LWL-Klinik Münster

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Friedr.-Wilh.-Weber-Straße 30
48147 Münster
Nordrhein-Westfalen

14 von 33 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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Der Patient steht an erster Stelle!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das gesamte Team, Station, Lage, Gelände
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Persönlichkeitsstörung, Atypische Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war über 14 Woche auf der Station K5 (ehemals 26.4).
Die Station wurde im Januar diesen Jahres eröffnet und somit hell, groß und freundlich. Anfangs wirkt die Station etwas Krankenhaus-Artig, jedoch fühlt man sich binnen 2-3 Tagen sehr wohl dort.
Das Pflegepersonal ist jeder Zeit ansprechbar und super freundlich. Mit der Pflege kann man auch einfach mal entspannte oder witzige Gespräche führen und seine Krankheit für einen Moment vergessen.
Die Therapeuten sind der Wahnsinn! Ich war von Anfang an begeistert über das Engagement jedes Einzelnen. Probleme wurde ernst genommen und ausführlich besprochen.
Natürlich sind 2x die Woche 25 Minuten Einzelgespräche nicht viel, jedoch muss man bedenken, dass man dort den ganzen Tag Therapie hat und man dementsprechend am Ende des Tages erschöpft ist. Zudem ist es jeder Zeit möglich einen Kurzkontakt bei Pflege und Therapeuten einzuholen, wenn es einem nicht gut geht oder man Redebedarf hat.
Das Untereinander mit den anderen Patienten war traumhaft. Pfleger und Therapeuten sind sehr bedacht darauf, dass sich alle verstehen und das Klima schön ist.
Von Anfang an habe ich mich sehr gut aufgehoben, verstanden und ernst genommen gefühlt.
Wenn man keine Medikamente nehmen möchte, ist das völlig in Ordnung. Wenn man welche nimmt und diese nicht verträgt, hat man in der täglichen ärztlichen Sprechstunde die Möglichkeit die Problematik anzusprechen und eine Lösung zu finden, die für beide gut ist.
Jede Woche gibt es Visite mit dem Chefarzt in der man die Möglichkeit hat darüber zu sprechen, wie die Therapie gerade für einen läuft. Zudem gibt es einmal die Woche Visite mit dem Stationsarzt.
Man wird also sehr gut versorgt!!
Am liebsten wäre ich gar nicht gegangen. :)
Sollte ich nochmal in Erwägung ziehen in eine Klinik zu gehen, dann definitiv in diese!
Ich wurde zudem super auf meine Entlassung vorbereitet.
Natürlich muss man offen sein und sich auf die Therapie einlassen, damit es einem besser gehen kann. :)

Empfelenswerte Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Personalkompetenz, Ausstattung, Essen, Atmosphäre
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Empfamg und Behandlung in dieser Klinik waren geprägt durch Freundlichkeit und Kompetenz. Ich hatte stetz den Eindruck in guten Händen zu sein, in jeder Hinsicht. Auf der Station (16.1)herrschte eine angenehme Atmosphäre, ich wurde behutsam in den Tagesablauf eingeführt. Am Ende der Behandlungszeit ging es mir besser. Ich kann die Klinik nur empfelen.

Nicht empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
der Rest -
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich würde diese Klinik kein 2tes mal betreten. Die freundlichkeit ist nurn arsch. die Therapeuten sind unter aller sau Reden hinter deim Rücken über andere und schmeissen ein Grundlos raus BZW wenn man ein mittagsschlaf !!! Nicht in der Therapie zeit !!! also wie gesagt ich empfehle die klinik nicht weiter!

Aus der Klinik geworfen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pfleger und Mitpatienten
Kontra:
Chefarzt und Therapeut
Krankheitsbild:
Abhängigkeit THC und Kokain
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Haus 23.1 in der LWL Klinik,um vom Kokain und THC weg zu kommen.Am ersten Tag hatte ich die Gespräche mit dem Arzt der mein Therapeut sein sollte und dem Chefarzt der Station. Sie wirkten sehr arrogant und überheblich. Zum Glück hatte ich mit meinen Mitpatienten sehr viel Glück. Diese haben mich super aufgenommen und mir alles gezeigt und erklärt.Ein grosses Lob auch an die Pfleger der Station!!
Diese waren echt nett und hatten immer ein offenes Ohr.Am ersten Tag wird Blut und Urin abgenommen. Zwei Tage später wurde wieder ne Urinprobe genommen. Bis dahin war wohl alles gut. Am 5 Tag wieder das selbe.Mir gings von Tag zu Tag besser und ich hatte ein wirklich gutes Gefühl.
Am 6 Tag kam dann der Hammer.Mein Therapeut bat mich in sein Büro um mir zu sagen das die Therapie für mich jetzt sofort zu Ende ist. Ich war total geschockt und wusste garnicht was grad passiert. Der Arzt sagte zu mir das meine THC werte om Vergleich zur ersten Probe ums doppelte gestiegen sei und ich für ihn ganz klar rückfällig geworden bin. Ich konnte mir nicht erklären wie so etwas passieren konnte weil ich zu 100% nicht rückfällig geworden bin. Ich habe in der Zeit wo ich da war nichts an THC konsumiert. Weder aktiv, noch passiv und auch nichts it THC gegessen.Der Arzt hat mir kein Wort geglaubt und mich nur müde belächelt weil das ja jeder sagt der rückfällig geworden ist. Ich bat ihn um einen Wiederholungstest welcher nach seiner Aussage zu teuer gewesen wäre und das Ergebniss das selbe sein würde, weil die in der Klinik keine Fehler machen. Er stellt mich als Lügner und Betrüger da und verwies mich mit sofortiger Wirkung aus der Klinik. Ich war total geschockt und fassungslos, psychisch richtig am Boden. Ich kann mir bis heute nicht erklären wir die Werte zustande gekommen sind.
Am nächsten Tag bin ich noch mal ins Haus 23.1 um mit dem Chefarzt zu sprechen, hatte mir Hoffnung gemacht das ich vllt. doch alles noch klar stellen kann.Leider war der Chefarzt genau so arrogant wie mein Therapeut und lies auch nicht mit sich reden.Für ihn war völlig klar das ich rückfällig geworden bin. Ich habe alles versucht die beiden Ärzte davon zu überzeugen das sie einen riesen Fehler machen aber die beiden grinsten nur und machten dann noch die abfällige Bemerkung das mann mir wohl heimlich was ins Essen geschmuggelt hat und beendeten das Gespräch mit dem Satz sie hätten jetzt wichtigeres zu tun.
Bin noch clean, hat jmd. ähnliches erlebt?

1 Kommentar

BlackUnicorn am 20.09.2018

Es kann durchaus sein, dass in dem Körperfett enthaltenes THC bei der Fettverbrennung z. B. bei sportlichen Aktivitäten wieder in den Blutkreislauf gelangt. Es muss also gar kein Fehler im Analyse Verfahren gewesen sein. Hier waren die werten Herren einfach nur nicht ausreichend mit dem Thema vertraut und schlichtweg inkompetent. Diese Möglichkeit in den ersten Kliniktagen nicht in Betracht zu ziehen ist sollte meiner Meinung nach dazu führen das der Mediziner sofort auf eine Fortbildung geschickt wird um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden.

