrea Heinz.
Ich kann diese Klinik nur weiter empfehlen.
Psychiatrie
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (Sehr schöne Lage, tolles Team.)
- Qualität der Beratung:
zufrieden (Angehörigen Gespräch zu kurz (Stichwort: Kosten und Gesundheitsreform))
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden (Hart, aber von Erfolg gekrönt. Borderline ist auch ein massiver "Einschnitt" in das EMpfinden des "Erkrankten" - "sind wir nicht alle ein bisschen Bordi?")
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden (Auch Kontakte zu Therapeuten waren möglich, wenn auch nicht immer ganz einfach.)
- Pro:
- Der Erfolg, die Lage, das Team.
- Kontra:
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Also, nachdem unser Sohn im Jahr 2008 einen massiven, völlig unverständlichen Dämpfer durch eine Klinik in Windach erhielt, welcher seine und unsere Situation extrem verschlimmerte (Demotivation, Hoffnungslosigkeit, Frust, Selbstgefährdung, Suizidgefahr), bekam er, mit Unterstützung unserer Fachärzte und der KK (GFK) sehr schnell einen Therapieplatz in Bad Grönenbach, was uns alle sehr erleichterte und unseren Sohn Hoffnung gab.
DIe Therapie war sehr langwierig und nicht einfach für unseren Sohn. Sie war z. T. auch sehr konfliktbeladen (die Therapeuten schienen sein innerstes durch heftige Provokationen nach außen gekehrt zu haben). Zudem war die Organisation der Thearpiesitzungen, des Klinikalltags für uns als Aussenstehende äußerst ungewöhnlich, da hier ein sehr hohes Maß an Eigen- und Selbstverantwortung und Selbstorganisation den PatientenInnen abverlagt wurde, genau das was sie lernen sollten(?!). Wir haben nunmehr 2 Jahre gewartet, bis wir diese Bewertung abgeben, weil wir den langfristigen Erfolg abwarten wollten.
FAZIT:
Die Klinik macht einen sehr saubern, sehr organisierten EIndruck. Der Mensch und sein Anliegen stehen eindeutig im Vordergrund, wenngleich das Ambiente und die Art und Weise, wie mit den PatientenInnen umgegangen wird, sicher nicht für jedermann zuträglich ist. Du musst dich öffnen, um Erfolg zu haben! Unterm Strich erhielten wir unseren Sohn völlig +verändert zurück. Er hatte die Fähigkeit der Selbstreflektion erhalten und ging mit seiner Umwelt konstruktiv kritisch und sehr offen und direkt um. Er bekam Hilfsmittel an die Hand, die es ihm ermöglichten, im Alltag zu bestehen, stabil zu bleiben und das Wesen seiner Erkrankung (Borderline Persönlichkeitsstörung mit massiver Selbstzerstörung) in den Griff zu bekommen und nicht umgekehrt. Das Gespräch Therapeuten, Patient, Angehörige war mit einer Stunde viel zu knapp bemessen (Kostenpolitik der KK), dennoch ein seeeehr großes Lob an Klinik, vor allem an die TherapeutenInnen ELFI und THILO!!!!!
Psychiatrie
- Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
- Qualität der Beratung:
weniger zufrieden (Trauertherapie fand nur eingeschränkt statt)
- Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
- Pro:
- Personal, Therapie, Umgebung, Sonntags Brunch
- Kontra:
- Stationsärztin, Freizeit am WE
- Krankheitsbild:
- mittlere deprissive Episode
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Dieser Tage ist es ein Jahr her das ich 8 Wochen in BG war. Nun möchte ich mich auch mal hier äußern..... Als ich Ende November ankam, landete ich in einem Zimmer im Altbau (jeder hat sein Zimmer, Bad wird von 2 Patienten genutzt, änderte sich aber nach 8 Tagen in ein großes geräumiges Zimmer - da war das Bad fast größer als das alte Zimmer insgesamt.
Als ich ankam, galt noch das "Du" unter Patienten und Personal, was ich ps. angenehmer fand, da man anders miteinander reden kann als mit dem "unpersönlichen" Sie, zum Jahreswechswel 2011 / 2012 änderte sich das dann, wir "alten Hasen" bekamen aber zu 80% weiter das Du.
das positive zuerst:
ich hatte eine gute Therapeutin die sich gut auf mich einlassen konnte bzw. ich auf sie.
Montags und Mittwochs hatte ich Gestaltungstherapie die auch sehr gut tat. Die Gruppe war nicht zu groß, Gespräche waren während der Zeit nicht erwüscht, so das man sich mit dem Material auseinander setzen konnte / musste. Die Therapeutin kam während der Therapie mindestens einmal vorbei, erklärte auch wieso was wie ist. Im ersten Moment ungewohnt, aber nach und nach konnte ich mich drauf ein lassen. Fragen wurden jederzeit freundlich beantwortet, hatte man in der Zeit eine Krise, konnte man die Therapeutin auch mal paar Min. ps. sprechen.
Material war ausreichend vorhanden.... Therapieraum konnte auch außerhalb der Therapiezeiten genutzt werden.
Anbindung an die Pflege am WE: gute Idee um auch am WE einen Ansprechpartner zu haben. Habe es auf anraten meiner Therapeutin oft wahr genommen, manchmal war es dringend nötig, andermal nur kurz.
Klinikseelsorge: Am Anfang hatte ich das Gefühl das da wohl jeder hin muss.... Aber es hat sich gelohnt mal eine andere Blickweise auf verschiedene Sachen zu bekommen.
negatives:
Kritikfähigkeit mancher Mitarbeiter ließ zu wünschen übrig. Manipulation war unerwünscht, man hatte aber ab und an das Gefühl manipuliert zu werden
Emotionale Kompetenz (EK) wurde erst sehr spät (nach 6 von 8 Wochen glaub ich, die ersten die mit mir ankamen reisten nach 5 bzw 6 Wochen ab!) vernünftig erklärt so das man damit auch was anfangen kann. Und das obwohl es jeden Montag eine Einführungsrunde gab, da aber immer nur Bruchstücke erklärt bekam. Zeit zum üben gab es genug.
Psychiatrie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
- Pro:
- was für engagierte Selbstheiler
- Kontra:
- nichts für Leute mit schweren Problemen bzw. Leiden
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
zuwenig Ärzte bzw. Betreuungspersonal für zuviele Patienten
sehr viel Eigenitiative der Patienten erforderlich
Personal bzw. Ärzte teilweise in Ausbildung bzw. Berufsanfänger
landschaftlich sehr reizvolles Umfeld, gute Küche
Klinik ist eher für Selbstheiler gedacht, da ärztliche Betreuung und fachliche Qualifikation der Ärzte ungenügend
1 Kommentar
hallo,
offen gestanden würde mich die Perspektive Ihres Sohnes hier sehr interessieren. Und wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich es als sehr übergriffig empfinden, wenn meine Eltern an meiner Stelle eine Klinik bewertet hätten, in der ich zu einer Behandlung war.