Wer wirklich Hilfe braucht, sollte nicht in die Lwl-Klinik!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Lage und das Essen ist akzeptabel
Kontra:
Patient ist keine Priorität, Inkompetenz Seite der Ärzte und Pflege
Krankheitsbild:
PTBS, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meiner Meinung nach ist die Klinik in Akut Situationen 'hilfreich', weil man direkt aufgenommen wird. Jedoch ist man erstmal dort 'gefangen' beginnt der richtige Horror. Man wird nur mit Medikamenten zugedrönt, was an dem Zustand, wieso man in die Klinik gekommen ist, nichts ändert! Meine Freunde meinten im Nachhinein zu mir, dass ich nur noch ein Zombie war. Man muss fast betteln wenn man irgendwas möchte. Dies war alles auf der Station 16.1. Zudem wird auch ganz klar die 'Macht' der Pfleger demonstriert.Fazit: man geht 'kaputter' raus als man rein gekommen ist!

Zu der 26.4 kann ich sagen, dass es ganz nett ist wenn man eine 'leichte' Krise hat bzw. Hinter den Symptomen keine gravierende Gründe stehen. Was keinen falls heißt, dass ich Krankheiten kategorisieren möchte. Nur wird meiner Meinung nach auf der o.g Station nur an der Symptomen rum gedoktort aber nicht an den Gründen geschaut. Vereinzelt trifft man auf kompetente Therapeuten/Ärzte, nur haben diese meist keine lange Lebensdauer auf der Station weil diese nicht nach der Nase des Chefarztes tanzen. Bei der Pflege gibt es auch Pflegekräfte die ihren Job echt mit herzblut machen. ( Herr Z. & Frau S. :)) im großen und ganzen ist die Station mehr Klassenfahrt-Flair als Therapie. Also wenn man wirklich Hilfe sucht ist man dort falsch.

Mir hat die Klinik mehr geschadet als geholfen.

1 Kommentar

FrauAPunkt am 11.04.2018

@Münster123

Sie haben es treffend auf den Punkt beschrieben ( Wahrnehmung auf der 16.1) .

Dankeschön !

Selbstmord Gedanken

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nie Wieder auf 16.1)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Lieber Nicht)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Habe immer noch Selbstmord Gedanken)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Langweilig)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Neue Putzfrau suchen)
Pro:
Kontra:
16.1 Auf keinen Fall ist das akller Letzte
Krankheitsbild:
Selbstmord
Erfahrungsbericht:

Auf der station 16.1 Arbeiten Unfreundliche Mitarbeiter und Mitarbeiterin Besucher dürpfen nicht im Raucher Raum Im Raucheraum ist Handy Verbot und Kaffee Trinken darf Mann da auch Nicht
Medikamente Bekommt man zu Festen Urzeiten und nicht Er Ich Bin Lieber auf 26,1

spezielle Psychotherapie - was ist damit gemeint?

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
gutes Essen, reihaltige Auswahl an Getränken und Essen auf der Station
Kontra:
Macht- und Ohnmachtverhältnis
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bis vor Kurzem hätten ich und mit mir eine Reihe weiterer Menschen, die ebenfalls beruflich mit psychisch kranken Personen zu tun haben, es nicht für möglich gehalten, dass man eine unter einer schweren Depression leidenden Patientin, am vierten Tag nach der Aufnahme, aufgrund einer zwischenmenschlichen Auseinandersetzung entlässt. Zuvor war es zu einem Behandlungsabbruch einer anderen Patientin gekommen. Das Angebot, besagte Patientin zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen zu wollen, dient wohl eher der Einhaltung des Qualitätshandbuchs, denn eines ernstgemeinten Angebots.

Die Macht in Kliniken liegt immer auf der Seite der professionellen Mitarbeiter. Die ohnmächtigen Patienten, die sich krankheitsbedingt in Stresssituationen nicht immer optimal verhaltenen können, als Lösung nach Hause zu schicken, spricht meines Erachtens für sich. Auch in anderen Institutionen und Abteilungen der Psychiatrie, im Übrigen auch im Privatleben, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen. Was wäre wenn hier auch sofort das Heil in der Entlassung angeblich schwieriger Patienten/Personen gesehen würde?

Tagesklinik Haus 19 - Kann ich sehr empfehlen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
sehr engagiertes Team, es wird individuell auf jeden eigegangen
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression und Zwänge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war über 9 Wochen in der Tagesklinik und es hat mir sehr geholfen. Die gesamte Atmosphäre auf der Station ist sehr gut und das Team arbeitet sehr engagiert. Es wird auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen, sowohl bezüglich der Medikation als auch der Therapien.

Zu Beginn hat mir vor allem die Tagessturktur geholfen. Jeden Morgen gibt es ein gemeinsames Frühstück und es tut sehr gut sich mit den Mitpatienten an den gedeckten Tisch zu setzen.

Nachdem es mir besser ging, konnte ich mich auch besser auf die Therapien konzentrieren. Es ist sicherlich immer individuell, wie gut man auf die verschiedenen Therapien (Musik, Tanz, Sport etc.) anspricht. Wenn man sich aber darauf enlässt, gibt die Kombination einem sehr gut die Möglichkeiten an den eigenen Problemen zu arbeiten.
Ich habe aber auch erlebt, dass Patienten zu einzelnen Therapien nicht hingegangen sind oder nach dem ersten Mal abgebrochen haben und sich hinterher beschwert haben, dass es alles nichts bringt.

Wenn man in der Tagsklinik ist, wird definitiv auch Eigeninitiative gefordert. Man ist immer für sich selbst verantwortlich.
Wenn man aber bereit ist, sich seinen Problemen und Ängsten zu stellen, erfährt man dort eine sehr gute Begleitung!

Klasse Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine tolle Klinik mit sehr kompetenten und freundlichem Therapeuten und Pflegekräften. Eine sehr große Auswahl an Therapieangeboten und doch individuell auf den Patienten zugeschnitten

Einfach super

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hilfe bekommen und geholfen werden
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine sehr schöne Klinik mit sehr schönen Park.
Das ganze Personal ist einfach spitze,

Missstände im Haus 23

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
schöner Park
Kontra:
runtergewirtschaftete Häuser, unzuverlässiges Personal, ungenießbare Küche
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Station strotzte nur so von schlecht umgesetzter Hygiene. Kein erkennbares HACCP-Konzept. Dies soll meinen: Vorhandensein von runden Ecken, Feuchtigkeit und schwarz Schimmel in den Patienten Zimmer, Stationsküche der Patienten unhygienisch ( Besteck,Schubladen,Spülmaschine,Kaffeemaschine und -Kannen,etc.). Verkommene sanitäre Einrichtungen.

Fehlende Emphatie im Umgang mit Patienten, außer bei langjährigen Patienten. Keine erkennbare Bezugspflege,sowie die fehlende Kommunikation unter den Mitarbeitern ( Ärzte, Pflege und Therapeuten ).
Bei positiver Kritik seitens der Patienten wird dies stark negativ wiedergespiegelt, von der Pflege bis zu den Ärzten hin.

LWL Station 26.4 - unschlagbares Team

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (uneingeschränkt empfehlenswert)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kompetent)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (nicht alle körperlichen Aspekte können einbezogen werden)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (ok)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (alter Plattenbau, aber Neubau ist in Gange)
Pro:
Pfleger, Therapeuten, Ärzte, Zuwendung, Kompetenz, Park
Kontra:
baulich bedingte Atmosphäre
Krankheitsbild:
schwere depressive Phase / Trauerbewältigung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam im Oktober 2016 vorerst auf die Akutstation 26.3 der LWL-Klinik. Die Aufnahme war ok und nach einigen Tagen war ich "eingelebt". Die Pfleger, Ärzte und Patienten waren nett, es herrschte eine gute Atmosphäre.

Im November 2016 wurde ich auf die 26.4 im selben Gebäude verlegt. Die Unterschiede sind gravierend besser und ich war beruhigt. Hier wurde ich bis zum Januar 2017 vollstationär und anschließend auf der selben Station für einen Monate bis zum Februar 2017 tagesklinisch/teilstaionär therapiert.

Natürlich gibt es immer Auf und Ab's, sowie gute Tage an denen man alle umarmen kann, als auch schlechte Tage an denen man am liebsten keinen sehen will. Die schlechten Phasen wurden stets professionell und sehr fürsorglich erkannt und betreut.

Für mich gibt es seit dem Aufenthalt auf der 26.4 eine Zeit vor dem LWL und eine Zeit nach dem LWL! Ich habe viel mitgenommen und konnte viel über mich und die Erkrankung/Einschränkung lernen.

BESONDERS MÖCHTE ICH AN DIESER STELLE DAS GESAMTE TEAM DER 26.4 ERVORHEBEN UND EIN RIESIGES LOB UND DANKESCHÖN AUSSPRECHEN!

Ich habe einen Aufenthalt von vier Monaten auf der Sation erlebt und ich habe nicht einen Tag registriert an dem das Pfleger-, Therapeuten- und Ärzteteam schlechtlaunig, genervt, unfreundlich oder sonstwie inkompetent agierte oder reagierte! Es herrschte ein familieres, jedoch professionell distanziertes Verhältnis zwischen Stationsteam und Patient. Zudem konnte ich mein Hobby innerhalb des Therapieangebotes nach langen Jahren wieder reaktivieren und habe gezeichnet.

Ich bin froh diesen Schritt gemacht zu haben!
VIELEN DANK!

Riesiges
Inniges
Super
Team
Ohne
WennundAber <- ;)

So lange Sie freiwillig da sind , haben Sie noch Möglichkeiten !

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Einmal LWL , meist stets LWL)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Die Beratung war so gut , da sie wiederum genauso schlecht war , das auch Patienten mit niedrigersem IQ ( was bei der verabreichrten Medikation definitiv entsteht ) irgendwann hoffentlich auch merken , wie paradox die meisten Abläufe sind.)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Körperliche Behandlungen werden behandelt , manchmal auch oberflächlich. Psychische Anliegen werden angesprochen, medikamentös behandelt oder es herrschen die eigenen Stationsregeln.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Verbesserungswillig !)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Was die eine Station hat , bietet die andere im Gegenteil)
Pro:
Personal der 26.1 / Sauberkeit der 16.1
Kontra:
Machtposition der behandelten Therapeuten der Patientin
Krankheitsbild:
Depression/PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Eindruck als Angehörige einer ehemaligen Patientin :
Die geschützt geschlossenen Stationen 26.1 und 16.1 sind sicherlich keine Orte um gesünder zu werden .Aus meiner Sicht steht die Verwahrung und Medikation gemeinsam mit der Macht über den Patienten im Vordergrund.
Auch wenn sich die beiden Stationen deutlich unterscheiden , geht es vorrangig um die Kontrolle der Patienten diese still zu halten.
Auf der 16.1 ist der Ablauf ziemlich gleich einer Erziehungsmaßnahme .Sofern der Patient die eigenen Regeln der Mitarbeiter nachkommt , hat er es einfacher die Möglichkeit zur Lockerung z.B. der Ausgangsstufe oder Entlassung zu bekommen.
Eigene Wünsche werden eher ungern vom Personal umgesetzt , das liegt wahrscheinlich daran , dass es auf der Station besondere Regelungen gibt.
Die 16.1 hat zwar für sicherlich viele Patienten den Vorteil der ruhigen Station , jedoch gibt es wenig Möglichkeiten sich dort zu entfalten und Fortschritte aus eigener Sicht zu erreichen.

Die 26.1 dagegen ist aus meiner Sicht eine wirklich unruhige Station .Hier treffen die meist unruhigen Patienten aufeinander.
Zum Vergleich zur 16.1 ist diese Station leider optisch in einen ziemlich schlechten Allgemeinzustand.
Positiv punkten dagegen kann die 26.1 mit einigen kompeten Pflegekräften und sicherlich der menschlichen Oberärztin.

Den Vergleich zu beiden Station beschreibe ich in kurzen Worten ...
"Walking Dead "( 26.1 ) trifft auf " Einer flog über das Kuckucksnest " (16.1)

Sucht!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ist alles OK gewesen!)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Die Behandlung war sehr gut aber ein wenig eintönig!)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Alle Probleme wurden sofort erledigt!)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (In die Jahre gekommen, aber sauber.)
Pro:
Ja, viele Pfleger waren sehr sehr freundlich und kompentent und denen war die Nationalität egal!!!
Kontra:
Viele "Glatzen" wurden bevorzugt behandelt und hatten "Wahlrecht" bei der Zimmervergabe!!!
Krankheitsbild:
NNa
Erfahrungsbericht:

Einige des Personals sind nicht neutral und fachspezifisch. Es geht alles nach "Nase"...
Nicht alle; es gibt hier sehr gutes Personal die einem sehr gut helfen. Aber, ja, es geht nach Nase und Glatze...
Mir kam es so vor, dass zwei zusammen schlafen wollen und ich das Opfer war und raus musste aus dem Zimmer. Ich musste also das Zimmer räumen und anderswo "unterschlupf" suchen...


Zum Glück gibt es auch hier noch einfühlsames Personal und Pfleger und Pflegerinnen. Von ca. 95% bin ich sehr zufrieden und haben mir sehr geholfen.
Ja, so weit meine Meinung:
Lasst den verdammten Alkohol, sonst habt ihr alle nur Scherereien, die nicht sein müssen.

LWL-Klinik Münster, Gerontopsychiatrie 2017

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich wurde unvollständig informiert, teils vorsätzlich)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Arrogant, der "Erfolg" und nicht der Patient steht im Mittelpunktanl Viel)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Absprachen (z.B. zur Entlassung) wurden nicht eingehalten)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Ein Teil des Pflegepersonals ist sehr liebevoll
Kontra:
Die Leitung der Gerontopsychiatirie kann es nicht
Krankheitsbild:
Gerontopsychiatrie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Mutter wurde in die Gerontopsychiatrie eingewiesen.
Eine ganz schlimme Abteilung.
Es ist wirklich so, wie beim "Goldenen Reiter", wer nicht verrückt ist, wird es gemacht.
Einige "Pflegekräfte" werden "handfester", wenn sie sich nicht beobachtet fühlen. Wenige sind liebevoll und einfühlsam. Meine Mutter wurde zugedröhnt. Nach der Entlassung ist meine Mutter mit 50 % der "ausgearbeiteten Einstellung" vom neurologischen Medikament gut eingestellt. Einige Patienten in der Gerontopsychiatrie haben deutliche Probleme und laufen nur auf und ab. Andere kennen ihre "Situation" genauer, als es nach "ärztlicher Auffasssung" möglich sein sollte. Ich war überrascht, welche Gespräche unter den "Patienten" aufkamen, als kein Personal dabei war!!!
Wesentliche Unterlagen zu der Zwangseinweisung von meiner Mutter habe ich erst Wochen nach ihrer Entlassung erhalten. Frei erfundene Aussagen, völlig unplausibel, werden im Arztbericht zitiert. Meine blinde Mutter soll auf ein Garagendach gestiegen sein, ohne dass sie herunter gefallen ist. Toll, wie sie die Kante gesehen hat. Kurz: Ärzte, Psychologin und Sozialarbeiter kann man vergessen. Ein Fisch stinkt eben vom Kopf.

Dr. Schenk

Selbstmord Gedanken

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Lieber nicht auf Sttion 16,1 oder 15.1 Kommen
Krankheitsbild:
Selbstmord Gedanken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Jahr 2016 Zweimal auf der Station 16,1 Wegen Selbstmord Gedanken zu Letzt War ich Kurz vor Weihnachten da Hatte mir mit Überdosies Pillen versucht das Leben zu Nehmen War erst im Krankenhaus für ein Paar Tage und Karm dann mit Krankenwagen in die LWL Klinik Habe den Artzt erzählt das ich Weinachten und Silvister mit meiner Freundin und der Ihre Freundiin verbringen Möchte und ich keine Selbstmord Gedanken habe ER Fragte mich ob ich noch von den Pillen Welche zu Hause Hätte ich sagte Nein ER hat auch bei meiner Freundin Angerufen Sie sagte auch Nein Hat mich da auf meinen Wunsch entlassen Wir wohnen im gleichen Haus aber Nicht zusammn Hätte die Pinnen auch die noch Überwaren
Verstecken können und es noch mal versuchen können so viel zu LWL Klinik Bin aber Freiwilig in die LWL Gegangen Ob ich noch mal Freiwilling in die Klinik gehe Weiss ich noch Nicht Glaube ich aber Nicht Hilfe Bekommt man da Sowiso nicht
Auf 23 1 bzw 23 2 Bekommt man mehr Hilfe War ich auch schon im jahr 2016 Da waren meine Selbstversuche nach der Behandlung nicht So Schlimm fande ich aber egal Lebe ja noch sonst könnte ich Hier nicht Schreiben

Selbstmord Gedanken

Chirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Selbstmord Gedanken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Richtige Hilfe Bekommt man da Nicht Ausser Medikamente und Beschäftigung Tärepie War Partienet mehrmals Wenn man den Sagt mann habe keine Selbstmord Gedanken hat Glaubn die das auch noch

1 Kommentar

BlackUnicorn am 20.09.2018

Sie müssen dir auch glauben wenn du das sagst. Denn wenn du dich nicht auffällig suizidal verhältst und selber sagst dass du keine Suizidgedanken hast dürfen sie nunmal keine Maßnahmen einleiten. Wie z. B. Eine Ausgangssperre.

Scheiß arzt

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Pflegepersonal
Kontra:
Stationsarzt
Krankheitsbild:
Entgiftung canabis
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War auf der Station 23.1 zur Entgiftung vom Cannabis. Abteilung an sich war ganz okay und das Pflegepersonal echt nett.
Leider der Stationsarzt aber nicht. Vertritt offensichtlich vor allem wirtschaftliche Interessen und lässt in keiner weise ernsthaft mit sich reden. In meinen Augen sehr arrogant, weiß nach einer minute Gespräch schon das nur eine stationäre Therapie in Frage kommt, hat aber am nächsten Tag schon wieder vergessen, wer man überhaupt ist und wann man gekommen ist. Knallt die Leute voll mit anti depressiva die man nicht braucht. Patienten sind für den ware und keine Menschen. Wenn die Station einen guten Arzt hätte würde ich es empfehlen. Mit dem aber leider nicht. Aufgehört zu kiffen hab ich trotzdem und bekomm es auch ohne die Klinik hin jetzt sauber zu bleiben.

Mein langer steiniger Weg aus der Alkoholsucht

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1999   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einem sechswöchigem Krankenhausaufenthalt im Marienhospital Steinfurt, wo ich 3 Wochen auf der Intensivstation verbracht habe, bin ich dann am 18.08.1999 (5 Tage vor meinem 40. Geburtstag in die LWL-Klinik nach Münster gekommen. Ich war sehr gesundheitlich noch sehr geschwächt. Schwere Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und Leber.
Wurde an einem Mittwoch (18.08.99) sehr herzlich auf der Station aufgenommen. Mein Zimmer musste ich mir mit einer anderen Person teilen. Therapiestunden u.a. Gedächtnistraining, Gruppen-Gesprächsstunde (täglich), Sport und später das Arbeiten (Samen eintüten, Staubtücher falten) bestimmten meinen sechswöchigen Aufenthalt in der LWL-Klinik.
Die letzten 2 Wochen durfte ich am Wochenende nach Hause. De damalige Arzt war der Meinung, dass ich mich an mein Zuhause gewöhnen sollte. Sonntagabend musste ich in die LWL-Klinik zurück. Dort wurde sofort ein Alkoholtest mit mir gemacht. NULL PROMILLE!! Am 30.09.1999 wurde ich aus der LWL-Klinik entlassen.
Bis zum heutigen Tage trinke ich keinen Tropfen Alkohol.
Für einen Spaziergang komme ich heute auf dem LWL-Klinik Gelände und denke dabei noch oft an die Zeit zurück, in der ich als Suchtkranke sehr gut behandelt wurde.

Station 23.1 kann ich empfehlen

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Der Sozialdienst hat mir sehr geholfen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Dort arbeiten richtige "Suchtärzte", die wissen was sie tun.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ich wurde ernst genommen, mir wurde schnell geholfen
Kontra:
Das Gebäude ist alt, aber das ist nicht wirklich wichtig.
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin Alkoholabhängig und war mehrmals zu Entgiftung auf der 23.1.

Kann diese Station uneingeschränkt weiter empfehlen.

Ich kenne etliche andere Suchtstationen, die lange nicht an die Behandlungsqualität dieser Station heranreichen. Und ich bin ein sehr kritischer Patient.

Ärzte und Pflegepersonal nehmen die Patienten ernst, dass hat mir während des Entzuges am meisten geholfen.

Die beste Entscheidung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Ärzte, Pfleger, Therapieangebot, Gelände
Kontra:
/
Krankheitsbild:
Schwere Depressionen, Soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war nun für insgesamt 10 Wochen auf der Station 26.4 (aus eigenen Stücken) und bin bis auf Kleinigkeiten rundum zufrieden gewesen.

Ich habe es längere Zeit über ambulante Therapien versucht, welche mich nur geringfügig weitergebracht haben, ehe ich mich dazu entschieden habe aus freien Stücken stationär behandeln zu lassen.

Das Therapieangebot auf der o.g. Station ist mit Ergotherapie, Sportgruppe, Tai'chi, Musiktherapie, Kunsttherapie und diversen anderen Möglichkeiten gut bestückt und weist keinerlei Mängel auf.
Lediglich die 2 Einzelsitzungen a 25 Minuten kommen hier ein ganz klein wenig zu kurz, was aber nicht zwingend weiter schlimm ist, da bei Notfällen immer ein Kurzkontakt seitens der Therapeuten und/oder dem Pflegepersonal angeboten wurden.

Meine Therapeuten habe ich als absolut kompetent empfunden und es wurde gezielt auf meine Probleme eingegangen und mittels Belastungserprobungen großteilig bewältigt.
Man sollte sich von vorne herein vor Augen führen das es keineswegs möglich ist die ganze Palette an Problemen die man mitbringt, auch binnen der kurzen Zeit bewältigt, da es ein sehr langer Prozess ist. Aber die Probleme werden sehr gut begleitet um nach dem Aufenthalt mit den jeweiligen Situation so gut es geht umzugehen.
Auch fand bei mir ein Therapeutenwechsel statt, da mein Therapeut die Klinik verlassen hat. So etwas ist natürlich immer etwas gewagt, aber der Wechsel hat einwandfrei dank der untereinander herrschenden Kommunikation zwischen Pflegern und Therapeuten/Ärzten funktioniert.

Auch möchte ich gezielt das komplette Pflegepersonal hervorheben, welches sich als absolut freundlich und hilfsbereit erwiesen hat in jeder Situation.

Fazit:
Für jeden der sich mit seiner Krankheit vorher schon ein wenig auseinander gesetzt hat und diese anerkannt hat, ist dieser stationäre Aufenthalt genau das richtige. Es war definitiv das beste was ich hätte machen können und ich werde auch vermutlich von der Intervalltherapie Gebrauch machen und jederzeit nach Bedarf erneut in die LWL gehen.

Großes Lob an die komplette Station 26.4

?

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Trainieren, nicht aufhören nach der Entlassung!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Schnelle Diagnose, Medikamente.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr guter Plan und Programm! Personell sehr gut!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Keine Spüren von Krankenhaus! Ich fühlte mich wie zu Hause oder gutem Hotel)
Pro:
Sehr professionell!
Kontra:
Kann im Moment nichts finden!
Krankheitsbild:
Depression, soziale Phobie. Paranoide Persönlichkeitstörung, Angstattacke
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich komme aus Polen und ich kann leider nicht alles so ausdrücken wie ich es möchte. Ich hatte Möglichkeit in der LWL Klinik drei mal zu sein ( Stationär und Tagesklinik ). Ich war auch einmal in der anderer und wenn ich vergleiche, dann LWL scheint mir sehr professionell zu sein. Meine Krankheiten sind sehr schnell erkannt worden, was mir geholfen hat zu verstehen was mit mir in den letzten Jahren war los. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich in den guten Händen bin. Pflegedienst war sehr professionell und in der Krise sehr hilfsbereit! Die Psychologen sehr engagiert und Ärzte einfach toll. Ich habe viel gelernt Z.b. wie ich Symptome von Attacken erkennen kann und wie am besten soll ich reagieren. Ich habe gelernt wie wichtig für mich ist Ergotherapie ( wie Freude von eigener Arbeit wichtig ist ), Musiktherapie ( ich würde früher niemandem glauben, dass sowas kann mich beruhigen und dass ich kann meine Gefühle ausdrücken durch Musik hihi ), Progressive Muskelentspannung ( kannte ich auch früher nicht und was mache ich bis Heute ). Große Lob für Personell. Das alles hat gemacht, dass ich Lust hatte zu arbeiten an mich, dass jemand glaubt mir und ich bin nicht mehr allein. Ich lernte auch was mir sehr wichtig ist über meine Gefühle zu sprechen!!! Ich bin sehr Zufrieden von Aufenthalt in dieser Klinik! DANKE! DANKE! DANKE!

Finger weg von dieser Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Relativ liebe Pfleger !
Kontra:
Arrogante Ärzte die strotzen vor Überheblichkeit !
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es ist schwierig, zu dieser Klinik Vertrauen aufzubauen, denn die Ärzte werfen bereits im Erstgespräch mit verächtlichen Bemerkungen über andere, vorbehandelnde Ärzte und - noch schlimmer - über die Einschätzungen und Wünsche des Patienten um sich.
Bedenklich fand ich, dass ich durch eine ganze Kaskade von Untersuchungen und Tests geschleust wurde, ohne dass ich dafür eine Erklärung erhielt. Einen Bezug zu meinen Beschwerden konnte ich deswegen nicht erkennen, im gegenteil man hat mich ganze 3 Jahre falsch behandelt, mit einer ganzen Palette an Medikamenten und falschen Diagnosen. Ptbs war sowieso schon im Kindesalter bekannt, und für die Diagnose Alkoholabhängigkeit brauche ich keinen Arzt, den ich bin nicht Blind um zu wissen das ich Sucht Patient bin. Es wurden sämtliche Diagnosen diagnostiziert, wovon ich immer wusste das stimmt aber so nicht! Das aber interessiert dort keinen Arzt, im gegenteil man wird dafür noch untergebuttert und abgestempelt.
Heute weiß ich was mir fehlt, und weiß woran ich an mir arbeiten muss, aber ganz sicher nicht mehr mit der LWL zusammen. Meine Gesundheit hätte geschont werden können, hätte mir mal ein Arzt dort besser zugehört und einen Plan gehabt was los ist, die Klinik schiebt ja gerne in die Schublade depressiv und gut ist es gewesen.
Was die Behandlung angeht, so wurden mir nicht mehrere Möglichkeiten (mit ihren Vor- und Nachteilen) aufgezeigt, wie es bei vielen anderen Ärzten heute üblich ist, sondern es wurden mir eher Anweisungen gegeben, die ich ohne Fragen zu schlucken hatte, auch in meiner letzten unfreiwilligen stationären Einweisung über einen doch lächerlichen Beschluss, man wird erpresst und klein gemacht, zum Glück konnte ich an nächsten Tag mit biegen und brechen dieses Gelände verlassen, was ich auch nicht mehr betreten mag. Ich kann diese Klinik mit besten gewissen niemand weiter empfehlen.
Die Helferinnen trifft übrigens keine Schuld. Sie sind alle sehr nett - und nicht arrogant und Machthaberisch!

1 Kommentar

audiavant2 am 22.10.2015

Hallo . Ich kann deinen Unmut über die Klinik verstehen . Ich war dort wegen meiner Medikamentenabhängigkeit und ich kann nur sagen dass ich mich dort nicht wohl gefühlt habe . Es ist alles so ,wie du es beschrieben hast,ich persönlich hatte noch Probleme mit unpassenden Zimmergenossen .Obwohl die Kandidaten echte Nervensaegen wahren , und es kaum auszuhalten wahr , wurde nichts an der Situation geändert. 7 Nächte mit wenig Schlaf .

Station 16.1

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
unkompetente Ärzte
Krankheitsbild:
Psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wir raten von der Klinik ab. Wir haben sehr negative Erfahrung mit der Station 16.1 gemacht. Der Patient wurde mit Verdacht auf eine starke Psychose und nach Selbstmordversuch dort eingeliefert, die Medikamente wurden jedoch nicht angeordnet, darauf folgte ein zweite Selbstmordversuch vor Ort.

Sehr kühles wenig hilfsbereites Personal.

Unkompetenter junger Arzt mit Fehlentscheidungen.

Klinik ist nicht zu empfehlen.

2 Kommentare

Truckerlady81 am 23.11.2014

Was ich noch vergessen habe, der Patient hatte 1 Woche Zimmerarrest. Es wurde beim waschen nicht geholfen, da der patient körperlich stark eingeschränkt war und das nicht selbstständig verrichten konnte.

  • Alle Kommentare anzeigen

Mein Aufenthalt

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Seelsorge, Sportangebote, große Menüauswahl im Speisesaal, freundlicher Klinikpark, helle Station
Kontra:
einige gestreßte Mitarbeiter in der Pflege, Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiterin
Krankheitsbild:
Charakterisierte Angst ( Trauma )
Erfahrungsbericht:

Nunja. Hier kommen einige Zeilen über meinen Aufenthalt in der LWL Klinik.
Ich halte die Kritik so konstruktiv wie es geht:

Ich wurde sehr rasch auf St. 26(2) aufgenommen, wobei ich eig. keinen Anspruch auf eine notindizierte Einweisung in dieser Einrichtung hatte, da ich nicht aus Münster komme.
Zunächst wurde ich in das Behandlungskonzept, bestehend aus Ergotherapie (wohl eher Kunsttherapie) - Sport und weiteren therapeutischen Angeboten integriert.
Vermisst habe ich die regelmäßigen psychotherapeutischen Gespräche. Ganz großes Lob an den Klinikpfarrer: Er tat mir und meiner Seele so gut.
Das Pflegeteam stand für meine Sorgen im Bereich Einschätzung der Erkrankung, spirituelle Sinnkrisen, Fragen zur Alltagsbewältigung, sonstigen Sorgen nicht adäquat und mit entspannenden Worten parat. Erholen konnte ich mich dort nicht im Bereich der Station, da das therapeutischen Konzept meist aus Konfrontations- u. Expositionsverfahren bestand. Ich war denen wohl zu individuell. Entspannungsgruppen fielen wohl meistens aus. Die Sozialarbeiterin lies mich gnadenlos immer links unbeachtet und kam meinen Wünschen nicht sehr mühsam und kompetent nach. Einige Pfleger waren aggressiv und auch sehr inkompetent. Wenn man Angst hat in den mit Menschen überfluteten Speisesaal zu gehen - wird man gezwungen und es wird notfalls auch kein Essen auf der Station angeboten. Von daher, ist diese Klinik nur eine Notsituation für mich :-)

Fragen gerne!

unzufrieden

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Keine
Kontra:
unintelligentes Personal und unqulifizierte Ärzte
Krankheitsbild:
Psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zunächst war das Personal immer wieder extrem nervig, weil aus Dummheit beleidigend. Z.B. wurde ich als Sportler, der schon zwei Maratholäufe absolviert hat, in verschidenen unverschämtdummen Formolierungen als zu dünn beleidigt. Ich musste sogar eine Zeit lang auf Station essen, zur Überwachung und konnte nicht zur Kantine gehen, wobei der Witz war, dass in der Kantine die Portionen größer sind.
Was aber die eigentliche Kritik anbelangt, muss ich konstertieren, dass die Behandelnden Ärzte lieber den Job wechseln sollten.
Die sind erstens naivoptimistisch und haben nichts als Binsenweisheiten parat und verstehen zweitens die Psyche und das Denken als zu "gehirnfixierte" Angelegenheit. Statt sich mit den Problemen und Ursachen auseinanderzusetzen werden nur Medikamente ausgeteilt, die zwar erstmal notwendig sind, aber von den Ärzten in ihrer miserablen Qualität nicht kritisiert und reflektiert werden und eben als einziges Mittel benutzt werden. Und es hat ja tatsächlich niemand nach der Ursache für den Stress, der mich in die Klinik gebracht hat gefragt. Die wollten bloß meine Symptome wissen um mich grob zu kategorisieren. Was eine Psychose alles ist, was sie auslöst, was ich für spezielle Probleme erlebe, daran waren sie nicht einmal wissenschaftlich interessiert. Wenn eine Tablette dann nicht hilft bzw. Nebenwirkungen auslöst, wird die nächste und die nächste ausprobiert, mehr können die nicht. Und natürlich versuchen die nett und sachlich zu sein, bloß damit und mit ihrem eingespielten Redeverhalten lassen die einen ablitzen. Ich habe privat nie ein solches Kommunikationsscheitern erlebt und mich so unverstanden gefühlt.
Da läuft glaube ich aber schon an der gängigen Ausbildung einiges schief und über die Pharmamafia macht sich in Deutschland auch keiner Gedanken.
Das Zwangsaufelegte Therapieprogramm war auch grottenschlecht.
Ich würde da nicht wieder hingehen.

Das beste was mir in den letzten Jahren passiert ist!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
umfangreiches Therapieprogramm
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Zu allererst ist es wichtig zu erwähnen, dass ich aus persönlicher Überzeugung und freier Entscheidung diese stationäre Therapie gemacht habe. Und ich würde grundsätzlich jedem raten vor Antritt einer Therapie sich sorgfältig Gedanken darüber zu machen und zu reflektieren. Denn es macht keinen Sinn eine Therapie zu beginnen, wenn man nicht 100%-ig hinter dieser Entscheidung steht und sich darauf einlassen kann. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste überhaupt und wenn diese Basis nicht gegeben ist, dann nützen die kompetentesten Therapeuten/Ärzte und die beste Klinik nichts.
Man sollte sich vorher eingehend fragen: Bin ich wirklich bereit dazu?

Und aus diesem Hintergrund heraus war die LWL-Klinik das beste, was mir passieren konnte.
Die Therapeuten und Ärzte standen in Resonanz mit meiner Bereitschaft mich auf sie einzulassen.

Ich habe das Therapeuten- und Pflegeteam der Station 26.4 (spezielle Psychiatrie) als sehr kompetent und erfahren erlebt.
Das Flair dort hat nicht viel mit dem eines Krankenhauses gemein -ich wurde nicht permanent daran erinnert ein Patient zu sein, was sehr angenehm war. Die Atmosphäre habe ich zumeist als entspannt wahrgenommen und auch das Klima innerhalb des Fachpersonals.

Ich kann diese Klinik jedem empfehlen, der es ohne professionelle Hilfe nicht mehr alleine schafft und der bereit ist sich dafür zu öffnen!

die Krankheit annehmen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012/13   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
die Therapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

war auf 26.4 erstmals 2011
2. Aufenthalt 2012/13

Station ist veraltert

die Pflegenden waren kompetent und immer zur Stelle

Gesprächstherapie war ausreichend und in Notsituationen war immer Hilfe da.

Die Kommunikation unter den einzelnen Berufsgruppen ist erwähnungswert !!!!!!

der Therapieplan sehr ausgewogen

die Krankheit annehmen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
schöner Park, tolle Ergotherapie
Kontra:
zu wenig Gespräche
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

war erstmals Pat. 2011 auf der 16.2 bekam dort die Diagnose Depression mitgeteilt (ich nannte es Burn out)und fühlte mich als totaler Versager

das Pflegepersonal empfand ich als sehr kühl jedoch kompetent

von der Therapeutin fühlte ich mich zuerst überhaupt nicht verstanden , wurde aber mit der Zeit besser.

es war für mich zu wenig Gesprächtherapie und so wurde ich auf eigenen Wunsch nach 8 Wo., medikamentös gut eingestellt , auf die 26.4(Psychsomatik) verlegt

Sehr schlechte Klinik mit willkürlichem Personal

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich rate von der Klinik ab)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
willkürliches Personal, wenig Komplementärtherapien
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sehr schlechte Klinik mit willkürlichem Personal. Ich kann von der Klinik nur abraten. Es werden wenig Therapien angeboten und hauptsächlich nur mit Medikamenten gearbeitet. Doch am schlimmsten sind die Behandler, die sehr gerne und sehr häufig ihre Überlegenheit auskosten.

Wenn es nur noch Job ist.....

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Große und schöne Anlage
Kontra:
Unpersönlich und Leidenschaftslos
Krankheitsbild:
Erschöpfungssyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Gang über das Gelände war die erste schlechte Erfahrung.
Überall "lungerten" Suchtpatienten vor den Häusern.
Beim Aufnahmegespräch dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis der Arzt sich herab ließ, sich meiner Partnerin zu widmen.
Während der Gesprächszeit konnte ich mir einen Eindruck vom Leben auf dieser Station machen und fühlte es abstoßend.
Obwohl eine stationäre Behandlung dringend angeraten war,
haben wir nach fruchtlosem Gespräch mit dem Arzt und einer bereits vorgenommenen Zimmerzuweisung sofort die Koffer wieder verpackt und sind abgereist. Noch am gleichen Tag sind wir in einer Klinik vor Ort gewesen und haben ein wesentlich geordneteres Umfeld gefunden, einen sehr hilfsbereiten Arzt und somit die Entscheidung zum Bleiben gefällt. Zu KEINER Zeit habe ich den Eindruck gewinnen können, daß hier ein Mensch wieder gesund werden kann.
Das Pflegepersonal war insgesamt schon sehr freundlich, aber den Ärzten/ Psychologen fehlte die Leidenschaft für ihren Job.

Schlechte Erfahrungen in der LWL Münster

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
keine
Kontra:
Eine Patientin: Zimmer-Arrest wegen nicht erreichen eines bestimmten Gewichtes
Krankheitsbild:
Selbstverletzungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Über meine ambulante Gesprächsterapeutin bin ich zur LWL gekommen, ich war z.Z. arbeitslos, hatte viele Private Probleme und wollte auf anraten dieser Therapeutin in der LWL Klinik eine berufliche Reha im Küchenbereich machen.
Es hörte sich alles so toll an! Ich dachte ich könnte nochmal für den Beruf lernen und ließ deswegen sogar ein Bewerbungsgespräch fallen.
Aber der Schuss ging nach hinten los, es gefiel mir dort überhaupt nicht.
Negative Vorfälle gab es reichlich wie zum Beispiel...

- Psychospielchen von Frau S, einer Sozialarbeiterin der Klinik.
Diese hatte mich mit psychospielchen -wie Stimme verstellen und auch anfassen, so wie mit mir per du (?!) und Vornamen anreden dazu gebracht die folgenden Tage erst gar nicht zu erscheinen.
Die gute Frau S hat sogar die Frechheit besessen, mich privat zu Hause aufzusuchen... aber ich habe zum Glück nicht darauf reagiert.
Dann auch noch von der selben dazu gezwungen zu werden mit bestimmten Psychiatern (nur Männer!) die mir richtig widerlich waren, trotz der freien Arztwahl erhielten diese auch noch Infos über mich von Frau S.
Von dieser Dame bin ich dazu gezwungen worden eine Schweigepflicht-Befreiung zu unterschreiben und wurde dann dazu gezwungen mich stationär einweisen zu lassen, wegen Selbstverletzungen.
Die Ansprech-Partner dort: Nur Männer, die teilweise schmierige Kommentare abließen, alle sehr unprofessionell, und merkwürdig: der Station-Psychologe Herr D schlief im Forum und bei Gruppensitzungen immer ein, Stationsarzt konnte nicht einmal gescheit Blut abnehmen, ich hatte einen ganz blauen Arm.
..Ich solle mich doch an eine Beschwerdestelle wenden! Meinte die gute Frau S. lediglich, - über die Ironie dieses Witzes lache ich noch heute...Nun, die Beschwerdestelle anzurufen war kein Problem, aber was ist denn zu tun, wenn diese die Beschwerden schriftlich haben will, ich aber eine Anwesenheitspflicht auf der Station habe und die Post Abends geschlossen hat?
Und vor allem:
Was hat das denn mit Hilfe zu tun?

Super Depressionsstation

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Personal, Einrichtung, Therapieangebot
Kontra:
NICHTS
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann mich kurz fassen...
Ich war bzw. bin noch ein paar Tage auf der Depressionsstation.
Ich bin absolut zufrieden und hab nicht einen einzigen auch nur ansatzweise etwas negatives zu schreiben!
Es waren ganz ehrlich 7 super Wochen, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte, auch wenn der Anlass dort gelandet zu sein natürlich nicht hätte sein müssen!
Ich hab dort super nette Leute kennen gelernt und bin froh ihnen begegnet zu sein!
Auch das Team auf der Station ist perfekt, vielen Dank für alles!

"Da werden Sie geholfen"

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
tolles Team
Kontra:
der alte Name
Krankheitsbild:
Depressionen nach Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Aug/Sept. 2012 Patient auf der Depressionsstation 16/2. Die Klinik liegt in einem parkähnlichen Gelände mit altem Baumbestand herrlich ruhig (bis auf das benachbarte Polizeipräsidium, wo natürlich auch nachts einige hörbare Einsätze starten. Das Haus 16 ist wohl eines der wenigen schon renovierten Gebäude und verfügt über Doppelzimmer mit Dusche/WC.
Schon nach wenigen Tagen/Stunden ist man Teil einer übersichtlichen Gruppe von gut 20 Patienten. Die Atmosphäre ist offen und freundlich, genau wie das Personal. Gerade das Zusammenwirken der Gruppe hat mir sehr geholfen.

Frühstück und Abendessen wird in der Gruppe auf der Station eingenommen. Natürlich könnte die Auswahl beim Aufschnitt noch größer sein, aber mir hat er gelangt und wer gönnt sich schon zuhause jeden Morgen frische Brötchen.
Zum Mittagessen geht es in die Kantine, 3 Menues zur Wahl, eines vegetarisch. Das Essen ist "krankenhausmäßig" zubereitet, damit es auch jeder verträgt, aber wer mag kann nachwürzen, es ist alles vorhanden.

Neben Gruppen- und Einzelgesprächen gibt es ein breites Angebot über Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, viel Sport und Ergo. Alleine schon der allmorgendliche gemeinsame Spaziergang nach dem Frühstück hat mit jedes Mal gut getan.

Ich würde die Klinik jederzeit wieder wählen, wobei ich natürlich hoffe es nicht zu müssen.



zum Thema Contra: die LWL Klinik ist das ehemalige "Landeskrankenhaus" und wenn meine Mutter früher sagte "Ihr bringt mich noch nach Marienthal, so war dies gaaaanz früher mal der Name für das damals wohl von Ordenschwestern geführte Haus. Bei einigen älteren Arbeitskollegen klang der Name der Klinik daher nicht so toll wie irgeneine Psychosomatische Fachklinik in den Bergen.

Sehr hilfreiche Klinik mit kompetentem Personal

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2003-2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich bin immer gut und menschlich behandelt worden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sowohl im medizinischen Bereich, als auch von Sozialarbeitern tolle Hilfe)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (seit 9 Jahren in Behandlung und merke immer noch Veränderungen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Personal muß sich um zu viel Papierkram kümmern)
Pro:
individuelle Behandlung, keine Abfertigung nach Schemata
Kontra:
Ärzte und Personal stehen unter Kostendruck und Stress
Krankheitsbild:
Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin nun schon seit 9 Jahren in regelmäßiger Behandlung in dieser Klinik. Da ich vorher auch schon in vielen anderen Kliniken war habe ich viel Erfahrungen. Bei der LWL Klinik hängt es sehr davon ab, in welchem Bereich man ist. Es ist doch irgendwie klar, dass eine Akut-Psychiatrische Aufnahmestation auf der fast jeder Patient psychotisch, verwirrt oder alkoholisiert ist nicht so nett und schön sein kann wie eine Tagesklinik oder eine therapeutische Station.
Ich hatte das "Vergnügen" fast jeden Fachbereich kennen lernen zu dürfen. Ich war mehrfach in der akut-geschlossenen 26-1, der geschlossenen allgemein-psychiatrischen 16-1, der internistischen 21-2 und der Psychotherapiestation 26-4. Ich habe in der Klinik sehr gute Erfahrungen gemacht. Selbst wenn es zu mißverständnissen und Problemen kam (auch ich wurde fixiert und zwangsmedikamentiert, hatte mehrfach PsychKGs) konnte man mit den Ärzten darüber reden und es wurde versucht eine Lösung zu finden. Das Personal dort ist bis auf wenige Ausnahmen absolut kompetent und bemüht. Ich würde und werde jederzeit wieder in diese Klinik gehen. Und ich finde es auch ein bisschen unfair einzelne schlechte Erfahrungen auf alle Bereiche zu übertragen. Übrigens hat die oben angedeutete Oberärztin die Klinik inzwischen verlassen. Ich kann nur sagen, dass ich mich dort immer gut betreut gefühlt habe, es als sehr hilfreich empfinde und jedem empfehlen würde und es auch schon mehrfach getan habe. Es tut mir leid, wenn jemand dort so schlechte Erfahrungen machen mußte, solche kenne ich auch aus der LWL Klinik Dortmund, wo ich nicht mal meinen schlimmsten Feind hinschicken würde. Ich kann nur sagen es gibt in Münster fantastische sehr kompetente und menschlich zugängliche Ärzte und Pflegepersonal.

Trauma durch Behandlung

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Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Klinikgelände, Stadtpark, Essen
Kontra:
Pfleger, Ärzte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich schreibe als Lebensgefährtin. Der Patient wurde dort eingeliefert, weil er seinen Arbeitsplatz verloren hatte und daraufhin erklärt hatte sich das Leben nehmen zu wollen. Er kam auf eine Geschlossene. Dort erhielt er ein Maximum an Medikamenten, die ihn extrem ruhig stellten. Nebenwirkungen wie schlimme Kurzatmigkeit uvm. traten auf. Diese wurden vom behandelnden Arzt abgetan, die Medikation nicht geändert. Als Therapie durfte er lediglich am Sport teilnehmen plus ein wöchentliches Gespräch mit dem Psychotherapeuten. Er wurde mehrfach über mehrere Tage fixiert. Mir gegenüber wollte man dazu nichts sagen. Das Pflegepersonal war kalt und arrogant. Nachdem mir jedoch von ihm und einigen Mitpatienten beschrieben wurde, was der Fixierung vorausging, handelte es sich hier um Erziehungsmaßnahmen. Eine Pflegerin fühlte sich provoziert (verbal) und die Fixierung war die Strafe dafür. Es gab keine Gewalt durch ihn, kein selbstverletzendes Verhalten. Offiziell bzw. dem Richter gegenüber muss natürlich eine andere Erklärung erfolgt sein. Fixierung und sog. Zwangsspritzen fand dort übrigens fast täglich statt. Nach den Fixierungen war mein Lebensgefährte sehr ängstlich und erinnert sich auch jetzt noch mit Angst an diese Zeit zurück, möchte diese Klinik nie wieder betreten. Er wurde nach einigen Wochen entlassen, hat immer noch regelmäßig Gespräche, allerdings dann ambulant. Er benötigt auch keine Medikation, sie wurde sofort nach der Entlassung abgesetzt. Wenn er mit mir über die Zeit in der Klinik spricht, merke ich ihm an, dass er dort sehr gelitten hat. Da er keine Aussicht auf Erfolg sieht, möchte er auch keine Anzeige machen, hat keinerlei Vertrauen mehr in Ärzte. Da ich nicht die Ehefrau war, hatte ich nichts zu sagen, konnte ihn nur ab und zu nach der Arbeit besuchen und war absolut hilflos. Tatsache ist: Er lebt zwar, weil man ihn eingesperrt hat und seine Selbstmordandrohung wohl auch eher ein Hilfeschrei war, aber die Behandlung dort hat ihn dann traumatisiert.

Zwang, Brutalität und Folter

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Man ist froh, wenn man wieder draußen ist
Kontra:
Seelenknast
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im letzten Jahr war ich seit längerer Zeit wieder auf der akut-pychiatrischen Station 26.1, im so genannten Block Mordor. Die Pfleger sind nach wie vor inkompetent, brutal, und es wird gegen den Willen der Pat. mit hohen Dosen starker Medikamente und Fixierung (gewaltsames Anbinden ans Pflegebett) gearbeitet. Ein Pat. wurde über Wochen (!) fixiert, und man konnte noch im Stockwerk darüber seine Schreie hören. Patientenverfügungen (sog. PatVerfue) werden missachtet, ebenso die Ratschläge und Verfügungen der dort gewählten Vorsorgebevollmächtigten. Alles in allem wirklich kein geeigneter Ort, um seelische Stabilität zu gewinnen. Das Essen ist durchschnittlich und knapp bemessen, wer nicht in den Speisesaal darf, bekommt kaum genug zu essen, um seinen Kalorienbedarf zu decken, und das Essen kommt fast kalt auf der Station an. Der einzige Lichtblick ist ein freundlicher Ergotherapeut auf der Station, der aber so schlecht bezahlt wird, dass er kaum mehr hat als ein Hartz IVer. Dafür sind die Ärzte ignorant, haben kaum Zeit und arbeiten nach wie vor nach Schema F: wegsperren, ruhigstellen, kranke Diagnosen.

Gute Depressionsstation

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gute Ausstattung und Betreuung
Kontra:
Zuwenig Einzelzimmer und Psychotherapie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war als Patient auf der Depressionsstation für ca.6,5 wochen.Ich fand die Ausstattung der Station sowie die ärztliche Betreuung sehr gut,abgesehen davon das es zuwenig Einzelzimmer gibt.Die psychotherapeutische Betreuung war bezüglich des Krankheitsbildes Depression sehr informativ,ich konnte einiges an infos mitnehmen.Was mir persönlich fehlte ,waren die bearbeitung individueller Probleme,dies ist bei einer Einzelsitzung pro Woche von 30 Min. kaum möglich,hinzu kam das Sitzungen häufig gekürzt zwischen"Tür und Angel" stattfanden.Die anderen Therapieangebote von Sport,Physiotherapie und kunst sowie Tanz und Ergotherapie waren da oft hilfreicher.Ungünstig fand ich die Entfernungen der einzelnen Therapiestätten bis zur Station.Es war oft anstrengend,den Terminplan einzuhalten.Mittagspause gab es auch nicht.Das Mittagessen hatte mittlere Kantinenqualität,der Speiseraum,der von mehreren Stationen besucht wurde roch unangenehm nach allem möglichen und ich war geschockt mit welchen Menschen ich hier konfrontiert war,ich fühlte mich wie in einer öffentlichen Suppenküche.Abgesehen davon kann ich nicht viel negatives berichten,es bemühten sich zumindest alle,das Personal,die Ärzte und Therapeuten.Sollte es mir nochmal sehr schlecht gehen,würde ich diese Station wieder aufsuchen.

maximal 4 Wochen bis zum Zombie

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kompetenter Chefarzt
Kontra:
konventionelle Zwangspsychiatrisierung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Akutpsychiatrischer Bereich nicht zu empfehlen. Erfahren habe ich Mobbing durch Oberarzt und Personal, absolut inkompetente Pfleger, Willkür durch Ärzte und Personal. Länger zurück liegend körperliche Gewalt (Fixierung und Abspritzen mit Haldol, brutale und ignorante Behandlung).

Andere Therapieformen (Musik, Kunst) zureichend und einigermaßen kompetent.

Landschaftlich schön gelegen. Wer Ausgang hat, kann sich im angrenzenden Park gut vom Alltag erholen. Klinikpark öko-bepreist, mit alten Baumbeständen.

Nein danke!

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
günstige Lage
Kontra:
Zwang
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang 2011 in der Aufnahme Station der Klinik und es war schrecklich. Das Pflegepersonal (haben die eigentlich eine Ausbildung zum Pfleger genossen? Man bekommt Zweifel) setzen die Patienten unter Druck und sind oftmals unfreundlich. Sie lästern über Patienten und schotten sich in ihrem Pflegezimmer ab. Therapien finden kaum statt. Es wird nur mit schweren Medikamenten gearbeitet. (soll in der Uni-Klini-Münster allerdings noch schllimmer sein.)
Die Wochenenden sind grausam öde. Man kann hervorragend grübeln. Ausgänge werden nach Einstufungen genehmigt oder eben nicht.
Das Essen ist fad und sehr wenig. Davon wird man mittags nicht satt. Dafür große Kuchenstücke, was bei den Medikamenten und den damit verbundenen Heißhungerattacken, ungünstig ist.
Der Park ist schön. Dieser gehört aber n i c h t zur Klinik! Es ist ein Naherholungsgebiet der Stadt.
Fazit: kann nicht helfen sondern sogar traumatisieren .

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